Ni. 85. Samstag, 14. April 1894. 113. Jahrgang. AibacherOMma. ^"ziahri^ n ?? ^'^' ^» Pustversfi, d»na: ssnxMhriss fl, 15. balbjilhrig fl. 7-5N. Im Comptoir: 'leiiic >> i^ . nawlahrin fl, 5> s.o, Fiir die ^»slrlNmn >»« Hn»« «aüziühnss fl, 1, — Inscrtlonsssebiir: Für ^__________ _______________________________ Dle «Laib. Ze!t.» erscheint tüsslich, mil «usnahme der S°nn° und Feiertage, Die «dminlftratii"i befindet steh «longrcsiplatz Nr.L, die Mtbaction Vahnhosgasle Nr. 15, Cvrechstiinden der Nebaction von « bi» 11 Nht vormittag». — Unfrai^is'tr Vricse werben nichi lliillcilommci!, Manuscliptc nicht zurückgrstellt. Amtlicher Hljeil llnädiM >!' "!^k- Apostolische Majestät geruhten aller-The^' m> "^erliahme des Feldmarschasl-Lielitenants 24 c>,,f '""ter von Seracsin. Commandanten der den N"s""'k-Trupft. «division, anf sein Ansuchen in selben k>^ anzuordnen und anzubefehlen, dass dem-»>>. ?"sem Anlasse der Ausdruck der Allerhöchsten . in ernennen: '"andan! ^^'"^r Franz Hartmann, Com-der 24 ^5 ^er 4. Infanterie-Brigade, zum Commandanten ^/"'anterie-Trupftendiuision; sel8 Obersten Johann Lauer v. Schmitten-GenieHpsz ^niestabes, betrant mit den Agenden des 4>Ins?» 2- Corps, zum Commandanten der ?."'^rigade; ferner anzuordnen: . "e Vetrauung: in, yj.,,. Obersten Maximilian Wo at, ttbercomplet 2. Cor^s ,, >' ""l dcn Agenden des Gcniechefs des ^niest^z Uebersetzung in den Präsenzstand des > "ucs, und Justus Ritter v. Gutten-den m^^mestabes, Geniedirectors in Gorazda, mit uenom des Geniedirectors in Pressburg; ^dl^n^m^bung des Majors Karl Bobretzky 'n P^5' ^ rvenau des Gmiestabeö, Geniedirectors st'lnmu!,. V' ^."" diesem Dienstposten, mit der Ae-!labr h«j ,!^ eine besondere Verwendung im Genie- de» ,«°"^mpletführnng in demselben; ^nini^^^almajor August v. Tempis, Stadt-^Ne dsill !^'" ^emberg, den Orden der eisernen 5 die N krasse wxfrei zu verleihen; 5^l'n d^ V ^^^ ^ Generalmajors Christian "M^p H. t a v a r r e. Commandanten der zweiten AUoldn^Mk' auf sein Ansuchen in den Ruhestand "^erlreu i." demselben bei diesem Anlasse das ^oes Leopold-Ordens taxfrei zu verleihen; ^lzner ^^"U"a. des Generalmajors Moriz von '" gleich^'^"Mandanten der 12. Artillerie-Brigade, ^°lt>nen ii, ^"'lchaft zu der 2. Artillerie-Brigade an« H°tter Edlen v.Sulm-^f We?^'^'^" des Corpsartillerie-Regiments kanten d "^ ^°" Liechtenstein Nr. 9, zum Com« ^ bie n^ ^- Artilleiie-Brigade zu ernennen; ^effe.,c^".ahm- des Obersten Franz Ritter von ^ck 3z^ .^edl des Infanterieregiimnts Freiherr von ^nen ^' ?I sem Ansncheu in d.>n Ruhestand an-^^^«"bndichm Anlasse den General- majors-Charakter 26 konorsg mit Nachsicht der Taxe zu uelleihen und anzubefehlen, dass ihm der Ausdruck der Allerhöchsten Zufriedenheit bekanntgegeben werde; die Uebernahme des Oberstlieutenants Rudolf Klammerth des Uhlanenregimentb Kaiser Josef II. Nr. 6, nach dem Ergebnisse der Superarbitrierung als znm Truppendienste im Heere untauglich, zu Local-dienstcn geeignet, unter Vormerkung für letztere in den Ruhestand anzuordnen und anzubefehlen, dass demselben bei diesem Anlasse der Ausdruck der Allerhöchsten Zufriedenheit bekanntgegeben werde; den bei Sr. l. und k. Hoheit dem Herrn Erzherzog Peter Ferdinand zur Dienstleistung zugetheilten Major Josef Freiherrn von PelichY, übercomplet im Infanterieregiment Freiherr von Laudon Nr. 29, zu höchstdessen Kammervorsteher, bei weiterer Uebercomplet-führung in dem genannten Regiment, zu ernennen. Se. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 8. April 0. I. dem mit dem Titel und Charakter eines Hofrathes bekleideten Handelsgerichts - Präsidenten, zugleich Vice-Präsidenten des Prager Landesgerichtes Heinrich Kutsch era taxfrei das Ritterkreuz des Leopold-Ordens allergnädigst zu verleihen geruht. Schönborn m. p. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 22. März d. I. allergnädigst zu gestatten geruht, dass Rudolf Graf Attemsdas Ehrenritterlreuz des souveränen Iohanniter-Ordens annehmen und tragen dürfe. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 8. April d. I. den Oberlandesgerichtsrath in Prag Johann Zatschek zum Hofrathe des Obersten Gerichtshofes allergnädigst zu ernennen geruht. Schönborn m.p. Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 8. April d. I. den Prager Oberlandesgerichtsrath Alois Freiherrn Kallina von Urbanow zum Präsidenten des Landesgerichtes in Prag allergnädigst zu ernennen geruht. Schönb 0 rn m. p. Michtamtlicher Weil. Die Rede des Herrn Ministerpräsidenten. Die Rede Sr. Durchlaucht des Herrn Ministerpräsidenten Fürsten zu Windisch-Grätz in der Sitzung des Abgeordnetenhauses vom 11. d. M. findet in den Wiener Blättern beifälligste Würdigung: Die «Presse, schreibt: «Fürst zu Windisch-Grätz hat mit seiner in der Debatte über den Dispositions-fond gehaltenen Rede neuerlich Zeugnis abgelegt für die Ersprießlichkeit und innere Nothwendigkeit des Coalitionsgedanlens und hat sich selbst durch den bedeutsamen Inhalt seiner Rede, durch die concilianten Formen seines Vortrages, welche gleichwohl der Klarheit und Entschiedenheit der vertretenen Meinung keinen Abbruch thaten, durch das starke sittliche und patriotische Gefühl, welches seiner Rede Leben und Farbe gab, überzeugend und nachdrücklich als der leitende Staatsmann der Coalitionsregierung vor dem Parlamente legitimiert. . . . Eine Politik des loyalen Wollens, der staatsmännischen Vorsicht und patriotischer Festigkeit war es, die Fürst zu Windisch-Grätz verkündete, eine Politik, welche Theilnahme, Vertrauen und Achtung aller Söhne unseres geliebten Vaterlandes mit Recht in Anspruch nehmen darf.» Die «Neue freie Presse» betont, das Ministerium habe allen Grund, mit dem bisherigen Verlaufe dn Generaldebatte zufrieden zu sein. Rauschender Bei« fall, frenndliche Zustimmung, enorme Majorität für den Dispositionsfond seien die Wirlungen der Rede des Herrn Ministerpräsidenten gewesen. Fürst zu Windisch-Grätz schare eine Majorität um sich, welche dem Reiche dienen soll und ihren Vortheil in der Wohlfahrt des Ganzen findet. Das «Fremdenblatt» sagt: «Ein Sieg des poli> tischen Ernstes und der tiefen patriotischen Ueber, zeugung über die hohltönende frivole Phrase war es den der Herr Ministerpräsident Fürst zu Windisch Grätz und mit ihm die Coalition im Abgeordnetenhaus errang. . . . Jene maßgebenden Parteien, welche den Parlamente wieder eine starte, zuverlässige Mehrheit der Staatspolitik eine feste Richtung gegeben haben sie ergriffen selbst freudig l»n Anlass, um dem Mini 'terium Windisch-Grätz einen überzeugenden Beweii ihres Vertrauens zu geben, und im Angesichte einer sc überwältigenden Majorität verzichteten die Bruchtheil« der Opposition auf die Gelegenheit, durch einen An trag auf namentliche Abstimmung ihre eigene Ohnmach feierlich kundzuthun.» Das «Vaterland» äußert sich folgendermaßen: «II ungemein wirksamer Weise beleuchtete der Herr Minister Präsident die immer wieder von den Iungczechen be tonte, sattsam bekannte Thatsache, dass die Coalition aui Factoren und Persönlichkeiten zusammengesetzt ist, di sich früher mehr oder weniger befehdeten, und gab au die Behauptung des Abg. D. Grigr, dass er vergeblicl nach dem ethischen Momente gesucht habe, welches di Coalition zustande gebracht habe, die im ganzen Haus zündende Antwort, dass es das ethische Moment de, '^ Jeuillelon, "nationale Kunstausstellung iu Wien 1894. (6'genbericht der .Laibacher Zeitung..) II. ^ GleiH k> U'e" und Holland. 3^k" wir n /!""" " den verglasten Säulenhof in? innere ü.« '<3 ?" belgischen Ausstellung. Die 8ri" wenn auch nicht 's ^M Ums,, Beleuchtung, so manche Perle von ch/"H m 2 ^ """ desto größerem Werte. Da 2^ wie wm./^ "" "eines, unscheinbares Bild-3^ d s ? '^r ?W es übersehen haben - ein ttm^fort ^°"^lW" Erzrevolutionärs Henri N nies/« ,7? 2" : 14 Centimeter mag die Holz-?llche Summe von Einheit der V'lort sitz" frischem Können ist darauf vereinigt, «"b. den Kopf in die Hakd ^??; Ta sl^ö dem Beschauer zugekehrt, voller ^" direct .,,!?« 1"^ "°" oben herab und be-Kr^e Wesich lfd".s H°°r und die Stirne. Das vor-"dd? Stirn? I '?^"bschatten, unzählige Runzeln M^h ist das n< "a"'' «icht minder die Hände. ^w"el von u.m?"^<""h"tlich, nicht zerrissen, das ^res Cabins 3"«heit und Wahrheit, Jan van Beers heißt der Meister. Es ist noch ein zweites Bild von ihm da, auch auf Holz gemalt, bereits unzähligemale reproduciert. Es stellt einen vornehmen Herrn in Ruderdress und eine junge schöne Dame iln Ruderboot vor, unnachahmlich fein gemalt und bis ins Kleinste durchgeführt. Ein kleiner Zettel ist angeheftet, ein vielsagender, darauf steht «Uorg eoneui-». Preis 25.000 Francs. ' Ein Aquarell von M.Hage mans «Die Trut-hahnhirtin» erinnert im Motiv und in Stimmung sehr an Pettenlofcns «Duell am Morgen im Walde» nur ist es impressionistisch gemalt und sehr fein in der Stimmung. F. Lamomnere bringt eine Nadelholzpflanzung, sehr durchsichtig und sorgfältig gemalt. Van derOnderras «Gallenen des,Iuweelspand'. (Klostergang der Juwelen) lst ein Geschichtsbild halb-lebensgroße Figuren, fein beobachtete Köpfe und geschickte Gruppierung. Clays Paul Jean in Brüssel ist Virtuose in der Darstellung der Luft und des Wassers Seine «Windstille in Seeland» zeigt breite und malerische Behandlung. Dafür könnte man Luytens «Strickerei» als abschreckendes Beispiel der Impassion hinstellen Ein Weib aus dem Volke strickt in einem Kohlaarten bei untergehender Sonne. Grrlle Farben, derbe Bchani> lung und ein uninteressantes, nichtssagendes Motiv Lyo aert Theophile gibt uns «Die heilige Elisa« beth von Ungarn, nach der Abfahrt ihres Gemahls in ihrer Kapelle betend», vorzüglich gemalt, dafür eine Auslese von unsympathischen, faden Gesichtern, so dass man an dem Bilde trotz seiner großen Vorzüge keinen rechten Gefallen zu finden vermag. Im ganzen birgt die belgische Abtheilung trotz des unscheinbaren Eindrucks, den sie auf den ersten Blick macht, viele vortreffliche Bilder. Belgiens Nachbar in der Landkarte und auch hier, Holland, hat am wenigsten Farbe unter allen Abtheilungen und macht deswegen im Anfang keinen Eindruck. Dies mag daher rühren, dass Hollands Natur eine düstere, weniger Farbe zeigende ist, bei genauerer Betrachtung findet man manche Reize heraus. Die Bchandlung ist eine eminent coloristische, breite und bei aller Einfachheit der Motive reiche Abwechslung zu finden. Ausgezeichnet vertreten ist die Landschaft; so sind Faco Mesdaps «Abend» und H. W.Mes-daps «Am Strande von Scheweningen» wahre Prachtstücke seiner Beobachtung und Naturwahrheit. Die schweren, feuchten Wollenbildungen am Strande von Scheweningen sind unübertrefflich wiedergegeben Originell sind Kosters »Blühende Hyacinthe'nfelder», obwohl die harten, rechteckig abgegrenzten Felder voll Blumen in derselbcn Farbennuance nichts weniger als malerisch Wirte». Das Vorwiegen der Horizontale kommt ungünstig zur Geltung. Ganz besonder« bemerkbar macht sich die Malerin Therese Schwarhe ans Amster. dam durch ihr originelles Selbstporlrät. Die rechte Lalbacher Zeitung Nr. 85. 716 14 April 1894. Widerstandes gegen extreme und radicale Bestrebungen auf politischem, nationalem und socialem Gebiete war, welchem die Coalition ihr Entstehen verdankt und ihre Erweiterung über den Kreis ihrer ursprünglichen Mitglieder anbahnte.» Im «Wiener Tagblatt» heißt es: «Der Inhalt der Rede des Herrn Ministerpräsidenten entsprach voll« kommen dem Coalitionsgedanken, und er hat auf allen Seiten der Coalition großen Beifall und ungetheilte Zustimmung gefunden.» Das «Extrablatt» schließt seinen leitenden Artikel folgendermaßen: «So wie sie aus den Tiefen einer gefestetcn staatsmännischen Ueberzeugung kam, so machte die Rede des Fürsten zu Windisch-Grätz auch einen tiefüberzeugenden Eindruck. In ihrem Tone und ihrer Textur verkörpert sie das Programm des Coalitions-Eabinets: Wahrheit und Offenheit. Man empfindet, wenn man sie liest, die Beruhigung, dass die Interessen Oesterreichs, der Dynastie und der Gesellschaft bei diesem Cabinet in starken, verlässlichen Händen ruhen.» Die «Deutsche Zeitung» schreibt: «Man musste nur die Bewegung beobachten, die durch die Reihen der Abgeordneten gieng, als der Herr Ministerpräsident Fürst zu Windisch-Grätz in seiner eindrucksvollen und überlegenen Erwiderung auf Grigrs Angriffe die Be» hauptung aufstellte, es liege der Coalition der früher sich befehdenden Parteien ein ethisches Moment zugrunde. Mit lebhaften Beifalle und mit Händeklatschen wurde es von den Coalitionsabgcordneten aufgenommen, als der Fürst diese ethische Grundlage des neuen Curses in dem gemeinsamen Widerstände gegen die radicalen Bestrebungen auf politischem, nationalem und socialem Gebiete diagnosticierte.» Politische Uebersicht. « aibach, 15. April Se. Majestät der deutscheKaiser traf gestern in Wien ein, um den Ihm kürzlich in Abbazia zutheil gewordenen Besuch unseres erhabenen Monarchen zu erwidern. Die Bevölkerung der Reichshauptstadt begrüßte die Al'kunft des erlauchten kaiserlichen Gastes mit jener ehrerbietigen Sympathie, die sie dem ritterlichen Freunde ihres geliebten Herrschers, dem Oberhaupte des uns eng verbündeten deutschen Reiches seit jeher entgegengebracht hat. Sie erblickte in diesen freudig begrüßten und zu einer regelmüßigen Erscheinung gewordenen Begegnungen der beiden mächtigen Souveräne ein neues Unterpfand jener überaus herzlichen Beziehungen, welche zum Heile Europa's zwischen den beiderseitigen erlauchten Herrscherhäusern wie deren Völkern bestehen. Das Abgeordnetenhaus hält heute (Freitag) tcine Sitzung, damit einigen Ausschüssen die Möglichkeit geboten werde, ihre Arbeiten zu fördern. Im Justizministerium ist der Entwurf eines Eheckgefetzes ausgearbeitet worden, welcher! den in dieser Frage interessierten Centralstellen mitgetheilt worden war. Dieselben haben das Studium des Gesetzentwurfes beendigt und es trat nunmehr, wie die «Presse» meldet, im Justizministerium eine Ministerial» Commission, bestehend aus den Vertretern d^s Justiz-, Handels- und Finanzministeriums, zur commissionellen Berathung des Checkgesehentwurfes zusammen. Der deutsche Reichstag genehmigte vorgestern in zweiter Lesung den Entwurf betreff nd die Abzahlunasgeschäfte ohne wesentliche Abänderung der Com-nnjsiuns-Beschlüsse. Wie Staatssecretär von 'Boetticher mittheilte, wird dem Reichstage vermuthlich in der nächsten Session eine Novelle zur Gewerbe-Ordnung zugehen, in der auch die Frage des Hausier«Handels erledigt werden wird. — Der Reichstag nahm den Handelsvertrag mit Uruguay und ebenso das Abkommen der Schweiz inbetreff des gegenseitigen Patent-, Muster- und Markenschutzes in dritter Berathung an. Nach einer Meldung aus Wiesbaden habe der Abgeord« nete Lieber die Absicht, sein Mandat niederzulegen, wieder aufgegeben. In der vorgestrigen Conferenz der Achtundvierziger- und Unabhängigkeitspartei kam es zu Zerwürfnissen zwischen der reformfeindlicheu Fraction, dem Präsidenten und der Majorität. Die Partei lehnte es ab, den Antrag Polonyi's auf Votierung des Misstrauens gegen den Iustizminister sowie den Antrag Ugrons auf Ertheilung des Misstrauens. votums an die Regierung wegen Nichtbetheiligung an dem Leichenbegängnisse Kossuths zu unterstützen. Der Bruch in dieser Partei dürfte unheilbar sein. Der Budget-Ausschuss der italienischen Ab' geordneten-Kammer hat seinen Bericht über den Staatshaushaltsabschluss 'für 1832/93 vorgelegt. Aus demselben geht hervor, dass die Unterbilanz, welche in den vorangegangenen fünf Jahren beziehungsweise 44 7, 861, 84 6, 261 und 96 8 Millionen Lire betrug, auf 13 3 Millionen herabgegangen ist. Die Staatseinnahmen beliefen sich insgesammt auf 1536 Millionen, um 21 Millionen mehr als im Vorjahre; die Gesammt«Ausgaben auf 1564 Millionen, von denen aber 15 Millionen auf die^Capitalbewegung entfallen. Das englifche Unterhau« nahm mit 254 gegen 165 Stimmen die von Kilbrade beantragte Bill inbetreff der Abänderungen der irischen Pächtergesetze in zweiter Lesung an. Nach dieser soll künftighin das Pachtgeld, insoferne der Pächter selbst an einem Pachtgute Verbesserungen vorgenommen hat, nicht erhöht und ferner die Dauer der gerichtlich festgesetzten Pacht-gelber von 15 auf 8 Jahre herabgesetzt werdm. Morley erklärte, er sei mit der Bill im Principe einverstanden, müsse aber mchrere Einzelheiten beanständen. Der spanische Senat verhandelte eine Inkr-pellation über den kwciu^ viv«n6i inbetreff der Handels« beziehungen mit Frankreich und anderen Ländern. Der Minister des Aeußern unterstützte den Freihandel, welcher für Spanien günstig fei. Die zur Prüfung der Handelsverträge mit Deutschland, Oesterreich'Un« gärn und Italien eingesetzte Commission des Senats wählte Varzanallana zum Präsidenten und Mochales zum Schriftführer. Beide gelten als Gegner dieser Handelsverträge. Bei den Wahlen für die zweite niederländische Kammer wurden in Amsterdam fünf Anhänger des Ministers Tal van Poorivliet gewählt, und sind vier Stichwahlen erforderlich. Aus Cetinje wird vom 12. April gemeldet: Der Kriegsminister, Vojoode Plammac, wurde beauf« tragt, sich an die Grenze zu begeben, um mit dem Gouverneur von Skutari zur Verhinderung weiterer Unruhen an der Grenze entfprechende Maßnahmen zu vereinbaren. Wie die «Times» aus Montevideo vom 11. April meldet, haben der brafilianische Minister der öffentlichen Arbeiten, der Minister des Auswärtigen und der Finanzminister ihre Entlassungsgesuche eingereicht. Aus Rio-Grande treffen fortwährend widersprechende Nachrichten ein. Tagesneuigleiten. — (Kaiserliche Spende.) Nach dem «b°«' burger Correspondent» erhielt Graf Waldersee anläM s.incs 62. Geburtstages vom Kaiser einen prachlvoM Ehrensäbel mit der Inschrift: «Dem Feinde Trutz, dw Freunde Schuh.» — (Cidesablegung und canonische Informations.Process.) Am 12. d. Vl. ^ der neuernannte hochw. Erzbischof von Agram, Dr. GeM Posilovic, den Eid in die Hände Sr. Majestät des K"^ ab. Nach der Eidesleistung wurde der hochw. ErzbM uon Sr. Majestät dem Kaiser in Audienz empfang Nach der Audienz fand in der päpstlichen Nunuatur w canonische Informationz-Process mit dem neuernan»« hochw. Erzbischof statt. Nach dem Processe legte der neu ernannte Erzbischof in der Hcmslapelle der päpM Nuntiatur den Eid der Treue und des Gehorsams >" Je. Heiligkeit den Papst in die Hände des hochwürdW apostolischen Nuntius Sr. Excellenz Erzbischofs Agl'"" ab. Als päpstlicher Notar fungierte Uditore MonW" Üocatelli. Mittags um 12 Uhr fand zu Ehren des w" lnschofs Posilovlc in der Nuntiatur ein Diner statt. — (Neue Carbinäle.) In dem Consist"'^ am 17. Mai wird der Papst sechs neue Eardinäle, runter fünf Italiener, ernennen, wodurch die Zahl ^! auf 34, die Zahl der fremden Mitglieder des Cardt"» Collegiums auf 2s erhöht wird. z,,e — (Meraner Vollsschauspi ele.) 3>" " Frühjahrssaison 16V4 waren vier Vorstellungen in "" sicht genommen. Da über Wunsch Sr. t. und l- v^ des Herrn Erzherzogs Karl Ludwig die erste Vorste^« schon am Ostermontag abgehalten wurde, unterblelvl ^ für den 29. d. M. angesetzte. Die letzte Vorstellung dieser Saison findet Sonntag den 15. d. M. statt- , — (Der Edle v. Troslow.) Nach der/" dung eines Pilsener Blattes beabsichtigt Fürst 2^ Taxis, der bekanntlich vor kurzem den Furstentltel legte und den Titel eines Edlen v. Troslow an>m seine politische Thätigkeit wieder aufzumhmen. Es " ^ liege leinem Zweifel, dass der frühere Fürst stH ,^ äußersten Flügel der czechischen Opposition ansa)"«' werde. ^ — (Tob durch Herbstzeitlose.) I''ll"' in Südtirol pflückte, wie die «Brixener r ein zehnjähriges Mädchen Herbstzeitlosen und aß ^ die zwiebeligen Wurzeln. Bald wurde daS arme»""° „ heftigen Leibschmerzen befallen und starb am M" Tage an Vergiftung. ____^< — (Streikende Arbei ter.) In Voom/' derte ein Haufe streikender Arbeiter einen Lolonlaiw" laden. Die Gendarmen mussten mit dem Gajonnette vol«. ^ In Unionlown haben die Unruhen in der Kohles ^ wieder begonnen. 400 streikende Arbeiter, die ^ A hie Ungarn, griffen eines der Werke an, nn'sshande" ^ Arbeitenden und leisteten dem Sheriff und dessen v ^, Widerstand. Ein zwischen den Bergarbeitern der ^ einigten Staaten beschlossenes Uebereinlommen sey ^ Beginn des allgemeinen AusstandeS auf den 2l. d.^' j^ — (Ein erlegter Wolf.) «us ^"" ß,d, Slavonien wird der «Nar. Nov.» geschrieben: "«,^^, fuhr Gras Heinrich Khuen-Belasi, der Bruder des v ^ auf die Puszta Henrilovci spazieren. Als er de> ^ Grabik nahe der Puszta passierte, zeigten die P " ^ einmal groß? Unruhe, sie wieherten und tvou" ^ vorwärts. Graf Khuen beugte sich aus dem ^^ .^l sah uor sich einen Wolf, der sich im Unterholze «,„, hatte und auslugte. Graf Khuen sprang aus dew ^,^ riss die Büchse an die Wange und traf Hand, nnt Palette und einem Bündel Pinsel bewehrt,' halt fte znm Schutze gegen das grelle Licht über den Kopf; aus diesem so entstandenen Helldunkel blitzen s5 A" A^"^" hervor, und ein hochintelligentes Gesicht erhöht die angenehme Wirkung Dabei ist die Zeichnung von Van Dyl'scher Feinheit, die Malweise und männlich-markig, kurzum, ein Bild, das man auch öfter mit großem Vergnügen betrachtet. Das Factum dass das Gemäld? Eigenthum der «koiloi-ia äe^Ii Utk2l. m Florenz ist, dürfte auck kaum gegen dasselbe sprechen ' ' ^ "^ Schließlich sei noch eines Aildis Ecwähnuna gethan, hauptsächlich, um darzulegen, wohin m unter ^neueste KulF geräth. Edzard Koning aus Wmschoten m Holland stellt ein Bild aus betitelt «Gang zur Kirche». Ueb.r eine spanngrüne Wiese fuhrt der Weg von einem Hause » 1a «kleiner Mor ^au.eu^M^'^^^" ^ei Meggers Ich Flgmen Mann und Weib, in ehrsamer Entf rnuna von mindestens sechs Schritten, m der Hand schreiten auf dem Weg. daher; ob si stch kennen ob emer überhaupt eine Ahnung von der Anwchnhett des anderen hat, ist aus dem Bilde nicht zu entnehmen. Die Gesichter ohne jeden Ausdruck die Haltung steif wie bei Holzpuppen, die Farben stumpf und unharmonisch, vom Horizont und Himmel leine Spu'', das ist das Bild. Man frägt verwundert, wie es in dicse Ausstellung gekommen ist. Es ist modern, uo«v«> ^„ge"' und dergl. in den specifisch nordischen Farbenwu^bte" die Reize einer Schneelandschaft mit den fel"HM Reflexen und Schatten versteht nur Mo""' zu malen. . H t^s Ja cob sen So pH us interessiert d""^ gewählte Motiv. Es ist das tausendfach ge""^ ^ bekannte Bild «8anla kw'ia cislw ^wls' >^g, neoig. Unser Künstler bringt es bei Mondbe e" ^ el" und es ist von großem Reiz, zu beobachten, U' M-nordischer Künstler in einem solchen sud"a? gM wurf zurechtfindet, welche Reize er ihm M""^ ^ könnte über die Darstellung dieses einen A^c ^ sichtlich seiner Auffassung durch die Ku"1 ^ verschiedenen Nationen ein ganzes ^.^ilfst"?o oder eine große monographische Vildergallene ^,ti Eine prächtige Herbstabendstinlnumg ""'" P" Sinding; Munthe und Rasmus ^B, tüchtig vertreten, doch sind dies lauter alte der junge Nachwuchs fchlt gänzlich. V,s<'' Lawncher Zettnna Nr. 85. 717 14 April 1894. .)'^rust. Das zu Tode getroffene Thier sprang auf "° "es «och etwa 150 Schritte weit, um dann tobt b,z '"brechen. Der Wolf ist ein ziemlich großes Exemplar, "' " Kilogramm wog. N 7" (Von der diesjährigen Pferde-^/'-Uung in Wien.) Das Interesse für diese ^^.Ausstellung, welche in der Zeit vom 12. bis ^ "lm am eigenen Ausstcllungsplatze nächst der Rotunde teoe« ^"tkr abgehalten wird, ist heuer ein besonders k°°'und sind bereits heute, obgleich erst am 1. Mai U """"Idungstermin endet, zahlreiche Anmeldungen ein. bei, s'4. V"v°«agende Gestüte, speciell aus Ungarn, wer» l'nen 3- ^" ^'^^ Jahre mit ihren Produclen bethei« >l>erl>p Ausstellung findet in zwei Serien statt, und 8ch? °" ^^ ^^^^ b" verschiedensten Rassen und lvlid^ ^ ^°" gebracht werden. Der Gabentempel prell? ?" besonders reich dotiert sein, und haben Ehren-hei en« ^ gewidmet: Se. Majestät der Kaiser, die Hr/. Herzoge Franz Ferdinand von Oesterreich-Este ^ "preis), Otto und Albrecht, die Reichshaupt- und deterri^ ^'" (^ Ducaten), der Iockey.Elub für ptei» », ^ "'"" Ehrenpreis und außerdem einen Geld. keile« ü ^W fl., der Wiener Trabrenn-Verein 500 fl., 3rot, «,!° H"ren: Karl Faber, F. I. von Kwizda. Ms 5" v. Wertheim lc. Auf dem Ausstellungsplatze ^em !" ""^ imposante ständige Industriehalle mit ber y."^blichen Kostenaufwande errichtet zum Zwecke ivelH» f?">l"ltung einer gewerblichen Spccialausslellung, ^tem w c ^"" I^" 1389 in der Rotunde stets mit bulchlleli! ^ in Verbindung mit der Pferde-Ausstellung !Gnb n ^"^' ""^ "^^^ Specialausstellungen, um-Htd,.,.^ lene gewerblichen Erzeugnisse, die mit der !ilt »,. ^ und Pferde«Erhaltung in Verbindung stehen, belluna« ^ " bas Programm der Pferde-Aus-H ^"^^llung nimmt entgegen und Auskünfte er« W lg secretariat der VI. Section, Wien I., Herren- l>'l ^verunglückte Schiffe.) Welchen Schaben hchn /""'Stürme befonders an Schiffen angerichtet Klüfte .' " ^ letzt veröffentlichte Statistik der Schiffs-^.08g w ^°nate Februar l. I., die 103 Schiffe mit °hen h.Mstertons als völlig verloren aufführt. Unter ^elickitt " sich zwölf deutfche Schiffe, und zwar neun ^Ne und drei Dampfer. l'lchen Schnee stur me.) An den Küsten des Atlan-Ü"'zen s>. ^ herrschen Unwetter und Schneestürme. In lltze v" m" liegt der Schnee zwei Fuß hoch. An der ^hlere m t V"sey scheiterten zwei Küstenfahrzeuge; Personen ertranken. " ^l-Co^,^^^^ für Angelegenheiten des gewerblichen Unterrichts. ^ligei, ^ts. betten und letzten Sitzung ihrer dies- ,^ einc^ '^" beschloss die Central. Commission nach ^ilbe «? " Ehalte, die Auflassung der Fachschule leite»« !^""'^betten in Cortina d'Ampezzo unter ^gten nn.6 Referenten Ministkrialrath Dr. Lind be. ^^^odalitäten zu empfchlcn. Das hierauf folgende Referat betreffend die eventuelle Errichtung von Fachschulen für Schuhmacher im östlichen Böhmen und in Schlesien gab Anlass zu einer lebhaften Debatte, an welcher sich die Herren Hofrath Koriftla, Dr. Milischla, Regenhart, Hofrath Exner, LandeS-Schul-Inspector Pavlicel und Sectionsrath v. Haymerle betheiligten. Die diesbezüglichen Ausführungen des Referenten fowie auch der sodann von demselben erstattete Gericht über die Entwicklung der gewerblichen Fachschulen im abgelaufenen Jahre wurden von der Commifsion zur Kenntnis genommen. Es folgten hierauf die Berichte des Sectionraths v. Haymerle über die Entwicklung der allgemeinen Hand-wcrkerfchulen, über die Abhaltung von Cursen zur Fortbildung von Lehrkräften für gewerbliche Fortbildungsschulen im Jahre 1ft33 und über die Studienreisen der Lehrer gewerblicher Lehranstalten im Jahre 1693. Bei diesem Anlasse erörterte Sectionsrath v. Haymerle die Einführung eigener Fachconferenzen der Directoren und Lehrer der gewerblichen Lehranstalten. Das ktzte Referat betraf die Veistellung eines Lehrmittels für die Vchandlung der Heraldik an kunstgewerblichen Schulen. Nach kurzen Debatten nahm die Central-Commission diese Berichte zustimmend zur Kenntnis, worauf der Vorsitzende, Sectionschef Graf Latour, nach einigen Worten des Dankes für die eifrige Mitwirkung und das rege Interesse, welche feitens der Commifsion den Actionen der Unterrichtsverwaltung auf dem Gebiete des gewerblichen Gildungswefens entgegengebracht wird, die diesjährige Session sür geschlossen erklärte. Nach Schluss der Sitzung erschien Se. Excellenz der Herr Unterrichtsminister Dr. Ritter v. Madeysli und begrüßte die einzelnen Mitglieder der Commission. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Personalnachr icht.) Von der k. l. Landesregierung wurde zum landesfürstlichen Commissar bei der städtischen Svarcassz in Rudolfewert, welche ihre Thätigkeit am I.Mai l. I. beginnen wird, der Herr k. k. Bezirlshauptmann Otto Ritter Fränzl von Vesteneck ernannt. —c». — (Hymen.) Herr Ferdinand Klemenkiil, Inspector der l. l. österreichischen Staatsbahnen, und Frau Leopoldine Klemencii zeigen die Vermählung ihrer Tochter Ilona mit Herrn ^. 17. Dr. Franz Heinz, l. k. Bezirlscommissär, in Dienstleistung beim l. l. Ministerium für Cultus und Unterricht, an. Die Trauung findet heute vormittags um halb 12 Uhr in der Pfarrkirche Maria Verkündigung in Lalbach statt. — (Das Udmater Wasser wehr.) Vor kurzem fand in Udmat eine commissionelle Verhandlung statt, welche die Demolierung der Wassereinbaue bei dem Laibachfluss-Stauwerke des Herrn Alois Krenner zum Gegenstände hatte. Hiebei kam zwischen diesem Fabrils-besiher und dem Morastcultur - Hauptausschusse ein Vergleich zustande, laut welchem letzterer die Sprengung der gedachten Einbaue gegen einen von Krenner zu bezahlenden Pauschalbetrag von 50 fl. in eigener Regie durchführen werde. Bei der Verhandlung brachte der Vertreter des Culturausfchusses aber auch vor, dafs derselbe nicht nur die Aussprengung der besprochenen Einbaue, sondern auch die cinneteartige Aussprengung der zwei unter dem Stauwerke gelegenen Felsenstusen beabsichtige und bat um die diesbezügliche behördliche Bewilligung. Nach einer uns zugehenden Mittheilung hat nunmehr die l. l. Bezirls- hlluptmannschaft Laibach.Umgebung zur Ausführung dieser Sprengungen gegen genaue Einhaltung der vom Staats« techniker geforderten Bedingungen die Bewilligung ertheilt, und werden diese Arbeiten bei dem günstigen Wasserstande sofort in Angriff genommen werden, sobald der bezügliche Plan angefertigt ist. Die Kosten dieser Nussprengungen dürften sich auf 8000 bis 10.000 Gulden belaufen, welche der Morastculturausschuss aus den Interessen des Morastentsumpfungsfondes zu bestreiten beabsichtiget und sich diessalls um die erforderliche Bewilligung an die l. k. Landesregierung bereits gewendet hat. —c>. — (Narodni Dom.) Die Arbeiten auf dem Bauplätze des «Narodni Dom» schreiten rüstig vorwärts. Im Laufe dieser Woche wurde an der Nordseite bereits mit der Fundierung der Grundmauern begonnen. Der Baugrund erweist sich im allgemeinen als günstig, indem das ganze Gebäude auf eine mächtige Lage dichten Thones zu stehen kommt. Da es sich um ein monumentales Ge» bäude handelt, hat der Nusschuss eine ungewöhnliche Verstärkung der Grundmauern angeordnet, um jeden Zweifel an der sicheren und dauerhaften Fundierung zu beseitigen. Die Projecte für die Luftheizung der Turnhalle, des großen Festsaales, des Vestibules und des Stiegenhauses wurden bereits genehmigt und die bezüglichen Arbeiten einer renommierten Wiener Firma übertragen. Am letzten Samstag weilte der vom Vereine gewonnene Bauleiter, Prosrssor Wagner aus Graz, auf dem Bauplätze, um in Gemeinschaft mit dem Ausschüsse die letzten Vorkehrungen zu treffen und einige Aenderungen, die aus Ersparungsrücksichten geboten erschienen, zu ve» fügen. Professor Wagner hält in Laibach einen ständigen technischen Beamten, der die Arbeiten beaufsichtiget und die Interessen des Vereines vertritt. Es wurde auch beschlossen, einige Partien in der sogenannten »Monier-Bauweise» auszuführen, wodurch an Traversen gespart und an Stabilität der betreffenden Vautheile gewonnen wird. — (Wasserleitung für Gottschee.) Die Versuche, in der Nähe der Stadt eine Quelle zu entdecken, um das Wasser für die geplante Wasserleitung nicht dem sechs Kilometer entfernten Reberbrunnen entnehmen zu müssen, hatten, Dank den Bemühungen des Oberinspectors Tschebull aus Klagensurt, einen überraschenden Ersolg. In der Gegend um die sogenannte fürstliche Ziegelhütte herum, kaum ein Kilometer weit, wurde eine Wasserader aufgeschlossen, die 300 bis 350 Hektoliter in der Stunde liefert, also mehr als genügend, um die Stadt selbst bei einer dreifach größeren Einwohnerzahl ausgiebig mit gutem Trinkwasser zu versehen. Die Pumpverfuche wurden mit einem Locomobil der Vahnbau-Unternehmung Reblich H Berger gemacht, welche dasselbe aufs bereitwilligste unentgeltlich zur Verfügung stellte — gewiss ein der besten Anerkennung werte« Entgegenkommen dieser um den Bau der Unterlrainer Bahnen verdienten Firma. Herr Professor Knapitfch in Laibach, der das Wasser chemisch und bacteriologisch untersuchte, bezeichnet dessen Beschaffenheit als eine fehr gute. Auf Grund dieser günstigen Vorarbeiten wird die Vergebung der Arbeiten und Veistellung der Maschinen demnächst im Offertwege erfolgen. Die Wasserleitung soll mit einer elektrischen Beleuchtungsanlage verbunden werden, von der man die Deckung eines beträchtlichen Theiles der Kosten hereinzubringen hofft, wenn es gelingt, 400 Glühlampen K 10 fl. jährlich zu verlaufen. — (Großer Fabrilsbranb.) In der großen Vaumwollfpinnerei in Haibenschaft, Eigenthum einer Triester Acliengesellschast, ist am 12. d. früh infolge Heiß- """"»n °u« >. «! Die », l,!^den wir noch entdecken?» um welche Herr Wachtel und il baM°ü. ""er ^ bei der Entdeckung der Flucht ^ "ur ntt . umsonst den Kopf zerbrachen, follte ln Von V"b°lb werden. M^keit ^. Seiten liefen Rechnungen für Herrn di/'" Zwei l l,'? 3" ^ ""l offenkundig war und außer ^"ibw ' eb, dafs er verschwunden sei. Durch ^ Wchen'N l"^ ^setzte Täuschung aber hatte er 1° leine Ws^rsprung «nd so viel Zeit gewonnen, j^n. Er b"'2" ihn völlig aus den Augen ver-Na^rhst,A"e von der großen Geldsendung, die er I Uchtig v7^ jedenfalls, wie Falkenberg l > Sv3/^ 5""°' die Abtragung einer be-«^ner keinen Pfennig zur Bezah- larger : ""bmdlichkelten verwandt. So hattcn feine V H d°^ fetzen; " war für sie gleich-« " ^."^i"^ ^"0° der anhaltende. Dürre und des herrschenden Wassermangels mehtt ficb leider die Zahl von Bränden aus dem Lande, die zumeist größere Dimensionen annehmen. Der schwache Regen der medergieng, hat nicht viel genutzt und auch die Wetterprognose für die nächsten Tage lautet nichts weniger als hoffnungsreich. * (Raufhandel.) Der Iimmermann Andreas Lipovc aus Poljiica, politischer Bezirk Radmannsdorf, erlitt am 6. d. M. im Raufhandel mit Vincenz Nozman aus Göriach eine Schnittwunde in der linken Gesichtshälftr und eine sternförmige Wunde des linken Augapfels. Die letztere Verletzung wird als eine an und für sich schwere bezeichnet und wird voraussichtlich zum mindesten cine dauernde schwere Beeinträchtigung des Sehvermögens des Andreas Lipovc nach sich ziehen. —r. — (Curl iste.) In der Zeit vom 5. bis 1!. April sind in Abbazla 190 Curgästs angekommen. Husio» »»or». Sonntag den 15. April (Schutzfcst d^s heiligen Joses) Hochamt in der Pomkicche um 10 Uhr: ttis»» in konorsm ». >,äM6rl.l von Joses Foerster, Graduate und Offertorium von Dr. Fr. Witt. In der Stadtpfarrkirche zu St.Ialob am 15. Npril (^atrocinium ». ^osoplii) um 9 Uhr Hochamt : Ui»»» in lianorsui ». <1t)»6pki von Pat^r Nngelil Hribar, Graduale von Anton Foerster, Offertorium von Fr. Witt.______________________________________ Neueste Nachrichten. Parlamentarisches. ' In der gestrigen Sitzung des Polen-Clubs dankte Obmann Zaleski vorerst den Abgeordneten Iedrzejowicz, Wlad. Gniewosz und Eugen Avrahamowicz für das den Intentionen des Elubs entsprechende energische Auftreten in der Affaire Gregr und sodann dem Ab-geordneten Dr. Byk für die patriotische Zurückweisung der Angriffe des Abgeordneten Pernerstorfer. Dr. Lewicki besprach die Frage der Selbstmorde in der Armee, und zwar auf Grund eines eingehenden persönlichen Studiums. Er wünscht, der Polenclub möge auf eine sorgfältige Prüfung der Qualification der Unterofficiere dringen, anderseits verlangen, dass die Sonntagsruhe im Rahmen der Möglichkeit beim Militär beobachtet werde. Nach einer langen Debatte wurde diese Anregung acceptiert und der Abgeordnete Povowsli zum Redner beim Budget deS bestimmt. In der morgigen Sitzung wird Abgeordneter Dr. Wielowiejsli eine Resolution betreffend die Regelung des Auswanderungswesens einbringen. Hlsc^ in die Kapuzinergruft, wo er den Sarg des Vienna Kronprinzen Rndolf mit einem Kranze schn^^. dann stattete Se. Majestät den Mitgliedern deS «", höchsten Kaiserhaus^ Besuche ab, gab seine Kar" ° Kaluoly ab, begab sich in die Hofburg, wo abends" 6 Uhr eine Hoftafel mit 80 Gedecken stattfand, a"H die Majestäten, die Erzherzoge, die Spitzen der ^v und Militärbehörden, Hofchargen und Suiten t^ nahmen. Schließlich wohnten die Monarchen ber " stellung in der Hofoper bei; aufgeführt wurde ^, cavallos «Bajazzo» und Smetanas «Kuss». Iln o schenacte wnrde Thee genommen. ., ^ Wie<, 13. April. (Orig.-Tel.) Der Streu" Ziegelarbeiter in del» Iiegelwerken der Union ^^ Materialiengesellschaft nächst Brunn und Liesing w" durch Einigung über die Lohnbezüge beendet. ^ Budapest, 13. April. (Orig.-Tel.) 3" "H. netenhause wurden in der Specialdebatte über oir ^ rechtsoorlage die ersten 27 Paragraphs unm lehnung aller Amendements ohne wesentliche "^ unverändert angenommen. Ausweis über den Stand der Thierseuchen in K"l" für die geit vom 4. bi« 11. April 1«»4, «s ist herrschend: ^ die Pferderäube im Bezirke «udolftwert in >«« se»« Precna, Weißtirchen und Wrussnitz; die «otzlraulheit im Bezirke Vottschee im Martte^eift^ Angekommene Fremde. Hotel Elefant. . ^,.,, «B Am 1». «pril: gwiezina, Grünwalb, Kohn, Putzl"^,, Klerr, Hahn, Outtmann, Weltmann, Wien. — Treven, ^,5 — Heutsch, Steinamanger. — Werbole, I«lal. ^^»M Neumarltl. — Smrelar, Lichtenwalt,. — Pelzl, Lovrana ^'.^, Schulz, Rudolfswert. — Moravec, Wratwein. "" Wollenstein. — Kitte, Klinar, «eldeZ. — Poschler. »",> Hotel Vaierischer Hof. - ^. .^»t ^ «m 1». April: «inller, Innsbruck. - «litz, «'«ic, Plut, Semic. — Müller, Wirt, Vrafenfeld. Hotel Sildbahnhof «m 12. April: Horal, FuchZ, Villach. Hotel Kaiser von Oesterreich. Nnl 1». Npril: Petrovciö, Kaufm., Treffen. Hotel St«dt Wien. . «Ml' Am 13. April: Dr. Heinz, l. l. VezirtöcommM'" ^ richtSministerium; Hirsch s. Gemahlin, Fabrikant i Heim, AlB Privatiere- «pstein, Erlier, Reis.; Klement, MateA ^ §c>' Manhcimer, Kflte., Wien. — Klaus, Kfm., Linz-^v"°Ml datier, Fulnel. — Herzfelder, «eis,, Nürnberg. ^ A° M Trient. - Maidisch, Privat, Trifail. - LawelM "l^ Ki" - aö Tagesmittcl der len'per" um 3 4" über dem Normale. ^^<^ Verantwortlicher iNedacteur: Julius Ohm-Ianu!«? «itter von Wissehrad. ^^---^ «in praktisches Kestgeschenl. Ein s^H5"^ und sinnreiche« Festgeschenl ist ein lebensgroßes Po"^'^M,, sich zugleich als schönste Zimmerzierde un> "ich ' z e^^ und ewiges Andenken sauch an Verstorbene) bclo"^ ^,v^ Solche Porträts werden n«ch jeder eingesendete», .^ghe^ Photographie in dem seit 1U79 in Wien ll» .P< ied»«^,? etablierten prämiierten Kunstatclicr des Herrn biegfll ^5 »^ »ngefertigt. (Näheres im heutigen Inserat.) !^-"-"^ -------------_______________—___________'^^^igl'^" «ierproeentiae Pfandbriefe de» «alizi^Zth ^ crediivereineö. In eineu, Lande, dessen b""p ",, g<> Orund und Voden besteht, bieten städtische Vesch"'w^M^ Sicherheiten als die weitgestrectten Ländereien A^iilig"^^ besides. Der galizischc Vodencreditvereiu ist ""^. ^ il/lust^^ Vesltzer der landtäflichen Güter, welche nach d"« ^ l ^ preußischen Landschaft das Hupothelenwesen rcgel "^^ sle"^,l Ausgabe von Pfandbriefen auf eine gesicherte Grün ^,„ci', h ^ ,l'"^ "'^ ^lche Verzinsung, sondern auch eiue ent-V^Oewinstchance sichert (441) **-» d e> in ow , pSmKJäBmMk Ml JBL bewährt gegen harnsaure *$teß&9KKks0-MMk. Diathese (Gicht, Gries u. ^|^^u^pKipa|HH Magens, Harnsysteins ^HfAt^iBSJtM^i^^fflj Katarrh der Luftwege. ^uerhrn Sen Erfolge mit Radeiner Jrunn erklären. ^OlIsseux 8,Erfr*Bonun£*g©tränk, reiches, natürliches lllfluen»« , Epidemien, wio Cholera, Typhus Pro ' s d'ätctisches Getränk. lxi Bafl toCte gratis durch diR ^'section der Ouranstalt In r -?deln> Steiermark. (1548) 10—1 *lohaiia»ach DeP°Ls hei Johann Lininger und |*?-*.SSi^gaatner._____________________________ Meu^ Samstag den 14. April 1894 beim Schweizerhause p ausgeführt von dem berühmten «esangs-Quintett .Gondolieri veneziani' A im National-Costüm. ansang 4 Uhr. . Entröe frei. Hochachtungsvollst gj^^^__^Chinellato Sante, Director. 1W ^Ä(iPI^—"""" alkalischer bestes Tisch -«.Erfrischungsgetränk •rprtbt btl Husten, Halskrankheiten, Magen-und Blasenkatarrh. Henk IM, Karlsbad ud Wien. , (1161) 2 Sehr netto selbständige Bürgersköchin für Laibach, aympathiaohes, bewährtes Stubenmädohen, besonders geübt in Glanzbügcln und Nähen, golit auch aus-^ wärts; einige tüohtige Kellnerinnen, vorzüglich verwendbar für die Sommer-Saison (auch caulionssähig). sowie mehrere starke Mädchen für alles, darunter auch welche, die etwas kochen, nähen, bügeln und stricken können, werden gewissenhaft empfohlen. Braves, mit guten Zeugnissen versehenes Dienstpersonal erhält die besten Plätze im (1527) Bureau €ü. Plux, Rain «• • »»»••««» Mfft MiMQMM ;! J. Hafner» Bierhalle ! (» Petersstrasse 47 in Laibaoh, Eingang auoh (i ( i von der Feldgasse aus. < i 11 Grouse elegante Wiiiterlocalitäten. i i I i Im Sommer der größte und schönste Restaurations- < ) < l garten Laibachs, freie Gebirgslufl. Aussicht auf die ( i , , Steiner Alpen, Kegelbahn zur Verfügung. Zu jeder ^ ( ( > Tageszeit garantiert frisohes Märzenbier, ganz ( , ä Ja Pilsner, aus der Bierbrauerei des Theodor ( ( 1 Fröhlioh in Oberlaibach, »/„Liter nur 10 kr.; an- ( ( ( ' erkannt gute Restauration. Daselbst auch Depot ( ' von Flasohenbier in Original plombierten Flaschen ( ' < > und Kisten zu 25 Flaschen sowie auch von Fass- < • l > hier zu l/4 und '/2 Hektoliter; bei Bestellung wird ( i < i das Bier spesenfrei in jeder Richtung der Stadt zu- < \ , > gestellt. (243) 50-13 , > tlMMMMI »??????? •¦»??# Danksagung. Der allgemeine Arbeiter-Fortbildungs-, Rechtsschutr-- und Unterstützungs-Verein in Laibach fühlt sich angenehm verpflichtet, der löbl. Krainlsohen Bparoasse für die ihm gespendeten 60 fl. den innigsten Dank auszusprechen. (1623) Der Aussohuss. Section Krain des deutschen und Österreich. Alpenvereines. Der gefertigte Ausschuss gibt sich die Ehre, die P. T. Mitglieder'zur Betheiligung an der Samstag den 14. d. M., abends 9 Uhr, in Gottschee, Hotel „zur Post', stattfindenden constituierenden Versammlung der Seotion Gottschee des deutschen und österreichischen Alpenvereines höflichst einzuladen. (1624) Laibach am 11. April 1894. Der Aussohuss. Schweizerhaus. Morgen Sonntag den 16. April 1894 pssüs Militärconcert Anfang 3 Uhr. — Entree 20 kr. — Kinder frei. Zu recht zahlreichem Besuche ladet höflichst ein hochachtungsvol 1st (1626) Hans Eder. In jeder Pfarre und Ortsgemeinde wird eine verständige, geachtete und finanziell sichere (420) Persönlichkeit als? 20—12 mit gutern Nebenverdienste angestellt. Briefliche Anfragen unter «201.191», Graz, postlagernd. Bensdorp* holländ. Cacao vorzüglich, gesniul und nahrhaft **»^^ am haben bei allen Spezerei- inul DelicatcNfteiihftiHilern. (4158) 36—31 Course an der Wiener Börse vom 13. April 1894. N°«h dem oMenm T°msbl°tte ''bethb^ ''""«lttln, Velb Ware »o» «taate «nr Z«l,l»»» übnmommt« («s». »Prior.» Obligationen. «lllabethbllhn «oo u. »cx>o M. «!r »0N M. 4"/». . . . ll»'- 11» «s» «llsabeWahn, 40U u. 2N00 M. liNN M. 4"/,...... 124 50 125 »N ssrllnz Joseph U. Em. I»«4 4"/„ S7 75 VS 05 «alizlschc Karl - Ludwig - Nahn Em. I8Ul 80« fi, E. 4°/» - »6 ?5 »?'»b VllrarlberaerVahn, ,(biv.Ot.) E.,f. loofl.N. S7-— —'- Ung. Voldrente 4°/» per «asse. ——------ dto. dt°. bto. per Ultimo . . «8'1ü U8'8!> dtu. Rente Kroncnwähr., 4°/», steuerfrei für 800 »ronen Nom. »515 S5 8l>, 4„/° dto. dto. dt°. per Ultimo. »b 15 95 <«5 dto.Gt.«.«l,«l>ldl00fl.,4'/,°/° 12S-80 12/'«0 bto. dto. Silb. l«0 fl., 4'/,°/« i«, 70 10» ?l> dto. Staats-Oblill. (Ung, Obfib) V. I. 1«7«, 5°/« . . 12» 50 124-- bt«.4'/,°/i,SchllNlrt8al'«dl.'0bI. 1NN10 lUl'— dto. Pr«m..»Nl. ^ 100 fi. «. W. 152 L5 ,58 «5 bto. dlo. ^ 50fl.0. W. 153-- 153 50 Il,tlh°Me«..L°l« 4°/„ 100 fi. . 14S'40 148'S0 Prunh»nU.'Vbliglltlon»n (für 1N0 fl.«««.). b°/, niebercherreichische . . . luß'75 110-75 4°/, Iroatifche und ül> 175-- !Uerlebau««nlehen verlost,. 5°/° ioo-?b --- 4»/» »rawer Lanbe«»«lnl. . . 9?'S0 -'— »«lb »«e Dsllndbrltft (für ino fl.). Vobcr. allg. «st- in 50 I. vl.4°/V. ,88 - «8 bv bto. .. W50 .. 4'/.°/» -'------------ Vobcr. allg. «str. in 5N I.Vl.4°/„ 88 «n 8» 40 bto. PrHm.-Vchlt»,.»"/<„I.Vm. Il5 «0 11? »0 bto. „ 8"/^Il.Ein. 1,5 50 118 85 N.'vfterr. Lande«-VYpN»st. 4"/° 99 60 ,uo 4u 0est..un«. Vanl verl. 4'/,°/» . ------— _ dto. „ 4°/» . . 100 — »cx> 80 dtll. 50iähl. „ 4°/, . . ,00-—,00 8» Sparcaffe,1.°ft.,80I.5'/.°/°vl, ,0,— — _ Priortt8t«'Vbllzatl«lun (,ür ,00 fl.). sserdinanbs'NordbahnEm.,88« ,00— ,00 80 Oeftcrr. Norbweftbahn . . . ,o8 8l> ,09 40 Slllatilbahn....... l>,2 40 —»^ Südbahu k S°/°..... ,l, »0 ,52 — „ ll 5°/,..... «»201LS7N Ung.^aliz. Vohn ^ > > . . W5 - ,0b 80 4°/„ Unterlrainei Vahnen . . 98 50 98-— Divers« zoft (per Vtüs). Vubapest-Vastlica (Dombau) . 10 so ,0 80 O L0I-LN «l°ry.2°/» 478 — 4?« — Nrot,-«nft,f. Hanb. „.«. 180fi. —'— - '— dto, bto, per Ulttmo Septbr. 855 ?5 »56 »b Lreditbanl, «lla, ung,, 200 fl.. 422 - <»2 75 Depositenbanl, «lllg., 200 fl. . »25 50 »W 50 ««compte-Ves., Ndröft., bOO fl. 7no — 708 - »ir°.u.TafftNv., wiener,»00st. »l>6 — »58 — Ht!p°thtlenb.,efi.,»00fi.zb°/<>» 88- i<" — Lindeibanl, «st., »00 fi.. . , «48«<'249 2N Oefterr..Nn,ar. «anl «U0 fl. . 100« l«»5 Nnionbanl 2«0 ft...... «58 50 260 — »erlehrNanl, «Mg., l« ft. . l?» - '?8 - Atti« »sn Zr»n»>»rt<. K»t«r«h«>«l»« (per Ttüs). Nlbrecht-Uahn »00 fi. Vllbn . 9?'- 97 20 «u,si°.Tepl. «ifenb. 800 ft. . . ,650 165? V»h». »ordboHn ,50 ft. - .»»?-»»»- ,. «estblchn »l» ft. . . 40» - 404 -«»schtiehnlber »is. «0 ft. «M. ,209 ,2w bt». (Ul. ») »00 ft. . «8 — 47, — D»n«u» Danlpfschlss^hrt » »es. vesterr. »0« ft «M. . . . 459 — 463 — Dr»u.«.(V»tt.'Db.'Z.)»00«l.T. —'— —'— Dul.Vobenbllchtrl.'V.iwofi.L. 56- 56 75 3«bln<»b«.Noibb.1N00st. «M. »9« «9Ü3 Lnnb.. «zern«».°I»ffY' Elsenb.» «eseMch. »«> ft. s. ... »»> - »8« «, «loyb,«ste«.,Trieft,500«l.«I»t. l»05 — °0? - vesterr. «orbwestb.«» st. Vilb. »»9 »5 »30 »b bto. (I«. ») »00 ft. E. . . »64 - »«5 — Pllla°Duler«!senb.,5«fl.Lllb. 86 50 87 — Llebenbürg« Eisenbahn, erste. — — — — Ttllllt»eb ,9« 75 lrn«ttln^«ts.,«?.,,?0ft.0.«. ,8»—»87 — „ »».»»»?, «oft. — . —- »«ld «ae Tramway-Grs., neu, ««..Pri»» ritHt»-«lctirn llX, fi. . . . 96 — 9?' Ung.^lllK. Eisenb. 200 fi. Gilber »04 - 205 — Un«.«eftz.(«»ab^»l»lpi« 78 ,0 ?» »0 Pr«»» «isen.Inb.«»»1. »yv ft. e>!»6 — bb? — Valao-Iarj, Vtetnlohlen »0 l. .,8 — ?^ — „Vchlbglnlübl",Papiers.,»«) l, »0» — »«» -^ ^SteyrlTA,/' Papiers, n.».»«. 151 — 15^ — lrifailei »ohlen».<»«s. 70 st. ,09 — ,?, — «astenf.'«.,Oest.wMen,tc>01. »45 — »48 — «»««n.L«H«nst., >N«. in Pest, «>ft......... 428-48»'.. ««. »«»«es«ll»ch«fi lOV ft. . . ,»8 »» ,»9 — «enn»«^nZie««l»«cNt»>'Vel. w»4 —»98 — »Nts». «Imsterba«.......l08-5b,03« Deursch« Plltze......6l,». s,8v u»nbon........,»4 8» ,»5 2V P«i».........49 s»» »4970 Vt.»Ptt«»»lg......—— — — Ducaten........ b», l9< »N'Franc».Stücke..... »»2 998» Silber........ - - -- Deursch, Neichlbanlnoten . . «, ,»» »l lv Italienische «anknoten ... « ?^> « »^ Papler.«ub«l . . . «'«» '"« sI'>»nnn«°na>enD»ch z '""> «»il,,,,,,! bllnden.