.Al. 226. Mittwoch, 2. October 1895. Jahrgang 114. Alllacher Ieitma. ^"Mria n ?, ^. * - ^tit Pust versendu»«: gaiizj^,ig fl. »5. halbjährig st. ? 50. Im Lomptoir: «eine ^»!^ . 'AbMng ft, 5 !>u, ssiir dle Zustellung in« Hans ganMlig fl, l. — Insertlonsgebür: ssür -^^ ""'"«e h,o z„ 4 ^,^„ 25. li,. grdßere hei Zelle »! lr,? bei öfteren Wiedrrholunge» per Zeile 3 tr. Die «Laib, Zelt.» erscheint täglich, mit Ausnahme der Vunn - und Feiertage, Die Ub«lnlftr«tl«m befindet sich ElliMeMatz Ätr. 2. die «ebaction Vahnlwsgllsse Nr. 15. Vpiechstunden der Redaction von 8 bi« ll Uhr vormittag«, Unrte Briefe werden nicht angenommen, Manuscript? nicht zurNckgestellt. Umtlicher Bheil. ^ Nller^^' U"d k. Apostolische Majestät haben mit km M5 Entschließung vom 26. September d. I. Halters" 3 ^""g des Präsidialbureau der Statt-^llu ^ ^kmberg betrauten Statthaltereirathe Gustav Elasse - ^ ^" ^^"' ber eisernen Krone drillet geruht ^"lhslcht der Taxe allergnädigst zu verleihen ^ Allerer/' U"d k. Apostolische Majestät haben mit! Viinin- ' ? Entschließung vom 26. September d. I. dem 3ii auergnädigst zu verleihen geruht. Uller^s/ ""d k. Apostolische Majestät haben mit °Uer2"? Entschließung vom 19. September d. I. ^ctionV? ^ hatten geruht, dass der geheime Rath. bischen w'.kfan von Päpay den königlich preu-Kcietär ^" Adlerorden erster Classe, der Hof-Coy, "no Cabinetsconcipist Emil Parisini das der ft"o Mreuz des königlich rumänischen Ordens ^biilet« ^°n Rumänien und der Hofsecretär und Hof ^"nclpift Ernst Freiherr Weber von Ebenmasse n« ^niglich preußischen Kronenorden dritter " "«nehmen und tragen dürfen. ^llerbi^s/' ""b k. Apostolische Majestät haben mit ktn Vts'!^ Entschließung vom 26. September d. I. ^rb« ^"ulrathe im Handelsministerium Ludwig «llrr^^'r' Titel und Charakter eines Sectionschefs "M zu verleihen geruht. Wittek ui. p. N> ------------------------------ ^llerh^/ und k. Apostolische Majestät haben mit Kr» ? Entschließung vom 13. September d. I. Z'enill " Oberfinanzrath Dr. Emil Ritter von MNllnz-9a?^Zubrzycki zum Hofrathe bei der UersiM,," direction '" ^mberg zu ernennen, dem Michael sk ^ und Finanz-Bezirksdirector in Sambor ssd Chosen Dzieduszycki taxfrei den Titel m ^n '"ner eines Hofrathes zu verleihen und den nannten 3^ ^r Finanz-Landesdirection in Zara w^zill-N ".^nanzrath Dr. Alexander Fürsten ?ereiH dei- "ski zum Oberfinanzrathe für den '""lnen 5» 2?llzischen Finanz - Landesdirection zu beruht. Vöhmm. p. shocks/' "!^ ^ Apostolische Majestät haben mit °en 5)b?ri^ Entschließung vom 22. September d. I. '^^lpNorender Generalinspection der öster- reichischen Eisenbahnen Wilhelm Wraschtil und Hugo Freiherrn von Busch man taxfrei den Titel und Charakter eines Regieruugsrathes allergnädigst zu verleihen geruht. Wittek m. p. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 26. September d. I. dem Ministerial - Vicesecretär im Handelsministerium ! Harold Ritter Demel von Elswehr den Titel und Charakter eines Ministerialsrcretärs allergnädigst zu verleihen geruht. Wittek m. p. j Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 19. September d. I. allergnädigst zu gestatten geruht, dass der Cabinets-bote Karl Franke die königlich rumänische goldene Verdienstmedaille mit der Krone annehmen und tragen ^ dürfe. _____ Der Finanzminister hat den Finanzwach-Ober-commissar zweiter Classe Natalis Smodlaka zum Finanzwach'Obercommissär erster Classe in Dalmatian ^ ernannt. Der Leiter des Handelsministeriums hat den ^ Miuisterialconcipisten Dr. Victor Rudel zum Mini-! sterial Vicesecretär in diesem Ministerium ernannt. Der k. k. Verwaltungs - Gerichtshof hat die bei demselben erledigte Rathssecretärs-Adjunctenstelle in der achten Rangsclasse dnn in Dienstesverwendung beim Verwaltungs - Gerichtshofe stehenden Bezirkscommissär der k. k. Statthaltern in Trieft Richard Malnig zu , verleihen befunden._______ Den 28. September 1895 wurde in der l. k.Hof- und Staats» druckerei das I.XVl. Stück der polnischen, das I.XVII. Stück der pol< ,! ischen und kroatischen und das I^XX. Stück der polnischen nnd rutheuischeu Ausgabe des Reichsgesetzblattes ausgegeben und vei> , seudrt. Nichtamtlicher Mil. Der ungarische Staatsvorallschlag. Der dem Nbgeordnetenhaufe unterbreitete Staatsvoranschlag pro 1896 präliminiert die ordentlichen Staatsaus'gaben mit 437,366.347 fl., gegen das Jahr 1895 um '16.293.649 fl. mehr. Die bedeutende Steigerung der Ausgaben ist größtentheils infolge der Entwicklung der Staatsbetriebe, namentlich der Staatseisenbahnen, des Post-, und Telegraphenwesens, des Tabakmonopols und theils auch infolge des durch die inzwischen geschaffenen Ge- etze verursachten Kostenaufwandes, ferner infolge des Wachsens der gemeinsamen Ausgaben, der Kosten für die Landwehr und der steigenden Bedürfnisse fast aller Ressorts begründet. An dem Plus der Ausgaben participiert die ungarische Quote für die gemeinsamen Ausgaben mit rund 800.000 fl., das Erfordernis der Staatsschuld mit 2 Millionen, die Kosten der staatlichen Matrikel-führung mit 600000 fl., das Finanzressort mit ins gesummt 1.781.000 fl.. davon 800.000 fl. für das Tabakmonopol. das Handelsportefeuille mit insgesammt 7'/u Millionen, davon Post- und Staalseisenbahneu 3-8 Millionen, das Cultus- und Unterrichtsministerium mit 1,348.000 ft. infolge der Entwicklung der ge-sammten in den Vereich dieses Ministeriums fallenden Institute. 288 450 fl. entfallen auf die Post Gerichts Höfe und Bezirksgerichte. Das Mehrerfordernis des Landesvertheidigungs-Millisteriulns mit 397.549 fl. ist durch die graduelle Entwicklung der Landwehr begründet. Die ordentlichen Einnahmen sind mit 462,644.100 Gulden, somit gegen das Vorjahr um 16,529.069 fl. höher präliminiert. Eine Steigerung der Einnahmen weisen auf: die Staatsschulden um 790.569 sl., weil das Erfordernis Ml Zinsenannuitäten bei der Eisernen Thor-Anleihe in den ersten drei Jahren aus dem Erlöse der Schulden-titres zu decken ist. Die Einnahmen des Finanzministeriums sind um 5,210.044 fl. höher beziffert, weil im Interesse der Realität des Budgets die directen Steuern und Verzehrungssteuern unverändert eingestellt sind, obschon dieselben aus Grund der bisherigen Ergebnisse mäßig höher zu veranschlagen gewesen wären. Hingegen sind auf Grund der bisherigen Ergebnisse und der mit Sicherheit zu erwartenden Eingänge die Stempeleinnahmen um fast 1 Million, Rechts-gebüren uud Taxen um über 1'/« Million, die Tabak-monopol-Einnahmen um 563.182 ft. höher veranschlagt. Im Hinblicke auf die stetige Entwicklung der Staats-eisenbahnen und der bisherigen Schlussrechnungsergebnisse sind die Einnahmen der Staatsbahnen um 6,200.000 st. höher veranschlagt. Der ordentlichen Einnahme von 462,644.100 fl. stehen die ordentlichen Ausgaben mit 437.366.347 st. gegenüber. Demnach wäre der ordentliche Gebarung«-überschuss 25,277.753 fl. Dagegen stehen 10.420.298 fl. außerordentlichen Einnahmen 35.620.897 fl. außerordentliche Ausgaben gegenüber, was einen Abgang von 25.200.599 fl. ergibt. Die ordentliche und außer, ordentliche Gebarung zusammen genommen ergibt demnach im Budget pro 1896 einen Ueberschuss vou 77.154 fl. Feuilleton. Strandbilder von der Adrm. Von ?l. v. Nlvenot. ^a-Tbal . zerklüftetes Gestein, stellenweise an das dÜ die,^ "mnernd, zog sich längs der Straße hin, 3" Vera» "'".^gründe gelagerten gänzlich uubewal-M hier V°k" ber Landschaft ein ernstes Gepräge, gliche, "s"" Meere war die Vegetation nur eine ei» k'bilsch« !^ ^ n immer wiederkehrenden mattgrünen ^ verlrüv", l!^ '""" "ichts wie hin und wieder an "klsen „nk ^" Feigenbaum, eingewurzelt inmitten ^>chen^^"^ Süchte tragend. Tief schneidet ^ diese Nptt A" das Meer in das Land und bildet r>M "»en fiZ5 Austen, um die der Weg in großen suchend am5 ^' geschützter gelegen, boten dem-he» Grün i^ ^"e üppigere Vegetation, und dies ^"der ln?,- ^. eine mit der durchsichtigen Klar-t! Mnden w« Vieren Wasser und der fortwährend '^n ^^glschen Lichtrffecte gewährte einen zaube- 3^^n H^^°chUgen und feltfam wellenförmig tr°l >n w b c ^'lges sieht man fchon von Novi ^N?s del tli^?^en Fleck; es ist Zengg; nun ^" "ken las ?> ^""' "ls ehemaliger Wohnsitz l"Ng. E«! "^ Stadt eine große geschichtliche "-» waren dies serbische und bosnische Flücht« linge. die im 16. Jahrhundert nach der Eroberung ihrer Heimat durch die Türken, um den daselbst verübten Greuelthaten zu entgehen, sich in die zu Ungarn und zur venetianischen Republik gehörigen Länder retteten, woselbst sie sich niederließen und sich in den folgenden Türken-Kriegen durch ihre Tapferkeit auf das rühmlichste auszeichneten. Aus ihnen wurde später theilweise die österreichische Militärgrenze gebildet. Dies über die Uskoken im allgemeinen. Hauptsächlich wird dieser Name aber demjenigen Theile der Flüchtlinge beigelegt, der seinen Wohnsitz in den Küstenländern aufschlug. Ihre erste Niederlassung daselbst war Clissa, und als dieses 1537 ebenfalls von den Osmanen erobert wurde, siedelten sie sich in Zengg an und bekämpften fottan nicht nur diese ihre Erzfeinde, sondern auch die venetianische Republik. Letzterer fügten sie durch ihre kühnen Seeränbereien großen Schaden bei, ja sie wagten es sogar, vcnetianische Galeeren au offener See anzugreifen, und entzogen sich stets glück« lich der feindlichen Verfolgung, indem sie vermöge ihrer unglanblichen Körperstärke ihre Schiffe zwei Stunden weit in das Land hineintrugen. Sie blieben von den Venetianern stets unbesiegt und unterlagen denselben erst, als Oesterreich sie infolge eines mit Venedig geschlossenen Vertrages denselben preisgab. Von dlesem Momente an war ihre Macht gebrochen, um 1615 wurde ihre Flotte verbrannt, und sie selbst mussten Zengg verlassen und sich in dem im Gebirge gelegenen Karl- stadt ansiedeln. Wie wandelbar sind doch die Dinge! Der kühne Vulksstamm, welcher solange diese Gewässer unsicher gemacht hatte, ist untergegangen und fein Name ist beinahe fagenhaft geworden; aber auch die Herrschaft des mächtigen Marcuslöwen fank, und fein stolzes Banner ist von der Adria verschwunden, Oesterreichs Flagge hat nun die Führerschaft, und wie es meist der geflügelte Marcuslöwe gethan, so führte auch der Doppelaar zum Siege. Endlich hatte ich Povile erreicht; es ist ein Fischerdorf. Ungemein reizend gruppiert sich das ärmlich aussehende Dörfchen um den stillen abgefchlosfenen Hafen. Grau und unscheinbar stehen die niedrigen, un-getünchten und aus rohem Material erbauten Häuser beisammen. Durch kleine Fenster fällt ein schwaches Licht in das unsaubere Innere, wo oft Menschen und Thiere sich in den Raum theilen. Steinige, steile, nahezu ungangbare Straßen ziehen sich durch den Ort. In einer Niederung sind einige wenige mit Korn bebante Felder ausgeschalt, und in geringer Höhe den Verg hinan sind auch hier terassenförmig die Weingärten angelegt. Ueberragt wird das idyllische und oasenartig grüne, in das kahle Karstgestein gebettete Dorf von der auf dem höchsten Punkte eines Gebirgskegels stehenden Ruine eines mittelalterlichen Schlosses, ehemals der Familie der Frangipani gehörig. Eine Kirche besitzt Povile nicht, geschweige denn einen Platz, ja nicht einmal eine Bank, und so blieb Laibacher Zeitung Nr. 226 1962 2, October 16^ Politische Uebersicht. Laib ach. 1. October. Die Ernennung des Cabinets Badeni steht nach übereinstimmenden Nachrichten unmittelbar bevor. Dem Grafen Casimir Badeni, welcher nach langjähriger höchst ersprießlicher Wirksamkeit als Statt« Halter in Galizien nunmehr dieses Land verlässt, sind aus allen Bevülkerungslreisen warme Ovationen zugedacht. Der jungczechische Parteitag, der vorgestern in Prag stattgefunden hat, bot ein Bild der verschiedeneu Strömungen, welche gegenwärtig im Schoße der jungczechischen Partei das Oberwasser zu gewinnen suchen. Auf dem Parteitage blieb die durch Dr. Kaizl vertretene radicalere Strömung — die Hyperradicalen von der Couleur Vasaty hatten sich überhaupt absentiert — in entschiedener Minorität. Aus den Reden der Abgeordneten Dr. Herold und Dr. Eduard Gre'gr flackerte manches recht interessante Streiflicht auf. Im ungarischen Abgeordnetenhause gelangten gestern nach der Unterbreitung des Budgets! die lirchenpolitischen Vorlagen zur Verhandlung. Das Abgeordnetenhaus hat im Sinne der Commissionsanträge den Gesehentwurf über die Reception der Juden in der vom Magnatenhause unter Eliminierung des Paragraphen über die Confefsionslosigkeit geschaffenen Form acceptiert und die Bestimmung der Confessionslosigkeit in das Gesetz über die freie Ausübung der Religion aufgenommen. Das von der schweizerischen Bundesversammlung zur Einführung vorgeschlagene Zündholz-chenmonopol wurde in der gestrigen Volksabstim-^ mung mit ungefähr 173000 gegen 138,000 Stimmen und 14'/, gegen 7'/z Cantonsstimmen verworfen. Die englische Oberhausfrage wird bis zu ihrer dauernden Lösung auf der Tagesordnung bleiben. Bills zur Reform der Peerskammer sind des öfteren schon von Lords ausgegangen. Jetzt will der «Daily Chronicle» imstande sein, Mittheilungen über den angeblich in Vorbereitung befindlichen Öberhaus-Reformplan des unionistischen Cabinets zu machen.. Den jedenfalls sehr interessanten Mittheilungen des Blattes ist zu entnehmen, dass demnächst Reformvorschläge seitens eines conservativen Peers zu erwarten sind. Das angebliche Versuchsproject der Regierung soll sich auf der vollkommenen Beseitigung der erblichen Peerschaft aufbauen. Grundgedanke der Reform wäre, das Haus der Lords zu einem Institute zu gestalten, das sich durch Berufung oder Aussonderung recrutiert. Die Delegation, die der schottische Adel für das Oberhaus vornimmt, schwebe als Muster vor. Man hätte dann eine weit kleinere Versammlung, die aus den Peers durch Nominierung einzelner Vertreter gewonnen würde. Eine andere Methode, die auch zur Discussion gestellt werden dürfte, sei die Erwählung einer bestimmten Anzahl von Oberhausmitgliedern durch das Unterhaus. Die Rechte der Krone sollen dabei unaugetastet bleiben, nur soll man aus dem Besitze der Peerschaft nicht mehr ipso l»eto das Mandat für das Oberhaus herleiten dürfen. Dies könnte dann ohne viele Schwierigkeiten die Möglichkeit schaffen, dass ein Peer eventuell auch den Wählern seine Candidatur für das Unterhaus antragen könne. Aus weiteren Andeutungen des Blattes geht hervor, dass Lord Londonderry, der sich jüngst in Ripon sehr lebhaft für die Oberhausreform ausgesprochen hat, die Seele dieses Planes ist. Das Berliner «Kleine Journal» will aus verlässlicher Petersburger Quelle den unmittelbar bevorstehenden Rücktritt des gegenwärtig in Berlin weilenden russischen Finanzministers Witte erfahren haben. Wie man aus Sofia berichtet, entbehrt die Meldung, dass die bulgarische Regierung die Vakuf-commission aufheben wolle, jeder Begründung. Diese Institution erweise sich hauptsächlich aus dem Grunde für eine Nothwendigkeit, weil sie die Grundlage bildet, auf der sich eine türkische Vertretung in Bulgarien befindet. Bekanntlich ist letztere keine eigentliche diplomatische Vertretung, sondern führt den Titel «Vakuf-Commissariat», übt aber als solches die Functionen einer regelrechten diplomatischen Vertretung der Türkei in Rechts- und Passangelegenheiten aus. Wie unsere Meldung betont, denke die bulgarische Regierung nicht daran, an dieser Sachlage zu rühren. Beweis dessen erscheine im Budget für das kommende Jahr das Erfordernis für die Vakufcommission eingestellt. Das Blatt «Progreß» veröffentlichte kürzlich einen Bericht über eine vom Ministerpräsidenten Stoilow in Plewna gehaltene Rede, welche angeblich die Aeußerungen des Ministerpräsidenten über innere und äußere Politik dem Wortlaute nach wiedergab und hier in politischen und diftlomatischm Kreisen ein gewisses Aufsehen erregte. Die «Agence Aalcanique» hebt dem gegenüber hervor, dass «Progress» selbst heute mittheilt, er müsse erklären, dass die durch dieses Blatt veröffentlichte Inhaltsangabe der Rede des Ministerpräsidenten Stoilow keineswegs genau gewesen sei, vielmehr in allen wesentlichen Punkten bedeutende Unrichtigkeiten enthielt und den Minister Meinungen aussprechen ließ, die in seiner Rede nicht ausgedrückt worden waren. Dass die Franzosen inMadagascar mit dem mörderischen Klima würden rechneu müssen, lag vvn allem Anfang an klar auf der Hand, und die schweren Opfer, die sie demselben gebracht haben, würden sie gern tragen, wenn nicht Umstände sich geltend machten, die zeigen, dass diese Opfer, zum großen Theile wenigstens, hätten vermieden werden können. Zunächst richten sich die gegen die Regierung erhobeuen Anschuldigungen darauf, dass die Expedition ihren Ausgangspunkt von Majunga aus genommen hat nnd nicht von Tamatave, von wo aus die Entfernung nach Antananarivo um das Dreifache kürzer ist. Ob diese Anschuldigung be« rechtigt ist, lässt sich ohne genaue Kenntnis der einschlägigen Verhältnisse nicht beurtheilen; aber die That« fache, dass die nunmehrige Hilfsaction ihren Ausgangspunkt in Tamatave nehmen wird, scheint dafür zu sprechen. Tagesneuigleiten. — (DieKrönung desgaren.) Aus Moskau wird geschrieben: In Moskau werden schon jetzt große Vorbereitungen für die Krönung deö garen getroffen. Dieselbe soll bekanntlich im nächsten Jahre, und zwar, aller Wahrscheinlichkeit nach, im Mai stattfinden. Der Gemeinderath von Moskau hat den Beschluss gesasst, zur Erinnerung an diese Feier, ein Nsylhaus sür zweihundert Greise und Krüppel zu gründen und sür diesen Zweck die Summe von 200.000 Rubel ausgeworfen. Fiir die anlässlich der Krönung zu veranstaltenden Festlichkeiten wurde eine Summe von 250.000 Rubel genehm«^ ^ Kosten der Illumination werden auf circa 1"<^ Rubel geschäht. Alle größeren Baulichkeiten der 2" sollen elektrisch beleuchtet werden. Filr die Bewirtung Garnison wurden 45.000 Rubel bewilligt. ^ — (NeuesCxercier-Reglement sin Cavallerie in Deutschland.) Den, «rmtt'" orbnungsblatt zufolge ist ein neues Exercier-stegle für die Cavallerie erlassn worden, dessen FeM""^ künftig allein maßgebend sein soll/n. Das Regle" wird demnächst veröffentlicht werden. .,,) — (Einkünfte eines Stierkämpf ' Aus Madrid wird gemeldet: Der berühmte ^, «Guerrita» hat in dieser Saison bereits in bs gefechten «gearbeitet». Für weitere 19 ist er no ^ Bahnhöfen angesammelte große Menschenmenge begl"^ii Elöffnungszilge mit lebhasten Zurufen und Hände""'^ — (50.000 schulpflichtige K'N ^ können zur Zeit — so melden wenigstens """'" ^, Aliitter — in den öffentlicheu Schulen der Stadt ^^ keinen Unterricht bekommen, weil die vorhandenen rüumlichteiten ungenügend find. c. ^ M — (Bankerott durch eine Erbschaft'^ ^ schreibt aus London: Dass «nicht alleS Gold 'st- ^ glänzt», kann Mr. Eook aus Vroadstairs bezeuge"' ^, dessen Vermögen letzte Woche der Concurs verhak n, Er hat das Unglück gehabt, eine reiche Tante zu "> ,, die ihm ein Vermächtnis hinterließ, 3"^ ^i aber auch die «Keime» eines lostenreichen Processe, ^ Vermächtnis, das auf 50.000 Mark lautete, ">" ,^ gegriffen und als Ende vom Lied entschied ^ «.^c" Chancery-Gericht, dass Cool nur 12,500 Mall zu'' ^ Das war ein böser Fall, von 50.000 Mark aus ' ^ Mark; aber «einem geschenkten Gaul guckt man " ^^ Maul» und Coot wäre mit 12,000 Mark g""i "^ sjall gewesen, wenn er sie bekommen hätte. El "^" Ai" ihrer aber nur 42 Mark! Das Uebrige hatten u> ^ und Rechtsanwllltslosten verschlungen. Der u"g^^ Cool hatte auf Grund seiner Erwartungen bere»" .^i« Mail gepumpt und da er sie nun nicht z"""' konnte, wurde er infolge der Erbschaft banlerotl- ^, — (Einfache Abhilfe.) Einer ocr '^^ Häuptlinge, die gegenwärtig mit Khama »n ^hi^ weilen, hat, wie man schreibt, dem gewaltigen ^„s den die ungeheuren Menschenmassen, die sich '" ^ ^ Straßen drängen, auf ihn machten, einen origme ^ie druck gegeben. Auf einer Fahrt durch «Cheap"^' _ ,">' er sich plötzlich an seinen Führer Mr. WlUouuv ^ der Frage: «Gibt es in England Heuschrea" ^ «Ncin!. war die Antwort. — «Es wilrde "Y ^ch machen.» meinte der Häuptling. Mr. WillouaM,^ ^„c weder auf die Frage und noch weniger auf ^A" Nntwort gelnilpste Reflexion einen rechten ^e,n ^,. konnte, fragte: «Warum?' — «O,» meinte oe«^ ling, «die Königin würde einfach befehlen, da's ' „ le>^ Leute eine Heuschrecke fangen solle, und dann mehr übrig!» ^,?"^ mir nichts anderes übrig, als mich auf einen Stein am Hafen niederzulassen und mich daselbst von meiner Wanderung auszuruhen. Glücklicherweise breiteten auch hier zwei schattige Linden ihr Laubdach aus und schützten mich vor der nun immer siegreicher durchdringenden Sonne. Wenige Schritte von mir entfernt rieselte ein klares Bächlein. Krystallhell wie ein Silberfaden schlän-gelte es sich durch das dunkle Gestein. Es soll das beste Süßwasser in der Umgegend sein, und thatsächlich kamen auch Bäuerinnen mit ihren Kannen und Krugen weit her, um sich dort ihren Wasservorrath zu holen. In dem kleinen Hafen, der nur eine schmale Einfahrt hat, schien das Meer fast ruhig, außerhalb desselben aber war es ziemlich bewegt und die weißen Kämme kräuselten auch jetzt noch die Fläche. Lange schaute ich dem Wellenspiele zu und lauschte dem An-schlagen der Brandung. Diese Monotonie hatte etwas Wohlthuendes, für einen Augenblick vergaß ich alles um mich her und lieh meinen Gedanken freien Lauf. Angesichts dieser herrlichen Natur, in ihrer Einfachheit und ihrem stimmungsvollen Ernste fühlte ich mich weit von den Centren des modernen Lebens und ihrem hastenden Getriebe, wie durch einen durchsichtigen wallenden Schleier schimmerte mir das Bild eines glücklicheren Daseins entgegen. . . . Doch hinweg mit solchen Träumereien, die nichts sind als ein Morphin der Seele, das uus wieder und immer wieder leere Trugbilder vorgaukelt. Von neuem schweifte mein Blick hinüber nach der Instl Veglia. wo der weiße Gischt an den A, i;> '"^ emp^prchte und die Wellen anprallten, «me we andere überstand. <^en«r Abendpost..) Aörchens UrinZ. Eine litauische Geschichte uon Clara Naft. (2. Fortsetzung.) Aduße fährt entfetzt empor, raffelnd fällt die Kaffeemühle zu Boden. «Du Satanskind du! Nun streust du auch noch die gemahlenen Bohnen aus! Icht ist aber das Maß deiner Sünden voll bis zum Ueberlaufen!» zetert Klebon. «Die Kinder und ich wiffen nicht, wo wir vor Hunger hin sollen, und du —! Wenn das meine felige Frau erlebt hätte, das siedende Wasser würde sie dir über den Kopf gegossen haben, fage ich dir!»--------- Klitfch, klatfch! Unaufhörlich fchlägt der Regen gegen die Fensterscheiben des Senteiner Schnlhauses. Klitsch, klatsch! Immer muss Aduße, die mit wachen Augen in der Küche auf ihrem Lager liegt, darauf hinhören. Morgen ist ihr Einsegnungstag und wenige Wochen später wird sie fünfzehn Jahre alt. Sie seufzte leise auf. Wenn die Eltern noch auf Senteinen lebten, würde es wohl hoch hergehen an diefen Festtagen. Aber wenn sie auch nichts mehr hätten, als eme elende Kate, würde sie doch glücklich und zufrieden fein, denn sie hätte doch ein Heim und es wären zwei Herzen da, die sie liebten. Sie lächelt bitter. Wer geht denn von seinem Kinde, wenn er es liebt? Niemand! Sie aber sind beide von ihr gegqngen, als die Herrlichkeit ein Ende hatle. Den Vater fand man mit "nem ^ii Lüchelchen in der Schläfe todt hinter der ^ ^^ die Mutter — sie erfchauert leife — d/ !"" .„„litte" Tage später ihr Grab in dem tiefen Teich, "" des Senteiner Parkes liegt. „ ^ lle'^ Klitsch, klatsch! schlägt der Regen an Fensterscheiben. «, Aduhe hebt den Kopf uud lanfcht. . . HM' «Dir kommt kein Prinz!» singt nlcht 1" wind? . >.;, Ml'- ,z> Sie bettet das Köpfchen wieder m ?»' ^ "" Wer weiß, wer weiß! Einmal nm„r Kummer doch ein Ende nehmen! 2. Ein Jahr ist vergangen. ^ße ssH Die Herbststürme sind verweht, ^„,^1^ wirbeln fein nnd dicht vom wilüerllch'" " , <,„ und der Frost pflanzt feine eisigen "" .^ hellen Fensterscheiben. . ° «eP M"p Inmitten des lustige« Flockengew. sH e"""'"' einen großen Korb am Arm, die Vors, ^,, dem Hause des Krämers zu. .. ,.,?, frag'. ^ 7Was darf ich Commis. lächelnd mit den rothen, f"'.'f^,d. ^ ^ die fadenscheinige Cravatte zurech^' wah^ Ae Schön! Von der besten natürlich, "'" da^^f Aber der alte Klebon sollte nicht "wa"U^ OM die gauze Wäsche allein besorgen. ^ " ich doch auch einpacken?» jacher Zeitung Nr. 226. 1963 2, October 1895. Uy..^ (In London) wurden von der Polizei eine TlM .,7p"l«innen.Club« aufgehoben. Einzelne dieser ll'nen W !" ^* zu 200 Mitglieder, meist Namen der die en^l^^ beftbezahlte Gouvernante) ist hält i?^V° Governeß des Königs von Spanien. Sie er-^^^fl- jährlich. Wal- und Provinzial-Nachrichten."" llebersi7>>l ^^^^lkdlung.) Heute wurde mit der !lhln Q , ^ b" seit einer Reihe von Jahren im iirari-'kNlent« Ü ^^' ^ °" ^"^ befindlich gewesenen Deftar-^cdbebe ^'^igen f. f. Landesregierung, allwo seit dem «tblllch w°"^ ^ Hiljsämter derselben nolhdürftig unter-Narase ^"' " ^'^ ""^ nett und zweckmäßig ausgesührte t„sz. /" °er Erjavec-Straße begonnen. In dieser Ba-lchulratl. ? °^° künftighin die Bureaus 1, II (Landes-"itiilg.^^" Landksschulinspeclor ^uman), 1U (Sa. ^atqui« ^"tt")' ^ ^^^ LandeSregieruugsrath ^lalla) ^" Gozani), V (Herr Landesregierungsrath »3l^ ""° VII (Herr Landesregierungsrath Dr.Edler die Hz.. ' """ die Hilfsämter der Landesregierung sowie ^bttlie^i" ^ ^' ^"^beamten amtieren. Sofort nach diefer nych u, !!"s Wird mit der Uebersiedlung der gegenwärtig »lch tbei, ^"le befindlichen, ins vorige Iahchundert ^llttblll l^ ""^ "'"ler zurückreichenden Gubernial-, ^zikl » ei-, Polizeidireclions- und Landesregierungs-gon^n ""? "* ämrische Hau« Nr. 6 am Rain be-"^lnen ^ ' ""6 wohl eine längere Zeit in Anspruch ^beit n ' ^° ""k ebenso umfangreiche als mühevolle ^ttn ll^ "^ großer Umsicht bewirkt werden muss, liner 3i,z" °"^ ^'^^ bie verstaubten Acten und Bücher 'Nlgung unterzogen werden. —o. seller», " neuen Landes-Kranlenhause.) dir Colli» !- ^^^ l°nd — wie bereits gemeldet — ^ «linl ^ b^ neuen Landes-Kranlenhauses statt, llxcelltt,. ^""3 desselben sowie der Kapelle durch Seine !°lgt aw " h°chw. Herrn Fürstbischof Dr. Miss ia er-blist^^ October im Beisein der Landesausschuss-l'lhln '^ s Vertretern der Regierung und des ärzt« dentzhWonales. Die Uebersiedlung der Kranken aus ^°"baracken erfolgt im Verlaufe dieser Woche, b Uhr „n^/kN'elnderaths-Sitzung.) ^^ ^^ ^'hunll ^"W°gs findet eine öffentliche Gemeinderaths-lheii^" "U folgender Tagesordnung statt: 1.) Mit- ^lchusspH^ Vorsitzenden; 2.) Wahl des Verwaltung«-ber ^' ^ der Laibacher städtischen Sparcasse; 3.) Bericht b'"llnd A ""^ Rechtssection über das Gesuch des ^' Eew» ?°hl wegen Löschung der Mietrechte vom ^^Nlber 1864- 4.) bericht der Flnanzsection k^ ^tlch< ^°ua Kosmac'schen Stistungsverwaltung; ^"lischen u Polizeisection über Rechnungen für den bung. m^"en verabfolgte Medicamente. Geheime . "s^usachen und Personalien. °°tftü^ ^ung.) Heute begeben sich zahlreiche Dienst-°°hnei, ^ ^""te, Diener und Arbeiter der l. l. Staats-Mt»ent°H_Wien, "" ^^ ^lcellenz dem bisherigen !n "L und ?"" ^' Vilinsli ihre dankbare Ver- ^"ale 5 ^°ch°chtung zum Ausdruck zu bringen. Das k °»s in ^°"""^^ lich Donnerstag um 11 Uhr vor-? Er K Gepäckshalle des Westbahnhoses. wo es lvith. ' "lcellenz dem Herrn Präsidenten empfangen >tl^^Der Stacheldrahtzaun.) Uns sind ^iht^^ ^rere Beschwerden von Damen zugekommen, ^Ul, "°^Nchtigkeit, in die Nähe des tückischen Kleider- beim Museum gekommen zu sein, mit dem Verluste ihrer Schleppe büßten. So unangenehm derlei Vorkommnisse sür die Betheiligten sein mögen, erscheinen sie harmlos zu den Gefahren, die Kindern durch das gestachelte Ungethüm drohen. — (Militärisches.) In den «ctivstand der I. k. Landwehr wurden übersetzt die Oberlieutenants Ottolar Ruzicla und Gottfried Koch des Infanterieregiments Graf von Khevenhüller Nr. 7 und August Ritter von Panzern des Infanterieregiments Freiherr von Kühn Nr. 17. — (Schulnachrichten.) Die seit dem Jahre 1782 in Nlschoflack bestehende Schule im dortigen Frauen-lloster (Internat) zählte im Schuljahre 1894/95 153 interne und 15 externe Schülerinnen, welche sich auf die einzelnen Schulclassen solgenderweise vertheilen: I.Classe 4, II. 24, 111. 36, I V. 44, V. 25, VI. 14, VII. 10 und VIII. 6. Der deutsche Kindergarten in Neumarltl zählte am Schlüsse des Schuljahres 24 Knaben und 25 Mädchen. —0. — (Fahrordnungen bei den l. l. Staatsbahnen.) Die k. l. Generaldirection der österreichischen Staatsbahnen hat es sich immer angelegen sein lassen, die ihr aus Interessentenkreisen zukommenden Wünsche nach Thunlichleit zu berücksichtigen. Nun kommen ihr aber insbesondere Wünsche in Fahrplanangelegenheiten ost so spät zu, dass sie dieselben zu den Terminen des Fahrplan-Wechsels manchesmal selbst dann nicht erfüllen kann, wenn sie fönst an sich vielleicht ganz wohl ersüllbar wären. Es liegt dies in dem äußerst komplicierten Apparate, den der Fahlplan auf dem ausgedehnten und vielfach verzweigten Netze der l. k. österreichischen Staatsbahnen darstellt, und der Aenderungen des Fahrplanes im letzten Augenblicke schon aus technischen Gründen unthunlich macht. Die k. l. Generaldirection sieht sich daher bemüssiget, im Interesse des Publicums sowohl als dcs Fahrordnungsdienstes— wie wir bereits seinerzeit meldeten — in Hinkunft gewisse Termine festzusetzen, bis zu denen an sie in Fahrordnungsangelegenheiten mit Aussicht auf Erfolg herangetreten werden kann. Als folche Termine wären für die Folge — inbetreff der Winterfahrordnung — das Ende Mai des betreffenden Jahres ~ inbetreff der Sommerfahrordnung des nächsten Jahres — das Ende October des vorhergehenden Jahres festzuhalten. Die Einhaltung dieser aus den Verhältnissen entspringenden Termine seitens der interessierten Kreise kann wohl umsoweniger irgend einem Bedenken unterliegen, als etwaige Mängel oder Uebelstände in der Fahrordnung eben während der Dauer derselben zutage getreten und daher nach Ablauf der betreffenden Fahrplanperiode zweifellos schon bekannt sein müssen. Die Handels- und Gewerbelammer in Laibach macht infolge eines Ersuchens der k. l. General-Direction die interessierten Kreise aufmerksam, dass sie solche Anregungen inbetreff der Sommerfahrordnung für das Jahr 1896 bis Ende October 1895 direct an die l. l. Eisen» bahn-Betriebsdirection in Villach richten wollen. Die l. k. Eisenbahn-Betriebsdirectionen sind beauftragt, alle derartigen Anträge mit ihrem Gutachten der l. l. General-Direction zur Veschlussfassung vorzulegen und wird dann dieselbe Etsenbahn'Betriebsdirection weiters nach Feststellung des betreffenden Fahlplanentwurses über die zur Berücksichtigung nicht geeigneten Petite den Interessenten Mittheilung zu machen haben, während jene Pelenten, deren Petite erfüllt wurden, dies aus der rechtzeitig ver« lautbarten Fahrorbnung ohnehin ersehen können, sonach einer besonderen Verständigung nicht bedürfen. — (Erhöhung des Gütertarifes der Staatsbahnen.) Wie verlautet, dürfte die Herbstsession des Staats - Eisenbahnrathes am 28. October d. I. be< ^'9 Bla^ ^°"" "" Pf""b Stärke und für zehn Ü! dtt T^?det sich halb um und blickt durch die Maus. ^ befindlichen Scheiben auf die Straße ^t be/A" Sie auch schon das Neueste, Fräulein?. F sich verl?5 ^ Stärke abwiegend. «Herr Neinus ,^Nl, g^l! ^ch ^^ eg heute morgens von der iw Ziinen n/ A"". h°len kam - wir haben jetzt Pfe""'g das Pfnnd - ?' ^ Sn )p"estens im Sommer soll die Hochzeit 'EyH ^"e!. Er reicht Aduße die Düte her-'^in/H.^twas gefällig, Fräulein?. 3 Drauk^ 5°s Geld auf den Ladentisch und ^ vor sich 5H"et sie ein paarmal tief auf und j^ endlich"^" sich verlobt! Gottlob, nun werden 'hr? l" Mebr " die Neckereien aufhören. Es war lii^ Prinze« ö" "tragen. Jeder einzelne nannte ihn «"liene " ' trotzdem er sich durchaus nicht um sie 'b? üblich ^meu Augenblick sinnend stehen; da ^ ^ a,ö >t'ch, klangvolle Stimme ihr Ohr: ^^chre^ä^-^e' Mädchen!. hiti^ i„ . ' >ayrt sie zusammen und flüchtet von der ^ llemen, mit Schnee gefüllten Graben ^"k" Pf^" Schlitten saust, von einem großen ^'"de gezogen, pfeilschnell vorüber. «Da fährt er hin, mein Prinz!» murmelt Aduße, mit einem leichten Lächeln auf den Lippen dem Gefährt nachblickend. «Fahre nur zu! Wer mein Prinz sein will, muss blondhaarig und blauäugig sein und muss mich lieb haben — sehr, sehr lieb ... Im Frühjahr, spätestens im Sommer hält die junge Frau ihren Einzug auf Senteinen», denkt sie im Weitergehen. «Es soll dort noch alles so sein, wie meine Eltern es eingerichtet haben. Ob sie es wohl so lassen wird?» Draußen vor dem Schulhause stellen die Kinder des Lehrers einen Schneemann auf. «Du, Aduße,» ruft ihr der älteste Junge entgegen, «dein Prinz fnhr soeben hier vorbei. Weißt du auch schon, dass er sich verlobt hat?» Aduße nickt und will ins Haus gehen, aber er hält sie zurück. «Ach, jeh, ich glaube gar, du bist nicht einmal ein bischen betrübt darüber, dass er dich im Stich gelassen hat!» sagt er, ihr neugierig ins Gesicht starrend. «Und Minna meinte, du würdest heulen, wenn on von der Verlobung hörtest!» «Dummer Junge,» ruft Minna altklug, einen großen Schneellmnpen vor sich herwälzend, «sie wird dir auch gerade zeigen, dass sie sich ärgert. — Ja, Fräulein,» sie pflanzt sich breit vor Aduße auf, «nun mufst du dich fchon nach einem andern Prinzen umsehen, aber ich glaube, der Vater behält recht: dir kommt keiner!» (Fortsetzung folgt.) ginnen. Ais dahin wirb das Subcomite, das zum Studium des Gütertarif-Entwurfes der Regierung seinerzeit ein« gesetzt worden ist, seine Arbeiten voraussichtlich abge« schlössen haben. Das Subcomite besteht aus den Herren Friedrich Helm, Handelskammer - Präsident in Pilsen, Ad. Kocouret, fürstlich Schwarzenberg'scher Fabrilsdirector in Zliv, Karl Luckmann, Director der Kcainischen Industrie-Gesellschaft in Laibach und den Reichsraths« Abgeordneten Max Mauthner und Heinrich Popper. Der Tarifentwurf trifft, wie es heißt, speciell die Sammelladungen, ferner die Wagenlabungsclasse N in den lür-zeren Distanzen. Im Nahverkehr stellen sich einzelne Erhöhungen des bisherigen Tarifes auch bis aus 15 und 20 Procent. Der Frachtsatz für Kohle wird theilweise um etwa 2 fl. per Wagenladung erhöht. Man schätzt den finanziellen Effect auf einen Mehrertrag von rund zwei« einhalb Millionen Gulden. — (K. k. priv. Südbahn-Gesellschaft.) Einnahmen vom 17. bis 23. September 1695: 1,000.367 fl,, in derselben Periode 1894 964.239 fl., Zunahme 1895 36.128 st. Gesammtelnnahmen vom 1. Jänner bis 23. Sep. tember 1895 31.516.568 fl., in derselben Periode 1894 31,460.157 fl. Zunahme 1895 58.411 fl. Einnahmen vom 17. bis 23. September 1895 per Kilometer 459 st., in derselben Periode 1894 443 fl., daher 1895 mehr um 16 st. oder 3 6 pCt. Gefammteinnahmen per Kilometer vom 1. Jänner bis 23. September 1895 14.465 fl., in derselben Periode 1894 14.444 fl., daher 1895 mehr um 21 fl. oder 01 pCt. Die Einnahmen des Vorjahres sind nach den Ergebnissen der definitiven Rechnungslegung eingestellt. — («Glasbena Malica.») Wir werden ersucht mitzutheilen, dass der Männerchor seine regelmäßigen Proben jeden Montag und Freitag von 8 bis halb 10 Uhr abends in den Vereinslocalitäten, Zois« straße, hält. Das erste Concert ist am 1. November zur Eiöffnung des «Narodni Dom» in Aussicht genommen. — (Gemeindev 0 rstands - WaH l.) Vei der am 15. September l. I. stattgesundenen Gemeindevorstandswahl in der Octsgemeinde Radomlje, politischer Vezirl Stein, wurde Johann Kralj, Besitzer in Radomlje, zum Gemeindevorsteher und die Vesitzer Johann Pogacar und Johann Pololar, beide aus Radomlje, zu Gemeinde« rathen gewählt. — (Ruhr.) Ueber den Stand der im Verichts-bezirle Landftraß herrschenden Ruhrepidemie geht uns die Nachricht zu, dass der Krankenstand bis auf 29 Perfonen herabgesunken ist. Nichtsdestoweniger wurde mit der Schuleröffnung in St. Varthelmä nicht vorgegangen und bleibt solche bis auf weitere« — etwa 14 Tage — noch geschlossen, da Hoffnung vorhanden ist, dass bishin die Epidemie erlöschen werde. —0. — (Die Trieft er Handels- und Ge-werbelammer) hat in ihrer Sitzung vom 30. Sep« tember folgenden Beschluss gefasst: «In Ansehung der seitens verschiedener Handels- und Gewerbelammern gegen die in Servola bei Trieft neu zu errichtende Hochofen« Anlage gerichteten Agitationen gibt die Handels- und Gewerbekammer ihr festes Vertrauen kund, dass die hohe k. l. Regierung deren Concession sanctionieren und derselben alle in dem Gesetze vom 8. Jänner 1891 gedachten Begünstigungen bewilligen werde, in Anbetracht dessen, dass die neue Hochofen-Anlage bestimmt ist, die ungenügende Eisenproduction der Monarchie zu ergänzen und große Vortheile dem Handel und der Schiffahrt Ttiests zu bringen. Die Börsedeputation wird beauftragt, diesen Beschluss zur Kenntnis des hohen l. l. Ministeriums, serner des Gemeinderathes mit der Bitte vorzubringen, diesen Beschluss zu befürworten.» — (Die Weinlefe in Istrien.) Seit zwei Wochen ist man in Istrien mit der Weinlese beschäftigt. Quantitativ entspricht, wie die «Istria» meldet, die Ernte nicht den Ergebnissen in den letzten Jahren. Die Dürre im Juli und August, das unvermuthete Auftreten der Pcronospora an manchen Orten und andere Umstände haben zur Decimierung der Ernte beigetragen. Im Durchschnitte ist diese quantitativ als mittelgut zu bezeichnen. Dagegen ist sie qualitativ im allgemeinen vortrefflich. Der Wein wird besser sein, als in früheren Jahren, alkoholhaltiger und aromatischer. Der Preis der schwarzen Trauben beträgt per Quintal 8 bis 9 fl,, jener der gemischten Trauben (piuMiuluiI.-l) 5, bis 6 fl. Im Bezirke Parenzo ist die Ernte quantitativ befriedigend in Visi-gnano, Mompaderno und S. Lorenzo del Pasenatico, minder gut im unmittelbaren Gebiete von Parenzo, in Fontane und Orsera. — (Personalnachricht.) Regierungsrath Dr. Friedrich Keesbacher ist vom Urlaube zurückgelehrt und hat mit dem heutigen Tage seine Thätigkeit wieder aufgenommen. — (Gen 0 ssenschaftliches.) Wie unS berichtet wird, ist die Gründung einer Collectiugenossenschaft allrr Gewerbetreibenden im Gerichtsbezirke Neumarktl im Zuge. —0. — (Versichern ngs-Wesen.) Die l. k. priv. wechselseitige Brandschaden-Versicherungsanstalt gibt bekannt, dass die Vereinsbeiträge im Jahre 1896 um zehn Procent ermäßigt werden. Laibacher Zeitung Nr. 226 1964 2. October 1895^ — (Vom deutschen Theater.) Heute gelangt das beliebte humorvolle Luftspiel «Zwei glückliche Tage» von Schönthan und Kadelburg zur Darstellung. Morgen findet zur Vorfeier des Namensfeftes Seiner Majestät des Kaisers Franz Josef eine Fest« Vorstellung statt. Zur Darstellung gelangt ein Prolog (mit lebendem Vilde) und zum erstenmale die neue Operette Die Lachtaube» von Taund. Die Operette, welcher großer Melodienreichthum und ein witzige« Textbuch nachgerühmt wild, macht gegenwärtig die Runde über alle Bühnen und wurde auch jüngst in Graz mit großem Erfolg gegeben. Neueste Nachrichten. Gslegratnnre. Wien, 2. October. (Orig.-Tel.) Die «Wiener Zeitung» veröffentlicht das Allerhöchste Handschreiben an Se. Excellenz den Grafen Kielmansegg, womit die Demission des Gesammtministeriums angenommen wird und ein solches an Se. Excellenz den Grafen Badeni, womit derselbe zum Ministerpräsidenten ernannt wird; ferner ein huldvolles Handschreiben an Graf Kielmansegg, womit für dessen bewährte Pflichttreue, Opferwilligteit und selbstlosen, unermüdlichen ausgezeichneten Dienste der herzlichste Dank und die volle Anerkennung ausgesprochen und demselben das Großkrenz des Leopolds-Ordens verliehen wird. Weiters wird ein huldvolles Handschreiben an Se. Excellenz Ritter von Iawoiski Verlautbart, womit demselben der Orden der eisernen Krone erster Classe verliehen wird. Mittels eines weiteren Handschreibens wird dem bisherigen Finanzminister Ritter Vöhm v. Bawerk die Geheimrathswürde verliehen und dessen Wiederverwendung im Dienste vorbehalten. Den übrigen bisherigen Leitern der Ministerien wird der Dank und die volle Anerkennung ausgesprochen. Ein weiteres a. h. Handschreiben an Se. Exc. den Grafen Badeni überträgt demselben die Leitung des Ministeriums des Innern, ernennt Ihre Excellenzm Grafen Welsersheimb neuerlich zum Minister für Landesv.rtheidigung, Freiherrn v.G autsch zum Minister für Cultus und Unterricht, R. v. Bilinski zum Finanzminister, gleichzeitig denselben provisorisch mit den bisherigen Agenden R. v. Iaworsli's betrauend, Graf Ledebur zum Ackerbauminister, Graf Gleis« pach zum Iustizminister, Freiherr o. Glanz-Eicha zum Handelsminister. Schließlich folgen die Ernenmmgs - Handschreiben an die einzelnen Minister sowie das Allerhöchste Hand« schreiben, womit Graf Kielmansegg zum Statthalter von Niederösterreich ernannt wird. Wicu, 1. October. (Orig.'Tel.) Se. Excellenz Graf Kielmansegg verabschiedete sich hellte von den Veamten des Mlnisterrathspräsidiums sowie des Ministeriums des Innern in herzlichster Weise, indem er dem Pflichteifer und der Hingebung der Beamtenschaft Anerkennung zollte und hervorhob, es habe ihn besonders gefreut, dafs in der Ansprache des Ministerialrathes Hörmann sein Streben für die Interessen der Beamtenschaft anerkannt worden ist. Er hofft, dass das ganze, was in dieser Hinsicht vorbereitet worden ist, für die Zukunft jedenfalls mit Nutzen und Erfolg werde verwertet werden. Wien, 1. October. (Olig.-Tel.) Ziehung der 1854er Lose. Den Haupttreffer mit 30.000 st. gc-wann Serie 145 Nr. 6, 5000 st. S. 1454 Nr. 41, je 2000 st. gewannen: S. 1740 Nr. 47, S. 235 Nr. 44, S. 286 Nr. 36, S. 2286 Nr. 35, S. 3777 Nr. 39. — Ziehung der Rudolfs.Lose. Den Haupttreffer mit 10.000 st. gewann Serie 3078 Nr. 9, 2000 fl. S. 3962 Nr. 28, 1200 fl. S, 798 Nr. 21. Mürzsteg, 1. October. (Orig.-Tel.) Heute begannen die Hochwlldjagden unter der Theilnahme Sr. Majestät des Kaisers, Sr. Majestät des Königs von Sachsen, Sr. k. Hoheit des Prinzen Leopold von Baiern und der anderen Iagdgäste. Se. Majestät der Kaiser kehrt nachmittags nach Wien zurück. Krakau, I.October. (Orig.°Tel.) Graf Badeni, welcher morgen behufs Uebernahme des Minister-Präsidiums und des Ministeriums des Innern in Wien eintrifft, hielt heute in Krakau, woselbst er allseitig den Gegenstand außerordentlicher Ehrungen bildete, vor allen Wählern des Großgrundbesitzes die mit größter Spannung erwartete Rede. Graf Badeni erklärte, in der abgelaufenen Landtagsperiode feien mehrere Angelegenheiten erledigt worden. Die culturelle und ökonomische Entwickelung Galiziens sei sehr bedeutend vorwärts gebracht worden. Den gerechten, begründeten, thatsächlichen Bedürfnissen der zweiten im Landtage in der Minorität befindlichen Nationalität wurde Genüge geleistet. Der Landtag erkannte die Nothwendigkeit der gegenseitigen Annäherung aller Schichten der Gesellschaft, die von dem gleichen Pflichtbewusstfein bezüglich drs Swates und der Nationalität beseelt sind. Der ^.andwg erachtete es für geboten, die Eindringlinge ferne-Hr!en n^k ^"«nde. aufwieglerische Elemente narrten. D« ^edm beendeten Wahlen «wiesen, dass diefe Aufhetzereien bisher nicht sehr erfolgreich waren. Die gegenwärtigen Wahlen, die ohne Beschränkung bei vollkommen loyalem Vorgehen stattfanden, lassen erwarten, dass das gegenseitige Verständnis, die Achtung und das Vertrauen immer mehr gefestigt werde. Graf Badeni wendete sich gegen den als Agitations-mittel versuchten Terrousmus und besprach die Verdienste seiner drei Landtagscollegen um die Verwaltung und Entwicklung des Schulwesens, wobei er hervorhob, dass zwischen dem Landtage und der Schule eine Uebereinstimmung wichtig und dringend nöthig ist. Hierauf folgte eine Detailbefprechung der Thätigkeit des Landtages. Indem er diese seinen College« überlässt, hob Graf Badeni hervor, dass er die geschaffene Regulierung der Landesfinanzen aus eine Reihe von Jahren im vorhinein als sehr wichtig erachte, was allein ausreiche, der abgelaufenen Landtagsperiode ein ehrenvolles Gedächtnis zu sichern. Nachdem Graf Badeni die Thätigkeit seiner Col« legen hervorgehoben, die kulturellen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Landes besprochen hatte, wies er den Vorwurf, dass der Landtag die Reform der Admini« strationsverfasslmg der Gemeinden nicht in Angriff genommen habe, zurück. Hiefür müssen vorher die materiellen und moralischen Mittel beschafft werden. Schließlich erklärte Graf Badeni, seine Ernennung zum Ministerpräsidenten erwähnend, ob er die Beziehungen zum Lande sowie zu seinen Mitbürgern aufrecht erhalten werde, dies möge seine langjährige Vergangenheit beantworten. Um die Richtung der Wege anzudeuten, welche das Land beibehalten soll, welche auch er in Zukunft befolgen werde, verlas Graf Badeni ein heute erhaltenes, an ihn gerichtetes, auf die Vergangenheit bezügliches Handschreiben Seiner Majestät des Kaisers. Die Verlesung sowie die ganze Rede des Grafen Badeni wurde mit enthusiastischem Beifall aufgenommen. Krakau, 1. October. (Orig.-Tel.) Se. Excellenz Herr Statthalter Graf Badeni empfieng heute vor« mittags eine Deputation des Krakauer und Chrzanower Bezirksausschusses. Nachmittags um 4 Uhr begab sich der Statthalter Graf Badeni zur Wahlbesprechnng des Krakauer Großgrundbesitzes. Brilx, 1. October. (Orig.-Tel.) Beim Vürgermeister-amte wnrden 66 Häuser als durch die Schwimmsand-Katastrophe beschädigt angemeldet. 31 sind als gänzlich zerstört zu betrachten. Lcmberg, 1. October. (Orig.-Tel.) In Tarnopol, Ostrow und Stojanow ist gestern je eine Person an Cholera erkrankt. In Tarnopol ist von den früher Er» krankten eine Person gestorben. Gradiska, 1. October. (Orig.-Tel.) Die heute hier versammelten Vertrauensmänner der Friauler Städte beschlossen nahezu einstimmig, den Prinzen Egon Hohen-lohe als Candidate« für das Reichsrathsmandat aufzustellen. Euxiuograo, 1. October. (Orig.-Tel.) Wie von competentester Seite erklärt wird, entbehrt die Nachricht von dem bevorstehenden Uebertritte des Prinzen von Tirnowa zum orthodoxen Glauben jeder Begründung. Belgrad, 1. October. (Orig.-Tel.) König Alexander ist heute hier eingetroffen und wurde anf dem Bahn-Hofe von den Ministern und dem versammelten Publicum herzlichst begrüßt. Havana, I. October. (Orig.-Tel.) Zwischen 700 Spaniern und 2000 Insurgenten kam es im Districte St. Spiritus zu einem ernsten Zusammenstoß, wobei die Insurgenten die Flucht ergriffen. Aiterarisches. — Die länger werdenden Abende befördern auch wiederum mehr die Beschäftigung der Mntter und der heranwachsenden Töchter mit allerlei nützlichen Handarbeiten, und da ist der .Franen-Fleiß» von John Henry Schwerin, Berlin W. 35, ein Blatt, welches auf allen Gebieten der Handarbeit durch Bild nnd Schrift, sowie durch Vorlagen in Originalgröße das Neueste und Neste bringt, gewiss willkommen. Die uns vorliegende October» Nummer dieser Monatsschrift ist reich ausgestattet mit mancherlei Stickerei', Häkelei sowie Klöppel-Vorlagen, einem colorierten Tepftichmuster ?c., und gibt wohl leicht jeder Dame Anregung zu nützlichen und erfreuenden Weihnachtsarbeiten. Trotz seiner Reichhaltigkeit kostet der «Frauen-Fleiß» nur 50 kr. vierteljährlich. Sämmtliche Buchhandlungen, sowie die Hauptauslieferuugsstellr filr Oestcrreicl>Ungarn: Rudolf Lechner ck Sohn, Wien I., Ja« somirgottstraßc 6, nehmen Bestellungen entgegen. — Die beste Hausfrau ist dic, welche am sparsamsten wirtschaftet. 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October 1895, Course an der Wiener Börse vom 1. October 1893. «««ve« «MMn Cour«^«« St»llt°.Anl»h»n. Geld War, ÄT'"^ Rente in Noten .. '"« »ei, I«Udw..«,w0st^M" 22170 222 75 «eld W»re »om Etaate znr Zablnn« übernommene <3isenb.>P^«f.' Oblinntionen. «llsabethbahn «00 n. 3000 Vi. s!ir 200 M, 4°/o..... II? ?>» 118 70 (tlisabethbahn, 4UN », 2000 M. 200 M, 4°/„..... 122 25 123 26 ss'llnz Joseph V., »IN. 1884, 4°/u 9» 75 100 ?5 Oalizische Karl Uudwig-Äahn, Em. 18«l, 300 st. L. 4°/„ . «8 10 IUN'— «joiarlberger Vahn, Vm. 1864, . 4°/„ (div. St.) T., f. 100 ft. N. 99-50 100-50 Una. Goldrente 4°/„ per Casse —-— —'- bt° dto. per Ultimo. . . . 12180 l«2 — bto. Mentein Nionemuähr., 4°/„, steuerfrei sür2U0Kronenstom, »9^0 »9 50 4°/„ dto. dto. per Ultimo . . «940 99 P.0 dto. St. E.Al. Hold 100 ft., 4'/,°/° 124 2b 12i».' dto. dtll. Silber 100 si., 4'/,"/« IW'75 lUI 75 dto. Etllllts'Oblig. (Ung. ONb.) ». I. 187«, 5°/„..... 121 30 ILL 30 bw^ViO/iiSchanlregnlAlil.vb!, 100'lt» wl li> dlll. Pram, AnI. l^ 100 fl, ü, W, 159 -- 160 — dto. dto. il 5»fi. U. W. Il>8'50 «59-00 Tyelh«el>,'«ole 4"/„ ,00 ft, . —>- — - Grundentl.' Gllligatisnen (fnr 100 st, CM.), I»«/« galizlsche...... --- -'- 5"/n nieberüsterreichlsche . , , 10»-?.', — - 4"/n lroatische u»d slavonische . —-. . .---- 4°/n ungarische (100 st, 0. W.) . 9»-- 9»'7l> Ander» iissenll. Anlehen. Do»au-Nea, Lole 5°/„. . . . I30-7L !3l 25 dto. Axlellie 1«78 . . 107 ?b i^'V» Änlel,m d>'l Slab! Görz. . . 112' -! —-— .'liNelii'i! d, Sladtgemeinbe Wie» 100 - 105 «0 '.'lülelieii d, Itlldtgemeindr Wien (Silber uder Gold) .... 128-- 129- PnunieiiMnI. d. Stadtam. Wien I72'«b 176-25 Äürsebau «lnlehe», verloSb. 5"„ I01-5«' 102- - 4°/,. »rainer Lande«-A,!lcl,en . M-25 —-— «eld ware gsandbries» (fürlWfi.). Uodcr.llllz.üst./,°i> . - — — — dto. dto. „ 4°/^ . . 100-40 101-20 dto. bto. 50jahr. ,, 4°/^ . . 100-40 101'20 Sparcasse,i,0st..8UI.b'/,«/»vI, 101-50 —-- Priorität»-Mtgaliontn (für 100 st.). sserbinanbz Nurdbal,» E,n, I88N 9»-?b 1ttl>-75 Oeftcrr. «ordwestuahii . . . 111-50 112 l>0 Staatsbahn....... 22225 22b — Vudbllhn i> z°/^..... 1«» 50 170 50 bto. 5 b°,„..... 131 .- 132--. Ung.Milz. Nahn..... I08 50 1'»9 — 4°/„ Unterlrainer Bahnen , . 9» l>0 100 — Divers« Los» (per Stttil). Änbapest Basilica (Dombau) . 770 810 Crebitlose 100 st...... l!0V5U 2«1 b" Clart, Uose 40 st. LM. . . . —— 5l»--> 4°/„ Donau Daiiipfsch. 100 st.LM. 14U--- 14«-— Ofener Lose 40 st...... 6«'75 01-75 Pal sfy Lose 4« st. CW, . . . t,?ll5 5»'2!> NutyenKleuz,Oest.Ges.v., inst. 17-kU 1U — «othc» ttreuz, Un«. Ges. v., 5 st. 11-.- 1170 «udolph'Lose 10 ft..... ..-— ..-- Tali» iiose 40 st. llVi. . . . ?0>— 71 — «Zt.'Oenoij! Lose 40 st. CM, . 71-50 72 50 Waldsteiü Lose 20 st. CM, , . 53-— 55-— Winoisctigrab Lose 20 st, CM. . —-— —-— Oew.'Sch.d,3"/„Präm.'Tchiildv, d.Bodencreditanstalt.l.Em, . l9-- 20-— blo. dto, II. Vm. 1»8». . . 27-50 3»-— Laibacher Lole...... 23»— 24- - Velb Ware ß«nk»Atti«n (per Stück), «lnglol)eft. Van! 200 sl. «0°/„ «. 1??-7l» 178 72 Uanlverein. Wiener, 100 fl. . ie9'lO 170 10 Vobcr. Anst.,0est.,200st.T.4!)°/« H29 50 531 — Vrbt.-Anst.f, Hand.u.E. 180fl. —- —.. bto. bto. per Ultimo Septbr. 40ü 10 405 eo «lredltbanl, Nllg. ung., 200 fi. . 4l>» ?!> 4»!< 25 Depositenbank, «U«., »00 st, . 2t»i t,0 2b2 50 «scompte.Ves., Ndröst., 500 st. 82!»-^ 931- ~ Virou. llasftnv., Wiener, »naft. »17-. 520 — Hl,potI,elb,,Oest.,20U st. 25°/„E. »« - - lui — Lcnid^lianl, vest., 200 ft. . . 284 20 284'»l) vestrrr. Ungar. Uaul. 600 fi. . 10U4 1070 UnionbllNl 200 ft...... 35000 351-50 Berlel,r«banl, «ll«., 140 fl. . 1»t>75> 18L 25 Hllien von Hran»port, Dnt«rn»hmung»n (per Slüll). »Illnecht «ahn 200 fl.Eilber . —--- —-- «ussla lepl. (tlsenb. 300 st. . . 1745 IVbü Ävym, Norbbahn 150 ft. . .290 — 282- dto. Westbahn 20» fl. . . . 41« 25 41?'- Uuschtlebrader TIs. 500 fi. IM. «474 1482 dto, dto, (lit. U) 200 fi. . 555- 5Ü850 Donau - Dampfschiffahrt« - Ves., Oesterr,, 500 st, TM. . . . k>ü0-. b!>z» - Dran E.(Alltt,'Db, Z.)2U0fl,E. —-— —-- Du^ ÄodenbacherV, H.2U0N.O. ,4— v?- — Ferdinand« «orbl>, 1000 fi. CM. 8l»2!> 3!>40 Lemb, (lzernow. Iassy Etsenb.' VeseUschafl 200 fl. S. . . . 322 — 32»'- Lloyd, vest., trieft, 500 fi. CM. 548 — b5!»-— Oeslerr. Norbwestb, 200 fl.ö, . 270 — 271'— dto. bto. Mt. U) 200 st. G. 288— 283 l,» Prag DuxerEisenb. 150fi. D. . 102 25 10325 Siebcnbuiger ikisenbahü, Erste .--.- — >.. Stllllt8cisenbahu 200 st. S. . . 285 25 396 — Südbah» 200 st. S..... 112-?t, 113 75 Südnordb. Verb.-U. 200 st. CM. 218— 221- Tramway Ges.,Wr..i7Uft.V.W. 553 - 55!,— dto. Enl.1»8?.»00N. . . . —— —-— Veld Wan lramtvay-Ves., NeueWr., Prio- ritHt»»«ctlen 100 fi. . . . 10» !»0 10/ 50 Una.»«»Nj. «es. 79— «1 — zndustri»«Actl»n (per Stück). «auges., Mg. 0st., 100 fi. . . 1U9- itl — ltanbier Visen unb Stahl-Inb. in Wien 100 st..... 7350 7t>-.. Visenbatiilw.'Lelhg., Vrste, 80 fl. 132-. - i»3— «Ibemuhl", Papiers, u. ». ». UL-- - L7-— Lieswger Brauerei 100 fi. . . 118- - 180' - Montan-Vesellsch., vest.'alpine I0i?0i<«l3l» Präger Eisen^Ind. «es. 200 ft. 752 — 75L — Salgo-Iarj. Steinlohle» SU fi. 715 — 720 — „Echleglmühl". Papiers., «0l» st. «18'- - 821 — „Steyrerm.", Papiers, u. «,«. 1«8— 1?1-. - Trisaller Noblentv. - Ges. 7« ft. 1»l- - 184-- Waffens.'«.,Oesl.inWien, 100N. 8«»-.- «?i--. WagaonLeihanft., «llg., in Pest, 80 fl......... 522 — 525 — Wr. Baugesellschast 100 ft. . . lIS'50 137 — WienerbrrgerZiegel-ActienVel. »S3 — 8«4 — z»uis»n. Amsterdam....... 8310 882b Deutsche Plätze...... , 58 »7, 58-— London........ ! 120-20 «2U50 Pari«......... 47 55 4? so Tl. Petersburg...... — — —- - Daluten. Ducaten........ 5 71 5 73 UU-lfranc« öüicke..... 8 t>3 8 54 Deutsche Neichsbanlnoten . . 58-87, 5885, Italienische Banknote» . . . 45 »0 45-45 Papl^Nubel...... 129^ 1'23„» HjS*Mm«ft^js41m^a4^xr i. m. Ijaibac Ik« 3- Vorstellung Mittwoch den ». October 1ÄSJ55 Ungerader Tag. Im Abonnement Lustspiel in vier Auszügen von O. Kadelburg uud Fr. v. Sohönthan. 4. Vorstellung. Ausser Abonnement. Gerader Tag. l»Ä t Donnerstag den 3. October 1£^!*£> °r«taUung. zur Vorfeier des Namensfestes Sr. Majestät des Kaisers Franz Josef I. Prolog; mit lebendem Bilde von J. Olim v. Jauuschowsky, hierauf: Jüjjirosser Ausstattung 1 T"^ fj_ © T ¦ 3, Q Ifa."t 3< "CL~IO 3» Operetten-Novität! P^tttte in drei Aufzügen von Landeaberg und Leo Stein. — Musik von Eugen v. Taund. — Die Oostttme sind naoh den Wiener Figurinen verfertigt. MAsMllter in Laiwch. ^vnn Abonnement.) Ungerad.Tag. "lwoch den 2. October ^,P^ glückliche Taae. tlw.^" ^lm von Franz lion Schön« ^«n« ?' ""d Gustav Kadelburss. 4 ^ll, 8 Uhr. Ende nach '/<10 Uhr. z,^ (Außer Abonnement.) Gerader Taa., ^""^rstag den 3. October ^tte in ,^ Lachtaube. ^Etein "'Actell vun Landesberg und Leo Eugen v. Taund. Jpfel-Wein Sfr Hift?1181"^ neuen> heuri*en (St •*•*•*»• versendet jedes Quantum -C^ark? ESgenberg bei Graz ^-——I!___________(4300) 7—3 ^ Wohnung SÜr *ird'von'*1.2irnmem, Küche und Zu- "'ieeBF)er sofon eT kIeinen ruhißen' Fa" ?!> gesuSS °der Per !¦ November zu J5; <*. &i89Ufferlen erbitte brieflich unter «lung. ' w» an die Administration dieser ^^-_____^^ (4370) 2—1 j^^^B^B^BJB^B^B^B^B^B^B^B^B^B^B^B^B^B^B^B^B^BBBaBHMSjBBSjMBJMB^^L sUnrllltlerenlrsi^,V.Ui.e re«onstruierten Hause 1 evewueii l^ eine sehr S(;hüne aus ^ecJis Zimmern bestehende L| . 1U diesei" Hause eiue nette enso sinn iei zu ve»"ielen. » "bsTj- Uaselbsl scliöne, groÜe [^ für i Adrr,Üie Ad.eslen Noven>^r-Termin. fW^'ati"i. d^ennf aus Gefälligkeit die ^^j^^^^^"^itiu»K. (4:120) iJ—a 50.000 Stück steierische Dachschindeln sind zu verkaufen. Näheres in der Administration dieser Zeitung. (4322) 1 Ich beehre mich bekanntzugeben, dass ich mit heutigem Tage meine frühere Thätigkeit wieder aufgenommen habe. (4363) 3—1 L a i b a c h am 2. October 1895. Dr. Friedrich Keesbacher. Dampfmaschine lfjpferdig, mitField'schem Röhrenkessel, vollkommen gut erhalten, ist billig zu verkaufen. Dieselbe ist in der nächsten Zeit noch im Betriebe zu sehen bei G. Tönnies, Ma-sohinenfabrlk, Laibach. (4362) 2-1 Ein Mädchen aus besserer Familie, welches den Kindergarten-Curs in deutscher und in slovenischor Sprache absolviert hat, wünscht zu einer aus bisdrei Kindern bestehenden angesehenen Familie zu kommen. Antrüge an die Administration dieser Zeitung erbeten. (4369) 3-1 O^gSBTiiter der Trantsche Nr. 2,'fc^Ql f Lodenhüte ^ I für Touristen 1 it von