PoMiilna plaCifia v gotovinL 78. Tahrgang Enciieuit wöcücuUicli «eciikoiaJ (mit AUBOihme der Feiei iaaej, Sctorift-leltn|^ Verwiltung und Boehdruckerd Tel 2547, 25^ und 2M0. Manbor. Kopaliika oltea S, llanuikripte werden nicht retonmiert, Anfragen Rückporto beilegen. Nr. 14S Mittwoefii den 29. luni t9S8 Inscrult'ii* und Abonncrnculs-Axiiialiuit; in Mui'iljor, ivopüiiika iiUca Ii fVerwallung). Berugspreise: Abholen monatlich 23Din, zustellen 24 üin, durcb die Post monatlich 23 Din, lür das Ausland monallich 35 Oin, Einzelnummer 1.50 und 2 Din. Preis Oin 1*50 Igtuiotet ncitn do^an^ ^ettfetned Shieo^^iel —1— Wir k&nnen uns in Euro^ von den ungeheurtn Kraftanstrengunf{«a Japans in China-Untarnehmen kein rcdi-tes Bild machen, ea genügt Jedoch, darauf hinzuweisen» daß milltirii^ und wirtschaftliche Fachleute die Dauer des Unternehmens bereits errechnet haben. Der Krieg wird nach dieser Prophexelung vier Jahre dauern. Ein Jahr ist bereits verstrichen, es verbleiben somit noch weitere drei Jahre, bis Japan sein Ziel erreicht oder auch nicht erreicht hat. Der endglltige Sieg, den sich die japanische Heeres leitung erhofft, Ist noch sehr weit Um das Ziel zu erreichen, braucht Ja-pan mehr Soldaten, mehr Geschütze, mehr Munition und mehr Brennstoff. Zweifelsohne atmete die jtlngste Kundgebung des Ministerpräsidenten Konoye große Entschlossenheit. Konoye hat das feierliche Versprechen abgegeben, 'den chinesischen Marschall niederzuschlagen Konoye fügte aber gleich den Satz hinzu: , ganz gleich, wieviel Zeit das erfor-dert,<: Daraus kann man ettehen, daß Japan mit einem langen Kriege rechnet. Die Ankündigung mit den weiteren drei Jahren eines japanisch * chinesischen Kriecres ist also ernst zu nehmen. Ministerpräsident FUrst Konoye ^at die Mittel, mit denen dem Krlegaziele nahe gekommen werden soll, in seiner Kund« gebung bezeichnet; Neue Truppen, neues Kriegsgerät nach China. Zu diesem Zweckt aber muß das japanische Volk ^««tne Kriegswirtschaft verschärfen. Das Programm Ist von Konoye ebep'-'N umrissen worden. Es kann In folgenden Punkten zusammengefaßt werden: Höchstpreise, weitgehende Verwendung von EfMtz-Stoffen, Ueberwachung des gesamten Binnenmarktes, Einschränkung des 'Verbrauches von Stahl und Eisen, von Wolle und Papier, von Leder und Nickel, von Oel und Qumml. Ferner Steigerung der Ausfuhr, Beschränkung der Einfuhr bei sorgfältiger Verteilung der Rohstoffe durch Genossenschaften, deren Herr der Staat sein wird. In allen unbedingter Vorrang der Kriegsindustrie. Marschall Tschlangkaischek hat den Japanern schwere Nüsse zu knacken gegeben. Den Gegner konnte er In einer offenen Feldschlacht zwar nicht schlagen, doch seine Taktik des Vor- und Rückstoßes zwang den Gegner zu Immer größerer Kraftentfaltung. Hunderttausende von japanischen Soldaten sind auf die langen Etappentinien gebunden und damit erreichte Marschali Tschlangkaischek vor allem, daß Japan als Hinterland und Wirtschaftsfaktor stärker als je zuvor in den Bannkreis des Krieges gezogen wurde. Bis jetzt hat der japanische Reichfitag fUnf Milliarden neuer Schulden bewilligt. Mit anderen Worten: er hat sie bewilligen müssen. Tschiangkaischeks Strategie hat diese enorme Beanspruchung der Japanischen Wirtschaft durch seine. Strategie bewirkt. Der Marschall hat sich die Abnützung der japanischen Wirtschaftskräfte ebenso zum Ziele gemacht wie die Abnützung der feindlichen Truppen in der weiten Landschaft des chinesischen Kelches. Es ist ihm schließlich als dem jHtemieio mit Senttol gronco EINE UNTERREDUNO DES »TlMESc-KORRESPONDENTEN MIT DEM NATIO-NALSPANISCHEN STAATSCHEP — DIE EINZIGE LÖSUNO DES BOMBARDEMENTSPROBLEMS L 0 n d 0 n, 28. Juni. Der in Burgos be Uodliche Spezialberichterstatter der »Ti-fltttc htite eine Unterredung mit dem na ttooalapaniscbeö Stamtschef General P r a n c o, der sich fiber eine Reibe von Problemen der Kriegführung In Spanien Im ZusanmenlHtt^ie mK der jüngsten Komplikation der Lage befaßte. In diesem ZummeniHUige Icam der Gensrai auch auf die Im englischen Unterhaus dls Irutiertau Versenkongen engtiecher Han-MmMh ztt aofecheii und tagte n. a., die telfe MAgHddcelt, der englischen und lOBiMg— ansländischen Handels-^cMRihrt Sefiutz lu gewähren, insoweit nldrt der BeHefenmg des Ge^pners mit KHeismaterial diene, bestehe darin, einen bestimmte zhrllefi Hafen bereltzu-ateüen, der ledlgBch ffir das Einlaufen solcher Schiffe t>e8timmt wäre. Dieser Hafen müßte seiner Ansicht nach von einer neutralen Beobachtungskommission verwaltet werden. Was das Bombardieren der spanischen Häfen betreffe, erklärte Franco, werde sehe Heeresleitung davon nicht Abstand nehmen, da diese Häfen der Roten nach wie vor Kriegsvertekiigungsiiunkte seien Die Häfen seien auch mit Flak-Batterien ausgerüstet Die natkmalen Flieger seien genötigt, die militärischen Objekte so raKh wie möglich zu bombardieren, um sich dann in Sicherheit zu bringen, wobei sie allerdings viel an Treffsicherhdt einbüßen. Es könne datier nicht vermieden werden, daß im Hafen liegende Schiffe von weggetragenen Bomt>en getroffen werden* 90^0 :|Mrc fvfen in SaO j!>onOure Bad Harzburg, 28. Juni. ^ Anschließend an das große Internationale Schachturnier In Noordwijk begann ein Internationaler Turnier In Bad Harzburg, an dem sich auer den bekannten * rutschen Großmeistern auch V a s J a PI r c und der Estländer Petrow betei*'gen. Un ter den Wettbewerbern befindet sich auch der Sieger von Noordwijk Eliskases. femer Bogoljubow, Sämisch, der deutsf-^ie Staatsmeister Kieninger, der Meister von Berlin Richter u. a, m. Die ersten Partien schlössen zumeist mit einem Remis. Vasja PIrc spielte bereits gegen Bonfolju-bow und erzielte gleichfalls ein Remis. Die Sensation der folgenden Runde war die Niederlage Ellskases gegen Kieninger. Letzterer Hegt gegenwärtig an der Spitze der Tabelle. Ftolv — MIkenas 8:2. K a u n a s, 28. Juni. Der Weltmeister-schi^'^^kampf der beiden Schachmeister F l 0 h r und MIkenas wurde mit einem 8:2-Sleg Flohrs beendet. MIkenas, der Flohr 1933 In Folkeston und ar^'! noch heuer in Hastings geschlagen hatte, versagte hauptsächlich. Insgesamt erzielte er nur vier Remis. Sowjetstreitkräfte fan Finnisehen Meerbasen? Reval, 28. Juni. Estländischen Blättermeldungen zufolge haben estländische Fischer, die im Finnischen Meebusen ihrer Arbelt nachgingen, etwa 100 Meter über der Küste drei sowjetrussische Großflugzeuge gesichtet, die den Sowjetstern trugen. Die roten Flieger überflogen mehr- mals estländisches Gebiet, um sodann zu verschwinden. In der Nähe der Küste wollen sie ferner ein sowjetrussisches Tauchboot und den 4000-Tonnenkreuzer »Irow« gesichtet haben, der später von dem 8000-Tonnen-Kreuzer »Leningrad« abgelöst worden sei. fturiie OTaif^riiitytrn S p I i t, 27. Juni. Heute um 4 Uhr morgens lichteten die drei französischen Kreuzer die Anker und nahmen K"rs nach Süden. Gestern mittag gab der Kommandant der jugoslawischen Kriegsmarine Vizeadmiral Poliö an Bord der Admirals-jacht »Vila« ein Festessen zu Ehren des französischen Admirals Decoux und Kommandanten der drei französischen Kreuzer. Sarajevo, 27. Juni. Der Bäckermeister Dzafer L j u t i c aus Banjaluka brachte sein vierjähriges Söhnchen wegen einer leichten Verletzung der Hand zum Arzt. Bei der Röntgenuntersuchung stellte es sich heraus, daß die ineren Organe des Kindes verkehrt liegen. Das Herz befindet sich auf der rechten Seite, die Niere auf der linken Seite, der Magen liegt ganz rechts. Auch alle übrigen Organe sind verschoben. Das Kind hat sonst normales Aussehen. Es wird nun zur weiteren Untersuchung in die Zagreber Klinik gebracht. Prag, 27. Juni. Im Rahmen der Veranstaltungen »Prager Barock« v. urde gestern im Garten des Wallenstein-Palais »Ponieo und Julie« aufgeführt. Der Vorstellung wohnten Präsident Dr. Benes, mehrere Minister, der Präsident des Abgeordnetenhauses Malypetr, Primator Dr. Zenki, zahlrcichc Mitglieder des diplomatischen Korps und andere hervorragende Persönlichkeiten bei. P a r i s, 27. Juni. Bei einem Kinderfest in Versailles wurden größere Mengen mit Leuchtgas gefüllte Luftballone aufgelassen. Durch die Unvorsichtigkeit eines Rauchers explodierten mehrere hun dert Luftballone. Etwa 20 Personen, Erwachsene und Kinder, erlitten Verbrennungen im Gesicht und am Körper und mußten zum Teil arztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Vier Kinder waren üo schwer verletzt, daß sie einem Krankenhaus zugeführt werden mußten. Anläßlich des 54^. Gedenktages der i Schlacht am Amseifcld fanden auch in ' Maribor Seelenmessrn für die in dieser denkwürdigen Schlacht gcfrllcnen Krieger statt. Die Stadt hatte aus diesem Anlaß Flaggenschmuck angelegt und in vielen Betrieben ruht die .'Arbeit. Während des Gottesdienstes in der Domkirche blieben die Geschfifte für eine Stunde geschlossen. Den G.30 Uhr im Stadtfriedhofe in Pobrezje beigesetzt weiden. — Friede ihrer Asche! Der schwcr-getroffenen Familie unser mnigtes Beileid! Diplomiert wurden an der Recht^fakui-tät der Universität Ljubljana die absolvierten Juristen Milan A\ r ;i v 1 i a k aus Zgornje Zrece, Ladislaus K o i: e I j aus Sv. Juri] bei Celje und A\ilan R e g v a ' aus PilStanj, Ertappter Hühnerdteb, in Strihovec bei St. Ilj wurde gestern ein gewisser Karl G e r 1 i C dabei angetroffen, als er im Begriffe war, bei einem Besitzer mehrere Hühner in einem Sack verschwinden /u lassen. Der Mann wurde festgenommen. Schadenfeuer. In Libelice bei Dravograd w'urde das Wirtschafts- und Wohngebän 'de des Besitzers Rudolf M 1 a c n i k von ; einer Feuer vernichtet. Der Schaden be-äuft sich auf 40.000 Dinar. noch Schwächeren — nichts anderes übrig geblieben, er dürfte jedoch beim Lesen der Meldungen aus Tokio erfreut und befriedigt gewesen sein darüber, daß ihm seine Strategie doch genützt hat. Das ändert aber nichts an der Tatsache daß Japan fest entschlossen ist, ohne Rücksicht auf die zeitliche Dauer des Krieges einen Sieg zu erzwingen. In wenigen Wochen wird sich Tschlangkaischek noch mehr Divisionen, noch mehr Panzerwagen und noch mehr Flugzeugen Kegenübcrsehen als heute. Es ist jedenfalls eine Wcltniacht, mit der er die Klinge kreuzt. Japans Rohstoffbasis ist zwar gering, aber Japan hat viele Möglichkeiten und vor allem den stählernen Wil- len, die Schwierigkeiten zu überwinden. Fürst Konoye hat seine Kundgebung als Mittel zum Siege eingesetzt. Denn Japan befindet sich angesichts seiner inneren Strömungen nach wie vor sowohl im Kriege als auch in einem latenten Zustand der geistigen Auseinandersetzungen. Die politischen Parteien, durch Minseito und Seyukai repräsentiert, haben im Kampfe mit der Kriegsregierung weichen müssen, indem sie auf das Beratungsrecht bei wichtigen Gesetzen verzichteten. Die Wirt Schaft war der Bundesgenosse der Parteien. Sie ist jetzt in den Krieg eingespannt worden. Iis kann wirklich nicht bezweifelt werden, in welchem Lagei Japans wahre Macht sitzt. Zürich, 28. Juni. Devisen: Beograd 10, Paris 12.1475, London 21.61, Ne\v-york 436.04, Brüssel 73.95, A\ailand 22.95 Berlin 175.65, Wien 35, Prag 15.10, War schau 82, Bukarest 3.25, Budapest S6.50. Athen 3.95, Istanbul 3.50, Kopenhagen 96.50, Stockholm 111.10, Oslo 108.60. Helsinki 9.52, Buenos Aires 113.05. TOetier Wettervorhersage für Mittwoch; Wahrscheinlich vorwiegend heiler und heiß bei südwestlichen bis südöstlichen Winden. Vielleicht stellenweise Uewitler. Abkühlung durch westliche Winde in Frage gestellt. <2ini>fange beim Oltfnffirr-Drfifiöentcn B e o g r a d, 28. Juni. (Aval.a) Gestern mittags empfing Ministerpräsident und Außenminister Dr. Milan S t o ] a-d i n 0 V i ö den neuen päpstlichen Nuntius Monsignor Ettore F e 1 i c e und den neuen ungarischen Gesandten Baron Bakacz-Beszenyi, Die beiden Dinlomaten überreichten dem Aus-senminister die Kopien ihrer Beglaubigungsschreiben. Dr. Stojadinovid empfing sodann den iiif^oslawischen Gesandten in Sofia M'^m ^ilo J u r 1 § i (5 und den Architekten Ma-rijan K a I i t e r n a aus Split. Dr. Majfek fährt nicht nach Beosffad. B e o g r a d, 28. Juni. Nach Informationen der »V r e m e« dürfte Dr. M a -C e k im heurigen Jahre überhaup' nicht nach Beograd kommen. In Kreisen der ehemaligen Kroatischen Bauernpartei soll man sich überlegt haben, dem Drängen des serbischen Teiles der außerparlamen tarischen Opposition nachzugeben, aus diesem Grunde werde Dr. MaCek heuer auch nicht nach Beograd fahren. Damit ist auch die geplante große Kundgebung der Opposition, in deren Rahmen Dr. Ma-dek hätte sprechen sollen, ins Wasser gefallen. hnredy und Kanya nach Rom. Budapest, 28. Juni. Wie in politischen Kreisen verlautet, werden sich Ministerpräsident I m r e d y und Außenminister Kanya Mitte Juli nach Rom begeben. Ministerpräsident Imredy wird sich bei dieser Gelegenheit dem italienischen Regierungschef vorstellen und die erfor-licrlichen persönlichen Beziehungen aufnehmen. 6tapellouf öed 3erftörerd ,;£iuOljana" EINE NEUE EINHEIT DER JUGOSLAWISCHEN KRIEGSMARINE - DAS SCHWESTERSCHIFF DER »ZAGREB« UND »BEOGRAD« die aul einer heimischen Werfte vom Sta pel geht und auch in Jugoslawien ausgerüstet werden wird. Der Zerstörer »Beo-grad«» das erste Schwesterschiff der »Ljubljana«, wurde bekanntlich heuer in Nantes vom Stapel gelassen. Die Spli-ter Werfte, die auf den Bau der beiden Zerstörer »Zagreb« und »Mubljana mit Stolz blicken kann, ist mit Hilfe franzö-siscl-en Kapitals gegründet worden. Am Bau der beiden Schiffe shid auch jugoslawische Ingenieure sowohl in der Planung als auch in der Durchführung beteiligt. Die Montagearbeiten werden zum größten Teil auch von Jugoslawischen M ni*lf Dem stapellauf der »Ljubljana« wohnt auch der Bürgermeister von Ljubljana Dr. Juro A d 1 e § i C mit mehreren Mitgliedern des Stadtrates bei. Taufpatin des Zerstörers ist die Gemahlin des Gc-neralstabschcfs Nediö, Frau Helene N e-d i c. S p I i t, 28. Juni. Heute ist auf der Sputer WeHte A. G. der neue Zerstörer »Ljubljana«, das Schwesterschiff der beiden bereits in Ausrüstung befindlichen Zerstörer »Zagreb« und »Beograd«, feierlich vom Stapel gegangen. Die jüngste Einheit der jugoslawischen Kriegsmarine verdrängt 1200 Tonnen. Die »Ljubljana« weist eine Länge von 89 Meter und eine Breite von 9.5 Meter auf. Die 40.000 PS-Dieselmotoren geben dem Zerstörer die enorme Höchstgeschwindigkeit von 38 Knoten (über 70 Kilometer). Bestückt ist die »Ljubljana« mit vier 12-Zentimeter-Geschützen, vier FHugzeugabwehrkanonen (4 Zentimeter-Kaliber), zwei Torpedo-Lanclerrohren ri"- Kalibers 55 Zentimeter und zwei Un-terwasserbombenwerfem zur Vernichtung von U-Booten. Die Bemannung der »Ljubljana« werden 10 Offiziere und 135 Unteroffiziere und Matrosen bilden. Die »Ljubljana« ist die zweite Flotteneinheit, £enf 9liefenfla(I beim ftOnig Don aselofen Lord Londonderry in Berlin. London, 28. Juni. Lord Londonderry, der vorgestern in Berlin eingetroffen ist, hatte wie »News Chronicle« berichten, eine längere Aussprache mit Gö ring, und zwar über die englisch-deutschc Annäherung und den deutsch-tschechoslo wakischen Konflikt. Polens Generalstabschef im Baltikum Warschau, 28. Juni. Der Chef des polnischen Generalstabes General S t a-chiewicz ist für die Dauer von 15 Tagen nach Riga abgereist. General Sta-chiewicz wird auch Tallin und Hclsins'" besuchen. Der belgische Ackerbauminister in Berlin. B c r 1 i n, 28. Juni. Der belgische Ackerbauminister H y ni a n s ist zu mehrtägi-gem Aufenthalt in Berlin eingetroffen. Als Gast des Reichswirtschaftsministcrs Funk wird Hymans zahlreiche Berliner Unternehmungen besichtigen. Das Herzogspaar von Kent nach Polen. W a r s c h a u, 28. Juni. Wie verlautet, wird das Herzogspaar von Kent im Juli in Polen eintreffen, um als Gäste des Grafen Potocki auf seinen Gütern Erholungsaufenthalt zu nehmen. Nitroglyzerin-Explosion auf einem Oelfeid. N e w y o r k, 25. Juni. (TR) Auf den Oelfeldern bei Hobbs (Neu-Mexiko) »ereignete sich eine furchtbare Hxplnsion. Aus bisher noch unbekannter Ursache ist eine größere Menge Nitroglyzerin explodiert. Ein Magazin wurde de- Erdboden gleichgemacht. 7 Arbeiter wurden in Stük kc gerissen, 5 andere lebensgefährlich verletzt. Durch die Explosion crtstnnd ein F^etroleumhrand, der bisher noch nicht gc-lö<;rht werden konnte. Anti-Staün-Sender funkt wieder. RF \V a r s c h a u, 28. Juni. Nach liie-sigen Blättermc-idungen ist der sowjet-Tüssische, gegen Stalin gerichtete Geheim Sender neuerdings in Aktion getreten. Die Sendungen werden von den offiziellen Sendern zwar gestört, doch konni • man gestern nachts den Satz verstehen: »Rußland wird von seinem größten Feind Stalin, sehr bald vollkommen betreit sein.< Im Palast der Schönen Künste In Brüssel fand in Anwesenheit des Köni"«« ' eo-pold III. die festliche Erstaufführung des Olympiafilms in der französischen Fassung statt. König Leopold von Belgien empfing die deutsche Künstlerin Leni Riefenstahl zu Beginn der Vorstellung und lud sie ein, in seiner Loge Platz zu nehmen. Auf unserem Bilde sieht man von links König Leopold, Leni Riefenstahl und den deutschen Gesandten Freiherm von Richthofen mit seiner Gattin (Scherl-Bilderdienst-M). 3Iug Serlin-^Qiro PF K a i r o, 28. Juni. Die neue große Focker-Passagiermaschine »Kondor«, die neueste Errungenschaft der Deutschen Lufthansa, ist gestern II Stunden nach dem Start in Berlin-Tempelhof in Kairo mit 26 Passagieren und 5 Mann Bemannung glatt gelandet. Nach dem kurzen Aufenthalt und A'-f'""'' '-■Stof- fes startete die Maschine zum Rückflug und mußte infolge großer Stürme über Griechenland in Saloniki zwischenlanden. Da in der Funkanlage eine Störung entstand, wurde von sciten der Flugzeug-führung der Weiterflug in vollem Verantwortungsbewußtsein so lange hinausgeschoben, bis die Störung in der Funk anlage wieder beholien und die Möglich • keit des Nachrichtenaustausches wieder gegeben war. ®er „San" «s:»«nentln? 3>u6oW Ein Knabe wurde als Mädchen aufgezogen. Paris, 25. Juni. Bekanntlich veranstaltet die Pariser Polizei bereits seit längerer Zeit eifrigst Razzien in den verschiedenen kleinen Hotels der Stadt, um unerwünschten Auslänilern auf die Spur zu kommen. Gestern abend nun wurde ein kleines Hotel im Viertel Saint-Paul visitiert. Die Beamten stiegen bis in den sechsten Stock und klopften dort auch an die Türe des Zimmers Nr. 27, das nach den Angaben des Inhabers von der stel-llungülosen Gasthausangestellten Cleinen- tine D u b 0 i s bewohnt wurde. Auf das Klopfen ertönte zum größten Erstaunen dem Kommissar die Antwort im tiefsten Bariton. Dann öffnete sich die Türe und es zeigte sich eine hübsche Brünette mit onduliertem Bubikopf und — '^'nem blauschwarzen, eintägigen Stoppelbart! Als sich der Kommissar von seinem Staunen erholt hatte, ersuchte er das sonderbare Wesen um seine Papiere, die ihm ohne weiteres ausgehändigt wurden. Sie lauteten sämtlich auf den Namen Marie-Jeanne Clementine Dubois, geboren am 8. April 1903, in Becherel, Serviererin, gegenwärtig im Bezug der Arbeitslosenunterstützung. Auf der Polizeiwache stellte sich dann heraus, daß Clementine Dubois in Wirklichkeit ein Monsieur Clement Dubois ist, der sehr früh seine Eltern verloren hatte und von einer Tante als Mädchen aufgezogen worden war. Das angebliche Fräulein Dubois führt*! ein äußerst zurückgezogenes Leben, hatte die denkbar besten Zeugnisse und war nur mit einer Sache gar nicht zufrieden: »sie« brauchte täglich eine neue Rasierklinge, um den ganz außerordentlich harten Bart zum Verschwinden zu bringen. Die Polizei fand, daß »Fräulein Dubois« auch nicht das Geringste vorzuwerfen sei — sie muß sich nur dareii finden, in Zukunft nicht mehr als Fräu-I lein, sondern als Herr Dubois zu gelten. jWenn aber Clement Dubois eines schönen Tages heiraten würde, so hätte seine Frau ein herrliches Leben: die ganze Hausarbeit macht Herr Dubois aus alter ^ Gewohnheit selbst. 100. (StburWioß &e0 groBm JSionier« (er £uf(1(t>iffal^rt draf 3ep9elin Am 8. Juli 1838 wurde Graf Ferdinand Zeppelin in Konstanz am Bodensee geboren. Mit 20 Jahren war er bereits 'Ca-vallerieoffizier und hatte als solcher eine erfolgreiche Laufbahn. Auf seinen ausgedehnten militärischen Studienreisen ins Ausland, beteiligte er sich 1863 'n St. Paul in Kanada zum erstenmal ::n einem Aufstieg mit einem Militärballon. 1887 wurde er Brigadekommandeur in Ulm, dann Gesandter und Bevollmächtig ter beim Bundesrat in Berlin. Schon seit dem Jahre 1873 hatte sich Graf Zeppelin mit dem Problem des lenkbaren Luftschiffs beschäftigt. Sein erstes lenkbares und betriebssicheres Flugschiff wurde jedoch erst im Jahre 1900 vollendet. — (Scherl-Bilderdienst-M.) !neue 3nfel »er dradfrifgfeil? Phantastischer Plan eines Bewohners von Tasmanialand. Von Australien wird demnächst ein Schiff in See stechen, das über 100 Personen auf ein neues Robinson-Eiland führen soll. Nach einer »einsamen Insel« haben sich schon unzählige Liebespaare gesehnt und ebeifso viele Menschen, die der Kultur und den Anstrengungen der Zivilisation müde sind. Nun hat wieder ein Engländer Mrs. Briggs aus Tasmanialand ganz ernstlich auf diese Tatsache einen Be-glückungsplan aufgebaut. Er glaubt, daß eine ganze Menge Aien-schen kulturmüde sind und gerne auf eine weltverlorene Insel Polynesiens ziehen würden, um ein Leben der Einfachheit und der reinen Naturfreude zu führen. Deshalb hat er ein Schiff ausgerüstet ,das demnächst schon eine Erkundungsfahrt in den Polynesischen Archipel antreten wird. Und zwar will man eine der Marquesas-Inseln im östlichen Polynesien aufsuchen, wo genügend Garantie für ein gesundes, ruhiges und sicheres Leben geboten ist. Fünfzig Männer und fünfzig Frauen haben sich bereit erklärt, mitzufahren. Sie sollen den ersten Kern der zukünftigen Bevölkerung dieser »glücklichen Insel« bilden. Briggs versichert, daß es auf der Insel keine anderen Gesetze geben solle, als nur sanitäre und solche für den Unterricht der Kinder. Es sollte uns wundern, wenn er damit auskommen kann! Von den zukünftigen Siedlern ist der älteste 70 Jahre alt, nämlich ein alter, reicher Kaufmann, der sich von den Geschäften zurückgezogen hat. Der jüngste ist nur ein Jahr alt. In der Kolonie sind "ersonen jeden Alters, jedes Geschlechts und jedes Standes willkoinmen, wenn sie nur aufrichtig gewillt sind, auf die trügerischen Bequemlichkeiten der Zivilisation zu verzichten. Wir kennen schon manche Trag(idie solcher Paradies-Inseln, etwa die auf den Galapagos-Inseln. Auch Gerhart Hauptmann hat in seinem Buch »Insel der Großen Mutter« ein zwar boshaft karri-kiertes, aber doch recht wahrscheinliches Bild solcher Glücksgenicinschr'"'en entworfen, wo man mit Matten bekleidet geht und allen na'türlichen Trieben folgt. Ob die Bewohner der glücklichen Insel auch nur auf die Funkanlage als Verbindung zur Welt verzichten wollen? Schon dies könnte in der Praxis einen Streitpunkt zwischen den ^Ruheliebenden« und den »Glücksbedürftigen« abgeben. L^nd wi'^ mnfj; es m't der ^'■elne große Zukunft prophezeit:« habe. Die Gendarmerie steht jetzt vor einer schwierigen Aufgabe: einem Räuber aus Laznica muß das Eindringen in die Wälder von Homolje unmöglich gemacht, dem anderen hingegen muß die Flucht aus Homolje vereitelt werden. Denn wenn Birkan und Dokic zusammentreffen, dann wird die Liquidierung des I^äuberunwe-sens in Homolje fllr eine Zeitlang aufgeschoben werden müssen. Die Presse verzeichnet jedoch ein neues Moment. Der in Djevdjelija lebende Haupt mann i. R. Vlada J a n i ö i j e v 1 ö, ein gründlicher Kenner der ungeheuren Wälder von Homolje, der 1915 5 Räuber in eine Falle lockte und mit seinen Leuten erschoß, wobei 12 andere Rauber lebend in seine Hände fielen, bot sich den I3c-hürden an, das Hajdukcntum in Homolje mit Stumpf und Stiel auszurotten. Janiöijeviö erklärte dem Mitarheiter der »Vreme«, es sei fraglich, ob die Bewohner von Homolje den Räuber fangen oder töten würden, selbst wenn eine ÄViI-lion Dinar auf seinen Kopf ausgeschrieben würde. Ihrer Ansicht nach wäre dies eine Versündigung. Die bedeutsamsten »jataci« (Hehler) sind noch gar nicht gefaßt, denn Sie stecken in den Reihen der angesehensten Bauern. Doki(* hat inzwischen seinem Vater in Laznica durch andere Hände einen Brief schreiben lassen, der beweist, daß sich der Räuber in einem sicheren Versteck bei Bor befindet. Radiansbeleachtung ffir — 2 RM. Breslau, 25. Juni. (TR) Eine besondere Ueberraschung für die Besucher Breslaus bildet der »Lfchtautomat«, an dessen Anlage gegenwärtig noch gearbeitet wird. Jeder Besucher kann nach seiner Fertigstellung das prächtige, mittelalterliehe Rathaus selbst illuminieren; er braucht bloß 2 Mark In den Automaten zu werfen. Mehrere Scheinwerfer Batterien wurden gegenüber den beiden reich verzierten Fronten auf den Dächern der schmalen Häuser des Ringes montiert. Ist das 2 Mark-Stück eingefallen, so schalten sich die Scheinwerfer automatisch ein. East-Rlver-Tunnel in Flammen. Ncwyork, 27. Juni. In dem im Bau befindlichen Autoverkehrstunnel, der in 50 Meter Tiefe unter dem East-River die Newyorker Stadtteile Manhattan und Queens verbinden wird, wütet seit mehreren Stunden ein riesiger Brand, dessen Bekämpfung mit ungeheuren Schwierigkeiten verbunden ist. Das Feuer brach anscheinend infolge eines Kurzschlusses in der Holzverschalung eines Preßluftrau-mes aus. Starke Rauchschwaden von bren nenden zur Abdichtung benutzten Stroh-und Sägespänemassen sowie der zur Verhinderung eines Einsturzes der Tunnel-wände herrschende starke Luftdruck machen es den Feuerwehrleuten unmöglich-, an den Brandherd heranzukommen, Mehrere Feuewehrleute haben bereits Rauch-Vcrc:iftungen erlitten. Die Feuerwehren mußten sich darauf beschränken, den Tunnel mit riesigen Wassermassen zu überfluten. Man glaubt nicht, daß der Brand von 24 Stunden gelöscht werden Vann. Domkonzerte bei den Salzburger Festspielen. Dr. Fa., B e r 11 n, 25. Juni. Wie DV mitteilt, finden im Dom zu Salzburg, dem großartigsten Bauwerk der italienischen Hochrenaissance auf deutschem Boden, im Rahmen der Salzburger Festspiele 1938 (23. Juli bis 31. August) sieben Konzerte mit geistlicher Musik unter Leitung von Professor Joseph MeBner statt. Das erste Konzert, am 24. Juli, Ist Salzburgs größtem Sohn, W. A. Mozart, gewidmet und bringt ben den Werken alter Salzburger Meister aus der Zeit von 1500 bis 1801 Mozarts Krönungsmesse. Am 28. Juli folgt ein Orgelkonzert, bei dem der Meister der berühmten Orgel, Franz Schütz, Werke von J. S. Bach zu Gehör bringen wird, al«! Solistin wirkt Marjoric Clung (Sopran) mit. Im dritten Konzert am 31. Juli wfrd Johannes Brahms* Deutsches Requiem und am 7. August die Große Messe in es-MolI von Schubert aufgeführt. Das fünfte Konzert am 14. August Ist Anton Bruckner gewidmet, dessen e-Moll-Messe der Domchor zur Aufführung bringt. Am 21. August folgt dann das nächste Konzert mit der Aufführung des Stabat Mater von Pergolesi und Mozarts Missa solem-nis. Im letzten Konzert am August wird die Reihe der Aufführungen großer kirchlicher Chorwerke mit dem Requiem von Mozart beendet. abgeschlossen. Infolge der Ueberschwem mungen ist der Vormarsch der Japaner auf Hankau ins Stocken geraten. Dammbruch am Jangtsekiang. S c h a n g h a i, 25. Juni. (TR) Nach dem Gelben Fluß hat nunmehr auch der Jangtsekiang in der Gegend von Taihu, 250 km von Hankau, die Dämme durchbrochen. Die Fluten sind aus den Ufern getreten und haben weite Strecken unter Wasser gesetzt. Zahlreiche Dörfer sind von der Außenwelt bereits vollkommen ..i€SC gnädige Frau, endet in den Nerven der Haut, aber das Lecithin, das sich in den Zellen des Gehirns und der Nerven befindet, ist gerade in der Solea-Seife entHallen, Unglaublich ist die erfrischon-de Wirkung des Waschens mit der gesunden Sole '"'"•fG, 1 ■ W§ CiHU'nA Seife. Den Tod des Sohnes vorausgeträumt. Die erste Klasse des Gymnasiums in Mähr.-Weißkirchen unternahm, wie Zeitungen berichten, einen Schulausflug auf die Burg Helfenstein. Bei der Rückkehr entkleideten sich einige Schüler trotz des ausdrücklichen Verbotes und sprangen in den Betschwafluß, um zu baden. Dabei geriet der 12irhrige Ljubomir Koller an eine tiefe Stelle, wo er unterging. Bevor er aus dem Wasser gezogen werden konnte, war er tot. In der Nacht vor her hatte der Vater des Jungen einen schweren Traum: er sah seinen Sohn im Wasser verschwinden. Dieser Traum sollte sich nur zu bald bewahrheiten. Newyork steuert au! 9 Millionen zu. Die Bevölkerung der größten Stadt der Welt, Newyork, die heute rund sieben Millionen Einwohner zählt, ist ständig im Wachsen begriffen. Allerdings wächst die Stadt nicht mehr so schnell wie bisher. Und es ist für die nächsten Jahrzehnte weiterhin ein Rückgang des Tempos zu vermuten. In der Zeit von 1920 bis 1930 vermehrte sich die Einwohnerschaft Newyorks um 23%. Für das Jahrzehnt bis 1940 hat man einen Zuwachs um 14% errechnet. Vo 1940 bis 1950 wird nach dieser Berechnung die Vermehrung der Einwohner zahl nur noch \2% und von 1950 bis 1960 nur noch betragen. Im Jahre 1960 würde die Riesenstadt dann rund 9 Millionen Menschen umschließen. Newyorks Wachstum ist nicht allein aus der biologischen Vermehrung zu erklären. Ein bestimmter Prozentsatz 'er Vermehrung erklärt sich aus Zuwanderungen. Die Bevölkerungszunahme der Vereinigten Staaten betrug insgesamt in den letzten acht Jahren fast SV« Millionen. Dadurch wuchs der Bevölkerungstand auf 129,257.000 Menschen an. lieh seinen älteren Sohn Branko, die Schuld auf sich zu nehmen. Branko leide*: an Fallsucht. Der Vater hoffte ciffenbi''. daß er deshalb straflos aus£?chen wcTü. . Durch Aussage vun Zoujion wurde aiv • die Schuld Veselins einwandfrei erwiesen. Auch Veselins Valer wurde wriiafu . Er wird sich wegen Irreführung der U ■ hörden zu verantwonen hab^'n. Ehegesundheitßzeugnis in Ekuanor. Vor kurzem ist in dem südanierikani sehen Freistaat Ekuador ein Geselz in Kraft getreten, nach dem Heiratsv/iliifi'' vor der Eheschließung ein Tauglielikeit--Zeugnis belzubringen halben. In der Begründung heißt es, das (jescu sei go-schnffen worden, »um eine j^ute niiysi;-c'io und psychische Beschaffenlieit der Uiini-tigen neschleehler zu gewährleisten . Verschiedene ansteckende, chronisili'j oder erbliche Krankheiten t;laubf muir durch diese A^.ißnahine, deren \'orbii ' sicherlich in europäischen r.inrichtunjicn und Plänen zu suehen ist, \\irks;uii entgegen treten zu können. Ekuador h:it ein-^' Bevölkerung von etwa 2 iMdüonen, von denen 4.S'^r Indianer, .TK' '\^iiseliliniie. \4% Neger und nur Weiße sind. Dii' Hauptstadt Quito zählt etwa 100.000 Einwohner. Ein Gymnasiast als Totschläger. In Tetovo wurde der Schüler der III. Gymnasialklasse Veselin Trpcvic verhaftet, der vor vierzehn Tagen einen Friscur-lehrling auf der Straße überfallen und mit einem Stein erschlagen hatte. Die beiden jungen Burschen waren aus nichtigem Anlaß in Streit geraten. Die Bluttat konnte erst jetzt aufgeklärt werden, da der Vater Veselins, ein Lehrer, die Behörden irrezuführen trachtete. Er beredete näm- (ATP). Eine Reise ms Wunderland dt■^ Nordens, eine Ferienfahrt nach Spitzbergen ist wohl der Wunsehtraum ieue> Turisten, um! Jnhr für Jahr segeln (iiciu-besetzte Schiffe unter den verschiedensten Flaggen dem kühlen Norden zu. Dabei kann man ilie amüsante Eeststelluni.;: machen, daß dem Großteil der Touristen der offizielle Name des Landes ihrer Träume unbekannt ist. Spitzbergen ist die von den Holländern geprägte Bezeichnung, als sie am Ende des sechzehnten Jahrhunderts die spitzigen Berge des Landes entdeckten. Doch als Spitzbergen im Jahre 1020 norwegischer Souveränität unterstellt wunle, änderte man auch den Namen, und es heißt nunmehr oifizietl Svalbard. Diese Bezeichnung beruht auf historischen Grundlagen, denn die Sagen berichten, daß die norwegischen Seefahrer im Jahre 1104 einen Lami^^tneh. den sie Svalbardi nannten, entdeckten. Dieser klingende Name ließe >ieh ungefähr mit »windumbrauste I lohe:, übersetzen. Und wer das Glück hatte, das Eand kennenzulernen, wird zugeben müssen, daß dieser Name mindestens so glücklich gewählt ist wie Spitzbergen, denn Jahr und Tag braust der Sturmwind über die felsigen Höhen Svalbard>. 2Xr 6MM 2212 SCHÜLER AN DEN MARIBORER MITTELSCHULEN. ~ HABEN DIE KLASSE MIT POSITIVEM ERFOLG BEENDET. - ALLER MITTELSCHÜLER MÄDCHEN. DREI VIERTEL EIN DRITTEL Heute ist Schulschluß. Die Schüler aller Mariborer Lehranstalten wohnten vormittags dem Dankgottesdienst bei und vereinigten sich sodann in den Klassenzimmern, um die Schulzeugnisse entgegen zunehmen, worauf sie sich in alle Winde zerstreuen, um im Herbst wieder die Schulgebäude zu füllen. Auch heuer eilte die Mehrzahl der heranwachsenden Jugend beschwingten Fusses nach Hause, um den Angehörigen den Beweis ihres befriedigenden Lernerfolges vorzulegen und je nach der Klassifikation der einzelnen Gegenstände mehr oder weniger Lob zu ernten. Für diese Kinder ist der V i d o v d a n ein Freudentag, neben der Firmung wohl der größte, mit dem Unterschied jedoch, daß ersterer nur einmal im Leben zu verzeichnen ist, letzterer aber alljährlich, solange man die Schule besucht und Fünfer oder Vierer, allenfalls noch Dreier nach Hause bringt. Diese Kinder werden wohl unbesorgt die Ferien genießen können. Schweren Herzens verließ jedoch die andere Gruppe der Schüler heute vormittags das Gebäude, die schwarzen Schafe, wie sie die Lehrer und Professoren zu nennen pflegen, die heuer den Eltern wohl keine Freude bereiten. Unbefriedigend war bei ihnen der Lernerfolg, und sie werden die Klasse repetieren oder bestenfalls sich im Herbst einer Nachprüfung unterziehen müssen. Die Ferien sind diesen Schülern verpatzt, vielfach auch den Eltern Die Daten über den Besuch der Mariborer Volks- und Bürgerschulen liegen noch nicht vor. Dagegen sind wir im Besitz der Erfolge an den M i 11 e 1 s c h u-I e n, allerdings auch nicht aller. In den nachstehenden Betrachtungen sind die private Lehrerbildungsanstalt der Schulschwestern und die Handelsakademie sowie die Forstschule und die Wein- und Obstbauschule nicht inbegriffen, da die Ergebnisse noch nicht vorliegen. Die drei Mariborer Gymnasien, das klassische, das l. Realgymnasium und das neue, II. Unter-Realgymnasium, sowie die staatliche Lehrerbildungsanstalt wiesen am Ende des Jahres insgesamt 2212 Schüler auf, davon 745 Mädchen oder 30%. Die Klasse beendeten mit positivem Erfolg 1664 Schüler (75%). Nachprüfungen erhielten 348 (15%), Repetenten gibt es 153 (7%), während 47 (2%) wegen Krankheit usw. nicht klassifiziert wurden. Das klassische Gymnasium zählte zu Schulschluß 818 Schüler, davon 162 (19.8%) Mädchen. Die Klasse beendeten mit gutem Erfolg 618 (75.8%), Nachprüfung haben 126 (15.4%), die Klasse haben 62 (7.6%) zu wiederholen und 12 (1.5%) wurden nicht geprüft. Das I. Realgymnasium zählte nach der im Winter vorgenommenen Gründung des unvollständigen Gymnasiums am Ende des Jahres 829 Schüler, davon 168 (20%) Mädchen. Eine positive Note erhielten 605 Kinder oder 16.5 Prozent, Nachprüfung haben 67 (8%) u. nicht klassifiziert wurden 19 (2.3%). — Trotz der Teilung ist dieses Gymnasium noch immer das stärkste in Maribor und steht, was die Schülerzahl betrifft, in Slowenien an sechster Stelle. Das klassische Gymnasium zählte nur 11 Schüler weniger. Am 11. Unter-Realgymnasium, das nur vier Klassen aufweist, gab es 478 Schüler, davon 384 oder 80.3% Mädchen. Die Klasse beendeten 376 (78.7%), zu»* Wiederholungsprüfung haben 67 04%) 7.U erscheinen, noch ein Jahr werden die Klasse 20 Kinder (4.2%) besuchen und 15 (3,2%) erhielten keine Note. Die I - c h r e r b i I d iin g s a n s t a 11 wies hcucr nur 87 Schüler auf, davon 31 2)fener derart rücksichtslos vorgegangen, daß Knochen u, selbst Schädel auf den Wegen herumlie- g. In Leoben ist der Großkaufmann Josef W 0 1 f, ein Bruder des hiesigen, Industriellen Kajetan Wf»lf, gestorben. R. i. P-1 g. trnemiung. Zum Beamten beim hiesigen Bezirksstraßenausschuß wurde Herr Darinko Klun aus Prevalje ernannt. g. Theateraufführung. Die Freiwillige Feuerwehr in Sv. Janz bei Dravograd brachte am vorigen Sonntag das Volksstück >L)omen- zur Aufführung. Insgesamt wirkten 50 Personen mit. Der Reingewinn ist für die Anschaffung neuer Feuerwehrgeräte bcstinunt. g. Das traditionelle Sommerfest unse-ler Freiwilligen Feuerwehr findet am Sonntag, den 3. Juli statt. Galant. Sie: »Ach, ich fürchte mich bei Gewittern sehr!« Er: »Das ist begreiflich, wenn man soviel Anziehungskraft hat!« , Zu viel verlangt. »Frau Ziegenpeter,« sagt Frau Tüterich empört zu ihrer Nachbarin, »ich habe ja nichts dagegen, daß Ihr Manfred in der Schule die Rechenaufgaben von meinem Jungen abschreibt, aber es geht doch nun wirklich zu weit, daß er meinen Jungen verprügelt, wenn die Aufgaben nicht richtig waren!« ___ Burg-Tonkino. Der große ,\benfeurer-film »Das Geheimnis um Betty Bonn«. Ein nervenaufpcitschender Secmannsfilm, der jedermann im Atem hält. — Ernui ßigte Preise! Union-Tonkino, Der Filmsclilager »Pen sion Filoda«, ein Lustspielfichwank mit Ida Wüsl, Theo Lingen und Roman Ro-manowsky. Ein nettes Unterhaltungsstück mit komisclien und liebenswürdigen Gestalten. Es gibt ein Wiedersehen mit Ida Wüst und den immer gerne geseheneu Komikern Lingen und Romanowsky. Lachen und Frohsinn in Ueberfluß, eine fl' i.e Siimnumgsn'.usik. Die einfallsreiche Handlung löst viel Heiterkeit aus. — In Vorbereitung: »Der Gefangene vom Schloß Zenta«, ein Oroßfilm mit RonalH Colman und Aladeleine CarolL Qlpotöelennacötöfenfi Bis Freitag, den 1. Juli versehen die Alariahilf - Apotheke (Mag. Pharm. König) in der Aleksandrova ce-sta 1, Tel. 21-79, und die St. A n t o-n i u s - A p o t h e k e (Mag. Pharm. Al-baneze) in der Frankopanova ulica Tel. 27-01, den Nachtdienst. Mittwoch, 29, Juni. Ljubljana, 10,30 Messe, 12 Gesangskonzert. 13.20 Konzert. 15 Reportage vom Schauturnen. 17 Konzert. 18.30 Schallpl. 19 Nachr., Nationalvortrag. 20 Konzerf. — Beograd, 18.20 Konzert. 10.30 Nationalvortrag. 20 Klavierkonzert. — Prag, 14 Konzert. 15 Reportage voiii Sokol-Staiiion. 17.50 Konzert, 18.35 Kannuer-musik. 19.25 Blasmusik. 20 Hörspiel. Budapest, 17.30 Zigeunennusik. 19 Konzert, 20 Hörspiel. — Zürich, 17.10 Wanderlieder. 18,30 Schallpl. 20.15 Hörspiel. — Paris, 18.45 Lieder und Arien. 20 Lustspiel. — Straßburg, 19.30 Konzert. 20.3n Sinfoniekonzert. — l.ondon, lO.-IO Bunte Unterhaltung. 1^0.45 Festkonzert. -- Rom. 10.30 Konzert. 21 Oper. — Alailand. 10.30 Schallpl. 21 Hörspiel. — Deutschland Sender, 18 Vortrag. 19.10 Konzert. 20.15 Blasnui'^ik. — Berlin, 18 Konzert. 10.in Schallpl. 20 Opermuusik. ~ Breslau, 18 Vortrag. 19.1 n f.ustspiel. 20 Musik au^ Schweden. Leipzig, 18 Vortrag, lo.lo 20 Bunter .Abend. — München, 17.10 Kon zert. 20 Musik aus Schwellen. — Wien, 12 Konzert. 14.10 Schallpl. Ul Konzen. 18 Vortrag. 19.10 Konzert. 20 kirdor. Dontierstag, 30. Juni. Ljubljana, 12 Schallpl. 18 Konzen. 18.40 Richtig slowenisch. 19 Nachr., Na-tionalvortrag, 20 Klavierkonzert. — Beograd, 18.30 Cellokonzert. 19 Schallpl, 19.30 Nationalvortrag. 20 Opernnuisik. — Prag, 14.30 Reportage von» Sokol-Stadion. 18.30 Kon/ert. 19.30 Hunte Stun de, 21 Sängerchor. — Budapest, I8.2n Konzert. 20 Opernkonzert. ■— Zürich, 10 Konzert. 20 Bunter .Abend. — Paris, 18.3''^ Orgelkonzert. 20.30 Hörspiel. — Straßburg, 19.30 Konzert. 20.30 Sinfoniekon • zert. — London, 18 Singspiel. 20.30 Tanz musik. Rom, 10.30 Konzert. 21 Lustspiel. — Mailand, 19.30 Kon/ert. 21 Oper. — Deutschlandsender, 18 Kamn»ernmsik. 19.10 Carl de Vogt singt Lieder zur Laute. 20.10 »Die Lustige Witwe«, Operette von Lehar. — Berlin, 18 Konzert, 10.10 Schallpl, 20 Opernmu'^ik. — Leipzig, 18 Vortrag. 19.10 Konzert. 20.45 Hörspiel. —-München, 17.10 Konzert. 10.10 »Wiener Luft«, Singspiel von A. Hamik. — Wien, 12 Konzert. 14.10 Schallpl. 16 Konzert. 18 Schallpl. 19.10 Militärkonzert. 20 Hörspiel. SiHnSSiSSSSSSSSSiM (Jnterstützet die flntituberkulosenliqa b. Na§ val. Wochenschrift für Radio, Theater und Film. Ljubljana, Kr. 20. Jahresabonnement 140, l-jnzclnumme'' 4 Dinar. Verständlich. Er: ;>Bitte, gib der Hulda meine Hose, damit sie die Flecke mit Benzin 'rau-^-bringt. Sie: '\Mit Benzin? Dann werde ich sie lieber selbst reinigen. Denn, seit die Hulda von ihrem Chauffeur betrogen ist, kann sie kein Benzin mehr riechcn.c Skod Dunere im etmifinoie t>on SBimOleOon! Unter größtem Interesse wurde gc-^icrn in Wimbledon das Viertellinalc des Herreneinzels zur Entscheidung gebracht F u n c e c traf auf den Menzel-Bezwin-gcr M a c P h a i I und schlug diesen in drei glatten Sätzen mit 6:2, 6:1, 6:1. PunCec, der seinen Gegner förnillch über rannte, placierte sich iils Erster in das Semifinale, in dem er mit dem Weltmeister Budge zusammentrifft. Dieser schaltete den Tschechoslowaken Ccjnar mit 0:3, 6:0, 7;5 aus. In der oberen Hälfte errang Henkel einen glatten Sieg mit 7:5, 6:1, 6:2 über Hecht. Das Resulfnt des vierten Spieles Austin—Ellnier ist noch nicht bekannt. Im Doppel erreichten K u-V: u 1 j e V i c - P a I 1 a d a gleichfalls das Viertelfinale, und zwar schlugen sie das Paar Godsell-Lysaght mit 6:3, 6:4, R:6- OHaratl^onlauf in SSeograö In Beograd wurde am Somi+ ein internationaler Marathonlauf durchgeführt, an dem sich mehrere Wettbewerber aus Slowenien beteiligten. Als Sieger ging der Zagreber K r e u t z e r liervor, dtM' die über 42 Kilometer lange Strecke trot'. der tropischen Hitze in 3:28.25 Stunden zurücklegte. Ihm folgten seine beido-i Klubkamernden von der »Coneordia-s B e I a s und V i d o v i c, w^ihretul de«' ungarische Repräsentant K i erst den vierten Platz besetzte. Von den Wettbewerbern aus Slowenien lag Sta:it.snieister Sporn die längste Zeit in Fiiiinin;;. doch sah er sich wegen einer Fidiverlet-zung zur Aufgabe geswungen. ber F i k e t und L j u b i ö sind bereits vorzeitig ausgeschieden. : Im Finale um die deutsche Tiißball' meislsrschaft trafen in Berlin Schalke 0:4 und Hannover aufeinander. Das A\atch, (las 3:3 schloß, wird am nächsten Sonn-tag wie'dcrholt. : Dänemark gewinnt den nordischen i'£pokal. Im Kampfe Schweden—Däne üiark schlug J a c o b s e n übcrra-•^ciiend den Schweden Schröder mit ():1, 6:3 und verschaffte hiemit sei-iHiii 1,'inde den Sieg. : Die Radweltmeisterschaft 1938 wird vom 27. August bis 4. September in Hol-ausgetragen. : »Gradjanski« spielte vorigen Sonntag in Sisak und erzielte gegen die ausgezeichnet agierende FIf der »Segesta.v nur ein 3:2 (0:1 :Lah, der ausgezeichnete Mittclstünner der »Ljubljana«, ist dem BASK beigetreten. : Die Deutschland-Radrurcaahrt wnr-de nach 15 schweren Fahrtagen bei eine Gcsamtstrecke von 3777 Kilometer abgeschlossen. Als Sieger ging der Clieni-nilzcr Schild hervor, der insgesamt 1 ' lO S r'ificn l-,eii(>tijj;fc. 39 Minnlen zurück folgte der Belgier B o n d n e 1 und der Vorjahrssieger W e e k c r I i n g Die beiden jugoslawisehen Wettbewerb 1 iWRrAaRasMmtTsiroRseff zr:'r5rTr? i:i*o Hausfrauen ^ Kompletter Einkochtopf nur Din Pinter & Len^sri! 2A[fPE!7. ;VNiknifC£vÄ' I b. »Indien zwischen Kolonie und Do- I niinion«. Diese Uebersehrift eines Beitra- ; gcs von Dr. Johannes S t o y e in der I neuesten Nummer der »lllustrirten Zeitung Leipzig« vom 23. Juni 1938 weist zugleich auf die Entwicklung Indiens und seiner Bestrebungen unter der englischen Herrschaft hin. Dem Beitrag sind zahlreiche Illustrationen beigegeben, die dem I.eser des weiteren das »Gesicht« Indiens erschließen, das allerdings in seinem innersten Wesenskern von Europäern niemals ganz erschlossen werden wird. — »Frankreichs farbige Armee in Nordafrika«, ein zweiseitiger Bilderbeitrag, erinnert an Frankreichs Ausbau seiner Kolo-nialarmce. — In einem weiteren Beitrag ist der Besuch der NSKK.-Korpsführers ' in Lybien gewürdigt. — »Deut- sche Rittergrabmäler«, »Oldenburg — die Stadt zwischen Marsch, Moor und Geest« sowie ein Beitrag »Bei den Berg bauern von St. Oswald« führen in deut-:-ehe Kultur und Landschaft ein. Hierher f^eiiiirt ancli der Beitrag über Albrccht Mtdorfer, den ersten Romantiker der (lentschcn Kunst, dessen Gcsamtvverk die Mimchener Ausstellung gilt. — Die farbige Seite »Buntes Steinzeug« gibt einen interessanten Einblick in das Töpferhand werk. — Aus dem reichen Inhalt dieser neuen Nummer sei noch auf den Beitrag -Scharnhorst, Schöpfer des deutschen Volksfiecres« hingewiesen, der vor 125 Jalnen starb. Wie immer, haben auch in dieser Nuninier die wichtigsten nktuci len I^reignisse ihre bildliche Berücksichti-■jün'j; gefunden. !>nai: @(f)meltng un& ^oe Souid auf 5er QEO^aase Am Nachmittag vor dem Weltmeisterschaftskampf wurden die beiden Gegner im Gebäude des Madison Square Gardens ausgewogen. Die auf dem Funkwegc übermittelte Aufnahme zeigt, wie Max Schmeling den Detroiter auf der Wauge begrüßt. (Scherl-Bilderdienst-M.) Ein gutes Zeichen. Nachbar (zur kleinen Anna): »Nun, wie geht's der Mutter, ist sie wieder ganz gesund?« Anna: »Ja, ich glaube bald; gestern hat der Papa wieder etwas zu schimpfen angefangen!« Die Perle. »Ich wollte, Frieda, Sie hätten den Ernst ihrer Vorgängerin.« »Nein, gnädige Frau, ich bleibe meinem Willy treu.« In der Schule. »Warum ist Hannibal über die .Alpen gegangen?« Schüler: »Weil der Tunnel noch nicht fertig war.« PETER WENDTS BERÜHMTE FRAU Eia Roman von KfinsUertum und Ehe / Von Eise Jung-Lindemann Ürhcbcr-Rcchtsschutz: Drci-QuclIen-Verlag, Köni&sbrück (Bez. Dresden). 48 Aber wie, wie ändert man diesen Zu-vtand? Kein Mensch war da, der zusprach und half. Alle gingen ihm aus dem Wege, scheu, verbissen, wie auf der Flucht vor einem bösen üeist. Nur Truschke hatte zuweilen eine Art, an der er sich aufrichtete. Haltung, gnädiger Herr, nicht naclige-l'cn! (jesagt hatte er das nie, aber Peter .spürte die stille, kameradschaftliche Teilnahme des Mannes und erinnerte sich plötzlich, daß Trutschke ihm vor Jahren, als er die Stellung in Groß-Karschin antrat, eine Andeutung machte, die er längst vergessen hatte. Wie war das doch gewesen? Der Mann hatte ein kleines Bauerngut besessen und eine Frau. Die Frau hatte ihn verlassen. Da hatte er zu trinken begonnen und seinen Besitz verloren. Er raffte sich auf und wurde Ver->vditer auf Groß-Karschin. Seitdem hatte tr keinen Tropfen mehr getrunken und war der verläßlichste und treueste unter Peter Wendts Leuten. Wahrhaftig, Trutschke, jetzt verstehe 0.1 nn weißt du ancs?^- »Ja!< »Und? Wer trägt nun die Schuld an diesem Zusanuuenbruch, sie oder ich?« Tante Carla schüttelte den KopL »Gina oder du? Nein, Peter, so ist das nicht. Schuld haben wir alle, du, sie und auch ich.« »Du, Tante Carla?« fragte Peter erstaunt und lachte kurz auf. »Ich möchte wohl wissen, warum du dich schuldig fühlst?« »Weil ich es zuließ, daß ihr wie dumme Kinder unvorbereitet in die Ehe gelaufen seid. Ich hätte Gina, während der drei A'\onate, die sie in meinem Hause war, in die Schule nehmen müssen, hätte sie auf ihren Beruf als Landfrau vorbereiten und es versuchen sollen, ihr Interesse für deinen Beruf zu wecken. Wäre dieser Versuch fehlgeschlagen, hätte ich warnen müssen. Und dir, mein lieber, Junge, hätte ich raten sollen, daß es deine Pflicht sei, auch auf Ginas Interessen Rücksicht zu nehmen. Wenn alles klappen soll, dann müssen auch die Seelen zusanuuenstimmen, denn die echte, dauernde Liebe sucht ihren Grund in der Seele, nicht im Körper. Sind die Seelen eins, dann werden auch immer die K()rper eins bleiben. Nun war es so, daß du für Ginas Wün sehe, für die Gebiete ihrer Interessen, blind und taub gewesen bist. Sie war Künstlerin und ist es im Innersten immer geblieben. Du verlangtest zwar nicht, daß sie ihre künstlerischen Neigungen und Beschäftigung mit den Gebieten der Kimst und Philosophie aufgeben sollte, aber du tatest doch alles, was sie gern mit dir geteilt hätte, als wäre es nichts. Es war dir lästig und ungewohnt. Ja, du behandeltest sie oft wie ein unmündiges Kind, das noch nicht reif genug wäre, um über solche Fragen nachzudenken oder Bücher zu lesen, die ihren Geist zu diesen Fragen anregten. Was hatte Gina sonst zu ttm in dci-nun Hause? Keine Pflichten, keine wirk- lich ernsthaften Aufgaben, die eine Frau wie sie hätten ausfüllen und befriedigen können. Sie war an Tätigkeit gewöhnt. Sie war lange Zeit selbständig gewesen. Jetzt fühlte sie ^ich abhängig, innerlieh utui äußerlich. Du diktiertest ihr zu, was sie zu tun und zu lassen hatte.« Peter fuhr auf. »Nein, Tante Carla, Gina war immer ganz frei.« »So? Nennst du das frei, wenn du sie Vv'ie eine Gefangene hieltest, ihr den Umgang mit anderen Menschen nicht g»mn-tcst, ihr die harmlose Begegnung mit eurem Nachbarssohn fast schon wie eine Untreue auslegtest und ihr jeden v. eiteren Ausritt ohne deine Begleitung verbotest? Glaubst du, das erträgt eine Frau, die kein Backfisch mehr isi? Daß sie still war und dir gehorchte, beweist dir am besten ihren guten Willen. Sie wollte dir alles nach Wunsch tun. Sie hatte gar nicht die Absicht, zu zerstinvMi. Aber ilu bist mit ihr umgegangen wie ein derb zupackender Bär mit einer sehr feinen, sehr zarten Kostbarkeit. Wie fein organisiert, wie empfindsam deine Frau war, das hast du gar nicht gewußt. Was du an ihr nicht verstandest, das wa.ren in deinen Augen Launen, Marotten, Ucberempfindlichkeiten. Nein, mein junge. Gina hat im Ueberfluß gelumgert. Ihr reger Geist erlahmte, tuul als der Ruf von außen :/u ihr kam, der alles von neuem heraufbeschwor,- was sie dir zuliebe aufgegeben hatte, da konnte sie ihm nicrits entgegensetzen, was sie zu halten vermochte. Und als sie sclnvacli wurde, als sie zu dir kam und dich bat, sie wietler zur Blihne zurüc!-:kehren zu lassen, da warst du nicht fliliig, ihr zu helfen. Du hast getobt und geschrien und sie aus dem Hause gewiesen, obm' Güle, oTmo Verst/indnis und ohne .\''f-chicd.<': »Was hätte ivh denn ' m'sS t'in stW-IcuV Sic wuHlc doch von mir fori. 2)rei 13iri1rlminfar&rn ffir Olleliorationen DIE VERORDNUNO ÜBER DIE ORÜNDDNO EINES MELIORATIONSFONDS Wie bereits kurz erwähnt, hat der Ministerrat eine Verordnung über die Gründung eines Melior ationsfonds unterzeichnet. Dieser Fond soll zur Unter Stützung der Meliorationsaroeiten im allgemeinen dienen, Hieher gehören in erster Reihe Entwässerungsarbeiten, Flußregulierungen, Bewässerungsarbeiten u. s. w. Die Meliorationsarbeiten gehören in Jugoslawien mit Rücksicht auf ihre große wirtschaftliche und soziale Bedeutung zu den dringensten Aufgaben. Durch die Melioration sollen neue, bisher unbrauchbare Gebiete dem Ackerbau und der Besiedlung zugeführt werden. Außerdem sollen durch die Meliorationsarbeiten in Hinkunft Überschwemmungen die jetzt alljährlich riesigen Schaden verursachen, verhindert werden. Auch die Bewässerungsfrage ist von großer wirtschaftlicher und sozialer Bedeutung, denn immer handelt es sich um den Kampf gegen die Trockenheit u. alle ihre Fol den, die ebenso schädlich sind wie die Überschwemmungen. Im Sinne der Verordnung wird bei der Staatlichen Hypothekarbank ein Meliorationsfond geschaffen, der von allen staatlichen und autonomen Gebühren, Steuern und Umlagen befreit ist. Der Fond kann auf Grund seiner ordentlichen Einnahmen Darlehen aufnehmen und Schuldverschrei bungen ausgeben. Die Einn ah men des Meliorationsfonds bestehen aus einem Drittel der jähr liehen Einnahmen des staatlichen Fonds für öffentliche Arbeiten, den Einnahmen aus dem Verkauf meliorierter Staatsfelder, aus einem Teil der Bodensteuer auf die meliorierten Felder, aus einem jährlichen Beitrag aller Einrichtungen zur Ausbeutung der Wasserkräfte. Die Wasserwerke haben für jede installierte Pferdekraft 5 Dinar, die Bachmühlen mit mehr als einem Stein 30 Dinar je Stein, Stampfmühlen je 10 Dinar, die Sägewerke je 30 Dinar für Jede Säge zu zahlen. Außerdem fließen in diesen Fonds verschiedene Vertragsgebühren, Strafgelder, Zinsen usw. Aus dem Meliorationsfonds erhalten die Wassergenossenschaften für die Durchführung von Meliorationsarbeiten langfristige D a r 1 e h e n mit einer Lnuf- frist von höchstens 20 Jahren und einer Vr- ' insung von 3"/o. Außerdem werden aus diesem Fonds für die Ausführung kleinerer und größerer Flußregulierungs-und Flutenschutzarbeiten, die Errichtung vo" Wehren und für Entwässerungsarbeiten Zuschüsse bis zu höchstens 80Vo der Voranschlagsumme gewährt, über die Bewilligung solcher Zuschüsse entscheidet der Bautenminister im Einver-no'Mrien iii't dem Ackcrbauminister, Zur Erleichterung der Durchführung des Meliorationsprogramms sieht dieVer Ordnung die Gründung eines Wasser-techni sehen Rates beim Bautenministerium vor, dem Vertreter der beteiligten Ministerien, der Technischen Hoch schule, des Vereines der Agronomen und der Wassergenossenschaften angehören werden. Durch die Errichtung dieses Fonds wurde eine feste Grundlage geschaffen für die Ausführung wassertechnischer Arbeiten und für die Verwirklichung des diesbezüglichen Programmes. Der Fond wird jährlich ordentliche Einnahmen in der Höhe von rund 30 Millionen Dinar haben, die aber von Jahr zu Jahr zunehmen werden. Auf Grund dieser Einnahmen besteht die Möglichkeit, schon im ersten Jahre eine Anleihe von 5 00 Millionen Dinar aufzunehmen. Mit dieser halben Milliarde und den 250 Millionen Dinar, die dem Bautenministeriuni für Meliorationsarbeiten aus der Anleihe für öffentliche Arbeiten bewilligt wurden, wird es möglich sein, systematisch an die Regulierung unserer Flüsse, die Entwässerung der Sumpfgebiete und den Schutz, der Überschwemmungsgebiete heranzugehen. ^utffuT^rvrfimie Wie unlängst berichtet, wurde auf die Kaffeeinfuhr eine besondere Abgabe in der Weise eingeführt, daß zur Begleichung der Fakturen den Exporteuren das englische Pfund von der Nationalbank mit 262 Dinar berechnet wird, wogegen der gegenwärtige Kurs 238 lautet. Auf dem Ertrag dieser Abgabe, die 6 bis 7 Millionen Dinar jährlich betragen dürfte, wird den Exporteuren gewisser Artikel eine Prämie gewährt. Einstweilen kommen für die Exportprämie folgende Artikel in Frage: gemahlener Paprika (Zolltarifpost 10), getrocknete Pilze (11), Dörrpflaumen (13/2), Hellkräuter (46), Fruchtsäfte (47/1), Marmelade (47/3) Kaäkavalj-Käse (136/36), Pflanzen- und Fruchtkonserven (143/1), Sardinen (134/2), Methylalkohol (255), Holzwolle und Holzmehl (423), Zahnstocher, Holznägel, Holzstäbe u dgl. (427), Fässer, Bottiche, Schaffe u. dgl., Dauben und Faß böden, Faßreifen (428), Wagnererzeugnisse (429), Spindeln, Spulen, Webstuhlräder (430), Holzschuhe, Holzstöckel, Werkzeuggriffe, Sägerahmen, Bürstenholz (433), Federhalter, Lineale, Zeichenbretter, Löschblätter (434), Schuhleisten (435) und Zigarettenpapier beis 5 Millionen Dinar jahrlich (448/1). X Die Verordnung über die flüssigen Brennstoffe, die der Ministerrat unterzeichnet hat, regelt vor allem die Kompetenzfrage. Bisher blieb die Exploitie-rung der Naphthaquellen dem Staatsmo-nopo! vorbehalten, jetzt können auch Pri vate nach Erdöl schürfen, jedoch nur mit Bewilligung des Forst- und Bergbauministeriums. .^er^enbericf^te Zagreb, den 27. Juni. Staatswertc: 2V2% Kriegsschaden 474—0, 6% Begluk 80—90, 6% dalmatinische Agrar 88—89, 7% Stabilisationsanleihe 99.50—0, 7% Investitionsanleihe 97—98, 7% Hypothekarbankanleihe 99—0, 7% Blair Ol—92, 8% Blair 96—0. L j u b 1 j a n a, 27. d. Devisen; Berlin 1747.03 bis 1760.91, Zürich 996.45 bis 1003.52, London 215.01 bis 217.07, New-york 4307.25 bis 4343.56, Paris 120.72 b. 122.16, Prag 150.43 bis 151.54, Triest 227.44 bis 230.52; engl. Pfund 238, deutsche Clearingschecks 15.50. Mit Rücksicht auf die bevorstehende gute Ernte. An den jugoslawischen Warenbörsen macht sich seit Samstag ein Zurückgehen der Weizenpreise bemerkbar. Das Abbröckeln ist langsam aber stetig. Der Grund ist darin zu erblicken, daß wir knapp vor der neuenErnte stehen, die allgemein günstig beurteilt wird. An der Novisader Börse ließen die Weizenpreise, die sich vor einer Woche noch zwischen 255 und 257.50 bewegt hatten, Samstag auf 247.50—157.50 und Montag schon auf 245—247.50 Dinar pro Meterzentner nach. Außerhalb der Börsenotierung ging der Weizen sogar schon auf 235 zurück. In Neuweizen werden bereits Terminabschlüsse getätigt, di«; sich zwischen 195 und 170, je nach dem Zeitpunkt der Lieferung, Parität, Theiß, bewegen. Usance-Neuweizen wird zu 167 angeboten. Der Schnitt des Frühweizens hat in der Wojwodina teilweise bereits eingesetzt. <906 fon Serlfdbinoen" un& „SoArnarin" in 6»r 2>lel<()«-ll^ealerfefltoo^e in Wien Von userem Dr. Fa.-Mitarbeiter. Wien, eMitte Juni 193H. Die fünfte Reichstheaterwoche hat in Wien am Sonntag, dem 19. Juni Ihr Ende erreicht. Festlich war der Anfang und festlich und erhebend auch ihr Auskl""'^. Was Kunst in hoher Vollendung zu leisten vermag, ist in verschwenderischer Fülle dem Publikum dargeboten worden. Und daß es echte deutsche Kunst war, daß deutsche Meister hier in Ehren bestanden, gibt den ganzen Veranstaltungen ihr besonderes Gepräge. Wer z. B. j Goethes »Götz von Berlichingen«, diesen Ritter mit der eisernen Hand, c'"»- in den Zeiten. schwerster Not für den deutschen [Namen, für das Deutsche Reich kämpft, im Wiener Burgtheater am 14. Juni miterlebt hat, wird gestehen müssen, daß diese Kunststätte noch immer ein Hort deutscher Kunst ist, die zu pflegen, Regie und Schauspieler vereint, ihre besten Kräfte in den Dienst gestellt h''")en. Unter Franz Herterichs Regie entstand ein »Götz«, dessen Schicksal das Publikum immer wieder in größter Ergriffenheit in seinen Bann zog. Ewald Basler gab den Götz, männlich-herb, überzeugend und groß. Otto Treßler als Kaiser Maximilian, Felix Steinbock als Weißlingen, Marr als Selbitz, Frau Buenkösdy und Julia Jansisen als Elisabeth und Maria, schlicht und innig in ihrer Sorge um den Hcr*:i, und Frau Wagener als Adelheid sind außerdem noch besonders zu nennen. Dazu durchweg erste und gute Leistungen der übrigen Spieler. Es war eine disziplinierte und wohlgelungene Aufführung, die Künstler wurden daher mit größtem Beifall ausgezeichnet. Der »Lohengrin« in seiner Bayreuths • Besetzung bildete den Abschluß und zugleich die feierliche Krönung der gesamten Aufführungen. Es war höchste Kunst, die an diesem unvergeßlichen Abend die Festversammlung, an der auch Reichsminister Dr.d Goebbels teilnahm, in nicht wiederzugebende begeisterte Stimmung versetzte. Heinz Tietjen als Regisseur und Dirigent und Emil Prcetorius schufen musikalisch und szenisch eine Aufführung, die diese Oper Richard Wagners in denkbar höchster Vollendung zeigte. öerliebte öumbollJt Von Olav S ö I m u n d. Der berühmte Naturforscher Alexander von Humboldt wäre beinahe einmal für Deutschland und die Wissenschaft, die ihm soviel verdankte, verloren gegangen. In den Jahren 1799 bis 1804 bereiste er mit seinem Freunde, dem französischen Botaniker Aime Banpland, zu Studienzwecken Mittel- und Südamerika. Die Ergebnisse ihrer Reise und Forschungen wurden später in einem großen wertvollen Werke niedergelegt. Während ihres Aufenthaltes in Mexiko erregte die Gewinnnung der Cochenille ihre Anteilnahme. Versehen mit einem Empfehlungsschreiben, besuchten sie die berühmte große Pflanzung der Senora Radriguez, denn man hatte ihnen gesagt, daß diese Dame die bedeutendste Plantage der Cochenillekakteen oder Feigendisteln besitze und bei ihr das Geschäft überhaupt in rationellster Weise betrieben würde. Die beiden jungen Naturforscher wurden von Senora Rodriguez mit vollende-ster mexikanischer Gastlichkeit empfangen und die Erfüllung ihres Wunsches wurde .bereitwilligst gewährt. Während sie noch mit der Herrin des | Hauses sprachen, kam plötzlich ein jun- : ges Mädchen von bestrickender Schönheit ins Zimmer. Humboldt wurde so hingerissen von ihrem unbeschreiblichen Liebreiz, da er alles um sich her vergaß und sie anstarrte, als sei sie eine überirdische Erscheinung. »Meine Tochter Dolores!« sagte lächelnd die Mutter. »Ich beglückwünsche Sie, Senora. Auf allen meinen weiten Reisen habe ich nie ein so schönes, weibliches Wesen gesehen!« »Sie belieben zu schmeicheln, Herr Baron!« »Es ist meine aufrichtige Meinung!« »In Europa, besonders auch In Ihrer deutschen Heimat, gibt es doch wohl auch viele schöne junge Damen!« »Gewiß! Aber keine hält den Vergleich mit Senorlta Dolores aus!« Da auch die Mexikanerinnen für Schmeicheleien durchaus nicht unempfäng lieh sind, entzückten solche Worte aus dem Munde des berühmten Gelehrten sowohl Mutter als auch die Tochter. Sie übten ihre Vergeltung auf liebenswürdigste Weise und bewirteten die beiden Forscher nach besten Kräften. Dolores spracht dabei eifrig und sachkundig mit Uber die Cochenille und Cochenllle-kakteen, die man hier auch »Nopal« nann te, und erbot sich die beiden nach der großen Plantagen zu begleiten. Humboldt war entzückt. Die angenehme Unterhal-1 tung mit dem schönen Mädchen hatte i für ihn unendlich viel Reiz, sodaß beinahe das wissenschaftliche Cochenillestu-dium Einbusse erlitten hätte, wenn nicht der Freund Ronpland weniger von der Schönheit der Senorita geblendet gewesen wäre. Man begab sich nach den großen Anpflanzungen. In unabsehbaren Reihen sah man da wohl einige Hunderttausend der fünf bis sechs Fuß hohen Distelkakteen, auf welchen Myriaden von Cochnillen ui i herkrochen, die von den sogenannten »Nopaleros«, indianischen Feldarbeitern, eifrig gesammelt wurden. »Diese kleinen Cochenillen sind nämlich eigentlich Läuse«, sagte das schöne Mädchen. »Ja, und zwar gehören sie zur Gattung der Schüdläuse«, bestätigte zustiminend Bonpland. »Wieviele davon werden wohl gebraucht zu einem Pfund der wunderschönen roten Farbe?« »Siebzigtausend!« sagte I^olores ohne zu zögern. *>ll:!ben Sie das wirklich so genau aus-"^••■'chnct?« »Jawohl! Es hat ja für mich immerhin ein erhebliches Interesse, da ich später ja die Besitzerin dieser Pflanzung sein werde!« Sie gab noch weitere Auskunft über die Cochenillen: wie man sie tötete und dörrte auf erhitzten Ofenplatten und was dann ferner mit ihnen geschah, schüttete jedes Faß zum Gewicht von zweihundert Pfund. Die beiden Naturforscher erhielten also gründlich Auskunft über diese Farbläuse, aber nur Bonpland stellte wissenschaftliche Untersuchungen an und machte sich eifrig schrlftl. Aufzeichnungen darüber, denn Humboldt war so eifrig beschäftigt der jungen Dame den Hof zu machen, daß ihm die interessanten Kakteenläuse diesmal vollständig nebensächlich waren. Als sie die Pflanzung verließen, sagte draußen Bonpland scherzend: »Du hast ja heute mehr die schöne Senorlta als die Cochenillen studiert'« »Ich gestehe es« versetzte Humboldt, »Sie ist aber auch wirklich ein wahres Schönheitswunder!« »Bist Du schon so verliebt, mache Ihr doch einen Antrag! Vielleicht nimmt sie Dich ganz gerne. Bedenke ihre dercinstige Mitgift... Einige Milliarden Dutzend Läuse!« Wütend wollte Humbaldt seinem Freunde über den losen Mund fahren, doch er schwieg. Mehrere Tage lief er wie geistesabwesend umher und Bonpland hatte große Mühe, ihn wieder zu sich zuiück-zubringen. Endlich vermochte er ihn zur Weiterreise zu veranlassen. Aber tioch viele Jahre später geriet Humboldt in Schwärmerei, wenn von der schönen Dolores Radriguez die Rede wa- Franz Völker als Lohengrln wurde bei offener Szene stürmisch gefeiert, Maria MD 11 er gab die Elsa In Spiel und Stimme zart und innig und Margarethe Klose die unglückliche Ortrud mit dämonischer Kraft. Prachtvoll war auch der Tel-ratiiund von Jaro PrOhaska und edel und gütig wirkte der Kaiser von Jotef v. Ma-nowarda. Dazu sang Walter Oroßmann den Hccrrufer, kräftig und ausgeglichen. Der Beifall des Publikums, worunter sich viele Regisseure und Künstler aus dem Auslände befanden» war einfach gewaltig, ein triumphaler Dank für höchstes lind schönstes Erleben. 2>ie IBtrIe öer „2>nitfHasko«, ein Was jcrgeuÄenroman. 7. Tüdei Weiler: >Peter MOnkemann«. ein hohes Lied der Frelkorpskftmpfer an ilcr Ruhr. 8. Johannes Martin Schupp: >Der ver lorene Klang«, eines Geigenbauers Glück und Not. 9. Heinrich Bauer: »Florian Geyer«, ein Roman aus der Zelt der Bauernkriege. 10. Wilhelm Kohlhaas: »Das verkaufte Regiment«, die Geschichte des deutschen Kapregiments. 11. Krwin Wittstock: »Bruder, nimm die Brüder mit«, ein Buch vom deutschen Volksleben in Siebenbürgen. 12. Kurz Faber: »Tausend und ein Abenteuer«, der Reisebericht eines deutschen Wcitwanderers. 13. Kurt Pastenaci: »Volksgeschichte uer Germanen aus der Vor- und Früh-/eit« mit vielen Bildtafeln, Kartenskizzen und Zeichnungen. 14. Fritz Weber: »Die Trommel Got-lesc, ein Roman aus Alt-Oesterreich. 15. Henrik Herse: »Das FIhnlein Kauk«, ein Roman vom Lebenskampf zweier junger Menschen. If). Karl Miedbrodt: »Ein Deutscher geht am Tod vorbei«, der spannend gestaltete Rechenschaftsbericht eines deutschen Arbeiters. 17. Heinrich Anacker: »Kämpfen und Singen«, das dichterische Werk des Sängers der SA. 18. Mirko Jelusich: »Der Löwe«, ein Romanepos um die Gestalt Heinrichs des f.öwen. 10. Clemens Laar: »Kampf In der Wüste«, die Schlacht und Belagerung von Kut-el-Amara, dem Tannenberg der WD- "chichte der Deutschen«, ein Gang durch die Jahrhunderte. 23. Herman Stodte: »Walther von der Vogelwelde«, Gedichte. 24. Wolfgang Schreckenbach: »Die Stedinger«, das Heldenlied eines Bauernvolkes. 25. Paul Brock: »Der Strom fließt«, ein Roman des Memeldeutschtums. 26. Johannes Martin Schupp: »Ebbe und Flut«, ein Hamburger Kaufmannsro-man. 27. Wolfgang Ivoeff: »Der Feldherr ohne Krieg«, ein Schlleffen-Roman. 28. Otto Paust: »Volk im Feuer«, eine nationalsozialistische Deutung des Front-erlebniRses. 29. Fritz Nölle: »Das hinkende Jahr-MihüK ciu Roman deutscber Zeitwende. 30. Else Hueck-Dehio: »Der Kampf um Torge«, der »Hochzeit auf Sandnes«, IL Teil. Und das Sonderbändchen in Lexi-TelL Und als Sonderbinde In Lexikonformat zum Mitgliederpreise von Je 107 Dinar: 1. Georg Büchmann: »Geflügelte Wor te«, der Zitatenschatz des deutschen Volkes. 2. Gerhard Fricke: »Volksbuch deutscher Dichtung«, eine Auswahl vom Anbeginn bis zur Gegenwart. Der Mitgliedsbeitrag beträgt in der Reihe A 12 Dinar monatlich oder 36 Dinar vierteljährlich für einen Halblederband nach freier Wahl; In der Reihe B 24 Dinar monatlich oder 72 Dinar vler-teljlhrllch für zwei Halblederbfinde nach freier Wahl. Außerdem erhalten die Mitglieder kostenfrei die Zeitschrift »Ich lese . . .« Bestellungen sind zu richten an den Zentralverlag der NSDAP, Franz Eher Nachf. Q. m. b. .^H., Abt. »Deutsche Kulturbuchreihe«, Berlin SW OS, Zimmer-straße 87—91. Zahlungen erfolgen auf das Postsparkassenkonto Beograd Nr. 68.237. Aus aUet kfeä CoKr &rfU4)t 0roS Vor tlebenundtwanzlg Ja^-en wurde In Belfut ein Mann begrtban, der James Scott hieß. Man setzte ihm ordnungsgemäß einen Grabstein. Seine Bekannten be zahlten auch laufend die Oärtnergsbuh* ren fQr eine weitere Instandhaltung des Grabmals. Umso größer war Ihre Ueber-raschung, als dieser Tage der Tote plötzlich wieder In der Stadt Belfast auftauchte. James Scott hat siebenundzwanzig Jah re in der Fremde verbracht. Er behauptete von seiner eigenen Beerdigung nichts zu wissen. Da er sich während der ganzen Zeit einer guten Gesundheit erfreut hatte, war er auf das Aeußerste erstaunt, wie man die Erinnerung an Ihn In seiner Vaterstadt behandelt hatte. Nachdem er sich von seiner ersten Empörung erholt hatte, besuchte er sein eigenes Grab auf dem Friedhof. In seiner Beglelhjng befanden sich die alten Freunde, die so rührend für die Bepflan-zung und den Grabstein Sorge getragen hatten. Sie konnten es noch Immer nicht fassen, daß der Tote leibhaftig mit ihnen zusammen den Friedhof besuchte. Von den Polizeibehörden sollen Jetzt Nachforschungen angestellt werden, die der Feststellung des wirklich Begrabenen dienen. Es besteht die Möglichkeit, daß es sich vor 27 Jahren um einen schwerwiegenden Irrtum gehandelt hat. Man hegt jedoch auch den Verdacht, der heimgekehrte Tote selbst nicht ganz unschuldig an der vorgekommenen Verwechslung war. Ob dieser Verdacht stimmt, dürften bereits die nächsten Wochen erweisen. Hmertia amüfiert Efai Filmstar will geschieden sdn. In Chicago besuchte dieser Tage einmal eine der bekanntesten und schönsten Filmschauspielerinnen Amerikas ihren Rechtsanwalt, um sich mit ihm Uber die von Ihr beabsichtigte Scheidung von ihrem Gatten, mit dem sie nicht länger als sechs Wochen verheiratet gewesen war, zu beraten. »Ich will In längstens vier Wochen ge-schteden sein, wird das möglich seln?ic fragte ängstlich die Schöne. P^r Anwalt versprach, sein Möglichstes zu tun, meinte aber, daß zur Beschleunigung der Angelegenheit ein Betrag von fünfhundert Dollar nötig sein würde. »Aber was fällt Ihnen ein?« entrüstet sich die Diva, »fünfhundert Dollar! Ein Wahnsinn Oberhaupt! Wo denken Sie denn hin, mein Lieber, für fünfzig Dollar kann ich meinen Gatten schon erschießen lassen!« Trautes Heim. Ein angesehener Kaufmann aus Cleveland in Ohio, bestellte dieser Tage einen Schlosser in seine Privatvilla, die er «^elt nahezu 15 Jahren mit seiner Gattin, die kürzlich verstorben war, bewohnt hatte. »Sehen Sie einmal diesen HaustorschlUs-sei« — sagte der Kaufmann zu dem Schlosser, »als ich gestern atMnds heim-kan^ entdeckte ich zu meinem Aerger daß der Schlüssel nicht mehr paßt, woran ma^ das wohl liegen?« »Wann« — fragte der Schlosser — »haben Sie den Haustorschlüssel iai letzte Mal benutzt?« »Das letzte Mal?«, staunte '^r Kaufmann. »das weiß ich nicht mehr, das erste Mal jedoch, gestern, nach dem Tode meiner Fraul« Wachsen Bankdirektoren? Bei einer Cocktailparty einer Newyor-ker Bankiersgattin, macht eine Jungs, schöne Französin die Feststellung, daß die meisten der anwesenden Bankdirektoren von kleiner Statur sind. »Wissen Sie denn nicht, meine Liebe, woher das kommt?« erwidert der Hausherr, gleichfalls ein Herr von ziemlich kleinem Wuchs, »Bankdirektoren wachsen nicht, meine Gnädigste, sie wuchern nur!« Busineß. Ein Lehrer amerikanischer Sprößlinge wohlhabender Eltern stellt folgende Frage an seine Schüler: »Warum hat Abraham seinen Sohn Isaak nicht wirklich geschlachtet?« Niemand antwortet. Endlich erhebt sich Jimml, der kleine Sohn eines bekannten Schweinemetzgers. »Nun« — fragt der Lehrer, »Weißt Du es, Jlmml?« Well — er noch nicht fett genug war!« F0Ml0MV0ft Parlier Modebilef. aimOfaiiM unö fflr Me eommrrfalfon (ATP). Das blau-weiße Ensemble mit dem anliegenden Kasak ist ganz aus kleinen Querfalten, nur der Rock fällt gerade. Sehr nett ist das Kostüm aus schwarzer Surah-Seide mit kleinen weißen Punkten, weißer Bluse, der Rock mit roten Surah-bändem verziert. Absolut »angezogen« wirkt das Kleid aus beigefarbenem Sei-demuselin mit großen orangefarbenen Blumen. Der blaue Schottenrock wird oft von einer kleinen kragenlosen Weste, marineblau, begleitet. Die Westenschöße sind so weit abgerundet, da" sie den Rock bis zur Taille sehen lassen. Dazu eine matrosa Bluse. Beliebt ist auch das Schottenkleid aus sehr zartem Grün. Einem Grün, das schon ins Gelbliche übergeht. Der Einsatz aus einem dunkleren Grün, der wie eins Schürze Uber den Rock fällt. Der runds Schulkragen ist ebenfalls aus dem dunkelgrünen Material hergestellt. Für diejenigen, die Phantasiekleider lieben, geben wir die Idee zu einem amtlsanten Kleid. Die Grundfarbe ist bronzegrün, der enge Rock erweitert sich vorne durch eine Hohlfalte. Das Oberteil trägt einen großen Einsatz, der in einem Dreieck unter der Taille endet. Die Schultern sind rot und grün gestreilt, auf weißer Grundfarbe. Ein roter Gürtel markiert die Taille. Man trägt Handschuhe aus demselben Material wie das Kleid, besonders dann, wenn es sich um ImprimSstoffe handelt Man verarbeitet diese Handschuhe so, daß eine große Blüte oder eine kubisti* sehe Figur des Imprim^stoffes auf dem Handrücken aufscheint. Besonders bevorzugt werden auch die Spitzenhandschuhe. Die hohe Manschette ist steifgestärkt ; am Handgelenk ist der Handschuh mit einem 1—2 cm breiten Samtband abgeschlossen. Man verwendet viel Sorgfalt und Originalität auf Gürtel. Kleine Vögel und Tiermotive sind aufappliziert; als Schließen verwendet man gerne ineinanderge • schlossene Tiere, wie Giraffen, Schwäne, Reiher und Phantasievögel. Als Schmuck werden um den Hais geschlungene Kränze aus Email oder Metall in Form von einzelnen Blättern, BIU-ten, Rosen, Stiefmütterchen, Kamellen usw. mit besonderer Vorliebe getragen. Zu einfarbigen Kleidern trägt die Pariserin kurze Boas aus Riesenblüten. Sic wirken dekorativ, heben das ganze Kostüm und werden mit einem schmalen Band an der Schulter befestigt. Die Shorts haben sich absolut und endgültig durchgesetzt. Man hat die Wahl zwischen Leinwand und Wolle. Wolle ist eigentlich vorzuziehen, denn Leinwand kühlt und auch hc^^-sto Sommer bringt viele frische Tage, Shorts nus Wolle oder F'nnel sind auch besonders für den Tennis- und Rudersport, das Ballspiel und nicht zuletzt für das herrliche Faulenzen Im Sand geeignet. Im Gebirge jst es vorteilhafter, Jio Shorts durch Knickerbocker zu ersetzen. Für diese Kleidung Itommt natürlich nur Wolle in Betracht, am besten nimmt sich grauer oder braujier Tweed aus. h. Alle wichtigen Papiere lege zusammen in eine Mappe, die du unter gutem Verschluß hältst. Nichts ist widerlicher und — liederlicher, als wenn ein wichtiges Papier da, das andere dort liegt und dann unter Aufregung stundenlang gesucht werden muß. h. Kleine Kinder dürfen nie so gefahren werden, daß ihnen die Sonne ins Gesicht scheint. Liegen sie schlafend oder spielend auf dem Rasen in der Sonne, so muß ihr Kopf durch einen aufgespannten Schirm beschattet sein. h. Eine feinmahlende Kaffeemühle spart, eine stumpfe Mühle verschwendet Kaffee; daher muß man eine Kaffeemühle ab und zu schleifen lassen. h. Aufwaachwiiser braucht keine Fettbrühe zu sein! Man reinige vor dem Abwaschen alle Teller, Schüsseln, Töpfe, Pfannen usw. erst einmal mit Zeitungspapier. h. Kakao oder Schokolade kocht man noch einmal auf, damit er (sie) säumiger wird. Klarer Zucker kann schon vor dem Aufkochen hineingetan werden. h. Trinke nie größere Mengen Kaffee, schwarzen Tee, Pfefferminztee, Kakao, Schokolade kurz vor dem Schlafengehen, willst du dich nicht um die Ruhe der Nacht bringen. h. Nach einer Kolik trinke nicht Milch, aber Blerl h. Geht die Tinte zu Ende, kann sie auch nur zusammengetrocknet sein. Durch Zugießen von Essig und einigem Schütteln hat man oft wieder das halbe Glas voll schreibfähiger Tinte. h. Uhrketten und ähnlichen Schmuck reinigt man am besten mit trockener Zigarrenasche. h. Trinkt kein Wasser auf Kirschen, verschluckt nicht Kirschkerne und spuckt Kirschkerne nicht auf die Straße. Diese kurze Mahnung bringen wir unseren Lesern und Leserinnen zeitgemäß in Erinnerung. Heitere Ecke Schwer zu beantworten. »Sie, Herr Zugführer, wann geht der letzte Zug nach Berlin?« Zugführer: »Der allerletzte? Sic, den werden wir alle beide nicht erleben.« Zurückgezahlt. Herr A.: »Sie haben ganz recht, Herr Malzhuber, daß Sie jedes Jahr eine Reise machen. Reisen bildet!« Malzhuber: »Dann machens do glei'ne Weltreise!« Selbstverrat. Chef: »Wenn Sie so ein Kamel sind, daß sie sich nichts merken können, 'o machen Sie's doch wie ich und schreiben sich's auf!« Beim Optiker. Käufer: »So, hier ist meine Anschrift, senden Sie mir aber ein vollkommen verläßliches Thermometer.« Optiker: »Nach Celsius?« Käufer: »Nee, nach Chemnitz!« Splitter. Viele Frauen verlangen mehr berge'"n-de als hingebende Liebe vom Manne. Malltiös. Dichter: »Aber was haben Sic an dem Stück nur auszusetzen?« Theaterdirektor: »Das Stück.« Höchste Prüderie. Herr (zu einem Bekannten): »Das Fr^u lein Laura soll ja sehr prüde sein?« Bekannter: »Riesig prüde! Die errötet schon, wenn sie eine Waldblöße siehtlr ®er f^ocfe'^ubfdjrauber Die Teilnehmer der 38. Konferenz der FederaHon Aeronautique Internationale (FAJ), die gegenwärtig in Berlin stattfindet, hatten während des Sommerfestes auf dem Flughafen Rangsdorf Gelegenheit, den Pocke-Hubschrauber zu bewundem, der vor kurzem sämtliche Weltrekorde seiner Klasse an sich gebracht hatte (Scherl-Bilderdienst.) 6etoinanff(De £ie&edre)epte WIE FEIERN DIE SPANIERINNEN DIE JOHANN ISN ACHT? \TP). Die Mädchcn von Sevilla haben Iii der Johannisnacht alle Hände voll zu tun, um eines der altbewährten Liebesrezepte auszuprobieren, welches den Beweis erbringen soll, daß sich bis zur nächsten »noche de San Juan« der Bräutigam einstellen wird. Die im Volksniun-de tiberlieferten Versuche müssen in der Mittsommernacht ausgeführt werden, wenn sie überhaupt Wert haben sollen. Die naiven Gebräuche sind so amüsant, daß einige davon hier erzählt werden mögen: Die heiratslustige junge Sevillancrin legt am Abend vor »San Juan« eine Ar, tischocke auf die Terrasse des väterlichen Hauses oder auf den Balkon unter freien Himmel. Am nächsten Morgen sieht sio nach, ob die Artischocke sich in der Zwischenzeit geöffnet hat oder nicht. Blieb sie geschlossen, so besteht wenig Aussicht, daß ihr die nächsten 12 Monate den ersehnten Ehemann bringen werden. Komplizierter Ist das Spiel mit dem Wassereimer: Das Mädchen stellt sich mit einem gut mit Wasser gefüllten Eimer kurz vor Mitternacht zwischen dem 21. und 22. Juni auf den Balkon. Sind von der Kathedrale die zwölf Schläge verklungen, so erwartet sie den ersten unbekannten jun gen Mann, der unter ihr die Straße entlang geht. Ihm versucht sie geschickt, die Wasserladung auf den Kopf zu sch'"*cn. Wehe, wenn es daneben geht, der kühle üuß entweder zu früh oder zu spät auf dem Straßenpflaster landet! — Dann muß die Jungfrau bestimmt bis zur nächsten Johannisnacht warten, um den Versuch mit besserem Erfolg zu wiederholen. Hat sie aber den Ahnungslosen wohlgezielt getroffen und ihm in der heißen stidspanischen Sommernacht zu einer Erfrischung verhelfen, so wird der junge Mann, wenn er nicht gerade ein Geck ist und wütend über seine verdorbenen Bügelfalten davon stürmt, stehen bleiben und am Hause emporsehen. Die Senorita kann ihn alsbald liebenswürdig nach seinem Vornamen fragen. Hat er ihr geantwortet, so befiehlt ihr die gute Sitte, sofort im Innern ihres Hauses zu verschwinden, um das Incognito zu wahren. Auf jeden Fall hat sie aber in Erfahrung gebracht, wie ihr Zukünfticj;cr heißen wird. Eine andere Art, das Orakel zu befragen, ist das beliebte Bleljfleßen, dem man sich anderorts in der Silvesternacht mit Begeisterung zu widmen pflegt. In Sevilla beschäftigt man sich damit vorwiegend zu St. Johannis. Geht doch aus den seltsamen Gebilden hervor, welchen Beruf der ersehnte Ehemann ausüben wird. Eine weitere Probe licsteht darin, drei Mal an der Tür der Kathedrale zu rufen. Antwortet niemand, dann ist die Hochzeit nicht mehr fern. Aber dieser Fall tritt höchst. selten ein. Entweder sind die Stufen zu der Eingangspforte von Bettlern und Kutschern besetzt, sodaß man nicht einmal die Möglichkeit hat, den Versuch auszuführen oder der Meßner meldet sich in der Meinung, jemand wünscht Rat, Hilfe oder begehrt, daß für gestoßen. Durch die Öffnung des anderen Endes dieses in den Holzrand hineingestoßenen Scherenteils legen die Mädchen selbst und eine ihrer zuverlässigsten Freundinnen die Spitzen ihrer rechten Zeigefinger anemander, sodaß das Sieb jetzt zwischen ihnen an der Schere frei in der Luft schwebt. Und nun kann das Orakel des heiligen Antonio befragt werden. Das Mädchen spricht: »Sieb! Sage ja oder nein.« Bleibt das Sieb un-beweglich, so ist die Antwort »ja«, schwankt es nur im geringsten, ist die Antwort »nein«. In diesem Fall wird also , ' ..... o----'f ----- . --------- -........— eme sterbende Person die Glocke geläu- die Fragerin im kommenden Jahr nicht heiraten. Es soll schon manche Freundschaft auseinander gegangen sein, wenn das tet wird. Der schwierigste aller Versuche ist, das Sieb zu befragen. ^Ms heirats- Sieb sich leicht bewegte. Gegenseitig lustige Mädchcn ruft in der Johannis-^ gaben sich die beiden Teilnehmerinnen nacht ihre Freundinnen zusammen, legt die Schuld, nicht still genug gehalten zu ein Sieb mit hölzernem Rand ohne Stiel haben. Aber meistens sahen die Ver-bereit, wie es in den südspanischen Sa- nünftigen ein, daß San Antonio eben sei-menläden gebraucht wird, und ein^ ne Hand im Spiele gehabt haben mußte Schere. Die Spitze des einen Teils der Schere wird fest in den Holzrand hinein- und schlössen Frieden. ^iftorifd^ed 3116 bom erften ^ufftieg 3eppelind ■ ' '■ N Das Luftschiff »LZ 1«, das am 2, 7, 1900 zum ersten Male aufstieg und sich 17 Minuten in der Luft hielt. (Scherl-Bilderdienst-M.) 31m l&firolet — toen? TOLLE EHEKOMÖDIE UM FÜNF MILLIONEN. — DER INTERESSANTESTE ERBSCHAFTSPROZESS VON USA GLÜCKLICH BEENDET, Das Oberste Gericht der Vereinigten Staaten hat dieser Tage sein Urteil gefällt in einem Prozeß, der sieben Jahre lang USA in Atem gehalten hat. Im Herbst 1931 ging ein junger Mann namens Jim Arden an einem Nachmittag in ein Haus in einem Vorort von New-york. Er war von einer längeren Reise zurückgekehrt, die ihn mehrere Jahre fern von Newyork gehalten hatte, und er suchte seine frühere Wohnung auf. Die Wirtin erzählte ihrem ehemaligen Mieter daß sofort nach seiner Abreise vielj Leute nach ihn gefragt hätten. Aber in der letzten Zeit war niemand mehr gekommen. Als einzige Post händigte si; ihm einen Brief aus, der aussah, als wenn er von irgend einer Behörde geschrieben wäre. Arden öffnete den Brief und sah, daß er die Einladung eines Notars war. Hat der Brief so lange gelegen, I so kann ein kleiner Aufschub nicht scha-' den, dachte er und kümmerte sich nicht I viel um die Einladung. Erst eine Woche später begab er sich zum Notar und über-' reichte ihm den Brief, Der Notar musterte den jungen Mann mit ernstem Blick und sagte: »Die Tatsache, daß Sie ein ganzes Jahr gewartet I haben, kann Sie die Kleinigkeit von fünf Millionen Dollar kosten.« Er fuhr fort: »Die Frist ist übermorgen zu Endete, und fragte: »Sind Sie verheiratet?« Jim mußte die Frage verneinen. Da erklärte der Notar den Sachverhalt. Der Strumpfkönig Jack Muckham war ein Onkel Jim Ardens. Am 30. November 1930 setzte er sein Testament auf und starb kurz darauf. Er vermachte sein Vermögen von 15 Milionen einem Verein, dessen Aufgabe es war, mittellose heiratslustige Mädchen zu unterstützen. Fünf Millionen Dollar hinterließ Muckham seinem einzigen Verwandten Jim Arden unter der Bedingung, daß er sich vor dem 30. November 1931 zum Empfang des Erbteils meldete und bis zum 15. Dezember nachwies, daß er glücklich verheiratet war. Sollte der Neffe diese Bedingungen nicht erfüllen, so hätte auch der Restbetrag dem oben genannten Institut zugeführt werden müssen. Nun hatte Jim durch sein Erscheinen die erste Bedingung, die Anmeldung, erfüllt. Es blieb der Beweis binnen zwei Wochen zu erbringen, daß er glücklich verheiratet wäre. Jim griff nach seinem Hut und rannte auf die Straße. Wie ließ sich am schnellsten eine solche Blitzheirat erfüllen? Einige Tage später erschien der junge Mann bei dem zuständigen Standesbeamten und erklärte ihn ...it Tränen in den Augen, er sei seit drei Jahren mit einem jungen Mädchcn namens Ruth Wiart verlobt. Aus wirtschaftlichen Gründen konnten sie bisher nicht heiraten. Jetzt aber läge das Alädchen todkrank. Sie hätte nur einen Wunsch vor ihrem Tode, nämlich als Frau Arden zu sterben. Der Beamte ließ sich erweichen und ging in die Wohnung Ruth Wiarts mit. Die Patientin lag in einem Bett mit offenen Augen, wachsgclbem Gesicht und war nicht imstande, einen Laut von sich zu geben. Der Standesbeamte, der übri-I gens 75 Jahre alt und halb blind war, las I darauf die vorgeschriebene Trauungsfnr-;mcl vor, worauf Jim Arden Ja sagte. .Weitere Formalitäten wurden nicht ver-! J^ngt, zumal die Zeugen, darunter ein jArzt, anwesend waren. Kaum war der I würdige Beamte fort, als Jim Arden _ er war der junge Mann — und seine beiden Freunde in ein Freudengeheul ausbrachen. Die todkranke Braut war __ eine Puppe gewesen! Eine gewisse Empörung über die Komödie scheint nun angebracht. Aber Jim Arden hatte eine Entschuldigung für sein verwegenes Spiel. Er hätte sicher einr Frau gefunden, die gerne bereit gewesen wäre, mit ihm die fünf Millionen einzukassieren. Aber nun hatte es der Zufall gewollt, daß er sich vor kurzem in ein junges Mädchen sterblich verliebt hntte, die in Dublin in Irland wohnte. war unmöglich, in der kurzen Zeit die Eheschließung mit dem gelit-bten Mädchen auszuführen. Arden mußte nho rasch han dein. Er zog es vor, die Komödie mit seiner Puppe durchztifechten, da bcj jeder Scheinehe die Scheidinigsfrage brenzlig war, denn für fünf ^\illioncn gegenüber Sinti amerikanische junge Damen nicht gerade weichherzig. Immerhin versuchte Jini,, da er gcwariii wurde, nachträglich noch die echte Geliebte heimzuführen. Er lieh sich 2000 Dollar aus und war fünf Tage später in Dublin. Das war am 9. Dezeniber. Trotz allen Anstrengungen nahmen aber die Formalitäten zwei Tage in Anspruch, konnte erst am 11. die Traiumg '-"ilt Grace Patrick stattfinden und erst am 17. Dezember Jim mit dem echten Trauschein bei dem Notar erscheinen. Der Notar aber zuckte mit den Achseln und erklärte, daß es zu spät wär-v Jetzt begann einer der sensationellsten Zivilprozesse in USA. Zunächst wurd,^ jjim Arden nach seiner Ankunft in New-j york verhaftet und zwar wegen Betrugs. i'Oie Geschichte mit der Puppe war doch ans Tageslicht gekommen. In lierselben Zeit verklagte Arde den Notar auf Herausgabe des Vermögens. Dir Notar erklärte, daß iler l"'hcsciilicßungsbeweis zwei Tage zu spät vorgelegt worden sei. Außerdem wäre ein Mann, der enjen derartigen Betrugsversuch unternommen hatte, unwürdig, eine Erbschaft von seinem ()nkel zu empfangen. Das Gericht stellte 'sich auch auf den Standpunkt des Notars und wies die Klage ab. Jim Arden legte sofort Berufung ein. Der Prozeß zog sich lange hin. Endlich entschied der Oberste Gerichtshof, daß die Eheschließnng tatsächlich am 12. Dezember, also drei Tage vor dem Termin stattgefunden hätte. Alle anderen Umstände waren nur deshalb eingetreten, weil Jim Arden sich fn einer Zwangslage befand und den Trauschein niijht zur richtigen Zelt vorlegen konnte. So wurde die Erbschaft Jim Arden zugesprochen. Die erste Mrs. Arden, die inenschengroße Puppe, stellte man aber im Kriminalmuseum von Chicago auf. äiB Jäküi h Egerländer Topfenkocben* 18 Dekagramm Buttermargarine und 18 Dekagramm Zucker werden mit 1 Dotter und 1 ganzen Ei sehr gut abgerieben, 24 Dekagramm Mehl, 1 Messerspitze Backpulver (ötker) und 3 EßlOffel Rahm glatt eingerührt. Der Teig wird fingerdick auf jin mit Butter bestrichenes Backblech ge geben. 20 Dekagramm passierter Topfen wird, mi' 6 Dekagramm zerlassener Buttel margariii?. 15 Dekagramm Staubzuk-ker und festgeschlagenem Schnee von 1 Eiklar verrührt, über den Teig gestrichen. Der Kucbcn wird bei Mittelhltze ui'gefähr 40 Minuten zu gold(;elbsr Farbe gebacken, MB angezuckert, Dberkühli geschnitten. h Grießachnitzel. Va Liter kalte Milch, 2 Dekagramm Buttermargarine, etwas Salz läßt man aufkochen, kocht darin 18 Dekagramm Qrieß zu dickem Brei, Abge ktthlt, untermischt man 1 abgesprudeltes Ei, fein gehackte Petersilie, etwas geriebene Muskatnuß, formt kleine runde Schnitzel, welche in feinen Bröseln gedreht und aus heißem Fett zu goldgelber Farbe gebacken werden. h. Schinkenreiskrapfen. 25 Dekagramm Reis werden gedQnstet, mit gekochtem, gehacktem Selchfleisch vermischt. Ein Suppenlöffel wird von jeder FQllung in kochendes Wasser getaucht, der Reis fest eingedruckt und die Krapfen nebeneinander auf eine SchQssel ausgestflrzt, mit gedOnstetem, leicht gestaubtem grO-nen Erbsengemüse Ubergossen und mit gekochten, mit genackter Petersilie bestreuten kleinen Karotten verziert h. OetMickene Rotzuflgeo. Die Rotzungen werden ihi besten gleich beim Einkauf ausgenommen, von Hatit, Kopf und Flossen befreit, zu Hause rasch gewaschen, abgetrocknet, wie gewöhnlich einsalzen, 1 Stunde liegen gelassen, dann in Mehl, Ei und Bröseln gedreht und aus heißem Fett zu goldbrauner Färbt ausgebacken. Kleine Rotzungen werden im ganzen gebacken, größere Fische gleich beim Einkauf filetieren gelassen. Klein« Anxalgan koaton 60pro Werkln Rubrik mKotp«» apondeni" 1 Dinar / Ol« InsamtMiatousr O Olfwr Ms 40 Wört«, 7*50 Dinar fOr grftsMra Aniatgan) wiH beewndafe bai>>ahi>«t / Ol« Mlnd«sttax« für «In« kl«ln« Ana«lM betrSs* 10 Dinar t FOr dl« Zm- •andung von ehlffr. Briafan lat «In«0«b0hp«•II 100lfMlP>ll«rl«oan i Anfragen Ist aina Gabühr von3Dlnar In Postmarkan belsuaehlleaeen yetsdikdem» 1000 Dinar und mehr können Sic monatlich daheim verdie* iicn. 2500 Dinar notwendig. >^Anos«, Maribor Oroinova Ii!. 6. 5935 Automobilisten. Motorfabrer. Acbtuns! Benzin. Oel, engl! sehe Dunlop.Reifsn! Jederzeit Bedienung an der Ben-7in2apfstcllc. Tattenbachova yl- 14. Es empfiehlt sich Justin GustinCiC. 5202 Maschhischrcibarbeltenr Ver« viclfältigungen. Lichtpauseui l.'ebcrsetzungen besonnt Ko-\ac. Maribor, Qosposka uli- ^.1 4ik___ 6074 KoOhaar, Wolle. Ka- iT.k. Watte Isaufen Sie bil-!'«st hei »Obnova*.- F. No- v;ik. .liir^i«?eva fi. 5993 Haus zu verkaufen. Nova vis Sood. Radvanlska c. 36. 6286 3gute Vcffkiufel Schönes Haas. Oeschäftsiok'. Woh nungen 8% rsin. — Zwelfa-mllleovina. Farkn&he. B«u-i4atz. best» Las«, preiswert. Benötigt Bargeld und Spar* buch. Diverse Klelnhflu»sr. 10.000 Gasthaus. Hotel. Mflh le etc. verkauft vorspesenfrei. Retourmarke. RapidbUro Maribor. Qosposka 2S- 6270 4 gut« Varkittfe! Schön- Pa trizierhai»» Lok., Wohnungen. sV« Reinertrag wenig Bargeld. — Schönes Zins haut Graz getauscht gegsn hier. ZwelfaBilifavIlla, Park nähe. Verkaui, Tausch. — BaupiaU. beste Läse. — Diverse Klelnhiuser 10.000 Dinar Gasthaus. Hotel, Mühle, Textil verkauft vorsoesen-frei. Retourmarke. — Rapid, bilro. Marihor. Qosposka 38. 6269 L'chcrsicdlungen sowie aller .■\rt l'iilirwcrk übernimmt Cell Bctnavska c. 4. 6^2 lievor Sie abreisen, vergessen Si,. nicht: Kofi©-, Rucksäcke, Badetaschcn usw. bei I. Kravos, Aleksandrova c. 13 zu_llfaufcn! 6280 Bis nuf Widerruf 6;9 Kopien von SO Para aufwärts. Foto-meycr.___6268 licut^ und am Feiertag Konzert! Gasthaus »Triglav« (Voller). 6267 lUomuH Villa. Neubau, cinstöckiK. sshr solid gebaut, mit ^ Wühnun-gen u. Mansarde sowie Hofgebäude mit Zweizimmer-Wohnung, Küche und Nebenraum., mit schön arrond. Gar tcn in scliftner Lacc (Villenviertel) wird verkauft. Ernst liehe Käufer inöjicn ihre Offerte unter vRodka prilika« an die VsrwaltuuK senden, 5004 Pädagogium G^az. Matura-fichult mit hiteriiat' FiJr Schüler, die in der öffentl. Höhareii Schule aus irgendeinem Grunde (Folgen einer Krankheit, Nervosität, mangelnde Aufsicht und Nacbhil fe. UnfleiB u. dgl.) trotz Begabung schwer vorw&rts-kommen oder die eine oder zwei Klassen übersDringen wollen. 15 aktive Mittelschul Professoren und Stndlenprä-fekten. Strenge Aufsicht Sicherheit des Studienerfolges und Zeitgewinn. Umschulung ins Realgymn., besonders gUnstig auch für Hauptschü-Icr und Ausiftnder. Oute und reichliche Verpflegung, Kroß. Garten und Spielwiese. Mäs* sigc Preise. Eintritt aus jeder Klasse. Im Sommer Ferienbelm. Eltern, die in Sorge wegen des Studienerfol-ges ihrer Kinder sind, wenden sich rcchtreitig vertrauensvoll an Stud. Rat Prof. Dr. Klug, Graz. Meinrich-straBe 26._6248 Zu Wlederbolungsprilloiittn: Mathematik Latein, Qrie. chisch. Französisch. Deutsch Slowenisch bereitet vor: Pro fessor, Ko^roSCeva 25. 7254 Kaiia allea QoM so Höchst-preisen« Anton Klffanano. Ma-rilx>r. Aleksandrova 11 — Llnbliana, Mestnl trg 8. 12785 Kaule altes Oold, Silberkronen, falsche Zflhne zu HOchstpreieeo. A. Stampf. Qoldarbeiter, Korolka e. 8. SpedltkHM • Untemehneo, gut eingeführt, altrenommiert. mit großem Kundenkreis. großen eigenen Lager räumen, in Slowenien mit oder ohne Konzession zu ver kaufen. Anträge an die Verwaltung unter »Sichere Exi-Stenz«. 6103 KiirblskeraOlt gutes u. frischt bietet Kürbiskemölfabrlk. Ma ribort Taborska 7. 6193 Vorzüglicher Wehl von 5 Li ter aufwärts, 1 Liter 6 Din 4- 2 Din Steuer = 8 Dia bei Seehofer, MalcÄnik 26 Sv. Peter. 6236 Komplettes weiches Schlaf-slmmer uad Kttchenelnrlcli-tuig sehr preiswert zu verkaufen« Adr. Verw. 6261 Verschiedene Frauettkleider zu verkaufen. Delavska uli-ca 26. 6281 Kalk und Zement frisch ein-gelangt, dortselbst prima trockene Bretter. Latten etc. Geh, Betnavska c. 4- 6263 Sehr schdae VtUeawohmng. • PltAnaMA drei Zimmer, Diensboten* u. •»uClUllÄ Badezimmer, KaUaett mit allem modernen Komfort, lin kes Drauufer an nur kinderlose. rehie. bessere Äirtei bis 1. August zu vermieten. Zuschriften an die Verw. unter »Dreizimmerfrontc. 6240 Wohnang, 4 Zimmer mit allem Komfort. Qlavni trg, 2. Stock, mit 1. August zu vermieten. Qeeignet auch für Bflroräume Zuschr. an die Verw. unter »Qlavni trg«. 6022 Schön mObl reines Zhnmer mit Badebenfltzung im Zentrum zu vergeben. Adr. Ver-wmltung. 6262 Zwei leere ZImmt. Stadt-sentrum, 1. Stock, lu vermieten als BQroriume oder Wohmmg ür höchstens zwei Personen. Beslcbtigen Trg svobede 6. 1. St, «weite Tür rechts. 6263 Drei eolMe Herren werden anls Bstt genommen. Sodna ul. Ii im Hofe. 6271 Möbl. Zimmer, rehi. zu vermieten. KoroKeva ullca 6, Tür 6. 6272 ist KEINE Alterskranldieit our entwickelt es sieb, wenn Sie sich vernach« laMigen, zu den bekannten unertrajtlichen Schmcr-tM. Quiien Si« a ch nicht länircr herum, sondern fabraa Sie, .je fifihcr je besser, xur Kur nach Varaidinske lopiic«. Es ist so schon dort, bun-tea gcielifchafäiches Treiben im großen Kur-kaffeehaoa» herrliche Waldspazier^ängei AusflSge, Bar, Tennis ' und die unhedinQt heilicräftige Schwefelquelle — machen Ihnen den Aufenthalt schSo und nützlich. Und alles ist so hillij;: Zimmer ab Din 20*- , Bader Din lO', komplette Verpflegung Din 25*— bis 35'-. Bitte reservieren Sie sich Ihr Zimmer. — Prospekte ver-■endet die Kurdirekton Varaidinske Topüce ert-gut launt T Mfibl. ZbMMr tu vermieten Maistrova 13, Tflr 2- 6273 Besseres Frtalelii wird auf Wohnung genommen. TrIaS-ka 8.1. 6074 fif JigMhwfaw Wake Ifayar I dhif, Abt. Pwftwttk. Lehriunge mit guter Schulbildung wird sofort aufgenommen. Weiler, Qosposka uiica 29. 5763 Möbl. Zimmer mit 1 ev. 2 Betten solort zu vermieten. Melle, Wtiaonova ». fillTS M0U- Zhnmer. streng sep., sogleich zu vermieten. Kre-kova 6. Part rechts. TBr 4 6276 Schönes niöbl. Zianier mit Verpflegung su vermieten. Maistrova IH, Ihiks. 63^ Qeschlltslokal Ecke MariH-na—Cvetilöna ulica mit 1. Ju Ii billig KU vermieten. Auskunft 2 Stock. 6285 2i§ Sep. Zimmer in der Näoe v. Kralla Petra trg psr 1. Juli gesucht. Adr. Verw. 6277 Verkialerin für technisches Geschäft gesucht. Offerte m. QehaltsansprUchen an die Verw. unter »Motor«. 6B65 Lehrmädchen für Fahrradge schäft wird aufgeaommen b. B. Divlak, Qlavni trg 17. _6B66_ Kontorletfa» Slowenisch und Deutsch, wird aufgenommen Zuschr. an die Verw. unter »G)ehaltsansprüche 100«. 6276 Tüchtige Frlseurln ond Qo-hllle werde« aufgenommen. Koro$ka 7. 6288 Sympathische Fran. Anfang 50. mit schönen Ersparnissen sucht soliden Sicherangestell ten oder Pensionisten zur Ehe. Unter »Qutmtitig« an die Verw. 6241 Bnschenschank arSffoet. Für AusflQsfler herrliche Station. Weingut Fram fis53 Ang. ZIahtlö» Fram. Wenn man Geuhänswiolw hat, so Ist es meist das Inserat... Qroßsr Elsitaaien preiswert zu verkaufen. — Malzfabrik Jarc, KrCevina. 6B87 2li tß§i$9iiltn$ '■wt-B. .rriü.'w Möbl. Zimmer sofort zu ver mieten. Raziagova ul. ^U, 6244 Möbl., separ. Ummer zu vermieten. RotovSki trg 5-1* __ 6289 _ Schön möbl. Zimmer mit Ba dezknmerbenUtzung an einen soliden Herrn zu vermip ten. Adr. Verw._ 6245 Separ. sonniges Zimmer in Park- und Bahnhofnähe ab-augeben. Raziagova ul. 24, Part, rechts. 6254 Bflro-Anfängerin aus gutem Hause« Im 16. Jahre, deutschi sloweniich perfekt, mit Untergymnasium sowie kaufmännischer Fortbildungsschule. gute Anfangskenntnisse in deutscher und slowenischer Stenographie sowie Maschinschreiben. bittet um Aufnahme als Büro-Anfängerin in größerem, deutschem kaufm. oder Fabriksunternehmen. Er wünscht wäre Kost und Woh nung im Hause b^ etwas Taschengeld od. bescheidenem Anfangsgehalt. Zuschriften werden erbeten unter »Streb-sam« an die Verw.^__6109 Jüngere Köchin mit Jahreszeugnissen. die nähen kann, sucht Stelle, auch als Wirtschafterin geht auch aus-v^r^j_ Adr.__V.rw. _ 6259 Kelhierln sucht Stelle in Ma ribor oder Ptuj. Adr. Verw. 6264 SMtai Tausche oder verkaufe meinen Betlti Vlltay Nebengebäude und 3500 m^ Grund in Rogaika Slatina mit gleichwertigem Objekt im Deutschen Reiche (Oesterreich). Anfragen an A»Zelichegg| Graz, Radetzkyatrasse 6. WEKA MARIBOR ™ LIEFERT Dameakapelle sucht junge Lehrmädchen mit guter Stirn me von 15—17 Jahren, mit ganzer Verpflegung und Kleidung. Monatl, Zahlung 100 Di nar. Anzufragen beim Kapell-, meister StraSSek, Slovenska' ul. 16-11,. Marlbor. 6137 Möbl. Zimmer zu vergeben. Magdalenska 72._ 6255 Zwei schön^ Wohnungen u* ein Sparherdzimmer auch mö bliert zu vergeben. Studenci. Aleksandrova 17. bei d. kl-Brücke. 6256 Wohnung mit 2 Zimmern u Kabinett zu vermieten. Ko-sarleya 38.__62S7 Zimmer mit 2 Betten an 2 Herren oder Fräulein zu vermisten. TatteiAachova 19 PavSiC. 6258 Junger Bursche, welcher sich als Säger bei Gattersäge ausbilden will, wird sofort aufgenommen. Hlsp, Sä-ge in Zg. Sv. Kungota. 6260 RATEN GANZ'KLEIN PREISB WEDRI6 BEf AMERKAmr GUTER QUALITÄT JWiPPUHGER JURCiCm 6 INDANTHRENGEFÄRBTE SONNENPLACHENSTOFFE Für die vieler« aufrichtigen Beweise ehrlichen Mitfühlens, ftir die zahlreichen Kränze und Blumenspenden sowie die unserem so jäh aus seinem jungen Leben gerissenen unvergeßlichen Sohne bzw. Verlobten und Enkel Alfons Koschell bewiesene letzte Ehre sagen herzinnigen Dank 6252 Walter und Pippi Rasch und Liane Braun Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: UDO KASPER. — Druck der »A^ariborska tiskarna« In Mariborc, — Für den Herausgeber und den Druck ver- luitwortlich Direktor STANKO OETCLA, — Beide wohnhaft in Maribor«