v 4« Mtwoch, dm 16. Kprit 187Z XII Tahrga«g Die „M.irburgerZettung" erscheint jeden Sonntag. Mittwoch und Freitag. Preise ^ siir Marburg: ganzjährig 6 tt., halbjährig » fl., vierteljährig 1 fl. b0 kr; fürgustellu» _in« Hau» monatlich 10 kr. — mit Postversendung: ganzjährig 8 fl., halbjährig 4 fl., gvier»el,ähr» 2 fl. JnsertionSgebühr S kr. pr. Zeile. Die Vmriildtvtrtrttlillg von Marbvrg a« das Vksammlmillijtrriom! (Adreffe, welche die Gsmeindtvertretung von Marburg anläßlich der Wahlreform an da» Gesammtministerium gerichtet.) „Die Gtmeindkvertntung der Stadt Marburg hat, nach de« vorhergegnngeaea trüben politischen Erfahrungen, mit Freud? und ungetheiltem B'r-trauen das jetzige Ministerium als eine feste Stütze dkr Bkrsaffunj, und der durch dieselbe gewährleisteten Rechte begrüßt. H.tejt d,s unter schlvierig,n Berhälti'isscn cingklrktentn Ministeriums zurück^ zublicken. Die so lang ersehnte, und von allen aufrich' tigen Patrioten als nothtvendig zum Bestanl)l Otstcrrtlchs »rk.innte WohlresolM ist durch die Ali'rliötste Sanktion Mr Thalsache geivorden und hierdurch ein, s»ste Grundl^'ge für die ruh'g, und gedeihlich« iKntivicklunq unserer volkSivilth-schastiichen und politischen Verhältnisse grsunden. Die rrgkbenste Vertretung der Sta>>t Marburg sühlt sich demnach verpflichtet, hietsür vor AUrm Sr. Mtijestat dem Kaiser neuerdings den tlefgtsühlttften Dank auszusprechen uild biltel Sr. Durchlaucht den Heirn Mlnisterpräsider.ten gürstkn Auerspkrg, der Dollmetsch unserer Gr-suhle NN dem Alltrhöchiten Throne zu srin. DtM hohtn Gksommtministtsium, ivelchr^ das kaiserliche Vcrsprechen bezüglich der Wahl» reform zur schnellen Durchsühiung brachte, drückt die Stadt Marburg ebenfalls den lebhastrstrn Dank aus und benützt diese Vtlegenhkit, daS hohe Minlstcrium des unbedin„lesttn Vertrauens der hiesigen Bevölkerung zu Versichern." Zur Geschichte des Hages Im poliiischen Ltden Ocsterreichs nehmen jetzt die Borbereitungeu zu den Reichsraths-Wahlen die erste Stelle ein und geivmnt es den Anschein, als sollte in beiden Lagern der letzte Mann aufgeboten werden. Diese Orga« nisation verschafft die beste Gelegenheit, von drn Gkgn»kn zu lernen. Die tirchenpoli tischen Gesetze Deutschl ands finven an den protestantischen Muckern dieselben Gegner, wie an den Ultra-montanen. Diese Erfahrung überrascht die Träger der Etaatsgewalt ober nur deshalb, weil sie ili das Wesen des K'rchenthums nicht tief tjenug eingedrungen. Die italienische Abgeordneten» kämm er beräth über die Neugestaltung des Heeres und soll nach dem vorgelegten Entivurfe dasselbe von 610.l)l)0 auf 740.000 Mann erholet werden. Auch Italien iväknt. dem beivaffneten Frieden das meiste Geld.und die arbeitsfähigsten Menscheil opfern zu müssen. Bermischte Nachrichten. ^Ueber den englischen Kanal.) Zwischen England und graltkreich soll ldcrte und ihn, so gut er's Vermochte, vor der allgemeinen Mißstimmung ln Schlitz nahm. Zum Lohn dasür erntete er jetzt nicht nur des Rosenwirtht schnöden Undank; auch d.»s ganze Dorf spottete über seine so lange beivie-sene Gutmüthi teit gegen den harten Mann, daß er sogar sür die Feuerdore noch zuiveilc^ Partei genommen, und die F-Hler ihres Charakters mit ihrer mangelhaften Erziehung in der Kindheit, sowie mit ihren späteren LebenS-schicksalen entschuldigt hatte. Vergebens halte der alte Schulmeister noch kurz zuvor seinen ganzen Einfluß aufgeboten, um den RoskNwirth von dieser unglücklichen Verbindung abzuhalten, tie vor^nSsichtlich dessen sicheren Rnin herbeiführen mußte. Er bewiikte dadurch nicht» iveiter, alS daß er die Fenerdorc nur noch mehr in ihrem Haß geg'N daS junge Liebespaar bestäkkte; und jetzt begüustigte er sogar sclb-r unwissentlich der Falschen Racheplan gegen Sabine, indem er unach sichtlich darauf bestand, daß der Sohn gleichfalls jede Verbindung mit der Tochter Florians aufgab, wovon den strengen, in seinen einmal gefaßten Vorsähen unerschütterlichen Allen nichts in der Welt abzubringen Vermochte. Hiermit tvar die Trenniing der beiden Liebenden so gut wie kn'schieden. Der von je an unbedingte Unterordnung unter den väterlichen Willen gevöhntc Züngling fügte stch schtvei-gend in das Unabänderliche; denn damals dul-dete daS System, nach welchem der künftige Lehrer des Volks vom Staat in den Semina« rien herangezogen ivurde, noch keinen selbslstän-digen Charakter, keine freie Lebensansichten, als sie in die dumpfe Schulstube mit ihrem en,,en auf's Acngstlichstt abgemessenen GeisteShorizont paßten ; und der junge Schulkandidat, auch wenn er wirklich noch einen Rcjt von Selbstständigktit aus diesen Dressiranstallen der schabloaentzasl ' zugestutzten Mittelmäßigkeit und geistigen Ent-nüchterung m t in s.in Dorf heiinbrachte, fand i)ald unter der beständigen Kontrole d«S bureau« kralischen Systems für g^rathen, auch im bürgerlichen Leben auf jede höhcre und freiere Rich« tung zu verzichten und höchstens durch eine kleinliche Verbissenheit und Rechthaberei, sowie durch einen gelehrten Dünkel im Verkehr mit den Bauern Revanche zu nehmen sür die armselige gedrückle Stellung, zn welcher ihn der bis zu zwn Vulden in den Opferkasten. Nickt selten kommt es dann aber vor, daß sie Von dem predig,endtn und segnenden Geistlichen noch gkhi'rig ausgezankt werden. Wenn die Bauern nicht frömmer lverdkn, bemerkt der Pater, werde er den Segen nicht sprkchkN und die Mäuse aus ihrkN Häusern nicht vertreiben, und Wenn ditselkien ihre Seidenraupen verzehren, so sei ihre Gotllofigkeit daran schuld. TheilS aber-gläubisch erschreckt^ theilS in Folge der ihm an» geborenen Pfiffigkeit geht darauf der Bautr zum ziveitenmale zum Opferstock und denkt sich: „Nun, Pater, wirst Du schon da« Deinige für mich thun." Nichtig blickt der Geistliche, wenn er diese Art frommer Rührung entdeckt, zum Himmel und kommandirt mit einem kräftit^en Segensspruch die Mäuse auS deil Häusern auf daS Feld hinaus; diese gkhen, ihre Liedlings» speise, die Seidenwürmer, die doch nicht leicht zu haben sind, unversehrt zurücklassend. Sic thun dies natürlich instinklmäßitZ, weil um diese Zeit das F.ld Leckelbissea für sie genug bietet, während die Hültey der armen Pächter von Mann und Maus ganz auSg fressen sind. (Nachweisean st alten während der Wiener Weltausstellung.) Im Gebäude der Pol'zeidirektion (innerr Stadl) und in de,, Gemeindehäus rn der acht Voritadtbezilte Wiens werden gelegentlich der Weltausstellung Nachweise-anstalten errichtet, wo Jedermann gegen Bezahlung von zwei Kreuzern Auskunft über Kostorte, Wohnungen, Betten... erhält. Marbnrger Berieht«. (S t a d t v e r s ch ö n e r u n g s'V e l e i n.) In der Sitzung des Gemeinderathes vom t0. April wurde auch über dos Gesuch des Stadt-VerschönerungS-Btreins „um einen monatlichen Beitrag zur Bestreitung der Kosten für den Gärtner- verhandelt. Die Verti^etung l^eschlob, für das laustkde Jahr 200 fl. zu beiviUigen und bliibt dem Vereine selbst die besondere Ver-wenduvg anhelmgestellt. (Städtischer Teich.) Der Gemein» deraZh hat in der letzten Sitzung für die erforderlichen Herstellungen beim stätdlschen Teiche 300 st. bewilligt. (Wegen der Rinderpest.) Da in Kärnten und Kcoin die Rinderpest ausgebrochen, so dürfen bis auf Weiteres im politischen Bc» zitke Windlsch-Graz keine Viehmärkte stattfinden. (Zum Morde tn Wolfsthal.) Der Verdacht, diesen Mord Verübt zu haben, wurde auf den Winzer Franz W. und seinen Staat in der untersten Rangklasse seiner Diener« und Beamtenschaft Verurhteiltt. Auch Kranz Weber gehörte zu diesen ar. wen Eubalterng'schöpsen, in denen der Schulstaub schon lange vor dem lZiniritt in den praktische«, Berus jede sreiere Geistrsrichtung unterdrückt ha«. Ohne hervorragende Fähigkeiten hatte er sich doch durch großen Fleih jogar einen bedeutenderen Fond von Wissen und Kenntnissen angeeignet, als cr zu seinem bescheidenen Amt eines Lehrers künstiger Bauern und Bäuerinnen bedurfte. Schon von fiühester Kindheit an Von einem zwar guthmüthigen, aber äußerst pedantischen Bater nach Den Gesichtspunkten von dessen schlichter Weltansicht erzogen, hntte der spätere mehrjährige Aufenthalt im Seminar sein Wesen in dieser einseitigen Richtung nur noch mehr ausgeprägt, und man sah ihm den jungen, berufseifrigen Dorsschulmeister sammt seiner be» deutenden Dosis Selbstübeischätzung und halb bäurischem, halb pädagogijchem Dünkel schon von Weitem an. Dennoch blühte auch in diesem, von der trockenen Seminarlust obgekältelen und nach allen Regeln einer forMiilen Pädagogik entnüch-terlen Gemnlh noch eine fchöne Blume der Poesie; und was in dem jungen Dorsschul-lehrer von Arithmetik, Geographie Jacotots Ztikfsohn Georg D. hingelenkt, weil beide sich auffallend benommen. W. äußerte sich schon am Abende vor dem Verbrechen, als ahnte er den frühen Tod des Müllers, während D. sich wiederholt erkundigte, ob Joseph Burgai den Handel (Verkauf der Mühle) abgeschlossen, ob cr Geld empfangen und welchen Betrag. (theater.) Die Direktion ist Herrn J.Dietz^ Theaterdirektor in Znaim verliehen worden. (Z i t h e r s p t e l.) Herr Anton Huber, „erster Wiener Salon'Zitherspieler und Hof» Kammervirtuos von Sachsen-Meiningen" wir» heute Lk.beud im Saale ,zum Erzherzog Jobann" sich produziren. Sein erstes Auftreten (Ostermontag im Kasino) rechtfertigte den guten Riif, tvelcher diesem Künstler vorausgegangen. Das zahlreiche Piiblikum tvar sehr dankbar sür den seltenen Genuß. Letzte Post. Bischof Zwerger reist h,ute nach Rom, um dem Papste die Huldigung der stetermär-kischen Katljoliken und den Veter<^pfennig zu überbringen Der Tonderausschuß deS HerrenhanseS beantragt, daß Streitsachen über S0V fl. von Kollegiaigerichten sollen peur^heilt werden. In der wälschen Schweiz wird eine Massenversammlung der Altkatholiken statt« finden, um über die Gründung eines schweizerischen RationaldiSthumS zu verhandeln. Eingesandt. T h i e r s ch u tz. Wenn ein Thier in F^^lge von Krankheit oder Alter allmätilich ver ndet, so sagt man, es sei krepirt und kein anständiger Mensch tvird von solchem Fletsche efs n. Wird einem Thiere das hauptsächlichste Le-benSclement entzogen, z.B. dsm Fisch daS Fliis!-wasser, dem KrebS Flußivasser und Luft, so bc-ginnt die Krankheit und der Todesktimpf, tvelcher sich im Verhältnis der Dauer dielcr Entzi'hung steigert, bis envlich alles Leben aufhört. Wird dies's Thier während eines solchen Zilstandeö noch irgend einer besonderen Tortur Uliterivoifen, so tritt zum Todeskampfe noch der Kamps der Nltur gegen ?>ie Mißh^)ndlung un) nach dem Grave de» allmähl chen Erl egens schreitet noch im lebenden Körper Entartung und Entmischung des BluteS, Mithin auch deS von diesem sich bildenden Fleisches vorwärts. Beim geivaltst^m. plötzlich geiödteten T'iier, behält nach unseren groben Begriffen das Fleisch Lautirmethode. und biblischer Geschichte absor-birt ivar, das strebte mit aller Sehnsnchl einer aus glücklichen Kindheitsträumen zum Bewußtsein erwachten Liebe zur schönen Wirttisiochter in der goldenen Rose bis dem Endziel aller seiner Wünsche, lvomit sogar vor seinem Ehrgeiz noch die amtliche Belobung deS Schulinspcktors mit der strengen VisttationSmine konkurrirte. Aber eben tveil diese Liebe den ganzen poetischen Inhalt seineS GemütheS ausmachte, erlitt auch sein Charakter durch die plötzliche Z'^rstörung seiner höchsten Hoffnung eine Um« Wandlung, welche seine anerzogene Ei'»seitigk.it und die durch den Druck der Seminarjahre bewirkte Reizbarkeit seines WesenS noch verstärkte und ihn bald so verbissen nnd menschenscheu, so argwöhnisch und mißmutig machte, daß er an nichts metir eine Freude hatte und nach und nach allen Umgang Mit seinen bisherigen Freunden aufgnb. Vergebens suchte ihn sein Vater zu zerstreuen und seinen gesunkenen Muth tvieder auf^ zurichten, ja selbst seinen Ehrgeiz zu reizen, indem er ihm vorstellte, wie tvenig die Verbindung mit einem solchen HauS des UnsegenS und des Unfriedens ihm und seiner Zukunft förderlich jei. Das Bild Sabinens, wie es hell und rei» in seiner Seele lebte, trübte weder der für einige Zeit seinen normalen Zustand, ist gesund und tritt erst später die Entartung d. h. die Verwesung ein. Die Köchin kratzt und schabt den lebenden Fisch, deilen Gesundheit infolge bisheriger Entziehung seines Elementes schon sehr zweifelhaft; sie sieht seine krampfhaften Zuckungen, schneidet ihn auf, die Zuckungen vermindern sich, endlich nach langer Tortur verendet er — er ist krepirt. Der Krebs wird statt in siedendem plötzlich tödtendem — oft in kaltem Wasser zugesetzt, mit d.ssen Erwärmung beginnt die Krankheit und der Todeskampf, mit diesem auch die Entartung, endlich erliegt ders.lbe der langsam tödtenden Tortur — er krepirt. Jsi ein solcher Fisch oder KrebS gesund? Glsund z'var nicht, aber sehr krank, ebenso, ivie die zu Wagen »ranSportirten Kälber, die an den Füssen sestgebunden und geschwollen, auS dem Maule schäumend, mit verdrehten und stark her-vorgetretenen Austen neben- und aufeinander liegen, kaum fähig einen schlvachen Ton von sich zugeben, leidend unter dem Drucke der Fesselung, unter der Einwirkung d^r Rüttelnng, unter der Schivere, der aus ihnen liegenden L idenSgefährten, den Schmerz äußern durch mühsame Versuche einer Velvegung, um ihre Lage zu erleichtern, statt dessen ober ihre Köpfe an den Wagenrand gelingen oder gar überhängen und bei der mit j -dem Schritte sich wiederholenden Erschütterung die lange F.hrt hindurch unaufhörlich an den Wagenrand aufschlagen, daß ihnen dtibei schier Hören und Sehen vergeht. Und doch werden die Kälber in diesem Marterzustande — gleich vom Wagen weg — geschlachtet, ohne VStherige Labung und Erholung. Wie d-r F'sch und der Krebs leiden also auch die zu uiiserer Nahrung bestiminten Kälber von dem Momente ihrer Veiurtheilung bis zum Tod unsägliche Qualen, daß tte — trotz Gegen« rede — kaum unter die lebenden, unter die ge« sunden aber absolut nicht zu rechnen sind. SS ist da kein gewaltsam plößlicher Tod, welcher liefert, ivaS wir getnndeS Fleisch nennen; eS ist dies rasfinirt. Thierqiiälerei, e^ ist Barbarei, und Alles lvas Z it hat zum Sterben und allmählich nach längerem Kampfe erlieg', ist krank und ungesund, dessen Genuß schädlich und das ästhetische Gefühl verletzend. Gesunde, muntere, nicht halbtodte Thiere sollen wir ^u unserer Nchrun^, schlachten durch plötzliche Tödtung, nicht durch dauernde Tortur. Der Mensch weiß in den seltensten Fällen, von was er krank gttvorden. Hiniveis auf des Alten Schlechtigkeit, noch auf der Feuerdore abscheuliche Bosheit; denn er wußte ja und war fest davon überzeugt, daß die Gcliebte nicht von ihm lassen iverde, auch wenn sie daheim nsch schmerzlicheres zu erdulden gehabt hätte, tvie er von den Seinigen. Dieser Gedanke war sei» letzter moralischer Halt, gab ihm sogar eine geivisfe Energie, dem Vater gegenüber, bu tvelchem sich in Folge davon mehr ui»d mehr die Meinung fests tzte, eS könne hier nichts Anderes halfen, als des SohneS Entfernung vom Oite. alS tefsen Versetzung all eine andere Schulstelle so weit ivie möglich von Neckardorf weg, dam't für ihn ein ganz neues Leben unter neuen Menschen, neuen Verhältnissen beginne und er sich in daS Unver« Mkidliche hineinfinden lerne, lvas, so lange Franz in der Geliebten unmittelbarer Nähe lebte, bei seinem reizliaren Temperimet und den vielfachen Eindrücken von Außen ganz unmöglich erschien. Auch die Schulmeisterin, die anfangs einer Trennung, von dem Sohne Mit Hartnäckigkeit widerstrebte, ergab stch zuletzt in den Gedanken daran. (gorlltj^ung folgt) Dcsh^lb: Bildet unttk assgkm,inkr Bethkili-fluvst Thierschuj<-?^fssint mit »iiischläfliften träj^kn für Stadl ui v Land. Die Begriff? wcr^ den sich dann klärcn, daS Gtfühl wird sich ver-tdkln. Ml^n wird die Graus.imt.it in jcdcr Form erkennen und unlerlass n, nicht abtr durch Ab-tödtung ds» Gesühl's auch unserer Äind.r di« alte Gklvobnheit so^^ar auf die Zukunft übertra-gkn. Die Gesundheitspsleiie wirk» sich lj.ben. I'. 1. v»»wo ill Mlrdiirx. HontnA l)re wit dkn erfordert chkn, dir Fach- und Sprach-kenktnifse, das Altkr und die bish rige Verivenvung Nachweis nden BelZ'lf.n it struirttN Gesuche bis längstcn» 30. April d. I. bei der Dirrktion dcr Anstalt und zwar dle gegrnw^irtig im Lchrfache angesiellten Bewttbkr du'ch ihre unmittelbar vorgesepte Behörde zu üb.rreichen. Graz am 28. März 1873. 289) Vom st'irrm. LandeSau^schusse. Hotel Miltwoch den IlZ. April 1873 Letztes Coneert von (32l Avgvj! gvlitr salnlnt Frau Anfang halb 8 Uhr. Entrce 30 kr. Besonders zu bemerken: Eine Krise nach Egypten, Ein Tag ans dem Leben eines Mnfikauten. Potpourris. Donnerstag den 17. April 1873 Abschird's-Concrrl im Tafillo. Vor Fälschung wird gewarnt! Kaiser!, köichl. auSschl. privil. neu verb. erstes amerikanisch und englisch patentirteS allgemein beliebtes ^»»Ulvrlll - Miwävjlssvr von ^ k. k. Hof-Zahnarzt in Wien, Stadt. Bogncrgasse2. ^ Dieses Mundwasser, von der löbl. Wiener medizinischen Facultät approdirt .und durch eigene 20jührige Praxis erprobt, bewährt sich vorzüglich qegen jeden iiblen Geruch aiiS dem Munde, bei vernachlässigter Reinigung, sowohl kiinstllcher als liohler^ Zahne und Wurzeln, und gegen Tabakgeruch; eS ist ein nnübertreffliches Mittel aecien Zankes, leicht blutendes, chronisch entzündliches Zahnfleisch, Scorbut. besonders bei Seefahrern, gegen rheumatische nnd gichtige Zahnleiden. bei Auflolkeniug und Schivin-^ den des Zahnfleisches, besonders im vorgerückten Alter, wodurch eine besondere Empfind-^ llchkeit dessellieii gegen den Temperatnrmechsel entstellt: eS dient zur Reinigung der Zahne uberlianpt, ebenso bewährt eS sich auch gegen Fänlniß im Zahnfl ische. überaus IchatzenSwerth »st e« bei locker sii-enden Zähnen, einem llebel. an welchem so viele ^crophulose zu leiden pflegen: eS stärkt daS Zahnfleisch nnd bewirkt festeres An-schlleben an die Zaljue i eö schützt gegen Zahnschmerz bei kranken Zahueu, gegen »n häufige Zahttsteinbildung', eS ertheilt deni Muude auch eine auaenehme Frische luid Kuhle, sowie einen reinen Geschmack, da es den zähen Schleim in demselben auflöst uud dieser dadurch leichter entfernt wird, daher geschmackverbessernd einwirkt Preis per Flaeon l fl. 40 kr. ii. W. Emballage per Post 20 kr.' --Mz titgtiabilifchrg Zahnpulver. gewohnuch so lästige Zahnstein entfernt wird, sondern anch die Glasur der Zähne an^ Weiße und Zartheit immer zuninimt. gW^PreiS per Lchachtel 63 kr. v. W.^Wig ^'^le Zahn-Pasta verdient mit Recht, dem Werthe ^NYUPU^zU» ihrer zweckdienlichen Eigcnthümlichkeitenentsprechend, ^S das beste Zahnmittcl empfohlen zu werden, indem die Anwendnnz desselben im Munde einen angenehmen Geschmack nnd milde Mhle zurückläßt, als vorzügliches Mittel gegen jeden üblcn Geruch im Munde. Nicht minder ist diese Zahn-Pasta' Jenen anzuempfehlen, deren Zähne nnrein und verdorben sind, da bei Anwendung dieser Pasta der an den Zähnen haftende so schädliche Zahusteiu beseitigt, die Zähne stets weiß und daS Zahnfleisch gesund uud fest erhalten wird: sehr zweckdienlich ist dieses Mittel den Seeleuten und Küstenbewolinern, wie auch jeuen, die oft zil Wasser reisen, indem es den Scorbut verhütet. gG^PreiS per Dose 1 fl. 22 kr. ii. W. Zahn.Plombe besteht aus dem Pulver und der Flüssig keit, welche zur Ausfüllung hohler kariöser Zähne verwendet wird, um ihnen die ursprüngliche Form wieder z>l geben und dadurch der Verbrei-tung der weiter um sich greifenden CarieS schränken zn sehen, wodurch die fernere Ansammlung der Speiseiireste. sowie anch des Speichels und anderer Flüssigkeiten, und die weitere Auflockerung der Kuochenmasse bis zu den Zahnnerven (w durch Zahnschmerzen entstehen) verhindert wird. .^.D^PreiS per EtiliS 2 si. 10 kr. ö. ^ Depots in Marburg: in Bancalari's Apotheke, bei Herrn A. W. Köni g. Apotheke zu Mciriahilf, bei Herrn M. Moriü und in Fr. Tauch maunS Kunst-liandlungi Cilli bei CriSper nnd in BanmliachS Apotheke', D eu tsch -La ndS berg: L. Miiller.Apoth.i Gle ichenb erg: F. v. Feldbach, Apoth.; Gonobi H. C. Fleischer, Apotl).; Leibnib: Äreßig'S Witwe, Apoth.; n tte n b erg: Fr. Pejsiak. Apotl).; Murect: L. v. Steinberg. Apoth.; Pettan: E. Reitl)a>nmer, Apoth.: Radkerö. bürg: F. Schulz,Apolh.undI. Weiviuger-, Rann: I. Lchuiderschitschi Rohitsch: KriSperS Apotheke', Sauerbrunn: in der Apotheke; Stainz: V. Tiinonschek. Apotli.' Wind. Feistritz: I DieneS, Apoth.; Wind. Graz: I. j^aligaritsch; Wind. Landsberg: VahnlichS Apotheke; WaraSdin: A. Halter. Apoth. >2^ Ein eleganter Wagen, einspäiiilig, offen,'ist billig zu verkaufen! Tcgetthoffstmße Nr. 8, Parterre. (»22 Zu vermietheu: Ein eingerichtcs Zimmer fnr eiNtN leditUN ^"^er^'''. d^,nn ein Keller auf 40 Etarti", vom 1. Mai an. ^320 Auskunft im Comptoir di,seS Blatt s. S- L Geschüsts-Vtlkauf^ Z Ich beehre mich meinen geehrten Knndeu anznzeigen, daß ich inein ^ in der Postgasse, v. Kriehttb.er'schcS Hau4 Nr. 2», an Herrn ^ Itttspvrit«« I» K käuflich abgetreten habe. Kür das mir durch 30 Jahre gejcheiikte Vertrauen und gütige Wohlivollen spreche ^ ich meinen innigsten Dank aus und bitte, selbes auf meinen Herrn Nachfolger übertragen zn wallen. ^ Achl»»g«°°l> -rgeb-nst Magdlllma KojsSr> Dailll vnd Antnlpsehlllng. Durch meine Geschästs-Pergrößernng fühle ich mich veranlaßt, fl'lr das mir vieljährig geschenkte Per-trauen meinen geehrten Kunden den herzlichste» Dank auSzusprccheii. und einpfehle mein neu sortirtcS j.'ager von Spenqler Waaren im nenen Geschäfte in der Postgasse, v. Kriel)ub r'sc»,!'» HauS Nr. 2^, welches ich am 15. April eröffnen werde; woselbst Bestellunsien von neuen und')ieparnturkU aller in dies Fach schlagenden Arbeiten angenommen nnd in der Werkstattc, AUcrheiligenqassc', auf's schnellste ausgeführt werden. (297 Durch Anschaffung neuer, vielfach verbesserter HilfSmaschinen bin ich iu Stand gese^t, sämmtliche Mc-tall-Druek» und Tpenaler-Waaren nicht allein solid und stark, sondern auch billigst zu erzeugen, w iS ich einem geehrten ?. 1'. Publikum anzeige lind um ferneren zahlreichen Zuspruch bitte. Achtungsvoll ergebenst Ntid * (Hotkl Äumlner.) 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Von 6sr Ic. lr. lilöcliLinklbvIlöräs in »n»> Iz^sirt uvä »Ig Loilmittel »nsrksnnt, voa 6or Lr»» Ilklus? (?slvlirtvn-6s»s1l«od»kt uvü vrston Kret-livksll Autoritäten esprü5t unä bs80llävr» ompkodlva uuä übersll vaok 6oa öinxesknätsn 2^vn^i«»on unÄ Lrisfvv 6urvd 6is x1äll2ooÄ»t«a Lrtolxo bsväkrt, dsilt rssok unä siokvr: ma»'/esc?a?'s'6, ^sAsn- unei Da^'m /9o7'o^6^K, ^aASk'/ieit, ?or k'Iaoon IS. — Lrosodürov erstis — Vorsavät vllvk »usssrdalb äurok ä»g lieneral kevöl bei 8lelnkamp. Visu, 8ov1vifmüdlAas86 I^r. 20. liktupt-vopot ill ^isa dsi öorrn ^potkeksr >Vvl8s, ?^uot»Ikubsn 27. (172 Srössts »,»«>< ?>» unÄ ßxut Lvrrsllkleiäsr. so^ie »uek vaed ^»ss 2U!-^nfertiAunA 2U dillißsten kreisen, empüelilt I^einsn I^. Xuvden uiiä Oeseliäi't«-trsuväsQ lzrinZs ieli diemit ?ur Xeuntvi88, äass äured 6eii örauä in meinem I'adriics- äis ^rdeiteu in Iceiner Ueise vuräsli unä selbe in anclerMrtiAen Lolcali-täten im vollsten Letriebe kortgeZet^t veräen. lol^ vrLuelie meine?."1'. llerin (Feseliät'tZ-treuväe, mir ilii- ^eselienlctes Vei'ti'l^uen fer-vvrliin 7U villmen unä äie selir ^eelirten trägs IQ meiner ^(ilzel'I^^alirilcsoietlerlaAe — l'egettlioZ'gtraLse — «.li^ußeiien. ^elelwn iel> 6uroli reele unä prompte ^ussüt^ruuß aut sikriKste 1)eiQÜlit 3«^in Vser6e, ^ereelit /u kommsu. Iloellaoliwn^svoll ft10 Eisenbahn-Fahrordnung. Marburg. Personenzüge. Von Trieft nach Wien: Ankunft 6 U. 21. M. Krül, und 0 ll. 45» M. Abend» Alifahrt 6 U. 33 M. Krüh und 6 U. 57 M. Abend» Von Wien nach Trieft: Ankunft 8 U. 18 M. Krüh und 9 U. — M. Abend». Alifahrt 6 U. 25 M. Krüh und 9 N. 12 M. «l?end». Gemischte Zügc. Von Mürzzu schlag nach Trieft. Ankunft 1 Uhr 51 Min. Nachmittag. Abfahrt 2 Uhr 20 Min. Rachmittag. Von Trieft nach Mürzzuschlag. Ankunft 11 Uhr 58 Min. Mittag. Abfahrt 12 Uhr 20 Min. Nachmittag. Eilzüge. Bon Wien nach Trieft. Ankunlt 2 Uhr 5 Min. Rachmittag. Abfahrt 2 Uhr 8 Min. Nachmittag.' Von Trieft nach Wien. Ankunft 2 Uhr 43 Min. Rachmittag. Abfahrt 2 Uhr 46 Min. Nachmittag. »I^uuKenseli^iiiä- > Isuekt i8t Iieitkar!» ^^i>s^!sssli in silism üuvli, vslolies »osdsn iu^W ^^'111. ^utiaßss ersebisQ uvä äem kervits«^ sillSQ veräsnksn. vasM Wlloilverfaki-en jst.Isäsrmklnv Iclar vsrstävöliczdM iarxestkllt voQ ^usrl)»od. WlolAr dsriedsv soxenM ^sl^k»arssli6une von 1 I'klr. b Lxr. L ü. k'ros. 40 ^ts. von 974^ ^ V. ß>» Flitneliei»» W Askximilisnsstra«»« I^r. 87. in »«ritui'ß, 8lielil'8 tisrlv»8!>Inli. empüedit seine (268 photographischen Älljeiten. Berantwottliche Redaktion» Druck und Verlag von Eduard Zanschitz in Marburt. 2. U. bt. ü. Berantwottliche Redaktion» Druck und Verlag von Eduard Zanschitz in Marburt. 2. U. bt. ü.