V ZW M. noS vberschlestni. Gin gemischtsprachiges und deSHM stritti-yes Gebiet, dessen Zugchörigkeit kn Sinne des TersaMer Friedensvertra'seS sme Volts-«bstimmunig entscheiden sollte, welche Entscheidung aber, «m zu R«ht zu bestehen, erst durch den Obersten Rot die Sanktion erhvl^n m«tz, das i«d»bstriereiche und aribeitfame Oberschlesien ist auf ewmal zum KriegSschau. Platz geworden. Die interalliierten Truppen-klmtingeitte, die bis zur VntschciduAg die Ruhe und Ordnung in dem Gebiete zu erhalten hatten, stehen im Kampfe mit der au-fständi-pawischen BevöUerumg. « Es ift daö nicht der erste Kall, dvß ein un-der-antwortlickier Führer, dre Konjunktur auZ-nützend, sich an die Spitze einer Bewegung stellt, vm korrigierend in die Arbeit der Ba:i-meister des neuenEuroiva einzugreifen. D'An-nunzio war di^r erste, und nicht ohne Erfolg. Sein Einzug in Rijeka genügte, dah die in-tevalliiertcn Besatzllin^sen fast fluchtartig strittige Gobict räirmten, mn gileichgAtig und uninteressiert von weitem zuzusehen, n>as stch da entwickln wevd^'. Ein zweilcs. Beispie^^ yi^b der polnische General ZeligowSky, der »uf eigenes Risiko sich in Wilna fch m a-nchc fran« ßöftsche «rd ttvliemsche Soldaten zum Opfer fallen, U.M jedoch weiteres Blutvergießen zu vermoilden, könnte die polnische Republik, die ja «icht unvorbereitet sein dl^rfte, w das strittig^! lAgdiet einmarschieren, unt Ordnung zu schaffen, und wenn man die Erfahrungen von Rijeba uind Litauen auf den Fall anwendet, so darf nur eine Lösmig der Fraige auf ill^osten des Schwachen erwartet iverden. Ter Schwache P dermal Deutschland und eS macht ganz den Eindruck, daß den Interessierten nicht viel daran liegt, wenn Di'i't'schland Vvch schwächs.- wird, so. wie j,huek ouck die Donnerstag, den t2. Mal tS2t W MaM,» W A» «»»»«««««bttt»«», «W»", »««W» 'DWI»« »»»«»D«. «Wowiah«»' St. Sadrg. Dlrester Derkedr Graz^Klagenfutt und Maribor-^Ljutomer. WWZ. Wie«, lnzuführen, iln!> zniar ohne den Aufwand komplizierter internationaler Konferenzen, sondern durch direkte Filblungnahme der lx'lsilli^ten Etaal^n. MÄ. Wien, 10. Mai. In den letzten Tagen halben in Wien unter der Leitung des SektionSchefs Dr. Miiller-M^rtini Verhandlungen zwischen der österreichischen und der Regt-ernng de? Reiches der Serk^n, Kroaten und Slowenen unter Teiln-ahnie von Bertre-tevn der Südbahn stattgesunden, welche die endliche Wiederaufnchine des seil Novembcr 1V18 unterbrochenen Berke^'.es auf den Linien Maribor—Magcnsurt, Laoanttal—Kla-gensurt und . Nadkersliurg—^^juiomer zum Ziele hatten. Sie fiihrten am 9. Mai zum Mschluß einer Vereinibarung, m der zuliachist die Anschluß- uind Betriobswochsel-stationen bestimmt und zngleich abgemacht wurde, daß zur Erleichtentng un-d Z^schleuni'guing des Verkehres auch der beiderseitige Aoll. und Vrenzpolizeidienst durchgefi'chrt werden soll. Für den Traildsitvertehr tiber jugoslawisches oder österreichisches Gelbiet mnevhalb obiger Stationen ^nrde vereinbart, daß die Reisenden vom Pas;-- und Visuinzwang fÄvie von der zweimaligen Z^^llrevislon frei sein sollen. Ä.N Stelle des Pasies wird ein gebührenfrei auszustcllender Trausitscbein oder eine mit Photographie verselzene amtliche Legitimation genügen. Tie Beförderutt'g der Reisenden ulid des Gcpacks erfolgt iiii? dur; und Kl^ageilsurt und dem Verkehr aus denl Lavantt'al nül^ dein übrigen Ä?ärnten nnd der'St.:icrniarl zuoute kommen. Auf jugoslawischer Seite nnrd die Msperr-u-!'.« des LsntoinerLr Bezirst'«,- von der Süd-bahnha^uvtstrecke I>cseitigt. Die Lösmrg di'r Paßfrage zeigt den Weg, nkie die gi^^en.vär. tig den Bertehr so sehr henunenden P-.ß-schmierigkeiten ini uninittelbaren Einvernehmen der beteiligten Staaten a-bgebaut werden können. Für die Südbaihn, die durch die ''I^erkehrSs^lbspl'rrnngen und Reiseerschwerungen in ihren Eininnahmen arg geschädigt war, sind die neuen Vereinbarungen besonders er-ft'eu^lich. Da gleichzeitig auch schon alle Einzelheiten üb'.'r die Durchführung di^'s Vör-k(?hrs ans den »erwähnten T.rar.sitlinien geregelt wurden, wird der Vertel)r unter AN'WN-dung der oer^'inbarlen Erleichterungen schon aiM 1. Juni auf allen Li^nien aiisqenominen werden. Das Gntenteuttimatum an Deutschland. D?utfchland nimmt das llitlmatum an. WKB. Berlin, 1^. Mai. Wie die Alätt'^r melden, teilte Reichsjni'nister Dr. Simons gestern abends den Reichsparteien n?it, daß die von öer Entente g<»stellte Frch Mittwoch um 12llhrnachtsablüuse. Berlin, 1t1. Mm. Die „'Deut^','!!)o All-gemeine Zeitung" meto.t als Ergebnis der gestrigen Beratung der Parteien eine Mehrheit sür die Annahme des Ultimatmns, aber gleichzeitig Sprengung der bisherigen Re-g.erungsko«litl0!n. Das Zentrum und die Di:--mokraten haben sich einverstanden erklärt, gemeinsam mit den Sozialdemokraten eine neue Koailition aus Grundlage der Annahnie dbs Ultimatums zu bilden. Dem „Lokal-ail-zeigcr" zufolge ha-t Reichstagspräsident Lo-eibe dem Reichspräsidenten g^'genüber fich bereit erklärt, die KalbinettKbildung zu übernehmen. WjfB. Berlin, 10. Mai. In einer mn 12 Uhr mittags a^haltenen FvattionHsitzung h?it beschlossen, in die Regierung ')nznu^'ten. Dagegen jtiinnlten u. a. der Präsident des Reichst-ages Loode, wodurch jein< jitandidatur für den Reichsbanzlerposten aus-gesöNossen erscheint. » Amvrtta für die Annahme der Bedingungen. WÄB. L!ondo», v. A^ai. (?j>avas.) Englische Zeitungen veröffentlichen ein Telegramm aus Washington folgenden Jn^lialts: Aus zuständiger Quelle erfährt nmn, daß die Vereinigten Staaten wüitschen, Deutschland die Bedingungen der Alliierten annehme. Man versichert, daß das Konsulat der Berei-nlgten Staaten in Berlin die deutsche Regierung dementisprechend verständigt hat. Die ?lbstimmung im Deutschen Reichstag. WKB. Berlw, 10. Mai. (Wolfs.) In der heutigen Sitzung des Reichstages, die ur-spr^wiglich auf 7 Uhr abends aivberanmt war, jedoch erst um 0 Uhr abeilds eröffnet wurde, gab ReichSkainzller Dr. Wirth Mlächst die Mögili6)kei4, Rußland zu schwächen, schr gelegen kam. Ob diese Politik jedoch dem ersehnten andauernden Frieden dienen wird, den wieder start werden und es ist gar nicht unmöglich, daß sie sich im genieinjamen Leid iwden ustmrmsnsetzch uny wesentlichen Gesichtspunkte in AitgriM genommen werden. Die Aiiffgiaibe hn dkLer schweren Stunde ist, die Entscheidung deF Reichstages Wer daS Ultiwvtum der AlWer< ten herbeizuführen. Im HiMicke Mkf den M, laus der Frist muß ich Sie bitten, Ihrer Mei< nung durch unverzügliche Entschließung AuS^ druck zu geben. Es Vleibt »nS keine anderil Möglichkeit, alS Annchme oder Avlckhnunig, Der ReichStan^lcr erörtert soda,nn im nen die Folgen der AnnaHme und der lchnung und erklärt ivciters. es hMidelt um die ganze Zukuiist unseres hartgepvülften, geliebten Vaterlan'des. D-aS deuitische Boll ist zu den größten materiellen Opfern bereits Dte deutsche Regierung nimmt auA d<»esem Grunde daS UltimÄum «m. Die Veroinitwor^ tung für die wc'ltwirt'sch'ostlichen Folgen des Uttinratums liegt bei der Gegenseite. Daß wi!^ bei dieser säiickfalss^Meren Eintschließlmg »»n< seren Mick ^uch an's Oberischlosien richten, ve^ darf keiner Begrilndnng. I.n dieser HiichÄ vertrauen wir sest auf das Ergebnis d^ Äo-llStMi^mn-n^vg. Worauf eS jetzt -cnlomm^ ist, d.aß die alliiei'ten Regierungen diie vvai polnischer Seite goinachten Versuche, eine ajl< lenl Rechte hohnsprechende vollendete Latsa-che zu schaffen, nicht dulden werden, daß au^ keinen Fall ein polnischer Diktator die weni^ gen Rechte, die unS der FrisdenSverttag gibt.^ ulit Fs'ßen tritt. „Meine Dame» «nb Her«»? Die neugeblidete Regierung empfiehlt UMUii nach gewissenk^after Prüfung dk Un««h«< des Ultimatums." (Beifall.) Hieraus tritt dQ^ Haus in die Besprechung ein. Giiic znlkk«, mende yttlärung im Nnine der Annahme des Uttim.^tnms gaben für die EozialdemOkraten d>csco scheint au-f «in«« Unfall zurüliLusichren zu stin. Tedurna'l" mit, d«ß Be»grad im voil-len Einvernehmen mit Rom und Prag ljin-slchtiich seiner Haltuiirg geigen die Wiederhev-Pellung der Monarchie durch einen Prinzen aus dem Haufe Haltung aus seinem Veto ^lbeharre. Diesellbe Persönlichkeit hm chrcr ^Gegnerschaft noch f6)ärferen Ausdruck verlie-'hrn, inidlnn sie für die nächste Zukunft einen gemeinsamen Schritt der genannten Regier-vngen beim Schweizer Bundesrm ankündigt. Dieses Eingreisen der ausländischen Regierungen könnte allerdings zu Meinungsver-'schiedenheiten siühren, da der Schlveizer Bum-!d^vat bereits erklärt hat, daß er niemals Mc o-nidere Auffassung des Zufluchtsrechtes der Schweiz als die eigene anerkennen werde. Derkedrselnschramunoen der Slldbadn. ÄMB. »ie«, 10. Mai. Die BetricibsdirÄ-tion der SiMahn teilt mit, daß wogen plötz-llichen Abbrechens der aberschlesischen Kohlen-pe^orguing vom Mttwoch den l1. Moi bis «us weiteres fo!-gende Personenzüge unler-bleiben werden: Der jeden Mittwoch um 7 Uhr nachts ot»gehende Lloydexpreßzug Nr. 9, der jeden Dienstag in Wien um II Uhr 40 vounittiigS eintressende Lloydexpreßzug Nr. 10, der lsden Dienstag, ^nnecstag uud Samstag von Wien um 7 Uhr 5d vormittags 0l>zehende Schnellzug 1 und der jeden Mon-' tag, Mittwoch und Freitag in Wien um Uhr 40 olbendS eintreffende Schnellzug 2. «r. »- TS. Mq Keim Kianmg in Sbtrschlesim. WttB. Berlin, 10. Mai. (Wchf.) Die Lage ist unverändert. Die nächtliclien Schießereien haben etwas nd George sagte, es sei sehr bedauerlich, daß der Zwischenflill gerade in dem Augenl^llcte eingetreten sei, wo die deutsck)o Regierung ihre Entscheidung über die Enkvaffmtng treffe. England tue alles, wc:s in seiner Macht steht, um «ruf die ipollni-sche Regierung einen Druck auszuüben. RUtNrltt Vaderewslis als Ddlkerbundvertrettr. '.ZWB. Azarscha«, 10. Mm. (Funispruch.) PoüerewSti ist von seiner Stellung als Vertreter Polens beim BöUerbunde zurückgetreten. Der ukrainische Aufstand. WLKö. Wien, 10. Mai. Der ukrainische PressedieM meÄ>et aus Le-mbevg: Die Aus-standslieivegung der ukrainischen Bailern gegen dir Äo-lschewi-sten hält l)auptjächlich in den Gouvernements Podolien und Cherson mit' unveräiuderter.^stigleit an. Im Gebiete von Uulanje operiert eiue Anzahl 5tavc^llerie unter Führung des Ataman Oreschtschuk. Die (^djenIZahnlinie Christmevla — Wapniarka wird von den Ausständischen vollständig be-lxrrjcht. ^n den Geidieten Tytio-Waykow, ferner in der Gegend von Teplita und Poto-tolova greisen die Aufständischen Bl.uern die boijchewiftijchen Besat^ngen ain. Vas Srpofee des ungarischen Aui^nmtnifters. Budapest, 10. NationÄver-sammllullg: In der heutigen Sitzung hielt Minister des Aeußeren Gr<»f Banffy seiül Exposee: Er betonte, twß die ungarische Außenpolitik die. notwendige Folge deS gegenwärtigen unerschütterlie^n Beschlusses der En-tentemächte sei, die die Bollstreckuing der Pariser Friedenst»es6>lüsse in chrer Vollständigkeit federn. Ungarn müsse alles aufwenden, um eme weitere Vergiftung des ohne Ungarns schuld gespannten Verhältnisses zu den Nach Vorländern zu vermeiden und in ei>nc Atmo-phäre des 5^asses den Geist der Versöhnung ^u bringen. In erster Reihe wird die stufenweise Herstellung des tzM^lsverkchrc,? ^urch WKB. Frankfurt, 10. Mai. Wie die „Frank furter Zeitung" mls Warschau meldet, hat der englische Geslandte der poluischep Regierung eine iln> sehr en'ster Sprache gehaltene Note übergclben. WLlB. Rom, 10. Ma-i. In B-.isprechuug der Vorgange in Oberschlesien. naihnlen fest alle Blätter gegen Polen Stellung und gaben ihrer Erbitterung wegen der blutigen Verluste der JtÄiener Ausdruck. den Abschluß von aHndelsverträgen angestrebt, um gleichzeitig den zerrütteten Wirtschaftsverhältnissen ab^uhelsen. Es ist unser Bestreben, den Weg der direlten Verhandlungen mit den Nachbarn zu betreten. In demselben Geiste glaMu wir zur Lösmrg der wejtungarijchen Frage zu geliangen, sowie zur Lösung der FinQnzfrcige, die aus den ge-meiinsamen Verhältnissen zwischen uns und Oesterreich entspriir^gen. Dc^r Minister ver-breitet sich sodann ausfü-hrlich über die Frage des Schuj>cs der ungarischen Minoritäten in den loSgerissöen. Gegenüber der bekannten Rede Lord Eurzons verwies der Minister auf die von den russischen Bolichowisten' oerösfentlichten Geheim-doluniente, die zur Genüge bewelien, daß Ungarn ti^um einen atlioen Anteil an der Heo-auftvichwörung des Weltkrieges hl>en könn-te. Der Minister bejatzte sich sodann mit der politischen Zulunst und sagt hiebei bezüglich Ruszl^lnds: Wir dürfen keiitieSwegs die.^"ra'^t nnterichätzen, mit der ein auferstehendes Ruß. land in Aktion tteten tann. Diese Auserstch-ung, die auch vom Gesichtspunkte der Gesellschaftsordnung wünschenswert ist, werden wir mit Freude begrüßen. Von Jt.-.ilien hofft der :vt.nister, daß eS heute, da es seinen Einsluß aus dle Ungarn uingebenden ^taaien erftreckt, dleien Elnstuß in den Dieich einer Verständigung stellen wird. Der Miinlster verweist a-uis die Stärkung des Nationo>lgefül)les und er schließt: „Im Bciwußtsein einer I^ihrl^underte alten jikultur, was uns unsere Waffen weiht. unsever Ar^itZfShi'iMt und -Offenheit, im? festen Vertrauen auf die Gerechtigkeit werden wir vor die.Wellt treten. All das gibt uns einen We^, der .iimner nlehr zur Geltung ge->!ot:!gen Mrd.- (Lctchafh^'r Äeifall. '.Icächstc Sii^ung Morgen.)- > Das Befinden des Landeshauptmannes von Steierman. Graz, 10. Mai. Ueöer das Befinde^! des Lcindeshiauptmawnes Dr. Rinte^en wur-de heute vormittags folgender ärztliche Be^ fllnd ausgegeben: Der La^ideshauptmann hol die heutige Nacht gut verbracht. Auch ist Heu, te dos snbjektwe Befinden wesentlich besser. Die Kopfschmerzen ^ben nachgelassen. Die Uebelkeiten sind vollständig geschwunden. Die Tendpemtur .ist bis zur Norm gesMen. Puls onnäheviid norma'l. Das Ergebnis der internistischen Untevsuchuing durch den Internisten Dr. August Rintelen läßt eine Kompikitatiom seitelts der inneren Orgmi-e nicht.erwarten. Das Blutehtravasat am Schädeldach durch Resorbtion ^deutend im Rückgange begriffen. Primarius Dr. Kvrl Fischer, Die erzwungene Freilassung von vi«-r des bruH talen Attentates verdächtigten rLl»etter«. WA'B. Graz, 10. Ma-i. Die Gendarmerie ver^ftete in der Mcht vom Mpntag an> 'Z)lenst.t^g in Fadersdors im Mürztial vier Arbeiter unter dem Verdachte, «n den Gewa^-taten gegen den Landlesha-uptmann Prof. Dr, Rintelen und Landesrat Priisching aktiv be«» terlrgt gewesen zu sein. Aus der Eskorte nach Bruck mußten die Bechasteten auf der Straße sroigelassen werden, da die Arbeiterschaft des Mftrztales die Bahnstationen und die «noch Bruck fU?renden Wege besetzt hielten, um die Einlieferung der Verhafteten in das Landes-gericht in Graz zu verhindern. Die Landes-f' regierung hat die entsprechenden Bersüguln^ gen getroffen, Der Streik in sadtirol. MtB. Innsbruck, 10. Mai. Wie das „M-Penland" aus Bozen berichtet, wird der Zug^ verke'hr«, in Südtirol durch italienische Mari^ nentsinnschaften nrangelhaift aufrechterha-lten. Der Streik der Gewerbe>angestdllten hat sich ausgebreitet. Die Buchdrucker, Setzer ni^ die Transportarbeiter sind i.n delt Ausstand geB treten. Es erscheinen lenie Zeitungen. Die ()taserzeugung ist seit Samstag eingestellt. Änland. Konstituanttslvung. Beograd, 9. Mnnniq sters ernannt wurde. Darauf folgte ew Bericht üiber die Demission des Abg. Serafin Ärstie (Demokrat) beziiglich seines Abgeord. netenmandates. Nun kainen Beschwerden und Interpellationen zur Verlesung, diie den be^ . Dergtb. Origwol-Romain von H. CourthS-Mahler. Copyright by Greiner u. Comp., Berlin W. 20. Alachdruck und UebersetzungSrecht in fremde Sprachen vorbehalten. Er ?^te wisder seine Lieblinysstellung eingetwmmen imd saß rittlings aus dem StuN. Und wieder ncchm er, wie so oft, Lo- H em niederträchtiges GeslM. Etwa so, a-l isollde ich ülbermorgen in ein Gesängniseinge^ sperrt wer^n." „Aber, .Hans^eorg, wenn Trmite das ^te", saAe Lvri beklominen, und ihr Herz klopfte heftig rühte^ nicht; chne aufzMicken, sagte er wie im Tr^wm: „Wie kühl und weich find dei'ne Hände, Lo-ri — wie Rosenblätter. Ich möchte so sitzen bleiben, stundenlpse. So voll war ihr Herz, so voll Sovae um i^n. Sie hätte edn Maßes, schweres Opfer bringen nlöaen, um chn aliücllich machen zu können. Was ^ daran, daß sie Schmer;^» litt, wenn er nur sroh mlld gjlll^ich war. Aber sie Lonnte nichts tu.n, k«chtt, ails stillhalten tmd sich selbst bew^ck^n, tzomit er nitcht echnte, wie es. in ihr auÄod» Nach einer Weile hob er den Kopf. „Du wunderst dich gewiß über Nleme Stimmung, Vaby.'^ Sie schüttelte den Koips. „Nein, .^>ainS-Ge vg, ich weiß doch, daßvdu einen ernsten Schritt vor dir s>ast." Er stützte den Ä'ops in die j^and, nachdem er chre.^>ind mit einem.Mß freigogeiben hatte. „Ich hatte niir die ganze Sa6>e vergnl'igli-chcr gedacht. Weißt du, Baby — mn liebsteti möchte ich — aber nein — dos ist ja Unsittn. Du — lM mich nral Ix'rzhaf? aus! Und v^-rate bloß leinenl Menscheti, i^ß ich so heftig an der ^eschon kranke. Es ist d^'ch lächerlich, gelt Lori, daß ich nicht in eine ^hochzeitliche Stimmung kommen dann. Ich ylau^, d^s liegt an der Landvitzer Luft. In der Nähe memer Schwiegermutter erfriert j<^er Frohsinn. Na, wenn Traute erst in Hohenstein ist, wird es schon besser werden." „Sicher. Hans-Georg. Es wird alles viel leil^er sein, als du dir denkst. Erinnere dich nur, wie du dich gefürchtet hier bleibt alll''^, nne es ist", sagte er lmstig. . Sein'o Stirn verfinsterte' sich. Er dachte darcin, was TrWte heute gesagt und was ibn plötzlich von ihr sort und zu Lori getriel^n hatte. Sie spr«ichcn über die Zi:kunst, und da hatte Traute gesagt: „Natürlich !e^n wir in Hohenstein ganz für uns, .?>ans-Georg. und kl>nnnen niur bei den Mat)l',eiten mit Lori und deinem Vater zusammen." Da war es wie ein Ruck durch seine Seele geganaen. Er dachte gar nicht daran, die in-niige Gemeilisch ff mit Lori und dem Vater aufzugeben, wenn er «auch darein gewilligt hatte, daß er niit Traute in deni Ostflügel wohnen sollte. Das hatte er Traute in aller Rlche gesagt. Von da an hatte sie nur noch kalt uikd fiirmlich mit ihm gesprochen. Dabei iihm zum ersten Male aufgefallen, wie ähnlich sie ilirer Mutter sein konnte. Unter dem Vorwaild, noch etmas Geschäftliches erledigen zu m^üssen, ivar er fortgegangen. TrMte baite ihm schMllend lel>ewohl üesaiut. Es berührte ihn kaum. Mochte sie schmollen dadurch ließ er sich nichts abtrotzen, ! w tief iin sein iiinerstes Leben emschnitt. Lori, der Vater und er — sie gehörten znsanlmen, lo latilge er denken konnte, sie konnte Trent? in launischem Trotz nicht auseinanderreißen. Lori saß gan^z still, ivährend er nachdenklich niieder^ttnd wieder zärtlich über ihre Hand strich. Sie fragte sich, ,vie jchon w oft, od si? geiruia Kraft hmben würde, ihre Ruhe i^n steten Znsaülinenleben Nlit dem jungen Paar? ,'?u bewnhren. Aber niutig warf sie alles vsn sich — ausier der Sorge um Hans-Geovis. Wen.i! er nur glücklich wurde — wenn seifte junge Frau 'Ihm nur einiiges Verständ>iq'5 j eitt-gegenbr-achie! Dann war j.t^ allt's-^i^ Traute war vielleicht nur nou ihrer Mutter beeinflußt. Sie wüvd,' schon anders werben in^er warmen Atmos^chäre lion .Hohenstein. Sich aowaltsain zufMNmenrafsVnd, ta.^te fi^ ihm liel)e, gute Worte, die 'lin tri^stl.»^'» und «aufheiterten Es währte nicht lange, da l)atte er alles Quälende von sich geworfen und war ! wieder froh und vcrgniiat. Sein marme'5, s frohes Lachen klang wieder durch den Gar-i ten, und Lvri stimmte mit ein. Nun war Traute schon seit Wochen Hans-Georgs Frau. .Das junge Paar wurde hent,.' von der Hochzeitsreise zurüäevlvortet. Lori hatte alle Ziminer mit frischen Blumen geschmückt, die sie selbst aus deni Gc-wächs>t>ans gel)olt hotte. Denn iin Garten blühten leine Blunien uiehr, iin Park trieb der Wilrd niit abgeflnllenen Blättern s^in'loi ses Spie.' ^ «r. Iva — AzlSschüffm HuigMelfe» SuM«. lgieumkf wurde die Forder»ng des Mnisteri^ »ms für innere Angelegenheiten, das Mm-dut des Mg. Jair FcmeLka (Nadickpavtei) für un-ASltig zu erklären, verlesen. SchlliieUich interpellierte noch der Abg. Dr. VuleLiS an den Minister für Aeußers bezi^ich einer Grenz-berichtrgung yegen R?tmünien. Die Naticmal-vevs.ainm.lung ging hlevaivf zur Dagvsord^vng „Fortsetzung der Debatte über den Berfas-sungsentwurs" iüber. Das Wort erHielt Stan-?ovi<.^ (Le Dunnnhsit, wenn sie nicht in die NationalverfammlMg kämen, weil die Berfassungsfrage s-onst schon bedeutend vorgeschritten wäre, wenn jene beilden in df avliolen sollte, war schzn lange fort. Jeden AuMnVlick tonnte der als aus-yBellte Diener seme Rückkehr morden. Herr von Holnstein schritt in i^nrichiger Erwartung in der großen Halle aus und ab. Hier hatten sich die Dienevschast und die Be-iamten zur Begrüßimg der neuen Herrin auf. «gestellt. Herr von Holnstein hatte seine geliebte Joppe mit dem schwären Festkleid vertauscht und sah in seiner ausrechten Haltung mit dem schairftnarkierten grauhaarigen sehr vornehm aus. TrotzdiM er sich in letzter Zeit «r iricht wohl yMilt, hatte er sich ausgerafft, um seine Schwieyertochler mit allen ibr zukommenden Ehren zu empfangen. MWr»»r^e» tz » » , W Zu seinem sonisti^n Leiden Hatto sich in letz-ter noch eine HeNaffektion ge^'llt, die «lhm viel Beschwe^n, Atenmot u.iA Schwin del verursachte. Sobald er sich viel bc^veate, tsuAlie ihrr ein nervöser Hilten, dom n^it allen Arztl,<^'n Heilmitteln nicht b^Wlkom-men Mr. «achM«, lM.. ße b^anLierS, MS Regienmg aus dvsem Felde Visher geleistet hätte, sie unter armen Landarbeitern im Amzen Staate über eime HMe Million Joch Gviind verteilte. Die Sitzung wurde lM 12 Uhr 30 Minuten ge? schüzssen. — In der Na^ittagsfitzung, d« um 17 llhr begann, gingen die Abgeordneten Savjamin, Brandner und SaliSagiv ihres Wortes verllrstig, weil sie abwand wiaren. Als erster sprach der BuLevce J!>an Evetoviö, der die kirchliche 'AchulpoCitik des PvibiLeviö in der Vojvodina kritisierte und darlegte, daß das nicht der richtige Wsg zu einer Verständigung ^i. Reidner wies die Behauptun^g zurück, daß die Geistlichen sn der allgenr^i-nen Unzufriedenheit, die im Boilke herv'che, schuld seien. In einem igroße»: Teile s,!mer Rede führte er aus, wie schr er imnie?:: für freundschaftliche und herzliche Beziehiungen forschen Kroaten und^Serben goarbültet halbe. Ms zweiter Redner sprach der Demokrat Pe-ro Morkoviü, der den StandpuM vertrat, daß unser Volk die pol-itischen.Wurpfe so verstehe, daß die BerfvssuugAfraye schon durch die gwßen Känlpse in RudnÄ ivnd K^imak-Lalen gelöst sei. Die Nation hätte iihre Mge-ordneten in die Konstitlrante geschici^t, damit sie nur das sanktionierten, was das Volk schon früher in soinen Käinpsen erreicht hätte. Redner kritisierte die Oppofltion und stellte fest, daß die Kommunisten und Sozialisten die EinAilgen ge»tvesen wären, die der Opposition die eigentliche Form giZgeben hätten. Die Opposiition der mideren Parteien aber sei gogenstandslos. .^insichtlick, des Waubeils-beteirntnisses vertrat cr den Standpunkt völliger Gleichberechtigung. Zum Schluß saigte er, daß das Volk ganz von seBst seine Einigung vollziehen w^de, die Mgeordneten müßten dieselbe nur sianktivnieren. Milorad Markoviö (Landarbeiterpartei) kritisierte die Kriegsgerichte, die Autonomie, die Freiheit und die Rechte der StaatHbürger, so wie sie im Verfassungsentwürfe vorgeschlagen seier^. Ueiber Radiü sagte cr, daß cr nicht an die Verwirklichung der Radil^repuAik glluvbe lmd daß dieser für die Monarchie und die Dynastie wava.gjorMevi6 sei. Der Redner wünschte, daß Radie in die Konstituante kominen könnte, woi'l das Ort sei, wo er über seine ^^cchtS-ans6)auungen sprechen könn.e. Mg. Dmninik (Jllgoflawischer K-lilb) erklärte, daß der ^>^ntralismus infolige aldministrativer Schmierigkeilten unmöglich sei. In der vLer-fassuTrg sei schon die Autonvntie beantragt, der Unterschied Mischen deul Regierungsent-wurfe und jenein des ^^U'gos^lm'nschen Nub^ aber bchehe in der Form,, in dcr die Autonomie durchgeführt werden soll. Die Fra.ge sei, lch es gut wäre, den Provinzen, wie sie heute sind, oder kleineren Behörden die Autonomie zu g«välireu. Er nehme an, daß es in dieser Frage möglich wäre, zu einer Verständigung zu gelangen, uienn dafür der ^^an^elpara-gralch albgeschafft würde. Es sprach noch dcr Mg. Dr. Stevl^.ie, der in seiner Rede die unberechtigten Widersprüche der kroatischen Brilder gegen eine lleberregierung bekämpfte. Für die Einschränkuni^en der Freiheit, di man in der Verfassimg annehmen tnüsse, machte er die Konlmunisten und die ainbitio-nierten Politiker bei den Kroaten und Elo. wenen verandoortlich. Redner plädierte für die sozialen «.nd wirlsch-aftlichen Bcstimulnn-gen dcr Verfassung und i-nterstützte ganz besonders den Paragraphen 23, der jjber den Schuv der Mütter, Kinder.und Waisen handelt. Dom Verfassnng^au^schuß aber warf er vor, daß er keine rechte Jnttrative zur Be-M'Utzfassung des gesetzlichenBorschlages »durch diie lkationalversanrmlun?^ zulasse, wie es in demakMtischem Sinne sein nrüßte. Di^' Sitzung wurde Hievauf um 21.30 Uhr geschlossen. Nächste Sitzung morgen um 9 Uhr. Marburger- und Tages-Rachrichten. Hvchzeit. Lokoinotivführer Lud-wig und seine Gattin ^ievn uwraen ^ 12. Vdai ihre Silberne Hochzeit. Die k^^reunt^ des genannte!! Jubelpaares bereiten M Vasthairse Modric, Pod mostom Nr. 20, etne Ehruna vor, zu der alle dienstfreien Kollegen e,ngcl!aden sind. Udermaltge «lnstell«ng der Schnellztt«. M heute den 11. Ma.i entfallen fo^-gende ^ü-Wien—Triost, Lloydexpreß Nr. 0 und 10, DM^Ma.ribor, Schnellzug Nr, ? «nd 8^ Beim Havptzollamte In Maribor werden M 14. d. M. um 9 Uhr vormittags in ös-fentlicher Verstl4geruna vier beschlagnahmte Pferde veräußert. Ttlephonobonnenten! Säintliche Telephon:-abonnenten der Stadt Maribor und Umge-?ung werden hiemit zu der am Donners^g den d. M. um i9..'Z0 llhr in der Restaura-tion „Maribor", Gr^jski tra, stattfinden^n Bersaillmlung, rn wÄcher über die hohen Post- und Telephon gebühren eingehend ge-^^ochen und Beschluß gefaßt wird, einge'la- Äe neuen Postgebühren. Boil der Post-und Telegraphendirektwn für Molvenien er-halten wrr fol'gende Zuschrift: Uzwar die Bevölkerung schon 14 Tage vor Inkrafttreten der neuen Postgebühren auf diesen lluis^tand anlfmerksam gemacht wurde und die neuen Post^ebührell >dem Pulblikuin auch auf den Postanltern zur Einsicht zur Versügung standen, wlrd allgetnein bomcrkt, daß Ariefsen-düngen noch immer unzulänglich fraulrert werden, n^as dem Adressaten znln: Schaden gereicht. Auch kommt es vor, daß Absender von Pakz^ten und rekommandierten Sendungen die neuen Postgebühren nicht zahlen wol len, unter dem Borwand, von der Erhöhnn>g Paketgebühren ni<1)ts zu wissen. — Um d»e Bevölkerung vor unnötigen Auslagen zu belvahren und zur Hiintanhal'tung von mvlieb-sanlelr ^nschenfällen und Mißverständnissen wird die Bevölkernng neuerdings auf die ab 1. Mai inl Inlandpostverkehr in Kraft ge^ tretene Postgebührenerhi^hunig aukmerksäni laemacht. Unsere Leser nvachen wir insbesondre nochmals auf die iu unserer Nnnlmer 99 voul Dienstag den 3. Mai veröffentlichten neuen Posttarif^' aufmerksam. — Gleichzeitig wurde UN'Z mitgeteilt, daß in eiiniqen Tagen 'ttne „Uebersicht über die Postgeiöühren im 5^n- und ^..^luÄail^dsverkehre (Pregl«^ poZtnih pristo^bin v til in inozemskem prometu)" er-Das Büchlein kann zmn Preise von Ottlar direkt beim Herausgober, Ol^rposl-ofsizial Anton B e r L, Post- und Telegraphen n^rden^^' 'l'bteilirng 3 a, Ljubljana, wzogen Pcnsionistettelend. Ueber d.ies<'s .Kapitel ^rde schon viel aber noch nicht genug gc-^chrie^n. Es geht zwar keineul von diesen ausgt^dienten Leuten gut, am schlechtesten sind aber wohl jene daran, die in delNl einen Staa-^ pensioniert wurden, dabei aber frenider Volrszugchörigleit sind, schreibt uus da ails ^amzdln ein pensionierter StationSchef. der Jahre bei der ungarischeil Staatsbahn diente, jetzt 01 Jahre alt ist, daß er eine mo-uatuchL Pension von 218 j^iroinen bekoinnie, „Tschechoslowake" sei. Der Teuerungs zuschlag, dell seine ^tolli'gen erhalten und der heute so außerordentlich in!? Gewicht fällt, iverde ihm weder von der jugoslawisch<'n, noch lwn der tschechoslowakischen I'iiegierung ausge-Mgt. Es seien nänilich erst jetzt ;lvis^)en den Verden Regierungen Verhandlllingen ini Zu-Fi'a,7e M lösen. Eiue Einigung jel b,..'.htzr aber noch nicht erzielt worderi,' mid solange diese ausbleibt.' niüsse er ebeii nnt sei-nen ..^It) leben. Wir glauben es gern, daß cr mrt diesem Getde nicht mehr als seinen ^!5o!hnungszms zahlen wnn. Wie soll er sich letzt^er verpflogen und Neiden un'd wie soll er dl^? hiezu nötigen Mittel auftreiben? Un-ler <5taat be-steht heute zweieinhalb ^^ahre, ohne diese Frage gelöst zu haben. Air niol-^ ien n,6)t sorschen, wie solche Leute diese ^eit-s^nne überhaucht haben, aber angenehm'kaiiN gemitt nicht gewesen sein, könnte der ^taut wirklich nicht Helsen? Wäre es umnög- solche Pensionisten pcherliÄ) denkbar einpsinden würden, .;u bewilligen? Der Etaat wilrde sich ja hiebei in keine (Gefahr begeben, weil bei deii Berhaud-lttNGn i^cr die Bezirge dieser Pensionisten sou^r oder später sicher ein Eintieruehmen erzielt werden wird. , Älkvholverbot. Anläßlich o« r ^iahlen in die .Äonstituaute wollte ein ae-^tosameritik unbedingt zwei -^ahlkügelchen in die Wahlui?>ue der .^iom-munisteii fallen l.assen un-d geriet, da ihni sein ^^orliall^n ^li6)t gelang, ntit den ^toutrollor-acnien m .streit. Die >^ache hatte ein gerichtliche'.' )i^achsplel. Kosamerliit' wurde jedoch M>gcn danialiger Vvlltrunkcnl>eit frei'aesvro-6ien. > . ^"5 ""^"tro" l^richiet, daß dcr Mlinist.'rrat auf Porschlaa des Fi-MNMinisters Kumanudi in BerüclsichtigiNiq des Umstandes, daß die Ernteaueuchteli öesser geworden siivd und daurch die Ges.clir eines Nahrum^mittelmangelS beseiti^Tt erscheint das Ausfuhrverbot für Wei.zen uird Weizenmehl aufh-oib. Dnnn.e.cki ist also die Lage, wie sie vor Erlasien des Ausfuhrverbotes öestand. wieder hergestellt worden. Mariborer Trabrenm»erein. Die Kanf-Mannschaft, Gewerbe und Industrie unserer Stadt haben in alter StmiParhie für den schon über 40 I^ahre bestehenden Verein und in richti^r E^nntniS, wie sehr eiiierseits sport-iche Bevaiistaltnngen.zuin Wesen einer giö-^eren Stadt gohöven uiid wie notivendig Leitungsprüfungen für «die Pserdezucht siiid, ei"-nen Betraig non ülber l7.0W Kronen zu den Preisen der an den l>eiiden Pfingstseiertagen stattfindenden Trabriinlneii beiacjteuert ü,id eÄ dadurch miterniöglicht, daß Hreise im Be-traijte von ^0.00i» 15 an^ar^eftt werden kan^n» DMA. ten. Es wurden nicht wvn^ als 44 de^ jchiedene Pferde angemeldet, eine Änza^,' die bis jetzt noch nie auch nur annähernd erreicht wurde. — Es sei an di^er Stelle den spendenden Kreisen der wärmste Dank aus-lgesprochen; ebenso auch .der Regierung chre namhafte Subvention Wegen der starken Beteiligniig beginnen die Rennen nich^ uln lMb 3, sondern um 2 Uhr. Die Pferde-vorführmig fiildet Samstag um 5 Uhr V,L deni Reiinplatz statt. Fleisch-^ertlizitation für die Garnisone« der Draudlvifion. Das Koinmando der Drains division gibt bekannt, daß zur Versorguno der chr unterstehenden Garnisonen nnt Fleis^» vom 1. Zult bis 31. Dezember 1921 eine Qf-fevtüzitation stattfinden wird, und zwar: ali mn 2^'. Mai d. I. in der Intendantur der DraudiMvil für die Garnison Ljubljana; b) anl 21. Mai in der Kanzlei der Koinanda me^ sta in Malibor sür die Garnison Maribor? ^c) a.m 2^. Mai in der Kaltzlei der „Pukov'^kn okruzua komanda" in Eelje für die Garnison Ee-lje; d) am 27. Mai? in der .Kanzlei der Kä-manda m?ita Ptuj für diese Garnison; e) anr 23. in der Kl^nzlei der GMrgsartillerie. Division in Llöv. Vistrioa für di<1e Garnison, ^keltere IiiisorinMoiien köiuten täglich zur ,')eit der Konzleistunden in den angvführtett .^ranzleien eiugilholt -werden. Staatsbürger deö SHÄ-Königreiches erlegen eine Kaution von 10 Prozent, auswärtige 20 Prozent. Die K'a'-ltwn ist ank der Lilzitation zu deti der Kc>n,n!iilon in barem Golde oder in lt^^atlich aarailtierien Papieren zu erlesen. ^sfert2 werden bi^ II Minuten vor Beginn der ^iMtion angenomulen. Zum Wiederausimu Beograds. Bmr de, Anleil>e lni Betrag!' von 850 Millionen Di-nar, die der Staat bei der Natio-nalbank mis-nahm, wird nach einem Beschluß des Ministerrates der Betrag von 100 Millioiien Diq nar zum Baue von staatlichen Gebäuden tni ^oarad, sowie zur Unterstützung jener, die Mt -iiine der Verordnuw, zun:'Wiederaus^ bou Beograds neue Häuser bauen oder oZt^ Gebäude renovieren müssen, venvent^ n>er-den. Sport. Für den Stafettenlauf „Quer durch Mari, bor", der am 22. d. ?.)!. abgehalten wird, fin-^t das Haupttraining am Samstag den 14. d. M. am Sportplatz der „Maribor'^um halb 1!t Uhr statt. Es mögen sich alle Teilnehmer, ferner alle Schiedsrichter, sowie .der Vor^ reitungSansschuß vollzälMg einsenden. Kino. Martborski bioskop. „Das.Haus »e-ö Schrei keiis", Epoche': „Der vergiftete Pfeil" ist heute zu sehen. Dieser größte Seirsationssiw hat sich bei allen Vorführiingeli als ein Schlager ersten Ranges erwiesen nnd erweckt ^ll-genteines Interesse. Eine auöführli^ Be-schreibung über diese Vorsiihrunq ist aaiu znx'cklos, deun „Das .Haus des ^chreckens^^ niuß sich jedennaiin anschauen. Freitag Mli-tärkonzert. Dom Tage. Trotzt» auf dem Kriegspfade. Der Ukraim-sche Pressedienst ineldct: Der Korrespondent der ,,Tinke'>" berichtet aus Helsiii^sor'^: Trotz ki schlägt wieder .Kriogstöne an. In einer Rede an die Absolventen der MoSkmler Kriegsschule vcr'liieist Trotzki darauf, d.ch di^' Rote Armee gegenwärtia viele Millionen Soldaten ^und 15)0.000 Offiziere KHIt. Dil' Munitionssabriteii weisen sehr schöne täte aus. Im Soinnier wird in Mosk.'u ein großer .«.Iriegomt stattfiiiden, uni Bes6>lüss«' über die Offensive inl Osten nnd inc'besändert' über einen Revanchekri^'q gegen Polen fassen. An unfereV.T. Abneb«er. Da wir demnächst die Zeitungsexemplare mrt neuen Adreßstreifen verschicken, ersuchen wir, uns umgehent» mstngelhaste Adreßanga» den, bezw. Fälle von verspäteter oder sonst, wie mangelnder Zustellung Mvcks sofortiger Avstcllung des Uebelfkandes bekanntzugeben. Hochachtungsvoll die Verwaltung. . Börsenbericht. Zagreb, 10. Mii. Denisen: Berlin 20:; bis 204, ,'^lalien bis <0.'i, ^'>48 bi-> 5^3..'i0. ?!eiv )yorl l.itt bi.> 1120 bis ll.A», Prag l'.12.20 lns l'^.'.ö0, Schweiz 2145 bis 247t'», '^^aluten: Dollar 13.'^ bis 13t, Mark 208 bio 2Il)..^>ile 073 vis 878. Psnnd 5t2 bis ^>4j. tschechische Urone 104 bis 10.'j. Wien, 10. Mai. Dollt.r bio .'<>0, Mark W..'^0 bis 80t.'»0, Pflind 2220 l^i») 2240, Franken 4020 di^ !0i0. '^Sarschau 0.0ti, Zagreb 4.lü. Wien1.J0. > 5vleiim Anzeiger. i» ktimÄchtt M hie G»«»t«WO'N«««er wer-^ «v» t«chnis>T-Sre«« a»»r«U erlhM-ktch. <0S> Kompl. neues «ch nicht dentttzt. »auk«. Anfr. Vei t. sosort zu per» 3702 soso er«. GOlOMOUtzati»»«»?! Eingelegte und andere Mödeln, Bilder, Oel» aemälöe und Kupferstiche. Dioltne, I^ttarre. Mandvline, Uhren. Vü» ch«r. Geschirr. Vasen. Kirsch, und «ehgeweihe. Biiderrahmen usw. Altdsandrvva cesta 4Z, im Sof. parterre._ 37öS Sin Schlafzimmer. Küsten. Tische. Sesieln. Dekorationsdiwan zu vertiaufen. Barvarska ulica ö. k. tS._ 4t«5 L SOMmarhiU» und lichtblaues Gommerllteld sl!r schlankes Früu« lein billig abzugeben. Auch Ichwarze Aalbschuhe. «dr. Dw. 4184 Smsache Iimmer- und ^ii^chcn» einrtchiuny zu verkauien. Ansr. Notovski trg 4. l. Et. 4l7r) VOd«V«m»e. blechbefchlagener Schanktisch. Kleiderrechen. Bugel» «tsen. Biervipen. Bilderrahnien ,ad L Mädchenlivstitme preiswell zu Verdausen. An»r. Kooarno .Notovz". 4l«Z Einjähriger und ßrö^re Partie Sutt^srlone zu Verkaufe«, ulica 7. Granitz. Gospvska 4l«7 ^r»G»latzrr«d (Puch) zu ver« Kausen. Slovenska uliea 2Z. Kos-gebäude._4l43 V»rilOlhtzS»öt«, reinrassia. sli-chelhaarig. t Jahr alt. aus Ml). «er etwas etngeftthrt und Zlm» merdrefsur zu verkaufen. Studen-ei, na Vdreziu 33. 41V3 «euer »ischw«eh »raune »Udche«Ichvhe fitr tosöhrißes Müdche« zu verkau-fm. V»d«a uliea 23. 4L0V Zwet Prtma Pserüe schwere« Dchlaaes, auch zur Zucht ver-»d»l» we«d zur .Betgierfuchs. uchsohne ^ett^HKer' tS Kauft lioch.S— t. zu verkaufe«. Anfrage M« Selier» lwter-5!^sing bei Mare«derk. 4SS8 Kompl. Schlafzimmer aus hartem Solz. Kinderef^bestecke aus SUber zu verkaufe«. Kre- kova »lltea 4. 4SS7 Sartes Schlafzimmer samt Aedereinsötzen um 9ö(X) K. .^u Verkaufe«. Anfr. Verw. 4201 Schwarze SaloamVbel». Spie-ßettnlmeau. orientalische Etagere. Teppiche. Vorl»Snge. Perfeaoor-leger. Copova ul. 9, part. links. 4200 ! Nätmafchine. l 500 K. oaschkasten. Sasherd. «eue armorwasch! Gaswondarme. Gasut»r. ISO K.. Kleiderslock. ^otzl^aarmalratzen. Nähtisch. Anfr. Dw. 4203 Leichter Doppelspänner-A«f-schierwagea. Irinstii try «. Cilnisesi. 4809 Seaueaklewer. Blusen. Klavier und MLbelsttIcke zu verkaufen. Glaoni lrg 18. 2. St., T. 7. 4L0S Kinder^Bremiab»rwage« zu verkaufen, Pobrezka cesta t7 4IS9 Kochfeine Garntiar, gepreßter Samt. SÜulenuhr, Perltasche. Adr. Verw. 4l88 Sehr gutes, garantiert echtes MDrbi»f»er»vl zu den niedrigsten Tagespreisen zu haben. Mi-klosiceva uliea 2. T. 2. 4l9Z Prima Vbfkefftg. e00 ?t. l,ot KU verk-aufen gräflich Eltz'sche Guisoerwaltung. So. Peter bei Maribor. 4l93 V«ch-Moßvrrad. 2 ttk' in de-stem Iusfande ist zu velkaufen. Anfr. Kolodvorska ulica:Z. L. St. 4?02 Neues, wesjes MarqaiZeliKleid zu vertiaufen. Ruska cesta 2. 4160 Leere Weiufiisfer zu verl^aufen. Anfr. Verw. 4194 (Güldene Tamenuhr, weiches Velt jaml Eiiiscl!) u. Mcllratzcit, ein neue Aust^a' l'", billiqst zu vcrkaiif^tt. ?lnfra/.e Perschon, Striiarjcva nlica 18 lPc'isl''s»iiis',e1. 4st72 Scharfer Wolsahand. reinrassig, als Wächter, zu verl 4lll »»»»»»»»»«»»»»»»»»a H> »««Kl«, « SchVne Lzimmerige Mol»«>ng in der Nöhe des Aauptt»al,n. t>ofes gegen eine dreizimmerige Wohnuna in der inneren Stadt zu tauschen gesucht. Uebersied-lungskoilen werden vergütet. Anfrage in der Verw. 4186 Iimmeeliallege wird aufge- nommen. LeosUlivoa ul. 9. 4l99 »»»»»»«»«»»»»»»>»»» GkeUengesach« M»nf»rifitN. der slowenischen u. deutschen Sprache mächtig, sucht Stelle. Gesl. Zuschriften unt. .Ver» läszlich' an die Verw. 4lS2 offen« Slelle« »«»»a»»«a »»»»»»»»'! Pralilikaat mit guter Schul-bitdung wird gegen Tascheu1« IKisM i!«sa «I. tS So«»»«» Ol. td ii Alte SMe!« Mache die geehrten P. T. Vamen aufmerksam, dak ltcl^ke Strotzl^iike, alle Gattungen von ßSeflechie« auf das fescheste «mgefarm? sowie gepUtzk werde», auch, jeder Panama zum Patze« angenommen wird. 41 «4 AiM MoMtiHrdM«, TM-. Seiden-, Strodborven Hllte werden auf das «pKerafke zu hilliHffe» Preife» hergerichtet. Anna Stoubii', GolÄa ullca 4. Z^sMMise! Bin tn der l?aqe zu liesernFertige Wafchkefsel mit K. 14G.— pro Kilo. Vreaskefsel mit l4«.^ bis K. lS0.— vro Kilo. Ferlige Mafserwanöl von Ä. 600.— aufwZrls. solide Arbeit ga« ranliert. Permwspvrafprihen von K. 800.?— auswärts. Verschiedene Aapferrolire. Uedexnehme Arbeiten A'.l den promptesten uiid jotidesten Preisen. 4tv6 Lazeriid alle Gatlunflen Sluyserkleehe zu Grundpreisen von K. 80.— bis 85.—. Verzinnerei Ä. 30.- bis 50.-. VltmefaNe zss)le zu den besten Tagespreisen. Kochachtend vsmoti'lus Liumse, VojsKniZka uiies 12. Aufiiro Daimler, 35 tZ?. moderner Wagen, sechssitzig, Rudg» 5peicheiuAdsr, elekt. Ansasser und Boschbel-uchtnng. Pßtch. 35 j??, fast lleu, mit allem Romfort und modern ausgestattet, sechsfitzia. 4044 La«ri« «. 12/14 51?, vierfitzig, tadellose Bereifung, «snerafrepariert. SAmtliäie N)Sgen sofort lieferbar. Zu besichtigen bei Mttd-ÄwMotixNaöie« Marlbor, VetrlnZSka ullca vrsNSkSl Ae Allmvlsc««» in Zeiwpqen oder tkalender«, so irspareu Ä!e Mühe, Zeit und E»eld. iveun Sic sich an baS alte erfahrene Attuo«eenhkr» >l»i.oc«nc» Zagreb, !:>ttrjev»sa ul. 31 »mde«. Telephon Sl—Ld. Lvrichläqe tostenlo». * Das Geschäft in der Jsnkova ultca (Achwarzaasse)' ist zu verkaufen. Zlnzufragen dortselbst. 4178 Gärtner, nur crsas)rener, iüchti« ger Faminann, »iurd sosort lius« genommen. ?In^ote snmt Zrug« uisabschrijteil nu .Herrschaft Neu-kloster, Ev. Peter v Eavinisli dosini bei Celje. 4VIÜ .lsnI(ok>opoviL l.judljans 'r«I«pkon Int«rurd«n l>Ir. 127 liefert zu billigsien Tagespreisen jedes Quanium lebende und geschlachkeie Rinder, Fellschweine und Fleischs«^ine. Garanl. reines Schweinefelt stels am Lager firmungs-Mzjjge i» b«fl«r QnÄtU». 1«tz« bMg S>a«««k»llame, s»lm»k« »«« Vor» rqt r«lchl a 4>w, SSV «nd ivv Fi. Kleiderhaus Ferner Sosposka uitta 24. ? «»o 5llnoi^erl«l>e Handel«» und Cxportskma s « cht tieferungen von z» Prim Wn lllera fortp^rende« sich fnit nur erstklassigen tieferanten in Verbindung zu setz^ Vsferte unter Chiffre »V. F. 3S74 a« vrsU GüßA, A««O«ee«, Aürtch. Schatz. Heilbad Slelchenberg, Gtmk. Skalio« Feldbach. M«ezait Mai—VKlOhW. Seiiß Oatarrl»e. «fthma. Salptwse». L^letde« us«. G«ße Ve»p?l«»«ß Sariitzmia Smmaquelle Auskünfte und Pro-mmiNio» Gl«icha«Äa»M. 4l^ A«»Dezeich«efe M»rmi<ßai Seilq«elle». Konstantin- und spekte durch Karkommiffßv» Gl«icha«ha»>. I» Kürbis?' osferierl en gros in Fässern oder Aai zu 20 Ag.'zu allerbilligflen Tagespr Otlfabrik Tomo Äagi Gunla - Ktyalleii. !/ Mr «mpkeklen un» »ur Nerstellung von VvNcen. ZelwekNww, vro»Ä»vr«n. ks>cturen.7sd«I>en. vrku>sren.^revl»tt«a. I>Iskat«n. prospelaan. ltatalosen. dvb»ck«n ^IcRiaenivn u5V.. «tenenvlr mit keledam 5«kiMma«erl»l »«et» aparte )^ts«ung zeven levnnsn. macden «ir »uf unseren 5etrmsscdInendetNed. liota-Uon»- u. kvivenclruclr. UMograpdle. 5«elnan«llerel u. vuet^dlnÄerel lenttal«: Zin««,a uN« 4 NNale: Ztrovn»alerleva ull»^ 5 »Nss w chW» »»MUlG, IWssLKGU» «llla» ch. » «MtWt» I. >1^ »»«l. - »W< W«lch, z >»li»»n>k» s. ».