Nr. 230. Montag, 7, Ottobor 1912. 1.81. Jahrgang, Zeitung prlnumeralionsprels: Ml! Posiveilenbunu: ganzjabrig :^ ssür die Zustellung in« Hautz nanzjädrin ü X. — Inlrrlionsgrbiilzl-: Für lleine Inlerate bis zu 4 feilen k>0d, größere per Zeile 12 b; bei öfteren Wiederholungen per Zeile K k. Tie «Üaibllcher Zeiti'iig» rrweint täglich, m« Nusnabmr der Tonn- und Feiertage, Die ^ldminifirntion befinde» sich MMl'ßiöslrofte Nr, 8": di> Nrdnlilion V.illnoioNrc,^ Äir, «0 3pii>e» Nedatti»« 52. Amtlicher Heil,'. Der Minister fiir öffentliche Arbeiten hat den Supplenten in der Realschule in Idria Dr. Nikolaus Omersa zum Lehrer in der neunten Rangsklasse an der Staatsgewcrbeschnle in Laibach ernannt. heute wird das XXX. Stück des Lmidesgesetzblattes süi °az Herzogtum Krain ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Ar. «3 das Gesetz vom 4. September 1912, wirksam für das Herzogtum .Main, über die Verbesserung der Hutweiden. V«« der Redaktion des Landesgesetzblattes für Krain. Den 4. Oktober 1912 wurde in der Hof- und Staats» °ructerei das I.XXXI Stück des Reichsgesetzblattes in deutscher "Usgabe ausgegeben und veriendct. Nach dem Amtsblatte zur «Wiener Zeitung» von, 4. Oktober 1918 (Nr, 228 > wurde die Weiterverbreitung folgender Preß» klzeuanisse verb'oten: Die Denkmünze, welche am Ib. September 1912 gele« »entlich der III. Trientiner Studlntenversammlung in Riva "erteilt wurde. Die erste Beilage der Nr. 76 «Kli»äobolo8l»v8ll6 liLt?» Vom 25, September 1912. Nr. 39 «Deutsche Arbeiterzeitung» vom 27. Sept, 1912. Nr. 39 «rväkrllouokLks lo-illellv» vom 27. September 1912. Nr. 39 <8^(,dol!»l vom 26. September 1912. Rlr. 40 «>Ilmitoi-» vom 29. September 1912. Nr. 16 «prxl'ßla«! pol'xt«^'' uum 1, Oktober, 1912. Die im Auslande (Newyorl. Vridgeport, Automir) in russischer Nprache gedruckten sechs Vlojchnrcn unter dem Titel: ^. „Xaleuäar cil» »inl>i-^llÄN8kieli pru^oälu^n^oli Iiu3)'nnn n» 1909 d. Ixällni« t^äuovoj ß^ot)s ,8vit', ^ev-Voric 1908"; U. 1. ^0tkr)tojo p)8mo kn >V8Lc.xL8tu0mu Otcu ic»unuillu ^«ol»uu 0du8xllev^C2u"; 2. „?o povsoäu oäuolw P7»ml>. lllto i 82020 j«8t P3,ll ?r«w«l«di>^j .lut^n ^,n^s^je Hsie2 (?lucxkll> ?rnt0M^a, ^. II. 'I'o^vt», 19U5 k. Ll-id^eport Oouu."; <^. „8Inwn ku ^^sMijHnam plH>vo«I»>vn^m" Nr. 5; D. ,8In>vu llu ^lii-^yti^iillm prll,^«8l2,vu^ln" Nr. 6; L. „81nvu ^u Llir^gnjauam pr»,>vo8ikwi!7m" Nr. 7; l'. „3Io^u ku ddr^-btij»u»m pll>.v08^vii^m" Nr. 8 ^ytomir. Nr. 39 «Vorwärts» vom ^8. September 1912. Mchtamtlicher Heir. Ungarn. Aus Budapest wird geschrieben: Im Lager der vereinigten Opposition ist es recht ungemütlich geworden. Man fühlt es dort heule empfindlicher als je, daß man dort, wo man die Regierung und die nationale Arbeils-Partei haben wollte, selbst angelangt ist: in einer Sack. gasse. Der jüngst in dcn Nagylärolyer Reden lancierte Gedanke, die derzeit noch „verbündeten" Parteien zu einer zwischen 48 und 67 hin und her pendelnden Partei zu verschmelzen, wird keineswegs von den gesamte» oppositionellen Abgeordnelen geleilt. Offensichtlich slel-lcn sich dieser Verschmelzung unüberwindliche prinzi. pielle nnd persönliche Schwierigkeiten entgegcn. Die Herren werden vorderhand noch getrennt marschieren nnd vereint — geschlagen werden; das letztere natürlich nnr, falls sie es noch immer verschmähen solllen, sich ans der Sackgasse, in welche sie sich verrannten, mit Ehren nnd ohne falsche Scham heransznwinden. Welch gefährliche W ge die Opposition wandelt, beweist die eben jetzt äußerst kritisch gewordene answärtige Lage. Die Opposition war lange vor dem 4. Inni und ist ebenso seither zn wiederholtenmalen eindringlich ans die Gefahren aufmerksam gemacht worden, die dnrch ihren Kampf gegen die Wehrreform der Stellnng nnd dem Gewichte Österreich-Ungarns erwuchsen nnd die dnrch ihren stamps gegen das Kabinett Lnlacs für die innere Konsolidierung nnd Modernisierung Ungarns herauf° beschworen werden könnten. Man hat bis heute tanben Ohren gepredigt. Die Opposition redete sich vielm.hr in solche Entrüstung über die ihr angrtcmc „Unbill" hinein, daß sie sich schließlich auch ans der Delegation ausschloß. Daß sie sich hiedurch nur selbst schadele, kann heute gar nicht mchr bcstritten lverden. Sie hat der nationalen Arbeitspartei Gelegenheit geboten, im Verlause der Delegation den Beweis zu liefern, daß sie die einzige regierungsfähige Partei Ungarns ist nnd daß diese nur im Bewußtsein der Würde lind der Pflichten des Parlaments und im Interesse der inneren und ge» mcinsamcn Staatsnolwendigkeilen handelte, als sie die, Wehrreform erledigte und allen Bestrebungen der Oppu. sition, die heutige Regn rung und das jetzige erprobte 67er Regiernngssystem zu stürzeil, fest uud entschlossen einen erfolgreichen Widerstand entgegensetzte. Die h>u» tige auswärtige Lage fordert normale parlamentarische Zustände und ein starkes Österrcich»Ungarn. Die natio» nale Arbeitspartei arbeitet unentwegt in diesem Sinne und es ist tief bedauerlich, daß die Opposition ihre unbestreitbaren parlamentarischen nnd pul iti schell Kräfte, die dem Lande nützliche Dienste leisten könnten, in einem sterilen, aussichtslosen Kampfe anfreibt, oben-drein i» einer Zeit und einer internationalen Lage ge-genüber, welche die Forderung beinhalte, daß die snlri» ,>>! publics»' alle Parteiinteresseu in den Hintergrund dränge. Die Lage auf dem Balkan. Im „Neuen Wiener Tagblatt" erörtert ein Offi» zier die Aussichten der Valkanarmeen nnd g.langt zu dem Schlüsse, daß die militärischen Chance» für die Türkei in einem bevorstehenden Kriege recht günstig stehen. Sie befinde sich vier vollkommen getrennten Geg. n.rn gegenüber, die sich nicht vereinigen können, nnd kann sich daher mit ganzer Kraft bald ans den einen, bald ans den anderen ^eind werfen. Jede Kooperation der Valkanstaale» werde an dem Mangel einer einHeil» lichen ^iihrimg und unter Eifersüchteleien stark leidcn. Die „Zeit" sieht in der „unheimlichen diplomati-schen Geschäftigkeit" Sasonovs nud in den militärischen Vorkehrungen Rußlands einen Indizienbeweis dafür, daß die russische Politik bei den Vorgängen aus der Ballanhalbinsel die Hand im Spiele habe. Die Politik unserer Monarchie würde gefährliche Wege gehen, wenn sie sich vom Vertranen aus das offizielle Rußland nnd dess.n Friedensliebe leiten ließe. Wäre Enropa in sei° nem Friedenswillen einig, so gäbe es heule keine Val» Feuilleton. Gin Pyrrhussieg. Von Matilda Serao. (Nachdruil Verbote,,,) Die Herzogin Adriana von Castroreale wurde nach dem ersten Ehejahre von ihrem Gemahl, dem es die Fürstin Natalie Lapnkin, eine Rnssin, angetan hatte, Um dieser willen schnöde verlassen. Natürlich stellte sich sofort die böse Welt auf den Beobachtnngspusten und fragte: „Wer wird dcr Tröster der Herzogin sein?" Aber die schöne Dame, die eine leichte Neigung zur Ori. 3'nalität bcsaß, nahm sich die Demütigung sehr zu Her° zen, redete sich ein, in Verzweiflung zn sein, weinte, hatte schlaflose Nächte und kleidete sich in schlvarzcn Samt. Jedes offene oder geheime Hofmachen, jede cr« wachende Liebelei, jede flüchtige klcine Leidenschaft wies sw mit pedantischem Huchmnt zurück. Da sagte die böse Welt: Die Herzogin Adriana ist gefühllos! Und wie jedes philosophische System abstirbt, sowie es cimnal seine Formcl gesunden, so ist jede Hrau nicht mehr interessant, wenn man sie definiert hat ... Kein Wnnder daher, daß sich die Herren Hofmacher 9"r bald von der Herzogin zurückzogen, die sich immer "!ehr und mehr in die Rolle der Uubezwinglichen hinhielte. Aber es lebte Annibale Massenio, ein sonderbarer ?^ kluger junger Mann, der an die sogenannte Gefühl» °Meit der Herzogin nicht glaubte . . . Und dieser ^riilxUc' Massenio beschloß, die Herzogin nach allen . Mn der Kunst in sich verliebt zu machen, denn er nnr ..^zeugt davon, daß man jede Frau dahin bringen ""^, einen zn lieben, wenn man es nur verstehe, den Augenblick abzuwarten, wo sie einen eben lieben wolle . . . Die Herzogin, die erst kürzlich dem nnwidersteh' lichen Giorgio Filomarino die Tür gewiesen hatte, weil er den Vcrsuch geloagl hatte, ihr kaltes Herz zum Schmelzen zu bringen, würdigte natürlich Annibale, kaum ciues Blickes. Er aber schickte ihr nichtsdestoweniger jeden Morgen BInmen, besnchte sie jeden Nachmittag um zwei Uhr, sah sie gleich daraus um fünf ans der Promenade, schrieb ihr zarte Billetts, drängte sich ,m Theater, auf Bällen, in Konzerten in ihre Gesellschaft, und all das angeblich nur, um sie„zur Liebe zu erziehen". Doch der, weicher sich bei diesem gefährlichen Spiele crhihle, »uar Annibale. Wie allen, die sich unterfangen, mit Gefühlen zn spielen, erging cs anch ihm, und bald liebte er die Herzogin, deren Liebe er durch Vurtäu» schung von Gefühlen, die er nie gehabt, hatte wecken wollen. Ja, er liebte sie wirtlich, ernstlich, leidenschaft-lich, schrieb überströmende Verse ans sie, bot auf, »uas er nur konnte, um ihren Widerstand zn brechen, litt, tobte, schwärmte, und mied sie schließlich nicht weniger, als er sie früher gesucht hatte. Hätte er nur ein ganz klein wenig den Kopf be» haltcn, der gnle Annibale, so hätte er sich nicht so plöh» lich und so brüsk zurückgezogen. Denn Adriana, die seine Anstrengungen um ihre Gunst scheinbar nicht einmal bemerkte, luar näher daran als je zu kapitulieren, und Mir gerade in dem Augenblick, als er sie zu fliehen be» gann. Nnn sie allein !var, weinte sie nm ihn. Aber Annibale wußte nichts von ixn Tränen, die um ihu flössen, nichts von der Sehnsncht, die ihn rief, den Träumen, die ihm galten. „Wenn sie auch mir einen Schatten von Zuneigung zu mir hat, wird sie mir schreiben!" dachte er und verzehrte sich nach ihr, wie sie nach ihm. Denn Adriana, die „Gefühllose", litt unsäglich unter der Tren-nung von ihm und sie lvar schon beinahe entschlossen, ihm nicht nur die Zeile zu schrciben, auf die er wartete, sondern einen lange», langen Brief voll süßer, dnmmer Wo«e. Als sie jedoch eines Tages, auf d.iu Divan liegend, in der Dämmernng an diefen Brief dachte und ihn, mit einer zärtlichen nnd angenehmen Traurigkeit in Gr> danken niederschrieb, ließ sich Giorgio Filomarino, wei. land hinausgeworfen, scelenruhig bei ihr melden. „Ach was," dachte sie, „er wird mich immerhin zer» streuen, der Zudringliche- herein mit ihm!" Und Gior» gio Filomarino, der Hinausgeworfene, durfte das trau» liche Halbduukel des Raumes betreten. Mit einem lä-chelnden Blick erfaßte .r die umhergeworfenen Kissen, die geöffneten und weggeworfenen Bücher, oie verwelkten Blnmen nnd die Angen der Herzogin, welche in einem Schleier von Tränen verschwammen . . . Lang> sam knüpfte sich das Gespräch an, mit verhaltener Stimme. Von Zeit zu Zeit fuhr sich Adriaua über die Stirn, als ob sie einen Gedanken verscheuchen wollte. Sie sprachen von einfachen Dingen, wählten gewöhnliche Gegenstände der Unkrhaltung. Aber zwei^ oder dreimal richtete Giorgio Filomarino einen lauernden Blick auf Adriaua und' ebenso ost erzitterte Adrianas Stimme in einer uugewohuten Erregung. Ohne es selbst zu bemer-ken, betraten sie das Gebiet des Gefühls. Und Giorgio wurde zärtlich, schwach, gebieterisch, melancholisch, iru. uisch, zweiflerisch, leidenschaftlich- er sprach bewunde-rnngswürdig mit Ausdruck in der Stimme, in den Augen, im Antlch, seinen Worten Farbe, Glanz und Tiefe gebend. Adriana hörte ihm zu und schloß die. Augen,'während ihr ein Nlutstrom in die bleichen Wan-gen stieg . . . Ach, an diesem Abend war Adriana gewillt, Anni» bale zu lieben; war cs ihre Schuld, daß er nicht da war? Und so kam es, daß sie sich rettnngslus in Giorgio Filomarinu verliebte, den sie bald auch heiratete. Glücklicher Giorgio! Armer Anuibalc! Laibacher Zeitung Nr. 2W. 2198 7. Oktober 1912. lankrise. Eine leichtfertige Politit' wäre cs, die sich nicht für dir schlimmsten Eventualitäten vorsehen würde. Die „Österreichische Volkszeitung" erblickt in der Hallung Nußlands den Kernpnnlt der ganzeii Krise. Nur wenn Rußland nicht auf eigene Faust vorgehen will nnd insbesondere nur dann, wenn es mit Österreich. Ungarn Zusamlneuarbeitet, könne eine Lokalisierung der Krise erhussl werden. Das „Neue Wiener Journal" will nach Informa° lionen von autoritativster Seile erfahren haben, daß jene Offiziere unserer Armee, die in den letzten Tagen an unsere Südostgrenze kommandiert wurden, die Lage sehr ernst auffassen und mich an die Wiener Zentral-stellen den entsprechenden Bericht abgehen ließen. Das „III. Extrablatt" erblickt in der ernsten Mah» nung, die Poincaro an dir verbündeten Valkanstaaten ergehen ließ, nnd in der Drohung, ihnen den Pariser Geldmarkt zn sperren, eine höchst bedentsamc Tatsache, die dadurch noch an Wichtigkeit gewinnt, daß sie mit der Konferenz Poinearös mit Safonov zusammenfällt. Allerdings sei es fraglich, ob namentlich in Bulgarien die Regierung nach d.m erfolgenden Zusammentritt der Sobranje noch imstande sein wird, die Gefühle der Bevölkerung zu dirigieren. Die „Reichsposl" betont, man verlange von Tflcr-reich.Nngarn, es solle dem Schlagworte der „Lokalisierung des Nallanbrandcs" seine vitalsten Interessen unterordnen. Wenn man aber irgendwo glauben«,sollte, daß öslerreich-Unqarn rnhig bleiben könne, wenn der Status quo über den Haufen gerannt wird, daß es sich vor ein ^kait uoeoinpli wird stellen lassen wollen, dann ist man schlecht informiert. Die sogenannte europäische Gemeinsamkeit dars nicht an die Opserwilligt'eit Östcr-reich»U»gar»s Zumntnngen stellen, die die öffentliche Meinung nicht ertragen könnte. Politische Uebersicht. Laibach, 5. Oktober. Nach einer Mitteilnng der Deutschnationalen Korrespondenz wird iuahrscheinlich am 15. d. M., sicherlich aber noch vor den» Zusammentreten des Neichs-rates, die konstilnierende Sitznng der nenen jungdeut» jchen Vereinigung stattfinden, zn der sämtliche Abgeordnete des Nationalverbandes, die keinem der bestehenden Unterverbände angehören, eingeladen werden sollen. In der Tendenz der Gründling der neuen Verein,'-gung liegt es, eine Wiedergeburt der alten deutschen Volkspartci hcrbeizuführeu und den Radikalen und Agrariern ein Gegengewicht zu bieten. Aller Wahr« scheinlichkeil nach wird anch anf den alten Namen zurückgegriffen werden. — Dazu bemerlt die Dentschnatio-nale Korrespondenz noch am Schlusfe eines Artikels, der eine Inhaltsangabe des Programms der Vereini. gung gibt: Ob die neue Gründnng sich bewähren oder versagen wird, darüber ist wohl im Angenblicke lein Urteil abzugeben. Einstweilen hat sie so zahlreiche Geg-nerschaslen, daß ihr gewiß der Weg znr weiteren Ent« wicklnng nicht leicht sein wird. In Wien hat sich am 4. d. M. eine größere An» zahl führender polnischer Abgeordneter, darunter der Obmann des Polenklnbs Dr. Leo sowie die Vizepräsi» denten Dr. German und Stapinski in Wien eingefun» den. In informierten polnischen Kreisen nimmt man an, daß die poluisch-ruthcnischen Ausglcichsverhandluli-gen in der nächsten Zeit nicht fortgesetzt werden dürften, nnd zwar hauptsächlich wegen der nicht unerheblichen Erkrankung des Statthalters Dr. Vobrzynski. Das vom Heeres, lind Marilleausschuß der ungari» schen Delegation eingesetzte industrielle Subkomitee be» schloß, zunächst vom Handelsminislerinm Einsicht in die ans die Einteilung der Marinelieferungen bezüglich der Vereinbarungen von den Jahren 1904 und 1906, sowie in das für die Dreadnoughtliefcrungcn bezugnehmende Übereinlommen, ferner vom Kriegsmmisterinm nnd Marinekommando Einsicht in die sämtlichen abgeschlosse» nen Verträge zu verlangeil nnd die Kredite grnppen. weise zu überprüfen. Vor allem werden die Dread-nunghtbcstellnngen in der Höhe von 312,000.000 15 zum Gegenstände einer Überprüfung gemacht werden. Das „Fremdenblatt" bezeichnet die Anhaltnng des serbischen Kriegsmaterials und das Embargo über die im Bosporus und in den Dardanellen befindlichen griechischen Schiffe als eine Folge der Mobilisierung in den christlichen Valkanstaaten. Die Türkei, welche sich von wenig freundlich gesinnten Nachbarn umgeben sieht, greift zn Maßregeln, die teils als Mittel znr Verlei» digung, teils als Repressalien anfgefaht werden muffen. Eine Erleichterung der Lage ist dadnrch gewiß nicht eingetreten; aber alle diese Ereignisse drängen anf eine baldige Klärung der Sitnation, die gewiß nicht ganz hufillnngslos, aber immerhin ernst genng ist. Graf Verchlold hat sich durch seine Schilderung der besorgniserregende» Zustände auf der Valkanhalbinsel das Ver° dienst erworben, daß die Welt von den jüngsten Ereignissen nicht überrascht wnrde. Obwohl sich bisher ein günstiges Resnltat der Bemühungen der Großmächte, den Ansbrnch eines blutigen Konfliktes zu verhiudern, uicht konstatieren läßt, darf die Hofsnnng nicht aufgegeben werde». Vielfach wird nnn in der öffentlichen Mei-»n»g die Frage diskutiert, welche Haltung die Mächte einnehmen würden, falls entgegen der Hoffnnng, die noch gehegt werden kann, der Krieg auf dem Balkan ansbrechen sollte. Auf diese Frage eine erschöpfende Antwort zu geben, ist wohl augenblicklich unmöglich. Aber so viel kann hente schon gesagt werden, daß die Mächte bedacht sein werden, die Wahrnng der eigenen Interessen nnd die Aufrechlhaltung des europäischen Einvernehmens in einer Gesamtpolilil ,dcs guten Enro» päertums zu vereinigen. Tagesucmglciten. - Mnc lHhausse„rtrantheit.j In Wien hat man eine eigenartige Krantheit entdeckt, die man, da sie fast ausschließlich an Lenkern von Anlotaris beobachtet wurde, als Chausfenrtranlheit bezeichnet hat. Sie ist in dem Henrigen regenreichen Summer so massenhaft aufgetreten, daß in den Wiener Spitälern Hnndcrte von Kranken an ihr darniederliegen. Das Charakteristische der .Krankheit ist ein schmerzhafter Ansschlag anf beiden Armen und Unterschenkeln, den man auf die ständige Feuchtigkeit, der diese Glicdmaßen ausgesetzt lvaren, zu« riickfuhrt. Durch eine entsprechende Änderung der Dienstkleidung der Chauffeure, die ein Eindringen von Wasser in die Ärmel verhindert und auch die Unterschenkel vor dem Einflnsse der Nässe schlitzt, kann man nach der aw ans West Palham hatte seine Frau vor einem Jahre verlasseil. Diesertage lehrte sie znrück, um am Grabe ihres Sohnes einen Kranz niederzulegen. Der Mann, der hievon Kenntnis erhalten hatte, geriel in Wnt und verfolgte die Frau bis auf den Frudhos, wo er sie durch mehrere Revolverschüsse lötete. Darauf beging er auf folgende Weise Selbstmord: Er legte cnie Dynamitpalrone ans den Boden nnd versah sie mit einer Zündschnur. Dann hängte er sich an einen Baum, und zwar so, daß sein Körper sich unmittelbar über der Dynamitpatrone befand. Er entzündete nun die Zündschnur, und die Patrone zerriß ihn i» tausend Stücke. — Dine originelle Hochzeit.) Man schreibt aus London: Die kleine Pfarrkirche in Oare im Herzen des romantischen Jagdreviers von Exmuur im Süden Eng» lands lvar der Schauplatz cinrr originellen Hochzeit. Die Braut, in hohen Stieseln, im griinen Reitkostüm und Filzhnt, ritt unter dem fröhlichem Klänge der Jagdhörner nach der Kirche, n»d anch der Bräutigam trug den griinen Rock der Weidmänner. Eine Anzahl von Freunden in Iagdkosiümen bildete die Eskorte hoch zu Roß. Fräulein Constance Helen Hoffmeister ans Glen» ihorne in Devonshire, eine leide»scl)aftliche Iägcrin nnd Liebhaberin von Fuchsjagden, lvar die Braut,' und der Bräutigam tvar ein Herr -Harry Black aus Baltimore. Als das jungvermählle Paar die Kirche nach der Trauung verließ, empfing sie der vielstimmige Jagdruf der Jäger und der umwohnenden Pächterschafl. Dann ritt die ganz? Hochzeitsg/sellschast zu einer Fuchsjagd. Die Hochzeit stellte eine Kopi> der reizenden Szene aus Vlackinores „Lurna Doone" dar, in der die schöne Lorna Doone beim SclM der Waldhörner in der Pfarrkirche zn Oarc dem Jean Ridd die Hand reicht — vas ist aus ihr geworden? — an dem Bogenfenster stehen, in welches ich am Morgen des 10. Mai 18** meinen Namen eingravierte. Doch es gibt noch einen anderen Namen, den ich nicht zu erwähnen wage. Ich tappe im Finstern und muß klug zu Werke gehen. Du bist zwei Jahre älter als ich; von unserer Iugendfreundschast ganz abgesehen, interessiert es mich, zu wissen, wie du die besten Jahre deines Lebens zu» gebracht hast. Bist du ein Philosoph oder ein Menschen» feind? Der Hermann Templeton, dessen ich mich er» innere, hatte zu beiden keine Anlage; aber der schweig» same, einsiedlerische Herr des Lindcnhofes muh eins von beiden geworden sein. Ich möchte dich sehen, ick) möchte eingeladen sein, dich in deinem Hause zu besuchen. Hoffentlich klingt cs dir so befremdlich wie mir selbst, daß ich nicht ohne Einladung zu komme» wage. Ich bin ein gründlicher Geschäftsmann geworden und kann mich »licht so schnell von allen Gewohnheiten losreißen. Für meine Frcnnde in Indien habe ich zahl» reiche Besorgungen übernommen; ein Dutzend Leute warten meiner. Ich bin in entsetzlicher Eile. In der zuversichtlichen Erwartung einer baldigen Antwort ver« bleibe ich wie immer dein treuer Freund Robert Wcston." „Lindcnhof. Mein lieber Robert! Für die Welt bin ich tot seit sechzehn Jahren; mein letzler Privatbrief lvar an dich gerichtet. Wollte ich mehr zur näheren Erklärung sagen, so mühte ich in Rätseln sprechen. Du mußt fortfahren, im Finstern zu tappen. — Edith ist nun nicht mehr. Mein Leben hat jetzt keinen Zweck mehr. Doch ich hadere nicht mit dem Himmel, sondern ergebe mich ruhig in mein Geschick. Weiter kann ich nichts von mir sagen. Wenn du darauf bestehst, mich hier zu besuchen, so ist es meine Pflicht, dich darauf aufmerksam zu machen, daß sehr nachteilige Gerüchte über mich in Umlauf sind. Überlege dir deshalb wohl, ob dn mit einem Ausgestoßenen in Verbindung treten willst. Ich freue mich über deine Erfolge, mehr aber noch über deine Hcrzenssrischc, welche dich eine schöne Zukunft hoffen läßt. Du schreibst: „Ich bin in entsetzlicher Eile." Dies kann ich von mir niemals sagen. Für mich ist das Leben ein stagnierender Teich, der durch di? düsteren, über ihm hängenden Fclsmassen von Sonne, Wind und Regen ausgeschlossen ist. Aber du mußt wissen, daß alle Vorkommnisse der Vergangenheit mich nicht gedemütigt haben; ich bin stolz wie Luzifcr. Da ich dich nun Pflichtschuldigst gewarnt lind nicht znm Kommen gedrängt habe, so darf ich wohl meine Epistel schließen als dein alter treuer Freund Hermann Templeton." Etlva eine Woche nach Empfang obigen Briefes reiste Robert Weston mit der Eiseilbahn nach Derby« shirc und bestieg in der Stadt Allingham die Postkutsche, mit welcher er die, letzten sechzehn Meilen seiner Reise zurückzulegen hatte. Die erste Hälfte dcs Weges führte durch prachtvolle, alpine Szenerien; aber dann rollte die Klitsche über cinc weite, öde Moorsläche dahin, und unser Reisender hatte hinreichend Mnße, sich in seine Gedanken zu vertiefen. Beim Anblick der altbekannten Gegend stürmten zahlreiche Erinnerungen aus längst« vergangenen Zeiten auf ihn ein. Das Geheimnisvolle, das sichtlich seinen alten Freund nmgab, beschäftigte, ihn peinlich und erfüllte ihn mit einer unbestimmten Ne. sorgn is. „Sie sind wohl fremd in diesem Teile dcs Landes?" eröffnete plötzlich der ncben ihm sitzende Herr die Un« tcrhaltung. (Fortsetzung folgt.) ^aibacher Zettung Nr. 230. 2199 7. Oktober 1912 mit den Meisterwerken der Kunst vollbringen sollte; eine glückliche Spekulatioil hatte ihn emporgehobeil, lind nun, da er auf der Höhe lvar, schien es ihm und seiner Frau Ehrenpflicht, als Schützer der Dünste und Wissenschaften zu Men. So war er auch in die Gesellschaft gekommen. Eiu^ lebhafte Uuterl^iltung entspann sich. Sic wendete sich der allen Kunst zu. ,',Lkbe,i Sie eigentlich Boti» celli?" wendete sich ein wast an die Tame aus Chicago. „Nein," antivortele sie, „die Wahrheit zu gestehen, ich Mache mir nichts aus diesen italienischen Weinen." Betretenes Schweifn, verstohlenes Lächeln. Ihr Mann merkt das und will ihr zu Hilfe kommen, und so flüstert er ihr zu: „Boticelli ist fein Wein, meine Liebe, es ist ein Käse!" -- sPflanzeneiunmudcruu.q in Mitteleuropa.) Eines der interessantesten Gebiete der Botanik ist das Studium der wissenschaftlich sogenannten Adventivflura, das heißt der Bereicherung unserer Pflanzenwelt durch die Einwanderung fremder, Arten. Die Zahl dieser Ankömmlinge ist bedeutender als der Laie denkt. Nach einer Studie von Profefsor Dr. F. Hock in den „Beiheften zum Votanischen Zentralblatt" beläuft sich der Zugang für Mitteleuropa nur seit 1905 aus nicht weniger als 358 Arten. Der Hauptanleil davon entfällt ans die großen natürlichen Pflanzenfamilien der Kompositen l155 Arten), und Gramineen l^n der Kanzlei des Herrn Bezirlshanplmannes ? upnek und bat, anläßlich txs Allerhöchsten Namens-lestes Seiner Majestät dir tiefcrgebensien Glückwünsche °er Detauatsgeistlichkeil und die Versichernng der nn° !^ndelbaren Treue an die Stnfen des Allerhöchsten prunes gelangen zu lassen. Sodann erschien Herr In-'Uis Sla'pöak, Oberlehrer in Nadmannsdorf, brachte '^Mens der katholisch gesinnten Lehrerschaft ebenfalls die tiefergebensten Glückwünsche vor und bat, die Versicherung der liesslgesühllen Dankbarkeit zur Allerhöchsten Kenntnis gelangen zu lassen. Aus Gnrkseld wird uns mitgeteilt: Anläßlich des Allerhöchsten Namensfestes Seiner Majestät des Kaisers wurde in der hiesigen Stadlpfarrkirche ein feierlicher Gottesdienst abgehalten, an dem sich die Ne-amtenscliafi sowie die Lehrerschaft der hiesigen Bürgerschule und Volksschule mit der Schuljugend, der Ge» meindevorsteher von Gurkfeld Herr Dr. Iakno H o ^ e° va r, die dienstfreie Mannschaft der Gendarmerie und je eine Anordnung der Finanzlvache, des uniformierten Bürgerkorps nnd vkle sonstige Andächtige beteiligte». Alle ösfentlichen nnd einige Privalgebände nxiren beflaggt. — sDcr Laibachcr Gemeinderatj hält morgen nm 6 Uhr abends eine ordentliche Sitzung mit folgender Tagesordnung ab: I. Mitteilungen des Präsidiums. — II. Verifizierung des Protokolls der letzten Sitzung. — III. Bericht des Stadtmagistrales über Gesuche um Ausnahme in den Gemeindeverband. — IV. Berichte der Personal« und Rechtsseklion: 1.) über die Wahl eines Mitgliedes in den Anssichtsausschuß des Bürgerspitalfonds; 2.) über die Wahl eines Vertreters der Stadlgemcinde in den Ausschuß der „Slovensta Fil° hnrmonija"; 3.) über die Zuschrift des Bürgermeisters, betreffend die Abänderung des Cliftbrieses des slädti» schen Stipendiums für den Besuch einer Staatsgewerbe-ichule; 4.) über die Zuschrift des Bürgermeisters, betreffend die Ausschreibung der Stelle des städtischen Archivars. — V. Berichte der Finanzsektion: l.) über den Rechnungsabschluß des städtische« Konkretalfonds pro 1911; 2.) über den Rechnungsabschluß des slädti-schen Armenfonds pro 1911; 3.) über den Rechnungs» abschluß des städtischen Vürgerspitalsonds pro 1911; 4.) über den Rechnungsabschluß des allgemeinen Stif-lungssonds Pro 1911; 5.) über das Gesuch des Johann Eder um Lösung des Pachtvertrages sür das Hotel „Tivoli", sowie verschiedene Anträge, betreffend die Pachtung dieses Hotels; 6.) über den Antrag des ata-deuuschen Malers Richard Iakopii-, betreffend den An-kauf seines Knnslpavillvns durch die Stadtgemeinde; 7.) über das Gesuch des Andreas Toni und Genossen nm Verpachtung einer städtischen Wiese zwecks Feld-banes; 8.) über die Zuschrift des Stadtschulrates, betreffend ein. Beitragsleistung zu deu Beheizungstoslen der Schule im Waisenhause der Freiin von Lichten-thurn; 9.) über die Zuschrift des Stadtschulrates, betreffend die Anschaffung eines Klaviers nnd Errichtung zweier Pavillons bei der städtischen Schule Am Vrühl. — VI. Bericht der Schulsetlion über die Verwendung der Dotationen an deu städtischen Schulen für das Schuljahr 1911/12. — VN. Bericht der Gewerbeseklion, betreffend die Sttlluugnahme der Stadtgemeinde zur beabsichtigten Einteilung der Stadt in Kehrbezirke. — VIII. Berichte der Stadtverschönerungs-Settion: 1.) über das Gesuch des „Trn>tvv profesorjev v Ljubljani", betreffend die Anbringung von Auffchriftstäfelchen iu den Tivolianlagen nnd Aufstellung eines Orientierungstisches auf dem Schloßberge; 2.) über den selbständigen Antrag des Gemeinderates Ivan !-, l e s e, betref' send die Anbringnnq von Ori.ntierungsanlagen aus dem Schloßberge; 3.) über den Schlußbericht der Prüfungskommission, betreffend die Schmüctnng von Fenstern uu,d Balkönen usw. mit Blumen; 4.) über die Zuschrift des StadtmagislraleS, betreffend ei»e Parkanlage am Tabor; 5.) über die Zuschrift des Bürgermeisters, betreffend die Bewilligung eines Kredites für Ausfor-stnngszwecke. — IX. Bericht des Direktoriums des slädt. Pfandamtcs über den Rechnungsabschluß des Pfand-amtes pro 1911. — X. Selbständige Anträge: 1.) des Gem. «»derates Ign. Ktembov, betreffend die Verlängerung der Knasflgasse. 2.) des Gemeinderates Altton Likozar: n) betreffend die Errichtung einer öffentlichen Waschstelle in der Orelgasse; l,) betreffend die Errichtung eines Auslaufbrunnens an der Unlerkraiuer Straße; ) betreffend die Vermehrung der elektrischen Belcnch» tnng an der Unlerkrainer Straße; l') betreffend die Regulierung der Ve,',üge uud einer Tenernngszulage sür die städtischen Lehrer; 3.) des Gemeinderates Stau» dach er, betreffend eine partielle Pflaslernng in Gra-di^öc; 4.) des Gemeinderates I. N. Iegli'^, betref. fend die ausschließliche Äenütznng der Tlirnl)alleu an den städtischen Schulen zn Schulzweckcn; 5.) des Gemeinde-rales Thomas Novak, betreffend die Verbreiterung der Brücke an der Einmündung der Anstraße in die Ziegelstraße; 6.) des Gemeinderates I. Marinko-:l) betreffend die Verlängerung der Al)acljeva eefta; d) betreffend die Verbindung der Metelkogaffe mit der Südbahnstraße. — Hieraus geheiiue Sitzung. — sNcim t. k. Pclwaltun.qösserichtshofe) werden öffentliche mündliche Verhandlungen stattfinden: am 15. Oktober:Ivan Smrdel iu Trnje und Genossen »vider das Ackerbauministerium wegen eines Iagdreservat» rechtes; am 18. Oktober: Ivu Nakovnik in Mottling wider den krainischen Landesausschuß wege» ei»er Banbewilligung. - Mädchenlyzcum iu Laibach.) D^r l. l. Landes-schulral siir Krain hat der sür Mädchenlyzern appro-bierten Lehramlskandidatin Adele Zaje den Eintritt als Probekandidatin am städtischen Mädchenlyzeum in Laibach bennlligt. < - lVom Volksschuldicuste.) Der k. k. Landesschul- rlN sür Krain hat die Bestellung der mit Lehrbefähi° gungszeugnisse» verseheneil Lchrkräste !->. Pia M u» g i t s ch nnd 8. Eharitas R upni k an, der Privalvolls-schnle im Waisenhause zu Gottschee für das Schuljahr 1912/13 genehmigend zur ,Uennluis genommen. Weilers hat der Landesschnlral in Anbetracht der geringen Schülerzahl an der Nolschule ill Zavralec a»s»ahms< lveise die >tombinier»ng deS Wiederholungsunterrichtes mit der Alltagsschnle bewilligt. ^^ Der k. k. Bezirksschulrat in Laibach Umgebung hat die gewescne Tup-Plenlin an der Volksschule in St. Veit bei Laibach The» resia (' r n o loga r zur provisorische» Lehrerin an der viertlassige» Volksschule in Nrunndorf ernannt. — sBclobeode Auertcnnuuq für den Schicßuntor-richt an dcn Miitclschulen.j Das k. k. Landivehrkon,. mando in Graz hat dem k. k. Laudesschulrate für Krain mitgeteilt, daß an jenen Anstalten Drains, an denen der fakultative Schießnnlerrichl im verflossenen Schul-jähre durchgeführt wurde, sowohl die betreffende» Direktoren, als auch die als Instrullore» mrwendeten Professoren, a n s n a h m s l o s sich um die Förderung des fakultativen Schießunterrichtes mit besonderem Eiser nnd Iuleresse verdient gemacht haben. Es wäre ungerecht, einzelne Herren besonders hervorzuheben, da sämtliche» beteiligten Fakturen an den durchgeführten Schießübnngen besonderes Lob für die wirklich Vorzug-lichen Erfolge gebührt; deswegen hat das genannte Kommaudo den Landesschulrat ersucht, sämtlichen beteiligt gewesenen Organen für die hingebnngsvolle Mitwirkung scinen Dank anszusprechen. — Ans diesem Anlasse hat sich der k. k. Landesschulrat veranlaßt gejimden, den Direktionen sowie den Mitgliedern der Lehrkörper, die sich au dem Schießnnterrichte beteiligte», sür die hin» gebuugsvolle Mitwirkung den Dank des k. k. Land-wehrlommandos und des l. l. Laudesschulrates auszu« spreche» n»d zngl^ich die eifrige Beteiligung der Schü» ler an diesem Unterrichte mit Besriedignng zur Kennt» uis zu nehmen. ->-. — iVerlcihuug der Leopold Philippschel, Landschul-lchrerstiftuug.) Der k. f. Landesschulral für Nrain hat in seiner Sitzung am 21. v. M. aus Grund des Will» briefes vom l5. Oktober 1859 einen der zur Ansbesse. rnng der Bezüge der am geringsten dotierten Lehrer an den Volksschulen ans dem flache» Lande bestimmten sechs Plätze der Leopold Philippsche» Sch»llehrerstiftu»g im Betrage jährlicher 82 K siir das Triennium !9I!, 1912 und 1913 der provisorische» Lehrerin Fra»ziska G r » m in Erzelj, der Provisorischen Lehrerin Franzista Z »pan <" i 5 ill Medvedje brdo, der provisorischen Lehrerin Theresia VraniNö in Löschach, der Lehrerin Anna Grebenc in ^em^euik, der Lehrerin Leopoldine Ab ram in Hl. Kreliz bei Thurn-Gallenstein nud deni Oberlehrer Theodor Rac-iö in Kal bei Iohannistal, verliehen. Im Falle der Versetzung des Slisllings auf einen anderen Dienstposten oder Vorrückung ill die drille Gehaltsklasse erlischt der Anspruch auf den Stiflplatz mit Schluß des der Versetzung, bezw. Vorrückung vorangehenden Kalenderjahres. lKrainische Znoustrieqesellschaft.j Aus Wien wird uns gemeldet: I» der am 5. d. M. liuler dem Vorsitze des Obma»»eS Hilgo vo» N o o t stattgeflindcnen Vern.'altnngsratssitznng wurde die Bilanz pro 1911/12 festgestellt und beschlossen, der für den 4. November an« beraumte» Generalversammlmlg die Verteilung einer Dividende von zehn Prozent/ d. i. 20 K für je eine Aktie vo» Nom. 2lM I< anitenvorlagell, welche unn im Herreul>ause der Erledi-gu»g harren und allem Anscheine nach in der nächsten Zukunft Gesetzeskraft erhallen dürften. Obwohl die Vor-lagen »ich, sämtliche» Wünscheil der Ste»erbeamtenschafl Rechliling trüge», seien dennoch die erzielte» Erfolge mit Vesricdiguilg zu begrüßen. Der ebenfalls vom Vereins» obmann erstattete RechensclMsbericht verwies auf die Lawacher Zeitrng Nr. 2^0.___________________________2200___________________________________________7. Oktober 1912. lebhafte Tätigkeit des Verrinn, die sich i» erster Linie aus die Förderung des ZnstaildelonlNlens der Dienst-prag>l,alik und des Zeitavaneements koilzentrierte. Der Resereilt erörterte in seinem eingehenden Berichte die Bestrebungen des Vereilies un, Erhöhllllg der Aktivitäts° znlage für Laibach, die Einrechnung dor militärischen Dienstzeit der Steuerbeamlen in die zur Pensionsbemef. sung anrechenbar^ Dienstzeit, die Festsetzung der Ma-inraals Befähiguilgserfordernis für Steuerbeamten nnd konstatierte schließlich, das; der Ausschuß alle Standes« fragen und -interefsen nach Kräfteil gefördert habe. Die Anzahl der Vereiusmitglieder beläuft sich auf 151. — Wie loir dem vom Vereiuskafsier Pil, ernik erstatte» ten Kassaberichte entnehmen, beziffern sich die Einnahmen auf 1423 X, die Ausüben ans 1109 X; es ergibt sich somit ein Überschnß von 314 X. Veide Berichte wurden beifällig zur Kenntnis genommen und dem Ausschüsse das Absolutorium erteilt. Dem Ausschusse, dessen Fuuktionsperiode nuniuehr abgelaufen ist, wurde für feine ersprießliche Tätigkeit der Dank und die Anerkennung der Versammlung ausgesprochen. Der neugewählte Ausschuß besteht aus deu Herren: Assistent Josef Nek^, Praklikanf Alfred V i b e r, Verloaller Ri« chard Debeljak, Vern.xilter Anton F a b i a n i, Per-lvalter Ernst Kobler, Vernmller Valentin K o n» -p a r e, Obervenvalter Max L i I l e g, Offizial Johann Pibcrnik, Offizial Josef T a j n i t und Assistent Franz ^agar. Zu Rechnllngsrevisoren wurden die Herreu Verwalter V u r g e r und Verlvalter P r e m t bestellt, Finanzdireltor Hofrat Alois K l i m e n t wurde in dankbarer Anerkennung seiner Verdienste um die Für« deruug der Vereinsinteressen uuter lebhaftem Veisall zum lHhreumitglie.de des Vereines der Stenerbeamte» in Kraiu ernannt. Die selbständigen Anträge des Oberver-»alters Max L i l l e g, betreffend die Einleitung einer Aktion um Erhöhung der Attivitälszulage im Ausmaße des Militärwohililngsbeitrages und Einrechnnng der ganzen Attivilätszulage in die Pension sowie der Witwenpensionen und um Abschasfuilg der Differenzierung der Aktivitätszulage, wurden unter Beifall einstimmig Zum Beschlusse erhobeu, edsgleichen der selbständige Antrag, wonach der Ausschuß beauftragt wird, dafür Sorge zu tragen, daß anläßlich der Hanptreinignng der Amts-lokalitälen aus hygienischen Rücksichten jedwede Amtie-rnng zli entfallen hätte. Nach Erledigung der Tagesordnung schloß der Vorsitzende die Hanptverfammlung mit einem Appell an die Stellerbeamtenschaft, sich zn wirksamer Wahrnng der Slandesiuleressen eilge zusammen» zuschließen. — Din Bild in Knnftstickerei.j Gegenwärtig ist im Schaufenster der Kleinmayr atte, lag blutig neben der Leiche. * Muswanderfahrten hinter dem Schlostberge.j In letzterer Ze,t beowchtctcn Sicherheitslvachmällner auf der Untcrkrainer Straße Fiaterwagen, die, von Nudnik kommend, in die Stadt fuhren. An einem der letzten Abende gegen 10 Uhr kam wieder ein solcher Wagen an-hergefahren. Nun hielten zwei Sicherheitsoraanc das ^uhrwert an lind ließen vier Passagiere aussleigen. Es waren drei Bnrschen lind der ans dem Stadtgebiete ab» geschaffte, 1872 in Mottling geborene nnd dahin zuständige Provisionsreisende Franz Kambi^, ein schon wieder» holt wegen Vergehens gegen das Auswandernngsgesetz abgestraftes Individuum. Die drei Burschen sind die Vauernsöhne Nikolaus Zute, Franz Tome und Ignaz Oslrunw, alle aus Weinitz, die, ohne ihrer Stellungs» Pflicht Genüge geleistet zu haben, durch Kanibiö nach Amerika befördert werden follten. Alle zusammen hatten ein Reisegeld von 1178 X. Kambiö hatte wiederholt Reisen nach Unterlrain gemacht, wo er stellungspflichtige Burschen anlvarb lind einige sogar mit falschen Reife» Pässen versah. In letzterer Zeit ließ Kambi^ die Vnrschen in der Station Laverea aussleigen, worauf sie auf die Staatsbahnslation in Unter-5i>la befördert wurdeu. Der Fiaker hatte den strengsten Auftrag, hinter dem Schloß-berge, durch die Elisabethstraße, über die Petersbrücke, hinter St. Christoph dahin zu fahren. — Bald nach der Anhaltnng der genannten drei Burschen verhaftete die Polizei einen Komplicen des Kambii-, ferner noch einen dritten Agenten, der erst nnlängst wegen eines Aus-wandernngsdeliktes eine mehrwöchentliche Strafe ver» büßt hatte. Die Polizei belegte eine ziemlich umfangreiche Korrespondenz mit Beschlag. Als dr Kumpliee des Kambi5 in deu Arrest abgeführt lvnrdr, drohte er mit einem Hungerstreik, setzte ihn jedoch dann lieber nicht in Szene. Kamon- wnrde nebst den drei angeworbenen Burschen dem Landesgerichte eingeliefert. — lAn.qeschossen.) Der 19 Jahre alte Zimmer« mannsgehilfe Vinzeuz Nebcrnik aus Karuer Vellach wurde am 30. v. M., als er gegen 9 Uhr abends auf der Straße gegen Karner Vellach nach Hanse ging, von einem nnoetannten Manne mit einem Revolver ans un° bekannter Ursache angeschoffen und an der linken Schläfe getroffen. Er mnßte 'schwerverletzt ins Landesfpital nach Laibach überführt werden. — Din boshafter Iunge.j Am 3. d. M. luarf der 7 Jahre alte Krämerssohn Johann Vrdovnik auf der Straße in Luta bei Trisail dem Gewerksmaschinisten Jakob Lesjak alls Bosheit einen Sicin an deu Kopf. Lesjak wurde am linken Auge schwer verletzt. — Wn Fahrraddieb.j Am 1. d. M lam ills Gasthaus des Frauz Velkavrh in Vresuwitz bei Log ein Wanderer und bot dort den anwesenden Gästen ein noch fast neues Fahrrad zum .Kaufe au. Eiu Besitzer kaufte es um 90 X, gab aber dem Verkäufer, vorsichts» halber nur 10 X mit dem Bemerken, daß er den Rest von 80 X später erhallen werde. Der Fremde verschwaud mit den erhaltenen 10 X und kam nicht wieder. Später stellte es sich heraus, daß das Rad tagszuvor dem An. streicher Anton ^>'5man in Taeen gestohlen worden war. Der Wanderer nannte sich Anton Kodriö, Schneider» gehilfe aus Eertlje, Bezirk Gnrkfeld. Der Veswhlenc, der vom Vorfalle verständigt wurdc, hat sein Rad be» reils abgeholt. " lNauchfangfcuer.) Gestern gegen elf Uhr vor» mittags brach im Hanfe des Großhcmdelsmannes Andreas ^arabo» au der Marlinsslraße ein Ranchfaug« fener aus, das aber sehr bald durch einc Abteilung des freiwilligen Feuerwehr, nnd Rettungsvereines gelöscht wurde. Es dürfte infolge mangelhafter Kehruug des Raiichfauges entslanden sein. " Din roher Gatie.j In der Schießstättgasse wohnt ein Arbeiter, der nahezu jeden Abend seine Gattin mißhandelt. Unlängst zog er sie bei den Haaren im Zimmer Hern»! und schlug ihr eudlich einen Zahn aus. Gestern kam er wieder betrunken nach Hanse und überfiel seiue Gattin. Erst anf dringeüdes Anraten der Nachbarsleute erstattete die Dulderin gegen ihn die Anzeige. " Din licschadigteo Vadehäuöchen.) Vor mehreren Jahre,, erbauten mehrere Kneippianer in der Perles» schell Waldparzelle im Tivolnvalde an einem Bache ein Badehäuschen nnd benannten die Stelle „Wörishufen". Bis vor kurzer Zeit stand dieses Häuschen ruhig da. Endlich aber fanden sich Leute, die auch diese Waldein« samleit nicht zn schonen vermochten, sondern das Bade-hänselM nahezu gauz zerstörten. Sie vernichteten die innere Einrichtnng lind zerrissen auch das alte, an einer Wand gehangene Bild des Pfarrers Kneipp. — Mochenvichmarkt in Laibach.j Auf den Wochen» viehmarkl ill Laibach am 2. d. M. wurden 273 Pferde, 352 Ochsen, 159 Kühe, 42 Kälber und 29 Nntzschweine aufgelrieben. Daruuter befanden fich 300 Schlachtrinder. Die Preise notierten für Maslochsen mit 84 bis 96 lv, für halbfette Ochsen mit 76 bis 80 X für 100 Kilo» gramm Lebendgewicht. " jArbeitcrtransporte.j Diefertage gingen vom hiesigeil Südl>ahnl)ofe ab: nach Amerika 27 Mazedonier nnd 27 Kroaten, nach Eger 37 nnd »lach Vlichs 19 Kroa» teil, nach Unterkrain 20 Mazedonier, nach Wien 60 Gottscheer und 50 Strohhutarbeiter. Aus Deutschland kehrten 50 Arbeiter zurück. * lWefunden.j Eine Vankuote, zwei Geldtäschchen mit einem größeren, bezw. einem kleineren Geldbetrage, Halskurallcn und ein Handtäschchen mit verschiedenen Sachen. Theater, Kunst und Literatur. "^ Kaiser Franz Ioseph.Iubiläumsthcatcr.j Die Wiederholnng der lustigen Operette „Der Frauenfresser" von Eysler errang Samstag abends wieder einen durch, schlageudeu Erfolg und es' dürfte das zündende Werk noch manche fröhliche Aufführung erleben. Das zahl» reiche Publikum unterhielt sich famos und erzwäng durch stürmischen Beifall die Wiederholnng der Glanznummern. — Gestern sand die Erstaufführung dei- Komödie „Der gutsitzende Frack" von Gabriel Dregely statt. Das Stück ist Lustspiel, Posse, Parodie und Tragikomödie, macht nicht den geringsten Allspruch anf Wahrscheinlich' keit und Wendel sich — obgleich keineswegs mit neuen oder gewählten Mitteln — mit der Geißel beißender Satire nnd blutigen Hohnes gegen gewisse Erscheinun. gen des Gesellschaftslebens, gegen die verlogene öffent» lichc Meinnng, gegen Streberinm, Heuchelei nnd Charakterlosigkeit. Es' führt uns im Kreislauf von Ernst und Lächerlichkeit. Hochmut, Kastengeist, dummpfiffige Schlauheit vor und selbst der Geist der Empörnng des betrogenen Ehemannes weicht feigem Unterkriechen. Stellenweise ist der Witz der Komödie zn breit, die Tendenz zu aufdriuglich, doch versteht es der Dichter zur richtigen Zeit lind an richtiger Stelle dnrch einen lecken Griff ins Possenhafte fröhliches Leben in die erlahmende Handlung zu bringe». Urdrollig ist der Umschwung der Gesinnung bei Entdeckung des Schwindlers geschildert, noch drolliger bei seiner Ernennung znm Minister. Die Gestalten des geadelten Emporkömmlings und seiner Gattin sind allerdings nicht nen, wir finden ihr Urbild unschwer in der alten Posse: Robert nnd Bertram. Gute alte Einfälle läßt man sich aber gerne in erneuerter Art wiedergefallen nnd sie verfehlen nie ihre lustige Wirkung. Darslellnng und Spielleitung wirkten ei», trächtlich zusammen, um dem zahlreicheil Publikum einen sehr vergnügten Abend zu vermitteln. Angenehm be» rührte es namentlich, daß die Tarstellung nicht übertrieb nnd nicht alle Pointen dick unterstrich. Den Schneidergehilfen, der feine Karriere den« gutsitzenden Frack ver« dautt, spielte Herr Herbst in feinerm Linien mit Takt nnd jeuer natürlicheu Liebeuswürdigleit, die den günstigen Eindruck, deu der Abenteurer herour«lft, er» klärlich erscheinen läßt. Herr Felix verlieh dem ste-adelteu Vautier eine unaufdringliche Charakteristik bei humorvoller Beleuchtung, Frau Falken st ein zeichnete dagegen seine Gattin mit kräftigeren komischen Strichelt, die übrigen Rollen, welche weder bedeutende, noch dankbare Anfgaben bieten, lvaren mit den Damen Schossig, Kelscn, Nivrel und den Herren Fü r st, Iores, Grüne, Vcrko, Hilde, Ado-lar, Twerdy, Nordegg und Stöger besetzt, und es gebührt allen für ihr verständiges Zusamnnn» spiel und ihre wirksamen Einzclleistnngen Anerkennung. Einigen Darstellern sei eine deutlichere Aussprache emp. fohleu. Der Spielleituug des Herrn G r n n e sei dank" bar gedacht. ,7. — sDer Gesangverein „Ljubljanski Zvon"j veran» staltete vorgestern abends im großen Saale des „Mestni dom" cin Konzert, dessen Programm sich zum größten Teile ans Liedern von Emil Adami5 zusammensetzte, während der Rest anf Kompositionen von Mirk, Pavöiö, Joses Ipauie, Premrl, Benjamin Ipavic und Prelovee entfiel. Unter den Kompositionen von Adami«- gelaugten drei überhanpt zur ersten Aufführung. Alle waren von angenehmer Wirknng; sie zeichn.n sich dnrch mitunter pikantc- Harmouisation lind dnrch heikle Wendungen aus, weswegen deren Wiedergabe an den Ehor hohe Anforderungen stellte. Der in slavischem Stile verfaßte, frische anmutige gemischte Chor „Pti<'la" übte schönen Ein. druck- der Mäuuerchor „Xl-^'nw ^e onda in .I.'vojk«" bestach durch seineil frischen Humor, der schwer gesetzte gemischte Chor „!Vlt!i »i^, 2<^ni livllän" zu nennen, dem aber ein lebhafteres Tempo sehr zuslatten gekommen wäre. Mirts Männer-chor „Katrica" zeigt eine ziemlich schwere Strukur mit übermütigem Eiuschlage- er sand eine gute Interpret«, tion. Die beiden Oklette „!)<>1c'li, t,i «i ^>llulk" von Paväi5 und „Iin^I »c;in Uudi civo" von Joses Ipavie gefielen dnrch ihren dem Volkstun sich nähernden Satz. dem der gut? Vorlrag nett zur Geltung verhalf. Im weiteren Programme fanden drei Sologesänge des Herrn K ri^aj verdienten Anwerl, so znnächst Premrls sentimental gehaltenes' Lied „Xlli><>1 l>i pc^n», 5nl«ntuc)", dann Benjamin Ipavie' stimmungsvolles Lied „Menih" , uud endlich Prelovee' durch melodische Führung sehr an-mnlig wirkendes Lied „UrxQöl! ^ xunl^' t.«!» no«". Herr Krixaj, der bekanntlich über eine sehr sympathische Stimme verfügt, brachte die Lieder mit Geschmack und mit N>armer Empfindnng zum Vortrage; der Klavierpart fand in Herrn Pav^i^ einen verständigen In» terpretcn. — Der „Ljnbljanski Zoon" ist unter der Lei-tung d.Z Herrn Preluvee sichtlich bestrebt, seine Veranstaltungen konzerlmäßig ausgearbeitet zn bieten; deswegen hätte der vorgestrige' Abend einen weit besseren Besuch verdient, als er ihm zuteil geworden. Es hatten sich nämlich ill« ganzen etwa l50 Zuhörer eingesunden — ein Beweis von dem unglaublich geriugeu Interesse, das ernst zu nehmenden Veranstaltungen eiltgegenge» bracht wird! — Konzert K. Jörn.) Zu dem am N. d. M. in der Tunhalle stattfindenden Konzert des Kammersängers Karl Jörn erhalten wir folgende Kritik über ein im Vorjahre in Klagenfnrt abgehaltenes Konzert: Der ge» feierte Heldentenor Karl Jörn gab im großen Musik» saale einen Lieder- nud Arienabend. Das Konzert war ein sensationeller Erfolg für den seltenen Gast. über Karl Jörns Gcsangsluiist sich des breiteren auszu« lassen, ist bei der Bedeutung und Bekanntschaft des Künstlers überflüssig. Sein lyrischer Tenor ist eine der schönsten Stimmen der Gegenwart und kann «it Laibacher Zeitung Nr. 230. 2201 7. Oktober 1912. 5c» Aslcrrvstcn xn Opern am be-^en und brachten auch die Siedehitze der Begeisterung unter den Zuhörern hervvr. Wir setzen an erste Stelle di" Arien au3 Jules Masscnets „Manon" und Leunca-balloH „Pagliaeci", denen sich würdig die Arie des Nodolfli aus Pmvinis „Vvhi'me" und das Preislied 2 Richard Wagners „Meistersinger" anschlössen. Der Veisall zvar eine spontane Kundgebung eininiiliger Be° ^«sterling. Die Kunst Jörns hat alles an sich, it» besten Sinne populär^< sein. Mit verschwenderischen Mitteln luisgostaitel, »vendel sich Jörn vor allem an die Sinne, N'bt ihm leine Gedankenprobleme zu löse» auf und setzt "nch ci„t> derartige uoiansgegangene Tätigkeit nicht lwra,<5. Seine .^unst wird uumil'telbar und von j,dc,n Schanden, denn der schöne Gesangston, der Ansdrnct ^er Leidenschaft iu den höchsteil Steigerungen, das Nnd Dinge, die unmittelbar menschlich wirken und kein intensives Sichbeschästig^u mit der Kunst Zur Vorans-l/'bung l)aven. — ^lir das hiesige Konzert ist die Nach-l^^>'nach Plätzen jetzt schon ,ehr groß, so daß auf ein ansverlaustes Haus gerechuet »uerden darf. — Karten ^ Jg. von Kleiuiumir u. ?fed. Namberg. ftlus drr deutschen Theaterlauzlei.) Morgen ge» ^Ugl Mai. Halbem „Jugc'nd" neu einstudiert zur Auf-l^Nung. Dac, hochilUeressante Wert ist in allen Rollen '"it ersten frästen besetzt. Die Inszcnieruug liegt in "'" .Händen des Spielleiters Karl G r ii n e. Donners» ^33 steht einv der populärsten älteren Operetten auf dein ^lclftlan; es wird im neuen Hause zum erstenmale "Der arme Jonathan" von Karl Millöcker gcg/den werden. Als Molly tritt die beliebte Soubrette Hedi ^llmbauer in der laufenden Spielzeit zum ersten-!""le vor daZ Publikum. In den übrigen Hauptpartien Nnh dio Damen K rame r und Falkenstein solvie ^ Herren Hilde, Berko, Felix und Twerdy ^schafligl. — Für Samstag ivird die Neuheit „Das ^cite Land", Tragikomödie von Arthur Schnitzler, vor-bereilet. — Die nächste Aufsi'ihruug der erfolgreichen ^prrettennenhcit „Der Frauenfresser" findet Sonntag, "'" 18. d. M., statt. Telegramme des k. k. Telegraphen-Korrespondenz-Bureaus. Die Mobilisierung der Balkanstaatcn. 5töln, 6. Oktober. Die „Kölnische Zeitung" meldet aus Berlin: Die Mächte werden bei der Pforte und dcu Vallanstaaten eine Erklärung abgeben, dcr^n Entwurf bereits feststeht. Zur Zeit will man die Zustim° munsi aller sechs Großmächte dazu gewinnen. Ob die Abgäbe der Erklärung als Kollektivschritt der Großmächte vollzogen wird odcr vb Nußland nnd Österreich-UluMn als nächstbeteiligte Mächte mit ihrer Abgabe im Namen der Großmächte beauftragt werdeu, steht noch "lcht fest. Kanu die Abgabe der Erklärnng noch vor dem ^usbruche der Feindseligkeiten bei den Valkanstaaten ^s°IfM, so wird Zeit gewonnen sein, die im Sinne der ^Haltung des Friedens ausgenützt werden kann. Paris, 6. Oktober. England Ichlnßt sich den von Frankreich formnlierten Vorschlägen bezüglich einer ein« vernehmlichen Aktion der Mächte bei den Valkanstaaten und der Türlei an. England ist der Meinung, daß es besser sei, Nußland nnd Österreich-Ungarn die Aufgabe anzuvertrauen, im Namen Europas in Sofia, Belgrad, Athen und Eetinje zu intervenieren. Die bei d.r Türlei zu unternehmende Demarche würde in Konstantinopel kollektiv erfolgen. Belgrad, 6. Ollober. Wie offiziös lxrlanlbart wird, wird heute uachts auf der serbischen Haupleiseubahnliuie der gesamte Personenzngsverkehr eingestellt. Die letzttn beiden Züge nach Ni,^ gehen nachmittags nm 2 Uhr 55 Minuten nnd abends um 8 Uhr ab. Auf den Ncbenlinien wird täglich nnr ein Personenzug verkehren. Der Orient» erpreß wird in Hinluuft nur dauu verkehren, wenn es die Verhältnisse gestatten. Sofia, 5. Oktober. Die Negierung beschloß, d^n Gesandten in Petersburg, General Paprilov, abznberusen. An seiner Stelle geht der bisherige Unterrichtsmiuister Äobc-ev iu besonderer Mission als außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister nach Petersburg. Dieser Eutscndung wird in politischen Kreisen große Bedeutung für die weitere Entwicklung der Dinge beigemessen. Sofia, 5. Oktober. Alle Nachrichten über bereits stattgefundene Grenzkämpfe oder Überschreitungen der Grenze werden an kompetenter Stelle dementiert. Die, Grenzlruppen sind beiderseits mehrere Kilometer zurück, gezogeu, so daß bis aus weiteres Grenzzwischenfälle ver. mieden werden dürften. Ttecantwortlicher Redakteur: Anton Huntel. Erfnhruün Irhrt mich, für meiue Hantpflrne nur Steckenpferd-Lilil'ümilchseiff vun Bcrnma»» H, Co,, Telschen a,/!i, zu verwende». Tad ötiick ui ««, >> iU>rrnll erl,n!!>ich, (üü<) 40 ^!2 Kincmatossrapli „Ideal". Heute letzter Tag des hochinteressanten Films „Das Sokol-Turufcst iu Prag >9!2" und des humoriftischeu Schlagers „Hartnäckige Liebe" mit Mar. Linder. Vorstellungen stündlich von 4 bis 10 Uhr. — Morgen: Asta Nk'l'sen: „Der Toten-tanz." — In Vorbereitung: „Opferlod". l4182) Hinweis. Unserer lirutissen Numnier sGesamtanflaqe) liegt eine Abm,nei!ll'!it>'ll!lladll!lg auf den soeben beginn»»den neuen Iahr-gaiiss drr Modezritschrift „Z)a bin ich" bei; Probenummern und Abonnements durch die Buchhandlung Jg. v. Kleinmavr H Fed. Namberg in Laibach Wt llesk. u. !l. L8Nösz>8tz!i8!lzs!ell. Maßstab 1:75,000. 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Ingenieur; Tatten, amerikanischer Konsul, Trieft. — Hammer, Leutnant, Linz. — Hetsch, Kfm., Temesvar. — Kreft, Finanzrat; Salzer, Nendiner. Rsde., Graz. — Rosenberg, Rsd.. Agmm. — Görn, Rsd., Frankfurt. - Hüttner. Rsd,, München. Faltni. Rsd., Kum» bürg. — Diener, Ingenieur; 5^t. Lang, F. Lang, Hoffmann, Mendl, Schöufeld, Winller. Schähle, Fischer. Metzl. Fuchs. Mebus, Weisz, Anderl, Müller, Ernst. Brasch, Rsde., Wien. Lottozieliungcu am 5. Oktober 19l2. Linz: 62 38 19 20 1 Trieft: 25 77 82 61 58 Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. Mittl, Luftdruck 73« 0 mm. . 2 U. N. 746 6 4 0 NO. mäßig bewölkt 9 U. Ab. 46 2 3 3 » > » 7U. F. 45'^ 3-1 windstill » 6 2 UN. 44 2 4 9 SO. mäßig » 0 0 9U. Ab. 43-1 34 W. mäßig Regen ?.> 7 U. F. i 41 4 I 38, SW. schwach » j 7 4 Das Tagesmittel der Temperatur vom Samstag beträgt 3 4°, Normale 12-2", vom Sonntag 3 8°, Normale 12 0'. Tagesbericht der Laibacher Erdbebenwarte und Funkenwarte. (Glgrimbst vo» der Krotüische» Tparlasse l»87.) (Ort: Gebäude der k. k. Staats'Oberrealschule.) La«e: Nöldl. Breite 46« 03'; östl, Lcinsse von Greenwich ,4° 3l'. Beben berichte: Am 1. Oltober um ll Uhr" 30 Min. und 14 Uhr 45 Min, fühlbare Erschütterungen in Messina, um 19 Uhr 1b Min. starler Erdstoß in Piace„za. Vodr n u n rnl) ?: Mäßig stark, Autenneiütörungen: Am 5, Oltober um 18 Uhi" IV4"*. Am f>. Oltober um 8 Uhr III5 Am 6. Oktober um 20 Uhr IV5. Am 7, Oltober um 8 Uhr 112. Fnntenstärle: Am 5. Oltober um 16 Uhr «s. Am 6. Oktober um 20 Uhr o. " Die Hcitllngllbcn beziehen sich aus mitteleuropäische Heit u»d werde» vou Mltteroacht bis Mltteruacht von <» Ul»r bis 24 Uhr gezählt, "" Häul!«le!i der i2t0ili>!«e,! ^ l »>lljl >ellr»» >el>e ll>, dt« !0, M.ml:; !l «selte». jede <, ble >u Minutei III »häusig» jede Minute 2 bi« 3 Llürungenn IV »sehr häusig« jede "ll». 4 «starl», 5 »lehr start», s llaiüstärle der ssuulensprüche: » »taum vernehmbar», l» «sehr schioach». c «schwach., br ssHsli.i. ffssäSs ¦* ¦> U rt ttnBtti & WM* fir Hl ri HU «™- ^nbearnSoZ^!""8 fi836) in Laibach___________^________Prešerengasse Nr. 50.________SB^U^g^:,rS£ Hur^e anderWiener Börse vom 5* Oktober 1912. bi-hiuukurs Geld | Ware Allg. Staatsschuld. Pros. Ü <(Mai-Nov.)pK.4 66-46 *»«« S *•/, ) „ ,, p. U.4 86-45 «5S« 05 k- 8t. K.j(Jan.-Juli) p. K.4 ««-46 86-66 a \ ,, ,, p- A.4 £6 4si «ß^e "5 4 2*/0Ö.W.Not.Feb.Aii|!.ii.K.4j! 89- — S9Z0 * *2°/l >¦ .1 " " P-A-*'. U..4 #6-66 #6 76 u**- Ren te'i. K.-W! steuerfr. Ü "•'») p. K ....... «e4a *8(?e *'• Rente i. K.-W. ateuerfr. «. VlBl2j p |j £6 -4S 8666 p£l -hfe i.-Rent.«tfr.p;k.8V» «"•«O 7< 6C g'1}?2 Josefab.i.SilbAd.S.;.^ 'W" /07'7c Kom Kar'Ludwig8b.(d.StJ4 «8 90 W9t C?7.b.ön«Udüd.Vb.(d.S.)-) W- *7- »Oolfab. i. K.-W.atfr.(d.S.14 « /0/-7« /op-76 Ito. L.B. E.19OR(d.S.iK 31/2 «O- st — lto. E.1885 200 u.lOOOQ. S. 4 S7f>0 SU fio KudolssbahnE. 1884 (d.S.) S. 4 «#26 «926 ^taateeisenb.-G. 500 F. p. St. 8 369- 869-20 ilto. E—-'.-Neti500F.p.St. 8 «6/-60 36b-to SüdnorddeutscheVbdRb.n.S. 4 #7-76 H8 76 ing.-gal.E.E.18H7200 Silber 4 #6 46 #6-46 UnS- Staatsschuld. ling.StaaUka«Ben8ch.p.K.4'/, 98-*6 986t 1 ng. Rente in Gold . .. p. K. 4 ioa-*o ws-70 t ng.Rentoi.K.Btfr.v.J.1910 4 #6« #6 3a • ng. Rente i. K stfr. p. K.4 #6«« #636 ng. Prämien-AnlohenälOOfl 4t3— 425 1 TheiuB-R.u.Szug. Prm.-Ü. 4 Z91-- 803-U.i.rundßntlastg.-üblg.ö.W. 4 #6 30 #6 3t Andere öffontl. Anlehen. hs.-hert. Eia -L.-A.K.19O2 4'/, 9460 9660 ^¦r.VerkehrBanl. A verl. K. 4 #6/0 8710 .lto. Em. 1900 verl. K . . . 4 8620 87 2< aliziBchefl v. J. 189;< verl.K. 4 84-90 86-9C *rain. L.-A. v. J 1888 ö.W. . 4 98-60 94-60 ähri>cheav. J. ISHOv.ö.W. 4 90-— 91- v.d.St.Budap.v.J. 1908 v K 4 «460 #6'60 Wien lElek.i T. J. 1900 ». K. 4 86- 87— ' ien (Invest. >. J. 1902v. K. 4 #9 60 90 60 ^i«n v.J. 190« v. K.......4 87-40 88*0 I /03-3C/ 103 80 Bul.St-Goldanl 1907 100 K 4>/, #676 «6 76 Pfandbriefe nnd Kumniunalubligationen. Kn'lenkr.-A. uHt., 50J. ü. W 4 9045 91-46 Hodenkr.-A.s. Üalmat v.K. 4 96-46 97 4« Bohrn. Hypothekenbank K ..5 100 2t, tor dlo. Hypothhk., i.67 J.v.K.4 9160 926Q _3^MUUk,,rH Geld | Ware Pro». Böhm.Lb.K.-Schnldsch.,ft0j.4 90- 9f- dto. dto. 78 J. K.4 #976 90-76 dto. E.-Sehnldach. 78 J. 4 «9-76 so-76 ali?.. Akt.-Hyp.-Bk.......ft — •— _•_ dto. inh.50J. verl.K. 4V, 96-— 97._„ ¦:ilir.LandeBb.5l«/jJv.K. 41/2 »6-76 gj./c dto. K.-Obl.III.Em.42j. 4»/j »< O'O 96-60 '•-itr. Bodenkr.-A . a6 J. ö. W. 5 99-76 i0026 atr.K.-Kr.-A.i.68V»Jv.K. 4V2 lOO- /Oo-76 Mühr.Hypoth.-B.Ö.W.u.K. 4 89-~ 9O._ ^-led.-öst.Land.-Hyp.-A.ööJ^ #9-76 S0.78 Oest. Hyp.-Bank i.50 J. verl. 4 #9-76 .9075 Oe8t.-ung.llank60.J.v.ö.W.4 93-76 94-75 ito. 60 J. v. K. .........* 94-10 96-to • «ntr. Hyp.-B. ung. Spark. 4'/3 96 - 97.^ '¦.¦'mrtbk.,Peat Ung. 41 J. 4>/a 96-26 97-->6 dto. Com. O. i. 501/2 J-K472 96-— 97._ erm.B.-K.-A.i.50J.v.K 41/, 96-75 flp76 S ark.lnner8t.Bud.i.60J.K4Vi 96— 97._ 'Ito. inh. 50 J. v.K.....4"! 9/-— '92._ -|ark V.P.Vnt.C.O.K ..4'/, 96-60 96 ß0 Ung. Hyp.-B.inPestK. . . 4V, 96-- 96._ Ito. Kom.-Sch. i.50J.T.K4«/t 97-ao 98-60 Kisenbahn -Frior.-Oblig. Ktt8ch.-Oderb.E.18H9(d.S.)S.4 #6-90 s6-9o dto. Em.i«08 K(d.S.). ..4 86-30 8730 I.emb.-Czer. J.E.1884500S.36 «^30 82-30 dto. 800 S............4 #6-90 S6.90 Stnat8eiBenb -Gosoll. E. 1896 d. St.) M. 100 M........8 «#¦- 89-~ -üdb. Jan.-J. 500 F. p. A. 2-ß 260— 2fi/_ iI(itorkrainerB.(d.S.)Ö.W. .4 96-~ S6._ Diverse Lose. Hndenkr.ö8t.E.lH80&100U.8X Ml-— 293 — ¦ietto E. 188» a 100 Ü. .. ,8X 244-- 266--(ypoth.-B.ung. Präm. -Schv. 1 100 fl...............4 Z41- J64-- ^crb. Prämien-Anl. ä 100 Fr. 2 /0# 26 iss-26 Uud.-BaBilica(Domb.)6A.ö.W 27 eo stbo Schluükur« Geld | Ware 'ired.-Anst.f.H.u.G.lOOfl.ö.W. 480-— 492- l-ailiauh. Präm.-Anl.20fl.ö.W 67-60 7150 KotenKreuz.ost.G.v.lOsi.ö W 6/60 67 60 detto ung. G.v. . öfl.ö.W. 3/-60 37-60 Türk.E.-A ,Pr. 0.400Fr.p.K 23#-40 *S4f40 Wiener Kommunal-Lose vorn Jahre 1874.....100Q.Ö.W. ^76- ¦<## — ii-winatach der 3«/0 Pr.-Sch. der Bod.-Cred.-Anst. E. 1880 49-— 66 — .uwinstsch. dor 8°/c Pr.-Sch. der Bod.-Cred.-Anat.E. 1889 70-— 80-'•ewinstaeh. dur 4"/„ Pr.-Sch. ¦ler ung. Hypotheken-Bank • 36-—