InteMizenf Blatt zur Raibacher Leitung ^- 109. Dienstag drn 12. ^e^emb^ 1837. "" A e m t l i ch^ Verlautbarungen. , . 3ir. lio2i VI. 3'""' ^^ Kundmachung. Von der k. s. Eameral-Bezirks-Nerwtlturg Lbsim°ft D . ____^___________________ft. ! kr. ft. l kr. ^ Neunzehnten z lS)/ __________l ! ^z Vormittags . , . ^ . 'l " achthundert neunzig N ^ . Gulden M.M. ^ . , ^>, » , , «, Den zehnten Theil dieser Ausruf^vreisc ha^n die mülidlicken ?icitant/n vor der Derflei-yesung als Vadium zu erlegen, die schriftlich??' Offene aber würben, wenn sie mcht mit dem »o^VadiUln bclcgt sinft, unbl'ücksi1)tiqt bleiben müssen. — Uebllglns können die sämmt-ll.-he,» Pachlbedmgnlsse sowohl bei dleser kameral-Bezirk' - Vltw>iltl,rg, oli be»dcm cbgtdachten Gtfällenwach - U'Uerlnspector eingesehen werden. — K. K. Co^eral, Bezirks » Verwaltung kaib^cham Z. September iLZ/. Am 16. d. Vi. Nachmittags um 2 Uhr werden iL36gcr llntcrkrainer-Weine, aus den Ncustädtler Gebirgen, im Schlosse zu Leopoldsruhe nächst Laibach öffentlich zum Verkauft wl Licitationswcge ausgedothen werden. Verwaltungsamt der ritterl. D. O. Commenda. Laibach am /». September 1337. vermischte Verlautbarungen. Z. 223/i. (!) Lxli. Nr. 233^' Edict. Bon dem Bezirksgerichte kes HerzogthumK Gottschce wird hiemit aNgclncin bekannt gemacht: Cs habe Helena Kliaus, Maria Kraschovih und DlömaZ Widerwoh! um Einberufung und sahinige Todcserllärung ihres vor mcbr als dreißig Jahren Ul,bcl'a»mtcn Aufenthaltes sich befindlichen Bru« dnS, Joseph Mderrrohl, gebethen. Da man nun 676 den Herrn Lorenz Glaser als Kurator llbäomiz aufgestellt hat, sa wird dem Joseph Widerwohl dieses hiemit bekannt gemacht, und er mittelst gegenwärtigen Gdictes dergestalt einberufen, daß er binnen cincm Jahre vor diesem Gerichte sogewiß zu erscheinen habe, als er widrigcns für todt er« Nart, und das ihm gebührende (Ksbchcil mit 5^ ft. 41/4 seinen hierorts bekannten un) sich lcgitimircn« den Erben eingeantwortct werten würde. Bezirksgericht Gottschec den 4. Sc^t. ,627. Z, 1255. (1) " I5xll. Nr. 2,Ü2. Edict. Von dcm Bezirksgerichte des HerzogthumK Gottschee wird hicmit allgemein bekannt gemacht: Äcorg Krenn von »daselbst, in die executive Versteigerung der, zum , Johann Rauch'schen V^rl^sse gehörigen, auf der . Joseph Rauch'schen Realität in Niederticfenbach ^Hauü'Nr. 5 ^^ Rect. Nr. ,996 intabulirten For» ^ derung aus dem ^chuloscheilie voin »1. August 1626 pr. ioä st., und der Forderung aus dem Tauschvertrage vsm 5c», Juli 1Ü23 pr. 2c,o st., »ye-zgen schuldigen 428 st. 28 kr. (Z. M. gcwilliget, und tz.wegen Vornahme derselben vor diesem Gerichte kdie Tagscihungcn auf den 5. October, ^i. November und 5. December!. I,, jederzeit Vormittags 'UM A Uhr Mit dem Beisätze angeordnet worden, 2aß, falls diese Forderungen weder bei der erstcn °nocl) zweiten Feilbiethung um oder über den Nenn, ^ werth a>l Älonn gebracht werden konnten, selbe bei ^tcr dritten auch unter demselben hlncangcgcbeu ßwerden würden. ^ Bezirksgericht Gottschee den ia. August »827. ^Z. »25^ (,) 2(l ^xl,. Nr. 2796. 5 Edict. Von dem Bezirksgerichte des Herzogthums ^Gottschee wiro hiemic allgemein bekannt gemacht: ^6s seye auf Ansuchen des Johann Pc:sche ron Gna» ' dcüdorf Nr. 2, in die exekutive Fcilbicthung der, -zu MosHwald 511!, Haus - Nr. ^ liegenden, dem ^Johann Rölhel von daselbst gehörigen, bereits auf ,.5oo st. gerichtlich geschätzten V2 B Hübe, wegen .schuldigen 2I8 st. 48 kr., und 56l st. 12 kr. c. c. 5. 'gewilliget, und, wegen Vornahme derselben die 'Tagsatzungen auf den 3'. August, 3o. September und 5t. October, jederzeit Vormittags um 9 Uhr in Loco der Realität mit dem Beisätze angeordnet worden, daß, falls diese Realität bei rcr ersten oder zweiten Fcilbicthung nicht um oder über den Schätzungswert!) an Mann gebracht werden könn> te, selbe bei der dritten auch unter der Schätzung hincangegeden werden würde. Die dießfä'sligcn Liciiationsbedingnisse und die Schätzung l'dnncn hicramts eingesehen werden. Bezirksgericht Goltschce den öi. August 1L57. Anmerkung. Beider ersten FeilbicthunMaa/ satzung ist kein Kauflustiger erschienen. Z^i237. (t) uä Nr. L23. Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte der Staatsherr« Ichaft Lack wird hiemit kund gemacht: Es sey über '.rciwllUgeä Ansuchen der GregorIeraNa'schcn Ber» laßgläubiger und Erben, in Folge Abhandlungspss. tocolles > September l. I. Bormit. tags vott 9 biö i2Uhr in Loco der Behausung zu Elslicrn festgesetzt wcrdcn. Wovon die Kauflustigen mit dcm Beisatze in die Kcüncmß gescht werden, daß die Fahrnihmcist. böthe sogleich b^r, die Rcalitätemneistboth'c aber mit einem Drittel sogleich zu bezahlen, und 10 A des Schätzungswerthes der Behausung pr. 25o ft. als Baeium zu erlegen seyn werden. K. K. Bezirksgericht der Staatsherlschaft Lack am 2ü. August 1657. Z. 1245. (1) Nr. 594. <3 d l c t. Von dem Vcrrraltuligsamte der k. k. Staats« Herrschaft Vcldcs in Obtatlonsprot^o -^z '0 n 26. M.i :«"', auf semer, der oemchaft Stein ."d Ncct. Nr. 55, Urd. Nr. 299 d.en,lba. ren,in Vigaun end Haus. Nr. 19 liegenden Drit-:clhube, am 6. April 1,792 inlnbuUrten Urtheils liclo. 14. November 1792 pr. 60 st. .9 kl. emge. bracht, und um richterliche Hülse gedeihen. Da diesem Gerichte der Aufenthalten dcS Franz Sporn und seiner Erben unbeltnnt ist, und weil sie vielleicht aus de» k. k. (Krblän^crn abwe. send sind, so hat man zu ihrer Vertheidigung und auf ihre Gefahr den Hrn. Georg Schevel aus Rad» mannsoorf zum ährt. und Elloschenerklarung des vermöge ^icitationsprotocol-lcs vom 2i)< Mai 1801 auf seiner, 5er Herrschaft Stein 5ud Rect. Nr. 33, und Urb. Nr. 399 dienst, baren, in Vigaun öub Haus'Nr. 59 liegenden Drit. telhube, am 3. April ,793 intabulmen Schuld, scheines lll!<,. letzten März ,769 pr. 2b5 fl. eingebracht und um richterliche Hilfe gebethen. Da diesem Gerichte der Aufenthaltsort deg Joseph Olifzhizh und seiner Erben unbekannt ist, und weil sie vielleicht aus den k. k, Erbländcrn abwesend sind, so hat man zu ihrer Vertheidigung und auf ihre Gefahr den Hrn. Georg Schevel auö Radmannsdorf zum Eurator aufgestellt, mit welchem die angebrachte Rechtssache nach der bestehen« den Gerichtsordnung bet der dießfalls auf den 9. December l. I Vormittags 9 Uhr vor diesem Ge« richte anberaumten Tagsatzung ausgeiragen und entschieden werden wird. Dessen zerren oie genannten Geklagten zu dein Ende erinnert, damit sie allenfalls zu rechter Zeit selbst zu erscheinen, oder inzwischen dem aufgestell» ten (Zurator ihre Rechtsbchclfc an die Hand zu ge« ben, oder einen anecril Vertreter selbst zu bestellen und diesem Gerichte nahmhaft zu machen, und überhaupt im rechtlichen ordnungsmäßigen Wcge einzuschreiten wissen mögen, besonders, da sie 5,e ous ihrer Bcradsäumung etwa entspringen» den üblen Folgen nur sich sebst beizumessen haben werden. Vereintes Bezirksgericht Radmannsdorf ain »6. August iU57» Z. >25o. (.) Nr. ""/n. Edict. Von dem vereinten Bezirksgerichte zu Rad« mannsdorf wird hiemit kund gemacht: Man habe auf Anlangen des Joseph Klementschitsch von Kropp, wider den Barthelma Potolschnig'schen Nachlaß, durch dessen Eurator Herr Franz Schuller auö Kr»pp, in die executive Fcildiethung des, zu diesem Vcslasse gedörigen, in Kropp 5lib H. Nr. 2, liegenden, der löblichen Herrschaft Radmannsdorf end Ncct. Nr. ,169 dienstbaren, gerichtlich aui 2Z0 st, geschätzten Hauses sammt Walcantheilen na i?ilniixÄli und pc>cl ^li5am, wegen, aus dem ge» richtlichcn Vergleiche cläo. ,6. Juni ,826, und un ErccutionS^cge int^hulirt am 23. Mai »826, dann der lZession clclo. ,3. Jänner 4829 noch schuldigen 55 ft. c. 5. 0. gewilligt,- und zur Vornahine der-sclbcn die Feildieihnngslcigsatzungeii auf den 4. September, 5. October und"6. November l. I, jcdeümabl Vormittags 9 Uhr in Loco der Realität mit dein Bcisaye angeordnet, daß sie bei der er« st?n und zweiten Feilbicthung nur um oder über dcn SchähungSpreis, bei der dritten hingegen auch unter demselben hincanqcgcben werden wird. Dazu wcrten die Kauflustigen mit dem Bei« sahe emgeladcn, daß das Hcdätzungsprotocoll, der Grnndbuchsauszng und die Licitalionsbcdingnisse täglich in diescr Gerichtslanzlei in den gewöhnlichen Aintöstunden eingesehen werden tonnen. Vereinte) Qczlrtsgcricht Radmannsdorf am L. Juli,837. Anmerkung. Bei derersienFcilbiethung hat sich lein Kauflustiger gemeldet. 6/6 Z. »252. (l) Edict. OxccutiveFeitbiethut, g der 3 os. Fuch 3'. schen Realitäten im Markte Lichten- w a l d. Von dem Ortsgerickte deS Magistrats 3ick?te>,. Wald wird hiemit allgemein kund gemacht: Es sey über Ansuche» tcs Herrn Joseph Üoh Golcn voll Srernbaum, Verw^lterz uili) Bezirks . (Zoin» nnssärs der Herrschaft Hörbcrg, w^qen demsel« bcn schuldigen 274 ft. ,,^ kr. ., in die Reassmnirung oer, mit Bescheide vom 25.Iän-nel) 16I7, Z. 264, bewilligten, und sodann zu Folge Bescheides Urb. Nr. 7(1 dienst« baren, auö cinein gut gebauten, zu jeder bürgerlichen Gcwcrbsunternehniung geeigneten Wohnhause, dann auä mehreren, sowohl in alS ciuch außer dem Martte befindlichen Wirthschafcägcdäu-ten; ferner aus mchrcrenAeckerli, Wiesen, Wci« den uno Wa^duilgen bcsiehetiden, zusammen auf 2o45 ft. rNprcisc. Zil> Micn. Mcl^cn Witzen . . 2 st. 42 V4 kr. ^_ — 5iukurutz . . " ^ — » _^. — Halbfrucht — » — ^ n __ — Korn . . . 1 « ä? ^ »» ^^ — Ocrne . . . ^ « ^" « <^> — Hirse . . , l n 57 ^ » ^. — Hcidcn ...»,, 5c) « ^» — H.N'cr .. , . — « 5ü ., N. U. Nottonehnngen. In Gratz am 6. September 16)7: 74. 79. 22. ?5. 5<).^ Dle nächste Ziehung wird am 20. September 135? m Gcätz gehalten werden. F-f^mvkN - Anzeige der hitr Angekommenen ujad Abgeielst.n. Den 6. S ep te m b er !837. Hr Peeler, k. k. Prvftssor; Hr. Robert Polhil, H.nb/lsagem; Hr. Leopold Stermik, Besitzer; Hr. Ernst Wild, Handelsagent; Hr. Gustav Neytr. qmts-iillt'r k. k. Kceiscommissär, und Hl. Friedrich Staude, Dector der Medicin, alle sechs von Grätz nach Tr«.st. ^ Hr. Samuel Hcnre, Besitzer, von Fium« nach Nlm — Hr. Carl Morel, Handelsmann, von Xgram nüch Trieft.'— Hr. Franz Aldorg«lti, k. k. Tribunal' PrMtnt, nach Tricst. « « ^ Ocn 8. Hr. Graf v. Miari, k. k. Hauptmann, von Grätz nach Venedig. Den 9. Hr. Carl Frech. v. Aichelburg, k. k. Vezirksrichter. von Volosca nach Klagenfurt. — Hr. (5.iri v. Kcmptner, kaiserlicher königlicher Concipist, von Zar.i. — Hr v. ^ci^Ntur, cnyl scher sc>elmann, von Salzburg nach Trieft. — Frau Anna Ncyer, Han-durg. — Fr"" Elise Masse!, Handelsm^nS-Gattinn, von Grätz nach Teiest. -^ Hr. Raimund v. Majtwskp, k. t. Obei-Üllltenant, von Lemderg nach Brescia. C^ubernial- ^rrlautÄarungm. Z. I2l(). (1) Nr. 19405' E u r r e n d e desk. k. illyrischenGuberniums. — Zusammenfassung der das Institut der Aulcul« tanten bct'cssenden Vorschriften. — Die das Insittut dcr Auscultanten betreffenden, aus vlrschiedenin Anlässen und zu verschiedenen Zeiten erqongenenemzelnen Vorschriften, werden zu Folge der alle:höchften Entschließung vom 7. Ian^cr 1637 m>t den zeitgemäßen Er« lauterunaen in nachstehende Verordnung zue sammengcfaßi, zur allgemeinen genauen Dar-nachachtung bekannt gemacht. — §. 1. Vas Institut dcr Nuscultanten «st eine Pfian^'chule für Iuflizbeamte. — §. 2. D,e Ernennung der systemlsirten und der überzähligen Auscul-tanten »st 0er cbcrsten Iustljsielle nach den >hr ertheilten besondern Wnfungen üb.rlaffer'. Die oberste IuMzftelle ist in der Negel nicht gc, bunden, den CandltxNcn gerade an dem ange« slichten Orte elnesluscultaitcnstlle zu verleihen, sondern befugt, dieselben, so weit es mit der Glcherstellung des Unterhaltes der Billsiellcr und mit »hren bisherigen Verhältnissen verein» barllch lst, dorchm als Auscultunt, n anzustellen, wohin ße am meisten püssen, odir wo deren Ausbildung am leichteren und füglichst«n e^ wartet werden kann. — §, 3. Mlt Beachs^s'g dieser Rücksichten können auch unentgeldll« ^enende Auscultanten nach d?m Gulack!sn d r untergeordneten Behörden von dcr odersten Iust'zffelle von Amtswegen zu andern Justiz coUegien überseht cverdlti, in welchtm Fall! dit-stlden außer der Vergütung der nolmalmäßi-gen Reisekosten, keinen Anspruch auf «rgrnv e»n welteres Entgeld haben. — §. /,. Auscultanten können auch selbst in der Absicht, chre Sprachkenntnlsse zu erweitern, und sich dadurch für den Dienst bet den Iuslljcollegien derber, fchlcdenen Provinzen zugleich brauchbar zu machen, um zeitliche Ue Wahlfahigsots, Deerete für das Civil» und Criminal, Richteramt, oder wenigstens für eine Außcultsntenstelle; f) den Newels, daß des Bittstellers Unterhalt bls zur Erlangung einer besoldeten Dienststelle durch sein eigenes Einkommen oder durch «ine m einer rechtsoerbindllchenForm von einerdritten Person ausgestellte Unterhaltkcrflärung, zu< rcichrnd gesichert ist. Wenn der Unterhalt von einer dritten Person zugesichert ist, muß darge» than werden, daß diese Person, unbeschadet der Pflichten gegen die tizentn Familienglieder, diesem ihren Versprechen, vermöge ihrer Vermögenskräfte nachkommen kann, und zugleich die Mtttel näher bezeichnetwerden, ausweichen der Unterhalt geleistet werden soll; z;) die g?, nüue Angabe, ob und welche Verwandtschafts-oder Gchwägerschafts » Verhältnisse znnschen dem Bittsteller und etwa elnem Beamten dcr Stelle, bei welcher derselbe als Auscultant eir,» zutreten wünscht, odcr mit einem zur Vertretung der Parteien lie» dieser Bchörde berechllg-ten Advocaten bestehen. — §. 8. Jeder unbe« dlngt ernannte Auscultant ist bei 0«m Iu-siizcollegium, bei welchem derselbe seine Be< fllmmung erhielt, nach cen bestehenden Nor« schrlften m Eid und Pflicht zu nehmen, und von diesem Tage an kann er seine wirkliche Dienstzeit berechnen. — §. g. Nedlngt — gegen Adlegung der Prüfungm — zu Auscul« tantcn ernannte Zöglinge der Thercsianischm Ritter-Academic oder des Wiener Stadt-Con« victes können die verliehene Auscultantenstelle nur jencnfalls und nicht eher antreten, daher auch Nicht eher in <3io und Pflicht genommen werden, als wenn sie sich hei der obersten Iu-silzftflle mit dem Wahlfahigketts i Decrete für eme Ausculcantenssell? au?zuweil?n im Stande sini'. H,ezu ,st von der obersten Iustizsseüe ein peremtorischer Termin von scchs Monaten einzuräumen, welcher aus erheblichen Gründen auf we'.tere dre, Monate verlängert werden kann, und nach dessen fruchtlosem Versaufe der Ernannte seiner Glelle und dhm allen, falls verliehenen Ndjutums/ ohne writers für verlustig zu erkiaien »st. Dlefe bedingt cr-liannten sluscultanten können ihre Dienslieit ebenfalls nur von dem Tage des abg«l?glen Diensteides zu jählen anfangen. — §. ,o. Jene Auecultathten, welche ein Adjutum ae« Nleßen, und bn »hrer Aufnahme nur d-e Wahl-fah,^feit für eine Aukcultantcnsttlle ausgew c» s?n hauen / sind dn Verlust der Stelle «sd des Adjutuins vlrrsiichtet, blnnen drn Jahren von dem Hage »hrer Beeidigung sich auch Mit den, Wahlfahigkclts , Dec« cte für das Eillll^ und srimmiil - Richteramt auszuweisen. — §. il. Dle Auscultanten sollen — so^eich von ihrem sisitnlte m den Dienst an — auf e,ne »hrer künftigen Bestimmung angemessene Art, und zu Acbfitm, woraus sich lhie Anlagen und Kcz',ntn!sfe. beunhellen lassen, verwtn« dtt, und wenn sie von Eeite chrer GeistesgH, ben, chres Charakters odcr ihres Fle'.ßcs/ fue den Dienst sich nicht vollkommen brauchbar bewahren, um gifHlckte Räthe zu werden, reicht erwarten lassen, sobald m^n hinüber hinlänge liche Gewohnt erlangt hat, ohne weiters entlassen werden. — §. 12. Wenn schon den Auöcultanten ohne besondere Genehmigung der obersten Iustlzllelll ein Refcratzu führen nicht gestattet lst, und ohne Genehmigung des Ap< pellatians-GerlchltS dics.'lben auch als Eriml« nol'Inquirenten oder Votantcn nicht veiwen« det werden dürfen, was nur in er - iisenen dr^n-gendtn und der oberstenIustlzstelK nochträgltch anzuzeigenden Fallen, «no in jedem Falle nur bei solchen Aubcultünten, welche das Wahl: fahigkelts'Decrtt für düs Nichteramt besinn, gestattet werden kann: so ifl doch nach Gutbe-finden des Amtsuorssehlrs zu verfügen erln^f, daß sie den Räthen an die Hand gehen, nnd für dieselben Actcn - Auszüge und Rcfercns. Entwürfe mit Besetzung des Gutachtens über Prozesse sowohl als Currentien ausarbntc:, (Z. Amts-Blatt Nr. 109 d. 12. September 18I7.) 2 6ä7 dürfen.— §. i5. Die Auskultanten werden 1 ncbstdem, nach Ermessen deS Amttzvoriiehers, auch zu den Amtsobllegenhetten der Actuare, Rathsprotocolliflen und Gecretäre bestimmt, eingeübt und verwendet. — H» i4» l.lm solche Rechtscandidaten zu unterstützen, deren Erwerbung für den IustizdienN wegen ihrer ausgezeichneten guten Eigenschaften in jeder Beziehung wünsHenswenh sevn könnte, die atur weder ein eigenes Einkommen noch eine Unterstützung von ihren Ungehörigen haben, um sich wahrend einer allfalligen'Dlenftlelstung als Auscultantcn bis zur Erlangung einer be« soldeten Dienststelle anständig erhalten zu können, ist gestattet, die Gesuche derselben um Verleihung elner Auscultantenstelle nnt dem Antrage auf Gewährung emes außerordentlichen Adj.ttums von jährlichen 200 bis 3oa Gulden vorlegen zu dürfen, milden, daß solche Auscultanten sodann nach dem Ermessen der obersten ^ustlzst.ll,' verwendet werden sollen. — §. »5. Spstemlsiitc Allseultanten-Ad,uten, welcheibn emzelnen, lündeßfürMichen Iustiz-Eollegien aus besonderen Gründen festgesetzt wurden, werden nur von der obersten IufNjstclle vnllchcn. Dieselbe wird, wenn deidcr E?tege, wo das spsiemisirte Lldjutum erledigt ist, sich le, welche ein außerordentliches Adjutum bezicht, ebenso ,n Berücksichtigung, als wenn sie die'e Utitsvssützlmg n,cht genüssm; indem, nenn sie dcn Vorzug verdienen, lhr^außeror-ventlich^s Adjutuln einzuziehen, und sie mit dim spstemlsirien zu bethellen sind. — §. 16. Sollten be, derselben Stelle keine solche Aus, cultanten bestehen, welche dlejer Aushilfe.zu be, dürfen erweisen können, dann ist d'.e Elledi, gung der, mit dem spstemisirten Aojutum ver, bundenen Auscultantenssellen mittelst Concurs, Ausschreibung zu verlaut.barln, und die Cdic, le auch ln der Wiener Zeitung einzuschalten, und wenn sich keiner anmelden sollte, welcher düs AdMum zu eiUbthren »m Stande wäre, soll diese mit Adjutum verbundene Auscultan-tenstllle solchen Eumpetenten verliehen werden, welche dle,m §. ^bezeichneten Eigenschaften besitzen. — §. 17. Der Bezug sowohl eines syste'm'firten, als außerordentlichen Adjutums hört dann auf, und muß eingestellt werden, wenn der Auscultant aus andern Mitteln zu elnem bis zu seiner besoldeten Anstellung gesicherten Einkommen gelangt, welche» das Ao-jutum selbst übersteigt. — §.16. Die Eivll« und Criminal-Iustizcollegien haben, wie bis« her, zugleich mit den jährlichen Arbettsauswei, sen auch die vorgeschriebenen Tabellen über die Verwendung der Auscullanlen ooizulegen, u»0 be» dieser Gelegenheit anzuzeigen : 3) welche Auscultanien durch Talente und Kennln'sse, und welche durch ganz vorzüglichen Flnß sich ausgezeichnet haben; 1)) welche aus denselben sich noch nicht der Ewil- und Criminal? Rlche teramtsprüsung unterzogen, und wllche Note jene erlanglen, dl< im lauf? des Jahres selbe bestanden haben;c) welche Vcrfüngunatn, mit Vezishung auf tic Fäh>gkcis, Ncchttichkeit, Fleiß, Sit,lichkelt und üdr,ge Aufführung etwa für einzelne der Auscultanten sich als noth« wendig darstellen. Die Behörden haben ihre Berlchte und Antrage mit Gew'sscndaftlgkelt, strenger Unparteilichkeit und ohne e«ner un« zeltlgen Milde Platz zu geben, zu erstatten, damit jene Nuscultanten, welche kclne Talente haben, um so mehr dlljenlgen, welchen es all Fleiß, Verwendung, SlNllchkeit odrr Necht-jchaffenhelt fehlt, m gehöriger Zeit entfernt, und die Aufnahme vorzüglicherer Subjecte nicht verhindert werde. — „Es wnd übrigens „zumallgemelne/n Wissen angedeutet, d:ß nach „dem leyten zehnjährigen Durchschnitte bei den „— den Senilen des obersten Gerichtshofes m „Wlen untergeordneten landeSfürsUichen Ge-^richtsfiellen jährlich 33 Auscultanten ernannt „wurden, und daß nuv 2^ besoldete system mäßige „Dlenlstplätze im Eonccptfache, zu welchen sie „unmnlteldar vorzurücken pflegen, sich tröff«^et „habe,,,." — Welches in Fclge hcrabgclanstten hohen Hofkanjlei, Dccretes vom iH. Juli 18)7, Z. i7/l02/ zur allgemeinen Wissenschaft bekannt gemacht wird. — Lachach den l/. August ,63/. Ioscpy Camillo Freiherr v. Schmidburg, Gouverneur. Carl Graf zu Welsperg, NNtenau undPrimör, k. k. Hofrach. Zeno Graf v. Eaurau, k. k. Gubernialrath. 6ä3 Vermischte Verlautbarungen. Eine überführte aber vollkommen wohl erhaltene Kalesche,'mit allen zur Neise nöthigen Requisiten versehen, ist um billigen Preis zu verkaufen, und zu sehen in der Stadt Nr. 214, wo auch im zweiten Stocke das Weitere zu erfahren ist. 3. 22ä6. (1) ' Eine Beamtensfrau wünscht zwei Knaben in Kost und Quartler zu nehmen, bei welcher die Aeltern auf gute Bildung und Reinlichkeit rechnen können. Das Nähere ist auf dem Schulplatze gegenüber, Haus-, Nr. 288 lm zweiten Stock zu erfahren. Z. »25». (l) Unterzeichnete empfiehlt sich für den kommenden Markt, wie auch für die Folge mit den modernsten, unmittel-barausWienerhaltenenHüten,Häub-chen, Blumen, Bändern und andern Mode-Putzwaaren. Auch übernimmt sie zu möglichst billigen Preisen Bestellungen auf alle weiblichen Mode-Puharbetten und das Waschen derselben. 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Briefe und Geldsendungen werden portofrei e^ LKid ach w Juni 185?.