.^ «54. Mittwoch am 3. Allüust R852. Dlc „^iibach.r Z.il.m^ ^scheint, mil Ansn^lnnc der 3m,n- m.^.icrt^e. täglich. n»d s,^t s^,,,,,t ,,,. i,.,!,i^" '.., Comotair <,.,» , j^s.ri ^ s « ss, w sr ..... .ssvcnzl'ant' ,»> l5,.m'to>r g. ,,, ,al, r l g I^ss bal^^s.rlss N si. Mr ?>l 3»^lln»q >..'s '>',^ ,n>l' l, . , b j.N> > > ^, 3<» sr. „,ll,r ;» ...tricht.n. M i t d , r ^l'o Ü > "'r , sr,i g^, m.tcr ,ssr.u ,1., l, .1! b ,'.i hri q 7 ,1. Z<» fr - ^n .'^., t > c.,. .'>, c bi, l. !- ss.r cm, Zl'al!.»m!s .d..- dr» 'Xm,,,, ^,.>!l's,, ,.,.,.'. mali^c ^.»sch^t»»^ ^ f>'.. für zw.mn,I>^ 4 lr, ,>,r drnm>.l,^ 5 fr. (5. M. I,.scrcitf l'is l'2 ^eillu lo'1.» > ^ !"> 'l Mal. 5.0 fr. s,,,' 2 M., i.nl. 50 sr ,,»- ! M.,, ,..,'<. ,ch«,!.> 3» di.sf» ("ll'i,!n.n ,'1 „ach dc», .,,'r^'l,m>!chc>l ^s,sh, vo»> tt. N^.ml'.r ««50 ,'„r I»,'.rt,>,'!»>ssä>,wcl" m'ch ><» lr. ,'i'r ri»e, !ld,5,!!>,Iig. ^mschallonq !,.»,» ,,. lschü.» 'Umtlicker T^eil. DZente wird ausgegeben und verendet: das Landes-Regierungsblatt für daS ^>erzogthnm Krain. Erstcr Theil. XXlV. Stück, V. Jahrgang 1833. Dasselbe enthält unter Nr. l41. Eircnlar-Verordnung des k- k. Armee-Ober« Comiuando'S, Section III. vom 1>"'. Juni 18li^. wodurch bestimmt wird, daß in Znkuuft die neu in die Armee eintretenden Oberärzte nicht mehr durch Assencirnng in den Militär-Verband anfzu-uehmeu. sondern mittelst Verordnung in den Stand und Gebühr zu nehmen sind. Nr. 142. Circnlar-Verordnung des k. k. Armee-Ober-Commaudo's, Section lll. vom 2^. Juni 18!lll, wodurch, iu Folge allerhöchster Encschließnng vom 21. Inni 1853, die bisherigen Gage-(5arenz-Vor-schriften für das k. k. Militär aufgehoben, und neue Bestimmungen über die Dienst- und Eharaklers-Taren des k. k. Militärs angeordnet werden. Nr. 143. Clrcular-Verorduuug des k. k. Armee-Ober-hommando's vom 27. Juni 18">!l, wodurch in Folge allerhöchster Entschließung vom 2!!. Juni 1853 bestimmt wird, daß dem deutschen Ritter-Orden das Abhandlungsrecht über das fremgene Vermögen des Hoch- und Tentschmeisters, der Ordensritter und Ordenspriester anch küofcig gewahrt bleibe. Nr. 1^^. Verordnung des k. k. Armee^Ober-Com-mando'S und der k. k. Mmisterien deo Iunern und der Justiz vom -l<>. Inni INilI, wodurch in Folge allerhöchster Entschließung vom 20. Juni t333 angeoldnet wird, das; die Verurtheilung we» gen eines Verbrechens zum schweren Kerker auch den Verlust jeuer Genüsse nach slch ziehe, welche Invaliden oder übe»Haupt ausgediente Soldaten aus öffentlichen oder Prirat-Stiftungen beziehen. Nr. 14-'!. Erlaß des k. k. Finanzministeriums vom 4. Juli 18153. wegen Zollbehandluug der Paradiesäpfel (80I2NMN I^-cnpl^iomn.) 13. Nr. 146—l48. Inhaltsanzelge der unter den Nummern 418.1 !9 und 122 des NeichsgesetMattts vom Jahre 1863 enthaltenen Geseye und Verordnungen. Laibach, am:t. n,,^ 1333. Vom k. k. RedactwWbuvecm des Laudes-NegierungS-blattes für Kram. Erlaß des k. k. Finanzministeriums ^om 23. Iull 185»», wirksam für alle Kronlmldcr über dic Etämp^'chandllln.-. der im Inlando ^ihlbarcn, der Scala l nntcrlieqendcn Wechsel, wenn si^ ;u d^r fest^sttztcn ^crf, Zahlung nicht reprasentirt wnrdeii. Die Gebühr, welche durch das Gebühr^ngefty vom 9. Februar nnd 2. August 1^'^ für solche Wechsel ftst-gtftyt ist, die im Julande zn einer bestimmten Zeic nach dem Tage der Ausstellung zahlbar sind, kann mit Rücksicht auf die Anmerkung 1 zn der Tarispost 113 diS genannten Gese<;eS nur als eine solche angesehen lvtrden, welche für eine bestimmte Zeit bemessen wurde ,md zwar für « Monate, wenn der Wechsel im In-l,i >de ausgestellt wurde, und für 12 Monate, wenn dessen Abstellung im Auslande erfolgt ist. Wird der Wechsel zu her darin ausgedrückten Ver-sall^eil mii Rücksicht, auf welche er d.'c Scala l unterliegt, zur Zahluug nicht repraftutirt, sondern die Zahlungsfrist über die Zcit, welcher die entrichtete Gebühr einspricht, stillschweigend verlängert, so muß in Gemaßheit der Anmnkuug 1 zur 3. P. H3 der Gebührengeseye nach Ablailf der Zeit, für welche die Gebühr entrichtet wurde, und rücksichtlich nach Ablauf von je 6 Monate», wenn die Ausstellung des Wechsels im Iulaude nnd von je 12 Monaleu, wenn dessen Auostelluug im Auslande nfolgt ist, die nach Scala ! für den Wechsel entfallende Gebühr lmmcr wieder entrichtet werden, bis die m der Anmerkung 2 der 2. n»nmt. B a u >n g a rtue r p- >»- Nicktamtlicker Tbeil. Die vstcrrrich. National I»dustre. " Einer in dem mehrcrrräbuten Handbnche cer Statistik des österreichischen Kaiserstaaceo vo» Hain cutnchmeu wir sclgende »rahrhaft lehrreiche llebeisicht oes Gesammcstandes der österreichische!, National In-dustrie. Bringt man die Erzeugnisse aller Industrie-;rreilze und der Kleingeweibe in Anschlag, so findet man, das; die Industrie der Monarchie Prcdncle im Geldwcrlhe von 1000^120« Millionen Gulden lie-, fert, wahrend jene der ^'andwirihschast, mit Euischlnsi des Werthes, welchen der Viehstand und dle animalischen Producce umfassen, auf 3U0 Millionen Gulden sich belaufen. So glänzende Ergcbuisse die Gewerb-! thatigkeit der Bewohuer des KaiserstaateS auch zeigt, so ersieht man doch, das; die landlriichschaftliche Beschäftigung bei Weitem die vorherrschende ist, um so mehr, als sie selbst an mehreren Industriezweigen einen höchst beachteuswcrthen thätigen Antheil nimmt. Aeußerst uugleich siud die Beträge, welche vou dem Geltwerthe der IndlistlieerMguisse auf die einzelne:! Krouländer entfallen. Böhmen ist mit mchr als einem Sech?theile, Niederösterreich, wo Wien entscheidet, mit mehr als einem Siebenlheile an der Gesamnusnmme becheiligt. Diesen Kronlanderu zunächst stehen in fast gleichen Beträgen nnt beiläufig ein>m Zehnlheile der Erzen-gung: Mähren. Schlesien und die ^'ombardie. Hieran reihen sich in absoluten Theilsnmmen Ungarn (nach der ehemaligen Abgränz»ng), Venedig, Galizieu mit der Bukowina, Oesterreich mit Salzburg. Tirol mit Vorarlberg, Siebenbürge». Sme.mark. Käruten mit ^ram. und das Küst,.uland. Die M'litärg.äuze nnd ^almalleu sind hinsichtlich her GewerbStdäligkeit die Endglieder in der ^.hensolge der Kronländer. ^" Betreff der erzeugten Qualitäten heißt es weiter: Die Eisenindustrie genügt nur scheinbar dem mneren Bedarfe. Allerdings findet au Raffinaden ">'d den meisten Gallungen vou Eisen- und Stahlwaren ^eme bedeutende Mehransfnhr nach dem AuS-lande Statt, und es werde» nur Nails nebst Dampf-Maschinen sür Schiffe pon dort bezogen, ohne daß der Einfuhr eine Auosnhr gegenüoer stünde, wähiend die Elnsnhiümengeu von Grabsticheln uud Meißeln, voil Nahnadeln, von ^ocomolioen, von weißem Eisenblech, und vo» Waffen mehr oder minder durch bestimmte Alwfuhrsmengeli gemildert werden; allem da uolo-risch der Verbrauch rou Eiseuraffinaden uub Wareu einer nngemcin hohen Steigerung nicht nur fähig, sondern deren Neallsirung ein allgemeines und entschieden ausgesprochenes Bedürfniß ist, so kann die günstige Handelsbilanz nur dem ehemaligen, nnnmehr aufgehobenen Proliibilivsystemzugeschrievel, werde», wah» rent) das llngenllgenoe der Erzeugung von den leNt» genannten Waren offen hervortritt. Die Indust,!« m Gold», Silber«, Kupfer-, Blei- und Ziunwareu deckt den inneren Bedarf, da nur eine bedentende Mthremfnhr von geschlagenem nnd getrlrbeuem Sil» ber, uud eiue miilder belangreiche von Slaniol stattfindet; dagegen hat die geringe Aufmerksamkeit, welche der Bergban bis j'yt anf die Anobente von Zink verwendet hat, eiue nicht unerhebliche Mehreinsuhl-von Zinkblech zur Folge, welche inzwischen wegen des nunmehrigen Besiyes des Großherzogthums Kralen binueu knrzer Zeit entfallen dürfte. Eben so deckt die inländische Erzeugung von Waren aus Legirnngen und jene von platlirtti Waren den einheimischen Bedarf, lüden' nur geiiebeilte Messing zum Nloncire» lmd Mesilll'eilen eingeführt werden, ohne oafi eine Aus-fichr staltfände, und mehr Buchdruckermatlizon «,nd Rauschgold ans dem Auslande nach der Monarchie, als von da dorthin gelange». Während mehr musi-fcilische Instrumente aus- als eingeführt werden, sin« der das Enlgegeugeseyle hiusichclich der mathematischen uud optische» Statt. Dieß trifft besonders die optischeu. da das Äorurcheil für die frauzösischen Er» zengnisse eingenommen ist. wiewohl die inländischen einiger Optiker jene übertreffen, oder ihnen doch mindestens gleichen. Die Fabrikation von Großnhren liefert bedeutende Menge,, für die Ausfuhr, während jene von Tascbeu- und gemeinen hölzerne», Uhren uicht genügt, was hinsichtlich der ersteren wesentlich in dem Umstände liegt, daß die Bestandtheile weder so wohl-feil, noch in solcher Qualität bis jeyt in der Monarchie erzengt werden können, wie i„ der Schweiz. Daß die Indnstrie in Glas» und Spiegelwaren zu den Glanzpunkten der österreichischen Betriebsamkeit gehöre, ist nicht zu läugucu; eS ist ihr jedoch „och nicht gelungen. auieS Flintglas zn erzeugru. wiewohl sorgfältige, beharrlich fortgesetzte Versuche zu günsti-g.'» und wohl anch lohnenden Ergebnissen führen dürften. Die Erzengnng von Wareu aus Stein ist im Allgemeiuen befriedigend; ein Uebelstand ist jedoch d,e beträchtliche Mehreinfuhr vou Haudschleifstei-nen, Rechentafeln und Griffeln aus Schieferstein, da die Monarchie a» Rohmaterials reich «st, und dieser Industriezweig nnr dort, wo eS sich vorfindet, '»'S ^'lien zu rusen, und wenn er schon besteht, intensiver zn betreiben, mchf aber so wenig, wie bieder, z» l»e« achten ist. Selbst die unbedeutende Mebreiiifuhr ro>, Serpentiuarbeiten läßt bei dem Reichtl"",' ?" Monarchie an Serpentin auf eine geringe Thätigkeit dieser Nichtung schließen. Daß d," Fabrtte« chemischer Erzenginsse ein weites »»> ^"^^^....g Tätigkeit offenstehe, geht ""'^"f'.^^t.. "ß klar hervor; immerhm 'st es b," ^ ^„ ^„„st,/", bedentende M,"g'" "» ^^..,,.,„^h, Mennig rou Bergan..,. Verll.^,.m, ^^ ,i.'h die Bahn dem allgemeinen Verkehre übergeben werden wird. * Aus Anlaß der Einführung einer wöchentlichen Mallepost zwischen Szegedin und Zombor wmden die k. k. Postämter in Maria Therefiopel, Melyknt, Felso-Szent Ivauy, Baja, Gera, Gakowa und Zombor mit der Ausübung deS Fahrpostdienstes betraut. — AuS Udine meldet man der „Tr. Ztg.:" „In unserer Stadt und den umliegenden Dörfern stehen zahlreiche Truppenablheilungeu, welche etwa 2 Meilen von hier ihre Uebungen halten werden. Für die höheren Offiziere sind im Theater einige Logen eingeräumt worden. Am 14. und 16. werden hier Pferdesenne» stattfinden; der 18. ist zur Tombola bestimmt- — Eine Feuerobrunst, welche in einem nahen Dorfe 17 Hauser in Asche verwandelte, veranlaßte unsern Delegate», Herrn Ritter v. Nadherny, sämmtliche Dorfgemeinden mit Feuersvriyen zu ver, seheu; uur Schade, daß es den meisten an Wasser fehlt. — Wir vernehmen mit Vergnügen, daß die Eisenbahn von Treviso nach Pvrdenone im Jahre 1864 vollendet werden muß. In lepterer Stadt, die sich in industrieller Beziehung immer mehr entwickelt, beabsichtigt man d>e Errichtlmg einer Diöcontocasse. — Auch die Handels- und Gewerbekammer für die Provinz Friaul bat sich, übereinstimmend mit andern Handelskammern, für die Herabseyung der Ei-senzdlle, sowohl im Interesse der k. k. Finanzen, als in jenem der Schiffahrt und der Konsumenten, sowie auck, um den Schmuggel zu verhüten, ansgesvro-chen. Die Zolle müßten jenen des Zollvereins gleich- > gestellt werden. Die Kammer bevorwortete ferner^ die Herabsetzung der Zuckerzölle, dann die Aufhebung der Zoll« auf Südfrüchte, indem dieselben alodann! in größerer Menge zur Versendung über Oesterreich gelangt» , und andererseits die österreichischen Ind»-ssrieerzeuczmsse ,Ml„ gesteigerten Absal) in Sicilien u,,d der Levaiue si„d,„ würden. S>e erachtete eS als „achtbtllig. daß der ZoUoerti,, der Eiofuhr össerseich, Weme bl"derl!'l» s„. wadre»d voi» S,»te Oess,.-ben, als die Funie, untcr Blitz und Donner, das Schiff zur gefährlichen Fahrt in Äcwcgling setzten. Bald siog dat'scll'c durch dcn stcnken Zug des Was. scrs unler der Brücke hindurch dem grausigen Ettu del entgegen; das Schiff ollcb giößttnlheils seinem üause auf dcm weniger gefährlichen ünkcn Nh'iluifcr, in kleiner Entfernung von dem zermalmenden Krater entiernt, getreu, so daß dassclde bloß von dcn tobenden Wellen einige Mal »vlilh nd yerumqeschleu-dert und die Schissleute durch die furchtbaren Stöße wie Puppen zu Bode» geworfen wurden und mit dem Schrecken davon kamen. Nur ein Einziger konnte am Ruder Stand holten. Bald nachher folgte ein leerer Floß, dessen flst zusammengciügtc Balken die Gewalt des Wassers in der Mttte des Strudels wie Strohhalme zerknickte und auscinanderr'ß, ci>, war. nendcs Zeichen, wclch' trauriges Schicksal seinen Vorgänger, vci nur etwas weniger Glück , hätte treffen können! Am !!. wurde wieder ein älteres und weniger flstcs Sclnss, ader ohile Mannschaft, hinuntergelassen. Bitseö dra^l, nntten im Slrudcl enlzwci! Der Mannschaft war vcrdolen worden, mitzugehen, — In London wird jeyt der Plan einer unterirdischen Eisenbahn mit allem Ernste verfolgt. Die Bahn soll von Eda/ware-Road bis King'o-Croß füd-ren, und ihr A"lage-(5ap,lal wird anf 1 Million st, velanschlagt. E» soll oamic den Omnibussen eine große tzoncurrenz gemacht werden. Gratz. Dl- Fr. Mlccerbacher, welcher seit drei Jahren oie „Gral^r Zcg." mil Umllchc lelcele. lst ans der Redaction desselben g/treten, welche vom Dr. E. Eckerl übernommen worcen ist. Pcsth, !il). Illli. Se. Hochwürden der Wa,l)< ner Bischof v- Rookooünyl haben den hochwürdigen Herrn Probst uud Pfarrer von Ketokemec beauftragt, ^ auf den weit ausgebreiteten Pußten geeignete Oert: !lichkeit«n ausfindig zu machen, wo von Zeit zu Zelt Gottesdienst gehalten werden kann. D r li t s ch l n l, d. Aus der Pfal,, 25. I„li. Dic katholische Kirche der Pfalz sich« einem glänzenden Feste entgegen. Am 2.'i. Alignst, dem Namens- und Gebmts-feste Sr. Majestät des Königs Ludwig, »oll nämlich das ganze Innere des prachtvoll ausgeschmückten Do-mes zu Speyer dem gottesdiensslichen Zwecke übergeben werden. Wenn dabei — schreibt die „Frkf. Postztg." — anch nicht eine eigentliche Einweihung j der Kathedrale nöthig ist, da dieselbe fortwährend zum Gottesdienst benüht wolden, so wird bei dieser Gele« genheit doch ein Weiheact vorgenommen werden, der ! speciell dem neneu Hochaltar und anch der wiederher» ' gestellten Afracavelle gelten ka»n. Wie man hört, werden mehrere Erzbischöfe und Bischöfe sich zu die» ser Feier einfindei». D ii n e m n r k. Bis zum 26. d. Abends waren in Copenhagen 4000 Personen an der Cholera erkrankt nnd 2l.'l0 gestorben; — nahezu 30.000 Personen haben die Stadt verlassen; viele Gebäude sind geschlossen und die allgemeine Entlunchigung wächst. Man spricht i sogar von einer Complication der Brechrnhr mit dcm gelben Fieber, das ans Westindien eingeschleppt worden sein soll. Zwei der ersten mediclnisch,.,, ylntoritäten in Dänemark, die Dr. Berg uud Viamsen, find in den ^ lcftlen Tagen ebenfalls dem Tod erlegen. Ihr Bellnst ist in dieser Zeit doppelt und vielfach unerseylich. S ch w e i ;. Veru, 27. Juli. Gestern stand anf der Ta« gesordnung des N a t > o n a l r a th S der Conflict mit Oesterreich. Der Antrag der Commission lautet wörtlich: z Dic Bundesoersammlnng der schweizer'schen Eid« genossenschaft, nach Einsicht eines Berichts deS Vun» desrathö vom 8. Juli 1tt,'iA über den Conssict mil Oesterreich, so wie einer Botschaft derselben Behörde von, 6. Juli 18^3, betreffend eilien zu militärisch«,'» Zwecken zil eröffnenden Nachttagscredit, beschließt: ^) Die VnndeSversammlmig steht stch nnter den obwal« walte»denden Uniständen nnd in der Erwartung, das; der Bmideoracl) »ichcS verabsäumen wird, was die Wahrung der Nechce und der Unabhängigkeit der Schweiz erheischt, zn 2üeisn,,ge>, a« de>, VnndeSrach, betreffend die weitere Behandlung der vorwürfigeu Aiigelegenheil nicht veianlaßt; 2) der von dem Bmi-deörath vermittelst Votschaft vom 6. Juli zu militä> rischen Zwecken verlangte Nachtragscredit von 2l1.7"' poli soll mau ein wirksames Mittel gegen die Trail' benkrankheit erfunden haben, so das; man einen g»te>l Theil der Lese noch zu retten hofft. — Aus Livoruo, vom 27. Juli, wird geM^ det; Gnerazzi hat zn seinem Anfenthalcsorte Ba>^ gewählt- Er soll die Gnade nachgesucht haben, ^' königlichen Hoheit dem Erbprinzen von Toscana ei" seiner uenesten Werke hnmoristlschen Inhaltes w,d>»"' zu dürfen. Er hat vor einiger Zeit eine a"t'' Sclnlft unter dem sonderbaren Titel: „l'^iiw" "^ endet, dasi er wahrscheinlich nnter veränderter ^' s.inift oeröffenllichen wird. Für das Manuscr'l'' ,i,r »enest.'N Novelle: „lj'Ullio^ ^liioi" hat e> ^ Scndi erhalten. In Bastia wurde, als man ^^^ gen Gueraizi verhängte Urtheil vernahm, ^ cc> »ische Quappen nnd d,e Wohnung des ^"'"^^^^ . daselbst lnsnltin. Ein gewisser Guarducci. em 6 ^ ling von schlechtem Rufe. der dazu den A>''^ ,^ wurde auf Befehl der franzöllschcn Vchörd" 729 Gefängnis; gesetzt, wo er sich noch befindet. In Genua wmce das Unheil feierlich verbrannt, dagegen einem gewissen Marmocchi, der von der coscaniscken Negieruug in (.'nnlumilciuni zu fünfzehnjähriger Ker-kerstrafe vermtheilt ward, eine „Ehrendemonstration" veranstaltet. Belgien. Vrüssel, 28. Juli. Wie die „Ind. belge" be. < richtet, werden Ihre kais. Hoheit die Frau Erzherzogin Maria Henriette den 20. August in VervierS »M ^1 Uhr Morgens eintreffen und daselbst von Sr. Majestät dem König der Bclgler l»nd Sr. königl. Hoheit dem Herzog vou Brabant empfangen werden. ^ r a n k r c i ch «Paris. 26. Juli. Der „Mouiteur" meldet die fast vollständig erzielte Ausrottung deS Banditenwesens in (5o»sica nach achtzehumonatlichem hartem Kampfe der dortigen Gensd'armerie-Legion mit jenen gefürchtecen, durch die Oertlichkeit und Volkssitte begünstigten Raubmördern. Ueber dreißig darunter sind, nachdem sie sich rft drei und vier Tage lang einzeln in einer Hohle gegen ganze Decachements verlheidigt, gefallen, nicht ohne bedauerliche Opfer zu kosten; die übrigen, bis auf wenige, sind nach Sardinien ent' fiohen, wo jedoch auf sie energisch Jagd gemacht w>rd. Der „Moniteur" veröffentlicht die Einnahmen der Donanc wahrend der 6 ersten Monate dieses Jahres. Dieselben betragen im Ganzen C'.'^li(i8,078 Fr.; in d<>r entsprechenden Periode des Jahres 18Ü2 betrug die Einnahme l>9,002.!104 Fr. und im Jahre 1861 84,665.161 Franken. Die Vorbereitungen zu der Feier deS 13. August haben bereits begonnen; in den Champs ElyfteS und am Hotel de Ville werde» die nöthigen Anstalten dazu schon getroffen. Das lchttre soll dieses Jahr noch glänzender erleuchtet werden, als in den vergas geneu Jahren. Der Historienmaler bemann und der Bildhauer Dürer sind zn Offizieren, acht andere Künstler z» Niltern der Ehrenlegion ernannt worden. In der Architectnr war keine Medaille erster Classe bewilligt worden. Herr Dupont, welcher deu ihm zuerkannten Preis von 4000 Frs. wegcn seiner Eigenschaft als Mitglied der Jury uicht angenommen, souderu zur Hälfte für den Künstlerverein, zur Hälfte für deu Ankauf von ausgestellten Gemälden angewiesen hat, empfing eine Ehrernnedaille. Än Eintrittogi/ldern, deren Ertrag zum Änka»se anogestellter Gemälde verwendet wird, wurden während der ÄlisstellnngSdaner 30.000 FlS. erhoben. Der Cassationsliof hat dieser Tage gelegentlich eines Erlasses deS (5aIvados-Präfecten entschieden, das? diejenigen Wirthshäuser, die zu essen geben, also Speis,-Häuser, "icht in die Kategorie derjenigen fallen, die zu unterdrücken der Präfecc daS Necht hat- Oroljl'ritallnicn und Irlnnd London, 27. Juli. Heute Morgens sind plötzlich alle Fiaker (lZabs) aus London verschwunden. Viele Straßen smd »icht halb so belebt als gewöhnlich. Die großen Cap-Vompagnien haben nämlich, aus Mistver-gnügeu über die Elrpeuce-Parlamentsacce, einen allge-meine», ^»ri!«« beschlossen, und wie es scheint, haben sich alle Vier- n»d Zweirädner ohne Ausnahme der Verschwörung angeschlossen. Vsmallislhos Ncich. Die I»sel Kreta, schreibt die „Tr. Zsg.", ,^ j„ einem bcunruhigeilden Zustande. Kanm hatte ma„ dort von dem Ultimatum :inls;Ia!,co Kunde erhalte» so versuchten die in den oeischieteue» herlli.Den ^l.ä-lern der Insel zerstreut labenden türkischen Gutsbesiz-z' der linkischen Familien. Der lü.kische Gou^ V"ll^ir Krrta'S erhielt ron diesem Einschreiten der Griechen Nachricht, uud ließ in allen Eparchieu den strengen Befehl ergehen, daß kein Türke in die Stadt sich flüchten soll, und diejenigen, welche es bereicS gethan haben, sollten sich sogleich wieder mit den ihrigen anfs Land begeben. Bis zur Stunde ist die Nnhe der Insel nichc gestört worden, aber die Gemüther sind in großer Bewegung. Telegraphische Depeschen. ^- Bern, 30. Juli. Der Rationall ach genehmigte mit 6^ gegen 29 Stimmen den Commissionsantrag bezüglich der Zustimmung z»r Haltnng des BuudeSraihs in der Differenz mit Oesterreich. — (kagliari. 26. Juli. Die Traubenkiankhm greift auf der Iusel Sardinien stark um sich. Weizenernte spärlich. Feuilleton. Slovenische Literatur. <^ie literarische Thätigkeit der Slovene» in Sleier» mark ist seic 6 Iahreu im erfreulichste» Zunehmen-Wieder ging aus Snppao's Druckerei i» Agram ein Jahrgang, und zwar der zwene oer „/oru" hervor, an welchem sich außer fm,f kraimsche» Schriftstellern, durchweg steirische Sloveueu a!s Milarbeiter bechei-ligteu. Die ,,/o,u" s^hst ,,^ ^ Schöpfung eines SieiermärkerS, der mit Umsicht uud Gewandtheit sie rediglrt — des hoffnungovolleu jungen slooenischen Schriftstellers Hrn. N. Nazlag. Die Vorrede spricht klar uud deutlich den Zweck deS Werkes aus: „Den slavischen Schriftstellern Gelegenheit zu geben, ihre geistigen Kräfte zu üben." Inhalt uud Anordnung des Ganzen si >d trefflich. ^ Wir begegnen vorerst auö der Feder des wackeren Sprachforschers Hrn. Bo/ioar Rai« einem gedie« genen Aufsane: Grnudzüge für eiue allslavische Schriftsprache; hierauf einer gründlichen Abhaudluug über die slovenischeu Sibilltn nnd den Ursprung der Stadt Pola, von dem kraiuischeu Historiographen Hru. Pfarrer Po«en<^an (Ravnikar), dessen Aufsaye über Sitten und Sageu der Krailxr, dei» Lesern der „Novice" bereits so viel Vergnügen mackceii. Innig und zart, wle die meisten slaolscheu Volssgesange, schllesten sich caran bulgarische uod serbische Volkslieder, Als frelllldlichc Ueberraschlü'g treffen wir zwei slooe»ische Schriftstellerinnen: Milica X, (/oegel ? ?) uud Iosepinc» Turnogradoka. Erstere spendete in voll« endeter Form da6 zarte Gcdlcht ^«'ljl» xu Ollo^Iiilüi I.-lini (Sehüslicht nach d,» Kindeljahren ), ^'eytere aber zwei sinnige Novellen, Ivl.','<1ii!(^, in der gewandten Manier, wclcht ,vil bei dieser Erzähleriu scheu lm vorigen Jahrgange der „X",-u" bemerkten. Eln frischer Gilst, echce Weiblichkeit, imngtS Gefühl, anschauliche Schilderung, wehen uns mit LebenSivärme aus jeder Zeile entgegen. Die Sprache ist eben so correct als einfach, eben so ver. staudlich als flüsstg. Die poetischen Blumen bilden eine erfreuliche Beigabe, so die Elegieu am Grabi PreäeruS von Ra-donievil', noch mehr aber die vier krafcigeu Gedichte von noserem steirischeu Daooriu. DaS erste derselben: ^m!l»!»»i^r (die Begeisterung), ist ein Auszug einer größten poetischen Albeit des Verfassers, die zwci nächsten sind nach dem Arabischen, reich an hohem Schwung, reich an köiniger Gesnooheit. R. Razlag's bieder glühen von Vaterlandsliebe, so das über den 2. Deccmlxr 1848, den brückten T«g. a" welchem S. M. F.auz Joseph I. mil star, k" Hand das ScaatSrnder ergriff; das au den 18. Februar 18.'i3, ein Seitenstück zn des Verfassers Ve.lrag ... das Tiroler Nadepky Album. ^cbr leseuswerch ist die biographische Ski;ze ^>ril und Methudi.s von Vo^idar Ra.^. N.cht '""'der V...U m nm^nt)«t (Glaube uud Nationalität) von ^,r. ii. Vogri,,; eine historische Abhandlung zum Beweise, daß mit dem Glaube» der Völker auch ihre Nationalität faUe. Die iunerösterreichischen Clooe. ". i thatkräftigen KoseSki. au der deS Leftteren den gemüthlichen Dr. Toman zu fwden. dessen ^'I<"mk« !(ii,ebesliede.) ein Mnster zarter und keuscher ^yrik sind. Am Schlüsse deS heurigen Jahrganges der „Xu,--!" ist eine philologische Abhandlung übe^r daS slovenische Zeitwort von unserem gelehrten Sprach« forscher Oroslao Caf in Frauheim. Das slavische Verbum bildete lauge einen gordischen K»otcu, dessen Lösung erst Dobrovski. Vostokav und Dr- M'klo^c mit Glück begonnen. <5af löste die noch übrigeu Schwierigkeiten durch seil, allbekanntes Heimischsml im Slavischen, Lithau'schen und Sanskrit, überhaupt im ganzen indo-enropaischen Sprachgebäude. Die Ausstattung der „/.<>!!>" ist neit, der Druck correct, der Preis (34 kr.), b,i einem Gehalle von 228 Seiten, höchst billig. Dl'. Nud. Puff. Locales. Laiback, 2. August. Uitter den hierorts geseheneu „Kunst-Cablneten" nimmt das gea/nwailig im st. Nedoutengebaude auf» gestellte des Hru. An dorfer unstreitig eiueu der ersten Pläfte ein, weßhalb wir es nicht unterlassen können, oas knustsiuuige Publicum darauf aufmerksam zu machen. Es zerfallt in 3 Abtheiluugeu: n) Die Modelle berühmter a l l r ö m i slh e r Bauden km ale m Kork, wllche nicht bloß für Kenner alcrömischcr Geschichte, sondern überhaupt auch für jeden Freund der Kunst vom besonderen Incer» esse sind. Die Präcision ln der Ausführung, sell'st der kleinsten Ornamente und Verzierungen bei diesen berühnuen Baulichkeiten, ist gewiß stannenerregeiid uud gibt dem Besucher ein viel getreueres Bild, als eS die besten Gemälde zu thun vermögen. DaS Kolosseum, daö Pantheon, die Triumphbögen des Sept. Severus und Coüstantln M., die Trümmerreste von Pastum u. s- w. müssen in der That trefflich geuauut werden. 1») Was Panoramen, (5 o S m r r a m e n oder Neoramen betrifft, so sah.n wir hier schon so viele, daß wir wohl Vergleiche austeilen können, uud Gutes von Mittelmäßigem selt>st jeder ^,'aie io der Klüist liuterscheidet. Herili A » dorfe l's Bilder aber lüicerschelde» sich in vielen Beziehungei, von den bisher gezeigten. Es sind nicht die fort u»d fort g?z zeigte» Städte des lZontinentS, begleitet von Schweizer-Landschaften und Belagerungen; die Bilder selbst zeichne» sich dnrch herrliche Beleuchtung auS, und m, echtküiistlerischer Werth kann sehr vielen nicht abgesprochen werden. Wlr führen z. V. auf: die „Kirche des l>c.l. Grabes in Jerusalem", der „Ehor der 6a. plainer in Rom", das „Grabdenkmal deS Ponia-tofsk«". der „Garten-Saal im k- Sommerpalaste in St. Ildifonso in Spanieu", die ihres Gleichen wohl suchen, uud daS Beste übertreffen, was wir bis jept in Laib ach zu sehen Gelegenheit hatten. — Kurz, wer ein Mal diese Bilder a/sehen, wird sie mit Vergnügen auch zum ivitderholten Male anschaneu gehen. c)DaS So uuen-Mikroskop, welches eiue abgesonderte Abtheilung in Hrn. Audor fe r's Knuste iöabiuece bildet, ist für Kenner der Wissenschaft und für Laie» gleich angenehm belehrend, iudem es uns eiueu Blick thun läßt in die unendlich kleine Welt der Na" l»r; wir bewuudern die Schönheit, Harmonie und Ge,e!)müs;.gke.t in Dingen, die für daS unbewassoeto A.'ge gar nicht sichtbar sind; wir sehen, daß m.ch h>^ '" nnal'änderliche Gesepe walceu wie in dem u»ge. henren Welccnraume. und daß die Allmacht, wie deu Sonncnsistemen, so deu verschiedenen Bildungen >» einem Tropfe» bestimmte Gesep< und Gränze» vorge» ^'ichuet hat. Mit Einem Worce. wir sehe» hier 5aö Unelldlichkleiue im Großen. Es ist sonach ganz im Interesse des g"l>t", Publicums, die belden Abtheilungen o,s K»'^"b""'' tes im Redoutengebäude zu besuche", "»o Hr. ^l >'' dorfer hat die P.e.se wirklich so billig gest^l,^ er den Zutritt einem Jeden ""'ö/'^'/„ wer« Elperimente mit dem Sonnen-M>r ^^^ „^. den vorgenommen täglich Vo.m.t^ " ^ ^ ^^^ die be.de» a.'der» ^""b'"''"^' .^..,, D.-. ^ Ubr Na'bmllt^is d,n, ^^----------T^^^TI»^^^ ^lua und ^lag von I. v. Htlcinmnyr nud F. Vambera in 1!a.l.^-----31-----------!^"7I------^--------------------'----^^T^I^^v^unt' O. Bam^rg. „ ^ ««»vrr^ u, ^alvach. Veraucwortllche Herauegeber und Redacteure: H» "» "" (Hl ß F^ ll ll '?> .« Telessraphischer (tours »Vericht der Staatßpapiere vom 2. August »853 Staatsschlllducrschrcil'llügcil . zu 5 p(5t. l in CM » 93 7/« rrtk'........ ^ l/2 „ ., «^ 3/8 dctto.......,4 „ ..76 Dar,eycil ,»!t Vnlosu»,^ u. 3. l«39, fur <00 ft, . . t35 (5. M. '.'lctini dtt' Wien Gll'^^üihcrlÜiftxl'ahn zu 50U st. C. M. ohnc Coupons . 853 3/i st. in (5. M. Attini d>r östcrr. Donau» Dampfschifffahrt ,n 5M f!. (i. M...... 7«6 ft. in li. M. Act,.» do, östcrr. Lluud iuTriest ni 500 N. C. M....... 59N ss.in <5. M Wcchscl. t^ouls vom 2. August 1853 Äülstcrbaiü, für lOl» Holland. Gold.. Nth!. 9l As. 2 Monat. AuHs >n„. ,!>r ll>0 ^»!l!» ^!,i., ^>lld, 109 Vs. Us». Frank »><.i,M.. l,!i, !2<» ,1. s,,^, ^ikr) cins W >hr, I», ^H !/^ ,!. ssiis-. l"»,d > ,08 l/H Vf. 3 M »al. Ham >»^, ,,"- <<»<> Mark Uanw, Vuldcn 81 l/t Vf. 2 M '»a:. Li >ur»o. fur ^N<» T <,'schc Vir,, <«"»il. !N9 2 M »a!. L n'o», fin < Psiiod Tlerlioq. («lib,» ><»-42 ^f. 3 M,'»>'t. M,i!a>!b, fisvra!il.!l Guld >28 3/4Vf, '<> M „ '. Vu^r.s>. fi>r l Mlldc» . . ^>ara 250 3l T.Sicht. K. K. vollw. M»l!<-Ducatcn ... <5 pr. ^ciU, Agio. Gold» und Silt'ei'lioilrj» uol,' l. August!^5^. V^> Gfd, Kais. M,!»z-Di!cal.» A.,,0 .... <5 l/s 147/6 dctto Rand- dto ...... <5 l4 !V4 (^nlc! »! n,»l<:u „ . . . . — 14 NiN'l'll'l'nöb'ol's ..... — 8.4l Sonvrainsd'or'S „ . . . . — 15.15 lliuß, ^»Nnrial „ .... — lj.'i? if^i^rich^d^!,'!'^ „ . . . , -' 9.3 Gllql. SlN'.ralinzs „ .... — 10»8 Silbcragio ' , „ , . , , 9 l/4 <) Z. 38«. ^I) -^^" Nr. 15,«. Kund m a cl) u . Uyr im Saale des städtischen Nachlaufes die Plä>n!e»veitl)ellung Statt sint^n. Alle Gönner, Bejölderer und Freunde dies.l Lehranstalt »vevden hiemit höflichst eingeladen, diese F.iellichkclt mit iyrcr Gegenwart zu beehren. Von der k, k. provis. Direction der Unter'Real-schule in Laidach am I. August l«53. Z. "»«. (') Für kommende M'.chaclizeit sind in dem Hause Nr. ,ti am altcn Markte zwei Ver^ kaufslocale nel>st dazu gehörigen Ma^a-zincn und Kellern, so wie auch im ersten Stocke hofftlls cine Wohnung, bcstedeno aus 2 Zimmern, Küche, Cadlnet und Keller, zu vcrmlechcn. Nähere Auskunft ertheilt in der t^nMoter.Nl'lstadt Nr. l9. Z. 10!>.r im ständische» Ned oil ten-Geb ä u de zur öffciU-l,che„ Schau gestellte» K u n st-Ca b i»e l s bekannt jli nnichcn: l) Um von de» weniqe>, heitern Tagen, wclche »icht vo» den häufig sich rill^elleode» Ize^In g'üilbt »veiden, profitirel» zu töll»ei,, weiden bic Er-p e i i m cl! te «n i t de m S o n » e n - M itroskop jlden hier^ll qleig„etei! Tag um 10 Uhr Morgens Icho» ansauge», und bis um I 1lhr Nachmittags ununterbrochen sorlgesetzt, ^!) Das;, um c>eln prolnenade lustigei, Publikuin b>'e tlll)!e>,, für Spaziergänge gecigile len Abendstmide» "'cht ^u beeiiniächtig^l,, das .«linst .- Cabinet roii 4 Uh, <)iachin > ttagS bis 7 Uhr Abends den g,cl)!te>i ^esuchcri, z»>„ Besnch offen gehalten wird. Derselbe lll,'l sich zugleich in Erinnfiung zl> bringe», da» folgerecht s,-i,nr sruhe, N Aukündigunq, die in ,eder halbwöchenliche,, Veränderung ausgestellte» vier optischei, wilder, lxieuchtec nach der Methole de) Mr. Charles m Pa,jg, fs^. h^.,. durchaus neu sind, zumal er die Ueber^uquug erlangt hat, das; diese Gattl, lig Bilder h,.r »och „i< g^eigt wurden, und nachdem unter de»se!be>, mehrere vo» einer übeüaschen. den Wirkung süid, wie eS i» ge^cnwavligel- Vcrstel-lung (die Morgen, Sonntag den 3l. d. M., endete ,„it der heil. Gra^cs-Kilche der Fall >>I; so glaubt er geivist, ohne der Ueberschayung beschuldigt werben zu kö„. »c», lvemi er die Ve> siche, ung ertheilt, daß das verehne Publikum beim Besuche dieser, ftir hier ganz neue» und zum ersten Mal erscheinende» Gattung von Ansichte» vollkommen befriedigt bleiben wird. Bei Buchhändler in Laibach, ist zu haben: Ast man», I)s W. Alms; der allgenieine» Gcsch,chce in zusammenhangender Darstellung auf geographischer Gru»dlage. Braunschweig 1853. I si 24 tr. Baldamus, Ec-uard. Itung zur ^eideiizuchs. Ei» auf cige».» Eifah.-iu»g gestutzter Vorschlag zu,- Verbieicung und He bung des Seidenbaues iu oe„ au!,;erilaliel>ischen Zaudern der österreichischen Monarchie. Wie». 1852. 3 fi. Braun, I)i-. Iouacha», Ueber Lnalne, Beischlaf, männliches u"d iveibliches Unueruiöge», venexsche Kraurheil, regelwidlige V<»l>aisrei»!gu»a u»d nei sie» Flus; lc. ^echiie «.'erulchite und veibeff.ric?lu>-läge. Mir Hiiizuflicuiüg d»s hcmöopalhijchen Heil. r>erfahre»S bearbeitet ro» Dr. V. Meyer. Leipzig »853 2 si. l l kl- Busch, F.B. Was ist von der Dz lerzon'schen Bie. »»nzucht' Methode zu halle», oder: Wie ist der Bienenzucht i» Wahrheit aii'zuhelfe», besondeis bei den, Laüdmanne? Eisenach l853. 50 kr. Clemen, Nr. C. H. W. Orundziige der christlichen Hiichengeschichle fm Schule u»d Hauö. Leipzig «853. 1 si. 40 kr. Eompendiuln des katholische» Kirche»!echtes fur e>^istliche u, Gtudierenor. E tuttgait l853. l si. 40 kr. Deutinaer, Dr. M. Geschichte der Philosophie, l. Band. Negensbing «852. 3 si. 2« kr. Duhamel. Lehrbuch der analytischen Mechanik, i. Lieferung. L.ipz'g !853. 30 kr. Dunzer, H. Freu»deZki!der ans Gothe'ü ^ebe», Studie» zum L«'beu des Dichters, ^ipzig l85.:l 5 si. 50 kr. Franke » h e i »,, I^l-. M. !.'. Völkerkunde. Charalie- ristik nud Physiologie der 'Völker. BieSla» »852. :; si. 46 kr, Gö rles, Guido. Ma,,e»Iieder. Drilte Ausiage. Mil»-che». 1853. 2? lr. Gros,, F. Weltgeschichte i» Bildern lind Tert, ein-geleitet vo» Dl-. E. W. Bötti^er. l, u»o 2. Hesc, Stuttgart, ü 26 kr. Günther, N,- G. B. Lehre vc>n den blutige» Ope^ ratlosen an> menschliche» Körper. In Abbildungen mit erläuterndem Texte. l. und 2. Heft. Leipzig »853. ü 50 kr. Haas, Dr. Georg Em. Übe, de» Zustand der österreichische» Universitäten, mit besonderer Beziehling al>f die Wiener Hochschule. ?luaob»rq. l853. 10 kr. Hauer, Ea,I. Handbuch zur Veüassung müitarisch.r Aufsaye. Dritte Ausiage. W>e» »853. 2 si. 40 kr. Hell mann, Ioh. Betrachtungen über das wahre Verdienst deS Einzelnienscheil und der Völker. Brcek haus »852. l fi, 40 kr. Hcttner, Hermann. Griechische Neiseskizz?». Brau»' schw.ig. 1853. 2 si 47 k> Heufler, ^!, 3i. Fragmente über Unteirichi^lvesen in Oesterrnch. Wie» 1853. 30 kr. Horn, I. E. Statistisches Gemälde des HöuigreichS " Belgien. Dessau »853. 5 fi. Horn, Moriz. Die Lilie vom See. Dichtung. Leip- zig 1853. l si. 20 kr. __ __ Die Pilgerfahrt der Nose. Dichtung. Leipzig 1852. I fi. 7 rr. Kal'tner, Ioh. A. Geschichtlich wahre Kianken- und Sterbebilder alter und l^uer Zeit. Ein Ettlnpel-buch für Leidende. Zweite verbesserte Ausiage. Schaff hausen »853. I fi. 40 kr. Kocher. Conrad Ol-. Zionsharfe. Ein Choralschatz aus allen Jahrhunderten und von allen Eonfessi'o ncn der chiistl'che» Kirchen. 1. Lieferung. Stuttgart »853. 50 kr. Kriegsfahrten Näubeiei.u und Schwindeleien, oder Abeutheuer, Thaten und raihselhafteö Ende eines Eirenen Bosewichrs, Ioh, G. Dlppmann's, genannt ^ranz Falken berg, emes Fleischers Sohn aus Köl'igofeld bei Rochlih im Königreiche Sachse». Eine wahre Geschichte voller spanucnrer Ereignisse und schaudeihafter Thaten. 2 Bande. Nochlil) »853 2 fi. Lane C. W Sitten und Gebrauche der heutigen Egypter. Nach der drttten Onginal-Ausgabe aus dem Englischen ub^seßt von Nr I. Th. Zenter. 3 Bande. Leipzig l852. « si, 30 kr. L, wisch, Jos. C. !3 Passionspredigten 9tach Paulin Miller's Predigten über d>e Leidensgeschichte des Herrn. Regeusburg 1853. 50 kr. Leoitschüigg, Hei»,ich 3utter v. Die Geheimnisse von Pesth. '4 Bände. Wie» 1853. 2 fi. Literal urge schichte, deutsche, der »euern Zeit, in Biographien und Probe», Mit Portraits. Erstes Heft. Cass-l ,853. 9 kr. M aienbIüthen , oder Betrachtungen , Gebete und Lieder der hohen Himmelskönigin Maria, zur Feier der Mai-Andacht gewrihc. Neaensburg »853. 4<1 kr. , M^tjltaiiuli^ (,> l':lll,'l!!,l'5. Vil!l,lil? 1853 I fi. z V^ilNlc^, l'rs>5l,(,'l-. Der falsche Demetrius. Leipzig» »853. 1 fi. 40 kr. H Mette nleiter, Dominicus. Die Zelle in der Welt. 1 Ein Lehr. und Gebetbuch fur die katholischen Ehr!» sten ube,Haupt ". Negeusburg 1853. l fi. 24 kl'. Menzel, Wolfgang. Geschichte Em'opa's von, B,- ginne der französische» Revolution bis zum Wiener Eoiigr.'s;. Erste Lieferu»g. Stuttgart »853. 20 kr. (Vollständig >» »2 Lieferunge».) Mittheilungen, beglaubigte, «us der Geisterwelt und dem Nacht^ebiete der Natur. Erstes Bandchen. Berlin ,853 34 kr, Mittheilungen des historische» Ve>r directe» und respective ^ indnecle» Steuern, n>ich den neuesten und noch in Anwendung bestehende» aller» Geseßeu zusamme»»', ^est.llt. Ei» unentbehiliches Hilföbuch fur t. k. Fiiiauz', Censurs-, Nechnungs- und Steu.rbeamte. Gral) »853 2 fi. 4l> kr. Noack, Ludwig. D'e Theologie als Neliqionsphlloso» phie in ihrem w'ssenschafll,che» Organismus. Lübeck 1853. 2 fi. ,4 kr. Ost ho ff, A, Handbuch der Feldbefejiigungsfnnst, »nil Hinblick ciuf die bei den jüngsten Kriegsereiguisse» fiait^eflin^ene ?l»n'e!!d»i'a de> selbe», M,t 347 Hol^ schmcei!. Erste Halfie. Braulischn'.ig »853. 2 si, »4 kr. Pan um, Marie. Bilder aus dem Lebeu. Leipzig. 3, kr. Nl'ickert, I^'. Heimich. Geschichte deS Mittelalters. Stuttgart !853. 2 fi 40 kr. Rothe, A. Der Landni^n» «l'ie >>r sei» sollte, oder Foniz Nowak, der wohl berathene Bauer. Ei» Volks- l.'uch, Fnnfte v.rniehüe und verbesserte Ausiage. Gloga". 50 kr. Scheffler, ü)r.H. Die Prinzipien der k,'lol!sche» Maschine oon Erikson. Biaunschweig 1853. »7 kr. Schlüssel zur Beiechmmg der Verwah-ungsgebü!)- ren (Zahlgeld, Deposltent're) von gerichtUchen De> posile», im >si»ne de5 allelhochst.ii k. k. Patentes vcm 2<>. Jänner ,853 Verfasu vo» Peter BcN' fus!. ,0 lr. Schlüssel zu Onkel Tom's Hütte. vo„ H. Becher ' Scowe. Enthallend die Thatsachen und Documeme. ans irelche diese Erzählung s,ch gn'iudet. l. und 2. Lleferuüg. Leipzig, ä »0 kr. Schmidlin, Earl. Gedichte u»d Bilder aus dem Lebe». Zweite vermehrte Ausiage. Stuttgart ,853. l si. »4 kr. Schneider, Dr. F. E. Anfangsgiünde der Ehe,nie Ein Leitfaden fiir Verlesungen ui,d zum Selbst,1u- dium. Wien 1853. 2 fi. 40 kr. Schöne, L. Der practische Werknieister ?!„!.>itnng zur Kenntnis, und Anwendung von Maschine», be- wra/iide» Kläfien n d dcre» Leistungen, Gewicht uud Festigkeit der Materialien, Em Handbuch f»>' Ingenieure, Bauführer, Techniker :c. Mit meh'.e- re» Tabelle» und ,79 i» den Text eing^druckc^il , Holzschnitte». Mainz 1853. 2 ss. 42 kr. ' Swegler, Dr. A. Nölnicl>! (^.schichte. ».Band ». Abtheilung. Tübingen »653, 3 si. 54 kr. Sinzel. Michael. Der Monat Iunius, dem all"" kostbaüle» Blute Jesu Ehristi geweiht durch Be' tiachlun^eii und Gebete auf alle Tagc dieses 9)'^' nats. Rcgensburg »853. 30 kr. — — Der Monat Illl'us, dem allerheiligstiu H^'>" zen Jesu geweiht, durch B,trachcnng.'N, Gebete lii'^ UcbungcN auf alle Tage dieses Monats. Regens' bürg »853. 2» kr. — — Der Monat November. D,m Troste der "^ mcn Seeleu geweiht durch Belehrungen, Beti.icl^ tuna/n und Geliere. Negeosburg 1853. 2» kr. St eg er, Friedr. Geschichte F-,anz Sforza's. Liir^ 1853. » fi 40 kr. .^ , Stern berg, A. v. Macargan, oder die Philo c^' des »8. IahihundeltS. Leipzig 1853. 4 fi, 10 ^. StiachIe, A. Lexicon d>r Schlacht.n, Treffen, ^ fechte, i3cha>mül)el, B""" l»en. Neuwied »853. 3 fi. 20 kr. ^ ;„ Thielen, Mar. Frd. Der Uebergang über de" ' ^z, der verbündeten Hallptaru,e^ unter den, i^bc'l" ^ . des FeldmarschallS Flüste» Carl v. Sch'va^''"^^s am 21. December ,8»3, nebst einem'^crichl^'^, die Ereignisse bis zum 2. Februar ,814 >" <^' reich. Wien »853. 1 fi. l 2 kr. . „che" Unger, I)l-. Io,ef. Der Eotwm-f eines bu'gc ^^ Gesetzbuches für das Königreich Sachsen,^,, sond.rer Rücksicht au, das österreichische a> !i ^ buiserliche Gesetzbuch. Wien 1353. 2 fi. ^