H^I^__________________Montag, 18. 8cl>rullt 1895. Jahrgang 114. Aitlllcher «"iKhi!, n l" ^?.^?^«^° Aversendun«: ganziahrl« fl, ll, h«lbMrl, fi, 7'5o. I« n«rtl«pl«v «l, i. die Rtdnctlon »ahnh<>f,«flr «r, li, «prechstunben der «ebaclion von " bi« > i Uhr «imltta,». ^^^^^^ «"» zu 4 gellen »^ Ii,, gigheie p«r geilt <: lr, - bei öfteren Wlederholuiizeii per )js!>e 2 fl, ^ Unfr»nlie«e »riefe »erden nicht «ngenommeu, Vl«nulcrlpm 10. Februar d. I. dem ^chrev ,V. !"> ^'"isterium des Innern Iqnaz '^"'UlN Iulil.« ^? ^berbaurathe in demselben Mini-l°"e dritlpv s^, ?r"^l"°per den Orden der eisernen mit Nachsicht der Taxe, "" zu verleihen geruht. i. ^lnann« d,.^ «bung vom 8. Februar d, I. dem ? ^Nest c. <"" v'fen- und Seesanitäts - (lapitanates l'^Wgen ^ Vidulich in Anerkennung seiner '""ltlreuz m °." ^ienslle.stung da« silberne Ver-Lttuhi. ' ""l der Krone allergnädigst zu verleihen ^ Nichtamtlicher Hheil. Ti«^^ "" Statthalters Grafen Thun. des Herrn Statthalters >is^n L<^? ^"" " der leh'en Sitzung des ,^'"genden <^^?"det °«ch gegenwärtig einen 'pltchung^n Gegenstand der journalistischen Ve° 3" der Rede des Statt- ki'^" weit ül,"">^ ""leugbar eine Kundgebung 2 Ne unap^. ^°s hinaus Wirkung üben V_ ^sür ^^"l,chen Sympathiekundgebungen, ^^^ orrn kf...s..,^„ ^^ ^^ Ordnung«. elementen des böhmisch n Landtages zutheil wurden, und die Anerkennung, welche selbst ein juna/zechischcr Gegner defer Enunciation d^s Grafen Thun zollen musite, findet in deren Inhalte auireichende Begründung, . . . Graf Thun verstand es. mit Nachdruck, Festigkeit und unleugbarem Erfolge alles da« zur Gel» tung zu bringen, was vom Standpunkte der Reichsidee und des österreichischen Patriotismus, der Lanoeswohl-fahlt, der Ordnung und des nationalen Fadens vorgebracht werden musste. ... Die tiefere Wirkung dieser z Rede mag darin begründet sein, dass sie gleichsam den lebendigen Ausdruck jener Regungen darstlllt, welche h?ute mehr oder minder deutlich in der politischen Empfindung jedes guten Oesterreichers schlummern. Diese Rede ist ein Protest gegen die Prapolenz ein» seitiger nationaler Gelüste und maßloser parteimäßiger Aspirationen, und als solch r wird sie auch außerhalb ! Böhmens, überall dort, wo ähnliche Verhältnisse vo<-walten, ernste Beachtung finden müssen. Ta« «Fremdenblatt» sagt: Man freut sich ordentlich und ll'hmet wilder auf, wenn man eine männliche Sprache härt, wenn staatsMimische und praktische Erwägungen und die Gründe einer Realpolitik an die Stelle des hohlen Wortprunles treten, mit dem die Agitation das Voll täuschen und betäubm möchte. So auf den Boden der W rtlichkeit gestellt und nben jene Grundsähe gereiht, ohne welche eine österreichische Politik überhaupt undenkbar ist, werden alle die rhetorischen Raketen und pompösen rednerischen Ueber» treibungen des Iungczechenlhums zu einer Earicatur. '. . . Eine entsch edene von der unbeugsamen Staats« Nothwendigkeit und den wahren Intenfsen Böhmens getraa/ne Rede ist plötzlich in das ganze Nebel-gebilde, in den ganzen Wortschwall des Iungczechen» lhums gefahren. Deshalb wirkte sie auch wie eine Er» lösung. Das «Vaterland» äußert sich folgendermaßen: Graf Thun konnte über die perfönlichen Angriffe, deren Gegenstand er war. mit der ihm eigenen Eleganz der Rede hinweggehen; aber auf dem Terrain, auf welchem man ihm den größten Abbruch thun wollte, nahm er den Kampf mit überlegener Macht auf und führte ihn zu sieghaftem Ende unter dem stürmischen Veifalle und der lauten Zustimmung beinahe der ganzen Versammlung. ... Es war ein groß r und seltener Tliumph, den der Herr Statthalter von Böhmengegen eine rücksichtslose, vor keinen Mitteln zurückschfuende Opposition davongetragen hat. und der Prinz Ferdinand Lobkowih, b?r mit Kraft und Würde das Bündnis der gemäßigt n Parteien und die Stellung des konservativen Großqrundb'sihl's gea/n die A"würfe der Opposition vertheidigte, hat stinen rcichm Antheil daran. _____ _____ Politische Uebersicht. iillibach, 1s Febru« Der permanente Vivilprocess-Ausschuss des Abgeordnetenhauses, welcher heute wietxr zusammen» trat. girng in die Berathung des G^tzoorschlage» über die O^werbegerichte ein, von welchen er mehrere Para» graphe erledigte. In der heutigen Sitzung des niederü ster» reichischen Landtages gelangten die Voran-schlafe des Landesfondes und des Grundentlaftungs' fondes für das Jahr 1«V5 zur Berathung. Nach Äb-lchluss der O-neraloeblltte, an welcher sich zahlreich' Redner betheiligten, wurde in die Specialoebatte eingegangen. Im ungarischen Abgeorbnetenhause wurde gestern die Debatte über das Budget d^s Finanzministeriums fortgesetzt. Finanzmimst-'r Lukacs erklärte, das Spiritusmonopol werde nicht vor dem 1. Slptem» ber 1896. vielleicht noch später, ins L^ben treten. In Oesterreich werde, was in Ungarn nicht der Fall sei, eine Verringerung des Consums eintreten. Das Sinken der Silberpreise habe Besorgnis erregt, Weihalb die Regierung an den gefährdeten Orten Fabriken errichtet habe, um die Existenz ber dortigen Inwohner zu sickern. Die ungarische Ooloproduction stehe auf einer Stufe, die zu leiner Klage Anlass biete. Die Angriffe auf die österr.'Ungar. Bank erklärt der Minister als ungerechtfertigt. Die Vankfrage werde, ob mit oder ohne die österr.'ungar. Bank, gelüst werden. Eine Vorlage über die Vörsensteuer werde Redner sobald als möglich vorlegen. Gegen die Spielwuth unberufener Kreise auf der Vöise habe die Regierung die nothwendigen Ver« fügungen getroffen. Schließlich erklärte der Minister, es seien betreffs der Besteuerung der dsterr. Zeitungen Verhandlungen im Zuge, um die Reciprocität zu wahren, ^lllls das haus die Besteuerung der österr. Zeitungen wünsche, ftehe diese« Verlangen nichts im Wege. — Morgen wird die Debatte fortgesetzt. Im deutschen Reichstage sprachen in der Debatte über den Währungsantrag die Abg. Varth, Feuilleton. N°n laust geistige Nahrung. ^«jäsnitzli. ^ Nu, dem Russischen. "Zieren?" K sich vielleicht auf eine Zeitung Kitun> doch l°H^" ,l"°b!ich der <5°mmis. der oh U"d b/arA ^"" l" "e ,Samuchrüinskische "'chts. denn da will uns V ^'ich!?ch b was von Bismarck erzählen und Verbrecher, del dem Re- T« '^« di?K»7°hlen hat. Ouster geschieht es ^°en "st.! die o"."U ^ "'^ «schont. Am andern 'H" ^°9e nf"ung eine Notiz, dass sie am ver- lonm! V/"^^"^sehener Ereignisse nicht hbre/'' "nvoih'r"^ ^"Mr Expedition, um etwa« ,<"UN, da "d ^2" Ereignisse zu erfahren und b°ct^>r de SH.n" °^"a^'tM'" Ereignisse im !n Gr^?" °der der Frau des Re- ^an'^ socttra^^^en? So viel können wir ^ '^ "'°M. Nmlm die Halste!, rief der tz ^g/'wider"^' " sind gar zu interessante '^"^ bas kannst du ja in fünf ^" sinb^nl- nef ihr der Vater zu. '« ^chsne Sachen! O Gott, wollen Se dt>nn für Ihre Tochter nicht 'mal einige «übel ausgeben?» gab die Tochter zur Antwort. «Närrin, Närrin! Wo ist denn dein Gewissen? Wenn ich dirs nur erlauben würde, du nähmst wohl den halben Ladm mit. Wozu willst du z. V. diese zwei Büchlein haben? Sie sind ja so dünn!. «Väterchen, Sie veistehen das ncht, lassen Sie mir n^ine Freude und geizen Sie nicht l» «Pfui! Mit euch Teufelchen kann man ja gar nicht fertig werden! Aber eins: dafs du mich jetzt ein ganzes Jahr in Ruhe lässt. Nicht einen Groschen gebe ich in diestM Jahre mehr für Bücher aus. da« merke dir! Nun. wie viel rechnest du diese Bücher?, richtete der Kausmann j>ht seine Rede an den Lommi«. «Wie viel kostet z. V. diese« Buch hier? ,Die K-ö v-ni-gin' betitelt es sich.. .Zwei Nabel.. «Far dieses Buch willst du zwei Rubel haben? Das ist ja nicht ein Pfund schwer. Sieh' dir doch das Heiligenbild an. ehe du solche Preise nennst!» «Aber ich bitte Sie, da ist ja der Preis gedruckt. Sehen Sie denn nicht? «Bitte, mir kein X für em U machen zu wollen! Wenn ich vor der 2 einen Strich mache, wirst du mir dann fur das B>lch 12 Rubel zahlen? Und sieh her, es ist schon im Jahre 1872 gedruckt worden, folglich aanz alte Ware, die schon längst aus der Vlode ge. kommen Einen Rubel nimm für das Büchlein od.r leae es aufs Regal zurück. Mir kommt diese geistige Nahrung schon zum Halse heraus!, rief der Kauf- mann. «Aber, Väterchen, genieren Sie sich denn nicht?» wandte sich die Tochter an ihn. «Du hast zu schveigenl Dei« Sache ist e«, auf be« Sopha zu liegen und zu lesen. Ich aber muss zahlen.» Und zum sommi« gewendet, fügte er hinzu: «Anderthalb Rubel gebe ich dir für dieses Buch, nur damit mich mein Tüchterchen nicht für geizig. . .» Nach einer halben Stunde waren sie handelseinig geworden. Der C^mmi« schnürte den Pack Bücher zu. Der Kaufmann wischte sich den Schweiß von der Stirne und beglich die Rechnung. «Ist Ihnen villeicht noch etwa« gefüllig?, fragte ihn plötzlich der ilommi«. «Habt ihr Hosenträger?» «Diese Waren führen wir nicht. «Wozu fragst du denn? Bei uns in Gamuchrüischkin ist es ganz anders. Da bekommst du in einem Llidm Bücher, Häringe, Thran, Hüte aus Paris, Wagen« schmiere, Hosenträger, Strümpfe. Ab-r bei euch in Moikau ist jede Sache in einem andern Laden, und man muss sich roth laufen, bis man all^s findet. Doch ich muss mich sputen! Ist alles in Ordnung?» fragte der Kaufmann. lums Geld haben Sie mich doch auch schon geprellt?. «Ich habe alle« richtig erhalten.» «Nun, dann seid zufrieden! Mascha, nimm detne geistig''Nahrung! Aha, sie ist dir zu schmr! Ich habe dir gesagt, dich gebtten, dass du dich meiner erdarmen und nur die Hälfte nehmen sollst. N^in, um 42 Rubel musstest du mich ärmer machen! Nun. dann trage aber auch selbst den Pack!» ries der Vater feiner Tochter zu. Die Familie grüßte und verließ langsam den Laden. laibacher Zeitung Nr. 40. 338 18. Februar 1895. kchvnbeck und Sieber. Am Schlüsse der Debatte er« griff Reichskanzler Fürst Hohenlohe das Wort und erklärte, er sei geneigt zu erwägen, ob mit den anderen an der Bewertung des Silbers betheiligt'N Staaten in einen Meinungsaustausch über gemeinschaftlich zu ergreifende Maßnahmen zur Abhilfe einzutreten sei. — Die Debatte wird sodann auf heute vertagt. Im preußischen Abgeordnetenhause wie« gestern bei der Berathung des Etats des Mini« fterium« des Innern Minister v. Koller die Forderung der polnischen Abgeordneten, dass die Regierung gegen den Verein zur Förderung des Deutschthums in den Ostmarken einschreiten soll, entschieden zurück und er« klärte, das Reich sei nicht aggressiv, die polnische Prcsse hetze aber gegen die Deutschen. Wenn die Polen verlangen, dass die Mitglieder jenes Vereines von den Kreistagen ausgeschlossen werden müssen, weil sie Partei eitn, so sei dieser Angriff auf das Deutschthum ent-chieden zurückzuweisen. Der Nationalstolz gebiete, das« eder Deutsche in den Ostmarken das Deutschthum ordere. (Lebhafter Beifall) Die Polen sollten sich mit kn Deutschen zu friedlicher Arbeit vereinigen. Die Umsturzcommission desdeutschen Reichs« tag es nahm den § 112, Abs. 1, betreffend die Auf' forderung de« Soldaten zur Verweigerung des Gehorsams, gemäß der Regierungsvorlage an. Das Centrum brachte einen Antrag ein. wonach Abs. 2 und 3 folgendermaßen abzuändern wären: «Wer in der Ab« sicht. die militärische Zucht und Ordnung zu unter-graben, gegenüber den Angehörigen des Heeres und der Marine die Einrichtungen derselben verächtlich macht oder zur Uebertretung der auf die Vermmdung der bewaffneten Macht im Frieden und Krieg bezüglichen militärischen Dienstvorschriften auffordert oder anreizt, wird. so weit da« Oesetz nicht andere Strafen an« droht, mit Gefängnis bis zu drei Jahren bestraft.» Die Lomrmssion lehnte den Abs. 2 und 3 des § 112 der Rgierungsoorlaqe ab und nahm mit 17 gegen 11 Stimmen den Antrag des Centrum« an. Hierauf wurde der auf diese Weise umgestaltete Paragraph mit 16 gegen 10 Stimmen angenommen. Nach einer Meldung aus Rom wurde in der Wohnung Giolitti's eine gerichtliche Vorladung abgegeben, und zwar laute die Anklage auf Verleum-dung und Fälschung. Falls Giolilti sich innerhalb der gesetzlich bestimmten Frist nicht stellt, werde ein Haft« beseht gegen ihn erlassen, eventuell in contumaciam gegen ihn vorgegangen weiden. Aus Washington wird vom 15. d. M. gemeldet: Staatisecretär Gresham benachrichtigte den Senal. dass Deutschland, Frankreich, Holland, Portugal, Schweden, Spanien und Russland zugesagt hätten, Reglements zur Verhinderung von Zusammenstößen aus Km Meere zu veröffentlichen. Japan habe bereits derartige Reglements veröffentlicht, die Regierungen von England, Oesterreich'Ungarn und Italien hätten den Wunsch um Aufschub in dieser Angelegenheit aus« gesprochen. Wie «Reuters Office. ausTien-Tsin meldet, hat der Kaiser Lihung-Tschang in alle seine Ehren wieder eingesetzt, ihm die gelbe Jacke und die Pfauenfedern zurückgegeben und ihm aufgetragen, sich schleunigst nach Japan zu begeben, um die Fnedensoer-handlungen zu führen. Lihung'Tschang wird zuerst nach Peking zur Audienz beim Kaiser kommen. Der Vicetonig wird provisorisch die Leitung der Geschäfte in Peking übernehmen. Tagesnemgleiten. — (Die Erbschaft der Stadt Trieft.) Der Trieft« Advocat Dr. Rirchetti, welcher die Stadt Trieft im Erbschaftsstreite wegen der Stiftung des Genueser Millionär« Massone vertritt, ift au« Venua zurück-gelehrt, woselbst er, vom österreichischen Veneralconsul Dr. V. Scherzer kräftig unterstützt, gerichtliche Beschlag, nähme der gesammten Erbschaft erlangt hat. Zum Sequester wurde Dr. Scherz« ernannt, man hofft die Os/7^/-F5/ch«/ binnen kurzem auf dem Wege gütlichen Verzecht» zu 'MHlrk. — lDer Naubmblder Guftav Eichinger.j Dn ^d^v^ Tk. Friedrich Tl6oa/n ist nunm^r auch von dl« E>M(vtator Gustav Eichina/r zum Rechtsanwalte erwählt worden. Derselbe Hat beim Landgerichte ein Gesuch u« Untersuchung des Geisteszustandes de« Gustav Eichinger eingebracht, da« sich auf verschiedene Thalsachen und ärztliche Atteste aus den letzten sechs Lebensjahren Eichingers stützt. Darin spielen die Folgewirlungen einer schweren Ellranlung, die Elchmger übe» standen, dann ein Sturz vom Pferde, ein unternommener Selbstmordversuch, ein Duell. Scheu vor der Tödtung von Thieren, zeit« w«Ug« Wu!h2u»brüche u. s. w. eine Rolle. — Wie ge-neidet, wurde die bei Dr. Rolhziegel Mitte Jänner Vft°h!«ne BrMantnadel in einer P.ivat.Pfandleihanstalt in"«-«-?^?'^ "^" «nftalt. Herr I. Hannak. der ^n-7 «""7 Bestimmtheit ie Trop Wässer vom Stollenfufte werden zu verschieden geformten Eiszapfen erstarrt. Auf dem Boden hingegen wachsen größere Eislegel rasch in die Höhe. An reichlich abtropfenden Gebirgsspalten schreitet diese Erscheinung der Tropfeis-bildung mit größerer Schnelligkeit vorwärt«. Auf dem Boden entsteht da und dort ein förmliche« Eiswchr, hinler Welchem die übrigen Gcubenwüfser des Verginnern gestaut und theilweise zu Eis erstarrt werden. Ai solchen O-rt-lichleiten verlassmer Stollenbaue kann es vorkommen, das« der Eisverschlufs vom Boden bis nahe zum Stollenfirfte heranwächst. Einen gänzlichen Abschluss durch Tropfeis lässt die immermchr isolierte Gebirgstemperatur kaum irgendwo entstehen. In einem und demselben Stollen lönmn derartige Cisdämme, möglicherweife auch zwei, hinreichend weit voneinander zur Bildung kommen. Nach Verlauf eines normalen Winters verschwinden dieselben ebenso harmlos, wie sie entstanden sind. Man beachtete bisher einfach wider die Entstehung noch die Schmelze derselben, weil hiesür leine Veranlassung war. Durch die kürzlich erfolgten Wasserstürze, welche zumindest eine Gefährdung fremden Eigenthums mit fich gebracht haben, wird man sich ohne Zweifel mit diesem seltsamen Ereignis näher beschäftigen. Zur weiteren Er-llärung dieser gefahrdrohenden Wasserftürz« muss aus die «KkNN^ MU«unmp?ratur des Wassers brachten endlich den ersten Eisdamm zum Durchbrüche, wodurch der erste Wassersturz erfolgt ift. Nach der Verstung diefes Stollensees musste aus gleichem Grunde der Durchbruch des zweiten Eis« dammes unmittelbar darauf eintreten, und der hiedurch oerurfachte Wassersturz dürfte wohl schädlicher gewesen few, als der erste. Schr ähnliche Erscheinungen begleiten die vtrheerendkn Ausblüche der Gletfcherfeen, die bekanntlich al» plötzliche Entleerungen der sogenannten Gletscher- lammern ober Vletscherftuben zu betrachten find. ^ »usbrüche treten glücklicherweise nur selten ein und wer«« in erster Reihe durch die Witterungsverhältnisse h"v" gebracht. Den einzigen Schutz gegen die NasserftÜrze au verlassenen Stollen dürste man nur in einer l"" entsprechenden Mauerung (10 bis 1b Meter vo« ^ entfernt) mit einem nahe am Boden eingemauerten »^ roh« zu erwarten haben. "" Krainischer Landtag. Sechzehnte Tihung am 16. Febr««r. Vorsitzender: Land shauptmann Otto De tela slegierungsoertreter: Landesprästdent Baron H" Neglerungssecretär R. o. 2 aschan. ^ Das Protokoll der letzten Sitzung wirb verlese«"" verificiert. ^ Abg. Klun berichtet namens de« Finanzau«W!i über den Voranschlag de« Landesfondes pro 169b. Das gesammte Erfordernis beträgt 1,008.bb» !" und zwar werden veranschlagt für: « Aandlagsauslagen........ ^ Der Ausschuss beantragt: ^,, is I. Das Gesammterfordernis d«s 2'nde«ft"^ hl< Jahre 1895 im Betrage von 1.006.556 st- " ^ Gesammtbedscklma von 129.676 fl., fomit M't " gange von 878 862 fl., wird genehmigt. ,, 0^ II. Zur erforderlichm Gedeckung des AbgM 878.882 fl. sind einzuhrben: _,^l °°" 1.) Ein 40«/, Zuschlag zur VerzehrunM" ^" Wein, Wein. und Oostmost und Fleifch im »"l 136.322 fl.; 2.) folg-nde Auflagen: ^s^ a) von dem Verbrauche von Ü'queure« «"^ ^ geistigen Flüssigkeiten, ohne Unterschied d" hältigleit. per Hektoliter 6 fl.; , „ gF d) von dem Verbrauche aller übrigen S"""" ^M" gen Flüssigkeiten, nach Graben de« 1" ^ ^ Alcoholometers, vom Hektolilergrad 16 lt., sammlbetrage von 210.000 fl.; «abb^! o) von jedem Hektoliter verbrauchten Vieres, "^ss^ von der Gradhältigleit desselben, in der ge> ^ ^ !>" Stadt Laibach 70 kr., im übrigen Lande Gesammtbetrage von 50.000 fl. ; , „H tl^) D,ese Fanb-sHt/fiase i>a^ b,oß 5" O"b""^ " und darf durch d'.eZelve weder V« Pröd^^ Ha^l F^o^n w^den. . t>!t ^,) Hebung der Lllndezaustage ^onM bei ^, , ;^^ bei der Erzeugung von Vier stall; " b" ^ A Rückvergütung o« Austaqe bei der Ausfuyr ^H° aus Laibach in jenem Maße zu erfolgen, " ^ge ".« die Stadtgemeinde Laibach die städtischen ""' sticks e den bestehenden Votschriften zu restiluieren ve v ^ In den übrigen Landestheilen d"' . ' »gn «^ weder bei der Erzeugung noch bei der «","" öal° in das Landesgebiet oder in einem Octe a p eingehoben werden. «. «orslb" s^ 3.) Ein 28proc. Zuschlag aus die vo"« " i-aller directen Steuern sammt Staalszujlyl"» trage von 431.767 fl. , htN " > III. Der erübrigende Abgang 'st ,^ "'" ^ beständen zu decken. Sollten dieselben y'"^ h«r 2"" reichen oder zu sehr zusammenschmelzen, lv 5 -^cher 6eiw^«r,.4<), 339 1«, Felr«»r 1895, «ttvftin!'.«« ^ ?l' "ie «forderlichen Geldmittel durch b« Lnnl""°.''''" Obligationen au« dem Vtammvermügen ln beschaffen ^"" ^^^" varbetrage von 50.000 fl. Wssen g^ri"''"^«^ wird beauftragt, den Be-zu «lvulen " ^^ Allerhöchste Genehmigung beantragt zum Voranschläge llünfti°en Lrl„? V^"t'°""' dass mit Mücksicht auf den dtw he" ^'"l! der Landesauflage auf Vrantwein u.s. w. ^"uneration i«7«^"^ bediensleten Perfonale eine "' "°"^eigt, bewilligt wirb. Dem Lande«. ^tth-i!un° n? 1°3 ^'"^ Ermessen die entsprechende l'°2" ttu^.l. ''^" ""^ gestattet, einen Theil des Be-^d aufart^ ^ anzulegen. Dem Landesausschusse ^"" in Kr«?"', bei der Vergebung der Verzehrung«-i" btlheilia,« «n?" Unternehmer im Namen des Landes fluche un« m^Ü ^ «"anschlage werden auch diverse cjn k Petitionen erledigt. «bg. H,:5 ^neraldebatte ergreift als erst« Redner ^" 9°hr «nw !." Wort. Redner bespricht die von Jahr '^dle in k- a " außerordentlichen Ersordern.ss', ^"ben lvlld ». ^ ^° Bedeckung immer schwieriger 3°°«lilen l,i. « baher den Abgeordneten die Pflicht >lche nach V "°?e Niicksicht zu nehmen und ihre "" NüllbUck «" ^°'^ einzuschränken. Redner wirst ^°de. hl, z«°"' b»e verflossene sechsjährige Landtag«. ! b""g Una«.« l "°"swirtsch,ftlicher und cultureller Be« bricht die?^.'"^ringend "ar. Per Abgeordnete ^ ^asserb«n. ^^ °"l dem Gebiete der Landescultur ^ de« V^l. ^. die Theilnahme de« Landes zur ?°n belck>wll. "^ ^""' Elches dulch das in dieser ^derun '^°'"e«eseh über Lokalbahnen eine mächtige . ^bahnn^« "" ^'be. Durch die Ausbreitung des °""" 8ilnsu°' "'"' ^ die finanzielle Lage des Landes Redner s. ^ejlalten. >?" «r em?n m """ °uf das politische Gebiet über, '^ Nilan"^"°leich mit Ungarn anstellt, die po. ^Ni^' «esllmmten slooenischen Bevölkerung '" in den w ^ die Lage der slooenischen Mino-i'^ l°dann .; Aarprovinzen ungünstig. Redner be-")>i, P.°?"^ ^""" °us die Schulverhält. ^ .^"tvel« .. v°ltung der nationalen Abgeordneten "a i« "-"t. di. ll ?. leinerzeit aufgestellte Programm L >'n Lebe«« «'""" bedeute einen Stillstand des iH'°"lch"sses ^ das Vorgehen des «^/ ^reLa^" ^ Straßentafel^Frag?, indem er ,!?.' und die " 7p^°nn Detela und «ig Dr. Voinjal >>lr 3"ben. ^m "Uung der conservatioen Abgeordneten t°"3>°"nele d^'^" Verlaufe feiner Rede bespricht slch "iden. den.» ^"""^hiillnisse. ^ H.^ng der lllun^ emanciv"" ""^'^t. sich vom fremden Ein-^«m'^Mt au ."'.''^"''l"" weiter gegen Abg. "" n",lich in Uu«^'""'""""'' ^'bl'n zu sprechen, b°!iv, l" die i.. °" «'«" die Elericalen ergeht, l«^b^ ne en : ^ °^ Er sordert die confer-ktzen. nelen aus, Frieden mit feiner Partei zu ^'/"^ «<"on «pfal« lln ""de«ha l Vorsitz 3r°?" des^°"n O. Deiela betont gegenüber den <^ü leinem n,f/'b°r' dass die Slrahentaseln« ">'b^ Stadt ^./^'" "°« der geschichtlichen Ent->ln ^U'schristsl,? ^" «nbringung zweisprachiger >n 'sprang und "?? ""'"°"l p^itischen Be-^ze^' "e in den K ^ ^" °"en slovemschen Pa> Ü!" iew!Ü "heben E.? ,°'l°"""e". «i.,e Einwendung >di°l," Jahre s^ ^".. ^tz'ge Gemeinderath habe "" du^ "'eh«« ^""" Umtlerung die dringende Noth. ^llhtln^ elnspt^" ""^bürgerten zweisprachigen Ta-»n un "He zu erjehen. Nicht der Landes- > k"^H ^' h°be der ^üw T^ d«< ?^^^M^ ^ conseroali« Partei i ^ b2"^ P.N« ^"""^lhes prolesOert. unbi ^' ^ würden ,^"" ""»^'" zu werden. In >lchen^ die li"'""" hundert Menschen zu finden ^sprachigen Tasem >ch «?^ slo"" °us Trich und NW, die Ver. ^" ye^ ^ichtschnu ^ Minoritäten lönne doch un-^' nn> diut che ^" "" kin gleiches Vor. «bi3e> hieß'1 ?'""""" Laibach rechtfer-3 °U' d °" die Nul<« . ^ "" Unrecht entgelten. !°" l°ttd "" d r N°^ ^«""'^ dortselbst ganz un- " ^ie «'«n'° lönne ."" ^" Internat ional.tät er- °^i a^°" klingt'Immerhin «cceptiert we.den. Der Landeshauptmann bemerkt lm weiteren Verlaufe seiner Rede, er sei jederzeit nach eigener, bester Ueber-zeugung vorgegangen, ohne fremde Beeinflussung, ohne Rücksicht auf alle Unannehmlichleiten, die ihm daraus erwuchfen. Ium Schlüsse ervrtert Nedner die Motive, von denen sich der Landesausschufs in diefer Angelegenheit leiten lilß, betont, daf« die Straß-ntafeln ausschlifßlich der Orientierung und dem Fremdenverlehr dienen. Jeder objectiv und mäßig Urtheilende müsse im Interrssi der Sladt auf die pralt'fchen Bedürfnisse delfelben Rücksicht nehmen, und es wäre erfpriißlicher gewesen, wenn der Gemeinderath feinen Irrthum ln diefer Sache eingefehen hätte. Abg. Dr. Tavkar beantragt Schluss brr Debatte. Derselbe wild angenommen. Landespläsident Baron Heln bemerkt auf die Aus-whrungen d'?s Abg, Hribar, die interne Amtsfprache der Landcsrsg'erung sei brutsch, daher würden auch die ZU' schristcn an den Magistrat in Laibach, als politische Be» Horde erster Instanz, in deutscher Sprache verfasst. Der Vorwurf des Abgeordneten, es werde dem Adel im poli-t,schen Dienste bei Vorrückungen vor anderen Bewerbern der Vorzug eingeräumt, sei unrichtig, denn einzig und allein sei die Qualification des Bewerbers, d ss'N hervorragende Begabung, Fleiß, sein correcte« Verhalten und dergl. m. maßgebend. Von einer V?rmrhrung von Bezirls» Hauptmannschaften, die nach den Worten des Abgeordneten den Zweck habe. Aristokraten Versorgung zu gewähren, sei dem Landesprässdenten nicht da« mindeste bekannt. Er kenne nicht die Quelle, au« der Abg. Hribar geschöpft habe. aber er müsse diese Nachricht als Ente bezeichnen. In Angelegenheit der Straß-ntafeln habe sich bei dem Abg. Hnbar ein totaler Umschwung der Anficht geltend gemacht, da ja diefer Abgeordnete feinerzeit die Ersehung der einsprachigen Tafel der Finanz-Direclion durch eine zweifprachige gefordert habe. Bald darauf habe der Abgeordnete die Entfernung der zweisprachigen Strahentafeln gefordert und fogar eine E„tscheidung des Verwaltung«' gerichtshofes in der Angelegenheit provociert. Ungeachtet der Entscheidung des letzteren babe der Lanbespräsidenl die doppelsprachigen Tafeln aä futuram momoi-imn belassen. In einer der vorangegangenen Sitzungen habe der Abgeordnete die Anbringung boppelsprachiger Tafeln in der l. l. Post- und Tclegraphen»Direction in Trilst ur-giert, heule wünfcht er die Einführung einfprachigrr Straßmtafeln. Bei den Nuffchriftstafeln sei das praltische Bedürfnis ausschlaggebend, sonst gar nichts anderes. Der Virgleich mit Ungarn fei nicht zutreffend, und der Ab« geordnete gebe sich einer Täuschung hin, wenn er die Nnwendung der dortigen Verhältnisse auf die diesseitige Reichshälfte wünfche, da in Ungarn nur eine Nation herrschend sei. Nachdem noch die Abgeordneten Dr. Schaffer, Dr. Zitnik, Dc. PapeZ und «Did, ßwf och^i', DN von Anton Funtel, Musil Xwk 'iknvov, "F ""5 /n^ ö«n/, ^m^e/, «nen< durchschlagenden Erfolg davontrug. Das Libretto basiert' 'auf «>er f/ove/u/chen Vollsjage, wornach Graf U/lich von Eilli aus einem seiner nächtlichen Abenteuer von den Tücherer Burschen gesungen genommen und erst dann freigelassen wird, nachdem ihnen der Gewaltige, das gweck. lose feiner Drohungen einsehend, für den nächsten Tag die Erhebung in den Adelstand feierlichst versprochen. Demgemäß gliedert sich die Handlung in drei Acte: der erste «ct enthält die Gefangennahme des gräflichen Kund. lchasws, der, als Pilger verkleidet, da« zur Entührung der Marjetica, der Tochter des gupans Pengar, Erforderliche veranlassen soll, aber noch rechtzeitig erkannt wi^b; der zwlite Act handelt von der Gefangennahme des Grafen, der dritte von der feierlichen Erhöhung in den Adelstand. Per Librettist hat in glücklichster Weise in die dramatisch hinfließende Handlung reizend« lyrische Motive veiwoben und sein in edler Sprache geschriebenes We^l mit diversen Sologesängen, Vhornummern «., die eine Composition sozusageu heraussorbern, bereichert. Aus dem Folgenden möge nun ersehen werben, wie der llomponift seiner Aufgabe, eine im großen Stile gehaltene, »om5glich mit nationalen Motiven oerfehene Vertonung zu liefern, gerecht wurde. Die Oper fchließt fich in vielfacher Beziehung der italienischen Kunstgattung an, ohne jedoch die modernen Eff?cten, namentlich jene in der Instrumentation, auß?racht zu lassen. Eine ausgesprochene Melodik ist das vorwiegende Merkmal des ganzen Werkes; selbst die recitativischen Nummern find zumeist in einem ariösen Stile geschrieben, wodurch die sonst unvermeidliche Trockenheit beseitigt erscheint. Eine eigentliche Ouvertüre enthält die Oper nicht; an deren Stelle tritt ein relativ kurzes Vorspiel mit contrapunltischer Gearbeitung eines im ersten Acte vor« kommenden Motives, wobei j?des Instrument, wenn auch in kleineren Sähen, einmal soliftisch hervortritt. Der erste Act wird durch einen in mühigem Marschtempo ghaltenen Männerchor eingeleitet; hieraus kommt eine feierliche V.rie mit kräftigem Schlussmotive, welches vom gemischten Thore wiederholt wird. Die zweite Nummer bildet ein lieblicher, national gefärbter Mädch?nchor; als dritte Nummer erklingt ein äußerst ansprechnb^s Liebesouett mit origineller, abwechselnder Begleitung; die vierte Nummer bringt nach einem ariösen Recitativ die bereit» im Vorspiele angedeutete A>ie, ferner Arioso- und Par« landofätze nebst einer weiteren Arie, worauf im Finale unter anderem ein Sextett der Solisten mit Chor. begliitung und eine Arie mit charakteristischer Begleitung ^ der Streichinstrumente und zarler Unterstellung des Hörne« hervorzuheben wäre. Per zweite Act, jedenfalls der musikalisch wertvollste, bringt wieder eine abwechslungsreich!: Serie von Solo» und Lhorgesana/n, worunter die eingangs componierle Romanze mit ihrer zarten Pizzicato« bcgleitung der Streicher, namentlich ab.r die a/ohe Sopran« alie und das ^näauw rsIiAioso hervorgehoben werden mögen. Sodann folgt eini Walzermelobie mit eina/floch« lenen Jodlern, das Entl^lied des Grafen. Das Ständchen zeigt infolge der abwechselnd in Slxtolenfiguren der Slreich-instrumsnte und in aussteigenben Figuren der Hörner geschriebenen Begleitung einen originellen Ausbau; überraschend wirkt darauf der durch das Auftreten des früheren ^.nä»nw i-slißioso herbeigeführte Gegensatz. Unter den folgenden Nummern ist die Flucharie des P?ngar in'olge ihrer scharfen, charakteristischen Dissonanzen, dann der folgende Männerchor mit seiner nationalen Färbung, sowie ein in echt kroatischem Gen« gesetzter Ehor, die äußerst liebliche Arie de« Grafen und da« Oefangequinlett bemerkenswert. Der dritte Act wirb durch einen ländlich gehaltenen Vhor eingeleitet. Da« folgende Quartett mit fortlausenbcn Einfällen der Posaune und ziemlich schwierigen Toloraturfiguren für Sopran bildet vielleicht die fchünfte Nummer der Oper. Würdig schließt fich daran der slavische Kolotanz, nach dessen Beendigung sofort das sich sodann fast bi« zum Schlüsse hinziehenden Trompetenmotiv bei unterstelltem Paulen« Wirbel einfällt. Die Situation gestaltet fich äuß-ift feierlich. Es kommt ein lriegerifch gehaltener Chor, fo-dann eine fehr schöne Naritonarie mit feinfinniger Hörner« begleilung, eine effectoolle Coloraturarie für Sopran, die fich hinauf bi« zum hohen 0 steigert, und endlich die g oße, kräftige Arie des Grafen, in welcher die Handlung ihren Tulminationspunlt erreicht. Das wirkungsvolle, in einem mühigen Dreivierteltakt geschriebene Trinklied stellt in feiner zweiten Strophe an den Tenoristen die Anforderung, bei dem Gesammtchore da« hohe 2 zu nehmen. Im übrigen erwähnen wir noch die Schlussarie, die zu Beginne vollend« (jedenfalls mit Abficht) auf den Figuren de« «Naprej» aufgebaut ist. «Di-ii, ßi-os eohttki» ist demuach ein Werk, da« sicherlich hohe Beachtung verdient. Allerding« steht die Erfindung nicht immer auf der gleichen Höh?, allerdings finden sich mitunter Anklänge an bekannte Stellen italienischer Opern, aber das Werk weist dankbare Nummern auf und wird daher auch ein dankbares Publicum finden. Die Instrumentation zeugt von gründlicher Bekanntschaft mit den diesbezüglichen Normen, ist sehr correct, stellenwrije pilanl gehalten, obwohl manchmal etwa« da« Verhältnis der Blechinstrument« zu den Streich, 'mfirllünen/ell sei unserem OrchssOr n,ch/ eSem Fa"F s,^is Ueber die Aufführung selber haben wir nur Vute, zu binch/m. Die //M//4« auf jene der Esme« ralda, welche F>üul»in M. Nlgrlnooa ansprechend durchfühlte, leine Aenderungen. Der Vesuch war gut, die Nu»jühiung im Vergleiche zu den vorangegangenen Vorstellungen minderwertig. —u— * (Deutsche« Theater.) Wir haben jüngst nachgewiesen, das« drei oder vier guten Vorstellungen eine herzlich schlechte folgt. Per letzte Samstag war dazu aus« ersehen, inmitte von Faschingsleid' und Freud' eine solche zu bringen. Es schien außerdem der Leiter zu fehlen, da hinter der Scene große Unordnung herrschte. — (Vom Theater.) Heute wird zum lehtenmale in der Saison die reizende, mit so großem Erfolge ge-geben« Märchenoper «Hansel und Gretel» von Humperdinck wiederholt. /aschings-Vhronlk. (Casino«Vereinsball.) Unter der Herrschast des Earmval« zieht Freude und heller Sonnenschein in jedes Menschenherz «in, welche« sich noch nicht ganz dem Frohsinn und der Freude verschlossen hat. Dass diese bliden dustigen Blüten des Leben« sich in dieser Saison ln voller Pracht entfalten werden, bewies der schöne Verlaus der ersten zwei Kränzchen, der glänzende Erfolg des vorgestern abends abgehaltenen Valle«, «im« echten und rechten Balles, der einen Sammelpunkt von Vornehmheit und Frauenschönheit bildete und durch den Reichthum der geschmackvollen Toiletten auch allen, die sich nicht acllv betheiligten, ein besondere« Interesse bietet. Die Toiletlenwunder zu beschreiben, überstiege den Rahmen der Besprechung, obgleich e« verlockend wäre, die Pracht der Roben, das anmuthige, dustige «Genre Blouse» zu beschreiben. Der Ball war sehr gut besucht, und die Auedauer, mit der getanzt wurde, war des schönen Feste« würdig. '(Typographen-Kränzchen.) Einen gemüthlichen und eleganten Ball stierten vorgestern die wackeren Jünger Gutenberg« in den Sälen der alten Schisßftätte. Ene stattliche Anzahl reizender Frauen und Mädchen verschönte da« Feft, und die flotten Tänzer sorgten bei den lustigen Weisen der Militürmusil dasür. dass heitere Laune, ungetrübter Frohsinn und die frischeste Tanzluft bis in die frühesten Morgenstunden währten. Der berühmte «obold dt« Slhellaftens, der sonst so viel Unheil an« gesti'tet. hatte diesmal Nmourettenfittige und fegnete schalkhaft lächelnd das fchüne Fest. * (Maskerade des Gesangvereines «Ljubljana») Gestern hielt unter hellem Schellen» g'llirg l der heitere Plinz Earneval seinen Einzug in die alte öchichstatte, wo ihm der Verein «Ljubljana» einen flöhlichen Empfang bereitete. Die Damenwelt war durch eine große Anzahl sehr hübscher und origineller MaillN vertreten, wahrend die Herren mehr originelle EbMallermaslen gewählt hatten und durch ihre Scherze viel zur Entfaltung der heiteren Stimmung beitrugen. D)hle des Reiches und ds deutschen Volkes.' — Ministers Dr. v. Plener erwiderte telegraphisch: «Ich hinauf-^ richt'g gerührt dmch die freundliche Erinnerung der> geehrten Landtags»Eollegen und bitte, meinen herzlichen Dank für die ehrenvolle und ermuthigende Ver-trauens'Kundgebung entgegenzunehmen.» Fiume, 17. Februar. (Orig.-Tel.) Der überfällige Adriadampfer «Szechenyi» ist hier eingelaufen. Zara, 17. Februar. (Orig.-Trl,) Anlässlich des bekannten Vorfalles im Gymnasium zu Spalato hat die Gemeinde Lissa ihrer unwandelbaren Treue und Er» gebenheit für Se. Majestät den Kaiser und ihrem Bedauern über jt>nes Vorkommnis Ausdruck gegeben. In gleicher Weise hat die Gemeinde DcniZ ihr tiefstes Bedauern aus dem genannten Anlasse ausgesprochen. eSiterarisches. Wie fange ich meine Vriefe an? Ein Handbuch b« Briesschreibelunst für alle Fälle und Lebenslagen. Mit An« Ab« meler 2 M. 25 Pf. «Wie fange ich meine Vneft M diese Frage tritt in allen Lebenslagen und oft an den^«',^ heran, und die Lösung derselben verursacht gar manche» ^, Kopfzerbrechen. Ein Hilfsbuch, das von der Schablone v"^ läufigen Briefsteller abweicht und darum doppelt wertvoll e^ liegt in Otto Müllers nunmehr in dritter verbesserter »«>,^ erschienenem Handbuch der Bnefschreibelunst: «Wie faMA^ Vriefe an?» vor, welches auch dem Gebildeteren «" U,^, ^ Vehelf willkommen sein wird. Otto Müllers Buch '«1"^ eine Reihenfolge passender und unpassender Vriefe, a"»^ man sich die Schablone heraussucht, sondern eine W ^B Anleitung zum Vricfschreiben und das, was der Sch«^" ^ nothwendigsten braucht, zahlreiche, für alle vorloinmenocn ^ passende Eingangs« und Schlussformen. Das schmucke v ^ ! ist darum ein wirklich wertvolles hilfsbuch fllr die ^ > Kreise und wird auch ferner seinen erfolgreichen Wegm°^, Angekommene Fremde. Hotel Elefant. «m 16. Februar. Doljan, Privatier, Kraint"«^ Essenberger, Privatier, Sesana. — Stern, F^""^ -" Krämer, Kaiser. Partl, Kflte.; Müller, Privatier, » A< Nbeles, Kfm., Prag. — Hammer. Kfm, Saaz. ^ " g^ vatier, Budapest. — Spitzer, Kfm., Fünflirchm. -7 M Kfm,. Heilbronn. — von ssernasari. Private, f-Toch/e ^ — Martin, Kfm., Nürnberg. — von Fioresi, P"vatttl, » ^ — Lamprecht, Kfm., Rathenow. - Vartl, Kfm., ^"D>„ Pfeffer«, BezirlSrichters-Gattin, Nassenfuß. — Auch""""' Vraz. — Kuleß, Privatier, Sachsenfeld. Hotel Vlli«lscher Hof. ,„. « Nm 16. Februar. Hajet. PutMlverfabrilant, ^5^ Fioresi. Reisender. Votzen. — Gräser. Rnsenber. WltN- ^^ land. Private. Gottschee» — Kovaöii sammt Bruder uM» ^c, Sunger. — Tomsic, Besitzer, Polane. — Zab"lov>c, ,,^ü Vince. — Romanno, Kutscher, Fi«me. — Edovlt, " ammt Schwester, Orteneck. Verstorbene. „M< «m 15. Februar. Francisca Pogacar, ."".Mm«''/' pflegsverwalters-Oattin. 61 I.. Vahnhofgasse N. H"« ^ U. — Karl Weber. Waisenknabe, 6'/, I.. SchltßMU^ Diphtheritis. — Peter Melil. KaischlerS-Sohn, 6 ^" dorf 36, ^nßin» cillMkeritiea. ^,, O3" Am 16. Februar, Franz Pvgaönil. «uchbln"^^ Petersstraße 53. Tuberculose. — Johann gabulovec, ,<, q^ Sohn. 1 Monat, Austraß? 10, Darmlatarrh. -- ^V. Schlossers.Gatlin, 50 I., Petersstraße 50. Volkswirtschaftliches. ^, LlllbaK. 16. Februar. Auf dem heutigen Martt« ^ schienen: 3 Wagen mit Getreide,. 4 Wagen mit He« und 6 Wagen mit Holz. ^, ______ Durcklchnitts.PreU^___. Mll. M«z,. «">>5 ft !tr N , l> --O^ Weizenpr.Meterctr. ?— 7,50 Butter pr. Kilo - ß^ Kon, » 5 80 5 75 Eier pr. Stück .- jl>^ Gerste . 5 «5 li 50 Milch pr. Liter .-^gj^, Hafer » 6 20 6 50 Rindfleisch pr. Ku" ^ 70 ^ ^ Halbfrucht . — j-----------Kalbfleisch ' ^7<1^ Heiden . 6 75 7—, Schweinefleisch » ^2^ Hirse » 7 15 7 50 Schöpsenfleisch ' ^ SO ^ Kukuruz . 7,— 7 20 Hähndel pr. Stu° iß^ Erdäpfel 100 Kilo 3 50-------Tauben ' iS?^> Linsen pr. Heltolit. 12-------Heu pr. M.-T". > ^o ^, Erbsen » 10-----------Stroh » ' ' > Fisolen » 10-----------H°lz, hartes pr- 7 70^ Rindsschmalz Kilo - 94 -- Klafter ^ 70^ Schweineschmalz » — 66-------— weiches, ' ^ --^> Speck, frisch . . 54 - - WeinMh.M l". ^, — geräuchert » >64-------— weißer. »^^---^^ Lottoziehungen vom 16. Februar. Trieft: 65 3 30 4l ^' Linz: 8 48 59 ^^-^ Meteorologische Beobächtungen^in^^ ' 3 b RZ ft «nM.,W ^ ^___?^3_^.__.,,___^----^M 0^ 7 ll7Mg^I 736 8 '^'i5"2 "N^ slhwacks^ "He« ^ 16.2 . N. 734 7 -60 windstill Ater^< 9 .Ab. 734 2 -6 6 O. hef^^I^ss H ?U.Mg. 732 9 -10 4 windstill ^ltt ^ 17. 2. N. 7316 -58 SO. mähig °^ee .F, 9. Ab. 7326 -96 NO. fchwach ^M« ^ I Am 16. heiter, heftiger O. - Am "'"Alel H„/ nachmittags bewölkt. Schneefall. — DaS Tag"'' bei'" peratur an den beiden Tagen —9 3° und -^ ' ^/ weise um 9 0« und 8 3« unter dem Mrmale^^^,l, Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-3"" ^^ Ritter von In der modernen Theraphie wird b" ^ H^iva^F ! licher Mcdicinalbrunncn bevorzugt und bei " ^^ ^i^ qualitativen Iusammenschung besonderes Gwi" hei"«" he"^ der gewünschten Bestandtheile gelegt. Es '" '"^^ vc ^^ dass die vorwiegend aus Aerzten und «^'' „ in "s. M^ 21. Preisrichter bei den letzten und Chicago der Franz-Iosef-Vitterquelle M ,^ n> zKe> ihrer kräftig lösenden und mild eröffnenden "> '^.clle^, goldene Medaille zuerkannten, nachdem vorher,^ ^»^e theilen 10mal die höchsten Prämiierungc« . eitba"' H gesprochen worden ^ >F für den überall anerkannten hohen Heil"« ^„ er>> ,^ ü" Bitterwassers, wodurch sich dasselbe nicht "U^gM"'FcH in entfernten Erdtheilen zu erringen wuM, ^ss d° M bei uns so allgemeinen Gebrauches "fre"' .^hst ol ^»/ Iosef-Bitterwasser in den bekannten NiederlM v Ort« vorrathi, und erhältlich ist. _______________________________________341_________________________ ______________15. Februar 1895. Course an der Wiener Börse vom 16. Februar 1895. ««4 >». »Meu« 5.«,^ Vo» «t««te z»r H«hlnng Kbernmnnltne Nse»».'Prl,r.» vbll>»tlonn». «l!!abtthbahn »00 u. 3000 Vl. für »00 Vl. 4»/,..... t»l - l«- «llsabechbahn, 400 u. «XX» Vl. »W Vt. 4»/„..... 1»«?z l»?7L ssrllnz.Ioftph.«,, »»<,4°, lO0-. l«) ?u «allzllche «ai> «Ludwig > Nahn, , »«) fi, 2, 4«/„ . »»»0 100 — Voiailberger Vahn,/»"/<, l«7?b i!i»7b dto. dtu, Ellber lvo fl., 4>/,°/, lN4 lo 105 „n bto. Gtllllts'Obllg. (Ung, ONb.) V. I. l»7N, b"/„..... 18b »>> l»5. 75 dto,4>/,°/.,Echanlre8lll'«bl.'Obl. 100 90 U»l »" dt», Präm.-«nl, k 1W st, o. W, 162 «5 ,ll» «» bt». dlo. k b« fi. ». W. itt»-«> in» bv The»8'»ie«..U«>fe 4«/. ,»o st. . 155 «i> ,0« Grundentl.-Gbligatlsnen (für 100 st. llVl) »>/. galizlfch«......------------------ 5»/. nleberesterrelchisch« , , , l0l»"?5 —— 4°/, lroalische und slavonische . »» »b . .-- 4"/, ungarisch« (ilxi st, s.W.) . 98 »<» »» zn Andere öffentl. Anlehen. DonauMeg-Lole 5«/». . , . 1»4 5U l»,^ l»0 dt«, .«nleihe 1»7» , . IW»5,0»»b «nleben der Ltadt Vor,. . . ill ^ - — Anleben d. Tlaotaemeinde Wien 107 b0 10» ül> «lnleyen b. Sladtnemeiilbe Wien (Gilber oder Volb, . . , , !>»-- ll»»ü0 Prümien«nl, d, Ltabtgm, Wien l?7 «1 17» 50 Mrsebau «nlchen, veilosb, »"/, l<>» »i 10» »5 4°/, Krainer ü»nd««nlth«n . —'—I — — Ps«ndbrleft (füriaofl). »ob«, «ll«, «st. ln bo g, vl 4«/,«. «»4 - l»4 «0 bt,. ,. „ inlo „ 4'/,°/. — — — -bto. „ „ ln «> „ 4°/, »» «» l«t» »o btt». VrH»..«chN»v. »»/^ I, — ioo 80 dt°. dlo. bojähr. „ 4»/, . . lOO — 100 »o Vparcass«,1.eft.,«,I. b'/.'/.vl. lvl« -- Mrillrillt««Vbllgalion«» (für ION fi.). Ferdinand« Norbbuhn »«. l»s« 1«, »l» 101 » Oesterr. Nordwestbohn , . . 1>» 10 li» Staatsbahn....... »>0-«z »01 »5 Sllbbahn b »«/,..... l74 70 l?b 7,' bt,. k 5»/,..... 12« 1», - Uns,-«aliz. »ahn..... tl« «) 11t «> 4«/, Untcrtrainer Nahne« . — — —'^ Diverse Los« (per Stück). «udapest.Vastli« (V,«b«») . - — — - llreditlose lnn fi...... A»l — »<»L — «llary.Uofe 40 fi. «M, . . . i» - - - - 4°/„D«l,au'Dnmpfsch.100fi,«M, 1»«^ l«<-- vseiifl iiose 4<» st...... S» »l> «3 — Plllffu-liofe 4 «othenlrrruz. UnnVef.v, lfi. - — — - «udolph'Lol, 1U st..... <»?!s »0 st, «Vl. . . bl-»0 — - Winbüchssrüh itos, »a fi, «Vl. . — — —'— «vew, b 7« «reditbanl. »lll«, un«,, »00 fi. . 508 — 50»« Deposüenbanl. «ll« , »00 fi. . »«« b» ««» -O0fi. 31? — »,» — HNp°theN>.,0est.,» fi......3«» »ü 350 i!l «erredr»b«nl, »ll«., 140 fl. , 1«?- «»'- Arllen ,on Fran»p«lt« Knlenlthmungen (per Ttllck), «lbrttht'Vahn »00 fi, Vllber . — - — - »Ufstg'ttPl. «tfenb. 300 fl. . . 1?7b 1?« V0H». «orbbahn 15« «I. . .»«» — !»» — bto. WeNbahn «Xl fl , , .<1»«4»U" vufchtledraber Vis. 500 fi. ««. >4»i 143!, dt,. dto, sUt, I!) »00 fi, . 540 —b4l — Donau ' Dampfschiffahrt» > Ves., Oesterr., bou fl, «Vi, . . . «74 — ^7ü 50 Drau.fi.s. — — -- Dul-NodenbacherE.'«,»««^. ?8— «, — lZfrdlnanb«.«l»rbb, ,000fi.«z». 34?» 3480 Limo,' «zernon»,-Half»' msenh.» »eklllchaft «X» fi, N, , . .31150»«». liloob. Oest,, Trie«. 5c« fi, «NN. «l» - 5Sto. slit. N) «0» fi, K, »7» «» »?» »» Prass'Düxel Elsenb, 15«fi. V. . »1- l»i0 —»It- tr»»»««.^..«^.,!?»^».«. 43« — 44». »l». »«.ll»?,»«>ft. . . . ——< — — tnn»»«>^«el., «lnu «»r.. Mit». ritHl^'Uclien 100 fl. . . . io? — io» — Un«.Hllll». » fi. . . ,»0 — ,,,._ Vt«nt»n<<»,!ell!.. l>st.» alpine «I—»»« Pr««er Eisen-Inb.^»el. »00 fi. ««, «««,4, K«lao'I«rj. Oteinluhlen «0 fi. ?»v — ?g« _ ..KMoalmübl". Paplerf., «00 fi. ,,« - „, _ ..Vteyrerm.", Papiers. ». V.^l. ,?«<— ,7^ ^. Irtwler »ohlen». < »e<. 70 fi. 174 — ,7? _ Vasieni.>«,,0tst.lnWA,, ,-55 DtüUlht «fich»b»illn,tn> . . «H bb X» »» Italienische Vanln»!en . . . — .. _-_. Papier «>,»el...... !l 3«^» l 33,,^ ^ub«Mellter in Laibach. ^, (62. Nbonn.-Vorst.) Gersder Tag. Montag den 18. Februar ^iUM lehtenmale in dieser Saiw: ^"l" un^ Gretel. °. Musil^n !3" ?."" "on «delheid Wette. ^°nghab8"^'b"thumperdinck. « y°'b 6 Uhr. Ende nach halb 10 Uhr- °^M).^v°rst-imNbonn.) Unger.Ta«. ^«u?r.^^«^. Februar Edm^ 5d« Operettentenors Herrn Edmund Fabiani- zzzz^" Iigeunerbaron. Josef ff aus er Sadbah»-lnSpector i. />. Zouise ff auser geb. Klebel ^^mahite. (to?) Wien im & i ^^2™*ebruar 1895. W66) 3^—-------------------------- St. Ö38. Ne2n Oklie iQler4ntom pje bivaJ°öi*i tabularnim Kni primclFrAancelu Ka«teücu, Katari Po)ja ,> ^nt0nu Primcu iz Do-I?teresentom 2aje zamrl™ tabularnim |S*tu Mihan<;e/U Kunlari iz Harjj» NJ Primo VMarlinu' JosiP" in ?ani* niepL : areöJa' oziroma ne-^nikom8 m dedièem in Pravnim i> Mi Ri ?tavil se Je Anton Tn> ler so 1Ce kurat^jem ad i ? isSi8? ,8e 18lemu vroèili kuran- dn6 23 nniU8'i!abularae8a odloka a Gb ;,°Vembra 1891, st. 8162. 7~--^Uvarja 189ö. (6ß0) 3^0 ~~~-------------¦------------ St. 745. &>e*u do«. k.?ratorjem ad acium ^ Lde praes TCe St 5B Vl°žene