Nummer 11. Prttiu, den 1. April 1890. I. Jahrgang. Pkttam Zeitung. Erscheint >.'dr» 1., l I und St W Monate» — Pn-is für L«o mil Zustellung in« Hous Vierteljährig fl. — 63, halbjährig st 1.36, ganzjährig fl 2.&0; mit Postversendung: Vierteljährig fl — 80, halbjährig {T 1.60, ganzjährig fl 2 90. Einzelne Rummern 8 fr. Mckafti» und Administration: Oftrgtrgafft Ht. 14, Pettau. Manuicriple werden nicht retournirt; anonyme Zuschriften »erbe« nnr dann berücksichtigt, wenn selbe nicht gegen da« in der ersten Nummer diese« Blatte« entwickelte Programm verstoßen Ter Administrator August Heller adernimmt Annoncierungen, Inserate im Manuskript oder zur Stilisierung, sowie Au«kunst und Vermittlung unter strengster Di«cmion — Inserate, Annoncen werden billigst berechnet, gleichlautende Inserate oder mit Neiner Abänderung halb- oder ganzlährig bedeutend billiger, Manustnpie jeder Art bittet man bt« längsten« 27, 7. und 17. jede« Monate« einzusenden, damit der Druck für die nächste Stummer auch rechtzeitig «folgen sann ' P. T. Gefertigter Herausgeber beehrt sich hiermit, den hochverehrten Lesern und Leserinnen des Pettauer Localanzeigers höflichst anzuzeigen, dass dieses Blatt von 11. April an durch eine sehr interessante Beilage mit folgendem JnhaltSprogramme bereichert werden wird: Vorzügliche Illustrationen aus allen Gebieten der Unterhaltung und Belebrung, ein größerer fortlaufender Roman eine« renommierten Schriftstellers, Kleinere pikante Erzählungen, Novellen, humoristische Skizzen, Schilderungen aas Heimat und Fremde, tlaturwilfeuschaftliches und Ethnographisches, Gallerte hervorragender Persönlichkeiten der Gegenwart und Vergangenheit, Lilder aus der Geschichte aller Völker, aus dem Gewerbelebeu, Land- und ForKmirtschaftliches, für Hau» uud Familie. Ich scheue nicht Mühe noch Kosten, Einem hochverehrten Publikum in jeder Richtung entgegenzukommen uud bitte aber auch, dem Statte die Lrbknssähigkkit ;u erhalten. DaS erste Quartal ist geschlossen und beginnt mit der heutigen Nr. 11 ein neues. Ich trete an die^ »erehriiche» Se««bner ««» pettan, die bn* 6l«ft noch nicht abonmrt Knd, mit dir Lilie helan, miuj durch recht zahlreiches Abonnement zu unterkuhen. Das Blatt, in seinem Umfange größer, wird wie bisher sein Programm einhalten und hauptsächlich zur Förderung des Fremdenverkehres, Heranziehung von Fremden ic. möglichst beitragen. Auch hat es, wie schon erwähnt, nunmehr eine sehr nette, für jede Familie entsprechende Beilage erhalteil. Ich bitte auch, dieses Blatt durch recht zahlreiche Ankündigungen, Anuo.lccu jeder Art, worüber ich jederzeit ohne SoKen bereitwilligst Auskünfte zu erlheilen verspreche, zu benühen. Auch bitte ich die p. t. heimischen sowie auswärtigen Abonnenten, durch häufige Correspondenzen, volksmirtschaftlichen, gewerblichen und belehrenden Inhaltes, diese« Blatt zu fördern. Anonyme Zuschriften werden angenommen und veröffentlicht, wenn selbe nicht gegen das in der erlien Nummer diese« Blattes entwickelte Programm verstoßen. Mit dem nochmaligen Appell an alle verehrten Sewohner pettaus, recht zahlreich zum Abonnement britretrn zu wollen, zeichne hochachtungsvollst f AuaMt £>ClsCt d»" > «prll 1890. V Der Pettauer Wochenmarkt. Vor einigen Jahren noch erfreute sich der am Freitage jeder Woche stattfindende Pettauer Wochenmarkt eines weit über die Grenzn, des Bezirke« hinausreichenden RuseS Von nah' und ferne eilten die Landleute schon zur früh-esten Morgenstunde in die Stadt, »m ihre landwirthjchaftlichen Producte »der die Erzeugnisse itM» Gewerbefleißc« dahin zu bringen. Te« Morgen» um 8 Uhr war der Platz gedrängt voll von Landleuten, welche den Platz in dichten Reihen anfüllten und ihre Waare, bestehend in Geflügel aller Art, in Gemüse. Fleischwaaren. Milch. Schmalz. Eiern ic. feilboten; zwischen der. Reihen konnte man die Pettauer Hausfrauen auf und abgehen sehen, die verschiedenen Artikel wurden eingehendst geprüft, im Bedarfsfälle der Preis nach längeren Unterhandlungen festgesetzt. Diese Wochenmärkte dienten nicht allein der Bequemlich-feit der Städter, sondern sie gereichten auch den Kaufleute» und Gastwirthen der Stadt zum Bortheile, indem die ^andiente von dem Erlöse ihrer Artikel ihre Waarenbedürfnisie bestritten und in den Gasthäusern für ihre leiblichen Bedürf-niste Sorge trugen. An solchen Tagen herrschte regeS Leben in der Stadt; eine Menge von Wagen, mit Getreide und anderen Artikeln beladen, waren an den dafür bestimmten Plätzen aufgestellt, die Straßen und Plätze voll von geschäftigen Mensche», die statischen Standgeldeinnehmer be.-gten sich innerhalb der Menge herum, hoben die Standgcblihren ein und führten jedesmal ganz anständige Beträge an die Stadtcasie ab. Infolge dieses großen Andränge« von Producenten zum Markte war es wohl auch natürlich, das« der Prei« der Wochen-marktSartikel ein ansfallend geringer «hu, so das« unsere Stadt mit Recht als ein billiger Aufenthaltsort bekannt war und dass auch Käufer au« weiter Ferne sich einfanden. TieS beiläufig das Bild eines Wochen markte» in Pettau bi» zu Ansang der >880-ger Jahre. Da auf einmal erwachte die SpeculationSlust der Händler, an deren Spive die anfangs der 18X0ger hier durch die Gunst der Verhältnisse ansässig gewordenen mosaischen Producten-Händler standen. Die Stadtgeu» nde Pettau hat nämlich in ihre Wochen-Marktsordnung vom Jahre 1881 die Bestimmung aufgenommen, dass Händler an WochciimarktStagen vor 10 Uhr Bormittag weder in den Straßen noch in ihren BerkaufSgewölben Ein-kaufe von Gegenständen de» Wochenniarkt»verkehre» machen dürfen. Bezüglich der Bestimmung de» Verkaufe» in den BerkaufSgewölben dürfte daniit allerdings nur das Berbot gemeint sein. Landleute mit ihren Producten durch eigen« ausgestellte Personen in daS Gewölbe zu ziehen, wie dies mehrere Händler ,zu thun pflegen; besonders häufig wurde dieser Borgang bei jüdischen Ha»delSleuten beobachtet. ES lag nun nahe, dass die Händler auf Auswege sannen, diese» Berkaufsverdot in irgend einer Weise zu umgehen. >va» schließlich bei dem Umstände, als dasselbe nnr für das Stadtgebiet Geltung hat, .pnz leicht zu bewerkstelligen »var. Hier war uun dem jüdischen Handelsgeiste ein weites Feld geboten. Es dauerte nicht lange, so konnte man an allen Ein-mündungSpunkten der Straften, sowie vor denselben „Handels-filialen" der Finnen..Blumschein", ..Sonuenicheiu" lc wahr-nehnieu; diese Filialen sind jedoch nur Lagerplätze für vorgekaufte Waaren ; es bedarf aller Energie txr Behörde, um diesen Unfug zur Abstellung zu bringen und hoffentlich wird die« in kurzer Zeit gelingen, da, wie wir mit Befriedigung wahrgenommen hoben, die Behörde diesen Grabstätten des Pcttauer Wochen-markte» seit einiger Zeit ein besonder» aufmerksames Auge zuwendet. Allerdings bleibt für die Händler noch der Ausweg offen, ihre Borposten außer dem Stadtbezirke aufzustellen, allein die« ist doch ersten» ettvas zu umständlich und dann wissen die Händler auch, das» die Stadtgemeinde wenigstens in der Lage ist, im Wege der k. k. Bezirkshanptmannschast indirekt auf die Abstellung diese» Unfuges Einfluss zu nehmen. So kam es nun, dass geraume Zeit hindurch nur wenig Produkte auf den Platz kamen und auf diese Weise der Wochen-marktverkehr ein sehr geringer war, wa» natürlich der ganzen Stadt zu bedeutendem Nachtheile gereichte und insbesondere die Hausfrauen der Stadt mit Erbitterung gegen die Urheber dieser Zustände erfüllte. Wie überall, so bethätigte sich auch hier al»bald da» bewährte Sprichwort: ..Böse Beispiele verderben gute Sitten." Bald stand die jüdische GeschättSlvelt nicht mehr cff*in uii den Wochrnmarktstagen auf der Wache, e« fanden sich auch christ-liche Händler, welche diese» Beispiel höchst nachahmenSwerth fander und so wetteiferten Juden und Christen mit allen möglichen Mitteln, um den Wochenmarkt mehr und mehr illu-jorisch zu machen. Allein die Gemeindevertretung von Pettau nahm sich der Sache endlich energisch an und schon jetzt kann man die wohl-thätigen Folgen der strengen Handhabung deS BerkaufSverboteS wahrnehmen - ist es doch schon dahin gekommen, dass einer unserer jüdischen .Händler den hiesigen Boden für zu wenig erträglich fand und unsere Stadt verließ; hoffentlich werden die Maßregeln der Behörde zur Folge haben, das« die Händler endlich entweder sich dem Gebote, beziehungsweise Berbote der WochnimarktSorknung fügen, oder ihr Schärflein zur Stärkung des Pettauer Localarmenfonde» beitragen. Unser Wochenmarkt aber wird unter solchen Umstünden nach und nach wieder auf jene Stufe kommen, auf welcher er einst war und dies w'rd ein wesentlicher Faetor zur Hebung unsere« städtischen Ge ■ .indewesen« sein Die Händler aber. Juden sowohl al« Christen, mögen diese Zeilen mit ganz besonderer Aufmerksamkeit lesen und in denselben eine Warnung für die Zukunft erblicken. Ein Ausflug in das Kolloser-Gebirge. Sonnenregen verursachen in dieser heißen Jahreszeit oft die Senge und den Pikep: erstere kommt anscheinend harmlo« herangeschlichen, fast unmerkbar und dock» verursacht dieselbe oft noch größeren Schaden al« der Hagel. Der bei scheinender Sonne fallende heiße Regen sengt die nach zarte Traube, diese welkt allmählich und fällt in einigen Tagen ganz ab, so das« es sich mancher Besitzer nicht erklären kann, wie eS gekommen. dass sich der noch vor kurzem üppige Traubenansatz um die Hälfte reduzierte. Da« ist .die Senge", einer der ge-fährlichsten Feinde der Weintraube, denn nur äußerst kräftiger Traubenansatz widersteht derselben. Nicht minder ist e» der Piketz; dieser, ebenfalls durch Sonnenregen entstehend, befällt jedoch nur die Trauben, wenn deren Beeren weich zu werden beginnen. Dieser Sonnenregen zu einer Zeit fallend, in welcher die Traube schon ausgewachsen ist, kann dieselbe allerdings nicht mehr ganz zerstören. Die heißen Tropfen eine« solchen Regen« bewirke» jedoch schwarze Flecken auf den Beeren, welche sich verhärten und oft die halbe Beere einnehme», wodurch die Reife derselben selbstverständlich beeinträchtiget wird. E» gibt wohl nicht leicht eine Fruchtgattung, welche ob ihrer zarten und langsamen Entwicklung so vielen Gefahre« ausgesetzt wäre, al» die Weintraube Der Frost im Frühjahre, welcher in diesen Geländen binnen zehn Jahren durchschnittlich zweimal mehr oder weuiger fällt, zerstört die erst aufsprossende Frucht. Die nahen Alpen bewirken denselben. Bei allen diesen Gefahren, der Senge, dem Hagel, der Piketz, der PeronoSpora und wenn wir noch dir drohende Reblan« hinzurechnen, gehört wohl eine riesige Geduld, Freude und was die Hauptbedingt»,«g ist — Geld dazu, um mit ge-nannten Tugenden ausgerüstet, nach wiederholten MisSernten wieder von vorne mit der kostspieligen Weingartarbeit anzufangen. Leider sind Mittel und Freude zur Sache nicht immer gepaart und gar mancher Besitzer, welcher diese« schöne Gebirg«-land, mit seinen herrlichen, schattigen Wäldern. abwechSlung«-reichen Tristen. Hügeln, duftenden Blühten, strodenden Obst-bäumen, liebgewonnen hat. mus« auch nebst diesem Verluste infolge der neuen Nauirerscheinungen seine Kapitalsanlage verschmerzen, da der einstige Werth dieser Weingründe heute illusorisch geworden, eine Entwertung derselben eingetreten ist, welche aus den ganzen Bezirk in Bezug auf Handel. Gewerbe und sociale Verhältnisse höchst deprimierend einwirkt, und e« ist wohl nicht pessimistisch. «kiin allgemein behauptet wird, tws», wenn die hohe Regierung nicht billige Rücksicht aus diesen schlimmen Zustand nimmt, der Weinbau nicht nur in der Kollo«, sondern in ganz Steiermark in ivenigen Jahren schon aushöre» mus«. Im September beginnt da« tAraSa »«schneiden Unkraut und Gräser haben sich de« Boden« bemächtiget; insbesondere wo üppiger Beden den GraSwuchS beschleunigt, da sind Rebe und Trauben in diesen ganz eingehüllt. Es ist daher nothwendig. die Traube von diesem luft- und lichtraubenden Un-kraut zu befreien, damit die nunmehr schon schwächer werdenden Sonnenstrahlen auf die Frucht vollkommen einwirken können. Die Windratsche (Ktapotctz» ist in dieser Zeit schon in Thätigkeit. E« ist da« ein Erzeugni» der HauSindnstrit. Selbe besteht au« zwei kreuzweise übereinander gelegten Holz-federn mit einer Kurbel, an nielcher bewegliche Hämmxr angebracht sind, welche beim Umdrehen derselben an ein freihängende« Brett schlage», wodurch ein ziemlich starke« Geklapper bewirkt wird, ivelche« den Zweck habe» soll. Böget von den »»»mehr weicke» Trauben weHuscht»chen. Allein die Thiere mögen sich an diese« Geklapper schon gewöhnt habe«, denn bei den stärksten Winden sogar, wobei sehr viel Lärm durch diese auf hohen Stangen an den oberen Schlägen oder in den Weingärten an-gebrachten Windratschen verursach« wird, naschen Drosseln, Amseln und andere Böget fleißig drauf lo«, unbekümmert um den Spektakel Früh und abend« norden die Weingärten von diesen gefiederten Räubern überfallen, deren Gefräßigkeit oft großen Schaden anrichtet. Sin odt? mehrere Schüsse zeitlich früh nnd abend« sind die wirksamsten Mittel, selb« zu verscheuHen; allein der Jagd-Pächter ludet e» nicht, das« tx-r Winzer ein Gewehr hat. Wie leicht könnten einige Bleikörner zufällig in die Ladung kommen, ein zu tief angelegter Schuf« könnte dann wohl gar ein Hä«lein treffen, deren e« Dank de« Jagdgesetze« viele gibt, oder die aru.'N Thierch'n würden wohl gar schns«scheu werden? Alle« die« brächte dem Jagdpächter nur Schaden, und da ist e« wohl bester, dem Winzer keine Muskete und die lieben Bögel die Trauben, welche doch der gütige Gott für Menschen und Thiere wachsen litt, fressen zu lassen Dafür darf sich der Weingartbesitzer von den gefrässigen Ragethieren, den Hasen, im Winter die Fruchtaugen von den Reben abfressen, oder wenn er die Bäumche» gegen Hasenfraß nicht gut geschmiert und verbunden hat. dieselben abnagen lassen. .Es geschieht ihm aber auch ganz recht, warum verbindet er selbe nicht gut!" — So ein bischen Arbeit, die da« Beschmiern, und Verbinden einiger hundert Bäume verursacht, ist doch nicht nennenswert und da« liebe Jagdvergnügen hat doch Wert. Denn das« e« ein Vergnügen ist. wenn die aufgescheuchten Thierchen. wie närrisch herumhüpsend, einen Ausweg suchend, geradeweg« in« Berderben rennen, da« ist doch klar! (£« ist selbst von Jagdliebhabern zugestanden, das« da« Hegen de« Wilde« in den Weingebirgen für die Culturen sehr nachtheilig ist. Vermischte Nachrichten. (Sprite.) Der Kaiser hat für die durch Brand ver-unglückten Bewohner von Nußdorf. Gericht«bezirk Marburg, eine Unterstützung von 1000 fl. au« der kaiserlichen Privat-casse bewilliget. v) Der Gewerbeverein von Pettau hielt Dienstag den 2K. März seine Jahre«versammlung ab. Der Thätigke,«»bericht desselben, welcher demnächst ver-öffentlich« werden wird, hat gezeigt, das« der Berein sowohl in Bezug aus die Wahlen al« auch in kommunaler und ge-»erblicher Beziehung sehr viel geleistei hat iind wurde der Bericht mit großer Befriedigung von den Anwesenden ausge-nommen. Da« Wirken de« Kammerrathe« Heller wurde mit Aufmerksamkeit verfolgt und von den zahlreich Anwesenden beifälligst benrtheilt. Zu Ausschüssen wurden gewählt, die Herren: Joojef Ornig. Richard Mahalka, Joses Gfpaltl. August »eller. Michael Martichitfch. Simon Mayer, Franz Pichler, A. Merkscha und Josef Wrcßnig Die Zuschrift de« Bauvereine«, welcher den Gnverbeverein eyucht, erstere» kräftigst zu unter-stützen, wurde von der Versammlung zustimmend angenommen und da« große, nützliche Wirken de« Bauvereine« für Pettau dankbarst anerkannt. Der Antrag, behuf« Aufhebung der Abend-schulstunden der gewerblichen Fortbildungsschule und Ersetzung derselben durch FelertagennterrichtSstunden, wurde dahin sor-michrt, das« gegen diese Eintheilung neuerlich Stellung ge-nommen wird; da« Schulau«schus«mitglied Herr Gspaltl ersuch«, in dieser Sache dahin zu wirken, das« diese Abendschulstunden-Eintheilung abgeändert werde, da diese sowohl für die Meister al« auch Lehrlingen nicht zweckentsprechend ist. Schließlich wurde eine Eingabe an die löbl. k. k. Bezirk«hauptmannschaft beschlossen, dahingehend, das« e« den Gemeindevorständen am Lande nicht gestattet sein soll. Arbeit«bücher »»«zustellen. Die Versammlung wurde hierauf nach vorhergegangener Aufmun-terung de« Obmannstellvertreter« Herrn Josef Örnig, den Gewerbeverein kräftigst zu unterstützen, da derselbe bei wichtigen Anlässen in gemeinnütziger Weise eingreifen könne, wie e« au» dem Jahresberichte zu ersehen ist, auch thatsächlich einaegrissen hat, unter lebhafter Acclamation dieser Ansprache geschlossen. (Verordnnnq über den Verkehr mit bewiinelten Reben.) Da« Ackerbauministerium hat folgend« Verordnung erlassen: § 1. Da« mit Verordnung vom 29. Juli 1882 erlassene allgemeine Verbot de« Handel« mit bewurzelten Reben jeder Art tritt mit dem Tag« t*r Kundmachung dieser Verordnung außer Kraft. 2. Bon dem im 8 l bezeichneten Zeitpunkte an bleibt der erkehr mit bewurzelten Reben jeder Art innerhalb der im Reichtrathe vertretenen Königreich« und Ländkr nur insmveit beschränkt, al« durch besondere in Gemäßheit der §§ 1 und 4 de« Gesetze« vom 3. April 1875 ergangene Kundmachungen die Au«fuhr von Reben au» bestimmten Örtlichkeite» verboten ist. § 3. Für die Einfuhr bewurzelter Reben in die im Reich«rath< vertretenen Königreiche und Länder, dann für Au«fuhr und Durchfuhr bleiben die Bestimmungen der inter« nationalen Convention vom 3. November l88l, sowie der Zusatzerklärung hiezu vom lk. April 1889 und die hierüber ergangenen besondere» Borschriften, namentlich die Verordnungen vom 15 Juli 1882. beziehungsweise ftlr Italien vom 13. September 1888 und vom l. Mai 1883 sowie vom 24. Jänner 1890 aufrecht. (Der Lauplan für dir nrnr Ladtankalt) in der oberen Draugasse ist vom 1. April d. I. angefangen in der Au«-läge de« Herrn Kollenz in der Kirchgasse zur Besichtigung ausgestellt Zunächst fällt auf der Gnindris« u. zw. de« alten Pinnger'schen Hause« mit dem Wartezimmer, der Diener-wohnung und den RestaurationSlcxalitäten; dann der Gruud-ris« de« Neubaues mit den Warmbädern; e« ist hieraus ersichtlich, das» da« Bad ein Bassin mit Steingutplatten für Warmbader I. Classe, vier einfach« Wannenbäder, eine Holzwanne und eine Doppelwanne enthalten wird. Jenseit« de« Corndvr« befindet sich da« Heizlocal, die Dampfkamnier. ein Douchebad mit Kalt-wasserbassin, sowie ein AuSkleideraum, anschließend an den Neubau finden wir die Auskleidekabinen für da« offene Bassin-bad in zwei Geschossen, ferner da« Bassin selbst, vor welchem hübsche Anlagen angebracht werde». Schließlich ist noch da« offene Freibad und die schwimmenden Kabinen in der Drau ersichtlich. Ferner zeigt un« der Plan de» Querschnitt de« Neubaue«, sowie de« Bassin« mit der Vorderansicht der Aus-kleidekabinen. von welchen wir auch noch einen Detailgrundris» und einen Querschnitt sehen. Bei dem re^'n Interesse, welche« dem gemeinnützigen Unternehmen von allen S^.te» entgegengebracht wird, steht zu erwarten, das« die Ausstellung de« Plane« zur öffentliche» Besichtigung jedermann äußerst willkommen sein wird. (Die Sillennole ii den Schiluachrichtrn.) Di« Schul-Nachrichten sind unstreitig ein wesentliche« FörderungSmittel für den Fleiß und den Fortschritt de« Schüler« und d«r Schülerin; denn sie haben den Zweck, den Eltern in vier Zeit-abschnitten ein Bild von dem sittlichen Verhalten, dem Fleiße im Lernen und dem Schulbesuche ihrer Kinder vor Augen zu führen. Viele Eltern verhalten nun zwar ihre Kinder, wenn die« noththut, zum Fleiße im Lernen, sind jedoch gegen die Sittennote gieichgiltig; die« beweist der Umstand, das« in der Folge manch« Kind«r bessere Fortschritte machen, aber sich im sittlichen Verhalten nicht bessern, ja oft nicht bessern wollen. Der Grund dieser traurigen Erscheinung ist entweder, wie schon erwähnt, in der Gleichgiltigknt der Eltern gegen die minderentsprechende Sittennote. od«r in dem Umstand« zu suchen, das« die Eltern da« edle Bestreben der Schule nicht richtig beurtheilen oder gar missverstehen und deshalb oft den Bemühungen der Lehrer und Lehrerinnen entgegenarbeiten, ohne zu wissen, das« sie da-durch nur ih,en eigenen Ki»dern Schaden zufügen; würde jedoch die Sittennote in jedem Elternhause einer besonderen Aufmerksamkeit gewürdigt werden, würden die Eltern über die Ursache der ungünstigen Sittennote ihrer Kinder unverzüglich mit dem Lehrer Rücksprache pfleoen, so würde e« auch leicht sein. Fehler und Untugenden der Kinder im Keime zu ersticken, und der schöne Erfolg der gegenseitigen freundlichen Unterstützung de« Elternhaus?« und der Schule würde alsdann bald zutage tre-ten. Die Eltern sind ivrpflichM, die« im Interesse ihrer Kinder zu thun; sie sollten sich der Überzeugung hingeben, das« d«r Lehrer die erforderliche A»«bildung für seinen Beruf erhalten habe, das« er also die Pflichten desselben al» denkender Mensch mit Recht als ein billiger Aufenthaltsort bekannt war und das» auch Käufer au» weiter Ferne sich einfanden. Die» beiläufig das Bild eine» Wochenmarkte» in Pettau bis zu Ansang der 1880-ger Jahre. Da auf einmal erwachte die Speculation»lust der Händler, an deren Spiye die ansang» der 1880'ger hier durch dir Gunst der Verhältnisse ansässig gewordenen mosaische» Producten-Händler standen. Die Stadtgemeinde Pettau hat nämlich in ihre Wochen-marktsordnnng vom Jahre 1881 die Bestinunung aufgenommen, das» Händler an WochenmarktStagen vor 10 Uhr Bormittag weder in den Straßen noch in ihren VerkaufSgeivölben Ein-kaufe von Gegenstände» de» WochenmarktSverkehres machen dürfen. Bezüglich der Bestimmung de» Verkaufe« in den Ver-kausSgewölbe« dürste damit allerdings nur da» Verbot gemeint sein, Landleute mit ihren Producten durch eigenS ausgestellte Personen in da» Gewölbe zu ziehen, wie die» mehrere Händler zu thun pflegen; besonders häufig wurde dieser Vorgang bei jüdischen Handelsleuten beobachtet. Es lag nun nahe, dass die Händler auf Auswege sannen, diese» VerkansSverbot in irgend einer Weise zu umgehen, n>a» schließlich bei dem Umstände, al« da»selbe nur für das Stadt-gebiet Geltung hat, jV»nz leicht zu bewerkstelligen war. Hier war nun dem jüdischen HandelSgeiste ein weite» Feld geboten. E» dauerte nicht lange, so konnte man an allen Ein-mündung»pnnkten der Straßen. sowie vor denselben „Handel»-silialen" der Firmen „Blumschein", „Sonnenschein" k. wahrnehmen ; diese Filialen sind jedoch nur Lagerplätze sür vorgekauste Waaren; e» bedarf aller Energie der Behörde, um diesen Unfug zur Abstellung zu bringen und hoffentlich wird die» in kurzer Zeit gelingen, da. wie wir mit Befriedigung wahrgenommen haben, die Behörde diesen Grabstätten de» Pettauer Woche«-markte» seit einiger Zeit ein besonder» aufmerksame» Auge zuwendet. Allerdings bleibt für die Händler noch der Ausweg offen, ihre Vorposten außer dem Stadtbezirk« aufzustellen, allein die» ist doch ersten» rttva» zu umständlich und dann wissen die Händler auch, das» die Stadtgemeinde wenigsten» in der Lage ist. im Wege der k k BezirkShauptmannschast indirekt auf die Abstellung dieses Unfuge» Einfluss zu nehmen. So kam e» nun. das» geraume Zeit hindurch nur wenig Producte auf den Platz kamen und aus diese Weise der Wochen-markwerkehr ei» sehr geringer »vor. wa» natürlich der ganzen Stadt zu bedeutendem Rachtheile gereichte und insbesondere die .Hausfrauen der Stadt mit Erbitterung gegen die Urheber dieser Zustände ersüllte. Wie überall, so bethätigte sich auch hier alsbald das bewährte Sprichwort: „Böse Beispiele verderben gute Sitten." Bald stand die jüdische Geschäftswelt nicht mehr allein an den Wochenmarktstage» auf der Wache, e» fanden sich auch christ-liche Händler, welche diese» Beispiel höchst »achahmenSwerth fanden »nd so wetteiferten Juden und Christen mit allen mög-lichen Mitteln, un« den Wochenmarkt mehr und mehr illu-sorisch zu machen. Allein die ^nitindevertretuiig von Pettau nahm sich der Sache endlich energisch an und schon jetzt kann man die wohl-tätige» Folgen der strengen Handhabung des Z ist in dieser Zeit schon in Thätigkeit E« ist da» ein Erzeugnis der Hausindustrie. Selbe besteht au« zwei kreuzweise übereinander gelegten Holz-federn mit einer Kurbel, an welcher bewegliche Hammxr ange-bracht find, welche beim Umdrehen derselben an ein freihängende« Brett schlage», wodurch ein ziemlich starke« Geklapper bewirkt wird, welche» den Zweck haben so'l. Vögel von den nunmehr weichen Trauben we^uschzuchrn Allein die Thiere möge» sich an diese« Geklapper schon gewöhnt haben, denn bei den stärksten Winden sogar, wobei sehr viel Lärm durch diese auf hohen Stangen an den oberen Schlägen oder in den Weingärten an-gebrachten Windratschen verursacht wird, naschen Drosseln, Amseln und andere Bögel fleißig drauf lo«, unbekümmert um dtn Spektakel. Früh und abend« werden die Weingärten von diesen gefiederten Räubern überfallen, deren Gesrässigkeit oft großen Schaden anrichtet. Ein ober mehrere Schüsse zeitlich früh nnd abend» sind die wirksamsten Mittel, selbe zu verscheuchen: allein der Jagd-Pächter leidet e« nicht, das« der Winker ein Gewehr hat. Wie leicht könnten einige Bleikörner zufällig in die Ladung kommen, ein zu tief angelegter Schus« könnte dann wohl gar ein Hä«lein treffen, deren e« Tank de« Jagdgesetze« viele gibt, oder die armen Thierchen würden wohl gar schus«scheu werden? Alle« die« brächte dem Jagdpächter nur Schaden, und da ist e« wohl besser, dem Winzer keine Mu«kete und die lieben Bögel die Trauben, welche doch der gütige Gott süe Menschen und Thiere wachse» lich. fressen zu lassen Dafür darf sich der Wringartbesitzer von den gefrässigen Ragethieren. den Hasen, im Sinter die Fruchtaugen von den Reben abfressen, oder wenn er die Bäumchen gegen Hasensraß nicht gut geschmiert und verbunden hat, dieselben abnagen lassen. „E« geschickt ihm aber auch ganz recht, warum verbindet er selbe nicht gut!- — So ein bischen Arbeit, die da« Beschmieren und Verbinden einiger hundert Bäume verursacht, ist doch nicht nennenswert und das liebe Jagdvergnügen hat doch Wert Denn das« es ein Vergnügen ist, wenn die ausgescheuchten Tbierchen. wie närrisch herumhüpfend. einen AuSweg suchend, geradeweg» in« Verderben rennen, da« ist doch klar! Es ist selbst von Jagdliebhabern zugestanden, dass daS Hegen deS Wildes in den Weiugebirgen für die Culturen sehr nachtheilig ist. Vermischte Nachrichten. (Spende.) Der Kaiser hat für die durch Brand ver-unglückten Bewohner von Rußdorf. Gerichtsbezirk Marburg, eine Unterstützung von 1000 fl. aus der kaiserlichen Privat-casse bewilliget. (llngliUksfal.) Herr Graf DraÄovi«; wurde am lS. März auf einer Schnepsensuche in Zelje (Ungarn) durch die Unvorsichtigkeit eine« Jäger» angeschossen und dadurch be-deutend verletzt Schon brachte die Tagespost die betrüvende Nachricht, da»« der Gras seiner Verletzung erlegen sei; allein die Presse täuschte sich diesmal glücklicherweise und der Graf befindet sich bereits am Wege der Besserung astigkeit beginne», erfüllen nnd vollenden? Ist er von der Erhabenheit seine» Amte» durchdrungen, so wird sein Streben dahin gerichtet sein, den Eltern ihre Minder reiner und besser zurückzugeben, al» sie ihm über-antwortet wurden, dem Staate aber treue Bürger zuzuführen, bei denen er den Grundstein zur bürgerlichen Brauchbarkeit, zur Treue undAnhänglichkeitan das Herrsche!,aus. zu Gehorsam, zu Eintracht n. s. w gelegt hat Somit ist da» Wirken der «chule in der That sehr segensreich und e» handelt sich nur darum, dasselbe i» vollem Maße zu würdigen und nach Kräften zu unterstützen. Man kann daher allen Eltern und deren Stellvertretern nicht genug an» Herz lege», nicht nur die Rote» über den Fortgang in den einzelnen UnterrichMgegenständen, sonder» auch die «itteuuote der Kinder besonder» ins Auge zu sassen und sall» dieselbe »»günstig ist. sich nicht etwa vor den Kindern — wie e» häusig zu geichelien pflegt — über den Lehrer oder über die Lehrerin unliebsam zu äußern, sonder» sich mit denselben oder mit dem Leiter der Schule sofort in» Einverständnis zu setzen und mit ihin bereitwillig auf die Besei-tigung der etwa vorhand-nen Fehler bei den Kindern hinzuwirken. Der beabsichtigte Erfolg wird dann gewiss nicht ausbleiben. s^nyrschmrmmtrr Leichnam.» An die löbliche k. k. Be-zirkshanptmannschast hier gelangte durch da» Gemeindeamt St. Johann am Traufelde nachstehende Anzeige untcrm 25. März: „(Gestern abend» haben die Bewohner von Lakdors den ange-schwemmten Leichnam eine» in Dragoner-Uniform gekleideten Mannes gefunden. Selber ist mittlerer Statur, da» Glicht nicht mehr erkennbar. Tie schon stark in Berwesung überge-gangene Leiche war mit Mantel, Hose und Blouse bekleidet, die Beschuhung fehlte." «Cillirr Gewrrdrbnnd.» Ain 17. März abend» 8'/« Uhr eröffnete der Obmann deS bisherigen Comite», Herr Andrea» HauSman», die erste öffentli<.,e Versammlung de» politischen Vereine« .Cillier tAewerbe-Bund- im Saale de» H,'»tel Strauß in Eilli. machte bekannt, das» die Statuten von der hohen Statthaltern genehmigt wurde». ,»folge dessen sich der Berein constitnirte und stellte den Versammelten den RegierungSver» treter, Herrn von Uderain vor. Daraus besprach er in längerer Rede de» Zweck de» Vereine«. Hieraus wurde zu K 2 der Tagesordnung geschritten; Herr Franz Slaöek brachte die Sta-tuten zur Verlesung uud Herr Hausmann erläuterte besonder» noch den 1 »nd 2; nachdem gegen dieselben keine Einwendung erhoben wurde, wurde zur Wahl de» Ausschüsse» geschritten, welche mit Stimmzettel vorgenommen wurde. E« wurde» die Herren: Altziebler. Andrea» .Hausmann, Auto» Mnrko, Ioh. RiegerSberger, Joh Koroschetz, Ios Wratschko. F. Jerebitichnik, Eduard Weiß mit Stimmenmehrheit gewählt - da dnrch Stimmen-Zersplitternng Herr Sarnitz und Herr Walter nicht die nöthige Anzahl stimmen erlangten und nach den Statuten der Au«° schus« au« 9 Mitgliedern bestehen mus», so wurde, nachdem Walter erklärte eine Ausschus« Stelle nicht anzunehmen, rr Adam Sarnitz gewählt. Hierauf erfolgte die Wahl der sunkt>onäre und wurde »ach einer kurzen Debatte Herr Michael Utziebler als Obmann, Herr And. Hausmann, al» dessen Stellvertreter. Herr Johann Rieger»perger al» Schriftführer nnd Srr Josef Wratschko al« Eassier gewählt. Hieraus gibt Herr »«man» bekannt, das« 20 kr Einschreibgebühr. 15 kr al« onat»beitrag zu entrichten sind »nd das» der Verein bi» jetzt au» 48 Mitgliedern besteht Der neue Obmann übernimmt "MationalitJkt: i» ZtKIiche ttUHNot Hart: Amerikaner 1100 r»t> 980 50 Engländer 800 40 Amerikaner 500 2-. 400 20 Engländer 320 16 Amerikaner 200 10 160 8 120 6 Engländer 120 6 m 100 5 80 4 nun den Vorsitz. bespricht die eigentliche Ausgabe des Vereines nnd erklärt: Die erste Ausgabe de» Vereine» ist. sich mit dem tAenvssenschast»wesen zu besassen, die gewerblichen Arbeiten zu heben, Geuossenschaftsverbande auzustreben und ein besondere« Augen-merk aijf die Arbeiterfrage, RonnalarbeitSzeit und Arbeiter-kammer, zu richten. Weiter» wird man auch trachten, bei den Handel«- und Allgemeine» »rankenhaut. Theresia Potoi'nik. verwitw Win-zerin aus mn pulm. 12. März StaM Pettau: Franz Metzinger. led. Bürgersiohn. 2S Jahre; Tul«-ivu ><»»»». 13 Mär» Steiermirt Siechenhau»: Mathias üe-inif. leb. Knecht au« Lenibach, Bezirt Marburg. 7l Jahre: 1H März Sleieemäet. Ziechenhau»: Maria Jtaligee, verwitw Stesanz, lköchtu au« Stvpi^, Bezirt Rudolf«werth tlcain, d7 Jahre: L»re»- !»»»» Ut»>N 14. März Stadt Pettau: Maximilian Neid Bahnbeainten»sohn,. «»»in- nafialschiiler 13',, Jahre: Lungentuberkulose 17. März -tat» Pettau: Maria Bi»'tvvi>'. ttürschnertind. , Jahre; Blutdiskrase 17 März Steiermarf Siechenhau«: Maria Äaluf, led. Lrtsanne au« Trifail. Bezirt Tüffer, t» Jahre: Apoplexie 18 März Steiermärk Siechenhau». Maria MiNaut, verwitw. LrtSarme au« tuffer, 72 Jahre: Hemiplegie 20 März Allgemeine« ttrankenhau«: Filipv Forsten«, verehel. Wilder au» L ber - Leskowetz. Bezirt Pettau, 7.1 Jahre: EmphyMro et ofslfinst pulm. 2U März Allgemeine« «rantenhan«: Zranz Maschl, led. Schuhmacher- .1 Jahre: 22 März. Steiermärk Siechenhau«: Sebastian Brunner. led Brautnecht au« St Jatod i. ©. B , Bezirt Marburg, .12 Jahre: Tuberkulose. 21 März Stnto Pettau: Joiesa Lberhauser. emer Ztadtfchullehrer«-und Ztealitätenbefihert-Otattiii, 81 Jahre: Alter«schwäche. Fin Gevölbe am Minoritenplate Nr. 6 ist sogleich zu vermiethen. Anfrage: Färbergasse 10. I Ernstgemeinter Heiratsantrag. Ein junges Mädchen, häuslich erzogen, mit etwas Vermögen, wünscht sich mit einem jungen oder in mittleren Jahren stehenden Manne, auch Witwer, entweder in fester Anstellung oder auch Geschäftsmanne zu verehelichen. — Nur ernstgemeinte Anträge mit Beischluss der Photographie beliebe man zu richten an die Administration des Blattes, unter dem Titel: Discretion Ehrensache! f l M Im Pfarrdorfe Zirkovetz am Braufelde bei Pettau ist ein : Z m Wohnhaus mit dazugehörigen 2 Joch Ackern und fi Joch Gemeindeantheil aus freier Hand, unter günstigen Zahlungsbedingungen sofort zu verkaufen. Dieses Haus kann zu jedem Geschäfte, entwed. Fleischerei oder Wirtshaus, verwendet werden. — Auskunft ertheilt Martin Nedwed (irundlMMtitxer in Zirkovetx Nr. 30. » ■ Für das deutsche Volksblatt wird ein Mitleser gesucht. Kine gut erhaltene GEWÖLBEPLACHE sammt Aufzichvorrichtung wird zu kaufen gesucht Anfrage in der Administration d. Blattes. Wohnung im östlichen Thurme des Schlosses Ober-Pettau, 2 Zimmer, Küche sammt Zu-gehör; herrliche Fernsicht; insbesondere als Sommerwohnung geeignet, aber auch für Jahresparteien. — Anfrage in der Administration d. Blattes. Dalmatiner ROTH-WEINE hoch I., UnitihJiltig. siir blutarme Kranke von ernte» Arstei empfohlen. Sebenzaner Rothw. I. . . 2Kkr. pr. Lit. Spalato........3ß , , „ Such Castello, acliw. I. . 86 „ , „ in Gebinden von 56 Litern aufwärts zu haben. Bei grösserer Abnahme separateOfferte. Job. Wegschaider, Pettau. haben Adolf ■MMMMMNNNMMMi 1 60 Ltück wkingriint Halbstartin-Msser mit Eisenreisen sind zu verkaufen. — Anfragt bei Herrn Johann Heller Htrrengasse Nr. L in Pettau. ■mmmmmmmn Haus-Verkauf. Das Haus Nr. 14 in der Färbergasse hier, ist unter den denk-bar günstigsten Zahlnngs-Bedingnissen, aus freier Hand sofort zu ver-kaufen. — Anfrage daselbst bei dem Hauseigenthümer Johann Winkter. , r** v * 1 O'OSi" "'O « xx ' i 0-< X x i o « < u>rvß u WN* >-0. ,o. " • .? ' o • .' oy«<>22<>koi« =g:o: • • o < |> > o. ? - . o. - . o. -?> • c Geschäfts-Anzeige. Ich beehre micli hiemit dem P. T. Publikum anzuzeigen, dass ich das Spedition«-, Commissions- und Incasso-Geschäft meines verstorbenen Vaters, des Herrn Josef Bratschko, weiterführe. Ich bitte, mir in diesem Unternehmen das gleiche Vertrauen und Wohlwollen zu schenken, welches Sie meinem Vater zutheil werden liessen. — Das Bureau befindet sich im Hause Nr. 2, Florianigasse. Hochachtungsvoll Pettau, den 15. Mttrz 1890. Josef Bratschko. Die Directiou der Sparcasse der landesfürstlichen Kammerstadt Pettau hat in ihrer Sitzung am 11. d. M. die Amtsstunden für den Parteien verkehr täglich von 9 bis 12 Uhr Vormittag bestimmt, was hiemit zur allgemeinen Kenntnis gebracht wird. Pettau, den 18. Mftrs 1890. FQr die Direction der Obmann: E. Eckl m. p. SIMON MAYER Hutfabrikant in Pettau empfiehlt für die bevorstehenden Feiertage sein reichsortirtes Lager aller Gattungen selbsterzeugter Herren- und Knabenfilz-hüte neuester Fa^on, in elegantester Ausführung, zu den mögliehst billigen Preisen. Für die kommende Sommersaison sind bereits Strohhüte neuester Mode siir Herren, Knaben und Kinder am Lager. Alte Filz- und Strohhüte werden unter Zusicherung möglichster Billigkeit hergerichtet & modernisirt. / Y * 4 MC IOJ P. T. Niemit beehre ich mich, den hochgeehrten Kunden anzuzeigen, dass ich nebst meinem MAI RERMEISTER-GEWERBE von nun an auch das 2immermei|teF-Geu3erbe ausüben werde, und bitte, mir auch zu diesem neuen Unternehmen das gleiche Vertrauen wie bisher angedeihen zu lassen. <>ebe die Versicherung, dass ieh bemüht sein werde, auch diesem Geschäfte meine Aufmerksamkeit zuzuwenden, um auch Zimmeriueisterarbeiten zur vollsten Zufriedenheit auszuführen. Da ich hoffe, in Maurermeisterarbeiten zufriedenstellende Beweise meines Könnens von allen Kunden aufweisen zu können, erwarte ich zahlreiche Aufträge und zeichne mit aller Hochachtung Josef Wressnig Pettau, im Februar 1890. Stadtmaarrr- and Zironiermeistfr. V, i >iO 1 bVd XiH 1 m I I ° I Offert-Ausschreibung. Der Pettauer Bauverein schreibt hiermit die Vergebung der Arbeiten zum Baue des Badehauses im Offertwege aus. Die Maurer-, Zimmer-, Tischler-, Schlosser-, Spengler-, Anstreicher», Glaser-Arbeiten etc. werden einzeln vergeben. Pläne, Vorausmasse und Baubedingungen liegen vom 1. bis 5. April taglich von 1 bis 2 Uhr mittags bei dem Obmanne Herrn Josef Ornig zur Einsicht auf, die versiegelten Offerte sind längstens bis Ostermontag d. i. am 7. April 1870 mittags daselWfit zu überreichen. Pettau, den 30. März 1890. Pettaner Bauverein registrierte tienoHAengrbaft mit beschränkter Haltung 11 ( Wegen Auflasung der Pachtung werden am Ostermontag den 7. April 1890, 2 Uhr nachmittags sämmtliche Geräthe, bestehend aus PHügen, Wägen, Eggen, landwirtschaftlichen Maschinen, dann diverse Futter- und Strohvorräthe, sowie 2 Zugpferde und 6 Stück Kühe an den Meistbietenden gegen baare Bezahlung hintangegeben. Kauflustige erfahren Näheres bei der „Herrschaftsverwaltung Thurnisch" Post Pettau. 9traanMrtIi4