^^ Freitag, 1. März 1889. 108. Jahrgang. Macher ^ Zeitung. ^>ü sl'N UUz ,^»t P°ftvtl,endung: ,°nMllg st, l». halbjähtig ,l. 7,»c». Im »ompl°<»: "'"° ^n,e»<,^^°'ayl!g ,l. L.»o, yü, ble Zustellung ln« Hau« «anMri« fl. i. - I»,er« I« Uhr vormittag«.— llnfranlltltt»r<«<, »«beu nicht an,en°m»en und Vta«mlc,lptl nicht,urtlszestellt. ,, Mit 1. Nlärz ^ Daibacher Ieitnny. ""^lände"r?""^ "^' ° >' s - Brdinq „ nqs!, I'l.'il'ni _.., „, ^' und betraun: Mährig ' ^ll-^tr. MnMriss. . n fl. - lr. wchährig ' 3"'^" halbjährig . . s>„ 5>0 „ °""enten ve! ^'^"N '"s H°us für hiesige l ^Ti « ^ Gulden. ' »"gesendet we'rd'""""""^'^"^"l»e ""«e" p"rto. 'ü-^^3- v. Rleinmayr K ,^ed. Vamberg. ^ UmtttcherUeil. wachster En^!s.?p°^ Majestät haben mit 3" b"n Tit.l ^'^"'^ v°"' ^ Februar d. I. dem ^lr°thes?/f/"b Charakter eines Hof- und Mini-?'"« im N^ ^kt.en Vorstände des RechnungKdspar-^"^rn ssran ' Z?"^ ^s kaise.lichen Hauses und des ss" ^ll3m/"" "on Marschall aus Aulass >lhurkreu "^ le'ms fünfzigsten Dienstjahres das ^ leihen geruht ^°"z'I°jeph-Ordens allergnädigst d?^/^ Majestät haben mit A °'wnmls-V«X'siU"cz vom 18. Februar d. I. dem ^>De P '?"" der Finanzdwction in Trieft ^""gsrH z „^lf'" den Titel und Charakter eines ^ allergnädigst zu verleihen geruht. ^il„nj!'w"fi m, p. Nichtamtlicher "Handlungen des Reichsrathes. lvu^'^der be»»i« ^- - W i c n . 27. Februar. '2 k"llje n ^^'^'"^ des Abgeordnetenhause« v^ Moählt ^ ^^/""s i" den Eisenbahn-^l^ ^"daet 3 "'^ folgte die Generaldebatte ^^n'das ^u" ?o"e ha^ W) u. a. noch ^^ li '> Nl.......1...... Doctor Foregger, Dr. v. Kraus, Dr. v. Derschatta und Baron Hackelberg; für das Budget Ailklj,'. Fürst Liechtenstein. Dr. Poklukar. Klun. Pscheiden, VoMjak. Hren. Doctor Ferjancic, Pfeifer und Dr. Gregorcc. Der traditionelle erste Redner in der Budget-Debatte, Abgeordneter Ritter v. Carncri, bchauptete, dass das Deficit nicht verschwunden, sondern »ur auf das nächste Jahr verschoben sei. Man habe die Wahr» h>it bloß den Augen entzogen, nicht aber aus der Welt geschafft. Ueberdies habe noch niemand berechnet, um wie viel die Durchführuug des neuen Wehrgesetzrs die Staatsausgaben steigern werde. Die Erhöhung del Steuern sei noch keine Erhöhung der Steuerkraft, sondern nur die Steuerlast, und werde endlich die Last zu groß, so breche der Steuerträger unter ihr zusammen. Man wisse übrigens g^r nicht, was in der Wehrsrage noch kommen werde und ob es nicht etwa heißen we^', dass die Artillerie und Cavallerie für ein Heer von 1'5 Millionen noch zu qeriug seien. Der Militarismus sei der Götze unserer Zeit Heute imponiere nur ein Staat, der sagen könne: «Mein Volk steht in Waffen.» Für den Militarismus sei auch das interessanteste Institut, die Banknoteuvlesse. und Redmr fürchtet, dass Oesterreich, w>nn alle Stricke reihen, zu diesem Mittel werde greifen müssen. Oesterreich sei hineingedrängt worden in den Militarismus, aber es sollte wenigstens seinem Rieseuheere eine Svrache geben, welche eben nur die deutsche seiu könne. Redner citierte einen Fall. dass bei einer Gerichtsverhandlung in Laibach ein als Zeuge vorgerufener Soldat, der deutsch reden wollte, gezwungen worden sei, slovenisch zu sprechen. Die Ent dculschung Oesterreichs habe also bereits große Fortschritte gemacht. Leider werde aber die Armee nicht bloß von Seite der Sprache, sondern auch von Seite der Schule bedroht, obwohl gerade die Neuschule die Quelle der geistigen Kraft der Armee sei. R»dner ruft daher der Regiernng zu: «Gebt dem Heere w ^«umiae °Mns7"r ^ ""«'" "e höchst« ?!!«U. b">- beid» N ? l b° ' b°"W° reqe« Leben !. H°Ä> werdet" °°""°"» »"°«ht° «egcn- ft die^ la7H^" °"s allen Theilen des russi- ? Htler.N zahllos siud hier nament- ^llfVllendste ,7/Z" verschiedeneu Gebrechen auf ^k iw"> "°m n li^"" tragen. Der Zuzng an >0w Durch N/ur Sommerszeit, ist' sehr " ^lllls ^ubige'^'"e beträgt derselbe jährlich 3h?,"wr eine M?F"W 1880 soll die Anzahl ^ st?tt M°swn N°" "seicht haben und dürfte ^ H« der großen, in 7 WlV"r bleide " ^ "'" Dinger ausfallen. >^>auern. wo z??. mehrere Tage innerhalb ^de,.^zmn Theil^,^s"ben unter freiem Himmel teli '^ Kl ""^ ^ Klosterküche bewirtet öVn"^ .eWne Druckerei für ?? einrä'^lche d ml^^".' "r geweihte Brote ^t «b>n sollen V" lährlich gegen 150.000 " dem Apr,, t Hauptertrag des Klosters Klause von Wachslichtern, von denen täglich eine ganz unglaubliche Menge gekauft und zum Theile gleich in der Kathedrale und in den verschiedenen Kapellen von den Wallfahrern verbrannt werden. Auch der Verlauf von geweihten Hcligenbildern, Rosenkränzen, Medaillons u. s. w wird umfangreich betrieben. Alles dies trägt dem Kloster alljährlich ein nettes Sümmchen ein, welches durch die vielen und oft sehr hohen Opfergaben und zahlreiche andere Einnahmen noch beträchtlich vermehrt wird. Allerdings geschieht wieder sehr viel für die Armen; alle die virlen Bresthaften, welche die Besucher hier anbetteln, wrrden von dem Kloster beköstigt. Es bleibt aber immer noch so viel übrig, dass sich der Kirchenschah stetig vermehrt. Das meiste trägt dazu der Na»er bei. Früher waren die Einkünfte der Klöster noch bedeutend größer; mauche halten ausgedehnten Grundbesitz mit tanscuden von Leibeigenen. Durch Aufhebung der letzteren In-stitution sowie durch die theilweise Einziehuuq der Klostergüter haben sich die EinnahmsPlellen derselben allerdings beträchtlich vermindert; unter Armut haben sie aber auch heute nicht zu leiden. Die große Kathedrale ist im Imleru äußerst prächtig im Rococo Stile ausgestaltet. Am melsteu Wert ist hier wie iu allen russischen Kirchen anf d,e Ausstattung des Ikonostas verwendet, jener hohen, meist bis an die Decke der Kirche reichenden Wind, welche das Schiff von dem AllerhelliaM trennt. Hier ist dieselbe ganz aus vergoldetem Silber herstellt und mit edclsteindesetzten Heiligenbildern ^'schmückt. Oben hängt in der Mitte des Ikonostas ein von goldenen Strahlen umgebeu.s. mit prachtvollen Edelsteinen auf das verschwenderischeste besetztes Mcmen-Nlld, wel-cheS angeblich das älteste in Russland sein soll; an hohen Festtagen wird dasselbe herabgelassen und dann von den Wallfahrern auf das reichste beschenkt, bei besonderer Gelegenheit auch unter Aufwand von großem Pomp herumgetragen. Die übrige Ausstattung der Kirche ist außerordentlich reich, für unseren Geschmack nur viel zu überladen. Sarkophage, welche die Reste von Heiligen bergen, stehen an den Wänden; überall brennen die schon erwähnten geweihten Kerzen in großer Z sittlichen sowie auch die volkswirtschaftlichen Interessen der nicht jüdischen Nationalitäten gleich sehr schädigenden Unfug der Aenderungen von Familiennamen steuern. — Die nächste Sitzung findet morgen statt. Politische Ueberficht. (Zur Kritik des Staatsvoranschlages.) Unter denjenigen Blättern, welche am meisten an dem Staatsvoranschlage für 1889 zu nergeln hatten und dessen Ziffernansätze als viel zu optimistisch bezeichneten, stand in erster Reihe die «Neue freie Presse». Ihr galt es ausgemacht, dass der Finanzminister in allen wichtigeren Einnahmsrubriken viel zu hohe Ziffern eingestellt habe. um nur ja kein Deficit aufweinn zu müssen. Nun ist es dieselbe «Neue freie Presse», welche sich zu der Mittheilung bemüssigt sieht, dass in einem der wichtigsten Zweige des Staatshaushaltes, nämlich im Budget der Slaatsbahnen, für das Jahr 1888 ein Mehrerträgnis von mehr als 4 Millionrn gegenüber dem Voranschlage resultiert. Im Finanzgesetze für das Jahr 1888 waren nämlich die Einnahmen der für eigene Rechnung verwalteten Staatsbahnen mit 40'4 Millionen Gulden veranschlagt; thatsächlich betrugen jedoch die Einnahmen 44-7 Mil» lionen Gulden, so dass sich gegenüber dem Staatsvoranschlage ein Ueberschuss von 4 8 Millionen Gulden ergibt Das ist wohl ein neuer und schlagender ! Beweis für die außerordentliche Gewissenhaftigkeit, mit welcher der Finanzminister bei Feststellung seiner Voranschläge vorzugehen pflegt, und ein weiteres Argument dafür, dass der Voranschlag für 1889 durch die thatsächlichen Ergebnisse nicht nur vollständig gerechtfertigt, sondern in gar manchen Eiunahmsposten überschritten werden wird. zumal schon jcyt bei den Ge» büren von Rechtsgeschäften, Taxm und Gefallen, beim Tabak und bei vielen anderen Einnahmsposten eine steigende Tendenz sich bemerkbar macht. Auch die Einnahmen der im Betriebe des Staates befindlichen Bahnen weisen bisher gegenüber der gleichen Periode des Vorjahres höhere Ziffern auf. (Gegen die confessionelle Schule.) Angesichts der zunehmenden Agitation für die baldige Verhandlung des Schulantrages Liechtenstein im Reichs-rathe fordert die «Reforma» den Polen-Club auf, gelegentlich seiner gegenwärtigen geheimen Berathung über das festzustellende Aktionsprogramm auch bezüglich des erwähnten Schulautrages einen Beschluss zu fassen und offen zu bekennen, dass derselbe ebenso wie der Lienbacher'sche Antrag den Interessen Gali. ziens abträglich sei. (Der Strafgesetz ° Ausschuss) beschäftigte sich unter dem Vorsitze seines Obmannes Abg. Hofrath Lienbacher mit der Regierungsvorlage, «betreffend die gewerbs- oder gewohnheitsmäßige Zertrümmerung bäuer-lichen Grundbesitzes». Mehrere Ausschussm'itglieder sprachen gegen die Vorlage, für welche der Justiz-minister Graf Schönborn sehr warm eintrat, indem er insbesondere auch auf die Veranlassung des Gesetz- entwurfes, die vielen Klagen aus verschiedenen K läudern hinwies. Der Minister erklärte, dajs ^ ^ bedingt darauf bestehen müsse, dass die Vow«^. das Plenum des Abgeordnetenhauses gelange.^ ' neter Dr. Koftp beantragte, in die Svecialdeva"? einzugehen. Schließlich wurde der Antrag des ^ ^ Kopp mit allen gegen zwei Stimmen abgeley« die Regierungsvorlage als Grundlage der Spec"" angenommen. ^ ^Mn (Südbahn.) Ein der Verwaltung d" ? ^. zugekommener Erlass des Handelsministers lao ^ selbe ein, die Bedingungen bekanntzugeben, um ^ dieselbe bereit wäre, der StaatsverwaltM'g ° ^ Südbahn gehörigen Antheil der Wiener Vervm ^ bahn käuflich zu überlassen. Dem Erlasse ljt m ^ schrift des Uebereinkommens beigeschlossen, den« ,^ die österreichisch ungarische Staatseisenbahn-M! > ^ ihren Antheil an der Wiener Verbindungsbahn ,^ Staatsverwaltung veräußert hat. Wenn die d"^ .^ Erlass eingeleiteten Verhandlungen zu einem p^„, Resultate führen, wird die SiaalsverwaltM ^,. thümerin der (Der volkswirtschaftliche An» ".^ wies die Vorlage, betreffend die statistische Gevw, ,,, Subcomite'. bestehend aus den Abgeordneten ^ Moscon. Wisocki, Suklje und Vilinski, zu. . Z5 (Aus Ungar n.) Die Debatte über oe> ^ der Wehrgrsehvorlage brwegt sich in ruhlgw ^h Die Redner von vorgestern, Graf LudM, ""« ^ Danirl Iranyi. sprachen vor halbleeren B" „«helM Josef Teleki. ein junger Neffe des Ministers ^i-hielt eine von der Regierungspartei mit 9^ M dec fall aufgenommene Rede. Bröthy sagte beM ^ ^ ungarischen Sprache, dass diese ohne MM liiiB Kriegstüchtiqkeit der Armee zur Geltung gewM' ^tz' Vröthy reichte ein Amendement ein beMl'^ ^el licher Anordnung des Officiers-Examens M u> u Sprache. , . .^it d>e (Im englischen Unterhause) ^ a« Adressdebatte noch fort. Bisher ist sie noch ' ^ „« jenes Gebiet gerathen, auf welchem am lanu^ h<>l heißesten gestritten zu werden pflegt. näml'cy ^,B der irischen Politik der Regierung. In dM" "^ley hat der frühere Obersecretär für Irland <^ ^ ein gegen die Regierung gerichtetes Tadels" ^s' gekündigt, welches voraussichtlich zu einer ^ ^ha^ ten Debatte Anlass geben wird. Die letzten.^ ^„ der Opposition eine wuchtige Waffe dafür m ^ dc geliefert. Der von den «Times» mit UmM'"^ ^ Regierung unternommene Process, um >p. H^M seine Parteigenossen der Mitwissenschaft UN"^^P ßmlg von politischen Verbrechen, wie de ^ hi> Morde im Dubliner Phönix-Park, zu iwew" il,F. eine für die «Times» sehr fatale Wendung «^te d> denn ihr Hauptzeuge Pigott, der dem ^n,e"t angeblichen Briefe Parnells. das Hanptf""^M!l'd> ganzen Aullage, verkaufte, hat sich a^/'"hM" ^t erwiesen, der seine Zeugenschaft für Gel" ^ zi»,^ teien und jedermann angeboten hatte "no W selbst schtiftlich als den Fälscher der vertan, ^a bekannte. Diese Enthüllungen haben in 9"Helv< einen gewaltigen Eindruck gemacht. In . " noch bedeutend breiter und länger unu ,^ ^ comfortabler. Ich maß die Länge eines 1 ^e" .,. gons mit 30 Schritt (etwa 22 Meter). ^.^g,e" ^ bei den Comierzügen ganz wie unsere SV ^ ^ne gerichtet, ohne dass man für einen Schlag ^ sondere Oebür entrichten müsste. miiM ""^' Allerdings muss man Decken und P"' ^H, führen, und das thut auch jeder Russe, " zMl^ s^re Reise unternimmt. Da alle sonM"^ M^ leiten im Waggon zu finden sind und '^^ts '^«X Stationen mit ihren reichbesetzten gute" ta^ ^ für genügenden Aufenthalt gesorgt ist, ' ^ii 2« wohl sagen, dass das Reisen auf den "1 Aer.'!> für das Durchschnittspublicum weit aF' "OilM^ aus den anderen Bahnen Europa's- ^s^ull^ ^ gen sind aber bei den ungeheuren ^"'^hn^ c ü»' dem langsamen Fahren auch dringend ' z„ Ich habe das bei meiner ersten ReE' gM'^/ durchkosten müssen, als ich (am Nordfuße des Kaukasus) in einer '»'' V" / Tour in 6 Nächten und 5 Tagen z»""^ sl" seren mitteleuropäischen Bahnen wäre dieser Dauer kaum zu ertragen. ^3^Mung Nr. 50. 401 ,. Miir, 1««tt. ^'llelbar ? - ^"' Subjecte auslieferten und niit t>?m ^!> ^'erung und die conservative Partei dung brackl ^ ^^ Parnell'schen Briefe in Verbin- Wdelt^d-^ '""^ ^ach Warschauer Meldungen unter-in Nt!>^ ^^'^^che Regierung mit dem gegenwärtig Einsubr.' ? weilenden Engländer Cumin'g wegen Wem? ' ^ """ 'hm constrnierten Magazinsgewehr-9nfcnltn ' ? russischen Armee. Einstweilen sind die lrlov n,^ "'^ Iägerabtheilunqen in Cz'nstuchau. Pi> WG mit^ "" Garnisonsorten in Polen prow b'i den . "^'"' W°ffe betheilt worden, welche sich GenerlllsN^?'"^eucn Versuchen bewährt haben soll. ^Cum?, M Naglovski in Warschan soll über geben U^"vchr ein sehr günstiges Urlheil abge- ^di^ 9''' talienischen Kammer) ist wr-yeln l.. >.""^ der beantragten Tagesordnnngs For- drr Regierung auf hat ei„°,,/^ b' h- ungefähr jeder nennte Abgeordnete Nch t>'f!°"°eren Antrag gestellt und hat um, das Liiern P? ' "ochmals zu begründen, wozn manchen ist bcqreiss? ?""^ Sitzung nicht einmal ausreicht. Es flut Ned , ' '2 ein derartiges Allscuwrllcn der Rede< bedacht ist ? c""2t und die Regieruug auf Mittel 3lo,n vot p ' einzudämmen. Gerüchtwe,se ist iu theils« m"-fschube der Berathuugeu und einer °"ch schon ^ ?b'ldung des Cabinets die Rede, wofür (D^ '?"dene Namen genannt werden. ^'"'d^.'^"z0s'" S? ^ Kaiser haben, wie die V^^meinde ^'^'ldet. der griechisch-orientalischen S ^0 n '" T/novac zum Ausbaue ihrer Filial-l50 ss' ,.""d für den Bau der Volksschule in '^ Ma es>^en geruht, ti^er V" der Kaiser haben, wie die inV" NN' """^Ut. den Gemeinden Mosch-^^zu speudeu geruht.__________ — (Kaiserin Friedrich als Erbin.) Be< lanntlich hat die vor kurzem verstorbene Herzogin von Galliera testamentarisch den größten Theil ihres Vermögens der Kaiserin Friedrich vermacht, nachdem die Herzogin mit der Familie Orleans vollständig gebrochen hatte. Der deutsche Gesandt«! in Paris. Graf Münster, ist nun ermächtigt worden, diese Erbschaft anzunehmen, und hat dieselbe bereits liquidiert. Nach Abzug aller Kosten erhält die Kaiserin Friedrich rund zehu Millionen Francs als Erinnerung an ihre verstorbene alte Freundin. — (Die Giftm ischcrinnen in SYrmien.) Die von der k. Gerichtstafel in Mitrovic geführte Untersuchung in dem Processe gegen die Giftmischerinnrn von SlMnen — eine Anzahl Weiber, welche sich ihrer Ehe-gatlen und Geliebten durch Anwendung von Gift entledigten — hat 'haarsträubende Dinge zutage gefördert. Es wurden neuerdings neun Persouen verhaftet und die Erhumierung von 11 Leichen angeordnet. Das Agramer chemische Institut wird beauftragt, die Analyse vorzunehmen und sein Gutachten abzugeben. Die Verhandlung in diesem Monstrc-Processe dürfte jedoch laum so bald staltfinden, da von Zeit zu Zeit immer neue Indicien auf« tauchen, welche darauf schließen lassen, dass die Gesell» schast der Giftmischerinnen ihre Netze über ganz Syr-mien, ja selbst nach der Bacska, ausgebreitet hat. — (Hochwasser in Paris.) Die Seine, welche in den letzten Tagen beträchtlich gestiegen war und eine ernste Wassergefahr befürchten ließ, ist im Sinken begriffen; sie hat zwar einen Theil der Welt-ausstellungsbauten überschwemmt, jedoch konnten die Arbeiten im großen und ganzen fortgesetzt werden. — (Alterthümer aus Karthago.) In der Akademie der Inschriften in Paris theilte Herr de Vogue Lichtbilder und Zeichnungen der Gräberstadt mit, welche auf dem Hügel Vyrsa, der einstigen Festung Karthago's, entdeckt worden ist. Dieser Bericht ergänzt einen schon früher veröffentlichten. Unter den Gräbern ragt besonders ein aus riesigen Felsstücken gebautes Denkmal hervor, in dessen beiden Stockwerken Leichen mit Vasen und Urnen aus Bronze beigeseht waren. Letztere sind die ersten unbezweifelbaren Proben der karthagischen Kunst des 7. und 8. Jahrhunderts. Andere Gräber desselben Friedhofes führen auf das 4. Jahrhundert zurück und enthielten Figürchen aus Thon in egyptischem Stile, Halsbänder aus Glasperlen und Vasen, welche an 'die phöuizische Kunst erinnern und den auf den Cyvern aus« gegrabenen ähnlich sind. Man hofft, dass der Eifer der von der französischen Regierung unterstützten Gelehrten noch manche Ueberreste der altpunischen Eullur zutage fördern wird. — (Neue Postdefraudationen in Kroatien.) Im Laufe der letzten Tage wurden im Sprengel der Agramer Postdirection drei neue Defraudationen ent-deckt; die erste betrifft das Postamt in Vukooar, wo im Frachtenaufgabe-Amte ein Manco von 700 fl. constatiert wurde; der schuldige Beamte wurde dem Gerichte übergeben. Der Postexpeditor von Novimarof defraudierte 1300 fl., doch wurde dieser Betrag vom dortigen Postmeister Grafen Erdöoy ersetzt. Der dritte Fall bezieht sich auf den Postmeister von Glina, welcher wegen betrügerischer Manipulationen dem Gerichte übergeben wurde. Vom Juli v. I. bis zum 22. d. M. sind in Kroatien-Slavonien zwanzig Poftdefraubationen erhoben worden. — (General-Infanterie-Inspectorat.) Wie das «Armeeblatt> meldet, soll die Besetzung der Stelle eines General-Infanterie-Inspectors demnächst bevorstehen. — (Ein ganz neuartiges Theater) plant ein verwegener Ingenieur in Boston. Der Mann will nämlich ein Theater bauen, das bei Feuersgefahr blitz« schnell in die Höhe gehoben werden kann, so dass das Publicum in aller Gemüthlichkeit darunter weg ins Freie spazieren kann (?). — (Schneeverwehungen.) Aus Warschau wird berichtet, dass infolge großer Schneefälle und Schnee-verwrhungen eine Verkehrsstörung auf fast sämmtlichen Bahnen des Königreiches Polen eingetreten ist. — (Angriff auf den Oberbürger« meister.) Der Agramer Gerichtshof bestätigte die Einleitung der Untersuchung gegen den pensionierten Sec-tionschcf Pogledic wegen dessen in öffentlicher Ge-mcinderathssitzung erfolgten Angriffes auf den Oberbürgermeister Sieber. — (Explosion.) In der Patronenfabril zu Plymouth in Pennsylvanien entstand vorgestern während der Mittagsruhe eine Explosion. Elf Arbeiterinnen verbrannten. Die Fabrik wurde vollständig ein Raub der Flammen. — (Schachwettlampf.) Nach einer Depesche aus Newyorl hat im Schachwettkampf Steinih-Cigorin in Havanna unfer Landsmann Steinitz den Sieg davongetragen. — (Geistreich.) «Sehen Sie diese alten egyp-tischen Mumien, die sind 6000 Jahre alt!» — «Ja, wie doch die Zeit vergeht!» Local- und Plomnzial-Nachrichten. Aus der Handelslammer. 11. M. Herr Kammerrath Johann Aaumgaltuer berichtete über die Tarife des österreichich-ungarlschru Lloyd. Da krainische Industrielle, mit Ausnahme einiger weniger, die ihre Centraldirectionen in anderen Kam« merbezirken haben, nur geringen directen Verkehr mit dem österreichisch-ungarischen Lloyd haben, war die Seo tion nicht in der Lage, auf Grund der von den In« dustrielleu gemachten Erfahrungen zu den einzelnen Tarifsätzen Bemerkungen zu machen. Da jedoch die Tarife des norddeutschen Lloyd und auch anderer Gesell-schaften niederer sind als die des österr.--ungar. Lloyd, und da infolge befsen zur Belebung und Erleichterung des Handelsverkehrs der Lloyd nicht so viel beiträgt, als er beizutragen berufen ist, und da Trieft nur dann in wirtsame Concurrenz mit anderen Häfen treten könnte, wenn die Tarife den Handelsverkehr begünstigen würden, so stellte die Section den Antrag: T>ie geehrte Kammer wolle im obgedachten Sinne ihre Aeußerung abgeben. — Der Antrag wurde angenommen. IV. Herr Kammerrath Karl Luckmann be« richtete, dass die Handels« und Gewerbelammer zu Leoben eine Eingabe an das hohe k. k. Handelsmini» slerium um Errichtung von Wirtsfachschulen gerichtet und dieselbe der Kammer mit dem Ersuchen, diese Petition durch eine ähnliche zu unterstützen und zu ^.. Nachdruck verboten. ^" «us dV^e" "nö Aeiöen. Nnser Gesellschaft wn F. du VoiS«obey. ^lz^d noch ?„ ^' ""s ich dir rathen möchte.. "icht?M werd? « Ü""'^" Augenblicken meintest du, Wn biufe. Me n!^?' dass sie meiuer Zustimmung / 'I 'n äA^ sie habe fürchterliche Waffen kH ^ez"^ ^ °"ch jetzt noch, aber die An-^W^," Machet "'Erstrebe, von diesen Waffen Ge-ju V't. Ulle3" "oh """I in den Bereich der siez > IedenH^ht sie es vor, ein Geldopfer °"sch i^ l'eße sich der Verfnch wagen. ^V?' so schtn^^". und wenn du dich dazu ^e d,s°ll.' sebst^ 'ch dir. dass niemand davon ^5 "erlann^ ^hnte dumpf auf. 'so'^^ ill ^bI WN ^ul?es. scheinbar gutmüthig. /'' lv?'zusagt ^U"cht "°ch ""en auderu Weg. ^ wF^^n m''Marquise de Marvejols weiß ^. j° ^. "it ieh .3""'. A"" hat deiue Cousine ^ da^ t"e gea/n "'." Wärme die Partei Vianca's d/l ^w>ss^^.^ch erbrüt ist" aber trotzdem !!. ^lchem Falle sie dir alles ""e lch recht gut weiß, nicht von geringer Bedeutung für dich ist. indem ihr Erbe zu sein oder nicht dir nicht gleichgiltig sein kann.» «Du bringst mich zur Verzweiflung mit deinen Worten. Ich kann nicht als ein Bittender zu meiner Frau gehen!» «Aber du kannst ihr leicht znfä'llig begegnen. Die Gräfin begibt sich täglich zur Probe in das TtMre Lyrique. Ich an deiner Stelle würde mich bei dem Portier dieses Gebäudes informieren, zu welchen Stunden die Proben stattfinden, und dann die Gräfin beim Ausgang envarten.» «Um auf offener Straße mit ihr cine Scene zu haben? Das wate ebeuso absurd als lächerlich.» «Ich würde es im Gegentheil als die vortrefflichste Gelegenheit anfehcn, die Gräfin anzusprechen, da du bei einem etwaia/n Besuch, welchen du ihr abstatten wolltest, jedenfalls nur verschlossene Thüren finden würdest. Mag seiu. dass sie sich anfangs weigert, dich anzuhören, aber du weißt befser als ich, den Zorn einer Frau zu beschwichtigen, welche dich obendrein liebt.» «Und du wähnst, cs genüge ein so gewagter Schritt und einige sanfte Worte, um sie zu veranlassen, dass sie die Vergangenheit vergesse, dass sie dem Theater entsage und wieder an meiner Seite lebe? Du v?r-gisst, dass Bianca eiuen eisernen Willen besitzt. Wenn sie einmal einen Eutschluft fasste, so pflegt sie nie und nimmer von demselben abzugehen. Wenn sie es sich in den Kopf setzte, die Bühne abermals zu betreten, so wird nichts auf Erden imstand? snn. sie davon abzubringen.» «Welten wir um irgend einen Schmuckgegenstand, den der Verlierende Frau von Aenserrade zu Füßen legt! Ich behaupte, dass. wenn du klug zuwme gehst, die Gräfin alles thun wird, was du ver-langst,» «Sie wird ihre Bedingungen stellen,» meinte Listrac. nur halb überzeugt. «Darauf mufst du allerdings gefasst sein, und ich rathe dir, dich denselben zu fügen.» «Du redest, wie der Blinde von der Farbe. Es ist lein Vergnügen, sich der Oberherrschaft einer beleidigten Frau unterordnen zu müssen. Dein Rath dürfte mir theuer zu stehen kommen, und du täuschest dich. wenn du wähnst, dass meine Lage eine besonders angenehme sei.» «Immerhin angenehmer, als wenn du öffentlich gebrandmarkt und dem Elende preisgegeben bist.» «Dem Elende? So weit sind wir denn doch noch nicht!» «Ich wünsche es. mein Freund! Aber es lässt sich doch wohl nicht in Abrede stellen, dass du eine schwere Geldschuld hast und weder Geld noch Erebit besitzest. Wo willst du in den nächsten achtunduierzia. Stunden die Summe auftreiben, welche du benöthiaft?' «Juliette wird mir dieselbe nicht verweigern, wenn ich sie darum bitte.» «Ich rathe dir noch einmal, den Versuch nicht zi: machen, vou ihr jene Summe zu entlehnen. Die gllte Baronin ist allerdings sehr in dich verliebt, aber nicht so weichen Gemüths, wie die Gräfin von Llftrac. Der Sinn für Opferfähigteit geht iyr vollständig ab uud sie wird sich nie die geringste Eutbehrung auferlegen um deinetwillen. Ueberdies kann ich dich nur nochmals versichern, dass sie im Moment keine disponiblen Gelder zur Verfügung hüt.» «Sci ruhig, ich werde mich keinem Resub aussetzen.» (Forts, folgt.) Lllibacher Zeitung 3K. 50. ______________________ 402______________________________________________1. März ^M^ fördern, übermittelt habe. Dle geehrt,: Schwestermmmer führt in ihrem Ansuchen an, dass schon oft fiir noth wendig erkannt wurde, dass das Oastwirtsgewerbe gehoben werde, da nur dies es auch ermöglichen würde, den Fremdenverkehr zu heben und zu beleben und gleichzeitig viele von heute noch nicht oder nur wenig besuchte Vegenden zu erschließen. Eine Hebung des Gastwirtsgewerbes erscheint aber nur dadurch ermög« licht, dass von allen Personen dieses Gewerbes auch ein solcher Grad von Bildung, eine solche Menge von Kenntnissen verlangt werden muss, welche nothwendig erscheint, um ein Gastwirtsgewerbe rationell zu betreiben, denn nur ein Mann, der die erforderlichen Kenntnisse besitzt, der gut und billig einzukaufen versteht, drr die Keller« und Küchenwirtschaft genau kennt, wird im» stände sein. Gutes und Billige« zu liefern. Natürlich ist eine solche Umwälzung im Gast» Wirtsgewerbe nicht alsogleich durchführbar; es muss erst eine neue Generation herangebildet werden, die diesen Anforderungen wird entsprechen können. Am leichtesten würde aber diese Umwälzung durch Er« richtlmg von Wirtsfachschulen angebahnt werden könn.n, weshalb sich die Leobner Kammer an das hohe k. t. Handelsministerium mit der Bitte gewendet hab?, dasselbe möge durch vorläufige Errichtung einer solchen Wirtsfachschule in Wien die Hebung des Wirlsgewer-bes anbahnen. Der Unterricht in einer solchen Wirts» fachschule wäre auf drei Jahre auszudehnen und die Aufnahme der Schüler mit dem 14. Lebensjahre fest« zustellen. Außer Schön« und Rechtschreiben, praktischem Rechnen, Geographie, Völkerkunde sowie der Kunde der Sitten und Gewohnheiten derselben, modernen Sprachen, Buchhaltung, Anstand sollen auch Kellerwirtschaft, Servieren, Kücheneinkauf und Gebarung gelrhrt werden. Auf diese Weise und mit diesen Mitteln hofft die Schwesterkammer zu Leoben, das Gastwirtsgewerbe zu heben. Allein die Section ist der Meinung, dass man die Verhältnisse in den kleinen Orten nicht mit jenen in der Großstadt vergleichen soll, und wenngleich es dem Publicum zum Nutzen gereichen würde, wenn die beim Oastwirtsgewerbe beschäftigten Personen sich zu jenem Grade der Bildung und Kenntnisse emporschwin« gen würden, bis zu welchem denselben die Leobner Kammer durch die erwähnte Petition verhelfen will, so findet die Section doch nicht für nothwendig, noch lässt sich die Petition durch die gastwirtsgewerbliche Verhältnisse des Kammerbezirkes begründen, dass sich die Kammer der Petition annehme. Die Forderung des Befähigungsnachweises für das Wirtsgewerbe würde die Erlangung desselben noch mehr erschweren, als dies gegenwärtig der Fall ist und würde viele ausschließen, sich durch den Betrieb des Wirtsgewerbes den Lebensunterhalt zu verschaffen. In Anbetracht dessen beantragte die Section: Die geehrte Kammer wolle über diese Eingabe zur Tagesordnung übergehen. — Der Antrag wurde angenommen. — (Aus dem Reichsrathe.) Wie man uns aus Wien telegraphiert, wurde gestern im Abgeordnetenhause des Reichsrathes die Generaldebatte über den Staatsvoranschlag für das Jahr 1889 fortgesetzt. Zum Worte kamen drei Redner pro und zwei eoutra; für das Budget sprachen die Abgeordneten Dr. Ebenhoch, Dr. Woldrich und Professor Au kl je, gegen das Vudget Dr. Menger und Dr. Magg. Um '/,4 Uhr wurde die Verhandlung abgebrochen. Um halb 8 Uhr abends wurde sie wieder fortgesetzt, und gelangten die Abgeord« neten Dr. Vitezic und Vasaty zum Worte. Heute sprechen Abg. Dr. von Plenel und der Finanzminister Ritter von Dunajewski. — (Spende.) Der Erbauer der städtischen Wasserleitung, Ingenieur Oskar Smrekar, hat zu Gunsten des Vaufondes des «Solol» «Vereinshauses in Laibach den Vetrag von 200 st. gespendet. — (Der Laibacher Deutsche Turnverein) veranstaltet Dienstag, den 5. März, in der Casino-Glas-halle einen Familien»Abend unter Mitwirkung der Musik» lapelle des 17. Inft.-Ngmts. Das Programm wurde wie folgt festgestellt: 1.) «Alpenstimmen aus Oesterreich» für Ehor und Soli mit Clavierbegleitung von N. Weinwurm. 2,) Auftreten des berühmten Schnellzeichners Maestro Piperichino. 3. a) «Hast sulln a Glückerl wern», Chor im steirischen Volkston von Josef Gauby; b) «s Stan» Nagle», Chor im kärntischen Volkston von Thomas Koschat. 4.) «Irrlichtertanz», ausgeführt von ausübenden Turnern. 5.) «Hui und Pfui», heiterer Chor mit Clavier« begleitung von I. Koch v. Langentreu. Vorträge der k. k. Regimentskapelle: 1.) Marsch. 2.) Ouvertüre zur Oper «Reymond» von A. Thomas. 3.) «Unsere Edelknaben», Walzer aus der Operette «Ein Deutschmeister» von C. M. Ziehrer. 4) Terzett aus der Oper «Lucrezia Borgia» von Donizetti. 5) «Militärisch», Polka fran^aise aus der Operette «Ein Deutschmeister» von C. M. Ziehrer. 6.) Potpourri aus der «Operette «Der Bettelstudent» von Millöcker. Dem Concerte folgt ein Tanzkränzchen. Die Chöre werden von der Sängerrunde des Vereines gesungen. Eintritt sür die Person 50 kr. — (Gehalt fürTheologie»Prosessoren.) In der Sitzung de« Abgeordnetenhauses vom 2 b. Februar wurde bekanntlich eine Regierungsvorlage vertheilt, welche die Bezüge und Pensionsbehandlung des systemisierten Lehrerpersonals an den römisch-katholischen und griechischkatholischen theologischen Diöccsan-Lehranstalten und den theologischen Central-Lehranstalten zu Görz und Zara betrifft. Der Iahresgehalt der Professoren an diesen Anstalten wird mit 1000 fl. systemisiert. Außerdem wird die Activitätszulage mit 200 fl,, und werden fünf Quin-quennien mit je 200 st. normiert. Die Ruhegenüsse sind vom vollstreckten 10. bis 15. Jahre mit '/?, vom 15ten bis 20. Jahre mit V«, vom 20. bis 25. Jahre mit ^/,, vom 25. bis 30. Jahre mit '"'/«, vom 30. bis 35. mit "/«, vom 35. bis 40. Jahre mit '/„ und nach voll« streckter 40jähriger Dienstzeit in voller Höhe zu bemessen. Das Gesetz hat mit 1. October 1689 in Wirksamkeit zu treten. — (Maskerade.) Der Arbeitergesangverein «Slavec» veranstaltet Sonntag, den 3. März, in den Localitäten der (titalnica - Restauration eine Maskerade. Anfang um ? Uhr abends. — (Vom Agramer Nationaltheater.) Die kroatische Regierung entschied die Thcaterfragc dahin, dass die Oper und die Operette ausgelöst wird. Die Kündigung des Personals erfolgt am 1. März. — (Spar» undVor schussverein in Laibach.) Die diesjährige Generalversammlung des hiesigen Spar» und Vorschussvereines fand am letzten Sonntage statt. Aus dem Geschäftsberichte pro 1888 entnehmen wir, dass derselbe einen Verkehr von 84.122 fl. 90 kr. hatte. Der Reservefond beläuft sich aus 1672 fl. 16 kr. Dem Ausschüsse wurde einstimmig der Dank für die umsichtige Leitung ausgesprochen. In die Direction für eine dreijährige Functionsdauer sind die Herren: Josef Regali, Director; Karl Kauschegg, Director-Stellvertreter; August Drelse, Cassier; Ernst Ieuniker, Buchführer, und als Directionsmitglieder Stefan Franzot, Johann Golias, Josef Lillegg, Franz Sart und Jakob Slerbinc, sowie in den Controlausschuss die Herren Anton Klein, Alois Kajzelj und Johann Kovac nahezu einstimmig gewählt worden. — (Aus Mannsburg) meldet man uns: Der hiesige Leseverein veranstaltet am 3. März in den Localitäten des Herrn Gregorc in Klein-Mannsburg eine Vereinsunterhaltung, verbunden mit einer Tombola. Anfang um ? Uhr abends. — (Verein «Edinost».) Am 2. März veranstaltet der Verein «Edinost» im Polytheama Rossetti eine große Unterhaltung, zu welcher mehrere slavische Singvereine von Trieft und Umgebung ihre Mitwirkung zugesagt haben. Das Fest schließt mit einem Tanzkränzchen, bei welchem auch das beliebte «Kolo» in verschiedenen Costilmen getanzt werden wird. Die Musik besorgt die Veteranenlapelle. — (Kärntnerische Sparcasse.) Die Generalversammlung der kärntnerischen Sparcasse widmete 15.000 st. für die Straßenerweiterung Klagenfurts, 10.000 Gulden für daö Asylhaus, 10.000 st. für die Wörthersee« Straße und 25.370 st. für humane Zwecke aus dem Reservefonds. — (Die Adelsberger Citalnica) veranstaltet Sonntag abends im Hotel «zur ungarischen Krone» ein Tanztränzchen. Anfang um halb 8 Uhr. — («Deutsche Dichtun g.») Pas 5. Hest dieser vor» nehmen Zeitschrift (Verlag von L. Eh l e rm a n n in Dresden) ist dem Dichter der «Nibclunge», Dr. Wilhelm Jordan, ge-widmet, ver in diesen Tassen seinen siebzigsten Geburtstag feierte. Das Heft bringt ein Porträt des Poeten, eine Dichtung aus seiner Fcder und eine Charalteristil desselben. Außerdem bringt es Gedichte von Wilbrandt, Roquett.', Lingg und anderen, den Anfang der Novelle «Arabella» von Karl Theodor Schultz. daS Fragment eines Tagebuches Grabbe's u. s. w. 1. Verzeichnis der für die Abbrändler von Hrastje beim l. k. Laudespräsidium eingegangenen Spenden: Herr Dr. Franz Papez, Advocat, 5 fl.; Herr Karl Freiherr v. Codelli 10 fl.; Herr Dr. Ferjancic, Reichs-rathsabgcordmter, 10 fl.; Herr Gabriel Urbas, Spitalscontrolor. 1 fl.; Herr Nezirlsvorstcher Georg Dolenec in Laibach 5 st. — Durch letzteren gesammelt- Herr Georg Auer 10 fl.. L. C Luö> mann 10 st., Johann Luckmann 5 fl., Johann Naumgartner 10 fl,, Frau Fanny Galle b fl., Herr Ferd. Neuwirth 2 fl., Herr Johann Mathian 2 fl., Yerr Johann Knez 2 fl., Herr Franz Ebenspanger 1 fl., C. A. P- 1st., N. N. 1 fl., Herr Juan Vilhar 5 fl., Herrn Aug. Tichiutels Sühne 3 fl,. G. Tünnies 5 fl., Vaumwoll-Spinnerei m Laibach 3 fl., Gasfabril in liai-bach 5 fl., Herr Johann Globotschmgg 5 fl., Industriegescllschaft in Laibach 5 st., Herr Prmms Hudovernig 3 fl., Herr Vellovrh 5 fl., Herr Johann Ianesch 1 fl., Herr Franz Xav. Souvan 5 fl., Herr Ferd. Souvan b fl., N. N. 1 fl., C. v. G. 2 fl., Herr Peter Schleimer 5 st., Frl. Oujiazh 2 fl,, Herr Ludwig Zeschlo 5 fl,. Herr Josef C. Gerber 2 fl,. ss^u Iosefinc Schumi 8 fl.. Herr Michael Pakic 2 st. und Herr Johann Perdan 2 fl. Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher Ztg.» München, 28. Februar. Anlässlich drs neunzigsten Eeburtsfestes des Stiftipropstes von Döllinger giengen demselben schon gestern zahlreiche Telegramme zu. so von der Berliner, der Leipziger und der Wiener Uni. versität und von Mitgliedern der Vereinigten deutschen Linken des österreichischen Abgeordnetenhauses. Staats- ! minister von Lutz gratulierte persönlich. Nom, 28. Februar. Das Cabinet demissto"^' um nicht ein parlamentarisches Votum herbeMw, Paris, 28. Februar. Die Bureaux der MM ^ liga wurden polizeilich gesperrt wegen eines Ml > zur Subscription zu Gunsten der Expedition AcM In der Kammer interpellierten Hubbard "nd /" fosse betreffs des Hwischenfalles in Sagallo. Dle ^ gierung theilte die bekannten Details mit und l>ru ihre Sympathien für Russland aus. Die Kam" nahm die Tagesordnung, sich den ausgespro^ Freundschaftsgefühle» drr' Regierung für RuMliv schließmd, an. .^ London, 28. Februar. Im Parnell-Comck « I., vilatalio cnräis. .,„ 4b 5> Den 2 5. Februar. Primus Sesel, Arbeit", Pneumonic. Lottoziehung vom 27. Februar. Prag: 38 46 16 73 ^^ Meteorologische Beobachtungen in^V^ VllMg. 723^-- i^ß^ssO. schwach '63^ ^ 28.2. N. 722 8 ,-4! W. schwach dewA b« U . Ab. i 723 - 2 - 0 4 ! W. schwach l,ew0"l ^ Bewöllt, öfters Schneefall. Das Tagesmittel ratur —0b". um 19« unter dem Normale. ^^^ ««antwortlicher Redacteur: I. ^aalii^^ Wenige Mineralwässer sind so weit verbreitet ^,,,h!! Mllz.Iosef-Äitterqnclle. Auf den größten AuM" ,il H. Neuzeit ,»it dein höchsten Preise für Miueralwülir >^M^ Gold. uud Verdienst-Medaillen prämiiert, erfreut M,.-^ 5", „ lichst bctannte Bitterquelle der Gunst der '"^'^d ""^ü wegen ihrer uuvergleichlich wohlthätigen, sl^, .z d^ ^ Wirkung. Der außerordentliche Erfolg ermöglicht ' ^c ^ jcht schon dieses beliebteste natürliche Abfuhrnullr ^, Namcil .ssranz.Ioscf.-Vitterquelle in jedem 2)ori" M^ laufen lann, W Anton «itter Laschan von A^rz^ W t. l. Regieruugsrath i.P., gibt trauernden F M Nachricht, dass seine liebe Schwester, 3""" » Jeannette Laschan ^ W nach halbtägigem Unwohlsein, mit E'"pA>A W heil. Sncramentes der lchtcn Oeluug. am He>s M um 10 Uhr abends im 83, Lebensjahre " W schlage sauft im Herrn entschlafen ist. ^z l^, W Das Leichenbegängnis findet am ^ ^Sale"^ W Uni .l°,,o. !>r°,,^"" Man 4'" ' ^ "'^ "« " d!°, 2N "s "".Ul Ä^ 2, l". "> ,45 «0 b!° L. ""' Pl!«r <üt/. ^ - '"'" 14!> »0 t!° »'""« H,«"" <, ,.. ^ «"5" '00 X. ^^^^ '« ">" ft^ 185'«!, lilNL«, Gelb Ware Grundentl.-Obligationen sfür ,<>» »1, CM,), 5>-/„ «alizische..... 104 50 105 10 5"/„ mährische...... 109 — 13« 75 ü"/>< Krain und Kiistenlanb . . 10« —-------- 5»"/,, »iedrrösterreichische . . . 109 — 110 — 5"/„ sleirische...... 104-75 —' — 5"/,. lroatüchr »nd slavonllche . 105 — WU — 5"/„ sicbrlilmrssilche .... 104 75» 105»^!« 5"/„ Teniescr Äanat .... IU475 1<>5 80 l»"/„ »iissllrijchs...... 10475 ll>5 ll<> Andere öffcntl. Anlehen. Doxal! Ml,, Lusr .V/„ l<>0 fl, , 12l!'?5 .— W7- «lilcheil der Slab! Oürz . , lI0 — —' Aülchsn d, Stlldtnemrindc Wir» 1»5 5» 105N<> Präm. Aul, d, Stndtsiom, Wir» 14450 l4-'. l.« Äürscnbau Anlcl)!'!! verlo«. 5."/,, N5- 9<> si,), Vodencr, all», üsl. 4>v„ O, , . 182'— lllK'- dtll, » 4>/,"/n - , . I0U?0 1N1'!lU bto. . 4"/„ . . . 8» 40 8»ÜN dlu. Präm.Schlllbvrrschl, »"/n 105 — 10b'5O Och, Hypothclclibanl I0j. 50"/,, INI— —-— Och, unss, Vaiil vcri, 4'/,°/,, . 10l?u ><»8- brltu . 4"/,. . , W 70 lNü-w deltll 50Mr, » 4"/„ . . '.«!> 70 l<«> 10 Prioiitäts-Oliligationen (für u«> st,), stcrblnalidS Nordbahil !tm. «»»N lU« »U INI' -VaÜzlsche ssarl-«ubw!g°Äahn . I»8I 300 si, E, 4>/,"/n - <«i'üi> INI — Gelb Ware Ochcrr, Nordwrstbalin . . . 107 25, lU7 75 Ellllllsbah»....... l<»!>— >»!»! 20 Diverse Lofe sprr Stüll), «lreditlolc ll»n si...... z»^» l» st, «z?,-, «4 ^, OfMl-l U»s.' 40 st, . . . , ,;?, A" Palfsy Luse 40 fl...... ,;,.7^ ,^ ^ Rothen Nre»z, üft, Erl, v., 10 fl. ,>,-^ ,9 40 Rudolph Lose 10 fl..... z!,.^. ^2 s»l, Salm Luse 40 st...... ^.z.5. „(I-?: Nt, Weiwie Lole 40 fl, , , , ^».7» <,<.s,. Waldsln» Lose 2„ fl..... 44.H« ,,.,^. Wi!,d!!ch(«ni!^Ll>se i!N fl, . , 5„'I_ s,'<5".(, Gcw,Lch, d,»"/<>Präm, Schuld- verfch. b. Vodeucreditnüslalt . ,7.^. ,^ Ban!. Actien (per Lliick). A»a.lo Och, Vanl ^00 fl, «»>"/„ F, i»L ^0 !3t'5« Äanlvrrein, Wiener !00 st, , . iu>,'li5 l»,» 75. «dül-r, «üsl, Üsl, i!0!> st, S, 40"/,, 2»st, »,3 25 31» 50 llredilbanl, Vlll«, niiss, 800 fl, . ,°N5 50 31«' — Deposilenbanl, Vlllss, ii»0 fl, , i>»3 — IU4-- ltseomple Ges,,Nd,'ös<, 5,00 fl, , 5K5 — -- — Giro », llasjenv., Wiener llünfl, i!»5— 200 — Hypolhelenl,,, üst, 200st. 85"/V, ?1— 73-— «elb Ware ^äiiderbllnl, oft li<»0 st, E. . . L3, -L3I l!5 Oefterr, uügar, Äant «U« si. . «87 - «»» — Uniunbanl ll«'0 fl...... »»^«u «3!» — «erlehrsbant, »lll«, «40 fi, . . lk? 5!» 15« 50 ! Acticn von Transport-Unternehmungen. (per 5<ücl). Mliiech» Ällhn !i<«> fl. Silber . 57 50 5.« 50 Aliölb Fiuinan, Äahn 200 fl, L, l»5 75 !!»<:!!5 Aohm, Nordbahn 150 fl, , , . it» - » Weslbah» 200 fl. . . . 383 — 82.'! 50 Äuschtiehradcr !tis, 50» fl, «0 fl, Gal, llarl Lnbw, Ä ^00 fl, CM, 2I»ü 75 ltl«! l»5 ^riiib, Czernow, Iasjy Eisen bahn Gelellsch, 80« st, E, , , 88'.» ?5 830^ Lloyb.ösl, „nn,Trich500fl,CM. 40N'— 4<»» — vesterr, Nordwestb. 800 st, Lilb, I88 75 188L5 dll>, (lit, »,) 800 fl, 2, , , L05L5 20« - Prass-Düzer «lisenb, I5U fl, Lilb, 48 50 43 l.0 Rubolpli Äahü 800 fi, Eilber .----------------- Swalseisenbal»! 800 fl, Silber 853 75 ^54 — Lnbbayn 800 ft, Silber , . . >U8 — 108 50 Sud NorbdVerb, Ä, 8<>0st, 1»«- - Geld ! Ware Una, «ordostbahn 800 fl, Eilb« 17« -Im» .- Un8,Wchb,(«aab Giaz)800N,V, l«2 8.'/'.«!, 7l. Industrie-Actien (per Stuck), Äauges,, «ll«. Och, 100 ft, . »!)»— i»2' -»gybier Visen und Stahl-Ind. in Nie» ,»« fl...... ue «, «4 ^ ltisenbahnw, iieih«, erstf, »»fi, «,s,,. 95^5 «ltlbenluhl», Papiers, », V,-W, 57 25 5» 85 iiiesinsser Urauerei 100 fl, , . ,n> 105 ^_ Montan Gesell,, österr,-alpine 57 (io 5«.- Prasser Eisen IndGrs, 800 st, 387 687 50 Salsso larj, Steinluhle,! «« st, z<8» - 833 — «LchläglmÜHI», Pllpierf, 800 fl, 814 -- 817' - «Ltetirermüh!»,Pllvicrf.u,V,-, 1»U'l»<» 130 5:» Irifailrr .ftohlenw, Vrl, 70 fl. , 83 — »1 — Waffenf, V,,Ofst,inWitn100fi, 44b — 4i« — Waggon üeihansl,, «llg. in Pest «0 fl......... »n — »o-lil» Wr. «auaestUIchllft ,00 fi. . . «u.75 », ,5 Wienerberger Ziegel Nrtien Gss, 1»4'— 1K5 — Devifen. Deutscht Pllihe...... 59 Ib »»'3b London........ 1« »V 1»1'45 Pari«......... 47 »5 »7 »2, Valuten. Dul-aten........ zu? h>«, 80 ^rancil 2lülle..... »5?., S'58 Deiiüche Reichsbanlnoten . . 591? b9 85 Papier-Rubel...... l«9/ 130 Itallenlsch« »