1580 Amtsblatt zur Laibacher Zeitung Nr. 165. Montag den 28. Juli l906. (3161) 3-3 Z 3648. Bonkursausschreibung. All der l. l. Lehrerbildungsanstalt* mit deutscher und slovenischer Unterrichtssprache in Laibach tommt mit Beginn des Schuljahres 1906/1907 eine Hauptlehrerstelle für Natur» geschichte, Naturlehre und Mathematik mit den durch das Gesetz vom 18. September 189«, R. G. Bl. Nr. 174, normierten Bezügen zur definitiven Besetzung. Unter den Bewerbern haben diejenigen, welche die Lehrbefähiguna für die Landwirtschaft besitzen, bei sonst gleichen Voraussetzungen den Vorzug. Der Ernannte wird verpflichtet, sich inner» halb der gesetzlichen Lehrverpflichtung auch an der l. t. Lehrerinuenbildungsaustalt verwenden zu lassen. Allfällige Ansprüche auf Anrechnung von Dienstjahren behufs Bemessung von QuinqueN' nalzulagen sind in den Gesuchen anzuführen. Bewerber um diese Stelle haben ihre ge« hörig belegten, an das k. t. Ministerium für Kultus und Unterricht gerichteten Gesuche bis 5. August 1906 beim l. l. «andesschulrate für Krain in Laibach einzubringen. it. t. Landesschnlrat für Kram. Laibach am 14. Juli 1906. " sticht «Lehrcrinnenbilduugsaiistalt», wie im ?Ibdr»cle dieser Koniursausschreibmia. in Nr. 1«1 mid 1L5 dieses Blattes zufolge eiüts Druckfehlers zu lese» war, (3265) 3—1 Z. 15,204. Donkursausschreibuny. An der l. k. kunstgewerblichen Fach» schule in Laibach gelangt mit Beginn des Schuljahres 1906/07 eine neu systemisierte Lehr» stelle der X. Nangsllafse zur Besetzung. Bewerber um diese Stelle, mit welcher die gesetzlichen Bezüge (Grundgehalt 2200 X, zwei Triennien K 200 X, drei Trieunien -l 300 X) verl'uuden sind. haben ihre an das l. l. Mini» sterium für Kultus und Unterricht gerichteten, mit dem Nachweise über die Lehrbesähigung sür die naturwissenschaftliche Fachgruppe an Bürger» schulen versehenen Gesuche längstens bis 20. August 1906 bei der Direktion der l. l. tunstgewerb» lichen Fachschule in Laibach einzureichen Bewerber, welche für die Erteilung des Turnunterrichtes befähigt sind, genießen unter sonst gleichen Verhältnissen den Vorzug, K. l. Lllndesrcgieru«!! für ttrain. Laibach, am 20. Juli 1906. (3251) Z. 15.097. Kundmlichmly der k. t. Landesregierung in Laibach vom ll). Juli IWl), Z. 15.0!»?, betreffend dic Einfuhr UV» Vieh und Fleisch ans außereuropäischen Länder». Laut Verordnung der l. k. Ministerien des Innern, des Handels, der Finanzen und des Ackerbaues vom 5. Juli 1906, R. G. Bl. Nr. 138. wird auf Grund des zweiten Absatzes des Art. V II des Gesetzes vom 13, Februar 1906, R. G. Vl. Nr. 20, die Einfuhr von Vieh und von frischem und zubereitetem (und zwar gesalzenem, ge» trocknete,», geräuchertem, gebuckeltem, auch ge lochtem) Fleische aller Äri aus auhereuropäischeu Ländern in die in« Neichsrate vertretenen König« reiche nnd Länder dahin beschränlt, bah dieselbe nur mit besonderer, fallweise einzuholender Be» willigung des Ministeriums des Innern uud unter den von diesem festzustellenden Bedingungen stattfinden darf. Hiedurch werden die Nestimmungen der Ministerialvcrordnung vom -l. Dezember 1891, R. G. Vl. Nr. 16», betreffend die Einfuhr von Schweinen, Schweinefleisch, Speck und Würsten aus den Vereinigten Staaten von Amerila vorläufig nicht berührt. Diese Verordnung tritt am Tage ihrer Kundmachung in Kraft. K. t. Laudcsrcgicrnnn für Krain. Laibach, am 19. Juli 1906. Št. 15.097. Razglas c. kr. deželne vlade v Ljnbljaui z dno 19. ju- lija 1906., St. 15.097, o uvažanju živine in mesa iz neevrouskih dezel. Po ukazu c. kr. ministrstva za nolninje Htvari, za trgovino, za finance in za poljedel-stvo z dne 5. julija 1906., drž. zak. št. 138, »e na podstavi drugega odstavka öl. VII zakona /. dne 13. februarja 1906., drž. zak. St. 20, uva-žanje živine in svežega in pripravljenega (in aicer nasoljenega, posusenega, prekajenega, povojenega, tudi kulianega) mesa vsakoršne vrste iz neevropejskih de/.el v kraljevine in dežele, zastopane v državnom zboni vtesnuje tako, da se sme uvažati samo h posebnim dovoljenjem ministrstva za notranje stvari, ki ga podeli za vsak slucaj posebej in pod po-goji, ki jih doloèi to ministrstvo. To pa se ne dotika doloöil ministrskega ukaza z dne 4. decembra 1891., drž. zak. št. 168, o uvažanjii jirašidev, svinjskega mesa, slanine in klobas iz Združenili držav amerikanskili. Ta ukaz stopi v veljavo tisti dan , ko se razglasi. C. kr. deželna vlada. za Kranjsko. V Ljubljani, dne 19. julija 1906. (3237)3-2 I. 1591. Vllerlclirerftclle. An der zweillassigen Volksschule in Pod» lraj ist die Oberlehrerstelle zu besetzen. Die gehörig instruierten Gesuche um diese Stelle sind im vorgeschriebenen Wege bis 7. Angust 1906 hieramts einzubringen. Im lrainischen öffentlichen Vollsschuldienste noch nicht definitiv angestellte Bewerber haben durch ein staatsärztliches Zeugnis den Nachweis zu erbringen, daß sic die volle physische Eignung für den Schuldienst besitzen. K. k. Bezirksschulrat Adelsbcrg am 18. Juli 1906. (3212) 3-2 Z. 114?. Lehrstelle. An der einllassigen Volksschule in Vojslo ist die Lehrstelle definitiv zu besetzen. Die gehörig instruierten Gesuche um diese Stelle sind im vorgeschriebenen Wege bis 15. August 1906 hieramts einzubringen. Im krainischen öffentlichen Vollsfchuldienste noch nicht definitiv angestellte Bewerber haben durch ein staatsärztliches Zeugnis den Nachweis zu erbringen, daß sie die volle physische Eig-nung für den Schuldienst besitzen. K. t. Bezirksschulrat Loitsch am 14. Juli 1906. (3240) C. 61/6 Oklic. Zoper Jožeia Glavaè iz Malega Kuma, odnosno pravne naslednike, kojih bivališèe je neznano, se je po-dala pri e. kr. okrajni sodniji v Ra-deèah po Francu Alavf iz kamenš- kega (neznanega bivaliäca) po skrb-niku Ivanu Prijatelj iz Dvora tožba na priznanje prestanka tirjatvene pra-vice po 594 K 84 b s prip. Na podstavi tožbe doloèa se narok za ustno razpravo na 3. avgusta 1 906, dopoldne ob 9. uri, pri tem sodišèur v sobi št. 1. V obrambo pravic toženca se po-stavlja za skrbnika gospod Jakob Rižnar v Radeèah. Ta skrbnik bo zastopal toženca v oznamenjeni pravni stvari na njegovo nevarnost in stroške, dokler se isti ne oglasi pri sodniji ali ne imenuje pooblašèenca. C. kr. okrajna sodnija Radeèer odd. II, dne 19. julija 1906. (3246) S. 4/6 15. Naznanilo. V konkurzu Antona Ogrin, pro-tokoliranega trgovca v Rudolfovem, se je potrdil po predlogu upnikov, ki so doäli k naroku, za upravnika mase gospod dr. Schegula, odvetnik v Rudolfovem, ter se postavil za nje-govega naraestnika gospod Jožef Ogoreutz, trgovee v Rudolfovem. C kr. okrožna sodnija Rudolfovo, odd. I, dne 17. julija 1906. Gelddarlehen i für Personen jeden Standes (aucb Damon) zu 4, 5, 6°/0 gegen Schuldscliein, auch in kleinen Raten rückzahlbar, effektuiert prompt und diskret Karl v. Bereczf handelsgerichtlich protokollierte Firma, Budapest, Josef* Ring 83. Retourmarke erwünscht. Laibacher Zeitung Nr. 166. 1581 ' 23. Juli 1906. (3223, Z. 6984 ex 190«. Kundmachung. Die in Grazdors (Steuerbezirk Littai, Nr. 14 erledigte Tabaktrafik kommt im Wege der öffent-lichen' Konkurrenz zur Beschuug. Dieselbe darf nur in den Häusern Nr. 14, 27, 46, 31 in Grazdorf, be>,w. in einem anderen geeigneten Hause in unmittelbarer Nähe ausgeübt werden. Der Inhaber dieses Geschäftes ist zur Fül)» rung do,- Wertzeichen des Gebührengefällcs be» rcchtigt, ferner zum Verschleiße der Postwert-zeichen bercchiigt. Der Trafitantengewinn von dem für diese Tabaktrafik in der Zeit vom 1. April 1905 bis 31 März 1906 bezogenen Tabalmateriale im Werte von 4505 k 46 l, betrug 479 K 4 n. Für den Verschleiß der Wertzeichen des Oe° bühlengefä'llcs wird eine Provision in der Hdhe von I V2 Prozent des Wertes derselben zugute gercchnci werden. Für das Eintreffen eines den bekannt« gegebenen Daten entsprechenden Ertrages in der Zukunft übernimmt das Ärar keine Haftnng. Der Trafikant hat das Tabalmateriale bei dem Tabatvrrlage in Littai, die Wertzeichen des Gebührengefällcs beim l. l. Steneramte in Littai zu fassen. Me mit der Trafilführung verbundenen Auslagen hat der Trafikant selbst zu tragen. Die Führung der Trafik ist am 29. Sep« tcmbcr 1906 z« übernehmen. Die Offertstcllung hat im Sinne der «cr° ordnung über die Errichtung und Vcsetzimg der Tabakverläae nnd Tabaktrafiken und aus Grund-lagc der Vorschrift für die Tabaltraftkantcn zu erfolgen. , . , . . Diese Vorschriften können bei den Fmanz« behörben I. Instanz und den Finanzwach.Kon-trollsbezirksleitnngen eingesehen und bei ersteren gegen KostencrsG bezogen werden. Die vorge-druckte,: Osfertformularien sind bei den Finanz-behörden I. Instanz und bei den Finanzwach-Hontrollsbezirksleitungen kostenfrei erhältlich. Das Vadium beträgt 50 li und ist beim l. t. Steueramte iu Littai oder beim l. t. Landes« zahlamte in Laibach zu erlegen. Die Offerte find auf der vorgeschriebenen Drucksorte zu verfassen und bis längstens den 28, Angust 1906, vormittags 11 Uhr, bei dem Vorstände der k. l. Finanz-Direltion in Laibach versiegelt zu überreichen. Laibach, am 12. Juli 1906. K. t. Finaliz°Dircltion. Auszug «us der Nerorduunss, betreffend die Errichtung «nd Vefetzung der Tabak- Verlage und Tabaktrafiken. Jeder Offerent hat zn erklären: 1.) daß er sich der jeweilig geltenden Vorschrift für die Tabaktrafikanten unterwirft; 2.) in welchem Hause und in welchem Lokale er die Trafik ausüben will; 3.) ob er die Trafik selbständig oder in Verbindung mil einem Gewerbe zu führen beabsichtigt, cventncll welcher Art dieses Gewerbe ist, und ob er sich zur vollständigen räumlichen Trennung der Trafik von dem Gewerbe ver« pflichtet; 4.) ob er oder Personen, welche mit ihm im gemeinschaftlichen Haushalte leben, bereits einen Tabalverlag oder eine Tabaktrafik führen oder geführt haben, eventuell daß bei der Erlangung der angestrebten Trafik die Offert» stellung zugleich als Kündigung des bisher be-sorqten Verschleißgeschäftes zu betrachten ist; 5.) zu welcher jährlichen Gewinnrückzahlung cr sich verpflichtet; 6.) daß er mit seinem Offerte sechs Monate vom Tage der Offerterüffnung an im Worte bleibt. Jeder Offerent hat ein' Vadium zu erlegen, dessen Höhe in der Konknrskundmachung mit etwa 10 Prozent des ausgewiesenen jährlichen Bruttogewinnes bestimmt wird; dasselbe kann in Varcm oder in einem nicht verlosbaren pupillarsichercn Wertpapiere bei den in der Kundmachung angegebenen Kassen erlegt werden. Das Vadium verfällt zugunsten des Ärars, wenn der Offerent innerhalb der sechsmonatlichen Frist, binnen welcher er im Worte zu bleiben erklärte, von seinem Anbote zurücktritt oder falls derselbe — ohne Rücksicht auf diese Frist — nach rechtzeitiger Annahme seines Offertes den Verlag nicht vorschriftsmäßig am bestimmten Tage übernimmt. Dem Offerte sind folgende Belege anzuschließen: die Kassaqnittnng über das erlegte Vadium, ein die erreichte Großjahrigleit nach. weisendes Zeugnis, ein obrigkeitliches, spätestens vor zwei Monaten ausgestelltes Wohlverhaltungs' zeugnis. Die Eröffnung aller rechtzeitig eingebrachten Offerte erfolgt genau zu der in der Kundmachung als Übcrreichnngstermin angegebenen Stunde durch drn Leiter der Finanzbehürde l. Instanz, Den Offerenten ist die Anwesenheit bei Eröffnung der Offerte gestattet. Als zur Annahme ungeeignet sind zu betrachten die Offerte: 1.) von Personen, welche nach den burger» lichen Gesehen nicht verpflichtungsfähig sind oder denen die freie Verfügnng über ihr Vermögen nicht zusteht; 2.) von aktiven Hof« und Staatsbediensteten; 3.) von Ausländern; 4.) von Bewerbern, welche wegen eines Verbrechens, oder wegen der Übertretung des Diebstahles, der Veruntreuung, der Teilnahme an denselben, oder des Betruges verurteilt wordcu sind, insofcrne die Rechtsfolgen dieser Verurteilung im Sinne des Gesehcs vom Inten November 1867, R. G. Bl. Nr. 131, noch fortdauern, oder welche wegen eines dieser Delikte sich in strafgerichtlichcr Untersuchung befinden; 5.) von Personen, welche wegen Schleichhandels, wegen einer schweren Gefällsübcrtretung oder wegen einer Übertretung der zum Schutze des Tabakmonopols bestehenden Gesetze verurteilt worden sind, insoferne vom Zeitpunkte der Strafverbüßung noch nicht drei Jahre vcr> strichen sind, dann von solchen, welche wegen eines dieser Delikte in gejällsstrafgerichtlicher Untersuchung stehen; 6.) von Personen, welchen wegen nachlässiger Geschäftsführung ein Tabakverlag oder eine' Tabaktrafik strafweife entzogen worden ist ; 7.) von Personen, von welchen eine bcfricdi« gcndeGeschäftsführung nicht erwartet werden kann; 8.) von Personen, welchen ein für die rationelle Lagerung nnd Konservieruug der Tabatfabrikate vollkommen geeignetes Lokale nicht zur Verfügung steht; 9.) von Tabalverlegern und Trafikanten oder mit folchen im gemeinsamen Haushalte lebenden Personen, insoferne nicht durch die abgegebenen Erklärungen sichergestellt ist, daß es sich nur um einen Wechfel, nicht um die Kn-mnliernng der Tabalverschleißgcschäfte handelt. Als nicht annehmbar haben ferner zu gelten: 1.) verspätet eingebrachte Offerte; , 2.) Offerte, welche rücksichtlich der Höhe der angesprochenen Provisionen oder der angebotenen Gewinnrückzahlung leine präzise Angabe, sondern etwa nur eine Bezugnahme auf andere Offerte enthalten; 3.) Offerte, welche nicht alle vorgeschriebenen Erklärungen enthalten, welche nicht vorschrists. mäßig belegt sind, welche der Kundmachung nicht entsprechen, oder welche Korrekturen (Radierun-gen) enthalten, insoferne diese Mängel nicht binnen einer lnrzen, von der Finanzbehörde I. Instanz allenfalls eingeräumten Fallfrist behoben werden. Die Tabaktrafik ist nach Ausscheidung der incht annehmbaren Offerte an den Vestbieter zu übertragen. Št. 6284 iz 1. 1906 Razglas. Sedaj v Gradcu (davèni okraj Litija) št. 14 prosta tobaèna trafika se podeli potom javnega pogajanja. Ista se sme oskrhovati le v hišah SI. 14, 27, 46, 21 v Gradcu, oziroma v kteri drugi sposobni hiši v ne-posredni bližini. Imetnik te trafike more oskrbovati pro-dajo vrednostuic pristojbinskega dohodar-stva, fer more prodajati poStne vrednostne znamke. Dobièek trafikanta od tobaènega inate-rijala v vrednosti 4505 K 46 h, kojega je isti dobil za to trafiko v dobi od 1. aprila 1905 do 31. marca 1906, je znašal 479 K 4 h. Za prodajo vrtdriostnic pristojbinskega do-hodarstva se bode v prid zaraèunjala oprav-nina od 1'/» odstotkov od vrednosti taistib. Da bo dobodek v bodoènosti v soglasju z zgoraj omenjenimi dati, za to ne jamèi erar. Trafikant ima tobaèni materijal preje-mati pri zalogi tobaka v Litiji, vrednostnice pristojbir.skega dohodarstva pa pri c. kr. davkariji v Litiji. Vse stroške, združene z upravljanjem trafike, ima trpeti trafikant sam. Opravljanje trafike je prevzeti dne 29. septembra 1906. Ponudba je napraviti v zmislu naredbe o ustanovitvi in podelitvi tobaènih zalog in trasik in na podlagi predpisov za tobaène trafikante. Te predpise se more pregledati pri finanènih oblastih I. instance in pri finanène straže priglednih okrajnih vodstvih, ter se dobivajo pri prvih proti povraèilu stroškov. Tiskani vzorci ponudb se dobivajo brezplaöno pri finanènih oblastib I. instance in pri finanène straže priglednih okrajnih vodstvih. Varšèina znaša 50 K, ter se ima po-ložiti pri c. kr. davkariji v Litiji ali pa pri c. kr. deželnem plaèilnem uradu v Ljub-Ijani. Ponudbe naj se spišejo na predpisani tiskovini in naj se vlože zapeèatene pri predstojniku c. kr. sinanènega ravnateljstva v Ljubljani najpozneje do 28. avgusta 1906, predpoludnem do 11. ure. V Ljubljani, dne 12. julija 1906. C. kr. finanèno ravnateljstvo. Izpisek iz ukaza glede ustanovitve in po- delitve tobaènlh zalog in tobadnih traflk. Vsak ponudnik mora izjaviti: 1.) da se podvrže vsakokrat veljavnemu predpisu za tobaène trafikante; 2.) v kateri hiši in v katerem prostoru namerava oskrbovati trafiko; 3.) ali namerava trafiko oskrbovati samo-stojno, ali pa v zvezi s kakim obrtom. eventuvalno kake vrste obrt je, in ali se zaveže, da popolnoma prostorno loèi trasiko od obrta; 4.) ali oskrbuje on ali osebe, ki žive ž njim v skupnem gospodarstvu, že kako zalogo tobaka ali kako trasiko, ali pa so jo oskrbovali; eventuvalno, da naj se ponudba, ako dobi zaželjeno trasiko, smatra ob jednem kot odpoved dosedaj oskrbovane prodaje; 5.) koliko dobièka se zaveže na leto vraèati; 6.) da hoèe s svojo ponudbo ostati mož beseda šest mesecev od dneva, ko se ponudba odpre. Vsak ponudnik mora vplaèati varSèino, koje znesek se doloèi v razglasu pogajanja s približno desetimi odstotki izkaza-nega letnega kosmatega dobièka; ista se more vplaèati v gotovini ali pa v vred-nostnih, neizžrebnih, sirotinsko-varnih pa-pirjih pri v razglasu navedenih blagajnaii. Varšèina zapade v korist erarju. ako ponudnik od ponudbe v teku šestmeseènega roka, v katerem se je zavezal ostati mož-beseda, odpade ali pa ako — ne glede na ta rok—po pravoèasnemvsprejetju njegove ponudbe ne prevzame zaloge pravilno na doloèen dan. Ponudbi je treba priložiti naslednje izkaze: , lagajnièno pobotnico o položeni varšèini, sprièevalo, dokazujoèe doseglo polnoletnost, in oblastveno, najpozneje pred dvema mesecema izdano sprièevalo o zadržanji Odpiranje vseh pravoèasno vloženih ponudb vräi se toèno ob uri, ki se je v razglasu kot tennin za vložitev naznanila, po voditel ju finanènega oblastva prve instance. Ponudnikom je dovoljena prisotnost pri odpiranju ponudb. Za vsprejetje neprimernimi smatrati so ponudbe: 1.) od oseb, koje se po državljanskih zakonih ne morejo zavezati, ali koje s svojim premoženjem ne smejo prosto razpolagati; 2.) od aktivnih dvornih in državuih služabnikov; 3.) od inozemeev; 4.) od prosilcev, koji so bili obsojeni radi kakega zloèina ali radi prestopka tat-vine. poneverjenja, udeležbe istih, ali goljufije. v kolikor pravni nasledki te obsodbe v zmislu zakona z dne 15. novembra 1867 (drž. zak. št. 131.) še trajajo, ali ki se zaradi jednega teh kaznivih dejanj naliajajo v kazenskosodni preiskavi; 5.) od oseb, koje so bile obsojene radi tihotapstva, radi kakega težkega dohodar-stvenega prestopka ali radi prestopka zakonov. obstojeèih v varstvo tobaènega inonopola. ako Se niso od èasa, ko se je kazen prestala, tri leta minula, potem od oseb, ki se zaradi jednega teh kaznivih dejanj nahajajo v dohodarstveno-kazeuskosodni preiskavi ; 6.) od oseb, kojim se je zaloga tobaka ali trasike potom kazni odvzela radi ue-marnega poslovanja; 7.) od oseb, od katerih se ne more pri-èakovati povoljno poslovanje; 8.) od oseb, kojim ni na razpolago za umuo skladanje in ohranjenje tobaèniti iz-delkov popolnoma primeren prostor; 9.) od založnikov tobaka in trasikantov ali od oseb, ki zivä ž njimi v skupnem gospodarstvii. v kolikor ui po n<\ lanili iz-javah dokazano. da se gre saino za pre-menitev. tie pa za kopièenje opravljanj prodaj tobaka. Za vsprejetje neprimernimi «matrati so dalje: 1.) prepozno vložene ponudbe; 2.) ponudbe, v katerih niso glede na zahtevano opravnino ali na ponudeno vrnitev dobièka izraženi doloèni podatki, marreè morda le oziri na druge ponudbe ; 3.) ponudbe, v katerih niso izražene vse predpisane izjave, katere niso pravilno z izkazi previdene, katere razglasu ne ustrezajo, ali v katerih so poprave (izstrugana mesta), v kolikor se ti nedostatki ne odstrane v kratkem od finanène oblasti prve instance morebiti doloèenem zapadnem roku. Tobaèna trasika se odda po odstranitvi ponudb, katerih se ne more sprejeti. najveC ponujajoèemu. Ka||eehaus in Steiermark, Gainisonsstadt, ist wegen Übernahme eines größeren Geschäftes billig abzulösen. Das Cafe, vor kurzem hergerichtet, befindet sich :im Hauptplatsse, auch scliöne Veranda etc. Zins vierteljährlich nur 220 K samt Wohnung. Anträge unter „Kaffeehaus" an die Adm. dieser Zeitung. (3230) 3 — 2 Razglas I. ljubljanskega uradniškega gospodarskega društva. Od 1. avgusta t. 1. oddajalo se bode vsako-vrstno blagu le saino proti gotovini. Vsled krodita narastle terjatve zadruge so od zadružnikov poravnati na podlagi § 14. drustvenili pravil. Za dovolitev kredita so predpisi §§ 12. in 13. drusfvenih pravil merodajni. V Ljubljani, meseca julija 1906. Za naèelništvo: Putiok in. p. (3259) 3—1 --------~----- Kundmachung des I. Laibacher Beamten-Wirtschafts Vereines. Vom 1. August 1. J. an werden sämtliche Konsuinartikel nur gegen Barzahlung verabfolgt. Die den Mitgliedern zur Last geschriebenen Forderungen werden auf Grund des § 14 der Vereinsstatuten zu berichtigen sein. Für Kreditgewährungen sind die §§ 12 und 13 der Statuten maßgebend. Laibach im Juli 1906. Für den Vereinsvorstand: Putiok m. p. Aviso für den Bedarf der k. u. k. Militärverpflegsraagazine des III. Korps werden nach kaufmännischer Usance eingekauft, und zwar: am 25. Juli 1906 für das Verpflegsmagazin in Marburg, dann die Filialmagazine in CÜM und Pettau 3910, resp. 956 und 1094 Kubikmeter hartes Brennholz; am 23. Juli 1906 für das Verpflegsmagazin in Klagenfurt 1000 Kubikmeter weiches Brennholz; am 27. Juli 1906 für das Verpflegsmagazin in GÖrz 2815 Kubikmeter hartes Brennholz; am 30. Juli 1906 für das Verpflegsmagazin in Laibach 1691 Kubikmeter hartes Brennholz; am 31. Juli 1906 für. das Verpflegsmagazin in Triest 5357 Kubikmeter hartes Brennholz. Die gestempelten Verkaufsanträge haben an den vorangegebenen Verhandlungstagen längstens bis 10 Uhr vormittags bei den betreffenden Verpflegsmagazinen einzulangen. — Die näheren Bedingungen sind in der bei den genannten Verpflega-magazinen zur Einsicht aufliegenden vollinhaltlichen Kundmachung• un dem Usancenhefte, welch letzteres unentgeltlich bezogen wel'^e" ^_3 ' enthalten. * Laibach am 10. Juli 1906. . . . ., • K. u. k. Militär-Verpf/egsmagazin in Laibach. z5mbachel Zeitung Nr. 166. 1582 23. Juli 1906. lunge, deutsche Frou ! sucht Stellung i als Wiitschafterin, Stütze der Hausfrau, Erzieherin oder dergleichen, Anträge nn Frau Bisiak, Laibaoh, Bohoriögasse 16. f Gegründet 1842. ^^^^ Wappen-, Schriften-und Schildermaler Brüder Eberl Laibach Mikloiiöstrasse Nr. 6 Ballhausgasse Nr. 6. Telephon 154. (1755) 70 < V Akad. Porträt-Zeichner, Wappen-, Schilder- muH— Schriftenmaler B. Grosser Laibach, Quergasse 8 gegenüber dem städt. Volksbade. Warnung. Das P. T. Publikum wird aufmerksam gemacht, daß Herr Franz X. Casper, Möbelliändler in Laibacli, Einöflgasse Nr. 8, nioht berechtigt ist, Tapeziererund Dekorationsarbeiten zu übernehmen und auszuführen. Es müge jedermann dies zur Kenntnis nehmen, um vor späteren unliebsamen Folgen bewahrt zu sein. (3200) 3—3 Achtungsvoll Die Laibacher Tapezierer und Dekorateure. Lokalitäten geeignet für Geschäfte oder Kanzleien, sind zum AngnNtteriniu oder sofort, zu vermieten. Näheres in der Advokaturskanzlei des Dr. 91. Firc, Ecke iw Oktober. -^PSä g: Anzeige. ^ Wir erlauben uns dem sehr geehrten Publikum zur Anzeige zu bringen, daß wir unseren Grundbesitz am 99Mf:iTÄzllcO"VO€5Ä6 zwischen der Kaserne des Infanterie-Regiments Nr. 27 und der Martinsstraße parzellieren werden. Die Verteilung der Parzellen kann jeden Werktag von 8 bis 12 Uhr vormittags und von 2 bis 7 Uhr nachmittags und an Sonn- und Feiertagen von 9 bis 12 Uhr vormittags in unserer Kanzlei, Wolfgasse 12, eingesehen werden. (2944) 10—9 Brauerei Auer. Karl Planinšek Erste Laibacher Koffee-Großrösterei mit elektrischem 1 Betrieb und Kaffee- u. Tee-Spezialgeschäft in Laibach ' nur Wienerstraße, gegenüber dem Cafe Europa (Tramwayhaltestelle) ~ empfiehlt täglich maschinell frisch gebrannten Kaffee; feinste Sorten und bestbewährte Mischungen zu billigsten Preisen. Postversand täglich. BlBE Alkoholfreies Fruchtsaft-Getränk 6V* von vortrefflichem Geschmacke **3P9 zubereitet von G. PICCOLI, Apotheker in Laibach. Ein Teil davon in it fünf Teilen Wasser gemengt gibt ein für Junge und Alte, Gesunde und Kranke angenehmes, durststillendes, nährendes und für die Verdauungsorgane gesundes Getränk Klne Flasche 1 Krone. (2915) 10—5 Aufträge werden prompt gegen Naohnahmo effektuiert. Anfertigung you Brautausstattungen ^ Gegründet 1870. "' Herren-, Damen und Kinder- Eipnes Emnpis MlflS[j||R Eteenes Erzeugnis die wegen ihres vorzüglichen Schnittes, exakter Arbeit und mäßigen Preises weit über die Grenzen Krains bekannt ist, empfiehlt das (3923) 43 ffBrren-u.Damen-MoflB-u.AusstattuDLs-(jeschäst C. J. HAMAIMN Wäsche-Lieferant Kaiserl. und Königl. Hoheiten, ver-sohiedener Offiziera-Uniformierungen, Institute eto. Rathausplatz 8 LAIBACH Rathausplatz 8 Wäsche nach Maß wird < *Lx raschest angefertigt. ^& Anfertigung yon Ausstattungen für Neugeborene Dr. Gustav Jäprscbe Wollwäsclie Dr. Lanmannscüe ßesnnieitswäscliß p^^ Zur Aufklärung! "*^| Durch die in der „Laibacher Zeitung" vom 19. Juli a. c. uuter „Warnung der Laibaoher Tapezierer und Dekorateure" erschienene und gegen mich gerichtete Annonce herausgefordert, erwidere ich folgendes: Als selbständiger Möbelhändler bin ich auf Grund meines Gewerbescheines, registr. sub Z. 270, G ex 1899, alle erdenklichen Möbel und Woh-nung8einrichtungsstücke und ebenso auch alle Tapeziererwaren, unter welche laut „Systematischem Verzeichnisse der Gewerbe", Nr. 290, Erlaß des k. k. Handelsministeriums vom 4. August 1899, Z. 29.757, auch alle Betteinrichtungen und Matratzen, dekorativ tapezierte Gegenstände und Waren und ebenso auch Sofas, Fauteuils, Ottomanen, Dokorationsdivans und ausdrücklich auch Plachen, Fensterplachen, Rouleaux ohne Einschränkung auf Qualität, Größe und Konstruktion subsumiert erscheinen, lagernd zu führen, zu verkaufen und hierauf Bestellungen zu übernehmen bereohtigt! Welche Fabrikanten, berechtigte Meister, und insbesondere in diesem Falle, welche Tapezierermeister ich mit der Ausführung der Arbeit, der Montage etc. zu betrauen für gut erachte, hiefür bin icli aber niemand, keiner Konkurrenz, und am allerwenigsten Jenen Einsendern der Warnung der angebliohen Laibacher Tapezierer und Dekorateure, Rechenschaft zu geben verpflichtet! Indem ich gleichzeitig meine hochgeehrten P. T. Kunden auf diese Berichtigung höflichst aufmerksam mache und mich nach wie vor zur gewissenhaften Durchführung aller mir gütigst erteilten Bestellungen bestens empfehle, zeichne ich hochachtend (3260) 2-1 Franz Xav. Casper Einödgasse Nr. 8. Druck und Verlag von Jg. v. Kleinmayrk Fed. Bamberg.