4 M^1S> >«««»»»»> 6«n IS. 'ust? 7??Z w KB»»«?! »ZWitS^ >i. 4 ::l. I. U vtl^ i^j«»«lnumm«r l vi, :Z GßG»G»»»^ w >j«0G«ck0 Sutovanch« «a>elboftop J»n Spiegel der Notlaffnungen und Un,-Möglichveiten, heute drängt sich schon llar die Notwendigkeit ökonomischen Zusammenflusses oller mittleren und kleineren Ltaa-tön in Europa ans. Und immer klarer wird die Lage: Zusammenschluß, nicht niehr zur Abwehr der Wirtschaftskrise, sondern zur gemeinsamen Ordnung der inneren finan-giessen Verhältnisse. Kredit — so ^ißt das nächste Bild, daS tnlnier drastiichcr wird und die Gegensätze verblassen läs;t. Ordnung der Kredits«^ von gestern und neue Kredit« für heute und morsen. Heute gibt es keinen mittleren Staat, bei dem das Hanptaugennlerk i?icht anf diesen Punkt gerichtet sein muß. Reben den Staaten der Kleinen Entente sitld da Oesterreich, Ungarn, Bulgarien, Holen, Brie chznland (und Deutschland und Italien). Die Krsditfraqe dieser Staaten lösen, l)ciht ihre Wirischllstskrise linsen. Und sie Wirtschaft tich zuisamnienfSm'eifsen heitzt di« Krvditfra-ge «rlei6>tern. Bestcht dann nnr mehr das Moment des Kreditgebers, des Kredit-gekien?. Aus dem Donanbunid wird damit die Idee der Organisation der europäischen !?chuldm'r, der präsmnptiven Krelditenkpfän-ger zur Liquidierung der WirtschaftSkatistro phe. Tannt ist aber die Frage schon aus dem (^biete des Mentalen, des Irrealen in den niehr fnstbaren Äreis des Materiellen getreten. Dort ivaren Vorbehalte, politische Gründe, Prestigefragen, .^ier ist das reine Rechone^enn'es. Dort nvtr es nr'ch eine „all-gen7lnm: Bivtschaftösral^", m^t tausend Bän an politische Momente geknüpft, hier ist es schl!»n eine finanztechnische Anstelegen^it, eine Fraise der Kreditsicherung und ^ckung. die den leidenschastlichm Beweggründen umso melir entrückt werden nmh, je eher sie rea. lisierk^ar gemacht werden soll oder kann. Dns Kaleidoskop wird sich noch weiter drehen. Es ist nach der Erfaihrung der letzten Zeit ?a:im anznnehinen, daß gerade diese Phase in der .tzevunterentiwitiwng erfaßt wer den soll, l>bwohl die Lage heute genug Hofs-nungsvoll aussieht, se^falls nicht hoff-nungsloser, als in allen früheren Fällen, wo man imnier schon damit gerechnet hat, iiber ??acht M einer LiZtsung zu kommen. Da« gegen scheint eS aker, als sb sich die Plastik der zutiinftigen Git»uation verdichten wür« de, um bald greifbar zu sew. Es hai^elt sich darunl. das gesamte europäische Problem aus der Spitzt der Leidenscj^ften her auszuvekommen. aus der ungesunden Luft des politischen Mißtrauens, d^n Nebel jeden klaren Blick verhindert. Wirtschaftler, sagt man, verständigen skh leichter als Politiker. Aber noch kühler und noch leichter geht die Verständigung unter Finanzleuden vor sich, denn bei ihnen gibt es nur die «im ??rasse: Rentabilität un> Sicherheit der Anlagen. . B!an lveiß heute nl>ch nicht., ob sich der SWng des Senats Neubesetzung der vakanten Senatorensitze Vesgrad, 14. Juni. DK heutige Imze «tzmig des Senats, deffe» Dr. > » vM l siihrt?, nah« z»«Dchft die Verleftmg des Utas z«r Kenm «iS, «it de« der H«»delS«i»ifter Dsktoe K r « « e r «it der interimifti^chen Lel-t»«G des »OdinettS detr«»t »ird, e«tge-He«.. D«e««f «mrde ei«e Interpellatisn des Gemttis S e r « V i ö an den U-«»«zxwifter in der Angelegenheit der ««tShandlnngen des «Hess des «Otefter. diit«s i« GkePlje, Ltnbisa» Miö, t«r Ver-lef«ig Ddracht. Der Aorstminifter »erftßtOch. in einer der I«mnenden Titz-nge« die feinerzeitige Yinterpelatian deS Ge«ati»rs M > r i « O » i t »nd seiner Kollegen betreffe»d dße MOl»ers>ti«ie« w den Staatsferfie«, d»rch die der Ttaat »« fthweres Geld ge-Widlgt wurde, beentmerten z» w»»e«. Gsdann »mde der Vericht des Verip-?Wi«»Sa«ssch>ffeS iider die Vefe^nng z«ei er »akaitter GenatOre«ßge entgegengen«« «e». Neu ernennt »nrden als Senatoren der «echtsmmnlt GI«rs » o st n r ans Ae«>« und der JMchriele Joven T » et ? O » «u» Mtl. Der Vericht wmde ei»ftim«ig entgegengen»«men. «ach Verlesung zchlreicher Petitionen »nrde der VerntungÄiuSschuIi für die Durchderatung der Wnsferregime-Kenoen« tie« zwischen Jngeflmnien und Nmnilnien gedildet. Die niiWe Wtzu«g sindet «»r-ge» u« l7 Uhr statt. Vapens SozlalpoM Vor Beröffmtlichung der großen Notverordnung — Begwn des Wahltampses — Neue Steuern und Abgabm — 400 MillioueU'DeM B e r l i n, 14. Juni. Heute wird die große Notverordnung der Reichsregierung veri^ffentlicht, die eine neue, riefige Belastung der Arbeiterschaft utld Beamtentums darstellt. Die neue Notverord-ltung trifft vor allem die Sozialversicherung ins Herz, außerdem soll eine neue Be schäftigungSsteuer eingeführt werden, die nach Behauptung einiger Blätter betragen werde. Die Sozialpolitik deS neuen Kabinetts von Papen ist vornehmlich von kapitalistischen Erwägungen geleitet. Der Reichs kanzler hat sich in dieser Frage bereits offen erklärt, als er im Rei«^wirtfchastsrat betonte die Sozialpolitik sei dem Arbeitgeber zu Überlassen, also nicht mehr Sache deS Staates, die er abschütteln will. P a r i S, lI. Juni. Berliner Berichten zufolge hat der Wahlkampf in Deutschland erneut eingesetzt. Gestern hielt die StaatSpartei eine Massenversammlung ab, in der der srühere Reichsfinanzminister Dietrich sprach. Die Partei beschloß, mit allen Kräften das Kabinett von Papen zu bekämpfen. Die StaatSpartei sei bereit, an der Bildung einer großen demokratischen Partei mitzuarbeiten, wenn die neue Partei die persönliche Freiheit und so-ziale Gerechtigkeit zum Kampsziel mache und sich gegen die StammeSdiktatur und den Linksradikalismus wendet. Wie der „Montag am Morgen" berichtet, sei die Gründung der neuen Partei unter Führung Dr. Ecke-ner» in Bälde zu erwarten. B e r l i n, lS. Juni. Heute nachmittag werden die neuen Notverordnungen des Kabinetts von Papen erscheinen. Die Reichsregierung hat ein ^fi-zit von 400 Millionen Mark zu decken. ES wird, wie verlautet, eine Salzsteuer, ferner eine neue Beschäftigungssteuer in der Höhe von 1.d bis S.d Prozent eingeführt. Diese neue Belastung aller Löhne und Gehälter läßt keine Begrenzung nach unten zu. Die Arbeitslosenunterstützung wird unl 28«, die Krisenunterstützung um gekürzt. Die Unfallsrenten sollen einer Kürzung um 15?S, die Kriegsrenten eine solche um Sy?e erfahren, und zwar bezieht sich diese Ktirzung auf Leichtbeschädigte und unverheiratete Personen. Gleichzeitig mit der finanziellen und wirtschaftlichen Notverordnung wird auch das seinerzeit in Kraft gesetzte SA..Berbot aufgehoben. Herriot über Genf L o n d o n, Id. Juni. Der srenziisische «i«isterPriiside»t H e r-r i o t gad eine« Mtardeiter der „Dailtz M«il" ans der »eise »ech Gens ei» Inter« nie«, i» deffe» «erlanse er aus die Krage, od er sich,«n «ens irgend »el«^ prÄtische« Srgebnifie -rspreche, die «Nt»ort erteilt ha. den soll: »Gewiß, sonst wäre ich desti««t nicht nach «e»s gereist." Herriot »erwies i« weitere» a»s die fre»»dschastttche «ti««»«g im verla»se der ltnterrednngen «it Mae-donald. Auch von Lansonne könne »«» daß Vefte ernwrte«. Ko««t eS in der NbrA-ftnngSsrage zu einer «i»ignng, d»»« sei dies ein großer Ersolg, da man die schwere» A»» griffswassen nicht werde «ehr erzeuge» diirsen. Rom und Athen Feierliche Ginweiljung der „Easa itniiana" in Athen. — Die griechisch « italienische Feeundschast. Beograd, 14. Juni. In Athen wurde am Sonntag in feierlichster Weise das Kiilturinstitut der Italiener, die sogenannte „Casa italiana", die als Brennpunkt italienischer Kulturdurchdringung auf griechischem Boden gedacht ist, er-öffnet. der Feier beteiligten fich die Vertreter der grie«!^schen Regierung, der italienische Gesandte in Athen Bastianini, der italienisch« Unterrichtsminister Giulano und die gesamt« italienisch« Kolonie von Athen. Die griechische Reqicrnng stellte den italiem-schen Festgästen Sonderziic^e kostenlos zur Bersügung. Zuerst sprach der italienische sandte Bastianini, der die Beachtung fordernde Tatsache k^tonte, daf^ zwischen Gri^ chenland und Italien die besten freundschaftlichen Beziehungen bestehen. .Nedner dankt« dem gan^zen griechischen Volke und der gierung, insbesondere den Ministern Mi ha« lakopulos und Kafandris, die sim ani meisten für das Zustandekommen des Heiinei den zustiin digen Behörden eingereicht. Die Agitation hat leidenschaftlichen Charakter ansienoni» m«n. Die Blätter k'efürchten ernitliciie '^u» smnmenstöße zwischen den politischen Gegnern. 5wrze Nachrichten Chicago, 1.'^. Juni. Gestern begann hier der republikanische Konvent mit seinen Arbeiten. Die .^.lauvr-frage dreht sich um die Prohibition, für de. ren Abschaffung heute die namhaftesten toren eintreten, so daß zu erwarten ist, daö sich der Konvent sür die Abschaffunsi ans' sprechen wird. A?n st e r d a m, 1-!. ^uni. Exkaiser Wilhelin ist in Zant^ioot einj^e-' troffen, wo er in der Pilla dc'-> van der .?^t abstieg unid dort ''inig-) V^chen der Trholung zuMring^n -^ecienkt. Z ü r i ch, 14. Juni. Devisen: Vea-grad 9.V5, Paris 20.1697-'). London Newtiork 512, Mailand 25.25, Prag Berlin 121.175. Z a g r e b, 13. Juni. Devisen: Ver. lin 1328.47—1838.27, Mailand 287.57-2ß!).97, London 2W.2k^—2l^7.89, Newnork Scheck ö590.89—Ü61Y.14, Paris 221.2"^— 222.40, Prag 16k^.45-167.31, -Zürich I097.3Ü—1102.85. Liubliana, 11. Juni. Devisen: Berlin 1326.82-1337.52, ^jiirich 1007..'^,5>— 1102.85, London 208.29—207.80. Newnork Scheck 5506.38—5624.K1, Paris 221.31^ 222.43, Prag 165.56—167.42. Triest 287.57 —280.97. Z»»g ins Internationalistisch«, der heute w ganz Europa stärker wird, als ülbernational gesurb «rweist, »nd darum wirb «S richtig sein, die Existenzfrage Europas vom Herd Temperamente, der im Feirersiker d«S auflodernben Selbstbewußtseins nicht der Platz fÄr kühle Finanzbevochnungen sein kann, zu entfernen und dorthin zu we,sen, wo sich di« Objektivität des guten Willens urit der Frage des Kontinents befaßt. Klar gefragt: Der Berein der prAsumpti-ven Schuldner ist leicht zu bilden, «er kann der präfiumptbv« Gläubiger ivevden? Und ebenso klar geantwor.'et: Frankreich. Frankreich hat seine Finanzpolitik auf gesunde Füße gestellt. Frankreich hat die Mittel, die Europa zur Finanzierung feiner Gesundung braucht. Frankreich hat die Macht »lnd den Einfluß, die Sirer in?ier«n und üu» ßcren ^stiqung hat, dedenkt man die Auf qabe, die jich ^^ankreich vonr Anfang an Dv» stellt dat, als der gusammkichiuch ^ Z^c'rfriesseuropa «Hollgt P, d«m «Geht vor untrem geistigen Avge aach sch«» da» nmrsre Bild iin eurvMfchen GalMoskoy, das sich im«er m«h? .MM M«GEN ei«s ii»» Mrlich befvettEn, veveinchten EmroPa gestaltet. Dr. Kraimr — st»llv«?»«t»nd»r MiniAerPriWext B e ograd, lS. Ztztni. Handelsminister Dr. K r a m « r ist mit könifflichom Utas für die Dauer der Abwesen heit des Mnistevpräfidenten Dr. Varinko vi^ zum goschäftsführenden Stellvertreter des Regierungschefs ernannt worden. Der stärkere Fmanzminister VIeiU»ttg»oerschkwnh»tt«« i« Sati>»tt Hee» »wt. — «evnaw-KIWttw «nd Pal«a»e setzen sich dmch. — Die hOrte» Heailitäte» der DUdgetPOlWt, P a r i S» 18. Juni. Nach der Neubildung des Rabtnetts Her-riot si^en für den oberflächlichen Beoöachter der Kammerinehrheit eine ungetrübte Regierungsstabilität eingetreten zu sein, cs stellte sich aber nur allzubald heraus, da» dic frohlockenden Stimmen der radikalsozialisti-schen Presse über die gehaltige Kammerma« jvrität nur daßu dienen sollten, den ersten schweren Riß im neuen Kabinett Herriot zu übertönen. Der neue FinanMinister Germain-Martin und der Bud-getminister Palmade waren bereits fest entschlossen, ihren Rücktritt anzumelden, es gelang aber den Regierungsstellen, durch Domentis die Aufmertsamkeit von dem cnt« standenen KonfM abzuwenden, der sich wie folgt gestaltet hatte: FinanMninister Germain-Martin hatte ge« memsam mit dem Budgetminister ^lmade einen Plan ausgostellt, der auf eine strenge Ausgabenkürzung hinausgeht und teilweise durch die .Herabsetzung aller Gehälter und Pensionen verwirklicht werden soll. Die übrigen Minister haben dagegen Stellung genommen, weil von einer derartigen Maßnahme gerade die« jenigen Kreise getroffen würden, die bei den letzten Wahlen für Linksparteien gestimmt haben. MinisterMfident Herriot forderte Germain-Martin auf, von der Einbringung seines Planes in der Kammer bis zum Ottober d. I. Abstand zu nehmen. Gernmin-Martin und Palmade bestanden jedoch hart-n«rckig darauf und vertraten die AuMssung, daß nur eine baldige Verabschiedung der von ihnen vorgeschlagene FinanMaßnahmen eine Besserung der allgemeinen Finanzlage herbeiführen könne. Schließlich soll Ger-main-Martin in der Kabinettssitzung erklärt haben, daß er und Palmal^ zurücktreten würden, wenn ihr Plan nicht bis zum 31. Juli in der Form einer Gesetzesvorlage der ^mWer vorgelegt und auch ver^sGe. det werde. Die übrigen Mitglieder des AMnetts mit .Herrivt an der Spitze mußten sich schließlich dem Standpunkt des Finanzministers anschließen und die beiden Minister auffordern, ihre begonnenen Arbeiten fortzusetzen. In parlamentarischen Kreisen macht man schon jetzt geltend, daß sich die Sozialisten niemals bereitfinden würden, einen Gesetzes Vorschlag zu verabschieden, dessen Durchführung in erster Linie die Interessen der?^n-sivns und Rentenempfänger schädigen würde. Streng innerpolitisch beseh«?« — die Regierung ist augenblicklich sehc stark von der Außenpolitik in Anspruch genommen — ist die Ministerkrise durch die Bildung eines radikalsozialistischen Minderheitskabinetts nicht aufgehoben, sondern nur aufgescholien werden. Schon die nächsten Wochen werden den »iefer?n Gegensatz inerhalb der machtig ons^eschwoslenen radikalsozialistischen Fraktion sc'lbst sowie zwischl'n ihr und den Sozialisten auf;oige» WePWWDWiei, « de»e» die a«ltse»>E» VeW», M» z» »« de», ei« De ««ch»« ßetze »ichtiM «»e Die A»>Iiich»»ß dee »eid« Ue»»d»»»?te hWde He»i^ datz die «eda»ke»G«»Ge M» Deichte» Teile diesÄe «icht»»G letz«. Kr»»k eeich »»d v»Gl>»d^ eeMete ««dO»Old, sei-e» »m» lede»diße» «»»sche eeMt, d»tz La». samie «it ei»e« »sie» GeftlD» e«de» «Hge. «»r «ts diese «eise sei w »dsehdOee» Zeit ei»e »ietschastUche «eßee»»ß der Laße i» dee Veit t» erhoff«. Bei de» Pritf^ der «onsere»zfraßen habe eS »de» »eder Ver-handl»»se» «och ««»PeeMiffe gegeden. schließlich erklilrte Maedenald^ sO»ohl er als auch HerriVt seie» »<» «i«« »»tzdri»se» de» vrfolg der L»»s»»»e» «»»sm»s fest iiderzevßt. „Vir werden »»s demilhe», eine gerechte »md praktische Lds»«ß i» alle» Ära. De» t» erziele«, »« ei»e e«r»P«ische Kata. strophe zu verht»der»". P a r i S, !Z. Juni. Die V«che«ndheeat»»ge« z»ische» Mae, donald»»d Herriot habe» »ach Mei«»ng der Pariser politische» »»d diplo. matische» «reife z» ei»em vollen Sraeb»iS geführt. Der „V e t i t V ei s i e »« schreibt, England «»d Fra»lreich »Lrden in Lo»sa»» »e Sch»lter an Lch»lter schreite». Ueber die sechsmonatige Berlä»ßerung des Hoover-NoratoriumS htna»s sei eine Einigung im-hin Mstande gekoamte», daß England »nd Frankreich i» La«sa»»e nicht gleich die An. »»llier»aß de» Reparationen aussprechen «iirde». Die Verha»dl»«ge» mit de» Verei. »igte» Vtaate» solle» »Mhre»d der ne»en >»Or»tori««Spa»se gesiihrt »erde». Wie ei», geweihte «reise versli^r«, soll Herriot nicht mehr bei der Anfrechterholtvng des «sfek. tivsaldoS a«S de» >eparatio»e« fiir Fra»t. reich verharrt habe», »aS als «ege»ko«zes. io» z» »erten sei. I» der «brüstingSfrage sei ei» Mft»«sSstillfta«d vo» IS bis 20 Iah. re» »orgesehe», owboi die Mft«ngSauSgade» »« 5 bis li) ProDe»t t» «r«i»der» »ilre». Die B»mbardiersl»llte»se seie» als schwere «»grissSwafse üborh»»Pt z» oerbiete». Die a» de» Friede»S«rho»dl»»gen beteiligte» Staate» «We» ser»er ein ollge«»ei»eS Friede«S«aniseft »»terzeich»e». I» der Frage der Fina»zhilfe sür vefter aVf Dch»>ieriDDeite» ftstz» mDetzo^ »Wdei»»« tiiriich der «»lische «retzit »o» l« «iii-nen GchilinG fiir die voßerriWfchi Noei«» »alba»! i«d>G»iffe» feie». De» «eß der «» leihe «iirde» Kra»?reich^ Jt»ki« »nd die »e»ttale» Vtaate» a»fdri»Ge». vefterreich »iHhte sich fro^ich »e»erdi>DS »eepflichte», vom «»fchl»s^ a» De»tschla»d »dMsehe», da Herriot Gerade a»f diefe Vedi»U»»G grii^e» Wert leß^ Die a» Vofierreich D g^hrende Fimmzhiffe miiede aber «» ei»e» TeU der fiir biß DM»iH»»eM bilde», d» Sra»tt,ich hitttesÄI^^ iWorr-i-chisch« «ledUoMfHe »icht o»M» <» »»-m», »es als Vedi»g«»g stlr eine Fi»a»zhilse ge« foedeet hat M» »i^ tlnser Standpunkt Unabänderliche Haltung der jugoslawischen Delegation in der ReparationSstage — Alles HSngt von DentsGand ab Veograd, IS. Juni. «i»itzttpeDjide»t Dr. >IkM»i»kovic ift he»te ado»ds «it de» Mitglieder» der t»tzesiawifche» Delegatis» »ach La»sa»»e ad^eeift, «»»»der»« tS. d. M. begj». ne»de» «ep»r«»tio»ska»sere»z teUt»»eh«e». I» diese« A»sam«enha«ge d»ii»gt sich die Frage der Gtell«»g«a^ dor j»tzosla»ische» >egier»»G z«» ßkerapradle« der lko»fere»t von selbft a»f. «ach de» bisherige» Erklll-r»nge» der M^dtdige» Faktsre» ka»» fedoch kein Zweifel dariiber herrs«^», das^ die Hal. tung der jugoslaa»ische» Delegotio» »ach wie vor klargestellt ift. AreUich ift diefe Haltung durch die letzte» itmerpslitifche» Sreig« Nisse in D T »t s ch l a » d zum Teil geändert worde». Jagoslawie» «il in La». de Dalew w London Der irische Ministerpräsident und Staatspräsident deValera (rechtS) bei seiner Ankunft in London, wo er von dem britischen Minister der Dominions, Thomas (links), begrüßt wurde. Zweck seiner Reise war bekanntlich eine Aussprache mit der bri tischen Regierung über die Frage des britt-reich glaubt man, daß die Gewährung von l schen Treueides, den de Valeva ebenso wie l7v dis Al> Milione» Tchilling ka»m mehr I das irische Parlament fich zu leisten weigert. Det «vntg von Delglea del letaem enoNschenNegiment f»»»o fti«» «eparaii>»siiil oekiimpfe«. «o» dieftr Ge»»dlaDe mird die jWgoslami-sche Delegatio» »icht abMiche». Ei«e Eini» >»»g zmifche» De»tfchl»»d u»d den «rosp «Dchto» i« Gi»m der «»»»llienmg der Ne paratio«» »»d der «riegsschnlde» ei» Vorschlag, vo» dem VS« »»eläasig »i«^ misse» »« ^ mVro freilich die idealfte LS. f»»g fiir Me Staate». J»goflo»ßie» »oeh ». der a»ch i» diesem Falle fewe Forder»»ge» a»f ?iep»ratio»Stahl»»g »»frechterhalte» »»d kD»»te leichter ei»e direkte awig»»g »lit De»tfchla»d a»ft»ebe», »»elches ge»eist few diirfte, ei»e» Erfatz ha»delspolitischer «at»r z» biete». Die Ettim»t»ng i» der j». goslamische» Delegatio» ift optimiftisch, wiewohl ma» sich »icht verhehlt, d^ der Er» solg der lkO»sere»z i» erfter Li»ie davon atz. hll»gt, welchen Standp»»kt die deatsche Delegatio» ei»nehme» weede. Erklärt Deutsch. la»d d»rch sei« Vertreter, kei«» Psen»ig »lehr bezahle» zv wollen, dürste die «on-serenz nach am selde» Tage zum Nbschlus^ aebrat^ werden. Mi»ifterpr«side»t Dr. Marmkovi^ begibt sich von Lausan« »ach Ve»s, wo er wie i« Lavsa»«, »lit de» Staatsmänner» der vros^mä^ »»d sei»e» «ollege» von der «leine« E»tente i» Fühl»»g z» trete» de. absichtigt. Beograder Brief VW Spezialift für «mmlgitto». — M?D> r«e »««Idqttqftl«. — Ä«^ »ahme» der Palizei. Der König von Belgien, der gegenwärtig zu einem Staatsbesuch in England weilt, besichtigt in Aldershot das 5. InniSkilling- Dragoner-Garderegiment, dessen Ehrenvberst er ist. Aeograd hat besondere Kanalgitt«^ die in eigenen Gieheveien hergestellt werden. So ein Gitter, daS den über zwei Meter tiefen Kanal absperrt, ist etlva ttZ0 Kilogramm schwer und sehr praktisch gebaut, da es dem Wasser und d^ Schnee leichten u. bequemen Abfluß gestatten muß. Jede Nacht fährt eine Kolonne von 5 bis 6 schweren Automobile« hintereinander durch die Straßen, besprengen sie unter teuflischem Lärm und ^hre« gleichzeitig die Staubreste und den Schmutz auf die Seite. Sie veranlassen ein nntteü großes Erdbeben dort, wo sie vorüberdvn-nern, aber dafür sind die Straßen nachher blitzblank und rein. Boriges Monat bemerkte man, nachdem die Reinigungsbrigade vorübergezogen war, daß bei einem Kanal das Gitter f^lte. In Beograd ist man pünktlich. Wahrscheinlich war das Gitter gebrochen u. ein Aufscher hat es gleich mitgenommen, um es auszutausiZ^. Er hat es aber nicht ausgetauscht. Die Gemeinde lieferte sofort ein neues ^nalgitter, um einen schweren Unfall zu verhüten. Noch in der gleichen Nacht fehlte auch auf einer anderen Stelle ein solc^S Kanalgitter. Trst als etwa das zehnte «analgitter fehlte, stellte man Berechnungen an und kam darauf, daß so ein Mter mehr als 100 Kilogramm wog und 600 Dinar lotete. Die Gitter wurden ersetzt. Die Gießerei der Gemeinde bekam Arbeit, aber der geheim nisvolle Kanalgitterdieb konnte nicht gefaßt werden. Nacht für Nacht duvchzieKin Gendarmen auf T^hrrädem ohne Licht und geräuschlos die Straßen, tauchen da und dort wie Gespenster auf, aber den Dieb köm«n sie nicht fassen. Dai^ kann man annehmen, daß er mit einem Wagen arbeitet, den 100 Kilogramm trägt man nicht so lei«ht auf dem Rücken davon. Die Sache sieht zuerst lächerlich a»S und wird dann ärgerlich. Aver beim draißigpeu MWSvch, «e« 7». «M 1»«?. Diftvtzlenen »analgitter lvurse si« ungeMit« ltch. Beim vi«rtig^ Htück wurde Ate WM» M lmfmerksam «nd jetzt hält man sch«n beim ^luft vo« mehr al« fÄni^ig Kemalgittzeni und vom Dieb, «öer gemwer gesprochen, von den Dieben ist noch keine Spur z« ent-d««Ien. Bisher beträgt der Ächaden schon über lv.000 Dinar. Wahrscheinlich »erden die gestohlemn Sit-te? als AlteiM verkauft. Die Polizei hat energische Matznohmen getroffen, «n den Tätern auf die Spur zu kommen. Man hofft, datz es doch gelingen wird, den Dieben das Handwerk zu segey. Einstweilen bilden j^nalgitter das TageSj^spräch von Beo« zrad. Sech« schwarze Briwte de« Vrinitn von Wal»«... Vor eiml^n Tagen feierte Ztöntg veorg von England seinen Geburtstag. Zahlre-.che Eeschcnke aus allen Teilen d«S britischen Voll reiches sind aus diesem Anla^ im Buckingham-Palais eing-etro^en. Nach alter Tradition werden an diesem Tage nicht nur König, sondern gleichfalls die Ki^nigin unid die Mitglieder des königlichen tzsus^ beschenkt. Die Zahl der Äes«^nke. die für den populären Prinzen von Wales ringe« laufen sind, war besonders groß. Die eng lische Presse berichtrt bei dieser Aeltgenheit ük>er verschie^ne Fälle, bei denen Prinz von ?Sales durch die ihm zugegangenen <^ben in grös;te Berlo-^enlieit versetzt worden ivar. Während seiner letzten ^eise durch Afrika erhielt der Prinz von einem Negerhäu'^tlin^^l sechs junqe hiibsckx' Neqermädchen zum schenk. Tic schwarzen Echönen wucd^n unter Eskorte in dcis La^er des Prinzen j^^cleitct. seinein Begleitschreiben gab der Negerlö nig seincr zu^x!rslchtlichcn Ho''fnull^ Aus druck, das; „der To^hn des uieißen Herrsch?rZ der (5'nqländer an den sech-Z Mädtsivn ^ccht viel (^cfaslen finden mö^e". Der Prinz von Wales stand vor einem schwierigen Problem Die Ablehnung des eigenartigen (^!eschenkes hätte eine schnierc Beleidigung dc's ?!eger-häuplli'l'.gs bc^dcutct. ?cach kltrzer Uoberl?' l?n. di?i!; es in seinem Lande als ununi-Regel gelle, nur eine Frau sein eistc-n nennen. Da alxr alle sechs Mädchen s6>l)n und annmtig wären, so könne er »K nicht auf sich nehmen» eine «intcr den ^M'!arzen Schönheiten loählen. c>hne die «indcren verletzen. (5r l'eschentte die Mad ktzcn nnd ichicite sie zurück. Zu seiner Freute wurd-c? seine Erkläruni, von dem Häuptling n?rl gewürdigt. — Als der Prinz in Dar-e^'Zalanl n'<'ilte, entschloß sich cino Tnglän« um isncr Vewundevung denl Prinz?» klagen'"!b^'r Aufdruck zu verleihen, ihm einen l?5cu^t?n Panth-er zums^schenk zu mzchen. Si<. crschil'n mä.'irend deS Empfange:^ der sirit!lm.7n .^^i'lonie von Dor-ec-Z.ilam vor dom ^"rinzen uut dem gefährlichen Tier an der glaubte, il^nf mit diesem Ge- .ncn ihr zuwider. Sie faßte den Entschluß, is,re Lebensweise vollkommen zu ändern Zu diesem Znvtte verfolgte sie den Inseratenteil grofter Londoner Blätter. In der „Times" stief; sie ans eine Anzeige, die ihr passend sein schien. Eine Familie in Rorfolt suchte ein läinderniüdchen. Sadn Patricia weihte zwei bekannte Damen in ihren Plan ein u. erhielt von diesen Zeugnisse, in denen sie als ausgezeichnete Kinderpflegerin empfohlen n-urde. Die Zeugnisse lauteten auf den erfnn denen Namen A'nnh MagginS. Sie begab sich nach Norfolk t^nd stellte sich bei der be-treffenden Fannlie vor. Sie wurde mit schar fen Blicken gemustert und über ihre früheren Stellungen eingebend ausgefragt. Der ^^t'anle MagginS hatte sie beinahe verraten. CS ist ein tnvisch irischer Name. Der Ärt^'itgctierin Tokio, IS. ^ni. Das japanische Landmirtschaftminister'um hatte kurzlich Beamte nach t»en Landbezirken entsandt, um die Ver^ltnisse der lairdwirt« sqaftlichen Bevölkerung zu untersuchen. Die ersten ^richte, die jetzt von den Blättern veri>ffent>licht iverden, entrollen ein erschütternd Bild des Gle^S unter den Bauern. Biele Di^rfer sind auS Geldmangel vieder ganz zum Tauschhandel zurückgekehrt. Die Bevölkerung nährt sich fast nur von Unkca.it und Wurzeln. Ä^eb^hle von NahrungSmit« teln find an der Tagesordnung und werden gar nicht mehr geahndet. Auch die Brand-stiftungen zur Erlangung der Bersicherungö« smmnen greifen in beängstigender Weise vm fich. Das Schlimmste aber ist, daß die Eltern ihr« Töchter, die sie nicht mehr ernähren können, öffentlich verkaufen. Die Steuerei^lu6)t rannte das junge Mädchen aus dein Mordhaus und alarnüerle sofort die Po- oorher aufgehängt zu haben. Ueber ihren Namen und alle anderen Einzelheiten oerweigerte er jede Auskunft. Die PoliM be> gann eine ."^^zusdurchsuchung und dabei kam ^rau.', dah Solwan eine recht umfangreiche Korrespondenz mit Frauen jeden Alters u. Stanl^'s gepflogen hatte. Man fand Photo graphien schöirer Mädchen, Liebesbriefe und sonstige Andenken an schöne Stunden und ging nun den neuentdeckten Spuren nach. Es wurde festgestellt, das; alle Frauen, mit denen Soliman korrespondiert hatte, eines Ta ges auf mysteriöse Weise verschwunden wa ren. Und zwar gerade zu jen^'m Zeitpunkt, als sie mit Soliman Beziehungen angewüps! hatten. Der Massenmörder gab schließlich zu, alle diese Krauen, 15 an der Zahl, nach eiimnder getötet zu haben. Er lockte sie in sein Haus und brachte sie da auf bestialische Weise um. Die Polizei arbeitet fieberhaft an der wei teren Aufklärung des grauenhaften Falles Man glaubt aber, daß cS sich bei Soliman ähnlich wie früs/cr bei Landru um einen .Hei ratsüiwindlcr handelt, der seine Opfer zuerst lizei. Pei seiner Rückkehr nach .Hause wurde ausgeraubt hat und sie dann aus Angst vor ^oliman verhaftet. Er gab sofort den Mord j Entdeckung tötete. an der Frau zu, und erklärte, sie zwei Tage vor /^ntteckunssn habe. Man forderte von ihn? and^r? Idenn» tätSpapiere auS den früheren „Ich stamme von der ^nsel Marlln'n>^.."/ erklärte Aournier, „ ich habe di^^ ^t.sel wah-rmd des Krieges nicht verlas'i^'n. Alle niein? Dokumente wurden anlnszlich des Aus^ru. cheZ des Feuerberges Mont Pelil- x'rnlcht.'t." Diese Erklärung war nicht danaw iiiiet^n, »ie Zweisel zu zerstreuen. .!.'!an eriuiine Zrkennungmnt um ein neuerliches l^^utack-ten, das abermals sehr dezidiert uuc' schieden ausfiel, di«: Fingerabdrüi'fc iiiid gleich, Daktylogramnie täuschen nicht. N.in hatte sowohl FiZurnier, wi^ Rour eine Lebensgefährtin. Beide grauen wurden uvrc^. laden, die Frau FournierS erkannie in ik^in zweifellos den Maler, den sie im ^;ahre 1918 ^?men gelernt hatte. Tie Frau Rour' erklärte, dag der Angeklagte haargenau ihrem verschollenen Mann gleiche, nur I?atte dieser einen schönen Schmetterling aus den Rücken tätowiert, diesen Schmetterling verniifzt^ sie beim Angeklagten. Vier Iustijsoldaten, die den entsprungenen Mörder seinerzeit be. wacht hatten, wurden gleichfalls vorgeladen. Sie faßten d«n angeblichen Nour scharf inS Auge. Ztvei sagten mit Bestimmtheit aus, daß der Maler mit dem Mörder identisch sei. Zwei andere behaupteten ebenso be« stilnmt, daß der Angeklagte sicherlich nickit der gesucht« Mörder sei. Nun I^lieb abermals nichts anderes übrig, als zu den Fingerabdrücken Zuflucht zu nehmen. So wurde ccker-malS festgestellt, l)aß Roux und Fourrrier eine und diesÄbe Person seien. Journier beteuert nun seit fahren immer wieder seine schuldlosigkeit un!> sucht di^! Auf merksamkeit der Oesfentlichkeit auf den stizirrtunl zu lenken, dem er nach seiner ljauptung zum Opfer gefallen sei. kStet t«eli »Ue In5«Iet«n Justizirrtum? Ein Komps um die Identität. „ Betrüger mit Mörder verwechselt? Paris, im Juni, ^m Pariser Justizministerium n'urden Schritte untcrnonimen, um die Wiederaufnahme des Prozesses deZ Malers Hen^i Fournier zu erwirken, der infolge eines verhängnisvollen Irrtums angeblich mit den, Mörder Ronr verwechselt und zur le-betl.ilänglichen Gaieerenstrase verurteilr, seit uiehreren Jahren das furchtbare Schick-sal der Schwerverbrecher auf der Insel Gu. yana teilt. Die v^eschichte FournicrS gehört wohl zu den seltsamsten und interessantesten in der französischen Iustizchronik. Henri Fournier l,atte einst sein Atelier auf dem Montparuasse. Er »var Porträtmaler; seilte Lehrer hielten ihn für sehr be» gabt und mehrere seiner Bilder fanden bereits bei kleineren Ausstellungen Aufnahine. Der gro^ Erfolg aus den er hoffte, lieh allerdings auf sich loarten. Da Fournier eitl besonderes Faible sür das lustige Pariser Leben hatte und gern die Nachtlokale be- erschien es unglaubwürdig, daß die Trägerin dieses NanienS nicht den irischen Dialekt, sondern ein gutes Englisch sprach. Trotvdenl wurde Lady Patricia angestellt. Ihre späteu ren Erlebnisse verspricht Lady Patricia in den weiteren Fortsetzungen ihrer Biographie zu erzählen. Sie arbeitete als .^inderpflege-rin nnd später als einfaches DienMiädrs^en sechs Monate. Der Fall wirkt umso sensationeller. als Ladt, Patricia Rüssel die Tochter eines englischen Peers und Enkelin eine? eh'.'inali^ien Vi^ekönigs von Indien ist suchte, geriet er alsbald in finanzielle Schmie rigkeiten. Er nahui bei Wu6)erern Anleilien auf. Als schliesslich auch diese Geldquelle uer-j'iogt war, verschrieb sich .^^enri Fournier den: Bösen und fäls6)tc Wechsel. Eines ?a-ges wurde er verhastet und von einem Pariser Gericht wegen Wechselfälschungen nnd anderen Betrügereien zu achtzehn Monaten (Gefängnis verurteilt. Das Urteil war kaum gefällt, als man im Erkennungsamt eine überraschende Entdek-kung machte. Auf Grund der Daktylograin-1 ^ wurde festgestellt, das; der angebliche Maler .'Henri Fournier, der sich vor dem Gericht ivegen kleiner Betrügereien zu verantworten liatte, mit dem gefurchtesten und langgesuch-ten Zll'assenmörder Jean Battiste Rour identisch sei. Noux, der zu lebenslängli6?er Galeerenstrafe verurteilt war, hatte es verstanden, die Wachsamkeit der Justizsoldaten zu täuschen und war ini Jahre i917 aus Gu nana entkominen. Seither hatte er -»ueder-holt Morde und andere Lchweroerlirechen begangen, ohne das es den Behörden gelungen war, seim'r habhaft zu tverden. Die Be-auiten des ErkennungSamteS waren daher auf ihre Entdeckung nicht wenig stolz. Fournier alias Jean Battiste Rour wurde da.her nochnmls vor die Richter gestellt. „Ich Heike Fournier", prot«?sticrte auf daS entschieden!^ der Häftling. „Ich kenne Rour überhaupt nich<". Man verlmgte von ih.'n Beweise. Er vermochte einen Paß vorzuwe:-sen, ferner eine militärische Vorladung. Nut: waren all« diese Papiere im Jahre 1918 au? gestellt worden. Da Nour (wie erwähnt) iui Jahre 1!117 auf Gmiana entkommen wl?r. ge nügten die Papiere den Richtern nickit. sie liefen do6i di-' ?)'ösisichkeit offen, dah Rnux nach seiner Flucht die Dokumente erworben ^ Vei Bronchitis, Mankelen^ündung, Lungenspitzenkatarrh sorge man dafür, dak Magen und Darm durch Gebrauch des natürlichen ,»Ata»z-Tosef"-BitlerwasserZ öfters qründ lich gereinigt werden. Aerztliche Fachwerke süti-ren an. daß das Z^ranz-Iosef-Wasser !iuch die Schwelluna der Leb« l«hebt, die derung erhljht. die HarnauS'cheidiml? sti^ia.'rt. den Stoffwechsel belebt und das Blut erfrischt. 20.000 Sahre in Siüg Ging Der Direktor des grös^ten l'^esängnisseS der Welt, der lxirüchtiglen Nownorker Ltrn'-anstalt Siitg-Sing, Iihl^r geivorfen. das; er die Strafanstl^lr e'nein KliB ausgestattet hätte. Trotzdem jenre ^'a-wes alle seine Neuer'uiige7. t)nrcki. bliothek von Sing-^ing enihält Bin de, lneistenS Ron'an'', Fc^ciüiiciier und Zeir-sckiri'ten. In der Gefänqn'ösck>!'.le zurzeit mehr als tausend Ge'ansi/nc Löbach-Unterricht. Auch Vuchhaltnng nnd O^'N^.--korrespondenz ?r>'?rden tn der In den Wer'kstätton der Z^ra^ansialt wer>^'n die Insassen in o^'rschiedev.en .'^andn^erkSsci-chern ausgebildet, '^ie Er:e!?.inisse der ^att lerei, Echuhma^>erei. Druckerei, und Stickerei finden ^uten Ab'an und .0?rrliu'e '^iciranUaltim gen waren in Sing-5ina non je^K'r ü^iiich. Die E'bre, groste Fns?ball kämpfe zu haben, nimmt Direitor La'.ne.> »ür nrs> in Anspruch. Vor kurzem wurde .in ^wi slhen der Tina-^ing-Ma^nlsck^a'!- inrd dem Futzballtierein der N^nonorker ausge- tragen. Das lekte .>iavi!el de:- <^us'es be.^'an delt die Tode'^srra^e. Aussallend.! tri!t LawcS als entsck?iedc'ner (^e)ne'.- >.'r Todesstrafe au'. Während der legten cl- ft?hre lourden ai'.i^ dem elektrischen ^ 5??') Sing-Gefängllisses 1^6 Männcr iiin '«'n hingerichtet. .^riegfiihren nunmehr pianissima! 'chaU Ein englischer Ingenieur hat eine.i dämpfer für l^e^ivs^re und '^?e'.it.'!?er erfunden, :velcf?er 'Zcsnissc aus diesv'n s^'n 'n'l unhörbar macht, und aus>erd?!n iin'v.'"or^en: lich billig ist. Wie nach einem di!rciii<'nitir:.'n Bersucb seitens der Teilnesim,'?- ""ir- de. zvaren die aus Mili:ä'.'aen'-.!i".'n «MVSU s« ,«7 zw,W0 volvern schwere« Kaliters ab>sesei»erten I Schüsse ««» ü Meter Entfernung »il^ M HS ven. Angeblich verhandelt AriegKmimfterwm mit dem Erfinder üb« den Aickauf des Pate«w». Der KönßadeeSch»t«er iwae" Auf seinem Besi^ in Ahetly in England starb vor «inigen Tagen Jaines Ioicey, der sogenannte „König der Schmetterlinge". Der Fang und Ammeln von Schmetterlingen nx»r die gri>tzte Passion dieses reichen Mannes. Seine Schmetterlingsammlung lvar die größte der Welt. Die Zcchl der Schmetterlinge, die in zahlreichen Glaskästen in den Räumen seines Landhauses svrgsältig präpariert aitf^»»ahrt wer^n. erreichte Millionen Exemplare verschiedenster Gattungen. Um seine Sammlung zu erweitern, Unternahm Joieey alljährlich Reisen noch Australien, Südamerika, Afrika und Ehina. Die eig^mrtige Passion kostete jährlich z.nei Millionen Dinar. Anfang machte Joieey vor vierzig Jahren. In der ersten Zeit Waren die GÄdiMfwendungen des Sammlers nicht besonders groß, da es sich .iM die „landläufigen" SchmetterlingSarten Handel te. Im Sau-fe der Zeit wurde Joicey von dem ehrgeizigen Gedanken erfaßt, alle in der Welt vor^ndenen Gattungen in feinem Besitz zu haben. Awf der Suche nach Schmet terlrngen bereiste Joicey die Welt u,ch rüste te auch HilfSexpedittonen auS, die ihm besonders seltene Exemplare aus den wildesten und entlegendsten Gebieten verschaffen soll ten. Das berühmteste Stück in seiner Samin-lung ist ein Schmetterling, den die Wissenschaft mit dem Namen »(!«»»»«» kuri»«?«« k^chnet, von dem nur Awei Exemplare bis jetzt gefaiMn werden kannten. Um dieftn sÄtemn S^etterling zu erwischen, begab fich Joicet» vor Jährest nach dem Kongo-Gebiet. Er vermachte seine Sammlung, die von Sachvevstündi^en awf etwa w Millionen Dinar geschützt wird, dem Britischen Mulsemn. ^ « «et «OGindlchUerd«!, Sodbrennen, vennw dertem HungergefGl, Darmverstopfung, Druck Men die Leber, Beklemmungen bemrN ein Mas natürliches «SrtttÄiijes^-Mtterwasser vrompte Belebung der darniwerliegende» ^r« oauung. Aerztliche Mitteilungen auS den Tropen lSAern rühmen t>a» Anmz-Jeftf-Vafier «»lS ein wichtiges Hilfsmittel «gen Ruhr, sowie Magen« erkrankungen, die im Anschluß an Wechsefflek« auftreten. «I» Smaragd von >ed« 5UIo In der chinesischen Hauptstadt Nanking traf aus der Provinz Siang-Kiang ein Mann namens Kwm»g-Lu ein, der einen Smaragd im Gewichte von etwa 10 Kilo grmmn bei sich hatte. Der Riesenftein wurde mit zahlreichen anderen Jml^n im Bett eines ausgettockneten Mus^ gesunden. Die ProvinAiawehörden deiygten den entdetkten Schatz mit Beschlag. Nachdem die Sachiiev-ständigen festgestellt hatten, daß eS fich um einen Edelstein von nie dagewesener Größe handelte, beschloß der Gouverneur, den Sn« ragd der chinesischen Rationalregierung in Nanking zum Geschenk zu machen. Avang-Lu als besonders ehrli«^, tüchtiger und zu»«rlässiger Mann Vwvde erwWt. um die werte Reise nach Nanking anzutreten mch den Ministerpräsidenten persiwlich das sel-tene Juwel zu überreichen, Kwang-Lu war etwa einen Monat luntevwvgs. D^ Provinz Siang-Kiang liegt nämlich in der westlichen Ecke des gewaltigen Reilos der Mitte. Um nach der Hauptstadt Chinas zu gelangen, mußte Kwang-Lu nrit einem Fuhv vevk die etwa lövv Kilometer lang- Strec!^ tis Su-Van über öde Steppen und Berggegenden zurücklegen. Von Su-Van trat er die wei-tere Reise ÜHer Peking nach Nanking mit der Eisenbahn an. Die Natioiwlreciierung nahm den Riesenstein dankend in E.-npfang. Das neue chinesische Staatssiegel soll dsrauS berffestellt werden. Der Durchmesse? des Siegels wird zwanzig Zentimeter betragen. » GIG . Kno Bvrg-Tonlino. Das glänzende Lustsviel „Der Onkel aus «merika". In den ^upt-rvllen: Hans Moser, Hans Juntermann, Heddy K'eisler und Ida Wüst. U«üm-Tonkino: Heutte, Dienswg, „DaS Geheimnis der roten Katze". Ab ÄUttwocki -er großartige Ufaqrcißtonsilm „Der Kongreß tanzt" mit Willy Fritsch und Lilian Harwey in den Hauptrollen. Xragödim bUnder yoffaglere Die Chwntt der Ozeanschiffaljrt ist an tragischen Bogebenheiten reich, denen «nglück-^lige „blinde Paffagiere" zum vp^er fielen. Vor kurzem brachten englische ÜMtter er-schotternde EinWl^ten aus der Geschichte d« 3l Traber, die fich im Hafen von Alexandrien bei Nacht und RebÄ an Bord des Dampfers „Sidi Jeriisch" eingeschmuggelt hatten, um als blinde Passagiere zwischen den Banmwollballen im Laderaum die Reise nach Port Said mitzumachen. Nachdem der Damp^r an seinem Bestimmungsort eingetroffen war, wurden die Baumwollballen ausladen. Die Hafenarbeiter stieß-ni im Laderaum auf 31 Menschen, die kein Lebens zeichen von s^ gaben. Mit Rot h»nd Mi! he gelang es dem .Hasensanitätspersonal, 20 Araber inS Leben zurückjzurufen. während tt ihre verwegene m4t dem ErstickungS todc ikiezahlen mußten. An Bord des französischen Orwitdamp^erS „Georges PWi^r", be^ Untergllng vor einigen Tagen von der yanzen Relt mit größter Anteilnahme vernommen wurde, spielte sich gleichfalls einige Wochen früher ein tragische g^ll ab. Auf der Uebersahrt von Marseille nach Singapur entdeckten die Matrosen die veriveste Lei«he eines unveka,m ten Mannes, die »wischen den Innenwänden der BentilationSlnke steckte. Me Obduktion der Leiche ergab, daß der Tod deS blinden Passagiers schon viele Tage vor dem Leii^nfunb eingetreten war, höchst-wahrscheinlith kurz nach der AnSfchrt des Dampfers aus Marseille. Die Hafenpolizei von Ängapur konnte die Todesursache einwandfrei ermitteln. Es stellte sich l^aus, daß, bevor die „Georges Philippar^' in See stach, von den Agenten d^ SGffahrtSgesell schaft an Bord des Dampfer» eine Razzia vorgenommen worden war. Trotz der ^ stehenden strengen Verbote versuchen nämlich die Mannschaften der Ozeanschifre häu' fig Mkoholvorräte für den elymen Gebrauch an Boch AU verstecken. Äe Agenten der Reedereien machen ab und zu Stichproben. In dem geschilderten Falle gingen die Kontrollore besonders rigoros vor. Sie führ ten scharfe Spießruten mit sich, mit denen sie die Luken und Oeffnungen in den Schiffs räumen sondierten. ^ nnglückli^ blinde Passagier, der mit steigender AnM die her-anna^nden Schritte und die Simmen der Agenten vernahm, hielt er den Atem an, um nicht entdeckt zu werden. In diesem Moment wmcbe sein Hals von dem scharfen Spieß durchbohrt. Die Spieß traf ungltlck-lichevweise die Schlagader, sol^ß der bedauernswerte Mann in s^ner schrecklichen Gtel «-»Pitz. lmU, in der Luke ekißMemmt, infolge de» starken Blutverlustes erst die Besinnung verlor und dann erstickte, ohne die Kra^t und den Mut zu einem Rettungsversuch oder zu einem Hilfeschrei aufgebralht DU haben. Die Hauptschwierigleit einer blinden Rei se besteht darin, daß die Menschen in der Enge ihres Bersteckes im Maschinen- oder Laderaum eines Schiffes fast ohne Luft und Licht, von Durst und ^nger geplagt, tagelang ausharren müssen, da«Ä in ständiger Furcht, durch eine unvorsichtige Bewegung, Husten odn Niesen ihre Anwesenheit M verraten. Manchmal entschließen sich die blinden Passagiere, in den Nachtstunden ihr Bersteck zu verlassen. Wie gehetztes Wild wandeln sie durch die GchiffSgänge, ketrach-ten gierig da» satte imb vergnügtt Dasein ihrer glücklichen Reischenossen, die die Ueber fahrt bezahlm konnten, um bei TageSani-bruch W i^ finsteres Loch zurückzukehren. Ilder Beamte her gro^n Sieedereien weiß von den „Hafenh^nen^' ein LiÄ» z« singen, die arme Auswanderer gegen ein kleine» Entgelt an Bord eines Ueöersee-dampferS einschmuggeln, um sie dann ihrem ttaurigen Schicksal auszuliefern. Bor kurzem spielt« sich eine solche Se-schichte an Bord des italienischen Dampfers „Gniseppe Garibaldi" ab. Im Hafen von Neapel wurden drei italienische Auswanderer von einem Ahnten, der sich für den SchiffSmechaniker ausgab, heimlich an Bord de» Schiffe» gebracht und im Laderaum versteckt. Die Italiener bezahlten dem Agen ten für sÄne Bemühungen se 300 Lire. Ab-gesehen davon gaben sie ihm 200 Lire zum Einkauf von Proviant für die sechStSgige Reise. Vergeblich warteten die blinden Passagiere auf daS Erscheinen ihres !?>el-fers. Nach 24 Stunden veließ das Schiff den Hasen und nahm die Richtung auf Gibraltar. Auf hoher See geriet daS ^ift W einen Sturm. Die drei Passagiere wurden von dem Wellengang ^rcht^r in dem Laderaum hin- und l^geschlendert. Völlig erschöpf und halb wa^nnig stürzt« einer der Italiener auf Deck. Er wurde sofort sestgmommen. Die beiden anderen konnten später gefaßt werden. Alle drei sind in das Gefängnis auf der berüchtigten Insel Ellis Islanö im Newyorker Hafen eingeliefert worden, eimr in einer Z»t>angSsacke, der zweite in Handfesseln, der dritte, der inzwischen schwer erkrankt war, wurde au!f einer Bahre getragen. Nach zwei Wochen wurden die Unglückseligen zwanM'^^s!» nach Italien zurückbeförbert. 5P0«7 Wanverfavrt de< Mortdorir Rudertladt Mt einer wohlgelungmen Wanderfahrt nach Ormot gab vergangenen Sonntag der neugegründete Mariborer Ruderklub den Auftakt zur heurigen noch viel versprechenden Wassersportsaison. An der Fahrt, die Herr MoLivnit leitete, beteiligten sich auch mehrere kühne Wassersportler au» Ru-Se mit Herrn Gugelan de^Spitze und eine Abordnung de» Sportklubs „Ptuj" unter Leitung de» Herrn Versel. Den mutigen Fahrern wurde in Ptuj ein überau» herzlicher Emvfang bereitet. Nach ihrer korporativen Ankunft begabm fich die Gäste in daS BereinShauS, wo sie von den Herren Obmann Josef F ü r t h n e r und Erwin D a m i s ch im Namen deS S. K. Ptus ^rz-lich begrüßt wurden. Um halb 14 Uhr setztm die Bootsfahrer die Reise gegen OrmoZ fort, wo sie gegen 16 Uhr stolze Einfahrt in das neue Bad de» Herrn Dr. Majerik hielten. : Der Zkaribsree N«dG«kl«b hält Donnerstag, den IS. d. um so Uhr im Büro de» städtislhen AutobuSunternehmens in der Plinarniiika ulica eine wichtige Sitzung ab. : Die jugoslawische Schwimmeifterschast wird am 13. und 14. August in Lkarlovae be-tritten. Die Senioren- und Juniorenbe-werbe gelangen gleichzeitig zum Austrag. : Die TenniSmeifterschasten von Oesterreich standen Heuer im Zeichen der sensationellen Stege F. Kukuljeviü' über Ar- ten» und Matejka, wobei allerdings Erste-rer in einem anderen Bewerb ausschied. Sieger wurde der Franzose Duplaix. Z^r aussichtsreichste Bewerber Menzel trat zum Endspiel wegen eines Blutergusses im Knie nicht an. Das Herrendoppel gewannen die Wiener Matejka und H«»^l, im Dameneinzel blieb Frau Horn (Wiesbaden) siegreich, im gemischten Doppel schlugen Frau Horn—Frenz das Paar Frau Gostiiia—Ku-kuljevi6 mit 6:4 11:9 und im Damendoppel holten sich Horn und Deutsch erst nach einem Sieg mit 6:1, 6:1 über Gostiila.^Schreger die Meisterschaft. : Ein GchWimNlDnderkckuPf z>DOflaWi«» Oesterreich sindet am 18. und 14. August am Millstätter See statt. : In der ?««i»-«m»fchOp»«ilftikfchB trat vergangenen Sonntag Ha«k gegen Sa-mobor an. Die Zagreber siegten «M 7:0. Radio MittWOch u. Juni. Lju ljana 1S.lü und IS Uhr: Schall platten. — LLL0: Nachmit'agskonzert. ^ 1«: Russisch. — MLd: Solistenakeich. — S1.30: AVendnnHk. — W: Leichte Musik. — Beograd 20.45: Violinkonzert. — 2l.üb: Konzert. — 22.40: lilntevhalt'Mqsmusik. — W i e n 20: Aüvndl^eran staltung. - 22 Ib: Tanzmusik. — H o i l s < r q zert. — 22.30:. Tanznnisls. -.Mühl-a ck e r 20.30: Pech mit Zchall'^li — Sl: KvnMt. ^ M ^ V » karest l0.4b: Sl«iimto>Wi«t. — »l; Tanz NWlstk. .^Gt»0.4b: Wag.,ers Ope? »Tannhälcher". ^VeromünfterIV: MandolinenkmMrt. ^ Hl.Si»: Konzert. Langenberg >0: Zlwndharnwnikakon-zert. — L0L0: Tanz im Freien. — -2 30: Unterhaltungsmusik. ...Prag «UV: Phil-haruwiMpuzert. — 0G«ritalie« 20.30: KomWenanffichrmtg. Mnjchlleßend A^musit. »»Bndapest 20.4S: Äon-gert.... 2S: Zigeunermttstk. — M: Jazz -w Warschau 20: Bokavonzert. 2»: TanHmufkk. ^Daventry 2l.3K: Konzert. — M: Dmzmufik. — Kdnigswu-sterhausenSV: llbertragung auSWien. Anschließeich Tanzmusik. ...Pari»-^«-d i o 20.4b: KvnMt. b. S»»k.WOgDsw. Monatsschrift für Ra-dio-Anwteure, ^nfUetter Dr. Eugen Ne-sper. Inhalt deS guni-HefteS: Fernsehen. — Empfänger und Verstärker für Fernsehzwek-ke. — Achtung! vir machen Fernsehversuche! — 4 Lauanleitungen. — Rundfunk-und Fernseh-Vendertabill^ — Beiblatt: Elektroakustik. VerdrahtungSpla« als Beilage. — Begugpreise: Viertels.: 4S Din, Halbs.: S0 Din, Ganzj.: l00 Din. < Verwaltung: Wien l., Pestalosgigaffe S. Aus Echt e. Dr. Hel«uch ßMI f. Montag, den IT. d. M. NM so lUhr Verschiß Plötzlich in seiner Wohnung in der W^ndrova uliea Nr. S Herr Dr. Hellnmth Wolf. Disponent und Rechtsberater der Etfengroßfirma Rakusch in Telje. Der Verstarb^ entstammte einer alten Celseer Familie. Bor und während de» Kriege» war er Sttchter in Celje, nach de« Umstürze trat er bei der Firma Rakusch ein. Seit I^en war er auch Gemeinderat und Baureferent. Friede seiner Asche, de« Am gehörig unser Beileid! e. AlpinWcher Vsrtrgg. Heute, Dienstag. »UN 20 Uhr sindet im Ieicheiisaale der ldnabenbürgerschule ein humoristischer Alpen Vortrag statt, an dem ein bekannter Alpinist an Hand von Bildem de» Herrn Vales aug Maribor einiges vim Alpen zum Besten geben wird. c. TsdeSfAle. Im Allgemeinen Krankenhause starb am Sonntag, den IS. d. M. Herr Franz Schroll, langsähriger Angestellter der Firma Zangger. Er erreichte ein Ater von 39 Iahren. — In Graz starb SamSteg der 6jährige Otto Iosek, Sohn des Kaufmanns Herrn Iosek in Celße. Die Leiche wur de nach Celje überflchrt, wo heute Dienstag das Begräl^i» auf dem Mtischen Friedhofe stattfindet. Friede ihrer Asche, den An-gei^rigen unser Beileid! e. Die 0fii»ter« der GarzchO» Gelje anstalten, heute Dienstag mn S0.30 im kleinen Saale de» Hotel» ,Mion" einen Abschiedsabend für den slheidenden Mlitär-kreiSkoinmandanten Herrn Oberst PuriS. Di^enigen au» der Bürgerschaft, die a^'ch sonst stet» geladen werden, find auch zu die. som Abende geladen, da persönliche Einladun gen wegen der kurzen Zeit nicht mehr verschickt »Verden können. t« D^ WUfWDmVMOfWWUt die erDe «Offe de» UMiiß»»» fiiiden am 23., S4. und 2b. gu«i um S Uhr früh statt. Gesuche sind an die Direktion de» Realgymnasimn» vom S0. bi» LS. d. M. einzureichen und mit einem Gtempel von 5 Dinar M versehen. Den Gesuchen ist der Üau^chein nich da» ZeugnÄ ÜI^ die vierte Volvsthulklasse bei- Au« Slovmjorad« fl. Va»»achricht«. Mit dem Bau eine» größere« Wohnhaiche» hat bereit» der Schul, ilnspeltor Herr Mloß Verwoviek begonnen, Da» Hotel Schüller ««viert seine Fassade, wie auch da» ganze Gebäude. sl. TranriW» GM eiMr lwmhaltung. Auf einer Untethaltung in Sele »«n e» Aw^ schen Bauernburschen »u einem lebhaften Wortwechsel, wovauf darin eine große Stav-ferei entstand. Der sojährige BesitzerSsoh« Christian Sliynik wurde ^ s^ner Rückkehr nach Hause von einem unkÄannten Tät« angeschossen. Die Kugel traf ihn in da» linke Kn^. «luwuch, FW«. ?rikinm?f !r»». /^«Zc«Z« QHrVZljlc «»MW. d« t4. s»! llebtrflWge StoubproVMon Die Sttaßenallee «ach Samnica ist für d« Sraftwagmverkehr zu fperrm An dieser Stelle P schon M »ttb»rhoven Malen gejagt worden, datz dte Etadtbevöl-kerung olhmchtn nur »«ige staubfreie ?er-lehrAwege befitzt, auf denen «an in die Umgebung gelangen wnn. ?tu« hat sich aber ins besonders seit dem Bestehen deS JnselbadeS die Gewohnheit eingMrgert, daß die Auto-und Motorfahrer fich nur mit der verlängerten Kärntner Gtra^ begnügen, die ja ebenfalls nach Äamniea führt, «in, sie müssen ob hin oder zurück auch die schattige Ehaufse unterhalb des Xatzerhofes benütz«, um dem dort wandelnden Ei^ienbürger nicht nur den Vagen zu zeigen, sondern auch die Segnungen einer intensiven GtaubplÄut-tion genießen zu lassen. Mit einer oft K0 Si-loineter übersteigenden Stundengest^indig-leit flitzen die Kraftwagen und Motorräder an den verärgerten Passanten vorüber, die da geglaubt hatten, ein kräftigendes Lungenbad nchmen M können, in Wirtlichleit aber Mwuten lange warten müssen, um aus der Gtaubwolle zu gedmgen. Es ist dies die einzige schSne Stratzenallee, auf der nmn auch dem Fremden die Schiwheit der unmittelba-ren Umgebung der Ttadt Migen kann. Da die Autofahrer die andere Straße benützen können, ist es, gelinde gesagt, eine an Ignoranz httanreich^e Rüi^tSlosigkeit, wenn die Staubproduktion auf dieser Gtra^ noch weiter betrieben wird. Vir fordern nun die für den Fremdenverlehi verantwortlich zeich nenden Faktoren, in erster Lwie den Frem-denverlehrsverein für Maribor, auf, alle er-forderli«!^n Schritt« einzuleiten, um die Auto^perve für die Straßenallee nach Kam-niea zu erwirken. Sollte auch dieser Appell nicht fruchten, dann werden wir unter Mithilfe des Passantenpublikums die Nummern jener Kraftwagen öffentlich an den Vranger stellen, deren Besitzer eS nicht für nötig erachten, sich dam GÄneinwohl anzupasslm. m UOGienmGSrWt T»a» Vthamk ^ UhreudO^ der MtweiHtM Graz. Der ehemalige Kustos des LandeSmuseumS in Sarajevo Herr RegierungSrat Zng. Othmar Reiser wird kommenden Sonntag zum Ehrendoktor der llniveMtt Graz promoviert werden. Regierun^rat Jng. Reiser hat fich bekanntlich mit seinen bahnbrechenden Arbeiten als Zoologe und hauptsälPich Ornivhaloge einen Stamen von Aeltruf gemacht. Zur verdtmten und ehrenvollen Auszeichnung unseres hochgeschätzten Gelehrten auch un^re herzlich^ Glückwünsche! w VIeder>ahl des Rirche>ko>Iu?iß>z» auSschaffeS. Nach fast SS Jahren werden nunmehr Heuer wi^r die Wchlen in den KirchenkonkurrenzauSschuß vorgenommen. Die Wahlen werden gemeinsam von der Stadtgemeinde Maribor und von den Ve-meindeauSschüssen der Umgebungsgemeinden Radvanje, Studenei, Tezno, KrLevina, Ko-«aki und Pobretje durchgeführt. Als Wahltag wurde der 24. Juni bestimmt. Die Wahl, für die die Stadtgemeinde bekanntlich drei und für die übrigen Gemeinden je einen B-rtreter vorgeschlagen hat, findet um lv Uhr im großen Kafinosaal statt m. Vaetrag ftk »ftee HauSsram«. Daß man auch im Gasbackofen überaus schmackhafte und leicht verdauliche Speisen bereiten kann, wird unS die bekannte GaSkochkünstle-rin Frl. Erika P e r g auS Wien in einem Vortrag am M i t t w o ch, den Id. d. um 17 Uhr und D o n n e r S t a g, den lS. d. um 2V Uhr im Speisesaal der Z^chenbür-gerschule in der Cankarjeva uliea erzählen und gleichzeitig den Beweis erbringen, daß das praktische GaSkochen auch auS Sparrücksichten zu empfehlen ist. Die Borführungen finden bei f r e i e m Eintritt statt. m. VOzie>Sfe«r»chtt«i i« DOlßOle. Vi? beveiits berichtet, fand Änntag, den IS. d. in Dolgoöe ew VezirkSfeuerwehrtag statt. Von hmlichstem Vetter begünstigt, nahut dieser Feueavohrtag einen b^riedigenden Verlauf und le^ wieder ein beredtes Zeugnis ab von der EiMMt, G«schlosseiheit und Schlagfertig^it unis^ Wehren. Um 10 Uhr «Mnete Herr P f e l f e r den Be-zirksfeuerwshrtag, der von 27 Vereinen beschickt war. Aus s^nen Ausführungen war zu entnehmen, daß der FeuerwehrÄzirk LI Vereine mit 87S Wehrmännern umfaßt. Sodann gaben SekretS? F a l e L. Kassier Kaloh und RechnungspÄfer Klemen-Liv die Berichte des FouerwehrwefvnS. An schließend an die Berichte der A^erführer wurden die Neitwahlen durchgeführt, bei welchen folgende Herren gow^ wurden: Obmann: ^rr Pfeifer (HoSe), Vb-mannstellvertveter FlakuS (RuSe); Kassier PSeniLnik (PobreSse), Sekretär: F a-l e i (RaLe), Beist^r: Voller (Maribor); AnSschiußmitglieder: Kaloh lstuden-ti), PodhraSki und Samastur ; RechmlngSprüfer: KlemenSiS und P e t r o v i ö? Stellvertreter: K i r b i 8, Bl> l 8 i 8 u. K r a n j c. Nach der Per-amm lung fand eine Scsmuüblinq statt, die sehr bsfriedisi-'nd aussiel. Ur^dcrnn wurde ein Veines Boltssest abgehalten, das die Teil- nchmer in ungek«nden»ster Stimmung big spät in den Abend Vei«sammsnhielt. — Der nächste BezirkSfeuerwehrtag wird am S1. Zu li in Radvanje abgehalten, an ivelchem Tage die dortige Freiwillige Feuerwehr daS ^st ihres Sojährt^ Bestandes feiert. m. Achiblldee »a« Vacheruftst anläßlich des Jubiläums des „PohorsN dom", die die Hütte und die idyMsi^ Umgebung darstellen, kauft die Verwaltung ^ „Pohorski dom", FranLiiikanska uliea 8. m. W. A. v. Heute DienStag, den 14. d. um Punkt ;421 Uhr Herrenprobe. Die ver-einSleitung. m. U»s der GeschästS»elt. Dieser Tage eröffnet Herr Josef B e n k o aus Mursta Sobota in der Ä^ksandrova eesta 19 eine modernst eingerichtete Feinkosthandlung, in der die qualitativ hochwertigen Selch- und Fleischwaren eigener Produktion zum verkaufe gelangen werden. m. Vi«e orißimle Gcha«fi«ft«trekla«e bewundern die Passanten schon seit einigen Tagen in den großen Schaufenstern der Papierhandlung v. W e i r l in der JurLi-Leva uliea. Ebenso originell sind auch die in einem der Schaufenster ausgestellten, von der Firma selbst angefertigten nwdernen Briefmappen. m. De» AAtPer »erbrüht In einem hiesigen Hotel ereignete fich gestern ein schweres Unglück. Die Köchinnen Therese Donka und Anna Martie wollten einen Topf mit siedendem Waffer vom Herd heben, wobei jedoch erstere so unglücklich ausglitt, daß sie sich nlit dem heißen Wasser förmlich überschüttete. Mit schweren Verbrühungen am ganzen Körper wurde die Bedauernswerte ins Krankenhaus überführt, während ihre Arbeitsgenossin mit leichteren Verletzungen davonkam. m. Fahrraddiebstähle. Aus dem Flur des Krankenhauses wurde gestem der Besitzerstochter Anna S o s i L aus RaLe ein Fahrrad gestohlen. — En weiteres Fahrrad kam der Weberin Josesine P l a n i n i! e k aus dem Hofe der Tcxtilfabrik Doctor in drug abhanden. m. vor de« kleine» Senat sLM. Zem-lliö, Fr. öemer und KotSek) stand heute der BesitzerSsohn Michael K i s e l a k aus 2e-povei bei Radgona. Krselak überfi?! nach einer gemeinsamen Ze«!^ seinen freund Alois Stürzer, wsbei er ihm mit einer Klamipfe auf den Kopf sMiia. soÄast stürzer in den nahen Bach fiel unid ertrank. Die Obduktion stellte einen Bruch der ke^den Kiefer fest. Kifelak wurde M zchn Monaten schweren Ke?7erS verurteilt. m. Den Vater der Braut erstäche«, vor den Richtern stand gestern der 20jährge Sägearbeiter Josef T o m a L i L. TomaiiL war in letzter Zeit beim Besitzer O d e r in Jelovec bei Kamnica beschäftigt, wohin er ;auch seinen Wohnsitz verlegt hat. Zwischen 'der Tochter Oders und TomaZiö entspann sich bald ein Liebesverhältnis, das auch I nicht ohne Folgen blieb. Der Bater hielt «diesen Umstand wiederholt der Tochter vor und dies auch am ». Mai l. I. Tomali«, der Zeuge diese? Vorwürfe war, nahm nach kurze« Wortwechsel ein langes Brotmesser und jagte es Oder kurzerhand in die Bmst. Tödlich getrofsen verschied Oder in einigen Mi-UNten. Tomaiiä verantwortete fich gestern zum Teil mit Rotwehr. Der Senat erkannte ihn aber für schuldig und verurteilte ihn zu fünf Jahren schweren Kerkers. Tomatiö nahm die Strafe an. m. Sturz »a« Aatzrrade. Der in Sv. Peter wohnhafte Arbeiter Alois I e l o v ö-n i k stürzte in der PobreSka cesta so unglücklich vom Rade, daß er eine schwere Gehirnerschütterung und einen Bruch des linken Schlüsselbeines erlitt. Die Rettungsabteilung überführte ihn inS Krankenhaus. ekbRltlicii in allen Sp«erejv»re»5e»elitltea. m. U»f«e. Der Sjährige Bilto Majheni« aus Sv. Miklavi stürzte aus ziemlicher Höhe von einem Kirschbaum, wobei er schwere innere Verletzungen erlitt. — Dem Ä^ähri-gen Fleischergehilfen Franz Polanee entglitt das Messer. Polanee trug hiebet eine klaffende Wunde am rechten ^ie davon. Die 19jährig«: Mittelschülerin Draga Nemee stürzte beim Laufen so unglüÄich, daß sie sich den Arm brach. — Die Genannten wurden von der Rettungsabteilung ins Krankenhaus überführt. m. verlöre» hat Sonntag nachmittags ei« Frau auf dem Wege TvorniSka «uilica, Frankopanova uliea, Kolonie tiS über den Rapidsportplatz eine goldene Halskette mU rundem Aichänger. Da die Kette ein liebes Ambenken ist, n^rd der Finder ersucht, seine Adresse der Redaktion unseres Mattes bekannt zu geben. m. Wetterbericht vom 14. Juni 8 Uhr: Feuchtigkeitsmesser: — 13; Barometerstand: 784; Temperatur: 4- 23; Windrichtung: SN; Bewölkung: teilweise; Riederschlag: 0. ^ Dr. Klara Kukwee, Spezialistin für Frauenkrankheiten ordiniert nicht bis 14. Juli. 77S2 * Emil Pere, Dent. Techn., «übersiedelt mit seiner dentistischen Praxis in die AlÄsan-drova eesta 34, 1. Stock. (Piuter u. Lenard). Ordination von und 14—18 Uhr 7767 « Das beste >»b billigste Gesrareue i« »utaWsteubüfett. Die best« Bowle im Alutomatenbüfett. 7715 ^ valdftst iu Studenei. Die Freiwillige Feuerwehr Studenei veranstaltet am Sonntag, den !9. d. am WaOrande neben der Kärntner Bahnstrecke ein Waldfest nrit verschiedenen Belustigungen. Der vovtereitenbe Ausschuß hat sich zur Aufgabe gestellt, die Gäste mit einem vorzügliel^n und doch billigen Tropfen zu Überras^n. Zum Tanz sp'elt ein moderner Radio-Lautsprecher die neuesten Schlager auf. Freunde und Gönner der Wehr sind herzlichst eingeladen. Aus Vtui p Der Stadlmay-Abend, der beds^er-licherweise vergangenen SamStag ivegen technischer Schwierigkeiten abermals oerschoten werden mußte, sindet nunm?)r endgültig heute, Dienstag, um 20 Uhr im großen BereinGaussaale statt. StaSlmay ist bereits in Ptuj eingetroffen, wo er sich ^lte die Sehenswürdigkeiten unseres Städtchens ansah. Für seinen lustigen Abend m Ptuj wird der berühmte Komiker ein vollkommen noueS Programm zur Abwicklung bringen. p. Wieder ein vroßseuer m» Drauselde. SamStag nachmittags wurde die Freiwillige Feuerwehr nach Braunschweig, einer Ortschaft am Draufevde, zu Hilfe ge-rufen. Di« Wehr rückte sofort mit dem Magirus-Minerva-LAschzug aus. Am Braach Platze angelangt, fand s^ die aus Lehm und Holz gebauten und mit Stroih gedeckten Häuser der Besitzer Ferliö. Kosirnlk, MeqllS und Forcner in hellen Flammen vor. Wegen des Wassermangels muhte sich die Wehr, sowie auch die sofort hertei^ieeilten Freiwilligen Feuerwehren aus Podova, Gor 'a un'd Äv. Jan? auf die LotalisicrunBar-txiKn beschränken. Ter bc- läu't fich auf fast Dinar. Die aus Ptuj »nd Sv. Jani riickten nach einer Stunde wieder ein, wogegen die NachH^irS'' wehren die Brandwach«, stellten. Es wäre wirklich hi^chste Zeit, daß wirch 'd'ie von Zisternen siir nötisse Ä^aisor flesorer andere entsprechende Institution derart ml^baut wer<^n, datz den mastgeben ^ ?^aktorvn genügend statistisches Ma^ial jeder.zeit vorliegt, um da:selk^ lei mirtschast« lickxn Alnnachungen mit dem Ausland jeder .lieit bei der 5>lnd zu haben, wodurch Verteilungen vermieden werden. Damit im Zusnmmen?)lmge sollen in den fiir den jugoslawischen Warenatsah wiäitijvin Staaten versierte .^ndel^ttnchees akkreditiert Vierden. Mit dem Ausland mögen so bald als möglich Pe^'embarungen getroffen werden, bki welchen die Bor^^lig^zölle eii^ anöschlag-gek^e Nolle zu spielen halben. Die Transporttarife miifsen entspreckiend reforinicrt und der gegenwärigen Lage soweit als möglich mMpaftt werden, uni in erster Linie unsere Bodenprodukte im Au5-lande konkurrenzfähig Hu gestalten. Tesglci-cken die Hafen- uivd 5eetarue de? neuen Lage der Tinge anzupasseti. Die Getreideausfuhr ist unverzüglich von allen .Hemmnissen zu be'reicn. wobei die Berftguug s,etrof. fen werden soll, daß die landwirtschaftlichen <^nossenschasten den Wei.i^n nur bei Mitgliedern auskaufen dürfen. Die Belieferung des .^^eeres mit Lek»ensn^tteln soll wieder iul Vege der Versteigerimgen vorgenominen werden. Ein größeres Aul^enmerk ist auf Pliiciernng von Pieh und Maisch im Auslände zu rich- ten. Bor allem soll die Liste der beim Kontrollamt für die Vieh« und Meischausfuhr akkreditierten Exportfirmen einer gründlichen Revi'fkm mrterzogen und die Aufteilung der Lieferungen im Rahmen der bewilligten Kontwgente neu geregelt werden, wobei der den landwiMhaftlichen lSenosfenschaften ein gevüiumt« Prozentsatz von 40 auf S0 herab-gescht weiben soN. Die Devisenvorschriften iollen im Sinne der gefalzten Gntschlie^nng soweit M mög-lich gemildert werden, da dti^elben jegliche Ausfuhr unteMndell. Bis doHtn soll die Nationalbant die au? Schillinge lautenden gebundenen Auslandsguthaben lombardieren. Auch sWd, besonders in der TuSflrbr-saison, Exportlkredite in eriZdhtem Maße zu gew/i^n. Bei der vkstausfu'hr ist von der Siche^tellnng der Valuta «OzusehM und zu ermi^lichen, daß die Exporten« aus den gebundenen DinargnOa^n der Ausländer k^friedigt mer^. Die ^Forderungen der Tj^porteure wurden den in Betracht kommet»den amtlichen Stellen bereits zur Kenntnis gebracht. Intema«onaler Sesiagel-mottt Die internationalen Mürtte sind mit Ware überschweinmt, und die Preise bvwege,! sich, da die Nachfrage weitaus geringer ist, dauernd abwärts. Besonders die italienischen Plätze leiden sehr unter dem großen Amtrieb. Dies komint in erster Linie bei ningem Geflüge l zu IN Andruck, das zu Preisen angeboten wird, die einen Import ganz un-rcntaM »nachen. so ist auch die jltgoslawische ?lusflihr an Iunggeslügel nach Italien bis« f^r nr>6, üterliaupt nicht nennenSioert und wii^d onch kaum grös^re j^ormen annehmen können, ehe nicht eine Preisregulierung ein« getreten ist. die die Rentabilität des Gxpo?« tes garantiert. Ans Mailand wird lieriMet, dag die Notierungen flir Altgefliigel auch .neitcr heruntergegangen sind. Man bezahlt für Le-bendgeflugel .^.20 Lire pro kg. Die Tendenz ist fallend, ^o lange die grossen Ql.'an-titäten Altsorten nicht aufgebraucht sind, dürfte Nlich der Prognose keine Preisstcize' rung zu erlvarten sein. In der 5 ch w e i z ist die Notierun^i stabil. Der Bedarf ist auch weiter gering, aber durch die kleineren Angebote ausbalanciert. Die NotierNNgea be»eM ßch «n SLVl-ZLö Schw. Fr. pro kg franko Zchweizer Grenze. Tendenz fest. Die Lage in D e u t s ch l a n d ist l.^ichl gefestigt. Die Angebote find stark zuruckze-Mngin und ergeben sich nicht lnehr starf über d^ gerinMgige Nachft«De, was Mr neuer, lichen Stabilisierung der Preise geführt hat. »pir Lebendgeflügel bezahlte man 0.«ü^0.SS Mark, für gesö^achtetes lSef^igel ist die Nach frage etwas s»^er geworden. Man bezahlte Äs zu Mark Y.8V bis «.se pro Psuich. ?wfdenInlands«Artten»ind die Preise Kr vorjiidriges Gesliigel gefallen. Fast der ganze Auftrieb an Junggeslügel wird im Inland ailfgebraucht, da der <^port noch nicht rentabel ist. In der letzten Zeit ist das jugoslaw»jche «efwgel vom devt^chen Markte f«»st güntzlich verschwunden, dastk haben dort Belgien und Holland die sichtende Nolle übernommen. Der dadurch entstände« «»Ssall ist bisher noch nicht gedeckt worden. Unser Gefliigel-export richtet sich dämm hauptsächlich nach Italien, in die Schweiz und nach Frankreich, doch besteht die Ochchr auch bei diesen Abnehmern, daß neue Zollgebttyren den Export unnröglich machen. Ho hat Italien jetzt eit«n neuen Zollsatz vorgesehen. Bisher wurden für l0l) kg Ae-slügel 18 Live Zoll bezahlt, der neue Zoll soll 12V Lire ketragen und kann i^ber Nacht entgefü^rt lverden. Frankreich hat dagegen die libinfubr kontingentiert; sie betrügt in drei Monaten kV Waggons global, w^^gegen wir für Jugoslawien allein eine Ginfuhr i^'^n Waggons im dritten Quartal und von ?.'> Waggons im vierten Quartal verlangt hKben. X Stand der. Nati»»alda»k vom 8. Juni lin Millionen Dinar, in Klammern der Un-terschied gegenüber der Borwoche.) — A ?-t i v a: Mtalldccknng S00S.V (—l), davon in Gold !7K.?.8 (4- 0.S), Wechselportefeuille 1Y80.4 (—4.7), Lombarddarle^n SKA.1 (-s 2.4). ^ Passiva: Banknotennmlauf 67.3), Verbindlichikeiten gegen Licht 5^4.8 (^7?.ü), davon Forderungen des Staates IS.S (-j- S.5), verschiedene Bsr-bindlichkeiten in Giro- öOS.g (—68.2) und anderen Rechnungen 24.9 SL), befristete Berbindlichkeiten l3ü0.7 (4-10.S). Bede k-k ung s-l-0.01?S), davon in Gold 31.75?^ l-i-0.V3»). X Gch»eiz«rische ZOlltzerabsetzunß fSr s>» Iiasla»ische Mine. Bald nach Neujahr führte die Schweiz für jugoslawische Weine einen .Zusatzzoll von Franken per 100 kg ein, der als Gegenmatznahme für die bei unS bestehende Weinausfuhrprämie gedacht war. Da inzwischen in Jugoslawien die Weinexportprämie abgeschafft wurde schritt jetzt die Schweiz dazu, den Zusatzzoll auf unsere Weine wieder abzuschassen, da er gegenstandS l»s ßiwerde» ist. X MO» der GPssk»>»G des Hinftartell». Nach einer Meldung auS Rovi Sad soll daS jugoslawische .Hanfkartell demnächst aufgelöst werden, da ein Mitglied seinen Austritt angemeldet hat. Das Kartell umsas»t gegen» wtrtig nur noch drei FWbrikin, »»von eine in Serbien und zwei in Slawoi^en fich befin den. Durch die neuerliche Vennindenmg der Mitgliederzahl ist doS Kartell gegenstandS« loS geworden. Bücherfcha« n«l GHeitws «atz «law seia. Von V. G««a- ^fel^r O. E^V. SS ?«iten Text >»d » Zmpftrtie^druckbiL^. 40 Pf. Verl^ .«rS sacra", Miiller, München IS. ^iadri«^ stratze lS. b. Vje»»lk«. Unter dieser Bageichnung hat in Zagreb eine MonatS-fchvist fik das gesainte Bauwesen M er» »steinen begonnen» die inckesondere di« Architektur mid den technischen Bau behandelt. Die erste Rümmer enthält außer dem Atcheitspvogramm vevschiedene Artikel, wie lUniversitStDprosessor ing. F. tzanaman: Die Tonerde und die Porösitüt des Ziegels; Aich. Ht. Pianiö: Fortschritt des Bauws« senS; 5^. E. lNdovi«: Z^on und Pphalt als Stra^nbaumaterial; Inzi. N. Dvorwk: Dimensionierung der Träger; Universitäts-Professor Dr. eoliiiev und Dr. Hanaman: Der internationale Rat für die Materialprüfung; Dr. ing. Fr. Emperger in Zagreb. Die Zeitschrift rodi^ert Pros. Ing. Bi^anko Sirola. Verleger ist das Verlagskonsort'^m für ?sachlit«ratur in Zagreb. b. vslar Wchkla: Ja« HnS — Der letz« te Tag. Geschichtlicher Roman. 27 l Veiten. Ganzleinen. Berlag: Der BücherkreiS G. m. t,. .tz., Berlin GW «1. Preis NM j.M — Dieser Jahn .HuS-Roman ist dem persönli-6)en Erleben seines Verfassers entwachsen. Wöhrle hat nach den» Kriege in Kotlstanz gelebt, und dort ist ihm auch der Gedanke gekommen, einen Roman um die Figur dieses mittelalterlichen HuS herum zu s6)rei, ben. Jan .^uS war ein tschechischer Borläufer der Refornlation, ein Märtyrer in deln großen Befreiungskampfe der Menschheit. Er war ein Borkänipfer für die Freiheit deS Geistes, für daS unterdrückte tschechische Volk, der Borläufer einer sozialen Revolution, nämlich der des armen Bauern und des städtischen Proletariers. Wöhrle'S Roman drängt das ganze Geschehen in den lehlen Lebenstag deS Jan .HuS zusamiuen. Dennoch wird seine Persönlichkeit und ihre Entwicklung auf das stärkste verlebendigt. Wöhrle'S dichterisches Temperament und ungewöhnliche Sprachkraft haben den spröden Stoff in eine Dichtung von packender Anschaulichkeit ningeschmolzen. — Sein geschichtlicher Roman vermittelt unS ein Stück Vergangenheit, die uns niehr angeht, als es für den oberflächlichen Betrachter den Anschein hat. k?stsel um (Zwsnciolin Griginalroman von tola Stein 57 „Es ist gut. Scholz. Sie ^verden Ihre Wahrnehmungen noch an anderer Stelle auszusagen haben. Ich brauche Sie jetzt hier nicht mehr. Gehen Sie auf Ihren Posten zurück." Als ske allein waren, wandte Tristan sich (^endolin wieder zu. Eine wilde Freude funkelte in seinen Augen. „Dieses Fläschchen hat sie gestenl von .Roderich Tü»^gen erhalten. ES war voll. Würde sie selbst den Inhalt vevlraucht haben, lebte sie heute nicht mehr. Dein Bater ist an einer Morphiuinvergiftung gestorben, Twendolin. Die .kerraschung, Dich als GwendolinS Stiefmutter zu treffen, ivar grenzenlos, wie die Deine, als sie mich Dir als ihren zMnftigen Mann brachte. Warum aber di^e FeindsS>aft. Ba-lerie, und warum Dtin Wunsch, Gwendolin und mich auseinanderzubringen, diese .^i-rat zu verhindern? Du warst es doch, die mich damals verließ, weil sie Dir in der Person des reichen Theaterdirektors glän-zendere Zukunftsaussichten boten. La«^nd und gleichgültig gakst du mich auf und fragtest nicht danach, was ich dabei empfin-den würde. Ich habe dich nicht §u halten vermocht, aber es hat lange gedauert, bis «ch wirklich itber Deinen Berkvft weggekommen bin. Denn ich habe Dich mehr geliebt als alle anderen, die vor Dich und nach Dir in meinem Leben waren. Ich bin sehr leicht-sinnig geworden nach dem Erlebnis mit Dir, nachdem Du mir bewiesen hast, daß eS auch bei euch Frauen Treue nicht ^ibt. Nun aber habe ich verwunden. Und nun haiSe ich Swendolm gchmchen. die ich mit einem neuen, reinen, heiligen Gesülil liebe, wie es biss)er keine Fran in inix wach',u^ rufen vermochte. ' ' ' Es ist eine surchtbare Verkettung, daß 5ie Deine Stieftochter ist, aber ich will mir mein Lebensglück darum nicht rau'ten lassen. Du wolltest nnch nicht kennen, als ich vor Dich trat, ich habe Deinen Willen respektiert. Tu willst nicht, daß Dein Mann, den Du iei. nes Reichtums loegen nahmst — denn mir wirst Dn nicht einreden wollen, das» Du ihn, der so sehr viel älter ist als Du, liebst! etwas aus Deiner Vergangenheit erfährt. Ich kenne Dein früheres Leben. Valerie, darum überlege eS Dir wM, ehe Du iieine FeinHschift hirauSfockerst. Unter keinen llmständen Iverde ich auf l^ivendolin verzichten, was auch^imnier Du ersinncn i.mist. um UNS an^einanderMbringen. Das wollte ich Dir sagen!" ^ Tristan legte den Brief aus der Hand. Er sah GwetÄ»olin an. Sie stammelt«: „^o also'ist es geivesen. Mir diesem Gehcinlnis hat er von Anlfang an neben n»ir hergelebt. Wie schrecklich das alles ist." Der Mann gri'f schiveigend nach dein zweiten Brief. Sie lasen: „Valerie! Ich schreibe Dir, ivie Du mir geboten hast, postlagernd. Ich cr:varte Dich morgen nachnlittag in meinem Atelier. Du brauchst keine Störung zu befürchten, ich habe Borsorge getroffen, daß wir allein sein inerden, und daß nieinand Dich koimnen und «ShUt i, »»^ 1». ZM « .l^aribsr» Hummer >!N. Technisches Xechn» fw alle Der Zavbemeift« Mtrmot — Der geheimnisvolle Telephon-rvf — Das «ataftop verzichtet auf die weiße Wand — Autos im Si« zng weitze Nanö mchr u. die Verdunkelung des Raumes O überftüffig. Der neue Apparat besteht aus ewem T^lspiegel. an dessen un-teren Rahmen «in Ausleger angebracht ist. Durch Handräder kann der Bildträger auf dem AuSl^r nach vorne oder hinten b«vegt werde«. Das Objett lStzt fich also vor oder hinter dem Brennp-nkt des Hohlspiegels ein-Äellm. Steht das Bild vor d«m BrennpunA in der optischen Spiegel«^, so erscheint e» ViMich, aber umgekchrt. «tcht das Bild hin ter dem Vvennpmrkt, so sehen wir es s^n-bar, aber aufrechtstehend. Der BildtrSqer lüßt stch nun um fewe senkrechte dr^en. Dadurch kann das Md von allen Bon den geheim«iDv«0m Ultraroten Strahlen, diesem unfichibaren .Lichtbündel" am unterste« Ende des vim-mnspektrums, haben wir in den letzten ga^ ren manchesmal gelesen, «us Amerika «ii» nun von erfolgreichen praktischen Awvendim gen dieser sÄtsame« mcheimliche« »vaft de-riichel durch versteckt engetrachte Spiegel so vielfach durch ^nen gestreut, daß ew «nbe^ter Eindringling unter allen Umständen dm Strahlengang schnei det, dann löst diese Stiwmg eine elntr^che Al^manlage auS. Auf dem Vev^ des «Ultra- scheinen wir Überhaupt immer mchr Uvberraschungen M erleben. De« gtaittener Marooni, dem Erfinder der drahtlosen Telegraphis, ist eS gelungen, mit einem einfachen RSHrenstt^r ultrakurze Wellen von etwa einem halten Mter Länge mvf das Telephonnetz einer Stadt zu übertragen, ^mit ist also die Möglichkeit gegeben, daß eine Sprechver. bindung zwischen zwei Teilnehmer» hergestellt wird, wiM der Anrufer vom Äcaht-netz unabhängig ist. Als unüberschätzbarer Borteil dabei muß die Tatsache an^chen werden, daß solihe Gesprä«!^ weder initoH-gehört noch uirterbrochen werden können. Bei den durchgeführten Experimenten wur-den Tntfermmgcn von 1dl) Kilometern mit einer Kraft von wenigen Watt überbrückt. Praktische Bedeutung lvivd diese Entdeckung vor allem in der militärischen Nachrichten-technilk halben, bei der es in erster Linie auf Geheimhaltung und Gl^lligkeit der Nach-richtcnübermittlung ankommt. Oftmals kann man im kleinen kreise keine Bildunq projezieren, iveil die erforderliche weiste Projektionslvand fehlt. Nun ist das „A a t a s k o p" erfunden worden, ^s das Vorfiik)N!ii von BiVdcrn erhcblich vereinfacht und bequplner macht. Man braucht keine Mäßige Wörme fich insolye der freien Aufstellung des Bil^ entivickeln kann. In amerikanischen Großstädten wird der Boden immer wertvoller und dementspre« chenb teurer. Besonders ausgede')nte Flächen benötigen die Autogaragen für die Unzahl von Automobilen. In (^i?ago ist man auf den Einfall ern unter der Tastatur befchitit, wodurch schon erheb« lich Raum gespart wird; auf^rdem erfolgt die >U«bertragung von den Tasten aus die ^chreibfläch^e durch Znesentlich kürzel'c .Hebt^'n strukteur von Büromaschinen hervor^etret.'n »MaribSre? VäNmer lkC MÄSsich. Ken IS. Jv?r< ISS?. Buchbtlpmdimg b «ittei^r-Pßißch« 5-I«r,leich von Viihelm v. Ziegler. Verlag Wilhelm Brau-Müller, Unioerjitäts-BerlagSbuchhandlung, Wien, 9-1. Lervitengasse 5. PreiS: brosch. Am . Tiefe Arbeit stellt keinen An« ^ruch darauf, als volkswirtschaftliche Abhandlung gcwertct zu werden. Mit den Mitteln dcS Tagcsschriftstellers sucht sie eine LS« sung des mitteleuropäischen Wirtschaftspro« ölcnis, trachtet sie gemeinverständlich darzu« sttlleli und zu verfechten. Mit der amtlichen Etcl'iNlg des Perfassers als Gesandtschafts-Prcsserefercnten hat die Veröffentlichung nicht zu tun, es sei denn, daß er gezwungen war, gelegen;lich auch dort mit Berallgemei» norung zu arbeiten, wo ein besonderer einprägsames Beispiel aus gebotener Rücksichts» nähme übergangen werden mu^te. v Prof. Veit Valentin: Geschichte der deutschen Revolution 1848—4S, Vsnh 2. Vl'ilcifl U ! l st e i n, Berlin. Preiv Vr. '.Zl. Hizln 24 Marf.Prof. Bcit Valentins zwei-bändisi<' „(beschichte der deuts6i?il Revolution von —t9 (Verlag Ullstein, Berlin), von der socl'en der znx'it< Band eilcheint, ist die densbar schlagendste Widerlegung der weit-verbreiteten Ä'ns IG». Der «»cksicht<«ltt. Bei einem Lcheidungstermin beklagte sich die Frau, ihr Mann habe tagelang kein Wort mit ihr gesprochen. „Das war nicht schön von Ihnen", wandte sich der Richter mißbilligend HU dem Ehegatten. ,.Jch hab's ja nur gut gemeint", verteidigte sich dieser, „denn ich wollte nicht immer meine Frau unterbrechen". ^nkantt 6Gr /il«O ta HI»rßdor Ndlck. «ter Iii«« von /tt»rtdor ktdtik. ?elt ?uxs«it «US ?eit ?ux»»rt n»ed i.00 Lednetl >VIe« SewOv sswme. Vuckapeet l.?0 Split. 5u»»k 1.45 VIe«. 7.55 vorNn. >Vien z.ie Sui»». SpUt A.Z? 'srleVt. ffwme. Vackapaat l-wdls«»». L»k«nf«e Z.S0 >Vte«. v^in K.45 peeeone« 5.IS PisAwe« Klar. S<»dot». vuck»oe»t 7.34 Oemleedt prevall» 5.« l.1udls»n«. Zairad 7.42 St. M 5.40 I XIaeenturt S.2^ ?»f»aiiea ^en «LY Vemleetzt St. M S.04 » Vockaveet. 5Vi«i 9.?S « l-ludiz»«. ?»«r»d 9.l0 ?»ired. 'seiaet U.19 ?»«rGb 9.S0 IVl« l?.?4 « Lemmerlii» llLo kßur. Sodot«. Kotnrid» l?.4Z KI»«eakart lZ.l0 Mwi. 13.45 SewiDll viea lAi» Xtezeotmt l4.ZS Oemtsclit »t. Ni (Sann- « Zetert«.) »LS Vemvelit s«.m I4LA Sednell VlNeck (Z5.«—4.v> I4.l0 ÄtweN l'rlest. vearreck. Spitt 15.00 Ku6»pe»t (25.0^4.9) !4.?0 ?er>anW> I5.l1 Qamleetit St. Iii t»n V^erktiien) l4.40 ^ . Vrexno iSann- u. ?«lerU 15.4.? Sednaft 1'rlest. Spitt. lSeo»r»«I I4LS t?c»i»ett ku«I«i»e»t (N 6—4.91 1».0g pW?»«iea 1'rseet. ?««r»d >».l7 » V!U>edlZS.6-^.9) Me» IS.10 ^D» 16.00 - ISIS lS.59 e« stucke oe»t. ^ur. Lodata N»erno (sonn- u. I'eieitk^ffe' l7.l0 I7Lg ö^nr. Lodot«. vuck»pe»t Äur^. l'riaGt 2Y.A0 2l.I« <^mi»edt ?ar»an«a St. M s(i»«»ak«?t l»Lg ekt ^l^Vwrt 21.46 20.18 per«»«« 2?.4l W ..ludll»!». x^ired 2Z.V5 ?ick»ss moat. v»k«e«o ?3.04 » i^otarldO. Lodot» .Xkeüiee »VVVGGVGG Neisekosser. Attentoicksn, Do« mcnhandtoschen» Geldtaschen u. s. >v. l'iuiiiik tiei Tra ivob»- de ti iRofu''':XeMra» turcn prt^inpt uidd lilliqsl. Maturanti»! iucht Attsc1)lus? an dcit!^scl?e Ivamilie auf 1—!^' Mo naie l'ek'.ns Perf^'^'ionieruna im Ti'ulsrii<'n. '?t'lv.'rr'cht Ma-piei'. 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