Vrällumeralious-Prcisc: Für Laibach: *-°1iihrig . . . 8 fi. 4» kr. SÄbiihrjg . , . 4 , so. ^'mljährig. . . r . 10 . br-Lillich . . . — , 70 , Rir der Post: *>2;jLSrig . . . II fi. — lr. örHjii-riz . . . S „ SS , "^rrijährig. . . 2 . 75 . Laibacher ^.ust.'lluag w.S HauS viertel-i^hng 85 tr.. sronallich 9 kr. Lrrzelue Nummern 6 kr. Anonime Mittheilungen werden nicht berücksichtig!; Manuskripte nicht zurückgesendet. Lcdaklion: Labni-'efgasie ^tr. l:r^. Lr?t)iliüu u„- Znscratrii Snrcaii: Krngießplatz Nr. 81 (Buchbandlnnj von I. r.jkkii'inavrLF. Damberz», Zuscrliouspreisc: -r-:r die einsr alnge Petit^eile k, ^ei zweimaliger Einschaltung L 5k7. dreimal L 7 kr. ^-:iertiLn^i!cv:k'.r icdeömal 30 kr. ^iei größeren Inseraten und öftere, Einschaltung entsprechender Rabatt. M. 55. Doimerötag, Viärz 1872. — Morgen: Johann v. G. 5. Jahrgang. Lack oder Predil. (Schluß.) Nachdem so der Verfasser in den vorhergehenden Briefen die großen staatswirthschastlichen ^ragen behandelt, welche schon so lange Zeit ihrer Lösung harren, sucht er im siebenten und letzten Briefe die Aufmerksamkeit des Blinisters noch durch einige allgemeine Betrachtungen zu fefseln. Das Jahr 1848 habe den Völkern politische Einrichtungen, dem Charakter derselben und dem Zeilgeiste angemessen, gebracht. Staaten, welche in bleibendem Besitze dieser Einrichtungen und der bürgerlichen Freiheiten geblieben , seien vorgeschritten. Bittere Enttäuschungen folgten aber überall, wo man die neuen Institutionen umzustürzen versucht hat uuv in den Völkern nur eine Heerde zu sehen wähnte, die inan nach Belieben scheeren und abwürgen könne. Der Umschwung in den politischen Verhältnissen brachte aber auch stets einen solchen in den volkö-wirthschafltichen. Erleuchtete Staatsmänner überzeugten sich alsbald, daß eiu starkes Band zwischen den bürgerlichen mid ökonomischen Einrichtungen bestehe, daß ein begünstigen der ökonomischen Zustände der eigenen Lander allgemeinen Wohlstand im Gefolge habe. Sie ließen darnm kein Mittel Uttversncht, die in Rede stehenden Verhältnisse zu unterstützen. — Daher das vervielfältigen der direktesten und schnellsten Verbindungen; daher die tausende und aber tausende Kilometer von Eisenbahnen und Telegrafen; daher die zahllosen Dampfschiffe auf den Meeren, Seen und Flüssen. Oesterreich führte bis zum Jahre 1848 ein patriarchalisches Leben; die damaligen Staatsmänner verstanden oder wollte» von»Staatöwirthschaft nichts verstehen. Erst allmählig sah man die ganze ökonomische Wichtigkeit der schnellen Beförderung und einer allgemeinen Ausführung der Eisenbahnen ein, aber noch immnr vernachlässigte man ungerechter Weise die Interessen der Volkswirthschaft im Süden des Reiches, noch immer verstand man es unbegreiflicher Weife nicht, den ungeheueren Vortheil auszuuützen, deu die Adria bietet, das einzige Meer, das so weit in den europäische» Kontinent eindringt und somit von der Natur zum Vermittler zwischen Eentral-Enropa und dem Orient wie geschaffen ist; noch immer liegt die Gefahr uahe, daß Italien nnd Deutschlaus nach den neuen Durchstichen der Alpen uus den Rang ablansen und, durch identische Interessen verbunden, binnen kurzem ans dem Mitteüucere einen italienischen See bilden werden. Damit Oesterreich sich noch wenigstens zum Theile auf gleiche Stufe mit den Nebenbuhlern heben könne, muß das furchtbare Monopol der Südbahn gebro-cheu werde», und dies kann wirksam mir durch die Lacker Bahn geschehen, welche die öffentliche Meinung der südlichen Provinzen fordert. Die Regierung möge sich nicht an die Verleumdungen kehren, zn deren Zielscheibe die Verfechter dieser Bahn gemacht werden, noch den Einflüsterungen Gehör schenken, die in öffentlichen Organen laut werden und namentlich in der Hauptstadt nicht müde werden, die kostbaren Vortheile dieser Linie herabznsetzen. „Man verficht die Lacker Bah», nur um die Pon-tafel-Linie z» bekommen," so rufeu die Gönner des Monopols einstimmig. Man geberdet sich nngehcner patiotisch, und im Augenblick, wo alle Kräfte auf-geboten werden, um deu Staat und sich selbst vom Eiseubahumonopol zu emauzipire», schreit man über Loöreißuugsgelüste, scheut sich nicht, znr Verdächtigung, zur Angeberei, zur Abgeschmacktheit, mit einem Worte zu jeglicher Waffe seine Zuflucht zu ueh men, um nur zu seinem Ziele, zur Ausbeutung seines Monopols zu gelangen. Es gab eine Zeit, wo ein großer Theil des Triester Publikums, wie auch Käruten, Obersteier und Obervsterreich sich zur Partei der Pontaselbahn schlugen, und zwar aus dem Grunde, weil diese leichter ausführbar, minder kostspielig und zu einer Konkurrenz mit der Südbahn viel geeeignter schien, als die Predillinie. Doch die großartigen Ereignisse der Jahre 1870 und 1871 haben nicht nur auf politischem Gebiete und in der Großmachtstellung der Staaten, sondern auch in der ökonomischen Bewegung eine gänzliche Umwälzung herbeigeführt. Die großartigen Atpen-durchstiche, die nächstens' unter dem Schutze der deutschen nud italienischen Regierung energisch in Angriff genommen werden sollen, werde» dem Welthandel die Bahn vom Mittelmeere zur Nord- und Ostsee und umgekehrt anweiscn; die ökonomischen Interessen Italiens streben schon heutzutage mehr gegen Deutsch-, land als gegen Oesterreich hin. Das Mittelincer wird also zu diesem Zwecke in wenigen Jahren außer dem Brenner anch den Splügen und St. Gotthardt zu seiner Verfügung haben-, die Adria und die anliegenden Länder müssen bei Zeiten ihr Recht geltend machen, um in diesem volkswirthschaft-lichen Wettkampfe nicht gänzlich beiscue gestoßen zu werden; sie müssen trachten, die ökonomische Strömung in ihr natürliches Bette, von der Adria gegen Norden und umgekehrt, wenn nicht ganz, doch theilweise zu leuken ; sie müssen mit dem Aufgebot der äußersten Kraft und Energie für die Lacker Bahn, die ja diesen natürlichen Weg bildet, kämpfen. Neber Kroatien. (Original-Korrespondenz.) Rann, 5. März. Unsere Nachbarn, die Kroaten, sind gi»'> sonderbare Leute. So war ihnen oder eigentlich den Malkontenten die vorige Banica, die Baronin Rauch, eine Dame vom reinsten Blaublui, als zu stolz und hochfärtig stets ein Dorn im Auge; — nnd nun wieder ist es ihnen nickt recht, daß bei dem jetzigen JeuMlon. Tagebücher meiner Nilreise. von Kr,»>! Wallner. II. Bvrd A'ida, 9. Dezember. Die Windstille hielt uns noch immer hier fest, "m Ufer araugiren die braven Eiugeborucii, fast als ob sie unsere Langweile ahnten, einen Leichenzug, auf Kähuen an uus vorbei deu Fluß passirt. Das Geheul der gemietheteu Klageweiber, die >UH kreischend die Kleider vom Leibe reißen und das Gesicht mit nasser Asche beschmieren, dringt gellend A uns herüber. Endlich geht es wieder vorwärts; Miffelhecrden, oft halb im Wasser stehend, gaffen "d dumm uach; Pelikane und viele andere Wasser-?!>el: Löffelgänsc, Reiher, Jbise, werden immer Häuser. Der gewaltige Strom gleicht hier ganz einem Men See, den an seinen Ufern unabsehbare Bohneu-^°er begreuzem Wir fahren zur Veränderung wieder einmal "l einer Sandbank auf; unsere Matrosen springen sämmtlich splitternackt ins Wasser und suchen das Schiff wieder flott zu mache». Das dauert jetzt bereits I '/„ Stunde; merkwürdig ist es, daß während bei ähnlichen Veranlassungen unsere deutschen Arbeiter das Blaue vom Himmel herunter fluche» würden, die Moslems dabei unaufhörlich Gott und den Profeten anrufen. Die armen Menschen »Nissen sich dabei schrecklich plagen, ein Glück ist es wenigstens, daß ihnen hier keine Gefahr droht, während es bei Assuan schon von Krokodilen wimmeln soll, weshalb sich auch vom ersten Katarakt an zu der schweren Arbeit noch die Furcht gesellt, den Ungeheuern als Beute anheim zu fallen. Endlich sind wir flott, der herrliche Sonnenuntergang tröstet uns über unser langsames Vorwärts-koutinen. Der ganze Himmel glühte in feuriger Lohe, wir schwammen im Strome, wie wenn seine Wellen aus glühendem Metall beständen, bis nach und nach die Gluth über uns sich in zartere Tinten umwandelte und endlich der Himmel mit seinen Milliarden klarer Sterne wieder iin durchsichtigen Blau auf uns herunterleuchtete. Es war entzückend schön, uud trotz der empfindlichen Kühle, die jetzt, je näher wir den Tropen kommen, nach Sonnenunter- gang und vor Aufgang derselben eintritt, konnten wir nns nicht satt sehen an dem unvergleichlichen Naturschanspiel. Was ist unser Herrgott doch für ein genialer Dekorationsmaler. Während unseres Diners arrangirte unser Schiffsvolk eine „Fantasia." Sie setzten sich im Kreis herum; einer tanzt zum Klange des Tambourins, einer Handtrommel und einer Art von Hirtenflöte, auf welcher einer unserer Matrosen, ein Sudan-Neger, Virtuose ist. Der Tänzer wand den Oberleib wie eine Schlange, während der Unterkörper, als ob er ganz unabhängig vom obern Menschen wäre, mit allen Muskeln zuckte, wie wenn jede einzelne derselben für sich toll geworden wäre. Dabei sang einer ein eintöniges Lied in einer melancholischen Weise, in dessen Refrain alle lebhaft im Chore cinfielen. Das Ganze muß nach hiesigen Begriffen besonders schön gewesen sein, denn von den neben uns ankernden Kähnen rief man unfern Leuten ein lebhaftes „i-Mb! takib!« (gut! gut!) zu. (Fortsetzung folgt.) Lokumtenens eine nichts weniger als blanblütige Haushälterin, nunmehr zur Gattin avanzirt, die Honneurs des Hauses macht. So wird jeder Anlaß benützt, um sich gegenseitig die Lage zu verbittern. Wie Sie wissen, sind der Banns - Stellvertreter und die Generale, welche die Militärgrenze provinzialisiren, bereits scharf aneinandergerathen. Vakanovie, der gar wohl weiß, daß Baron Rauch durch die Kabalen der Militärpartei stürzte, will einer gleichen Eventualität Vorbeugen, und versucht daher gleich im Beginn seines Amtes von den Männern des Schwertes sich zu emanzipiren. — Wahrhaft peinlich ist die Lage der königlichen Beamten, da sie nicht nur unbedingt nnionisttsch denken und fühlen muffen, sondern auch mit ihrer Existenz für ein entsprechendes Wahlresultat einzustehen haben. So gibts da drüben über der Soila nUr Verwirrung und auf die Spitze getriebene unhaltbare Zustände, und obgleich man unionistischerseits mit Geschick und Energie alles unternimmt, um die Partie zu gewinnen, so ist dieselbe doch weitaus noch nicht gewonnen. Denn auch die Gegner arbeiten rastlos, und zwar mit jenen mäch-gen Behelfen, die bei Wahlen so häufig den Ausschlag geben. Sie haben die politische Beschränktheit des BauernvolkeS, sie haben den feurigen Enthusiasmus der studirenden und literarischen Jugend, sie haben den einflußreichen Klerus, der dem Kommando des Cati» lina-Stroßmayer blind gehorcht, und endlich haben sie noch auSgibig viel Geld aus dem Ural sür sich. Panslavistische Agenten mit vollen Händen bereisen noch immer das Land, verwirren die öffentliche Meinung und erkaufen sich bei dem Geldmangel, der allenthalben herrscht, um billiges Geld die bevorstehende Abstimmung. Es ist wahrhaft unerklärlich, daß man derlei Wühlereien vom Auslande her, denen Oesterreich seit 1848 her so viel Unglück verdankt, keine radikalen Maßnahmen entgegensetzt. Wie ganz anders verstehen es selbst die freisinnigsten Staaten, vor solchen Eingriffen mit drakonischer Härte ihr Hausrecht zu wahren; — wie sind Rußland, Preußen und selbst England bis aufs Blut rücksichtslos, wenn eine fremde Hand sich erkühnt, den politischen Hausfrieden zu stören. Nur in Oesterreich-Ungarn darf der revolutionäre Brandleger von der Kneipe an bis in den Salon hinauf mit aller Bequemlichkeit seine Mission erfüllen; nur bei uns hat jeder von Pogodin und Konsorten entsendete Vagabund volle Freiheit, die verbitterten Nationalitäten auf eineinander zu Hetzen. Die gute österreichische Polizei aber, ein in so vieler Beziehung zurückgebliebenes Institut, hat zur Entdeckung und Aus-tilgung solcher Reptilien nicht das geringste Talent, sie sieht nichts, weiß nichts davon und vertreibt sich die quälende Langweile lieber damit, den loyalen Mitbürger mit nutzlosen Nergeleien zu molestiren. Politische Rundschau. Laibach, 7. März. Inland. In der Herrenhausfitzung am 5. d. M. hat die Regierung einen glänzenden Sieg über das Fähnlein föderalistisch gesinnter Pairs erfochten. Man hat eine größere Debatte erwartet, da die Föderalisten unter Führung des Grafen Larisch durch zahlreiches Erscheinen die erforderliche Zweidrittel-majoritüt zu gefährden gesonnen waren. Die Regierung war deshalb bemüht gewesen, alle ihre Getreuen im Hause zu versammeln; Freiherr von Lichtenfels wurde aus Görz, Baron Kraus aus Meran, Bischof Hackmaim aus Ezernovitz entboten. Das gegenwärtige fieberhafte Treiben der Föderalen scheint aber nicht dem Nothwahlgefetze allein, sondern dem bestehenden Negierungssystcme überhaupt zu gelten. Die Frontveränderung der Polen im Verfaf-sungsausschuß, wie die jüngste Prvfezeiuug des abgewirtschafteten Grafen Hohenwart an einen Gesinnungsgenossen in Laibach wird nicht ohne Grund damit in Zusammenhang gebracht. Auch die czechische Presse arbeitet mit doppelter Danipfkraft. Der „Pokrok bringt als „zeitgemäße Erinnerung" die Abstimmungsliste der letzten Großgruudbcsitzcrwahleu und ist von gnter Hoffnung in betreff der Haltung der Polen. Dennoch scheinen die Herren die Rechnung ohne den Wirth gemacht zu haben, wenigstens haben sie diesmal selbst bei hochstehenden Würdenträgern, die sonst die Anschauungen der maßgebenden Kreise wiederspiegelten, mit ihren Versuchungen kläglich Fiasko gemacht. Das Glück hat Oesterreich ein Herrenhaus bescheert, das, unähnlich den ersten Kammern anderer Staaten, seine starr konservativen Mitglieder stets in der Minderheit läßt und das Rechnung zu tragen weiß den Anforderungen der Zeit und des Fortschrittes, welche preiszugeben soviel als den Reichsgeöanken verrathen hieße. Das Abgeordnetenhaus setzte seine Berathuug des Staatsvoranschlages für 1872 fort, und die Verhandlung bewegte sich in ruhigem Geleise und nur bei einigen wenigen Posten gaben mehrere Abgeordnete ihren besonderen Wünschen und denen ihrer Wählerschaft Ausdruck. Der Erlaß des Kultusministers in Sachen der Altkatholiken begegnet in der liberalen Presse selbstverständlich der abfälligsten Kritik. Der „Tagesb. a. M." hätte eine derartige Kundgebung heute in Oesterreich für unmöglich gehalten. „Spukt denn noch immer Jirecek im Ministerialgebäude ? Ja, Jirecek hätte sich nicht einmal diesen Schritt zu machen getraut und v. Stremayr muß während dieser Fastenzeit bei Kardinal Rauscher zur Beichte gegangen und von seinem liberalen Eifer bekehrt worden sein. Der Mann, welcher vor einigen Jahren seinen steiermärkischen Wählern versicherte — er werde stets an den demokratischen Prinzipiell von 1848 festhalten, scheint sich gegenwärtig durch die Verleugnung dieser freiheitlichen Grundsätze den Kranz der Unsterblichkeit um die Stirne flechten zu wollen." Und weiter heißt es in dem Artikel: „So spricht heutzutage der österreichische Kultusminister gegenüber den Altkatholiken, während in Deutschland Fürst Bismarck, der im 48er Jahre doch keine demokratischen Prinzipien zur Schau getragen, den Kampf gegen die Ultramontanen ausgenommen und selbst ein Kultusminister Mühler erklärt hat, die Altkatholiken habe» da« Recht, sich als Glieder der katholischen Kirche anzusehen. Nun, Stremayr kann jetzt zu Mühler, der disponibel ist, in die Lehre gehen und sich über den Inhalt unserer Staatsgrundgesetze unterweisen lassen." Ausland. Die Dotationen an die deutschen Generale für den letzten Feldzug werden sicher am 22. März (dem Geburtstage des Kaisers) pu-blizirt. Dieselben zerfallen in vier Abtheilungen: Zu 300.000 Thalern (genannt werden als Dotirte dieser Kategorie: Prinz Friedrich Karl, Roou, Moltke und Mauteusfel); 200.000 Thaler (Delbrück, Werder rc.) ; 150.000 Thaler (bairische Heerführer) und 100.000 Thaler (Stosch, Fransecki, Kirchbach:c.). Ueberhaupt erhalten 22 Personen Dotationen. Das preußische Staatsmiuisterium ist andauernd mit der Klarstellung der Rechte des Staates gegenüber der katholischen Kirche beschäftigt. — Die hochwichtigen Resultate dieser Verhandlungen,sind in den nächsten Tagen zu erwarten. Es gibt nichts bezeichnenderes für die sranzö. fischen Zustände unter dem Kaiserreiche und jetzt, als den Prozeß Jan vier de la Motte, dieses wegen Veruntreuung und Fälschung angeklag-ten Fanstpräfckten des Kaiserreiches. Dieser Prozeß rollt ein Bild der Gewaltthätigkeit nnd Verworfenheit auf, mit welcher unter Louis Napoleon admi-nistrirt wurde. Nu« hätte man glauben sollen, daß eine Verurtheilung erfolgen müsse. Doch nein, nach der Meinung der Rouener Gefchworneu und des Herrn Pouyer-Quertier find ja diese Art Verwaltung uud Präfekteu die allein für Frankreich paffenden. Die Freisprechung Janvier's ist ein großer Trinnis für den Mann in Chislehurst. Man meldet aus K o u st au t in o p el: Die Pforte halte an das Petersburger Kabine^ eine freundschaftliche Anfrage in Betreff der Armirnng der Flotte des Schwarzen Meeres gerichtet. Hierauf ertheilte Fürst Gortschakoff die Antwort, daß diese Armirung von 25 Schiffen nur den Zweck habe, die Manvvrirfähigkeit der Schisse uud Tüchtigkeit der Mannschaften zu erproben, sowie die letzteren auszubilden. Der Fürst-Staatskanzler fügte hinzu, daß überhaupt seine Regierung nicht beabsichtige, in den Häsen des Schwarzen Meeres Schiffe von größerem Tonnengehalt zu bauen und die Zahl der gegenwärtig in diesen Häfen stationir-ten Schiffe zu vermehren. Zur Tagesgeschichte. — EinEifenbah»-Attentat furchtbarster Art wird der „Troppauer Zig." folgendermaßen berichtet : In der Nacht' von Freitag auf Samstag, Morgens gegen 4 Uhr, wurde zwischen den Stationen Stauding uud Schönbrunn der Kaiser Ferdinauds-Nordbahu, ein seine Strecke begehender Bahnwächter von zwei Strolchen plötzlich überfallen, ihm Augen und Mund mit Sand und Koth gefüllt und er von dem Bahnkörper hinabgeworfen. Wenn auch schwer beschädigt, schleppte sich der Wächter zu seinem Häuschen und allar-mirke — in der richtigen Voraussetzung, daß etwas Besonderes geschehen sein müsse — sein Weib, welchem er den Befehl gab, den herankommenden Zug abzuwinken ; dieser, der Wien-Krakauer Frühzug, wurde auch glücklich zum Stehen gebracht und in Folge der Meldung des Wächters wurde an der Stelle, wo man ihn überfallen hatte, eine mehrere Zentner wiegende Deckplatte (man sagt von einer Brücke) quer über'den Schienen liegend und mit Pflöcken befestigt aufgefunden. Ohne die Geistesgegenwart nnd Aufopferung des braven Mannes würde ohne Zweifel ein schweres Unglück zu beklagen gewesen sein. Die gerichtliche Untersuchung ist im Zuge. — Die Attentate auf die Königin Viktoria. Bor der That O' Connor's sind schon vier sogenannte Mordversuche gegen die Königin Viktoria gemacht worden. Am 10 Juni 1840 schoß ein verrückter Küchenjunge, Namens Eduard Oxsord, auf die Königin und den Prinzen Albert; im Mai und Juni 1842 fanden die ähnlichen Versuche von John Francis und Bean statt; Robert Pate, früher Hufaren-Lieutenant, schlug im Mai 1850 mit einem Stock nach der Königin, zerstörte ihren Hut und brachte ihr eine SchramWe auf der Backe bei; sie sagte aber sofort zu dem Kutscher: „Fahr zu, ich bin nicht verwundet." Mal- mW Provinziat-Angelegenheiteü. Lokal-Chronik. — (Edelobst.) Da die gegenwärtige Jahreszeit für die Veredlung von Obstsorten die geeignetste ist, machen wir die Freunde edlen Tafelobstes auf die Baumschule des Herrn Johann Müller, Kuhthal Nr 65 aufmerksam, wo die Setzlinge sür Birnen, Aepsel und Weichsel» unentgeltlich verabfolgt werden. — (Aus dem kräinischen Seidenbau-Vereine zu Möttling.) Der Präsident dieses Vereines Herr Ritter von Savinschegg theilt mit, daß die nachstehend genannten Schullehrer in Krain, in Würdigung ihrer Verdienste um die Seidenraupenzucht, und iu Anerkennung des Eifers und Fleißes, womit dieselben sowohl theorettschen als praktischen Unterricht in der Seidenraupenzucht eriheilt haben, aus der vom hohen k. n. k. österr. Ackerbauministerium zu diesem Zwecke bewilligten Subvention mit Geldprämien betheilt wurden, und zwar: 1. Anton Wisiak, Lehrer an der zweiten städtischen Volksschule in Laibach, mit 20 fl. ; 2. Michael K u st e r, Lehrer an der vierklassigen Volksschule in Krainbnrg, mit 20 fl.; 3. Josef Barle, Leiter der vierklassigen Volksschule in Wippach, mit 20 fl.; 4. Wenzel Sturm, Lehrer in Möttling, mit 20 fl.; 5. Johann Gantar, Lehrer in Planina, im Bezirke Wippach, mit 10 Gulden; 6. Lavoslav Abram, Lehrer in SoderHi? mit 10 fl. Der Vereinspräsident knüpft an diese Mittheilung nachfolgenden Aufruf: „Möge diese An« erkennung zur weiteren Thätigkeit ansporne»! Möge» nicht nur die Volksschullehrer, sondern alle Seiden--raupenzüchicr KrainS das Ersuchen des krainischen Seidenbauvereines freundlichst entgegennehmen: insbesondere Heuer ihre Thätigkeit der Seidenraupenzucht im erhöhten und gesteigerten Maße zuwenden zu wol" len, damit dieser wichtige Zweig bet der bevorstehenden Weltausstellung auch durch Krain würdig vertreten sei- (Theater.) Unter der etwas anspruchsvollen Firma Feldraine, wie «»es „Preislustspieles" sahen wir gestern und vorgestern: r^, >,Die Tochter Brlial's," ein neues, sUnsaktigeS Lustspiel von ------ Kneisel, an unserer Bilhne in Szene gehen Anerken-»kn wir dasselbe nnn auch gerne als ein ziemlich geschickt gemachtes Bühnenwerk von bescheidenem Werthe, so können ihm doch in keinem Falle jene Bedeutung zuerkennen, iS seinem an der Stirne getragenen Prämirungö-Fermau rujolge zu beanspruchen scheint. Es mag sein, daß diese «Tochter Belial's" bei einem gelegentlichen Weitlanse den Ehrenpreis unter ihren iiiiikoiikurrircudcu Schwestern davou-Irug — ,vjr wollen dies uicht in Zweisel setzen — aber dlese relative Errungenschaft an und stir sich genügt noch immer nicht, uns von einem wirklich bcdentendcn Werthe derselben zu überzeugen. Die einzige Ueberzengnng, die dieser Umstand in uns erregen konnte, kann vielmehr nur die sein, daß der Sieg iu dieser Konkurrenz eben kein sonderlich schwieriger gewesen sein mußte. Demi ausrichtig gesagt, wir iahen ichon Bessere« vou dem lalentvollen Dichier, als seine genannte „Beliastochter." Wir brauchen zu riesem Zwecke nicht weit zu suchen nud nur aus seine vor kurzer Zeit hier "e,»gegebene „Anti-Lantippe" hinznweisen, ein Lustspiel, wie wir es uns frischer und humorvoller nicht leicht wünsche» können. Hier häi,e„ ^ch dx„ aufgedrUckte» Lorbeerkranz gewiß weit weniger befremdet angesehen, als wir dies in dem vorlicgeuden Falle thuu müssen. Denn so anerkenneiiswerth die Novität ver-^tnißmäßig auch ist — über daS Süveau einer aiinchmbarc» Durchschnittsarbcit erhebt sie sich nicht. Hiezu fehlt ihr vor allem der uölhige Humor. Wir meinen nicht MNi Humor, der einen Theil des Publikums bekanntlich schon lachen macht, ^enn ein Komiker während eines 8°"^" A ? ans dem Baume hockt, Gesichter schneidet und fort Nüsse herabwirft, während sich unten die ernstesten L-zenen abspielcu, sondern wir meinen den seinereii, den wahren Lustspielhumor. Diesen aber suchen wir so ziemlich im ganzen Ttncke vergebens. Oder sollen wir vielleicht lachen, wenn wir durch I°nge 5 Akle mit Ausnahme einer einzigen, alle Hanptper-des Stückes unausgesetzt und ohne Abwechslung nur Hiinde salteu uud die Augeu geu Himmel verdrehen i^en uud dabei von Szene zu «zene nicht? anderes als kvaugklische Ermahnungen und monotones, frömmelndes ^esalbader zn hören bekommen? Wir müssen gestehen, für nne» Humor dieser Art haben wir kein Berständniß. Wir lassen uns den Ton, wenn er zur, Eharakierisiruug e>nzcliier Personen des Stückes durchaus nothweudig ist, durch einige Szenen gesallen, aber deu ganzen Abend hindurch derartiges Gewäsch anhören zu müssen ivird — ennnhant. — Glicht besser ergeht es uns in der Benrtheilnng, wenn wir die einzelnen Personen des Stückes dnrchblicken und uns unter denselben vergebens nach einer Fignr nmsehen, die unsere Sym-paihie, oder auch nur uuser Interesse zu erregen im Stande wäre. Außer „Klara" begegnen wir nicht einer, bei deren Anblicke wir nicht jederzeit sagen inüßien, daß wir sroh wären, sie recht bald von der Szene verschwinden zu sehen. Dom nnvernUnflig schwache» Gutsbesitzer, der gleisnerischeu Witlwe, dem lächerlichen Knndidaic», dem verächtlichen Nkssen herab, bis zn jenem geschmacklos gezeichneten „Gallapfel", dem Hanswurste de« Stückes, dessen ganze Komik »> seinen, dummen Gesichte und seiner roth karrirlen Weste besteht Bcdnrstc der Dichter schon eines ciens ex mgelnns zur Lösung seines Lnstspielkuotens, so hätte er sich hinzu siiglich einer glücklicher gewählten, und vor allem einer in den Rahmen dieses Lustspieles weniger unnatürlich einge-Ichvbenen Fignr bediene» könne». Was die Anfführmig der Novität betrifft, so können wir Uns über dieselbe d n r chgehends nur lobend auösprechen. ?l lle Milwirkeudeu leistete«! ihr möglichstes, nnd gelang es >hrem gernndeteu Znsammenspiele auch wirklich, uns eine «cht tüchiige Lorstellnug zu bieteu. In erster Linie heben ^ir Fr,. Krägel (Klara) nnd Herrn Traut (Kandidat) hervor, deren Leistungen wir, wie immer, so auch heute, mit besonderer Anerkennung nenne» müssen. Gleichfalls von Fleiß Und Berständniß zen.iend waren Hr. Nadler a!S „Freiherr v. Kostau." Fr. T r au t-B e l i z e y als „Wiitwe vo» Berna,--und Hr Otto als „v. Wamberg.'- Auch Herr d-5'lesi,,<,cr „Gallapfel" zog sich mit Ehre» a»s der Lssairr, ^S, waS seiiie Rolle nicht besitzt, durch aittriich, Aomik möglichst z» ersetze» suchte. Das Haus ^/>r au beide» Abeudeu sehr gut besucht Wirthschaftliches. lleberdreZwergobstbaumzucht °er königliche Garten Jnspeklor Hannemann zu Pros->au, daß der Zwergbaum, aus schwachem, leichten Untergrund veredelt, bereits im drillen Jahre Früchte trägt, die leicht zu pflücken wären; hierin und in dem imstande, daß er den Boden nicht allzuviel beschälte, ouch leichter vom Ungeziefer zu reinigen sei, beständen seine ganzen Vonheile, denn seine Vegetationsperiode wäre höchstens aus fünfzehn Jahre zu rechnen, Wahrend der Hochstamm 100, 150 selbst 200 Jahre ^ t wird, und letzterem auch nicht so leicht die Frlichte v°n diebischer Hand zu nehme» siud. Beschatte letz->erer auch den Boden mehr, so trägt er dasiir zehnsach-Mucht und wiege somit die Nachtheile wieder auf. ^egen der kurzen Lebensdauer eigne sich daher der «Wergbaum am allerwenigsten zur Bepflanzung der ihm von manchen Seiten das Wort > Witterung. Laibach, 7. März. Nachts schwacher Regen (0.70 Millimeter)^ Morgen-roth, wechselnde Bewölkung. Wolkenzug aus SSW. Windstille. Wärme: Morgens 6 Uhr > 3.5", Naitimittags 2lldr j- 10.4'6. (1871 -j- 9.5"; 1870 4- 2.5°). Barometer im Fallen 738.50 Millimeter. Das gestrige Tagesmittel der Warme -j- 4.7"; um 2.2° über dem Normale. Berstorbene. Den 5. März. Maria Pogib», Jnwohnerswitwe, alt 66 Jahre, im Zivilspital an Marasmus. — Ignaz Follak, Inwohner, alt 4l Jahre, im Zivilspital an der Wassersucht. Den 6. März. Dem Herrn Josef Kagnus, Sparkassebeamter, sein Kind Karl, alt 8 Tage, in der Polaua-vorstadt Nr. 72 am Kinnbacken-Krampfe. — Dem Herrn Michael Pregl, Berwalter des Deulscheu-Ritter-Ordeus, sein Fräulein Tochter, Serafine, alt 25 Jahre, in der Stadt Nr. 180 an der Lungentuberkulose. — Dein Herrn Johann Koreucau, sein erstgeborenes Zwillingskind Johann, alt 16 Monate, in der Stadt Nr. 189 an der Lungenlähmung Wiener Börse vom 6. März. Gedenktafel über die am 9. März 1872 stattfindenden Lizi> tationen. 3. Feilb., Jevnikar'sche Real., Verbace, BG. Laibach. — 3. Feilb., Baudek'sche Real., Lerh, BG. Laibach. Feilb., Hrescuk'sche Real., Sinadole, BG. Senosetsch. — 3. Feilb., Viskomc'sche Real, sei Adelsberg, BG. Senosetsch. Reliz. Kvvac'scher Real., Salilog, BG. Lack. »yrrc.Rente, öst.Pap. ):o. dto. öst.inSilb. Geld Ware 65.15 65.25';Oeft.Hypoth.-BauI! . Geld Ware 95.- 95.50 ose von 1854 'ose von 1860. ganz- 104.50 W4.7S Südb.-Bes. ,uS00Fr. 112.- -1IS.5S ose von 1880, Künft. 1L7.— 128. ürämiellsch. o. IS84 . 147.— 147.25 Ärmrilsritl.-Sdl. lkiermark ^uSvLl. räraten, Kraiu II. Küstenland 5 IngLru. . zu 5 troal. u. Elav. 5 Stebenbürg. „ S so.- S1.- 85.15 81.— «S.-! 76.— 86.— 81.25 84 76.50 Lortsn. -kaitonalbant . . tnion - Bank . . iredilanftalt . -li. ö. LScompte-Tei Ingw-österr. üan! ^est. Bodencred.-L. ^>est. Hyvoth.-B-n! . gg. Steier. SScomvr.-Bl. 262. franko - Austria . .146. iais. Ferd.-Nordb. . 2327. Südbahn-Gslellsch. 845.- 84^-327.50 328.-349.75 350. -955. S6». 36S 5l> 370.— S8«.— 284. 1V2 263. ^ 147.25 21S.S0 213.50 dto. BonS 8»Ct. L30.- >232. -Rordb. (Ivo fl. SM.) 105.25 105.50 Sieb.-B.(20»fl.ö.W.) 93.- 93.50 Staatsbabn Pr. Stück 134.50 135.— Sraatsb. pr.Sl. 1887 131. 132.— RudolfSb.(300fl.°.W.) 94.25 94.50 iais. Elisabetb-Bahn. 251.52 2^- — !karl-Llldw,g-Äahn 262.— ^>>^.50 Siebend. Eisenbahn ^192.— ^2.50 SlaatSbahn. . . . 191 50 1->2.-tais. Kran,-Josef»S. . 209.50 210. -künsl.-Barcier S.-B. 195. 195.50 Tüöld-FiLM. Bahn 1S7.25 187.75 -?kLi»ädrisko. 'lariou. S.W. vrrloSb. Ing. Bod.-Creditanst. Lllg.öst.Bod.-Eredit. dt», in ss rückz. . Lo»s. Credil 100 st. ö. W. . Don.-Dampfsch.-Ges. zu 100 fl. CM. . . Triester 100 fl. CM. . dto. SO fl. S.W. . Ofener . 40 fl. ö.W. Salin . „ 40 , Palst? . . 40 . Clary . „ 40 , St. Genois, 40 , Windischgrätz Lv „ Waidstein . SV „ Keglevich . 10 , tiiudoifsstifr. ivö.W. N/voLso! (3 Mov.) «ngSb.lOOfl. südd.Ai. Fran!s. 100 fl. ondon 10 Ps. Sterl. Paris 100 Francs Nümsn 90.-- 90.20 «ais.Mün»-Duc-t-n. 89.50 89.75 W-KrancSstüS 104.50 >105. - BereinSthaler 87.50> 88.- Silber. 190.— 190.50 99.50 120.50 58. - 31.50 100.50 121.50 59.-33.— 29.— 30.— 36-— LS.— 38.— 30.— 25.— 23 — 22 50 14.-14.50 16.- 15.— 93.85 94.10 111.80 43.90 93.95 94.20 112.— 44.— 5.30 8.89 1.66 110.— 5.33 8.99 1.66 110.75 Tele^amme. Wien, 6. März, Abgeordnetenhaussitzung. Abg. Menger interpellirt wegen Vorgehens des Bezirkshauptmannes von Biala anläßlich einer Petition betreffs der Lostreunung Biala's von Galizien. Der Antrag Edlbacher's auf Herabsetzung der Schulpflichtdauer in Oberösterreich wird dem Unterrichtsausschuß zugewiesen. Das Budget des Finanzministeriums wird nach den Ausschußanträgen angenommen. Eine längere Debatte fand blos bei Kapitel „Salz" statt, zu welchem eine von Schönbach beantragte Resolution: „die Regierung möge sich mit der ungarischen Regierung wegen Aufhebung des Salzmonopols in das Eiuveruehmen fetzen," angenommen wurde. Weiters werden Resolutionen betreffend die zweckmäßige Revision der Jnscratenstener und Aufhebung des Lotto angenommen. ^ Paris, 6. März. Das „Amtsblatt" veröffentlicht die Ernennung Goulard's zum interimistischen Finanzmiuister an die Stelle Ponycr - Quertiers, dessen Demission angenommen wurde. Telegrafischer Kursbericht der Filiale der Steiermark. Eskomptelmick in Laibach, von der k. k. öffentlichen Börse in Wien am 7. März. Schlüsse der Mittagsbörse. 5perz. Metalliques mit Mai- und November-Zinsen 65.25 — Sperz. National-Anlehen 71.85. — 1860er Staats-Anlehen 104. — Bankaktien 818. — Kredit 346.—. --Auglobank 365.—. — Frankobank 144.50. — Lombarden 212.—. — Unionbank 324.—. — Wechslerbank 346. — Baubank 127.30. — Anglobaubank 177.—. — Wechslerbaubank 57.—. — Mäklerbank —. — London l 11.80. — Silber l10.25. — K. k. Miinz-Dukaten 5.3 X — 20-Frank-Stücke 8.90. Im Hause ist eine große 8-V«> (123-2) Schlosser Werkstatt- sammt Garten und ein Stall sogleich zu vermiethen, sowie auch eine im Stadtwald sogleich zu verpachten. Ansrage: Stadt Nr- 234, Heimann'sches Haus, 2. Stock Üi8 uuüdertiottvu! XLiserl. uiiä Xc'migl. aussolil. xrivilöZirtöS «ereiniAtes 0LI. von Vas rvin8ts, bssts, naiüi-Iieksts unä snsnli^nnt winksamsls IMtel gegen micl gegen Ll^ofeln, ^Lutau88vklägs, lli'ü8enl<;>,lari, ^xMolror; ^riosaeli: Otto Ik,ii88ll6im, ^Miokor; Villaeli: .1. I'. stlerlin, Xaukwanu. (83___3) Indem ich für das meinem seligen Manne ^ geschenkte Zutrauen danke, zeige ich Len geehrten W P. T. Kunden ergebenst an, daß ich das Ge- M schäst unverändert weiter sübre, und gebe die Zu- M ficherung, daß ich keine Mühen noch Kosten scheuen werde, durch fortwährend gute Auswahl von Stoffen und gewandte Geschäftsleiter allen Anforderungen zu entsprechen. Ich ersuche gleichzeitig, jenes Vertrauen aus mich zu übertragen, und bitte um ferneren geneigten Zuspruch. Hochachtungsvoll M (126-1) »UUUUUUUKUUNUUUUUUMU Rmnjrtml' 8 befindet sich in der . A AeMee in WiiU^dM g» 8 1. Stock neben dem Mater. H LM- Aufträge auf Bettflaume» und Federn A werden angenommen. (613—21) Freiwillige ,»»» It. «I. IVk- während den gewöhnlichen Amtsstunden werden im Hause Nr. 209 in der Her-rengasse, im 2. Stocke, verschiedene Li-, «tüek», lind andere »» an die Meistbietenden gegen gleich bare Bezahlung überlassen werden. (125—1) Die von vielen Aerzten empfohlene und mit glänzenden Erfolgen in Anwendung gebrachte Bruchsalbe gegen Attterieibs-Drüeüe von Göttlich Ltnrzenegger in Herisau, Schweiz, ist sowohl Lurch denselben selbst zu beziehen als durch nachfolgende Depots. Dieselbe enthält durchaus keine schädliche« Ttoffe und heilt selbst ganz alte Brüche in den meiste» Fälle» vollständig. Preis per Topf Thlr. 1.20 Sqr. — 3 fl. slldd. Währ. fl. 3 20 kr. ö. W. (122—1) ^ o r in Agram: 8igm. IMteldseti, Apotheker; in Wien: los. Weis«, Mohren-Apotheke. Heute: Zum Bortheile des Schauspielers Franz Tra u t. Zum ersten male: Spielt nickt mit Vem Feuer. Lustspiel in drei Akten v. Pmütz. Zum Schluß: Das schönste Mädckc» von der «stadt. Einfache Szene, gesprochen von Franz Traut, gewidmet den hiesigen Dame». Ein junger B e a rn tor wünscht sich bei einer anständigen Familie in theilweise oder ganze Pension zu geben. — Schriftliche Anträge werden übernommen in der Expedition dieses Blattes unter Chiffre H. L. (124, Der Ocstcrr. ZrntM-Mn-Verein i» Vic-ii, -WW gegründet auf Hegenjeltigkeit mit einem Hrnndkapitale von wovon vorerst zwei Ä)tillioneir zur Cmission gelangen, bietet jedermann Gelegenheit, sich mittelst kleiner monatlichen Zahlungen von 10 Gulden auswärts und einer einmaligen Beitrittsgebühr von 20 Gnldeu ein eigenes Hans, Realität, Billa rc. zu erwerben. Jede Einzahlung wird bis zur ersten Bilanz mit 5 Perzent verzinst und partizipirt dann am ganzen Reingewinne des Bereins. (119—!> Beitritts-Erklärungen mit Einsendung des Betrages übernimmt die General-Repräsentanz des österreichischen Zrntral-Bau-Vereius: ck Wien, §>perming 21, woselbst Prospekte, Statuten rc. unentgeltlich verabfolgt und versendet werden. <161 Erstell ll1I"6iutzi?!eii VeiÄeliMMMdiiick IlörrsoliiittLdesitrsr ete. olc., I'räsiäöiit. Ho5- nnä 6orietit8L(1voIi-Tt sto., ViLöxi'äsiäoiit. TM Nit Losux mik nn8or vörvffsvtlielites kw§r»mm nvä äis äswssldsu dviKsluxtvn 8ubslrriptious1rkäin§nvxsii erössnon vir mit Iloutixoin Iil§o äis 8u1)8tiription rinf 6io Fiction der «ank ^lovenijtr" in in un^roin : §tLät, ^LuxtxlLt2 Hr. 10, 1. §tock, in äon ^.intsstunäon VoimittaM von 0 di8 12 Illir-, ^a6luiiittrrA8 von 3 bis 0 L^ibriek, lim 1. Mr2 1872. 017-4) Vom Vvr^^ItunK^LLLtlw äer „I2»'8leiL allKvin. VvL8LvI»vrunK8b»nIi 8lovenija. ^ IiköPli M'8l Mi MÄ ^ Lr. Miü Hmü c»8!z. Lruck vou Jgn. v. Klrinwayr t ged. «ambrrg in Laibach. Berleger und für dir Redaktion verantwortlich: Ottomar «ambrrg.