EINZELPREIS: woctMoUigi It Rpf Samstag-SonnU^ IS Rpt 'm samsiac-sonnuic 19 n\ Wotmiiger ßntung Amtlichst Organ des Vtrlif und 8elirKtl«ihmf: Marbuig i. A Driq, BadguM Nr. 0^ Ptmrut: a5 bühr; bei Lteferting im Streifband zuzügl. Forte; bei Abholen m der üeschKttaatelle KM 2.—\ Altreicli durch Poat monatlich HM 2.10 luxügl. % Kpt. ZuatellgebUhf 9tr.93 9Rorf>urs-!Drau, afreltag, 3. Olpril i043 82. SaOraano Versenkungsziffer im März: 646900 brt ltoH«r gioMw Erfolg Im Kampf g«g*n folndllch« VartorgMngHchlffahrt — Deutsch« Angilffwmlwnalwiungmi braehton dan Sewjats heha Varlutte — Volltraffer auf . U'Boota und Zaitlörai In la Valatta FUhrerhatiptquartier, 2. April. Om ObtifcomiwüNlo 4er gibt bekamit: Im Osten cfUtt der Feimt bei seinen in mehreren Abtclmltttfi d» Front andau-emden Angriffen iowle bei el|entn An« grlffluntemehnranfen wieder mM Ver-luate. Schwere ArttUerie nahni Itrlenwlclitife Anlafeti In den VontiUlten von Leninfrad mit beobachteter Wirkung unter fetter. Die Sowjettuftwaffe verlor am gestrigen Tage In Lnftklmnien «nd dureh XMö* rung am Bodtn 45 nugaenge. In- Nordafrika wurden Flugplätze und Zeltlager in der Marmarlca sowie die WUstenbabn und britische Kraftfahrzeugkolonnen Im Ägyptischen Küstengebiet erfolgreich t)ombaraiert. Rollende Angriffe starker Kampf« und Jagdfliegerverbinde richteten sich bei Tag und Na^t gegen mlUtärlsche Anlagen der Insel Malta. Volltreffer In Flugieughallen, Unterkünften und iwischen abgestellten Flugzeugen riefen starke Brände und Explosionen hervor. Britische Flakstellungen wurden niedergekämpft. Im Hafen von La Valetta erhielten Unterseeboote und Zerstörer des Feindes Bombenvolltreffer. In Luftkämpfen wurden drei britische Flugzeuge abgeschossen. v Itatienische Bomber griffen mit gutem Erfolg die britische Festung Gibraltar an. Störangriffe britischer Bomber richteten sich in der letzten Nacht gegen das westliche Reichsgebiet Die Zivilbevölkerung hatte einige Verluste, Der wirtschaftliche Schaden ist gering. Nachtjäger und Flakartillerie schössen elf der angreifenden Bomber ab. Der Kampf gegen die Versonrangsachlff« fahrt QroBbrltannient nnd der Vereinigten Staaten tirachte im Monat MIrz große Erfolge. Kriegamarine und Luftwaffe versenkten IM felndHcht Handelssehlffe mit zusammen 646 900 brt. Alt diesem Erfolg Ist die deutsehe U-B^t-Wafle durch die Versenkung von 01 Schiffen mit zusammen 584 000 brt beteiligt. AuBerdem wurden weitere 30 Handelsschitfe dea Feindes durch Torpedo- oder Mmt)entreffer schwer beschädigt. Mit SprMiflIimlim mil ImlMflM IHM Zell' md BenMlMcr B e r) I n, 2. April. Wie das Ohfrkomrpando der Wehrmacht mitteilt, griffen am 1. ^rit leichte deutsche Kampfflugzeuge In ^ordafrika britische Zeltlager in der Marmarlca mit Sprengbomben und Bordwaffen an. Mehrere Brände entstanden durch Treffer In Benzinvorräten und Kraftfahraeugparks. Auf einem britischen Flugplatz In der Mar. marica wurden abgestellte britische Jagd-kampffluRzeuge wirksam getroffen. Ostwärts Sollum bekämpften deutsche Flieger eine Transportkolonne des feindlichen Nachschubs mit guter Wirkung. ItalienisdiB FlaiiB Jedoch, noch In Indien zu bleiben, »da er ^glaubt, daß er nächs'te Woche noch zusätzliche Ar1)eit in Indien verrichten könne.« Diese Erklärung von Criipps zeigt deutlich, auf wie große Schwierigkeiten seine Verhandlungen gestoßen sind. Drei maßgebliche tadlsche Vereinigungen — der Ausschuß ailler Slkh-Partelen, die Hindu Mahasabha und die indische Natlonali-stenpartel — haben die britischen Vor-schlä^ abgelehnt. Diesen Ablehnungen hat sich nun auch der Exekutivausschuß des indischen Kongresses angeschlossen. Die Moslem-Liga und die FUrstenkammer haben noch kerne Stellung genommen. Jedenfalls wird die Gefahr der britischen Vorschläge in Indien durchaus erkannt. So erklärte der Ausschuß der Sikh-Par-teien, die Vorschläge der britischen Regierung seien unannehmbar; anstatt die Integrität Indiens zu stärken, seien sie darauf angelegt, Indien für dauernd in mehrere Teile zu sipaHen. Die Haltung der Siikh's ist insofern von Bedeutung, als sie zu den Kämpfern Indiens gehlen und den Engländern einige der besten indischen Trwen gestallt haben. Die einzige bisher nicht ablehnende Äußerung kommt von den indischen Liberalen, die zu einem Kom-promiß auf der Grundlasfe der Gripps-Erklärung bereit wären. Aus Kongreßkreisen wird berichtet, daß Gandhi dem britischen Reformplan abweisend gegenübersteht, während Nehru zu ehier Diakussion bereit sein soll. Die HaMung dea Kongresses wird ohne Zweifel durch die sehr scharfe Er-kläruni? beeinflußt, die Subhas Chandra Bose. der Führer des Forward,Blocks, gegen den Crincr Ko>rrcsich einen Gegner geschaffen, der aus dem Konflikt mit erstarktem Selbst-howußtsein hervorging, sich von den iiht!rkOF7inicnen wirtschaftlichen und politischen Kesseln befreit hat und fortan entschlossen ist, ein seinem Rang und seiner Stellung entsprechendes Wort lici der Neugestaltung der Erde inilzu-redtn. lieweis dafür ist der begeisterte, lüdesmiitigc Einsatz von Tausenden -panischer Freiwilliger gegen den Bolschewismus an der Ostfront, an der Seite ihrer deutschen Kameraden, die mit ihnen auf spanischem Boden denselben FeinJ gL'Schlagen haben. Spaniens Sieg, dessen Wiederkehr es mit einer Paratle seiner neuen Wehr-mnclil vor ihrem (jeneralissimus feierte, erhalt im Licht der gegenwärtigen Geschehnisse seinen wahren und vollen Werf. Für Spanien bedeutet dieser vor drei Jahren errungene Sieg die Überwindung aller von außen eingedrungenen .irtl'rcmden WeltanschauungsstrojTiungen, die sicli der Fiinheit und Sammlung des Volkes entgegenstellten, und damit den Beginn einer neuen natioiwilen Ära. Der Welt aber brachte er die Einreihung Spaniens in ilen Kreis der jungen auto-litären Staaten, die sich ihr Lehensrecht und ihren Lebensrauni gegen diejenigen erkämpften, die sich bis jetzt die Herr---chaft. über diese Erde anmaßten. Indiens Parteien Die indischen Piirteien bieten im gro-fU'ii ganzen ein Bild der Vielgcstaltigkeit des indischen V^ilkes, Nach ihrer politischen Bedeutung imd der Zahl ihrer Anhänger c;ibl es unter den Parteien na-Mirlich wesentliche Unterschiede. An die Spitze darf man ohne weiteres giniäß ihrer fjröße und ihrem Einflute die Kongrel'partei ^teilen. Ihr gehören Inder aller Rassen, Religionen und Stände jn, Sie ist ilie Vorkäinpferin iui Freiheitsstreben lies indischen Volkes. Der Führer ihres radikalen Zentrunis, des Forward-Blocks, ist Subhas Chandra Brtse, Von sonstigen hervorragenden l'iihreni iler Kongref:?ipartci sind vor allem ("laiulhi und Nehm aller Welt bekannt geworden. In dem jetzt häufig genannten I']XL kutivausschuß ist die Führerschaft der Partei zusanunengefal'it. Als wichtigste, wenn auch durchaus nicht einzige politische Vertreterin der indischjn .Muhanimedaner ist die Mo-slirn-l.iga /.u nennen. Ihr Präsident ist }innah, ein Rechtsanwall in Bombay. .\,i c ritter StelL' rangiert jedenfalls iie l"iu"stenkanimer, uie zwar keine eigent-li« he Partei, sotidern jnc stiindische Kör-persehatt ist. Die Hindu Mahasabua umtalit ^ie Hindus. d'e VC.Ii Kongreß nichts wissen \\ill. Ihie Haltung ist riationalistiscli, wenn "uicli nicht im gleiclien Mat^c wie die Kon-greHpartei. \'.in dcii kleineren Parteien sind /.u-n.u die Sil^hs zu nennen, die seit Jahr-huiulerten eine Einigung zwischen H ndus uiki Mohammedanern anstreben. Man schätzt die Zahl ihrer Anhänger auf etwa Millionen. Sie ^ind national ein^festellt. thigefähr gleich stark ist d'e Partei der .Nationaiisien. lerner die englandireundli-chen indi>chen Liberalen tuul die Kommunisten. die in Indien offiziell verboten sind. ("'her eine eigene Organisation verfiiger politische Bedeutung nicht ab-;;esproi''ivn Vv'Crdcn kann. ..Hin ziemiiftiRr Pierdeliandel" USA-Senator schlägt britisch-ind'sches Oberkommando vor (1 e n I', 2. April. Senator Connally. der Vorsitzende Ue.i Senatsaussehusses für auswärtige Angelegenheiten, schlug, wie aus Washington gemeldet wird, in einen) nur Reutci* gegebenen Interview vor, ::'ein gemeinsames britisch-indisches Oherkommandox zur \'erteidgiugn Indiens zu schaffen. [Jer USA-Senator lügte hinzu, daß er diesen Vorschlag nur vorbringen wertlo, wenn die Verhandlungen einen Punkt erreichen v\ iirden, an dem keine der beiden Seilen nachzugeben bereit wäre, vidi liofle, (lat^ die Lage in Indien gekläri werdeil wird, und ich i^laube, daß sie geklärt werden wird. Ich glaube, daß letzt ein ziemlicher Pferdehandel stati-finilet, .aber ich bin der A\uffassung, daß Orfißbritannien in einigen Punkten und die indischen Führer in einigen anderen Punkten nachgeben ndissen. Ich hoffe, tiaß eme brauchbare Vereiiibarimg das Piiriiebnis der Konferenzen seui wird.-- Scharlatan Koosevelt in nener Rolle Der Freimaurer und Kirchenfeind will in der Otterwoche lu den Kathollken der Welt sprechen I B e r I i n, 2. April. ' .Amerikanische Sender kündigen eine '^Osterbotschaft« des Präsidenten f^oose-velt an die katholische Welt an, in der er diese auffordern will, mit ihm gemeinsam zu kämpfen, damit das Heidentum vernichtet werden könne, wobei er unter Heiden-' tum wohl die Kultur Europas, nicht aber den Bolschewismus versteht, I Es wäre ja zu begreifen, wenn der der-j zeitige Präsident der L'SA gerade jetzt in den Ostertagen etwas religiös-nachdenk-' lieh werden würde — muß er doch damit { rechnen, daß der Ruf »Kreuziget ihn!« über kurz oder lang in seinem eigenen Lande gegen ihn selbst laut werden und ihm dann recht unangenehm um die Ohren klingen wird! Ein Hanswurst, dem nichts heilig ist .\ber so ernst nimmt Herr f^oosevelt nicht einmal sich selbst. Dafür versteigt ausgerechnet er sich zu einer österlichen Apostelmission im Namen der katholischen Kirche, womit dem Komödiantentum dieses Hanswurstes auf der Bühne der Weltpolitik allerdings die Krone aufgesetzt und gleichzeitig bewiesen wird, daß ihm nichts anderes auf der Welt ernst und ehrwürdig scheint neben seinetn lächerlichen Geltungsbedürfnis und krankhaften Machtdünkel, Roosevelt als katholischer Heerführer und Kreuzzugfanatiker des 20. Jahrhunderts ist jedenfalls eine so lächerliche Gestalt, daß nur schallendes Gelächter die Antwort der Welt auf die bloße Ankün-iligting seiner sicher sehr gcfühlstriefenden österlichen Weltbotschaft sein kann. Wie der Mann, der selbst niemals Katholik war, sich plötzlich zum Anwalt des Ka-tholizisnurs machen will, ist allein schon eine Groteske für sich. Die Politik der Vereinigten Staaten seit je k atholikenfeind I ich Diese Groteske wird aber noch verstärkt, wenn man bedenkt, daß diese von { Anfang an verpfuschte Apostelgestalt ei- nes der obersten Funktionen jener internationalen Freimaurerei ausübt, die jedem ihrer Anhänger schon bei der .\uftiahme den Vernichtungskampf gegen die christlichen Religionen zur Pflicht macht, und sie wird noch toller, wenn man das Verhältnis der offiziellen Politik der Vereinigten Staaten zum Katholizismus betrachtet. Dieses Verhältnis wurde schon begründet zur Zeit Washingtons, der ausdrückEich festgestellt hatte: »Die Regierung der Vereinigten Staaten ist in keiner Weise begründet auf den christlichen Religionen'', und es wurde dokumentiert in der ersten amerikanischen Verfassung vom Jahre 1701, die ausdrücklich jede staatliche Unterstützung und Zuwendung an die einzelnen christlichen Bekenntnisse verbot. Es führte dazu, daß in der Frühzeit der amerikanischen Entwicklung in fast allen Einzelstaaten politische Ausnahmebestimmungen erlassen wurden, die sich stets gleichmäßig gegen Katholiken und Juden richteten. Was sagte Theodore Roosevelt? Diese antikatholische Tendenz blieb unverändert bis ins 20. Jahrhundert, wie der Fall des Präsidentschaftskandidaten Alfred E. Smith zeigte, der im Jahre 1928 als aussichtsreicher Gegenkandidat Hoo-vers zurücktreten mußte, nur weil er Katholik war und so gegen den alten Grundsatz verstieß, daß ein katholischer Präsident für die Vereinigten Sta;iten untragbar und unmöglich sei. Ja, noch Theodore Roosevelt, der Onkel des pseudo-katholi-schen Oslerpredigers von 1042, hatte kurz und bündig erklärt: »Die katholische Kirche paßt in keiner Weise für dieses Land, denn ihr Denken steht völlig im Widerspruch zu unserem Denken und zu den amerikanischen Institutionen.-.'f Für christliche Kirchen hat die USA- Regierung keinen Cent übrig Der derzeitige Hüter der amerikanischen Traditionen hätte also in der Geschichte des eigenen Landes Stoff genug, uin seine Philippika gegen die Rellgions- und Katholikenfeinde an die richtige Adresse richten zu können. Er hätte dabei aucli die schönste Gelegenheit, als Vorbild auf den Nationalsozialismus zu verweisen, der im Deutschen Reich jährlich rund 900 Millionen Mark aus Staatsmitteln den christlichen Konfessionen zur Verfügung stellt, während die Regierung der Vereinigten Staaten für den Katholizismus und die übrigen christlichen Kirchen nicht einen einzigen Cent übrig hat. Das wäre so die richtige amerikanische Karfreitagsbotschaft gewesen, und sie hätte in der katholischen Welt sicher nicht nur Freude erweckt, sondern auch Sympathien für Herrn Roosevelt, die er heute dringeiider als je nötig hat. Aber eine solche ehrliche und wahrhafte Osterbotschaft würde ganz und gar nicht zu dem schon feststehenden Charakterbild dieses .Mannes passen, dessen dilettantische und skrupellose Koinö-diantenpolitik nur deshalb nicht immer erheiternd wirken kann, weil sie schon ail^u viel Unheil und Unglück in die Welt gebracht hat, * Keimzelle iOr Sowief-Rurdeirepublih „Courier de Geneve" zur Annektierung Aterbeldschans B e r n, 2. .April In einem Bericht i-ler westschweizerischen Zeitung V Courier de Oeneve« heißt es zur .Annektierung .Aserbeidschnns durch die Sowjets u. a.: ^;Das englisch-ii'anisch-sowjetische Ab-kommen vci)i Dezember 1941 untersteüie einen Teil des Landes'der sowjetischen Kontrolle. Diese verfehlte nicht, das kom-nuuiistische Reg'me einzuführen, wie ciie Sowjets dies bereits in anderen annektierten "Ländern im Jahre 1940 getan haben. Sie schritten zu großen Verhaftungen. Allein in den Provinzen .Aserbeidschan und .Masanderan sind n'cht weniger als 4000 Personen verhaftet und ein großer Teil davon erschossen worden. ' Was das neu annektierte Gebiet be-! trifft, so beabsichtigen ciie Sowjets, wie j man hört, in diesem Gebiet die Keimzelle für eine sowjetische Kurdenrepublik zu er-1 richten, was für den ganzen mittleren : Orient eine wichtige Frage bedeutet. Denn nicht nur Iran und Irak, sondern auch d'o i Türkei besitzen starke kurdische Minder-' heiten und in der Türkei erstrecken sich diese bis nach Dersin, nicht weit von .Ankara. ! Es hanoelt s'ch also in .Aserbeidschan juin einen Streich, der Ankara stark beun-I ri.liigcn niufi und der denjenigen ein ge ; Aufklärung bringen wird, die trotz allem liaran glauben, daß die Sowjets entschlos-'-cn sind, an ihren Grenzen von 1930 ball -zninachejj. Bormeseii kämpfen an japans Seile USA-Beobachter berichten Uber den Hass gegen die britischen Unterdrücker S c h a n g ha i, 2. .April. Wie tief das englische Regime in Burma verhaßt sein mufi, '/eigen Berichte ame-rl*kanischer Beobachter, die aus Burma in Tschungking eingetroffen sind, In diesen Berichten heißt es wörtlich; Die Burmesen haben den japanischen Einmarsch aktiv unterstützt. Die englische Verteidigung Burmas wurde vom Volk abgelehnt. Burnies'sche Truppen gingen in Massen zu den Japanern über. Mehrere Regimenter zogen ihre Uniformen aus, verbrannten sie und begaben sich iu den Dscliungel, um sich den Japanern an'/uschließen. .Auch die Operationen der USA-Luftstreitkräfte sind stark behindert worden. In den Tempeln riefen burmesische Priester zur Unterstützung Japans auf. Die Burmesen haben auch die Anwendung der britischen .Politik der viilligen Zerstörung' verhindert, An verschiedenen Stellen komiten die Burmesen mit Waffengewalt vereiteln, daß die Briten V(u* ihrem Abzug die "StMdte in Asche legten . . .--< Immer wieder Luftangriffe f^ej^en die Inse'festunct Corre^idor Tokio, 2. Anr-I. Das kaiserliche Hanntqunrti'^r n'bt bv'-kannt, dnß die iamnisf^he Mirin-^nft waffe vom 24. bis 31. März acht Luft- angriffe auf militärische Einrichtungen und Feindstellungen in Corregidor aui" den Philippinen durchführten, wobei erheblicher Schaden angerichtet wurci;:. Auf japanischer Seite traten bei den Angriffen keinerlei Verluste ein. Eifrige Arbelt in den von Japan besetzten Gebieten l'inem F^ericht der Zeitung ».Asahi Schimbun«- zufolge ist der gesamte Eisenbahnverkehr auf Java wieder aufgenon;-nien, nachdem seit der Besetzung des Landes unermüdlich Instandsetzungsar • beiten durchgeführt worden waren. Seit gestern verkehrt aucli wieder cJerExpreß-zitg auf der Strecke Batavia—Surabaia. .Am 31. März wurde laut Domei in Rangun das größte Reispolierwerk Bur-tuas wieder in I3etrieb iienoinmen. Die Ta^'esleistunf; dieses Werkes beträgt nooo Sfick. Größere Reismeniien werden in Kürze nach lapan verfrachtet werden. Dieser Tage traf in lapan eine Ladung von 1000 Tonnen Zucker aus Hongkong aU erste Lieferunn: der beschlagnalunten 50fKK) Tonnen des britischen Lngcr-bestandes ein. Hongkong ninmit nach Auo'etr/eurrenbr'r'chten immer Tnebi* das npMro'iiifn fr5'"""!,;hf BiUl all Hiiic ^'^i'l'on i"'iipes"'«r'her pMi^^ohnpr rieben bereits ihrer bisherigen Beschäftigung nach. Wahlen zam laiMiKsAen Rekksfai Tokio, 3. April Wie das Intienministeriuni bekanntgibt, sind die Reichstagswahlen, d. h.. die Wahlen zum Unterhaus, auf den oO. April festgesetzt worden.] Die Zahl der Wahlberechtigten beträgt fast 15 M'l-lionen. Sie liegt um nrehr als 300000 höher als bei den letzten Wahlen irn Jahre 19,^7. Demisfrattoiieii in HSA-lirter-nienmpslaflern Was Norwegens Ftotte im DtenJ^tc finglatids verlor Oslo, 2. April Nach hier vorliegeiKlen Meldungen werden die in USA-lnternierungslagern festKehalteneii norwegischen ^eleute. die sich weigerten, weiter Todesfahrten für die Alliierten xu untenielimen. sc> schlecht behandelt, daß es ständig zu Unruhen und Demonstrationen koinnit. Man hat u-eiterhin erfahren, daLt die Wachmannschaften der Lager bei der geringsten Protestäußerung der »freien« norwegischen Seelute in verschiedenen fällen gegen die Eingc.sperrten mit dem Bajonett vorgegangen sind. Das ist der Dank der Alliierten gegen ihre Bundesgenossen, die gut genug waren, zwei Jahre hindurch auf Jeti Todesfahrten -für die Engländer tmd Ainerikatier ihre liaur zum .Markte zu tragen. Wie stark die Verluste der norwegischen HandcJsflotte sind, beweist die «ieuc.ste Aufstellung, aus der hervorgeht, daß nicli weniger als ?(>(> norwegische Schiffe, die in fjiglands Diensten fuhren, mit insgesamt \.2 Millionen brt durch U-Boote, Minen und Fliegerbomben versenkt wurden. Angio-amerihanisdie Steaerhinter-ziehungen und fles'edranflen Madrid, 2, .April In Argentinien und in Porto Rico haben USA- und britische Gesellschaften sich große Schiebereien zuschulden kout-nicn lassen. In Argentinien hat der Oberste Staatsanwalt gegen die Autioreifenfabriken I'iretone und Co., Goodyear, Micheliii und Dunlop wegen Vergehen gegen das argentinische Monopolgesetz, die von diesen F'irruen seit 1929 ununterbrochen begangen wurden, ehren Prozeli angestrengt, Die Schlcber 'bedienten sich aller jüdischen Winkelzüge, um ihre Erzeugnisse in Argentinien zu monopolisieren imd dann zu Wucherpreisen abzusetzen. 70 Direktoren wurden unter Anklage gestellt, darunter auch M, Fire-tone und sein Sohn.- Die Angeklagten wurden vorläufig nach Stellung hoher Bnrg.schaften in Freiheit gelassen. In Puerto Rico betrot^en zwei USA-und zwei englische, Petroleumgesell-scharten seit 1931 das staatliche Finanz-atnl tun insgesamt vier M'Ilionen DoPar. Die Gesellschaften bestachen eine Anzahl 'von Parlawetitsabeeordncten. Oie Anklage gegen die Gesellscliaften ist erhohen, Druck mid VcrlaK? Mnrhtirmcr Vcriiie*- und DnicVeroi-Ocs. m.b.H. — VerlaK*'elliiPif; t;Bon nniiinaarlnoi* Maiiptschrifileiter' Anton Oerichack: alle In Marbnr." a, d Ornii. HadP.isse 6 Zur Zeil Huidigung an Napoleon«. Einen bunten Sagenkranz haben die Aachencr um die Gestalt Karls des Grofien gewunden, wie der VolksFnund heute roch dazu neigt, alles, was alt und ehrwürdig ist, auf den großen Kaiser zurückzuführen. Der Sage nach entdeckte Karl auf einem Jagdritt die warmen Quellen, die ihm solche Erquickung boten, daß er sich entschloß, hier seine Pfalz zu J bauen. Tatsächlich ist Aachen in römischer Zeit nur ein Thermalbad, aber noch keine Siedlung größeren Ausmaßes gewesen. Eine Stadt entstand hier erst, als Karl der Große seine Pfalz baute, auf deren Grundmauern heute das Rathaus mit dem Krönungssaal steht, an dessen Wänden Alfred Rethel, der 1816 in Diepenbend bei Aachen geborene Meister der deutschen Geschichtsmalerei, in gewaltigen Fresken das Leben des Kaisers dargestellt hat. Ein Denkmal von unschätzbarem Wert schuf Karl der Große mit der l'falx-kapellc, die heute der Kernbau des Ackhe-ner Domes ist. Zu ihrem Schmuck ließ er marmorne Säulen aus Ravenna und Rom herbeischaffen, und hier ließ er auf einer marmornen Tischplatte römischen Ursprungs den Thron errichten, auf dem sicli nach ihm die deutschen Könige nach ihrer Krönung niederließen. So wurde dieser schlichte Sessel ein Heiligtum des Reiches. \f. ? • - / ■■ V:,, > .• , Als Karl der Große SI4 in Aachen starb, wurde er in der Pfalzkapelle beigesetzt. Über seinem Grabe wurde, wie sein Kanzler Einhard berichtet, ein vergoldeter Bogen errichtet mit der Aufschrift: »In diesem Grabe ruht der große und rechtgläubige Kaiser Karl, der das Reich der Franken herrlich ausgedehnt und 47 Jahre hindurch glücklich regiert hat, ist gestorben im Alter von 70 Jahren im Jahre des Herrn 814, siebente Indiktion, am 28. Jänner.« Wie die Sage berichtet, hat Otto der Große das Grab (iffnen lassen und den Reichsgründer in seiner Gruft erblickt, un-verwest auf seinem Thron sitzend, das ge-krtinte Haupt niit einem Sehleier verhüllt. Aber man hat in späteren Jahrhunderten vergeblich nach diesem Grab gesucht, und es wurde bis heute nicht mehr gefunden. I'K.-Atifnuhiiic: KriCRsbcritlilcr kohlcr (NVb.) Das Ende der Rcklame-Oftcnslve von St. Na/alre in den Straücti, die durcli das llafeiivicrtL'l fiilireii. Ia>;cii am Morsrcii überall toie Rritcn • .stmiinie .^uKhiKer sieben den Waliiiwitz eines Cliurcliill, der diese >'()ffLMisive befahl Allerlei von den Andamanen-Insehi Acht Monate Regüii -— Ein Kanal und die Menschenfresserei — Rache an Gesch'chte seiner Entdeckung den Unterdrückern Die Aiidamancn sind cineFortset/iing im Westen Burmas sich von Norden nach Süden erstreckenden Gebirges, das sich teils unter dem Meer, teils ni einer langen Inselkette bis Sumatra fortsetzt. Die einem anhaltenden Südwestwind ausgesetzten FJlande werden, xweil die Wolken durch die hoheti Gebirge daselbst aufgehalten werden, acht Monate des Jahres hindurch von unanfhörlielien Rc-beleuclitel. Nach einer von Kapitän Stokoe gemachten meteorologischen Beobachtung betrug der in sieben Monaten gefallene Regen US Zoll (mehr als'drei Meter), eine Wassernienge, die alles, was ich in irgendeinem l.ande davon gehört habe, weit übersteigt , schreibt einer ihrer ersten Besucher. Die grolie .\nilamaiien-lnsel lief.;t im Norden, sie ist siebenmal so hng 'lis bereit. Ä^lndeß hat man seit kurzeiit-K, schreibt eben derselbe frühe Besucher 1795, »durch einen Sonderbaren Zufall entdeckt, daß diese Insel durch eitlen Kanal in zwei Teile geleilt wird. Min /n Madras im Febrjiar 17<)2 betrachtetes SchM'f, das für die englische, an den .\n-damanen belnulliche Flotte, Vorrai zu über-, bringen hatte, schickte, da der Schiffs-1 patroii keine gehörige Kenntnis des' Hafens liatte, ein kleines Boot aus, um eine (M'lnung, die einem Hafen ähnlich' sah, zu untersuchen. Es ward finster, und das Boot wurde durch eine gewaltige Strömung in einen Kanal, der die Aufiiiihtiie; Aihiniic ^Svl|i Blick auf dio Küste von 8t. Nazairc mit dum Lciichttiiriii von St. (lildas An diese' Buclit zerschellten die erfolulosen Angriffe britischer Seesti krattf, die zur l.anduiig von Truppen eingesetzt waren. Aus dem erwarteten Sicy; wurde so eine schwcrc NicUerlai^c Insel zerteilt, fortgeführt. Da/ii kam ni>ch ein heftiger Nordostwind, der das Boot, ilas der Strömung und dem Winde /u widerstehen nicht vcrnn>gend war, in da.-; bulische Meer trieh. Acht/chn Tage darauf wurde es, nahe am Äquator, von einem französischen Fahrzeuge aufgefangen, und was schrecklich zu erzählen ist von dem Scliiffsvolke, welches aus zwei liurnpäcrn und sechs imlischen Soldaten bestand, waren drei Inders hungers halber erniordet imd von diren Gefährten atifgezehrt worden.« Die Engländer ließen sich zuerst im Jahre 1791 in einer nach Osten gelegenen Bucht an der Südspitze der Inse^ nieder. .Allein sie zogen auf Veranlassung des Admirals Corjiwallis 1793 nach dem jetzigen, nach ihm benannten Hafen um, um ihren Kriegschitfen während der Nordost-Passate einen sicheren und bc-(|uemen l.icgeplat/ zu verschaffen. Zugleich war dieser Ort für jene Verbrecher hestinnnt, welche v<»n Indien aus ver-iiannt wertlen sollti-n. ;^Man kann siehe., schreibt der soeben erwähnte lit-richi-erstatler, r-scluvt-rlich eine l.age, die malerischer, oreiien, vor allem ihre W^eiber einzu-fangen, und sie benützten dabei den Hunger, der ilie Hilflosen öfters quälto. Sehamvoll vertuscht der spätere Berichterstatter, was geschah, indem er, was sich die Englämler erlaubten, den Indern /tizusclireibcn su(;ht, denselben Indern, die strenge Kasfengebotc vor ieder Be-rührun'^f anderer hindern! aber behaupte: dütnige zur englischen Niciler-lassung gehörijje benpalische Fischer li»eklen eine Weibsperson durch lißwaren so n'ihe herbei, daß sie sie f'ncien S^'itt ihren Hunger zu sfilleu, wollten sie ihr Jahr-be-nDas .V\en-ist An-sehr Karte: ScIicrl-ßildcrdii'iibi.M. Saiickcl — GcneralbcvoUniäcli(i((tcr tür ücu Arbcitsehisatz Der Führer hat den Keiclis.statthalter iinü Gauleiter Friti Sauckel zum üenerallicvoll-mäclitinten für den Arbeitseinsatz im Ralnnci des Vierialiresplanes ernannt Gewalt antun. Durch ihr Geschrei erregt, stürzte ein zahlreicher Trupp von Wilden aus dem Gebüsche, die zwei der mutwilligen Angreifer zu Boden streckten. Man fand nachher ihre Körper auf eine grausame Art verstümmelt. So wehrten die Andanianen-Bewohner sich gegen England ... Will-Erich Peuckert Wie Soursaari genemmen wurde Zur Firoborun;! der strale.tiisch wichtigen Insel Suursaari (Holland) in der östlichen iinnisclieti Huciit werden mm-ineiir Ein/cllieiten bekamil. Die Inse mulUc in überraschendem Nachtangrifr über das Eis des Meeres und nach eineui Aniuarscli von rund 40 Kilonietern genommen werden. Dennoch wurde die Operation innerhalb von J4 Stunden er-tolgrcich zu Ende geführt. Infanterie. Artillerie und Nachrichtentruppen waren an ihr beteiligt. Uber Packeis imd durcli tiefsten. Schnee begann in der Nach; vom 2(), zum ?7. März der \'orniarscli in zwei Kolonnen, die die Insel tnnfas-send von Norden und Osten angreifeii sollten. Die ostwärts \ordrin'w'^ende KH.doimc hatte zunächst die Aurgabe, den liolsche-wisten deji Rückzug abzusclmcideii uiiJ sollte den Xngrn'i anf der Insel erst ije-liinnen. wenn der I'euer-Übcrfall von Norden her geglückt war. l-'ünktlicli zur vorgesehenen Minute begann nördlich der ln>el der Angriff. Die Holschewisten waren vcillig überrascht, verteidigten sich aber in gut ausgebauten Bunkern und Erdbefestigungen iind komiten erst nach gerainner Zeil durch konzentriertes Artillerie- und Maschhiengewelir-I teuer inattgeset/.t werden. W iihrend die letzten geballten Ladungen in die noch I ininier feuernden Bunker des l'eijtde-I flogen, flackerie auch an der ganzen Ii» Kilometer langen Ostkiiste der Insei das (jewehrfeuer atn". Die finnischen ' Abteilungen stiefien hier am* starke Feindgruppen, die versuchten, die stür-nuendcn Finnen mit niassierier Feuerkraft niederzniialten. Der Nachschtd> von Munition tmd die Bergung von Verwim-deten gestalieten sich in dem unebenen tiefverschneiten (ie'iinde besonderschwierig. Die aufgehende Sonne war durcli eineir Schneesturm verJunkeii. der jede Sicht umnöglich machte. Ein Angriff finnischer l'higzetige auf die l)5 Eis der Küste zu in die Clefangenschaft iVjitwrv'l _ ..... '0 «Ü ml WKTi •sssssaat^BBiig nhcrl-üiiderarchlv-.M. Seite 4 »Marlntrfrcr Zeihtnif^' 3. April 1942 Nummer 93 VoSJk und JOdtue Ostaslattsche Vodie Ii Nflniliero Nürnberg steht augenblicklich im Zeichen einer Ostasiatischen Woche. Sie begann mit der Eröffnung einer Ausstellung :^Mei-sterwerke der japanischen Kunst aus der Sammlung .Fuchs'« in der Städt. Galerie, hie rund 150 Werke der Malerei und der liildnerei umfassende Kunstschau stammen aus dem Kunstbesitz des aus Nürnberg Kuhiirtigen o?d. Professors der Volkswirtschaftslehre an der Universität Tübingen, Dr. Carl Johannes Fuchs (1865—1934), der sie innerhalb eines Jahrzehntes, von 1000—1910, unter Aufwendung fast seines ganzen Vermögens zusammengetra-jL^en hat. Einen Teil seiner Sammlung liatte er bereits zu Lebzeiten seiner Vaterstadt geschenkt, der Rest, meist aus kostbarer japanischer Malerei bestehend, wurde von Nürnberg nach seinem Tod käuflich erworben. Unter der Sammlung befinden sich Stücke «lus den berühmten Auktionen Hayashi und Oillott in Paris. Im Mittelpunkt der Schau steht das bisher als Leihgabe an das Lindenmuseuni in Stuttgart gegebene Bildwerk des Boddhis-sattva Jizo, des zukünftigen Buddha, des Helfers der Unglücklichen und der Reisenden, des Beschützers der Kunst, eine große Holzplastik aus dem 12. oder 13. lahrhundcrt. Der Schwerpunkt der Sammlung ließt in den Gemälden, zu denen einige glilnzende Lackarbeiten, Keramiken und Werke der Kleinkunst treten. Unter dem Motto »Europa sieht Ostasren^' beteiligt sich (las Germanische Nationalmu-sL'uni an der Ostasiatischen Woche in Nürnberg, und zwar durch eine Ausstellung von sorgsam ausgewählten Werken seines eigenen Bestandes, denen sich etliche private Leihgaben zugesellen. Marie Hamsun liest in Wien, Über Einladung des Wien-Kontors der Nordischen Gesellschaft liest die Gattin des norwegischen Dichters Knut Hamsun, Frau Marie Hamsun aus Werken ihres Mannes und aus eigenen am Mittwoch, den 8, April, um 20 Uhr, Im Festsaal des ludustriehauses am Schwarzenbergplatz. f Der Lenz öffnet den Lainzer Tiergarten. Alljährlich, wenn die wärmere Jahreszeit herannaht, macht der Lenz durch die Verwaltung des Lainzer Tiergartens dieses herrliclie Naturschutzgebiet den lufthungrigen Wienern wieder zugänglich. Vom 5. April 1942 an können der Lainzer Tiergarten und die Hermes-Villa an Samstagen, Sonntagen und den gesetzlichen Feiertagen wieder gegen das übliche Eintrittsgeld besucht werden. Die Torsperrc richtet sich nach der Jahreszeit. t- Eine Burg Wallensteins wird erhalten, Eine Burg Wallensteins, die Burg Lo-hau, zwischen Holleschau und Zlin im Sudetenland soll jetzt vor dem gänzlichen Verfall bewahrt werden. Die Burg wurde liweils im 14. Jahrhundert erwähnt. Sic gehört mit zu den denkwürdigsten Zeugen deutscher Vergangenheit im Sudetenland, f^er Touristenklub in Zlin und die Arbeltsschule Batas sind mit dem Denkmalschutzamt in Verbindung getreten, um die noch vorhandenen Reste der Burg zu erhalten. Das Lebenswerk des Malers August Seebacher Clin, Pflegstätte der Kunst in der Untersteiermark Wohl selten kann sich eine Stadt eines , so wertvollen Denkmales ihrer geschieht- I liehen Vergangenheit rühmen, wie die Stadt Cilli. Cillier haben Unsterbliches geschaffen. In diesem Falle handelt es sich um die vollständige Ausgabe der Radierungen des so früh verstorbenen Malers August Seebacher, die im Jahre 1926 mit der »Cillier Chronik in Bildern« als erstes Heft erschienen, der dann im Jahre 1930 das zweite Heft und nun das dritte und letzte folgte. Schon das zweite Heft widmete der Künstler der glanzvollsten Vergangenheit der Sannstadt, beginnend mit den Freien von Sanneck, ihrem Aufstieg zu Grafen von Cilli und Fürsten des Deutschen Rei' ches. Noch aber war das Ende des Oe-schlechtes nicht erzählt. Nun ist die Lücke geschlossen. Das Kulturamt der Stadt Cilli zeichnet als Herausgeber des dritten Heftes und wir können uns dafür wohl keinen Berufeneren vorstellen. In der vor kurzen eröffneten Volksbücherei der Stadt Cilli sind in diesen Tagen die Originalbilder der ßilddrucke ausgestellt und somit jedermann zugänglich gemacht worden. Vor uns liegen diese 12 Bilder des neuen Heftes. Sie schildern uns die Fortsetzung der Geschichte der Cillier Grafen, angefangen mit Veronika und ihrer Tragödie bis zum tragischen Ende in Belgrad. Es überrascht vor allem der gewaltige Fortschritt, den Seebacher seit der letzten Ausgabe erzielen konnte, der gemäldeweiche Charakter» der die Bilddrucke des dritten Heftes auszeichnet und der In der Wiedergabe so gut getroffen ist. War es früher mehr die äußere Form, fallen hier die seelische Vertiefung in der schlichten Anwendung der Motive und die geschickte sparsame Lichtbehandlung wohltuend und angenehm ins Auge. Dazu gab gewiß auch die Veronika-Geschichte iliren besonderen Anreiz. Die ersten sechs Blätter schildern diese unglückselige Geschichte. Durch dichtes Gehölz nähern sich die heimlich Verliebten, Friedrich und Veronika, einer versteckten Burg, während sich im gräflichen Schloß die tiefgekränkte Herrin zu ihrer Kemenate wendet, wo sie eines Morgens tot aufgefunden wird. Der helmlichen Trauung der beiden Liebenden folgt ein kurzes Liebesglück In der Burg Friedfich-steln bei Gottschee, das vom Altgraf Her- mann gewaltsam beendet wird. Auch die Flucht wendet das Unglück nicht ab. Noch heute erzählen Ruine und der Gottscheer Voiksmund von der schönen Veronika, die mitten im Urwald, im Hornwald, bei der Ortschaft Kuntschen von den Häschern des Grafen gefaßt wurde. Des Grafen Hermann Macht überwiegt den Freispruch der Richter. Veronika wird eingekerkert, weit diese Ehe die Pläne des Alten, die nach Königskronen zielen, vereiteln könnte — und die Feste Osterwitz gibt erst eine Tote frei. Noch Jahre später hat Friedrich das Grab seiner geliet>-ten Frau im Kloster Gairach besucht. Stolz zieht die Königstochter Katharina Brankowitsch als Gemahlin Ulrichs auf der Burg Cilli ein. 1451 wird Cilli zur Stadt erhoben. Noch Friedrich schuf die Pläne. Die Cillier stehen mit allen Erzherzögen von Österreich im Kampf, an der Spitze der siegreichen gräflichen Scharen der Böhme Jan Wittowetz. Immer größer wird die Macht. Der Ehrgeiz Ulrichs aber ist zu groß. In Belgrad wird er heimtUk-kisch ermordet. Wie einen Eber schildert ihn Seebacher, als er sich seinen Feinden stellt, die in großer Übermacht sind. Er muß fallen. Der Wappenschild wird zerbrochen, das Banner zerrissen, das Leben des letzten aus dem Geschlecht ist erloschen. Das letzte Bild zeigt den düsteren Kreuzgang der Cillier Minoritenklrche, in deren Gruft die Gebeine der stolzen Reichsfürsten liegen. Ein prachtvolles Titelblatt, zum Charakter der Radierungen passend, schmückt das Heft, das, besonders geschmackvoll in blaugelb gebunden, die Aufschrift »Heut* Graf von Cilli und nimmermehr« trägt. Prachtvoll sind die Oeschenkausgaben der Stadt In Schwarzleder. Sollten sich für das zweite Heft noch genügend Interessenten melden, was als wahrscheinlich angenommen werden kann, so wird auch eine zweite Ausgabe dieses wertvollen Bandes erfolgen. Vielen Hausbibliotheken wird das Lebenswerk des großen heimischen Künstlers August Seebacher, dessen Traum bis zum Lebensende die Erweckung der großen Vergangenheit seiner Heimat war, zur besonderen Ehre gereichen. Die Stadt Cilli aber darf sich rühmen, vom Schönsten und Besten etwas zu besitzen. Herbert Erker ''-f*' Innsbrucker Marionettenspiele eröffnet Die Tradition des in ganz Tirol bekannte^ »Peterlspiels«, einer Gründung des vor 20 Jahren verstorbenen Innsbruk-kers Rudolf Jenewein, wird nun durch die Innsbrucker Marionettenspiele fortgesetzt. Im eigenen Heim hat die NS-Frau-enschaft eine Kleinbühne errichtet, an der zur Eröffnung Franz Poccis »Geburt der Komödie« aufgeführt wurde. Demnächst werden Goethes »Scherz, List und Rache^r, vertont von dem Innsbrucker 1. E. Ploner, das Alt-Innsbrucker Hnnswurst-Spiel ♦Don Juan« und ein Hans-Sachs-Puppen-spiel aufgeführt werden. '+ Steiner dirigierte hi Riga. Erstmals seit Beendigung der bolschewistischen Herrschaft in Riga trat ein deutscher Dirigent wieder an das Podium des Rigaer Opernhauses. Der Operndirektor des Stadttheaters Oldenburg, Heinrich Steiner, dirigierte vor völlig ausverkauftem Haus und vielen Elirengästen die Werke deutscher Meister, Haydn, Brahms und Jerger, gespielt vom Rundfunk-Orchester, dfts verstärkt war »durch Kräfte des Ojiernhauses, Solist des Abends waren Professor Adolf Steiner-Berlin, der das Cello-Konzert von Haydn spielte. 9Jim Jter McintldiNiMr ia Marbi Bant-Rtoo Der Metneidbauer Im Bune-Kino Marburti Formt das Schicksal den Menschen? Oder zimmert sich der Mensch selbst sein Leben und hat die Fäden des Schicksals in der Hand? Einer tut eine Tat, sie greift nach den Menschen, die um ihn sind, reißt sie mit in den Strudel. Und wie der Stein, ins stille Wasser eines blau-erüncn Sees Reschleudert, RIne um Rinjc «leht und matte Wellen «Ich kräuseln, so greift die Tat des einen in das Leben vieler Menschen, Kestaltet. zerbricht, läßt reifen und vernichtet, baut auf oder «erstört. Der Mensch aber, dem dio Tat eigen war» der vielleicht gelassen und ruhlß dem Unheil zusieht, das aus ihr entstanden Ist, steht eines Tages vor der Vernichtung. Zu-, nächst mögen es nur die äußeren Umstände sein, die ihn zur Verantwortung zwingen, ein lächerlicher Zufall, der seine Tat ins Licht rückt Vielleicht könnte er mit neuer Schuld die alte vertuschen. Aber da Ist das Unrecht seihst, das ihm all die Jahre nachgelaufen ist und nun plötzlich groll und gewaltig vor ihm steht und fordert, daß der Mensch sich zu ihm bekenne. Wo ist die Grenze, an der mau sagen kann, hier ist des Menschen, hier des Schicksals Wille spürbar? Eins greift Ins an^ dere wie die Räder eines Uhrwerkes, und die Verkettung von Schuld und Sühne und Mitschuld und Mit-Leiden ist nicht zu lösen. Sniche Gedanken mögen wohl kommen, wenn man den neuen Tobls-Film »Der Meineid-bauerc (dpielleitung; Leopold Hainisch) in der Darstellung der Cxl-Bühne, die Übrigens damit zum ersten Male als Ensemble eine fil<< mische Leistung zeigt, sieht der Im Burg"-Kino Marburg zur Vorführung kommt Der Meineidbaner ist der, der die Schuld auf sicli lädt Menschen und Ihr Leben werden geformt durch dieses Geschehen. Er selbst, der Meineidbauer, verbringt in äußerlich ruhlgeni Gleichmaß viele Jahre, die seine Schuld gleichsam niciit beachtet haben und ihm Erfolg und Ansehen schenken. Nach all diesen , Jahren aber, da er schon meinen konnte, das Schicksal habe ihm verziehen, steht die Schuld wieder vor Ihm und fordert. Und wenn er glelciiwohl die Möglichkeit hat, sein bisheriges Leben weiter zu führen, er kann sich der Sühne nicht entziehen. Die Menschen sind bereit Ihm 20 vergeben. Die Tat aber wendet sich gegen ihn. fRtkk nach Sudasten 0. Ungarns Jagendfflhrer auf einer Deutsch« iandreise. Ungarns Jugendführer, General«« leutnant Alois von Beldy, der sich zur Zeit auf einer Deutschlandreise befindet, wurde vom Reichsleiter Baidur von Schirach empfangen, der mit ihm Fragen der deutschen, ungarischen und europäis^en Jugendführung besprach. 0. Hohe Auszeichnung für rumänischu Ueamte. Der deutsche Gesandte in Rumänien« Freiherr von Killinger, überreichte dem Ge« neralsekretär im nimänischen Finanzministerium, Demetruscu, dem Generalsekretär des ZoUwesens, Petrica, und sechs weiteren hohen Beamten des Wirischaftsressorts den ihnen vom Führer verliehenen Orden vom Deutschen Adler. o. Kroatien räumt mit dem Bettlerunwesen auf. Auf breiter Front beginnen die kroati« sehen Städte den hami* mit dem Bettler-^ Unwesen, unter dem sie viel zu leiden haben. Die Agramer Stadtverwaltung kündet dio Einweisung aller gestellten Bettler in Zwangs-» arheitslager an, während die bettelnden Kin-« der der sozialen Fürsorge übergeben wer-« den. Der Bevölkerung ist es bei Strafe ver-« boten, den Bettlern Almosen zu geben. DIE FRAU IM ANTIlOPENMANTCl (HOMAN von liUONNHIlJ)E H01-MANN| Copyrißhl by Vertag Knorr & tlltlh KommondU« tesclttchalt. Mflnchtn 193t (52. Fortsetzung) vüjsgegangcn?« wiederholte Gontard, und ein harter Zug grub sich um seinen Miind. Nein! leh wollte tötenSeine l-äuste ballten sich in aer Erinnerung an jenen mörderischen Entschluß, »Icli verstehe heute, wie Menschen — aber das gehört nicht hierher. .Man muß sich der Frnu, der Leskoy — annehmen, wenigstens ich muß es tunf Ich werde das auch tun. Wahrscheinlich war es so, daß sie nur deshalb auf ihn geschossen hat, weil *»*n. Irh niochU' mit meinem Sohn spre- chen«, sagte er. vEr ist ja nicht eigentlich Strafverteidiger, wenigstens bis jetzt nicht, ich wünschte das seinerzeit aus be-stinnnten Gründen nicht — abor er ist immerhin Anwalt, und ich möchte diese Sache m't ihm besprechen.« »Tun Sie das«, stimmte Dr. Köster nachdenklich zu. »Aber tun Sie es vorsichtig! Ich glaube, Ihr Sohn — weiß noch nichts von diesem Geständnis.« Überrascht sah Gontard den Kriminalrat an. Aufs neue stre'fte ihn die Ahnung eines Verhängnisses — obgleich er noch nicht ganz begriff, worin es bestand, 16. Kapitel. Als Gontard in seine Wohnung zurückkam, saßte ihm IJsa, daß Inzwischen eine Dame gekommen sei, und reichte ihm die Karte, ^'e in der Silhersrhale auf dem Dielentisch lag. i^Bergllüt Barrat'r. las der Stratsan-walt. Er verpaß, Hut und Mantel abzulegen und blieb in Gedanken stehen. Also war sie wirklich gekommen, hierher und zu ihm! Sic hatte es ja übr'gens gesagt. Sie h'itte Ihm wohl Wichtiges m tzuteilen. *lst d'e Dnme — noch hier?« frnr?te er. »Ja, sie wertet im Herren/irvmer, Herr Staatsanwalt! Ell'g legte Gontard die Oberkleider ab, dann betrat er das Zimmer. Bergl'ot Barmt erhöh sh'h aus dem Sessel, sah ihm schweigen ; entgegen. f'on'.iril !;r n''Uc iTiij einer « (Ic'M Mmiiv der ictrt tot ist — der aber ih. Halte war, liebt^r verschwei|j;en würdek. Zumal mir gegenüber, der — — Daß nicht ist es war, der den tötenden Schuß abgab, ist nur ein Zufall! Jaf Wenn es sich tatsächlich so verhält wie Doktor Köster annimmt. Sie kennen ihn ja, den Kriminalrat. Ich ging gleich nach der Beerdigung zu ihm, um ihm zu sagen, daÖ icii mich für schuldig halte. Unc' ich bin es auch. Innerlich auf jeden Fall. Da» sollen Sie wissen, gnädige Frau, ehe SIb etwas sagen.« Gontard atmete schwer auf, und Ber-glot schwieg. Ks war sehr still geworden, nicht einmal die Uhr tickte, man hatte vergessen, sie aufzuziehen. Dann sagte die Frau: »Ich weiß. Ich habe gehört, daß Sie dort waren. Und ich weiß auch, daß inzwischen Jelena Leskoy gestanden hat, Barrat erschossen zu haben! Aber selbst wenn es n'cht »o wäre —« »Also auch S'e«, untert)rach Gontard heftig, »glauben nicht daran —? überrascht wandte Bergliot sich ihm 7U. Das habe ich nicht sagen wol'en«, bemerkte sie. »Sondern; auch wenn niemand anders als Sic selbst Barrat getötet hätten wäre es doch meine Pflicht, dl" volle Wahrhe't zu sagen. Um JuVas willen. - .Aber ich will auch Ihre letzte Frajre benn'worten Herr Staatsanwalt. Nein, Ich glaube nirht daran, diß Jclenri ^l?rrnt e''''Ohn«<'*pn hntx nniit'T't flc^itete sieb auf und st'Mul vor fiOr F'an sie mil aiif:::eriten 400 Versammlungen des Steirisciten Heimatbundes — Gute Ertolge der Aufklärun'Tsarbcit Die zweite Versammlungswelle des kann hier bemerkt werden, daß es schon Stcirischen Heimatbundes, die mit 1. Mä^z in elnigL'ii Ortsgruppen möglich war, die anlief, wurde dieser Tage beendet. In Versaniniluiigei) in ileulschor Spiachc, 4(X) Versaininlungcn ist die untersteiri- ohne (^berset7er, durchzuführen. Die vom sehe Bevölkerung über alle sie bewegen- Steirischen Heimalbund veranstnltetca den Fragen aufgeklärt worden. Die ün- deutschen Sprachkurse ermöglichten' tersteirer erhielten nicht allein einen Ein- diesmal schon vielen Volksgenossen, den' blick in die Tätigkeit des Steirischen Ausführungen in deutscher Sprache zu' Heimatbundes, auch die weltpolitische folgen Es ist dies ein Fortschritt, auf den Lage wurde eingehend erörtert. sowohl der Sleiri«rhe He'niatbund, als Es kann jetzt keinen Menschen im auch die untcrsteirische Bevölkerung Unterland mehr geben, der nicht wüßte, stolz sein kann. Der Fleiß des iintcrstei-j um was es in diesem Ringen des deut- rischen Menschen beginnt nun seine sehen Volkes gehe. Auch die Ernährungs- Früchte /u tfagen. ' frage wurde gründlich besprochen und Der Osüniterfolg der vergangenen die neue Lebensmittelzustellung erläu- Versaninilungssvelle ist groß und schön. tcrt. Daß die untersteirische Bevölkerung Er zeigt deutl'ch den guten Willen des alle diese Weisungen und Erklärungen LTnterstcircrs. den "hm gezeigten Weg zur mit Verständnis aufnahm, ist der besti' deutschen Vo'ksgcmeinschaft fnrt/.u- Beweis, daß sie die Lage versteht und schreiten und dadurch ein vollwertiger gewillt ist, mit allen ihr zur Verfügung Deutscher zu werden. stehenden Mitteln an der Erringüng des Endsieges mitzuhelfen. Damit ist auch Wir s-nd s'ofz. Zt^ilgenossen Es braucht nicht mehr besonders be- Orotier Dienstappell der Kreisführung tont zu werden, daß alle diese Versamm- i Pettau lungen einen überaus starken Besuch Am 1. April fand in f^ettau ein großer verzeichneten, über 110000 IJntersteirer Dienstappell der Kreisführung statt, bei besuchtety die Vcrsamnilungcn. Mit Stolz'dem auch Bundesführcr Franz Stcind! Abend der fiemeinschaft in fieorgenberg ^ ni. Schöner Abschluß eines Kochkurses in Erlachstein. Am letzten Sonntag wurde in Erlachstein der zweite Kochkurs beendet, der drei Monate dauerte und an dem insgesamt 12 Mädel teilnahmen. Den Abschluß bildete eine schöne Schlußfeier, Schon am Vormittag fand eine Ausstellung statt, bei der Kuchen und Mehlspeisen verschiedener Art geboten wurden. Am Nachmittag ließen sich die Erlachsteiner Mütter von den Mädchen bewirten. Ein Mädchen bedankte sich bei dem Bürgermeister und Müttern für die ihnen gewährte Unterstützung. von 21'** bit 8«* Uhr Die Lehrerschaft der Volksschule Oeor-genberg führte mit der »Deutschen Jugend«; in Georgenberg einen frohen und besuchten Elternnachmittag durch, der aufs neue den Beweis erbringt, wie sehr die Einsatzlehrer ihre Aufgabt in der Untersteiermark erfaßt haben. Nach einem frohen Lied begrüßte die Standortsführerin und Einsatzlehrerin Gertrude 0 e c h s e die Anwesenden und sprach über den Sinn der Arbeit, die hier in der Untersteiermark mit der »Deutschen Jugen« durchgeführt wird. In bunter Fülle reihten sich Singspiele, Tänze und Oesellschaftsstücke aneinander. »Es wollt ein Jäger früh aufstehn'K und »Oretel, liebes Qretelein« wurde von den Mädchen getanzt und durch eine Turnvorführung der Jugend abgelöst. Mit großem Ernst und in tadelloser Haltung meisterten die Turner ihre Aufgaben im Bockspringen, Kraftziehen und bei den Ballstaffetten. In dem Lied »Ein Schifflein sah ich fahren« zeigte sich vor allem die Schneidigkeit der Jungen, die als richtige Matrosen gekleidet waren. Die Jungen verabschiedeten sich dann mit dem zackigen Lied; '^Blonde und braune Buben«. Die Mädchen führten Gesellschaftsspiele durch, von denen besonders das Spiel »Gegenteil« zeigte, über welchen Wortschatz die Kinder bereits verfügen. Viel Freude machte das Spiel »Schnapp hat dc.i Hut verloren« und ein Versteckspiel. Nach der Pause tanzten die Mädchen den Siebenschritt und den selbstausge-dachten Tanz »1 bin a Steirerbua« und erfreuten dazwischen mit dem Lied »Und jetzt gehn ma zum Brünndl«. Den Höhepunkt fies Elternabends aber bildeten die zwei Einakter; »Beim Doktor« und »Frau Maier«, die wahre Lachstürme entfesselten. Ein besonderes Verdienst, das ohne die Vorarbeiten in der Schule nicht möglich gewesen wäre, bedeutet es, daß kein Spiel durchgeführt wurde, bei dem nichts zu sprechen ist, sondern daß die Jungen sogar aus dem Stegreif Vorschläge für die weitere lustige Ausgestaltung des Theaterstückes machen konnten. Viel Freude nahmen die Zuhörer auch durch das Schlußlied, den Kanon, »Froh zu sein, bedarf es wenig« mit nach Hause und wurden begleitet von dem Wunsch: »Auf Wiedersehen'^. So ist nun dieser Elternnachmittag in Oeorgenberg ein neuer Schritt auf dem Wege, den die Einsatzlehrer in der Untersteiermark verfolgen und dem sie ihre ganze Arbeit widmen: Die Jugend dieses schönen Landes dorthin zu führen, wo sie hingehört, zur Gemeinschaft des deutschen Volkes. anwesend war. Kreisführer, Landrat Fritz B a u e r, eröffnete den Appell und gab den Ortsgruppenführern richtunggebende Anweisungen für die Arl^eit in der nächsten Zeil, wobei besonders die Notwendigkeit der Errichtung von Sportplätzen in jeder Ortsgruppe herausgestellt wurde. Anbchließend sprach Bundesflihrer Steindl über die pulitische Lage. In eindrucksvollen Worten gab er eine Gesamt-schau über das große üeschehen dieser Zeit und ließ das Bild von Deutschlands Macht und Größe erstehen, in die Adoh Hitler uns geführt hat. Es ist nicht entscheidend, so führte er aus, wie lange dieser Krieg dauert, entscheidend is^ nur zu wissen, daß er nicht eher enden wird, bis der glänzende Sieg errungen ist. Deshalb muß auch jeder, gleichviel an welchen Platz er gestellt ist, das große Ziel vor Augen behalten. Spätere Generationen werden uns beneiden um da> Glück, daß wir in diesem einmaligen Zeitalter leben durften. Besonders eingehend befaßte sicii der Bundesführer mit dem Amt der Ortsgruppen führer, die die Träger des Rück-völkerungsprozesses sind. Sie müssen, betonte der Bundesführer abschließend, den Nationalsozialismus nicht nur den anderen Volksgenossen lehren, sondern ihn auch täglich und stündlich vorleben als Repräsentanten der Führung der Oo-folgschaftsmänner Adolf Hitlers. Die Arbeit der Bäuerinnen im Kreise Pellaa Wie sehr die Räneriinieii dtr Untersteiermark mit Freude an den neuen Aufgaben mitarbeiten, kann man an dev Teihichmerzalil der Kurse, die die Wirt-scliaitsberaterin l'r. Stecher des ErnäU-rungsanHes abhiilt, eiitnehnten. Aulkr den allerorts abjjelialtenen (lemiisesa-ineabeiz.kiirseu und verschiedenen anderen aufkläretiden Vorträgen wurde ia der Cieineinde Anitsinaniisfcld durch die Ortsbäuerin Komschetz der erste kurs durchgeführt. Dieser Kurs wurde kürzlich mit einer kleinen Feier, bei der die KreisabteilunKSleiterin Frau Hilde Kasper z-u den TeilnehmeriiiiMiu herzliche; Worte der AnerkennuuK s-prach, beendet. Zu dieser Schlußfeier waren der Krels-Kefolgscliaftswart iMartin Mayer vom ür-nährungsaint, sowie der Ortsbauern-führer und der Vertreter der üenK!inCava1lerta rusticana«, die zu deutsch den Untertitel »Sizilianische Uauern-ehre« trägt, war da« führende Werk dieser Richtung. Die Eifersucht und brennende Liebe bilden, entwickeln und bewegen das üescheheu auf der Bühne. Aus diesen naturwüchsigen Gefühlen, die beide den Keim des Unheils In sich tragen und die Handlung zu dramatischen Höhepunkten von packender Wirkung emporlodern lassen, entwickelt sich das Drama bis zu seinem erechütternden Ende. Auch die Handlung des »Baja/zo«; bewegen die gleichen Oefühlsgewalten und treiben sie zur tinvernieidliclicn Katastiophe, die zwei junge Menschenleben verlöschen läßt. Die musikalische Leitung hatte üpernchet Richard Dietl. Sic ist als Erfolg zu werten, der sich ebenbürtig seinen bisherigen Erfolgen anreiht. DCavalleria« wieder die Holzbläser und Hörner — letztere durch eine nicht leicht zu erreichende reine Intonation — brillierten, ließ im »Bajazzo der Solocellist aufhorchen. Erich Matthias hat dieser beachtlichen Leistung des Orchesters und seines Leiters eine durchaus ebenbürtige Regie zur Seite gestellt. Sowohl die Soloszenen wie besonders die Chorszenen waren sorgfältig gestellt, mit fühlbarer Hedachtnahme auf die Wirkung, die das von der Musik getragene Bild hervorrufen muß, um die Handlung auch durch ihre, sie unscheinbar und doch wesentlich stützenden Nebensächlichkeiten leicht faßlich zu gestalten. Von den Darstellern war alle weit überragend Margarethe F a I z a r i als Santuzza. Ihre schwere, wie der weiche Ton einer edlen Bronzeglocke klingende Stimme, wußte auch die geballte Kraft »ämtlicher Orchester-instriiniente spielend zu meistern. In der Darstellung war sie feurig und überzeugend. Fritz Schmidt als Alüo und Leo B a r 11 als Turridu hatten dieser Prachtleistunc der Santuzza gegenüber einen schweren Stand. Beide gaben ihr möglichstes. Schmidt war in den Mittellagen ausgezeichnet. HartI erkämpfte sich ehriich und erfolgreich manch blendende Höhe. In kleineren Rtmen, die aber ihre schönen Stimmen nicht untergehen ließen, waren Gertrude Probst als Lucia und Gretl Popp als verführerisch lächelnde l.ola tätig. Im »Bajazzo« machte Robert Falznri die von ihm kreierte Rolle des Tonio zum niickfane, dor diMi Ziischauei »iltht hu'kcr ließ. Seine darstellerische Kunst ist höchst* Klasse, wie sie auf unserer Bühne in diesei Vollendung noch nie gesehen wurde. Jcdo Miene, jede Geste ist wohldurchdacht, aus der Handlung geboren und ihr Untertan. Jede Silbe ist deutlich verständlich. Seine schönc Stimme, die eine edle Patina noch interessanter macht, ist in allen dynamischen Registern zu Hause. Der Prolog wurde mit ei schütternder F.indringlichkeit gebracht, du* von der Tragik des ihm folgenden Geschehens überschattet war. Als Nedda lieb Maria R e i c h e 11 ihre« hellen Sopran wieder erstrahlen. Im Theater auf der Bühne zeigte sie viel schauspielerisches Geschick Ludwig Renko, unser Operntenor, sang den Canio. Es war ei« kühnes lüxperiment, aber ein wohl gelungenes. An der Grüße der l.eistung Falzaris wuchs auch seine heran Schauspielerisch war sie ausgezeichnet, stimmlich durchaus befriedigend. Pas Spiel auf der Bühne ließen er und seine Partnerin unmerklich zu jener Wirldichkeit werden, die nur mehr zur Katastrophe führen konnte. Dii Tragik des Oeschehens hätte nicht erschütternder zum Ausdntck gebracht werden können, als von Falzari mit den nicht eindrucksvoller zu bringenden Worten: ^sGehet heim, die Komödie ist aus«. Fritz Schmidt als Silvio gab seinem weichen Bnriton viel dramatischen Impuls und stellte im Duet mit Frau Reichel* seil gediegenes Können unter Beweis. Ervvin Friese mußte sich mit der bescheidenen Rolle des Beppo begnügen. Als Harlekin brachte er seinen hellen Tenor wirkimgsvoll zu Gehör. Die Bühnenbilder schuf Gottlieb Ussar Sie hielten sich an bewährte Vorbilder tmd Wisten die technischen Schwierigkeiten mit dem ihm eigenen tmd schon oft bewiesene'i üe.«5cbick hr rdnarti II ii f ^ o Ii a i t Seite 6 »Marlmrjer Zefhin^t 3. April 1942 Nummer 93 Die neuen Lebensmittelzuteilungen Durchführung des Lcbcnsmittelkarttnsystcms für die 35, Zuteilungspetiodc vom 6. April bis 3. Mai 1942 Abgabe von Käse, Kunsthonig, Kaicaopulver und Marmelade — Sonderzuteilung von Kondensmilch Laufende Zoteilungen In der Höhe der Rationen für Brot und Mehl, Fleisch. Fettstoffe, sowie Kaffee-Ersatz- und Zusatzmitte! treten Veränderungen nach Maß^ahe der fotKcnden Dcstimmuncen ein. Anstelle der besonderen Fettkarten für die Untersteiermark treten in der 35. Zutei-lunKsperiode die Reichsfettkarten, während die Rcichsmilchkarten neu zur Eünführunj; Kclaiixen, Hie VcrsorgunKsberechtiRtcn mit Ausnahme der SelbstversorKcr erhalten in dieser ZuteilunKSperiode eine Sonderzutei-lunji von einer Nornialdose Kondensmilch. ReKeluns der WarcnabKabe auf die Reichn-brotkarten Die Rrotrationen der Kinder und JuKcndli-chen von 6 bis 20 Jahren sowie die Brotzu-la^cn der Schwer-, Schwerst-, Lang- und Nachtarbeiter bleiben unverändert. Gesenkt wird dapcRen die Brotration der Normalverbraucher über 20 Jahre um wöchentlich 250 C auf 2000 z und die Brotration der Kinder bis zn ^ Jaliren um 200 c wöchentlich auf ^>0 2. F)ie Kinder bis zu 3 Jahren erhatten iedoch unverändert wöchentlich 125 r Kinderstärkemehl Die Brotration der Kinder von 3 bis 6 Jahren wird um wöchentlich 100 ff erhöht unter Herabsetzung der Ration au Kinderstärkemchlcn auf die Hälfte. Die Abgabe von KinderKetreide- und Kinderreis-nährmitteln Ist nur noch auf die Rcichsbrot-kart| für Kinder bis zu 3 Jahren an Kinder bis zu iVt Jahren zulässig. Die Brotkarte A berechtigt künftig nur noch zum Bezug von Brot aller Art einschließlich Mischbrot, jedoch mit Ausnahme von Weizenbrot (Weißbrot). Daneben bleibt für die Versorgungs-bcrcchtigten die Mö^ilichkeit bestehen, auf die mit R« versehenen Mehlabschnitte anstelle von Roggenbrot auch Roggenmehl, Roggenbachschrot- und Roggenvollkornschrot zu beziehen. Ferner können die Vcrsorgungsbe-icchtigten auf diese Abschnitte auch das bei ü'er Weizenausmahlnng noch anfallende Brot-mchl beziehen. Die Brotkarte B, die wie bisher neben der Brotkarte A an Nnrmalver-hrancher und Jugendliebe von 10 bis 20 Jahren ausgegeben wird, berechtigt zum Bezug uiler brotkartenpflichtigen Waren einschließlich Weizenmehl (Type 1050) und der anderen Weizenerzeugnisse. Den V'ersorgungsbe-rechtigtcn der Untersteiermark wird wie bisher die Möglichkeit gegeben, in erweitertem Umfang anstelle von Roggenbrot Roggen-meltl M'ie folgt zu be/ieheti; Normalverbraucher anf die Abschnitte Ib. IIb. Illh und IVb der Keichsbrotkarte A statt .'C nOO g Brot je 37,S g Roggenmehl. Jugendliche von 10 bis 20 Jahren auf die Abschnitte Ib, Hb, fllb und IVb, der Reichs-hrotkarte A/Jgd statt je 500 r Brot je 375 g Roijgenmelil. Schwerarbeiter auf die Abschnitte la, IIa, lila und IVa , der Zusatzknrte für Schwerarbeiter statt je 500 g Brot je 37^ g Rogijen-melil. Sehwerstarbeiter auf die .Abschnitte Ib, IIb, Illb und I\'b der Zusatzkarte für Scnwerstarbeiter str.tt .VH) g Brot je 375 g Rr.ggenmebl. flaneben erhalten die Normalverbraucher, Kinder und Jugendliche von 6 bis JR Jahren und Kinder bis zu 6 Jahren die Möglichkeit, je Zuteilungsperiode d'i: teile von einmal 50 g f'leisch oder Fleisch->varen 250 g Weizenmehl zu bezieheji. A\i< i'ieserr^ Orunde berechtigen die mit »■M« gekennzeichneten Abschnitte der Reichsfleisch-lCarment aufhorchen nml spielte sich mit dem Accelerationen-Waizer von Straufi anschließend daran in die Herzen tier Zuhörer. Das Orchester, dessen Dirigent über starke schöpferische Qualitäten verfügt, wußte feine /ahlcnmaßige Schwäche durch das prächtige .Spiel eines jeden einzelnen Mitgliedes und durch die bravourös-exakten Hin; ätze im Zusammenklang in vortrefflichster Weise zu überwinden. Jede Nummer der \'(/rtra:3sfijJge wurde daher mit stürmischem, wtjhlverdieuten Beifall belohnt. Besonders galt dies der Wiedergabe der Fantasie ans W'rdis »Traviata^- und der Suite Südlich der Alpeni- von Fischer. Der prjichtig fje-spielten Ouvertiire 7i»r ■*Flcdermaiis+' von J. Srrniirt folgten Melodien aus j-Annchen von Th.'-rau ■ von Strecker, ferner der Konzerf-wai/.er Wintcrstiirnie'; vr.n Fuiiik. das große Putpourri aus l.ehars »Paganini'- und der stramme fiebirgsjägermarsch von W. Fhrike. Alles in allfm; es war ein eindrucksvoller K'••-rr'ibrnc' unserer Welirn^acht, den ilie /."Iilreiclien ^n'i.Trer nicht bald vergessen werden. Friedrich Golob. ch-ntlich lOfi g, die Rationen der Kinder ond Jugendlichen von 6 bis 18 Jahren um wöchentlich 50 g gekürzt. Die Zulagen werden wie folgt gesenkt: für Schwerarbeiter um wöchentlich 100 g, fiJV Schwerstarbeiter sowie für Lang- und Nachtarbeiter um wöchentlich 50 g. Warenabgabe aof die Relc!i«fettkarten Für die Reichsfettkarten .sind für Altersstufen vorgesehen: Kleinstkinder bis zu 3 Jahren. Kleinkinder von 3 bis 6 Jahren. Kinder von 6 bis 14 Jahren, Jugendliche von 14 bis 18 Jahren ond Verbraucher über 18 Jahren. Die Reichsfettkarten sind mit Bestellscheinen für Butter, Margarine, Käse und Ouark versehen, die von den Versorgungsberechtigten in der für die Abgabe der Bestellscheine jeweils festgesetzten Frist bei ihren Kleinverteilern abzugeben sind. Abxabe von Käse . Alle Inhaber der Reichsfettkarten ohne Unterschied der Altersstufen erhalten in der 35. Zuteilungsperiode nach Maßgabe der Zubrin-gungsmöglichkeiten 187,5 g Käse und anstelle von 125 g Ouark, weitere ß3,5 g Käse. Die Oesamtration an Käse beträgt daher in die» scf Zuteilungsperiode 250 g, Abgabe von Kansthonig, Kakaopulver und Marmelade Kinder bis zu 14 Jahren, die im Besitz von Reichsfettkarten^ sind, erhalten auf den Abschnitt fFSi 62,5 g Kakaopulver und auf den Abschnitt »Fl« und »F2« je 100 g zusammen also 200 g Marmelade. Die Reichsmilchkart« ^ Für die Kinder bis zu 14 Jahren, die nicht Selbstversorger in Milch sind, wird in der 35. Zuteilungsperiode die Reichsmilchkarte ausgegeben. Die Tagesrationen betragen für Kinder bis zu 3 Jahren % Liter Vollmilch, für Kinder von 3 bis 6 Jahren Vs Liter Vollmilch und für Kinder von 6 bis 14 Jahren y* I-iter Vollmilch. Soweit die Vollmilch in Milchgeschäften bezogen wird, ist der Bestellschein der Reichsmilchkarten in der für die Abgabe festgesetzten Frist abzugeben. Regelung der Warenabgabe auf die Nähr-miitelkarten I Die Höhe der Ration an Kartoffelstärkeer-zeugnissen bleibt mit 50 g unverändert. Auf die Abschnitte N 21 St und N 22 St der Nähr-mittelkarten können künftig mithin bezogen werden; Kartoffelstärkemehl. Puddingpulver. Reismehl, Reisflocken, Milei-Nachspeise und ' Soßenpulver für Süßspeisen. Sonderzuteilung von Kondeasmilch In der 3,S. Zuteilungsperiode erhalten die Inhaber der rosa Nähnnittelkarten eine Normaldose (170 g) Kondensmilch. Die Abgabe erfolgt auf den Abschnitt N32/N33 der rosa Nährmittelkarten für Normalverbraucher sowie Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren. Die Kondensmilch darf nur bei dem Kleinverteiler bezogen werden, der durch die Abtrennung des Abschnittes N 28/N 29 der Nähr-mittelkarte 34 und Abstempelung des Stamm-abschnittes dieser Karte die Vorbestellung entgegengenoimnen hat. Abgabe von Kaffee-Ersatz» und Zusatzmltteln Die Ration an Kaffee-Ersatz- und Zusatzmitteln wird für Verbraucher über 3 Jahre auf 312,5 g j% Zuteilungsperiode festgesetzt. Die Abgabe erfolgt auf die Abschnitte N 2.t bis N 28 und N 34 der Nährmittelkartcn für Verbraucher über 3 Jahre. Die Reichszuckerkarte Mit Wirkung vom 6 April 1942 wird für die 35., 36., 37. und .38. Zuteilungsperiode (6. April bis 26. Juli 1942) eine neue Reichszuckerkarte ausgegeben. Diese Karte gibt dem Verbraucher wie bisher die Möglichkeit, je Zuteilungsperiode 900 g Zucher auf zwei Einzelabschnittc zu je 450 g zu beziehen. Die Reichseierkarte Mit Wirkung vom 6. April 1942 wird für die 35., 36., 37. und 38. Zuteilungsperiode (6. April bis 26. Juli 1942) eine neue Reichseierkarte eingeführt. Bestellschein der Reichseierkarte 35 ist von den Verbrauchern in der für die Abgabe der Bestellscheine bestimmten- Frist bei den Kleinverteilern abzugehen. Abgabe von Kindermilchnährmitteln Die Einführung der Reichsmilchkarten erfordert eine Neuregelung der Abgabe von Kindermilchnähtmitteln. Der Bezug von Kindermilchnährmitteln wird grundsätzlich von der vorherigen Hinreichung des FJestellschei-nes der Milchkarte für V2 Liter Milch abhängig gemacht. Der Bezug von Kindermilchnährmitteln ist grundsätzlich nur bei denjenigen Apotheken und Drogerien zulässig, bei denen die Versorgungsberechtigten innerhalb der für die Abgabe von Bestellscheinen jeweils^ geltenden Frist die Bestellscheine für '/a Liter Milch abgegeben haben. Die Apotheken und Drogerien haben bei Abgabe des Bestellscheines den Stamniabschnitt der Milchkarte über Vs Liter Milch mit ihrem Firnjenstempel zu versehen und Kinderinilch-nährmittel nur bei Vorlage des so gekennzeichneten Stanunabschnittes abzugeben. Vorbereitung für die Abgabe von Speiseöl In der 37. bis 39. Zuteilungsperiode In der 37. bis 39. Zuteilungsperiode werden die Versorgungsberechtigten über 6 .lahren, die Reichsfettkarten besitzen, anstelle von je 62,5 g Margarine iti jeder Zuteilungsperiode ie 50 g Speiseöl erhalten. Die Verbraucher haben kein W'ahlrecht, zwischen Margarine und Speiseöl, sondern können auf den noch festzulegenden .Abschnitt in der 37. bis 39. Zuteilungsperiode nur Speiseöl beziehen. Die Bezugsberechtigten lassen bei den von ilmen gewählten Kleinverteilern in der für die Abgabe der Bestellscheine der 35 Zuteilungsperiode vorgesehenen Zeit den Abschnitt F der Reichsfettkarten für Normalverbraucher ujid für Kinder und Jugendliche von 6 bis IN Jahren abtrennen, der durch den Aufdruck »Vorbestellung von Speiseöl für die 37. bis 39. Zuteilungsperiode« gekeini-zeichnet ist. Die Verbraucher haben die Bestellscheine der Reichsfettkarten. für Butter, Margarine, Käse und Quark, den Abschnitt F für die \ orbestellung von Speiseöl, die Bestellscheine der Reichsmilchkarten und der Reichseierkarte bis längstens 16. April 1942 bei den Verteilern abzugeben. Das Vaterland dankt den verwundeten Soldaten Aolrot tfes Gnoiekeis Frauen und Mädel In der Steiemiarkl Eure Männer, Söhne, Väter und Brüder stehen im schwersten Kampf, den unsere Geschichte kennt, Ihnen zu helfen mit allen Kräften, die zu Gebote stehen, ist Pflicht der Heimat. .Millionen deutscher Frauen und Mädel sind am Werk; sie stehen in Rüstungsbetrieben, in landwirtschaftlichen Betrieben, sie arbeiten im freiwilligen Arbeitseinsatz und stellen sich zur Verfügung, wo immer sie der Führer braucht. Es gibt aber noch Kräfte, die nicht oder nicht ganz dem großen Geschehen unserer Zeit dienstbar gemacht sind. An sie ergeht mein Ruf. Kein Kampf geht ohne Wunden ab und groß ist die Anzahl der Soldaten, die als Verwundete oder Kranke der helfenden Hände nicht entbehren können. Keine Frau und kein Mädel kann es verantworten, beiseite zu stehen, wenn die Front ruft. Darum melde sich zum Dienst beini Deutschen Roten Kreuz, wer nicht in seinem bisherigen Pflichtenkreis unabkömmlich ist. Der Dienst im Deutschen Roten Kreuz ist Ehrendienst. Oez. Uiberreither, Gauleiter. Die Anmeldung nimmt jede Dienststelle des Deutschen Roten Kreuzes und der NS-Frauenscha't entgegen. Umfassende Fürsorge des Reiches für die sctiädigten Umfassend sind die Für.sorgemaßnah-men für unsere Soldaten, die vor dem f'einde verwundet worden sind und nicht mehr im vollen Besitz ihrer Arbeitskräfte in da? Zivilleben 7urürkl:ehren, Sie brachten für das Vaterland nebst denen, die ihr Leben gaben, das größte Opfer. F.s ist die Pflicht der Nation, daß sie ihren Ehrenbürgern — wie Reichsminister Ür. Goebbels einmal die Verwundeten genannt hat alles zugute kommen läßt, was ih'ien ihr Los erleichtert. Das Wort vom Dank des Vaterlandes wird diesen iMännern £;e-genüber nicht nur ein Wort bleiben, immer sollen sie wissen und empfinden, daß es Herzenssache des ganzen deutschen Volkes ist, für die verwundeten Soldaten alles nur erdenkliche zu tun. Die Betreuung der Versehrten bis zu ihrer Entlassung aus dem Wehrdienst obliegt den Wehrniachtslfürsorge- und Ver-sorgungsdienststellen, im engsten Einvernehmen mit den Chefärzten der Lazarette. Auch die Berufsberatung üben die Wchrmachtsfürsorgcoffizicre im Einvernehmen init den Ärzten aus. Ihnen stehen die Arbeitseinsatzbehörden, die Hauptfür-sorge- und Fürsorgeslellen sowie die Sachverständigen der Berufsorganisationen zur Seite. Der Arbeitseinsatz nach der Genesung erfolgt im wesentlichen durch die Hnuptfürsorgestellon Das Ziel ist. (lio r>eschädigtcn möglichst ihrer früheren Berufstätigkeit wieder zurück zu geben. Ist dies nicht möglich, so strebt man die F.in-schuUing in einen verwandten Beruf an, damit der Versehrte die bisherit^en Ber-'fs-kenntnisse ausnutzen kann. Sur in .'Vus»-nahmefällcn, wenn die Verwendung in dem versetirten Wehrdienst- und einsatzlK* Soldaten alten oder die Einschulung in einen verwandten Beruf aussichtslos ist, wird der Verwundete in einen neuen Beruf übergeführt. Man wählt dabei selbstverständlich einen Beruf, für den er sowohl die körperliche wie die geistige Eignung besitzt. Tausende und Abertausende von Verwundeten sind mit Hilfe der zuständigen Wehrmachts- und Fürsurgcstellen diese Wege gegangen. Sie haben umgelernt, sie haben als Verwundete wieder neu angefangen und vielen, denen nach einer schweren Verwundung die zukünftigen Jahre dunkel erschienen, haben neuen Mut gefaßt, als sie sahen, daß es ihnen möglich ist, einen neuen Arbeitsplatz voll auszufüllen. Schleinitz liaiin von fiilolgreiclier Arbeit üeridrien Wieviel Verständnis und BereitwilUg-keit die Bevölkerung der Ortsgruppe Schleinitz bei Cilli für die Arbeit des Stei-rischen Heimatbundes aufbringt, beweist die große Besucherzahl bei den vor kurzem abgehaltenen Versammlungen. Allein in Dobie hatten sich 350 Personen eingefunden, die den Ausführungen des Kreisredners Pg. Paidasch mit offenen Herzen folgten. Vor der Eröffnung überraschten die Teilnehmer der Sprachkurse die Anwesenden mit dem Lied »Hoch vom Dachstein«. Nach Schluß der Versammlung sangen die gleichen Kursteilnehmer sieben sehir schöne und ausgesuchte Volkslieder und Kampflieder der Bewegung und bewiesen damit den erfolgreichen Einsatz der Verantwortlichen. Die Sammelergebnisse für das Kriegs-winterhilfswerk sind seit Dezember Steigen begriffen. Wenn man bedenkt, daß ein Großteil der Bevölkerung nur aus Kleinkeuschlern mit drei bis vier Joch Grund im Durchschnitt besteht, kann man erst ermessen, was für ein Opfer die Bevölkerung bringt, wenn bei jeder Straßen-sanimlung auf den Haushalt ungefähr eine Reichsmark errechnet werden kann. Auch zeigt es sich: je ärmer, desto gebefreudiger. Das Eingreifen des Ortsgruppenführers ermöglicht es, daß derzeit eine .Musikkapelle aufgestellt werden -kann. Schon im Laufe des Frühjahrs werden sich die ersten Früchte des eifrigen Probens zeigen. Da aufierdem ein grotier Teil der Bevölkerung über sehr schöne und ausgeprägte Stimmen verfügt, übernahm Schulleiter Adolf Diez die Leitung eines aufgestellten gemischten Chores. m. Ein Dorfnachmittag in Witschein. Am Sonntag brachten die Jungbäuerlnnen der Lanilfrauenschule Witschein einen bunten Dorfnachinittag zur Durcbführnng, der einen vielseilig interessanten Vorlauf nahm und seitens der I'"inwojinerschafl zahlreich besucht war. Interessant waren die vielen Ausschnitte ans ihrer Arbeit, die in volkstümlicher Torni dargestellt v/urden. Daß licser l)t>rfnnchmiitag besonders auf eine heitere Note eingestellt war, ist verständlich und freudig dankten die Besucher für die so mannigfachen.Darbietungen, die in den originellen Volksstücken imd den schönen Steirerliedern ihren Höhepunkt fanden. Gern wird man sich der unlerhaltenden Stunden erinnern, die uns die Jungbäuerinnen schenkten und das Band zwischen der I-jnwohnerschnfi utul der Landfrauenschnle Wilschein noch tneer kniinften. ni. Todesfälle, !ii Marburji starben: Die (i7-jährige Hausbesitzerin There.sia Po-lantscliitsch, Meilingerstraße 44 und die 73-jährige Besitzerin Anialia raritscli. Fraustaudnerstraße 15. — In WJndisch-graz ist die Kaufniannswitwe Christine Reitter gestorben. — iti Zeünitz'Drau isi im .Mter von 12 Jahren die I^rivate Aii-lonic Sorko vcrscliledcn. ni. Bevölkerunj^sbewogung im Standesbezirk Rann an der Sawe, Tüchern und Windischfeistritz. Das Standesamt "n Rann, das die Gemeinden Zirkle, Tscha-tesch—Munkendorf, Weitental und Stadt Rann umfaßt, beurkundete im ersten Jahresviertel 1942 80 Geburten, 65 Todesfälle und 4 Eheschließungen, Getraut wurden: Franz Schokal aus Graz mit Ludmilla Gritschar aus Rann, Polizeiassistent Anton Schabalka aus Cilli mit Hdith Fischer aus Rann, Alois Peschetz aus Graz mit Maria Piniar aus Peilenstein und Betriebszollassistent Josef Hanscheg aus Zirkle mit Karoline Marintschek aus Zirkle. — Das Standesamt Tüchern meldet im Verlauf der Woche vom 22. bis 29. März drei Geburten. — Das Standesamt Win-discfeistritz beurkundete folgende Fälle: 10 Geburten, 4 Todesfälle und 2 Trautm-gen. Den Bund fürs I.eben schlössen Jii-stizangestelltcr Rtidolf .Vtoschk')1ei!Z mit Juliane Kniflitsch tnid Franz Adnm mit Maria Motal. tn. Das 1. Polizeirevier Marb'.irg jetzt am Adolf Hitier-Plntz. N"ch einer Bekanntmachung im heutigen Anzeigenteil befindet sich ftps 1. Polizeirc'.'HV .Vlnrburg nicht nif'hr am Uomplat/. S''"i''^r'i am .\d()lf Hitler-Platz Nr. " Nummer 93 -Mal burger Zeitungr« 3. April 1942 bellt Froil and Heimal Hand in Hand Besatzuiix des Schlachtschiffes »Tlr-pitz« spendete über 78 000 RM. Mrt einem besonders Kroßen Spenden-erijebnis anläßlicli des Tages der Wehr-maclit kann das Schlachtschiff »Tirpitz« aufwarten. Die Besatzung spendete niclit weniRcr ai^s 78 65.^ RM. Mit diest'tii SamnielergebTiis hat die Besatzung des Schlachtschiffes einen neuen, schönen Beweis ihrer Opferbc-reitschaft erbracht. •Oelne Chronih III. ReHeprüfmis In der Oben»chule für JuiiKen am Tegetthoff-Gymnasiiini in Marburg. Am 25. und 2b. März kam an der Oberschulc für Jungen am fcKctt-lioff-üymnasiutn in Marburg die diesjährige Reifeprütiuig zur Durchführung, die erfolgreich abgelegt wurde von ßeietz Eduard, Dernioutz Robert, l'aninger h>nst, Fras Karl, Oerm Raimund, Oilly Zeno, Hrovath Rduard. Kitzler Josef, Koser Tugoniir, Lehofer Josef, Lindenthal M., Novak Milan, Petschar N., Rauter Alexander, Reiner Felix, Sa-dowski Eduard, Senekowitsch Josef, Tschautscli .loscf, Wertatschnik Alois, Zurk A. R. D. ni. Eheschließung in Fraßlau. Auf dem Standesamte in Fraßlau fand die Eheschließung des Schulleiters von Lebern, Franz Kontur, mit der Abiturientin der LehrerinnenbUdungsanstait Marie Zimpermann aus Heilenstein, Kreis Cilli, statt. Der Bräutigam, der gleichzeitig auch Ka-meradschaftsführer der Deutschen Jugend ist, wurde von Seiten der Jungen und Mädel besonders geehrt. Alle waren vollzählig angetreten und sangen während der Feier sinngemäße Lieder, die mit schöner Musik abwechselten. Ortsgriippenführer und Bürgermeister Pg. Rosmanitb richtete Mn das Paar, das dem Lehrerberufe ange-liört» ernste Worte. Zum Abschluß wurde den Vermählten Adolf Hitlers »Mein Kampf« überreicht. in. Nachrichten aus Sachsenfeld. Im Saclisenfelder Kinosaal veranstaltete das Amt Volkbildung einen Theaterabend. Zur Aufführung kajn das Lustspiel »Der Katzensprung ins Glück«. Die Vorstellung fand bei gut besetztem Saal viel Anklang. — .Am Tag der Wehrmacht hatte die Wehrmacht in den Kinosaal geladen. Unter dem Leitwort: Soldaten singen und t^pielen, entfaltete sich ein schönes Programm. Unter der Leitung des Chormeisters Ludwig sangen die Soldaten viele Lieder, die begeistert aufgenommen wurden. Hin meisterhafter Vortrag der »Landsknechte im Himmel« fesselte die Zuhörer, worauf das Bühnenstück »Der schöne Wilhelm^c eine besonders heitere Slunde schuf. Die Mitwirkenden gaben ihr Bestes her und rissen besonders am Schluß die Zuschauer immer wieder zu neuem Beifall hin. — Die am Tag der Wehrmacht stattgefundene Sammlung für das Kriegswinterhilfswerk erbrachte das erfreuliche Ergebnis von 2218 Reichsmark. m. Unfall beim Turnen. In Negau in den Windischen Büheln stürzte der I4jährige Schüler Franz Simonitsch beim Turnen so unglücklich vom Barren,'daß er sich schwere innere Verletzungen zuzog. Das herbeigerufene Deutsche Rote Kreuz überführte den bedauernswerten Jungen ins Marburger Krankenhaus. m. Vom Motorrad gestürzt. In Kunigund kam der 32jährige Alois Pichler aus Reif-nig am Bachern mit seinem Motorrad in einer scharfen Straßenbiegung am Montag abends zum Sturz und brach sich hle-bei den rechten Knöchel. Das Deutsche Rote Kreuz leistete ihm die erste Hilfe und schaffte ihn ins Marburger Krankenhaus, Das Motorrad wurde beim Sturz schwer beschädigt. I m. Neun Jahre Zuchthaus wegen Fleischhinterziehung durch falsche Ge-^ wichtsangabe. Vor dem Sondergericht Graz hatte sich der Fleischernieister Wil-^ heim Scherbinek aus Dobl zu verantwor-, ten, dem als Volksschädling Fleischhinterziehung durch falsche Gewichtshinter-1 Ziehung zur Last gelegt wurde. Wie be-, richtet, sagten die von dem Angeklagten geschädigten Viehaufkäufer aus, daß die WMscjkaft Fünf neue europäische Währungen Die Zahl der europäischen Währungen hat sich nun um eine neue Währung vermehrt, Oamit wurdeti seit dem Jahre 19.^9 als Folge der umstürzenden tireifinisse in Ruropa fünf neue WäliruiiKen geschaffen. Itn seihen Um-fanjce sind alte Währungen entweder ganz verschwunden oder wurden auf ein klehieres l^mlaufs^ehict zurückgedrängt. Slowakische Krone am Anfang Den Beginn machte die Slowakei. Nachdem sicli die Slowakei als Staat selbständig gemacht hatte schuf sie sich im April 1939 in der Slowakischen Nationalhunk eine eigene Notenhank, Piese iiaiim die Rechtsform einer A(j. an. deren KaiMtal von der Wirtschaft des Landes aufgebracht wurde. An die Stelle der tschechischen Krone (Ke) trat die slowakische Krone (Ks) F!s blieb hei der Währungseinheit. um den Übergang zu erleichtern. Obwohl es sich hei dieser Nationalbank |uni eine privatwirtschaftliche Gründung han-I delt, hat der Staat den entscheidenden Einfluß. Fr ernennt dei'l Gouverneur und den I Beirat und kaini sie jederzeit abberufen. 'Hie Dividende für die Aktionäre ist in ihrer tlöhe begrenzt, so daß für private Ge\\'inne I kein Raum ist. I Zloty, serbischer Dinar, Kuna, Karbowanez Die anderen vier neuen europäischen Wäli-' rungen sind Kinder des Krieges. Sie haben ! entweder die alte Währung ihres Umlaufge-biete^s und die zunächst in den von den deut-1 sehen Truppen besetzten Gebieten ausgege-j benep Reichskreditkassenscheine abgelöst ' oder werden dies in den nächsten Wochen noch tun. Die erste neue Währung dieser Art ist der Zloty des Generalgouvernements. Die Notenbank de? Generalgouvernemetits ; wurde schon im Dezember 1939 gegründet und nahm hn April 1940 ihre Arbeit auf. Die von ihr ausgegebenen Noten werdeti zusätzlich durch eine Qrundlast auf den Grund und Boden des Oeneralgouvernemcnts gcdeckt, wofür die Deutsche Notenbank des Jahres 1923 das Vorbild abgegeben hat. Die neue serbische Notenbank, die auf Grund einer Verordnung des Mililärhefehls-habers im Juli 1941 mit ihrer Arbeit begann, ist keine Rechtsnachfolgerin der jugoslawischen Notenbank. Währungseinheit ist der Dinar geblieben, um auch hier die Finführung der neuen Währung zu erleichtern. Der ehemalige jugoslawische Dinar hat in Serbien aber keinerlei Zahlungskraft mehr, an seine Stelle ist der serbische Dinar getreten. Dieselben Gründe, die in Serbien für die Beibehaltung der alten Währungseinheil maßgebend waren. haben Kroatien bestimmt, mit der Gründung einer eigenen Notenhank auch t;inen neuen Namen für seine W'ährung zu wählen. Die Noten, welche im Mai 1941 ins Leben gerufen, die kroatische Staatsbank herausgibt, lauten auf Kuna (Kn). Kuna heißt tlpr Marder, und es soll mit diesem Namen fiir die Währungseinheit die Friimerung an die Zeiten festgehalten werden, die das Mar- iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiMiiiiiiiiHiiiiiiHiHiiiniitiniiHiiiiNiiiiiimniiiiiiiii Gewichtsdrückungen bei einzelnen Tieren, die der Angeklagte auf seiner W\iage selbst auswog, sehr bedeutend waren. Bei einem Ochsen, den der Verkäufer vorher gewogen hatte, wurden 430 Klogramm verrechnet, während das Tier vorher 560 Kilogramm gewogen hatte. Bei einer Kuh betrug die Differenz 150 Kilogramm. Der Angekagte gab im Verlauf der Verhandlung selbst zu, daß die Tiere in manchen Fällen gar nicht gewogen, sondern nur im Gewicht abgeschätzt wurden. Dadurch war es dem Angeklagten auch möglich, die Schlachtsteuer wesentlich herabzii-drücken. Die erzielten Gewichtsdifferenzen, die schätzungsweise 9523 Kilogramm ausmachen, benutzte der Angeklagte dazu, Fleisch- und Fleischwaren ohne Marken abzugeben. Ferner wurden ihm noch Schwarzschlachtungen zur Last gelegt. Daß diese schweren Vergehen gegen die Volksgemeinschaft mit schwersten Strafen geahndet werden müssen, ist verständlich. Scherbinek wurde zu einer Zuchthausstrafe von neun Jahren verurteilt. Weiter erhielt er wegen Schlachtsteuerhin-terziehung eine Geldstrafe von 1000 RM oder einen Monat Arrest, eine Wertersatzstrafe von 7000 RM und eine Steuerstrafe von 5000 RM, Das Gericht hatte auf Grund der Beweisaufnahme angenommen, daß der Angeklagte eine Fleischmenge von 6000 Kilogramm der öffentlichen Bewirtschaftung entzogen und gleichzeitig Steuereinnahmen verkürzt hat. derfell noch das Tauschmittel der Kroaten v/ar., Agramer FrOiijahrsmesse beginnt m 25, April Die Vorarbeiten fiir die diesjährige \gra-nier Frülijahrsmesse, die vom i.i. April bi^i 4, Mai abgehalten wird, sind bereits IjeenJet. Peutschland, halten und in diesem Jahre aucii Die jüngste Währung ist der Karbowancz. , If," f^n um! m diesem Jahre auch -e Wäbruns Jer neuen Zcntralnolenlmnk der ' l^ '^nien und üie scliweu, werden als Ans. Ukraine. Der Name war mit. den, ul,raiui- sehen Ausdruck für Rubel gegeben. Auch hier* erden vor allem laiidwirt ___- _ t. • t v-> > * ■ . ! C r» 11'j 1111 A I T'».".__- J__t.. - ..i.r ist wie bei der Fmissionsbank in Polen als i [^chafttiche Mavchincn und Bürobedarfsarti-Deckutig für die Notenausgabe eine Grund- 1 >?*^^cigt. IMe Messeleitung bereitet ge-last auf den ukrainischen Landbesitz bestellt ! nnt dem staatlichen Propagandaanit -----' t'jnc sehr interessante Schau vor: Lin Jahr : Kroatien . Ausstellern und Besuchera gewähren u, a. worden. Die Reichsbank als Pate Fiei der Gründung der neuen Notenbanken • ,.■■"7---------- — «, a. und der Festlegung der neuen Währung hat 1 Lisdihahn und die Adria- die Reichsbank, mit Ausnahme von Kroatien, l Kroatischen Pate gestanden Nicht nur, dal.^ das deutsche j Staatshalinen. die I'Jubrovitiker Schiffalirtsge-Reichsbankgesetz fiir die Statuten der No- j i"|d die SlawoiMsche Draulandhalnt tenbanken des Generalgouvernements, der 1" Frniäßigung, hie Kroatische Staatskam-Slowakei- nn.i rfor iTi-miM,. 1 nicr hat den Ausstellern die zollrrftir rinfnln- .w.., „ in-Mit injtii Uli ucr I iiiirun>i viel- . „ fi ■ tach beteiligt sind. Alle diese neuen Noten- ' *1'.®"^" Prioritätsrecht (Schutz des Industrie-banken^ haben die eigentümlichen Aufgaben 1 '-'Kentums. Die ausländischen Fiesuclier sind einer Staatsbank, die gleichzeitig die Bank h'"'" der Ausstellung an von der Zah- der Banken ist. Neben dem Recht der Noten- 1"kroatischen Sichtvcrmerkgehülir be- ausgabe gehört zu ihrem Geschäftshereicii der Wechseldiskont, der Lombard von Wertpapieren und Waren, in den Ländern mit bedeutender Landwirtschaft vor allem die Frn-tefinanzierung. der Ankauf von Wertpapieren, die Kreditgewährung an den Staat, die in ihrer Höhe regelmäßig begrenzt ist. Sie nimmt Einlagen entgegen und regelt den Verrechnungsverkehr. Mit den fünf Währungen, die bisher neu entstanden sind, wird die Neuordnung des europäischen Währungsgebäudes noch nicht abgeschlossen sein. Jeder Teilnehmer am ölffentllcheri Verkehr hat »Ich so zu verhalten, daß der Verkehr nicht gefährdet werden kann; er muß ferner sein Verhalten so einrichten, daß kein anderer geschädigt oder mehr als nach den Umständen unvermeidlich behindert oder belästigt wird. .*/■/■-/-/■ .*.V ■/. n'AV i'.VA'» VAV W, Sf^ori unti Turnen freit. Das Messegelände gilt während der Dauer der Messe und 6ii Tage nach der Messe als Zollfreilager. Die Aussteller der Clearing-Staaten kihnien den Frlös der auf der Messe verkauften Waren auf dem Clea-nngwege gegen Bestätigung der Messelei-tung überweisen. X Zin^herahsetziiiiKcn bej der Serbischen Nationalbank. Mit Gültigkeit ab 10. April d. J, wird der Zinssatz für Girokonten und lautende Rechnungen hei der Serbischen Na-tionalbank wie folgt herabgesetzt: Bei Hin-lagen-bis I Mill, Dinar von Vi auf i».75 "n |\ei^ Einlagen über 1 Mill. Dinar von iTc auf '2 /0. Diese Fntschcidung wurde im Zusammenhang mit der bevorstehenden Ausgabe von Kassenscheinen getroffen, durch die den Banken und Privatpersonen die Möglichkeil gegeben wird, ihre überflüssigen liiiuiden Mittel unter günstigeren Bedingungen als bisher anzulegen. w. ren Zeitpunkt vertagt werden. Dennoch gelang es der Marburger Sportgemeinschaft, die Grazer Reichsbahner für Ostersonntag nach Marburg zu verpflichten und zwar wird, wie bereits gestern stand der Bereidisldasse In der Bereichsklasse werden zu Osterii insgesamt sechs Spiele abgewickelt. Ajn Karsamstag leiten Wacker und FAC die Spiele ein. Tagsdarauf .spielen FC W^lon gegen Rapid und Austria gegen Vienna. Außerdem tritt der Wiener SC in Gra^: gegen Sturm an. Der Ostermontag bringt das Doppelspiel FAC—FC Wien und Vienna—Post SG. Der gegenwärtige Stand lautet wie folgt: Nor ein Fnssballqast zn--------- " 1_.„ Das Rundspiel aus technischen Gründen abgesagt Das mit S(^ie! Sorgfalt und Umsicht, gemeldet, da<; fällige Tschainmer-Pok'»i vorbereitete Osterrundspicl in Marbursj Spiel zwischen Hciclishah.i-OrL iimi muß bedauerlicherweise aus technischen Rapid-Marburg zur KiitscheiduiiR Gründen abgesagt und auf einen späte- bracht werden. Da die Grazer FuBball- gäste gegenwärtig über die spielstarkst--Fußbällen der steirischen Gauhauptsiadi verfügen, wird ihr Osterauftritt in Mar-l^urg gewiß das regste Interesse unseroi Sportgemeinde auf sich lenken. 1. Vienna 14 10 2 2 43:21 22 2 FC Wien 13 8 3 2 41:17 Iii 3. Wacker 14 K 2 4 44:32 KS 4. Austria 15 7 4 4 40:23 18 5. Rapid 15 8 2 5 43:28 LS 6. Wiener SC. Iß 7 3 6 51:35 17 7. Admira Ui 5 3 8 41:38 13 8. FAC. 14 4 3 7 30:50 11 0. Sturm Graz 12 3 0 0 10:40 6 10. Post SG. 15 1 0 14 11:7ü 2 : 27 FuBballspieier, unter ihnen Karl Decker und Ludwig Durek, haben in} Wuppertal-Fiberfeld unter der Leitung j von Reichstrainer Josef Herberger die vorbereitende Arbeit für die bevorstehenden Fußball-Länderspiele gegen Spanien am 12. April in Berlin und gegen Ungarn am 3. Mai in Budapest aufgenommen. : Zum Großen Deutscltlandpreis der Dreijährigen am 28. Juni in Hamburg-Horn ist von den insgesamt 518 Pferden der Aufzucht des Jahrganges 1940 jetzt für 232 dieser Pferde der erste Einsatz gezahlt worden. ; Dr. Dient in Athen. Dr. Carl Dieni ist auf seiner Vortragsreise in Athen eingetroffen. Der Lektor des Internationalen Olympischen Instituts in Berlin wird hier einen Vortrag über die antike Gymnastik im Lichte des modernen Sports halten. ; In Warschau ging bei den Fechl-meisterschaften des Generalgouvernements der Lubliner Sobik als Florett-meister hervor. Bei den Frauen erwie> sich die Krakauerin Binder als beste Fechtetin. : Fußball im Ausland. Italien: Livornn —Ambrosiana Mailamf 3:0, Modena--Lazio Rom I ;0, Neapel—Liguria 1:1, Bologna—FC Turin 1:0, Juventus Turin Triest 1:0, Genua 03—Venedig 1:0, As Rom—Atalanta 2:0, FC Mailand—Florenz 2:1. — Ungarn: UAC Neusatz-Salgotarjan 5:1, WMF Csepel—Flektro-mos 0:0, N.\C Großwardein—Fercncviros 1:3, AC Klausenburg—Lainpart 1:3, Sze ged—Kispesl 2:2, Dimavag—Ujpest 1:0, Gamma—Szegediner Fisenbahner 4:3, Mavag—Szolnok 2:1. Slowakei: S!\ Bratislava—SK Sillein 4:1, FC Vrutkv— .AC Svit Boczdorf 3:2, AC Waagbvstrii/ — SK VAS Preßburg 2:3, SK .\so'Preß-bürg—TSS Tyrnau 2:1, SK Rosenbcrg-TTS Trentschin 3:4, SK Slavia Preschow —AC Zipserjieudorf 3:3. ; Spaniens Nationalmannschaft trägi vor ihrer Abreise zum Länderspiel gegen Deutschland ihr letztes Übungsspiel an den Ostertagen in Barcelona aus. Die Spanier werden bereits am 10. April in Berlin erwartet. NÄHRMITTELWERKE €d.l5aas WIEN. IINZ. REICHENBERG Seite 8 »Marlyursrer Zclfmiji 3. Aprfl !942 NimrmtT P3 <1 •4 •4 '^ä Stadttheater Marburg/Drau Heute, Freitaft, den 3. April, 20 L'hr Cavalieria rusttcana ()p«r in einem Aufzug von P. Mascaf^ni DER BAJAZZO Drauia lu einem Prolog und 9«vei Akteu von K. Leoncavallo Murgen. Sumstaj;, den 4. April, 20 L'hr Das Land des Lächelns Operette in 4 ßildcrn von F. Lehar Amtliche 'h* Bekanntmachungen Der OberbUrgeinieUter der Stadl Marbiirg/Drau Bekanntmachung In trweileniiij; meiner geHlrigen Dekunutmachuiig werden iiucli (laM/i:iDlRKKTOR IN MARpURG DRAU I' 11.HU Murbufi, den 2. April 1942 Bekanntmachung l>Hs 1. Pol. Revier (litslier Douiplatz Nr. 1) befiudot »ich Ith Krcitiif! den A|iril 1^12 am AUolMlitler-Platz Nr. 7, L St. mea. Dr. WALLNER PoHzeidirektor. Sueben erschienen: Vererdnungs- und Amlsblatt des Clicfs iler iiivilvcrwultung in der Untersteicnnark Nr. 74 vom 27. März 1942 INHAIT: > N crordntinp über tb-n Crrundstüeksvcrkßhr io drr Unter«teier> ni:irk vom 21. Miirz 1912; V( rnrilniin«! über iIIp Ilemlellutig von Kraftfahrzeugen und KrallIuhrz('u|iiiu1iängern in der Untersleierniark vom 22. Miir/ 1912; ^ ^ t roniniinK iifier »lit- EinfübrunR lies .lugendwohlfahrtsrcchts in (l»*r l'utnrsluirriiiHrk vom 2.1. März 1942; N't rurdiiuni; zur ICinlührunK reiehnrccUtlicher Vorschriften über ileii SlraMonverkehr in drr L'utersteierniurk vom 24. Märi 1912; ViTonlniiiif; iiln-r die Kinführurig dns Kennkurtonrechti in der l'iitersleicrmark vom 2t. März 1942; Itckuiintnurlnini! über die Sebm>erulbcwirtscliaftung io der Un- ttTHleiermurk vom 2H. ^lärz 1912; Itckanntniaobung über die Itestellung eines Ueauftragten für da« L'irliwesfti in der UntcrHleiermark vom 23 Mär» 1912; Itfkanntniacbiin;; iibrr die Verwendung von Urielen mit Zii«tel- lunssurkiiiitk'ii in der Ihuersteierniark vom 9. März 1912; i!i-kaiiuttiiai"hiiiig iilu r Vt frJ^{ l.iül Mulnur, Ciattiu; (irrterl, Töehterlein. DIE P. T. Käsewlederverkäufer aus Marburg und Pettau-Stadt, wie deren Landkreise werden gebeten, ticli ehest In unsere Kund^nliite eintragen zu la'sen, da wir dann anband drr von den Kanfleiiten und Gastwirten gesammelten Abschnitte (Küie und Quark) in kürzester Zeit mit der Groß' Verteilung beginnen. H. SUPPAMTSeMITSCH Feinkost Marbiirg'Drau. Herrenga*«e 32 - Fernruf 26-92 Beamfer. erstrangiger Expedient für Mühlenindiistrie (größeres Magazin) mit ver-antwortliehem Wirkungskreis, fachlich vorgebildet, energisch und umsichtig, wird gesucht. Anträge unter »Erstrangige Kraft« an die Verw. , Kleiner BnzeiRer JedM Wort kosiet tO Rpl das fettredmckla Wort IT ßol Der Wortorelt fitt bis «a IS fSachstaben i« Wort ?ifler«rbflht fKennwort> 8f "Jpi hei ®t*1lei»M*ochfn >* Rpt. ror ZusenduDK vop Kennvortbriefen werdaa IC Rpl Porte harecnnei 4nie'^#B-Annahmtseh'a9* Am Tatr« »or CrtchalBaa uir 16 Ulir tKlelne An-«eleent werden hur »esan Vorelnsaadnn« de» Betrneei (auch In enltlzen intvfnnmmrn W' "tw W • Reines, möbliertes Zimmer sofort gesucht. Unter >Pünkt-licher Zahler« an die Verw. ! 2598-6 --:- I Grölleres Magazhi zu pach-Itn gebucht. Anträge unter Inständiger Pächter« an die Verw. 27Bn-ti OfUM SWisu iitftaufetttesuieU , luterhaltener Kindersport-i'agen zu kaufen gesiicbt. Inter »Kinderaportwagen« ftn ie Verw. 2800-3 Planlnos und Stul/flugel kauft laufend Klavierhaus Kanzler, (Iraz, Reitschulgasse 10, 2146-3 2t« vedtauft»* Altdeutsche Möbel um 61U iM zu' verkaufen, Bismarck-itraBe 22, Tür 1. 2893-4 ErstlflaKsige SImmentaler Kühe sind im Gasthof Wlacho-witsch wieder zu verkaufen. 2755-4 Schöne Obstbäume bekommen Sie, wenn Sie sich persönlich in der übstbaum-schule Anton Kupschitsch in Bergneustitt melden. '2844-4 2» mieUk ^iMUkl Vor Eioelolluag *u« Arbeil» krüftro QuO die Zu^tlniinuni de* •oständigen Arbeitaanntf-elugeholl werden. Gesucht wird tüchtige Zahl-ketlnerin und Unterläuferin. ^dr, Verw. 2886-8 aURG'KIhO Heute 16.18 30.21 Uhi Oer Melneldbauer Ein Spit4enfilra der »Tobls« nach Ludwig Au-/eugrubera Valkistiick mit Eduard Kock, 0. W. Fischer, Ilse Eil. Der uralte Spruch »Der Hauer iDringend 25« an 1 i-Ol lie Verw. 2908- Fensionistenehepaar, welches Freude zur Gartenarbeit liat, als Hausmeister gesucht.. ~ Bubakgasse 18, L St. 2856-8 lüchtige Damen-Friseurtn wird für sofort gesucht. Terpinz, üamen- und Herreti-triseur, Pettau. 2852-8 22fc9 Vorsiflllungent Freitag (gcsehloM«»); Samalag l#» 20.30 lihn Sonnlag 15, 18, 20.30 Uhr; Monta« 15, 18, 20.30 Uhr. Lehrjunge mit guter Schul-, bildung wird aufgenommen., Manufaktur Juritsch, Marburg, Kärntnerstraße 19. ! 2902-8 FuBgänger müssen dto Qehwege benutzen! SehmerserfUllt geben die Unterielehneten allen Verwandleji, Freunden und Rekannten die traurige Nachricht, daU ihre innigstgeliebte Gattin, Ziehmutter und Tante, Frau Therese Polantschitsch Hauabesiixerin am Donnerstag, den 2 April 1942, nach langem Leiden im 69. Lebcuvjahre vcrtvliieden ist. Das Leichenbegängnis der unvergeßlichen Da-hingeschiedenin fiodet Samstag, den 4. April, um 11 iJlir vormittugf« »uf den Franziskanerfriedliof statt. M u r b u r g, aui 2 April 1942. Joief Polantschiltrh, Gatte. Luise Locker, Ziehtochter; Maria Poguitz, Irml Vldlc, 2883 Nichten. SehmerserfUllt ^eben wir bekannt, daB un«crQ unvergeßliche Mutt,^r, Schwiegermutter und Groß* mutter, Frau Amalie Faritsch ^ Bciitserin am Doonerftag, d«n 3. AprlU Dach langem- aobwcrem Leiden, im 74. Lebensjahre verschieden iit. Das Begräbnii findet am Satnitag, den 4. April, um % 12 Uhr, von der Aufbahrungsballe des städt> Friedhofe» in Drauweiler au» statt. Drauweiler, Graz, am 2. April 1942. In tiefer Trauer: Franz Faritich, Sohn, Schlossermei»ter; Jobanne, Tochter; 2914 Familien Farituch, Riedl, und sämtliche Verwandten. PERFEKTE iCOCHlN lür Villenliaushalt sucht. IHnschl Fuchs, Marburg Drau, Biü-chergasse 23, sit* Mv;- '. 1 r " fi|arbur0er Zattun' * • hört In /«de FemJfie des linCerland '• n es i Unsere liebe, herzensgute Mutter, Schwiefrermutter, üroßmutter, Urgroßmutter und Tante, Frau Christine ßeitter Kaufmannswitwe liat uns nach langem, schwerem Leiden am l. April um '/«12 Uhr Mittag im hohen Alter für Immer verlassen. Die Beisetzung findet am Freitag, den 3. April um 17 Uhr auf dem Friedhof in Windischgraz statt. Windischgraz, Orai, Wien, Arnheim-Mölland, den 3. April 1942. ■/ In tiefer Trauer PamILe Reltter 2m i-; -' i v<- y ^