Nr. 153 Donnerstag, 8. Juli 1915. 134. Iahrgan , Mtlllcher Zeitung P»»«««,«»N«»»»»«<«: Wit PoNvlijrndun«: ganzjähri« 30 X. l>a!biähl»>»«o« Milloiic'ttrahe ?t?. IS, 3prell>ftui>d,n im- Nedaltio» von » b!« >v Ndr vormittag? Unfranllelie Vlieie werden nicht angenommen, Manuitripte nichl zurückgestellt. Telephon-Uv. de» Kedaktton 52. AnrMchsr Geil. Der l. k. Landespräsident im Herzogtume Krain hat dem Lorenz Grohan, Arbeiter in der Tuchfabrik M. Pirc in Krainburg, die mit dem Allerhöchsten Handschreiben vom 18. August 1898 gestiftete Ehrenmcdaille für 40jährige treue Dienste zuerkannt. Den 4. Juli !91b wurde in der Hof- und Staatsdruckerei das Tittelblatt, das chronologische und alphabetische Reperto» rmm zum Jahrgange 1914 der rumänischen Ausgabe des Reichs, aesehblattes sowie das I.XVI,, I.XVII,, I.XVIII,, 1.XXI., 1.XXII. und I.XX1II. Stück der polnischen, das I.XXVI1. Stück der ,loven,schen. das I.XXVI11. und I.XXX. Stück der böhmi. schen Ausgabe des Neichsgesehblottes des Jahrganges 1l)1b ausgegeben und versendet. " v u u ^ ?5^^^^^^ "urbe in der Hof. und Staatsdruckerei ,^^ ^'^^ b" ruthenischen sowie das I.XXXI. und ^XXXIV. Stück der slovenischen Ausgabe des iNrichSgesehblattes des Jahrganges ilNb ausgegeben und versendet. - ^ ?.°?«?^«?"2io motriolio u, our», äi 8ev«rjn«i I'oriAri, «llixion« rivväut», v »ooreyciut», per our» üi 6iu»opp« ^Idiui.» Die nn Verlage 8tu6io euit<)li»,1o I.nmdllräc) in Mailand 1915 erschienene Broschüre: «II Loläaw o 1» «u» vit»» vun Leuwant Nino Mortara. Fünf Serien mit je 1b stereoslopischen Bildern bezeichnet 1. mit Nr. 16 bis 30, 2. bezeichnet mit Nr. 31 bis 45 und ver« sehen mit der Überschrift: «Stereoslopem P. Nr. 2.» 3. bezeich, net mit Nr. 46 bis 60, 4. bezeichnet mit Nr. 991 bis 1005 und versehen mit der Überschrift «Stereoslopem Nr. 34,. 5. bezcich. net mit Nr. 1006 bis 1020. Nichtamtlicher Geil. Die Lage in Rußland. Von einer Österreicherin, die aus Rußland zurückgekehrt ist, erhält die „Pol. Korr". zur Kennzeichnung der Lage, die dort Mitte Juni bestand, folgende Mitteilungen: Den russischen Behörden ist es lange Zeit hindurch gelungen, die Bevölkerung über die Kriegsereignisse zu täuschen. Durch die strengen Maßregeln der Zensur wurde die Verbreitung ungünstiger Nachrichten durch- aus verhindert, das Vild, das die zur Veröffentlichung zugelassenen Darstellungen über die Lage auf den Kriegsschauplätzen boten, erschien immer befriedigend und das Bestreben der Regierung, die Zuversicht aller Kreise auf den Triumph Rußlands aufrecht zu erhalten, wurde durch die chauvinistische Sprache, die vom größten Teile der russischen Blätter geführt wird-, erfolgreich unterstützt. Alle diese Bemühungen vermochten aber schließlich doch nicht zu verhindern, daß die Wahrheit über die Mißerfolge des russischen Heeres allmählich bruchstückweise durchdrang. Zu den amtlichen Darstellungen der militärischen Lage standen die ungeheuren Mengen von Verwundeten, die von den Schlachtfeldern ins Innere des Landes gebracht wurden, in grellem Widerspruch, und diese sinnfälligen Aufklärungen erhielten durch die Mitteilungen der verwundeten Krieger sehr cin-gchcndc Ergänzungen. Die Wahrnehmung der ungeheuren Menschenopfer, die Nußland durch den Krieg auferlegt wurden, erzeugten im Volke eine Beunruhigung, die sich innerhalb der durch die Staatsgewalt aufgestellten Schranken Luft machte. In Moslau, wurden aber diese Schranken durch öffentliche Unruhen überschritten, deren Spitze sich ursprünglich gegen die Regierung richtete. Der neue Gciicralnouvcrnelir Iusuftov hatte jedoch die Gewandtheit, die Bewegung durch bezahlte Hetzer auf Deutsche, Juden u. a. abzulenken. So tiefen Eindruck aber der ungünstige Verlauf des Krieges auf die Russen macht, war um die Mitte Juni wenigstens in den höheren Kreisen der Moskauer Bürgerschaft von einem Verlangen nach Frieden doch nur sehr wenig wahrzunehmen. Man nahm dm Standpunkt ein, dah es für Rußland bei der gegenwärtigen Lage nicht möglich sei, an den Friedensschluß zu denken, weil es sonst trotz aller ungeheuren Opfer an Gut und Blut fo gut wie nichts erreicht haben würde. Mit dem Gedanken, baß die Niederlagen der russischen Streitkräfte auf militärische lind moralische Überlegenheit der Gegner zurückzuführen seien, wollen sich die Russen nicht abfinden; sie suchen vielmehr eine Art von Trost in der Anuahme, daß hicbei Verrat mitgewirkt haben müsse, und die im Zusammenhang damit ausnesprochcnen Verdächtigungen reichen sehr weit. Die Wirkungen des U-Boot-Krieges. Das Wolffschc Bureau meldet: Im „Journal de Geneve" Nr. 177 vom 29. Juni findet sich ein Artikel über: „Die Verluste der britischen Handelsmarine", in dem der Verfasser ausführt, baß an Schiffen mit mehr als 300 Tonnen Gehalt in der Zeit vom 4. August 1914 bis 16. Juni 1915 145 Schiffe mit insgesamt 524.000 Tonnen vernichtet seien, darunter in der Zeit vom 18ten Februar (Beginn des U-Boot-Krieges) bis 16. Juni 82 Schiffe mit 252.000 Tonnen. Von diesen seien durch U-Boote 75 versenkt worden. Bis 24. Juni kämen noch 3 Schiffe hinzu, so daß vom Beginn de? U-Boot-Krieges bis 24. Juni im ganzen 78 Schiffe versenkt worden seien. Diese Ziffern stimmen, wie wir von zuständiger Seite erfahren, nicht. Es sind in der Tat vom Beginn des U-Boot-Krieges (18.Fcbruar) bis 24. Juni durch U-Boote vernichtet: 194 britische Schiffe, darunter 124 von mehr als 300 Tonnen Gehalt; diese letzteren ergeben im ganzen vierhunderttausenb Tonnen versenkten Tonncngehalt. Weiter ist im „Journal de Geneve" ausgeführt: Unter Zugrundlcgcn «der Anzahl der angekommenen und abgegangenen Schiffe (über 300 Tonnen) aus britischen Häfen" in der Zeit vom 13. Februar bis 24. Juni mit 25.911 ergebe sich über die Wirkung des U-Boot-Krieges folgendes Bild: 18. Februar bis 24. Juni (126 Tage): Zahl der versenkten Schiffe 78, Pro Woche also 4,3, pro Tag 0,62. Ankunfts- und Abfahrtsfälle "''N i. ausgenützte Gelegenheit 73: 25,911^0,0031. Diese Zah^n geben lein richtiges Vild von bcr ^ll-kung des U-Boot-Krieges, da in ihnen eine große Zahl von Schiffen, besonders von Küstenfahrern, mehrfach gezählt ist. Ein zutreffendes Bild für die Wirkung des U-Boot-Krieges gibt der Vergleich der Tonnenzahl der vernichteten Schiffe mit dem Gcsnmttonncngehalt der britischen Handelsflotte. Hiczu ist festzustellen, dah vernichtet sind: 1. Durch U^Bootkrieg in der Zeit vom 18. Februar bis 24. Juni: «) Schiffe (mit mehr als 300 Tonnen Gehalt), 124 mit 400M0 Tonnen: d) Fischer-fahrzcuyc (mit weniger als ," ' 70 mit 1^.000 Tonnen. 2. D,,rch >< .. >. August U'14 ab: Schiffe 57 mit 250.000 Tonnen. 3. Ferner vernichtete Schiffe unbekannten Namens und Tonnen-qehaltcs: 10 mit etwa 25,000 Tonnen, in Summa 261 Schiffe mit rund 700.000 Tonnen. Der Gefamttonnengcbalt der britischen Handelsflotte vor dem Kriege ist mit 20 Millionen Tonnen angegeben. Hicvon sind verloren 0,7 Millionen Tonnen; der bisherige Verlust beträgt als»> 3,5 Prozent des Gcsamttonnen-achslltcc-. Der Flammentöter. Roman von Horft Nobemer. ill. Fortsetzung.) (Nachdrxcl vrrboten.) Krohlow hatte nur mit halbem Ohre hingehört. Er rannte im Zimmer herum, eine Zigarre im Mundwinkel, und rieb sich immer wieder die Stirn. Und dann stürzte er sich auf den Flammeutölcr. „Du brauchst doch noch Sachen! Natürlich pump' ich dir, was du brauchst!" «Na also! Und ich danke dir schön! Die Aussichten, meine Schulden zu tilgen, sind augenblicklich wunderschön. Da ist's wohl keine Schande, ich schieß' dich gleich um hundert Mark an, denn in dem Anzug kann ich doch nicht aufs Laboratorium steigen, er wär' bald von Säu-ren arg zerfressen! . . . Leg' mir ihn heute abends unters Kopfkissen, den blauen Lappen, das bringt Glück. . . Ja, nun hab' ich noch eine Sorge! Daß ich mich mäm-ltch auch in deinen Schatz vergucke! . . . Du—u, das war eine gefährliche Geschichte!" Krohlow lachte ihn aus. „Da hab' ich gar leine Angst! . . . Aber, mein Iungchen, die Trude hat eine Schwester, die schwarze Lene, d,e paßte zu deinem losen Mundwerk!" Der Flammentöter fuhr auf von der Chaissclongue. «Du, wahrhaftig?" „Wirst ja sehn, - heute mittags! . . . Aber ich glaube nicht, dah du der mit deinen Künstlerlockcn und dem abgeknabberten Bart gefällst!" „Bitte, das sind Privatangelegenheiten! Meine Mähne opfere ich nicht, und wenn ich zu der den Schnurr-bart verschneiden ließe, dann sähe ich doch total verrückt aus! ... Es wird übrigens höchste Eisenbahn! Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Fürsten — und des Flam-mentöters, wenn's ihm gerade paßt! Und weiht du, auf Fräulein Klausner Nummer zwei hast du mich neugierig gemacht! Wenn sie ein lustiger Spatz ist, also dan» steh' ich für mein Iuuggcscllenhcrz nicht aeradc! Adieu!" „Adieu, aber wasch dir erst die Pfoten, Flammen-töter, mir scheint, sie Haben's nötig! „Herr Wellerlamp! . . . Meine" Frau . . . Meine Töchter!" Der Fabrikant hatte es förmlich gesagt, geschäftsmäßig. Er kam mit vielen Menschen zusammen, manche Unterhandlung führte nicht zum Ziele, war man herzlich gleich von Anfang an gewesen, hieß es gleich: der Klausner hat mich einwickeln wollen, aber natürlich kroch ich uicht aus den Leim. Wellcrkamp reichte der Hausfrau die Hand. „Freut mich sehr, Herr .Klausner!" Und dann wandte er sich zu den Töchtern des Hauses. Er wollte irgend etwas Freundschaftliches sagen, aber die Kehle war ihm wie zugeschnürt. Steif war seine Verbeugung. Mit großen Augen starrte er die Trude an. Sein Herzschlag stockte. Gott im Himmel, was war,das für ein Mädel! Ein bißchen blaß, in den großen Augen lag eine stumme Frage, die Flügel der schmalen, rassigen Nase bebten leise, und nun stieg auch noch eine feine Röte in ihr zartes Gesicht. Ein Zucken lief über die weiße Stirn, und dann öffneten sich die feingeschwurigcncn, vollen Lippen. „Wir habm Ihncn zu danken, dah Sie g«o,imen sind, Herr Wellcrkamp!" Festigkeit lag in der Stimme, einer Altstimme, d»e in seinem Öhr nachschwang. Eine Stimme, die so einem wüsten Gesellen, wie ihm, wohltat. Noch eine eckige Ver-beugunn machte er. Halb wider Willen kamen ihm die Worte vom Munde: Krohlow hat mir Empfehlungen an die Herrschaften aufgetragen!" ,, ,Daukc!" Die Blonde hielt ihm die Hand ym, drückte sie fest. Er verstand. Mach' nicht viele Worte um ihn. zu dir hab' ich Vertrauen. Die Kinderstube hatte ihm ja gefehlt, °ber auf den Kopf war er doch nicht gefallen. Woher kam mit nnem Male die Leere da oben? ... Und dem M^en '^au-lein Klausner, das neben der Schwcher stano, und um dereu Mundwinkel der Schall zuckte, muß e " doch "uch i.cm'd etwas sagen? . . . In seiner Verlegenheit l.chte "' ^3s^n die Arbeit, «' schon was erfinden! Donnerchen ja, ich bin doch der Flammen- ^'^ Bei der Lene kam ein Riickfall aus der Backfischzeit Sie drehte sich auf einem Absatz im Kre.se hemm und schüttelte sich vor Lachen. (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 153_____________________________1138 8. Juli 1915 Außer den britischen Schiffen sind bisher französi-sische und russische Schiffe mit zusammen 40.000 Tonnen Gehalt vernichtet worden. Lolal- und Provinzial-Nllchrichtcn. — '(Die Kriegsanleihe.) Wie das Postsparkassenamt mitteilt, belauft sich die Gesamtsumme der Zeichnungen nach den bisher eingegangenen Meldungen der Zeichen-stellen auf 2630 Millionen Kronen. Vom 6. b. M. an werden Zeichnungen nur mehr ausnahmsweise zugelassen und sind derartige Anträge direkt an das Postsparkassenamt zu richten. — (Einrcichftcllc für Offerte über Fußbekleidung und Ledersorten.) Alle für das k. und k. Kriegsministerium österreichischen Offerte über Fußbekleidungen, Riemenzeug, überhaupt Ledersorten für das k. und k. Heer sowie Riemenzeug aus Ersatzstoffen, sind bis auf weiteres nicht beim l. und k. Kricgsmimsterium, sondern beim k. k. Gewerbcförderungsamte einzureichen. — (Berluftliste.) In der Verlustliste Nr. 204 ist Fnf. Wohlgemut!) Franz, IR 15, 3. K., aus dem Bezirke Krainburg als tricgsgefangcn, angeführt. — iPilze und Schwämme als Nahrungsmittel.) Um die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln zu erleichtem, ist es geboten, kein Mittel ungebraucht zu lassen, welches geeignet wäre, in dieser Richtung nützlich zu sein. In waldreichen Gebieten wachsen oft in großer Menge eßbare Pilze und Schwämme, die sich wegen ihres hohen Nährstoffgehaltes sonne der Einfachheit ihrer Zubereitung zu schmackhaften, leicht verdaulichen Gerichten für die Ernährung namentlich der ärmeren Schichten der Bevölkerung ganz besonders eignen. Da jedoch das Sammeln der Pilze und Schwämme in den Waldungen nur mit Erlaubnis der Waldbesiher zulässig ist, kann selbstverständlich eine erhöhte Gewinnung und Verwertung dieser Waldprodukte nur dann gewärtigt werden, wenn die Waldbescher in diesem Belange der Bevölkerung gegenüber das weitgehendste Entgegenkom- men vorwalten lassen und die Erlaubnis zum Sammeln der Pilze und Schwämme ohne zwingende Gründe nicht nur nicht verweigern, sondern sie — allenfalls gegen Aus-fclgung von Lizenzscheincn, aber ohne irgend welche Gegenleistung — im ausgiebigsten Maße insbesondere den ärmeren Volkskreisen erteilen. Die Pilzsammler hätten sich dann allerdings nicht nur strenge auf die ihnen angewiesenen Waldorte zu beschränken, sondern müßten auch alles vermeiden, was dem Waldbesitzer Anlaß zur Entziehung oder zur Verweigerung der Bewilligung bieten könnte. Das Ackerbauministcrium hat die Landes-stcllcn aufgefordert, im Wege der Unterbehörden sowie auch der landwirtschaftlichen Haupssorporationen und anderer geeigneter Organe die Bevölkerung auf den hohen Nährwert der Pilze und Schwämme aufmerksam zu machen und zugleich auf die Waldbesiher mit allem Nachdruck einzuwirken, daß sie angesichts der gegenwärtigen außerordentlichen Verhältnisse im allgemeinen Interesse dem Sammeln dieser Waldprodukte keine unnötigen Schwierlyfeiten bereiten und den sich damit befassenden Vevölkerungskrcisen weitgehendes Entgegenkommen zuteil werden lassen. Jene Kreise, welche sich für die Bestimmung der Pilze und deren Behandlung des näheren interessieren, werden auf den von Professor Johann Macku verfaßten, soeben erschienenen „Praktischen Pilzsammle" verwiesen, welches Werk mit zahlreichen gut gelungenen Abbildungen ausgestattet ist und eine ausführliche Anleitung zum Bestimmen aller in unserer Heimat wachsenden eßbaren und giftigen Pilze sowie deren Behandlung enthält; als Ettgänzuny hiezu hat derselbe Verfasser auch ein 100 Rezepte enthaltendes „Pilzlochbuch" herausgegeben. Beide Schriften sind im Verlage von R. Promberger in Olmüh erhältlich; der Preis des „Pilzsammlers" stellt sich auf 3 /< 80 /t für ein Exemplar. ^ (Zur Frage der Berufswahl)' erhalten wir aus Eisenhändlerkreisen folgende Zuschrift: Mit dem Schul-schlusse tritt alljährlich an die Eltern und Vormünder die verantwortungsvolle Frage heran, welchen: Berufe sie ihre der Schule entwachsenen Söhne und Mündel zuführen sollen. Der bereits seit elf Monaten währende Völkerkrieg hat nun auch eine große Anzahl von Angestellten der Handelsbranche und insbesondere des Eisen-warenhandels unter die Fahnen gerufen, so daß gerade jetzt in der Eisenwarenhandelsbranchc ein fühlbarer Mangel an tüchtigem Personal wie dessen Nachwüchse herrscht. Infolgedessen finden in dieser Branche junge Leute mit guter Vorbildung nicht nur leichtes und sofortiges Unterkommen, sondern auch bei. entsprechender Eignung und rascher Anpassung in kurzer Zeit gut bezahlte Stellungen, und zwar sowohl beim Verlaufe wie im Kontor. Es ergeht daher an die Eltern und Vormün der die Einladung, ihre der Volks- und Bürgerschule, bczw. der Handelsschule entwachsenen Söhne und Mündel für den Eisenwarenhändlcrstand zu interessieren und sie so einem Berufe zuzuführen, der den jungen Leuten rasch eine gesicherte Stellung und eine aussichtsreiche Zu^ kunft gewährleistet. Die Geschäftsstelle des Verbandes östereichischer Eisenwarenhändlcr in Wien, VH., Burggasse 94«, ist gerne bereit, Offerte für Lehrlinge, Praktikanten und angehende Kontoristen entgegenzunehmen und weiterzuleitcn. Den vorstehenden Offerten sollen jedoch keine Originalzeugnissc, sondern nur Zeugnisabschriften unter Anfühning etwaiger Sprach- oder besonderer Vranchekenntnisse beigeschlossen werden. „Der grüne Teufel" erzielt auch im „Kino Central" im Landestheater wie überall große Erfolge. Die Vorführungen dieses interessanten Films finden nur noch heute statt. Das Kino „Ideal" zeigt morgen Freitag den 9ten Juli ein Nordiskdrama: „Im Banne der Trunksucht", welches von den besten Künstlern vorzüglich gespielt ist. Außerdem werden noch andere Bilder vorgeführt. — Heute noch: „Der Fuchs in der Falle", großartiges Spionagedrama in drei Akten. ^9 Uhr-Vorstellung bei günstigem Wetter im Garten. 1700 K. k. priv. allgemeine Vertehrsbank in Wien. Stand der Geldeinlagen gegen Kassascheine und Einlagsbücher am 30. Juni 1915: Der Krieg. Telegramme des k. k. Telegraphen-Korrespanbenz-Knreans. Österreich-Ungarn. Von den Kriegsschauplätze». Wie«, 7. Juli. Amtlich wird Verlautbart: 7. Juli 1915. Russischer Kriegsschauplatz: An der Front der Armee des Erzherzogs Josef Ferdinand dauern die Kämpfe fort. Eingetroffcne russische Verstärkungen, die an mehreren Stellen zum Angriffe vorgingen, wurden unter großen Verlusten zurückgeschlagen. Tic Gefnngc-nenzahl hat sich noch weiter erhöht. Am Bug und u» Ost-galizicn ift die Lage unverändert. In den Kämpfen an der unteren Hlota Lipa wurden vom 3. bis 5. Juli 3850 Russen gefangen, — Italienischer Kriegsschauplatz: An der Tchlachtfront im Görzischcn trat zunächst ziemliche Muhe ein. Nach dem vorgestrigen Siege hatten unsere Truppen «och einige zaghafte Nachtangriffe gegen den Gör,er Prückenlovf und die Plateauftcllungen abzuweisen. Gestern eröffnete der Feind neuerdings ein heftiges (^eschüi'feuer, dem nachts wieder vergebliche Vorstöße schwächerer Kräfte folgten. Italienische Flieger warfen auf Trieft Vombcn ab, ohne erheblichen Schaden anzu« richten. Im Krngcbictc griff der Gegner mehrmals eine Fclctuppe an, der schon frühere Anstrengungen gegolten hatten. Tic braven Verteidiger schlugen wie immer den Angriff ab. Vor unserer Stellung ist ein Leichcnfeld. Im Kärntner und Tiroler Grenzgebiete dauern die Geschütz» kämpfe stellenweise an. — Südöstlicher Kriegsschauplatz: Auf den Höhe« östlich von Trebinjc fand in den letzten Tagen ein für unsere Truppen erfolgreiches Gefecht statt. Im Angrifft eroberten einige unserer Abteilungen nach furzcm heftigen Kampfe eine montenegrinische Vorfiel» lung und trieben die Montenegriner auf den nächsten Höhenzug. Tagsdarauf ging zirka eine montenegrini» sche Brigade nach starker Artillerievorbereitung zum Gegenangriff vor, erlitt jedoch im Feuer unserer Truppen derartige Verluste, daß sie nach einiger Zeit auf die! Hauptftcllung, woraus sie vorgebrochen war, zllriiclging. Mehrere «nsrrcr Flieger griffen mit Bomben und Maschi» nengewehrfeuer erfolgreich in dm Kampf ein. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes: v. Höfer, FML. Der Bericht des italienischen Generalstabes. Wien, 7. Juli. Aus dem Kriegspressequartier wird gemeldet: Berichte der feindlichen Generalstäbe: Italien, 5. Juli. Die Beschießung der Werke von Malborghet und Preoil durch unsere Artillerie wird mit großer Wirksamkeit fortgesetzt. Unsere Offensive auf dem Karstftlateau entwickelt sich mit Erfolg. In den gestrigen Kämpfen wurden 400 Gefangene gemacht. In der vergangenen Nacht belegten unsere Luftschiffe einen feindlichen Lagerplatz in der Nähe von Doberdo und den Eisenbahnknotenpunkt Dornberg.Prvacina. Der Bahnhof Prvacina und die Vahnabzweigung wurden beschädigt. Die Luftschiffe lehrten unversehrt zurück. (Tatsächlich wurde an der Strecke Görz—Trieft bei Dornberg-Proaeina die Abzweigung eines Stockgeleises zu beschädigen versucht.) Ministerpräsident Graf Stürgkh beim Kaiser. Wien, 7. Juli. Seine Majestät der Kaiser hat heute um 11 Uhr vormittags den Ministerpräsidenten Grafen Stürgkh in Schönbrunn in längerer besonderer Audienz empfangen. Die Erteilung von Ncisebewilligungen nach den vom Feinde befreiten Gebieten. Wien, 7. Juli. In letzter Zeit mehren sich die Fälle, daß Zivilpersonen, insbesondere Funktionäre von autonomen Behörden, Vertreter und Angestellte von Finanzinstituten, von wirtschaftlichen Körperschaften und groß-industriellen Unternehmungen usw. beim Etapftenober-kommando um die Bewilligung zur Neise in die vom Feinde befreiten Gebiete des Inlandes und Ausstellung diesbezüglicher Legitimationen oder militärischer offener Orders einschreiten. Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß derartige Anslichen vom Etaftpenobertom-mando künftighin nicht entgegengenommen werden, da nach den in letzter Zeit getroffenen Verfügungen die Erteilung von Reisebewilligungen nach den vom Feinde befreiten Gebieten ausschließlich an die Polizeibehörden, bezw. wo solche nicht bestehen, an die politischen Vezirks-behördcn des Aufenthaltsortes übertragen wurde, woselbst auch Auskünfte darüber erhältlich sind, in welche Teile dieser Gebiete die Rückkehr jeweils zulässig ist. Sven Hedin über die polnische» Legionäre. Wien, 7. Juli. Der berühmte Forscher Sven Hedin empfing Sonntag den 4. d. drei Mitglieder des obersten polnischen Nationalkomitces, und zwar die Reichsrats-ibgcordneten Hofrat Roßncr, Daszynsli und den Vizepräsidenten des polnischen Nationalrates Grafen Miha-owski, welche die Gelegenheit nicht unbenutzt lassen vollten, den schwedischen Forscher über die Ziele und Richtlinien der durch dcn obersten polnischen Nationalrat verfolgten Politik aufzuklären. Bei dieser Gelegenheit äußerte Sven Hedin ein interessantes Urteil über die an der Süd- und Ostfront lämpsenden polnischen Legionäre. Sven Hedin zollte dcn polnischen Legionären uneingeschränktes Lob. Agrarier beim Ministerpräsidenten Grafen Stürgth. Wien, 7. Juli. Eine hiesige Lokalkorresftondenz meldet: Heute vormittags traten die scheu Verbände Nicderöslerreichs, Obcröscrreichs Vöb-mens, Mährens. Schlesiens und Steiermarks und .war sowohl Reichsratsabgeordncte und di?VMdenten de Landesku wrräte und enschaftsverbande der genannten Krön ändn im n eder-österre.chischen Landhause zu einer ung zusammen. Gegenstand der V sprechung bildew, insbesondere d,e Fragen der GetreidehöchstprZe ft r d? neue Ernte m ganz Osterreich, der Ausfuhr von Getreide Futwnu teln der Vlehrequisiiionen, der Beschaffung der Betriebsmittel fur landwirlschaftl che Motor n (Ven-z.n und Kohlen der Gctreideau bri, gung durch d?e Krlegsgetreideveehrsanstalt. die Beschaffung von Kon .^ ."5 belasse) und anderer Ersatz.nitt ; die Ordnung des Zuckcrftreiscs und Zuckcrv rlchrcs Fe dschutz-Ä"^^ ^'""ll der Bürgermeister und ""d schließlich Musterung und Einberufung der 43- bis 50iäbriacn Lands/,.ni^Ni<-l,tellung aller Einzelheiten dieser Forde-die Teilnehme? an der 'Konferenz zum Mm sterftrastdcnten Grafen Stürakh. Der Kon-ferenzvorschende Landesausschuß Mayer trug namens der gesamten agrarischen Vertreter der obgenanntcn Kronlandcr we Petita derselben 5or. Der Ministcrvräsi-,dent zeig e stch auch in den Einzelheiten der vorgebrachten Wunsche bestens unterrichtet und erklärte die Neaic-rung sei gewiß bereit, die agrarischen Fordimnaen eingehend Zu prüfen und denselben in jeder mögliche?: We se entgegenzukommen. Landcsausschuß Malier /?>ttp d.n Ministerpräsidenten schließlich mit, daß e n v n d r Konferenz ausgearbeitetes Promemoria über alle aarari. schm V,erhältnisse in den nächsten Tagen n Fachm'ü-stern überreicht werden wlrd. ««^"^..l Veutsches Reich. Von den Kriegsschanpliitze«. Berlin, 7. Juli. Das Wolff-Buerau meldet: Großes Hauptquartier, den 7. Juli 1915. Westlicher Kriegs- Laibacher Zeitung Nr. 158____________ _______1139 g I^. ^15 ,^,^.uy: ^uronc,) von >')pern drnu,icn «rftern englische Trxppl'n in einen unserer Schü<,en»läl,c„ ein; sie wurden am ^lbnd wicdrr ucrlricl'cn. festlich von Souchcz wurden zwei feindliche nächtliche Angriffe al'nrwiesrn. Bei dcr ÄeschiejuiNss feindlicher Irnppcnnns«>nn,l„n«en in Arrao „rriri die Stadt in Aland. 2er ^ruerobrunst siel die Kathedrale zum Opfer. Zwischen Maao und Mosel henscht lelchaftc .^nmvftli3 (c.parlicc' sel.tc der Fr.nd seine 'An,llc»^unncn, die chm unlängst cuttisscnen Stellunsse« wieder zu erobern jmt. Bei dc,n erste» 'Angriff qclnn«chu',ftl.ch: Weftlich dcr oberen Weichsel wurden ante tVurtschnttc gemacht. Qftlich der Wei.ysel sind leine grö-ljeren Vcräudcrun„rn z« .nrldc». 'Xuf der Verfolgung z>'r Zlu.a Lipa vom 'i. z...n 5. Juli machten wir ^Ü0 befangene. Olicrjtc HccrcÖleitunn. Äutzcrnngru dcs Königs von Bayern. Wicn, 7. Juli. Der Münchener Korrespondent des „Nenen Wiener Tagblatt" wurde von völlig Ludwig von Bayern empfange», welcher den Korrespondenten pur allem autorisierte, uiitzuteileu, daß der Kö-mg ganz besondere Freude empfand, den Kaiser Franz ^u eph m so trefflicher ^ü,llgteit zu seheu. Die Reife nach der Ostfront habe den Kouig )ehr befriedigt Die verbündeten dentschcn und österreichisch-uugarischen .yeere machten eiueu ausgezeichneten Elndrnck, wobei der Kmng besonders die moralische Disziplin und die lunsterhastc Ordnung der Hecresstraßen oei Kolomca herooryob Trotz der grotzeu Strapaze» zeigteu die Truppeu telnerlei Ermüduug; mau sahnen Ulelmehr d>e frohe (viegeszilversicht an. Solchen Truppen wird le,u Fmid aus d,e Dauer Widerstand leisten tonnen. Zur Niederlage der Italiener bei Oörz. Vcrli«, 7. Inli. Der österreichisch-ungarische Sieg am Gorzer Ärüäeillupf wird allgemeiu niit großer Freude uud Äurrtluuuug fiir die tapferen öftcrrei-chlsch nngarischen Truppen gcgcuüber eiuem numerifch loelt nberlegeueu Gegner begrüßt. Diefe Anerkennung außcvt slch auch in den Vesprechuugeu der militärischen Ac, arbcltcr der Blätter, welche die Leistuugcn des wpscreu Heeres der Verbündeten im Süden mit der ^agc der deutschen Trnppcn in Belgien und Frantrcich vergleichen, wo gleichfalls einer Überzahl gegenüber landgehalten werden mnß, bis der geeignete Augen« l'llä gelommen ist. ^ u u Verainn« dcr Finanzlninificr dcr ^undcsstaatcn. lcn ^"^'"' ^- ^"li. Die Finnuzuiinisl^ dcr Vliüdesstaa-'»t,i^ !'!^'"' ""l ^iülndmin dcs Siaawsclrclärs dcs dl!> ^in^"' ?' ^'^- <'^'l licuorslchcllocn Zusaimuentlluft, ^'., ü.?'"'^" ^" B,»chc<>slanlc» schreibt die „Aurd ,,^ z-'./.., "^mcinc ^cinq": ^ie wir hören, handelt l,'r "^rl. «o"' """scrc,!,z nichl um die Äcralon^ ln-slim,» ciuo ul äcm.^^!.7"r^' ^usa>mucue..ust isl o.olmchr 3 iches u d d. '^"'"")e '".licr die Fina'.zlanc dcs sa > uli acn^n''^ ^' smanzicllcu .^ricnsi.hruua zu- ^ . „ ^ '^ uu.nillcll'ar ftcrsüulichc Fühluuq mit dcn ^c.,cru dcr Italien Varzilai — Minister fiir die „Terra irredenta". Bern, 7. Juli. „Popolo d'Italia" meldet aus Nom: Ministerpräsident Salandra habe in dcn letzten Tagen dem in Trieft geborenen Abgeordneten Aarzilai angeboten, als Minister ohne Purtcsenillc in das Kabinett einzutreten, und zwar nicht als Vertreter der äußersten Linlcn, sondern als Vertreter der „Terra irredenta". Barzilai wird wahrfchcinlich annehmen. Die Mobilisierung dcr Industrie. (ihiasso, 7. Inli. Die Mobilisierung der italic-nifchen Hndnstrie zur Herstellung dcs Kriegsmaterials wird in etwa öl) eigens in Gcnosscnschaftsform organisierten Mailänder Fabriken von Mctallwareu, Maschinen, Äaumwollwaren und anderen bereits vollzogen. Die Mailänder Fabriken haben Granaten zu lili und 75 Millimeter zu liefern. Die ^ieferuugcu haben im August zn beginnen. Die Lieferungsmengc ist im Laufe der nächsten sechs Monate allmählich zu versechsfachen. Kupfer und Stahl gibt ihnen, wie ans einer Meldung des „^orricre d' Italia" hervorgeht, das Kriegsministcrium. Sorgen macht das Arbciterproblcin. Man sucht Mechaniker im Auslande anzuwerben uud ruft alle brauchbarcu Arbeiter vou dcr Front zurück. Bei diefer Rüctbcrusuug siud nach dem „Popolo d' Italia" bereits nmfaugreiche betrngerifche Begünstigungen vorgekommen. Die Mißftändr im Samtäwwese«. Nuftland „nd die Abgabe österreichischer l^faugener italienischer ^iatio nalitiit. Lngano, 7. Juli. Mit üblicher Entrüslunn, tcill dic „A^cuzia Slcscmi" ein »cues durch ^uslballou in oic italicnischeu ^inicu aclnnatcs Manifest mit, das dcu ila licuisrhcu, Soldaten von dcn österreichisch »uftarischen Sica.cn >tuudc gibt uud dic wahrc Eulstclillunsgcschichlc dcs itulicinschcn i»tr!cncs »sscubarl. Daran schließt dic Äqcntilr ciuc iiochmali^c Wicderlioluusi dce> Proicstce» wlMi, dcr C'lcslinncnnahme italienischer Miliiärär^tc und AmliimdctciitrlM'r durch dic Ostcrrcichcr. Dicscr Protest ist usscilliur dazll bestimmt,.den vielen Beschwerden übcr die Uiizuläuglichlcit dcs lwlicuischcu Sciuiliitsn'jrscuL' üud dic dnilNüd criuuchscndcu schloer cinftslludcucu Ubcl ciuc ncluissc ^llilcnsnng z» ncl'cii. „Pcrscucranza" und „(5orriorc dclla Sna" nmchen (5rwlili!!il»n voil stnrlcll TiUcrneuzcii, die linncachlcl mlSttlcichcildci loid ucrcin hcillichcndcr ^„uihxngcn dcr Gcncrnliilspcstorin Her zmM vou Aosta zwischen dcr Militärsanität und dcin ^iolcn Urcuz bcslchcu und zu unerhürlcr Bchaudl»,!^ wcise der Vcrwundctcil stcsüyrt habcn. In Mailand ,iud iu dcil Urieqezoucn fehlt cs bcisftielsweisc dcn Militär Hospitälern an Wäsche. Das Note 5trcuz stellt zwar Wäsche her, qibl aber lciue an Militärspilälor .j n,cncn >">0 Ttiimncn anacnoinincu. London, 6. Juli. Im Uuterhaufc sayte qeftern Ne-Nicmun5Ucrlrctcr Brace cms einc Ansmnc, dah scn N. Mai 7l14 fcindlichc Ircmoc intcruicrt uuo M> Per-smicn verschickt odcr hcimncscnoet worden seien. Die Gesamtzahl dcr Interniert?» bctragc jetzt 2l!.71.'j, Premier minister A S q u i t h s fechten die feindliche Kavallerie Weiler zurück. Vorgestern wurden im Gefecht eine Anzahl von Gefangenen und Beute gemacht. — An der Dardauellenfront ist die Lage i»u nllffcmcincn unverändert. Die gewöhnlichen 3chichen« sträbenläinpfe dauern an und find namentlich auf dem rechten Flügel bei Zedilbahr sehr heftig. Alle diese Kämpfe verliefen für uns günstig. Unfcrc anatolischcn Batterien verursachten im Feindeslager bei Sedilbahr zahlreiche Explosionen und Brände. Unsere Flieger warfen zweimal wirtsam Bomben auf feindliche Truppen ab. Bor Ari Burn« bombardierte ein feindlicher Monitor, der sich sichtlich hinter einem Tpitalschiff dockte, unsere Landesftclllma.cn. An den übrigen Fronte« hat sich nichts Wesentliches ereignet. Die Kämpfe an den Dardanellen. Koustantinopel, 6. Juli. Amtlich wird mitgeteilt: Ein am 23. Juni bei Seddilbahr gefangener Franzose sagte bei seiner Einvernahme: Ich will mit militari« scher Offenheit erklären, daß wir Franzosen über die Zukunft der Operatioueu bei den Dardanellen nicht zuversichtlich sind. Die bisher erzielten Ergebnisse erschüttern unseren Mut. Ich glaube nicht, daß Frankreich Hieher neue Verstärkungen schickt. Es scheint für uns nicht vorteilhaft zu sein, die Front iu Frankreich, die so wichtig ist, zu verlassen, um Hieher zu tomuieu. Die Kämpfe iu Mesopotamien. Koustantinopcl, 6. Juli. Aus Bagdad wird gemeldet, daß sich die Engländer von Schech Sead am Tigris bis auf. Kuweit zurückziehen mußten. Vie Vereinigten Staaten von Amerika Der Anschlag auf Morgan. Viewyork, 7. Juli. (Reuter.) Frank Holt hat Selbstmord verübt, indem er aus einem Fenster des Gefängnisses sprang, als sein Wächter sich auf eiueu Augenblick aus der Zelle entfernte und die Türe offen gelassen hatte. Holt war sofort tot. Mexiko. Heftige Kämpfe. Newyork, 7. Juli. Nach Berichten aus Laredo in Texas versuchten Anhänger Earranzas gestern in heftige»» Kämpfen vergeblich, Turedon, das Bullwert der Partei Villas, in der ^liähe von Monterey, ein» zunehmen. Am Kampfe nahmeu iu,uoo Mann teil. Die Verluste werden auf 2000 Maun geschätzt. — (XVIII. Verzeichnis über die beim l. t. Bandes» priisidimn eingelaufenen Epcnden:) (Fortsetzung.) Administration des „Eluuenec", Sammlung 8,34 X; ein Drittel aus der Sammelbüchse des Steucramtes m Gurkfclo 6,l2 X; Alfons Freiherr von Mirzbach statt der Häuserticflaggung aus Anlaß der Einnahme von PrzemrM 100 /<; die Beamten des Steueramtes Radmannsdorf 7,4? X; Stcueramt Radmannsdorf ein Drittel des Sammclbüchfcncrtragcs 5,96 X; k. l. Realschule in Laibach: 1 ^ Gehallsrückläffe des Lehrkörpers 73 X 5)0 /,., Sammlung der Schüler 12,4« /<; Aezirtshaupt-maimschafl Loitsch, Sammclcrgeiinis 63,30 ^<; Bezirts-haupimaunschaft Stem, Sammclcrgebnis 221,12 ^; Frau Scholz aus Sternberg in Mähren 20 X; Max Samassa durch Ihre Exzellenz Baronin Schwarz '.)0 /<; Herr und Frau Paul Seemann 200 /<; Ursulinerinncn in Bischoslacl, Sammlung 43,75 ^'; Gymnasium iu Ru-di.'lfs>ucrt 24,02 ^<; einige Flüchtlinge aus dem Küstenlande 10,46 /<; Sammlungen der Voltsschulen dcS Bezirkes Gurtfeld 256,36 ><; 8. Sammeluerzeichnis der Bezirtshauptmcmnschaft Tschcrnembl 143,72 ^; Sammlungen der Volksschulen im Bezirke Laibach 164,37 /^; Realschule Laibach, Spende des Schülers Hartmann 20 /«; Erstes Staatsgymnasium in Laibach, Sammlung 173,76 X; Peslncr Ferdinand, Karusselbchtzer in Sankt Veit, aus der Monatseinnahme pro Mai 10 X; Bezirks-hauphman»schaft Stein, Sammelergcbnis 206,60 X; Albert Samassa anläßlich des Sieges von Leinberg 100 Kronen; Sammlung des fahrenden Detachemcnts des Armee-Etappentomlnandos der Ballanstreitträfte 200 X; Realschule in Idria, Spende der Schiller 42,49 ^; H. Weltach durch Ihre Exzellenz Baronin Schwarz 13 /^ 10 /t; Nezirkshaufttmanlischaft Krainburg, Sammlung der Schulen 67,44 X; Bezirkshauptmannschaft Loitsch, Spenden der Schullinder 52,32 ><'; außerdem hat die Auchdruckereifirma Jg. v. Kleinmayr 6- Fed. Nambcrg die Drucktasten für ein Plakat im Betrage von 46 X zu Gunsten des Roten Kreuzes erlassen. Summe ^383 /< 7l ^', hiczu die Summen der früheren Verzeichnisse 99.833 6 17 /l, zusammen 108.216 X 88 /l. — l>) zu Gunsten der Familien der zu Kriegsdiensten Vinbcnife-neu: Lehrkörper der l. t. Staatsgewerbeschüic in Laibach 33,96 X; Sammlung der Volksschulen in St. Marcin-Saft 5 X; Bezirksgericht Laibach, Sühnebclrag der Maria Tartar gegen Maria Traven 20 /<; Sammlung un-l<:r den Schülern der l. l. Staalsrealfchule in Laibach 3,^9 /^ her Lehrkörper der Staatsgewerbcschule in Lai- bach 30,60 X; Staatsoberrealschule in Laibach 2,79 X; Bezirtshauptinanüschaft Gottschce ein Drittel des Sani' melliüchscuerträgiusses 177,11. /v; Admiuistration des „Tllwencc" !0 X; Slcucramt Reisnil) ein Drittel dcS Sammellmchsenerträgnisses 14,37 X; ein Drittel ans der Sammelbüchse des Stcucramtes Gurlfcld 6,l3 /^; Staatsgewerbcschiilc in Lailiach 30,45 X; Stcucramt Rlldmannsdorf ein Drittel des Sammclbuchscncrtrages 5,96 X, Summe 339 X 76 /,, hiezu die Summen der früheren Verzeichnisse 47.869 X 77 /,, zusammen 4^.M) Kronen 53 /,,. (Fortsetzung folgt.) -^ (Verstorbene Heercciangcliölinc.) In den hiesigen Militärspitälern sind gestorben: in der Belgi/erlaserne am 3. d. M. der 31 Jahre alte Landsturmmcnm Anlou Fojt aus Stressowitz bei Brunn au Blutvergiftung nach Echußucrlckung des Kopfes; im (5holcraspital nm 4. d. der 26 Jahre alte Gefreite Peter 5 abek aus Dommota bei Brzozow in Galizien an asiatischer (5holera; im Gar-nisonsspitale am 5. d. der 35 Jahre alte Insaxtcrist Sandor Or any aus Szetc Fchcruar, Komilat Fcher, an Gehirnblutung; im Landesspitale: am 29. Juni der 23 Jahre alte Zugsführer Anton Drkilet aus Katlo-witz in Mähren an Wundstarrkrampf nach Steckschuß im linken Oberschenkel und Durchschuß des linken Unterschenkels; am 30. Juni der 19 Jahre alte Infanterist Josef Szidlovsky aus Äiola Zabicczowsla bei Bocl^ nia an Blutvergiftung nach Schußvcrletzung des rechten Oberarmes bei kompliziertem Knochcnbruch; am l. Juli der 26 Jahre alte Infanterist Andreas Wienczel aus Oberturzwart bei Bielitz au Blutvergiftung unch Gra-natschuswerlehung des rechte» Knies: a>u 2. d. der !9 Jahre alte lriegsgcfangene Infanterist Giovanni Croce des ital. IR 4l aus Italien (Hcimatsgcmcinde lmbe" taunt) an eiteriger Meningitis bei Tangentinlschußuer-lel^ung des liulen Schädeldaches; am 3. der 36 Jahre alw Reservefahrlanonier We«zel Kauta (Heimes-dalen fehle» vorläufig) all Aauchtliphus, und der 25i Jahre alte Landsturuunann Franz Stefan aus Birnbaum lici Wischau in Mähren an Blutvergiftung »ach Glanatschuftueilckuug des liulen Oberschenkels; am 4. der 33 ^ahrc alle Insaulerist Andreas Mati,«' aus Bculouac in Dalnialien au Bulvergislxng unch Schuft sratlur des liutc» Unterschenkels, und der 19 Jahre alle Jusanlcrist ssrauz Roha^et aus Slalicc l^i Mo^lo-nutz iu Mähren au Ech»slUerlcl)u»g der L»nge; am 5. der 35 Jahre alte Insaulcrisl Iohnuu Sugn'a aus Trieft au Luugcntubertulosc; im Lcouiuum: am 4. Juli der 24 Jahre alle Infanterist Lutas Ttipic aus Sujca bei Livno a» Blutvergiftung »ach Durchschuß des linken Unterschenkels; am '5. der 26 Jahre alte Infanterist Ti-tulcrrgesrcile Ludwig B a b i t aus Brzezim bei Neu-Sandcc a»i Gasphlegnwnc nach Schußvcrwu»dung des rechten Beines; der 2l Jahre alle Iüsanlciisi ^stvan Luori'^ aus Ivauci l,ci !>id in ^llwonie» an ^»»d-liraud bci Gasfthlegmonc nach E6)ußucrlctzu»g des rech-lcil Uuterschciliels ulld Kuochcnbruch, und der 22 Inhre alle Infanterist «aszlo Meszaros aus Szenles, Ko-»ülat Csongrad, an Gehirnentzündung imch Schu'slier-letzuug des Schädels; im t. k. Zweite» Cl.mlvc.ymua-smm: am 27. Juni der 20 Jahre alle Ins.mkris! Tomo ^uri>. nus Zaton bei Sebcniro an Blutvergiftung bei chrou^cher^lere>lentzuudu,.n: aui 3. Juli der 24 Jahre alle Tra.nsoldat ^slva» L a t a t o s aus Ge»cs, Komi tat ^n'^ «n Dar.nlyfthus; ferner im Verwunde,enzugo von der Knegssront zw. chen dem 30. Iuui und de.n Mil och aus Villa Mi- ^. ' .n N l^.^" "^burtsdateu sind noch ausstä»-lu^. ^ !"' ^^^V"^ "'" ''- ^"li der Infanterist ^rr??«^. ?><"^7 ^" ^'' ""li"en Daten „och nicht dn. N^ k.'"^?^ "erunglückle an. l. Juli tödlich durch Sturz aus dem (5i enbah.iwagen der Soldat >i i c-gler, über den nähe« Daten gleichfalls noch ausstehen. - lSchwcrcr Unfall durch scheue Pferde.) I» Broo G^m?7^ F/"'^''.^"'"°ch f'üh :,^ uub!k,,>.ns binnen 48 Stunden der Schlachtung zu unterziehen sind. Nach allen übrigen Orten Krams ist die Einfuhr lebender Schweine aus Bosnien »Herzegovina verboten. 6. Transporte von lebenden Schweinen, «nter welchen solche mit einem geringerm Gewichte als 120 kg sich befinden, sowie Transporte von ttlauentieren, unter welchen bei der tierärztlichen Untersuchung in drr Äe-stimmungs- (Auslade») Station auch nur ein Fall einer ansteckenden Tierlranlheit lonstatiert werden sollte, weiden auf Küsten des Versenders in die Aufgabestation zurückgesendet werden. v. Die Einsuhr vun abschlachteten Schweinen aus nicht gesperrten Pezirlen sowie aus seuchen» freien Gemeinden der jeweilig gesperrten Ne« zirle Bosniens mid der Herzegovina ist nur im ungeteilten Zustande und mit noch anhaftenden Nieren und dem intalten Nierenfctte im direkten Eisenbahnverlehre, und zwar gleich« falls nur nach dem Schlachthause iu üaibach gestattet. Derlei Transporte muffen mit vor« schriftsmäßigcn, amtlich ausgestellten Zertifikaten gedeckt sein. Übertretungen dieser Kundmachung werden nach dem Gesetze vom 6. August 1909, R. G. Bl. Nr. 177. bestraft. Niese Verfügungen treten unter gleich» zeitiger Behebung der hiciortia.cn Kundmachung vom 29. Mai 1915. Z. 12.497. sofort in Kraft. K. k. Landesregierung für Krain. Laibach. am 3. Juli 1915. Št. 15.637. Razglas «. kr. fleželne vlade za Kranjsko z dne 3. lnlya 1915, štev. 15.6:t7, 0 i.rometu s parkljato živino iz Bosne in Heroego- vlne na Kranjsko. Na podlagi zadnjoga uradnega izkaza 'deželne vlado v Sarajovu ae VBlod razpisov c kr. poljedelskega ministrstva z dne 31 de-cembra 1909, St. 46.338/6858, in z dne 24. junija 1915, St. 27.984, zankaznjojo gledo uvoza žmne iz BoBno in Uerc.ogovino na Kranjsko, med torn ko ostanejo a tukajšnjim razglasom z dno 27. julija 1895, St. 9837, zaukazane sploSno odredbo nasproti Uosni in Horcegoviui še v vcljavi, nastopno odrodbo : A. Radi kugo ua gobcu in parkljih v okrajih BiloÄa, Bjelina, Brèko, Bugojno, Dor-¡enta, Fojnica, Glamoè, Gradaèac, Ljubuški, JNovosinjo, Prozor, Sarajevo, Stolac,. Tofianj, luzla, Visoko, Vlasonira, Zopèo, Zupanjac in Ayorrnk je uvoz parkljate živino iz teb »Krajov na Kranjsko propovwda». aM{ "• *z. drugil, okrajcv Bosne in Herco-SnvSJl • radi kuŽIie 1)()lozili niso zaPrti- vtoži nadi^0,Ž,0lcznici uvoz živih Prooièev tnHfl l * 20 klI°S™mov za takojšnji zakol, pogoji: Ljnbljano pod nastopnirni «»on^iSf«- ki 80 P" isskladanju Bpowajo ™S J h 1Da\mO-raio 80 Prcpeljati ua vozovih 2KS 1 t rjl V m«8tno klavnico in tain najkaaneje tekom 48 ur Eaklati. , V..v"e dl?&e kraje na Kranjakem jo uvoz zmb promèev fc Boano iu llercegoviuo prepovedan. 6 . 9-.PreT,°.zi ,ž?Vih Preöi6ov, v katerih Be nahajajo taki, ki imajo tožo pod 120 kilo- gramov, kakor prevozi parkljate živine, med katcro se na postaji, kamor bo namenjeni, da se jib izloži, pri živinozdravniškcra pro-gledu uajde lo en sluèaj kake kužne bolozni, bodo se odposlali na atroške odpošiljavca na poBtajo, od koder so priäli. D. Iz okrajev, ki niso zaprti, kakor tudi iz neokuženib obèin vsakoèasno zaprtib okrajev BoBne in Hercegovine dovoljen jo le uvoz zaklanib, oerazsckanib prešièov, pri kojib Be nabajajo Se ledvice in cela lcdvièna mast, po želoznici in tudi sarao v klavnico v Ljaoljano. Taki prevozi morajo biti izkazani z uradno izdauimi certifikati. Prestopki tcga razglasa bo kaznujejo do zakonu z dne 6. avgusta 19()9,(lrž.zak.št. 177. Te odredbe stopijo takoj v moè; tukajšnji razglas z due 29. majnika 1915, St. 12.497, je pa razveljavljen. C. kr. deželna vlada za Kranjsko. Ljubljana, dne 3. julija 1915. 1691 3—1 Kundmachung. Da der bisherige Präsrntator der Katha» rina Warnuh'schen Vläbchenstiftung. Herr l.u.l Oberst Egmont Colenls von Geldern, am 26. November 1910 gestorben ift, werden hiemit neuerlich jene Anverwandten der Stifterin, welche das Präsentationsrecht in Anspruch zu nehmen gedenken, aufgefordert, die mit der legalen Nachweisung der Verwandtschaft mit der Stifterin belegten, bezüglichen Eingaben bis zum 31. Juli 1915 bei der l. l. Landesregierung in Laibach zu überreichen. Die Katharina Warnuh'sche Stiftung be> greift dermalen zwei mit je 135 li dotierte Plätze, welche für die Nuhnichungsperiode 1916 bis 1918 im Herbste d. I. durch den Stabtmagiftrat in Laibach zur Ausschreibung gelangen wrrden. K. k. Landesregierung für Krain. Laibach, am 29. Juni 1915. 16712-1 1.17.261 Kundmachung. Die Verpachtung der Gemeindejagden Ebental, Hinterbein., illieg. Schwarzenbach und Mitterdorf findet am 8. d. M. nicht statt. K. k. Vezirrshauptmanuschafr Gottschce, drn 1. Juli 1915. 1668 E 34/15/5 Dražbeni oklic. Pri podpisanem sodišèu vršile se bodo v sobi St. 3 nastopne dražbe: 1.) due 14. julija 1915 ob lO1/*- uri dopoldne dražba zemljišèa vlož. št. 113 kat. obè. Starasušica, ob-stojeèe iz hiše, dvorišèa, gospodar-skega poslopja, one njive, dveh trav-nikov, brez pritikline; 2.) dne 14. julija 1915 ob 8. uri dopoldoe dražba zomljišè vlož. St. 601 in 739 kat. obè. Slavina, ob-stojoèih iz hiše, dvorišèa, gospodar-skega poslopja, vrta, dveh travnikov in ene njire, brez pritikline; 3.) dne 14. julija 1915 ob 9. uri dopoldne dražba zemljisèa vlož. št. 693 kat. obÈ. Postojna, obstojeèega iz hišo, dvorisÈa, vrta, ene njivo in enega travnika, brez pritikline; 4.) dne 28. julija 1915 ob 11. uri dopoldne dražba zemljišè vlož. št. 1 in 133 kat. obè. Suborjc, obsto-joèib iz hiše, gospodarskega poslopja, dvorišÈa, treh yrtov, veÈ travnikov in paSnika, brez pritikline; ad 1.) cenilna vrednost 1280 K; najmanjSi ponudek 853 K 33 v; ad 2.) cenilna vrednost 2070 K; najmanjSi ponudok 1380 K; ad 3.) cenilna vrednost 2330 K ; najmanjäi ponudek 1553 K 33 t; ad 4.) cftnilna vrodnost 2905 K 04 v ; najmanjši ponudek 1937 K 08 v. C. kr. okrajno sodišèe v Postojni, odd. I, due 5. junija 1915. 1662 C 35/15/1 Oklic. Zoper Janeza Zupan, posestnika v Gaju, kojega bivališèe je neznano, se je podala pri c. kr. okrajni sodniji v Radeèah po Ivanu Prijatelj, trgovcu v Št. Janžu, tožba zaradi 216 K 52 h 8 prip. Na podstavi tožbe doloèa se narok za usfno sporno razpravo na 17. julija 1915, dopoldne ob 9. uri pri tern sodišÈu, v sobi St. 1. V obrambo pravic toženca se po-stavlja za skrbnika gospod Jernej Petri6 v Radeèah. Ta skrbnik bo zastopal toženca v oznamenjeni pravni stvari na njegovo nevarnost in stroŠke, dokler se ali ne oglasi pri sodniji ali ne imenuje pooblafièenca. C. kr. okrajna sodnija RadeÈe, odd. II, dne 3. julija 1915. 1658 i^irm. 428, ^ V I 89/8 Änderungen bei einer bereits eingetragenen Firma. Im Register wurde am 30. Juni 19i 5 bei der Firma: Wortlaut: Böhmische Industrial-Bank Filiale Laibach Sitz: Laibach. Zw. N. der in Prag I., Am Graben Nr. 35, bestehenden Hauptniederlassung, folgende Änderung eingetragen: Prolura erteilt an Bohuslav Ielinel, bisherigen Oberbeamten der Ban! in Prag II, ßkaiskk ulick 10. K. l. Landes« als Handelsgericht Laibach, Nbt. III, am 30. Juni 1915. 1647 E 115/15/5 Dražbeni oklic. Dne 3 0. aTgusta 1915, dopoldno ob 9. uri bo dražba nopro-miènin : a) vl. št. 915 k. o. Sv. Križ, b) vl.ät. 141 k. o. Sv. Križ, c) vl. Št. 168 k. o. Buseèavas, s pritiklino vred, ki sestoji iz poljskega orodja. Nepremièninara, ki jib je prodati na dražbi, je doloèena vrednost na ad a) 522G K GO v, ad b) 5319 K 96 h, ad c) 2075 K 70 v, pritiklini ad b) na 59 K. Najmanjši ponudek znaSa ad a) 3484 K, ad b) 3586 K, ad c) 1384 K, ali skupaj 8454 K; pod tem zneskom se ne prodaje. C. kr. okrajna sodnija Kostanje-vica, odd. II, dne 26. junija 1915. 1655 Firm. 424, Gen. II, 164/40 PremembB pri že vpisani zadrugl. V zadružnem registru se je vpisala dne 30. junija 1915 pri zadrugi: Mlekarska zadruga v Zagorju pri Št. Petru na Kranjskem reg. zadruga z omejenim poroštvom naslednja premomba: Vpiše se novo izvoljeni èlan na-Èelstva Dragotin Èesuik, posestnik v Knežaku št. 71. C. kr. deželno kot trgovsko sodiSÈe v Ljubljani, odd. III., dne 30. junija 1U15._____________________________ 1669 3—1 T 12/15/1 Uvedba postopanja, da se za mrtvega proglasi Matija Šuštar. Dno 10. februarja 1849 v Pod-gorici St. 13 rojeni Matija ŠuŠtar, bivši posestnik v Globoèdolu, je odšel pred približno 20 leti v Ameriko in se od tedaj ni nièesar veè slišalo o njem. Ker utegne potemtakem nastopiti zakonita domneva smrti po zmislu §24 &t 1 obè. drž. zak., se uvaja po prošnji Marije Novak, posestnice v Rudolfovem fit. 22, po Francu Mastnak, notarskemu subBtitutu v Rudolfovem, postopanje v namen proglasitve po-grešanega za mrtvega. Vsakdo se torej pozivlja, da sporoèi sodisöu ali skrbniku gospodu Francetu Perko, posestniku v Rudolfovem, kar bi vedel o imenovanem. Matija Šušta; zivlja, da se zglasi pri pod] . sodišèu ali mu na drug naÈin da na znanje, da &e živi. Po 17. juliju 1916 razBodilo bo sodiŠÈe po zopetni prošnji o progla-aitvi za mrtvega. C. kr. okrožno sodisèe v Rudolfovem, odd. I., dne 29. junija 1915. 1656 Firm. 433, Gen. Ill, 211/23 Premembe pri it vplsani zadrugf. . V zadružnem registru se je vpi-sala dne 30. junija 1915 pri zadrugi: Ljudska hranilnica in posojilnica v Zagorju ob Savi, registrirana zadruga z neom. zavezo, naslednja prememba: Izbrisati je Martin Medved, vpi-8ati pa Jo8ip Deiman, strojevodja v pok. v Zagorju ob Savi. C. kr. deželno kot trgovako sodisÈe v Ljubljani, odd. III., dne 30. junija 1915._____________________________ 1657 Finn. 432 Ges. I 80/28 Premembe pri že vpisani firmi. V registru Be je vpiaala dne BO. junija 1915 pri firmi: Besedilo : J. Blasnikovi nasledniki ali J. Blasnik s Nachfolger naslednja prememba: Podelitev prokure Antonu Poklu-karju v Ljubljaui, ki bo tvrdko tako podpisoval, da bo s štampiljo vtis-njenemu besedilu tvrdke pristavil dostavek: p-pa in svoj lastnoroèni podpia. G. kr. deželno kot trgovsko sodiSèe v Ljubljani, odd. III., dne 30. junija 1915.____________________________ 1672 C II, 233/15/1 Oklic. Zoper odsotnega Janeza Kocjana, posest. sina iz Rebra St. 4 Be je podala pri c. kr. okrajni sodniji v Ljubljaui po g. Frau-u Jamnik v Lanišah štev. 14, toiba zaradi 460 K s prip. Na podstavj tožbe se doloÈa narok za ustno razpravo na 14. julija 1915 dopoldne ob 9. uri pri tej sodniji, soba št. 50. V obrambo pravic Janeza Kocjana skrbnikom postavljeni gospod Jožef Kocjan, užitkar v Rebru štev. 4 bo zastopal toženca toliko èasa, dokler se on ali ne oglasi pri Bodniji ali ne imenuje pooblašèenca. C. kr. okrajna sodnija v Ljubljani, | odd.'II., dne 2. julija 1915. IC61 k'irm. 434, Nß <ü I 33/3 Änderungen bei einer bereits eingetragenen Firma. Im Register wurde am 30. Juni 1915 bei der Firma: Wortlaut: G. Giulini, Gesellschaft m. b. H. Sitz: Laibach folgende Änderung eingetragen: Gelöscht der Geschäftsführer Doktor Geora. Giulini, eingetragen oer Geschäftsführer Ernst Franl, Kaufmann m "°F"^ Beisetzung der Unterschrift des Geschäftsführers unter den stam-pigliertcü oder geschriebenen Ftrmen- """K°"k Landes, als Handelsgericht Laibach,' Abt. M. am 30. Ium 1915. Laibacher Zeitung Nr. 153________________________ 1142__________________ 8. Juli 1915 ! III!!!« WMlWlMM! soeben eszcliien: it9llSN>5cl,ON p,«,5 « 120, ml« p«t. »u««n«lung X 13V. ^ _______________________^ Jfotarcchten, flaschenreifen jfofcl-Wein W # # 1581 n_n 100 Liter K 26 — ab hier in Fässern von 100 Liter aufwärts per Nachnahme versendet Rosenkranz in Jtfarburg, Stetermark. Schöne 1645 3~3 Wohnung bestehend aus zwei Zimmern, Vorzimmer, Küche und sonstigem Zugehör, ist Bleiweia- straü« Nr. 15, hoohparterre, pg*- sofort zn vermieten. ""^ Anzufragen beim Hausherrn dortselbst. Moderne, vierzimmrige Wohnung III. Stock, Badezimmer und sonst. Zugehör, ist per sofort oder zum August- termin zu vermieten: Gradišèe 10, Sparkassahaus. 2—2 Möblierte Wohnung zwei Zimmer und Küche, womöglich mit Gartenbenützung und im Bahnviertel, wird ab 15. Juli gesucht. Anträge unter „A. N." an die Administration dieser Zeitung. 1684 3—2 Möblierte Wohnung 1 Zimmer, Kabinett und Küche, wird von einem kinderlosen Ehepaar per sofort gesucht. Anträge unter „1686" an die Administration dieser Zeitung. 1686 3—2 Bei Magen-und Darmkatarrb Gicht, Zuckerkrankheit, überhaupt be: allen Erkrankungen bestens empfohlen die wichtige Broschüre „Die Krankenkost'1 von Leitmaier. Preis 70 h. Vor rätig in der Buchhandlung lg. v. KleiD mayr & Fed. Bamberg in Laibach. Soeben erschien der ¦ zTxrelte Band I des I Kriegsalbum I herausgegeben von der 1688 5—2 ^ ===== -^-OCIIE ==== I Preis: K 4-O8 ¦ Vorrätig in der Buchhandlung H lg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg I Laibach, Kongreßplatz Nr. 2. I 4i Zurönsietoil! P % I Anna Dorn's [ % 1 Einsiedekunst 1 | Vollständige Anleitung, alle Gattungen Dunstobst, | I Marmeladen und Säfte zu bereiten, frisches Obst I :: und Gemüse zu trocknen und aufzubewahren :: Preis: 80 h, mit Postzusendung 90 h. JMtHfC 1688 12-J Henriette Davidis das Einmachen und Trocknen der Früchte Preis: 40 h, mit Postzusendung 50 h. Vorrätig in der Buch-, Kunst- und Musikalienhandlung I Wj: '9* v- Kleinmayr & Fed. Bamberg v.A I dR» Laibach, Kongreßplatz Nr. 2. «flK I I - '*^ - t^m———D« ~P$Hr edit,, wenn jede IIAMrA[JBfPl»jVilVPPV i • i T, . '¦ Dachtel JIB QiBIQl I V^Hlll^i^wJB und Jmles Pulver A. Moll» '^^^ ^^^^MmMjAJLAMJ Schutzmarke und Unter- achrift trägt. MoU'i geldUtz-Pulvor Bind für Magenleidende ein unübertreffliches Mittel, von einer den Magen kräftigenden nnd dio Verdauunggtätigkeit steigernden Wirkung und als milde auflösendes Mittel bei StuhlverBtopfung 8.nen drastischen Purgativs, Pillen, Bitterwässern etc. vorzuziehen. — Preis der Orlfflnal-•oh&ohtel K 2-- P*^ Palaisikate werden gerichtlich verfolgt, -p^ iVBfimBMfIT ~T~ #*ZTin -^111* echt, wenn ied« L^^^^UUdf" 6 v" -W«»'»iM-hut7,inarke trägt und V^^^^^^^^^H^^^M—_•¦——— „jjj Bleiplombe vcrach]o«B»n i«t. Moll« Franzbranntwein und Salz ist ein namentlich als schmerzstillende Einreibung bei Gliederreißen - ^^ «JT011" und den anderen Folgen von Erkältungen bestbekanntes ' II ÄrtHJ! Volksmittel von muskel- u. nervenkräftigender Wirkung. l\ '^rT^^ PreU der plomb. Origlnal-Flaiohe K 2.— IX ?JSgik Hauptversand durch Apotheker A. Moll k. u. k. U V>flBg Hoflieferant, Wien I., Tuchlauben 9 -^Jt^g^flJteB. In den Depots der Provinz verlange man ausdrücklich «qflCSS^^BBMBB. 156-102 A. MoU'» Präparate. 5212 ^tf^^^PC. Erhältlich in allen Apotheken und Drogerien. I ¦» \ f | übitupient sucht Stellung geht auch als Hofmeister. Matura mit Auszeichnung, beste Referenzen, verBteht Französisch und Italienisch. Gefl. Anträge unter ,,1701" an die Administration dieser Zeitung. 1701 3—1 iäJ des Ufci GEGEN l||Apothekers PICCOLIjMgryft 1 Fläsohohen 20 HeUer. 489 26