»?,G»OI», »sO»»»«!!«» »tO»»«»W^ «M«lOl»«S (?« »te. »70^ ««W»» ViBMttWg W< vWAchWMM (?i»Wß>U iWwWhGl» »tk. ANW ß>KM»0«. .k»««« ,I.ch ssl»>ll>«ili»il w »»0D«K».vG,«z—«»«O » o iMi ^7^ MarÜiörer o«n 1». sepremLsi' 1LL:5? WW»A» » K^GMOI»GUw»Kl«>I«»» m a». « t^ft für bas ganze Staatsgebiet besteht zur ^elt noch nicht, allein es ist keine k^ra<^, daß es zu einer solchen Grlindung in absehbarer ^zeit ton„nen wird, da aNe beteiligten kkreise zielbewußt auf einen solchen Z^usaminenschluß hinarbeiten und durch stnftnlveise Vereinigung von regionalen Berbcinden die notivendigen organisatorisch. Boraussetzungen schaffen. Im Draubanate sind di«» berlifsständifchen kauf'niinn. Rer» einiMngen srf^n in der „Aveza tr,?oosk'h udrute^" l>erbund«n, auf glei«^ Wßife soll in den übrigen Staatsgebieten vorgegan^n werden, insoferne es nicht schon geschehen ist. In der Borwoche wurde ip Veograd ein wichtiger Schritt auf diesem Wege getan. Am genannton Tage faich nämlich in unserer ?>auptstadt die grtiildende Versmnmlung des „Verbandes der kaufmännischen Bereiniguu-gen in Veoyrad" statt, w«l<^r die Äanf-Mannschaft di'S HandelSkammersPrengels von Beograd und Gkoplje, sowie einzelne Organisationen auS anderen Kaimilerspren-geln umfaßt, welche ebenfalls nach Beograd gravitieren. Der Verband umfaßt schon heute «2 Organisationen mit zusammen rund zehn tausend Mitgliedern und stellt somit eine stattliche Ein^it vor, welcher in der kttilfti-gen Zentrale jedenfalls eine bedeutsame Nolle vorbehalten ist. Aber eZ ist nicht nur die erfreulickie Tatsache des organisatorischen Fortschrittes, die uns zu diesen Zeilen veranlaßt, wir glauben uielnlvhr, daß der prinzipielle Standpunkt, welchen die Versammlung zu den wichtigsten wirtschaftlichen s^ragen eingenommen hat, in erster Linie Beachtung verdient und auch fi^r unsere >?»andelS' nnd Wirtschaft^'oelt Bedeutung liat. SS wurde in Veograd der ?^inger in uianchc offene Wunde gelegt, 'nel-che auch bei uns schmerzlich empfu^en wird, handelt es sich doch un' Angelogenhetten, 'velche das ganze Staatsgebiet betreffen und unseiv heiimisck^n Wivtschiftler genau so nak^e kerühren, wie die Kameraden im Mden. Ts wurde zunächst. fest-^^estellt, daß der herrschende Stillstand im ^^andelSgewerbe nicht nur bei uns, sondern auch in den anderen euroliäischen Staaten zunächst eine der Bestvelnnmen nach wirtschaftlicher Autarkie ist. Die ineisten Regierungen trachten nach wirtschaftlicher ?li'schliesnlNli und Nnalchänqiiiseit von den Mchbarltindevi? uud llchteil an is,)l'n t^relizen Schranken auf. ^'e ans den inlern,itiD"i?eu !^>nnd>'s'>'n'seln' liennnen'd lnirken. .Dil'^er Effekt soll .Zunächst Änflatlon ln Amerika? Panik an der Newyorker Börse / Roosevelt greift zur Notenpresse / „Die Banken müssen zur Niederlage gezwungen werden", sagt Oberst Howe N e w y o r k, 13. September. In Rewyorker Börs««kretsen ift heute eine gratze Panl? ausgebrochen, die mit sensationellen Gerüchten ttber eine bevor-fte^nbe Jnslationswelle in Znsammenhang gebracht wird. Z« den JnslationS-gerkchten gaben PrivatfchStznngen Anlaß, nach denen eine halbe Milliarde Dollar amerikanischer Privatkapitalien vor dem Angriff der Roosevelt'schen Kreditpolitik nach England gefliichtet seien. SS handelt sich hier vornehmlich um das Kapital der großen Vauksirmen in der Wallstreet. Man glaubt allgemein, daß Rooset»elt znm Gegenangriff schreiten und die Ro-tenpresse zu Hilfe nehmen werde. Washington, September. Der Setrettlr des Prilsidenten Roosevelt, vberst Howe, erklärte Pressevertretern gegenüber, daß die Regierung Mittel und Vege sinden werde, nm die Banken in den USA zur Besinnung und zur Niederlage zu bringen, wenn das Kreditsystem RooseveltS nicht gleich scheitern soll. In den Bereinigten Gtaaten sei genug Gold vorhanden, aber das Publikum Hude fedeS Vertr«.uen zu den Banken verloren. Scharfe KrMk an DoNsuß Paris und London ändern ihre Meinung über Oesterreich / Gegen den Austrosaschismus P a r i s, 13. September. Im heutigen „P o p n l a i r e" schreibt der bekannte sozialistische Publizist Rosen-se l d wie folgt ilber die leiste Rede des Bun-deskanzlers Dr. Dollfuß aus dem Wiener Äntholikentag: „Dollsuß und Starhemberg treiben Oesterreich direkt an den Rand der Abgrundes. Darüber braucht man sich keine Illusionen mehr zu machen. Wenn diese beide .Herren in Oesterreick) den Faschismus nach italienischem Muster oinfiihren wollen, dann miis-sen sie vorerst in einem Bürgerkrieg mit dem marxistis6)en Proletariat Sieger werden. Dollsnß nnd Starhemberg sollen ja nicht etwa glauben, daß das österreichische Proletariat die Errungenschaften, die eS im Kamp fe unter dem Szepter der .Habsburger erfocht, ruhig preisgeben werde. Das ist die letzte Warnung an die beiden Abenteurer, gleichzeitig aber auch an die Adresse joner Staaten, die das morsche Dollsuß-System in Oesterreich unterstützen." London. 1!t. Septeniber. Die heutigen Blätter beschäftigen sich ein-gehendst mit der letzten großen Rede des Bnndeskanzlers Dr. D o l l f n ß auf dem Wiener .^satholiientag, wobei die EinivirwNg dieser Rede auf die weitere Entwicklung des österreichischen Problems evivagen wird. Bezeichnend ist hiebei der Umstand, daß die liberale unl! die Labmtr-Presse gemeinsame Töne anschlagen. Go schreibt der labouri-stische .,D ailY .h « r a l d", man dürfe in Dr. Dollfuß nicht einen iKegner .Hitlers erblicken, sondern daS passive IMnlnlent in den ^^'änden Mussolinis. Unter der Maske eines ffumpfes zwischen Diktatur und »Freiheit sehe man erst das ^vahre Antlitz disser Sitnation, in der die Oontinentabn,ächte um den definitiven Einfluß auf das Geschehen ini Donaul'^cken ringen. Die österreichisclien Äationalsozmli-stvn tümpfen um den Einfluß Deutschicinds, die Dollfuß-^ront hingegen für den douii-nierenden Einfluß Italiens und fiir die Ber drängu,^ des französisck^en Einflusses. Das Blatt verweist auf die Gefahren dieser Situation. England diirfe fich in diese Asfäre in keinerlei Weise einmischen. Es verbleibe nur ein einziger Äumieg: der Appell an den Vi^lkerbund. Die Katastrophe von Ljubljana L j u b l i a n a, 1.8. September. Aostorn ipät nachmittags mipde das Wrack des zerschellten Farman-Goliath-Doppeldek-kers, in ^l>elLl)em acht Menschen einen tragi-sck>n Tod gesunden hatten, auf den ?^lug-plah gebracht, wo die flugtechnische Fachkom Mission die Trünuner prüfte, mil die Ursache der Katastrophe festzustellen. Es ersc^int nach Ansicht der Komuiission durchaus aus-ges^ossen. daß die Konstruktion deS Flugzeuges oder ein Motorendefekt die Ursachc: goivesen iist. Ebenso schuldlos ist der P'lot Nikitin, dessen GeisteSgegemr»art daraus c^r-l)ellt, daß er in der letzten Se?>lndo die Benzinzufuhr avsperrte und so die Ervlosion verhinderte. Ebenso ausgeschlossen ist, das; alle drei Motoren auf einmal de« Dienst versagt hätten. Wäre das ?^)olzhciildlers '/.ur^ij ist nnltel.^ Autofoiivqi'u nach Slov. Bistrica ül'crführt uiorden, ivs morgen na6)lmtta;is die Veiseiuiii>i stall findet. Die Regierung hat eine Nc'if)e uoi, ucnen BorsichtSnws^nahmen für den Passa!si.".1'uli-verlehr erlassen. GömböS besucht Bnlgarien. Sofia, 12. Septrinl'cr. Nach einer Meldung der „Tlobodna Red" wird der ungarische Ministerpräsident Göm-bös in Begleitung des Ansiennnni'terS uon jtant?a der bulgarischen .'danlUstndt ain 2.'>. Oktober einen Besuch abstatten. Tie Neis2 des unMrischen Ministerpnisidenten nack) Äulgariei» sei livchpolitischen d'siarakterS. Ein halbes Dorf eingeäsckiert. Karlsruhe, 12. 3eptembev. Die Einwohner zählende Ortschaft t^chlt'vnnn bei Psorzsieim wurde dnrch <'ine 'leu'l^ltil^e ^cn-ersbrunst größtenteil'? in Cchntt inid '.'li'che t^elesit. Der Brand brach gestern anS nnd wtltete bis in die hentilien MDNienstnndel?. Das Feuer stellt eine der cirl's^ten i^iata^ strophen dieser Art dar, die sich in deil lct.Uen Iahren in Teutschland zuiietracien siat'en. Vrand sind (^^'bcindc^ dnrnnt?r Wohnhciuser, zunl Opfer aefnllen. lUx'r ilXl ^-amilien mit Angehörigen sind obdach--loS geworden. Sie konnten il, der '.'sticht nnv notd'ilrstig untersiebracht werden. stehunsl'Zursache des Ries^'nluande'.' veruiN'-tet nmn f>ihrlnfii(ie Brcindstiftnnsi. Tie we Breitenstein, in deren l^^ehöst daS 7ven^'r zum Auobrnch kain, sowie deren Sohl, nnir-den si'stgenonlinen. Bvrfmberichte Ljttbljan a, Zeptenibee. Devisen: Berlin bis '^nr!^1> l'is sN.'i.8s>, London .'i.N2. Prag KM.iXt Triest bis österrei.-s). ^^Ii'llin^'z sPrivntclearinji) Z n r i ch, i.'i. Leptencher. Devisen: ris 20.2t7s>, London 1<'»..'>7.''>, '^ewnovk '^''2..^, Mailand 27.2t, Prag liV.'N. Wien .'.7.7'>, Bertin IW.-'zü. Drei Personen von einer Leiter getötet. In der kleinen französischen '^ttidt ^liint Briur ereignete sich ein nngewölinücher Un-glsicksfatl. Ein Lastnnto, ans denl eine lanae. schwere Leiter befestigt n'nr, sntn' niit zieni« licher Geschwindigkeit dnrch die i?tras',en. Au einer Straßenecke nius^te der Wligen eine scharfe Kurve anSfnhren. nni nicht ein cin« dereS Auto zn gefälirden. Tabei geriet da-Z Ende der schweren Leiter auf den Bürger^ steig und riß drei Bornbergeliende mit vol' ler Wucht zu Boden. Einer der '^ievnnsiliuk^ tell wurde auf der Stelle qetl^tet, die deiden anderen ulns^ten nnt ^snockienbrüchen ni?d inneren !!!ierletzunaen in ein .^irantensitinS gebracht werden. Ter Lenker deS u.istcinlos wird sich uoch vor Gericht zn ueranln'orterr haben. durch die hohen Zolltarife erreicht werden, wel«^ schon jetzt in l)ohem Maße den zwischenstaatlichen Warenaustausch drosseln. Es wurde nun in der Vorsammlung hervorgehoben, daß der Zollschut^ in vielen Fällen nicht so getibt wird, daß die Wirtschast als ganzes Berticksichtigung fände, indem durch allzugroßen Schutz einzelner .Handelszn>etge die tibrigen benachteiligt erscheinen. Die Industrie will sich die Zoll-Praxis i,i der Weise ziniutze mac^n, das^ sie ihren Verdienst uin die .^olldiffereuz erhöht un'd k») einen uncierrchtserllgten Nutjeu elu-streikt, wel6)er vielfach den ausländischen Eigentibmern und Teilhabern industrieller Betriebs zu Gute kounnt, während der einheimische Handel und Verbrauch Schaden leidet. Diese Praxis hat auch bei uns zu kar-tellen geftihrt, welche durch ungerechtfertigte Preisbildung nicht förderlich fttr die einheimische Wirtjck>aft wirketl. AuS diesen Tvvä-gnngen wnvde die F»)rdorung auf eine Revision des ZoNschutzes fiir industrielle Erzsunnternes)--mungen al'Z Mitglieder lx'teiligt sind, wie dies nanientlich t^'i den staatlichen ^^^ucker-fabri'ken der ist nnd nian lietonte dio Driirglichkeit eines sofortijien ':?lllstrittes derselben, da sonst eine regnUerende Wirksam-keit und Kontrolle der staatlich^'n '^^elivrd.'n nicht den notm'ndigen )^ochdr»ick Inil'en k^inn. Eine ^vettere ^rmie, nx'I<1>e die Interessen des.Handelssiewerdes lebhaft beriisut. ist die übergroße sl-ördernng der '?^isanf»w>!in'elwft u^iß die tN'^'ne Bedentnn>q de.? l^'^enoisin^ schaftSttvien für unsere groj^e Wirts.iiasi uog ' LonnerZkaq, v?n is)!?.^. zu würdigen und empfiehlt die weitgehendste Förderung der Produktions- und Kreditgenossenschaften. Eie lehnt auch die Konsum-sienossensc^fteil nicht grundsatzlich ab, ver-ivahrt sich aber gegen eine übertriebene Begünstigung derselben. Die Erfahrung hat ergeben, daß die Ankaufs- und Kon-sunlgenossenschvften ihre begiinftigte Stellung nlls;brauchtcn und ihren legalen Wirkungskreis überschritten, indem sie sich zu gewi^^hn-Il.iien 5>andelsunternehmungen auswuchsen, welche nicht nur fi'ir die Mitglieder den ?ln-und Verkauf besorgen. In solchen Fällen nlüsite der Staat Abl)i1fe schaffen und durck) Etenerinas^nahmen einen tilligen Ansgleich beiverkstelligen. Aroße Äufnierksainkcit wuvde auch dem Zustande gewidmet, welcher durch das l^sel; über den Tchnt; der l^uerlichen T'liuldncr gescki^iffen ivurde. Die erwartete,» seqens-reirin'!? ^>,'esilltate des Bauernschuhe.z hab?n sich nicht einc^estellt, es ist vielmebv ein fast »^'tlständilios Aufhören des bäuerlichen Kredites eingetreten, wodurch schließlich die ^'anlübciil betreibende Bevölkerung selbst empfin^li.'si getroffen wurde, andererseits aber dein 5^andel?genierbe grosze Nachteile entstanden und. Durch das l^eset^ über die Stundung der biinerlichen Schnlden und den 5cknl!i 'der s'ieldinstitute sollte ein >'rovi^ soriuu! gesrl>affen werden, dnrcki welches eine in der erste?i Not ermöglicht werden sollte. n>ärc daher an der Zeit, end-licki an den ilebergang in norinale Perli-ilt-nlsse .'iu denken, da sc'nst eine daue'ude Tchlii-dlgunsi ^c'r gesaniten Wirtschaft nicht ausbleiben ki^mnte. <>^chlies',lich ivilrde die Praris bei d^'r Vergebung der ^taat'^lieü'rnnge:^ einer .>iritik un!er.;ogen. Man liemängelt?, daß entgegen den ^Z^eitinnnungen des t^eset^es für den stciatliclien Nechinlngsdiew''. bei diesen Lie-fernngen l?änfig Unterlle^,mungen des ?taa-te^i und der antonenie'.l Liuheiten häufig an^deren Osse reuten vorgewogen werden, aucb U'eun sich ihre "..fserten u'eniger gi'lnstig stelien. Ans diese ^'^ieise werde _ nicht im ,"!lnteresse der Zta-'.t'^finanzen deul einhei-uiisclx'u >>andel von staatswegen eine skon-luvrenz gesclms'cn, gegen welche schwer auf-.zuklinnnen ist. Im ?!nn'.' der norstehenden Ansführun» gen nnn'de eine auoiiihrlich luotivkerte ->ie-s!.ilution »ilni Be'chllls;e erhoben, welche den nlnnqebl'.lden Stellen ^ur ^tenutnis gebracht werde,' soll. Die '^Beschwerden, welche in ^-Z^eog.ad norgelnasltt wurden, siui) ke!ne lokl-'u' ''.'lugelegeubeit, sie sind so /ziemlich id iiliich mit den !andel nud lauu dein Ä^nnsche, dos; den gerecl^tfer--liaten Forderungen der itaufuiannschaft billigern'eise Necknumg getragen N'erde, nur l'eivilichten. Das gröstte Interesse an einem blühenden .'^laudel hat aber der Staat selbst, und zwar nicht nur lUlt Ni'iclsicht auf die Ttantsfinan-.zen. ^n welchen die .stailfnwnnschaft bedeutende Beiträge leistet. Der >)andelösland ist auch ein bedeutender 5?nltnrfaktln', welcher, sich auch bei uns schon glän.^nd bewährt hat. > E) ist natürlich, dasz der nationale ('«andel leiner Sendung nur dann gerecht werden kann, wenn er selbst lebensfähig bleibt. ^ Weim wir den berechtigten Vesch'verden! der Kanfmannschast gerne den gewünschten Widerhall zu finden helfen, so müssen wir doch unseren Wunsch beifügen, das; die !!>andelo-?reife selbst den Ansumchsen, welche sich hie nnd da breit nwchen, ein ,^iel seheT, ^nd den traditionellen ^linfe des sua^ssawi' 1'chen 5wndels von nngesuuden und unreellen Metho-den rein halten. Wir wissen wohl, dasi nureellc Spekulationen und ?lns-beutungcgelüste seltene Einzelerfcheiunngen sind, welche hauptsächlich durch die Not der schweren Zeit ihre Erklärung finden. Nickits-destoweniger ist es aber Pflicht der Kauf-uiannschaft, sell>st ans Reinheit und Ordnung zn sehen und mit aller Strenge alles Ungesunde und i^nerli6> Fremde von si.-l? fern-,'^nhalten. In diesem Falle kann die ?es Ungliick lauert, i»>enn selbst der erfahrenste Pilot die Landungsstelle sucht. Uber die a6it Toten, deren Namen wir bereits in der gestrigen Folge unseres Blattes verzeichneten, werden nock) die naMe-hendeu Einzelheiten gemeldet: Der Pilot Viktor Nikitin war ein russischer Flüchtling, der schon jahrelang den Pilotendienst iul jugoslawischen Zivilflugverkehr versah und als einer der besten Piloten galt. Er war Antialkoholiker und absolnt aber dle Kataftropde in Lufwer»edr!n''l'klrenuflihrer das Leben gerostet: Eaiilpari. Bi" ''l iliini und Graf d'zay-kowili. ^ DonwnSfStz. Ken S?^emb«r lyZ».''. ^ettunlaa. L>autsucken befreit da< natürlich» .He«nz-5d»seI"-Vit»envalser den Kvrv«r von de« «miefammelten stkulniSgiften. Echo« die Alt. ««Mir der deilmittellekre Hab«« erkannt, da» ßch doS Ztzkimz'IsIef'Maffer al< »in durckjau» zu« »erl1fflsische Presse zeigt offenkundig ihren Unwillen über diese Rede; man befürchtet, daß Oesterreich zwar kein „Anhängsel" Deutschlands zu wer den verspreche, dafiir aber in die völlige Abhängigkeit Italiens zu kommen trachte. Das „E ch o de Paris" führt die offenste Sprache und erklärt, es sei nicht ini Interesse s^rankreichS gelegen, daß Oesterreich ein faschistisches Regime erhält. Die ??aschisierung Oesterreichs sei eine gleiche Gefahr, wie die nationalsozialistische Gleich schaltung. ^^rankreich habe weder an dem einen noch ain anderen ein Interesse. Der österreichische Fasckiismus könnte sick) nämlich eines TageS in einen deutschen oerwandeln. ?^rnnkreich lehne die Faschisterung Oesterreichs sowohl nach deul italienischen als auch nach dem deutschen Muster ab. Acht Monate in MSnner- Neibung Die Abenteuer einer jungen Stenotypistin von H«l«uth Vrtnkmann. Eine abenteuerliche Geschichte, die ini? ein Phantastischer Roman klingt, erlebte eine junge Engländerin, die acht Monate lang die Rolle eines Mannes spielte. Die Ii-jäh-rige, hübsche Ttenottipistin Hilda Terll?. die im Gesäiiist ihres Vaters in der üeincu englischen Stadt Sputhport arbeitete, l^citte schon als Kind eine nnbestiinmte Sehnsucht nach der großen Welt, nack) ausregenden l»id ungewöhnlichen Erlel^nissen. Darum n>nrde der schlanken, hochgeioachsenen Blondins das Leben in der Kleinstadt auch bald zil langweilig, und als sie mündig wurde, teilte sie ihren Eltern den Entschluß mit, nach London zu gehen, um sich dort um eine Stel, lung zu beiverben. Hildas Eltern hatten nichts dagegen, sie wußten, daß ihre »ner-gische, zielbewußte Tochter sich nicht unterkriegen lassen wlivde nnd hielten die Trennung vom Elternhause für sel)r gesund. Bor drei Jahren kant Hilda Terrt» in London an. Sie hatte dort keine Verwandten, kannte auch keinen Menschen in der großen Stadt. Zunächst nlietete sie si6> ein kleines Zimmer und machte sich dann auf die Stellungsuche. Es dauerte nicht lan.^e, bis sie eine Anstellung bei einer großen Exportfirma gefunden hatte. Zwei ^ahre arbeitete sie in diesem Betriebe, verdiente soviel, daß sie Ersparnisse machen konnte und von den Eltern unabhängig wurde. Nur ein-nial in diesen zu>ei Jahren hat sie ihre Eltern in Sputhport besucht. Bald sagte ihr jedoch die Arbeit als Stenottipistin nicht melzr zu, sie suchte neue Erlebnisse. Sie begann die Zeitungen zu studieren und fand endlich eine Anzeige, auf die sie sich zu melden beschloß. Ein Professor suchte eine Sekretärin sl'ir eine wissenschaftliche Arbeit. Miß Terrt) stellte sich vor und wurde nach kurzer Prusung ihrer Kenntnisse engagiert. Sie begleitete dem Professor nach ein.nn kleinen Badeort an der englischen Kliste. Er war mit ihrer Arbeit sehr zufrieden. Eines TaigeS detltete der Gelehrte ihr sedock an, daß es ihn irritiere, wenn er bei der?IrSeit eine Frau unl sich habe, inid umchte ihr den Vorschlag, ivährend der Arbeitsstunden Her^ reirkleiduuig anzulegen. Das sunge Mädchen ainüsiexte sich über diese Laune des Professors und erschien auf seinen Wunsch in grauen Herrenbeinfleidern und Sporthemd. Anl Strande fiel es au nicht auf, daß sie in Hosen herumlief. Diese Verkleidung ?nachte ihr seviel Spas^, daß sie sich schnell daran gewöhnte nnd nnr noch selten Miidchenllei-der anlegte. Nach zn'ei Monaten li>ar das Buch des Professors fertig und dainit die Sekretärin liberflüssig. Hilda Terrti, die ivahren^ dieser kurzen Zeit ein sehr gutes Gehalt bezogen hatte, kehrte nach London zurück, uin sich von neuem um eine Stellun^i zu beumheu. Aus einer iiberumtigen Laune heraus behielt sie im Zuge die Herrenkleidnng an. Ihre übrigen SaÄM hatte sie im Koffer verstaut. Iie wäre jedoch niemals auf den Gcdanke>l gekonunen, sich überhaupt für einen Mann auszugeben, wenn sie nicht ein seltsamer Zusall halb und halb dazu gezivungen hatte. Unterwegs wurden ihr die ^wsser gest.'hlen. Sie entdeckte den Diebstahl erst, als sie auf denl ^Saterloo-Bahnhof in London anka.n. Tie meldete ihr Mißgeschick sofort dem Sta-tiouSoorsteher, der ihr versprach, sofort ^liachforschungen nach dem Verbleib der Äoffer anzustellen. Zu ihrer nicht geringen Ueberraschung wurde sie auf deui Bahnhof allgemein mit „Herr" angeredet. Auch als sie das Bahnhossgebände verließ, rief ein diensteifriger Chauffeur sie an: „Ta^i, mein Herr!" Minutenlang stand sie sinnend vor dein Bahnhof. ?chon niehrnlals hatte inan ihr gesagt, daß sie ausgesprochen mäunliche Gesichtszüge hatte, aber sie lMte nie geglaubt, daß lnan sie tatsächlich für einen Mann halten würde. Als sie noch ein Paar-nial illit „junger Mann" angesprochen wurde, reifte in ihr ein kühner Ents.chlus;. 3ie suchte sich ein billiges Zimmer im Londolier Arbeiterviertel und stellte sich ihren Airtsleuten als Peter Travers vor. Tie bezahlte daS Ziinmer für zwei Wosl)en iul voraus, und daniit nmr da?! ll>enige Geld, da sie zufällig bei sich trug, fast ausgegeben. Von neuenl los sie die Inserate in den Tageszeitungen durch, bewarb sich niehrnials ohne Erfolg inid b<'schloß endttch, sich in einem großen Londoner Hotel zu luelden, wo perfekte Killner zur Aushilfe gesucht wurden. Kein Mensch ahnte, daß der nette, junge Mann, der sich als Peter Travers vor^ stellte, in Wirklichkeit ein Mädchen war. Hilda Terry gewann auch als Peter TrarerS ihr sell'stsicheres Auftreten und unbefangenes Benehmen zurück. Sie ivar sestt vollständig in ihrer Nolle aufgegangen. Sie erhielt die Stelle als Aushilfskellner nnd bekam sli-gar Vorschuß, als sie dem GeschcistSfülirer ihre misi^iche finanzielle Lage auseinander-sehte. Sie konnte nun die Schulden fiir ihr Zimmer bezahlen. Man i^rsprach ihr, 'hr im Hotel ein kleines Ziunner anzulveis.'n. Vorläufig war jedoch noch jeder Raum besetzt, und niehrere Tage lang mußte der „junge Mann" in dein IünglingSheiul einer reliyii^en Sekte, nw er kostenlos Unterkunft bekam, übernachten. Hilda Terry schlief mit I5> jungen Männer in einem gemeinsanien Echlaframn. Joden Morgen begann sie ilne glatten Wangen einzuseifen und tat. al? ob sie sich rasierte, uni leinen Verdacht zu er- wecken. Nieniand entdeckte ihr Geheinnns. Auch als sie eine Nacht iin Obidachlosencisyl zubrachte, nierkte keiner der lvenig vertran-enerivecketiden Männer, die dort übernachteten, daß der „nette Junge" ein Mädchen war. Endlich bokani sie ein Zinnner ini Hotel. Ihr Dienst als ^iellner war nicht leicht. In die größte Verlegenheit nnivde sie gebracht, als die .Kollegen sie zu lMnseln begannen, Iveil man sie n^e in Damengeiellschast sah. Sie freundete sich also mit snngen Mädchen an, ging mit ihnen ins Kino nnd zun? Tanztee und spielte ihre Roll<' so sint, das', ihr eines Tages eine sunge ^kolsegin, ein Zim« nlerniädchen auS den? Hotel, ihre Liete ge-' stand. Peter Travers setzte sich nun hin nnd schrieb einen lanigen, rührenden AbschieDS^ brief an das verliebte Mädchen, da? nicht ahnte, daß sie eine (^chlechtsgenossin vor sich hatte. Das Mädchen gab daraus .hre Stellung auf. um dem Gegenstand ihrer unglücklichen Liebe nicht mehr begegnen zn müssen. Ein anderes Nkal belani .Hilda Terry iviiste Drohbriefe von einen: eisersiichtigen Mann, «mit dessen ?^reundin sie ausgegangen mar. Allmählich merkte sie aber, das^ chre Nerven es nicht mehr lange aushielten, die anstrenlgende Rolle durchzuführen. Die schwere kör^ierlicl)e Arbeit und das dauernde Auf-der-Hut-sein untergnlben ihre Gesundheit. Nachdem sie nun acht Monate lang die Rolle des Peter Travers gespielt hatt^'. kündigte sie ihre Stellung, kairfte siri, Mädchen-lleider nno fuhr als Hilda Terrn nach Sonthport zu ihren Eltern znri'ick, die lwn denr ganzen unglmiblichen Abenteuer keine Ahnung hatten. Ve G'eschichte, die tatsächlich wahr ist, kau, erst dnr6> die ^chwai^hastigkeit einer Freundin .^>ildaS heraus. Mvrdee Im hypnotischen Äuftand Ganz Sofia ist wegen eines unter eigenartigen Umständen verübten Mordes in Erregung. Dieser Tage hätte ein sranzi)-sischer Aristokrat die Tochter eineS steinreichen Sofioter ?vobrikanten heiraten sollen. An? Polterabend erschien Plötzlich ein elegant gekleideter junger Mann in der sellschaft nnd oerlangte den Bräntigani driir gend zn sprechen. Als er dieseni gegenüber-stand, zog er Plötzlich eine Pistole und schoß den Vräntiganl nieder. Die Anwesenden, starr vor Schrecken, wagten es nicht sich einzumengen und ließen i)en Ml>rder unbehelligt fortgehen. Der Mann wnrde aber bald daraus von der Polizei verhaftet. Der Verhaftete benahnl sich, ebenso wie während der Tat, auch bei der Polizei oollkonnnelr rnhig und gleichgültig. Von der begangenen Tat wollte er nichts wissen. Ini Lanle deS Verhörs änderte er aber ^'lot.^lich sein ')^eneh-n?en, nnirdo lebhaft nnd begann sich fi'ir die Fragen, die man ilini vorlegte, zn insseres-« sieren. DaS Ergebnis der nieiteren Verneh-mnng war die ^^eststellnng, das; der Mörder von einen« .^>tipnotisenr ini Anstrage einer anderen Faniilie, die ein Interesse an der Vereitelung der Ehe hatte, lnipno>!siert und im hypnotischen Znstand znr Begebung deS Mordes veranlaßt worden war. DoroefchtchMche Sunde in der Schweiz B e r n. September. Nach^dem die' Vrndi'r Tavid nnd Alberl n d r i st. .z'.oei gebürtige Zimmentaler. iinterstü!:! diirch Se knndarlehrer W. l n ckige r lssoppigeiN, im Namiloch, einer Hölilv zwischen Weißenburg und ^dermis l^iuruientai). ein-' Kolge vorgeschichtlichen' ?iedlnnge>^ entde^ft nnd in den SoniM'.'.'ferien der s.'ilgenden >^ahre mit Unterstiiining des .<''i'toris^'sk'n MnsenmS Vern nieiteve Höhlen ersorsckn hat ten, darunter das besonders interessante Tchnlirenloch mit einer bronzezeitlichen Ü^nl^ tnrschicht und einer allsteinzeiilickien Höhlen bärenschicht - ist In den letzten Wollen eine neue altsteinzeitlichc 5iedlun^ dec' .-iniinen- 4»'' 5P0«7 ^-»tarwvre? Kummer Z»ü mles ausgegraben worden: das Raiiggiloch IN Meter Höhe ob Voltigen an der Ost scite des Äüblisgnttes. Das Ranggiloch P eigentlich nur ein Felsschirm und wird da» her, wie der Letter der archäologischen Abteilung des Beriristhen Historischen Mirseums Professor Tsch u m i vermutet, nur eine ?c>mlilersiedlung der über den Simmenglet-scher in i'iese Höhe gelangten altsteinzeitU-cix'll Inger flewescn sein. In verschiedenen Schichten hat man hauptsächlich Hi^hlcnbci-renknochen und Bruchstucke von Knochen->verkz!.'uqcn gefunden. Eine Bmndschicht mit 5>olzkohlcnrchen beu^eiist neuerdinqö, daß auf den des Simmeirtals schon vor rulU» :U.t)00 Iahren Hcrdfeuer brannten. In Adliswil bei Mi'inster (Kanton Luzern) stief; nmn nuf vorgeschichtliche Grabsunde. Zwischen Zchürhof-Witmil (Wctldclingkapcl-l<') enldeckte umn cruf Vom sogenannten Bett« li>5acker ein Hülgelgrab aus der .'^aNstattzeit (ttnd. Der Platz nobell il>tti bleibt lcer. S-o ist es beinahe uttu,i>gli.-li, miteinai'der zu reden. Denn Roland muh seine ganze A^ufnlerksanrkeit auf die strafe lenken. Tie maen nur .'^>alt, um die notit'.'ut»!-gen Mahlzeiten einzunehmen, und reden dann über gleichgültige Dinge in einem freun'dschaftlichen Ton wie z^vei entfernte Bekannte. '^^llbends sind beide todniüde. Besonders Aoland. Er hat seinen ^^weck erreicht. Durch das lange anstrengende fahren ist er immer Viillig erschöpft. esse ani liel^sten auf uieineni Zimmer", sagt er jeden Abend zn seiner jungen s'^rau, nienn sie Rnst snr die ??acht machen, ^^naeborg nickt versteheivd. Er hat keine Lust, sich uinzukleiden und ulUer srenide Nenscheu zu mischen. Ihr bleibt dann nichts anderes übrig, als sich ebenfalls das Diner mf ihrem Zimmer servieren zu lassen. Roland isjt, fällt ernmttet ins Bett und ichläft einen bleiernen, traumlosen Schlaf. Al^r Ingeborg liegt lnnge Stunden ivach 'md detlkt immer das gleiche. Nie wieder loird Rola^id Moebins ihr ilaichen. Was aber s 0 l l er ihr glauben? : Nach Celße fährt Sonntag, den !7 i'. wi^r die erste Mannschaft des SZK. Maribor. Den G^ner stellt diesmal der Athle-tik^sportklub. : Beginn der Fukballmeifterschast. Sonntag, den 17. d. wird die Fußballmeisterschaft der zweiten Klasse mit dem Treffen „Svo-boda"—"Mura" eröffnet. Das Spiel gelangt um 15» Uhr auf dem neuen „Svsboda"-Platz zum Austrag. : Reuer Trainer der „Jlirija". Der SK. Jlirija hat nach Abgang des hiesigen Trainers Baar den Wiener .Haftel als Trainer ihrer Fußballsektion engagiert. : In der Nationalliga gelangen Sonntag, den l7. d. nachstehende Spiele zum Austrag: „Primorje"—„Slavija" ('Sarajevo) in Ljub ljana, „Concordia"—BÄÄ in Zagreb —„Slavisa" lOsijek) in Beograd und „Hai' vur"-.VASK. in Split. : Budapest gegen Zagreb. Donnerstag abends gelangt als imchstes Nachtspiel in Zagreb der Fußballistädtekanlipf Misc^n Buda-j^t und Zagreb zum Auetrag. Zagreb entsendet MhelSie, Bivec, BeloSev^ö, bygl, (^ayer, Siuikovic, öipoS, Medariö, j^ivkovi^, Bondora und Kokotoiric. : Alir den Eintritt in die Z^nßbaltmeifter-lchast des LNP haben der sSK. Celje und der S!it. „Elan" in Novo n'esto Qnallfika-tionsspiele auszittragen. Die Kämpfe wer» den am 17. und d. ausgetragen. : Die TenniSkiimpfe gegen «. ?. K. fanden qestern uvgen des nachmittags eingctre» tenen Regens nicht statt und u>erden ')ente, Mittwocb vormittags ausgetragen werden. Der Gruppe des A. T. hat sich nucb die Zweit placierte der heurigen Tennismeisterschaften Frl. .^^ella K 0 vat angeschlossen. : Perry ^ Meister von USA. So sensationell die Plvrrunden der amerikanischen Tcmns-.verrennleisterschaft verliefen, so aufregend gestaltete sich die Schlus^runde. Der I Engländer Perry und der Australier l5 r a w f 0 rd standen im Finale. Facorit ivar der Wimbledon-Sieger Erawford, der Perr» im Daviscup glatt geschl^igen hatte Nach drei Sätzen, die einen erbitterten Kampf brachteis, war (^rawiord vi^llig ev>ch->pft und nlerliest Perrv die beiden letzten Satze fast kampflos. Meister wnrde Perry mit 4:si, tt.0, tt:1. Perrt) und Erawford, zioei Ausländer, stehen in der Schlusjrlmde der a,nerikanischen Meisterschaft. Nachd^'m letzten sosort nach dem nächsten Krankenhaus. Die Aerzte erklärten, das; der kleine Walter die Sehkraft des einen Auges verlieren und auf deni anderen fast blind bleiben würde. Sic setzt sich in» Bett in der duirklen Nacht auf und predt beide .^^nde an die schinerzen. den Schläfen. Sie nieint, oerrückt zu wer' den. Sie begreift sich selbst nicht niehr. Sie versteht il)r Empfinden nicht, das sie nun zu dem Man,l zieht, der sie verschnncht hat und wie ein Fremder neben ihr herlebt. Ter in tvenigen Monaten ganz aus ihreiu Dafeiu verschwinden wird. Sie ist sich ein Rätsel. Sagt selbst viele Male, dad sie »wahnsinnig ist. dlch 'ie Unmögliches eurpfindet. Aber, obgleich sie sich ihre Gefühle auszureden sucht, bleiben sie. Ihre Sehnsucht bleibt. Sie sucht nicht ttiehr Carlo Detlesseu, den sie über all^'s und ewig zu lieben geglaubt hat. Ihre Sehnsucht gilt Roland Moebins, der sie verichnmhte. Warum aber hat sie ihn so tief, fo tödlich getroffen, wenn er ihr nicht gleichgültig, tr,cnn er ihr t e u e r ist? Da? ist das ewige l^eheimnis, das sie noch zu-n Wahnsinn treiben wird. A'ls sie seiner Liebe sicher n»ar, hat sie geglaubt, nichts für ihn zu empfinden. Hat sich vor der Ehe mit ihm gefiirchtet und sich hinreisten lassen, böse, hästliche, anklagende nnd gemeine Worte gegen ihn zu gebrauchen, der a l l e s für sie getan hatte. Mit diesen Worten hat sie ihn von sich gestoszen. Seine Liebe ausgelöscht. Perry gegen S t 0 e f e n 6:3, S:S, 6:2 gewonnen hatte, fiegte Crawford, der bereits die beiden wichtigsten Turniere des Jahres, Paris und Wimbledon, gewonnen hat, gegen Thields 7:5, 6:4, 6:3. : Vela von Kehrliitg, der kürzlich den Ti^ tel „Meister von Ungarn" für dauernde Zeiten erl)alten hatte, erklärte nach Beendigung ^r ungarischen Meisterschaften, das; er sich für die Zukunft von der internationalen Tennisbühne endgültig zurückziehe. Mit ihm verschwindet eine der sympathiscrz nichts von ihnen wustte. Sie kann sich kein zweites Mal antragen, nachdem er sie zurückgewiesen hat. Kann sigeschwärh>t wurde. Als Schiedsrichter fungierte Herr I e n ? 0 aus Maribor. Der i^anchf endete mit einem Resultat von 4: V für die l^äste-Mannschaft. Aus Dfavc>yrad g. Jäher Tod. Bergangenen Samstag wur de der hiesige Fleischermeister Herr Anton Blatni? in seiner Wohnung tot aufgefunden. Wie der sofort ^rbeigeeilte Arzt Dr. Nerat konstatieren konnte, ist Blatnik einem Herzschlag erlegen. Friede seiner Asche! g. Ein schweres GtraßenungliiS ereignete sich dieser ^ge an der Straße unweit de? Draubrücke. Der Obermonteur Franz Mill ner wurde von der offenen Tür eines oor-ü^terfahrenden Kraftwagens erfaßt und so unglücklich zu Boden geschleudert, daß er schlimme Verletzungen mn Zdopfe davontr»»g. Millner wurde ins.Krankenhaus nach Slo-venjgradec überführt. Seiu Zustand ist sehr ernst. Eetliirung. Eine junge Frau sitzt in einer Gesellschaft einem Herrn gegenüber, von dem sie wei^ daß er schon 25 Jahre verheiratet ist. Man kam von der Ehe auf das Theater zu sprechen. „Sagen Sie," wendet sich die Frau an ihr Gegenüber, „warum enden eigentlich alle Lustspiele mit einer oder auch mehreren .Heiraten?" — „Die Erklärung ist sehr einfach," sagt der .Herr, „mit dem Heiraten beginnt nämlich das Trauerspiel." Warum hat sie heute plötzlich die Hoffnung gehabt, Roland könne sich zum Diner bei ihr einfinden? Er hat es au^ sonst nicht getan. Aber schließlich _ man könnte doch auch zusammen speisen, wenn man wie zwei Kameraden miteiimnder lebt. Es hat keinen Zweck, sich selbst zu velügen. Es ist keine Kameraidsc^ft. Aus Liebe, die er einst für sie fühlte, ist Glci:Ii^ltigkeit geworden. Vielleicht ^ßt er sogar Jngeborg weint lange in dieser Nacht. Sie fürchtet sich vor dem Leben, vor der Gegen-»vart und der Zukunft. Ms sie am nächsten Morgen n«l, Rsland fragt, wivd ihr gesagt, der .Herr sei schon früh mit dem Auto nach Locarno gefahren. Jngeborg beißt sich auf die Lippen. War. »«n ohne sie? Sie hat unl Ruhe gebeten.' Aber doch in der Hoffnung, daß auch er sich einige Tage Erholung gönnen wür^. Sie frühUlckt allein und geh>. dann durch den Ort. Sie wandert bis nach Eastagnola und nimmt hier den Lunch. Als sie zur Tee-stunde in Paradiso wieder eintrifft, ist Roland noch nicht zurück. Ingeborg bleibt auf ihrem Ziimmer, li<^t auf dom Balkon und denkt immer die gleichen Gedanken. Die Stunden schleichen. Auch der schönste Ort auf der Welt ist nicht schön, wenn man so allein ist wie sie. Spät goht sie schlafen. Roland ist noch nicht zurück. Am nächsten Morgen sieht sie ihn 'venige Minuten. Er will hente nach Ballinzona. Sic merkt il'm an. daß er keine Ruhe ^t Aber er fragt nicht einmal, ob sie mit ih» lahven will. !^«r5ieb«rung»5umm« Roman v» Lola ««II f44 Fortsehnna.) (Rochdruck oerboten.j VonnerNag, ?e« IR. SMmlv« ,Marl?orcr ^^ettung- '^cammcr Sic," ^«IcaF <^AF^»F»FIc MIMvoch, v« 15. S«?ti»b«r Einstweilen leine Znkorporlemng Die Kommassierung der Gemeinden durchgeführt Die neueste Nummer des Amtsblattes für das Draubanat veröffentlicht die in der ver-ganq^^uen Woche vom Banatsrat angenom» m libor-Aärntnerbahnhof der StationSvor-stand Avgust L u k a ö i L in Ljutomer und w Celje der der Bahndirektion in Ljubljana zugeteilte Oberkontrollor Johann B r a-n j e k; zu Kontrolloren in Zidani most der Stationsvorstand Felix Razpotnikin Rimske Topsiee, in Ptuj der Stationsvorstand Ferdinand N a g e l in Kranj und in Liubljana-Unlerffainerbahichof der Sta-tio»tsvorstand Cyrill B r a n ö i L in Mur-ska Sobola. m. Aus dem Iolldienfte. De,., ^auptzoll-amt in Maribor wnrde der Zollkontrollor .Herr Josef Na di L aus Ljubljana zugeteilt. Der Zollkontrollor .^'err Dragoljub P a v l o v i e wurde nach Gor. Radgona versetzt. m. Stärkung des AsylfondS. Dem Baufond der Aniituberkulosenliqa in Maribor '.nr Errichtllng eines Asyls für Tubcr?ulose sind in letzter Zeit mehrere nanihafte Spenden zugekommen. U. a. spendeten der Berein der Maciistratsbediensteten in Maribor und der Ortsausschuß des Roten Kreuzes in Provalje se der Fischereiverein in Maribor M, die Bereinigung deS Gefanqenhans-Aufflcht?i>ersonals in Maribor und der Unterstützung? verein der Strafanstaltsailfseher je 50 lowie der Tnrn- und Ailturverein „Svoboda" in Maribor 20 Dinar. Den edlen Spendern wird auf diesem Wege der wärmste Dank ausgesprochen. m. Nach Nihniea a« Vachern fährt Sonntag, den 17. d. wieder ein Autobus, der am Atend die Ausflügler auch zum ersten Abend zug um 19 Uhr nach Brezno bringen wird. Der Fahrpreis stellt sich auf 3l; Dinar. Die Abfahrt erfolgt in Maribor um 5 Uhr früh vom .Hauptplatz. Anmeldungen sind an Tel.-Nr. zu richten. m. Aum Vörtherfee imb «ach Maria gel führen die nächsten Fernfahrten des hiesigen Fremdenverkehrsverbandes. Die Fahrt zum Wörthersee wird am 17. d. unternommen. Die Fahrtspesen stellen sich auf 110 Dinar, wobei Paß- und BisumgebiHren eingerechnet sind. Nach Maria Zell fährt der Autobus am 18. oder am 21. September. Samt den Paß- und Bisumgebühren belaufen sich die Fahrtkosten auf 2l0 Dinar. Die Abfahrt erfolgt um 5 Uhr früh vom .Hotel „Orel". Die Anmeldungen für die Fahrt haben sofort zu erfolgen und zwar sind sie an das Reisebüro „Pntnik" in Aleksandrova cesta 3S, Tel. 21—22 zu richten. m. Si« Ue«eS kS»che«tlatt. Gestern erschien die erste Nummer des neuen Wochenblattes „ObSina". Als Schriftleiter zeichnet der Chefredakteur des „Slovenski gospodar", Herr JailuS G o l e e. Das Blatt wird künftighin jeden Donnerstag erscheinen und sich vor allem mit kommunalpolitischen Fragen befassen. m. «eh»«» H»»»ert w« Prachttrefftn» »vurden für die sonntägige Tombola zugunsten des Mnderferialheims ,Königin Maria" slo»vaken und 284 ReichSdelltsche. In derselben Zeit verließe»! 23.079 Reisende Jugoslawien, irwvon 244« Jugoslawen, 10.107 Oesterreicher. 9e. In Spod. Polskava stürzte der 35jährige Ivan Vivec vom Rad und erlitt hiebei eine Fraktur des linken Schlüsselbeines. In Poöehova glitt der I3jährige Crich Kolol ans der Strafte aus und brach sich dabei den Arm. Der ^Mrige Bejij^er z a ItsIinsr-AekQ?!« l Ivan KlemenöiS in Sv. Mart'N brach auf der Straße zusammen und verletzte hiebei bedenklich den Arm. Alle drei wurden ins Krankenhaus übersührt. m. In Hoöe veranstaltet Sonntag, den 17. d. die dortige Freiw. Feuerwehr eine WohltätigkeitStombola, der sich ein Volksfest anschließen wird. m kveiterbericht «am k3. September, S Uhr: Feuchtigkeitsmesser -j-9, Barometer« stand 740, Temperatur -s-!7, Windrichtung SN, Bewölkung teilweise, Niederschlag 0. * Schönes, trockenes Bmhenscheidholz, so« wie Bundholz und prima Trifailer-Koh!^ empfiehlt Kurt Hausmaninger, Holz- »nd Kohlenhandlung. — Tankarjeva ul. 23 ^ Maribor. Tel. 2383. UZos * Snte«schma«s he«te, Donnerstag, Vet der „Linde" (Anderle). Prima Ribiselwein. «VZ Aus v« p Danksagung der «tMgsmek»e. D« Stadtumgistrat spricht allen, die anläM^ der Festtage in Ptuj ihren Opfermut «nb BereitwMigkeit an den Tag gelegt haben, den herzlichsten Dank aus. Äe klt^se Un» terbringung und Berköstigung der taufet köpfigcu Menschenmenge war nur datmrch möglich, daß die heimische Bevölkerung ab^. les aufbot, um dm G^ten einen mi^^ichst» angenehmen A'ufenthalt zu sichern. P. Si» guter AWiig gelang der Pottz^et mS der Festnahme des beschäftigungslos^ Hri-seurgehilfen Dragotin BiSkub. Der Mann, der sch«n längere Zeit steckbrieflich verßrSgt wurde, steht im drmgenden Verdacht, dte letzten Anbrüche in der Kollos sowie in das Pfarrhaus in Sv. Lenart bei Belika Nedel?« verübt zu haben. BiSkub wurde dsm GqiÄs« gericht eingeliefert. Aino V«rb»Taiikino. Nur einige Tcye der Dschmt gel-Gizoßtonfilm „Traber Hör«". Ein her-varvagender Filmschlager aus dem Uru»aÜ»^ Tiere, ihr Leben u^ deren Kampf «mS Da, sein, wie es noch in keinem Film gezeigt mnr de. ^ In Borbereitung die große lästige Schlageroperette „He«te «acht ober »ie" (Das goldei« Saro^on) nrit .Hans AlberS in der Hauptrolk. Union-Tonti«». Die Premiere des auffe- hcncrregenden Mädchenhändlcrfilims „verw> rene Tiichter", (Mädchen, die spurlos ver-schwillden). Dieser höchst interessante Film zeigt uns in Bildern das Leben urvd Leiiden »nglücklichcr Mädchen, die in ihrer Uner-fahrenheit von gefährlichen Mädchenhänd-lern verführt u»»d verschleppt werden. Der spannende und zugleich durcWegS unterhÄ» te»»de Film iist voll Tempo und M»lsik. Wnn-ders6>öne Naturansnahnien von Samjevo, Mostar, Dubrovnif usw. Ein Film, der überall das größte Iitteresse ern?gt« und einen durchschlagenden Ersolg hatte. » In beiden Nnotbet?!ern sinden Vorstellungen um halb 19 und halb 31, an Sonn- und Feiertagen noch um hatb lü Uhr ttaU. .Ikäiblittr Aeit»ng" Nummer S4S. Donnerstag, den l4. Eeptemver 1933/ Wirtschaftliche Rundschau Straffe Srfaffting der Steuervfllcht FMellmig der Steuergwndlage zwecks Bemeffung der Gesell« fchaftssteuer / Strenge Kontrolle der Reserven und des fremden KapUalS Da es vielfach vorkommt, d5 l^eistigen nud Wirtschaftölebens mit. Der Erfolg tann unS in der Hoffnung bestärken, das? lvir durch beharrliche nnd nnei-gonniihige Arbeit, die einzig und allein imstande ist, alle Hindernisse z» beseitigen, ei-per besseren Zukunft entgegengehen. Der wirtschnftliche Teil der sResse war sehr gut beschickt, sodaß eS keinen wichtigeren Produktionszweig gab, der nicht vertreten wäre, selbstredend mit Unsnahme jener, die für die Herbstsaison nicht in Betracht kom-nien. Die Geschäftsergebnisse sind im ollge-ntl^nen durchaus zufriedenstellend. Insgesamt beteiligten sind 291 Firmen an der Mustermesse. Das Interesse der Oesfentlichkeit war i'lber ans lebhaft. Der Besuch erreichte die ansehn-lichl' Ziffer von rund W.V00. Anch d«S Ausland stellte zahlreiche Gäste, so besonders Oesterreich, Italien, Deutschland, Bulgarien und die Schweiz. Die 14. Mustermesse in Ljubljana »oird vom 2. bis 11. Iltni 1934 abgehalten. X Biehmiirkt. M a r i b o r, deti 12. d. Aufgetrieben wurden 14 Stiere, 2iW Ochsen, 497 Alhe, 14 Mber und 11 Pferde, zusammen 7-2.LÄ, trächtige und Melkkühe 3—».25, Jungvieh 3—4, Kälber ^.50 ^ Dinar. X Auszahlungen der Ltubljmiaer Kreditbank. Der Verwaltung'Zrat der Ljubljanaer Kreditbank hat im Einvernehmen init dem Regierungskommissär den Beschlusi gefaßt, ab l. Oktober wieder eine bestimmte Sum-lne zur Auszahlung zu bringen. Die Ein. leger und Kontokorrentinhaber erhalten eine Akontierung, die den Zinsen ihres Gut-Habens fiir daS dritte Vierteljahr, d. h. vom l. Juli bis.W. September d I, entspricht. Hiebei werden die vorzeitig flüssiggemachten Teilbeträge iit Abschlag gebracht. X «usliindlsche Dtnarfdrderungen. Alis Grund der bekannten Verordnung des Ministerrates V0.M August d. I. haben ausländische Jnhaler jugoslawischer Anleihepavte-re, namentlich der jugoslawischen Dollarpapiere, mit der EinlSsung ihrer Conpin? in Dinar begonnen. Die Liquidierung an die ausländischen Papierinhaber erfolgt l^latt. Die Beträge werden zum Teil zu touristi-s^n Ztveckeit verwendet, aber auch geschleift liche Transaiktionen sind geplant oder schon eingeleitet. Mit einer gewissen Belebung des inneren Geldmarktes durch diese Dinarbe-träge von Ansländern dürfte rechnen sein. X Hopfenbericht au» de« Ganntale. Aus a l e c wird vom 10. Septcinber l^eineldet: Bei anhaltend ruhiger Stiijlumitg und ver» ringerter EinkaufStätlgkeit ^aui es in den letzten Tagen nur zu kleinen llinsätzen tind lourden, je nach Beschaffenheit der Ware, ron bis Z.'iM Diilnr siir ION lg luv.ahlt. Äereutse^t lvar bei Käufen auf grund von bemusterten Ausgeboten aus den Außenlagen für ettvas geringere Hopfen auch schon in Preislagen von 75V0. bis 7900 Dinar an^ zukommen. Dermalen sind nur gute Hovfen in Preislagen von S000 bis 8100 Dinar für 100 kg ab Produzenten zu erlange,». Die Santltaler Hopfenbauern sind gegenüber den Borjahren trotz der anhaltend ruhigen Ge. schäftSlage meist zuversichtlich. Bisher blieb auch das in anderen Jahren übliche Aufgebot der Produzenten anS. Bisher dürften ungefähr 4l) v. .K. der heurigen Ernte der ersten Hand entiiommen sein. X Stand der Nationalbank vont A. d. M. (in Millionen Dinar, in Klammern der Unterschied gegenüber der Vo«voche): A k t i-v a : Metalldeckung 1865.1 4.2), davon in Gold 1797.S (0), Wechselportefeuille 1914.1 1S.4), Lombarddarlehen 31tt.5 0.4), alte Staatsschuld 1717..'^ ( 0.4), Borschüsse an den Staat S00 s0). ^Passiva: Banknotenumlauf 4347.7 (-s- 33.3), Verbindlichkeiten gegen Sicht 799.9 4tt), davon Forderungen.des Staates 5.4 (-s^ 2.5) verschiedene Verbindlichkelten in Giro- 5Sk;.3 33.4) und anderen Rechnungen 231.2 15.1), befristete Verpflichtungen 1334.9 (-s- 15.8). — Bedeckung 3 (4- 0.01), davoit iu Gold 34.91"/« (-s- 0M. Eskomptezinssuß 7Z^, Darlehenszinssus, 9'»/n. X JMsrhMlkauisch« «grikulturkammer« Das ruMtvische Projekt, neben der ^nter-balkanischen Handels- und Indnstrieka:niner noch «ins Agrikulturkammer für die si'^^hs Balkanstaaten zu gründen, geht, wie ans Bukarest gemeldet wird, seiner Verwirklichung entgegen. Sitz der tllucn Kammer soll Bukarest iverden. Durch diese Institution hoffen die Balkanstaaten, einen starken Einfluß auf den europäischen Markt zu gewinnen. X Die Wsrtung des Lei. Budape st. 12. Septeinber. Wie die Mittagblätter aus Bukarest melden, ha? die Rede des friiheren Jnnemitinisters Michalache, in der er die kilinstliche (^twertung des Lei vorgeschlagen hatte, ilt rumänischen politischen und wirtschaftlichen Kreisen große Erregung hervorgerufen. Für heute vorutittag war ei,l auszer-otdentlic^r Ministerrat einbernfen worden, um zu der durck) die Rede des Vizepräsidenten der Nationalen Bauernpartei geschafse-neti Lage Stellung zu nehmen. Bon mehre-reit Seiten wurde das Vorgehen Micl>ala-ches als disziplinlos bezeichnet und sein AuS-sckiluß aus der Regierungspartei gefordert. Der Ministerrat begnügte stÄ> jedoch nnt der Veröffentlichung eines EomniuniqueS, in dem festgestellt wird, daß Michalaci^ in seiner Sonntagsrede nur seine eigene Meinung ausgedrückt hgbe, als er die Entwertung des Lei forderte. Äe ruinänische Regierung wer-he unter allen Umständen an ihrer bisherigen Währuugspolitik festhalten und dic Stabilität des Lei sichern. . X Grosse vbsts, Trauben- und Weinaus' ftellung tn Ve«grad. Botn 7. bis 15). Okto^ ber veraltstaltet der Jugoslawische Obst- u. Weinbauverband in Beograd eine große Ans stellnng, die init deil schönsten Erzeitgnissen des Obst- und Weinbaues beschickt sein wird. Die Beograder Presse tuacht insbesondere auf die Weine anS dem Draubanat auf-tnerksam, deren vorztigliche Qualität nicht genug betont wird. Interessenten wollen sich an den Ausstellungsaussckiuß, Beograd, Postfach (i4si, wenden. X Die Ausnahme des Velttveizenabkom» mens. Das Londoner Weizenabkontmen ist in den vier großen Ueberseeländern sehr verschieden aufgenomuien worden Ant zufriedensten sind die Vereinigten Staaten, in denen die 15°/oige Einschränkung der Win-tertveizenfläche sofort rerküitdet wurde während sie fiir die drei anderen Länder erst I934/.V1 in der Form einer verschärften Exportkontingentiernng in Kraft tritt. Fiir Australien hat der Ministerpräsident erklärt, seine Regierung sei den, Abkotnuien zi^gernd aber doch mit (^nugtuung beigetreten. Eine küitstliche Verzögerung der landwirtschaftlichen Entwicklung sei fi^r Australien nicht erfreulich. Aber die Verhältnisse au? dem Weizenweltmarkt seien so abnorinal, dlis, e? itn Interesse der nnstraltsckien Prodi'^.'nte,, liege, einem Abkommen bei^zutreten, da? gleichzeitig die. mötzdertsche Konkurrenz ab- schwäche. In Kanada bereiten sich die Regierungen d Gleichschwer gestoßenen Zucker schichtenweise einlegett, über Nacht zu« gedeckt an eitlem kiihlen Orte stehen lassett. Atn ltächsten Tag so lange kochen, bis der Saft spinnt. Nicht auf offenem Fener und nicht zu jäh kochen. Zu b Kilo Obst rechne 1 Päckcheit OetkerS Eiusiedehtlfe, verrühre sie in einer Schale mit etwas warinein Saft und ntenge dies dein fertigen, noch heisrem Koinpott bei. Etwas überkühlt itt Gläser stillen uttd diese erst verbinden, wenit sich ein Hänichen gebildet hat. Radio Donnerstag, l4. September. Ljubljana, 12.15 Uhr Schallplalten. — >V Radioorchester. _ 20.!j(» Aus Beograd. ^ Beograd, 12.05 Konzert. w Schulstunde. ^ W Plailderei. ^ 19.30 Grainuiophon. ^ 19.4i'> Violiucellokoitzert. 20.30 Aus Warschau..^ 21 10 Lieder. ^ 21.40 Ra^ioor.I)e-ster. — Wien, 11.30 Bauernmnsik. ^ 12 Mlttagcronzert. ^ 15.55 Scliallpiattcn. ^ Ueber den Tonfiltn. 17.20 ^kouz.rt-stunde. 18 Oekonoinie und T^'nik der geistigen Arbeit. ^ 1K.25 Walküre von ?)it-ck>ard Wagner (Staatsoper). — 23.05 Schall-Platten. — Breslau, 20.05 .«»lonzert. ^ .?2 Großer Tatizabeitd. Straßburg, V Schallplatten. ^ MtihlaSer, 21.25 !^ol,an. nes Brahms Streichquartett. ^ ?S.4.!5 Mikrophon» hat IluSciang. — Prag, ll^.^0 Das Geheiftnii^:«^ 5)per von Smetnnlt. — 22.15 Orchester. ^ Italienische Nordgruppc 19.20 Schallplatten. — 20.25 Komödie. Miinchen, 20.25 Nuters,allüngS-konzert. — Budapest, 20.15 Radiokon.zert. '^ 20.25 Zigeunerkapelle. __ Warschmt, 17.4» Solistenkonzert. ^ 1^.2') ^^'eichte Musik. ^ 20 Orchesterkonzert. ^ Daveniry. 18.30 ^lavtervorträge. ^ 19 Das B. B. Orchester. — 20 Pronienadekouzert. „ 28.15 Literarische Vorlesung. __ 22.30 Grainmophon. ^ Deutschlandsender, 20.30 Italienische Stunde. — 2?..'!0 Tennis-Weltuleisterschaften. L3 Konzert. vonnerStag, dm 14. Septemve? 'Mars^orer Nummer Nmes aus der Medizin «» Farbm machm AppiUt Es ist ja !eit langem bekannt, daß die Menge des abgesonderten Magensaftes und bamlt auch der Appetit selbst in hohem Maße von der Umgebung des (5ssen>den beeinflußt wird. Ein gut und sauber gedeckter Tisch und angenehme Gesellschaft wirken aft Wunder und nützen mehr als eine übergroße Anzahl üppig zubereiteter Speisen. Wer hätte gedacht, daß auch die ?^rben den Hunger be-einflußen können! Den Beweis dcifür liefert ein Forscher aus Rostock, wie die „Zeitschrift für ärztliche Fortbildung" berichtet. ES wirken nun aber durchaus nicht alle Farben gleich, sondern vielfach gerade entgegengesetzt. Ledigli.^i gelb u. rot regen den Appetit an. während blau und grün die Eßlust ganz deutlich liemmen. Diese Feststellungen sind aber garnicht so überraschend» und neuartig wie man vielleicht annimmt. Bei der Ttrah-lonbel>andlung wurde nämlich schon immer von dem Grundsatz ausgegangen, daß blau und grün auf die Kranken beruhigend einwirke, gelbes oder rotes Licht dagegen den Allgemeinzustand anrege. Es bleibt abzu» warten, ob die oben erwähnten Forschungen noch weiter ausgedehnt werden und so vielleicht später auf die Architektur des Speisezimmers ihre Nutzamvendung finden müssen! O Das Almzentnim des »lutdmaes kntde«! In der „Klinischen Wochenschrift" berichten H. H o f f und H. lU r b a n über ihre neuesten Forschungen an der Wiener Psychi-atrisch-neurologifchen Universitätstlinit, die zur Entdeckung des Hirnzentrums des Blutdruckes und darüber hinaus auch zur Er--hellung der .Hochdruckkrankheit des Menschen führten. Schon früher hatten Bec^tachtungen von starken Blutdrucksenkungen bei Gehirn-operationen vermuten lassen, daß stch in der Hirnbasis ein Zentrum befinde, das den Blutdruck beeinflußt. Die Auffindung und Erforschung dieses Zentrums schien um so verlockender, als man sich davon einen Einblick in die Entstehuny der Hochdrucktrank-heit, der dauernden abnormen Höhe ^es Blutdruckes, versprochen mußte. In Versuchen an .Hunden gelang eS nun den Weener Forschern, die ^iistenz einvs Blutdruckzentrums im Gehirn und seinen Sih genau nachzuweisen. Wird diese Gehirnpartie ver^ letzt, so kommt es zu Folgeerscheinungen, die dem Verlauf der Hochdruckkrankheit beim Menschen überraschend ähnlich sind. Anhänglich erfolgt ein erheblicher Abfall öeS Blutdruckes, der aber nach ivenigen Tagen wieder die Norm erreicht. Die Störung der Blutdruckregulation zeigt sich in die'ein Stadium aber erst deutlich in der Reaktion auf seelische Aufregungen. Während sich die Erregung gesunder Hunde beim Anblick einer Katze in einer schwachen Blutdrucksteigerung um mir 10 bis 1ü Millimeter Su^rt, erhöht stch der Blutdruck der oipe-rierten Tiere sah um 50 Millimeter bis zum Doppelten des Ausgangswertes. An den Tieren, deren Btutdruckzentrum in» Gehirn verletzt ist, genügen auch andere Reize, wie bloß das Betreten des Stalles durch eine fremde Person, um exorbit<^nte Blutdruckerhöhungen auszulKsen. Es ist nun besonders bezeichnend, daß solche Labilität, solche starke ^wankungen des Blutdruckes bei seelischen Erregungen beim Menschen im Anfangs-stadlum der Hochdruckkrankheit auftreten. Erst später ebben hier die S:!^^nkungen ab, um einem dauernd hohen Niveau des Blutdruckes Platz zu mochen. So auch im Tierexperiment. Einige Monate nach der Operation verschwinden die Blutdruckschivankun-gen, gleichzeitig bleibt aber der Blutdruck auf einer abnormen Höhe fixiert. Nach längerer Zeit stellen sich dann StöruniZen im Allgemeinbefinden ein. die ebenfalls mit den Erscheinungen am hochdruckkranken Menschen in Parallele gesetzt werden können. Auf Grund ihrer Perk"5>«' lielnnien die Kiener Forickier zu der Ansicht, daß das Blutdrnckzentrnm im Gehirn zur Eindäin-mnng allzn starker Blutdrucksch>rxinkiingen diene. Seine Versl'^ning (oider Erkrankung^ fi'lhrt sc» ns-inc"'!'? der .'^>emmnng zu einer ablwrlilen Labilität des Blutdruckes, der sierden, daß niemals vor Ablanf von SV Minuten nach dem Unterfinken des Verunglückten die Hoffnung aufgegeben Nerven darf und daß vor allen Mngen vor Ablauf dieser Zeit nicht etwa mit Stangen und Haken nach dem Verunglückten gefischt werden soll. Nur allzu leicht nämlich kann sonst eine lingewollte schwere Verletzung eintreten. Nach Bergung des Untergegangenen empfiehlt es sich, nicht allzu lange Zeit mit dem Säubern von Mund und Nacken zu verlieren, sondern sofort hat die künstliche Atmung am besten in Mckenlage einzusetzen, llleberaus wichtig ist es, den Unterkiefer vor die untere Zahnreihe zu schieben, die Zunge hervorzuziehen und den Kopf seitsniärts zu drehen. Es darf niemals, falls nr>ch da? gelinkte Lebenszeichen besteht, die künstlicl^e Atmung vor Ablauf von zwei Stunden abgebrohen werden! Je länger nämlich der Verungln^e unter ^fser war, desto schwe» rer ist es, seinen Lnngen wieder den lebensnotwendigen Sauerstoff zuzuführen und ihn vor dem Tod an Kohlensäureiiberla^ung des Mutes zu retten. Hautpwbe auf Krebs! In der „Wiener Klinischen Wochenschrift" berichten Dr. I. C h o l e w a und Dr. St. S e r n e l e vom onkologischen Laboratorium des öffentlichen Krankenhauses in Bre-Zice fIugoslawien) über eine erfolgreiche praktische Priv'ung der Hautprobe ans Krebs. ES handelt sich um die Entdeckung des Wie ner Krebsflirschers Prof. E. F r e n n d und seiner Mitarbeiterin G. A a m i n e r, die im Mut und im Darm Ki^ebskranker eine besdimmte Fettsäure nachaveisen konnten, welche die KrebsMen vor der Auflösung schützt und so lvahrscheinl^ch mit einen Faktor der jkrebsanlage bildet. In nenerer Zeit ge lang es Prof. Frennd, diese Krebs^ettsäure in ^misch reiner Form kristallisiert zu ge Winnen. Spritzt man nun die Kreb?sänre in kleinsten, absolut unschädlichen Men>ien in die .^nt eines Krebskranken ein, so kommt es an der Inieltion'?stelle zu einer ck^arakte-ristifrl'en Reaftion in Gestalt eines harten, sck^rf umgrenzten Knötchens von Linsengröße. Bei krebsfreien Menichen bleibt diese Rc?aiktion in der Regel ans. Daiuit ist die Möglichkeit einer .Hautprobe auf Krebs ge« geben. Die genannten jugoslawischen Forscher haben nun die .Hautprobe auf Krebs an 15 Krebskranken und 37 Krebsfreien geprüft. Bei allen Krebskranken fiel die Reaktion deutlich positrv aus. Bei den 27 Patienten, die an anderen Krankheiten litten, llleb die Krebsreaktion erwartungsgemäß aus, nur llnttrschled zwischm jungm und altm «eblMntM in zivei Fällen lvar sie schwach positiv, doch ist zumindest in einem Fall das Vorliegeu eines noch st^mtomlo'en Krebses nicht cius^u-schlies-en. Die neueste UeberPvufim^ ^autprobe ans Krebs steht somit im klang mit den einschlagigen Versuchen an dei Klinik Professor Ten? und der chirurgi cher Abteilung der Rndolfsstiftung in Wien. Ncicl den bisherigen Forschungen iit der pokitiv« Ausfall der .Hantreaktion nicht rrbsolut be« weisend für da? Vorliegen von Krebs. Wolzli aber darf ans der negativen Reaktion ge« schlössen werden, daß kein Krebs vorliegt. Das Klnd kutscht am Mnger! Welche Mutter hat d'esen Ausruf nichi schon einmal auMftoßen und sich schioer» Gedanken darüber gemacht, c»b diese harmlose Tätigkeit ihrem Liebling schadet ode, nicht. In der „Medizinischen Klinik" äußert sich Dr. Schaechter zu dieser Tatsache. Gewöhnlich wird i)cr Zeigefinger der rechten oder linken Hand zum Lutsder »veniger breiten und langen Streifen gelber Iugend-federn, der sich bis zur Brust herabzieht. Ein sehr zuverlässiges Merkmal für daS Alter sind die Stiänder, die beßm jungen Hühn gelb, beim alten grau sind. Tin typisches Kennzeichen bildet die erste Handschwinge. Diese auch bei voller Entwicklung kürzere Flügelfeder endet beim jullgen Huhn spitz, beim alten stunrpf bzw. abgerundet. Um nochmals zusammenzufassen: Bon Ende August bis Mitte Oktober sind die Hauptmerkmale für junge Hühner: Gelbe Ständer, dun kelgrau geflecktes Gefinder des Oberkopfcs, gelbes Gefieder der unteren .Halsfläche, schwarzer Schnabel, spitze Form der ersten Schwinge, geringere Körpergröße; fiir alte Huihner: schweres Gewicht, graue Ständer, am Oberkopf auf dunkelbraunem Grund gelbgeflannntes Gvfieder, an der nnteren .^lShälfte nur aschgraue Federn, in der zweiten .Hälfte der Schußzeit abgerundete erste.Handschwinge. (Mener Z^vm. Korst- und Iagdzeitung.) Der verschluckte Bleisoldat Ueber einen gefährlichen Unglücksfall be» richtet eine amerikanisch medizinische Zeit^ schrift. Ein dreijähriges Kind nahm bei« Spiel einen Bleisoldat zu Pferde in dm Mund und verschluckte ihn auch proiupt. DcrS Kind ivurde in I^s Krankenhaus eingeliefert, wo durch eine Röntgenaiufna'hnle der Soldat in der Umgebung der Speiseröhre festgestellt wurde. Eine sofortige Operation bracht» Rettung; der Chirurg legte einen 5cs)litz iZ die Speiseröhre und zerlegte von dort aui die Bleifigur in ntehrere Stücke. Es gel,u^ lediglich, das Pferd in mehreren Abteilun gen hinauSzubugsieren. Der Reiter jedix!s mußte seinem ^icksal überlassen bleibinv Das Kind hatte Mück, da der Reite? in de« Magen hinabglitt und ohne weitere Schädi« gungen und Verletzungen zu verursachen m?«» dem Stnhle abging. Mk und ^umor ,,Ihre S«a« fährt recht gut init dem neuen Anto." „DiS weiß ich nicht, ob sie es wt, oder di» andern Fahrer, die ihr entgegenkommen.*' Zum Schulschz«ß ging es in der Klasse allzu lebhaft her. Noch einmal wollte die Lehrerin einen Beweis iti-Kr Strenge liefern. „Jetzt seid einmal mäns-chenstill, so ruhig, daß man eine Nadel fallen hören kann." Und wirkliÄ), die Kinder rührten sicii uicht mehr. Bis ein kleines Mädchen endlich aufgeregt rief: „Lassen Sie endlich die Nadel fallen, Fräuleisl* ........... z«. DoimerNag.'d'en l^.' SdpieMcr ldein» /^laeiser /^„s»»gVN «Wl A M»D? in Sktvl- msckon bvl»>togv«, lt» »nvoMon öl« ^6«iinciivW0i»oMa Z!ut«kl«tlgvn. vvrseStvßlv««» -GGWGGVGWWWWVVWVH '»O.lM Dinar ,ulf den 1. >nli ;^l.oi;es Zinslxuis i. Stadtzentrum ilviucht. Unt. ..l. Saiz" an ^ic Venri. N'^>5 ^risenrveteinigunk! Äiderrufe »nein schreiben nam 12. Juli. Icpi^ spart und ar« lorvelt. Widerruf aU!'vst und Wolnnlnq. Ädr. Per Din. Mr Obstex, pl>rt bei Beteililschr. »nler .'.Mitnrlvit nicht '^z<'dtn-«IN die Penn. ttinla^cbiicher. Knuk — iZ^ierk^iuf — Loinbark». Solid und prompt dnrch PoSlonni .^av,d !>.'t.. Zn' ^ areb, Praök<^ nl. i?/2. i^'iir wart ersuchen Tin. i. Brief inarkcn. Aach bewährter Methode unterrichtet Professor die slowsnis6io. deuljck^e. franMsche und itiUie-nische Hprache; vbenjo dio ilo« wcnische, tri>atit'ct)e und oculsrl)c Ztenoqraphic. Adr. Verw. 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