Nl.73. Samstag, 3tt. März 1895. Jahrgang 114. MacherMZMng. ^^s,"'. l">l>jäH^^°5^ ^/^ ^ " " a ^«°^M^ ^ '^ .H^M"? ^' "^,^.'." leines NV""^""^ '" neuerlicher Aner-det?"^ der H/H^" künstlerischen Wirkens der V."""d h^""?^sten Zufriedenheit belanntqeqeben ^e>? und M""," °"s den, gleichen Anlasse dem Frappart das gol« ^t y? A eil h "'„"" der Krone und dem Chorsänger k^^huldreichst^ ^ ^berne Verdienstlreuz mit Der Handelsminister hat der Wiederwahl des Eugen Freiherr« von Ritter «Zahony zum Prä-sidmten und des Ludwig Mighetti zum Vicepräsi-denten der Handels- und Gewerbelammer in Görz für das Jahr 1895 die Bestätigung ertheilt. Mchtamtlicher Hheil. Verhandlungen des Abgeordnetenhauses. Die Rede Sr. Durchlaucht des Herrn Minister-Präsidenten Fürsten zu Windisch-Grätz in der Debatte über die Verlängerung des Budgetpiovisoriums bildet den Haufttgegenstand der journalistischen Erörterung. Die «Presse» äußert sich über diese Rede fo'l. gendermaßen i Fürst zu Windisch Grätz war in seinen Mittheilungen über die Wahlrcform durch den ver« traulichen Charakter der Berathungen des Subeomitts eingeschränkt und hat es deshalb selbstverständlich ver-mieden, in irgend einer Weise auf daS Meritum der Vorgänge im Subcomite' einzugehen. Allein, was er innerhalb dieser Schranke sagen konnte, ist geeignet, ausrichtige Genugthuung zu wecken. . . . Mit Würde und Nachdruck wies der Herr Ministerpräsident die stereotypen Ausfälle der Iungczechen auf den Statt' Halter von Böhmen zurück. ... Die kurze Rede des Ministerpräsidenten, welche im Hause sichtlich großen Eindruck übte, gipfelte in einer Erklärung von starker moralischer Kraft und ethischer Höhe. Es hat sich da wieder einmal die Erfahrung bewahrheitet, wie gut und segensreich es sein kann, in Zeiten politischer Erregung und leidenschaftlicher Bewegung die Saiten rein menschlicher Empfindung anzuschlagen und an jene Grundbegriffe de< Sitte und Ehre zu appellieren, die in den Stürmen des Tagestampfes manchmal verdunkelt werden, die aber niemals aus den Herzen und Köpfen verschwinden können. Das .Fremdenblatt» schreibt: Fürst Alfred zu Windisch-Gräh hat in die Debatte über das Budget' Provisorium eingegriffen, und auch diese Rede des Ministerpräsidenten übt die gleiche Wirkung wie alle seine bisherigen im Hause abgegebenen Erklärungen. Die Worte des Fürsten zu Winbisch«Grätz sind stets ein treues Spiegelbild der Lage und der das politische Leben beherrschenden Verhältnisse. . . . Während die Opposition gern den Wahn verbreiten möchte, an den sie ja selbst nicht glaubt, dass es weder der Regierung noch den Parteien um die Wahlreform ernst sei, konnte der Ministerpräsident von nicht unwesentlichen Fortschritten berichten, die auf dem Wege zu einer Verständigung über diefe die anderen Angelegenheiten über- ragende Frage zurückgelegt worden sind. . . . Dass die Regierung ihren schweren Pflichten ehrenvoll nachgekommen ist, diese Anerkennung hat das Haus dem Fürsten zu Windisch. Grätz offen und freudig ertheilt, als es dessen Berufung auf sein Gewissen und auf das Bewusstsein eifriger Pflichterfüllung mit lautem Veifalle begrüßt hat. Die vereinigten Parteien habrn auch auS der Erklärung des Fürsten zn Windisch-Vräh die Ueberzeugung geschöpft, dass er treu dem Geiste und den Absichten der Coalition das Sw ruder des Staatswesens lenkt und beharrlich die Z,,. verfolgt, die den Parteien gemeinsam vorschweben. Dieses ruhige, dieses kühle und strts erwägende Vorgehen, das in dem Augenblicke zur Energie wild, wo die Identität der Anschauungen der vereinigten Staat« Parteien erzielt worden ist, wird auch von allen als eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Erreichung jener Zwecke erkannt, welche zu den Pflichten der Coalition gehörcn. In der «Neuen freien Prefse» heißt es: Fürst zu Windisch'Grätz hat leinen Augenblick gezögert, mit seiner vollen Persönlichkeit für den Statthalter von Böhmen einzutreten. Er hat gethan, was Pflicht, An^ stand und Feingefühl vorschreiben. Da« 'Vaterland» sagt: Der Herr Ministerpräsident musste sich in seiner Rede auf einige bemerkenswertere Momente beschränken. Und die Erwiderung auf diese Momente war eine durchaus zutreffende und fachgemäße und entbehrte auch nicht einiger feiner Pointen. . . . Besonders wirkungsvoll war der Schlusspassus der Rede des Herrn Ministerpräsidenten, der mit besonders lebhaftem Beifalle begleitet wurde. Das «Neue Wiener Tagblatt» bemerkt: In eingehender Weise behandelte der Herr Ministerpräsident das Thema von der Wahlreform. Seine Ausführungen über diesen Punkt sind von großer Wichtigkeit, da sie über die Intentionen der Regierung vollen Ausschluss geben. Fürst zu Windisch-Vräh war in der Lage, die günstigen Angaben über den erfreulichen Fortgang der Berathungen des Subcomitis zu bestätigen, und er präcisierte den ganzen Stand der Angelegenheit, indem er der zuversichtlichen Hoffnung Ausdruck gab, dass das Parlament im Laufe der gegenwärtigen Legislatur-Periode sich mit der Berathung und Beschlußfassung über die Wahlreform werde befassen können. Diese Ankündigung wird mit Befriedigung aufgenommen werben, weil sie die Erwartung als eine berechtigte erscheinen lässt, dass das schwierige Problem der Wahlreform in einem nicht allzu fernen Zeitpunkte seine Lösung finden werde. sollen Jemsseton. "neu^' I"1"'lchett Vortrag über die "'M Nordpol-Expedition tz^'Die «an ^°" I «esel. > ^ einem ?," di"Weht eine träumerische l" VN " sagt Karl Freiherr ^itu.^"te H ^"'k" über die neueste Kunst. «?" ""sesichts der Vor "" ? ^°rdvo,E?^?.^"'ft""g der neuen öster^ werden. Es ge-^H zun. für die Sache der Kunst lene unwirtlichen und ver-über deren ^tlrM l" selbe ?,' Vortrag gmügend Licht ver< l' ^tt""t> eine7el^s^'??eu zu können. Muth. U. TH,und Wi N5. Ueberzeugung, der Sache "irklich zu dieuen, sind ^.^n- ' ""che "nen solchen Entschluss zur ^l^ regte es sich in allen M"">lrd a,?d Kunstfreunde, als Payers z>n c/^e N ' U '^ die bisherigen Gemälde e^n ^' und «Das Ende der ^achl davon, w-lch neue! ^ U'^unstdi etta" ?>len waren. Payer war > ^.5i' St'ch^"^ km, Maler von Fach, seine ^ ^ jetzt sei. "'"?^end nicht auf der ^ '"" werden, und doch merkt man es seinen Gemälden an, dass er Selbstgeschautes mit eindringlicher Kraft und Wahrheit zur Darstellung bringt, obwohl die Veleuchtungseffecte hauptsächlich aus dem Gedächtnisse geschöpft waren. Er ist gewiss der berufenste und zur Durchführung diefer fchweren Aufgabe geeignetste Mann, als Künstler und Nordpolfahrer in einer Person. Wer, begabt mit feinem Auge für Farbe und Form der Schönheiten in der Natur, sich viel im Hochgebirge herumgetummelt hat, der kennt den Einfluss der kalten, reinen Luft auf Farben und Stimmungen. Es ist ganz etwas anderes, als was die Niederung bicttt. Blauer spannt sich der Himmel über der Gegend, heller leuchtet die Sonne, Glanz und Licht durchzittern die ganze Atmosphäre. Ueber die Reize einer nordischen Nacht bieten ja die Berichte aller Nordpol - Expeditionen begeisterte Schilderungen; auch Payer h.,t in seinem Vortrage manches in schönen Worten gestreift, das Nordlicht und die Nebensonnen erwähnt. Ungleich reizvoller war die Schilderung, die er mir gegenüber vor drei Jahren in Sulden unter dem Ortler entwarf, als wir des Abends im «Hotel Keller» gemüthlich beim Nachtmahl saßen Ich bin leider außerstande, jene Schilderung auch nur halbwegs wiederzugeben, nur die Erinnerung ist mir geblieben, dass er die VeleuchtungserMnungcn als unbeschreiblich herrlich und märchenhaft fchön schilderte und auch erwähnte, wie vmtheilhaft es für die Kunst wäre, diese, in Bildern festgehalten, zu sehen. Er scheint die Idee einer solche« Expedition >chon seit langem im stillen erwogen und studiert zu haben. — Man kennt heule den großen und ausgebreiteten Einfluss, den Makart durch seine Farbengebung nicht nur in der Malerei allein ausgeübt hat. Wie viel neue Farbennuancen hat ihm die Industrie abgeguckt, wie viel neue Anschauungen und Formen sind im Decora» tionswcsen seiner indirecten Beeinflussung zu verdanken. Oder ist der Einfluss Rembrandt'schen Helldunkels nicht in der ganzen nachfolgenden Kunst zu verfolgen? Es ist lein Zweifel, gelingt die Expedition, so wird sie der Kunst neue Farben- und Lichtprobleme bringen, die Bilder werden in allen Kunstcenlren mue Offenbarungen verkünden. Ueber den Umfang dirser Einwirkung auf die Kunst heute schon zu sprechen, wäre verfrüht und auch schwer. Ein Beispiet könnte man vielleicht doch heranziehen. Es geht ein frischer Zug durch die kirchliche oder besser Heiligenmalerei, sie ist im Aufschwünge be. ariffcn. Sind da nicht neue weihevolle und erh^nde Stimmungen zu erhoffen? Werden nicht die Mystiker Symboliler u. a. neue Mittel finden, weihevolle und erhebende Stimmungen hervorzubringen? Schon dies all'in wäre die Expedition wert. Dle Idee ist in die Welt geworfen, und die Expedition wird fo oder fo zustande kommen. Es könnte nur der Fall eintreten, dass bei langem Säumen, die Mittel herbeizuschaffen, wir der Ehre verlustig gehen, sie österreichisch heißen zu können, und uns eine andere, kunstbegeistertere Nation den Rang abläuft. Laibacher Zeitung Nr. 73, 606 30. März 1895^ Das «Extrablatt, schreibt: Fürst zu Windisch-Gräh erhob sich gestern zu einer Erwiderung, welche geeignet ist, die Lebenskraft und Lebenslust des Coalitions' Systems in die glänzendste Beleuchtung zu rücken. . . . Man wird allseits mit wahrer Genugthuung aus der Rede des Eabinetschefs die Ueberzeugung gewinnen, dass eine große, die Gemüther der Besten und Edelsten tief bewegende Reformfrage einer gedeihlichen Lösung nahe gediehen sei. Mit Bestimmtheit und Zuversicht verhieß der Herr Ministerpräsident, dass die Wahlreformfrage bereits in absehbarer Frist spruchreif vor das Forum der Gesetzgebung gelangen wild._________ Politische Ueberficht. Laib ach, 29. März In der Abendsitzung des Budgetausschusses vom 26 März erklärte S-. Excellenz der Herr Minister für Cultus und Unterricht Dr. Ritter v. Madeyski auf die Anfrage des Abg. Dr. Kaizl, ob seitens der Regierung die in den Tagesblättern besprochene Intervention in Rom thatsächlich stattgefunden habe, nicht in der Lage zu sein, hierüber Aufschluss zu geben. In Beantwortung der vom Abg. Klun gestellten Anfrage bezüglich der definitiven Regelung der Congrua für die Seelsorge-Geistlichkeit erklärte der Herr Minister, es sei auf Grund der von den Bischöfen gestellten Anträge im Ministerium für Cultus und Unterricht ein Gesehentwurf ausgearbeitet worden, welcher der Finanzverwaltung zur Prüfung vom finanziellen Standpunkte mitgetheilt wurde. Der Entwurf involviere aber eine bedeutende Mehrbelastung, welche die finanzielle Lage derzeit nicht zulasse. Die Regierung müsse sich somit den Zeitpunkt der Einbringung vorbehalten. Auf der Tagesordnung der heutigen Sitzung befindet sich auch die Centralleitung des Handelsministeriums. Wie verlautet, wird bei dieser Gelegenhüt die Verstaatlichungsfrage zur Sprache gebracht werden. Im ungarischen Abgeordnetenhause beantragte gestern bei Berathung der Petitionen in Angelegenheit der Nationalitätenbewegung Referent Horoath, dieselben der Beachtung des Gesammtmini-steriums zu empfehlen. Graf Apponyi schloss sich dem Antrage an und sprach die Erwartung aus, die Regierung werde ernstlich an die Lösuug der National!« tätenfrage schreiten. Er erklärte, die Nationalpartci weise jede Gemeinschaft mit der Volkspartei zurück und wache nur über die Reinheit der Wahlen, die er unter allen Umständen bewahrt wissen wolle. Die Fortsetzung wurde aus morgen vertagt. Der Herr Minister des Innern legte einen Gesetzentwurf betreffend sanitäre Maßnahmen anlässlich der Pilgerzüge nach Mekka vor. Bei Verhandlung der Petitionen wegen Inarticulierung der Verdienste Kossuths kündigt Abg. Babo für die nächste Session die Einbringung eines diesbezüglichen Antrages an. Ministerpräsident von Vanffy empfiehlt die Annahme des Antrages des Ausschusses, die Petitionen im Archive zu hinterlegen, da die zweimalige Verhandlung der Angelegenheit unzulässig sei. Bezüglich des angekündigten Gesetzentwurfes Vabo's erklärt der Ministerpräsident, die Regierung werde demselben entgegentreten, weil bei aller Anerkennung der Verdienste Kossuths um die liberale Entwicklung Ungarns die Regierung der Ansicht sei, dass das Verhältnis, in welches sich Kossuth gegenüber der Regierung und der Krone stellte, die Inarticulierung seiner Verdienste nicht zulasse. — Der Ausschussantrag wurde hierauf angenommen. Der deutsche Reichstag begann gestern die dritte Etatsberathung und genehmigle die Etats des Reichstages, der Reichstanzlei, des auswärtigen Amtes und der Schutzgebiete. Beim Etat des Reichsamtes des Innern erklärte Staatssecretär Vötticher, ein Gesetz über den unlauteren Wettbewerb werde den Reichstag noch in dieser Session beschäftigen. Auf einen Zwischenruf Rickerts fährt Bötticher fort, es käme allerdings darauf an, wie lange der Reichstag noch zusammen sei. Der Reichstag sei so bald nicht zu Ende. Der Etat wurde genehmigt. Der Militäretat wurde nach einer unerheblichen Debatte genehmigt, der Marine-Etat wurde fast debattelos gemäß dem Beschlusse der zweiten Lesung bewilligt. Der Postetat wurde fast ohne Debatte genehmigt. Der Rest des Etats wurde ohne Debatte angenommen. Die Commission des Herrenhauses des deutschen Reichstages beantragte, das Haus wolle sich mit der Absicht der Staatsre'gierung betreffs der Verwendung der überschüssigen Einkommensteuer einverstanden erklären. Finanzminister Miquel betonte die Nothwendigkeit der Regelung der Reichsfinanzen und bat das Haus, die Finanzverwallung zu unterstützen und den Etat unverändert anzunehmen. Graf Mirbach erklärte, die Regierungen sollen einen neuen Reichstag auf Basis des neuen Wahlgesetzes ins Lebm rufen. Die Debatte wurde auf morgen vertagt. — Die Tabaksteuercommission lehnte auch den Absatz 2 des § 1 betreffend den Zoll auf fabricierten Tabak ab, womit die ganze Vorlage abgelehnt erscheint. Die zweite Lesung wird bis nach den Ostern vertagt. Der spanische Ministerrath beschloss, Truppen-verstä'rtungen in größerer Anzahl nach Cuba zu ent« senden, als ursprünglich beabsichtigt war. Die Königin-Regentin unterzeichnete ein Decret, mit welchem General Rivera zum Generalcapitän auf Euba ernannt wird. Ministerpräsident Canovas hat in einem Interview bezüglich Cuba's die Ereignisse daselbst als ernst bezeichnet und erklärte, es müssten alle Mittel angewendet werden, um die Frage zu lösen. 2000 Mann sind in Bereitschaft, den ?00l) Mann, die jetzt abgehen werden, zu folgen. Wenn erforderlich, werden 20.000 Mann, selbst 100.000 Mann entsendet werden, da die Affaire mit einem Schlage beendet werden müsse. Der Präsident der französischen Republik hat sich am 28. d. M. nach Sathonay begeben. Mr. Faure wurde im Bahnhöfe vom Publicum acclamiert. Er begab sich in das Lager, wo er bei der Uebergabe der Fahnen an die für die Expedition nach Madagascar bestimmten Truppen eine Ansprache hielt. Er hielt dann eine Truppenrevue ab. Bei dem später stattgehabten Frühstücke hielt er eine Ansprache, worin er die Armee verherrlichte. Das für die serbische Skupschtina-Berathung vorbereitete Budget für 1895 beziffert den Ertrag der neuen Monopole auf Zündhölzchen und Cigarretten« Papier mit 1,800.000 Dinars. Die rumänische Parlamentssession wurde bis zum 15./27. April verlängert. Die Kammer nahm das Budget des Ministeriums für öffentliche Arbeiten an. Aus Massauah wird gemeldet: Ras M gascha ist noch immer im Rückzüge nach dem ^" begriffen. Das Land ist ruhig. Eine italienische H trouille stieß bei Ambarah auf Derwische, M "^ selben an, tödtete mehrere und machte einen Tyell Truppe zu Gefangenen. , .^ Aus Lima wird gemeldet, dass die Par« von Val Carcel und Del Solar mit der Wayl ^ rola's unzufrieden sind und eine Gegenrevolution zustifteu drohen. s^< Das Befinden Li-Hung^Changs ^ '^ dauernd ein günstiges und gibt zu keinerlei AeM" >' Anlass. Der Präfett und der Polizei-Chef W '" Stellung enthoben worden. Tagesueuigleiten. , - (Dle Reise Ihrer ,. u. l. Ho^n/e,) durchlauchtigsten Kronprinzessin'"" ^tl Der Lloyddampser «Trieste» ist mit Ihrer l.« ^ ^ der durchlauchtigsten Frau KronprinzessiN'Mwe ^"'^ an Nord am 28. März um 10 Uhr vormittag« ^ Vrindisi ausgelaufen. Die Reise geht über Vrm°''' ^ darin, Canea auf der Insel Kreta und Alexandr«^ Port-Said, wo die Ankunft am S.April erfolg" '„ - (Freudige Nachricht.) Wie a"s» ch< gemeldet wird, genas Ihre k. und k. H°helt o"^ D, lauchtigfte Frau Erzherzogin Augusta am 2» um 9 Uhr abends glücklich eines Prinzen. .h,l — (Länderbank) Die Generalversanwlu »^ Länderban! genehmigte einhellig den Antrag des ^ tungsrathes wegen Verwendung deS Reingew'«" ^ 4,598.765 fl. Die Eifammldivldende per !6 ^' " M sonach zur Verlheilung. Dem Verwaltungsrath N"" hellig das Nbsolutorium ertheilt. ^ slul — (Internationale Rea.al / ,,, Nizza wird gemeldet: Vei der internationalen ^^ hat die 76 Tonnen-Yawl-Vacht «Taormina' d" B' Gsza Nnorassy, welche dem l. und k. YachtgeschN" gehört, den Preis gewonnen. ^«lintll^ -(Die Affaire Ta rn oczy) S°" T^ in der Erklärung des Neutraer WahlpräM"' H«-noczy genannten Abgeordneten, darunter G^'^".Meich^ ftary, sandten Tarnoczy ihre Secundanten. Die «ng ^^e« Szapaly-Tarnoczy wurde durch die Erklärung ve ^ h, beigelegt, worin constatiert wird, dass Szapary ^l nicht das Wort ergriffe und leine Zische""'' seilet habe. weshalb die Beleidigung gegen Szap"" Tarnoczy widerrufen wurde. „ Wl"^ — (Die Bismarck-Feier.) M'' ^^5 hat die Strapazen der letzten Tage sehr 6" n,elde" ist aber immerhin ziemlich schwach. Infolge "1, ^ V> nicht alle angemeldeten Deputationen empfangen' ^ M Zahl der bisher eingelaufenen Vciefe betragt ..^M tausend, die Zahl der Depeschen weit über °^enle" Außerdem sind schon über fünfhundert Pakete «m ^ ^ in Friedrichsruhe angekommen. — VezilM gzsB^ tionen des deutschen Kaisers für den 3"^""^ s^ schreibt die deutsche «Petersburger Zntung'- " tU, dl«' Helm habe offenbar das H?rzen,bedürfn' Bilde, das Arbeitskörbchen auf dw " ^bst '" aufgeschlagene Buch, die Blumen, die > ;„ muthig in die beiden Vasen geordnet Y"^ a'" " ^c» Zähringen ließ sich in einen ^' ^ s ^ nieder" er nahm aus dem Arbetts orbe^,^ ^ . ^ Finqerhut und betrachtete das angelegentlich, als sei es ein Kunstwe" ^ ZM^d dann schlug er das Buch auf und "» ^ he" er aber schon wieder vergessen hatte, auf den Tisch zurücklegte. (Fortsetzung folgt.) jacher ZeitungM.l?3. 607 30. März 1895. l^unn ü^'" ^"brichsruhe Festesfreude und Ver« teilbar s«'^'','" Deutschland eine trübe Stimmung »bim. ' ^»russischen Zeitungen verhallen sich re° ^ siÄ^?, ",^ ^ to r.)^Im' Relchsralhe soll seitens bracht ^'"«'"dneten Erwin Spindler der Antrag ^tFud^. "' ^" weibliche Geschlecht zu den Uni-^ultlit i, /« °« medlcinischen und philosophischen Ü"l°n W ^!"' ^" Antrag erfolgt über Inter-Ml.) Eine Versammlung von 700 w?""nd Uu^.^°"^" gündhölzerfabrilen in k ^ilnw"","'Ulers hat mit einer Majorität von in den allgemeinen Aus« M°n 3al>^ ^ Ausständigen telegraphierten an alle °nzuschl!etze ^"lforderung, sich dem allgemeinen 3^E,w!!/°t °uf einen Eisenbahnzug.) 3' ^ U?« ^""det wird, würd- am 26. d. M. ?>b° ," 3" Jaipur der Versuch gemacht, ü^cen D " l) H" ^'nen Truppentransport sührte, ^-»z^^^ug blieb unbeschädigt. "^l- und ^."^b°?n?nV^" Personaltarife« der A ^kite m^.?' dem «Fremdenblatt, von com-3^bsichlia7V"" wird, ist es von der Regierung ^> ""sbabnpn , ^" Erhöhung de« Personentarifcs t>°°n. Die^^° Gesetzvorlage im Relchsrathe ein-VüN^Nnten «^.'"""a betrachtet sich vielmehr, wie wird. im Besitze der « des Re 1«nt"if der Staalsbahnen ohne Mit- Modifikationen vorzunehmen. »M». b" Gen,».? " Endigen Beirath de« Präsi- '^ """direction der Staalsbahnen bereit« ^>^ ^r Rechtspraltilant bcim """en lü"K b°« Paul Hudovernil wurde zum ^l7lT^s°?. "nannt. ^l«>r Kranls. l? V^ ^" besten Mannesalter erlag ^"nnfr « ^" 3abri,s. «nd Realltätenbesitzer «'' h"te .7 ^, d. M. einem Herzleiden. Der ^,"" in »^ c?^" ^^ die Kohenfabril von ^ 1 u^.Vllack übernommen, die er in eine K " «n U m '.^urch Unla,f ^warb er auch die ^tl^Wgleil ' ^ " bedeutend erweiterte. Durch ^^'ebeSnacki "'"l'cht sowie Einrichtung des V^ber N^^lnodernsten Erfahrungen, trug er in ^chte>> '' Dcw Nl^ b^ung der heimatlichen In. Nl 7 ^M ^^^"^chulrath u. a. m. Ncbst an- ^'z^.7 E'adt Wck3!"1"c "geregten Institutionen, > «"'" leiner Initiative und seinem >3 ^""lennuna ? "^""a ^" elektrischen Veleuch- >7^"ch zu ibrpn^7 ^"dienste ernannte ihn die ^^" gnv'^ Sein dem allge« >3.^ch ^^ der Verbli- ^^'^sV^ humanitären Zwecken gewid- ^ ^ ^l in N ^^.^'^ Kindel heule nachmit- ^el^^ühlMoflack swt. >>M n"^boten.) Der Frühling zieht >^> !<"che°, ^b, aber nicht zu spät, um > d r " ^"u7 /^zkn in erfreut Da« Mieder- ^iy ' « »Nil sin''^"" herrliche« Wunder und wohl ü>?n> dlesV^ ^^^^ betrachtet! Es ist >«3^ Knaben",''^ "icht viel zu bemerken von )^t?.^ und «cl" die Greisengestalt des Winters M ^ "' ^nHnun anschickt, seinen Triumph. »„ ""' und 2 ^.""" schon schwellende Keime t^" du > si« ein«^^."^ »esiederte Voten des > ? bie Lli »Ä'^n, dass ein Singen und V^<^ufeH,lch'llt Ein freudiges Wieder-^'" lünk'^ d K °^""" «us auf die komm«,,-N ^""e" fich N;. in weihevoller Weise vor. ^ de ° °'" Getvilter ^""^boten "it Donner und ^«.^ lassen n^ "«wischte neuerlich einen ^^c>^itte u "?"uren des grausamen Winters. ^"N n^aus?//^richt des k. l. österr. ^z^ien)^' de,, hydrographischen " > H<^' d. N^« 17. Verichlswoche' (vom <^lvelt«rs im ,n« ^:' Schneedecke infolge des "" ^l°ch- und ^!"'!'"" "eiter abgenommen, ^«e^^ehünLe bi«^>"°nd sowie viele Mpen- ^°" h°ben die ^ "°"^en ^echöhen schnee-°" Schnechöhen der Hachreglon in den Central« und nördlichen Alpen, im Walbbiertel und im Vefenle einen ziemlich starten Zuwachs erfahren, welcher durch die vom 20. bis 22. d. M. eingetretenen, zum Theile von Gewittern begleiteten Schneestürme verursacht wurde. In den Niederungen herrschte während derselben Zeit Regenwetter. Eine an mehreren Stationen vorgenommene Bestimmung des Wasserwertes der Schnee« d?cke ergab folgende Zahlen: In Krain betrug in der Gchneepegelftation Krainburg die Schneedecke noch 62 om. die einen Wasserwert von 276 mm repräsentierte; in Stein betrug die Schneedecke 61 cm (Wasserwert 2.^0 mm), in Masun bei Schneeberg 208 cn (Wasserwert 713 min). — Zu Ende der vorigen Woche waren schon einige Thäler in Oesterreich schneefrei, z. V. das Glanthal bei Klagensurl, das Murthal bei Vruck und Leoben, in Krain nur das Savelhal bei Gurlseld. — Infolge rapiden Schneeschmelzens und Regens am 26. d. M. trat auch in den Flüssen und Bächen Unlerlrains Hochwasser ein, so dass in dm Niederungen der Gurl und Save einige Ortschaften durch zwci Tage unter Wasser waren, z. V. die Stadt Lanbstraß und einige benachbarte, an der Guck gelegene Dörfer. V. — (Ergebnisse der Weinlese im Jahre 18 9 4.) Um einen Ueberblick über die Weinernte des Jahres 1894 zu gewinnen, hat das Ackerbauministerium im Hetbste 1894 von verschiedenen Vereinen, Schulen, Wanderlehrern und Privaten Berichte über den Ausfall der Lese des Jahres 1894 einholen lassen. Nach diesen Berichten hatte Steiermarl eine geringe bis mittlere Ernte, der vorjährigen nahezu gleichkommend. Der LanbeS-Durchschnittsertrag ergab 79 Procent eines normalen Ertrages. Mittlere Ernten erzielten die Bezirke Leibnitz, Mureck, Rann, Marburg, Deutsch'Landsberg, Eibiswald, Fehring, Feldbach, Stainz, Voitsberg und Windisch-Feistritz. In den übrigen Bezirken war der Ertrag gering. Die Zuckergehalte erreichten leine besondere Höhe und sind im allgemeinen geringer als die vorjährigen. Die Mostpreise schwanken sehr beträchtlich, beginnen in Leibnitz, Gonobitz ungefähr mit 1b fl., Marburg 16 st,, Pettau und Luttenberg 22 fl. und steigen selbst in den besseren Lagen nicht über 26 fl. — Kraln. In den Bezirken Wippach, Scnosetsch und Littai resultierte, insoweit die Reblaus nicht Einfluss nahm, ein mittlerer Ertrag; alle übrigen Bezirke hatten aber eine geringe Ernte, daher auch die Gesammtproduction sich heuer als eine ziemlich verminderte zeigte und nur 35, Procent einer normalen Ernte ergab. Auch die Qualität war, namentlich in den östlich gelegenen Landestheilen, leine besondere. Starler Regen während der Blütezeit, geringer Fruchtansatz über» Haupt und schlechtes Lesewetter schädigten den Ertrag. Die Preise erreichten auch leine besondere Höhe, wie folgende Zahlen zeigen: Adelsberg 11 bis 13 st., Feistritz 12 st,, Ecnoselsch 14 bis 20 fl., Wippach 16 fl. Hingegen er« zielten start verseuchte Vezirle bedeutend höhere Preise, welche z. V. im Vezirle Landstraß auf 28 bis 30 st. steigen, und zwar sind dies zumeist au» veredelten Reben gewonnene Moste. — (Gemeindevorstands - Wahlen.) Vei der am 26. Februar l. I. in Haidowih vorgenommenen Vcmkindevorstandswahl wurden Vartholomäus Gnidovc von Ober-Haidowih zum Gemeindevorsteher, Johann Stupar von Groß.Lipovc und Franz Lavrik von Podlipa zu Ve-meinderäthcn gewählt. — Bei der stattgehabten Neuwahl des Gemeinbevorstandcs der Ortsgemeinbe Vcldes wurden gewählt, und zwar zum Gemeindevorsteher Jakob Peternel in Nurih; zu Gemeinderälhen: Anton hudovernil in Veldes, Josef Verderber in Veldes. Simon K^ar in Schalk'ndorf, Johann Kuncic in Seebach und Johann Valant in Wodeschih. — Bei der stattgehabten Neuwahl des G.meinbevorstandes der Ottsgemeinde Kronau wurden Franz Nudinek, Besitzer und Handelsmann in Kronau, zum Gemeindcversteher; Kaspar LavtiZar, Besitzer und Bäcker in Kronau, und Johann Arich, Besitzer in Miller« bera. zu Gemeinberälhen gewählt. — (Verkehrsstörungen am Karste.) Die «Triester Zeitung» schreibt: Die so vielseitige Interessen tangierenden, in diesem Winter vorgelommenen Verkehrs-störunaen, die nicht immer eine entsprechende Beurtheilung erfuhren geben Anlas«, derselben hier zu gebenlen. Die diesiähriae Winterperiode, die sich seit Anfang Jänner im häufigen Wechsel eines rapiden Wettersturzes mit massenhastrn Schneefällen charakterisiert, gehört in Bezug auf Communicalionsstörungen zu den ungünstigsten, und diesbezüalich gebürt die Krone dem letzten Zeitabschnitte ln der ersten Hälfte deS Monates März. Die älteft.n Newobner des Karstes erinnern ftch eines derartigen Unwetters mit so massenhaften Schneefällen nicht, und hat die Südbahn feit ihrem Bestände noch nie so schwer und andauernd um die Verlehrsausrechterhaltung zu kämpfen aebabt Schon bei normalen Wmterverhaltnissen haben in unleren Gegenden die Vahnverwallungm mit weit größeren K^mierialeiten zu kämpfen als anderswo, da man am K«N ins^ der ihm eigenthümlichen Terrain- und Wierun Verhältnisse nicht mit dem frischen Schnee allem ^reckncn hat, sondern auch der alte Schnee, von dcn .nb «aldeten kahlen Höhenriicken durch die orkanartige Gewalt d«Vo" in förmlichen Wolkenzügen herabgeweht, den kaum freigemachten Bahnltjiper abermals mit ungeheuren Massen beocckt. Um wie viel schwieriger musste sich die Aufrechterhaltung des Verkehres in dem oben erwähnten Zeitabschnitte gestalten, wo die ununterbrochen durch mehrere Tage und Nächte herabwlrbelnden Schnee» massen sich zu unzähligen, bis sechs Meter hohen Verwehungen ausgestaltet hatten. Versuche, während de« Sturmes die Bahn dem Verkehre zu erhalten, waren ein harter Kampf; doch musste das menschliche Wollen dem Elemente weichen, und Maschinen, Schneepflugs und Menschenlrast als machtlos sich zurückziehen, um jedoch sofort bei Nachlassen des Sturmes wieder mit voller Energie in die Operation einzugreifen. Dank der Organi» sation des Dienstes und dem erfahrenen Zusammenwirlen des pflichtgetreuen Personales ist es gelungen, nach theilweisem Nachlassen des Sturmes die in so massenhafter Weise verwehte Strecke binnen vierundzwanzig Stunden eingeleisig freizumachen. Glücklicherweise gehören derartige Schneeniedergänge in Verbindung mit solch bis zum Orkane gesteigertem Borasturme, gegen die jeder Kampf vergeblich ift und alle Gegenmittel sich als illusorisch erweisen, doch nur zu den gröhlen Seltenheilen. Doch sei hier constaliert, dass die entlang der Bahn bestehenden Schutzwerle in Gestalt von Mauern und Holzwänben ihrem Zwecke entsprochen habcn. Dasselbe gilt von den älteren Anpflanzungen, die fich in ihrem kleinen Wirkungskreise bestens bewährten, und es ift nicht zu bezweifeln, dass auch die jüngeren, die in den letzten Jahren in größerer Ausdehnung angelegt wurden, sich auf gleiche Weise bewähren werden. Nur wäre zu wünschen, das« auch die oben erwähnten, trostlos lahlen Höhenrücken und Berglehnen eine entsprechende Vevflanzung erhielten. — (Genickstarre.) Nach einer uns zugehenden Mittheilung ift im Gebirgsborfe Ravne im politischen Bezirle Loitsch die Genickstarre aufgetreten. Drrmalln wurde diese seltene Krankheit an vier Kindern ärztlich conftatiert, wohingegen drei Kinder schon früher, muth-maßlich an derselben gestorben sind. Alle sanitäls'polizci-lichen Vorsichtsmaßregeln wurden bereits durchgeführt und zur weiteren Erhebung seitens der l. l. Landesregierung der l. l. Bezirlsarzt Herr Dr. Zupanc abgeordnet. — Nach den letzten ärztlichen Erhebungen beträgt der jetzige Stand der in Ravne an Genickstarre Erkrankten noch drei Personen, und zwar zwei Weiber und ein Kind. —0. * (Unglücke fälle.) Aus Loitsch wird uns berichtet : Am 24. b. M. hat fich die verheiratete Wirtin Apollonla Strav« aus Idria im Schlafe aus da« bei ihr im Bette befindliches, zwei Monate altes Töchlerchen Julia so unglücklich gelegt, dass dasselbe erstickte. Dieser Vorfall wurde von der Mutter selbst dem l. l. Bezirksgerichte in Idria zur Anzeige gebracht. — Aus Gurlfeld wird un» berichtet, dass der 60 Jahre alte Grundbesitzer Jakob Zagorc aus Gric, Gemeinde Lanbftraß, am 26. b. M. um 11 Uhr abends im Bache Oberb todt aulgefunden wurde. Den gepflogenen Erhebungen zufolge fiel Zagorc, als er sich am 25. b. vl. abends im trunkenen Zustande von Lanbstraß nach Hause begab, in den Vach und er-tranl. —1-. — (Frauen-Hilfsverein vom Rothen Kreuze sür Krain.) Die Generalversammlung diese« Vereines findet am 1. April um 11 Uhr vormittags in der Wohnung der Vereinspräfidentin am Nuersperg-Platze statt. — (Slove nisches Theater.) Der «Trouba-dour» ift an und für ftch eine Oper, die bisher noch bei jeder Aufführung ihr Publicum und ihren Beifall gefunden; umsomehr geschah dies bei der gestrigen Reprise, die zum Vortheile der ersten Opernsängerin Fräulein Leiiinsla gegeben wurde. Es darf sogar lecklich behauptet werden, dass der größte Theil des Publicums gestern eigens aus dem Grunde erschienen war, um der allgemein beliebten Primadonna, von welcher in den letzten beiden Saisonen die slovenische Oper, wenn nicht ganz, doch zum guten Theile gehalten wurde, einen Ehrenabend zu bereiten. EH entsprach dadurch lediglich einer Pflicht der geschätzten Künstlerin gegenüber und der laute Beifall, womit Fräulein Leikinsla fort und sort geehrt wurde, zeugte beutlich von den Sympathien, die das theater, besuchende Publicum der Sängerin entgegenbringt. Wir sügcn noch hinzu: von den un getheilten Sympathien und von der allgemeinen Anerkennung, wodurch wohl eine von gewisser Seite verschuldete Unaufmerksamkeit gut gemacht werben konnte. Worin diese Unaufmerl-samleit lag, bürste gestern jedermann zur Genüge llar geworden sein; wir brauchen sie daher nur mit Bedauern zu registrieren, ohne deren tieferen Gründen nachzuforschen. — Von bcn sonstigen Mitwirkenden wurden namentlich Frau Ani<< und die Herren Nolli, Ben es und Vasicel durch großen Beifall ausgezeichnet. " — (Die l. und l. Pionnier-lladetten-schule zu Hainburg in Niederü st erreich) nimmt zu Beginn des nächsten Schuljahres (Mitte September 1695) eine Anzahl von Studierenden der Mittelschulen in den ersten und zweiten Jahrgang auf. Für den Eintritt in den ersten Jahrgang ift normal die mit cnt' sprechendem Erfolge absolvierte fünsle Classe, für drn zweiten Jahrgang die mit gleichem Ersolge absolvierte letzte (oberste) Classe einer Realschule oder eines Gymnasiums (beziehungsweise einer gleichwertigen Lehranstalt) erforderlich. Die Nusnahmz^uche haben längstens am 2b. Juli bclm Schulcommando einzulangen. Dieses ift Laibacher Zeitung Nr. 73. 608 80. MärzMb^ gerne bereit, Anfragen, welche auf den Eintritt in die Pionnier-Cadettenschule Bezug haben, zu beantworten. Die neuesten Separat-Nbdrücke der Nufnahmsbedingungen sind im Verlage der hosbuchhanblung L. W. Seidel H Eohn in Wien l., Graben 13, erschienen. — (Die Reise Ihrer l. u. l. Hoheit der Kronprinzessin-Witwe Erzherzogin Stefanie.) Der Ll"yddampfer «Trieste» mit Ihrer l. und l. Hoheit der durchlauchtigsten Frau Kronprinzessin-Witwe Erzherzogin Stefanie an Nord ist gestern unter heftigem Scirocco in Zlarin eingetroffen. Die Vcvöllerung bereitete der Erzherzogin festliche Ovationen. Heute setzte die Kronftrinzcssin - Witwe die Reise in der Richtung nach Vrindisi fort. — (Aus dem Militär.Verordnung«' blatte.) Das Militär-Nerordnungsblatt meldet: Seine Majestät der Kaiser hat mit Allerhöchster Entschließung vom 8. October 1894 die Erhöhung des FriedensftandeS der Traintruppe im Laufe des Jahres 1695 um 8 Oberlieutenants, 7 Lieutenants, 48 Wachtmeister, 32 Train« soldaten, 15 Officiersdiener, 15 Offlciers-Reitpferde und 48 Unterofficiers-Reitftferde genehmigt. — (Hochwasser.) Der Unzfluss in Planina ist im stetigen Steigen. Der Wasserstand betrug gestern um 4 Uhr nachmittags 3 82 in o. N. Der Wasserstand des Laibachflusses betrug heute um 9 Uhr srüh 2 70 >n o. N. bei der ärarischen Rainbrücke, ist somit seit gestern um 10 nn gestiegen. Der Wasserstand des Saveflusses betrug heute um ? Uhr früh 10 m o. N. (Pegel an der Tschernutscher Brücke), ist daher seit gestern um 25 oin gestiegen. — (Unter trainer Vahnen.) Die Strecke Laibach«Rudolfswert ist wieder für den Gesammtverlehr eröffnet. — (Concerte.) Das Fonds»Concert der Phil' harmonischen Gesellschaft wird am 19. April stattfinden. Zur Aufführung gelangt das Oratorium «Elias » von Mendelssohn. Für die Solopartien wurden, wie verlautet, die Künstler Tcrtnik und Reichenberg gewonnen. Das fünfte Mitglieder-Concert wird diesmal nach dem Fonds-lloncerte veranstaltet. — (Vom Theater.) Heute gelangt zum Vortheile des Operettenfängers Herrn Fabbiani die Operette «Blaubart' von Offenbach, am Montag zum Vortheile des Theatercassiers Herrn Hardinla eine Possen'Novität von Costa zur Aufführung. — (Cur - Liste.) In der Zeit vom 2 l. bis 27ften März sind in Abbazia 281 Curgäste angelommen. Illn»lo» »»or». Sonntag den 31. März (fünfter Fastenfonntag) Hochamt in der Domlirche um 10 Uhr: Choralmesse; Graduate und Tractus von N. Foerster; Offer-torium von Franz Witt. In der Stadtpfarrlirche zu St.Ialob am 31.MärzHochamt um 9 Uhr: Nissa «8wdat Nlttoi', von I. Singenberger; Graduate von Anton Foerfter; Offertorium von I. Mitterer. Neueste Nachrichten. Ein freudiges Ereignis im Aaiserhause. Brunn, 29. März. Das heute morgens über das Befinden der durchlauchtigsten Frau Erzherzogin Augusta ausgegebene Bulletin lautet: Ihre l. und k. Hoheit die durchlauchtigste Frau Erzherzogin Augusta haben die Nacht ruhig geschlafen. Temperatur 36 9 Grad. Der neugeborene Erzherzog ist kräftig entwickelt und befindet sich wohl. Brunn, 29. März 1895, 8 Uhr morgens. Professor Gustav Braun, Oberstabsarzt Dr. Netolihky. Wien, 29. März. Die durchlauchtigste Frau Prinzessin Gisela von Baiern ist um 7 Uhr 50 Min. abends hier eingetroffen und wurde von Sr. Majestät dem Kaiser auf dem Bahnhofe empfangen und in die Hofburg geleitet. Sie begibt sich morgen nach Brunn, woselbst am 2. April die Taufe des neugeborenen Prinzen, des Sohnes des durchlauchtigsten Erzherzogpaares Josef August in Anwesenheit Sr. Majestät des Kaisers staltfindet, welcher an diesem Tage morgens sich nach Brunn begibt und abends nach Wien zu-rückkehrt. Brixen, 29. März. Seine l. und l. Hoheit Erzherzog Ernst ist zu längerem Aufenthalte hier eingetroffen. ^_______ Kochwasser. Arünn, 29. März. Infolge andauernden Regens sind die Flüsse March. Schwarzawa, Iglawa und Thaja außerordentlich gestiegen. Bei Ungarisch-Ostrau, Wessely und Zarazitz wurden die Dämme durchbrochen und in Wisely einige Häuser inundiert. Die Iglawa hat die Stadt Trebitsch überschwemmt. Die Thaja hat die Straße zwischen Pracht und Unter-Wisternitz überflutet. Eme besondere Gefahr ist vorläufig nicht vorhanden. un^ ^"^est' 2u. März. Die Flüsse Körös, Save DammVnchNn^ "lolge dessen mehrfache N'»'^' wm3 ,N« S'N^^ Theil. Der Krieg zwischen China und Japan. Petersburg, 29. März. Wie die russische Telegraphenagentur von competenter Seite erfahrt, habe der Mikado, entrüstet über das gegen Li-Hung-Tfchang verübte Attentat, die japanischen Bevollmächtigten in Simonoseki angewiesen, Li-Hung»Tschang zu erklären, dass Japan in eine provisorische Einstellung der Feindseligkeiten mit China einwillige. Amoy, 29. März. Die europäischen Frauen und Kinder verlassen Formosa, da ein Angriff der Japaner erwartet wird. Gelegranrnre. Wien, 29. März. (Orig.'Tel.) Die Blätter melden aus Lemberg: Der hiesige Gemeinderath hat in seiner gestrigen Sitzung unter allgemeinem Beifalle einstimmig den Betrag von 1000 fl. für das polnische Gymnasium in Teschen votiert. Budapest, 29. März. (Orig.-Tel.) Das Ab. geordnetenhaus nahm den Antrag des Ausschusses an, die Petitionen bezüglich der Nationalitätenbewegung dem Gesammtministerium zur Beachtung abzutreten. Tarnopol, 29. März. (Orig.-Tel.) Das hiesige Lehrerseminar wird mit nächstem Schuljahre nach Czortkow verlegt. München, 29. März. (Orig.-Tel.) Der Prinzregent und das Gesammtministerium richteten Glück« wunschschreiben an den Fürsten Bismarck. Berlin, 29. März. (Orig.-Tel. — Reichstag.) Der Etat wurde in der Gesammtabstimmung mit allen gegen die Stimmen der Socialdemokraten angenommen. Verlin, 29. März. (Orig.-Tel.) Das Reichstags« Präsidium wird am 1. April vom Kaiser vor dem zu Thren des Fürsten Bismarck stattfindenden Hofdiner empfangen werden. Das Reichstagspräsidium wurde zum erwähnten Hofdiner eingeladen. Brüssel, 29. März. (Orig.-Tel.) Der Brüsseler Bund der Arbeiterpartei beschloss, einen Aufruf an die Bevölkerung zu erlassen, in welchem dieselbe aufgefordert wird, sich bereit zu halten, um in den allgemeinen Ausstand einzutreten. Madrid, 29. März. (Orig.-Tel.) Meldungen aus Cuba zufolge wolle Maceo mit Hilfe von 25 anderen Führern eine proviforifche Regierung bilden, um die Steuern einzuheben. Bukarest, 29. März. (Orig.-Tel.) Die Pforte gab die Einwilligung, dafs die rumänischen Schiffe, welche sich zu den Festlichkeiten nach Kiel begeben, den Bosporus und die Dardanellen passieren. Ausweis über den Stand der Thierseuchen in Kram für die Zeit vom Iß. bis 28. März 1895. Das Land Krain ist dermalen frei von Thierseuchen. Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wien. Am 29. März. Varon Vorn, Herrschaftsbesiher, s. Diener, Horn. Heim, Schall, Kohn, Nurghardt, Herzog, Schil, Fenichel, Kflte., Wien. — Tschoner, Kfm., Innsbruck. — Gosleth, Fabrikbesitzer, Hrastnig. — Bestcbncr, Bildhauer, u. Heinzl, Zimmer« meister, Agram'. — Wachter, Kfm., Graz. — Costa, Kfm., Cilli. — Narcic, Privatier, Fiume. — Vartelme, Privatier, Gottschce. — Herlt, Kfm,, Nirdorf. — Brett), Kfm., Wien. — Tonelles, Kfm., Trieft. — Beamt, Kfm., Zwittau. Hotel Elefant. Am 28. März. Nanai, Deutsch, Kraus;, Tauber, Salier, Schmidt, Liivenbach, Demler, Koller, Kflte,; Fellner, Beamter, und Pach, Privat, Wien. — Morocutti, Privat. Pontafel. — von Berkovsli, Opernsänger, Troppau. — Maly, Fabrikant, und Moline, Fabrikbesitzer, Neumarltl. — Hruza, Privat, Prag. — von Tonlli, Privat, Graz. — Leiter, Privat, Rann. — Schmidt, Kfm., Nürnberg. — Pacher, Kfm., Pola. — Treu, Kfm., Schlagenwald. Hotel Sliobahnhof. An, 29. März. Inocenti, Udine. — Manizy, Realitäten» besitzer, Veldes. — Hren, Reis., Cilli. — Povse, Conducteur, Marburg. — Franlovic, Kfm,, Tschernembl. — Velcic, Guts« besitzer, Radkersburg. — Dr. Gutmann, Fiume. — Kesic, Woditz. — Barstosek, Neis,, Prag.______________________________ Verstorbene. Am 28. März. Johanna Slibar, Arbeiterin, 21 I., Polanastrahe 19, Hirntuberculose. Im Spitale. Am 2 5. März. Ialob Vodmt, Inwohner, 52 I., Lungenentzündung. Am 2 7. März. Rudolf Seme, Hirt, 15 I., Tetanus. — Gertraud Ferbezar, Inwohnerin, 84 I.. Altersschwäche. — Andreas Indihar, Inwohner, ttl> I., Tubcrcnlosc._____ Meteorologische Beobachtungen in kaibach. Z Z3 3Z^ ff" Mnd be« Himmel« K«Z 29. 2 » N. 723-8 11.8, SW. schwach theilw. bew. « ^ 9» Ab. 72« 9 3-6 5 SW. mäßig i Regen ^" Morgens neblig, regnerisch; tagsüber wechselnd bewölkt, abends ',.8 Uhr heftiges Gewitter aus SW. mit Regen, bis 8 Uhr anhaltend; um 9 Uhr lurz andauerndes Gewitter. — Das Tagesmittel der Temperatur ll 7°, um 9 9° über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-IanuschowSly Ritter von Wissehrad, i! Damen- undHt,»» Heinrlci, '* | Erklärung. Mit Bezug auf die in Nr. N3 der "Laibach" ^„., vom IN. März 1895 erschienene Anzeige der Frau ^^ih, Kovac, Inhaberin eines Rauchfanglchreniewttl'^ l^ ^ womit dieselbe dem P. T. Publicnm von Laibach «','''^> B" niit Entscheidung des löblichen Stadlmagisttatcs "'^/AcÜ' ' Vertreter in der Ausübung des RauchfauglehrersseM"^ Ii' nach dem Ableben des Franz Kovac, Ehegatten d" " ^f, Hanna Kovac, auf letztere übergegangen ist, bestt'"» ,.^, hfl sehen sich die gefertigten concessiouierten KammB"''^ t»M Landeshauptstadt Laibach, um Missverständnissen, ^..M^ die besagte Anzeige hervorgerufen werden lunntcn, """ Nachstehendes zu erklären: ,, der l^' Dem verstorbenen Herrn Franz Kovac wurde "" ^ W' lichen l. l. Bezirtshaufttmannschaft Umgebung-AnM"),!,,» cession zum Betriebe des Rauchfanglehrergewerbcs > u gebung Laibachs ertheilt. ' ' .„ M>K Nach dem Tode des Franz Kovac wurde von ^ M< l. l. Bezirlshauptmannschaft Umgebnng.Laibach W '" ^hM trieb des Rauchfanglchrergewerlies in der UingelüiW <^,(,, gemäß 8 59 des lais. Patentes vom 20. December ^ ^ » Bl. Nr. 227, der Wilwc desselben, Frau IohaM" " ^f. die Zeit ihres Nitthnms gestattet. Gemäß 5 °" ,.„Wst "'" Pateutes wurde vou der liibl. l. k, BezirlshllUptn'"'^DB gebung Laibach als Stellvertreter iu der Ailsülnmg fanglehrergewerbes Herr Josef Spitzer bestätiget, ,gFl« Diese Bestätigung, »velchr dein löblichen St^ gz^f,^ Laibach initgetheilt wurde, nahm derselbe >mt " ddto. 6. Februar 1895, I. 3485, zur Kenntnis. KM' ". Es ist demnach nicht richtig, dass Herr 3"'?' ... des >°, in der Anzeige behauptet wird, 'mit der E'^N ,5^! lichen Stadtmagistrates Laibach vom l;. Februar ^ ^»O"" als Stellvertreter in der Ausübung des obgedc>cyle> lehrerqeschäftes bestätigt wurde. ' „,^e d" ' „ Zur Ertheilung einer solchen Bestätig»"«. >" ^^„, 0°, liche Staotmagistrat Laibach nur dauu con'Pstt" / ^,<, M" verstorbenen Franz Kovac, respective der F«" ^, .rbcZ ">, z, die Concession zum Betriebe des Rauchf.niglehn'Me" ^ M", Stadtgebiete von Laibach von dem lölil. S'adtmag'',^ ,M° als der hiefür competentcn Geluerbcbehördc "" wiire. ^,., verst^ Eine solche Concession wurde jedoch weder o«- „ Frauz Kovac noch der Frau Johanna Kovac enyr ^ ^.. Laibach am 28. März 1895. ^ -^. Johann Vrhovec. Ludwig ,^ Nisabetl) Poschwar, Witwe. Wilhell«^^^ If Gegen Katarrhs ^ 1g, der Athmungsorgane, hei Husten, Sehnig ^cb |e keit und anderen Hateaffectionen W1 ^ S^ seits _^^L o S5 für sich allein oder mit warmer un(J - l mit Erfolg angewendet. dje^e fei« Derselhe übt eine mildlösende, ei dje bc' lefls &« beruhigende Wirkung aus, hesor«c' ,|e0 lg. ;) 23 absonderung und ist in solchen l1^^ CŠ (II.) erprobt.________"*^^y' > Vom tiefen Schmerze gebeugt üb" ^„vicst^ > der thenren Gattin, Mutter, SclMI" , W nnd Grosünnlter, der Frau l Aloisia Mrisstm , > uerw. gew. Kreuzberger, geu. ^^ ^ > sagen wi/für die vielen Veileid^is^^. > ehrende zahlreiche Begleitung z»r " ^.^ OM ^r > für deu schducn, erhebenden ""'"'^^>,, tr''.'^.^ > der liibl. Citalnica, für die prachto"^^^,^t,st!l > Ablehnung gespendeten Kränze "M" > herzlichsten Danl. . > Krainburg am23März1«' ^ > > Die tranernden Hiuterb^^ Malbücher Zeitung Nr. 78. 609 30. März 1895. Eingesendet. lQln 2il.eMär"ehiQ1Qrld Kauf die in der «Laibacher Zeitung» S^lifancrkehJ ' Nr-72> eingeschaltete Erklärung der Vrh°vee, Win X!nnster Herren Ludwig Strizel, Johann Wldtre ich nu? i pfer und Frau EHsabelh Poschwar er-r,0^ Februar löor8 Ler liihlicl'e Sladtinagistrat mit Erlass 'auchsatiekPW ö) Z> 8485> meine weitere Ausübung des Ge8cl»*ftsfaC l°werbes in der Stadt Laibach durch den ?a lrtlen ha T 1 n Joses SPitzer zur Kenntnis Re-i%en und *u, Yverde dieses «ewerbe wie bisher fort-?MCh Promn ! be,strebt sein, die Herren Hausbesitzer etc. stellen pte un<* verlässliche Bedienung zufriedenzu-. Indem int, . , (1223) Splehle, bem«?t m'C' zu zahlreichen Aufträgen bestens ! 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L. . . 44u»l,'Gf!.,Wr.,17Ust,o.U, «U — 424'- dt». --- Irllmway»«f<.. Neut»r., Prio» ritüt»'Actltn 10« fi. . . . lc»» - 104 — Ung.Hal». liisenb. »W fi. «tlber «»»-?li «0 «» Un8.Wes»b.(«a»b.^rllj)»00st.S. «»9 «, „0 50 Wiener ««albahnen>«ct..»^. »4«) ^^ zndustrie«Altl»n (per Vtück). V»»ge<., lllll«. Ost., 10« fi. . . lv?-. lo» — «gvbier »ilen^ und Gtahl.Ind. in Wien 100 fi. .... ?4'— 7t,-— »llenblldnw..üslh8., Vrste, 8« st. i«-«) ,« b» ,,Elb,mtthl", Papiers, u. V. ». »77» « — Liesinzer Brau«e< 10« fi. . . l»4 bv l»b — Montan.»e<,lllch., vest.»alpin« »«SV »?!«» Piazer »!>« — ..Vteyrern,/'. Vapiers. u. ».<«. l«7 »5 l«l» « itrisailer »«blenn,.» »ei. 70 fi. «»» »« »?U - Wafsenf..».,0est.srZ«e«,l.»ct!,N'»,l. »b« — »4 — Devisen. «msterbam....... ,00 90 l0«'l<» Deutsche Plühe...... »» «1 09 »5 llonbon........ t«4« ««i Pari« ........ «'«» ««?» V». Petersburg..... _._—-— Valuten. Ducale»........ 5'?? h^I 8a.FrancK-Etü