.N 2 «9. Donnerstag an» «s. September »85» mal.gc i«c.n,cha.t.mg 3 fr.. s..r pv.maligc ^ kr.. f..r drc.m.iig. 5 tr. <5. M. Insure l'is ,H Znle» ^stm 7st ftr 3 M^ 50'fr''^ ^!w'^'' ""' ^" Raum dcrHc»! si!r !m- ss^'^ ---------------^/I^_^^^^-----^---------------------^----------------------------- ______________ ...........' "'" ^" ^' l'U- 1 Mal einzuschalten. Memtlicher Theil ^Pm Bereiche der Bezirkshauptmannschaft Stein sind zu den bereits bekannt gegebenen consti- ^ tuirtet, 57 Ortsgemcinden ftit dem 31. August bis ^ zum 7. l, M., dic noch übrigen I« Ortögemcinden zugewachsen, in denen gewählt wurden, „nd zwar: St. Lambreckt: Ignaz Schuster, Grundbesitzer zu Iarsche, zun, Bürgermeister; die Grundbesitzer Anton Ozcbck zu St. Lambrecht, ^iw Mathias Wosu zu Worjc, zu Gcmcinderäthen. Sagor: iUincenz Dornig, Grundbesitzer lind Wirth zu Sagor, zum Bürgermeister; die Grund, besitzer Augustin Krießzu Sagor, u, Anton Klembeß zu Töpplitz, zu Gemcindcrathen. Arsische: Joseph Naspotnik, Grundbesitzer zu Lokach, zum Bürgermeister; die Grundbesitzer Thomas Kresi zu Schemnik, und Oeorg Narad zu Loke, zu Gemeinderäthen. Waalsck: Georg Kilbe, Grundbesitzer zu Waatsch, zum Bürgermeister,- die Grundbesitzer Georg Do-brauz zu Waatsch, und Franz Breger zu Arsische bei Waatsch, z„ Gemeinderälhen. Pctsch - IojVph I^ninicher, Grundbesitzer zu Petsch, znni Burgclincistcs; die Grnnd^esi-er Johann Stcnko zu Pclsch, und Johann Barlitsch zu Mo-schenig, zu Gemcinderä'theu. Oberstld: Bartholoma Glü'erscheg, Grundbesitzer zu Oberfeld, zlim Bürgermeister; die Grundbesitzer Michael Aubel, zu Obcrjavcrschitsch, und ^ranz Orcchez zu Unterlusstein, zu Gemeinde.-läthen. Großdorf: Jakob Mozhinnikcr, Grundbesitzer zu Großdorf, zuin Bürgermeister; die Grundbesitzer Johann Grill zu Großdorf, und Joseph Icniz zu Öbersischern, zu Gemcinderäthcn. St. Andrä: Johann Laurazh, Grundbesitzer zu Kraschze, zum Richter; die Grundbesitzer Bartho.-loma Orcchcz und Johann P^IIe zu Kraschzc, zu Gcmeindsräthen. Uranschitsch: Anton Ießher, Grundbesitzer zu Uranschitsch, zum Richtcr; die Grundbesitzer Valenr tln Iuvan zu Uranschitsch, und Johann Pernath zu Dobenu, zu Gemeixdcralhen. Kotredcsch i Caspar Dcrnouscheg, Grundbesitzer zu Prapretsche. zum Nichter; die Grundbesitzer Johann Ternouscheg zu Potoschkavaß und Joseph Pettek, von der h. A!pe, zu Gemeindcräthen. Kandersch: Anton Pauscheg, Grunobesitzer zu Schwarule, zum Bürgermeister; die Grundbesitzer Franz Broder zu K^,ndcrscli, und Anton Ozepek zu Eabava, zu Gcnicinderäthcn. Kolobrat: Franz Birkovilsch, Grundbesitzer zu Unterkolovrath, zum Bürgermeister; die Grundbesitzer Anton Narlitsch von Worje, und Barthel Praschniker von Polizouza, zu Gemeinderathen. Höltizh: Matthäus Zhclcsnik, Grundbesitzer zu Ießenu, zum Bürgermeister; die Grundbesitzer Valentin Suppanzhizh und Johann Teramnus zu ^bcrhottizh, zu Gemeinderälhen. Noßbücbcl: Martin Prestor. Grundbtsiker zu ^achlib, zum Bürgermeister; die beiden Grundbe-^er Mathias Zhclesnig zu Noßbüchel, und Ma-^'as Janesch zu Sachrid, zu Gemcindcrathen. DouZku: Georg Natschitsch, Gutsbesitzer zu St. Helena, zum Bürgermeister; die beiden Grundbe-'/her Georg Gosti.izher zu Klczhe, und Georg Schi-"°"z zu Dousku, zu Gemeinderathtn. Lachovilsch: Alex. Seunig, Grundbesitzer zu ^achouitsch, zum Nichter; die Grundbesitzer Johann Sateru zu Wopoulu, und Anton Tcran zu Lacho-vilsch, zu Gcmeinderätlien. Es sinr, sonach mit den, ,,'. l M. in allen 7.'l Ortögcmeinden dieser Bezirkshauptmannschast die Wahlen, deren Nesultatc den Bestand und die gedeihliche Entwickelung der neucn Institutionen verbürgen, und womit die Hoffnung berechtigt wiid, daß mit vereinten Krästm das große Staatsgebäude lene innere Beschaffen hei t erlange, wodurch Glück und Segen den Göttern Oesterreichs erwachst. Aon der k. k. Bez.-Hauptmannschaft Stein, am 7. September 1850. Se. Majestät der Kaiser haben mit allerhöchster Entschließung vom 6. Sept. d. I'. allergnädigst an-zuordnen geruhet, daß allen jenen Offizieren, welche wegen politischer Verbrechen zum Fcstmlasarrche in Eisen gerichtlich verurteilt wurden, die Eisen abzunehmen seyen. Sc. Majestät der Kaiser haben mit allerhöchster Entschließung vom l^i., 2(1,, 2,',. und 28. August d. I. nachstehenden ehem. f, t. Offizieren: Oderl. Koloman u. Ordody , Lieutenant Adolf v. M i.-kcssich, Lieutenant Michael Franz. Rittmeister Johann v. N cmet h und Ovcrlicutenant Johann Scidl, welche wegen Theilnahme an dem ungarischen Aufstande zu mehrjährigem Festungsarreste verurthcilt waren, den Rest ihrer Strafzeit allergnä-digst nachzusehen geruhet. Se. k. k. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 4. Sept. I I., zu Dber-Finanzräthen lallergnädigst zu ernennen geruhet: Bei der t. k, galizischcn Finanz-Landes Direction : die Eameralräthe und Bezirks - Vorsteher Wenzel Schaulawy in Ezernowitz, und Carl Emin-ger in Sambor; bei der k. k. böhmischen Finanz.-Bandes-Direction: die Finanzräthe Joseph Alten-burger, Felir Schcrl, l)l-. Ignaz PIcner und Vincenz Falk; mit der Verwendung bei der provi-sorischen Eameral-Verwaltung in Ungarn: den Finanz-rath Joseph Hermann; bei der k. k. österreichischen Finanz-Landes-Direction : den Finanzrath Joseph Bernd, dic Eamcralräthc und Bezirks - Vorsteher Christian I ord an in Wien, Franz Plachetka in Wicner-Neustadt und den Cameralrath der mä'h-risch-schlesischen Eameral Gefallen-Verwaltung, Ignaz v. Schwarzwald; bei der tirolischen Finanz-iiandeS. Direction: den Cameralrath und Bezirks-Vorsteher Johann Kofler, und den Finanzrath Ferdinand Nittcr v. Mitis; bei der k. k. küstcn-ländisch.dalmatinischen Finanz-Landes-Direction: den Finanzrath Ludwig Pavesch ; bei der k. k. mährisch schlesischcn Finanz-Landcs Direction : den Finanzrath Franz Irmlcr. Sc. k. k. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom -i. Sept. l. I., den Eameralrath und Bezirks Vorsteher zu iiinz, Ferdinand S ch osu-land, bei deffen Uebcrsetzung in gleicher Eigenschaft zur Wiener Camera!-Bezuks-Verwaltung, zu,,, Dber-Finanzrathe allergnä'digst zu ernennen geruhet. ^..v ». r. glnanz-M.nlstcrium hat die Cameral-Joseph Ulbrich in Prag und Joseph Faber in Lcitmeritz; dann den prov, Finanzrath, Ernst Freiherrn u. Königs drnnn, zn Finanzrathcn bei der k. k. böhmischen Finanz-^andes-Dircclion ernannt. Das k. k. Finanz^Mi'nisterium hat den Camcral-BezirksVorstehcr in Feldkirch, Cameralratt) Johann Kreipncr, in gleicher Eigenschaft zur Camera!-Bezirks-Verwaltung in tiinz übersetzt. Da3 Ministerium des Cultus und Unterrichtes hat den Professor der Theologie und Director der Leitmeriher Hauptschule, l'. Johann Marcsch und den Professor der ständischen Ober »Realschule und provisorischen Leiter der k. k. böhmischen Realschule in Prag, Joseph Wcnzig, zu prov. 8, im Inf.-Reg. Prinz Was<, Nr. 60; Daniel Petrich, dieses Regimentes, im Inf.-Reg. Fürst Carl Schwarzenberg Nr. i9, und Adols Freiherrn v. Wnnpffcn, des Ins.-Regimentes Großfürst Constantin Nr. 18, in dem--selben. Am II. Sept. 1850 wird in der k, k. Hof. und Staatsdruckcrei in Wien das l^XXV. Stück des alla/meinln Ncichsgesctz- und Regierungsblattes, welches am 21. Juni d. I. vorlausig bloß in der deut, schen Allein-, am 26. August in der italienisch-deutschen, croatisch - deutschen und ruthenisch - deutschen Doppcl-Ausgabe erschienen ist, nunmehr in magyarisch-deutscher , romanisch-deutscher und serbisch-illyrijch. deutscher Doppel-Ausgabe ausgegeben und uersenc dct werden. Dasselbe enthält unter Nr. 238. Die kaiserliche Verordnung vom 16. Juni 1850, wodurch verschiedene Bestimmungen über die fernere Leitung und Ucberwachung der Theiß-reglilirung durch die Staatsverwaltung genehmigt, , und zur Auslührung derselben eine jährliche Bcl-hilfe von 100.000 fl. CM. aus dem Staatsschatze ' auf die Dauer von 5 Jahren bewilliget wird. Wien, am Itt. September 1850. Vom k. k. Redactions-Bureau deS allgemeinen Rcichsgesetz- und Regierungsblattes. Nichtamtlicher Theil. Korrespondenzen. Trieft, den io. Sept. ..^.. Die italienischen Journale besprechen, jedes nach seiner Farbe, den Act des Herzogs von »30 Parma gegen die Missionäre des Al b c r onian i» schen Kollegiums; die picmontcsichen Blatter -.- mit Ausnahme der „/Vrmonn»,« tic dock ein cle» ricalcs Blatt ist — tadeln die Handlungsweise des Herzogs, und verstellen sogar die That. — Da sich die Journale soviel damit beschäftigen, so wild es Ihren Lesern nicht unangenehm scyn, in möglichster Kürze die Geschichte dieses Kollegiums zu lesen, und zugleich denw ah ren G ru n d zu erfahren, warum die Geistlichen, welche es bewohnten, aus dem Lande verwiesen wurden. Das Alberonianische Collegium erhielt seinen Namen von seinem Gründer, dem Cardinal Albe-roni, welcher gegen die Mitte des verflossenen Iahihundcrtes, als er von Spanien zurückgekehrt war, seine Güter zu Gunstm dieses zu errichtenden Institutes widmete, damit in selbem 34 Jünglinge der piacentinischcn Diölefc zum geistlichen Stande erzogen würden; die Güter jedoch sollte der Bischof von Piaccnza verwalten, Dic Instruction der Iüng> lilige wurde den Geistlichen der Mission anvertraut, welche sich dic größte Mühe gaben, gediegene Männer heranzubilden. Die Missionäre leisteten den gehörigen Gehorsam dem Bischöfe von Piacenza, bis sich die falschen Lehren des Bischofs von Pistoja ausgebreitet hatten, und biö der im Jahre l?8!) in Frankreich herrschende Revolutionsgeist auch in die Mauern dieses früher so wohlthätigen Instituts gedrungen war. Im Jahre 1793 mußte der Infant Ferdinand schon aus eine Reform des Eollegiums denken, welche jedoch durch die folgenden Kriege und endlich durch den Tod dieses Souveräns außer Acht gelassen wurde. Zu den Zcitcn Napoleons, als mehrere Klöster aufgehoben wurden, hatte man die Instruction der Jünglinge dieses Instituts Weltgeist, lichen anvertraut. Nach dem Sturze des französischen Kaisnthums kamen «inlcr Maria Louise dic Missionäre zurück, und lcisiettn wieder nach dem Willen des Gründers, dein Bischof von Piaccnza Gehorsam. Man behauptet, daß dic demagogischen Bewegungen dcr Jahre iK2l und 1831 auch bei diesen Geistlichen Anklang gesunden hatten, waö man jedoch nicht mit genügendem Grunde bejahen kann, indem die Missionäre, wegen der kurzen Dauer jener unbcdcutcndcn Bewegung nicht Zeit genug hatten, ihre Gesinnungen zu zeigen. In den fahren !848 und 1849 traten sie jedoch offenbar auf; sie unterrichteten die Jugend in den revolutionärcn Gesinnungen -, die Bücher desGioberli wurden weit und breit nach Willkür der Jugend erklärt, bis sie sich vom Bischöfe fast gänzlich cmancipirten Als der Herzog sah, wie sie auch nach hergestellter Ruhe fortfuhren, im Geiste der Revolution zu unterrichten, ließ er das Kloster untersuchen, und man überzeugte sich, daß nicht nur die Lehrer, sondern auch die Zöglinge revolutionäre Schriften, Korrespondenzen, Embleme und fogar Waffen besaßen, wie man aus cinem Artikel der Parmensüchen Zeitung vom ?. d. ersehen kann. Dieß ist also dcr wahre Grund, warum diese Geistlichen auS dem Lande verwiesen wurden. — In der Vezirkshauptmannschaft Scssana consti-tuirten sich in dieser Woche 5 Ortsgemcindcn, näm' lich Eomcn, wozu dic Eatastralgemeinde Eomcn, Sutta, Vou^igrad und Tomassovizza gchösen; dann Pliscovizza, Vclikidol, Skelbina u»d Dutaulc. Oesterreich. " Wien, 9. Sept. Die »Ostdeutsche Post" beschäftigt sich in ihrem Leitartikel vom 8. d. Mon. mlt dem österreichischen Credite, und schlägt als unfehlbares Mittel znr Kräftigung desselben, die um verzügliche Einberufung deö Reichstages vor. Wir wollen der «Ostdeutschen Post" gerne ein. räumen, daß große und umfassende Credit-Operationen durch das beistimmende Votum constitutionellcr Reichsversammlung eine Sanction erhalten, die allerdings zum Gelingen derselben mltw.rkt. Es ist dieß ein Salz von allgemeiner Wahrheit und allgemeiner Anwendung. Die Männer des Geldes sind nicht unempfindlich für die Stimme der Männer des öf- fentlichen Vertrauens. Allein wir können nicht umhin, den größten und wirksamsten Hebel aller Eredilge-schäfte in dcr gcst'chcrten Zahlungsfähigkeit, und bezüglich dcs Staates, in einem wohlgcrcgeltcn Budget vor Allem zu erblicken. Das Hauptübel, an welchem derzeit unsere Fi-nanzen kranken, ist das Deficit. Gelingt es, dieses zu beseitigen, oder doch wesentlich zu verringern, so ist das Wichtigste gethan, und die Grundlage gelegt, worauf ein Reichstag mit Erfolg fortbaucn kann Die finanzielle Welt muß die Ueberzeugung gewinnen, daß Oesterreich sich im Besitze von Einnahms-qucllen befindet, die nicht bloß im Allgemeinen der Ausbeutung zugänglich, sondern auch schon so weit geöffnet sind, um ein unmittelbares, reichliches Erlrä'gniß hoffen zu lassen. Diesen Ergebnissen muß mindestens theil und annäherungsweise nahegekommen werden, um dem Credite eine feste Grundlage zu geben. Mit solchen Vorlagen muß dcr Finanz minister ausgerüstet scyn, um mit Erfolg und Nu» tzen vor die Reichsuersammlung zu treten. Alle Verhältnisse lassen uns annehmen, daß in einem nicht sehr entfernten Zeitpuncte der Finanzminister auch wirklich in den Stand gesetzt scyn wird, vor den Reichstag mit einem Voranschlag und einer Staats-bilanz zu treten, deren zisscrmäßiqe Grundlage allen wirklich gehegten oder planmäßig vorgeschützteil Besorgnissen über die Zahlungs'cräfte dieser Länder mit einem Male ein Ende machen wird. Alle Anzeichen weisen darauf hin, daß wir uns mit dieser Annahme keinen illusorischen Hoffnungen hingeben. Die Zustände Europa's werden ein bedeutendes Nachlassen dcr militärischen Kraftentwickclung, die noch vor wenigen Monaten unerläßlich war, und damit eine wc sentlichc Reduction der Staalslasten möglich machen. Die Besteuerung Ungarns wird, analog den dieß-falls in den übrigen Kronländern bestehenden Verhältnissen, organisirt, und dürfte nach einem mäßigen Ucberschlagc das Dreifache dessen einbringen, was vor dem März l^-ix als reiner Ueberscduß aus den ungarischen Laildcscassen in die Staatsccntral» casse emsioß. Die Zuschläge zur Grundsteuer, die Stämpelsteuci und die Einkommensteuer versprechen allerwä'rts einen sehr namhaften Zuwachs. Was nach den verheerenden Kriegsstl'irmeil in dcn ersten Dccennicn dieses Jahrhunderts möglich war, nämlich Oesterreich aus der tiefsten Verfallen-heit und Zerrüttung seiner Finanzen zu erretten und in die Reihe der crcditfähigstcn Staaten dcs Welt» theils einzuführen, wird auch dicßmal gelingen, und muß um so zuverlässiger gelingen, als die neucstcns übcrstanocnen Kalamitäten bei Weitem nicht so groß als damals waren, und jetzt Hilfsquellen sich cross-net haben, an die man zu jener Zeit noch nicht zu denken wagte. Gleichwie wir in politischer Hinsicht für unerläßlich halten, daß die zahlreichen Organisationen, welche derzeit auf den unteren Stufen unseres Staats, lcbcns vor sich gehen, erst zur Vollendung gelangen, ehe der Reichstag eröffnet wird, damit dieser schon an ein Fertiges anzuknüpfen in der Lage und nicht bemüßigt sey, sich in das Labyrinth constitutivcr>Er perimente zu verirren: gleichwie die Regierung durch die Entfesselung dcs freien Gemcindelebcns in sammt, lichen Kategorien, durch die Durchführung der verbesserten Gerichtsverfassung, dcs Gcschworneninsti-tulcs u. s. w. unablässig bemüht ist, die Bausteine eines wahrhaft verfassungsmäßigen Slaatslebens herbeizuschaffen: so scheint uns auch in finanzieller Beziehung ein stusenweises Vorgehen nützlicher und zweckentsprechender. Der Standpunct liegt nichl mehr ferne, von dem aus die gebrachten Opfer und dcr für die Zukunft einzuschlagende regelmäßige Weg sich werden übersehen lassen. Diesen Standpunct muß aber die Finanzverwaltung erreicht haben, wcnn sie die Mitwirkung des Reichstages bci Feststellung der Geldverhältnissc in Anspruch nehmen wird. Bis dahin muß das Vertrauen der Völker in die eigene Kraft und in die Redlichkeit seiner Regierung die Schwierigkeit der Lage übelwinden helfen, Dieses Vertrauen hat die größten Erschütterungen überdau- ert, und wenn wir den Weg mit seinen Hindernissen überblicken, den wir hinter uns haben, können wir mit einiger Zuversicht auf das nahe Ziel los-schreiten. Mit etwas mehr kaltblütiger Forschung und etwas weniger Phantasie hätte auch die „Ost-deutsche Post" zu diesem Ergebnisse gelangen müssen. Die Tugend des muthvollen und thätigen Ausha» rens ist die größte aller politischen Tugenden und führt Völker und Individuen am sichersten zum Ziele. — Ueber die Lage dcr ungarischen Emigration in dcr Türkei finden wir in cinem magyarischen Blatte folgende Notizen: »Kossuth's Kinder sind die Lieblinge dcr türkischen Beamten, und bekommen von diesen fast jede Woche ein kleines Pferdchen zum Geschenk. Kossuth selbst wird mit Csibuk's, Nargile's, und anderen Pfeifen, seine Gattin mit Teppichen und werthvollen Stoffen förmlich überschwemmt. Uebrigcns wird die gesamnuc Emigration mit vieler Aufmerksamkeit behanoelt, und die Ueberwachung Hai durchaus nichts Drückendes. Doch wermag sie dieß doch nicht für die Ungewißheit der Zukunft zu entschädigen, und sie möchten gerne den Zeitpunct wissen, wo sie entlassen werden Auch der Winter erfüllt die Emigration in Kleinasien mit ernstlicher Nesorgniß; der Winter ist vort sehr strcng, lind durch die Um gangbarkeit dcr Wege jeder Verkehr nach Außen ab» geschnitten. Kofjuth spricht bereits geläufig türkisch, und bedarf schon lange keines Dolmetschcs mehr. Verona, 5. Sept. Vom Kriegsgerichte zu Monsclice sind neun des Raubes mit bewaffneter Hand überwiesene Individuen zur Hinrichtung, sei-ner zur Entschädigung der Beraubten und in die Pro-zcßkosten vcrurthcilt worden. Dieser Urthcilsspruch ist an Fünfen mittelst Pulver und Blei vollzogen, und bei dcn andern, in Berücksichtigung vorhandener Milderung^gründc, in 13-, 18' bis 20jährigen schweren Kerker umgewandelt worden. — Derselben Verbrechen wegen ist von demselben Kriegsgerichte ein Todcsurthcil gegen sechzehn aildere Individuen, worunter eine Flau, gefällt worden. Acht derselben, worunter die verbrecherische Frau, sind -"'ttelst P"/^ ver und Blei hingerichtet word,". Äei d.« "l"«' gen wurde da? .Todesurteil ,'„ I? —20jähncM schweren Kerker uma/wandeit. — Weitere fünfzehn des Raubes mit bewaffneter Hand überwiesen? In« dividuen wurden ebenfalls von demselben Kriegsgerichte zum Tode, mid eine Frau, deren Helfershelfe. rin und Hehlem^ zu zehniäl)rigcm schweren Kerker verurtheilt. Sämmtlichen Räubern ist jedoch die Todesstrafe nachgelassen, und in l0 — 20jährige Ichwere Kerkerhaft umgewandelt worden; auch die Strafzeit der Vcrbrechcrin wurde auf zweijährige Dauer ermäßigt. Lemberss, :w, August. Es hat bier die Er^ Nennung von achtzehn Doctoren der Rechte zu Landest und Gerichtsadvocaten Statt gefunden, darunter sind auch solche, denen in vormärzlicher Zeit aus politischen Rücksichten das Mandat zuzückgcnommcn worden war, wie dieß bei dem gewesenen Reichstagsdeputirten Dylewsky der Fall ist. Durch diesen Act begrüßen wir so manchen hochgeachteten Mann in cinem längst verdienten selbstständigcn Wirkungskreise, der früher gezwungen war, nur unter der Hand und so zu sagen im Verborgenen die Wcgc der Gerechtigkeit, gegenüber su mancher allgemein gekannten privilcgirten Willkür zu halten,— Aus Rußland kehren die deutschen Einwanderer zurück— von Elend entstellt, in cinem höchst erbärmlichen Zustande betteln sie sich durch, ohne recht zu wissen wohin; bci dem Mangel an Arbeitern, vorzüglich aber bei den mcnschenfreundlichen Gesim nungcn mancher Gutsbesitzer dürften sie auf dem Lande wohl bald cine Unterkunft finden. (Wand.) Deutschland Verli«, ?. Sept. Die „N. Ztg." theilt heute das Gerücht mit, daß es dem österreichischen Premier minister, Fürsten Schwarzrnbcrg, gelungen sey, de" Grafen Nesselrode bci dcr letzten Zusammenkunft «nit demselben zu bestimmen, daß russischer Seits bei del wiederhergestellten Bundesversammlung in Frankfurt »31 k'l' russischer Gesandter formell beglaubigt werde, "nd »»an fügt hinzu, d.,ß der Fürst Gortschakoss, der schon gegenwärtig an den süddeutschen Höfen in kl'nem entschieden dcn österreichischen Plänen freund, lichen Sinne wirkt, hierzu auscrsehen sey, Die »Deutsche Reform," die gestern cine Berichtigung der bevorstehenden Beglaubigung von Gesandten aus-wattiger Mächte in Frankfurt machte, hat eine Erwähnung Rußlands vermieden. Hamburg, l. Sept. Man will hicr mit Bc stnnmthcit wissen, daß der däoischc General Dxholm in voriger Woche hicr gewesen und w.'itcr nach Lon, don gereist sey. An diese Behauptung wird die Combination geknüpft, daß Herr Oxholm sich im Auf, trage seiner Regierung nach der Hauptstadt Englands begebe, um dort wegen einer neuen Anleihe Unterhandlungen einzuleiten. Rendsburg, 5. Sept. Die Truppen in der Festung wurden heute Plötzlich alarmirt und in voll-ständiger Kriegsrüstling rückten sie um l0 Uhr aus b" Festung, ein Bataillon nach dem andern, eine Batterie nach der andern und dieß Alles ganz ge-hcimmßvoU. Mit Spannung erwartete man deßhalb nach einigen Stunden die Berichte, doch trafen statt dieser die Truppen selbst wieder ein und berichteten, daß sie mit .'l Bataillonen und 1 Batterie, durch eine starke Reserve gedeckt, den linren Flügel der Dänen zu recognosciren hatten. Dieses geschah denn "llch vom Dorfe Sudcrsta^el bis nach Friedrichsstadt, "hne daß man auf den Feind stieß. Die aufgestellten feindlichen Vorposten zogen sick stets zurück, daß es selbst mit diesen nicht zu einem Kampfe kommen tonnte. AIs man vor Friedrichsstadt angekommen War, wurde Kehrt gemacht und man ging wieder des Weges heim, den man gekommen war. So endete die Aufregung, und die Festung nahm wieder ihre alte Phisiognomie an. (Wand.) Italic n Turin, tt. September. Siccardi hat den Plan, wenn sich keine vermittelnde Auskunft findet, die be- treffenden Gesetzentwürfe der nächsten Sitzung des Parlamentes, das im Monate November zusam- mentrilt, vorzulegen. Nach diesen Entwürfen soll Ue Zahl der Feiertage beschrankt, die Klostcrgeist- ^chkeit vermindert, die (Zivilehe eingeführt und viele "löstcr säculansirt werden, aus deren Ertrag die Mönche lebenslängliche Pensionen erhalten würden. Die 300 Millionen, die sich aus dem Verkaufe ber Klöster ergeben werdeil, sollten theilweisc zur Verminoeruua, der Staatsschuld, theilweise zum Baue Neuer Eisenbahnen und zum Ankaufe von Dampf-schiffen verwendet werden. Frankreich. PariS, 5. Sept. Für die Auswanderer nach ^aliforniei' ist die Kenntniß folgenden Dccrets der constituirenden Versammlung von San Francisco von hohem Interesse. Jeder Schiffsmann muß 24 Stunden nach seinem Einlaufen in den Hafen unter Eidschwur eine genaue Liste aller seiner Passagiere Und seiner Mannschaft dcponiren, bei Strafe von 2700 Franken für jede nicht declarirte Person. Das Schiff und seine Ware hasten für die Strafe. Die Schiffseigenthümer müssen ferner, unter Garantie zwei zahlungsfähiger Personen, sich verpflichten, für jede Person, die innerhalb fünf Jahren der Colonie zur ^ast fällt, 1200 Franco Buße zu zahlen. Für die "ander, die einen Neciprocitätsvertrag mit den ver-klnigten Staaten haben, tritt insofern Erleichterung l'n, daß ihre Unternehmer sich durch eine Art von ^ingangszoll, der je nach dem Platz der Passagiere "Uf den, Schiff zwischen 2 und 3 Dollars variirt, ^N allen ferneren Verpflichtungen s^i machen können. ^Man versichert, daß mehrere bedeutende Mitglieder ""e legitimistische Gesellschaft unter dem Namen: Gesellschaft Heinrich V," gebildet haben. ^ Man "ß, daß die Abgaben auf die Erbschaft Louis Phi. ^'pve's sich auf zehn Millionen belaufen. Die Erben ^selben sind bei der französischen Negierung einge. °"ltnen, um eine gewisse Zeit zur Tilgung dieser Huld zu verlangen. Die französische Negierung ist nicht abgeneigt, ihnen diese Bitte zu gewahren. — Ein großer Theil eincs ArlillcrieRegimentes, welches vor einigen Tagen in Nantes angelangt ist. hat auf seinem Wege vlM E. Malo nach dieser Stadt überall republikanische Demonstrationen genwcht und mit dein Volke fraternisirt. Der General Girard, Commandant von Nancy, ließ mehrere derselben verhaften. Vroßl'ritnllllion und Irland. London, , eilte der General nuf die Gisse, um seinen vulhschnaubenden Verfolgern zu entgehen; die Ar. beiter folgten ihm jedoch und schlüge» mit Besens stielen auf ihn ein; der Veteran ergriff die Flucht, so rasch es ihm sein Alter erlaul'tc und rettete sich in ein offenstehendes Estaminet unter dem wüthenden Geheul des Pöbels - der offen die Absicht aussprach, dem General den Garaus zu machen — eilte die Treppe des Hauses hinauf und verbarg sich dort in einem der Schlafzimmer. Der Pöbel-Hanfe füllte bereits die ganze Straße, hemmte alle Circulation, und schon nach wenigen Augenblicken drangen die Verwegensten in das Haus, das sie sorgfältig durchsuchten, um des Generals habhaft zu werden, den sie unfehlbar ermordet hätten, wenn er sich nicht zu seinem Glücke in das einzige Zimmer geflüchtet hätte, dessen Thüren nicht erbrochen wur-den. Mittlerweile war die bewaffnete Macht vom nächsten Polizeibureau in beträchtlicher Anzahl herbeigeeilt. Die Polizei halte Mühe, die zusammengerolleten Haufen zu zerstreuen; der General mußte zu Wasser in einer Schaluppe entfernt werden, um ihn vor weitern Angriffen zu sichern. Eine sirenge Untersuchung ist sogleich eingeleitet worden. Ohne Zweifel, sagt der Correspondent der „Ind. Belge", werden die Urheber des verbrechen, schen Attentats entdeckt und, wie wir hoffen, streng bestraft werden. Die „Indep. Bclgc« bemerkt ausdrücklich, daß F. Z. M. Haynau in Gefahr stand, »massakrirt" zu werden, und sie protestirt im Namen der Civilisation gegen den brutalen Angriff, dessen Opfer er beinahe geworden wäre. „Daily News" berichtet im Wesentlichen übereinstimmend mit der vorstehenden Darstellung. Wir lassen einige der hervorstechendsten Einzelnhciten auch aus diesem Bericlte folgen: Als die drohende, mit Besenstielen ?c. bewaffnete Menge der Brauknechte, Kohlenträger u. f. w. den General umringte, machte einer seiner Begleiter ihn aufmerksam, daß die Drohungen ihm gälten, und es gerathen sey, sich zu entfernen. Dieß war jedoch leichter gesagt als gethan; denn der Angriff begann, als der General aus einem der untern Räume ging, sogleich damit, daß ein Bündel Stroh auf seinen Kopf geworfen wurde; gleich darauf wurden alle nur erdenklichen erfaßbaren Gegenstände nach ihm geschleudert. Die ihm zunächst Stehenden schlugen ihm den Hut übcr die Augen und stießen ihn nach allen Richtungen umher. Die Kleider wurden ihm von, Leibe gerissen. Einer erfaßte ibn am B.nts, und versuchte, denselben abzuschneiden. Auch seine Gefährten wurden in gleich gewaltsamer Weise behandelt. Diesen gelang ls jedoch, nach kräf-tiger Vertheidigung mit dem Gencral in's Freie zu entkommen. Dort waren über 500 Personen aus der Nachbarschaft versammelt, denen die Gegenwart des Generals bekannt geworden war. Abermals wurde der General geschlagen, umhergcstoßen, am Schnurbarte gezerrt, bis es ihm endlich gelang, das Gasthaus der Mrs. Bonsield (George publishouse) zu erreichen und sich dort in einem der SchlafzilN' mer zu verbergen. Der wüthende Pöbel stürzte nach ihm herein um „ein Ende mit ihm zu machen," aber glücklicher' Weise war das Haus ein alterthümlichcs Gebäude mit vielen Thüren, die alle, mit Ausnahme der Thüre des Zimmers, in welchem der F. Z. M. sich befand, eingeschlagen wurden. Der Pöbelhause nahm immer mehr zu und Frau Nonsield war eben so beunruhigt über ihr eigenes Haus, als über das Leben des Feld-zeugmeistcrs. Sie sandte daher einen Boten, um die Hilfe der Polizei herbeizurufen, und bald darauf erschien der Polizei Inspector mit seinen Leuten, die aber große Mühe hatten, den Pöbel auseinander zu treiben. Ein Polizeiboot lag am Ufer, in welches der Feldzcugmeistcr stieg und unter Geschrei und Verwünschungen des Pöbels uach Somerscthouse gerudert wurde. Die Herren Barclay und Comp. habe» alle Arbeite» einstellen lassen, um die Haupt-rädelssührer des Angriffs zu entdecken. (Wr. Ztg.) H m e ri k a. Die Aufnahme Neu-Mexico's mit seiner Hauptstadt Santa F<» in die Zahl der vereinigten Staaten von Nordamerika ist nun ein t'«it, u^nin^li. l)i-. Conolly wurde zum Gouverneur des neuen Staates, und M. Meffondy zum Repräsentanten desselben im Bundes-Congreß gewählt. Teras, welches auf das Gebiet von Neu'Mcrico Ansprüche machte, er-hält eine Gcldcntschadigung von zehn Millionen Dollars. - Die Hinrichtung des Prof. Webster sollte am .N. August Statt finden. Es hieß, er habe ein Geständnis) abgelegt, datz er den Dr. Parkman mit Vorbedacht ermordet habe. Neues und Neuestes. Wien, 10. Sept. Vom Semmering schreibt mail dem „Neuigkcits-Bureau", daß die Cholera dort bereits in erfreulicher Abnahme sey und die Zahl der Erkrankungen sich täglich vermindere; namentlich ist dieß auf der ditßseitigen Seite dcö Sem merings der Fall, wo die Krankheit zum Ausbruche kam. Die Thätigkeit des Districtsarztes zu Mürz-zuschlag wird besonders lobend hervorgehoben, da die Errichtung des Nothspitals hauptsächlich seinem Eifer zu verdanken und sich wohlthätige Folgen dieser Anstalt bereits bemerkbar machen. Es ist demnach zu erwarten, daß die theilwcise unterbrochenen Eisenbahnarbeiten noch in diesem Monate in regel^ mäßigen Gang kommen werden. Telegraphi sche Depeichen. - Verlin, l0. Sept. Mehrere Mitglieder der Linken beioer Kammern haben an das Ministerium eine Eingabe gerichtet, worin um Einberufung der Kammern vor dem »November gebeten wird. Mo. liv: Stand der deutschen Frage. N"ch übere.nstmi. menden Berichten aus Schleswig soll ottser Tage eine größere Schlacht bevorstehen. - Verlin, 10. Sept. Es ist hier die ossi. ciclle Erklärung Badens eingelaufen, das es den engeren Rath nicht beschicken werde. - Aachen, 7. Sept. Heute passirte F. Z. M. Freiherr von Haynau auf seiner Rückreise aus England diese Stadt. Verantwortlicher Herausgeber und Verleger: Ign. Al. v. Kleinmayr. Telessraphischev ^ours ^ Vcricht der Staatspapierc vom i i. Sept. 1850. StaatSschuldvcrschrcil'ungti, ^ii 5 vCt. lin CM.) W l/^ dctto .. 4 1/i „ „ 8^^X» Wi,n. Stadt-Vmn-l? -^bl. z» 2 l/t ptC. (in M'l.) 511/>! Obli^atioucu von Oalizicil ... 2 l/2 p(5t. 50 dctto dcttu ... 2 „ ^0 Obligations» der Stände v»i: l ^ Ocstl'rr^ich »ntcr mid ob dcr > zu !l I'^l,< — (5n>w^vo,i Vöhüicü, Mal,- ! „ 2 t/2 „ ^> ^ rcn, ^chlcsicii. Stci»r,»alf, ^ „ 2 1/4 .. < "" Kärntcii, Krai», Görz und > „ 2 „ l 41 desWie». Obnlammcramtcs ^ l >V^ ., ) !t5 Wechsel, (iours vom ll. Sept. l850. Amsirrdai», siir 100 Th.ilcr Ciiri siit. Nthl. 1 <»2 1/2 (». 2 lvionat. Ä»^b»l^. snr 100 dd. Pcr- ) t»r,c Sicht. tinS-W^hr. i», 2i l/i fi. ssusi, Glild.) 117 1/2 2 Moual. Oslma, fur:i00 ii.ur Picmoilt. 5,'nc, Gold. !Z<».'»/« Vf, 8 Mon^t. H.nüblnq. für 100 Tli.ilct Vaino, Nth!. l7!i 2 Monat. Livorno.' f»r :l00 T^anuschr iürc. Guld. 1 ls, Vs. 2 Momit. i,'l,'»do!>. siir < Pfund Sttrlixq, O!„i, . Guld. 1^4 ^oppic „ . . . . — -j«: Silb.r.igio........ 1«7/8 l. 7l. 29. rd am ^l5,. Scp-lcmbcr !5<,tt in Tricst gel),ten ircrrcn. ^ !747 (2) Nr. 355l. Am 20. d. M., Vmmittag um tt Uhr, wird hicramts die Licitation für die Vcrpachlung der siadtisctien Eisglut'et, abgehalttn weroe», wozu P^chllustige hiemit eingel^d.n werden. St^dlmagistlat Laidach am !). Sept. 1650. 'Z7^757. (l) Ein lichlcs, geräumiges Zimmer sammt ?llkove und eigenem Emgange, ist mit oder ohne Einrich-lung und Bedienung, an eine solide Partei gegen monatwcife Vorausbezahlung stündlich zu verqe-den, nächst dem Ballhause unfeine der Stelnallee, in der Gladischa Nr. ^7. Z. ^?l5. (3) Verpachtullg oder Verkauf. , In einem bedeutenden Markte nächst lMi, woselbst der Sitz emcs k. k. Beziiksgcrichteö ist, wird eme bedeutende Realität, bestehend aus clnem zu jedem Gewerbebetriebe geeigxetlM, solid c^l'^aliten geräumia/n Wo!)»house, und den ciforderlichen Wnchschaftsgebäud.'n sammt Grundstücken, im Flächenmaße von circa 20 Joch, entweder verpacht, cder vi'rk^uft. Die V^rpach^ tung kann th.ilw.is,' g<-ft,e!)en, der Velk^uf sin-del jedoch nur rücksichtlich des ganzen (Zomple.-x<>s Stall. , Diejifä'lligc Auskunft eithrilt über mündl,che oder portofreie schriftliche Anfrage Herr Perger, Inhaber des Gutes Gutenbü'chel, letzte Post WöUan. ^______________________________ ' Cin grüner, leichter Wagen mit Vordach und Gläsern ist auch gegen m o-natllche Abzahlung zu verkaufen. Supan, Stadt Nr. 17U. Z. i?^0. (>) In der lAll. V. Ii.I<;z»«>l«,^»''!chen Buchhandlung in Laibach sind folgende ncu erschienene Gebetbücher zu haben: Ockartshauseu. Gotl ist oic rcmste Licbe. Meine B^i^chlung luid mein Gcbcr. l8cr Oii^iii^l' Auflag. Wli,zb»!g l^50. ^7 kr. Gckartshausen. Gott ist die rcinsie Liebe i,a!.-Auflage. 4l N'. Fritz, Philipp. Der im Geiste und Na- d.'sscic^ ?ll>fiagc. Wii^l'ma l8^)0. 1 fi. 12 kr. Fritz, Philipp. Gelobt sey Jesus Christus. Gehrist, Ioh. Marl. Die fromme Un- schüld. ^žin ^chr - u»d Gcbelbilchl,,'!!» fm' Kinder. 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Vollständi' c',eS bellet- und Aüdacht^bnch fm klNhoüsche Chri' ste». Neucstc ?lnsiagi>, Wiir^bur^ ,850. 45 kr. Ntissionsbuch, katholisches, oder auoer- lesene A»dclchc5nblin^ei, nach Aolcinmg der '^?>ssio!, in der Kiiche und ^u ^anse taglich zn Vl'i^ichccn. 20te Ansl.^e. Würzdurg 1850. 1 si. l2 tr. Nickel, M. A. Wandle ^or Golt! Ge- bet- und Ä!,dacht5bllch für froumie katholische Chn-st^li. tire Auflage. Würzbli'.^ »850. 41 kr. Paradies der Seele. Vollständiges Oe- bet- und Erballllngsbuch für fromine k^tholllche Chr, sten. Vom heil.'?ll>^lst>nus. Wmzbm'g 1850, 1 si 12 k>. Parizek, Alex Vlne. Kern der christliche» Andacht, zlini tägliche» Gebrauche katholischer Christen, ^rösiientheils ans der heilige!» Schrift nnd den Gebeten der Kirche gezogen. I2te Auslage. Wm^'iirg 1850. »8 kr. Parizek Alex. Vine. Der Weg zur Se- Iigke,t, Ein Gebet- lind n!mig5'b!lch siir kaiho.-lische Christen. Würzburg 1s50. 27 kr. Sailer, Ioh. Mich. Vollständiges Geber - llnd CrbanliNlpbuch flir katholisch«.' Christen. 8te ?llisi^qe. Würzbmg Ig5 0. 1 si. 12 kr. SalcS. Franciseus von. Katholisches Gebet- nnd ClblN!U!!l)?bnch flir fromme Christ"', die sich eiliem gottseligen lieben weih.» Würzburg 1849. l si. 12 kr. Schritte zur wahren Liebe Gottes durch And^chi mid Gcbct. C'in l'olln.N!d,ge) Meß-, Beichl-lino Coiumnnionboch fiir fromme katholische Christen. IN'te Ansiage l si. ,2 kr. Siutzel, Mich. Gott ist unler lieber Va- ler. Ein vollständiges Gebelbnch fin' die chiistkatho-lische Jugend. Wiiizblirg 1850. 22 kr. Siutzel, Mlck. Der Schutzgelst der Iu- gend. Cin christtathoüsch^ Gcbetbnch für Ilinglii' nnd Jungfrauen. Würzbm'g l850. 22 kr. In del- Ignaz v. Kleinmayr'schen Buchhandlung in ^aibach ist zu haben: Bastiat. F., "olkswirthschaftllche H"- mom'en. ?ll>5 dem Französische,,. 1. Lieferung' Berlin l850. l8 kr. Berge, F, ^ O>. V. 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Ell^«'"" '<^^0. , ^^' O ehlensch läger, Äoam, meine Bebens- eriinierni^.". >- ^and ^'i^zi^, l,^',0. 3 si, Pr 0 t 0 c 0 lle i^er Conferenz der perbün- deie» deutschen Regiernngc» in den zu Berlin Statt gehabten Sitzungen vom l0. b>s »5. Mai. ^ Berlin I850. 18 kr. ^chleiden , N,-. M. I, die Pflanzen uno >hr ^ebc» Poouläie Vortiäge. 2, Ansi. Mit 5 f^übi^n Tafeln und l5 Holzschnitten. Liipjig ^ «8.^)0. 4 fi. 30 kr. ^Hchro t h,Ioh., der Naturarzt und dessen Sammelcur. Die aufgezeichnete Wirtsaliikeii dieser Cur gegen alle chronischen Krankheiten, Haut' ausschläge aller ?lrt, Syphilis, s^rophnlose Ge-schwüre, Knochenfraß, Gicht, Rheumatismus, U'" terleibölelden, Üeberleiden :c. : dargestellt vo» einen» pla.tischen Arzte. Wiei, ,850. 30 kr. CM- Scl)uber, Maria. Meine Pilgerreise über Nom, Griechenland »,,d Egypte» dnrch die Wüste nach Icrnsalem und zurück, vom 4. i)c<-tober 1847 b, mr die laglickm And,'cl)isüblinqen, und s^ die HeillMia, aUcr Soniuage uild Fcst^iten ocs Kilcht'njlhlcs im AUgemeinen, s» wie auch insb<' ! smidcie »lir die wliidigc Frier der Fcsie des HersN, der allciscligslell Jungfrau und Gotiesmullll ll> Aachen 1850. 1 fi. 48 fr. ^«^'ti^li, Carl A., der kleine l'^cll' grünliche und lcichlfaßllchc AnleiNinc, die böhml' sche Epoche thelnetisch u»d praciisch in 14 ei"' gelheilsen ücctionen, ohn.' H'Ise eines Lehrers g"' lcstn. schreiben und sprechen zu lernen. Für jede» Sland u„d jedes Älicr- ^- Ausiage. Wien l^ö"-20 ks. j Bücher, Mnsikalien und Fortepiano's sind zu den billigsten Bedingmssen a uszulclhe« ! bei Ioh. Giontini in Laibach am Hauptplatz. !