«,r«chft» »»«: Zl(Ii4 (mit IMiuIrc tn eonn- u. 8«kt-HM) MB 11—l» U»t tmu |*mtW(citi«i «erben eicht I 8in- HÜttn »>»> t-eriitf*i*ti«t. >,!«»»>,U»ge» iie SfTMltani »-,«» ■■na Ki MSlgl) f«B-r» « Post (flogt» i Birrteliährig . . . K s-«o fcoIMätiia . . . K «10 «attiU&Tta . . . K u-fo 8«! ei tlt mit in« $«u«: m»»«!i,q . . . . K i-io etnutiatni . . . K »— fc-Ojätiia Ooajjl^rsg . , K !*•— Sir« B allaiit crhSd«, sich »>, e,»g«aedllhren »» ki« höheren fKTftlUliig Uhr«». Sinjeleitft« Ii»nn(»rnM ((Item M* tat »bestell «nz. Ar. 50. Killt, Sonntag. 21. Zuni 1903 28. Jahrgang. Waunzertum. L» den Grazer T'g?«n?uigk?it?n der jüngst »erflossenen Zeit zähl! auch die Gründung de« .Deuischen Vereint^. Verkappte Gcoßmonn«sucht Hai sich mit schlauer Berechnung mit der Schlicht-heil diese« Nomen« begnügt, denn gerade dadurch wird man geneigt und verleitet sein, unter diesem Aushängeschild« eine mächtige, deutsche Kompse«-organisation zu suchen. Bei diesem Schein wird e« nun auch für alle Zeiten sei» Bewenden haben, diese« Geschick trägt die unglückselige Gründung in sich selbst. Aus die Gründung ist zwar unendlich vielPaihoS verschwendet worden —so sprach zum Beispiel Frbr. r>. Rokitan«ky von dem „Deutschen Berein al« einer Hochwacht über alle Abgeordneten", dich ist gegen die Deutsche Bolk«partei mit dem Brust on der Ueberzeugung und de« BaffeS Grund» ktwalt perotert um gedonnert worden, allein da« Alle« verfing doch nicht recht, die Wogen der Oessentlichkeit sind darum nicht hoch gegangen — in Gegenteil, da« ganze Gründung«schauspiel mit all seinem Theaterdonner ist an den Grazern vor» übergegangen wie der Kaffee. Da« mag wohl an den Personen liegen, die den Beruf in sich suhlten, der VolkSpartei Gegner zu erwecken, denn von all den schönen Gründerseelen, die sich da gesunden haben, hat einzig der Name v. RokitanSkyS einiger-«aßen Klang, die Namen der anderen haben da« Gedächtnis der Menge noch nie beschwert. Mit den guten Leutchen, 60 an der Zahl, die den Gründern den Gefallen taten, sich für die gründende Versammlung einsangen zu lassen, verbindet uns innige« Mitsühlen. — Die Kandidatenreden, die sie über sich ergehen lassen mußte», waren zuweilen die reinste Tierquälerei — Reden, von denen e« heißen muß: Ueber diese Rede deS Kan-didaten JobseS geschah allgemeine« Schütteln de« Kopse«. zvom Tedro, der Tiroler. Hurnwresle von E. Baron Grutschreiber. (Schloßt Inzwischen hatte der alte Herr v. Kraiberg in seiner kühlen Laube einigermaßen sein Gleich-gewicht wnedererlangt und wollte sich gerade in« HauS zmrückbegeben. al« er da« Heranrullen de« Wagen« «vernahm. Seinem ersten Impulse folgend, wollte er zur Begrüßung seine« Neffen herbeieilen, kam ietotd gerade in dem Moment zum Parkgitier, al« sich dvie oben beschriebene AverS-Seitengeschichte abspielte. Bestürzt blieb er stehen und starrte da« in jeder Meziehung grandiose Schauspiel an, da« nicht« von» seiner Großartigkeit verlor, al« sich nun Dom Pevvro endlich herausgeschält hatte und nun Herrn v. j Kraiberg auch die Vorteile seine« vorderen Menschen, enthüllte. Der entsetzte Brautvater, im guten Glaauben, seinen Neffen vor sich zu sehen, hing mit hervortretenden Aun?n nur eine einzige Sekunde oan dem blauroten dicken, von einem un« geheuren \ Panamahut beschatteten Antlitz, verhüllte dann da«» seinige und stürzte voll Grauen in seine kühle Laulvde zurück. Seine fürchterlichsten Ahnungen schienen j,ja weit übertroffenk Tuse« dicke, rote, beinahe k kannibalisch aussehende Monstrum sein Neffe, seinin seiner Ferdl l Die« der Gatte seiner fernen Katathl! Nein, da« durste nicht geschehen — und wennln--! Aber wie war e« möglich, daß drei Jahrhre genügten, einen seingebildeten, bild« Der Großteil der Versammlungsteilnehmer waren jedensall« geduldige Opferlämmer, ein kleiner Teil mag allenfalls im Gefolge der hohlen, auf sie einstürmenden Phrasen erschienen sein, — gute Leuichen. aber schlechte Musikanten — und der Rest waren jedensall« die bekannte Sorte nationaler Revolutionäre in Schlasrock und Pantoffeln, die da« saiale Mißgeschick haben, daß ihre Taten ihre Worte Lügen strasen. so daß man ihrer dick auf-getragenen, radikalnationalen Gesinnung kein Ver-trauen entgegenbringt. Wir sagten früher Kan> didatenreden, unv damit leuchteten reit in da« Innerste de« Innern. E« sind Malkontente, die ihr Licht nicht länger unter den Schemmel gestellt wissen wollen, Leute, die eine Armee in ihrer Faust fühlen, vei kannte Kraftgenie«, die sich gern den breiten Rücken der Volksmasse au«leihen möchten, um die Höhen zu erklimmen, von denen sie jedoch zuvor andere herabreißen müßten. An dem guten Willen hiezu hat e« nun freilich nicht gefehlt, man hat aus die Abgeordnit-n der Volkspartei nach Herzen«lust herumgedroschen, am meisten auf ihren Führer Dr. v. D e r s ch a 11 a, der in den Augen seiner Gegner ein Eckstein alle« Bösen ist; doch lieb Vaterland, magst ruhig sein! Da« Merkwürdige an den Gründern ist nur der — sagen wir, Mut, mit dem sie sich al« Volk«-pzrteiler bekannten. Von idnen gilt da« Wort: .Sie sind von un« ausgegangen, aber sie waren nicht von un«." Besonders rechten möchten wir mit dem Abg. Rokilaniky. Wenn er heute jenen zustimmt, die der Volkspartei Opportunismus zum Vorwurf machen, so müssen wir bekennen: „Ach, waS haben die Herren, doch für ein kurzes Gedärml Ist nicht gerade Ihr seinerzeit in Linz gepredigter Opportunismus von den um den wackeren Oehn geschart?« Oberösterreichern nicht ohne Widerspruch hingenommen worden? Und weiterS: Sind nicht gerade Sie am wenigsten berufen, an der Seite sauberen Burschen derart umzuwandeln? Ja, ja, leichtlebig und jeder neuen Regung war ja der Ferdl immer zugänglich gewesen! Ja, ja, Pillaw und Curry und Guyijavagele, Arac und Tiger-jagden und westindische Houri« konnten einen Mann wohl ummodeln l Während sich also Herr v. Kraiberg seinen trüben Gedanken hingab, entwickelte sich die Ge-schichte vor der Schloßeinfahrt folgendermaßen: Klein Kathl hatt« sich sehr rasch von ihrem gründ-losen Schrecken erholt, al« sie hinter der enoimen AverSseite Dom Pedros die elegant« Figur ihres Vetter« in dir Augrn bekam. Erklärung und Vor-stellung erfolgten rasch und das wiedervereinte Paar schwebte Arm in Arm über die Treppe, während der Dicke, sich ganz richtig als fünfte« Rad am Wagen betrachtend, die Beiden ihrem Schicksal überließ und auf eigene Faust eine Ent-deckung«reise unternahm. Da« Resultat derselben schien ihn wunderbar befriedigt zu haben, denn al« er bald nachher den Garten betrat und schnurstrack« auf die Laube mit dem entsetzten Herrn v. Kraiberg zusteuerte, schnippte er vergnügt mit den gingern und ließ einen Schnalzer hören, der wie der Peitschenknall eine« ungarischen Eziko« tönte. Danach ließ er folgenden Monolog vom Stapel, von welchem dem armen, in der Laube Zuhörenden auch nicht ein Wort entging: ,Mort de tna vie, sacre bleu, da bin ich ja in einen netten Wigam geraten'. Corpo de tri bigoli, welche jener zu stehen, die der Volkspartei nationale Lau-heit und Unentschiedenheit zum Vorwurf machen. Sir. der Sie durch die scharfe Betonung der Jnter-essenpolitik die nationalen Kreise Deutschöfterreich« stören und der Vizepräsident eines AgrartageS sind, bei dem die bekannte bereit« totgeglaubte Phrase ohne Unterschied der Nation" wieder ihre Auferstehung feiert? Der scharfen Tonart, die die Männer de« deutschen Vereine« angeblich von der Volk«partei unterscheiden soll, kommt nur der Wert eine« schlau benützlen stimulaos zu. Als Beweis hiefür möge dienen, daß der Verein das »Grazer Montaglblalf zu seinen Veröffentlichungen benütz», jene« Blatt, da« hinsichtlich der Militärkonzerte einen Leiter fabrizierte, der in Preisgabe deS nationalen Stand-punkie« daS Menschenmöglichste leistete und bei größerer Verbreitung geeignet gewesen wäre, dem Ansehen von Gra», als der deutschesten Stadt Oesterreichs, tiefe Wunden zu schlagen. Wir haben mit einer gewissen Leidenschaftlich» keit gegen den neuen Verein Front gemacht, nicht etwa, weil wir uns hinsichtlich der Bedeutung deS» selben einer Täuschung hingeben — auf eine kanne-gießende Tischgesellschaft mehr oder weniger kommt eS ja schließlich nicht an. WaS uns aufgebracht hat, daS ist nur die Erscheinung an sich. Gerade zu einer Zeit, da e« am bittersten not tut. daß man hinter dem be« drängten Unterlande eine mächtige, geeinte Partei wisse, zu einer Zeit der politischen Kon-stellation, da eS sich auf Jahrzehnte hinaus ent-scheiden kann, ob die Deutschen der Sprachgrenze die Sonne der Regierung im Rücken oder im Ge-sichte haben, also in großen Momenten, die ein verständiges, politisch ausgereift?« Geschlecht er-fordern, gerade zu solcher Zeit setzt eine Wühlarbeit »in, die den Schein erwecken will, alS schwände in der Bevölkerung daS Vertrauen in die Deutsche ASpectenl — Kam vorher bei der Küche vorüber, KruzziturkoS, ist da» ein Institut! Kupferpfannen wie die Canoe«, Mörser wie die Moskauer Glocke! In der Bratröhre »in Lendenstück wie ein Mammut-deessteakl Prasstlie wie im höllischen Feuer — und der Geruch! Goddam und diese molligen Küchendragoner! Cospello — kniff ein« in d«n Arm und — wort« de wa vie — sie piepte wie 'ne Fledermaus und schnitt mir ne Frätzchen wie 'ne Cheshirekätzchen l Ha — ha — ho — ho, und der Kellermeister — ne Nase zum Küsse». Famose Bude — na, will sie schon kirre kriegen, die ganze Gesellschaft — sos bacrificados infernalos, — werde ihnen heut« Abend d?n indianischen KrügStanz vortanzen, da sollen sie Respekt vor mir kriegen! — Corpo di bacco — daS ist so 'ne Idee! — Ob ich wohl den Tanz noch fertig bringe? Na, probieren wir mal - hm niemand ist in der Nähe, also mal lo« damit I" Und nun ließ Dom Pedro »inen „Tanz* lo«, der wirklich beängstigend aussah; er machte Sprünge wie ein tobsüchtig gewordenes Känguruh, schwang seinen Plaid wie ein Tigerfell um seinen Kops und stieß bei all dem noch wilde Rufe au«! — Da« war zu viel für den armen Herrn von Kraiberg. Er erhob sich leichenblaß von seinem Laufcherposten und trat mit schlotternden Knieen au« der Laube. Sobald der Tanzende seinen ent-setzten Zuschauer bemerk!?, hielt er. wie von einer Pistolenkugel getroffen, inne und starrte mit ver-. Seite 2 Volk«partei. Angesicht« eine« so frivolen Spiele« erachtet e« die Untersteiermark al« ihre Pflicht, die Warnerstimme zu erheben. Wir brauchen eine machtroll geeinte Partei, die einen mächtigen nicht zu übersehenden Faktor in der Rechnung der Re« gierung darstellt; mit Froktiönchen ist un« nicht gedient. Die Untersteiermark blickt auch mit vollem Vertrauen zu dem bestbewährten Führer der Volk«-Partei, Herrn Dr. v. Dersch alla. auf. Persin» liche Machenschaften. die Neid und Mißgunst en:» stammen, werden un« Untersteirer. die wir seine politische Arbeit richtig zu bewerten verstehen, nie» mal« von seiner Seite abbringen. Unser Gruß an ihn möge ihm neben so viel Undank doch auch da« tröstende Bewußtsein verschaffen, daß jene, die im nationalen Kampfe mitten drin stehen, ihm Dank und hohe Anerkennung zollen. ES wäre ja auch betrübend und fiele al« ein Makel aus un« zurück, wenn dem nicht so wäre. Endlich, daß sich da« deutsche Volk der Alpenländer beglückwünschen kann, einen seinen politischen Kopf von unantastbarer Vornehmheit und Rechtlichkeit der Gesinnung zum Führer zu haben! Darum Heil der Deutschen Volk«partei und Heil ihrem Führer Dr. v. Derschaita! Slovenische Zeitungsstimmen. Per N«lgst, bester Herr! Uebrigen« » propos, haben politische Wundschau. Pit Schönerianer spüren die Ztnstcherßeit ihrer Mandate, die sie bekanntlich fast auSschlikß» lich in Deutschböhmen innehaben, in allen Gliedern und sehen sich vorsorglich nach anderen Gebieten um, wo sie hoffen, doch irgendwie noch Anwert finden zu können. Sie sind unermüdlich an der Arbeit, ihre Partei umzuorganisieren, die Länder und Wahlbezirke ein» und auszuteilen. LandeSrefe-renten. Parteileiter und Vertrauensmänner ein- und abzusetzen, aber ihre Zahl vermehrt sich nicht und e« sind immer wieder dieselben Leute, die in ihrem politischen Theater al« Akteure und Volk auftreten, und e« ist immer dasselbe, wa« sie mit anerkennen«-werter Lungenkraft deklamieren. Ein windiger und leerer RadikaliSmu«, Neid und Haß; die Sucht, über alle« zu raisonieren, g,paart mit maßloser Uederhebung und engherzigster FraktionSgeist haben die Partei, die seinerzeit mit so vielen frohen Er» Wartungen von weiten Volk«schichten begrüß» wurde, völlig entarten lassen. Unlängst ging einer der Schönerianer. Malik, in Graz gar den Sozial-demokraten um den Bart, aber seine »lieben, guten Freunde", wie er sie anbettelte, gaben nicht« darauf und sprengltn die schönerianische Versammlung. Im Parlament rächten sich dann die Schönerianer; die Sozialdemokraten, die Malik in Graz al« fleißigste Partei deS Hause« belobt hatte, wurden nun LauSbuben. rote Gauner und VolkSbetrüger geschimpft. In Graz war'« also nichiS und Ab,]. Malik. der neuernannie schönerianische Herzog von Steiermark, hat sich weder Lorbeeren noch Mandat«» auSsichien geholt. In Oberösterreich ist'« dem Abg. Dr. Schalt bekanntlich nicht bester ergangen, in Kärnten mußte der Herr und Meister höchstselbec bittere Schmach erleiden, in Tirol bringt's Doktor Lantschner auch nicht über em paar Dutzend An-Hänger hinau«, die Mährer sind so vkrstockt, daß sie von den Schönerianern nicht« wissen wollen und in Stlesien nimmt da« Ansehen de« Abg. Lindner nicht zu. So sind die Schönerianer bedauernswert« Leute; in den eigenen Wahlbezirken verli-ren sie den Boden unter den Füßen und i» den Wahlbe-zirken der Deutschen Volkspariei, die sie so gern erobern möchten, will man nicht« von ihnen wissen. Die Austeilung der Länder sür ZukunstSmandat» bringt ihnen keine Erfolge. Ob ihnen der Sprung in« agrarische Lager, den Abg. Jro al« erster mit großer Virtuosität au«g,führt hat. die Mandate er» halten wird, ist noch sehr sraglich und so bleibt der Partei vorläufig nicht« andere« übrig, al« weiter zu schimpfen, und zwar in erster Linie natürlich auf die Deutsch« Volk»par««i — zum Gaudium drr Sozialdemokratrn. Den Schaden von der Quer-köpfigkeit der Slönerianer hat die deutsche Sache in Oesterreich. Erster steiermärkischer Agrartag. Es wurde beschlossen, den Ersten lteiermärtischen Agrartag in den Annensälen (gegenüber dem Südbahnhos) in Graz abzuhalten. Die Tagesordnung ist: 1. Ueber Berechtigung und Ziel der Agrarbewegung in Oester» reich, Redner Alfred Simitfch Reich«ritter v. Hohen- Sie vielleicht rorhin zufällig meine etwa« laut ge» wordenen Gedanken gehöit?" »Allerding«, mein Lieber, und e« freut mich, daß Sie mir sofort Gelegenheit geben, ein etwa« heiklige« Thema zu beiühren. Ich denk» nämlich, daß Si« nach Ihren vorh«rigen Expektorationen über verschiedene in meinem Hause zu erwartende Annehmlichkeiten--kaum an« Heiraten denken, wa« ?" „Ich — heiraten? Ja, da soll doch — kutya terrerntet« — wa« fällt Ihnen ein, alter Herr? Sie reden lauter Hieroglyphen!" »Also, Sie kommen nicht mit dieser Absicht her?" „Nicht die Bohne. Aber mir scheint, ich bin da n«b«nb«i in «in Tollhau« geraten l Na, mein Fr«und —" »Bitte, Ihr Freund interessiert mich nicht im mindesten! Haben Sie meine Tochter schon gesehen?" „Jawohl, nach allen Regeln! U-brigen« sa-mose« Mädl; aber man hatte verflucht wenig Auge sür mich, man war anderweitig genügend »n An-sp'Uch genommen, man überleß mich also kaltblütig meinem Schicksal. Si« versteh«» — ho ho!" »Nicht so ganz — ab«r ich vtrsteh«. daß Ei« Ihr »Schicksal- nicht sehr hart fanden?" »Aha, Sie «einen mein vorige« Selbstgespräch — üble Gewohnheit von «ir — na ja, «an wird drüben «twa« saus gene; hoffe Ei« ohnkdie« nicht lange zu belästigen, will bald absegeln l" Nummer 50 blutn; 2. Di« Ford«rung«n der steierische» Land» wirtschaft bezüglich de« Zolltarife« und der Haidelt-vertrüge. Redner Franz Juvan. Generalsekretär 6# k. k. Landwirischasl«geseUschas»; 3. Da« Abgt«a> netenhau« und die Agrarier, erster Redner flij. Frhr. v. Rokitan«ty zweiter Redner Abg. Frq Hagenhofer. Zu Stristsührern sür den Saunn wurden gewähl»: Gutsbesitzer Franz Girst««^ Winterschuldirektor Kolatschek und Schriftleiter Reinhofer. Die Wahlen für de» deutsche» Deichst«, haben den Sozialdemokraien einen größeren gebracht al« erwartet wurde; sie haben brrett« i» trsttn Mahlgange 57 Mandat« erobert und hiw noch gute Aussichten in den Stichwahlen, ifyt Slimmenzahl ist riesig gestiegen und da« rote Pach, Organ verkündet den Sieg mit den Worten: .Leck die Hauptstadt der Sozialdemokratiel Deutsch!«» da« Reich der Sozialdemokratie!" Die Blättert« bürgerlichen Parttien, von dtnen namentlich X Freisinnigen fast erdrückt wurden, mühen sich 4, die Gründe de« fozialdemokratischen Wahlsieg«!? erforschen und finden, e« sei darin ein Protest gepi den Zolltarif, ein Protkst gegen die Politik t« Regierung im allg»meinen, «in Protest gege» M Agrariertum zu erblicken, die Reden Kaiser Wilhilit. da« Drama im sächsischen köaig«hause, Milnir* mu« und Osfiziei «Übermut und noch viele« mim habe der Sozialdemokratie Stimmen in Miffa zuaeführt und di« deutsche Reaierung habe völlig neutral verhalten, keine Parole ouizeM u. s. w. Da« alle« mag nicht unrichtig in» ml der Sozialdtmokralie die Wahlarbeit erleichia haben, Ci« ewige Zanksucht und Zerspli»«M> der bürgerlichen Pariei-n habe» auch da« Ihn» zu dem roten Siege beigetragen, nicht minder mrf» leicht wie da« Gesühl der einzelnen, daß da« fc füge de« Reiche» fest genug ist, um eine sozial« demokratische Demonstration gegen da« h«rrsch«»te System zu vertragen. Im großen und ganze» «t sich in den allgemeinen Parte Verhältnisse» M deutschen Reichstage« jedoch keine so große Lni» rung vollziehen, als e« auf den ersten Blick schn» und für seine nächsten Aufgaben, den Abschluß t« Handelsverträge, mag es der Regierung sogar du Vorteil sein, daß das Agraricrium vielfach geschlagen wurde. Die stärkste Gruppe bleibt -U wie vor daS Zentrum und e« ist leiser zu btforsM daß angesicht« de« Anwachsen« bet Sozialdtmolra» die deutsche Reichtregierunz sich noch mehr al« tf jetzt schon der Fall war. dem Zentrum zunetijs wird. Da« allgemeine Wahlrecht ha« dem ceuistta Reiche keinen Segen gebrach», e« hat auf dn ei»» Seite da« Zentrum, aus der anderen die Sujuk demokrotie groß gemacht, die beide Feind« Si« nationalen Gedanken« find, der die Grundlage Reiche« bildet. Da« mag un« Deutschen in Otjb reich eine gute Lehre sür jedwede Wahlrefor« sä. Pas serbische Idyll. Mit den ObrenoiM ist der Ansang gemacht worden, nun sind bieÄa» georgiewiifch an der Reihe. Immer mehr >i vergnügte Pärchen, den Papa Kraiberg im Tchl-M tau, alle möglichen Räume vergeblich durchfch hatt», fand «an ihn endlich in der — Waschkichi! MM. Blätter zur Unterhaltung und Velrhrung sür Haus und Familie. ^ountagsleikage der „venlscheu Macht" ia Killi. Vr. 25 »Die Südmark" erscheint jeden Lonnlaq al» unknlaelll'che Beilage für di« Leser der «Deutschen Wacht". — Einzeln ist »Die Sflfcmavt" nicht läuftich li'OB Der Dergangenheit Schatten. <9. ^ortiekung.) „vs scheint mir" sagte der greise Pfarrherr jetzt, „des Frühlings Mmenliiste haben nicht vergeblich de? Herrn Stnatsprokurcitors Ha»ipt umweht und die heitere Lebensstimmung unter der Winterhülle empor-blühen lassen." „Sie glauben nicht, Herr Pfarrer," entgegnete Hornfels in freundlichem Tone, „wie sehr Ihr Bild zutrifft. Nach harten Stürmen naht sich mir noch einmal der Frühling und macht Kopf und Herz jung." „Nun, hoffentlich nicht noch einmal, sondern noch oftmals, selbst ich rechne darauf, noch einige Male die Frostriesen vorm König Mai verzagen zu sehen." „Ach wünsche es von ganzem Herzen. Darf ich mir gestatten, mein Glas aus das Wohl der Frau vom Hause zu leeren?" Die Gräfin neigte dankend das Haupt. „Herr von Hornfels," sagte der Graf, den die liebenswürdige Weife seines Besuches sehr angenehm berührte, „ich verniuthe. es ist Ihnen etwas besonders Angenehmes begegnet und hat Sie in fo heitere Stimmung versetzt. Doch nicht das große LooS gewonnen?" „Noch nicht, Herr Graf, ich besitze zwar ein LooS, doch ob es den (Gewinn bringen wird, den ich mir wünsche, ist eine Frage an das Schicksal." Sein Auge traf auf das der Gräfin mit einem Ausdrucke, der diese den Blick abwenden ließ. „Vielleicht", nahm Schasfenberg das Wort, „hat der Herr Staatsprokurator Aussicht auf einige vor-theilhafte landwirthfchaftliche Spekulationen?" Er hatte Hornfels sehr kavaliermäßige Ab-sertigung nicht vergessen und sann schon lange auf eine Bosheit, die er ihm sagen wollte, leider fiel ihm keine ein, die den Prokurator hätte treffen können, auch wußte er gut genug, daß er dessen scharfer Zunge nicht gewachsen war. Er sprach, um zu zeigen, daß er noch kämpf-fähig sei. Statt eine schneidende Erwiderung zu geben, waS Schaffenberg erwartete, erwiderte Hornfels mit einer verbindlichen Bewegung gegen ihn: „Hegen Sie nicht die Befürchtung, lieber Schaffen-berg, daß ich einem unserer Großgrundbesitzer, deren Wirken ja für unser Staatswesen so vortheilhaft ist, Konkurrenz zu machen gewillt bin. Jeder nach seiner Art. Ich würde mich gar nicht an die Aufgabe heran-trauen, die Sie spielend lösen, große Besitzthümer zu verwalten zum Vortheil der arbeitenden Klassen und des Landes." Roman von Franz T r e I l e r. 1!<> t»!»» Schaffenberg war von der Liebenswürdigkeit dieser Erwiderung zugleich überrascht und aus daS Angenehmste berührt und trank Hornfels sogleich zu. Ehe er aber das Wort ergreifen konnte, fuhr der Prokurator fort: „Der Herr Pfarrer erwähnte meiner Frühlings-ftimmung, und der Herr Graf glaubte mich bereits im Besitze des großen LooseS, um sich diese erklären zu können. Es ist in der That wahr, ich schaue äugen-blicklich so heiter ins Leben und in die Zukunft, wie seit langen Jahren nicht. Ich gleiche einer dem Verdorren nahen Pflanze, welcher ein milder Frühlingsregen neues Leben zugeführt hat, so daß eS Knospe auf Knospe treibt. Meinen Sie nicht. Frau Gräfin, daß es mit zu den höchsten Gütern dieses Daseins gehört, mit den Empfindungen auch das Glück der Jugend wieder austvachen zu lassen?" Was wollte dieser seltsame Mann mit alle dem? Was bedeutete diese ihr immer unheimlicher werdende Fröhlichkeit? War es Komödie, die er spielte? Aber zu welchem Zwecke? War es wirklich heitere Stimmung, die sich so überraschend kundgab? Oder — es kam ihr der Gedanke, Hornfels, der. nebenbei bemerkt, dem Weine bei Tische eifriger als sonst zusprach, sei schon vor seiner Ankunft durch einige Libationen angeregt worden. Von Zeit zu Zeit traf sie ein Blick aus feinen dunklen Augen, den sie nicht zu deuten wußte und der sie doch erbeben machte. Es tvar ein Blick von ver-haltener, unheimlicher Gluth. Jetzt auf diese Weife angeredet, erwiderte sie: „Ich theile diese Ansicht nicht. Wie jede unserer Jahreszeit ihre besonderen Reize und Vorzüge hat. so auch die Abschnitte des Menschenlebens, mit denen man die Jahreszeiten so gern vergleicht, und es ist nur ein Produkt unnatürlicher krankhafter Verhältnisse, wenn der Baum im Herbst Blüthen treibt, die nicht mehr zur Frucht werden können. Die Blüthezeit fällt in die Jugend des Jahres wie des MenfchenherzenS." Wiederum traf sie einer semer seltsamen Blicke, als er erwiderte: „Dies mag zutreffend sein, wenn der Baum im frischen Lenze sich voll ausgeblüht hat. Haben aber eisiger Frost und rauhe Stürme das Erblühen ver-hindert, ist der Frühling für den Baum niemals ange-brochen, und trifft ihn endlich im Herbst der heiß er-sehnte Sonnenstrahl, so erfreut er sich nur eineS ihm vorenthaltenen Glückes — und wenn auch keine Frucht der Blüthe folgt, er hat doch geblüht." „ee tf« eine ganz eigenthümliche Erscheinung", nahm Schaffenberg sehr schnell daö Wort. ..dieses Blühen der Bäume, besonders der Obstbäume im Herbst, aber natürlich ganz unnatürlich, krankhaft. In dem verflossenen überaus milden Herbste hatte ich in meinem Obstgarten, an geschützter Stelle freilich, einen von oben bis unten mit Blüthen bedeckten Apfelbaum, ganz seltsamer Anblick. Selbstverständlich trägt er in diesem Jahre keine einzige Frucht, und ich habe große Lust, ihn umzuhauen, das kommt von diesem verspäteten Blühen, lieber Hornfels", setzte er dann lächelnd hinzu. Das auffallende Benehmen des Prokurators, welches von feiner sonstigen gemessenen Weise so sehr abstach, hatte eine Wirkung auf die Mehrzahl der An-wefenden geübt, welche einem Banne glich, dieser Ant-wort Schasfenbergs war es zu danken, daß er sich löste und ein Lächeln selbst auf die Lippen der Gräfin lockte. Hornfels schaute ihn mit seinen dunklen Augen an, als ob er ein seltenes Thier vor sich sähe, aber Schaffenberg, der nach seiner geistvollen, sichtlich mit Beifall aufgenommenen Bemerkung seine Sicherheit wiedergefunden hatte, ließ sich nicht beirren und fuhr fort! »Die Frau Gräfin hat durchaus recht, jedes zu seiner Zeit im Leben wie im Jahre. Wenn ich bedenke, welche ausgelassenen Gesellen wir einst waren, be-sonders Steinbach und ich, die schmucksten Offiziere deS Ersten Husarenregiments, und mir ferner vorstelle, wir wollten unsere Streiche von damals wiederholen, es würde etwas Schönes dabei herauskommen. Nein, lieber Hornfels. überlassen wir die Blüthe dein Früh-ling und erfreuen uns im Herbst an den Früchten, das hat auch seine Reize." »Ich befinde mich hier allein, wie es scheint, mit meinem Fühlen." erwiderte ruhig Hornfels, „aber Jeder muß auf seine Facon selig werden, und ich hoffe, es wird mir auf meine Weife, tqenn auch spät, ge-lingen" Da das Mahl beendet war. schlug der Graf vor. den Kaffee im Park einzunehmen, worauf Alle sich hinaus begaben. Der junge Offizier, dessen Wagen, welcher ihn von der Eisenbahnstation hierher geführt hatte, noch wartete, verabschiedete sich hier von Onkel und Tante und von den Anderen, dann fuhr er davon. Schaffenberg flüsterte seiner Frau beim Hinaus-gehen zu : „Weißt Du, ich glaube, dieser alte vertrocknete J»mg«efelle geht auf Freiersfüßen, daß er so vlek von Blüthen im Herbst faselt —" ..Nun. meineUvegen, hoffentlich wird er dann genießbarer." Das Grafenpaar und Hornfels gingen zusammen, der Pfarrer mit Frau und Tochter folgten, denen Herr von Reibold sich anschloß. Der alte Herr war ein guter Menschen- und Seelenkenner. er äußerte während sie hinausschritten: »Eine seltene Veränderung in diesem Manne, diese Heiterkeit hat etwas Krampfhaftes, ja Gesuchtes, das Produkt einer hohen seelischen Erregung, aber sicher kein gesundes." „Mir war der Herr heute unheiinlicher als je", sagte Gretchen leise, und die gute Pfarrerin fetzte hinzu: „Nun. wahrscheinlich ist ihm ein unverhofftes Glück zu Theil geworden, das ihn so erregt. Ihr müßt nicht so schroff urtheilen." Draußen im Park stand Klaus und schaute Horn-felS mit einem Blicke an, der wenig Freundliches an sich batte. „ _______' ___ . Hornfels sagte zur Gräfin, als er den Jager er-blickte: „Tiefes rauhe Waldgewächs dort ist ja wohl noch ein Erbstück von Ihrem seligen Vater her?" „Ja, es ist mein Klaus, die treueste Seele der Welt. Die Liebe zu meinem Vater hat er auf mich übertragen." „Ja. Klaus meine Frau sehr liebt." bestätigte der Gras, „ich bin gar nicht für ihn vorhanden." „Da thust Du Klaus Unrecht. Botho, er schätzt Dich sehr — nur — freilich mich noch mehr." ..Weiß ich, gut so, habe alten Kerl deshalb lieb. Ist eine bissige Dogge, die Jeden anbellt, bis auf ihren Hern,." „Eine seltene Eigenschaft. Ich entsinne mich ja noch aus meiner Jugend her des rauhen Gesellen, ob ihn gleich die Jahre sehr verändert haben." Der, von dem die Rede war, stand ruhig unten und richtete sein Äuge, nachdem es sich von Hornfels abgewendet, auf die Gräfin. Diese las darin, daß er ihr etwas mitzutheilen habe, obgleich das braune Gesicht des Alten so un-beweglich war wie immer. „Wenn es den Herren gefällt, wollen wir einen kleinen Gang durch den Park machen, dertveil der Kaffeetisch hergerichtet wird." Man stimmte freudig zu. und die Gräfin schlug den Weg zum Bassin ein. „Ja. Klaus ist alt geworden." entgegnete sie dem Prokurator, „doch ist er trotz seiner siebzig Jahre von seltener Rüstigkeit. Mein Vater und er waren ein seltsames Paar, ich glaube, die konnten sich unter» halten, ohne die Sprache anzuwenden! denn oftmals saßen sie. ihre Jagdpseisen rauchend, stundenlang schweigend bei einander. Mein Vater stellte dem un-scheinbaren Manne das Zeugniß aus. einer der tapfersten und rücksichtslosesten Wüstenkrieger gewesen zu sein, welche die Legion auszuweisen hatte. Die Gräfin wurde gewöhnlich lebendig, wenn sie von ihrem alten Tiener sprach, der sie von der Wiege auf kannte und liebte, der einst stundenlang geduldig sich mit dem Kinde beschäftigen und ihm unverdrossen Häuschen. Vögel. Schase, Rehe mit seinem geschickten Mesier schnitzen konnte ohne je die Geduld zu verlieren. Vielleicht auch wollte sie das Gespräch in andere Bahnen leiten, welche Hornfels »veniger Gelegenheit gaben, sich in Reden zu ergehen, welche mit dunklen, unverständ-lichen und ihr deshalb so peinigenden Anspielungen gespickt waren. „Ja." sügte Graf Edder hinzu, „Klaus alter Eisenfresser. Wilddiebe Heidenangst vor ihm. Jetzt zu alt, aber tapferer alter Mann." Hornfels ging mit einem Lächeln, welches heute wirklich wie Lächeln aussah und seinem Gesicht einen freundlicheren Ausdruck verlieh, neben der Gräfin her, dann und wann ihr schönes Antlitz mit seinem Blicke streifend. „Welch ein Glück, der Diener einer solchen .Herrin zu sein und aus solchen, Munde so gelobt zu werden." „Niemals war ein Lob besser verdient. Doch, wie ich bemerke, kommt er uns nach, wahrscheinlich hat er mir eine Meldung zu machen, er ist nämlich unser Leib-jäger, Herr von Hornfels, wenn ein Anderer als er etwas für unsere Küche schießen dürste. Bitte, gehen die Herren voran, ich will meinen Klans erwarten." Edder und Hornfels schritten weiter, und die Gräfin blieb stehen, den Jäger erwartend, der. als er dies bemerkte, schneller auf sie zukam. .Was ist geschehen, Klaus?" fragte sie hastig, als er vckr Er stand unb dfe OTfitiner ftw'f ffpmrfl entfernt waren, um ihr Gespräch nicht hören zu kölmen." «Der Mann ist fort." .Fort?" > „Vor einer halben Stunde mit der Post, welche um diese Zeit durchs Dorf geht, fortgefahren." „Fort?" fragte die Gräfin erschreckt. „Und zwar." fuhr Klaus fort, „nachdem er den dort gesprochen", und er bewegte den Kopf nach der Seite hin. aus welcher eben Hornfels verschwand. Ein eiskalter Schauer überlief der Gräfin Leib bei diesen Worten. Sie wußte. Herr von Hornfels war seit Jahren ihr Todfeind — jetzt erklärte sich ihr sein sonderbares Be-nehmen bei Tische, es war ein wilder Siegesrausch, in dem er gesprochen, er war in den Besitz einer Waffe gelangt, mit welcher er sie tödtlich zu treffen ver-mochte. Ihr Herz zog sich krampfhaft zusammen. Endlich fragte sie mit gepreßtem Tone: „Woher weisst Tu das. Klaus?" „Ich wartete auf den Schuft an dem Orte, den ich ihm bezeichnet hatte, und da er nicht kam. ging ich ins Dorf ins Wirthshaus, wo er abgestiegen war. Ich sah ihn gerade abfahren. Er schien sich vor mir zu schämen, denn er warf sich in den Wagen zurück, als er mich fah. Ich machte mich nun an den Wirth. Ta war heute Mittag der dort angekommen," er bewegte den Kopf wieder nach Hornfels Seite hin. „der hat auch im Wirthzimmer flüchtig den Steinbach ge-sprachen. Dann ist der Letztere, der eben eingetreten war, sogleich wieder fortgegangen, der Waldecke zu. und der Andere bald daraus, ohne etwas zu verzehren, abgefahren. Der Wirth ist ebenso schlau als neugierig und fragte sich, was wollte denn der Fremde, der hier ein-kehrt, den anderen Gast spricht und dann, ohne etwas zu genießen, plötzlich weiterfährt, nachdem der Andere vorangegangen ist? Er geht nach, sieht, wie der Wagen in den Feldweg einbiegt, sieht, wie sich die Beiden oben im Wal deck treffen. Nach kurzer Unter- redung. von der er nichts gehört hat. da er sich doch nicht nahe genug hinantraute, kommen Beide herab, der Eine fährt nach dem Schlosse, der Andere bezahlt seine Rechnung und besteigt schleunigst die gerade durch-kommende Post." Die Gräfin hörte den Bericht mit düsterem Gesicht an. Wild wälzten sich die Gedanken durch den Sinn. Endlich nahmen ihre Züge den trotzig zornigen AuS-druck an. der ihrem schönen Gesicht den Charakter einer Wotanstochter verlieh, welche an der Seite Heer-vaterS zum letzten Kampfe auszieht. Es lag etwas Schreckenerregendes in diesem Antlitz, diesen Augen. Klaus wartete ruhig, den Blick auf ihr Angesicht geheftet. Ihre Züge fänitigten sich, und sie sagte mit einer Ruhe, welche der Alte bewunderte: „Was tommt, komme, wir wollen es erwarten, Klaus, es wird, hoffe ich, bald kommen." ..Auf mich verlassen Sie sich. Gräfin Marie." „Du wirst mir wenig helfen können." „Wollen sehen", brummte der vor sich hin. „Komm, wir wollen nach dem Schlosse gehen." Sie ging, und der Jäger schritt ihr nach. Die sanfte melodische Stimme GretchenS klang an der Gräfin Ohr. und augenblicklich hellten sich ihre Züge aus. Aus einem Seitenwege kamen ihnen die Bewohner des Pfarrhauses entgegen. „Komm zu mir, Gretchen", rief sie dem Mädchen entgegen, und eilig kam diese aus sie zu. - liebevoll schtana Grasin den Arm um si? «nl> schaute ihr in das klare, schöne Auge, und oin Blick, unendlich liebevoll und doch unsäglich traurig, drang bis zu GretchenS Herzen. „Mein glückliches Kind", sagte sie leise. „Haben Sie Kummer. Frau Gräfin?" „Nein, mein Kind." Sie nahm ihren Arm und ging dem Pfarrers« paar entgegen. „Nun wollen wir uns aber an den Kaffeetisch setzen, meine Lieben, und unser Herr Pfarrer wird feine erprobte Freundin, die Meerschaumpfeife hervor-t>olcn. Nicht so, Herr Pfarrer?" „Sie hat mir oft trübe Stimmungen verscheuchen helfen, Frau Gräfin." „Ja, wenn der Vater seine Pfeife gehörig in Brand gefetzt hat, so ist ihm alles Andere ziemlich gleichgültig." „Aber Dorothea, wie kannst Du so reden, als ob ich so sehr von irdischen Genüssen abhinge." „Ich scherze ja, Alterchen, wir kennen Dich ja Alle gut genug." Als sie sich dem Schlosse näherten, vor welchem der Kasfeetifch im Schatten einer Kastanie hergerichtet war, kamen Edder und Hornfels zurück, die Gräfin hielt noch Gretckiens Arm. ES bedürfte der ganzen ungewöhnlichen Seelen-kraft der Frau, um ein ruhiges Gesicht zu zeigen, als Hornfels nahte. „Wie ich bemerke," sagte er. „hat Fräulein Walther ebenfalls das Glück, hoch in der Gunst der Frau Gräfin zu stehen." „So hoch. Herr Staatsprokurator, daß kaum Je-mand in der Welt sie lieber haben kann, als ich." ^ „Sie sind eine glückliche Sterbliche, mein junges Fräulein. Gräfin Edder ist mit ihrer Gunst nicht ver-schwenderisch." „Ich weiß das Glück auch voll zu würdigen, Herr Oberstaatsprokurator". erwiderte Gretchen, indem sie ihn mit einem scheuen Blicke betrachtete, und schmiegte sich dichter an die Gräfin. „Nun wollen wir uns niederlassen und den Herren gestalten, sich eine Cigarre anzuzünden." Man nahm an dem Tische, an welchem Schäften-bergs bereits saßen. Platz, und Gräfin Marie füllte die Tassen, »velche ein Diener dann herumreichte. Es war ein köstlicher Frühlingstag. Ringsum blühte und duftete Alles. Vogelgezwitfcher tönte aus den ,'iweigen. und das lauschige Plätzchen im Schatten der Kastanie lud zu behaglicher Ruhe ein. Man schlürfte den duftenden Mocca, und die Herren be-dienten sich der dargebotenen Cigarren mit Ausnahme des Pfarrers, der feineMeerfchaumpfeife in Brand setzte. Tie Gräfin waltete ihres Amtes als aufmerksame Wirthin, und Niemand, selbst der luchsäugige Staats-Prokurator nicht, konnte ahnen, welch peinigende Ge-fühle, welch stürmische Unruhe dies ernste, ruhige Ge-ficht verbarg. Auf einer entfernteren Bank saß KlauS. die Flinte zwischen den Beinen, den Hund zu seinen Füßen, und sah aufmerksam herüber. Ein Gespräch wollte anfangs nicht in Gang kommen, selbst Schaffenberg, der Hornfels Zunge fürchtete, verhielt sich schweigend. Endlich sagte der Pkarrer: „Ein solcher Tag ist ein köstliches Geschenk des Himmels und absonderlich für uns Alten gemacht, die wir den Winter entgegensehen." Sonnenwende. Sonnenwende I Schicksalswende! Jünglings seuer und Männermut Lodern vereinigt zu einer Glut, Damit die Schmach und die Knechljchast ende. Heil dem deutschen HerzenSblut, Da« in diesem Kamps wird vergossen I Schließet die Reihen nun. Streitgenossen! Aus den Höhen schon leuchtet der Brand. Und euch segnet da« Vaterland- Karl P r ö l l. Ins Album. E« ist da» Glück ein flüchtig Ding. Und war's zu allen Tagen: Und jagtest du um der Erde Ring, Du möchtest eS nicht erjagen. Leg' dich lieber inS Gras voll Dust Und singe deine Lieder; Plötzlich vielleicht au« blauer Lust Fällt »S aus dich hernieder. Aber dann pack' e» und halt' eS sest Und plaud're nicht viel dazwischen; Wenn du zu lang e« warten läßt. Möcht' eS dir wieder entwischen. G e i b e l. * Geben ist Leben; nimm, damit du geben kannst: geben zu können ist de« Nehmen« Zweck. Reichet. Wer in sich pflegt den Geist der Liebe, Dem lebt er in der ganzen Welt. Dem spricht er nachti au« lausend Sternen Und tag» vom lichten Himmelszelt. Wer in sich nährt den Geist de« Hasse«. Au» dem tritt finster er hinaus Und löscht die Liebe in den Sternen Und löscht sie in den Sonnen au». L e i x n e r. « Wer trockn Brot mit Lust genießt, Dem wird e» wohl bekommen, Wer Sorgen hat und Braten iß«, Dem wird da« Mahl nicht frommen. Goethe. * Ist da» Herz geleert, ist da» Herz geleert. Wird'« nie mehr voll I Rückert. Ein ««vermindert Weiterftreben, Da« ist der herrlichste Gewinn. Den kann die Welt dir doch nicht geben. D« nimmst ihn srei dir selbst dahin. Blüthge«. Braungestrichene Fußböden, di« durch vi«le« Suswischen malt geworden sind, werden wieder wie neu durch Ein-reibe« mit Leinöl und Eiweiß. Sin Teller mit Leinöl wird mit dem Eiweiß von zwei Eiern tüchtig vermischt, und e« wird mit einem wollenen Lappen der vorher gereinigte, trockene Bod«n damit fest ein. gerieben. Tann wird mit einem zweiten leinenen Lappen nochmal« nachgerieb«n, damit alle« gleichmäßig schön glänzt und trocknet. Der Boden ist dann wieber wie neu. Für vielbenutz!« Zimmer eignet sich daS Verfahren weniger, weil man anfangs leicht ausgleitet: desto mehr aber für den Salon. Aepfel lassen sich rascher und bequemer schälen, wenn man si« mit si«d«nd«m Wafs«r übeigießi und in di«s«m «tiva süns Minuten stehen läßt. Angezeigt wäre diese« Verjähren wenigsten«, wenn e« darauf ankomnt, eine groß« Menge Aepfel möglichst schnell zu schälen. Roßhaare reinigt man sehr leicht, indem ma« sie in ein Waschfaß leg», mehr-mal« kochende» Wasser darüber gießt, ein dichte« Tuch darüd«r deckt und so etwa «ine Stunde im Dampse stehen lößt. Alt-dann läßt man das Wasser ablaufen, gießt reichlich koch«nbe» Ee senwasser vorüber und deckt nochmal» zu. Tarnach werden di« Roßhaar« tüchtig gerieben und gedrückt, da« Seisenwasser abgelassen, noch, mal« kochende« Wasser übergegossen und mit einem Stocke umgerührt. Tarous läßt man st« wieder ein« Stund« st«hen und spült nochmals mit kochendem Wasser ab und legt sie dann aus große Tücher zum Trockn.'n. Räch dem Trocknen werden sie ausgezupft. Aalte« Wasser darf nicht ang«wandl werden, da hiedurch die krause Beschaffenheit deS Haare» verloren geh«. Kellerschnecken zu vertreiben. Man bestreich« Holzstückchen mit Teer und lege dieselben an die von dem Ungeziefer be-suchtest,-n Stellen, worauf die Schnecken in Kürze verschwinden w«rden. Kirschen einzumachen in Flaschen ohne Zucker. Große Sauerkirschen wer« den von den Stielen befreit, nach Belieben auch ausgekernt und samt d«m au«laus«n< den Säst in Alasch«n gefüllt, mit neuen Psropsen verkvrkt oder mit Blase über-bunden und in einem Kessel ober einer sehr großen, eiseinen Kasserolle mit Heu umgeben, mit kaltem Wasser zugesetzt, eine reichlich« Biertelstunde gekocht, vom Feuer genommen und über Nacht zum Auskühlen hingestellt. Am folgenden Tage trocknet man die Flaschen sauber ab. verpicht sie, sall» sie zugekorkt sind, bewahrt sie an einem kühlen, trockenen Orte aus und sieht in den ersten Wochen Öfters nach, od die Früchte gehörig vom Sast bedeckt sind. Bittere Enttäuschung. Ein Rechts-anwalt hat («inen des Diebstahle« b«< zichteten Klienten so wcnm und eindrinq-lich verteidigt, daß da« Auditorium ganz ergiissen i t und der Angeklagt« selbst sich mit einem eleganten Foulard die Augen wischt. Da blickt der Anwalt zufällig in seiner Rede aus ihn und ruf» verblüfft: „Wie, d r Kerl hat ja mein Schnupstuch!" Bedenklicher Wunsch. «Nun/ spricht ein moderner Portraitmaler zu seinem Kunden, „wie g.jäUt Ihnen da« Bild? Soll ich noch etwas daran ändern?" — „Ja," entgegnete der Herr nach längerem Beschauen, .machen Sie mir doch lieber eine Landschast daraus!" Zeitgemäß. Prinzipal: Mit Ihren Zeugniffen bin ich zufrieden; ich akzeptiere Sie unter der Bedingung, daß Ihre Mutter vie krank wird, keine Großmutter stirbt, kein Onkel «in« Erbschaft hinterläßt und — Ihre Cousine nicht zu Be-such kommt." Beruhigend. Dame (welche sich mit der Fanul« in einen Gaslhos eingemietet ha»): »Ich habe Ihnen vorhin gesagt, daß wir vier Personen sind, vergaß aber zu bemerken, daß sich darunter zwei kleine Kinder befind«»! das wird wohl nicht stör«n<" — Hotelier: „Nicht im Gering-sten Wir werden dafür ebensoviel de-rechnen, wie wenn sie groß wären I" Ueberflüssige Warnung. Leutnant (zum neuen Burschen): „Und dann noch eins I Taß du mir in diesem Hause keine Liebschaft ansängst, verstanden?" — Bur-sche: „Zu Befehl. Herr Leutnant, da* hat mir meine Liebste auch schon besohlen!" Eine Lücke. Während die junge Haus-frau in der Küche hantiert, erscheint ein Feutrvirfich«rungSag«nt und v«ranlaßt sie, sich bei einer Geskllfchaft versichern zu lassen. „Ach." seusz« sie, während sie den wieder einmal angebrannten Braten au« der Röhre zieh«, „wenn man sich doch auch gegen solchen Brandschaden versichern lassen könnte I" r Nummer 50 »ad deS Volk«» Willen, an dem tragischen Enoe der Obrenowiisch unzweifelhaft zu erweisen. Di» Pariser Schilderungen, die den Kernig als »inen Wüstling darstellen, sind nicht geeignet, da« in» stinktioe Gefühl der Abneigung gegen ihn zu mildern. Vorläufig sitzt Peter in einer großen Zwickmühle. Rußland ha« in bestimmiem Tone die Erwartung aiitgesprochen. daß den Mördern der Prozeß ge-«acht wiid — da« zarische Rußland muß dies nun seiner selbst willen sordein — und Petex dreht und windet sich unler diese« Drucke der russischen Faust. Er ging sogar sow.it zu leugnen, daß Rußland eine solche Forderung aufgestellt hätte, man mußte e« ihm i« Peter«burger Regierung«boten schwarz auf weiß zu lesen geben. Er gedachte, den schlauen Mittelweg einzuhalten und die mörderischen Offiziere dem Scheine nach, ti« die öffentliche Aufmerkiam-kei« eingeschläfert ist, von Belgrad zu versetzen; doch davon wollen seine Werkzeuge nicht« wissen. Gie forde.n im Gegenteile vom neuen König Be» föroerunq und Heranziehung zu« Hofdienst. (!) Fall« König Peier sich diesen Forderungen nicht sögen sollte, sind sie entschlossen, sich auch gegen den neuen König aufzulehnen und ihm den Gehör« ia« zu verweigern. Wie verlautet, haben die Offiziere den neuen König dadurch einzuschüchtern gesucht, daß sie ihm drohten, Dokumente zu ver-öffentlichen, die beweisen, daß König Peter si« zu den Greueltaten angestiftet habe. Die Agitation gegen Peter hat bereit« eingesetzt und von Semlin und London au« werden vilder de« letzten männ-lichen Sprossen der Obrenowiisch. der vom Sultan gehütet wird, verteilt. Weit gefährlicher werden sich jedoch die Anhänger der Fürsten der Schwärzt« Berg> erweisen. Sie sind mit der Herrschaft Peter«, überhaupt mit dem Bestände der Karageorgiewiifch nie auszusöhnen, denn sie sind eingeschworen auf die proßserNsche Zukunsi«musik. Das Gesetz der Wiedervergeltung wird sich an den Karageorgie» witsch rioch fuichtdar erweisen. Von hoher Bedeutung ist auch die Tatsache, daß am Peter«burger Hose für König Alexander eine 27 «ägize Trauer angeortmet wurde. Tiefen Eindruck hat auch eine Drahtung Kaiser Franz Joses« gemacht, die dem Abscheu vor der verruchten Tat kräftige Worte verleiht. Äus Stadt und ftwd. ßillier Hemeinderat. Beii der am Freitag stattgefunden«», Gemeinde-ouSfchuWtzung bringt der Vorsitzende Herr Bürger« «eister Juliu« Ra tusch folgende Einläuft zur ftenntnid: Da« vorbereitende Komitee für die Kon-serenz ider die Einführung der fakultativen Feuer» bestaltunig >n Oesterreich anstrebend,n Städte teilt mi>, da>ß die vom Wiener Vereine „Flamme" an-gertüte Konferenz am 23. Juni 1903 im kleinen Saale tde« kaufmännischen Vereine« in Wicn statt« finden nvird. und ladet zur Teilnahme an dieser Konf^reenz ein. Im Falle der Verhinderung er« such« dza« Komitee eine Kundgebung de« Inhalte« a» C«ttar Siebes gelangen zu lassen, daß die Stadt-gemeinddt mit den Zielen der Konferenz einvei standen — Diee daselbst herrschende Athmospyäre schien den exotischqen Tiroler lebhaft an die schönen Zeiten in den Dsckchung'ln zu erinnern, denn sein ganze« seifte«, rote« Antlitz glänzte oor Vergnügen und Schweiß. Al« maan die Türe zu diesem Raum ausstieß, er« scholl cau« dem dichten Dawps helle« Gelächter, vermisächl «>t lustigen Flüche» in allen möglichen Mundaarten. Mitten in dem Brafen stand Dom Pedro, , da« Ende eine« zusammengedrehten Lein« tuche« i in der Hand — ihm gegenüber zwei über« kräftige e ländliche Heben, die sich mit aller Kraft ihrer st stämmigen Arme bemühten, da« Tuch um seine ALchse zu drehen und fo den letzten Tropfen Feuchtigkeit au» ihm herauSzuprtffen. Sein Gericht etstrahlhlte in unbeschreiblichen Wohlbehagen und die Eituatiition schien ihm da« größte Vergnügen zu machen.». Btveim Eintritt der Gefellschaf« stießen die lachend,den Walküren jedoch einen lauten Schrei au« «nd li'ließen ihr Tuchende vor Schreck lo«, Dom Pedro ) vnlor da« Gleichgewicht unv setzte sich mit aller E Energie feine« AverSteile« in einen hinter ihm stehend-den Zuber mit heißem Seifenwafler! Man half ihihm unter Schreien und Lachen au« dem warmenen Litzbade und bedauerte sein Unglück; er bewahrhrte jedoch feine volle Fassung und meint«: „),ölorts äe ma rie, ich bin «in Fr«und von «armenie« Bädern, aber sür gewöhnlich geh« ich nicht «u«au«g «gezogen in« Waffer. La» sacrificados l* nUtntftut «--ch»' ist und sich deren Beschlüsse anschließt, damit bei der Au«sührung der Beschlüsse sich auf diese Kund« gebung berufen wer en kann. E« wird al« Vertreter der Stadtgemeinde Cilli bei dieser Konferenz Herr G t!zal«tr»i-Enlsch«idu»g betr. ffend die Herstellung einer Bezirk«straße im Bereiche der Gemeinde Cilli Umgebung zur Verbindung der Wiener« mit der Laibacher-Reich«straße unter Be-stätigung der angefochtenen Entscheidung und au« deren Gründen keine Folge gegebrn ha». E« wird stimmeneinhellig die Cinbiinyung der Beschwerde an den Verwaltung«gericht«hvf nach dem zur Ver« lefung gebrachten Entwürfe beschlossen. In dieser Beschwerde wird hervorgehoben, daß die Herstellung dieser Straße vom wasserrechliche» Standpunkte geradezu eine Gefahr sür die Stadt bietet Die Hochwasserkatastrophe vom Jahre 1901 sollte eine Lehre gewesen sein, doß die bi«herigen Sann« regulierung«arbeiten durchau« nicht den gewünschten Crsolg Hütten. Jede Heistellung eine« unnötigen Stauobjekte« müßte sorgfältigst vermiedenrverden; an-statt dessen wurde in wasserrechilicher Beziehung der Bezirk«ve,tretung Cilli, entgegen drm Proteste der Siadtaemeinde. die Herstellung der Straße ge-nehmigt und zwar auf da« Gutachten eine« ein« zelnen technischen Sachverständigen hin. Die Ober-behörden h^ben die Entscheidung der BezirkShaupt« Mannschaft einfach bestätigt. Der steiermärkische Volk«bildung«oertin fragt an, ob auch in diesem Jahre wissenschaftliche Vor-träge gewünscht werden. E« wird allgemrin an» «kann», daß diese Vorträge in der Bevölkerung rege« Interesse erregt haben und wird G.-A. Dr. Eugen Negri ersucht, namen« der Stadtgemeinde mit dem Vereine in Verbindung zu treten und wo-möglich zu erwirken, daß auch Herr Prof. Prauß-nitz einen Vortrag in Leben««ittel-Angelegenheiten h'lte. Der Vorsitzende erklärt, daß er an dem am 22. und 23. Juni in Wien stattfindenden öfter« reichifchen Slädteiag teilnehmen w rde. Herr Bürger-meister«Stellvertreter Dr. Gregor Jesenko, welcher ebe- fall« die Absicht haue, an diesem Slädteiag teilzunehmen, könne diese Absicht infolge Verhinderung nicht ausführen; e« sei daher nöti«, ein andere« Mitglied de« GemeindeauSschuße« ab-zuordnen. DerSiädielag si von großer Bedeutung, da bei demselben sehr wichtige Fragen zur Sprach« kommen. E« wird «instimmig Herr Dr. Eugen Negri zum Delegieren «wählt. Einem Wunsche der Gymnasial-Direktion um Beistellung eine« anderen Bateplatze« sür die Schüler wird dadurch Rechnung getragen, daß die Sektion II ersucht wird, ehetunlichst diesbezügliche Vorschläge zu erstatten. Hierauf wird zur Erledigung derTageSordnung aefchritten. Für die SanitätSsektion berichtet dann Obmann Dr. Gregor Jesenko vorerst über den Entwurf einer Brunnenordnung sür die Stadt Cilli. Dieser 19 Absätze enthaltende Entwurf, sowie die 9 Paragraphen umfassende Instruktion für die Brunnen» Inspektion« - Kommissionen werden ohne Wechselnde einstimmig angenommen. In einer Eingabe weifen Konrad Baumgartner und Genossen darauf hin. daß der der Stadt« gemeinde Cilli gehörige in der Umgebung Cilli gelegene Ei«gewinnung«teich zur Sommer«zei» eine sanitäre Gefahr bilde und auf die Anrainer be« lästigend wirke, weil da« Wasser in Fäulnis über« gehe und hiedurch üble Gerüche entstehen. Tie Genannten ersuchen daher um Abhilfe. Di« Sektion stellt den Antrag, daß dem Uebelstande dadurch abzuhelfen sei. daß ein Abfluß de« Wasser« durch ein Steinzeugrohr hergestellt werde, wodurch da« Ansammeln von Wasser verhindert wird. Wird allgemein angenommen. Für die Bausektion referiert deren Obmann Dr. Josef K o v a t f ch i t f ch über einen Ami«, vortrag de« Stadtbauamte« wegen Eröffnung der Strasse auf die Insel. E« wird über Sektion«- Se«te 3 antrag beschlossen, daß die Verbindung von der Insel gegen die Karolinengasse durch Anlage einer 12 Meter breiten Straße herzustellen ist; hieb« ist an der U.bersetzung«stell» eine fahrbare eiserne Brücke nach dem von der Firma Wagner in Vor« schlag gebrachten und von ihr zu liefernden System zu erbauen. Die Eröffnung der Siraße und Her» stellung der Brücke ist unter allen Umständen noch heuer durchzuführen. Ueber Antrag de« Obmann« der Finanzsektion Joses König wird stimmeneinhellig der Ankauf der Dirnhirm'schen Häuser in der Schulgasse um den Kausprei« von 80.000 K beschlossen. Ein Ansuchen de« Franz Vollgruber um Bewilligung der Uebertragung der Olga Vallentschag-fchen Gasthau« - Konzession in da« Hau« Nr. 5 Grabengasse wird über Antrag der Gewerbesektion, für welche deren Obmann Otto Küster berichtet, abschlägig beschieden. Der öffenilichen folgt eine vertrauliche Sitzung. A»f zur Sonnwendfeier. Die deutschvölki» fchen Vereine veranstalten die Sonnwendfeier am Dien«iag, den 23 Juni. Im Waldhause wird ein Festabend stattfinden, b«i dem der Cillier Männer« gesangoerein und der Gesangverein „Liederkranz" sowie die Musikvereintkapelle mitwirken werden. Die Festrede wurde dem Schriftleiter Zeifchka» Walter übertragen. Mögen all» zusammen« wirken, um die deutsche Feier glänzend zu gestalten, die Feier, welche eine herrliche Erinnerung darstellt an die heldenhaft» Jugend unsere« geliebten deut» fchen Volke«. Möge in«befond»r« dem Festabende im Waldhause wie alljährlich ein zahlreicher Be« such beschieden sein. Er beginnt um acht Uhr abend«. Zur Deckung der Kosten wird ein kleine» Eintrittsgeld von 30 Hellern eingehob«. Hcwerbetag. Allitit« werden schon Vorbereitungen zu dem am 28. und 29. d. MlS. m Cilli stattfindenden Gewerbetag getroffen. Man lüftet sich zum würdigt« Empsang sooieler unserer Volksgenossen, die teil« dem Gewerbestande selbst angehören, teil« demselben ihre Hilfe leihen wollen zu energischer Vertretung der gewerblichen Belangen. Der Gewnb ia.i, der innerhalb der Mauern unserer Stadt Kunde geben soll von rüstigem Vorwärts« streben und berechtigtem Fordern, soll aber auch Zeugnis ablegen, daß der deutsche Gewerbetreibende de« Unterland«« g«ti«u hinter jenen steht, denen er seine Stimme bei den Reich«- und Landtag«wahlen gegeben hat. A«m Gedächtnis. Der heutige Tag ist der To^eSiag de« ehemaligen L^ndtag«adgeorvneten und Bürgermeister« von. Cilli, de« faif. Rate« Herrn Dr. Joses Neckermann, Ritter de« Franz Josef-Orden». ES sind nun zehn Jahre her, daß der um Cilli fo hochverdiente Mann die Augen geschlossen hat. Sein Gedächtnis aber wird unter den dank-baren Cilliern in Treuen fortbestehen. ?ie Saunregukieruug In der Sitzung de« Notstand«au«!chr>sse« vom 17. d. MtS. richtete der Abg. Pommer an den Rezierung«vertreier. SektionS» chei Freih. v. Roza eine Anfrage, wie eS mit der Sannregulierung stehe, die dringend notwendig fei. E« fei G-fa r vorhanden, doß demnächst, wie fast alljährlich, Hochwasser eintrete, dos neuerlich großen Schaden anrichten werde. Der Regierung«vertreter meinte, die Flußregulierungen feien in erster Reihe Sache de» Wasserbauamte«. Die Behandlung der Frage fei im Zuge. Man hätte bereit« vorbereitende Schritte einpeleiiet. Abg. Pommer bedauerte diese dürftigen Mitteilungen, di« wenig Tröstlich?« ent« halten. Er bittet dringend um die Beschleunigung der unausweichlichen Regulierung«arveiten. ^farftmufiß. Morgen Sonntag findet zwischen 11 und 12 Uhr in den Stadtparkanlagen ein Pro« menadckonzert statt. Ka»»ert beim Krjautz. Morgen Sonntag findtt in dem beliebten GasthauSgarten Erjautz ein Konzert der Cillier MusikoereinSkapelle mit heiterer recht gefälliger VortragSordnung statt. I. »Immer fesch", Marsch von K. Eilenberg. 2. „Morgen« blätter", Walzer von I. Etrauß. 3. „Raymonds Ouverture von I. ThomaS. 4. „DaS Lied vom Kahlenberg" von I. F. Wagner. 5. «Chor der Derwische", orientalische Szene von Schebeck.. 6. Potpourri« aus d«r Operette „Der Zigeunevbaron" von Etrauß. 7. „Mein Oesterreich, »ein Vater» land". Marsch von C. A. Ziehrer. 8. „Wiener Lieda", Walzer von WieSneit. 9. „Neue Wiener Volksmusik." großes Potpourri von C. Komzak. 10. „Tanzende Jugend", Polka Fransaife von L. Echachenhofer. II. »Auf dem Schaukelpferd", Charakterstück von Eilenberg. 12 „Mein Wien', Liedermarsch von Komzak. Der Beginn ist auf 5 Uhr festgesetzt. Die EintrittSgebühr beträgt 30 b. Seite 4 K-«trch- W«chi- ?!ummer 5V Kilier Minnergtsangverein. Wegen Bedacht-«ahme aus den Steiermärkischen Gewerbetag ent« fällt die auf den 29. d. MtS. anberaumte Fahrt nach Bad Neubau«. Z»er Killier Aadfahrervtrei» veranstaltet, u« einem allgemeinen Wunsche zu entsprechen, morgen Sonmag. den 21. Juni, bei günstiger Witterung eine Bereinspartie nach Bad Neuhau». Zusammen-kunft Cafe Merkur. Abfahrt */« 2 Uhr. Gäste willkommen. KvangetisHe Gemeinde Morgen Sonntag, den 21. d. M.. vormittag» 1V Uhr findet im »van« gelischen Kirchlein in der Gartengafft öffentlicher evangelisch, r G o t t e S d i e n st stait. Herr Pfarrer May wird predigen über: „Tandem ricisti*. Evangelischer AamiNenaVend. Vergangenen Don»tr»lag sand im Gartensaale de» Hotel» Ter-fchek ein «vingelischer Familienabend statt, der abermal» erfreuliche» Zeugni» von dem in der hiesigen Kirchenaemeinde geweckten lebendigen Geiste und geistigem Leben ablegt». Die Zahl der Besuchtr der Familienabend» ist in ständigem Wach»tum be-griffen, da» Jnteresie an ihnen vertieft sich zusehend». Zu Eingang de» letzten Familienabend» gad Herr Pfarrer a. D. Royer eine kritische Studie über .War Peiru» in Rom?" Den gegenteiligen Beweisen. vorzüglich geschöpft au» den Zeugnissen der Apostelgeschichte wohnt» eine überwältigende Kraft inne. Nachdem nunmehr Herr Pfarrer May in angen hmem Plaudertone über feine Reife zur Sitzung de» Gustav Adolf-Vereine» nach Trieft be-richtet und hiedei manch schöne« Charakterbild mit eingeflochten hatte, wurde die neue Einrichtung de« Fragekasten» in Angriff genommen. Di» Fragen almeten auch die«mal da« Sehnen nach Belehrung auf dem Gebiet« de« Glauben«, nach Schlichtung von GewissenSsragen u. dergleichen. Herr Kwedir und Herr Echelley besorgten den heiler»» Teil de« Abend«, neben Verstand unv ernster Gemüt«-seit« soll ja auch da« heiter» Gemüt an diesen Abenden zur Sprach» kommen. Bei nationalem Sang und freundlicher Aussprache schwanden die Stund,« nur allzu rasch. Zöobltätigkeitsal-end für ZSWdischgraz. I« unserem letzien Berichte ist durch unliebsame« Ver-s»h»n die F»stst»llung der Anteilnahme der wackeren Sänger von der Tüfferer Liedertafel weg-geblieben. Gerade dieser Verein hatte »in« rege Anteilnahme brkundet. die Proben waren von nicht weniger al« zwölf Herren beschickt worden und wären nicht ei»zelne Mitglieder unvorhtrgefeht» verhind >t worden, fo wär« der Tüfferir Verein der stärkst v«rtr«tene auswärtige Verein gewesen. Am WodltäiigkeitSabend selbst nahmen di« Herren Dr. Adolf Mranlag, Karl Balentinitsch, Fran, KreSnik, Johann Prvmitzer, Max Kaschier und Joses Stiebenegg tätigen An-»eil. Ein Ve«sehen ve«schuldet hinsichtlich der Arie au« Samson und Delila die Nennung Händel» an Stelle von Sa nt-Saen«. Spende fit die Abgebrannten von Windisch-graz. Herr Zahnt«chn k«r E. Hopp« hat unserem Blatte sür die Abgebrannten von Windischgraz 2 Kronen zugehen lassen, die wir ihrer B«stimmung zugtführt haben. Airkns Aawatta. Seit Donner»tag br. KarkavseK. Endlich «in« au»h»nlische Darstillungl Bi»h«r durchschwirrten hinsichtlich d«» tragisch«« Au«gang«« d»r Dirn-büchlrr Versammlung, tragisch in»i>«sond«r» mit Hinblick aus di« P«rson d«S Rechl»praktlkant«n Dr. Karlovsek, die verfchiedknartigsten Darst»llung»n die Lust. DaS bunt« Bild der Schilderungen gab dem Durcheinander der Meldungen über die Bel» grader blutige Thronumwälzung in nicht» nach. Anfänglich hieß »», R»cht»prakiikant Dr. Karlovsek sei von dem Schlage am O h r e getroffen worden, die „Domovina" wieder schrieb von einer b»ig»« brachten Verletzung an der Wange, doch hatten wir gleich recht, dieser Meldung de» Blatte» zu mißtrauen, denn nach der Darstellung, di« un» d«r Rechtspraktikant Dr. Karlovsek selbst gib', bekam er zueist einen Schlag auf die Hand und dann «inen Schlag auf die linke Schläfe. E« war also keine Ohrieig«. auch kein Backenstr«ich, sondern ein Kopsstück. Z»ie Aokenc'schen Kaferautomobike. Woran e« doch liegen mag. daß Gofpod Anton Kolenc mit seinen ärarifchen Pferden gar so ein Pech hat? Bald verhütet er nur mit Mühe die Karam» bolage mit einem Kraftwagen, bald wieder fährt er mit ihnen, fo wie gest«rn auf d«r Rris« nach Buch«nschlag in «in«» Straßengraben hinein. Allzuviel. Herr Kolenz, darf man auch auf Roß« naturen nicht fündig«»! Meilenstein. (Wo hltätigkeitSkonzert.) Wie bereit» angekündet, findet Sonntag, 21. d.M., im dentfchen Schulhaus« in W«it«nstein ein Wohl-täiigkeit»konzert zu Gunsten der Abbrändler von Windischgraz statt. Da» Programm enthält unter anderem: Eine Wanderung durch tle Heimat von Petz, zu Gehör gebracht von der deutsch«« Schul-jugend, Streichquartette, heitere Musik und Gesang»-vorträge, so daß die Veranstaltung allen Förde« rungen zu entsprechen verspricht. E» ergeht die freundliche Einladung, den wohltätigen Zweck durch zahlreichen Besuch zu fördern. Staatsßikse. Einem Prioaibriefe au« Windisch-graz ist zu «ntn«hm«n: „S«it gestern ist die Stimmung bei un« viel aufgeregter, da wir eine ganz kleine Staat«unterstützung bekommen, etwa 3 v. H. de» ungedeckten Schaden».* Also bei einem Ver-lüfte von mehr al« einer halben Million eine Bei« Hilfe von ungefähr 16 000 Kronen I So ein Staat ist doch ein prächtiger Kerl: Steuern muß man ihm zahlen, daß einem kaum zum Leben bleibt, Schulen und Kasernen muß man ihm bauen, und wenn einem Hau« und Habe verbrennt, spendet er großmütig einen Handwagen voll Lehm zu einem Neubau« und den Torriegel zur Scheune; um da« Uebrise darf man zur öffentlichen Wohltätigkeit betteln gehen. Ja bei Laibach und bei Prag da geizt der Staat nicht! Ehrung. Der deutsche Kaiser Wilh«lm II. hat H«rrn Dr. Wilh«lm Kitnzl, dem Komponisten de» S>unden«Pcei»chort« „Da« Volk«li«d" (Brrlin, Bote und Bock) btim vi«rtägig«n Frankfurt«? Sängerwettstreite al« Zeichen skiner kaiserlichen Anerkennung fein Porträt mit «igenhändigkr Namen«sertigung übersende» lassen. Anhr- und Siehmärkte in Zlntersteiermark. Am 27. Juni: Rann. Schweinemarkt. Am 30. Juni: Frieda», Schweinemarkt; Olimje, Bezirk Drachenburg. V.; Pifchel«dorf, Bezirk GleiSdorf, 1. u. B.; Reifnig, Bezirk Mahrenberg. I> v. V.; Retfchach. Bez. Gonobitz, I. u. V.; Unt«rp>.lsgau, Bez. Ma>bürg, V. Am 1. Juli: Pettau, Rinder« und Pferdemarkt. Südmark. (Kanzlei in Graz. Herrengaffe 3.) Ausweis über gegebene Darlehen und Unterstützungen sowie erhaltene Spenden in der Zeit vom 5. bis 1k. Zum 1903. Unterstützungen haben erhalten: Ein Beamter in Kärnten 50 X, «in G«w«rbe> treibender dortselbst 100 K, weitere» wurden fünf Slipendien per 90 K verliehen. Spinden haben gesandt: Ortsgruppe Saals Iden 25*14 K (davon 22 60 K au» de» Sammelbüchsen). Ferd Hammer in AlgerSdorf 4 K, die Ortsgruppe Straß für die Abbrändler von Windischgraz als teilweiser Ertrag eine« Walds, st«» 120 X (wurde bereits abgeführt), Ortsgruppe Arnfel« 2 K (Sp nde de» Dr. Ludw. Krau»), Hon» Mohmer in Pustritz 3 44 K, Ort»-gruppe Görschitztal (al» Spende de» Forstoerwalter» Siorf in Lolling) 14 20 K, Dr. Albert Hanckwitz in Obermai» (Cduponerlö») 11-75 X, Männer« ort»grnppe Cilli (Sammeldüchfenerlö») 152 Ik. Gründer: Dr. Älbeit Hanckwitz in Obermai» 4000 K. Lkvbner Turnoer«in 50 X. — Zwei im Schreib« und Rtchenfach» »inigermaß»» bewanderte deutsche Männer. stimmbegabte Sänger (,rste Tenöre) finden in einem schön gelegenen Fabrikörtchen gute An-stellung. Anträge an die Kanzlei ve» Vereine» Südmark. Pas jähe Festhakten an der Huldenwihrnng. E» ist eine wohlbekannte und vielfach beklagte Tat-fach», daß sich die Rechnung der Kronenwährung, obwohl biejtlbe feit 1. Jänn»r 1900 obligatorisch »ingkführt ist, in d»n breiten Schichten der Bti.'öl-kerung bisher noch nicht eingelebt hal, unv daß sich namentlich eine große Anzahl, wenn nicht di« überwiegende Mehrzahl der Geschäftsleute und Ge-werbetnibenden. noch immer der Rechnung in der österreichischen Währung bedient. E» besteht k.in Zweifel, daß dieser Zustand, da er mit der obli« gatorischen Festst llung der Kronenwährung im Widerspruche steht, ungemein mißlich, ja selbst vom Standpunkte der Forifübrung der Währungsreform nicbt unbedenklich ist. Ueberdie« zieht derselbe für da« Publikum eine Reihe von Unzukömml>chk.iiin nach sich Da« Festhalten an der Rechnung m der österreichischen Währung im privaten geschäftlichen Verkehre konnte insolan.-.« allenfall« noch einig« Beaechtigung für sich in Anip uch nehmen, oder doch al« erklärlich gelten, als die Zahlungsmittel teil« auf österreichische Währung, teil« aus Kronenwäh-rung lauteten. Da aber nunmehr und zwar seit 2. Jänner l. I. mit Au«nahm« d«r 1 st..Stück«, wklche im österreichischen Geldwesen künftighin eine den Talern im deutsche» Reiche ähnlich« Rolle j» spiele» berufen sind, nur mehr aus Kronenivädruj lautende Zahlung»««!,! zur Au«gabe gelang«, ist für da» weiter« Festhalten an d«r Rechnung a der österreichisch«» Währung auch d«r letzte Srnd weggefallen und erfch«inl «» dringend gebot««, d» rauf hinzuwirkrn, daß von »ua an auch im «> fchästlichen Verkehr« die Rechnung in d«r Krone»-Währung zur Anwendung gelang« und di« Rech-nungen. Preisangaben auf War«« ic. auf Srim und Heller gestellt werden. Die unter besondn« öffentlich«? Aussicht stehend«» oder zur öffentlich» Rechnunglkgung verpflichttltn odrr öffentlich» Zwecken di«n«»d«n Kö perschaft«». Fonde, Bern« und Anstalten sind ohnehin v'rpstichtet, di» Bülha unv R»chnung»n in d»r Kronenwährung zu führ«» Alnterfleirische Aäder. Der Besuch d« Land»«kuranstalt Neubau« weist bi» 8. d«. Nil. 123 Parteien mit 170 Person»» auf; der to LandeSkuianstatt Rohilfch-Sauerbrunn 403 Parieia mit 544 Perfonrn. Eingesendet. Vank. I »e» Damen, die anläßlich de« gräbniss » de» Waisenknaben Aloi« Pollak milde« Herz durch Spenden bekundeten, sowie!e» H»rrn Lthrer Wolf, der dem Verblichen»» dimh feine Schulkameraden da« letzie Geleit« g»b»n liif, sagt tiefgefühlten Dank Therese Fucht. Anr ?holographit für Amateure: Aner?,-L vorzüglich« photographische Salon- und Reise-Lppan^ neue, unübertroffen« Moment-Hand-Appirate, wie alle vbotographischen Bedarf«-Artikel bei A. Moll, k. u. I Hof-Lieferant, Wien, Tuchlaub«» 9. Photograph^ Manufaktur gegründet 1854. Auf Wunsch große illm strierte Preisliste unberechnet. SriefKasten der SchrifUeitung. N.formvikdungsverein Kamburg. Jen Herren und Damen vie sich in Angelegenheil det Hamburger Reformbi'dung»vereine» an ua« manb» ten, mögen ihr Ersuchen bei dem Verein selbst „it. bringen. E« genüg« die obig« Anschrift. Rohitscher „Styriaquelle"»»»». Magen-Geschwüre und Krampst. Aerstuok Brigh^fche Rieren-Entzlindung. 8mpfohlM! Rachen- und Kehlkopf-Katarrhe," Magea- lind Darm-S«tarrhe, Harufaire Diathefe, vmigiuh* Zuckcrhontrilhr. Heilerfolge' Hartleibigktit, «mldM Volkswirtschaftliches. vielfachen ZSandlunge», welche der schäflliche Verkehr in den legten Jahren erfahre, hat, änderte auch die Bedürfnisse der Kausmaii. schafi in hohem Maße und fühlte mit N^tani«-wendigkeit auf ollen Gebieten de« wirtflastlichei Lkben« zu Vereinigungen, welch« in letzter Li« di« Leistang«fähigkeil ver «inz«lnen Miiglieder z, fördern bestrebt sind. Mit dem JnSleb-nireteo dn Grazer Di«kon'v - Gesellschaft ist einem sehr fühl« bare» Mangel in den Alpenländern adgeholsei worden, wa« bi« r«ge T«ilnabm«, die man dieie, Institute ollgkmei» «vt^«g«nb ingt, «rklärt. Di« Di«konio - Gesellschaft gkwährt ihren Miigli^ier» auf Grunv ihrer offkne» Buchford«rung«n Credite bi« zu 100.000 Kronm zu sehr koaloniea Se. dingungen in ähnlicher Weise, wie die« bereit» b«. stehmbe derartige Gesellschaft«« in Wi«n, Prag ic. seit Jahr«» durchführt». Durch bi« Verbindii»» mit vem Wiener Bankvtrtint, Filial« Graz. ist «i der Gesellschaft möglich, in umfasimdster Wen« bet Geschäftswelt diene» zu können, und wolle» ilii. frugen und Anmeldungen g«richlet werden an d» Grazer DiSkonto-G-fellschaft. r. G. m. b. H., in Su», (Teb«r«ll xu habrn. unentbehrliche Zahn Creme, erhält die Zähne rein, weiss und geannd. 7917-1 r Nummer 50 ,9c«tr*' W«cht' Seile 5 Tagesntliigkeiteo. Mi« der Stellvertreter Hotte» ans Krdea fluche» kau«. Au« dem Bannfluche, mit dem vom Papkte Piui IX. König V'ltor Tmannel be» legt wurde, greift" wir folgende zatten Stellen heratit? .Er sei verflucht innerhalb und Äußerlich! Verfluch» sei er in seinen Haaren, verflucht in seinem Gehirn, verfluch« in der Bedeckung seine» Kopse« und an den Schläfen, verflucht an den Augenlidern und in den Augen, verfluch! in den Wangen und in den Nasenlöchern, verfl ich« an den Vorder« und Hinierzähnen, verflucht in seinem Halse und an den Lippen, verflucht in seinen Schultern un'» Pulsen, v-rflucht In den Armen, Händen und Fingern, verfluch« im Munde, in der Brust, im Hetzen; in allen Eingeweiden seine« Leibe« sei er verflucht, in seinen Vene» und Arterien, in seinen Hüllen und G.......teilen, in seinen Knien, Beinen und Füßen und in seinen Nägeln! Verflucht sei er in allen feinen Gelenken und Gliedern vom Kopf bi« zu den Füßen l Möge er keine G'funddei« hoben! Möge der Sohn de« lebendigen Gottes in aller Glorie seiner Majestät ihn veifluchkn; möge der Himmel mit allen seinen Kräften sich xegen ihn vereinigen, um ihn zu ver» fluchen una zu verdammen. Amen!" — Ob dadurch der Beweis von der milden Duldsamkeit gegeben wird, deren sich die römische Kirche rühmt, lassen wir dabin, estellt. Ki»e Entscheidung i« Asascheaßttt - Arlez. Wie die .Oesterreichisch» Gasthau«zei«ung' melde«, soll in der vielnörterien Frage de« Kleinhandel« «>t Wein und Bier vom Handelsministerium eine Entscheivung getroffen worden sein. Die Minitterial» Verordnung soll dahin lamen, daß allen Detail» Händlern sGemischiwarenverschleißern). die am Ta^e der Publizierung der Verordnung im Be>itze der Berechtigung zum Handel mit Wein und Bier sind, dieser Besitzstand gewährt bleiben soll. Allen Detail« Händlern und Gemischiwarenverschleißern. die ihr G«werb,e nach der Pudlizierung dieser Verordnung anmelden, bleibt jedoch die Berechtigung zum Handel mit Wein und Bier versagt, denn m t dem Tage der Jn«l>benlr»tnng der Mlnisterialoerordnung wird d«er freie Handel mit Wein und Bier (in Flalcheni) an eine Konzession gebunden sein, bei deren E'rleilung auch aus den Lotalbedars Rücksicht z» nehmen ist. T)__ „1 n • ». «0 *rin». H» IU 1I.S5 ». «»n >» »llc» tlrftUlT-oGlClö ff«*«"- und ichon »rzolll n« H»u« " ^ OeCicfrrt. *ri(#c »u«tT«ulW>6I »n>,eh«i>d. #eldr rn-t'nbrlh llrinirberg. XOrirb. Haftpflicht-Y ersicherungen Jedes Art »owie Einzelunfalls-, Reiseunfalls- und Einbruch - Diebstahls -Versicherungen werden zu den koulantesten Bedingungen nlLe Delice" Zigaiarettenpapier - Zigarettenhülsen - Ucbtraii erhiiltlicb. - «»« Genemnl-Dtpot: WIEN, I.. l'redlffi'rpasse Nr. FHIRITZ RASCH, >.«»«>..., CILLI. ausgeführt. Qrundkapltal: 5.000.000 2v£- Hmrrvtni 1.370.000 l^L. Garanllrmlilfl: 9.QOO.OOO IML 8393 "Vertreter der Frankfurter Transport-, Unfall- und Glas-Yersichenmgs-Aktien-Ges«llscbaft in Frankfurt a. H. %MS selötläudige ßrlerncn fremder Sprache« wird weesenilich gefördert durch drei bei Rosenb-um & Hatt in Berlin W. 66 erscheinende Zeitschriften „Le B^pötiteeur", „The Repeater" und „II Ripetitore". Di« Metthode derselben ist in»besovdere geeignet, den Lesern i^n leichter Weise die Kenntnis der französischen, englischem, respektive italienischen Sprach« zu erschließen. Jede» fr-remd« Wort hat unter sich da» «nlsprtchend« deutsche,, so daß da« Unbekannte fofort auffällt und bei Wiedtrhoelunz in Erinnerung gebracht wird, wodurch der Wovrtschatz sich vermehrt. Diese« ebenso einfache, wie praktische System wird glücklich unterstütz« durch den seffejelnden Inhalt dirsrr Blätter, der stet« unter« haltend,, anregend und belehrend ist. Die «lerzehnlägig erscheineirnden Unterrich«»blät«er sorgen außerdem für die schon for>rt,tschrit«enen Leser dadurch, daß sie allmonatlich «in« SkiciUgc mit nur fremdsprachlichem Text bringen, der behchxs« besseren Verständnisses Fußnoten erhält. Da bei \ diesen Vorzügen der »bonnementSprei« ein überaus > billiger ist, indem er pro Quattal für jede der drei i Zeitschriften nur 1 Mark beträgt, so seien diese aUislcn Freunden fremder Sprachen aufs beste empfohlenen Abonnement« werden )u jeder Zeit bei allen PPrstanstalten und Buchhandlungen entgegen» genommenen. := 3 2 «z Ö «2 .1"3 L O Pk a «P®* ä w L w ? M si o 0 M G & V« m -8 Htrna Csillag mi« meinem 1H5 Zentimeter langen Riesen Loreleh-Haar, hab« solche» in Folge ltmonat iiche« Gebrauches meineri«ibst«rsundenen pomadk erhalten. 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BJoüEgeb. gro, A»»« 1>«II«<1 - thfuft« u»« ai>a«s-I>«»n tUrtflt öfc«üem fliau fflräflii WrtmniHtqg, Clotlfcallni«. Giro, fftmiflals« «. » Hiilf «»»ade litt tu Wlnn i;t Ha«» anout^ii rtKlnt«* »II wollen, »eiche gute Kefultole fdio- erzielte. 0*«s»U Die Bomiii. Bonraterftn tei aStei D»r»I»«« ^r«u Prinzessin SMieau de Xraet. Boilge». Brau tlnn« «tnnag! Irische «m ^ulenbung per tiachnahm« «hin C4a4td Ihrer Quader mittenden H»«l»omod«. H «Kernn'«* »t. 4t. Untijt t« trnttarl Schlesien. Cctt geebrik Qtoa Kuna ffflUag! ffrfmtt mir noch einen liefet kii Ihrer Villen iSmabe nötigt gleich in senden. Bin »u den bUbrtlgen thlolgen leim lutrieita. Weine IttrelTe: Vtelf« t. Main, 4krichtMltiiit..Oil>!n. Zemefut. tm Km (m«|t mit per tJoÜna^noVme^i.-'rl tlegel «Wie ... ... ——, C«ilMeiH«ll> i> ienben. 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Hautlranlhkitcn :e. litten, unverlangt zngegangen. ^ Niemand sollte versäumen, sich da- hochwichtige Buch, in welchem die EucalyptuS-Prümvarate qenau beschrieben sind und wie deren melsaltige, erfolgreiche Anwendung bei o vdengenännten Krankheiten ftattfindet, kommen zu lassen. Im Inlereffe aller Leiden» den i sende ich das «uch SberaU hin |ii| nmjinft und habe dann zur Ueberzeugung eine e ®«gt Zeugnifft Bin Geheilten jum Abdruck dringen lassen. Man achte genaiau au' tue idjufmaite. "WM ________ 1 2a. Ernst Hess lkucaliptuS-Importeur. 7962« «omenm »■ B»mcs: «dln«plhelc; ««R: teil d°ch i •«,: iiim X* C&' «»rdird»?» » d. Zr,»- awttiefc l»» ttb. Iibertf»; Wisch >» Wnnt«. Ihtilnrotjn«. ff"w. . u°? et« in «rate»-. S^>.A»°t^-! «a»s» i. »»>»-«Mtutufc i*m Cucl, 9ibtiC Picl»l>, t-oHifftrmit •«. »et t«MM S» w,«..;' «EtHrte? ■dtfBWaB« ax.'»". ^7'-" " V ®«U in Ldelsstennch: «pvthete »vm s^»arztN «dln, «all Nkchler. Art! FlilOÄWTtrMÄiliil, MIIUCIC r dlinKalB . 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