Poitoina pl*?*na r gorovini. Deutsche Zeitung — Organ für die deutsche Minderheit im Dravabanat ■«rlftlrtta»! ■*» #«r»»ttt»|: V«S«it«»o »Nr» 5, Ztl>, fi>, »o, Z»t»»d! Slert«ll«Jrtg lo H«, holdjöhrt, 80 «», t*f «mW« I« »" «enMrtni in Hingst» »«»»hren «iri8tg«itjtn»iiim»ii f jährig ISO Dw. S»r »», «,»t-»d n»i»nche,d« ttrh«»«»,. »in I S« _Erscheint wöchentlich zweimal: Donnerstag früh und Samstag früh mit dem Datum vom Sonntag Nummer 42 IJ Celje. Sonntag, den 27. Mai 1934 ? Ü9. Jahrgang Heute Liedertafel Näheres im Innern des Blattes Deutschland und das Schicksal der auslanddeutschen Volts-gruppen Ansprache de» Vizekanzler» von Papen auf der Pfingsttagung de» V. D. A. Da» Schwergewicht der Psingsttagung des V-lksbundes für da» Au»landdeutschtum lag in Trier, wo am Sonntag und Mo»log die großen Feiern staltjanden. Die alt« Römer- und Bischof, stadt mit ibreti 40.000 Einwohnern sah mehr Gälte in ihren Mauern, als sie Einwohner hat. Da» alte Gemäuer der Inneren Stadt versank in einem Meer von Fahnen Zwischen den strahlend grünen Hingen und den roten Felsen vor der Siaot war für 10.000 Jugendliche ein Zeltlager aufgeschlagen. Sportkärnpfe leiteten den Sonnlag ein. ans die eine Feierstunde der Jugend folgte, wo Dr. Steinacher ihr zurief: „Ich fordere oon euch die Seele, da» Herz, daß e» nie «lahme für den stampf." Fackelzug der Zugend Den Tag beschloß ein Fackelzug. Die Studenten waren m langen Zügen euf den Kochel»b«g, die Mädel» aus den Petriberg, die Jungen in» Stadion gezogen. AI» e» dunlelt«, en>zünd«t«n sie die Flanimenstöße. deren Schein in» Saaigediel tj-nübciJcudiiete. dem zu Ehren die Tagung erst in Mainz, dann in Trier stattfand. Dann rannen von den Bergen endlose Feuerströme hinab nach Trier, durchzogen seine winkeligen Straßen, einten sich zu einem Feuermeer auf dem Poradeptatz: Der groge Fackelzug der Jugend. Die große Morgenfei«? am Montag Die Morgenfeier am Montag Morgen unter blauem Himmel und strahlender Sonne, eingebettet zwischen die lieblichen Höhen der Mosel, war ge-wiß der Höhepunkt de» Feste». E» -st immer wieder ein Erlebnis, eine so grobe, frohbewegte Festge ««inschast im frommen Ernst dieier Stunde bereit ni sehen. Die berufenen Vertreter der beiden Kirchen sprachen zu dieser «»«»deutschen Gruppe au» der hohen Bedeutung ihr« Berufe«. Ansprach? de» Vizekanzler- ». Papen An ihre Ansprachen schloß sich «ine sehr be> deutsame Rede de- Vizekanzler» v. Popen. E» war da» erstemal, daß ein so hoher Vertreter de» Staate» sich auf dieser Tagung zur Sache der gesamtdeutschen Schicksal-gemeins-haf, äußerte. Er tat e» in einer Weise, welche die lang« Jahr« wenig oder gar nicht anakannlii Bemühungen um die Deutschen jenseits der Grenze endlich belohnte. „Es liegt ein« tiefe Emnbvlik in dem alljährlichen PfinMussmmen-treffen der Dv»,chen au» der Welt. Sie »«sammelten sich im Zeichen des Volkbundes für das Deutschtum i« AmUrnc« und bekennen sich zum gegenseitigen Verstehen. Aufgabe de« neuen D«utschland ist es, für di« Beziehungen uelrr den Völkern und V.lk^ruppm neue und bessere Vowvchtzung-n zu schassen. Dies« Volksdeutsche Denken hat nicht» mit alineuf chen Vor-krieg,Ideologien zu schaffen^ sondern es will dem Voltstum dle Anerkaimmg erkinnpsen. die e» als tolt»». und geschichttdildender Faktor an der befriedigenden Entwicklung in Anspruch nehmen muh. «S soll niemand im unklaren dariider sei«, schloß Vizekanzler ». Papen seine Rede, daß die Reichspolitlk, wie immer sie die Der Handelsvertrag mit Bulgarien unterzeichnet Donnerilag den 24. d. M. wurde Zwischen Bulgarien und Zugoflawien der neue Handelsoer-trag seierlich unterzeichnet. Der Vertrag ist aus zwei Jahre geschlossen. E» enthält einen allgemeinen Teil, einen Tariftell und ein Beterinäradkommen. Zur Regelung de» gegenseitigen Zahlungsverkehrs haben die beiden Rationalbanken auch ein Clearing, abkommen geschlossen. Masaryk wiedergewählt Am Donnerstag den 24. d. M. fand im Wladiflav>Saal der Burg in Prag die Wahl de» neuen tschechoslowakischen Präsidenten statt. Der Kl. jährige bisherige Präsident Prof. T ffi. M. Maja r q k wurde mit 327 oon 4in abgegebenen Stimmen wiedergewählt. Nach der Wahl bereiteten Abgeordnete und Publikum dem Wiedergewählten stürmische Ovationen. Masaryk ist damit zum dritten Male Präsident. Ruhland und der Bölterbuud Die Sowjet - Union, ein Staat, der seinerzeit der ganzen Welt den Kampf angesagt hat, bemüht sich seit länger« Zeit um die Ausnahme in den Völkerbund. Vor einigen Monaten wurde jedoch «klärt, das) diese Frage gegenwärtig nicht aktuell sei. Wa» Rußland flüher allein nicht gelungen ist, dürste ihm jetzt mit HUse de» Völlnbundpätron» Frankreich glücken. Frankreich hat früh« in dem innerlich zerrissenen Deutschland einen unfreiwilligen Bundesgenossen besessen. Seit aber Hitler regiert, gehl die Pariser Außenoolitik andne Wege. Ein« davon führt wie vor dem Kriege nach Rußland. Da» „Journal" stellt dazu fest, daß Rußland nur so lange eine Gefahr für Europa bedeutet habe, solange die Möglichkeit bestand, daß e» mit Deutsch-land zusammengehen würde. Diele Möglichkeit sei nun seil dem Siege Hitlers au»gescha!llt. Frankreich fördert daha den Beitritt Rußland» E Völkerbund. D« Zweck ist ohn« weiteres er-lich. Ab« abgesehen davon, daß dadurch tschland gelrossen werden soll, wird d« Welt damit ein schlechter Dienst erwiesen. Hat man denn schon vergessen, daß da» kommunistische Rußland seit seinem Bestand die Weltrevolutivn predigt? Attentat auf Stalin Zwei russische Studenten vnübten am Mittwoch auf den sow-etrussischen Diktator Stalin ein Re-volvera!te?itai bei dem Stalin durch mehrere Schüsse schwer, ab« nicht lebenogesShrkich verletzt wurde. Die Attentäter wurden verhaftet und gaben beim Verhör an, daß si« Söhne früh«« zaristischer Offiziere seien. Genesung und Befriedung unsere» erschüt-ternden Kontinents anstrebt, stet» da» Schicksal der auslandsdeutschen Volksgrup-pen aufmerksam verfolge« und i» sorgen-dem Herze» tragen wird." Den großen Abschluß diese» schönsten und größten deutschen Festes machte der bunlbewegte t<«f!zug, in dein Abordnungen aus allen deutschen Voll»geb!elen mst ihren Symbole» mitzogen, lln. endlich fröhlich«», zukunftssicheres Gewimmel deutschen Volkslum», vorbei an den schmählichen, großartigen Ouadern der Porto Nigra, vor der die Ehrentribüne aufgeschlagen worden war. Neues aus Oesterreich K.F. Attentate, Habsburger, Nationalsozialisten und Sozialdemokratin sind die Hauptworte, die d« Berichterstatt« über Oesterreich heute immer wied« gebrauchen muß. Von d«r Regierung ist nicht viel zu hören. Aus einem guten Grunde: Wenn man nämlich näh« zusieht, dann entdeckt man die merkwürdige Tatsache, daß eigentlich gar nicht sie regiert, sondern daß sie regiert wird. Au» diesem Regintro«den «floß die neue Verfassung, «fließen di« verschiedensten anderen Verordnungen, ab« ein wirklich« mitreißend« Aufbau wie etwa in Deutsch-land ist nicht zu bemnken, ist auch unmöglich. Di« Regierung, in sich immer wieder unein», verbraucht ihre Kraft im Abschlagen d« Angriff« au» dem Volk«. In den letzten Tag«n geht es wieder recht un-ruhig zu. Die Psingstlage brachten eine Reihe von Anschlägen aus Eijenbohnstrecken, aus lebenswichtig« Betrieb«, ja sogar aus öffentliche Bauten. Die Oesientkichkeit ist äußerst erregt, da man in diesen Anschlägen Planmäßigkeit fleh«. Wer nicht unbe-dingt mst der Eisenbahn fahren muß bleibt in seinen vi« Wänden, denn aus die Straße zu gehen ist in den größ«en Städten ebenfalls mit Gesahr verbunden. Neunding» beschäftigt man sich auch eingehend mit dem Vizekanzler Fürst Ttorhemberg, auf dessen Schloß ein Sprengstoffanschlag verübt wurde; Schieß Wachjenburg in Oderösterreich wurde dabei ziemlich stark beschädigt. Alle dies« Anschläge werden natürlich d«n Nationals^ialisten in die Schuh« geschoben In Wirklichkeit ist nicht zu «weisen, welch« politi« schen Richtung die Attentäter angehöien' Jedensall» versucht jetzt die Regierung die Sozialdemokraten zu beruhigen, in dem fi« di« fest d« FtbtuoneoolK gefangen gehaltenen Führer wieder ausläßt. E» ist ab« fich«, daß die unerhört verbitterte SoziaNx-mokratie zu den äuß«p«n Kampfmitteln wie Spreng-stoffanschläg« usw. greift, um d« Regi«ung zu schaden. Und die Habsburger! Otto wird weit« zum Ehrenbürg« oon Gemeinden gewählt, bi« monarchistische Propaganda geht weiter. Einem Hab»bur-g« ist e» schon gelungen, nach Oesterreich zurückzukehren. und zwar dem Erzherzog Eugen. Bor sein« Rückkehr trug sich etwa» Merkwürdige» zu: Di« iegstimistisch«» Kreis« wollten ihm b«im Betteten de» Land« und a»f der Fahrt nach Wien groß« Kund-g«dung«n bereiten. Di« Regierung Dollfuß ließ ab« dem Erzherzog sagen, er ionne wohl österreichische» Gebiet beirrten, « habe ab« alle» zu vermeiden, roa» zu ha!>sburg«sreundl!chen Kundgebungen An-laß geben könnte. Und tatsächlich: D« Einzug Eu-gens vollzog sich in Ruh« und in Wien «richien nur ein Minist« auf dem Bahnhof, nämlich Schön-burg-Hartenstein, d« österreichische Heere»minist«. Dieser kühle Empfang soll mst einem Versprechen in Verbindung steh«», da» Fürst Stmhemberg bei seinem Aufenthalt in JkrUn gegeben haben soll: Er soll sich verpflichtet haben, die Hab»burgerpro-paganda, die vor allem von Sich«rheit»minist« Fey betrieben wird, einzudämmen. Mag sein. Vielleicht ist « ad« auch bloß Taktik. Es steht zwar au», a!» ob Starh«mb«g sein Versprechen eingelöst Hit». 61* - 3<11am ■■■■ 41 (Et foO abti In Berlin noch «m B«rsp rechen geg«b«l haben, nämlich dl» Zlgel, di« dem Nationalsqia-li,mu» aufgelegt find, lockerer zu laden. Davon fc-merkt man ober nicht». 3m Gegenteil. In den letzten lagen sind wieder mehren hundert Verhas-wngen erfolgt. Man hatte zwar den M»H«t gefangen gehalten Gauleiter da österreichischen NSDAP Frauen seid au» der Haft entlassen, ober al» man «fuhr, daß er geflüchtet und bereit» in München eingetroffen fei, da verhaftete man 60 Nationalsozialist«« al» Ersatz, darunter llniverfitSkprofefforen und zwei Brüder Frau«ns«lds. Man sieht, e» geht in Oesterreich alle» durcheinander Dian sieht beim besten Willen keinen Zweck und kein Ziel diese» Borgehen» der Regie-rung mehr. Man kann Hundert« einsperren, man kann in einem großen Staate auch Tausende auf einmal einsperren, aber man kann nicht ein halbe» Bolk hinter Schloß und Riegel setzen — oder um-bringen. Da» mühte aber in Oesterreich geschehen, wenn man alle Regierungsgegner von den Ratio- nalsozialip«, bi, zu den Kommunisten mit Am-heiltentjug strafen wollte! Eigentlich ist Oesterreich jetzt schon «in« Art Gefängni». D«nn wenn einer nicht mehr Blumen in da Hand tragen darf, wenn «» verboten ist, Menthol spitzen al» Zigaretten ersatz zu benutzen, wenn fast die gesamt« Presse de» europäischen Au»lande» im Land« verboten ist, wenn einfach 60 Mann verhastet werden sönnen, weil ein« entflohen ist und wenn Ausländer auf unzu-friedene Lande, bewohnn glatt schießen können, dann isk man kaum noch berechtigt, von einem Aufbau, od« von einem geregelten Slaatwesen und ähnli-chem zu sprechen. So ist e» aber. Da, sind Tot-sachen, die man in jeda Zeitung, zum Teil auch in dn österreichischen Presse lesen kann, Da» sind alle» Beweise, daß e» aus dem Wege, den die Regierung Dvllsuß beschritien hat, nicht geht. Denn wäre da» da recht« Weg. so wäre Frieden in Oesterreich Die Wiener Regierung aba verwechselt selbst in d« gegenwärtigen heiklen Lage noch die Ursache mit da Wirkung! Die jugoslawischen Journalisten bei den Slowenen im Rheinland Zeitung, sich d«» Da» Zagreb« „Morgendlall", «ine der man nicht nachsagen kann, daß sie Dritten Reiches besondas liebevoll annimmt, dringt in sein« Nummer vom 23. Mai einen Teilbericht üb« die Reis« d« sugosiawischen Journalisten durch Deutschland, dem wir unvaindert folgend« bemerkenswerte Stellen üb« einen kurzen Besuch d« SIow«n«n im Ruhrgebiet entnehmen: In einer etw2 achtpggliedrigen Abordnung begrüßten 40.000 Au»land» Tiowenen die Vertreter der jugoslawischen Press«. Di« Abordnung empfing uns mit seuchlen, freu deglänzen den Augen und die Frauen und Mädchen unsaer LandUeut« schmückten unsere Brust mit Rosmarinsträußchen und Uau-weiß-roten Bändchen, Ein, zwei Burschen entlockten da allbekannten Ziehharmonika wundersam vertraute Klänge, di« inmitten de» unüberblickbaren, endlosen Industrierevier« eigenartig anmuteten. Di« Leute hatten sich festtäglich herausgeputzt, aus Anlas, di«-s«s (Ereignis!«, Landsleut« in da Ferne begrüßen zu dürfen. Di« Stund« war feierlich, E» würd« wenig gesprochen. Aus meine Frag«, „vb denn ein« aus Trbovlje anwesend wäre", meldeten sich gleich drei. Wir tauschten einige warme Händedrücke und sprachen — von d« Heimat .. . Im Gegensatz zum Feiataggstaai in Trbovlje und Hraftnik zeigten diese flowenischen Bergleute nicht ihr „Kragenknöpfchen". sondern waren alle mit hohen Kragen und hübschen Krawatten versehe:!. Nur da» Antlitz, das war nicht vafälschi. Au» den Augen leuchteten flowemsche Sentimentalität, Weichheit und Wiederfehensfteude. Da wir nach etlichen zehn Minuten weiter mußten, hielt ein slowenischer Kolleg« eine Begrüßungsrede und üb«-brachte d«n Land»leuten den Grus, de» Heimat-lande». Da blieb sast kein einziges^Auge trocken ... Es fiel den Gelsenkirchner Slowenen sichtlich schwa, uns gleich rviedn ziehen zu lassen. Da schwang sich selbst tief bewegt - Generalkonsul Pantic «aus Düsseldorf» zu ein« Red« auf. in ba a begreiflich machte, daß dies« Besuch aus den spontanen Wunsch da ReiseteilneHma, „außer Programm" erfolgt sei, leider sei ab« da» Programm daart reichhaltig und gedrängt, daß «in längere» Verweilen unmöglich wäre. Tränen und Abschied»-winken begleiteten denn auch di« Abfahrt. Die Slowenen erzählte» uns immerhin vorher noch, daß sie vollständig gleichberechtigt und urtafchitHU» bekfNbelt Würden, d°h des Ei,-p»ll»«,ei, in die «rbett '«werlei Untnlchi«»« «wischen Deutschen »da Slowenen ge««cht wir-den und daß sich i» der letzt»,> Zeit > rtgen verhAtzifse t«rdeit»l,si°teit, der letzte» Z«it dl« schmal iem 'tzerrÜIenden Regime feie« alle Slowene» rückhaltslos zöge-tan. Au« ihren Reden entnahm «an H»fsn»«g und Zuversicht auf eine baldige BeNernna ba immer noch schweren Verhältnisse und auf «>»« Erhöhung de» Verdienste», der i» Industrie-gebiet heute noch bescheiden sei. Die Arbeit»» losenunterstützung nehmen die Jugoslawen i» seiden Matze in Anspruch wie die Feiernden der bodenständigen Bevölkerung. Und nicht alle Essen rauchen . . . Die Beziehungen zu Jugoslawien sind g«rade hier sehr stark. Tausende von Jugoslawen haben im Herzen d«» Industri«revia» an d« Ruhr Arbeit und Brot gesunden. Diese typisch« Stadt d« In-dustrie hat ab« in den ausgedehnten Bezirken auch weite Flächen, die oon dem Lärm da Zechen, von den Fördertürmen und Rauchsahnen ihrer Essen noch unberührt sind, Park», Erholungsflächen, Sta-dion», Rennbahnen und w«it« gärtnerische Anlagen an seinem Rande haben Gelsenkirchen den Namen da „Industriegroßstadt im Grünen" eingetragen. Der Kraftwagen durchführt freilich auch im Eiltempo stundenlang graue Hüttenwerke und rauschende Schachtanlagen. Das Dröhnen da Dampf-Hämmer und da» Aechzen da Riesenkiane drückt hier der Melodie dn Arbeit ihn» monotonen Rhythmus aus. Ebenso wi« in b«m unübersehbaren Gewirr da Duisburg-Ruhrort« Häfen, — dem größten Binnenhafen b«r Wett. — den wir am Vormittag auf schnellem Dampfboot durchkreuzten und wo sich an der Mündung da Ruhr in den Rheinstrom da Umschlag»- und Schiffsverkehr zu gewaltigen Dimensionen vadichlet. Braungraua Nebeldunst liegt üda dem weit-deutschen Industriegebiet, feurig«, qualmend«« Atem dn Arbeit, der au» hochragenden Schloten da Stahlwerke und Hütten quillt. Und draußen wälzt, — einen Mastenwald und zahllose Schleppkahn« auf seinem Rücken tragend, — da alt« Rh«in sein« g«lblichgritnen Fluten dem Meere entgegen . . »— ft«Tl V»°Il Jugoslawien und Deutschland Bemerkenswerte Erklärung der „Politika'4zum Besuch Görings in Beograd Die Anwesenheit da preußischen Minister-Präsidenten und Reich»Iustsahrtministas Göring in B«oqrad gab einigen ausländischen Blättern Anlaß zur Verbreitung von unrichtigen Nachrichten. So schrieben die einen, Ministerpräsident Göring sei in «ina politischen Mission di Beogiad gewesen, andere wußten zu berichten, e» sei ihm in Beograd ein unfreundlicher Empfang juleilgeworden u, i w. Mit diesen entstellten Berichten beschäftigt sich die Beograder „Politika" in ihrer Nummer vom 20. d. M. und bezeichnet sie al» vollkommen unbegründet. Dann sährl das Blatt fort- „Minist« Göring ist «In« jener Persönlichkeiten, denen gegenüber man in unsaa Mrlte nur Sympathie und Hochachtung hegt, wie man sie immer ein« da großen Person-tichkeilen der deutschen Armee und da deutschen Politik schuldet. Die ausländische Presse kann vasichert sei», Eine Mutter telephoniert Mein lieb« Bub! Ich bin so froh, daß Du nun eine gute Stell« gefunden hast. Besonder, freut mich, daß Du in einem Bureau arbeiten kannst, denn es muß wirlich nicht leicht sein, in dem großen New Port eine recht bezahlte Bureaustelle zu finden. Du hätt halt Gluck, «eil Du ein Sonntagskind bist. Sonst hätte ich Dich gar nicht nach Amerika reisen lassen. Du, ich ta» heut«, daß man nun übn d«n Ozean telephonieren kann. Natürlich konnte ich wieder beinahe di« ganze Nacht nicht schlasen, weil ich imina daran denken muß«, wie da» wär«, wenn ich Dein« Stimme hören würd«. Ich müßt« sreilich in» „Kauz" hinübergehen, wegen de» Telephon», und Du müßtest sehr Wut sprechen, weit manchmal Lärm in d« Wirtschaft ist und wegen der großen Distanz. Ach mein Bub. «» ist so gar nicht ou«zu-denken, «i« schön da» wär«! aber e, komm' auch gar nicht in Frage. Es kostet so furchtbar viel Zu dumm, wie sich alte Frauen manchmal aus «uiu» freuen, da» gar nicht möglich Ist. Morgen geh« ich auf Bat«» Grab. An feine» Todestage muß a seine Blumen haben. Letz«» Jahr gingen wir beide hin. Weißt Du noch und hast Du wähl daran gedacht? Mein liebn Bub. bleibe gesund und ehrlich und schreib« bald wiedn Deina Mutter. Lieb« Mutter! Vielen Dank für Deinen Brief. Mach' Dir nur kein« Sorg« meinetwegen, alle» geht »II right, wie da Amerikaner sagt. Paß nur auf, vielleicht kann ich Dir in ein paar Monaten schon «in paar richtig« Dollar» heimschicken! Ich hob« mich nett eingearbeitet in mein« Stell« und auch mit der Sprach« geht'» ganz anständig. Sie ist gar nicht so schwer. Und nun paß gut auf: Ich habe mich nämlich wegen des Telephon» erkundigt. Die Sache kostet nicht fo viel, wie man bei Euch meint. Nur dürfen wir einander nicht »«fehlen. Sei Du also am Sonntag, >8. April, genau um 4 Uhr nachmittag, im „Kreuz", Dann ist e» bei un« l0 Uhr morgen» und ich probier' Dich anzurufen. Freust Du Dich? Ada reg« Dich nicht zu sehr auf. sonst kannst Du di« dahin gar nicht mehr schlafen. Also auf Wiederhören, Mutti mit Deinem Bub- Da 24-jährige wirft im Rew-Porka Hafen den ietzien Sandsack auf die Beige. Seit drei Woche» schleppt « Sondsäcke. Mutter braucht davon nicht» zu wissen. Bureauarbei! kst aussichtslos. Und schließlich verdient man hia unten auch Freilich nicht genügend, um Telwhonqeipräche üba den Ozean führen zu fönnen. Hundert Dollar kostet «». Er hat sich erkundigt. W°h«r soll «r die hundert Dollar nehmen? Da» Konsulat wird sie ihm nicht vorstrecken — da» Geld ist ja nicht für «inen Not-fall. Den Chef kann « auch nicht fragen. Da braucht sein Geld für Alkohol. Vielleicht hilst ih« sein« Wirtin, b«i der « für acht Dollar die Woche Idend» fragt « sie, nachdem « zuerst, um si« w«ich zu stimmen, zwei Stunden lang von zu Haus« und von seilt« Mutter erzählt hat. Talsachlich si« ist einverstanden; schließlich s«i fi« ja auch Mulla, und verlang! ichniunzeind vor Rührung ein«» Wuchnzin» für da» vorgestreckte Geld. Aba wo» tut'»? Man hat starke Arme, man ist gesund, man kann ard«it«n und obvadienen. Ein )»hr lang ad-verdienen für «in Gespräch von drei Minuten mit Mutter. Wa weiß, ob man noch einmal bi« Stimm« da Mulla hören kann. Wa weiß, wann da» Schiff zurückfährt, an Bord dessen inan ist. Da 18. April. Im „Kreuz" fitzen um 8 Uhr nachmittag» ein paar Bauern beim Skat. Zwei kiebitzen und machen ihr, Bemakungen. Hinta da Schenke beruhig» da Wirt «in« ausgeregte klein« all« Frau. Za so. frei-lich, es sei schon allahand, so mit Amerika zu telephonieren, ob« schließlich hob« fi« auch 'Hon mit ihrem Zungen pa Telephon gesprochen, al» a noch in da Schweiz, in da Sta« war. und übrig««» Nummer 42 Diutsch« Z«ikun« Seit» S doh Hnr Göring wie auch jede and«« wibienstoon« Perföiilichkeit des deutschen Voiles in unser« Mitte immer aus da» herzlichste ausgenommen ««den wird, «il allen Ehren, die seinem Rang« ju lammen. Unocienttnthett oder anfällig« Ränleschrniedenien d« ausländischen Presse gelcgenlltch der Durchreise Minister Göring» durch unser Land, können nicht für einen Augenblick die fieundschaftlichen Bezieh-ungen stören, di« zwischen dem Deutschen Reich und Jugoslawien bestehen. Wen» auch einsten, auf dem Kampfgelünd« Segnet, Hai da» jugosiavchch« Voll seil jeh« dem deutschen Bolle gegenüd« Hochachluiiii stuhlt. In XtiitsdiLi r.ö wird uns heute niemand txr Unwahrheit zeihen, wenn wir sagen, dah diese Hochachwng gqenseitig war. Di« große deutsche Kultur und die grohe deutsch« Wissenjchasi Hoden da» jugoslawische Voll immer an da, deutsche Voll angezogen und pehen «s auch heule an. Und auch pir )est de» Krieges, wo man über Moral und Nonnen de» internationalen Rechtes nicht immer Rechnung führte, hat das dnitfche voll bei un» leine pein-liehen tdinneriingen hinleriasien. denn e« war als früjsführtn:; Partei und als Cltupator, mit gewissen kleinen Au»nahmen, stet» lorrell. verhältnis-mShig korrekter al» and«re Olkupalvren. D« un-untniichteten mi»Iändischeil Presse müsste es auch bekannt sein, dak wir untscniehr Grund haben, d«m iNtni'itjert Bolle gegeniid« Freundschaft zu pflegen und die Entwicklung eng« Begehungen zu wünschen, al» Deutschland gerade zur Zeit, al» un-sere Nachbarn die gröhlen Ränke gegen un» spin> nen, immer loyal unsere Grenzen al» feststehende ansah und niemals, auch im geringsten Mahe nicht, daran dachte, sich ken Bemühungen jener anzv-schlieszen. die «» in d« V«tgangenheit versuchten und auch heut« noch umsonst versuchen, unser« Grenzen in Frage zu stellen. Anderseits bestehen zwischen Deutschland und Jugoslawien leinnlei G«. gensätze wirtschaftlicher Natur, im Seg«nt«il, g«abe di« wirtschasllichen Belange drängen dem einen und anderen Staat« «im »olle Zusammenarbeit aus. Deutschland hatte auch vor dem Kriege aus dem Balkan und desond«» in Serbien «in solide. Ab-satzgebiet, aus dem es seine Erzeugnisie absetzen und »on dem es zu günstigen Bedingungen landwitljchasllich« Erzeugnisse «hallen konnte. Diese Taljachen, die den «land der Beziehungen zwischen unseren beiden Lindern darstellen, führten wir an. um zu beweisen, wie wenig angebracht die Nach-richten einig« ausländischer Blätt« gelegentlich d« Durchreis« de» Ministerpräsidenten Göring durch Beograd waren". Samtliche Mitglieder der Mazedo» nischen Organisation verhaftet Vereitelt«» Staatsstreich in Bulgarien Der neu« bulgarische Ministerpräsident Georgier» empfing die Vertreter der Presse, zu denen « >!. a. jagt«, di« neu« Regi«rung hab« unter dem Drucke des Zleianlwartunz-gesühls die Macht er-«rissen. Die Nation hibe für die Ziele der neuen Regierung volles Verständnis bewiesen und ihn be-geistert ausgenommen. Zum Schlujz forderte der Ministerpräsident die Presfe auf. die Regi«ung in ihr« Aufbauarbeit zu unterstützen. Wie d« London« „Times" aus Konflanti-napel berichtet wird, ist der samstäaige Putsch in Bulgarien nur einem zweiten Staatsstreich zuvorze-kommen, den die Gnipp« Mihaslow dn Mazedonischen Revolutionär«» Organisation für den 28. Mai geplant hatte. Zweck dieses Staatsstreich«» wäre gewesen, di« bulgarisch -sugoslawlsche Ai Näherung zu vereiteln. Sämtlich, Mitglieder der Mazedonisch«» Organisation mit Au,nahm« Mih»j!ow» selbst, der nicht ge-funden w«d«n kann, wurden »«hastet. Die Regulierung beginnt Die Stadt £«I|« total Wer jetzt über den Hauptpiatz geht, dem fallt es sicher aus, baß di«ser Platz namentlich in seinem oberen Teil aus einmal »iel freundlicher und Heller geworden ist. Was ist der Grund? Da« Hau» dn Apotheke zu „Maria Hilf" wurde frisch gestrichen und die breite w«ige Wand strahlt förmlich Licht üb« den Platz. Am unteren Ende de» Hauptplatze» steht ein Gebäude hin!« ein« da» gante Strahenbild de-herrschenden R«rschalung. Die Firma W«en läht ihr Eckhaus mst neuem verputz versehen. Den ganzen Tag steh«» Neugierige an der Kreuzungsstelle an der Kralja Petra cesta und Hauplplatz und bestaunen das Gerüst und -bi« daraus herumhan-tierenden Arbeiter, froh, etwas neues schauen zu können. Da» anschnlich« Gerüst würd« von Bau-meist« Kalischnigg ausgestellt, Und schließlich soll die Cankarjeva ulica an ihrer einzigen noch nicht «rbauien Stelle ein zweistöckige- Hau» «halten, das die Firma D. Rakusch zu «bauen gedenkt Sa ändert sich das Gesicht unser« kleinen Stadt, so wird sich auch bald das Gesicht unser« Landschaft an der Sann änd«n, d«nn dn Traum unsner Siad! seit Jahrhunderten, die Regulierung dn Sann, steht bevor! Freilich wird mancher schöne Winkel an ihren Usern vnschwinden, aber es ist b«ss«r, wird sind von dem Schreckgespenst d« Uebn. schwemmung befreit, als das wir bei jedem Wittvungsiimichlog befürchten müssen, viel Hab und Gut in den Fluten zu verlieren. Ansang Juni soll es lasgehen, Die hiesige „Nova Doba" weih in ihrer letzten Ausgab« zu b«richl«n, daß für di« Rtgulienrngsardesten an d« Sann im Bezirk Ceije vorläufig t Mono Dinar au» dem Slaalsjond für öffentliche Arbeiten und 130.000 Dinar au» den reg«imägigen Banalkrediten zur ?I«rsügung stehen. Mit diesen Beträgen wnden schon im Juni di« notw«ndigilen Sichrrungsarbeiten für verschiedene wichtig« Obs,kt« an der Sann be-gonn«n w«rl>«t. Mst d«n 190.000 Dinar, die bereit» eingetroffen sind, sollen »et allem Arbeitslose Auch Sie bauchen die XIV. Lj u bljanaer Messe vom ItO. Mal—10. Jun! Ki»enb»hnlepitimation tür den halbe» Fahrpreis erhältlich bei allen Eiuubahnkaaaen fQr Dia 5* Daueraunreiae für den Meiaebesueh beim ReisebQro Patnik, bei Geldinstituten und Gemeindeämtern erhältlich. Der Measeraum umfallt 40 000 m-Waren aller Art. Speiial-Aasetellung: Kartographie, Hauswirtschaft, Reklame und Propaganda, Rußland. — Angeschlossen ein weiträumiger Vergnügungspark. Verbindet da« XUtxJleke «II de® Anreaeknen t b«schäkligl werden, auf di« rund 7500 Arbeitstag« entfallen Mit den übrigen Krediten ab« will man Baumaterial wie Steine, Höh usw. beschaffen, bei d«ffen H«b«ischaffung bezw. Gewinnung wiederum Arbeitslose Beschäftigung finden ««den. Urteile Über unsere Fremdenverlehrsausgabe lägtich g«h«» »« Schrifitettnn» »»Ine» vian«, degkisterie *l d o »l ch »t «»aisad die ein Zach««»» — schreib« an«: »Zch kcfltUtoäitfcht Sie herzlich in 31)? rekattieiwll wie kra«t«chn»ch ganz „»»gezeichneten Zre»ke»»«etekr»-nnm»er, Sie eine» »ariilflldKii ttlatrud niadit. Sie ist jaianalittlfö »te lechniich — letzte,«i Mc*»«rt »»««licht» »er pur v««f!gang Hekenöen Mittel, die ich aat eigener (frtnknmii lenne — «In Mitlsurft»«, Ha» ltch >«d«» lassen I»nn.' Der Znkake» ke, Leipziger Verlage, Herbert if i f « n 1 r a u ( tchr«ik> an u«f«rm Schriftleiter ! »Lieber Herr lasier! Soeben taauat mir Ihre Zrem»ea»eetehr«ia»ri»er tat kk Hinke, aak ich mtchte es nicht oeriiiaiarn, Zhaen naiaehea» 1» kteser L-iftuag ja graliUieren unk Zhaea ja sagen, das, mir 3^r ICrlelg al» Schrill teil er an« »« •etialiiKin 3i,rer .letiaag, kU Ich «nkaaerak Mit gros>«a» Zmeresle nerfai«», immer gr»(K Ar«»»« bereitet. Da, gleiche soll ich Zhae» mitteile» »»n einem freunk, ker> Z. nach Zelltia^tslenlchakt an »er hiesiGen llni-versiiäl ftndiert. Zebeasxlii fteht ander Zweifel, kak Sie mV Mein KaMake «an) ka, erreicht haken, rnis Si« knmii keak sichntzte» »ab das, kies« Sandeninmmei «in an^g«jeich-»et«» Mittet kxrslciil, die «ijiehaagen »milchen Dentlch» iank and ZagaltaWien treandtich g«Hait«a.' sei «» erst '! Uhr, Bis -I Uhr sei noch ein« ganze Spanne Zeit. Die alte Frau mutz sich setzen. Sie bittet immer wieder, das; um 4 Uhr alle still sein sollen. Der 24 jährige steht in dem Postdtireau. Er hat aus 10 Uhr die Vierbindung mit der Schweiz angemeldet. Jetzt wartet «. Er di,« aus den Fenstern auf da« Ameifengetnibel dn MÄionenstad» und fragt sich, was « eigentlich sein« Mutler sagen will. Er hat ihr doch geschriebe». dah es ihm gut «eh« und vom Bureau und so. Nun, das wirb fich schon geben. Die T«l«photiklingcl schrillt grell aus im „Kreuz". Der Wirt nimmt sich zusammen, obwohl er jetzt den Hör« abhängt und die Stimme eines New-Borker Girl» Hirt. Er hört nur: „New Port", und gibt der alten kleinen Frau da» Telephon. Sie kann kaum stehen. Sie ist überhaupt ein wenig zu klein, um in da» Telephon zu sprechen, das so hoch an d« Zband befestigt ist. Aber schon um :i Uhr 30 hat der Wirt einen Schern«! b«r«il g«slelll. Di steht sie nun und ruft mit zitternder Stimm« „Hallo" in d«n Apparat. Das s«i ja auch „amnitanisch", schrieb d«r Jung« gl«ich im ersten Blies, Si« rusl hallo, imm«r wi«d«r hallo, hört poischenhinein «in «urren und Sausen — da, wird der vzean sein, denkt st«, vielleicht ist gnade «in Sturm — und dann englisch« Sätze und plötzlich, ganz plötzlich, laut und deutlich die Stimme des Jungen. „Hallo, Mutier, hallo, hörst du mich? Hallo!" Die Mutter drückt die Augen zusammen, um mehr zu hören, um mehr genieße» zu können. Sie pregi beide Hör« an di« Ohreti. <£« würd« schmerzen, wenn man Zeit zum Spüren hätte. D« Wirt stützt sie: „Reden Si« doch, wenn er jetzt da ist!" Sie kann nicht mehr rede». Sie flüstert nur: „Bub, mein lieb« Bub!" „Mutter, hallo! Bist du da? Hörst du mich nicht? Hallo! Wie geht e« dir? Was ist denn? Kannst du mich hören? Ich bin es doch, dein Bub!" Bleich steht die kleine Frau am Telephon und flüstert ganz leii« und langsam wi«dn „Mein Bub! Er spricht! Mein lieb« gut« Bub!" Sie kann nicht mehr. Sie lässt beide Hörer llen, dah si« an di« Wand schlagen. Es schwintxlt r und e» wird ihr so eng. Si« must sich hinsetzen. Da Wirt bringt ihr ein«! Kirsch. An da» Tele-phon denll niemand. Die Bauern gaffen mit offenem Mund. Da, Mädchen »«gibt die Flasche abzu-stellen. Und an dn Wand baumeln di« Hörer, und wenn du sie an di« Cch«», hallen würdest, könntest du «in« schluchzend« Stimm« hören: „Hallo, Mutter, Mutter, wa« ist denn?" P«t«r P««, (Leipzig« Neueste Nachrichten) 80-Zahrseier der Beograder Deutsch-Eerbischen Schule D«r achtzigjährige Bestand d« Beograd« Deutsch Serbiichen Conti gelischen Demeinbeschiile wird mit «in« Reihe von würdigen Feiern begangen, die am 21. d. M, dem Tag« d«s ersten in Beo> grad vor SO Jahren abgehaltenen deutschevangeli-schen Gottesdienstes, mst «in« kirchlich«« Fein d«« Beograder Zweigverein» der Gusla» Adolf-Stifwng im Hofe dn Beogiadn «oangelischen Kirch« einge-testet wurden. Aus dieser gut besuchten Kirchensei« hie» Psairer Dr. Bornkoel zuerst eine kurz« Pfingstandacht, woraus Kantor Rolhenberg au« Ziooisad mit den Gemeindemitglieban eine offene Singstunde abhielt. Senior T hu rek sprach sodann übn die Anfänge des deutsch-eoangelifchen Gebens in Beograd und in Serbien. Dies« überaus inie-reßanten Ausführungen wnden demnächst auch Im Druck erscheinen. Am Abend de» 22. Mai würd« von d« Leitung der deutsch eoongelischen Schul« im grohen Saale dn Bcogradcr Ärbeiterkammer ein Festabend anläßlich des Schuljubiläum» veranstaltet, zu dem auch dn deutsche Gesandte Herr von Heeren mit Gemahlin eischienen war, weitn in groh« Anzahl di« Mitglieder ber deutschen Kolonie Beograd, Dn F«stab«nd würd« eingeleitet durch künstlerisch Sdfc 4 Deulsche Z,II»ng Jtaitmne 4t Aus Stadt Unser« heiligen Ausgabe liegt ein Erlag- Kbel. Wir nullen dadurch unseren ständigen nenten die Möglichkeit geben, die «»Her-tourlich bestellten Fremdenverkehr»»»»«««! zu bezahle». ___ g c 1 j e Heute Liedertafel i Der Gesang ist etcoos vo» dem schönsten, um* bem Mensche» grschcnkt ist. Es gib! kaum noch eine Kunst, die so persönliche, Gut sein kann, wie der Gesang. Der Maler, der Bildhauer, der Geigen-künstlet, alle brauchen sie die Hände zur Ausübung ihrer Kunst, der Sänger aber fingt aus bem Körper, aus dem Herzen. Darum gqt bet Gesang auch wieder zum Herzen. Gesang verbindet also die Mensche». Nicht nur die Zuhörer, sonder» auch jene, die ihn formen, Es rft >o herrlich, Dutzend« oon Menschenstmimen, die eine jede oon der andere» verschiede» find, zu Harmonie und Gleichklang zusammen klingen zu hören zu einer Einheit, zum Lied! Die Gebenden und Nehmenden werde» so am Liede zu einer Ge> meinschaft. Und wenn erst da» jedem Volke eigne Lied, da» Volkslied, da» wie keine andere Kunst-iufzenmg die heimlichsten Züge eine» Volkwesens offenbart, dann wird eine solche kunphörend« Gemeinschaft auch zur echle» Volksgemeinschaft Auch un» ist Gesang gegeben! Darum wollen wir, die wir diese Kunit üben, am heuligen Abend un» am schönen Liede, besonders am deutschen Volksliede, wieder al» eine Gemeinschaft suhlen, al» eine kleine Kunstgemeind«, die der anderen grösseren Zuhörergemeinde etwas Herrliches zu geben hat. So wird dann heute wieder unsere Volksgemein-jchast Au»dru«k gewinnen! Kommt all»! Evangelische Gemeinde. Vom Evangelischen Pfarrami Celje wird uns mitgeteilt: Sonnlag den 27. Mai findet der Gemeindegottesdienst um 10 Uhr, der Kindergottesdienst im Anschlug daran in der Christuskirche stall. Di« Liedertafel d« Männergesangverein» find«! heule um V»9 Uhr abend- im Kinosaal de» Holeis Skob«r»e statt. Wer sich »och keine Karten besorgt hat, der mög« da» schleunigst tun. Den Karlenvorverkauf hat da» Sportgeschäst Krell über-noinrnen. Ihren 81). Geburtstag feinte gestern Frau Amalie Almoslechner. geb. Nasko, die Mutier des hiesigen Juwelier« Almoslechner. Die Jubilarin stamm! au» Slooenska Biftriia. Der geistig und körperlich rüstige» Jubilarin herzliche Glückwünsche. DU WittHuoerfoIoUitliga, X.n Ceije. veranstaltet am Montag den 28. d. M im Zeichenfaal der Bürgerschule einen Vortragsabenb Leset und verbreitet die Deutsche Zeitung! und Land über da» Thema: „Die Tuberkolose und der Stand der Hygiene in der Schule." Es spricht Dozent Dr.Matko Zyan au« Maribor. Beginn 20 Uhr. Die gesamte Öffentlichkeit, namentlich die Lehrerschaft aller Schulen und die Elternschaft aller Stände ist zu diesem Vorlrag eingeladen. Eintritt frei. Bom Arbeitsmarkt. Bei der hiefigen Arbeitsbörse meldeten fich in der Zeit vom 11. bb 20. d. M. 67 Arbeitslose (39 männlich« und 28 weibliche) neu an. Arbeit würbe in dieser Zeit für 31 Personen (7 und 24) angeboten, vermittelt wurden 24 Arbeitsplätze (für 6 Männer und 18 grauen), abgereist find IS Personen (10 und 9). Am 20. d. M wie» die Ardertsbörse insgesamt 58S Arbeitslose (550 männliche und 35 weibliche). Da» bedeutet gegenüber dem 10, d.M. eine Steige-rung von 23 Personen. M a r i b 0 r Die ..Lustigen Bier" in Maribor Die „Lustigen Bier au» Ceije", da, heitere Quartett des Eeljet Männergefong verein», sind, wie e» schon lausende von Volksgenosse» im Staate wisse», eine berühmte Besonderheit, wir hatten schon oft Gelegenheit, in unserer Zeitung auf die gläiuend gelungenen Konzertreisen die-ser heiteren Gruppe hinzuweisen. Eigentlich sind e» sechs Humoristen; Zum Quartett somit sein ständiger Begleiter auf dem Klavier dazu, der Shrensaugwart de» CMGV, Dr. Fritz Z a « sei, einer der feinsten Klavirrkinstler wett und breit. Und all sechste« haben wir nach den überaus «unteren Conferencier, Gustav S I i g e r ist sein Warne, aufzuzählen. Der ist imstande, «st seinen Witzen und humorilttschen vortragen selbst die verstörtesten Pessimisten zum Lachen zu zwingen. Die« ist in unserer Zeit und gewiß auch in Maribor ei» höchst dankeuswette» Unterfangen. Liese .Lustige» vier' waren mit ihrer Begleitung schon an viele» Orten. Nur In Ala> ribor traten sie noch nicht öffentlich auf. Jetzt beeilen sie sich, dieses versäumn!» nachzuholen. Am 30. Mai treten sie mit einem reichhaltigen und nur lustigen Pro-gramm in Saal der „Gofpodarska jaörnjna danka" auf. Ihr Ruhm eilt ihnen voraus. Es wird auch in Maribor nicht ander» sein al» bi»her: Ei» voller Saal, eine herrliche Stimmung und »olle Befriedigung über die Darbietungen der .Lustigen Biet . Von den Städtischen Unternehmun-gen. Im Zuae b«r Vereinheitlichung der Städti-schen Betriebe ist nun der selbständige Kassendienfl dieser Unternehmungen ausgenommen worden. Alle Sonderkassen wie jene de» Elektrizilätswerkes, der Gasanstalt und de» Autobusunternehmen» haben ab Freitag den 25. d. M ihre gemrinscrat Kaffc in der Orojnooa ultca 2, wo künftig alle Ein- und Auszahlungen der Städtischen Unternehmen erfolgen. Svifcenjiafeln für Kraftfahrzeuge beschaffen ! Die Stabtgemei»de fordert alle Besitz« von Kraftfahrzeugen, die e« di»her unterlasse» haben, die Eoidenziaffein sät ihre Fahrzeuge zu br-schaffen, nochmals dringend auf, sie unverzüglich d«i der Stadtgemeinde zu besorge». Fahrzeuge, die »ach dem 24. d. M. keine neuen Eoibenitofeln ausweisen, werden angehalten und ihre Besitzer »ach dem Gesetz bestraft. Opfer der Fluten. Am Mittwoch würbe von Badenden beim Schmidererbad eine Leiche i» der Drau gesichtet Die Bergung war leider un-möglich. — I» der Dravinja geriet der 11-jährige Stefa» Jurga» au« Alajski vrh beim Bade» tn einen Wirbel und ertrank. Die Leiche de« Kinde« konnte bisher »och nicht geborgen «erden. Ptus Die Sommerliedertafel de» Gesangs-Vereins der deutschen Minderheit findet am 17. Juni im Gatte» des Vereinshauks statt. Bom „Deutschen Bolkskalender" 1934 find noch einige foeirartare bei Dr. Ih. Slarkei abzugeben. Der Prei» Din 4 steht in keinem Bet- hältni» zu diesem hübsch ausgestatteten Werkchen und daher sollte wohl jeder, der ei» solche« noch nicht besitzt, rasch zugreifen. Abonnement»beftell»ngen sur das in Grat erscheinende Blatt „Südtag" tSüddeutsche» Tagblatt» nimmt Herr Dr, Th. Statte! entgegen. Slovensla Bistrica Da» ,,Rotkr«uj"-Tonki»o bringt heule Sonntag um 20-30 Uhr den Tongrvhfilm „Der schwarze Husar" mit Conrad Bttdt, Mady Christian». Bernhard Goetzke, Wol? Aldach-Retty. Ursula Grableq, Otto Wallburg, Günther Ha dank. Grigonj Ehmara, Fritz Dreiner, Franz Stein u. v. a. zur Vorführung. Die Handlung ipielt im Jahre 1812 zur Zeit des Beginn» der Erhebung Preuhm» geg«n Napoleon I. — Am MAwvch, dem 30. d. M., und am Fronleichnamswa um 20i30 Uhr der herrliche synchronisierte Grotzfili» «Quo vadis?", »ach dem bekannten Roman von H. Sienkiewicz aus der Zeit der ersten u.hrijtenoeifolgungen. Emil Jannings. Elena Sengro, Andre Habay, Alfon« Fryland, R. van Riet, R. d« Signori. Elga Brink, Lilian Hall-Davi«, B. Cast«llani, G. Biock u. v. a. Schülervoiführungen werde» rechtzeitig bekannt-gegeben werden. — Vorher stets Paramwint-I o n-Wochenschau nebst Beiprogramm. Billige Sonderfahrt zu den Passion», spielen nach Oberammergau. Die ganze Welt kennt schon die herrlichen Paffionsipiele im bayrischen Gebirgsdvlj Cbcrammeaau. Tausend« und Tausende Menschen der verschiedensten Völker haben bort ihr tiefstes religiöses Erlebnis gefunden. Au» aller Herren Länder kommen die Besucher, einzeln und in Gemeinschaftsfahrten. Di« letztere Art de« Besuch«, vo» Oberammergau ist die billigst«. — Auch in diesem Jahre finde» die all« zehn Jahr« abgehaltenen Festipicl« statt. Diesmal autzerhald d«r SUihenfelgc als Jubiläumsspiele anläßlich bet 350. Wiederkehr des Wahres der Gründung dieser «in-jiaaitigtn Darstellung des Leidens und Tode» Christi. Um auch möglichst vielen jugoslawischen Slaatsbürgnn die Möglichkeit de» L«iuch«» der Fest spiele zu bieten, organisiert der Reiseau»fch»h d«« Hyeroniumsvereins ant«M'p Zolg« t, »»» MI»» Wol IKI4 Di« Folg« 2 der sallweif« von der Bunde»-leüung herau»gegebenen Mitieilunzen de» Kultur-inlnde» ist Soeben erschienen. Sie schildert in dem Aussatz „Rückblick und Au»schau" in großen Zügen die Tätigkeit de» KuUurbunde» im vergangenen Winter und deutet an. welche Arbeiten im Laus« de» Sommer» durchgeführt werden sollen. Die 33e» richte der Bunde»lettunz enthalten die Beschlüsse d« Bunde»au»schußfitzung vom 22. Feder 1934, «ine MAeilung aber zwölf neugegründete Ctli- E«n und die Gründung de» Beibande» Deut-Jugend, die Arbeit der Puppenbühne und der lungsftrfle der Bundesleiwng. Der Abschnitt „Au» der Arbeit unserer Ort»-gmppen" nennt alle Ortsgruppen, di« Jahre» Haupt-Versammlungen abgehalten Haben, führt die Früh-knz»< und Bestandsfeste an, schildert di« Bezieh-ungen einzelner Ortsgruppen unleieinander, fordert zur Werbung von Mitgliedern und zur Förderung der sozial™ Arbeit de» Kulturbundes auf Die Bundesmweilungen enthalten weiter noch besonder« Weisungen de» Bunde»l«itung, d!« Mit-teilungen de» Verbände» der deutschen Sportvereine über den vom 27. di» 31. Mai d. I in Ruma stattfindenden Sportabteilungsführer-Lehrgang, di« Mitteilungen des Deutschen Sängerbund«» über den am 24. Juni d. I abzuhaltenden Liederlaz, da» Erste Bundes sängeisest Ixs deutschen Sänger-dunde», den zweiten Ehsrleiier-Lehrgang u. a. «. und di« Mmeilungen de» Verbandes deutscher Boll»büchereien. Äiit einem ehrenden Gedenken an die seit der Heiausgabe der letzten Bundes mitteilun-oen verstorbenen Bund»Mitglieder schließen di« Mitteilungen. Eine deutsche Gemeinde feiert ihren l50 jährigen Bestand Der Hauptau»schuh der 150 Johrjeier in Torscha gibt gelegentlich der 150 Jahrfein der Ansiedlung ein Buch heraus unter dem Titel: Eine 150 jährige deutsche Gemeinde in Jugoslawien. Ber-fofser Peter Wack, ev. Pfarrer. Zndalt de» Buch«»: Torscha 1784-1934, Vorgeschichtliches über di« Balichka. Völkerbewegung in der Batfchka. Deutsche Ansiedlung. Torfcha vor der Ansiedlung. Di« neu« Gemeinde. Politische Gemeinde, evang. Kirchen-gemeinde, ref. Kirchengemeinde. Entwicklung de» Wohnhauses. Bevölkerungsbewegung in Torscha. (Hygenie.s Sitten und Gebräuche. Landwirtschaft (Ackeidau, Tierzucht, Bettiebswirischaft). Handwert, Industrie, Handel, Finanzwesen, Genossenschaft», «esen, Beremswesen, Kullurbund. — Besondere» Kapitel: Di« alt« Heimat «inst und jetzt. (Diese» Kapilel wird in ber Pfalz geschrieben) Wie ««sichtlich, ist bitt «in inhaltsreiche» Buch und wird ca. 400 Seiten start mit ca. 150 Abbildungen und graphischen Darstellungen erscheinen. Die» Buch darf in keinem deutschen Hause fehlen. E» erscheint Ende Juli. Prei»: Kaitonband Din 40.—, Prachteinband Din (iO—. Vorbestellungen des Buches nimmt da» Sekretariat der Ortsgruppe Cche entgegen. In welchem Monat wächst der Mensch am schnellsten? Zwei norwegische g--e»cher haben in den letzten Jahren den Emslutz der Zahiesjeit auf da* Mich» turn de» menschlichen Körpers untersucht. Si« be-fassten sich vor ollem mit »ein gegenteiligen Verhältnis von Lä»ge»wach»wm und G«wichl»oermeh-rang. An einem großen Zahlenmaterial konnten sie feststellen, daß i« März und im Frühherbft di« Gewichtszunah»« überwiest, da» Längenwach»Ium dagegen zuiücktiilt, während e» ftch in den da,wiichenliegendcn Zeilen gnad« umgekehrt ver-hätt. Wir wachsen also im Sommer und Winter verhältnismäßig am schnellstWo'aus diese eigen-artigen Tatsachen im einzelnen beruhen, läßt sich noch nicht sagen, sicherlich spielen n«b«n äußeren Faktoren (Sonnenstrahlung, Wetter usw) auch in-nere jahreszeitlich« Veränderungen (periodische Tätigkeit verschiedener Hormondrüsen» dadei eine grob« Rolle. Wirtschaft t Zum Handelsvertrag mit Deutschland Da» Beograd« Wirlschaftsblatt „Pnvredni Pregled" führt in «inem Artikel unter dem Titel „©« hervorragende» Beispiel und ein Wegweiser zum Handelsvertrag mit Deutschland- u. a. au»: Welche, ist der Nutzen und die Bedeutung diese« neuen Vertrage» mit Deutschland? E» wird eine größere Zahl unserer Produkt« nach Deutschland ausgeführt werden können al» bi»her. Unsere Au»-fuhr nach Deutschland wird für un» rentabler sein, weil wir bessere Preise werben erzielen können, al» fi« sonst aus ausländischen Märkten gelten. E» find die Mengen unserer Produkte fest, di« in Deutschland zu erhöhten Preisen abgesetzt werden. Zum ersten Mal trägt dieser Vertrag einer planmäßigen Anpassung unlerer Produktion an die Bedürfniss« d«» deutschen Verbrauch» Rechnung. Der Vertrag ist aus zwei Jahre abgeschlossen, was heute eine Seltenheit ist und für uns ein großer Gewinn. Wa» kann al» Ergebnis erwartet werden? Wir sagten letzte» Mal, patz «ine Erhöhung unserer Ausfuhr sichergestellt ist. Vielleicht wird da» zu einer Ausbalancierung unseres Außenhandels mit Deutschland aus einem Niveau führen, da» höher sein wird al» da» heutige, auch wenn e» un» keine aktiv« Handelsbilanz in Deutschland bringt, die wir nicht anstreben. G«g«nüber dem Vorjahr kann er-wartet werden, daß sich der Außenhandel, der in»-gesamt «SO Millionen Dinar betrug, mehr al» verdoppeln wird und unsere Ausfuhr, die im V«r-jähr 470 Millionen Dinar ausmachte, «ine Milliarde «erreichen oder überschreiten wird, da» ist fast ein Dritt«! d«s W«rt«s unserer gesamten vorjährigen Ausfuhr. Deutschland hat uns Zugeständnisse ge-macht, die nicht übliche vertragliche Konzessionen sind. E» kann erwartet werden, daß wir von den höheren Preisen gewisser Produkte einen Nutzen oon 140 bis 150 Millionen jährlich hibcn werden, d. h. daß wir für fi« um so viel mehr bekommen werden als bisher. Diese Preist*ijermiß beträgt über 13°/, und sie ist «in reines Geschenk. Der neue Handels-vertrag mit Deutschland bedeutet zweifello» einen großen Erfolg und vielleicht auch eine neu« Epoch« in den Beziehungen zwischen Industrie- undAgrar-floaten. Möge er einen Wendepunkt vorstellen und mögen auch andere Staaten diesen» Beispiel folgen. Gott ged«, daß er den Beginn der Rückkehr zu normalen Verhältnissen vorstelle. Dauerau»«eis« für di« XIV. Ljud» ljonaer Messe. Der Pr«i» der Dauerausweis« für den Besuch der X». Ljubljanaer Messe ist für auswZrtiae Besucher auf SO Din herabgesetzt worden. Die^e Ausweise derechtiqen zum beliebig wiederholten Besuch de» Mefsegeländ«« und zu er-mäßigten Fahrpreisen aus den Schiften. Die Dauer-ausweise uxrben von den Reisebüro», Gelbinsti-tuten, Gemeindeämtern usw. »erlauft. — Zur Er-langung des halben Fahrpreiies auf den Staat»-bahnen muß fich jeder Besucher der Messe einen Ausweis besorgen, d«n di« Eisenbahnveiwaltung selbst herausgegeben hat. Er ist bei allen Station», lassen erhältlich und kostet nur 5 Din. Wenn der Messebesucher also die Fahrkarte kauft, so kann er auch gleich diese Legitimation kaufen Auf der Messe wird ihm dann der Besuch bestätigt, worauf «r mit d«r Kart« unentgeltlich di» 12. Juni d. I. zurück-fahren kann. Dreiecksclearing Jugoslawien- Deutsch-land. Griechenland. Im „Wrischaftsdienst" schreib« Dr. M. Biell zum neuen deutsch-jugosl. Vertrag: Die Absicht des Vertrages ist e» äugen-scheinlich nicht, b«n früher so bedeutenden Aktivsaldo zugunsten Deutschlands in alter Höhe wiedeiherzu-stellen. Man darf nicht vergessen, daß er seine Entstehung lediglich den umfangreichen Reparation»-Sachlitskrungeit verdankte. Auch in dies«« B«-Ziehung müssen daher di« deutsch - jugoslawischen Handelsbeziehungen ein« völlig n«u« Bafi» «r-hallen Zroeck de» Vertrage» ist. da» Gesamtvolumen de» Handel» in d«iden Richtungen zu steigern, nichts andere». Ein bescheidener deutscher Aktivsaldo wird immerhin ermöglicht ein«rs«it» durch da» R«is«oerk«hrsadkomm«n, andererseits durch das in Vorbereitung befindliche griechische Dreiecks-Elearing-abkommen mit Jugoslawien und Deutschland, da» di« Äusfuhrüderjchüsse von Gri«ch«nland gegenüber Jugoslawien, oon Jugoslawien gegenüber Griechen-land in Verbindung miteinander setzen wird. nd Bertehr Warenverkehr Iugoslawien-Schweiz. Im Monat April 1934 hat die Schweiz laut der von der Eidg. Oberzolldirektion in Bern heran» gegeben«» Statistik, von Jugoslawien 12.415 ßit Getränt«, 250 Skk Sich und 43.410 q ander» SBar«n im Gesamtwerte von Ssr. 931.41? bezogen. Änderst!»» liefert* sie 13 Stf. Vieh. 7190 SU Uhren und 4034 q andere Waren im Gesamtwerte von Sfr. 555.271. Di« Gesamteinfuhr d« Schweiz beziffert fich im Monat April 1934 aus: Sfr. 120,028.114, während di« Gesamtausfuhr Sfr. 69,955 485 tariat. Jugoslawien ist demnach an der schwriz-rischen Einfuhr mst 0,78% (Sormal 1,06%) und an der Ausfuhr mst 0,79% (Bor» monat 0,80%) beteiligt unb steht hi«bei im 2S. bezw. 25, Rang von 54 Staaten. Sport Ausscheidungskampf für »i« olympischen Spiel« 193$ Bekanntlich finden 193(1 die großen Olympischen Spiele in Berlin statt. Zalilieiche Staat«« haben btreit» ihre Zusage der Teilnahme an Deutschland bekanntgegeben. Allerorten wird trai-nierl und gearbeitet, damit jed« Viannschaft fei e» welch«« Sportart immer in hervorragender Fonn antreten könne. Auch der hiesige Athletik-Sportklub Hot die Berpflichlung in sich gefühlt, sein« Mann-schasten für diesen hart«n Kamps zu stähl«n. Di« Jugend, der von allen Generationen immer wieder mit dem Zusatz .Hoffnungsvoll" bezeichnete Nach-wuchs, braucht kein Training, die jungen Glied«« sind noch geschmeidig und leicht. Aber die einmal hoffnungsvoll Gewesenen, nämlich di« sogenannten „Allen Herren" brauchen Stählung. Um echten Kampfgeist zu erzeugen, hat sich der Berein ent-schlössen, einen harten Gegner herauszufordern, nämlich die „Alten Herr«»" d« hiesigen Benin» „Merkur." Dieser Verein versichert eigentlich Angestellte aller Gattungen, aber e» ist im mensch-lichen Leben nun einmal so, daß der Schuster nicht bei seinem Leisten bleibt. Die beiden Gegner treffen also, wie sckon be-richt«!, am heutigen Sonntag den 27. Mai 1934 um '/• 10 Uhr vormittag auf dem Fußballplatz bei» FcljrnleHer auseinander. Wie wir höten, bekommt jeder zehn!«, nach einer anderen Lesart jeder zwcm-«gste Besucher «in Gulasch al» Prämie. Di« Aufstellung der Mannschaft«! wollen wir nicht im vorhinein verraten. Wer aber wieder einmal herzlich lachen will, der komme zu diesem Spiel, er wird auf seine Kosten kommen! Skiklub Gelse. Jen« Mitglieder de» Klub», die für Leichtathletik Interesse haben, werd«n gebeten, fich bei der Klubleitung anzumelden, damst dann die Stundeneinteilung getroffen werden kann. Zeit und Ort werden jedem Teilnehmer genau be> kannt gegeben. Skiflub Ceije. Zirkus - Anekdote Der berühmte Clown Gustav Fratellini wurde eines loge» oon einem der berühmtesten Wiener Aerzte zum Essen eingeladen. „Sehr gern, Herr Doktor... aber wann störe Ich wirklich nicht?" „Ich werd« Ihnen bald schreiben «nd die Zeit ang«b«a". Tatsächlich erhielt Gustav nach «in paar Tagen di« Einladung — ob«r «r war einfach nicht imstande, sie zu entziffern Man hätt« si« für «in Rezept holten können, so undeutlich war sie geschrieben. Gujtao hau- «in« Idee: der Ziriu»apolhek«r la» doch j«tx» Rezept; sicher würde er auch die Ein» ladung lesen können. Er ging also während der Paus« zum Apotheker: „Bitt«, könnten Sie da, hier entziffernf „G«rn — wollen Sie bitte «Inen Augenblick warten..." .Nach einigen Minuten kommt der Apothete zurück, «ui gläschchen in der Hand: »Möcht 2 Gulden. Vor jeder Mahlzeit M nehmen!" 6tüt « Deuljche Zeitung Numm« «2 Interessantes Allerlei Haben Sie einen Sensfuh? Irreleilend« Schmnzen: Ein grohrr T«I der Mepjchhtil wird von Fuk- und Ättnschmerzen z«-peinigt, dit au» den ltben»ftoh«sten Neschöpfen eine» Tage» richtige Gtietgrarn« machen. Man kann sich den Vorgang einlach nicht erklären Bit her waren fi« immer gklund. und wenn sie »etzt nur ein paar Schritt weit gehen woLen, setzt sofort ein wütender, krampsartiger Schmerz ein. Man drfmgt den Arzt und kuriert auf eigen« Faust, aber l*flo wird « nicht. Immer wieder rollt man di« Frag« aus: wa» ist e» nun eigentlich: Ischiag, Rheuma. Gicht, Brnen> otxr Nerven-Ent-j&nbung? HeiibSder werden verordnet, Quellwasstt und T«e» getrunken, Massagen »«radreicht, ja, in b«son> der? schlimmen Fällen, wo man nicht mehr ein noch aus weife, greift man zur Operation. Ein Fall ist uns bekannt, wo man dem Kranken, nachdem nicht» unversucht blieb, eine Ni«re entfernte. AI» er nach sech» Wochen au» dem Krankenhaus entlassen würd«, hatte « die gkich«n Schmerzen wie bei seiner Einiieiening. Wo war da« Rätsel» Lösung? Der Mann hatte einen Senlsutz. Er bekam Einlagen in di« Schuh« und war gesund. An diese einfache «Erklärung hatt« man nicht gedacht, da bei Schmerz so hartnäckig und stark war, datz man ein schwere» Leid«n »«mutete. Natürlich trifft diese Diagnose nicht immer zu. Aeltere Leute bekommen Schmerzen, wenn die Adern iierkalken und di« Beine nicht mehr genügend mit Blut versorgt werden. Auch Nieren- und und Neroen-Entzündunz können ihre Schmerlen di» In die Fähe ausstrahlen. Aus dies« Erkennini, heraus mutz jeder Fug-leidende den wahren Grund seiner Erkrankung durch d«n Arzt und den Orthopäden seststellen lassen. Das Geschah im Herzen Man hat In den letzten Jahren oft mit gutem Erfolge die erstaunlichsten Operationen am herzen «»»geführt; man hat da» Herz genäht, grrche Blut-pfröpfe herausgeholt usw. Jetzt hat sich nun in einen, merkwürdigen Falle herausgestellt, dah man auch mit einem scheinbar „tödlichen" »'>cjchoh im Herzen viele Jahrzehnt« lang Itben kann, ohne ir> Siidwrlche welcnltilhe Beschwerden zu verspüren, emand hatte vor über 30 Jahren «inen Schuh in di« Brust beiommen, da» ProjMI war durch di« Brustwand durchgedrungen, hatte sich in den Herzmuskel hineingeböhrt und war hier stecken ge-blieben. Eigenartigerweise schadete die» dem Ge-troffenen nicht viel, er blieb am Leben und merkte »soentlich von dem Fremdkörper Im Herzen so gut wie nichts. Der Rhythmu» und di« Schnelligkeit de» Pul,Mtg«« änderten sich zwar, aber weient-lich« Beschwerden entstanden nicht. Hrut« — nach mehreren Jahrzehnt«» — kann man sich mit Hilfe der Rdntgenstrahlen davon überzeugen, dag da» G«fchoh immer noch an d«rs«lb«n Stelle des Herzens sitzt, ohne ein Unheil anzurichten. SB. Der erste 3. Klasse-Polsterwagen Zi> »er VImoIkIIiiii.i „Deutsch., »oK Teutsche Urteil" RDV. In der Ausstellung „Deuisches Volk — Deutsche Arbeit" in Berlin <21. April bi» 3. Juni) gibt die Deutsche Reichsbahn, die mit einem Personal von «150.000 Seoraten, Angestellten und Arbeitern der gröhre Arbeitgeber der Welt Ist, einen Uederblick über ihre Ausgaben und Leistungen. Da» Riefen-projett der Berliner Nord-Süd-5 Bahn, da« N«tz der bereit« «lkkirisierten und dufür vorgeseh«»«» deulschen Reich,bahnstrecken, die neuzeitlichen Sich«-ningen de» Zugbetrieb«, di« letzten Errungen-schoflen auf dem Gebiet« der Tchroeis^echnik, die Beschleunigung de, Güterverkehrs durch Einbe-ziehung oon Krastwaaen und Flugzeug find fesselnd dargestellt. Daneben fleht man Modell« de» Rügen-dämm«, und «ine« neuzeitlichen Ablaufberg», den Vorderteil einer elektrischen Schnellzuglokomotiv«, «in«n Motor de, „Fliegenden Hamburger»" u. a. Noch «indruck»voll«r ist die Parade der neuesten Wagentypen, di« di« R«ich»bahn zusammen mit der Mitropa, der Reichspost und der Deutschen Wagen-dauoereinigung gleichzeitig im Freigelände, vor der langen Ausstellui'gtstonl der „Reichsdahnzentrale für den Deutschen Reiseverkehr (RDV)", vorsühri. Hier kann neben je «inem Spei]«- und Schlafwagen, einem Wagen des Rheingoldjug«, einem Postwagen und mehreren neuartigen Personen- und Güterwagen erstmalig ein l>Zugwagen 1. - 3. Klaffe besichtigt werden, der in der 3. Klaffe mit d« neuen Polsterung ausgestattet ist. Der Besucher kann fich praktisch davon überzeugen, dah die mit graublauem Plüsch bezogenen Polsteibänke ausae-zeichnet gefedert sind und an Bequemlichkeit nicht» zu wünschen übrig laffen. Papa mit achtzig Jahr«,, Nicht ganz alltäglich ist di« au» New York kommende Nachricht, dah ein Achtzigjähriger Vater wurde. Der Präsident des Instituts für Wirtschaft»-forschung. Dr. Richard T. Ely hat. wie „New York Herald" berichtet, in dieser» biblischen Alter noch «inmal Vaterfrruden erlebt. Sein« Frau, di« einst in seinen Kolleg» sah und die er »ach dem Tod seiner ersten Frau nach fast jähriger Ehe geheiratet hat, hat ihm im Alter von 35 Jahren eine Tochter geschenkt. Dos Neugeborene wie« da, stattliche Gewicht oon gut 8 Pfund auf. Es ist übrigens das zweite »in»; mit 78 Zähren ift Dr. Ely bereit» schon einmal Vater «ine« Jungt» geworden. 20.000 Kilometer im Lportflugzeug So unverhofft wie der Münchner Karl Schwabe am 9. Dezember 1933 vom Münchner Flugplatz Oberwiesenstld au, zu seinem zweiten Afrikaslug gestartete! war, so unerwartet traf er soeben wieder glücklich in seiner Heimatstadt ein. Zwanzigiausend Kilometer hat der junge sympathisch« Flieger bei seinem zweiten Afrikaflug auf seiner beutschen »leinin 32 mit Siemens SH—14.1 Motor zurückgelegt. _ Das deutsche Buch Hans Grimm über die Zukunft der germanischen Herrenvölker Die M»»ol«>chl>sr .Teutsche Wun&Minu". bie in trn legten Monate« ir raferen Ulriche« Mi tragische» AtsmetÄehr«» mischen Teuiichen unfr ®ng-tandiiii im treu« SNmidint.ilm auf unb ;(iat Die graiRii-saiiien 3«hiKtiMafs»bm- »et twitni Mt beteen Salionm stehe». — Im UnldjtnV MtonjiH der ,iL n&er W. fc. Dawi'on Hit« ifcwtt in«» tue ÖTr>ftrUjm« Zttnei t'aittileii'.i tut 'iftebauMuitn 1*6 iübtitrcn lU.-' -ui; . Xentsfj^an». — Im üifl cnitM't auiirlviii ein » In) Jechie», eine hilturiitjünicrchifche VeM«ht>i«g S»«e» D'ie*l4 lit*i »«iftige« Uurpchlxli", trfhnniia «t-MMUHta *itwje vviiche» un» K>ti«g LanMIni, eine Oifc- »>>d 7irireiiotta(ut iii« die „Prärie-Siat»' i^dil«^« »«i iftcrtKir# n»e 9lf[>tU« M 3ofet iliiitm seiner a ». a. X« untfantnUbc titrrariiche »»» potiiifdx Wunb^chiu, bit prachtvolle» ftvmildnMUafebi mit die mchrs-rdi« ttarte rn, t'obswu <]U einem SniW „^chal'nur-cl tt—b vo» Helene Was fr^inyn boi rifKeitiorn ^»dali ifml t*» \VteJ 1.40 Will, i» gadre«aiio»»e»l i.sr, WIR.) Zwischenrufe *«» unftrem Cefettreh nHrb un schrieben: .•hl «liier Belannter ua(erei z«»u,e (am kielet Ztf »»» Cefterieid) mit leiitee gru luich Kdeibtr, »it Wn »»tl>nke«, bort et* dien Sermantten |u besuchen ■m latent bie de-dsich»i,te Seife nach Saial un» leif, »enica fortitilevn. n>afeU>M bie belben alten «etlichen etliche Woche» in deichauidchee »uHe |u verbringen |e-bachieu, b« »it ihnen unsere jugastawiiche Siviero. »t» d«» Schanhelien ber italienischen Rüste nicht »ach»etzt, immer »lebet ,»m ««such» «>» fteewaaufeiittalte mirm-sie«» empfohlen hatten. DrtMitfurtig. sie Arembe nun einmal meide«» sink, fragten bie fceike« ia ker .tileronkraoa «tta* einen ihnen eni«e(ieii(ami» erben, elegant gedeiteien. mit jvlifen »ersehenen, als» augenscheinlich »en bessere« Sianben a»geh»rige« Herr«, nach »er ... .Herreagnsie-. DI« «aiwoti lautet« »ie falgt: .k>erren»alsr gibt e» nicht (o«beta nur .«»»aila ■Hm" ; wenn SU «ach Zagsslawien lomaten, bann lernen Sie gefälligst flavenIM! wir ulffc« auch erst beaisch lernen, wenn »I, nach cellerreich «»er leuifchia«» »alle« . , ,» Dies« lau, »N» kl Ichraffftrin lane gegebene »ele». rang, brachte »ie dei»e« barcha»» gutmütige«, all»« Leute »erart .mjier «an» un» flau», »aß sie ihre ar-fprüngliche «blicht, Ihre heurigen Sa*m«rfetie* in Stil-uenita ju »erbringen, tarier hau» falle« liehe« un» Ilch eutfchlaflen. »ie»er, »ie I« »e« vergangenen Iahten, nach . . . Rbb«>>a pt fahren, »a »ie Staiiener, »i« fi« immer »iebit Manien, a«»iuhmtl»» sehr juaartainme«» fei«« «n» i« Ztali«« fcho« »ie Sd|etlHn»ee »n|a angelernt märten, »en Zrew!»e« gefällig )u fei« . . H.it. Sir meinen, solche >rl »er grem»ea»et»una nuacht alle amtlichen an» ptiaaten Aastrengungen t»r Hebung uusere» grem»en»erlehr» piaichte. wenn ein Mensch, »er batch zwei «»chen »ie -chanheiie« unsere» Lan-»e« geaiehen »m, penächft sio»enisch lernen mähte, dann warten sich'» »«1)1 auch nach Angehörige enkercr »Oller al» »e» deutschen Überlegen |H an» ,u lamme« ! ketegeniilch »er Iä«-Zahr>z»i«r IX» «»stehen» »er iifterreichischen Ia»a«regie lagt» eine sehr hachgest»!«, österreichische Perlöalichfeil, ba» {Rauchen sei ein« typisch» österreichische ««gelegen»»». ,»>r »allen," fuhr »er 8un»e*fani!er fall, ,.»n«i unser Satf über »ie Zeit »er Trübsal hinan« auch wirtliche fröhliche un» fatenige Slun-»en hab», fa »ie wir im Kriege »ie schönsten Siu«»e» hatten, wenn wir »in »itzchen rauche« »urften.* Die Saji In Oesterreich ab« fln» w »en Mancher-ftreil getreten, well un sie herum alle» Schall an» «auch!»___ MODE-ATELIER cmpfielt steh den p. t. Kunden. cUe nur auf erstklassige Arbeit Gewicht legen. Ausfahrung von Damen- und Herrcnkleldorn bei Franz Mesko, Ceije AUksandrova r»i«to» 2&3 Drucksachen fttr Handel. Tm!uBlri - u II rf+tt firomipt VffBlTisbcch«uhrvibii»y »iu l n npu-ion an V t) k o H r, BüTika bwkovina. Als Haus