?oZtQ!a» plRLimM V »«i'>»»W».^ ZAVI^iV P«/^VWISIV0 ^OSl.L> 7^ Po-Qt^ Marwor, Doimerstaa. den 2t. Mai tv2s. AchiMwidaig» V«G«lkü»D v»chdn>»er«i, M«rld«r» ImNieva «Nco 4. lelephou V«,»g»preis»? Mdhole«, «o«atlich VW 20».^ Austeilen , » » » 21'^ vurch Post , » « » 20»— 5?u»land. monatNch . » » 30-einzeinummer Ol» 1 m» Z»-» V«I v«s»eN»», »« z«w««« m »« ^d»» tvk SioWenlen t>r «lnd» p«», eI««»d »ilr»Ii>d«N«»» d««»t»onentz« vr1«feoI>n«M«rA«»«rde» nicht derlckslchNgt Z»is«?at»i«a»««h«» I> tz«» Mdmtutttniti«« ö«? Zett»i»g, 1>,?«i«vG »ll« 4, t> ewvt^a»« »«« M««T co»»a«>7. I» S««?«» d,I tH» Wn«klo» ö. d, t« o?«» W V?I«, ^ «U« Oi>?ei,«a» Ite««». Nr. U4 - 6s. Sahrg. Vaziflsmus der Welt-mächte. G. N., Maribor, 20. Mai. Die Freiheitskriege sind es c^ewesen, denen d!« Bereinigten Staaten Nordamerikas ihren gcvaleezu verblilffenden Aufstieg zu vert>anrcn HMen. Aus den ehemaligen enqlischün Dominions ist da eine Macht entstanden, die von der primitiven erkä-mpften Telbitändig-keit bis zur ersten leitenden Stellung in der gt^aMen Welt sich omporschvanq nn'v die nun mit dom Mutterlande ein stillschweigendes Cinvernehinen geschlossen, nach dein sich wo>kil oder übel die sanze Welt wird richten müssen. Amerika, daS bis zu seinem Eintritte in ltcn Weltkrieg eine traditionelle Nentrali-tÄtZpolitik befolgte, durste nach der finanziellen Sanierung; eineil bedeutenden Schritt vom>ArtS tun. ^ ersten Kriogsjahre 1V14 Wlhlte Anieriw atte seine Schulden durch gesteigerte Warenausfuhr on Europa zurück und trat sogleich die Rolle 'oes Gläubigers an. Heute ist Amerita neben England das yröbte Gläubigerland der Welt und ist be-d'acht, 't>iese Stellung zum eigenen und auch zum Wohle der (^es<^'Mtheit auszunützen. Ein Beweis dafi'lr ist die Einnahme des Dawes» Reports durch das widerstreven'oc Frankreich Poinearüs, d-ie unter dem Drucke Amerikas zur'Rettung des Franken aus der dro-hen>5en Krisis erfolgte. Dieser kaum merkliche Dritck des angelsächsischen Vlocks auf die übrigen Machte beruht ans einer Basis, die zu weitgehenden Einflüssen und Reorganisierungen führt und der Weltpolitik ganz neue Ansichten erc^sfnet. Der angelsäMische Block wird >dilrch die öffentliche Meinung der beiden Länder, Ame-rifa und Cnglan>d, als selbswerständ^lich anffe-sehen und 'ter beste Beiveis, daf^ den Amerikanern nicht an der V^'^nichtung der englischen Macht, folgern an einen: s^usammen-arbeiten im Einvernehmen nlit Ü?r gelegen «ist, stellt der Eintritt Amerikas an der Seite lGn.ilands im jdli'Mpfe gegen Deutschland 'o-ar. Seit der Washin^oner Konferenz teilt England die Zeeherrschast, die es ge^en Deutschland bis zum le^en verteiid'i^te, mit 'een Vereinigten Staaten. Die lang^edoie Dominions für AineriVa ents<^iiden. Die alte StMSiveisheit Englands verhindert, daH diese Frnsfe gestellt werde. Daher ist Frieden, BerMndiGmg, woinu^ich Zllsaminenarbeit nlit Wa-shington lder Leitgedanke aller Londoner Ministerien, welÄ)er Partei sie imimer a-ngehAren. Es erlgibt sich daraus eine oft verkannte Tatsache: Zwischen England und Amerika ist eine Or-lgani/sation in Kraft getreten, welche etwa Awei Drittel der Erdo>l>erfleutige Nummer des Blattes „Breme" bringt eine Depesche aus Paris, derzufolge di^ Gesandten Jugoslawiens, Rumäniens und der 'Tschechoslowakei von ihren Regierungen die Welsun. gen erlialten haben, im Namen der Kleinen Entente bei Marsthall Foch einen gemeinsa- men Schritt zu unternehmen, um gegen die Verletzung der militärischen Klausel des Trtanoner Friedensvertrages seitens Ungarns zu protestieren. Der Inhalt dieftr Depesche wurde vom Autzenminifterium nicht dementiert. -Hl-- Bulgarien im Kampfe gegen den Kommunismus. WKB. Gofta, 20. Mai. Der Jnnenmini?-ster Nussew setzt den Kampf gegen die Kommunisten auf rücksichtslose Weise fort. Er gab eine drakonische Verordnung leraus, die in den industriellen jireisen grohe Ent-ri'lstung hervorgerufen hat. Er verlangt in dieser Berordnug von den Industriellen, daß sie moralisch und materiell sllr ihre Arbeiter-schast garantieren. Flir je 4V bis SV Arbeiter müssen die Unternehmungen einen Re. serveossizier als Kontrollor aufnehmen und thn aus eigenen Mitteln honorieren. Die In dustriellen drohen m.'t der Einstellung ihrer Betriebe, wenn diese Verordnug in Kraft treten sollte. Dr. BeneS kommt am Freitag »ach Löien. Wien. 20. Mai. Die heutige „Deutschösterreichische Zeitung" brin^ eine telegraphische Vceldllng, wonach der Besllch deS tschechoslowakischen Vkinisters Dr. Benei^ definitiv für Freitaig den 20. d. M. fest^iesetzt ist. Die „Deuts6)'-l^'terreichische Zeitllng" fügt 'ter Meldung die Bemekimg hinzu, daß es Pflicht der österreichiscs)en Regierung sei, den tsHe-choZ!lowlrkischen Außen-minister, ^n ärgsten (^je.Mer der Anschlnsjidee, wür>t»ig zu empfangen. Insbesondere die Nationalsozialisten werden auf den Einpfang mlfmerksam gemacht. Weiters wird in dem Blatte betont, >oaf; die Herzli6)cn Beziehungen, die zavischen O<^terreich und Deutschland bestehen, vor aller W.'lt znm Ausdruck gebracht werden sollen. Die Wiener Polizeidirektion hat alle Maßnahmen ziir Sicherheit de? tschechoslowakischen Außenministers getroffen. Heftige Auseinandersetzungen In der rumänischen Rationaloersammlung. WKB. Bukarest, 19. Mai. Die gestri'ge Nationalversammlung verlief sehr stürmisch. Es kam zu heftigen AnSeinandersehungen zwischen den Regierungsparteien und der Opposition. Dde Opposition kritisierte die Außenpolitik der Regierung. Die Sitzung dan erte den ganzen Tag über bis in die Nacht. Die Regierung unternahm alle Versuche, um dir Opposition zu brechen. Einige oppositio-nelle Abgeordnete wurden von der Sitzung ausgeschlossen. Der gewesene Minister und oppositionelle Abgeordnete Argeteanu v^^r-langte, daß man auch ihn von den Sitzungen ausschließe, denn das jetzige Parlament k5n-ne nicht mehr als Parlament betrachtet werden. Dle Mllltarlslerung Sowjet-ruplands. WKB. Moskau, 19. Mar. Auf dem Kon greß der Soiujetunion betonte Volkskommissär Frunse die verhältnismäsjig geringe Hee-resstarke der Sowjetarmee. Die Abrüstungs-vovschlage Sowsetrußlands hat die bürgerliche il^lt mit neuen Rüstungen beantwortet. Die 5>:lsingforser Konferenz, die wic^derhol-ten Zusamenkünfte der Generalstäbler der baltischen Staten, die Beratungen der Kleinen Entente, die Kriegsbiindnisse Polens mit Rumcilvren, das Bessarabien gewaltsam zunlckbehält, und die ^rresverstärkungen dirs^n? Mächte zeigen den Versuch zur Bildung eines antibolschewistischen Blocks. Unsere Forderung nach Sri)öhung unserer militärischen Schlagkraft zur Abwehr und zur Bildung vo» nationalen Formationen im Osten erschewt daher besonders dringend. Das Fll-'wesen und alle librigen Kampfmittel miissen entsprechend ausgebaut wer^n. Demission des F^nanzminifterS? Veograd, 20. Mai. Der Gesundheitszustand des gestern erkrankten Ministerpräii-denten hat sich soweit gebessert, daß er für heute nachmittags eine Ministerratssitzung einberufen hat. Die Regierung wird über die Finanzlage c»eS Staates sowie über die weiteren Pro«blvme der Finanzpolitik beraten. Wie verlautet, ist die Stellung deS Finanzministers in radiwlen Kreisen ziemlich erschüttert. Einige radi'kale Abc^eordnete lind mit der bisll)-t'rilgen Finan^^politil ^oes Finailz-ministers sehr unzufrieden. tische Reich mit allen seinen Dependen^en un'd Einflusjsphären, wo^zu auch bloß die Küstenländer wie Norwegen, Portugal, Griechenland, sellO .Holland mit seinen Kolonien gehören, lda^zn der ganze amerikanische Kontinent, der, wie man beobachten kann, unter de'M direkten Einflusz der Vereinigten Staaten Nordameribt^S stcht. Dieser Block, inner-^al!b dessen nn Krieg unmöglich ist, umschließt kie l'eijden gri^ßten Finanzzentren lver Welt, W>allstreet und Lombardlstreet, und übt die Seeherrschaft ohne irgendwelchen Mitbe-wei Was liegt näher gerade nach 't>en Erfahrungen aiuif wirtsen Blocks) — als die politische Verständigung >^r Großen aus Kosten der Kleinen? Dieser G<^danke wur!oe slck^on vor dern Weltkriege an einslußreicher Stelle vcrsolgt. (Vvgl. die Lebensbeschreibung vmi W. Page «durch B. I. H^midrik. Newyork 1923). Walter Page hat Amerifa von 1913—191^ als Bl>tsi^fter in London vertreten. Leideivscl>aft lich preldigte er in Washington ^n Bruch mit lder NeutralidiitSpelitik. Statt dessen gelte es. if^utch ein cnalisch-attlerikanisckzeS BüildniS eine derartige Macht anzuhänsen, daß kein« Staatengruppierung ihre Feindschaft wagen könnte, und auf solche Weise den Frieden zu sichern. Nachvem im Weltkriege Rußland und Deutschland wenigstens zeitweise auZ dem Kreis der Weltmächte ausschieden und Frankreich doch nur von Amerikas Gnaden in 'oensel^n eintrat, wäre es wohl denkbar, daß die ^beiden stärksten Glaitbigermächte sich darü'ber versbändiigen, den Globus gemeinsam zu befrieden, zu venvalten, auszubeuten. England vermag allein gegen Fvantveich nichts, mit Amerika alles. Die entschei'öende Frage der Gegenwart besteht darin: Ut der mrgelsächsische Block bereit, seine Machtmittel dazu zur Verfügung zu stellen, auch über seine bisherigen Grenzen hinaus die Friedensordnung M er-tveitern? Vieles wird von dem Veralten Europas albhängen, das die Amerikaner als Ganzes anzusehen gewohnt sind. Tatsächilich besitzt der Ge'donke, den Krieg abzuschaffen und unter Strafe zu stellen, in den Vereinigten Staaten eine große und wachsende Anziehung sowohl in den Kreisen der GeschastÄvelt wie der Universitäten. Unter der Voraussetzung der Seeherrschaft und im Aulsammenigehen mit England glaubt man stark genug zu sein, durch ökonomische Mittel allein 'den Friedensbrecher lahmzulegen. In der Tat, alle Völker — etn>a mit Ausnahme naturwirtschaflicher Binnen» Völker wie Afghanistans, Abessiniens sind heute so sehr in die Weltwirtschaft verstrickt, daß sie einen Boykott durch die groben Weltwirtschaiftsmächte nicht ertragen können. Die Mehrzahl der von .Herrn Bock veröffentlichten Friedensvorschläge aus 'oer Feder erster Amerikaner fußen auf den Gedanken des ökonomischen Boykotts als Frie-densgewäihr. So hat zum Beispiel Mr. BorA-hmn folgenden interessanten Vorschlag gemacht: Amerika und Englan>k> als die Beherrscher der wichtigi/ten Kanäle und Meerengen — Suez, Panania, Gibraltar_sperren die Seestraßen den Erzeugnisien und Schiffen derjenigen Völker, n^elche als Friedensbrecher 'ourch einen internationalen Schiedsgerichtshof verurteilt werben, wobei sich WaWnigton doch ivo-hl _ nicht anders als London — die Freiheit der Zustimmung vorbehält. Alle lo-iese Vorschläge beruhen aus der Tatsache, daß die große V!asse des Welthandels sich heute auf den Seestraßen bewegt und haben die Seeherrfchast zur Voraussetzung. » « » Entgegen >diesen, von G. v. Schulze-Gre-vernitz genannten „ü ber imperialistischen^ Weltfriedengedanken steht der noch in der ersten Entivicklungsstuv sick) besinidcnde kommunistische Weltfrieden'Agedanke. Udeell grundverschiedenes Streben, das dennoch im Grunde wssekbe Ziel vor 'den Augen HM. Rußland en'twickelt seine Politischen Kräfte na>ck) Osten und immer klarer wird die wahre Bedeutung Sowjetrusilands im gesamten Wen. Die politische Agitation locs russrsclien Vertreters in Peking spricht laute Worte für d-ie Richtlinie des Weges, nach d^in Rußland strebt. Japan und Europa — das jüngste nnd das älteste 'oer neuen Weltgeschichte, sind die Kreuzungs- und Reibllngsvunkte dieser beiden WeltsriedensaMassungen. Welclie von den beiden siegen wird ülvr >t>ie in Fnige kvmlnenden Länder, ist schsver-lich zu entscheiden. Si6)erlich aber muß die Welt cher oder später zu eiirer Gemeinschast des Friedens koimnen, so-nst wird der Mensch die Ertv und di»: Menschheit jelbst vernieten müssen. Seite?. ?I. Ma? IN!S st sie!^ 6snn voÜvn,i^^«ü-^iv .k^unljkM!e unbe5io!ut nicllt, 6enn 6is k^sulnisker^e, ^slin» köklen, ktiiÄlseitiöN 6sr bsckenzäkne U8>v. bleilzen unbellelligt un6 ge-rs^ «Lese bK^ürkvn. vie ^oek gün:e Klsr ist, einer konsequenten" tsgücliVN I^emigung. öless'ist ollne 2veife! nur 6urcl^ HpüIen mit einem Mrkliek MtissiMieksn HiunAl^issser möglicl^. 06ol ist sntiseptiscli!! 06ol ^W^sleker anüseptiselli <)6Ä ist gan^ bsstimnU antiseptiseliü! i I VolMche Ro«»ei,. Amrrlla mahnt! ! Ein Ereigllis von weittragender Bcdeu-tunq !c>ie ganM Weltpolitik Mechaupt und .für 'Ne GostaÄung vor europäischcn VerWt-Nisse im lb<^svWdcren ist in der nachstehenden !telogmip.Ps>c!^ Meldung tmgekundigt, die tvus Waifihin gl^on eiirzotrofsen ist: j „Die SchuldenfundierungskommiHW« hat die Regierungen von Frankreich, Italien, .Belgien ,Tschechaflowakei. Rumünien, Grie-^chenland, Juyoslawien, Estland und Lettland verständigt, datz die Bereinigten Staaten die iZeit fiir die Regelung der Schulden als gekommen erachten und eine rasche Wsnng Wünschen." ! — Jugoslawien und der Gatikan. Houte vl?ist tne jln^ostcnoi'sche Dvlogcltion unter Füh-rmvA des ge^v^enen KultuS'ininiisters Dr. Ala-upovi<^ nach Rom, um mit dem Vatikan d'ie zum Wschlu^ des Konkordates mit Jugoslakvien AU beginnen, und Mar vuf Grun-d des KVnSoMlitrs, -das im Jvhrv i^vlv zwischen dom Vatikan und Serbien otb« geschlossen wurde. — Die neuen Forderungen der Entente gegenüber Deutschland. Der Berliner „Lo-^kalanzeiyer" erfährt Wer den Inhalt der ! Enwasfnunysnote, die loer deutschen Regie-!xung noch m dieser Woche zuHchen soll: ES lwird darin verlangt, wß die großen Jndn. ^ftriewerke, die sruher erzeilgten, wie ! Krupp, die Deutschen Werke unv andere, weitere Ricsenzeöstbnm'gen in ihren Anl^en -vornehmen, da diese angeblich leicht wieder 'vuf Waffenerzeuvungen nntgesteM werden ' lkön-nten. Die ErLüNung dieser Forderungen wäre für die betreffenden Werke kataistro-^iphal. Wetters wiöd die vollkommene Entka-'scrnierung der Schutzpolizei gefordert und i schließlich wird die Auslösung des Truppen-^ämtes im ReichÄvehrministerium verlangt, ldas e^ne Fortsetzung des grohcn Generalsta-^ves sei. Von lden einzelnen Forderungen ist zu envÄhnen, daß Königsberg entfestigt 'kverÄen soll. — Groher Wahlsieg der albanischen Re-Igierung. Mch Nachrichten Mls Tirana hat 'loie alblmische Regierui^ bei den Parlain^ent? vxMen eine große Mehrheit erlangt. Die iDPlpositivn hat eine vollständige Niederlage jei'litten. ' Die Untersuchung in der Matteotti- i^Affare. Aus Rom wird vom 19. d .M. ge-^ meldet: Eine hiosige Agentur meldet, daß ^nach loen Ergebnissen der UntersuchungS?om-> missiim hos Senats in ^der WdordaffAre Mitte-vtti von AnftnvM'bern keine Rede sein kSn-vre, weshalb der frühere Presseche!f Rossi, der scLstisr^ Parteise'fretür Marinelti und der irektor lixs ein^gmilgenen „Corriere d^Jta-tLiano" FilipoNi!doninÄchst auf freien Fuß ge-^ setzt werden sollen. Von man<^r Soite wird ^beHmlptct, daß hier Pressionen aus die Regie-^unlg in ^es?ln Sinn ausgeübt ivvrden seien. .'Rossi boMinigcr«htigkeiten in den FriedoirStzrrtrüigen stattgefunden hat. Europa werde nur dmm Wm Frieden un'd zum Ende seiner Leiden gelangen, wenn die Bereinigten Sbaoten GuroiPaS zur Tatsache geworden sind. — Der Kamps mn PeKng. Nach einer Mellvung MlS Peking hat Tschang-Tso-Lin an General Feny, der Peking b^etzt ^lt, ein llltbmatuim gerichtet, worin er zur Räumung dieser Stadt aulffor'tvrt. Es hat den Anschein, d^ Fenq in KennlAis feiner Schwäche bereits Vorkehmngen znm Abzug getroffen halbe. — Rttssische KriegsNeserungen für Asgha-niftan. Nach einer Meldung aus Kabul werden 'öor Vorbereitungen getroffen, um 20 Flug.z?euge zu empfangen, die Rußlond' an die Äfghani'sche Armee liefern wird. Rußland stellt Afgihanisdan auch ldie Piloten «unld alleS zugehTrijge Material zur Verfügung. In 'von nüchsten Hivei Monaten soll vu^rdom aus Rußland eine Vedeutvnde Menge von Waffen und Munition eintreffen. ^ ^^ sW'? Tageschron». t. Blutige Ranserei in Ljntmner. Bergangenen Sonntag entstand unter einigen russischen Flüchtlingen in Ljutomer ein Streit, der in eine vlutige Rmlserei ausartete. Dy-bei wurde >c>er Schustergehiilfe G. Dolgov a^uS Mursba Sobota t!erart verprügelt, daß er mchreve schwere Verletzungen erhielt. Um den Angreifern zu entfliehen, sprang er aus dem ers^n Stockwerke aiuf die Straße. Nach der ersten Hilfeleistung wurde er inS Krankenhaus nach Murska Sobota übrführt. t. Baldwws Mutter gestorben. Wie auS London «berichtet wir!», ift die Mutter des Mi-nisterprWdenten Baldwin nach langem Leiden im Alter von 80 Jahren gestorvei?. t. Hochwasser in Bosnien und Serbien. Aus dem Innern Serbiens ikiomulcn Nachrichten über weitere Ueberschwemmungen. AuS ZajeLar wird gvineldet, daß in der Nähe der SIM infolge eines Wolkenbruches der gesamte Ver^r unterbrochen wurioe. AuS Bosnien wk'd! gemeldet, d^ in dem Augenblick, als ein Zug mif der Strecke Sarajevo— ViSegrad fuhr, ein 300 Mlogramm s«!^erer Steinblock gegen die Lotomotiive abrutschte. Die Lokomotive und vier WaMmS entgleisten. Menschenleben sind nicht zu beklagen. t. Riesenwaldbrand ^ Deutschland. Wie das „Berliner Tageblatt" aus Altdamm meldet, ist am 13. d. um die Mittagszeit im Fviedrichswalder Forst (Kreis Neugard) ein Waldbrand ausgebrochen, der sich bei? starkem Wind mit riesiger Geschwindigkeit ausbreitete. Um b Uhr nachmi'ttags hatten diie Flammen bereits die Umgebung des Dorfes Hornskrug an der Strecke ?lltdamm — Gollnow erreicht, wo man die Häuser zu räu men begann. Inzwischen waren Miliitärver-bände aus ^isidamm, Stettin und Stargard eingetroffen, die zusammen mit den Fe-tier-wehren und Hilfsmannschaften der umliegenden Ortschaften des ls^ers Herr zu werden versuchten. Leider lvar der Erfolg der Aktion bei? der riesigen Ausdehnung des Feuers und bei dem lungeheuren Umfang der Waldbestände in jener G(^end in Frage gestellt. Eine wei'tei^ Meldung l'esagt, das; auch öln^eits gcschlMne, vimn^?tzert vo)l vielen Hünderttausenden Mark darstellende Hölzer, die ans dem Rvupenfraßgeb^ stammen, w Gefahr seien. Das Feuer hat die Landstraße Altdamm—Gollnow erveil^ und bei Ar-Minswalde bereits «uf den Waldbestand übergegriffen. Die Straße ist für den Verkehr gesurrt. Es dürfte diicS der größte Waldbrand sew, der in dm letzten Jahren in Deutschland getvütet hat. t. Die Franenkleidung in der Kirche. Der KardinalilÄtar von Rvin veröffentlicht ein Rundischreiben, worin er die Frauen nochmals darvn erinnert, baß sie die Borschrift zu beobachten hoben, svur bebeckten tzmipteS und mit bis an lden Hals geschloffenen KlÄ-dern in ver Kirche zu erscheinen. t. Ritterlich bis zur Kampsunsähigkeit! Aus Budiapeft wird gemeiVovt: '^er soll ein Duell Mlsgetvaigen werden, öas vermöge seiner schwerm Vedingiungen selbst im klassischen Laude der Duelle Aufsehen erregen. Es werden sich leer Direktor der Nagysuranyer Zuk-kerfa!briik Julius Schwitzer und der jugendliche Großgrundbesitzer Si^won Waldow gegenüberstehen. Die A^dingungen sind ^eimali-yer Kugelwechsel auf ^ Schritte mit Avancen von je 5 Schritten. Tritt ?eine Kampfunfähigkeit ein, so wird das Pistolenvuell durch ein Säbelduell mit schweren Kavalle-riefäbeln bis zur Kampfunsähigkeit eines der beVo^n Partner abgelSst. Die Ursache des Duells ist auf einen Zusammenstoß der beiden genannten Herren in einem Nachtlokal wegen einer Tänzerin zurückzufichren. , Nachrichten aus Marlbor. ' Maribor, 20. Mai. ilk. ljtMgelischeS. Am Donnerstag den 21. d. um 10 Uhr vormittags findet in der evangelischen Christuskirche-'ein Feftgottes-divnst statt. ' ! > , m. Der Lichtbildervortrag ln der evangelischen Christuskirche am 21. d. (Donnerstag) um 8 Uhr a^nds, der uns mit dem Leben und Treiben der deutschen evangelischen Kolonisten in Brasilien bekanntmachen will, ist für jedermann zugänglich. Eintritt frvi. . . , m. TodeAsall. Am 19. d. ist Herr Walter Schrott, Handelsangestellter und Sohn des Gastwirtes Herrn I. Schrotts in: Alter von 19 Jahren unerwartet verschieden. Das Begräbnis findet am Donuerstcrg den 21. d. M. auf dem Ortsfriedhofe in Li-mbuL statt. Der schlvergetrofsenen Familie unser innigstes Beileid! » m. Besitzwechsel. Das hiesige Kaffeehaus „Promenade" hat der gewesene Cafctier in St. Anna be? Triest, Herr Slavec, käuflich erworben und wird dasselbe unter seinem Namen weiterführen. m. Brand in Pekre bei Maribor. Am 10. d. M. gegen 10 Uhr vormittags entstand auf bi^lier noch unaufgeklärte Weise beim Besitzer Franz Toplak in Pekre ein Brand, welcher trotz der raschen Hilfe das Wirtschafts-gebälrde und den Stall vollkommen einäscher te. Als erste erschien auf dem Brandplatze die Freiwillige Feuerwehr von Stttdenei unter ^m Kommando des Hauptmannstellvertreters Herrn LeskoSek, gleich darauf aber auch die Ortsfeuerlvehr von Pekre. Mit ver-einten Kräften gelang es nach mehrstündiger Arbeit, das Wohnhaus sowie einen Teil der Wirtschastsgeräte und das Vieh zu retten. In den ersten NachnMagsstunden konnte die Freiwillige Feuerwehr von Swdenci »vieder einrücken, während die Ortsfeuerwehr die Brandwachen aiusstellte. Der beträchtliche Schaden ist nur ganz gering durch Versicherung gedeckt.. m. Glück im Unglück. Heute Mittwoch srüh trug sich in der Magdalenenvorstadt ein Bor fall zu, der für den Beteiligten von üblen Folgen hätte sein können, glücklicherweise aber glimpflich verlief. Mehrere Radfahrer, wahrscheinlich Werkstättenarbeiter, fuhren in der Richtung gegen die Staatsbahn.verk-stätde. Plötzlich kam ein schwerbeladener Fuhrwagen da!^r. Ein Ausweichen war nicht mehr gut möglich und in der Bedrän.inis stürzte der e^e Radfahrer knapp vor den Pferden. Das Rad flog in weitem Bogcit gegen die Seite und Web dort unbeschädigt llegen, während der unglückliche Radler unter die Pferde geriet. Aber er kam gut zu liegen, Roß und Wagen gi?ngen über ihn, ohne ihn AU verletzen. Nachdem der Wagen „pasirert" war, sprang der Mann auf, klopf-ts sich den Staub von den Hosen und fuhr, mit einem glücklichen Lächeln aus den Lippen, davon. Cr hatte aber ailch wirklich allen Grund dazu .... m. Weltpanorama. Auf allgemeines Verlangen werden die Bilder der Serie Ljublja-na—Bled noch bis zum Ende dieser Woche vorgeführt und folgt die nächste Serie Amerika—Colorado ab nächsten Sonntag den 24. d.M. m. Das altrenommierte Gasthaus Or o-wies wurde dieser Tage vollkommen renoviert und erhielt den Namen „Vetrinjsti dvor" (.Mdkti^nghof"). Morgen Donnerstag, den 21. V. M. vormittags wird bei schönem Wotter der staubfreie und luftige Garten mit einem FruAchoPpentonzerte eröffnet. Im übrigen verweisen wir auf das dieSbezüglvche Inserat in unserer heutigen Nummer. m. Wetterbericht. Maribor, 20. Mai 8 Nhr svU). Lustbruck: 736.5; Barometerstand: 741; Thevmohydroskop: »s» 13; Maximaltemperatur: 14.!); Minimailtemperaiur: -s- 11; Dunftidruck: 13 Millimeter; Windrichtung: W; Bewi^lkung: Z^; Niederschlag: 0. * Wir verweisen auf das he,ltige Inserat des Konzertes der Pilich-Kapelle in der Re-sdalrvation EmerZiL in der Aleksandrova ce-sta Nr. 16. 5117 * Aussorderung an die Floßsahrtinteressen-ten! Alle Jnteressenteu, welche in den Jahren 1919, 1920 und 1921 ihre Flosse ohne Unternehmer durch das Faialenvasser ver« flößten, mögen sich Pfingstmontag, den 1. Juni in St. OÄailt im Gai^thaus Lamprecht bchulfs Verteilung der vo-in Faaler Elektrizitätswerk erlegten Entschädigung für 'oie Zeit-versäiumnis einfinden. Dieselben mögen die Boletten des Magistrates Maribor oder die Falkwreu der Empfänger für diese J'aihre mitibringen. Die Gemeinloen werben ersuö^, diesen Aufruf bei den Kirchen zu verlautbaren. Spätere ReTaimationen werden nicht berücksichtigt. Für die Jnterefsenten: Peter Savman, Sv. Oi-bolt. 5184 * Technische Lehranstalt Vodenbach a. d. Elbe. An dieser ?lnfbalt bestehen Abteilungen für Maschinenbau, Elektrotechnik, Hei^ungs-unld JnsiMationStechnik, Hochbau un^o Chemie. Infolge der großen Schülerzaihl wird dieses Jahr ein neues Schulgebände, welches 630 Swdierende ausnekimen kann, errichtet. Auf der Ausstellung für Kultur un^o Wirtschaft, Aussig 1924, erhielt die Anstalt die sil-berne Medaille. Studienpläne sind von der Direktioit erhältlich. 5095 * Gasthaus Anderle, Koroi^ka cesta 3. Heute Donnerstag Früh- und Abendkonzert. Beste Weine und Gvtzer vom Faß, sowie reichhaltige und billige Küche. — Nachmittags bei der „Linde" in Radvanje Konzert. Be-lii.'btester Msflugsort. 5185 * Zu der Firmung (am Donnerstag) den 21. Mai im schönen staubfreien SitMrten de's^ ^Hvte.l Kalbltvi'dll evWassiM PorWruug «NM» I» ?»« ?I. 0!« l«r v»ii»»rirr ziniivi «esse Z ber Kapelle Richter, vormltkgz »nd abend'? Mtoprasrolmm. Im Falle schlechter Witt«» ru»g In den großen LokalitSten. blLZ -ri- Nachrichten aus Slove«» Na BiftNca. s. Brandlegung? Verscmgenen Sonntaq enlstcrniii vin Hause vMo Stcfic in Ciftonci bei SLolx'nliv Biistrioa während dcr A'bwi^sen-der H>ausbcw>o!h'N'er ein Bmnd, der von ds-n Ncl'chb'csrn erst bemerkt wurde, als dcis Fol"?! scs?on lens Dach ergriffen hcrtte. Mit yvökter M'ühe und unter Todesist^sahr konnten nur nr>ch einidie lnudwirtschristli-cbm Geräte. Der Schaden wird auf melir<'re Hnndcrtt'ausen'd ^ckiiitzt, w-ährend die Ver-sicherunq 5mlm 5^ Din«r beträft. Man vermutet, dast 'vas Feuer von böÄvilliger Hand yclegt w-li'rde. f. Ausgleichung der Vtttertarise auf der Lokalbahn Slovenfla Biftrkea. Wie wir schon seinerzeit b'?richteten, siMrten die hielsi^en Wirts<5»!iftskreise ülbor die ülbLrm50? seinerzeitilst^n Vinstalkie sowie t^er Intervention des Ministers Dr. 2erilw ?lnd de? (Schilfen d:S Han1>elömini5terS Herrn Mo'hori? ^aiid 'dics<'r im Ber-felürSminifterium eine Oonferen!^ statt, auf welcher beschlossen wurde, die Tarife auf der ^ok-aHahn mit jenen ^er Sta-atslbaihn >au5'.u« lqsoi.chl'n. C^ienlo entfällt in Hinkunft die Da« riBrecbuwi fLo'kallb.iibn und Hauptstrecke Ma-ri^Ivr—Lsubls'an<^). Diele Maftn'alhme wird lt>en BerMr cuf der LokMa^M Meifellos wieder he'ben und den biesiqen Nirts5)M'?-kreisen, spe^^iell ^den HolKpwdu^enten, den Hanidel erleichtern. -O- Rachrlchten aus Leye. e. ,^ur ^raqe der Gtromversorgnnq. Wie wir bereits berichteten, s?at die Stadt^e-meinde mit dem Elekti-izitätswerke in ??ala zwecks Ctromabqade ?^erhandlunqen eincie-leitet. Wie verlautet, fi'lbrten aber diese Ver-bandlunqen zu keinem fitr die Stadtqemein-de annehmbaren Resultate. Man muß sich darnber umsomebr n?llnderu, wenn man bedenkt, das^ sich die Ctromabqabe für Celse mit seinem siros^en Stromvevöranche sicherlich rentieren wi'irde. Da nun ailch die Firma Westen den Stromliefernnasvertraq mit AI. Dezember qekiwdiqt hat. stebt die Stadtqemeinde vor der s^racie, woher nun Strom zu qi'lnst?sien Nedinqungen zu erhalten wäre. Die Reqierunfl hat deshalb Schritte unternommen, ein schon lanqe plantes Prosekt ziu verwerflichen, wonach in dem staatlichen Kohlenwerke in Velense eine elektrische ,^ntrale errichtet würde. Hiemit wäre dann die Frage der Stromversorgung siir Celie qeli^st. »m dilliFStea lu icaukea bei 6er I^irm3 k. Ll»vnß trs e. Die Verwüstungen im Gtadtparke. Unser- Park, in den wir aus der in Staub gehüllten Stadt flüchten, um unter den grünenden Bäumen Erfrischung! zu finden, ist nun seit dem ll?tzten Hochwc^sser stark hergenommen. Die Rasenflächen sind mit dicken Schichten Sand und Erde bedeckt, die an den Wald grenzenden, mit Kies bestreuten Wege vollstcindig unganiibar. Di.e Reinigungsar-beiten wurden bereits aufgenommen und dürften in di^^^ser Woche beendigt werden. An den größeren Anlagen sevbst ist kein bedeutenderer Schaden wahrzunehmen. e. DiF Stanbplasie. Der Sonntag in unserer Stadt ist durch 'nen äußerst regen Verkehr gekennzeichnet. Zahlreich Antos sausen durch die Stadt und dichte Rauchwolken ziehen ihnen nach. Besonders die Bewohner der Vorstadt t'-^aberje sind von dieser Plage heim gesucht. Aus gesundheitlichen Rücksichten wäre eine Pflasterung dieser am meisten befahrenen Relchsstras;e dringend notwendig, obwohl keine Aussichten zur Benvlrklichung die ser so notwendigen Masznahme bestehen, da die Stadtgeineinde vorher noch dringendere Fragen in Angriff zu nehmen hat. e. Einbruch die Schulkanzlei. In der Nacht vom Samstag auf Sonntag wurde in die Kanzlei der hiesigen UmgebungSschule ein gebrochen. Als der Oberlehrer am Montag die Kanzlei betrat, fand er sie in grös^ter Unordnung, verschiedene Akten auf dem Boden zerstreut. Als er die Lade zu öffnen versuchte, bemerkte er verschl'edene Cindri^cke an den Kanten, die von einem harten Gegenstand herrührten nud darauf schließen ließen, daß stch hier ein Einbrec^r vergebens bemüht hatte, die Lade M öffnen. Man fragt sich jedoch, was d gentlich gesucht habe, da stch darin keine Wertgegenftcinde befanden und er sogar die Schreibmaschine, die wenigstens einigen Wert repräsentiert, unberührt ließ. Die Polizei hat die nötigen Nachforschungen bere!?ts eingeleitet. e. Blitzschlag in eine Kirche. Vergangenen Sonntag nachmittags ging ül^ die Umgebung von Belenje ein Gewitter nieder. In der Kirche in Sv. IanZ na Vinski gori waren d-ie Leute beim Segen versammelt, als e'm Blitz in den Kirckwrm einschlug. In der Kirche entstand eine furchtbare Panik. Alles drängte sich zum Mlsgange. Dabei wurden viele Frauen und besonders Kinder verleht. Ein Bauer, der unter dem Kirchturm saß, wurde vom Blitz erschlagen. Viele Frauen fielen in Ohnmacht. Erst als dir Leute ins Freie gelangten und sahen, daß der Turm und die Kirckx' noch standen, beru?>igten sie sich und eilten den Verletzten zu Hilfe. Das Unglück ist darauf zurückzuführen, daß am Turme kein Blitzableiter angebracht ist. t. Blumentng. Vergangenen Sonntag w-urden in der Stadt von Gymnasiastinnen und Handelsschülerinnen Blumen zum Kau fe angeboten. Die hereingebrachten Mittel sollen zur Erhaltung der Kocbek-AlpenHütte und der Nachtherberge in der Bergwerksschu le für durchreisende Studenten während der Fer!?enAeit verwendet werden. e. Ve Generaloersammlung .der Filiale der Forstwirte.Bereinignng fand Souniag nachml'ttags im Narodni dom statt. Die Ver einigung wählte Herrn LenaröiS zu ihrem Obmanne. R ichrichten aus Dravo-grad. g. Bevorstehende Verlegung wichtiger ?lemter nach Dravograd. Wie man aus gut informierten Kreisen eilährt, soll in Kürze das Bezirksgericht von Prevalje wie das i^stcrreichische Zollamt von Lavamünd nach Lravograd verlegt werden. Auch die 5!oll-ämter von Prevalje und Muta sollen detN hiesigen angegliedert werden. Bereinsnachrlchten. v. Frühlingssest im tlamniea. Die Frei« willrge Feuerlvehr in Liamuica veranstaltet am 7. Juni im Gasthause der Frau Maria Scherag ein FrühUngsfest mit Tanz und verschiedenen Belustigungen, wie Juxpost, Topsschlagen und Juxs!scl)ere?. Die Musik besorgt eine beliebte jkiapelle. Für gute Küche und Getränke sorgt die Gasttvrrtin. Der Reingewinn ist zur Beschaffung neuer Schläuche und Monturen bl'stimmt. Im Fall schlechter Witterung fmdet das Fest am 14. Juni statt. Um zahlreichen Besuch bittet — das Kommando. V 155 - Theater, Kunst und Literatur. Akademie der Gymnafialabiwrlenten. Jugend! — Studierende Jugend von gestern, von heute, von morgen — immer ideal, immer an der heiligen Tradition der schönen Vorbilder hängend, mit Liebe den Neigungen zur Kunst und Wissenschaft nachgebend, sich elrtsaltend in einem sehnsuchtsvollen Traum« zum Leben. Es ist nicht dieselbe Jugend wie ehemals; die Jugend von heute trägt auf der St^ne ein Zeick)en der Frühreife, des schmerzlichen > henS unschuldiger Augen. Und dennoch, auch in der Trauer der angstvollen Erwartung, im Zwie spalte angesichts deS immer grausam werdenden Lebens, in das die Jugend eingeht, ist Freude am Schaffen, Freude am Genießen, Freude am Emporheben seiner selbst, ganz wie ehemals, wie immer in der prachtvollen Tradition des StudentemvesenS. Es ist nicht verwunderlich, daß d?e Abiturienten gemäß der hergebrachten Gewohnheit, sich auch Heuer zu einer öffentlic^n Veranstaltung zusmnmengetan zu haben; trotzdem aber muß man die Tatsac!^ an und für sich loben, »venu man bedenkt, daß heut-Mage derar^ge VeranstaUungen größeren Schwierigkei'ten begegnen als zu anderen .Seiten. Wer hat heute noch soviel Zeit und ^ld übrig, um sich für die Jugend, die von der Schule Abschied mmmt und in das Leben tri?tt, zu kümmern? Das vollbesetzte Theater hat allerdings eine sehr erfreuliche Antwort auf diese Frage gegelben, wenn auch bis zum letzten Augenblick .Zweifel über den Besuch den jungen Veranstaltern die Freude hätten verderben können. Und ich glaube, daß es niemanden gereut hat, den Abend bei den Abiturienten verbracht zu haben. Es war in der Tat ein schö-ner Abend. Begeisterung und Jubel: beider-orts, auf der Bühne und unter den Zuschauern, bei jung.und alt. Davon zeugte auch der stürmische Beifall, mit dem die einzelnen Vorführungen sei'tens des Publikums aufgenommen wurden. » Das Programm war reichhaltig und mit Geschmack zusammengestellt. Herr Klasinc spielte mit hervorragendem Verständnis und mit emer kaum zu erwartenden Virtuosität drei ziemlich schwere Kompositioueu: Wagner-Liszt „La mort d'Jsolt", Chopin „Ballade 1. G-Moll" und Cmetana „Fest der tschechischen Bauern". Das von Dilettantismus befreite reife Spiel des Pianisten erntete wohlverdienten Beifall. Produkte zweier literarisch tätiger Studenten, die die Eckpfei?ler der litographierten Studentenzeitschrift „Wachtfeuer" (Stramm ognji) bilden, Avsenak und Kroselj, wurden von Herrn Smerdu und Frl. Schaup rezitiert. Avsenak ist etwas düster und sä)wcr in se'men Gedichten, früh zur Erkenntnis gekommen und früh verbittert gegen das Leben, wogegen sich KroSelj immer noch nach dollte ich Sie d^niil nml sraigen — aber bitte keine Flausen ob es wahr ist, 1 daß Jobst noch ebenso unsinnig spielt, als vor seiner Verlobung?" Das Gesicht des Rittmeisters wurde noch um einen Sck)ein dunkler. „Ich weiß wirklich nicht, niein gnödigeS Fräulein," sagte er ablehnend, „inwieweit ich autorisiert bin, mich liber die Angelegenheiten Ihres Herrn Bruders, soweit sie mir bekannt sind, zu äußern." „Das heißt also, Sie wollen nicht?" rief Anne-Liese mit bebenden Lippen und zorn-funkelnit^^m A'.ligcn. „Sie sollten sich schäinen, Lünnges? ich halv imnier geglaubt, Sie ieken niein Freund und nmu hat deren sv wenige.^ fügte sie mit einem altklugen Seufzer hinzu, „nnd nun verschan.vn Sie sich hinter die Konvenienz und tun, als ginige ich Sie gar« nichts ain." „Anne-Liese," rief der Rittmeister n>arm und ein heißer B-lick traf ws junge, tauifrische G<'sichtchen an seiner Seite. Anne-Liese aber hatte das Antlitz aibge-wandt. Sie verlmrrte im tro^ügen Schweigen^ So ritten sie dnrch dc'n herrlichen.^'vch-Wald der Eilen riebe 'c>nhin. Unter hundertjährigen Eichen und Buchen, zwischen denen schlanke, binnnelbt.^be Fichten en^rschossen, ging der W^ig. Der Tou der Nack)t hin<^ noch l>Iinkend auf Gras und Ried. Jubelnd stieg die Lerche in die bla,«' Lnft und hier da klapste leise ein Speckit. iVvrtjetzung solgt.t «W iiSM«SW«»i NMM? Iir MM''2I7 Ma? ch cbaß sie überraschte. Desgleichen fiel der Tanz i^Frühlmg", den Marie und Pino Mlaker Zusammen tanzte», hannonicvoll, überzeugend aus. Diese beiden Vorführungen waren wie zwei Perlen im schönen Programme. Mit warmer, schöner Stimme sanfl 5>err EevSek „Poleti!" (Fliegel) von Zaje. Nur in der (^eMulation und Gesichtsmimik über-jtrieb er ettoas. EchUeßlich noch dk? Aufführung deS zweiten Auftritts aus dem Sophokles'schen „Kö-«ig Oedipus" im griechischen Qri'ginalte^. Ein arrl>aischer Hauch weht aus den gne-chischen Worten, aus den schulmäßigen jw-denzen des Vortrages, denn nicht Schau-'^pi'cl, ^o^rdern Wortspiel wollte diese Auf-.führung sein; Deklamation imd nicht Theater. Die Chöre wurden harmonisch, durch ,gut verteilte Stimmen, mit schönem Pathos ^scsprochcn, desgleichen pathetisch sprach Herr !'Smerdu die Worte des Königs Oedipus, der ^das Sckficksal, das alif ihm lastet, erkannt lZhat und ihm nicht entrinnen kemn. .. Und die Jugend zieht lins Leben; sie wird morgen in den gctM)lten Berufen stehen, cin der Oesfentli'chkeit mitarbeiten, in die sroße Maschinerie des Sein? und Vergehens treten. Und wie die Erinnerung an ein schönes, fernes Land, über das nichts geht, wird dies.'r ''^lbend, der nach milhevotter, sorgenfreier Arbei't eingetreten ist, im Grau des Alltags leuchten. Die Alternden, sie werden sehen, daß das ersehnte Land nicht vor ih-!»ten, sondern in ihrer Jugend gewesen ist. S. ö. Natlonalweater in Marldor. SlOperkylre: Mittwoch, krn 20. M i'spicl Herrn Popov w der Oper „TravilZta". Donnerstag den 21. d. wird in der Nolle des Baters Germont der erste Ba-H'ironist der Ljulbljanaer Oper, Herr Poris Pop!?v, auftreten. Cs wird darauf aufmerksam genlicht, daß nach der morg?A'n Vorstellung die O^vr „Traviata" für mehrere ^msonen ai?s dem Repertoire gestrichen Wird. Kino. Vurg-Kkno. Ab heute Mi'ttwoch das kolossale Su'la^erprogramm: ,.Im Schlaf wagen", Lustspiel mit Harold Lloyd. Wei-ters: „Die Frösche und ihre Furstenwahl", einMartiger Lustspielschlager in 2 Akten, von Fröschen dargestellt, son>ie „Die Reise nach Eüdni7ierika", aktneller Film. Etadt-Kino. „Di-e Tänzerin la Motte", Drama e-tiler Famrlie in 6 Akten, in der .Hauptrolle die amerikanische Schönheit Mildred .Harri>Z, wird DienStag, Mittwoch ' und Donnerstag vorgeführt. Spott. Der FubbaNsport in Iugosiawlen. Von Dr. Kapmir Krenedis, Zagreb. Der Vorsitzende deS Jugoslawischen KußballverbandeS, Herr Dr. Kasimir Krenedi^, veröffentlichte vor nicht langer Zeit in der „Neuen Freien Presse^' einen interessanten Aufsatz über die Entwicklung unseres Fuschallspor-tes, den wir wegen seiner Aktualität auch in unserem Blatte zum Abdruck bringen. Anm. d. Red. Nach dem Umsturz en-twickelte sich der Fuß l»allsport in Jugoslawien in raschem Tempo und den Mittelpunkt bildete ^gveb. Als aber die allgemeinen Verhältnisse immer mehr in Ordnung kamen, begannen anch die anderen wichtigen Städte des Landes sich sportlich zu betätigen. Der Beograder Verein Jugo^lavvja war sogar StaatSmeister. Neben Beograd gilt als der stärkste Klub Hajdut m Split. Kaum war eS dem Jagreber Auswahlteam, das auch fast zur Gänze dem Länderteam entsprach, gelungen, ehrenvolle Ergebnisse zn erAielen, indem es die fraöznsische, die schtvedi'sche und die tschechische Ländermannschaft schlug, trat wieder ein gewisser Gbillstand in der Entwicklung des Zagrei^r Sports ein. Der Gradjanski-Klub (Bürgerlicher Sportklub) ließ rn der Form nach, HaZk (Kroatischer Akademischer Sportklub) war nie verläßlich, wie daS »bei Studentenklubs stets der Fall ist. , Der jugoslawische Fußballverband unterhält freundschaftliche Verbi'ndungen mit allen Nationen. In der letzten Zeit trat eine Pause im Verkehr mit den italienischen Klubs ein, hervorgerufen durch einen unnötigen Zwischenfall, sofern man das überlMpt einen Zwischenfall nennen kann: der itallieni-sche Hanptverband verbot das Spiel Jugoslawien—Süditalien, woran angeiblich die ungünstigen Ergebnisse der jugoslmvischen Mannschaft bei der letzen Olympiade schuld sind. Ich kann es nur l'edaucril, dasz wir das Unglück hatten, in Paris sofort auf die Uruguayer Mannschaft zu stoßen, die gerade bei der Olympiade in denkbar höchster Form waren und die Weltmeisterschaft erfochten. Die Niederlage war freilich schiver, al^ w?nn man bedenkt, daß auch die Schlvei zer 3:l> geschlagen wl'i'den, dann haben wir als erste Mannschaft, die die Stärke der Uruguayer zu verspüren bekam, nicht alljuschlecht abgeschnitten. Hoffentlich wird Jugoslawien bald (^legenheit haben, mit Jalien wieder ein Ländeilpiel auszutragen. Divse Saison wird siir Jugoslawiens Sport recht wichtig werden. Jugoslawiens Fußballmannschaft wird in diesi'm Jahre mit Oesterreich in Wien und in Prag mi't der Tschechoslowakei spielen. Sie wird also in zwei der stärksten Sportzentren zu kämpfen haben. Spieler hat Jngoslawi^n genug, und der Verbandskapitän wird ^ie Pflicht s)aben, ein Team Ausammenznskellen, daS die Errei- chung ehrenvoller (Ergebnisse verbürgt. In Zagreb selbst werden Jugoslawien und Rumänien, Jugoslawien und Polen, in Beograd Jugoslawien mit Estland und Jugoslawien mit der Türkei zusammentreffen. E-rn wichtiges Sportereignis rst der Wettkampf Budapest—Zagreb in Zagreb, eine Revanche für das vorjährige Zusammen-tresfen m Budapest. Wir verloren damals 3:1, aiber m Ehren. Der jugoslawische Sport unterhält zu dem österreichischen Fußballsport rege Beziehungen. Fast in jeder Woche besuchen Wiener Mannschaften Zagreb, und in diesem Jahre, zu Pfingsten, wird Ha^k in Wien gastieren. Eine der wichtigsten Fragen ist die Stel-limgnahme der Jugoslatven auf dem Fifa-Kongreß in bezug auf Armateurtum und Profcssional?smus. Ich kann schon jetzt feststellen, daß wir auf dem Standpunkte strengsten Amatenrwms stehen. Wir wollen nicht einmal Spiel mit Professionals zulassen. Nach der Stimmung bei vielen Nationen zu schließen, dürste auf dem Kongreß in dieser Frage ein Ausweg gefunden wevden. Die Wiener selbst haben ihre Professionals bereits „Nichtamateure" getauft, was viel Raffinement verrät. Diese Leute sind also keine Professionals, aber auch keine Amateure. Indem wir in Jugoslawien das reine Amateurtum belvahren, werden wir unS in Gegensatz zu den Wiener, Budapester und Prager Verbänden setzen müssen, was tatsächlich unserem Sport zum Nachteile gereichen würde. Aber wir sind für den Prosessio-nalismus noch nicht reif, denn die Erhaltung von Professionals kostet viel Geld. Der Fisa-Kongreß wird übrigens entscheiden und wir werden uns seinem Beschluß fügen. Eine andere bedeutsame Sportfrage ist die der Schiedsrichter. Sie wollen sich von den Fußballverbänden loslösen und eine selbstcin dige Körperschaft bilden .Von ihrem Stand-puukt aus ^ben sie durchaus recht, aber ich meine, daß eine strengere Kontrolle notwendig wäre. Deshalb Mlch man die Schiedsrichter noch Tncl/r an den Verband faseln. Die Unantastbarkeit der Schi^.'dsrichter, wie sie heute besteht, führt oft zu Mißständen. Bei Gastspielen in anderen Staaten erlauben sich heimische Schiedsrichter wiederholt allerlei. Goals fallen aus Osfsidestellutigen und aus Elfern. Das ist das Hauptmittel zur Ehrenrettung der l^imischen. Ich hoffe, es wird nicht Klw Emanzipation der Schiedsrichter konlmen; sollte das dennoch geschel)en, so muß auch der Verband befragt werden. Die Abänderung der Offsidercgeln l)at mei ner Meinuug nach nW viel Sinn. Die heutige Praxis ist besser. Aber die Elfmeterstrafe wäre abzuschaffen. Zumindest dürfte ein Goal nicht direkt erzielt werden. Der Elsme-ter ist selten einitvandfrei zu beurteilen und der Richter kann da unter dem Schutze seiner Unantastbarkeit sehr leicht Mißbräuche begehen. In kurzen Zügen habe ich die nächste Zukunft unseres Fußballsports Udert. Wir werden »hoffentlich in kurzem Gelegenheit haben, in Wien ein Revanchespiel auszutra-gen. Dabei werden wir unsere Fußballkraft im wahren Lichte zeigen können, wenn es auch ein Kampf zwischen einem professionellen und einem Amateurteam sein wird. : Fußball zu Pfingsten. Zu öen PfinMek. ertaigen Miert in Maribvr !oer bekannte Zagreber Fußbvillklilib „Typograplhen" (erste BMasse). Die Gäste werden an beiden Tagen gegen die S. V. Rapid antreten. Neber die zu erwartenden Gäste iwäre Ku eviv-ahnen, duß sie in der heurigen Saison im Meister-!schaftskaiinpfe recht gute Resultate erzielen konnten. Die „Typvgraphen" genießen m Za-greb als faire un>o flinte Mannschaft den besten Nuif und sind Äberall wegen ihrer sportlichen DlszipAn gerne geschene Gäste. Die Wettspiele dürften recht guten Sport bieten, da sich auch die Rapid-Elf nach einer sehr schwachen Triode in guter Form befindet unlv sich durch scharfe Tnvinings gewiß noH vevvollikomnen wird. ; TSK. Merkur. Morgen Donnerstag den 21. d. gelangt in Murska Sobota das Meisterschaftswettspiel Mura—Merkur zur Austragung. — TSK. Merkur tritt in folgender Aufstellung an: Seröe, Peöar, Kristl, Baiuer, Löschnligg L., Jenko, Molnar, Pollak, Ferk, Löschnigg H., LuneZnik. Reserven: Ar-lati l und Semen. Reisebegleiter: Peheim. — Alle genannten Spieler haben sich um halb ü Uhr früh am Hauptbahnofe einzufinden. . . i . : Leichtathletisches Meeting. Am Sonntag den 21. Ju»ri findet auf dem Rapid-Sport-platze ein Klubmoeting der SV. Rapid statt. Zur Austragung gelangen folgende Disziplinen: Lauf ans V0 (Damen), 100, 200, t^00, 1500 Meter; Hochsprung: Weitsprung; Diskuswersen; Kugelstoßen; Sta'bhochsprung; Mannschaftsstasettenlauf. Alle, die sich für die Leichtathletik interessieren, werden eingeladen, sich pünktlich an den Trainings (Montag und Donnerstag um 18 Uhr) Zu teiligen. Näheres ist am Sportplätze zn erfahren. : Neue leichtathletifche Rekords. Bei den Präger Gaumeisterschasten verbesserte gestern Chmelik (Slavia) den tschechoslmr^aAschcn Rekord im Speerwerfen mit der prächtigen Leistungen von 5K.86 V!etern. Den früheren Rekord hielt Koczan (Sparta) mit 55.80 Metern. — In Brünn lief Vvkoupil Wer nicht liM Wein. Weib, Gesang, Der Hleibt ein Narr sein Leben lang. 'Das ist das schönste Ge^t. Alle übrige ''^,Pye.sie" ist Humbuq. In Krarn hvtte ich eine reiche Tante. Ihre ^'lErziehnng hiatte sie im französischen Institut „/SiMre ooeur" genossen. Früher nannte sie 'sich Baronesse Lina, Z^roline, in der Fremde jlwurde sie zur V)M'lotte. Js)ren schönen Be-.Htz erbte sie nach einein entlf^^rnten Verwand-!ten, von dem ich nichts andere? weiß, als >t»aß ^er Ndtter des päpstlichen St. Geiwsi-OrdewS !und Jnhaiber deS päpstlichen E^renkreuzeS eerlesia et pontisice war. betonte !amd! wiederihollte mir Tante Vhm-lotte un-lzäblM Male. Sie wvr ungemein gn.tm>iiti>g nnld schander-Hvft ft'onüm. Wie eine Enle hauste sie auf ih-alten i^lvsse. Das nilhige Leben sloß il^ ewer Usir gleich re>gelmAs^ig dahin, d>^ Bie-menhaus, der Blumengarten, nahezu eine ß«lllb^ Eskadron gelbäu^i^r srominlen JnHalts — aber auch französische Zeitungen: das bildete ihre g^inze Zerstreu-irny und Untechabtuug. Sie ließ mir allmonatlich 200 Guld^m zukommen. Al>er waS ist lt.as s-ür einen Husaren-Leutnant! Humbug! Ssbald ich mich zivr G^m-ügv in Schulden hineingeritten hatte, stattete ich ihr in ihrem Obertrainer Schlupfwinkel einen Besuch ab. Gewöhnlich war mir bei solchen Ge-legeniheiten ein Tairsender vonnöten. Villiger war nvin Be-such nienrals. Schrieb ich ihr ums Geld, so sandte sie mir nie ettvaS. Sie wollie mich seilien. IedeÄnml, wenn ick) kam un.d sie das Klirren nreiner <^oren und das Rasseln meines Pallasch lhörte, war sie ganz yiri'lcklich, ganz selig. Sie machte mir niemals unnötige Unann^rlichkeiten; jedesmal stellte sie, o^hne zu zögern, die gewünschte Ordre an ihre Wiener Bank Mls. Bei jeder solchen ^j<'legc'?cheit bat sie mich so nl^benibei — pw forma — ich möge mich bessern. Sie wußte ohnedies gut, lftaß daraus nichts wird. Jedesmal galb ich ihr das gewünschte Versprechen — Mich pro svrnm — ich wußte ja genau, das cls wertlos istl H^snchug!" Der Baron leerte sein Gläschen mls, dete sich die erlos-chene Zigarre wicher und setzte fort: „Parttvn, Dvfboill -^ie könneik wir Leicht gknl!^n, daß eS mir vn Aartom Spielzeug für verliebte Unterhaltungen nicht ge-hai^ AaMch veWiMe mich a!^ kein sokbes Ding zu fesseln, solange mir nicht die junge Baronesse Olly vor die Augen trat. Bitte, Herr Doktor! Woll^m Sie sich un-auMllig wieder llnserc nene Mlssierin dort Möschen! Sie iist gan^ und gar wie Olly! DaS sind jene graublauen gcheinmiSoollen Augen, Ik»ie hinter den schwarzen Wintern so wunderbar hemorleuchten, das ist j^.'nes leichtgewellte, gli'ldige Haar, jenes Karte Oval der rosigen Wangen, jenes liebli«!^ Kinn, alleS wundel'biar U)nlich! Nur et^vas üppiger war Olly und heitvrer. Sie lvar ein strahlender Salonstern, ein Planet, um den sich eine ganze Reil^ Trabanten ldrehte. Neben ilhr verblaßte die Schöniheit jeder anderen. Sie verstand es, sich zu klerden, sich zu be-mZhmen und zu sprechen, wie keine andere. Ich nvachte ihre BeHanirtschast anlüßlich einer TanKunterhaltung und später fan'o ich mich jede ?j?oche zum Schachspiel mit ihrem Vaiter i-m Hause ein. Nun, es war nrir nicht besonders viel an diesem, jedenfalls vornehmen Spiel gelegen. Svba^ld ihr Papa, General Rudolf von Glandorf, gang in G^o»anken versunken in die Figuren stvirrte, trieben meine mld Ollys Augen ein niedliches Fangipiel miteinantder. Manchmal verschwand Seine Exzellenz mis einige Angenlblicke und ü>ber-ließ >vie Fortsetzung des Spiels seiner Einzigen. Heiliger Radetz^ky, spiellten wir schlicht! Uebrigens wissen Sie iia sMst, »yie eü bei solchen Dingen zllgcht. An einem herrlichen Maitag kam ich zu ihr, um sie zu einer befreundeten Fainiliß zum Tennisspiel zu begleiten. Seine Exzel« lenz war nicht zu Hause. „Ach, dieses oivige TenniSspiel!" entraniz sich ihr. „Uelbergenug habe ich schon davon. Li^r wür^ ich einen Spazierritt unternehmen. So ein herrlicher Tag! Hinaus! Machen wir einen gemeinsamen Ritt irgenldwoihii» hinaus aus der Stadt! Schnell ums Pferd, Herr Bairon! Wir treffen uns aus der Strecke in Hern als. Naliirlich war ich mit der größten Freude sofort bereit. Ich fuhr unverzi'lglich um mein Pferd und ritt an die verabreioete Stelle. Baronesse Olly traf bald nach mir ein. Bitte — in kurzer Entfernung folgte ihr der Zivildiener der alten Exzellenz. Noch niemals schien mir die Baronesse so schön unlo reizend wie an diesem Tage. Sie trug ein elegantes, duTrkelgrilnes Kleid. Sicher lmd gragiiös^ß sie auf ihrem Schimmel. Ein glückliches Lächeln umspielte ihre Lippen. Ein angenckiitn-or Ha'uch wehte vom Westen und trieb nüt dem an ihrem koketten Herrenhl'itchen befestigten wallenden Schleier sein Spiel. Wir schlugen die Richtung gegen Dornbach ein uwd liniikten soivann auf einen Seiteniveg ein. Plötzlich verlor das Pferd des Dieners ein Huseisen. Nun, im naihoir Dorfe war ein Schmied. Wir lieißen den Diener und Merlü uMi rAen olllern weiter. " " ^ ' TkUMMl^ II^ vom ?r.' " Bes?e Vkirt5cksftlicker leil. Vis Lrneüerung 6e5 an«!t. Von Vrst L. V. Xecktsvitr. N. 07'!5fr> Opkor. 6as l^r<>^5tl>'i'it>n!!in^on vi^k »einem XVeKS rliim (^vllllsiaiK^Ard l^i-in^en mnt-u-ite, «Zie Olslkomie^i-dünnj? ik^rit.>ir'1il> to. I)ie8 ^vird erst vor.-itünMl'k, ^enn lmnn pc)>!!?it.1nt<^i'1i^<»t?i7iii? fn!>^r vSr-I^ü^t>s'i.^mü5^>«;iss xerln«, 5ni Ms I>i«i?ont» I>o1.?ti!i^ nic'jit insst'?,e^i1'.'r57onr^n xiZv^ii-tirlOiK^Qt«. Iconnte 6io I?ilk«-;de.reiit-5c'^mkt i,';?sie1:l,1teii. die /^NKieiiernns? s?o!ien, d'N«K die 15511^!^'^'on deii de? l^l« t>iif v^ eilere«? iis)'ier 1la.1ien ^'erdo oi^ den von XV«>!>i U>ree>t. ^Vnr kür die .i^merilvkinil^elien lin'nllcen, i'ii<'.d1et >?l'1!.-en. d'ie sreta'vi' eine?' 7nnii.'- ninik^!in5i1^me dnmit nnf e^l-n 5.liriimmn redu!?iert. kio k^iiisind der Ilnt^r-?^i'!?'''c?ni>'.>i' der >^n1>?'il'>.en nie^zt.'-i im >^>l?^e, die 1^^m?in^id ?ur k^ieNernn? d>er ^7Ieil)erk?-i>n?-'ü7>eit «msdredte. ^sor.>?nn st?U-4e 1W ^süli-onen Doünr Tii'.r Verküfl^nn^' ke^en XmMnii'-'^ion im eri^i^en 'im :?^veiten .IlZilire der IZereitk-it?!-lim?, die Ti'eder^'ri 7?ei«!erve I^nnken ?A) !5s!?^ioiie7i' Holinr, kür die n>I?er nnr dnnn ^in«?e>n 7.N 7.n^i1en «ind, ^^enn d!!^ l^redZte virlci^iei, Iielün.^siinelit v^'erden. I>ie!?v I?e-irü.?e t»ie^leii der I^niiiv von l^nxinnd de?? i!>riii^-ei'en 5?c1u^4?n.nite!-; ^'erler-s^iit .',!>»rnkd?ii' 7nr.Verküj?'.mj? iZT^d dürkien 2^eike1Io5i ^iM«ireieile«n. nm eine l^rseliüt-ternnl? de« I/endoner s^eldmnrkte«? nnd eine (lef^l^rdinn? de« i^teriilNssknrKe«; nn7.nim1ien. i^o dn/te die 1^ani? vo-n I^^n?1nnd im vor^ic>^4.il?em, «^e^I^rittveiKen Vorteilen nlle Vorn^nA8e1?nn??«n nnd I?ek>1^n. ^ielvs 'v^rkürv^en. Ilm ki^n l^nderkol«? zm k^iekern. dntw ciie l>?iti«e^»Ä lioxiei^ns? ^e1^7.t ninr nvic-^l dcip eiil^?.i?s xe^el??1ie?ie Hindei'niK zn be??eit>i?en. der I^rreieltnupk (Zols^ipnritüt no<'d im ^^e^e xünnd: dns (Zoidininsknlirverk'^t. HierzTN l^ediirkte e« Ice^iner besonderen x!'ek;et?l?ebe'ri.«;e1ien ^sn5»«miib'mo, dn! dn?, I^miiinr-rc» .m1.t I^nde d>ie«eK ,7»bre« anto-!M>nlt1«e.b M)innst. nn^d eins I^r^ciürnri^? «ler londoner IIe??ieriink?, ds«» d«z Verbot dsmn niien voNe Xin?beit «el^ki^kke-n. kÄ'bon 7,n Ke?inn der letzten ^.r»ri1weebe ile.'^K di« vukkal-üend «^tnr^iie XldLiikrlilre nneb 84«rUnj?. die kür nmerlücn-nisebo I?ee.bnnn^ «m I^o-ndo-ner ?>sn?1^te vOrbe?'r«ebte. kminii invvb e«!-nen! I^weikel dn-rnber llnfl^x'oimimvn, d^iK« der en1k;e.be!idende st-ebr^itii der enr?i^«oben Üex^ie^mn^ nlnml^telbkvr bevoiv4^nlnd» s^e-n e!nk'/n»ebieben mn^n> n-m^o weniger Ve?-nnw«k^mss bntte, nls, Ii^ni?1nnd bis »nm ^b?.ink de« t?oidmiKknibrvei'bot<'« .In novli ^i^tnxe-"t^retensie I^ücil?en nnd Niinj?<>I i.n .«^iner kilnan^iellen ?in beseelt^iL^en. Ss». ^s,ri'1 mnl^bte dmin Ci^>Nire?^'i^i im IIn-ierbMi..«?e die vkki?iei>ie ^.itt-eiiunp^ M>er die Iküeiillcebr 0^rofi?;brittln>nnienk, zinN? s?o1d^tandlri'd nnd I^leliternenerunl? de« ^o1dnn.»kidlrverlmtes. d«« kl)!M!it .^1. I^7.enill)er 19N enll^nIitiA erlii-^oii-t. dem die s)ppo>°iition dein !^bündeliing^!?» kntrQ^ i3nc>>vdons ^urüe^LezoLl^o. I^at.te. vnrdo ciie «viU to kavilitrrte tlie retnrn t« tbe fi^ofd «tandard» 'vvm I'a^i'Iamen't nnxenommen nnd drumlit dem Lcbatxsmto die I^rmüebii^unx erteilet, die znr tinmern den Kie.bernnpx d^r >Vä!irunss no^vondi-xien ^nieibe-n und I^reidltoi^erationen der Oev^Kv I^oll.d«n, die mi^t einem Kur.«» von 4.847 »im 3. Nsii ?;nm erKt/vnmaiis den Oold-Punkt übersebritt, worank die (Zoldver-kedikkunsen uu<ÜK eluscstoUt Wurden. OdiirvIiiU erklürto in k?rüN-«^nps deir Vorlage, da»« p^erade di«! ^ivt-5ia.I« I^nze de» britl-«oiben Imipelrium« i^lin verc'rnili,««^ babs, 7>nr (^oidbg.'^.is Ziurüejk7.n?vnnd, da»s dieser Leliril^t dem Vereinigten Kt.nn.ten Xnt?en briinx^en werdv, ee! wb' 7ntrekketmi. llber ebenso /i^trekken'Z «e-i mivb. dnK8 die ^rne-nHrunx 6e5, (Zold-«tn-ndard» I'^msxlnnd in de-r l?aii:vsn Weit Kredit erttkknen nnd so ?ur ^nsdelm^NK de» britl^L^ben Unn^lel!? !»eitras?eii ^ve^de. Ikat mieil die vux^Iinolie ünte^LbeidunA in l?i'ro!P»i^ritnivn1en nnd ^merillcg, in den Linniien der t?röxsten (Zoldproduiction und de.«i xrv«^!«'» (!0ldbeZit7.e^, keine we- sontlieii neue I^g«« xesvb?i.tken. »v vird «1s doek in aiod«rvn Ovbietev sedr bald Ibrs si^btkaren ?olx^en ^eitix^en. vor allem ä>n den^eni^er^ lindern, die il^re Wslirunsx «IN dss enlklisClli« ?tllnd t^eimn-den bAtben. I)n.n?ixs. I^«tiai!id nnd ^7nzz^n/rn sind nnn, naebdvm diesem Ooid^vart er-Inn^t bat, xenöt.ixt, WÄl^runxen e'^en-kn-ils DU stk»biii«iere!N nni brink?en. Ilnii bler liext die x^roK.^e Ii?uent>!NL' der en;?-likvben I^ntsebeidnnl? kür /üenrrc^l-nnd 8üdv^tenrv^7>g. n'iebi nnr ank V'ir'.Kcbe ft-Nebem, «emderv sl,7rb n^k 7^n1iti>^eiiem t^biot. I^K is^t Ireiii ^ukliil» cin^ die Lnt.«<'.beidnnx der brit!?c.ben I^ex^ie-r'nnx e-lien in dem ^rix?enbiie.k kiel, «1« I'raniu'eiell «eine wirtke'bokt^T^oiiti^eben ?Ili.nH in de.-n XiU:lik<)1l!?e«'tg,nten mit Hil-ke 7>r. k^eneZ'p^et?en dein V^^ille'^i I^nx;-Innrl« in die 1'kt nm!!?et?e>n vt'1it.e. Der I^iker. 7N!it dem xewisk« virtKQbaktÄ-und 7o1iix>iLbii°ebe ??f>^'ÄlitH in dem Iet7^tvn Nonkvten von ?rnx^ nnd XVien Qn« 7>ro-pSLsiert viirden, vkrr?ii mikkÄlix^. 2.1« dns! iM^n ftiob in k'.nxlinnd üiier den (?li?irnll-te? diesei' nnd die eixrentli- e.ben ^iele ^lire? Urbeber niebt beizeiten klnr xgii^^oTxZit'Tx vürs« I>ie en^ii«cben KtsatK'MÄnner bnizen län?«»t. ernannt, dnlZ e« pieb bier nnr piebinii.i? nm virt-LvbMIiebe. t-Alt^oblicli wber um ma^ebt- Zkkif rkeZnkcken Das KSlner ^««LtellunAsxedSucle. I>olit.i^xebo I^I/ine liLindol^o, die Iet7,ten l^n-de« dnrnnf I^innno^lieken, nuk deni Ilmv/e-j?e über l^ra^ d-ie 8tn«ten der Kleinen I^ntento wr den Wn-x^ein einer?0lit.i'lc «I>n.nne.n, d-ie (ZrolZbritannien «»lets be-Iinm^)kt iint nnd Mttli weiter beiliünmken innlZ, wenn es d'i<^ K<)lnk0'l.in>ber die wiederlioltei^ >VÄirnnnx:en der britiiseliemi I'oll'tilk i'n l'a-r!i« n-nd l?rni^, die nbe^r nemn.ls bea<'btet wurden. »)r 'kni'Zier /?eit xlnnbte die kranÄ^sisebe Ilee>kt.t>i>re^!>s llsn l^nxllm-dern ln nicliit^ miki^suveri^lieindem Ilobn sn.r?en ?n mnMOv, dku«« siv diesmikdl wol^I 7N «i>üt lcominien würden. I?n?lnnd lco^nite wnrten — nnd lralm^ d^ve^ niL'^llt 2U .«»pät. Wemn die I^ündor, deren Wzlinins? von de? britisel^en nlbbn.nxi^ lifft nnVt'lirnnlisiert ui^d iin eine ksk-te I^eintilein 7U^m Oold xedriebt. luitte. ^^nell die?^e Ul nnten werde-n nnk ,lie Dane? niebt oni^bliet^^e-n können nnd so wird tin?z ^vilnt'asriselio ZZild Lnroynk; dnreli dnK Vorl?elze?i Vnx-ini^t^s 'vvlil LQbon in niobt nll^ukeruer ^nlvnnst ein wes^ent^lle^ anderes ^n«seben vi'b.ilt^eii. Dies ikit I^ee.bo-!!iio^?N!liiseben ^li»nli«>t«?1>rii5>identen 7>r. Kvenln. nun plötÄliob x^en düe ini'ttelen.i'oPäiKeiden WirdsOli?».kl^x>länH Vr. Itene«'Ltellunj? NlN.bllN, wübreTid in'nin in Ilnxnrin, lleK.!-eii be-rvsvrrn.ftendeeyte ?er?!öniie!b keinen i)i«-ber ».I« Voi'lcÄm!pke>r dieser Ideen nnkj^e-treten wnren. ^ett^t e'rüclürte, d>nv eine wi'rt^e.lin.'kt'^^ ninffl?^Ol'1?>y'iitnf'e.lie Ivriminnn^ tion mit der ?^vbe^l^O-Klown^Irei nieliit in l^rn!?o l?l>mlme«n Icönne. .>ne>l in Wien er-ltninnt^e MÄN Svkort, die W iederlier-k-^iel'lnnx^ llek? eli eine ^ er» belUlxiün? vor I^d-on l?eelinn>njv ^n trn-.?en. Unland ist wieder clie (^eldinetro-poie I^nrosin« — nnd er? wircl die k^iürive seiner N'.-ellunA ziu benutzen wik!«?em! ^ . . krkükuns 6er posttsrife. ^b I. ^uni tritt, xvio korelt» xomelliot. der liwilt. viezeibo l'.ixe wirä aucb kür preiZku- ?lrku!^se unU roclc^nn-ciii-n n^cr ^n. Meldungen anderer /^rt, wie ^eirnt^nn/eljzen wlciltixsten Oestimmttnxon: ^ lnlsudsvorkebi'. I. l'tlr l^rucli^ 5s> (ir. 06er einen 1'eil clesse'.ben üevvieiites von 2l) 3uk 25 para. lNe kicln.'-itL l'.ixe kür sli-uelis^-eilen und Wnrenmn^ter iileikt 50 wenn öie I'lruck^uciien jcciocii f^e5ctiült?;??Jpiere ent-iiniten. wird 6je 1'axe von 80 l^ara aui 1 s)in erliöi^t. 5. I^ür iVianipniJtion von rekommanäierten krieken wird ciie "faxe von 2 auk Z Oinn.? erböbt. 6. k'ür I?ückre7cpi«; un6 Vergtiin^ix^unx: 6er ^u87ki.iiiun?? von poztanwLisunxlen wir^ 6is 'l'axe bei l^eberxade 6er?en6unL von 2 ^uk .? Oinzr. nacli l^eberxiabe cier Scn6nn?: von 4 a.uk k l)inar erbölü. 7. I^xpressendunxen: bei s?ries??cn(iunkrcn wird die ?^xe vn 2 nuf 3 l)inar, bei Paketen von 5 auk 6 Dinar eriic^Iit. 8. I6entlt!it5k!Z.rten über inneren un6 uUer-nationklien Verkei^r von 4 auk 10 Din^r. 9. I^UckSenäunk un6 /.en6erunk: 6er ^6re88e ent5.prlclit 6er 1'nxe eine5 rekomniznäierten lZriekes von 20 Qrnmni. 10. Ver8tSn6ißlunx 6es Lininnxens wird von 30 auk SV pars eriwitt. 11. Ver8t^n6i8un?: in 6er Woiniunx: kür (Zeiäbrieke von 2 nuk.? Dinar, i^iir pnkete von Z auk 5 Dinar. ^n7a!i!lnil: von l^o^tan^veisun-xen in 6er Woiinnnxi: kür 50 Din^r eriiöiit ??icil ciie l'axe von 20 auk 50 ?ark>. Von 50 iii8 IlM Dinar eriiöiit .«'ieii ciie?axe von .50 Dar^z. auk l Dinnr nnd von 1000 di«; 5000 Dinar von 1 auk 2 Dinn.r. (Diese leti^te l'axe kc^i^-iit 8ic:ii nur auf ^kkM,kpo8tanwei8un?en.) 12. I^rs?en7en8ei^eine wercien von ? nuk ? Dinar eriwkt. orkebr. I. Drn^Ic'-NLlien >vor6cn von -Z^ an! li!r 50 (-rnnnn 06er einen 1'eil 6Ie5e8 Oe-!>v ici^.te5 erliöiii. ' 2. sleseiiüt't^Zi^apiere. Die l'o.x? ^v'i^'6 von -11 nnk 50 l'ara liir ie<.!ll 50 0 ier eini^n 1'eii 6ie8e8 (iewiciüe'^ erii^in. l''ie ni'.'^i!(Z '.".ixe Iietruzzi 3 Dinnr. Z. ^in5tel' oinie >Vert. l^ie ^vird von «IN auk 50 Dar!» ki'r >2 .>0 er'i' Iit. i^ia kleinste 1'nvL bet'.'Z?t i Dinnr. 4. f^ür l^inkiimiiation mit re!en-6unken von 4 aiik k Dinar eriiciilt. 5. lixnre?^5enciunx^en. fiir I^riei^endunxien von 4 a.uk 6 Dinur, kür ?akcte von 5 anl 6 Dinar. 7. Ureen7en8ci^elne von 4 ank 6 Din.-^r. 8. k?ück8encilttik nn6 ^encierunA 6er >^67e5Ss wird von 4 auk 6 Dinar erliöiit. 9. 1'axe kür Ver7.c>!inn^? von Dr!e!>c'x'nr?en v/ird von 1 auk 3 Dinar eriwilt. ?c!ion die bi^iierixien Po8t.?ebüi'5en sind übertrieben iiocii. ^^it I^eeitt erwarteten 7,ie!i die XVirtscliaktskreise in absc'il^nlirer ^eit eine IirmäiisixiunL cler Dostx^ebiUiren. ^ur niixlemeinen Verwun6eruns: niier kam nun 6ie5e enorme ^rtniiiunx. Der Haupt^vvecii der Do«tin5titution ist in er.'^ter l^inie in 6er d'ör-derunxi 6e8 linn6e!s nn6 cie8 Oexveriies. de^ Uek'c!i8ciinktslei''ens und der Xuitnr 7u erbiik^ Ken. l.1ie8e ükermässik boiien ("lebüliren alier verkeilien weit 6lese8 ?iel und wer6en xe-r.i6e7.u 7u einem Hemmnis. ^lit I^ücksicitt auk diese imben Qebüliren seiirünkt sieb 6io Oeiientliciikeit in iiirem i)riekverkellr nur auk 6a8 notwendigste ein, kescliweike denn vom Qcbranc!, 6e8 lele. I?bon8 und l'eiegrnpils. ?eit6em kür l'ele-l^iiouiiespräeiie un6 l'eies^raminv an Lonnta-een 6ie 6reikaeile (ledülir einjieimben wjr6, i^t di«t ??Nld 6er (lessiräclie n.n diesen 'l'as^en uuk eine bedeutunxii^iose ?!aiil ke8nni plen 6er boiien Oebiiiiren !?;t ancii 6er Daket-verkeiir ?ern6e7n 8tiii?e!ez?t. ' Warum man eixentilcii auel< 6ie tlebiibren lür die Lxprel!8ell6uuLell erlMte? Seit der. »MRisieike vom 2:. Ma? IV2S ßet-t«?n rrdükune »Inä »le auk unseren pozt-ämteren iiderkaupt undeksnnt! l^edrleens iveräen jetrt äie Lxpressdriete lxlelcl,?elt!e mlt 6er eevökniicken Post zugestellt. 50 äa^s es Äderkaupt keinen Linn mekr kst, sie «ex-presz» auiru^eden. Diese neuerliche ^rkSkune 6er posteebüli-ten virä auck kür äie Kssse äez Nlin.nimini-«ters keine xuten I?e8ultate ^eitieen. 6a «Icli nunmelir je6ermann noeli mekr elnsclirünlcen .vlr6. -Hl- vis Veltq«re>6eemte 1925. lieber Lrnteausslcliten im Isukenäen ^al^r mn.clit 6as internationale l^an6wirt8cliakt8ln-stitut in I?c)m folxenäe ^nxabcn: k'ilr Luropa lauten 6ie j^elöunxen 62l>ln, 6a«8 6er >Vlnter kür 6ie LntviclilunL cler ^npilanziuneen xün-3tie verlief. k^rc)5t8ellä6en 8in6 nur venire eingetreten. VageLen liat 6ie miläe Witterung 6le Lntvviclclung 6er tierlsclien Lel^äälinge begünstigt. Verl^eerungen >vur6en namentlicli äurel: 8cl^neclVlnterLetrei6e war 2u Leginn ^pril be6euten6 besser al» Im Vorjalir. In 6en Vereinigten Staaten >v»r 6er 8tQ.n6 6er Kulturen 2U äiesem ?e!tpunlct ve-nig befrie6iLen6. Der Lrtrag 6e8 >VInter>^'el-zens 6ürfte trot? verxrösserter ^ndauMclie um etwa Z0 Alilllnnen Z^entner geringer sein als im Vorjalir. ^us 6en (Zedleten 6e8 In6!-sclien VVel^enliauses wer6en Verwüstungen 6er Anpflanzungen 6urcli ungünstige lcllma-tiselie Verliältnisse gLmeI6et. Die 8ctiA6en snl-len 6erart gross sein, 6s88 6ie 6ie8jälirige teil-weise bereits begonnene Lrnte kleiner mistallen wir6 gjs !m Vorjalir. In 6er 1'ürkel un6 ln ^apan sin6 6le Lrnteaussicliten günstig, öagegen in Palästina ungünstig. Im N0r6>ve8t-clien Afrika, ist 6ie Lituation befrie6lken6. In ^egz^pten i8t 6il-clien Nemispliäre Migesäten >Vei7en8 anbnut, beträgt 6ie ^nbauflücbe mit ^usnalims I?u88> lanäs im laufen6en ^al?r 57 IVlillionen Nel1ilck 2 bis 3.50. I?abm 12 bis 16. kZuttcr ^0 kis 44.1?in6sclimal^ 50. fier 0.f^5 bis l.25. Kopfsalat 10. Knrflol 5 bi8 25. Knnblaucli 10 bis 20. Zwiebel 4 bis 5. Spinat 1 Dinar 6a8 lläufclien, Sckwämme 1 bis l.75 6as kläufclien. Sauerkraut .1.50 l^is 4. saure l^üben 2. t^mrken 7-50 bis 20, Dolmen-sclioten 10 bis 20. Kirsciien Z5 Dinar für 6a8 Kilo. /^sridorer Stvckivlvkmsrkt. ^uk 6en vergangenen freltag. 6en 15. I^al kbgebaltenen Stecbvielimarkt wui'6en 434 Scbweine, 3 Scbkilfe un6 1 Äcge aufgetrieben. Der Verkeiir war xiemiicli re?e. Verkauft wur6en 278 Stück. Die preise Lin6 bei .lung-vleb etwas gefallen. 6agegen kaken sie für 6as ?uclitvleb etwa« angezogen. Durciisclmittilcli wurclen folgende preise ver/elclinet (ln 6er Klammer 6ie preise 6er Vorwoclie): 5 bis 6 V/oclien alte 5ungscbweine 50 I?!«; 75 (70 bis 82.50), 7 bis 9 Woclien 112.50 bis 200 (!,? bis l75X 3 bl?; /Monate 225 bis 350 (182 bis Z00). 5 bis 7 /Vlonate 375 bis 450 (300 bis 385). 8 bis 10 IVIonate k;?5 l,ls 750 (450 kis 500). 1 .l.ilii- ttite lMI kis 1500 (s>75 bis 725) s)inar. Sciinfe wurden 7U l0sl bis 112.50 Dinar per Stück vek'kal>ft. I Kilo-rramm I^eben6gewiclit l2 bis 14.50. Scblaciit-Uewlckt 15 bl» It?.25 Dinar. tsvu un«l 8trolim»rkt. ^uk 6en lieutlgLn (20. /Vlai) '^arkt wur6en Wagen Heu. 8 Wagen 7,et un6 7 i^a«vu ^trod «^itzraclit. I'ir . . ..de an. Heu wur6e ?u 50 bls 75, Orummet ?u 45 bis 60, Strok. loses, eu 30 bis 50 Dinar verkauft. Strok ln Osrben ?u 1 biK 2.50 Din per Stück. X Vrotlosv ln I^umSnlen. Dass es in kZ^umänien, 6er riesigen (Iietrcl6ekammer Lu-ropas, ?u frie6ensz:eiten brotlose 1'age geben kann. wür6e einst je6er iür elnen scblecbten Scliert detracbtet baben. Heute ist 6as unmöglicl^ Lr8Lkoinen6e Wabrkeit. nicllt 2U-let7t 6ank 6er verunglückten «Do6enreform», 6ie 6en (Zr08sgrun6desit2 ?ersclilagen un6 6a5 Volk um einen guten 1'ell 6er früclite 6es Do6ens s^ebraclit bat. 80 macliten es 6er scbleckte Ausgang 6er voriäbrigen frnte un6 6er unislcliere 8tan6 6es 1-ei, 6er keine grossen Oetrei6eankäuke im ^uslan6 gestattete, zunäclist notwen6ig. 6a« -ur Siclierung 6es Drot- un6 lVleblbe6arfes 6er grösseren 8tä6te un6 In6ustrieLebiete ein sogenanntes «Lin-lleitsbrot» Im Veror6nungswege elngefübrt wur6e. Da sicb 6ie8e l^assnabme als unziu-reicben6 erwies, wur6e scbon nacb 6re! Wo-eben bestimmt. 6a58 6iesem klinbeltsbrot lVlaismebl deigemsgt wer6e, un6 6ie vürger- Feutlletoa. Gin Morgenpürfchgang lm Walve. Bon einem BerufSjSger. Ein Pürschganfl .zeitlrch morgens! Wic viel Reiz lieqt in diesen einfachen paar Mortui für den Bcrnfsjiiqer; und mit Neäit. Wes sen Herz sollte, wenn anch schon qanz ver-witt<'rt, vernarbt, da nicht auftauen, wenn nlan rn den tallsrischen, ki'is)l anh.^inielnden Morqm liinans vors s^orstliaus in die freie Natnr tritt, wessen Lnnqeu sollten sich da nicht l^ffnen nnd niit vollen Zücken die r.^ine, unverpestetc ^nft des einsani, aber frieolivl) daliegenden Waldes einatmen? Tief nei5uime infolge der betauten Blätter, die in gierigen Zilg^'n fhre natiirlich sscÄotene Nahrung einsangen, lttn sie dirnn spiiter d<'n (^k'-säfchlindeln der Zweige nnd des !?!aninles znznfül?ren. Di(l Alusel- >uld alle anderen Äc- Meister einiger 8tä6te saben sick sogar ge-nÜtlUt. vor^uscl^relben. 6a5s an ?wei d6er 6rel l'aeen 6er Woctiv üVertiLupt nur lVlais-brvt v.^rkaukt wer6en 6ürfe. ^ber aucli äiese ^ulputung an 6ie Bevölkerung eines 6er einst getrei6erelcbsten 1^An6er Europas steuerte ylcbt 6em Drot- un6 lVleblmangel. IV^an greift nun 2UM äussersten l^lttel un6 fül^rt einen überbaupt brotlosen lag ln 6er Woclie ein. Die Vcror6nung ist bereits in ei-nigen Ltä6ten 6urcb?efülirt unter an6eren aucli ln l'emesvar, 6em l^ittelpunkt 6e8 Da-nates. 6em einstigen reicben (Zetrel6e8tspel-plat? 6er el^emaligen österrelck-ungariscken l^onarcble. X vss erössto 8o6alairer 6or Welt. Seit 1913 kennt man ln Dstairika. in 6er provln? Kenva» Z^wiscken KIllman6scbar0 un6 Vikto-riasee» 8o6aIager am lVlsgba6i-8alz:see. Hier wer6en 22.5 ensliscbe Oua6ratmei1en von el-nem So6k»lager eingenommen. Wenn man auf einen engliscben Kubikfuss 36.6 Kilogramm 8o6a recbnet. so kann man bier einen Vorrat von 107 l^illionen Tonnen annebmen. Dieses So6ala«er Ist 6»» erösste auf 6er Lr6e. wohncr des Walds haben vollauf mit der Z^ürsorge il^res Na6)wnchseS zu tun, nur d?r ^kuckuck, dieser (5!ns6ileicher in die Wokin-s!ättv anderer Vl^gol, hat sich dieses (^^'schcif-tes entledigt und schwingt sich, sei^ien Ruf ausstoßend, von (^^ipfel zu (Gipfel, hie nnd da einige forstschädliche Insekten in den Kauf nehmend. Meister Neineke zi>.'ht, von seinem nächtlichen Raubzuge heimkehrend, trollend !md windend den richig gelegeneren Waldt^'ilen zu, er ist kein s^reund menschlicher (^Gesellschaft und weiß, dasz eS i^hm beim ersten gim-stigen Zllsamnientrefsen seinen roten Äalg kostet. s^riedlich gras<'nd am Schlage oder der Waldlisit^.re st<^ht die (^'a^elle unserer Wal-d<'r, die Nehgoisz, ihr znr Seite die sl.'ekigen ^s'ij^^e, die ims niit il)ren von Munterkeit und »Neberinut strohenden, graziösen Sprsingen ergöj^^licki erheitern, während der galante Stl!(wr, der Nehbock, m nächster Nähe damit bescliäftigt ist, durch seinen .^'^anpts^imuck ir-g'Nid eine snnge ?vichte oder ^''ärche von Nin-de und ?^ast zu besreien, daboi mit den Vor-do'^äuf^in dic Erblt" Mf^chyrrend, I LI 0 llXIXIFIIicXÄIZlAFZ IlltlMIl-MtzW. und Gann wird er zum Uebungsschlauch und erhält das Zeichen IUI. Wird iruif diese Weise vorgegangen, das teure Schlauch Material richtig ^handelt und auch seiner Haltbarkeit entsp«r>echend verwendet, iso kann lvie Lebensdauer eines Schliau-ches auf die doppelte und selbst dreifache Zeit erstreckt werden, wie dies sonst twr Fall ist. Derzoit werkten die Schläuche durch mm zwiischen beiden zu einem furchtbaren Zweika-inpf. Als der Stier ganz erschöpft unter einem Baum gefunden wurde, war das eine seiner Hörner bis an die W-urzeln n:it Blut besu>cselt und die Hälfte seines Schwan,zes fehlte. EiniM Kilometer entfernt entdeckte man eine Löwin — tot. Ihr Körper war an mehr als einem Dutzend Stellen von den Hörnern des Stieres zerfleischt; auch bei rhr fehlte ein Teil deS Schweifes, und man fand Anzeichen dafür, >c!aß ^ie Löwin mehrere Male mit furchtbarer Geüvalt gegen den Baum geschleud^'rt worden war, unter dem man den Stier noch lobechslung, die sich da dem Auge bietet, nicht genug Entlohnung für die paar Stunden Schlafes, die nian aufopfert^ Was auch der Städter im Gewühle der Großstadt genuß- und abweä)slungsreich nennen soll, der e6)te Berufi^jäger tauscht dennoä) ni6)t mit ihm, trotzdenl so mancher vvm kargen ^^ohn sein Leben künimerlich sri^ stet uud tausend Gefahren ausgesetzt ist, aber die Liobe zilr freien Natur, zunl Walde, zum Wilde, sie lädt alles übergelx«, und das, was die Natllr. bietet, ist rein und unverfälscht. Cnl Pürschgang des Morgens — er ist des echten Jägers höchster G^'iiusj, auch dann, lvenn er den» noch höheren Vergnügen, eine oder die andere edle Wildgattnng zu erlegen, entsagen nills;, ist el doch dann gewöhnlich dazu auserkoren, seinen Brotherrn oder Borgi'setzten durch das Betätigen eines si6)eren Bockes zilm Schlis; zu bringen und ein solckier Crl?usi freut den braven Be-rufsjäger mehr, als l?ätte er ihn selbst getan. » Feuerwehrwesen. Die Behandlung der Gchlüuche. Bon Brandoberinspektor Jng. Stanke der Berufsfeuerwehr in GrvA. (Schluß). 5. Spritzlöcher und sonstige kleine Schäden, wel^ sich Qn einem Schlauche zeigen, müssen ehestens ausgebessert wer'den. Mei?t der Zeugwart ein Spritzloch, so macht er am Schlatlch an der betreffenden Stelle ein Merkzeichen, damit die Stelle nmh dem Waschen und Trocknen wieder gefunden werden kann. Spritzlöcher schließt man am besten und leichtesten durch Schlauchnieten: bekommt ein Schlauch einen Riß, so wird das schadhaste Stück hevausgeschnitten unÄ die beiden Teile mit einer eingebundenen HÄlse wieder verbunden. Werden Schäden ausgebessert, ^0 lanye sie noch klein sind, so hält auch ein ausgebesserter Schlauch noch viele Jaihre. Wenn mcdn wartet, bis der Schaden qroß gewor>oen ist, stf wivd die Ausbesserung schwierig oder unmöglich. 4. Es muß immer zwischen Feuerschlauch und Uebun-gsschllauch unterschieden werloen. Feuerschläuche dürfen nur ^i Feuer verwendet werden. Zu Uetbungen, sei eS naß oder trocken, verwendet man die weniger brauchbaren o'der unbrauchbaren Schläuche. Es ist fchlerhaft, wenn eine Wehr di!? o>lten Schläuche verschenkt oder verkauft. Sic werden ja gerne genommen und als Antrieb-riemen für Maischinen oder für Ausbessern der Pferdegeschirre benützt. Solckie zerrissene Schläuche verwen^oet die Feuerwehr selbst mit Vorteil zum Ueiben im Schlanchausle-gen. Wird hingegen der Feuers6)lauch dazu benutzt, so wird beim Herumziehen desselben am Boden die Hanffaser abgewetzt un>o auch ein neuer Schlauch zug>runde aerichtet, noch bevor er bei einem s^uer in Venvendung kommen konnte. Schläuche, die zwar noch nicht zerrissen, aber doch schon so undicht sinlv, daß sie beim Feuer nicht mehr verwendet werden können, sind als Uebungsschläuche beim sogenannten „nassen Ueben", also wenn die Sprit^le in Tä- tigkeit gesetzt wird, zu benÄtzen. Hier kom-nit es nicht so l!>a/r«ulf an, ob die Schläuche rinnen oder nicht. Aber ein unumstößlicher Grundsatz muß es bleiben, daH Schläu^, die voll brauchbar und für das Feuerlöschen bestimmt sind, nur zu lÄesem Zwecke ^rangezogen werden dürfen. Hiezu muß der Zeugwart über seinen Schlauchbestvnd Buch führen. Jeder Schlauch bekommt eine Nummer und im Buch loen Vermerk, wann und wo der Schlauch gekauft worden ist. Jede Verwendung des Schlauches, zuerst beim Feuer, spä-ter bei Uebungen, wird im Buch angonierkt. Nur so kann man feststellen, was jeder Schlauch ausgehalten hat und welcher Schlauch auch auf die Dauer der beste war. Die Schläuche sind außer mit ihrer Nummer noch mit einem Zeichen zu versehen, welches anzeigt, zll welchem Zweck der Schlauch noch geeignet ist. Gut bewÄhrt haben sich folgende Zeichen: Feuevwchvschliauch I, Uebungs-schlauch zum nassen Uc^en II, unbrauchbarer Wbun'gsschlauch III. Rückt ein Schlauch von einer Verwendungsgruppe infolge Abnützung in die nÄWschlechtere hinüber, so braucht der Zeugwart nur um einen Strich mehr am Zeichen zu machen. Die Schlänche müssen nach ihrer Verwend-ung unÄ Bestimmung getrennt voneinander und mit Zetteln verschen derart aufgeschlichtet werben, daß eine Verwechslung ausgeschlossen ist. Feuerwehren mit Kraftfpritzen, sei es nun eine Dampf-, Mv-tor- oder Autospritze, müssen noch besonders beachten, daß für diese LKschnrasckilinen sogenannte „Hochdruck-lchlänche" venvendet werden müssen. Solche Schläuche sind dem hohen Drnck dieser Löschmaschinen gewachsen, andere Schlänche Wersen Platzen. In diesem Falle sind die Hoch-druckschläuche mit l zu bezeichnen. M der Schlauch für die Benützimg an der Motorspritze zu wenig dicht und daher unbvauch* mnnm?r vvm VkSk'IVZI GWrHr»»» ? »»U^ » r» covLbiskv tt070k cvcz.U/ «I« »ng>k«k« He, und danke ihr, dafz sie von der üsasie abgetreten ist. LajrerSbera. 12. 5. 1Ü2i). Henrik Nepina^ ?tiinzer. siWtt f^iutl^chcnde Echmiede m. qntem tlundeukrei^Z ist in inö^erem L'rte preisw. zu verkaufen. Unter „(^iutqehud" an die Verw. f)125 Achtung! Aktionär gesucht mit tleineni Kapital von bis üM) Tin. für einen Masscnar-tikel. Millioneuverdienst! Briefe erbeten uuter „Patent" an die i^^erwastunq. 51V4 Uchtunst! Schuhe, Handarbeit, z. Ken billiasteu Preisen zu verlaufen. ?)^a^l'''stesluuqen werden tasch und bittililt anqefertisit. ssranz Neubauer, Gosposka uli-ca51tt2 Altrenommierte? 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