» Ii II I!,!»,« «w I p,«i» vin 1 so 74. Iskrgsng »»r.» 6«n 12.1ttnn«r 1SS4 «va»»»«,»»» «,,»«»»«» SGi»k«n»«td»^ »te. Z670> »«'«le V»i-tu,!tui»v uno S^teditniottsf«« "»Wni5d«i> »l, 2024» Wl^kllvv^ «z «- i« SK0»« ^ÜvtuXUGA »t Vll^ ck»« «OWM. »«».«»«», »?«a« H»»t«n0 «««C z» s1>M«»ii»»i ' tzt» » «» Raridiim Mma Gmsatton in Varls Neue ouffeyenerregende Derbaftungen / Das GchiSsal der Itegierung Ghau-temp< auf der Messerschneide / Der tlnterwchungsrichter hat jetzt das Wvii ^!>s Königspaor wieder in Beograd a x, rc b, N. Jan »er. S. A!. König Alexander und M. die ^'^iiigtn sind heute um » Ul?, rzli» th?r '^-c ' hicduug nach B ibge- i.'ist. Nuut!u nach LissabLn '»ersetzt. Prag, !v. Jänner. Me aus )iom bc ivird. wurde der bisherige Präger '.'^untill-z Peter C j r i a c i in z^leicher < it^cn'ci^aft naä) Lissabon verseht. Er mird 'i^'lMlt nicht mehr auf seinen Prager Pt)sten >iiirüclkchren. Wie erinnerlich, wurde seiner-^lüit Cirinci über Wunsch der tschcchoilot^iaki-'ch'n Negie^ung zur Berichterstattung nach 'lrm beru'cn. da in einer Prcssekundx^ebun!? Nuntius eine un^^ulässisie Einmischung !il ^^ie lnnon^n Vorhöltnisse der Tschech.^>sc>-a'ci gesehen wurde. Ter Vatikan hat dein ^landpunN der Präger Negil'rung nunmeln' 'iic-'sinun? qi!lral>.".l uird wird dahoi- o'iri.ici nicht mehr nach Prag zurückkehren lassen. i.'lsrifareise Prinzen Georq von England. !.'o n'!>r. n, !0. Jänner. Ter 31 jährige, iüil^?^te -<'l?u d^'c. c'ngli'chen »>"'ulgspaarc's Priuz c^>corg ivird am IL). Jönner .?in'.' längere Ni'ise uach Afrita alUreteu, die sich otira ül'?r 3 Mvnate auvdesinen wird. Ter Priu^^, dessen einen nichtamtlichen Charakter hat, begibt sich zunächst nach >iavstadt. Ju Z^.'rbindung uiit den Ltudien, die d^'r Prinz dort betreiben wird, will ein ^' erücht schon jet,,t wissen, das; Prinz <^^org der .^uküuftii'e ^^ouverneur iwn ^itdafrika mcrdcu 'vll. Ter Prinz wird ausserdem 0l)rei,gasr zahlreich^'r Ztädte sein und auch d'.L b?rl!sinNcn Tiainantenselder vlin Kiul-lerleii an'such.'n. Tic Riickrehr diirfle am !l>. '.'lpri! ersteigen. Parks, ll. Jänner. Der «it der KlSrims des Mnautsüm-dals von Vayonn« bezw. der StavttlG-«ffSre betraute Untersuchungsrichter h«t gestern nachts drei neue Anklagen erhoben, die die größte Sensation der Pariser Oeffentlichkeit bilden. gunSchft hat der Untersuchungsrichter die Ausübung der parlamentarischen J««unitöt fiir den Pariser radilalsojiaiipischen Deputierten und Rechtsanwalt Vonnoreanx angefordert. Vonnoreanx «ar der Rechtsvertreter des Milliardenbetrügers, der, wie bereits berichtet, die letzte lkammer-«ahl für die Linke sinanzierte. Ausjierdem war der genannte Abgeordnete insbesondere bei dem Vetrup mit den nngarisihen vptantentitres betes^ig». Der Untersuchui^gsrichter hat ferne» die Verhaftung de? Direktors der „Volon» te", D u b a r r 1, angeordnet. Dubarry spielte in der Pariser ^Journalistik eine ganz hervorragende Rolle. Der nächftt Hastbefehl wurde gexen den ehemaligen Direktor der „Liberte", Camille A q. n a r d, erlassen. In journalistischen Kreisen haben die beiden Verhaftungen unge. henres Aussehen erreg». Dies gilt insbe. sondere sür Dubarry, der als einer der Prominentepe» Schrittmacher des gegenwärtigen Regimes galt. Das Schicksal der Regierung hängt von der heute beginnenden Kammerdebattc über den StaviSty-Skandal ab. Die Inter-pelationSdebatte dürfte sich bis SamStag in die LLnge ziehen. Nicht nur die Oes« sentlichkeit, die durch die Presse täglich neuen Rährftoss siir ihren Unwillen geliefert erhAt, sondern auch die Kammer ift mit höchster Spannmlg geladen. Ehau-temps dürft« noch im Laufe des heutigen SpätuaaMlittagS eine dezidierte Erklärung des Kabinetts »ckgel^en, in der die energischesten Masjuahuien zur restlosen Märung der Affäre angekündigt werden. P a r l 1l. Jänuei. . Die Sensation des Tages ist in dcl Ztavifty'Affäre die Z^eststellung einiacr Blätter, daß der in die Ttamsly-Ass^t: verwickelte Pariser raditalfozialistisch. Deputierte B o n n e r e a u mit dem Ministerpräsidenten Chauten^ps verschwägert ist. Der bekannte Journalist T u-ba r r y l)at von Ttavisk») 2 Millionen i?rant» erhalten. Z^iir den Polizeiprafet-ten C h i a p p e ist ermiejeu, das; er mi» Staoifky zu speisen pjlegte und sein intimster ?^reund geniesen ist. ?llc, man den Biirgermeister von Payonne, <. a r a t, mit Tissier konfrontierte, irte dieser, daß Ytarat die Verklindnngen zwisch?»» Stavisky und den hizchsten politischen denträgern der Republik hergestellt Haie. Aufruhr in Oesterreich Schwere Ausschreitiingen politischer?tatnr allerorts / Straßcn-kämpfe in KIaqenslirt / Die ?tationalsozialisten in der Offensive W i e n, 11. Jänner. Die Regierung lzat ein Kommunique« erlassen, aus dem hervorgeht, daß im gan« zen Bundesgebiet eine Aufruhrbewegung gegen die Gtoatsautorität ansgeSrochen ist. Im Kommuuiquee wird ofsen aus die Nationalsozialisten hingewiesen, die in dett von den .Heimwehren errichteten Arbeitsdienstlagern Revolten in Szene gefetzt ha' den Go verliehen in Gtrehm im Burgenland einige Hundert Arbeitsdienstler mit einer Halenkreuzflagge au der Spitze das Lager und konnten nur mit Miih« von der Polizei zersprengt werden. Eine zweite Gruppe von 39l^ Mann zog mit einer Haken» kreuzslagge gegen die ungarische Grenze, tvo sich ein Kamps mit l^r ungarischen Erenzgendarmerie entspann. In einem Bkbeiwyss um das Monftrum von Lo Arbeitstager bei Wien rotteten sich ZW Mann zufammen und schritten unter Ab-fingung des Horst Wessel-Liedes und un^ ter Vorantragung der Hakenkreuzfahne gegen die Stadt. Auf der Reichsbrücke kam es zu einer Schießerei mit der avisierten Polizei, in deren Perlause mehrere Teilneh-mer verletzt wurden. Die größten Unru-hen waren aber in Kärnten, wo in Klagen-furt zwei Demonstranten erfchoffen und Z Personen schwer verletzt wurden. Zu tu-multöfen AnSfchreitungen kam es insbesondere in Villach, wo erst nach Eintreffen von Polizeiverstärkungen die Ruhe hergestellt werden konnte. Ueberall wurden auch Bomben geworfen, die aber kein Meufchen-leben forderten. Die Lage der Regierung ift sozusagen hoffnungslos. Niemand glaubt mehr au die Stabilität der Regierung. Jagdreise des Bruders de^ ungarifcheu ReichSverweferS. N u d a p e ft, l0. Jänner. Der jüngere 'Bruder des NeichSverwesers, Eugen v. .yor-thy, hat Budapest verlassen, um sich nach Jn- dochina zur ttroßmildjagd zu begcö.^n. (rugcn v. .Horilju ist ein bekannt. Afrikaiäger. Tr er klärte uoi seiner Äkireise, das; er ('»iesmal hauptsächlich Eleyhauten^ Bi'n'sel ur.l'» ?ige' und zwar ohne jede '^^egleitung jagen Eine Tchlacht mit Schmugglern an der tiir» tischen Grenze. A n t ll r a, 1l). Jänner. Zu einer !3chla6it nur Schmugglern kam es an d.:r 5üdgrenze i'er T'i'irkei. Eine Ableilung Grenzpoli.^ei niollte die Einsilhrung vvn Tchnluggelwaren nach d. Türkei vereiteln, es taui zn einer Schießerei, wvbei 4 Cchnniggler getlitet und 7t ve: hastet wu'd-'n. Ten 5k's daten fielen grvi^e Warenniengen in .'^?ände. Börsenberichte Z ü r i 11. Jänner. Devisen: Parii^ Lond^^n ?kemnnr? Ma- land :?7.12, Prag 1')..'U, .'»7.5.''. V^rsin ^ j u b l s a n a, ll. ;>ännel. Devisen: Berlin 13^^.5)5.—>7. London Newyn:.' Sck)eck Pc,ri.> W.44. Prag !70.01—170..''7, ^ricst —.A)?.'),?, i)sterr. ^-chilling U.15. Massenhinrichtungen in SowjetruKIanb Weqni „Diebstahls" des „staatlichen" Getreides / 2-! amte und viele Äaueru justifiziert i! ^ die i»! o»'sche»' gl e t h e r e snnden wulde. unier>ucht mit einer Llipe die Reste einer L o n d o n, 11. ^^änner. Ti^' > . ul e s" beri6)tet im ,'^uslumneil-! üngc ulit den '.Picidungen über die schreck» ichen ^jltstüllde in der winterl!ck).'n Getreide-ersergnng der «c'wietunion. daß iZl hahe ^liwjetsnntiionäre, die mit der lsebi'riva-chung der (^treidevorräte in Zentralrusz-land betraut nxiren, auf l^rntib der Anklag? auf „Dieb'sxlhl" des „staatlichen Getreides" zuln Tode verurteilt ul«d erschossen wurden. ^u Wirklichkeit halleni>ie.^i^wjenu ..^nar? deu 'dauern die uc'i verdienen bjetre'^i'-Vorräte zurückbelassen, um sie vc^r !^e!n 5)un gerte-dc zu beiiral)icn. ÄliZ^ (5nlgrlt für d ex' meniÄMfreundliche ^Einstellung '.rurde ihnen die Kugel der ^sckela zuleil. Äui;er i'en ge. nannten Veciinten wurden viele Vliuern in diesem ,'^ttsamnleuk,linge auf lv.runl' des I'e-kretcs vom 7. Mai lV2 l^or die selbsl anv. geschaufelten Grül'er gestallt und erschossen. Das Königspaar im Kinderhott Der D>ak J» «. der ZUtniGw. 3 agreb, 10. Jänner, »m «ednrtstage J. «. der ««V» f«ch i» SMttschen «i«derhort a»s der Selft« eesto ewe überaits gelungene Awöernorftel-lung statt, der I. M. die «»nißin und S. M. der SSnig beiwohnte». S. K. der Söniß spen dete siir die armen Mnder in hochherzigster Weise deu Betrag von .?0.V00 Ditmr. Dos Herrscherpaar war Gegenstand rijhre«d»herz-sicher Ovationen. Z agrc b, w. Iälmer. ). M. die »itnigin emPfing anläs»lich MeÄ Geburtstages eine Vtentze von ylüS. wiinschen von einzelnen Persönlichkeiten, Vereinen und Korporatwnen aus allen Teilen des Staates. Ueber Lllerhiichsten Ans' trag dankt die »abinettSkanzlei S. M. des «nigs sür die Beweise der Ergebenheit nnd die schönen Wasche, die aus diese« Anlasse I. M. der üttnigin itbermittelt wurden. (Aus der Kabinettssan^lei S. M. des Kiiniq^ in Zagred). Die neue vftemichische Verfassung A i e n, il) Jänner Der mit der ?^ertig-«wllung der ikeucn Acrsassunfl beauftragte Ministor und Landeshauptmann von Vorarlberg Dr. Ender ist heute vormittags in Wien eiiiqelroffen. Er brachte seinen Ber-fassuncisreformcntmnrs fertig mit. ist mittags bl'im Bllndeskanzler Dr. D o l l s u i; ^u «lner längere!, Aussprache erschienen und deil Entwurf der Bersassungsreform denk '.'Bundeskanzler vor, um allfällige Mei-^mngen des Kanzlers über etwaige Aende-mngen in Einzelfraqen entgegenznnehmen. Das hervorstechendste Merkinal des Eni-wlirses l"ner ständischen Berfasiung besteht, wie von unterrichteter Seite mitgeteilt wird, dann, das' der sogenannte „B o l l s r a t", der in: ursprii»glichen Entwurf aufgeschrie-ne,l niar, im jetzigen Entwurf nicht mehr voclommt, sondern durch eine Kultur-? a nl ut e r ersetzt wird, die auf breitester Basiu Vertreter aller erfaßt, die an der Er-.;iclzung beteiligt sind, darunter selbstverständlich auch die Elternschaft und die Vertreter der freien Berufe. Am Grundsatz des F ö d e r n l i s Nl u s, das heißt des Bun-desstyates, wird auch in der neuen Verfassung festgel)alten. Dieselbe verfassungsmäßige ständisäie Ordnung, wie in denl Ausbau des Bundes, wird auch in den einzelnen Bundesländern durchgeführt. Die Entscheidung nber den Entwurf liegt /Zunächst l)eim Bundeskanzler, dann wird sich iiuch der Ministerrat damit befassen. Dies wird uoroussichili6) noch in der zweiten Jän nerlialste der ^all sein. Ueber den forniellen vfrwisnngsnlästigen Weg der ^ntrastsetzung der Nt'w'n Verfassung lint sich der Bundes-ianzler die Entscheidung selbst vorbehalten. Xatorescus SchwlerMVen Die antisemitische Welle auf den Universitäten nicht abfteebbt / TitnleScn hat das Aubenvortesenille übelnommen / Tie.Eiseine Garde* und ihre Rolle w der rumünisct'en Politik Bukarest, l0. Jänner. Die politische Lage in Rumänien ist trod der Ernennung des Liberalen Tatare Zcu zum Ministerpräsidenten noch immer nicht geklärt. Tvs größte Ereignis der letzten Tage war die Audienz T i t u l e s c u S in Ti-naia. Der Außenminister kam gehernl in einem scharf bewachten Auto, in das er auf einer keinen statwn einstieg, zum Si>nig in Audienz. Sogar die hohen Beamten des Außenministeriums wußten nichts von dieser Audienz» man sieht Titulescu auch in Bukarest ntck^ mehr ^fentlich umher-ichon, da er angeblich auf der Lifte jener Personen stehe, die die saichistische „Gavda de Fer„ töten wolle. Unter den Personen, deren Tötung die Eiierne Garde beschlossen haben soll, befindet sich auch die bekannte ^üdin Frau Lupestu. die in der rumänischen Politik eine bedeutsame Rolle spielt. In dieser Krise spielt die Persönlichkeit des Außenministers TituleScu eine aanz besondere Rolle. Bekanntlich hatte Titulescu i?om rwuen Ministerpräsidenten TatareScu nach der baldigen Verabschiedung Angelestus einschneidende personelle Veränderungen in, neuen Kabinett gefordei^t. Atckelle dec' Kriegs Ministers Uica Mtrde t^neral Jone! Anto-nescu erna^mt. wichtige Veränderungen wur den auch in der Polizei und Gendarmerie getroffen. TatareScu sah nch gezwungen, die !!^dingun^?cn Titulestus anzunelimen, die auf eine Zprengimg der Wmarilla hinausliefen. Butare sl, w. Jänner. Rador berichtet: Nach einer zweistündigen Audienz wurde Außenminister Titu! eScu heute in Anwesenheit Mii?''» ->'-iiiden-ten 'Tcn '^lereidigt. Bukarest, lO. Jänner. Die Schwierigkeiten deS neuen Kabinetts TatareScu find zunächst auf das Umfich-greifen der Ideen der „Garda de Fer" zurück zuführen, die gewissermaßen zum Schrecken der liberalen Politiker geworden ist. Nach vertraulichen Informationen wurden tlach dem Attentat auf Duoa nicht weniger als 6000 Mtglieder der faschistischen Orsanisa-tion verhastet. Die mersten Verhafteten sind Studenten, doch befinden sich darunter sehr viele Gerstliche, Schriftsteller, Lehrer usw. Auch viele Familienmitglieder der Berhai« teten wurden in .f>aft genommen. Es ist aber der Polizei noch nicht gelungen, der Tiser» ncn Varde nachzuweisen, daß faktisch eine KonskriptionSliste bestanden ho^. Sicher ist, daß der Führer der Eisernen Ga:^, Selea C 11 d r e a n u. in einer Versammlung den Tod der Frau Lupescu angekündigt hat. da diese es gewesen sei, die durck ilire Beziehun» gen die Machtergreifung der L'rberalen for» ciert hat. Die liberale Partei stellt gewisser-mas;eu den Schutzwall gegen die antisemitische Garde dar, so daß die Entwicklung der Tinge für federmann begreiflich erscheint. Nun will dte Regierung die Verhafteten nicht in Freiheit setzen, weil man neue Attentate defürchtet. ES ist der Polizei auch nicht ge-lun^lüi, den FaMsten^ührer Ce^reanu zu verhaften, der sich inr Lande bei seinen Freunden verborgen hält. Die Berha^tungeil werden im ganzen Lande fortaeietzt. Anläßl'ch der gestrigen Eri^ffnung d.'r Bukarester Universität konnte man die Feststellung machen, daß die Studenten demonitrativ das Abzei6)en '^er antisemitischen Lina trugen, obzwar die Bebörds ein dieSbezüflliche-i Verbot erl'?ß. Di^' ^reun de CodreanuS erklären, daß der Adiutant Eodreanus, C i u n e t t i. von der Polizei ermordet und insgelieim begraben worden sei. Freitag, den 12. JSnner l9Z4 fordert heute den Rücktritt des Pariser Po-lizeipräfekten Ehiappe. Die Neosozial^sten fordern ein Kabinett der starken dand. ^m Justizministerium wird jetzt eili.'st ein Gesetzentwurf ausgearbeitet, der in .Hinkunft gewisse Operationen mit Wertpapieren verhindern soll. In erster Linie soll der Verkauf und Ankauf von Wertpapieren durch Agen' ten untersagt werden. P a r i S. l0. Jänner. Mit Rückficht auf den Aufruf der „Action ^^ncaise^, die BevölkelUi.^^ möge ?oi.- dem Äammergebäude gegen die Regierung in der Stavisky-Affäre demonstrieren, besetzte die Polizei alle Straßenzüge um das Palais Bonrbon. Nach langer .^eit sah man vor dem Parlamentsgebäude wieder Maschinengewehre in Bereitschaft. Jsder Passant wird gründlichst zur AuSweislelstung verhalten. Trotz diesen Sicherheitsmaßnahinen kam eS in der Nähe der Kammer zu turbulenten Demonstrationen, an denen sich S5.Y00 Menschen beteiligten. Es wurden über 200 Verhaftungen vorgenommen. Joden Moment schien es, daß ein Blutbad beginnen werde. Die Demonstranten rissen Pflastersteine au^ und bewarfen damit die Polizei. Der spanisch« «eueral Ganwrjo stungShaft oeemetellt. zv Fe' Paris, 10. Iä Der Donnerstag kann für die ohnebin etnxis schivächliche Regierung Chautemps gefährlick) werden. Man envartel eine stürmische Sikung der Kaminer, div einzig und allein der Affäre S t a-viskv gewidmet sein wird, außerdem aber auch der Eisenbahnkatastrophe von Lagn i). Wie verlmltet, soll ein großer parlamentarischer Unteriu6)ungsaus»6mß gebildet werden, der die Z6>ill-d dei: Verantwortlichen sostzu-stellen un^ die Schuldigen au^ den Reihen der 'Lvlitiker dem l^ericht zu überqelvn hätte. ?cur auf diese Weise - glaubt man allgemein — könne die ungeheure Erreguitg Stavi<»v am Strand Stumi im Palais Bourbon In Emartnna der hkutlaen Jntervellationen liber die Affäre Stavisky / Die Neosozialisten fordern ein Kabinett der starten Hand abgedämpft werden, die ganz Frankreich ergriffen hat. Die unter Führung DeatS und Renandels stellende,: Neoioz'ali. sien haben eine jcharie Interpellation in der Staristii-Affäre auö.Mrbeitot. Die Radikalen wollen die schärfsten Strafen für die schuldigen bemüragen. I P a r i s, lv. Jänner. ' In politischen.^kreisen sieht man dem morgigen JnterpellationSsturm mit Besorgnis entgegen. Die Aussichten der Regierung sind nicht gerade die bebten. Die Existenz deS .^'a-! Ittnetts wird vor allem datwn abhänaen, wie^ sich die Sozialisten zu der Aifäre stellen werden. Der Sozialisteirfübrer Leon Blum Der General, der mit mehreren anderen Offizieren wegen Teilnahme am Aufstand im August l933 vor Gericht stand, wurde zu Festungshaft verurteUt. Saarfrage vor dem DMerbundrat Genf, 10. Jänner. Das Völkerbundsekretariat veröffentlicht heute zum erstenuial vor einer Ratstagung ein ausführliches Dokument über die Tages-ordnung der bevorstehenden VölterbundratS Versammlung. Der weitaus größte Teil des Dokumentes ist dem Saarproblem gewidmet. Die Veröffentlichung darüber erinnert u. a. daran, daß geinäß den Vorschriften des Berfailler Vertrages nach Ablauf eines Zeit raumes von lö Jahren von der Inkraftsetzung des Versailler Vertrages an die VolkS^ abstimnlung im Saargebiet stattfinden inuß. Die Abstimmung wird nach Gemeinden oder Japan holt sich die Mongolei Ungeheure Erreftunk in Moskau / VoroZilov ist sür, Mololov gegen einkn Pröventivkrieg gegen Japan Der Hochstapler stzielt mit einem setner Killder vergnügt am Strand. ...... N a n t i n g, 10. Jänner. Die iapattischen Streitkräfte dringen mit deutlichen Okkupationsabsichten immer weiter in die Gebiete der chinesischen Mongolei vor. Besonders lebliaft sind die japanischen Offensivoperationen in der mongolischen Pro vinz Tscharhar. Jetzt haben japanische Trup-!penleile die neutrlüe Zone um Peking be-setzt, und zwar entgegeil den Bestimmungen ! des vorjährigen Massenstillstandsabkommens ' lnit der chinesischen Regierung. Sie besetzten die Ziedlutig Gujuan zivischen Dolonor und .^lialgan, wo sie jetzt einen Flugplatz einrichten. Es besteht die Gefahr, daß .Äalgail schon in einigen Tagen in ihre Hände gelangt. Tie ! ungeheure Tragweite dieser Eroberung liegt darin, daß in diesein Moment die Verbindung zwischen und ^s^eting in japa-ltijchen Häitden sich befinden wird. M o s k a u, l0. Jänner. In MoStau herrsöit angesichts der ungeheuren Betriebsamkeit der japanischen Diplomatie große Erregung. Iii China eilen die japanisäien Diplomaten von Stadt zu Stadt, um ihre Geheimaufträge durchzu-sithren. In der russische« bolschewistischei, Partei sind augenblicklich zwei Stri^mnngen vorhanden. Während Kriegsniinister V o-r o L i l o v für einen Aorbengungskrieg gegen Japan eintritt, ist M o l o t o v, der die konterrevolutioiiären .^iräfie des Landes vorzüglich kennt, gegen einen solchen Präventivkrieg eingestellt. VoroSilov nnll durch einen Präventivkrieg verhindern, daß die Japaner wichtige strategische und politische Stelu lnngen iln Ferneil Osten nnsbauen. Die ganze Ausinet lsninkeit der Moölaiier ^kreise ist linch wie vor nach dem Fernen Osten gerichtet. -Freitag, den 12. Jänner ISS4. „Akanborn- Zeitung" Nummer s> Tistnktcn durchgcfühi^t werden, wobei der Begriff Tistrikt erst in den demnächst begin-. ncndi?n Verl^andlungctt über die rwrbereiten den Mafinahmcn zur Abstiuimung qenan definiert werden müsse. Tie vorgelegten Fragen lauten in der Volt, Friedensvertrag vorgesehenen Neihenfvlgi^ Aufrcchlers)altnng deS gegenwärtig durcli^ den Äersaisler '^^ertrag eingerichteten Regt-mes; ?luschstts^ an Frautreich oder Wieder-vcroinignnk^ mit Teutschland T^:s Stimmrecht hat jek>e Person ohne Unterschied des tÄeschlcchtes, die am Tage der «.lttterzt.'iäinuug des i^^ersailler ?>erlraqes inl Taargebiet an-sässig N'ar uud nm ?lbstiluiiunlgziage znian-zig Jahre.^ählt - Ter Na! hat nun t>ie ütuigen Mii» dalitäten und das tieiuiiie Tali'^n 'lb-stimmung festzulegen. Peinlicher Äavdtu tn Braila . ! t chrr Räuberhauptmann wird Mr Schönheitskönigin ausgerusen. Budapc st, Ansang ^'^äuuer. uwr wirtlich alse) falsch an dieser Königin, v!in der hier die Rede sein soll. Die Haare, die '^casc, der Charakter und sogar auch der Nl^.ne Tie Geschichte aber war so. Ter Tamenslor von Braila siihlte das drin^ gende Bedürfnis, öffentlich feststellen zu lassen, wer unter ihnen „die schönste iin Lande sei". Und so veranstaltete man denn einen der ilblichen Schönheitswettbewerbe. Tazu meldete sich auch Fräulein Cophis Di a n i o l e S c u. Mit il)rer klassischen grie chischen Nase und ihrem kohlpechrabeuschwar zen .«l^aar, den schlcntken l'ehandschuhten Häri. lZeit schien sie von vornherein zur Siegerin in dieseni Wetlbewerb bestimmt zu sein. Und tatsächlich erkannte ihr auch die ^urn die Schönheitspalme zu. Der Herr Manager stieg zu chr auf das Podium hinauf, schüttet, t) ihr die behandsckinhte Rechte und überreich te ihr als Preis ein goldenes Armband. Ueber dent .^landschuh machte sich aber dicses Armband recht s6)lecht. Und so forder-te man sie auf doch die Handschuhe abzulegen damit inan die volle Wirkung des Schnnickitü'.tes so recht genieften könne. Aber siehe da —das Ueberraschende geschah — die preisgekrönte Cvatochter lehnte diese Auf» forderung mit befremdlicher Entschiedenheit ab. Und nun begann der dramatische Teil dieser l^^eschickite. Durch diese Weigerung, ihre Handschuhe abznll'gen, stiiing gemacht, traten setzt zwei Herren, wie sich bald lierauSstellte.«Ariminal-beamte, auf die junge „Königin" zu und zogen ihr kurzerhand selber die .Handschnl»e an' Aber, o Schreck, da zeigte sich, dak die schöne Sophie an der rechten Hand ein Mut--terinal trug, das in der Tat schwer zn einer Ethönheilsfönigin .^u passen schien. lVeraoe an diesem Mutternial aber erkannten die beiden .^triminalbeamte,,. daft sie es nicht mit der „Königin" Sophie Manoilescu zu tun k'atten, sondern init der Vkimi Golden b e r g. der langgesuchlen weiblichen Anführerin einer Perbreclierkoloune. Weitere Proben bestätigten die Nichtigkeit dieser P.'rmntung. Denn das .Haar, das schone schwarze Haar erwies sich als von Nalur rot l5'benso wie man feststellen konnte das^ die edle griechische Nase erst kurz vorher vou eineiu ^^ukarester Ä'osmetiker umgeformt worden war Im nächsten Augenblick war der schöne Königstraum ausgeträumt. Statt des goldenen Arml'andes schmückt jetzt ein anderer Reif aus schlicktem Eisen das zarte Gelenk von Friiulein Goldeuberg. Und die Moral von der Aeschicht: Mehr Zurückhaltung bei Schönheitswettbeiverben! Rettung eines Hundes unter Lebensgefahr. Die heldenniütige RettungStat eines Arbeiters bildet daS Tagesgespräch von London. Ein Hund war in die Themse gefallen, und ohne sich zu besinnen, sprang ein gerade vor^ überkommender Arbeiter in voller Meidung in das eiskalte Wasser, um das verzweifelt kämpfende Tier zu retten Der heldenmlUige Tierfreund haüe aber seine Kräfte über« schät^zt, es gelang ihm nicht, das Tier ans Ufer zu bringen. Int letzten Augenblick er-schien die inzwischen alarmierte Feuerwehr und holte den Mann samt dem Hunde ans Ufer. Der Mann brach bewußtlos zusammen die Feuerwehr brachte ihn nach einem nahe-gelegenen .^>ia!t.senhan>' '" "-kst'.ic' ge-nomnten luurde. Lksreks? Is fsmms! Die Liebtchaften des Meifterfchwiadlett von Bayonne / Sin Mann von unglaublicher «SefchilftlichkeN / Seine Freundinnen hatten e< gut! U. Ser ganzen Welt bekannt, mehr als zweihundert fahren tainen seine Einwohner ge« legentlich einer Prügelei uns den l5infall, ihre Meis.'r an zu binden. Das war die Gcbnrtsslnnk'e l>ec' Vayonnclo, .iener Ztos;- und Stichlvasfc, dle bis auf den heutigen Tag nlit den Gew-chren verbunden '.st. Auch die tlein^'n Bond-^^, die der Bctrngcr Stavii?ri) mit Hilfe de.) 'Li^idit Municipal in Bayonne über^ill absetzte, haben sich nun at^ gefährliche Bayonnette erwiesen, denn durch sie sind z, wie sie auftauchen, so schnell pslcgen sie auch wieder zu verenden. Mer das Unglück von Lagny. das si6) unmittelk-ar vor den Toren von Paris ereignete, war denn doch mehr als nur eine SeniaNon. war ein nationales Unglück, das die Geiinller sobald nicht zur Nnhe lonnnen lies; Ilnd nun Plal.N ttlitle.l in die noch nicht verebbte Erregung die Bonlbe von dem Fi-nanzskailda! dos.Herrn Slaaiöky hinein. Der Franzose ist gcnwhnt, in solchen Fällen eine Frage zu stellen und eine Behauptnn,^ ans-zusprerl>en. Die Frage lantcl: Welche Fra.» steckt dahinter? und Behauptung: Die Regierung ^st schuld^ Das »jr gerade das Eigentümliche an dem ?^-ranzoscn, daß ihn das eigentliche .Äriminelle am wenigsten interessiert. Austen den zuni^chst Beteiligt^ni, die aber in diesem Falle die ßrof;en Versiche' rungsgesesls6>aften sind, sodast der kleine Mann nnd der typische iranzösische Nentncr, wenigstens zunächst nicht als die Leidtragenden erscl>einen, iaiiri:crt niemand über sein verlorenem G?ld. Dafür interessiert sich aber jedermann aufs lrennendste sür die Person nnd das Leb>:n Stavisk^is, und vor allem — nian müs^te ':!cht Franzose sein -sür seitie Beziehungeu zu dei, Frauen. Auf alle Fragen gibt Sta^'iskn genügend Antwort, d. h. nicht er selbst, denn er lebt nicht mehr, aber dafür verössontlichen die 'Leitun- gen unglaublich detailliertem Material, daß man sicl) schon ein gn^e^o Bild von il^m inaclien kann. Stavisky ist also im.^>a!)re al'5 Sol)n eines Zahnarztes in Sobodka bei ^>iew geboren. Mit seinem Vater zusammen übersie-delte er kurz vor Kriegsansbruch tmch Paris, wo der Vater seins Zahnpraxis for? setzte, der Sohn dagegen sich ans Geld.^ ' sckMl' verlegt.'. Geschickt wie er war, pasztc! er sich sofort dem Genius loci an. l5r „a'. ^ beitcte" nur mit Frauen zusannnen, er nahni ihnen das Geld ab u.id kümmerte sich dann nicht niehr um sie. Gleich bei der ersten, el-ner Witwe, der er die (5-hc versprochen hatte, hatte er Pech, denn ,ls er ihr Geld verspeku liert hatte, kmn er ins Gefängnis. Aber kauni hatte er es verlassen, errang er die Liebe der Schauspielerin Iane-Fann^-Bloch. Sie hatte von einem ihrer früheren Freunde daci Tl)eater „Cadei 'liousscl" geschentt betomlnen, das sie ,lun ihrerseits dent neuen s^eliebten gab. ''lli.'i.- lange dauerte die Freu^ de nicht, denn ötavisty lernte die Mliebt.' eines Tabakl)ändlers kennen, ^ein er mit ihrer Hilse einige Millionen abknöpfte. Aber au6i dieser Gluctszustand währte nicht allzn lange. Staviskt) war näinlich ein leiden-schastlicher Spieler, dem an den Spieltischeir das Geld unter deu Händen dahinschwand. Binnen kurzer Zeit war er wieder ein ar--utcr Teufel, der si6i utit ix'il üblick)en Schwin del^'ien, Fäliämngen, Unrerschlagungen nnd sonstigen Betrügereien über Wasser hielt. !SW gelang ihm ein gröszerer Schlag, aber da auch er iticht einwandfrei vor sich gegangen nmr, wurde er vcrhaftet und ltls Ge^ sängnis gesteckt, sein Vater nahm sich deshalb das Leben. Aber der Sohn ging unl>e-kümmert seinein verbrechllrisch?n Weg nach. Nach so viel Pech lackielte ihni das Glüct. (5s gelang ihm, die erste ftonzession für Rnnd-funkreklanie zu erhalten, an der er enorme Summen verdietlte. In Erfahrung gewitzigt, lvrwandte er da.^ t^>eld nicht mehr aus schließlich für sich, sondern erwies überall Gefälligkeiten, wodurch er sich einslusjreiche Beziehungen vers6)affte. Obwohl sein Vild und /eine Fiugeravdrück.' im Pariser Verbrecheralbum vorhanden waren, brauchte er nicht niieder vor Gericht zu erscheinett. Alle Seine Prozesse gingen erfolglos aus. Er war einfa6> nicht zu fasten, und ivcnn nian ihn wirklich einmal auf einer Unredlichkeit ertappte, gelang es ihm wieder von neuem, den Maschen des Gesetzes zn ents6>lüpfen. Stavisky n>ar ein Manu von unglaublicher Geschäftigkeit. Neben seinem eigentlichen Spezialgebiet, dem ^Bankgeschäft, gründete er Juweliergeschäfte, beteiligte sicl> aui Thea ter, pa6)tcte die Anzeigern eile von Zeitungen Spannung in Seftemlch Die Ztolle der .Heimwehren / Fey soll Diktator werden / Die letzten Terrorakte ein Werk der Heimwehren / Nach der Proklamation des Bundeskanzlers W i e n. 10. Männer. '^le 'Regierung erlies; ant l). i). M. eine kurze Proklamation an t>as Volk von 5)esler. reiä), worin es heis^t, dast der sanftere ^?urs gegen die Nationalsozialisten gerade das Gegenteil erreicht hätte. Die Nationaliozia-ltsten hätten die Begnadignng Alvenslebens und die Hastentlassung FrauenseldS und ^^eopolds mit neuen Terrorakten beailt'vor-tet, so daß sich die österreiäiische Rc^g'erung zum Schutze der Ordnung uitt» Sicherheit im <-taate veranlastt sehe, den Äampf gegen die Nationalsozialiften bis zu ihrer def:niti..en Ausrottung fortzusetzen. Die Heimn>ehren, in deren Reihen Fey und Starhemberg ihre Diktaturgelüste hochzüchten, haben die Aktion der Bundesregierung gleiä) beantwdrtet. indem sie eine Führertagung einberiefen, deren Vorsitz Starhemberg übernommen hat. In den Abendstunden wurde ein Kvmmuniquee her-ausgegeben, in dem es heißt, man wolle die erforderlichen Informationen einziehen, um zu sehen, inwieweit sich die Pläne Dollkust mit lenen der Heitn'nehren decken. Es wurde nÄttüich das Gerücht verbreitet, datz Dollfuß nach Auflösung der Sozialdemokratischcn Partei Neuwahlen aus'chreiben uioile, wobei nur die Kandidaten der Vaterländischen Fwnt in Frage känien. Die Erregung im Lager der Heimwehren ist angesichts dieser Vorgänge nicht gering. Die .Heimwehren ha-bctl scharfe Resolutiomn gegen die Nationalsozialisten und auch gegen die Sozialdemokraten beschlossen. Sie fordern nach einer Nlitteilung der „Arbeiter-Zeitung" den Rück tritt des Finanzministers Buresch und die Auslieferung der gesamten Macht in die .(Me des Vizekanzlers Maiors Fey. Justiz, mniister soll der zuristische Berater der .Heitn-wehren, Dr. D r e ch s l e r, werden. Die Gerüchte von einem .^im^ivehrputsch wollen nicht verswtntnen. Sollten die Sozialdeino-krateil den Gnteralstteik in Szene setzen — so lauten die Erwägungen im Lager der Nationalsozialisten — wiirde man von dieser Seite her den Dingen zuerst freien Lauf lassen, um dle Regierung in einen Kampf mit dem Marxismus zu rerwickeln. Hat dieser Kampf seinen .Höhepilnkt erreicht, wür» den die Nationalsozialisten gegen lieide Krönten in den Kamjif einsetzen. und v!.'rniittelte auch gros',.- Gcichäfle ini AtiS land, bei deuen er die Pn'vinon cinsi'.'ckt?. Aehnlich wie die ^klaret-? ,n Berlin, hatle er sür alle seine Freundi.' eine osscne allerdings in dei. Vorarsiel^ung, drs; sie gegebenenfalls diese .Hand wuschen. Do' ist sa denn auch in r«ichi.".i! Mas;c geschchc''.. Aber tiicht nur die Männer bcschcnklr cv, an6> den Frauen, und ll)nen nornel)mli.t', galt seine Sympalhie. ^^bwohl mit einer s'ildschönen Frau verlioir-^tet war, die ilj". zwei .'^indiZr schenkte, hatt-: er stets eine.: .''lranz s6)öner und eleganter Frauen u'n sich. Er bevorzugte Schait^pielerinnen, Man ueqilins, Tänzcriun^'n, Nevuesterne, iin» K'.is es sonst noch in der Welt und >.^alb^i>!'Il von Paris an schön/n ^lai'cn gab, bildeten seinen Umgang. Die l^'l.uc, die er „lanzierte", war die bekannte '.''..'iener Soubretle Ni:a Georg, für die er in dv'i? ihin gel^ör^ndeu Theater „Empire" eine eigens versalzte vue aufführen lien^ iiingal? sicl> mit de'n unglaublichstell Lurn?, dem seine den gröstten Vorteil liatre. .«^tlug wie er hatte er mit ihr <^.^ütecir^nnnii^ vereinbar', sodas', ihr jettt zunäinsickt Nlildere Umstän'>e verdiente. ?iSer oa? Eine lassen ihm auch die Pariser, dan er ein Meisterschwindler und Betrüger in Gro^fornlnt gewesen ist. Ein gan- fs"'? w«'' nig imponiert ihnen !?.ls doch, und d^h er dabei sür die Frauen so oiel übrig gebibt hat, mack)t ihn ihiten sogar etwoz thiich. Ter heranwachsrndc,, I» leicki^ man raor» aens ein Gläschen uatürlicheZ ikitienvasser t'aS iniolge sviner d.irm' und blntrelniqenden Wirk.ina ?)I.'idckien un> Knabe« recht beachtenswerte En^lq? erhielt, den Kinderkliniken wird das schon bei den kleinen, meistens zäü rierstc'^ift^n Kranken aaaewendet. Das ^Franz-Iotef^^-Bitterrc.asi>r ist in Apotheken Drogerien nnd Svezersiha:7dluns gen erhältlich. Der Fall, über den gan^ Ungarn spricht Phantastische Rache an einer ? jicherung?. gesellschaft. - Der Mann, dr -nordete, mn hingericht-t zn werden. Mit eiuent ganz phln.lastischen Fall, !?>er i'.^inesg!eichen in aller '''^'<'lt nicl^l tennt, lic, t'en sich die ungarischen Behörden zu belä)'?' tigen. Michael Deie n n i lzeisu dei über dessen sensationelle ')lsfäre ganz Un garn spricht. Detenyi war bei ein^'- groszen GcsesliMjl inil lt»9.(XX» Pettgös 'icrsichert und sclnie^i eines Tages an dic; Gesellschaft folgende>>^ .,^ch bin bei Ihnen mit Pensiös luv den Fall nieines natürlichen Todes und mii Pengös für den Fall nieines türlichen Todeö versics>erl. Ich benötioe drur gend Äl.OOi) Pengös. Zc'hlen Sie mir sofori diese Summe, anderenfalls ich dnrco ^eldir mord enden werde. Dann niüssen 2ie Meilsen Erbell ÄK).0 Pengös zahlen. Zchi^en Sie mir jedoch 50.0W Pengös ein. verzichte im aus alle weiteren Ansprüciie ans meiner lice." Die Versicherung^ge>ellsa>asl war ratlos, als der Brief eintraf. Man beratschlagte, was zu tun sei, ging ar^er scyließlict» auf den Vorschlag Detemzis ni>'sellschaft also tatsachl. PengöS aus ^Vchlen musttt.'. Die Rache Detenyis an d».': Bersicherungsgesellsckiaft nahni aber noch srassere Form.'n an. Dc^<'nyi hatte nämli/ naturlicheil Todes mit 200.000 -Hcnfli's und bei einer unnatürlicheli TodeZ-Ursache sogar mit ^100.000 Pengos versichert war. llnd auch den Vrbv'n des Ermordeten di>.' s^cselss^iaft ^00.000 Pengös zah« sen! erregt die Rachesuäit des .Hinge-rlct)tetcn in allen 5t reisen Ungarns ungeheures Aufsehen, sie darf ja auch den Ruhm s'eansprnchen, in ihrer ganzen Art einzig zu iein. Der Fall des Manne-?, der mordete, um lnktt^erichtet zu werden, n'ird noch lange die ' '''ntlichfcit Ungarns besck>äftigen. 5po«r Neaeln des EttbockeMtls Sin tsMilger Torerv Die Einwohner der kleinen englischen ^tadt Backsord sind sehr stolz auf einen 15-jähriaen Bürger, der dur6> seinen Mut weit über die Grenzen de^ Städtchens hinaus be-rül'mt wurde, u,^ dessen Bild sogar in einer grossen Londoner '>itung erschien. Wil« lianl i5dward l^off erhielt vom Bürgermei-?ter eine goldene Topferkeitsmedaille. weil «'r durck) einen j^efährlickx'n ^tlerkainps das Leben ntehrerc,' Menschen gerettet hat. Auf einem Gut in der n<'rheren Umgebung der Ztadt war ein Ztiex ausgebrochen. 'Oer Be^ Mr und inehrere .^>i'ltefungen. die da^? Tier zu l^indinen suchten, wurden zu Bodden gc-rtisen und gerieten in s^fahr, ron d'.'m wütenden Tier nufgespies;t zu werden. Willem Goff, ein l»el!endvr, flinker Bursche, kam 'lemde l'^ie Lant>i'lras',e rntlanggeradell, als ei die Hilfes6iroie der -.»lngegrisfenen hörte, sofort ivrang er von« Rade, nahin mit ci-nein Minen den (5hnus>eegraben. er-'>ri^ >^'ine zufällig dalienend^' ^orle und ging damit Whn auf den Ttier loc'. Durcl» diesen unerwarteten Angriff ^ierd>lt»t, lies', der -tier von seinen Opfern al' nnd wandte sich schnauliend dem 7^ungen zu. Döck» dicser lies; sich nicht einschiichtern, e,- parii'rte geschickt jeden 5tos; mil t,cr M'istgabel uni> erreichte schließlich, das; das Tier sich iindreh-te und die Mcht ergriff, ^nzwisckx'n n>tiren mehrere Arbeiter herbeigeeilt, die den 'chnier nerlet.tte^r Besitzer in Sicherheit brachten und sich an der ^ag^ mrs den ?tier lv teiligten. Nach einer aufregenden l?alöen stunde hatte nian das Tier in den ^tall getrieben. Der kleine Torero wui-de öffentlich beliebt: und alle abenteuerlustigen Hungen der Zkodt holten seit diesem Tage Ausschau nach einem milden 5tier, denn '^^'illiani ist ihr.veld ntld glnhen^ s'en>nnderk.'-5 '^irivbild gew>^rde?i. Zur Premiere am Nächsten «onntag geht bei den Dret Teichen zum ersten Mal bei uns ein Propagan-daspiel für Eishockey in szene, ein Tport, der sich in tÄrzester Zeit die ganze Gelt erobert hat. Da ssenntz nur ein Teil unserer sportbegeisterten OeffentlichkeU die Regeln dieses Spieles beherrschen dürfte, seien im !1öachstehenden kurz die grundlegenden Regeln des Spiels wiedergegeben. Gespielt wird auf einer Eisfläche, deren AusWa^e regulär si0X25 Meter betragen sollen un.d die durch Holzbaltden von mindestens Sn Zentimeter Hol>» umgeben ist. Das Spielfeld ist durch striche an den Ban-der» oder auf dein Eis in drei gleiche Teile geteilt. Die Tore befinden sich so in der Mit« te der Breitseite des Spielfelds, das; auch liinter ihtten gespielt werden kann. 2ie besitzen eine Breite von 1.83 Meter und eine .s>öhe von Meter. Die Gesanitlänge der Schläger ist mit 1.37 Meter fest'^'s^'i)t. sie diir fen an keiner stelle breiter als 9 ,^entims-ter seilt. Tie aus gehärtetem Kautschuk hergestellte S6?eibe ist int Durchmesser 7.62 Zen ti»neter breit und :?.54 ,^ntimeter stark. Die Manitschntelt l>esteben aus se einem Tormann uttd fünf Feldspielern. Drei Leute dürfen bei einer Spielunterbrechung ausge--tauscht N'erden. un^ zwar beliebig o't irnd für beliebig lange Zeit. Die reine Spielzeit beträgt 3X1n Miniüen, lede Unterlirechung des Spieles must nnäigeholt itvrden. Das spiel wird s^i Beginn, bei Erzielnng eines nächsten Sonntag Tores, bei Out und bei jedem 3degell»ersto^ mit einem „Bully" wieder eingeleitet. Das Bullt) besteht darin, daß der Sch'edsr'chter die Scheibe zwischen die Stöcke zweier ein-ander gegenüberstehender Spieler wirft. Bully wird zu Beginn ut»d bei Erzielung ttnes Tores im Mittelpunkt des Spielfeldes vorgenommen, bei Goalout auf der näherüe^ gendett Drittellinie, in den übrigen Fällen an der Stelle des Regelverstoßes. Sichtig ist die Absektsre^el. Jever Snic-ler, der sich vor der Scheibe und zwischen dem eigenen und den: gegnerischen T^r l»« findet, ist abseits, ausgenomnien im eigenen Drittel. Nicht gegeben wird das Ab'e'ts. wenn der Spieler nicht inS Spiel eingreilt. d. h. Weber die Scheibe berührt nock» einen Gegtter behindert, oder N'enn die Scheibe zulei^t von einem Gegner berührt 'vurde. Verboten ist es, dem l^-^ner ein Bein ^u stellen oder ihn mit dem Sckläger im -iki^r-ver zn behindern. Da-^eat»» ist es erlaubt, den Gegner mit dem Oberknxp^'r abzudrängen, zu rempeln oder zu Fall zn bringen. Verboten ist dies lmr !n eitlem Raum von Meter von der Bande. Der Tormann darf wie ein Feldspik'ler bebandelt werden, wenn er sich mehr als 11H Meter votn Tl r entfernt. Als Strafen stehen dem Schiedsrichter Ausschlüsse zur Verfi'iaung, die zeitlich, se nach dem Bergehen. Mischen ein«-'- un,^ zehn Minuten l^egrenzt iind. Americana Ävel Tourenfadkten de» Slow. Alpenvereine« Die genus;reichen Tage der Äe»hnachts-zeit sind vorüber uild nun niinmt das ofsi-zii>se Programm seilten Fortgang. Einerseits satntncln si
  • en;s6)en Alpenvercines, die für nä6)ften Sonntag glcich znvi Ausslüge veranstaltet. Die gew'cgtercn Fahrer ^suchen die stolze ,.Ur-eigen, die auf der Sonnenolier'läche sichtbar werden und nach eitler destiininteli u'ieder rpil^schlvinden. Für ^iei>' <>>'t^e'ln'>e ilnich! W LM'' ^ Suzanne Lenglen liebt den Winters Port fast so sehr tvie das Tennisspiel. die merkwürdige Tatsache, daß auch in der Glaskugel das Entitchen uird Verschwinden der abgezn'eigten Wirbel ^»eriod'.söi auftritt, das; also ebenfalls ein liestiiumter '^yllus siee:'!^ichtet nxirden kann. ska toi^a" auf Mtd überquert datm den östlichen Bachernrücken, um dann über die Gla Lltta die Abfalirt nach Ruiic anzutreten. Die Leitung dieser Gl-uppe. iiie sich Sonntag um V Uhr früh am .^uptvla^ vor dein l5afe „Belika kovarna" einzufiitden ha', ln-'« Rn-mali Bäte s übernoinmen. : Ler Mor»b«»rer Mntfrsvortr » bM»d teilt ntit, daß er in den Räulnen .^o-lcdvorsko ulica 'eilte Kanzlei eröffnet hat. Die Alntsftunden finden Diell?tag, Donners-taa und Eaulsta^ Mischen 17 und 15! Uhr statt. : Der Mariborer Ekittub spricht auf diesem Wege den Firinen Snort-stoicc, Bezsak. Trpin, Elite, Macult, Doloek Marin? und ^kof für die gestifteten Preise seinen Dank aus. : Unsere Skisahrer erfolqreich in Ber^«itgenell Sonntag wurden auch m .'Zagreb twn den dortigen Winterivor^vereini' gungen ^lubkümpke abgehalten. DaS ^^alwt' mtgenmerk n>urde den Wettbowerberil de, „Eone.ov'^ia" entgeaenaebrackn. in der^'n Reihe auch ein'ae Mariborer Slimhrer lnit. kälnpfen. Ten Sieg holte sich Silvio M a r-ch i o k t i. An '>lveiter stelle landete allerdings der ^!aareber Z ' i» g e r l i n iMara-thon), da'^?) mtd P 1 ! >, e r s e k lEolicordiaV Sin mdkscher Woaderläuier, Bon Sar-man Singh, dt'ln indischen Wull>erläufer, verbreitet die mnerikanische Presse wahre '.'^!Sun?>erdingc. Der .'^nder soll für das Olympia trainieren und er müßte, lvenn die Meldungen stimmen, im Ms'-atlionlauf Aus sichten haben, seine Lersturlk^en erinilern an den berühmten Tarahumara-i^ndianer. Er soll 1F» .Kilometer rroß country, .,unt Teü über gepflegte Ackerfelder, in 11 Stunden und ^ Minuten pelau'en sein, wobei eine Ruhepause von ^0 Minllten eingerechnet ist. Ein alideres Mal lies er ununterbrochen von i! Uhr l'is 17.30 Uhr ulrd legte in dieseli ll^ Stullden unter polizeilicher Kontrolle 128..75 K'rlolneter zurück. Das Tollste lr-ar ltach den amerikanischen Meldungen sein Wettlauf mit eillellt Aamel. Sarwan Singh lief bei diefer Gelegellheit 1W .Kilometer in ?1 stunden und schlug seinen „Gegner" um rimd fünf ^ilvlneter. : Exweltmeister Vllsvorth Vines, der vor kurzetn Tennis-Professional lvuride. und Til» den Ml^ell in diesem ^ahr noch eine .'^ieise nach dcln Fernen Osten nnternehulen Wie sie bekanlltgaben, werden Tilden und ^''iues in China, ^apan und lval>rscheinlich nu - ' den Philippinen spielen. Telegramm der United Preß aus Washing» ton, der .Heimat der Wnnder: Edler Salomol» Lightsoot Michaux, Reger Evangelist, hat auseinandergesetzt, wie ihn seine Religion selbst in Autounfällen begleitet. Michau^'s importierter 200<)t^-Dol-lar-Wagen Rr. 1 war kürzlich i,n Geschäft ausgest^lt, elienso sein importierter l4.00i)--Dollar-Magcn '.»ir. 2. Die Sache spielte sich so ab: Michaux befand s'ch auf dem W.'ge zwischen Washington und Amapolis »n eiliein geborgten Wagen, der van einem Chaufseur gelenkt wurde und hatte einen Unfall. „Als sich der Wagen überschlug", erzahltc er. „lvar das einzige, was ich sagen kollnte' Gott schütze mich. Golt schuhe lnich. Gott schüye mich. Nachdem >ch das dreimal gesagt hatte, landete der Wagen auf ineinenl Kopf. Ich stellte fest, daß mein Genick nicht gebrochen war nnd sagte: Ich danke Dir, Jesus'. Michaux wurde nicht verletzt. Notiz iln ..Free Preß-Progreß' von No-komis: Ich stellte hielnit fest, daß die Nachricht, die in Menonah uitd Nokolnis zirkuliert, u. nach der ick) für den Zustand von Sam Ba-lenti verantwortlich sein soll, nicht auf Wahr heit beruht. Ich stelle weiter fest, daß sein Zustand durch die fortgesehten Quälereien der jungen Burschen von Wenonah verursacht ist Aus den Stellungsgesuchen der Chicagoer „Tribüne": Ingenielir-Astrologe und Rechtler, Kalkulator ulld Bolkslvirtschaftler für Markt» schwankungen. . wir .mit, daß wir heute Rachmittag uu Uhr 'an derselbell Straßenecke stehen lverden. „Tingesendet" im Welleslet» „Towns-man": P. T. Der llnterzeichnete hat es satt, als Stadt narr zu gelten. Bor ein paar Iahren sprach ich mich in einer Magistratsversammlung für eine ungeliebte Sache aus. Jemand brachte das Gerücht auf. daß ich verrückt sei. Seither haftet mir dieses Stigma an. Ich glaube nicht, daß ich verrückt bin, und ich müßt es wissen, da ich doch die ganze Zeit mit mir beisainen bin. Ich habe mich niemals dabei ertappt, etwas Verrücktes getan zu haben. So laßt vor mir ab. Warum immer auf IN ich loshacken? lAus „American Mercury".) Radio-Programm Z^reitag, IS. Jänner. L j u b l s li n a II Schulfunk. — 12.,^^ Lchallplatten. — 1d.30 Borträge. — Aus Warschau. Philharmonisches K^mzert. — Beogradll .Konzert. — 17 Aa^i er^ > konzert. — 10.37» Uebertragun' aus Wien. — Wien 11.30 stunde der Frau. — IS Mit-. tagskonzert. — 16 An der heiligen Stätte slidiltd ellS. — 17.0b Liederst'mde. — 1K durste tzUfe bei Wintersportlern. Ist lü AtlS Operetten. ^ l9.SÜ Beethovens M ssa solemntZ. — 21.10 sÄldsee-Er'.'od'tion. — B r e s l a u 10 .^ugo Wolf und Anton ! Bruckner. — 20.10 Konzert. — S?.30 Wor-^ illier man in Amerika spricht. ^ ?2.4k» KoN' ^ zert. — S t r a ß b u r g 21.80 Konzert— M ü h l a ck e r 19 Hngo W^l^ und Anton ! Bruckner. — '^.10 Buntes ilkonzcrt. — L e i P z i g 10 .Hugo Wolf und Anton Bri^ck ner. — 20.10 Konzert. — B u k a r e st -'l» Tt^mplioniekonzert. — Rom 105,0 Schall-Platten. __20.30 Konzert. _ 21 iioii^ödie. — Z ü r i ch 10.30 Saxophon. — 2^ !?>o-' mer. — 20.30 .Konzert. — 21.-10 ^^ör'p!el. — Prag 10.30 Der Roi^nkawalier. — I t a l. N o r d g r u P P e 2l S^m>phonie-konzert. — W arschau 20 1.^ ?'inl"si"ni<' konzert. - .'^osef Sch'N'dt 'Schall-vlattell.) Dentschland s n d r An!on 10 5:iu^i' Erc^öl^I' . D " leni" Kreiwfl. s?. ISnnev „Marib^i^e? Zeitung* Nummer S. Sic a1 - ««Sic Donnerstoo. v!M u. Siwaer Großes Festkonzert Frcitafl, den 12. dM. im großen Unioilsaale Ter rührige Frauenveuiil veranstaltet dieses Xon^rt zu Gunst«?n seiner Ferienkc»-lonil?. Es war ein c^liickltcher Gedankt', zu dieser Veranstaltung dac? Äünstlerpa.ii. AnLkea und Andro Mitrovi^, welch<'s b^i uns noch in liester Erinnerung lebt, einzuladen. Die 2^ l? r t r a g o r d n u n q ist fril^ gendlirweise zusammen gestellt: 1. Dvoxak: Feftouverture, Meine Heimat. Es ist dies ein sehr wlrkunc,'wolle!Z Tonstiiä, welicht wers den wird. -V« «»'ektrWerung allen voran R"sch wachsender Stromverbrauch der Traustadt / Die Einführung der Trollkybusse in greifbare Nähe gerückt / Einheitliches Nktzsystem für das ganze Banat? Man fragt sich oft, wieso sich Maribor, ob-wohl es hart an der Grenze liegt, immer mehr zu einer Iildustriestadt entwickelt und in der Industrialisierung in« Draubanat schon heute die erste Stelle einnimmt. Die Antwort ist nicht schwer: Fala mit seinem ge waltigen Kraftwerk liegt sozusagen vor den Toren der Stadt, weshalb es geradezu eine Zünde wäre, diesen Borteil nicht gehörig auszunutzen. Tatsächlich steigt der Stromkon-suul in Maribor nicht nur von Jahr zu Jahr, sondern in der letzten Zeit sogar von Tag zu Tag. Es ist darum nicht zu verwundern, daß sich die befriedigend entwickelnde Industrie in der Draustadt oder seiner nächsten Umgebung niederläßt, da ihr nirgends so günstige Bedingungen geboten 'werden wie gerade hier. Die städtischen Unternehmungen liefern den billigsten Strom, da sich der Preis für Jndustriezwecke je nach Konsum zwischen 2 Dinar und 26 Para pro Ai^-lowattstunde bewegt und durchschnittlich 50 Para beträgt. Zahlreiche Betriebe, die bisher eil"''ie Zentralen besaßen, ließen dieselben aus und suchten Anschluß an das städtische Stromnetz, da sie dadurch die Regien bedeutend senken konnten. Im Borjahre belief sich der Strom-verbrauchin Maribor und Umgebung, die immer mehr an daS städtische Leitungs-angeschlossen wird, auf rund 13,520.000 .Kilowattstunden, somit um SM).0l)0 mehr als ein Jahr zuvor, was einenl Zuwachs von etwa 20 AZ entspricht. Eine solche Steigerung des Energieverbrauches hat keine andere Stadt in Jugoslawien auszuweisen. Maribor rangiert beiwsitem vor Ljubljana und Co-lse, die im Borjahre nur 8 bezws knapp eine Million Kilowattstunden konsumierten. Pro Kopf der Bevölkerung kommen gegenwärtig .Kilowattstunden im Jahre, während der Jahresdurchschnitt des ganzen Staates nur 5)6 Kilowattstunden ausmacht. Durch die Einführung des billigen Stromtarifs im Haushalt zu l und Dinar pro i>Nvh und für die Wassererwärmung in den Nachtstunden, vor allem aber durch Neugründungen einer Reibe von Tertilindustrien konnte d. derart ansehnlicher Energieverbrauch in der Drau- stadt erzielt werden. In den letzten fünf Iah» ren konnten die Gemeindeunternehmungen nicht weniger als ^6 Millionen Kwh an die Konsumenten abgeben, eine Ziffer, die im Draubanat nur von den Stickstoffwerken in RuSe und deul Kohlenbergwerk in Trbovli'e übertroffen wird. Da billige Energiequellen so nah« liegen, ist es nicht zu verwundern, daß unsere Kommune dieselben soweit als möglich ausnützen sucht. Wie schon unlängst erwähnt, befaßt man sich ernstlich mit dem Gedanken, den städtischen AutobuSverkehr zu e l e k t r i f i z i e r e n und auf den tzauptlinien große mit Elektromotorett aus gestattete Kraftwagen laufen zu lassen. Die Stromzuführung zu den T r o l l e q s, wie solche Kraftwagen genannt werden, geschieht durch Oberleitungen, die in entsprechender Höhe über den von den Wagen befahrenen Straßen hängen. Mit anderen Worten, eS handelt sich hier unl eine schienenlose Straßenbahn, die in Städten mit billiger elektrischer Energie immer mehr Eingang findet. Die bisherigen Autobusse, soweit dieselben nicht ausrangiert werden, da einzelne bereits mehr als 300.000 Kilometer zurückgelegt haben, sollen auf den Fern- und auf solchen Stadtlinien Berwendtlng finden, die nicht mit der Oberleitung ausgestattet sind. Die Investitionen sind bei der Einführung der Trolleybusse zwar namhaft, die Betriebsspesen sind jedoch minimal und betragen nicht einmal den achten Teil der bisherigen Regien, deren Höhe durch die fortwährend steigen den Benzinpreise bedingt ist. Dann werden auch die Tarife auf diesen Linien beliebig gesenkt werden können. Dann erst wird der Autobusverkehr jene Arequenzziffern aufweisen können, die unseren Stadtvätern schon feit jeher vorschweben. Gegenwärtig werden Berechnungen angestellt, um die Rentabilität der Trolleys auch bei den denkbar niedrigsten Tarifen zu ermitteln. Es ist damit zu rech-nen, daß konkrete Verhandlungen mit alts-ländischen Firmen schon demnächst eingeleitet werden. Bei dieser Gelegenheit wollen wir noch ein interessantes Projekt streifen, das im Schöße der Banatsverwaltung ernstlich studiert wird. Es handelt sich nämlich darum, alle größere« Kraft»erte ia ElsweRi«» t»sam-«eazitschlie^a und dadurch ein einheitliches Stromnetz zu schaffen, das die Konsumenten beliefern soll. Die Hauptpfeiler dieses Netzsystems sollten die Wasserkraftwerke von Fala undZ a v r Sn ica sowie die kalorischen Zentralen von B e l e n j e und L j u b-ljana darstellen. Nach dem Gedankengan-ge der mit der Ausarbeitung deS genauen llm den tln on Saal Gründliche Renovierung tut not / Maribor hat k:nen leprsfkntativen Konzert-Saal Wer heute einen Rundgang durch den Union-Saal und die Nebenräume macht, wird auf deil ersten Blick feststellen müfsen, daß sich das gesamte Innere in einein !^r-art fragwürdigen Zustaild befindet, daß eine umfassende Renovierung noch im heutigen Sommer erforderlich se»n wird, wenn die G-gentümer auf eine weitere Benützung noch überhaupt «inen Wert legen. Di« Fenster der Nordwand sind schon d«rart schadhaft, daß sie von« ers^esten Windsturm ausgerisien werden können. In ewigen Räumen hat sich der „Wolf" in das Holzverschalungsmaterial eingefressen, so daß nur mehr eine dünne Schichte mit der darav? beslndlichen Oelfar-be das gesunde Holz vor'äuscht. In einem bedenkUchen Zustand b<^finden sich ferner die Klosettanlagen, ganz e'is^esehen davon, daß der große Saal durch die Benützung von seiten vieler Bereine sett Jahrzehnten immer mehr NagellölZ^r, Schmuhslecken usw. aus-wl?ist. Die Schuld daran, daß der Saal für die Veranstaltung repräsentativer Kunstveranstaltungen nicht mehr geeignet ist, liegt größtenteils bei den Benützern, da die hiesige Direktion der Union A. G., wie wir wissen, bereits seit einiger Zeit ein gründliche Renovierung durchsühren wollte, der Boranschlag war bereits ausgearbeitet, doch blieb die Durchführung aus unbekannten Gründen aus. Zu alldem kommt noch eine gros^ Kalamität. Die Holzung des Saales vom Dampfkessel der Brauerei mittels der längst schon schadhaften langen Röhrenleitung ist derart unökonomisch, daß beifviels-weise für einen Abend fast ein kleiner Waggon Kohle verbraucht w'rd. Will tnan die Heizanlagen verbessern, so muß eine vollkommen neue Dampf, oder Warmwasserheizung «ingebaut werden. Außerdem sind die Wärmeeinführungsöffn'ingen unter der Galerie angebracht wor^.en, so daß die Besucher und Tänzer im Parkett bis zur völligen Erwärmung des Saales frieren müssen. Eine Frage für sich ist ferner das ungeheizte Stiegenhaus, in dem sich fchon Hunderte von fchweißgebaoeten Tänzern und Tänzerinnen ihre Erkältung zugezogen haben. Es ist beskimmt kein Unterfangen, wenn die öffentliche Meinung unserer Stadt an die Union A. G. mit dem lZksuchen herantritt, im kommenden Sommer den Saal und die Nebenräume einer gründliiZ^ Renovierung unterziehen zu lassen, wobei auch d'e Heizanlagen verbessert werden müßten. Die Kosten würden sich durch Heizmaterialer-sparnis usw. leicht einbringen lassen. Freilich müßten die Beregne dann für eventuelle Beschädigunggen aufkommen. Es geht nicht, daß Maribor, «ine Stadt mit mehr als 30.000 Einwohnern (mit den angrenzenden Umgebungsgemeinden ist eS eine Stadt mit 50.000 Einwohnern), keinc'n repräsentativen Saal sür großen Veranstaltungen auf dem Gebiet« des Kunst- und Kulturlebens besitzt. Der Union-Saal steht in seiner Ursprünglichkeit seit 1W8, dem Jahre seiner Errichtung, wir hoffen also, daß die Union A. G. einem weitgehenden Wunsche der Bevölkerung entspricht, wenn iie sich zu dem angeregten Entschlüsse aufrafft, der übrigens einmal schon aktuell gewesen ist. Planes betrauten Fachleute werden dadurch die Regien bedeutend vermindert, da nicht alle Zentralen stets gleichmäßig belastet wiirden, sondern zur Zeit deS hohen Wasserstandes in erster Linie die hydroelektrischen Zentralen, in den Sommermonaten dagegen die kalorischen Kraftwerke. Auf diese Weise wurde jede der größeren Zentralen nur durch einige Monate im Jahre mit voller Bela« stung im Betrieb stehen. Die vorhandenen Kraftwerke genügen vorläufig vollauf, ganz Slowenien mit elektrischer Energie zu ver-sehen. Nach Maßnahme des vergrößerten Konsums könnte die eine oder die andere Zentrale längere Zeit mit voller Belastung arbeiten. Eine derartige Verteilung der En^ ergieausnützung wird gegenwärtig auf dir Zentralen in Karlovac und Zagreb vorgenommen, die ein gemeinsames Netz speisen. ÄubUäen der Frelwmiom Feuerwedr «öchtlicher Brand j« Gtadtzeutrum. ^ Vi» neuer Beweis der Gchlagsertigkeit unserer «ehr. Heute früh unt i.öv Uhr wurde unsere Freiwillige Feuerwehr zu einem Brand in der Trubarjeva ulica alarmiert. In kauur vier Minuten war das erste Lösc^uto der Feuerwehr unter dem Kommando des Haupt Mannes B e n e d I e i zur Stelle. Eine Hollzlage nxir auf bisher noch nicht aufgeklärte Weise in Brand geraten. Die Feuer-lvehr sorgte dafür, daß das Feuer nicht auf d« benachbarten Objekte übergriff. In kurzer Zeit konnte jede Gefahr gebannt werden. Der heutige Bvand war ein neuer Benieis der Schlagfertigteit unserer Wehr, die diesmal mit ihren vier Minuten Zeitverbrauch geradezu einen Rekord aufstellte. Der heutige Brand war ferner für unsere Feuerwehr insoferne bedeutungsvoll, als drei verdient« Feuerwehrleute hiebe! bemerkens^ werte Jubiläen feierten. Feuerwehrhauptmann BenediLie war heute früh zu seimm Zvo. und die Wehrleute S t u m-bergerundKribernik . ivm 50. Fmer ausgerückt. m. rra«»«s. In der Franziskan.nirche wurde heute der Kaufmann und Besitzer Herr Janko Kostajnsek aus Sv. Martin bei Burberg mit der tzaushaltlehrerin Fräulein Ernestine Mlakar aus Pwj getraut. Als Beistände fungierten die Herren Rudolf P a r t l»Bürgermeister von Duplek und B r o n c, Universitätsassistent aus Ljubljana. Den Trauuungsakt vollzog Herr Pfarrer Erhart , « aus Sv. Ja-kob (Slov. goriee). Unsere herzlichsten Glück.^ wünsche! m. Aildsi^iajagd bei Poljeane. Bergangenen MenStag wurde im Revier Stu-denice eine Treibjagd veranstaltet, an der sich neben den einh.'imischen Grünröcken auch Graf Attems mit Sohn, Baron Schmiedsburg, Großlaufmann S t i-ge r aus Slov. Bi't'.ica u. a. m. beteiligten. Das Jagdglück war diesmal Herrn Stiger hold, dem es gelang, «inen kapitalen Keiler im Gewichte von IZl Kilo zur Strecke zu bringen. m. Schaffet Wandel! In letzter Zeit ma« chen es sich einige Fuhrleute aar leicht, m-dem sie die Abfälle aus der Kehrichtlnube gleich mitten auf der Straße abladen. Fast unglaublich klingt d!es, aber dennoch muß jeder dies feststellen, der den sonst so ruhigen Verbindungsweg zwischen der KoroZf>eva und der Samostanska ulica entlang der alten Friedhofmauer Passiert. Zwischen den Bäumen werden gleich ganze Misthaufen aufgestapelt, die nicht nur die Passage beeinsräch. tigen. sondern einen penetranten Gestank verbreiten. Ueberhaupt möge das städtische Bauamt diesem Verbindungsweg ein erhöhtes Augenmerk zuwenden und mit der Abtragung von einigen Bäumen und Aufschotterung einen auch bei Schlechtwetier passierbaren Weg schaffen, dessen Nvtir»endili. keit der tagtäglich« rege Berkehr genügend deweist. m. Neuer flowenischer Film. Unser bekannte Lichtbildner und Schöpfer unzähliger Bergaufnahmen Cveto S v i g e I j hat nunmehr auch einen ganzen Film fertiggestellt, in dem er uns in bunter Reihenslilge die Pracht der heimischen Verginelt vor Anien führt. Svigeli. der seinen ersten Film „Klic narave" (Ruf der Natur) nennt, wird 'ckon ln den nächsten Tagen im Ralimen eines Propagandavortrages der Wintersport^ektion „Varibvrer Zeitung^ N»«nner 9. FrffUag, dfn lS. Jänner 1« des Zlon>emschen Alpenvereines den Kilm zur Erstvorführung bringen. m. Abaption der V»rg. Mit den Ent-würfen für die Äldaptierung der Burg wnr-unsere heimischen Architekten Inz. Sir«« De v und Ing. Jaroslav ö e r i g o j l>etraut. m. Als nächste «i»»ervorfte»»>is wird Sonntag nachmittag in unserem Theater das Märchen ,^Hirt Peter ultd König Brillantin" aufgeführt. Die Preise wurden siir diese ''^Vorstellung tief reduziert. m. Aus l,3»5.58S «ubilmeter «affer belief sich der Wasserverbrauch unserer Ttadt IM vergMK^cneu Iahiv. Der grötzte Verbrauch ivurde lin August verzeichnet, 'väh-rend iin ^ebninr der Verbrauch am geringsten war. ui Deb«t in unserem Theater. Heute. Donuerstag. geht in unserem Theater zun, ersteil Mal in dieser Ält^n die bekannte ivomödie „Tclimpolo" in Szene. In der Titelrolle wird Frl. Branka Rasberge r, eine Tochter unseres Regisseurs, debütieren. ut. 438 Fahrraddiebftühle. Die Fahrrad^ diebe können sich i^ber die vergangene „Tai-sr," ivohl nicht beklagen. Insgesamt wurden Nl der Ztadt und nächsten llmgebung ^38 Z^ahrräder gestohlen, 7!) allein in der Stadt. m. Wetterbericht vom 11. Jänner, 8 Uhr: ,^chti^keitsmesser —Ii!, Bavonieterstand 753, Temperatur —Windrichtung M, '>'^wölkung ganz, Niederschlag V. * BeNIa kckmrna. IMr paar Taste noch!! ? Vilk» ! ?! Sk» ^ D'Bacherer koilzertieren a,n ZamStag beim Halb»idl. ^^28 » Technik«« »OUftanz am Badeniee. Das '^«chnitum Kom'tanz hat sich unter ständiger .Anpassung an die ^rtschritte der Technik iit den Z8 >^ahren seines Bqtehel»s zu einer der besteiWerichteten hijheren technischen Lehranstalten Aiddoutschland) ent^ivickelt. Reichhaltige Lehrmittel und uwderne Ver-luchseinrichtungeu bieten b^l'ähr für ei,« «gründliche und zeitgemäfte Ausbildung zu ^^nsieniei'ren, Technikern und Werkführern Nl Maschinenbau und in der i^lektrotechnik, ic^wie im Flugzeugbau und Antomvdi^u. Las Sommersemester 1934 beginnt in allen Abteilungen am 12. April. Schulprogramm und Al'bildungen aus den Laboratorien n»«?-den kostenliss un ?^nteressenden abgegeben. l'. Die deutsche Wende in Kuropa. Bon Maz Clauh. Verlag Callwey, München, iiiart. 4.50. Ein glänzend geschriebenes politische.^ Lesebuch der deutschen l^^schichte liild eilke in jedem Eiml aktuelle Darstellung der deutschen Wende in Europa seit dem Wiener Kongreß. Dr. Mar Clauß zeichnet in knavpen Strichen daö Bild des dtznami-ichen deutschen Aufstiegs in, l9. Jahrhundert auf das gewaltig? Schicksal von ls)l4 ilberzugehen. Me mit allen wichtigen Daten lielegte Darstellung macht dieses Buch zum iinentbehrlichen politischen Wegineiser. ----»», «> -— Aus vwl p. Anliitzlich des Geburtstages Ihrer Ma-jeftSt Königin Maria fand in der Stadt« Pfarrkirche ein feierliches .>^chamt statt, das :wn Provst Dr. a g a r unter Assistenz ^zelebriert wurde und dem die -pi^^l^en der .^ivil-- und Militärbehörden beilvohnten. An-inesend waren u. a. Bezirkshauptmann Dr. V r a t i n a, Burgermeister I e r ^ e, <^'endarmeriekommandant Major C v c t-! ov iö und (^erichtsrat Dr. P o z n i k. p. Der Voranschlag des vezirksftras;altuilg der strayen sind 1,741.800 Dinar iwrge'ehen. Tie Einnahnien k«laufen sich auf Dinar, nz^bei allein von ?>er Va» natsnerwallillisi Dinar beigesteu- ert iverdeu. Ter Fehlbetrag von t3l.7!^^ 'Oinnr wird dur6) das Erträgllio der ^tra-i^enumlagen auf die direkten Steuer gedeckt merdeil. p. SporUi^ies. Bei deil uulaugst in Ma-, lbor stattgesulldenen Prüfuugen für Lang-l Als'Äi>ledsrichter erll>arb auch unser be-s-innte Wintersportler Erich ^ a in e n schnk das Zchiedsrichterdiplom. Nachrichten au» Telje SNfport-Tag Den 1» t«.La»Gla«s ßewiant TtalÄi (VIWW> ' ^ ^ - Am letzten Sonntag, cinenl wundervollen sonnigen und kalten Wintertag, der die Schönheit unseres Schwarzwaldes in allerbestem Lichte zeigte, führten die hiesigen Win tersportvereine (SmuLarski klnb, SK. Olymp Gaberje und SPD Celse) unter Altmeister Kodellas technischer Leitung den Mei» sterschastslanglauf über 18 km der Celjeer Wettläufer durch. Sieger unter 11 Teilnehmern wurde T ? aI « ik sOlymp) in 1:30:47 Stunden. Das ausgegebene Profil der 18 kNl-Schlei-fe, die von Spodnja .Hndinja gegen Prekorje nach Smartno und über Lokrvvec zurück nach Spodnja Hudinja führte, verriet durch Vermeidung von Wald, Benützung von Wc. gen und mäßige Höhenunterschiede die typische Schweden-Loipe. Daß die Fähnchen Geländeschwierigkeiten mieden, z. B. den Wald, nmg wohl au6) an dem Umstand gelegen sein, daß es unter Bäumen zu ivenig Schnee gab. Dennoch aber war das Rennen anstrengend. An einzelnen Stellen ging es schon über die nackte Erde. Doch das Vorhandene genügte nnd zeigte sich als harter Altschnee mit leichter Führungsdecke. Start um v.3<) Uhr. . Es waren 17 Läufer gestartet — darunter tt außer Wettbewerb — von denen 13 ins Ziel tamen. TkalLiL und Mejav ^ et arbeiteten sich sofort an die Spitze. Bei km 0 lagen sie schon vier Minuten vor H r i b e r n i k und F i l a L. ES wäre manches zu berichten über diesen spannenden Kampf. Wie z. B. T k a l d i Ü mit der „10" und Mejavöek mit der „8" auf der Brust allen voraus knapp hinter einander „bis aufs Messer" kämpften — mt, ser Berichterstatter hat sich als Beobachtuugs Punkt die Labestation an der .Äehre in Smartno gewählt — wie nlanr i b c r n i k mit Rummer II aneiferte und anfeuerte, als er so früh kam, nnd wie man G r a 5 n e r, der als „unser Mann" galt, im (»eiste aufs Eis legte und pensionierte, wie M artini ausser Wettbewerb durch seine Gemütlichkeit den Pressemann zum Schmunzeln brachte, nieil er alles geradezn im Zeitlupentempo durchführte und umn förmlich als Filmton dazu die Ueberzeugung hörte: ,.Ich habe Zeit", wie F i l a e gleich nach der Kehre in Kmartno sich hinter Hribernik schob und hinter ihm blieb, aber der Pressemann darf im einzelnen nicht zu lange verweilen und begnügt sich also, nur noch listenweise zu sagen, der nnd jener war schneller. So sei es denn: Dreieindrittel Minuten nach des Vlympen Tkar ie Bestzeit von 1:30:47 folgt SPD Celje mit M e j a v ö e k in der Zeit von 1:34:07 und wieder erst nach guten zwei Minuten kommt der Skiklub Celje mit r i-bernik in der Zeit von 1 :Ätt:5K. Ergebnisse: Die Placierung in der Gesamtwertung des Langlanfes ist: l. Hermann T k a lö i (SÄ. Olymp) 1:30:47, 2^ Mirko M e j a v-S e k lSPD. Celje) 1:34:07). 3. Josef .v r i-bern i t (Smuöarski tlub) 1:36:56, 4. Karl FilaL sSmuLarsti klub) 1:38:20, 5. Franz Regner (SK. Olymp) 1:41:35. Die Mannschaftswertung im Lailglauf, bei der die drei besten Läufer jedes Klubs gewer-tet werden, ergab für den Smuöarski tlub folgende Zufamttlensetjung: 1. Josef .Hribernik, 2. Karl Filaö und 3. Erwin GraLner. Beim üblichen Begrüsjungsabeild inl .'^o-tel „Europa" gab der Obmann des SPD (5e-lje, Herr V i l ul a r, die obenstehenise Liste bekannt und nahni die Perteilung der Preise vor. Anschließeild daran begrüßte noch Herr Edo Paidas ch, Obmann des Smu^arSti klub, die Teilnehmer a,n Langlauf und dankte abschließend allen Teilnehmern und AenUcrführern, die an» Langlauf lnitgehol-sen hatten. Und dann noch eines: die Sportler aller Bereine liielten gute ttauieradschast. Kein Mißton störte die Abhaltung des Wettkamp- fes, an dem neben den zwei slowenischen Vereinen auch ein deutscher teilnahm. Möge es immer so bleiben ..» H. Pz. c. Srnenaukg. Herr Franz B a b s e k, bisher Kaplan in Ljnbno, ist zuln Stadtkaplan und ReNgionSlebrer in Eelje ernannt worden. Er hat seinen Dienst bereits angetreten. c. Vin bebeMsamer Vortrag findet Freitag, den 12. Jänner im Rarodni dom statt. Im Zimmer des hiesigen Bereines „Soöa" wird um 20 Uhr Fräulein Zorka P o t r a t, eine Küstenländerin, über „die Leiden der Küstenländerin durch die italienische Frau" sprechen. c. Gpenbe. De» lnesige Schlossermeister Herr Franz D o l /. a n hat an Stelle eines Kranzes auf das Grab deS kürzlich verstorbenen .Herrn Ivan Rebek unseren Stadtar-ft,en 100 Dinar gespendet. c. Verlöre«. Am 4. Jänner zwischen 12 und 13 Uhr ist auf dem Wege vom Kreisge-richt in Celje zur Bergwerksschule ein Arbeitsbüchel, das auf den Namen Karl Kala-mon lautet, verloren gegangen. Der Finder möge es am Fundamt der Stadtpolizei abgeben. c. ZtranzablDse. Die Familie Johann I e l-lenz hat an Stelle eines Kranzes auf daS Grab der Heimgegangenen Frau Anna lkgers dorfer für die Rettungsabteilung nnserer Freiwill. Feuerwehr 100 Dinar gespendet, wofür der genannte Berein seinen wärmsten Dank ausspricht. Tkeater«,»Kunst ?ta«oaalwea»r w MaNbor «epertsiie: Donnerstag, den 11. Jänner um i?0 Uhr: „Geampolo". Zum ersten Mal! Freitag, 1Z. Jänner: Geschlossen. SamStag, 13. Jänner nm 20 Uhr: „Zeam-palo". Ab. B. Sonntag, 14. Jänner um 15 Uhr: „Hirt Peter und «lvnig BrMantin". Äinderoor-stellnng bei erniä^il^ten Preisen. — 20 Uhr: „Die kleine Floramy". Aino Uaian-Ta»ti»O. DaL große Filmwerk „Gchwesttr >»gelita", «in Filn, von Liebe und Entsagung. Wie eiilst „Die iveifze Schw!? ster" m^d „Schwester Maria" alle 5)erzen belvegten, so wird man vom Schicksal der Schwester Angelika ul'tgerissen uird in den Bann ihrer unsterblichen Liebe gezogen. ^V«rg'TonkimO. Heute, Donnerstag, unwiderruflich zum letzten Mal „Kaiserjiiger i« Feuer" mit der charmanten Brigitte Helnl und dem neuen Zrauenliebsing Karl Ludwig Diehl in den Hauptrollen. Freitag konlUlt „Ihre Durchlaucht, die Verkänferin" mit Willy Forst und Liane Haid. Dmlh das große Los zum Bettler Das tragische Schicksal eines Lstteriespielers. — Ein Millionär, der »einer ist. ^ Steuer, behisrden richten einen Unschuldigen zu« grunbe. Zweifler il>erden den Kopf schütteln und es Nicht glauben wollen, daß jemand durch das gro^e Los znul Bettlör wurde. Und doch ist dem so: In der kleinen Stadt Csik^Zzereda in Sie' benbürgen lebt seit langen Jahreil der Schuhnlacher (^osef Doczi. Er ivar ein fleißiger und biederer ixlndwerker, der sich ^ ^ ^ ^ ^ > X ^ / >«lt 6«» v«rtr«»«» vo» NUli«»«u Ul«a»vk«». 5I»«dv»i>d«r in ^ ff»»»« V«It vGedreitst. nicht viel darum kümmerte, ivas sich tn der großen Welt ereignete. Er künlmerte sich nieder NM Politik noch um den !»ilat'ch der .«illeinstadt. Deshalb schätzte man ihn jehr als einen ehrenhaften und angenehmen Mitbürger. Josef Toczi hatte in seiner Jugendzeit immer davon geträumt, einmal ein eigenes Haus zu besitzen nnd in ihm ganz nach seinem Belieben zu schalten und zu walten. Dieser Wunsch ging ihm in Erfüllung. Er konnte sich von dem Berdienst vieler Jnhre ein .Hänschen kauseli. Die Nachbarn g^'NIlten dem Schuhmacher das Glück, waren ab.?r doch sprachlos, als si6> plötzlich in Esik-S^e-reda die Kunde verbreitete, das; Toczi ?>as große Los gewonnen hat. Mit einem Schlage war er jetzt Millionär! T?r Handlverkc« Meister freute sich gerade.)U unbändig, daß ihm durck) das Glüclslos in der Lotterie von Klausenburg eine Million Lei zufielen und feierte anläßlich dieses frchen Ereiglnss^s mehrere Tage hindurch. Die ganze Bevöl--kernng der Kleinstadt sprach nur noch von dieser großen Sensation und gratulierte Doczi. Unzählige GlückwunMelegramtne gingen bei ihm ein, Bluinenipenden wnrden abgegeben und Sonntags trafen aus allen möglichen Orten viele lauste in SSik-Szere-da ein, die alle mit dein Sch.!s)macher sprechen wollten. Doczi fuhr nach Klausenbnrg, NM sich seinen G:!winn abzuholen. Von der ihul zustehenden Million erhielt er aber lediglich 800.000 Lei an.^gezahlt, da sich dec Staat 200.000 Lei als Steuer zurückhielt. Mit den 800.000 Le, ging Doczi zu einer Bank von Klausenbnrg und legte das Geld gegen gute Verzinsung an. Dann kehrte er nach Csik-Szereda zurück. Er nahm wieder sein altes Leben ans, arbeitete und sparte. Bald n.crkte ihm niemand niehr an, daß er ein reicher Mann war. Das Glück des Schuhmachers wandelte sich aber bald zu einem Mißgeschick. Eines Tages bra;u bezahlen. Doczi war empört. Wie konnte er Steuern auf ein Ver-inögcn bezahlen, das er nicht besaß! Wütend schrieb er den Steuerbehörden und teilte ihnen lang n. breit mit, daß er die durch das große Los gewoiinenen 800.000 Lei infolge Konturses der Bant verloren habe. Ans diese Zeilen antwortete das Steucrinspektorat, daß das Unglück zwar sehr zu bedauern wäre, aber trotzdem auf das eiuMge Vermögen die verlangte Sunime an Stenern entrichtet lverden müsse. Jetzt wurde dem Sckuhnlamer die Sache zu bunt. Er ging zn ein ni Rechtsanwalt, der ebenfalls den Kevs schüttelte und mit ihn! nach »lausenburg fuk)r. Aber auch die Bitten des AnivaltS halfen nichts. Der Finanzdiretik^r ließ sich nicht erweichen und erklärte NU', taß er die Gesce.lkräuter. ^ 21.^ Marseille: Ber tretung für Obst. Gemüse, Fruchtsäfte u. ä. ^ 2I46l Lyon: verschiedene .^Heilkräuter. — ?!3g3 Brüssel: Dörrkirschün. — ?l',2l Tel-Ariv: s^oldblunien und Insektenpulver. — s Mailand: Reisstroh und Maisstärke für den Export nach Ael'ypten. — Antver-Pen: verschiedene Leb'.'nSmittc'I, besiZwders Frischobi't, Honig unt» Paprika. Bieh' und Geflügelzucht. l94()li Taventhem sBelgien): -Widder, Schaffelle. — 21252 Vrec'lau: .s)äute. beson« der-z Pferdehäute. — 21381 Amsterdam: schivelnid^aifa: Roscher-Zelchfleisch. — 14 Ljltti6>: größere Mencten Schweine. — lA> Antwerpen: !i1ysck'erfleisch. Erzeugnisse des Bergbaues. 2Uolland eine neue Art von Höchst, begünstigungen bei der Eierausfuhr ein« ^ räumt. Da der de!lt'ch--sugl>slawische Handels ^ vertrag auch auf Basis dl'r Hl)chstbegünsti-gung beruht, beziehen nch die Bestimmun-^ gen des holländischen Vertrages auch auf Die ^ Ausfuhr aus Jugoslawien. Hier wird be-^ stimmt, daß die sogeitannte leichtere Ware, ^die bisher nur in den Monaten November und Dezember eingeführt werden konnte, !nun während des ganzen Winters, vom 1. Jänner bis 2K. Feber und vom l. Septem-, ber bis 21. Dezember ^um Protektions^oll-satz von 30 Mark le Meterzentner eing?fü?irt werden dürfen. Weiters ist im Bertrage die Gründung eines besonderen Einfuhramtes in Deutschland vorgesehen, das die Kontrolle der Ein- und Bertaufsprcise besorgen und so der eingefülirten Ware em?n festen Prns sichern wird. Durch dt?se Bestimmuni h'^t unsere Ausfuhr zumindest bis 58. ?s.'ber Aussicht, auf dem deutschen Markte Ge-sä^fte machen zu könneit. Eine MerlelmiMarb» Lohn-vtrwfiln drei SadnnlmDiAU-danat Das Sreisamt für Acbeiterversicherung bringt interessante Daten üb tern und Bedienstete versi6)ert gegen 77.653 im Jahre 1932, 91.848 im Jahre 1V31 und 07.fi^ im Jahre 1930. Mie Mitgliederzahl ist zwar in den letzten drei Iahren um etwa 20.000 gesunken, war aber doch etwas höhe? als im Jahre 1926. Interessant ist ein 'vergleich des durchschnittlichen LohnverdiensteS im Laufe der Jahre. Im Jahre 1923 i'-elief sich der durchschnittliche Taglohn im Draubanat auf 20 5.^ Dinar und stieg im Jahre 1930 bereits auf 2K.45 Dinar an. Tann senkte er sich wegen Ausbreitens dc'r Wirtschaftskrise im nach sten Jahre auf 2tt.21 unt nachher auf 24.3^^ und im Borjahr auf 23.23 Dinar. Noch krasser ist der Unterschied, wenn man den gesamten versicherten Verdienst, der d'n j tatsächlichen Berhäl'.nissen sehr nahekoiirmt. in Betracht zieht. Iin Jahre 1923 betrug der ge'amte versicherte Lohn bzw. Verdienst aller Mitglieder de^ >treica>ntes rund 455 Millionen und im Jahre 1930 bereits 735 Millionen. In den beiden nächsten Iahren senkte sich der Berdiei.st auf 722 bzw. 5«W Millionen und im Borjahr sogar auf 527 .Millionen Dinar. In drei Jahren beläuft ^ sich somit der Berdienstentgang infolge der Auswirkungen der Krise auf 238 Millionen Dinar oder ein gutes Drittel. Hiebei ist jedoch festmstell?n. daß im Borjahr die Bezüge der Arbeiterschaft dennoch höher ivaren als im Jahre 192tt, w d?m ein Gesamtverdienst von 507 Millionen Dinar ausgewiesen war. Charakteristisch für die gegenwärtige Zeit ist aiich der Umstand, das^ in den Reihen »^r Versiclierten der auf die Frauen entfallende Prozentsatz allmäkilich wächst. W^ihri'nd Im Jahre 1923 auf di.' 'ieschästigtc'n Frauen ein Prozentsak von Z7.3 entfiel und dieses Verhältnis ungefähr bis znm Jahre 1930 fast unverändert blieb, qal' es im nächsten Jahre unter den Arbeltern und Bediensteten lBergarbeiter auSienommen) 33.5°/o, 'm Jahre 1932 bereits 3ttund iin Bor ahre gar 38.1«/« Frauen. D?r l^rund hiefiir ist vor allem darin zu such?n, das^ die weibliche Arbeit gewi^hnlich billiger ist und in der Tertill''-anche. in lefttor Zeit e>i<' ausgesvro-6'ene Kon''nnftur zn v-rkeichnen ist, größten teils nur Frauen besch'ist'at werd^'n. Für da' lansende Ia^r versvr'cht man s'ch eine lei>eZ Bereines der Industriellen und Gros^fa.lf-leute in Ljnbl'ana waren im Vorjahr im ganzen Staate insie^amt 402 .^i-inkurse, 21 Ausgleiche außerhalb des Ävnkurses und 1613 VermittlungsauS-'leiche zu verzeichne»?, lehtere, soweit der Verein hievon Kenntnis erhalten konnte. X Vlaznatzmen zur Heb««» d«r Vieh. z«cht i« der Tschechöflo«»kei. Das tschechoslowakische Landwirts^ftsministerium wird in nächster <>it Maßnahmen ,ur Ges» idung der Biehproduktion ergreifen. Ein bezü.^li-cher Antrag soll die Preisaufwertung der Naturfettstoffe bringen, ,i. M. durch Besteuerung von Äilnstfetten. durch Zöllc« aus die zu ihrer Herftellnna notwendigen Rohstoffe und ein Verbot der Verwendung von Kunst-fett in Restaurants, Z^rankenk^usern usw. Nach Ansicht des Landwirtschastsministers muß die Einfuhr ausländischen Viehs überhaupt verboten bzw. ans den Import von Fettschweinen ül'er 130 kg Lebendgewicht mit gewissen Vorbehalten beschränkt werden. — Nach weiteren Mitteilungen wird das 9and-wirt'cf^Msministerium im Jänner entsprechende Anträge auf Regelung der Agrarschul den vorlegen. X Internationake «rnteftatifti?. Auf Grund der Berichte des Ittternatilmalen i.^nd-irtschaft-inst'tutes in Rom können nunmehr die entigultigen Endzikfern der Welternte 1933 übersehen werden. Mit Aus nähme l>on Roggen ergab sich durchwegs ein A u s f a l l i^genüber 1932. D'e Wei-ze,lernte stellte sich in diesem Jahre auf 753 Mill. q sgegen 810 Mill. im I<,hre 1932). Ro.'m'nernte 253 s2471. Gerstenernte 247 f290> und .«^ferernte 348 (435) Mill. Die ''iöeltkartofselernte ist uin et-wa 97 M'll. g gegenüber der VorjahrSe^nte zurül'kgeblieben. In den europaischen Geb'eten sind fast durchwegs höhere Ernteerträanisse zu verzeichnen gewesen, dech macht s^ch der Ausfall in den Vereinigten -taatvn, in «Kanada und Afrika so stark geltend, daß im Gesauitergeb-nis ein bedeutender Minderertrag auk^cheint. X Monopol sür Milchprodukte in Deutsch land. In Deutschland ist eine Verordnung über die Regelung der Verwertung von M'lchpr!-^ukten in .^ra^t getreten. Nach den hierin getroffenen Verfügimgen könn'n ab d'esem Tage in- und ausländische Milch-vx..,-dukte nur im Wege der itnter Aufsicht des Reichsernährun^sminlsters stehenden Zentrale in Verkehr gebracht werden. Jede für den Inlandniarkt bestimmte Menge an den ^ erwähnten Produkten iilt der Zentrale anzu-^ tragen, die sedoch nicht verpfl!u die stille, gewaltige Einsamkeit des Venns ist so sinnbildlich und zugleich wirklich wie das urwüchsige u. uerschütterliche, auS der Z-chuld und Zühne mächtig sich aufreckende Volkstum im .Henn-Michel. Ein Bu6) das von tieser Heimatsliebe zeugt. b Das sreiftehende Sinfamllienki^us. Von Regierungs-Baumeister Guido Harbers Ätadtbaurat in München Verlag G. D. W. Eallivey Müiichen. Ül'art. .M «.80. Tin aus-fiihrliches uiid Übersicht! ches )?erk, iveli5ieS lms Grundsähl'chec' über den Einfamllien-hausbau in Bezug auf die Lage des Hauses. Gruudstückeinteilung. Grnndris; äussere Gestaltung uud Baukosten veriuittelt. Ein all-«.lueiner Text iiber das grundsätzlich beiin Einfanli-lienhausbau zil beachtete leitet die in Bild und Grundriß sorgfältig ausgewähl-ten Beisviele ein. Als ein vielseitiger Ueber-l'lick über den großen Reichtum an Wohn-uild Gestaltungsmöglichkeiten im Bau des frei-stehenden mittleren Einfamilienhauses, wird auch dieses Buch seinen Dienst an einer der wichtigsten heutigen Bauaufgabet, erfüllen. b. FrauensreiheU ««d Volkssreih?it auf kameradschaftsrechtlicher Grundlage. Bon Carola Ctruwe. Steifdeckel M 3.80. Bündischer Verlag. Heidelberg. Carola Ztruwe hat uns mit dieser an^führl'chen, tiefsinnigen Arbeit ein epocsales Werk über die Frau inl völktjchen Zeitalter i'rschenkt. Das Buch beleuchtet in einer durch inchts zu überbietenden Vollstläisdigkeit die gv'auite Lage des Problems Baterrecht — Mntterrecht. Ve Verfasserin löst das Prol'lem d?r wirtschaftlichen Neugestaltuni in Familie und Valki sie zeigt, wo die Völker den Weg der organi- schen Entwicklung verließen, nämlich beim Uebergang des Mutterrechtes zum Vaterrecht und beweist den ZwtMg deS Naturgesetzes, an der abgebrochenen einheitlichen EntwicklunaKlinie wieder an-^uknüvsen. b. l'rsckllcteoi'. französisch-deutsches, illustriertes Zprachlehr- und Unterhaltungs-blatt. Verlag in La Chaux-de Fond, Schweiz. b. D!e Vt'larten de? bildenden Kunst im Waitdel von 2 Jahrtausend. Vou Mar Deri. Verlag Bong St Co., Berlin. Brosch. 3..^0 M. Iii diesem neuartigen Buche, das die Höhepunkte der Ztilentwicklung europäisä^r, ^^unst vom klassischen Altertiim bis zur sch^velle unserer Zeit in Wort und Bild darstellt, lehrt Mar Deri den Leser die verschiedenen St^larten nicht nur zu «'rkennen und unterscheiden, sondern auch, ihrem tief-, ste lSehalte nach, zu emvfinden. Wir können' das reich illustrierte und gediegen ausgestattete Buch bestens empfehlen. b. Die deutsl^e Ehe. Von Bernhard ffum-iner l^b. 3— Verlag Klein. Leipzig. Betrachtungen über das Problem der Lie^ und Ek>c und über d^ie Mittel zur Ueber-wiudung der unz'ihl'''en Gef-ihren, welche in einem langen Leben die Ehegemeinschaft bedrohen. Ein Buch, welches in die .Hände der Jugend Gehört. b. Der Verlag Vernhard T««chnstz in Leip zig setzt seine Sammlung englischer und aine rikanischer Autoren kort. B'shs'r sind ^chon 5129 Bände erschienen Freunde englischer '.j^uerscheinunaen erhalten ausfüs'rliche Pro si^ekte gratis durch den Verlig. Preis pro Band geb 1.80. geb. 2.50. b. In der VerlogSbuchhandlimg Will'tlm Stollsuß in Bonn siitd fü'sgen'oe .Heste ers-'^'lc-nen: Tanrmlung ..Hil? dir selbst" Nr. 63: Der Icheck; Nr. k;5: E nsichrnni in Reklomc und Verkauf; Nr. 61: Das Wechselrecht b. Sport im Vinter. We'hnachtsnumincr 1953. ..Sport im Wn^tvr" ist die anerkannt führende illustrierte Zeitschrift für alle Win-^^rsporte. Einzeluummer ?ch. 1.50. Verlag in W'en 7.. ilsaudlaasse 19. b. Vradjevinski vijeSnik. Dezemlerh^st 1V.3.3. Die vorliegende Dej^'inbernummer beschließt den 2. Iahranni d'c'es l^^r'^orral^en-den und überaus notwendigen Zeifkchrifr. Der Inhalt e'nes jeden Heftes ist immer interessant und inannigfaltig aestastet. Nerlag Zaareb, Kumikiüeva 4. Im Iahreök'^' .i'i Diu. 240.^ .Mariborer ,^^eitung" ßlummer V. fftettag, dm 1?. ISnner lS54. v« M lkt 5cl>leli;äk Qie Sesckirkte einer t^iede (Nachdruck verbotl'u.) ^on Ik. l» Sottlied (21 Fortscpung.) Er sah sich ucich einem Ta?l um, tvinktc ucin Chauffeur. Viliertiq lentt? dieser «einen heran. Heinz sah auf Oie Uhr. Z)ie Zeiger smudell kapp auf sechs. Es war unuiögliä?. jet^t schon in sein Elternhaus zu gehen. „^Zsahren 3ie inich ein n>enifl durch die Ztadt!" sagte er kur^i- „Wohin sie )st mir gleich. At'er nicht zu schnell." OienNbeflilsen ris', der Chausf<'ur die i^entlir aus, dann verstaute er den mächtigen Koffer so im Gasten, datz Heinz dadurch nicht behindert ^vurde. Uiid nun ratterte er los. Hinein ino Mine Wien. >>a'^ eben erst nns denl Lcklaf^' erwacht. ^'»l^inz sah nicht hinauc>. Ztarr hieU er 0el> Blick .zu '^c'den iielieftel. Was war ihm diese ^tadl, die er durch und durch kannte! ivollte es vermeiden, bekannten Gesichtern zu begegnen, denn zu Begri'lszunqen war er il>ahrhaftiq nicht nufczeleqt. (5r musj-te trachten, sich ein lvenig zu sammeln, uili Baler und Mutter nichts von seiner -ee'en-stiininunj^ nierken zu lassen. Mehr als eine 'stunde inochten sie /,:el. und planlos dnrch die Stadt qesahr.'u sein. Heinz sah sich inl Prater, sah nlit verschiei-ertem Blict die v^underte -;>aziert^änqer, die trotz der fri'chen stunde schon lustwandelten. f?aleldoskopartig wechselte dao Äild. ^^licht lanqe daraus fuhren sie die lailj^e Lchönbrnn-nerstrahe entl-anss. ^chönbrunnerallee . . Ort so vieler trauter Crinncrnngen . . . . .^inz stürzte tief auf. La rief er dem d'hau?-ieur seine Mresse zu. ^-^Äeder wendete der '^^ac^en. nach rechts hinaus, un, na6? einer viertelstiindi-i^n flotten Fahrt da> >>äuserqewlrr zu ver- lassen. Sie waren im Notlage-, im "Wiener Villenviertel. Und da tauchte auch iÄ)l>n das Vaterhaus auf. (5ine schöne, einstöctix^e Villa im Barockstil, mitten in eine prangende men- und Parkanlage hineini^estellt. Ein Zchniuckküstchen. Das Tari n>ar längst n>eggesahren. und lloch immer stand .'(vinz vor dem ljohcn Mttertor, neben ihm der lamie Koffer. l5nd-lich aber langte er doch nach der ^^linffel. 'Oem alten Christian, deni HauSfaktotum, blieb vor Ueberraschung der zahnlose Mund offen, als er das ?or aufschloß und so un-verttlutet seinen jungen .'(^errn vor sich sah. „Herrjegerl, i? das aber a Ueberraschunfl! Der >^)err >>einz! l'-jenaan '5 nur glei aufi in ?alon, .^^err <'^>einz! Die Anödicie lnd der .'iierr Vater sein scho lang anf! Werden die aber a ^rend' hab'n!^' „Pst . nicht so laut!" unterbrach >>inz den '^tedestroin de>5 alten nnt halbem La» cl?eln. „Ich will ein irenic, itberrascben! — schaffen sie den ^Voffer in mein '^imnier. Mer nicht auspacken, daS besorlse-icli selber, damit nichts beschädigt wird." „^tönneil's unbesorgt sein. 5?err .'>eiiiz!" Und n>ähren>o der iilnge Mann bereits die kleine Portreppe hinaufschritt. niurnielte der Alte noch innner n,it lack>endem (Besicht: „Jessas, der .^leinz - der .^'eiirz! ?ta, so lvas!" Und plagte sich nnt dem schw.'r<^lt Kofser ab. Por der Tilr des Zaloiis, der zur cl»enen Evde lag, verhielt der ineimkehrer deil schritt. Leise stimmen schallten aus dem Zimmer. Er klopfte an, und wartete die Aufforderung zuin Eintritt erst gar Glicht ab, sondern öffnete lveit die Tür un-d stellte sich breit hin. (^in leiser Ährei vom »Fenster her. Dann eilte Zrau ^tläre Äürschuer, eine hoch^e.vach-jene ^rau Ende Fünfzig, mit gütigen Ge-fichtSAÜgen, auf ihren Cohn zu. „Heinz, du!" stammette sie freudig erregt. „Ja, wie ist denn das nur möglich?" „Wie du siehst, kein Traum!" sagte der junge Mann und driictte die Mutter fest au seine Brust. „Na, Junge, mach's gut!" sagte .Herr!»iürschner senior, herantretend. „Dn zerdrückst mir ja meinen guten .^>aasgeist! Laft ab und gib mir auch die .^)and! Oder — bleibt sür mich nichts?" .'öeinz liesj die Mutter los und drückte warn« dcs BaterS Hände. „BerzeiH — aber die Reihenfolge muß eingehalten nierden, das weigt du doch. Das soll ak^r nicht bedeuten, das; du der Letzte bist. Aber es ist nun einmal so im Leben: erst die Mutter, dann der Vater." „Die neue Ordnung der Dinge", meinte der Pater lachend. „Du sck)einst bereits auf ihre ?^ahne geschworen zu haben! l^lanbst wohl, das wird immer so iveitergehen, das mit dem Haken halten, gelt? Na, lag gut sein, ich werde nicht aufinncksen, so lange cs mir nicht an den Kragen geht!" „Das wird es s6)on nicht, Bater", gal' .Heinz zurück. „Mütterchen hat innner das Deine sür dich übrig." „Nun aber seh' dich doch endlich^ Heinze« jung" -- sie gebrauchte noch immer z?it.vei, lig den zärtlillien Nanien, den sie ihrem ^nnA'n einst znrechtgelei't — „nnd mach' dir's lx'auem! Du wirst limde sein votl der Reise und auch hungrig. Ich irerde gleich . „Las^, Muttc^n", wehrte der Sohn ab. „^'^ch bin wirklich nicht müde, und auch nicht hungrig. Aber ein Bad werde i^) nchmi^n, um mir den Staub abzuwascl>en. Dann bin ich frisch une ein Fisä? u?ld werde eilch Rede stehen. merk's an enren (^sichtern. ihr seid neugierig, nKirum ich so nrplöhlich angeweht kemnie, nicht?" „Nun, das ist nicht zu leugnen. Al' nnr dich da unlen ui den Tiroler Bergen doch noch auf Wochen hinaus begraben rermein-ten. .Hat's dich nimmer geireul'^" „Auf später, !!einrich Ul"'V'rinler heißen! Ic!) kenne meinen Inngen." „Aber ich verstel'. nicht", n>ehrte sich die Mutter gegen den (^i'idanken, „er schrieb doch, das; er — —" „Was Heinz schreibt, darfst dn n'äit immer für bare Münze nehinen. ?!bcr ivonn er sich wieder zerkriegt haben sollte^ init diesein liebreizendeil Mäd6>en, dessen Wesen cr ui so glühenden Farben schilderte, dann — ist cr eben wieder in seinen alten Fehler '.urücl-gefallen: die Abwechslung. Rechne an.', w'e-viele Male er sich ns-on verlobt haben te! Imnn'r nnirde daran.'! ... nichts! Ter Lnftikus hält ebeil nirgends lcinge an. Sobald ihm eine noch Schi^nere ins Aug? tritt, will er die! ?c> 10 >v«w Ii>re I'üsse «ier ^ !^iu»6e jueleen, 2u lvennev u. snruivdvel' !»n kejinaen. 6»m» kü-»Zen 5ie Kode!! TU, dts 6er »utgelüste 8»uer»tokk 6em Vl^»»ser eiv milclli^s« ^«»se-keo ^eim 8iv li»re i^üsse Hävils in dieses milckizZe östi krivA«!, ävr 8»ller«toik w ?orea ein unVolilbekiil6eo. Die HükaerRu-en 3ia6 ervvickt ^vorVurzre! «at-lernt veräen. In «len meisten ?KlIen icSnoea 6ie 8etnzke kerzuem um eine ^uni-e dlummer iclvinvr zetrsKen ver«jen. 5»Idrvt KcxZel! !«t in »llen >ipc»tkekea. DrsziZerien uixi l^srlümerien erlialtÜcli. 'S Kleiner /^laeiser ^„fragen M««WV?Y Änct I in örtvt- M»fken dvi?u!sgon, ä» snsvnBten ctiv /^ämlnlstfsUon niokt ln cjsr l.sc,e ist. i«e Partei xu vermieten. /Adresse: puSkinava ul. tl/l. ^nzinkrilk. von i^lir. Z24 ffGGGGWGVUVWVGWWGGVG (Zomvinsame ^oknunisnslime mit nur l^e^ssrer l)amv suclit «ebiläet. Pen!iaiii'ztenel»epilnr. l)nter »Qvteilte kkeelinuni« ÄN (lle Ver>v. Zil v»we mit ^ er>vse.ti.'iene>i 8vl,non. vitem. I,ettrerili. Lute I?eciinesin, iiprseiwilliuuäiti, Nlit eitkener Kclireit,m^5cliine. ttute Ususkrsu, suciit !:!eillere XVnknune: bietet i>tstt ontsprecliencl^ (le^enlsl^tunL vic: fülirun« eines kleinen lliiusditltes o«ler Kvrre^pkm-den?. kesus'»ic:I>:'!.;iili.i eincs Kinde» oder f)d.1ekte8 n. dtzl. Uefl. ^ntrÄ^e estietei, unter '.?tudimitte« uii die Ver>v. .?!<» ^üa«srv ^Itve oävr aUvw-stelientto fr»u wird äli; Wirt-kiciigitei-in nnd l^iletreriii ?n einem älteren, tiv88eren llerrn LeituctU. t-'ttr-itt'eunU'U'..vjtvven kevttr/uLt. ^dr. Ver>v. " Scltöner. junxer »foxvrl« su verkauien. .^dr. Verxv. ZbZ ««k mnokm» c »lüvr W« kiiiiSK »»ck0«>^uu/ieneo mceeu p>^l)eft./vKS§,cttmkl>kk oie8e»< . / Wü^oc»vot.t.ki^ pt>vekclecl^il.ic^ kk vc«l.c«tt7 cik^c»^ MMWIM »ioe»i«ku7cki't»pu«I«r, »Lskkumoröm««, «r- tuväev. 8i« kvvnen ^»»»«1» !»»i,l. Zlmmv., event. f''rüii8tück und lüude/.immer-Keniitirunk. xu vermieten. Kre knva nl. l-4/Il. fecdt!?. Zl9 .'>cliüneii /-n verinieten. ^llnslcit nl. II). N8 (irc)öed Ammer, leer nder mSbltert, event. mit Kijc!ien» dvnüteunlk. ?u vermieten. I(o. sttZLevii ul .?Z. .?s>" Xweil'ettikei». «nmnties Ilm» mer im ^entrnm 2U verinie-ten. ^dr. Ver>v._ .M j^üb>. Ämmer vermiete in der Llvven^ikn nlicu. >^ds. Ver VAltunk. .^2! ^onnievki. inöl)!., separ. /Im» mer sb/.ueeden. l?n7lai?l)va ul. 24. Part. rec:Iitti. .ZZZ ^üdl. Ammer, vlektr l^lelit, «ep. kinssn«. ?u vermi zten sn einen 8k)Iiden klerrn. ^N'.!ufr. üetnk^vsliÄ 55 kleiner plijsslidlv»» zeti ver !tudt du-von iipriedt, dak nnr Im lZaek-IlSUi» t^ebukli. Qlavni tr«, die eeliten l'riester tl2U!iiiö «iicli persttiilicli, dal! trat? d«r liesteu Onalitüt dss 8ti!ek nur ! Oini^r !i08tet. ?f»k Nlit I'iire nrelswert ^n verksuten. ^nir. UospoZni» ni. 7/lU. link.'i._^ Kslenöerdloek in ^ OrtilZen. >VocIlö»»dic)ck-, portemansi- u. I'ssclienkalelldei' ia ullen preislsscen. OruZinska pr^itlk.i ^sndlkslender emmiciilt f^'elix !^ov/al<. tZc)8ii»8lIker .«^eliiiner, juneer .l»»illn>n6 l'illi« ?u verksuken. ^n^nirueen Ull5tliau.«> »pri l-ovcu«, iV^oljLkit ees^s 22. .'18 Kleine, «uteri,altene Selkreld-m»»eltinv Kiliik üu verkanten. ^nzcuisllLeil /'^ari!» l^al!v/a!!^. dkülierin, pfL k^voliode l/I. .?l7 ^VVVVVVGWV^'-VVVVVVV Lueile nnr eute Vortretunsen für Levkrüd. l.inter »Kilanke-lzote-Keoxrsd'l an die Ver>v. _Z20__' ssrjiuloln lnit entiipreei»elider ^usbildun« viinscii^t in einer Xanslei, VScl«vrei oder 'srskik unter^iukommen. Okkerte un-ter »Iliciltix. Kinderiieliend«! »n die Verxv. .^14! iitekle. ^dr. Verw. .^15! derloz. kiucdt tlkln^^mei^tcr-^ teile, ^dr. Vervv. .?Iö lnnxvii. kinderlosem dkesiusr .^ucllt t1au8mel5ter8telle. >>dr. Verw. 31'^ verseiliedenei Lorten alte werden n'ttd'.»n' 5iert und in .Iscliei nnd Wiener Zelniltte >. l tle ltir tacIlmSnnisctte und ^,0' l!de ^rdelt nnd pünlnliciie t?e dienune 8eml< i. ^(ü'-meln t:r mei.'?ter. ni. .^7 l4t77 ' lauddvU dolldsr. t'IrNndunx knsilicnn» :>flexlalj8tcn verxe-füiirt. keiieltizt Sclivverlittrix-kvit. l)lirenk!äukien. OilreniIuK. Xaliireicile l)aniitjci> reiben. Verl^n^et unent?ie!tllclie i'eleli reilde k^rozeiiüie. ^dre5^e: tülpimniu l>el Krakau, l^oie». Z?li KomflSlknon wird >iv8uei»t »ur rentsi^ie» !ei>-!)l!cil. ?n8Lliristen erdeten nn. tl?r '.HncllrentadLl'- an cli^' Verw. ?22 GOOOch^OOO»H»OOO»^ vsvt unliverktreiletiii'« ««»UHUUIli chOO»H»chchO»chchSOchchchO4 O-tee^ek»«« »»< ?Gi ?er»«»W»nU«k, U«I« — Vene^ «t»» »i»lt>ri,a« iv ltlarib«». --- kit- «t«n <«» Vevek 0,k»k»»»