Nr. 151. Mittwoch, 4. Juli 1»«». 107. Jahrgang. OMcherWMMg. Plännmeratlonsprel«: Vlit Possv«, >«nd»nn: «ainlähl»» «'s». bnll>I«hrin sl. 7,50, Im «iomploir: ^ Die ..va«l'ach« ^-«tn^«" erichrint «««!«« w'< ««»«ahmt def So„n. und N,«ert»!,e Die «ldmlniftralio« zanzlähriss , halblnhrig sl.b.lw. stur die ^ustcNuu», ,'n« h.,>>>' g>ii!,, dle Mcbactlon wli-oelftr»^ 15>, Sprechstunden der Mednction «»„lich von lleine Inserate bi« ,u 4 feilen »K lt.. größere V^r ><«»>! >i ll,i :>c> oorren wicbcrhl!lu!!«cn vr, > 12 Uhl v^lmillag««.— Ullslaitticin «»>«!? w«bin n,pl« nlchlzuluclz^NclU. Umtlicher Kheil. Sc. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 25 Juni d. I. in Anerkennung ihrer verdienstvollen Thätigkeit als Mitglieder der Centralcommission für Erforschung nnd Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmale dem Professor an der Akademie der bildenden Künste in Wien Joseph Mathias Trenkwald den Orden der eiscrmu Krone dritter Classe und dem Professor der Kunsta/werbe-schule des österreichischen Museums für Kunst und Industrie m Wien Alois Hauser den Titel eines Äaurathes, beideu mit Nachsicht der Taxen, allergnä. dlgst zu verleihen geruht. Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließnng vom 21. Juni d. I. dem Director des kaiserlichen' Münz- und Antikencabinet« Dr. Friedrich Kenner in Anerkennung seiner eifrigen und ersprießlichen Thätigkeit als Mitglied der Central-comunssion für Erforschung und Erhältung der Knnst-und historischen Denkmale den Orden der eisernen Krone dritter Classe taxfrei allergnädigst zu verleihen geruht. . Der k. k. Landespräsident in Kram hat den Bezirksamt zweiter Classe Dr. Anton Binter in Stein zum Bez,rksarzte erster Classe, die Sanitätsassistentcn Dr. Julian Kotzmnth in Tschernembl nnd Dr. Joseph Kersnik m Gurkfeld zu Bezirlsärzten zweiter Classe — sämmtliche unter Velassung auf ihren gegenwärtigen ^'enstposw, — ernannt und den Sanitä'tsassistenten Nr. Cduard Savnik in Krainburg mit den Fuuctio-nen emes l. f. Aezirksarztes für den politischen Bezirk Krambnrg betraut. Nichtamtlicher Mil. Friedeus-Aussichten. Ein ruhiger, ungestörter Sommer wird nnnmehr von allen Seiten hoffnungsvoll angekündigt. Der deutsche Kanzler selbst. Fürst Bismarck, der sonst nicht zu deu Optimisten zählt, soll sich in diesem Sinne ausgesprochen haben. Die Verhältnisse sind in der That hente bes er gefestigt, als sie es noch vor etlichen Wochen ge-Uen sind. Nei uns in Oesterreich-Ungarn hat der ...vMusz der Delegations-Session und die in derselben rmlU Zkwl"" patriotische Tinmüthigkeit. die Friedens-^ l ^ ?^"nsamen Regierung zn unterstützen, eine gewijst Konsolidierung der Z.lstände herbeigeführt, die unzweifelhaft von vorlhsilhaftcm, beruhigendem Eslecte sich erweisen muss. Graf Käluoly hat niemals die uu-nöthige Alarmierung als ein Mittel für seine politischen Zwecke gebraucht. Er wird jetzt weniger noch als je zuvor zu einem solchen Mittel greifen, da ihm thatsächlich daran liegt, die öffentliche Meinung zu be-rnhigcn und die Völker zur friedlichen Arbeit zurückzuführen. Diejenigen, die von ungeheuere!» Rüstungen uusercr Monarchie sprechen, machen sich, bewusst oder unbewusst, einer ganz außerordentlichen Uebertreibung schuldig. Der Betrag von 47 Millionen, den die Delegationen der gemeinsamen Regierung als außerordentlichen Credit gewährt haben, ist allerdings ein ungeheuer hoher. Sehen wir aber nach. wie viel von dieser Summe für militärische Vorbereitungen in der nächsten Zrit eigentlich zur Verwendung gelangen wird, so kommen wir zu der relativ bescheidenen Ziffer von 13 7 Millionen Gulden, und von dieser werden noch 1-6 Millionen Gulden der Marine znr Verfügung gestellt. Der 47-Millioncu^Credit erstreckt sich auf die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft. Ein Theil, nämlich 16 Millionen Gnlden, ist bereits vor mehreren Monaten verausgabt worden, kann alfo für den Moment nicht als kriegerisches Symptom genommen werden. Ein anderer Theil, nämlich 17 6 Millionen Gulden, ist der Regiernng nur eventuell znr Verfüguug gestellt worden, sür den Fall, als die uu-abweisbare nud dringende Nothwendigkeit die Verwendung desselben erheischen wird. Eb ist nicht ausgemacht, dass dieser Betrag wirklich zur Verausgabung gelangen werde. Wir haben es ja erfahren, dass von dem im März v. I. bewilligten 52 Millioueu-Gnlden Credite nicht weniger als 22 Millionen unverwendet geblieben sind. Als cffcctiver Credit für militärische Vorbereitungen sind nur die bewilligten 13-7 Millionen Gulden anzusehen, und dieser Betrag, so schwer er anch dem Staatsbudget znr Last fällt, ist doch keineswegs groß genug, um die Annahme zu brrechtigcu, dass mit demselben große Rüstungen und umfassende kriegerische Vorbereitungen durchgeführt werden sollen. Die Votierung des 47 Millionencredite« wird sonach nirgends, wo man für derlei Ziffern das richtige Verständnis hat, als eine kriegerische Vorbereitung genommen werden. Die einmüthige Bewilligung dieser Ziffer wird höchstens allüberall als ein imponierendes Zeugnis angesehen werden, dass die Vollsoertretnngen in Oesterreich und in Ungarn in ernsten Momenten immer bereit sind. für die Macht und das Ansehen der Monarchie alles Nöthige einzusehen, und dass in solchen Zeitabschnitten drr Unterschied der Parteien und der Nationalitäten, der sonst das parlamentarische Leben so tief aufwühlt, vor dem einigenden Gedanken, dass der Moment der Gefahr alle Völker, Nationalitäten und Parteien geschloffen finden müsse, zurücktritt. Die gebesserten Friedensaussichten der nächsten Zeit erhalten ihre Illustration unter anderem auch in den Monarchenbegegnungen, die für die nächste Zeit bevorstehen. Der Kaiser von Deutschland fängt damit an, zunächst seinen Verwandten, den Kaiser von Russ-land, zu besuchen. Weiterhin werden sodann die Begegnungen mit dem Kaiser und König von Oesterreich» Ungarn sowie mit dem Könige von Italien folgen. Der Grund, warnm Kaiser Wilhelm II. seine Schritte zunächst nach Petersburg richtet, liegt nahe genug. Es ist nämlich bekannt, dass Zar Alexander III. binnen kurzem eiue große Tour nach dem Kaukasus vorhat. Kaiser Wilhelm II. hat sonach leine Zeit zu verlieren, wenn er seinen kaiserlichen Verwandten auf dem Zaren-throne in Petersburg treffen will. Selbstverständlich hat dieser Besuch außer der persönlichen auch seine politische Seite; die Annahme jedoch, dass es in seiner Tendenz liegt, das bestehende Bündnis mit Oesterreich» Ungarn und Italien zu einer Quadrupel-Allianz aus» zuweilen, erscheint wenig plausibel. Die politischen Bündnisse Deutschlands sind in der Thronrede vom 25. Juni klar definiert. An der» selben Stelle ist auch das Verhältnis zu dein Zaren als ein Verhältnis persönlicher Freundschaft bezeichnet. In der Thatsache, dass Kaiser Wilhelm seinen Verwandten, den Zaren, vor allen anderen Souveränen Europa's besucht, liegt nicht das geringste Anzeichen des Abweichen« von jener deutschen Politik, die in drin Bündnisse mit Oesterreich'Ungarn nnd mit Italien ihre Stützen und Grundpfeiler hat. Zur 5!llge in Serbien. Belgrad, Ende Juni. Da in der letzten Zeit in einem Theile der europäischen Presse mit Beharrlichkeit Nachrichten über Serbien verbreitet werben, welche die offenkundige Tendenz verfolgen, die Situation und die Regierung in einem Lichte darzustellen, das geeignet ist, den Interessen des Landes in politischer sowie ökonomischer Beziehung Schaden zuzufügen, so möge gestattet sein, in ausführlicher Weise diese unliebsame Erscheinung zu erörtern. Ohne auf die Quelle näher einzugehen, welcher die an Ver-leumdung grenzenden Nachrichten entstammen, mag nur die Thatsache conftatiert werden, dass diese letzteren die angeblichen Ministerkrisen, die Demission des Metro- Jemlleton. Uel.erl.lick der Vechssungs- nnd Rcchisgclchichtc Krams. ix. desve^s!u>'n^7 l°°' k^M a..f die bestehende Lan- dle Franzosen während ihres Land7^? , ^^ bis 1813) die Organisierung des La?baH N^ ^elbe wurde in drei Districte: in eÄ'^ ?^" und Adelsberg, 23 Cantone nnd Zahl von Mairien eingetheilt. ^e fN5'"^°"bm Juten danten. den Cantonen d r NÄ " ^"Mchörden nnd den Mairien von 5A m? wählte Maires vor. bach und Nn^!"U des Instizwcsens wurden in Lai-Übeidies i,i ^ ^^'" je ein Gericht 5hof nud Lach ah UV- «°« "n Nppellationsgericht. an. ""d 54 Notare sinN^s.- ! Cassatwnihof in Paris bildete die ck ^,..? ^'" ^' D°s Gerichtsverfahren war münd- sA und öffentlich, und als materielles Recht der l^.M'< l"^n ""b ^xw l'""w eingeführt. Die Gu.llotme wurde zwar schon nach Laibach gebracht, mm aber wegen des früher erfolgten Todesfalles des .., m .- -pvlizeiwesen stand nnter einem Gene-ral-Mlzelcummissär. die Waldnngen unter eiuem Cuu-,ervateur, der die meisten derselben in Sequestration stellte, das Banwesen leitete ein Bau-Oberauffehcr. die Sanität die Intendanzärzte. und für die Armen-Versorgung wurde durch Aufrichtung von Nui-Lliux <1o Iiion s:li^:mc:6 in jeder Maine vorgesorgt. An der Spitze des Landes stand ein General-Gouver. neur und ihm zur Seite ein Iustizcommissär und Finanzintendant mit den Percepteurs (Steuereinnehmern) am Lande. Neben der Grund- und Gebäude» steiler bestanden als indirecle Stencrn: Zoll, Salz, Tabak, Stempel. Maut-Taxen und Domänen. Das Ständewesen verschwand. Nach der Wiederverei nignng des Landes mit Oesterreich im Jahre 1813 traten die früher be. standrm-n Gesetze wieder in Kraft, mit Ausnahme einiger der österreichischen Regierung auch nicht zusagender Vorschriften, bezüglich dnen sich danu Kraiu von der Gesetzgebung der anderen österreichischen Provinzen vor-lhl'ilhaft unterschied. Derlei Bestimmungen sind das Entfallen der Ehelicenzen, die Aufhebung der Real» nnd verkäuflichen Gewerbe, die Freitheilbarleit der Gründe u. s. w. Au die Stelle der französische» Mairien traten uuu Haupt- und Untergcmciiidei! mit von der Rcgie^ rung auf Lebenszeit ernannten Ober- uud Unterrichten,, und' die Geschäfte der Cautonvorstcher und Friedensrichter übernahmen gemischte BezirkSeommissariate. Das Uuterlhai,ewcscn, welches nnter der französischen Herrschaft mit Aufrcchthaltung der grundhcrrlichcn Abgaben als privatrcchtliche Ansprüche aufgehoben wurde, lebte wieder auf, nnd die Civilehefchließung vor dem Gc- meindevorsteher wurde eingestellt. Für die Verwaltung schuf man ein illyrifches Gubernium und für die Justiz ein krainisches Stadt- und Landrecht in Laibach. Der Landescultur wurde durch Errichtung der Landwirtschafts-Gesellschaft (1820) und eines landwirt« schaftlichen Curses, durch Vichprämien u. f. w. eine größere Aufmerlfamkeit gefchrnkt und auch in anderer Beziehung das materielle Wohl gefördert. Auf finanziellem Grbiete sind aus diefer Zeit zu verzeichnen: Die Regulierung der Personalclassensteuer s17W), der Vermögenssteuer (180«), die Nelieinführung der Erwerbsteuer (1812) und der Verzehrungssteuer (182!1). die ungleich wichtigste Einrichtung aber war die Cata« stralvermeffung mit der auf derselben beruhenden Grund« steuerreguliernng. Aber nlle diese vermehrten Einnahmen bei der einfachsten Verwaltung uud allseitiger Sparsamkeit konnten es uicht abwenden, dass sich die Staatsschuld auf W4 Millionen (1844) vermehrte. Im ganzen bewegte sich die Staatsmaschine in einer die meisten Schichten der Bevölkerung zufriedenstellenden Weise in den eingelebten Bahnen ruhig weiter, zwar ohne erhebliche fortschrittliche Neuerungen, weder in der Verwaltung noch in der Justiz, dasür aber auch ohne bedeutende finanzielle Inanspruchnahme der Bevölkenmg. '^ -? i Auf ganz andere Bahnen lenkte den Staat und tmt demselben unser Land der Umschwung des Jahres 1848. Unser Land gehört nun. nach gründ-haltiger Beseitigung des Unterthans- und Ständewesen«, Laibachcr Zeitung Nr. 151. 1292 4. Juli 1888. politen Teodosije und die Finanzlage des Staates betreffen. Was die wiederholt aufgetischten Ministerlrisen-Ge-rüchte betrifft, so wird als Grund derselben die Absicht des Königs Milan, die Verfassung zu suspendieren, angegeben, eine Absicht, der das Cabinet Nikola Kristie nicht entsprechen wolle. Nach stattgefundener Bildung dieses Cabinets wurden die Aufgaben und das Programm desselben in einem vom Minister des Auswärtigen, Herrn Mijatovi^, unterm 18.. 30. April an die königlichen Vertreter im Auslande gerichteten und seinerzeit der Oeffentlichkeit zugeführten Circulare bekanntgegeben. Seither hat sich keinerlei Aenderung im Programme des Ca-binels ergeben und wurde auch von der Krone keine über dasselbe hinausgehende Forderung gestellt. Auch hat sich in der Zwischenzeit gar nichts ereignet, wodurch das Vertrauen des Monarchen zu der Regierung erschüttert worden wäre, ebensowenig, wie eine Veranlassung zu einer Friction innerhalb des Ministeriums stattfand. Das volle Vertrauen des Königs Milan genießend, fährt die Negierung vielmehr fort, mit Vorsicht und Beharrlichkeit an der Realisierung der ihr zugewiesenen Aufgaben zu arbeiten, eine Arbeit, bei der sie der Unterstützung der Krone, der Staatsbeamten und der reiferen Bevölkerung begegnet. Die Nachrichten, betreffend die angebliche Absicht des Königs zu einer Suspcndierung der Verfassung, bedürfen wohl kaum einer besonderen Widerlegung. Das den König Milan beseelende constitutionelle Pflichtgefühl ist genügend bekannt; auch ist König Milan nach wie vor entschlossen, an dem bei seiner Thronbesteigung geleisteten Verfassungs-cide unverbrüchlich festzuhalten. Die Skupstina ist zwar vor Erledigung des Budgets vertagt worden; dieser Vertagung liegt aber die Thatsache zugrunde, dass die Skupstina keine Neigung bekundete, allen verfassungsmäßigen Rechten und Pflichten Rechnung zu tragen. Dieser const itntionelle Factor war es, welcher die Außerachtlassung des Ustav tendierte. Die königliche Regierung wird in Gemähheit ihrer Pflichten und der allgemeinen Interessen vorgehen, um die allseitige Respectierung aller verfassungsmäßigen Rechte und Pflichten zu erwirken. Die Frage, betreffend die Auflösung der Slupstina und die Ausschreibung von Neuwahlen, hat das Cabinet noch nicht beschäftigt, sie wird aber gewiss innerhalb der gesetzlichen Frist und innerhalb der von der Verfassung gezogenen Grenzen zur Lösung gelangen. Die Behauptung, dass zwischen dem Cultusminister und dem Kirchenoberhaupte Misshelligkeiten wegen gewisser, gegen die Geistlichkeit zu erlassender Disciplin«. Maßregeln ausgebrochen seien, ist unbegründet. Diese Frage wird im Einvernehmen der staatlichen und kirchlichen BeHürden ihre Lösung finden, und zwar im Ein» klänge mit den weltlichen wie kirchlichen Interessen. Die Finanzlage ist gewiss eine schwierige, aber durchaus keine verzweifelte. Im Gegentheile stießen die Steuern jetzt regelmäßiger und ergiebiger ein, als in den letzten Jahren. Die Coupons der Staatsanlehen werden pünktlich honoriert, der Staat entspricht allen seinen im Inlande wie Auslande übernommenen Verpflichtungen und wird schon in der nächsten Zeit in der Lage sein, das Tabakmonopol in eigene Regie zu übernehmen, da es gelungen ist, das von der Skupstina votierte Anlehen unter sehr günstigen Bedingungen zu contrahieren. Was endlich die angeblichen Massenverhaftungen von hervorragenden politischen Persönlichkeiten betrifft, so ist zu bemerken, dass die Regierung, vom Geiste der strengsten Gesetzlichkeit beseelt, keinen Act vollzieht, der nicht in den Landesgesetzen seine Berechtigung finden würde und an sich durchaus gerechtfertigt wäre. Uebrigens sind die diesbezüglichen Angaben als stark übertrieben zu bezeichnen. 1'. 6. Politische Neverlicht. (Graf Alois Kärolyi,) der unter den ehrenvollsten Zeichen kaiserlicher Huld und Anerkennung ans seiner diplomatischen Wirksamkeit scheidet, hat seit dem Jahre 1878 als Botschafter Sr. Majestät am Hof? vcm St. James fungiert. Vou 1871 bis 1878 war er Botschafter in Berlin, wo er die Monarchie noch bei dem Congresse vertrat. (Ergebnisse der Verzehruugssteuer.) Die vom Nechimngs-Departement des Finanzministeriums zusammengestellten Ergebnisse der Verzehrnngssteuer liegen jetzt für das Jahr 1887 vor. Mr Gesammt-ertrag der Verzehrungssteuer in Oesterreich beziffert sich mit 91.513.800 fl. und ist geqrn das Vorjahr nm 5,626.256 fl. gesunken. Der' Gesammtertraa. in Ungarn beträgt 24.974.086 fl., d. i. um 81.652 fl. weniger als im Vorjahre, während der Ertrag der Mili'tärgreuze per 127.046 fl. um 16.853 fl. gestiegen ist. Es ergibt sich daher im ganzeu ein Minderertrag von 5.691.055 fl., wobei zu berücksichtigen ist, dass der Ausfall bei der contingentierten Zuckersteu'er 7,589.817 fl. beträgt. Von drm Oesammtertraqe entfallen auf Steier-mark 3-28, auf Käruten 0'56 und auf Kram ebenfalls 0-56 ftCt. (Der st eiermärkische Landtag.) dessen Einberufuug bevorsteht, wird nebst dem Laudesbudget eine Reihe von Vorlagen in Berathung ziehen, welche von Seite des Landesausschusses theils bereits fertiggestellt wurde», theils noch iu Vorbereitung begriffen sind. (Trennung der Hau dels- und Ge-werbekammern.) Die Abgeordneten Dr. Reicher und Prade haben rinen Gesetzentwurf betreffs Tren-nuug der Handelskammern in selbständige Handels- und Gewerbekammeru ausgearbeitet und den Gewerbevereincn und ähnlicheu Körperschaften zur Begutachtung übermittelt. (Galizien.) Wie man berichtet, werden die bisher in Wien und Umgebung garuisonierenden fünf galizifchen Regimenter in der Zeit vom 2. bis zum 13. Juli in ihre territorialen Ergänznngsbezirke abrücken. Diese Mahregel ist die Folge früherer Dispositionen und wnrde bereits seit geraumer Zeit erwartet. (Grenzreg ulic rung.) Die für das Territorium des Haromszeker Comitates delegierte ungarisch' rumänische Greuzregulierungs Commission hat ihre Thätigkeit ohne Hinoeruis beendet und vorgestern bei der Vodzaer Zollschranke die Leitung der Arbeiten an die für das Kronstädter Comitat delegierte Abtheilung übergeben. Der als rumänischer Delegierter fungierende Präfect von Plojeschti begab sich mit den ungarischen Delegierten sofort an die Grenze. — Die Verhaftungcu unter den Földvarer Revoltanten daueru fort. (Handelsvertrag mit der Schweiz.) Wie aus Prag gemeldet wird, geht das Gutachten der Prager Handeskammer über die Erneuerung des österreichisch-schweizerischen Handelsvertrages dahin, es sei zur Förderung unseres Exporthandels ein Handels- und Tarifvertrag mit der Schweiz anzustreben, wobei jedoch nur solche Couceffionen anzustreben wären, welche unsere Industrie weder durch Importe aus der Schweiz noch durch Importe aus deu übrigen Verlragsstaateu schi^ dia/i, oder gefährden könnten. Es fei von der Schweiz das Zugeständnis der Meistbegünstigung wie bisher zu verlange« uud der Vertrag auf die gleiche Dauer wie der östcrreichisch'italienische abzuschließen. (Mouarchen - Eutreuue.) Diplomatische Kreise bezeichne», deu 14. Juli als den Tag der Entrevue Mischen Wilhelm ll. uud dem Zaren. Die Vegeglnina. soll in einem der Ostseehäfen stattfinden. Der Reichskanzler uud der Staatsseeretär Graf Herbert Bismarck werden, mehrfachen Meldungen znfolqe, den Kaiser nach Petersburg begleiten. Der Brüsseler «Nord», das Organ des Herrn v. Giers, erhofft von dem Besuche Kaiser Wilhelms eiue iutime Anuäheruug beider Nach« barreiche. Die conservative Verliuer «Post» bemüht sich dagegen in einem bemerkenswerten Artikel, die Kaiserreise nach Petersburg als eiueu Act persönlicher Cmlrtoisie erscheinen zu lassen und den politischeu Cha rakter derselben abzuschwächen. (Die frauzösische Kammer) wählte vorgestern dm neuen Bndget-Ansschnss iu deu Bureaux oder Abtheilungen. Anßer Floquet waren sämmtliche Minister, die Deputierte sind. in ihren Bureaux anniesend, wo es sehr lebhaft hergieng. Fast alle zu Ans-fchllssmitgliedern gewählten Deputierten sind gegen die Einstellung der Schuldentilgung sowie gegeu die Zuweisung d<>r außerordentlichen Budgets auf die schwe. beude Schuld und klagen über deu Mangel an Ersparnissen. Der neue Budget-Al,ssch,iss zählt unter seinen 33 Mitgliedern 20 Opportunisten, die dem Vudgeteutwurfe des Fiuanzministers wenig freuudlich gegenüberstehen. (Die Comödie Popov) in Sofia ist zu Ende. Nachdem im Gefängnisse die Degradierung des Verurtheilten für die Form vorgenommen worden, begnadigte ihn Prinz Ferdinand und erließ ihm die Frei-heitsstrafe. Povov ist mit seinen fünf Mitangeklagten bereits in Freiheit gefetzt worden. Anhänger Popovs, die zu seinen Ehren demonstriert hatten, wurden ver-haftet. Man darf nun darauf gespannt sein, wie sich das Verhältnis zwischen Popov und Stambulov in der Folge gestalten witd. (Der türkisch-griechische Conflict) ist noch weit von seiuer Veileguug entfernt. Die Pforte hat Herrn Pauurias bisher nicht als griechischen Consul m Monastir auerkauut, uud das Athener Cabinet hat semerseits die gleiche Maßregel bezüglich des türkische» Consuls m Larissa, Irfan Bey, ergriffen. Die Rück« kehr des Herrn Panurias uach Mouastir hat die Situation unr verschärft. Halil-Nisaat Pascha hat deuselben anlässllch des Beiramfestes auch nicht einmal in pri-Vater Eigenschaft empfangen. (Orientbahnen.) Wie aus Belgrad qeschrie« ben wird, findet die Eröffnung des internationalen Ver-m^/Ä.^ Eisenbahnlinie Belgrad-Sosia am 7ten August statt. Die Ablösmiq der Ruseuker Eiseubahn wird lu deu uachsteu Tagen durchgeführt werden. Tagesneuigleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die «Ägramer Zeltung, berichtet, der griechisch-orieutali-Mn Klrchengememde iu Lüiani für die Restaurieruna der dortlgen Pfarrkirche und der Filialkirche in Prokile 250 fl. zu spenden geruht. ^(Iubiläums-Schiehen.) Anlässlich des 40iahngen Regierungs-Iubiläums des Kaisers Franz Josef findet unter dem Protectorate des Bürgermeisters von Wien, Herrn Uhl, in den Tagen vom 2. bis lOten September d. I. zu Wien das «Kaiser-Iubiläums- uud fünfte mederösterrcichische Landesschießen» statt, zu wel-chem von, Wiener Schützenvereine alle Schützen Oesterreichs geladen sind. — (Ein Helfer in der Noth.) Aus Cilli, 20. Juni, wird geschrieben: In der vergangenen Woche machten zwei Damen, welche sich den Sommer in Cilli aufhalten, einen Ausflug auf deu Dostberg Der großen Hitze wegen giengen sie sehr langsam, so dass sie den Gipfel erst in vorgerückter Nachmittagsstunde erreichten Der Abwechslung wegen nahmen die'Damen nachdem sie die schöne Aussicht bewundert hatten, den Rückweg anf der Südwestseite. Der Himmel trübte sich, die Däm mcrung trat cin, während die beiden Damen noch unter Wegs waren, so dass es ihnen nicht mehr gelang, die hie und da an den Bäumen angebrachten Wahrzeichen zu unterscheiden. Schließlich suchten sie ihren Weg aufs gc-rathewohl durch dick und dünn und gelangten endlich in das Sannthal. Da aber das linke Ufer zwischen Cilli und Tüffer gänzlich unwegsam ist, so befanden sich die Verirrten erst recht in der Memme. In der Hoffnung, vom jenfeitigen Ufer gehört zu werden, stießen sie Klagerufe ans. Nach Verlauf von etwa einer Viertelstunde kam auf der Straße, die an dem jenseitigen Ufer führt, ein Wagen gefahren. Der Mann, welcher im Wagen faß. hörte die Rufe, vermochte sich aber nicht zu verständigen, weil das Rauschen des Stromes, der durch Regengüsse hoch angeschwollen war, ihn daran verhinderte. Indessen einer vielgegliederteu constitutionellen Länder« gruppe mit Reichs-, Delegations« undLän» dervertretungen aus den verschiedenen Interessen-classen der Bevölkerung an. Die Administration ist von der Justiz getrennt und durch Ueberweisung eines Theiles ihrer Geschäfte au das unter einem ins Leben aerufene Selfa.overum.ent des Laudes und der Gemeinden (1862 und 1867) eutlastet. Freiheit uud Gesetzlichkeit erscheinen uns durch Staatsgrund« qesetze gewährleistet (1867). die Presse (1849), das Vereinswesen (1852 und 1867). das Hausrecht und der persönliche Schutz gesichert (1867), das Verhältnis der Kircheu zum Staate und zur Schule geordnet (1868) und die pünktliche Einhaltung alles dessen uuter strenge Controle von Staats-, Reichs- (1867) und Verwal-tungsqerichtshöfen (1876) gestellt. Aber auch auf den auderen Gebieten blieb die Gesetzgebung hiuter den Anforderungen der Zeitrichtuug nicht zurück. Die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht (1868). die Vervielfältigung des Schul- und Studienwesens (1849). die Aufrichtung der Handels» kammern. der Genossenschaften und der Gewerbe-Inspectoren (1883). der Abschluss der langjährigen Differenzen des Landes mit dem Staate wegen des Domesticalfondes (1866). die Controle über das Wald-wescn (1870). das Gendarmerie.Institut (1850). die Universalität des Handels» (1«li2) und Wechselaesetzes (1850), die Geschwornengerichte (1851), die freie Advocatur (1868), das Notariatsinstitut (1850) das Mahn-, Vagatell- (1873) und Vergleichsverfahren (1859), die in Angriff genommene Arbeiterfrage (1888) und eine Menge anderer Institutionen und Gefetze sind es, die uns die Neuzeit, allerdings uicht ohne empfind' liche. kaum zu erschwingende materielle Kosten, iu Fülle brachte, deren größere und wohl auch mindere Vortheile für das Wohl des Voltes einzeln hervorzuheben jedoch außer den, Rahmen diefer Besprechung liegt. Bei der Gegenwart augelaugt, schließe ich mm dieses Expose! mit dem lebhaften Wunsche, dafs sich auch die künftige Gestaltung der krainischen Landesver-Hältnisse segenbringend für die Bevölkerung bestens entfalten möge, welchem erfreulichen Erfolge auf Grundlage und im Nahmen der vorhandenen Verfassungs-Verhältnisse, bei Unterordnung der Mittel unter den Hauptzweck, auch mit Zuversicht entgegengesehen werden kann. Iusbesondere aber wünsche ich, dass die Vermal-tungs- und Gerichtsbehörden, deren Euistehung und Gestaltung wir heute gefolgt sind, in richtiger Erkenntnis ihrer hoheu humanitären Aufgaben, denselben gerecht zu werde» sich immerdar bestreben mögen, und dass namentlich die Verwalt u ng, dem Volkswohle die Wege bahnend, im Widerstreite der Interessen Einzelner mit deu öffeutlichen Rücksichten mehr vermittelnd walte als verwalte, der Justiz aber, dass es ihr gelinge» möge. auf der nun auch dem subjective» Rechtsgefühle, diefem Urquell alles Rechtes, er-schlossenen freieren Bahn, dem der Rechtswissenschaft un-! würdigen Lehrsatze: l-iummum ^u«, «umma «a^x) in-iut'ili, in Satzung uud Spruch, die Vercchlignug für , immer zu benehmen. Laillllchcr Feitimg Nr. 151. 129.^ 4. Inli 1888. dauerten die verzweifelten N,ife fort, uud drr Maun, welcher ob der Dunkelheit nicht unterscheiden konnte, um was es sich drüben handelte, glaubte an ein hier vorgefallenes Unglück. Entschlossen' führte er seine Pferde in eine benachbarte Aauernhüttc und sprang, da es hier nirgends einen Kahn gibt, ohne weiteres' in die hochgehenden Wogen. Die Granen nahmen von diesem Vorgang nicht eher etwas wahr, als bis der Mann triefend vor ihnen stand. Er führte sie alsdann auf Bergsteigen in das Vad Tüffer. Von dort fuhren die Damen alsbald, ohne sich in ihrer Aufregung in den Salons der BadegcseNschaft zn zeigen, in einem anderen Wagen ihres Retters nach Cilli znrnck. Wie gros; war ihr Erstanne,,, als sie erfuhren, dass dieser fein anderer gewesen war, als der Besitzer selbst, Herr Theodor ^nnkel! Erst auf dem Rückwege, als der aufgegangene Mond die hohen Wellen des sslnsses, der Holzwers und andere herab getriebene Trümmer mit sich führte, beleuchtete, erkannten slc die Gefahr, in welche der Mann fich ihretwegen be geben hatte. — (2!).<»l>0 Liter Wein ins Meer ge-sch,'!ttct.) Am Samstag wnrde die Polizei von Nizza von den Behörden in Montpellier verständigt, dass die vou einem dortigen Exporthause an eine Nizzaer ssirma gelieferten 25.000 Liter Wein gefälscht seien nud daher unverzüglich vernichtet werden müssen. Der Präfect ließ nun die ganze Weinscndnng, die noch auf dem Bahnhofe lagerte, smstcrcn und sie dann ins Meer werfen. Tau-lendc von Neugierigen waren bei dicfcm Schauspiele im Hafen versammelt. .s ... "7 (^ er weiße Pascha».) Wie man mit« m /1' .'^ ^ am Bahr-el-Ghasel cingctrofsenc «weiße ^cha. keineswegs Stanley, sondern der Abenteurer ^alpreda cms Ndinc sein, der 1871 Dr. Nach-k ?- s " ^" '^ ^ Snltans Omar von Borun in ocr Sahara begleitete, wo er ihn jedoch schmählich verließ mw zum ^slam übertrat, wobei er den Namen Mu-lamed El-Mosl.m annahm. Er glaubte, Sultan Omar we.oc ,hn zu sciucm Oroßvezier machen. Indessen theilte ^ s.?' """" Hofsscsiudc zn nnd ließ ihn nicht mehr ws lw ?/- "^blslhc Blätter meldeten kürzlich, Muhamed M-^ioslun se, aus Bornu entflohen nnd habe sich einer ^char von Sclavcnhändlern augcschlosscn. Das dürfte also ttiX l?' d"' mit großem Gefolge am Vahr-cl-Ghascl eingetroffen ist. dip N^,.^""'."^'"'^ ^m Samstag fand in Wien lart« n '? ^"^ ^" ^"" Makart, Witwe Hans Ma-larts, nnt dem Gra en Karl Strachwitz statt Das nenvern.ählte Ehepaar reiste nach Steiermark ab — (Wenn man «berühmt, ist!) Sir Morell M""cuz,e befindet sich zu feiner E ho uug w der Schweiz und lst überall, wo cr sich blicken lass, Geg -stand unausgesetzter Neugierdc. Ob diese Nei e omit u 7",^lung beiträgt' ist zwe.felha? es N"'da s er genöthigt gewesen, auf einer Rnndfahrt um den Zürich r ^ ^"' Dampfschiff auf der nächsten Station n ver-dp. ^."'" ^ Zudringlichkeit der Reisenden, besonders oer des weiblichen Theiles, auszuweichcu. w^n ^^ ^ rände inSchweden.) Die Städte Sund-wau und Umca in Schweden wurden vorigen Montag durch Feucrsbrünste total zerstört. Die zwischen den beiden ^noien gelegenen Waldnnaen wurden gleichfalls vom Feuer ergriffen. Am selben Tage wurden in Lille-Edot sechzig Häuser durch eiue Fcuersbruust zerstört. — (Ein Triumph der Vegetarianer.) Die Taschentücher der Damen zeichnen sich heuer durch großcu Luxus aus. Nun kommt aus Paris gar noch die Nachricht, dass man diesem Ausstallungsstückchen sogar die übliche Form geraubt und Taschentücher iu den Con-touren von Blättern herstellt. So gibt es geschlungene hellgrüne Batisttücher, welche genau so aussehen, wie das Blatt einer Fächerpalme, weiße Batisttücher, die einem Epheublatle gleichen, Taschentücher in der Form eines zwanzigfach vergrößerten Lorbeerblattes, solche, die Nuss-baiimblättern ähneln ?c. Selbstverständlich ist der Stiel dieser sonderbaren Blätter nnr ganz kurz gehalten, in denselben werden auch die Initialen eingestickt. Wie man vernimmt, ist diese vegetabilische Tascheulüchermode eine Ersindnng der Er-.Mnigin Isabella von Spanien. — (Johann Zacherl.) Samstag abends ist in Unter Döbling im Aller von 74 Jahren Johann Zacher! gestorben, der zuerst ans Inner Asien das Insec-teupnlvrr iu den Handel liugesührt und ein weit verzweigtes Geschäft begründet hat. — (Wie der Herr, so der Diener.) Barbier: Ich komme, nm Ihrem Herrn die Haare zn schneiden. — Diener: Der ist ausgegangen. — Barbier: Nnn, aber Sic soimten sich die Haare schneiden lassen. — Diener (seine Perücke abnehmend): Die sind auch ausgegangen. Ein nmslknlischco Ereignis. Unter großem Zudrange des Publicums ist am 20. Juni Richard Wagners Erstlingswerk «Die Feen» am Hof- und Nationalthcatcr in München in Scene gegangen. Trotz der sommerlichen Temperatur war das Hans dicht besetzt, und mit Spannung sah man der Auf-führnng des Werkes entgegen. Noch nicht zwanzig Jahre alt, schrieb Richard Wagner, wie er in seinen autobiographischen Mittheilungen erzählt, Text und Musik dieses Erstlingswerkes, das am 0. August 1833 begonnen und am 1. Jänner 1834 vollendet wurde. Die zwischen dem 2. und li. Jänner 183r Vm/^ ^""ltsam bekämpfte sie ihre Erregung. schrieb von de N^ ^schrieben?» fragte sie. «Under «c>a" , ""he von Frankfurt ans?» AMda^ dem ^en'M'Ä^''^" Unbefangenheit reichte er las di/? ^"bch"' das Schreiben hin, und Mary die mm 7''^" 2U""'' '"laic der Brief enthielt und rührten "'" "°" ^' H""d ihres Vaters her- ^. 'Mm, lieber John! M werfe in großer Eile eiuige Zril,» auf daö Papier, um dir meine glückliche Ankunft zu melden. Ais nun hatte ich eine günstige Reise und angenehme Gesellschaft. Da ich so Plötzlich abreisen musste, fand ich kaum die Zeit, dir zu danken, dass du Caroline. Richard und Mary zn dir zu nehmen so gütig warst. Lasse dich nur von dem jungen Volle nicht zu sehr quäk». Ich habe keine Zeit. mehr zu schreiben, werde aber in einigen Tagrn weitere Nachricht senden. Dein treuer Bruder R. von Roden.» Jedes Wort, welches Mary las, erhöhte nur ihr Befremden, und sie starrte sprachlos auf das Blatt, welches ihre zitternden Hände kaum zu halten ver-mochten. «Wenn du Zeit gefunden hast, die wenigen Zeilen zu leslU, würdest du mich verbinden, wenn du mir den Äries deines Vaters zurückgeben wolltest.» bemerkte Onkel John spöttisch, und Mary reichte ihm erbebend das Blatt wieder hin. Wie war es nur möglich, dass ihr Vater aus Drutschlaud schrieb, während sie doch ganz gewiss war, ihn vor wenigen Stunden noch hier auf der Besitzung feines Bruders gefehen zu haben? Worin bestand das Gchmnuis. welches hier zugrunde liegen musste? Seit sie nachdenken konnte, war ihr Vater immer ein Manu von Rang und Stellung gewcfen. War er auch kein liebevoller Vater zu nennen, so musste man ihm doch die Gerechtigkeit widerfahren lassen, zuzuge« stehen, dass cr für seine Kinder besorgt sei; seine Ver-hällnisfe waren wohlgeordnet, sein gefellschaftliches Ansehen ein tadelloses. Worin bestand also jenes räthsclhafte Dunkel, welches ihn umgab? Lange Jahre später entsann Mary sich noch jeder kleinen, geringfügigen Einzelheit aus diesen bitteren, inhaltsschweren Tagen Wenn sie gehofft hatte, eine Gelegenheit zu finden, um mit Caroline eine offene Aussprache zu halten, so sollte sie sich getäuscht srhen. Der Onkel nahm deren Gesellschaft so ausschließlich für sich in Anspruch, dass Stunden vergiengen und die Speiseglocke von neuem erscholl, ohne dass es ihr gelungen war, ein vertrautes Wort mit der Schwester auszutauschen. Kaum aber hatte man sich zum Gabelfrühstück niedergesetzt, als Pferdegetrappel draußen die Rückkehr Richards verkündete, dessen elastische Schritte gleich darauf in der Halle sich vernehmen ließen. Wie elektrisiert wollte Marie aufspringe,,, aber ein Blick auf das harte Gesicht ihres Onkels ließ sie sich beherrschen und an sich halten. Gleich darauf trat Richard lebhaft ein, und die Gäste, welche er in dem befreundeten Hause angetroffen hatte, füllten nun die Unterhaltung aus. Der angenehmste derselben, so meinte er, sei ein junger Mann von 27 bis 28 Jahren gewesen, der Graf von West« land; alle Welt scheine eine hohe Meinung von ihm zu haben. «Allerdings, und zwar mit gutem Grund,» ver» sehte John von Roden, «denn er gehört einer alten, angesehenen Familie an und ist persönlich ein sehr liebenswürdiger Charakter; auch hat er viele Reisen gemacht. Jedenfalls ist das Mädchen zu beneiden, welchem er einst seine Hand zum Bunde fürs Lrben reichen wiid. Und diesem Phänomen seines Geschlechts hast also auch du deme Sympathie zugewendet, heir Neffe/ Fürwahr, das macht deinem Verstände Ehre!» zu vcVn.^"' ^" ^ ^"'"' "ln ihr kröchen (Fortsetzung solgt.) Mlmchcr Zeitung Nr. 151. 1294 4. Juli 1888. des k. k. Ackcrbauministeriums verfasst, bezeugt neuerdings die ernste und umsichtige Bemühung der Regierung um die Arbeiter-Versicherung. Unsere Nruderladen für Verg-und Hüttenarbeiter, meist älterer Zeit entstammend, entbehren, einzelne Ausnahmen abgerechnet, der wissenschaftlichen Grundlage für ihre Tarifterung und infolge dessen auch der Sicherheit ihrer Solvenz für alle Zukunft. Die Vemcssnng ihrer, Umlagen beruht ebenso auf willkürlichen Annahmen, wie die Höhe der dafür versprochenen Pensionen. Es ist eine allen derartigen Versicherungs-Insti-tutionen innewohnende Eigenthümlichkeit, dass sich die üblen Folgen hieoon erst in später Zeit zeigen, dann aber rapid wachsen. Um diesen vorzubeugen, gibt es kein an« deres Mittel, als die möglichst schleunige Einführung der versicherungstechnischen Nechnungsmethode für die einzu-hewnden Prämien und die aus denselben und deren Zinsen ermöglichten Renten. Das vorliegende Werk gibt hiefür die klare, leicht fassliche Anleitung für jeden mit der Kenntnis der elementaren Rechnungsmethoden Vertrauten. Sie ist speciell den Bedürfnissen der Vruderladen angepasst und gibt in Znsammenhalt mit den vom selben Verfasser im Jahre 1884 aufgestellten Fundamentaltabellen das vollständige Materials dessen die Ncchnungsführer der Vruderladen bedürfen, um ihren Instituten die zeitgemäße und zweckentsprechende Einrichtung zu geben. Die jüngst publicierte Schrift enthält insbesondere für die den Nru-derladcn eigenthümlichen Verficherungs-, beziehungsweise Rentcnarten neu gerechnete Tabellen, welche ihr einen dauernden Wert für die Versicherungstechnik im allgemeinen sichern, da sie einen weitern Fortschritt auf dem Gebiete der Invaliditäts-Versicherung documentieren, auf welchem der Verfasser bekanntlich eine Autorität ersten Ranges ist. Hoffentlich wird das Werk seitens der Interessenten die verdiente Würdigung erfahren und der Zweck, den das Ackerbauministerium uud der Verfasser im Auge hatten, in kurzer Zeit erreicht sein, dass unsere Bruderladen, der gegebenen Anleitung gemäß, auf ver-sicherungstechnifche Vasis gestellt werden, um unseren Berg- und Hüttenarbeitern ihre Invaliditäts- und Witwenrenten vollständig und für alle Zeiten sicherzustellen. — (Touristisches.) Die Deschmann-Hütte am Triglav wurde anfangs Juni befucht und in verhältnismäßig fehr gutem Zustande vorgefunden. Der Raum unter Dach war ganz trocken, während das Zimmer unterhalb durch die von der Steinmauer ausgeschwitzte Feuchtigkeit stark nass war. Nach den Aufzeichnungen ist die Deschmann-Hütte bei ihrer Eröffnung am 30. August 1887 von über 150 Personen besucht worden. Vom 31. August bis 22. September, an welch letzterem Tage der Schnecfall eintrat, beherbergte die Hütte 51 Besucher. Die Hütte ist jetzt zum Empfange von Touristen wieder eröffnet. Der Aufstieg ist derzeit bis zum Kleinen Triglav schneefrei. — (Personalnachricht.) Herr Oberstaatsanwalt Dr. Victor Leitmeier hat eine längere Inspectionsreise angetreten und sich zunächst nach Lcoben begeben, um die in Steiermark, Kärnten und Krain befindlichen Staatsanwaltschaften und Gefangenhäuser zu besuchen. Während seiner Abwesenheit von Graz versieht seine Stelle beim Oberlandesgerichte der Herr Oberstaatsanwalt-Stellvertreter Alois Torggler. — (Südbahn.) Herr Johann Resmann, Beamter der k. k. priv. Südbahn-Gesellschaft, wurde von Na-bresina nach Franzdorf übersetzt und Herr Franz Cer-novsek in Franzdorf zum Stationschef in Lichtenwald ernannt. — (Hagelschlag.) Wie man uns aus Veldes, 2. Juli, berichtet, gieng Sonntag nachmittags in Mühlbach, Pogleschitz, Obergöriach, Sabresna, Pernike, Meuks, Wischeinitz, Untergöriach, Buchheim, Asp und Reschitz in der Gemeinde Göriach, dann Seebach, Schalkendorf und Auritz in der Gemeinde Veldes ein heftiges Gewitter nieder. Der Hagel, der sich über diese Ortschaften entlud, hat an Feldfrüchtcn fowie an Obst, wo die beste Ernte zu erhoffen war, sehr großen Schaden angerichtet; die Saat-, Erdäpfel« und Kuluruzfelder sind stellenweise total vernichtet. — (Haifische in der Adria.) Man schreibt uns aus Abbazia: Die Meldung, dass Haifische im adriatischen Meere bei Spalato und Lissa von Fischern und von Dampfern aus gesehen und dass einer derselben im Quarnero bei Lovrana von Fischern gefangen worden sei. veranlassten die Südbahn-Direction, die Netze, die das reizende Seebad in Abbazia umsäumen, noch zu verdichten und so jede Gefahr zu beseitigen. Uebrigens taucht die Nachricht von dem Vorhandensein von Haien in der Adria fast in jedem Sommer auf. Vor wenigen Jahren wurde ein 18 Fuß langer Haifisch am Strande bei Pre« luka im Quarnero gefangen; das kolossale Thier war in seichtes Wasser gerathen und hatte sich förmlich festgerannt. Es konnte sich trotz seines mächtigen Herumschla-gens und trotzdem es sich mit seinem Riesenschwanze im» zähligemale in die Luft schleuderte, nicht mehr flott machen, umsoweniger, als eben die Ebbe eintrat Fischerweiber bemerkten das Ungethüm zuerst, aber niemand wagte es, sich ihm zu nähern, obwohl es nach und nach beinahe auf das Trockene gerathen war. Da kam man! auf die Idee, die Ruder quer über den Körper des! Fisches zu legen. Die Enden dieser 18 bis 20 Fuß lan- l gen Ruder drückte man fest au den Boden, und da mau in kürzester Zeit etwa 20 solcher Ruderstaugeu in Verwendung brachte, gelang es, sich dem Ungeheuer zu uähern. Ein Finanzwächter stieß ihm eine alte Säbelkingc so glücklich in den Hinterkoftf, dass es augenblicklich verendete. Der Fisch wurde nach Fiume geln-acht und geöffnet. In seinem Magen fand man die unglaublichsten Dinge, wie: einen ganzen Delphin, ein mit rauher Hose und einem Bundschuh bekleidetes Bein eines morlakischen Bauers, große Tintenfische, I'oipo, Loni.'l mo8ell^!i und anderes mehr. Das See-Ungeheuer wurde ausgestopft und dem naturgeschichtlichen Museum der ungarischen Seebehörde einverleibt. — (Der reitende Schwindler.) Der vorgestern in Oberlaibach verhaftete Schwindler hat sich Sonntag auch in Graz ein Pferd ansgeliehen. Am bezeichneten Tage morgens hat sich nämlich ein junger, in Reitanzug gekleideter Mann, der sich für einen Grafen ansgab, bei dem Reitschulbesitzer Ritter für einige Stunden ein anf 250 st. bewertetes Neilpferd ausa/liehen und hat sich nicht wieder in Graz sehen lassen. Ei» diesbezügliches Document wurde bei der Leibesdurch-suchung des Schwindlers in Oberlaibach vorgefunden. — (Brand infolge eines Blitzschlages.) Wie man uns aus Stein berichtet, schlug der Blitz am vergangenen Mittwoch gegen 5 Uhr nachmitttags in den Dreschboden des Grundbesitzers Ignaz Detela in Mo-räutsch ein und zündete. Das Feuer breitete sich rasch aus, und brannten nebst dem Dreschboden auch drei Viehstallungen und ein Schweinstall des Genannten total nieder. Das Vieh wurde bis auf ein Kalb gerettet. Der Gefammtschaden wird auf 3000 fl. geschätzt. Der Verunglückte war mit 2000 fl. versichert. — (Musikalische Hollen-Maschine.) In Wien trat Sonntag zum erstenmale I.B.Schalken-bach mit seinem «Oroiw^tro-zliliwiro-^loctro-^otonr» von ihm benannten Apparate auf. Der Apparat ist eine Verbindung verschiedenartiger musikalischer und optischer Instrumente, welche, durch Claviaturen und Leitdrähte in Bewegung gesetzt, die verblüffendsten Effecte hervorbringen. Langgezogene Orgcltöne gehen plötzlich in rauschende Militärmusik über, deren Fanfaren wieder vom Klänge eines Glockenspiels, den Rufen eines Kuckucks, Zithertönen, dem Geheul der Windsbraut, Donuerschlägen ?c. abgelöst werden. Dabei blitzen am Apparate Funken auf, kommen hier und dort an den Wänden Spielwcrke in Action, zucken Blitze durch den Saal, flammen Schwefclfädcn auf und entladen sich Pistolen und Raketen; kurzum es gibt viel Spectakel. — (Unglücks fall.) Freitag vormittags fiel die ledige, beinahe 80jährigc Inwohnerin Gertrud Walland aus Politsch uou dem in Vigaun über den Vegunsica-Bach führenden, circa eine Klafter breiten Fußsteg in so unglücklicher Weise herab, dass sie infolge der hiedurch an der linken Schläfe erlittenen schweren Verletzung sofort todt blieb. — (Gemeindewahl.) Bei der Neuwahl des Gcmeinbevorstandcs der Ortsgemeinde Dorn egg im politischen Bezirke Adelsberg wurden gewählt, und zwar zum Gemeindevorsteher: Johann Urbancic von Dornegg; zu Gemeinderäthen: Josef Verh von Koseze, Josef Tomazin von Zarecje, Blasius Stabler von Zarecje und Franz Basa von Dornegg. — (Verunreinigung des Trin lwa ssers.) Aus Vill ach wird uns geschrieben: In Irschen hat letzthin der Typhus viele Opfer gefordert. Man glaubt, der Ansteckungsstoff sei im Mödritschwasftr, das häufig als Trinlwasser dient, zu suchen, und geht die Vermuthung dahin, dass Cadaver von zahmem und wildem Gethier, das auf der Alpe bei Erd- und Schneelawinen verunglückte und in den Mödritsch gerieth, das Bachwasser verderben. Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher Ztg.» Prag, 3. Juli. Gestern fand eine Conferenz der Chefs des deutschen und des czechischeu Landcstheaters behufs Erzielung einer den Intendanzen beider Aühnen vorzulegenden Convention statt, wonach den die Rivalität beider Bühnen ausbentendcn Verlags- und Gastspiel-Agenturen das Handwerk gelegt werden soll. da die bis zur Unerschwinglichkeit gesteigerten Tantiemen und Gastspiel-Honorare die Existenz beider Kunst-institute bereits bedrohen. Budapest, 8. Juli. Graf Gustav Teleki ist plötzlich gestorben. Wie verlautet, hätte sich der Graf aus Lebens-iiberdnlss vergiftet. Agram, 3. Juli. In der Generaldebatte über das Schulgesetz widerlegte Sectionschrf Sprvec in einstündiger Rede alle Einwände der Opposition. Hierauf hielt Referent Dr. Krönjavi seine Schlnssrede, in welcher er besonders gegen den Oppositionellen Dr. Marlowe polemisierte. Bei der namentlichen Abstimmung wurde der Entwurf als Basis der Specialdebatte angenommen, die auch sofort begann. Berlin, 3. Inli. Die «National-Zeitung» erfährt, der Kaiser wird am 13. Juli in Kiel auf dem von Prinz Heinrich befehligten Geschwader sich einschiffen. Die Zusammenkunft mit dem Zaren erfolgt auf russischem Boden. Berlin, 3. Juli. Unterstaatssecretiir Herrfnrth wurde zum Staatöminister nnd Minister des Innern ernannt. Bordeaux, 3. Juli abends. Das Theater Bonffes in Vordelais ist hente total abgebrannt. Es ist glück» licherweise kein Menschelwerlnst zn verzeichnen. Der Schaden beträgt über eine Million. Petersburg, 3. Juli. Der Commnnicationsminister Gemral-Adjlitant Posjet hat sich nach der Krim und dem Kaukasus zur eingehenden Inspicienmg der dortigen Eisenbahnen begeben, was mit der bevorstehenden Reise des Zaren nach den obigen Provinzen in Verbindung gebracht wird. Kaiser Alexander wird nuf dil'scm Ausflnge von einem großen militärischen Gefolge begleitet sein. Volkswirtschaftliches. Mdolfswrrt, 2. Juli. Die Dnrchschnitts-Prcise stellten sich aus dem heutigen Marfte wie folgt: 0 Korn » 4 54 Eier pr, Stück ... — 2 Gerste » 4 8» Milch pr. Uiter ... — 8 Hafer , 2 60 Rindfleisch pr. Kilo . — 40 Halbsrucht » 5 20 Kalbfleisch . . ^ 4« Heiden » 4 54 Schweinefleisch , . — Hirse » 5 84 Hähndcl pr. Stilck. . — 30 Kukuruz » 4 88 Tauben »_____ Erdäpfel pr.MeterCtr. 2 2« Heu pr. 100 Kilo . .--------- Linsen pr. 100 Kilogr. — — Stroh 100 , . . — — Erbsen » — — Holz, hartes, ftr. Cubil- Fisoleu » — — Meter..... 2 2!» Rindsschmalz ftr. Kilo — 80 Holz, weiches, ftr.Cnbil- — Schweineschmalz » — 80 Meter..... — _^ Speck, frisch, , — — Wein, roth.,pr. Eimer' >2 ^ Speck, geräuchert, . — , 80 Wein. weißer, » 12 Verstorbene. Dcu .'i. Juli. Nuna Viesrr, Schlossers Tochter, 2 Jahre. Karolinrngrnnd 1, chron. Darmlatarrh. Im Spitale: Den 3. Juli. Mathias Vrezuil, Arbeiter, 18 I., ?Ioum- PNMIMNNlll,. H ^ 3«^ IZ W!,,d ^ Ansicht Z5^ "' ? U. Mg. ^^^IT^'MTsäWaH .'1, 2.N. 7X4 >2 22 0 W. schwach lheilw. heiter «," !, »Ab. 7N-1 17 8 W. schwach bewMt -"'""' Tagsüber wechselnde Vewöllnna., nachmittans um 5 Uhr (Gewitterwolken, aus S. vorüberziehend, nachts Regen Das Tagesmittel der Wärme U1-0", gleich dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: I. Nagliö. > Danksagung. W W Schmerzlichst getroffen durch deu uusagbar W W chwrrm Verlust «„seres iuuigstgcliebten, mwcrgess- W >> lichen Kindes M W danken wir aus tiefstem Herzen alleu werte» ssreuu ^ »» den und Bekanuleu für die warmen Trostesworte, W ^ für die so schönen Kranzspenden und sür die Vealei W ^ tttug zur letzten Ruhestätte. W W Die tieftrauernden Eltern. ^ Maßstad 1-750^ Taschenformat Jg. u. klemmlM H M. Oamberg« KlManlNMll in Haibach. " (26) 52—27 IM ^^»^*^^^---. "^ alkalischer bestes Tisch-«.Erfrischungsgetränk erprobt bei Husten, Halskrankheiten, Magen-____________und Blasenkatarrh. Heinrich Mattoni, Karlsbad ul Wien. 1295 Course an der Wiener Börse vom 3. Juli 1888. !»««dem o^ieuen Courm»«« Geld Ware Staats.Anlchcn. Noteurcnte....... 810.', 8i'85> Silberrenle....... 82 80 83 — I85»4er 4"/„ Staatslosc 25» sl. 133'5» >3< 5>o I8l>uei 5,<>/„ ganze 5>o» „ 13» 75 I3»'2l> >««ner I,"/« ssünslcl 100 „ 141-75, 142 25> >8u«er Staatslosc . 10» „ il!7.'!<> ie? !>« l««4er .. . . s.o „ 127 — 1«7'50 «"/« öst. Goldrrulc, stcucrsrci . 112 05 112 u?> Oessrir. illolcnrcnte, stcucrsrei u« «0 !> Ung Golbrente <"/» . . . . 102 45 ,N2 05, .. Papicrrente 5>"/„ . . . «0 3« <,y'5>n „ 5l> „ Pr»m,-Nnl, l^inosl, ö,W. 12« 50 12c, - Theiß-Neg,°^osc 4"/„ in» sl, . ,24 50 ,21-,— Grundcntl.-OMalltionell (s"/„ böhmische ..... i<>» 50 —-- t>"^ nall^ische ..... 1NH75 K,4'5.0 <>"/„ Kra>n und ilttstcnlanb . ,«5-7.« — — l>"/x mährische ..... ,07 2s, inz, 25, !>"/„ n,cb«öste,leich>lchc , . n>».25 ,,« - >>"/„ stciliscbc...... ins.,:,» —- - b«/„ Iroatische und slavonische ,04.— in«-— ««/<> siebcnbiil^ischc . . . i K s>u Andcrc öffcntl. Anlchcn. Donau-M^g. ^'osc 5"/« IW sl. . 120- 120'50 dlo, Anleihe i«?l<, flexelslei !0k'f«, N»?-- Anlrl'cn d. Stablstcmeindc Wien IU4 50 l0L 5« A,üche« d, Sladlsseincindc Wien (Clll'el nnd Oolt') .... —'— —>- Pläuiic» ÄnI,d.S'M,W!en 13»— 13» — Pfandlilicsc n „ „ 4>» „ „ 4"/n . ü«c»n !!!! - dlo, Prämie» Sch»!bvl'»sch,,3"/u 1s,»-- ic»3's>» Oes!,H«Volhclr»l>!i>!l INj, 5>>/,'7„ 101— wl 75 Oest -!>nq, V ans vcrl, 4>/,"/„ , . 102 - 1<»2'2<» dto. „ <"/„ . . ic»u no il><>'«>> t>lo, „ <>7„ . . i«<,.i(, 100'vl, Ung, alia. AodrncrcdiiMctienges. i» Pest im I. iuü" vc»l, s,'/«"/« —'— -^ — Prillritäts-Olilisslitionen (sitl 100 sl,» Elisabclh wcflbal)!, 1. Emission -'— — — sscrdiilandll^^lordblihn in Silber W'80 >W 2<> stvanv^c>scl^^al)n..... —— —.— Galizischc Kar! Ludwig - Bahn «im. I««1 !«,0 s>. S. 4>/,"/n . »»'— 9!»'<^ Ocsterr. Nordwcstl'ahn . . . 10N-7« 1N7'2« Siebenblirger ...... —>— —'— Geld > Ware Slaaisbahn l. Emission . . 20l>'—!202-2s, Sübbah« i^ 3°/<,..... 145 75 14« 75 „ k s>"/n..... —-—!izl»-l.l» »lnss'.gali,, Vahn..... »8 bO » sl..... 5«'— K7'- 4«/n DooaN'Dampssch. INO sl, 1!8— II« ^- VaibacherPrämien-NnlehLOsl. —'— -^'— Osencr Vosc 4» sl..... b»'^ «0 — Palfsy l'c>sc 4« s,..... 552». 5>n - Motbeniticiiz, öst.wrs. vinsl, 1?80 1« !l<> »ludols-l'osc 10 sl..... ?l — »I"' SalmVosc 4N sl..... «i» — «? 50 EI, ^llioiO'i'l'lc 4» >l. , , s.li'40 «3— Waldslrin-i'osc 2N sl, , . , <0— ------- Windischnrätz-Vosc 20 sl, , , 5.5-75 54 75, Vanl-Actien (vcr Stiici!. AilgloOcstcrr. Banl 2«» sl. . 110 75, lii 25, ^aulvcxi». W>c„s>, f, banduO',!«!«!!, ::c>!» 3<. 3')» ?<, orcdiN'Nül, !/Ill,1, u»ss, 20U sl, !!«-5,<» 30« 5.U T^posiicxb.inl, «lllss, 2W sl, . 17« — 17«— KOcomptt (y,, Nirdevosl^.««»?!. 50b — 51l»— Hvpo>belenl',,öst,2''/„^. —-—------- Länderb., östLvosl, <«,5,0'7«E. 220 75. 221 75, Orslrrr..u»ss. Banl . . , . 875-— 8"?— Unionbanl 2l>» fl..... 20«'?K 2<>7'5 zl!erlcbl«danl, Mg,, 140 fl. l5i— 15«— «tlb Ware Actitn von Transport-Unternehmungen. l» „ Westbahn 200 sl. . . . 30li — 30» — Vuschlichrabcr !iisb, 5.00sl,s,'rbl', 1WU fl, « «1» yra»,'lN>!c! Äahn «><>sl, Silber — — —'- i>«!i — iei »0 dlo, t, 7l» 20« sl, C ilber , 17« 5« 177 5l, Praq°Dufcr<öi!en!', 15>l>sl, Oilb, «3 50 »4 5» Mudols-Blid» 2»0 sl, Silber , ilw-7ü I»l>.-. Sicbcnl'lilger Liscnb, 200 fl, . —-— — — Elaatscisenbahn 200 fl, ö lv. . «2 2L »»2 ?b Gelb ^ Vnr« Vübbahn 200 fl, Eilber . . . 9« —! »« 50 Siid.«ordd,.Verb,-V,2l,, ltiscnb, 200 fl, Silber 1»5 — 1« — Ung, Vtordoftblibn «00 fl, Silber 158 00 tbu.— Ung,Weftb,s«al!b.<»la,)«l><)fl.S. ,«3.— ie«.— Industrie-Actien (per St«sen?» 4« «ti PaPier'Rubel per Llüll . . . ! i»„ 1 !»