"»^ ^^ Nr. 343 Pran'imeratlonspiei« ! Im Zoniptoit ganzj. ss. ii ! ilhj. fl. 5.Z0. stüi dicZujlellunst ins Haue halbj.^o lr. Vlit der Post gcliizi.ft. 15, hall'j.fl. 7.5U, Donuelslag, 22. October Insert! onsged ühr biö 10 Zeilen: imal «0 li., 2u,.80tv., »m.i s:.!jo!lst pr.^«ll>'iul. l!tr.,^m.»rl,, 3m.w ll. u.s. w. Iilscltiouesteinpcl !scl!^u Verwahrer Leopold Sto-tingcr zum definitiueu Verwahrer und dc,i ersten Rc^ visor Joseph Nothmum ;üm provisorischen Vcrw^hrcr ernannt. Dcr Iiistiziinüisilr H.U oic bci dem Vundc^gericht,' in G'.az c>ledigtc Rathssecretäröstcllc dem dortigen Landcsgcrichtsudjunclc» Johann von R c i ch c n b c r g verliehe». Der Instizminister hat dem Bezirksgcrichtöadjunc' ten Joseph Domes ;» Schildbcrg die angcsuchte Ucbcr-sctzung nach V.^hlisch-Trildiui bewilligt. Der Iustizministcr bat die bei dein Krcisgcrichtc Nculilschcin erledigte Rathsslcrttärsslclle dem Landes' gcrichtsadjlinctcn in Viünn Emil Zar da verliehen. Der Iristizministcr hat die beim Obcrlaudcsge-richte in Vrimn crl.diglc i)ccllh^sccretälsadju»clc»'stcllc dem dortigen Landcsgcrichlsadjnucten Albin L a n g vcrlichc». Der Minister für Eultuö Uüd Unterricht hat dcn ordentlichen Professor dcs Hlndcls- und Wechsclrcchtcs lind dcs civilgcrichllichcn Verfahrens, D:'. .Karl Ha-die tincl zum Mitgliede dcr rcchtshistorischcn Staats. Pli!flimMoli>mission ernannt. Am ^!<>. Oclobrr 1868 wmdc in dcr l. l. Hof' und SlaalS-druckorci dac« I.VIX. Stück dr^ i)l!ichn Wirn iil'er Züaii'!, Iglciu, ?culschbrod, (I^-^lau und Kc>liu »ach 5>unqbu»,;!au, mit Zwcilzblih»^:' von ^iiciini in die Fia»,^ Iosesi«-BlN»!. von D^uischl'lod nach Pc>'t>i>l,!^ in,t> von cincm qcci^ürtcll Püüll»' drr >tol,n-Il»!gdu!!;!aiirv stnctc ülisy Tvcuit^imn. >Wr. Zlg. Nr. 248 vom 19. October.) Nichtamtlicher Theil. Laibach, ^1. October. Die Adresse dcS galizifchcn Landtages befindet sich nach Wiener Blattern schon seit zwei Tan.cn in den Händen Sr. Majestät des Kaiser s. Es wnrdcn «n der Adresse keinerlei Acudcruugcu vorgenommen, selbst "icht diejenigen, dic man mit Rücksicht daranf erwarten konnte, daß die Adresse nach ihrer Stylisiruug die Anwesenheit dcs Misers in Lcmbcrg voraussetzte. Dic Polen wollten in der Adresse darlegen, wie fchr sic iiber den Gesuch des Kaisers erfreut wären, und wurdcu deshalb die bezüglichen Stellen beibehalten. Was dic bekannte Resolution dcs galizischcn Landtages betrifft, so dürfte dieselbe vorderhand, wie die „Dcbattc" erfährt, von keinem bestimmenden Einfluß auf das Verhalte» der polnischen Abgeordneten im Reichsrathc sein, wclchc abwarten werden, welche Antrage dic Regierung auf Grund der Resolution stellen wird. Es soll allseitig das Bestreben vorhanden sein, eine vollständige Ausgleichung unter den Vcrfassuugs-partcien im Wege der Vereinbarung herbciznführcn. Nur wenn die Regierung dcu Uebcrgaug zur Tagesordnung beantragen sollte, was mau kaum erwarten kann, würden dic polnischen Abgeordneten sich bewogen sehe», weitere Entschlüsse zu fasscu, vielleicht ihr Mandat niederlegen. Wir haben das Erkenntniß dcS Pragcr Laudcsge-richtes in Sachen des böhmische» Hirtcubricfcs und der Inslrnctiou der Bischöfe gcslcru mitgetheilt. Es licgt uun auch das Ertcnntniß dcS Winzer ^audcsgc-richtes vor, durch welches die Beschlagnahme des vom Bischof vom Linz zu crlasfeudcu Hirtenbriefes bestätigt wurde. Wir citircu die Schlußstellen dieses Erkenutuisses, welches also lautet: „Wer es aber wagt, in solcher Weise die Regierung uud Staatsverwaltung auzugrcifcu, wer sich n i ch t f ch e u t, der Rcgicrnug und Slaatooerwaltnng so unehrenhafte Beweggründe nnd Absichten zu uutcrstcllcu, wic die Absicht der Cntchrisllichung der Jugend und der Fördcruug ganz unsittlicher Verhältnisse, wlc der Gcdauke, dic Kirche habe überhaupt tcin Recht, auch lein Rccht, nur zu cj,istircu, wic der Borwurf, die Regierung verletze dcn göttlichen Willen, wer dcu für allc österreichischen Staatsbürger ohne Unterschied verbindlichen Staats-grscycn dic verbindliche Kraft abspricht nnd lehrt, denselben nicht Folgc zu leisten, wer auffordert, uach dieser Lehre auch zu haudelu und diese seine Lehren lwd Rath--schlage iu Tausenden von Briefen, sowie durch dic angeordnete Vorlesung iu dcu Kirchen verbreiten will, von dem muß gesagt wcrdcu, ociß er iu Truckwcrlcn zur Verachtung und zum Hasse gcgcu die Regicruug und Staatsncrwaltung aufzureizen uud zum Uugehorsnm, zur Auflehnung und zum Widerstände gcgcu die Gesetze aufzufordcru, auzueiscru und zu vcrlcitcu sucht. Ein solches Vorgehen bcgrüudct nach Lehre des Paragraph l)5, !l und d St. O. das Verbreche u der Slürungdcr öffentlichen Ru h c. Weil dcr Thatbestand dieses Verbrechens, in der mit Beschlag belegten Drnckschrift crtciunt wird, ist die erfolgte Beschlagnahme im Gesetze vollkommen begründet, daher zu bestätigen. Unter dcr Ueberschllft: „Freie Kirche und freiel Staat" bringt dic Wiener „Presse" einen Leitartikel, welcher den Beweis führt, daß es im Interesse des Clcrus licgcu müsse, mit dcr bestehenden parlamentari scheu Regierung seinen Frieden zu machen. Es heißt dariu mit Bc;ug auf die päpstliche Allocutiou: Dieselben Grundgesetze, wclchc Rom iu Bausch uud Bogeu verdammte, vcrbürgcu ausdrücklich das Eigenthum der Kirche. So laugc sie iu Rechtskraft bcstcheu, kauu der Cleruö, küuucu dic Gläubige» die von radicaler Seite ausgcsprochcucu Gelüste nach Säcularisiruug dcr Kirchen-guter ucrlachcu. Dieselben Grundgesetze gestalten aus» drücklich die Gründung eigener Confcssions-Schnlcri, garantircn dic Autouomie jeder Coufcsfiou, also natür-lich auch die Confession dcr Mehrzahl in allen Angele-gcuhcitcn ihres Glaudcus. Der österreichische Vcrfas-sungsstaat bietet souiit dcr katholischen Kirche die vitalsten Bürgschaflcu großer Wirksamkeit: Sicherung ihres Besitzes uud freie Uebung ihrcr geistigen uud geistlichen Thätigkeit in Amt und Lehre. Um diese werthvollcn Bürgschaften innerhalb des Verfassungsstaates zu er-wcrbcn, wird ein wcitcrcs nicht verlangt, als daß ste willig darin sich füge, daß auch andere staatlich anerkannte Cousi'ssiolicu uud Rcligioueu der gleichen Rechte sich erfreuen, uud daß iu bürgerlichen Augelegcnhciteu keinerlei Ausuahmsrccht, keinerlei Vcoorzugung mchr bestehe. Haben nicht die ausgczcichuctstcn Köpfe, die begabtesten Männer der entschieden talholichcn Partei selbst mit flammender Rede uud begeisterter Schrift dargethau, welch unrrschlichcr Nachtheil der Kirche onrch die Vcr quicknng mit dcr Staatsgewalt crwachfcn ist, wie das Privilegium, als Staatsreliglou zu fungircn, ein odioses Privilegium gewcscu, das dcr Kirche nur Haß zugezo-gcn und sie abgchaltcu habe, ciue freie, felbste>geneThä' tigkcit zu entwickeln? Nicht nur bci uus iu Oesterreich, nicht erst aus Au>aß unserer Decembcr-Gcsctzc, sondern durch dic gcss>uniitc Entwicklung der Verhältnisse vnn Staa^ !cu uud Vöttcru lu Europa ist an die Kirche dcr Ernst der ! Frage herangetreten, ob sie ferner darauf bcstcheu wolle, an alle Prärogal-ti.. und Prmilegieu sich anzuklammern und damit in sttter Opposition gegen die gewaltige», Gleichhcitöbestrcbuugen dcr Zeit uud dcr Völker zu ver-bleiben , oder ob sie, ihrcr cigeucu Kraft und Lebensfähigkeit vertrauend, mit ihrcr mächtige» Organisation, mit ihrcr geordneten Hierarchie, mit ihrem großen Besitze und allerdings dann auch mit Aufbieluug frischer geistiger K^aft hineintrclen wolle in das Aden dcr Ncnzelt. War dic Gründen tlastu:'.g mchr odcr weniger berechtigt, als die Durchlöcherung dcS EoucordatS? Wcun gewisse Privilegien dcr Kirche unhaltbar geworden, müssen sie nicht fallen? Vollendet die Staats- ^in Hl'hlcncrcuro iu Kram im S'ommcr 1804/" (Follsrtziiiiss.) ^m Wirthshansc iu dcr 9lähe dec Post zu Laas >«>'d ich ciu leidliches Uutcrlommcu uud besuchte noch "u demselben Tage in Bcglcituug des Sohues des ^'nhcö zwei Grotten. Zuerst ciuc kleiuc im Hinter-^unde des Laclscr Thalbcckens in der ?iähe dcr Kirche, ^'cselbc ist etwa 12 Klafter tief uud verläuft iu viclcu "5mduugen bis zu einem Wasscrtümpcl, iu wclckcm ich Uiehrerc Protccn l^lvpo^iUwn I.cUlrentji uud ^r(^6ri ^2>) erhäschte. Die Höhle, aus welcher bci anhallcn-°kM Ncgcu das Wasser mit großer Gewalt hervorbricht ""d zuweilen auch Protcen herausschleudert, ist au mcl^ Nre», Stellcu 3 bis 5 Klafter hoch, meist aber nie-^'3er. Ihrc Wände sind unr übersintcrt und arm au Kopfsteinen, ihr Boden lehmig. Sie beherbergt ciue »Noße Auzahl Fledermäuse, iu dcrcu Dcjcctioncn Nmau-^u 8Ml^^ l^r. ziemlich häufig war. ^pllodri^ ^>rai- ^nwlltc, wurden i:> mehreren Exemplaren gesammelt. . ^rgiebigcv war die Grotte am Krcuzbcrgc (mor/l^l vn <>' ^^'^ """ ^'^ "ach Mnitz, da. wo dcr Weg °" podlaas hcrauftommt, wcudet mun sich durch dcn dc, A^^ "bwärts "- ohne Pfad uud erreicht bald "' ^lescngruud eines Kessels, vou bewaldete» Höhen ^ '!)s!,n, eingeschlossen, am Fuße des Krcuzberqcs. Hin-^ "licm Hügel von bemooste» Fclslrümmern erhebt sich eine dunkle Felswand. Man ersteigt den Hügel nud steht vor dem Eingang dcr Höhle, die sich in jener Felswand befindet, unten von 25) Fnß Weite. Der Trümmcrhiigl'l setzt sich nach innen am Boden der Höhle fort. Eine schr kalte Luft hauchtc aus dcm uus cutgcgeustarrcudcn schwarzen Schluude. (Mein Thermometer zeigte, 5 Uhr Nachmittags, im Schatten l2 Schritt vor dcr Höhle 18°, am See im Inucru dcr Höhlc 7", am Bache li,5"). Man hält sich längs der Wund zur Ncchtcu uud bemerkt schou aufangs Klüfte, die in Seitengänge führen. Man gelangt mm an eine» zweiten Trümmcrbcrg, über wclcheu mau mil großer Anstrengung nnd Vorsicht hinübcrtlimmcu muß, nud kommt in ciucn mit Tropfsteine» gezierten Dom von etwa l00 Fuß Breite und vielleicht Ä) Fuß Höhe, nus dcsscn Hin-tcrgrnndc ciu gewaltiger Tropfstcmtegcl emporsteigt. Dic lautlose Stille dcr Finsterniß wild jetzt durch Rauschcu untcrbrochc», dcsscu llrsachc nach Erstcignng jenes Kegels erkannl wird. Mau steht nämlich um ciucm Abgrunde, dcr sich nach rechts und links in uuabschbareö Dunkel verliert uud in dessen Tiefe man nach dcm Hcrabsteigcu eine» Bach vou rechts nach links vorü^rbra^cn sieht. Ehc ich hier hiuabklcllcrtc, erbeutete ich ciuc» noch uu> beschriebene» ^noi'I'tnaimu^ dcu ich uutcr deln )calncn 1),I(M^ in. zu veröffentliche» beabsichtige. In dcm wild zerrissenen, ausgewaschcucn. deutlich gcschichtctcu Gestein am Äachrinusal sammelt.- ich cinigc Eremplarc vo» ^ii)dc>rz>u8 ^^<>n^ ^. Nachdem wir flußaufwärts etwa 70 Klafter vorgcdrungcu waren, erweiterte sich dic Höhlc uud wir tamcu plötzlich an einen See. Der Eindruck, den dieser Anblick in der nächtlichen Stille und unhcim' lichen Abgeschiedenheit auf das Gemüth macht, ist eil, gewaltiger, nnd es dauerte einig»' Zeit, chc ich mich Zum Weitergehe» zn sammclu vermochte. Beim Scheine meiner Kcrzc sah ich wohl Protecn, ohne sie aber erreichen zu können. Dcr Scc schien von der steil abfallenden Höhlenwand ringsum eiugeschlosscu; nur rechts kounten wir läiigs sci»cs Ufers weilcr vordringe» und gelangten zu eiucm, etwas aufwärts verlaufenden, Scitengange von vielleicht 5>() Klafter Länge, der sowohl an dcn Wänden als auch am Boden reich an Tropfsteinen war. Hier fand ich ein zweites Exemplar der vorher erwähnten ncne» Auophthalmusnrt. Am liukcu Ufer d?s See's zeigte sich cinc Kluft, ans welcher dumpfes Getöse wic von einem Wasscrfall herausdrang: auch an der südlichcu Eckc des Scc's öffnete fich eine kurze Seiten-grottc, die in einem Wassertnmpel endete. Letzterer lie« ferte cin Exemplar von llvpoolMon ^rovm-i. Obgleich meine Uhr 8 Uhr zcigtc, so beabsichtigte ich doch noch dcn merkwürdige» Seitengang zu besuchen, dcr sich gleich zu Anfange des Scebcckcus au der linken Hanptwand öffnet und in welchem nach Aussage meines Begleiters Knochen von dcm vorwcltlichen IIr«u8 8po1ll6u» gcfnnden worden sind. Ein riesiger Tropfsteinkegcl ragt hier anf' wärts empor, der. mit feuchtem Lehm überzogen, schwer zu erklimmen war. Obcu augclaugt, gähnte ein weiter tiefer Abgrund entgegen. Obwohl anf der Oberfläche des Kegels massenhafte Dejcctioncn von Fledermäusen zn sehcu warcu nnd cinigc ^.äolop« ^liUori 8t. znn, Vor-schein kamen, so zcigtc sich cinch uicht cin Exemplar von Ilomlllow spoluea ^. Auch spütcr begegnete mir die Erfahrung, daß dieselbe nicht sehr tief ins Innere dcr Grotten eindringt und vollständige Finsterniß meidet. Dasselbe gill von den Arten des 6mn,5 sMi- mclkünacn znr Erläulelung dcS StlUidpuullcS biiznfü gcn, von dcm die Regierung bci dcr Einbringung dic-jes Gesetzculwurfes ausgegangen ist Wie dcm h. Hause noch erinncrlich sein wird, h^i die Regierung iu dcr Periode oor dcr Vertagung einen Gesctzcnlwuif eingebracht, u'odurch daS Finanzmini< sleriniu ermächtigt wnidc, dcr Nationalbalik gewisse Ubändcruugcn ihren Slututcu zu bewilligen, durch wclchc eine AuSdchnung ihres Geschäftsbetriebes und damit auch ein besseres Resultat ihres Eitiä/inisscS cizi>ll werden könne. DiescS Gesetz wurde vom h, .s)ause angenommen uud hat auch die allerhöchste Sanction es» halten, und in Folge dessen habe ich mich mit 5cl' Vanloircclion in das Einvernehme!, gesetzt in Betreff jener Ausdehnung ihrer Statutm, die ihr als wün schcnswcrth erscheinen windc. Dcr Zweck, dcr damals von Seile des Ministeriums in erster Linie beabsichtigt wnrdc, war, dcr Bank die Möglichkeit zu geben, für dcu Verlust, der ihr in Folge der AnSgabe vou Slaatsnotcu erwachsen ist, durch cinc anderweitige GcschäftSthätigteit cinc Entschädigung zu finden, in zweiter Rücksicht aber die Nothwendigkeit, eiuc Subvention culfaUcu zu macheu, welche dcr Staut für dcu Fall, als das Baukcrträgniß uicht 7 pEt. erreiche» würde, bis zum Betrage vou ciuer Million Gulden zu leisten verpflichtet ist, um das Erträgniß dcr Banlactic» auf 7 pEt. zu ergänzen. 5ic Beseitigung dieser )colh-wcudigkcit, diese Milliou alis Staatsinitteli, vorzuschießen, war daher vor allem dcr Zweck, dcr bci dcr Einbringung dicscr Gesetzvorlage erreicht werden sollte. Die Bank hat nun, nachdem ich mich mit ihr, iu das Einvernehmen gesetzt hatte, vor allein zwei Dinge betont: crstcus, daß zu dieser GcschäftsauSdchnung, die das Ministerium ihr zu bewilligen berechtigt war, anch die Zustimmung des ungarische» Ministeriums eingeholt werde, und zweilcuö dcu Umsiaud, daß sie uicht glaube, daß durch dicsc Ausdehnung ihrer Geschäfte schou voll^ kommen die Möglichkeit geboten sei, unter allen Umständen ein 7pcrccntigcS Erträguiß für ihre Acticn zu erzielen, daß daher auf dicsc Wcisc allciu dcr beabsichtigte Zweck uicht erreicht würde, sondern daß sie nothwendiger Weise au dic Staatsverwaltung das Ersucheu um Bewilligung einer Reduction ihres Acticucapilals richten müsse, weil uur iu diesem Falle der angestrebte Zweck sicher erreicht werde und wcil andererseits dcr Zweck, dcr ursprünglich bci Statuiruug ciucs so ausgedehnten Acticucapitals beabsichtigt wurde, nämlich die vollstäu-dige Garantie für die jedcrzciligc Eiulösung dcr Banknoten zu bictcu, bci deu durch dic Emission dcr Staats uoteu gänzlich geänderten Verhälnissm cntfallm wäre. Die Baut hatte schou früher eiu ähnliches Ersu-chcu au daö Ministerium gerichtet: die Regierung war aber damals, als das Gesetz wegen Ausdehnung der Statuten dcr Natioualbauk dcm hohcu Hanse vorgelegt wurde, nicht in dcr Lage, auf diese Erklärung einzugehen, iveil sie dcr Ansicht war, daß cine Reduction des Actiencapiüüs vou ihr uur mit Zustimmung dcS ungarische» Ministeriums bewilligt werdcu tonne, weil Ungarn nach Ansicht des diesseitigen Ministeriums sowohl für die Schuld dcS Staates an die Bank, als auch für den möglichcu Ersatz des Erträgnisses bis zu ciucr Milliou mit zu haflcu habe. Dic uugarisic Regierung hatte es aber anS einem anderen Motive damals abgelehnt, ihre Zustimmung zu der Vcrmindcruug des Acticncapitals zn gcbcn, wcii sie, sich bcrufeud auf die Zusichcruug, daß dcr ZwaugS-cours dcr Bauknotcn iu Ungarn aufrecht erhallen werde, glaubte, cinc Hcrabmiudcnmg dcS Aclicncapita-tcl ohue Gefährdung ihrer Interessen nicht zugeben zu können. Nachdem ich vom h. Hause die Ermächliguug zur Acndcruug dcr Statutcu dcr ^iationalbaut erhalten und nachdem die Bank neuerlich das Ansuchcu wcgcn Reduction ihres ActicucapitalcS gestellt hatte, so habe ich mich iu dieser Beziehung neuerdings mit dem uugarischcu Ministerium ins Einvernehmen gesetzt, die Nothwendigkeit einer Rednclion dcS Acticncapitals betont und vor allcm darauf hingcwicscn, daß die Sache anch für die ungarischen Bänder vou wesentlicher Bedeutung sei, da sie ja zur Bezahlung der Subvention von einer Million mit-verpflichtet sind uud daher wesentlich auch au der Erleich- terung parlicipiren würden, uud daß die Anschauung, daß durch dicsc beantragte Reduction dcS Acticncapitals das Interesse dcr Banlnolcnbcsitzcr gefährdet sei, unter den gegenwärtigen Verhältnisse» als cinc irrige angesehen werden lnnßtc. ^ch habe zu gleicher Zeit das ungarische Ministe rium ausmcrtsam gemacht, daß cs wüuschcuswcrlh und nothwendig sci, über die Frage wcgcn dcr seincrzcitigcn Riickzahlnng der 80 Millionen Gulden, übcr welche bci Abschluß dcs UcbcrciutomuicnS mit Uugaru kciuc Per cinbaruug getroffen wurde, zu irgend cincm 9lcsn!tatc zn kommen und sich hierüber zu ucrsläudigc», iudcm ich einerseits dic Anschnnnng festhielt, daß die ungarische Rcgicrnng mit für diese 80 Äiillioncn Gnldcn verpflichtet sei. Nach längerer Vcrhandluug hat mm daS ungarische Äüuistcrium einerseits erklärt, daß cS gcgcn die Abän-dcrnng dcr Statuten iu Hinsicht auf die Ausdehnung dcr Bcfuguissc der Bank keine Einwcndnng zu erheben habe, daß cS mit dicscr Ausdchnnng, insoweit es dazu nach ^ D0 dcS Zoll- und Handelsvertrages für die in Ungarn bestehenden Filialen sciuc Znstimuiung zu ge^ bcn habe, einverstanden sei, nnd daß cs anch uunuuhr gcgcn die Reduction dcs Acticncapitals dcr Bank unter dcr Voraussetzung, daß durch dicsc Ncductiou dcr Staud des SibcrschatzcS dcr Bauk uicht altcrirt wi,rdc, kciue Einwcuduug erheben wolle, daß cs abcr, nachdem die ^aukuotcu in Ungarn Zwangscours habcn, jedenfalls darauf bestehen müsse, daß leine Alttrirung dcr Silbcr-bcdcckuug dcr Banknoten eintrete. WaS abcr dic Frage dcr Bcitragsleistuug zu dcr Million, wclchc für das Jahr 1868, eveutucll für die Zlllliuft nothwendig werden dürste, und was fcrucr die Rückzahlung dcr 80 Millioucu Gnldcn bctrifft, fo hat dcr ungarische Finanzminislcr scinc Ansicht dahin anS-gcsprochcn, daß die ungarischen Bänder weder zur Mit-zahlnng dcr Äiilliou Subucution, noch zu einer Bei-tragSlcistung znr Rückzahlung dcr 80 Millionen verpflicht tct seien. (Rufe: Hört! Hört!) Bci dicscr Behauptung stützt sich dcr ungarische Hcrr Finanzmiuistcr auf folgende Umstände, zu dcrcn uähcrcr Bclcuchtuug eS am zweckmäßigsten sciu dürfte, dcm h. Hanse den Wortlaut der betreffenden Äcote, welche dcr uugarischc Hcrr Finanzminister an mich gerichtet hat, vorzulesen (liest): „Hinsichtlich der nach Ablauf dcs Bankprivilegiums ciutrctcudcu Rückzahluug dcs 80 Millionen betragen-den zinsfreien Darlehens erlaube ich mir, daranf aufmerksam zn machen, daß dcr von Ungarn zu übcruchmcudc Beitrag zur Staatsschuld im Siunc dcs crsten Pra-graphes dcs 16. Gcsctzartikcls vom Jahre 1867 von beiden legislativen in gcmcinsalncm Einvcrsländniß festgesetzt wnrde nnd dic zu derselben Zeit von beiden Ministerien ausgescudctc Eommissiou sännntliche Staalö" schulden iu einen Ausweis zusammenfaßte, wohin auch die fraglicheu 80 Millioucu gehören, uud daß im Zinuc des 5». Paragraphcs dcssclbcn Gcsctzartikcls Ungarn nur dic Mithastung für 3!" Millicucu Guldcu iu Staatsnotcu uud Müuzschciucu übcrnounneu hat. Das uugarifchc Ministerium ist daher nicht in dcr Lage, den Sandpunkt, sci es hinsichtlich des zinsfreien Vorschusses, sci cS iu Vctrcff dcr cvcntncllcn Pauschalzahlung von jährlich ciucr Milliou, vou der cislcilhanischcu Regierung einzunehmen, wobei ich nur bemerke, daß dicsc Frage vor Ablauf dcs Vaukprivi-lcgiums und Hcrslclluug der Valuta uicht zu den dringenden gehört." mern gelang es, hinabzuklettcru, cinc dcr unheimlichsten Partien dcr Höhle. Den Boden dcS Abgrundes füllte Wasser uud fußtiefer Schlamm aus, den ich nicht durchwaten tonnte. So mußte ich ohne Beute all vorwellli-chen Knochen umkehren und gelaugte zum Hauptgangc zurück. Im großen Dome besuchte ich bci dem vorgenannten Tropfstcinkcgcl einen linken Qncrgang, an dessen einer Wand ein Exemplar von ^.!tt»i»tl>u1mu8 l^Iiamnii umherklcttcrtc. Wieder zweigte sich links eiuc Seitcnkluft ab, die sich cbcufallö iu einen rechten nnd linken Arm theilte. Rechts kamen wir zu Wasser, welches aus ciucr Spalte uud uutcr den Stciucu hervor-rauschtc uud iu dessen Nähe ich ein Exemplar von ^i-l'nark'u« 8t,.v3iu8 HÄiiödt^ uutcr einem Steine fand. Eine andere linke Seitenkluft dcs Haufttgangcs bei einem großen Felsblocke führte uns durch eine geräumige Halle zu ciucm tlciucu Wasserbeckcu, neben wel< chcm ein großer Stalagmit fleht uud ciu U^ooutnon b>«)'«ri auf dcu, uucbucu Boden kroch, nm zu seinem ttelieuselcmcnt, dem Wasser, zu gelaugcu. Die Bcwe-guugcu außerhalb dcs Wassers wareu lcingsaui uud schwerfällig, gewähren abcr dcm Thicrc dic Möglichkeit, aus auögm-ocknctcn GrottcnbassinS in wasserhaltige zn lammen. Die ^icmcndüschcl hängen dabei schlaff herab Nach dem Wasserbecken folalc noch eine zweite Halle, dle m clucn inimer cugcr werdenden Gana führte der nahe bei einigen Flügeldecken von XuoM^'lmu, .^HlMMH cmc schone 8wit!t t:lowlr^ 8. zur Beute qab Durch das mehrere Stunden fortgesetzte Schauen und emsige Suchen bci meist gebückter Stellung dcs Körpers, durch die crgreifcudeu Eindrücke nnd durch die Aufregung, wclche jcdcr ncuc kostbare zoologische Fund in mir erregte, ttat jetzt gegen U) Ilhr Abends Ermü- dung ein, welche mich nöthigte, auf den Besuch des gleich beim Eingänge in die Grotte sich rechts öffnenden, mit fchönen Tropfsteinen reich gezierten Ccitcugau-gcs zu verzichten uud die Grotte zu verlassen. Es ist ciu wohlthuender Eiudruck, wcnu mau aus dcm Reiche dcr ewigen Finsterniß aus holde Tageslicht zurücklchrt. Als ich aus dcr Grotte trat, fchlte dieser Eoulrast. Es war laugst Nacht und uur dcr Stcrncuhimmcl uud die mich anfächclndcn lauen Abcndlüftc deuteten mir nu, daß ich wieder dcr Oberwelt angehörte. Die Bilder dcr reichen Erlebnisse dcs vergangenen Tageö umgaukeltcu mich uoch im Traume am Morgcu des A5. Juli, als vcrabrcdungsgemäß ciu altcr Forsl-wart mich weckte, um mich auf ciucr Excursion nach dem ^aaser Schnecbcrgc (slov. Snczik, 5332 Fnß hoch) zu begleiten. Wir warcn bald übcr Allcnmarkt hinaus i» das freie, wicseugrüuc, von dunkleu Waldbcrgcn umrahmte Schnccbcrger Thal gekonuncu und hatten das Schloß Schncebcrg erreicht. Dcr Obcrchbach, dcr sich iu vielen Krümmungen durch das Thal windet, wurde mehrmals überschritten, endlich verschwand er in einen, dcr Sauglöchcr. Die Souuc sticg immer höher und mit ihr die tropische Hitze uud uuscr Durst, nachdem uu-scrc flüssigen Vorrälhc erschöpft warcn; abcr keine Quelle labte die durstigen Wanderer. Es war überhaupt allcS trockeu uud dürr, und nirgends wir mochten klopfen und kötschcru, oder Slciuc umdrehcu, so vicl wir wollten - zeigte sich außcr ciuigcu Excm-ftlareu uou i^Iolo^ö ^otelii, wclchc sich au die Wur-zclu vou l^Uku« pur^m-ou« fast '/« Fub tief iu die Erde geflüchtet hatlcu, cinigeu Oplitrnm Viouut,u«ü uud 1^'limi« l^inoinUl.!. irgcud clwaö beulerkenswcrthcS uou Insectcu. H^i diesem, fast resultatloscu Sucheu kam uoch dcr Umstand, daß wir, auf dem mühsam erklommenen Gipfel angelangt, keine lohnende Anssicht in die Ferne hatten, die gan; von Höhcnranch verschleiert war. Kaum wurde die Unguust dcs Schicksals dnrch das Auffinden eines <^li'!idutt cu^I^W« mit blaucu Flügcldcckcu unter einem Steine uud einer Anzahl von (.'. crouton« 7>''.!> in alten inodcrndcn Baumstümpfen vermindert. Im Früh' linge müßte hier ciuc vicl größere Ausbeute zu machen sein. Dcr hohe Sommer ist sicher von allen Jahreszeiten für das Sammeln auf dcu Kraincr Vcrgcu dic uu güustigstc. Spät am Nachmittage erreichten wir wieder den Oberchbach, dessen warmes Wasser kaum triutvar war; Abends traf ich wieder in Laas ein. Am Morgen dcs 26. Juli besucktc ich nochmals die Grotte am Krcuzbeigc, um den beim ersten Besuch«-' ausgelassenen ersten Scitcngang zu besichtigen. Er g^ lein cutomologischcS Resultat. Dagegen hatte ich vor dcr Grotte uutcr abgefallenem Laube ciu Exemplar von cw'lchu« 1)iümktimi8 und im Walde eiucn großcn mo-dcrndcn Pilz gefunden, welcher cine Schaar von Gyro' phäncn !^l. nuilu ?0.vl<, -ltiini!-! 8uI,I!>. und c'ou^'lUl 1^-.) zu Gästen hattc.' Dic Botcnpost brachte mich wie-dcr nach Ratet znrück, von wo auS ich alsbald die liel^ den schenSwcrthcn natürlichen Fclscubrückcn, die e»^ von St. Kanzian bci Aiauuitz, dic andere noch a,l'^ artigere bei dcr9tuinc dcr obcrcn Sclsachcr Sägemühlebetlat-In dcm Walde, durch wclchcu dcr Weg zu ersterer füh".^ war ^i'tinu« inut.il^w«. den ich bis dahin noch n" gesammelt hatte, ziemlich häufig; auch ein Exemplar von ^-Lclvlutu^ mit tiefblauen Flügeldecken fiel in meine Han^ desgleichen ciu todtes verstümmeltes Exemplar von "^ nmil^ lußnini^, dcr hier nach Aussage cincS HolM^ ' im Juni häufig sciu soll. (Fortsetzung folgt.) 1795 Die diesseitig Regierung muß natürlich au ihrem Standpunkte festhalten. Was die Arguincutation, welche vou Scitc des ungarischen AiinistcriuniS vorgebracht wurde, bctrifft, so ist allerdings das Faclischc, worauf sich dasselbe beruft, richtig; in dclujcnigcn Verzeichnisse. Welches zwischen den leiden Regierungen unter Inter-vcniil:u dcr Staatcschnldciicontrolccouunifsion aufgcnoui-inen, columifsiouell unterfertigt und nach welchem der Autheil der Bänder der ungarischen Krone bercchnct wurde, erscheint allerdings einerseits der Betrag der 89 Mill. Gulden alö eine Schuld an die Bank, während andererseits dcr Betrag von einer Million Gulden, weil er alö ein eventueller angescheu u^vde, in dieses Verzeichnis nickt aufgenommen ist. Es ist daher dasjenige thatsächliche Verhältnis, auf wclchcö sich die ungarische Regierung beruft, allerdings richtig. Nach meiner Anschauung folgt aber daraus nicht das, was die ungarische Regierung daranS ableiten will, uud zwar schon aus dem Grunde nicht, weil in Betreff der Staatsschuld die in StaatSnoteu uud Müuzschciuen besteht, blos die solidarische Häftling beider Theile ausgesprochen wurde, eine Theilung abcr dieser Schuld, d. i. die Acslimniuug cincZ Verhältnises, in welchem die diesseitigen Lander und die Bänder dcr ungarischen Krone znr Fuudirung derselben seinerzeit bcizntragcn haben werden, durchaus nicht verabredet wurde, die Frage uach dieser Richtung daher eine vollständig offene ist. Es ist auch in der Deputation die Frage der A0 Millionen nicht in Anregung gebracht worden, weil man sie cbcn mit der ^'.age wegen der Fundirnug der Staats-notcn im innigen Zusammenhange stehend hielt. Wenn man daher auch die Argumentation des ungarischen Minincrinlns als richtig zngcbcn wollte, daß die <>0 Mlliuneu die diesseitigen Länder zu treffen hätten, so würde ja bei Vertheilung der übrigen Papicrgeldschnld - - denn die 80'Millionen sind ihrer Natur uach auch nur Papiergeld - auch auf diese Verpflichtung der diesseitigen Vändcr Rücksicht zu nehmen, nnd die Vcr-thcilung der Staatsnotenschnlo in einem eben diesem Velhältiussc entsprechende'.: Maße vorzunehmen sein. Es ist daher die Frage in dieser Beziehung, wie ich glaube, alö eine völlig intattc anzusehen, uud daß ihre Lösung jedenfalls, wenn auch in späterer Zeit, cr-folgcu müsse, hat indirect der ungarische Minister in sciner Note sclbft zngegcben, indem er ausdrücklich nur darauf hiuwies, daß diese Früge keine breuncnde sei und ^'st dann zniil Auslragc zil kommen habe, wenn die Frage wegen Rcgulirung der Staatsnolcnschuld zur Lösung grlaligc. Dic Regicrnng war nnn der Ansicht, daß die Nicht-nustragung dieser Frage durchaus kein Hiudcrniß dagegen bilden tonne, daß dasjenige geschehe, was in jeder Beziehung als zweckmäßig erkannt uud auch vou der ungarischen Regierung zugestanden wurde. Die Regierung würde scchm schon gemäß der erhaltenen Ermächtigung die Erweiterung der Geschäfts-Befugnisse der Baut bewilliget haben, wenn die Bank-direction, obgleich die Zustimmung des ungarischen Ministers in dcr Bczichnng erfolgt war, nicht dennoch geglaubt hätte, vorerst eine Oellcralversammlung ein-bernfm zu müssen, wodurch sich iu Folge des für die Ausschreibung derselben nothwendigen Termins die Sache ltwas verzögert hat. So wie aber die Generalversammlung der Bank abgehalten scin wird, wird die Rcgiernng Uemäß der ihr durch das Gcsctz vom Juni ertheilten ^'-inächtignng unbedingt die angesnchtc Erweiterung ihrer , Befugnisse zugestehen. Was jedoch die Reduction des Actiencapltals bc-lrlfft, su bedarf es dazu der Zustimmung des hohen ?>cimsratl)cs und die Rcgicnma hat sich daher entschlos-^>', hculc das betreffende Gesetz einzubringen, wobei sie ^ch auf diejenige Reductionssnmnic beschrankt hat, die v°n Seite der Bank selbst als wünschenswert!) bezeichnet ^Uldc, nämlich auf die Reduction des Eapilals um 20 Billionen Gulden. Die Regierung würde ihrerseits lcincn Anstand ^Uoimucn haben, in dieser Redaction anch um einen ^'dinsts nicht sehr beträchtlichen Betrag weiter zu ^"; sie glaubte aber, daß die Hohe der Summe blos > '".Ermessen der Nationalbanl anheimzugeben sci und, s'!°sMl »on derselben leine größere Reduction in An-'pl'lich genomincn werde, anch ihrerseits ans leine wci-^ Ncduclion dcu Antrag stellen zu sollen. Zu hoffen ist, ja man kann, wenn die Banklcitung '".e zwcckmäßigc ist, mit Znversicht erwarten, daß mit ^>^' Statlilcncrweitcrung und mit der Reduction des ""lencnpitalö um 20 Millionen die Frage wegen der Invention von einer Million verschwinden, d. h. die 7ve" ^ Hinlnnft stets in dcr Lage sein werde, das dp« ^. ^'trägniß ihrer Acticn ohne Zuschuß von Seite °es Staates zu erzielen. and' ^ '^' ^" Gesetzentwurf dann noch cinige Acl'^ ^mumnnacn, die in Folge der Reduction des ucncapitulcö nothwendig ware», n»d Mar auch in zu«!, <^ DcckunssscciPitolcs für die Pfandbricfc bc-n°? ^ ft'ncrzeitiac:, ^iqldirung dcr Bank anfgc-dttitm." !^^"'' lie sind aber von trincr großen V^ »ck../ . ^^ '^ ^.raenwärlia anf dicsclbcn nicht ein. ^"'N >' ,ollen nlaubc." Strus,^ ^°""" "'"' Zuschrift dc^ Präger Lm.des- als 8 2 >>I ^?.i"l' Vcrlrstmg, iu »mlchci d^sclln g>,näß °^ Gcictzes vom -!. October 1801 um die Be- willigung zur Verfolgung des ^anolags- und Reichs' lüthsabgcordm'tcn Dr. Roscr ai'sncht, da derselbe nach beeideten Zeugenaussagen verdächtig ist, durch cinc im Gasthause zu Braun au gemachte Aeußerung das Vcrbrechcu der Störung der öffentlichen Ruhe bcgangcn zu habcn. Präsident beantragt diesen Gegenstand einem aus dem gauzcu Hause zu wählenden Ausschüsse vou sieben Mitgliedern zur mündlichen Berichterstattung zu übcrgcbcu. (Angenommen.) Die eingelaufenen Petitionen werden den betreffen-den Ausschüssen überwiesen. Se. Excellenz Mimstcrpräsidcntstellvertrctcr Graf Taaffc legt hierauf die Entwürfe des Wehr-, des Landwehr- und des L a ndsturmgesctzcS zur verfassungsmäßigen Behandlung vor und cutwlckelt iu eingehender Weise die den Gesctzcsentwürfeu zu Grunde licgcudcn Motive. (Wir bringen dcu Wortlaut der Nedc nachträglich.) Es wird zur Tagesordnung geschritten. Erster Gegenstand ist die erste testing der Regierungsvorlage betreffend den AusuahmSzustaud uud die betreffende lais. Verordnung. (Wird über Antrag des Dr. Bau hans dem Ver» fassungsansschnß zugewiesen.) Zweiter Gegenstand ist die erste Lesung des Staats-Vertrages mit der schweizerischen Regierung betreffend die Greuzrcguliruug in Tirol. (Wird über Antrag Winterstcin ebenfalls dem Vcrfassungsaubschuß zugewiesen.) Driller Gegenstand ist die erste Lesung der Re> gicrungsvorlagc betreffend die Vcrsöhnnngsvcrsuchc vor Ehescheidungen. (Wird über Antrag des Dr. Rcchbauer dem confessioncllm Ausschüsse überwiesen.) Vierter Gegenstand ist die erste Lcsuug der Nachtragsconvcutiou zum englischen Handelsverträge uud der mit der Schweiz abgeschlossenen Handels-vertrage. (Diese Vorlagen werdeu über Antrag Wiutcr st ei n dem Finanzausschüsse zugcwicscu.) Es folgt die Wahl von Schriftführer». Die Stimmzettel werden abgegeben, das Scrulininm dein Bureau des Hauses überlassen. Dic nächste Wahl ist die von zwei Ersatzmännern in die Sta atssch u ld cn controlcc om m i sfi o n. DaS Scrutinium wird sogleich vorgenommen und zu diesem Zwecke die Sitzung unterbrochen. Nach Wiederaufnahme der Sitzung verkündet Präsident das Wahlrrsultut. Gewählt wurden Dr. Kaiser nnd Lift ft mann. Es folgt die Wahl des Ausschusses für die Affaire Roscr; das Scrntinium wird nach der Sitzung vor-genommen werden. Hicrans werden Ersatzwahlen in die verschiedenen Ausschüsse vorgenommen. (Schluß solgt,,' Parlaun'utllrislhcö. Wien 19. October. Ueber den Tag des Zusam mcnllitls des Helrcnhanscs ist noch keine Vcstimmnna riflosscn, doch erwartet man cine solche morgen oder übermorgen, da dl-r Präsident Fürst Eolloredo an ri»cm diiscr Tage hier cinttifft. Die judiciclle Eommission des HclrcnhauscS hat mdcsscn die C c> n cu rs ord n u n g für die Berathung dcS Hauses vo^crcitct. Es wird dic Annahme des GcsctzculwmfcS, conform drn ^e-schlüsscn des Abgl'ordnetcnbnnscs, beantragt. Da^eaen beantragt dieselbe Eommission, die vom Abgeordneten-Hanse beschlossene Aenderung dcS tz 120 der St rafproccß-Ordnung ülicr die Vernehmung von Militcuzcngcn anf sich bcn'hcn zu lassen, weil dem Vcrlangcn in dcr ncucn Strafprl'ccßurdmmg ohln-hin cntspiochcn werde. Dcr Antrag anf Aenderung ging bc^ tanMlich noch von Dr. v. Mühlfeld all«. Das Abae-ordnclenhaus Mftc die Zeit bis zum Zusammen lriltc der Delegationen mit dcr Bcrathlina des Straf gchtzcs ausfüllen, wählend der Thätigkeit derselben aber mindestens die PIcmusitznngcn sistnel,. Eine dcr nächsten Vorlagen, und zwar noch !m Vanse dieser Woche za gewaltigen, ist das Budget pro 1809._____ Der Wc Sonntag in Ma«. Ueber dic Prager Vorgänge am lchlcn Sonntag, drn 18. October, mcldet dcr „Tagcöbolc" solgcndcs: „Seit drci Wlchen sind jcdcn Sonntag dieselbe!» Scc^ neu ausgsfühtt worde» ; die Hmnluog, die Negisscurc, fo--wie du» Statisten walen die nümliHcu, nur die Scenen?, wechselte, dcu» nachdem dic letzte Sdnntagsvoistcllung am Smichow au, der ^aiserwiese aufgcsilhtt worden war, war cs grsleln das Nuiler Tbal, Ui dcm die VolskUuna, st^ll' ffnd'en sollte, aucr glüälichetwei,.,' untclblieb. Snt Wochen war cs allgrmein velvnit^t, rah in Michle, wo gistein das 5inchw.ihf«sl staUfinden sollte, zugleich rin Metmg weide adgihalten werben. Von Seite del Vcho'rdrn wurden nun bellllintlich die «neigiich^stcn Abmahnungen crlassen und die umfassendsten Sichnhcilömabr>a/ln getrosten, und schon im Laufe des Vormittags wurdin tas Nnsler Thal, sowie die dngrcnzrnde Hühe, l>aup!säcdlicb der Bera Vohdulez. zwifchen Michlc und Wlschowitz durch zwei Bataillone Crzherzog Kall Infantelie, drei Escadlor.cn Hußalen und einer starken 3Ib-ihcilung Gendalmciie besetzt. Dort hätte nämlich das Mee-lmg stattsioden sollen. Gleichzeitig durchzo^cn stalle Infan-lerie'Aoiheilungci, dcr Brigade Mondcl, die in Vereilschast war, die Stadt, sowie die Vochüdte. Um 3 Uhr machten wir uns auf d^n Weg, und nachdem wir vas Äohtdur, durch welches daö gemüthlichste Sonnlog^Pndlicum schaa-rcnweise bulllussttomte, im Nucken batten, bogen wir rechts ab und betraten die staubige Straße, die nacb Nusle fübrt. Oden auf der Höhe be^egnetcu wir dcr ersten Patrouille, dic, don cioem Osficier gefühlt, gesscn die Stadt maijckiile. Je weiter wil aus der Sttahe uorwürts tamcn, deslo null» lürischi'r wurde die Situation. Auf den F.ldern richls von »er Straße campirte eine Compagnie Injanlciie, die Ge« wehre iu Pyramiden, und ungefähr 50 Schritt weiter eine oalbe Eöcadlon Hußarcn. Auf dcr Nusler Stiege sande» sich zuerst schwache Ansammlungen von Neugierigen, die in daö Thal hinaoschaute.i. Aber so scbr wir auch unser 3luge ausliengten, wir sahen außer einigen Spaziergängern, die auf der durch daö Thal sich schlangelnden Straße gingen, nngü nichts alc- cinzll,!^ Hußaren- u>,d GendalMecil-Pi-quels, uno linls in der Näh? von Michle eine starte In^ fantclie-Colonne. Auck bei Michle war die Strahe, sowie die angrenzenden Felder fast leer und blos die das Thal umsiiumenocn AnlMcn waren hie und da mehl odcr weni< ger mit Neugierige:' descht. Gegen Abend (es mochte 5 Uhr sein) singen aber die Zuzüge von der Stadt an etwüÄ starter zu w?rden, und lirionders auf der Anhöbe schien fs ledhaiter zuzugehen. Um nnn jede weitere An« sammlllng unmöglich ,ur machen, untnnabm es Polizei Com-missär Pavel mit ü Hußaren und eincm Picmet Geildaimen, oie Straße zu säubern, was auch schnell 'md ohne den ge-nngstiN Widerslano von statten ging. Nach und nach gc° langte die tlnne Truppe bis vor die Nuslei Stiege, die fast chrer ganzcn Länge nach mit Menschen beseht wnr. Da es unmöglich schien, zu Pferde büsen Weg heranzurciten, so wollten die Gendarmen die Säuberung ohne Veihilse der Huharen vornehmen, ahcr diese li.ßrn sich nicht abhalten, uno nachdem ihnen der Polizei-Commissilr die gemessene Weisung ertheilt halte, hei der Säuberung mit der möglichsten Schonung und Rücksicht vorzugchen, sprengten die 5 Hußaren ihre Pfcide die steile steinerne Stiege hinan. Das Voll. worunter sich. wie gewöhnlich, viele Buben befanden, wich anstandslos zurück und nach längstens zehn Minuten war der Abhang gesäubert. ClwaV später sammelten sich in der Nühe des sogenannten PdilojophenstcgeK einige hundert Auven, aber vier Gendarmen genügten, um die Schaar gleich zu zerstreuen. Es freut uns, mittheilen zu tünnen, daß telne einzige Verhaftung stattgefunden. Nach Embruch der Nacht lehrten die Truppen m die Käsern« zulück, und die SountagZ-VolstrUung war zu Ende, ohne dah sie ange« fangen. Es wild nun freilich nicht an Slimmen fehlen, welche wegrn drs ruhigen Verlaufes ves a/sliia/n Tages sich darüber iniLlasi,,'!, warden, wie unverdälluißmüß'g und umiuldig gesu>cn das Äufgcvul militärischer Macht gewesen sei. Wir abcr haben die Ueberzeugung, daß es ohne diese wahrhast drohenden Maßregeln und ohne die deutlichen Beweise und Ankündigungcil der ernstesten Entschlossenheit wie» der zu Störungen der öfstnllichen Nuhe getomnun wäle und dcch es durchaus nöthig wui, den excctzlustigen Masscn die Higslen Folgen nochmaliger Auöjchreilungen iu Aussicht zu stellen." Oejierrelch. Wien, 20. October. Die „Nr. Abpst." schreibt: Vcischirdcuc Blätter wollen wissen, es sei, und zwar in Folge dcr Iinliatiuc drS MinistcrS dcö Innern, die Idee der Zweitheil u ng Galizi c n S inneihalb dcs clolnthattijchell M>Nlslcliuu>s wieder anf^cnommcl' wor-oen. Wir s:ni) in der Kage, diefc Nachricht in jcder Be» zichung fül erfunden zn crllären. ^6irn, 19.Oct!)d>.'r. (D i c wallachifch cB ahn.) Die „Anglo-Alisttlo Banl" ftublicirt: Am 24., 20. und 27. elfolgte die Anmeldung wegen dcr Ausübung dcs Bczug?rcchts der Actwnärc dcr ^emberg'Czcrno-wltzer Bahn auf die AcNcn der Wallachischrn Bahn (Suczawa - Iassy). Dic Acticu - Emission bclräat 10 000,000 fl. Dcr Eimssionöcurs ist 140 mit 7 ftCt. in Silber Verzinsung für volleingczahltc Actien und Natcncil^ahlnugcn. Dcn Subscril'cmrn ist der Vortheil cingcränntt, daß die Aglo-Austrian Bank gcgcu 5pcrc. Vergütung uolfchußweifc ganze odcr Natcncinzahluugcn besorgt. Keözthely, 19. October. Dcr königliche Commissar . Graf Forgach, hat die AmtShätigkeit uiit der Gcfangcnnahinc dcs Räubers Adam Marko inaugurirt. Dcrsclbc wurde durch eiue nach Szala entsendete Militär- und Pandurcnpatrouille eingebracht. Hermannstadt, 19. October. Der rumä-nischc Kirchcncongreß wurde heute nach Fensiellung des organischen Statutes üb.r die Metroftoliecintheiwng geschlossen. Die AbschicdSrcdc des Metropoliten Scha-guna wurdc umn Unterstaatssecretär Iuanovits erwiedert, Uusland. Velftvad. 19. October. (Pr.) Die Schlußucr handlllng l'cg^nn hculc um 9 Uhr im Pl»ce,sc Kara-gculgiewllsch qcqc,, fünf Angeklagte wenn' ^ycilnayinc an d'r Vclschwöru»g u.,d drci we^n M'twOscujchaft. 1796 Unter dcn ersteren ist Senator Majstoroniitsch uud Professor Dr. Stauojcwitsch. Hcutc wurden dic drci Augellagtcu wc^cn Mitmisscuschaft a>n Comploltc ver« hört, alle gestanden zli. Dnn Kosta Antonowilsch sagte Alexander Karageorgiewitsch: Man könne auf rincm blutigen Throne auch sitzen. Dcm Wutsckichcwitsch sagte Panl Nabovanowilsch, uub dcm Staulo sagtc Philipp, daß dcr Fürst Vtichacl ermordet werden solle. Mgesneuigkeiten. — (Oslasi c, tische Expedition.) Tie ,.W. 31." blingt folgendes, von dcm Commandanten dcr oslasialisckcn Lxpl'diliou, Contreadmirul Pel;, aus Trieft. 18. October, N Uhr Vormittags, eingelaufenes Teleczramm'. „Da rie Schiffe mit dcm gestrige» Tagc llar geworden, sind sie heute Morgens 7 Uhr 12 Minuten unter Segel ges^t worden." — (D n mas i n A m eric a.) Die „New'?)o>l Times" kündet dcn Americanern einen Aesuch uon Alezander Dumas, dcm MIerwellslünstlcr, an. Nicht nur — so sagt sie — wild er Voilesungen aus seinen Nomaniu, Memoi' ren, Schauspielen u. s. w. gcben, sondern zugleich auch line Tbeatcrgeskllschcist leiten und außeidcm seine woblbe-lllnnle jiochtunsl entfalten, indem er nach j der Vorlesung wendet weiden lönnc. Er wird ^car nno Pocahontas zni sllbe» Zeit da,stellen und aus einem Velo-ciptde mit Varnuln cius dem Broadway ein Wettrennen unanslaltcn. Außerdem velspncht er jcdc>Mi>»n, dcr ihm »in Villct sür ein Din/r abkaust, mit seiner Photographie und eiuem Putet seines wundervollen Pulvers zur Heilung der Verrnettheit zu beschenken. - (Dieses H a n « i st zu u e r m i e t h e n.) ^u dcr „jkülll. Ztg." findet sich folgende Inserat: Mm: im schönsten Theils dcr Stadt Madrid, «'nlo l!« k» ^l^I,'!.!,' 11, gelegcuc^, schönes und ncueö Haus, sehr solid gebant und wcnig bewohnt, ist durch die Vcllcguug mci»ft< Wohnsitzes nach Franlrcich. nebst anschließendem Garten nnd Spnngbrnxncu, uuler crlsichlerude» Bedingungen zu verkaufen oder zn vtrmiclhrn. Dasselbe kann gleich bszoa.cn wcrdcn. Marfori, General-Intendant nnd Major-domus. Locales. — (V c r c i n << w c s c n.) Dic „Malica" hicl! aln 15. d. M. ihre 2?. Auöschnßsil.niug Dr. Tom an lcg!c Geschäfte halber die Präsidcutfchafl nieder. Der Ausschuß drückte auf Antrag dcö Dr. Bleiwciö sein Bedauern iibrr dcn Schritt des Dr. Toman nnd seinen Dank für dessen Vemiihnngcn anc<. Es wurde hicrans Dr. O. H. Costa zum Vorsitzende» gcn>ählt. Ferner unirden dic Herren Profcssor Vonciun und Gcucraluicar Koß lvirder zu Viceprtlsidrnlru, Dr. Sur'panz zum Cassier. Profcssor Lcsar zum Secretär, Professor W a N> r u zum Bibliothekar, Profcssor Vlarn zuin Schriftführer, Professor Solar zum Rcchiuings lMidentcn nnd dic Herren Ivan Vilhar und Professor Märn zu Kontroloren gcwählt. Hcrr Profcssor Lcfar ciklärte, scinc Stelle alt« Sccrctär, wegen jouriialistischcr Angrifft niederlegen zu wollen, ließ sich zedoch ilber einstimmige 'Bittc de^ Ausschusses beftimmeil, dieselbe fortznfilhren. — (Der in dcr letzten Versammlung del? VcrrinS zur Wahrung dcr nationalen Rechte) gewählte Ausschuß hat ;u seinem Vorsitzenden Dr, Vlciweiö . zu Obmannstlllvrrtrrtcrn Dr. Achacic lind Dr. Costa crnannt. — (Eine Hasenjagd ohne - Hasen) fand, wie uns glaubwürdig berichtet wird, nnlängst in einem von einem belanu icn Gllsthauobrsitzcr der Wiener Straße gcftachtclen Iagdrcvicr an dcr Savc statt. Es war eine große Gesellschaft gclaorn wor-dcn, nnd sie hatten sich mit Treibern Hnndcn nud>Bitchsm eiugc-fnndrn, abcr die Hauptperson dc5 Dramas, Meister i,'nn>pr, hntlc, wir rs lö)cint, daö „^ampensievcr" nnd licß sich. als das Echlaa-wort „Fcner" tam, nicht blicken. DaS Räthsel wird dahin aufgeklärt, daß der unglückliche Iagdbesitzer in einem Anfall unbedachter Großherzigkeit zwei Herren «eincr Bekanntschaft gestattet halte, sich in seinem Ncvicr i« Muße- stunden zu vergnügen. Dic beiden crwicsen sich alö acwaltigc Mmrodc „uor dcm Herrn" indcin sic, sich al!0>lchc. ^ianz Deal verficht den Autlag dcr (äc> tralseetion, welcher nach lauger Debatte mil großer Majorilcu angenommen wnd. Pest, ^.October. D0er Klaal^iui'l','!^ 84.70. — ijan^acti'.'n 75!'.- Creditae-licu 21^.20. — ^'°l^oii 115.1«), - S'ldcr ll Schopscnstcisch „ — l4 — — Knlurntz ., - — 3 20 Hähudcl pr. Stück — 30 - — Erdäpfel „ 125------ Tauben „ — i:« — — Linsen „ 3 20------- Hcn pr, Zrntncr - 85 . - (5------ Ncin.rollicr.pr. ^ Speck, frisch, „ .-32—-- Eiincr - - ü — - giräuchcrt „ — 40 — - -—weißer „------10- Iilldolf'tzwertl,, 111. October. Die Durchschnitts.Preise slclllen sich ans dcm hculigcn Martlc, wic folgt: Weizen p,'r Mctzcn 5 40 Vntlcr pr. Psnnd . — 50 Kor» „ 4 — Eier pr. Stück . . -- I> Ocrstc ,. 3 1<) Milch pr. Maß . - 10 Hafer .. 1 50 Rindfleisch pr. Pfd, — , 22 Halbfrncht „ 4 ^ 6N Kalbfleisch „ — 2l! Heiden „ — -. Schweinefleisch „ — ! 24 Hirsc .. 2^ 88 Schöpsenfleisch „ — U'. Kulunch ., 2 80 Hähndel pr. Stücr — ^<» Erdäpfel ., 1 50 Tauucu „ - 18 linsen „ 3 84 Heu Pr. Eeutner . 1 ^ 20 Erdscn „ 3 84 Stroh „ . 1 ' — Fisolcn „ 4 80 Holz, hartes, pr, Klst. «^ — Rindöschmalz pr. Pfd. — 45 — weiches, ,. — — Schweineschmalz „ -- 45 Wein.rother, Pr.Cimrr 5 — Speck, frisch. .. — 33 ^ — weißer „ 4 - Speck, geranchcr!. Pfd. — ! -^ ^ Augekommelw Fremde. Am 1i». October. Stadt Wie,». Die Herren: Milch. Spitzer. Kober, und llhl, Kaufl!. ' Haradt, Haucchcsitzcr, und v. Sclderu, von Wieu. — Canielli, f. k Hanvtinann, vou Rndolfcwcnh. — Hartnigg, Montur-B^amter. umi Pcgan. - Lcban. von Triest. Fucho,' Gewer^bcsitzer, von Kanser. Elefant. Die Herren: Barou KüuigSbruun, nnd Tanzer, Dr, dcr Medicin, von Graz. — Nalschitsch, von Ärainbura,-— Fosilli, au^ Italien -- Pctric. uun Selo. — Poche, und Iergic«. von Trieft — Kontscha, Förster, vou Eberstcin -Grünfeld inid Bcttclheim, von Wien — Müller, von Laibach. Vaicrisclicr »of. Dic Hcrrcn; Feigcrle. vou Mailand. -siorsa, von Trieft. Luttoziehung vom H>. October. Wien: ' .^ 45) 70 88 U9. Graz: 5? N» ^<> .^ ^0. ^telemMl^lschl: UMachlmMil i,l Lailiach. ^ «.5 K j Z " , " K",ä r. Dürsenlierichl. Wien, 20. October Staatsfonds aller Gattungen behaupteten sich fcst; Indnslricpllpierc abcr, welche zu höheren Coursen nmgcsM wurden, ermatteten im Verlause, Frcind>' Wechsel uud Lomptanten schlosseu billiger ofterirt. Geld flüssig. Unlsatz beschräutt. Veffentliche Tchuld. ^. des Slaatcs (fur 100 fl.) Geld^ Waare In ». W. zu 5p ) . . . 95.— 95.50 Oilber-Anlchcu von i'8',4 . . «7.75 68.75 S'lberanl. 1805 (ssrcs.) rilclz^hld, m 37 I. zu f, h^t. s3.I0 « ..," " Äpr'.«ioup. „ 5 ,. V2.40 li2,50 ^»Nlaues . „5.^ 57.N 57^ detlo mn Mm.Houp. „5.. 58.!^U 58 40 delto.....„4^,. 51,50 51 75 M'lVerlos. v.J. 1839 . . . ,78^ i72>n ,.....1854 . . . 79.50 80.- „ „ „ 1860 zu 500 fl. 84.90 85 — ,. ,. „ 1860 „ 100 „ 94.— i>4.5N ......1864 „100,, 97.10 97 20 Como^entcusch, zu 42^.^«'. 23.50 24,- Domainci! 5perc u> Silber 107.75 108.2^, U der Kronländer (fur 100 st.) Gr..Ent,.-Obiig. Niederüfieneich . z'l 57., 6«." ««.25 Oberüsterreich . ,.-^ ,' ««. - 88,^0 Galzbnrg .... „ 5 „ «?.— »«-" Geld Waare Whmen .... zu 57« 91.— 92.— Mähren .... „ 5 „ 89.50 90.— Schlesieu .... „ 5 ,. 88.50 89. ^lciermarl ... „5 ,. 86.50 87.50 Uugarn.....„ 5 ,. 75.50 76.— Temeser-Vuuat . . „ 5 „ 73.— 73.50 Lroatien und Slavonien „ 5 „ 75.50 76.— Galizieu .... „5 „ 66.— 66.50 Sicbenbürgcn . . . „ 5 „ 70.50 71.— Bukovinll .... „ 5 „ 66.— 66.50 Ung. m. d. V.-<5. 1867 „ 5 ,. 73.- - ?3.50 Tcm.B. m. d.V.-li. 1867 „ 5 ., 72.25 72.75 Actien ipr- Stllck), ^illlionalbank...... 756.— 758,— itaisrr sserdiuaubs-Äiordbahu ,ll 1000 fl. ö. W.....I850.-1850 55 ^cdit-Anstnlt zu 200 ft, ü. W. 212.90 213. - ^,ü,E«c°m..Ocs.zli5()()fl.ä.W. "34.- 636,— ^latdnsrnd.-Ocs. zu 2^)0 si (5M ^°^r500^...... ^1.20 261.40 SUb.-uordd,Ver,-B.200 „ .. ,51 ^ 151 75 Sild.St.-, l.-um. u. z.-,.E. 200 st. ü. W. oder 500 Fr. . . . iW.70 18ü 90 Geld Waare Glll.Karl-L,ld.-V. z.200ss.CM. 208,75 209. Böhm. Westbahu zu 200 fl. . 154,50 154.50 Oest.Dou,-Dampfsch.-Ges. ^« 524.— 526.— Oesterreich, ^'lovd iu Trirst Z Z 234,— 235.— Wien.Dampsm.-'Actg. . ' . 350.— 370.— Pester Kettenbrücke .... 466.- 470.— Anglo-Austria-Bank zu 20(> fl 166. - 166.50 Weinberg Hzernowitzcr Acticu . 184.75 185.— Versicher.-Ocscllschllst Donau . 253 - 255. - Psandliricfc (filr i<>0 sl.) National- ^ baut auf ^ vcrluöbar zu 5"/., !,8 20 98.40 E. M. j Natioualb.aufö.W.verlosb.5„ 93.50 93.70 llng.Bod.-Creb.-Anst. zu5'/, „ ;»I,..- 91.25 Allg. öst, Bodeu'Credii-!?lnstllU verlosbar ^u 5"/« iu Silber 102.25 102 75 dto.in33I.rüä;.zn5pEt.inö.N, 84.20 84,50 Uose (pr. Stück.) Cred,-A.f.H,li.G.z.100fl.a.W. 138 25 138.75 Doli.-D>nPfsch,-G.;.I00fl,LM 9I.50 92.-Stlldtgrm. Ofen „ 40 „ ö. W, 30.50 3150 Estcrhazy zu 40 si. CM. 150,- 155.— Salm „ 40 „ „ . 39.— 40.— Gelb Waare Palfjv ,u 40 ft, CM. 29.50 30.50 Clary .. 40 „ .. - 34 50 35,A St. OcnoiS „ 40 ., ,. . 31.50 32.5«' Wiudischgrätz „ 20 ,. „ . 21.75 22^ Waldstciu „ 20 „ ., . 21.50 22.A Kealevich ., 10 .. .. . 14.50 l5>^ 3tndolf-Stiftnug 10 „ .. . 13,50 ll'" Wechsel (3 Mon) Augsburg für 100 st, sildd. W. 96,20 l'^ ssranlfnn a,M. 100 fl. dctto 96.30 ^'H Hamburg, für 100 Mark Banko 85.- f^,» London für 10 Pf. Sterling . 115 50 1 -?'^ Paris für 100 Franks . . . 45.75 ^'-v (5ours der Geldsortcn Geld Waa" K. Münz-Ducater: . 5 st. 51 kr. 5 st- fU^-?iapoleouöd'or . . 9 „ 21 „ 9 ,. -^^ ^ Rllss. Impcriali! . - „ - ,. '^ " 7^, „ Vereinöthaler . . 1 ,. 70 ,. » „ ^ ' ^ Silber . . 113 „ 25 „ 1^ „ ''" ^___,__ Hsjl Krainische GrundentlaNnngs.Obligat'oueu. ^ vatnot.rmlg: 86.50 Gelb. 90 W°°"