poZwla» zDivsdl vms oer vemlaen Einzelnummer Äin 2 — M VuchöntM«»«!, 1ii?ttc«va «ll«a 4 VeKpd«» M vOiug»Pr»»z>, ttdh«»», «o»aUich . . v» Aullellen . ... 2»-« 0«rch Post . ... ttu»ta»d. momlttla» ... ZV» . klMzeinUmme, Vm ^ d« »« vei v^llelling de? Zeltimq ist ö« ttdlmnemefitbdel?ag tür Slo»eni«» lür mindesten» etnei» Monat, a»^« l»oll> »ür mivdetten» drel Monale »!». zusenden. Zu deanlWorte«de vrtel» oh«e Mavlie Werde« nlchl derüitilk^ tiAt. InseratenannahAe l» MarltzO» det der ^dmlniltratto« ^ hWMe bei allen grStzere« <^n«oM QpeMon» de» «O Rr. ^37. Maribor, Sonntag den t?. Lunl tS2S SS. Sahrg. Fiasko des ÄentraNsmus L'. v. Zdein geringerer als P a 8 i der formelle Schöpser der zentraltstischen Staats Verfassung, hat in einer seiner bemerkens-w^'rten Wahlreden erklärt, die Verfassung könne nicht im vorhinein der Kritik unter, zogen oder abgelehnt werden, man werde sie vielnichr zu erproben haben, um dann auf Grund der gemachten Erfahrungen besser umzugestalten, korrigieren zu können. Diese Meinung ist, vom staatspolitischen sowohl als auch vom verfassungstechnischen Standpunkt, eine sophistische Verteidigung des in der Vidovdan'Verfassung zugrunde gelegten zentralistischen Prinzips. Die Ver-f«fft!Ng ist in einer Zeitspanne von sieben Jahren gercide von ihren geistigen Vätern perhorrcsziert worden, sonst würde man — abgesehen von der diltetantischen administrativen Einteilung, und Ausgestaltung dos Staates — im Hinblick auf die Gesetzgebung und deren verfassungsmäßig ^vorgezeichnete Unifizierung derselben wenigstens die fun-danientalsk'n Boraussetzungen eines konsolidierten Staatswesens geschaffen haben. Freilick), -innerpolitische Krisen und nicht zuletzt der Widerstand der „neuen Provinzen "gt'gen die zentralistischen Regierungsmethoden haben die restlose Durchsetzung der in der Verfassung n'iedergelegten Prinzipien erschwert, schuld an öteser Verschleppung aber war auch die Unfähigkeit der zentralen Beamtenhierarchie, gemeinsam mit der Regierung eine Berwalwngsreform zu schaffen, die deyl Zentralismus selbst im Einh'..nt^st.aate die gefährlichen Spiyen hätte abzubre<^n vermögen. Die traurigen Erfahnmgen von sieben Jahren haben nun manchen zentralistisch-imitaristisch gesinnten <^uluS in einen Paulus verwandelt. Allgemein beginnt die Dämmerung in den Hirnen der verantwortlichen politischen und parlamentarischen Faktoren, daß' der gegenwärtige Kampf der Oppositon gegen die Regierung nicht als Regierungsgegnerschaft schlechthin, wie wir sie in geordneten Staaten zu beobachten gewohnt sind, zu betrachten ist, daß sie vielmehr als der sichtbare Beweis einer tief greifenden Staats-krise gewertet werden muß. In den letzten parlamentarischen Wochen ist sogar von einer projektierten Neueinteilung des Staates m vier Provinzen gesprochen worden. Und der C'ntwurf stammt von Stefan R a-d i 6 selbst. Zieht man nun in Erwägung, daß der radikale Politiker Dr. Milan SiSki 6 ebenfalls seine Richtlinien für die Verfassungsrevision aufgestellt hat u. daß der Außenininister Dr. M a r i n k 0 v i ^ ein Elaborat zur kompetenziellen Erweiterung der si'reisselbstverwaltung als Autor zeichnet, dann ist es wohl außer Zweifel, daß die psychologische Vorbereitung für die Revision der Staatsverfassung beendigt ist. Daß der ZentraliSulus völligen Schiffbruch erlitten hat, geht auch aus der Tatsache hervor, daß Svetozar P r s b i L e v i ö, einer seiner prominentesten geistigen Väter, die Verfassungsrevision als Ziel seiner gegenwärtigen und künftigen Politik bezeichnete. ??ie immer die Dinge auch liegen mögen, man wird sich für das autonomistische erklären müssen. Die Zusammen-^r bislierigen kleinen Kreise in ''rfordert naturgemäs;, daß den Lmidtagnl iv Sinne einer Rahnien- Tie „Wllssellstillstilkhslleljillßlllljleil" MvgttAkeN eines Komvromiffes zwischen Regierung und Opposition LM. B e 0 g r a d, iK. Jun^. In Regie-rungskreisen beginnt die Meinung vorzudringen, daß bei der gegenwärtigen Lage der Dinge in der Skupschtina und mit Riilk-sicht auf konsequente Obstruktionstaktlk der Opposition ein ruhiges Arbeiten des Parlamentes nicht möglich ist und daß es daher ein«A kompromisies mit d«r Qpposi, tion bedürfe. Zu diesem Zwecke wurde, wie bereits gestern berichtet, der Obmann des agrarischen Klubs Joca Jovknovi^ als „arbiter" ausersehen, dem es gelungen ist, sämtliche Gruppenchess gestern um 6 Uhr abends zu einer Aussprache M)erzu-bringen. Fttr die Bäuerlich-demokratische Koalition n«hmen an dieser Konferenz die beiden Fichrer R a d i ^ und P r i b i L e-v i 6 teil. Die Koalition beantragte den Regierungsparteien als weitere / Äerhand-lungS- und VerständignngSbasiS die An« nähme der nachstehenden Bedingui»gen: Die Regierung mSge klar antworten, ob sie der italienisäien Regierung noch weitere Konzessionen erteilt habe, als die in den Konventioneu von Nettuno enthaltenen Zusagen. .2.. Die Regierung verpflichtet sich, sobald als möglich eine Gesetzi^svorlage über die Entschuldung der Bauernwirtschaften sowie ltber die Verwenduug der Selbstverwaltungsgelder einzubringen. 3. Der In-nenmiltister gibt die vollständige Satisfaktion für die bekanntes traurigen Vorsälle in der Hauptstadt dadlirch, daß ein parlamentarischer Untersuchungsausschuß gebildet wird, der die Vorsülle zu untersuchen und die Schuldigen der Bestrafung zuzusiihren hätte. 4. Die Regierung gibt die erforderliche Satisfaktion sür die Verleumdungen und schweren Drohungen, die das dem Ministerpräsidenten nahestehende Blatt „Je-dinstvo" an die Adresse der beiden Führer der Koalition gerichtet hat. 5. Die Regierung garantiert die Rede-, Presse- und Versammlungsfreiheit und verpflichtet sich, die ungeseplichen und vom lNericht aufgehobenen Konfiskationen der oppositionellen Presse wieder gutzumachen. Außerdem erhob P r i b i e e v i 6 im Namen der Koalition schärfsten Protest gegen das Brtts kieren der Opposition bei Nnläfzen außenpolitischen Charakters, wie es z. B. gelegentlich des Besuches von Titnloseu geschehen sei, als die oppositionellen Führer überhaupt nicht zum Bankett geladen worden waren. Die Chefs der Regierungsparteien nahmen diese TZutischliste zur Kenntnis. Heute vormittags fand eine Konferenz der Mehrheitsvertreter statt,in der über die Forderung der Opposition diskutiert wnrde.Wie in poli tischen Kreisen versichert wird, werde die gesetztgebung auch legislative Rechte und ein Teil der Exekutive eiugeräuiut werden, wobei die Möglichkeit zentraler Kontrolle ohne hin unberührt bliebe. Zu beseitigen wäre aber die^ doppelspurige Adlninistration, weil das Land zu arm ist, um sich derartigen LuLus leisten zu können. Spät kanl die Erkenntnis. Der Zentralis-mus hat inzwischen Misliardenwerte ^ngnn-I sten der parveiluhaft entstandenen Metro- Regierung den größten Teil der oppositio-i nellen Forderungen akzeptieren, um aus diese Weise der Obstruktion im Parlament ein Ende zu machen. Der Beschluß dtr Regierung wird am "Montag einer neuerlichen Konferenz der Gruppenchess mitgeteilt werden. LM. B e 0 g r a d, 10. Juni. Die Obstruktion dauert noch immer an und so bildet auch in der heutigen Skupschtinasitzung das letzte Sihungsprotokoll für die Opposition ein willfähriges Objekt der zeitfressenden Kritik. Der Abg. P u c el j kritisierte leidenschaftlich das Vorgehen des Skupschtinapräsidenten, der die Ätznng mit einer einitündigen Verspätung eröffnete. Der radikale Abg. PuniSa R a ö i 6 forderte in Anbetracht der geladenen Atmosphäre die Bereinigung der ganzen innenpolitischen Situation. Die Skupschtina hätte wichtigere Dinge zu tun, so habe sie sich nicht einnial des gestrigen (^'denktageS erinnert, der 25. Wiederkehr des Tages, an dem die serbische Skupschtma gemeinsam mit den Fürsten Peter K a r a d j 0 r d-j e v i v zunl König von Serbien gewählt und damit die Dynastie KaradjordjeviL zum zweiten Male begründet k>at. Um 12 Uhr wurde die Protokolldebatte beendigt, u'orauf zur Tagesordnung über-gegangeu wurde: Beratung über die An-klage gegen den ehemaligen Justiz,niniste? Dr. S u b 0 t i An dieser Debatte wünschen noch 30 Redner teilzunehmen. Nohlle im Kampfe gegen Unwetter und slsbär LM. Paris, 16. Juni. Dem heutigen „Matin" zufolge erhielt der Kommandant der „Citta di Milano" eine Depesche, die u. a. besagt, daß die Stürme, die in der letzten Zeit iiber der Arktis wüten, an Kraft und Geschwindigkeit zugenommen hätten. So tvurde der gestrandeten Mannschaft das Lebensmittelzelt vom Sturme davongetragen. Das Eis springt an vielen Stellen, auch machen sich bedeutende Wasser« flächen bemerkbar, die aber begrüßt wur- den, weil sie das Landen von Wasserslug» zeugen eruiüglichen. Nobile drängt aus so» fortige Hilse, da sich seine Lage von Stund« zu Stunde kritischer gestaltet. Das Wettei hat sich in den letzten Tagen zunehmend oer jchlechtert. Die Mannschast wird außerdem von ganzen Rudeln von Eisbären belästigt, sodai; bereits Munitionsmangel eingetreten ist. Nobile befindet sich augenblicklich 80 Grad 30 Minuten nördlicher Breite und 27 Grad 49 Minuten östlicher Länge. ' Ein Xovesurtell vor dem Schwurgericht in Maribor Heute vormittags wurde die Verhandlung gegen Franz, Christine und Johann ö t r a-fe l a beendet. Alle Angeklagten stellten jede Schuld entschieden in Abrede. Im Lause des Verhöres brachten die beiden letzten Angeklagten für ötrafela schwer belastende Momente vor. Insbesondere sagten sie aus, ihr Gatte be^w. Bruder hätte sich vor der Tat öfters dahin geäußert, die greise Marie Majeriö müsjte beiseite geschafft werden. Während der ganzen Verhandlung war der junge. Johann teilnahnlslos, beinahe apathisch, lvährend Franz und Christine Stra-fela zeitweise sehr erregt waren lmd in Schluchzen ausbrachen. Nach der Rede ^s Staats<^nwaltes und den Plädoyers der Verteidiger wurden den Geschworenen drei Schnldsragen auf Teilnahme ani Morde gestellt.^ Die erste Frage betreffs Franz ötrafela wnrde mit 8 Stimmen bejaht, hingegen hinsichtlich Eliristine ötrafelas mit acht und bezüglich Johann -^- Pole verschlungen, das Volk ist enttäuscht uud verarnlt. Noch ist es Zeit, dnrch eine gründliche demokratische Reform der Verfassung, Staatsverwaltung nnd des Wahlrechtes denl jungen Staate ein festes Fun-dauient zu gel^u. Die Staatsmänner, die hente verfluchen, was sie gestern noch segneten und Priesen, haben qefeblt. Werden sie den finden, Worte in die Tat zu verwandeln? ötrcifelas mit allen Stimmen verneint, worauf Fr. 5H0tt Dor Vierzig Jahren Der Tod Kaiser Friedrichs iii. und die Tdronbesielguno Wilbelms ii. Änbtlannt» Briefe und MtenfMSe au» dem Wiener Sedeimen Hau«-. Hof- und Staatsarchiv Mltgetellt von Richard Wilh. P o l l ^ t a, Wie». (Schluß.) Kaiser Fran, Josef der Srfte an «aiser «ilhel« den Zweiten. Handschreiben, de dato Ischl, IS. August 1888. Mein theurer Freund! Dein liebes Schreiben vom 9. d. hat mir das lebhafteste Vcr« gnügen bereitet und gerne hätte ich dir un» gesäumt meinen Dank für den freundlich^'n Vedanken ausgesprochen, Erzherzog Albrecht den die im September unter Deiner Leitung stattfinden sollen. Ich wollte aber vorher meine Ueberzeugung bestätigt finden, daß der Erzherzog, meiner Ermächtigung versichert, der in so warmen Worten an ihn gerichteten Einladung mit freudigem Eifer folgen werde. Er sieht Deiner Bestimmung des Tages entgegen, an welchem ihm vergönnt sein wird, Är mündlich seinen Dank abzustatten. Nach diesem Zeitpunkte ist der Augenblick nicht mehr ferne, wo ich Dich, nach so vielen Erlebnissen, umarmen und ^n lieben treuen Freund wiederfinden werde, der mir, wie immer, auf das herzlichste willkommen ist. Von der Kaiserin alliis Erdenkliche. Mit der Bitte den Ausdruck meiner aufrichtigen Verehrung der Kaiserin zu Füßen zu legen, verbleibe ich in unverbrüch licher Freundschaft und Anhänglichkeit Dein treu ergebener Vetter und Bruder FranzJoseph. Bortrag des Ministers des Aeußern Grafen Kolnoky an Kaiser Franz Joses. 4. September 1888. Allergnädigster Herr! Prinz Reuß, (der damalige deutsche Botschafter in Wien. An-merk.) welcher gestern von seinem Urlaube zurückgekehtr ist und sowohl Kaiser Wilhelm als den Fürsten Bismarck gesehen hatte, brachte nichts hervorragend wichtiges über die Politischen Fragen, doch erzählte er mir mancherlei Interessantes, wovon ich im Nachfolgenden das Wesentliche aufzeichne. Kaiser Wilhelm ist ganz einverstanden mit den Arrangements bezüglich seiner Wiener Reise. Ueber einige Details hat sich Prinz Reuß sofort mit Obersthofmeister Fürst Hohenlohe in Verkehr gesetzt. Kaiser Wilhelm spricht sich befriedigt über die Peterhofer Entrevue aus, bei der, so unwahrscheinlich es klingen mag, zwischen den Majestäten gar nicht über Politik gesprochen wurde. Wenn auch Praktisch nichts dabei herausgekommen, jo war doch die Neise sehr nützlich gewesen. Gegen den englischen Hof (namentlich gegen den Prinzen von Wales persönlich) ltußcrt sich der Kaiser mit großer Gereizt-h 'it und will vorläufig von ein?m besuche «bei der Königin — die so tak^'o^ gewesen ihn sosort mit guten Ratschlägen zu überschütten — nichts wissen. Vom Prinzen von Wales scheint Kaiser WUHelm erfahren zu haben, daß er erzählte, Kaiser Friedrich! habe ihm selbst gesagt, daß er nicht nur den Herzog von Cumberland, Braunschweig und den Welfenfond restituieren, sondern daß er auch den Dänen Nordschleswig und den Franzosen Elsaß und Lothringen zurückgeben wolle. Außerdem soll der Prinz über seinen kaiserlichen Neffen allerlei ziemlich bösartigen Klatsch befreiten, worüber dieser äußerst ungehalten ist. Aus den Fragen des Herrn BotschasterS konnte ich entneh-nehmen, daß er sich versichern wolle, ob der englische Thronfolger nicht etwa am kaiserlichen Hofe oder bei den kaiserlichen Jagden anwesend sein würde, wenn der Kaiser nach Wien komlnt. In Copenhagm scheint es dem Kaiser Wilhelm etwas unbehaglich geworden zu sein, weil die Königin Louise mit vieler In-ststenz die in Peterhof begonnenen Bemühungen der Kaiserin von Rußland zu Gunsten des Herzogs von Cumberland aufnahm, anscheinend ohne irgend einen Erfolg. Wahrscheinlich im Zusammenhange hiemit hat die Begegnung der drei dänischen Königstöchter in Gmunden in Berlin einiges Aufsehen gemacht. Eine entschiedene Verlegenheit für Kaiser Wtthelm bleibt die Kaiserin Friedrich, welche, zum Bedauern des Sohnes nicht ins Ausland zieht, sondern offenbar damit umgeht, sich einen Hof zu bilden, der leicht daS Zentrum der oppositionellen Elemente werden könnte. Dem Prinzen Reuß, welcher der verwitweten Kaiserin eine Phrase über den Heldenmut machte, mit welchem Kaiser Friedrich sein entsetzliches Leiden getragen habe, antwortete Ihre Masestät anscheinend ganz überzeugt: daß der Kaiser durchaus nicht gelitten habe; er wäre überhaupt ganz gesund gewesen, und eS hätte sich bloß um eine hartnäckige Heiserkeit ge^ndelt, bis die unglückliche .Halsoperation vorgenommen wurde, an deren Folgen er gestorben sei Einen sehr guten Eindruck hat der König VOR Dänemark bei seinem jüngste« Besuch in Berlin aus den Kaiser gemacht. Der Herzog von Nastau hat sich eine neue Preußische Uniform bestellt und wird beim Besuch des Kaisers Wilhelm aus Mainau zugegen sein. Kaiser Wilhelm entwickelt eine Art Manie bezüglich der Marine und hat sich auf den Havel-Geen bei Potsdam eine kleine Flotte organisiert. Besonders erfreute eS ihn» daß eS gelungen sei, den Russen durch daS Aussehen der deutschen EScadre, welche Seine Majestät nach Kronswdt begleitete, zu imponieren und zu zeigen, daß man in der Ostsee mit den deutschen Panzerschissen rechnen müsse. Fürst Bismarck soll recht wohl sein. Wenn er auch über eine gewisse latente Mattigkeit klagt, so reitet er doch wieder stundenlang. Herr Crispi scheint den Fürsten „durch den vollkommenen Mangel an diplomatischem Verständnis" recht nervös gemacht zu haden. Hauptsächlich äußerte sich das Gebrechen des Herrn Crispi dadurch, daß cr von Fürst Bismarck verlangte, er solle sei« nen Kaiser nach Rom begleiten und wiederholt auf dieses Ansinnen zurückkon', nachdem und obgleich der Reichskanz^<'r ihm in seh» verbindlicher Weis« auseinandergesetzt hatte, daß, bei seinem Alter und seiner erschütterten Gesundheit, er den Strapazen der Reise und des SejollrS in Rom keioesfalls mehr »^wachsen sei. ^'fch glaubte bei oi^sem Anlast dem Prinzen Reuß sagen zu sollen, daß Eure Majestät die Gnade gehaibt hätten, bezüglich des bevorstehenden Besuches in Wien sofort zu änßern, daß Fürst Bismarck gut thue, sich an so beschwerlichen Unternehmun» gen nicht mehr zu betheiligen, wenn seine Gesurrdheit darunter leiden könnte. Fürst Bismarck frug wiederholt den Prinzen Reuß, ob Kronprinz Rudolf diesmal die Jagden in Neuberg mitmachen werde und erwähnte ausdrücklich, welch grbßen Wert er darauf lege, daß die sreundschast-lichen Beziehungen zwischen seinem kaiserlichen Herrn und unsern Kronprinzen möglich gepflegt und warm erhalten werden. In tiefster Ehrfurcht K a l n o k y. e«I» Mr». vankhurft Me bekannte englische Suffragette MrS P a n k h u r st ist am 14. Juni, hochibetagt, gelstvrben. Neunfacher Suftizmord Aus Mexiko wird vom 14. d. berichtet: Der Bürgermeister und acht Stadtbeamte von Huantla wurden vor einigen Tagen von den Militärbehörden hingerichtet, nachdem diese telegraphische Weisung erhalten hatten, die angeblich vom Kriegsamt und vom Präsidenten Calles stammten. ES zeigt sich jetzt, daß keine derarti!ge Meldung ergangen und daß das Telegramm eine von den politischen Gegnern des Mrgermeisters stammende Fälschung war. Der Offizier^ der die Erschießungstruppe besehligt hatte, und an?dere im Verdacht der Beteiligung an dem Komplott stehende Personen sind verhaftet worden. t. Da» „j«ßofla»ische «da JvNa". Ate aus Beograd berichtet wird, herrscht in sämtlichen politischen Kreisen für die am S4. d. in Sifak stattfindende Massenver-sammlung der Bäuerlich-demokratisch Ko alition größtes Interesse. Für dieses Massenmeeting werd^ schon jetzt enorme Bor-bereiwngen getroffen und man erwartet eine Teilnehmerzahl von mindestens ZV.lXW. JnJ Regierungskreisen herrscht die Änsiiht vor, daß auf diesem Meeting, welches einem kleinen „Alba Julia" gleichkäme, Ertlä- Kvaio Gustav von vchwedm 70 Savre oit König Gustav von Schwaden vollendet am 1V. Juni sein 70. Lebensjahr. Die Berliner NachtlgaN Familienroman von Elisabeth Ney. Copyright by Mart. Feuchtwanger Halle sCaale) y (Nachdruck verboten.) Mechanisch sah sie nach, ob der Diener alles zurechtgestellt hatte, dann bereitete sie den Tee. Sie war so mit ihren (bedanken beschäftigt, daß sie gar nicht bemerkte, wie Helmar leise das Zimmer betrat, und nun schnell einen Kuß auf ihren Nacken drückte. „Meine süße Braut, wie geht es dir?" fragte er mit warmer Stimme. Miriam erbebte und stellte klirrend die Teetasse auf den Tisch. Aengstlich forschend sah sie dem Verlobten in die Augen. Nichts von Fragen oder Vorwürfen las sie darin, nur vertrauende Lieste strahlte ihr entgegen. Da hob ein befreiender Atemzug ihre junge Brust, und ihre Lippen boten sich ihm im swmmen, unausgesprochenen Dank zum Kuß. Helmar verstand diesen stummen Dank und kickte ihr lächelnd zu. Dann trat er zum Fenster. Die Gräfin konnte jeden Augenblick erscheinen; noch sollte sie nichts wissen. Wenige Minuten später betrat die Gräfin, pon ihrer Tochter Marie Luise begleitet, das Limmer. Als sie ihren Sohn allein mit Mi- riam erblickte, ging ein unwilliges Zucken über ihr Gesicht. Miriam sah es nicht, aber der junge Graf hatte es wohl bemerkt. Ritterlich ging er der Mutter und Schwester entgegen und küßte ihnen die Hand. Dann fühxte er sie zum Früh stückstisch, wo Miriam bereits den Tee eingoß. Die alte Gräfin nickte Miriam nur kurz zu, und auch Marie Luise bot ihr nur einen flüchtigen Gruß, ganz gegen ihre sonstige Art und Weise. Miriani zuckte unter dieser Behandlung heftig zusammen und warf einen hilfesuchenden, Aufklärung heischenden Blick auf den Verlobten. .Hatte man sie diese Nacht beobachtet, wußte die Gräfin etwas? verstand den fragenden Blick, und Ichüliclic !aum merklich den Kopf. Kc: m >;te Miriam den letzten Bissen ge-z^'slen, die Gcäfin: „F^üulcin Miriam- gehen Sie bitte gleich nach den K-uchenräumen, und sehen Sie zu, daß die Köch'in zum Em>^kanan>d, das ,^'nrmer zu verlassen. Nun stand sie draußen aus dem Korridor, und in ibren Anaen standen ar^s^ Trän?n Grosser Gott, was sollte aus ihr und Hel mar werden, wenn alle wider sie waren? , Wer war diese Baroinn Huttenstcdt, die ^die Crl'/^ln zu' ihrer ^.<'^'''eacrtc>cht^r bestemmt batte; und warum hatte ihr der Ge« liebte gestern abends nichts davon gesagt? Müd?!. Die Gräfin JngSheim saß noch immer am Teetisch, und schien auf eine Anrede iihres Sohnes zu warten. Nervös zerdrückte sie kleine Semmelkrumen. Marie Luise blätterte anscheinend» sehr inleressiert w einem Jl>ur-nal. Endlich, als der Gräfin das Schweigen doch zu lange zu dauern schien, fragte sie plötzlich freundlich: „Helmar, ich h^ffe, du hast es dir über j Naschen LiebeSideen aufsteqeHen f»ast und deincr Kiksine ber^^lich gegenübertrittst, vor allem aber, daß du sie, meinem Wünscht» gemäß, vom Bahnhof abholst", entgegnete die Gräfin nchig. Da war eS um Hol-mars Selbftk^errschung gescheben. „Niemals!" rief er heftig, und trat vom Fenster zurück. „Höre, Mutter, n>as ich dir gestern abends anvertraute, und was du mit den abgeschmackten Worten „romantische Liebesidee" bezeichnest, ist nach wie vor mein fester Entschluß. Die Baronin kommt für mich keinesfalls in Betracht, denn ich liebe eine andere. s/kort^ung folgt.) Sonnfay, ?7. Attnss. rungen fallen könnten, die entscheidend fein könnten für das weitere Schicksal des politischen und parlamentarischen Lebens in Jugoslawien. t. Oton Z»panöiö nach LSl« abgereist. Der Dichter Oton 2 u p a n L i L ist alS Ver treter des jugoslawischen PENMubs (inter nationale, von Galsworthy gegründete B»:r einigung der Dichter, Novellisten und Essayisten) zur großen PEN-Klubtagung nach Oslo abgereist. Den Weg München—Oslo wird ZupanSiS mittels Flnazeuges zurücklegen. Auf der Rückreise wird der Dichter in Paris und London Aufenthalt nehmen. t. ttin Mitkämpfer der Seeschlacht von Lissa geftorben. In der Ortschaft ZIarin bei Split ist dieser Tage der Landwirt St.'fan B r a n i c a, 94 Jahre alt, c^estorben. Mit ihm schied einer der letzten Mitkämpfer der Äeschl^cht von Lissa aus dem Loben. Bra-nica befand sich während des Kampfes als Matrose auf dem Rammkreuzer „Ferdinand Mail", der das große italienische Panzerschiff ^Affondatore" in den Grund gebohrt hat. t. Oefterreichisches Bäderbuch. Vom Volks gesundheitsamt des österreichischen Bundcs-ministeriums für soziale Verwaltung wurde dieser Tage ein offizielles Handbuch der Mineralquellen, Kurorte und Kuranstalten Oesterreichs in Form eines österreichischen Bä-derbuches m. einer Uebersichtskarte ausgege den. Das Buch stellt eineu unentbehrlichen Bhelf für jedermann dar, der sich mit irgendwelchen Fragen der Bade- und Klima-lehre, vor allem a-ber mit der Förderung des Fremdenverkehrs überhaupt beschäftigt. , t. Srftersteigung eines Andengipfels. Ende Feher dieses Jahres reiste bekanntlich ei-m: Expedition des Deutschen und Oesterrei-chischen Alpenvereines, Z^ren Teilnehmer ,MNT" größten Teile Oesterreicher sind, nach Mittelamerika, um dort einige bisher uner-M.^ne Andengipfel zu bezwingen und uu: die Gegend und die klimatischen Verhältnisse wissenschaftlich zu erforschen. Bisher sind von' den Teilnehmern nur sehr spärliche Nach richten eingelangt. (Gestern hat jedoch die Frau des bekannten Wienc^r Bergsteigers Alfred Hores ch o w s-k y ein Radiotelegramm von'.ihrem Mann erhfllten, in dem er ihr mitKpteilt hat,^^dah der Wvt) Meter hohe Ands^i^pfej/Jlavp^u von der, Bergsteiger- !„Dle Kleine Entente ^ der Wellenbrecher Europas TNuIeStu« Erklärungen über dle Bedeutung und die Aufgaben der Kleinen Entente B e o g r a d, !5. Iuui. Das I^e«ller8e^e patöaiivrte ttaar. vuollskürckeruuxwittel s«? kZt ruxleled ein volllcommenes xegen Lokupp^a unck t^»srmotten. 0!dt clie I^e^nstSkiekelt «len verkümmerten ttsar^'urzeln rurllc^ Mio ek^iekt ctie !iia»»kl»umen ?u st.irlien tt»»r«a. Der Osdrsuek ist einkscd. er» veist. Sick sclion nsck cler. ersten?iode «ls ua ei^tdedtllck. ^erztllck ' erprodt unä empkodlen. b Lubotic». ^kiltllck in jecjer^pvtkeke unä Drogerie : venn Sie e» nickt bekommen, venäeu Lie sicl^ äie au»sckUeL!icke (Zenerslverlietune lür Lt'IZ.: l)rc> ^er!e !
    r ^ (isdriö, Ludotic», 'I'el.637. Der rumänische Außenininister erklärte heute nachmittags gelegentlich eines Presse-empifanges folgendes: „Die Beziehungen zwischen Rumänien u. Jugoslawien sind mit traditioneller Freundschaft durchwirkt, die im Weltkrieg durch das gemeinsam erlittene Leid noch mehr befestigt wurde. In der Geschichte der beiden Bülter — erklärte Titulescu — ist tros; vieler Schwierigkeiten kein wichtiger Konflikt auf-zufpiiren. Rumänien hat Jugoslawien gegenüber die längste Grenze. Beide Staaten bilden mit der Tschechoslowakei die Kleine Entente, eine ^sensioorganisation zur Wahrung des nach dem Weltkriege in Europa geschaffenen territorialen status quo. Jugoslawien und Rumänien — fuhr Titu lescu fort besit;en gemeinsame Interessen. Die Achse unserer Politik ist die Erhaltung des Friedens in den Grenzen der Friedensverträge. Dieses Bediirsnis besteht bei allen Biilkern, die sich der Schrecknisse eines Krieges und seiner Folgen bewußt sind, ebenso wie das Bediirsnis, diese Folgen* durch zielbewußte Rekonstruktionsar-beit zu beseitigen^ Der Friede muß vor allen psychologisch oerankert werden. Z^nstruk-tive, »fruchtbringende Arbeit ist jedoch nur mitglich, wenn das absolute Vertrauen in die Stabilität des gegenwärtige« status quo besteht. Die Kleine Entente wiiWt die An^ kniipfung freundschaftlicher Bezi^i^gen mit jedem friedliebenden Volk. Sollte aber der Preis für eine solche Freundsl^st die Er- gruppe der Expedition bezwunge:^ worden ist. Die Schneegrenze bewegt sich dort in einer Höhe 'von,rund 5()(X) Meter. t. Reuer Riesenwolkenkratzer in ^ewyork. Aus MUvYd.rk wird' derichtet: Newyork, die Stadt der Wolkenkratzer, bekommt ein neues 52 Stockwerke hohes Kolossalgebäude, „Lincoln Building", das sich eine Achtelmeile hoch über das Straßenniveau erheben wird. Das RiesengMude wird 27.5 Millionen Dollar kosten. Der neue Wolkenkratzer wird sich !n der 52. Strasse, die ein'^ der belebtesten Geschäftsstraßen der Welt ist, gegenüber dem Grand Central Building, an der östlichen Endstation der Newyork Central Nail way, erheben; seine Gesainthöhe wird 210 Meter betragen. t. Brudermord eines Sechzehnjährigen. Aus Berlin wird gemeldet: In der Nähe von Schweidniv wurde die Leiche eines 14-jährigen Schülers namens Bernhard Kunze aufgefunden. Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, daß er von feinem IKjäkirigen Bruder ermordet wurde, weil er Augenzeuge war, als dieser 50 Mark aus der Kassa der Eltern stahl. Sine Tasse Kaffee Von Ivan C a n k a r. Wir veröffentlichen an diessr Tt2ll^ eine xon der deutsch'N Tchriftstellec':« Iirli) (Pseudonym) übersetzte Meisteruovellette) des großen slowenischen SchriststellerS Ivan C a n k a r, des eigentlichen Schöpfers der slowenischen Moderne. ^Tic Werke Cankars sind bisher in srauziiii-scher, russischer, italienischer, ts6)cchischel und teilweise deutscher Sprache erschie-' . - n?n. Wie wir erfahren, sind Bestrebungen im Zuge, die gesammelten Werke Cankars in deutscher Sprache erscheinen zu lassen. Die Redaktion. Oftmals in meinenl Leben habe ich einem geliebten Wesen eil: Unrecht zugefügt. Solch ein Unrecht gleicht einer Glinde wider den heiligen Geist: weder in diesen:, noch im jenen Leben gibt es dafür Vergebung. Un-cruSlöschlich bleibt es und unvergeßlich. Zuweilen scheint es lange Jahre hindurch in unserem Herzen zu schlafen und gleichsain ausgelöscht, in der Unruhe des Lebens verloren und versunken zu- sein. Plötzlich, in einer heiteren Stunde oder in der Na^t, wenn man aus angstvollen Träumen auffährt, legt sich die Erinnerung schwer auf die Äele und schmerzt mit solcher Gewalt, als wäre die Sünde in eben dieser Stunde begangen worden. Durch Reue, durch hohe Gedanken, läjzt sich jede andere Erinnerung leicht verwischen, doch diese nicht. Für immer bleibt ein duukler Fleck im Herzen. — Wie gerne würde nian seine Seele anlügen: es war ja gar nicht so! Deine vcrquäl-ten Gedanken haben die leichten Schatten zu finsterer Nacht gen:acht. Es war eine j^lleinigkcit, etwas Alltägliches, wie es zwischen Morgen und Atmend tausendmal geschieht. Ter Trost ist erlogen. Man si'chlt es -- und mit welcher Bitterkeit sli'chlt man es ^ daß er erlogen ist. Die Sünde bleibt die gleiche, m-ag sie nun einmal odi^r tausendmal begangen werden, mag sie alltäglich oder außerordentlich sein. Dcis Herz ist kein Strafgesetzbuch, das ^lur zwischen Vergehen und Verbrechen, zwischen Totschlag und Mord unterscheidet. Das weiß, daß „der .Held mit dem Schwerte, der Verräter mit dem Vlicle tötet" — und eher wlrd es den: Schwerte vergeben als dem Blick. Das Herz gleicht auch nicht dem Kate-> chisimus, der zwischen läßlichen Sünden und Totsnnden unterscheidet und sie nach Namen und äußeren Merkmalen einteilt. Das Herz ist ein gerechter und nnbeirrbtirer RiAter. Es riHtet und verurteilt den Si'nl-- neuerung der Debatte über unseren territorialen ^^sitzstand sein, dann müßten wir klar, kategorisch und definitiv antworten: non l>l)88umu8! Die Kleine Entente ist der Wellenbrecher eines großen Hafens. Solange die Sonne scheint, ist es wohl erlaubt zu fragen, wozu diese schöne Konstruktion, die durch ihre Stabilität die Poesie der Land schaft stört. Man kann den Wert des Wellen brechers erst bei heftigem Seesturm ermessen... Wenn man der Kleinen Entente vorhält, sie vegetierte tatenlos dahin, so ist das nichts Schlechtes. Es ist dies nur der Newels dafür, daß wir warten und erwägen. Wir wollen keine aggressive Politik betreiben. Es scheint, daß sich am Horizont kleine Wölkchen ballen! Das stört uns nicht. Wir können daraufhin nur erklären: Der Applaus gilt jenen, die für den Frieden mehr tun werden als wir." Zum Schlüsse äußerte Titulescu seine Zu-frieid<'nhcit darüber, daß die jugoslawisch.ita-tienisch enBeziehungen im Interesse Eu- ' seit clcz?)iei?5 Izeste ropas und der Kleinen Entente in ein neues Stadium gerückt seien. „Ich verrate kein Geheimnis, wenn ich erkläre, daß Rumänien zu jenen Staaten gehört, die an der best-mißlichen Festigung des jugoslawisch-italie» nisten Ver^ltnisses am meisten interessiert sind." Großes Vreisschietzen de< Sagdvereines Am Donnerstag, den 28. .d'. von 16 Uhr bis zum Schwinden des Biichsen-lichtes, am F r e i t a g, den 29. d. von 3 bis 12 und ab 14 Uhr sowie am S a m s-t a g, den 30. d. von 8 bis 12 Uihr findet auf der Militärschießstätte in Radvmrje daS diesjährige große Preisschießen der Sektion Maribor des Slowenischen Jagdvereines !sbatt. Geschossen wird auf die Einschieß-scheibe, Bachererscheibe, verschwinden>de Fuchs- und .Hasenscheibe, Schildhahnscheibe, auf den flüchtigen Rchbock, au.f Tontauben 0» inein La-ger zurecht und an die Türe, d'irch die man auf den Hohlweg sah, stellte '-l' .ineinen Tisch. Meinen X'iorizont begrenzte eine graue, abbröckelnde Mauer. Schwer-nlütig, von düsteren Sorgen bedri'ickt, schnell M«tvu?qer Nr. 4 die Verwaltung für den G«- sunt'.>eik schuh der ÄÄler sowie den Erlaß des "^rosziu^xinats Maribor über die Ab-Sn^^'rmig der Gemeindegrenzen zwischen vllrb«'rfl und ttr« cvina,im Bezirke Ptuj. m. Marschexerzieren im TomSiSev dreoo» red. Aus Kr5evlna wird uns geschrieben: känitliche !^^t7ivohncr am Tomöiöev drevo-red !^t'orl.''schineqq Allee) werden schon seit einiger Zeit alltäglich von einer unerhört starken 'Staubentwicklung l)eimgesucht, die durch das Marsch, und (>^ruppcnexerzieren des Militärs nur noch mehr begünstigt wird. Die Allee gekiört zu den schönsten in der Stadt und sollte für ihre Instandhaltung ganz besonders Sorge getragen werden, da sie doch für Nuhe- und Erholungsbedürftige wohl die schönste, schattig-sonni-ge Spaziergelegcnheit bietet. Wir ersuchen auf diesem Wege den ioerrn Stadtkommandanten, den untergeordneten Stellen nahe« legen zu wollen, das; Exerzierübungen in dieser Allee aus hygienischen (Gründen s^taub) nicht stattfi?7i>en sollten, da für derlei Zwecke die Thesen wie geschaffen er» sckieint. Denl Stadtrat aber sei gesagt, das; gerade diese Allee ^wn den Sprenglvagcn nie befahren wird, trotzdem die innere Sei-tenstras;e von zahlreichen Autos und Motorradern befahren wird, die auch das Nötige zur Staubcnentwicslllng beitragen. Kön neir die Bewok?ner der Villenkolonie in dieser .'l'^insicht auf das Entgegenkommen des EtadtmagistrateZ rechnen? Einer für Viele. m. Prämiierung von Photonmateuren an-köstlich des ?^lugmeetings. Der Vorstand des hiesigen Aeroklubs hat milaßlich des am Pfingstsountag nbgelhaltenen Flugmeetings für die besten Aufnahmen der Veranstaltung solgenide Pihotoamateure mit Preisen bedacht: Erst<' Preise erhielten die Herren Hubert A n k c r st und Boris C i j a n sM)ie Frau Baronin Antoniette T i n t i-K i e p a ch; zweite Preise erhielten die Damen APPi ch und Bavonin! T i n t i-K i e-v a ch: die dritten Preise alle Vorgenannten. Die mit Preisen Beteilten wollen dieselben bei .<öerrn Ivan R o g k i i', <^rasski trg I, behoben. m. Wohltätigkcitsvorstellung zu Gunsten der Frciwilliqen Feuerwehr und deren Ret-tungsabteilung. Punkt 15 (3) Uhr beginnt Sonntag, d. 17. im Dheater die !^reit3 angekündigte Märcheiworstellung „Aschen-brödl". In dem Kinderensemble, das sich in den Dienst der guten Sache stellt, wirken mit: Beziak W., Blaaosevic V., Böhm T., Bvbin Böhin E., Brandstätter E., Ba--biö 5).. Dernjaö E., Felber I., Grabner H., Oert H., Herman L., Hoppe H., Heintz I., Konrad W., Kvueiö E., Luckner N., Laufer K., Laufer Z., Lah D., Lah S., LaSiü Z., Lenak E., Lorber A., Macun R., Macun I., Makotter Nedogg H., OLka M., OLka A., Perko F., Pi^lzl R., Pölzl H., Pölzl A., Tintcr M., Rie
    m Abend noch am nächsten Tage und auch bei-iu Abschiede nicht. Drei oder vier Jahre später brachte nlir in der Freinde eine fremde Frau eine Tasse Kaffee i«, mein Zimmer. ^ durch, schauerte es mich und ein brennender Schmerz durchzuckte mein Herz, daß ich hätte aufschreien mögen. Den« das Herz, der gerechte Richter, kennt keine kleinen Dinge. (Aus dvm Slowenischen übertragen von G. I i r k u.) ten. Ablfaihrt von Sv. Juvtj an Werktagen UNI S.4Ü Uhr, Ankunft in Mmibor um 7.4ü. Abfahrt von Maribor mn IS und Ankunft i?, Ev. Iuvij um 14 Uhr. An Evffm- und Feiertagen: Abfahrt von Gv. Jurij um g.4ü, Ankunf in Maribor mn 7.45, Abfahrt von Maribor um 13.30 und Anliunft i-n Sv. Jurij um I4.3V Uhr. Bei der zweiten Tour verläßt der Wagen a. Sonn- u. Feiertagen Sv. Jurij u. 18, Ankunft in Maribor IS, Abfahrt von hier gleich darauf und Ankunft in Sv. Jurii mn 20 Uhr. AuS^lügjler üiber Sv. Vrban—Sv. Zkvii-^v. Jurij—Kungota köffmen jeden Sonn« und Feiertag den Autobus von Sv. Jurij—Kunyota zur Rückfahrt um 18 Uhr benutzen. Der W^n führt in Maribor von der Gavage deS HotÄS „Orni oribl" lAemljiö) ob und faßt 18 Per-fvmn. m. Der Ochlaftoage« i« den Wie«? Rächt-Personenzügen Nr. SIS und 616, der mit 15. Mai in Berkehr gebracht wurde, weist eine so geringe Frequenz auf, daß die Gefahr seiner Abschaffung besteht. Die Nachtpersonenzüge (Abfahrt von Maribor um 20.00 und von Graz um 23.43, Ankunft in Wien um 5.58 Uhr, Abfahrt von Äi'n um 22.45 und von Graz um 6.06, Ankunft in Maribor um 8.14 Uhr) stellen eine sehr gute Verbindung zwischen Jugoslawien und Wien dar und find ziemlich stark frequentiert, weshalb sich die österreichische Bahnverwaltung entschlossen hat, in diesem ZugS paar versuchsweise einen Schlafwagen rollen zu lassen. Die Benützung dieser Schlaf-»vagen ist aber bisher so gering, daß deren Auflassung zu befürchten steht. Um dieS zu verhindern, ist es notwendig, daß diese Wagen schon von Maribor aus mehr als bisher benützt werden. Wahrscheinlich dürfte die geringe Frequenz der Schlafwagen darauf zurückzuführen sein, daß das PMi-kum nur zum geringen Teile weiß, daß solche Wagen in diesen beiden Zügen rollen. SreNo. «-«moehrMartboe Zur Uebernahme der Vereitjch«ft für Sonntag, den 17. Juni 1928 ist der 1. Zug kommandiert, lkommandmit Vrandmeister Martin Ertl . Telephonnummer für Fe»,er- und Unfall Meldungen: LVV. A«i> Ii» ?i>G»ek»»i-»» k d»», lö»»» St« <»> ?«l> St. Taok»! t» «l»«» !>«» vair ««kr «ri »»' >»»««» Idr« »tä»» lv Miaut«» ä»ki» kürt ''«t»t>»»ä« K»«I,V«N »»< W»ck ^I« t»NU««> »lick k». »«dI»/koU '»» 1)1»««« ^«iit »«ek »ß» k«l>«k» ,»n»/>«edt H»»r1»» »o- »rtrUUlIaK« V«»» ^i« ?>>« Iil»ss»s« 1l«it lw ^»ii»r ItAt, »Ok^»» «II» »oo»» tt>«» ck«»»rt ä»ß »t« »>>»« >l»«. i»k »»tk»r»t W»k^»ll »»»NM o» St. R««w>i ittrkt ckl« »mptlocklioki « kB«- »« »»ä dria,^ »t» iw ?»U» »t»^»k t» Orä»»»» »»A »»»e j» »l,»« ll,O», 8i» »I«^«r ss«l>««> »«6 Sport d»t,»tl»«il t»vn«n, «ovt«! Si« »allmi ock«k »»t »I»«m ?I»t» »t»k»ii tüii»»n, «k»« »«et» »»r »t»« SpH» ?»n lt>loit i!el»ii«r» lu «»pkn. «>»>». ülo sskim«» ?»i»tt St. ko»t«t l>in >6'—. !» j«4«r ^p»ti>«k« v»ä 0r<»I«il« «,t»tlUI«t>..V»oll »» »lo^t varrttiI »«in »oUt», W«nck»>» Li» »iek »» 6» U»»Pt6«p»<: leollHf I a«delt. Zud««e«. «»»»rov« »II«« 2. m. Für die Freiwillige Feuerwehr und de rea Rettungsabteilung spendeten an Stelle eines Kranzes sür den verstorbenen Herrn Franz A u e r die Herren Rauchfangkehrer Meister Martin Ertl und Gastwirt Emer ö i L je 100 Dinar. Für das neue Rettungs auto sind von der Chemischen Jndustriege sellschaft (GoleS) 56 und vom Herrn I. T f ch a r r e 46 Dinar eingelaufen. Herzli chen Dank! Das Wehrkommando. m. Die Lose der StaatSklasienlotterie für die 16. Runde sind eingetroffen und stehen den werten Abnehmem in unserer Verwal tung zur Verfügung. — Die Verwaltung der „Marburger Zeitung. m. Den Apothekennachtdienst versicht von morgen,' Sonntag, mittags bis nächsten Sonntag mittags die „Mariahilf-Apotheke" (König) in der Alekfandrova cefw. nl. Wetterbericht vom 16. Juni, K Uhr früh: Luftdruck 7N, Feuchtigkeitsmesser 4- 3» Barometerstand 740.5, Temperatur -I- 15, Windrichtung NW, Bewölkung ganz, Niederschlag —. * Heute Gamstag im Restaurant Halb-ividl bei jeder Witterung Familien-Abend--konzert. Sonntag: Frühschoppen- und Abend konzert. Salonorchester Mnik. Spezialität: Saftgulasch. 7392 * Dauerwellen erstklassig und billigst im Frif,?r- und Haarsäfbesalon M. MareS, Ma« rtbor, Gosposka ul. 27. 7393 * GambrinuShallek SamStag um 20 Uhr Garteneröffnung mit .^'onzert. — Schön« herr.Zlapelle. — Tfcheligi-Bier. — Gute Küche! — Siehe Inserat! 7246 * Eine angenehme Vommerhandarbeit finden Sie in großer Auswahl im Wäsche-atelier „Balencienne", Gosposka ul. 34. 6692 * Die größte Auswahl in Spitzen nur tm Wäscheatelier „Balencienne". Einendeln gratis und schnell. ogfli * Das Gommerfest des Arbeltergesanqver-eines „Frohsinn" am 17. Juni in Pschun-ders Gast- und Obstgarten in Radvanje mit Musik, Gesang, Tanz und allbewährter guter Bedienung wird alle Besucher zufriedenstel-leu. Abmarsch der beliehnen Dijenbaünerka- pelle (Schönherr) und des städtischen Autobusses vom Glavni trg ab 15 Uhr. K4 * SB. Rapid. Alle Mitglieder werden er-sucht, sich beim Begräbnis des Herrn Dr. Oskar Orosel recht zahlreich einzufinden. 7402 * Jede Dame weiß, daß sie ihre Gebrauchs und Luxuswäsche n u r im Wäscheatelier „Balencienne", Gosposka ul. 34, aus bestem Material bekommt. * Uhren, Goldwaren auf Teilzahlungen. Jlger, Maribor, Gosposka ulica 15. 3216 » Der einjährige Handelskurs Ant. Ruk». Legat in Mari^r beginnt am 3. September d. I. und dauert zehn Monate. Er umfaßt folgende Fächer: einfache, doppelte und amerikanische Buchhaltung, kaufmännisches Rechnen, ^ndelskorrespondeiiz, Handels-und Wechsellehre, Warenkunde, Handelsgeographie, Kalligraphie, slowenische Stenographie, Maschinschreiben, slowenische Spr«^, Serbokroatisch und deutsche Sprache. Italienische Sprache ist''^'^^^-^^ -^tand. Dieser Handelskurs ist der einzige in ganz Slowenien, welcher vom Handel'"'i - 'rium in Beograd konzessioniert wurde. Daher werden auf diese günstige Gelegenheit zur kaufmännischen Ausbildung, alle Interessenten besonders aufmerksam gemacht. Das Schulgeld ist ?nüßig, so daß auch Minderbemittelten die Teilnah-me möglich ist. Ferner sind Schulgeldermäßigung«"' -^r-^-sehen, worauf besonders verwiesen wird. Näheri-s ist aus dem Prospekt zu ersl'h''n, der im Berkaulfsbüro der Firma Ant. Rud. Legat » Co., Maribor, Glovenska ulica 7, Tele. Phon 1V>, kostenlos verlangt werden kann. 7320 » Achtung auf Blitzgefahr! Jn-folge der jährlich zunehmenden gro^n Unglücksfälle dvvch Blitzschläge machen wir bei Heran-noihen der g«vitterreiWü machen k"««, aber über diese rein praktisch« Seite hinaus soNen auch Ursache und Verlauf des Echnup fens genauestens untersucht werben. Im Zeiwlter einer so hochentwickelten bakterio-logischen Forschung ?nu^ ez allerdings die ehrqeizisim Kisicn^chaftler längst gewurmt I^aben, das; man nicht ei«:mal den Erreger des Schnnpkcns mit aller Sicherhett kennt. Wie qro<^ schon jetzt die Schwierigkeiten eii,. geschätzt werden, geht darauS hervor, daß 5 Jahre für die Untersuchungen angesetzt wurden. * Montag, den 18. Juni großer Kaba-rcttab'.'nd niit nollständig neuem Programm in der Belika kavarna. 7404 * LBL — die Weltniarke_der Strumpf der 8iennertn! — LBV-Damenstrümpfe in Flor, Seide und Waschseide verbürgen Halt barkeit und (Eleganz! LBO-Kindersockerln sind NM Oberteil achtfach qcknlipft, daher fe« ster Titz ohne Guulmtband. Erhältlich bei „^hic", Gosposka ul. 15. 7401 Bei Gtuhlverstopfung, Verdauungsstörungen, Masienbrennen, Ä^llungcn, Kopfschmcr zen, allgemeinem Unbehagen nehme man fUih nüchtern ein Glas natürliches „Fran^-Josef« Bitterwasser". Nach den an den Kkiniten für innere jtrankheiten ge'sammelten Erfahrungen ist das ?^ranz'Iosef-Wasser ein äns^örst tuendes Abiiihrnuttel. (5s ist in Apotheken, Drogerien und Spe^zere^warenhandlun'^en erhältlich. 8970 Aus Vtui G'tzuna vesGemeinderates Vergangene«! Donnerstag fanl) die 7. or« dentliche Sitzung unseres Gemeinderates statt, die vom Bürgermeister Herrn Bren« L i <1 geleitet wurde. Nach ErlediguN'g der Protokollvormali« täten berichtete r a s für den Ver- waltungeansschuf^ slber die B i l a n z f ü r das Jahr 102?. Denl Referate lvar die erfreuliche Tatsache zu entnehmen, daß die Bilanz 'Är das vergangene Jahr, mif die wir später einmial noch ausführlicher zurückkommen wollen, einen llebers6)ud von 4.^4.750..?0 Tinar ausweist. Dem Antrag des Referenten auf Genehmigung der Bilanz wird vom Gemeinde^rate zugestimmt. Als nächster Puri^kt der Tagesordnung ge-langte die Fra>ge der Reparatur der Turm u h r zur Beratung. Es wurde einstimmig beschlossen, in der nächsten Zeit die notwendigen Reparaturen durchzuführen, eventuell auch eine neue U'hr anzuschaffen. Zu diefein Zwecke wird der Betrag von 20.<Ä Dinar bewilligt. Dem Dramatischen Verein in Ptuj wird eine Unterstützung im Betrage von 1000 Dinar gewährt. Nack) Erledigung einiger kleinerer Angelegenheiten berichtete M. G a b r i j a n über die. Tätigkeit des Wohnungsausschus-seS. Der (^emeinderat beschloß, alle Met« zlnse, die iiber die gesetzlich bewilligte Höh« in geschlitzten Wohnungen hinausgehen und alle Mietzinse in ungeschiitzien Wohnungen, die die Goldparität libersteigen, zugunsten des GemeindebansondS mit zu besten» ern, d. h. den Ueberfchuß zur Gän.^e einzuziehen. Diese Bestimmungen betreffen auch die G e s ch ä f t s l o k a l e. Ferner werden Wohnungen, die über 14 Tage leer stehen und der <Äemc'inde nicht zur Verfügung gestellt werden, ebenso mit 100^ besteuert. Was die W o li n b a u a k t i o n betrifft, wurde zur Mitteilung gebracht, daß der von der Gemeitide zur Verfügung gestellte Baugrund in kürzester Zeit par,zelliert wird, sodas; mit der Inangriffnahme des Vaues der neuen Kolonie in Bälde begonnen werden kann. ^ Unter ANälligem beantragte Gr. Dr.! ö a l a Nl u n, die Mistvblagerung an der Grajenabrücke bei der Gasanstalt durch An-briniglMg einer Tafel lmter Androhung einer Geldstrafe, einsürallemal zu verbieten Der Bürgermeister betonte, daß in dieser^ Hinsicht bereits Schritte unternommen wurden; ferner machte er Mitteilungen davon, daß die genannte Brücke in absehbarer Zeit erweitert werden wird, um im Falle einer Ueberschwemmung gewappnet zu sein. Dem Ansuchen um Erweiterung des wirklich schmalen Friedhofweges ivird nach Möglichkeit entsprochen werden. lM. Dr. F e r m e v c führte Beschwerde' darüber, dasj die Motorrad- und Autorase-^ rei in den Babnhofallecn noch immer kein Ende nehme. Der Bürgermeister versprach Abhilfe. Tis setilafsri SO cjslZ sm nur riiit Vizebürgermeister Pirich unterwarf den skandalösen Zustand der Straße zum Frach-tenm'agazin einer scharfen Kritik und stellte >den Nntraig. die Gemeinde möge sich mit einer diesbezüglichen Eingabe an die Bahn-Verwaltung wenden. Ueber Antrag deS GR. Spruschina wurde beschlossen, die Totenhall« am städtischen Friedhofe und den Brnnnen einer baldigen Renovierung be^w. Reparatur zu unterziehen. Um 10.4^ Ubr schloß der Bürgermeister die ö'ikentliche Sitzung, worauf noch eine geheime Sitzung stattfand, in welcher u. a. >der hiesige NecNsanwalt Hetr Dr. R e -m e c zum Rechtsvertreter der Stadtgemein-de Dr das Jalhr 1!>?6 ernannt wurde. p. Todesfall. Im bohen Alter vonM Ial)-ren ist hier der Photograph .?>err Johann W i n k l e r g.?storben. Der Verstorbene, der sich allgemeiner Wertschätzung erfreute, war der Sproß einer der ältesten ''/'ürgersauiilien unserer Stadt. ??riede seiner Asche! P. Unfallschrontk. Das zweijährige Kknd des Kaufmannes Turin, das bekanntlich dieser Tage zusammen mit seiner Mutter bei Sv. Lovrenc überfahren wurde, ist im hiesigen Krankenhause seinen Verletzungen erlegen. — Der fünfjährige 5inabe Lorenz Taj-8ek aus Sela wurde im schwerverletzten Zustande ins Krankenhaus überführt. Er w^^r unter einen Wagen gekommen. P. Den Rpoche?ennach''^lenst besorgt bis näckiisten Samstag die Avotheke des .^'rrn B e h r b a l k. * Drei Worte zaubern ^ck^'^rast hervor: Zeid-Punktal, Peteln, Maribor! 7279 Aus Vttanle —ik. Todesfall. In Vojnik starb am 13. d nach längerer Krankheitsdaner die Kaufmannswitwe Frau Marie Zottel geb. Jellenz im hohen Alter von 30 Iahren. Die Verstorbene hinterläßt zwei Söhne, welche ebenfalls als Kaufleute im Markte Vojnik domizilieren. —ik. Ferienkolonie in Vitanje. Das Ministerium für nationale Gesundheit hat verfügt, daß für drelßig Schulknaben ärmerer Eltern von Eelje und Umgebung eine Ferienkolonie gegründet wird nnd wurde h:e-für der Ort Vitanje ausersehen. Die Ferien kolonie wird im Schlosse des Herrn Kußer untergebracht werden und trugt sämtliche Kosten das genannte Ministerium. —ik. Reicher Fichtenzapfenansatz. Seit etwa fünf Iahren blieben die Fichten im Vi-tanjer Bachernbe.'kcn ohne Zapfenansatz. .Heuer blühte jedoch die Fichte außerordentlich stark und zeigen nanientlich die älteren Bäunie einen überaus reichen Zapfenansatz. Bekanntlich wird aus den Zapfen der Same zur Aussaat gewonnen und es dürfte daher im konm,enden Herbste zu einetn regen Handel in diesem Artikel im Ausland kommen für den Fall, als hiefür die notige Ausfuhr-belvilligung erteilt werden sollte. Au« Eeye Mord und Selbstmord einer Mutter S o l ö a v a, 14. Juni. Hier ereignete sich dieser Tage eine Fa-, n:ilientragödie, welche die ganze Unngebu^ig I tief erschütterte. > Die Nijährige Keuschlersgattin Angela! K l e m e n v e k, Mutter von ocht Kindern, litt bereits i Jahr an einem schweren Nervenleiden. Bor einem Jahre brachte sie i^hr achtes Kind, das Töchterrhen Paula, zur Welt. Die Mutter war i,, der letzten Zeit immer niedergeschlagen und ihre «größte Sorge galt ihrem siwgsten Kinde, daß nach ihrem Tode ohne richtige Pflege geblieben wäre. Als ihr Mann am Montag, den II. d. M. eine Stunde weit zum Besitzer Rocchus 5tle-menkiek arbeiten ging, reifte der fürchterliche Entschluß seiner Gattin zur Tat. I!hrc Kinder waren am Felde und nur die Ajährige Johanna blieb mit der Mutter zu Hause. Sie jagte die Tockiter ans dem Zimmer, «ahm das Jagdgewehr ihres Mannes und erschoß ihr ein Jahr altes Töchtercken. .Hierauf legte sie das Gewehr auf den Boden, richtete die Mündung gegen das Herz nnd drückte mit einenz alten Rechen aiis den Hahn. Die 8fä'hriae Johanna, welche die ganze Szene durchs Fenster beobachtete, ries schnell die Nachbarn herbei. Sie fanden jedoch Mntter nnd Kind bereits tot. Die Tra-gk^die erregte allgemeines Mitleid mit der schwerbetroffenen Familie. c. Sitzung des Gemeinderates. Die nächste ordentliche' Sitzung des Gemeinderates von Eelje findet voraussichtlich am Freitag, den 22. d statt. c. Ein öffentlicher Brunnen in Zagrad. Das Gesundheitsheim in Eelje hat auf An-regunl^ des Herrn Dr. Rebernik einen modernen Bnmnen in Zagrad erbaut. In diesem Dorfe gab es bisher kein gesundes Trinkwasser. Der nene Brunnen wurde am Donnerstag, den 14. d. M. von der Umgebungsgemeinde übernonunen. e. Ein Sternrennen der Motorradfahrer nach Celje. Der Motoklubsverband für Jugoslawien veranstaltet am Sonntag, den 17. ' d. M. ein Eternren^en nach Eelje. Die Teil nc^hmer tre^sfen spätestens bis 10 Uhr vormittags in Eelje ein. Nach der Begrüßung findet um 11 Uhr vormittags vom Nathause aus eine Propagandafahrt durch Eelje statt. c. Freiwillige Feuerwehr in Eelje. Den Wochendienst versieht von Sonntag, d<7n 17. d. M. bis einschließlich Samstag, den 2.'^. d. M. der 4. Zug unter Koinmando des Zuc^ssührers Herrn Gottsried S ch l o s-s e r. c. Ein nächtlilher Ueberfall auf die Mi-litärwache. In der Nacht von Donnerstag, den 14. d. M. auf Freitag, den 15. d. M. um 12.10 bemerkte der beim Augmentationsmagazin bei der Festwiese stehende Mili tärpostl!! einen Zivilistei?, der sich ihm von der Straße näherte. Kurj darauf sprang ein zweiter, in eine Pellerine eingeihüllter Zivilist vor und schoß mit einem Revolver gegen die Wache. Der wachhabende Soldat gab sofort drei Schüsse ab, die aber ihr Ziel versehlten. Die Zivilisten verschwanden in der Dunkelheit. 15» Minuten später hörte man einen Schilß ans dem Stadtpark; offenbar hatte eikier von den Zivilisten geschossen, die dorthin gt^^lüchtet waren. Eine herbeigeeilte Militärpatrouille durchsuchte solwrt die nächste Unigebung doch ohne Erfolg. Es handelt sich was)rsckieinl^ um 2 Einbrecher, die in das MilitÄrmagazin einbrechen wollten. c. Auf der Strasse zusammengebrochen. Dieser Tage brach der lilijährige Bäcker Jgo S y m, den lieliebten Darsteller, und Nina V a n n a i« dem hervorragenden Schlager: „Die Börse der Liebe"' (llaf^ Sl-ctrte) Ein gri^ßartiges Cittent>rama aus der Gri^-stadt mit unglaublich sesselnder Handlung. Der überaus spannende Abenteuerfilm: „Der Kamps um das Kind" mit Carlo A l d i n i, Maly Delschaft, WvtSn Gibson, Erich Kaiser-Titz, Fritz Albers und Mar garethe Kupfer in den Hauptrollen wird bis einschließl. Sonntag, den 17. d. vorgeführt. Ein Film von nngeniein spannender Handlung, atem beraubenden Sensationen und herrlichen Natm-aufnal)men aus der Schweiz. Sehr emst, seh? hlinioristisch. Ab Montag, den 18. d.: „Die Bärenhochzeit" ein russischer Film mit stärkster realistischer Handlung und prachtvolle^n Ausnahmen. Wie erinnerlich, hatte dieser Film bei der Ersw«-der berühmte Tarsteller jionst. E g g e r t «»d fiilirung stärksten Ersolg. In den Hauptrollen Adel, tr a r z e f f. Kunst und AteraNir Kttimlthttttr i» U«ihßr AepertOire: SamStag, 16. Iunk: Geschlosien. Sonntag, 17. Juni um 15 Uhr: ^Aschenbrödel". ZKontag, 18. Juni um A) Uhr: „Idiot". Ab. E. Erstaufführung. Bemerkungen zum ledtm Opernobenb Am 14. d. M. ging mit MaillartS „Glöckchen des Eremiten" die lchte Oper an diesem Theater in Szene. Mit bescheidenen Mitteln verstand es der scheidende Opern-kapellmeister Herr Andro Mitroviö unter tatkräftigster Unterstützung von seiten des Intendanten Herrn Dr. B r e n ö i ü eine Oper zu begründen, die der Stadt Ma-rvbor zu Ehren gereichte. Daß Erfolge, mitunter sogar bewunderungswürdige, erzielt wurden, ist aber auch dem unermüdlich tätigen Ensemble, den Solisten, Chor und auch dem Orchester zu verdanken gewesen. Welche Endsumme von Arbeit geleistet wurde und wie groß die Bostrebungen des Dirigenten Herrn Mitrovi^ waren, der seit der Spielzeit 1922/23 in Maribor arbeitet und in der Saison 1925/26 an der Zagreber Oper tätig war, von wo aus er als Gastdirigent in Maribor wirkte, geht auS der Tatsache hervor, daß ihm die beabsichtigte Aufführung der Opernwerke von Mo-Aart, Wagner, Smetana, Dvokak, Tschaj-kowski, Borodin usw. wegen Kredit- und Personalmangel unmöglich gemacht wurde. Aufgeführt wurden in den vergangenen Spielzeiten folgende Opern: „Die verkaufte Braut", „Ullrich, Graf von CiM", „Die ober trainische Nachtigall", „Tenia", „Zlatorog", „Zrinjski", „Im Brunnen", Männ- chen", „Traviata", „Der Troubadour", ^Riffoletto", „Masken!^ll", „La BolhLme", „Tosca", „Madame Buttei^ly", „Cavalleria rusticana", „Pagliacci", „Stab«t mater", ^Cavmen", „Mignon", „Manon", „Das ^Glöckchen des Eremiten", „Hoffmanns Erzählungen", „Faust", „Frci Diavolo", „Zar und Ztmmevimmn", „Hänsel und Gretel", „Der Freischütz", „Martha", „Der Evange-ltmann", „Bastien und Bastienne"; ferner die Operetten: „Polenblut", „Baron Trenk", „Der Neffe", „Der Teufel des Ap-poll", Manizelle Nitouche", „Das Dreimä-derlhaus", „Der Zigeunerbaron", „Wo die Lerche singt . . „Eva", „Die lustige Witwe", „Der gute Kamerad", „Die Czar-dasfürstin", „Gräfin Mariza", „Herbftma-növer", „Die Bafaidere", „Mnstlerblut", ,^ie Rose von Stambul", „Der fidele Bauer", „^Die schöne Helena", ,)Die Fürfter-Ciliristl", „Der Orlow" und „Lang, lang ist's her!" Mfchiedsvorfiekung Lubej-BraNii Herzog Bor ausverkauftem Hause fand gestern abends im Theater die letzte Operettenvorstellung in dieser Saison statt, in der sich die Stützen der Operette, Fräulein Marica Lubej und Herr Cyrill B r a t u - von unserem Publikum verabschiedeten. Die gestrige AufjÄhrung „Herbstmanöver" war in jeder Hinsicht eine Prachtleiswng. Man sah, daß alle Mtwirkenden ihr bestes Können einsetzten. Noch einmal hatten wir Gelegenheit, Frl. L u b e j als erstklassige Soubrette in einer ihrer Glanzrollen (als Einjähriger Maroszy) zu bewundern; noch einmal war es uns vergönnt, mit Wohlge. fallen der angenehmen Stimme von B r a-tuZ zu lauschen. Wieder einmal kam Frl. U d o v i L mit ihrer schönen Stimme vollkommen zur Geltung. Und Harastoviö? Es wäre unnütz, über seine Art, das Theater-Publikum nicht aus dem Lachen zu bringen, noch Worte zu verlieren. Es genügt die Feststellung, daß er seinen früheren Waller-stein noch bedeutend übertraf. Auch der Thor war am Pla^e und eriüllte seine Aufgabe restlos. Die hereinbrechende Feriens^tim-mung war bereits im Orchester bemerkbar, das durch einige Zivilmusiker vervollständigt werden mußte. Mit Wehmut saben wir, wie die Militärmusiker Blumen auf das Di rigentenpult ftreuten, der letzte Beweis für die Anhänglichkeit an den Kapellmeister H e r z o g, der vor dieser Rampe den Takt stock nicht mehr schwingen wird. Beim ersten Auftreten und nach jedem Aktschluß mußten Frl. L ubej und Herr BratuL einen Beifallssturm llber stch ergehen lassen. Sie wurden mit Blüten förm lich überschüttet und mit reichen Blumengaben und auch Angebinden bedacht. Immer und immer wieder mußten die Künstler, insbesondere aber das scheidende Kleeblatt Lubej-Bratut-Herzog, vor dem Borhang erscheinen; sie dankten ge rührt für die so zahlriichen und wirklich aus dem Herzen kommenden Beweise der Bewundenlng und des Dankes aus den Kreisen unseres Theaterpublikums, daS die Soubrette, den Operettentenor und den zweiten Kapellmeister nur schwer scheiden läßt. SemaideausßeNuno pijtor Bekanntlich wurde vergangenen Sonntag im, kleinen Unionsaal eine Ausstellung von Gemälden aus dem Nachlasse deS vor einiger Zeit in Vuzenica verstorbenen akademischen Malers Oskar de P i st o r, ei ' Schü lers des berühmten Defregger, eröffnet; sie bleibt bis Sonntag, den 24. d. geöffnet. Der Verstorbene war ein anerkannter Mei ster, was schon daraus ersichtlich ist, daß F tl r st L i e ch t e n st e i n für seine weltbekannte Gemäldegalerie seinerzeit fünf Werke PistorS erworben hat. Der Verblichene porträtierte auch zahlreiche Mitglieder oer graflllyen ls^mttte e n ck e l - D o n- nerSmark(S0 Gemälde), die Grafen Sauermann usw. Der Nachlaß unseres heimischen MalerS umfaßt gegen 300 Werke. Zu erwähnen wäre insbesondere das im Stil der alten, idyllischen Bachernküche gehaltene „Herdfeuer". Dieses vorzüglich gelungene Werk müßte sich unser Museum anschaffen, damit dieses so beredte Zeugnis vom Nationalstil ^r nächsten Umgebung Maribors in unserem Besitz bleibt. Vorzüglich gelungene Vertreter der alten Kunst sind ferner die „Maurer" (prachtvolle Licht- und Schattennuaneen), der „Mschied", die „Waldandacht", die „Sonntugsplauderei", die „Nachbarskinder" usw. Den Höhepunkt der künstlerischen Tätigkeit Pistors erreichten seine „Wildschützen" und eine große Zahl von Porträts. Die letzten Werke des Verstorbenen find die Porträts König Alexanders und der Königin Maria. Bemerkenswert ist, daß der Künstler inmitten seines Schaffens, vor der Leinwand bei der Beendigung des Porträts der Königw Mtria, einem Schlaganfall erlag. „Warum in die Ferne schweifen, sieh', das Gute liegt so nah!" Dieser Ausspruch paßt vielleicht nirgends so gut wie gerade hier. Unsere Mitbürger, die eS sich leisten können, ihre Salons mit Originalen zu schmücken, greifen so gerne nach fremden Gemälden u. erwerben für teueres Geld wohl so manch-mal herzlich schlechte Bildwerke, statt sich daheim umzusehen und um einen viel geringeren Preis wirklich Gediegenes anzuschaffen. Dadurch blieben viele erstklassige Werke heimischer Künstler vor der Vergessenheit u. vor dem Abwandern in die Fremde bewahrt Ein solches Beispiel liegt auch hier vor. Das Ausland weiß den Wert des Schaffensgeistes Pistors höher zu schätzen als seine ^ 's-» Svwi! «l«, kt ÄI« Ä>«r «>« ?ort«ckrAt« U» Vi»« »eiuckaS im«I0t«»« v«nnMett w te»-»ewiler?«»n» «Ve UIu»tr. Vo- Verl«»»en 5i» k«»»tenlo» ä« I'rodekeil vom Ve7lk»« «l« Unuckmi In krsnlcluri a. K, St^SS. Die Uw> xi»«» I>« «tt so /alirea auk lkrem «t« deste vlav Mitbürger. Darum ist es unsere Pflicht, die Ausstellung PiftorS im Unionsaale zu besichtigen. Wem es vergönnt ist, sich ein Originalgemälde anzuschaffen,H der möge die Gelegenheit nicht versäumen, um aus der Fülle des Ausgestellten eine kleine Erinnerung an unseren Pistor heimzubringen. H. m Ikr Veit! Me Wiener Auffadrung 0»r „Aegyplifchen Helena" V«» ««f«re« Wiener R»rrespo»h««te». Am S4. Geburtstag deS Meisters und gleichzeitig wohl als eine besondere Festgabe zu dieser Feier hat — eine Woche nach der Dresdener Uraufführung — nun auch die Wiener StaatSoper „Die ägyptische He« lena" herausgebracht. ES war ein ganz großer Tag dieser Kunststätte, deren Leiter und Mitarbeiter sich gerade bei solchen Anlässen immer wieder als die sorgsamen HÄ-ter einer kostbaren Tradition erweisen und unschwer bezeugen können, daß der Glanz einer fast schon legendären Vergangenheit auch noch in diese um so vieles ärmere Gegenwart unverblaßt herüberstrahlt. Richard Strauß hatte mit d. PHUHarmonitern und den darstellenden Künstlern selbst daS Werk in wochenlangen Mühen geprobt und einstudiert und so war die Interpretation in Wien schon deshalb authentischer und stärker im Geiste des Komponisten als eine Woche vorher an der Dresdener Oper. Und am Ende hat wohl auch die Freiheit und sinnlichere Leichtigkeit der Wiener Atmo sphäre dem p^ntastischen Spiel von der Tochter LedaS und dem sich zum Schwan gewandelten ZeuS nur nÄhen "-n.'n. Und trotzdem, — die restlose Befriedigung wollte nicht aufkommen und so blieb am Schlüsse irgendetwas nerfülltes, Ungesagtes zurück. Das mag vor allem die Schuld ^f mannSthalS sein, der seine Dichtung zu ^ehr mit philosophischen Problemen belastet und durch eine ?amn noch verstündlich« Symbolik Wesen und Hintergrund allA"sehr ins Dunkle rückt. Nun mag freilich eiirgewendet werden, daß Richard Strauß gerade diese Phanto^tik einer Vieldeutigkeit «nd - che menhaftigkeit braucht, um seine hi^chste Kunst zu offenbaren. Und in der Tat i?st eS mir eine unvergleichliche Meisterschaft, die selbst den allzuvielen Einöden dieses Text buches noch eine dramatische Musikalität geben kann, die gefangen nimmt und mit reißt. Richard Strauß weiß zu faszinieren und er gibt seiner Musik nur wünschen kann: Verschwenderischen Reichtum an Melodik, Vevausk^nde Klang Me und hymnische Feierlichkeit. Mit Ohr und Nerv folgt man willbg dsm überragen den Genius des Meisters. Nur das Herz bleibt in seiner tiefsten Tiefe unberührt und kann nicht mittun, so gerne es auch möchte. Hier klafft eine Distanz, die unüberbrückbar ist und die schon fast wie eine Scheidewand anmutet AWischen einer unbestimmbaren Jugend und dtt Ml«n Reife des Alters... Die Wiener Aufführung kann in ihrer künstlerischen Vollendung nicht mehr über troffen werden: Frau Jeritza, die in der Titelrolle über sich selbst hinauswuchs. Frau Schenker-Angerer als wunlderbare Aithra, Gunner Craarud, den es fast gelungen wäre, MoneloS zur tragischen Figur zu machen — der Dichter hat eS nicht vermocht — und alle übrigen, — sie ließen keinen Wunsch mehr offen. Richard Strauß stand selbst am Dirigentenpult und wurde immer wieder bejubelt und gefeiert. Die Premiere war ein überwältigender Erfolg. Ob es daS Werk auch ist, wird erst eine andere Zeit entscheiden. Richard Wilh. P o l i f k a. Nobio Sonntag, de« 17. Juni. W i e n (G r a z), 10.15: Chorvorträge der Wiener Sängerknaben. — 11: Philharmonikerkonzert. — 16: Nachmittagslonzert. — 1V.30: Uebertragung aus dsm Schubert-Geburtshaus. — 20.30: Lehars Operette „Frasquita". — P r e ß b u r g, 21 und 2L.2V: Brünner Sendung: Ausstellungs-konzert. — Z a g re b, 17: Konzert. — 20: Opernübertragung aus dem Theater. — Prag, II: Matinee. — 18: Deutsche Sen-dung. — 1g.15: Heiterer Abend. — S1 und 32.2V: Brünner Sendung: Ausstellungs-kml^ert. — Daventry, 21.05: Kon,zert. — Stuttgart, 18.^: Arnold-Men-delsso'^n-Abend. — 19.25: Uebertragung aus Hannover: Beethovens „Missa solem- niS^. Anschließend Tanzmusik. — Frank f u r t, 19.30: Uebertragung auS Hannover: Veethoven» »Missa solemniS". Anschliefiend Konzert, sodann Tanzmusik. — Brünn, 18: Deutsche Sendung. 21 und 22L0: Au^tellungikonzert. — Berlin, 19.2V: Uebertragung au» Hannover: Beethovens ,.Missa solemnis". — 2?L0: Tanzmusik. — M a i l a n d, 21: VelliniS Oper „Die Nachtwandlerin". — Budapest, 17: Konzert. — 21.45: Zigeunermusik. — Warschau, 20.15: Konzert. — 22.30: Tanzmusik. — PariS-Eiffel, 20.30: Konzert. Montag, de« l8. J«ai. WtentGr az). 20.30 Uhr: Chorkon-zert (Mo^rt und Schubert). — Preßburg, 20: Prager Sendlmg: Hörspiel. 20.30: Wiener Sendung: Ehorkon^rt. ^ Zagreb, 17.50: Konzert. — 20.30: Wiener Sendung: Chorkonzert. — Prag, 17.50: Deutsche Sendung. — 2V.30: Wiener Gendung: Chorkonzert. — Daventry, 20: Kanrmermulsik. - 21.35: Nokalkonzert. — 23: Tanzmusik. — S t u t t g ar t, 20: Neue Kammermusik. — 21.15: Schwäbischer Abend. — F r a nk f u r t, 19.45: Englisch. — 20.15: Stuttgarter Sendung: Neue ^m-mevmusif. —Anschließend Spätkonzert. — Brünn, 18.10: Deutsche Sendung. — 20.30: Wiener Sendung: i^orkonzert. S2.15: AuSstellungSkonzert. — Berlin, 2VL0: Wiener Sendung: Chorkonzert. — Mailand, 20.45: Operetteniübertragung aus dsm Theater. — 28: Jazz. — Budapest, 20.40: Konzert. — Warschau, 16.15: Tanzmusik. -- 20.30: Wiener Gendung: Chorkonzert. — PoriK-Eiffel, 20.30: Konzert. Schach Nettgiert von Schachuiekfter B. Pirc und S. K t a « e r. RogaNa Slatina over Va.tt! Schon im Vorjahre laS man vom Projekte eines Meisterturniers, welches für den heurigen Sommer oder Herbst in Paliy, einem Kurorte ?»ächst Subotica, geplant ist. Unlängst brachten die Zagreber „Novosti" eine Notiz, wonach die Verwirklichung des Projektes im Zuge wäre. Um Gewißheit zu erlangen, haben wir unS schriftlich an den jugoslawischen Schachmeister Dr. Jmre G y Z> r g y, Advokaten in Subotica, gewandt. Der Genannte teilte unS am 9. d. mit, daß der Zettpunkt des Turniers noch nicht fixiert fei und daß mit dem „Sahovski savez* noch verhandelt wird. Vor einigen Wochen berichteten wir In dieser Rubrik über das Projekt eines Meisterturniers in Rogaöka Slatina. Um auch hierüber Aufklärung zu erlangen, wandten wir uns durch eine Mittelsperson an die 5turverwaltung und erhielten den Bescheid, daß dieselbe das Projekt lebhaft begrüße und als Turnierbeginn den 1. Juli oder den 20. August vorschlage, im übrigen möge der hiesige Schachklub rasch einen detaillierten Vorschlag der Kurverwaltung einsenden. Wir glauben, daß der l. Juli als Turnierbeginn kaum noch in Frage kommt, da die Frist bis dahin zu knapp gewordm ist. Im übrigen fordern Vir hiemit' unseren „Savez" zu Händen seines Sekretärs Herrn Kosta R o-ti 6 in Zagreb aus, sich unverzüglich für eines der Seiden Projekte zu entscheiden und falls die Wahl auf RogaSka Slatina fällt, an Stelle unseres Klubs mit der Kurverwaltung in Fühlung AU treten. Dr. Laskr wird an TuniZeren nicht mehr tttlnehnien Der Exweltmeister Dr. Tmanuel 2 a S-k e r hat kürzlich bekannt gegeben, daß er für die TeUnahme an Turnieren von j e-der gespielten Partie ein ExtraHonorar von 500 Mark (!) verlangt. Dies ist für jeden Turnierveranstalter eine unerschwingliche Summe. Dr. LaSker fühlt au-genscheinlich, daß es mit seiner Kraft zu En-de geht — besonders für die anstrengenden Turnierpartien — und will dies durch eine „Schutzmauer" kundgeben. Mit Recht meint also Dr. Tarrasch, daß diese Forderung nur den Entschluß Dr. Laskerz decken soll, sich endgültig aus der Schacharena vollkommen zurückzuziehen. GAmtH, 17. voIZ^sivii^seHott X Stand der Rationalbank vom 3. Junt (in Mllionen Dinar, in den Klammmern der Unterschied gegenüber der Vorwoche). Aktiva: Metalldectung 3tt4.2 (—5.9), Darlehen auf Wertpapiere NI1 (-i- N.6), Saldo verfckiiedener Rechnunc^eil 411.1 (— 57.3): Passiva: Bantnotenumlauf 53L9.3 (4- 8!).5), Forderungen de^ Staates 2Z9.9 (— verschiedene Verbindlichkei-ten in Giro- und anderen Rechnungen 602 (— 15tt.7), (5slompt.'zinsfnß V, Darlehens-Zinsfuß 85S. X Rovisader Produktenbörse voin 15. d. Mais, Banaler 282.59 bis 2!^. — Die übrigen Notierungen und die Tendenz blieben unverändert. — Umsätze: Weizen 16, Mais 15 und Mehl 15 Waggons. X Heu. und Strohmorlt. Maribo r, Itt. Juni. Die Zufuhren betrugen 19 Wagen .Heu und 7 Wagen Stroh. .Hcu wurde zu Din 75—!>s> und Stroh zu 4t)—50 per 100 kg verkauft, lcl.tteres auch in Garben zu 1 75—2 Dinar. X Stechoiehmarkt. Maribor, 15. Juni. Aufgetrieben wurden 263 Schweine. Der Handel entwickelte sich schon in aller Frühe sehr rege; verkauft wurden 196 Sti'ick. — Die Stilckpreise notierten: für 5 bis v Wochen al-4e Jungschwe^nc Din. 10l) bis 125, 7 bis 9 Wochen 175 bis 225, Z bis 4 Monate 350 bis 440, 5 bis 7 Monate 460 bis 500, 8 bis 10 Monate 550 bis 650, einjährige 1000 bis 1200; das Kilo Lebendgo^vick^t 10 bis 12.50, Schlachtgewicht 15 bis IL. X Generaloersammlunfl. Für den 20. d. um 15 Uhr ist die Jahreshauptversammlung der (Nenossenschalft „Balkankredit" in Maribor einberufen. X Beilegung des Kohlenstreites mit der Vahnoerwaltung. Nach mehrtägigen langwierigen Verhandlungen zwischen der Ge-neraldirektion der jugoslawischen Staats-bahneN und den Kohlenbergwerken ist es gestern gelungen, hinsichtlich des neuen Reglements bezüglich der Belieferung der Bahnen mit Kohlen ein Einverständnis zu evzielen. Wie aus Beograd berichtet wird, .wurde ebn Einvernehmen unterzeichnet, wo nach die Kohlengruben für weitere 10 Mo-vate^di^ Äahnverwaltung mit Brennstoff versorgen^ werden. X Weinausstellung und Weinbaukongrefi Zagreb. Wie schon erwähnt, wird Frei« tag, den 29. d. in Zagreb eine Weinausstellung, verbunden mit einem Weinmarkt, eröffnet, für die bereits im ganzen Staate großes Interesse he«.-rscht. Interessenten, die ihre Erzeugnisse auszustellen beabsichtigen, werden darauf aufmerksam gemacht, daß die Flaschen bis 25. d. und die Anmeldungen zwecks Einreihung in den Ausstellungskatalog bis 26. d. in Zagreb eintreffen müssen. — Anläsjlich der Weinausstel-lung w'ird am 30. d. auch ein Weinbaukon-greß abgehalten und wird bei dieser Gelegenheit auch zur Frage des neuen W e i n-baugefetzeS Stellung genommen werden. Bisher sind bereits zahlreiche Anmeldungen für die Ausstellung und für den Kongreß eingelaufen. X Verbindlichkeiten un^ Forderungen ju goflawischer Staatsbürger in der Tschechoslowakei« Das Handelsministerium teilt mit: In Verbindung mit dem Vorschlag der tschechoslowakischen Negierung, die Frage der Verbindlichkeiten und Forderungen jugoslawischer Staatsbürger und Rechtspersonen in der Tschechoslowakei einvernehmlich SU regeln, werden alle physischen und Rechts Personen, die vor dein Zer'all Oesterreich-Ungarns auf dem (Gebiete der heutigen Tschechoslowakischen Republik Verbindlichkeiten oder Forderungen besaszen und die bisher noch nicht geregelt wllvden, aufgefor dert, sich spätestens bis 25. d. beim Handelsministerium, Abteilung für den Innenhandel, schriftlich zu melden. In den Anmeldungen sind genau anzuführen: 1. Vor- und Zuname des (Gläubigers bezw. Schuldners sowie seine Adresse; 2. Bor- und Zuname des (Gläubigers bezw. Schuldners in der Tschechoslowakei und seine genaue Adresse; 3. aus welchem Rechtstitel die Verbindlichkeit oder Forderung entstanden ist; 4. ob n. welche Zinsen vereinbart wurden; 5. die Höhe des ursprünglichen und des heutigen Betrages, einbezüglich die fälligen und noch nicht beglichenen Zinsen. — Die Interessen-ten werden ani den großen Schadm aufmerk sam gemacht, den sie erleiden würden, l'alls sie sich nicht rechtzeitig melden, da ihre Verbindlichkeiten bezw. Forderungen bei dem bevorstehenden Einvernehmen zwischen Jugoslawien und der Tschechoslowakei nicht werden berücksichtigt werden können. X Bei der Warenausfuhr nach Brasilien ist darauf zu achten, daß die Konsularfakturen vorgelegt werden. Alle Fakturen haben von den brasilianischen Konsulaten bestätigt zu werden, widrigenfalls die einge-geführten Aaren von den brasilischen Zollämter nistt a-bgefertigt werden bezw. solan ge liegen bleiben, bis die nötigen Bestätigungen nachgeholt werden. Für die Bestätigung ist eine Gebühr von 120 bis 200 Dinar zu entrichten. X Die vorjährige Obsternte. Laut einer vom Ackerbauministerium ausgegebenen Statistik stellte sich der vorjährige (?rtrag der hauptsächlichsten Obstarten für ganz Jugoslawien wie folgt dar (in Meterzentnern, in den Klammern die Zrifern für das Jahr 1VW): P f lau in e n 5,576.763 (9 Mill. 839.111), 11.13 kg (19.35) per Baum; A e p-f e l 1,713.421 (1,952.525), 23.92 kg (25.83) per Bauin; Birnen 659.210 (967.137), 17.82 (26.72) kg per Bauul; Nüsse 4^1.302 (434-642), 23.91 (22.45) kg per Baum; F e s g e n.85.031 (97.692), 11.52 (13.1«) kg per Baum; K a-stanien 138.923 (145.775), 27.96 (29.92) kg per Bauttl; Oliven Ä.962 (48.973), 0.87 (1.16) kg per Baum und schließlich Wein 2,854.767 (2,911.8-^ Hektoliter, 16.01 (16.64) Hektoliter per Hektar. X Lieferung vo.l Tr.'l oiur. Der Krcis-ausschuß Maribor schreibt für-^den 26. d. um 10 Uhr im Gebäude des KreiSausschusseS, Vrazova ulica 5, Zimnier Nr. '22 (wo auch alle nötigen Informationen eichältlich sind) eine öffentliche Versteigerung für.die Liefe rung von vier Traktoren zur Schotterüber-fuhr aus. In Betracht kommen nur Trakto-^ ren mit Benzin- oder Petroleumantrieb, die auf einer Straßensteigung bis zu 15?6 mit Beiwagen und Last wenigstens fünf Tonnen Nuh- oder sieben Tonnen Bruttogewicht schleppen können. (Garantie ein Jahr. Dein Angebot, das am Versteigerungstage zu über geben ist, ist eine 5?6ige Kaution beizuschließen. Die Offertanten, haben 30 Tage nach der Lizitation im Wort zu bleiben. X Die ökoda-Werke in Pilsen, eines der größten Unternehniungen in.der Tschechoslowakei, weisen von Ia7)r zu Jahr eine steigende Entwicklung auf. Ende des Bor- S//7c7 /sc/s/' 5/s sst/Zis/' /77se^s/? s//? 5/?/6s^s/ /77Ä/7 s/77 /)6S/6/? §«klekt's<)minol jahres wurde eine Zweigunternehmung in Polen gegründet, die bereits einen so günstigen Geschäftsgang zeigt, daß nunmehr an einen Ausbau in anderen Branchen geschritten wird; so sollen auch elektrische Maschinen, Motoren, Liabel nsw. erzeugt werden. Die Unternehmung gelangte in Ploesti in Rumänien in den vorwiegenden Besitz der dortigen großen Metalllverke. In allen Betrieben wurden bedeutende Suui->men in Neubauten investiert, um die Pro-duktionSsähigkeit soweit als möglich zu steigern. Der Reingewinn für das abgelaufene Geschäftsjahr stellt sich auf fast 44 Millionen Tschechokronen, so daß eine Dividende von 56 Krone^l per Aktie zur Verteilung gelangt. Die Geschichte des Vwteftantismus in Maribor Von Vr. VI. r 2 Vnv r» ^srldor. v. Die Äelt vom Tode Ferdl nands l. bis zur Gegenrefor mation (tS64—^soo) 1. Allgemeines. Am 25. Juli 1564 starb Kaiser Ferdinand der Erste tiefbekümmert um das Schicksal der katholischen Religion in seinen Ländern. Er sollte die Einkehr der Eintracht in der Christenheit, die er so sehr herbeiwünschte, nicht erleben und schied vom Leben mit der traurigen Voraussicht, daß die religiösen Streitigkeiten auch seinen Nachfolgern daS Leben verbittern würden. Kurz vor seinem Tode teilte er seine Länder unter seine drei Söhne so, daß Erzherzog Maximilian Ober-österreich, die böhuiischen Länder und die deutsche Kaiserkrone, Erzherzog Ferdinand Tirol init den Nebenländern und der jüngste Erzherzog Karl Ilincrösterreich (Steiermark, Kärnten, Krain und Küstenland mit der Hauptstadt Graz) erhielt. Der neue Lan-deSsürst, unter dessen Negierung der Protestantismus in unseren Ländern seinen .Höhepunkt erreichte, war ein sroninier und eifriger Katholik. Schon bei seinem Regierung? antritte erklärte er den verjammelten Landständen in Graz, „daß in der Rcligion keine Neuerung eingeführt, die geraubten Kirchengüter zurückgestellt und die Predikanten aus deul Lande vertrieben werden sollen." Doch wurde dieser Erlaß gar nicht beachtet. Den heftigsten Widerstand gegen die katholische Religion führten die lutherischenSlände ans den Landtagen. So erklärten sie z. B. schon aus dem ersten Landtage (1565), der Erzherzog inöge sie bei der Augsburgischen Kon fession- „die einträchtig vom ganzen Lande mit Ausnahme von Bischöfen und Prälaten angenomnien worden sei", lassen, während sie im Jahre 1567 Predikanten auch „für den gemeinen Mann auf der Gäu" (flachem Lande) forderten. Auf dem Landtage vom 24. Feber 1572 in Graz inußte der Erzherzog, der sich infolge drohender Türkenkriege in großer Gefahr und Geldverlegenheit befand, den Ständen eine bindende „R e l i g i o n s a s s e k u r a n z" geben, worin er versprach: „Die dem Herrn- und Ritterstande samt Weibern, Kindern und Gesinde angehörigen Religionsverwandten, nienlanden ausgeschlossen, in ihrem Gewissen nicht beeinträchtigen zu wollen; ihre Predikanten unangefochten und unverjagt, ihre Kirchen und Schulen uneingestellt ... zu lassen, bis man sich der Religionssachen halber verglichen haben würde." Später wurde auf Begehren der Landftände noch hinzngefügt, daß der Erzherzog unter den „Religionsverwandten" auch diejenigen ihrer Untertanen verstehe, die sich „frei und ungezwungen" zur luthcrisclieu Religion bereits bekennen oder noch beitreten würden." Noch einen größeren Ersolg erreichten die protestantischen Landstände auf dem G e n e-rallandtage zu Bruck im Jahre 157i?, an dem die Landstände aller inner-österreichischen Länder teilnahmen. Es han- delte sich danials uur bedeutende Beiträge der Stände für die Landesverteidigung. Die Stände gaben zwar die Notwendigkeit der Verteidigung zu, verlangten jedoch zuvor, „den Lauf des allein selig machenden Wortes ungestört zu lassen". Mit Rücksicht auf die drohende Lage erklärte nnn der Erzherzog ain 9. Feber 1578, daß er die Predikanten und evangelischen Schulen in Graz, Ljubljana, Nagenfurt und Judenburg nicht beseitigen werde. Er wollte wie bisher so auch in Zukunft den Bürgern der Relic^ion wegcn kein Härchen krümmen, könne aber, auch nicht dulden, daß sie nach ihrein Gefall len Predikanten in die Städte und Märkte aufnehnlen. Den von den Ständen eigene mächtig zugefügten Zusatz, der Erzherzog gebe diese Erklärung „für sich und seine Erben und Nachkommen", strich der Erzherzog durch. Von nun an erfreuten sich die .Herrn und Ritter der freien Religionsübung in ihren Schlössern, Städten und Märkten, u. zw. für sich, ihre Angehörigen und ihre Untertanen. Sie konnten auf ihren Besitzungen Kirchen und Schulen errichten sowie Predikanten und Lehrer unterhalten. Auch wur^ de allen Bewohnern, auch den landesfürstlichen Untertanen gestattet, sich ungezwungen znr augsburgischen Z^onfession zu bekennen. Ausgeschlossen waren nur Propaganda und Zwang sowie die ö f f e n t l i-ch e Beteiligung der laudessürstlichen Untertanen an lutherischen! Gottesdienst^ und Unterricht. ' . Allein auch mit dieser „Pazifikation" wur' dc die Ruhe nicht hergestellt. Vor allem suchten sich die Protestanten zu einigen; in Graz errichteten sie ein „Kirchenniinisterium'^, welches die Oberaufsicht über das evangelische Religionswesen führen sollte; für all? Kirchen sollte dieselbe Forn, des Gottes-dienstzs eingeführt werden, Sektier s.KaIvi-ner. Wiedertäufer ufw.) aus dem Land^ ver trieben, unwürdige Predikanten entlassen U'erden usw. Hieranf wurden nnt großer .<^ast neue lutherische Gotteshäuser und Lchulen wohl auf dem Grunde der .Herrn »nd .Ritter, aber in der nächsten Nähe der landesfürstlichen Städte und Märkte' errichtet, um so auch den landesfürstlichen Untertanen die öffentliche Religionsükillng zu er-möglichen. In den Städten und Märkten verdrängten bald die Protestant.'n die Ka-tlwiiken so, daß ein Katholik kaum noch .'in bürg^'rliches Amt oder eine Ratsstelle erlan-« gen, ja auch ein Haus kaufen konnte. Auch' kaul^'n damals viele katholische Kirchen in protestantischen Besitz und wurden mit Pce< dilanten besetzt. (Fortsetzung solgt.Z' MarVim??? 7H7. 77. ^s^rs Zckuk prvizv tt«lt>«ckuke tür tlerrea vt» ISS'-->ukv. ttoke 8ckuke Wr ttsire» », RTS'^iutv. 8t7»p««cdvke kür Ilerren,» A7O'^>ufv. (loizerefzckude »Ile trö». »» ZtO^'--iufv. s)sinen ^o6e-Zckuke ^ A4A'-->ufv. Kinäessckuke „ 7O'—«ufv. I» 8sn6»ien ^ TO'—>utv. ^Iles nur in bester yuglitSt okne >^bfg1I-I^e6er, okne?apier. leickte unc! bjllii?e ^epgratursmöß^Iickkeit ^l^ene ^r7euß^!88e ^sk?ene ke^zraturverkstStte o. »os^l«. »«»«Ivo» iconotil» «»»?» «» Sport Die Tenniskämpse um den Wanderpokal der „Marburger Zeitung" Trotz des Plötzlich eingetretenen Wetter Umschlages ivurde das Turnier um den Wanderpokal der „Marburger Zeiwng" gestern bis auf die Vorschlußrunden erle dlgt. Die Ergebnisse der gestrigen Spiele wa reu: N o g l i ö (Maribor)—H o s f e r (Rapid) 6:3, 7:5; Ro gl iL (Maribor)— P o S (Maribor) 6:Z, 3:6, 6:4 und böiger (Maribor)—R o g l i ö (Maribor) 6:1, 6:2. Jn>Msondere fiel das schnelle und sichere Spiel des jungen talentierten o l-ge r auf. Die Spiele werden heute nachmittags fort gesetzt und morgen vormittags abges6)lossen. Bekanntlich bestreitet der Endsieger gegen denl vorjährigen Sieger H i tz l den Ent-fcheidungskampf, der morgen itm 10 Uhr vormittags zur (Erledigung gelangt. Radrennen des Arbeiter-Radfahrer Vereine« Das vom hiesigen Ersten Arbeiter-Rad« fahrervcrein am 10. d. M. auf der Strecke Maribor—Fala—Maribor durchgeführte Radrennen zeitigte nachstehende Resultate: Teniorgruppe: 36 Kilometer: 1. V e s e n j a k 2. Kert 5!):30: 3. Rath 60:2; jtocbek, 5. Neureiter. ^ Iuniorengruppe (20 Kilom.): 1. Schol-ger 30; 2. Ursiö ^0; 3. Kac 40.30; 4. Dro. fenik 41:30; 5. jiovaL. Altherrengruppe (10 Kilometer): 1. Stolz 21; 2. 2 n u d e r l 23; 3. Magdiö 23:30. Tamengruppe (5 Kilometer): 1. Leni S ch n e i d e r 21; 2. Mitzi K r a l l 22; 3. Justi Lubej, 4. Adele Eigner, 5. Pepr Kreus. . S. V. Rapid (Alcherrenseltion). Sonn« tag vormittags ab 0 Uhr Training. Sämtliche Altherren sind verpflichtet, verläßlich zu erscheinen. : S. B. Rapid sJugend). Sonntag, den 17. d. spielen beide Jugendmannschaften gegen „^eleznioar" auf dessen neuen Sportplatz und zwar tritt die Jugend um 1b Uhr und die erste um 16.30 Uhr an. Die Spieler der 2. Jugend haben um 14L0 Uhr, die Spieler der 1. fugend (Hermann, Rah-le, IanZek, Alesch, Cäsar I, VoduSek, Schwarz, Zorzini, Türk, L^ampiS, Sattler und K'orinck) um 16 Uhr im Ankleideraum gestellt zu sein. : „^lezniLar" in Celje. Morgen, Sonn-tag, absolvieren die Eisenbahner in Eelje gegen den „Athletiksportklub" ein (Gastspiel : S. K. „^elezniöar". Die Spieler Mer-mg 1, Wagner, Iatovljevj5., Stauber. Fran-geS, Rorrjak, K'onrad, Paulin, Polak, z^op-LiL. Iur' und Mernig 2 haben sich morgen verläßlich um 12.45 Uhr am Hauptbahn-Hose einzufinden. — Die erste Jugend hat in der Ausstellung Polegeg, <)keik 1, LeviL, PezdiÄ^k, ttxlger I, Dremelj 2, Heller, BaS-uik 2, BaSnik 1, Pezdiöek 2 und Antoli^iö vm I« Uhr und die zweite Jugend AröiL, )ßaster7?jcrk, Hod5ar, K-aiser, (Zrepeln, Smeh, Berg«:, Nod6epan, Kyger, 2gonc u. Kohout um 14.30 Uhr am Sportplatz zu erscheinen; Ersatz: Habicht und Oi6ek 2. : Sportliches aus Pt«j« Laut offizieller Mitteilung des L. H. P. haben sich ^rl. Gretl Cajnk 0 (Ptuj), Frl. Fini Keuy (Ptuj), Frl. Marica Timperman (Mura) »nvd die Herren Gaukler, Samuda und Bersel heute, Samstag, den 1«. d. M. um 19.1b Uhr im .Hotel Osterberger in Ptui zwecks Einvernahnie einzufinden. Den Unterverband vertritt Herr Baltesar aus Ljubljana. Edelweiß Heute, Samstag, Vollversammlung. Morgen treffen wir unS beim „Frohsinn" - Somtnerfest im Gasthause Pschunder. WNaleNt VofiaNsche Reudetten Die Flugpostmarken von Albanien bestehen auS der Ausgabe 192S, mit einem violetten Aufdruck in vier Zeilen S q Arün, 10 karmin, 2b bl«ni, Ü0 graugrün, 1 ^r. voilett und schwarz, 2 olive und violett, 3 Fr. gelb und graugrün. In Bulgarien sind zwei weitere Marken der angekündigten LuftpostauSgabe erschienen. Die kursierende Marke zu 2 Lewa hat den Aufdruck eines roten, jene zu 10 Lewa eines grünen Flug-zeuges erhalten, 2 Lewa olivbraun und rot, 10 Lewa dunkelbraun, orange und grün. Der Wert 1 Fr. 50 plus 8 Fr. 50 für die Speisung der Amortisationskasse inFrank reich, die höchste bisher geforderte Bri-tragsleistung, bringt zwei Gestalten, die offenbar den Fleiß des französischen Volkes darstellen sollen. Die Ausführung ist recht ansprechend, jedoch bloß einsabrig, blau gedruckt. Im neuen Wasserzeichen erscheint in Ungarn die 4 Filler violett. Von den Taxniarken I t a l i e n s der Ausgaben 1870/94 sind Exemplare der 10 Cent, mit doppelter Zifferprägung bekannt geworden. In L e t t l a n d ist die angekündigte Flug-Postausgabe in SanttmiwShrung ebenfalls erschienen. Sie zeigt die dreieckige Form der Ausgabe 1921 und ist auf alteS Papier mit Wellenlinien gedruckt, 10 Santimi grün, 15 rot und 25 blau. Zu Ehren des verstorbenen Staatspräsidenten Janis TschaW erschien am 16. April eine sofort ver^ffene Erinnerungsreihe von 5 Marken mit dem Brust, bild des Gefeierten. Die Fußleiste zeigt eine Inschrift in lettischer Sprache, der untere Rand den Namen des Künstlers R. ZarrinS und K. Kränge. In verschiedener Zähnung sind die Marken in farbigem Tiefdruck auf weißes Papier mit Wellenlinien gedruckt, in der linken untern Ecke befindet sich der Nennwert, in der rechten der Zuschlagsbetrag, 2 orangerot, 6 dunkelgrün, 15 rotbraun, 25 blau und 30 rotlila. Nachdem L i e ch t e n-st e i n während der vergangenen sieben rak»alln5ei6« 5Slö Z5 0 d«I z. ?rpin. disridor lZlDVNl ttg 17 I^LS Jahre die schweizerischen ^^achportomarken verwerldet hat, ist min «ine «tßen« Serie „notwendig" geworden. In lebhaft leuchtenden, an die Landesfarben erinnernden, ist der Druck zweifarbig ausgeführt auf Papier mit dem schweizerischen Wasierzeichen. Die Wertstufen sind die gleichen wie in der Schweiz, die Farben violett und orangerot. Mit den Ringen als Wasserzeichen erschien inH 0 llanddie blaue 20 Cent. Anläfilich einer Ausstellung in W a r s ch a u erschienen am 3. Mai 20.000 Gütze, bestehend aus zwei in der Mitte durch ein leeres Feld getrennten Briefmarken, wovon die eine zu ^ GroSzy schwarzbraun den Marschall Pil-sudski, die schwarzblaue 1 Zloty den Staatspräsidenten MoScieki darstellt. DaS Mittel-feld, ebenfalls schwarzbraun, trägt den Aufdruck: Warszawa ISN. Auf jede Eintrittskarte wird ein derartiger Bogen abgegeben. Am 28. April kam in Rumänien eine Reihe von sieben Marken zur Ausgabe, die der Erinnerung an den vor zehn Jahren erfolgten Anschluß von Beßarabien an Rumänien gewidmet sind. Die Marken ftnd das Ergebnis eines Preisausschreibens, aus dem Basarab, der schon verschiedene Ausgaben entworfen hat, wiederum als Sieger hervorging. Die Marken in Offsetdruck zeigen vier verschiedene Ansichten aus Beßarabien, am obern Rande den Landesnamen mit dem Zusatz „Unirea Basarabiei''. Gedruckt wurden sie in der staatlichen Druckerei zu Filant in einer Auflage von 200.000 Serien, 1 Lei dunkelgrün, 2 dunkelbraun, 3 schwar^raun, 5 weinrot, 7.50 ultramarin, 10 grünlichblau und 20 Lei violettschwarz. Als Dienstmarken für den Völkerbund und für das Internationale Arbeitsamt sind die Werte der Schweizzu 10 Cts. dunkelgrün, 25 braun auf EhamoiS und die erst nachgravierte 5 Fr. blau mit den entsprechenden Aufdrucken verfehen worden. Für I u g 0 s l a w i e n sind zwei.Portoprovisorien erschienen, die nicht mehr benötigten 25 und 50 Nachporto-marken sind mit einem schwarzen Aufdruck 10 zu solchen zu 10 Dinar umgewandelt worden. Schlange»», vle Vögel dypnottfieren Daß Schlangzn über ^inen hypnotischvn Blick verfügen, ift bekannt Tie indischen Riesenschlangen bannen grt^i;ere Tiere solang: mit ihrem gefährlichen Äliö, tis sie sie überwunden tzaben und vtrjchllugcn können; auch bei unZ haben Experimente ge-z.lgt, daß Aaninch^'n von vzrhäNniSiuähig kleinen Schlangen hypnotisier» rnd dann g?kressen word^'n sind, ltin Mitarbeiter der „Umschau- erzäylt nuil einige Fall?, iil de-nei- Schlangen Bögü hr.pnotisierten, ohne immer zum Ziele kommen zu tötincn „Als Junge sah ich nn Feld.», wte ein Vogel aus der Erde zwitscherte und dann langiain vorwärts hüpste. itinlze Schritte ool dim Vogel besand sich eine jkrzuzotter, durch deren Blick der Bog.'l angezogen wurde. Ter Vogel kam der Schlange immer nähzr Da die Schlange sah, daß der Bogel Ihr versallen war, kam sie, kaum daß man eS sehen konnte, dem VogZl entgegen, sing thn und verschlang ihn. — Als juttger Jäger sah ich auf einer Weidenkoppel hinter einem Knick dasselbe Bild, wi: ich eS als Junge gesehen hatte. Auf einmal fiel ein Blatt aus dem Knick zwischen Kreuzotter und Vogel, der Bogel war von dem bezaubernden Blick der Schlange frei und konnte fortfliegen. —' Zum drittenmal das gleiche Bild erlebte ich crbermals auf einem Jagdwege. Als ich dtt Schlange auf den Kopf treten wollt« und sie den Blick von dem Bogel ab- und mir zuwandte, war der Bogel, eine GraS-mikke, erlöst und hatte wieder die Freiheit erlangt. — Tin andermal ging ich aus einem Feldwege zwischen zwei Knicks. Plötzlich kam ein Buchfink von dem einen Knick zwitschernd auf mich zugeflogen, flog zurück und wiederholte das noch einmal. Dann sqh ich den Bogel lärmend auf den Buchenbusch sich bewegen. Als ich an den Knick kam, bemerkte ich, wie eine Schlang? sich am Stamme des Busches, in dem ein Vogelnest mit Jungen war, hinaufwanid. Ich nahm einen Stock, schlug die Schlange herunter und die Bögel waren beruhigt." Mf. ^iekeksckatiekt Jeden 6ie Unierttiednete» äte detrttdenöe dksckrickt. lt«3 ^ ids kerrensxutel. treudeiorsster Vster. Sckviexer- uoä lZrvSvtek«n v«kloee»ck>eclenen tiaclet l)ienst«x. äen t9. .lunt um lS Udr von aer l.«ickenk«lle ls ssrsllLnvslS Aus der Welt der Modedame Was man fllr die llilauborelfe dringend braucht L Die richtige Rviseau^rüswng ist eine 'lei-«ec'mc!t.s l^cht zu lösende Frag.' ^ Wir jene allerdtn^, deren Mittel nicht begrenzt sind und die sich den LurilS d-.:^ großen Gepäcks leisten dürfen, spielt ein Kleid mehr oder weniger natürlich keine Nolle» - tvÄhrenid die Dame, die vorteiühvst und elegant gekleidet sein will, aber doch bei der Lln-schafsung der Reisecsarderobe sehr hauS-hälterisch sein muß und auch die w^tere Berwenl^ungsmöglichikeit der verschiedenen Modelle in Betracht Ku Ai«hen hat, wirAich modisch gut unterrichtet sein muß, um das Sdichtige zu wählen und nicht an falscher Stelle materielle Opfer zu bringen oder gar Unnötiges anzuscl^ffen. ' Die Zusammense^mg der Neisegarderoibe ist natlirlich ganz davom abhängig, welche Gegend man zu wählen gedenkt: ob man also den Urlmlb hauptsächlich für die Reise für Stäidte»Besuche verwendet, ob man an die See oder ins Gebirge gebt oder den K'ur-ort aufsucht, in welchem Falle natürlich eine umfangreiche Garderobe notwe^rdig ist. Immerhin aber ergibt sich für jede Reise ein gewisser Standard, das heißt eine AuS-vüistung, die man allenfalls benötigt und die weder AU viel noch zu wenig enthält. Bei der HLÄstell-ung dieser Stücke darf man allerdings nicht engherzig sein und n-ur' das beiste Material verwenden, denn sie sind ja mÄst großer GttZapaz unterworfen und sollen twtzdem immer gut uild nett aussehen. Ferner ist darauf zu schen, keine ausfälligen Farben und keine vnlpfindlichen SÄiat-tier-ungen zu wäh len, da die Reise fachen sowohl Feuchtigkeit wie Staub vertmgen müssen, ohne darunter M sehr zu leidm. Jn-fich-^^usterte Gewebe sind darum sehr be-li^t, da sie immer gut wirken und — wenn die Defstnierung keine allzu auffällige ist — mehr oder weniger als zeitlos bezeichnet we^n Wnnen. Aus ein»m klein-karierten Stoffe, aber auch «mS einem in „Fischgrätemnuster" defsi-me^n Materiaile artetet man das Reise-K o st ü m, das in keiner Garderobe fchlen foilte, weil es auch nach der Urlaubsfahrt sehr gut verwendbar ist und als S p o r t-Dreß vortresfliche Dienste leistet. Die Fokvm muß natürlich schr schlicket sein: enti^der idie knopflose Fasson, die mit einem schmalen Glktel in sportlicher Art Msainmengehalten wtrd, oder die der Herrenmode nach^npfun-dene zweireihige Form mit seitlich einge-jchiMttie» und geradem Rocke, l^in Kv-stüm in dieser Machart zeigen wir im ersten Bilde unserer Gruppe: Man trägt es in Verbindung mit einem einfachen Filzhute und mit einer kleinen Fellschlvife, die immer flott aussieht. Für die S-Hiffsreise benötigt man — ebenso wie für den Aufenchialt ini Gebirge oder für den Vovmittag im Kurort — einen warmen aber trotzdem nicht schweren Mantel, der allen Anforderungen gerecht wird. Man wählt hier mit Borliebe die l^quemen Ra-gilanformen mit eingeschnittenen Taschen und flottem Gürtelverschwß. Natürlich kommen kür diesen Zweck nur weiche, st!^iegsanie Stoffe in Frage, wie etwa Flausch, Freto u. Panama. Solche Mäntel sind nicht nur in Verbindung mit einem seeortlichen Kleide zu verwenden, sondern auch über einem Kostüme der frl^ besprochenen Art zu tragen, wobei man gerade durch die Ber'!^ndung von Kostüm und Mmtel einen guten Esfekt erreicht, umssmchr als der Mantel flcnlschig glatt, das Kosti'lm aber geniustert ist. (Bild 2) Ms R e i f e-O l e i d wird sich unbedingt ein Stri ck-M o d ell sehr gut ausnehmen, w^l es Vvolltische Vcr-»ven-dungsmöglichkeit mit tadelloser Wirkung vereinigt. Man gibt den wollenen Modellen, die natürlich schr dünn sein mÄf-sen, einen zu der betreffenden Neiseum-hülle abgestimmten Farbton und ein interessantes Muster. Vornehmlich die Ornamentik der Wiener Ateliers hat sich rasch evsvlgreich durchzusetzen vermocht und bietet unbedingt viele neue Ideen. In unserem dritten Bilde zeigen wir ein ansprechendes Modell, das aus einem gestrickten Faltenrocke mit einein viereckig ausgeschnittenen, csuergemusterten P u ll-O v e r, der mit einem Gürtel in Verbindung gebracht wird, zusammengesetzt wird. Da aus der Reise wenig Gepäck i-mmer angenehm empfunden wird, tut man gut daran, das ncichmittnaliche und abendliche Modell in gesclii ster Weile ^u vereinigen, um auf diese Weise aleicli^eitig zwei Verwendungszwecken gerecht in werden, sodaß der sparsam bemessene Raum im Gepäck gut ausgenützt wird. Die Mode der bunten Kleider bietet hier mannigfaltige Möglich« keiten und die beliebten Iäckchenformen linsen die Frage der richtigen Zusanvinenstel-lung in der besten Weise. Unsere letzten beiden Skizzen führen eine derartige Kombination vor Ai'gen: Während das erste der beiden Bilder das bunte Kleid mit einem lanqärmellgen, ein-färbtg abgekanteten Jäckchen, also in nachmittäglicher Promen<^d e-A u k m a-ch u n g brin.gt, sieht ma^das gleiche Mo-dell ä r m e ll o s und Jäckchen als b e n d-K l e i d an letzter Stelle; als G«. lensatz zu dem schlichten und einfachen Ober teil erscheint die Noforderungen, die die sommeraberidliche Mode an ein Stiick dieser Art stellt, unfehlbar gerecht werden können. WMtz Ungar. ^Sämtliche Skizzen nach Original-Ent-würfen von Willy Ungar.) Nervöse Frauen Das Wesen der Frau, der Haussr.iu hat starken Einfluß cmf ihre Umgebung: besonders ihre etwaige Nervosität birgt ungeahnte Ansteckungsgefahr, bleibt die Hau«Zfrau in s6)wierigen Situationen ruhig und gelassen, bewa'hrt sie in jeder Bewegung bewußte Sicherheit, sind ihre Bestimmungen korrekt, dann überträgt sich ihre Sicherheit suggestiv auf ihre Umgebung. Eine nervöse Mutter macht naturgemäß ihre Zflnder nerviis und nicht zuletzt auch ihren Mann. Nervosität bringt unbedachte Äöorte hervor, wird laut, ungemütlich, oer Mann nimmt seinen ?>ut und geht. Die Um gebung seiner Frau tauscht er dann oft lieber mit dem nächsten Stammtisch ein, Wiederholungen leiten zu Gewohnheiten. Die Frau würde erstaunt sein, wenn ihr jemand sagm n^rde, daß nur ihr Weseky Ursache sei, daß ihr Mann „unsolid" wurde. Eine kluge Frau sucht den Grund für Der stimmungen im Hause stets zuerst bei sich selbst. Sie weiß, daß sie der gute oder der böse Hausgeist ist, daß ihre Freundlichkeit gute Laune verbreitet, daß etwaige schlechte Laune gute Stimmungen zerstört und daß auch jedes böse Wort, sei es im Grunde ge nommen gar nicht so schlimm gemeint, son> dern nur zu hastig hingeworfen, immer ein Echo findet und genau so hart zurückschallt. Selbstbeherr^'^ung steht an der Spitze aller Frauentugenden! Ein verunglücktes Mittagessen oder «in verdorbenes Kleid, so bitter es ist, braucht kein Grund zu sejn, der Familie den ganzen schönen Sonntag zu verderben. Ein ungeschickter Fleck auf dem frischen Tischtuch ist ärgerlich, muß aber nicht uubedingt die ganze Mahlzeit stören. Einmal zu knapp gewordenes Wirtschaftsgeld ist ^höchst unangenehm, kann aber doch wirkliche Liebe zwischen Gatten nicht beeinflussen. Irgendwelches Mißlingen wohlgemeinter Vorschläge und gut erschienener Plüne wird durch Borwürfe nicht gebessert. Das größte Glück für einen Mann ist eine ruhig ausgeglichene vernünftige Frau. Ohne, daß sie sich dessen bewußt ist, kann ihr ganzes Wesen seine Tätigkeit, sein Streben beeinflussen und wirkt sich auch, durch ihn über tragen auf seine berufliche Tätigkeit aus. Denn, wenn der Mann schon früh verstimmt wird, kommt er in übler Laune ins Geschäft; aber ein freundliches Wort begleitet ihn den ganzen Tag. Kinder, die mit Aerger und zerstreuter Hast in die Schule gesagt werden, sind die ganzen Schulstunden über zerstreut. Heitere, launige Worte der Mutter machen sie richig und ausgeglichen, also aufnakimMhiger. Wie oft sind nur die Nerven an allem Semustk!^? Schirme Der schwarze Regenschirm scheint ein für alle Male erledigt zu sein, denn man hat erkannt, daß er eigentlich zu keiner Auls-machung richtig passe und durch den gemusterten Schirm in ausgezeichneter Weise ersetzt werde« könne. Die neuen „Allwettermodelle" bieten außerdem noch den Vorteil, auch als Sonnenschirme getragen werden zu können, sodaß man sie gerne ^ auch was den Griss betrifft — neutral hält, um sie für Regen und Schön-Uetter heranziehen zu können. Seihr interessant ist die Tatsache, daß in letzter Zeit hauptsächlich jene Must<'r großen Beifall finden, die i.^n Stile der Achtzigerjahre des vorigen Jahr-hundertes gehalten sind. Zwei typische Modelle zeigen wir in unserem Bilde: links den gcauen Seidenschirm mit ganz zartem, orangefarbenem oder rost-brauneitt Karo, einifärbiger ^ante und einem flotten BambU'Ägrisf. Rechts emen in bunten Streifen desiinierten S?von profitiert das ganze Haus. Fllr Küche und HlZUS h. Kirschenkuchen. 5 Dekagramm Butter werden mit drei Dottern, 1t) Dekagramm Zucker abgerührt und 15 Dekagramm Melil und der steife Schnee zugemischt. Man lüllt auf mittlere gefettete Form, belegt mit abgewischten süßen Kirschen und bäckt langsam r:n Rohr. h. Gritne Bohnen mit Ei. Ein halbes .Kilogramim geputzte, geschnittene grüne Boh nen mit wenig Wasser und dem nötigen Fett weichdünsten. Zwei mittlere, weichgekochte Kartoffeln durch die Kartoffelpresse drücken und nnt Salz, Thynnan und Pfef» ser mit den Bohnen vermischen und verkochen lassen, wla^ip vor deni Anrichten ein Ei darüberschlagen und verrühren. Kipselkoch. Sieben Dekagramm gutes ??ett rührt man mit sieben Detagramm Vanillezucker und drei Dottern gut ab, mischt mit Milch gefeuchtete Bröseln von iunf Kipfeln, drei Dekagranlm geriebener Nüsse und den steifen Schnee der drei Eiklare zu. Die Masse wird in einer mit Fett ausgestrichenen Form in Dunst gekc>cht oder kurze Zeit im Rohr gebacken. Das Koch wird mit einem Ueber-guß aus ge'kochter, gesüßter Schokolade oder nur mit Zucker bestreut aufgetragen. h. Zur Vertilgung der Holzwürmer bestehen eine Menge von Mitteln, die mehr oder weniger erfolgreich sind. So ist roher Holzessig o-der eine Auslösum^ von Gramm Karbolsäure in 100 Gramm Wasser mit Ersolg angewendet worden, indem die Flüssigkeit wiederholt mit einer dünnen Feder oder einen: Pinselchen in die Gänge hineingebracht wurde. Ebniso .nzirkt auch Terpentinspiritu? oder auch Salmiakgeist. Wird das.Holz mit einer ?^kischung von Teilen Harz, ^ Teilen Kxilk und 4 Teilen Leinöl lgut gennl'-si» und heiß angewendet) überzogen, so ent'' ein steinharter Ueber» zug, der die Tiere al>sterben läßt. Mar5l?^ Vsnntaq, !7. iMlIlle«k!IUMfM «»«I. pikc« IlOKßrQtSCiHIHtkSr un«> kttss >ttß»»V>GßHGss udernimmt »Ile kep»l»tuken. Verxol^unx, ^uzplvdteren unä ki!«VD ui. IS »«MKIVQ« ?G»Gpß,0« n?. H2» 778 eakii^iKv poz»ko»^»?vo 1o»»p Zmvkovtt, vssVvog?»«! ^ »ß«R» desorgt b«>m !iie5!gen I-lsupt^ollsmte s^mtlicke ^i»- uncl >^u5!utirverrolluri^en pünlctücti, rszck unä billig. p«r»on«n» klirllM sehr gut erhalten, ist um den Psfi-Z von ISVM Din. zu ver« fmlfen. Änfr.: Pichler, Postsack 7, Ptuj. 7-^5 LU^ oippw IVilMtilM ZlAgrsd, ^sLursniisv »rg L lelepkon 26—K2. lelexrsmme: .flrestone". KuztekSiskZZ«k nur ^L"'?neumatjk8 slncl von äen süerdesteii amerl. ksnl5cken k^acltleuten konstruiert. Die efZtklssslFe Qummi- unä l.einvv2nä-0uslitst dürfen item ssskrer äie errelclidsr xrSAe Kilo-meter?ztil iür jecjen riskierten Vinsr. LrliAltlicl,: S. K (ZrsÄiZ. 7rg zvodoit« E ^«IßSZ Autodelsvnies liops» V» ^ Duaajsli»e. 12 ?«knieka komvrcijsln» «Iruids T o ze. zia motocillle» ?SVj!E>I'ISVS E o»« «. 8tvn»-kalirra6 «ak H« »«»>»»»»»»»>« »»»I» kiäkmasedioell ««»? » OUt »92 S4 »iQNMWkDßGN bei «1« Oeue»«lve»ti«tunx a»^oi5 uz»Z»il I««el»»r, «MADG»!» A0/t. ?w«K c«v«! »it- lersnlska gor« Lehrerin nimmt über die Ferien nach '^tlnjska ^ora Mtid» chen im Alter bis 2V Iahren in volle Verpslwnnq in neu cingeri6,t<'te Wohnung mit ^rten. Kranke nn Tuberkulo« se werden nicht ausgsnvnlmen. Preis Dinar 2lM. ?lnträt,e an AranjSkn gora 7-j. - . . 7^öü < Ld / i.v»ioe»»lkai««lk V»»»«MDG ««»»» >G»«Mk Verlinzt »otort d»» öuck über mein« XS«G 6ie »ckon viele xierettet k«t. I)le»elbe ic»nn n»den jecler eevoknten l^edenzveise l>n>xevenäet veräen un6 klltt aie Xrinkbeit r>5cker deslexen k>l»ckt»ckveiS u. ttuilen ver»ckvinclen. ll,» Karperxevlcdt v-rä^Dbodsn uncl »U-m»kl!eke Verltslicunz driajxt 6»» I.«iäen lum 5Ull,t»nss»tl!cben destHtt^ea 6ie Vorrü^Iiek- lcett meiner ^etktxte unti stimmen uek 5ie »u äen ziücklicken Lmplilnzell» xeboren. aG»?> pWlMW«?, »«rN«. «««»GN», l^iNss. ^knittizse Z4. Xdt. SSS. 7,7z teile ich jeder Dame ein sehr gutes Mittel gegen WeiWuß mit. Jede Dame wird über d. schnellen Erfolg erstaunt und mir dankbar sei«. Frau A. v«« bauer, Stettin 13 B. Friedrich« Ebert-Straße lOü, Deutschland 4687 KrLevtlu» 8l ?-» vts-a-vis der Wasserleitung beim Kalvarienberg offen. Saufe alte» Gold, Ellberkro« «-«» falsche VtWf upd ZLh»e und zahle dafür HöchftKr^ijjpl A. Stumpf» Coldmkbeite^brMo» roSIa eesta 8. r - ivvs? sI» r: cV « Tl ^ 0 . v LpiezeltZbriken uncZ (!!as5ctl1ejterejen ^eclvv6ova ul. 38 — lelelot, 2343 ^sxred — Osijeic — Zentrale: ^»xred SplSgG>S>»» S—G mm, Kp»«!»!«»!»» S—S mm kür P«?. I»>VG?D»»i»>AGN unä anäere ^veclce, xeZckUllene Lpiex^el Mr ^üdel. kestsurstionen. k^riseure, KstkeedSuser, OesckSttslScZen etc. L>»dvAG>HG tür ^U5!gxen unä tür ^üdel, ^utotakeln. xesckliktene lakeln kür ^übel, xevöknlicke k^lnn5pieLe1>^es8inx.. verx!»8unxen. 2Ä4 Sie IiiiiMllM LenellM bvi N»ribor »/Vr»» empkiekit ikre !m Ltsate Lk-iL snerkannt desteinxekükrten unä vetterbestSnäixsten Qu»Ntbß»» lsportt Sack. h^susMvInv veicke infolge ikrer koken Osrbranätemperatur äem xevSknlicken 1.ekm?ieAeI geZienaber eine mlnc!esten5 ctoppelte I^ebensäsuer verbargen, . ?u Äusserst soliden preisen unä?>var: s ^ Is. l^sporit L^Atso» Ltomdrüolt, ?re»V»lT» Lvstoia Viovvrberz^or, voppv!prv»«t»lT, L^atem l«ajt«riberz^, kii»vr»vl»ii>fAa»e l»»eI>!nilu»«vr»Z«xvI, l84 Vr^ek» kvatixltvit pro em', I^äZsI- »a«l Uoklstoi»« «te. vte. ^uf I M' Linäeckunß^ geken 15 8tüclc Ltrsnß^- ouer presstsi?, üe^ckt 32 — 35 Kx, oder 30 Ltück öibersckvAn^e, 'revickt cg. 45 kA ^Sickte» Sack, Kr»paki,l» Tß«? «vl»kvn»krukßlon^ ^ukeinen 10- tonni^en ^Va^ß^on vercten 2500 8t. ^guer^ieeel, be^v. 4500 8t. LtrsnZksl?, oäer 4000 8t. pressksl?, 5000 8t. Ooppelksl? oäer 6000 8t. öibersckvün^e verlsäen. ZQivvntv VE?tr«tvr Rssv?«>oi» gG»««kt. !'iocbzctiiun^5vol> slsdtdiumeister ii, Lesities ^''.en Erlebnis diktiert und atemlos nachgeschrieben mutet der neue Roman der Verfasserin von „Ter Ruf der WildgSnse" und ^Erwachen im Dunkel" an, diesmal die Geschichte einer seltenen Liebe, aus der Fülle äußeren Erlebens und inne-ren Gesichtes geschöpft, erdgewachsen, mvtig gofaßt, ein Stoff, der Ewigkeitswerte in sich trägt. Eindringlicher als je wird uns daS Leben der B«vohner von Minnesota vor Au^en geftl^hrt: iHr Ringen nach Befreiung von der Knechtschaft dieser kargen Erde, Befreiung aus dem einsamen Sumpfland des ClderSgrabenS, ihrer Heimat. Ueber diesem „Graben" erhebt sich das stolze HauS rei<^, vom Glück begü-nstigten CarewS. Die «Gegensätze Mischen dem von keinerlei Hemmungen beschwerten Geschlecht sorgloser Genießer und ihren durch Armut und Plage bedrückten Nachbarn sind in der kraftvollen Art der Ostenso dargestellt. Wie ein Carew ein Mädchen aus dem „Graben" zur Frau nimmt und wie dieses Mädchen, stark genug, über der Lilibe zu chm ihren Stolz nicht zu' vergessen, dem Verwöhnten als Erste-Widersdand leistet und ihn zu einer ern-^ren/ verantwvrtunqsvoSeren Lebensauf« fsflung Vekchrt, daS ist die von prachtvoilen GeslvUs« belebte, packend erzählte Handlung des neuen Meisterwerkes. Ernst W. Freitzlek, Der Vlockenkrieg. Roman. Umschlag- und Einbandzeichnung von Prof. Dr. Tiemann. Preis geheftet S Mark, in Ganzleinen gebunden 8 Mark V0 Pik. Verlag von Albert Langen w München. Unter einem günstigen Stern muß dieser humoristische Roman vom Glockenkrieg entstanden sein. Mutet er doch selbst wie ein kunstreich^ Glockenspiel an, in dem die hellen und die Kunkeln Töne zu schönster Harmonie verschweben. Ernist W. Freißler hat hier ein Stück italinifchen BergdovflebenS in ein so heiterkluges und dabei so hinterund untergründiges Kunstwerk gebannt, daß er reinstes Entzücken damit hervorruft. Der Krieg zwischen Stibweri und Temofli um das schönste Geläute. Krieg der Glok-fen, der Glöckner, der Dörfer, der Dörfler, enthüllt alle Höhen, all« Abgründe deS menschlichen Her^, das ja immer dasselbe bleibt, unter welchem Gewand eS auch schlagen möge. Kurzum ein ganz reizendes Buch, erfüllt von tiefem und sonnigem Humor, der uns auf jeder Seite gut lächeln und häufig von Herzen lacken macht, ein Buch, d«m also ein großer Ersolg mit Sichecheit vorausgesagt werden darff. KarlKoVald, Der Meister des deutschen Liedes Franz Schubert. Mn Volksbuch. 1S0 Seiten, !4 Bilder, Ganzleinen geb. S 6.—, RM. 4.^. Oesterreichtscher Bundesverlag, Wien-Leipzig, 1938. Dieses Buch stellt eine gedrängte populäre Biographie Schuberts dar, welche das Bild des Menschen und j^ünstlers in seinen HauptMgen vor dem geistigen Auge des Lesers erstehen läßt. Als Volksbuch gedacht, wendet es sich auch vor allem an die Jugend und jene weiten Kreise, deren Blicke sich an den bevorstehenden festlichen Schubert-Ge-denktagen zu dem Meister emporrichten wollen, der mit seinem Werk am tiefsten ins Volk gewirkt, in dem der Wiener Lokalgenius den Gipfel seiner muflkalischen Schöpferkraft erklommen hat. Karl Kobold, diesem feinsinnigsten Musikschriststeller Oesterreichs, gebührt für dieses Werk, das im wahrsten Sinne des Wortes ein Wiener Volksbuch ist, warm empfundener Dank. Kein anderer wäre mehr berufen gewesen, unseren Liebling Schubert in einem Buche sostyuhalten, dem der rührige Oesterreichische Bundesverlag bei wirklich niedrigem Preise eine vornehme Ausstattung gegeben Hat. P. Daniel Considine S. I. FroheS Gehe« j« Gott. Autorisierte Uebertragung auS dem Englischen. 16". 144 Seiten Text und N Bilder w Kupferdruck. Feinstes Ballonleinen mit Goldschnitt Mk. 2.40 -Schilling 4.—. Verlag „ArK saera" Joses Müller, München 23. Es ist nicht nur eine Erqutckung, das Büchlein zu lesen in seiner gefälligen und Packenden Form, sondern eS ist'DK ein Ergriffenwerden durch all die Schönheit und Herzlichkeit der gebotenen Gedanken für jeden, der Gott liebt und ihn sucht. 1 _____ historische Eharakterttl^r" von Leopold von Ranke. Leopold von Rankes Werk ist nun hundert Jahre alt. Es hat in der Geschichtsforschung eine neue Zeit herbeigeführt, die bedeutendsten der heutigen Geschichtsschreiber bekennen sich einmütig zu der Ehre, auf den Schultern Rankes zu stehen, seine Methode kritischer, unvoreingenommener, objektiver Forschung zu befolgen. Seine Meisterwerke, an denen er 60 Jahre geschaffen hat, erregen heute in gleicher Weise die Bewunderung und die Freude aller wirklich geschichtlich denkenden Leser. Er hat eS veris^tanden, die historische Helden uns menschlich m^uführen,' ohne <üs strenger Richter tlber ihre Taten zu. Gericht zu sitzen; er stellt sich hinein in ihre Zeit, in ih« ren Kreis, zeigt chren Charakter und ihre Eigenschaften im Verhältnis zu den ihnen gestellte« Aufgaben; er vermeidet Anekdotisches und läßt nur die sicheren Quellen sprechen. Seine unvergleichliche Kmnwis der Epochen und der politischen Vorgänge, seine seherische Kraft, ebenso tief in den Geist der Zeit wie der einzelnen Personen eindringend, befähigt ihn, EharakterMlder zu schaffen, die dem Leser überraschende Einblicke in das Getriebe der Politik und in das Walten der Weltgeschichte eröffnen. Haben wir schon Ähnli^ Sammlungen aufzuweisen, so ist hier , eine Auswahl getroffen, die aus dem Gesamtgebiet der Geschichte — vom Altertum bis auf unsere Zeit, von Thomistokles bis. auf Bismarck — hervorragende Vharakterbilder zusammengestellt, um Rankes Meisterschaft zu belegen und zum weiteren Eindringen in sein großes Lebenswerk — das 60 Bände umfaßt — anzuregen.. — Das vorbiegende Werk ist bei der Deutschen Buch-Gemeinschaft, Berlin SW. 68. Alte Jakobstraße 156-1Ü7, erschienen. Für den geringen vierteljährlichen Mitgliedsbeitrag von Dinar 59.— erhält das Mitglied einen prächtigen Halblederblmd nach eigener Wahl und außerdem die literarisch hoclistehende .Halb-monatszeitschril't „Tie Lesestunde" kosten-frei ins Haus qestellt. Di« „Deutschm Wasse«" im chinesische» Bürgerkrieg. Die Kriegswaffen und die KriegSmuni-tion beim chinesischen Nordheer und bei den Armeen des nationalistischen Südens gelten in chinesischen Augen sÄschlich als neues deutsches Erzeugnis, während eS sich nur um Beutewaffen der Entente handelt, die der gewinnsüchtige internationale Waffenhandel seit Kriegsende nach China abgeschoben hat. Darum ist es für das Ansehen Deutschlands in China von besonderem po-litis<^n Wert, daß der verflossene Reichstag, um Deutschlands Neutralität gegenüber den chinesischen Wirren eindrucksvoll und vorbildlich zu bekunden, am letzten Tage seines Bestehens ein Gesetz annahm, das jede WaÜfenlieiferung durch dertsches Gebiet nach Vhina streng verbietet. Sinn und internationale Bedeutung dieser wichtigen außenpolitischen Maßnahme arbeitet ein sachkundiger Aufsatz über „Teutschland und der Waffenhandel nach China" im Maiheft der „EuropSischen Gespräche" fVerlag Dr. Walther Rothschild, Berlin— Grunewald) sehr überzeugend heraus. — Uebsr die sechste panamerikanische Konferenz in Havanna, die die problematische Seite aller panoimerikanischen Tendenzen recht deutlich in Erscheinung treten ließ, berichtet Av'red Vagts, indem er die realistische Schilderung der mageren Ergebnisse zu einer wohvfundierten Kritik des „Pünolmeri-kanismuS von 1SM" erweitert. — In den Bekenntnissen und Begebenhelten konfrontiert der Herausgeber der Zeitschrift, A. Äkendelssohn Bartholdy, Leistmrg und Schicksal zweier Toter dieses Jahres: As-quich und Lichnowskh, und berichtet u. a. ivon der verdächtigen „Geheimdiplomatie" des britischen Kolonialamts im KonMt zwischen den beiden großen Gesellschaften, die sich um das Erbe der Basler Mssions-geseMchafft, auch eines Kriegsopfers, streiten. Eine Fülle eingehender B^prechungen informiert diesmal vor allem über amerikanische und afrikanische Probleme. >_________________< Soeben erschienen: Universität und Bil. dungSideal, Geisteswissenschaft ulnd turwissenschaft von Dr. Paul Jensen. 0. - ö. Professor der Physiologie in Göttingen, geh. Medizinalrat. 8", '8' 128 Seiten, 3.80 M. Verlag Otto Salle, Berlin W . S7. In der I vorliegenden Schrift wird gezeigt, daß die Grundlagen unseres heutigen Er-ziehungs- und Bildungswesens unvollständig sind, und es werden statt ihrer vollständigere Grundlagen empfohlen. Und zwar wird im Rahmen des umfassenderen Erzie-hungsproblems besonders das Bildungöpro-blem behandelt und es wird nachgewiesen, daß unser herrschendes Bildungsideal dadurch seine UnvoUtändigkeit und Unvollkom menheit erhalten hat, daß es sich in einseitiger Weise auf die Geisteswissenschaften gründet. Nun wird aber keineswegs etwa gewünscht, daß an Stelle des bisher hier herrschenden geisteswissenschaftlichen Standpunktes der übliche naturwissenschaftliche Standpunkt trete, da auch dieser einseitig ist. Vielmehr wird verlangt, daß neben den wesentlichen geisteswissenschaftlichen Gesichtspunkten auch die wesentlichen natur-wWnschaiftlichen, im besonderen auch die bioloigischen Gesichtspunkte gebührend be-ri'lcksichtigt werden und auf diese Weise der fiir alle Zwecke ausreichende schlechthin wissenschaftliche" Standpunkt gewonnen werde. Von diesem, auf bestimmt ange;^pbene Voraussetzungen gegrünH«»?n, wtsienschaft- lichen Standpunkte ausgehend, fovmulie^ der Verfasser sein Bildungsideal und' zeigt dessen große Bedeutung für die Erziehung und für die Wissenschaft. Er wendet sich dabei an die Hochschullehrer im allgemeinen und die Hochschulpädagogen im blonderen sowie an alle übrigen Lehrer und Er.^ieher. Begründet und erläutert wird die vsin Verfasser vertretene Auffassung durch seine Auseinandersetzung mit einer Anzahl von Lehren, die bisher die Gewinnung eines umjfassenden, einheitlichen Standpunktes für Wissenschaft und Unterricht verhindert und unser Denken zwiespältig gemacht haben. Das gilt zunächst für die Lehre vom Gegensatz zwischen Geisteswissenschaften und Naturwissenschaften, von „geisteswissenschaftlichem Verstehen" und „naturwissen-schalktlichem Erklären"; hier knüpft die Erörterung an die AnscZ^ungen von Spranger an. Ferner wird der angebliche Gegensatz zwischen „natürlicher" und „sittlicher Welt", zwischen „Kausalität" und „Willensfreiheit" und damit das Probleni des „geschichtlichen Erkennens" beleuchtet, wobei auch der Ansicht Rankes gedacht wird. Endlich zieht der Verfasser die heute weitverbreiteten Leihren des „Jntuitionismus", „Anti-Intellektualismus", „Irrationalismus" und „Vitalismus" in den Kreis sei-ner kritischen Untersuchung. Au^ diese Weise wird ein umfassender, festgefügter, allen Pwblsnlen gewachsener Standpunkt aufgebaut, von dessen allgemeiner Anerkennung der Verfasser eine segensreiche Wirkung für Wissenschaft und Leben erwartet. Bvm Gesunden und kranken Herzen von Uiriv.-Profess. Dr. Kerschensteiner, München, 122 Seiten, 13 Abbildungen. Preis geb. Mk. 1.85, Max Hesses Verlag, Berlin--Schönoberg 15. Nach einer kurzen anatomischen Cinlc^-tung bespricht der bekannte Münchener Herzspezialist die einzelnen Formen der Herzkrankheiten (Klappenfehler, Entzündungen, nervöse Störungen), verbreitet sich über die Gefäßerkrankungen, unter denen die Arterienverkalkung zu den zum Teil mit Unrecht gefurchtetsten gehört, bespricht die Folgezustände und Beschwerden der Herzkrankheiten (Atemnot, Herzbeklemmung, Pulsunregelmäßigkeiten usw.) und behandelt erschöpfend die Ursachen der Herzsto« rungen wie Gelenkscheunwtismus und Gifte ' (Alkohol, Tabak. Kaffee usw.). Ein eigenes Kapitel ist der so häufigen Neurasthenie und ihren Folgeerscheinungen gewidmet. Den Beschluß bilden beherzigenswerte Ratschläge, als Frucht langjähriger Erfahrung. Ein empfehlenswertes Buch. In 4 Wochen 15 Jahre jünger! von Dr. T. L. Monar (früher Universitätsklinik Bonn) und Alwin Böhme. 136. Seiten. RM. 2.50. Schulze-Verlag in Oldenburg i. O., Schloßplatz 20. Hinter dem Titel nluß mehr stecken alS ein bloszer Reklametrick. Die Verfasser wollen ja auch nienmndcn wider die ?!atur in seinem Entwicklungsgange um 15 Jahre zurückkurbeln. Sie wollen nur jedem helfen, verfrühte Alterserscheinungen an Körper und Geist auszuinerzen; denn wieviel Frauen lind V'>^'.ner erscheinen nicht bedeutend alt lils sie in Wirkli6)keit sind. Trübe Augen, U'elke Haut, sckiwermütige Stimmungen, schlechte Haltung lassen manchen als lebensuntückitig erscheinen. All diese und noch andere Nlterserscheinungen sind aber durch ganz einfache und fast kostenlose Mit- »It M ?Wk kWks« Mb' NHolA. r«tche «nivendung sür I»tzer,mm« Migt das vorßwgende ivach. Jeder vetit, waA im tüglichen Leben ftroß^ Gang» klarer Blick, glatte frische Hwit »nd reiner Atem für e^« nen vorteilhafften «Wdruck machen «nd vte diaS Selvstbewuktlein und die Lebensfreude durch diese schönen Eigenschaften gehoben ,Verden. Greife daher jeder zu Monar-Böhme: „In vier tk Achre jün- ger". Dies Buch hat schon Zehntausend^ i^rGweifelter neuen Lebensmut und Tr« fvlq gebracht. Wer sich Prüft, wird sia^cn: „Auch ich wiN dazu qehören." Und jetzt ist beste Zeit für den Beginn der noturge-mÄßen BerjüngungSkur. Abria-Verkehr 1VL8. Die Zentralwerbe-ftelle für die jugoslawische Adria in Split hat eine Neuausgabe dieses wichtigen Hörbuches aufgelegt. Die reich illustrierte Broschüre enthält einen übersichtlichen Mhrer entlang der Meeresküste, die neuen Zuys« und Schiffahrtsplane mit Preisen, die Äu-tomobillinien, örtlichen Tarife, Verkehrs» Vorschriften, eine Uebersicht aller Hotels, mehrere geographische Karten usw. Da< Buch ist durch die Reisebüros „Putnik" v^er direkt vom Verfasser (Eentvalni ured za propagandu Jadrana) Kum Preise von N Änar zu beziehen. Vteyer Theodor: Die Vafierkraft. (Technische FMhbiicher). München : Kreide! 19S«, Mk. LLb. Die Bezeichnung „Weihe Kvhle" als Um« schreibung des Begriffes der Energie deS fließenden Masses ist wohl heute j^rmann geläufig. In dem vorllegenden Fuchbuch wird diese Kraftquelle in einer Technikern und Laien gleich verständlichen Weife besprochen. Die Begriffe der ^drvstatik und Hydrodynamik werden geklärt, i^r Ener-^ekreislauf bvS WasierS geschildert. Aum weiteren Verständnis dienen Abbildungen und Zeichnunyen. Außerdem erihöht eine Austzl^nsaimnlung ne!^ beigegebenen Lösungen am Schlüsse deS Bu^ den Reiz des Selbststudiums. MÄller H. K.: Hehet-chnik. (Technische Fachbücher). München : Vreidel 10S7. D». 3.25.^ Dieses Buch evmvgiltcht dem Leser, nur auf die Kenntnis der vier Grundrechnungs« arten gvstGt, Zweck und Wesen der Hebe? techni? zu erfassen. Er lernt dieses Gebiet rechnerisch zu beherrschen und wird in dieser Hinficht durch eine anregende Aufgabensammlung, der die Lösungen beigeg^n find, wesentlich gesSrdert. Die Darstellung der Grundbegi^ ist g»lt und allgemeinverständlich. Aas dem «eich der Technik, Band 2. No-Vellen von Max Maria von Weber. Ausgewählt von Dtp».<^g. C. Weihe. 1SS7. Din. S.—. 8/LW Seiten. Preis gebunden RM. k.—, für BDJ-MitgliÄ>er RM. 4.V0. (MAGevlag O. m. b. H., Berlin NW 7). Der vor zwei Jahren unter dem gleichen Titel erschienemn Sammlung von Novellen von Max Maria von Weber ist jetzt ein Aweiter Band gefolgt, der die ^iptsächlich-sten technisch-g^chichtlichen Aufsähe Webers enthält. Auch hier zeigt sich Weber als ein MeistereryShler, ^r über einen großen Schatz geschichtlicher Kenntnisse verfugt und w geschickter Weise diese mit seiner allge-meinen Auffassung über die Technik und die technische Arbeit zu verknüpfen versteht. Ueberall sucht er das Menschliche in den Vordergrund zu stellen und zu zeigen, wie die technische EHndnng und dmnit der Fort schiritt der Technik und überhaupt der Kultur der Menschheit aus der schöpferischen GestailtungSlkroft des Erfinders hervorgeht. ^ «iner Anzahl dieser großen Techniker ist er selbst in Berührung gekomnien und kann somit aus eigenster E^ahruna ein tref« ^endeS Bild dieser Männer geben. BlNttmgestellt sind den Erzchlungen Ans-o»G We!^S Werken und diese wie- He» «Oer beftbMn?e s!e«?s?nef, s« daß ma« seine Stevungnähme zu de« verschiedenisHen Gebieten menschlicher Tätigkeit und ^r ?^tur mit leichter Vilthe «rten-nen kann und dadurch auch angeregt wird, sich näher vit dem Lebenswerk des großen Dichter-Ingenieurs zu befassen. Drei allgemeinere Aufsätze schließen den Band ab, von denen der über „Die Physiognomien !!^r Etsenbak>ns»^steme bei den H^mptkultur-Völkern" einen geistreichen Vergleich, der Eisenbahnen und ihrer OrWnisativnen in den Hauptkulturstoaten darstellt, während der Auf^ „Die Entlastung der Kulturarbeit durch den Dienst der physikalischen 5träfte" einen der ersten >md geistreichsten Aufsätze über die allgenvinen Beziehungen zwischen t^ltur und Technik .darstellt. So ist auch der vorliegende Band nicht nur sÄr den Techniker besttmmt^ sondern er sollte in den weitesten Kreisen Verwertung finden und auch «der aufwachsenden Jugend durch Schule und Haus in die Hand gegeben werden. «ail, Otto Villi: Mit «aketenkrast inS Weltenall. Vom Feuerwagen zum Rcium-fchiff. Gewidmet Fritz von Opel. Vorwort von Max Balier. Etwa 4O Abbildungen. l12 Seiten. Oktav. Halbleinen RlM. 2.—. (Thienemanns illustrierte ZweiMark-Mcher). K. Dhienomanns Verlag, Stuttgart. Jules Bernes technische Phamtasien schei-nen zum zweitenmal Wahrheit werden zu wollen. Das erstemal hat er Recht behalten mit dem Unter^eboot, und heute scheint sich „Die Fahrt imn den Mvnd" ernstlich vorzubereiten. Durch die Tagespresse ist die Oes-fentlilhkeit zwar unterrichtet von den Probefahrten des Opel-Valier'schen Raketenwa« genS, von den bevorstehenden Versuchen aus dem Rcichsbcchngelände in der Lsmeburger Heide und vom Bau eines Raketenflu<^zeu-geS. Einen zusammenhängenden Einblick in ^e ganzen, unfaßbar scheinenden ^^kÄglich, keiten, die diese Erfindung eröffnet, gibt aber erst das obige Glich mit seinen vielen Bildern. Es ist der erste, gewissermaßen os-sijzielle Bericht, der in leichtfaßlicher Weise über die atmosphärischen, physikalischen und technischen 'Fragen, über die Vorarbeiten und praktischen Versuche und schließlich noch in einem phantastischen Zukunftsbild über eine Reise ^um MoiÄ> unterrichtet. Das Buch liest sich so slpannend wie ein Roman und gibt doch zugleich Antwort auf unzählige Fragen, die jeder ZeitungSleser auf dem Herzen hat. HervorziiHeben ist noch die gute Au^tattung und der ungewöhnlich niedrige, aus Massenabsatz berechnete Ij^eis. Bekessy'« Pmwptik««, eine Zeitschrift gegen Dummheit und Lüge. Erscheint in zwangloser Mge. April-Mai INR, 30 Dinar. Dieses Buch handelt von der „artigen Kunst sich zu machen mit einigen unterhaltenden Bespielen, wie ich die Ernist^en dieser Erde zuerst vor^dacht zur Raserei und dann in ihrem falschm Rechtsbewußtsein zu Unanstänt^igikeit und Torheit gebracht habe." Nach Mac Neill Ahistler. — Verlag „Panoptikum", Wen 4., Mittersteig Ib. Die Siinstlerl» mit de« Dekorationen. Die jüngste Affaire Jeritza hat das Prv-blem der Künstlerdekovatienen aufgerollt; mit Bildern von ordensgeschmückten Wiener Mnstlerinnen aus früherer Heit wird die alllgemeine Bedeutung dieses Falles im s^ eben erschienmen 186. Heft der illustrierten Wiener Wochenschrift „Die Biihne" erläutert. Der Theaterteil dieses Heftes enthält einen sensationellen Artikel von Paul Stefan über Gusbav MahlerS ^seler Dirigen-tenzeit «nd einen unSeVannten Brief des jungen M GiWGe mst dem Absclsnitt« ,,?er!t5m-te Unfälle^ fortgesetzt. Rudolif Matouschek zeichnet einen ß^lderbogen Moderne Menagerie" und berichtet über Herrenmode. literarisch-belletristischen T^l eine Novelle vvn Karinthy und die ^rtsetzung deS Romanes ^^ein einziges Abenteuer" von AndrS Birabeau. Eine Reihe weiterer Beiträge und die regelmäßigen Rubriken der „Mhne" (Humor, Film, Sport, Mode, Auto, Photo, Ä'osmetik, Radio, das Kind) vervollständigen den Inhalt dieses interessanten Heftes, d^s mit mehr als 1.W Zeichnungen und PhotöZ ausgestattet ist. „Äe Buhne" kostet monatlich (4 Hefte) Dinar und ist zu beziehen durch alle Biiächandlun-gen und Zeitungsverschleiße oder direkt bei der Verwaltung Wien ö., CanisiuSgasse Nr. 8-10. vaS essen Sie i«r«? Egon Friedell singt ein Loblied der jkartosfel, Franz Glawatsch, Hubert Marischba, Alfred Piccaver der Wiener Küche, Georg Reimers sagt auch der norddeutschen Küche Gutes nach: Diese Wiener Feinschmecker antworten auf eine Rund-ifrage im soeben erschienenen 184. Heft d. illustrierten Wiener Wochenschrift „Ve Bühne". Der aktuelle Theaterteil dieses HesteS enthält Wiener, Prager und Berliner Premierenberichte, einen Artikel von Ernst Krenek über seine neuen Einakter, einen Bericht vml ^ul Stefan über deren Uraufführung in Wiesbaden, ein Interview mit Franz Lehar, einen Artikel über Dickensund Shakespeare-Aufführungen aus der Lon doner Straße usw. Scapin schreibt über den Sport der Monarchen (Sport von GotteS io) vervollständigen den ^^alt des interesimUen Höftes, das mit mehr als 130 Bildern und Photos ausgestattet ist. „Die Bühne" kostet monatlich (4 Hefte) KV.— Dinar und ist zu beziehen durch alle Buchlhandlungen und Zei-tungsverfchloiße oder direkt bei der Verwaltung Wien 9., CanisiuSgasse 8—10. Der „Große VrockhanS" kommt in neuer Auflage« Wie wir von glit unterrichteter Seite erfahren, sind nach vieljähriger Vorbereitung die Arbeiten am „Großen Brockhaus" so weit gediehen, daß mit dem Erscheinen des ersten Bandes in einigen Monaten gerechnet werden kann. DaS Werk ist mit sehr vielen und völlig neuen Bildern und Kgrten ausgestattet, wird zwanzig Bünde unsassen und hat nach Inhalt und Form gegen BrockhauS' Lexikon von vor doni Kriege so grundlegende Aenderungen erfahren, daß es wohl als etwas ganz Neues aus dem Gebiete des volkstünrlichen Nachfchlcigewerks anizusprechen ist. Mehrere hundert Fachgelehrte wirken daran nlit, in der neuen Auflage einen praktischen täglichen Berater zu schaffen, der, sachkundig auf allen Gsbietcn, im heutigen hastenden Loben und in der Zeit der ^ezialtsierung not-lvendiger ist denn je. Sonnenland. Ein Mädchenblatt. Erfcheint am 1. und IS. jeden Monats. Leitung: Maria Domanig. Bezugspreis Pro Vierteljahr: S 2.50, RM. 1.15, Heft 14. Ber-lagsanstalt Tyvolia, JnnSbruck-Wien-Mnchen. Das Gedicht von Marianne Spitzler „Wie ost" silhrt in feiner Weise in den Sinn der Ofterzeit ein; „Heiliges Erbe" von Maria Domänig vertieft und erweitert diesen Grundgedanken. Aber anch die übrigen Beiträge lasten einen ernsten Grundton anklingen, wenn sie auch immer von jenem freudigen Optimismus erfüllt sind, wie ihn nur eine gesunde katholische Gesinnung geben kann. Weitere Beiträge: Schmerzensmutter. Gedicht von Martha Grosse. — Albrecht Dürer. Von Dr. O. Doer^ng. Die Seele mei«rer Seele. Gedicht von (5. T — DaS ^dermüd^n auf Mardactcl. ^^''^enderl- nerung von Seliua liedchei». Gedicht von E. Hasse. — Von beruflicher Frauenarbeit in der Seeljorgs-hilife. Bon Marg. Ruckmich. — Sonne vor dam HauS. Gedicht von Karl M. Eckmair. Was das „Mäunlein-Laufen" zu Nürnberg in der Karfreitag-Nacht getrieben hat. Von ?Ida Kaufmann. — Heimat deS 5^r-zenZ. Von Marie M. Schenk fl?). ^ Ostern. Gedicht von I. Schoetensack. — Handarbeit. — Zu Spiel und Zeitvertreib. — Sonnen« lanvpost. Eine aui^siihrliche Abhandlung über das „Reisen und ttosserpacken" bringt das Iu-niheft (si) der „Neuen Frauenkleidung und Frauenkultur" (Verlag G. Braun, Karlsruhe); die Zeitscbrlft ist zugleich ^r beste Ratgeber sür die ersten Reisevorbereitungen, wenn es gilt, zwecklnäßige und geschmlack-vylle Kleildnng neu anzufertigen, ^tinder-kleidung für Mädchen und Buben ist in jedem Heft weitgehend berücksichtigt. Wir nennen aus dem weiteren Inhalt des reichbebilderten IunihesteS: Frauen jenseits der Ozeane, Schubert und die Frau von heute, .kunstgewerbliche Frauenberuse, Unsug im Sport, Cigenzeichen, Ferienidyll im Bauernhaus, Wochenendhäuser, Kind und Lüge, Pflege der .stände, Pst^)«ologie der Frau-enhand, Der Vagant (Novelle), Anna Celli, ^Sprüche, Aus dem Nomanschafffen der Gegenwart, Hauswirtschaftliche Mcher, Handarbeitsbogen mit praktischen Bade-und Strandutensilien, Taschen und Beutel für die Reise. — Preis für das Einzelheft 1.20 M.N., vierteljGrlich 3 RM. Bezug durch jede Buchhandlung, die Post oder den Verlag G. Brann, Karlsruhe i. B. Probe-nnmniern kostenlos. 1.0 'rrackueteur. eine Zeitschrift in Deutsch und Franzcisisch, beide Sprachen rein und richtig nebeneinander gestellt, wird überall dort willkommen sein, wo Vorkenntnisse schon vorhanden sind und das Bestreben besteht, sich in angenehmer Weise weiter zn unterrichten. Probeheft kostenlos durch den Verlag des l'raäueteur in La Cha^s^s-de-Fonds (Schweis). Guckauf und Purzelheinz. M. 1. — Deutscher Verlag für Jugend und Volk, Ges. m. b. H., Wien l., Burgring. Dieses neue Bändchm der „Bunten Im gendschriftenreihe" mit hellblauem Umschlag und hellblauem Inhalt ist so recht für den wolkenlosen Kinderhimmel geekgnet. Den Text hat in ihrer liebevollen Art Viktoria Fmzl, die Bilder die Münchner Graphile-rin Dorothea Brockinann geschaffen. Schrift von A. Legrinus. Die Auswahl der Schriftarten ist folgende: Akzidenz-Grotesk, Antiquadrückschrift, Uebergangsfchrift. So bereiten die gewählten drei Schriftarten — eine aus der anderen heworgehend — in dem neuen Büchlein den Uebergang von der lateinischen Druckschrift zur lateinischen Schrerbfchrift vor. Möge auch dieses billige Bündchen mit seinem lnstigen Inhalt im blauen Gewände freirdige Aufnahme bei der Kleinen Leserschaft finden! Der kleine Postillon. Zeitschrift für Kinder. Erscheint halbmonatlich. Preis S 1.b0 oder RM.- 1.—. Verlagsanstalt Tyrolia, Jinnsbruck-Wien-München. Heft 1. Mai. Das „Mailiedlein" versetzt die Herzen der jungen Leser gleich in eine srohe Stimmung. Der folgende Aufsatz „An der Mutter Hand" und die Geschichte ,^e Blumen sür die Himmelslnutter" erzählen in kiMich-lieber Weise von de? Maienkönigin. Eine sehr ''rollige Geschich?? ist „Hugo Sinnser" von Gustav Adolif v^n (5'hrenkrook. An (?r-z?Shlungen folgen noch: „Im Hause des Verwundeten", „Vergiß mein nicht", und die laufende Geschickjte von Iol>asnnn Spyri. Daß auch ein Spritzer seinen .Humors nicht fehtt, dafür sorgen die reizenden Tierbilder. Die Ecke „Für unsere Kleinsten" und „Spiel und Spaß" beschließen daS Helft. f'iir clie Vell3?e WON^s^SLN/^l^ ver-Nnt^vc^rtllcii: Prof. Kars prijatelj w ^^rikor. vlitzluVuy, 17. 13 ^«>_l ikr kvik cdilll. WSvZte llvran ii lies kvriza. »«oeii Ks0«l>, K»>t»»»M, Umpl»»»««, Lrki«nkun?en ^tmunx>vkx>n«, Her?., Kin<1?k-. k^lStuen^eide^ unci l?eiov»Iew»ien »Uer 5y«tem«! ZoI«bHÄ«r (»lSlkite Lo e lje» KoiNwen»»): ?1voedH«t«? »u, luf n«cd (leite! (Zcv lim xut ^epllexte ^'«?e in »Ilen 8»«ilzuneen) IrtGkkue tK,i,«r K«rl.<)u«lle). >ell,c»iveded»kn «ut äen s»re <1613 m u ä. >ieeke>. Z«dk»»kuk0s«: ^-»uptkulteit ^pril vis Lnäe viltoder. !^eu erb«ute5 8«»,tlicti- 3tSljlj!;cke^ t«. ?en»ic)n von 5 »ukvir.z Ri«fd«»ck»ls« un«^ Lu»kuntt «lufcl, il«i, ieukv«r»»«. «7,, V0»cd! Die voriÜßUctie Viikunx^ äe» VO(Zt1UI^1'8 »?5 «uisxereickneiez, leickt ves«I«uiicke, !^«kl-unx»mtUel eiveist »ick desonäer»: «1 Lei ^»xen- unä l)»imkrii»Ie in «lek Lntvlcirillni? zurüclrxiedlleden »ind unä clekeo Krstte szekoden veruunjz «j»rnieÄ«l!iezt. Arzell kkkSItlick d»i llei: «667 I>kiiiIlIMliNliilMmiz IllilsllMnI. IliMi-Ill i.!lIiIl»Mil.;i ««»«VKMU5 »«ai.l.e l Zim5t,x, IunI I»28 um Z0 <») vdr i»epa«a?uae»« Iv«« ^«>«1 Hp«»i«lt»t kvt blliomosckinen i^ridor, VetrlnZik» ulle« SV, lelepkon 434. » ls« Kei sciiönem >Veltek! LiiltlM lret! 7245 Lizenbsknerkgpelle unter per8önlicker I^eitunx (leg kVeine, ksite und vsrme Speisen. - Oer l^estaufster Zz. Z. «»«e. 1^. soxi-lü Illuslilelte ^ockenzckrift Mr jeäermsnn, Ist 6ie beste kaäio^reitscklllt. krlnzt che Programme 6es europiliscken uriä »merjkaniscken 8encjest»tlon — I^sälmepoite. I?elckk»ltt^ler teckntgcker lell' Llnzelpreis —^»kieuidoonement —'— ^onstttckrlst tttr I^«äic»m>teure. Lckrittleiter vr. Luxen I^e5per. l^nentdeksllck tür ötttler unct f«ekm»nn. keidlstt kür kmre >Ve!!en unä k'konorlxlio. vlege ^Ion»ts»ckritt ti»t nickt ikr«»^Ie!ctien. kinielpreig — .i»kre»»di>»lliI.MiI»i!leil erspart ^eit unä Ltott. — Lrstes un«t xrüStes »4«- 8pe»al- 8el»»ittmu»ter-^telivr ßlsribor, ^vlc«m6rol^» cv8ta 19. I. Ltovil. OIiewiselivL I^aboratorium kür Illäustris) I^slläwirtsvtlslt unä Mn6«I 4R ksuien 8le ,m dillixsten unä 5leiL trigck mur in 6er el»««- un6 Sf«l»n«nltl»in? «. A»ioka5c«i7Z. »«Aittvok ösknveisandt nsck «»en l?ictitunßen 5ie V0I.I.K»! 6gL lkre Ltokle unä t»vnI t?g 17. 1LA2 N4bv »F»njaeil»«i »II«» 21—2Z keinste ^srke ^srsnt' 99°/, eineetrofien be^ N. ^nelfZscniti »»»ldor. Vo«InIkOV er» ^ UV or I«7»7 KMZILK/ »«U»G0«/K^kk. oa/ vo»i oe« KIKVI. »ie»vk»»k I/? klm5k« tau»»«« ivümerdslZ). «IIu«5 vlvjair H? SNS »SSQIAssa«:« «VQQX»»?! slnt1kten uuveivüztlicd. ^ s ^Iteg 8>»tem ?«»« «. »««««I «na »»«««? «s Z«5 »«« 5««««,, 4W k^«okvrÄ,«o vder Lrill»^unjl«n «6 t« lo» ao^ 1'eekniivk« Lutaokisn bt»»rN. Lm^iffz-^tO^aa? k««t«t«tkwz«»»tr»««, Vo,»«1Ui»^kar LlRaäDi»- «. ste ?1vII. unS lotisvl» K. t. >n^ ''lksot,ill»v IotreM«ui- vr. »««kl», k. VVI», k«Fi«rllNß«r»t i. t , kissid«?. 5k15. VettiniZka uNc» 30. 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Wesiak, Cankarseva ul. 2. 71b? Maschinschreiberin, event. Anfängerin» der slow. u. deutsch. Sprache mächtig, wonnmöirUch auch Stenographie, wird gesucht. Anträge unter .S'^ an 'an die Verwaltung. 7278 Aassierin, ältere Kraft, die sich lauch sür den Verlans eignet, wird sofort auscicnommen. Offerte- unter' „Vertrauensposten" a. d. Verwalt. 7Z25 Intelligentes deutsches Kinder- , . ftiiulein für zwei Mädchen wird ^ ! zum ehesten Eintritt gesucht. VerlaNjxt wird slowenisch. Spra che zur ^chulnachhilfe und et« was Nähkennknisse. Offerte mit Photographie sind zu richten unter.Verläblich lyHl" an die Berw. 7397 Vvvv lilvev «SS teklt Derioren-Sesunbm Zlm»arienoo>xel, gelb, fortge-flogen. Nach Aufbringen seiner Jungen bekommt der Fwder denselben oder Belohnung. Ec-carius, Trubarjxva ul. !. 7M »eoa K« Solu»«?«»» I»». «a, k»ut«a 8!« ia d«r ^pi»« tdet» «ck«r ?«U«r» »«»kte voklrieoken^e» ll«it»«n Li« »a< <»««ri«näen Li «II.» «!l» uv6 Si» ad«l » ckt »nä ei tr«>t »«in. m« »ekelt uns K^obItl>«nU LI»»klnitt INi« 3 dWer»«« »t!M >V.-i,»Sj«sse vi>ä»>ä ff«t>r»»ob » vi« L!»«fl»lä »a» Vmxvln. u ekuv tii« Wvr<>»n «I«»kd»r «in un6 k!l^»klvick t»«a tjl»ib«i». — l'iUiljeti« TvrpGr» ptI«I« mit Li»»ti»>ä drinstt Ikn«!» »I» l-odu Ir!«rtN ^«pk. ««»rt» tt«rv«n vi»6 I!««u»s«n »vkatit 5« vor Lsk-opk«», vor «n s<«ken«kf«iick«. 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Oem Oabinzsescdie^enen vveräe ieti stets ein ekreaäes ^nge^enker^ tze^v^krea. an? 15. lum 1928. «MttM , Mr. 1« Connstlq, 17. ^un!. kir ^ 5t»»t»U»»»«illQtt«ne »in^ aun »uek lu k»den in 6er a«en Verk»ui»»teI1e, 1'r»fik, (-r»jski trx dkr. 7, nebea 6er 7ZK9 I?k»«rS?kn>ins I veekre m!ck, dtNluw von ^kttx» uvc! l^mxe-d»nx Ii0N«ct»»t ä>L t«k «w» mel«« Kunlle» »ut 3»» teellste unVoknunx mit 3 wimmern pkej8vert lu verkguten. — ^ntrßxe unter .Oünstißer Ksuk l9.000/!258' an XlGItzlMilTll, 4. xavakki? evkopa 16. ^uni 1928 vieljer tZklick pro^zramm uaä cler oa»iei«ieapei.».e 7S94 K«äk»l»rer Vom xrosierea Vereta v>rtle tel» desullrsxt lRO Ztüell Aednuekte l'idrsStjer «tt xanitiA« ve«k-knss ru deiorß^ea. sp«iett »»r Lr»tkl>«»lffe «eetmni-»etie K«p>r«ta»v«rk>t»tte tttr ?»»,tsl6ek, 51ot«tlclek, 5fßk- ««j 8eweidm»»c!iin«, l^r»mopiioae. XincZekv«-«» vkitMdelten. Vor»assII«n« V«nite>lwn^n»t»lt «Nll Lm»»t«uoU««. 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Zlin,' mer samt ganzer Verpflegung 4b Dinar, wilhelmine Ioens^ 72V8 iiiINIMN«IllIIiIIII!IItt!lIIll>lIlIIlllI»iIlIIIlIIIlIl«»IIINII>IIlIlliltMIIi>lIIIllIlII tVeletienKteUer 6 k.-v.in ^iiieniisqZen), ver-iieikHtet, mtt Klnöern. xedarlixer ^iordukxes. xutmttti^e, «Itere I'sRu oäer f'lHuIetn mit JUTltlT V«fm0jj«n «ut Xdleden; liieRelde »ol> kr» istlrunßl im Veindnu unö in sikten «n Xlol« t^r>dner. Ltireniiiusen (Ogterrelck). W«edtesd,u, 3?.^. 7297 la. Kemleiievel?- OL'. .col^ie (Zi^^k^ve- «»v. r^scii 8ü6»merik»: VI, l'.s «slleN nur 111'»s;^. di» ^rxent i, > uiicl vruzus/ nur 14 Zcdnelle uncl komkort^delste Ver-dinclunxe« mit dlorcismerik« un6 ^u»tr»Ileii. ?i«ttde»tei!unxen veiäen »nxenommen 5ovie »cdnelle, xevls,en-t»tte «n6 unentgeltliche >^nleltuaeen erteilt von äen Qenersl-Vertretern Wr ^u^5lsvien: v»n»i A vu»lco, iDgfed, 7rs icr»!j« lomlslav« 1V leiepkon 28-41» leiexlsmme, 5»d»ue»^» vesteNuajxen ver-