Nl^226. Dienstag, 3. October 1K93. 112. Jahrgang. «»nzj»!,r osttri',1 Wisdorbol,,!,,»'» per Zeile 3 lr. O und von 2 b!» 4 Uhr nachmittag«. — Unfrankierte Vriese werben nicht angenommen, Vlanulcripte nicht zurültgesteNt. Umtlicher Hheil. .„.,. Se. l. und k. Apostolische Majestät geruhten aller-U3°mgst die Uebernahme des Obersten Gedeon Freiherrn Z"a.retich von Riv-Nlpon, des Infanterieregiments Erzherzog Rainer Nr. 59, nach dem Er-pevtnsse der Superarbitrierung als invalid, auch zu «« Landsturmdienste ungeeignet, in den Ruhestand ""zuordnen; ^ die Uebernahme des Obersten Adolf von Hagen, Kommandanten des Dragoner-Regimentes Graf von "Merg Nr. 12, nach dem Ergebnisfe der Super-"rvltrierung als invalid in den wohlverdienten Ruhe-MNd anzuordnen und demfelben bei diesem Anlasse in ^""lennung seiner langen, bewährten Dienstleistung W Vlllitär.Verdienstkreuz zu verleihen; den Oberstlieutenant Johann Kutsch ka, des wagoner-Regimentes Graf von Neipperg Nr. 12, zum Commandanten dieses Regimentes zu ernennen. Kundmachung des Handelsministeriums vom 22. September 1893. betreffend die Aichung von Spiritus-Transport-Reservoirs. .? «^') U"t" Bezugnahme auf die Kundmachung vom 7. März 1891 (R. G. Vl. Nr. 44) auf die im Ver-ordnungsbllltte für das Nichwesen Nr. 36 unter dem 24. November 1890 veröffentlichten Durchführung«, bes lmmungen Abthe'lung 5. Absatz 1, 2, und auf das U^b v°? ."'^ '693 (R. G. Bl. Nr. 66) werden ^Wheillgten Kmse darauf aufmerksam gemacht, dass "n Entfernung der Luftwege (Entlüftungsröhren) b i t«^ uach der'Aich^der! der ^.^^ritus-Transport-Reservoirs, bei denen Aach ^.^ .^llhung die obgenannten Luftwege abgenommen """den stnd, sind als nicht geaicht anzusehen. ^ Bacquehem m. p. Nichtamtlicher Mit. . Ernte- uud Saatenstandsbericht '- k- Ackerbauministeriums nach dem Stande vom 24. September 1893. I. 24 K^ ^" Berichtsperiode — Mitte August bis lchni3 '"^ ^ ^^ ^^ Temperatur im Durch, ^"e ziemlick normal und in der zweiten Hälfte des August während des Tages manchmal sehr hoch; in den Nächten kühlte es sich häufig bedeutend ab. In der nördlichen und mittleren Zone — namentlich aber in Böhmen und Mähren an vielen Orten — stellten sich während der ersten Septemberhälfte sogar wiederholt Nachtfröste ein. In der zweiten Hälfte August und in der ersten Hälfte September war, mit Ausnahme von Galizien, überall Trockenheit vorherrschend, welche in vielen Gegenden bereits den Charakter der Dürre annahm; erst in der zweiten und dritten Septemberwoche kamen wohl« thätige R'gen, welche sich manchen Ortes auch öfter wiederholten. In einigen Gegenden von Kä'rnten, Tirol, Mähren und der Bukovina waren die Quellen bereits versiegt. Die Flüsse erreichten einen seltenen Tiefstand, so dass z. B. auf der Elbe die Schiffahrt eingestellt werden musste. In Galizien dagegen blieb entweder regnerische oder doch veränderliche Witterung vorherrschend; eine zusammenhängende Reihe heiterer Tage hatte man aber auch dort in manchen Gegenden im August, in anderen im September. Die Ernte von Weizen, Roggen und Gerste wurde ,n Galizien und der Bukovina sowie in den Gebirgs-gegendeu der übrigen Länder bis auf einzelne Reste zu Ende geführt. ' Auch vom Hafer gilt dasselbe bezüglich der Gebirgsgegenden; in Galizien und theilweise auch in der Vulovma aber steht derselbe in ziemlich vielen Gegenden zum grohen Theile noch in Mandeln; ja in Ga-Nzien lst er nicht selten noch gar nicht geschnitten wor-den. Für Galizien sowohl als für die Bulovina kann das Ernte-Ergebnis von Weizen und Roggen im großen Durchschnitte als unter dem Mittel, dagegen jenes von Gerste und Hafer als über dem Mittel stehend an-genommen werden. Es kamen aber sowohl recht gute als auch ganz schlechte Ernten von allen Getreide-Arten vor; die guten größerentheils in den podolischen Ge-bieten, die schlechten ziemlich zahlreich am Norbrande und im Westen Galiziens. Die Qualität der Körner hat in den beiden genannten Ländern theils während der Ernte, theils schon vor derselben sehr häufig gelitten; ausgewachsenes Getreide kommt dort ziemlich häufig vor; auch haben sich die Körner nicht selten infolge der starken Lagerung und von Rostbildung mangelhaft entwickelt. Im südlichen Theile des Flachlandes der Bukovina zeigt sich der Weizen häufig brandig. Bezüglich der übrigen Länder können die im vorigen Berichte gegebenen Schätzungen aufrechterhalten werden; im großen Durchschnitte kann demnach die Ernte von Weizen, Roggen und Gerste als ein wenig über dem Mittel stehend, jene von Hafer alb mittet angenommen werden. Die Hülsenfrüchte sind in Galizien in manchen Lagen bis jetzt noch nicht einmal reif geworden; in anderen liegen sie theilweise noch auf dem Felde. In manchen Lagen werden sie in unreifem Zustande von den Frösten beschädigt. Die bisherigen Ernte»Ergebnisse können für Galizien und die Bukooina als «mittet» bezeichnet werden. Hirse lieferte in Steiermark, Körnten und Krain gut mittlere und gute Ernten. Für Mähren aber liegen bezüglich dieser Frucht minder günstige und für Ga« lizien, wo dieselbe auch von Nachtfrösten betroffen wurde, ungünstige Nachrichten vor. Ebenso lässt der Buchweizen in Galizien nur schlechte, in der Bukovina nur höchstens mittlere Ernten erwarten, während derselbe in den Alpen- und Karstländern im allgemeinen recht gute Ernten verspricht. Nur hat die Dürre in manchen Gegenden, namentlich in Deutsch-Südtirol, demselben geschadet, so dass allerdings theilweise auch schlechte Ernten zu gewärtigen sind. Der Mais ist in den Alpen- und Karstlänbern zum Theile reif, so dass dessen Fechsung im Küsten« lande so wie auch in Kärnten schon begonnen hat. In Galizien und in der Bulovina hingegen steht das Reifwerden des Mais in vielen Lagen noch in Frage. In den Alpen- und Karstländern, besonders in Dal-matien, darf mit seltenen Ausnahmen auf eine gute oder wenigstens gut mittlere Ernte gerechnet werden; im südlichen Mähren aber hat derselbe durch die Dürre und in Galizien und in der Gukovina durch die anhaltenden Regen de« Sommers sowie durch die Fröste im September gelitten; hier wie dort können nur schlechte — bestenfalls schwach mittlere — Ernten er-wartet werden. Die Kartoffelernte, welche allgemein schon im Zuge ist, fällt in den Alpen- und Karstländern recht gut aus. Die l^ronosporn, inlkötün» hatte sich Verhältnis» mäßig wenig verbreitet. Letzteres gilt auch von den Nordwestländern sowie auch von der Bukovina, doch können im großen Durchschnitte, ungeachtet vieler recht guter Ernten, für diese Länder nur Mittelernten angenommen werden, da ziemlich viele Gegenden durch die Dürre gelitten hatten, infolge deren die Kartoffeln klein > Feuilleton. Der Fadian. Aatürl'3 ^^ Herrgott hat unterschiedliche Kostgänger. ^Vselk« ""^ ""em einzigen Menschenpaare, mit einem Th!err?k ^ die Botanik, einer Schlange für das selia 5°!?'. ^" es auf der Welt denn noch zu arm-Thier? A"'. U"d so schuf er in seiner Allmacht mehr ein 9i«> "n Brehm beschrieben, mehr Pflanzen, als Cdiel^4 klassificieren lönnen, und in welcher alle ""arten von Charakteren vertreten sind. Nach UA es schon schwer, das lebende Menschenmateriale Farben, Sprachen und Con-ihren ".?. Klippen einzuzäunen, so geht das nach schwerer- l" >""^ moralischen Eigenschaften noch bier Vs' '" bttmg die moderne Chemie mit den alten Wasser, Luft und Feuer aus-die iUlen?^ ^^' ^n so schwer würde es sein, theilen l? ""H ^" v'el Temperamenten allein ab-Und sg'' .^ gibt eine Menge von Unterabtheilungcn, ^iiot'ei «»'??" nehme ich aus der Ordnung der secies' ^! ^ Section «Die Unangenehmen» die Ol,^".55"t>ian' heraus. ^ischsn ^" werdende Fadian seine ersten charak-^setzt «nk ?"be mitunter schon in der Vorjugeud lahre lM.> ^"" zwischen dem 16. und 20. Lebens-dian do^"2 weiter entwickelt, tritt er als echter Fa. ?"f; h ^ zmnelst erst nach erreichter Selbständigkeit dass er n. - ^ er mit Fadesse schon so durchsättigt, ""r in den seltensten Fällen zu curieren ist, Wirkliche Curen kommen dann zumeist nur im Militär-stände vor, obwohl Thatsachen dafür sprechen, dass junge energische Frauen sich dieser Krankheitseischeinung gegenüber nicht selten als Specialärzte mit Erfolg be-haupteten. So kommt es denn auch, dass man die aus-gebildetsten Exemplare der Fadiane zumeist unter den Unbeweibten des Civilstandes findet. Ansähe zum Fad-ianismus kommen wohl auch beim weiblichen Geschlechte vor, meist aber nur bei den jungen Individuen, ! und haften an diesen auch nur, wenn sie unverheiratet bleiben. Die Lebensaufgabe des Fadians ist es, für gar nichts ein Interesse zu zeigen; wirkliche Blasiertheit oder gar Weltschmerz und Lebensüberdruss sind es nicht, die dieser meist nur äußerlich zur Schau ge-tragcnen Gleichgültigkeit zur Grundlage dienen; der Fadian will für gefeit gelten gegen alle Eindrücke; das soll so nach seinem Dafürhalten eine Art von geistiger Ucberlegenheit darstellen, einen Weitausblick, für den das Naheliegende, das Gegenwärtige so gut wie nicht vorhanden ist. Die Aeußerung des Wohlgefallens, ein Erwärmen für Ideales, ein Behagen an Materiellem zeigt den Fadian nicht; das würde ihn den Alltags-menschen gleichstellen, denen eine frische Walzermusik in die Beine geht, die vor einem gelungenen Gemälde sich ein beifälliges «Ah!» entschlüpfen lassen, die einer prächtigen Parlamentsrede ihr «Bravo!» nicht versagen können, die im Theater durch die Dichtunq oder gar durch die Kunst des Schauspielers, durch die Stimme des Sängers zu einem Applause sich begeistern oder sich ganz in den Anblick einer Naturschönheit versenken. Ueber derlei Affecte ist der Fadian erhaben; nicht einmal zum Tadel lässt er sich herab, denn dieser würde ja doch immerhin als ein Interesse, ein Beachten des Gegenstandes oder der Leistung gedeutet werden können. Wissenschaftliche, confessionelle oder politische Differenzen sind für den Fadian nicht da. Edle Liebe kennt er nicht; Männerfreundschaft hält er für eine Unmöglichkeit. Nachdem jedoch der Fadian immerhin lebt und unter Menschen leben muss, so zieht er sich keineswegs als Anahoret in eine Klause oder als Menschenfeind in die Einsamkeit einer Wildnis zurück. Er besucht Concerte, Gesellschaften, Theater, Bälle, Kunstausstellungen u. dergl., aber nur um zu zeigen, dass ihn all das nicht interessieren, nicht erwärmen könne. Er weiß z. B., dass der nächste Act die besten Scenen des Stückes, die vornehmste Nummer der Oper bringt; er geht ruhig fort ins Gasthaus, wohl wissend, dass er dort auch leine Unterhaltung finden werde; aber er will ja auch gar nicht unterhalten sein. Die frischeste Komik, von allen bejubelt, zwingt ihm kein Lächeln ab, dem geistreichsten, witzigsten Dialog hört er zu, als würde dieser in der ihm nicht verständlichen Sprache der Botokuden vorgetragen. Echt menschliche Freude über Gutes und Schönes den berechtigten Manneszorn über Niedertracht und Ge. memheit zu äußern, hält er sür kindische Schwäche Was er eigentlich will, weih niemand; er will in jeiner ein. aMdeten höhe cmch gar nicht verrathen sein. Lllibuchei Zeitung «r. 226 1938 3 Ktobcr 1893 blieben und theilweise auch wenig angesetzt hatten. Dies ist der Fall im Nordwesten und Westen Böhmens und einem großen Theile Mährens, namentlich im Süden dieses Landes. In der Vukovina hatte das massenhafte Unkraut eine vollkommene Entwicklung verhindert. In Galizien aber gibt es sehr viele faule Kartoffeln, und fällt daher die Ernte derselben dort nur schwach mittel aus. Die Deputation der Welschtiroler. Die Deputation der Welschtiroler Städte, welche gekommen war, Sr. Majestät dem Kaiser die Wünsche und Hoffnungen des «Trento» vorzutragen, ist von dem Monarchen huldvoll empfangen und mit erhebenden Worten entlassen worden. Der Bürgermeister von Trient, Oß-Mazzurana, hatte in seiner Ansprache die Aspirationen jenes Landestheilcs mit großer Offenheit in ihrem ganzen Umfange zum Ausdrucke gebracht. Die Antwort des Kaisers prägte jene innige landesväterliche Gesinnung aus, welche sich in keinem Worte und keinem Werke unseres Monarchen verleugnet. Die Frage über eine Erweiterung der administrativen Autonomie Süd« tirols hat, wie Se. Majestät der Kaiser hervorhob, die Regierung schon einmal beschäftigt, aber keine Lösung finden können. Der Kaiser gab der Deputation kein Versprechen, aber das nochmalige Studium der Frage durch die Regierung stellte er in huldvoller Weise in Aussicht. Dass eine Lösung der Frage nur unter Festhaltung der allgemeinen Staatsinteressen zu ermöglichen ist, dies hat die Antwort des Kaisers nachdrücklich betont. Seinem Herzem sind — das sagen die kaiserlichen Worte — das empfanden die Mitglieder der Deputation — die Italiener Tirols ebenso theuer wie alle Völker der Monarchie, deshalb können sie der steten väterlichen Fürsorge des Monarchen versichert sein; sie werden aber loyalen Sinnes eine Erfüllung ihrer Wünsche nur insoweit erhoffen, als sie mit den Staats-interessen im Einklänge steht. Die Mitglieder der Deputation schieden mit der Ueberzeugung von ihrem Kaiser, dass die Lebensinteressen ihrer engeren Heimat nirgends ein innigeres Verständnis finden können, als bei dem Träger der Krone; des Kaisers Gnade begleitet die Bewohner Südtirols in ihr Land zurück, sie werden auf Hie Erfüllung jeder Hoffnung rechnen können, welche den über die provinzielle Sphäre hinausreichenden Rücksichten des Staates nicht widerstreitet. Politische Ueberficht. Laib ach, 1. October, Die deutschen Blätter widmen den Tiroler Kaisertagen eingehende Besprechungen; so lesen wir in einem Berichte der «Norddeutschen allgemeinen Zeitung»: Die Tiroler Landesausstellung ist besser gelungen, als man es je erwartet hat, das Hofer-Dent-mal auf dem Berge Isel, dessen Hülle heute fällt, und der neu erbaute Landes»Hauptschießstand, den der Herrscher in Gegenwart von mehr als zehntausend activen Schützen feierlich eröffnen wird — all diese Veranstaltungen sind dazu angethan, Tirols Bewohner mit freudigem Stolz zu erfüllen. — Die «Münchner allgemeine Zeitung» schreibt: Ueberall, wo dynastische Hingebung und wahre Heldentreue als die schönsten und edelsten Tugenden eines Volkes hochgehalten und gepriesen werden, hat man die feierliche Enthüllung der Erzgestalt des Tiroler Freiheitshelden mit den besten Segenswünschen für die «Perle Oesterreichs» und das wackere Volk der Berge begleitet. Vor kurzem wurde ein neues Reglement, betreffend die Zulassung fremder Kriegsschiffe in den Häfen Oesterreich-Ungarns, erlassen und publiciert, welche Thatsache in einigen publicistischen Kreisen mit gewissen im Mittelmeer bevorstehenden maritimen Vorgängen in einen Zusammenhang gebracht werden wollte. Dem gegenüber wird der «Politischen Korrespondenz» von unterrichteter Seite versichert, dass das erwähnte Reglement, lange bevor die angedeuteten Vorgänge an-gekündigt waren, festgestellt und ausgearbeitet worden ist, wodurch jeder Zusammenhang der bezeichneten Art als ausgeschlossen erscheint. Die ausgeschiedene Fraction Eötvös der unabhängigen 1848er Partei hielt in der Angelegenheit der Wiedervereinigung mit der Mutterpartei eine Conferenz, in welcher die Majorität beschloss, unter dem Namen Unabhängigkeitspartei einen Separatclub zu gründen. Die Minorität ist, wie verlautet, in die^ Mutterpartei wieder eingetreten. Zum Präsidenten der neuen Unabhängigkeitspartei wurde Otto Hermann gewählt. Der neugewählte bairische Landtag wurde am 29. v. M. im Thronsaale der königlichen Residenz in München durch den Prinz»Regenten eröffnet. Die Thronrede drückte die Befriedigung darüber aus, dass der Ausgleich des Budgets ohne Steuererhöhung und ohne Vermehrung der indirekten Abgaben ermöglicht worden sei. Die Thronrede schließt mit den Worten: «Des Landes und des deutschen Reiches Wohl zu fördern, ist das unablässige Ziel meines Strebens.» Die deutsche Reichstagssession soll nach der «Kreuzzeitung» nicht vor dem letzten Drittel des November eröffnet werden, da sich die Feststellung des Reichshaushaltes etwas weiter hinausgeschoben hat. Als frühester Termin wäre der 20. November anzusehen. Dem «Gaulois» zufolge wären im letzten französischen Mini st errathe heftige Differenzen ausgebrochen. Eine Ministerkrise sei nur durch Carnots Hinweis auf die bevorstehende Ankunft der russischen Gäste verhindert worden; es sei nothwendig, das Ansehen Frankreichs zu wahren. Nach einer vereinzelt auftretenden Meldung des «Standard» aus Odessa sollen sich auf Einladung Russlands50.000 Griechen als russischeUnter-thanen in verschiedenen Theilen der Küste des Schwarzen Meeres ansiedeln, um für die Schiffahrt thätig zu sein; den Ansiedlern sollen Niederlassungs-Terrains angewiesen werden. Der so oft erörterte und in der letzten Zeit vielfach abgeänderte Gesehentwurf, betreffend die rechtliche Stellung der Juden in Russia nd, ist für den Anfang December auf die Tagesordnung des Reichsrathes gesetzt worden. Man hofft, dass die Majorität des Reichsrathes eine Erweiterung der Rechte der Juden beschließen werde. Der Verband der Bergarbeiter Englands beschloss, die Conferenz mit den Arbeitgebern, welche zum Zwecke der Lohnreduction abgehalten werden sollte, abzulehnen, die Wiederaufnahme der Arbeit zu den alten Lohnsätzen jedoch zu gestatten, wobei die Arbeiter einen Schilling pro Tag an den Verband zu entrichten hätten. Die Versammlung sprach ferner ihre Missb,lligung über die Bergleute in Forest of Dean wegen Annahme einer zwanzigprocentigen LohnreductM und einer beweglichen Lohnscala aus. Tagesneuigleiten. — (Erhebung in den Frei Herrn st and) z Se. Majestät der Kaiser hat der Louise Isbaiy, VM des Großindustriellen und Präsidenten der niederiM reichischen Handels- und Gewerbekammer Rudolf Isbach und ihrem Sohne Rudolf Isba,y. Fabrilsbesitzer, a" Grund des ihrem verstorbenen Gatten, beziehungSwe'! Vater, als Ritter des Ordens der Eisernen Krone zwen" Classe zugestandenen statutenmäßigen Anspruches den Freiherrnstand verliehen. . — (Vom sächsischen Königsvaare.) N" sächsische Königspaar wurde bei seiner erfolgten Ab««' von Keszthely nach Naden bei Wien vom Grafen «" der Gräfin Festetits zum Nahn hose geleitet, woselbst M die Spitzen der Behörden zur Abschiedsaufwartung e" gefunden hatten. Per König und die Königin, »M wiederholt ihre Bewunderung über die schöne Gege Ausdruck verliehen, wurden von dem zahlreichen auf u vor dem Vahnhose angesammelten Publicum mit lebha!» Zurufen begrüßt. > — (Eine Petition derStaatsbeaMl^ In der ersten Sitzung des Abgeordnetenhauses « 10. October wird die von der österreichischen S"" beamtenschast seit langem vorbereitete «Allgemeine Stao beamtenpctition», die 21,236 Unterschriften aus 649"»", orten trägt, zur Vorlage gelangen. Dieselbe wirb in der ersten Sitzung des Herrenhauses überreicht wer Nach einer erschöpfenden Darstellung der Gesa".""^ des Staatsbeamtenstandes bringt die Petition ^e z, ganzen Stand gemeinsam betreffenden Vitten 5""^ D drucke. Aus der Petition greisen wir folgende P" ^ heraus: Schaffung einer Dienstpragmatik, UrlaubsaMp von 14 Tagen bis 6 Wochen, Sonntagsruhe, AbsM^ der geheimen QualificationSlisten, Einführung fin" förderungsvorschrift. Einsetzung von LandeidisciPl ^ commissionen und eines obersten Disciplinargerich' ^ für Staatsbeamte, ein unentgeltliches Probejahr, ^ systemierung der Gehalte für die b. bis II. ^"^„g Aushebung aller Dienstcautionen, Pension mit NnreV ., jedes einzelnen Dienstjahres, Neuregulierung der Pen! ^ bezüge für Witwen und Waisen und Gleichstelln"» „. Staatsbeamten mit dem Militär hinsichlich ^" ^„ zeichen. Hieran reihen sich mehrere specielle Berufs""« ^, im Staatsdienst betreffenden Vitten. Die Petition 1^ mit folgenden Worten: ^Pie gnädige Erfüllung ^ ehrfurchtsvoll unterbreiteten Bitten, welche die ^! ^ Staatsbeamtenschaft aller Nessorts gemeinsam und ^ sondern mehrere Berufslategorien betreffen, ^ ^M^ Grundlage sür eine zeitgemäße Reorganisierung . jlchaft' becll.ltenthums bilden und eine Gesundung der w» ^, lichen, dienstlichen und sozialen Verhältnisse "".^ hie reichischen Beamtenstandes herbeiführen. Dann "i^sl Sellung, welche die Staatsbeamten in und auße ^^, einzunehmen berufen erscheinen, eine für den hgB beamtenstano geziemende und würdige sein, " ^ wird der Staatsbeamtenstand auch dauernd.'"^gM» bleiben, jene Aufgaben voll und ganz undnmv^^ und Aufopferung zu el füllen, die ihm im modernen leben zugewiesen werden. ,« HM — (Vantnotenfälscher.) Wie n,an °" M vom 30. v. M. berichtet, wurde in Medanader^^ Da er im Gasthause mit niemandem, als mit der Dienerschaft spricht, so vertreibt er sich die Zeit als Besteckrevisor; er putzt Messer und Gabel mit der Serviette; in dieser lässt die Gabel die Spuren ihrer Zinken zurück. Der Teller wird ebenfalls geputzt, und das Trinkglas am Rande kräftigst frottiert. Dann untersucht er die Zahnstocher, streift vom Salzfasse die oberste Salzschichte ab, knackt versuchsweise die Semmeln an, und kommt die Speise, wird sie zuerst genau besehen, dann berochen, der Tellerrand abgewischt und die bisher als Abwischtuch benutzte Serviette auf beiden Seiten nach ihrer Frischgewaschenheit geprüft. Geräth der Fadian in einen Geselligkeitsverein, so bleibt er sitzen wie der steinerne Gast, womöglich noch unbeweglicher als dieser. Nicht ernste, nicht heitere Vorträge, weder klassische, noch profane Musik, nicht die freundliche Converfation der Tischnachbarn, erregen seine Aufmerksamkeit. Man soll merken, dass er über derlei Vergnügungen weit hinaus ist. Vei einen, Wettfahren den Totalisateur in An-spuch zu nehmen, fällt dem Fadian gar nicht ein; das wäre ja ein Interesse für irgend ein Pferd, für irgend einen Fahrer, und er darf sich für nichts interessieren; diese Schwäche soll ihm niemand anmerken. Der Fadian ist nie Sänger, Schütze, Turner, Rad-!A? °b" Tourist; er äußert sich gar nicht direct er e«?.^" WHe Personen, aber durchschauen lässt «wacher a 3^.2"«"^ begreifen könne, wie ein mag! WM Han ä« ^°ü" ^ Wche Blöße geben Th^er oderin« ^"33 - ^7l'- ^" ^ man ins Singen Profession is "di^ selbst fingen! Das fällt dem Fadian nicht bei. Schon als Student, wo er ja doch noch nicht zu allen Zeiten sich ganz zu beherrschen wusste, hat er es nicht begriffen, wozu man sich mit einem l imiswamu«, einem Hochgesang oder gar mit einem Landesvater echauffieren soll? und die Touristen? Der Fadian lacht eigentlich nie, für diese Mitmenschen hat er aber doch ein mitleidiges Lächeln. Steigen unter Mähen und Plagen zu Höhen empor, auf denen sie rein nichts zu suchen haben. Der wahrhaftige Fadian bringt es zuwege, durchs Gesäuse fahrend, den Inseratentheil einer alten Zeitung zu lesen. Unbehaglich wird es mit der Zeit dem Fadian allerdings, wenn ihn so nach und nach die Gesellschaft abseits liegen lässt und ihn ignoriert. Für seine geistige Suprematie, für seine brahmienhafte Leidenschaftslosigkeit möchte er doch ein wenig beachtet werden. Aber die Leute gehen, reiten, tanzen und klettern darauf los, als wenn er gar nicht dastünde als lebendiges Warnungszeichen vor solchen Thorheiten. Naturgemäß ist es, dass es ihn zunächst berührt, dass sich die Frauenwelt ohne ihn durchfrettet, dass sich kerne die Mühe gibt, ihn von seinem erhabenen Sitze ins Irdische herabzulocken. Manche Frau hat schon einen Wildling zahm gemacht; dass aber eine Frau den Fadian, den sie mitleidig in die Cur nimmt, zur Theilnahme am gesell« schafllichen Leben elektrisiert, das scheint mir eine noch größere Kunst zu sein. Aber es gelingt doch. Was gelänge überhaupt einer vernünftigen Frau nicht, nxim sie nur ernstlich will? (Grazer Morgenpost.) Sie Aeirnat des Olü^s- Roman von Max von Weißenth»""- stt<1, Fortsetzung.) A ^ Hermann Vandergrift schöpfte tief Lust, fortfuhr: . ^ auf Z «Myra Dudley kam zuerst zu mir, um, . Ms alten Rechte pochend, Geld von mir z"H., »^ ihr das nicht gelang, gieng sie «" ""?'„achd^ derselben edlen Absicht nach dem Schlosse, n " M ! durch Zufall in Erfahrung gebracht, dass v^ ^ und ihr Kind gegenwärtig als Vesty" ^ Als eine höhere Bestimmung sehe ich es a"^^ B^ zu diejer Unterredung kommen musste, ^M ^ der eigentliche Grund meines Besuches '" ^ ^ z anderer war. Auch Hetty hörte einen 6««" .^chM Mischen ihrem Vater und der Fremden:°is, v« Wahrheit aber blieb ihr noch ein Mye. ,„ " ohne Ahnung derselben, hatte ich fte ". ,Me"'.,ste Absicht, sie vor diesem elenden Weibe zu'^ Zle^ fernt, ehe die Worte fielen, welche-y"^ten "!!? 2eng«nseU> und Assling der l. k. Staatsbahnen r^mU' "^ " ""'^"" sämmtliche Züge wieder der l.'l. Tarv.z und ü^bach.^ew V «^ ^" ^me Laibach-Sommer.Fahrordnung er^h«" Wanderung gegen die Neueste Post. Original-Telegramme der Leioacher Zeitung. Wien, 3. October. Gestern um halb drei Uhr nachmittags ist Seine Majestät der Kaiser in Gesellschaft des Großherzogs von Toscana und des Prinzen Leopold von Vaiern von Hetzendorf aus mittelst Separathofzuges zu den Hofjagden nach Neubcrg abgereist. Vor der Abreise fand im Schönbrunner Schlosse das Dejeuner zu Ehren der Iagdgäste statt. In Baden stieg König Albert von Sachsen in den Hofzug, um als Gast des Kaisers gleichfalls an den Jagden theilzunehmen. Die Rückkehr der beiden Monarchen und der übrigen Gäste nach Wien erfolgt am 7. October. Wien, 2. October. Der deutsche Kaiser ließ der Donaudampfschiffahrts-Gesellschaft seinen Dank für die Einrichtung des Dampfers «Orient» bekanntgeben, indem er die freudige Ueberraschung betonte, dass er seine Räume ebenso eingerichtet fand, wie die Kaisergemächer der Uacht «Hohenzollern». Prag, 2. October. Der Personenzug der Staatsbahngesellschaft entgleiste zwischen Pardnbitz und Prze« louc, weil ein orkanartiger Sturm einen Birkenbaum entwurzelte und ans Geleise geschleudert hatte. Der ! Locomotivführer wurde schwer verletzt. Prag, 2. October. Heute fanden Haussuchungen bei d^r Redaction der «Närodni Listy» und in der Prwatwohnung ihres Herausgebers, Gre^r. statt. Budapest, 2. October. Der Präsident des Abgeordnetenhauses theilt das Hinscheiden des Vicepräsi-^denten mit und würdigt dessen Verdienste. Das Haus beschließt, einen Kranz zu widmen und zahlreiche Betheiligung beim Leichenbegängnisse. Budapest, 2. October. Das Abgeordnetenhaus nahm den Gesetzentwurf über die Theißregulierung an. Czernowitz, 2. October. Der Landtag wurde mit dreimaligem Hoch auf Se. Majestät den Kaifer geschlossen. ' Madrid, 2. October. Es sind Dynamitbomben i an der Mauer des Palais der schönen Künste und ! des kömglichen Schlosses gesunden worden. Die Zündschnüre waren ausgelöscht. Infolge von Enthüllungen ^ des Anarchisten Pallas, der morgen in Barcelona erschossen wird. über ein anarchistisches Complot sind wieder mehrere Verhaftungen vorgenommen worden. Der der Mitschuld am Dynamit-Attentate in Barcelona , verdächtige Redacteur Prieto, welcher verhaftet wnrde, ist wieder freigelassen worden. Vuenos-Äyrcs, 1. October. In Rosario werden die Aufständischen von den schweizerischen und deutschen Ansiedlern unterstützt. Die Kämpfe dauern fort Wie aus Rio de Janeiro gemeldet wird, wnrde das Bombardement dortselbst erneuert. Vucnos-Ayres, 2. October. Die Stadt Rosario hat capituliert; es wurden die Führer des Aufstandrs , gefangen genommen. Manchester, 2. October. Die Polizei zerstreute ein Anarchistenmeeting. Die Volksmenge griff die Polizei an. wobei einige Polizisten verwnndet wurden. Bangkok, 2. October. Der Vertrag mit Frankreich wurde von Siam angenommen. Cholera. Wien, 2. October. Cholera-Bulletin: In Ungarn kamen in den letzten 48 Stunden 19 Erkrankungen, 13 Todesfälle, in Galizien 22 Erkrankungen, 19 Todesfälle vor. Aiterarisches. Da« 19. Heft der Illustrierten Fra u enzcit u ng (Wien I., Operngasse 3) ist soeben erschienen, llus dem reichen Inhalte heben wir hervor die reizenden Erzählungen: Gagyi, Erdely. Wlkswirtschastliches. Laibach, 30. September. Auf dem heutigen Markte sind er< schienen: 8 Wagen mit Getreide, 10 Wagen mit Heu und Stroy, und 14 Wagen mit Holz. Durchschnittspreise. ___. Mlt.- Mgz,«! Wt^ M^ ft^ , lr, fl.' ,Ü,l fi.'! tt, st^ Weizen pr.Meterctr. 7 «0 8 50 Vutter pr. Kilo. . — 66 ^ ^ Korn » 6—6 50 Gier pr. Stück . . - 3 ^ ^ Gerste . 6 — 6 — Milch pr. Liter . . — 10 ^ ^ Hafer » 6 30 8 — Rindfleisch pr. Kilo — 64 ^ ^ Halbfrucht » — j-----------Kalbfleisch » -58"^ Heiden . 8 15 8 80 Schweinefleisch . -62-^ Hirse . 6— 5 50 Schöpsenfleisch » -35^ Kukuruz » 6—5 90 Hähndel pr. Stück — 60 ^ Erdäpfel 100 Kilo 2 14-------Tauben » - 18 ^ " Linsen pr. Heltolit. 12-----------Heu pr. M.-Ctr. . 3 20 -^"" Erbsen » 12-----------Stroh » . . 2 86 ^ " Fisolen » 8-----------Holz, hartes pr. ^ ^. Rindsschmalz Kilo 1------>— Klafter 6 50^^ Schweineschmalz » — 66-------— weiches, » ^ ^ ^I ^. Speck, frisch . - 62-------Wein,roth.,100 Lit. - -^4 — geräuchert » — 68-------— weißer, » ------ Lottoziehung vom W. October. Linz: 12 88 16 39 79. Trieft: 66 16 21 76 35. _______ ,,«»....."" Meteorologische Beobachtungen in Laibach^. " 7U7M^'?32 1' 10"4^ M7Mll^theilw7He!tfr ^ 2. 2.N. 7318 186 O. schwach bewölkt Me" 9 . Ab. 7310 144 O. schwach heiter ^ Tagsüber meist trübe, abends heiter, lebhaftes "^s leuchten in Ost und West; nachts geringer Regen, -" ^ Tagesmittel der Temperatur 13-5», um 01" «Nter Normale. ^^^-Für die Redaction verantwortlich: Ottomar Vamberg' Maihilde Teemaun geb «chiffer M A > l eigenen und im Namen der .Kinder und ^"1" M erschütternde Nachricht von dem Hinscheiden ")" » > l des wohlgcborenen Herrn M Zgnaz Seemann > l Privatiers und Hausbesitzers W welcher heute um 5 Uhr morgMs infolge H"^ » schlages im 67. Lebensjahre sanft entschlummert « Dic irdische Hülle des theuren Verbliche»' » wird Mittwoch den 4. October um 5>/. Uhr ""H » mittags im Trauerhause Negagaffc Nr. « A" H » eingesegnet, nach dem Friedhofe zu St. 6Y"' s ^ W überführt und daselbst im Familiengrabe oeinc, « werden. s.rereu W Die heiligen Seelenmessen werden in meyl » Kirchen gelesen. Wunsch W Kranzspenden werden auf ausdrücklichen ^ » des Verstorbenen dankend abgelehnt. W ! Laibach am 3. October 1693. ^« Alois Nerderber. k. l. Rechnungsassistc''^^, W allell Verwandten, Freunden und Vewnnten " ^„e » richt, dass es dem Allmächtigen gefallen Y" ' « liebe Mutter, Frau > Francisca BroÄl vem. Vcrdcrbtt > geb. Andree > hcute Montag den 2, October um halb 8 y^.^ ^N > nach langem, schmerzvollem ^iden, "lM ^^, zu « heil. Sterbesacramenten, in chrem?0. ^c^ > sich abzuberufen. ^. -..< hen -^ c. D Das Leichenbegängnis findet Dienstag ^^^,'.,.,..e!,e« werden «..^^3 K » und Montag den i). October, jedesmal u" " ^„de"- » in der Stadtpfarrlirchc zu St. Jakob ge", « Laibach anl 2. October 1»W- ^^^^W .__Laibacher Zettung «r.226. 194l Z.Detober 1893. Course an der Wiener Börse vom 2. October 1893. M« °e« 0^«^ e^«^«« St»at».HnlthtN. elb Ware ^/wheüliche Rent, 97'»?, '" ^°w, ver,, Ftbrnllr-U»,,,!« 9>, «l, »7 1^' " «"der vriz. Ilnner-Iuli 9« x!> ?. oz , >' " „ Npril-Octulier »«l»<» 87 1" ,^l 4°/, E»aa'«l°se , 250 ft. 14« z. 14? ^> ,»^" ^°« „ aanze 500 st, 144 z<> ,45 - , »«^ ^' " ^"nstel 100 I. I«1 bo l«« - ">»^I Ntalltslost . . 100 I. 194 7Ü »»5 75 «,°^ '. . . zo ft. 194.7.>> 1l»k 75 ^° NoM.Mbi. !l 1LN st, . . lb» 2?. 1b» ?!^ ^° ^st, Volbrrnte. steuerfrei ll« 2-, n» 43 I»? ^Notenrcntc. steuerfrei -- --^..'°- ».i>'ElIber t'/" w" ^- l«N st,N°m. ü'/.°/. 122 10 ,«'. - t/.°,»Uuü°lph.V.t,C.(dW.st.s /' °l°lHronenw,steuerf,(d«v. b°/ 97 .'»<» ?"sw°««l«uld»>rrlchrtibun. «" «Wftp. Giseni..«ttin. «>'!abetht»lll,n 20N si. >t°««, 5'^°......»Z^bOUb-. "' ""zb.'Iir. 20N fi, K. W. ö°/° »2»'- - 22» - -«°« Staate zur Zahlnn« ""«nnmmtne «lfd.. Vrlor.. Oblin M, 4"/n...... 184- 1V4 70 ssranzIoscph-«. » VllKzilchr ttarl - «udwi»«Vahn Em. i««l »00 fi. E, 4"/y . 9K-IU l»? <<> «orarlbergerBahn, «misi. 1884. 4«/„(d Ung. Volbrenle 4°/„ . . . , - —------ dto. Papicrrente 5"/„. . . , —-——-— dto. «ente Kronenwühr., 4°/„, steuerfrei für »(«> Kronen Now. 9» «5 93«>» bto.Kt.st.,4>/,"/n 12« L<1 1z!7 li > bto. dl«. Ellb. 100 fi.. 4'/,"/« 1!X> 10 n>, 1,» bto. Etaats'Obllg. (Ung. obstb.) v. I. 1«7S, b°/, . . ,L» — i»8 dt<>.4>/,°/„ Nchllnlreglll^llbl.-Obl. ',»» ">' 100 4) dtl>. Urb.-Ml.'Ol,!. b°/„. . . - - — —-— bto. Präm.»Nnl. lllOVst. 0, W, i.v> 50 15» »n bto, bto. k «st. «, W, Ib^ ^<» il»1 l><> TheihMe«.°Lose 4"/„ K« st. . - — --. . Gnlnd«ntl.'Vbliglltionen (für 100 fi. LÄl). 5-/» «allzifche......- '----------- ü»/« nieberüfterrelchlsche . . . 10» ?b ,»«?!> 4°/l, kroatische und flavoulsche . !,«?!> 9» -4°/„ UNgarifch« (100 fi. W.) . 94 3» »5 !»> And«r« 2ff»ntl. Anlehtn. Donau'Reg.-Lole ü»/<, . . . i»^. - 1^8 dto. »Anleihe 1»7« . . iuu-75 -^ . Unleben der Etabt «vrz . . . — - .. Unleyen d. Ltadtaemtinbc Wien ic»? 4» i„8 »» Anleben d. Stadtarmeind« Wien (Ltlbcr oder «old).... I2N ko —>— Prämien-Unl. d.Ttadiam, W!en - - -.'. NNisebaulNülehen verlosb. b»/<, i<»< - 10L - 4«/, Kralner llandel-Anl, . , 9? Lü >»>25 Pfandb rieft (für 100 fi.). Nodcl. allg.lft. /,°/, — — —-. Veld Ware Nobcr. allg, »str. ln50I, bl.4°/<, 9««« W4N dto. Prüm-Echlbv. 3"/«.l.«m, 114 75,15 75 bto. „ »", N.Gm. „4 75,15^5 N.-üslerr. Uande».Hyp.«lnst. 4°/,, ?9 ^ 100 40 Oest.-ung. Vanl verl. 4'/,°/« . -------—^ bto. „ 4«/. . . l»»»v 100 ?» dto. kojühr. „ 4°/n . . 99 8«! 100 70 Vparcasse, l.llst., »NI. d>/,»/„vl, «2— --- Vriorltäl».Gbligation»n (für 100 fi.). ssrrbloand« Nordbahn «m. 188S 99 !»o 100 »" Öesterr. Nurdwrstbah'i . . . 108 10 10? 1l) Vtaatsbahn....... »NN 75 --'- - Tüdbahn k 8«/„..... l»2 9»> 1« -z l^ b°/...... I»? 2!» 128 »6 - - I>«'K» «o>l>e>l Kreuz, «st, «ef,v..10»l, 1s'5N 1»' - No Ware Vobencr.°«nst.M.«0Nst,«.40<'/, 417— 42^— 1790 «Mm. Norbbahn 15« fi. . . »08 - »<»< - .. Weftbahn »00 st. . . »?5 l>0 87V — Nufchtlehrab« »if. 500 st. «M. lKN l1»5 bto. M. ») »00 st. . —-— - -Donau' Dampffchiffahrt . «es. oesterr. 500 fi. «M, . . . 393 -»W — Dr«u°«,(«att..Db.°Z.)20Nfi,S. -'--------— Dul-V°dtnbllchtl«.»V.20afl.V. — - — — FerbinanbsNorbb. loallfi, IM. »88'1 »885 »allz.Karl-Lub«.°V.»00fi.IW. 21« 5« »,? 50 Lemb. - Izcrnou.IaNv« «ifenb.- Vefellsch. 200 fi. E. . . . »b7 «^ 25« «> Lloub,efterr,,Iritfl.zoost.IM. 4»8 — 4?» - - vefterl. «ltorbtveftb, »00«. Vllb. »14 « »l!l-. dto, (l!t. L) »00 fi. E. . . -------—'— Prag«Duler— —> ^ Vübbahn »00 fi. Lllber . . . — — — — Vübnordb. Verb.»». »00 fi. IM. l9ö bu 19S'b«> lr»«»ay-«ef.,»»l.,17Ufi.e.w. »4l<-. - »üi -- „ Em.18»7.»00st. —-. —-— Velk War, Tramway-Vef., neue Wr.,Prio- ritHtl'Netlen 100 fl. . . . 95 ?l> 9»— Ung Hatz, Vifenb. »00 fi. Silber »02 5«!»0» b» Ung.Wefit.(Raab -0L 50 Wiener üoc»lb7 50 Vgydier «ifen- unb Stahl»Ind. in Wien 100 fl..... »4 — »4 50 l»u b0 ..«Ibenlühl", Papiers, u. V.»G. 4« - <»« — Lleftng« Vr«uerr< IlX) fi. . . 1lU H0ll»b^ Vlontan«GtfelllH , esterl.alp! ,f 54 50 55 Vraa« Eifnl.Ind »Gel. »00 fl. 47? - . 479 b" Sal«ofi. »0« - W« „Stevrrrm/, Papierf u, N'G. 153 s><> 154 Irifailer Kohlen»,°c!ieN'Vef, »7» »77 Pnllftn. «msterbam....... l04 75lnz.. Deutlche Plütze...... «/ 10 »» «u London........ l»««0iey«^ P«ri»......... n>» 05 !»«,'> Vt.»Vettt«burg...... --- — — Ducaten........ 5»>7 b l»l» »a-Franc«-Stücke..... 100». loNK Silber........ ->- -'- Deurlche «eich»b«nlnoten . . »«<)?. «« lb Papier.Ullbel..... l 31, l,«l7» OandeS'Mcater in Laibach. l^oute Dienstag den 3. Oktober. ^- Vorstellung. Aufter Abonnement. Gerader Taq. Kest-Norstelluna zur Vorfeier des Allerh. Nalnensfcstes Sr. Maj. des Kaisers Franz Josef I. Kaiser-Duverture von Wilh Wcstermayer, ausgeführt von der voll» ständigen Negimentslapellc. Prolog gesprochen vun Emilie v. O' Äynch. Huldigungs'Tableau dargestellt von, gesammten Personale, arrangiert vom Regissenr Wilh. Hopp. Zum erstenmale: Iwei glückliche Tage. Schwank in vier Acten von Franz Schönthan und Gustav Kadelliurg. s'___ Nunw1 uUbe mir einem P- T- Publicum im ich enden bekannt zu geben, dass einoVOM1 U °<**ber «I. J. an j11^ systematischen Vjoloncell- und Claviercurs Uum^..JJethode des Wiener Consor- auch 1ft.dadurch die Einrichtung getroffen, bieten chen Schülem die Gelegenheit zu Zeit h J^elche untertags nicht die nöthige tyjdm„ .en> sich einem Instrumente zu Und von Ju un AbendstundenYon ß bis 7 Uhr Für Vi l 9 Uht Unterricht zu nehmen. PerM0° i«iCellf zwei Lectionen die Woche, die Wo J "• 4"50; für Ciavier, zwei Lectionen »on iQ ?•. Per Monat fl. 4, in den Stunden ** bis 7 ttuS 12 Unr vormittags und von • unr abends. U bis ioldTTngen werden jeden Tag von Joiner Wi r und von 2 bis 3 Unr in «. Stock n,unS Franzen«-Quai Hr. 29, ' rechts, entgegengenommen, g^ Hochachtend p.Z***1* sLxasn«-** ^^glied Tler absolvierter Conservatoriat, uer philharmonischen Gesellschaft --___^^ in Laibach. (4317) SrtenYalsanvSeifl ist wLJn V>arfameri(' Unio»> Berlin 6lll2ige L-s 6S vegetabilischen Gehaltes die fo*Ul»derk»!e> welche zur Erlialtung eines ( 559) a Sr uarten Teints ¦nerläfllich ist. tr^ Stuck n.0-40 zu haben bei: 4-2 -^ J^Pfol und Ernest Jeunlker. tJOu. Jffi Laibach, Wienerstr. 13. Fabriksniederlaoe Mük """ (4035> v™ 50-4 lX?aschinen,Fahrrä(ler. W^^rant^^o.....-, ..... Sin Lieutenant a. D. f^zlp. Mit diesem großen, spannenden Koman des beliebten Schriftstellers eröffnet die <Mlinii>o> soeben ein neues Quartal. Abonnementapreis der Gartenlaube vlerteljährlioh fl. 1*09, per Post fi. 1*48. Man abonniert auf die Gartenlaube in Iff. v. JKleinmayr & ße/fi fiambergs Buchhandlung In LstiToacH- (4434) Probenummern versenden wir auf Verlangen gratis und franco. Grosser Bücher - Einkauf. 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(2806) 150—94 Mn* C^afV» Europa siud solgeade Zeitungen im Subabonnement zu haben: Deutsohes Volksblatt, Wiener Zeitnng, Narodnl Llsty, Blovenskl Narod, Edlnost, Boöa, Oarioatnren, Wiener Fliegende, Bttdsteirlsohe Post, Hnmorlstlsohe Blätter, Floh, Kikeriki, Bnoh für Alle. (4448) 2-1 Prämiiert: |_Pfir - Inciifllf Qnhonl/ Prämiiert: Weltausstellung Wien 1873,1 I-Ulll IlloUlUl OüllaüK Weltausstellung Paris 1878, 1880, 1888 etc. | FstChschule für Damen, Wien L, Giselastrasse Nr. 4 lMe'bourne l880' l881 etc- In dieser von Töchtern gebildeter Stände frequentierten bestrenommierten K*x*i.viB.4;-4j«tla.x*a:nft3talv kä»» Scl*Bml.4rtKei.«2lmn^n «m. Hleldei*maehen in Verbindung mit Speoial-Cursen für Welssnähen und Modisten-Arbeiten begannen die Einsohreibungen vom 20 September ab, die Curse am 2. und 16. Ootober. Die Lehranstalt steht unter der ausschließlichen Leitung des Instituts-inhabers Adolph Wllh. Schaok. Hochwichtige Krümlniig lur «lie gcaainmtc I>aiuen>veli imu MelbMtnuterricht genannt Universal - Mass - Calculations - Apparat und Schnittzeichnen - Automat k onion- und k unc I^ivilegium, Patente im Deutschen Reiche, Kngland, Amerika etc., angemeldet. Mit Hilfe dieses sinnreich cönslruiertcn Apparates bedarf die Herstellung eines einzelnen Schnittes nach System Adolph. Wllh. Sohaok nach vorhergehender Uebung »«>r 10 bis 15 M.nuten. kein bis jetzt existierendes System kann Aehnliohes leisten. Mlcr Käufer dieses unübertrefl liehen Apparates erhält nächst populär gehaltener Anleitung zum Selbstunterrichte einen rounon welcher zur Theilnahme a. dem Gratlsunterrlohte berechtigt. NB. Für Fachleute, Kleldermaoherlnnen ~A ttnitninn i«t dieser Apparat unentbenriioh^___ und Schulen 1st dieser *pp AÄOl^la ^Wlllm. Schack, Leiter und Lehrinstituts - Inhaber, Besitzer vieler Auszeichnungen und Mitglied der europäischen Moden - Akademie etc etr Alle von meinem Institute ausgehenden Requisiten müssen, um Nachahmungen und Fälschungen vorziZu„Pn i meiner intern, registr. Schutzmarke versehen sein. »<"» v""UDeugen, mit Karten zum Vortrage sowie Programme des Lehrinstitutes sind I., Glielattrailft a t Oi.ÄÄv a i PT ^ertretei- in allen sB+s'j*,!" ™*2 ZL1' 8J00>' y-H_}>aben-^—^nrnssssssssssssssssssllssssllSissS^y^**1310^4* "— (4429) 2-1