A. ??.
Dienstag, 5. April 1892.
111. Jahrgang.
kllilmcher
Zeitung
l>eln"°^.,U, lmHh^'' V ° st v er s enb >, n « : aan»j«hrlg fi, ,5. halbjährig st. 7 50. Im «° mp! ° ii: ^ veröle b!« . 7Z^"'^ Mr vie Zustrllm.« in« Ha»« „llnMrig fi. 1. - Insertionsgebür: Für 25 lr., grLkere pcr Zrlll « lr.: del «stsren Wiederholungen per Zeile » lr.
^. .n«^
« Neituna» erscheint täglich, mit «lusnahme der Sonn- und Feiertage. D!e «lbminittnltlo« ?^n^t Nck «°n«e!«pl°tz Nr. L. die Redaction V°hnl,°s»°sst Nr. »4. Sprechstunde» der «ebactim, lägüch von !u b!»l» Uhr vormittag» - Unfran,ierte Vriese werben nicht angenommen und Vlanuscripte nicht zurückgestellt.
^ Amtlicher Weil.
^bchst«./?',/' Apostolische Majestät haben laut ?"5n Wn^K^?"'bens vom 29. Mär d. I. die
> der 3^Nva-Tarouca über ihre Bitte ^?l. HM >.^ersthofmei^^ bei Ihrer ^ Er^? " in K^^^l'chtigsten Kronprinzessin-,? "zube,N ^"" «llergnädigst zu enthebeu
3bungsHs geruht, dass derselbe für ihre mit ^>V2 geleisteten Dienste der Aus-
"en werde '^'" Unkenden Anerkennung bekanntet' unter«i^^"V' ^"l^ät haben mit ?!"Edull?^ "' Diplome dem Legations-^fernen ft° ^^""ih als Ritter des'Ordens Stuten ^ ^^l«sse in Gemäßheit der
^'geruht. Nttterstand allergnädigst zu ver-
^Kfter^ Majestät haben mit
'° ^sgerN^ung vom 31. März d. I. den <') u„7M in Prag Dr. Karl Ros-
^ "'gst u A5"^ des Obersten Gerichtshofes üU ernennen geruht.
Schönborn m. p.
Mchtamtlicher Hheil.
^"" Spitalbau in Laibach.
^G?""chr'La'l!^ ^as neue Landesspital war vom derart bestimmt worden, dass ^d /^'n so ^nnstraße zu laufen habe. Mit iez»chuss s< W"z '«91 erhob dagegen der des m7"nnuttq >>. "'^ Anwendungen und ersuchte um
> »undes 5v ^c entsprechend der Formation
st d'^"'nber i^^'s^" teilte ""t dor Note
h^, " Gelneinl. ls 1 dem Landesausschusse mit,
Nln . ^ '^"" Ansuchen entsprochen
'^^ufüh^"lislltionsfrage einer entsprechenden ^^^ ,,.' ''"'"f der Landcsausschuss am
6. Juli 1891 eine Enquete, zu welcher außer der
Spitals-Direction und den Spitalsärzten der k. k. Landessanitätsrcfcrcnt Herr Dr. F. Kcesbachcr und der Stadtphysikus Dr. I. Kopnva eingeladen waren und erschienen sind. Die Enquete sprach sich dahin aus, dass für die Abfuhr der Meteor- und Abfallwässer ein Canal zum Laibachflusse zu erbauen, die Fäcalien aber in wasserdichten Latrinen aufzufangen wären. Der Landesausschuss wendete sich daher mit der Note vom 21. Juli 1891 an den Stadtmagistrat, bannt derselbe wegen der Erbauung eines Canales längs der W,ener-sträße bis zur Einmündung der neuen Spltalsstratze die nöthigen Verfügungen treffe. Der Magistrat theilte jedoch mlt Note vom 14. März 1892 dem Landesausschusse mit, dass der Gemeinderath in der Sitzung vom 1. December 1691 den Bau eines solchen Haupt-canales abgelehnt habe. Infolge dieses Beschlusses hatte der Landes'auschuss schon am 11. December 1891 den Landcsingenieur V. Hrasky beauftragt zu berichten, wie die Canalisation vom neuen Spitale zum Laibachflusse auszuführen wäre, und wie hoch sich die Kosten für einen solchen Canal belaufen würden. Der Landesausschuss gieng nämlich von der Ansicht aus, dass nicht nur die Meteor- uud Abfallwässer, sondern auch alle übrigen Abfallstoffe: Küchen- und Badewaster, Fäcalien u. s. w. vom Spitalsterrain zu entfernen und durch einen Canal in den Laibachfluss abzuleiten wären, um fo für immerwährende Zeiten den Spitalsgrund vor der Imprägnierung mit infectiösen Stoffen zu bewahren. Anderseits ist durch die Untersuchungen von maßgebendster Seite (Pcttenkofcr) festgestellt, dass die Ableituug von Fäcalien in fließende Wässer ohne Anstand erfolgen kann, selbst bis zum Quantum von '/,5 Eanalflüssigkeit auf 1 des fließenden Wassers.
Ingenieur Hrasky legte am 30. Jänner 1892 sein Elaborat vor, in welchem er in eingehender Weise die sanitären Vortheile und technischen Verhältnisse eines solchen Canalbaues besprach und emen genauen Plan des zu erbauenden Canales sammt «ölten-Voranschlag beischloss. Der Canal würde durch die Wiener-, die Lasten- und Martinsstraße fuhren nnd hinter der Peterskaferne in die Laibach einmünden^ ne Baukosten sind auf Grund von eingeholten Offerten der hiesigen und fremden Vaufirmen nut .^.000 sl. präliminiert. Der Landesausschuss übermittelte das
Elaborat der k. k. Landesregierung behufs Einholung des Gutachtens des Landessanitätsrathes, welcher den Gegenstand in seiner Sitzung am 15. Februar 1892 verhandelte und sich für die Ausführung eines folchen Canales für die Abfuhr aller Wässer und Abfallstoffe zustimmend aussprach.
Das Landesbauamt legte am 10. März 1892 den Bericht über die Vervollständigung des vom Architekten Waidmann gelieferten Projectes mit dem Bemerken vor, dass in den Kostenüberschlägen mit Rücksicht auf die hiesigen Verhältnisse einerseits bei einzelnen Arbeiten das Detail derselben zu wenig erschöpfend behandelt worden ist, indem aus den bezüglichen Vorschreibungen mehrfach nicht mit Bestimmtheit entnommen werden kann, was man seinerzeit vom Unternehmer zu verlangen hat, anderseits sind verschiedene Arbeiten und die ihnen gegenüberstehenden Kosten in den Voranschlägen unberücksichtigt geblieben. Nach Aufzählung der noch in die Kostenüberschläge aufzunehmenden Arbeiten beziffert das Landesbauamt die Gesammtkosten für den Spitalsbau wie folgt: I. Verwaltungsgebäude 39.783 fl., II. Pavillon für die medicinische Abtheilung 64.595 fl., III. Pavillon für die chirurgische Abtheilung 67.233 fl., IV. Pavillon für die geburtshilfliche Abtheilung 29.195 fl., V. Pavillon für die dermat.-syvhilitische Abtheilung 33.659 fl., VI. Leichenhaus 6033 st., VII. Stall- und Wirtschafts-gebäude 8500 fl., zusammen 246.998 fl. oder um 27.898 fl. höher als nach dem Voranschlage des Architekten Waidmann.
Die Gesammtlosten für den Spitalsbau werden daher betragen: 1.) Die obgenannten sieben Pavillons 248.998 fl.; 2.) das Küchengebäude mit der Kapelle 50.000 fl.; 3.) das Infcctionsfpital 22.613 fl.; 4.) die Wasserleitung und Vade-Einrichtung 11.110 ft.; 5.)Ver-bindungsgäilge nach Waidmann 2970 fl.; 6.) Wege, Straßen und Gartenanlagen 5000 fl.; 7.) Der mechanische Theil der Kücheneinrichtung 4000 ft.; 8.) Canalisierung innerhalb des Spitales 4000 fl.; 9.) Einführung der Gasbeleuchtung 5000 fl.; 10.) Telegraphenleitung 500 Gulden; II.) Hauptcanal 25.000 Gulden, zufammen 379.1 l)1 fl., somit gegenüber dem in der vorigen Session vorgelegten Voranschlage von 320.000 fl. für das Spital und von 22.000 fl. für das Infectionsspital, zusammen 342.000 fl., mehr um 37.191 fl. Schließlich wird noch
Zieuilleto^
. ssl> dem^te eines Herzens.
° lpN^ 'n den blumenbesäeten
d^ "" dr"U" große Sträuße znsammen;
^" N"hcn und
^ .'Neider Ki.?.'^""'' das ist alles, was ^ !t. «U'dhett „och im Gedächtnis ge-
^> ^sen ^ "ir vor, als ob diese Zeit ganz
iibrige Leben als ob di?
>s K? vor n,i'.^'nen Vögel gar keine Furcht
V^ftiM'"! '^ '"" deicht selbst so ein zachen s. finde'ick,' .,
^^nw "'""er Tm!3 "^" "s halbwüchsiges wl/ch evl ""d Val.m" °"l dein Lande zwischen 3> ' >e ,H ue. an, Ufer der qroßen Rhone, V H ^" H^' schien Rebenhügel/ der W beg"» ""b der s "s "«"' Feigenbäumen, der ss" in 7 im Hintergründe.
"ber ich zoq dem
U ^e w"weu"Isz""'ner das Schweifen im kl > E?" A H d" klugen schließe, ehe ich ^> im Stra le der
<,<Ä den, «^ d" Schoten der Blätter, die F b?i dass^u G,^ ^. . . . Meine
^7't füH bliebe '^. ""zuviel lernen würde,
^U^" Jahren ^ ^ ^b mich in Pension.
^b MlK'" stH" ""Nte "I wi/ jedes wohl-
'" Uf r 5 wie eine m^ ^"".nte davon, qauz
zu sparen nnd dann als
neue Ophelia mich von den Wellen forttragen zu lassen, fort, fort, in eine füßere Welt. Diefer Zustand g,eng rasch vorüber. Die Küsse, die junge Mädchen so srel-aebia tauschen, diese Gefühlsentladungcn stnd mchts als eine Schule für später; die Freundschaft leitet die Liebe ein. Die Liebe, dies unsichtbare Insect, das man m der Iugeud vou allen Seiten schwirren hört und das sticy^ ohne dass man es sehen oder ergreifen könnte, ^lcy würde weniger romantifch und neugieriger auf oas Leben sein, zumal auf die Hochzeit! . . .
War ich hübfch zu achtzehn Jährend Ich glaube, jedenfalls bemühte ich mich, graciös zu se"' "cy dumnl zil erscheinen, und der Graf Adh«war B'ga M de Montpas verliebte sich in mich. Wir stnd aue sur Eomftlimente empfänglich und ich gehöre nicht zu oen-jeniaen, die eine Liebkosuug kalt lässt; ich gestehe auch, dass ein Kuss mich schüttelte vom Scheitel bis zu den Heben. Eines Tages bat mich der Graf um einen Kuss; ich erröthete, ich stammelte, ich wusste mcht, was saaen, was antworten ...
Ach, warum dürfen wir armen Frauen mcht aussprechen, was wir fühlen, ohne dafs wir gleich fur unanständig gelten? Durftc ,ch ihm eingestehen, dass ich eine unüberwindliche Neigung zu ihm suhle, da!s lem Anblick mich erregte, seine Stimme mich fortriß, uno dass ich in ihm mein Ideal gcfnndcn hatte/ ^a, I liebte Adhknar, ich liebte ihn! Darf man das wirll'cy vor der Ehe fagen? Das ist weniger Liebe als cheres Hervortreten der ungarischen <2taa^^^, feierlichen Hofveranstaltungeu pflege. Das "Wz ,,„i haus hat die Petition des Souwgyer ^"^M^ festliche Begehung der füufnndzwanzigM ^>Wr der Krömmgsseier der Regierung nbgctme". ^ sterpräsident erklärte, die Regierung lnit der Angelegenheit und werde ^"saM .^ ^ Er sei überzeugt. dass das ganze Land o>r o müthig begehen werde. s:M ^
(Aus Preußen.) Der dem p"^'^ t«!' geordnetenhause zugegangene Mchtragsctai , ^ Gehalt des Ministerpräsidenten verlangt m» ^ Gehalte im Betrage voll 30.000 Matt no"i ^ Mark Repräsentation - Kosten und, d" ^ ,n fi^ Wohnung für deu Minister nicht "Fai f ^ eiue Mietwohnllng weitere 18.000 Mall. i^,^, Ausstattuug dieser Wohnung, für SilbcrzM ^ ^ Porczllau und Glas eine' einmalige Aew" ^ zp «0.000 Mark, Dir erste Lesung der bezu^ ^ läge soll heute stattfinden mid dürfte " hM Debatte allgemciu politischer Natur M ^HMK
(Frankreich,) Die Gefahr emer ^ bc-gebür für Ausländer in Frankreich sch"" °^,„ z schworen zu seiu. Die Commission der " H^M Berathung des Gesetzentwurfes über o " ^M von Ausländern ill Fraukreich hat m ly" ^l die den Ausländern zugedachte EntrH ^ Militärtaxe uud einer Aufeuthaltsgebur^r'^ M
gegen beantragt der Bericht eine '""^Mdcl^ regeln, welche' die
zwecken und überdies dieselben mit del Steuerträgern durchaus gleichhoch belaiien- ^ V?
(Nusslaud iu Ceutralas'el-/ ^ peschen aus Taschkend beabsichtigt der 6m ^ ^« ghanistau von Kafiristan, wo er ^s,-.,i Hort z"^ Pamirgebiet einzurücken, um so deu '""'' sM>d ">-zukommen. In diesem Falle würde m,^ c' möglicherweise mit den Waffen entM"" das Pamirgebiet für sich beansprucht, g^llo^
(Die Ermordung des ^r- ^ B Die bulgarische Regierung'hat es ""M ZM«z der seitens der Pforte erfolgten an das russische Geueralconsulat irgeiw ^ ,
oder eine Beschwerde an die Pforte ^Hi»^ im voraus voll der Nutzlosigkeit eines !"", überzeugt ist. > stine"'"^
(Rebellion iu Tonking) " ^ ^ Telegramme aus Touting zufolge wn"" hM, Rebellin in der Provinz ?)elltse bck'pc ,^ . Stellungeil uach Franzosen verloren zwanzig Todte, darnn^^^
Tagesneuigleiten. .^L
Sc. Majestät der Kaiser habe"' H.M^ garische Amtsblatt meldet, M d"^ Schule in IM, die griechisch-kath ^ s<'gi, Polyänka, die griechisch-katholische SH Me '" und die griechisch-orientalisch-rumiimjcye ^
kosd-Szäszfalva je 100 fl. zu spenden U
O, die Männer! sie wollen uns immer jung. immer schön, immer lächelnd: sie begreifen nicht, dass die Mutterschaft uns brechen, dass der Schmerz unser Gesicht entstellen lind das Weinen unsere Augen erröthen kann. Sie, diese Weiber, die nicht Mütter werden, die sich die Wangen schminken und Kohlenstriche unter die Augen ziehen, sie lachen immer; wenn sie altern, wissen sie die Reste noch zur Geltung zu briugen. Warum hatte ich uicht die Kraft, meinen Schmerz nach innen zu drängen und. ebenso wie sie, mein Gesicht herzurichten und zu lächeln? O, wie stark sind sie, diese Weiber! Ich selbst war es, die meinem Manne rieth. sich etwas zu zerstreue«, nicht so neben einem Krankenbette zu verdumpfen. Er hat meinen Rath nur zu gut befolgt. Er kehrte zurück ill feinen ehemaligen Kreis, zu den Lebemännern, die in der Galanterie und dem Genuss aufgehen, und er ließ sich von ihnen fortreißen.
Und nun lebte die Leidenschaft, die entschlummert war, m ihm von neuem wiedcr auf: er wurde ein Spieler. Er verbrachte seine Nächte am grünen Tisch. Sobald lch nur reisefühig war. übersiedelte ich nach Montpas. lu der Hoffnung, dass die Entfernung voll der Stadt memen Mann zerstreuen uud mir ihn wiedergeben würde. Aber nein. er wurde schweigsam, düster, suchte Vorwände, um uach Valence zurückzukehren, wo ihn unvorhergesehene Geschäfte immer länger aufhielten als er erwartete.
Man hält uus für jähzornig, uns Südländer, und Wir sind auch lebendig; aber wir sind doch meist heiter in unseren Empfindungen. Ich war keineswegs gegen Adhemar aufgebracht, ich zankte nicht, wie die Feigen und Dummen, sondern als er eines Tages noch trauriger und niedergeschlagener als gewöhnlich zu mir kam, sagte ich nur: «Mein Lieber, du machst mir viel Kum-
mer !> — «Es ist wahr,» erwiderte er und warf sich mir zu Füßen, laut weinend und meine Hände küssend. «Ich bin ein Unwürdiger. Alles ist aus, auf ewig aus; verzeihe mir nur!'
Ob ich ihm auch verzieh! Es widerstrebte mir, eiu folches Wort auch nur zu gebrauchen. Es schien mir, als ob er niemals schuldig gewesen wäre. Er, meiner Verzeihung bedürftig! Ich erröthete und sank verwirrt in seine Arme. Einige Zeit hindurch war er wieder mein Adhemar! dann kehrte er eines Tages nach Valence zurück. Ich habe keinen Gatten mehr: Adhe'mar hat mich verlassen.
Wo ist er? Was treibt er? Ich weiß es nicht Seit er sein Vermögen verloren hat, sein Schloss und seine Güter, ist er verschwunden. Ich bewohne ein kleines möbliertes Zimmer, wo ich in völliger Einsamkeit lebe; denn alle diejenigen, mit denen wir einst verkehrt hatten, erschienen mir verantwortlich für den Verlust meines Mannes. Ich habe nichts als mein Bebe', aber wenn man wusste, wie brav er ist, dieser kleine Manu! Wir spielen wie zwei Kinder. Morgens, wenn ich ihn ankleide, spielt er mir tauseud Streiche; er hat die Augen Adhemars. schon seine Manieren, seine Distinction, uud wenn ich in dieses zärtliche Spiegelbild schaue, dann denke ich an den Vater und weine . . .
Mbe ist mein Gesellschafter; wir machen zusammen lange Spaziergänge ins Marsfeld, unter die Bäume von Chateau des Fleurs; er spielt mit seineu Kameraden ; und ich, wenn ich zu meinen Füßen die grauen, wilden Wogen der Rhone erblicke, angesichts der wilden Hügel und Felsen von Saint-Peray, diese ganze Landschaft, die so brutal und traurig ist wie mein Leben, ich denke, dass der Fluss ein Gleichnis meiner Liebe ist: ein kleines, klares Wchlein. ans nnbekannter
Quelle entsprungen, floss es dnrch d" ,^M l / meiller Jugend und verwandelte NA ^ D ^/ wilden Strom, der durch rauhe ^ die " flieht, ohne dass ein Tropfen seiner 6' ^"
Kräuter der Ebeue netzt. ^e e^ "3 3^
Wo ist er? Was treibt er? V° qclieb^F Angesicht, meine Gestalt, meine G/az" ^M ^ü Herz sagt mir. dass auch ein HM"" ^ ""V lebte, etwas Edleres; aber verlassen? Ich habe ihn vielleicht "^h"^^ Aber sollte ich denn nicht einzlg !'" sich " F i,l ihm aufgehen! Nein. die Liebe, ^^ '"'h ^ ist mehr als eine Niedrigkeit; A sein ? , Glück der Familie geben, s"" 3H ^ h ^ seine Maitresse. Habe ich dann nH^,,, ^^
Vielleicht hat er mich "cht ""'M,/.,,^ sind wir die uuergrüudlicheu M!" „mjs ^ Dichter alls uns machen: bei den e", HB ^ Eigenliebe schmeicheln, bei den ."" MN ,,,F bei allen aber dein Herzen. M^„„. B" ,s^ immer auf in der Liebe zu memein -"^„M^ Z," Kinde; ich habe mich nie zu le"" ,, iiu'W ., Nerveukrisen und all den Niedrigle'^ ^.z. ^.„ hingeben; ich lebte nur
Schrecklich, den Kuss " ^ ermuthigt und tröstet; allein ä"ss'j,, lil'v ^ " zu lieben! Vielleicht ist anch " "" ich ^' Nein, nein, ich darf nicht mehr we" ,„e ^,
sein, ich habe ja Vebö. . . ^
Das ist mein Roman; " ' ^ v>" el . Lel^l. manchmal heiter, öfter g"., ^,,, p mich ruiniert, sein Kind verge»", ,^ Ze' , sei, was er auch treibe, wenn er ^ ;'"" komme, komme nur, ich liebe Gl
^3!^Zettung Nr. 77.
649
5. April 189».
"achte iiin?^ ^" " erie - Museu m.) L'Hote in Paris ^fumeH>.l? ^Nlag, daselbst ein geographisches nicht nur?» ^" "richten. Diese Sammlung soll ^dern ni.^ >..^""'^^"scentren besser bekannt machen, scheiden lebrp ^ "' ^°" ^" ^"^^"' Parfums unter-^"ie-^..s? - "" ^antrcich datiert die große Par-^Iahr i«^^'" ^"langc dieses Iahrhuudertes, Varkt al>e/ "^^ ^ic englischen Artikel auf den »vitder ol,c.,.,"'" ^ur kurze Zeit. Bald war Frankreich auf 7-) N-^ ' ""d l880 war sein Umsatz in Parfums Wnwärtw i?^?"^ ^stiegen. In Frankreich sind Industrie bM"l. Menschen mit der Parsumerie-^uche als dp m/ ^"^ ^""d produciert mehr Wohl-^Wmen cv ^'^ E"ropa's und der Orient zusammen-^ll'ch I6o<^^^^ «lleiu verbraucht eine Fabrik all-
-" lD^ c» ^"'"" Orangcnblüten. °»f der Nan.^ "^ ^ " " Venedig) Der Löwe '"""" Stan^ ^ . "' ^"'^»g ist i,n vorigen Jahre von !^° Vichi^ 11«^"' ""hen Grauilfäule, die Do-^°ltinll don be, feiner siegreichen Heimkehr aus
Fracht h^^ "ner Insel des griechische!! Archipels mit-^ Jahre ' ,?"b^nommen tvorden, um die im Laufe ^"autu,w.4 "n Schäden so weit als möglich ^ellunc, 7^7 ^ ist nun gelungen. Die Wieder-^'^ gewel >. 7'?"lschen Löwen soll ein hartes Stück ^Uleit des " > ' """"" namentlich die V:rschicdcn-'l«gt, """len und des heutigen Metalles Schuld
^'^wM^^l,) Der Pariser Anarchist Rava-? tutend,^"^ Ä"' Unterricht aufgewachsen, besitzt ^Woff »,f,.^'"s^e Kenntnisse. Er hat selbst einen nn^'ifach ?^ ?'' '""cher die bisher bekannten um 3' "°" bed. " "^; ^"'fo soll er eine Schießbaum-2°' "z M' "d stärkerer Explosion straft, als die bis^ ^'"V ^' """en noch immer Spreng-
ä^urde" ^ " ldig verurtheil t.) Im Jahre ^'!°chnls c. /'' Graz der :-j<) Jahre alte Häusler ^.s des w„ . , "er aus Äirkenfeld wegen des Verleg Jahres/"" Tode verurtheilt und später zu Obl^k, n^""' Kerkers bcqnadiqt. Erst jetzt
durch Erkenntnis des
'^7 (Ära ,3 .""^ er aus der Haft entlassen. H'brach" )') AusLemberg wird gemeldet: In Vr' Detes? ^" Atzung durch deu Landes-^Hn Sitzu,," ""d Verifmerung des Protokolles ^ ^^^,1 "^ ^l lsi,,,l!i,!> der Einlauf
bekannt gegeben. Der Bericht des Üanbesausfchusses in Angelegenheit der Savebrücke bei Gurkfeld, ferner der Bericht des Landesausschusses, betreffend die Fortsetzung und Vollendung des Baues der Landwehrkaserne in Laibach, der Bericht, betreffend den Bau des neuen Krankenhauses in Laibach, und der Voranschlag des Theater-fondcs für das Jahr 18!) 2, wurden dem Finanzausschüsse, der Bericht des Landesausschusses, betreffend die Trennung der Ortsgenleindc St. Oswald in zwei selbständige Ortsgemeinden, dem Vcrwaltunasausfchusse zur Vor-berathung zugewiesen.
Abg. Dr. Tavcar referierte im Namen des Verwaltungsausschusses über das Gesuch des Bezirlsstrahen-Ausschusses von Seisenberg um Subvention zur Correctur des in Seifenbcrg gelegenen Theiles der Vezlrtsstrahe Seisenberg-Gottschee, respective zugleich über Antrag des Landesausschusses auf Gewährung einer Subvention von 30N0 fl., und stellte den Antrag auf derzeitige Abweisung, da die Wirkung der Eröffnung der Unterkrainer Bahnen auf deu Verkehr innerhalb des anliegenden Straßennetzes eine noch unbestimmbare fei. Abg. Dr. P a P c z (gegen) führte aus, dofs der gegenwärtige Verkehr längs der m Rede stehenden Strecke aus constanten Verhältnissen der Bodencnltur, Viehzucht und Mühlcnindustrie hervorgehe, welche keinen Rückgang erwarten lassen, daher die gegenwärtige Straßenbcnützung das Minimum für die Zukunft darstelle, in welcher der Bau und der Betrieb der Unterkrainer Bahnen nur eine bedeutende Erweiterung des Verkehres zwischen Seisenberg und der Statwn Treffen voraus berechnen lasse. Der Einwand, dass der Bezlrls-Straßenausschuss bis Ende 1890 aus dem Landesfonde 3300 fl. empfangen, b,hebe sich, da 3000 fl. als Darlehen gewährt waren, welches zurückgezahlt ist, 300 ft. aber nicht für Bezirks-, sondern für Landesstraßenzwecke bewilligt worden sind. Sohin stellte Abg. Dr. Papez den Antrag auf Gewährung der Subvention von 3000 fl. an den Vczirksstraßcnausschuss von Seifcnberg gegen dem, dass die Verfügbarkeit über den Mehrbetrag per 4448 st. 27 kr. bis zum voranfchlagten Kostenbeträge (per 7448 si. 2? kr.) als sichergestellt nachgewiesen werde. Der Abg. Svetec befürwortete den Antrag des Abg. Dr. Papez, Nachdem auch Berichterstatter Dr. T av k ar erklärt hatte, im Nameu des Verwaltuugsausschusscs gegen den Abänderungsantrag leinen Einwand zu erheben und im eigenen Namen auch dafür stimmen zu wollen, wurde der Antrag des Dr. Papez angenommen.
Abg. Kcrsnik berichtete namens des Finanzans-fchusses über die Petition der l, l. Landwirtschafts-Gesell-schaft für Kram um Subvention zur Veranstaltung einer allgemeinen Landesausstellung im Jahre 18!)4 in Laibach. Der Referent erörterte die Bedeutung und Wichtigkeit einer solchen Ausstellung, welche ein getreues Bild des Wirtschaftlichen und culturellen Zustandes unseres Landes bieteu soll; dieselbe soll uns unsere Kräfte erkennen lassen und das Vertrauen in unsere eigene Kraft fördern. N.cht nur unfere Ackerbauer, auch unsere Industr.ellen und Gewerbsleute sollen hi.r ihre Producte zur Schau stellen und auch der Außenwelt zeigen. was unser leider zu weuig gekanntes Land zu leisten vermag. D«e Gefammt-kosten der projcctierte» Ausstclluug werden s.ch auf etwa 50.000 si. belaufen. Der Referent beantragte fchl,etzUcy namens des Finanzausschusses folgenden Antrag zur Annahme: «Der Landtag erklärt seine Berettnnlllglett, fur die im Jahre 1894 projectierte Ausstellung e.nen Landesbeitrag von 15.000 st. zu bewilligen; ^^'3 beauftragt er den Landesausfchuss, von d.r k. k. Landw'rtschafts-Gefellfchaft die erforderlichen Pläne und das Programm diefer Ausstellung mit dem Voranfchlage des Erforderndes
und der Bedeckung zu beschaffen und dieselben in der nächsten Session dem Landtage vorzulegen.»
Abgeordneter Baron Schwegel bemängelte es, dass nur von der Industrie des Landes gesprochen werde, nachdem bei einer folchen Ausstellung dvch alle pro-ducierenden Elemente zusammenwirken müssten. Es lägen kein Programm und kein Kostenüberschlag vor. Wenn das Land ohne ein Programm die Unterstützung bewillige, müsse es fpäter auch für das Deficit einstehen. Er beantragte die Ueberweifung des Gesuches an den Landesausfchuss, dem die Landwirtschafts-Gesellschaft das Programm und einen Kostenüberfchlag sowie den Nachweis eines Garanticfondes vorzulegen habe. Nachdem noch die Abgeordneten Po vie und Svetec warm für den Antrag des Ausschusses eingetreten waren, wurde zur Abstimmung geschritten und hiebei der Antrag des Aus-fchusses auf Bewilligung von 15.000 st. gegen die Stimmen der Deutfcheu angenommen.
Abgeordneter Kersnil referierte weiters über die Petition der k. k. Landwirtschafts-Gefellschaft für Krau, um Bewilligung von regelmäßigen Iahresfubventionen an Schulgärtner. Ueber Antrag des Referenten wurde der Landesausfchuss beauftragt, beim k. l, Landesschulrathe zu erwirken, dass 1.) genau festgestellt werde, welcher Art und wie beschaffen ein Schulgarten in Kram sein muss, um als mustergiltig zu gelten, 2.) dass den Schulgärtnern (Lehrern), welche einen solchen Garten errichten, beziehungsweise erhalten, eine ordentliche Iahresremune-ration im Betrage von 36 fl. zuerkannt werde, und zwar bis zum Widerrufe, d. i. so lange der betreffende Garten mustergiltig ist, beziehungsweise so lange die Subvention für den landwirtschaftlichen Unterricht, welche derzeit im Voranfchlage des Normalfchulfondes mit 1600 fl. eingestellt ist, zur Verfügung steht. Abgeordneter Baron Schwegel berichtete über die Petition des Districts^ arztes Dr. Emil Klimek um Subvention als Curarzt im Curorte Veldes und stellte den Antrag: «Der Betrag von 200 st. zur eventuellen Ergänzung der Bezüge des Curarztes in Veldes ist in die Ausgabe des Landes-foudes für 1692 einzustellen; der Landesausschufs wird ermächtigt, die erbetene Subvention nach Maßgabe der einzuholend.'n Information zu bewilligen.» Der Antrag wurde vom Hause ohne Debatte angenommen. Abgeordneter Dr. Ritter von Aleiweis berichtete über die Petition des Franz Gostincar um Verleihung eines Stipendiums an seinen blinden Sohn. Das Haus beauftragte den Landesausschuss, bei der t. l. Landesregierung für den blinden Josef Gostincar zum Zwecke des einjährigen Besuches der Blindenanstalt in Linz die Verleihung einer Stiftung zu erwirken.
Abg. kais. Rath Murnik berichtete betreffs Erlassung eines Landesgesctzes, betreffend die für Neubauten mit Urbeiterwohnungell zu gewährenden Begünstigungen, und wurde vom Hause der folgende Gesehentwurf auch in dritter Lesung angenommen: Ueber Antrag des Landtages Meines Herzogthumcs Kraiu finde Ich anzuordnen wie folgt: 8 1- Die im Gesetze vom 9. Februar 1892, R. G. Bl. Nr. 37, bezeichneten Neubauten mit Arbeiterwohnungen sind für denfelben Zeitraum, für welchen ihnen auf Grund des vorbezogenen Gcfetzes die Befreiung von der Hauszinssteuer und der 5proc. Steuer vom reinen Zinserträge zugestanden wird, auch von der Entrichtung aller Landes- und Bezirkszuschläge sowie von der Hälfte der Gemeindezufchläge zu den genannten Staatssteuern befreit. 8 2. Durch Vefchlufs der Gemeindevertretung kann die Ausdehnung der im tz 1 festgesetzten Befreiung von der Hälfte der Gemeindezuschläge auch auf einen weiteren, beziehungsweife den restlichen Theil jener Zu-
kl" iieben von vrmanoH «andor.
^. T>ie tz ^' Fortsetzung.)
Hauses botcn all-
°! « re^ ^""unelte s'ch in
>, ,^lchisch"M) Harren zum 8r.'« jeu: Herren
> f> reich 3^'ls' vorwiegend Offi iere, Mag-
> ich durch Bekannte,
c>f ^/""strab ?^'.'' ""führen Iu'ßc7Das Haus
^ua ^ const^^"' wu' Varon Henry beim
3 U ^ PH" 3 ' "gms für Zwecke, 'welche
thats" ""peluna d, ?"'' "baut und cilMnchtet.
''^ aus^uZ umvillkommenc» war ' >ch n"? TlH.7"llcn. Die Herren, welche meist ^ KV' Uhr/ "'' /""I Soiröen und überhaupt ^> d.,^"lnn "s/"'lchcr Stunde an die Thür
> /I ,i/Maß, g^sm war, kamen, l^^lcl lHk '"der mit der Wallner-
NaglercMo von hinten
« ''^'^einan'"^. Die Mume führt«.
durch Roll-
>»,''^tt stc'n passi,'""""""der verbunden. Man 'd d>l''N E'" b'n tzte '' '""/" den letzten zu kmn-'«>'< di''«"^ u l^^^'b"' "" Corridor, der «V'l'n.'7 u, das^ EuMweihtcn bekannt war, ^'y>l, dm^H"W der Naalcraasse. Dcr
vornehm aus-"" den Wänden ,i„e vcichhal^
tiae Mcheranswahl, ticfe, gemitthliche Lchustuhle Fau-teuils moderner Renaissance, große Schaukelscssel und Tische verschiedener Größe, auf denen Journale lagen. Der anstoßende Raum unterschied sich m '"chts von einem aewohnlichen eleganten Herrenzimmer. Das orme «immer war der Spcisesalon. Die Hauptwand desselben nahm ein riesiges, silver- und krystall unkelndes, delicatcssenübcrladcnes Büffet ein, ringsum standen die aedeckten Tische. Vom Sfteisesalon trat man erst m die eigentlichen Spielzimmer. In dem ersten wurden d «kleinen, ^u« gemacht; an reservierten Tischen spielte man hier vinsl-e'-un, Uac-cul-iU, wlM 6l, noir uno sonstige Spiele, nnd wenn auch einzelnen Abenden hier bedeutendere Snmmen als ill dein großen' Splelzunmer umgesetzt wnrden, so trug es für das ""^"9" Auge anf den ersten Blick doch emen h /nlofe Charakter. In. Miten, sogenannten 'g^n IM sal.n, der zugleich den Abschluss der Unerfl^ bildete, stand das Ronlctte, der eig ntliche grnne Tisch'. Hier rollten allnächtlich die vom Mall ge< MMn Knqeln; hier flogen die Tansendgnldcnno m Ivi. wertlose Papierschnitzel umher; hier wanderten allnächtlich Smnmen, die rin Vernwa.cn repräsentierten von einer Hand und ans einem Portefeuille m das
"'^Baron Henry Meruille war kein professioneller Spieler. Er bethciligte sich nie am Nonlettc nnd nnr ausnahmsweise an den klcincn 16U«; d,e LeideMM anderer diente ihm vielmehr als Gewerbe. Seme aus-qcdehnten Verbindnngcn in den hdchsten Fmanz- nnd
Cavalierkreisen ermöglichten es ihm, vor 12 Jahren das beqneme nnd lucrative Geschäft eines ,Spielwirtes^ zu gründen. Während dieser Zeit hatte sich dasselbe gewaltig erweitert. Es ermöglichte den Ankauf des alten Palais; es erwarb Baron Henry ein Vermögen, Früher befanden sich dic Mervilles viel auf Reifen, nm in fremden Städten, in Berlin, Hamburg, London, Baden-Baden u. s. w., besonders zu den Zeiten der großen Rennen, ihre Heerscharen um sich zu versammeln; seit vier Jahren hatten sie das nicht nöthig. Ihr Verdienst bei den Spiel nachten ergab sich von selbst, ohne dass sie mitzuspielen oder sich die geringste Mühe zn machen brauchten. Baron Henry stellte einfach den Herren die Räume feines Hanfes znr Verfügung; dafür bedang er sich allnächtlich 10 Procent des Umsatzes, zahlbar von den Gewinnern, ans. Die Sache war klar und bündig und brachte ihm nicht die geringsten Umstände und Aufrrgnngcn, die dem Banquier und Mitspielenden unvermeidlich sind. Seine Gemahlin nnd er machten die Honneurs, das Hans'.
Die nächtlichen Vorgänge des Hauses in der Wallnerstraße drangen wundrrbarcrweise nie über deu Kreis der nmnittclbar Bctheiligten hinaus und blieben den Drailßeilstehenden ein tiefes Geheimnis. Die Mcr< villes verkehrten in den besten Kreisen der Wiener Gesellschaft, nnd wenn auch hie und da Vermuth,ingen nber die Quellen, aus denen sie die Mittel zu ihrem prätentiösen Anftreten schöpften, laut wurden der Wahrheit kau, niemand nahe.
tssortschuna folsst.)
Mbmber ZtiNma Nr. 77.
650
5. AP" lM
schlafe ausgßsprochen werden. H 3. FaNs die durch das Gesetz vom 9. Februar 1892, R. G. Bl. Nr. 37. gewährten Begünstigungen auf Grund des § 6 des bezeichneten Gesetzes vorzeitig erlöschen, erlischt mit dem gleichen Zeitpunkte auch die Befreiung von den Zuschlägen. ^ 4, Dieses Gesetz tritt mit dem Tage seiner Kundmachung in Wirksamkeit. 5 ',, Mit den, Vollzüge dieses Gesetzes sind Meine Minister des Innern und der Finanzen beauftragt,
Abg. Povse erstattete Bericht in Angelegenheit der Einreihung der Brücke bei Oberlaschel nnter die Objecte der Bezirksstraßen und Regulierung des Laibachflusses ober der Brücke. Im Hinblicke auf die in der Kategorie-siernngsfrage ablehnende Haltung des Straßenausschufses kann der Referent die Einreihung der Brücke unter die Objecte der Vezirksstraßen nicht befürworten, dagegen sei der Landesausschuss zn ermächtigen, der Untergemeinde Oberlaschel zur Besti eitung der Kosten für die bevorstehende nothwendige Reparatur der Brücke eine angemessene Subvention ans den» Landesfonde zu verabfolgen. Von hervorragender Wichtigkeit sei jedoch die Sicherung des rechten Laibachufers ober der Brücke gegen den im raschen Fortschreiten begriffenen Abbruch desselben durch einen rationell ausgeführten Schuhbau, womit dann auch die Gefahr eines Durchbruches der Laibach hinter dem rechtsseitige» Brückenköpfe nnd der einer solchen Katastrophe folgenden Trockenlegung der Brücke in thunlichst wirksamer Weise beseitigt werden würde. Derartige Arbeiten tönuen jedoch nur auf Grund eines den localen Verhältnissen entsprechenden technischen Projectes in Angriff genommen und ausgeführt werden, und um ein solches zu erlangen, wolle der Landtag gestatten, dass der Landesausschuss die Vornahme der nothwendigen Detailerhebungen sowie die Ausfertigung des Projectes auf Kosten des Landesfondes veranlassen dürfe, und sollte sich die Möglichkeit ergeben, dass die fraglichen Arbeiten noch in diesem Jahre zur Allsführung gelangen könnten, fo wäre den Bittstellern zu diesem Zwecke eine Unterstützung ini Höchstbetrage von 10W fl. aus dem Landesfonde ,;u gewähren. Diese Anträge des Referenten wurden ohne Debatte angenomnlen.
Abg. Hribar berichtete über die Petition des Fabrikanten und Unternehmers Gustav Tönnies um Abschreibung des wegen zu später Fertigstellung des Rohbaues des neuen Landestheaters verfallenen Pönales im Betrage von 10.650 fl. Der Berichterstatter anerkennt, dass die von der Firma Tönnies zur Rechtfertigung der Verzögerung angeführten Gründe zumeist stichhältig sind. Die Petition wurde dem Landesausschusse zur angemessenen Erledigung abgetreteu. Die weiteren Petitionen wurden wie folgt erledigt: Dem hiesigen juristischen Vereine «Pravnit» soll die bewilligte Subvention von ,00 fl. zur Herausgabe der slovenischen juridifchen Terminologie fofort ausbezahlt werden. Die Petition der Vezirksstraßenausfchüfse vou Adelsberg und Illyrisch-Feistritz, betreffend die Einreihung der Straßenstrecke St. Peter - Dornegg in die Kategorie der Landesstraßen; ferner die Petition des Gemeindeamtes in Slavina um Voruahme der Vermessung der neueu Straße vou Slavina nach Scnosetsch dnrch einen Landesingenieur und endlich die Petition des Gemeindeamtes in Zirtlach um Vornahme der Vorarbeiten zum Zwecke der Verbauung und Regulierung des Relabaches wurden dem Landes-ausschnsse mit der Weisung abgetreten, die bezüglichen Erhebungen zu pflegen und hierüber dem Landtage in der nächsten Session zu berichten. Desgleichen wurde die Petitiou des Gemeindeamtes in Tscheftlach um Nelassung der jetzigen Landesstraße zwischen Bresowitz und Tscheplach dem Landesausschufse zur Erledigung abgetreten. Dem Diurnisten bei der Grnndlastenablösungs-Landescommission August Jak wurde eiuc Unterstützung von 30 fl. bewilligt.
Abg. Sieg nar referierte fchließlich über den Rechenschaftsbericht des Landesausschnsses, und zwar: H 3 «Saxitätsangclcgenhciten» und 5 4 Landesunterstühungen». Der Bericht wurde ohne Debatte zur Kenntnis genommen. Bei diesem Anlasse brachte Abg. Dr. Ritter von Bleiweis eiue Resolution ein, wornach in Berücksichtigung der großen Anzahl slovenischer Candidatinnen an der hiesigen Hebammen-Lehranstalt nur jeder dritte Curs mit deutscher Unterrichtssprache abgehalten werden soll. Die Resolution wurde angenommen und sodann die Sitzung um halb 3 Uhr geschlossen.
— (Felsabsturz.) Man meldet uns aus Kropp: In der Nacht vom 2, zum 3. d. Mts. wurde der hiesige Hausbesitzer Josef Gartner von eiuem großen elementaren Unglück betroffen. Etwa »in 3 Uhr morgens lösten fich hinter seinem an, Bergabhange gelegenen Hause zwei große Felsen von mehr als je " Cubitmeter Größe infolge der aufthaucnden Schneemasscn los und stürzten gegen den südlichen, aus Ricgelwänden erbauten zweiten Stock des Hanfes, fo dass derselbe, enthaltend zwei Wohnzimmer mit Kammern, vollständig demoliert wurde, die Wölbungen zu ebener Erde barsten, und der erste Stock dieses Flü« gels ist vollkommen im Zerfalle. In den genannten zwei Zimmern und in der Kammer schliefen im Angenblicke der Katastrophe 14 Perfoneu, darunter auch Kinder. Glücklicherweise fiel das ganze Gebälke des Plafonds der- ^ mt nicd.'r. dass sämmtliche Personen ans den Trümmern
unverletzt gerettet und mittels Leitern in Sicherheit gebracht werden konnten. Der Beschädigte erleidet einen Schaden von mindestens «00 fl., was ihn mit Hinblick auf die ohnehin traurigen hiesigen Verdienstverhältnisse sehr hart trifft.
— (Für Freunde des Großtahlen-berg es.) Das prachtvolle Wetter des letzten Zonntages lockte zahlreickie Ausflügler iu die schöne Umgebung Laibachs hinaus. Des größten Besuches erfreute sich wohl der durch feine herrliche Anssicht und schöne Flora allbekannte Beherrscher des Laibacher Feldes. Er bewies, dass das Vertrauen, welches seine zahlreichen Besucher in ihn gesetzt hatten, nicht ungerechtfertigt war. Sowohl die lvunderbarc Aussicht auf die schneegctrönten Karawanlen und auf den majestätischen Vater Triglav» mit seinen stolzen Genossen, als auch der Fernblick in die Laibacher Ebene entzückte das Ange jedermanns. Hoch in den Lüften ließ die Lerche ihre Triller erschallen; doch Plötzlich verstummte sie, denn in weiten Kreisen kam ein Geier dahergeschwebt, mit scharfblickenden Augen nach Beute spähend. Auch Flora's Kinder sind bereits zahlreich vertreten; schön duftende Veilchen neben azurblauen Leberblümchen und gelben Himmelsschlüsselein, die bescheidene Sahlweide neben dem stolzen Seidelbast — alles athmete Leben und Lust. .1. l>.
* ^Selbstmordversuch.) Am verflossenen Don-nerstage früh bemerkte der Besitzer Johann Tavcar in Zapotnica bei Krainburg auf seinem Heubodeu in dem Momente einen jungen Mann, als dieser sich mit einer Schnur an einem Balten erhängte. Tavlar eilte hinzu, schnitt schnell die Schnur ab uud rettete den Silbstmord-candidaten. Die aus die Identität bezughabenden Erhebungen ergaben, dass derselbe Johann Aizajl heiße und aus Gront im Bezirke Tolmein gebürtig se«. Bizajl ist geisteskrank. —6.
* (Section «Krain» des Alpenvereines.) Der für gestern angekündigte Vortrag des Herrn Prof. Sima über «die Villichgrazer Dolomiten» versammelte ein zahlreiches Auditorium, welches den interessanten Ausführungen des Vortragenden mit gespannter Aufmerksamkeit folgte. Durch den Vortrag angeregt, bildeten fich mehrere Gruppen, welche in der nächsten Zeit Ausflüge in die Aillichgrazer Berge unternehmen wollen. Im Laufe des heurigen Sommers wird die Section «Krain» eine Monographie über die Nillichgrazer Berge an die Mitglieder vertheilen, welche gewiss wesentlich dazu beitragen wird, die Aufmerksamkeit der Touristen ans diesen Theil unseres schönen Landes zn lenken.
* (Ein Kind verunglückt.) Am 28. v. M. legte im Orte Gradise, politischer Bezirk Stein, die Kaischlerin Maria Pristov ihr 5 Monate altes Kind in ihrer Wohnung auf den Ofen und gieng dann den häuslichen Beschäftigungen nach. Das Kind fiel auf deu Fußboden herab und erlitt derartige Verletzungen, dafs es bald darauf starb. Von diesem Vorfalle wurde dem Gerichte die Anzeige erstattet. —ä.
— (Tarifreform.) Dadurch, dass der Zonentarif gesetzlich genehmigt ist, erscheint eine Reform des Personentarifes, so eclatant sich manche Gebrechen erwiesen haben, derzeit unthunlich, und die Reform der Frachtsähe wird sich daher nach der «Montags-Revue» nur auf den Güterverkehr erstrecken. Um durch die Veränderungen jene unerlässliche Ausgleichung zu erzielen, welche im Interesse des Staatsbudgets unerlässlich ist, werden null die Frachtsätze auf Massenartikel, insbesondere auf Kohle, entsprechend erhöht werden.
— (Die Ausverkäufe.) Die Ministerien des Innern, der Justiz und des Handels haben eine Commission niedergesetzt, welche Maßregeln gegen die unreellen Ausverkäufe vorzufchlagen hat. Das wird jedenfalls im Verordnungswege, wenn nothwendig aber auch durch eine gesetzliche Verfügung geschehen.
-(Ertrunken.) Das zweijährige Töchterchen des Besitzers Anton Müller in Stob bei Stein fiel am 1. d. M. in das durch den Garten des genannten Besitzers fließende Wafser und ertrank darin. —ll.
— (Die diesjährigen Waffen Übungen.) Das 3. Armeecorps hält heuer Uebuugeu in der Infanteric-Truppendivision, eventuell in der Cavallerie-Brigade, ab. Die Reservisten werden anf 10 Tage herangezogen uud am 7. September wieder entlassen.
— (Slovenischer Gesangverein.) Das diesjährige große Concert des slovenischen Gesangvereines in Pettan findet am 14. August iu Schönstein statt.
— (Der Laibacher Gemeinderath) hält heute abends 6 Uhr eine öffentliche Sitzung ab.
Neueste^Poft.
Original-Telegramme der „Laioacher Zeitung".
Wien, 4. April. Der österreichische Minbautag wurde in Anwesenheit von M) Theilnehmern im Sofien-Saale durch den Abgeordneten Richter eröffnet. Der Ackerballminister sagte die nachdrücklichste Förderung der zu fassenden Beschlüsse zu. Es wurden Resolutionen beschlossen, betreffend dic Schaffung von Weinbau-genossenschaftcn. Aufstellung von Wcmban-Inspcctoren, cm strenges Gesetz gegen WeinfälschlUlg und Maßregeln geqen den Nothstand des Weinbaues.
Czernowitf, 4. April. Vei den h"ltigen.^' ^ Wahlen in den Landgemeinden Vukomnas 7 Rumänen, 4 Nuthl-non und ein PolelMP,^.
Frankfurt, 4. April, Die «F""^^^, erhält von angeblich wohluuterrichtcter?"" M" gehende Darstellung der gegen Vulganen g ,. russisch-bulqarischl'n'Organisation in Odessa nm >v filialen in Constantnwpel und Vclgrad. ^M
Paris, 4. April. Dic Polizei »erha " ^ einen als Frau verkkidetm Manu, del!"' ^,-beschrcibung auf den Ancnchisw, Mtw'". "" v mitschuldigen Novachols, pasöt . ^, cM b"
Alcxandricn, 4. April. Achmrd Ueberbringcr d^s Invcstitur-Firmans fur vu, ist hier eingetroffen und wurde feierlich e"^ ,',„B'
Nenniork, .'i. April. Der °Vc'ew4')orl P"""^.,A aus Paiwma, dass die wichtig Station "> Enlebras, durch eim> Fencrslirlmst zcrstott^v«^^
Aligclommcllc M-mt>c.
Hotel Stadt wicu. Üiin^, Reis; Pa^u^! ^".'^n^fl l>. Albrecht, pens. Major. <»raz, - MM "- ^.'. „, 3^ Venveuutti: (kgli. Ingenieur - Itroybach, «"p ^ ZW." Reis., Wien. - Silvatowöla. Private. ». -"^..„»v, ^ Thorn iPreusjeu) - BlahZ, Reis.. Äerlü'. " " Prag. ^ lijiüilblluül, Reis,. tttrofMuschi. ^.„^ M''
Hotel Gesa«,. Misch, ^urnalist. s 5ra» I Dr^"'^ TB'' Soutup. ,^n-n. Fischersfrau. N,Its,,.W>e^ ,^.jM t, l, Haulitiliaim. Narlslaol. - Ich^ss, Ve,;m'"" >.M Frau. 2^'üjeoo. Ail'schmaml. Tlichlw"d>c'. >'»' ^>,, oerssar. Pfarrer, Zt. lUeurqei! '"'"^, -!^e», ,^
Klein. H,. Oberstem, Spiy. Kim., 5«««'^ ^
Hotel Siiddalmhof Rotter. Bauleiler. Fiume, -
— TunaMl. Wachmsvector, Wien, sr^itol, O'^in Msthof «aiser uou Oesterreich. lUolliliesch. 6""°" M"«
Poaacnil "nt> Tilc. Neumllrttl. - Außenegl,, " Natschmi,, ,, . ^DBl>«> Hotel «aicriicher Hof. Jasper s, Frau. Lm^'M ^^, Viehhändler, Vr ju.''<
D e u 5 Apri l. Zranz .k»5al. ^ Z
Me «, Tul>en»l°se, - Mathias Richter, M >' nckH. Ehröugasse !7, UmMNÜdein. - Ioh""''« ^ ?l^' Ui I.. Iluoca 42. Tul.crculoie. - P"»l" >-""> ' ,, l«> I., Älter M.rtt ,. «unsseutuberculose ^ cchlos,^^
D e !l :^. Apri l. Maria Martmc'i, wu,"^^^ W W I., Maria-Thercsienstrajze 12, Infll'enza. ^^chsrcH,, Schneiders°Tochter. 1!» Mon.'te. Alter Marll ^' ^l""
Ten 4. A pril, Nuaustma Mazcl. Schl"1'" 4 I., Nuersveruplah 1, Fraise». .,,
Im Spitale. . 7c,cl!let^
A m 3 0. M ä r z. Maria Polajnar, Ärl'elte"^" .
allssem. Ail^ehriinss. ^^^
Orftcrrcichisch.ungarische B«^ M>F
Der ssesterll auvgencbcilc WucheiKNiowe's o^^z, ,^ Stand der i>sterreichisch»nnarische>i Banl am >' ' H«^ notenullllaxf :j97,«52.7^'Hi!ö 245,«8i).lM» sl. s- A44.lX)0 fl.), Purtefe'l'llc /> ^M, (^. 14.874.000 fl.), Lombard li4,,44.l „lit «ctreide. l<) Wagen lm >" 18 Nagen und 2 Schiffe mit Holz. ^"^ ___________Durchschnitts-P^N^^^^^
Ml!, M«,,.. ^^
ü__^L__lI. ltilo-'^^"
Weizen pr. .^ltolit. 8 - 8 42 Butter pr.'V^ ^
Korn . 5 85 7 15>Eier Pl-Slm ^
berste . 4 71 4 8l» Milch pr, i.'^^,^ ^ ^ ^,!^ ,
Hafer . 2 7!i 2 04 Nii'dflcisch ^" . ^^
Halbfnlchl . -.-------ttaldsleisch . ^^
öeid!.. . «4l> 6 43Zch'm'ineftH . ^>
Hirse > 5 20 7,15 Schöps"'^''"^ücl ^g^
Kuluru,«, » 4 80 4 W Hähndel pr ^ ,^^
Erdäpfel lW .Nilo 2 8«-!- Tauben ^,. »^
Linsen pr. Meterctr. l2, - ! Heu pr, ^-^ . « ^
Erbsen . U) ->-,Stroh , nl, ,^^
ss'solen . <> -,. Hol.^ h.ntts ^.^^
Rindsschmalz Kil^> -!82 --! ,./. . ^^
Sch!veinesch,„alz . >«« -'-' ^ ""H i'Mit^ ^^> Sftect. frisch . 54 - ! !-Wein.roth.^ . ^>^
- geräuchert . >4 - ^ ! ^-wnhcr^^^
^ottllzichunll vom ^- ^p"' B Trieft: ->'! l 8« ^^ß^
Meteorologische Beobach«cl^ll^^
4.2.R. ?Z7i! 20-4 !SW.M""> l< ,/ '.) - Ab. ! 7.^7-« 12 4 j W. <> versch, ssmbe") ^ ^il "'z,F.> stücl.oeise, Porto- uud,^llfr. Mnst. l >""" ' l l
! 10 tr. Porto. ^
^2?"lunu ttr. 77.
t;51
5 April 1892.
Course an der Wiener Börse vom 4. April 1892. »dem«Gc^,.l°ur«l«.te
^sWt«.H„^^ «"d Ware
>.,bn« ^!,^ 106 —
5«/„ siebrnbilrnlsche , , — — — —
5°/„ Tcmelrr Äana! , , , , —-— —'—
5«/„ »n»arische......9l, 60 93 60
Hndtre össenll. Anlehen
Donau'Mg-Uole 5"/„ in« st , 121'9«, l2240
d!°, Anleihe «87» , , in« vi« l«? 2N
Vlnlehe» der Stadt Gttrz , , >11 — — —
«»lehe» d, Klablnemeiiibe Wien 105 25
Präm-Änl, d, Siadtaem, Wen 155 5«. »5N 5»
!lrl!i>«, 5"/„ 9» - 99 80
Ysandblief,
(ftir 100 fl,),
Aubenc-r, all«, «st, 4"/„ G, , . ll« — 11«'!»0
dtl>, dto, 4>/,°/,> , . 100 «0 10» KN
dto, dto, 4" „ ,90 >5 »«'65
blo, Präm, Tchuldverschr, »»/» IN 80 iilUC
vest, Hl,po!helenbanl l»>j, 50°/„ 9»'— 99-5N
Oest^üng Banl verl, 4>„»„ . IM- 1(8-
drlto . 4»/, , , 99'7N 10020
detto 50jHH,, » 4» ,. , . ' 99 70 100-20
Prioritätll'Gbligationen ^
ft), '
iscrbi»ll!!d«Norbt>ahi! Vm, ll««! 99'!l0 lO0-Gal!,,«scks ,< «ahn!
Em, ««'O »/,>'/^ ! —'—^ — —
Geld W»rs
oestrrr, Norbwestbalin . . . W7'- «'7«"
Etllllt«bahn....... 7l>
Sübbahn ^ 3»/.,..... »59 - l»!»'2l'
. i. ü«/„..... l«o,- «20 e^
Un8««5' '. Vahn..... ln« >« lN"»
ylvers« ßose
(Plr Ttüll),
llrrdltlosf 1NN fl...... >»9?ü l9'"<>
ClarU Lok 4«' fl...... !>»'" b?'-"
4"/, Dona» Dampsscb, l<«> fl, . l»«^ '2«'-
^'aibalbri Plüm-Anlel,, 2<, 4y ss...... "'^ «.
3<. V<-,!°i««osr 4N ft, , . . ««'" l" "
Waldsts!» i!l>le 8» ft..... 4»'^ """
Wlndisch Gr«h llosr !!»
fpl'r Lii!cl>,
Vl»nll>0sl,«anl«"<>ft,<-.<>"/„«l, l», - löl'7.'»
«anlvcrr!», Meni-r. ,N« fl, , >l4«i N4 l>"
Vbcr,'«»st. öst,. »W fl, L, 40"/„ »7/ — »7»'-
«lbl,-Niist, s. Hand, l!,G, I«»«, »!»'- »l» ?5
«lredXbanl, M«, nnss. 2N , 35l>'l5 55l'^5
Drvosilrnbaül, «Na,, «X» fl, «^-j^
G«cl'N!v G.-! . ^idröst,, !.^^
«iro u.Hasienv,. Wienss„M'N «ll l>0,»l» bo
Grlo Warf
Hypothelrnb, öst.woft ^^E, ?»— 7.<,_.
Länderbanl, l»st. 2<»n st, «, . . Ll»8 — 2U9 —
0csleir.'U»g, Aanf !'.<«' ". , , W8— 9»« —
Ull!o»banl ^X> N......«27 75 L38"»5
Vertchrskanl, llllg,. l4O , . ib» — ißi ^
ßctien oon Transport» Unternehmungen
(prr Vtiicl).
«lbrcch>Äah» 2»U fl, Silber . 9U 5.N », 5«
ANölb'ssnmia», Vahü 20» N, 3. »l»4,- 2<»!>'-
Äühm, Nurdbah» l,°><> ft, . . l8l — 188 —
» Wsstbavn »<«» fi, , . 550 50 358'-
Vuscklieviaoer Vlj. 5»>0 fl.
v'strrr. 5!Vt. . . .! 2LL — 326 —
Dräu-!«!, lb,<» fl, V,, 54» — 547 —
Ferd!»ai,t>«N°?db, l««»fl, 3M, «»3« 2835
Iassy - Visen»
balin VeseMch. üW st, <3. . . «4l>'— 246 50
llloyd.öft, un8„Ir!csl5Wst,CM. 39U — 40<>'-
0esl>rr, Norbwrstb, 2l«> ss. Kllb, zllu— 2l0!,«>
btl), (lit, U,> ««» fl, O. , . 23,-75 231"^'
Pla^DuxerEilenb, 15<>fl Eilb. «5— «7 —
Vtaatseilenbahn 20« fl, Silber 285, — 285 50
Sudbahn lilx, fi, Silber , . ! «5 50 3<,- -
Eild M'ldbArrb, Ä, ^»»ssLM.l 184 25 18^ ,s, tramwlly»es,Mr,.l7 fl......94 50 9« —
Ung, galizltilenb. !i<'l!fl.Sllb«« 20l »0 201-90
^eld , War«-
Uüg, Noldostbal,!! L<«' fl, Silber i»<» 75 2«>» 25
Unn,Wrstb,(«°llb-<»r°^2st,O, 20l - 2<,z —
FnduNrie^ctien
sper Vtiick).
Vauaes., Nll», Oesl,. ION ft, - ios-- «07— Egvblrr Eijen' und 3tahl>I>ld,
in Wie» KX> N...... 7, >X) 81 -
Eisrnbahnw, Leiha,. erste, »« ss ll»2 — 1U4 —
»lilbemiihl» Pllp,rrf. u, V.^G, 44 «0^ 4^> 6»
Lirsiüaer Brauerei il><» fl, , . l,? —! l»7 50
Mo!!wii- »'8 80
Präger Eiseii Iiib.'Oss, 2«« sl, »?z! — »?».-
Salgo larj, Eleinlohlrn «<> fl. U^8 - «29 —
»KllMgl-ImlihI», Pavirri.'/»«»fl, 1^7— 1l»8 —
»S!sl!rssNl!!l!!»,Vapiers,!l,P, >
London........ Il8«5livl'>
Pari«........ 4717 »7 27,
j
Valuten.
Ducaten........, 500 5 «2
20 ssranc«-Stül!e ....;! 942» 943»
Deutsche «eichObantnolen . , « ,<> 5» >7»
PapierXiubel...... l 2«„! l «>,»
Illlllenische Äantilllten (1U0 L.) 45 Uü! 4»/?
Dritte ^^ ^587.
' 'kec. Heilbietuna.
^0u"'-Aftril 1892
lR?' ^^"tzgs wird hicrgcrichts
,^«"n IU?"'ch> AdrMcn, 0»,
,,<"«"" Feilbietm.«.
^W"'Ne!-,>, dies.
9 Casino-Verein. 8
M Die Direclion hcehrl »ich, den P. T. Mitgliedern bekanul- P
M zugeben, dass die für den 9. April besticnml gewesene jf
i Vereins - Unterhaltung t
Wt . tram »3. ApHl F
5 stullfindet. k
S Anfang halb 8 Uhr abends. %
M Laibnch am 2. April 1892. JJ
M (1608) Die Casinovereins-Direetion. j^
Znaimer Gurken
ML™ K.Jd-.-^n^ETSu «„«.äU-je « Kia^n 4 5 Lite, 1 Kilo Onrken.ame, g»r»ntl.rt .eobt Znalm.r. fl. I 20
offeriert all Zmüin gegen Naclmalirne (1«»J J
S. M. Zeisel in Znaiin.
Post-Fas» feinste Tafel-Gurken franco Jeder »,terr,ungar.Po»tHtationfl.l 5
% Zur Ausgabe i»t gr^iftiitft: |
31 Band I und II von H
I Levstikovi zbrani spisi
3 Franèišek Levee. j
3 Levsliks gesammelte Schriften werden 5 Bände umfassen, ™dzwar: | 1 Band L: Pesni - Ode in elegije - Sonetje - Romance, ba.ade ,n j J| legende — Tolmaè. ... ^
I ¦^»^^"-•/r^'pajr^^^^^ g
pj| dvorski rokopis — Toi maß. F>
^ Band III.: Povesli in potopisi. U
j| Band IV.: Kritike in znanstvene razprave. LJ
4 Band V.: Doneski k slovenskem» jc.iküslo^. | El S„b-criptionspreis fur alle 5 ^»debr?Äl in Kalble.ler, Lid,- R pH leinen gebunden fl. 13 50, in Halhsranz fl. 14 öu, ^ u ^^ hahen-inband, fl. 15 "50. Q g Subscriptioiien nimmt cntRegt>n die Verlagshandlung Q
I Ig.v. Kleinmayr & Fed. Bamberg g
(1477) 3—2 l^>. 2279.
I)N6 8. »pril» 1892. l. ob 10. uri öopoläns »s kods pl-i po6-pl»2Nkm gocli^öi asu^a ixvrölln» cll-tlidll. ponslilnlk in uiiilnik prllvic IVl»ri.i6 8»n!el i/. Lßlgksj;» pare. ^lev. 1670 8t!N0i6t in p»rci iit. 1674 n^iva kala-8tt-aln6 oböiny 8lu66no vrgilu.
(Ü. kr. olii-^no soäigöe v l'oslo^inl clns 22. lnni-ca 1892.
(1309) 3-3 !^t. 1451.
ttkiio.
0. kr. 6s^6in0 Nl)6itzö6 V ^ubi^ani ^s x oäloöbn ?: 6n6 5. maro» 1892, Kt. 1946, ^»N6^a limiiÄrM, p0»6«lnikk>
Nll Vi»0k6M, lil6i XllpI-UV^iv08tl pl-6-
klic-lllo, in po«lnvil °:6 mu ^y «krb-nikom l^rHnoe DoIinKkk, pci»68lnik nu I.uiiäN.
(!. kl-. okl-üMo »oäiöös v liran^i <1n6 16 mnrcä 1892.
(1476) 3—2 Nr. 1347.
Dritte exec. Feilbictunss.
Am 8^ April 1892 um 10 Uhr vormittags wird Hiergerichts die dritte executive Feilbietung der Realität des Josef Sedmak von Nadanjeselo Einlage Zahl 35 der Eatastralgemeinde Narein stattfinden.
K. k. Bezirksgericht Adelsberg am 23. Februar 1892.
(1380) 3—2 Nr. 3357.
Curatels - Verhängunss.
Vom k. k. städt. - beleg. Bezirksgerichte Laibach wird kundgemacht:
Das k. k. Landesgericht Laibach hat den Josef Dolscak, 31 Jahre alt, lediger Fischer aus Obergolo, mit Beschluss vom 30. Jänner 18^2, Z. 872, für blödsinnig erklärt und ist demselben Leopold Bartolin in Laibach zum Curator aufgestellt worden.
K. k. städt -beleg. Bezirksgericht Laibach am 18. Februar 1892.
(1270) 3 2 Nr. 2323.
Edict.
Vom t. k. Landesgerichte in Laibach werden diejenigen, welche als Gläubiger an die Verlassenschaft des am 3. Februar 1892 mit Testament verstorbenen Franz Detter. Hausbesitzers und Handelsmannes in Laibach, eine Forderung zu stellen haben, aufgefordert, bei diesem Gerichte zur Anmeldung und Darthuung ihrer An sprüche den
25.April 1892, vormittags 9 Uhr, zn erscheinen ober bis dahin ihr Gesuch schriftlich zu überreichen, widrigens denselben an dir V^ lassknlchaft. wenn sie durch Äezahlllng der mmcmeldcten Forderungen erschöpft wurde,' kein weiterer Anspruch zustünde, als insofern? ihnen ein Pfandrecht ge-l'ürt.
Üaibach "»' l,.. März 189.'.