LmbacherIeitnnH. ^ »4« Mittwoch am «3. Juni »838. mid kostet sammt l>cn Acilagcn im (5o»U't^ir ^inzjahrig >l st., h a l l'j .ihr i c, 5 ss. ^0 kr., mi< i; .^ no i ^ l. all, jährig .i ^. .^,.r d>. Z^ell..^ i..'z .>n.H s...° l» a l l> j ., ,.v.„ :l» lr. m.l>r ,. entrichte» wilt der Post Portofrei ""ess.' l5 '1.. l,a!l'jä!>rig 7 ft. X0 kr. - In.'c r t io >, ^, c b» !, v jur ci,.e Zl',,lte>,ze.lc odcr dcn R,nl». derselbe.., ist ,ür eimn^liqe »"rech»!n. I...>r'att "is l2 Zc'le» fo't'e» ' st- ^ lr. f»r .l Mal, l ft. 2^ lr. fur 2 M.l m,d 55 kr. si.r , H'ial (mit ^..begriff des Inscrtim.sstämpelS). Älnlsichn KM. ^e. k. k. Apostolische Majestät haben mit Allcr» höchster Entschließung vom 10. Inni d. I. zum Di> rekt^r dcS Hauptspitaleö und der damit vereinigten Wohltbätigkeilsanstalt von Santa Corona in Mai> land den bisherigen provisorischen DirGor dieser Anstalten, ^<.'! l'ins'he, daß, wer die Czcrnagora di> ^ell >'. !i beherrsche, Nagusa uno oic lju<.^l«,' <>l ( nli . .. ,crls, neues ^ebcn vor. ja es M licreits in einem wichtigen Sladinm der Entwickelung begriffen. Zunächst sind es die drei großen mediterranen Hlilbinsllu, di>' pyrcnälsche. apen»l:üschc ll»d l^alkao'schc. welche seit Iayren sich in wiederciedärlndsl Aewegung I'lfiüden. Vorerst leiden sie noch nnlel oen Wel,en dieser Wie-dcrgclmrt. wer ader dlimc zweifeln, daß ocr eium.il l'egounene Naturpro^eb sich sslncklich vollenden weide, Ader anch die jcnieitigcn Küstenla»dcr sind verms von der neugestclienden ^eircgung ngliff.n. Egyrlen yat schon einen vcrdämnßmäß'a. großen Ali'schwnüg geuommen, Algier ist dnich die Franzosen der Var. barei entrissen, nnd die dazwischen liegenoen iiaiirer werden dem neuen Lcbensslrom nicht lange widerstehen können. Alle diese mediterranen Lm,^. waren einst die wichtigsten der Welt. ja sie waren für sich allein die Welt. Spanien zä'dllc m de>, Zmen der Römer nber llU Millionen Einwohner, während e« jept auf drei zelin hslabgesunken ist. Nordafrika war damals mi> den l'lnhcndstcn Städten. Haupiplapen der Intelligenz und deö Handels l'esätt. U»d was war Inilicn. was die Lander südlich vom Balkan? Vergegenwärligt man sich diese große Vergangenheit und denkt man sich. daß sie auch nur annäherungsweise wieder zur G.gcuwart weroe, seht mau dadei. um cmeö ^ieb Iingsprojektes unserer Zeit zu gedenken, noch dcu Sn.zkana! als vn'll^nc'et vorans. wig ist. Fnr dieses ncnc nutlcllanoischc i'cben ist nun dic Adria ein bevorzugter SchlNirkih. Durch den adrilUischen Golf reicht d.^S Mitlelmecr lief in dal^ Fcsllaüd dinei», man d.nf sagrn lne nahe an das H.r; Europa's liinan. Durch die Zeit und Naiun ül'erwinreuden Dampflnihneu al'cr ist hier daS Ml!» illmcer mit dem fernsten Norden in Vcrliinduug. Dem kraft« nlw knllursslchln Viill.Ieinopa aver lst hervor-ragende Thäligkeit vorherbcslimnn. wenn in den Bänder» am Mlltelmccv dic Mnldc der nnlergegangencn alten Welt sich zeitgemäß erneuert l^ide» n'/rc». Dl,o äMfllffflV?'Mt>r n'l'ro rirsril gll'pc» ^cl'en>ül.'elkcl'r ucr> millcln. cs wird ei» welllnstorischer Schanplan wer> den. Tricst und Venedig. wcnn sie ibrc Glößc lind Tt'ätigkllt auch verdreifache,,, werden d^m Bedürfniß lnchl genügen. Ziuine wi>o ein großer Abgangs» pnnkt fnr das große pochbenlftnc unginischc Dolian> gebiet werde». Aber noch manche andere Sladt an beiden Küsten, die jeyt in Unbedeulenbeit oocr gar in Nninen oauucdsr liegt, wird neu erstehen und in der neuen Geschichte genannt werden. Die Wclipollllk l,»at die künftige Vedculung der Adria vorausplannt nnd vorausberechnet. Zunächst beinül'cle sie sich, an dles»u Gellten krine l'crrschendl' Gloßai.'chl anlkommen zu lassen. Die Verbälinisss wa.cn dieser Politik günstig. Die Pforte, Rom und Neapel waren nnd sind aus nnverschnldelsn nnd ver« schuldeten Ursachen nnmächtig. Oesterreich aber, die einzige adriatische Großinacht, sollle iu der Entwicke» lling seines Scclcbens gefesselt werden. Oe!tcrrcich bat dicse Fesseln al'geschüilelt und ar> beilet rüstig daran, lang Vetsäunnes einzubringen nnd sich für die Erfüllung seines großen Vcrlifcs als Mittellneermacht in Stand ^u s.Nen. Aber in dem» s.llien M.,ße, als dilsi geschieln / schärft sich die Auf. merks^mkrit der großen Seemächle für das adri.itische Meer. und steigert sich die Vegierdc. an dcn Gcsta« rcn desselben Posilioncn cin^uneblnen. England, wie überaU und immer kl»g voraus-berechnend, bat dieses Ziel dmch die jonischen Inseln l'creilö erricht. Fr.ink'.ich und Nnülaud abcr baücn langst in melkwürs'igcr Uebereiüstxnmnng ibrc Vliclc auf Ragnsa, KlNiaro, Montenegro gerichtet, Da< lnals l,'c»llincn sie sich als Gegner düsen Vcsit> nno verloren >l)n beide; beuizutage will man fürchien, daß sie freundschaftlich vereint aus einem Unuvcgc indirekt ihr Ziel zu erleichcn streben, — Die französischen Blätter lassen nicht ab. sich mit Italien unc> speziell mit Sardinien zu beschäftigen. Dirß llnd besonders eine Nachricht des „Con-stllulionnel" veranlaßt einen Wiener Korrejpondcutei, der „A. A. Z." zu fo!gcndenl-sehr logisch»» Naisonne. »,cut-. Euier Regierung, die selbst keine Hmle» Gedanken kenn!, liegt der Argwolm fern. daß irgend eine andere Regierung dergleichen Gedanken babeu könne, und sclblt oie eigeulluililliche Stellung der flau^ösischl» Presse im Allgem^nru und des ,.Con« stilul-onilll" insbesondere wird sic nicht verleiten, das Treiben dieser Presse der Regierung zur ^'ast zu Ic-gen. Ist eS bloß Taklk'sigkeil. oder berechnete P<>r-fidic, menu der «Oonstilllllooncl" eben jct)t sich be« luüssigt fühlt, eine Aoekdoie ^u reproduzircu. w.lchc die Eventualilät i» Aussicht nimmt, dajZ Viktor Emanuel sich demnächst in der Lage befinden könnte, eine zweite Anfi,,ge der Proklamaüon Karl Alberts voit lombarlischem Boden aus an d>c ^oml^rdcn zn richten'/ Wir wissen cs nicht; das aber wissen wir. daß der «Constilnllonuel" nur den Anfang j/ner Gc> schichte zu,kenne» scheint; wir wollen uns erlauben, sein Publikum an daS Ende de'selben zu erinnern, wir wollt» es dar.-.n cr!»nc,n. ddorc V^ron von Ni'illerötorf'Ull'air. Die nikobarifchen Inseln. lssl'rts.'l)»»,q.) 21. Nikobarischc Wald bild er. 3!3.-nu man es unternimmt, ein Bild von der Na. lur d»r nikobenisel'ln Ins'ln zu entwerfen, so kann man einen, solche» Versuche mit Fug uüd Necht k strüpp plönlich anf freie Grasslächcn zu kommen. Aber das Gras ist so l,ock nno dicht, daß man nichi weiter kann, und d«c Sonne brennt so heiß, daß man sich abermals in ren Schatten des Waldes flüchtet. Der Walo ist bcr ganze Reichthum und die einzige Schönheit dieser Inseln, den Wald in seiner Verschicdenanigkcit zu schildern, ist meine schwierige Aufgabe. Kokus. und Mangrovenwalo sind ausschlicßlichs «ustenwäloer. Sie had.-» sich i„ das Gel)iet der Küste getheilt uud ihre Gcl'ielc sind scharf von ein. ..»der abgegrenzt gcwöh„Iich durch vorsprinaeildc Fels» »cken. auf denen ausnal'mSwcisc auch ocm Urwald gc> „attet ist. sich an der Küste zu zeigon. Sie eristiren so friedlich neben einander, okne sich ibr Gebiet gegenseitig streitig zu machen, oen» wc» der eine ae> ocibt. da fehlen dem andern aUe Bedingungen deö Bebens. Der Manqrooenivald ist ein Walo im Meere sin l'aguncnmald. der auf einem nicht weniger merkwürdigen Unterban sich erbebt, als die „Lagunen-Stadt." Seichte, schlammige, vor Brandung ge> schützte Ufer. die wäl'reud der Flnth regelmäßig von Salzwasscr überschwemmt werden, tief eingeschniüen. Meeiesbuchten. i» welche Flüsse münden, sind da? G'bict der Mangvoven. Da solche tiefe Buchten und Flüstc auf den groß,reu südlichen Inseln häufiger „n?. als auf dcn nördlichen, so ist auch der Ma». glovenwalb dort bäl,fi>,er. der Kokuswalo in dem. selben Maße seliencr. Zwei Hauptformen von Rl»i zopboren geben dem Maugrovenw'Id seine Pbysio-g»o,l!ie. Sie stehen nicht gemischt untereinander, sondern bildrn an den Ufcru getrennt. z,vci scbr charakteristische Säume. Dcn äußeren Saum b'Idet eine niedere Rl)i;ophorenart. deren safiig grüne, üp pige öaul'krone mit glänzenden Blättern und längsn kcrzcnarligcn Früchten »nmittelbav allf der Wasser» fiächc liegt, anf cmem Unterbau von bogenförmig ansg'soauntcn Wurzeln, die ein dichtes Neywerk bil> den. Hinter di.scm anß.rcn Bllschwald stel» ein Hoch» walo. ans rcss'N sumpfige ,'len ausgeschlagen. Dazwischen erheben sich (»0—80 Fuß boch die schlanken geraden Slämmc. die oben an knor- cigen Acslen eine safliggrüuc Laublronc tragen. Kein Unterholz stört den Durchblick durch die Saulenballcn dieses Waldes, ader Millionen von großcu Snmpf« niuschclil ^^illllüun in vielen Arten) !i>ge» im felich. le» Schlamine. daß mau ganze Schlffolac'nng»'!! oa» von samm'ln könnte, und Schnepfen u>>d Rc>I>,r aller Art gehen da anf iliren Fang aus. Ticsc siich>.ichc Kanäle, die man mit den KauoeS der Eingeborileu l,'rfal'rcn kann. ziel'en sich iu Schlange!lwiudun,>cn oft weit durch diese Man^rove»süan gelangt durch eine allmälig sich vcrandcrndc Veg^ta. lion, für die das Vorkommen einer stammlos,!, Was« iVrpalme ^'iim <'<'n!i^!!>'<) charakteristisch i!l, auSdem Bracklvass.r in das Süßwasscr cincs Flusses. Da oer Mangroueuwalo nur u>,sftr gcoeil't. sicl) :il>er in dcn snmrsi^cn Thälern der Flüsse bei dcreu Mü». 5nng oft weit binein in's ^'and erstreckt, so well als das Wasser brackisch ist. so kaun er plötzlich vernich. tel werden, wcnn durch ein stürmisches Ereigniß die Mündung oeS Flusse« mit einer Sandbaire versperrt wird und dem ftutbcnd.u Mcerwasscr der Einililt versagt ist. Die Wälocr sterben dann ab im'süßcn Wasser. H«H Maliern von Turin seine» Abschuß fa»^. und daß vo» dc» handelnden Personen nichis nbrig bUcb a!s ci» siegreiche österreichisches Heer niit) cin ftchenoer sardinicher Köüig, Was Oesterreich damals voll« dr^chle. vollbrachte es mit cineiu geringen Brllehtbeil seiner Heeresmacht: sollte man wirklich die Absicht habcn löiiiien. gegen die Kraft dcs ganzen Oesterreichs das Schicksal Sardiniens alls einc einzige Karte zn setzen? Freilich, »nail glaubt, odcr will die Melt g'laubcn machen, daß Sardinien nicht allein stcben würde. Wir aber glauben. daß am allerwenigsten die jetzige französische Regierung sich dazu hergeben wird, die gebratenen Kastanien fi'ir Andere aus dcr Asche zu holen, nnd einem Staatsmann, wie dcm Grafcn Cavonr, muß das Rechcnerempel einleuchten, daß Frankreich -<- Picmont m Frankreich ist. Oesterreich. Selilliß dcr i» unserem gestrigen Blatte abgebro» chcnen Besprechung über die Pfcrdezlicht: Da die Kaiserpreisc nicht nur auf dic Erprobung dlr Schiielligkeit. sondern insbesondere auch dcr Kraft und dcr Ansdancr berechnet erscheinen, so wurde bei Festsennng dcr Rennoistanzeu. dcr Schwerpunkt auf ciuc entsprechende ^'änge derselben gelegt uud auch die Prlastnng «ach diesem Grlinesatzc regulirt, dabei aber allf. im Inlaude gezogene Pferde stets eulsprechendc Rücksicht geuommeu. Ebeii so wnrdei, in der Absicht, die Pferoczüch' tcr im Kleincu zur sorgsamen Wartung uno Pftege, dann zur Schonung ibrer Pferde aufzunnlutern und ein zur Hebung der Laudespfcrdezucht taugliches Ma> teriale zn erzielen, auf die Dauer dreier Jahre Prä> mieu ans Staatsmitteln im Gesanm'lbelrage jährli-chcr 32l!0 Slück Dukaten allsgcsetzt und dieselben für Mutterstuteu von 4—7 I.ihreu mit einem gelunge» uen Sangfohle». welche gut gepflegt, gesi.nd und kräflig sind. dann für dreijährige Stuten bestimmt, welche eine vorzügliche Zuchtfäbigkeit versprechen und die noch nicht zum Zuge verwendet worden sind. Im Jahre 1867 flind auf den Rennplätzen zu Peslh. Pardubitz. ^cmberg und Klausenburg die erste Bewerbung um die ausgesetzten Kaiserprcise für Pfer< dereimen Slatt. Ein Rückblick auf die Ergebnisse dieser erste» Bewerbung führt zu dcr srhr erfreulichen Ueberzeu» gnng. daß diesem Institute die ausgesprochensten Syu^ patl'icn entgegen gekommen sind. nud dliß oie Meich» des Beispiels dir Theilnahme an Demselben in im-mcr weiteren, Kreise verbreiten und scll'st l'ei den, kleinen Gruudbesiyer für die Interessen der Pferdezucht einen empfänglichen Boden allmälig vorbereiim werde. Es wnrdcn auf alleu vorgenannten Rennplätzen bis zum Schlnsse des Rennnngstermins 76 Pferde genannt, von denen 33 vor dem Nennen zurnckgezo« ge» worden sind. so daß bei dcr Bewerbung u,n die ansgescytcn Kaiserpreise im Gesammll'etrage von 49:i0 Dukaten eigel'.ll'-y nur 43 Pfcrdr sich b.ll'el. Nglcn. Von dcn siegeuden !> Pfcrden gehöiteo l^ dem Gest! lochte nach den Hengsten und 6 dr» Silidcu an. wobei inöbesonderc zu bemerken ist, daß am Rcnn-platze zu Peslh. wo l>m den ersten Kaiserprcis sieben Pferde konknrrirlcn. der sechsjährige braune Hengst u des Grafen Oklaman u. Kinsky. welcher darl,nler daö einzige in, Inlande ge^ogc,ie Voliblul-pfcrd war. gegen aUc AnSIänkei Sieger blieb. Dieses Ncsnllat der ersten Vewerbung uul Kai-serprcise gewinnt an Vc^eutung. wenn erwogen wird, dab seit dem eist einjährigsu Veslaxdc dieser Preise. 21 Hengste uud 18 Slutcn im Oesammlwerihe uon 107,M)0 fi. CM- aus dem Auslande eingeführt mor< den sind. unter denen sich nur 3 Halbblniheugste uud li Halbblutsluttu befinden, und welche in nicht zu grober Ferne das Vaterland mit einem anschnlichrn Konlingentc von im Inlande gezogene» Voll - und Halbblutpferde» zn bereichern ganz geeignet sind. Dasselbe berecbliget aber anch zugleich m,t sitncksicht auf die Thalsache. daL schon jet)l zahlrcicl'c Neunpreisc durch bochherziqe Männer und Vereine, denen die Hebung des NalionalwoblstandeS am Herzen liegl. gegründet worden sind. zu der Hoffnung, daß die Verüa'rknng und Hebung dcr bereits bestehenden, so wir dic Errichtung neuer Prioatgestütc. die nächste Holgr dieses unter der erhobenen Aegidc unseres lha>> kralligen Monarchen ins Leben getretenen Instituies sein werde, — welchem zudem die traditioneUe Vor> liebe dcr hobereu Stände, der Nachahmungstrieb und dic wohlbcrfchucte Spekulation dcr Pferdezüchter ein steigendes Interesse und einen durchgreifenden Er> folg sichert. lZineu nicht minder günstigen Orfolg hatte die im Jahre 18!>7 zum eisteu Male stallgehabic Ver. theilung dcr uou Sr. k. k. Apostol. Majestät aus Staatsmitteln ausgesetzten Pferde^uchlprämieu. Dieselbe wurde iu fünfzig Konlurüstatione» des Kaiserreiches vorgenommen, uno cö war die Zabl von 392 Prämien mit ciucr Ocsammt.Doiatious- summe von 3ll;0 Stück Dukaten zur Vertheiklng be st im int. Ungeachtet der Nendcit des Insti!uts, dic Kürze dcr Zeit, welche einer umfiissendeu Verlaulbaruug dieser Maßregel Hindellich lm Wege stand, so w'.c dle Voinrlbcilc, iu welchen die Pferdezüchtcr im Klcincn zumeist noch befangen sind. mit Grund befürchten lie-ßeu. daß-dic Konkurrenz um die ansgcseylcn Staats» prämien in dem ersten Vlrlhcilungsjahre eine nicht >iltzu lebdailc sein werde, so bürgen doch die nächste« henden Daten dafür, daß diese Maßregel in alle» Schichten der Bevölkerung des Kaiserreiches den leb« haftcstcn Anklang gefunden habe und daö das erste Saatkorn auf frnchtbaren Vo»cn gefallen sei, sonach schon im hcuerigcn Jahre eine bei Weitem lebhaftere Betheiligung dcr Pfcrdezüchtcr an der Konkurrenz an; znhoffcu ist. Diese Voraussetzung fil'det in dcr Thatsache ihre Begründung, daß schon im crstcn Jahre 808 Slutcn mit Saugfoblcn, dann .il!>> dreijährige Stuten znm Koxkursc erschienen sind. Hierunter zeichneten sich l!)l Mnlterstulcn mit gelnngrncn Saiigfohlen durch glite Wartung und Pflege besonders aus lind 139 dreijährige Suiten vcrspra> chen eine vorzügliche Znchlfädiglcit. Dicfrlbcn wur> den dahrr mit Prämien im Gesammtwerthc uon 2ti78 Dukateu betliciligt. Wegen Unzulänglichkeit dcr Prä-micn in einzelnen Konkursstatioilc» konnten schon im ersten Jahre ttli Mutter» und 29 dreijährige Stuten nur belobt weidcu. und es wurden im Ganzcu wc> gen Maugel pre!swürdiger Thiere uur sicbenzig Prä. mieu im Gcsammtbelrage von 472 Dukaten nicht verlhcilt. Die relativ stärkste Konkurrenz hatle iu dcr Sta> lion Pardnbitz Stalt, allwo 130 Mntterstuten mit Saugfohlcn uud 70 dreijährige Stuten zum Konkulsc erschienen waren. Diesen zunächst standen die Koukuröstationeu Mullerstnten 3jährigc Stuten Agram . . . mit 99 und 83 Esscgg . . . „ 41 ,. ii Szegszürd . . ,. 33 ,. 12 SluI'Iwrißenburg „ 34 „ 11 Dic meisten Prämien dagegen blieben in dcr Konkursstalion Miskolc; mwertbellt, wo uon den uor> geführten 9 Mullnstuten mit Saugfohle» und 3 drei» jälnigcll Sllilcn. mir 2 Mmtersnnen mil Prämien bclyciligt wcroeil loniilen, Anßcr dieser Bewerbung um Kaiscrpreise für Pferderennen und St.im6vfcvdcl,uchtprämicn. fanvcn noch zu Sllchlweißeübnrg niid Arao. dmm zu Pardu, bil) unt) ^emberg lcbiiaft besuchte Ps'.rderciuic!! um fingere Slaalsprcisc fiir inländischc Halbblutpferde »no Pfcrdc von ^andlenlen Stalt. wobci schöne Proben uoii Älisdaucr und Schnelligkeit gclicscrt wor° oeu sind. — Anch wurde am Par?nb!tzer Rennplätze bei dcn daselbst stattgchablen Ziigkn.fli'pvoben Vor< zügliches geleistet. Indem wir diesc kurze Zusammenfassung der Ergebnisse der bisher im Int,resse der Hebung der einl'eiüchchen Pferdezucht zur Durchführung gelangten M.'ßregel» schloßen, können w>r nicht umh>u, die Ueblrzrugnng a»ö>usprechen, d<^ß die hiereinf uer,vcn' d,len Auöl>'gen nichl als ein finan^ielleö iDpfer. soi^ dern oielmel'r als eine höchst voriheilhafte Kapüal» anläge zu betrachlen seien, welche dcm Slaalc iu wc> uigtU Jahre» mit reichen Zinsen znrückucrgütct wcr> deu wird. Ei» Blick auf dic Zustände ocr Pferdezucht in Preußen, Hannover, Mecklc»burg, Frankreich und England bewälnl diese Volanoseyung vollkommen, dcnn allch in diesru Stlialeu wurde dnrch die Em» fübruug vou Staaispreisen dcr Grund zu der gegen, wärtigcn Blülbc ihrer Pferdezucht gelegt. Darum mulhig uocwärie«, der Beharrlichkeit wird die Palme des Sieges. Auszug aus dcm Sitzuugsprolokolle der k. k. Zentralkommis- sion zur Erforschung Ull0 Elhaliu,'g der Vauocnlmalc uom 6. April 18li8. Unter dcm Voisttzc des Herrn k. k. Sekiionschcfs Karl Freiherrn v. Czoernig. Der Hcn- Präses bringt ein an ihn gerichtetes Handschreiben Sr. Majestät deS Königs Ludwig von Baiern, worin der erlauchte Schützer der Künste die Ancrkcnnnug über die ^eistuugen der Zenlral'Kommission auespricht, zur Keunluiß dcr Versammlung-hieran reiben sich nnhrere Denkschreibeu hochgestellter Personen fur die Uebersendnng des 2, Banoes des Jahrbuches, deren Vorlage die erfreuliche Ueber^eu» gung von dem Interesse gewährt, mit welchem dir Besttcbnugen der Zentr.U Kommission in- und außs^ halb des K.ns.r>'taaleS verfolgt wcrden. Die k k. St^lldallerei für Tirol und Vorarl» berg zei,! den Tod des pensioiiirlcu Professors uno Konservativ Faustin Enn^. au; es wird beschlossen, bcbufü ie> Wlederbesetznug dieses Ehrenamtes, das Erforderlichc cilizulcileu. Der Konservator für den Chrudimcr KrciS. Ar> chitekl Herr Frau; Schmoranz. legt einen Bericht über seine Wirksamkeit im Jahre 18/^7 vor, ans dessen Beilagen die Zentral'Kommisslon die angenehme Ueber» zeugung von dem tüchüge» lind erfolgreichen künstle« rischcn Wirken des Herrn Konservators gewinnt. Dcr Konservator für Steiermark, Hr. I. Scheigcr. übergibt die Durchzeichnung einer Flügel^ltar« Tafel aus der Pfarrkirche zu Oberzeyring und seinen Reise» bericht über dcn im Inter« sse dcr k. k. Zcolral.-KoiU' Mission gemachten Auoftng nach Nadkerü°Mirg. Inoen> bürg, Zcyring, Unzniaikt uno Knittelfeld. Die Er» gcbnisse dieser Reise werden für die Veröffentlichungen dcr ZentraI>Kon'mission benutzt werden. Se E^ellenz dcr Herr FM^,'. Graf Eoronini ubcrscndct als Nachhang zu dcm bercilö milgethciltcn Plane dcr Ueberrcstc dcr Trajcinsbrücke über die Donau bei Turn» Sevcrin ciu Elaborat dcs Pfarrers Bilsky ans All'Orsoiaa, welches z» dem Zwecke der wissen» schafllichen Bearbcitnng des Gegenstandes benutzt wird. Der Konservator für Stcicrmark. Hr. I. Scheiger, legt einen von ^cm Herrn Korrespondenten Pich! von Gamseufels in Radkersburg eingesendeten Plan der Festllnguwerke dieser Stadt u,:d einen zwcile» Plan des im Jahre 183li remolirtcn Ungarthores daseldst vor. welche Zeichnungen dem Archive dcr Zeulral-Kommission cinvcrleibt werden. Der Korrespondent iu Hamersdorf. Herr M, I. Ackncr, le^ ciu neues Elaborat „Dacien in seineu antiken Mnzcn" behufs d^r (demnächst zn bcwerk» stelligendcn) Veröffentlichung desselben dnrch die Zen» tral.Kommifsion vor, wofür dem Herrn Korrcsponden-t.n die Anerkennung der Zcnlral»Kommission auögc° drückt wird. Der Ober t,rin:us und Zlügelallarö zu St. Wolfgang werden dcm k. k. Knliusmünsterinm übersendet und Herrn Obel'Ingenieur Bergmann für die mit ausgezeichnetem Vlrständnissc uud knnsttcrischem Geiste ausgeführten Zcichuungen dcr verbindlichste Dank dcr Versammlung ausgesprochen. Herr Pietro Nobile dc Dojmi. Podest^ z» Liss... wird znm Korrcspondeulen dcr k, k, ZcnlraI>Kommission ernannt. Dcr r. k. M!tti,1cri ügkei: begonnen bat. — Gestern Abends wnrdc das cme dcr beiden Lustspiele gegeben. welche von rem Prüfungs-Eomill'' als die zwei besten nntcr dc>' ein« gesandleu Konkurrcnz-Lllslspielcn empfohlen worden sind. Der Titel heißt: «Drei Kandidaten." Es behandelt völlig moderne Znständc. nähert sich aber der Posse. Das zweilc Preis » ^ustsvirl. dessen Aufführung noch bevorsteht, hcißt: ..Feldkaplan lind ^iculenanl." Italienische Staaten. Rom. 10. Inni Es geht das Gerücht, daß im uächstcn Kousistorinm zwei Prälalcn den Kardi» luttsl'Ut erhalte» werden, nämlich der Prälat von ^issa» b'.'n. Msgr. Berardi. Substiint oder Vize Staalssckrc« lar. dlssen Gesundheitszustand sich in Folge einer re> gelmäßigfn und genau befolgte» Kur nnd der milden i^uft von Fiumiciuo. au der Mündung der Tiber, sehr gebessert bat. — Die illyrische Nation besitzt in Rom bei dein Landungsplatz dcr Ripella ein Hospiz, in welchem acht Ncttiona'lpriester wohnen, so wie eine dem beil. Hicrmwmus geweihte Kirche. Nun wird dabei auf Kosten der Wol'lthätigkeüsanstalt uno dcs illyrischcn Episkopats ein ^'okal gebaut, welches für eine Anzahl junger Kleriker derselben Nation bestimmt ist. Ebcmalü gab es iu Rom uur Semi»arieu oder Kollegien für Kleriker derjenigen Nationen, deren Mehrheit oder große Zahl von dcr römisch > katholischen Kirche abgefallen war. Iryt dagegen werden s?ichc auch für Kleriker rönüsch'kalvollscher Nationen gegründet. So yabcn wir dermalen ein französisches und cin belgi» K«H sches Seminar, Uüd bald wird auch cm illyrisches dazu kommen. M'.in geht auch mit dun Plane um. ein solches fur vie Staaten von Zentral« n»d Süc'.lnniika zu errichten. Es ist klar, daß diese,' neue» Institu tioucu die im jetzigen Pomisikat derischende Ioee zu Grunde liegt, eine große Zahl Geistlicher aus j katholischen Welt den'tbeologisäicn Unterricht, die Rituale une> Zeremonien des Kultus zu assimilirc» und zur Ein hcit zn bringen. Nom. N. Inni. Im Fort Pagliano lst es am Frobnleich»an,stage zwischen ocn politische» Gcfcmgc' l,en uno wren Wächtern zu bedauerlichen Auftritten gekommen, wenngleich dieselben nicht, wie vor ankert« hall) Jahren, in einen offenen und bknigen Aufstau? umschlugen, Die Flucht ist mchrcreu Gefangenen gelungen. Ihre Zahl wird verschieden, sogar bis ani 20, angegeben, wovon indessen mebr als die Hälfte bereits wieder ergriffen ward. Zwei. weIHe als Rä> del>fübrcr beschulrigl sind, wurden unter starker Ve° deckung hier zur lveiieren Uulcrsuchuug eingebracht. Frankreich. In Paris spricht man davon. da6 Marschali Pelissier seine Flückberufliug in den dringendsten Ans> drücken verkiugt babe, unl) schon ergebt man sich auf Grnnd dieses Gerüchtes in Kombinationen, von reuen wir nur sagen können. daß sie nicht mehr den Reiz der Neuheit haben, Es heißt, Graf Walewski werde „ach dem Schlüsse der Konferenz seine frühere Sttlle am Hofe von St. Iameö wieder emnebmc» nnd Hr. Drum de i.'l)M)s ibn als Minister des Acußern ersc> yen. Dcßglcicheu meldet mail ans Paris, daß Hcr, Vrenier, frül>cr Gesaugter iu Neapel, eiue außeror» deutliche Mission nach Italien bekommen have. End-lich heiN eS auch. daß Kommandeur Earafa, dcr von dem König, seinen Herrn, einen Uvlanb crbal-ten hat. in dem französischen Badeorte Vichy erwarte» wurde, ^ Spanten. Madrid. 12. Iun!. Es zieht sich hier ein Gcwitier am politischen Horizonte zusammen. So »uze die Königin zinückronimt. wird cö sich wobl eot. ladt!!. Die l,'artll,'!iärr P^riei ^ol,t iviillich in su klci ueil Frakl'oxcu auseinander. 0(iß sic so ball) uichc mebl zusammcllkommen wird. und alles, was es mit der Zukunft res Lan^s nnd der eigenen gnt meint, ziebl sich l'inüber anf das konstitutionelle Feld. auf dem sich die verschiedenen Nuancen eiüirächtig »cben emanrer schaarol. gewärtig rcr D'Ugc unD dcr Kämpfe, die da kommen sollen. Es bereitet sich ein Umschwung m der Negicrungs Spl'äre vor. der nur kochst wobltbätig für das ganze l'ano »achwilkc» wird. Bcrciiü fii^c» Milll's'lungen zwischen dcr Köüigm und oeu koustilu-lionelgesiinnen Mttgliereru t>eS Kabinels Slalt, welche die reaktionären Elemente resselbeu und die gan^r Partei der Poiaco's. welche l'inter ibnen ilchl und drängt, in um so größere Unrnbe vcrseßrn. als ste liicht w'sscn. was nm sie bcrum eigentlich vorgebt. Vennrkenswenl, ist die Sprache rcr Presse. „^!aEspa„a". das Vlalt der Ullra.R,akll0"äre, fäogt an, auo Verzweiflung ironisch zu werrcn; die Organe der libera-lcn Parteien „El Elamor Publico" und ,,^'a Nation" reichen sich dagegen brüderlich die Hand. um ohnc Rücksicht auf k,e,ne Memungsverschierenbeilen und alte Sünden, sich allc in der llbrralen Union zusammen' zufiurcu, an deren Spitze jeht O'Donnell »lebt. — Die Engländer babeu nicht allciu das Dnrchsnchllngs' recht gegen die nordameriknnischr. sondern auch gegen die spanische Souverainetä'l mißbraucht. Eine engli' schl- Säiallippc versuchte sogar, einige Schiffe in ci> nem spanische,, Haftn sclbsl zu durchsuchen. — Die M" reise des Herrn Gonzalez Bravo an seinen Ges.mdl.-schaflsposten in z/onpon soll mit den Reklamationen zusammenhängen, welche ras l'iesige Kabm.t in ^'on. dou über diese Angelegenheit zu erhebe» enlschlo„cn ist. (Köln. Zig,) Türkei. — I» Folge der Konzcntrirung der türkischen Tluppen zwischen Klobuk und Celiuje hat Fürst Da. uilo ciu Vcol'achlnngskorpS von 1000 Maun gegen Grabovo entsen^'t. Nach den ans der Herzegowina crlialtenlU Nachrichten bat die angedcntetc Konzeutri. rung der Tüllen an dem besagten Punkte leinen an. deren Zweck, als um die Ordnung und innere Sicher« belt in jenem Gebiete zu erhalten und jede neue Er< Hebung zu verhindern, welche montenegr. Emissäre und sonstige Schlechtgcsumtc unter der chrilll. Bevöl« kcrung. insbesondere nach dem Vorfalie bei Grahooac. veranstalten könnten. -^ In Albanien und Numclieu ist eine allgemeine freiwillige Nckruliru.',; im Znge und schon befindet sich bis jcßt in Mona'lir ciu orga-nisiries 5?orps von l2.000 Mann. — Die nnrcgel» mäl'lgc Veribeilnng der bei Grabooac genlachten Nente bat mtter vielen Mo fricdenhcit heroorgerufei, daß Unordnnn^cn uno ^tci> bangen za bcfürchtcu sind. (Agr. Ztg.) Aus oer bosnischen Kraina, 14. Juni. Eben eingelaufenen Nachrichten zu Folge, stehen nahe an ll00l) Türleu seit 24 Stuuden bei Buzi'N kon. zenlrirt. Alle beliachbarteu Schlösser l'aben ihr Kontingent zn der obigen Zahl geliefert. Die Tmken geben vor. daß sie. dem Rufe des Vczirs Folge lci> sleuo, sich vereinigt haben, um gcgeu Montenegro abznrückcu. In Nooi waren am 10. d. auch llll) Manu bereit, um, wie sie sageu. nach Vibac abzn> marschiicn. In Krupa uud Vihac yabcu äbnlich. >vo,'ze,,tr>rungen stallgeflmdcn. Man lann jeßt die i,> i'er Kl'aiiia allein unicr c>en Waffen stehenden Türken auf 8M10 Mann anschlagen. Diese Zahl ist in die-sem Augenblicke Besorgn>ü erre^eno, nachoem c>cm Auf> rufe des VezirS zu Folge vorerst bloß 1U00 Mann ln die Herzegowina abrücken sollen. Aus dieser Ur sachc H.U sich. seit die Vereinigung unter reu Raiahs bekannt wurde, eine große Besorg,>iß derselbe» be-»nächtigt. Scit drei Tagen babcn viele christliche Fa> milieu ihr Hab uuo Gut zusammengepackt uno sich a» c'ie österreichische Grenze zurückgezogen, um im Allgen« blicke der Gefahr Schliß auf fremdem Booeu zu sin oen. Die mit Waffen versehenen Männer aber ver« emigeu sich. so wie die Türken, in größere Haufen lind sind entschlossen, im Falle des Angriffes sich bio anf das Aeußcrstc zu vertheidigen. In Knezpolje. bei Zvansk" uud im nördlichen Theile des Bilajer Feloes. slcben solche Halifcn. Es lieißi endlich, »aß ein Grieche anf diesem Schauplätze erschienen sei. welcher sich be> mübt, oie zersnenlcn Horden zli vercilligen und eine gewisse Orgauisalion unter sie zn bringen. Wenn siä' das ^cpiere bestä'ligt, so vermuthe ich. daü es uich» ein Grieche, sondern ein Serbe ist. nachdem seit emi> ger Zeit bereits Verschiedene vom leyleren Slamnu bier wie die Pil^c über die Nacht erschienen, aber anch eben so schnell verschwunden sin?. Name u„o Stauo rieses Zugvogels siao unbekannt. (Agr. Z.) Vernlisclite Ztachrichten. — Euliforuischc Blätter erzählen von cincm merk-würrigeu Pierocrcunen. Jack Powers, em beruhn», icr Noßlamm, halle gcwellel, auf Pscrocn voil lln vermischtem californiMn Blilte. 1ii0 englische Meile» nacheinander lü ü Slunüeu zu^uckzuU-g.o. Or yat c>il ÄUllie gl-!!)0l!»eu, jli er gelaugte l» 6 Stuurcu uno ^^ Miiillteil aus Ziel uuo l)allc dazu 24 Pferoe gc brauchi. Die nslen 00 Meile» I<^gle er in 2 Sluu. oe» !l0 Miinucu zurück uud keines rer Pferde riti er mehr als 4 Mlllcn. Wollie cr wechseln, so spraxg loiluic nicht mebr geraoe im Sailcl sißcu, llagic übei Uutcriciböichll'nzeu uuo begauu Blul zu spueü». Rasw üligeu j.pt oir Weilen gegen iyu. blö sic die Summe von ^0.000 Pso. ^l. errllchi p.uieu. Ader vou me> „ch Nlcmaud. dcr die Wette augeuomlmu häitc. Telegramme. Paris. 2l. Inui. Om Arlikel des „Constüu. Nouncl" weiset die. bei dc» Verbaurlungeu des Ober. Hauses über die Lklavenfrage kürzlich ge^u Frank reich erhobenen Anschulriglingcn als falsch zurück. Hai» bürg. Am 17. o. M. trat yier die vierte Elbsch,fffalnt > Revisions . Kommission zusam» men. Dieselbe wurde von dem Herrn Bürgermeister ^r. V,noer dnrch eine Ansprache eröffnet Hum Prastoeute» wm'oe der k. k. österr. Statlhal.erelratl) "^_^I_^'^ "' ^egershofen. ermahlt. Lokales. Ueber die Dekoralionsfeierlichkeit des k. k. Schul« raths und Normalhauplschuldircklors Herru Iohauu Schlacker haben wlr bereits rescrirt und tb'eile» unsern ^e,eru nachträglich noch Folgendes mil: Im I. 1817 wurde dcr hoebw. Herr als Katechet und Mil. Direktor an dcr Mädchenschule bei ren WW. FF. Ursu-linerinuen angestellt, welches Amt er bis zum Jahr. l8lli) bekleircie u,,? sich ivähreno dieser Zeit um He bung der Schule wescmliche Verdienste erwarb. Zn^ gleich waro er 182ii Direktor der k. k. Mustcrbaupl Schule uud ^ebrer dcr Pädagogik. Im Jahre 183« wurde cr Mitglied der Laibacher Sparkasse, späten Kurator, dann O^ervorstehcrs Stellvertreter unc> nnc schon seit fünf Jahren ODeroorsteher. als welcher cr eine große Thätigkeil entwickele. S^'ine Veroienste kö»nen nicht besser hervorgehoben w>'rdc,i. als Se. Erzellenz dcr k. k. Hnuthalc.r H-rr Gr.if Cho-rinskr? in der Ansprache bei Ueberreich.ing des Feanz Ioscf'Ordcns es gethan. Se. Ereile,>z sa.,ten: „Nachdem Sie. hochgeehrter Herr Schulrath. sich dercits über 40 Iabr? mit aller Hingebung nud Auf< opferllng dem öffutlich,» Unterrichte gewidmet, uuD hierunter durch »,cbr als ^ Deceunien als Direktor der bicsigcn Normal Hallptschule dllrch die umsichiigc und ausge>cich,lele Leitung dieser für unser ^iano so wichtigen Lebranlililt niil dein crspriclzlichl'tcn Erfolge gewirkt tialten, fühlten S>c das Beoürfniü nach einer ,o laug?» uud angestrengten DieustleisNing in dem lvohlocrdicntcn Nnhestaudc rie ersebütc E>holllng zu finden. Das hobc Kultus- uud Unterrichtsministerium vermochte Ihrem billigen uno gevechic» Wlmsche die erbetene Willfahrnng nicht zu versagen; Hoche>assclbe ergriff jedoch zugleich diese Gelegenheit, um die Ve» ienste. welche S>e sich in Il'rer Dleuslcsllnlfi'ahn lesanlmclt haben, znr Allcrböchsteu Kenntniß linseres üllcrgnädigste» Monarchen zu bringen, uno Se k. k. Upostol. M^eiiät gerubieu Ihneu aus Aul^ß dieser ^hrcr selbst angesuchteu Versetmng in ecu bleibenocll Ruhestand mit Allerhöchster Enlschlieüung vom 23. Dtai l. I, in Aucrkeiulnn^ Ibrer langjährigen, lrcneu nnd clsprießliche» D>en^c, das ^'iiterkrcu^ Allerdöchst ^lircs Fianz.Iosef'Orocns Allergnädigit zll verkchcn. Als eigenem Zeugen Ihres verdienstvollen uud erfolgreiche» Wirkens gereicht es mir zur besondere» Freude, dieses Merkmal der allerhöchsten Hu!» lind Gnaoc an Ibrc Brnst zu heficn, und ill der lebkaf. !cn Tbciluabme aller Anvefcoden spricht sich zugleich mit der ungctbeillen Anerkennung oer iuuigste uud aerzlichstc Glückwunsch der zablreichen Menge Ihrer o.inkbare» Schüler, Frellu^c und Verchrcr au,f oic schönste Weise aus. Hochgeachtet uuo geliebt oou Allen, die Sie fenueu. mögen Sie sich dieser Ibnen rurch rie allcr-liölbste Guarc Sr. k. k. Apost. Majestät zu Theil gc> ivordelieu ehrenvollen Anszcichmmg noh recht lange erfreuen, uuo auch nunmehr in Ilircm wohlvcrDien. ten Nlihcstaudc der Schule, so wie dcr Iugeuo u»d dem ^elMlande Il)r bisheriges warmcö und reges Interesse in Naih und That bewahren, zugleich aber >,uch dem Laib.'cher Spalkosse-Veieixe, welcher unler ^brer ciiisichtüoollcn Ulid v0ltreffl,cheu ^elluug einen >o erfreulichen und mächllgc» Aufschwuxg erlang! Hal, ^bre segensreiche Tbäiigkeit znm wabrcn Frommeil imr Nuyen oiescr gcmeiiinüß'gi'u Anstalt l:lw zum liefgcfühücn Danke Ihrer Mitbürger noch fernerhin .rhallen." Hieranf antwortete der Herr Schulrath: „Dic vielen Verdienste, die Eli>rc Exzellenz socb.il mir zn« 'iguetcu, babe ich mir wobl nicht erworben, obset^n ich seit mehr als 4< Ial'rcn mich r,dlich besncble, d>c ,»einem Umerrichic und meiner Ueberwach»ng anver-raule Jugend für Gotl uild Valer!a»d zu unleriich» >en uud zu erziehen, Daü mri>>c bobcn uuo bö i'stei, Behörden dieses uilin reelichls Besir.bcn linerkallueu, »ind mich iu eine!» höbcren Gr»i)e, al^ ich co vcr» olcntc, Sr. Majestät unserm A!le>gnäe,!g!'len Stauer »öd Herrn zu dcr aus reu Häudeu Euerer Er^eUeoz so eben cmpfangencu Auszeichnn,>g auempfablen, dic> ,cs dudelt mich auf. Euer>r Erzelleuz »icme!, berzlich« «len Dank anozlispl.cheu xul'En^re Er^elleuz zu bitten, 'irscn meinen liefgeiübllc» Da,>k auch Sr. f. k. Ma> j'slät für diese Aufzeichnung darbringe» zu wolle». Auch Ihnen, meine hochucrehlte» Kollegs», danke ich für Ihre Anwescilheit. uuo wünsche, oaß Sie oie Ibrem Unterrichte a»vcrt>autc Iugeuo für Gott uno uusern allgeliedlen ^audesoater »rzieben n»c> daß ans Goll unseru Allergnädigüen Kaiser Frauz Josef >wch viele, recht ^iele Ialüe erbalten, sei»e väterliche Regierung se.uuu uud uns Alle durch Ih», u»sern Kaiser uud Herrn, glücklich machen wolle." Schließlich tbeilen wir auch das vom Herrn Prc. fessor H. verfaßte llno von eiiu», Knaben bei der Dekoratiousfeicrlichkeit oeklnwirle Gedicht mit: O lassen Sie, Herr Schulratd, auch Die Kleine» zu sich lommc», Ein Muster nehiucu wir uns ab Zur Ehre Kraiuö, zu seinem Frommen. Wer in des Vaterlands Gauen Im letzten halbe» Sekulum Stiidirte, trat durch Sie zum Theile In seines Wissens Heiligthum. Des Lcrneus erste Schule ward Zum Musterbau durch Sie erhoben) Dem Fleiß des Armen hälfe» Sie; Den Lehrer ihrer Lehrer lobe» Die Söhne Kram's dmikbar i» Ihne». D'rum; Wie des Kaisers Ordc» Ihnen strahll, Vlcibt Ihres Angedenkens Sonne ewig _____Selbst in des junqstc» Kramers Herz gemalt. Druck und Verlag von I,^naz v. K'lemmnyr ll!t>l>l»!lt dcr östcrr. klNslrl, Wicucr It,I»!!,l>. U'itl,, 2>, Juni, Mitt.,,,« I Uhr. U»gs.ich!rt d>r üildri^cr»» ')'l,'tir»ü^ dcr frauzc'slschcu Rcnt. N'cir Vic Tüidcnz >,n ^sflstüi-Ocschäftl ^ut, die .Nurse fcst. dcr Umsatzi lll'l,aft, — T'svift» ctwae« srslir ^cli^Itcu alö l^tzthi». '.'la!,l'»a> - '.'I,,!.!,c» zn i»"/« ' .^3 '/, ^3'/,, ^lnlchl'!! v. I. z«5> .^. li. ,,u ."»",. '.»^ -«5 i!o,lü', V.i'.t, Nnkhc» ,,l <",",.. NU-Ü6'/, Staat^scl'uldvs,schre«',!,,.-,,,! »t'»r^>r dlttli d,til' „ 5"/« l'lj----- ^ellh^r drttu d.!ti,' „ ^"/« l'<^----- M.nländ.',' dctto dcttl' „ 4"/. l»4'/, "!»5 0'r!i»d.!it!.'Ol'Iiq, N. Osst, „ 5»°/.. 94 - 8^ '/. dctto T'linsch. Vtl0 l«a,i,,.ü ., /."/, 8l '/.^8, '/» dttto Sicl'mb. „ 5"/,. 7l«'/.^«'> dcltl' dn ilbri^s» .l'»l. z» i» "/„ t»4 ^5>— v. I. >tt:l4 :l« '< -.'lOü d.ttt' „ «K5,4 z» «"/« >««' ll,)'/. <5i)!,,ii i)i>»t!>1'li»s 1ä ' , — l5 '/, ^ ^.Uizisli,',' 'l!^i,,dlni«'ft zil ^ "/. 78 7!» '.'.mrl'alü! - 'l>! iur. - Ol'l^, ,<>< .)'/, 88 "/^ «'.> '/^ li>I>,'gg!,i<)N- dlttl' ',""/., 8Ü «l Dona» Da»,P,sl>,'.-Ol>!.,. .. 5'7„ ftß 87 i!ll'yd .'.'»to (i» Sii!>.!') ., 5. "/„ 87-^8 O'ss.llsch.ist zil '^7.'» .n.nils >'l. Z!,lck lNU r vi.uil!,»il^»s i»?.'; <>7.» dcltv lojahri^c !>5'/.—l».'i'/. dltto Njähligc U4'/,—!»4'/. dstl^' VclIo>)l'^Vs «.»!—!»l'/. v.d!!-Vl»,!^!l 23l—Hll '/. „ '.'i. ^cs», <»4 '^ 5."^ Piiorltat^-Ol'liz,ati>.'!icu der Wesibah» 8<,—' N'/^ Lllti»'» dcr '.'iul^l.U)» Xitt^ ^ ., St^«s.-lsc!!>'.'K'.'s.>!sch>,sl ^» " 5><.(» ,n>m!5 2N7'/. 2U« „ K.ns.'li»'^lisclbctl>-Vah» z» ii<>« ,1. '»it ^<» pUt. (5!!,z.,h!»!l>, !«><>'/,« »00 '/, „ „ S»d<^>'ldl>!'!>i,chs '!!.>l'i!!d»!,.,cl' !».'i'/^-!>!l"/. „ „ Tlnist-Va!»! ' <00'/,,—l<»»'/, ., ^l'ml'.'V!>»<. <5>!>!!l'ah» ^^?'/.~^37^, „ „ Nxiscr ,vva»< Iofts Olinill'.ihü >84'/, — lt-5» „ ;>i.s,.r 5,'osl' «Us '/^ —,l)8'/, „ Dl'l,^»'D'Oupsschift'salnt^ «'.'s.llscwit />37~ü.^U „ ^ Do,l^,l'Daml'sschissfahrt!l.i,' 20 „ «8'/,—^8'/, ^glfvich 1,» . l4'/, <4"/. Telegraphischer Ki»ro -Aerich! dcr Sl^atspapilVc uom 22. Juni 1868. Vt.,ntM'u!dV!lsch,'c!l'U»>,»'» . z» 5p<5t. jl. m KM. 8l?/l« d>!tl' c»>s d,r ^.U!l'!ial-?l,,!,il>t ,» ü „ >» ^Äi. ^3 ?,/8 Dorlel,.» mi! Vs,!<,'f»»i! v. ^. l85^, >,ir !<><> ft lll» ^>r»!,d,!>!si,!!>gs<^l'!!,illt!0,!ll, V0II Nllg'N',!. 8» l/^ ,, von (i^ilizisn 8l !,« Vanf-Alti"» :'v. Hliict ... l<74 >,. in (iM. Boüt-Pfaüdluicss, N Iah« für !<>«' fi. z>, ii"/.. i»>'< 5 8 si. >„ (5U. ^^^,i!pt>-Vlch snv 5)00 fl......... "75 st, i" ^5M. Asiic» d,r i'st.rr. K^dil - ^l»,1.i!t f,',r Ha»d.l !l»d (5).',mrl'c zi, 200 si. ^'l. St. 22!» l 8 ss. >,i r f I. >>viv. l'sil'll'. Stnatssisüü'a!,',,- ,,>ftllsch.is! j» 200 si., vl'll s!!!.iizal,'It 2«? st. in <.5M. Mil R.!t»»z>i!>>U!,^...... ft. i» OÄl, Altici! dc, ,'lüislr ttcN'l!!>ill^,Nl',dl'l!.> si. in OM. Nflicn dli ös!»'!>. Domn!lTampsschlff!"i)ll ,^n .',00 fl. ftM........5.47 1/2 fl. in CM. Mim dcs Ocftclr. Lloid in Iricsi . . 3^5 ft. in <5M. Osicutl'»l)N.........1845/8 Pv^mi.»-?»,'.' d.v öst.rv. .sttcdit-Anstalt pv. ,00 si. ^sin!'. W......UN l'/!N ft. in ('M, Ivcchscl-Kurs vom 22. Juni 1858. Aü^sl'urg. silr »00 sl. ^urr.. G»Id. . »04 7,,^ Ils,,'. ssr.nifslnl c>. M.. si>r «20 si. sildd. Äi>>' ,!»<üN'al>r. >», 24 1/2 si, .zuß, (.Ä»!d . l»>4 .'nua, sm 300 ncnc visMl.'nt. ^irc (Auld «2> 1/2 2 Mon^l. .^n»l',n^. snr >»0 M.nf Vans,,'. Knld. 7,.,!. ^'r»l'!.'N. sin- l 'lisimd Sllllinq, ^iulr. . »0.1 l l 2 !> 'I'.^n.U M.irscillc, für :w ' ,>v>n,^, ^„,o. . . <2l 3 4 ^ M^,>a'. Pa>i.<. fur 3<><» i^a»,,^. G»,d. . , . 122 l/5 2 ^l0»>n Vcu^dig, siir 3i>(» Ocsi.'rr. Vivs, (^uld. . >0!i 5/« 2 Ui'i'.U ^ul.nc!l, i»v 1 GlUd. P>ir>i . . 2«l2l/2,'l! T Sl>!)t. ,>l' f. vullw. Mun^Tulcitn,, Agil' . 7 l/4 ^r^ncn........... !4.8 Gold- und Sill'cr-Aurse vom 2l. Juni 1858. Gclt>. Wale. K. Kronen ..........l4.8 — Kais. Munz-Dulaill, ?l^iy.....7 1/2 75/8 dto. Rand- dto. ,. .....7 '^ 73/A '.'Igio Gcld. War.. (!>!l'Id i«I »»,i>!<-« /. ..... l">-Aqil' ..... 104 5/8 104 3/4 „ Coupons ........ 10 l 7/8 105 Tl».i. kclslcutc, ro» Tril'st — Hr. Filac,r.u,i), Handys »'an», roii Noycrcdl?. — Hr. Belzil,!, Ha>'dcl5ll>^»„, vou CiUi Eisen ba!) n - Fa h ro rd nn n g von ^l^icn nach Triest. Abfahrt Anknnft Uhr i Min. Uhr , Min. ssilzng Nr. 2: " von W l e!,...... Früh 6,0 .. Gr., z...... ?.'Iitl>,ft '? .'»6 .. La, d c» ch..... Al'c,!5S 6 ,7 in TrieN...... N>»,i.!le "^ ^ " Pcvsonenzu,i Nr. 4: von Wif„...... ssrül! ll Hu >, «raz...... yt.,chn>. ^» , 26 ., Lail>>, ä,.....Naclits ' '» in Trie st...... Frul, "' — ^ '" Persolleuzuft Nr. <»: von W!cn...... Ab.odö 8 /,^> ,< lAraz...... sir»!, 6 ' 2 ., Laidach..... Ät.ichm. 2 9 in Tri«st...... Abcnds — — 8 5 Personeuzug Nr. !t: ! von !>ti!fji......Früh 5 ^„ ,. ^ail> ach.....Millaq ,, l >,^ '» W,,„......ssr„D — _. sl Z'i ^»«zuft Nr. l: "»"2ii.-'l......«lachls " ,5, " ^"'dach.....?zv,.>, /, , » >» Wi.ü...... yta^m. — ! — /» 2? Porsollellzun Nr. 5: ! vo» Lri»>>i . . . . . . A!>!'!!5s 5 , ^H „ «aid ach.....»)t>chls ll 5c> <"W>en......Nach,». — — 5 ^9 ! Fahrpreise um, Wien ,mch Trieft: Vci den gewöhnliche!, Zi>ge>, I. Klasse 26 fl. 10 fr., II. Klasse 19 st. 38 kr., lll. Klasse 13 fl. 6 kr. Vci den Eilzüqen I. Klasse 34 fl. 1 kr., II. Klasse 23 st. 33 kr. Fahrpreise von Graz nach Tricst: Vei de>, gcivöhlilichell Züge» l. Klasse Ili st. 1(j fr., ll. Klasse 12 st. 8 kr., »I. Klasse 8 st. tt kr. Vci den Eilziigen I. Klasse 2l st. 1 kr., ll. Klasse 14 fl. 33 kr. Fahrprrise uml «aiba6i nach Trlest: Äci dcil gewöhnliche!! Zügen l. Klasse 6 st. 30 kr., ll. Klasse 4 fl. /i3 kr., lll. 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(») Ein Witwer mit drei erwachsenen Knaben und eigener Einrichtung sucht vollkommene Un-terknnft bei einer Witwe oder Familie, vorzüglich zwischen der St. Pelers - Vorstadt, Wienerlinie und Gradischa - Vorstadt oder unweit des Echulplatzes; im widrigen Falle aber eine Haushälterin vorgerückten Alters, vorzüglich eine pensionnto Witwe. Anträge untcr (5hiffre ^. '^. im Comptoir dieser Zcitnug. 3 lN49. (2) Sparkasse Kundmachung. Wcqen des Rcchnungs-Abschlusses für das 1. Semester 1858 wnden bei ocr Sparkasse vom 1. bis inclusive 15. Zuli l858 weder Zahlungen angenommen noch geleistet. ^^M Zur gefälligen Beachtung. Neuerdings vcm Mlhrrrcn l'. '!'. Abnehmern ausmcrlsam gemacht, daß mein ^ li. lt.. «. z»»>KV. ^»»»^»^»'»»»»Flullsl'N'NH^«?»' nicht immer gleich g»t sti, »ll^M^ll^«» nnwon ich mich überzeugte und fand, daß trok mciiur Wavliung «»«»» "L'ii«» W^M^W^u8^^l H«!»««^' drs l'. I. Pltt'likilN's nicht nnv allein die Form meiner Flacons >»«<5>»» ^MMUMM^AMV li<»«l»«»»t »»«<> «,UR' U^i»l«<'l>u«»8' >><^>«T<^t wevocn, sondern auch sogar meine eigenen Flacons detriegeriscker Weise mit einer ganz »,»«><»»'» ^>««nni I^.^it gefüllt, und als mein Halmkat verkauft werden. Ich erlaube mir dader l>c« sonders aufmcilsam zn mcichcn, r^aö auf meinem H>»»,»li.«'tzz»»<»lvt»>'.'>»«l»l»R85 «»«DW»»«»» imd jcdcm Flacon cinc Broschüre beilirgt, ausgestellt vom Herrn Dr. Inlius I.inell. jWWMWWDW Wien. Stadt. Tnchlanben Nr. «Ü7. Odigcs ausgezeichnele Anatl'trin'Mlindmasser ist einzig und allein echt zu baden: in ^aibach bci Anton Krispcr »md Matb. Kraschovih; in Gorz dri I. Anclli; in Agram bei G. M i l) l z l', Apoldclcr; in WaraSdin dei Halter. Apoldrker- in Nenstadtl dci Nizz o l li. Apotbckcr' in Wolfsberg bci W. Pirleri in Trieft bei Xikovich. Apoll).; in Gnrkfeld bci Fried. Vümches. Apoldclcr. ä. IU58. (4, m Die grosse Kreiitzbersfsche Menagerie ist yiel eingetroff'N, und wird cinem hochv.rshrteli Publikum bls n^ll.>ivc Sonntag den 27. Juni täglich ln d.r dazu >M^^WM erbauten großen Malleiie a..f dem Iahrmarkcsplatz z.n ^chau ««M^^^M^^^.. Käfiae dcrsclken Btatt. ^^^^"^^^°^ Preise dcr Platze: eister Platz 2N kr., zweiter Platz l2 kr., dntter Platz tt kr., Kinder unter w Jahren zahlen füc den ersten und zweiten Platz d>e Halste. Theodor Kreuhberg.