"tl^. ,^4 n. 11, halbl. st. ° »o. YUl ble Zustellung «°, H.u» DvNNtlvMll. 1 ^ ^eunlll^ ^ 6"" " lr., ztkß«« ,» ZeN« « lr, b.« est,»«n 1 ><>t.^ Amtlicher Theil. « ^ ^' ^ und l. Apostolische Majestät geruhten aller« Md'gst die Uebernahme bei Feldmarschall'Lieulenants ^llhelm Popp Edlen von Poppenheim, Com. Andante« der 10. Infanterie-Truppendivision. auf sein «niuchen in den wohlverdienten Ruhestand anzuordnen und demselben bei diesem Anlasse in Anerkennung n ^ ^"gjährigen. vorzüglichen, im Kriege ausgezeichneten Dienstleistung das Eommandeurlreuz des "opold.Ordens mit der Kriegsdecoralion des Ritter« "«uze« laxfrei zu verleihen; weiter: die Uebernahme des überzählig mit Warte. L«vur beurlaubten Generalmajors Johann Koey von 7^"lsberg auf sein Ansuchen und nach dem Er-«lvmsse der Superarbitrierung als zu allen Militär-"«nsttn untauglich in den Ruhestand anzuordnen und "gelben bei diesem Anlasse den Feldmarschall'Lieute. «am.Charalter aä donors mit Nachsicht der Taxe i" verleihen. ^^^^ 3> .5" Finanzminister hat die Ministerial-Concipisten ^'6nedlich Freiherrn von Raymond. Dr. Ph'lipp ^o! chnigg. Pr. Theodor Edlen von Träger. Ayonhof und Dr. Rudolph Ritter Schwabe von Aa,sen freund zu Ministerial»Vicesecretären im "'"anzminifterium ernannt. k»,?, ^"^ wurden zum Landesg eseh blatte sür das ^Mthum Krain, Jahrgang :894. das chronologische Ver« «,? ^. ^^^ ^^'" enthaltenen Gesetze, Kundmachung«! und a ""dnungen sowie das alphabetische Verzeichnis dazu aus-»lgtbe« und versendet. ^"n b«r Redaction des Landesgesehblatte» für da» Herzogthum Krain. Laibach am 12. Februar 188b. Nichtamtlicher Theil. Die GebureN'Novelle. Auf der Tagesordnung des Abgeordnetenhauses befindet sich die Gebüren«Novelle. Wesen und Inhalt dieser Vorlage, welche bereits am 14. März 1881 dem Abgeordnetenhause unterbreitet wurde, dürfen als bekannt vorausgesetzt werden. Es handelt sich um die Erhöhung, beziehungsweise Regelung einiger Gebüren-Me, welche sich theils auf den kaufmännischm und Vörseverlehr, theil« auf die Verhältnisse des Grund« besitze« beziehen. Wenn nun auch, wie leicht erklärlich, der Zweck des Gesetzentwurfes zunächst ein finanzieller ist, so leuchtet doch allenthalben die Tendenz durch, die unvermeidliche Mehrbelastung thunlichst auf solche Objecte und Personen zu beschränken, deren Vesteue-rung bisher eine verhältnismäßig geringe war. wäh. rend solche Personen und Objecte, bei denen dies nicht zutrifft, nicht unerheblich entlastet weiden. In dieser Beziehung wären namentlich die Bestimmung, dass bücherliche Eintragungen, bei denen der Wert des in-tabulierlen Rechtes 1000 ft. nicht übersteigt, gebüren« frei bleiben sollen, ferner die Ermäßigung der Gebür für entgeltliche Uebertragungen des Eigenthums-, Frucht, niehungs- oder Gebrauchsrechtes an unbeweglichen Sachen von 3'/, auf 3 Procent, dann die Brgiwsti-gungen bei der Uebertragung eines bäuerlichen Grund-liesitzes unter Lebenden, namentlich von Eltern auf Kinder hervorzuheben. Dagegen erfahren die Gebüren für Wetten, und Lotteriegewinfte, Börse- und Kostgeschäfte, Rechnungen über edle Metalle und Wertpapiere ic. eine entsprechende Erhöhung. Wie jede Vorlage, welche der Bevölkerung in dieser oder jener Weise materielle Opfer auferlegt, ist auch die Gebüren-Novelle dem Schicksale nicht entgangen, von der oppositionellen Presse als Handhabe zu Angriffen gegen die Regierung ausgenützt zu wer« den. Allein man darf von dem gesunden Sinne der Bevölkerung erwarten, dass sie die hiebei vorwaltende Absicht durchblicken und ihr Urtheil von derlei tendenziösen Stimmen nicht beeinflussen lassen wird. Ohne materielle Opfer ist die allseits ersehnte Wiederherstellung des Gleichgewichtes im Staalshaushalte nicht denkbar, denn so sehr man auch in allem und jedem sparen mag, so sind den», doch die unabweis-lichen Bedürfnisse des Staatshaushaltes so bedeutend, das« es unmöglich ist. durch Ersparnisse allein zu dem angestrebten Ziele der Beseitigung des Deficits zu gelangen. Die Reaierung hat den festen Willen bekundet, dauernde Ordnung in die Finanzen des Staates zu bringen, sie hat dieses Ziel unentwegt verfolgt, und es ist ihr auch gelungen, demselben so weit nahe zu kom. men, dass es nur noch einer mäßigen Anstrengung bedarf, um dasselbe vollends zu erreichen. Diese Anstrengung darf aber nicht gescheut wer. den, soll nicht der Erfolg der ganzen großen Action in Frage kommen. Die Bevölkerung, welche den Wert eines geregelten Staatshaushaltes nach Gebür zu schätzen weiß, wird sicherlich uenug patriotische Opfer» willigleit besitzen, um die Regierung in ihrem dahin zielenden Bestreben nach Kräften zu unterstützen, und sie kann dies um so leichter thun, als die Lasten, welche ihr diesbezüglich zugemuthet werden, wie aus obiger Darstellung ersichtlich. in leiner Weise drückend genannt werden können. Noch ein weiterer Umstand darf nicht außeracht gelassen werden, wenn es sich um die Kritik der Gebüren.Novelle handelt. Jahr für Jahr werden die Ansprüche, welche Abgeordnete aller Parteien im Interesse ihrer Wahlbezirke an den Staatssäckel stellen, größer und umfassender. Da wird um den Bau einer Localbahn petiert. dort wird die Uebernahme einer Mittelschule in die Staatsregie erbeten, ein Abgeordneter befürwortet die Errichtung einer neuen Gewerbeschule, ein zweiter die Erhöhung der Dotation für Verkehrs- oder Viloungsztmcke, ein dritter die Gewährung von Unterstützungen aus Nnlass von Ele-mentarunfällen, und so geht es progressiv fort von Session zu Session. Woher soll nun die Regierung die Mittel nehmen, um auch nur einem Theile dieser sich stelig steigernden Ansprüche gerecht zu werden, wenn ihr nicht die Möglichkeit geboten wird, die Staatseinnahmen zu erhöhen? Werden doch die regelmäßigen und normalen Ausgaben des Staatshaushaltes infolge der fortschreitenden culturellen Entwicklung immer bedeutender, so dass es der größten Umficht bedarf, das Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben nicht in ungünstigem Sinne zu alterieren. Wenn nun noch die außerordentlichen Ansprüche sich immer mehr häufen, dann ist die Erhöhung der Einnahmen um so nothwendiger, zumal, wie bereits erwähnt, auch das große Ziel der Wiederherstellung des Gleichgewichtes im Staatshaushalte nicht aus den Augen gelassen werden darf. Reichsrath. 39b. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien. 10. Februar. Se. Excellenz der Herr Präsident Dr. Smolk a eröffnet um II Uhr 15 Minuten die Sitzung. Auf der Mimsterbank befinden sich: Se. Excellenz der Herr Ministerpräsident und Leiter des Ministeriums des Innern Graf Taaffe, Ihre Excellenzen die Herren Minister: Dr. Freiherr v. Ziemial-kowski. Graf Falkenhayn. Dr. Freiherr von Prazal. Dr. Freiherr v. Conrad-Eybesfeld. Dr. Ritter v. Dunajewsli und Freiherr v. Pino. Se. Excellenz der Ministerpräsident Graf Taaffe übermittelt einen Gesetzentwurf, betreffend dieKranlen -Versicherung der Arbeiter sammt Motiven, und einen Gesehentwurf, betreffend die Gewährung von Feuilleton. „Unjer Blatt." ^ Wie wir an anderer Stelle berichten, fand am ^lgangenen Montag in den Räumlichkeiten des So-'lensaalez in Wien der diesjährige Ball des Iour-«"'Nen» und Schriftstellervereine „Eoncordia" statt, n," °uf diesem Ball zur Vertheilung gelangten Da-n^'penden bergen in einer allerliebsten Enveloppe die "'Matur-Nummer einer Gelegenheits-Zeitung. deren au« ?." ^"h"lt über den Vereich des Sofiensaales hin-<5n.. "lfach interessieren wird. Der Kopf des neuen "Sinais hat folgendes Aussehen: kl,"'2«,«: lio"' ^'"n^''^"' n« V»U.H>mllü 6«» 1uun,2l!»lan.nns INllnusclipto 2"'»»l>u,^^«nM 8rn eig'nen werten Namen. Valb ist von Tknzcrnamcn voll Das zierliche Fascikel — : „Mein Fräulein, darf ich bitten!" lst Der schönste Leltartilel. Den weiteren Inhalt des Blattes lassen wir in den Hauptrubrilen folgen: Feuilleton. Die Theilung der Erde. Stockfinster war die Nacht, kein Mond, lein Stern-lein lacht. Die Nacht war so finster, dass sich die De> fraudanten fürchteten und lieber bei hellichtem Tage das Geld aus den Eassen nahmen. Schwarze Gestalten benutzten die Abwesenheit des gelbuniformierten himmlischen Oewölbwächters und huschten in eine Seitenuasse der innern Stadt. Sie verschwanden alsbald in einem geheimnisvollen Hause, an welchem der Zahn der Renaissancezeit nichts meh^ zu nagen übrig gelassen hat. Treten wir ein. Aus einem Seitengemach des ersten Stockwerkes dringen Stimmen an unser Ohr. Lauschen wir! Heiliger Pelardus, was bekommt man da zu hören! Es muss eine Gesellschaft von Dynamitarden sein, welche sich hier ein Sprengdichein gegeben. Die geheimnisvolle Versammlung plant nichts Geringeres als eine Theilung der Erbe. Der Vor-sitzende hält eben eine große Rede. in der er jedem einzelnen Verschwörer die Rolle zuweist. Man hätte vielleicht glauben können, eine Eon« ferenz von unschuldigen Diplomaten uu« aller Herren Ländern verhandle hier eine zweckmäßige Retouchie-rung der europäischen Landkarte, aber ich erinnerte mich noch rechtzeitig, dass man jetzt das Gleich» gewicht Europas außer dem Hause, in Afrika, herzustellen sucht. ' " Bald wurde die Debatte erregter geführt, und ich härle ein Durcheinander von Anzüglichkeiten bedenk-llchster Natur. Erst als der Geheimbund ruhiger geworden, konnte «ch etliche Bruchstücke der furchtbaren Debatte llar und deutlich vernehmen. «Ihnen gehört Frankreich!" — rief die Stimme des Präsidenten. Ein Blick durchs Schlüsselloch, und ich sah mit Entsetzen, wie in diesem Augenblicke t,er Mann. drm Frankreich gehören sollte, ein umfangreiches Paket entgegennahm. Wenn es losgienge* — grässlicher Gedanke! Und immer wieder erhob sich dieselbe Stimme: ..Sie übermhmen Deutschland!" ... „Ih"" w"t, England ausgeliefert!" . . . «Sie legen auf Italien Beschlag!« . . . «ssiir Russland müssen wir zwe. Leute haben, Wer will Russland?' . . . .Mit Serb»". N«. mänien und Montenegro wird wohl V'n A°""/"' '^' N'd,H"'H'«ch "»> " Mem h°°r s.»n» Ich bl>m' °«W^ H i„ 5„ Nähe! m°l«V' »Meine Herren», !»»!. er, .0s. "°^ «w Slimm!N»emnrl n»hm seinen Nlg duich» DchMslllloch zu dim Horcher »n der Ihili, Laibacher Zeitung Nr. 34 272 12. Februar 1885. Unterstützungen aus Staatsmitteln fiir die hilfsbedürftige Bevölkerung in den durch Elementar, ereignisse im Jahre 1884 heimgesuchten Gegenden Niederösterreichs. Mährens und Schlesiens. Die Abgeordneten Tausche und Genossen beantragen eine Resolution, welche die Regierung zur ehemöylichstcn Einbringung einer Vorlage auffordert, durch welche die Einführung der Declaration der aus Ungarn nach Oesterreich kommenden Erzeugnisse nach Gegenstand und Gcwicht bei Abgabe einer statistischel» Vebür verfügt wird. Se. Excellenz der Ackerbauminifter Graf Falken« hayn beanlwortet die Interpellation der Abgeordneten Ruf und Genossen, betreffend die Einfuhrung und Anpflanzung amerikanischer Reben, und ei klärt, dass die Regierung solche Versuche bereits habe anstellen lassen und überhaupt der Phylloxera« F^age und der damit in Verbindung gebrachten Frage des Anbaues und der Cultur amerikanischer Reben stets die vollste Aufmerksamkeit zuwende. Das Haus geht zur Tagesordnung über. Das vom Herrenhause beschlossene Gesetz über die zeitliche Stempel» und Gebürenfreiheit, dann die Erleichterungen im Verfahren bei der Löschung kleiner Satzposten, wird ohne Debatte in zweiter und dritter Lesung genehmigt. Der Unterseekabel.Convention wird ohne Debatte die verfassungmäßige Zustimmung ertheilt. Die Regierungsvorlage, betreffend die Vermehrung der Kupferscheidemünze, wird ohne Debatte in zweiter und dritter Lösung angenommen. Die Congrua. Vorlage wird in dritter Lesung genehmigt. Das Haus schreitet sodann zur zweiten Lesung der Gebürengesetz'Novelle. Abg. Dr. Keil rügt an der Vorlag, dass sie ein Conglomerat^der heterogensten Materien, dass sie ebenso unverständlich sei, wie das bisherige Gesetz, und in der Praxis große Schwierigkeiten bieten werde. Ihr geringer finanzieller Effect stehe nicht im Einvernehmen mit den tief einschneidenden, empfindlichen Belastungen mehrerer Verkehrszweige, namentlich der Realitätenverkehr würde einen schweren Stoß erhalten. Die Tendenz des Gesehel sei gegen das Großcapital gerichtet, treffe aber in seinen Consequenz^n den Gewerbestand in den Städten und den kleinen Grund-befitzer auf dem Lande. Redner erblickt in der Vorlage nicht eine Ausgleichung, sondern eine Verschärfung der Gebürenlast. (Beifall links.) Abg. Odreza hat sich vorläufig str,ichen lassen. Abg. Dr. Trojan ist im Saale nicht anwesend, verliert daher das Wort, ebenso auch Abg. Dr. Ritter v. Bi lins li. Es gelangt daher zum Worte Abg. Steudel. Derselbe bespricht die Vorlage hauptsächlich vom Standpunkte der Stadt Wien und führt aus, dass dieselbe eine enorme Belastung der« selben zur Consequenz habe und namentlich die Entwicklung der Vaulhätigkeit schwer schädigen würde. Er beantragt schließlich. dass die Protokolle über die in öffentlichen Lagerhäusern abgehaltenen Nuctionen stempel« und gebürenfrei seien. (Wird unterstützt.) Abg. Dr. Trojan (der sich neuerlich zum Worte gemeldet hat) bespricht die Härten bei Handhabung des gegenwärtigen Gebürengesehes, bezeichnet deren Beseitigung als eine Pflicht der Volksvertretung und betont, dass die Beharrlichkeit der Regierung von der anerkannten Nothwendigkeit einer entsprechenden Re-form zeige, sowie die lange Dauer der Vorberalhung von der Schwierigkeit der Behandlung. Cr behält sich Nmendements für die Specialdebatte vor und erklärt, dass er für das Eingehen in die Specialdebatte über diesen Entwurf stimmen werde, weil in demselben schon jetzt manches weit besser erscheine, als im bisherigen Gesetze, und er noch manche weitere Besserung erhofft. (Beifall rechts.) Regierungsvertreter Ministerialrath Dr. Ritter von Ehiari erklärt, dass die gegen das Gesetz er-hobenen Einwendungen im allgemeinen nach zwei Richtungen sich bewegen, nach formeller und materieller. Die formelle Einwendung bestehe in der durch zahlreiche Novellen und Verordnungen zum ursprünglichen Gesetze vom Jahre 1850 herbeigeführten schwierigen Handhabung des Gesetzes. Dieser Entwurf fei nicht ohne Begründung, aber man dürfe nicht vergessen, dass das Gesetz, das in seiner ursprünglichen Form ein vollkommen systematisches, in seiner ganzen Anlage ein sehr richtiges und gut geordnetes gewesen sei, seit mehr als 30 Jahren bestehe und den Uebel» stand der Verwaltung auch mit den diesbezüglichen Gesehen anderer Staaten, besonders Frankreichs, Eng» lands, Belgiens und Preußens theile. Gegen die Co. dification eines vollständigen, in sich abgeschlossenen Gesetzes spreche auch der Umstand, dass man an der Schwelle der Erlassung einer neuen Civilprocessordnung stehe, welche viele Gebiete des Gebürengesetzes tangiert. In meritorischer Beziehung sei der Vorwurf übermäßiger ungleicher Belastung einzelner Gebiete des Verkehrslebens erhoben worden. Um diesen Einwurs zu entkräften, müsste man in die Specialdebatte hin-übergreifen, um die einzelnen Details der Novelle inbetreff ihrer Erschwerung oder Erleichterung zu bi-lancieren. Anderfeits sei aber auch der offen eingestandene Zweck der Novelle die dringlich nöthige Vermehrung der Staats-Einnahmen. Redner verzichtet vorläufig darauf, in die einzelnen Bestimmungen der Vorlage einzugehen, und behält sich dieS für die Specialdebatte vor. Zum Worte, und zwar pro, haben sich noch gemeldet die Abgeordneten Ruf und Ritter von Za-torsli. Nächste Sitzung Freitag. Inland. (Zur parlamentarischen Lage.) Die czechischen Blätter conftatieren in Wiener Depeschen, das« die Situation vollständig geklärt sei. Das solidarische Vorgehen sämmtlicher Fructionen der Rechten erscheine auch für weiterhin gesichert. Abstimmungen wie bei der Congrua-Vorlage würden sich nicht mehr wiederholen. Man halte den Schlusstermin des Reichs« raths für den 24. März. Clam-Martinitz' Zustand fei nicht besorgniserregend; er werde noch in dieser Session das Referat des Ministeriums des Innern über« nehmen können. (Die Präsidialkanzlei des Herrenhauses) versendete vorgestern eine Reihe von Com-missionsberichten, darunter einen über das sechste Hauplstück der Gewerbee" wiederholten Aufforderungen des Hauses zur Ina!'" spruchnahme der Mittel für eine systematische, durch' greifende Regulierung der Flüsse überhaupt im Lau^ der nächsten Session nachzukommen. Im Laufe del Debatte, an welcher die Abgeordnelen Czerklllvs'l, Mender, Chrzanowski und Weeber theilnahmen, tratt" der Ministerpräsident und Sectionschef Kubin entM' den für die Vorlage ein. Graf Taaffe wies den M' wurf der Passivität der Regierung gegen die 3le!^ lutionen des Hauses betreffs der FlussregulierMt" zurück, erinnerte an die Vorlagen rücksichtlich der Ä^ leitung der Gebirgswässer, dann an den staatliche» Meliorationsfond und an die Regress-Vorlagen. Uebel die Nothwendigkeit der Regulierung der galizisH^ Flüsse bei den zahlreichen großen UeberschwemmuiAl' sei lein Zweifel möglich, und es sei Pflicht der ^ gierung, die Vorlage im Ausschüsse zu vertreten. "^ dieser Vertretung könne nicht ein politischer Charalte der Vorlage deduciert werden; die Regierung h"" ebenso die Vorlage für Tirol im Ausschusse vertrete"-Die Generaldebatte wurde noch nicht geschlossen. (Ungarn.) Aus der Tagesordnung des unga^ schen Abgeordnetenhauses steht die Vorlage Über vl Oberhausreform. Wir beschränken uns heute auf ^ Bemerkung, dass alles, was zur Opposition zu zahle' ist, mit vereinten Kräften bemüht sein wird, den 3»e/ gierungsentwurf zu Falle zu dringen, und dass dl° Regierung zwar nicht an die Annahme ihrer Vollaß die Cabinetsfrage geknüpft hat, dass aber ein i5t,'^ erfolg gleichwohl nicht ohne Rückwirkung auf '" Stellung bleiben würde. . (Kroatien.) Ein Agramer Correspondent d" ,Nemzet" bestätigt, dass der Cardinal.Erzbifchof ""' hailovi«! die Demission des Rectors Smetisto ^. genommen habe. Bezüglich der „Excommunicati^ des Professors Krsnjavi wird der Sachverhalt v°' dem Correspondent«« dahin richliggestellt, dass V^ tisko nach seiner eigenen Angabe den Professor "'^ exc.mmuniciert habe. wozu er gar nicht berechtigt S wesen wäre, dass er aber den 29. Artikel des Tride' tinischen Concils, der die Excommunication über ° Duellanten verhängt, den Seminaristen vorgelesen l" Wer sich zuletzt Oesterreichs bemächtigt hat, weiß ich nicht, denn jetzt gab es plötzlich ein Krachen, es sprang die Thür auf und heraustrat — das Vall-comite der „Concordia", dessen Obmann foeben die Einladungskarten für die Botschafter, Gesandten und die heimischen Würdenträger sortiert und den ein» zelnen Comite-Mitgliedern zur Ueberreichung eingehän» digt hatte. Nun gieng ich wirklich in die Luft. um mich ab« Mühlen. _____ X. X. X. Parlamentarisches. Sämmtlichen Abgeordneten. welche den «Con-cordia"'Ball besuchen, ist das Betreten der Couloirs der Sofiensäle bedingungslos gestattet. » » Auf der Nachtordnung steht da« Gesetz: Du sollst und musst dich unterhalten!« Wird einstimmig angenommen. Es werden im Verlaufe des Abends mehrere Nn> träge gestellt, die alle mit einem „Sprechen Sie mit meiner Mutttr!" erledigt werden. Die Damenspende „Unser Blatt" wird in erster, zweiter und driller Lesung angenommen. Abg. Dr. I. gibt einem jungen Comitemitglied in geistvoller Weise die Geschichte der „Concordia"-Bälle zum Besten. 9 Uhr früh, Redner spricht fort. Tagesbericht. — (Die Friedhofscommission des Gemeinderathes) hat an die Herren Beethoven und Schubert, welche noch immer nicht die Exhumie-rungstaxen erlegt haben, folgende fehr energische Zuschrift gerichtet: Um unter den Arcaden begraben zu werden, Muss man in Arcadien geboren sein. Die beiden Tonheroen haben sich hierauf an die „Concordia" mit folgender Beschwerde gewendet: Verschafft uns endlich Ruh' im Tod, Ihr cinflussreichen Journalisten, Auf Erden ist fürwahr nicht Noth An übertrag'ncn Componisten. — (Eine, die's brauchen kann.) Der Haupttreffer der Wiener Armen.Lotterie wird diesmal hoffentlich einer wahrhaft bedürftigen Person zufallen. Wir würden ihn der Commune von Herzen gönnen. — (Aphorismc n.) Hört eine Frau auf, inter-essant zu sein, Wenn ihre Stirne die ersten Falten zeiat? Wir sagen nein. Dem gebildeten Manne ge-währt es stets ein Vergnügen, zwischen den Zeilen zu lesen. — Nestroy hat irgendwo zu sagen vergessen: Da schimpfen'« immer über die langen Schleppen auf den Bällen, und doch tragt man's den Frauenzimmern mcht nach! — F^gt man einen Journalisten: «Warum tanzen Sie nicht?" so lautet oft die Ant-wort: Ich hin Ballreporter!" — Auf Grund des h 1U kann man alles berichtigen, nur leine Schneider-lechnung. — Wir leben in einer Zeit der Plagiate; am Cnde wlrd man auch noch dem Nil auf seine Quellen kommen. - Tenoristen, die in ihrer Jugend Droschkenkutscher waren, pst-gen im Alter wieder um- zuschmeißen. — Es ist nicht leicht. Witze zu mack^ Der Witz bars weder naheliegend noch weit ye geholt sein. Theater, Kunst und Literatur. — (Sensationelle Wohlthat i gle'^ Vorstellung.) Am 30. Februar 1885 findet in °' Rotunde eine sensationelle Vorstellung statt, d". Erträgnis zur Ablösung des Bahnkörpers der M" bahn bestimmt ist. Zur Aufführung gelangt N^ „Lumpaci" in folgender, bereits vollständig virgrm^ , Besehung: Stellaris. Feenlönia. Balletmeister 2>" . Fortuna. Beherrscherin des Glücks. Herr Gotlöle^' Br'llantine. deren Tochter. Frau Geist,nger; Ani0H< Beschützerin der wahren Liebe, Herr v. Nukovics; M!z, fax. ein aller Zauberer. Professor Hermann; H'^F dessen Sohn, Herr Scarm; Fludribus, Sohn e'« Magiers. Herr Abracadabra; Lumftaci. ein böser»'' , Herr Lewinily; Lmn, Bianca Vianchi; Knielim. ^^ lotte Wolter; Zwirn, Sarah Bernhardt; S»g" Palpiti. Adelina Patti; Camilla, Laura, deren T^ Frau Schäfer und Frau Herzog; Herr v. Windes, Herr Tewele; Luftia. Fräulein Cerale; UUe?, Flnscherme'ster aus Prag. Frau Wilt; ein U"« .. Herr Stälter; Hobelmann, Tischlermeister. Herr ^" ^ Pepi. seine Tochter, der Schönbrunner OleM^. Gertrud, die Haushälterin. Herr TalarhU; ein ^w z, derlehiling, Herr Thimig; Pantsch, Wirt und Helve" Vater, Herr Baumeister. s;Hell Das Stroh für das Nachtlager des l'ede"'" , Kl eblattes stammt aus dem Kopfe eines hervor^ den Librettisten. Die Haare, welche sich d« ^z-Freundinnen des reich gewordenen Schneiders ^ raufen, haben bei der letzten Frisuren-AussteU""^ Vronze.Medaille erhalten. Das Schneidermap, Laibacher Zeitung Nr. 34 273 12. Febrnar 1885. es chnen überlassen habe, hieraus bezüglich chn,- Hal« "ng dem durch den Ausspruch des Concils Excom-^uniciecten gegenüber die Consequenzen zu ziehen, ^r Correspondent des „Nemzet" fügt dem hinzu, die Merung werde darauf bestehen, dass Professor «"NMi, der im Seminar verschlossene Thurm fand, '" »ein Amt wieder eingeführt werde. Ausland. (Deutscher Reich stag.) Im deutschen Reich». M griff vorgestern Bismarck in die Debatte über °le Tarifnovelle ein. Die Holzzölle seien im Interesse °" Erhaltung der Forste sowie zur Verbesserung der ^«e der Waldarbeiter und der Landwirtschaft dringend Molen. Eine Erhöhung der Getreidezölle sei zu be-Ntttvolten. Die Roggenzölle werden nach Ablauf des Ertrages mit Spanien nicht mehr erneuert werden. ^>e Tarifnuvelle bezweckt ausschließlich den Schutz der Nationalen Interessen. ^ (Russland.) Aus Warschau wird gemeldet: ^katholische Bischof von Wilna, Karl Hrynie. ick f ' ""^ nach Irkutsk (Sibirien) verbannt. Bi« ^^1 Hryniewiecki hatte mit dem Generalgouverneur ^n Wilna, Kochanoff, wegen der Aufnahme zweier ^Bischof wegen ihrer Willfährigkeit gegen die ^Wsche Regierung excommunicirten Prälaten in den ^"en Beamlenschematismus einen Conflict und strich "'« -Itamen deiselben eigenhändig aus den zu ver-lendenden Exemplaren des Schematismus. Bischof VlYtmwiecki erhielt hierauf vom Chef des Departements ^r fremde Culte im Ministerium des Innern den ^."h. er möge sich einen Urlaub zu Wiederherstellung ! me« angegriffenen Gesundheitszustandes erbitten nnd m"z "teise ,n« Ausland unternehmen. Der Leiter des ^ Mums erwiderte jedoch, er werde sich weder durch >l noch durch Versprechungen, sondern nur durch WM ^ seinem verantwortungsvollen Posten ver-"Wen lassen. Infolge dieser Erklärung wurde der ^l'chof nach Petersburg berufen, von wo er nicht "eyr nach Wilna zurückkehren sollte. s.(^)le Straße ndem on strationen in Paris) um?» ^"^ °" ^'k Grenzen einer Tmeute. Ohne die "MWenden und rechtzeitig eingeleiteten Sicherheit». "Gehrungen der Regierung hätten die tztraßenscenen Mehlbar rinen gefährlichen Charakter angenommen, "le nachträglich berichtet wird, wurde ein Waffen, magazin geplündert, und ohne die bedrohliche Entfal« 'ung starker militärischer Kräfte wäre wohl auch. wie "as hergebrachte Pariser Revolutionsrecept verlangt, von den erbeuteten Waffen Gebrauch gemacht worde». (Ueber den Actionsplan der eng. Aschen Regierung im Sudan) macht die «Pall Mall Gazette" folgende Mittheilungen: Da« Cabinet hat beschlossen, dass der Kampf gegen den Vlahdi mit aller Energie fortgefetzt werden soll. Die Besiegung des Mahoi sei nothwendig, um England Genugthuung zu verschaffen. Ein unmittelbares Vorrücken gegen Chartum wird jedoch nicht als thmllich angesehen. Aeußerste Anstrengungen zu diesem Zwecke würde man nur sür den Fall machen, als es sich herausstellte, das Gordon noch am Leben sei und im Mswnshause mit einer Handvoll Anhänger sich ver. theidige. Wolseley denkt zunächst Verber zu nehm-n, dort die heißen Monate zuzubringen und dann, da« Sieigen des Nils erwartend, gegen Chartum vorzu« rücken. Der Marsch der Verstärkungen von Suatim bis Berber wird ungefähr zwei Monate in Nnfpruch nehmen. (Von den deutschen Colonien inAfrika.) Der polnische Reisende NogozinSky richtet einen Brief an die Polenblätter über die Consequenzen der deut-fchen Colonisierungshestrebungsn in Afrika Die Ein-wohner vertrieben den Kümg Bell. verbrannten die Stadt Brlllown. weil der König sie an Deutschland verschachert habe, und beschlossen, sich der deutschen Invasion zu widersetzen. Als d,,' D^i^nni miiainen. leiteten sie ein Gefecht ein, welches drei Tag.' dauerte. Die Deutschen verloren einen Tobten und acht Schwer-verwundete . die deutsche Factorei wurde verbrannt, der Besitzer elstochen. Die3 sei nur der Anfang des blutigen Dramas. Tagesneuigteiten. Se. Majestät derKaiser haben, wie das ..Prager Abendblatt" wcldet, zur Anschaffung einer neuen Orgel für die Pfarrkirche zu Dilteribach 400 st. zn spenden geruht. ______ — (,. Concordia ". Ball,) Auch der biesjäh' rige Ball des Journalisten« und Schriftstellervereins „Eoncordia" in Wien wurde durch das Erscheinen Sr. l. und l. Hoheit des durchlauchtigsten Kronprinzen ausgezeichnet. In den ganz besonders festlich decorierten Räumlichkeiten des Sofiensaales. iu welchen die von Siemens und Halkke arrangierte elektrische Beleuchtung einen glänzenden Effect machte, fand sich schon um 10 Uhr abends ein sehr distinguiertes Publicum ein; auch Erzherzog Wilhelm beehrte das Vallseft mit seinem Besuche. Kurz vor 1! Uhr erschien Kronprinz Erzherzog Rudolf in Begleitung seines Oberslhofmcisters Grafen Bombelles. Das Präsidium der ,Concoroia", Ritter v. Weilen und Johannes Norbmann, empfteng den hohen Gast am Fuße der mit exotischen Gewächsen reich ge» schmückten Treppe. Präsident v. Weilen begrüßte den Kronprinzen mit einer kurzen Ausprache, in welcher er den Gefühlen des Dankes Ausdruck gab für die hohe Auszeichnung, die dem Feste wahren Glanz verleihe. Der Kronprinz dankte in herzlichster Weise und schritt, geleitet von den beiden Präsidenten, die Treppe hinauf. Am Eingänge des Saales wurde der Kronprinz vom Nallcomite, deu Obmann Spiegl an der Spitze, der die einzelnen Mitglieder vorstellte, begrüßt und trat unter den Klängen der Volkshymne in den Saal, mit Hoch' Rufen von den freudig bewegten Festgclsten empfangen. Im Saale wurden die Herausgeber der Wiener Mütter, viele Schriftsteller und eine große Zahl hervorragender Künstler und Künstlerinnen vom Kronprinzen angesprochen. Die Tanzordnung auf dem „Concordia".Balle, eine reizende Mappe, führt den Titel „Unser Blatt" und enthält eine niedliche Zeitung heitersten Charakters. Dieses elegante Wihblättchen bringt unmuthige und geistreiche Beiträge in so freigebiger Anzahl, dass man damit bequem ein paar humoristische Journale für einen ganzen Monat versorgen könnte. — (Reporterblüte.) Die Stille während einer Rede im amerikanischen Parlament beschreibt ein Reporter mit den Worten - .Man hätte das Stehlen eines Taschentuches hören kvnnen." — (Auch ein Grund.) Ein bekannter Wiener Schriftsteller hatte da» Malheur, eine sehr große Nase. aber einen sehr dünnen Schnuribart zu haben, trotzdem er ihn aufs zärtlichste mit allen möglichen Bartwuchs-milteln pflegte. Im Freundeskreise einft mit der Dünnheit seine» Männerschmuckes geneckt, sagte der Schriftsteller mit gemüthlichster Selbftironie: Mein Gott. was wollt Ihr denn? Mein Bart steht zu sehr im Schatten, deshalb kann er nicht wachsen." Local- und Provinzial-Nachnchten. Generalversammlung der k. k. landwirtschaft-lichen Gesellschaft für Arain. (Fortsetzung und Schluss.) Die Filiale Iirlniz in Innerkrain stellt den An« trag. die Lanowirtschasts-Gefellschast mbge sich an die l. k. Regierung um Abstellung der Uebelstände wenden, die sich ergeben aus einer zu großen Hegung von Wild, insbesondere in Bezug auf den Schaden bei NeU'Auf-forstungen. Herr Secretär Pirc hält eine Beschlussfafsung darüber ganz unndthig. nachdem sowohl baS Forftgeseh als auch da» Wildschutzgesetz dem Landwirte dem Wildschaben gegenüber genügend Schutz bieten. Die Filiale Zirlniz stellt ferner den Antrag: Die Landwirtschafts-Gesellschaft möge sich dahin verwenden, dass die Gemeindevolstehungen beauftragt werden, für die Sicherheit des Feldgutes besser zu sorgen. Herr Secretär Pirc bemerkt, dass in dieser Beziehung bereits da» Gesetz über den Feldschutzdienst vom 7. Jänner 1875 sorgt. Die Filiale Nssling beantragt, im Laufe des Jahres, und zwar im Monate September, eine Rind-oieh'Prämiierung in Kronau. Herr Secretär Pirc unterstützt diesen Nntrag um-somehr. nachdem er weih. dass es sich den Viehbesihern nicht um hohe Geldbeträge handelt, sondern mehr um die Ehre der Auszeichnung, was gewiss von Bedeutung ist. Die Section stellt den Antrag, allfällige diesbezüg. liche Vorkehrungen dem Centrale zu überlassen, welcher Antrag auch angenommen wurde. In Erledigung des fünften Punktes der Tagesord« nung: Wahl eines Mitgliedes oeS Centralausschusscs an Stelle des nach tz 22 der GessllschaMtatuten auetretenden, wurde mit großer Stimmenmehrheit die Wieder» wähl d«S Herrn Raimund Kastclic volßrllommen. In Erledigung deS sechsten Punktes der Tages« ordnung: „Iuerlennung von Anerkennung» Diplomen für lobenswerte landwirtschaftliche Verdienste", bringt Secre« tär Pirc jene Landwirte zur Kenntnis, welche von den einzelnen Filialen zur Auszeichnung empfohlen werden. Wird zur Kenntnis genommen. Zum Punkt VII der Tagesordnung: „Ullfüllige Wahl von Ehren» und correspondierenden Mitgliedern", wird vom Secretär Pirc namens des Centralausschusse» Herr Karl Rambousel. l. k. Hauptmann a. D., Besitzer der Samenculturftation in Iborow, in Ansehung lch Meister Zwirn bedient, ist ein Theil der im öfter-"H'schen Museum ausgestellten Papyrus-Sammlung. Ar Theaterzettel ist ein Vattist-Taschentuch mit dem "lonoaramm des Besuchers. Der Pechgeruch im ersten Ale 'st von Kautsky. Burghart und Vrioschi und der ^"Mgeruch im dritten Aufzuge von Gilbert Lehner send l ^ Fliiael der Fee Amorosa sind von Bö-Acte l beigestellt. Zwischen d^m zweiten nnd dritten lvelck ^ "" ^°" Geburt aus blinder Feuerlärm. stin?^ bem Publicum Gelegenheit gibt. wieder einmal bewunderungswürdige Besonnenheit zu erproben, stelln"" (?rau Wolter) hat in der „Narciss^Vor-erhall ^"en uo„ Tauben gezogenen Vlumenwacien ltlktt' Der Wolter-Schrei im letzten Acte machte ' "" °us die Tauben Eindruck. seh.'T'.Von den Stücken des Trauerspieldichters X Händler Theater-Directoren mehr ab, als die Buch. Echa,^.;(S°nne nthal) s^e neulich zu einer kleinen "ach Nm ."" bes Burglheaters: ..Sie sollten mit mir Über 3n«« l°hren. um sich wenigsten« 14 Tage lang >'" zu halten." Hosovlr«.?^""" Strauß) hat soeben für das d-ni k ."^eater ein neues Werk vollendet, welches er Überlässt ??' ^theater an der Wien zur Aufführung ""Matten "" ^" U^M das Werk glänzend ^° f «V ^ s"ltheater dominiert jetzt Herr Schweig-3." Nofen/ ^ «! '" ""en Novitäten die Hauptrolle. EchweigU^fmt" ^ sogar ^ Clavier von - ^ev'al^ol/alle?^^?') ^'" s'« im heurigen ^ Komikers sck^""^W ferne. Eine Verehrerin Mew Frnmd'^ säende Ahnung: »»'^ "' — (Director Wilbrandt) sagte unlängst zu Herrn Vuttmann vom Theater an der Wien: „Sie wären der blste Interpret des Heyse'schen ..Don Juan", aber Sie nehmen kein Ende." Telegramme. Am Eon go. Es wird fort cultiviert. Die Ein-gebornen veranstalteten gestern den ersten Gschnasball. Die Wilden erschienen in Kostümen bekannter Wiener Künstler. Zur Versteigerung gelangten mehrere Afrika-forscher, welche förmlich zerrissen wurden. Berlin. In der heutigen Bundesrathssitzunq wurde zwar noch immer nicht Trieft als Kopfstation, dafiir aber der Sophiensaal als Fuhstation anerkannt. Berlin. In Deutschland ist wieder die Crinoline aufgetaucht. Jetzt begreift man. warum den Deutschen das Vaterland zu enge wird und sie nach Afrika gehen. Wiener Börse. 9. ssebluar 1885. An der heuligen Vorbikse im Comitilocale des „Concordia"-Valles (Wallnerstrahe 2) machte sich einc stcnl haussierende Bewegung gellend, die nur sür einen Augenblick durch die Insolvenzanmeldung eines in Toilettewerten zu stark engagiellen VaNvalerL eine Störung erlitt. Der Andrang war so groß. dass ein namhafter Platzspeculant ostentativ V?lk hrspapicre realisierte. Um Miltag erholte sich der Casster beim „Lothringer". Die Nbendbörse im Sophiensaale eröffnete in re. servierter Haltung, belebte sich aber von Minute zu Minute. Einer regen Nachfrage begegnete namentlich die in Damenspenden verzinste 9. Februar-Rente. Nachtrag. Knapp vor Schluss des Blattes erhalte« wir folgendes seusatiouelle Telegramm: London. Fiir morgcu erwartet man ein neues Dyuamit-Attentat auf das Unterhaus. Der Sprecher hat den Journal-Berichterstattern sämmtliche Näume des Parlameuts-Ocbäudes in der liebenswürdigsten Weise zur Verfügung gestellt. Theater von heute: Wegen des «Concoroia"-BllNe« bleiben heute sämmtliche Theater von 10 Uhr ab geschlossen. 8 Von »srr»ok2.lteQ «.bsoiextv xiblüsr j H 6iN65 N6^6N Lal!6t>55 ? » /u llkusoi, !5o«uckt, lluzolillken yldswn un!«s ^j NlDW«lHWW»88»W«»N«N»N«lHW»83« ' ^ - ^,'',,,>,!!,'>,!, ««',, 7,,» ä„,,,>>,,„„.',,„!!,„,, 5 2 , l « I,",,,»,..-.., «,,s „„„,<,„.......,.„« ,.»„., ^ H„„ . ....... ^ ^^^ lltchltltwtl.. ^ ' «lli«s", l>»t t>s>«>'en «i'ucicü Nir lution zur weiteren Würdigung dem Centralausschuss übergeben worden. Nachdem noch der Herr Landespräsident Baron Winkler Auskunft gegeben über den Stand der Angelegenheit in Bezug auf ein ueues Gesetz zur Hebung der Thierzucht in Kram und in seiner längeren Aus» führung bemerkt, dass dieses Gesetz in engster Verbin» dung mit der Reorganisation der Gemeinden stehe, schließt der Vorsitzende Herr Seunig um l Uhr nach« mittags die Versammlung. — (Der Herr Landespräslden t Baron Winkler) ist heute früh aus Wien wieder nach Lai, dach zurückgekehrt. Wir fügen dem noch bei. dass der Herr Landespräsident am Dienstaz bei Sr. k. und l, Hoheit dem durchlauchtigsten Herrn Erzherzog Albrecht zur Tafel geladen war. — (Festfeier im Nl oysianum.) Heute abends veranstalten die Zöglinge des fürstbischösticheu „Collegium Nloysianum" dem hochwürdigsten Herrn Fürstbischöfe Dr. Jakob Missia zu Ehren im Aloysianum eine Festfeier. Das Programm wurde wie folgt festgestellt: 1. a) „AH äom", Chor von Anton Nedvöd; d) „An den Sonnenschein", Chor von Robert Schumann; 2.) Begrüßung, vorgetragen von Johann Ostir (VHI); 3. ») ..Hymne an die Nacht«. Chor nach dem ,Anü2nto" aus der „8onl>,t3. appan-8icmHw" Von Ludwig ».Beethoven; d) „I>0dr2Umi^", Chor mit Solo (Josef Terin. VII) von Anton Foerster. 4.) Der verborgene Edelstein. Drama mit Ge, fang in zwei Auszügen. Von Sr. Eminenz Nikolaus Cardinal Wiseman. Ins Slovenische übertragen von den Zöglingen des Aloysianums. Anfang 7 Uhr abends. — Eingang: I. Stock. Zimmer Nr. 25. — (Der katholische Verein für Krain) zählte im abgelaufenen Jahre 652 Mitglieder, von diesen 425 in Laibach. 227 auf dem Lande. Beigetreten sind im verflossenen Jahre 29 Mitglieder. und zwar 20 in Laibach. 9 vom Lande. Gestorben sind 23 Mit. glieder. Der katholische Verein unterhielt unter seiner Auf« sicht einen Abendunterricht für die Arbeiterinnen in der k l. Tabal'Haufttfabril, Als Lehrerinnen fungierten bei diesem Unterrichte die Leiterin der städtischen Mädchen« schule. Frau Julie Moos. mit ihren beiden Fräulein Töchtern und die Fräulein Melcer. Elsner und Ramovi. Der katholische Verein hat auch im verflossenen Jahre die Vereinsangelegenheiten in den „ttwm" pubUciert Die Vereinsbibliothek zählte im verflossenen Jahre 3300 Nummern, und hat sich um die Vermehrung derselben insbesondere das Nusschuss-Mitglied Herr Thomas Pirn ath verdient gemacht. Die Einnahmen des katholischen Vereines betrugen im verflossenen Jahre 970 fi. 31 kr., die Ausgaben 955 st. 24 kr., so dass ein Rest per 15 st 7 kr. verblieb. Die Vermögensverhältnisse des Vereines sind günstige. In den Nusschuss für Krain wurden folgende Herren für das Jahr 1885 ge-wählt: Dompropst Dr. Anton Iarc (Präsident); Sig-mund Bohinec; Canonicus Dr. Andreas LebuZek; Johann Dogan. Tischlermeister; Johann Flis, Spiri° tual im theologischen Seminar; Kaspar Iemc. Hausbesitzer; Canonicus Monsi^nore Lucas Ieran; Josef Ierik Redacteur des „Slovenec"; Anton KiZic, Katechet der Ursulinerinnenschule; Anton Klein. Buch. druckereibesitzer und Gemeinderath; Canonicus Karl Klun Rtichsrathsabgeoroneter; die Bürger Mathias Kolar' und Cajetan KraZovic; Georg Kuniie. Haus. besitzer - Karl Lahainer. Magistratsbeamter und Haus. be iker - Alois Lindtner, Beamter der k. k. StaatSanwalt. sch st Io M°rn. k, k, Professor; Matthäus Mocnik. p?n slädt scher Lehrer; Thomas Pirnath. Hausbesitzer; Karl W Josef Resnik, Stadtpfarr. Caplan; Johann Rozman. Stadtpfarrer zu St. Jakob, Valentin Iadnikar. Gürtler und Hausbesther, und Anton Invalid. Professor der Theologie. ... — (Vom Eislaufplatze,) DaS emaetretene Frostwetter hat die Hoffnungen der Freunde des Eis« laufen« neu belebt, und wenn der unternommene Versuch nnt der Bespritzung der Eisstäche gelingt und die Kälte in dem tnbh«rigtn Grade anhält, dann könnte das geplante ViKfeft doch noch in den nlichsten Tazen, viel- leicht schon Freitag, zustande kommen, worüber die Anzeige durch Placate an den bewussten Orten sowie auf dem Elslaufplatze selbst erfolgen wird. Inzwischen aber wird es hoffentlich möglich sein. den Eisplatz, der sich zur Stunde noch als eine Fläche gefrorenen SchneeS darstellt, wenigstens insoweit herzurichten, dass er in den Vormittagsstunden bis 1 Uhr nachmittags zu benutzen sein wird. — (Patriotisches Ballfest in Trieft) Der Verein „Austria" veranstaltete vorgestern im „Teatro Armonia" ein Ballfest, welches glänzend ausfiel. Der ganze Raum war mit Laub, Blumen« und Reisig« gewinden sehr geschmackvoll decoriert, und im Hinter« gründe der Bühne hoben sich die von Immergrün um« gebenen Büsten des Kaisers und der Kaiserin lebhaft ab. Ueber denselben war der Doppeladler und eine Fahnen« trophäe in den Landesfalben angebracht. Sämmtliche Logen waren von den Damen der Elite der Triester Gesellschaft besetzt und dlls HauS in allen seinen Räumen gefüllt. Um 10 Uhr erschien in Vertretung des un-pässlichen Statthalters Hofrath Ritter v. Rinaldini. vun den Klängen der Volkshymne und rauschenden Ovationen begrüßt. Dem Tanzvergnügen wurde bis zum frühen Morgen gehuldigt. Das Ballfest, welches einen ausgesprochen patriotischen Charakter trug. gestaltete sich zu einem Glanzpunkte der Eurnevals-Saison, — (Vereins-Gründungen.) Im Laufe des Monates Jänner haben sich in Krain statutengemäß folgende Vereine gebildet: I.) Ein Lefeverein in AsSling; 2.) ein Leseverein in Grohlaschiz und 3.) ein Turnverein in Gottschee. Die Bildung des Verbandes der slovenischen Vorfchusscassen mit dem Sitze in Cilli wurde nach Inhalt der vom Herrn Michael Voönjal in Cilli an das hohe Ministerium überreichten Statuten nicht untersagt. — (Gemeindewahl.) Bei der Neuwahl des Gemeindevorstandes von Kotredez wurden der Grund« besitzer Mathias Dernovöel von Prapreöe zum Gemeindevorsteher und die Grundbesitzer Josef DernovZel von PotoZkavaS und Johann Celestina von Iaoine zu Gemeinderäthen gewählt. — (Erdbeben.) Am 8. d. M. um 5 Uhr früh wurde in St. Kunigund am Bachern ein ziemlich starkes Erdbeben wahrgenommen, welches acht Secunden lang dauerte. Aunst und Arte^at«^. — (Landschaftliches Theater.) Nach dcm Hosschau-spielcr Herrn Emerich Robert — Frl, Hedwlg v. Wagner! Dort die Gegenwart, hier das Einst. Die Sympathie unseres Publicums füllte sich durch die Reminiscenzen an den einstigen Liebling der Operette aus; in einen Widerspruch gerielh man hingegen mit der Sängerin hinsichtlich ihres Wollcns und Könnens, Die DarstcllunaMeise abgerechnet, welche wir als gut bezeichnen müssen, kann Frl. Hedwig v, Wagner einen Vergleich mit Frl. Peters, die bei früheren Vorstellungen die Nolle des Cadeten gespielt, in stimmlicher Hinsicht keineswegs anshalten. Ob der dcm Gaste bei dessen Entric gereichte Kranz die angedeuteten Unterschiede befriedigend zu nivellieren imstande gewesen ist, lassen wir dahingestellt sein. Als nicht zu unterschätzende Kraft haben wir diesmal Frl. Mahr leimen gelernt. Vorzüglich war dieselbe mit Herrn Schönau in dem Duette des zweiten Actes. Herr Braun fungierte als wienerisch'spanischer Al cade; Herr Sommer bot die lustige Figur eines degradierten Gordon dar. Recht hübsch tanzte Frl. Venisch ihre Fandangos. Nicht zu vergessen ist der launige Schreiber Evangelist«. Herr Straßer, welcher als verkleideter „Biöcaya.Brudrl" recht sehenswert erschien. Zum Schlüsse tonnen wir uns mit Rücksicht auf das ein» gangs Gesagte der Goetheschcn Verse nicht entschlaa.cn: „Warum denn in die Ferne schweifen, Sieh', das Gute liegt so nah'!" —k. Neueste Post. Original'Telegramme der Laib. Zeitung. Wien, 11. Februar. Der Strafgesetz. Ausschuss erledigte den Gesetzentwurf betreffs Ausübung der Gerichtsbarkeit iiver die Landwehr ohne Aenderung. Nom, 11. F-bmm. «Poftolo Romano" bestätigt, England habe erklärt, es werde die Campagne im Sudan allein fortsetzen, drückte jedoch feine Erkenntlich» leit für die Sympalhiebeweise Italiens aus. „Popolo" fügt hinzu, die die Küste des Rolhen Meeres be« wachenden italienischen Streillräfle würden demnach 3000 Mann nickt übelsteissen. London, 11. Fchniar. Es heißt, die Regierung beabsicht,ae, von den Reserven 10000 Mann Infan« terie einzuberufen. Die Waffendepots wurden zur Lie« ferung der erforderlichen Ausrüstungsgegenftände an» gewiesen. London, 11. Februar. Rmlers Bureau meldet aus Korti vom 9. Februar: Wilson überbrachte die Nachricht von dem am 4 Februar erfolgten Tode Cordons. Ein Vote aus Gubat versichert, Gordon «hielt einen Dolchstich, als er während der Einnahme von Chartum aus dem Regierungsgebäude heraustrat. London, 11. Februar. Ein Telegramm der „Daily Aews" aus Galdul vom 8. Februar besagt: Aus Chartum entkommene Eingeborene bestätigen, dass Gordon getödtet worden fei, als er aus dem Hause trat, um die treugebliebenen Truppen zu fammeln. Letztere wurden sämmtlich niedergemacht. Bei dem mehrere Stunden dauernden Gemthrl wurden felbst die Frauen und Kinder nicht verschont. Sämmtliche No-tabelll von Chartum, ausgenommen zwei verrälherische Paschas, wurden getödlct. London, 11. Februar. Die Abendblätter melden: Die Polizei entdeckte eine Quantität Dynamit in einer Buchhandlung im Westend Londons in einem vel-mieteten Zimmer, desfen Inhaber feit den jüngst Explosionen verschwunden fei. Alexandricn, 11. Februar. Der Tmir von Vttber marschiert auf Befehl des Mahdi mit seiner Truype in forcierten Eilmärschen nach Nbu^Hamed, wo eme Schlacht erwartet wird. Sollten die Engländer bel Nbu'Hamed geschlagen werden, so wird der Emir von dort au« Korosko bedrohen. Volkswirtschaftliches. Oesterreichisch'ungarische Banl. Stand vom 7, Februar: Banknoten. Umlauf 356 657 000 fl. (^- 6283 000 ft.). S>>b" 127845000 fl. l-p- 74000 fl.), Gold 77347000 fl. l- 1542009fl->. Devisen 1896000 fl. (> 1557000 st.). Portefeuille 1.'! 1288 000^ (—4348000 fl,). Lombard 28826000 fl. (— 689000 fl.). W^ thekar-Darleheu 868 7? 000 fl. (^-«<1000 sl.). PfandbriesllMlal» 84 937 000 fl. (-1-138 000 fl.) llaibach, 11. Februar. Aus dcm heutia.cn Markte stnb erschienen'. 10 Wagen mit Getreide, 5 Waa.cn mit Heu ui>" Stroh, 18 Wagen und 4 Schiffe mit Holz (42 Cubilmeter). Du rchschnit t 2 . Prelse. __ Weizen pr.hektolit, 6,83 7 38 Butter pr. Kilo . —85^!" Korn . 553 5 95 Eier pr. Stück . . - 3^ Gerste . 5 20 5 20 Milch pr. Liter .- 8 ^ Hafer . 3 25 3i15 Rindfleisch pr. Kilo —!64 ^ halbfrucht .-------6 73 Kalbfleisch . —66^ Heiden . 4 55 5 31 Schweinefleisch „—52 ^"" Hirse « 5 85 5 63 Schöpsenfleisch ,, -36^^ Kukuruz „ 5 40 5 64 hä'hndel pr. Stuck — 50 ^ ^ Erdäpfel 100 Kilo 3 38-------Tauben „ - 18 ^ " Linsen pr, Heltolit. 8-----------Heu 100 Kilo . . 1 96 ^ " Erbsen . 8----------Stroh ... 178 ^ ^ Fisolen , 8 50-----Holz, hartes, pr. - Rlndsschmalz Kilo - 94------- Klafter 7 80^" Schweineschmalz „ — 82-------— weiches. „ 5 20 ^"" Speck, frisch „ - 54-------Wein. roth.. KiWit.------24 ^ — aeräuchert« —74------- —welker . _ 20 " Verstorbene. Den 11. Februar. Johann Medie. Knecht, 3?A Castellgasse Nr. 12. HcrMhmuna.. — Milan Zan. Kellners!^' 11 Tage. Ncsselstrahe Nr. 18. Fraisen. Landschaftliches Theater. Heute (ungerader Tag) Gastspiel der Local, und Operette"' sängerin Fräulein Hcdwia. von Wagner: Der lust'U Krieg, Operette in 8 Acteu vou F. M und R. Genie-______________Musil von Johann Strauß. Meteorologische Beobachtungen in Laiba^. ff NZ Z " -« 5ZH 6 "Z LZ3 z? 2 3« ^ ___F__s,2Z^ß^_________5" ^5 7U.Mg. 73512 -7.8 windstill Nebel ^ 11. 2 „ N. 738.34 1.8 NW. schwach heiter ^ 9 „ Ab. 737.96 — 0.4 O. schwach thcilw.heiier ,. ^ Morgens dünner Nebel, tagsüber heiter; abends theil'H bewölkt. Das TageSmlttel der Wärme — 2,5°, um 2,1' "" dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: I. Naglii. ^ R Danksagung. W Für die vielen Beweise imuqcr TheilnalM ^ während der Krankheit sowie für die vielen fchönc» M Kranzspenden nnd die zahlreiche Vcthciligung an> ^ Leichenlirssnnnnissc dc3 dllhingsschicdrnrn unvcrgcss" ^ lichen Großvaters. Herrn ! Anton Moschek W sprechen allen Verwandten, Freunden und Bekannte!' ^ den tiefgefühlten Dank aus M die trauernden Enkel > Anton und Franz Moschek« W Laibach. den 12. Februar 1885. bestes Tisch- ».ErlHscItiiiigsgeträi* erprobt bei Husten, Halskrankheiten, Mag«"' ____________und Blasenkatarrh. _______¦¦ Heinricli MatW, Karlsbad ond WM- . «75 Course an der Wiener Görse vom 11. Februar 1 «85. n»« d» ^.»e, «our«b,«„. 5,, Gelb Na« Staats.Anlehen. Silben/,I».......^" ^^ '»«»ei 5"/ "laatslose 250 fl. ,2? 5« 128— iM« <->»/ i>.?°"lc 5N<, „ I3»»a 13« eo I«l>4« ^""ölosc , . 1(1« „ 174 — 174 5« ">° ueentcnfchelne . p« St. 48— 45— ven^^n^l'^"''^. fleucrsrel . 10N-70 io°-85 "°"' «otknrcmt, steuersrei , W »5 uuio Un«. Goidrentc n °/ ^._____._ ON'"''l,^"fl.ö.W.S. 1.7 2L — '' ^taatSObl. (Illlg. Ostb,) 122'-,22'No „ 'NrÜn.'!. m . "°"' ^' ^^<> l«?^« 1««'— ^cis, m " .'^"l. i^ IWst. ö.W. 11870 119— U'Nen.-Lose ^/" '"0 fl. . . 118-3« 11870 ^runden«.-Obligattonen °°j°H>'sch°......io«'°o -'. 'MN -......^'"^' k../° ^"'W.......lot— ink 50 s.°^»t m.d slavonische . 103>------------ /»I'ebtiMrgischt . . . . .1018« ic>2 4o Gcld Ware 5"/„ Tcmcscr Banat . . . . 1N2 — iy3 — 5. "/„ imgarischc......103 — 103 75 Andere öffentl. Anlehen. DonmiMtg.-Losc 5>"/n 1«U N. . 11L 70 1IN-2L dto, Anleihe Ift78, stcuerftci . 104>— i«4 l»e Anlcben b,Stabtncmci«de Wicn 108 — I030o Nillehcn d. Stablsscnicindc Wicn (Silber «nd Gold) , . . . —-— — — Plämien-Anl.b.Stadtgcm.Mel! 120-20 120-75 Pfandbriefe (fill i«N fl,) Bodclcr.allg.öslcrr. 4 >/,"/<,Gold. I22?o —— bto. in 50 „ „ 4 >/, "/„ »8-2« W-?.», bto, in 50 >> „ 4«/„ . 02-00 «3 — bto, Präm,e!i°Schlllbuclsch,3"/n l»? — !!7's,u Ocst. Hypolhclcnbanl inj. 5 >/»"/» 100-50 10I — Ocst,-n»g, Vanl vcrl. 5»«/« - - 102-70 i«2»0 dlo. „ < V, "/n - 1<" «0 101-82 bto. ,, 4"/„ , . »U'50 —-— Ung. allg. Vobcncrcbit-Äcticnsscs. in Pest in I. IU3U Verl. 5 >/»"/<> 102-50 I030o PrioritätS ° Obligationen (siir 10« si.) Tlisabcth-Wcssbahn >. Emission 1I2— 11200 sscrdiuands-Nordbahn in Silb. 105,-na 10« — Franz-Ioscf-Vahn.....»1-00 »i-»0 Galizische Karl« Ludwia, ° Bahn Em. I«8l 30« fl. S. 4 '/,"/<> . I0U — 10025 Oesterr. Norwestbahn .... 108-70!10410 Siebcnbürgei.......»9-«u! »» »0 Gelb Ware Staatsbahn 1. Emission . . . 192-50 1S300 Südbahnk3"/„...... 15,-20 158'— « " .. ^^"^"...... 12«- 120-50 Ung.'gallz. «ahn..... 9g.tzy ion z<> Diverse llose (per Stücl) Aebitlosc 100 fl...... 178 20 17875 <> Crdt.-AuN. s. Hand. u. G. ißof,. 303- 5,03-30 Crdl.-Anst., Vlllg. Ung. liao fl. . 312-—3>2 5<» Dcpositcnb All«. !i00fl. . . . 204—»<»<-5(> Escomptc Vcs„ Nicbcröft. 500 fi, ««<>— «60— H>)pot>,cle,!''.,ösi, ,00 fl, «s,»/„E. 5»-— «0— Ländcrdanl,öst.,z!0ofl. G.üo"/«IN3»0 104-30 Ocstcr..I!nss. Nanl..... iggg—ß«»— Unionbanl inu fl...... , 7«-50 7«?5 VcrlehrSbanl Nllg. 140 fl. 147— 148— Gelb Ware Nctien von Transport» Unternehmungen. (per Stück) Albrechl-Vahn 20« fl. Silber . — — —— Älföld-Fium.'Vabn 200 fi. Silb. I8S'25 18« 75 Mfsin-Tep. Eiscnb, üOO fi. CM. —— —— Vühm, Norbbahn 150 fl. . . . i»u.- 198-50 „ Wcstbahn L0N fl. . . . —— — ^. Vuschtichraber Eisb, 500 ss. CM. 890 — 895 — (M. N) »00 fl, . ——------- Donau - Dampfschiffahrt» - Ges. Oesterr, 5>0N fl, EM. . . . 525 — 5«7 — Dra!i-Eis.sVat,-Dl',-Z,)«00N,S. ——------- 7>»r-Vc>b fl. A,L00fl.i!.W,---------------- Kablcnlcrll'Siscnl', L0N fl. . . —— —— Kaschau-Odcrb. Eiscnb. L00 fl,S- lb2 50 158 — Lcnil'erss (Izcrnow-Iassv