Vummrr 7. > e»ta «. de» 14. /ebruar 1S04. XV. I«hrß«,n,. Pettauer Zeitung. Erscheint jeden Fannrag. Vrtit für Veitau mit AufteNnna in« Hau»! Monatlich 80 h, omteljäbrig K 2.40, haldjidria K 4.80. gan»jöhrig K 9.—, mit Bostversendong im Inland,: Monatlich 86 h, * °ieet«ljährig K 2.60, halb>»hrig K b.~, zanzjähn, K MO. - ttnjrfw ftumnent 30 h. Handschrift«» iwrdtn nicht »urückgefiellt. Ankündigungen billigst berechnet. — B«iiräge st»d erwünscht und wolle» längsten» bi« Freitag jeder Woche eingesandt werd«». Wochenschau. Da» Ereigni« der Woche ist der Au«bruch de« japanisch nissischen «riezeS. an dem da« Merkwürdigst? die Taljache ist. daß sich zwei Mächte um den Umfang der Ausübung von Rechte» in zwei Andern streiten, die gar nicht ihnen gehören «nd der Krieg, den sie bereit« sühre«. weder aus russische«, noch aus japanischem Boden, sonder» tatsächlich in sremden Ländern, in Korea »ud später vielleicht in der Mandschurei geführt wird. E« ist die allerekelhasttste Heuchelei, mit der beide sich gegenseitig anklagen und fstt den Krieg verantwortlich mache». Rußland hat die Mandschurei besetzt während be« .Züchtignngtkriege«" gegen China, aber ti hat die Mandschurei. wie c» verpflichtet war. nicht geräumt, jonderu behält sie weiter. Japan, da« »ach seinem Kriege mit China sich ein schöne« Stück Land davon abriß« dasselbe aber zurückg>be» mußte, al« sich die europäischen Mächte Frankreich. Dentschlaiid und Rußland ebensall« »ngebeten zu Beschützer» China« aus» warfen, denkt seither an Revanche und da kam ihm der Gewaltakt Rußland« ganz gelegen. Nimmt sich der Zar die Mandschurei ohne viel zu frage», wethalb soll sich Japan nicht die ihm so nahe gelegene Halbinsel Korea nehmen, ohne die Koreaner viel zu fragen? Da« war zuerst ge° plant; da aber Rußland deutlich abwinkte, kehrte Japan den Spieß um n»d verlangte entweder die Faschingsonmag-Oachrtchten. Der Tag und die Narretei sind im Zu-uehmen begriffe»! schon an, Montag war die Tage«lä»ge aus 9 Stunden 88 Minuten und die Narrheit bi« aus 12 Hochzeiten au einem Tage gestiegen. Richt genug, daß bei un« die Verrücktheit einen so hohen Grad erreichte, was wir am Ciide doch mit unserer mehr südliche» Lage enl-schuldigen könnte«. anch die Japanese» sind völlig übergeschnappt. Während der Car sür de» 9. Feder einen Hofball geben will und deshalb die KriegSerkärnng a» Japan verschob, greisen sie »och in der Nacht vom 8. auf den 9. die ahnungslose» Russe» in Port Arthur an. am nächsten Tag sind sie so frech, nochnial zu kommen und einen Tanz auszuspielen, daß man die Melodie nicht bloß in Peier«burg. sondern sogar an allen europäischen Börsen hörte. Anstatt de» Hosballes wurde in Petersburg ein Bittgottesdienst abgehalten nnd auf den Börsen jammerten die Geldjuden über „etlva« ä schwarzen Dienstag." Im »ersten Schrecke»" versicherte sogar unser Minister de« Äußer», daß Österreich-Ungarn strenge Neutralität halten werde; später sreilich fügte er etwas vorsichtiger hinzu, daß die sogenannte „strengste Neutralität" nicht verlange, daß man de» Kriegs ührenden nicht einmal Pserde, viel weniger Kanone», Geivehre, Mit« »ition und andere zum Kriegsührru brauchbare Dinge verkaufen dürfe. Seine Exzellenz hatte sich nämlich an die „strengste Neutralität" im Buren» kriege erinnert, der nicht viel fehlte. daß die Pri- sofortige Räumung der Mandschurei durch die Russe» oder eine» viudendeu Vertrag, in welchem Rußland die Herrschast Chinas, die Souveränität China« über die Mandschurei anerkennt. In diesem Falle hätte Japan in Korea freie Hand gehabt und wäre durch ein Bündni« mit Ch>na auch die Russen lo» geworden; so oder so. Rußland aber fällt es »icht ei», die Mandschurei freiwillig wieder fahre» zu lasten, obgleich e« keinen anderen Besihtitel Hot al« de» der nackten, brntale» Gewalt gegen China. Hat Japan ein andere« Recht in Korea für sich als das der brutalen Gewalt gegen diesen ebenso elend wie China regierten Staat? Nein. Und doch hat e« bereit« diese« Nachbarreich be» setzt., seinen besten Hasen Chemnlpo nnd jeine Hauptstadt Söul und der Kais,r von Korea, der Serrscher b<« Lande«, mußte sich in sranzösischen chntz flüchten. Japan und Rußland, beide verdienen keinen Funke» von Sympathie, aber Japan, der Zwerg gegen den Giganten Rußland, hat sich bei der Welt, die weniger aus Recht, al« ans Fixigkeit beim Zugreifen hält. Sympathien erworben. ES hat nicht gewartet. (bi« Rußland mit seinen Rüstungen fertig ist; e« hat am 8. Feder 6000 Mann LandnngStruppe» aus sechs Tran»-portdampfern unter dem Schutze seiner Kreuzer-divisioi! »ach Chemnlpo gebracht, in dessen Hafen die russischen Kriegsschiffe, der Kreuzer „Warjag" und da« Kanonenboot „Korejetz" lagen, die vor vatsammlnngen sür die Buren verboten wurde», uusere freiwilligen SanitätSkolonnen dursten ohne-hin »icht abgehe», um die kranken »ud verwiin-bete» Bure» zu pflege», während die Engländer »icht blo« alle halbwegs tauglichen Pserde, sondern auch Kanonen ic. saufen und sich auch sonstiger FreundschastSdienste erfreuen dursten. Den Dank dafür dürste Osterreich-Ungarn feiten« England in dem Augenblicke erfahren, al» er sich etwa einsalle» läßt, au« der Resorm-FaschingSkoniödie in der Kümmeltürkei wirklich Ernst zu machen. Einstweilen freut sich der Sultan über den ge» lniigenen FaschingSscherz der „Europäischen Gen» darmerie" in Mazedonien »nd er hat de» von Italien importierte» Häuptling der Reform-Sicher« HeitSwachter Europas zum Pascha gemacht und ihm den Großkordo» de» Medjidlt-Orden« umgehängt, damit ihn die Leute auch gehörig respek-tiere». Glücklicher al» Rußland ist Serbien; eS hat wirklich seinen Hosball gehabt. und wen» auch die Diplomaten, welche noch da sind, aus König PeterS HouSuutcrhaltuiig »icht erschiene», weil sie sürchtete», daß er jede» vo» ihnen den Groß-kordon de» neuen Karageorgiewitsch-OrdenS vet-leihen werde, so war'S trotzdem lustig. Die Kö-»igSmörder unterhielten sich prächtig, nnr die überall angebrachten Aufschriften: „ES wird höf-lich ersucht, (eine Andenken mitzunehmen", er« murrte sie an jene »och schönere Zeit d?S 11. Jnni, da sie mitnehme» durften, was sie tragen konnten nnd erwischten. Mit dem, wa« sie etwa vom Büffet als Andenken einstweilen ein-stecke» konnten, mird den wenigsten geholsen gewesen sein. der zahlreichen Flottenabteiluug der Japaner fliehen wollten, von japanischen Torpedobooten versolgt. auf diese feuerten. Da« wäre» die erste» Schüsse i» diesem Kriege. In der Nacht daraus griffe» die Japaner die Russen in Port Arthur au und »lachten drei ihrer besten Schlacht« schiffe unbrauchbar. Am Morgen zerstörten oder nahmen sie. die Nachrichten lauten verfchieden, die beide» russischen Schiffe im Hase» von Ehe-mulpo und landete» ihre Truppe»; dann giugeu sie erneuert aus Port Arthur und die russische Flotte lo«. haben also bi« zum 11. Feber. also i» drei bi« vier Tagen, »euu russische Krieg«-schiffe, darunter die besten Schlachtschiffe außer Gesecht gesetzt, von welche» wenigsten« vier gesunken sind, noch weitere zwei Kriegsschiff? und siebe» bi« »r«ii Transportschiff, haben sie de» Russe» genommen, haben Port Arthur beschossen, haben den beste» Hase» Korea« und die.Hauptstadt Söul besetzt, haben, wenn die Nachrichten wahr sind, bereit« niit den Russen zu Lande gekämpst und eine Brücke der mandschurischen Bahn nach Port Arthur zerstört und selbst russische Offiziere, die i» Tlchi-su ankamen, geben zu. daß der Krieg«-Hasen Port Arthur samt den dort befindlichen ruffische« Kriegsschiffen für die Rnffen verlöre» fki. Wer Sieger bleibe» wird? Lächerlich, da« heute schon vorhersagen z» wolle», daß aber Rußland» Gewinn mit dem heute schon an ver-lorenen Schiff«- und Kriegsmaterial bereit« in Mehr geholfen wäre ihnen wahrscheinlich mit einem Krieg gegen die Türkei; im Felde wäre» sie vor ihren Gläubiger» sicher und sändeu am E»de sogar »och einen ehrenvollen Tod. Trotz der Meldung vo» der Mobilisierung des 7. und 12. Armeekorps wird'« denn doch nicht io bald loSgehen »nd wurde deshalb auch die Assentierung um eine» Monat verschöbe»; frei« lich könnte eS sein, daß die europäische» Resor« mationS-KontrollS-Kommissione» von de» tür-fische» Untertanen und zwar Christe» und Mo-hamedaner». die. soserne sie »nr zahlen, bedeu-teiid mehr persönliche Freiheit genieße» als irgend riu anderer europäischer Staatsbürger, der übn-geuS auch zahle» muß. daß ihm da» Fell raucht, verjagt werde»; dann aber genügt immer noch bloß eine Kompagnie mit Mnsikbanda. um de« AufstandeS Herr zu werden. Wenn später zur Verstärkung dieser Kont» pagnie anch wirklich ein paar ArmeekoipS »ach-geschickt werden, so macht da» natürlich auch nicht«. Soviel aber ist sicher, daß ein gütiges Ge-schick die Zeitungen, welche schon ganz verzwei« seit waren, indem eS den Krieg in Ostasien loS-brechen ließ, wieder mit reichlichem Stoff versorgte und sie in die Lage versetzte, lügen zu dürfen, daß sich die Balten biege», während sie da« in de» „Ball"- und „UnterhaltuiigSberichteii" nicht wage» dürften, ohne eS mit ihre» tanzenden Leier» und Leserinnen gründlich z» verderben. Auch ein Krieg hat sei» Gute», besonders für die. die nicht dabei zn sei» brauchen. F. die vielen Millionen zählenden Schade» imb den ungeheuren Kosten diese« Kriege« auch im Fall, der endliche» Nieder läge Japan» in gar keinem Berhältnifse steht. ist rbrnjo sicher, als daß e« sich dabei finanziell verblutet. Der Gemeinderat hielt am Mittwoch den 10. d. iR. nachmittag« 3 Uhr im Sparkassa-SitzungSsaale eine mißer. ordentliche öffentliche Sitzung ab. in lvelcher zu» meist Baiifrage« erledigt wurden. Zur aiiberanniteii Stunde eröffnet Herr Bürgermeister O r n ig die Sitzung und stell« bei Anwesenheit von 15 Gemeinderäle» die Beschlußfähigkeit fest. Soda»» wird die Tagesordnung erledigt wie folgt: 1. Da» Protokoll der letzten Sitzung wird vorgelesen und genehmigt. 2. Unter Mitteilungen gelangen verschiedene Dankschieibe» zur Verlesung, die zur Kenntni« genommen werd«». 3. Eine Zuschrift der Filiale Marburg der k. k. LandwirtschastS Gesellschaft in Steiermark inbezug auf die Einberufung eine« Weiubautage« wild dahin erledigt, daß der Gemeinderat zwar bereit ist, die Sache »ach Kräften zu fördern. eine andere Garantie aber z» leisten unmöglich sei. 4. Ei» Bauges»ch de« Herrn Jakob Matzun wird bezüglich der Abapliernngeu im Gasthause und Aussetzung eine« Stockwerke« zustimmend er-lebigt. Bezüglich be« Reubaue« aus dem ansto-ßenden Gartengrunde wird »ach längerer Nebe unb Gegenrede ber Autrag S t e u b t e dahin« lautend: Es sei der Neubau unter Berücksichti-guug der nottvindigeii Shaßenbrrite und Regulierung dann einer fixen Baulinie in der Weife zu genehmigen, wie die Sit»ation«ikizze nnd Ban* Pläne weife». Dabei sei sodann die weitere Bau-liuie für einen eventuell an Stelle de« Fürstfä>en Magazine« entstehenden Renbau bereit« jetzt so festzulegen, daß die gegen die Ungartorgasse-Bahnüberjetzuug zeigende Front diese« eventuellen Neubaues in «ine. von der Ecke de« Matzunfchen Nenbaue« »ach bun jenseit« der Bah» gelegenen Mnrschetzschen Hanfe» (ins« der Straße gedachte gerade Linie fällt, daß die nach der Bahnhofzn-fahrtsstrabe weifend« Fronte eine Richtung parallel mit dem Bahnkörper erhält und die Ecke des eventuelle» Neubaues abgestumpft wirb. An» genommen. 4. E« liegt solgenbe« Anbot vor: Der Be-sitzer be« link« be« Friebhoses liegenben, von ber Friedhosslraße durch einen lebenden Zaun ge« trennte» Grundstücke« gedenkt dort eine Gärt-nerei zu errichten und ist erbötig, der Stadtge-meinde zur Beibreileruiig der Friedhosslraße eine» Grundstreif n in der ganze» Länge und der halben Breite diese« lebenden Zaune« gegen dem zu überlassen, daß dasür der lebende Zan» aus« gelassen werde. Nach längerer Wechftlrede wird beschlossen, erst eine Kommission an Ort und Stelle abzuhalten und erst nach deren Gutachten zu entscheiden. 5. Über das Offert der Holzha»dln»g«fir»ia A. RuSiöka betreffend bic Überlassung ihrer Sägewerke samt Wasserkraft von 40 Pserdekräfte» zur Herstellung einer elektrischen Krastbetriebs-Anlage, entspinnt >ich eine lebhafte Wechsel rede, an welcher sich die meiste» Gemeinberäte beteilig«» und e« w>rd schließlich ein Antrag dahin angenommen, die angebotene Wasserkraft durch Sachverständige auf ihr Minimum uiid Maximuiu piüsen nnd feststelleu zu lasse» und bezüglich ihrer verschie-denen Verwertung Erhebungen zu pflege» und dann erst Beschlüsse zu fasse». 6. Der Vorsitzende teilt den Stand der Kaferubaufrage mit. Pläne ,c. sind >» Arbeit und müsse» bis 15. März b. I fertig sein unb muß bau» sofort mit de» Arbeiten begonnen werde». Zudem sind und zwar zunächst schon der Menge wegen, die Tiichlrrarbeitr» auszuschreiben K. Die nächste Frage aber, die z» lösen sei, ist die. ob der ganze Bau ausgeschrieben, oder ob er in eigener Regie auSznsühren wäre. Der Vor» sitzenbe teilt verschieben? Daten mit. welche zue Information in bieser Frage eingeholt wnrden nnd zieht dann Vergleiche zwischen den beiden Arten der Bansühruug: durch Untern,hmer oder in eigener Regie. Ehe aber die Beratung über die beiden Fragen beginne, mache er den G-meinverat ausmerksai», daß es nvtivendig sein wird, auf alle Fälle, ob der Bau «»«geschrieben oder in eigener Regie g>-süh« werde, zur Erledigung der zahlreiche» Arbeiten, die ein solcher Bau schaff-, bic Bausektiou zu ergänzen und dann eine technisch-kommerziell gebildete Kraft z» gewinnen, schon zur Kontrolle der Lieferungen ic. wozu der vorhandene Banleiter allein nicht au«-reiche; und endlich anch als Beirat der Ban-sektio» nnd der Finanziektio» Die Beratung gestaltet sich lebhaft und be-(eiligen sich an be» Wechselnden alle Gemein, deräte. Endlich wird beschlossen: l. de» Kasernban >» eigener Regie zn sühre»; 2 eine technisch« kommerziill gebildete Kraft anzustellen und die Stelle sofort ausznschreiben. 3. ab« ber vereinigte» Bau- unb Finanz Sektion bie Dnrchsühriing aller ans Maleriallieserunge» it. beznghabenden Arbeite» zu überlassen, über welche sie gemeinsam zu be-raten und ihre Anträge dem Plenum zur Beschlußfassung vorzulegen tat 7. Die in Frage der Fleischteuernng eingeholten Informationen meiden »>cht befriedigend gesunde» und wird der Akt der Gewerbe-Sektion neuerlich zum nngkhendeu Studium unb eheste» Antragstellnng zugewiesen. 8. Ref. Gemeinberat Matzl bringt eine Zuschrift der Stadt Linz zur Verlesung betref« send die Besteuerung der von den Gemeinde» im öffentlichen Jnterreffe errichtete» Ansialten mit dein Antrage, dagegen durch die Abgeordneten Protest zn erheben. Wird zugestimmt und der Antrag de« Res. den Herr» ReichSraUabgeordiietkn Dr. Wolffhardt davon in Kenntnis zu setzen, — angenommen. I» den MnstkauSschuß wird Gemeinderat 6t e ring gewählt. Antiäge itellen: Gemeinberat Kasimir auf Herstellung eine« Gehwege« läng« der Bahnhofznfahrtsstraße link«. Gemeinderat Stering auf Besserung de« nßwegeS vom Scheiblfchrn Ren bau gegen da« 'llenviertel durch Beschotterung; dann Beschot-ternng de« Fußweges durch die Kanischavorstadt liuk« der Siraße von der Grajena bi« zum Hanfe Kravagna »ud weiter. Gemeinderat R o ß m a ii 11 auf endliche Herstellung de« Fußwege« läng« de« Bahnkörper«, von, Besitze Dr. v. Fichtena», bis znr Ub'r-setznng; er wünscht, daß der Antrag al« bringlich behandelt werde. Gemeinderat Sellinschegg legt da« Gesnch des Theater-Direktor« Walbmüller »in nenerliche Überlassung bk« Stabttheater« für die nächste Saison vor. Die Anträge Stering »nd Roßman» bezüglich der Wege weiden zustimmend erledigt. Dem Theater-Direktor Walbmüller wird da» Stadt-theaier gegen Erfüllung einiger Bedingungen inbezng ans Persoualsragen nnd Stückwahl zugesagt. Schluß der S>tzi»ig »;,6 Uhr abenb». Dr. Brumen, der gerichtS-bekannte ......... Vor einiger Zeit kam uns da» stenographische Protokoll über die am 25. Oktober v. I. i» Laibach stattgehabte Versammlung ber slovrnischen A»vokat?» zn unb haben wir ans bemselbe» eine Reihe interessanter Daten entnomme». Unseren Lesern dürsten ja noch die damals vorgebrachten Beschwerden »nd Wünsche ber Hei ren nnd der allgemeine Sturmlaus gegen den Grafen Gleis-pach in Erinnerung sein. Unter den Rebnern be-fand sich natürlich auch unier Freund (!) Dr. Brumen. welche» zu beherbergen die Mauer» unserer Stadt leider noch immer da» Glück Ijabcn. Wälzenb sich nun alle Rebner bemühten, möglichst sachlich unb ivahrheitsgetreu zu bleiben, konnte e« bicsc Zierde de« slovenischen Advokaten- stände« nicht ander«, al« in altbekannter Weise Lüge» »nd Verleumdungen vorzubringen »»b den Fall Bratuscha, welchen er schon „n .SlovenSki Rarod" zu de« >ufa«>teii'Angriffen gegen die deutschen Gencht«sunk(>ouare ausgeschrotet hatte, neuerding« zu erArtern. Er warf dem Gendarmen, vor welchem Bratuscha an« freiem Antriebe gestanden hatte, vor. daß er bie ga>ze Anzeigt in seiner Phantasie kombiniert hätte; bie deutschen Gerichtsärzte, welche bie ihnen vorgelegten Knochen mit Bestimmtheit al« Tierknochen erklärte», hätte» Menschenknoche» »icht vo» Schweinekiwche» unter-scheiden können; der deutsche Untersuchungsrichter hingegen, welcher vollkommen korrekt und gerade» zu peinlich genau vorgegangen ist. hätte sich einer Reihe vo» Unterlassungen schuldig gemacht, er HÄtte eine ganze Kette von wertlosen Indizien zu einer furchtbaren Anklage gegen den arme» Bra> tnscha zusammengeschmiedet, so baß berselbe sei» erdichtete« Verbreche» gestehen mußte u. s. w Fast jeber Satz, den sich Dr. Brumen bei seiner Schilderung de« Falle« Bratuscha geleistet hat, enthält also, wie aktenmaßig nachgewiesen werde» kann, eine bewußte Lüge; au« nativnaler Gehässigkeit aber konnte er e« nicht lassen, z» verleumden »nd zu denunzieren. Al« aber schlich-lich Dr. Brume» am Schlüsse seiner Rede an-regte, e« möge in der zu sassende» Entschließung speziell der Fall Bratuscha erwähnt werden, um vor aller Welt barzntu». welche« Unheil bie bentschen Richter angeblich in slovenischen Lande» anrichten, siehe, ba geschah etwa« Merkwürdige«. Der Referent. Dr. Hra»ovteroffisier-Krä»»che») unserer Pivuiere war -sthr sesch! — Mit wenigen Worten alle« — nnd nicht« gesagt! All»«, weil die rdle Weiblichkeit, — »nd iveiß der Teixel wie e« kommt, daß diese edle Weiblichkeit gerade ans diesem Kränzchen in einer ganzen Muster» karte von Prachi.xemplareu vertrete» war. — kurz, weil diese edle Weiblichkeit da» Wort alle» in drei Dingen zusammenfaßt: »schneidige Tänzer"; — .Taozeu bi« zur Bewußtlosigkeit": — und »Keine fitze» bleibe»!" — Und e« ist mal so; der Reiz eine« Tanzvergnügen« liegt für die Tänzerin nicht gerade in der Person de« Tänzer«. — natürlich gibt« anch hier Ausnahmen. — sondern i» seiner Leistungsfähigkeit! Und beShalb «are» bie Tänzer .Schwarz in Schwarz", (bie unglückliche zivile Balltoilette de« 2V. Iahrhun» dert« ist entsetzlich triste in ihrer Farbenzusain» menstellung. die reinsten »Pompsunebrer") gerade so gesucht wie die in zweifarbigem Tuch, obwohl man »hechtgrau und dunkelgrün" gerade auch nicht „bunt" nennen kann. Aber halt, da« Animo? Da« ist's, »vaS zieht! — A»d da waren die Tänzer .Schwarz in Schwarz" noch besser daran wie die »Hechtgrau—Dunkelgrünen" im «iUtärijche» Ballkiecke, da« so enge ist. daß t« den lauten Herzschlag hinter »Schloß und Riegel" hält, obzwar der Eigentümer diese« Herzen« oft ganz verdammt schwitzt bei der Sache. Denn Mann bleibt Mann, ob im Waffenrocke oder Frack! — Die im Fracke haben e« freilich leichter; sie können »lüften", wenn bie Geschichte zu arg wirb. ,?a« beim Waffenrocke »icht gestattet ist. Unb bozii die Damentoiletten, an« verschieden gefärbte» »Richt«" an Stoff, dagegen au« Etwa«, iva« desonber« beim »Sech«schritt-walzer" die ernstes»«, Grundsätze einfach über den Haufen wirst. — Du lieber Himmel! — wenn ein Paar so im Rhythmn« eine« Walzer« von »Strauß" oder »Waldteufel- drei Runden durch den Saal macht nnd nicht in die »Ber» kaust'« mein Gwaudl-Ltimmnng" kommt, die tun besser, gar nicht zu tanzen. De» Reigen er» öffnete »ach alter Gepflogenheit die Gattin de« BataillonSkommandanten Frau Major Remet mit einem Komiteeniitgliebe unb ber Kommanbant Herr k. u. k. Major Remet mit ber Gcutin eine« höheren Unteroffizier«, dann folgte» die Offiziersdame» mit den Komiteemilglieder» und Offiziere mit anderen TSnzerinne», so daß sich bald ein lebhafte« u»b fröhliche« Treiben ent» wickelte, in welchem vor allem bie große Zahl auffallend hübscher Tänzerinnen auffiel und dazu die musterhafte Ordnung, die trotz de« scheinbar beängstigenben Gewirres in bem vollen Saale herrschte. Dieser war mit Fusion« und Girlande», die in der Höhe der Lüster den ganzen Saal durchzogen und an den Wänden befestigt waren, mit Fähnchen in schwarz-gelb, weiß-grün, rot» weiß, de» Reich«». Haut- und Lande«farbeu reich und geschmackvoll geziert. A» der »ntereu Schmal-leite de« Saale«. in einem bloß die Eingänge au« den Garderoben freilassenden üppige» A ran-gerne»! vo» grünen Blattpflanzen, stand die Büste de» obersten Kriegsherr». wähnnd bie obere Schmalwaud. zu einer Estrade für die Lady« Patroneffen eingerichtet, mit den an beide» Langseite» aufgestellten Stühle» für die Tänzerin-neu, in der einfachen aber geschmackvolle» An-ordnung einen anheimelnden Eindruck machte. Am Saaleingange der Dameugarberobe waltete» Komiteemitglieber. an der schwarzLtlben Band» schieise erkeiintlich. de« Damenbienste«. präsentier» ten den Patroneffen prachtvolle Blumensträuße nnd jeder eintretenden Besncherin eine äußerst zierliche Damenspende mit Tanzordiiung, während bie Besucher, welche burch bie Herrengarderobe be» Saal betraten, ans Karton« lithographierte Tanzorboungen erhielten. Die Brave», ivelche i» ber Garberobe ihre« Amte« waltete», l>atte» wahr» haftig eine schwere Ausgabe unb dennoch ging da» Abnehme» inib Ausfolgen mit einer mnsterhasten Ruhe uub Orbnung vor sich unb ber freundliche Leiter bieser Abteilung bat ben Weggehenden anch noch, sich au« einer mit Zigaretten gefüllten Schachtel zu bedienen. Sehr nett war da» Erd-geschoß de» Stieg,nhause».zum Büffet umgerva». delt. da» Obergeschoß zum Schankraum und die Saallokalitäten getrennt in den großen Restau-ratio»«ra»m und in« Gemütlich,-, wo die ganz vortreffliche Tamburasch«n»Kapelle de« Pionnier-Bataillon«. sehr flott nnd prächtig geschult, kou-zertierte. — Da« muß dem sestgebende» Unter-offizier«korp« entschiede» »achgerühm» werben: e» hat bie alle Tradition unserer gemeinsamen Armee, allen geladenen Gästen gleichviel. >ve» Range« und Staube«, ein lieben«würdig»r Wirt z» sein, hoch i» Ehren gehalten; da gab e« keine »Mauerblümchen", ba war niemand, der durch irgend eine der »icht selten ebenso lästige» al« unnützen Regeln eingeschrSnkt war und trotzdem wurde »irgend« die scharfgezogene Grenze der gesellschaftliche» Forme» verletzt. Und der Gäste gäbe« au« allen Sesellichaft«klassru; Stabsoffiziere d. R. bie Ehest der k k Staat«äi»ter, der Bürgermeister al« Repräsentant ber Stadtgemeinbe. Vertreter der Südbahn »c. besonder« aber die Vertretungen der mililärischorganifierte» Körper» schafte». der freiwilligen Feuerwehr unter Führung ihre« Hanptmanne« und de« k. k. Erzherzog. Albrecht-Militär Veteranen-Vereine« mit bem Kommando nnb bie tanzlustige Iugenb anberer vereine »ud nicht >venige Vertreter der Bür. gerschaft in Balltoilette. da« alle« gab ein unge» mein anziehende« Bild voll Farbenreichtum und Leben, ganz besonder« im Tanzsaale. der unter dem Banne der vorzüglichen Musik de« 2. bosnisch-herzegov. Ins-Reg. sich nimmer leeren zu wolle» schien. Die Restanratio» bot au» Küche nnb Keller »nr Lobentwerte». die Bedienung ivar de» Umständen entlprechenb sehr ansmerksam unb flink. Da» ganze Tanzfest vortrefflich arrangiert und vorzüglich gelungen. (ver Süt«ark-Ade«k) am 6. Feder gestal» tete sich zu einem Feste aller Deutschen Pettau» auf dem neutralen Boden ber »Sübmark." — Der große Saal be« »Deutschen Heime«" reichte nicht, um alle Festteilnehmer zu fassen und e« gab deren von allen bürgerlichen Ständen. In«, besondere war die Damenwelt zahlreich erschienen und e« gab ein fröhliche« Bild voll Frische jmb Farbenpracht. Um 8 Uhr abend« war der Saa! bereit« dicht besetzt und die Bortraq«-Ordnu»g begann mit dem Bittgesänge des Brncker Quartette« : Ochsenhoser. Maier. Hisch unb S ch m ö l z e r. Da« lvar ein vielversprechender Anfang, denn herzersrischenb zogen bie Weisen be« »Steirerliebe«" durch den Saal und da saßen auch etwelche, die ganz unwillkürlich mittaten und anbere, bie vom »Jobeln" nur bnnkle Begriffe lwtten unb meinte», daß beim Jodeln alle Fen-ster »scheppern" müßten unb weil'« so schmei-chelnb nnb weich klang, applaudierten sie so lange, bi« die Sänger wirklich »och »ei»« draus gaben " Herr R S a d n i l d. j. war erkrankt nnd connte nicht mittun, wie er gewollt. — Herr Sparkaffebeamle Hos er la« »Rosegqer-Gschich-ten", von welchen die erste „Fahrt asn Dampf» wogn" schallende Heiterkeit erregte, während die ziveite »der Regenschirm" ihrer Schlnßpointe ivegen die höchste Heiterkeit bei der besseren Hälfte der Besucher auslöste, und hie und da einem Bertreter ber andere» Hälfte eine neckende Bemerkung eintrug. Die beide» «Dantcn" Sig-nora Arabella anf den, Seile »nb bie »Gigerl-königin". von Hr. Stocke r-Brnck vorzüglich imitiert, erregten ebenso wie die Eonplet« Herr» Stockcr« herzliche« Lachen nnd wie alle bisher vorgeführten Programm-Nummern fortwährend sich ernenernde» Beifall. Ernster, aber von einer fesselnden Schönheit waren die vo» unierem Turnvereine an»geführten nnd von Herrn Hackl gestellten „Marmorgrnppen". Plastische »Stein» oilder" an» lebendigen Menschenleibern darzustellen ist sür die Darsteller um so schwerer, je anstren-gender die Posen sinb, in welchen die einzelnen Figuren, ivenn auch nur sür halbe nnd ganze Minuten regung«lo» verharren, wie bei den ver» schieden?» Kampsftenen der Diskuswerfer. Lao-koon, Raub der Sabinerinnen; die einzelnen Gruppen aber mit soviel künstlerischem Geschmacke zu stellen wie es geschah und für da« darzustellende Bild die passenden F'gure« zu ivähleu. aber auch zu — finden, da» beide« gereicht dem Pettauer deutschen Turnvereine zu einer ganz besonberen Ehre und der reichliche Äeisall, den gerade dieser Teil de» Programme« fand, bewies bie allge» meine Anerkennung dieser schönen Leistungen. Den Schluß bildete die Banern.Symphonie »Ein mnsikalischer Spaß" v. Mozart, in welchem Herr Kapellmeister Geifert in beiden Eigen« schalten: al« »Bandasührer" unb al« »Primgei» ger" ein ganz Erkleckliche« an Künstler-Ulk unb nlkiger Kunst leistete, wacker unterstützt von ben Mitgliedern seiner Kapelle, deren Leistungen zwar Stein erweichen, Menschen, b. h. hypochonbrisch Veranlagte, rasend machen konnten, deren exakte« Spiel gerade deshalb ivahre Lachkrämpse erregte und dröhnenden Beisall. Die Dame» ber »Frauen» unb Mäbche»>Ort«grnppe". ivelche Südmark-Ansichtskarte» und Bliimensträlißche» verkaufte», dürften bei ber heilere» Stimmung sicher gute Geschäfte gemacht habe». Al« bcr Tanz begann, war'« Mitternacht »nb al« er endete, ziemlich hoch am Morgen, denn die städ» tische Musikkapelle spielte ebenso vortrefflich al« unermüdlich. — Erwähnt muß »och werden, daß die wackere» Friedauer burch ei» Abschiebssest, ba» sie zu Ehren de« nach Ober-Radker«burg al« Amt«leiter versetzte« G -A. Dr. Reuberger veranstalteten, am Erscheinen verhindert waren. Der Auslchnß der beiben Ortsgruppen sieht sich veranlaßt, allen jenen, welche da« Zustande-kommen diese« schönen Feste» ermöglicht und ge» fördert haben, seinen besten Dank au«z»sprechen; insbesondere gebührt derselbe allen mitwirkenden Küttstkrästin, sowie be» Herren Kratzer, Dir. Löbel. Matzun, Schulfink und M Wegschaider. welch' letztere teil« die Arbeiten be» Ausschusse« aus da« tatkräftigste unterstützt, teil« durch kostenlvse Bestellung von Arbeitskräfte» und Uteusilien die Erzielung dc« ansehnlichen Rein-erträgniffe« von etwa 200 Krone» ermöglicht habe». (Nie ftädtische Musikkapelle.) Der Platz für de» anfzustellriiden Musikpavillon wurde be» reit« sestgestellt; er wird dort ausgestellt werben, wo da« große Ronbean aus ber östlichen Seit» be« Stablparkes liegt Bon Mai bi« Mitte Sep» tember werben a» Mittwoch- unb Samstagabenden Konzerte stattfinben. Außerdem wirb die städtische Musikkapelle auch an den Sonntagnach» mittag?» i» der obgeiiaiinieii Zeit im Bolkegarten konzertieren, so baß die Einheimischen wie die Fremden recht viele musikalische Genüsse habe» werde». 8t. (Evangelischer Sotteodienst) findet am Sonntag den 21. Februar um 11 Uhr vormittag« im Mnsikverei»«jaa!e statt. Der Zutritt ist jedermann gestattet. (fauabail „für neuen Welt") Am Faschingdienttag veranstaltet die Restaurateurin »Znr neuen Welt" einen HauSbaU mit dem Be» ginne »m 8 Udr abend«. Eintritt tiO Heller. Die Musik besorgt die Pettauer Stabikapelle Da ber glänzeude Berlaui be« ersten i» obiger Gastwirtschaft stattgesunbenen Hansballe« gewiß »och jebermann in Erinnerung sein wird, ist anch am Faschingdienstag eine zahlreiche Vertretung ber Tanzlustigen, al« auch ber Liebhaber eine« cblcn Tropfen» vora»«sichtlicl>. (Musikschule.) Montag de» 15. d. M. vormittag vo» 11 —12 Uhr findet im Lehrsaale I der Musikichnle bie Ausnahme »euer Schüler statt. (Gefunden wurde) ein Bauern-Regenschirm und ei« Geldtäichchen mit einem kleineren Geld-betrage. Die gefundene» Gegenstäiibe sinb bei der städtischen Sicherheit»wache ausbewahrt nnd können von bort abgeholt werben. (Von «uteroffi,ier»kräu,chen.) Diejenigen Ballgäste, welche am obigen Kränzchen in der Garderobe falsche Hüte erliielt.n. werben höflichst ersucht, bieselben in ber hiesigen Sicherheit«», ich-stube abzugeben, ivodnrch e« möglich wird, die- selb«» gegenseitig a»Sz»ta»schen und sohi» jeder-mann zu feinem (Siqriituinr zu verhelfe«. ime» a» dem Fack'l-zuge teilnahm, selbstverständlich aber nicht, wie ei im Bericht, heißt, »das deutsche Studentenheim.-(Bekanntmachung.) Bo:, der hiesigen t. f. Bezirtthaiiptinannschast wird bekannt gegeben, daß infolge Reinigung de< SteuerreferateS am 15. und lß. d. M. kein Parteienverkehr in dieser Abteilung stattfindet, resp, derselbe nur auf die dringlichste» Falle beschränkt ist. ^Betrügereien a« Marktes lassen sich wiederholt die Brrkäujeriuue» vou Schweinefett und Rindschmalj in Töpfen zu Schulde» komme». Früher süllte» sie den untersten Teil der Töpfe meist mit Sand und gössen erst oben da» Fett auf; diese Gaunerei aber sonnte mit dem Bisitir» bohrer leichter entdeckt werden. Jetzt gießen die Betrügerinnen zuerst reine» Wass.r in de» Topf, darauf unreines Fett »nd obenani erst reine» Schmal;. Da ji-brr zum Verkaufe grdrachle Schmalztops »ntersiicht wird, so tun die KSnser gut. uur solche Töpse zu kaufe», in denen da« Fett angebohrt ist. selbst dann aber bei Verdacht das Lchinalz neuerlich untersuche» zu lassen. Foulard-Seide u Roben Franko uiid schon verzollt in« j£mu» geliefert Reich« Mu-sterau»wahl «mgeh >n«j. Hirschl't au«> gezeichnele natürliche Substanzen enthaltende Hausmittel gegen Magenltiden. Berdaii,mg«stSriingen. die dadurch verursachten Kopfschmerzen, Darm-, Leber«. Milz- nnd Rierenkrankheiten. Viele Tausende vo» Dankjchreiden be-urkunden die vorzüglichen Wirkungen diese« Mittel«. Zu beziehen durch die Kardinal-erzbischöslich« Apotheke in Agrai» iKroatien i. ffi* wahrhaft »,lk«»t«lich»» H«»»«ttiel, welche« in viele» Familien seit mehr al« ;,o Jahren stet« vorrätig gehalten wird, ist die Prager Hau»sald« de« B Frag-ner, k. k. 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Der Weibbetrag wolle i« »» »»« eingesendet werben, oder e« ersolat ?i«ch "^«leabaa, Weniger al« ein Dutzenb (12 Fläschchen» wird nicht versendet Der Preis >ft folgender und zwar franko jeder »oststaiion: 1 Dutzend <12 Mschchen) . K 4 - 8 Dutzend <:« »läschchen) ... K 11 — " ( " t F,aschchen) . . . K 14 60 5 Dutzend (60 gläschchen) K 17—. 3^ besitz« über tausend Anerkennungsschreiben, doch ist t* unmöglich, alle hier anzusühren Stadt-Apotheke Agram, (Kroatien) Mari»i«p>ah ttr. 75, ntbin dir 31. itlatkuskitdgt. Gegründet 1800. Gegründet 1360. b»»»»g, reinige» ba« »Iat »ab bi« Vebir- »e Verdrängen die großen unb Neinen v»»»«Sr«r» unb alle von diesen entstehenden «ranfheitcn Wirken ausgezeichnet gegen ^afteaa»b Heiierkei». Heilen alle trtrantuii-gen ber Mil» unb Le< ber, bie Aafif und iVoaenrrtaaf». Bannen jede« Aietzer und alle von diesem entstehenden lkankhei-ten. Ei dars deshalb in keinem bürgerlichen «nd bäuerlichen Hause fehle». 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Um obgeuannte Leiden voll, ganz und sicher zu heile», sraqe man Gratis-Broschüre au Dr. D. tttimana» Maastricht (Aolland) 461. Da Ausland, Doppelporto. ^ur Errichtung von einfachster Art, sowie sür Lieferung von guten Syphons empfiehlt sich Dr. Wagner & Comp., Wien XVIII., Schoppenhauerstr. 45. Kostenvoranschläge werde« bereitwilligst gratis zugesandt. — 7 — IM Pettauer Badeanstalt am linken Drauufer. Badeordnung. Dusche- und Wannenbider täglich von 8 Uhr Früh bis 7 Uhr abends. Dampfbäder Dienst«*, Donnerstag und Samstag von '/,3 bis •/,6 Uhr abends und wird bemerkt, dass Dienstags von '/,3 bis 4 Uhr das Damplbad für Damen vorbehalten ist und daher dieselben punktlich um ",H Uhr mit dem Ltade beginnen müssten, somit an Dienstagen Dampfbäder für Herren erst etwas nach 4 Uhr verabfolgt werden können. Zu zahlreichem Besuche ladet achtungsvoll -%r . . die Vorsteh ung. 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Dleaer Kräuterwein ist tat vorzüglichen, heilkräftig befundenen Kräutern mit gute* Wein bereitet and stärkt und belekt de« Ver-dauungsorganltmua dea Menschen. Kränterweln beseitigt Verdauungsstörungen and wirkt fördernd auf die Neubildung gesunden Blutes. Durch rechtzeitigen «Gebrauch de« »räuterweineS werden Magenäbel meist fchon im Seime erstickt. Man sollte nicht säumen, ihn rechtzeitig zu gebrauchen. Symptome, wie: Kopfschmerzen, Aufstossen, Sodbrennen, Blihnngen, Übelkeit mit Erbrechen, die bei chronischen veralteten Magealelden um so heftiger auftrete», verschwinden oft nach einigen Mal Trinken. SlulilnerKanstina unb »»angenehme folgen, wie Beklemmung, SlUllioernoptUIlg Kolikschmene«. Heriklopfen, Schlaflosigkeit, sowie Bttttftouiiuge» in Leber, Milz und Psortaderjysteni (Nämoerholdat- leiden) werden durch ArSutenvein oft rasch beseitigt, »räuterivein behebt Uaverdaullchkeit und entfernt durch einen leichten Stuhl untauglich« Stoffe auö dem Magen unb den Gedärmen. Hageres, blriches Änsseheu, iZIttt-mangel, E'ttkrästung M^V eine« krankhaften Zustandes der Leber. Bei Appetitlosigkeit, unter nervöser Abspannung und Gemüthsverstimmung, sowie häufigen Kopfschmerzen, schlafloten Nichten, sieche» oft solche Personen langsam dahin. *•" Kräuterweia gibt der gefchwächle» LebenSkrast einen frischen Impuls. ■W ffffintf nwin steigert den Appetit, befördert Verdauung und Ernährung, regt den Stoffwechsel an. beschleunig, die Blutbildung, beruhigt die erregten Siervea und schafft »eue Lebenslust. Zahlreich« Anerkennungen und Dank- Ichreiben beiveisen die«. Krlntmatla ist zu haben in Flaschen kl. 1.5» »nd kl. I.— in den Apotheken vonEatttaberg, Uaraidia, RoMfsdt. Radker»-barg. Mure». ttllndUdt-ftistrltx, «eaobitx, Cilli, Uliadlidi-Caadt-»et«, marbnr« u. f. w. sowie in 5»eierW«rk und ganz vfttmieft-Ungara in den Apotheken. Aiioh varsandat die Apotheka In PETTAU 3 und mehr FieicKen Kräuter-wein zu Origtnelpreiaen nach allen Orten Ötterreloh-Ungarne. 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Teil grimmig meiner viel kleineren Person siel denn auch ziemlich von oben her aus. ein Angen-blick, der mich viel Selbstbeherr? schling kostete, um meiner Ausgabe entsprechend ihr gegenüber die gleichgestellte Dame «icht zu sehr zu betonen. Ich merkte zum ersten Male, wie mein selbstgewähltes Jnrognito doch nicht immer so leicht durchführbar sein würde, als ich es mir ausgemalt. Auch kam es mir zugleich zum Beiouktseiii, welch uunö^ge» Ballast von Selbstbeherrschung „Fräulein Walter" mit auf die Reise genommen. Die kleine Szene ward angenehm durch de» Eintritt des Hausherrn unterbrochen, welcher der Nichte ganz harmlos eine» mora-lische» Nasenstüber versetzte, indem er sagte: »Ru«, Fräulein Walter, a» »nserer Hvpseustauge hier finde» Sie »och Arbeit. So ein Fräulein Leonie Buch ist. wie ich erfuhr, mehrere Jahre in hochseinen Pensio»?» gewesen, da ihr Bnter mit ihrer kränkliche» Stiefmutter viel im Süden weilt. Das Berhiiltni» zwischen diese» »nd der Stieftochter ist »icht besonders herzlich, ans welchem Gr»»d-der Bater sie für diese» Winter in die Ldhut des Oberförsterpaarrv gab. Leone siel vo» mütterlicher Seite ein sehr bedeutende« Vermöge» zu, über das sie i.i einigen Jahren frei verfügen kann. Vielleicht wirkten all' diese llmstä»de zniamme», um sie so kühl »»d hochmütig zu machen Ich will honen, mit ihr in ei» leid lichrs Verhältnis zu kommen. Mein liebes Tagebuch begleitet mich »ach hier: es liest mir nicht Ruhe, bi« ich meine heutigen ersten Erlebnisse diesem treuen Freunde «»vertraut hatte, — Kiiriievat. Nach bem « Hon 9. Ctniiiu». u»» Äkrlag «o» v nntfl«' «al In XUUniVn- doch litt» eile ich z»r Ruhe. Im Hanse ist längst alles still, selbst die wachsamen Hunde des Hern, Lberföister scheinen sest z» schlafen. — Mein Fenster gewährt eine» hübsche» A»sblick: — ich sah ebe» »och einmal hinaus in den schneeigen Forst, ein Bild de» Schweigens und Friedens. — Ob ich wohl «och das Grüne» dieser Waldriese» hier erlebe» werde? Es mit» herrlich sei» Den Ll. November. Schon eine ganze Woche hier! Wie mir die ^jeit doch schnell vergangen ist! Die Fran Oberförster ist ganz dem erste» Eindruck eiitjpreche»d. und ich helfe ihr gern allerlei in Hans nnd Küche. Was würde meine gnte Obermann wohl ge-sagt haben, hätte sie heute sehe» könne», wie ich in der Küche hals, eine» Hase« spickte »»d später höchst eigenhändig sogar Strümpfe für die abwesende» Söh»e des Hanses stopfte. Die französische Konversation mit Fräulein Leonie ging dabei präch tig, — »nd gestern habe» wir auch gemalt. Ich »ahm eine OlskizzevomWohnzimmerfeiister ans auf, eine Waldpartie mit dem zum Teil sichtbare» Fahr-weg, der eine sehr malerische Perspektive bietet. Fräulri» Leonie malte bisher nur «ach Borlage». leidliche Penfions lkistuiigen. Sie zeichnete die Partie nur, da ihr das Male« nach der Natur nicht so leicht ist, wie sie zugibt Ja. sie er klärte ganz offen, das; sie bisher alles nur durchgepaust habe, »nd bedauert, dies nicht auch in der Natur tun zu könne». Durch dieses offene Eingeständnis kam sie mir menschlich näher. Den 22. November Heilte habe ich etwas erlebt. Leonie - ich iienne sie natürlich mir in meinem Tagebuch so und ich, wir saßen wieder am Fc» ftcr, »m unsere begonnene» Skizze» z» vollende», da die Beleuchtung günstig war. Die junge Dame strichelte etwas »»geduldig nu ihre» Bäumen herum, da dieselben noch sehr steif ausfiele», trotzdem ich x. -,M- t fJM' * -» ■» inngrr Maiwuchs will oft nicht einsehen, dan ma» a»ch da»» »och ihr mrhrere Partie» vorzeich»ete. Ich tröstete sie, das? es mit der etwas lernen kann, wenn die Pensionsmama in Genf ihn schon als Tarne entlassen hat. Hm, - ist noch manches da im Wissen blos,Scho»ii»g'. was ga»z g»t .Hochwald' sein könnte. Ber-stehen schon, Fräulein Walter, was ? - Werden mit unserer Nichte »och Ehre einlegen, denn ans de» Kops gefallen ist mein Bruder lind nicht." ."niiulci» Leonie verzog ein w.:..g schmollend den Mund und meinte dann etwas spöttisch: „Magst recht haben, Onkel, aber nm mit den Rehen und Hasen hier französisch parlieren z» könne», wein ich genug, und überhaupt bei der Kalte >riert einem ia das l is;chi'u »och e ,n! .st ri.. - Cleit besier werden würde, »nd erklärte ihr ebe» die Gesetze der Perspektive, wobei wir de» Weg recht ge»a» betrachtete», als zwei Herren ans demselben in unsere» «Gesichtskreis träte» »nd mit eiligen Schritten dem Hanse zusteuerten. Gleich darauf vernähme« wii die »Hintere Stimme des Hausherr», der die Besucher sehr erfreut begrünte. Ich hatte mich aber i» meiner Annahme, das: der Herr Oberförster die Herren in sein Zimmer oder de» Salo» führen würde, gründlich verrechnet, nnd so kam es, dan die Drei plötzlich vor «ns stände», ehe wir »»» dessen versahen. Der Ober sörster lachte über »»ser Erschrecke» »nd die Hast, mit der wir Iieniiil» «wen, dir Spure» u.ii.rer Kuusttätiflkrli zn beseitigen - 2i Wraf e. Ziollitrg Wer»i>rr»dc. V ;tiin)(iffnt &♦. &«utlag«. 1'!n itfi.j .Ei. meine Serren. jetzt weiß ich. welcher jährte unser iniiger ,^r>- nd hier folgte, wie er strack« ank da» Wohnzimmer lossteuerte: I . iit .Kunst' gewittert. Leilgnen Sie mir nicht. -ik Schwere-er. daß Sie unsere K»»stjüu,.kri»«ti! am Fenster gleich crüujt hatte«; sind doch nicht umsonst iu den Iagdgründeu der Rothäute gewesen.' Tan» stellte er >»,« dir Herr?» »> seiner scherzhas.e» Weise vor: .Vier mein Freund und getreuer Nachbar iöm Gutsbesitzer Mühliug. und dessen Gast, der berühmte Weltreiieiide und »och beriihuitere Maler, Herr Proseiior u> Rolf Landau." — Träumte ich denn. konnte dieser Man» mit den onenen. gewittiieudeu Ziigen wirklich jener selbe Rolf Lando» sei», den auch mein Onkel protegierte? Glücklicherweise lenkte der Eintritt drr Hausfrau die Aufmerksamkeit jetzt aus diese, so da« ich 'Zeit saud. mich zu sam mein u«d mei«e Ber wirruttg zn verberge» Es galt nun, doppelt aus der Hut sein, um meine Inrogiiito zu wahren Wie aus einem Traum erwachend, schreckte ich aus, als jetzt dicht »eben mir eine Stimme sragle: .Würden die Damen gestatten, die Erzeugnisse ihrer Kunst naher zu betrachte»?" Ich be-grg»etc Rols Landaus ehrlichen Augen nnd sonnte ihm «ur venichern, daß er als t«ii»stler da we»ig Enrenliche« stn den würde. Er betrachtete mei»e kleine Llskizze ei»gehk»d. indem er meine» Plav einnahm, um sie mit der Natur vergleiche» z» können. Die offene und gewinnende Art, mit der er mich ans einige Mängel ausmerksam machte, be-rührte mich, ich kann es nicht leugnen, äußerst squipachisch. Er be dauerte aber, dan ich ihm keine Skizzen weiter zeigen konnte, bic ich eine Bleististzeich»»»g. welche den Blick an» dem Fenster meines stübchens zeigte, holte. Als ich zurückkehrte, fand ich Leonie in lebhafter Unterhaltung mit dem jungen Mann. Sie hatte, wie ich schon vorher bemerkte, ih» erst verstohlen, da»» ziemlich »» geniert .»»geäugt", wie ihr Lnkel sage» würde. Offenbar hatte er auch ihre Zeichnung unterdes betrachtet. Gern hätte ich gewußt, wie er darüber geurteilt. Merkwürdig, ich war erst wenige Minuten mit ihm zusammen, und doch gla»bte ich ihn schon so weit zu ke»»rn. um ihn keiner banalen Schmeichelei fähig zn halten. Wie kam das »ur? — Tie beide» sprachen über Himst: ich war erstaunt, welche ttunftbegeifter»»g Frättlei» Leonie. die v"rhin so niißnmlig vor ihrer Zeich»,»,g gesessen hatte, zu Tage förderte. Nu» wurde da« Gespräch allgrmei»er. HerrMühling. ein'wohl beleibter alter Herr, begann allerlei Iagdschiiiirren z» er.'/ihle». währe»d ich der Hausfrau zur Hand ging, de» ttaffe z» serviere». Eine» so ge-mütliche» »nd interessanten Nachmittag habe ich hier noch »icht erlebt, »nd ich glaube, daß Rolf Laiidan das »leiste Verdienst daran gebührt. InfesseliiderWeise erzählte er von seine» Rei» sei. die sich diesmal bis ain Amerika erstreckt hat-ten. Er berichtete von fei-nein -tndienanseiithall bei einem Indianrrstanim nnd de». Erstaune» der gute» Leutchen, als er unter an-deren, den Häuptling fkiz» ziert hatte. Er versviach, »»« alle diese Skizze» nächstens bringe» zn wolle», wen» sie uns interessierten, ein Borschlag, de» Leonie mit Begeisterung aussing Ich war erstaunt über dir Veränderung. dir mit dem sonst so kühle» Fräule,,, vorgegangen. sie legre sogar mit Hand a». den ^affe zn servieren, eine Tätigkeit, die sie foiü auSschließ sich der Taute »-d mir z» überlane» pslegte Heri Mühliug bat beini Abschied »m unser» recht baldigen Besuch, eine Bitte, die seine Frau ihm ganz besonders u»,getragen habe. Die beiden Aa* Milieu scheinen recht sre»»d»achbarlich mit ri«a»der zn verkehre». !a» t'tiit liegt kaum zwanzig Minuten weit. Mir tani e« >>or. als blicke Leonie etwas erstaunt, daß der alte Her, auch mich i» seine Einladung einschloß. Lb ste dir Gesellschafterin einer solche» »icht würdig hält? Ich weiß daher »och «icht. ob ich mitgehe» werde, de»» mir ei» .geduldeter" Gast mochte ich nicht sei». 1 sonderbares Duell .ährend der sogenanilte» Tuellepidemie, die z» Ansang des . : vergailgene» Jahrhunderts in Frankreich herrschte, begeg iieten sich eines Tages im Palais Rohal die beiden wütendste» Tlirilaiite» der Periode. der Marguis Merle de St. Marie »nd der Baron Pierrot d'Iisac. Diese beide» Herren wäre» bisher die beste» ^renilde gewesen: aber durch ihre politische» Anstchte» ge-trennt, waren sie jetzt ebenso erbitterte Feinde geworden. Bor-ausgeschickt sei hier »och. da« der Vorname des Maranis .Meile" auch Amsel bedeutet nnd daß man den Spatz in Frankreich Volk? tümlich .Pierrot" nennt. Als die beiden srnhereu Freunde sich einander gewahrte», ichritt Pierrot d'Issac ans de» Maranis z» »nd sagte: .Marauis, ich bi« Ronalist, Sie sind Bonapartist. Außer de»l sind Sie die Amsel und ich bi» der Spatz, scheint es Ihnen nicht auch, daß ei» Vogel von diesen beide» zu viel in Pari» ist?" .Sie haben recht, mein Herr Spatz,' antwortete der Marguis lächelnd mit einer tiefen Verbeugung, .ich wähle Pistole», uud wie es augrmeffe» ist für Vögel unserer Art, schlage ich Baum fronen vor, aus denen wir,»,s schießen werden." .Mit größtem Vergnügen akzeptiert," erwiderte d'Issac. Am andern Morgen fand im BoiS de Bonlogiie das seltsame Duell statt. A»s einem dichtbelaubten ttastauieubaitm »ahm d'Issac teilte» Stand »»0 die kröne einer Bliche »ahm de» Maraui« aus. Dir Sekundanten beider Parteien standen unten. Auf ei» verab-redetes ?i»»al schonen beide Tuellaiitei! zu gleicher 'seit. Ei» Breche» i:iO Knacken in dem 'lastanienl'ai»» wurde hörbar »iid n 7 i( fsiBc Im lium SAicwurit»'. Tnc ncnr Sanatcrimu Zch«ei»crh»j" i» sin» drei Monate später itattsaitd Diesmal wurde »lit sabelu ge iochteu uud der Maranis Merle + 28 ^ be «aint-Mar.k wurde so schwer verwundet, dak er nie wieder ein Tue» aussechlcit tvuule. .Ter Pi« der Amsel ist durch einen «chiiabklliicl» be* Spave» aucnrolicheii worden," bemerkte Pierrot d'Issac. al» sei» t^cguer sicl. W Zicilie». Irr rritaimem vof »eo allen Waihaiisc* z« Xiiifclobnhl. Unter den trithleil iiltriiett ehemaligen Neutritadte» biccrl fineJ der AniHuKntftrR B ilbrc Cu« alle TitiMiMljl im logen Biingriiiite. stuf dem sonst ansteigende» ,echten Wilrnitzufer breitet (ich die «ladt mit it|* tem alter«-graurii. locllci-harten Mauer-Ivrif an» Viel Interessantes. reizendeSinzel-eindrillte bietet auchda»Fnnere Xirtfr (tbiitll*. dessen Bevölkerung treu an Brauch und Sitte der Vor» zeit hüngt Tnrch die Wie-der Herstellung de« alten Hofe« in dem ehemaligen Rathaufe ist die Stadt um eine Zehen«. Würdigkeit rei-cher geworden Auö dem deutschen Reichstag Vorstellend dringen mir die Porttiit« de» wiedergewählten ersten Vizepräsidenten Graf Siolberg und de» neugewähl-ten zweiten Vizr|>,üsite»len Otel». Rcgiei»ug»rat Professor Ur. Paaiche zum Abdruck. Ter !etzigeua»nte gehört dem rechten Flügel der Nationalliberaleu ,i» »nd ist ieit IVertreter de» Wahlkreise» Kreu,ui,chZimmern. IHMI lit* 1**4 gehörte er dem Reich»tag sür Rostock an. 1H»:i tu« !>>:m fiie Meinin-gen. iir wurde I8DI in Burg geboren, studierte Lanbwirtschait und National-Ökonomie und ist jept Professor der etaat«isiffrnfdiaittii an der technischen Hochschule in llharlotteuburg !,>» Porträt de« Präfibenteu «ras Ballestrem baden wir früher schon einmal gebracht. Xa0 'neue Sanatorium .Zchwrizerhof' in Tavio-Pla». Welche Beten-lung das berühmte Tavo« gerade al« deutscher Kurort für Lungenkranke hat. dafür spricht schon die Zahl der Besucher. Unter deu IH.OtKi fremden, die >ühr. lich in !avo« weilen, sind sast HlUHi Reichsdeutsche, wovon mehr al» lOOO in der Hochsaison gleichzeitig anwesend sind Jii,u kommen fait noch ebensoviel Teutsche, die sich au« Gesunbhei!»- oder WeichilstsrScküchten in Tavo» dauernd liiedeigelasie» habe». '.'In der Zpitze der deutschen Kolonie in Tavo« stellt den» auch ein für den «anton (ttiaubiindcn beileUler kaiserlicher Konsul «Herr Burchard). der nicht in dem benachbarten lllinr. (andern in Tavo«.Play seinen Ziy hat. Hcnlc bieten wir unseren Lesern eine Vlniicht de« neuen, großartig eingerichtelen Z.inatoriuin» .Zchweizerhof «mit mittleren Preise», in Tavoe-"Klti# <1« ist die dritte der beionder» von dentschredendc» Kurgästen besuchten Heilanstalten iür Lungenkranke iu Tavo?. »Heda, .tritt' Tit Elitsel er. U,,eUiad iu« Ztocke», och iui#plc nur den Fatrn ab. Zo ist die '.'Irbtit abgetan! £. i> Mosenibat. Unschuldig. fcerr s,um linier: „Karl, du bist mir bei der Weinflasche Zeweien!" ean. .».'ein. gnadigkj Herr, der Ztoviel ging ja nicht ran«.' Auch ein Zchüler. Heer «bei» Bettlee eine Gabe reichend»: „Aill Flir Begleiter mich !uu« haben v* — Bettler: .Nein, der nimmt bloß bei mir Fechiitunden!" Tie Iurifkin. .Kennst du koche». Schatz?" — .Nein. Van«. aber ich kann mit einer Wöd»:n eine» mustergültigen Wiet«fontraft schließen Tie ^istor, als Lebcneretterin. ,1m Zahr 1 H.">7 gastierte die berühmte Tragodin Ädelaide Riftoe» in Madrid. Ta warf sich eine« läge« eine junge Zpanirri» vor ihr auf die K»>ee und bat sie. da« Leben ihre« geliebten B>n-ber» zu retten. Sr war Zoid.it und sollte wegen Ungehorsam« erfcholie» werden, liine Bitte an« dem Munde einer solchen Uuuilltritt, nn die Königin CXiabetta gerichtet war nach dem Glauben der lintröfllicheii Zchwester »»widerst,'Üch Tie Ristori lies sich erweichen und verstand sich zu dem eigentiiin- lichen Schrille, für da» Leben eine» Menschen ,» bitten, ben sie nicht kannte und der ihr gleichgültig war «ber ihr lebendige» üKinenfpiel. ihr »inschmei. chelude« Lrg.iii. ihre beredte» Woitr, ihr milde«, mit Iriinen erfüllte« '.'Inge bewältigten die Xonigi» sie begnadigte den Verurteilten. %' Vater, Z,h,i »nb (fufel. Auf dem Ariedhof in «ltei.burg befindet sich ein tvrabstein. ber drei Nirchhof»wärtern an« ein und berseibeu Familie: Vater, .Zoll» und itukel. gewidmet ist. Tie .Xnichrift lautet! .ührist. Fried,. Ihieine, Büiger und Manier. »t. iteiv lotengrüber. Gest. den ^.'4. 5»ni I7"5 im TJ. Clahte. Meister Job Utiiiitian Itiiein», Bürger »ud Ma,i>er. >4 I. gewesener Totengräber. Veit, d SJ. Znn. lHL'tS im 75. Lebensjahre Und hat 2»,.Ittl Seelen zur Ruhe gebracht, ^oh. Heinr. Karl Zhieme. Biirger und Maurer und 5>i» Jahre gew Iodeugr»ber Äest. de» L'i. Mai lüi!» im 74. 3. Und hat °.*:<:t|I Seelen ,ur Ruhe gebracht," Tiefe beide» lktzlen habe» soniil in Io4 fahren 4.'ti>(»J Personen beerdigt Si. Berlöngene Cnal. !^ri fchgebacken» Braut: .Tort kommt meine ,trennbin Bert«, der unausstehlichen Perion bringe ich meine Verlobung trobsenweife bei." (Hut geantwortet. Student, sehr angeheitert, klobit bei nachtschlafender .ieit mit großem »evolter au die $?au«t»r. «Achter. .Mein Herr, Zie wolle» Bildung haben?" — Student: .Nein, den Hausschlüssel!' 1 N rsj U TX ü P1 Problem ?kr. 65. von I KDlm u.U. tlannegieber. Schwär» Warme» Waffer al« Mittel gegen Husten, «in vldtzlicher Huflenanfu», der die ÄrUfte vollst lindig erschöpft, bedarf zuweilen sofortiger Zuwendung vo» sorgfältiger Pflege. hauptsächlich in füllen vo» Schwindsucht oder Lungen-krankheiten. In solchen Füllen hat da« warme Wasser al» sehr nützliche» Mittel sich vorzüglich bewährt. 3» ist den lindern. den Arjneien vorzuziehen, die nur geeignet find, Verdauunglstirungen herbeizuführen und den Avpetil zu nehmen. Ta« Wasser ist in kleinen Schlückchen so heiß al« nur immer mdglich zu nehmen, wenn sich ein starker Hnftenansall einstellt. Ta« warme «affer lindert den Husten und fördert den Schleimau«wurf. Tee Durchsall bei Kaninchen wirb burch Verabreichung getrockneter Heidelbeeren, hartem Brot, Tormentillwurzel in Pulver-form, Mohnsamen, unter da« Futter gemischt, gehoben. OtrSufutter mu^ verweigert werben, Hafer. Heu. Brot und gekochte Rartoföln find abwechselnd zu füttern In langwie-eigen Fällen helfen einige Tropfen einfache Lpiumtinktne in Kamillentee verabreicht oft sehr schnell (knipsehlenswerte« Mittel gegen Wa» zeit und ihre Brn» ist Essigsäure, welche man am besten mit einer Gla«spntze 1:1 die Fugen und Ecke» einspritzt; auch die Zapfen-löcher der Bettstelle» fülle man mit der Flüssigkeit an. Sin Trovseii tk'sig-saure tötet die Wanze auf der Stelle. Tie« Mittel ist billiger und sicherer al« Znfrkteiipulvir, namentlich wenn nicht echt persische» angewendet wird. Bistnit-ziartoffklkliise. l'/i Liter tag« vorher gekochter Kartoffel» reibt man auf dem Reibeisen klar, ichlügt */., Pfund ausgewaschrne Butter schaumig, schlagt 10— U' Eidotter, 8f> Gramm Zucker ans Zitrone abgerieben und Kai, hinein, auch ein wenig Mii«kaiunjz und wenn die Masse schaumig geichlaaeii ist, so rührt man obige Kartoffeln darunter, iowie 100 Gramm Weizenmehl, formt daran« beliebige Klöße nnd kocht sie >', Minuten in Salzwasser, # 4 4 k k 2 » i kj 9 k X ,v u i » K Weiß. Hau in i jiugrn. K U 11 Logigriph. Tu führst (I mit firm g beim ipftkn, 111* ItaM ist f» tttu b Und t* entstammt den «nornfrtiKR. •tol-ölD f# w,rd mit t genannt Julius a l rf. Auslosung des Xiaqoitfllron'cl^. R Aar T 4 I • r II * r • r a m H 1* I 1 | m o r 0 T 1 11 m in « 1 Aroma Arm iHätfel. Warft du im Ibeflitr. Im Oi»i,eet. Und «elfft bfiriediat fort. eo hatt du for bei» iturt« Geld. Siiiackiiofuiiaen • iStljab, ta» itdtiflreori. wnjnmio,iiiiqrn . Dlirnm weg dtn ,>u^- lauirti' um den '«Seit, *r' *'1' ^ ^ JV ^ *' So WH»'« ntn tuet lafltn. Sl) ||i c Ter in einem fremde» l'anh Wr. 1 -c 1 «lt. K >1 C.uabratratjel. tie fuitiinben de» Quadrate» iind sn ,u ordnen, ea» »,e eilt-ibiemenden woaerechltn und stnkrechien üleilien aleiitiloniendt r,»e!ien. Tie WMn be,tichnen: Ii Sine ilrtelfartf. h In» Nie-r. Uintn bibliidien Rame». ftufii>iuit|, folgt in na