t _ ^«mttag-SonnUg IS ftpl Slarburgn geitung A Hl 11 i c Ii • • O r g a n d e s ▲^^fi^Steirischen Heimatbundes Vbriaff nA ÜMtNUH kJL Dfm. B>dftte Nf. ^ Penirttf: 25-67, Erscheint w(&cbentIiGh sefbsmal als Morgenzeiiung (mit Ausnalime der Sonn- und Ä-Ä Ä-Ä. Ab lUO lAr tft At SoMnMtDiii aar tnf Fernnrf Nr. 28-67 Pejertaice). Bezngsprels (Im yoraus zahlbar) monatlich RM 2.10 einschl. I'ostRe- fffreicMMT. — U«y»rlaBclt Zoacortftet «erde« nie!« rAckfcsandt — Bei bflhr; bei Lleferune hn Streifband zazflgl. Porto; bei Abholen In der Qescliäftsstelle Aafrurca M ist ROckporto belanleiea. — Postscheckkonto Wien Nr. 54.601 RM 2.—. Altreich durch Post monatlich RM 2.10 znzüzl 36 Rpf. Zustellgehühr Ar. 53 9Rart>uro-S>rau, Oltontag, 22.9et>ruar 1943 S3. ^aT>raano IB10 Tagen 774 Sowjetpanzer zerstört Druck d«r 9ewi*ts Infolg« Tauwetter und schwerer 4000. Abtchmt eines lagdgesetvwader« 4ar Wlater-VarlMta Haft falndDWilw Flabr-ifmi. OBbafeMaMi 7im iMmSHIeoB ^ Madttcb« Aamrlite Im Kaum von worden» anaa Tefi lai Ctegwaateft, al>- _M der OBttmat ftm der an eMarcn Statten addCMItoli des Iml wturda verluatralali al>-4m I aisga-aeea TW ____' Feind seine Aafriffe sieht lerlgwetat eie«M Aji^rlf fmmter netanen Warden Ma hartJiäoldfen fetndti-chen Widerstaadea erfolffreiflll asetet and dabei 12 Panaer v«niichtet FVaiiartlllarle der LaftwaMa aeiilMute aMi wtkrend der groAen AWi'eiwaflfclaaiit an aÄaa Erean punkten der Ostfrent besandeaa aaw. BIb Jairdfesoh'wnder nnter Ftihnmr de« Oberfitleutaants TranM jmm M. bto 99, Mraar wur- ■mm an «Her Oattree* 714 Boffrjetpaaner durufc Veat>ftnde dea Heeres EeretOrt, etbeatet oder liew^ ungwmfMilg feaokoeaen, A9 der aüdwesttuneaiaoheii Front gehen dia Bewejfungskämpfa welter. Elia mH Pan-aarunterstUtsung geführter feindlicher Oe-fenstoß wurde abgewiesen. Die Luftwaffe griff erfolgreich motorisierte britische Truppen und Ankatellungen mit Bomben schweren Kalibers an. Belm Angriff auf nordwestdetitschee Gebiet am 10. Februar wurden — wie nach-trAglich festgestellt — Ewel weitere Flug-zeage durch Marlneflak abgesohosaen, sodaß sieh der Gesamtverlust dea Feindes bei diesem Angriff auf 18 Flugzeuge erhjJht. der PaiMser- iiiiiiiiiiiiiiiininrniniininTiminmniHniinnminifHnnRfl So rasok als mogUGliI Merbopg, 31. Peinuar Jelzt tet es so weül In den Zeitungen tmd aaf dlM Anküa-digungstafeln ünden wir man die Anlnafe an jene MAaoer und Prawen, die aicli Mt AqI-gaben der ReichsreriekM^iiaf au BKkieo haben. Dieaa hieidanp eriofdert heim laofea Analehea, kein Wertea. Man koM sieh bei den Arbedts&ailern, deren Neb«na4eUen oder bei den örtlichen Poliaeivervralkiingem (Wiger-neifiteramt) vorgedruckte Zetlel, fülh sie lasch au« und sendet sie sogleich en des zu-attodige Aibedtoamt oder dessen Nebenstelle. Ale le^tcT Tag, » de« die Meldezettel abgeschickt »ein Mflseen, ist der 3. März geneont. Aber das soM Mchit bellen, dal nun jeder und Jede bis zn dileaem Brkd-termin zuwartet. Je frilher, desto beosecl — das tet die Parole. Die Arbeiteäiaier sollen nicht ia den allerletzten Tagen mit einer Umnasae von Meldungen überflotet werden. Die Zeitspanne von fast 14 Tagen le4 deshalb gegeben, damit während ttires AWa«fes «Hch schdn der größte Ted! der Meldringen amtlich bearbeitet sein kann. übrigens haben slck bereite zahlreiche Männer und Frauen in ganten steirlschen Unterland freiwillig zur Arbeit gemeldet. Diejenigen, die etwas schwerer von Entschlüssen sind, mögea sidi also einem Ruck geben und ihre Meldung schlemwget vornehmen. Es soll und muß serä vrie RHchs-minister Dr. Goebbels sagt: „Jelzt bvOwid wir für den Sieg unter weiteetgehender Anf-opferung unserer Bequemlichkeit kämpf«n ... Die Front hat angesichts :1«t flbsrmensch-liehen Opfer, die sie täglich tsu brirKte« hat, ein elenientcires AnreMhing angreifendo bolsch w'süsrlio '^.chlachtflieqer mit ihren leicht "n Infanleroiwcilfen zur Strecke zu bringen. zur vollen Entfaltung seiner Kräfte zu verhelfen. Sie untersche>idet sich dadurch von jeder Jugendbewegung, die ihr voranging. l\s gibt auch nirgends auf der Welt eine zweite Jugendorganisation, die so uiüfassend nnt ihren eigenen sozialen Problemen besciififtigt und in deren praktische Lösung eingeschaltet ist wie die deutsche. Die Hitlerjugend ist nie einer Frage ausgewichen. die das Leben an sie herantrug. Sie hat sich innner für die totale Leistmgs fähigkeit der jungen Generation veranfA'rsrt-lieh gefühlt. Das Ist der Grund für ihre vielfältige sozialistische Aktivität. Daraus ergibt sich auch das inni're Zusammenwirken itiü allen Stellen der anderen l'artei'nstjfuti.)!.?^. des Staates und der Wirtschaft, die, wie etwa die NSV, die DAF, die Justiz, die Bo triebe und Verwaltungen, im Bereicli ihrer Aufgaben auch Jugendliche betreuen. Dp Lolge ist, dal] überall, wo gegenwärtig iiificr-halb von Elternhaus und Schule planniitll'« auf die Jugend Einfluß genommen wird, die« nach den (jrundsätzen und im Sinne der Ii t-lerjugend geschieht. An d'e Stel'e der friif'c-ren oppositionellen gewerkschnftliclicn Haltung der Jugend gegenüber detn Staat ist nii Laufe des letzten Jahrzehnts e;ne Z;is'im uienarbeit erwachsen, deren Erucluharkcf sich in zalilrciclieti Gesetzen, Vcrord'Uiii.ircn und praktischen iMaBnahim'n. die den Geis» der Ilitlerju.gcnd tragen, dfiWmiejit'jrt. I" ü r die Gesundheit Am Anfang der sozialeti Arbeit der 11 tler lugend stand der Aufbau einer plrnuTiäfligen Jugcndgesundhcitspfle.';':?'. Es wurden IvV-ilien untersucliungen durcligefiilirt und M ißiia"-' j trien der nachgehenden Fürsorge •••rania'Jf. I Zugleich en^tand das Sanitiitsu e-en di r IL' i lerjugcnd. Arzte wirkicn an der Auf'ti'üunjr der Dienstplüt/.e mit. Die« Arh? t ist Ja!"-um ,lahr weiter ausgebaut worden. S-e be ruht auf der Erkenntnis daß alle übrige A* hcit der Bewegung die biologiscfie Frhaltunjj und Mehrung des Volkes voraussetzt. Ein ALirksti'in auf diesem Wege ist da-Jugendscliut/gc^etz vom .^0 April dcN sen Entwurf weitgehend auf die In tiati\c und Mitarbeit der Hitlerjugend zurii^kgoht Ihm verdankt die deutsche Jugend den he fiten Arbeitsschutz der Welt, der auch wäh rend des Krieges nicht erschüttert wi^rdeu ist. und das erste reiclisgesetzliche Mi'hiulis recht. Per Jugendschutz stand ein'-t im fang di'r deutschen Sr>zU!lnol.tik. Die Snr'M um die Wehrkraft Preußens hat den Ktmi? damals veranlal.U. der kapitalistischen Aus-beututig der Arbeitskraft von KiiidcM'n und Jugendlichen Linhalt zu geli'eten. Au-h dav nalional-ozialivtische JngenJ chutzgi-sev d'-- nt der Wehrhaftinachung. Dct Satz Juiji'iid schütz ist Volks^chnt - , den es g- imiL-i h.it. gewann progranuiuitis''hp Bedeutung. I. e i s t n ti n s t ei e r u n g Das Jugeiulschntzgesctz schuf zntrleich neue (irutullagen der beruflichen I eistung Lrlüchlicung im Lieruf ist das Kernstück dei Seite 2 »Martnirpjer ZefhiTietährdeten Jugend, von der Ausbreitung der Jugendwohnheime, von der Ik-ruf.saiilkliinnig der schulenllas.senen Ju. gend, von tler Hrholuiigsverschickung. von diT koinmimalen Jugendpflege und anderen LeihbimgLMi, die in einträchtißer Ziisam-menarbcit mit den zuständij^en öffentlichen Organen durchgeführt werden. Verwiesen sei \or allem auf den Neubau des dentsclien Jugendrechts. Auch in ihm bat die Auffas. sung von der geseblüssenen jungen Gernein. Schaft, die ihr Leben nach eigenem Gesetz gestaltet Ausdruck gefunden. Das lugendverfassungsrecht erhielt mit dem (leset/, üIky die Hitlerjugend vom 1. Dezember HOb und seinen beiden Durch, führiingsverordiunigen die entscheidende Grundlage. Im Jugendarbeitsrecbt wurde dem Jugcndschutzceselz in diesen Tapen der r.ntvvurl eines Gesetzes über die Berufs, erziehung der deutschen Jugend hinznr^efüjTt. Das Jugendstrafrecbl ist durch die F.infüh-rung de» jupendarrestes. der unbestimmten Verurteilung, durch die F.rnenerung des Ju-gendstrafvollzugs und Neuordnung der In-gendgerichte völlig umgewandelt und ju. Rcndgemäß gestaltet worden. Auch die praktische Zus.nnimenarbeit_ zwi. sehen llltlerjugend und Justiz hatsichinden verfjangenen Jahren aufs beste bewährt. latlnewordcnes Ostbekenntnis Im Jahre 1P.T4 schuf die Hitleriugend nach nbernabme der nationalsozialistischen Arta. manenbewegung die Einrichtung des Land, (iienstes die seither Tnusende von Jungen und Mädeln aus der Stadt dem Lande wieder zugeführt und in den letzten Jahren^ für die nptien Ostgebiete den geeigneten Sied-fornacluvuchs herangebildet hat. Der Kampf fernen die Landflucht bat nur Aussicht auf Frfolg. wenn er bei der Jugend beginnt. .Man inul» aber den |unf>'f" nnd Mädeln die «iich mit ihrem Herzen und ihrem ganzen Le. hen dem Lande verpflichten, auch die r^rücke dfr Ciemeir.L-.thHft geben, die sie m der neuiMi Ik'intat verankeit, Auf diesen Erkenntnissen beruht der Land dienst der lütleriugend Er soll die Wehrbauern hervorbringen die das Ostbekennt, nis der jugend zur Tat werden lassen und einen Wall von I'leisch und Blut aufrichten wo das Schwert des SoMaten di-utschen Bo. den zurlickgewonnen bat. Der l anddienst ist der lebendigste Aus druck für den neuen Charaklerzitg der Jugend. Sie redet nicht mir von Deutschland, sie setzi sich dafür ein. Im nüchternen Alltag der Arbeit vcr^vi^klicht sie ihren Willen zum Sozial^mtis. Sie ist bestrebt_ sieb total zu ertüchtigen und empf'ndet mit Dankbarkeit daß ihr dabei von allen Seiten und in rei. ehern .Maße d''» d^r riemp''Timee der Welt-revoluüon." Von Jahr zu Jahrs liegen die Rüstungsausgaben Moskaus sprunghaft an. Eine Anleihe nach der andern wurde aufgelegt und den sowjetischen Völkern aufgezwungen. Jeder Rubel wurde in den Aufbau und die Bewaffnung der Armee gesteckt, alle wirt-KchatHieben und finanziellen Kräfte Sowjetrußlands ausschließlich in den Dienst des weltrevolutionären Militärs gestellt, So wurden dio Riesenarmeen zu einer furchtbaren Gefahr für alle Völker. Im Juni 1937 begann im sowjetischen Offizierskorps die ein Jahr lang dauernde Säuberungsciklion mit der Erschießung von Tucbatschcwskij und von mehr als LSO Armeebefehlshabern, Generalen und politischen Kommissaren. Dann halte Stalin das Heft wieder in der I-iand, und der Aufmarsch gegen Deutschland begann. Er war Mitte 1941 abgeschlossen, denn von insgesamt 170 Schützendivisionen, 33 Kavalleriedivisionen und 4G motorisierten und Pcurzerbrigadon befanden sirh an der dcutschon Grenze 118 Schützendivisionen, 20 Kavalleriedivisionen und 40 Panzerbrigaden. Di*? Sowjetunion h^tte im Sinne Englands, aber mit der eigenen Zielsetzung den gewaltigste© militari* sehne Aufmarsch seiner Geschichte gegen Deutschland und damit gegen Europa vollzogen. Orgien der Instinktlosigkeit Die englischen Zeitungen nehmen die in London aufgezogenen Federn zum 25. Jahrestag der Sowjetarmee zum Anlaß, sich vor Begeisterung über den bolschewistischen Bundesgenossen zu überschlagen. „Obser-ver", ,,Sunday Times" und „Sunday Dis-patch" wetteifern in Lobeshymnen über die sowjetischen Blutopfer und betonen dabei, daß Moskau ein großer Verbündeter sei, d. h. daß seine Leistuilgen vom plutokrati-Bchen Standpunkt aus für außerordentlich nützlich gehalten werden. Don Gipfel der Liebedienerei erklimmen unzweifelhaft die Leiter der englischen Kirchen. Der Erzbischof von Canterbury, der Moderetor der reformierten Kirchen Schottlands und der Moderetor der freien Kircho haben gemeinsam einen Aufruf erlassen, in dem es u. a. heißt: „Es ist nur natürlich und recht, daß das englische Volk den sowjetischen Verbündeten seine Achtung zum Ausdruck bringt. Die englischen Christen werden ihr Gebet darbringen füv das sowjetische Volk und dio sowjetischen Christen. Lasset uns eine besondere Fürbit':e tun für die UdSSR, für die sowjetischa Klrrfie, für das ganze sowjetische Volk und seine Armee!"' Diese Verbeugung vor den bolschewistischen Massenmördern findet ein würdiges Gegenstück in der Erklärung eines ortho-t^oxen Erzbischofs von Damaskus, der sich im Nachrichtendienst in Beinit zur rechten Stunde mit folgendem Bekenntnis zu Wort meldet: ,,Ich betrachte die rote Armee als Gandhi in Lebensgefahr Die entscheidende Stunde in der indischen Geschichte Erbschleicher Roosevelt macht sich bereit Baiiükok, 2\. Februar Wie der alllndisclic I^utidfunk meldet, wurde die von den Kongrefimitglicdcrn in Bengalen gefaßte Kiitschließung auf sofortige h'reilas.suTig Maliatnu (iandliis an C!iur-cliill gekabf'lt. Line Abschrift der Lntschlie-llung wurde I^oosevelts persönliche Vertreter in Indien, [-"liilips, übermittelt. Nach Mitteilungen des Londoner Nachrichten-Dienstes am Sonritagvoruiittaj: hat sich der Zustand üaiidhis weiterhin sehr verschlechtert. Ein Kommuniquce der britisch-indischen Regierung gibt bekannt: »Wenn üandlii sein Fasten nicht unverzüglich unterbrechen sollte, wird es inoiilicherweise zu spät sein, sein Leben zu retten.« Im Zusainnienhaiig mit den Nacliricliten über das Hefindeii Maliatnia (juiidliis erklärte der Sprecher der indischen Unabhängiykcits-liga in Ijaiigkok am Sonntag über den Sender Bangkok: Das Schicksal Indiens kann durch die Ereignisse der kominenden Woche vielleicht für .lahrhunderte entsciiieJen werden. Die kommende Woche ist sicherlich die wichtigste in Indiens (icschichtc. Niemand kann lieurteilen, ob Ciandhi die letzten neun Tage seuies Fastens überstehen wird. Der Vertreter R(X)sevelts in Indien, Philips, der mit der dringenden Aufgabe nach Indien kam, das indische Volk in den anglo-amerikanischen Krieg zu ziehen, hat bereits die kritische Situation, die aus Gandhis Fasten entstanden ist, auszunutzen verstanden, Er hatte Unterredungen mit führenden Indern und denkt wahrscheinlich, es sei für ihn gleichzeitig eine günstige Gelegenheit, durch die sogenannte Vernjittlung zwiiclien Gandhi und dem Vizekönig seine eigene dunkle Aufgabe der F.rfüllung näher zu bringen, nämlich die USA-Herrschaft auf dem, was von den britischen Empire noch übrig Kebllcben ist, zu errichten. Der Sprecher betonte abschlieQend; Briten und Nordamerikaner mögen alle Hebel in Bewegung setzen, um Indien auf ihrer Seite einzuspannen. All das kann die Inder nicht mehr von ihrem Ziele abbringen, Indien frei zu machen. Die durch Gandhis Hungerstreik in Indien cnt.standene Erregung glaube Roosevelt jetzt noch stärker für seine Pläne ausnutzen zu können. Der englisclie Botschafter in USA Lord Halifax wurde am Samsta;* zu Außen, minister Hui! ßerufen der ihm die amerikanische »Besorgnis« über die Lage in Indien zum Ausdruck brachte. • Fs wird in den Washingtoner Meldungen ausdrücklich gesagt, die USA hätten nicht die Absicht, sich in Indien einzumischen. Daß sie sich etwa zugunsten der Freiheits, wünsche des indischen Volke.s, dem Gandhi durch seine Selbstüberwindung ein so mutiges Zeichen gibt, einsetzen würden, ist nicht zu erwarten. Aber Roosevelt wittert die Möglichkeit, seine Position in Indien zu festigen, das ihm als der begehrenswerteste Teil der britischen Erbschaft erscheint. Amtliche Washingtoner Kre'se wiesen bc. reits auf die Anwesenheit von USA.Tnippen in Indien hin, wetni sie auch heuchlerisch beteuerten, diese dienten ja nur dem Krieg gegen die Achse. Der Wink ist deutlich gc-nug. GflndhI wird nicht frciRelasseo Der Sekretär des britischen VizekÖnigs hat an Sapru, ein führende politische Persönlichkeit in Indien, einen Brief geschickt, in dem es heißt, daß Gandhi ganz allein die Verantwortung für sein Fasten trage. Auch könne nur er allein ihm ein Ende setzen. Dieser Brief ist eine Antwort auf die Entschließung, die eine Versammlung führender Inder angencmmen bat, unter denen sich auch Sapru befand. I die Armee der Befreiung für die Welt und besonders für die Befreiung Armenien«. Ich ' sehe in Stalin den großen Vater der christlichen Welt. Der sowjetische Sieg ist der Sieg der Gerechtigkeit. Wemi es im Himmel eine Macht gibt, die wir Gott nennen, dann ist auf Erden diese Macht verkörpert in der roten Armee, der Armee, für die ich bereit bin, im Rahmen meiner Möglichkeiten medne materielle und moralische Hilfe zu leisten. Indem ich der roten Armee dier.e, bin ich sicher, der Sache der Gerecntigkeit zu dienen." E>eT Erzbischof von Canterbury wird ror Neid erblassen, wenn er diesen Erguß seines Amtsbruder in Damaskus zu sehen bekommt. Die bolschewistischen Priestermörder und Kirchenschänder aber werden sich ins Fäustchen lachen. Ihre politischen I'reunde wissen wohl nichts von den Verbrechen, die dio Sendboten Moskaus im eigenen Lande, in Spanien, in Bessarabien, in den baltischen Staaten und wo sie sonst Geh^genheit hatten, sich auszutoben, begangen haben. Dabei werden die scheinheiligen Heuchler, die das Christentum für ihre bolschewistenfreund-Hcho Agitation mißbrauchen, von Lenin selbst am schlagendsten widerlegt. Der Erzbischof von Damaskus bezeicJmet den Dienst für die rote Armee als eine Sache der Gerechtigkeit. Lenin erklärte in seinem Buch ,,Dio nächsten Aufgaben der Sowjets" wörtlich: ,,Die Herrschaft der Sowjets kennt weder Freiheit noch Gerechtigkeit. IMese Herrschaft beruht auf Unterdrückung und Vernichtung des individuellen Willens". Dm Erklärung des Erzbischofs von Canterbury und seiner Gesinnungsgenossen über den Bolschewismus erübrigt sich also. Lenins Zeugnis ist eindeutig genug. Wie weit die Briten in ihrem Empire dem bolschewistischen Einfluß Tür und Tor geöffnet haben, lassen die Meldungen über dio Feiern zum 25. Jahrestag der roten Armee deutlich erkennen. In Palästina und Libanon, wo bereits regelrechte sowjetische Agitationszentren für den Nahen Osten eingerichtet worden sind, fanden Paraden und ähnliche Veranstaltungen statt. Eter britische Oberkonmiissar in Jerusalem MacMichael ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen, eine Ansprache zu halten. Englandfreundlicho Würdenträger im Libanon folgten seinem Beispiel. In Colombo auf Ceylon wurde, wie der „Daily Herald" meldet, ein im Juli 1940 vom Gouverneur erlassenes Verbot, dio Sowjetzeichen in der Öffentlichkeit zu zeigen, jetzt aufgehoben, da Hammer, Sichel und Sowjetstern nur noch als Symbol für die gemeinsame Sache Moskaus und Londons gedeutet werden. Sogar Matrosen, Soldaten nnd Flieger der USA auf Neuseeland und die Streitkräfte auf den Fidschi-Inseln haben, wie Reuter freudestrahlend zu berichten weiß, am heutigen Sonntag Gelegenheit gehabt, den 25. Jahrestag der Roten Armee feierlich zu begehen. Mit anderen Worten: Die Machthaber in England und den USA sorgen dafür, daß ihre Untertanen bolschewistischem Einfluß ausgeliefert werden. Eter Rummel für die Sowjetarmee bot einen willkommenen Anlaß dazu. Die scliweren Abwetirtiätiipfe im Osten 32 Sowjetpanzer vernichtet — Kavallerieverband vor der Zertrümmerung — In Nordafrika 3000 Gefangene Führerhauptquartier, 20. r'ebruar. | nördlichen Kan'.pfraum 38 fdndllche Fluff- Argentiniens feste Haltang , Buenoa Aires, 21. Februar Staatspräsident Castillo erklärte in einem Interview für die nationalargentinische Morgenzeitung »Cabildo« erneut, daß Argentinien seine Neutralität beibehalten werde. Diese Entscheidung sei klar und eindeutig. Auch sein Nachfolger als Präsident werde Garantien geben müssen, daß er sein Werk fortsetzen werde. Japaner versenkten 2 Zerstörer , Tokio. 20. Februar Die japanische Marineluftwaffe hat am 17. I Februar östlich von der Insel San Christoval (Salomonengruppe) einen feindlichen Ge-Icitzug angegriffen und dabei zwei Zerstörer sowie einen großen Transporter versenkt, während die eigenen Verluste drei Flugzeuge betrugen. Nach einer Meldung des britischen Nachrichtendienstes wurde am 20. Februar in der australischen Stadt Sydney Luftalarm gege. ben, worauf die Flak in Tätigkeit getreten sei. Das OKW gibt bek;jnnt; Hei anhaltendem Tauwetter kam es im Kuban-Brückenkopf nur zu örtlichen feindli. cfien Angriffen, die überall scheiterten. Zwi. sehen As()wsch"en Meer und dem Raum süd. lieh Orel halten die schweren Abwehrkämpfc an. Gegenangriffe deutscher Infanterie- und Fanzervcrbäruie warfen an mehreren front-abschniMen vorgeuningene feindliche Kräfte zurück. 32 Panzer wurden dabei verniclitci. Der irn Donez.Gebiet eingescblossene feind. licb.e Kavallerieverband steht auf engstem Kaimt zusammengedrängt vor seiner Vernich.lung. mi nördlicher Abschnitt der Ostfront brachen erneuPe vot Artillerie und Panzern un, fe-.'^ti'tzte Ant^r.tfc am Widcrstaiul der deur. Fclici. Truppct' zusammen. Starke Verbä'.ide der Luftwaife bekämplten mit guter Wir kuHf.' am rag und in der Nacht die AngiTiS verbhnde und den Nachscliuh des Fei-idcs. Deutsche JJige* schössen allein über dem zeuge ab. In den haiten Abwehrkämpfen im Done,'.-gebiet zeichnete sich das 48, Panzerkorps unter der v ibildlichen Führuiig des Generals de* ''trtnippen von Knobeisdorff be sonders aus Die 15. Flak.Division der Luftwaffe wai * hci vorragend an der Zerscbla. gung fcmdlicl ei Panzerangriffe beteiligt. An dtr r orrafrikanischen Front nahmen die Kampfe ihrer erwarteten Verlauf. Die Orte Gafsa und Sbeitla wurden besetzt. Im Laufe der bishetit;cn Kämpfe wurden fa-^t 3<)00 Gcfai'giiic, in der A^as.sc Amerika.ier, eingebracht und IßO Panzer, 95 Panzerspäh, wagen 3G S( Ibbfahrlnfettcn und 00 andere Geschütze sowie zahlreiche Kraftfahrzeuge vernichtet oder erbeutet. Hritische Bomber griffen in der vergangener Nacht chn. militärischen Frfolg einigte Orte in ^.lc'west- und Westdeutschla id, darunter v.iederiim Wilhelmshaven, an Pic IV'v.'lktMtinG; hatte geririge Verluste. D'jrch hgd. und f'lnkiibwehr wurden elf feindlidie Kampffl igzciipe abgeschossen, Der finnische Gesandte Khrfmaekl beim Keiclisautjcnminister. Der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop empfing den finnischen Gesandten Prof. Dr. Kivimaeki. um ihm das vom Führer verliehene Groß-kreuz des Deutschen Adlerordens zu überreichen. Ansteigen der Geburtenziffer in Japan. Japans Bevölkerungszahl hat trotz der Kriegszeiten in den letzten Jahren eine be. merkenswerte Zunahme erfahren. Sie betrug im lahre 1937 D70 000. 1938 (>70 000. 19.39 630 000, 1340 920 000 und 1941 1070 000. Vor Ausbruch des chinesisch-japanischen Krieges wurden im Durchschn^t jährlich 2 110 000 Geburten und 1200 000 Todesfälle gezählt Druck und Verlad Marburger Verla«» und DrucUerel* Oes ni b H. - Verl.iusIciiutiR CRon naiitiiRariner; H.iuDtschritllelter Anion Oetscli.ich alle m Morbum • d. Drau Badzasse 6 Zur Zelt KIr AnzelRen die Pffi<.liMe Nr i vom l lull t'>42 KÜltiK Ausfall Jet Llelernnn rte? ni.iiie» bei hflheref Oewali odf BetnebssuirunK elbt keinen »-'"'iich tu' Pitrirvnhittr*» Seite 3 Pie 52 moh hfeüiiiie HÜhi Die Nachhut schlägt sich durch — Zweimal zur Übergabe aufgefordert — Heeresflak deckt den Abmarsch Im Osten, im Februar Am Abend zuvor hatte der Feind Pala-mentäre in die Zitadelle geschickt mit der Aufforderung, die Besatzunj; solle sich erjie-ben. Es ist schon die zweite Aufforderung dieser Art in den 52 Tagen, seit denen der feindliche Ring sich um Welikije-Lttki geschlossen hat, und sie enthält die stereotypen Sätze: »Gilten Sie jedoch Ihren Widerstand fortsetzen, so werden sie niederte-macht werden.« Die paar hundert Mann In der Zitadelle wissen, daß diese Aufforderung, für di« si« nur ein bitteres, mildes LJlcheln flbriif haben, der Auftakt zu schweren Stunden ist. Die Tage der Einschließung haben die Bosatzunj? geschwächt, verlangten letzte Kraft. Es ist, als ob jeder der 52 Tage an ihrem Leben jje-zehrt hätte, das langsam z« verlösc)»en droht. Die paar hundert Mami wissen, dat es nun nötig ist, den Rest an Kraft, der fhnen feblieben ist, noch einmal hi d>c Sclwnee zii •chlagen, ilin mit letzter Energie einmtseiEen. letzte Tai ta der ZltadeO« Es dauert nicht lange, da pfeifen und heulen Ihnen die Granaten entgegen, da orgeln und rauschen die Salvenircschosse brausend I>cran. Ein splitternder Stahlregon schiigt zerfetzend In die Zitadelle vor Wellkije L«ki und reißt Lücke um Lücke In die schwache Besatzung. Und wieder branden die Wellen der Angreifer heran, sie fallen zu Hunderten Im Abwehrfeuer der Deutschen, aber jeder ge-brocheneii Welle folgt eine neue, und schließ-llch gelingt es dem Feind. In die Zitadelle einzubrechen. Ein Leutnant der Heeresflak mit zwanzig Mann wirft Im Gegenstoß den Feind 7urik:k und riegelt die Einbruchsstclle ab. Die erste Gefahr ist gebannt. Aber der Feind bat in der Zitadelle Fuß gefaßt. Wie wird es werden, wenn er von hier aus mit neuen Reserven den Angriff wiederholt? Am Abend kommt der Befehl, die Besatzung der Zitadelle habe sich zu den deutschen Truppen durchzuschlagen. Der Fs-stungskommandant verläßt mit dem Gros nachts um zwei Uhr die Zitadelle. Der Leutnant der Heeresflak hat den Auftrag ru bleiben, mit 20 Mann den Rückzng des Gros zu decken, sich nach zwei Stunden anauffüllig vom Feind zu lösen und sich ebenfalls durchzuschlagen. 20 001 Granaten auf Welikije Lukl Der Leutnant und die zwanzig Mann liegen noch in der Zitadelle, umgeben von einem schnürenden Rinx, von einer erdrückenden Übermacht, die sie überrennen und hinweg-spülen wird, sobald der Abmarsch der Besatzung bemerkt ist. Der Leutnant überdenkt noch einmal die letzten 52 Tage, von denen er glaubt, daß es die letzten seines Lebens seien. Er führte einen Zug der 3. Batterie einer Heeresflak-Abteilung, eine der jüngsten Waffen des Heeres, die sich in der ganz kurzen Zeit ihres Bestehens unvergänglichen Ruhm erworben hat. In Welikije Luki war die Batterie mit zwölf Geschützen eingesetzt worden, hatte Flugzeuge und Panzer abgeschossen und wurde dann, als der Feind den Ring um die Stadt schlol, ausschließlich im Erdkampt eingesetzt. Zahlreiche MQ-Nester, Pak, LKW und ein Infaitteriegeschütz vemichtetr die Heeresflak. Der Feind entdeckte bald dies« gefährlichsten Punkte des deutschen W'der standes. konzentrierte seine Feuerkraft auf die Flak-Geschützc und schoß eines nach dem anderen kampfunfähig. Am 18. Tag der Einschließung begann dei Großangriff auf die Stadt. 20 000 Granaten, ungezählt die Fliegerbomben, dre \\'urf- und anderen Geschosse, gingen auf die Stadt nieder. zerschlugen die Häuser, zerpfliigten die Straßen und Plätze. Der Ring um die Stadt zog sich zusammen. Bis auf 15 Meter laee» die Männer der Heeresflak dem Feind gegenüber und allnfichtMch kam es zu erbitterten Nahkämpfen, Am 29. Tag z®g sich die im Westteil der Stadt befindliche Besatzung des Stützpunktes in die Zitadelle zurück. Die Artilleri'» hatte keine Murrition mehr, panzerbrechende Waffen fehlten. In einem Raum von 300 Me ter Länge und 150 Meter Breite verschanzt» sich die aus 26 Einheiten zusammengewürfelte Besatzung. Von den zwölf Geschützen der Heeresfiakbatterle waren noch vier öbrig geblie^n, es waren die einzigen schweren Waffen. Sie wurden an den Eckpunkten der Zitadelle in Stellung gebr/öcht. Drei davon fielen durch direkten Beschuß aus. Das letzte fing am 47. Tag verloren. Die Lage wurde aussichtslos. Ein feindlicher Panzer brach In die Zitadelle ein, mit Mitren und geballten Ladungen wollten ihn die Soldaten zu' Strecke bringen. Der Panzer fuhr auf das EU des Teiches, brach ein, und die Besatzung ertrank. Nun war auch noch das Trinkwasser der Zitadelle verpestet. Dreimal durch die feindlichen LIirieD Dann brach der Tag des Abniar'ches heran und der Leutnant der Heeresflak blieb mit seinen paar Soldaten als Sicherung zurück Das Gros ist abgezogen, und noch rührt sieb der Feind niciit Es wird drei Uhr morgens, es wird vier Uhr. Die befohlene Zeit ist um. Die Soldaten niachteii sich ziitn Abmarsch fertig, (lewelir und Ma'^cliinenpistole sind Ihre einzigen Waffen. 15 Verwundete, darun- [ter drei an Krücken, humpeln mit ihnen los. Ohne Hoffnung ziehen sie ab, denn sie müs-, sen dreimal die Linien de« Feindes passie-i ren; den Ring itm die Zitadelle, den Ring am ' die Stadt und die sowjetische Front nach Westen, Schon nach wenIfTcn Metern pafi5?icren sie den ersten Posten. Drei Bolschewisten, das Gewehr hn Anschlag, kauern im Schützenloch. Man hörf sie laut schnarchen. Den Schritt dämpfend geht der Trupp 20 Aleter entfernt an Urnen vorüber. Knietief ist der Schnee. Sie jreh^n den Fluß entlang». Eine russische Karte und ein Marschkompaß sind ihre- einzigen Orientierunffsmittcl. Die Feind, lajje ist dem Lentnar>t unbekannt. Das wald. lose Gelände ist von tiefen Schluchten durchschnitten die Höhen sind besetzt. Noch herrscht die Winternacht und nur dünnes Mondlicht sickert dirrch die Dunkelheit ftOO Meter mag der Tnipp von der Zkaddle entfernt sein, da hören sie lautes flurräh.Oe-brüll. Der Feind hat bemerkt, daß die Zitadelle genlumt ist und schreit seinen billigen Triumph in die Nacht. Immer noch pehen sie den Fluß entlang, über den sich jetzt die 50 Meter hohe Eisen, bahnbrücke wölbt. Sie müssen unter der Brücke durch. Der Brückenpostcn ruft sie an. Keiner kann ein Wort rus5»isch. Der Leutnant schreit ein paar kaiidcrwelS(.he Brocken zurück. Ein Feuerstoß aus dem M(j antwortet. Da brüllt der Leutnant und schwenkt drohend die Arme. Der Posten gibt sich zufrieden. *He, sind hier Deutsche?« Sie schleppen sich über den Balindamm. Nur langsam kommen sie vorwärts. Die k'tz. ten 52 Tage haben sie ausgemergelt, der Hunger nagt in ihnen. Drüben sehen sie Leuchtkugeln steigen und zerfallen, von fern bellen deutsche Maschinengewehre. Dort muß also unsere Front sein. Sie sind so müde, daß sie kaum den Streckenposteii be. merken, der mit gesenktem Kopf stur seinen Weg geht, ohne die Gestalflcn in der Dunkelheit zu beachten, die wie die Sowjet» das Gewehr lässig über den Röcken gehängt haben. Ein feindlicher Panzer taucht aus der Dunkelheit und entschwindet. Aber schon beginnt sich das Frühlicht dr?s nahenden Ta. ges nuszul^reiten. Endlos scheint ilincn der Marsch, aber jede Sekunde, die verrinnt, nährt tfire leise aufkeimende Hoffnung. Line Sclilittenkolonne, beladen mit Infanteristen, begleitet von zwei Re^flem. fährt vorüber. Den Deutschen klopft des Herz bis zum Hals. »Nicht die K Tven verlieren, Ruhe bewahren, nicht beeilen«, mahnt der Leut. nant. Die Reiter rufen etwas herüber. Sie scheinen Verdacht geschöpft zu haben und drehen um. Der Leutnant schlägt mit seinem Trupp einen Haken und verschwindet im Trichterfeld. »Volle Deckung!«: Die Reiter brausen vorüber. Endlos ist der Weg und überall lauern Gefahren. Der Trupp geht im Dunkel der Schluchten nach Westen. Die Sonne geht auf. »Herr Leutnant, dort oben steht ein deutsches MG!« — »Vorbeigehen, es wird ein erbeutetes MG sein!« — Noch ein paar hundert Meter, da kommt eine Straße, auf der ein Soldat geht. Der Leutnant setzt alles auf eine Karte. »He, sind hier Deutsche!t ruft er. Der Soldat auf der Strnße dreht sich um. »Ja!« Die A\änner aus Welikije Luki brüllen vor l-reude. stürzen sich auf den Kameradeu und fallen ihm um den llnls. Der schaut verstr)rt in Cicsichter, in die seit 52 Tagen keine Ra. sierklinge und keine Seife gekommen ist. Das Ziel ist erreicht. Brschiipft liegen die Soldaten neben der Straße. Ohne einen Maiui zu verlieren, ohne einen Schuß abzugeben, hat sich der Leutnant der Heeresflak mit der Nachhut und den Verwundeten durch drei feindliclie Linien geschlagen, den Abn^arsch des Gros deckend. Kriegsberichter Dr. Hans Bayer PK PK-Aiifnalinie; Krieeslier^cliter 'I hcobald (Wh) Von der EiRmeerfront Ein deutscher Koiupanietührer beobachtet die Wirkuiig des Abwehrfeuers einer Cjebirgs-järjereinheit diese StoRarmeen durch die deutsche Wehrmacht im Sommer 1941 zusammenpehaucn wurden, war für die Sowjets freilich eine üble Überraschung", Man soll nicht rtwd r|laubon, es sie h hier um etwas Neuos h.iiulle. Schon im Rf-sten, noch von Lenin unttM/.t ir Impfen IZrldil über die Rote Armee wird dicsn als (Kis Instrument der Revolten im ul)rinen riuropwjrts ist, bekennt der bekannte Moskauer Mil iailrich-mann Amiragow schon 1034 in einem di-; ken Buch über den Zukunftskrieg: „Er miiH mit der Vernichtung der inil. Man braucht nur die Tönt* zu hören, in denen die Bolschewisten unter sich von di ii „verbündeten Bouigeosicn" sprechen. Den Nationalsozialisten, den Faschisten hassen und fürchten sie; so schlau ist Moskau schon, daß es die starken Kräfte im Lager seiner Gegner nicht gering wertet. Ganz anders bei den ,,hohen Verbündeten". Woroschilow, der langjährige Kriegs-niinister und heutigo Marsi liall gießt diesen Kreaturen die Lauge der Verachtung ins Gesicht: „In diesem VVeltkriog wird die gesamte VVeltbourgeosio in Flammen aufgi hon" ;Befehl des Krieg.-kommissars vom 1. Mai li)fer — Stoßtrupp der b<»lH<'hcwl!s11sehoii VüUterbctlrohung An der Wiege der bolschewiatlschen Roten Armee stehen als Paten bezeichnenderweise die abgrundtiefe Niedertracnt und uer echt jüdische Haß der Minderwertigen Horden, die im Jahre 1905 von Lenin auf die Barrikaden getrieben wurden (wobei der »Gott« der Bolschewisten sich ebenso klüglich schonte wie sein jüdischer Handlanger Trotzki-Bronstein;, erhielten Parolen, die man nie vergessen sollte. »Schießt aus den Höfen auf die Soldaten«, hieß es zum Beispiel schon damalö. Diese Bolschewisten von 1905 wurden naciiher von der gesamten Ju-denhelt als die wahre Urzelle der bolschewistischen Umsturzarmeo gefeiert. Und tatsächlich ist es der »Geist« dieser vertierten Heckenschützen, der zur Norm für die bolschewistische Auffassung von der Kampfführung gestempelt und jedem Rotarmisten eingetrommelt worden L=t. Michael Frunse, nach Trotzki der zweite bolschewistische Kriegskommissar, sagt wörtlich In seiner Analyse des kommenden Krieges Im Jahre 1925: »Dieser Krieg wird vom Sowjetstaat nicht als ein nationaler, sondern als ein Klassenkrieg geführt werden.« Frunse spricht im gleichen Atemzug von der »Sicherung der Errungenschaften« und versteht danmter — wie alle Bol.qche-wlsten — nur die Sicherung des jüdischen Terrorsystems, und zwar nicht allein im bolschewistischen Staat, siondem in der ganzen Welt, Wer noch Zweifel hat, dem antwortet auf dem Sowjetkongreß von 1935 der Verteid'gungskommis.'^ar und Sowjetmnr-schail rucbatfichewaki: »Ks geht um unsere Rote Woltarniee.« Für die Engländer und Nordamerikaner muf^ es sehr erfreulich sein, wenn Ihnen die amtliehe Armeezeitnng Mcsltaus, die »Kr.is-nala Swjesdac 1929 bescheinigt; »Unsere Rote Armee Ist nur die Truppe des Weltum-aturzes.« * In ihrem Bestreben, den unheimlichen Verbündeten vor den eigenen Völkern als möglichst harmlos hinzustellen, erfanden unsere anglo-anierikanLschen Feinde den »neuen russischen PatriotiiMnus«. Was es damit auf sich hat, das bekennen wiederum prominenteate Sprecher des Bolschewismus. Das Amtsblatt der t>o!schewistlschen Jugend, die »Komsomolskaja Prawda« schreibt am 18. März 1941: »Proletarischer Internationalismus und Sowjetpatriotisniua sind voneinander untrennbare Begriffe.« Gusjew, der Verfasser des Buches »Der Bürgerkrieg und die Rote Armee« bezeichnet die »Beschleunigung der Revolte Im Westen« als das große Ziel und der Kriegsminister Frunse bemüht sich persönlich, um zu erklären: »Die Grenzen der Front sind in der nächsten (!) Reihenfolge durch die Grenzen der Alten Welt bestimmt.« Das ist — scheint uns — ein Wort, das man sich in den Redaktionsfituben Londons, aber auch in den Wohnungen gewisser »Neutraler« gut einrahmen sollte, wobei Frunse durch das Wort »nächste« dafür gesorgt hat, daß dieser Satz auch in den tTSA Roose- velts richtig verstanden werden kann. * Das Rezept für liolachewistische Überfälle hat in bemerkenswerter Deutlichkeit Statin selbst geliefert, als er 1936 dem amerikanischen Reporter Roy Howard mit zynischem Grinsen erklärte: »Heute pflegt man keine Kriege zu erklären. Man beginnt sie einfach.« Und so erleben wir denn in den folgenden Jahren eine geradezu verbissene Agitation der bolschewistischen Heereaflibrung für die Schaffung besonderer Stoßarmeen. Daß / Sfite 4 »Marburgef Zeitung« 22. Februar 1943 Nummer 53 1}oik und Jiuiiut + Kektorwcchsel an der Alpenuolversität Innsbruck. An der deutschen Alpenuniversi-tät fand die VerabjchiediniK des bisherisen Rektors Professor Dr. Stcinacker und dii' Ilinführunk' des neuen Rektors l^rofessor Dr. KIcbelsberß statt. Der neue Rektor Prof. Dr. Klebclsberg sprach dein scheidenden Rektor den Dank für die geleistete Arbeit aus und biit ihn, die Würde eines ^-hrensenators der deutschen Alpenuniversität anzunehmen. Der neue Rektor gali dann die Zusammensetzung des Senates bekannt, in dem anstelle von Prof. Spcriicli Prof. r)r. Lesky zum T^rorektor bestellt wurde. -I- Die Schüuspiclschnlu des Iturutheaters an der Reichsliochschuie für Musik in Wien hjt mit der Wien-I"ihnKeselischaft ein Ab-konnnen geschlossen, wonach die Nachwuchsausbildung der Wien-Film von der Scliauspielschulc des liurgtheaters durchge-fi.hrt wird. 4- Sammelwerk Wilhelm Ruscbs. Der Verlag Braun & Schneider in München, der in diesem Jahre die Feier seines hnndertiäliri-gen Bestehens begclicn kann, will sein Jubiläum als Wiege der *i"'liegenden Blätter« und der küstliclicn Müncliner Bilderbogen durch eine besondere Unternehmung krönen. Nach Übereinkunft mit den anderen Verlegern von Wilhelm Busch plant die Pirnia eine Gesamtausgabe seiner Werke, die zum ersten Male auch die verstreuten Publikationen und den Nachlaß berücksichtigen wird. Die chronologische Folge dürfte voraussichtlich sechs bis sieben Oktavbände mit Bild und Wort umfassen und im konnnenden Herbst erscheinen. Axei an aer Himmelstür Marburjer Erstauffiihrung der LusLspieloperettc von Viktor van Buren und Kalph Benatzky Die Erwartungen gerade dieuea Werkes, das seine unverwüstliche Zugkraft dank seines leDenkwürdigen unc^ spannenden Inhaltes bereits in allen größeren deutschen Städten bewiesen hat, waren hochgespannt Wenn das befreiende Lachen, die originelle Idee des Stückes, die Köstlichkeiten scharfen, geistreichen Witzes, beißender Ironie, gepaart mit blendendem Dialog seine Wirkung noch Tage lang nach der Aufführung bewahrt, so ist dies ein untrügliches Zeichen für den hohen Wert, den dieße Lustspieloperette liat. Die Aufführung bot eine Glanzleistung in der Gesamtwirkung aller Daratelier. Welch immeiuse Arbeit muß bei diet^er vieraktigen Operette da vorausgegangen sein! Welche Prachtentfaltung schon in don Bühnenbildern! Gottlieb Ussar hat sich dabei selbst übertroffen. Und dazu noch die Vitalität der Handlung. Köstlich die einleitende Schürzung der Knotens! Der Gast Hans Hellmuth, ausgezeichnet in Wort, Spiel und Gesang, beginnt als verkleideter alter Mann, sein Ziel, ein Interview mit den Filmstaf Gloria Glonana herbeizuführen, mit einer nicht alltäglichen schauspielerischen Leistung. Demaskiert, läßt er in feinsirmiger Weiije sein Spiel in einem unerhörten Crescendo von Akt zu Akt bis zu dem Höhe-punlit dea dritten Aktes ansteigen, um diese Leistung auch bis zum glücklichen Knde beizubehalten. Neben ihm bot Dagmar Schumy in jeder Beziehung eine einmalige Leistung, sicherlich ihr bisher größter Erfolg. Was diese Künstlerin auf die Bühne stellt, ist Grazer Kulturleben I>«s Steirische Landestheater Ciraz spielt ^Kinder! KiiKier!« — RIccardo Brcngola, Rom, konzertiert im Saal der Kameradschaft Steirischer Künstler und Kunstfreunde |-in guter Finfall hat dem Lustspiel von Jhnis i'itz Pate gestanden: dem nach kauf-maiinischen lirundsiitzen lebenden Schwiegervater wird die Ankunft eines fingierten FtikelsohiiL's gemeldet, was den in Not geratenen i^seudoeltern 3000 Mark einbringt. Doch Liigen haben kurze Beine, Der neugebackene (iroUvater kommt und nun kann's los gehen. Und es gelit auch los; Drollnianns, dies ist der Name der Fannliensciiwindler, leihen sich Klcin-Susi von der Freundin aus, die Pech gehabt hat und bei ihnen Unterschlupf fand. Aber die 3000 Mark hat der Schwiegervater nur für einen Junjxen bezahlt. Das genügt bei Hans Fitz für alle vier Akte, um eine immer aufs neue spannende Lustspielhandlung durch den Abend zu schleusen. Wie dieser Direktor Liebhart, Schwiegervater und Großpapa in spe allmülilich durch eigenen Augenschein dahinterkommt, daß Hans Freier eigentlich Suse ist — das wird mit sehr viel echtem Hnmor und beinahe kindlicher Freude an wirksamen Situationen gezeigt, wobei das Publikum sich prächtig unterhält. Daß es am Fnde ein versöhntes Fhepaar und {'inen Schwiegervater auf I^reiersfüllen gibt, der dem jungen Paar noch den Rang abzulaufen droht, ist noch ein weiterer wirksamer Zug dieses echten Lustspieles. Hans Ott! als Großpapa, Schwiegervater und Bräutigam wußte seine i''unklionen mit gut pointiertem Humor ins rechte Licht zu rücken. Die Aufgabe war keine leichte, im !laiidumdreheii immer wieder ein »anderer» zu sein und dennoch glücktc dieses schauspielerische Meisterstück ganz vorzüglich. Nach ihm bestand Gerda Horn als Planetenzenz den scliwersten Strauß dieses Abends mit Hilfe der flimmelslichter auf glorreiche Weise. Hier war eine Charakterisierungs-kunst mit dem Spiel, von der wir uns noch mancherlei versprechen, — Das in Schwierigkeiten geratene Fhepaar Drolltnann, des- sen Retter Hans Peter werden sollte und das schließlich von Klein-Suse gerettet wird, spielten Frna Klaming und Frwin Gauder-nak mit zügigem Humor für die bedenkliclie Sache, deren gutes Filde freilich man auch diesen beiden wünscht. Als Sciiutzinami wußte Hugo Bornstädt mit drolliger Amtsniiene Dienstpflicht und Privatinteresse zu vereinen, wobei ihm Gerda Golmo als Dienstmädchen getreulich zur Seite stand. Sepp Zeilhofer lenkte das Lustspiel mit geschickter Hand zum sicheren Frfolg. Finen Geiger von Format, d^m die natürliche Empfindung den Bogen führt, gleichsam als ob die Musik ihm aus dem Handgelenk strömte, lernten wir in RIccardo Brengola kennen, der im Saal der Kameradschaft fiir das Institute Dante Alighieri den Abend mit einem interessanten Programm bestritt — Unterätützt wurde der Gast durch seinen nicht minder trefflichen Begleiter am Flügel, Maestro Riccardo Simoncelli. Frescobaldis Arie war ein besimilicher Auftakt von klangschöner Intonation. Vivaldi-Respighis Sonata in re niagg. folgte, von Brengola mit kräftig profilierendem Bogen gespielt. Tartinis Variationen entzückten als technische Leistung. Richard Strauß' Sonate op. 18, ein Jugend-werk in seiner Fülle klanglicher Impressionen lag Brengola besonders gut, dessen niu-sikantischer Typ dem deutschen Meister alle FJire erwies. — Das in modernen Virtuosen-stiickclicn die Technik der Geige mit seltener südlicher Wärme triumphierte, wollen wir dankbar berichten. Auch als Bearbeiter leriite man den Geiger kennen, der slcli seinen Canto bretone sozusagen auf die eigene Geige schrieb. Ninna Nanna Sarda und die Taraiitells waren ein höchst reizvolles Ge-gensntzpaar geigerischer Ausdruckskunst. Hin Zugaheiikonzert erst ließ den rauschenden Beifall für beide Künstler allmählich verstummen. Kurt Hildebrand Matzak unvergeßlich. Die ganze Gefühlaakala der weiblichen Psyche tut sich vor dem schau-emlen Auge auf. Dieser Frau glaubt man den Aufschrei einer Filmdiva: Weg von dem gleißenden Rampenlicht und nur den einen Wunach: Einmal ganz Frau sein zu dürfen! Erschüttert verfolgt man im dritten Akt die Hüigabe des liebenden Frauenherzens an em Phantom. Wie entzückend der Kontrast nun mit der Flohgeachichte dea Axel Schwind (H. Hellmuth)! Pädagogische Glanzleistung für Lehrer und Erzieher! So muß man es machen! Wie vornehm und eindringlich* gestaltet Oberöpielleiter Hagen-StüJer seinen M. Scotany! »Ganz groß«, sagte da mancher. Und wieder entzückten im Gegenspiel Maria Kaufitsch (Jesle) und Otto Blickenberg (Cheffriseur) durch iliren Schmiß und Elan sowie ihre Tanzkunst. Die Lösung des Knotens im vierten Akt erregt unter der Bombenrolle eines Otto Welte als Schnellrichter derartige Lachsalven im Publikum auf und vor der Bühne, daß die Zuschauer imch Luft ringen müssen, um nicht vor Lachen zu ersticken. Wenn es da heißt, daß die Wiener »mit Musik verseucht« sind und bei einer Gerichtsverhandlung das ganze Haua singt: »Mei Muatterl woar a Weanerin« oder der Portier des Hotels Ambassador nur >vom Lied aua Wien« singt, da kaim man nur sagen: »Höcher gehts nimmer!« In diese glückliche Enaemblewirkung fügen sich Friedl Weiß ala Frau CJonstantina Barring ton, Maria Luka ala aufgeregt« Sekretärin, Herbert Richter als Chauffeur und eigentlicher Dieb, Rolf Sanden aia Rechtsanwalt Pepperminto, Heinrich Leskoschek in der Doppelrolle des Pilmproduktionslei-ters und Hoteldirektors, Karl Ledinek ala Kri-minalinspektor imd die anmutige Vera Saretz ala japanische Dienerin Yoshi auf das glücklichste ein. Die flüssige, einachmeichelnde, trotz moderner Klangwirkung den gesunden Drei-Idang und Terzengänge nicht verschmähende Musik (Wie köstlich der Schlager: »Gebundene Hände!«) wird von einem ganz kleinen, aber dafür ausgewalilten Orchester, bei dem diesmal die erste Klarinette, dann die Solovioline und die reüi blasenden gestopften Trompeten in vornehme Erscheinung traten, vermittelt. Der feinnervige Dirigent, Kapellmeister Max Kappea, erwies alch zugleich ala ein ganz gediegener Pianist und Begleiter. Das ausverkaufte Haua, trotz vorgerückter Stunde In beater Stimmung, dankte durch viele Blumenspenden sowie lauten, herzlichen Beifall den Künstlern samt Dirigenten. Es wäre kein Wunder, wenn »Axel an der Himmelstür« auch In Marburg seinen Siegeszug antreten würde. Dr. Egon Berti nach Siidxxstm Wenn l die TUM Poman von p. K ELioEN orisi nR Urhebcr-Rechlsclmtz: Drei Oucllen-Verlac. KönIcsbrOck (46. Fortsetzung) Dr. Amberg erhobt sich und streicht sich über die Stirn, es ist eine hilflose Geste. „Es gibt Dinge, die ich nie begreisen wer-nie! Dazu gehört Lores Benehmen. Gehört sie zu mir oder zu diesem Herrn Droste? Ich werde, wenn ich ruhiger geworden bin, sie vor die Entscheidung stellen.' Erdu Arnberg mustert ihn mit einom Bhck, in (iem Mitleid ist. „Conny, ich sagte dir schon, du mußt jetzt stark sein, sich dorthin... da ist etwas für dich." Dr, Amberg Uitt dn dds Büfett, dort liegt ein Brlelumschlag. dessen Aufschrift Loies klare Handschrift trägt. Der Assessor greift beunruhigt danach, da zuckt er zusammen, er fühlt, es ist etwas in dem Umschlag, nicht nur ein Brief — ein kleiner, rundpr Gegenstand. Da überkommt ihn plötzlich ein Vorstehen, soine Iland sinkt schlijff herdb, der Brief fällt zu Boden. „Sie gibt mir den Ring zurück", sagt er mit uim-Uürlichcr Ruhe und tritt zu seiner Muttnr, .,dlso auch das noch. Ich m\iß sagen, fUis Konto des Herrn Droste weichst rapid Es war natürlich unsinnig, eine Szene zu machen, statt seine Anwesenheit mit Stil!-schwciqen zu überqrhon. Abrr diis ist Trrp-penwoisheit. Ich (ühltn doch dfutlich. wie sich Lorn in stummem Prolost auf seine Seit" stellte, sobald sie erk.mntr, wer er Wrir, und j dann, als ich darüb^^r vor^tHndlichorweisn schwer gereizt war, trat sie in aller Öffentlichkeit neben diesen Menschen!" Dr. Amberg preßt die HMnde gegen diie schmerzenden Schläfen. „Er ist der Sieger geblieben, und ich —•" Er schließt die Augen und ringt um Fassung. „Conny", sagt Frau Amberg nach langem Schweigen, „Lore hat mir heute morgen alles er/.dhit, was sie bewegt. Auch den Auitritt in dem Lokal gestern abend. Ich habe lange mit mir gerungen, und nun, Conny, verzeih', aber ich verstehe sie." Dr. Amberg zuckt wie unter einem Schlag zusammen Fassungslos starrt er seine Mutter an. „Du... verstehst... sie?" sagt er mit heiserer Stimme. „Mutter! Das kann ddn Ernst nicht sein!" Die dltn Frau richtet sich auf. ,,Conny, auch das soll noch klar worden — ich muß dir sagen; ja, ich verstehe siel Es ist eine Kluft zwischen euch, die nicht zu überbrücken ist, ich habe es in den letzten Tagen einsehen gelernt. Ihr würdet beide in einer Ehe unglücklich, du und auch sie, ihr erspart es euch, jetzt ist noch Zeit. Sich, es ist nicht Joachim, der sich zwisr-hcn euch stellte, er isl nur der änf^ere AnlnR 7u r iieren Auseindnc'orsetzungen und er k.nn ciu'h dafür nicht verantwortlich gemacht wördeni sei gerecht, wie dn es immer warstf ConnyI Früher oder später wÄrc euch vom I.el^-'n die giofle Frage vornelegt worden. r1 e ihr nun sclinn jet/t honniwortcn müHt Tnre tapfer, sie ist ein feitf^cr. cnira^tcviiler Mensch T^n. Conny, verengen w. '1 dir die T.ohnnsrcMe teh)^, hej nller - h n TiK'htigkeit nrd Knrre'''b'^U Und nun wül •'"h es kl r mir l-nnne bewii^'t i'jf- P''"h! rVr H'-'KVr. ist «!chi''d nn w->c: ti"«: 4- Ndnz Moof; nach Wien berufen. Nach seinem großen Hrfolg als Signor Passabo in »Der einsame Mann« (Berliner Volksbühne) ist der hervorragende Bochumer Schauspieler Heinz Moog für drei Spielzeiten an das Wiener Burgtheater verpflichtet worden. 4 Deutsche Gruphik-Ausstclluiig In Helsinki. In Helsinki ist durch den finnischen Kultusminister Kukkonen in Anwesenheit des Ministerpräsidenten Rangell, der Gattin des Staatspräsidenten h'rau Ryti. Außenminister Witting, Reiclistagspräsideiiten Hakkila und zahlreicher anderer finnischer und deutscher Persönlichkeiten die Ausstellung deutscher Graphiken aus dem 19. und 2t). Jahrhundert eröffnet worden. Die Saniiiiluiiff von über .320 aussewühlten Graphiken bekannter Meister findet hier starkes Interesse und wird VOM der Presse eingehend besprochen. trifft... ich allein bin es, Conny, ichl Weil ich ei:iraal feig war und mit einer Lüge zu vertuschen suchte, wozu ich mich klar bekennen mußte, um vor mir selbst bestehen zu können. Denn daravif allein kommt es an, nicht auf das Urteil der andern. Ich werde gehen, Conny, und es deinem Bruder sagen — ich hoffe, er wird mich nicht verdammen, wenn ich ein Unrecht eingestehe, denn ... er ist ja mein Kind." Marie-Anne Arnberg lehnt sich ers<'höpfl zurück, ihre Augen sind geschlossen, sie hört, daß Conny wortlos das Zimmer verläßt, eine Tür fällt ins Schloß, dann ist Stille um die alte Frau, * „Ich habe mit der Direktion in Ihrer Angelegenheit Rücksprache genommen, Herr Droste", sagt Alois Timmermann, der Geschäftsführer des Konzertkaflees, und läßt die Spitze des Brieföffners auf der Schreih-tischkante Ceneralmarsch schlagen. „Wie ge-s='gt, es Ist mir außerordentlich unangenehm, aber ich darf Ihnen nicht verschweigen, daß wir sehr..." — er räuspert sich — ,,daß wir sehr unangenehm berührt sind, in unserem Hause private Angelencnheiten eines Ange-stellten vor unseren Gästen ausgetragen zu sehen —" Joachim Droste, der neben' dem Scbreib-tisch des Vorgesetzten steht, sieht durch das weiloeötfnete Fenster auf das rege Treiben der Präger Str^iRe. Er ist blaß, aber be-hpirscht, kein Muskel zuckt in dem schmalen, k'int'nen Gesieht. er weiß, was nun knmml! so'ne Hände sind zusammennepreßt. nrnben sirh die Nägel ins Fleisch. P'ihe .. Riiho, zwinnt. er den langsam ,,.r ■tpjfjfnden Groll nieder. Tif) —Her ®Hih'"PT erhebt sich i, M hn'iinrif n-'^'h^Vinfriifh im Z'mm^r auf nnr) Ti nf)pT 711 r7ehen, ,,dann ist da noch eine 0. Ein Aufruf an die Volksdeutschen in Rn-mänlen. Die deutsche Volksgruppe in Rumä nien wurde von Volksgruppenführer Andreas Schmidt zum totalen Kriejjseinsatz aufgerufen. Es heißt in dem Aufruf; »Die Gemeinschaft un erer Volksgruppe hat sich bei der letzten Krnte in der gegenseitigen Hilfe auf das höchste bewährt und sich die Anerkennung der höchsten rumänischen Stellen errungen. Nach diesen Erfahrungen werden wir im Jahre 1943 die harten Maßnahmen des totalen Kriegseinsatzes wie sie für das ganze deutsche Volk gelten, auch bei uns durchsetzen. In der Verteidigung des Lebens unseres Volkes werden wir unerbittlich und rücksichtslos die notwendigen Gesetze durchführen. Unsere Arbeit gclit unter der Parole: »Alles für die Front.« Zuerst haben wir den Befehl zu verwirklichen, daß jeder, der in der Heimat night gebraucht wird, seinen Platz an der Front der Waffen sucht. Für die Heimat seJbst gilt als Richtschnur, daß alle Arbeltskräfte für die im Kriegseinsatzplan der Führung vorgesehenen kriegswichtigen AuT-gaben eingesetzt werden. Der »Heimatdienst«, in dessen Rahmen im vorigen Jahr alle MäTi-ner vom 18. bis zum 50. Lebensjahr für den Arbeitseinsatz zusammengefaßt wurden, wird in diesem Jahr auf alle Männer vom 16. bis zum 65. Lebensjahr und auf alle Frauen vom 17. bis 50. Lebensjahr ausgedehnt, wobei das Frauenwerk beim Einsatz der Frauen die Kinderzahl berücksichtigt.« 0. Schulkantinen in Rumänien. Für die armen Schulkinder Rumäniens wird jetzt in besonderer Weise gesorgt. Seitens der sozialen Fürsorge des Landes sind über das Land verstreut 281 Schulkantinen errichtet worden, in denen über 6000 bedürftigen Kindern warmes und kaltes Essen verabreicht wird. o. Bulgarien ehrt deutsche Helden. Für die Helden von Stalingrad fand in Kotel eine Gedächtnisfeier statt, in der der'Bürgermeister der Heldentaten der deutschen Armee gedachte. Den ganzen Tag brannten am Rathaus zwei Feuer vor den Symbolen des deutschen Eisernen Kreuzes, o. Petöfi als Aushängeschild der ungarischen Juden. Der bekannte ungarische Lyriker und Freiheitsdichter Alexander Petöfi ist vor 100 Jahren geboren worden. Seit einiger Zeit bemüht sich nun die liberal-marxistische Presse Ungarns. Petöfi und seine Freiheitslieder für ihre dunkeln politischen Zwek-ke dienstbar zu machen. Jetzt hat das ungarische Regierungsblatt »Uj Magyarsag« auf dieses dunkle Treiben hingewiesen und erklärt, es sei eigentlich sonderbar, daß man gerade Petöfi, der im Jahre 1849 unter den Säbelhieben moskowitischer Soldateska fiel, zum Helden einer achsenfeindlichen Stimmung machen wolle. Besonders aufschlußreich sei aber die Tatsache, daß in der ungarischen Sendung des Londoner Rundfunks jetzt ebenfalls Petöfi in den Mittelpunkt der deutschfeindlichen Agitation gestellt wird. Das Regierungsblatt unterstreicht diese eigenartigen Zusammenhänge und verbittet sicli. einen der größten Nationaldichtcr und Nationallielden Ungarns für jüdische und un-garnfcindliche Zwecke zu verfälschen und auszunutzen. -t Der »Ring der Nibelungen« in Agram. Zum sechzigsten Todestag Richard Wagners bringt die Agranier Oper »Rheiiigold«, das eine Reihe von Jahren in Agrani nicht mehr aufgeführt wurde, neu heraus. Die inu-slkalische Leitung ist Lovro von Matatscliitscli anvertraut, der von seiner Liebe zu den Werken Richard Wagners beseelt ist wie nur irgendein deutscher Dirigent. So werden Aufführungen von »Walküre«, »Siegfried« und »Götterdäimnerung« — letztere als Erstaufführung in Agram — folgen. andere unangenehme ... eine sehr unangenehme Sache, lieber Droste. Es tut mir aul-richtig leid, aber Sie verstehen, der Ruf unseres Hauses..." Er bleibt vor Droste stehen und blickt unschlüssig auf den beharrlich Schweigenden. „Es ist uns da durch Zufall zu Ohren gekommen, daJJ Sie, bevor Sie bei uns eintraten, in eine Angelegenheit verwickelt waren, die..." Droste blickt auf, in sednen Augen ist ein kalter Glanz. „Ich verstehe —sagt er mit uimatürli-cher Ruhe, „es ist Ihnen zu Ohren gekommen, daß ich nach meinem Weggang von der Hapag in eine Kriminaluntersuchung verwickelt war und in Untersuchungshaft genommen wurde, das meinen Sie doch?" Alois Timmermann blickt schweigend auf seine weiße, gepflegte Rechte, an der ein Brillantring Feuergarben versprüht. „Das meine ich allerdings", sagt er zurückhaltend, ,,ich darf aber sofort hinzufügen, daß ich lediglich den Auftrag der Direktion habe, Sie um eine Erklärung hierzu zu bitten. Wir sind uns durchaus im klaren darüber, daß es jedem von uns passieren kauji, durch eine Verkettung unglücklicher Umstände in eine solch unangenehme Sache verwickelt zu werden, ohne daß ein Verschulden vorliegt, aber Sie werden es uns nicht verübeln, daß wir unbedingte Klarheit haben wollen, wenn schon einmal ein Fall dieser Art unserem Apgestelltenkreise unterläuft." Droste richtet sich straff auf. ,.Dits ist Ihr gutes Recht", sagt er mit kalter HöDichVe't ..Mein gutes Rccht wieder ist es, darauf d-e Auskunft zu verweigern, da ich nrlvfite An'^elenpnheiten nicht aern mit rresfhTfll'rhen D'pTen v^^rnep'^p ... einen MoTnf*nt b'Mo irb, ich wp'f^, w*' S'e sagen wollen, und bitte Si« um me-ine Entlassung." > * Nummer 33 »MarTntrger Z^Titng« ZZ. Februar 1043 Seite 3 Aas Stadt imd Hemd Ehern* Herzen »Mögen die Zeiten hart werden —, wir Deutsche werden härter sein!« Die Entscheidung eines Krieges und be-aonders eines solchen weltentscheidenden Kampfes um Sem oder Nichtsein, wie wir ihn durchzukän>pfen haben, wird letztlich durch die seelischen Reserven des Volkes entschieden, durch die Stärke und Mächtigkeit seines Glaubens an den Sieg und durch se:ne Bereitschaft, aus der ungebrochenen Kraft der unerschütterlichen Herzen den nöchsten Einsatz zu leisten. Am wichtigsten aber ist dieses: daß wir hart und immer noch härter werden, imd daß wir un-t-ere Herzen mit einem dreifachen Ring von ötHhl panzern! Der Krieg, wie ihn der deutsche Soldat au den Fronten, besonders aber im Osten, bestehen muR, hat einen solchen Grad an äußerster Härte und Erbitterung angenommen, wie er früher nicht bekannt war. Der deutsche Soldat ist aus der unmittelbaren Anschauung seines bestialischen Gegners und aus der Erkenntnis des ganzen furchtbaren Ausmaßes der Gefahr so hart geworden, wie der Krieg ihn will; und In diesen Monaten der Abwohrkämpfe erweist es sich, daß er härter Ist als der bolschewistische Ansturm. Seine Härte ist es, die Inn unverwundbar macht. Ebenso Itart aber muß die ganze Heimat sein, muß jeder von uns werden, damit auch wir im Zeichen des totalen Krieges stark und fähig sind, zu unserem Teile dem Kriege zu geben, was des Krieges ist. Wir alle müssen glauben, arbeiten, opfern und kämpfen mit ehernem Herzen —, und wir werden härter sein als diese Zelt und siegen! „Gläflbioer Fanalismus erringt den Sieg** Der Gauleiter sprach auf dem ErinnertuigHappell zum 19. F«4>niar 1938 in Gras Der Geist der Kampfzeit wurde wieder lebendig, als Gauleiter Dr. Ulberre^ther beim Ertnnerungsappell zum 19. Februar 1938 am Freitag vor den Parteigenossen der Stadt der Volkserhebung da« Wort ergriff. Wie bei der Eröffnungskundgebung am vergangenen Sanistag waren auch bei diesem Appell der NSDAP der große DAF-Saal und alle Nebenräume bis auf den letzten Platz besetzt. Kopf an Kopf saßen und standen die Männer und Frauen der Partei und ihrer Gliederungen, deren Herzen die Erinnerung an jene heißesten Tage der Kampfzeit, die zum 13. März 1938 führten, mit Stolz erfüllten. Auch verwundete Soldaten aus den Grazer Lazaretten, die damals m den Reihen der braunen Kämpfer standen, waren gekommen, um Ihrer alten Kampfgemeinschaft jener bewegten Tage zu gedenken. Die Ausführungen des Gauleiters, die seinen Mitkämpfern von damals und heute galten, riefen die Tugenden des Nationalsozialisten der Kampfzelt wieder auf, die heute mehr denn Je zur Entfaltung kommen müssen. Das Gedenken an jene Tage, sagte der Gauleiter, dient uns als Mahnung, daß gläubiger Fanatismus und entschlossener Wille, Mut und Ausdauer den Sieg erringen. Darauf hinweisend, daß der NaJonal-sozialist nicht nach Stimmung, sondern nach Gesinnung frage, führte der Gauleiter den Parteigenossen im einzelnen ihre Aufgaben vor Augen und unterstrich die Notwendigkeit der Bewährung. Die Haltung und Dlszl-1 plin, die die Kämpfer von damals aus-zeichneten, müssen auch heute jedem eigen sein, Tradition bedinge lebendige Verpflich-I tung: in entscheidenden Lagen Gleichartiges zu tun. Wie damals der Befehl lautete: j »Stürmen!«, so gelte auch heute die Losung: »Stürmen!« Die Bereltschaft der Parteimitglieder ihn bei den Maßnahmen, die das Gebot der Front an die Heimat sind, zu unterstützen, kam in den einmütigen und stürmischen Zustimmungskundgebungen zum Ausdruck. Die Laienspieibübne Robitscb-Sauerbrunn gastierte Im Rahmen der Kulturarbeit des Steiri-schen Heimatbundes wurde in Rohllsch-Sau-' erbrunnn vor kurzem eine Laienspielbühne errichtet Am Mittwoch fand im Kmosaal I die erste Aufführung dieser Laienspielgemeinschaft statt. Gegeben wurde das 1 Volksatück »Joggl vom Wegscheidthof«. Die Aufführung bot eine beachtliche Leistung. Man muß anerkennen, daß alle Spie-11er sich redlich Mühe gaben, gerade ihre i Rolle gut zu spielen. Besonders wenn man j berücksichtigt, daß die meisten Spieler zum I ersten Male Im Rampenlicht vor der Öffentlichkeit standen, war ihr Zuaamtnenspiel gut. Der Abend zeigte, daß die Splelgemeln-schaft gut geführt ist und daß .«lie Tlieater spielen kann. Wenn zuweilen ein etwas flotteres Tempo im Spicllauf zu wünschen war und wenn gelegentlich noch kleinere Unsicherheiten anzumerken gewesen sind, S't wurde dadurch die Gc.samtleiatung nicht beeinträchtigt. Der volle Saal dankte den Spielern durch roiehen und ehrlich gemeinten Beifall. E. Paidasch Mussolini, Mann und Werk Zum heutigen Vortrag der Marburger Volka. bildungsstätte I Heute, Montag, den 22. Februar, spricht, wie schön bekannt, Rektor Hermann Wedler fluf Einladung des Steirischen Heimatbundes und im Ralimen der Marburger Volksbil- | dungsstätte über das Thema »Mussolini, Mann und Werk«. Der Vortrag, der im Fest, saal der Oberschule für Jungen, Taurisker. Straße 9, stattfindet, bringt unter anderem i zur Erörterung: Die ersten 15 Lebensjahre ^ Mussolinis und seine Jugend, den Aufbruch des Faschismus, die materiellen Grundlags.i des Aufbaues, die neue italienische Wehr, macht, Italiens geopolitische Lage und die Gründung des Imperiums, Englands Gegnerschaft lind abschließend den Kampf unseres Achsenpartners um die Neuordnung Europas. Das Trio di Trieste in Cilli Der K^unmennualkabend des Trio di Trieste, der Mittwoch, den 24. Februar, 20 Uhr, Im Saal des Deutschen Hauses gemeinsam Vom Amt VolkbUdung und dem Kulturamt der Stadt Cilli veranstaltet wird, verspricht sowohl durch das erlesene Programm als auch insbesondere durch den künstlerischen Rang der Musiker ein hervorragendes musikalisches Erelgnia zu werden. Kenner stellen das Trio dl Trieste auf eine Stufe mit dem einzigartigen Quartette di Roma, das Triumph über Triumph feiert Es ist nicht nur ein Jeder ein Meister auf seinem Instrument, sondern sie sind so vorzüglich aufeinander eingespielt, daß Trio wie ein einziges Instrument wirkt. Das ist freilich nur dadurch möglich, daß sie Ihr ganzes Programm auswendig spielen. Dazu kommt das südländische Temperament dieser blutjungen Künstler, das Immer wieder die Hörer bezaubert und mitreißt. Der Vorverkauf findet im Amt Volkbildung statt. Verabschiedung der RAD-Männer in Marburg Am Samstag in den Mittagsstunden herrschte auf dem Sammelplatz der RAD-Männer in der Goethestraße in Marburg regstes Leben. Von allen Selten, aus Stadt und Land, strömten die Jungen Leute horbei, teils in Begleitung Ihrer Angehörigen, vielfach mit bekränzten Hüten und m sanges-froher Stimmung. Bis in die Nachmittagstunden waren die einzelnen Gruppen aufgefüllt und bald standen sie abmarschbereit Ein Musikzug der Wehrmannschaft des Steirischen Heimatbundes spielte flotte Marschmusik und die Abteilungen formierten flieh zu einem schönen Zug. Wie bisher, waren zur Verabschiedung der Arbeitsmänner, die nun den Dienst nüt dem Spaten antreten, in Vertretung des Krelsführera der Leiter des Fühnmgsamtes 1, Marburg-Stadt, Pg. Ijack-ner, ferner Arbeitsführer Kliebenstein, erschienen. Sie marschierten an der Spitze der AbteUung unter Vorantritt des Musikzuges durch die Tegetthoffstraße zum Bahnhof, von einer großen Menschenmenge begleitet. Die jungen Männer waren vollzählig der Einberufung gefolgt und in bester Stimmung. Man sah es ihnen an, daß sie restlos gewillt sind, mit besten Kräften ihre Pflicht für Deutschland tm erfüllen. Pf. m. Die L>eutsche Jagen'* In an der Arbeil. Am 16. Februar fand fct Pettau der zweite dies'r'.hrige große Dienstapneil der Deutschen Jugend statt. Nach der Meldung an den Bannftihrer wurde das Lied »In den Ostwind hebt die Fahnep« gesungen, worauf der Bnnnföhrer über die nächsten Arbeits, punkte und die totale Mobilisiierung des deutschen Volkes sprach. Er leitete daraus die Pflicht nb, nun noch mehr zu arbciteti. denn m einer Zeit, da unsere Helden an der Front so Großes leisten, müssen wir auch mehr tun als nur unsere Pflicht ist. Die Bannmädelführerin sprach über die Woche der Deutschen Jugend, die im März zur Durchführung gelangt. Abschließend folgte eine Au.csprachc der Hauptstcllenleiter über Fragen ihrer Arbeitsgebiete. m. Todesfälle. In Drauweiler, pTaustaudner-straße 8, verschied 68jährig die Gastwirtin Maria Pukl geb. Mikl. — Im Alter von 72 Jahren starb in Marburg, 47-Platz 7, der Ge-melndearbeitor Jakob Krois. — In Graz ist die 67jährigf Gutsverwalterswitwe Olqa Kokol aus Marburg, Apothekerfasse 1, gestorben, deren Leichnam nach Marburg überführt wird. — Ferner verschied im hohen Alter von 83 Jahren in der Mellingerstrafi^^ 33 in Marburg der Schmied der Reichsbahn Jakob Beloskowitfich. Einsatzbereit für die Heimat Eindrucksvolidr FUhrerlehrKang der Standarten CUll-Ost und Cilli-West Die untersteiTische Wehmianiischaft hat in den versangenen Monaten gezeigt, daß sie dein heidisciieii Vorbild ihrer Väter würdig uiid stets bereit ist. die Heimat mit der Waffe in der Hand zu verteidigen. Uni diese Haltung zu vertiefen und weltanschaulich auszurichten, wurden vom Führer der Standarten Cilli-Ost und Cilli-West in der vergangenen Woche in Hochenegg und Sach-penkld Führerlehrgänge angesetzt. Der Grundgedanke hiebei war, hei den unterstei-rischen Wehrmännem die innere Bereitschift zum Soldatentum weiter zu vertiefen und zu pflegen und dazu die technischen Voraussetzungen zu schaffen. Unter dem l-eitwort: »Wenn wir alles für den Krieg tun, so werden wir den Frieden gewinnent wurde das gesamte Fülirerkorps der beiden Standarten einheitlich ausgerichtet. Der Lehrgang wurde vom Obersturmbann-fOhrer Sepp Egger geleitet Insgesamt waren Die Steiermark spendete 880223 RM Der Febmar-OpfertoimUg ein roUer Erfolg — Du Unterland erbrachte fast K MUl, KM Wenn Reichismlnlster Dr. Goebbels bei der machtvollein Kundgebung im Berliner Sportpalast das deutsche Volk fragte, ob es kämpfen oder kapitulieren wolle, so hat die Steiermark schon vorweg die Antwort. gegeben in den ständig wachsenden, immer wieder fast hundertprozentig gesteögerlen Spenden bei den Sammltmgen. Der jüngste Opfersonntag hat wiederum alle seine Vorgänger übertroffen. Auch die Fälle spontaner Kundgebungen in ernstester Stunde unseres Lebenskampfes mehren sich: In der Ortsgruppe Eisenerz-Münichtal hat diesmal ein wiederum ungenannter Spender, ein Geschäftsmann, unter dem Eindruck des Eredg-nisses von SlaJingrad die Summe von 5000 RM am Opfersonntag für das Wl-iW gegeben. Der Opfersonntag im Februar vorigen Jahres ergab im Gau Steiermark 501 524 RM — in diesem Jahr beziffert adch die Spen-densumme nach A%rläufigen Meldungen auf 880 223 RM, die Steigerung beträgt also 76 V. H. Im Altgau stieg die Spendensunune von 361 527 RM auf 635 227 RM. Den stärksten Anteil hat die^imal der Kreis Fürstenfeld, der mit 23 ODO RM das Vorjahrsergebnis um 158 V. H. verbesserte. Auch die Kreise Mureck mit 141 Prozent Steigerung und Leoben mit 108 Prozent haben ihre Spenden mehr als verdoppelt. Die Untersteiennark stand auch dJesmal an Gobefreudigkeit dem Altgau nicht nach: Beinahe eine ViertelmilHon Reichsmark, 244 996, brachte die Untersleiermark gegenüber den 140 000 RM vor,zwölf Monaten auf. Der Kreis Trifail mit 106®/o Steigerung, der Kreis Marburg-Stadt mit 59 500 RM verdoppelten hier ihre Ergebnisse. 197 Wchrmannsciiaftsfiilirer anwesend, die mit neuem Qedanken;^tU und neuem Können ausgestattet wurden. Zu den Lehrganysteil-nehnieni sprachen der Kreisführer, Pg. Dorf-njcister, über »Die geschiclitliche Entwicklung der Untersteiennark im deutschen Ij"-bensraum«, SA-Oberführer lilasch über den »Wehrgeist und VVehrbereitscliaft der Unter-steirer«, abgeleitet von der deutschen Geschichte und von den Kriegserlebnis.sen der untersteirischeti Regimenter während de* Weltkrieges, der Leiter des Arheitspolitischen Amtes der Kreislüiirung Cilli, SA-Sturmhannführer Lenz, über »Der SA-Mann und Wehrmann im Betriebe und Bannführer Dr. Zettef über »Die Aufgaben der Deutschen Jugend« und über die »Zusammenarbeit der Deutschen Jugend mit der Wehrniannschaft«. An den Sonntagen fanden Dienstvorführun-gen der Sturmbanne statt, anschließend ein Preisschießen der Wehrrnänner. Oberscharführer Erdle, Adjutant des Sturmhannes II und Bürgermeister der Gemeinde Bischofdorf, erzielten in der schwierigen Pragerühung den ersten Preis. Im allgemeinen sind die Schießergebnisse als sehr gut zu nennen. Den Abschluß der Lehrgänge bildete ie-weils ein zackiger Vorbeimarsch, bei dem die gute Grundausbildung der Wehrniäniicr ganz besonders hervorstach. Nach der l'üh-rerehrung und den Liedern der Nation marschierten die Lehrgangstciinehnier. Mürscli' lieder singend, heimwärts oder zu den lati-desüblichen Befördeningsmittcln, um dia Heimreise anzutreten. Neben der fachlichen Ausbildung und weltanschaulichen Ausrichtung gaben diese l.ehr-gange allen Teilneliniern die sichere üewiU-heit mit, daß alle Wehrrnänner ein uiizerreiü-bares Rand der Kameradschaft umschließt und daß es für den untersteirischen Wehr-maim nur eines gibt: »Immer wehr- und ein* satzbereit die Heimat zu schützen und wcnti der Führer ruft, alles für den Krieg zu tun. um den Frieden zu gewinnen.« P. Der Hermann Von Hans Auer Als ich am ersten Morgen in dem Dorf, in dem ich seit Jahren immer einen Teil des Sommers verbringe, erwachte, war es wie ein Feiertag um mich. f!s ist köstlich, auf dem Land und mitten Im Grünen zu erwachen, es ist wunderbar, dabei einen Vogel zwitschern und einen Wald ranschen zu hören. Aber dieser, mein erster Morgen wurde noch feierlicher durch das Qlockengeläute der Kirche, und auch alle Werktagsgeräuhxhe der Bauern schwiegen, man hörte kein Dreschen in den Scheunen und kein Dengeln der Sensen, die dann zischend durch da.s feuchte Gras rauschen. Und doch war es ein gewöhnlicher Wochentag. Ich sah zum F'enster hinaus und erblickte gegenüber auf der Lehne einen großen Menschenzug, der sich waldwärts zu dem hoch gelegenen Ürtsfriedhof bewegte. Dort trugen sie jemanden zu Grabe. Wie ich ermaß, beteiligten sich alle Bewohner an dem Leichenbegängnis. Vorn blitzten die Helme der Ortsfeuerwehr in der Morgensonne und nun bliesen ihre Musikanten recht und schlecht einen Trauermarsch, und jetzt war es auch ein deutliches Wehklagen, das in dem Gebitnmel der dünnen Glocke lag. Es itiulJte ein hoch in lihren Verstorbener sein, den sie zur letzten Ruhe führten. Tags vorher war ich spät am Abend in meinetn kleinen Somiendorf angekommen, da konnte ich meinen Herbergsleuten nur noch rasch die Hand schütteln, und sie waren wohl auch zu müde nach der Feldarbeit, um mir die Neuigkeiten zu erzählen. Denn wenn man seit Jahrzehnten schon immer sein Weines SomnierÖrtiein aufsucht, so ist man wohl mit seinem Geschick auch verwachsen und denkt oft in der fernen Stadt an seine zweite Ferienheimat, in der man vor zwanzig Jahren schon mit dem Sepplbuben, der jetzt Bürgermeister ist, durch die Wälder strich. Ich zog mich rasch an und ging in die Küche. Nicht einmal die alte Nandl war darin, die doch nie außer Haus kam. Das mußte schon etwas besonders sein, diese »Leich'«, wenn sogar die alte Nandl mitgegangen war. Ausgestorben war das Haus. Es lag stumm da, wie seine Nachbarn. Jetzt aber schlenkerte der Michel vorbei, schnell zur Friedhofstraße zu, der Michel, der Dorfnarr. »Michelle rief ich, »he du — kennst mich ja! Wer ist denn gestorben?« Da verzog er sein Gesicht im schmerzlich einfältigen Rillen und lallte: »Da — da Hermann!« Der Hermann war also gestorben. Nun, da nnißte ich wohl bei dem Begräbnis dabei sein, und als ich den Zug knapp vor dem Friedhof noch erreichte und mich ihm anschloß, da griff auch neben der Rührung ein bißchen echter Schmerz nach mir. Die wenigen Sommerfrischler, die ihrem kleinen Sommerdorf alljährlich treu blieben, waren alle da. Ich begrüßte stunnn den alten Hofrat Wen-kolin, die Frau Finanzratswitwe und den Herrn Major, und dann drückte ich dem Herrn Professor die Hand — die ganze Sommerfrischenrunde, die in den vielen Jahren schon zu einer Familie geworden war, begleitete den Hermann auf seinem letzten Gang, Wieviel war er doch gegangen, der Hermann,, in seinem Leben. Jeden Tag über Stock und Stein, Berg und Tal, bei Regen und bei Sonuenschein. Jetzt macht er endgültig Schluß mit seiner irdischen Post. Jetzt maclit er seinen letzten Bestellweg zum lieben Gott, der Hermann, der Landbriefträger, er hat seine Seele Ins Jenseits aufgegeben. — Er war der Briefträger des Dorfes, vor dessen Sarg nun der Bürgermeister eine rührende Grabrede hielt, gewej^en, der Hermann, Aber er hatte einen Umkreis von ein paar Kilometer zu gehen, bis zu den Gebirgs-bauern hinauf. Das tat er dreißig Jahre hindurch, bis er vor drei Tagen — wie mir der Professor flüsternd erzählte — oben im Gehöft des Krausjakl plötzlich abberufen wurde. Eben, als er dem Bauern einen Brief überreichte. Da sank er zusammen, sah sich noch einmal ganz erstaunt um und löschte aus. Seine Hand mit dem Brief hielt er aber noch im Tod dem Bauern hin. Und, als ob das Schicksal dem Hermann einen besonders schönen Abgang bereiten hätte wollen — der letzte Brief, den er in seinem Lehen bestellt hatte, der enthielt eine freudige, gute Botschaft. Der Hermann war somit eines schönen, gütigen Todes gestorben, eines Todes mitten in der Pflicht. Und er war ein Held gewesen, der Hermann, darum schreibe ich dies ja nieder. Was wissen wir denn in der Stadt von der Wichtigkeit so einer Person. Zu uns kommt g.'mr MS Nummer 53 Wie ein Grazer das Ritterkreaz erhielt Der Führer verlieh d&g Ritterkreuz des Eisernen Kreuxes dem Hauptmann Paul Hau?€r aus Graz. Kommandeur eines Krad-schlitzenbataÜlonB, Der bereit« am 20. September V. J, wegen »einer oft bewiesenen hei-vorraTendpn Tapferkeit mit dem Deut-srhen I'rcuz n Gold au8|:ezeichnete Offl-Ti'rr hat sich immer wieder als vorbildlicher, krihn entsfhlossener Fllhrer bewährt. Eine hefor- iers bedeutungrsvolle Tat aber voll-hrn^hte er An^'ang^ Januar 1943 während ,!(»r Thucren Ahwehrkflmpfe am Dongebiet. P'il Reinem Bataillon zur frontalen Ab-w -hr e rrzerhebenden, innigen Beziehungen zwischen FYont und Heimat, für die Entschlossenheit be<Wanim wilLat du, daß der Ta|f ««diOn sei?« ist Nasreddins Gegenfrage. »Ich will morgen mein Reu einbrlngren«, antwortet der Nachbar. »Hm«, sagt Nasreddlii und nun «chaat auch er den Himmel an. Alle drei schweigen lan^^e Zelt. Dann bvt es der Nachbar zur Linken, der sagt: »Morgen soll der Tag Regen bringen, wird OS so sein, Nasreddln?« »Warum willst du, daß der Tag Regen bringe?« ist Nasreddins Gegenfrage. »Meine Mühle braucht Wasser, morgen gibt es viel zu tun für sie«, antwortet der Nachbar, »Hm«, sagt Nasreddln und schaut welter den Himmel an. Er tut das so lange und so gründlich, daß ihm darüber die Pfeife aus- m. Soldalenspende fOr das Kriegs-WInler-hltfswerk. Ritterkreuzträger Oberst Förster übergab dem Reichsminister Dr. Goebbels eine Spende von RM 100 603,48 für das Kriegs-Wl^terhilfswerk, die von Offizieren und Mannschaften einer einzigen der ihm unterstellten Transportgruppen aufgebracht worden war. m, Vorspleliitunde der Cllller Krelsmuslk-schule. Am 17. Februar fand die erste Vorspielstunde dieses Jahres der Cillier Kreismusikschule für Jugend imd Volk statt. Eine stattliche Anzahl von kleinen, kleinsten und älteren Schülern trat auf und legte schöne Proben ihres Könnens und Elfers ab. Erfreulich ist es, seit Jahr und Tag die Fortschritte einiger Talente verfolgen zu können. Besonders nett war wieder das Gruppenmusizle-ren. Die Vorspielstunde war ein anschauliches Spiegelbild des Standes und der Leistungsfähigkeit der Kreästnusik schule und ihrer Kräfte. m. Untferstdrlsche BerOIkeningsbewegung. Vor dem Standesarat tn CSWd scWosscn 4en Bund fürs Leben: Johann Lach und Raphaela Wontschina, Stefan Plssanetz und Maria Ko-st^mel, Walter Leskowar und Wihno Godetz, Friedrich Pohitnik und Sylvia Kamer, Karl Tschonschek mid Sylvia Oraschem, alle aus Cilli. Gestörtem sind: Paula Bresetz, Olga Bresetz, August Mesarltech, afle au« Cllll, ferner FeTÄnand Trenz, Bad Nenhaus, Aurella Sewnikar, geborene Steble, Viktor Dokler, Weichseldorf bei Hochenegg, Johann Hrastnik, Kellgraben bei Tflffer. — In Bad Neuhaus starben der 84 Jahre alte Jakob Blaschitsc^ ans Lokowin, die 83t3hrlge Alolsla Leschnlk aus LIpje un4 die 72 Jahre alte Helena Felltzian ans Sawerdi. ra. Lysolvergiftung. Die 27jAhrige Ludmilla Gradischnik jkm der Platenlaase i« Neudorf bei Marburg trank In erregtew Zustand ein größeres Qu«ntma Lysol. — Der Hilfsarbeiter Max Semlltsch, M Jahre «It, aus Ober-Rotschiltzen 18 bei Leonhard L 4. B. brach sich den rechten Oberschenkel. — Dwrch Sturz auf der Straße zog sidi der TOjährige ehemalige Schuhputzer Josef Kolenz aus Marburg, Kasemplste 2, Verletzungen zn. — Die Verunglückten wurden ro« Deutschen Roten Kreuz ins Marburger Krankenhaus überführt. m. Sicherung des Meldewesens. Auf das möglichst einwandfreie Arbeiten des Meldewesens muß heute mehr denn je Gewicht gelegt werden. Das Rückgrat des Melde-Wesens ist die Rückmeldung. Um das rechtzeitige Eingehen einer Meldimg sicherzustellen, hat der Reichsführer ff und Chef der Deutschen Poliael angeordnet, daß die polizeiliche Meldebehörde die Rückmeldung sofort am Tage der Auswertung der Anmeldung zu versenden hat. Femer wird ange-otdnet, daß die Meldebehörden alle Personen, die sich polizeilich abmelden, auf dio NotwentMgkeit der Abmeldung bei der Kartenstelle des Emährungeamtes hinzuweisen haben. Der Meldeschein für Beherbergungsstätten ist für die Krlegszeiten im Interesse der Papiererspamls verlcleinert worden. Wo die Fahnen der lugend wehen Nachdem die Föhrerschaft des Bannes Marburg-Stadt der Deutschen Jusend kürzlich einen Kurzlehrgang auf der Bannführerschule Marburg-Stadt im Haus arn Bachörn zur Dulthführung brachte, der vom Führer de." Bannes, Stanimführer Bühl, durchgeführt wurde und in dem auch der Kreisführer Strobl Gelegenheit nahm zur Führerschaft zu sprechen und die Räume zu besichtigen, fanden sich die Führer und Führerinnen am Freitag im Festsaal der Burg zu einer Feier stunde zusammen. Vor B'';ginn derselben zeigte der straff geführte Fanfarenzug des Jungvolkes sein Können. Nach Eintreffen des Bundesjugendführers Bannfflhrer Schilcher, ergriff dieser das Wort um in kurzen Zügen die neuen Ziele der Ar beit der Deutschen Jugend aufzuzeigen und dem Führer des Bannes Marburg-Stadt Stammführer Bühl, der gleich der Bannmä-delführerin MImi Morautschnig, aus dem Amt scheidet um in der Bundesjugendfiihrung verantwortliche Arbeit zu leisten, für dip Dienste zu danken. Er erinnerte an den Einsatz der Volksdeutschen Jugend für die Er haltung des Deutschtums in der Draustadt an die Gestaltung einer zielsicheren Jugend arbeit die von einem Jugendführer ausgezeichnete Haltung und nimmermüden Einsät? verlangte. All diese großen Aufgaben hat de' scheidende Bannführer Bühl im vollsten Maß«» erfüllt Sein Verdienst ist es, daß heute in der Draustadt eine Deutsche Jugend mar- Feierstunde Im Bann Marburg-Stadt zum Dienst für Führer und Vaterland und den unbeugsamen Glauben an den End'^ieg an den Schluß seiner Ausführungen. Seine weiteren Dankesworte gälte« der scheidenden BannmädelfiHirerin Morauts;hnig. die der Mädel- und Jungmädelarheit im Bann Marburg-Stadt beste Ausrichtung gab. Als neuen Bannführer Marburg-Stadt führte er Bannführer Oskar Sturm, als Bannmädelführerin Lieselotte Hampel in den neuen Aufgabenkreis ein. Das Lied der Hitler-Jugend »Vorwärts, vorwärts« bildeten den würdigen Abschluß dieser Feierstunde, der sich eine von Bannführer Sturm geleitete Arbeltsbesprechung über den Jugendeinsatz im Monat März anschloß. Mit diesem Führerappell sind der Deutschen Jugend, Bann Marburg-Stadt weitere Wege der Arbeit und intensivsten Einsatzes gewiesen. Dieser Jugend, die Seite an Seite marschiert mit den Millionen deutscher Jungea und Mädel in der Hitler-Jugend ist ies zur Gewißheit geworden: In dieser großen Zeit geht es um Deutschland, um das neue Reicti, um den Staat des deutschen Arbeitertums der Stirn und der Faust. Dieses Reich, das i» seinem Heldentum Unvergleichliches leistet hat einen Führer, ein einiges Volk und ein» stürmende, jubelnde, sieghafte Jugend, di# dem Führer mit Leib und l,eben verscliworen ist Und diese Jugend reißt auch in diese» entscheidung^vollen Zeiten, in denen die gC' treuesten Söhne des Volkes an den Frontet schiert und ihre von großem Idealismus ge-: kämpfen, stürmen und sterben und die Hei- tragene, Aktivität bei den mannigfachen Anlässen stets unter Beweis stellt, Hinwelsend auf die hohen Ziele, die heute die Deutsche Jugend in dem entscheidungsvollen Ringen der Welten zu erreichen hat, in der Heimal [geht, dann sagt er: »Einer von euch wird [wie an der Front lückenlos den Platz auszii-I Allah loben, am morgigen Tag«, und beide • Nachbarn nicken zufrieden mit üiren Köpfen. A. Bang mat wetteifert lückenlos für den Endsieg, der uns sicher ist, im Einsatz zu stehen, mit ihrem Schwung alle mit, die im Herzen juiif geblieben sind. Sie weiß es — sie ist das Volk von morgen. Auch die Deutsche Jugend Marburgs und der gesamten Untersteicrmark füllen und sich hart zu machen für die Zeit i wird für dieses deutsclie Volk, für dieses die vor uns liegt, stellte der liundesjugend- ewige Deutschland einen besten Banste'" führer den steten Willen der Bereitschaft' beitragen. liK Nummer 53 Seite 7 $iUM U-Boot am Geleit Die neue Wochenschau Beginn. Durchführung und siegreiches Ende einer Seeschlacht deutscher U.Boote gegen ein feindliches Geleit sind der Höhe, punlct der neuen Wochenschau. Eines der vielen, den AHantik absuchenden deutschen U.Boote hat die Schatten eines Geleitzuges am Horizont ausgemacht. Es gibt seinen Standort durch Funk weiter. Großadmiral Dönitz, d€r die Schlacht selbst von seinem Hauptquartier aus leitet, setzt andere, in der Nähe stehende U-Boote auf den Geleitzug an. Noch ehe sie heran sind, wird das erste von eÄnem feindlichen Zerstörer entdeckt, mjuß tauchen und wird mit Wasserbomben bekämpft. Inzwischen aber ist es zwei Bog. ten gelungen, sich vor den Geleitzug zu set. zen und dadurch in günstige Schußstellung zu kommen. Klar und kurz wird das Wesen emer solchen U-Boot.Schlacht durch die. sen Film umrissen. Graphische Zeichnungen ergänzen die Do'kumentaraufnahmen, Der eigentliche Vorstoß erfolgt in der Nacht. Fünf, sechs Bootte, zu einem Rudel zusammengeschlossen, greifen von verschiedenen Seiten an. Dadurch .wird der Erfolg fast vollständig. Als brennende Fackeln auf dem Meer versinken die feindlichen Tanker. Weiter zeigt die Wochenschau auch Bilder von den Rückzugsbewegungen der deut-sehen Armee im Süden der Ostfront. Da. durch wird dem deutschen Volke klar werden, daß es sich bei diesen planmäßigen Operationen um Bewegungen der Truppe handelt, die nach allen Regeln einer Ab. wehrschlacht durchgeführt werden. Verbüs^ sen wehren sich die Nachhuten gegen den Feind und fügen schwere Verluste zu. Langsam lösen sich kleine Trupps von der vordersten Linie und gehen georr'fict und ruhig zurück, so daß der Plan, eine Verkürzung der Front zu erreichen, nach allen Re. geln der Taktik durchgeführt wird. Von den immer gigantischer werdenden Leistungen der deutschen Rüstungsindustrie geben die ersten Bilder des neuen Streifens einen Eindruck. In Stahlwerken werden Ma. schinenteile von Dimensionen gegossen, die wir bisher noch nicht kannten. Sachlichkeit fachmä..ni8L'he8 Können und eine stän. dig sich 8fe'''"rnde Arbeitsdynamik gehen Hand in Hand. Jeder, der diese Aufnahmen .sieht wird erUrnnen. daß die deutsche Rü-«tungskraft jetzt stärker ist als je. Hans-Hubert Gensert Musikabend in Lunenberg Mafia Kelcbelt und Erwin Friese vom Marburger Staditbeater zu Gast — Eigene Kompositionen des Luttenbergers Hans Haring Aas atleeV^eÜ a. Fuflspur im Wüstensand. Bei den ftltereo Frauen der Beduinenstämme in Afrika und Arabien findet man vielt&ch die Gewohnheit, lange, schleppende Gewänder zu tragen. Diese Sitte stammt aus alten Zeiten, als sich daran noch ein besonderer Aberglaube knüpfte. Durch die langen schleppenden Gewänder sollte die Fußspur im Wüstensande ausgelöscht werden, und dadurch, so glaubten die Menschen, wäre es bösen Geistern unmöglich gemacht, ihnen zu folgen. a. Leichter als Aluminiuni. äs gibt verschiedene Metalle, die leichter sind alfi Aluminium. Das leichteste Metall ist das Lithium, das sich weitverbreitet in der Natur findet, aber nie in größeren Mengen auftritt Lithium hat eine silberweiße Farbe, schmilzt bei 186 Grad und hat ein spezifi-«ches Gewicht von nur 0,534. Das MetaU ist härter als Natrium und Kalium a. Luchsjagd am Ladogasee. In der Nähe von Kitee nördlich des Ladogasees wurde kürzlich von einem Urlauber und einem Landwirt ein Luchs geschossen, der das ßtattllche Gewicht von 17 kg hatte. Das Raubtier wurde in der Umgebung des Dorfes beobachtet und konnte bei den günstigen Wittenmgsverhältnisson nadi einer zweistündigen Jagd zur Streck© gebracht werden. Der Luchs Ist heute Im eigentlichen Finnland sehr selten geworden und tritt nur noch in Ostkarellen gelegentlich auf. Ais sich bald nach der Befreiimg de« Unterlandes edne icleine Schar muslkfreudi-ger Volksgenossen in Luttenberg zusammenfand, um in ihrer Freizeit ru musizieren, dachte wohl keiner von Ihnen, daß damit die Grundlage einer Musikgemeinschaft geschaffen worden war, die in kürzester Zeit das Musikleben der Kreisstadt befruchten und leiten würde. Auch die Luttenberger, die sich anräßllch de« ersten Auftretens dieser Musiker im Konzertsaal einfanden, konnten nicht cUmen, daß das Bestreben dieser jungen Menschen mit derartigen Erfolgen gekrönt sein werde. Musikfanatismus und Schaffensfreude, gepaart mit Gestaltimgs-drang und WHlenskraft, ließen eine Kame-radsdiaft ersteben, die sich immer wieder durchzusetzen verstand. Dem ersten Musdk-abend folgten weiteire, die erst kledne Gemeinde der Zuhörer wuchs ständig an, dankbar nimmt sie die Darbietimgen der jimgen Künstler entgegen. Kein Wunder, daß daher der siebente Musikabend, den die Luttenberger Musiker Freitag, den 19. Februar, im Straßer-Saal durchführten, ein volles Haus und eine erwartungsfreudige Stimmung sah. Waren es doch gleich rwei Umstände, die die Gemüter an diesem Abend besonders bewegtoL Die vom Kriegswinterhilfswerks-Konzert noch In bester Erinnerung stehenden Mitglieder des Marburger Stadttheaters, MaHa Reichelt und Erwin Friese, hatten ihre Mitwirkung wieder zugesagt. Ferner standen erstmalig auf dem Programm Tondichtungen des einheimischen Tondichters Pg. Hans Haring, Lieder, die anläßlich ihrer Uraufführung bei einem Musikabend der Kameradschaft steirischer Künstler und Kunstfreunde In Marburg in den Rethen der Mufdksachverständdgen ein Aufhorchen hervorriefen. Mozarts T^^ema mit Variationen aus dem Klarinettenquintett (Alois Kraintschan, Hans Haring. Josef Käfer, Heinrich Krlstl, Felix Pichler) eröffnete den bunten Reigen des etwas gewagt zusammengestellten Programms. Eine Überraschung war die Auffüh-rtmg des Allegro für Horn und Klavier von Beethoven (Felix Pichler, Rudolf Diechler). Es ist dne beachtenswerte und erfreuliirhe Leistung, wenn sich Musiker, denen nur ihre gewiß ächt zu redchliche FreizeJt zum Musizieren zur Verfügung steht, auch an solche Werke heranwagen. Besonders wenn sie dann auch zufriedenstellend gebracht werden. Dei reichliche Beifall bot den Künstlern wohlverdiente AnerkenDung für ihre Bemühungen. Arien aus Opern von Puccini und Leouoavallo rundeten das mannigfaltige Bild dee ersten Teiles ob. Herzlich begrüßt sang Opemtenor Erwin Friese die Arie aus „Tu-randot" und aus „Mädchen aus dem goldenen Westen", die Arie aus „Bajazzo", bei der sein beachtenswertes Können besonders klar zum Ausdruck kam, und zum Schluß mit Maria Reichelt, die im Walzer der Musette aus der „Boheme" die Schönheit ihrer Stimme voll erklingen Heß, das Duett aus der „Butterfly". Der zweite Teil des Musikabends war ausschließlich einheimischen Komponisten geweiht Maria Reichelt brachte von Hans Haring vertonte Lieder, die der Komponist selbst begleitete. Mit Freude und Genugtuung nahmen die Luttenberger das Gebotene auf, stolz, daß einer aus ihren «Reihen derartiges schaffen kann. Hans Haring geht seinen eigenen Weg, der ihn, streng eingehalten, gewiß zum ersehnten Ziel führen wird, wenn auch die derzeitige polltische Arbeit sein Schaffen einschränkt und zeitweilig sogar unterdrückt. Drei Klavierstücke (Präludium, Vision und Botschaft) des sich derzeit bei der Wehrmacht befindenden Marburger Komponisten Franz Richter, verständnisvoll vorgetragen von Irmgard Straßer, schlössen den Abend, der allen Teilnehmern in bester Erinnerung bleiben wird. Das kuiturfördernde Wirken der Luttenberger Musiker kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Als selbständige Musik-gruppe im Volkskulturwerk des Steirischen Heimatbundes sorgen sie für ein reges Musikleben der Kreisstadt, übermitteln bestes deutsches Kulturgut, bieten den Musik-verständigen Erbauung und Erholung. Nur wer das meist brachliegende Musikwesen in kleineren Städten und in den Märkten des steirischen Unterlandes kennt, wird dieses Streben richtig einschätzen und bewerten können. Anerkennung und Förderung verdient die kleine Schar, besonders in ihrer Heimatstadt, weitgehendst aber auch von allen jenen Stellen, denen «in derartiges Wirken am Herzen liegt. Otto Koschitz Sporn und^Turn^ Die Boxmeister des Donau-Alpenlandes In Wien wurden die Berelchsmeisterschaften des Etonau-Alpenlandes im Amateurboxen ausgetragen, wobei die Wiener zu fünf Titelgewinnen kamen. Im Schwergewicht fand sich für Soldat Weidingor kein Gegner, so daß er kampflos zum Bereichssleger erklärt wurde. Entschieden wurden demnach nur sieben Gewichtsklassen, wobei Wien in Kochmanowltsch II im Bantamgewicht, Kwasnlcka Im Federgewicht, Walter I Im Leichtgewicht vier Bereichsmeister stellte. Der Sportgau Kärnten kam durch Kolegger im Fliegengewicht und den RAD-Mann Su-pan zu zwei Erfolgen. Obergefreiter Herr-mann sicherte im Mittelgewicht Nlederdo-nau einen TiteL Schießsport im Kriege Sport erhält jung und leistungsfähig. Bei einer größeren Zahl von Sportarten bestinmit ' allerdings das Alter eine recht frühe Grenze für Spitzenleistungen. Weniger davon betroffen werden solche Sportarten, die weniger Leistungen in bezug auf Schnelligkeiten oder j Ausdauer als vielmehr auf Nervenbeherrschung verlangen. Hierzu gehört der Schießsport. Der Schütze kommt erst verhältnismüßig spät zu dem Punkt, und eine Abnalime seiner Leistungskraft pflegt erst dann einzutreten, wenn seine Sehfähigkeit nachläßt ujid zu Restleistungen dann nicht mehr ausreicht. Daß ein relativ hohes Alter kein Hindernis beim Sportschießen ist. zeigen die letzten Krlegsrneisterschaften. Im Vorjahr lag die oberste Altersgrenze bei 57 Jahren. Auch bei den Reichsmantuschaften lag die Altersgrenze zwischen 19 und 57 Jahren. Während die Wolfsplage in Spanien Aus einer einzigen Herde 100 Schafe zerrissen. Es wird kaum den allgemeinen Vorstellun. | wirtschaftlichen Leben Spaniens ehie große gen vom sonnigen Süden entsprechen — Rolle wegen seiner Schaf- und Schweine-vom Spanien aus der Oper »Carmen« — daß zucht. Die Behörden sind zu einer neuen es hier Wölfe gibt, Wölfe mit dem sprich. | Maßnahme geschntten. Es wurde angeord. wörtlichen Wolfshunger, die im nagenden net. daß mit Gift versehene Fleischstücke Gefühle des leeren Magens vor nichts zu-1 ausgelegt werden, selbstverständlich mit der rürkschrecken, umsomehr da Schnee liegt, nötigen Vorsicht damit nicht andere Lebe-rx. -u • u u (u- 1 ^^..'wesen gefährdet werden Selbst aus dem Dl« ibcnsche Halbinsel ist nach derujjj^^ Andalusien, erfährt Schweiz und Nowegen das I man. daß die Wolfspbge mehr imd mehr Land Europas und Ihr Klima ist -vor allem Die Bauern beobachteten, D?'"" daß Rudel von Wölfen die Koppeln dei^ schein und Idyll unter Palmen. Nur hundert Kampfstiere umkreisten. Es entwickelte sich schließlich ein regelrechter Kampf zwischen Stieren und Wölfen, wobei ein wertvolles Stierkalb den Wölfen zum Opfer fiel. ,|äger in den Tälern von Bilbao — im nördlichen Spanien — erlegten Wölfe im Gewichte von einem guten Zentner, die starke Verluste hei den Schafherden verursacht hatten. ,5 ... . 1 I Trotz allem kann man noch von Glück u rihr^e'^ Zi ZZ:. t df T 1 sagen,_ daß die Wo!fspla.e ,nicht noch,_sWi_ßer Jungen Schützen an der front stehen, sind überall die Reihen durch solche Kameraden wieder aufgefüllt worden, die sich teilweise schon vom Wettkanipfbetrieb zurückgezogen hatten. Diese Schützen verstärken heute wieder ihre alten Vereine, schulen ihre Kameraden, vermitteln ihnen ihre praktische Erfahrung und sind Ausbilder für den Nachwuchs, ehe dieser zur Wehrmacht einrückt. Dieser Einsatz der älteren Jahrgänge hat sich in einem Umfang vollzogen, daß darauf verzichtet werden konnte, die inaktiven Schützen als eine besondere Gruppe in den Reihen der Mitglieder zu führen; es gibt keinen Unterschied mehr zwischen aktiven und inaktiven Schützen. Kilometer von der spanischen Hauptstadt entfernt — im Gredosgebirge bei Avila — haben die Wölfe die Anzahl der seltenen Steinböcke stark vermindert. Auch in den Schafherden haben die Wölfe starke Verheerungen angerichtet. Ein Bauer hat ein schönes Fohlen eingebüßt. Durch zuneh. niende Kälte und starken Schneefall sind und ihre Spuren führen bis zu den häuslt ciicn Wohnungen. ist. denn" in den jähren des Bürgerkrieges da man andere Sorgen als Wolfsjagden Von allen Gegenden des Landes kommen hatte, haben sich diese Raubtiere sehr stnrk Klagen über die herrschende Wolfsplage, vermehrt. Die Provmzgouverneure haben in den be. Dagegen kommen aus Oviedo, wo im treffenden Gebieten die Erlaubnis erteilt Winter eisige Kälte herrscht, keine Klagen Wolfsjagden zu veranstalten. Für jedes er- mehr über Bären, i^och vor dem Bürgerlegte Tier wurden Geldprämien ausgesetzt kriege in Spanien hatte die Bevölkerung In der Provinz Badajoz in Estremadura ha ben die Wölfe ans einer einzigen Herde über HX3 Schafe gerissen. Estremadura spielt im dieser Gegend viel unter Bären zu leiden. Noch 1936 brachte man eine ITOpfündige Bärin zur Strecke. Elma Mahlau : KSmten ermittelte Ganmeliter im Boien. Bei den Kärntner Boxmeisterschaften, die am Dienstagabend abgewickelt wurden, war der junge Nachwuchs tonangebend. Die Schlußbegegnungen brachten folgende Ergebnisse: Fliegengewicht: Kolleger (KAC) bes. Tischler (KAC) n. P.; Bantamgewicht: Rom (KAC) bes. Kraxner (KAC) n. P.; Federgewicht: Hödl (KAC) bes. Woltschitsch II (Krainburg) i. d. 2. Rde entsch.: Leichtgewicht; Steßl (KAC) Sieffer über Jaitler (KAC) wegen Übergewicht; Weltergewicht: Supan (Aßling) bes. Drska (KAC) i. d. 1. Rde. entsch.; Mittelgewicht: Aschmann (RAD/ Aßling) bes. Rasinger (RAD/Aßling) n. P. Mangels Gegner wurden Balogh (Aßlinc:) und Oley (ff Klagenfurt) im Halbschwer- und Schwergewicht zu Gausiegern erklärt. : Sturm Graz wieder auf eigenem Platz. Der Reichsfachamtsleiter hat die seinerzeit vom Bereichsfachwart verhängte Strafe de» Platzsperre über den SK Sturm Graz etwas» abgeändert. Den Qrazern wurde zugestanden, die beiden letzten Meisterschaftsspiele, in denen sie das Recht der Platzwahl haben, auf eigener Anlage spielen zu können. Es sind dies die Treffen mit Admira und Reichsbahn SO Wien Für Freundschaftsspiele steht dem SK Sturm sein Sportplatz ab sofort wieder zur Verfügung. : Aus der Sportjfpmelii«chaft CIIII, Dienstag, den 23. Februar, um 19. Uhr, Gelftnde-lauf. Treffpunkt auf der Festw'ese. — Donnerstag, den 25. Februar, um 19 Uhr, Übungsabend In der Turnhalle des Gymna-aluma. Alle Fußballer haben an beiden Tagen zuverlässig pünktlich zu erscheinen. ; Einen Weltrekord Im hcldarmlftcn Stoßen stellte der französische Gewichtheber Ferrari in Narbinne mit 153,5 kjr auf. Wir hören im Kundtun^ Montag, 22. fthruar Keichtproicraininr 15 Ib Alle und neuiei.iiwie Kamnjermusik. — Ih—17; Neue UnierluliunnMiiu&ik. — 18—I8.ro-. Das neue Buch. — 18.3(1—19: Der /eiispiegel. — 19—19,15: W ehrmachivoriran: Unser lieer. — —20: hrontberichtc unJ politischer Vortras. — 20.15 — 22: »FUr jeden etwas«. DeutuhlanilRendert 17.15—Zcin;pn<'isiisilic Kon-zcrtmusik. — Hugo W oÜ-üciicnk^cnUunK. — 21—2: Karl himendorif dirigiert. Vienna wieder Spiizenmeister Der sechzig jähr ige Wiener SC wurde im Gau Donau-Alpenland recht schnell von der Vienna in der Tabellenführung abgelöst. Durch einen sehr schwer erkämpften Steg von 3:2 (1:0) über die Admira hat die Vienna 20:6 Punkte erreicht. Der Sportklub weist 19:7 imnkte auf und ateht vor Wie-ner AC und Austria, von denen der WAC bei Wacker nur eine Punkteteilung mit einem 1:1 erzielte. 14 Meister stehen fest Die Zahl der deutschen Fußball-Gaumeister steigt weiter an. Von 29 Titelträgem, die ermittelt werden sollen, stehen nunmehr 14 fest. Dessau 05 erhielt schon vor acht Tagen zwei Punkte kampflos zugeschrieben und wurde damit endgtiltig MitterneisLer. Im Moaelland drehte Tu8 Neuendorf als Favorit gegen den FV Niederkoni diesmal den Spieß energisch um und siegle im zweiten Kampf 5:1, womit die 0:3-Niederlage aus Niederkorn ausgestrichen war. Schließlich endete der Endkampf in der Westmark mit dem Melster-schaftssieg des SV Saarbrücken. Da.s 1:1 gegen die TSG Saargemünd, das nicht leirlit zu erringen war, genügte den .Saarbrüoknern zum Titelgewinn vor dem FV Metz. Postsportler in der Jahrhunderthalle Gut 6000 Zuschauer waren Zeugen der großen Schau deutscher Post-sportler in der Brealauer Jahrhunderthalle. Vorführungen wechselten mit Ausschnitten aus dem Leistungssport in bunter Folge, ab. Ein Radballspiel sah Berlin mit 10:9 über Dresden siegreich, während die Dresdner Post das Handballkurzspiel mit 7:3 gegen ihre Berliner Arbeltskameraden gewann. Von den lelehtathletiflchen Geschehnissen sei der 800-ni-Lauf der Jugend herausgegriffen, den Rölecke (Berlin) in 2:11 gegen seinen Landsmann Kleinman in 2:13 gewan. : Den goldenen Ring von Seefeiu in der alpinen Kombination bestritten 74 Läufer und Läuferinnen. Der ff-Mann Syrl (Innsbruck) hatte in 2:32.6 den Abfahrtslauf vor seinem Kameraden Georg See und Anton Seeloa geworuien. Am Steilhang zwischen den Flaggenpaaren aber erwies sich Altmeister Selos wieder als Extraklasse und kam zum Kombinationssieg. Bei den Frauen behauptete sich Hidesua Gärtner (Freiburg) iuiapp vor Anneliese Proxauf. ; Meteorologen foch'ten am booten. In der Berliner Universitätsturnhalle wurden die Säbelmeisterschaften der Berliner Hochschüler entschieden. Dabei erw.esen sich Angehörige der meteorologischen Abtcuung der Luftwaffe als ausgezeichnete Säbelfechter, die die ersten drei Plätze belegten. : In der italieni!«clien r\ißl)ailnieister-9chaft gab ea am Sonntag folgende Ergebnisse: Triest—Mailand 0:1, Vicenza—Venedig 2:0, Florenz—Turin 2:3, Rom—Liguria 5:1 Genua—Atalanta 1:0, Juventus—Lazin 2:4, Llvomo—Bologna 1:0, : Zwischen den HocJischlilern Unganm und der Schweiz begann in Matrahaza (Ungarn) ein Schitreffen mit dem Abfahrtsrennen. Auf der 3,6 km langen und 300 m Gefälle aufweisenden Strecke erwiesen sich die Gäste als klar überlegen, Nig^ll siegte in 3:22 vor drei weiteren Schweizern, während Szikla als bester Ungar auf dejn fünften Platz 3,40 benötigte. : Berlin schlug die Provin*/« Anderthalb Stunden glücklicher Entsparuiung fanden am Sonntag m der Roichshauptstadt 20 000 Soldaten und schaffender Meruschen beim Spiel der Berliner Stadtmannschaft gegen die Fußballvertretung der Provinz Brandenburg, in dem Berlin mit.3:1 siegreich blieb. : EWASC wieder Wafi.-7erballmeister. Der Wettbewerb um die Wiener Was^erball-melaterschaft wurde jetzt abgeschlossen. Auch diesmal sicherte sich die traditionsreiche Sieben des ersten Wiener Amateur-Schwimmclubs den Titel, ohne auch nur einmal geschlagen zu werden. : Jahresbwlzelt im Schwimmen. Die Wiener Post SG schwamm mit Zwazl, Kerling und Kumpfhilz in der 400-m-Lagenstaffel mit 5:18.2 eine neue Jahresbestzeit. Die alte Marke wurde von der ff- und Polizel-SG Krakau mit 5:34,5 gehalten. : 25 Stunden im WsisN^^r. Die argentl-n-.sche Schwimmerin Edith Costa Schiartttl legte im Paranafluß In 2fi.P>0 Stunden rund 120 Kilometer zurück und überbot damit den Rekord ihrer Landsmännin Lilian Har-rison von 24.19 Stunden aus dem Jah*-** 1923. : S(\hwedeii hat Hchoii goiw onnen. Der Länderkampf der Tennis-Junioren Dänemartt» und Schwederus in Kopenhagen wurde zugunsten der Schweden ensch'eden, die bereits mit 3:0 In Führung gingen. ErfolgloHCH Angebot Arzt: »Das Beste wäre es natürlich für Sie, gnädige Frau, wenn Sie sich wieder verhe'raten.« Patientin, mit schmachtendem Blick: »Lieber Doktor — Sic wi.ssen also, daß ich Sie liebe?« Arzt: »Gnädig» Frau — wir Arzte verschreiben zwar die Medizin, aber wir nehmen sie nicht selber ein!« Seite 5 »Marburger Zeitung« 22. Februar 1943 Nummer 53 Sladtilieater yiarburr an der Orav Rhin^r flnzBlgef iiiiiiiiiiiiiiimniniiniiumiiiiiiiiiiiinmiiiiiilliiiiihiiiiiii Mootait. den 22. Pcbruar: Rin* 2 des Amtes lür VolkbildunjE. Gastspiel Hans Hellmuth. AXEL AN DER HIMMELSTUR, l.ustspie!operette Ip vier Akten vin Ralf Henatzky Beginn; 20 Uhr; Ende: 23 Uhr. Kein Kartenvcrkenf. DienstaK, den 23. Februar; Erstauflühruns. BELCANTO, Komische Oper in 2 ntldern von Hanns Ludwis Kormann. — DER RITTER VON DER HUMPENBURO. Kotniscbe Oper in einem Akt von Hanns Ludwig Kormunn. BegiTin: 20 Uhr; Pnde' 23 Uhr. Preise I, 223-k UToü ko*ttt fdr StellcDKesuchc 6 Rpt das lettKedrucktc Wort M RpI fOr OeU- Reallil tenverkebr Brleho-echseJ und Helrai id Rpt dai lettiedruckii Won 4 Rpi fii tile Abrisen Wortanteigen )0 RdI da» »ettrwl'-flckt« Wort ar RbI Oer WortoreJl tllt hl« in 12 Buchstahrr 'e Wort KenownrtfebOhr bei Abholanr der AnKfbote 3! Rot tie< Zulen-dont dirch Poat ndc Boten 7f Rpf AnskunftsKehOhr lOr Anzelcen mit lern Vermerk- »Auskunft In der Vcrwaltuns oder OeschSIttstelle« 20 RpI Aszeitea AnnahmetcblnB- Am TaKe vof erscheinen am 16 Uhr Kleine Anzelefn werden nur tcfcn Voreinsendunx je* Betraitei (auch vOlttR^ Briefmarken) auttenomnieD MlndesteebOhr Iflr eine Kleine Anielüe i RM VOLKSBH DDNOSSTXTTE MARBL'RG DRAU Heute, Montag, den 21, Pebniar 1943 und Montag, den 1. März 1^43, um 20 Uhr, im Pestsaal der Oberschule Tauriskerstraße 9 «4 Rektor HERMANN WEPLER: „Mussolini Mann uiid Werk Kartenblock für beide VcranstaltuiiRen mit Hörer-karte RM 1.20 und RM —.80. oline Hörerkarte RM • I.RO und RM 1.20 In der Qeschäft.sstelle des Amtes VolkblldunK, Tes:ettlioffstraße ICa, In der Buclihand-lunc W Heinz. Merrcngasse und an der Abendkasse. 237-k J8 jähr. Landmädchen sucht Küchenlefirstelle. Anträge erbeten unter »Rifert a. d. Ver- waltung:. 531-5 Stetten |Wer fertigt Drahtuestelle für Lampenschirme? Draht wird beiKestellt. Antrage unter »Heimarbeit« an die Verwaltung. 533-6 iu HtielekjtesMtU V«r lUnatelluDi «os Arbetta-kriftCB aoB die Zii^tinmanf Jm «■■t»Ddi|teB ArbeiuaiDte* einfcbolt werdca An die Gasverhrtnciier von Mariiurg nnd ClUi Der Gasverbrauch weist in letzter Zeit eine immer stärkere Zunahme auf. Da auch wir mit der uns zugeteilten Kohlenmenge das Auslangen finden müssen, fordern wir die Verbraucher auf, mit dem Qas äußerst sparsam umzugehen. Sollte dieser Appell an die Einsicht der Bevölkerung nichts nützen, müßten schärfere viel unangenehmere Maßregeln ergriffen werden. Energieversorgoni Sldsteiermarh A. 6. Gaswerke Marburg und CltU Suche nette, fleißige BedJe-nerln von 7 bis 17 Uhr. An. Schrift In der Verw. 426.6 Torhüter (Tagesportier) wird gesucht. Anbote unter »Tor. hüter« an die Verw. 397-6 1^ 1" t Jüngerer Füsenbahner vom Osteinsatz kommend sucht möbl. Zimmer event. mit Verpflegung. Lendl Alex, Marburg. Mozartstraße 48. 537-8 l^eestüieäeMs Garant gut» A rxnei-Präparat9 - mk im - KrtwULeuffen c.H.k. Gebe neue Schuhe für guterhaltene Handtasche. Anschrift in der Verw. 534-14 Tausche ein Elektromotor 220 bis 380 Volt, 3Ve PS fast neu mit dazugehörig. Montagematerial gegen einen brauchbaren Holzgas-, Petroleum- o. Benzinmotor. Anschrift in der Verwaltung. 535-14 Nehme für ständig 20 Mittag-und Abendgäste zur Verpflegung unter »Gutes Essen« ab L Hl. 1943._538-14 Die Harb"«®' i«ltün9 gehört ,A i«0« ßsmntmf tfii S Amtliche Sekanntmachungen Aufruf zur Meldung von Mttnnern uAd Frauon fUr Aufgabon d«r R^lchtvtrUldigung L Auf Grund der Verordnung des Chefs der Zlvüver-w<ung in der Untersteiermark liber die Meldung von Männern und Frauen für Aufgaben der ReichBverteldigfung vom 4, Februar 1943 (V. O. u. Abi. Nr. 3 S. 13), haben sich alle Männer vom vollendeten 16. bi« zum vollendeten 65. Lebensjahr und alle Frauen vom vollendeten 17. bifl zum vollendeten 45, Lcbenfljahr bifl flpäteaten« 8. März 1943 zu melden, wenn sie a\ am 1. Januar 1943 weder In abhängiger Beschäftigung standen, noch einer selbständigen Berufstätigkeit nachgingen; b) am 1. Januar 1943 zwar in einem abhängigen Arbeitsverhältnis sUnden, dessen Arbeitszelt jedoch weniger als 48 Stunden in der Woche Betrug; e) selbständige Berufstätige, die am 1. Januar 1943 keine oder nicht mehr als 5 Gefolgschaftsmitglieder beschäftigten, mit Ausnahme der Selbständigen in Handel, Handwerk und Gaststättengewerbe. 2, Von der Meldepflicht sind folgende Personen ausgenommen: a) Ausländer (ßohutzangehörige, Protektoratsangehörige und Staatenlose haben sich jedoch zu melden); b\ Männer und Flauen, die In einem öffentlich-rechtlichen DlenstverhältniB stehen, sowie die zur Wehrmacht Waf-fen-^f, zur Polizei und zum Reichsarbeitsdienst Einberufenen; c) Männer und Frauen, die mindestens seit dem 1. Jänner 1943 in einem Beschäftigungsverhältnis stehen, dessen Arbeitszeit 48 Stunden oder mehr In der Woche be- d) selbständige Berufstätige, die am 1. Januar 1943 mehr als fünf Personen beschäftigt haben; •) Männer und Frauen, die In der Landwirtschaft voll tätig sind; f) Männer und Frauen, die hauptberuflibh selbständig Im Gcflundheitsweaen tätig sind; g) Geistliche; h) Schüler und Schülerinnen, die eine öffentliche oder anerkannte private allgemeinbildende Schule (Mittel- oder Höhere Schule) besuchen; l) Anstaltspfleglinge, die crwerbeimfählg sind; k) werdende Mütter sowie Frauen mit einem noch nicht schulpflichtigen Kind oder mindestens zwei Kindern un-ter 14 Jahren, die Im gemeinsamen Haushalt leben. 3. Die Meldung erfolgt durch Ausfüllung eines Vordruckes. D cser Vordruck ist bei den Arbeitsämtern, deren Nebenstellen und bei allen örtlichen Pollzeiverwaltungen (Bürgermeisteramt, In Marburg-Stadt bei den Pollzelrev^le-ren) zu beheben und nach Ausfülliing spätestens bis 3. März 1943 dem örtlich zuständigen Arbeitsaint oder dessen Nebenstelle zu übersenden. Eme peraönllche Vorsprache beim Arbeltsamt oder dessen Ncbenatellen hat erst ttber Aufforderung des amtcs fltattziiflnden. 219-K Die Arbeitsämter: MAItUrRO/Draa, CBLU, PETTAU, RANN/Sftwe. Der Chel der Zivil Verwaltung in der Untersteiermark Bekanntmachung zti der ini Amtsblatt des Chefs der Zivitverwaltung Nr. 3 vom 7. Januar 1943 veröflentlichten Anordnung 1/43 über die Schmiersfoflverbrauchsregelung in den CdZ-Qebieten« Der Beauftragte für die Schmierstoffbewirtschaftung weist auf folgende wesentliche Bestimmungen dieser Anordnung hm: L Grundsatz. Schmierstoffe dflr*en nur zu kriegs. und lebenswichtigen Zwecken und nur in den Mengen und Qualitäten beantragt, bezogen, verarbeitet und verbraucht werdeti, die für diese Zwecke bei sparsamster Verwendung und bei Beachtung der Vorschriften über die Altölsammlung und .widerverwendung erforderlich sind. II. Sctimleröl ntm Verbrauch bi Verbr^nnungskraft-maschinen. SchmierW darf zum Verbrauch in Verbrennungskraftma. »chlnen nur gegen Motorenölscheine der Reichsstelle für Mi. neralöl geliefert und bezogen werden. Abweichend hievon dürfen gegen Ablieferung von Motorenaltöl aus Verbren-nungskraitmaschinen 50®/o der abgelieferten Altölmenge in Form von FrischÖl oder Regenerat ohne Motorenötscheine geliefert und bezogen werden. in. Regelung für Verbraucher sonstiger Schmierstoffe (Industrieöle und Fette). 1. Verbraucher, die im Jahre 1942 keine Schmierstoffe bezogen haben, dürfen Im Jahre 1943 insgesamt 20 kg geneh-migungsfrei beziehen, Verbraucher, die Im Jahre 1942 nicht mehr als insgesamt 600 kg Schmierstoffe bezogen haben, dürfen im Jahre 1943 genehmigungsfrei die gleiche Menge wie im Vorjahre beziehen. Zum Bezüge darüber hinaus gehender Mengen bedari es meiner Genehmigung. 2. Alle anderen Verbraucher dürfen Schmierstoffe nur mit meiner Genehmigung beziehen. Im 1. Vierteljahr 1943 sind diese Verbraucher, soweit sie noch keine Genehmigung er. halten haben berechtigt, 20"/o der im Jahre 1942 insgesamt bezogenen Schmierstoffmenge, in Anrechnung auf die zu beantragende Bezugsgenehmigung, zu beziehen. Die Bezugs, genehmigungen sind von den Verbrauchern bei jeder Be. Stellung ihren Lieferanten zwecks Abschreibung der gelieferten Mengen einzusenden und von den Lieferanten sodann den Verbrauchern zurückzugeben, bei denen sie für a^ällige Überprüfungen als Bezugsberechtigungsbelege aufzubewah. ren Sind. . . . 3. Gemäß der Höchstbestandsvorschrift der Anordnung 1/43 dürfen Bezugsrechte nach 1 und 2 nicht ausgenützt wer. den, wenn und soweit sie zusammen mit den zur Zeit der Bestellung vorhandenen Vorräten und bereits gekauften, aber noch nicht eingetroffenen Mengen des Verbrauchers in der gewünschten Sorte und in anderen, zu dem gleichen Verwen. dungszweck geeigneten Sorten, die Menge übersteigen, die der Verbraucher im letzten Kalendervierteljahr hiefür tat. sächlich verbraucht hat. Dies gilt nicht für die Bezugsrechte von Verbrauchern, die in der benötigten und einer für den gleichen Verwendungszweck geeigneten Sorte überhaupt noch keinen Verbrauch gehabt haben. ^ 4. Bei jeder Bestellung ist dem Lieferer eine Verbrau, chererklärung abzugeben, wonach der Verbraucher schrift-lieh erklärt daß der Auftrag in voller Kenntnis und Beachtung der Anordnung 1/43 des Beauftragten für die Schmier stoffbewirtschaftung In den CdZ-Gebieten und im Rahmen der für ihn maßgebenden Bezugsregelung erteilt ist. IV, Straf Vorschriften. Zuwiderhandlungen gegen diese Anordnung werden nach Nr. 9 der Verordnung vom 14. 4. 1941 des CdZ in der Unterstoiermark bestraft 201-k SURG-LICHTSPIELE Heute 16, 18.30 20.45 Uhr Femruf 2219 Meine freu Teresa Für Jugendliche nicht zugelassen. Kulturfilm-Sondervorstellungen: Montag. Dienstag und Mittwoch uml3j45: DtR UUNKLE RUF, die Gfachlchte .on Lgjwis großer Liehe, Für Jugendliche zugelassen. 201k «SSPLAMAOE Heute 16. 1R.30. 20.45 Uhr Femruf 25-29 Die Terra funkt — 209.k •- dr. crippen an börd •--! Für Jugendliche nicht zug^elassen! Metropol •Lichtspiele Ciili Die grosse Ltebe Für Jugendliche zugelassen. OW-LICHTSPIEIE PETTAU WIENER GESCHICHTEN Für Jugendliche unter 14 Jahren nicht zugelassen. FUTTERRÜBEN für Schweine, Kühe und Haushasen zu verkaufen bei Firma Anton ölrgmayer, Marburg, Tegetthoff-straße 74, Telefon 24-97. ' 528 Wohnori- und AnschiinäiNlf!TUBg müssen unsere hc>sibezieher sofort dem zuständigen Postamt (nicnt dtm Verlag) melden. »AlRrburget Zeltung«, Vertriebsabteilung DANKSAGUNG Für die uns wohltuende Anteilnahme anläßlich unseres schweren Verlustes sagen wir allen unseren tiefstgefühlten Dank. Qurkfeld, den 22. II. 1943. 529 Familien: Tomitsch, Qassberger, Woschtar Geben allen Verwandten und Freunden die traurige Nachricht, daß unsere Mutter, Großmutter, Schwiegermuttei und Tante, Frau Maria Pukl geb. Mikl Gastwirtin am 20. Februar 1943 gestorben Ist Wir betten Sie am Dienstag, den 23. Februar 1943 um 15 Ulir am Friedhof in Drau-weller, zur letzten Ruhe. 536 Marburg/Drau, den 20. Februar 1943. Familie: Dr. Kretschmer samt Verwandten Tiefbetrübt geben wir bekannt, daß unsere Innigstgeliebte Mutter, Großmutter, Schwiegermutter und Tante, Frau Maria Stine Samstag, den 14. Februar 1943, nach langem, schwerem Leiden Im 74. Lebensjahr entschlafen ist Das Leichenbegängnis des lieben Verstorbenen fand Dienstag, den 16. Februar 1943. um 16 Uhr, vom Trauerliause Trne aus auf den Friedhof in Rann, statt Trne, den 20. Februar 1943. 238-k Die trauernden HIfilerbllebenön