«hol« >»-- ZÄ^. -'7 - P «u»l«ad: »o««tKch... lS'— Stnzewu»«« . . » » --'IV SouNlils-Vu»«« » « » l'»--' s«j vexsütt«« o« <» »d«»-M GwittS« »»,» ei««a«»nat. «Midalb 1k, Satze etnzuj«,»«. ^ b«a»tw»rt«»»i Ärief«Ä»«Vlarr« werde» «tchtbert^chtizt IiU««»—«««»ma m «aetbo, W de? der S««iW» M. SS Samstag, den 2S. AvrN 1922 .tliei »t 'k t»«t ««ljat u«d vkltalle, m Äaaeeb d« Vlotner und w »eaz >»i Htsnestch« M«I»«tger, t« »a. alle» ßenannahine- S2. Sahtg. An alle jugostawlschen Staatsbarger! Ueber Rußlands ausgedehnte Ebenen, die ehedem so fruchtbar waren, daß sie ganz Europa mit Getreide versorgten, zog unheilbringend ein entsetzliches Gespenst herauf, das alles Leben bis zum Slelette aussog der Hunger. Unermeßlich find die Opfer, die die Hungersnot in Rußland bisher gefordert hat und noch fordert. Die ganze Welt, ohne Unterschied der Nationalität, des Standes und der Ueberzeugung hat sich endlich erHoden, um den unschuldigen Opfern Hilfe zu bringen. Hunderttauscnden, ja Millionen von Kindern, Müttern und Greisen würde man das Leben erhalten haben, wenn die Hilfsaktion nicht von verschiedenen unbegründeten Vorurteilen gehindert worden wäre. Heute sind gottlob diese Vorurteile auch in unserem Gtaate überwunden. Auch unser Staat nimmt offiziell an dem menschenfreundlichen Werke Anteil. Im ganzen Staat werden für das hungernde Rußland Spenden gesammelt. So hat allein Zagreb am Karfreitag 200.000 eingebracht und Beograd an eben diesem Tag sogar 400.000 Dinare. Nur Slowenien hat sich bisher noch mit keiner gr5ßeren Spende hervorgetan — ausgenommen yie Ergebnisse der Kirchensammlungen und die einzelnen Organifatiotlen. die mit Hilfe ihrer internationalen Verbindungen die Spenden nach Rußland schickten. Es war höchste Zeit, daß auch wir uns auf-eafften. Wenn wir auch in einer kritischen Zeit leben und unter dem Drucke der immer mehr anwachsenden Teuerung leiden — so eSnney wir doch sagen, daß wir uns wenig stens einmal am Tage sattessen. Und wenn wir dabei bedenken, daß dort inl großen Rußland Menschen leben, die schon viele Monate kein mtSgiebiges Stückchen Brot sahen, die das Stroh ihrer Dächer essm, mit Erde und Schmutz gemischt, die in ihrer gräßlichen Verzweiflung die Toten ausgraben und ihr Fleisch verzehren, nur um für einige Momente ihr Leben zu verlängern — da kann es uns nicht mehr schwer fallen, uns ei ne Die jh)nstren» von Genua. relegr«nnme der Marbueger Zettung". Eine bemerkenswerte Rede Lloyd VeorgeS. Genua, 27. April. In der großangelegten Rede, die gestern Lloyd George in der „Olympia" hielt und die tiefe Wirkung geübt hat, führte er u. a. aus: „Es gehe nicht an, erbost zu sein, weil man nach zwei oder drei Wochen Konserenzdauer keine greisbaren Ergebnisse in den Händen halte. ES bedürfe einer längeren Zeit, um die vielfältigen Fragen Europas zu losen. Vow Baltikum bis zum Schwarzen Meere gebe es keine Grenze, die nicht angefochten sei. Osteuropa sei noch im Unbeständigen. Ueberall drohen Krieg und Streit auszubrechen. Die wahre Ursache der Unsicherheit liege in den nationalen Verhält nissen Osteuropas. Die Völker k^finden sich dort gleichsam noch in flüssigem Zustande, wie die Erde, ehe sie eine harte und dauernde Kruste bekam. Die Schwierigkeit, Grenzen zu finden, die von allen Völkern anerkannt würden. sei aber nur eine unter den vielen Schwierigkeiten, die den Frieden Europas so ernstlich bedrohen. Einige von diesen S6)wierigkeitm können unk müsien auf der Konferenz von Genua beseitigt werden. Da die Frage der Sanktionen vor die Botschafter konserenz in Paris gehöre, der eventuell Vertreter der kleinen alliierten Staaten beizu ziehen wären. granzösischer KabinettSrat über die russische Frage. Paris, 27. April. Der KabinettSrcit trat heute abends um tt Uhr abermals zusammen. Er setzte die Prüfung der Telegramme aus Genua über die Verhandlungen mit den Ver tretern der Sowjets fort. Im Laufe der Sitzung hat der Kabinettsrat den Wortlaut eines Telegrammes festgesetzt, das unverzüg lich an die Abordnung in Genua abgeschick werden soll. Die Weisungen dieses Telegraui meS, die übrigens mit dem von Barthou ver tretenen Standpunkt übereinstimmen, fordern den Führer der ftanzösischen Abordnung aus sich cin die Bedingungen von Cannes und an die im ?1!oratortum festgelegten Grundsätze zu halten. DerbrllServns öer De«lscheu «ud TitMMtllWtMllVilh iljre AatilißtrWji. Tie Beratungen der Fi»an.^kominission in Getwa Genua, 24. April. Der österreichische Sektionschef Schwarz« Wald saszt das Ergebnis der Arbeit in der Fi-nanzkommisiion folgendermaßen zusammen' Die Beratungen der Finanzkommisjion über die Währungsfragcn und die Weäiselkurse sind nunmehr abgeschlossen. Der nn die Kon« serenz selbst gehende Bericht über die Wälz--rungsfragen niacht eine llnterscheidung zwi« scheu jenen Ländern, deren Währung die ge« schliche Goldparität anfrechterhnlrcn oder in absehbarer Zeit wiederherstellen kann, und in jenen Ländern» in denen die Zettelzirkulation und die Zettelentwertnng einen solchen Grad erreicht hat, daß eine Politik der Wiederherstellung des alten Goldwertes sich als unmöglich darstellt. Für Länder der ersten Kategorie wird die baldige völlige Wiederherstellung der effektiven Goldwährung gefordert. Dagegen sollen die Länder mit erheblich entwerteter Papiervalnta sick) zur difinitiven Devalvation ihrer Wahrung entschlief',en, da^ Nufien. _____,_____^ ____ ________________. Genna, 27. April. Die Delegation der russi«! heißt, zur Feststellung einer neuen Goldbasis seien vor allem zwei große Nationen, Deutsch-s sehen Sowjetrepublik hat heute aüxnds^eine ihrer Zettelvaluta. Es wird also vorausgesetzt, daß alle Staaten ihre Geldeinheit ans Coli» land und Rußland. Um eS gerade beranszu-l Anzahl von Mitgliedern der deutschen Tele-sagen: Es sei unmöglich, durch welche Maß-! zu ei«a« Abendesse» geladen. Der Sin- nahmen immer zwci^ohe Völ(<^ die zwei Drittel Europas darstellen, dauernd niederzuhalten. Wer dies glaubte, müßte blind sein. Das sei unmöglich, sei unsinnig, sei verrückt. Das dentsch-rusiische Abkomnren habe bei manchem Erstaunen hervorgerufen. Er fLloyd George) habe schon vor längerer Zeit davor gewarnt und gesagt, daß es so kommen werde und kommen müsse. Ein hungerndes Rußland und ein verärgertes Deutschland müssen sich zusammenfinden. Augenblicklich seien die Alliierten die Herrschenden, die Triumphierenden; aber wenn der Sieg in Unterdrückung ausarte, wenn Ungerechtigkeiten den Sieg beflecken, dann muß die Vergeltung aus dem Fuße folgen. Wir müssen gerecht, wir müssen vornehm, wir müssen ritterlich sein! Er sei ... sitr d°S L-b-n nicht g°r°d° notwendigo i wmruhlgt durch d.° Sturm°nz.ich... aus Auzqabe zu v.rs-g°n und fi° für diejenigen! dom S°r.^°nt Er könne w ^ leien. M ^stimmen, die unschuldig dazu verurteilt! dmum Wunsche er d.„ d,e ir°n,-rcnz »o» find, di-s-z surchtiare Elend zu trogen. > «-nW d-" Ar.cdenspalt brmgeu Ohne . ^ t Frledenspakt wurde m Genua überhaupt Di- Hilfz-Mon für das hungernde slmd wurde ü^rall sehr symMhisch og^ . jodami scin Bedauern darüber aus, Mm ficht, daß der Wunsch d^r « Vereinigten Staaten nicht auf der aller Klassen ist, zu helfen. Die Industriellen und die Arbeiter haben schon beschloffen, den Erlös einer zweistündigen Arbeit zu opfern, die Lehrer und sogar die Pensionisten gesellten sich der Bewegung bei. Wi rhoffen, daß um den 1. Mai jeder, sei es Staats- oder Privatbeamter, ein Einzelner oder eine Korporation, Industrieller oder ?kr-beiter, seine Gabe —- und sei sie auch noch so klein — auf dett Sammelbogen des Mari-borer Hilfskomitees zeichnet. Wir appellieren an die Gefühle der A!ensch-lichkeit und Bruderliebe, an die warmfühlenden und guten Herzen. Jeder zähle es sich zur Ehre und sei stolz darauf, daß er Gelege»l?^it hatte, die Not wenigstens eines der 30 Millionen Menschenleben zu mildern, die von dem schrecklichen Hnngvrgespenste noch nicht erwürgt wurden.' Erhaben und leuchtend wird d^ann auch die Erinnerung an daS gute Mrk sein und beiß wird der Dank aus tausend, ahertausend Herzen emporsteigen, die unserer Gaben teil ha^tiq^ wmdeu» aus, daß die Vereinigten .andel in Devisen n:'.d Valuten und überhaupt den Zahluikgsverkehr niit dein Auslände verscl)icdenen Beschränkungen unterworse?< und es bestand, vou Franlrcich anl^efangeii bis -»ini'iber nach ein z..ehr odeS nlinder unlnuwunden geäußertes oder gezeig' tes Widerstreben, der Resolution, welche völ« lige Freiheit nnd iingsstörtbeit des Wechselhandel«, sowie die ^-reipabe und Erleiäiterun-gen de-/ Devi'enter-uinbandels sordert. schlankweg zuzustiuuneu. Indessen bestand Eugland unt gresier Energie ans den Auträ-gen der Sach^'erständigen und man nahm sie hin, augenscheinlich nicht obnc ?)kentalresen' vation. Die österreichisch?»» Vertreter konnten dse Anträge ohne Widerspruch ausnehmen, denn ilant, allgemein die Reparationssrajie anszu'' ein'^igen Gegenstand der Bcratmigcn bilden I die 5,rundsähe iiber die Währung entsprcck«, rolleit. Der lranzüsische Stl^ndPMlt ^ denieniaen tungSprogrmmnS unb den mit dem Völkerbund vereinbarten, und auf dem Gebiete des Wechselkurses geht Oesterreich seit dem In-ficht^mmen der auswärtigen Kredite kräftig mit dem Abbau aller Einschränkungen vor. Die Finanzpolitik Oesterreichs ist in allen Beziehungen ein praktischer Beleg zu den Formulierungen von Genua. Aallenlfch-rumanlfche Han» Telegramm de? Marburger Zeitung". Genua, 29. April. Gestern fand hier eine feierliche Sitzung der kürzlich gegründetm Italienisch - Rumänischen Handelskammer statt, in welcher Bratianu zum Ebrenpräsi-denten ernannt wurde. Bratianu hielt eine Rede, worin er Rumänien als Absatzgebiet der italienischen Industrie bezeichnete. Der Witderousbau der zerftvNen Setteldezmtren. Telegramm der „Marburqer Zeltung". London, 23. April. Einem Wunsche Llot)d Georqes entsprechend begibt sich demnächst der I^irektor einer Fabrik für landwirtschaftlickie Maschinen nach l^Zenua, um an den Veratun--gen über den Wiederaufbau der zerstörten Getreidezcntren Europas als Sachverständiger mitzuarbeiten. DeschanelsÄustand btsorgntt-err-aend. Paris, 27. April. (Funkspruch.) D-iS Besln-den Deschanels kjat sich verschlimmert und gibt zu ernsten Besorgnissen Anlaß. DeSchanel im Sterben. ' Paris, 28. ?lpril. „Journal" meldet: Der /Zustand Deschanels habe sich im Laufe des Abends wesentlich verschlimmert. Man scheine in der Uingebung deS ehemaligen Präsidenten der Republik einen letalen Ausgang der Krankheit zu befürchten. Dle «ffte deutsch rufflsche Handelsgesellschaft ln Moskau Moskau, 27. April. (Funkspruch.) Der ober-fre Wirtschaft^'rat hat die ncuqegrimdetc rus-sisch-deutsche Import- und Crport-Kompag-nie. dcren Zwec? die Hebung der Handelsbeziehungen zwischen Rnszland und Deutschland ist, bestätigt, l^esellschafter ist die deutsche .Handels- und Industriegruppe Hirsch und Spang, die an dem Gkldrubel. be- tragenden Grundkapital nlit der russischen Neichsbank zu gleichen Teilen beteiligt ist. Die Direktion der Firma hat ihren Sitz in Moskau. Kroße Metzeleien tn Betfast. Männer, Frauen und Kinder ermordet. Telegramm dc? ..M^rburger Zeitung". London, ?8. April. In Belfast nehmen die Metzeleien gegen die Katholiken ihren Fortgang. In den letzten Tagen wurden 14 Männer, 3 Frauen und 4 Kinder ermordet. Menschen wurden verletzt, 100 Häuser in Brand gesteckt. Jül) Familien sind obdachlos. Der englisch-französische Konflikt. Paris, 28. April. Anläßlich des Havas-KommuniqueeS zur Rede Herrn Poincarees schreibt der «Petit Parisien": Die ftanzösische Regierung beabsichtigt keineswegs, die Grenzen ihres Rechtes zu überschreiten. Ihre Entschließungen hängen von jenen der Nepara-tiouskommission ab, die sich ihrerseits nach der Haltung Deutschlands bis zum 31. Mai richten wird. Selbst im schlimmsten Fall, das Der was Wer die Muelntei-luno des Gtaotes vom König unterzeichnet. Telegramm der ^Marburger Zeitung". Veograd» 28. April. Gestern abends reiste um 21 Uhr der König in Begleitung des Prinzen Paul und des Hofministers durch Subotica. In der Station empfing der König den Minister Dr. MarkoviS, der ihm über die Situation referierte und ihm den Ukas iwer die Neneinteilung des Staates zur Unterschrift vorlegte. Die Verordnung v'.'d morgen in den „Slu^bcni novine" ver-ll^ntbart. Änsere Delegierten bei den Sthwel»ern. Beograd. 28. April. Gestern nachmittags wurde in Genua von der schweizerischen Delegation zu Ehren unserer Delegation ein Abendessen gegeben. Seitens der Schweiz waren anwesend: Motta und Schulthes;, während seitens unserer Delegation Außenminister Dr. NinLic^, Finanzminister Dr. Kuma-nudi und Handelsminister Jankovi,« teilnahmen. Vrin» Vau! tn Äoareb. Telegramm der „Marburger Zeltung". Zagreb, 23. April. Prinz Paul ist in Zagreb eingetroffen und wird hier die Rückkehr des Königs aus Paris, die am 10. Mai erfolgen soll, abwarten. Abzug der Ätaltener aus Sku»ari. Telegramm der »»Marburger Zettung" Sarajevo, 28. April. Wie aus Skutari gemeldet wird, hat die italienische Besatzung diese Stadt verlassen. Bei dieser Gelegenheit gab die Gemeinde zu Ehren der abziehenden Italiener ein Bankett. Die Italiener verließen Skutari uiit dem Rufe: „Hoch Albailien!" Verttaalichuna unserer Volizei. Telegramm der „Marburger Zeitung". Beograd, 28. April. Das Ministeriuul des Innern arbeitet an einer Gesetzesvorlage über die Organisation einer einheitlichen Staatspolizei für das ganze Reich. Die gcsmute Polizei soll verstaatlicht werden. Ameise des Ministers Dr. Ntnckc nach Beograd. Telegramm der „MarVurger Zeitung". Beograd, 28. April. Für heute abends oder morgen früh erwartet man die Ankunft deS heißt, wenn Deutschland die Annahme der Bedingungen verweigert, beabsichtigt Poin-caree nicht eine isolierte Aktion und baut auf sein Vertrauen zu den Alliierten. „Weder heute noch morgen wird es einen französischen oder englischen Staatsmann geben", so schließt das Blatt, „der die Verantwortung für den Bruch der franko-britischen Allianz auf sich nehmen würde, die noch auf lange Zeit hinaus für Europa notlvendig ist." Ministers des Aeußern Dr. NinLi^ in Beograd. Er hat Gemla verlassen, um dem Ministerräte Bericht über die Verhandlungen mit Italien zu erstatten. Gestern nachmittags hatte er eine längere Unterredung mit dem ungarischen Minister des Aeußern Baron Banf-fy. Zur Sprache kamen sämtliche strittigen Fragen zwischen Jugoslawien und Ungarn. Äe Initiative wurde seitens Bcinffvs ergriffen. Es erweckt den Eindruck, als ob Ungarn reelle Politik betreiben wolle. Dies sei besonders gewissen Enttäuschungen in Genua zuzuschreiben. Was die Verhandlungen mit Italien anbetrifft, erklärte Dr. das; ti? seht von imserer Seite keine VeryNick'timgen übernotumen wurden imd daß uns<'re ^^cgie-rung auf ihrem ursprünglichen Standpunkte verbliebm sei. Wachsende Mzufriedendeit mit Minister Nincie. Die Stellung deS Ministers — erschüttert. '„vumisp ZsvZnqZvW" «q «imvZ0s„T Beograd, 23. April. Den hiesigen Blättern zufolge wird die' Unzufriedenheit mit Doktor Ninöiä in parlamentarifchen Kreisen täglich größer. ES soll dieS sogar auch in der Umgebung des Ministerpräsidenten Pastä der Fall sein. Auf diefer Tatsache basieren die Gerüchte, wonach die Stellung unseres Ministers des Aeußeren erschüttert sei. Eine Gruppe der radikalen Abgeordneten habe bereits seinen Rücktritt gefordert. Es heißt, daß für den Fall, als Dr. NinLiü die Strömung in seinem Klub ignorieren sollte, eine Interpellation vorbereitet werde, die seinen Sturz nach sich ziehen soll. Die juaoslawisch'grlechifchen Derhandlunaen. Einigung im Handelsverkehr. Telegramm »^'r „Marburqer Zeitung". Vsograd, 23. April. In Genua haben Ber-handluugen zwischen Dr. NinLi«^ uttd dem Chef der griechischen Delegation Herrn Gun-naris stattgefunden. Die Forderungen unfe-rer Regierung können nach Ansicht kompetenter Kreise wie solgt zusaminengesaßt werden. 1. Die Erweiterung und Regelung unseres Freihafens in Saloniki. 2. Erniedrigung der Eisenbahntarife auf der Strecke Gjevgjeli —Saloniki, da die bisherigen übermäßig hoch gewesen sind. 3. Die Erteilung der Erlaubnis zum Handelsbetrieb in griechischen Städten und insbesondere in Saloniki für unsere Kaufleute. Bisher wurden unserer HandelSwelt von grie6)ischer Seite große Schwierigkeiten bereitet. Erdbeben in Tokio. Schreckliche Ber'):.Zungen. Telegram« der Marburger Zeitung". Washington, 23. April. Die Stadt Tokiv wurde gestern morgen von einem heftigen Erdbeben heimgefucht, dem ein Ausbruch dei Vulkans Assama Pama, der 10 Meilen nord« westlich von der Stadt liegt, vorausgegange» ist. Eine große Anzahl Eingeborener kau? unls Leben. Der Sachschaden ist sehr bedeu« tend. Das amerikanische Botschaftsgebäude wurde beschädigt. Auch in Yokohama hat das Erdbeben große Verheerungen angerichtet und das ganze chinesische Viertel zerstört. Das Wasserwerk der Stadt Yokohama ist verschüt^ tet. Falsche Renten ln Am»rl?a Washington» 23. Anril. Johnson, der Vertreter Süd-Dakotas, erklärte im Repräsentantenhaus. die jüngste Untersuchling hätte ergeben, daß von der staatlichen Druckerei fÜ7 Hunderte von Millionen Dollar falsche ten in Umlauf geseilt word^'n sind. - ^ Prag, 23. April. Wie die Blätter meld'>r haben sich bei der Abstimmung in der Metallindustrie in Böhmen 70?Z gegen den Ver-mittlungSvorschlag de? Ministers sür sozial-Fürsorge auf Beilegung dcS Konfsikte? auS^ gesprochen. Marbmaer und Xagesnachrichten König Alezander — Taufpate. Der Sara« jevoer Kaufmann Ivo Jagodiä bat unseren Ki>nig, die Taufpatensteve bei seiner erstgeborenen Tochter NadeSda zu übernehmen. Dei König willfahrte dieser Bitte und bevollmächtigte den Genral Milosavljeviö, ihn bei der Taufe zu vertreten. Der König ließ 12.009 Kronen als Taufgefcheuk überweisen. Unser neuer Gesandter in Paris. Aus Beograd, 28. d. M., wird uns telegraphiert: Der frühere Gefandte in Petersburg Herr Spalaj-kovie wurde zum Gesandten in Paris er-nannt. Die seit zwei Jahren unbesetzte Ge« sandtschast erhält mit Spalajkoviü eine? neuen Leiter. Trauung. In der Mariahilserkirche in Graz fand am Ostermontag die Trauung de^ Lehrers an der Knabenbürgerschule in Mürz-zuschlag, Herrn Lorenz Markgraf, .mit der Lehrerein an der Mädchenvolksschule iv Mürzzuschlag, Fräulein Maria Rock), statte Als Trauzeugen fungierten für die Braut der Bruder ^des Bräutigams Herr Jofej Markgraf, Gendarmeriewachtmeister in Kam-Nitz, für i)eu Bräutigam Herr Sepp Tax. Lehrer in Langenwang. Evangelisches. Sonntag den 30. April sin« det in Maribor kein evangelischer Gottesdienst statt. Pfarrer Baron predigt an diefem Tagf in Ptuj. — Jedell Donnerstag nachmittags 5 Uhr Bibelstuude in der PfarralntSkanzlei, Heitere Liedertafel des Marburger Män» nergesangvereines. Wir machen nochmals aul die heute Freitag um 8 Uhr abendS im Götzsaale stattfindende Liedertafel des Marbur, Zlls Kays Ks Söütrliails. uieu es nnt Dank nn, mein Herr", antivortete Frau Siebert erleichtert. 1913 K? l-remor ^ ktsilin 30. Z Der si'nge Mann verbeugte sich. Nachdruck u. Uebttsehungsrecht in freinde Sprachen? „Rechtsanwalt Dr. Hcrrlinger", stallte er l7 verboten. 5 sich vor. Unter den drei Linden draußen gab eS ei- ^ Heidy fuhr überrascht auf. neu kleinen See und aus dem Villeugarteu' ,.Dr. Herrlinger —?! Geo . . . Herrn Tor-drüben, der etwaS aufwärts ging, stürzte das westells Anwalt! Welches Zusainmentressen!" mit Erde vermischte Wasser in brmmgelben rief sie freudig. Fluten auf die Straße uieder. ^ „Sie kennen Freund Torwesten?" fragte Frau Siebert und Hcidy standen an dem Herrlinger nicht minder überrascht, denn das zweiten Fenster und starrten beklommen auf „Geo . . ." war ihm nicht entgangen, die Verwüstung. ^ „Ja. Ich heiße Heidy Siebert . . . dies ist „Wie um Gotteswillen kommen wir nun meine Mutter", sagte sie eiirfach, während von hier fort?" klagte die Mutter. „Wenn eS auch aufhört — der Wog wird ja grundlos sein!" „Leider! Und den einzigen Wagten, den man hätte bekommen können, hat der Herr vorhin schon gemietet. Ich wollte wirklich, wir wären in Wien geblieben!" » Der junge Mann, der diese leise gesprochenen Worte gehört und Heidy schon draußen mit Interesse beobachtet hatte, trat zu den beiden Frauen. j „Wenn die Damen mir gestatten, Ihnen zwei Plätze in der Kalesche deS Wirtes anzubieten, so würde uns allen geholfen sein. Der Wagen ist zwar nur ein Landeinspänner mit Halbdach, aber ich glaube, wir würden doch oanz gut darin Platz haben", sagte er. Herrlinger sie überrascht anstarrte. „O wirklich? Fräulein Siebert? Das ist in der Tat ein seltsanles und frohes Zusani-mentresfen!" Man hatte jetzt daS Wetter und alles andere vergesien, fetzte sich gemütlich an dem Ecktisch der Swbe zusaunneu und sprach von.dem Einen, der sie indirekt alle drei herausgesührt hatte und ihre Gedanken fortwährend beschäftigte. Herrlinger war gekonimen, uin Titus selbst noch einmal um alles zu besragen. Hcidy erzählte von ihrer Unterredung mit der Alten im Zeitungskiosk. Man kombinierte und erwog, und darüber wurde der Himmel draußen lichter, die Zeit verging. Nach einer Stunde meldete Rosina. daß der ^Das ist sehr liebduswürd.ig, unt^ ueh- .Regen ausgehört habe. „Aber wie siehtv drau. ßen auS! Daß Gott erbarin! Den ganzen KieS hat's uns aus deinGastgarten weggeschwelnmt und drüben in Herrn Torwestens Garten das halbe Erdreich. Der Nasen ist ganz ausgewaschen. ^ieiue Spur, daß Sie hinüber könnet!, Fräulein!" „Wie schade!" „Aber ich uiuß sehen, ob der Regen mir dclln wirllich mein Blumelibeet ganz herab-geschweunltt hat, wie's fast den Anschein hat, oder ob ich noch ein paar Blumen für Sie siude,. Fräulein", fuhr Rosina fort. Heidy erhob sich sofort. „Tann gehe ich doch auch uüt!" ' > Beide Mädchen verließen die Stube. Es war noch nicht sünf Uhr. Der Himmel war wieder völlig klar. Frau Siebert machte eben Rechnung mit deui Wirt, Dr. Herrlinger war tiach deui Stall hinausgegangen, um das Einspannen zu betreiben, da wurden alle jäh aufgeschreckt durch einen gellenden Schrei. Er llang vom Bitlengarten herüber. Gleich darauf jagte Rosina den Kiesweg herab, hinter ihr, etwas langsamer, folgte Heidy, leichenblaß, von Entsetzen geschüttelt. Herrlinger eilte ihnen erschrocken entgegen. „Was ist geschehen?" Ehe Heidy antworten konnte, schrie Rosina gellend: „Vater! Titus! O Gott — sie haben Herrn Torloesten doch ernwrdet! Unten inl Garten -- dort liegt erl „Unsinn!" fuhr sie Herrlinger an und blickte fragend auf Heidt). Diese deutete ulit bebender Hand scheu hinter sich. „Ich weiß nicht, tver . . . aber eine Hand . . . aus der Erde . . stammelte sie mit weißen Lippen. „Dort oben, hinter dem Haus! . . ." Der Advokat schob sie ihrer Mutter zu und eilte mit dem Wirt und ÄtuS hinauf in den Garten. Sollte ein Zufall den Leichnam deS unbekannten Ermordeten bloßgelegt haben? Ja! — Dann sahen sie von weitem, graneti-Haft, unheimlich deutlich: einen nackten Männerarm aus der Erde ragend,- wie in stum-mer Anklage zum Himinel erhoben. In einem von Titus' Radieschcnbeeten war es. Man hatte ja damals im Garten 'gesucht. Aber an das Beet, wo die Pflanzen fo nett in Reih' und Glied standen, hatte niemand gedacht, obwohl ja in dem lockeren. Gartenbeet das Vergraben am wenigsten Mübe machte. Man brauchte nur zehn bis zwölf der jungen Pflanzen auszuheben und dann wieder darüber zu fetzen, so sah alles unverdächtig aus. Besonders, da es am nächsten Tage regnete. Jetzt hatte der Wolkettbruch die obere Erdschicht abgeschwemmt und den Arm freigelegt. Es fah gräßlich aus und katn allen so un-' erwartet, daß sie zunächst llur stumm daraus ^ ^liederstarrten smk« ger Mämlergeftmgvereines aufmerksam. Im zweiten Teile der BortragSordnimg gelangt die Operette „Zehn Mädchen und kein Mann^ von Franz v. Suppee zur Aufführung, in der als Balletteinlage „Der Frühlingsstimmenwalzer" von den mitwirkende Damen getanzt wird. Die Einstudierung dieses Balletts hat in anerkennenswerter Weise Herr Tanzmeister Heinz Scheidbach besorgt. Nach Abwicklung der Bortragsordnung findet ein Tanzkränzchen statt. Die Mufik hiezu wird die hiesige Mllitärkapelle besorgen. Wichtig fiir die Telepho»t-»bon»e«ten! Amtlich wird Verlautbart: Die mit 1. Mai in Kraft tretende neue Telephonordnung bestimmt im Artikel 35 folgende, für alle Tele-phon-Abonnenten wichtige Neuerung: Jeder Abonnent, der von seiner Abonnenten-Station neben Lokal- auch Jntcrurban-Gespräche sübren, Telegramme und telephonische Aufforderungen telephonisch vermitteln will, mns^ diesen Wunsch der Tclcphon«Zcntralc niitlelst einer besonderen Trucksorte, die mit einem L-Dinarstempel versehen sein muß, anmelden. Für die Veqünstiqunii zur Führimii von in-terurbanen Gesprächen, Vermii tl'mg von Telegrammen und teli'P^wnisch^n (''icsp'äch-'ans-fordcrungl^n ist s^sk'ichzc'i^i^ mit der ^lnnies» dim^ auch eine Ilihre?s>el'i'ibr vcn Tlit. bei der Telephonzentrale zn erlcc^ni. Im Sinne de? erwähnten Artikel'^ 35 d!)l Telephonordnnnc^ werden alle Telophonubon-nenten, die auch vom 1. V^ai 1932 an von ihren Abonnentcnstationen aus interucbaue Gespräche führen, bezw. Telegramme und Gesprächsaufforderimgen telephonisch vermitteln wollen, aufmerksam geniacht, dnß sie spätestens bis zum l. Mai 1922 bei dc? Telegraphen- und Telephonrcchnllngsabteili:ng des hiesigen Hauptpostamtes diesbezilkiliche, Einbrüche ereignen. Die Einbrecher haben eZ gen Burgtor erschien und' von einem Wachhauptsächlich auf die in den Weingärten sich Posten den Eingang in die Burg erzwingen befindlichen Keller abgesehen. So wurde in wollte. Zwischen dem Posten und dem Stn-den Keller des Bürgermeisters RodovSek und denten kam es zu einem Wortwechsel, in des in die Keller der Besitzer Z^unkoviö und Fin!- sem Verlauf der Soldat den Studenten nie- gar eingebrochen und große Quantitäten von Wein und Branntwein gestohlen. Tie Gendarmerie fahndet eifrig nach den Tätern; es ist bereits gelungen, einige von den Gaunern dingfest zu machen. Sin großangelegter Betrug. Bei der hiesigen Sicherheitsbehörde langte vorgestern ans Koprivnica die telegraphische Verständigung wngen gezählt werden. Zum Gelingen dieses Festes trugen in erster Linie alle Behörden und Aemter durch ihr großes Entgegenkommen bei. Herr Protektor pl. Baljak hat sich durch seine materielle und finanzielle Unterstützung dm Dank und einen dauernden Ruf bei allen Angestellten des Gast- und Kaffeehausgewerbes w Maribor erworben. Allen Spendern und Gönnern wird aus diesem Wege gedankt. Oberkellner Ctürzl, Ne-staurateur Halbwidl sowie Herr Mirko Le-panec ftzotel Union), Präsident Sedej (Grajs-ka klet) und der engere Ausschuß haben sich um das Gelingen deS Festes sehr verdient gemacht. Da der Reingewinn für wohltätige Zwecke bestimmt ist. wird ein genauer Alls-weis über die Spenden, die der Antitnber-kulosenliga, für das arme Kind und der Ret-tungSabteilung der Freiwilligen Feuerwehr zufallen, veröffentlicht werden. Marktl^richt. Am d. M. wnrdep auf-qetricl)cn: 7 Stiere. l>8 ^ck.sen, 1?».'^ Kühe, 1 Pferd und 7 Kälber, zusammen 506 Stück ?^ie Preise waren foliien^e: k>?? N, 5^al5niastock'sln f'i'? ^>uchtochscn bis T^chlachiüiere 22 bi'Z ^chüichtinast' !üh.' biö Il'i, 1«' bif^ 25, j timg der c^)renz.' auf dem .Yeimweqe festzu- liihc' 11 1.^. ???isck!?!''k''c' 1!^ bis lräi'uui^'I nelimen^ qrst^vn tatsächlich in der s'i? 2!, 21 liis .^>2 Ix p-'r Al^'saildrl^v.i ccsta vLlhastet und in- !»i'!ivsir(in'.ui — "^lcischpreise: ^wisch»^!! cilis hier cing^ .'lUndflnslN dl'.' >'N. x;!iU)s^eiich 1 Sichl.'r/n'its!.rgc^n ilbergeben. de? ihn ml> ^ -72 s'i'? v^'r nahul (5'^ sck:'.'i>t! sich iini einen los^rannn. Tie?mal war der Markt wegen deZ Betrug .-^u h^^ndelu, desse n Fädl'n in sch»vach besucht. j ivc' dl.: '^lnqelegenheit w^l^r« WarnLUl:. ?cus o;n,n!) eines PolizeiSerichtS! scheinUch auch chren Abschluß finden dürfte. vn-s.l't in «''."N!c'ha'>.ias iiu Iti?.re 1880 gc-' Du^'ch vcrlestt. Der l'- Jahre s''^rnne und dortscllst wohnliestc ledis^e, kroa- alte F^an^, Prc".^-.o'>^nr, wohnhaft Stndenci, ti'ch sprechende .?>andel^reiscnde Raimnnd Ale'sandrova cesta 9, erhielt gestern vormit derschoß. Der Vorfall rief in der Stadt gro^s Aufregung hervor. Nach zwanzig Jahren gesunden. AuS Scho^ we wird berichtet: Am Gründonnerstag wurde in einem Hause ein Gänserich geschlachtet, und als man seinen Magen ausschnitt, fand sich darin ein goldenes Mädchenohrgehänge. Es wurde nun hin und hergeraten, wo das- ein, daß ein Tschechoslowake namens Johann > selbe herstammen könnte, bis sich einer der S., mit einem Waggon Steingutwaren iibcr i Hau Einwohner erinnerte, daß seine schon Maribor kommend, in Zagreb eingetroffen s längst verheiratete Schwester vor zwanzig sei, wo er den Waggon zurückließ und den ^ Ialiren ein derartiges Ohrgehänge verloren Inhalt einem Käufer in Koprivnica um j habe. Tie Verlnstträgerin wurde geholt und l5Y.000 übergab. Bei der sväter erfolgten! erkannte sofort das damals verlorene Ohr-l?r.'^ffnur.i de?'??s'gaons stellte sich jedock geh^.n^^e. 3ie hatte eS auf dem Tretplatz ver-herauS, daß nur ein Teil der Ladung aus^loren uud dort ivar das Schmuckstuck gelegen, 5telngutwar.'n während den ulniqen, bis der jetzt geschlachtete Gänserich dasselbe Teil mittderwertiae Waren ausfüllten. Aus Heuer oder voriges )ahr slir ein Üttluruhlorv fl^oprivniea wur!>e daher unmittelbar mit der icherl)eU?behörde die Verbindung ansah und verschluckte. Vrennholzliefernn^ für die Garnisonen lanekiiö (mittlerer Statur, länglichen Gesichte?, mit dunkelbraunen .haaren, braunen Au« kostlznlos erhältliche Anmeldungsformulare j gekleidet in schleckite i'lbertragene ü^lei ausfüllen und mit einem 2-Dinarstcmpel ver sehene Anmeldungen vorlegen und gleichzei tig die für die Zeit vom I. Mai bis 31. Dezember d. I. entfallende Gebühr von 80 Din. erlegen. Die bisherige Telegrammvermittlungsgebühr von 20 Para für jedes vermittelte Telegramm und die bisherige Tele-grammvermittlungSkautiou entfällt 1. Mai 1922. Hingegen ^trägt das Minimum der gemeinsamen Telephon- und Telegraphenkaution vonl 1. Mai 1922 an 199 Dinar. Alle Abonnenten, die bisher eine Kaution im Ausmaße von weniger als 190 Dinar erlegt haben, müssen diese am 1. Mai mindestens auf ^100 Dinar erhöhen. Jene Telephonabonnen-Zten, die den angegebenen Forderungen bis späteftens 1. Mai d. I. nicht nachkomnten, können von diesem Datum an weder interur-bane Gespräche abwickeln, noch Telegramme telephonisch vermitteln. Glockenweihe. Aus Konjice (Goltobitz), L7. d., wird uns gemeldet: Vorigen Sonntag wurde hier unter großen Feierlichkeiten die Weihe zweier neuer Glocken für die Stadt-Pfarrkirche vorgenonlmen. Die Glocken wurden von der Gießerei des Jng. Bühl in Maribor geliefert; die eine Glocke wiegt 28 und die zweite 8 Meterzenwer. Senden für das hungernde Rußlland. Für ^ie Hilfsaktion der Hungernden Rußlands haben gespendet: Major Eduard BavpotiL in Dolnja Tuzla (Bosnien) 25 Din., die Ange stellten in der (Gärtnerei DZamonja u. Komp. Änstatt einer Blulnenspende gelegentlich des Namenstages des Herrn DZamonja 50 Din., eine Gesellschaft bei Herrn DSamonja am Veorgstage 100 Din., Herr DZamonja als königl. Hochzeitsgeschenk 250 Din. — Alle Beiträge sind zu richten an das HilfSkonntee (DrZavna Realka) oder an die Kasse der Be zirkshauptmannschast Maribor mit der Bei fügung „Für die Hungernden Rußlands" Das Hilfskomitee. Spenden für die Nettungsabteilung. Für ^ie Rettungsabteilung haben gespendet: die Herren Bertholt und Baubeller (ein Ausgleich) 1090 Spende« für die Autoturbinepsprltze. Für bleAutoturbinenspritze haben gespendet: Frau Maria Frangesch 490, Herr Rudolf Kiff-mann 5000 Große Ueberschwemmungen. Wie uns gemeldet wird, sind infolge der anhaltenden Regengüsie die Donau, die Theiß und die Save aus ihren Ufern getreten und haben die ganze Banater Niederung, Syrmien und Äawonien überschwemmt. Die tlbersckwemm-ten Gegenden ähneln einem riesigen See; der Berkehr zwischen den einzelnen Ortschaften Wird mir mit Kähnen aufrechterhalten. Das SellnerkrSnzchen. Das am 2Z. d. M. vnter dem Protektorate des Herrn Gjuro pl. Baljak abgehaltene Kränzchen der Hotel-, Caf^ und Restaurationsangestellten verlief !)nng) verschiedene Betrügereien. Er gibt sich als bevollmäck)tisiter Reisender des Institute? 'ür die Vergrös^crnng von Photographien der '^irma Ivan Gjurina in Zagreb aus, nimmt Bestellungen entgegen und läßt sich bei dieser Gelegenheit auch diesbezügliche Vorschi'lsse auszahlen. Er stellt jedoch Bestätiglingen aus Bestellscheinen der Firma E. Kupfer, Wien, Wolfgasse 36, auS. Vor diesem Manne wird gewarnt. Beschädigte werden cMcht, ihren Schaden beim nächsten Gendarmeriekomman-dl>^ur Anzeige zu bringen. äumung der Waggons durch Wohnungslose. Wir werden um Aufnahme folgender Zeilen ersucht: Die von der Wohnnngsmisere ohnedies arg betroffenen Angestellte? der Südbahn, die bereits seit Monaten gezwungen sind, mit ihren Fauiilien in den Waggons ein armseliges Dasein zu fristen, erhielten dieser Tage von der Verkehrsdirektion den telegraphischen Auftrag, die Waggons binnen 48 Stunden zu räumen, widrigenfalls ihre e^^ekntive Delogierung und (5ntlasslmg veranlaßt werde. Durch diesen kurzbefristeten Austrag der Südbahn droht vielen Familien die ernsteste Bedrängnis, da es mit Rücksicht auf die herrschenden Wohnungsverhältnisie kaum denkbar ist, daß es jemandem glücken könnte, schon in dieser kl^rzen Zeit eine Wohnung zu finden. Es wird ja gerne zugegeben, daß durch die Besetzung zahlreicher Waggons zu provisorischen Wohnzwecken der Südbahn namhafter Schaden erwächst, die sie dem Verkehr entzogen werden; immerhin wäre es aber wünschenswert, daß seitens der maßgebenden Stellen gegenüber den Waggonbewohnern wenigstens insoserne Rücksicht geübt wird, dasi ihnen für die Räunlung eine wenngleich ultimative, fo doch gellügende Frist eingeräumt wird, innerhalb deren sie mit besseren Aussichten ihre Wohnllngsfrage regeln könnten. Durch ein derartiges Vorgehen würden die kompetenten Stellen nur den Beweis von richtigem sozialen Gefühl erbringen und sich die Sympathien und die Achtullg der Ar> beiterschaft ungeschmälert wahren, Sturz vom Rade. Der 22 Jahre alte Bank beamte Danilo Kaiser stürzte vorgestern gegen halb 19 Uhr abends bei der Bahnunterfahrt in der Frankopanova cefta so unglücklich vom Rade, daß er sich ?ine schwere Gehirnerschüt teruug zuzog und von der Nettungsabteilung in bewußtlosem Zustande ins Allgemeine Krankenhaus überführt werden mußte. Zusammenstoß zweier Radfahrer. Gestern gegen halb 11 Uhr vormittags stieß der 82 Jahre alte Alois Sprager in der Aleksandro va cesta mit einem ihm entgegenkomnlenden Radfahrer zusammen und erMt dabei eine erhebliche Verletzung am linken Fuß, fo daß er die Hilfe der Rettungsabteilung in An spruch nehmen mußte. Einbrüche am Lande. Aus PtujSka gora (Maria-Neustift) wird uns berir^et, daß sich geflacht, um Malln vor der Ueberschrei- Maribor und Ptuj sül.' den !Zt.'rbrauck vom 1. Juni 192? bis Ende Dezeulber 1O22. Am 4. Mc:! ls'LI um 19 iihr vo^u:itlaas findet i'^ drl de'? ln Mü>^il-or ulld delul .^lvlouuuuilauo-' in Pt^ii ''ine von statt, uvd zwar >?!>' l'^^-ü'.'.nson Ii».t oi? ^iubUu'.e^er und sür di? Vtuj L'.ubiiulet^r Bremcholz. Tie Inl^rrzjLr^ :eu uwlien il^-re Anbote dcn bezeichneten mauden entweder nlündlich oder mittelst eines mit einenl 2-T!narstemPel versehenen Ossertes stellen. Vci jedem Anbote ist eine Kaution von 5^^ vl'-ul Werte der angebotenen Quantität tion Brennholz zu leisten. Die An-bl^tsteller müssen die Kaution sogleich erlege?» und die schriftlich gestellten Bedingungen, die bei den erwähnten Kommanden zur Einsicht anfliegen, unterfertigen. Das einörmelige Kleid. Das Neueste, mit dein uns die Pariser Mode beschenkt, ist die elegante Abendtoilette, die nur einen Aermel ^at. Die eine Seite der Eorsage ist ganz ärmellos; nicht einmal der Eisest« Tülli^satz chließt das Aeriuelloch ab. Die andere Schulter dagegen ist von einer weiten Draperie umflossen, die aus einem Stück mit dem Kleid gearbeitet ist und in der Form eine? ungarischen DolmanS über den Ann herunterfließt, in eine große Troddel auslaufend. Reue Emlsiion der Aktien der Handelsbank A. G. in Ljudljana. Die unlängst gegründete Handelsbank hat auf ihrer Generalversammlung am 85. März 1922 beschlossen, ihr Ak« tienkapital von 10,000.000 auf 30,000.000 zu erhöhen. Nähere AuSkiwfte siehe Inserat. HlidWit! M lglln z« jsi, »«ltm w tchw M-i» tt» ««UM tags von einen: Spielkameraden in Melse durch einen Steinwurf eine größere Riß-quet'chwnnde über dem lin?en Ange. Im Devot der Rettungsabteilung wurde ihm erste Hilfe zuteil. Obligationen der Vorkriegsschulden in Serbien und Montenegro. Ter Finanzminister hat mit einem Erlasse G. Zl. 5467 vom 22. März d. I. zewcks Restitution der Obligationen der Vorkriegsschulden der Königreiche Serbien und Montenegro, die während der Kriegszeit in Verlust geraten sind und vom Territorium der okkupierten Länder weggetragen wurden, verfügt, daß alle interessierten Staatsangehörigen längstens bis 30. April d. I. der Generaldirektion der Staats-s6)ulden in Beograd folgende Daten einseli-denslnüfsen: 1. Vor- und Zuname des Eigen-tüiners der m Verlust geratenen Obligationen 2. Beruf; 3. Wohnort (genaue Adresse); 4. die Gattung der einzelnen verlorenen Ob ligationen, Serie und Nllmmer und Nominal wert jeder Obligation; 5. wo die Auszahlung der Fälligkeitskupolls vor dem Kriege statt fand; 6. wann die Obligationen saint Ku pons und unter welchen Umständen sie in Verlitst geraten sind; 7. ob bisher schon eine Vorkehrung getroffen wurde, um die Obliga tionen ausfindig zu luachen und welches Re sultat erzielt wurde; 8. Beweissührung der Betreffenden über das Eigenwmsrecht der verlorenen Obligationeli. In der Anmeldung müssen alle Fragen beantlvortet werden, da sonst die Anmeldung keilie Berücksichtigung sinden kann. Heupreise in Maribor. Am dieswöchentli chen Markte kostete ein Meterzelitner süßeS Heu 200 Dinar, Grumnlet 200 Dinar und Haferstroh 125 Dinar. Die Zllfuhr war sehr gering. ^ Unmoralischer Lebenswandel. Die 2Kjcih rige beschästigullgslose Kellnerin Genofeva B aus LibuLe (Loibach) in Kärnten wurde vor gestern wegeli Vagabondage und unmorali schen Lebenswandels verhastet und mit ach Tagen Arrest bestraft, da sie bei ihrer Ein vernähme einen falschen Nainen angab und auch bezüglich ihrer Zuständigkeit irreführen de Angaben machte. Sie wurde deln Gerichte übergeben, worauf sie nach Verbüßung ihrer Strafe in ihre Heimatsgemeinde abgeschoben werden wird. Brand in einer Kirche. Alis PtujSka gora (Maria-Neilstift) wird unS gemeldet: Vor kurzeln entstand in der hiesigen, schon sehr alten und berühmten Wallfahrtskirche ein Brand. Junge Burschen, die im Tlirme beim Glockenläutel! beschäftigt waren, rauchten hie bei und ließen eine brennellde Zigarette au' einem morschen Balken liegen. Der Balken fing Feuer. Glücklicherweise wlirde eS recht zeitig benlerkt und koilnte gelöscht werden Trotzdem ist der entstandene Schaden zieui ttch groß, da auch die Turmllhr stark beschä digt wurde. Bon einem Wachposten erschossen. Alis Du brovnik (Ragusa) wird gelneldet, daß der Kino. Meftni kino. „Herren des Meeres", eins moderne, interessante Piratengeschichte in S Akten mit Maria Palma und Alberto Ca-, pozzi ill deil Hauptrollen, wird Freitag, Samstag, Sonntag und Montag vorgeführt werden. Spott. Delavslo kolesarsko Druittoo w Maribor, Sonntag den 30. April unternimmt der Ber-^ ein eine Spritzfahrt nach Gornja PolSkava. Abfahrt Punkt halb 2 Uhr nachmittags. Zugleich findet eine Besprechullg für den Festzug am 1. Mai statt. — Am I. Mai um 4 Uhr frlch Zusammenkunft am Kralja Petra trg. Abfahrt zur „Weißen Fahne" in Sw-denei. Vom Tage. Vine interessmite Statistik »iber die Verbreitung der Tuberkulose hat der franzi^sische Professor Vecanyon, Mitglied der ständigen Tuberkickose-Kommisiion, mifgesteNt. Die jähr- lichell Opfer, die die Tuberkulose in Frankreich fordert, berechnet er auf 100.000. In Frankreich beträgt die Sterblichkeit an Tu» berkulose 32 auf 1090 Einwohner, in Deutschland dagegen nur 17, und ili England 14 auf je l000 Einwohner. Der französische Gelehrte fordert Kampf gegen den Alkohol, gegen die Verelendung, gegen schlechte Wohnungsvers» Hältnisse uslv. F« Die „Marburger Leitung kann mit jedem Tage abon» niert werden. WsM«S SimwM Wt de« lSW lSlSlSlSISlS Aus oller Wen. vWcherb«« Heil«»Ge» «eläh«t«. I« Al«don wurde vor einigen Tagen ein Insti- ^ wt str Autosuggestion eröffnet. Zur ersten' Sitzung, zu der auch Pressevertreter eingela^ l den waren, kam eine größere Anzahl (^e-' sSbmter. Unter ihnen befand sicb ein Mann, ^ssen beide Beine zum Teil abgestorben wa« ren. Die Kranken wurden im Auto heran-t transportiert, dann wurde ihnen auS dem Wogen geholfen, und sie mußten nun versuchen, mit eigener Kraft die Treppe hinoufzn- j gehen. Eine Dame, deren eines Bein vollkommen gelähmt war, versuchte immer von neuem, die Treppe hinauzusteigen, trotzdem sie infolge 8e? böe?«e«schlichen Anstreng,m-gen von mehreren Ohnmächten befallen wurde. Da erschien nun der Leiter des Instituts, Dr. Coue. vor ihr und sagte zu ihr. obn? sie zu berühren: „Ich bin überzeugt, daß Sie gehen können." Darauf sammekte die Dame nochmals alle ihre Krüite und wirklich gelang eS ibr, chne jede Hilfe die Treppe hinaufzusteigen und sich in den Sitzungssaal zu begeben. (5in Teilnehmer der Sitzunq erklärte, das Erg^bnl« derselben sei außerordentlich zu-friedensteslend gewesen. Ein Mann, dessen beide Beine tcilwcije gelähmt waren, erhob sich auf Bitten Dr. Com's und ging ohne jede Beschwerde und ohne jede Hilfe im Saal umher. Bvrfmderscht. Zagreb. Devisen: Berlin 2S.25 bis Iß.hv, Bukarest K7 bis 60, Mailand 390 bis 405. London bis 337, New Kork S20 bis 700, Prag 145 bis 150, Schweiz 1300 bis l350, Wien 0.955 bis 0.975, Budapest 9.50 bis 10. — Baluten: Dollar 65. österreich. Krone 0.95. tschechische Krone 150, Franken 655 bkZ 690, Napoleondor 215, Lire 390 bis 397. . , Wien. Devisen: Zagreb 26.17 bis 26.23, Beograd 104.68 bis 104.92, Berlin 37.70 bis 27.^, Budapest 10.12 biS 10.18, London 34.'^.50 bis 844, Mailand 415.20 bis 415.80, New York 7731.50 bis 7743.50, Paris 718 ,biS 71S, Prag 151.40 Sis 151.60, Tofia 57.Y.< bis 56.05, Warschau 1.91 bis 1.95, Zürich 1503.75 bis 1506.25. — Valuten: Dollar 7631.50 bis 76V?.^0. Lev 5f.L5 bis 57.05, deutsche Mark 27.95 bis 28.05. Pfund ^42.7.^ bis 343.2'), i. ^nz. Franken 714.15 bis 715.50 Lire 413.70 bis 41';.30, Dinar. 10^.3«^ biS 104.6?, voln. Mark 1.S1 bi- 1.9.-^. L?i 55.4^ bis 55.56, Schweizer Franken 1502.25 bit 1504.75, tschechische.Äronc 171.20 bis 171.40-ungarische.Krone 10.19^^ bis 16.22!^. ^ Zürich. Bessin 1.8l, New ?^yrk 5.14, Lon» ^ don 22.74, Paxl^ 47^Ä), Mailand 27.45, Vrog 10.02, Budapest 0.65, Zagreb 1.97, Marschall 0.13, Wien 0.06>!, österreich. Krone 0.07. Kielner Anzeiger. Verfcht^O»eO Sta »lrd mit «t««m MtU»«rNtzwis«n zn t>«sch«n gesucht. Unter .Kinder-wagen^ «« dt« Den». AVSS I«, Gchhäft- md 5tn»tz»usn. W«, ^..Kafftthiiuser»« den vUmteste» Bedingungen üder-ai»»t «eolitStend^ de» «arl R»»«. M«ib»r. «lsve»ska Si« »«>Pl«tz in de» »eina Sit«, der O«ge«»är!iß «l» A»er desRP »itt, 87! Ou«dkatmeter « lös K. »ird zum «»kaiis «n» gedsten. Nichere Auslmnkt »trd t» de? «DsiPN« >ltc«. Pwdretje «tettt. 3N4 Kmife »Ofttz »tt freie? W»tz»U««. uaw.Iprianer' an 31LS M bmqw Otstlchi zu Kauf« geficht. Vffem an Zelez«n» M»t« od vr«t. S«g Admplette G«»»P»Oy« Z» tzg»- ?w»retje^t fim gefAcht. Mi?td»r Z«ß. 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Die bisherigen Aktionäre stnd bereckttgt auf Grund einer jeden alten Aktie eine neue K L 400 — Nt)m IL 430 — Plus Zinsen von Nom. kc 400 — vom 1. Feder 1922 bis zum Zahlungslage zu übernehmen. S. Alle Subskribenten^ die schon bei der vorigen Emislion subskribiert und eine Zahlung geteislet haben, . bekommen neue Aktien unter gleichen Bedingungen wie unter 1. 5. Nichtaktionäre bekommen Aktien gegen sosortige Barzahlung zum Kurse kt öSS— Plus S^o Zinsen vo» Nom. IL 400'- vom l. Feber 1922 bis zum Zahlungstage. 4. Neue Aktien partizipieren am Reingewinn pro l922 und sind oersehen mit einem Kupon pro l922. 5. Neue Aktien werden den Subskribenten im Lause des Jahres 1922 ausgefolgt. 6. Die Verteilung der sür neue Aktionäre bestimmten Aktien behält sich der Vemaltungsrat nach Ablauf des Subskifipt»onstermines vor. 7. Die Subskription neuer Aktien findet vom 2. April bis 3. Mai 1922 statt u. zw.: ») bei der Handelsbank A.-T. Ljubljana (in den provisorischen Betriebslokalitälen Beethovnova ul. 10) und ihrer Zweiganstalt in Maribor. " d) bei der Kmetik« posojllnic» ?» Ijadl-nsieo okslieo, I^jubls»». 8. Im Falle, datz einigen Subskribenten nicht die volle Anzahl der subskribierten Aktien zugeteilt werden : könnte, werden die eingezahlten Beträge zurückbehalten und wird. die Zuteilung der sehlenden Aktien det der neuen Snbskription ersolgen. Ljubljana, 2S. März 1922.' SSö4 Derwalwngsrat der Handelsbank, A.-S., Ljubljana. Sttv vsnksagung. FSr die Nedevole Anteilnahme anlLklich des schiioeren Verlustes, den wir dnrch das Si»schetden unsere? lieden Schmesie?» deztetzuiUSweise SchwSgeri» us»., Fräulein /^nna tpsvie erlitten haben, sowie fii? die eh?ende Beteiligung am Leichendegängnisse sagen »tr allen auf diesem Wege unse?en her^ichstei» Dantu Maridor» am 2S. «pril SISS Dle tleftfauernb Hint«rbli«benen. 32 95 ..Iliittlfo-Vatmler^^ sechssihig. in Graz ge^al-repa-rier!. erstklassiges Material, im allerbesten reift, adnehmdare fast NN» de-.Äontinental- ^lgen ist preiswert adzugeden dei Ssfef G»»r>» »Og«kae. KohlenbrNeN-Anlage »SgNchE Peoöuktto» bis SsAvea BrikeNe fast ganz neu. ist zu verkaufen Preis «S.gSg AchtMg! AuSflüM! Ächtungt ^ ««genehmer schöner Ausflug ist von Varidor au», gegii; Evaiitik durch Äreevina: man nimmt die Röute rechts Lder dgs Batzngeleis. vi« il.vZ» der Tauear-Fabrik. konunt zum (Zostksus k^ovaLsn «o der l»este heimische Wein ansgeschenkt »lrd. FS? Vohlw»llend« Aufmerksamkeit empfiehlt sich dlov«ö«n, der Wirt. »ltt .UVV Slrone», Se l AfltrSge? varatdin. Postfach Abonniert die Marburger Äeltung, flt ist das biMgfit ::: TagblaN Sloivenlens