LaibacherMMtmlg. H^X -« W^ »M PränumerationSPreis: Im Lomptoii ganzj. ?1l<' > ^H.'H fl. ' >. hall'j. si. 5>.5><>. Mr bie^ichcUung ini» Haus ^»»» .«"". h.ill'j.s.olr. Mit dcrPostnanzj.st. l5>. H.Ul'j.fi.7.5«. Tieustass, 10. Juli Insertl onsncl'ühr l'l« l„ feilen: lmal^alr., I^^U^U i!u,.««»lr., um. l si.; sonst pr.Zcile >m.<>ls., iün.«lr., H (^ W« 3i». l« fv. u. s. w. InscvlionOslcmpcl jctcem. ^0 li. Hu Meine Völker! Alas schwerc llnglück, Welches Mciuc ^tordarmcc trotz dcs hcldcnmuthigsten Widerstandes getroffen, die Gefahren, die dadnrch für das Vaterland erwachsen, die ^trieqsdedränqnisse, die verheerend nder Viein geliebtes Königreich Vöhinen sich ausbreiten nnd anderen Theilen Meines Aeichcs drohen, die schmerzlichen, unersetzlichen Verlnste filr so viele Tausende von Familien, haben Mein Herz, das so väterlich warm für das ^ohl seiner Völker schlägt, anf das Tiefste erschüttert. Allein das Vertrauen, das Ich in Meinem Manifeste vom 17. Juni ausgesprochen, dac Vertrauen ans Enere unerschütterliche Treue, .hin ^buug und Opferwilligt'eit, das Vertrauen auf den selbst im Unglücke nicht zu brechenden Muth Meiuer Armee, das Vertraueu auf (Noll und Mein Mes heiliges >^cht ist in Mir keinen Augenblick wankend geworden. Ich habe Mich an den Kaiser dev Franzosen um Vermittlung eines Waffenstillstandes mit Italien gewendet. Ich saud nicht nnr das bereitwilligste Entgegenkommen, sondern Kaiser Napoleon hat sich auch aus eigenem Autriebe und in der edlen Absicht der Verhinderung weiteren Mutvergießens zum Vermittler eines Waffenstillstandes mit Preußen uud der Einleitung von Friedensverhandluugen erboten. Ich habe dieses Anerbieten angenommen. Ich bin zu einem Frieden nnter ehrenvollen Bcdingnngcn bereit, um dem Blutvergießen nnd den Verheernngen des Krieges ein ^iel zu setzen. Allein, nie werde Ich in einen Fricdensabschlusi willigen, durch welchen die (Grundbedingungen der Machtstellung Meines Reiches er schultert würden. In diesem Falle bin Ich zum Kampfe anfs Aeußerste entschlossen nnd hierin der Zustimmung Meiner Völker gewiß. Alle verfügbaren Truppen werden zufammeugezogen, und durch die angeordnete Rekrutirung, die zahlreichen Freiwilligen, welche der neu Klebende patriotische Geist überall zu den Waffen ruft, ergäuzeu sich die Lücken Meines Heeres. Oesterreich ward vom Unglücke schwer getroffen, aber es ist nicht entmuthigt, nicht gebengt. Meine Völker! Vertrauet aus Queren Kaiser. Oesterreichs Völker ha bell sich nie größer als im Unglücke gezeigt. Auch Ich will dem ""spiele Meiner Ahnen folgen und mit unerschütterlichem Gottvertrcmcn, mit Entschlossenheit nnd Beharrlichkeit Ench voranleuchten. Gegeben in Meiner Residenz- mid NcichshauptstM Wien am 1l>. Juli eintausend achthundert sechsundsechszilz. Franz IMch ni. i>. Älllllichrl Mis. ai?c. t. f. Apostolische Majestät haben mit Mcr- Wchster Entschlicßnna. vom 7, ^lini d. I. dem Ministerial- l^rctäv deS StaatSminislelinmö Alexander Ritter von ^awlowsli den Titel eines N'caicr!!il^lalhei< mit ^chsi'cht der Taren allergnädigst zn'uerlcihcn gciniit. . Se. k. k. Apostolische Majestät haben mit Aller- ^chstcr Entschließung vom 4. Inli d. I. dem Nalhüscrrc. " des Grazcr Landcögcrichlcs Leopold Lint den Titel ,„ ^nng eineS Landci«gcrichtörathct< laxfrei allenuindinst ^"ttllilM gcrnht. ^ Äuf Gllind der r,un Sr. l. k. Apostolischtn Majestät ^ Allerhöchster Enlschlicßnnss vom ^'». ^»ni d. ^. ^^D^digst ertheilten (iirmächtignn^ hat da« Slaali<. d '".""'ill», die vom alademischen Rathe der t. f. Ala- in» '^ ^ bildenden ssiinslc in Wien vollzogene Ernen- ^, ^ ^V Psjvaldoccntcn an der Wiener Hochschule Dr. 9if^v ^'^ll L n l; o w znm Vibliolhelar dcr qenaniilen """"ie bcsUitigt. lalts ^ ^ ^»slizministcr hat die init dem Titel n»d Cha- lcitk ^ ^"".Laxde^gelichli'lälhen l'ctleidelen ^lcit>^crichli<' "ill !" ^'^' Iluniz Sli»i >-'«- ,>nd Wahrmnnd Kar» ^reis "'^^ "" La»dctci den» Vande^^el!chle 'uz ern^„„s. . H. Verzcichnift V^j., ^lcn schcnfl ennd c, welche sich zn tez- "^leislungen zur Pflege verwunde ^' rccl),,^ ^ les center Krieger bereit erklärt haben: passer M'^^' ^^"", dann die Herren: pens. l. t. Aerg- ^kiak » s^ ^lantschnigq, Sc. Hochw. Schuldirector Franz Hizchll'lnn Josef Kos; und t. l. Notar Carl Nieter ö. ^"^ "" l)"l^ I"br monatlich je 2 fl.: Apo- Control«.?"/ "'"gcassier Iqnaz .«aucic. t. k. Acrgcasse- eii^ ,. ,. ^"" Cder und wothqardcr Iol). Taucer ,^l)lcn dinch ei,, für l!^ ^ wouallich je l sl. und Niüllcr Thomas Poimna sirdcr ^s s ^ ^ '^' ^'"s«' Schullrhrrr Ioscf Schnck, XcM'c- Stefan Ln ^">"n, Hau^bcsil^er Josef Wlus:, .^nndcl^nianu ein halbr^^'^ "'^ Zimuiermcistcr Aulun Ärus, zahlen durch schet und V' .^ "'"'"lich jr 5.0 !>-.: Müller Anlon Kogou- "ulhr uw^llich"'""""' ^"'"' ^'"b """"' ^"'"' "" ''"ldl>' durch ml l,c,lt,'l>^^^ ^" ^'^hlcrlurislcl Il,'sci -;»^»l'r znhlt "»z Wruü l.il^!. ^'"' '""'"ll'ch ^'''> tr.! Hmi^csilicr ^in^ Handel', ,n d l!""' "" ^'"' ^"br m.n.llich ,.. tr. - einmal siir einen Mann das M'.ltagesi.cn dlirch cm halbes^ Jahr- sa'mmtlich in Idria. Laibach, an, l'.. ^uli I800. ' >^< k. Land cöpräsidill-m fii r Kl a in. N. Ver;eicl)nift dc» Anbote zur Uebernahme iltccnnlia« left center »nd leicht V criunnd cter in die Priuatpflcgc: < Gregor Podrelar, Lotto-Collectant in Mannsbura,, silier-' nimmt ! Soldaten- Andreas Moro, pens. l. l. Äeamte in Tornegq, läS. i Franz 5av. Grrm, Gutsbesilzer, ilber» nimmt im Schlch Weiuhl,'! ^ S. - Carl Germ, Hansbesil)er^ in Rudols-?wcrlh, 2 S. ^ Johann Kraschkovic, Pfarrer in Höin'qslnn. I O.', Franz Waldecler, Pfarrer ia Nalschach, 1 S. - Julius Iombart, Gusbesillcr k» 5tli>lgcnscls, 1 S.: Ic,naz v. Vogalai, Gutsbeslllcr in Oderdorf, ^ S.; Flora Ficiin v. Tauscrer, GutshcsilMM in Wchclbach, 1 O.: Leopold Glommt, Gewerl in Mncru, 2 S.; Daniel Ter- zbet, Pfarrer in Podzemcl, 1 S.: Martin Sludic. Dechant in Cchemil;, 2 S. - Gewcrlschast öaqor 12 S.; Anton Primozic, Johann Grobelscheg, Anlon Juch, A„lo» Cche^a, Johann Ienlo, Josef Aric und Michael Planiuöeg in Liltai je 1 S.: Alois . ninöeg. Hautzbesilzer Jacob Schinlouic, Schmiedenausseher Anton Erschen, Zeussuamt^contlolor Joscs Podvbuik, Kräuierin Agneö Polanz, Schlosser Anton Schintouz und ilurschmied Aülon Pirch in Idria je 1 S.' Katharina Polanz, Vic. lualienbändlelin in Ioria, 2 S. Cs lünnen somit 2 lüssiliere und 7« Soldaten i» Puualpslege unterbracht werden. Laibach, an, 0. Inli 1^00. V o »n l. l. Landeöuräsidi l, n, s ll > Krai n. Nichlllillllichl'l Cijlil. DaS obclüstclrcichlschc Hilfi'colnit«' sli^ die l. l. ! Trnppcn h.^t den« hiesigen Flanenucreiii zehn Kisten mit '^haivie, Wäsche nnd Velbandzeilg zugeschickt. ! Vcitr«!!<;e für de« i?raucl»v^lril, : l Vrl'ljlicl,: Ans dl'N! (i ! II z r l lh l! Il!l g >" l> >' HrI! I H>>> V Aü.; Hs»',' Mcillüi Ianclitsch, ^andci'duchljalter 5. fl.; Frau Molzer 10 ft. Der uachlräalichc 2l 2 si,, Carl ^.'afch»!. Auö drr Sdiiiiurlbilch s l>........„ 1.4<> Suimne . .ft. A>.4'l Der nachträgliche Sammlung-Betraft der Hra» Grilmuig: u. Aus dem Cinzl' i ch n u II q i> l' o n l- u: Al.na Mclcher v. Nritrndurg 2 sl.. Maria Vnilschc 5, si. . . . ft. / !>. '.'!nb der Sammelliitchsr.........^; ^4 Simiiiil' . . ft. A'l.44 und zwei Stücke ^1 '/. Gnldn, und mi Slüct zu .'> tr. Der nachträgliche HammlungH Betrag der Frau Thcrese Grafi» v. Ancrftpevst: «. An« drm C'lu.;richunng«l>on.cu: llin^nnuiit 15» st., Ungenannt 25i sl. . . . . . , . . . fl. 4l».^- !>. Ant« der Sainnn'll'üchfr........„ :l2.— Sumin^ . . fl, 7,'. — Der nachträgliche Sa,n„llllnas-Betraft der Fran von Tschüs: ,,. AnS dem l5 iuzeichu u u c;«l> 0 ^ c n : Herr Mxm!d('l Drro 20 s!., Poln, Ho!sch'n>ar ^ sl., Hnr S>c!io»i< ralh vou Oiuliani 5. ft., Hl>rr Rillüicift.r l' Kollo vitz 2 sl., Hcr.'IlMi; ^chnslmchih I ft,. Hnr Wi! l>,'»;2sl., Hcn-Rost5»si., Fran Mathilde S^inaiiü 10 ft., Frau Hnirittll' Sninig 5i<» sl., Hcrr Fraii^ Htl'on, 5» sl.. Hm- Iost'f Kli-incnlic ^<» sl,, Familie ^>l'M,rr 2 sl............ , si. 127. !>. An« di'e Sainm^l wüchse........„ <»7.7<» SüIN!!!'' , , sl. 22 l,?<» Der «»achträgliche Tammlnngs Netrag de>- Frauen Terpinz ul»d 3»n,an: !,. Aus drin lHinzrichuuUli«!lioqs!! .' ^.»t. >),'. s> ft,. N. N. t s!.. Hrrr Ri;;oIi > f!.. >§«l ^>U,aiu! Ti^jrn I ft., N. N. f»<> tr., Fräulein Hl,,e!lilir Plrimns; ^ ft., Frau Auna Klebl 2 sl., Frau Anna Pilln Is» ft., Pelricii 2 ft.. I-----5> ft.. Iuhunlia ^'nudrr 2 fl., Johanna Güt) 2 fl., Frau Uraiiitsch 1<» sl., Haau A ft.. Auna Schautet 5» ft,. IGiov. :i fl., ^. Mi. tusch 5» f!.. ÄicsM'tttfr 5 fl., F. Wildurr uebst llr, «cm Blbllrf an Gläscrn 2 ft. Iami-rl ^ ft.. Irnl,- 1 ft., Kuöar Math. l ft., A,»alio Oräfm dichten - > berg 5) st , Sofie Baronin Rrchbach 5» ft.. Marie Friedrich 4 fl., lHmilir Friedrich t fl.. Marie 6a>i tuni 2 fl,, A Eussländcr 5»fl.. Noschihti 2ft, ^ia. prrtl, 2 sl.. Iütol, Schober:l fl., Josef Haussen l<1 ft , Strol, f» fl,, Amnlic Haufsrn III ft,. Maiüri«a.al!m Hild 2 fl., Iosef KariiiM 2ft., .Nlara ^eschlo'.^ fl,. Hermann 5. fl, Tissen 2 fl., Ol'ellirulei'iant ^arii^ ger 5. fl.. l', Pavich <; Elull Zwa»;isser, ^'. N. 2fl,, N. vt. 2 sl. in Silber, N. N. l<> fl., '.»i. N < ft,, Herr Biirgeriueisler Dr. ^osln 15 si.. Hs',..'» Ma - ^ Astral« ^',i,n!uissiir Vncas Suci»- !'. fl.. Paulin s> f> ' , Anna Mial 5» fl.. Ha»de!< s>., Maria ^oppini 5» sl,, Doucherr Iases VlN'cl' ^ ler 5» si, Fi'an AdjiiinleniOl'ilN'e Maijer l ft,, R,, (10^» 4 sl,. ionise Tlimuan 10 fl. . . ., , jl, 222.5»'. !, Aus bel' ^3 am in el l> >! chsc........,. l5>.'»,i'5» Summe . . ft.37«.45 l und 22 öli! si.; der Sammlung-Betrag dcö Vezirlöamtes 3ieunmrltl per 1','l fl. 72'/. kr.; der SammluugsWrag derEnulie u Wnnbach durch daö t. l. Bczir^amt Stcni 20 fl.; durch die, ss'ian Louise v.Fclscnbrnnn unter der Devise „Slgmnnd Ehrlich, zum Fortschritt" fünf Percent von der Losung des ^. Juli 1«6t! per 2l)<) fl 1" fl.; Herr Andreas Sanier, Beamter ln Frcndeu- tblll 5 fl ' durch daß lobl. Pfarruicariat in Nalilna 7 sl. ; Herr Heinrich Ron, l. t. Äctnar 1 fl.; Herr Oberst von ^'anuncr 3 fl.; berr Rittmeister Kottowitz 2 si.; Herr Obcrliculeuant Krahnlll 1 fl 5.0 tr; Herr iNentenant Wolf I fl. 50 lr.; die ^'a.bacher Acti'enqMschaft für G^l>rlcnchtnng 00 fl. Hon dem patriotischen Frauenoercms >n Gra; wurden dem l,ieswu ssraueuvereiue 110 Gattieu. 60 Stilcl Hemden und 20 ^eiecliqe Tücher zugewendet. — Gemeinde Presscr ,m Vezlrle Oberlcnbach 10 Leintücher. N Hemden. 1 Gattie, 16 Pfnnd Ver. baudslllcte, 5' Ellen Leinwand und I.'i Pfund sharpie. — Unge- nannt von Nadmannadorf 1'/. Pfund georduete Charpic. - 0 nrne Hemden nnd 6 ucue Galtieu und 12 Vcrbaudtücher. — berr s^auptmann Pizzaro 3 Hemden. — Herr Iefch.i.agg 5, ge. brauchlc Hemden. — Herr Spitalsverwaltcr Schulle .", Flaschen OMq — F große Compressen, 7« Stück drei Ellen lange Fal- schen, 6 Pfund theils doppelte, theils einfache Compresfcn und 4 Pfund geordnete Eharpie. — Von den Schülerinnen der Privat- Mädchenschule deö Fräulein» Maria Konschegg -> Psnnd gcordnele Eharpir — Frau Julie Matanschet 12 gebrauchte Hemden, « Gattien. 12 Paar Fusjsocken, Gallien, 1 Polsterüberzng. ",. Psnnd Verbandstücke. — Frau Erursliuc Pleiweisz 2 Slilck Leiuwaud, jedes zu 5>« Elle«. -- Fräulein Cäcilia Nutlrr ^ uene und 3 alle Hrmden, 4 neue uud 3 alle Gattieu, 1'/. Pfund Vcrvaudstücke und 1"/. Piuud Charpie. — Josef Lnuriu, Rosengasse, 21 dreieckige Tücher. — Therese Vaner, Peterövorstadt, 6 gebrauchte Hemden. — Maria Achtschiu 1 Pfuud geordurte Charpir. — Frau Theresia Zurhaleg, t l Rechnnngörnth^gattin, 3 gebrauchte Hemden nnd ft Gattieu, 14 dreieckige Tücher. '/, Pfund Charpie. - Fran Maria Mülit) 3 Pfund Verdandstückc, 1"/. Pfnnd Charpie. — Frau Johanna Drbenz 3 Stück gefüllte Polster, 11 dreieckige Tücher, 6 Pfund Verbandzeug, '/, Pfund Charpie.--Fran Margarelha Stroy 24 dreieckige TUcher, 12 Brusttiicher, '^ Psnnd Falschen nnd "/.Pfund Charpie. — Herr Benjamin Vocano 2 Hemden, 2 Gallien. — «ran Maria Trlban ">. Pfuud ungeordnete uud Frau Iosesa > Iahn 1 Pfund geordnete Charpie. — Herr Hudobiunigg 6 ge > brauchte Hemden'. — Maria Kluu '/. Psund geordnete Charple. -^ , ssrau Elise Haaö. t. l. StabSarztrnSgatliu,' eme Flasche. ^ Masz, halteud. 12 Stück Trinkgläser uud 25) StUck 3imon,rn sammt Korb. - Frau Elisabeth Payer 6 neue Hemdcu, N Paar urne (Hattieu. 2 aebr. Hemden. 6 dreieckige Tücher. 1'/. Pfd, Verband- ,eua uud 1 Pfd. Charpie. - N. N. 3 gebr. Hemden nnd 3 Paar Gallien, 12 Stück dreieckige Tücher uud 2'/, Psd, Verbaudzcug — Krau Johanna Galle 12 Stück neue Hemdcu und 5>00 Stück Liaarren - N ')i. 24 Stück Suppe- nnd 3 ^luotl,elcrt Stück Limonicu, 12 Brust-, 3 Fuß- ? .3dreieckia Ti'ch r, 2 Flauellbiude.l... 3'/. Pfd. Verbaudzeug. - A ^0druccklge^ / /^ Hemde», 7 Stück Nchhaubeu, 1? Brust- UugeWmU, <'Stück .me v n ^b'omit« iu Neumarktl eingesendete Hpitalerfordernissc, und zwar: Marie von Iebcrncgg 24 Fetzen, 22 Compressen, 12 Tücheln, '/, Psd. geordnete Charpic; Maria Pogalfchnigg 2 Fetzen, 12 Tücheln, 4 Brnstflecke. 3 Hemden, 1 Paar Hosen, '/, Psd. geordnete Chnrpie z Anna Aufennö 12 einfache Compresfen, ft doppelte Compresfen. 12 Fetzen, 12 Tücheln, « Brnstslecke, 1 Paar Hosen, I Hemd, l'^ Pfd. geordnele Charpie; Anlonia Belat 12 dreieckige Tücheln, 6 Handtücher, 2 Paar Hosen, 3 Hemden, '/. Pfnnd ungeordnete Charpie, 1 Paar Leintücher, 4 Fetzen; Maria Achazhizh 12 Fehen, ft Brnststeckr, 6 große nnd 6 kleine Comprrssen; Maria Schmied 6 tleinc uud 6 große ssrtzeu, 12 dreieckige Tücheln; Maria Sallar II» Fetzen; Gertraud Schimetz 2 Leintücher. '/^ Pfd. ungeordnete Charpie; Amalie Glubutschnigg 12 Brnstflecke, 2 Fetzen, "/. Pft>, nngeord. nrte Charpie; Maria Peharz 12 Cun.presscn, '/, Pfd. niWord- netc Charpir; Elisabeth Potrala 12 Compresseu, 3 Brnstbinden. 12 Fetzen, '/, Pfd. nngeordnele Charpie. Maria Pollal 13 Com- pressen, 5» Fetzen, 3 große Compressen, ',, Pfd. nngeurdnetr Charpie; Katharina Malrk I Leinluch, 3 Fetzen; Helena Kalisch- nig l'/, Leinlnch, 3 Compressen, Coinpressen, 6 dreieckige Tilcheln, ". Pfd. nngeordnele Charpir; Barbara Achazhizh 4 Kopslissen, '/. Pfd. ungeordnete Charpie; Emilie Mally 12 dreieckige Tücheln, 13 Comprcsscn, ein Hemd, 1 Paar Hosen ; Fanny Mally 1'/, Pfd. Charpie, 2 Paar Hosen, 1 Hemd; Maria Terlrn 2 Paar Hosen, 1 Hemd, '/.Pfd. uugrordnete Charpir; Frauziüta Mitlauzhizh 'i Leintücher. '/, Pfd. geordnete Charpie; Maria Zitterer '/, Pfd. geordnete Charp.e; Maria ^apreth '.» Fetzen; Fanny Elsuer 5>0 Compresfru, 12 Tücheln, I Hemd, 1 Paar Hosen, 2'/, Pfd. fein geordnete Charpie; Maria KasteUitz ^ große nnd 1 tlriuc» Fetzen; Johanua Pollei '/.Pfd geordnete Charpir; Luduvile Pollal 1 Pfd, ungeordnete Charpic; Maria Malli 12 Paar uene schuhe. Georg Uul von ilberlaibach 2 Stück alte Hemden nnd 2 Paar Gallien, 2 Leintücher, 1 Pfund Charpic nnd 1 Psnnd Verband- zcnq. — Frau Johanna Zwenlel von Oberlaibach I ^tück Lein- wand zn 36 Ellen, 1 Psnnd Charpie. — Anna Tomöic von Oberlaibach 1'/, Psmid Charpic und 2'/, Pfund Verbandsetzen. — Peter Leunßi von Oberlaibach 2'/, Pfniid Verbandzeug. ^ Orlschast Verd. Bezirt Oberlaibach, ft alte Leintnchcr, 13 alte Heu.den nnd 40 Psnnd Verbandfetzen. — Fran Anna Mrat, 1'/, Psd. geordnete nnd I' i Psuud uugeorduele Charpir, 2 dreieckige Tücher, 5» Brusttücher »nd 3'/, Psund Verbände. — Von der Verwallnng deö städs. Ariiienhansl's 10 Pfuud nugeordnrtc Charpie. — Herr Johann Dolliuer, 2 Pfuud 11 Loth Verbandzeug. Frau Äpollonia Lanric 4"/. Psnnd Verbaudzeug. - Ungenannt !l Leintuch und 2'., Pfund Verbaudzrug. — Maria Proßin 1'/, i Psuud geordnete Charpie, — Von der lölil. Direction der bürgl. ^ Mililar-Aequarlieruugoansii.lt fnr Verwundete, die am hiesigen , Bahnhöfe aulommen, zur Bethciluug mit Suppe uud Bier I00fl. Laibach, 9. Juli. Die nach den ersten Nachrichten übcr dic Schlacht bei Kümggrätz aufgcrcglc Stimnnliig dcr GemMher schci»! aUmülig ciucr luhigcrcn Auffassmia. dcr Sachlage Platz zu machm, seitdem cö laum mehr zweifelhaft ist, daß die ersten Berichte unlcr dcm Eindruckc allgcmeilier Äe> stüiznllg die Vu^e oicl schwärzer malten, als dicsclbc in dcr Wirllichlcit war. Nnn will man wissen, daß so° bald die Natifkationcn des Naffcnslillstandrs anögc. tauscht scin werden, „kaiserlichc Ätaiiifestc cischcincn sollen, welche die Büllcr 5?cstclrcichS uon dem Gesche« hcncn vct'sländ!n.en und benchigeltde Nlitlheilllllgcn be- züglich der inneren Politil cnthallcn weiden." Ucbcr dcil gegelnuältigeil Stand der V erhand- ln n gen mit Pvcnßcn wird dcr „Oestcrr. Zta." Folgendes mitgetheilt: ..Als dcr FZM. Vcnedct iwch am Abende dcr Schlacht von Königgiätz den FMi<. Gablcnz in« prclitzischc Hanptqllarticr entsendete, tonnte von ihm selbstverständlich nur ein militärisches, nicht ein politisches Arrangement in Aussicht genommen scin; cS stand dcr Abschluß einer Waffcnillhc ^uZ^ii^ioil ncdets, die bis heute noch keine Thatsache ist. Doch zweifelt man hier lrotz mannigfacher Incidcnzfüllc in sonst wohl unterrichteten Kreisen noch immer nicht daran, daß die „Wicncr Zeitung" vielleicht schon morgen u' dcr ^agc sein werde, positive Mittheilungen hierüber zu machen. In diesem Falle wcrdc ich nicht ermangeln, Sie hiervon in Kenntniß zu setzen, da ich annehme!' muß, daß auch Ihre ^escr dieser Mittheilung nicht mn>' dcr mit athcmloscr Spannung entgegensehen wie dic^ hier bei aller Welt der Fall ist. Einstweilen hat hier in dcn weiteren Kreisen eiiic ctwas rndigcrc Stimmnng Platz gegriffen. Der Umstand, daß die Preußen Prag noch immer nicht besetzte.., trä^ wesentlich hierzu bei. Auch hat, obwohl offiricllc M- richte dcs Grafel, McnSdorff hierüber bis zur Stunde noch fehlen, dic Anschauung von dcr nach der König' glätzcr Schlacht sich ziirückzichcndcn Nordarmcc cinc clwas mildere Form angcnommcn. Es ging an diesem un glückseligen Tage viel, schr viel verloren, abcr es ging nicht alles verloren, wic man im ersten Augc^ blicke fürchtete und die Uebcrrcstc dcr einst so schöne» und so stolzen Nordarmec werden noch bei weitem auö> reichen, um einem nun zu organisircnden Heere als sscr» zu dienen. So hofft man mit Zuversicht iu militärische» Kreisen, in wclchcn auch die einstweilen erfolgte Abtre- tung Vcnctienö, ein so großcs Opfer sie auch war, dock nicht als cin unfruchtbares angcfchcn wird. Unsere financiellen Kreise finden sich in dic gea/ bcucn Verhältnisse mit einem scllcncn Stoicismus, m>!> im großen Publicum wetteifert man iu ancrlcnuens' wcrthcr Wcrtthätigteit, um dic Opfer dcr jüngsten Vc>'' gangcuheit zu trüstcu und frische Kräfte für eine nal>' lhatcnrcihc Zutuuft zu gewinnen. Vcsondcrs ist dic Hcü' tung dcr verschiedenen Vereine übcr jedes Lob crhabc» Wien, «.Inli. Dcr „Telegraf" schreibt: Feld' zcugmeistcr u. Acncdck, über den in dcn letzten Tagc>l mehrfache Gerüchte circulirtcu, bleibt CorftsconV mandant dcr Nordarmce. ES heißt, dcr Hcll Feldzcugmeistcr habe sich dics Eommando von Sr. M' jcstät dem Kaiser erbeten. — Neiche nbcrg er Ari^ sen entnehme ich die Nachricht, daß dic dortigen Fa' liriten vollauf beschäftigt sind. Es sind do'' für Rechnung dcr preußischen Regierung namhafte, W stcllungcn gemacht worden, die bar bezahlt werden. D>> Rcichcnbcrgcr Tuch- und Schaflvoll'Fabrilanlcn mach^ sehr gute Geschäfte, da bei dem gegenwärtigen Stal^ dcr Dingc Zollabgaben nicht entrichtet werden. Znaim, «. Juli. In Folge einer hcutc hier c!>'' getroffenen telegraphischen Weisung der Statthalterci ''' Brünu sind unverzüglich 700 zweispännige Wagen "0" hier nach Ärünu abgegangen, um ciucu Theil dcr d^ massenhaft anlangcudcu Vcrwundctcn hichcr zll tra»^ portircn, und wird der erste Transport von 2(M> 2)^ wuudctcu schou Sonntag hier ciutrcffcu. Dic hicr ">^ in Klostcrbrnck errichteten Militärspilälcr sind z» dtt^ Aufnahm: bereits iu Stand gesetzt, und hat dcr hic^ patriotische Damenvcrcin für Erfrischnngen bei Al'l""' derselben iu umfassender Wcisc vorgesorgt. ! 104? Uusland. Von der scklrsisch'bölimischeu Greuzr, ^tcn Juli. Wenn uus dic große "luzahl der östcrrcichischeu Gcfaugcucn, welche Tag für Tag in die preußischen Festungen trausportirt wcrdcn, überrascht, so können wir uuscrc Ucbcrraschliug bei dcr großen Anzahl preußischer ^crwnndcleu nicht verschließen. In Poscn liegen bereits I'M Verwundete, darunter allerdings auch cinigc Ocstcr- »eicher. In Arcslau fast clicnso viel; in Liegnitz sehr viel; die Lazarcthc von Trautcuau, ^icban, ^aubau, Görlitz, Laudcohut, Waldeuburg, Frautcustciu, Nimptsch u. s. lv. sind voll uou Verwundeten, nud cs fehlt sogar an Aerzten nnd srlbst an den geringfügigen Verband« stücken. Das also, was vor nnscrn Augcu vorgeht, stimmt mit dcn officicllen ^tachrichtcu: „unser Verlust ist gering, Ulisev Perlust ist ucrhältuißmäßig gering, oder höchstens: Misere Verluste sind nicht unerheblich," gar nicht über- U". Daß auch die Garden sehr viel verloren haven, ist ietzt bekannt, und nichts bestätigt diese Verluste mehr als dic Thatsache, daß Preußen schou seiuc Bataillone bcs zweiten Aufgebots auf den Kriegsschauplatz marsch^- Mi läßf, was gewiß sehr tief eingreifend ist und zum Vc> weise dient, daß es schou jetzt, uud zwar immer ncch im ^lufano, mit Austrcngmig sriucr äußcrstcu Kräfte tämpft. ^iuc solche Cucrgie ist nicht resnltatloö — aber ans Welche Zeitdauer? — Nachdem die österreichische», Gc- saugcueu, nud iusbesonderc jene des Ncgimeuts Deutsche leister, die ilalicuischcn Jäger schon während des lau- Lcn Trailsports dcö Vcrralhcs nud der absichtlichcu Feig« ^it beschuldigt uud auf allen Hallcpuulteu wienerisch» btrv gcschiulpft halten, lau» es vorgestern bei der Au- luufl in Posen auf dem dortigcu Bahnhofc zu offrucu ^liütlichlcilcu, so zwar, daß die preußische Escorte vom Mten Negimellt die Italiener nnr mit Mühe, nud zum Theil sogar mit Anwendung von Waffengewalt, vor beu gröbsten Mißhandlllugcn schützen louutc <^?). Mehrere Gutsbesitzer im Großhcrzogthum Poseu, deren Arbeiter und Knechte, wie überall, größteuthcils zum Ätilitär ^l'gezogru wordeu sind, beabsichtige» die österreichischen gefangenen znr lernte zli gebrauchen, uud wollen zu blcscm Zweck die Erlaubniß bei dcn Militärbehörden Nachsuchen, die dcusclbeu auch gewährt werden dürfte, Weil soust die Ernte wcgcu Äiaugcls an Arbeitskräften l'icht eingebracht werden lau». (Allg. Zlg.) In Sachsc« hat der preußische Eomiuaudireudc die Abtiescrung alle r W a f f c u tii^ zum .'). I»li ^ dci Strafe lricgcrcchtlichcr Behandlung angeordnet. ^ lieber die Unruhen in Hannover berichtet selbst die jetzt sehr ftrcußen-srcundlichc Zeitung für Nord- deutschlaud: Die Aufregung vcrsammcltc am Souuabcud viele Tauseudc aus dem Bahuhvfüplah, als ciue Ab» lhcilung gcfaugcucs hannoverisches Mililär durch Hau- "vucr gcführt wurde; dic Stimmung war eine solche, daß sic auch gegen preußische Soldalcu sich ^uft machte. ' - - Schließlich säliberlc preußische Eavalerie deu Platz. - > . Gestern wurden die Ächmdcn aufgefordert, für "»'frcchlhaltnug der iliuhc durch die Bürgerschaft selbst! i'l sorgen, jedoch -- ohne irgend welche Organisation^ ^er Bürgerschaft vorzuuchmcu. Die Behörden beschlossen daher folgende Ansprache: „An die Bürgerschaft Hau- l'ovcrs! Die von uuö am 10. v. M. au unfcrc Mit- "ürgcr gerichtete Äiahullug zur Aufrcchlhalluug der Nuhc ^!>t> Ordluiug in diesen Tagen schwerer Prüfung hat Ulcht verhindert, daß am gestrigen Abende lumultuarischc ^"flrilte nm Bahnhof erfolgt sind. Eine Wiederholung "lchcr Rllheslörnugcn wird uud muß die härteste», uu- '/llvollsten Äiaßrcgelu der Ncilitärmacht znr uuansblcil" 'chcn Folge haben. Beim Drohen solcher Gcfahr für "sere Stadt wiederholen wir unsere dringende Mah^ ""g an die Bürgerschaft, an jeden Bürger uud Eiu- ^ "Mr, »„it ^ss^- (iiicixzic jcdcr Uuorduuug, jede '"'hestürug culgcgcuzuwirleu." i- Vom nördlichen KriMschlluplllhc. n. . Nach der „A. A. Ztg." wäre der Kampf, bcu die ^a>cru am 4. Juli bei Li eben st ein uud bei den ""fern Didorf uud N oßdorf westlich vou Mci« ^'gcn ^^^^ ^.^ ^^.^,ß^, gefochten haben, für unsere ^ '"besgcnosscu günstig auögcfallcu. Bei Didorf cudelc y°, Gefecht mit dem Rückzüge der Preußen. Die Atrl !' ^^" W—70 Todle, über 100 Verwundete, die sei»« ^ Gegner sollen bedeutender sein. Äaicrischcr' ^'^ war die dritte Division und die dritte Cavalcric. lgade uuter Geucralliculcnaut Zollcr im Kampfe. ^^,.^lallcu werden gemeldet: General Faust, Major v d ? "-Guttcubcrg, dam, die Hauptlcutc Freiherr lncnt ^ "'^ Kolbiugcr, letztere drei vom <.). Negi- bcus, ' ^ scheinen sonach bei dem Gefechte bei Lie- icills" ^^icbcn zu sein, wo Oberst Aldosscr, gleich. ^,^. . ^°", ',>. Rgimcnl, einen Schnß durch die Haud c-, //- Vorgestern soll neuerdings bei Gcrsfeld ^ ^cfcchl cnaagilt worden sein. Ueber das Treffens iuä„ ,'' ^ ^ " ^^"^ "'"" ""term 4. Juli: „Nachdem Bai. '" lW"' Zeit wiederholt dcn Einmarsch von und l^ .^''acbl'ch erwartet hatte, rücklc. gestern Früh darum '^'^ Plötzlich cm bmcrischcs Eavaleriecorps, lcrie ,^ . ^"' ^ürassicr^Negimentcr, sowie eine Bat- Es a l>' ! ' Artillerie vom drillen Regiment hier ein. «ack ^n .."? ^^lcrvc zu der angeblich über die Rhöu ) ocn lhürnügscheu Staaten zicheudcu baicrischen ' Armee. Vcrfiosscuc Nacht rüclien die gesammten Ciiras- ^ sire, sowie die Batterie auf dcr luich Eiseuach führenden Straße varmints, in der Erwartung, das; sie mit dcr Hauvtarmcc zusammenstoßen würden. Als sie jedoch ctiva eine Stunde über das Städlchcn Hüufeld hinaus waren, wurden sie vou deu Prcußcu augcgiiffen. Diese standen in einem Walde verdeckt und eröffneten ein Kanonen« uno Gcwchrfcucr. Zwei baicrischc Geschütze feuerten mm auch; da aber eine Aussicht auf Erfolg uicht gegcbcu war, so zog sich l^? Eorps wieder zurück. Leider wurde cine vaicrischc Kanone demoutirt, die zurück» gelassen wurde uud sich als erobertes Geschütz im Ber- liner Sicgcsbcricht sehr gut ausuchmcu wird. Die erste Schwadron vom ersten Eürassiicr-Regiment hat am meisten gclitlcu; im Gauzen sollen 28 Maul, vcrwuudet sciu, cinigc auch geblieben, daruulcr ein -Oberlicuteuaut. Nachdem heute vergeblich auf Aulückeu von Infaulcric gewartet wurde, ist das Eorps wieder abgczogcu uud löuueu wir jcdc Stuudc dcn Eiumarsch der Preußen erwarten/' Dic Baicru rücken iu >i Eoluuucu nach'.^ordcu. Die eine beabsichtigt auf dem Wege über Schlcusiugcu nud Suhl (Städle in der Preußischen Henncbcrg, nörd- lich von Hildburghanscn) dcu Thürii^'crivald z>l über» schrcitcu, ihr Ziel scheint Golha zu sein. Die zweite Eolounc bewegt sich zwischen der Rhöu und dem Thurm« gcrwald iu dcu Thälern der Wcrra und Fulda; ihr Ziel ist Eiseuach, Die drille, schwächere Eolonnc end» lich, welche ausschließlich aus Eavalcric zu bestehcu scheint, marschiit in dcr Nichtnug nach Fnlda; ihre Aufgabe ist, die Vcrbiuduug mit dem tt. Buudcsarmcc' corps, welches sich läugs der Main. Weser Bahn uach ^cordcn schiebt, hcrznstellen, bcziehuugSweise zu uutcr< halten. -" Die Hauptmacht dcr Baicrn stieß zwischen Kaltcnnordheim uud Roßdorf ans die Preußen. Hagesnmigkeitm. — llntcr die virlrn rührenden und ergreisenden Sce- nen, welche sich auf dem Noldbahnhofc in W i e u abspielten, fill rine hcitere (5'pisode: Aus einem der mit Vcnuinldrlcn angltommcoen Züge sprang cin Huhar mit dcn Worten: „Wo ,5 mein Regim(»t>" Vlai^ bcsiagte ihn, ob er ver- wundct sei, wie el als Gesunder hielier lünune, was er wolle? Doch cms alle diese Fragen halte cr nur die stereo- type Gegenfrage: „Wo i5 mein iiieaünent?" Als man endlich aus ihm Mchrcrcs herausbringen tonnte, stellte sich Folgendes heraus: I„ der Schlacht bei Köniagrül; war dcr Huhar mit dcn Ceinigeu gegen die Preußen angesprengt und hallc eiucu Officicr dclselbcn vom Pferde gehauen. Die Prcub^'u hieben nun auf den Husmren cin, schteu ihm fest zu, cr verstand es jedoch, trotzdem ihm das Pscrd unter dem Leibe weggeschossen wurde, sich zu salviren. Nnn halte er aber sein Regiment verloren. (5r mcichle sich zu Fuhe auf den Wcg, um es zu suchen. Nach cinigcm Umherirren be- gegnete ihm cin österreichischer Slabsosftcicr, vor den er sich ' salutilend mit dc„ Wortc» hiofteUt^: „Wo is mein Regi- ment <"' — „Mcin 5tind," entaegncle ihm.lächelnd dcr Os- ficier, „das tann ich Tir nicht sagen, doch gehe nnr ruhig ! alls der Straße weiter, schließe dich an die Verwundeten, die nach Pardubill l)ineingchcn, an, dort wirst du Collegcn uon Deinem Negimeute finden, und die werden Dir wahrscheinlich sagen können, wo es steht. — Diese Idee leuchtete dem HuMcu ein, er schloß sich au die Verwundeten an, bcglri' tcte sie nach Pcndubih, und als diese tmz nach ihrer Ver- bindung in die Waggons stiegen, um nach Wien besördcrt zu werden, stieg auch cr cin, suhr bis nach Wien und hier verließ er den Waggon wieder mit seinen stereotypen Wor- ten: „Wo is mein Regiment?" — Die Stadt Ojcn wird dem Vernehmen uach die Verpflegung von ä00 Verwundeten übernehmen. — (5in schöner Zug von Aus opfe rung wird^ von den „Nar. Lisly" aus dem Kampfe bei Podol mitge» theilt. Gegen Mitternacht würd« ein (5iseubcihnzug aus^ Münchengrül; nach Podol berufen, um die Verwundeten auf- zunehmen und wegzuführen. Als der Zug auf dcm Schlacht- felds anlam, wüthete r>er Kampf noch im höchsten Grade. Im ärgsten Kugelregen aber sprayen die Äcamtcu und Diener der Aah» mit wahrer Todesverachtung von deu Waggons, um die Verwundeten aufzuheben und m Sicher« heit zu bringen. Locales. Heute hält der hiesige Localausschuß dcö Beamten« Vereins cine Sikung, wobei nebst mehreren Vercinsan« gclegcnhciteu auck über die Maßregeln berathen wird, die in Folge dcr Auflösung dcr Localausschilsse zu Laaö uud Lact getroffen werde» sollen. — Das Concert der Philharmonischen Ge« sellschaft zum Besten der Verwundeten wird nun dcfiniliu am Donnerstag den 12. d.M. im landschaft- lichen Theater stattfinden. Die Kartenausgabc für Sperr» filze uud Logen beginnt schon mit dcm heutigen Tage und hat Herr Handelsmann Karinger (am Hauptplatze) die«! selbe bereitwilligst übernommen. Aei dem Genannten wollen auch jcne ^ogcnbcscher. die von ihrer Loge am Concert« > abend keinen Gebrauch machen werden, dicö behufs Weiter- Vergebung derselben bis längstens morgen Mittag an- melden. — Gar mancher Ocftcrrcicher hat auf dcn Ruf des Vaterlandes die Feder mit dcm Schwert vertauscht, danm«, ter auch ein wackerer Landsmaim Ianko Iureti c, Schreiber eines hiesigen Aduocaten. Aus dem Lager von Sonna schrieb derselbe unterm 3. d. M. an seinen ehemaligen Herrn, um ihm die erfreuliche Thalsache zu melden, daß cr in der Schlacht vou Custozza für die Eroberung einer feindlichen Kanone die silberne Tavserteitsmedaillc erster Classe erhal- ten habe. Das Schreiben athmet frischen Soldatcngeist und es leuchtet daraus die stolze Freude des Äriefschreibers her« vor, dasi seine Landsleute im 7. Feldjagerbatmllou, dem cr als Oberjäger angehört, sich so tapfer gehalten haben. „Verzeihen Euer Wohlgeboren," schreibt er, „i ch tann nicht auderS, ich muß Ihnen schreihen, daß wir Krai n er uns auch schlagen tvunen." Das gedachte Bataillon hat auch einen dreitägigen Streif- zug ins Piemontesische mitgemacht. — Wie man unö auü Stein meldet, wird daselbst im Laufe der nächsten Tage uon Seite der dortigen Lieder« tafel für die verwundeten Krieger (deren 35 in Stein untergebracht werden sollen) ein Concert veranstaltet werden, wozu auch mehrere Mitglieder des Laibacher Männer» chores ihre Mitwirkung zugesagt haben. — Desgleichen hören wir, daß auch die vereinigten Liedertafeln von Neumarttl, NadmannZdorf nnd Krön au zu dem gleichen wohl» thätigen Zwecke ein Concert zu veranstalten beschlossen haben, worüber wir seinerzeit Näheres mitzutheilen in der Lage sein werden. — Cs hat sich iu Görz cin M äunerverein z u r Corresp ondenzv ermittlnn g für verwundete Krieger gebildet. Dcr Herr c. t. Stalthaltercirath Aaron v. Küb eck in Giirz hat das nachfolgende Schreiben, aus welchem unsere Leser das Nähere hierüber entnehmen wer- den, Hieher übermittelt: „An die löbl. Redaction der ,Lai' backer Zeitnng.' Cs ist eine unleugbare Thatsache, daß bei Heilung ciner Krankheit oder Wunde nebst der ärztlichen Ordination und angemessenen Pflege, die Beruhigung des Gemüthes vom wirksamsten Cinslusse ist. Um wie vieles leichter ertrügt der Leidende die Schmerzen, wenn sein GemiNH durch die Gewißheit beruhigt ist, daß seine fernen Lieben von ihm Nachricht haben, und cr dagegen des Trostes gewärtig fein lann, aus der Heimat Kunde zu betommen. Die amtlichen Zeitungen bringen zwar periodisch die Namen der Braven, welche cbrenvull für Kaiser und Vaterland bluteten; doch, theils vergeht bis dahin aus erklärbaren Gründen zu viel Zeit, theils gelangen diese Veröffentlichungen nicht in die ent- legene» Gegenden unseres große» Vaterlandes - oder an dere mannigfache Hindernisse vereiteln den Zweck der Mit« > lheilung und lassen bcide Theile i» peinlichster Ungewißheit ! und Trauer! — Um nun diesem Ucbelstande nach Kräften j abzuhelfen, hat sich in Görz cin Männeruerei» gebildet, wel- ! cher cs sich znr Ausgabe macht, alsoglcich uach der Anlunst Verwundeter oder tranter in den hierorligen Mililarspilälel n auf den Wunsch eines jeden Cinzelncn an dessen Angehörige in seiner Muttersprache zu schreiben und wo möglich nach , ärztlichem Befunde tröstende Nachricht zu geben. Bei dcm Ausbruchc ciner Cpidcmie würde die Communication durch I die berufenen Spitalsorgane, welche sich hierorts mit glößler Bercilwillissleit diesem Unternehmen anschlössen, ausrecht erhal- te» werden. Ueberzcugt, daß dieser menschenfreundliche Ge- danle bei dl,n patriotischen Hochgefühle unseres großen Vater- landes Autlang und Nachahmung finden wird, und von dem Wunfche beseelt, das; sich in jenen Städte», wo sich Militär- spitäler befinden, in gleicher Weise Correspondenzvcrmilllun- gen bilden möchten, beehrt sich das Comit^, der löbl. Re- daction dieses Unternehmen zur allfälligcn Veiösfentlichung achtungsvoll mitzutheilen. Görz, am 29. Juni, 1800. Das Comiw der Correspondenzvermilllung für verwundete Krie< gcr." -^ Der Zweck dieses Vereins ist ein so edler, in so hohem Grade humanitärer, daß cr selbst sich am besten em- pfiehlt. Cs erscheint wünschenswerth, daß die Bildung von dcrlci Comites auch anderweitig thätigst gefördert werd?. Die Redaction dcr „Laibachcr Zcitung" erlaubt sich, die Aus- > mevlsamtcit unserer in patriotisch - humaner Wcise so uncr- > müdlichen Stadtbewohner auf diese» Gegenstand zn lenken und ist bereit, jede Bestrebung in dieser Richtung thäligst zu fördern. -j- Kronau, 5. Juli. Wir habe» scho» einmal an anderem Orte des Beifalls erwähnt, mit welchem der Gedanke der Bildung ciner Alp en v cr th eid ig u n g aus bewährten ! SclMcn des hiesigen Bezirkes allda aufgenommen wnrde. Dieser schon lange vorbereitete und in allen seinen Consc- quenzcn erwogene Gedanke sollte sich denn doch auch nach außen hin Bahn brechen. Diese Idee war das geistige Eigenthum dreier zur Er< reichung ihres Zweckes engvcrbundcner Gesinnungsgenossen, des l. t. Actuals Carl Plcschlo, dcs t. t. Iorstsequesters Ludwig Dimik uud des hicsigeu Lehrers Johann Goräic. Diese wendeten sich nun unterm 30. Mai mit der Anfrage an das Comit^ zur Bildung dcs kraimschcn Alpenjügercorps, ob und in welcher Wcise im Anschlüsse an letzteres die Aus» führung des Planes möglich wäre. Weil jedoch cinestheils hicrscits daran festgehalten wurde, daß dic im Bezirke Kronau zu bildende „Tr i g la v - I ä g er" - C o m p a g ni e nur die Vertheidigung dcr tüstcnländischcn Bezirtsgrcnze am Hoch- kamme dcr julischen Alpen übernehme, das Alpcnjagcrcorps aber anderutheils die weitergehende Bcslimmui'g hat, zur Südarmee abzurücken, so scind das Laidacker Comil« die Beantwortung obiger Frage außer dcm Ressort scincr Aus« gäbe und wies die Fragesteller, sie gleichzeitig als auswär- tige Mitglieder in seine Mitte aufnehmend, auf den dies- falls einzuhaltenden Weg, nämlich auf die Competcnz dcr Kriegs- uud politischen Behörden hin. 1048 Mittlerweile hatte, aus einem Feuilleton dieses Blattes aufgefangen, der Name „Triglav-Iäger" die Runde durch mehrere Journale gemacht. Unterm 13. Juni wendeten sich nun die Obgenannlen ,nit dem Ausspruche des Wunsches an das hohe Kriegsmi- nistcrium, „es möchte denselben gewährt sein, durch Aus- stellung eines den Tiroler Landschulen: Compagnien gleich ausgerüsteten und dolirlcu Corps zur Vertheidigung der hiesigen Alpenpasse — ihre Treue an das allerhöchste Ne- gentenhaus und deu Staat zu bethätigen." — Diese Ein« gäbe, welcher Abschriften der au das Laibacher Comite er« gangenen Anfrage und der hierüber crflosseneu Erledigung deigefngt wurden, ging am 13. Juni mit der besonders dringenden Nittc an das hohe Kriegsminislerium ab, dieselbe einer thatsächlichen (iiledigung zu würdigcu. Der Schritt blieb nicht ohne Crsolg, denn das Kriegs« Ministerium hat sich alsbald wegeu der näheren, durch das lraimsche Landespräsidinm zu pslegcuden Erhebungen mit' dem Ltaatsministcrium ins Einvernehmen gesellt, ausfvrcchcnd, daß iin Falle der Äedrohuug der Alpcnpässe die militärische Vcrlhcidiguug der fahrbaren Communieationcu aus der Mit- wirtung landeskundiger und gewandter Gebirgsbewohner, welche die schwierigsten Gebirgsvfade besetzen und.unter mili> tärisch^r Anleitung absperren, grosie Vortheile ziehen tonnte. Die Vorgenannten hattcu dcm,mch die Ehre, durch den Herrn VezirlsvorsiVhlr von .^'lonan S>-. Crclilenz dein Herr» Statthalter Aaron Vach ihre diesbezüglichen Vorschläge sammt einem Organisationövlaue zur Viloung der „Triglav-Jäger"» Compagnie zu unterbreiten. Sie heben darin namentlich auch hervor, wie sich daraus sür die Zulunst die Bildung eines ständigen L a nd es v crt I, e i d igu u g s - I n sl i- tlltes cnlwicllln tonnte. Es steht nun zu erwarten, daß im Falle des Acdarses einvernehmlich mit dem k. l. Trupprncoinnlando die mehr- gedachte Landesoerthoidigung vou Sr. Ezeellenz durchgeführt und hiezu auch die das Küstenland bestreikenden Aezitle Nadmannsdors, Lact und Idria, sowie die jenseitigen: Toi» mein, Kirchheim und Flilsch herangezogen werde». Näheres über die Organisation der Compagnie schreiben wir vielleicht später, wenn der Plan in allen seineu Thcileu hohen Orts geprüft, verbessert und ergänzt, demnach förmlich festgestellt sein wird. Der Crlrag des am L 1. Juni hier abgehaltenen Con> certes ist, wie schon anderwärts erwähnt, zur Aildnng eines Fondes sür die Errichtung unserer Compagnie bestimmt wor- den. Einzuleitende Gellsammlungen werden denselben wohl so weit kräftigen, dasi er zur Bestreitung der nicht vom Militär-Acrar geforderten Ausrüstungsstücke hinreichen wird. Aald wird dio Fruclit diefes echt patriotischen Gedankens reis sein; wären die Erfolge der glühenden Vaterlandsliebe gleich, der er entkeimte! Töftlitz, 0. Juli. Am 15. d.M. wird im hiesige» Vadhause zum Achcu der Verwuudetcn des trainijchen Regi- ments Prinz Hohen lohe Nr. 17 eine Soiree mit Tombola und Tanz abgehalten. Der Reinertrag wird sodann an das k. k. Laudcspräsidium Laibach abgeführt werden. Es ist zu wünschen, daß diese Soiree mit zahlreichem Vesuche beehrt werde. (^iugcssnvet. Da mir vielseitig vorgeworfen wurde, daft ich mit Herrn Wutscher in Aetn'sf der Ablösung seines Gewölbes leine Vereinbarung angestrebt hätte, erkläre ich hiemit öffent- lich, daß ich vor einem Jahre Herrn Wulschcr persönlich eine Ablösung von 10,000 fl. anbot, welcher Anbot vom genannten Herrn jedoch mit dem Bemerken abgelehnt wurde, daß das Gewölbe nicht mit 10-, ja nicht mit 20,000 fl. bezahlt wäre. Auch beim Magistrat habe ich vor Herrn Ma- gistralsrath Gullmann zur selben Zeit verschiedene Auerbic- tungen zu Prolotoll gegeben, wie solches aus deu betreffen- den Aeten ersehen werden kann. Wilhelm Mayr. R^jv^chrichtcn null Telegrammr. Pcst, 6. Juli. Der Pcsler Magistrat l)al beschlös- se», Allerhöchstenvltö dic Bittc zu noterbreiten, daß er daö bei der diesjährigen zweiten N c tr n t i l n n a, auf die Sladl eulsallende ^ontiugent dnrch A» w er- bn n g u o u Freiwilligen decken dnlsc. Pcst, X. Juli. 6inc großcic Anzahl von Slabö' officieren der chemaligen Honved-Armee ^bclauullich die ungarischc Armee von lichc Eingabe an Se Majestät gerichlct, iu wclchcr sie, als Zcichcu ihrer ^lgedcuh^t für den ^hlvu u»d die Saä)c dcs ^tcichc^, welche auch dic Sachc UügalüS ist, dcn Moualchcn um Dicuslc iu dcr Arincc bittet. A„v"m, >^> ^uli. Die ^cuclal^ougicgation dcs ^rcutzer ^ountatS hat mit Hinblick auf dic gMMliM'li- gen lrilischcli Zcitucryältuissc Sr Majestät dcm Kaiscr ciuc ^ oyalit"ä l 6 - Adrcssc v o t i it, iu wclchcr dic Beieilwilligtcit zu allcn thuittichel, Opscri, cmögcsprochcn wird. Fuvth, 7. Juli. (Fi'dlilt.) Die Prcußcu siud arstcl» von zwci Scilc», in Prag emgcli'lckt. In Ka« roliuculhal uud vor dcm i>leutl)l)r warcit große Mcu- schcmnasscn vcisalNlnclt. Die ^iinhc wurde jedoch nicht glslöll. Dic Tnlppcn beziehen cinsllvcilcu Biuoliaco und wcvdcn daun in den (5ascilicn nud öffciillichcn Gc° liändcn nulclgcbiacht. Dic cingcrücktcn Truppen gchö- vcn dcm Arincccorpc« dc^ Prinzen Friedrich (5avl an. Ihre Stärtc schätzt man auf ^O.(XX) Vlaliu. Auch in Saaz nnd itomotan sind dic Preußen eingerückt. Dcr Nagmftcn't dcr Westbahii ist an dic liaicrischi Grcnzc geschafft wordcn, wohin auch dic Direction iiber^ sicdclt ist. Il,lau, ,^. Juli. (N. F>. Pl.) Man besohl hicr cinc fcindlichc Invasion. Dic iäasscn sind cutfcrnt wurdcn nnd anch dic P o st hat bcrcils Borlehrunaen getroffen, nm ihre Thätigkeit einznslcllcn. Dic P r c n ^ ßcn sollen gcgen Dcnlsch-Arod im Anzngc scin. Frankfurt, 7. Juli. Die Prcichcn sind qcstcrn in Fnlda ciugclilckt. — An den Schanzen lici Fraulfurl wird gcbant. — Dic Vcrciuignng dcö 8. ^'orps mit dcn Baicrn ist noch nicht bcwirtt. Florenz, 8. Juli. (Tr. Ztg.) H enlc l, a t E ial - dini >u i t seinem ?lrmcccurps de »iPo ilbcr« schritten nnd ist in Vcncticn cingcrnckl. Paris, 7. Inli, Abends. Dcr Temps sagt: Der Waffenstillstand wnrdc von Prenßen nnd Italien äuge« nonnncn. Die wesentlichen Bedingungen desselben waren, daß dic Plcnßcn in ihren gcgcnwäitigen Slcllnna/n vcr- bleiben, die von ihnen besetzten Väudcr für ihren Un- terhalt Sorge tragen, Oesterreich seine Strcilträftc in Aöhlncn l>nd in dcn deutschen Bnndeöstaatcn nicht vcr> nichicn nud dic Italiener cinc Fcstnng des Fcstnngs- viercckü! besetzen sollen. — Die Patric sagt: Die Antwort des Königs von Prcnßcn dantt dent Kaiser ^apolcon und lnndigt an, das; er ohne Vcrzng dcm Grafen v. d. Goltz Inslruelioncn senden weidc. ^ Heute hat cinc lauge Unterredung zwischen letzterein »nd Herrn Dronyn stattgefnudcn. - Italieii soll oic Vedingnng gestellt haben, daß cö nnverwcilt zlvci Fcstnna.cn »>il scinen Truppen besetze. — Die Patric dcmcnliil dic Nachricht, daß dic Flotte in Tonlon Befehl erhallen habe, nach Acncoig abzugehen. Telestrafthischc Wechselco»vse vom i». Iilli. 5)pnv. M>tallicinrS 5>^>.25», - 5p«c National Aiiü'hm Kl,50. Bmilaclinl ,'i0. — !8<;0rr Slaatöankhen 7<'j,il0. - Sillirr 1^7. — ^'liüdlni 1,'ll,7l>. -- K. s, Ducaten l'< Uhr argen Nord ncbrüa, spiürr trat anch hicr Vlcbcl ein, dcr um 7 Uhr M'ischwand, llntlrtagi« wechselnd» Äcn'i,i!li»ig. ?ll'>,'!idrolh. Vcranlwortlichl-r Ncdaclrnv: Ignaz u. K l e i n m a >i r.