^scheint wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Schriftleitung UeL Nr. 2670). Verwaltung u. Buchdruckerei (Tel. Nr. 2024) Maribor, Jurčičeva lca 4. Manuskripte werden nicht retumierL — Anfragen Rückporto beilegen. Inseraten- u. Abonnements.Annahme in Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen monatl. 23 Din, zustellen 24 Din, durch Post monatl. 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer 1"50 und 2 Din. Preis B'm TSO Mlmbom Settun Llc L 1 -''1 •: ■u J U o 1 ■ J 1 Ž U j Hoare redivivus i— Als die Stimmen aus London sich ^dichteten, die von der Betrauung Sir amuel Hoares mit dem Posten des In: ncnministers in dem neuen englischen •nett Neville Chamberlain zu berich- Kab *Cn Wußten, sprach man vielerorts von mer großen politischen Ueberraschung. Jeser Ausdruck trifft nicht zu. Die ei* ^entliche Ueberraschung seines Lebens Sir Hoare bereits hinter sich. Sie voll sich im Anschluß an seine Wochen-’idbesprechungen im Dezember 1935 'I dem damaligen französischen Ministerpräsidenten Laval. An diesem Wohnende sollte der »Friedensplan« un-,er Hach und Fach gebracht werden, der Je englische Politik von einem gefährlich Zusammenprall mit Italien zuriick-' und unter Preisgabe der Sanktions-°‘itik des Völkerbundes einen nüchter-h Ma9htausgleich mit Mussolini be-■ujWortete. Durch eine Indiskretion wur ie der Inhalt des Wochenendgespräches f,Cr Lanzen Welt bekannt. Ein Sturm der "ntrüstung fegte Hoare von seinem Potz ^ als Außenminister. Der Meister des , Milittschuhlaufs war für einen Augen-auf dem Glatteis der Politik ge-„.rauchelt. Er ging, aber er ging nicht s bloßer Verlierer. Schon nach wenl-h Tagen zeigte sich, daß Hoare um ß.1" Erhaltung des Weltfriedens willen » hohes, aber trotzdem verständliches fQ,leI gespielt hatte. Dem Scheidenden die Achtung des politischen Eng-“s. Schon damals endete fast jeder uf 'n den Weltzeitungen mit dem Z: Wann kommt Hoare wieder? Verschärfung der internationalen Situation Wegen der Bombenwürfe auf das deutsche Panzerschiff „Deutschland" / Baris und London verkennen nicht den Ernst der Lage / Ltngeheure Erregung im Jielch Ganznächtliche Beratungen in der Wilhelmstraße Ho, iah der are kam in der Tat wieder. Er über 111 den Posten des Marineministers, durch die britische Aufrüstung die 6nfl großer Aufgaben und rascher auchChlüsse ver'angte, Er setzte sich Rat S°nst mit dem Gewicht seines stjj ® und seiner Persönlichkeit immer dur i r durch. Bei der großen Krise, die eiltcil den Thronverzicht Eduards VIII. staden war, gehörte er zu den eng-hii]-_ .sjatern der britischen Königsfa- an n Oud wer in der letzten Zeit sich ^ Jrt und Stelle über die Strömungen ^Politischen Englands zu unterrichten Ram hörte als einen der wichtigsten Er r,C,n hnmer wieder den Sir Hoares. gib5 als der kommende Mann, und es Maßgebliche Kreise, die ihm für die bi-n RPH noch weitere größere Aufgaben jPhezejen. „i 16 Leistungen, die Sir Hoare vor we-ße n. Monaten für den Posten des Au-Wministers geeignet erschienen ließen. ver,en uueh heute noch nicht an Gewicht hat °ren" Ak Staatssekretär für Indien Ve er Maßgeblich auf die neue indische heik i Ung eingewirkt. Er hat bei den bete Verhandlungen mit den Ver-li»i n der verschiedensten Rassen, Re-"en und Parteien größten Takt und Qe. außergewöhnliches diplomatisches War !ck bewiesen. Sein Gesichtskreis ton ®ie eng. Da er nicht nur französisch iw- uueh deutsch, italienisch und se]L^h Gießend spricht, besitzt er einen ^ ständigen Einblick in die Gedanken-die.pv'eler maßgebender Völker. Trotz iedo-L eiten Lebenshorizontes blieb er ^andi Engländer durch und durch. Er nate seine Erfahrungen im Ausland P a r i s, 31. Mai. In diplomatischen und politischen Kreisen erwartet man mit groß ter Ungeduldigkeit den Bericht, die die deutsche Regierung im Zusammenhänge mit der Bombardierung des Panzerschiffes »Deutschland« (und nicht des Panzerschiffes »Admiral Scheer«, wie die ersten Berichte häuteten) im Laufe des heutigen Tages abgehen lassen wird. Die Pariser Blätter bringen nur kurze Berichte über das Bombardement und erwarten offensichtlich amtliche Mitteilungen und Feststellungen. Hiebei verweist die Presse auf die ungeheure Tragweite,, die diesem Inzident zukommt und verwiesen darauf hin, daß man in Regierungskreisen den vollen Ernst der internationalen Lage zu erkennen beginne. Es sei der kritischeste Moment in der sogenannten Spanien-Krise eingetreten und würden die Großmächte kaltes Blut und volle Entschlossenheit aufzubringen haben, um eine internationale Weiterung dieses Konfliktes zu verhindern. Berlin, 31. Mai. Die Erregung in Deutschland im Zusammenhänge mit den Bombenabwürfen auf das Panzerschiff »Deutschland« wächst von Stunde zu Stunde. Alle deutschen Zeitungen sind mit Trauerrand erschienen und bringen nur die amtliche Kommuniquees. Gleichzeitig verweisen die Blätter auf die Folgen, die aus diesem schweren Zwischenfall entstehen können. Die Bomben auf die »Deutschland« seien eine unerhörte Provokation, deren Beantwortung Deutschland nicht schuldig bleiben werde. B e r 1 i n, 31. Mai. Reichsluftfahrtsminister Generaloberst G ö r i n g, der gestern in Weimar weilte, ist im Flugzeug sofort nach Berlin zurückgeflogen und meldete sich gleich nach seiner Ankunft dc*^ Reichskanzler in der Wilhelmstraße Gleich nach der Ankunft Görings traten unter dem Vorsitz des Reichskanzlers Hitler mehrere Mitglieder der Regierung sowie Vertreter des Generalstabes, des Admiralstabes und der Luftwaffe zu Beratungen zusammen, die die ganze Nacht bis in die heutigen Morgenstunden andauerten. Es ist völlig unbekannt, welche Ent Schlüsse die erwähnte Konferenz gefaßt hat. Berlin, 31. Mai. Nach einer amtlichen Mitteilung hat sich die Zahl der Tc ten an Bord des Panzerschiffes »Deutsch fand« auf 23 erhöht. 19 Matrosen und Un teroffiziere ringen mit dem Tode, während 64 Mann der Besatzung leichtere Verletzungen erlitten. London, 31. Mai. Die Londoner Presse beschäftigt sich ausführlich mit dem Zwischenfall von Ibyza. Die Presse stellt in diesem Zusammenhänge einmütig fest, daß es sich um einen Zwischenfall von größter Tragweite handle, durch den die internationale Lage eine außeror deutliche Verschärfung erfahren habe. stets auf Pläne, die zur Verbesserung der englischen Verhältnisse dienen konnten. Mit diesen noch nicht bis zum letzten ausgenutzten Energien tritt er mit als stärktste Potenz an eine der verantwortlichsten Stellen im Kabinett Chamberlain. Er bestimmt dessen Gesicht ent scheidend mit. (Siche zunächst Seite 3) Die englische Regierung ist heute vormittags zu einer außerordentlichen Sitzung zusammengetreten, die dem Bombardement des deutschen Panzerschiffes und den damit zusammenhängenden politischen Auswirkungen gewidmet war-Zwischen Paris und London wird ein überaus reger telephonischer Gedankenaustausch geführt. Selbstverständlich sind Paris und London fest entschlossen, jede Ausweitung des Zwischenfalls in der Richtung eines internationalen Kon üliktes zu verhindern. Die englischen Blätter lehnen die Ansichten und die Argumentationen der Va lencia-Regierung ab. Valencia behauptet nämlich, daß das deutsche Kriegsschiff kein Recht gehabt habe, als Einheit der Kontrollflotte vor den Balearen vor Anker zu gehen. Die Zehnmeilenzone, auf die sich die Valencia-Regierung berufe, habe vom Gesichtspunkt des internationalen Reches und der Kontrollbestim-mungen überhaupt keinen Wert. B e r 1 i n, 31. Mai. Die Reichsregierung hat durch das Deutsche Naclirichtenbüro nachstehende amtliche Mitteilung erlassen: »Da vor einigen Tagen rote Flieger englische Kriegsschiffe, die bei Malorca im Sinne der Bestimmungen des Londoner Nichteinmischungsausschusses ihre Kon-trollpflicht ausübten, bombardierten, wobei auf einem italienischen Kriegsschiff 6 Offiziere getötet wurden, erließ der Chef des deutschen Kontrollgeschwaders an die deutschen Flotteneinheiten den Befehl, sich aus jener Zone zu entfernen. Am Samstag, den 29. d. traf das Panzerschiff »Deutschland«, welches ebenfalls dem Kontrollgeschwader angehört, im Hafen von Ibyza ein. Zwei rote Flieger der Valencia-Regierung stiegen zwischen 6 und 7 Uhr früh auf und bewarfen das vor Anker liegende Panzerschiff mit einem Bombenhagel. Da das Panzerschiff verankert war, befanden sich die Mannschaften mittschiffs in der Mannschaftsmesse. Eine Bombe fiel in diese Messe. Durch diesen verbrecherischen Anschlag wurden 23 Mann auf der Stelle getötet und 83 Mann teils sehr schwer, teils leicht verletzt. Die zweite Bombe streifte das Panzerschiff am Backbord und verursachte nur geringen Materialschaden. Das Panzerschiff blieb nach diesem Angriff gefechts- und fahrtklar und nahm sofort Kurs auf Gibraltar, um die Verwundeten sobald als möglich der Spitalsbehandlung zuzuführen. Vom Panzerschiff »Deutschland« ist kein einziger Schuß abgefeuert worden. Da die Regierung in Valencia durch die deutsche Reichsregierung zweimal und ebenso auch vom Londoner Nichteinmischungsausschuß darauf aufmerksam gemacht wurde, die dem Kontrollgeschwader ungehörigen Flotteneinheiten unbelä-stigt zu lassen, dieser Aufforderung aber nicht nachgekommen ist, hat sich die Reichsregierung entschlossen, die Maßnahmen, die sie durchführen wird, dem Londoner Nichteinmischungsausschuß un verzüglich mitzuteilen«. L o n d o n, 31. Mai. Wie aus Gibraltar berichtet wird, Ist das deutsche Panzerschiff »Deutschland« mit den Verwun deten des Zwischenfalls von Ibyza dort eingetroffen und hat die Verwundeten sofort ausgeschifft, worauf sie in die englischen Militärspitäler überführt wurden. Alle in Gibraltar befindlichen Aerzte wurden zwecks Hilfeleistung in die Spitäler kommandiert. Die im Haien von Gibraltar liegenden englischen Kriegsschiffe haben zum Zeichen der Trauer die Flaggen auf Halbmast gesetzt. B e r 1 i n, 31. Mai. Halbamtlich wird zu dem Bombardement auf das deutsche Panzerschiff erklärt: »Der abscheuliche Angriff auf das Kontroilschifi »Deutschland« hat im ganzen Reiche ungeheure Entrüstung ausgelöst, und dies umso mehr, als es den bolschewistischen Krei sen gelungen ist, in ihrer Dreistigkeit die lügnerische Feststellung zu machen, daß vom Bord der »Deutschland« aus geschossen wurde. Es sei bekannt, daß Deutschland die Kontrolle nicht gefordert habe. Der Londoner Nichteinmischungsausschuß habe Deutschland eingeladen, an dieser Kontrol le mit seiner Flotte teilzunehmen. Deutschland habe im Interesse des Friedens diese Aufgabe übernommen. Man müsse sich fragen, welche Garantien könne der Nicht einmischungsausschuß bieten, daß sich Derartiges nicht mehr ereignen werde. Man dürfe nicht vergessen, daß hinter Valencia der Weltboschwismus steht. Ibyza sollte für den Weltbolschewismus ein Signal für Europa sein«. Valencia, 31. Mai. Die Valencia-Regierung findet für die Bombenwürfe ihrer Flugzeuge auf das deutsche Panzerschiff die Begründung damit, daß es sich um einen Akt der Notwehr gehandelt habe. Die beiden Flieger seien von der »Deutschland« beschossen worden und hätten erst daraufhin die Bomben auf das Kriegsschiff abgeworfen. P a r i s. 31. Mai. Die Regierung von Valencia veröffentlicht ein Kommuniquee wonach der republikanische Dampfer »Ciudad de Barcelona« von einem U-Boot unbekannter Herkunft torpediert worden sei. Von den 300 Passagieren konnten nur 60 gerettet werden. Genf, 31. Mai. Der spanische Vertreter beim Völkerbund, der frühere Außenminister der Valencia-Regierung Del V a y o hat heute vormittags offiziell bekanntgegeben, daß heute früh um 7 Uhr ein deutscher Kreuzer und zwei Tor pedoboote auf die Hafenstadt A 1 m e-r i a das Geschützfeuer eröffnet hätten. Sommeramtsstunden der Bankinstitute. Im Sinne eines Beschlusses der Vereinigung her Bankinstitute Sloweniens bleiben die Bankinstitute in Maribor in der Ieit vom 1. bis 30. Juni sowie vom 15. Juli bis 15. September von 8 bis 14 Uhr geöffnet. Kasta-geschäfte werden jedoch nur von 8 bis 12.30 Uhr erledigt. Nachmittags wird nicht gearbeitet. In der Zeit vom 1. bis 15. Julr gilt wegen der Bilanzarbeiten die normale Arbeitszeit. ‘ Börse Zürich, den 31. Mai. — Devisen: Beograd 10, Paris 19.555, London 21.65, Newyork 438.875, Mailand 23.05, Berlin 176.10, Wien 81.40, Prag 15.275. Ge. K. H. Vrinzregent Vaul wieder im Lande Ans B c o g r a d wird gemeldet: S. K. H. Prinzregent Paul ist in Begleitung des Hofministers MÄan Anti«; und des ersten Adjutanten S. M. des Königs, General Hristic', von seiner Fahrt nach London »nd Paris wieder nach Kranj zurückgekchrt. Die deutschen Flieger Kinzle und Gchultze werden ausgetauscht Aus Paris wird gemeldet: W-e die bastische Regierung telegraphisch mitteilt, wurden Samstag durch Vermittlung der französischen diplomatischen Vertretung die zwei zum Tode verurteilten deutschen Flieger K i n z l e und S chulhe gegen zehn russische Flieger, einen Spanier und e-nen französischen Journalisten, die von den nationalen Truppen gefangen genommen worden waren, ausgetauscht. Der Konflikt zwischen Vatikan und Reich Dr. Göbbels und Dr. Frick kündigen den Kampf mit der Katholischen Kirche an. Berlin, 30. Mai. Während Reichs propagandaminister Dr. G ö b b e 1 s in seiner am Freitag in Berlin gehaltenen Rede auf die Kampfansage des Kardinals Mundlein in Chicago schärfstens reagierte und den Kampf, den der Katho lizismus dem Reiche auf dränge, annahm, hielt Reichsinnenminister Dr. Frick gestern eine Versammlungsrede, in der er den Standpunkt der Regierung dem Vatikan gegenüber verteidigte. Der Minister erklärte u. a.: »Wir lehnen einen Kulturkampf entschlossen ab, wenn sich aber die katholische Kirche genötigt glaubt, uns den Krieg zu erklären, dann möge sie auch die Folgen dieses Krieges übernehmen, denn wir weichen einem Kampfe unter keinen Umständen aus. Wir haben seit der Machtübernahme mehr als einmal den Beweis geliefert, daß wir keine Geg uer organisierter Konfessionen sind. Derbes te Beweis hiefür ist das Streben unseres Führers nach Schaffung einer einigen evangelischen Kirche. Hunderte von Millionen Mark werden in Deutsch land heute für die Restaurierung der Kirchen und Dome aufgebracht und nie- i mand hat jemals dagegen etwas eingewendet. Wogegen wir jedoch, aufgebracht sind und was wir nicht dulden werden, das sind die bischöflichen Hirtenbriefe und päpstlichen Enzykliken. Wir sind davon schon derart satt, daß wir sie nicht mehr hören und lesen wollen. Die kirchlichen Würdenträger mögen zusehen, wie sie in den eigenen Rei hen Ordnung machen werden. Was in den letzten Jahren an dunklen Dingen in Klöstern und Privatschulen aufgedeckt wurde, fordert den Abscheu der ganzen KultunVelt aus. Die Verheimlichung dieses Uebels kann das Uebel nicht ausrotten.« S. M. König Peter beim Fest seiner Gardekavalleriebrigade Wie bereits berichtet, fand dieser Tage in Beograd die Slava-Feier der Kavalleriebrigade der Königlichen Garde statt. Ministerpräsident Dr. Milan Stojadinoväc begrüßt S. M. den König. Innenminister Dr. Korošec über die Mai-Deklaration DIE GROSSE DEKLARATIONSFEIER IN LJUBLJANA. L j u b l j a n a, 30. Mai. Im Kino- j rauf Bürgermeister Dr. A d 1 c š i č Er-Saale des Hotels Union fand heute eine j gebenheitstelegramme an S. M. den Kö-großc Feier der M a i-D eklaration nig, 8. königl. Hoheit den Prinzregenten statt, die vor 20 Jahren im Wiener Reichs j und an Erzbischof Dr. Jeglič zur Verlernt durch den heutigen jugoslawischen sung brachte. Nach einem kurzen künst-Innenminister Dr. Anton Korošec lerischen Programm hielt Frl. Cilka Krek zur Verlesung gebracht wurde und da-; eine Rede, in der sie die Tätigkeit der slowenischen Frauen und Mädchen auf dem Gebiete der Deklarationsbewegung schilderte. Nun erhielt Innenminister Dr. Korošec das Wort. Unter begeisterten Rufen »Es lebe der Retter der slowenischen Fahne!« begab sich Dr. Korošec auf die Rednertribüne und hielt unter atemloser Spannung seine große Rede über den Sinn der Maideklaration. Der Minister schilderte eingangs in Kürze die politische Lage des Jahres 1917. Sodann dankte er allen jenen Kämpfern, die viel dazu beitrugen, daß die Idee der Maideklaration dem slowenischen Volke in Fleisch und Blut überging. Dies gilt in erster Linie für Erzbischof Dr. Jeglič, der im August 1917 die Maideklaration als erster Unterzeichnete. Daß sich der Deklarationsgedanke aber auch im Süden Boden verschaffen konnte, sei ein Verdienst des Erzbischofs Dr. Bauer, des Bischofs Dr. Mahnič und der Franziskaner. Redner gedachte in seinen weiteren Ausführungen Dr. Kreks, der schon im Jahre 1916 trotz den Siegen der Deutschen klar in die Zukunft geblickt habe. Dr. 'Korošec erinnerte sodann an das po mals die erste manifestative Willenskundgebung der Slowenen, Kroaten und Serben, in einem Staat vereinigt zu werden, gewesen ist. Um 11 Uhr betrat der Innenminister, stürmisch begrüßt, in Begleitung des Banus Dr. N a t fa 5 e n den Saal. Die Eisenbahnerkapelle info-1 litische Bündnis mit den Tschechen im nierte die Staatshymne, die von den Anwesenden stehend angehört wurde, wo- Aeberblick über die Variier Weltausstellung {'N Ausschnitt von der Pariser Weltausstellung mit den prächtigen Anlagen, die bereits fertigg^steilt wurden konnten (Scherl-Bilderdienst-MJ Wiener Parlament und ging auf die Analyse der Maideklaration ein, mit welcher die Befreiungsbewegung ihre äußere Form erhielt. Die Maideklaration sei eines der wichtigsten Dokumente der slowenischen Geschichte. Sie habe ähnliche Erklärungen der anderen slawischen Völker im einstigen Oesterreich-Ungarn zur Folge gehabt. Die Zentralmächte seien unter dem Druck der Entente zusammengebrochen, wobei der beispiellose Heroismus der Serben eine große Rolle spielte. Die österreichisch-ungarische Monarchie sei aber bereits vor dem Zusammen bruch an den Fronten infolge innerer Zersetzung zusammengebrochen, die sich als Folge der nationalen Bestrebungen der slawischen Länder eingestellt habe. Für uns Slowenen — sagte der Innenminister —- bedeutet die Deklarationsidee die selbständige Entscheidung für Jugoslawien. Als die Verbündeten im Westen noch darüber dachten, Oesterreich-Ungarn nur zu schwächen, wurden sie von den Tsche chen und Slawen des Südens durch Schaf fung ihrer Nationalstaaten vor die fertige Tatsache gestellt. Redner verwies sodann auf die gemein-! same Erklärung der tschechischen und südslawischen Abgeordneten vom 6. Dezember 1917 auf die Denkschrift des Jugoslawischen Klubs vom 31. Jänner 1918 u. der Zagreber Resolution vom 3. März 1918, als die Vertreter aller jugoslawi- scher politischer Parteien ihren nationalen, unabhängigen und demokratische" Staat forderten. Am 16. Oktober 191® versuchte Kaiser Karl sich noch die Treue der Slowenen zu sichern, es war jedoch zu spät und diese Tatsache erfuhr 01 durch einen Vertreter des Jugoslawischen Klubs. Bald darauf kam der Zusammenbruch und der Zagreber Nationalrat pr° klamierte die Idee der vollständigen Vereinigung aller Serben. Kroaten und Slowenen. Dr. Korošec schloß seine Rede mit den Worten: »Welches ist unsere Aufgabe-Slowenen und Sloweninnen, vereinige" wir unsere Herzen zu einem großen Zch und die Fähigkeiten für das Glück und den Fortschritt des slowenischen Volke im gemeinsamen Vaterland.« (Stürmisch" Rufe »Es lebe der • Slowenenführer! ch lebe der Retter der slowenischen Fah11" Es lebe die Deklaration von 1933!«) Aus Met* JkimM i. Ministerpräsident Dr. Milan Stojade novic besuchte am Sonntag in Beograc die Ausstellung der Vereinigung bildender Künstler. Bei dieser Gelegenheit erwarb er Gemälde um insgesamt 70.00' Dinar. i. Aus der Jugoslawischen Journalisten-Vereinigung. Die Jugoslawische Journalistenvereinigung hielt am Samstag den 29; und Sonntag, den 30. d. M. in Palic bei Subotica ihre Jahreshauptversammlung ab. Zum Präsidenten der Vereinigung wurde der Redakteur der »Politika« Ach dra Milosavljevič gewählt. Vizepräsidenten sind Stanko Vira n (Ljubljana) und Dr. Branko Sokol'1 (Zagreb). i. Einweihung des deutschen Krieg"1' friedhofes in Smederovo. Sonntag v()1' mittags fand in Smederovo die feierlich" Einweihung des dortigen deutschen Kriegerfriedhofes statt. Nach den Klängen der Staatshymnen Jugoslawiens u" Deutschlands sowie der »Eroica« v0" Beethoven hielt der Führer des Deutsche" Volksbundes für Kriegsgräberfürsorge-General i. R. von Schenken doch* die Weiherede. Der Redner begrüßte eingangs das jugoslawische Volk, S. M. Kch nig Peter, 8. königl. Hoheit den Prinzregenten Paul und die tapfere jugoslawische Armee. Weitere Reden hielten de deutsche Gesandte Viktor von Heere und der Bürgermeister von Smedercv«1-Dr. Stefanovič. i. Kroatische Naturschutztagung in greb. In Zagreb fand am Sonntag, d"1 30. d. M. eine Tagung der Fachleute Botanik, Forstwesen usw. statt, derch Zweck die Initiative für planmäßigen Ich turschutz in Jugoslawien gewesen ,s s Es sind Bestrebungen im Fluß, die Na"" früh und abends je ein Viertelglas ch ausgezeichnete Erfolge auf. Selbst findlichste,i Patientinnen nehmen das "As? Jases"-Wasser gern weil eine mchK" Wirkung schon nach kurzer Zeit eintrch'^ Od min soc ool nar zdr S br 15- i*5 od Ein deutsches Vanzerschiff mit Bomben beworfen £ach angeblicher vorheriger beschiessüng zweier republikanischer FLUGZEUGE. — 20 TOTE, 73 VERLETZTE AN BORD DES PANZERSCHIFFES? Valencia, 30. Mai. (Avala) Nach jaiomationen der hiesigen Rundfunks ta-10n hat ein fremdes Kriegsschiff, wahrscheinlich das deutsche Panzerschiff »Ad mhal Scheer«, zwei spanische Regie-^ngsflugzeuge, die über der Insel Ibiza feisten, beschossen. Die beiden Bom-oer warfen deshalb 12 Bomben auf das phiff. Vir Bomben davon waren Tref-er- Die Flieger konnten beobachten, daß atn Kriegsschiff mehrere Explosionen er °lgten. Das Kriegsministerium der Valencia-Regierung hat das nachstehende Kommuniquee veröffentlicht: »Gestern gegen 17 Uhr befanden sifch ^vei Regierüngsflugzeuge auf einem Aufklärungsfluge über den Balearen. In nem Moment als sie die Insel Ibiza über °£en hatten, wurden sie von einem Kriegsschiff, welches etwa 200 Meter v°rn Ufer entfernt lag, beschossen, ob-jt^ar sie keine feindliche Handlung gegen ^le Küste oder das Kriegsschiff beginam Die beiden Flieger begannen sich iu wehren und warfen 12 Bomben ab. den 12 Bomben waren vier Treffer. ačh den eingelangten Radiögrätiimen u urteilen, war das betreffende Kriegsschiff das deutsche Panzerschiff »Adml-Scheer«. Nach dem Beschluß deš londoner Nichteinmischungsausschusses aben fremde Kriegsschiffe die Kontrolle ‘j} den spanischen Gewässern durchzu-uhren, jedoch außerhalb der Zehnmei-®Uzone, das Panzerschiff »Admiral cheer« befand sich jedoch in der Bucht °n Ibiza. Es befand sich in Gewässern, Ie nach dem Beschluß des Kontrollko-‘Uitees nicht der Kontrolle der deut-sondern der französischen Kriegs ' ebiffe unterworfen sind.« e r 1 i n, 30. Mai. Die deutsche Re-jjjcrung hat heute ein Kommuniquee ver-uentlicht, aus welchem hervörgeht, daß Uioige eines Angriffes republikanischer %zeuge an Bord des Panzerschiffes ^Admiral Scheer« 20 Matrosen getötet, hingegen verletzt wurden. Die deutle Regierung habe sich aus diesem runde für außerordentliche Maßnah-, en entschlossen und hievon den Lon-°Uer Nichteinmischungsausschuß noch eute verständigt. Das Panzerschiff »Ad lrhJ Scheer« wurde von Fliegerbomben t Vßi Mal getroffen, als es nach Glbral-fuhr. Berlin, 30. Mal (Avala). Die Lage, nach den letzten Zwischenfällen und lencia mitgeteilt wurde, wird man in Spanien allen Ernstes verstehen müssen, da Deutschland und Italien sonst zu anderen Mitteln greifen müßten. Die Blätter richten schärfste Angriffe gegen die Regierung in Valencia sowie gegen die Moskauer Bolschewiken, von denen es heißt, daß sie die. Mitschuldigen der erwähnten Zwischenfälle seien. London, 30. Mai. Im Londoner Nichteinmischungsausschuß kam es gestern zu stürmischen Auseinandersetzungen anläßlich des italienischen Protestes gegen die Bombenangriffe, die republikanische Flugzeuge auf italienische Kriegsschiffe veranstalten. Der italienische Delegierte begründete seinen Protest mit dem Hinweis, daß bei Mallorca ein italienisches Kriegsschiff mit Bomben beworfen worden sei, wobei mehrere Bomben die Offizierskajüten trafen. Sechs Offiziere wurden getötet, der Kommandant und noch andere Offiziere hingegen verletzt. Bomben seien auch in der Nähe der deutschen und eng lischen Kriegsschiffe herabgesaust. Bot- schafter Grandi forderte vom Nicht einmischungsausschuß energische Maßnahmen gegen diese Fliegerangriffe auf Kriegsschiffe, die über Auftrag des Nicht einmischungssausschusses die Seekontrolle durchführen. Diesem- Protest schloß sich der deutsche Delegierte mit der Drohung an, daß im entgegengesetzten Falle die deutschen und italienischen Kriegsschiffe selber Ordnung machen würden. Der russische Delegierte Majski stellte die Frage, wie deutsche Kriegsschiffe auf Mallorca kämen, wo ihnen zur Kontrolle doch ein ganz anderer Raum zugewiesen sei. Am Schlüsse genehmigte der Ausschuß eine Resolution, in der der Tod der italienischen Offiziere bedauert und gleichzeitig auch das Bedauern darüber ausgesprochen wird, daß sogar Kriegsschiffe angegriffen werden, die die Seekontrolle durchzuführen haben. Der Nichteinmi-schungsaußschuß werde beide spanische Lager auffordern, in Hinkunft solche Angriffe zu vermeiden, da sie imstande seien, unerwünschte Konflikte in einem Moment heraufzubeschwören, wo alle Bemühungen darauf gerichtet sind, den tragischen Vorkommnissen in Spanien ein Ende zu bereiten. Schließlich nahm der Ausschuß die Zusicherung ent gegen, daß auf Palma (Mallorca) ein neu traler Gürtel eingerichtet wird, der allen an der Seekontrolle beteiligten Kriegsschiffen zugänglich sein wird. Schwerer Fliegerangriff auf Barcelona RUND HUNDERT TONNEN SPRENGSTOFF AUF DIE KATALONISCHE HAUPTSTADT ABGEWORFEN. — ÜBER HUNDERT TOTE. die den ist, die; Barcelona, 30. Mai. Barcelona ist in der Nacht zum Samstag durch 15 Minuten hindurch von zahlreichen nationalsozialistischen Bombern heimgesucht worden. Die Flugzeuge warfen etwa 200 Bomben großen Kalibers, ferner zahlreiche Brandbomben und rund zehn Lufttorpedos ab. In der Stadt entstand eine große Panik. Alles flüchtete auf das Signal der Sirenen in die Keller und unterirdischen Schutzstellen, doch erfolgte das Bombar- dement in zu großer Geschwindigkeit, als daß sich alle Menschen rechtzeitig hätten retten können, über hundert Personen wurden getötet, 150 hingegen verletzt. Große Häuser wurden in Schutt gelegt. An verschiedenen Orten entstanden Schadfeuer, die großen Materialschaden zeitigten. Die republikanischen Abwehrbatterien wehrten den Fliegerangriff ab und es gelang ihnen, ein nationalistisches Flugzeug abzuschießen. Der Zucker erobert die Welt Der Zucker, der heute ein unentbehrliches Genuß- und Nährmittel für uns geworden ist, ist erst gegen Ende des Wttelalters in Europa bekannt geworden. Er wurde aus Indien, wo er aus dem Zuckerrohr gewonnen wurde, eingesührt und hat sich, nachdem er einmal bekannt geworden war, sehr schnell eingebürgert. Im Zeitalter der Renaissance war er in Italien bereits ein ehr Kämpfen auf Mallorca entstanden gestaltet sich sehr ernst. Was nach sen Vorfällen der Regierung in Va- beliebtes Genußmittel, natürlich zunächst nur in den Kreisen der Reichen, denn die 'Schwierigkeit der Transport Verhältnisse oer feuerte solche Waren sehr. Ein Schriftsteller jener Tage sagt, daß cs kein festliches Gast-mahl mehr gäbe, bei dem nicht eine Fülle von Zucker in vielerlei Gestalt verwendet würde. Figuren und Gruppen, Vögel und Vierfüßler und wunderschöne Früchte in na türlichen 'Farben wurden daraus gebildet und Gewürze damit kandiert; ohne Zucker wurde fast nichts mehr verzehrt. Zucker kam an die Kuchen, Zucker in den Wein, Zucker in das Wasser, ja sogar Fleisch und Eier bereitete man mit Zucker! In Frankreich scheint Katharina von Medici, die Gattin Heinrichs 2., den Zucker eingeführt zu haben, das italienische Gefolge dieser Fürstin hat auch zuerst den Gebrauch von Likör in Frankreich bekannt gemacht. Sehr balo, schon in der zweiten Hälfte des 16. Jcchrhrrn derts, wird dann der Zucker innerhalb der oberen Schichten des französischen Volkes als unentbehrliches Genußmittel angesehen. Efenso galten damals auch in England Zuk-kerwerk und Gelees, Marmeladen, kandierte Früchte sowie Schiffe und Figuren aus Zucker bei jeder feineren Mahlzeit als unent behrlich. In Deutschland ist die erste Zuckersiederei in Augsburg 1573 entstanden. Um 1800 wurden in Europa nach einer Berechnung Alexander von Humboldts 4,500.000 Zentner Zucker verbraucht, das macht 3 bis 4 Pfund auf den Kopf der Bevölkerung. Rücksichtsloser Selbstmord. Auf eine recht rücksichtslose Art verübte dieser Tage eine 31 Jahre alte Amerikanerin in Newyork Selbstmord. Ta sie am Leben verzweifelte, fuhr sie im Fahrstuhl :n das oberste Stockwerk eines der höchsten Wol kenkratzer der Stadt, der in einem der verkehrsreichsten Plätze von Newyork liegt. Kaum war sie oben angekommen, so ging sie an ein offen stehendes Fenster und stürzte sich, ohne ein Wort zu sagen, auf die belebte Straße hinab. Unglückseligerwese kamen in diesem Augenblick zwei Straßenpassanten an dem Wolkenkratzer vorbei. Sie «wurden von der Selbstmörderin so schwer getroffen, daß sie bedenkliche Verletzungen an Schultern und Kopf erlltten. Das junge Mädchen war sofort tot. Eine neue Blindentafchsnuhr. Von einem blinden Uhrmachermeister in Chicago wird neuerdings eine Blndenuhr auf den Markt gebracht, die den persönlichen Erfahrungen ihres Erfinders ihr Entstehen verdankt. Die Ze'ger an dieser Blin-dentaschenuhr und das dazu gehörige Zifferblatt treten reliefartig hervor, so daß Zeit und Stunde jederzeit mit den Fingern abgelesen werden können. Um die Ze-ger vor Beschädigungen zu schützen, sind sie außerordentlich stark konstruiert. Im übrigen werden sie beim Tragen der Uhr in der Tasche durch einen Deckel geschützt, der iien neuen Verhältnissen angepaßt ist. W e cs heißt, soll sich die Uhr im Gebrauch sehr bewährt haben. Seltsamer Tod eines Totengräbers. Ein Pariser Totengräber, der trotz seines betagten Alters noch in seinem Beruf tätig war, verstarb dieser Tage auf seltsame Weise. Er urar Bei der warmen Witterung damit beschäftigt, ein Grab für eine Beerdigung auszuheben, die am Nach,mittag stattfinden sollte. Plötzlich bekam er starke Kopfschmerzen. Er kletterte aus der bereits tief geschachteten Grube hervor. Aber als er Der Schrei in Paris Schauspieler-Erinnerung von Arno Sommerfeld. ^^^stuspieler haben meist alle einen kle--Spleen, das steht nun mal fast» und ich 'ich« ^lich zugeben, baß ich darin keine qc fltßhmc mache. Nur in einem umerschei--|ijlö ‘ch mich etwas von meinen Kollegen, und üch^^Futch, daß ich nicht abergläubisch h ; Ech klopfe nämlich nicht auf Holz, spuk-h fach nicht dreimal aus, halte nichts von hon11 oöet ähnlichen Dingen, und würde chstZ. toAtn das möglich wäre, im Hotel e'n ' Nummer 13 beziehen! z; °n Meiner Puppe trenne ich mich aller* ij/ nie; und das kommt daher, weil ich W’ .bet Mann bin, unötige Ehekonflikte h^°afzubeschwören. Das klingt etwas ge- d^^voll, wird aber gleich erklärt wer* Während mir jeglicher Sinn kür über* Hauche Dinge vollkommen mangelt, ist zu A’tQU, obwohl sie nicht vom „Bau" ist, Vr’et Tag- und Nachtzeit eifrigst bemüht. ütA Kavenlegen oder oitstigen Kram das jeden Preis zwingen zu wollen, a merswürdiaerweise immer ein Körn Un_ 'Wahrheit bei "ihren Weissagungen ist, L üe stillschweigend gewähren. Itistt * nun besagtes Körnchen Wahrheit be-1 ■ 1° steht es damit folgendermaßen aus: Immer, wenn meine Frau prophezeit, daß wieder einmal ein Engagement mit „ganz ganz großem Geld" in der „Stube" liegt, weiß ich genau, daß alle meine intensiven Bemühungen zweckslos sind, und daß man vorläufig in allen Theater- und Filmbüros auf meine Dienste händeringend verzichtet. Wimmelt es dagegen in den Karten von „bösen Buben" oder. „Pikchen Weibern", dann ist mit tödlicher Sicherheit anzunehmen, daß bald irgendeinvas klappt. Meine Frau ist zwar darüber verzweifelt, daß ich die positive Wirkung der „geheimen Kräfte" derart ableugne, und es haben sich dieserhalb auch schon verschiedene große Krachs abgespielt, es nutzt aber alles nichts: ich hin ein ungläubiger Thomas und beschränke mich auf meine Puppe. Ilm nun keine Jrrtümer auf kommen zu lasten, möchte ich ausdrücklich darauf Hinweisen, daß es sich hier nicht etwa um solch eine handelt, die mit den Augen lappert und Papa und Mama schreit, (ich kenne Primadonnen und Filmdiven, die „so etwas" sogar auf Südamerika-Tourneen im Schrankkoffer mivichleppen), sondern um e'n ganz kleines, winziges Dingelchen, das man bequem in die Westentasche stecken kann. Der Grund, daß ich mich von dieser Puppe nie trenne, ist folgender: Ich verhandelte mal vor Jahren mit einer amerikanischen Filmgesellschaft, die einen Film in Paris drehen wollte. Der Regisseur, der die schwer* .'wiegende Entscheidung zu fällen hatte, war selbstverständlich von ein paar hundert Men schert belagert, weil natürlich jeder gern mal den Eiffelturm kennenlernen wollte. Es erübrigt sich wohl daher, besonders darauf hinznw,eisen, daß sich jeder, aber auch jeder, für die noch zu besetzende Rolle (es handelte sich nur noch um eine einzige!) für berufen hielt und demzufolge in dem Büro ein schrecklicher Radau herrschte. Und da täglich neue Gesichter auftauchten (man glaubte es nämlich nicht so rech, daß nur noch eine einzige Rolle frei war), ging es wie in einem Tollhaus zu; und die meisten — und zu denen zählte auch ich — waren noch i nicht mal dazu gekommen, tickt dem Re-Igiffeur ein paar belanglose Worte zN wechseln. MerBwürdigerwewise konnte und konnte sich der gute Onkel aus Amerika zu keinem Entschluß durchringen, lief andauernd mit verzweifelter und düsterer Miene durch die sämtlichen Räume, ließ Dutzende von Menschen vorsprechen, zog einige in engere Wahl, warf im nächsten Moment alles wieder um und suchte nach neuen Talenten. Da er aber von den anderen auch keinen nach Hause schickte, also mich auch nicht, wurde der Laden logischerweise immer voller. > Und das Schönste war, daß es sich nur um eine ganz kleine Rolle handelte, die noch frei war, und es handelte sich absolut nicht um irgend etwas Besonderes. Es wurde, genau genommen, nichts wewiter verlangt, als daß der Darsteller, abgesehen von ein paar belanglosen Sätzen, in der Lage sein mußte, einen ungeheuer komischen Schrei ausstoßen zu können. Na, und da sich das schließlich jeder zutraute, denn so schwer ist so etwas ja wirklich nicht, war das. Angebot, wie ichon erwähnt, ein geradezu beängstigendes und von Rechts wegen.hätten die Räume wegen totaler lieberfülluwg polizeilich geschlossen wer den müssen. t Selbstverständlich traute ich mir’s auch ohne weiteres zu, den verlangten Schrei aus stoßen zu können, hatte aber trotzdem ;cg= liche Hoffnung aufgegeben, gratis und franko nach Paris zu fahren, weil es mir noch immer nicht gelungen war, in irgend e uer Weise die Aufmerksamkeit des Amerikaners auf mich zu lenken. Und doch sollte ich meinem Glück näher sein, als ich dachte. Der Regisseur ließ sich gerade wieder in seinem Allerheiligsten vorsprechen, als ich plötzlich einen Dolchstich in den verlängerten Oberschenkel erhielt, und von heftigstem Schmerz gepeinigt, einen ent schlichen Schrei ausstieß, so daß alle, d-st da dumpf brütend saßen, erwachten. Mir war das natürlich schrecklich peinltzch daß ich einen derartigen Wirrwarr angerichtet hatte, und deshalb wollte ich mich auch gerade anschicken, mich höflichst zu entschuldigen . . . ka-m aber nicht dazu, denn der Reg'sseur stürzte wie ein Irrer aus seinem Büro und forschte in höchster Ausre- oben anlangte, erlitt er eilten Herzschlag. Dabei stürzte er rücklings wieder in das Grab zurück. dal, er selbst geschaufelt hatte. Aus Stadl Mkd Ume&m Feierliche Begehung des DekMmtionsjubikäumS FACKELZUG ZUM DEKLARATIONSDENKMAL IM STADTPARK. — FESTAKADEMIE IM UNIONSAAL. war, ohne da st er es musste, für ihn selbst bestimmt gewesen Am Ach Deklarattonsfeier Wie in den anderen Städten Sloweniens, wurde auch in Ptuj die 20. Wiederkehr der Verlesung der Maideklaration im Wiener Parlament durch den Obmann des jugoslawischen Abgeordnetenklubs Dr. Korošec feierlich begangen. Die Stadt prangte in reichem Flaggenschmuck. Am Vorabend bewegte sich ein F a c k e 1 -z u g, in dem die Feuerwehr, der Veteranenverein, drei Musikkapellen und eine große Menschenmenge schritten, durch die Straßen der Stadt zum Rathaus, von dessen Balkon Bürgermeister Dr. R e -m e c an die versammelte Menge eine Ansprache richtete. Sonntag fand im Stadttheater eine Festakademie statt, an der der gemischte Chor der »Glasbena Matica«, die städtische Musikkapelle und der Cäcilienverein mitwirkten. Die Festrede hielt Senator Smode j, dessen Ausführungen mit stürmischem Bei fall aufgenommen wurden. Auf das Königshaus, Dr. Korošec und Dr. Krek wurden Hochrufe ausgebracht. Auf den Höhen rings um die Stadt brannten Freudenfeuer. P. Todesfall. Im Alter von 78 Jahren ist die Gattin »des pensionierten Bahnhofpor-liers Job, Frau Anna I o o, gestorben. R. i: v.! P. spurlos verschwunden. Der 17jährige Sbuhmacherlehrling Simon M u r £ o, der am Stadlberg ein junges Mädchen schwer verletzt ititb dann einen Selbstmord vorge-rmischt hatte, ist spurlos verschwunden und konnte bisher nicht aufgefunden werden. h. Mysteriöser Schutz. Als der 44jährige 'Linzer Franz N o v a f aus Kog bei Sre bišč-c heimlehrte, feuerte jemand auf ihn einen Schuß ab. Novak wurde durch die Schrotladnng an beiden Beinen verletzt. p. Unfall. Die 13jährige Besitzerstochter -Marie B r 8 i o aus Sv. Marko stürzte vom Fahrrad und brach sich den linken Arm. P.Jm Stadtkino wird Mittwoch u. Donnerstag der dramatische Großfilm „Die tza-fengässe" mit McLanglen vorgeführt. Wieder ein sehenswürdiges Filmwerk! Junges Eheglück. Das Kind weint. Der Vater schreit: Dein Kind heult auch immer. Dauernd schreit es ohne Grund. Was hat es denn nur?« Die Frau antwortet ruhig: »Nichts als deinen Charakter!« gung nach dem Urheber des „komischen" Schreis . , . Kleinlaut mußte ich dann gestehen, daß d; das Karnickel gewesen sei. Das dümmste Gesicht meines Lebens habe ich, aber wohl gemacht, daß ich ein paar Minuten später den unterschriebenen. Vertrag nach Paris m der Tasche hatte. Als sich meine Freude darüber etwas gelegt hatte, suchte ich dann an e nein verschwiegenen Ort die Ursache ° des mir unerklärlichen Dolchstiches zu ergründen und fand . . . die Puppe, die mir meine Frau ohne mein Wissen in die Hosentasche gesteckt hatte. Durch - mein nervöses Hin- und Herrut-"cheit waren diesem armen Dingelchen die V rme ubgedreht worden; und der Draht, mit dem sie am Körper befestigt waren, ratte die schon ermähnte sehr empfindliche Steife getroffen . . . Natürlich wollte ich die dämliche Puppe ui Hause sofort wegwerfen, aber da wurde meine Frau sehr energisch und drohte sogar mit Scheidung, weil sie mit einem Menschen, der derart das Glück mit Füßen treten wollte. nicht mehr zusammenbleiben könne. Na, und da sie ganz gilt kocht, habe ich in ident Fall mal nachgegeben. und schUeß-F.ch sagte ich mir dann auch noch, als ich ans den Eiffelturm kraxelte und im Cafe de la ‘Dir meuren Absinth trank, daß mir die Dupve ja wirklich kein Unglück, gebracht Ufte. Der vergangene Samstag und Sonntag standen auch in Maribor im Zeichen der feierlichen Begegnung des Gedenktages, an dem vor 20 Jahren die Repräsentanten der jugoslawischen Bevölkerung der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder im Wiener Parlament die Stimme nach einem eigenen Staatsleben erhoben. Der 30. Mai 1917 ist als Wendepunkt in der geschichtlichen Entwicklung des jugoslawischen Volkes zu werten, ebenso wie die in derselben Sitzung des zum ersten Mal nach Kriegsausbruch zusammen getretenen österreichischen Abgeordnetenhauses verlesene Deklaration des tschechoslowakischen Volkes als Angelpunkt im Werdegang der staatlichen Selbständigkeit dieser Nation anzusehen ist. Schon Samstag hatte Maribor aus diesem Anlaß Flaggenschmuck angelegt. Böllerschüsse unterhalb des Kalvarienbergkirchleins leiteten die feierliche Begeh ung des Gedenktages ein. Unter den Klängen der Musikkapelle bewegte sich ein Fackclzug, in dem die Feuerwehr, die Organisationen usw. schritten, vom Hauptplatz zum Stadtpark, wo die Manifestationsteilnehmer rings um das von der »Jugoslovenska Matica« vor zehn Jahren errichtete Denk m a 1 mit dem in Marmor gehauenen Deklarationstext Aufstellung nahmen. Im Weihbecken am Denkmal brannte das Erinnerungsfeuer, an dem Läufer des Sportklubs »M a -r a t h o n« eine Fackel entzündeten u. sie im Stafellauf zum Pyramidenberg trugen, wo ein großes, weithin sichtbares Freudenfeuer entfacht wurde. Gleichzeitig leuchteten am Bachern, am Poßruck und auf den anderen Höhen Höhenfeuer auf. Vor dem Deklarationsdenkmal ergriff der Stadtrat Professor Dr. S u š -n i k das Wort und hielt an die Manifestationsteilnehmer eine von dichterischen Geist getragene Ansprache, in der er auf In dem von Kotoriba kommenden Gütereilzug brach Samstag abends zwischen den Stationen Sv. Lovrenc und Pragersko an einem aus Ungarn- stammenden vollbeladenen Kühlwagen die vordere Achse, sodaß der Waggon aus dem Gleis sprang. Die nachfolgenden sechs Wagen entgleisten ebenfalls und stürzten teilweise um, wobei der Schienenstrang auf einer Entfernung von etwa 100 Meter unpassierbar wurde. Die umgestürzten Waggons bildeten einen großen Trümmerhaufen. Menschenleben sind nicht zu beklagen, da der Bremser N. K o t n i k, der auf einem der entgleisten Wagen den Dienst versah, im letzten Augenblick abspringen und sich so in Sicherheit hingen konnte. Der durch den Verkehrsunfall angerichtete Schaden ist beträchtlich. Aus Maribor traf unverzüglich eine Kommission ein, um den Tatbestand auf zunehmen. Die Bahnerhaltimgssektion Ptuj leitete sofort die Aufräumungsarbeiten und die Ausbesserung des Gleises ein. Der Personenzugsverkehr wurde durch Umsteigen aufrechterhalten, währen die Schnellzüge zwischen Budapest und Triest über Varaždin. Zaprešič und Zidani most geleitet wurden. Im Laufe des Sonntags wurden die Aufräumungs-und Ausbesserungsarbeiten soweit beendet, daß die Unfallstelle wieder befahrbar gemacht wurde und die Züge normal verkehren können. die Bedeutung des geschichtlichen Ereignisses vor 20 Jahren hinwies und das Gelöbnis unwandelbarer Treue zu Staat u. Königshaus ablegte, in das die versammelte Menge begeistert einstimmte. Sonntag wurde im Unionsaal eine Festakademie veranstaltet, der eine große Menschenmenge beiwohnte, darunter auch die Spitzen der Behörden. Musikklänge der Feuerwehrkapelle er-öffneten die Feier, worauf die Schauspielerin Frl. Elvira Kralj Gregorčič’ prophetisches Gedicht »Naš narodni dom« mit tiefer Einfühlung zum Vortrag brachte. Sodann betrat Altbürgermeister und gewesener Kreistagspräsident Dr. Leskovar das Podium und hielt die F e s t-rede, in der er zunächst die geschichtliche Entwicklung der Südslawen im allgemeinen und des jugoslawischen Volkes im besonderen umriß. Er stellte sodann die verschiedenen Kundgebungen nach Selbständigkeit und eigenem Staatsleben, so die Willensäußerungen im stürmischen Jahr 1848, das Mariborer Programm des Jahres 1865 und das Ljubljanaer Programm vom Jahre 1870. Redner schilderte hierauf das Wirken des verstorbenen Dr. Krek, vor allem auf genossenschaftlichem Gebiet, die Tätigkeit des Jugoslawischen Abgeordnetenklubs im alten Oesterreich und schließlich die Verlesung der Deklaration im Wiener Parlament durch den Klubobmann Dr. Anton Korošec, den gegenwärtigen Minister des Innern des Königreiches Jugoslawien. Die Anwesenden brachen in stürmische živio-Rufe auf Jugoslawien, Seine Majestät König Peter usw. aus. Die Musikkapelle intonierte die Hymne »Hej Slovani« und sodann die Nationalhymne, die von den Versammlungsteilnehmern mitgesungen wurde. m. Plötzlicher Tod. In Maribor ist die 36jährige Bankbeaintensgattin Frau Elisabeth Kurnik plötzlich gestorben. Die Verblichene erfreute sich wegen ihres sympathischen Wesens allseitiger Wertschätzung. Friede ihrer Asche- Der schwergetroffenen Familie unser innigstes Beileid! m. In Sv. Jurij ob Tabor» ist der weit und breit bekannte und geschätzte Großgrund Besitzer Ludwig Plav 8 ak im Alter von 64 Jahren gestorben. Der Dahingeschiedene gehörte längere Zeit dem Schulrat sowie -der Leitung der Landwirtschaftsgesellschaft und d-ez Hopfenbauvereines an. Friede seiner Asche! m. Die Inhaber der Theaterblocks werden ersucht, die Blockzettel für musikalische Aufführungen Dienstag, den 1. Juni für die Aufführung des Operettenschlagers „Der gütige Antonius", die letzte musikalische Vor stellung in der Saison, zu benützen. An 'diesem Abend gastiert das frühere Thcatermit-glied Frl. Paula Udovič. m. Die Volksuniversität hält heute, Montag um 20 Uhr in ihren Räumlichkeiten ihre Jahreshauptversammlung ab, worauf nochmals aufmerksam gemacht wird. nt. Jahrestagung der Banatsangestellten. Im Hotel „Mariborski dvor" hielt Sonntag vormittags der Mariborerer Unterausschuß des Vereines der Banatsangestellten für Slo wenwn seine Jahreshauptversammlung ab, der u. a. auch der Vereinsobmann Obelrech-nungsrat Pirc aus Ljubljana beiwohnte. Der Obmann Ing. Stur m sowie d'e üBri- Monlag. den 31. Mai gen Funktionäre. erstatteten ihre Berich" worauf die Wahl der neuen Lockung vorg"' nommen wurde. Obmann ist wieder JE Sturm, Schriftführer Franz Lerovec, KaffiH Sigismund Kokalj, Ausfchußmitglieder: talsverwalter Josef Stegnar, Anton Medve" Franz Lovrenčič. Jv!ef Strauß. Franz gorič, Johann KomparZek und Franz . Pak’ kruh, Revisoren: Viktor Strauch und WilE Princi. m. Die kleinen Harmonikaspieler noch.E greb. Der Chor der Keinen HarmonikaipF ler tritt am nächsten Samstag 'm gwjh11 Messesaal in Zagreb auf. Das Konzert bet zugunsten des Unterstützungsfonds d£r Sektion Zagreb des Jugoslawischen Journ"' listenverbandes statt. m. Die Kaufleute werden darauf aufmE sam gemacht, daß in der Stadt Maribor »°111 1. Juni an alle Geschäfte, soweit sie nach 6e'' Paragraphen 4, 6 und 7 der Banatsvero» nung über die Ladensperre davon nicht "E genommen sind, nachmitags erst ab 15 Mp )3 Ulr nachmittags) offenzuhalten find. D1'-se Sommerzeit in den Geschäftsbetrieb^ gilt bis 31. August eines jeden Jahves. $*c Kaufleutevereinigung für Maribor-Stadt. m. Schülerproduktion der „Glasbena tira". Heute, Montag, den 31. L. um 30 MU veranstaltet die Musikschule der „Glasben" Matica" im Kasinosaal eine Produktion chrC£ Schüler. Es wirken der Jugendchor und da-Orchester mit. Da das Programm, reichh" f tig ist und reife und erfolgreiche Punkte uw faßt, ist mit einem zufriedenstellenden v such zu rechnen. Eintritt frei. nt. Schützentagung. Der Schützenverein m Pobrežje hielt Samstag abends seine JE reshauptversammlung ab, in der über Tätigkeit der Organisation im abgelauseE Jahr berichtet wurde. Bei. der Wahl iC‘j Ausschusses wurde die bisherige Leitung P1 Obmann C a fan der Spitze fast .ohne 5R‘!' derungen in ihrer Funktion bestätigt. m. Große Feuerwehrübung «n Studenc'- Gestern fand in Studenci eine große FE1, wehrübung statt, die den vollen Beweisjw' für erbrachte, daß die agile Wehr von denci eine schlagkräftige Wehr barste > die für den großen Vorort in Zecken Feuersnot und Gefahr eine beruhigt^ Organisation darstellt. Als Brandplatz 'E de der große Holzlagerplatz der Firma uv lich angenommen, der von dielen ctnff1';- . zenden Besitzungen umsäumt wird, also ^ wirklicher Feuersnot eine große Ausbre tungsmöglichkeit hätte. Da in der unwi-s• . baren Nähe des Brandobjektes kein W°T., zur Verfügung stand, wurde urck Set®' gung des Staasbahnwerkstättenchess 1 notwendige Wasser aus den Hydranten 1 Staatsbahnwerkstätte entnommen. BinnM Minuten sandten drei mächtige Schlag nien das rettende Naß in den Brandy"'! so daß binnen kürzester Zeit d>e Wehr ^ Rettungswerk als beendet ansehen kop *n Die ganze Aktion stand diesmal unter umsichtigen Kommando des Wehrobm nes K a l o h, unterstützt vom Haupkw Majhenič. Nach Beendigung der 9^ ßen Uebung begab sich die Wehr ins pot- wo Obmann Kaloh an die .' sammelte Mannschaft eine zündende che hielt. Der großen Uebung wohnt" " . der Feuerwehrbezirksobmannstellvcrt - Maribor-Stadt Herr Alfons K c ß l c r- ^ der sich über die gelungene Uebung stF bend äußerte u. in seiner Ansprache Wehrmannschaft hervorhob, daß Staat wie Bevölkerung angesichts pflichttreuer Arbeit im Dienste des R® - .iTrb eilte volle Gewähr besitzen für Ruh" Sicherheit in allen Belangen. , m. Unfälle. Der 32jährige Bäckerg^^, Adolf B o z u i k stürze infolge eme»^, ches vom Fahrrad und trug hiebei che Verletzungen am Kopfe davon. ^ jährige, in einem Steinbruch oberhalb ^ z Lovrenc beschäftigte Felix Peru a .u 1 wurde von herabkollernden Erdmasl"' graben, wobei er schwere. Kopfverletz y.v erlitt. Der 30jährige Hafner Josef I Ser kam mit der linken Hand in dlC der weit und breit best bekannte Kurort gegen Erkrankungen an Mao-en, Nieren, Leber, Gedärmen, Blase, Gallensteinen etc. ladet Sie ein zur Kur und Erholung. Modernst eingerichtete Hotels werden allen Ihren Ansprüchen entsprechen. Idealste Sommerfrische. Vielfache Zerstreuungen. Gänzlich renoviertes Schwimm- und Sonnenbad. Berühmte Quellen : — Tempel — lyris — — Verlanget Prospekte von der Kurdirektion SSOfSSSŠBCSl Sl3tiH8 Siwmtgleifmig Rogaška S’atma Setzmaschine und zog sich htabei schlimme Quetschungen zu. Die Genannten Befinden >'ch im Krankenhause. nt. Eisenbahn-Altpensionisten sowie Pro« bstvnisten und Gnadenpensionisten rote auch Witwen Obgenannter, wohnhaft in Maribor ssud nächster Umgebung, welche ihre Pen-ftonähez-üge non Ib. Eiseirbahndircktion Liub-^una beziehen, mögen sich in Sen Tagen vom 1:. S., 3. un 4. Juni 1937 beim Obmann ^arl K o r es in der Brbanova ul. 11 bzw. Schriftführer K e ischler im Möbel-^schäft Novak, Vetrinjska ul. 7 wegen der Anmeldung (Prijava) für den weiteren Be-ill9 der Teuerungszulagen melden. nt. Mit dem Luxusexpreß nach Ljubljana. Anläßlich, der Mustermesse in Ljubljana ver-Ntstaltet der „Putnit" am 6. Juni eine Sonderfahrt nach Ljubljana. Die Fahrt, btc mjt dem blauen Lurusexpreß unternommen kostet 100 Dinar. Abfahrt um 5 Uhr l1°nt Hotel „Drei". ^ nt. Wetterbericht vom 31. Mai. 8 Uhr: Temperatur 18, Barometerstand 742, Windrichtung WO, Niederschlag —. nt. Abgängig ist seit mehreren Tagen der ichährige Kaspar Z a m c r I. wohnhaft •;°no ulica 4. Etwaige Angaben über sein ^N'bleiben mögett der Stadtpvl'-zci mttge-^'It werden. nt. Für die Pariser Fahrt des „Putnit"- "onderzuges ist die Anmeldung 14 Tage ^5. Abfertigung des Zuges im „Putnit"* ' “to Maribor-Celje vorzunehmen. Die er* !tc Fahrt erfolgt am 12. Juni und kommt "wt Mchtigmtg (7 Tage), Frühstück, Steife* "ff! und Pisa auf 1060 bei dritter bzw. auf alv Dinar bei zweiter Wagenklasse zu stene,,. . n,. Mensche» fliehen aus dem Leben. In spodnja Polskava wurde der 55jährige Kauf , ^ntt Johann <5 I v o r č o erhängt in fei* n«nt Geschäfte aufgefuirden. In der Meljska trank die 35jährige Dienstmannsgattin "L ®. in selbstmörderischer Absicht Lysol. h 111 Zum Trabrennen in Coen wird uns j^'n fachkritischer Seite ergänzend mitgeteilt, ‘^i der eigentliche jugoslawische Rekord von Aeon" (Eigentümer E. Funk, Zagreb) und c 1,1 Zweigespann „Lisette"-„Sylvia" (Ei-l fsinntet Franz Filipič, Maribor) mit bezw. j.37.7 aus dem Jahre 1923 ndf> wie vor besteht und bisher noch triefst n>erboten wurde. m- Soll man nur aus Bahnhöfen vorsich-ij® !kin? Frau N. N. gab am Bahnhof, weil s noch etwas besorgen wollte, einem ihr :®nzltd) fremden Herrn ihren Koffer in OB* I • Als sie zurückkam, war der Koffer eben* wie der Herr spurlos verschwunden. Ihre lcltnBiit entrüstete sich im Gespräch mit ci* j-,1' Frau in einem Spezereigeschäft sehr ;t Cl' diesen Leichtsinn, wie man einem völlig ■cwden Menschen seinen Koffer nr,vertrau* nun. Wirklich schade um die schone Wä-}FC tut Koffer. Däbei erinnerte sie sich, daß eilte Seife für das Waschen ihrer Wasche ^nchtc. Auf Sie Frage des Kaufmannes, , ns ;üv cin.e Seife, antwortete sie: „Ganz itL welche . . . Geben Sie mir irgendeine, dn sie nur billig ist!" Da mischte sich die gj fe Frau ins Gespräch. „Ich finde, daß il [ in gewissem Sinne ebenso unvorsichtig toi° Ihre Freundin am Bahnhof. Auch E wcrUert Ihre Wäsche, die bestimmt mehr Q ' ist als die im Koffer, irgendeiner Seife swttrauen. Seien Sie doch vorsichtig und D titen Sie lieber eine Seife, deren Namen %Herkunft Sie kennen und die für ihre Ute Bürgt und das ist die bekannte Schicht* Wäsche mit Schichtseife gelva-cri> hält doppelt so lange!" 5475 i,. * Kittbet sollen froh sein! Ihr erstes Wort sLr nglück. Ihr erster Schritt ist Eltern c-, ji- Ihr erstes Leid ist Elternleid. — Biele find Ergehen, bis sie fertige Menschen (ti F Frohe Kinder — frohe Menschen! »t: et Eure Kinder froh und gcsuUo durch (r °maI,v Versuchsdose Din 12.50 in Apo-^ken. 3547 Sonderfahrt nach Wien. Anläßlich der itj«»net Festwochen veranstaltet der „Put* ’w $t?Ei Sonderfahrten nach Wien und tow die erste vom 6. bis 9. und die . Ile vom 13. bis 15. Juni statt. Der Fahr fimf ,tcKt stch samt dem Visum auf 250 4 s L>l1) Dinar. Die Anmeldungen mögen a§ „Putnik"-Büro Maribor-Celje ge* wtet werden. Tn' Der blaue LuxusExpretz nach Paris. Erv - pariser Fahrt des blauen Luxus-CB veranstaltet der „Putnit" in der Zeit vom 13. bis 27. Juni, wobei die italienische und französische Riviera sowie die Schweiz und die Dolomiten berührt werden sollen. Das Gesamtarrangement kommt auf 3900 Dinar zu stehen. Alle näheren Details im „Putnik"-Reisebüro Maribor-Celje. m. D'c nächste Grazer Fahrt des „Putnit" Autocars findet am Mittwoch, den 2. Juni statt. Fahrpreis samt Visum 100 Dinar. An Meldungen im „Putnik"-Büro. m. 2W3 neue Schuljahr an der Banats-Obst- und Wernbauschule. Das neue Schuljahr beginnt am 15. Spetem her. Die Schule ist zweijährig und besitzt ein Internat für 60 Schüler sowie ein Mustergut im Ausmaß von 112 Hektar mit allen erforderlichen Wirtschaftszweigen und Objekten. Ausnahms Bedingung ist das erreichte 16. Lebensjahr und die mit gutem Erfolg absolvierte Volksschule. Söhne von Landwirten, die nach Absolvierung der Schule auf dem elterlichen Hofe verbleiben, genießen bei der Ausnahme den Vorzug. Der monatliche Unterhalts-Beitrag richtet sich nach den Vermögensverhältnissen der Bittsteller und beträgt zwischen Din. 25.— und 300.—. Gesuche — mit 10 Dinar Banatsstempel gestempelt — und der Direktion bis längstens 15. Juli b. I. einzusenden. Beizulegen sind folgende Do- dič Trauung des Herr« Karl Kovačič, Setzers der „Zvezna tiskarna" in Celje, mit Frl. Milka Križmanič, Beamtin der Anwaltei des Herrn Dr. Mejak in Gornji grad statt. c. Die Feier der Moidellaration in Celje. Am 30. Mai 1917 fand jene denkwürdige Sitzung des österreichischen Reichsrates statt, in welcher der Obmann des neugegründeten jugoslawischen Klubs Dr. Korošec seine unter dem Namen „Maideklaration" bekannte Erklärung staatrechtlicher Natur abgab. Der 20. Jahrestag der Maideklaration wurde auch in Celje festlich begangen. Am Samstag abends spielte die Eifenbahnerkapelle vor dem festlich beleuchteten Rathause, während auf den Bergen rings um die Stadt Höhen feuer brannten. Die Stadt trug Flaggen-schmuck. Am Sonntag früh sprach Minister Dr. Krek im Rahmen einer großen Festversammlung im Kinosaal der „Ljudska posojilnica". c. Regimentsseier. Am Freitag hielt das 39. Infanterieregiment in Celje anläßlich des Jahrestages der Kärntner Kämpfe Bei črna seine herkömmliche Regimentsfeier ab, die im Hof der König-Peter-Kaserne angesichts des Gefallenendenkmals ihren Anfang nahm. Die kirchlichen Handlungen verrichteten Prota Bulovan und Abt Peter Jurak. Die Festrede hielt der Kommandant des Regiments Oberst Iso Nečak. In der Gosposka ulica fand vor General Milutin Milenkovič auz Maribor eine Defilierung statt. Am Nachmittage vergnügten sich die Soldaten auf dem Glacis. Im Hotel „Union" wurde ein Familienabend abgehalten, der sehr angeregt verlief. c. Opernabend. Die Spielzeit am hiesigen Stadttheater klang mit „Cavalleria rustica-na" und „Bajazzo" aus. lieber Mangel an Volkstümlichkeit dürfen sich die beiden Opern wirklich nicht beklagen. Das zeigte sich wieder bei den am Dienstag von Dr. Danilo Zvara und Prof. 8 e st sorgfältig einstudierten Ausführungen, die vom Publikum mit Zustimmung und Dankbarkeit ausgenommen wurden. Herr Dr. Zvara erwies sich wieder als guter Musiker, dem die Orchesterkultur am Herzen liegt,' als Dirigent, der Temperament und Beherrschung in sich vereint. In „Cavalleria rufticana" hat sich kumente: Taufschein, Heimatschein. das Volts schulentlassungszeugnis bzw. das letzte Zeugnis, das Leumundszeugnis für Schüler, die nicht unmittelbar aus einer anderen Schule kommen, ferner die obligatorische Erklärung der Eltern bzw. deren Stellvertreter, daß sic für die Kosten der Schulung aufkommen. Die Eltern und deren Stellvertreter, die auf ein Stipendium des Banats oder aus öffentlichen Mitteln rechnen, müssen die Erklärung Beibringen, daß ihr Sohn am elterlichen landwirtschaftlichen Gut verbleiben werde, und daß sie andernfalls der Anstalt die aus öffentlichen Mitteln erhaltenen Zuwendungen zurückzahlen werden. Diese beiden letzteren Erklärungen sind mit je 1 Dinar Banatsstempel zu versehen. Brave Söhne von weniger begüterten Besitzern, die auf die Her absetzung des monatlichen Unterhaltsbeitra-ges rechnen und ein Stipendium des Banats oder des Bezirks-Landwirtschaftsausschusses wünschen, müssen den Vermögensausweis mit der amtlichen Angabe der Höhe der Bodensteuer und der Vermögensverhältnisse der Eltern bzw. deren Stellvertreter Beibringen. Solche Bittsteller mögen gleichzeitig auch um ein Stipendium beim Bezirks-Land Wirtschaftsausschuß ansuchen. Nähere Informationen erteilt die Direktion der Anstalt. Herr J a « k o als künstlerische Persönlichkeit erwiesen. Herr Janko war vor Jahren Mitglied des ständigen Theaters in Celje. Auch Frau G o l o b , B c t it o t sei ehrend gewürdigt. Frau Gjungjenac war leider nicht gekommen, war plötzlich verhindert gewesen. Schade. Diese Künstlerin wirkt stets als alarmierende Persönlichkeit. Sie wurde in „Bajazzo" durch Frau Ribič vertreten — der Ersatz gefiel übrigens gut. Das Regieproblem lag in den Händen Prof. Zest's, der das Bühnenbild auf den Ton der Einfachheit stimmte und demgemäß alles Auffällige und Ueberladene znrückdrängte. Die Doppelausführung war total ausverkauft. Die Gäste wurden ungezählte Male vor die Stampe gerufen. (HP.) c. Friseurläden an Sonntagen. So viele gutgemeinte Briefe aus dem Leserkreis langen bei Ihrem «Berichterstatter in Celje ein, daß es ihm schwer fällt, die wichtigsten herauszusuchen. Ein Leser in Celje, der auf das Rasieren großen Wert legt, regt an, daß die Friseure in Celje, der Fremdenverkehrsstadt, so ähnlich wie die Apotheker einen Sonntagsdienst, schön einer nach dem anderen, hielten. Er meint, es wäre einem Sommergast, der zufällig am Sonnabend eintrifft, unangenehm, Big zum Montagmorgen unrasiert umherzulaufen. Der Leser hat recht. In Fremdenorten wie Paris und Nizza sind die Geschäfte bis Mitternacht und darüber offen. Wenn die Angestellten richtig bezahlt werden, haben sie auch bei uns sicherlich nichts dagegen. c. Radrundfahrer in Celje. Am Samstag nachmittags sind die Teilnehmer der Rad-rundsahrt Kroatien—Slowenien, die an, Freitag in Zagreb begann und Sonntag dort endete, in (Seife durchs Ziel gegangen. Bon den elf Fahrern rüsteten in Petrovče neun zum Endspurt, den der Zagrebcr Or-muž klar vor Prosenih Grgac und Poknpcc gewann. Die erste, acht Mann starke Gruppe bewältigte die Strecke Ljubljana—Celje in der Zeit von 2:43,24 Stunden, was einem Durchschnitt von 27,6 Stunden-Kilo-metern entspricht. Im Hotel „Balkan" wurde hierauf das Mittagessen eingenommen. Gleichzeitig überreichte in Vertretung das Stadtpräisidenten Städtischer Arzt Dr. Pod ■pečati dem Sieger Orntuž einen schönen Preis. Bor zahlreichen Zuschauern ging um fkmßatee TMeaiet REPERTOIRE: Montag, 30. Mai: Geschlossen. Dienstag, 1. Juni um 20 Uhr: »Der gütige Antonius«. Gastspiel Paula U d o-v i č. Ermäßigte Preise. Zum letzten Mal! Mittwoch, den 2. Juni um 20 Uhr: »Die weiße Pest«. Ab. C. Donnerstag, 3. Juni um 20 Uhr: »Die Muschel«. Ab. B. Ermäßigte Preise. Zum letzten Mal. Freitag, 4. Juni: Geschlossen. Samstag, 5. Juni um 20 Uhr: »Die drei Dorfheiligen«. Zugunsten des Pensions-fonds der Schauspieler. _____________ ~ ..um * Burg-Tonkino. Heute, Montag, zum letzten Mal der flotte Lustspielschlager »Der Wildfang« mit Roszi Csikos, Lizzi Holzschuh, Tibor von Halmay und Carl Rudolf. Eine amüsante Geschichte mit echtem Wiener Humor und einschmeichelnder Musik. — Dienstag Beginn der Sommersaison bei stark ermäßigten Preisen. Zur Aufführung gelangt Carl Millöckers Operette »Madame Dubarry« mit Gitta Alpar. Ein herrlicher Gesangfilm, fder wieder einmal der berühmten Sängerin Gelegenheit bietet, ihre wunderbare Stimme voll zur Entfaltung zu bringen. —-Es folgt »Hotel auf dem Ozean«. Union-Tonkino. Heute, Montag, zum •letztenmal der große tschechische Volks-llilm »Marysa«. Ab Dienstag der erstklassige Liebes- und Gesangsfilm »Liebe mich ewig« mit der weltbekannten Sängerin .Moore, die auch unserem Publikum aus einigen Filmen gut bekannt ist. — Achtung Kinobesucher! Ab morgen, den 1. Juni, tief reduzierte Sommerpreise, so daß jedem der Kinobesuch ermöglicht ist. Dienstag, 1. Juni. Ljubljana, 12 Schallpl. 19 Nachr., Nationalvortrag. 20 Schallpl. 20:20 Ärbeitervor-trag. 21 Mandolinenkonzert. — Beograd, .17.45 Violinkonzert. 19:30 Nationalvortrag 20.20 Schallpl. — Prag, 17.30 Kammermusik. 19:35 Volkskonzert. — Budapest, 17 Hörfolge. 17:30 Harfenvorträge. 18.30 Zi-geunermNsrk. 19.30 „Der Barbier von Sevilla", Oper. — Zürich, 19 Konzert. 21 Mozart-Stunde. — Paris, 17 Tanzmusik. ,20.30 Sinfoniekonzert. — London, 19.50 Konzert. 20.45 Hörspiel. — Mailand, 17.15 Klavierkonzert. 21 Operette. — Men, 7.10 Frühkonzert. 12 Mittagskonzert. 16 Schallpl. 17 Bastelstunde. 18 Vorträge. 19.40 Bunte Stunde. 20.55 Hörspiel. — Deutschlandsender, 18 Klaviermusik. 19 Fröhliches Konzern 20 Bunte Volksmusik. — Berlin, 17.80 Bulgarische Stunde. 19.35 Tanzmusik. 20 Konzert. — Breslau, 18 Hörspiel. 19 Vortrag. 20 Bunter Abend. — Leipzig, 18.20 Konzert. 19.10 Vertrag. 21 Liederstunde. — München, 18 Ochallpl. 19 Klaviermusik. Apothekennachtöienft Vom 29. Mai bis 5. Juni versehen die Mariahilf-Apotheke (Mag. König) in der Aleksandrova cesta und die St. Antonius-Apotheke (Mag. Albaneže) in der Frankopan ova ulica den Nachtdienst. 16 Uhr beim Gasthausc Svetel in Gaborje der Start nach Maribor vor sich. Wieder wurden alle elf Fahrer aus den Kurs geschickt. Bekanntlich führte die Etappenfahrt von Zagreb über Karlovae und Ljubljana (erste Etappe), dann Ljubljana, Celje, Maribor (zweite Etappe). Maribor, Ptuj, Varaždin zurück nach Zagreb. De Gesamtstrecke betrug 530 Kilometer. Große Verdienste um die reibungslose Durchführung der Zwischenlandung in Celje hat sich der bekannte Radrennorganisator Mirko Frist erworben. c. Schach. Das Schach ist ein Kampfspiel: es gilt einen Gegner zu besiegen, und dieser Vorgang muß — insbesondere bei Ausübung in der DeffenSchfeit — durch äußere Gesetze und Vorschriften geregelt sein. Das gilt vor allem für die sogenannten Blitzturniere, wie sie nun der Schachklub Celje allmonal- duck xufiseken reinigt MUNDWASSER ist das Kennzeichen für ein weiter vervollkommnetes ODOL, dessen antiseptische Wirkung in hervorragendem Maße gesteigert worden ist Bakteriologische und klinische Versuche haben die überlegene bakterizide Wirkung wissenschaftlich erwiesen. hadtiUldek mss Cbüb c. Trauung. In Celje farrd dieser Tage lid) im BereinSzimmer des Hotels „Union" veranstaltet. Blitzturnier! Eine Veranstaltung, bei der auch der verwöhnteste KiMtz auf seine Rechnung kommt, nicht nur der fingerfertigste und stärkste Spieler! Das Ergebnis des letzten (zweiten) Blitzturniers am Freitag abends lautet: 1. Lesnik 13.5 Punkte; 2. Graser und 3. Dobrajc je 1-2.5; 4. Ing. Sajovic 111.5; 5. Fojs 10; 6. Schneider 9; weiter folgen Stegenšek, ©fite!, •črnele und Gruden. Insgesamt waren 16 Spie ler angetreten. c. Reifeprüfungen. Die Reifeprüfungen am hiesigen staatlichen Realgymnasium werden zwischen dem 11. und 25. Juni abge-halten. Die sogenannte „kleine Matura" ma chen 116 ordentliche Schüler. 57 ordentliche Schülerinnen und 4 Prtvatisten, also insgesamt 177 Studierende. Die eigentliche Reife Prüfung (Matura) werden Heuer 35 Kandidaten und 16 Kandidatinnen ablegen. c. Jahresversammlung. Kürzlich hielt der Verein der Hausbesitzer in Eelje feine diesjährige Haupversammlung ab. bei welcher der alte Vorstand mit Herrn Anton Faza-rinc an der Spitze wiedergüvählt wurde. Der Verein zählt gegenwärtig 319 Mitglieder. •') - : ; . ; c. Tchülerkonzert. Am Sonntag vormittags veranstalteten die Schülerchöre der beiden hiesigen Bürgerschulen, der Bürgerschule der Schulschwestern und des staatlichen Realgymnasiums im Stadttheater ein Gesangskonzert, an welchem auch das mit meh reren Gästen verstärkte Studentenorchester der „Glasbena matica" mitwirkte. Der Verlauf des Schülerkonzertes noor äußerst zufriedenstellend. Die Darbietungen aus dem Chorgesang zeugten von sorgfältigem Einstudieren und Fleiß löer Schüler, gaben aber besonders ein Zeugnis von der erfolgreichen und. mühevollen Arbeit der Wehrkräfte Frl. Zora Ropas und der .Herren Šegula und Dadželj. Umso mehr ist es für feie Lehrer kränkend, dttß man durch den mangelhaften Besuch der.Veranstaltung' geradezu Interesselosigkeit an. gutem Chorgesang an den Tag legte. • c. Unvorsichtiges Radfahren. Ein 76sähri-ger Herr teilt uns mit, das; er vor wenigen Tagen beim Samrskeg im Stadtparke mit einem Rädfährer zusammengestoßen ist, der entgegen feem- Verbot ate dem Stadtgarten mit dem Rad heraüsgefahren war. Es war ein glücklicher Zufall, das; der alte.Herr nicht zum Sturz kam, was für ihn natürlich .von den schlimmsten Folgen hätte sein können. Da diese Ungchörigkeit sich immer wieder er eignet, machen, wir Sie Polizei darauf aufmerksam und bitten, um Abhilfe, wobei wir darauf Hinweisen,- daß die Gewohnheit aus Häusern und Höfen über den Gehsteig auf die 'Strahe zu sichren,- immer mehr überhand nimmt, was für dieoFuß-Mer sicher eine Gefahr Bedeutet, zumal 'wenn es sich um -Kinder oder alte-Heute handelt. ' Aus W M WW W» WVIII 9 Wß PM WW V W mV' Nachfragen aus dem Auslande AUSLANDiNfERESSE FÜR JUGOSLAWISCHE PRODUKfE. Das Exportförderungsinstitut des Handelsministeriums erhielt wieder eine Reihe von Nachfragen aus dem Ausland, die die Wareneinfuhr aus Jugoslawien zum Gegenstände haben. Das Institut sammelt diese Anfragen auf Grund von Anfragen, die ihm aus dem Ausland zukommen. Die inländischen Exporteure werden ersucht, dem Euportförderungsinstitut mit der Anfrage gleichzeitig konkrete, nach Möglichkeit bemusterte Angebote samt den nötigen Lieferungsbedingungen einzusenden, wobei die Nummer der hier angeführten Anfrage zu vermerken ist. Das Institut ist oft schon auf Grund dieser Angaben imstande, dem Interessenten mitzuteilen, ob sein Angebot Aussicht auf Erfolg besttzt. Auf Grund her günstigen Offerte wird dann der Exporteur mit dem ausländischen Interessenten in Verbindung gebracht. Bei der Mitteilung der Adressen übernimmt die Anstalt keine Gewähr für die Bonität des ausländischen Interessenten. Falls die interessierte Firma neue Möglichkeiten für die Plazierung ihre: Waren im Auslande wünscht, wird das Angebot in einem besonderen Bulletin veröffentlicht, das ausländischen Interessenten un entgeltlich zugestellt wird. Erzeugnisse der Forstwirtschaft 603 Kandia (Kreta): Bau- und Kistenholz. — 604 Perpignan (Frankreich): verschiedenes Holz. — 605 Bari: Vertretung für Holz. — 606 Aberdeen (Schottland): Bugstühle, Besen- und Bürstenstiele, Auf-hängehaken Wäscheklammern, Waschbretter, Türen usw. — 607 Mailand; Tannenbret-ter bis 15 mm Stärke (Waggonsendungen). — 608 Montevideo: Eichenfässer zu 16.000 Liter Inhalt (Bedingungen für die am 9. Juni abzuhaltende Lizitation beim Exportförderungsinstitut). Bodenprodukte 609 Kandia (Kreta): Weizen, Gerste, Bohnen. — 61.2 Tunis: Hanfgespinnste für Seilwaren. Erzeugnisse des Obstbaues 616 Tel-Aviv: Fruchtsäfte. Erzeugnisse des Bergbaues 61? Perpignan (Frankreich): Schwarz- kohle. Judustrieartikel 618 Luxemburg: Schuhe. — 619 Kandia (Kreta): Jutesäcke. — 620 London: Vertreter für jugoslawische Papierfabriken bietet seine Dienste an. Anmerkungen 1 Izmir (Türkei): Firma sucht Bersindnn gen mit jugoslawischen Gerbstoffimporteuren. — 2 Brünn: Maschinenfabrik und Eisengießerei wünscht einer jugoslawischen Fir ma auf Grund einer Lizenz das Recht zur Erzeugung ihrer in Jugoslawien bereits patentierten Luftheizöfen albzutreten. Textilmaterial aus Holz In. Promotion. An der Universität in Graz wurde der Hörer Johann Janež aus Dolsko zum Doktor der gesamten Heilkunde promoviert. In. Der cmerititiette Erzbischof Dr. Anton Bonaventura Jegliö, der fernen Lebensabend im Zisterzienserkloster in Stična (Un-terkrain) beschließt, feierte Samstag seinen 87. Geburtstag. Sonntag nachmittags stat-stefcem dem greifen Kirchenfürsten, der vor 20 Jahren an der Maildeklaration lebhaf Anteil genommen hatte, Innenminister Dr. Korošec und Banns Dr. N a t I a c e n einen -Besuch ab. ln. Dle Wuttm von Čabrače aufgeklärt. Wie bereits berichtet, wurde in Čabrače bei Škofja Loka dieser Tage der Besitzer und Müller Johann 6' i n k o v ec in der Mühle ermordet aufgefunden. Unter dem Verdacht der Täterschaft wurde seine Gattin Katharina .festgenommen. An feie Frau wurde jetzt eus Zagreb ein Brief gerichtet, In dem sie der unlängst entlassene Grenzwäch-fcer Jovan Sta m c n. k o v i e. der sich in letzter Zeit in Čabrače aufgehalten hatte, um Geld ersucht. Daraufhin wurde ©tarnen« kovic in Zagreb in der Paromlmska cesta verhaftet. Er gab sofort zu. den Müller ans Anstiften der Gattin, die ihm eine Belohnung versprochen haben soll, ermordet zu haben. Stamentovie wurde nach škofija Lola gebracht, wo die Untersuchung weiter geführt wird. Mussolini betonte in einer seiner letzten öffentlichen Reden, daß Italien seine autar-kischen Bestrebungen in der Wirtschaft nicht aufzulassen gedenke. • In der Autarkie sieht Mussolini die -Garantie auch für die militärische-Sicherheit .Italiens: Er weiß, wie Deutschland den Weltkrieg infolge Rohmaterialmangels verlor, Vollkommene Unabhängigkeit in der Rohntaterialprofeuktion, das sei: das Ziel des wordenen Imperialismus. : ' '. ■ .' :", Ita 1 i en führt 'bereits im großen Stil seine Emanzipation hinsichtlich des Rohmaterialienimports durch. Besondere Fortschritte sind auf dem Gebiete feer T e 5 11 U Rohmaterialien gemacht worden. Hier wurde eine wahre Revolution durchgeführt. „Nationale Gewebe", das ist die Parole de'I offiziellen Italien, eine Parole, der alle Industrien Folge leisten müssen, fea sie andere Rohmaterialien nicht erhalten. Die Ergebnisse dieser Revolution konnten auf den Aus stellungen der großen Messen beobachtet 10er den. Der führende Textilfabrikenkonzern „S n. i a V i s c 0 s a" arbeitet heute vorwiegend mit heimischen synthetischen Rohmaterialien. Synthetische Baumwolle und synthetische Wolle werden zum täglichen .Han delsobjekt in Italien. So wie nach.feem Weltkriege Kunstseide aus Holz auf Seit Markt fant, so wird heute K u N st b a it m w olle aus Zellulose und Kunstwolle aus Milch (Käscin) erzeugt. Diese Wolle aus Milch ist warnt, elastisch und dauerhaft, Eigenschaften, welche die Kunstseide nicht aufzuweisen hat. Außer an der Erzeugung von Kunstgeweben wird an der Veredelung der natürlichen Gewebe gearbeitet. Italien hat sehr viel Hanf, dessen grobe Fasern bearbeitet werden müssen, um jenen der Baumwolle ähnlich zu werden. Die Erzeugung von Kunstbaumwolle aus Zellulose wächst trotz der verhältnismäßig hohen Kosten sehr rasch, nicht nur in Italien und Deutschland, sondern auch in England und Amerika, wo eine Hyperprodnk-tion von Naturbaumwolle herrscht. Die Welk Produktion an KUnstbaumwolle ist um 30% gestiegen. Im Jahre 1935 betrug sie 100.000 Tonnen, im Vorjahre erreichte sie 160.000 und heuer wird sie 200.000 Tonnen übersteigen. Deutschland und Amerika bauen riesige Fabriken zur Erzeugung von Baumwolle aus Zellulose. Japan Produzier; ebenfalls Kunstbaumwolle. Italien hot im Vor- jahre 53.000 Tonen erzeugt. Hier handelt es sich um ein neues Rohmaterial von außerordentlich guten Qualitäten, welches die Naturbaumwolle völlig zu verdrängen imstande ist. Diese neue Zukunftsfaser hat alle Formen der Wolle. Kunstbaumwolle (fiacco), c.us Holz erzeugtest um die Hälfte billiger als Kunstseide. Kunstbaumwolle ist viel dauerhafter als Naturbaumwolle. Deutschland deckt ein Fünftel, Italien ein Drittel seines Baumwollbedarfs Mit dem neuen Produkt. Zuerst begann man mit Zwangsmischungen von Kunst- in Naturbaumwolle, doch gibt es heute schon vollkommen reine Kunstbaum-wollgewebe, während. in die Wolle etwa 15 Prozent englischer Baumwolle gemengt werden. Die Kunstwolle „Scmital" wird aus Milch die von jeglichem Fett befreit ist, erzeugt. Polen, Oesterreich, Frankreich, Belgien und Holland bauen Fabriken zur Erzeugung von „©attital". Nachdem Jugoslawien als Land mit großer Viehzucht und Forstwirtschaft größere Möglichkeiten zur Erzeugung von Zellulose und 'Kasein hat, wäre es dringend geboten, wenn sich je früher Unternehmungs j kapital zur Erzeugung von Kunstwolle und | Kunstbaumwolle fände. Int Vorjahre haben wir 3,120.000 kg Kunstwolle importiert, die wir im Lande viel billiger hätten erzeugen können. Bosnien mit seinen ausgedehnten Forsten vnd 'einen billigen Arbeitskräften bietet glänzende Möglichkeiten für die Entwicklung der Zellulose-Industrie und deren Derivate. Natürlich wäre als eine der ersten Maßnahmen seitens der Regierung die Abschaffung der Luxussteuer auf Kunstse'de und ähnliche Produkte notwendig, da sie infolge der viel niedrigeren Kosten als Natur-wolle und Naturseide schon längst aufgehört haben, Luxusgegenstände zll sein. Es ist notwendig, daß wir all das selbst erzeugen, was wir billiger erzeugen können, als einzuführen. Damit werden wir auch dem ständigen Zuwachs unserer Einwohnerschaft Beschäftigung geben. Das ist feer Imperativ einer gefunden Wirtschafts- und überhaupt einer richtigen VolkspoMik. Šebarte, ivird. Zum Vorstand- fe er .Kontrollscknou fit Bich- und Fleischausfuhr wurde feer Dt«f tot des Exportförderungsinstituts Dr. M-Petrov t >7 ernannt, während sein NE folget der' bisherige Qbersekretär des Ha^ delsministeriumsi Dr. Sava O b r a d 0. v t Č ist. X Ausgleich: Josef Kore n, Gastwirt u-Besitzer in Vitanje, sowie seine Gattin Mw rta, Anmeldungsfrist bis 20., Tagsatzung 25. Juni um 9 Uhr beim Bezirksgericht ,n Konjice. Neuerliche Preiserhöhung fitt Papier und Vappe W>e schon berichtet, wurden am 20. d. Papier- und Pappepreise um 10% feer 6$' heiigen Preise erhöht. Es ist dies seit ner ‘ bereits die vierte Preissteigerung uw belaufen sich die- Erhöhungen zusammen all 23%. Außerdem wurde mik 1. April die meinsame Banatsverbrauchssteuer in ^ Höhe von 15 Para pro Kilo Papier sinße’ führt, was besonders bei schwereren PaM6*' sorten und Pappe eine empfindliche Bel^ stung darstellt. Die neuerliche rasche Pre'^ steigerung ist auf die wiederholte Vcrtcucft uitg der Rohstoffe, vor 'allem der Zelluloid zurückzuführen, worauf schon seinerzeit atir merksam gemacht wurde. Der Verein der D r ucke r e : b es - ' z e r Sloweniens macht in diesem Za!a‘T menhangc darauf aufmerksam, daß sich feie Druckereiunternchmungen gezwungen ^ heit, die Preise für alle Druckerzeugnisse nH-) Maßgabe der Papierverteuerung zu enst“ hett. Die Papierpreiserhöhung ist eine all gemeine, in allen Staaten zutage tretend Erscheinung und ist nicht zu erwarten, sich die Verhältnisse in absehbarer Zeit fern werden. Die DruckereiunternshmunaR sehen sich deshalb genötigt, nur unverlln ' lieche Angebote zu erstellen, die sich im ^ v neuer Papierverteuerungen entsprechend et' höhen. - I. X Die Zentralkommission für Obstkontrolle wird auf gelassen, fea bekanntlich im Schöße des Exportförderungsinstituts des Handelsministeriums cine besondere Sektion für Obst und Gemüse ins Leben gerufen Auwcarausflüge des „ftSutntf Das Reisebüro sPutnik« (Touri5* Office) veranstaltet in der nächste Zr:t eine Reihe von Gesellschaftsfahrt6 ’ die alle mit modernst ausgestatteten L ^ Xus-Autocars unternommen werden. Programm sieht folgende Fahrten v° ‘ 2. Juni: Nach Graz. Fahrpreis 100 nar. f 3. bis 7. Juni: Nach Budapest z Festwoche. Fahrpreis 500 Dinar. , 6. bis 9. Juni: Nach -Wien zu den F6 wochen 1937. Fahrpreis 250 Dinar. 6. Juni: Zur Mustermesse in Ljubija11“ Fahrpreis 100 Dinar. 6. Juni: Nach Klagenfurt und zum W thersee. Fahrpreis 150 Dinar. . , 10. und 11. Juni: Nach Mariazell. Fa preis 200 Dinar. • js 12. und 13. juni: Nach Graz. Fahrp 110 Dinar. st-13. bis 15. Juni: Nach Wien zu den r wöchen 1937. Fahrpreis 240 Dinar. 13. bis 27. Juni: Zur Pariser Welta Stellung, Hinfahrt über die Italien: ^ und französische Riviera, Rückfahrt die Schweiz, und die Dolomiten Ges arrangeinent 3900 Dinar. pM' 20. Juni: Rund um den Bachern, preis 75 Dinar. . 26. bis 29. Juni: Auf den Großg ner und nach Salzburg. Gesamtan ment 1000 Dinar. ranll6' Tri' 27. bis 29. Juni: Nach Adelsberg, - t est, Venedig, Padua. Gesamtarrange 780 Dinar. 7llin Juni; Nach Klagenfurt und 29. Wörthersee 150 Dinar. 29. Juni: Ins Logar-Tal. Dinar. Fahrpreis 120 Heitere Ecke Verunglücktes Kompliment. „Mein6 ^ men und Herren!" sagte der Redner ^ dem Abendessen. „Es ist nicht nötig, dab ^ Frau schön ist, und es ist auch nicht!») ^ wenn sie unbegabt ist, aber eines 111 pb können im Leben, und das ist kodjeiL ;ft der beste Beweis für meine Behauptu ng, unsere liebenswürdige Gastgeberin |L 2“ nicht wahr, meine Damen und Herren? PP ußto fWWJW&w Železnikar" macht Schluß AlJCH die FINALKÄMPFE DER UNTER VERBANDSMEISTERSCHAFT BEEN- DET. — »AMATEUR« MIT 11:0 GESCHLAGEN. — »CELJE« AN ZWEITER STELLE. Gestern wurden auch die Finalkämpfe der Unterverbandsmeisterschaft beendet. Gi letzten Spiel traf »Železnica r« 'Uni Revanchekampf gegen den Sport-Gub »A ni a t c u r« aus Trbovlje an u. behielt nach einem frömlichen Katz- u. maus-Spiel mit 11:0 die Oberhand. Die Mimische Mannschaft war derart überle-Sen, daß es nie zu einer wirklichen Kampf er|tfaltung kam. »železničars« Endsieg in cier Fußballmeisterschaft von Sloweni-stand ja schon vor Anbeginn der Kämpfe nie in Frage, was ja auch der |n°rnie Punktevorsprung der Mannschaft Henug klar zeigt. Du zweiten Match der gestrigen letzten Runde rang in Celje der SK. Celje den lokalen Rivalen »O 1 y m p« mit 4:2 nieder und sicherte sich damit den zweiten Platz in der Tabelle, die »železničar« mit 12 Punkten anführt. »Celje« besitzt nun 6, »Amateur« 4 und »Olymp« 2 Punkte. Das Mariborer Spiel leitete der Zagre-ber Rosenfeld, der das Defizit gewiß noch erhöhte. Zur Pause stand es bereits 7:0, worauf die restlichen Treffer bis auf 11:0 ziemlich rasch fielen. lin V o r s p i e 1 schlug die »železni-čar«-Reserve die Ersatzmannschaft »Ra-pids« mit 3:2 (0:1). PP Ljubljana" bleibt in der Liga °SI|EKER »SLAVIJA« SCHEIDET AUS. — ÜBERRASCHUNGEN IN DER LETZTEN SPIELRUNDE. i'iach 18 genug aufregenden Spielrun-en wurden gestern nun endgültig die Li ^kämpfe um die jugoslawische Fußballmeisterschaft zum Abschluß gebracht. ^ährend sich der Zagreber »Gradjanski« jGon vor Wochen den Meistertitel ge-•chert hatte, blieb die Frage des Abstiegs 'Undidaten bis zur letzten Runde unge-Die Gefahr drohte nicht nur der s'jeker »Slavija«, die nun Valet genom n«n hat, sondern auch der Zagreber T-oncordia« und dem einzigen sloweni-Schen Vertreter, dem SK. Ljubljana. Wie Zu Beginn hatte die »Ljubljana«-Mann-*chaft auch im Finish eine Siegesserie u verzeichnen, der sie auch ihren Ver-I e'b in der Liga zu verdanken hat. Im Gzten Match, das die Entscheidung brin j'Cn sollte, traf der SK. Ljubljana s’'t der »S 1 a v i j a« aus Sarajevo zu- 'amnien. Es kam zu einem erbitterten Rin Sen aus dem in recht imponierender g, e,se der Vertreter des SK. Ljubljana J ^ Sieger hervorgingen. Das Resultat lau e 0 4:1 (1:0), nachdem »Ljubljana« be- reits mit 4:0 in Führung gelegen war. Das zeitweise recht bewegte Spiel leitete der Italiener D a t t i I o. In Osijek wurde gestern der Abstiegskandidat ermittelt, nachdem es dem Zagreber H A š K gelungen war, die dortige »Slavij a« nach einem erbitterten Kampfe mit 1:0 zu schlagen. Die Be-gegnug zwischen »G radj'ansk i« u. »H a j d u k«, die in Zagreb vor sich ging, brachte Klärung in der Spitzengrup pe der Rangordnung, zumal die Dalmatiner mit dem Unentschieden von 1:1 nun endgültig den zweiten Platz in Besitz nah men. In Beograd schlug BASK schließlich auch den B S K, der somit auf den dritten Platz fällt. Das Resultat war 3:1. Die definitive Reihung in der Liga lautet somit: 1. »Gradjanski« 28, 2. »Hajduk« 21, 3. BSK 21, 4. »Jugoslavija« 21, 5. »Slavija« (Sarajevo) 17, 6, BASK 16, 7. HAŠK 16, 8. »Ljubljana« 15, 9. »Con-cordia« 13, 10. »Slavija« (Osijek) 12 Punkte. stiii 6:1, 6:4, 6:3. Bei den Damen siegte Frau Sperling gegen Frau Mathieu 6:2, 6:4. Sonstige Fußballspiele Varaždin: Zagreb—Varaždin 2:1. Wien: Admira—Rapid 3:3, Favoritner AC—Liberias 2:2, Postsport—Wackel- st, Sportklub—FAC 5:0. Admira gewann damit die Meisterschaft. Budapest: Hungaria—Szeged 3:1, Fe-renezvaros—Nemzeti 3:0, Ujpest—Badai 3:1, Kispest—Heladas 5:1. Le Havre: Austria—VSB Leipzig 2:0. Antibes: Olympique Marseille—Chelsea 1:0. Paris: Bologna—Sachaux 4:1. Straßburg: Slavia (Prag)—Phöbus (Bu dapest) 2:1. Graz: Austria—Sportklub 3:2, Sturm Kapfenberg 3:1, Donawitz—Südbahn 3:0. GAK—Gratkorn 3:2. : Präsident Dr. Beneš hat das Prolektorat über den am 26. und 27. Juni in Prag stattfindenden Dreistättekampf Beograd—Budapest—Prag übernommen. — Gleichzeitig ließ Präsident Beneš den Veranstaltern einen Betrag von 5000 K<": überweisen. : Olympische Spiele 1944 in Lausanne? Das Internationale Olympische Komitee wird sich wohl erst nach Durchführung der Olympiade 1940 in Japan endgültig für die Vergebung der Olympischen Spie lc 1944 entscheiden, doch gilt es jetzt schon als sicher, daß die Veranstaltung an Lausanne vergeben wird. 1944 feiert daš Olympische Komitee seinen fünfzigjährigen Bestand. Iroslnek und Grgac siegen im Etappenrennen ROZMAN GEWINNT DIE ETAPPE MARIBOR—VARAŽDIN UND EROBERT IM GESAMTPLACEMENT DEN VIERTEN PLATZ. Das erste große Etappenrennen der Radfahrer wurde Sonntag abgeschlossen. Das große Ringen zwischen Prosinck und Grgac blieb unentschieden, da beide die gleiche Gesamtzeit von 17:22.06,6 Stunden erzielten. Dann folgten Ga r t n e r aus Ljubljana in 17:24.31.8 und O r m o ž in 18:07.48 und an vierter Stelle Stefan Rozman aus Tschechoflowakel-Zugoslawien 951.681 LE,CHTATHLETIKLÄNDERKAMPF IN ZAGREB. — ZWEI NEUE JUGOSLAWISCHE REKORDE. Zagreber Sokolstadion wurde Sams I 800 Meter: 1. Salle (Tsch.) 1:58, 2. Gor šek (J.) 1:59.5, Kratky (Tsch.) 2:06, 4. •p8 und Sonntag ein Leichtathletikkampf s ,s c hechoslowakc i—J ugo -ch'r* Vvien ausgetragen, der die Tsche- 2q p°wakcn mit einem Vorsprung ..... "unkten siegreich sah. Die Ergebnisdaten: Ü.: 00 Meter: 1. Hanč (Tschechoslowa-3 i ll.i, 2. Katalinič (Jugoslawien) 11.2, - llng (J.) 11.2, 4. Jahoda (Tsch.) von '1.4. ,^40 Meter Hürden: 1. Komanek (Tschi) (».*> 2. Ehrlich (J.) 16.9, 3. Hanžekovič Z 16.9, 4. Rošički (Tsch.) 17.7. 2 T^hsprung: 1. Galanda (Tsch.) 1.75, 4 t8Ur (J.) 1.75, 3. Kratky (Tsch.) 1.75, 40n°hx "-) L70- Meter: 1. Kratky (Tsch.) 50.8, 2. 5 Psički (Tsch.) 51.4, 3. Pleteršek J.) k’ 4' Gaberšek (J.) 52.7. C?ge!st°ßen: 1. Douda (sch.) 15.09, 2. l4ru (Tsch.) 14.11, 3. Kovačevič J.) i*’ 4. Dr. Narančič (J.) 13.53. cr 0 Meter: I. Goršek (J.) 4:04.4. Neu-(T- 1ug°slawischer Rekord! 2. Hošek Kon"") 4:11.4, 3. Salle (Tsch.) 4:13.2, 4. &(*) 4:16.1. Ge u Meter: 1. Jugoslawien (Katali-Dremil, Kling) 43.8. Neuer ju ^^wiseher 43.g(Han Rekord! 2. Tschechoslowa-c, Dr. Fischer, Jahoda, Kratky) k^merwerfen: 1- Eliaš (Tsch.) 47, 2. 4. ) e (Tsch.) 46.73. 3. Gojič (JA 43,46. g' Stepišnik (J.) 41.75. Gabršek (J.) 2:07. 200 Meter: 1. Hanč (Tsch.) 2L6, 2. Katalinič (J.) 23, 3. Skušek (J.) 23.2, 4. Jahoda (Tsch.) 23.6. Diskuswerfen: 1. Kleut (J.) 42.22, 2. Douda (Tsch.) 40.55, 3. Dr. Narančič (J.) 40.34, 4. Knotek (Tsch.) 40.08. Weitsprung: 1. Komanek (Tsch.) 6.96, 2. Vosolsobe (Tsch.) 6.92, 3. Dremil (J.) 6.68, 4. Požar (J.) 6.58. Speerwerfen: 1. Dr. Ries (Tsch.) 61.16 2. Dr. Mala (Tsch.) 57.78, 3. Markttšic (J.) 55.09, 4. Smejda (J.) 51.92. 5000 Meter: 1. Pivonka (Tsch.) 15:47.2 2. Bručan (J.) 15:59.8, 3. Hušek (Tsch.) 16:35.4, 4. Starman (J.) 17:01.8. Stabhochsprung: 1. Svoboda (Tsch.) 360, 2. Bakov (J.) 360, 3. Hlavon (Tsch.) 350, 4. Cvijetič (J.) 320. 4X400 Meter: 1. Tschechoslowakei (Dr. Fischer, Kratky, šalle, Rošički) 3:27.6, 2. Jugoslawien (Skušek, Braun, Gabršek, Pleteršek) 3:29.8. Die Tschechoslowaken errangen 9514 Punkte, während an Jugoslawien 69% Punkte fielen. Henkel siegt in Paris. Bei den internationalen Tennismeisterschaften von Paris schlug im Endspiel Henkel (Deutschland) den Engländer Au- m PROSINEK. Maribor in 18.15.48. Die weiteren Plätze nehmen Pavličič, Davidovič, Pokupec, Fiket und Migalič ein. Samstag nachmittags bald nach • 17 Uhr trafen die Rennfahrer in Maribor ein und zwar war es P r o s i n e k, der als Erster das Ziel passierte, gefolgt von Gartner, Grgac und Davidovič. Alle benötigten für die Strecke Celje—Maribor 1:50.52. Rozman folgte in 1:52.20 an der folgenden Stelle. Auch für die Etappe Ljubljana—Maribor war die Reih ung dieselbe. Im Hotel »Mariborski dvor« wurde den Rennfahrern ein Begrüßungsabend veranstaltet, wobei Ing. L a h im Nahmen der Stadtgemeinde den beiden Siegern R o z m a n und Prosinck die von der Stadtgemeinde und von der Mariborer Insel gestifteten Pokale überreichte. Das Wort ergriffen ferner Stein b ü c h e r, š e f, K r a j n c und F r a n-k o v i č. In der Etappe Maribor—Varaždin, holte sich Rozman mit 2:16.35 einen glatten Sieg. Ihm folgten Gartner, Grgac, GRGAC. Prosenik, Davidovič und Pokupec. In der letzten Teiletappe Varaždin—Zagreb blieb Grgac vor Prosinak, Gartner und Pokupec siegreich. Rozman bestätigte auch in diesem schwierigsten Rennen seine ausgezeichnete Form, sodaß man "mit umso größerem Interesse seinem Start im folgenden Etap. penrenne Beograd—Sofia entgegensieht. <§>MARlBOÖ €V'/V%. SIJBisfrTca • ^ Pifc, V ‘''7? Konjice „ JT Domžale" vT--' .\ljubljana ‘^•-Šmarje ..... ^ TW Le poplava VARAŽOlf^© ivartčc OVCI / t Sv. Križ Višnja -gora VTrebnie ‘Zg?. Novo Mesto • tJakovljc X jPodsused -Svltedjelja <^p®ZAGREB Rakov potok j *Stupnik Metlika \J j Jastrebärsko sinnung. Er sah, daß es das Waldstück nur wenige hundert Meter von der entfernt sein. iltö« Mit einem Male — aus irgen unerkennbaren Grunde — scheute Rainer spürte einen jähen Ruck- A'P1 0* flog er aus dem Sattel. Ein dumpnf'^hr inender, zermalmender Schmerz d«r. ihn. Dann war cs plötzlich Nacht uA ( Als er wieder zu sichjam, stand A' ‘en-liche Avenddunkel zwischen den y A-psi Er richtete sich vom Waldboden aus siA erst stöhnend wieder zurück. Da kam die Erinnerung an das, was geschehen Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: Udo KASPER. — Druck der verantwortlich Direktor Stanko DETELA. - »Mariborska tiskarna« in Maribor.— Für den Herausgeber n. den Dr° - Beide wohnhaft in Maribor,