Wt. 178. Mittwoch, 7. August 1895. Jahrgang 114. Macher Zeitung. i«'ll, n'p«». Wt Postuersenbung: ganzjährig fi, ,ü, hlllbMlig fi, ?'5o. Im Comptoir: ^'"3n!el«;/°'M"« fl, 5ü(>, Ms die Zustellung w« Hau« gmizMrl« ft, l. - Inser»lons«ebUr: Für "" z„ 4 ^j,^ 25 lr,, größere per Zeile 0 fr,: bei öfteren Wiedorholungni per Zeile » lr. Die »Laib. Zelt.» erscheint täglich, mit «u«imhmr der Sonn» und Feiertage, Die «bminlftratlo» befindet sich Congreszplah Nr. 2, die Mtdattion Äahnhofgasse Nr, 15. Sprechstunden der Redaction von » b<« li Ulir vormlttaz», Unfranllerle Ariese werden nicht angenommen, Vtanuscripte nicht zurückgestellt. Amtlicher Theil. ^ins!'!'.""d t. Apostolische Majestät geruhten aller« °> zu ernennen: Otb^ Oberste: !MeH"^"wobsky, Commandanten de« Corps-"i 3 ArVnttnts Fische Nr. 1, zum Commandanten ^g in ?^^"gade. bei gleichzeitiger Transferie-, Alfr.«^^rie.Stab, und !? Vll. - ^ltter von Krobatin, übercomplet ^UleM.^'^^be, Commandanten der Artillerie» P^nzsa"^' bei gleichzeitiger Uebersetzung in den " I. un, sr "^ Corpsartillerie - Regiments Fischer da """andllnten dieses Regiments; n^o"b8?Hl Ottokar Dalmata von Hidegh^t, ^'^?"F"^Regiments Josef Wenzel Fürst von "Rerie.w" - ^' ö"m Commandanten des Divisions- di^KmentsNr.20; »)1 von ^""awe des Oberstlieutenants Wilhelm l !er As , ^rn schwert des Infanterieregiments n 2 lllz i,,^ "°lh dem Ergebnisse der Superarbitrie- in°?ldientt>n ^uvpendienste im Heere untauglich, zu 3 den gi'^s. geeignet, unter Vormerkung für letztere. "sse t»az N Einordnen und demselben bei diesem «tllltiir.Verdienstkreuz zu verleihen; die?ldnen: ^ünh,Heilung des Majors Alois Prinzen K .^'litär 8t' H " rtenstein. des Generalstabscorps. «Ml,, 'bevollmächtigten der k. und k. Botschaft in ?.^l^^^sferienlng des Majors Emanuel von nii^andie^ ^ .' übercomplet in der Standesgrupfte '^n Viz ^ wm Geniestabe., Lehrer an der tech. Vil ^ln 5>nf^ ?demir, in den Armeestand; Karl Kunze des ^Mchster m^^idenhauses in Neu-Lerchenfeld aus il. ^Ehar«,^^e und ausnahmsweise den Haupt- ^leihen"n ^ ignore» mit Nachsicht der Taxe ^"g dez ^/ dass dem Lieutenant Heinrich ^ in U^"Wterie-Regiments Freiherr von Heß ><^ d«r?H^"er Menschen vom Tode des Er« ^3^ben we ^ ^"' Allerhöchsten Zufriedenheit ________________ den Lieutenant Arthur Kost er sitz von Maren-horst dks Festungsartillerie-Regiments Sponner Nr. 2 zum Oberlieutenant im Regiment zu ernennen; ! die Beurlaubung des Militär - Oberintendanten ! zweiter Classe Moriz Gastgeb von Fichtenzwei g, der Intendanz des 11. Corps, nach dem Ergebnisse, der Superarbitrierung als derzeit dienstuntauglich mit' Wartegebür auf die Dauer eines Jahres anzuordnen. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 27. Juli d. I. über! einen vom Minister des kaiserlichen Hauses und des! Aeußern erstatteten allerunterthänigsten Vortrag den Consul Leonhard Grafen Starze« ski zum Legations« secretär allergnädigst zu ernennen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 20. Juli d. I. dem in den dauernden Ruhestand übernommenen Vezirks-secretär Josef Hang in Brixen in Anerkennung seiner ^ vieljährigen pflichtgetreuen und ersprießlichen Dienst- ^ leistung das goldene Verdienstkreuz allergnädigst zu ver« leihen geruht. Se. k. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 26. Juli d. I. dem ^ in der Glasfabrik der Firma C. Stölzle's Söhne in > Alt-Nagelberg bediensteten Disponenten Josef Wein - ^ topf in Anerkennung seiner vieljährigen benifstifrigen und gemeinnützigen Wirksamkeit das goldene Verdienst-kreuz allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit z Allerhöchster Entschließung vom 26. Juli d. I. dem in der Zündhütchen« und Patronen-Fabrik vormals ^ Sellier und Bellot in Prag bediensteten Metalldreher» j Gehilfen Iofef Noväk in Anerkennung seiner vieljährigen, einem und demselben Fabrilsunternehmen zu- ^ gewendeten treuen und eifrigen Berufsthätigkeit das silberne Verdienstlreuz allergnädigst zu verleihen geruht. Nichtamtlicher Mil. Der Besuch des rumänischen Königspaares. In der Wiener Presse liegen zu dem Besuche des rumänischen Königspaares bei unserem Kaiserpaare neue Kundgebungen vor, die für den König Carol und Ru- mänien nicht minder sympathisch klingen, als die bereits verzeichneten früheren Aeußerungen. Das «Fremdenblatt» bemerkt, man werde — ohne die erfreuliche Bedeutung dieses Fürstcnbesuches irgendwie einschränken zu wollen — darauf hinweisen dürfen, dass die innigen Beziehungen und die herzlichen Begegnungen der Herrscherpaare von Oesterreich-Ungarn und Rumänien nicht von heute sind, dass die Entrevue in Ischl vielmehr nur eine Wiederholung solcher beiden Nationen gleich willkommenen Ereignisse und die erneute Bethätigung jenes herzlichen Freundschaftsverhült« nisses sei, welches seit Jahrzehnten die beiden Herrscher-familien zur Freude ihrer Völker eint. Die Erkenntnis, dass es nur einigende, keine trennenden Punkte zwischen den beiden Nachbarstaaten gibt und geben kann, fasse in immer weiteren Kreisen des rumänischen Volkes Wurzel. Unsere Monarchie und König Carols König« reich haben dasselbe Interesse an der friedlichen Cnt« Wicklung und Gestaltung der Dinge auf dem Balkan. Rumänien sei ein ernstes und zuverlässiges Element der Ordnung auf dem Balkan geworden, ein Hüter des Friedens und gesetzlicher Zustände. Es habe sich mit seiner klugen nnd zielbewussten Politik in kurzen Jahrzehnten dem System der europäischen Cultur« staaten völlig eingefügt, und auf der Valkanhalbinsel gebüre ihm weitaus der erste Platz uuter den jungen Staatsgebilden, welche dort in den letzten Decennieu emporgewachsen sind. «Unter solchen Umständen,» schreibt das Blatt, «ist die Freundschaft Rumäniens den Mächten des großen europäischen Friedensbundes, und vor allen Oesterreich-Ungarn, wertvoll geworden, und herzlich be« grüßen wir jede Gelegenheit, welche sie womöglich noch zu festigen und vor aller Welt zu documentieren vermag. Der Dreibund gestattet jedem Staate, der sein Wesen und seine Ziele erkennt, gern die Angliederung an sein festes Gefüge. Rumänien steht uns nahe; das Band der Freundschaft, das es mit unserem Reiche verknüpft, braucht heute nicht erst erneut oder geschlun« gen zu werden. Der Besuch des edlen Fürstenpaares aber, das so Außerordentliches zu des Königreiches Aufschwung und Blüte beigetragen hat, wird als der ungesuchte Ausdruck jenes innigen Verhältnisses in beiden Reichen und in Europa begrüßt werden.» Die «Presse» schreibt: «König Carol ist der Monarch eines Landes, das schon lange in überaus intimen Beziehungen zu dem Dreibunde, namentlich aber zu Oesterreich-Ungarn steht. König Carol hat sich Jeuilleton. lkrnschnuppen. ^sch?""» sick k "° "°ch den Gesetzen der Plane-!'l2^'»keit v,"^"den Meteore haben auch die X er in h "on Plasten, d. i. von 30 bis 50 X^Nleit dm^S'l. die bei dieser ungeheuren >'"lii«>te so, ?^«bung an der Luft erzeugte > Ueit des s-1" ^ mit dem Quadrat der Ge-"^ Ateoch . '^ bewegenden Körpers wächst, '^^'dab"'°uf 1./.^ Billionen Grad Celsins er^ >^heile "z?e Wärme geht allerdings zum > d.F die d^^ ""Abende Lust über; allein 'X'^selbe in l ^'l"" verbleibende Wärme im-lx ^ttch"?cher>. ^^ blühen zu verfetzen und der Sternschnuppcnkörper in i > llu^en nicht Mermz bildenden Luft werden ""d leuchtend, sie ver- ?>s i ^ten ^ der Geschwindigkeit, die sie in l>iich^ Verlud^l ""teres Schicksal hängt in- l>« ihre N davon ab. wi/bedeutend diese ^ ^ so b,d^ungsenergie war. Dieselbe sein, dass der Körper mit ^>V"ng di^Vklaft nicht mehr imstande lk ' ^e v"rU "d'schen Schwere zu entfliehen; und stürzt zur ^platzen oft nnter "lneren U dann Steinmassen herab- Kürpev werden durch die Hitze wahrscheinlich in Staub zersprengt und fallen als solcher unsichtbar herab. Die herabgefallenen Steinmassen haben ein ganz eigenthümliches, von allem irdischen Gestein verschiedenes Aeußere. Charakteristisch ist der Geh«lt an gediegenem Eisen und die fast immer pechartig glänzende, zuweilen geäderte äußere Rinde, die auf den Beginn eines Schmelzungsprocesses hinweist, der durch die bedeuteude Reibungswärme veranlasst wurde. Frisch gefallene Meteorsteine zeigen an der Oberfläche eine hohe Temperatur, während das Innere die intensive Kälte des Weltraumes hat; die Reibung«-wärme hatte nicht die nöthige Zeit, um sich bis in dasselbe fortzupflanzen. Noch vor hundert Jahren hielt man das Herabfallen von Steinmassen aus der Luft für das Product einer lebhaften Phantasie. Seidem aber wurden Meteorfälle von sachkundigen Personen beobachtet und con-statiert. So fiel am 26. April 1803 bei Aigle im Departement de l'Orne ein Meteorstein zur Erde, den Viot untersuchte; am 22. Mai 1808 einer zu Stan-nern in Mähren; am 13. November 1835, also zur Zeit der Sternschnuftpmperiode, wurde im Departement Äiu durch einen Mtcmstein ein Haus angezündet u. s. w. Auch hat man an verschiedenen Otten Steinmassen gefunden, welche den localen Gebirgssystemen ganz fremd sind und daher Mrolithen sein müssen. Die Größe der Meteorsteine ist sehr verschieden. Eines der Bruchstücke, welche zu Aigle im Jahre 1803 fielen, wog 10 Kilogramm; ein zu Lenarto in Ungarn aufgefundener mehr als 100 Kilogramm; in Mexiko fand man solche von 15,000 Kilogramm Gewicht. Nach Herschel haben sie im Durchschnitte die Größe von gewöhnlichen Slraßensteinen. Ist zweitens der Verlust an Geschwindigkeit des Steruschnuppenkörpers infolge der Reibnng in der Luft ein geringerer, so kann es geschehen, dass der Körper noch eine hinlängliche Bewegungsenergie behält, um der Anziehung der Erde zu entrinnen. Er bewegt sich dann an ihr vorüber, allein das schwächer gewordene Meteor wird dabei von seiner früheren Bahn gegen die es natürlich continuierlich anziehende Sonne abgelenkt und seht in der ihm neu vorgezeichneten Bahn seinen Lauf um die letztere fort, um vielleicht nach weiteren ähnlichen Störungen immer engere nnd engere Bahnen einzufchlagen und schließlich ganz in den Centralkörper unseres Planetensystems hineinzufallen und dort zu einer Quelle der Sonnenwärme zu werden. Es findet hier derselbe mechanische Vorgang statt, wie bei der Bewegung eines irdischen Körpers unter der Einwirkung des Luftwiderstandes. Wird zum Beifpiel eine Bleikugel an einem ziem« lich langen Faden aufgehängt, so hat sie eine bestimmte Rllhelage in der verticals Richtung, welche dabei der gespannte Faden einnimmt. Wird eine solche Kugel aus der Gleichgewichtslage um einen Winkel, zum Beispiel von 35 Grad, herausgehoben und der Einwirkuug der Schwere überlassen, so wird sie von einer Component e ihres Gewichtes gegen die erwähnte Ruhelage hin ge« zogen, während die andere Conponenle durch den Wlderstand des Fadens, den sie spannt, aufgehoben wird; die Kugel würde nun, wenn keine andere Kraft vorhanden wäre, eine schwingende Bewegung in jener Vertical Ebene vollziehen, welche man sich durch die Kugel in der jetzigen und durch ihre Ruhelage gelegt denkrn kann. Laibacher Zeitung Nr. 179. 1552 7. AugustiS^ nicht nur die Verehrung seiner Unterthanen, sondern auch die Anerkennung des Auslandes schon lange erworben. Rumänien steht heute nicht nur politisch und culturell an der Spitze der Donau« und Balkanstaaten, König Carols unermüdliche Arbeitskraft und sein reges Pflichtgefühl sind aller Welt ebenso bekannt, wie sein Ausharren auf politischen Grundlagen, die er einmal als richtig erkannt hat, wie sein treues Festhalten au Principien der auswärtigen Politik, wrlche Rumänien einmal als zweckmäßig erprobt hat. Einen solchen Mann als Nachbar zu nennen, hat ebensolchen Wert, wie das Gluck, das Rumänien sein nennt, indem es König Carol als seinen Herrn und König verehrt.» In Uebereinstimmung mit den angeführten Blättern betont das «Neue Wiener Tagblatt», dass Rumänien Hand in Hand mit dem Dreibunde die Erhaltung des Friedens und naturgemäß auch die Vermeidung aller gegen die bestehenden Verträge verstoßenden Neugestal» tungen verfolge. Als Genosse des Dreibundes strebe Rumänien ebenso wie Oesterreich-Ungarn und die anderen Friedensmächte nichts für sich, sondern nur eine legale Entwicklung auf der Balkanhalbinsel an. «Die Interessen sind gleiche und die Tendenzen sind gleiche, und so ist es vollkommen natürlich, dass Rumänien gemeinschaftlich mit dem Dreibunde die Sachlage prüft und die Eventualitäten der nächsten Zukunft ins Auge fasst..____________________________________ Politische Ueberficht. Laib ach, 6. August. Das «Neue Wiener Journal» begrüßt die Allerhöchste Sanction der Civilprocess« Ordnung mit lebhafter Genugthuung und bemerkt unter anderem: Mit der Einführung der neuen Civilprocess - Ordnung wirb auf dem Gebiete der Rechtspflege ein ungeheurer Fortschritt vollbracht. . . . Das neue Gesetz ist im vollkommen modernen Geiste gehalten; die Oeffentlich-keit und die Mündlichkeit des Verfahrens sind darin m einer Weise angewendet, wie man es noch niemals zuvor auch nur versucht hat. . . . Mehr als eine Wohlthat wird der Bevölkerung aus ihr erwachsen. Sie wird im Auslande vielfach schon heute als Muster gerühmt und hingestellt. Die Ergänzungswahl für den kärntnerischen Landtag aus dem Wahlbezirke der Städte. Märkte und Industrialorte Friesach, Straßburg, Althofen und Hüttenberg an Stelle des verstorbenen Abgeordneten Dr. Julius Iobst wurde für den 28. August d. I. festgesetzt. Im deutschen Reiche wurde am 4. d. M. der 25. Jahrestag des Gefechtes bei Spichern gefeiert. In Berlin fand ein großer Veteranen-Appell statt. Einen besonderen glänzenden Verlauf nahm die Jubelfeier in Saarbrücken. Der römische Senat begann die Berathung über die finanziellen Maßnahmen des Staatsschatzes. Die Generaldebatte wurde geschlossen, und genehmigte der Senat mit sehr großer Majorität eine Tagesordnung, wonach dieselbe Erklärungen der Regierung zur Kenntnis nimmt. Heute begiunt die Specialdebatte. Aus Frankreich kommt abermals die Kunde von einem anarchistischen Attentate, das an Nichtswürdigkeit den vorangegangenen gleicht, für den Attentäter aber sofort die gerechte Strafe, einen grässlichen Tod, zur Folge hatte. Bei einem friedlichen Feste in der Kohlengewerkschaft Aniche gab ein entlassener anarchistischer Arbeiter auf den jubilierenden 74jährigen Director mehrere Revolverschüsse ab und hielt noch eine Bombe bereit, um weiteres Unheil anzurichten. Diese Bombe hat den Unhold selbst zerrissen. Der greise Director, ein vom schlichten Arbeiter emporgekommener Mann, ist schwerverletzt; außer ihm noch mehrere Personen. Die französische Regierung wird durch diese neue Schreckensthat zu verdoppelter Energie im Kampfe gegen die das Land unterwühlende anarchistische Agitation gezwungen werden. Das Ergebnis der letzten Gkmeinderathswahlen hat ja bewiesen, wie sich auch die bürgerlichtn Elemente ralliiren, um den von den verhetzenden Elementen drohenden Gtfahreu die Stirne zu bieten. Nach Berichten aus London wird die Einigung der Conservativen und Liberalen Chambellain'scher Observanz diesmal auch äußerlich bei deu Parlaments-arbeiten in die Erscheinung treten. Noch in der vorigen Session wurden Conservative und liberale Unionisten separat von den Parteiführern in den üblichen Rundschreiben von Fall zu Fall verständigt. Von nun an wird Mr. Balfour, wie verlautet, beide Gruppen als eine einzige Unionistenpartei führen und nicht mehr die Conservativen als solche benachrichtigen. Als Grund dieser Aenderung wird unter anderem hervorgehoben, dass der bisherige Führer der liberalen Unionisten als Minister in einer veränderten Position sich befinde und überdies die innere Uebereinstimmung der beiden Parteien auch nach außen hin sich dokumentieren sollte. Ans Sofia wird der «Presse» gemeldet: Schon Samstag abends hatten Metropolit Clement und Theodorov eine mehrstündige Conferenz mit dem Ministerpräsidenten Stojlov; über das Ergebnis verlautet mit Sicherheit, dass Clement den Widerspruch zwischeu seinen bei dieser Gelegenheit wiederHollen allgemeinen Versicherungen und zwischen der officiösen russischen Erklärung nicht vollkommen aufhellen konnte. Allerdings sei jetzt' festgestellt, dass das Petersburger Communique', welches «das illegale Regime in Bulgarien» perhorresciert, nicht amtlichen Ursprunges war. Doch wird die darin enthaltene Verweisung auf den Berliner Vertrag als bindend betrachtet. Demgemäß hätte sich Punz Ferdinand einer Neuwahl durch das Sobranje zu unterziehen, worauf dann die Bestätigung der Pforte, auf deren Vorschlag endlich die der Signatarmächte zu erfolgen hätte. Die hiesigen Re« gierungskreise sind über dieses russische Programm nicht gerade erbaut, halten jedoch die darin liegende Klärung der Lage für wertvoll. Der Erfolg der Deputation ist also jedenfalls hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Nacevic" hatte dem Empfange nicht beigewohnt, weil Metropolit Clement nach seiner Ansicht die ihm anvertrauten Vollmachten überschritten hat. Man nimmt allgemein an, dass die inneren Fragen Bulgariens bis October völlig stagnieren dürften, weil dann erst das Sobranje zusammentreten soll. Die russophile Partei ist entschieden nicht stark genug, um die Rathschläge Russlands zu verwirklichen, und so gewinnt es den Anschein, dass Radoslavovs Aussichten, zur Leitung der Geschäfte berufen zu werden, erheblich wachsen. Er nimmt eine vermittelnde Stellung ein und hatte sich als Ministerpräsident 1886/8? bereits von Stambulovs Anhängern entschieden getrennt. Reuters Office meldet: Die englisch" "^< nische Vereinigung erhielt die Nachricht al" °> ^ von Marquis of Salisbury den Auftrag erhalten v.. die bedingungslose Freilassung jemr armeniM'^ tischen Gefangenen zu verlangen, welche ."^ regelrechte Gerichte v< die Mitwirkung der Signatarmächte zu bem M sicherte, um an die Pforte eine Collectionote z>l ^ in welcher einfach besagt werde, dass, na^ z« Türkei unfähig ist. die christlichen Untertha^ schützen, die Mächte beschlossen haben, sof" ^ europäischen Ober-Commissar mit der ^ui ^ >l<^ Vice-Königs zu ernennen, um die östlichen ap ^ Provinzen im Namen des Sultans zu verwatte», ^j Commissär soll lediglich durch einen in Konsta"! ^ sitzenden Controlrath den Mächten verantwol"'" fl (Die Bestätigung dieser Nachricht bleibt, wie °" ^) Telegraphcn'Correspondenz-Bureau beifügt, "^V^ Tagesneuigleiten. ., — (Allerhöchster Gnadenact.) W" ^ curanzbeamten Siegmunb Polizer, der im vor^ ^l<< wegen feine« Angrisses aus den Reich« rathsabg" ^, Kaiser verurtheilt, und dem bekanntlich ein D""" ^ viermonatlichen Kerlerftrafe im Allerhöchsten " ^ mark häufig an Schmerzen infolge von Proft^' ^ letzten Nächte waren weniger gut, doch fieberfrei, t» ist befriedigend. ,<.<,l,!l^ — (Verband der österr. Localb^^ In Vlurau hielt am 5. August der Verband ^ ^ reichischen Localbahnen seine Iahresconferenz ,^« «^! Vormittag wurde mit den Verathungen, an ^^j/, Vertreter des Handelsministerium« der Gene" ^, des österreichischen ' thellnahm, ausgefüllt. Nachmittags erfolgte °"^llii^ gung der Murthal'Vahn. Abends gab der ^c^ Lanbesausfchuss den Theilnehmern an der 6on> Murau ein Diner. ^«o^ ^ — (Omladinisten.) Der Redacteur de« ^ nistischen «lrbeiterblalles Thuma wurde verl)"i^l^ in seinem Blatte, das überhaupt nur zwei ^M^l Staatsanwaltschaft confiscierte — Nummern « ? , Mord und anderen Verbrechen aufgereizt .""^l^ Mutter und di- Schwester des im Omlab'"" ^ ^ verurtheilten Journalisten Vesely, der seine «? e> reit« abgebüßt hat, wurden dem Strafgel geliesert. ^b>.j — (Ertrunlen.) Aus Lugano wird v°" ^O gemeldet: Per Nationalralh Stopani befand !" ^, mit seinem Sohne in einem kleinen Segels ^ See. als ein heftiger Windstoß das HalM"" ^ Stopani ertrank, während sich sein Sohn rM . ^ — (Vrand in Valencia.) Die H H Valencia ist durch eine Feuersbrunft vollst"^ A' worden. Einige Personen wurden verletzt. " ^ ist ein enormer. ^^^^ — , Gins Derwechslung. Novelle don E. Norges. (Schluss.) «Der Arzt muss sofort benachrichtigt werden,» entschied der Consul resolut. «Das ist ein trauriger Empfang bei Ihrer Rückkehr, Herr Albert,» stammelte die erfchrockene Dienerin. «Der Kutscher soll sofort nach Schloss Vurgeck fahren, um dm Arzt zu holen.» «Darf ich in das Krankenzimmer gehen?» wandte Elsbeth sich an die erfahrene Haushälterin. «Fürchten Sie sich nicht? Die Kranke ist äugen« blicklich fehr unruhig, und Sie sind nicht an Krankenpflege gewöhnt,» lautete die zaghafte Entgegnung. «Ich fürchte mich nicht,» versetzte Elsbeth. Johanna saß aufgerichtet im Bett, das wilde Fieber hatte sich momentan gelegt, die erregten Nerven sich beruhigt. Sie streckte mit schwachem Lächeln der Eintretenden ihre heiße Hand entgegen. Der Bruder blieb mit augehaltenem Athem in der geöffneten Thür stehen; er wagte nicht, durch sein unvorbereitetes Erscheinen die Kranke zu erregen. «Mein Kind,» flüsterte Johanna todesmatt, «ich bin so müde, dass ich mich kaum aufrecht halten kann. Wollen Sie mir eine Bitte erfüllen, die letzte Bitte einer Sterbenden?» «Ich will alles thun, was Sie wünfchen,» gelobte Elsbech feierlich. Dann kniete sie nieder, ftrefste die Mass herabhängende Hand an ihre Lippen und bedeckte sie mü Heiheu Küssen. «Schreiben Sie cm memeu Bruder, bitten Sie chn m meinem Namen, endlich zurückzukommen, und — feien Sie freundlich gegen ihn, da er niemanden mehr auf der Welt hat.» Ermattet fiel sie in die Kissen zurück, kein Laut mehr kam über die festgeschlosseneu Lippen. Albert trat leise näher. Er schloss seine weinende Gattin in seine Arme. Dann blickte er mit stiller Weh-muth in die friedlichen Züge der geliebten Schwester, die ihm in demselben Augenblick entrissen wurde, als er nach langjähriger Abwesenheit die Schwelle seines väterlichen Erbes wieder überschritten hatte. «Die letzte Bitte der Sterbenden, sie ist erfüllt,» flüsterte er kaum hörbar, doch tief bewegt, und er drückte einen innigen Kuss auf die zuckenden Lippen seines geliebten Weibes. Die Freude, die bei der unerwarteten Neuigkeit sich in Schloss Vurgeck verbreitete, ist kaum zu be-schreiben. Mit einem Aufschrei flog Agathe in die Arme ihrer todtgeglaubten und langbeweinten Schwester; sie lachte und weinte an ihrem Halse nnd wollte sich keinen Augenblick von ihr trennen, bis der Consul erklärte, dass er auch ein Anrecht au sie habe. Auch der junge Graf war bei diesem unerwarteten Wiedersehen tief bewegt, und die alte Mutter vergoss Freudenthränen bei den seltsamen Enthüllungen. Frau Doctor Trent aber fiel es wie Schuppen von den Augen, und sie sagte sich, dass sie das hätte ahnen müssen, als die Erzieherin ihr ihr Schicksal er-zählte, das dem Elsbeths so ähnlich war. Aber un> eigennützig, wie ihre Gnmdnatur war, freute sie sich zu dem Glück der Neuvereinten, welche diesmal einander gefunden hatten — in Wahrheit: bis der Tod sie scheiden würde . . . Jahre waren dahingegangen, und "3^^ Frühling geworden. Auf der breiten ^Hei" ^ Schlofses Burgeck stand Agathe, mit ML." r ') ihr freudestrahlendes Antlitz an die ^" F!>> Gatten gelehnt, der ihr leife Liebeswone,^l^ Rings umher wifperten die Gräfer, dufteten ^F^ und die munteren Vöglein sangen '"!,?„ lM Und in dem hohen Lindenbaum rausch^ M^ Blätter, sie säuselten und raunten sich ^ g)M zu — eine Geschichte von Menschenlust. """ so <" leid — eine tiestraurige Geschichte, d'e > ^ lauscht hatten. . ..MA/ Aus dem Schlosse tönten süße, frA A6" stimmchen, dazwischen glücklich und zä'ltlly ^ der Großmutter. . ,^.te l" «Onkel Albert! Onkel Albert!» )""Keie'/ die muntere kleine Schar uud stiNzte ^,,, d^,^' Die Gatten blickten auf. Sie Mte" ^B nahende Rollen eines Wagens, der g"'" F dem Portale hielt. ^li" / Es war immer ein Freudentag, ^ib^»^ Albert und Tante Elsbeth mit ih"" cz l<^! wangigen Kindern zum Besuch aufs ^,,. I' F, «Die Wege der allgütigen VorU' tHI, wunderbar,» fprach Albert auf der HeM " ssi',^ Gattin in herzinnigem Tone. «Wir '^^czeH^ Dankbarkeit auf unfere selbst verschuld^ z W ^ . zeit zurückblicken, aus der ein unsch"^ e"" ^ uns beide hervorgegangen ist -" " i wechslung!» l ___________________________________1553______________________________ 7. August 1395. blltde^ ^^b stahl.) Bei der Brüsseler Svarcasse tie 5k«. eil,« Cassette 160.000 Francs entwendet. ^°ter sind unbekannt. zaW«nc^^" dun glück.) Bei dem Brande eine» llind h.^^" 'n Argenau sind vier Frauen und ein lkh! !n x?ü5^ ^ier Personen wurden schwer ver- ^" Spital geschafft. jche Vut, °^"°lser in Yokohama.) Da« Reuter« ift hier v ""^ au« Yokohama! Die ganze Gegend itlülch^°" "dauerndem harken Regen heimgesucht. Man de>,^ 'fechte Reisernte und Hungersnoth. Die durch schaben « ^""«erufenen Ueberflutungen richteten großen ^«n-Viele Menschen sind umgekommen. b""Ni,^l" Irrsinnige in Belgrad.) Mit '3l, fs "'Belgrader Eilzuge lam am 4. d. M., wie der illett ele« ' "" Belgrad berichtet wird, daselbst eine °"l dem U? D°n,e an, welche dem Polizei ° Commissär °l!en lerl,^"^^ "klärte, sie sei ein Nachkomme der N «^ V^en Zaren, ihr Sohn sei König von Serbien, lklührt , ""M, unverweilt in den königlichen Konal ^ losvtti ^"' ^" Polizei-Commissilr veranlasste ^lln. "^befvrderung der irrsinnigen Frau nach ^Wl1?^°l t e.) IuTäbris in Persien, wo infolge ^"una ! " Vrolmangel« Unzufriedenheit in der Äe-^llhen ^'^' lam e« letzten Samstag zu ernsten ^ilitiil' ^" revoltierende Vollshaufen wurde durch " Ter ll>"^ "^" zwanzig Personen gelobtet wur-!" lllnem??^ Generalkonsul verlangte Maßnahmen , heral>l.^"be. Derselbe versprach der Menge, auf 'kHllna?? ^^ Nrotpreises hinzuwitlen. Nach Be-l ^" der ^ /" Generalkonsul stellte der Gouverneur, " YusftH ^'^^ Thronerbe ist, eine Preisverringerung k°lt ^»' die Lage aber gestern vormittags unver- "l"n° ^ verlangte die Menge stürmisch die Ab-""l« c»ui ^ '"liuverneurs. Die Soldaten schössen aber-.. ^ ,A V°"shausen. "Mec u^'^^^lera in Russland.) In Wis« Misch« L^, ^°«"d (Russisch-Podolien) grassiert die "K d«r « ° ^r stark. Beide Orte liegen in der "^"nzstadt gbaraz. 2? l>"l b,n ! "^°^nräuber.) In der Nacht vom Utes«! " 24. Juli d. I. ist der Newyorl-Chicagoer »^""n «" °" 2ale Shore-Bahn von sechs maskierten ° ° Elldi« '" W°lde liegenden Station in Ohio, ? öl», »"?' ""»ehalten worden. Die Räuber erbeuteten bn 0 Von '^"«en einen Barbetrag von 8000 bis "kn u„d . ' ^" derselben Stelle wurde schon im Krn °nae^.^""^" I"W ein Zug von Nahn-^tltl. ^^lten und um beträchtliche Summen er- 8«,^^ und Provinzial-Nachrichten. k s- und Gewerbeknmmer in Laibach. Karl Luckmann berichtet H.?'" l,o?n .^" Kammer in Czernovitz, welche k>^İ>'ba2 ^k. Handelsministerium verwendete, >d« ^'"lnül <3?"°"fe. speciell Exporttarife, nur mit bin "' t)ie K 5 M""" "°" einem Jahre erstellt ^e> ^ndllz^".^"^^^ lich in einer gleichen ,?"raae w' ^ ^ k- Handelsministeriuni zu wenden. ^Ul^ud beigestimmt. >dHkt <'"merrach Johann V° umgart ner ^ ^ bein r. "sabe der Kammer in Leoben, ^'nl' das« ?'/^ben k. k. Handelsministerium ver- V "^te Mazselbe in geeigneter Weise dahin ^. bauten F ^ ^llfreie Einfuhr von im Au2- b'zi>"g des «V'Men durch eine entsprechende ^"tigz^e i. ?" I°U- und Monopolsordnung, j'< '"sft ech^^ "ne den Bedürfnissen der In- ilH und Andere Interpretation desselben ver- ^Hn I^H überhaupt die Interessen der Vater- ^ V ^bandbal,. ^^° msbesonders auch durch eine ^e^l. 3tr 5i ^ ^s Gesetzes vom 80. März 1873, ^en ^chiffz^, 7 be» den in Zukunft noch zu ver- ^et V"2 d e8 ^ " energischerer Weise qewahrt <> Gusher der Fall war. Die Section ^ts. , lvolle ^ gründet und beantragt: Die ^ lX^- ^- ^ I"ition der Leobener Kammer w" G/l ^ Kamm ! ^.""g wird angenommen. d'<5 «°ch Varth.Zitnik berichtet über ^h'"iir,^ bisher !ß/""mde Unteridria um Ver- ,7ge>i?e am i7 ^standenen vier Märkte um zwei 3> ^ ^t",ebr,m "i und 2. Juni jedes Jahres. ?' ^'"den 3 H l^^en sich die marktberech. 3'^ ^ bisher ^''3^lack, Sairach und Gereuth d ^te^ in n '' der Stadt Idria/dann in Unter- i '<^lnfoK,7^nden Gemeinden bestehenden h! i^li ^^lon^V"l genügen und das Ansuchen >^lich di?Z"! Standpunkte nicht begründet «?^n ^st an ,k5Uon der Ansicht der Bezirks- >ch' die H "no beantragt: Die Kammer wolle ^ txl. bs^ ^ Per y> ?2 der Märkte in Unteridria ^KH ^'ckft äs^"'°» wird angeuom,uen. ' ^^z"WntAn ^. entstanden war, wurde mittels Hydranten al«o löscht. . ZD Glatz, «. August. (Orig.-Tel.) Das in ^"'^ an der österreichischen Grenze errichtete Dem""' > p im Jahre 1870 gefallenen Preußen und Mel" ^ heute unter Betheiligung deutfcher und iM'l^! Kriegervereme eingeweiht. Die Festrede h"" ^ Tietje aus Neurode. Prinzregent Luitpold von fandte ein Begrüßungstelegramm. ,. A Rom, 6. August. (Orig.-Tel.) Die Ag"^ fani meldet, in keinem Blatte von Rom unv ^ finde sich eine Nachricht von der in auswäl'M' ^ tern gemeldeten Zahlungseinstellung der A^ de Sanlis in Neapel vor. _ . h^ Kopenhagen, L.August. (Orig.-Tel.) 2M.F ausgegebene Bulletin lautet: Der König vr' ^ die Nacht ganz ruhig. Die Schmerzen sind " ringer. ' aF Hongkong, «.August. (Orig.-Tel.) 2)" ,-der Opfer des Mordanfalles in Ku-TscheW ^ s,«! Fu-Tscheu an und wurden nachts beerdigt. .^< Gerüchte von weiteren Meutereien in der ^ Fu Tfcheu im Umlaufe.___________ Fiterarische^. ^F — (Die Donall als Völker weg), cM ". straße und Reiseroute. Von A. von Schweiger-LerA"" „ ^ circa 250 Abbildungen, darunter zahlreichen Vo""' ,^»', 5,0 Karten, letztere zum Theil in Farbendruck, In '" ^ 8^ zu »0 lr. Ausgabe in zehntägigen Zwischenra'M' ,^ A. Hartleben. Der gefeierte Strom, dessen ^, ^ft ^ Völlerleben eines großen Theiles von Europa "'7 ^l, Schriftthum behandelt worden ist, erfährt hier !""M'li>A< rufeneu Feder eine Darstellung von so umfassender'« ^M wie sie bisher nicht bestand. Das Wcrl wird 60 U"^^ umfassen und sich in die vier Hauptabschnitte gl»^"'!''.M ". logisch' naturwissenschaftlicher Theil, 2.) voraeM^ ^, historischer Theil, 3.) nautisch technischer Theil "'d "^H, der Theil. Man braucht nur die dem ersten H^ ^ Ot^A Inhaltsangabe zn überfliegen, »im die »lberwältigen sg^ dieses Wcrlcs zu erlenuen. Wir wussten leine "' ' Ml ^ Behandlung irgendeines anderen Stromes zn nenne«' , Zü^ nur annähernd ein so eingehendes und so gründl>A > ^," gewidmet worden ist. lind der herrliche Strom ve" ^„nß ^ es den Anschein hat, wird das Werl in Mr '""^^ zügliches bieten. Die Illustriernng ist sehr schön um ^ l> Indem wir uns vorbehalten, mit dein ssortschrwM ^,, rungsausgabe der interessanten Publication "">^',,md^ holt zurültznlommen, tonnen wir dieselbe aus «" >^ liegenden Probe nur anf das wärmste empfehlen^.—^ Aligeloiltluclle Fremde. ^ Hotel Stadt Wien. , ^ H'^^ Kslte., Wien. — Minye. Fabrilsbesiher, Paris, ^.««l,^ Prag. — Tomicich, Kfm., Trieft. — Globing, AH, ^ bürg. — Radl, Ingenieur, Leibnitz, — Eigner, ^l-^ — Wagner, Privat, Lienz. - Wratoschil, M)""" M..Trilbau. ,.«, Hotel Elefant. ^ec! ^M Am b. August. Engelbrecht. Privatier, s- ^^»l, D Kfm., Wien. — Benco s. Familie, StrupP«. ^ D»^, Trieft. — Dejal. l. l. Liuieuschisfslientenaut. Po^n, <> Kfm., Agram. -Schwalb. Staatsanwalt. NentH" s W^ Priester, Mlanuau. -«richer, Kfm., Graz. ^PH,»"A s. Familie, Lovrana.—Rossi, Kfm., Venedig. ^'>,,,oilt>,"' I' s. Nichte, Sagor. - Kern. Ksm.. Linz. - '"Oil«' Rouigno. - Preuc, Ing.. s. Frau. Prag. ^7.^ « Limt,, Görz. - Fischer, Kfm,, Budapest. - ^ §^ Marburg. - Christl, Kfm., Saaz. - ^"ss» hos>" ,<»' s. Frau, Seiseuberg. — Possel, l. l. Lieut., Sch'U^t^/ Am 6, August. Dr. St^rnil, GlMnas'^, Z<' bürg. — Trula, Oeschäftsleiter, „ud Mau«, ^W^!> Dr. Deuerling. Oymnasial> Director, s. Sohn. ^ M^L Vrbanic, Privat, s. Familie, Karlovac. — Maroy^t'^ disca bei Wrz. - u. Cäsar. k. u. t. Hauptuiaun,'",^,el^ Graz. — Katuic, Priester, Podstenje. — Pollal, » A» uud Hilchc, Kfm., Magdeburg. — Dugolin, P" ^gl'. O — Marlovic, l. u, t. Rittmeister, Sarajevo. ^^.^ ^ F^ s. Frau. Vreß. - Salom. Kfm., Trieft. - AH. 1>X Kfltc., Wien. — Zawornil, Privat, f. Frau, '"»«,„„'"A wa!o, Rsd., Schlaining (Ungarn). — stiucoudo, ^stcl.^' — Davorin, Verwalter. Belgrad. — Gregor"^ H, l^/ — Bajluschev, Forstinspector, Bulgarien. ^ .A» ^ "^/ Lang (Ungarn). — Callia, Privat, Haidensm«' Forstmeister, Hammerstiel, _______ Verstorbene. ,?5l Im Spit ale: ^M'"' ,.' Am 3. Aug u st. Agues Valja'>ec, '"" p> Tuberculose. ^stwh"" ^/ A m 4. A u g u st. Margarelha Pirnat, ^" ^^ Darnllatarrh. ^^Mil!'/ Meteorologische Oeobachtllillien^w^^F R -l ^! ft! «,. «.^'D ^ S>« 5» An wi»d "' / ' heit^'.! 9 »Ab, 732« 17 4 l W. schwach^^M ^ ^ ' 7.17 II.Mg.^ 733'9 , 13 8 ! NNQMvacl) ^ l?' ^. Das Tagcsmitlel der gestrigen Temper ^,/ l'?" unter dem Normale. ' -^" ^'i^^ «li. Der Niederschlaq ist in der ^ stellt, Es ist 3-4 zu streiche» uud ll^^!^^«»^ Verantwortlicher Redacteur: Julius Oh"'"" Ritter von Wissehr-b. l ^^cher Zeitung Nr. 179______________________________________1555 7 August 1395. Course an der Wiener Börse vom 6. August 1893. «««de« „Menen Coursblane z°,^°"«.Anl»h,n. Velb Na« '^«>enver,°^'' ' 1U0-95 10115 .^ .. l »,^.".N" suti Wi 05 101 25 ^ i°, °""°se . »ü„ fl. li.1 o» 152 l>0 ^ " " ^,?°nze 50« l, ,54- 155 - ^tt, "«>°!e . . ,uu ^, 1»HÜU1»6 50 ^° L'" ^«nl!' !"""!«< l" 40 l«2 bo ' b'°, b,!""^°ne>.N°m. 101 lw »öl 5.0 u^7°nw. steller!, °H----------- ^ "'-^'ttr.Nom. . ,00-10 10, K. '"'^5^, " ^' fl «M. »83 75 2L475 Geld Ware «om Gtoot« znr Zahlung übernommene uttsenb.'Pslvr.' vbli --- bto bto. per Ultimo .... 122 95 12» li, bto. Rente in Kronenwähr., 4°/«, steuerfrei flir200KruiienNom 100— 100-20 4«/„ dto, dtu. per Ultimo . . 100 - 100-20 bto.St.T,«ll,Eold1N0st.,4>/,°/n l24 55 125-50 bto, dto. Silber IN» fi,, 4»/,"/., 102-85 103 U5 bto. Staat« Obli«, (Ung. 0Nb.) 0, I. 187«, 5°/„..... 122—122 80 bto.4>/,°/nSchanlregal «Il>l,Ob!. 101 80 102-3» bto. Pram.slnl. ll im st, il, W, 15? ?!> 158-75 bto, bto. i^ 50 st. U.W. I5?-.',0 l58t>n Theiß Reg. Lose 4°/n 100 ft. . 145-75 14Ü 25 Grundentl.«Gbllglltionen (für 100 ft. CM.). ü°/o galiztsche......—-— —— 5°/, nleberosterrelchlsche . . . 109 75 —--4°/„ lroatlsche und slavonische , »»-75 -----4»/<, ungarische (IM) si, 0.W,) . 9840 99^0 Andere össentl. Anlehen. Donau-Rt-g.-L°!e 5«/„ , . . . 130 50 131-^ dto. -Anleihe 1878 . . 1U7-5010U-H0 Anlehen der Stabt Vorz. . . 112- —-— »lnlehe» d, Etaotgemeinbe Wien I0«- - 10?--llnlehen d, Stadtgemeind? Wien (Silber ober Void) , . . . 130 5« 131 50 Prämien Aul, b. Etadtam, Wien 171 — 172 - Äörsedau «nlehei,, verlosb, b°/» 101 — Il'ü- - 4<>/o »rainer llanbe« Anlehcn . »8 25 — — Velb Ware ßsandbrl,s» (füriWft.). Vodcr, allg. i!st.lnüU I,vl,4°/,». I^u 75 121 ?b d»°. .. „ inb0 ,. 4«/„ — — —- dlo. „ „ tn bo „ 4°/„ »9»0 1UU?0 dtll. Prüm-Tchldv, 3°/ I.Em. «18- 118 50 dto. dto. 8°/.„ II. ide«'ht,p,-Unst,4°/u 100 — 100-80 0est, »mg, Vanl verl. 4'/,°/» , .-——-— dtll, dto. „ 4°/„ . . 1U0-4U 101 20 dtll. dto, 50Mr. ,, 4°/l> . . 100-40 101 2N Span-asse, l,öst.,8»I. ü»/,°/o vl. 101-L0 —-— Pli«lital«.Vbli8»«on»n (liir 100 fl,). sferbinanbs Ätordbahi, Em. I88N 100-80 1U1'80 Oesterr, Nordwestbahn . . . 112 — 1I2-W Etaalsuah»....... 225— —-- EÜdvahn il 3°/,...... 1702« 171 20 bto, tl 5°/u..... 132 — 13250 Ung'galiz. Vllhn..... 10l>-?5 1»» 75 4°/>, Unterlrainer «ahnen . , V9'00 10!»-— Divers» z«s» (per Stück). Budapest Äastlica (Pombau) . 8 - 82ü Creditluse 100 f!...... 2o«-25 20« 25 Clary Lose 40 st. CM. . . . 58'- > «0-- 4»^Do»ll,l Dll,Npfsch,I0»flCM. I46-- 15«.. Ofener Lose 40 ft...... «i-— «,50 Palsfl, Lose 40 st, LM, . . . «1-— ßll-- «otheiiKreuz.orst.Ves. v., 10fi. 17 50 l«- Mothen Kreuz, Una, Ocs, v.. 5 fi. 1140 II 70 Nudolph Lose 10 ft..... 23-50 24 50 Talin-Lose 40 fl. CM. , , . 70-— 71 — St.'Genois-Luse 40 fl, CM. , ?2-b0 73 60 Waldsteii, Lose 20 fl, CM, , , bll'— 55-— WindlsctMcch Lose 20 fl. CM. . —-— —-— Gsw.-Nch.d,3",«Prüm. Gchulbv, b, Äod?l!mdIlllllstaN,I.C-lN, . 1S-25 20l5 dto. dlo. U. Em. 188», . . W— »1 — Lalbacher Lose...... L8'— 23 50 »«lb Na» (per S«ü«l). Anglo vest. Va»l »00 fi. /<, ,,0esl.,2U0 si, 25°/^ V. 102 — 103 .. Länderlillnl, vest,, 200 ft, . . »7N-5U 277' - Oesteir-ungar. «ant, «00 fl, . 1075 «07» Unlonbanl 200 st...... 34» - 850'- Verlehribanl, «ll«., 140 ft. . 185— 18?-- ANien vun Transport« Mnternehmungtn (pei Siucl). Albrecht Äahn 200 ft, Sllber . —-- —'- «uiftg lepl, Elsenl,, 300 ft. . . i?6L 1VL5 «ohm. «orbbahn 150 fi, . , »»8 — 300 — dio. Westbahn 200 ft, . . .achcrE,'A,20Nfl.<3. 87-25 88-sserdiiiülibz^iordb, lN00ft,CM. 35L0 35<5 Lemb-Czernoni, Iassy-Eisenb.-Vesellschaft 2W st, S. , . . »24 — 326--Lloyd, vest., Trieft, 500 ft. CM. 555-— 5i,8--Oesterr. Nordwestb,2U» fl, ö. , 294!,0 29ü50 bto, dtll, (lit. U) 200 ft. I. 29L-75 297 25 PragDlixer Elsenb. 150 st. L. , 101 —102 — Siebenbiirger Eisenbahn, Hrste —--- - '— Staatseiscnbnh» 200 ft. S. . . 420-70 421 2^ Sübbahn 200 ft. T..... 110 »w 111 10 Sübnordd, «erb.-Ä. 200 ft. CM. 224-— 225,- Tramway Ges., Wr.,17»fl.ü.W. 540 — 542 — btll. Lm. 1887.20NN. . . . —-— —-— «eld W»« liamw»y-«ej., »ieueWr., Prio- ritätt'Nctien 10N fi. . . . 10z» 50 in — Ung.Hallz. Visenb. 200 ft. wilder 2U8 7b «0» 2b Ung.Weftb.(Na»b'Vra02Alli»n (per Stüll). «auzes., «ll«. üft., 100 fi. , . I14-—1,5 50 ltgpdier Visen' und StahlInd. li, Wien !00 fi..... 74 — ?« »0 «tiseubahnw.Leihg.. L^ste, 80 ft. 131-- 13« - ..Elbemilhl". Papirrf. u.«. ». oc-. ?0 — Llesinze» Ävauerel 100 fi. . . 12050 121 — Monla» «esellsch., vest, »alpine 93 »li «4 »0 Prazer ltlse» Ind. Ges. 200 ft. 712 — 7ib 2t, ^»alao Tarj. Etelnlohlen 60 fi. 723-— ?L8 — „Schlöalmilhl", Papierf., 20« fi. 2I4'?5 »18 — ..Steurerm.", Papiers, u. «, «. 168-50 123'bO Trifailer Nohlenw.' Ges. 70 ss. 179-. - 18U — Waffen,. G„Oe!l.!l>Wie». 100«. «5»-- 3L0-— Waggon Leihanst.. «li«.. in Pest, 80 si......... 530 - s.3L - Wr. «augejelljchafl 100 ft. . . 137 50 i«8 50 Wienerbergergltgel-UctienVef. 358 — « Steinkohlen-, Holz- und Ziegelei Geschäft fUf:icheruVmaierter Weise fortsahre und l)ifle meiue P.T.Kunden unter '^'^teten a flOll'Pter und reeller Bedienung um Zuweisung ihrer ge-Ufträee- (3400) 3-1 Hochachtend , Johanna Jreo /0jjä ^S>-^ RudolfBbahnatraBBe Nr. 8. ..äSÄ 7 >< n!* S v? Pravice z» ter" MQl postavil se je skrbnikom na Gin Jurij Dolenc iz Stirpnika in rok v skrajSano raz-pravo odredil na 2 7. avgusta 1895 ob 8. uri dopoldne pri t.em sodisèi. To se naznanja toženi zapu^èini 7. navajanjein na § 18. «krajsane post, in 891. o. s. r. C. kr. okrajno sodiäce v Skofjiloki 28. julija 1895. Brauer-Akademie xu Worms. Das Unterrichlsprogramm für den nächsten Cursus zu erhalten durch (.1402) 3—1 die Direction »¦•• Schneider. Kundmachung. Der ergebenst Gefertigte bringt zur allgemeinen Kenntnis, dass er unter seinem Namen Hafnermeister und Privilegiums - Besitzer die Oefenniedeiiage der ehemaligen Firma L. k C. Hardtmutli VW" in Graz, Tegetthoffgasse Nr. 6 "Wl weiterführen wird, da seihe durch den Gefertigten käuflich erworben wurde , und zwar nachdem derselbe nunmehr in keiner Weise gebunden ist, eine weit grössere Auswahl der vorzüglichsten Fabrikate zu billigeren Preisen zu bieten in der Lage ist. Auf Grund meiner zehnjährigen und vielseitigen Erfahrungen als alleiniger technischer Loiter der Firma