-Preis« USk Lai»ech: Ä«»zjShrig . . 8 fl. 40 fc HWrig... 4 , 20 M ^ettfia^rig . 2 „ 10 „ @U*s£$ . . . — „ 70 „ Mit bet Vofi: ^»«zjLhrig................12 st ........... ti „ 3 . Laibacher ffr. IsKeLvng in» Hau« £5 fr, Kcnatl. 9 ft. laytt*« ftuwKttn 6 ft. iHebortlen Bahnkofgaffe Nr. 13$ rr»editiou- & Inserate«, Burean: Tongreßplatz Nr. 81 (Buch-6anblu:i.] von Jgn r. Klein-niatjr & J-ed. Vamderg.> JnsertionSpreise: Für die einspaltige Petitzeile ä 4 kr., bei zweimaliger $in-schaltung ä 7 kr., dreimaligex ä 10 kr. Kleine Anzeigen bis f< KÄft 20 kr. xM 43et größeren Inseraten öfterer Einschaltung entsprechender Rabatt. Buuuemt 8R Verlangen »erden nicht berückfichtigt; Maimscripte nicht ittriHylmbtL Nr. 227. DinÄag, 6. Oktober 1874. — Morgen: Zustma. 7. Jahrgang. Die Lehren der letzten Krisis. In der „Augsburger Allgemeinen Zeitung" erschien kürzlich ein Aufsatz von Max Wirth, welcher zu dem besten gehört, was über die vielbesprochene Frage gesagt worden. Zur Verbreitung dieses Aufsatzes beizutragen, ist um so mehr unsere Pflicht, eis mit Ausnahme des „Oekonomist" roch kein anderes Blatt in Oesterreich davon Kenntnis ge> nommen. Der Verfasser theilt die Erfahrungen, die wir durch die Krisis gewonnen, in zwei Klassen ein — in eine negative und eine positive. Die Erfahrungen, welche zur Verneinung gewisser bestehender Gesetze und Einrichtungen führen, find zum 2.heil schon richtig erkannt worden und haben in Oesterreich zur Vorlegung der Entwürfe eines neuen Börsengesetzes und Acliengesellschasts gesetzeS geführt. Es genügt aber nicht, daß der Agiotage durch größere Verantwortlichkeit der Gründer und größere üiechie der Slctioimre engere Grenzen gezogen werden und daß durch die Klagbarkeit der Disftrenzge chäfle daö Pflichtgefühl und die Besonnen-heit der Börfenspeculanten gestärkt wird — der Staat muß auch aushören, die Bevölkerung durch die Rührung des aleatorischen Geistes systematisch zum Börsenspiel zu erziehen — er muß, mit einem Wort, daS Votto aufheben Auf welche Weise der fiskalische Ausfall zu decken, ist bei Gelegenheit der Terathung der neuen Steuervorlagen nachzuweisen. Die Erfahrungen, welche in positiver Hinsicht aus der Krisis zu schöpfen sind, fordern die pro ductive Thätigkeit der Regierung besonders in zwei Richtungen: eine Fürsorge zur Abhilfe der dun« gendsten Noth in der Gegenwart, oder richtiger in der nächsten Zukunft, und eine planmäßige Anbahnung besserer Zustände in einer ferneren Zukunft. In letzterer Beziehung ist die Sorge für die höhere Ausbildung der productiven mechanischen und geistigen Fähigkeit’!! des Volkes zu nennen. Die Abhilfe der dringendsten Noth ist durch die 80-Millionen-Anleihe, die staatlichen Vorschuß (affen und die Unterstützung von Eisenbahnen versucht worden; allein es ist schon oft hervorgehoben worden, daß die Bedingungen bei den elfteren so lästig und für feines Ehrgefühl so unerträglich sind, daß nur ein geringer Gebrauch davon gemacht worden ist, und daß bezüglich der Eisenbahnen die Hilfeleistung nicht energisch genug, überhaupt die ganze Hilfsaktion zu langsam vorgenommeu worden ist. Vielleicht hätte man überhaupt die öffentlichen Arbeiten mehr beschleunigen oder in größerer Zahl anoronen können, um der herrschenden Arbeitslosig feit so lange zu steuern, bis die Geschäfte wieder ins regelmäßige Geleise zurückgekehrt sind. Alle umsichtigen Regierungen haben auch in anderen Nothzeiten, z. B. infolge eines Miswachfes, zu diesem Sluekunftemittel außerordentlicher öffentlicher Arbeiten gegriffen. Der Eisenbahn' und Straßenbau, die Flußregulierung und der Kanalban würden Beschäf- tigmig in Hülle und Fülle barbieten, und der Staat«» ! credit in Oesterreich ist ja auch wieder so geordnet, daß er Anleihen zu productiven Zwecken verträgt. UebrigetiS würde schon die 80-Millioiien Anleihe i weit gereicht haben. In Beziehung auf die productive Sorge in fernerer Zukunft kann man unseres Erachtens den richtigen Weg nicht verfehlen, wenn man die Fac-toren der Produktion zergliedert, welche die westlichen Industriestaaten reich und mächtig gemacht haben. Erst in unseren Tagen fetzte Frankreich die Welt durch die nicht geahnte finanzielle Kraft in Erstaunen, mit welcher es die Gelder für die Kriegsentschädigung auftrieb. Frankreich ist zwar ein von der Natur reich gesegnetes Land — allein Boden und Sonne sind nicht die Hauptquellen seines Reichthums, diese sind in der gleichen Güte auch in Oesterreich-Ungarn vorhanden — sondern die Sparsamkeit, der Fleiß und vor allem die Geschicklichkeit feiner Bevölkerung, sowie seine glücklichen Verkehrs» Verhältnisse — die Lage am Meer, die Kanäle, die Eisenbahnen — das verhältnißmäß gesunde Geld' und Bankwesen. Unter allen Ractoren der Production ist die Geschicklichkeit der Bevölkerung aber der ausgiebigste. Der Ertrag des französischen Weinbaues ist unter allen Ländern der bedeutendste. Man würde aber sehr irren, wenn man die Ursache einzig der glück* liehen Beschaffenheit und Lage des Bodens zuschriebe. Die geschickte Behandlung der Rebe sowie der Weine Ieuiü'eLon. Rew-Uork, den ll. September 1874. (Oriftinal-ikonetpondenz.) (Schluß) Wie man aus allen möglichen Dingen Geld hierorts schlagen kann, beweist die kürzlich gemachte Erfindung des Kindesstehlens. Vor zwei Monaten wutde in Philadelphia der 5jährige Knabe Charlie Roß gtstohlvn. Die Räuber mach en in den Zeitungen bekannt, daß gegen Wendung von 20,0(30 Dollars an eine gewisse Adresse daS Kind zurück-gestellt werden solle. Der Vater des Kindes war Ju arm, um das Geld beschaffen zu können, und niemand wollte ihm helfen. Nachdem einige Wochen vergangen und die Polizei in der Sache nichts ge Ehan, fetzte der Stabtrath von Philadelphia 20,000 Dollars für Herbeisckaffuna des Kindes und der Räuber aus. Geheimpolizisten wurden nach allen Dichtungen der Windrv'e durch die Vereinigten Staaten gesandt Dutzendweise wurden Ellernpaare jnit blondlockigen ßjäbtigen Knaben verhaftet, aber fatimer waren cs andere als die Gefuchten. Die Polizisten reisen immer »och umher — und „macken" •n Rkisespeirn, daS „aeraub e“ Kind bringt keiner wieder. In Greenpoint hat vor drei Tagen eint i Amme das ihr «»vertraute 4 Monate alte Kind eines Witwers sich von zwei Kerlen „rauben" lassen. Nach der Erzählung des Frauen vmnicrs wurde sie, auf der Ueberfahrt nach New Aork begriffen, von den Räubern in der Kajüte des Fahrbootes betäubt und das Kind ihr entrissen. Der Vater glaubte die Historie nicht und ließ dns Weib verhaften. Der Polizei gestand sic, das Kind in Jersey City gelassen zu haben, bir Nachforschungen ergaben ober, daß! das Frauenzimmer gelogen. Sie wird vorläufig! festgehalte» und — die Polizei sucht selbstverständlich ■ „eifrigst" nach dem Kinde. Eine vollständig orga- j visierte Kinderdiebsbande ward hier vor zwei Wochen in einem der schmutzigsten Viertel entdeckt, und fan den sich in deren Schlupfwinkel nicht weniger als acht Kinder, auf deren Entdeckung incgefammt Belohnungen ausgefetzt waren. Daß die Polizei mit den Dieben unter einer Decke steckt, wird allenthal» halben angenommen. Eine schauerliche Mordgeschichte, welche im vergangenen Frühling in der Rohe des Gnnnison River passiert ist, deren Opfer und Urheber jedoch erst jetzt entdeckt wurden, erfüllte vor einigen Tagen daS Publicum mit Entsetzen Ein Matm Namen« Packer verließ Ende April Utah in Begleitung von fünf Kameraden, um in den Goldminen von San Juan fein Glück zu versuchen. Sie mußten durch mit tiefem Schnee bedeckte Gebirge wandern und fiel es daher nicht auf, wenn die 6 Mann nie nach San Juan gelangten. Man nahm an, sie seien unterwegs erfroren. Vor zwei Wochen wurden die Leichen von Packers Begleitern von einer Compagnie Soldaten am Gunnifon River gefunden. Sie lagen unter einem großen, einsam stehenden Baume, dessen Beste, zur Erde hängend, eine große natürliche Laube bildeten. Bier von ihnen waren schrecklich zerfleischt. Die fleischigen Theile der Brust, der Arme und der Schenkel waren abgeschnitten, als ob sie irgend jnnarrd zur Nahrung hätten dienen sollen. Jede der Leichen war von mehreren Kugeln durchlöchert, und mochten sie schon mehrere Monate lang an Ort und Stelle gelegen haben. Ganz in der Nähe de» Baumes befand sich eine Lagerstelle, an der ein einzelner Mann längere Zeit campiert haben mußte. Die Finder der Leichen schlossen aus der Sachlage, daß Packer seine Kameraden getödtet und dann von ihrem Fleisch sich ernährt habe, obwohl es unerklärlich erscheint, auf welche Weise er dies zustande gebracht hat. Schauerlich ist der Gedanke, daß der Mörder sich wochenlang in der Nähe seiner Opfer aufgehalten und deren Fleisch in kannibalischer Weise gefressen hat! Als die Kunde von der Unthat in Omaha, Nebraska, bekannt wurde, durchlief eia Schrei der Entrüstung die Bevölkerung und e« im Keller hat einen größern Autheil daran. Dem größer» ober geringem Mangel un oicier Gefdsick' lichkeit ist eS Haupt,ächlich zuznsureiben, daß der Absatz ungarischer Weine im Ausiaude bisher nicht größere Ausdehnung genommen hat. Bis oor zehn Jahren war Frankreich in ber Stah.l'abricati n sehr zurück Hcuie ist es durch das ieiche Mineral, welches seine Hütten aus Italien, Spanien und Algerien beziehen, sowie durch die Geschicklichkeit seiner Arbeiter, Techniker und E> sinder dahin gelangt, daß seine Stahlwerke mit den englischen und sogar mit Krupp in Deutschland concanieren. Und trotzdem ist gegenwärtig in Frankreich, wie erwähnt, eine Sraatscommisswn eingesetzt, um die Mittel und 3Be.,e zur Aussehnung des Ausfuhrhandels zu be-ralhen. Wenden wir diese allgemeinen Ansichten und Beobachtungen auf den f. mellen Gegenstand an, dessen Untersuchung wir uns oorgenommen haben, so kommen wir za den nachfolgenden positiven Vorschlägen Die Liquidation der lebensunfähigen Unternehmungen, welche zur Krisis geführt, ist so weit vorgeschritten und der allgemeine Geldmarkt wieder so weit beruhigt, daß der Geschäftsverkehr in das geordnete Geleise zmlcffehmi konnte, wenn es cin Mittel gäbe, das ängstliche MiStrauen in die Zukunft zu bannen, das jeder dauernden Besserung im Wege steht. Wir glauben dieies Mittel zur Wiederherstellung des öffentlichen Vertrauens darin zu finden, wenn die Geschäftswelt die Uel Erzeugung gewänne, daß die öffenlliLen Jmereffen der Staats« und BoIkswir:hichaft nach einem reiflich durchdachten, von höherem Standpunkte aus aufgefaßten Plan am Staateruder wahrgenommen würden. — in welchem Plan einer jeden Maßregel feilt im voraus berechneter P.atz angewiesen wäre. Sobald das Publicum die Ueber;eugung gewinnt, daß die Steuerung in sicheren Händen, dann wird es au dl wieder größere Zuversicht den Geschäften hingeben und — das Vertrauen wild zurück-klhren — mit dessen Rückkehr die Susis erst als geheilt betrachtet werben Tann. Wir treten sofort durch bestimmte Vorschläge in die Sache selbst ein. (itrrNet'imn folat.i PvlMIche RlMLsüM Voibtii«, 6 Oktober. Jnlmö. Außer der Resolution, welche die klerikale Landtagsrnajonlät Vorar b^rgs gegen die direcien Wahlen beschließen will, liegt noch eine zweite landtägliche Demonstration vor, die fieilt* von e nein anderen Genchtspunkie aus dauerte nicht lange, bis Packer in ©aguatfce aufge-spürt und verhaftet wuide; er entsprang jedoch und ist bis jetzt »och uiifct wieder eingcfaugcit. Packer ist Iahie alt und fehlen ihm zwei Finger an der rechten Hano. tie ist eine Belohnung von 2000 Dollars aus die Einbringung des flüchtige» Caniii-batcit gefetzt. In ber vorigen Woche wurde ein Franzose Namenö Garnier in der Rahe von Wo ehon'e, In-diana, auf dem (Siscnbahnbamm Nachts von drei Männern angefallen, welche ihn feiner geringen Barschaft beraubten und trotz seier inständigen Bitten, ihm das Vtben zu lassen, mit Stricken an den Schienen festbanden, daß er sich nicht regen konnte. Nach den fürchterlichsten Anstrengungen gelang es ihm, seinen Körper mit Aufnahme de» linken BeineS von bin Schienen wegzuziehen. Mit aller kraft feiner Lunge rief er zwei Stunden lang um Hilfe, aber vergeblich Dann nahte ei» Frachtzvg, und nach Ausstoßung eines letzten, verzweifelte» Todesrufes, schloß er die Augen und die Mafchme brauste über ihn hinweg. Als der Zug vorbei war, war er frei von Stricken und Banden, aber fein linke» Bein, von den Rädern der Locomotivr in Stücken gerissen, lag neben ihm Erst am Morgen fanden ihn vor. übergehende Arbeiter, welch« ihn in bas nächste $ofoital brachten, wo er nach wenigen Stunden starb. beurtheilt sein will, als das lächerliche Vorgehen oer ui r .titj , antn Kamplhahne in Bregenz. Die ilalieiiis i;c jRinor’täi des dalmatinischen Landtags beantragte in der Sitzung vom 2. d. M., eine Adresse an den Kaiser zu richten mit der Bitte um Auflösung des dalmaiinischen Landtages. Dieser Antrag hat keine praktische Bedeutung und ihm eine solche beizutegat siegt den Ab sich, en oer Antragsteller wohl gänzlich ferne Letztere wollen nur die Aufmerksamkeit der maßgebenden Persönlichkeiten in Oenerre ch auf sich lenken, bamit die pr.hüre Vage, in welcher die Landtagsabgeordneten Dalmatiens i alienischer Zunge sich befinden, an geeigneter Stelle erwogen und etwaigen Uniersrückungslüsten der slavischen Lund agsmajorüät entgegentreten werde. Im Tiroler Landtage würfen die acht stri-kenden Deputierten WälschtirolS ihrer Mandate für verlunig erklärt. Der frühere Reichsrathsabgeord-mte Graf Loffi-Fedrigotti aus Watsch.irol consta-tierte bei dieser Gelegenheit, daß bereits zwei Drittel der ita.ienischen Deputierten der Aciiviälspolitik huldigen. Die von ihm ausgesprochene Hoffnung, daß bald fämmtliche Abgeordnete Tirols, wie schon im Reichsralhe. auch im Landtage erscheinen werden, dürfte angesichts der in Walschtirol herrschenden Stimmung zweifellos mit der nächsten Landtags-Session in Erfüllung gehen. Aus der letzten Sitzung des Tiioler Landtages sei noch ermahnt, daß die Ilericalc Majorität den Antrag der liberalen Abgeordneten auf Vot-erung eines Ehrengeschenkes für die Nordpolfahrer ohne Debatte ab,eh:uc. Die seit einigen T.;geu im Umlauf befindlichen Gerüchte von Ui>te> Handlungen zwischen der pariamen (arischen und der außerparlamentarischen Opposition, das heißt zwischen Gras Hohenwart und den Altczechen, wegen des Eintrittes der letztere» tu de» Reich »ralh «emmien immer mehr an Eonsisteuz. So melden die Marod nt Listy mit ziemlich glaubwürdigem Deiail, daß Graf Har-rach bekanntlich unter den Altczechen der vorgeschrittenste Verfechter der Reicherathsbefchickung den Umcthandter mache. Eine andere Frage ist fitilich, ob diese Verhandlungen zum Ziele führen werden. Für jetzt haben wir noch allen Grund, daran zu zweifein. Die Landtage haben von der Regierung die Auffoiderung erhalten, ihre Aibciten zu beschleunigen, da die Beendigung der Landtagsseffion vor dem 20. Oktober durch die Einberufung de.* Ruchs rathes dringend geworden ist. Man ist auch auf den meinen Landtagen bestrebt, vieler Mahnung nachzukommen. Im Niederösterreich schen Landtage beantwoitcte am 3. d. M. der Laudinarschall die Interpellation, betreffend das Nichterscheinen der beide» mit der Virilsti m tu e auegestattctc» Kir -chenfürlien im Landtage. Beide K»chenfürsten haben ihr Ausbleiben entjaiuldigt: Bischof Binder mit sch fien, Cardinal Rauscher eiwas spitziger mit der Bemerkung, die „Verhältnisse" seien nicht danach, daß er hoffen könne, dem Reiche oder dem Lande durch fein E> scheinen im r'and age zu nützen. Die mit der Interpellation beabsichtigte pitncipiellc Frage, ob übei Haupt Birilstimm-Inhaber zum Er* scheinen im Landtage verhalten werden könnten, wurde somit gar nicht berührt. Ausland. Der nächste deutsche Reichs-tag wird sich auch mit den clsassifchen Angelegenheiten, befinden» mit dem Eiat des Reichs lande» beschäftigen, e« liegt deswegen die Frage nahe, ob die Protestler bei ihrer Politik der Abstention verharren werden. Wie jetzt verlautet, find sie wirklich entschlossen, nicht noch Berlin zu gehen. Der Augenblick, glauben sie,, sei nvl) nicht gekommen, wo sie ihre Protestatio« zu erneuern und für oit Bevölkerung der cmneciiertc« Provinzen das Recht der Selbstbestimmung zu begehren hätten. A»derer>eits find sie der Meinung, dflß ihre öe»; mühungtn, die Lage des Lande« zu bessern, ohne Erfolg bleiben würden. Besser, fei e», in Schweigen zu. verharren, als vor der Regierung, welche >tit Bisten doch kein Gehör schenkte, den Mnnd zu öffnen. Bon den kiencalen Abgeordneten aus Elsatz-Lo hringe» weiß man noch nicht, was sie zu thu* gedenken. Der Etat der dreizehn preußischen ka-t hol i schen BiSthümer wird i» der nächsten Landtagsieffion in einer von dem bisherigen Gebrauch abweichenden Farm zur Vorlage kommen. Es wied n utlich überall da, wo wegen R uiteitz des betreffenden Bisihumbesitzers der G halt suspendiert ist, derselbe unter der Bezeich,ung „zur -Zeit erspart" in 3lb,ug kommen. B-S zur Eröffnung des Landtages dürften noch einige „Ersparnisse"^ zu den gegenwärtigen zu verzeichnen sein. lieber das Verhältnis der d ' utf ch en Reg ie« rung zu Spanien und speciell der Kronprä'en-demschuft Don Alfons o's wird officio* aus Berlin geschrieben : „Wenn überhaupt von einer Thion» betuerbung die Rebe ist, so hätte m ber Thar als Candidal für beit spanischen Thron Prinz AisonS von Asturien sowohl in Rücksicht auf die ittnern Verhält n> ff e in Spanien als auch auf bie europäischen unb fpeciell auf die deutschen Anschauungen über eine Konsolidierung ber spauischeu R gicrung die meisten Aussichten. Zunächst ist nicht bekannt, daß derselbe mit irgend einer Pariei in Spanien, die i nt in der Erreichung seiner Ziele eher hinderlich als förberlidj sein würbe, besonder» liiert ist, unb sodann bat er von Geburt ein Anrecht auf den spanischen Thron. Insofern würde Deutschland dieser Eandioatur zweifellos nicht die geringsten Schwierigkeiten bereit n. Indessen ist die deuische Regierung durchaus nicht gewillt auch nur moralisch die Interessen des Prinzen Alfons von Aiimien zu fördern und sie gedenkt genau auf dem Boden d.r vollständigen Nicht Intervention in die ittnern Verhältnisse Spaniens sich zu Hai en. Durch ihr Eintreten für die 'änerfamungder Madrider Regierung sind fieilich auch die innern Behältnisse Spaniens berührt woideu. Dies war aber nicht der Zweck, sonderen nur ei e Folg' der deutschen Politik, welche allein die Herstellung eine» cor»ec-ten internaiionaten ti rkehrs mit Spante» unb d e Sicherheit der beutschen Rcichdaiv.etwrigen, welche sich in diesem vande auf«auen, bezweckte." Es ist fatal lür Mac Mahon und seine Regierung, aber cs laßt sich nicht ändern: die Rede Thiers' zu Bizi le und die Ausnahme, die ec in Italien findet, bilden das Tage^gepeäch in Frankreich und roeroen mit einem Eifer oiecutirt, durch den n-ir allzu bentlich das Bedauern des Vanbet, d:rt Ex Präsidenten verloren unb durch den S p ennatS-Mann ersitzt zu haben, hinburchblickt. Dag die französischen Btäller großes jlufh.beu von Thiers' Rebe machen und daß sie in dcm Augenblicke, wo die Wahlen und bevZuiainuiemtitt der Nationalversammlung bevoistehen, eine eminente agitaio ische B.'deu-tung hat, läßt si t> nicht überi.ehcii; wenn aber die „Republiquc Franpaiie" st: heute >ls die „bedeut ndste That im poliii|d)eu Leben Th ers" bez idner, so ihut sie entschieden des Gu en zu viel und Herrn ThierS sehr Unrecht; Neues sagt er in ,einer Rede gar nicht», was nicht er und seine Organe seit dem 24. Mai v. I. schon hundertmal gesagt hätten; es ist nur der Moment, der ihr so hohe Öeoeuiung verleiht. Spanische Neiiigkeiien fließ n spärlich. Oa» einzige Ereignis ist cin Artikel der „Poliiica," welcher die Intervention für das emsige Mittel erklärt» Spanien zn retten. Da die „Politica" das Orgä* Serrano'ö ist, fo ruft der Artikel in Madrid da-größte Aufsehen heroor. Eines in französischen Blättern verbreiteten Gerüchtes, wonach ein Abgesandter Serrano'S bei der Ex-Königin Jiabella erschienen wäre, erwähnen wir nur als Eunosum. Interessant ist die Nachricht, daß der vielgenannte preußische Premier-Lieutenant Stumm, der einmal GeichäfW» träger in Ro-n war und dann die russische Expedition nach Khiwa begleitete, sich dem Hauptquartier der spanische» Nordarmee anschlirßen wird. «us d-r Republik Peru sind einige kirchen-politische Nachrichten zu nvlbcn,, 6m Derret der Regierung crUtiUe dem Bischof von H laaaco einen starken öermtlfl wegen der heimlichen Hetzer» t>evftun;j vsn Jesuiten, bfen in P-ta g s tz ch v rbotcü ist. Der Bischof Punu ist vor' Den OD'riutt lA.nchtshos g lab'n worden, weil er ft'-O Amt zugunsten eines vom Papst eingesetzten GeneralvicarS nicberlegte, dem aber das stattliche §x qtaiar fehlte. Em dritte« Decret enterbt der Ge,itltit>kcit die Führung der ClvilstanbS-Reaist.r. »lg und 8j§ ii( ongefautten mürzthifer Z »ch sti^e uns ich.V llach, uab zwar roico der eins im Latch aß: an den T lest um 10 Uhr Zur LageSgesryltM. — Das Gcen^wäldergefchäft wurde end->ich stornier!. Die Bedingungen, uniet welchen oie Stornierung erfolgt ist, fl ab, wie sich jetz! herauSstellt, Oifenitich härtere, als bte von bem SectionSches Mollt-naiy's ursprünglich „ad referendum“ genommenen. Das Pönale beträgt 3.3(>U,oOO st (die gelammte öiUiion). dazu fojim .(I iioJ) dOU.UOl) fl. Speien, SO,000 fl Anfertigung für '©irectui D ewald. 300,000 . Gulben A'iömnz für bea A'falloecwerlhungSoertrag i und bteverfe anbrre Lasten. Sit Gef.mrntoerlnst wirb j mit 4.400,000 fl. beziffert. Bon dieser Summ: em-! fallen auf Bte fianco-uttgortsche unb ungarische Boden« ’ ■■crebitbant j: 1.100,000 fl, auf cte ilnglo Hangarian Bank 1.500,000 fl., bet R-st auf W-hrmann und Guttmann (oe Gelse) Herr Bernhirb Pollak juu. geht 3a$H leer aus, b. H. oie ändern Mitglieder Des ßon« foittwmj haben sich bereit cifiärt, den auf Pollak entfallenden Verlust ihrerseits auch noch zu übernehmen, vermuihlich aus Danidarkeit dafür, daß er ihnen biejeö ®elchäft „,ugedracht". — Einer an 7. Ok ober in Glasgow statt« Hebenden BolkSoetsnmmlung werden fol- j Mbe 6 Reloln.ioaen zugunsten bet bürgerlichen unb reli g ißf en Fieiheu unterbreitet werden: „1. Da die Grunbsätze unb Satzungen der >ömischen Kirche bie ^Listen politischen Ansprüche in sich schließen, mithin Letztere bie oberste Jn-iSdiciion in weltlichen wie geistlichen Angelegenheiten focrert, fo kommt das uacon-jto'iierte unb mibefchränkie Borgehen einer solchen wesent» uch ebenso politifchen als kirchlichen Organisation in lebem tzande bec Beiltzang der obe,strn F^eiheiiS« Mndfütz- ua6 Der Äbttetung der Unabhängigkeit und Se fgoaernment deS be.reff :noen Landes gleich. ^ j 6 ze Botzehe.i Rons t« D mich and ist ein d-üpiel b eltr politischen O \antiation. Rom v-rfncht 011 uniet angcblitti getstliLe- Eenjur, we Le j doch u>etil,che Strafen umfaßt, den Glauben an Das Uii|et)l< “WkettflDogma zu erzwingen und einen Iheil der Be-Oölketung au» brn Schulen feinzuhilten, und maßt Sl) thaifäihlid) die 8 ndeSr..Gerung an. Die B-^samm . j“ng fcha'l in l£ng> v“16 mit allen jugebote flihenben ilRittein zu bekämpfen. ®ie Bekämpfung von Seite de» Pailameni« fei °® 1° mehr geboten, weil, wenn hm.et Ota« flnlpiud) aui diese Cbahetifchaft m Eagland unb in bet ge* Qoiwtcn Weil bie Unjehlbatfeit st-h-, e» »ich! min« ,et eine Thatsache sei, daß Himer biefer wieber bie Organisation stehe. 5. Die E f >h>nng von ie n-^Unöecten b,me‘fc- bj6 ber Romauirmus btt Moral Oh ** 6lt Wissenschaft verberbe und bie Freiheit, •tihUn~ Unt> Eü^hif^ihrt ber Nationen vernichte; baher ved ^^igerung deS Romamsmu» im Lande gleich- UtCllb m|| t)Ct >Km» h»v» naißi>sn 0 itl Ii4\»m Ul") t>_°litifci)tn spja(j)t wuch-n, Ov§ der StaatSjchatz nicht zu schaden komme,! 30 M n. verlaff nd.-a E o>'t;ug oet äuobaha voa ' Laibach um 3 U)r 55 Ul nt. früh abfaheen. Mta kommt mit beutietben noch am tUtchen Tage via Bi[# lach, St. M ch iel, L.-oben, B »ck um 9 U)c 40 lRi*. adenbS nach W en ü);i B ä>h, ä; tii(:n -n um 11 Uhr 12 JJZu. ab?noe n ich g.nj, über Budwei» am nächsten Morgen. 7 Uljr 20 Mi», nach Prag, uttt 4 Uhr 20 Mi», noch Leipzig und um 9 Uhr 5 Mi«. abendS nach Berlin. D-r zw uc bet oon Laibach 4 Uhc nachrn ttagS abiährt, kommt am nächsten Tage 2 Uhr 10 ’JOtm, mchmuiag» nach Wien, um 2 Uhr 18 Mm. nachmittags »ach Sitz, um 5 Uhr 20 Rtn. nachmittags nach Salzburg, lujj rdem oerkehren zajuchett Pobnatt unb t«aiba* an M >>t aae,i Mutizüge, welche von Podnart fiüh 4 Uhr 44 Mia. abgehen und itt Laibach 7 llht 5 tihn. ankommen. Die Ankunft bet RaboliS!>ahnzüge erfolgt nachts 2 Uf)t 30 Mia. und» daß bte viciledei Umlagen uab Steuern aufs pünktlichste eingezah't werden. Ebenso bürste bekannt fein, baß O-sterrelchS Staatsbürger im tiefsten Fcieben noch bie Kclegszuschlä^e zahlen, baß fl: berart mit Steuern, Umlagen und Zaschlägen belastet sind, wie Die Bärger keines anbetn Staates der Welt. Der österreichische Staat behauptet nach Iihren verlotterter Wtrthschasr plötzlich, kein Neid zu besitzen, um seiner Pflicht, L:ben unb (S.genthum seiner Angehörigen zu schützen, nach» zukommen, er überläßt diese Sorge daher den Gemeinden, indem er ihnen da- Polizeiwesen an den HalS wirft. Der Staat fleht ein, daß eine gewisse Stufe ber 3JolfiDilbung ctfotberltch ist, um die Sieuetkraft bet Bürger ungeschwächt zu erhalten; aber et überläßt Diese Sorge den N-adern, er beflihll den Gemeinden Schulen zu bauen, schreibt vor, wie sie gebaut werden müssen, lastet die Lehrerbesoldung ben Gemeinten aus, j U Uhr 50 Ulm vormittag». So angenehm diese fragt aber nicht, ob biefelben auch die Mittel hiqu S^otonung sür g özere Touren ist. so unpraktisch ist besitzen. Wofür hätten sie auch die Autonomie? Diese gibt ihnen ja bas R-cht, U «logen unb Zuschläge zu ben l. f. Steuern auSzuschreiben. Daher erleben wir es, daß wir Westöstetreichet nicht nur für 400 Millionen londe-sürstlichet Steuern aufzukommen haben, fondetn auch für ZSchläge in fast gleichet Höhe, ja daß sie für den Toaristei. bet von L nbach aus Auistüze machen w ll, nnd hiffm wir, daß bte Direction bwleo* Ufbelflanbc im F>uhj>h>e buich Emsührunz einepraktischen LocalzugeS abhelfea wird. — (6 m schriftlicher päpstlicher Segen.) Bekanmlich H4 MoaS. J^ran dem Papste 100, 200 ja diS zu dreihunbertperzenttge Umlagen vor kurzem 2080 Francs tu !ch>m oecnden N ipoleonS ketae Seltenheit mehr find. Das alkS jedoch erträgt der piirioitiche Oesterreicher meist ohne Murren unb zahlt geduldig. Wal soll man aber dazu sagen, wenn zu der enormen Steuerlast noch zahllose Plackereien ber k. k. Fmanzbehörben kommen, bie tat G-fetze durchaus nicht begründet flab unb bem Steuerzahler füglich unb Ducoien ai» i& g bnt» ber biesjohci^ea P.ier--pfenmgfammlung ji»j»eut) mit einet alleruaterthännigstea Adresse üversandt. L tz ere folgte zurück und ttuj folgeitbe Äuifdirtft ooi d*t H>,,b b-s Hel BiierS selbst; Die 14. Sept. 1874. Deas benedicat vos, et B. V. M. protegat! P. Pp. IX. v*jit fegae erspart weiden köanten. Wir wollen heute nur ein j unb die gcDeneoeue Zan^srau M>tta schütze tudjf) paar berühren, bie zu auffitlenbsten gehören unb sitz! „Slooenen! — ruft „Dinica“, heiliget Begei» iu Laibach abfpielen. A s Herr Kotz'Y bie Direktion steiung voll, aus — da fvauk, wie euch der heilige btfl landschaftlichen Theaters in Laivach übernahm, ging et voc allem zur Fmanzbehöcbe und {tagte, wie er es mit der Z >hluag bes ÄnkÜndigungsstempelS für bie Theaterzettel zu halten habe. Mia eitmbitte ihat Baier, bet Stotih >liet Cinsti, in W ihr heit und au» bet Fülle seines H rzen» Itebi! N cht durch einen S Cretäc, nicht du ch einen C Nil oder Büchof, sondern höchst eigenhändig hat er feinen inniggeliebtcn bet Abnahme ber geistigen, sittlichen TV‘"‘'a)en Macht besfclben. 6. Die Bersamm« den d ^ di< Utbcrgabc dieser Relolmionen an an . E^^en Botschafter zur Ucbcrmitielunq berselben — " deuillden Si ufet unb ba« beuttche Volk." üno ’4>ivuinjiai=anycttHr.wytutu Bildunä/ ^^ " tnnungtn.) Fiit die k. k. Lehrerinnen* ch u fli*p°n^alt wurden zu Lrhtero ernannt; bit Herren bat ben f,Unb ®lemenciü. — Dt LandcSauMchuß ontin mZn Pvdrea« LeSjat. M^ichraWcnz. ^»st« ernanntiUm ^^undararzte be» LanbeSkranken. Tigerungvonlandwtrthschaft» b». „ 1 *)1 c t e n.) Die von den C.-utralau»fchüssen * lb®luWcho{w9t|*aschaft, den Herren Sen- ganz artig, e8 werde bafüt qewöhatich eine Paus Lai« > Stooenen medergelchrtebcn und (unb geihan feinen summe tn ber Hö^e oon 50 fl. entrichtet. Herr Kotz'Y apoiioluchen Segen... D>S Ä euj, baS der Statt» eaegte bie,etbe, unb so wurde bte S>che immer, na- hittec C-nstt gerade am Iige bet kieuzeihöhuiz uuniltch auch heuet gehalten. H:tt Kotz y zahlte bte übet un» ge nacht hat, ist uns ein hochbedeutfame» 50 fl, bie Steuerbehörde nahm st- m Empfang und Z; chm, aber ein iiefdeschäm-n!>eS ftlt jene Uafeligen, ute «ache wir abgethan. A >er der kennt eine öfter -! oie tn ihr,r d:kiagen»w.'nhen Verblendung bie Fahae teichische Finanziehöede schlecht, ber ba glaubt, fi: habe! Pius IX. m Such geUss-,, hibei uab uatet cte Fetnbe bamit ihr letzte« Wort geip ohen. Gestern eihtelt H:tr ■ bet heiligen Kirche geflojen stad. O lijöiiUte«, » Kotz y eine Vorladung und es würbe ihm eine Gelb-' ua"ankoaie«, o freoelh iftei U iteifangen! W e bet strafe tn bet Höhe voa bei äuft | 2000 fl. bictiert j Segen PmS IX. ben wahren Giäabigea ein Zeichen roe^en Uebertretung deS Stemp-lpaienteS, t^fpecttve hrrtlichrn Sieges uad htmrnltfchec Scligkeit ist fo ist N chtzahtun , de» ilaktinbigungSii-mpetS. Unter etn.-m btefet Segen seinen W derfachetu ein Z tchen bec »üb ihm bebeutet, wenn er sih schuldig bekenne uad Trauer, deS Schr ck ns uab der sJZt;öergeichlagenhiit. die Zihlung leiste, könne ihm ein Drittel ber Jiras- Gmck ich bte G;äa'qe», an benen sih erfüllen bie betrage» in Gnaden nachgefehen werden. Herr Kotz'Y goloetun Wo te PmS IX.“ u. f. w. Ja wenn be» ging natürlich nicht batauf ein. Dem gewöhnlichen papUichen S^gen, dem ^ejchttebenen wie bem gespro-MiNschenvetstanbe drängt sih hiebei dte Berner-ung ch-iien, eine gar fo gewihtge Kraft innewohnt, wenn auf, die k. i. Finanzdehörde befinde sih im Unrecht; ;btefet Segen zudem jihcauS jahrein vteltaufenbfach entweder hat sie gefehlt, ats sie die P iusch ilzahtung ertheilt wird, warum ist denn selbst tn ben gesegnetsten ohne Widerrede zutieß, oder hat fl: sich geirrt, al« Domänen der röm. Kirche so blutivenig baco t uu per» sie bte Strafe btcueite. Genug, für ben tebltdjm spüren? 3Bitum nehmen benn getabe die Bwohner Steuerzahler erwachsen aus einem solchen Vorgänge fo’cbec vom Papst: gesegneten Ländern in den zohlosen eine Menge Packereien. Em anderer Fall »st noch Nöchen unb Drangsalen, bie übet sie trotz bet unauf« weit interessanter. Die hiesige Sparkasse besitzt neben hörlichen päpstlichen Segnunzea h r-mbrechen, immer ändern Werthpapieteu auch Pfandbriefe bet österret- ^ wteber ihre Zuflucht zu den gjutofen Liberalen und chischen lüodencrecuanstalt Die CouponSsteuet bieser ^ ihrem „Staate ohne Go.t?" Er fleht fast fo au#, al* Pfandbriefe hat bekanntlich bie Unstalt selbst zu be zahlen. N>cht» besto weniger erhält bte Spatkafleoirec« ttoü beu Auftrag, bie Summe von beiläufig 11,000 fl. an Strafgeldern bet sonstiger Ex-cutton zu erlegen, wegen unterlassener Zahlung der Coupon ssteuer. Und wirklich mußie bit Spatkafse> ob päpstliche Segnungen getabe so unwirksam blieben, als päpstliche Anaihem >s und Flüche. Witterung. Laibach, 6 Oktober. Morgens trllbe, später theilweise Aufheiterung. N»ch» _ _ mittags foantg. kühl. SSt me: morgens ti llqc -f- 9 4* periöaltiing *««7We7«««r., da, *„%®JT Fmanzminiflettum, ergreifen, wollte fle nicht wegen Estrige tage«mittel der Sir ne >2 9". um O l» unter be* der bereut bezahlten Steuern gepfändet werden. (6m Normale. Der vorgestrige Nieberschlag 7'75 Millimeter. 3 Uhr 4 Min. nachmitt. 6 n 8 „ abends. 2 „ 48 n nackts. 9 17 abends. 10 31 n vormitt. 12 „ 57 „ mittags. 3 43 ff nachts. 4 „ 45 „ früh- Gedenktafel Biet die an 8. Oktober 1874 stattfindendrn vici ottonm 3. Fkilb., Pollak'sche ffltol., Neumarktl BB. Neumarktk. — 3. Feüb., Boh'scbe Real.. Artischovas, BG. Sittich. In Laibach verkehrende Eisenbahnzuge. Südbahn. SBon Wien Postzug „ « Scl-nellzug „ „ Eilrosizug « „ gemischter Zug „ Triest Schnellzug „ Postzug n Eilpostzug „ » gemischter Zug (Die Eilziige haben 4 Min., die Personenzüge circa 30 Min. und die gemischten Züge circa '/, Stunde Aufenthalt.) RudolfSbahn. Abfahrt: 3 Uhr 55 Min. nachts bis Valentin. m 4 f/ ,, nachm. „ „ Ankunft: 2 „ 30 „ nachts von Valentin. „ 11 „ 50 „ vormitt. „ „ 7 „ 5 „ früh von Lees (verkehrt nur «n den loibacher Wochenmarktstagen).______________________ Telegramme. Berlin, 5. Oktober. Jnsolpe Gerichttbeschluffes wurde dr frühere Botschafter Graf Arnim nach tintr bei demselben durch den Unlersuchungsrichler »orgtnctnmentu Hausdurchsuchung verhaftet. Kopei hagrn, b. Ok ober.Reichstagseröffnung. Dü Throi rede des Königs berechn« die Beziehungen zum Auslande als sreiindsktiaf>lich Die politischen Lerhallnifse g flattert nrch nicht die Erledipung der nordsltlekwig'ichen Frope, die Regierung balle jedoch Lie Hoffnung auf eine befriedigende Lösung fest, die dem Kvm'ae pleich wie dein S-o^ke am Herren liege. Eklruer Börse vom 5. Lktolicr. »<«■ im V 18(34 Staatsfonds. 6$etc. Diente, ifl. bto. ttc. 6(1. io 8- te trn 1864 . ÜOi« I CO 184)0, Bot- von 1860, " Prämien |<). ». 6rundentl.-(>bl €icSeüt&ä. 1 -garv Aeticn. , Utefc'tanftolt . . . Depositenbank . . . H6ccc;yu Anstatt . . ttravc- - Bank . . Handelsbank . . . . Vi0V:0iitiit'a;!f . . . Oesterr. oQg. ©an! Qeß. L an'gesells. . Union Bank . . . ycteinflban! . . . . DetfcbrSbant . . . . «IfSlb^etü . . . Kar'..U'»-wlZ^L)abv Half. Ättsaveth-Vahu fcatS ^rimz.Iosef»d. StaatSbaZn . , . rrHddoLv............. Seld 70 *5 74.41 108 6C I* h. 110 50 13J> 75 ?6 25 76.^0 Ware 70.6t 74 55 13 1(8 2 11 154 35 76-n.— 62 75 >47 7-143 -15 *«.85 79 -*0 54.60 )9a -l2V 71 30 75 iOntO 110 5(> - —14, V43 2f>|y42 75 197 tO'l9i 19’ 76'19-i 2 Pl9hc|3lOiO 143 501144.— 763 ~ 4b. -145. 66 7S 7» 50 9^2. 55. 0 197 30 — 21 Pfandbriefe, ;2g. $fl. $ci-,.8tctit. bfc. fr 33 3. ... . letioa. 6. SB. . . . ing. Bad., littbüar.p. Vrloritflts-Obl. Oefl -Rcrdwcfttah» SietcaHltg«. . . , StaatSbdSK . . . . *ilbb..®c;.su 600 ffi. btc. 8er.« Lose. Credit - L. ...... Rudolf-.-............ Wechsel (3Mon.) iNßöb. l00fLfüM>.!2 100 fi. , * Hamburg ....... enboh iv yf. Gkerr atifl 100 br.au^c . Münzen. Äaij. öitoiÄ-lDccAieH -ro-^rancSstüL . . Saf>vscheine Silber .... ®eth 94 — 87.— 93 tO 86- H'O 25 95 8< 81 50 '■36 5t 108 65 i 165.- 12.- 91 3v 91 30 53 40 0-.45 43 45 5.24-8.78 1.61* 103 60 Dar« 95.-88 -t'3 70 86.25 ICO 50 86 -S2 — '57 -1(8 85 165 50 12.50 91 40 91 5<» ■*.H 50 109 60 43.50 5 2!)» n.79-1 62 -J0370 leUgtapbiftber Vur»bericht oui 0 Oktober. Papier-Kente 70 65 — 74 30 — lH60ti «laaiS ÄnIe^en lf 7 76 Bankaktien !^7— tredit 247 26 — London ) 09.56 — Silber 103 60 — 20» Frvnc-«tfltft 8-79. Zur gksülligkN Iciichtling. Nachdem i* beute wieder die Leitung der Lasino-Re-stauration übernehme, — erlaube ich mit das verehrte P Publicum hievon geziemend in ÜenntniS zu setzen und zum gütigen Besuche meiner Locali'äten böslich ft einznlaten, mit der Versicherung, daß ich eifrigst bemüht sein werde, des mir seit zehn Jahren zu theil gewordenen ehrenden Vertrauens auch fernerhin würdig zu sein. Laibach, 6. Oktober 1874 hochachtungsvoll Franz Ehrfeld. Herzliches Lebewohl sagt allen seinen zahlreichen Freunden und Gönnern bei seinem Scheiden aus Laibach der ergebenst Gefertigte. Wollen kwchdieselben auch fernerhin seiner freundlich gedenken und die Versicherung hinnehmen, daß er alle in fein Rnnstfach einschlagenden Bestellungen in seinem neuen Domicile ebenso prompt und exact ausführen wird wie immer. (620) Hochachtungsvoll Carl Eisert, Sammt- und Ledergalanterie-, Cartonage- und Futteralwaren-Fabrikant, Besitzer der großen goldenen Wahlspruckmedaille, von der wiener WeltauHftellungs-Ebrenjury mit der Kunst-rnedaiue ausgezeichnet. Wohnt: Mariahilferstratze Nr. 103, Wie». Eine praktische Clovierlehrerin Zt. % "8 ertheilt Unterricht 12 Stunden 3 fl. Zt. Peters Vorstadt Nr. 85 (Bierhalle) 1. Stock. (612- 1) Stifte ( rf-l Beachtenswert! Hufeland gibt als gutes Mittel bei Haie- unt Brustbräune das spanische ^liegenpflaster an. Wird die Stelle vorder mit Gcifiij gerieben, dann zieht es rasch und leitet die Gefahr ab. (618—2) Die Mchsristubt des toolf Fluck, Graz, Cackstrafte Rr. 4, wird biermit zur Besorgung aller in das Wechslergeschäst einlchlagenden Aufträge bestens empfohlen. (462—42) C. IIaiifiaaiBi „zixv goldenen Quaste“ Laibneh, Huuptphitz, (607—3) empfiehlt sein stets mit dem Neu steil gut sortiertes Lager von: Seiden- und Woll-Crepin, Gallons, Quasten, Behänge, Spangen, Woll- und Seiden-Franken, schwarz und farbig Reps, Atlas, Noblesse und Taffrtas, schwarz und farbig Seiden- und Baumwoll-Sammte, Woll- und Seiden-Plüscb, schwarz und farbig Noblesse, Faille, Atlas, Moiree- und Sammt-Bänder, schwarz, weiss und farbig Baumwoll- Zwirn-, Seiden- und Woll-Spitzen, weiss und schwarz, glatt und fa?onniert Seiden-Tüll, und Blondgrund für Brautschleier, Gaze, Ffou-Frou, Hutschleier, Tüll’ anglais, Batist-Clair, Moul, Crepe-Lise, geschlungene und gestickte Moul-, Batist- und Leinen-Streifen, Mousselin, Organtin, Aermell'ut-ter und Futterleinen, Sarsinet, Percail, Vorhang- und Schlafrock-Quasten, weisse Vorhang-Halter, Möbel-Chenillen-Fran-sen und Crepin, Wagenborten, Leinen- und Percail-Bänder, Knöpfe jeder Art, Seide, Zw.rn, Nadeln etc. etc. — Bestellungen nach Auswärts werden postwendend expediert und Gegenstände, die nicht auf Lager, bereitwilligst besorgt. Fünfte regelmäßige Gcncralvcrjammlttng der krai«. Industrie - Gesellschaft tu C> am 31* Oktober 1874 lim 4 Uhr nodimittofls im Sircctionsßurcau der (ßcfcfff'cfinft. Tagesordnung: a) Bericht über die Ergebnisse des abgelaufene» Geschäftsjahres. b) Bericht des Revisions-Ausschusses. c) Anlrag des Verwaltungsrathes über die Verwendung des Erträgnisses. Dee Herren Aelionäre, welche ihr Itimmrecht auszuiibeu beabsichtigen, werden im Sinne des 8 10 der Statute» ersucht, ihre Aciien bis 25. Cftolicr bei der Wejellschaftskaffa zu deponieren und die Legitimationskarten daselbst zu beheben. (615-1) Der Obmann des Verwaltungsrathes. (621—1) »Mitf von San. v. «leinmayl & Ked. «ämderg. i yuml-Hrriiniimmii. Mein bisher im Zetinovich'schen Hause befindliches Geschüftslocale befindet sich von nun an im Kollmann'scheii Hanse, Stcrnallee neben dem Theater. Indem ich für das mir und meinem Borgiinger Herrn Franz Fink fe/ bisher in so reicbkM Maße zntbeil gewordene träum verbindlichst danke, bitte ich, dasselbe mir auch im neuen Locale ungeschmälert erhalten zu wollen' Laibach, 5. Oktober 1874. T.-Witt, Schneidermeister. $ Ich erlaube mir für den freundlichen lind zahlreiche» Besuch des KoSler'scheu Bräu° häusgartens nächst Leopoldsruhe während der Svinmersaiso« meinen wärmsten Dank au»' zndrilcken. Unter einem erstatte ich dein p. t. Publicum die Anzeige, daß ich heute die nächst der ötaiitt) an der Klagenfnrterstraße für die Herbst- und Wintersaison wieder eröffnet habe. Ich erbitte mir auch für tlf[ ^ocatitämi einen recht frequenten vesu» und werde besorgt sein, meine verehrten Pj (Säfte mit guten Getränken und Speisen ^bestens^zu bedienen (6K3l) H. Jan6is:«i Btttrger Ottomar Bamberg. Für dir vtedaction verantwortlich: Franz Spitaler.