Nt. Iß?. Mittwoch, 24. Juli 1895. Jahrgang 114. Aibllcher Zeitung. l"Mr^3 ?"p"l«: Mil P« stve rsend»ng : ganzjähllg f>, lü, halWhrig fi, 7 üa. Im Comptoir: "tine l>„!» ' ^>l>!ähr<« fl. l» üU, sfür die Zustellung !n« Hau« ganzjährig fi, 1, — Insertlonsgebür: Für ^°"«>rlll,, l" Staatsangehörigen Georg Ritter von Ostens ' '" ^Ken die Annahme des ihm verliehenen Hiien ull""^, königlich griechischen Generalconsuls in Vestc,n "^Madigst zu bewilligen und dem bezüglichen ^ldleiU plome desselben das Allerhöchste Exequatur "W zu ertheilen geruht. RtM^' und k. Apostolische Majestät haben mit H«hl??" Nmschliehuna vom 22. Juni d. I. die Hintl* ^angelischen Pfarrers und Seniors Josef ^iener^ '" Arriach zum Superintendenten der ill bch/j.- fischen Superintendenz A. B. allergnädigst ""'gen geruht. -----------------, ^tth^s/' und l. Apostolische Majestät haben mit ei ^'l" Entschließung vom 1«. Juli d. I. dem senden Aallhalterei ln Innsbruck in Verwendung "Titel ^oulmissär ^ard von Ot tentHal ^lgn^ "nd Charakter eines Statthalterei-Secretärs ""W zu verleihen geruht. Kielmansegg m. p. ^ech^/ und l. Apostolische Majestät haben mit vom 12. Juli d. I. dem ^rl y, ^"uections'Adjuncten im Finanzministerium Mfsij^Ä"rt den Titel und Charakter eines directors allergnädigst zu verleihen geruht. B öh m m. p. ?>d o!.! "nd k. Apostolische Majestät haben auf ,^dez?2 vom Minister des kaiserlichen Hauses ^e« „,!. Vern erstatteten allerunterthänigsten Vor« '^.^Uerhüchster Entsckli.'tzung vom 24. Juni d. I. den Handtlsmann Matthew Proctor in Cardiff. Newport zum unbesoldeten Consul daselbst mit dem Rechte zum Bezüge der tarifmäßigen Consulargebüren allergnädigst zu ernennen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 14. Juli d. I. in Anerkennung vieljähriger, einem und demselben Industrie-Unternehmen gewidmeten treuen und belobten Berufschätigkeit dem in den Diensten der ftriv. Pötten-dorfer Baumwoll-Spinnerei und Zwirnerei stehenden Cassier Johann Eckert das goldene Verdienstkreuz und dem Carderiemeister in derselben Fabrik Johann Hat wagner das silberne Verdienstlreuz mit der Krone allergnädigst zu verleihen geruht. Verordnung des Finanzministeriums vo« 17. Juli 1895, womit für den Monat August 1895 das Aufgeld be« stimmt wird, welches bei Verwendung von Silber zur Zahlung der Zollgebüren zu entrichten ist. Mit Bezug auf Artikel XIV des Gesetzes vom 25. Mai 1882 (R. G. Vl. Nr. 47) wird im Vernehmen mit dem königlich ungarischen Finanzministerium für den Geltungsbereich des erwähnten Gesetzes und für den Monat August 1895 festgesetzt, dass in denjenigen Fällen, in welchen bei Zahlung von Zöllen und Nebengeburen, dann bei Sicherstellung von Zöllen statt des Goldes Silbermünzen zur Verwendung kommen, ein Aufgeld von 20'/, pCt. in Silber zu entrichten ist. Böhm m. p. Den 20. Juli 1895 wurde in der l. l. Hof« und Staats. druckerei das 1^.1. und l^Il. Stück des Reichsgesetzblattes in deut« scher Ausgabe ausgegeben nnd versendet. Das I.I. Stück enthält unter Nr. 102 die Kundmachung der Ministerien der Finanzen und des Handels vom 25. Juni 1895 betreffend Auflassung der Hanvtzollamts'Exftositnr 3 Canal Grande in Trieft und Errichtung einer Hllttptzollamts-E^positur Nr. 3 am Molo IV in Trieft; Nr. 10N die Verordnung des Finanzministeriums im Ein« vernehmen mit dem Justizministerium von« 28sten Juni 1895 betreffend die Effectcnumsatzn 1z.^l der k. l. Karl-Franzens-Univer-^Mrndes«"l°gungen mit dem erlauchten Namen H>d (nack^ "niversitätsgründung. des Erzherzog ">ch?>N5 '^ler Ferdinand I'.), im Jahre HsUrlund "huck ^ I°W.1771 schließen Dieses ^ l ^ an?"Z "ber die in genannter längerer «btf "en A"z.. "äer ^lma matsr immatrikuliert dillf.^s der i« den ^" «ah und fern, namentlich ^. ^l,,!en 3" .'^"eichischen Ländergruppe Steier-K!2 "Ne ^'„^"" und Istrien. wie es im allge-H M diel?, Mrnbe für die Geschichte und Cultural -hein,«. ,"noer ist. bietet auch im einzelnen für ^ "Nln^ . "ne reiche Fülle von Detail, auf das n. 'n emem eigenen Artikel zurückkommen ^Ä^° ben^?Mchte der Familien Krams aller ^s/h'chte de? m ^ stelle vornehmlich auch für ^'hiii. ^"voller ^"vasorschen Familie eine Reihe ^>sa> her",.A"en, aus denen wir vorweg das ^2IrV?en wollen, in welchem ein Herr ""r v.Valvasor zu damals schon durch nahezu zwei Jahrhunderte für die Bildung und Erziehung der innerösterreichischen Jugend so segensreich gewesenen Grazer Universität, wiederholt Rector derselben, gestanden hatte. Herr Wolfgang Freiherr von Valvasor bekleidete als Rector des Grazer Collegiums S. I. zugleich das Rectorat der damals von den Vätern der Gesellschaft Jesu gebildeten Grazer Hochschule 1754 und 1755 und dann wieder im Jahre 1757. Die Universitätsmatrikel besagt nämlich: «^nno Va1v»80r .... P03t 66pO3it,l0N6ln 16. 1)6«. psrke-tarn inserjpti »unt, »eljuents» u s. w. (folgen die Eintragungen der Studierenden)^ unter den Professoren, die zur Zeit im Grazer Collegium lehrten, begegnen wir auch dem ?. Hieronymus Rechbach, Professor der Syntax, und dem l^'. Antonius Paumgartner, Professor der Rhetorik. Zum Jahre 1755 merkt die Matrikel an, dass unter dem Rectorate desselben Rector Magnificus Wolfgang Freiherr von Valvasor und des Decans l'. Franz A. Schmetter, am 14. Jänner in die Matrikel eingetragen worden und andere Studierenden für das Fach der Moraltheologie Herr Candidat Theologiae Primus Dettela aus Kram (Morä'utsch) als Philosoph des ersten Jahrganges der hochw. Herr Baron Tauf«j ferer, Oanon. later, zu Vorau (in Steiermark) als j Rhetorre Simon Venig aus Laibach, Franz Orestiz aus Idlia, als Parvist: Johann Lesser (üesar) aus Reifnitz und Johann Schmutz aus Wippach. ' Unter denselben findet sich der Kramer Poeta CopeShiz Anton Civis llarnioliae NudolfswertenfiS. Im Jahre 1757 war Wolfgang Valvasor nur bis 1. Mai in der Würde des Rectors, an welchem Tage ihm I^. August Hingerle' in dieser höchsten akademischen Würde folgte. Der Rector Wolfgang Valvasor war mit seiner Amtswirksamkeit in eine sehr schwierige Zeit gekommen, nämlich in die Tage der Studienreform der Kaiserin-Königin Maria Theresia, und es verzeichnen, wie Professor Dr. Ritter v. Krones in seiner «Geschichte der Karl-Franzens-Universität in Graz» ' betont, die Jahrbücher dieser Universität eben von 1753 bis 1759 eine ziemliche Reihe von Facten, welche die Schwierigkeiten vor Augen führen, mit denen die Studienreform von 1752 noch reichlich zu thun bekam.» Der philosophische Studiendirector berichtet (1753) die schlechte Frequenz der Mathematik und Geschichte und den geringen Respect der Candidate« Juris vor den Pro^ f ssoren, der theologische die Lanheit der Zöglinge des Convicts und Ferdinandeulns im Besuche der Vorträge über die heil. Schrift und 1754 die Nothwendigkeit einer strafweise« Behandlung jener Theologen, die sich der Prüfung entzögen. Der Staat musste (so im Er-lasse vom 31. October 1754) mit allgemeinen Zwangs« maßregeln zugunsten des theologischen Universitäts-studiuins nachyelsen, den Ordensllöstern die künftige Regelung des theologischen Studiums vor Augen halten, den Landesbehörden die Ueberwachung der kleineren Gymnasien und Seitenschulen anempfehlen (25. Jänner 1755) gleichwie diese wiederholt Anlass ' Zum Jahre 16W erscheint in der Matrilel als Rhetor em Josef Hmgerle ans Kram, Laibach, eingetragen. ' Graz 1U86. p28. 41b ff. Laibacher Zeitung Nr. 167. 1452 24. Juli 1895. Mittel nicht mehr abzuwendenden Bewilligung der sogenannten Post Cilli jeder wie immer gearteten kom» menden Regierung gegenüber eine oppositionelle Hal-tung einnehmen weroe und dass sie daher darauf verzichten wolle, an der Führung der öffentlichen Geschäfte in absehbarer Zeit bestimmend mitzuwirken. Das Vaterland» zieht aus der abgelaufenen Session die Lehre, dass die Fürsorge für das Budget die erste Pflicht jeder Regierung sein müsse und sagt, es habe sich gezeigt, wie recht diejenigen hatten, welche rechtzeitig in diesem Sinne ihre Actionen eingerichtet haben. Die «Deutsche Zeitung» richtet gegen die Deutsche Linke wegen ihrer Haltung bei der dritten Lesung des Budgets die heftigsten Angriffe. Die «Oesterreichische Volkszeitung» ermahnt die Deutsche Linke, aus den Fehlern der Coalitions'Epoche für die Zukunft zu lernen. Das «Neue Wiener Journal» glaubt, dass auch die kommende Regierung kein parlamentarisches Cabinet sein werde. Ein politisches Cabinet, welches Füllung mit allen großen Parteien unterhält, ohne von ihnen am Gängelbande geführt zu werden, ohne die Gefahr, durch Clubbeschluss abcommandiert zu werden — das dürfte wohl, zum mindesten für die kurze Dauer des gegenwärtigen Abgeordnetenhaufes, noch den besten Ausweg aus den Schwierigkeiten bilden, welche durch den Zusammenbruch der Coalition entstanden sind. Politische Uebersicht. Laibach, 23. Juli Der laufende Sessionsabschnitt des Reichstages wird noch in dieser Woche seinen Abschluss finden. Am Mittwoch und Donnerstag wird das Herrenhaus Sitzungen halten, um nebst einer Anzahl minder wichtiger Geschäftsstücke den Staatsvoranschlag zu beschließen. Sodann wird officiell die Vertagung des Reichsrathes ausgesprochen werden. In der gestrigen Sitzung der italienischen Kammer befragte Dep. Rosano, gewesener Unter-staatssecretär im Cabinete Giolitti den Iustizminister über die Ansicht der Regierung hinsichtlich des Protestes wegen Entwendung von Schriftstücken der «Banca Romana». Der Iustizminister antwortete, nach dem Urtheilsspruche des Cassationshofes haben die Gerichtsbehörden für den Augenblick nichts mehr zu thun. Die Executivgewalt habe sich bereits im Senate dahin erklärt, dass solche Gründe politifcher Natur ihr verbieten, der Kammer die Berathung der finanziellen Maßnahmen zu entziehen. Wenn die Kammer gegentheiliger Ansicht wäre, so sei es ihre Sache, dieselbe rechtsgeltend zu machen. (Bewegung.) Die Erklärung des Ministers wurde lebhaft erörtert; der Zwischenfall aber damit aefchlofsen. Die Kammer gieng sodann in die Berathung der vom Schatzamte befürworteten finanziellen Maß» nahmen ein. Ministerpräsident Ribot ist am 21. d. M. vormittags in Samt-Pol (Pas-de-Calais) eingetroffen, um der feierlichen Eröffnung eines neuen Gymnasiums beizuwohnen. Beim Empfange hielt ein Geistlicher eine feierliche Ansprache und betonte seine Ehrfurcht vor den eingesetzten Gewalten. Ministerpräsident Ribot erwiderte, dafs die Regierung nicht nur bestrebt sei, die Gewissens-freiheit aller Bürger zu achten und zu schützen, sondern auch die Aufgabe des Clerus zu erleichtern. Die Situation auf der Insel Cuba scheint ernst zu sein. Marschall Martinez Campos hält sich noch in Bayamo auf, wo General Navarro mit 2000 Mann angekommen ist; ein Bataillon unter dem Commando des Obersten Nldave wird noch erwartet. Wie man aus Havana telegraphiert, steht ein Treffen der Re« gierungstruppen mit den Insurgenten bevor. In Spanien verkennt man den Ernst der Lage nicht. Man weiß, dass entsprechende Verstärkungen der Truppen auf Cuba nicht zu umgehen sind, und wird in etwa drei Wochen 20.000 Mann Infanterie und 1200 Reiter und eben so viele Mann Artillerie sowie 1000 Mann Genietruppen nach der genannten Insel entsenden. Der Unterstaatssecretär des englischen auswärtigen Amtes Curzon erwiderte einer Abordnung von fünfzig der ersten Liverpooler Rhederfirmen, er fehe auf seinen Reisen, wie beeinträchtigend und fühlbar der deutsche Wettbewerb in der ganzen Welt sei; obgleich er ein gutes Verhältnis zwischen Deutschland und England als eine Bürgschaft des europäischen Friedens betrachte, so sei er doch für eine gesetzliche Maßnahme zum Schuhe der britischen Schiffahrt. Die Untersuchung wegen des Attentats aufStam -bulov wird eifrig fortgesetzt. Die Meldung, dass Bone Georgjev gestanden habe, bestätigt sich nicht, aber er erscheint stark compromiltiert und wird in Haft behalten, ebenso wie Tufektschiev. Es verlautet, dass sich die Indicien gegen Halev, welchen Stambulov als den Hauptattentäter bezeichnet hatte, immer mehr verstärken. Mitschuldig soll auch ein Macedonier, Athanas, sein, der aber bis jetzt, sowie Halev, nicht aufgefunden werden konnte. Französische Blätter schreiben: «Figaro» sieht voraus, dass, wenn die russophile Bewegung in Bul-garien sich verschärft, die Lage des Fürsten Ferdinand bald eine sehr heikle werden würde. Jedenfalls wird der Fürst fortan mit dem Umstände zu rechnen haben, dass die deutschen Journale mit Heftigkeit seinen Rücktritt verlangen. Matin glaubt nicht an eine Abdankung des Fürsten Ferdinand, sondern meint, dass man vielleicht am Vorabend der Anerkennung Ferdinands durch Russland stehe. Nach einer WConstantinopel eingetroffenen Meldung des General-Gouverneurs in Salonichi ist Samstag eine etwa 100 Mann starke bewaffnete Bande bei Dschuman auf türlifches Territorium gedrungen; die Bande hätte Dynamit mitgeführt und auch zur Verwendung gebracht. Die Richtigkeit des letztangeführten Umstandes wird hier bezweifelt. Den seit einigen Tagen circulierenden Gerüchten, dass an das zweite und dritte Corps die Mobilmachungs-Ordre ergangen sei, wird im Kriegsministerinm jede Berechtigung abgesprochen. Das Auftauchen des allem Anscheine nach thatsächlich unbegründeten Gerüchtes wild damit erklärt, dass die durch das Wehrgesetz für jedes dritte Jahr den Redif-truppen vorgeschriebene, den Controlversammlungen in anderen europäischen Ländern entsprechende n^ sieht man den kommenden Stunden entgegen, da besullV wird, dass das Unglück noch größere Dimensionen nehmen wird. Der Leiter des Ackerbauministeriums ^" v. Blumfeld und Statthalter Graf Thun, welche B.^ die Unglilcksstätte begaben, werden nach ihrer Rücktehr ' ! umfassende Rettungsaction einleiten. Angesicht« des g""» losen Elends, das durch die Katastrophe helvorge"! wurde, thut Hilfe dringend noth. . M Nn der Spitze der Spender steht, wie bei ^ ähnlichen Anlässen, auch diesmal Seine MajeM^ Kaiser, welcher nebst seiner liefempfundenen ^ nähme für dle schwer heimgesuchte Bevölkerung von " ^ 2000 fl. für die Hilfsbedürftigen widmete. Die »m, Kohlenbergbau. Gesellschaft wird sich mit sechzig""' Gulden an der HWaction betheiligen. ^ Das HilfsconM erlässt folgenden Aufruf: ^,, bürger! Passanten! Mit eigenen Augen seht ihr ^ ganze Unglück, von dem ein Theil unserer Bewohnt' ^ troffen wurde. Die meisten derselben retteten "lch"^, das nackte Leben. Viele von ihnen entbehren des ^ ^ wendigsten, der Mittel zum Lebensunterhalte, wen" '^, nicht rasch ausgiebige Hilfe zutheil wirb. Lasst «n« "^, viel Worte verlieren! Jedermann trage nach " !^l Können sein Scherfleln zur Linderung der Noth ,^ ^ Aermsten bei und übergebe dasselbe dem Hilfen, welches in der ganzen Stadt milde Gaben eins<""" wird. Vesten Dank im voraus! Das Hllfscomlt?' — (Allerhäch st eS pin d e.) Ihre Majesty,. Kaiserin spendete vor ihrer Abreise den Armen in felt>300fl. .<< — (Die Reise Seiner Majestät gl< Kaisers nach Agram.) Die Nachricht vov " z< stehenden Besuche Seiner Majestät des Kaisers y,^, Agram freudige Aufregung hervorgerufen. 2W F' ausgäbe der Blätter, welche diefen Entschluss des ^" ^ chen zur Kenntnis brachten, fanden raschen ^M.^e allen Schichten der Bevölkerung herrscht nur eine <» der Freude und des Dankes. <.,sst^ — (Deutscher Sprachverein.) Vei b"^, Versammlung des deutschen Sprachvereines am ^" ^ in Graz begrüßte Landeshauptmann Graf Alte«" g,l Verein namens des Landes, Nicebürgermeifter ^ namens der Stadt Graz. Chefredacteur kaiserlicher «, Dr. gistler namens der Grazer «Concordia». ^Ä F banlett brachte Dr. Iahns einen Toast auf Se^^ nahmen, die Landesklöster zur Beschickung der Univer« sität mit Clerikern aufzuuehmen (10. December 1755). Anderseils gewahren wir in den Reihen der Grazer Ordensgeistlichen keine sonderliche Sympathie für die monatlichen Confesse (Lehrerconferenzen), denen sie sich gern entzogen hätten.» Erst das Studienjahr 1759/60 ließ die neue Studienordnung durchgreifender werden und dies umsomehr, als bald die neue Eentralbehörde zur Leitung des gesammten Studienwesens die Studien-Hofcommission ins Leben trat, deren vorwärlstreibende Kraft van Swieten blieb. Es scheint also, dass der Rector l>. Wolfgang Valvasor in seinem Verhältnisse zur Studienreform 1754, 1755 und 1757 die Anschauungen der geistlichen Kreise mit großem Nachdrucke vertreten hat, da erst unter seinem Nachfolger Hingerle eintreten konnte jene immer engere Eindämmung der Autonomie der Grazer Iefuiten in ihrer Stellung an der Hochfchule, die mit der Zersetzung des Einflusses des Ordens auf dieser Universität ihr Ende fand. Fragen wir mm, woher diefer Wolfgang Freiherr von Valvasor stammte, welches Mitglied der Valvasor-schen Familie unter ihm zu verstehen, so haben wir vorläufig drei Valvasore ans diesen Tagen vor uns, deren jcder unter diesem Herrn Wolfgang gemeint sem kann. Zuerst ist eS der erstgeborene Sohn unseres Chro-msten, den Mr hlew ins A«^ sasst« wollen der 1679 geborene Wolfs Wrickard, dem wir 1692 als Schüler der zweiten Gynmasialclasse und Convictisten am Laibacher Iesuitemollegium begegnen/ Dann kommt in Betracht Johann Wolfgang Valvasor, der jüngste Sohn unseres Chronisten, geboren 1684, dem wir in der Grazer Universitätsmatrikel unterm Jahre 1703 unrichtig als Josef Wolfgang im Studium der Logik finden, nachdem er 1702 in Laibach die Rhetorik fertig gemacht. Als dritter erscheint Herr Wolfgang Franz Frei» Herr v. Valvasor aus Wildenek, dessen Dissertations« schrift juristischen Inhalts, Laibach, 1710, bei I. G. Mayr gedruckt, !'. Marcus Pohlin in seiner «Niblio-tky«a öarniolioa» aufführt/' Weitere Forfchungen müssen es erst feststellen, welchen von diesen drei Mitgliedern des Valvasor'schen Hauses wir als den Rector der Grazer Universität Wolfgang Valvafor anzufehen haben. Mit der Perfon des Rectors Wolfgang Valvasor dürfte dann aber auch jeuer «Maßi^r vVolf^an^u« Valvasnr» identifch fein, der uns im Tagebuch des Präfecten der Laibacher Iefuitenfchulen unter den Jahren 1715 als Professor der Parva daselbst, dann 1716 als Professor der Grammatik und 1717 als Professor der Syntax an derselben Anstalt genannt erscheint." < UiLlori» äeminarii l^abae. 3.1. öl3. der l. l. Studien« bibliothel in Laibach. ' p. 37. " Ui»rium prkelecturao 8cdol»rum Kollegii I^nb. 8. I, — landjch. Archiv in Laibach. ßine Uevwechslnng. Novelle von schützender Engel treu zur Seite gestanden y ," auch, wie sie zuerst ihre ohnmächtige Schw" hl," Voot getragen und dann noch einmal auf " nende Schiff zurückgekehrt sei. , „« ft ^ «Unser Voot segelte davon; wir glau? hF ' dem zweiten. Erst hier im Hafen erfuhren w", ^l>le? » ^"^^" "" ^^ b' ^ vormittag» im Fest. b,t ""«lademie der Wissenschaften eröffnet. Es nahmen ülllij,«l. "llmens der bairischen Regierung Professor hi,' "^"lner. namens der sächsischen Regierung Ge. tichlsm' - ^ in Vertretung des österreichifchen Unter« ^"'"steriums Landesschulinspcctor Kummer, in Ver-de ? .." Ministeriums des Innern Sectionschef Varon Etlldl!m-' ^" Landesausschusses Dr. Granilsch, der sibilün?" Vezirlshauplmann Dr. Friebeis. Das Prä« Aba y) , Domulcar Alteneder (Passau) als erster, °I»V'». "^ äto^ter und Rechtsanwalt Naager (Passau) PcM . Votsihender. Auf die Begrüßungsansprache des "anltna Alteneder erwiderte Scctionschef Varon Preti« b!e «3 ^ derzeitigen Vorsitzenden im Ministerrathe, dtu, ' "lchische Regierung anerkenne voll die hohe Be. be>n "/ Stenographie und heiße die Theilnehmer an ^etban^ willkommen in der Ueberzeugung, dass die "»eben 6" ^"^" Fortschritte in der Stenographie ^l l^^"' ^" Regierung bringe den Berathungen dohlw n ^ Interesse entgegen und werde denselben N"„m- "^ Beachtung schenlen. Lanbesschulinspector s«il,t ^, sollte, dass die Unterrichtsverwaltung durch ^tlteN """^ ^" Beweis für ihr außerordentliches "^en, >.^^^sk. Es sprachen ferner Lautenhammer ^chsilck balrifchen Regierung, Halve namens der b"tg N ^gierung und Stadlrath König aus Peters-d»nltt ^^"''"lieutenant Weftermayer au« München li»t h. "^kns der Mitglieder der Familie Gabelsberger blln^ .^rzllchen Empfang. Ehrenpräsident Dr. Grübl ^lein l? ""^värlig n Gasten und den Regierungsver-^fllmln ^ Erscheinen. Hierauf wurden eine Anzahl die ^"""»slundgebungen verlefen. Nachmittags besuchten "°Gr k " ^" Stenographentages da« Rathhau«, ^i^"""« gestellten Ubänderungsanträge mit überwäl» ^bill... Majorität unter stürmischem Veifalle und "^ angenommen. flto^. (verunglückter Dampfer.) Die Kata« ^növtl ^lnpser« «Maria P.. ist eine« Fehler im triff, ,'"en zuzuschreiben. Wen hlesür die Verantwortung """de ilf!^ "oh "icht seftgestellt werden. «Maria P.. ^hltl« . ^"^ ^h"le geschnitten. Der Capita« des '" den, c^ °"'' " lei durch verzweifelte Hilferufe '!thl ^lafe geweckt worden und habe fofort den h'ezu hMt". Narlen in« Meer zu lassen, doch mangelte ^""ntlck ' ^ «Maria P.. in drei Minuten sanl. !^et,ilck, Passagiere de« Dampfer» waren aus süb« ^lernde 3""^z^n- Die Geretteten erzählen von er- ^nbkn 3 ""kn. Von einer aus sieben Perfonen be« ^ttll. ^"l"llie wurde nur ein achtjähriges Kind ge« ?"lxnl>«w . Mannschaft der «Ortigia» gieng beim ''"b 144 ^" wit größter Selbstverleugnung vor. Bisher Migf ^ "pler festgestellt, doch ist diese Iahl leine end« ^taetl.t Schiffsunglück hat allgemein tiefe Bewegung ^^lln^ «Maria V.. ist assecurlert. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Staat«subventio n.) Das l. l. Ackerbau« Ministerium hat der Filiale Laserbach der l. l. Land-wirtschafts'Gesellschast für Krain zu Vereinszwecken, ins« b. sondere für die Anlage einer Obstbaumschule, einen Beitrag von 100 ft. bewilligt. —0. — (Personalnachrlchl.) Seine Excellenz der Herr Corpscommandant FZM Wilhelm Freiherr von Reinländer tritt am 12. August eine für mehrere Tage anberaumte Infpicierungsreise nach Südsteiermarl, KälNten und Krain an. — (Mllitär-Stalionscommanbo.) Das Eckhaus Nr. 5 in der Hilschergasse, in dem die Divisions-, Brigade-, Station«- und Plahcommando-Kanzleien unter« gebracht waren, hat bekanntlich durch das Erbbeben derartige Schäden erlitten, dass es demoliert werden musste. Im kommenden Jahre wird vom Mililiirärar ein Neubau an Stelle des abgetragenen Gebäudes errichtet werden. Die Kanzleien der genannten Militärbehörden werden bis auf weiteres in einer Baracke untergebracht werden, welche in der verlängerten Knafflgasse nächst der Vollheim'schen Villa errichtet wird. — (Der Wiederaufbau Laib ach«.) Inder vorgestrigen Sitzung des Obersten Sanitätsrathe« bildete der Wiederaufbau Laibachs den Gegenstand einer umfassenden Berathung, da sich hier die Gelegenheit bietet, die Grundsätze der modernen Hygiene zu voller Geltung zu bringen. Der Oberste Sanllälsralh erklärte sich bereit. Mitglieder au» seiner eigenen Mitte (Hofrath Professor Gruber und Architekt Gruber) bei dem Wiederaufbaue intervenieren zu lassen. — (VaulicheHerstellungen imgwangs« arbeitshause.) Wie bekannt, wurde die Vornähme mehrerer baulicher Herstellungen im Zwangsarbeitshause, als Einführung der elektrischen Beleuchtung, Abuptierung von Arresten und des Spitals, Canallfierung u. s. w. bewilligt Nachdem nun infolge des Erdbebens mehrfache Reconstructionsarbeiten auszuführen sind, erachtete es der Landeiausfchuss nach dem Vorschlage der Direction für zweckdienlich, die baulich,» Herstellungen, Reconstructionsarbeiten und anderen sich al« nothwendig erwiesenen Adaptierungsbauten, wie die Verlegung der Anstalt«« lüche sammt Nebenrsumen in die zu diesem Zwecke herzurichtende große Schupfe im Wirtschaftshofe, Herstellung von Wohnungen für den Wachinfpeclor und Lehrer u. dergl. «., unter einem auszuführen. Die auf 2410 st veranschlagte Installation der elektrischen Be« leuchtung wurde unter den gleichen Bedingungen wie beim neuen Landesspitale an die Firma Siemens und Halsle vergeben, während alle anderen Arbeiten, soweit sie bisher zur Ausführung gelangten, in eigener Regie bewirkt werden. * (Selbstmord.) Am 19.d.M. früh wurde eine unbekannte, circa 60 Jahre alte Bettlerin, welche am Dachboden de« Besitzers Anton Gerzelj in Sinabole, politischer Bezirk Adelsberg, übernachtete, erhHngt auf« gefunden. Dichlbe hat sich am Abend vorher gegenüber der Gattin de« genannten Besitzers geäußert, das« sie aus Loitsch gebürtig und dortselbst heimatszuständig sei. -r. — (Verein« gründ ung.) In Üaibach ist ein neuer Verein unter der Benennung «Fachverein der Kleben A. 3?'2 kaum sagen,» antwortete er. «Es !^hr> k° Personen am Bord, als das letzte Boot ss^gkle ^aftitän, ^ Steuerleute und sechs 3^lNat!n .l ber letzteren war ein alter geiziger l^" edlp^" 5!? anderer ein junger leutseliger Herr. " >N° ^."n Menschen habe ich nie gesehen. Herr Men U er. Die Namen der anderen sind mir w berg ,",Seint mir aber unmöglich, dass Frau 5? bie Kai», leiben konnte, es sei denn, dass sie N" schont zurückgekehrt sei. Dorthin war das l ^ worz,p "Körungen; sie müfste dort vom Qualm "len,. "rn seln, «„d war dann rettungslos ver- ^bin"im^7"ein Morris? Ich mufs sie sehen. 3^naue/^ age ^" Familie Zellberg hier und bl die b k ^H über die Vermisste heimbringen.» lt^.'Ach v? Schwestern am meisten gelitten haben.» t.""l und l? "Hl, wo sie ist. Sie war so entsetzlich ^ Dam. "»..' bass wir uns alle freuten, als eine ^dgllt hat s- '" b" Nähe von Marseille ein Vh. schon in,^" HH "°hm, um sie zu pflegen, il, >' dassib '?"" sehr elend aus, aber als sie Gl. e ichtv?! Schwester vermisst würde, verfiel sie ^tasten/"'heit; ^ """eh uns in heftigen ldie l^ran ^H'""'chenden Mitteln versehen?» ^^e Eumm!" s.H "'^' Es war herzzerreißend, ^tni. ^chtves? c'" ""shot, damit wir zuriickrudern ^d ' ^s wir l,?^" sollten; doch wir trösteten sie t>ie F? H " gelbst glaubten, dass sie in einem der .>he,t.. '". Erst hier in Marseille erfuhr sie ^ssn>!.b"brn ^ sonderbar, dass bei den» Unglück ">it "Nose ^'e da« wirklich? Bedenleu Sie die ' dem Uk ber tapferen kleinen Schar, die kennenden Schiffe zurückließen. Sie werden zugrunde gegangen sein. Bedenken Sie ferner, dass alle Passagiere ihr Hab und Gut verloren haben und viele unter ihnen jetzt brotlos sind. Ein Feuer mit seinen schrecklichen Folgen auf dem Lande ist schon verheerend, aber welch ein geringes Unglück ist es im Vergleiche zu einem Feuer auf offener See. Wenn Frau Zellberg wirklich auf dem Schiffe zurück« blieb, dann zählt sie meiner Ueberzeugung nach jetzt zu den Todten.» Das war das Urtheil gesunder Menschenvernunft. Die verhängnisschwere Wahrheit ahnte leiner. Viertes Capitel. In einem hellen, luftigen Zimmer des Wirtshauses einer kleinen unbedeutenden Seestadt im südlichen Italien lag still und regungslos eine Kranke. Eine barmherzige Schwester blickte wehmüthig auf die leidende Gestalt, darüber der Tod seine schwarzen Flügel schon gebreitet zu haben schien. Sie war von Neapel gekommen, um die arme Signorina zu pflegen, die von einem brennenden Schiffe gerettet und Hieher gebracht worden war. Die aufsteigenden Nothsignale des brennenden Wracks hatten endlich ein kleines italienisches Fahrzeug angelockt. Eine Strickleiter wurde herübergeworfen und mit Mühe befestigt. Die Unglücklichen auf Deck standen bereits gleichsam inmilte eines gewaltia/n Feuermeeres. Mit VrandMmden bedeckt, trug Herr Oswald das ge-liebte Mädchen in das rettende Schiff. Lag sie todt in seinen Armen? Er wusste es nicht. Jetzt bestieg der Steuermann die schwanke Leiter. Doch ach, die zün« gelnden Feuerflammen erfassten sie und sie zerriss und die Wellen schlugen über einem neuen Opfer zusammen. Im nächsten Augenblicke erdröhnte ein dumpfer Krach. Die letzten Trümmer des stolzen Dampfers sanken mit lautem Gezisch in die Tiefe. (Fortsetzung solgt.) Tischlergehilfen für Krain» in Gründung begriffen, welcher die Förderung der geistigen und materiellen Interessen seiner Mitglieder sowie das Bewusstsein der Zusammen-gehörigleit unter den Fachgenossen zu beleben und zu stärken bezweckt. Mit politischen und religiösen Fragen wird fich der Verein nicht beschäftigen. Die bezüglichen Statuten wurden zur behördlichen Genehmigung bereit« vorgelegt. —0. — (Die Volksschule in Altlag. Vezirl Gottfchee) wird einer un« zugehenden Mittheilung zufolge auf drei Classen erweitert und hledurch dem Wunsche der dortigen Insassen Rechnung getragen werden. -0. * (Unglück «fälle.) Der Besitzer Mathia« Skul in Schigmarih hatte in eine« Winkel feine« Garten» zu Bauzwecken eine Kalkgrube angelegt, welche nicht zu« gedickt war und sich am 18. Juli infolge di« starken Regen« mit Wasser füllte. Al« nun der genannte Besitzer am 19. d. M. mit seiner Gattin zur Feldarbeit gieng, übergaben sie ihr neun Monate alte« Söhnchen Franz dem breizehnjährigen Knaben Johann in Obhut. Der« selbe gieng mit dem Kinde in den Garten und scheint dort infolge der Hitze eingeschlafen zu sein, fo das« sich der Kleine seinen Armen entwand und in die Nähe der Kalkgrube kroch. Al« die bedauernswerten Eltern heim« lehrten, fanden sie die Leiche ihre« jüngsten Kinde« in der Kalkgrube. — Am 18. d. M. fiel die Grundbesitzer«, galtin Lucla Iarc aus Waitsch infolge eigener Unvor« ftchtigleit so unglücklich au« ihrem Marltwagen, das« sie sich da« Genick brach und sofort tobt blieb. Dieselbe hinterlässt sechs unversorgte Kinder. —r. * (Tod durch Ertrinken.) «m 18. b. M. um 6 Uhr abend« ist die bei« Besitzer Peter Popovii in Slemlovc bedienftete, 1? Jahre alte Magd Pava Ladit beim Wasserschöpfen aus einer neben dem Hause befindlichen Cifterne in dieselbe gefallen und ertrunken. Ladic dürfte allem Anscheine nach da« Wasser nur mit dem Wasser« schaffe ohne Nnwendung eines Hakens aus der vollen Cisterne hervorgeholt, hiebei das Uebergewicht bekommen haben und in die llisterne gefallen sein. —r. * (Raubanfall.) Am 15. d. M. gieng der 73jährige Besitzer Josef Zupanöit au« Dodenborf, Ve« «einde Poniloe, Vezirl Rudolfswert, auf den Markt in Mottling. Unweit Gothendorf schloss sich dem guvankt ein ihm unbekanntes Individuum an, welches angab, ebenfalls gegen Mottling zu gehen. Als beide gegen neun Uhr abends nach Veretensdorf im Bezirke Mottling kamen, bewog der Unbekannte den gupantit unter dem Vorwande, ihn auf einem kürzeren Weg zu führen, die nach Mottling führende Straße zu verlassen und den Weg über Wuschinsdors gegen Kroatien zu nehmen. Hinter Wuschinsborf auf einem in da« Thal führenden Fußsteige angelangt, wollte Zupantik, da ihm sein Ve« gleiter verdächtig vorkam, nicht weiter gehen und kehrte deshalb um; in diesem Momente wurde er von letzterem am Hälfe gefasst, zu Boden geworfen und seiner Bar« schaft im Velrage von 88 fl., welche in einer ledernen Vrieftasche im rechten Sacke des Veinkleibe« verwahrt war, beraubt. Der Thäter ergriff sodann die Flucht. Iupankic kehrte nach Wuschinsdorf zurück, übernachtete in einer Heuschupfe und erstattete am nächsten Tage vor« mittag« von dem Vorfalle die Anzeige. De« Raube« dringend verdächtig ist der nach Nal, Gemeinde Semit, zuständige 28jährige und wegen Diebftahl« und Desertion steckbrieflich verfolgte Vagant Jakob Deulschmann. Die nach bemfelben sofort eingeleitet« strenge Nachforfchung blieb bisher erfolglo«. — r. — (Schutz den Alpen!) In b«n Mittheilungen be« Nlpenvereine« wird auf einen Uebelstand aufmerksam gemacht, b?r fich namentlich bei den häufiger besuchten Verggipseln immer fühlbarer macht; e« handelt fich um die Unsitte des Zerschellen« von geleerten Flaschen auf den Gipfeln, wodurch manche Vergsplhe und deren nähere Umgebung sowie diejenige der regelmäßig eingehaltenen Rastplätze mit Glasscherben förmlich gepflastert find, so dass es ost Mühe lostet, ein Fleckchen zu finden, aus dem man mit den Scherben nicht in Berührung kommt, «uch ganz ernstliche Verletzungen sind dadurch nicht ausgeschlossen und bereit« vorgelommen. Ferner tragen Gegenstände, wie leere Conserve«« und Sardinenbüchsen, Eier« und Orangenschalen, Papierfehen, abgenagte Vraten-lnochen ganz und gar nicht zur Annehmlichkeit de« Aufenthalte« aus den Gipfeln bei. «Wir möchten deshalb,» so schreibt das genannte Organ, «zu Veginn der Reise« zit an alle Touristen und Führer die dringende Bitte richten, das Hinauswerfen von Flaschen über Abgründe u. s. w., ferner das Zerschellen derselben an nahen Fell« blocken u. s. w. unbedingt zu unterlassen, die leeren Flaschen vielmehr an einem geeigneten Orte in der Nähe de« Gipfels oder de« Rastplatzes zu hinterlegen, von wo dieselben, wie es bereits an manchen Octen geschieht, gelegentlich von den Führern abgeholt werden können, worau« den letzteren noch ein kleiner Verdienst nach der Reise« zeit erwächst. Die Provlantabsälle, leeren Conserve«« büchsen lc. wären ebenfalls an einem bestimmten Platze zu hlnterl-gen. und dieser Platz wäre namentlich in der Umgebung von nicht bewirtschafteten Schuhhütten als zur Ansammlung von solchen Abfüllen bestimmt zu bezeichnen, denn auch die Umgebung so mancher Schutzhülle zeigt Laibacher Zeitung Nr. 167. 1454 24. Juli 1895. bereits ein keineswegs ansprechendes Chaos aller mög« lichen Abfälle «., was bei einigem Ordnungssinn leicht vermieden werben kann. — (Entwurs eine« Generalaum> fand eine Explosion statt, wobei ein Arbeiter getödtet und zwei verletzt wurden. Gsscn a. d. Ruhr, 23. Juli. (Orig.-Tel.) Wie die «Rheinisch-WestplMsche Zeitung» meldet, theilte der Generaldirektor Kirdorf in der heutigen Beiraths-sitzmlg des rheimsch-westphalischen Kohlcnsyudicates mit, dass die Veitrittserklärung sämmtlicher Syudicatszechen zur Verlängerung des Vertrages eingegangen sei, der Vertrag also am 31. dieses Monates vollzogen werdeu wird. Die thatsächliche Einschränkung der Förderung im Mouate Juli wird voraussichtlich wie lxMossen, i's> vCt. betragen. Es wird der Versammlung am 3). d. M. vorgeschlagen werden, die Ein-schränlung per August cdeufalls auf 15 ftCt. zu erhöhen gea/n die vorgeschlagenen 10 pCt. Brüssel, 23. Juli. (Orig.-Tel.) Als der König heule einem Ballspiel beiwohnte, wurde er mit deu Rufen: «Nieder mit dem Schulgesetze!» empfangen, während andere mit den Rufen: «Es lebe der König!» antworteten. Zehn Personen wurden verhaftet; als die Menge die Verhafteten befreien wollte, machte die Polizei von der blanken Waffe Gebrauch, verwundete eine Person und nahm weitere Verhaftungen vor. Rom, 23. Juli. (Orig.-Tel.) Der Papst beschloss, die französischen Missionäre des Ordens von der Himmelfahrt Maria mit der Leitung der in Stambul und Kadikoei (Constantinopel) bestehenden Pfarren des griechischen Ritus und die zu denselben gehörigen Schulen zu betrauen, in welch letzteren sie den Unterricht in den Gymnasialfächern ertheilen werden. Ferner beschloss der Vatican in Princip unter Mitwirkung des französischen Comite's für die Verbreitung des Glaubens die Errichtung einer Anstalt für höhere lilerarifche und theologische Studien in Constantinopel zur Vervoll« tommnung des griechischen Clerus eifrig zu fördern. Genua, 23. Juli. (Orig.-Tel.) Infolge der vom Kaiser Wilhelm erhaltenen Weisung begab sich der deutsche Consul zum Polizeipräfecten und der Muni« cipalität, wo er vom Sindaco und der Executivcom« Mission empfangen wurde, und drückte daselbst namens seiues Kaisers den Schmerz und das Beileid anlässlich der Katastrophe, von welcher der Dampfer «Viaria P.» betroffen wurde, aus. Der Sindaco antwortete mit lebhaftem Dank für die zarte Kundgebung des Kaisers und machte dem Könige Humbert davon Mittheilung. Paris, 23. Juli. (Orig.-Tel.) Einer Depesche des Generals Duchesne aus Majunga vom 22. d. M. zufolge setzen die Franzosen ihren Marsch auf Andriba fort. Der Bau der Straße bereite große Schwierigkeiten, nichtsdestoweniger fei derselbe gegenwärtig bis Andjlelje vorgeschritten. Belgrads 23. Juli. (Orig.-Tel.) Die Meldung, dass König Alexander und die Regierung von Serbien Kränze am Sarge Stambulovs haben niederlegen lassen, wird als unrichtig bezeichnet. Sofia. 23. Juli. (Orig.-Tel.) Die «Sooboda» veröffentlicht eiue Erklärung der Anhänger Stambulovs, wonach die Partei sich trotz des Todes ihres Führers nicht auflöfen, sondern den Kampf für die Unabhängigkeit des Vaterlandes fortführen werde. Tethov, der die Führung der Partei übernimmt, erklärt, sein Programm werde dasselbe sein wie bisher, nämlich der Kampf gegen den Einfluss Russlands und das Festhalten an dem Grundsatze der Unabhängigkeit Bulgariens. Dieses Programm ist von allen Delegierten der Partei, welche zum Leichenbegängnisse Stambuloos erschienen waren, angeuommen worden. In einem Artikel nnter der Aufschrift: «Was sind die Worte Stambulovs?» führt die «Svoboda» eine Reihe von angeblichen Thatsachen an, durch welche sie neuerdings dem Prinzen Ferdi" nand die Mitverantwortung für den Tod Stambulovs zuzuschreiben versucht. Sofia, 23. Juli. (Orig.'Tel.) Der Sicherheitsdienst zum Schutze mehrerer diplomatischer Agenten und der Wohnungen einiger Anhänger Stambulows wird insbesondere zur Nachtzeit fortgesetzt, obwohl kein Versuch zu irgend einer Ruhestörung stattgefunden hatte. Petersburg, 23. Juli. (Orig.-Tel.) Die Taufe der Prinzessin Irina Alexandrowna findet morgen im Schlosse Peterhof statt. Dem Taufacte wird das Kaiserpaar, die übrigen Mitglieder des kaiserlichen Hauses, die Königin von Griechenland, Fürst und Fürstin von Schaumburg-Lippe sowie die Hofwürdenträger und hohen Beamten beiwohnen. Petersburg, 23. Juli. (Orig.-Tel.) Wie der «Novoje Vremja. aus Sebastopol gemeldet wird, soll der Khedive die Absicht haben, von Constantinopel aus nach der Krim und Odessa zu reisen. Ncwyork, 23. Juli. (Orig.-Tel.) Nach einer Depesche aus Colon ist in den Departements Boyaca, Santander und Cnndinamarca ein Aufstand ausgebrochen. Newyorl, 23. Juli. (Orig.-Tel.) Ein Wirbelsturm zerstörte die Stadt Silver-City in Neu Mexico; wie verlautet, sind dem Sturme 30 Menschen zum Opfer gefallen. Aiterarisches. Als sechster Band des vierten Jahrganges der Veröffentlichungen des < Vereins der Bücherfreunde, Berlin», erschien soeben: «Streifznge in Toscana, an der Riviera nnd in der Proveiue- von Victor Ottmann. M» Bogen. Preis geheftet Ml, l!'—, gebunden Ml. 7'—. Im Gegensatze zu der nervösen Hast, mit der die Reisenden heutzutage die Länder durcheilen, greift der Verfasser auf die ursprüngliche Art des Reifens zurück, die Fußwaudcruug, nnd durchreist psr pecle« kpo»tn!orum dru blüheuden («arten Toscanas, die wunderbar schone Küste Ligu-riens uud die heiteren provcn'/alischrn Gefilde. Das Dichtelwort, welches er seinem Vnche als Motto voranseht: «Uud wie ich so ans meine» Psad die müssigen Blicke richte, studiere ich im Vorübergehn ein Stück Culturgeschichte>, lcuuzcichnet den Cha-ralter seiner Plaudereien. Mit einem warmen Herzen für die Natur nnd ihre schöueu Gabcu, mit offenen Sinnen für die Zustände der Beuölteruug und für die Geschichte, die uirgends eine so überwältigende Sprache spricht, als auf Tuseanas blut» gedüngtem Boden, mit Begeisterung ferner für die Kunst uud ihre hehren Werte geht Victor Ottmaun Schritt für Schritt seine Strahl- und hat ein scharfes Auge fiir alles, was seineu Pfad deMlt. Es liegt ein hoher Reiz iu diesen, üorigens sehr in- dividnalistisch gefärbten Aufzeichnungen, man merkt s^" ^ uj man einer scharf umrissenen Persönlichkeit gegenübersteht, l» der breiten Heerstraße des Alltäglichen nicht gern wandelt, »o^^ ihre eigenen Wege liebt. Die Paradoxe, in deueu sich ^ ,. gefällt, werden eben dnrch den wirtlich gewinnenden H«w° ^ mildert, der die Lecture anfs angenehmste würzt, lind dnm.,^ poetischen Schwung seiner Sprache. Ottmanns ^ M auf den reichen, nur nach authentischem Material b^Z^.^ Illustrationsschmuck des Wertes hinweisen. Ueber den <^^ der Bücherfreunde» selbst ertheilt die Buchhandlung Ä' Kleiumayr 6 Fed. Bamberg Auskunft. cwo!>' — ( wird vornehmlich durch eine ^^ M der Feder des Professors August Sedläcet in Tabor auAI welche sich mit der Darstellung und Schilderung der »"^ Schlösser und Vesten Böhmens, von der heidnischen H"t " ^, zn unseren Tagen, beschäftigt. Zahlreiche Typen solcher "«^ landschaftlich und architektonisch durchgeführt, erscheinen u" «z als Begleiter des Textes. — An diese Darstellung sH'ep^l der Beginn einer nenen Arbeit des Universitäts "^Ä.M> Dr. Josef Neuwirth in Prag, über die Plastil und ^<" ^. Böhmens im Mittelaltrr, begleitet von zwei Umbildungen ^ stischer Werte aus Prag. — Als Illustratoren betheillgten '-, au diesem Hefte Rudolf Bernt, Hngo Charlemont, Wenzel ^« Adolf Liebschrr nnd Karl von Siegl. . ^M Alles in dieser Rubril Besprochene kann dnrch die ? ^ Buchhandlung Jg. u. Kleinmayr ck Fed. Bambel» zogen werden. Angekommene Fremde. Hotel Elefant. ^ Am 23. Juli. Reitmayr, t. u. k. Oberstlieutenant, ^ Huu.mcl, l. u. l. Hauptmann, Pola. — Oblal, l. u. l. H°"U.F, St. Polten. — Schnitze, Ing., Hamburg. — Tortar, -p!"^,, Kosana. — Hagar. Private, s. Sohn, Martovac. — ^«,.M' Tonconrt, k. u. l. Oberlieutenant, Laibach. — Dovuit, ^,^, Oberburg. — Pivec, Priester, Recica, — WaldhauS und ^, Private, Thüriugcn. — Dr. Seberiny lind Ning, ^s".''^!^ — Legat, Prestranel, — Panta, Kfm., Florenz. -^ ps,,'^ Privat, Magdcbnrg. — Petroli, Fabrilant, Intra-IlaU"' ^ Ialsche, Privat, Graz. — Hartmann, Fabritant, Lengen," ^< Kleiulercher, Private, Pilsen. — Omersa, Privat, s. 55""'^ marttl, - Klobovs, Priester, Bischoflack, — Funtek, "M ' Laibach. — Eop, Kfm., Agram. — Cop, Kfm., Gorz. Hotel Stadt Wien. ^ Am 23. Juli. Sutlje, k. l. Hofrath; Mütisch. Hstl. techuiler, s. Familie; Winter, Maler; Schachert, Äs»'.; ""^ ^ Rampf, Ingenieure, Wien. — Schütz, laif. Rath, Klage'» >'^ Scheerbarth, Oberlandesgerichtsrath, Köln. — Trapet, A^ffK refereudar, Koblenz, — Pfeiffer, Landtagsabgeorbneter, ^ ^ - Ritter v. Langer, Laudtagsabgeordueler, Werschlin. — ^A, Landlagsabgeordnetcr, Gottschee. — Scholz, Beamter d. "^t, s, Gemahlin, Linz. — Eßinger, Kfm., München. "^„„hB GiMnasialoProfesfor, s. Frau; Podnhszhnsti, Lehrer, " ^ß' — Nenber, Bergdirector, Fünftirchen. — Audinger, ingenieur, Britof ^Divaea). Hotel Lloyd. hF Am 22. Juli. Dcutschmann, Polier, u, LaSbeiH O, stadt. — Wolschlä'ger, Gastgeber, Pottensteiu. ^,, .d^l'' Oberlehrer, Baden. — Reitmanu s. Familie n. Dr, M> Arzt, Budapest. — Weber, Handelsmann, Salilog. Verstorbene. In« SPitale: ^ I-, Am 2 1. Iul i. Maria Peterla, Schmieds-Gatti", Pyaemic. ^^ Meteorologische Veolmchtmigen in^aiba^ - ,.Z i,n M m...ch.„W I ^ Z^AjZ°______________-^-^ 271^UIK 7^5^?^^ "N' mäM^fast^M « . W. 736 8 17 6 3t. schwach^^ bewM^ss 24.l?U.M?.! ?39 « , 16 0 , windstill , theilw-be"- ^ Das Tagesnnttel der gestrigen Temperatur 16, ? 3-3° unter dem Normale. ^ —------------------------------------------------------------^^>s" Verantwortlicher Redacteur: Inlius Ohm-Ian"«l August lW 80 I00t,0 ,.' ,. "i Jänner-Juli 10065 100 85 »» " »°/ «»!,'.°V^l October I00L5,100«!> ^z,°st«»»«l°!e , 250 n, 151 00 152 50 M»»l z»' " ganze 500 1, 15« - 15L-70 V" Vt3<>,»i',»"nftel 100 I. lLl d« ie^ 5«, 'l>°M,.«i>>^ . - 50 st. 19b50 19i,'k0 ^d.°,^°en«nte, steuerjrei —----------- »b,„, hl^b<»»lrl,,,en Nom, 100 95 »01-ili - "? Ultimo . . 100 95 101 1k, '"'"'^H°a«schul>oer. ^,M"<» «.steuerfrei ?'"!n^r„! ''""st. «°M. --- --- ^ "r'ü««»kr,Nom, . 100-10,.. '''^Wulbbtrschreibun. '^w>/ ^tnb..«lc»i«n. ^^i'Lw'^" W.-5°/' zz^i ^'1 «lltlb Ware »»» Vtaat« zur Zahl»»» übernommene /<>..... 118-10 120'. «tllfabethbahn, 400 u, 800N M. 200 M. 4°/o..... 128 75 124 75 FranzIllsephü»., Em. 1884, 4°/„ 101 — 108 — Vnlizlsche »arl »Ludwig ° «ahn, Sch»nlregal-Ubl,'c)bl. 101-40 102-40 dto. PräM.-«nl. il 100 fi, ü, W. 158 50 1!,950 bto, btll. k 50 fl. ü, W. 158 — 1b9 — Thelh'Neg.'Lose 4°/„ 10a fi. . 14« 25 147 2b Grundentl.'Vbligalionen ------------- b°/„ niederösterreichilche . . . i«9'75 —— 4°/<, lroatifche und slavonische . 88-75 -- — 4°/« ungarische (100 fi. 0. W.) . 98-25 99'25 Ander» üssenll. Anl»h»n. Donau'Reg,«Lose 5°/,.... 131-eu 132 — dto. -Anleihe 1878 . . 108 — 110 — Anlehen der Stadt Görz. . .112-- — — llnleben d. Stadtgemeinde Wien iou-?l> 107-75 Nnleyen b, Stadtgemeinde Wien (Silber ober Gold) .... 12950 131 50 Prämie» Ä»I, d, Stadtgm, Wien 1?l — 172-- Vörlebau Unlehe», verlosb, 5°/« 102— 103- - 4°,a Krainer Lanoes-Unlehen . «9 85 — — Veld ware Pfandbrief» (für 100 st.). Vobcr, allg, öst. in 50 I, vl.4°/„«. !21-- - l«1 b0 bto. „ „ «n50 „ 4°/, —-— — — bt°. „ „ ln50 „ 4°/» 99 90 10070 dtu. Präm.-Lchlbv.3»/^l./,°/u vl. 10150 — — Priorität« «Obligation«« (für 100 fi.). Ferdinands Nordbah» Vm. 1888 10l'— 101-80 Oesterr. Norowestbahn . . . 112' - 113 — Stlllltöblll«!....... 282'— .__. SUbbahn ^ 3"/„..... 171-25 1722Ü btll. 5 ü°/,..... 131 2l» 132 25 Ung.-gllllz. «ahn..... 110— 111 — 4"/o Unteilralner Bahnen , , »10 - Ni — Dlo«tft Kos» (per Stüll). Nudapest'Äasilica (Dombau) . 8-. 8-20 LrebOlose 100 fi...... 193-bl) 200-50 Clary Lose 40 fi. LM. . . . 5925 «u-2t, 4°/„Po!!au Pampfsch.i00fl,CM, 145-- 150-" Osene» Lose 40 fi...... 61-50 02-50 Palfsn Lose 40 fi. EW. . . . ei-... 62-- Rotyciikreuz. Oesl.Ges. v., 10fi. 17-iü» I?-no Nöthen itreuz, Una.Oes.v., 5 st. 11-25 11 85 Rudolph-Lllse 10 fi..... 23-50 24-50 Salm-Lose 4<» fl. CM. . . . 7050 71 — St.'Oenoi« Lose 4(» fi, CM. . ?2-i0 73k0 Waldsteiu Lose 2„ fi. CM. . . 53-— 55 — Wlndischgray Lose 20 fi. CM. . —-— —-— Gew,'Lch,h, 3" „Pram.'Schuldn. 0 Aodeitcredilaüslall,!,Em. . 19-25 2U«5 bto. bto, ll, — »4 — »«lb Ware /„«. 9?— 99- Landerbanl, 0est,, 200 fi. . . 275-60 876-40 Oesterr.mnaar, Vanl, «00 fi, . 1060 «o«4 Unlonbanl 200 fi...... 347 — 847 50 Verlehrsbanl. «llg., 140 fi. . 187 50 1»»-50 Hlti»n von Tl»n»polt« zlnl»m»hmung»n (per Stüll). Albrecht Vahn 200 fi, Silber . —- —-- Aufsig-Tepl. Tlfenb. 300 fi. . . ,710 I'/40 Vbhm. Nordbahn 150 fi. . .300-303-^ dto. WestbllhN 200 st. , . .417-418-— Vuschtlebrader ltls. 500 fl, CM. «525 1535 bto. dto. (lit. 8)200 fl. . 551 — 553.. Donau - Dampfschiffahrt« - Ges., oesterr., 500 ft, CM, . . . e»b6-— b7l»--Dräu (t.(Älltt, Db, 8,)200fl.S. —'— —'-DuxÄode!iI)acher— —-— ««lb Ware Tr«mwah-«es., NeueWr., Prio. rltst»»«cti«n too ft. . . . 110'— li050 Ung.Hallz. V Montan-Vesellsch., Oest. «alpine »160 9»-- Präger Vlfen'Ind.-Vel. 800 st. 720 — 725 — Valao Tarj. Stelneohlen U0 l. 720-—730 — ,,Echlüglmühl", Papiers., 800 l. 814'75 218 — ..Tteyrerm.", Papiers, u. V.V. 169— i?c»-— Trlsallcr Koblenw. - Ve<. 70 N. i?9 — ,«z-,- Wassens.^«.,Vest.l»Wie», 100l. »68 — 371 — Waggon-Lelhanst., Allg., in Pe t, 80 fi......... 51«- s.22 — Wr. «augesellschaft 100 st. . . 138 - 1«9-— WienerbergerZlegel NcOeli »es. »58- -«»1 — z»vls»n. Amsterdam....... 100 10 100 25 Deutsche Plätze...... üL4'<^ 5» 6li^ Uondlll!........ 121-55 18190 Pari«......... 48-17. 48-25 St. Peter«burg...... —-— — — Palulen. Ducalen........ ü-75 l»7? 20 ssran.« Ttllcle..... 9 «4, 9'6S Dc»Uche Nelchölianlnolen . . 59 47' b»'52. Italienische Äa»lnoten . . . 4595 490t> Papier-Rubel...... 1-29,^ 130 „ Annenfest. '•»«stags den 85. Juli Jeiin Schweizer hause zu Ehren aller Annen Bosses Gartenfest ¦"'t Militärconcert. Hochachtungsvoll ^^__Hans Eder- p. Krainer %Hltafli lift Und garantiert echter beholder Brantwein 1 '""'gsl zu hahen bei at»n de «leria ^\_^I«OitSOh. (3192) 20-1 *»«*„Ein|aaiustag, 27. Juli 1895 ^ '«Windenden Feier der ^Öffnung hft meine« leüen Gasthofes An ^ N°umarktL fr Wh^i!" Werden mitwirken '«t fre, ««r ßangerrunde. UtlUrWn Befllnn 8 uhr abends. ^ is'* rS0"*""1»!**« Wr. S im 4S* WolnnnD frLet. Vn *Uc)> fSVcl?önen. freundlichen ^Al- AuRu*Wei Personen ganz ge-\^e]bst"gus.t an zu vergeben. An- A| "^—~^_____J3188) 3-1 Zwei nebeneinander liegende möblierte Zimmer werden gesucht, können auch in Schischka sein. Gefällige Offerte unter cH.» erbeten an die Administration dieser Zeitung. (3195) Proda se v niiènem kraji lepo posestvo, in sicer lepa hiäa s petimi sobatni (dve kuhinji), lepdvojni pud za žito, malin na ätiri stope z jako moèno vodno silo, povsem v dobrem stanu; dalje novozgrajena cementna usnjarija z novim valjalnim sodom na vodi in stroj za èreslo tudi z vodno silo in trlica (stroj) za èreslo tudi 7. vodno silo, kjer se na dan 25 met. cent, ljubja stare, veliki obokani hlevi s skednjem, velike Supe za èreslo in shramba za orodje, vrh tega lepo poslopje 7. obokanimi svinjaki, s kletjo za zelenjavo; dalje tri orale zemljiäöa, lepo njivo, 10 mi-nut oddaljena od hiše, pet vrtov za zelenjavo, dva lepa, velika sadna vrta. Posestvo je na prodaj samo radi umretja in stane 7800 gld. ter se mogo pustiti 4000 na njem. (3158) 3—1 ProdajalkajegospaFr&nölftkaPUohl, vdova v Gorenjl Poljskavl prl Marl-boru, železniška postaja na Pragparakem. Ein Verkaufsgewölbe ist auf einem sehr besuchten Platze vom] 1. August ab zu vermieten. (3030) 6—4 Näheres beim Eigenthümer Peters-atraue Nr. 2. ' Ein Praktikant"^ mit guter Schulbildung aus anständiger Familie, der slovenischen und der deutschen Sprache mächtig, wird für ein Manusactur-und Modegeschäft sofort aufgenommen. Näheres bei Friedrich Boit, Lalbaoh. Comptoirist mit Kenntnis beider Landessprachen, schöner Handschrift, flotter Arbeiter, sowie eine tüohtlge Cassierin finden soforl Aufnahme. Wo? sagt die Ad-minstration dieser Zeitung. (3107) 3—3 Villa In Stein. Eine Sommer-, eventuell auch Winter-Wohnung mit prachtvoller Aussicht, vollkommen möbliert, ist sofort zu vergeben. Näheres bei Frieclrieli L?oss 1 Lalbaoh. (3105) 3-2 Bekanntgabe. Allen Bewohnern des Marktes Neumarktl und der Umgebung, Ausflüglern, Touristen und Reisenden diene zur Kenntnis, dass ich den ehemaligen Schelesnikarschen Einkehr- Basthof In Meumarktl käuflloh erworben, neu eingerichtet und bestens ausgestattet habe. Außer den Räumen der Gastwirtschaft, des Speisesaales und Schankgartens stehen 12 elngerlohtete Fremdenzimmer zur Verfügung. Mit großer Auswahl der vorzügllohiten Weine, der besten Biere sowie guter Küohe kann ich meinen verehrten Gästen zu mäßigen Preisen jederzeit dienen. Auf rasche und zufriedenstellende Bedienung, größtmöglichste Reinlichkeit und die Erfüllung aller ähnlicher berechtigter Forderungen der Besucher meines Gasthofes werde ich sfets mein besonderes Augenmerk richten. (3171) 12—1 Neumarktl in Oberkraiu am 22. Juli 1895. Johann PollaCk, Gasthofbesitzer. (3174)3-1 Z. 4642. Curatelsverhängunff. Das l. k. Landesgericht Laibach hat mit Beschluss vom 2. Juli 1895, Z. 5444, die Besitzerin Theresia Dolar von Zerovnica Nr. 8 als Verschwenderin erklärt und wurde derselben Anton Svetina von Zerovnka Nr. 7 zum Curator bestellt. K. k. Bezirksgericht Rudmannsdorf am 8. Juli 1895. (2989) 3—3 St. 2667. Oklic. Neznano kje bivajoèemu Jakobu Jeršanu iz Slivce imenoval se je gospod Anton Gnezdn iz Unca skrb-nikom za ein ter se mu je dostavil zemljeknjizni odlok z dne 6. aprila 1895, st. 6954, s pododlokom z dne 18. maja 1895, St. 2179. C. kr. okrajno sodišèe v Logatci dne 20. junija 1895. Solier Torsteltaä li/i Jahre alt, kurzhaarig, semmelfarbig, ist zu verkaufen. Wo ? sagt die Administration dieser Zeitung. (3117) 2—2 Gommis der Eisen- und Spezereiwaren-Branche wird sofortaufgenommen. Offerten wollen unter Chiffre Nr. 1 an die Administration dieser Zeitung gerichtet werden. (3101) 3—3 Küflerflärtnerin-Stelle. An dem vom Kindergartenverein In Gottiob.ee erhaltenen Kindergarten gelangt die Stelle einer Leiterin mit einem Jahresgehalte von 400 fl. zur Besetzung. Gefordert wird: Deutsche Muttersprache, sittliche Unbescholtenheit, die Lehrbefähigung für Kindergärten nebst dem Reifezeugnisse einer k. k. Lehrerinnen-Bildungsanstalt, oder in Ermanglung eines solchen eine entsprechende pädagogische Bildung, und ein Alter von mindestens 24 Jahren. Bewerberinnen wollen ihre mit den erforderlichen Nachweisen und dem Heimatschein belegten Gesuche bis längstens 1. September 1. J. beim Ausschusse des Kindergartenvereines in Gottschee einreichen. Robert Braune (3193) z. Z. Obmann. Einladung. Das übliche Annafest wird heuer Sonntag den 28. Juli stattfinden. Vormittags: Knappenauszug mit Berg- musik und Festmesse in der Kirche zu St. Anna unterm Loibl. Naohmittagi: Gartenfest und Tanzmusik in meinem Gasthausgarten. Eintritt frei. Beginn des Gartenfestes und der Tanzmusik 4 Uhr nachmittags. (3172)2—1 Um zahlreichen Besuch bittet Anton Ankele, Gastwirt. St. Anna am 22. Juli 1895. (3146) 3—2 Nr. 4527. Curatorsbestellung. Dem unbekannt wo in Amerika befindlichen Execute« Ivan Vuksinic von Kraschenberg wird ein Curator »d aolum in der Person des Herrn Leopold Gangl von Mottling bestellt und diesem der Feilbietungsbescheid Z. 4350 zugestellt. K. l. Bezirksgericht Mottling am 18. Juli 1895.