(Poitmna pla?f»na ' gotoTini- Deutsche Zeitung — Oraan für die deutsche Minderheit im Dravabanat - -........... s Bermoltunsl: PreLernova ulica 5, Telephon Nr. 21 (irrterutbaii) t Bezug,preise für das Inland: vierteljährig »» Din, halbjährig 80 Din. ga^. Ankündigungen werden in der Verwaltung ,u billigsten Gebühren entgegengenommen \ jährig 160 Din. Mir da. Ausland en.fprechende Erhöhung Einzelnummer D.n l > Erscheint wöchentlich zweimal: Donnerstag früh und Samstag frn^ni^^m^atun^on^onnta^^^^ Nummer 36 Celje, Donnerstag, den 4. Mai 1938 || 58. Jahrgang Tagesschau Dr. Vladimir Macek wurde vom Staats-oerichtshof zum Schutze des Staates wegen Ab» fassung und Verbreitung der Zagreber „Punktatio-nen" rechtskräftig zu drei Jahren strengem Arrest (Ehrenhast) und Tragung der Gerichtskosten verurteilt. In der Urteilkdegründung heißt es. mit den „Punklationen" sei der Versuch gemacht worden, bei anderen Personen den Klauben zu erwecken, daß ein Teil Jugoslawiens aus dem Staatsganzen als unabhängiger Staat ausgeschieden werde. Die Injlationsbill (Einführung einer Doppelwährung und Herabsetzung des Dollarwertes auf 50 v. H. des Goldwertes) wurde vom ameri-konischen Senat angenommen. Die am 15. Juni fälligen Kriegsschuldenraten der ver'chiedenen Gläu-biger der Vereinigten Staaten, die sich auf insgesamt 144 Millionen Dollar belaufen, können laut einer Ermächtigung des Präsidenten RooseveU in Silber bezahlt werden. Präsident Roosevelt ist weiters er-mächtigt, eine Neuemission von c> Milliarden Dollar vorzunehmen. Für überschuldete Farmer wurde ein Kredit von 500 Millionen Dollar eingeräumt, für Agrarprodukte eine Preisstützung bewilligt. Amerika trit für eine internationale Beschränkung der Ge treideproduktion ein. Eine Einschränkung des Verhaf-t u n g s r e ch t e s hat der preußische Ministerpräsident Eöring erlassen. Demnach dürfen Verhaftungen nur im Auftrage verantwortlicher Dienststellen vor-genommen werden. Eine kommunistische Geheiniorga-nisation, die Vorbereitungen für den 1. Mai getroffen hatt«, wurde in Beograd aufgedeckt. 20 Personen wurden verhaftet, Waffen und Pro-pagandamaterial wurde beschlagnahmt. Einer der Verhafteten unternahm einen Selbstmordversuch. Die Konferenz der Kleinen Entente soll zu Pfingsten in Prag stattfinden und drei bis vier Tage dauern. Hauptberatungsgegenstand wird die Gleichschaltung der Wirtschaftspolitik der Staaten der Kiemen Entente und die Schaffung eines stän-digen Wirtschaftsrates sein. Die Beziehungen zwischen Japan und Sowjetrußland haben sich wegen der ostchi-nesischen Eisenbahn, deren alleinige Besitzerin die Sowjetunion sein will, arg verschärft. Die Lage ist kritisch, es besteht Kriegsgefahr. Bei Wladi-wostok sind zwölf russische Divisionen und dreihundert Flugzeuge konzentriert. Japan droht, Waffengewalt anzuwenden, wenn die Sowjets auf mandschurisches Gebiet eindringen sollten. Bei Pogranisnaja, der Grenzstation zwischen der Sowjetunion und der Mandschurei, ist es bereits zu einem russisch japani-schen Fliegergesecht gekommen, da die Japaner den russischen Teil der Ostchinabahn mit Bomben be warfen. König Georg von England wird die Weltwirtschaftskonserenz am 12. Juni in London eröffnen. Auf der Insel Kuba ist eine Revolution ausgebrochen. 30.000 Aufständischen haben stellen-weise die Oberhand und marschieren gegen die Hauptstadt Havanna. Es kam zu schweren Zusammenstößen mit den Regicrungstruppen, wobei es zahlreiche Tote und Verletzte gab. Einem Revoloeran schlag ist der Präsi-dent >er südamerikanischen Republik Peru, Sachez Eerro, zum Opfer gefallen. Im Lande sind Un-ruhen ausgebrochen. Der frühere Kriegsminister Oskar Benavides wurde zum neuen Präsidenten gewählt. Ueber das ganze Land wurde der Aus-nahmezustand verhängt. Die deutsche Maifeier In den großartigen Maifeiern am Tempelhofer Felde und im ganzen Deutschen Reiche hat das deutsche Volk seine Bereitschaft zum Ausdrucke ge-bracht, sich aus der Not zu erheben und durch Mühe und Arbeit einen Platz in der Welt wieder zu erringen, einen Platz an der Sonne, der ihm nach seiner Begabung und seinem starken Willen zur Arbeit zukommt. Alte preußische Fansarenmusik und Totenklage, jubelndes Einstimmen in die Worte und Gedanken des Führers Adolf Hitler machen im Gedächtnis das ganze Fest zu einem wunder« baren Zusammenklingen zur Einheit im Gefühl und Willen. Man Hai den Herzschlag des deutschen Volkes gehört. Welches Volk vermöchte es, seinen Wiederan-stieg in so würdiger und ernst erhebender Weise zu beginnen ? Eine beispielgebende Revolution! Auf allen möglichen und unmöglichen Gebieten haben Gegner und Feinde seit vierzehn Jahren auf Deutsch-land gedrückt. Man sagt vergeblich, daß die wirt- schaftliche Not der ganzen Welt dabei vornehmlich wirksam gewesen wäre, denn diese wirschastliche Not ist eben aus der Gegnerschaft gegen Deutschland entstanden und die Abwehr dagegen hat sich wieder vorallem gegen Deutschland gerichtet. So wird denn auch der Aufftieg Deutschlands für die ganze Welt Gutes bedeuten. In den wirtschaftlichen Richtlinien, die Reichs-kanzler Hitler bei der Maifeier verkündet hat, sind Ausblicke für die Neugestaltung gegeben worden. Das wunderbare Mitgehen und Bereitsein des Volkes gibt alle Hoffnung, daß diese Richtlinien im täglichen Leben Inhalt und Ausbau für eine bessere Gestaltung des Daseins bringen werden. Das riesige Feuerwerk, das die Tempelhofer Feier in fantastischer Weise abschloß, wird hoffentlich zur dauernden Glut im Herde jedes einzelnen deutschen Hauses werden und damit dem Sinn der Feier am Tempelhofer Felde die endliche Erfüllung bringen. In Novo mesto fand am Sonntag eine große Versammlung der Jugoslawisch-Radikalen-Bäuerlichen-Demokratie statt, der u. a. die Minister Ivan Pucelj und Dr. Albe« Kramer bei-wohnten, die in ihren Reden den jugoslawischen Einheitsgedanken vertraten und erklärten, daß die jugoslawische Politik nicht nur eine Politik des inneren Friedens und der inneren Konsolidierung, sondern auch eine Politik für die Erhaltung des Friedens in Europa, zwecks Abwehr der Kriegs-gefahr, sei. Der Hauptausschuß der Abrüstung«-konferenz befaßte sich am Montag mit dem sran-zösischen Antrag auf Feststellung, daß Deutschland durch die Einstellung der nationalsozialistischen For-mationen in den Polizeidienst den Versailler Vertrag verletzt habe. Mit 12 gegen 3 Stimmen wurde aus-gesprochen, daß die deutsche Aushilfspolizei militä-riichen Charakter habe. Die Vertreter Italiens, Amerikas und Ungarns hatten dagegen gestimmt, der deutsche Vertreter legte Protest ein gegen den Antrag. Der amerikanische Vertreter sprach sich sehr heftig gegen diese Abstimmung aus und bemängelte das Verhalten des französischen Vertreters, der als Grundlage zu seinem Antrag Beweismaterial vor-gelegt habe, dessen Stichhältigkeit keineswegs erwiesen sei. Auch protestierte er dagegen, daß vor der Ab-stimmung keine Aussprache geführt worden war. Der österreichische Bundeskanzler Dr. D o l l f u ß hielt auf der Parteiversammlung der Christlichsmia len aus Niederösterreich eine Rede, in der er sich gegen den Anschluß Oesterreichs«» Deutschland aussprach. Die Außenpolitik Oesterr-reich» könne nur das Ziel haben, die Unabhängig-keit Oesterreichs in jeder Richtn ng zu sichern. Die öfter-reichische Regierung sei jedoch ohne Vorbehalt zur Zusammenarbeit mit Berlin bereit. Die Konkordatsverhandlungen zwi-schen Oesterreich und dem Heiligen Stuhl sind am 1. Mai in Rom abgeschlossen worden. Die end-gültige Unterzeichnung und Ratifizierung des Kon-kordates steht bevor. Das Konkordat bezweckt, die rechtliche Stellung der katholischen Kirche in Oester- reich, die bisher nur einseitig von Staats wegen geregelt war. vertraglich festzusetzen und der Kirche auf allen Gebieten, die von staatsfinanziellen In-teressen berührt sind, tunlichst volle Unabhängigkeit in der Verwaltung ihrer "Angelegenheiten zu gewähren. Ein Stimmgewinn der Nationalso-zialisten war bei den am Sonntag in mehre-ren ^Gemeinden Niederösterreichs und Tirols durchgeführten Gemeinderatswahlen zu verzeichnen. Gandhi, der Führer der indischen Unabhän-gigkeitsbewegung, hat sich bedingungslos entschlossen, am 8. Mai neuerlich ein dreiwöchiges Fasten zu beginnen. Man befürchtet, daß dies seinen Tod zur Folge haben wird. Die sozialistischen Freien Gewerk-schaften im Deutschen Reiche wurden am Dienstag schlagartig von den Nationalsozialisten übernommen. Sämtliche Gebäude des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes und der ihm ange-schlossenen Verbände und Wirtschaftsorganisationen wurden besetzt, zahlreiche führende Persönlichkeiten verhaftet. Der ganze Apparat der Freien Gewerk-schaften wird in neue Organisationsformen umge-wandelt, die zum Schutze der Rechte des deutschen Arbeiters und Angestellten geschaffen werden. Reichspropagandaminister Dr. G ö b b e l s wird im Mai Wien besuchen und von dort nach mehr-tägigem Aufenthalt nach Rom Weiterreisen. Der tschechoslowakische Außenminister Dr. Be-nes erklärte in einer dem „Echo de Paris" ge-währten Unterredung, es sei für die Kleine Entente von großer Wichtigkeit, daß Deutschland auf Jahre hinaus mit seinen inneren Problemen beschäftigt sei. Diese Zeitspanne müsse die Kleine Entente zu ihrer inneren Festigung ausnützen. Eine Konferenz der vier Hauptgetreide, staaten (Vereinigte Staaten, Kanada, Australien und Argentinien) wird am 10. Mai in Genf abgehalten. Seite 2 Deutsche Zeitung Nummer 30 Das Riesensest der deutschen Arbeit Machtvolles Bekenntnis zur Volksgemeinschaft-Ueberwältigende Festlichkeiten im ganzen Deutschen Reiche Die Feier des l. Mai, des Tages der natio-nalen Arbeit, nahm im ganzen Deutschen Reiche einen großartigen Verlauf. In allen Kirchen des Reiches, die durchwegs überfüllt waren, fanden am Sonntag abend und am Montag früh Gottesdienste statt. Das Luftschiff „Graf Zeppelin" kreiste über Deutschland und gab von Bord Funkberichte über die Feiern ab. In diesen Berichten wurde darauf Hingewiejen, daß man überall Stadt und Land, selbst die kleinsten Gäßchen, in Flaggenschmuck sah. Auch Flugzeuge kreisten über den Städten und gaben Berichte ab. In allen größeren Städten fanden Riesenlundgebungen und Aufmärsche statt, denen Hunderttausende von Teil-nehmern und Zuschauern beiwohnten. Die Feiern standen im Zeichen der Versöhnung zwischen Hand- und Kopfarbeiter, sie waren überall ein überwältigendes Bekenntnis zur Volks-gcmeinschaft. Die begeisterte Jugend sorgte auch dafür, daß die Alten an den Festlich-leiten teilnehmen konnte», und führte insbesondere die Hindenburg Veteranen aus Wagen mit. In mustergültiger Disziplin ist alles vor sich gegangen. Keine Straße und kein Haus war ohne Fahne — schwarz-weiß-rote und Hakenkreuz-Fahne — alle Eisenbahnzüge und Fahrzeuge trugen Wimpel und Grün. Ein Telegramm über die Feier in Karls-ruhe z. B. besagt unter anderem: „Den Arbeiter hat man befreit" vom Marxismus, Deutschland kann nur bestehen, wenn sein Arbeiter besteht. Es geht darum, dem Arbeiter sein Vaterland wiederzugeben, damit der Arbeiter wieder bereit sei, sich für dieses Vaterland voll einzusetzen. Deutschland will wieder kräftig werden, aber in Frieden." Kundgebung der eineinhalb Millionen Den Gipfelpunkt der Maifeiern in Deutsch-land bildete die große Abendkundgebung auf dem Tempelhofer Flugfeld bei Berlin. Dieser Feier wohnten eineinhalb Millionen Menschen bei. Eingeleitet wurde die Feier durch eine Rede des Reichsministers Dr. Goebbels, der unter anderem erklärte: „Am heutigen Abend findet sich über Klassen-, Standes- und konfessionelle Unterschiede hinweg das ganze deutsche Volk zu-sammen, um endgültig die Ideologie des Klassenka mpfeszuZz erschlagen undder neuenZdee der Gebundenheit und der Volksgemeinschaft die Bahn freizulegen." Hitler spricht Stürmischer Jubel begrüßte den Reichskanzler Adolf H i t I e r, der in großer Rede den ersten Jahres-plan der deutschen Aufbauarbeit der Reichsregie-rung verkündete. Der Kanzler führte unter anderem aus: Die Millionen Menschen, die in Berufe zerrissen, in künstlichenKlassen auseinandergehalten worden sind, die, von Standesdünkel und Klassenwahnsinn befallen, einander nicht mehr verstehen konnten, sie müssen den Weg wieder zueinander finden. Das Wiederfinden ist nicht ein Prozeß von wenigen Wochen, Monaten oder Jahren, allein wir haben den unerschütterlichen Entschluß, diese große Ausgabe in der deutschen Ge-schichte zu erfüllen, wir haben den Entschluß, die deutschen Menschen wieder zueinanderführen und wenn sie nicht wollen, sie zueinanderzuzwingen. Das ist der Sinn des 1. Mai, der von nun an durch die Jahrhunderte hindurch in Deutschland gefeiert werden soll, unter dem Leitsatz: „Ehret die Arbeit und achtet den Arbeiter!" Die Nation lebt nur durch die Arbeit aller. Hitler kam dann auf die Aufgaben der Re-gierung im laufenden Jahre zu sprechen und sagte: Unverrückbar wollen wir kämpfen, daß die Macht der neuen Gedanken nimmermehr entschwindet, son-dern immer mehr gefestigt werde. Wir haben vor, das Selbstgefühl und das Selbstbewußt-sein in unserem Volke zu erwecken und dauernd zu steigern. Wir wollen das Vertrauen stärken zwischen Volk und Regierung. Wir wollen die Arbeitsdienstpflicht zum erstenmal der Oeffentlichkeit übergeben, wir werden jeden einmal in seinem Leben zur Handarbeit führen, damit er sie kennenlernt. Eine weitere große Aufgabe ist die Befreiung der schöpferischen Jni-tiative. Wir werden uns bemühen, die erste Etappe auf dem Wege einer organischen Wirt-schaftsführung zurückzulegen und dabei zum Urquell des völkischen Wirtschaftslebens, zum Bauer, zurück- ukehren, denn von ihm führt der Weg zum Arbeiter und zum Intelligenzler. Wir beginnen in erster Linie damit, den Bauer und seine Wirtschaft gesund zu machen, weil wir wissen, daß damit auch die erste Voraussetzung zur Gesundung der ganzen übrigen Wirtschaft getan ist. Der Kanzler sprach weiter ausführlich über die Beseitigung der Arbeitslosigkeit und sagte: Deutsches Volk, glaube nicht, daß die Frage der Arbeitsbeschaffung in den Sternen gelöst wird, du selbst mußt mithelfen, sie zu lösen, du mußt in Einsicht und Vertrauen alles tun, was Arbeit schaffen kann. Jeder einzelne hat die Pflicht. Arbeit zu schaffen, und vor allem sich der deutschen Arbeiter zu erinnern. Wenn heute die Welt gegen uns unwahre Behauptungen verbreitet, dann müssen wir erwarten, daß der Deutsche selbst sich seiner "Arbeiter annimmt. Im weiteren befaßte sich der Kanzler mit der Zinsfrage und mit der Handelspolitik, deren Durchführung die Stetigkeit der Erzeugung sichern soll, ohne der deutschen Landwirtschaft zu schaden. Der Kanzler schloß mit folgenden Worten: „Wir bitten nicht den Allmächtigen, Herr, mache du uns frei! Wir wollen tätig sein, arbeiten und uns vertragen miteinander, auf daß einmal die Stunde komme, da wir vor ihn hintreten können und ihn bitten: Herr, Du siehst, wir haben uns geändert, das deutsche Volk ist nicht mehr das Volk der Ehr-losigkeit, der Schande, der Selbstzerfleischung, der Kleinmütigkeit, nein, Herr, das deutsche Volk ist wieder stärk geworden in seinem Geiste, in seinem Willen, in seiner Beharrlichkeit, im Ertragen aller Opfer. Herr, wir lassen nicht von Dir. nur segne unsere Kraft, unsere Freiheit und damit unser deutsches Volk und Vaterland!" Die Rede des Kanzlers wurde mit orkanartigem Beifall aufgenommen. Die Hitler-Jugend pflanzte nachher eine Hitler>Eiche. Der Massenchor sang das Lied: „Ich bete an die Macht der Liebe!" Flug-zeuge kreisten über dem Feld, ein großartiges Feuer-werk wurde abgebrannt. Den Feierlichkeiten wohnten auch russische Na-tionalsozialisten bei, die Hakenkreuz.Fahnen trugen. Bewunderung im Auslande Aus Paris wird gemeldet: Gelegentlich der Maifeier wehten von der Deutschen Botschaft die schwarz-weiß-rote und die Hakenkreuz-Flagge. Der deutsche Botschafter K öfter hielt im Nahmen einer Feier eine größere Rede. Die Pariser Blätter berichten über den Verlauf des ersten Maitages in Deutschland sehr ausführlich. Die nach Deutschland entsandten Berichterstatter dieser Blätter schildern voller Bewunderung die grandiosen Feste der Arbeit. Sie zollen der Organisation und der Di-i z i p l i n der deutschen Bevölkerung größte Anerkennung. Aus Neuyork wird gemeldet: Die Neuyorker Blätter berichten spaltenlang über die Malfeste in Deutschland. Insbesondere wird die glänzende Organisation der Feiern hervorgehoben und die in den Festlichkeiten in Erscheinung getretene Versöhnung der Klassengegensätze. In Neuyork selbst fanden acht monistische Maikundgebungen statt. Zur Aufrechterhaltung der Ruhe mußten 19.000 Polizisten mit Maschinen-gewehren aufgeboten werden. Der 1. Mai in Oesterreich In Wien ist der 1. Mai ohne jeden Zwischen-fall verlaufen. Das Bundesheer hatte umfangreiche Straßenabsperrungen mit Spanischen Rettern und Alaschinengewehren vorgenommen, doch ist der Tag vollkommen ruhig verlaufen. Der national-sozialistischen Maifeier in der Engelmann-Arena wohnten 15.000 Personen bei. Gauleiter Frauenfeld kritisierte in seiner Rede die Politik der Regierung Dollfuß. Die sozialdemokratische Hauptfeier fand im Prater - Stadion statt. Ueber dem Stadion erschien ein Flugzeug, dessen Trag-flächen zwei riesige Hakenkreuze zeigten. Ein Nationalsozialist in Oberösterreich erschossen Zu einem blutigen Zusammenstoß zwischen Kommunisten und Nationalsozialisten kam e» in Altheim, Bezirk Braunau, in Oberösterreich. Kom- I munisten schössen aus einem Hause, wobei der 23-jährige Nationalsozialist Franz Ertl durch mehrere Gewehrschüsse getötet wurde. Drei andere S. A.-Männer und ein Kind wurden schwer verletzt. Verbot der Kommunistischen Partei in Oesterreich? . Von halbamtlicher österreichischer Seite wurden im Zusammenhang mit diesem bedauerlichen Vorfall Äliaßnahmen angekündigt, die dahin ausgelegt wer-den, daß die Regierung ein Verbot der Kommu-nistischen Partei Oesterreichs plane. In anderen Ländern In Paris kam es bei einer Kommunisten-Versammlung am 1. Mai zu einer Straßenschlacht mit einem starken Polizeiaufgebot, bei der es auf beiden Seiten zahlreiche Verletzte gab. 31 Polizei-beamte wurden verwundet, 11 mußten ins Kranken-Haus gebracht werden. In Ehikago sind am 1. Mai gleichzeitig in verschiedenen Stadtteilen fünf Bomben erplodiert. Menschen wurden nicht verletzt, der Sachschaden ist groß. Aus Stadt und Land Berufslameraden gedenken Franz Schauers. In Novo Mesto fand am Montag die Jahreshauptversammlung der Sektion Ljubljana des Jugoslawischen Journalistenvereins unter dem Borsitz des Obmannes Stanko V i r a n t statt. Dieser gedachte mtt warmen Worten des verstorbenen Schriftleiters Franz Schauer, der ordentliches Mitglied der Sektton Ljubljana des Journalisten-Vereins war. Im Jahresberichte der Sektion wurde auf die wirtschaftliche Krise verwiesen, die sich auch in den Reihen der Pressevertreter schwer fühlbar macht. Um die soziale Lage der Mitglieder der Sektion zu erleichtern, wurde ein Kameradschaft?-fond gegründet. Zum Obmann der Sektion Ljub-ljana des Journalistenvereins wurde Herr Stanko Virant, Ljubljana. wiedergewählt. Direktor Hermann Stadlbauer f. In Zagreb ist der langjährige Direktor der Vereinigten Glasfabriken A. G. Herr Hermann Stadlbauer nach kurzem schweren Leiden am Montag verschie-den. Die Beisetzung findet heute, Donnerstag, auf dem Zagreber Zentralfriedhof statt. Der Verstorbene war ein hervorragender Werksorganisator, von einer patriarchalischen Treue seinem Unternehmen gegen-über, womit auch schon gesagt ist, daß er fernen Angestellten und Arbeitern gegenüber nicht nur ein Vorgesetzter, sondern auch «in wirklicher Freund und Berater war. Diese Hervonagenden Eigenschaften hat er aus der Grundlage einer festen und Neuen nationalen Gesinnung entfaltet. Die Trauer um den aufrechten deutschen Mann ist daher tiefempfunden und das Andenken an ihn wird ein dauerndes sein. Sin internationaler Touristenkongreh wird vom 5. bis zum 7. Mai in Split abgehallen. Außer Jugoslawien werden Deutschland, Oesterreich. Italien, die Tschechoslowakei, Polen. Frankreich. Ungarn und andere Staaten vertreten sein. Es werden Organisationsfragen des Fremdenverkehrs erörtert werden. Celje 50 Jahre gewerbliche Fortbildung», schule. Die gewerbliche Fortbildungsschule in Celje begeht Sonntag, den 7. Mai, im Rahmen einer großen Feier das Fest ihres 50 jährigen Bestandes. Im Gewerbeheim findet von 8 bis 17 Uhr eine Ausstellung von Schülerarbeiten statt. Die eigent-liche Feier wird um 15 Uhr 30 Min. im Stadt-theater von Bürgermeister Dr. Gorican eröffnet. Schuldirektor I. Bizjak wird über die Ent-Wicklung der Schule sprechen. Die Festfolge umfaßt Gesangsvorträge, Lebende Bilder u. a. m. Die Mäiandacht in der Marienkirche findet täglich abends um 7'/, Uhr statt (nicht morgens um 6 Uhr). Oeffentliche Vorführungen eines Seil-tänzers. Samstag, den 6. d. M, und Sonittag. wird der in Celje bekannte Seiltänzer Vinko B u c a r auf einem über der Sann zwischen der Kapuziner-und der Park-Brücke gespannten Drahtseil hals-brecherische akrobatische Kunststücke zeigen. Die Borführungen beginnen an beiden Tagen um halb 8 Uhr abends. Die Eisenbahnerkapelle wird kon-zertieren. Feuerwehrtag. Sonntag, den 7. Mm, feiern die Feuerwehrvereine Celje, Gaberje, Babno, Lopata. ökofja vas, Trnovlje, Teharje und Levec Nummer 36 _Deutsche Zeitung_ 1 SARG'S S^jKALOOONT den Florianstag. Treffpunkt um 7 Uhr IS Aiin. früh bei Feuerwehrheim in Gaberje, um 8 Uhr Festgottesdienst in der Pfarrkirche. Sportler-Ausflug. Der Sportklub Iugoslavija unternimmt Sonntag, den 14. d. M., früh einen Ausflug auf ismohor bei Lasko. Treffpunkt bei der Kapuziner-Brücke, Abmarsch um punkt halb 8 Uhr früh. Drei Stunden Fußwanderung. Wirtschaftshof niedergebrannt. 2n Lisce-Hum (Celje Umgebung) ist Dienstag nachmittag der Wirtschaftshof des Besitzers O z b i c bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Die Ursache des Brandes ist ungeklärt. Nachbarn sahen plötzlich Flammen aus dem Wohngebäude schlagen. Da alles versperrt war — von der Familie Özbic war niemand zu Hause — war an eine erfolgreiche Löjcharbeit nicht zu denken. Als Ozbic mit seiner Familie zurückkehrte, war es bereits zu spät. Der ganze Wirtschaftshof fiel den Flammen zum Opfer. Glücklicherweise war es windstill, da sonst der an den Wirtschaftshof angrenzende Wald auch von den Flammen erfaßt worden wäre. Falsche 20-Dinar-Münzen im Umlauf. In Celje sind gefälschte »-Dinar-Stücke aufgetaucht. Die falschen Geldstilcke sind au» weichem Metall, einer BIcilegierunq. hergerstellt und leicht zu er-«kennen. Immerhin ist Vorsicht bei der Annahme von Hartgeld am Platze. Verlustanzeige. Zwischen Konjice und Celje hat ein Kraftwagenfahrer am Dienstag einen braunen 1?ederkoffer mit Gebrauchsgegenständen im Werte von 500 Dinar verloren. Der redliche Finder möge den Koffer in der Polizeistube in Celje gegen entsprechende Belohnung abgeben. Kraftwagenunfall. Bei Lasko verunglückte am Samstag der Wiener Fabrikant Künstler, der im Kraftwagen von Wien nach Zagreb fuhr, mit seiner Gattin und seinem Sohn. Der Wagen kam ins Schleudern und überschlug sich. Frau Maria Künstler erlitt einen Rippenbruch und Ver-letzungen im Gesichte, während die übrigen Fahrer mit dem Schrecken davon kamen. Die Rettung?« abteilung Celje überführte die Verletzte nach Celje ins Krankenhaus, von wo sie mtt der Bahn nach Zagreb gebracht wurde. Fahrraddiebstahl. Einem Handlungsge-Hilfen aus Gaberje wurde am 28. v. M in der Kralja Petra cefta sein schwarz lackiertes Fahrrad, Marke „Werker", im Werte von 500 Dinar ge-stöhlen. Kathreiners»Kneipp Malzlafsee . . . das Getränk von Millionen. Eine Schale von 2 Den Kachreiner-Kneipp mit Aecht :Franck: kostet nur 10 Para, mit Zucker und Milch 45 Para. Maribor Hauptversammlung. Die Zweigstelle Ma-ribor des Weinbauvereins für die Draubanschaft hält Samstag, den 6. d. M, um 13 Uhr im Hotel Orel ihre Hauptversammlung ab. Jubelfest der Rettungsabteilung. Mitt-woch vormittag wurde in den Räumen der Rettungsstation in Maridor anläßlich des 25 jährigen Jubiläums der Rettungsableilung der Freiwilligen Feuerwehr feierlich eine Gedenktafel enthüllt. Der Feier wohnten Bürgermeister Dr. Lipold und zahlreiche andere Persönlichkeiten bei. Tagung der Arbeiterlammern. Auf einer Ende der Vorwoche in Maribor abgehaltenen Tagung der jugoslawischen Arbeiterkammern, der Generalsekretär Dr. Hivko Topalooic aus Beograd sowie die Vertreter aller Arbeiterkammem des Landes beiwohnten, wurden wichtige, den Arbeiter-stand betreffende Fragen durchberaten. DerAmtsbereich der Arbeiterkammer in Ljubljana wurde für die ganze Draubanschaft (Erpositur in Maribor) fest-gesetzt. Die Neuwahlen für die Arbeiterkammern sollen umgehend und geheim durchgeführt werden. Die Nachtarbeit in den Bäckereien soll bedingungs-los abgeschafft, die genossenschaftliche Bewegung unter der Arbeiterschaft tunlichst gefördert werden. Die Negierung wird ersucht, ein Regulativ zum neuen Gewerbegesetz zu erlassen. Ein unachtsamer Motorradfahrer stieß Sonntag früh den Briefträger Franz Todsauer in Slivnica zu Boden und suchte hierauf unerkannt mit Vollgas das Weite. Der bedauernswerte Briefträger, der Verletzungen an beiden Beinen erlitten hatte, mußte nach Maribor ins Kranken-haus übergeführt werden. Die Schwarzfahrt mit einem entwen» deten Kraftwagen und ihre Folgen. Unter diesem Titel haben wir in unserer Folge 34 den Fall behandelt, wie der stellenlose Handelsangestellte Alois Oschlak mit dem Auto des Kaufmannes B. bei Nacht und Nebel auf und davon und bei der Heimkehr unglücklicherweise an einen Kastanien-bäum fuhr. Da die Tagespresse dies zum Teil als Kraftwagendiebstahl ausgeräumt hat, ein Umstand, der dem 30-jährigen Manne (mtt seinem Kinder-gemüt) später noch anhängen würde, sei hier zur Steuer der Wahrheit festgestellt, daß es sich im besagten Falle um einen ausgesprochenen Leiden-schaftsausbruch Oschlaks gehandelt hatte, der an geradezu krankhafter Sucht ein Auto zu lenken leidet. Als er am nächsten Tage von Gewissens-bissen gequält durch die Straßen irrte, wurde er gefaßt. Für den Fall, daß der Besitzer des Wagens sich mit dem Schadenersatz einverstanden erklärt hätte, werden alles einverständlich zu regeln gewesen; so muß nun aber die ganze Sache im Zivilrechts-wege ausgetragen werden, da der Staatsanwalt keinen Grund zum Einschreiten fand. Wüste Schlägerei. Zu einer wüsten Schlä-gerei kam es Samstag abends zwischen einer weinseligen Gesellschaft. Der 43-jährige Arbeiter Franz Eferl aus Ravanje und sein 24-jähriger Sohn Franz wurden dabei schwer verletzt, der Vater durch Messerstiche in den Rücken, der Sohn durch einen Bauchstich. Die Rettungsabteilung brachte beide ins Krankenhaus. Die Hauptversammlung der Handels» gehilfen findet Freitag, den 5. d. M., um 19 Uhr 30 Min. im Saale der Arbeiterkammer statt. Die für den 28. April einberufene Versammlung konnte wegen ungenügender Teilnahme nicht abgehalten werden. Eine grohe Feuerwehrübung fand am Sonntag in Limbuö statt. Die Freiwilligen Feuer-wehren aus Swdenci, Pekre, Radvanje und Bi-strica nahmen daran unter der Leitung des Haupt-mannstellvertreters P. Brezovnik teil. Die Uebungen wurden einwandfrei durchgeführt. Der Borsitzende des Feuerwehrgaues Josef Pfeifer wohnte der Vorführung bei. In einer Wasserpfütze ertrunken. In Brengova bei Sv. Trvjica fand der Besitzer Alois Gungl die 79-jährige Julianne Ketis mit dem Gesichte in einer Wasserpfütze liegend tot vor. Die Untersuchung ergab, daß die alle Frau stürzte, vornüber in die Pfütze fiel und ertrank, da sie sich nicht hatte helfen können. Pwi Seinen Dienstgeber am Leben bedroht. Der Besitzer und Gastwirt Karl K o s s ä r aus Ptuj wurde in seinem Weingarten von seinem betrunkenen Winzer, den er wegen Mißständen zurechtgewiesen hatte, mit einem Messer überfallen. Der Betrunkene bedrohte schließlich seinen Dienstgeber mtt einer Art. Eine Gendarmeriestreifwache entwaffnete den Trun-kenbold und verhaftete ihn. Der Mann wird sich vor Gericht zu verantworten haben. Trafikeinbruch. In den kürzlich erbauten Tabakpavillon wurde in der Nacht auf Sonntag eingebrochen. Die unbekannten Täter stahlen Rauch-waren im Werte von 800 Dinar. Wieder Grohfeuer. In Strazgonci brach in der Nacht auf Sonntag ein Großfeuer aus, dem fünf Bauernhöfe mit achtzehn Objekten zum Opfer fielen. Die Geschädigten sind: Marie Napast, Simon Stojnsek, Anton Pristovnik, Simon Hrgan und Josef Klasinc. Der Sachschaden wird auf 100.000 Dinar geschätzt. Die abgebrannten Gebäude waren auf 252000 Dinar versichert. Die Feuerwehren aus Ptuj und Umgebung hatte alle Hände voll zu tun, um des Brandes, dessen Ursachen noch nicht geklärt sind, Herr zu werden. 5o§tanj Sturz aus dem zweiten Stockwerk. Die 28-jährige Aufjehersgattin Magdalena Najkus stürzte Montag früh gegen halb 4 Uhr früh vom zweiten Stockwerk ihrer Wohnung und blieb mit zerschmetterten Gliedern liegen. Die Schwerverletzte wurde nach erster Hilfeleistung ins Krankenhaus nach Celje gebracht. Es ist noch ungeklärt, ob ein Unglücksfall, ein Selbstmordversuch oder gar ein Verbrechen zu Grunde liegt. Magdalena Najkus war als ruhige, liebenswürdige Frau bekannt. Slovenjgradec Schadenfeuer. Aus Slovenjgradec wird berichtet! Am Berge oberhalb der Stadt geriet in der Nacht auf Sonntag das Anwesen des Besitzers Martin Matvos in Brand. Infolge Wasser-mangels griff das Feuer auf alle Wirtschaftsgebäude über. Das ganze Anwesen wurde eingeäschert. Die Bewohner konnte nur wenige Habseligkeiten retten. Der Schaden beziffert sich auf 00.000 Dinar und ist teilweise durch Versicherung gedeckt. Man vermutet, daß ein Landstreicher' oder Dieb infolge Unvorsichtigkeit den Brand verursacht hat. Koöevje Josef Röthel t. In Kocevje ist der Kauf-mann Josef Röthel nach schwerem Leiden ver schieden. Der Verstorbene war ein volksbewußter Deutscher und erfreute sich wegen seines gewinnenden Wesens, seiner verdienstvollen Tättgkeit im öffent-lichen Leben und seiner Menschenfreundlichkeit wett und breit größter Beliebtheit. Er wurde unter großer Anteilnahme auf dem Friedhof in Kocevje beigesetzt. Der vor drei Wochen erfolgte Tod seines Sohnes Arnold, der das Geschäft geführt hatte, traf den kranken Josef Röthel niederschmetternd und trug wohl zum frühen Hinscheiden des allseits betrauerten Mannes bei. _ Sport I" Athletik S. K. : S. K. Iugoslavija 3 : 0 (1:0). Das am Sonntag auf dem Sport-platz Felsenkeller stattgefundene Meisterschaftsspiel endete mit dem Siege der Athletiker, obwohl die Mannschaft nicht gerade in guter Form spielte. Trotz nahezu ständiger Ueberlegenheit konnten die Stürmer die Torschanzen nicht ausnützen, da sie immer wieder zu langsam im Starten und zu unsicher im Schießen find. Obzwar einige Stürmer in diesem spiele von unglaublichem Schußpech verfolgt wurden, wäre bei etwas präziserem Schießen ein besseres Ergebnis zu erzielen gewesen. Das Hinterspiel er-ledigle seine nicht allzusehr schwere Ausgabe zu-friedenstellend. Iugoslavija spielte mit großer Auf-opferung, wobei besonders die guten Äistungen des Zenterhalfs Turnöek und des Tormannes Macuh hervorstachen. Die Mannschaft hat sicherlich sett dem Herbst an Spielstärke zugenommen. Das Spiel wurde vsm Schiedsrichter Herrn Ochs geleitet. S. K. Iugoslavija : S. K. Lasko. Das Meisterschaftsspiel der beiden Mannschaften findet Sonntag, den 7. Mai, auf dem Sportplatz Felsen-keller statt. Spielbeginn 16 Uhr 30. Um 13 Uhr treffen sich ebendort die Reserven SSK Celje: S. K. Olimp. Die Tennissettion des Skiklubs Celje trägt Sonntag, den 7. d. M., im Rahmen der Tennisverbandsturniere ihr erstes Meisterschafts-Wettspiel in Celje mit dem Sportklub Maribor am Spielplatz bei der evangelischen Kirche aus. Da es Seite 4 Deutsche Zeitung G Nummer 36 sich um das erste Zusammentreffen dieser beiden Mannschaften handelt, dürste das Spiel sehr spannend werden. Beginn 8 Uhr früh. Ljubljana. Rapid : Jlmja 3:2 (1 : 0). Meisterschaft. Maribor. Maribor: Eisenbahner V: 1 (3:0). Meisterschaft. SK Maribor ist bereits als Meister des Ljubljanaer Unterverbandes anzusehen. Er hat noch mit den Eisenbahnern und mtt Ilirija zu spielen. Stand der Tabelle: Maribor 9 Punkte, Rapid (8), Jlmja (4), Eisenbahner (3). Wirtschaft u.Verkehr Hopfenbericht aus Zolcc, vom l.Mai. Aus Zalec wird uns berichtet: Da die Vorräte in 1932-er Hopfen restlos geraum sind, macht sich nunmehr eine mehrseitige rege Nachfrage nach 1931-ern merkbar, für welche bisher, je nach Beschaffenheit, von Din 809 bis 1000 für 100 kg bezahlt wurden. Die Restbestände in Hopfen des Jahrganges 1931 find jedoch nur mehr ganz geringfügig und cs be-ginnen daher auch schon Bemusterungen älterer Jahrgänge, doch liegen auf solche bisher Kaufauf-träge noch nicht vor. Vk. Die Ljubljanaer Waren- und Effekten» börse hält am 23. Mai ihre Hauptversammlung ab. Offeriere zu den billigsten Preisen Seilerware Hängematten, Tennisnetze, Tornetze, Kinderachaakel, Turnappa-rate. Federspagat, Seile etc. etc. Ludwig Holze, Seilerei in Odzaci (Dunavska banovina). Wohnung mit 2 Zimmer. Küche, Zugehör zu vermieten. Adresse in der Verwaltung des Blattes. »74 t» Geräumiges Lokal licht, trocken, frisch restauriert, mit Gasleitung, elektr. Licht u. 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Verleger und r«ra«sgeber: VcreinSbuchdruckerei Feleja' in Cetje. — BeranVortlich für den Herausgeber und verantwortlicher Echristleilei,' - Dr. I«rd>nand hribovschel m Ctlje Für die Druckerei verantworUich: Suido Schidlo in Celje. an7U2eigen. welches am l. Mai um 2 Uhr früh nach kurzem schwerern seiden verschieden ist. Wir verlieren in ihm einen treuen, aufopfernden mitorbeiter, dem ein dauerndes dankbares flngedenken bewahrt bleiben wird. Die €insegnung findet am 4. Mai um 11 Uhr Vormittag in der Leichenhalle des Zentralfriedhofes in Zagreb statt. Zagreb, 2. Mai 1953. Vereinigte Glasfabriken fl.-G. Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, das flbleben unseres Mitbegründers und langjährigen Direktors, Herrn Hermann Stadibauer