Deutsche Macht »Wetet |rt>o tfennltag ra» «»»»!.« ««,«,» nt f.tö fti CIBI mit i«'» H-»> «. -JWS, rt.«rttJt)rl| fl. Ijo, H«rti«»rt8 lt. , ,„»,jZ»rt, «U «M V»«v»w>°>ni, l 1« »««!»»"! » « «O. Dt< ilitjfln« SfnntmtT 7 h. Z»i<»«ba!iiiu«l ««bat«. «UMstt u^ntn 3«»m«f sie «*kr «litt <« lEMKrstfKHl««» M 3» u»t ,» «.du-».» «nb ««-„»>., l«. e»«»ft».dk, dc« '»«U4, mil »« e°°». IWm«««. m ll-UMt »«. m>» »-< Oti «•(Smtttoo«. - Bfclonmiitum Wrto»wi. - »ott'.tatw« twrlxa »ich, .'kl>drl - «I»Anle»»«»«" nii»l _ Nr. 101. Cilli, Sonntag den 18. December 1887. XII. Jahrgang. Hegen die „nationalen" Lehrer Wie er sich drehte und wand, der schlei-htnde Mitbürger, als vorgestern im steier-kärkischen Landtage über die Novelle zum Kndesgesetze in betreff der Anstellung des Lehr-ersonales an öffentlichen Schulen verhandelt «rde! Die Lehrer, welche der slavisch-nationalen iflrttt angehören, müßten zu Heuchlern werden, «nn sie ihre Gesinnung nicht mehr bekunden inen. der Landesschulrath sei der nationalen chule nicht wohlgeneigt und noch weniger jenen Ifbreru, welche ihre nationale Ueberzeugung icht verdecken wollen, die Zusammensetzung des uideSschulrathe« sei eine unrichtige, die Novelle be auch vom finanziellen Standpunkte ihre Wiche Seite: dies Alles und noch mehr achte.Herr Miha Vo^n>ak gegen die Vorlage i Landesausschusses vor. Warum hat er wohl > eigentlichen Grund des Widerstandes der ionalen Abgeordneten gegen die Vorlage so ysältig verschwiegen? Warum hat er eS nicht ffen und ehrlich bekannt, da» es den windischen iihrern nur darum zu thun war. sich gegen ii Entzug eines Theiles ihrer Mannschaft zu ihren? Es ist ihnen bange davor, aus dem lege zur vollständigen Verwendung des «terlandes die Lehrer nicht mehr als Pionniere aussenden, und die Abneigung gegen die deu-chett Landesgenossen den Windischen nicht schon frühester Jugend einflößen zu können. Da« der Kern der Angelegenheit, und der Herr tgeordnete, Baron Hackelberg sprach, trotz der «wendung Vonöjak's. daß dies nicht hieher kliöre. doch sehr zur Sache, al« er an den ittenbrief der Bischöfe und an andere Anzeichen Vorhandenseins russischer Anwandlungen verte. Man mag noch so ruhig und leidenschastlos der Erkenntnis, daß im Unterlande auf Gebiete der Schule Zustände eingerissen icit, die eine Abhilfe dringend erheischen, m der Madtt der ^fahwäuerin bis zur Nähmaschine. (6 in Culturbild aus Ära in.) Die großartigen prähistorischen Funde, die > Laibacher neuen Museum „Rudolfinum" auf-limelt sind, bieten namentlich in den Funden »f dem Laibacher Moor, in den sogenannten lthlbamenresten auch für die Geschichte der «blichen Arbeit in Kram ein ebenso reiches hochinteressantes Materiale, und hat sich gelehrte Gusto« deS „Rudolsinum", Herr rl Deschmann, durch die Bestimmung und ordnung dieser sowie der übrigen Reste auS »er Vorzeit ein große« Verdienst um die tliche Wissenschaft erworben. Auch auf unserm krainischen Boden hat sich irdj bestätigt, waS die geistreiche Directrice k. k. Fachschule für Kunststickerei in Wien, Emilie Bach, im Hinblicke auf prähistorische y'chungen in Beziehung zur Frauenarbeit, Äll in Beziehung zur Kunst der Nadel in »nn ihr« Vorträge ausgesprochen: „Weit nick in die prähistorische Zeit führt un« die For-»ng nach dem Ursprünge der Kunst der Nadel" Zu den zahlreichsten Funden dc« Laibacher ores gehören eben die meist au« Hirschknochen dieser Erkenntnis kann man sich doch nicht ver-schließen. Ist es ja schon so weit gekommen, daß die nationalgesinnten Lehrer den Anord-nungen des Landesschulrathes nicht blos passiven sondern geradezu activen Widerstand entgegen-seyen, daß sie, um nur e i n Beispiel anzu-führen, bezüglich des Unterrichtes in der deu-tschen Sprache den Intentionen der Behörde stritte entgegenarbeiten, oder — wir erinnern an die Wahl für den Eillier Bezirksschulrat!, — ihr rundweg trotzen. Wir fragen, welche Behörde kann sich Solches bieten lassen, wenn sie nicht abdiciren will? Sehen wir jedoch davon ab. daß in einem geordneten Staatswesen, wie aus jedem anderen Gebiete, auch auf jenem der Schule, und hier mehr noch als anderswo, Disciplin herrschen müsse, wenil der Zweck der Schule erfüllt wer-den soll. Aber ist denn das hetzerische Treibe» der slavisch-fanatischen Lehrerschaft vom öfter-reichischen Standpunkte nicht ebenso scharf zu verurtheilen und für den Frieden im Lande nicht ebenso gefährlich, wie das Wühlen der Priester ? Sehe» wir eS denn nicht an dem Schülermateriale, welches die Landschulen nach der Stadt senden, nach welcher Richtung hin die windischen Lehrer die größte Thätigkeit ent-wickeln, kann man sich denn nicht täglich, stund-lich überzeugen, daß es allerhöchste Zeit ist. ihrer verderblichen Agitation Einhalt zu thun ? Sehen wir aber auH davon ab, wie sehr daS Wirken der nationalen Lehrer dem Frieden im Lande abträglich ist. und fragen wir. ob sie nur wenigstens den Bedürfnissen und Wünschen ihres eigenen, des windischen Volkes, gerecht werden? Wer, außer den „Führern" selbst und ihrem unmittelbaren Anhange, brächte es über sein Gewissen, diese Frage zu bejahen ? Die dreihundert Petitionen slovenischer Land-gemeinden an den Reichsrath um Belassung des deutschen Unterrichtes sind zwar, wie es scheint, im Parlamente in Verstoß gerathen, aber eine angefertigten Stechwerkzeuge in allen Abstufungen der Größe und Stärke. Es wurden deren über 2000 Stück gesammelt. Dieselben weisen trotz ihrer so langen Lagerung im Torfwasser eine unversehrte Politur, die sie offenbar durch starken Gebrauch erhalten hatten. Ihre Hauptverwendung fanden sie al« Dolche, Lanzen, Pfeilspitzen, oder zum Theile auch al« Nadeln zum Nähen. Sind doch mehrere sehr seine solcher Nadeln au« Bein mit je einem kleinen Oehre versehen. Auch verkohlter, sehr gleichmäßig gedrehter, seiner Zwirn au« Lein wurde im Laibacher Moore gefunden. Doch nicht allein Beinnadeln, die den Pfahl-bäuerinnen zum Nähen gedient haben, auch kupferähnliche Metallnadeln fand man hier, die, weitau« größer und stärker, dazu dienen mochten, — wie Reschmann sagt — „bei Nathereieu oder Stickereim an der nach Außen gekehrten Innenseite des Pelzwerke« und der Fellbekleidungen für da« Mittel« der Beinnadel werter auszuführende Stickereimuster die Naht-löcher vorzustechen; denn" — sagt unser Gewährsmann weiter — „man blicke ja nicht mit Verachtung auf die Hausindustrie unserer Pfahl-dauern". Und soll der Pfahlbauer beziehungs-weise die Pfahlbäuenn bei der großen Vorliebe für die Ausschmückung der Geräthe und Ge- imposante Kundgebung des windischen Volkes waren sie doch, und ihre Bedeutung wurde weder dadurch beeinträchtigt, daß Miha BvZnjak von denselben kein Sterbenswörtchen wußte, noch auch durch die von den Pervaken inscenirte schwäch-liche Gegenaction, deren Eigenthümlichkeit nicht« drastischer illustrirt, als die Thatsache, daß die erste Gegenpetition in demselben Süßenheim zu-stände kam. in welchen heute eine Schule de« deutschen Schulvereines blüht und gedeiht. Nach dreierlei Richtungen also war die Nothwendigkeit der Herstellung geordneter Zu-stände aus dem Gebiete der Schule durch die Thatsache» nachgewiesen worden : erstlich um den zwischen einem Theile der Lehrerichaft und der Landesbehörde bestehenden Gegensatz zu beheben, zweitens um der systematisch betriebenen Deutschen-Hetze wenigstens theilweise beizukommen, und drittens um den berechtigten Wünschen und den wohlverstandenen Interessen des windischen Volke« gerecht werden zu können. Das Mittel, diese Ziele zu erreichen, gibt die vom LandeSauSschusse vorgeschlagene Novelle zum Gesetze über die An-stellung von Lehrern an die Hand, denn diese Novelle ermöglicht e» dem Landes-Schulrath, die ihres nationalen Fanatismus wegen gefährliche« Lehrer unschädlich zu machen. Möge man von derselben vorläufig in dem Sinne Gebrauch machen, daß wenigstens in den Märkten Untersteiermark« wieder der deutsche Unterricht eingeführt werde, wie er vor und ehe bestand. Der Wonlaut der Novelle, wie sie vom Landtage angenommen wurde, ist folgender: „§ 15 de« Gesetzes vom 17. Mai 1877, Nr. l5 L.-G.-BI., hat in seiner gegenwärtigen Fassung außer Wirksamkeit zu trete« und zu lauten, wie folgt: „Die Befugnis, Lehrerpersonen strafweise aus andere Lehrstellen zu versetzen, bleibt unbe-schränkt dem Lande«schulrathe vorbehalten. Ebenso kann derselbe über Antrag des betreffenden Be-zirksschulrathes oder über begründetes, von dem berufenen Bezirksschulrats unterstütztes eigene« schirre nicht auch die Kleidungsstücke, wo es am Platze war. durch Stickerei zu verschönern ge-trachtet haben? Sicherlich standen sie hierin den krainischen Landleuten von heute nicht nach, die auf ihren Pelzen aus Lammfell allerlei dekora-tiven, mit der Nadel eingestickten Schmuck tragen. Und diese Nadeln der Pfahlbauentzeit haben sich in Krain lange, lange als das Ar-beit«mittel beim Nähen und Sticken in den Hütten der „Bauern" und später, al« sich die „Herrschaften" herausbildeten, auch aus den Burgen de« Adels erhalten, wo sie in ver-feinerten und verbesserten Formen da« Rüstzeug des „Frauenzimmer«" bildeten, bi« in fort-geschrittenem Mittelalter die Nadel au» Metall-draht an ihre Stelle kam. Aber selbst als die Metalldraht-Nadel in den Schlössern des Lande« Krain längst die Beinnadel verdrängt hatte, diente diese noch der Bäuerin zum Nähen und zum Aussticken ihrer Arbeiten der Hausindustrie zur Bekleidung und in der Ausschmückung von Kirchen- und Tischgeräthen. Die Arbeiten im Dienste des Eultu« waren aber — wie au« sehr alten Resten von Frauen« arbeit in Krain. die in Bauernhäusern noch er-halten sind, nachzuweisen ist — der Anlaß, daß die krainische Bäuerin die prähistorische Bein- % Ansuchen einer Lehrperson nach eingeholter Zu-ftiiriKimg des LandeSausschusse« Versetzungen aus Dienstesrücksichten verfügen, doch soll eine amtliche Ueberseymig in einem und demselben Bezirke nicht wiederholt werden, bevor der BezirkS-l Stadt-) Schulrath in der Zwischenzeit das ihm gesetzlich zustehende Vorschlagsrecht mindestens rücksichtlich dreier zu besetzenden Lehrstellen auszuüben in der Lage war. Jeder im Lehrsache Angestellte muß sich einer solchen Versetzung, welche der Lande«-schulrath ans Grund einer vorausgegangenen Disciplinar-Uutersiichung oder aus DiensteSrück-sichten vornimmt, siigen. Dienstlich versetzte Lehr-personen haben Anspruch auf den Fortgenuß idrer systemmäßigen Bezüge und, fall« sie nicht selbst um Ueberseyung augesucht haben, zugleich An-spruch aus Vergütung der UebersiedlungSkosten aus dem Laudesschulsonde. Das Ausmaß der UebersiedlungSgebühren hat der Landesschulrath im Einvernehmen mit dem LandesauSschusse zu regeln." Kleber die Kriegsgefahr werden in einem Dresdener Brief des „Daily Telegraph" Gesichtspunkte eröffnet, welche einer vielseitig verbreiteten Anschauung über das Bund-nisverhältnis zwischen Deutschland und Oesterreich-Ungarn ziemlich entsprechen, und die mancher fast unbegreiflichen Erscheinung eine Erklärung geben, welche so interessant ist, daß wir nicht an-stehen, jenen Dresdener Brief zum Abdruck zu bringen. Er lautet folgendermaßen: .ES ist nicht zu wundern, daß der erste Alarm über die russische Konzentration von Berlin auSge-gangen ist. Sie können sich darauf verlassen, daß Deutschland seine Verpflichtung«« dem österreichisch-ungarischen Alliirten gegenüber mit vollster Loyalität zu beobachten beabsichtigt. Wenn Rußland der dualistischen Monarchie den Krieg erklärt, werden wir sicherlich die letztere nicht verlassen; aber gerade weil unsere Intentionen vollständig loyal sind, sind wir berechtigt darauf zu achten, daß unser Alliirter nicht« vernachlässigt, um entweder den tkrieg ganz und gar »u vermeiden, oder einen günstigen Moment für den Beginn X» Kampfes zu wählen, wenn derselbe unvermeidlich ist. Wir für unseren Theil haben e« erreicht, Frankreich in den letzten Jahren ruhig zu er-halten, dadurch, daß wir erwiesen haben, wie »oll-ständig wir vorbereitet sind, jedem Angriffsversucht entgegenzutreten. Wa» Oesterreich-Ungarn und Ruß-land ietrifft, ist eS an den Staatsmännern von Wien und Budapest und nicht an un«, zu beurtheilen, ob die Differenzen, die zwischen beiden Staaten existiren, freundschaftlich geregelt werden können. Wenn sie der Anschauung sind, eS sei keine Aussicht vorhanden, diese Differenzen mit friedlichen Mitteln zu ordnen, dann ist eS ihre Pflicht, ihrem eigenen Land« und bi« zu einem gewissen Maße auch Deutschland gegen-über, nicht zu warten, bis Rußland in Muße seine Vorbereitungen vollendet hat, und auch Rußland nicht ..Deutsche Wacht" zu gestatten, nach seinem Ermessen die Zeit für den Kampf zu wählen. Wir wissen, daß an der öster-reichisch-ungarischen und deutschen Grenze in der letzten Zeit neue russische Truppen garnisonirt wurden, doch ist Rußland keineswegs bereit, den Krieg zu be-ginnen. Die gegenwärtige intern« Situation Frank-reich« macht e« unwahrscheinlich, daß Rußland von dieser Seite Unterstützung erhalten werde. Oester-reich Ungarn könnte deshalb jetzt mit Vortheil vor-gehen und Rußland zwingen, entweder geziemend« B«dingungen für die Lösung der bulgarischen Frage zu acceptiren, oder eS zwingen, unter entschieden un-günstigen Bedingungen den Krieg aufzunehmen. Deffen sind wir gewiß, daß, wenn Oesterreich-Ungarn weder daS Eine ndch das Andere thut, sondern sich zufrieden gibt, einen Status quo voll Gefahren und Unsicherheit mit der Erklärung, daß e» keine Furcht vor Ruß-land hege, zu erhalten, der Krieg zu einem Zeitpunkte auSbrechen wird, in welchem Rußland überzeugt sein wird, daß die Vortheile auf feiner Seite sind. DaS würde eine ernste Sache für Deutschland sein und vielleicht würden wir gerechtfertigt sein, unsere öfter-reichisch ungarischen Freunde dann einzuladen, da» bestmögliche Arrangement mit Rußland zu treffen und einen Krieg zu vermeiden, dessen Chancen dann nicht zu Gunsten Oesterreich-Ungarn» und dessen Alliir-ten wären. Das so oft gebrauchte Argument, daß Rußland Oesterreich-Ungarn nicht angreifen werde, weil es auch gegen Teutschland zu kämpfen hätte, würde nur dann von Werth sein, wenn Nationen niemals gegen die gesund« Raison gehandelt hätten; aber ich frag«, ob die Franzosen raisonnabel gehan-delt haben, als sie im Jahre 1870 Deutschland angriffen ? Wir wissen ja, daß Napoleon III. gegen diese Thorheit war und nur von der populären Strömung fortgerissen wurde. In der gleichen Weise kann her Czar, der den Frieden aufrichtig wünscht, von den Panslavisten und den Verfechtern auswär-tiger Abenteuer fortgerissen werden. Unter allen Umständen ist da« erwähnte Argument für die Be-Herrscher Oesterreich-UngarnS und Deutschlands nicht von Werth. Sie haben mit der Thatsache der rus-fischen militärischen Vorbereitungen zu rechnen, nicht mit der Theorie, daß Rußland einen Äriej nicht beginnen werde, weil derselbe unraisonnabel sein würde." Korrespondenzen. AuS Jhntn, 10. December. (Orig.-Bericht.) lZur Gottscheer Wahl; unsere „U r-slaven;" die deutsche Schule; aus der Land st übe: Theater.1 Der in so nahe Aussicht gestellten Antwort aus die Jnter-pellation des Herrn Poklukar harren wir noch immer vergebens. Mittlerweile hat auch Herr Deschmann in der Gottscheer Angelegenheit eine Interpellation eingebracht, welche sich durch den vornehmen Ton recht vortheilhaft von dem ana-logen Schriftstücke des Herrn Poklukar unter-scheidet. Deschmanns Waffe ist der Degen, und 1H87 er weiß ihn vorzüglich zu führen. Man konnte wahrend der Vorlesung der Interpellation be-obachten. wie fatal sie dem Verleumdern sein \ mußte. AuSrufe. die auf größte Wuth schließen, und sich auch nur durch diese entschuldigen lassen, erfüllten den Saal. Die Herren Kinn ckid Po- i klukar habe« durch ihre Erregtheit, die sie in theilweise recht unanständiger Weise zum Aus-i drucke brachten, den Verdacht ans sich geladen, daß sie den Excessen vielleicht nicht ganz ferne 1 stehen. Deschmann nahm diese Aeßerungen mit dem Gleichmuthe eines Weltmannes entgegen, den selbst des Geheul von einigen In- ] dianern im Thiergarten zu Berlin nicht aus der Fassung bringt. Der Herr Bezirkshaupt-maun Hocevar, eine in Gotische« besonder« von den „Slovenen* sehr wohlgelittene Persönlichkeit, ist beauftragt worden, die Untersuchung in der Wahlaffaire zu leiten. Es dürfte in der Geschichte der Untersuchungen ziemlich vereinzelt dastehen, daß man einen der Beschuldigten zu seinen eigenen Untersuchungsrichter macht; allein bei uns in Krain liegen die Verhältnisse so ganz eigenthümlich, daß die« nicht einmal besonder« überrascht. Haben wir ja doch schon so viele Ueberraschungen erlebt! — Neulich hatten wir im Landtage auch so eine Art Grundbuchsdebatte, , die Herr Kersnik mit einer ziemlich faden Rede inscenirte. Redner machte sich über einige unge-schickte deutsche Ortsbenennungen lustig, wovon die „Laib. Z." mit sichtlichem Behagen Notiz nahm. Er nannte zwar nur an fünf Beispiele, behauptete aber, mit Hunderten dienen zu können. Beweisen könnte er daS wohl kaum. Die sicht-barm Spuren des Deutschthums in Krain müssen ausgerottet werden um jeden Preis, das klang an« der Rede herau«, und das ist auch der Kern der ganzen Angelegenheit. Indessen wäre dem Statistik treibenden Herrn zu empfehlen, sich auch um die mitunter recht ungeschickte Slavisirung der Personennamen in Krain zu interessiren. DaS Ergebnis einer solchen Untersuchung wäre ein sehr interessantes, und würde darlege«, daß nicht die Hälfte der slavophilen Fanatiker und Krakehler reinblütig ist. Da« Resultat der Untersuchung wäre ein eklatanter Beweis für die geringe Bildungsfähigkeit des llrslaven» thums in Krai». welches eine verhältnismäßig verschwindend geringe Anzahl von Menschen aus hervorragende Posten zu stellen vermochte. Wen« man die Nachkommen eingewanderter Deutscher, Franzosen und Italiener aus den Listen der irgendwie hervorragenden Personen streiche» würde, da käme man in schöne Verlegenheit. Krain wäre ohne LandeSpräsidenten und ohne Landeshauptmann, Laibach ohne Bürgermeister, Preßcomitö und Administration des „Narod" wä-ren gesprengt. „Slovenski Praodnik" könnte nicht erscheinen. Auch die Redaction des Amtsblatte« würde mit Verlegenheit nach dem Stammbaum suchen, da« BiSthum wäre ohne Bischof» Nur daS buntbewegte Volksfest bei der üvvjährigea Jubiläumsfeier des Lande« Krai« im Juli 1883 brachte, al« der Festzug auf der Wiese unterhalb deS Schlosses Tivoli bei Laibach vor dem Kaiser defilirte, eine Reihe von. noch in abgeschiedenen Landestheilen von Krain üblichen, originellen FesttagSgewändera zur öffentlichen Ansicht in die Hauptstadt und konnte man anS diesen restlichen Zeugen hau«-industrieller Thätigkeit mit der Nadel an Ge« wand von Mann und Weib zurücktauchen ia die Erinnerung längstv«rklungener Tage, ja, im Vergleicht mit manchem Zierrath auS prä-historischer Zeit. Schlüsse ziehen auf überlieferte Muster ältesten Datum«. Doch kehren wir zum Material, zur Nadel selbst zurück. Nachdem die Nadel vom 14. bi« in'« 18. Jahrhundert i« steter Verbesserung durch die Nadlergewerbe in Deutschland erzeugt worden, führte im 18. Jahrhundert die englische Industrie deren fabrittmäßige Erzeugung ein. Doch der Triumph der englischen Industrie in dieser Richtung sollte nicht lange währen, denn die deutsche Nadelfabrication überflügelte erstere gar bald, sowohl in der Qualität al« auch im Preise, wie die« der Fachgelehrte F. Polak in dem ausgezeichneten technologischen Wörterbuche von Karmasch und Herren (Prag 1883) unter nadel mit der Metallnadel vertauschte, da diese letztere die feinere Arbeit ermöglichte, die zu kirchlichen Zwecken ebenso bedingt ist. wie zu der vollendeten Technik der feineren Frauen-arbeit überhaupt. Schon im 15. Jahrhundert war also sicher auch in Krain die im 14. Jahr-hundert bereit« in Nürnberg vom eigenen blühenden Nadlergewerbe in die Welt geschickte Metall-Nähnadel vollkommen durchgedrunyen. und wurde von nun ab von den ebenso fleißigen al« geschickten Händen der Krainerinnen wacker geführt, bei Anfertigung der Gewänder nicht nur. sondern auch zur Verzierung derselben. E« fehlt hier an Platz und würde das Detail nur ermüden, wollten wir aus des unvergleichlichen Freiherrn von Valvasvr 1689 erschienenen „Ehre de« Herzogthums Krain" alle iene Stellen auSheben, ivclche un« von dem häuslichen Fleiße der Bewohnerinnen dieses Landes erzählen, welche uns von den verschiedenen malerischen Volkstrachten erzählen, die die Krainerin de« 17. Jahrhundert« sammt und sonder« im Hause angefertigt und „mit der Nadel fein auSge-schmückt" hat; nähte sie doch z. B. die p«>» (das Kopftuch) in kunstvoller Weise au«, „indem sie mit der Nadel an theils Orten (da und dort) Fäden zog" ; nähte sie doch und näht noch heute da und dort bordurenarti> den Saum der Unter- keider, stickte sie und stickt noch heute gar manche Verzierungen selbst an den Gewändern des Manne«, so vornehmlich im Unterkrainerboden und aus dem Karste, zum Mindesten an den „Torbic*" lUmhängtaschen). Recht lebhaft springt diese Nadelarbeit der krainischen Bäuerin au« den gemalten Abbil-düngen der Volkstrachten au« Krain au« dem Ende des vorigen Jahrhunderts in die Augen, welche der ausgezeichnete, noch immer nicht nach voller Gebür gewürdigte Ehtnograph Belfazar Hacquet seinem vortrefflichen Buche über die südwest- und östlichen Slaven, das Anfang« diese« Jahrhundert« in Leipzig erschienen ist, beigegeben hat; recht lebhaft springt sie un« aus einem noch unedirten Prachtwerke entgegen, da» sich im Besitze einer Dame in Laibach, der Dichterin Louise Possiak befindet, und das in den 30er Jahren unseres Jahrhunderts, deren Vater, Advocat Dr. Erobath, über Anregung beS damals im Exil in Laibach befindlich ge-wesenen polnischen Dichter« Emil Korytko nach Naturausnahme« der .Volkstrachten in Krain" durch den Maler Kurz von Goldenstein hatte anfer» tigen lassen, und dessen Publication bei der nun rasch fortschreitenden Nivellirung der Trachten von hohem culturgeschichtlichen Jnter-esse wäre. 1887 Schukele, Ferjannc, Pfeiffer u. s. w. müßten ihr« Bündel schnüren, und der Bezirkshauptmann von Adelsberg würde sie nie mehr „Falloten" nennen können, die gewissen Herren. Da« wäre eine schöne Geschichte, wenn der „Vater der Nation" aus der Geschichte der „Nation" gestrichen wer-den. und sein Sohn. Herr Dr. Bleiweiß vitez Terstevischki, seine Praxis ausgeben müßte! Auch die Liste der „slovenischen" „Dichterfürsten" würde einen sehr dicken Strich ausweisen, und selbst jene der hervorragenden Gauner auf dem Gebiete des nati onalen Geldwesens erhielte Cor-recturen, auf die wir Deutsche allerdings nicht besonders stolz sein dürsten. Würde man da etwa auch noch die Träger nrslaoischer Namen, bei welchen die Mischung slavischen mit ita-lienijchem oder germanischem Blute nachweisbar ist, in Berücksichtigung ziehen, so würde die Nichtig-, feit unserer Behauptung vollends zu Tage treten. Doch genug Leporello — es war ja nur ein Pröbchen. — Die bedingte Entscheidung deS Landesfchulrathes bezüglich der Erweiterung der deutschen Schule in Laibach wird seitens des hiesigen HanptruffenorganS als eine Art Esca-motage hingestellt, die ohne praktischen Erfolg bleiben wird. Der berühmte Herr Ivan Murnik und Dr. Wofchnagg waren nämlich nicht bei der betreffenden Sitzung des Landesfchulrathes, und der Landesausschuß, auf welchen es jetzt ankommt, ist in seiner Majorität „verläßlich," — so verläßlich, daß „Narod" ohne besondere Prophetengabe voraussagen kann, mit der Er-Weiterung der deutschen Schule werde es nichts werden. Wozu also unsere wackere „Laibacher Zeitung" die Heldenleistung deS Rumpflandes-schulratheS als grandiose Glcichberechtigungsthat mit gesperrter Schrift in die Augen springen ließ, ist nicht ganz klar. Der Weise von Bachern hat sich da wieder einmal nicht ausgezeichnet. — In der heutigen Landtagssiyung wurde für teu Papst eine Glückwunschadresse beschlossen. Bon der Majorität beantragt, nahm Baron A p f a l t e r n dazu daS Wort, um in wohl-gesetzter Rede die Zustimmung seiner Partei zum Ausdruck zu bringen. Redner erinnerte an den Hirtenbrief, «nd schloß mit dem Hinweise aus die hohen Tugenden des Papstes, der als FriedenSfürst verehrt werde. „Möge durch den versöhnlichen Einfluß der Kirche undderenDienerFriede und Eintracht unseren, Lande erhalten bleiben" sagte Redner in seinemSHlußsatze."— Fromme Wünsche! Herr Klun hat ja daS Privilegium, zu wifseu, wie man sich als guter Priester zu benehmen, und wie man es mit dem Frieden zu halten habe. Die Rede des Herrn Baron Apfaltern, die von patriotischem Geiste getragen war, hat übrigens, wie es heißt. Ein-druck gemacht. Wir werden ja sehen, ob er ein bleibender sein wird. Während man im Land-tage und auf der Straße, in der Wein- dem Schlagworte: „Nadel" constatirt. Speciell für Oesterreich rief aber der große Staat«- und Bolkswirth Kaiser Karl VI. eine österreichische Nadelfabrication in's Leben, indem er dieselbe in einem östlich von Wiener-Neustadt, am Zu-sammenflusse der Lcitha und der kleinen Fischa gelegenen Orte einführte, der dann von diesem Industriezweige den Namen Nadelburg erhielt, indem in der sogenannten „Winkelmühle" da-selbst die ersten österreichischen Nadeln zu An-sang des 18. Jahrhunderts erzeugt wurden.') Und noch die große Tochter Karl VI., die unvergeßliche Kaiserin-Königin Maria Theresia, sah sich die Fabrication der österreichischen Nadeln in Schutz zu nehmen veranlaßt, indem sie unter'm 8. November 1760 ein Hos-Decret herausgab, womit die Einführung der auSlän-bischen Spen- (Steck-) und Stücknadeln, auch der ordiaär-weißen Nadeln unter der Strafe der Confiscation verboten wurde! Welche Nadeln aber auch immer zur An-wendung kamen, die Nadel beherrschte bei Nähen. Stricken und Sticken, allein von der Hand der Näherin geführt, die weibliche Arbeit bis zur Erfindung der Nähmaschine in unserem Jahrhundert. Es ist wohl allgemein bekannt, ") „Tas gewerbSfleißiqe Deutschland", Leipzig 18», Band V, p. 2ft5. .Deutsch? Wacht" stube und aus den Schulbänken gegen das Deutschleruen und das Deutschthnm Heiden-mäßig lärmt und schreit, während man nur spottend und höhnend der „deutschen Cul-tur" Erwähnung thut — hat man dem ger-manischen Geiste hier an einem Orte einen Tempel erbaut, der sonst nur den Kämpfen gegen das Dentfchthum ein Asyl bot. Wir meinen die — TschitalnizaGöthe und Schiller, Morrö und Grandjean" ziehen da über die fünf acht-zölligen Bretter der wendischen Bühne. Ein wunderliches Volk! Wie vergnügt, wie beifall-klatschend es da sitzt im caudinischen Joche, mit dem sie der deutsche Geist gefangen hält! Nach-stens sehe ich mir „Kabale und Liebe" (Kovarstov inljubesen), ,,S' Nullerl" (Revöek An-drejeek), „Er sann 'licht lesen" (Bi-ati ne ?>»!>) und sonst einige Stücke an, und dann soll eS an einem Berichte nicht fehlen. Aleine GvroniK sEine Ausstellung für Luft-s ch i s s a h r ts wird im nächsten Jahre in Wien stattfinden. Die Ausstellung soll Alles umfassen, was in das Gebiet der Luftschiffahrt gehört. So wird nicht allein das gesammte Ballonwesen. sondern es soll auch die Flugtechnik entsprechende Berücksichtigung finden. Arrangeur der Ausstel-lung ist natürlich der Wiener Aeronaut, Herr Victor Silberer. fJstDr. Gregr ein hervorragen-der Mann oder nicht?j Diese Frage wurde vorige Woche von der Prager Polizei-direction mit einem sehr entschiedenen Nein be-antwortet. Der Sachverhalt war nach der „Dtsch.-Vlksztg." folgender: Der Ausschuß des dortigen tschechischen Geselligkeitsvereines „Halek" beschloß in seiner letzten Versammlung, Dr. Gregr zum Ehrenmitglied? des Vereines zu ernennen. Drei Tage nach diesem Beschlusse wurden der Ob-mann und zwei Ausschußmitglieder deS „Halek" zum Polizei - Commiffariate vorgeladen, wo sie protocollarisch einvernommen wurden, ob der Beschluß vom gesammten Ausschüsse gefaßt worden sei. Nach Bejahung dieser Frage wurde nun zwei Tage später dem Obmanne de« Vereines eine Zuschrift der Polizeidirection zu-gestellt, in welcher eS n. A. wörtlich heißt, „daß Herr Dr. Eduard Gregr gar kein hervorragender tschechischer Patriot, sondern nur ein gewöhn-licher jungtschechischer Agitator fei." Aus diesem Grunde wäre seine Ernennung zum Ehrenmit-gliede deS „Halek" ungesetzlich und der Ausschuß müsse deshalb dieselbe bei Vermeidung sofortiger Auflösung des Vereine« widerrufen. Thatsächlich erfolgte auch der Widerruf. (Das Repetirgewehr in der deutschen A r m e e.] AuS Berlin wird ge-schrieben, daß die Militärverwaltung für abfeh- 3 bare Zeit darauf verzichtet habe. von dem jetzt neu eingeführten l l Millimeter-Gewehr zn Gun-sten einer kleinkalibrigen Waffe wieder abzugeben und daß also von entsprechenden Mchrforderuiigen keine Rede sein könne. Den Vorzügen deS 8 Millimeter Gewehrs verschließen sich die dar-tigen militärischen Autoritäten durchaus nicht; aber sie können sich zur Empfehlung dieses Zy-stems so lange nicht entschließen, als eS nicht gelungen ist, ein allen Anforderungen genügendes Pulver herzustellen, und das ist bisher nicht der Fall. DaS Pulver, welches die Franzosen für das Lebel-Gewehr anwenden, bat die fatale Eigenschaft, sich zu verflüchtigen uiTO chemisch zu lösen, es verliert im Laufe der Zeit seine Wirk-samkeit. Wenn es mit demselben auch nicht so arg steht.' wie mit den Melinitbomben, die nach-träglich wieder vernichtet werden mußten, weil sie als vollkommen unbrauchbar sich herausstellten, so seien doch die Bedenken begreiflich, welche die deutsche Heeresverwaltung abhalten, einen Schritt in das Ungewisse hinein zu thun. « » • (Drei Berlin erStudcnicn haben den Titel „P r o f e s s o r."j Dieselben sind natürlich Ausländer und haben sich im gegenwärtigen Winterhalbjahre an der Berliner Universität ein-schreiben lassen. Der eine Professor ist au» Amerika und stubirt Philologie. Die beiden Anderen stamme« auS Frankreich und hören mathematische Vorlesungen. Ob freilich ihr Professor-Titel den gleichen Werth hat, wie in Dentschland ist eine andere Frage. sDie menschliche „Größe* und S ch w e r e.) Der Anatom Professor Broca sagt, daß nach seiner Berechnung ein normal auSgewach-sener Mensch so viel Kilogramm schwer sein müßte, wie er Centimeter an Höhe mißt, nach Abzug deS ersten Meter». Ein Mensch also, welcher I Meter 75 Centimeter Höhenmaß hat, sollte 75 Kilogramm Körpergewicht haben. (Einen Beweis der Leistung»-fähigkeit der unterseeischen Tele-gra phenkabel) lieferte vor 14 Tagen eine Ausgabe der New-Aorker „Time»*. Dieselbe ließ sich die neueste Dichtung von Swinburne, dem eng-tischen Dichter — der Titel ist „Lokrine" — sofort, al» da» erste Exemplar zu haben war, Wort für Wort au» London telegraphiren. Da« Drama ent-hält 18.600 Worte; 16.666 davon hat die „Eom-mereial Cable-Eo/ in dem kurzen Zeitraum von fünf Stunden dem New Aorker Blatt übermittelt, und zwar mit solcher Genauigkeit, daß nur eine einzige Wortentstellung dabei unterlaufen ist. O * * ^Bescheidene Anfrage.) „Sie hören, Herr Kohn. meine Tochter, die Fist, spielt auSge-zeichnet Elavier. Sie könnte davon al» Birtuostn leben, wenn mein Mann nicht außerdem in der Lage wäre, ihr 86.666 Gulden mitzugeben I' — daß die erste brauchbare Nähmaschine 1845 Elia« Howe erfunden hat. Weniger besannt dürfte es aber heute fein, daß schon in den 30er Jahren ein Wiener Schneidermeister, MaderKperger, eine Nähmaschine ausführte.*) Bei derfelben stimmte das Princip des Nähens mit der Bildung der Maschinsteppnaht überein. und man trifft an ihr bereit« da« Oehr an der Spitze der Nadel und den Unterfaden in einem Schiffchen; doch war die ganze Maschine con-structiv sehr unvollkommen und wurde also in weiteren Kreisen nicht eingeführt. Dem Erfinder Howe folgten dann bald Singer, Wilson (1852) mit dem Patent auf die Greifermaschine und Grover (in Boston) mit dem Patent auf die Doppelkettenstichmaschine; dann Gibbs mit der Er-findung der Einfadenkettenstichmafchine. Der Periode der Erfindungen folgte die Periode der Verbesserungen bi« aus unsere Tage, die Anzahl der diesbezüglichen Patente beläuft sich bi« auf jetzt jchon auf mehrere Tausende. Heute beherrscht auch schon in Krain die Nähmaschine die weibliche Näharbeit. In Tausenden und Tausenden von Exemplaren aller Arten und mit allen Verbesserungen surrt *) Karmarsch und Herren tfchnolog Wörterbuch. VI. Band. (Artikel „Nähmaschine" von Hammerschlag), p. 24«. die Nähmaschine in den Arbeitsstuben der Bäuerinnen und der arbeitenden Frauen und Madchen aller Claffen, und es geburt da« Verdienst. die die Arbeitskraft so enorm erhöhend« Nähmaschine im Großen in Krain eingeführt zu haben, dem Großindustriellen Herrn Franz Detter in Laibach. Heute, wo die Nähmaschine in so vielen unbemittelten Häusern im Lande ein vielfacher Segen, eine Quelle de« Verdienste« geworden, eines Verdienstes, den armen Familien in dieser Höhe vor Einführung der Nähmaschine sich wohl nicht hätten träumen lassen; heute ist auch in Krain bereits das vorher bestandene Vorurtheil gegen die Maschinenarbeit auf dem Gebiete weiblichen Nähfleiße« gewichen, und heute sinnt auch die tüchtige krainische Arbeiterin diese« Faches nur darauf, wie sie die Leistung«-sahigkeit der Maschine mit der geschickten Be-Handlung derselben so in Einklang zu erhalt« vermöchte, um an der gelieferten Arbeit die alt-gewohnte Schönheit und Nettigkeit der heimischen Näharbeit nicht verkennen zu lassen, denn die Nähmaschine kann's ebenso schön und gut, wie die einst von der Hand allein geführte. einschich-tige Metalldrahtnadel, und so dauerhaft, wie die uralten Beinnadeln bi« zurück zu ihren Urahn-frauen, zu den prähistorischen Nadeln! R. 4 „Achtjigtausend Gulden läßt sich hören; aber ich bitte, gnädige Frau, wie viel gibt der Herr Gemahl dem Fräulein Fisi mit, wenn sie nix Klavier spielt ?" | 3 m m e r in SBaffen. | „Wirklich eine reizende Winterlandschaft." — „Gewiß." — .DaS reine Sibirien." — „Nur der Zobelpelz fehlt, den Du mir schon lang versprochen." [auch eine anficht.] „Betrachten Sie doch diesen herrlichen „Christus am Oelberg", meine Gnädige! Welch' gelungene« Aquarell!* — „Wie kann man malen den Oelberg mit Wasserfarben?" [Zarter Wink.) Herr: „Sie können mir wohl etwa» Feuer geben?" — Schusterjunge: „D«t können Se haben! Wenn Sie mir aber um eene Cigarre anjesprochen hätten, ick wär« in die jrößle Verlegenheit jekommen." [Neue Vergiftungiart.] „Aber, Herr Brummeiser, woher haben Sie denn aus einmal da« geschwollene Ohr?" — „Ja, da« weiß ich selber nicht recht; ich muß irgendwo etwa« Giftige» gehört haben!" [SW a (11 i 8 «.] „Hier, mein Freund, hast Du eine Cigarre: die muß aber mit Verstand geraucht werden." — „Aha, deshalb giebst Du sie mir!" Focates und Arovinciates. Cillr, >7 December. [Personal nachrichten.] Der RechtSprac-tikant beim Landesgerichte in Klagenfurt Herr Franz ftnefj rouroe zum AnÄcultanten für Krain, und der Auscultant für Krain Herr Johann Erhartic zum AuScultanteir - für Steiermark ernannt. [Dr. Gregorec oontru „Deutsche ©acht".] Ein interessanter Preßprozeß ist in Sicht. Bekanntlich haben wir dem recht merk-würdigen Kampfe, welcher seit mehreren Wochen zwischen dem Reichsrathsabgeordneten Herrn Dr. Gregorec einerseits und den ReichsrathSabge-ordneten Klun und Genossen anderseits, wegen des Bischofs Kahn und der Thätigkeit des Hohen-wart-ClubS im „Slovence" geführt wird, ge-wissenhast Beachtung geschenkt. Wir haben einige der Kraststcllen aus den gegenseitigen Erörterungen, welche von Vorwürfen über $£qen und Verdrehungen strotzen, unsern Lesern i etheilt und die Bemerkung der Unzukömm lichten dieses skandalösen Treibens im Interesse deS Auslandes beigefügt. Herr Dr. Gregorec hat uns nun wegen dieser Veröffentlichung — verklagt, u, z. gleich beim Bezirk»- und beim Kreisgerichte Cilli. Wenn eS — was hoffentlich wohl der Fall sein wird — zur Hauptverhandlung kommt, so werden bei dieser letzteren die Herren von der „Fraction Klun" Gelegenheit haben. ihre Behauptungen persönlich zu vertreten. Wir können über diese Angelegenheit mit Rücksicht auf die Klage vor-läufig nicht mehr sagen, als daß die Verhand-lung ein weitgehendes Interesse erwecken wird. Ein Stück aus der Coulissengeschichte des Reichs-ratheS vor den Geschworenen in Cilli — das war noch nicht da! — Wir erinnern unS übrigens an einen offene» Bries des Herrn Dr. Glantsch-nigg an Dr. Gregorec. welcher seinerzeit großes Aufsehen erregte. Der Vikarius perpetuus, damals Redacteur des „Gospodar", hat die in jenem Briefe enthaltenen Beschuldigungen, welche ungefähr auf dasselbe hinausliefen, wie die heute von seinen ReichsrathScollegen erhobenen An-Nagen, ruhig eingesteckt. sDer st eiermärkische Landtag] verhandelte vorgestern auch über den Antrag Pscheiden wegen Einführung des EhemeldscheineS und wurde dieser Antrag wohl nicht angenommen, dagegen der Landesausschuß beauftragt, mehrere einschlägige Fragen in Erwägung zu ziehen. In derselben Sitzung wurden inbezug auf das Annen-wesen beschlossen, der Landesausschuß habe zu berichten und Vorschläge zu machen: I. über eine zeitgemäße, der Freizügigkeit Rechnung tragende Reform des Heimatgesetzes; 2. inwiefern? die Schaffung eines LandeS-Armenfondes zur Entlastung der Gemeinden geeignet wäre, zu welchen Zwecken derselbe bestimmt und aus welchen Mitteln derselbe gebildet werden müßte. [Das Blechwalzwerk der hiesigen ärarischen Zinkhütte] geht seiner Vollendung entgegen. Im Jänner dürste mit der Blecherzeugung begonnen werden können. „Deutsch- Wacht- [I n der C i l l i e r „Wärmestub e"j erhalten jetzt durchschnittlich 150 Kinder daS Mittagmahl. Die Bereitung desselben besorgen abwechselnd die Frauen: Hummer. Huth, Necker-mann, Pogatschnigg, Rakusch und Stiger. Bei-träge und Unterstützungen in Baargeld und Victu-alien sind stets sehr willkommen. [Cillier Sparcassa.] Der nächste AmtStag. Dienstag, wird schon im neuen Spar-cassagebäude abgehalten werden. [DaS Zu st anbekommen der Localbahn Cilli-Schönstein-Wö11an ] darf, nachdem S feststeht, daß der Landesausschuß im Landtage beantragen wird. daS Unternehmen mit dem Betrage von I75.Ut>«1 fl. zu fuboentioniren, als gesichert be-trachtet werden. Hebrigens hat die Grazer Handels- und Gewerbekammer beschlossen, an den Landtag nicht allein um Subventionirung dieser Strecke, sondern auch um eine entsprechende Unterstützung für die Fortsetzung der Linie bis Unterdrauburg, welche durch das Interesse des Landes dringend geboten sei, zu petitioniren. [D i e Errichtung eines Siechen-Hauses bei Cilli] soll, wie uns aus Graz gemeldet wird, nunmehr außer Frage stehen. sZ u r L a n d t a g S w a h l.[ Gestern wurde Herr Dr. Joses Seniec seitens der Landgemeinden. an Stelle deS aus den bekannten Gründen zurückgetretenen Herrn Dr. Dominkuö in den Landtag gewählt. Auffallend ist eS, daß sich eine für unsere Verhältnisse bedeutende An-zahl, der sechste Theil der Wahlmänner der Stimmenabgabe enthielt.JndieWahlmännerwahlen wurde seitens der Deutschen und der intelligenten deutschfreundlichen Bevölkerung absolut nicht eingegriffen, und der Rest der Wähler hat an dieser euriosen Wahl ein so bescheidenes Interesse an den Tag gelegt, daß man sich darüber minde-stenS verwundert sein darf. Bei unS zu Lande, wo gewöhnlich 6t) — W%, und auch mehr, der Wahlberechtigten an den Wahlen theilnehmen, muß der klägliche Verlauf der Wahlmänner, wählen Anlaß zum Nachdenken gebert. Nirgends kamen auch nur 10*/# der Wahlberechtigten zur Wahl, dagegen könnten wir Wahlorte nennen, wo 1%, sage ein Percent, erschien; und selbst solche gab eS. wo man, um nur die Wahl-commiffion bilden zu können, in die nächst ge-legenen Häuser senden mußte. Wer nirgends fehlte, das war der Herr Pfarrer oder der Herr Caplan, welche auch gestern in stattlicher Anzabl als Aufsichtsorgane ihrer Schützlinge und vielfach als Wahlmänner herbeigekommen waren. Die Wahl hat gezeigt, daß wohl die Geistlichkeit auf die Bevölkerung einen bedeutenden Einfluß hat. daß jedoch die slovenische Presse, die mit glühendem Eifer zur großartigsten Betheiligung an den Ur-wählen anfeuerte, glücklicherweise noch feine besondere Beachtung findet. Wenn gestern eine Minnte vor Beginn der Wahl die Geistlichkeit scherzweise den Antrag gestellt hätte, es sei Bis-mark zu wählen, so wäre er auch gewählt worden, und er hätte vielleicht noch ein paar Stimmen mehr erhalten, als der Kandidat der russischen Kanzlei. [Für die Vereinigung der Slo -venen mit den Croatenj plaidirt ein Kärntner Slovene im Triester Slovenenblatte. Der Mann verspricht sich unter den gegen-wärtigen Verhältnissen gar nichts von der Zu-kunft der Kärntner „Slovenen", welchen, wie er betont. „daS allergerechteste Nationalitäten-Gesetz nicht zu helfen vermag." Da es dort mit Gutem nicht geht, so schlägt er vor, Kärnten mit Krain und Beides mit — Croatien zu vereinigen. „Dann würde wenig daran gelegen sein, wie die Klagenfurter und die Cillier Brüt über die Richter u. s. w. urtheilen, und der Bauer würde einfach bestraft werden können, wenn man ihm nach-weifen könnte, daß er als Slovene von Geburt deutsche Amtshandlungen verlangt hat. Das würde unsere Bauern bald genug gescheidt machen." So der „Slovene" aus Kärnten. Die Kuuten-theorien werden unter den Slovenen immer populärer. sDie Landsturmpflicht der Los-gekaufte«?.] Herr Rudolf Casper erlegte im Jahre 1867 die Militär-Befreiungstaxe im Betrage von 1000 fl. und wurde in Folge 1887 dessen mittelst Certificates vom 12. Januar 1867 von jeder Militärpflicht im Sinne des Heeres-gefetzes vom Iah« 1*5* enthoben. Als nun Casper im heurigen Jahre in die Landsturmrolle der Stadt Marburg eingetragen wurde, ver-langte er unter Berufung auf die erworbene Miiitär-Befreiung die Streichung seines Namens. Sein diesbezügliches Gesuch wurde jedoch in allen Instanzen abgewiesen, und so gelangte die Angelegenheit in Form einer Beschwerde »or den Verwaltungsgerichtshof, welcher die prin-cipiell wichtige Entscheidung traf, daß die Be-schwerde abzuweisen sei. [Zur Feuer-Versicherung von Kirchen und Pfarrpfrünb-Gebäu-b e n.] Das Ministerium für Cultus und Unter-richt hat verfügt, daß für Gebäude, welche dem Patronate des ReligionS-Fondes unterstehen, der letztere in Hunkun t die Kosten der Versicherung gegen Feuerschaden bei einer Privat-Assecuranz-Gesellschaft weder ganz, noch tdeilweise mehr übernehmen wird, und daß auch für besonders feuergefährliche Objecte in dieser Hinsicht in Zu-fmist keine Ausnahme mehr gemacht werden wird. Bei diesem Anlasse wurde auch darauf hingewiesen, daß. wenn auch der Staat keine Veranlassung hat. Feuer - Versicherungen auf Kosten de« Religion« - Fonds zuzulassen, die gleiche Erwägung bei den einzelnen Gemeinden, Privat-Patronen und sonstigen Interessenten an Kirchen- und Pfarrhof-Baulichkeiten nicht zutrifft. im Gegentheile für diese Interessenten-Kreise ein dringendes Bedürfnis besteht, ihr Interesse an der Erhaltung dieser Gebäude gegen Feuersgefahr versichern zu lassen, und wurde noch weiter bemerkt, daß auch die Versicherung eines idealen Theiles eines Gebäudes schon nach der Natnr des Versicherung« - Geschäftes ganz wohl möglich und auch in der Praris der Ver-sicherungs-Gesellschaften üblich ist. [Der Verein „Fortschritt" in Markt Tüsser] veianstaltet Sonntag den 18. d. M. Nachmittag« 4'/, Uhr im Hotel Horiak eine Versammlung, für welche eine rege Betheiligung erwartet wird. [Die Ortsgruppe Schönstein-Wöllan de« „Deutschen Schulver-e i n «"] hält morgen. Sonntag, in Schamer« Salon in Schönstein ihre diesjährige Haupt-Versammlung ab. Tagesordnung: Rechenschaft«-bericht; Wahl dei. Functionäre; Allfällige Anträge. [Stiftung «platz.] Laut Amtsblatt der „Grazer Zeitung" vom 14. d. ist ein Freiin von Kheul'fcher Stiftungsplatz für Fräulein au« dem steiermärkischen Herrenstande im Alter von sieben bis achtzehn Jahren mit dem Jahres-betrage von >3» fl. vom steierm. Lanbes-Aus-schusse zu verleihen, an welchen die Gesuche bi« Ende Jänner 1888 zu richten sind. [Tschechische Arroganz und Ro-h e i tj haben tu Leoben eine Keilerei in größerem Stile hervorgerufen, die mit der Niederlage der Provokanten endigte. Da« „Lbersteirerblatt" be-richtet hierüber wie folgt: „Um Mitternacht de« 10. zum 11. d. M. vernahm man am oberen Hauptplatze ein Geschrei und Gejohle von der-artigen Dimensionen, daß binnen kaum einer Viertelstunde wenigstens 200 Personen sich, nach dem Grunde erkundigend, am Platze einbanden. Czechische Studenten waren au« einer bis jetzt noch nicht ermittelten Ursache über deutsche Studenten in einer gewiß dreifachen Uebermacht hergefallen. Das Getöse bei dieser Schlägerei zog immer mehr Neugierige derbei und die« war für die czechischen Studenten die Niederlage, nachdem auch seitens der Zuschauer, welche von dem Grunde de« entsponnen Kampfes Kenntnis erlangten, die deutschen Studenten in Schutz ge-nommen wurden und wuchtige Hiebe in nicht geringer Anzahl austheilten. Wie wir erfahren, wird al« Ursache de« Kampfes die Thatsache bezeichnet, daß feiten« der czechischen Studenten in ihrer Sprache Hetzlieder gegen die Deutschen gesungen wurden; abgesehen davon, hat nament-lich der von czechifcher Seite gefallene Ruf: „Ihr deutschen Hunde' die Erbitterung der deutschen Studenten hervorgerufen, worauf auch die Zuschauer, welche anfänglich den Grund nicht wußten und bi« dahin ruhiige Thatzeugen 1887 deS Kampfes waren, dreinlegten und die czechischen Studenten zur Flucht zwangen." sZur Branntwein frage.1 Wir haben vor einigen Monaten statistische Daten über das Verhältnis der Branntweinfchänken zur Bevölkerung in den einzelnen Provinzen gebracht. Noch genauere Daten liegen jetzt vor. Nach den Angaben, die auf die im Jahre 1881 in Oesterreich eingeführte Schanksteuer basieren, gab es im ersten Halbjahre des Jahres 1885 in Oesterreich 100.753 Branntweinverkaussstelle». Davon in Steiermark -t.295. Von diesen letzteren falle» aus reine Branntweinschänken 4%, ans Gasthäuser mit Branntweinschank 2979. Von hundert Schankktellen zählt man in Steiermark >3 Bräunt-weinschänken und ^7 Gaftwirthschasten mit Branntweinschank. In dem eigentlich Schnaps trinkenden Lande Galizien ist daS Verhältnis nahezu umgekehrt. Dort kommen auf 95 Branntweinfchänken nur 5 Gastwirtschaften mit Branntweinschank. In Steiermark kommt eine Branntweinschänke auf 2Al>5 Seelen der Civilbevölkerung. Die ungünstigste Ziffer zeigt, wi.'bekannt. Kärnten, wo bereits auf 179 Seelen eine Branntiveinschanke kommt. Die reindentschen Länder Salzburg, Niederösterreich, Oberösterreich und auch Steierniark scheinen am wenigsten in-siciert durch den Branntweingenuß. Oberösterreich stellt sich am günstigsten, indem auf 9500 Seelen nur eine Schänke kommt. sLändlich sittlich.j Aus Kraiuburg wird einem Wendenblatte geschrieben, daß dort in Bezug auf die Ortspolizei wahrhaft interessante Zustände herrschen. Unter Anderem hat einer der Herren Polizisten die Gewohnheit, Be-trnnkene stets unbarmherzig durchzuprügeln. Es so» öfter vorkommen, daß er Leute, nachdem er sie eingesperrt hat. zu Boden wirst, sie durch-haut, au» ihnen herumspringt u. s. w. Die Herren Väter der Stadt finden an dem Betrage» de? Polizisten nichts auszusetzen. In Rußland ist das so Sitte, und darum wird eS auch in Krainburg praktizirt. [Ein wahres Wort.) Auf dem am letzten Sonntag in Klagenfurt stattgefundenen OrtSgruppentage des Deutschen Schulvereines sagte der Abgeordnete Baron Dumreicher unter Anderem, daß gerade die liberale Partei die-jenigen Einrichtungen ans dem Gebiete des öffentlichen Unterrichtes geschaffen habe, welche heute gegen die Deutschen ausgenützt werden. Das ist sehr zutreffend, nur beschränkt sich die Wahr-heit dieses Wortes bekanntlich keineswegs auf das Unterrichtswesen. sZ » m Bürgermeister von V i l-l a di | ist in der That Herr Friedrich S ch o l z gewählt worden. » • [X o b t « f a II.) AuS Bad Neuhaus wird unS geschrieben: Am 16. d. starb im Gisela-Spital in Cilli eine den Eurgästen v»n Neuhau« wohlbekannte Persönlichkeit, nZmlich der seit 29 Jahren in der hiesigen LandeS-Curanstalt dedienstet gewesene Hau«-Meister Martin P o t o t s ch n i g , der bis an sein Lebensende ein treuer Diener seines Herrn war. Bevor er in den Dienst der Kuranstalt trat, war er durch 25 Jahre bei Baron DienerSberg auf Schloß Neuhau». Die Erde möge dem braven Manne leicht sein. Mißhandlung.) Jakob R a n f i g t i, Besitzer au» der Umgebung von Cilli, wurde von zwei Burschen au» Pletrowitsch, Josef F r e tz e und Franz Rantschigai, weil er den letzteren mit seinem Wagen nicht auSwich, derart mißhandelt, daß er nun lebensgefährlich verwundet darniederliegt. fD i e b st a h l.j Der Knecht Marku« Tupnik aus St. Johann am Weinberge stahl kürzlich au» einem Wirtschaftsgebäude zu St. Martin einige Schafe, die er gegen Hochenegg trieb und daselbst verkaufte, wodann er den Erlö» in mehreren Gasthäusern verzechte. Der Dieb wurde von dem Posten-führcr Bertenschak ausgeforscht und zur Haft gebracht. sV e r u n g l ü ck t.s In der Nachtschicht deS 13. d. M. fiel im Kohlenbergwerk zu Trifail der Förderer Franz Kopriuc, weil er vergessen hatte, daß die Schachtsperre deS BremSschachteS zur 8. Fran-»iSzi Gruben-Etage nicht geschlossen war, in einen sech» Meter tiefen BremSschacht, wobei er sich einen Bruch des rechten Unterschenkel« und der Wirbelsäule zuzog. Der Verunglückte ist gestern gestorben. ^Deutsche Wacht" |M e u kam vor-gestern auch in der Grazer Handels« und Ge-werbekammer zur Sprache, und fiel für die Südbahn manch hartes Wort. Der Bericht-erstatter, Herr Kammerrath Bude, polemisirte unter Anderen, gegen die Rechtfertigungsvei-suche der Südbahnverwaltung, bezeichnete die Angaben derselben über den Brennwrrth der steihfchen und Ostrauer Kohle als unrichtig, da hierüber keine zuverlässigen Untersuchungen an-gestellt wurden, gelangte zu dem Ergebnisse, daß die steirische Kohlenindustrie durch das Ueber-wuchern einer Capitalsmacht unterjocht und ver-nichtet und in weiterer Folge auch die Eisen-industrie in Mitleidenschaft gezogen werden solle, und warf schließlich die Frage aus, ob sich denn die Südbahn durch dieses Porgehen zu retten hoffe. Im Sinne der Ausführungen des Rese-renten wurde der Antrag des ständigen Comite's einstimniig angenommen, welcher Antrag wie folgt lautet: „Die Kammer richte eine Petition an daS Handelsministerium, dasselbe wolle die Nordbahn verhalten, die der Firma v. Gut-mann bewilligte Nesactie aufzuheben, dasselbe wolle überhaupt dahin wirke», daß die Resactien gänzlich aufgehoben und allgemein billige Tarife hergestellt werden. Die Kammer bitte weiter den Herren Grafen Wurmbrand als ihren Vertreter im Abgeordnetenhause, er möge das durch den Vorgang der Nordbahn und der Firma v. Gutmann schwer geschädigte Interesse des Lau-des und der Arbeite, bevölkcrung in Steiermark im Reichsrathe auf das Beste zu schützen trach-ten. Die Kammer richte eine Petition an den steiermärkischei, Landtag, damit auch dieser gegen-über der der produktiven Arbeit des Landes drohenden Gefahr Stellung nehme. >AuS dem österreichisch-italie» nischenHandelSvertrage.j Die wich-tigsten von Oesterreich erlangten Begünsti-gungen sind die folgenden : Bei der Einfuhr nach Italien ist rohes und roh behaueneS Holz frei; gehobelte, angestrichene Holzarbeilen zahlen einen ermäßigten Zoll: gebogene Holzmöbel 7'/, Lire per Metercentner; Bier >'t Lire; weißeS und in der Masse gefärbtes Papier 12,5 Lire ; Holz-fafermasse I Lire: Pappendeckel, je nachdem sie gewalzt oder ungewalzt sind. 3 und 5 Lire per Metercentner: ordinäre Flaschen 4, Preß- und Hohlglas 8,5. decorirteS GlaS 18. weißes Porzellan 16, decorirteS Porzellan 35 Lire per Meter-Centner. Schweine 3,75 Lire per Stück; Pferde sind zollfrei; Alkohol zalht 14 Lire. Für Horn-vieh und Wein wurden Vereinbarungen für den Fall des Zustandekommens des französischen Han-delsvertrageS getroffen. Zollermäßigungen wurden ferner gewährt für unsere Kurzwaaren, Nägel, Sensen. Lampen und Lampenbestandtdeile ; gehärteter und ungehärteter Stahl wurden gleichgestellt. Italien erlangt folgende Zugeständnisse: Bei der Einfuhr nach Leslerreich sind Agrumen, Gemüfe, frische Blumen, Pflanzen, Maulthiere und Esel zollfrei; trockene Feigen zahlen l fl.. Mandeln 5 fl., Olivenöl 2.4 fl., andere Cele 4 fl.; Wachszünder sammt Schachteln 3 fl., venezianische Can-terien 12 fl. per Meter-Centner; für Marmor-und Alabaster - Arbeiten bleibt der status quo. Bezüglich des Grenzverkehrs wurden die bis-herigen Erleichterungen aufrechterhalten. wo nothwendig, sogar erweitert. Das Zollcartell bleibt ebenfalls aufrecht. Die neue Viehseuchen-Convention verpflichtet beide Theile, im Falle eine Seuche auSbricht, fremdes Vieh genau wie das eigene zu behandeln. Für die Fischerei bleibt der alte Vertrag unverändert in Kraft. ..D-«tsch- Wacht- Haus- und Landwirthschaft. (Aus dem Nürnberger Hopfen-m a r k t] herrschte in den letzten Tagen, wie von dort berichtet wird, reger Einkauf, größten-theils für Export, der sich den Mittel- und ge-ringen Sorten zuwendet. Doch wird auch für Kundschaft in besseren Qualitäten täglich um-gesetzt. Die Preise haben sich nicht wesentlich verändert. Die Stimmung ist etwas günstiger. Die Umsätze vom 12. und >3. d. M. ergaben zusammen etwa >000 Ballen. Es notiren: feine Sorten 70 bis 90 Mk. gutmittel 50 bis 70 Ms., Mittel 30 bis 50 Mk., geringe 20 bis 3>> Mark. jGroßeObstauSstellunginWie n.J Der niederöfter. LandeSobstbauverein hat be-schlössen, zur Feier deS RegierungSjubiläums des Kaisers im Herbste des Jahres 1888 eine große Obstansstcllung in Wien zu veranstalten. Die Ausstellung, welche den Zweck verfolgt, die neuesten Erfindungen aus dem Gebiete der tech-nischen Obstverwertduiig und deren Erzeugnisse nicht nur den Obstzüchlerii und Qbstbau trei-bendeit Landwirthen, fondern auch dem con-sumirenden Publicum vorzuführen, wird aus vier Gruppen bestehen: I. Tafel- und Markt-obst: 2. Obstverwerthung und in Verbindung hiermit eine Obftdörrenconcurrenz sowie eine Kosthalle für Obst- und Beerenweine; 3. Obstmarkt; 4. Baumschulartikel. Die erste und vierte Gruppe sollen nur Niederösterreich umfassen, die zweite und dritte Gruppe hingegen international sein. s I n welchem Alter sollen die Rinder gemästet werden?! Hierüber sind viele Versnche auf der Mastviehausstellung in Chicago ausgeführt worden. Es wurden Concurreuzen für ausgeschlachtete Thiere und solche für bie Kosten der Prodnction und Früh-reise ausgestellt. Man kam zu dem Resultat, daß die Productioi, von ei,?Psund Fleisch durch einen 3'/,-jährigen Stier (35,09 Pf.) mehrmals das Doppelte wie durch einen I'/,-jährigen Stier (17 Pf.» kostete. Das AusstellungScomit^ schloß daher seinen Bericht mit den Worten: „Wir können nicht dringend genug den Züchtern cm-pfehle», das Kalb von der Geburt aus freigiebig ju ernähren und ihre ganze Aufmerksamkeit der Frühreife zuzuwenden. Die unserer Pramiirung zu Grunde liegenden Zahlen beweisen klar, daß große pekuniäre Erfolge vom Züchter nur erzielt werden können, wenn er seine Thiere in, Alter nicht über zwei Jahre für den Markt reif hat." fVerwendung von Holzwolle als Streumaterial.I DaS landw. Casino in Altenmarkt in Niederösterreich hat beschlossen, Holzwolle zu Einstreuzwecken zu erzeugen und sich um eine Subvention zur Anschaffung einer Holzwollmaschine an den n. ö. Landtag gewendet. Derselbe hat dem Ansuchen des Casinos um Gewährung einer Subvention von 600 fl. aus dem LandeSfondS zur Aufstellung einer Holzwoll-Maschine von bewährter Construction gegen seiner-zeitige Berichterstattung über die Verwendung der Subvention und die erzielten Erfolge statt-gegeben. sGegen den Mangel anFreßlust bei Schweinen,^ der sich bei der Wintermästung und der Verabreichung von Körnersutter leicht ein-stellt, sind schon viele Mittel empfohlen worden. Die einfachste Hebung dieses Zustandes ist dadurch zu erzielen, daß man die betreffenden Nahrungsmittel leichter verdaulich macht. Die Hausfrau wendet in der Küche, damit Erbsen, Bohnen ic. weicher werden, einen Zusah von doppeltkohlensaurem Natron an, für daS Bieh genügt das billigere, kohlensaure Natron, also unsere bekannt« Soda. Beim Kochen und Dämpfen der Hülsenfrüchte für die Schweine gebe man eine kleine Dosis Soda hinzu, Hafer und Gerste weicht man ein, und setzt aus 12 Pfund Hafer oder Gerste '/# Pfund Soda hinzu. Von diesen gequollenen Körnerfrüchten giebt man dann den Schweinen, die Freßunlust zeigen, Morgens und Abend» pro Kopf circa */« Liter. [Die älteste Eibe.j Im GartenderMedi-kamentenregie für die Armee in Wien steht wohl die älteste und schönste Eibe (Taxus baccata L.) auf dem Kontinente. Dieselbe ist über 1200 Jahre alt; sie hat einen Stammdurchmesser von nahezu drei Meter und einen Kroneiumfang von ungefähr 30 18*7 Meter. England ist bekanntlich im Besitz sehr schöner Eiben, da sie zu den Lieblinge« in den englischen Gärten gezählt werden; allein eine so alte und schöne Eibe, wie die genannte, besitzt England nicht. Eorrelponden', der Redaction. M. B. in Gdinburg. Besten Dank. Feuilleton erscheint demnächst. O0UTir ver vsnriwr 2»orie vom 17. December 1887. Einheitliche Staatsschuld in Noten . . 75 70 » „ in Silber . . 78.65 Oesterr. Goldrente........IOC 80 Märzrente 5"/..........89 05 Bankactien...........gßo Ereditactien...........270 London . . . wista........126.55 NapoleoiQ'or..........10.02 K. k. Münzducaten........ 6.01 100 Reichsmark........62.10 Eingesendet Farbige seidene Faille Francaise. Snrali, Satin merveillem, Atlasse, Camaste, Ripse und Taffete fl 1 IS npp Uptpp bis fl. 7.45 verendet in ein-11. l,Jo llul lüClGl zclnen Roben und Stücken 10U-frei in'* Hau da* Seidenfabrik-Depot G Henneberg (k. u. It. Hoflieferant), Zürich. Muster umgehend. Briefe kosten 10 kr. Porto. rrlntUr alkallttrlivr tetö TisA- tal Erfriäiispträiil, erprobt bei Husten, Halskrankheiten, Magen- und Biasenkatarrh. neiiirich V.attoni. Karlsbad nnd Wien. ,1 «4ei Hühner»!»«», Hornhaut und W arne TM wird in kttreester Zeit durch blouea Ueberidnseln (mit dem rühmlirh-l bekannten. allein erhten I Kndlaiier >rlirn Rillineraucennilttel »>,» der I Hallten t pol helle In P»»en »leite r und »ehraerx-.Ito* be«eitiflst. 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H fal> * 4 - T 5|.«i ' I - * SÄ"* £ | " e 3 " SiÜ; * il'Si Ja-M P 3 0 ' -e* ^ \CL »U ^5*-. s MV! * ?ft* r - - 1ii .fitl st;5,|SSij -2". i * ? 1# t,|i SMM e P° .11 fc 5 !|t W, 'S « ! *5 £ Isllfc *isS*AI iiiiniiiiuniHiniiii1 iiiiiniriniiniiiriiMiMiinm' Sirotr. 15, ..Zorn gold. ReicHsapfel". in Wi n. *nnml# rntTcrnal-Pillrn g<»onttt. «ertimrn betn» Kam» mit tniUBrn Rechle. da i* tu 6« 2tat beinahe leint «ranfhrit gibt, in tstltfw dirs« Pillen nutit Ich»» lanlendfach ihre wnn»«rthitia« Wlitiin» dewühtl hatte», .1» bea haitnäctigften Fällen, w» sicl< ontfjc Wedieainenle cctflcbi'K an>ie end« ward«», ist v» ch diese t'inm nniählige Mal. nn» noch tarier Zeit tolle 0*0 aesnnj rtf«(jl. Ein« Srbarhtrl mit 1& Pillen 81 kr., 1 Rolle mit 6 Krhachtelu 11.1.05 bei a»fronTiit«r SUchnaliinc !endn»g R 1.10. Bei vorheriger Einsendung des Geldbetrages kostet sammt portofreier Zusendung: l Rolle Pillen l fl. 25 kr., 2 Rollen 2 fl. 31» kr., 3 Rollen :{ fl. 35 kr., 4 Rollen l fl. 40 kr., 5 Rollen 5 fl. 20 kr., 10 Rollen y fl. 20 kr. (Weniger als eine Rolle kann nicht versendet werden.) Sin« Unzahl Schreiben find eingelaufen. in denen sich »i« Sonsitnienle» S.clcr Pillea für ihr« «>ic6rtcUoiiiitf OtnduiQ nach dcll r>erschit»c» artigsten an» (töromit ieronthetlen bt».-r.fcn. - Jeder, bee nur einmal einen «ersuch damit gemacht hat, empsi-hll diese» Uittcl »fiter. 10-1 v 11'lr erbrn Itirr rlnlgr der tlrlrn Unnknrlirribeit nlrderi Leogaag. «a i&. Mai liwa. £-«liiKebrt(i £eie: Ihre Pille» Bitten »«hrhafl wander, sie sind nicht «ie sa iirlc ändert angepriesene Mittel, sondern sie helfen wirtlich nahezn sHr «He«. ■ihr. C<>, iu C8«n bestell»;! Villen Haie ich die meisten an Atennde lind Bekannte re theilt und «Den haben sie gc-Ku.fca. 'tltfs Personen ton höh »> Alter und mit nerschiedeaen beiden uud «Äedreche» habe» Cnitf) sie, im mchi die tall- » wliiet hatten, buich ihre Pillen unsere »»«sandheil »led« >n erlang eil. nnsere» lanigslen Tanl. .»»ilin Bega.Lt.-lSnsrgh. 1«. Feder ii-St. ««cehllit Herr! Richt genug t«nn ich meinen innigsten echen für Ihr« Pillen, denn nächst S«tt>« H DanI aussvrechen für Ihre Pille», denn nächst Watt ilfe lourde m»ne liran, weicht schon jahrelang an Mls«rere geliiltn hatte, durch .Ihre «lutrelmgiinj» - Pillen hlevon geheilt, nah wennglexli sie aach ikyl nach didweilen einige einnehme» amt. so iB ihr« >>>< »Ndheil S tfitf chinesischer Seife. Uftt besonderer Aloli Not Lwchachtaitg ergebener ak übergärtn«r. Euer Wohl >i-boren! Ja der K«t«u»sehii»g, bah alle Ihre Hr,?rirn ton gltiler Glitt sein dürfte», wie Ihr brt'i,hinter KroiittinUam, »er in tatinet Kamille «etreik» veralteten gi-ftdeale- ein ra che» Ende dereitete. habe »h mi.1i tr otj »>.ine» «ittranea» ze^ea «ogeaannle llniveetalmitt«! «ntichlosle». >.» Ihren Slutretnigunzd-Pille» >» greisen, u»> mit Hilfe dieier II.inen sluaeln mein langjährige« Homorrh.-'ldollkidea in dem-daidttea. ich nehme aan dutchou« leinen «altaad. Ihnen >11 gefteheit, dtit mein alle« selben nach vierwiKdenllichei» Webrauae v-nni und gar dehnten ist und ich i« Steile meiner vetanntiu diese Pillen ans» eifrigste «titmi tthll. Ich habe auch nitlit» dagegen -iniuwenden, wenn Sie ran iie'en Zeilen öffentlich — sedach ahne Romenifertigan» — Geb/auch machen loollen. Hochachta»g«d«ll Wien. ra. 1WI'. C. V. T. Krvftbalsam '>lll.ii>ii K'lTiüiliche» Hau«»ittel gegen all« Folgen gestörter »erbaunna. al«: «opfweli, Schwindel, Ma«en!iampf, Lod-brennen, ^amarrholdalleidea, t!>erst»»fnng tc. 1 Packet i fl. Franzbranntwein, i,;>-!»<»»ir. iuser den hier genannten PrSvaraten sin» n»ch sämmtliche in itsteireichischen Leitungen «»getilndlgte in- nnd aa»lisii?ische pharmaceutische Spec al>t«te» uorraihtg, und werden alle etwa nicht am Lager befindlichen Artikel «tt| Verlange» prompt nnd billigst t«sorgt. V>r-«cnduiix!> tr. itrnlithnllnni »eiltiilliche»Mittel gegen?>ahh«l». 40t»„ Feanea-An- sendnng gegen terdorb«-^,rvr»Iv-V> ne-i Magen. Ichlechtc Ivcldaannz, Utit^tleibkdeicht.eiken aller Att ein torziigliche« Han««illel. 1 ,11 aeon tu fr. Spiswegericksaft gegen «alarrh Heiierteil, Srampshaftea ie. 1 Flajch« 50 fr-, i Fläschch«a sammt Franc«-Zut«n»ung 1 II. so tr. lmerikanifclie Oiickt-Salbe Mittel bei allen aichtischen und lheumaiischen ll«h«ln, Gliederreißen, Ilchia». Qhrenreil!«» ie. ic. 1 ft. 80 tr. Alpenkranter-Liqnenr öat„. (0 tr., , Halde Flasche 1 (I. ü> tr. von ®. O. ?ern-1 o lasche Die zur regelmäßigen Stellung des Jahres 1888 berufene» Wehr-Pflichtigen der Geburtsjahrgänge 1868, 1867 und 1866 werden auf die auf der Amtstasel affigirte hierämtliche Kundmachung voin 1. d. M. Z. 4575 aufmerksam gemacht, laut welcher sie sich bis längstens <5'nde December IHN? zur Verzeichnung zu melden haben. Stadtamt Cilli, am 6. December' 1887. ^Der 3?ii gcrmeister Stellvertreter : Ant. Ferjen. C»0 3 Schönste Weihnachtsgabe! Pr'a'aoTkT. JiUIÜlillt llvrmlne roschko' _ II. Jahrg. eritesOjt Jogead-^Vlboin dem Kronpr nzen Erzherzoq Rudolf gewidmet. lU'ich illustr. mit schwanen and color. Original-Zsichnmigeo. Klrffanl gebunden (404 S.j Preis fl. 3.—. Zu lieniehen durch alle Buchhandlungen, »»wie durch die Yerlapliaiilüiid det g*tn«4oB<)Ulfe» Oa«ell>«kast. ■ Centrnl-Depöt: Wien, I., JuomirgotUtrasse 6. «s» Zu haben bei: Josef Mattt, Alois Walland. 8 Deutsche Wacht" 1887 -limitier machen wir aut dus bot! ewAlirte.vnn kein in G'on urrem-l'r. parute Über- PFERDE troffen*. k k. piiv. Neueste Restitutions-Fluid von Aloia Costella in G54ig (Grui) aufmerk-iwni. Zeu£ni»-e und gen. Zeugnis*: Fs gereicht mir >am besonderen Vergnüp n. Ihnen heUti^i» »u küimcn. d^»>« ich Ihr Fluid in dem e.lh«rzogliclten 8t II« b**i wurmen Beinen, angelaufenen Sehnen nud Wallen u. ». vr. mit l>e lein Erfolge angewendet hab«. Carl Rlrrlmrr in. )>. Bereiter hei Sr. k. u. k. Hoheit dem DuthL Herrn K *h. Carl Ludwig. 797 2» Depsit* in Cilli: J. Kupferacbmld. Apotheker n M rnihiif illlllMIMM IIIMtllMOMtaitlOltIMIIIIIIIIII'NNIKin KestW auf das Vertrauen, welche unserem Anker-Pai»-Expeller feit ca. 20 Jahren entgegen gebracht wird, glauben wir Hierdurch auch Ztnc zu einem Versuch einlade» zu dürfm, welche diese« beliebte Hau«-Mittel mxb nicht kennen. E« ist kein Ge-heim Mittel, sondern ein sireng reelle«, fach-X flrmap zusammengcietzte« Präparat, das mit ViZ siecht allen «icht- und Rde»matiS«uS ^ ^ Leidende« al« durch»»» juvcr- r> — M lässig empföhle» zu werden verdient. Der beste Bewei« dafür, dah diese« Mittel volle« Vertrauen ver dient, liegt wol darin, dab vielc Kranke, nachdem sie andere pomphast angepriesene Heilmittel »er-sucht, dich wieder zum alt* bewahrten Pain-Srpkller greifen. Sie haben sich eben durch Vergleich davon überzeugt, daß sowol rhe»< «»tischt Schmer»», wie Bliedtr-«. al« auch Zai«», Kops- und Rückeischmkrjeil, Seitriklche «. am sichersten durch Sxpeller-Einreibungen ver-schwinde». Der billige Prei« von 4V tr., 70 fr, und fl. 1.20 ermöglicht auch Unbemittelten die Anschaffung, eben wie zahllose Erfolge dafür bürgen, daß da« «elb nicht unnütz »»«gegeben wird. Man hüte sich vor schSd-lichen Nachahmungen und nehme nur Pain-Erpellki mit der Marse «aker al« echt an. «orraiig in den meisten «polheken. Tentral- Depot: «pocheke zum Goldenen Löwe» i» Prag. Nähere «»«kunst erteilen: F. «d. Richtet 4 Sie., Wien. pp m K Speols. Iririfii g. räucherten, liefert 5 Kilo iregtu Kovbnahiin ohne weitere Spcwni um fl. :i S>> H. .v^ptrek i> Fulliek, Muhr.n._ Jiimiiikil- IKmai nlt, abgelagert, bester Sorte. liefert 2 Liter gegen Nachnahme ohne Weitere Spesen nm fl. 4.— H. Kaaparek in Fulnek. Mähren. In Cilli bei J. 11 11 S .. - i s s : R. DITHIR* rtuiis-zticMa. WIENER LAMPEN-NIEDERLAGE Eemngun, Poatpl&tz 2. Neu eröffnete Fabriks«Niederlage i 11 Beleuchtungs- Artikeln aller Art für Petroleum und Hiiliiil. Sonnen-Brenner und IUeteor-lfrenner mit unübertroffener Leuchtkraft. 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Neukloste - 99 «0 tt 11. Meierberger- tt 330 tt 12. Sallocher-- 9t 30 tt 13. Neuhaus Wöllaner- 9t ' 30 tt 14. Tüchern Ponigler- tr • 150 tt 15. Sella-Go a- 99 • 120 10. St Georgen Bhs'.-Sella- tt 1 -0 tt 17. Ar;lin-Reijensteiner- tt 4 150 9t 18. Montpreil'er- tt • 190 tt 19. Süsienheimer- 9t • 20 „ 20. L/otschiper- tt • 2" tt 21. Kütting^ubelschnaer- 99 400 tt Die Beistellung dieser Schotterquantitäten wird im Minuendo - Licitatil-nswege Hinlangegeben und die diessällige Verhandlung auf Dienstag den 20. d. M. 'Lormittag 9 Uhr in dec hiesigen Amtskan^lei anberaumt, zu welcher Unternehmer eingeladen werden. Vom NtzirkS-AuSschusse Cilli. 10. Dcb. 1887. Der Ldmann: Gustav Ttigcr m/p. in Siichst-nfeld : Si^'an M *I°J« 'A 1 ni l'assoiKhtes Die neue englische W. ö. 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Alle diefe Symptome treten welchselweise aus. und man nimmt an. daß fast ein Drittel der Bevölkerung dies « Lande? an eine*- oder der anderen Form dieser Krankheit leidet Durch den Shäker-Ettrac« nimmt die Gährung der Speisen jedoch einen solche» Verlaus, daß dem kranlen Ävrper Rahiung zuzefübrt wird und die iillhett Gesundheit sich wieder ein'tellt. Die Wirkung dieser Annei ist eine wirtlich wunderbare. Millionen und Millionen non Flaschen sind schon bereits verkauft worden und die Anzahl der Zeugnisse, welche di« heilende .«rost dieser Medicin bekunde», ist eine außerordentliche. Hunderte von firant netten, wel i e die verschiedensten Nam n führen, sind eine Folste von Unverdaulichleit: allein wenn dieses letztere Uebel behoben ist, so »erschwingen auch die anderen, denn di,,«lben sind blos Symptome der wirklichen Krankheit. 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