.^ «TV. Samstag am « Oktober «835. ^it i!ail'achcl ^it,i»q" nscheint. ,»it Ausilah,».' d.-r Zmlii' und ssciertc,.^, t>^,!lch. >i»l' l^'i.t sa.nnu dcu Vlila^i, >,» (>» (5.'»N'tt'ir ,iau; j^hri^ »^ N.. l».i Il'j.i»r>,, 'i fi. ^iir die Zll^cllilng iil'6 H.n,H l^io h a l l'> ä l> ci q .W fr. »»>l>r z>l f»tiichl.„, Mil der '^^)st purlo-irci aa«,iäl,riq ,»>tn Kr.,^l'a»d >l»d q,t»»llter Adr.ssc l "> ,l., l, a l l> j ä l> ri ^ 7 fi. 3<> sr, - ?lu se ra til'll zqel'ül, r fill- eme 3^,.Ute!l<>ile »^rr c>e» ^,>»,>i 5er,e>l'M, für ,i„-maliae Ei»sch>iltl»i^ !l lr.. s»r zwei.xali^e ^ f>. . siir drei»,ali>i.' ,'» sr. lH. M, 7ulscraie l'iö «2 ^eiln! foil.''! l si. fur !i >l>ial. '»<> lr. s»r 2 >»i>i! »,!^ 4l» fr. ,l,r > M,,l einzuschalten. ^» dieftil ("el'i'chre» ist »ach de», „vrovisurischen Grsehe vo,n ll. N^veinber lc<'>0 fiir Iiisslalil'u^^^ull'll" »ml) »» lr. ,nr cine jed.,,'»!aliq!' ^insch^Iiiln^ hin^il ,» rechnc». Klttzsichl'l' Tljl'l's. ^Ve. l. k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Eillschließnng <>u Anerkeillumg seiner langen u»d treuen Dienstleistung, taifrei den Titel eines l. k. Vergra-lhls zu verleihen geruht. Se. r. l'. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Emschliepung vom lx Sepleinlier d. I. die Resignation des Dr. Wilhelm Pipling ans das Lehramt der speziellen mcdizmischen Pathologie. The-raphic und Klinik au der chirurgischen Lehranstalt in Lcmberg zur Kenutniß zn nehmen, und die hiedurch erledigte Lehrkanzel dem Dr. Adalbcrl Dnchel.dcv maligeu klinischen Assistenten an der Universität zn Prag, allergnädigst zu verleihen geruht. Das k. k. Finanzministerium hat den Finanzrath »nb Finanz-Pezirksdircktor zu Szolnok, Christian Filo, unter Velassnng seines gegenwärtigen Titels lmd Charakters, zuni Hilfsämtcrdirektor l>ei der Fi-nallz.Lanl'csdirlktlons-Al'thcilling zu Kaschau ernannt. Dic k. k. Landesfommission für die Personal' ^ugelkgenhciten der gemischten Bezirksämter in Hrain hat die bei dem gemischten Vezirksamtc in Lack er- ledigte Akluarsstelie dem Konzepts < Praktikanten bei der k. k. Landesregierung von Krai», Dr. Anton Edlen von Vallcntsits, verliehen. i.'aibach a>n 24. Septrinber 18>'i.> ^tichtalnllichcr Clj^il. Lailiacl», am li. Oktober. Das glorreiche Nanicnsfest Hr. k. k. Apostolischen Majestät unseres allcrguädigstcn Baisers und Hcrrn wlirdc am 4. d. Mls. uin U> Uhr Vormittag dnrch ein vom Herrn Fürstbischöfe in der Domkirchc zele< brirtes Hochamt gefeiert, welchein sämmtliche Zivil-nnd Militär'Autoritäten, und eine große Menge An> dächtiger beilvohnten, um des Himmels Segen über das Haupt des gnädigsten ^andesoaters zn erstehen. Am Vorabende sand im ständischen Schanspielhanse bei Beleuchtung des äußern Schauplatzes eine Vorstellnng Statt, welche mit einem zn diesem Anlasse gedichteten Fcstspil'K': „Oesterreich's Doppeladler" begann, bei welchem das zahlreich versammelte Publikum den An> laß fand, den Gefühlen seiner unwandelbaren Unter-tbanenlreue Ausdruck zn geben, welche besonders bei der das Festspicl beschließenden österreichischen Volks-Hymne sich im lautesten Inbel kund gaben. Vo,u südöstlichen Kriegsschauplätze. Dem Schreibln cincs Offiziers in der Krim entnimmt die „Milit. Zlg.," daß die Alliirteu auö Eupatoria uach Znrücklassung einer starken Garuisoil denselben Weg längs der Secküstc an die Alma> nnd Kalscha» Mündung einschlagen werden, welche das Korps dcs Generals Aosq»et im September v. I. vor und nach der Schlacht an der Alma nahm. „Eine größere Wichtigkeit — so bemerkt das genannte Vlatt weiter — hat oie Vewegnng der Al-liirtcn am äichersten rechten Flügel bei Urlnsti nord. westlich von Vaidar; cs steht dort eine verstärkte fran;öfische Division und scheint bestimmt zn sein, die rnsstschc Position bei Tscherkeß-Kermon zn umgehe». Ein Blick alls die Karte genügt, um die Schwierig» keilen zn erkennen, mit denen eine solche Operation verbunden ist. Es führen ans dein Vaidar>Thale drei Wege auf die Vergebene nnd in die Thäler von Vaktschi« Sarai, doch ist nnr die Straße, anf welcher man das Dorf St. Theodor (Aitodor) passirt, für schweres Fuhrwerk praktikabel, und die Russen haben durch die Räumung von Süd'Scbastopol der Art an Stärke nud Defenswkraft gewonnen, daß sie sich in der besten Verfassung befinden, die selbststän> dig opevirenden Korps bei Eupatoria niw auf der Strafe von Vaidav zu schlageu und im Falle eines Sieges augenblicklich in die Offensive übcrzngehen. Vorsichtshalber hat daher Marschall Pelissier das pic> montesische Korps bis Tschorgnn znr Verbindnng mit der Division in Urknssa vorgeschoben. Der Marsch von der Tschernaja gegen die An« böhen von Inkerman ist zwar ebenso beschwerlich, wie jener gegen Tscherkeß - Kcrmon; er ist aber der kürzere, nnd nur dann ließe sich die Diversion er< klaren, welche die Alliirte» von Enpatoria m,6 an die A!lna> und Katscha-Mündnng beabsichtigen." Oesterreich. W ien. 3. Oktober. Se. kaiserliche Hoheit Herr Erzherzog Albrecht befindet sich in fortschreitender Ne> konvaleszenz. so daß die Aerzte keinen Rnekfal! mehr besorgen. * Ihre Majestät die Kaiserin Karolina Anglista haben znm Vesttn des katholischen Gescllenvercints in Steyr den Betrag von «0 st. <5M. gnädigst zu spen< den grrnbt. — Am 29. v.M.Mittags 12 Uhr fand <„, Mini« stcrinm des Aeußern uuter Vorsit) Sr. Erzelleuz des Herrn Ministers des Acnßern. Grasen v. Anol. einc Sitznng Statt, welcher Ihre Exzellenzen dic Herren Minister Varon Bach. Graf v. Thnn, Reichsrath Rit« Feuilll^ to ll. Der Straßen-«.Wasserbau in Kram in den Jahren R85«> Z^HS. Mil^<>, «>.-. (5. H. Costa. ( Sch ! „ si, ) Hl Ende des Jahres !849 wnrde dic Eave von Salloch alls (etwas über cine Mcilc untcr ^' us der F.dlr t^cs linstigrn ^,ccal-Prl'stjsl'rs Dr. Ficker, n»!» au'^szcichnltcn ind schr >» tl'rlffaütrii Änicht i,bsr dil' l'ic'hlr zic Thäti^fcit d>r Dirrf-tii» fcr adnunisirati^ln Statistik m>d ül'cr ihrc» Pcrft'ua!-sta»d cnih^üt, »»d zx^lrich für die fi,'lP'!lden Hlftc fthr «,a»»tzifalt!gc »,,d reichl).il!!>u> Ml,'»l,,grasir!i verstnicht. Gesundheitspflege mit Bezug auf Wohnung. (Frrts.huliq l'l'ii Nl. 2l7.) Hygieinische Norm ist ferner, daß, woranf dic Engländer so viel halten, worans aber m unseren Kontinental'Haliptstädten verzichtet werden mnst, ein Gebälldc nicht von mehreren, sondern nur von Einer Familie bewohnt werde. Nur hierbei ist die zweck< mäßige Abgeschlossenheit der Familie gegen äußere, Einflüsse uud jeuc Behaglichkeit möglich, welche ein Mal zur Bcgrüuduug echt häuslichen Wesens und des vollen Hcimatgefühles uothwendig sind. Diesem instinktmäßigcn Dränge nach Einzelwohnnngcn snchten auch von jeher uud überall die Menselicn Rechnung ;n tragen, nnd im hcntigcn England anßerhalb der großeil Fabriks- und Handelssphäre, in manchen Theilen Italiens, iu den Niederlanden nnd alten deutschen Reichsstädten, wie auf dein Vandc, sehen wir diese Familienwohnnng möglichst hergestellt. In arö'ßeren Handelsstädten ist dieses Ideal selten zu erreichen. Nnr in sumpfigen Gegenden sind die tyurmhohm Häuser berechtigt. In dcr Wahl des Materials wird auch häufig gcfehtt und Stcme aemäytt, welche zu viel Feuchtig, kcit anziehen. Wir beben nnr noch einen der schwierigsten Punkte hervor, die zweckmäßige Emrichtnng V»V tcr Salvotti und Sc. Eminenz dcr Hen Erzbischof Othmar Ritter v. Rauscher, dann der avost. Nuntills Kardinal Vialc Prcl-i beiwohnten. Die Bcrathnngcn dürft,,'!! das Konkordat betroffen haben, und dalierten l'is hall' 3 Uhr. — Das hierorts im Entwürfe schon vollendete Gesetz zum Schlitze dcr Musterzeichuuugeu und Fa-briksmarkcn wird uor der Kuudnlachuug in Gcmäßheit dcs 9. Separatartikels zu dem Zoll< und Handelsver» trage mit Preußen den Gcgcustand einer internatio-„alen Verhandlung bilden. — Wie schon erwähnt, wurden von den Pric» stern P. P. Olivicve und Andreas 0 Ncgrrmädchen ans der Sklaverei in Egypteu losgekauft und im Jänner d. I. von dem Ursulincnkonvcnte in K l a> gen fürt zur Erziehung aufgenommen. Den 23. Sepecmlier empfingen diese Kinder Asrika's durch den Herrn Fürstbischof von Gnrk die heiligen Sakramente der Taufe und Firmung. Die Mädchen sind l'estimmt. dereinst das Werk der christlichen Mission in ihrem Vatcrlaudc fördern zu helfen, und stehen im Alter von 6—12 Jahren. Sie erzählen jetzt schon in deutscher Sprache manches Interessante ül»er ihre Schick» sale. Alle waren schon in den Händen mehrerer Sklaveubesitzcr und Händler. Eines davon sah l'eim Sklavcnraubc Vater und Mutter ermorden, sich sell'st von fremden Männer» fortgeschleppt. Welch wunder« volles Geschick haben diese Kinder schon in frühester Jugend erlebt! Im heißen Afrika von Sklaven» Händlern geraul't, als Sklaven verlauft und von frommen Priestern losgekauft — in Oesterreich crzo< gen und getauft! — In den Vereinigten Staalen sind in diesen Jahre 1U-10.<»M> Mähmaschinen fal'rizirt und verkauft worden. Die Fabrikanten sind nicht einmal im Stande, allen Anfordcrnngcn zu genügen. Das ist wohl ein sprechender Bcwcis für das Gedeihen der Landwirthschaft. Diese Maschinen kosten an 2 Mill. Dollars. Wien, 4. Oktober. Se. k. k. Hoheit Herr Erzherzog Heinrich ist in seiner Besserung so weit vor> geschritten, daß derselbe in Kürze das Krankenzimmer wird verlassen könnru. — Die Situmgcn der k. k. Zcutralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunstdenkmale, wurden vorgestern nach zweimonatlicher Unterbrechung wieder eröffnet. Wien. Die „Berlincr Börscnzcituug" bcschräukt den Erfolg des Hcrrn Pereirc in Wien auf die Kon» zcssion für eine Eisenbahn von Trieft nach Venedig zu Gunsten dcr österreichisch-französischen Staats>Elscn> bahngcscllschaft. Rothschild sei Pcrcire's Konkurrent geworden, als Letzterer mit seinen ursprünglichen Pro-positioneil, den Credit mobilier in Oesterreich cinzu' bürgern. Unglück hatte; jene Konknrrenz bewog ihn angeblich zu Modifikationen seiner Forderlingen. Es muß abgewartet werden, wie der Thatbestand sich alis den thcilwcise widersprechenden Berichten cut» wickeln wird. Das Mißtrauen gegen den Ercdit mobilier entspringt hauptsächlich aus der Unmöglichkeit für den Kapitalisten, die übergroße Ansdehmülg der Spekulationen jener Fiuanzgesellschaft gauz voll' ständig übersehen zu können; .diese Unsicherheit nährte die Vermuthungen, daß dcr Ercdit mobilier zmu größten Theile das „Risico" zur Vasis hat. — Die zehntägige Anwesenheit der k. k. Flotte bei Lissa wurde für oiesc durch den Fchlgang des Fischfanges lind der Weinlese hart betroffene Inscl durch mancherlei, vom Beispiele Sr. lais. Hoheit dcs Hrn. Mariucoberkommandantcn angeregte Wohlthaten bezeichnet. Um dcn bedrängten Bcwohucrn eine Er> wcrbsgucllc zu eröffnen, beschloß Sc. laiscrl. Hoheit anch, daß dcr dortige Hafen dcr Ruhcpunlt dcs lais. Gcschwadcrs verbleibe, lind wer die wohlthätigen Folgeil hiervon für Lissa crmißt, wird sich lcicht ci< ncn Begriff von dein Dankgefühle dcr Insulaner machen, welches sie auch nach ihren beschränkten Kräften durch äußere Zeichen dcr Verehrung an den Tag zu legen suchten. — Nach ciuer im Jahre 18.^4 ziffermäßig verfaßten Darstelluug wird iu Ungarn. Croaticn, Slavonien, dcr Woiwodschaft und im Bauate in 40lil Volksschulen der Unterricht in magyarischer, in 2004 in slavischer, in 984 in deutscher, in 2<>l in roina» nischer, in 3 in italienischer und in 938 Schulen in gemischter Sprache ertheilt. — Nach dcn letzten Mittheilungen der k. k. Direktion der administralivcn Statistik war dcr Bc< völkcruugsstand im Jahre l8/;4 hei 39, l.'i 1.400 Seelen. Nach Hains Bercchiumgcu ergibt sich zu Anfang dcs Jahres 18!>2 ein mittlerer Bcvölkcrnngs' stand von 38,388.000 Seelen. — Dcr bekannte Schriftsteller Herr Dr. Ludwig August Frankl befindet sich jctzt in Prag, uud hat, wie die „Prager Zeitung" mittheilt, eine Mission nach Jerusalem, wo cr im Anstragc dcr Frau Elisc Hcrz einc Erzichuugsanstall, zu ocrcn Errichtung diese hochherzige Fran ein Kapital von K0.000 fl. E. M. bestimm; hat, gründcn soll. Hr. Dr. Franll will, wie es heißt, auch cineu wissenschaftlichen Zweck »nil oicscr Neise vcrbindcn, und es sind jedenfalls von ihm interessante Mittheilungen zu erwarten. Wie wir wcitcr vcrnchmcu, hat dic edle Spenderin dicscs Kapital, falls dem bcabsichtigtcn Untcrnchmcn iil Icrllsalcm irgendwie Hindernisse eutgegcntrctcn solltcu, zur Hälfte für Prag und zur audcru Hälfte für Wien zu wohlthätigen Zwecken bestimmt. — In Trieft sind vom 2. Oktober Abends um acht Uhr bis zum 3. Abends lim acht Uhr in dcr Stadt 4. in vorstädtischen Umgebungen 1, i» dcn Dorfschaften des Gcbictcs 3. im Spitale 2. znsammen lU Personell an dcr Eholcra erkrankt, 14 genesen und 4 gestorben. — In Behandlung 31. A g r a m. Mit dem 1. Oktober ist in Agram eiile ncuc Limitation ills Lcbcn gctretcn, der zu Folgc 1 Pfund Rindfleisch 9 kr,, das mindere 7 kr., somit nnl 1 kr. mchr als frühcr kostet; hingcgcn ist Schweine« fleisch lim 2 kr. billigcr geworden, indem es nach den verschiedenen Abstufungen mit ll). l2, 13. 16 per Pfund bezahlt wird; 1 Pfnnd Uilschlitt kostet 22 kr, (frühcr 20 kr,). Mehl nm l kr. pcr Pfd. theuerer. Die Vcrnlcsfungcn, wclchc gegenwärtig auf der zwischen Eleinbrückcn und Agram anzulegenden Eise»< bahnstrecke bereits in der Nähe von Suscdgrad stalt-findcn. lafscn. wie die „Agramcr Zeitung" schreibt, hoffen, daß der Ban dcr Bahn im nächstcu Frühjahr sich übcr dic kroatischc Grcnzc crstrcckcil lvcrdc. Frankreich. Paris. 27. Septcmbcr. Inulittcl, dcr Freude über die Siege dcr Verbündeten verfehlt die Theuc« ruugsfragc uicht, crilstlichc Vefürchtliilgen zu crwcckcn. Alle Beamten dcs Innern find ohnc Rücksicht auf Urlaub auf ihre Poslcn zurückbcrufcn worden. Diese Maßregel steht mit dcn Unruhen in Verbindung, die llcucrdiügs zll Evreur in dem Augenblicke ausbrachen, wo der Präfrkt abwesend »oar. Die Banern der be« nachbarteu Ortschaften hallen sich lärmend auf die Märkte gestürzt, wo cs auf die Aufkäufer „l«'«'«!.)-,-<-<'n»" abgcsehcu lvar. Man fürchtct noch immcr, daß diese Unruhen. trot) dcr Vorsorge dcr Regierung, sich auf weitere Punkte dcs Landes erstrecken wcr> den. In dcr Eit>' anf der Infcl St Louis hat die Polizei mehrere Plakate, die zum Zwecke hatten, die Theuerung zu Unruhcu auszubeutcn, abgcrisscn; das» sclbc soll auch zu Mci) gcschchcn scin. Die Arbci« tcr dcr Militärhäfen Eherbonrg, Nochcfort, Brest und Tonlon verlangen höhere Löhne bei dcr Steigerung allcr Lcbcnömittcl. Dic Lokalbchördcu haben dieses Gesuch bcim Mariuemiuisterium befürivortct. Auch alls dem Marktc zll Bcru^y (cbeilfalls im Enrc'Dc-partcmcnt) hat einc Emcnlc ftattgcfnndcll, die von dcn Ehcfs dcs Gchcinlbliildcs Marianne ausgegangen scin soll. — Anf dem gestrigen Kornmarktc in dcr Gctrcidchallc warcu die Zllfuhrcu schr bedeutend. Die Preise wichcn für dcn Sack Mchl von 1l>9 Kilogranlm lm, 3 Fr. uud für dcn Sack Korn von 1 V« Hekto» litcr um 1 V- bis 2 Fr. Fast alle Provinzialblättcr fchildcrn dic Kartoffclcrnte als ciucn ausllchmcud rci> chcn Ertrag vcrsprcchcild; bcr Kraulhcit wird fast nirgcnds gcdacht. Das Dekret, welches dic Hundert-Garden anf. dcr Kloaken, besonders in größeren Städten. Es wollte, wie das Beispiel dcr meisten Städte Europa's zeigt, bis jctzt seitcu gelingen, allen Forderungen dcr Hygieine iu dieser Hinsicht zu entsprechen. Wir können hicr auf das Technische nicht eingehen, mit welchem mail sich bcsoudcrs in London uud Paris vielfach beschäftigt bat. und müssen nur beklagen, daß bisher, trotz allcr Vorsichtsmaßregeln und Prozeduren, Abtritte mit Senkgruben eine wahre Kalamität für öffcntlichr Gebäudc, Kascrncu. Krankcnhäusrr ?c. siud. Man kennt die vielen Unglüclsfällc, wclchc z. B. in Paris, besonders bei dem Ausleeren jcner oft ungeheueren Gruben vorgekommen, lind welchen Einfluß hat dieser Umstand auf manche Theile von Augsburg x. in dcr Eholcrazcit gchabt! Drcsdcn hat in neuerer Zeit mit großem Eifer diese Angelegenheit bchandclt lind sticht riucn unmittelbaren volkswirth-schaftlichen Nutzcn daraus zu ziehen. Nie erfreulich cs auch ist, daß mau in ncucrcr Zeit auf dem Lande der Dunggllibc eine frühcr uugckanute Aufmerksamkeit zuwendet, so muß die Hygieine doch daranf dringen. daß dieselbe nicht zu nahe an die mcnschlichc Wohnuug gelegt werde. Was voll den Privatwohnungen gefordert werden muß, das gilt iu noch strengeren, Sinne von allen öffentlichen Gebäuden und Anstalten, z. B. Erziehungsanstalten, Kasernen, Gefängnissen, Lazarcthen ?c., indem hier von dcr Erfüllung dcr hygieinischen Bcdinguugcn das Wohl und Wchc schr vieler Menschen abhängt, und dazu größteutheils solcher, welche vermöge ihres Alters und ihrer Leiden oder sonstigen Elends willen, meist doppelte Ansprüche auf Sorgfalt uud Pftcge habcu. Jedes dicser Gebäudc hat feine bcsondcrcn hygicinischrn Erfordcrnisse; von besonderer Wichtigkeit ist jedoch auch hicr, wie übcrall, dic Sorgc für die rcinc Luft, passende Temperatur lind Licht dcr bewohnten Räume. Häufig grnug cntsprcchcn die verschiedenen öffcntlichen Gcbändc nicht dcn l'ygicinischen Fordcruugcn. Mau mußte sich dcr Gebäude oft aus Noth bedieuen, sowie man sic von dcr Vorzeit überkommen hat, in der ungesnndesten Lage, mit dcr zwcck-widrigstcn Konstruktiou, uud noch hellt zu Tagc muß öfters dic Gesundheit dcs Lokals andern unvcrmcid-lichen Umständen mehr odcr wcnigcr gcopfcrt wrrdeu, z. B. bei Kascrncu uud Kascmattcu iu Fcstuilgsivcrkcn, Hinsichtlich mancher andern Gcbäudc scheint dic Mcusch-lichkcit uoch nicht übcrall zu dcm Puilktc fortgcschrittcu zu sein, wo mau cs für Unrccht hält, die Gesundheit ihrer Bcwohncr anch im besten Fall wcnigstcns aufs Spicl zll scheu, wo nicht mit unfehlbarer Gewißheit zu Gruud zll richteu, wic bci inauchcu Gcfängnisscn, Fa-briksgebäuden, Arbeitssälcn, Schulen x. Für dicsc Gebäude darf dic Volkswirthschaft nebst dcr Hygicinc uic müde werden, ihre Forderungen immer zll wiederholen, bis ihnen cine vollständige Ansführuug zll Theil gc» wordcu. Lcidcr sind allerdings manche wichtige Fragen, wie die von dcr Ventilation, dcr Luftmicucrung, uoch uicht gehörig von dcr Wissenschaft in allcn Stük-fon l'efricdigend gelöst, obgleich sich die Technik schon so vielfach damit beschäftiget hat. Es kommen hier-bci iclbjt in englischen uud französischcu Spitälern >wch viclc Mißgriffe vor. Auch bietet dic Heizung größerer Räume uoch Schwicrigkcitcn dar, besondcrs in hohen Kraukensälcn; doch weiß hicr die Technik wcuigstcns das Nöthige anzugcbcu. Scit dcm großen Aufschwung dcr Elmnic hat man auch dic Er« fordernissc dcr zwcckmäßigstcn uild gcsllildesteil Bc< leuchtuilg gcfuudeu, dem Talg. dcm Stearin, Wachs, dem Ocl. dcm Gas scinc Stcllc angewiesen. In un< zäl'ligcn Hausbaltungcn wird hicr uoch arg gegen Gcfuudhcit llud Ersparuiß gcfchlt. Durch Schulen und öffentliche Blättcr sollcil übcr Hcizllng, Bclcuch-tuna, :c. dic voll dcr Wissenschaft qcwonncucn richtigeren Einsichten mit allcm Eifcr verbreitet werden. Zunächst abcr solltcu dic Schulzintmcr sclbst ins Angc gcfaßt werden; denn gar viele Erkrankungen dcr Kinder werden durch euge, schlecht vcutilirte Schul« ziinmer hcrbcigcführt, worübcr man dic schlagcndstcn Erfahnlngcn gemacht hat. Dic Kinder armcr Leute, in schmutzigen, cngcn Wohnungen erzeugt, gcborcn »V» löst und dem Greiladicrkorps einverleibt, soll mit dem 1. Jänncr f. I. in Wirksamkeit treten. Der „Monitellr" bringt einen (seinem Hauptinhalte nach bereits mitgetheilten) Bericht voin Gc> neral» Intendanten der orieutalischeil Armee an den Kiegsminisler. Derselbe ist ans Scbastopol, 11. Ceplember, datirt und lautet: „Herr Marschall! Der glorreiche Tag des «ten ergab für unsere Feld - Lazarethc ^^72 französische Verwundete, wovon 2l2 Offiziere; auch wurden ü^^ russische Verwundete aufgenommen. Es bedürfte der ganzen Thätigkeit. Geübtheit und Hingebung des unter meiner Leitung stehenden Personals, damit der Dienst bei diesem vollkommen ausnahmsweisen Ereignisse so versehen wnrde, wie sich's geziemt. Die Hin« wegnähme der Verwundeten erfolgte mi! möglichster Schnelligkeit in einem Labyrinthe von Laufgräben, die vom Kugelhagel zerfurcht waren. Ungefähr 3000 Mann waren am ttten angemeldet worden. Vei den Angriffswcrken auf dem linken Flügel, wo das Her> annahnen der Maullhierc mit Tragkörben fast bis zum Kampfplätze vom Terrain gestattet wurde, erfolgte die Neguahmc sehr rasch; schwieriger war sie auf dem linken Flügel in den tiefen und fast unzugänglichen Schluchten; hier mußten die Verwundeten sehr weit auf Tragbahren fortgeschafft werden und es fehlte au Händen; als die Nacht anbrach, dauerte der Kampf uoch fort nnd die letzten verwundeten Sol-dalen trafen erst am Morgeu des Neu in den Ambulanzen ein. Am Abend halten alle trot) der großen Anzahl dcn crsten Verband erhalten; die dringendsten Hilfsleistungen waren erfolgt. Von unseren Aerzten wurdcu fünf vcrwuudct. Wir haben hentc in unseren krim'schcn Fcld.Lazarcthcn 10.^20 Man», wo-vcn 3^2 Offiziere. In Voraussicht der Ereignisse, welche erfolgt sind, hatte ich die Hilfsmittel des Feld-^,mlcn. Dic Auzahl der dortigen, uw tcr Varakcu ziemlich gut untergebrachten Kranken bc> trägt jetzt 1l!00 nnd der Dienst ist vollkommen gesichert. Dank der Milwirlung des kommandirenden Hcrru Vize'Admirals, der mir im Voraus zwölf Wundärzte der Marine zur Verfügnng stellte." Der Bericht schließt mil den wärmsten Lobes» rchcbungen über den Diensteifer des gesammten nu> tcr dem General'Intendanten stehenden Personals. Paris, 30. Sept. Durch ein auf den Be-richt des Ministers dcs Innern erlassenes Dekret Hal der Kaiser bestimmt, dap die lauge Strastenslrecke zu Paris, welche durch den Voulevard von Slraßbnrg. den Voulcvard dcs Zeutrums und dessen Verlange» rung quec dlirch die Vicrtcl des linken Sciue>Ufers gebildet wird, fortan den Namcn „Volilevard von Scbastopc." führen soll. Nach dem „Mouiteur" hat Se. Hoheit der Hcr< zog von Sachsen-Eobnrg. der vorgestern deu Indllstrie» Palast besuchte, gesim, Abcuds Paris verlassen. Er begibt sich zunächst nach Koblenz. Die zweitägige Reise, die der Minister des Ans> wärtigen dieser Tage nach Brüssel machte, betraf Pri» vatangelegcnheilen; er verkehrte dort weder mit dem Hofe, noch mit dem Ministerinm. Eiilc der Divisionen der Nordarm ec wird nächstens hier eintreffen, uud theils in der Stadt, theils in der Umgegend kasernirt werden. Aus Marse il c, 29. September, wird tclc> graphirt: «Der Gesuudhcitszustand des Generals Bosqnct hat sich gebessert, und daü Befinden der Generale Trochu nnd Vourbaki siößt leine Besorgnisse mehr ein. General Mortemart hat sich genöthigt gesehen, zur Wiederhcrstellnng seiner Gesundheit nach Kon» stantinopel zurnckznkchrcn. Das von dem General d'Allonville befehligte Kavallcriekorps ist in's Bai< dar-Thal zurückgekehrt. — Die Mais-Ernte ist in diesem Jahre in der Türkei außerordentlich reich ans> gefallen. Großbritannien. 3 oudon, 2«. September. Heute Früh fand die Wahl des Lord «Mayor von London für das nächste Jahr Statt. Sie siel anf den Alderman Da« vid Salomons. Der ueue Lord'Mayor ist bekannt» lich Inde, weßhalb es ihm auch noch nicht gelungen ist, ins Parlament zn gelangen, obgleich er im Inni lttüi für Greenwich gewählt wnrde. Im Jahre 1tt3.'; ward er znm Sheriff von London und Midd< leser, nnd im Jahre 183!) zum Obershcriff von Kent erwählt. Er ist der erste Inde, welcher diese beiden Postt» bekleidete. Tpnnien. Der „Wanderer" beleuchtet die dermaligen Vcr> hältnissc in Spanien wie folgt: Wir sehen in Spanien in nächster Zukunft trau« rigeu Ereignissen entgegen. Der Kampf, der bisher nnr in pen Ionrmilsn gegen das Ministerinm gclämpft wnrde, wird bald anf das hefligsle in den Eortes-Velsammlungen fortgl-sc-tzt lvcrdcn. Die jetzigen Agi> tationen der Journale gegen das Ministerium swd nur eine Vorbereitung darauf, lind obwohl der Par> teicil viele und verschiedenartige sind, wciß doch jede irgend einen wnndcn Fleck au dem Ministerium her» ausznsindtn, dem ihre Angriffe gelten. Wer die spanische Journalistik, besonders in der neuesten Zeit, verfolgt hat, wird die Rücksichtslosigkeit dcrselbcu leicht bemerken, mit der sie ans einer und derselben Frage, in welcher sie das Ministerinm noch vor Kurzem vertheidigt, nunmehr eiuen der heftigsten Anklagepunkte macht. So war die von dem Mini« sterium vorgenommene Säuberung des Hofstaates der Königin, den man in nur zu gegrüudetem Verdachte von Verbindungeu mit Neapel nnd deu Karlistcu hatte, früher von der Presse ans das lebhafteste ver» theidigt. uud jcht muß gerade sie zm Angriff dieuen. Der Widersland der Königin gegen line derartige Maßregel, das energische Bestehen dcs Ministeriums auf seinem Verlangen und das traurige Ereigniß einer vorzeitigen Geburt snchcu uur gewisse Partcieu in Einklang zu bringen, und darauf die heftigsten Iuvektivcu gegcu den Herzog von Vittoria zu gründen. Daß man sich demilach beeilte, das Bnndniß mit den Wrstmächten noch vor dem Znsammenlrilte der Cor< tes znm Abschluß zu briugeu, findet iu dieser gcfähr« lichen Stellung der Regierung. welche sich wenigstens nach Außen hin zu befestigcu sucht, seine Erklärung. Uebrigens wird dieses Bündniß dem Miuisterium noch manche Sorge bereiien. Die Eortes werden sich diesen Pnnkt keineswegs unbenutzt entschlüpfen lassen, um so mehr. als sic in einem großen Theil der Masse, die über deu Franzosenhaß aus der ersten napoleoni' scheu Zeit her noch nicht hinaus ist. einen starken Anhalt und Rückhalt finden. Und dann entsteht noch die Frage, wie dieses Korps anftreiben, ohne sich deßhalb zu entblößen, zn ciner Zeit, wo jeder Tag neue Nachrichten von einem Ausstände. „der von Vorbe. rcitnngen zu einem solchen bringt. und das allgemeine Feldgeschrei aller Parteigänger lautet i „Nieder mit dem Ministerium!" Nach all den, steckt uoch der Finauzpnukt sein gespenstiges Haupt fragend hervor, und Espartero dürflc sich noch lange nicht über das Gelingen dieses wichtigen diplomatischen Unternehmens freuen können. Nach einer Mittheiluug dcs Kricgsministerinms in der „Madrider Zeitung" vom 24. September stieß am 17ten. dein Tage nach dem nnglücklichcn Uebersallc von Eomiolo, wo eine Abtheilung königlicher Truppeu gefangen genommen wurde, dic Ko« lonue des Kommandanten Pcreqnet am Morgen un» weit Tinrana auf die Bande des Borges, griff die« selbe sofort an, vertrieb und verfolgte sie sieben Sttm« den lang, bis sie sich gänzlich zerstreute. — Dasselbe amtliche Blatt meldet, daß der zum Gesandten iu Meriko ernannte Zayaö am 8. August dem Prä'si» drutm Sauta Anua seine Beglaubigungsschreiben überreichte, so wie daß auf Euba am 23. August voll« kommene Ruyc yerrschtc und der Gesundheitszustand befriedigend war. — Nach der miuistcriellen „Nacion" wäre die Regierung bezüglich des Bündnisses zwischen Spanien uno den Wcstmächlcn uoch gar keine Ver< pfiichtung ciugegaugeu. Die Eortes werden, wic die „Nacioll" sagt, über die Angemessenhcit des Büud- nnd auferzogen, siechen größtcnthcils früh dahin. Auch die kräftigsten Fabrikarbeiter sind, sobald uicht für gutc Lüftuug gesorgt wird, gewöhnlich schon im 40. bis 60. Jahre ruinirt uud völlig heruntergekommen, so daß sic meist einem frühen Tode entgegen gehen. Der möglichst hänfigc Aufenthalt in der freien Luft ist daher eine hygieinische wic volkswirthschaftlichc Forderung. Dic Bewegung der Arbeiter iu der frische», Natur gewährt ciu volkvwirtl'schaftliches Kapital, was man besonders in Belgicu eingesehen hat. Keine Stadt oder Dorfschaft sollte auf snmpfi-gem Boden erbaut seiu, iu engen Thälern oder mitten in großen Waldungen, wic letzteres Nordamerika lehrt. Vielmehr kanu im Allgemeinen dic Lagc iu Ebenen, anf leichten Anhöhen oder aus Hochebenen nls die gesuudestc gelten, wenn natürlich uicht anderweitige schädliche Einwirkungen stattfinden, indem ^" die. Luftströmungen durch keinc Vcrgzügc gc-achennnt und der Abfluß des Wassers schon durch ble Abhängigkeit des Bodens begünstiget wird. Auch b'c Lage an Seeküsten und Flüssen ist als eine günstige zn bezeichnen, wic aus so vielen gesunden und l'lüheudcu Städteu mit dieser Lagc erhellt, voraus-arsrtzt, daß nöthigenfalls durch Userbautcn, Kaie, Dammc ?e. die uachtheiligcn Folgen von Flnthen, Ueberschwemmuugen, Sumpfiand :c. verhindert werden' (Schluß folgt.) Theater. Die Zaubcrspielc Raimuud's init ihrer frischen nnd heiteren Poesie waren seit jeher wahre Lieblings« stücke des Pnblikums, und sie erhalten sich noch im< mer mit Erfolg anf dein Repertoir; während die meisten Eintagsgcburten der Wiener Possen-Fabrikan> ten der Gegenwart ihre ganze Stütze, ihren inneren Halt verlieren,' sobald nur etwas au der „Ausstattung" srhlt. oder wenn nnr ein Eonplet gestrichen wird. Es ist nicht unsere Absicht, über diese ancr> kauutc Misere der Jetztzeit cinc Iercmiadc zn singen; die Sache ist allbekannt, daß an produktiven Talcu-teu ciu großer Mangel ist. Deßhalb ist es gut, zeit' wcisc (ins der Vergangenheit etwas hervorzuholen llnd auf die modernen Possendiehter (?) nicht zn sehr rcftektireu; denn „das Gutc ist uicht immer ueu, und das Neuc nicht immer gut." I>u „Diamant des Geisterkönigs" von Raimund trat Direktor Z öllner in der Rolle des „Florian Waschblau" auf. Der Erfolg war ein äußerst günstiger, uud Hcrr Zölluer wurde fast uach jeder Szene vom zahlreich versammelten Publikum stürmisch gerufen. Es ist nicht zu zweifeln, daß Herr Zöllner öfters auftreten werde, umsomehr da der Lokalkomiker Herr Lcfort noch fortwährend krank ist, Zöllner aber den Beifall des Publikums im Stnrme sich erobert hat. Die „Mariandl" fand an Frau Kurz-Preis cinc anmnthige. verständige Vertreterin. Dic Darsteller vou: „Lougimanus« „Pamplilius", „Eduard". „Amiuc" (Fräulein Hclmar), „Kolibri" (Fräulein Thom) wirkten entsprechend mit. Iu, Ganzen war die Darstellung genügend. Dem nenuaktigen „Lumpensammler von Pa-riö" wohnte Referent nnr in ein Paar Alten bei; dic schauderhaften Pariser-Manufaktc mit ihrer Grell-färberei und dem Anhänfen der schärfsten Kontraste, den Millionen von Unwahrscheinlichkeiten und Un> Möglichkeiten, der fadenscheinigen Tugend und der elastischen Moral, die sieh ebcn dem Formholzc des gewöhnlich haltlosen Helden des Stückes anpassen muß; kurz, diese verblaßten Maschincnpuppcn, ohne Konsequenz, Einheit und Wahrheit verlieren nach und nach die ehemalige Wirkung auf das Publikum, und verschwinden vom Repertoir. Hic und da flackert noch ein solches Irrlicht auf; aber das Publikum l>.,t l>e. reits Geschmack für gesuudcrc, kräftigere Ocisteskost, da kaun man deu französischen Saucen mit ihren hundert Bcimcngseln auch in dcr Dramaturgic nicht mehr Geschmack abgewinnen. Ist die Grundidee so wie die Schürzung des dramatischen Knotens in Dr. Töpfers „Bube und »V4 uisscs selbst und über die Mittel, es znm Vollzuge zu bringen, Beschlnß zit fasseil haben. Türkei. " Alls Trapcznilt, 12. September, wird der „Allstria" gemeldet: Die Karawanen, welche von hier über Erzernm nach Täbris gehen, schlagea, uug>'achtet dcr russischen Streifkorps, wieoer die 3l0lltcn von Bajazid cm, da die Nlisscn dem freien Dnrchzng nichts iü den Weg legen, lind höchstens manchnial Nachfrage halten, ob die Karawa„e nicht Artikel, welche als Kriegskontre-bände gellen, mit sich führen. Dcr Frachtlolm, wcl> cher im Herbste wegen dcr höheren Futterpreise stcts etwas zil steigen pflegte, stellt sich gegenwärtig für 1^0 Oka oder einen sogenannten Karawanenzentner (anderthalb Pferdelast) von hicr bis Erzermu alls 2.'>0 —300 Piaster, von Erzerum bis Täbris wegen dcr geringen Futterpreise in jenen Gegenden anf 200 —8ö0 Piaster. Nußland. St. Petersburg, 24. September. Se. Majestät dcr Kaiser hat cm Rcskript an deil Moskaner Kricgsgouvcrneur, Grafen Zakrewski, gerichtet. Die ersten Sätze desselben enthalten den kaiserlichen Dank an die Mockaner Bevölkerung fnr den entlnisiasti-schen Empfpng, »nit dem alle blassen den Baiser nnd seine erhabene Fainilie begrüßten. Weiter heißt es darin: „Mein Glück wäre vollständig gewesen, wenn die vorangegangenen Ereignisse Mir die frohen An-geilblicke nicht getrübt hätten. Ans Meinem Armeebefehl habt ihr schon erfahren, daß die Garnison von Sebastopol, nach cilfmonatlicher, beispielloser Belagerung, die bis jetzt nicht gesehenen Beispiele der Tapferkeit nnd Selbstverlängnnng zeigte nnd nachdem sie sechs furchtbare Stnrmangriffe zunu'kgeschlagen, dem Feinde mir blntbegossenc Ruinen zurücklassend, anf die Nordseitc der Stadt übergegangen ist. — Die heldenmüthigen Vertheidiger dcr Feste haben Alles, was nnr der menschlichen Krast möglich war, gethan. Ich betrachte die vergangenen imd gegenwärtigen Ereignisse als den nnerforschlichen Willen der Vorse-ynng, die Rnßland schwere Stunden der Prüfling sendet. Aber Rußland l>at noch schwerere Prüfungen siegreich überstanden, und der Herr stand ihm stets allgütig und nut unsichtbarer Hilse bei. >— Auch jetzt wollen wir uns auf ihn verlassen: er wird das recht-gläubige Rnßland, welches fnr die heilige Sache, fnr die Sache des Christenthums, zu den Waffen gegriffen, auch fürder beschuhen nnd die fortwährenden Beweise Meines Volkes, daß Alle und cm Jeder einzeln bereit ist, seine Habe, seine Familie und sein Blut bis zum letzten Tropfen für die Ehre dcr Na« tion nnd die Erhaltung der Integrität des Reiches aufzuopfern, sind für Mich sehr' trostreich, denn in diesem Nationalg^fühl und in solchen Handlungen finde Ich Kraft und Ermunterung und, indem Ich Mich im Herzen mit Meinem mnthigen Volke vereinige, wiederhole Ich, im Vertrauen aus die Güte und Hilfe Gottes, die Worte Alexanders l.: „„Wo die Wahrheit ist, da ist auch Gott."" Alcxandc r." Dieses Neskn'pt ist noch von cincm andern, anch an den Grafen Zakrewski gerichteten, begleitet; in demselben belobt der Baiser die Dienste des Gon-verneurS und verleiht ihm den St, Andreas'Oroen in Diamanten. Nach einem Briefe des „Nord" ans Stettin haben sämmtliche Kriegsschiffe der aliiitten Flotte, welche an dem Angriff alls Sweaborg Theil nahmen, ihre Station bei der esthIänDischen Insel Nargcn ver-lassen nnd die Rückkehr nach Frankreich und England angetreten lieber die gegenwärtige Stellnng dcr russischen Armee in der Krim berichten polnische Blätter Fol> gcndcs: Das Heer ist in cincr durch dic Natur sowohl, als durch die plinst stark befestigten Linie aufgestellt, welche die Positionen der Verbündeten in einem Halb« zirkel nmslügelt nnd sich vom Telegraphen- nnd Klein-konstanliner Front nach dem Süden gerichtet. Den rechten Flü. ge! biloet das starke Korps, welches die nördliche Seite von Sebastopol, namentlich oic starke Sieoer-»aja'Ziladellc nnd das Katharina», das Eonslantiii' und das Telegraphenfort beseht hält. Der linke Flü« gel hat die stark befestigte,, Defilccn von Ai-Tooor und dic Bergkette des Tschcrkes-Kerman bis zu den Quellen des Bllbek und den Ialtabergen inne. Die Reserven stehen in Baklschi'Sarai und Simpheropol. Einzelne Korps nuterhalten die Verbindungen zwischen dieser Hauplarmee und drei andern in der Krim sta> tionirtcn rnssischen Armeekorps, von denen das erste vor Kcrtsch steht und sich mit seinem rechten Flügel an Kaffa, mit dem linlcn an Arabat lehnt; das zweite beobachtet Eupatoria, und das dritte nnd stärk« ste, welches gegen 40.000 Mann zählt, hält Pcrekop befttzt. Sämmtliche russische Truppeu auf der tauri» scheu Halbinsel sind noch im Besitz von zwei Vcrbin-onngswegen »lit dein rlissischeil Festland, von denen dcr cinc über den Isthmus von Perckop, der andere mittelst der Brücke von Tschonger über das faule Meer führt. Tck'Mphischc Dcpcschcll. Loud o n, 3. Oktober, Abends. General' Lieutenant Simpson ist znm ivirklichen General, nnd Lord Hardingc znm Feldmarschall erilailnt worden. Odessa, 1«. (30.) September. Dcr Kaiser Alexander wird am 26. Scptbr. (7. Oktober) hier erwartet. Paris, Donnerstag. Der „Moxitenr" meldet, daß der Schlnp der Industrie-Ansstellnng definitiv am 1.^. Novcinber statthaben werde. Solmlcs. Wissenschaftliches. «aibach, 5. Oktober. Bei der am 3. d. M. stattgehabten Mnsealver-sammlnng gab Herr Dr. Karl Peters, k. k. Reichs-geolog, als Gast eine knrzc Skizze dcr Wirksamkeit der k. k. geologischen Nrichsanstalt nebst einer übersichtlichen Darstellung der geognostischen Verhältnisse dcr frainischen Alpeil, die er in diesen» Sommer in« Auftrage obiger Anstalt wissenschaftlich durchforscht hatte. Die ältesten Schichten, welche man daselbst antrisft. gehören der Kohlenformation an, über diesen sind dir Glieder des Trias gelagert, während die Hauptmasse der Alpen alls den verschiedenen Lias< kalke» besteht. Ferner sprach der Hnr Musealknstos über das Auftreten der Pnrpnrmonadc (Umuix m'(i0 beschriebenen Anftreten der monu,', m-olli«''».,,^ vollkommen überstimmen. Jedenfalls bleibt diese vereinzelt dastehende Erscheinung des räthselhaf» teil Infusoriums in unserm Lande bemerkenswerth. Dame" nicht ucn, so ist doch die Durchführung recht wirksam. Leichter, fließender Dialog, heitere Situationen und eine lebcnsfrischc Zeichnung der Charaktere verfehlen nicht oen günstigen Eindruck auf das Auditorium. Die Träger dcs Stückes, Fräulein Quandt (Emmy) und Herr Kurz (Graf Lan-gena») befriedigten im hohen Grade. Fräulein Hel-mar (Gnstchen) repräsentirt das naive Fach recht qnt. nnd Herr Brannhofcr (Rose) beweist sich immer mehr als ein steißiger, rontinirter Schallspieler. Herr Karschin (Kommerzicnrath) stellt in derartigen Parthien mit gemüthlich-komischer Grnndfärbung recht zufrieden. Für die nicht nnbedentcndc Zuhilfenahme des «unterirdischen Gedächtnißunterstükers" kann wohl einigermaßen dic vielseitige Verwendung des Herrn Karschin, als Regisseur und Schauspieler, als Eut-schuldignngsgrund gelteu. auch hat cr in dieser Hinsicht große Nontine. Fr. Pallmann (Komlncrzicn-rätl'!!') genügt nnr in dein äußerst beschränkten Kreise, wenn sie z. B. komische Alte ans den unteren Schichten der Gesellschaft darstellen soll, alles Andere ist ihr gcwölmlich „zu hoch", wobei häufig cm allzu großes KarrMmi störend wirkt. — Das Publikum zeigte fich recht applausV., wie jederzeit, durchdacht. Fränlcin Quandt (Emilie) befriedigte. Mit liebenswürdiger Naivität führte Franlcm Helmar den schalkhaften Pagen „Innocent" vor, nnd erntete wiederholt reichen Beifall. Herr Ström er (Sully) deklamirt fort- während vom hochtragisehen Kothurn, wobei dnrch das regelmäßige Dehnen jeden dritteil oder vierten Wortes und der Endsylben cin höchst langweiliger Predigerton herauskmnntt. Vom natürlichen Konversationston hat dieser Darsteller keine Ahnung, es muß immer und immer pathetisch dcklamirt werden. Von ciner objektiven Anffassnng dcr Individualitäten habeil wir bis jeht noch nichts entdecken können; übrigens wären wir zufrieden, wcnn Herr Strömer nnr dcn allergewöhnlichsten Anforderungen zu genügen im Stande wäre. Die übrigen Mitwirkenden verdarben nichts. Dic Darstellung bewegte sich ziemlich gerundet. Das Haus war, wie in der Negel, gut besucht. Dr. Klun. M is.! elle n. (Zentral ^ Afrika.) Von der katholischen Mission daselbst sind dem Marlcnuercinc in Wicn so cben Nachrichten zugegangen, nach welchen die Mis-sionsglicoer um dic Mitte des gegenwärtigen Monats Oktober von Cairo ihre Weiterreise an ihren Bestimmungsort nach Ehartnm fortsetzen werden. Die in Ebarlnm befindlichen Missionsglieder, so wie der Hr. Provikar Dr. Knoblecher, blieben diesen Sommer von Krankheiten verschont. Druck und Verlag von I. v. Kleinmayr 6 F. Namberg in Laibach. — Verantwortlicher Redacteur: F. Vamberg. An!)Mla zur Im!mc!wrSeitmm. Börsenbericht auS »cm Abendl latte der öster l.ni. Wicner^Zeilimg. Wit" ^. Ottodcr 1855, y? l'tags l Uhr. Die »icdrlgcrn Notinmssm a»^l Parie« und kixidoi!, im Vcrcine mit r»ip>iudl!chcr Gcldklcmmc, sil'tcn tine li^chthcili^c Ginwirfling auf dm lmsigs« (5ffcltcnmclrft, wclchc sich j,doch g.^,l,i Tchlusi dcr Börse alliüälig bchrb und ciun giiilstigercl, Scion'ül»^ Nauiil gab. Ncimmllich trat im Stande dcr Wechsel und Valutcn am Ende rcr Börse eine fichlbcirc Bssscrun^ ein. 'Amsterdam 94 Brief. — 'AmM'urg >«3 >/, Arief, — Fvanl,urt l>2 Brief. — Hambnrg 82'/. Brief. — Liuu,»,' ... - London 10.59 Brief. — Mailand 112 Brief. - Paris 131'/. Brief. «LtaatSschuldverschreibungs» zu 5 7« 74'/..—74 "/,. detlo „ ^'/,'/. 65'/.-65'/. detto „ ^"/« 59'/.-00 bllto „ 3 7» 45 7.-46 detto „ 2'/.'/. 3«'/,-3'l'/. detto „ 17. l4'/.-^','. detto 5. 8, .. 5 7. »-^8" NalioncU-ylnlthei, , „ 5 7. 7«'/.—78'7.. Lombard. Venlt. ''lnleh'N „ 5'/. W U4 Wr!l,!d.nt>ast,-Ob!ig. N, Oestel. z» 5 "/. 75 -7« dttto anderer Grönländer 5 7, 65'/, 72 Glog^,',itzcr 'Iblig. m. N. zu 5 7. '.»1-i'l '/. Oebcnl ürger detto detlo ,. 5 7« W-i»0 V. P.jlhcr telto delto .. 4«/„ 9l-9l '/, Mailänder detto detto „ 4 7. 8U-KV'/, kotteric-slülehe» vom Jahre !«34 228 - 22U dctto detto 1839 !20 120'/, detlo detto l«54 96 7.-W'/, Bauko-Obligalionen zu 2 '/. 7. 23'/. -64 Bank'Mtie» pr. Stück 10^» -1U5N ^Sfomptedaüs.Vlftim 86 '/.-^«7 Mus» rer f. f. priv. öst^rr, Staats^ ciislnl'ahüqessslschast < ""^ vlordbayn betto 5 7» 82—82'/, Ologgni^r dttto 5 7, 72 7.-73 Donau - Dampfschiff- Oblig. ü 7. 8« '/."«< . (,il!!»o - Rcnlschciüe ^^ V, l3 /» ^I^rh^y 40 st. ^'se 71 7,-72 Wiodisch^lätz^'of, 25 7. "25 7. Wa!d,1m,'sche „ 24'/,—24 V. K.glevich'sche ,. 10 7.-10'/, .lt. f. vollwichtige DnfateixAgio 18 '/,—18 7. Telegraphischer Kurs. Vericht dcr Staatspapieie vom 5, Oktober 1855. Staalsschuldverschreibunqcn . ,^u 5pEt. fi. in EM. 74 dctto aus der National-Aüleihc zu 5 7. st. >n («M. 78 5/8 Darlehen mit Verlosung v. I. !854. st>r 100 ft. W l/2 Obligationen deS lombard. venet. AnleyenS . . 92 Mtien der f. s. priv. österr. StaatSeiscnbahn- gesellschaft zu 200 ft., voll eingezahlt — fl. V. P. mit Ratenzahlung...... 34U 3/5 fi. V. V. Grundentl.-Ol'ligat. andcrtr Kronländtr zu 2 '/, 8tt Bank-Altien pr. Stück......10S1 fi. in li.M. Altien der Kaiser sscrdmandS^Nordbahn zu 1000 st. !«nd, ,i,r I(»,) Ocstrrr. «>re. Gnld.» l l! 1/2 Bf. 2 Monat A'H'' '^> ^">" """l"', ^">dc" 13 l 1/4 Äf. ii Mo»nt. ^ 1''"u-"^'«fen . . Gulden .3,,/4B.2M.»at. ^lalcst. '^ , Nulden . . . r>nr« 242 3l T. Sichc Gold- und Silber-Kurse vom 2. Oltobrr 1855. Kais. Münz-Dulaten Agio .... ,7^'^ ^7^^ dctto Rand' dctto „ .... 171/4 17 ^/g Na^'olconS't'or „ .... 8.52 y.51 Souvrainsd'or „ .... 15. l 2 ,5.g FriedrichSd'or „ .... 9.2 u. Preußische........ »-22 0.20 Vngl. Eovereigus „ .... 11." 1l.< Nuß, Impcriale „ .... 0.5 0.4 Doppie „ . . . . H4 34 Silbcragio......... l4 133/4 Fremden - Anzeige der hier Allgckommeuen und Abgereisten De>, 1. Oktober 1855. Hl-. Freiherr v. Llttheiolh, Gen. Consul, —Hr. Alielichamer v. ?lllenstein, pens. General-Major, — Hr Bai on Bla-^chi, k. k. Oberst - i!,elitenaiit, ^_ Fs. Barom» Schifkor,ch, Fellxnalschall' i?!cltte»al,ls.- Ge mali», und — Hr. Franz Gosileth, '^nim, k. k. acad. Professor, — Hr. Dr. Giovaiim Clcoglia, k k. Professor, — Hr. Dr. c>al Canton, Viktor, ?lrzr l>»d Besitze»', lind — Hr, i);ll». Choiioler, Cöqliire, eng!. Prioat,er, von Wie» „ach Trieft. — Hr. Hartwig Fliesz, t, r Hauplmauli, von '^rück nach l^aibach. — Hr. Eduald i!egar, Besitze«, 0011 Graz nach Trieft. Den 2. Hr. Baron 0. Langenail, k. k. Gene» ralmajor mid Gesandte ani sch>ved>schen Hofe, — H,. Rttcr v. i7ie^reUi, t. k. Hofi-ach, -^ Hr. Dr. Josef ^aßer, Niller 0. Zollheiin, k. t, Miinsterial - Nach, — Hv. ?l»ton Percile, Mll,ifterial« Üolizeptöadjunle, — Hr CharleS ^ascagne, e„gl. Oberst. — Hr. D. August Iilet, sammr Gattin, t t. Oberfeld^Chef^ijt, und — Hr. Ignaz PencS, Kaufmann, von Wien nach Trieft. — Hr. William Ritter v. Zahoup, Gul^ besitzer, von G>'az nach Görz, ^ Hr. Georg Rummel, t. k. B,rgiach, von Mürzzngschla,, nach Tiicst. — Hr. Alexander Segclüiin, franz, Professor, — Fr. Ana. stasia v. Nato, Gntslieslheiil», vou Trieil nach W,cn. — Fr, von Maiuua nach Fünfliicheu. — F5. Ellieline Pos^vil), Doklois.-Gattin , von Trieft nach Iglo. — Johann Renaldi, Advokat, von ^iume nach Gr^z. Verzeichniß der hier Verstorbenen. Den 26. September »85 5. Anton Grabner, Taglö!),ier, alt 46 Jahre, im Zlril-Spital Nr. l, an d.r ^un^ensucht. Den 28. Herr Anton Foistner, k. t. Srcuer» Dilektions-Assi^ent, alt 38 Jahre, in der Scadt Nr. 237, an der allgemeinen Wafseisncht. Den 29, Simon Weimann, Institulsarmer, alt 77 Jahre, im Veisoi'guilgshanse Nr. 5, an der Ge, hilnlähmuiig. —Flau Theresia Weinwurm, Schuster-nicistersiuitlre, alt 57 Jahre, in der Stadt Nr. 40, an der Enlkrästung. Den l. Okl ober. Agnes Temle, Magd, alt 39 Jahre, im Zivil «Spital Nr. 1, am Zehrfieber. — Herr Anton Mayer, k. k. Landes - Münz.-Probiei er uno Obeiberg-Amti! m'S, alt 49 Jahre, in der Kapuziner-Vorstadt Nr. 28, — und Martin Wurner, Hausbesitzer, alt 56 Iahie, i» dcr Stadt Nr. 92, beide an der Cholera. Michael Likcßer, Magazinswächter, alc 26 Jahr,, in des Stadt Nr. 252, an dcr Lungenschwindsucht. A n merk u n g. Im Monate September !Uä5 sind i0l Person gestorben. Eisenbahn - nnd Post-Fahrordnnng. /lxlunst »n l Avfahrl vvn SlhnelllUg l Wi«n . . Früh — — ^ ^5» von Wi,n n»u H5 von Wien nach Vatbach . N«chm. 2 ^g __ — dlo tto . Früh 2 3u — — Die Kassa wii» lo ?)N»ul»n vor ter Al'fihrt g,schlössen- Brief- Courier von L.ul'ach nach Tr>,!> . . 7ll',nds — — /j 3o « Trieft « ^.ndach . Fiüh 7 /j° — — PrrsouenlEuurier von Laidach nach U>>sst . . Ab,»di — —' ll ^ . Tricll .. Laibach . Früh 2 ^ — ^ I. Mallepost von Laibach nach Driest . Früh — — 2 3c> « Tritst « Laiftach . Ab«nd« 6 -^ — ^ II. MaUepost von Lalbach nach Tlltst . . Ab,nd« — ^ <^» ^' « Tliest ^ laibach . Fiiih 8 3" — "^ Z. 1448. (6) Dcr Unterzeichnete gibt sich hiermit die Ehre anzuzeigen, daß dctselde vom 1. Oktober l. I. an, wie seit drei Jahren, gründlichen Unter-licht in der fra nz ös ische n imd cngl ischcn Sprache Personen jedes Standeö und Alters, gegen mäßiges Honorar ertheilen wild. Reflcktircnde belieben ihre Adnssen in der Buchhandlung dcr Herren v. Kleinmayr k Bamber st übergeben, oder die des Unter zeichneten gefälligst in Empfang nehmen zu wollen, K. M. Teubel, Lehrer der franz. und engl. Sprache an der hiesigen Handelsschule. 3. 1471. C2; Bett-Flautnen und ftV$3crn fur I&ous»ölstcr und Diicltcnteii. fertige Bcttdc^ktm wwtf Matratzen/ ÄossBiaar ^on der feinsten bis ordinärsten Gattung, so wie eine reichhaltige Auswahl von $t»Uai*- und UaiBiuwoll - Kcftkotxen »>t «//e» Far bau nebst jSctt— I'c^ftlclieii «wrf JLanH'iiieliern ?«w Belegen der Fuss-bödeiu 'Wa€*li*taflrct- ?//m/ ^Vaclis-leiiiivaii(leift? sind billigst zu haben in der Handlung des Unterzeichneten in Laibach. JilJici-t Trinker. Z. l50l. (2) Bitte zu lesen! Beim Ende^efcttlulcn (ain Schnlplatz Nr. 288 in Laibach) sind verschiede»? neuartige Musik» Iiistlllmcntc sehr 'Mig zu haben, a!s: (^iüe ganz seine Miltelwalder Violine mit Ebenholz adjustilt — — — — — — l5 fi. Eine fein eingelegte Violine — — — 8 rl. Eine ordinär eingelegte Violine — — 5 f.. ^ine nicht eingelegte Violine — — — 3 si. Oine kleine Violine, gut zum Lernen — 2 st. Eine Kinder-Violine mit Harlem Boden l fl. Eine feine Gmlcnre mit vfferill und verdeckter Maschine — - — — — 9 si. Eine feine Guitarre mit Perlmutter verziert 5 fi. Eine feine Guitalre eingtlegt— — .— 4 si. Oine mittelfeine Guitarre, gut zum Lcrucn 3 si. Eme Kinder-Guitarre mit haltem iüodcn l si. wie auch verschiedene andere musikal. Instrumente. Ich empfehle mich den geehrten ?. '!'. Musi^ freunden zu geneigtem Zuspruch. Josef Nibitsch, Muiikl^nstrumentenhalwler. Z. !479. 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Anton Kaufmann, Backermeister. «38 ^,'^e, dem k k. tt.icrm. kärnc train Over land.tz^exckce zu lH»a; ist ein» Rach5>eklita,b elle, mu dem G.t^Ile jalirllch^ NMi ss. K. M.. und >m Fall«' nner Vmiuckunq jene mil dcm Gehalte von lU(M CM uno dem Vonuckullgklechre. in Erledigung uekommen. Bewerber um diese stelle haben ihre gehö rig dokumennrcen (Gesuche duich ihre vorge,etzt.' Behörde binnen 4 Wochen nach der dritte, (Einschaltung dieser Kundmachung bei dem Präsidium des k k. steielm. tarnt, klain. Oderlandesgerlchteb einzubringen," Giaz am 2«. September 185,5. Z. 639. u l^l) Nr. 49U,. dienst e Konkurs. Der Dienst »ines prov. kontrolllrenden Amtsschreibers bei dem k. k. Forstamte zu Bleiber g in Karntcn zu verleihen. Mit diesem in der Xl. Diatenklasse stehenden D>cnstpostm sind folgende Genüsse verbunden: ÄliN si. Besoldung, 3U st, Holzgcld und 40 st. Qualtielgrld jährlich, dann die Verpflichtung zum Kautionsnlage im VchaltSbelrage. Die Erfordernisse für diesen Dienst sind: mit gutem Erfolge zurückgelegte forstwiffenschastliche Studien, und im Falle Kompetent noch nicht im Staatsdienste steht, die Nachweisung der mit gutem Erfolge abgelegten Staatsprüfung fü« Forüwirlhe, Kenntmjse im Konzept- und Rech-nungsfache, so wie im Holzliefet ungswesen im Gebirge. Kompetenten haben ihre eigenhändig geschriebenen Gesuche binnen 4 Wochen im Wege ihrer vorgesetzten Behörden Hieher einzureichen, und in selben sich über jede obiger Erfordernisse, so wie über Alter, Moralität, gesunde Körperkonstitu tion, Familienstand, Studien und bisherige Dienst, lcistung durch Urkunden auszuweisen, und die Erklärung beizufügen, ob und in wie ferne sie mit Beamten des ob,gen Amtes oder der Direk tion verwandt oder verschwägert sind. Von der k. k. Berg - und Forstdirektion. Graz am 3tt. September IU55. H. U2«, n (3) Nr. 2923. Edikt. Von dem k. k. Bezirksamte Senosetsch wird hiemit allgemein kundgemacht.' Es ist die versteigerungsweise Verpachtung des Bretter- und Holzwaren.-Aufschlages in, Markte Scnosetsch zum Besten deö dortigen Lokalschul fondes auf die Dauer vom i November l«55> bis zur Einführung des Eisenbahnbetriebes gegen 3monatliche beiderseits freistehende Aufkündigung bewilliget, und zur Vornahme die Lizitatiol.s-Tagsahung auf den ll Oktober d. I. Vormittags »U Ul)r Hieramts angeordnet worden. Hievon werden die Unternehmungslustigen mit dem Anhange verständiget, daß jeder Lizi-tant eine lUM Kaution des Auörufspteises zu erlegen habe, die dctaMirten Bedingrusse abcr täglich hieramls eingesehen werden können. K. k. Bezirksamt Senosetsch am 2U. Sep tember l855. Z. !ül«. (l) Nr. 36sl. Edikt. Vom k. k. Nezirksamte Goltschre, als Gericht, wird bekannt gemacht: Das k. k. Handelsgericht in Pesth hat unter 2l. Februar Ütt53 , Zahl I7«tt, wider den dortigen Handelsmann Peter Loser den Kow kurs eröffnet, und cs ist daselbst als Konkurs masse-VertrfM- d,r dortige Advokat Herr Franz Seengrr und als Konkursmasse« V,tscheidung des hohen k. k, Obersten Gerichtb- und Kassatiotlöhofes vom 24. Mai l. I., Zahl 5l2l, wird vom gefertigten Bezirksgerichte, alö Nc^linstanz, hinsichtlich de^ im Herzogthumr Krai«, in der Gemeinde Rleg gelegenen unbtwc^lichen V.r«?lögcns des ob'a/n Kridalars der Partiul-KonkurS hiemit eröff,i!il!^loullg filier Koli)»lUl'g ,n ^j.>ln del>e!btn >.lchl nur dle Rlcl/tigktll seiner Forderung, son one, auch daS >hm hinsichtlich des Reales »lwa zust.hende Vor- uno satzrecyt zu elwel>en, w!-^rigenS nach V.rstxßun^ deS obdestimlMen T^-gvs Niemand n>»hr geyört werd .,cn, dle lhre Foronung blS dahin nicht ange» m^loet habcn, ln Rücksicht dieses Kontmbver moge<>6 ohne Ausnayme auch dann atgeivirsel, ,e>n sollen, wenn ihnen wirklich ein Kompen^ cionsr^cyt gebührte, oder »reun sie auH »in »>g<-neS Nut v^>n der Masse zu fordern hätten, oo.r weiln lhre Forderung auf ein liegendes Gut t^6 KriDatars vorgemertt ware, ohne daß solch. Hläudlg/r, wenn sie etira der Konkursmasse Ichuloig sein sollten, die Schuld, ungeachtet des Kompensations-, Eigenthums- oder Psandnch tcS, daS ihnen sonst zu Etatten gekommen ware, abzulegen verhalten werden würden. Zum Äehufe der gütlichen Ausgleichung, au ßei diesem Falle aber zur Bestätigung dcb provisorisch bestellte». Konkursmasse» Verwalters Herrn Johann K^Sler von Relfniz, oder Way! eines andern Massederwalterö und deS Gläubi-gelausschusses, dann zur Bestimmung weiterer, oie Masse betreffenden Angelegenheiten wild die Tagsatzung auf den 26, Oktober l. I. Früh 9 Uhr Hiergerichts mit dem anberaumt, daß d:e Nichterscheinenden den Beschlüssen der Mehrheit der Anwesenden alS beigetreten angesehen werden. Uebrlgens wlrd gleichzeitig bekannt geg.ben, daß über Ersuchen d»ö k. k. Handelsgerichtes 5U Pesth auch d-e sämmtlichen hirrdezirlig befindlichen, laut Inventur ddo. 6. April ltt54, Z. »962, bcwerlheten Fahrnisse, als: Hauseinrich cung, ein Paar Ochsen, eine Kul), ein Kalb, Getreide und sonstige Vorrathe, «m Schatzungo« werthe von 1U7 st. 4l kr., gegen gleich bare Zahlung bei der auf den 8. o. M. Früh U Uhl in Ricg anberaumten Tagsahung hint^ngcgcben werden. Gottschee am 2. Oktober 1855. 6. l454. (3) Nr. 32l3. Edikt. zUom k. k. Bezilksgtlichtc Radmannsdorf wird bekannt gemacht: Os sei in die exekutive Feilbietung der, dem Kasper Konitsch gthöligcn, im Grunobuchc der vor inaligen Her,schasl iUelres sul) U>b. Nr. ^36 vor-tommendc«, Ciiidriltelhlibe Konst. Ätr. 20 in Auril^, wegen dcm Simon Pretloer aus Untilgörjach auS oe,n gerichtlichen Velglriche von, 18. Februar 1853, Z. 827, schuldigen 26 fi. 50 kr. s. N. iU. gewilll, get, und zur Vornahme derselben die TagsaiMlgen auf den ll. Oktober, auf den 5. November u.-,d auf den i. Dezember l. I., jedesmal Aomultags !) Ul)r im Orte der Realiiät angeordnet worden. Kauflustige werden nnt dem Beisätze yiezu ein geladen, d^'ß diese Realität erst bei der dritten Fe,I> »,'icluiigslagsa^ung unter dem Schatzwerthe von 92t) ft. yintangegcden wird, und daß Jeder, dtr einen Anbot macht l0°/„ des Schätzungswertes alS Vadium an die Üizitailons'Komnnssioil zu crle. yat. Die übrigen Lizitatonsbedingnisse, die Schätzung und der Orunobuchscxtratt liegen zur Einsicht bereit, K. k. Bezirksgericht Radmannsdorf den 2?. Augllst l855. ^^^^^^^^^ Z. 1455. (3) Nr. 13N. Edikt. Vom r. k. Krelsglllchte in Neustadt! wild l>s kannt gemacht: Es wurden zur Ausnahme der über Ansuchen der Frau Iosefa Wulti von Neustadtl, durch Hm, Hr. Suppanzhizh bewilligten llltutiven Feilbictung 0ls, dem Oxckutcn VaLntin Hirsch gehörigen, in !)icusiadtl 5uk Koi'sf. Nr 1?9 gelegenen, im vormaligen Grundbuche der Stadtgüll Nelistadtl 5ul) Rerlf Nr. 76 verzeichneten, auf 800 fi. gerichtlich gkschählcn Hauses sammt karten und dcs iin obigen Grundbuche sub N,k«f. Nr. 130^7 verzeichne, len, auf 60 fi. bewerteten Ackers, ivegci, aus dem >,erichllichen Vergleiche vom 4. März d. I. schlildi^ .;en Kaujschillings'lestes pr. 400 fi., der hievon rück liändigen Zinsen, Klags , Vergleichs.- und Ereculions' costeli, d'!^ungcn aus den l4. September, >9, Ottober und 23. November l. I., jetesmal Früh 9 Uhr vor dlrslM Gerichle mit d«m angtordncl, eal) tllle >!leal!lacel, Nlll dl! rer drille« He!ll)!ell!!ig Ulttcr dem Slbalilnigswerthe I)intangrstll,'cn werden. Dessen werden die Kauflustigen mit dem rer^ ständigst, das; der Grmidbuchsertrakt, das Schal' zul,a.sprolotl,'I! u>,d die ^j^l^l^,^h^i,^z,j^ j^, dicßgelichtlichen Archive und beim Verileter der Frau Exerlllionsfül)relil,, Herrn Dr. Cuppantschitsch, eingesehlN werden kösnun. NeustaNl am 8. August »855. Nr. l57Z. Anmerkung. Da l'ei d williget, und zur Vornahme derselben die Tagfatzun. gen auf den 28. November, den 24. Dezember l. I. und den 21. Iän'itr 1856, jedesmal Norrnittags 9 Uhr im Orte der Realität mit dcm angeordnet, daß die Ncalitä'l bei der dritten Feilvietungst^gsatzung auch unter dem Scha'tzlingswerlhe hintangegeben wird. Der Grundbuchsfxtrakt, daß Schä'tzungsproto. koll und die Lizit.'tionsbedingnisse können in den gewöhnlichen Amtssilmden eingesehen werden. K. k. Bezirksgericht Idria am 12. September 1855. Z? ilö3^ (3) Nr. 2970^ Edikt. Vom k. k. N,zrksgerichle Radmannsdorf wild bekannt gemacht: Es sei über Anlangen deS Thomas Suppan aus Asp, in die erckutiioe Feilbietung der, dem Georg Suppan von Hraschach gehörigen, im Grlindbuche der vormaligen Herrschaft Stein 5l,k Urb. Nr. 290 lind 48.^ vvrkommrnden Nealitaten, wegcn aus dem gerichtlichen Vergleiche vom 26. September 1853, Z. 4055, schuldigen »25 fi, s. N. V. bewilliget, und zur Vornahme die Tagfatzungen auf den 27. Oktober, auf den 24. November und auf den 2l. Dezember d. I., jedesmal Vormiltags 9 Uhr in der Gerichtskanzlci bestimmt worden. Kauflustige werden hiezu mit dem Beisätze eingeladen, daß dieses Reale erst bei der dritten Tagsatzung unter dcm Schätzungswerthe von 2280 Gulden hintangfgeben wird und daß Jeder, der einen Anbot moclien will, das 10"/„ Vadium von dem Schätzlmgswerthe zu eilcgen hat. Die übrigen Lizitationsbedingnisse, die gerichtr liche Schätzung und der Glundduchsstand liegen zur Einsicht bereit. K. k. Bezirksgericht Radmannsdorf am l0. August 1855. 3. 1517. (I) Avis anx daisies! Anna Präger, (St. Ial-oböplal) ^!i. »48, 2. Stock, links.) 3lach einem mehrjährigen Aufenthalte in Wien, erst jüngst hier angekommen, empfiehlt sich einem hohen Adel und dem geehrten Publikum zur ge« schmackvollen Verfertigung aller Arten von Da-nienklcidern neuester Fac^on, sowie zum gründlich garantiltcn Unterrichte im Maßnehmcn, Z u ^ fchneiden, SchnitteundModellenzeich < nen in der kürzesten Zeit, wo Jede Lernende gleich in den ersten Lektionen sich, oder jeder Person passend ein Kleid verfertigen kann, in oder auf Verlangen auch außer ihrer Wohnung zu den konveltabelsten Bedingungen. Auch sind sictö neue Pariscr Bchnitte zu haben, für Mülttillen und Mantel. Z. 15037' (5) " """ Gin Fräulein wünscht in deutschen Elcmmtargegenstandcn, in weiblichen Handarbeiten und im Fortepiano-Spiel häuslichen Unterricht zu ertheilen, oder als Gouvernante in einem soliden Haust zu unterkommen. .. " ',' Näheres ist zu erfragen in der Gra-discha-Vorstadt Haus-Nr. 43, im ersten Stock, auf der Triester Straße.