Di». 1 S»»» »»W».'« »»»M // /. / Srankreich und Deutsch-land. Im Koblenz- Park- '^-^»reh. —i?. Pari?, Ende November. Ich steige an der deutsch-luxemburgischen Grenzstation Igel ein. Selsam, was hier filr eine Völkcrwanderunq den Wagcn entlan.^ herrscht! Ganz unverständlich: was wollen all die Leute? Zollrevision? Sie sindet in den Abteilen statt und ist mehr als oberflächlich. (5in Büffet ist nicht vorhandi?n. Es regnet in Strömen, und. der Bahnsteig ist nicht gedeckt. Das Coup^ zweiter Klasse wird ini Sturm genommen: lauter Angestellte der Negis und der „Hoheil Kommission", dre auf Urlaub in die Heimat reisen. Sie klären mich als Laien über ihre Wanderung auf: Scitdein der deutsche Tarif besteht, können sie auf Reichsgebiet nicht Nlehr „zweiter" fahren. Da sie aber doch nun einmal zur Aristo?ratte gehören n^ollen, wechseln sie an der lurembnrgischen Grenze. Viele steigen sogar aus dritter Klasse gleich die ersti. Die ganze Konversation wird kcücrrscht bim dem ^^ma: „lir.^nciement'', Entlassung des Personals. Man baut ab. ??lcht nnr in der Ruhr, sondern auch am Rhein. Die Gehälterfrage gestaltet sich immer schwieriger. „Ja, früher . , heißt es t>ei jedem dritten Wort. Schrcckensvoll rechnet man sie Renten« mar? in Franken um, stellt Vergleiche an. In Koblenz sohlt der Schuster ein Paar Schuhe um den Pre'rs eines neuen in Paris. Drei Leinenkragen kosten so viel wie 'n der Heimat ein Hemd mit zwei Kragen. Waschen und Bügeln sind fast ebenso teuer wie in PariZ die betreffenden Stiicke neu. Besonder? schliulm scheint dZ-e Lage der Offiziere und Unteroffiziere zu sein. Die Pariserinnen „marschieren" nicht mehr, das beint, sie ver^ zichten auf die Reise an den Rhem, fri'lher der Inbegriff aller Seligkeit. Die „legalen" ??ranen sind gezwungen, in I-en Büros der Verwaltr-nq Nebenverdienst zu suchen, .^urz, t/ gelt. W^B. London, 1. Dezember. (Reuter.) Im Ministerium fiir auswärt^e Angelegenheiten wird bestätigt, daß in dem Konflikt mit Aegypten wegen der Ermnrduna des Sird^^? eine Einigung erzielt worden i?st. W.^B. Kairo, 1. Dezember. sReutcr.) Der Minister k''- Unterricht und der ArbeitSmi-nister haben demission?ert. Ihre Beweggründe hiezu sind noch unbekannt. Wie es heis^t, wird auch der Minister für Verkehrswesen seine Dennssiou geben. WKB. Ka5ro, 1. Dezember. (Reuter.) In Alexandrien sind 40 Personen, zumeist Studenten wegen Veröfsentlichnng eines aufwieglerischen Manifestes verhaftet worden. Lond,^" 1. Dezember. Tic: „Tinges" melden aus Kairo, daß Ministerpräsident Ziwar Pascha alle britischen angencm-men s, '...... Wic; „7" '") Ervreß" auZ Kairo b.richtet, wurden bei der Meuterei in: Sudan inSge-sa^'-'t Offiziere getötet. Kairo, 1. Dezemser. D?e ersten ägii^'ti« schen Truppeueinbeiten die «-"'s dem Sudan Aurilckberufsn wnrden, sind hier eingetroffen. Der Sudan ist gegenwärtig von äg.'vtischen Truppen gänzlich geräumt. In der Residenz wird erklärt, daß die Lage im Sudan ruhig sei. London l. Dezeniber. Wie aus Gibraltar gemeldet wird, ist das dort liegende Bataillon nach Aegypten eingeschifft worden. Nach einer^ Meldung aus Malta liat da^^ dorti'ge Bataillon 'Befehl erliaf^^«"^. fung nach Aegypten bereit zu halten. ^ m—^ Dr. Moiek ober die »ommen« VenWaM,. IM. Beograb, 2. Dezember. Vor der Sitzung 'des SlautsiauLischusses besuchte Dr. Ma-i^ek Herrn DavidovitZ. Nach der Sihung des Staatsvusschuffes izlupfiug Mac-ek in seinein Arbeits^ziunner den Korrespondenten des „Zagreber Tagblattes". Auf die Frage, wie er 'die gegenwärtic^ Politische Lage beurteile, erklärte MaLek, HRSS gehe auch weiterhin den Wahlen ruhig entgegen. In Ba-nalkrovtien dürfte es keine größeren Veränderungen geben. Die HRSS wird ihren bisherigen Pmteibesih HehMen. Zwei oder drei Ma'N'date mchr oder lveniger än^üiirad unsere Partei als a'nf-gelöst erklärt. Er hat die Auflösuilq auch nach Beograd geniel-dct un't» dennoch war nichts geschehen. Unisere Partei könne man nnr dann «uflosen, ^venn man alle kroatischen Dörfer sprengen würde. Denn dies sind unsere Organisationen. Auch 'die Aufftelinng unserer ^an>didatenlisten iann nicht verhindert werden. Wos die Lovrekoi^nc^-Bewe-gunj? betrifft, wird ^oiese keinerlei Er^Mnisse erzielen, weil Lovrokovi^- verein^^^'lt daistehe. Der beste Beweis seiner Isolierung ist die Ta>tsache, daß sein Mauifeit von keinen: anderen Abgeordneten -c>er HRSS unterschrieiben wurde und daß die wenigen Bauern, die es unterfertigt hatten, sich nicht in '0en Reihen der Radi<5-Auhänger befinden, fondern ent-wed-er außerhalb der Partei stohen o^oer der denlokratischen Partei anMhören. Hiebe! ist es nicht uninteressant zu'hören, d'aß dieses Manifest nicht eininal die Unterschnst Lo-orekovit^' trägt. Eine Revanche Deutschlands. November, f.^iavas.) Ter deutsche Notschnfter Dr. v. .?>ösch üat heute gegenüber den? Minii>er»'i'iisii>-"t. " '^^ei'viot die frie^^iguug d. deutschen Reiclisregiernng über die ^reilassunlf de.'' l^nerals ". Natt)nsius ^^uni Ausdruck gebracht mit dem Beifncscn, das; ein in Deillschland in .^laft befindlick>«'r svran-Z?-'' u^erde beanadint werden. nicht viel Gute?. Sie nennen ihn durchwegs den ,.Liauid!'''''^nscieneral", weil sie der Ansicht sind, daß schon in zremlich kurzer Zeit durchgreifende Veraudcriingen in der Rh.'in-land-Verwaltnng vor sich gehen werden. ---Dann wird die Räumungsfrago des Kölner Gebiets angeschnitten, und man b.'konimt ganz augeuscheiuNch die diesbezügliche Meinung der Hohen Kommission zu hören. Wenn bei den Reichstagswahlen der republikanisch-demokratische Gedanke siegt, kann es als siclicr gelten, daß die Kölner Zone, wenn nicht genau an dem durch den Friedensvertrag vnr-gesebenen Datum, so doch b^i dem Abzug d'r letzten französischen Truppeil aus der Ruhr geräumt i'nrd. Dabei kann es keinein Zweifel unterliegen, daß. wenn keii,.' ernstbaften Zwischenfälle entstehen, das Indnstriegebiet von den Franzoseu mrhrer? Mouate v 0 rder in London gesehten Frist vi'rlassen wird, so daß die Verzögerung nur sehr kurz wnre. Auf ieden Fall scheint festzustellen: Dir; Schwie« rigkeit liegt heute weni'ger bei Frankreich, als bei England selber, genau umgekehrt wie vor einem Aajre. Zerriot ^at M.nix die TZeoric zu eigen gemacht, daß die Räilmunc^sfristen noch nicht „zu laufen begonnen" hätten. WaS di?e konservative Meinung iu Englaud angeht, so wird sie weniger von Textinterpretationen geleitet, als von dem eigeuen Interesse, oder was sie dafiir hält. In den letzten Wochen nun konnte man beobachten, wie eine Reihe großer englischer Zeitungen, vor alleul die „Tinies", seltsame Reporter nach Deutschland schickten mi't der Mission, die zunehmende Beluaffnnng des Reiche>^ festzustellen. Sie haben sich ihrer Aufgabe recht und schlecht entledigt, und beute kann man viel eher in f^ngland als in s^rankreich ?'«''kannt^'? Re-frain hören: Deutschland bereitet mit allen Mitteln die Revanche vor. Erst dl? wirtschaftliche, dann die nnlitarische. Zugleich beginnen die „l^achverständigen", ein Oberst Repington cin der Spitv, von „Sicherungen" zu reden: Durch die Veiterführin^g der Ve-setzuug und ein französischchel^iscli-englisches ^tärl^mbnis. Das Manöver erscheint den Gescheidten unter den Franzosen doch sehr durcbsickit?,i. Die alte Politik des l^leick^ge-Wichtes erscheint unter der MaSke. „Solange Achmed Äiwar Vafcha. der neue ägyptische Ministerpräsident, srüljer Senatspräsident.' Sine Botschaft MussolinU. WKB. Rom, s. Dezember. (Stefani). In! 'den Städten der Provinz wlirhen gestern von den Bezirksleitullgen der fafzisbischen Parts? 'Versammlungen verausraltet, in denen eine Botschaft 'des Ministerp^ü-sidenten Mussolini zur Verlesuni^ gebracht luurde. Mussolini er-inuell' schließlich an die bevvrstehende Ta-gun^i des Völkerbundrates in Rom sowie tm da? heili'^ Jahr uu^ bciont, daß die öffentliche Or'knin^si iin Interesse Her Würde und» des Prestige des Landes in seiner Weise ge-slört wer^^eu dürfe. Zui' Ueberwiud'ung aller Bestrebuidgen der Opposition genüge, an fol« gen'i'en drei ^dardinal^^nnkten festzuhalten: Stille Arbeit, vollkommene Disziplin, keine Geivalta?te eines Einzcli^eu oder Gruppen. Rom, ?. De..^nr>ber. Die Bl^ätter beschäftigen sich unt der Botschait Mussolinis an die Faszisten sowie mit 'der Bersamnilung der Opvoutionsparteien in Mmlan'd. Die re-aiernngsfeiudlichen Blätter stellen auf Grund' der Botschaft Mussolinis einen Rückschlag fest und weigern sich, seinen Versprechungen nnÄ Absichten Glanben zu schenken. Die Regierungsblätter weisen auf die Widersprüche der OppontionZblätter hin, die nur in ihrer Abneigung gegen den Faszismus einig seien. Poincar5 Deutschland gei'jenüber die starke Faust zeigte, unterstützte England das Reich; sobald .?,crriot mit Berlin Frieden schließen will, hetzt uns London gegen den „Boche" auf . . Das Gespräch geht m dieser hochpolitischen Form eine ^'^eile weiter. Deutlicher als sonstwo ll'fi''inen die Franzosen am ^''"in zu spüren: Antlitz muß dem Osten, nicbt dem Westen zugesebrt s«.'iu. K'ein Bündnis, keine noch s«'» kordi'ale Entente kann die Verständigung mit Deutschland ersetzen. Auch dari'lber stinnnen Nationalisten uud Pazifi-steu überein: T^er Anoenblick ist se^t günstiger als ie. Iet.^t, gerade setzt muß man sich die .^'^aud rei'cheu. Es geht um Krieg oder Friede, un^ die Zukuuft der beiden Reiche, um die Zuluuft Europas . - . Die Redner sckwiecien. und ieder hing eine ^?lile seinen (^'.'danken nach. Dann sprach rnnt von den d'ulschcn Frauen, die einen so l icl frischeren und femeren Teint hätten alS die Französinnen, aber keine so schönen Füße, und daß man eigentlich ebensoviels Blon« de in ^^aris scl)e als ani RKein . >» ' /lSeike iM ä t bvkSet ze? l uv k"- SZummer 276 vom 3. Dezember 19?^ VvWche Nvvikn. Sin rumänischer 5>oS.ocrratspro.^?K. 'Dieser Tnqc begann vor dem stveisnerichte in Bukarest der Prozef; gegen die von dem ukrainischen Lff^zier Tschaikoni-^ky und einein -Beamten der kmlgarischen l^esandtschait gegründete ^pionageorganisation. Tl-ciszig von den Anx^eklagten befinden sich in .s'^ast. liegen die anderen wird in deren Mzvesi^nhei'c v.'r-Iiandekt werden. Ter .^'lailptanklagepunkt be-etrifst die ^'iesernng des ebemaliaen Vertei-dignngc'planes der Tnst'strgren.z.', der infolgedessen radikal nnigcändert nx'vdt^n n^'.i'^le. — Wieder ein poliiischer Mord in Itnlicl,. In Triest ist ani Nov'.'luber ein 1.^jähriger (Gärtner-w^>gen .ffrmordnng eine-^ foscisli^ eschen Mllizsv!date.n. bei Cnpo d'^stria ver-^lmNek'word^'n. Er g<'staiid, dlv Tc^t iv'.''''en Po-lich'cher Versolgung.ii beg-ingen zu haben u. -fi'lgte hinzu,"dcts', er beim Leichent'cgängniiie seines 5)psers ^.ugegen N'^ir uild hiebei di.' c;roße Troinmel iX'r Mnsikbnnde Aesck>l'ili.'!'. habe. ' . s — Tie Krise des Z^afzismuS. Wie die italienischen Blätter melden, hat d<'r znri'icls,?-tretene (^^'neralkomurandant der National-nnliz, Batbo,- mit s^'iner Familie Nein verlassen, um sich nach ?serrara zn begel'en. (5^^ ist istrenger BosVhl -gegben niorden, alle ?y!n-pathieknndgebunsi'en, -die ihm die faisistischen L^e'kalverbä'..'0e bereiten n'eliten, /,n N!lti.'r-driicten. Zu seinein N^-chsolger hat vergani''e-inen Montg der Miniswrrat den aktiven t^ie-ineral dcr ''Arinee i^c.ndolso erii^üiitt. "^er näcl)iste Schritt .zur-Nornnilisiernng der ?'ce i'iberreiäft. In der erst?n Äl0te erklärt Nnko>vc^i, die Lonijetregiernng bedanere die Adletinung de^o allsienieiiien Ha'ndelc.v'ertrages vom !->. Almnst ans^? lebhas--tt'fte und köni«' keinerlei !l!^!erant>oortung slir die Unzufriedenheit ickerneh/lien, die der ?e-schlns; in b<'vden Ländern verursachen wird. In der ziveiten Nste N'eist Iüilowsir darauf >Wn, dnsi der von, let>t^en .^ialüuett uiit der 'llntersnchnng des Sln^.»vie!v-'!?^r!efes ^-'traute. .Allsschns; festgestellt l^a!?e, das^ nieder die Ne-.l^iernng noch irgend ein Aint das Ori'ginal-dokttn^ent gesehen habe. Talier betrachte die i'ffentkiche Ntcinnng der gesamten Welt den Cinolvjew-Vrief alc' eme unzn'eisell'a^te Fälschung. Tie Coiojetregierung sei daruui auss äusjerste i'iberrascht, da»'^ di«.' ieing^.' ^'les-ieii'ug t^^ros'.britanüien'^' unbewieseue n!?d unbestimmte Erklärungei^ abgebe, das', das Toln-inent echt sei. Die ^!.'nnetrei!-'runq k^'^iine derartige Nehanptiiugen nicht annehmen und bedaiu're, das'» die britische ?!ote voin ?i. Noveuiber der direkten Antlvort aus dl'e Frage eines 'Schiedsgerichtes au'^weiche. ter^' wiederbolt die ?l0te die ()'rrlär!ing 'über die vollständige Politische vnd "dmmis'. ative Unabhängigkeit der Iuternationale von der Eowsetregiernng. RakoN'ski schließt, seilte Zum enMch ägyptischen ^onflM. M Cii.Uizche ^Irtitieric vor der grossen Pyramide von Gizeh. !^iegiernng l'abe i^n ersucht, .'>u erklären, daß sie d'/e von ihr iU-ernouiinene': ^-I'erpslissijnn-gen lot?al diirchiV'fnhrt babe lU'.d auch in ''n-iuuft nach dein l^^rundsal) der b)'geiiieitigleit durlliiühren Vierde. — Tie d!ploi?:5tischen Vczieh'.'n^.l'n znii-schen England nud Nus.land al'si^^^rgchcn? Tas englische Blatt „Westniiintor l^'a^zettc" lueldet: Bei der Anilvert, die von 'i'er britischen Neliierm?g e.n die Lo^vjetre.^ierung ergehen nnrd, sei (^'''.hiirchill nach^rnälich da-fi'lr <'in!^et'ret<'u, daß ^5ie diplomatischen Be-zi<'s/UN gen mit Rußland a/gebrochen und Na^'owsti die Pässe z:is/e't<'llt werden. Austen C.hain'berlain nnd s^i/t das ssallze ^taliiuett hätten zugestimmt. — .siLMMUnistenpNisch in Neval. Gestern versuchteu in ^1!<'val dic .Uominuiii'sten sich der '.^!es.!erungS'iie'.valt .^u bemächtigen. Banden von iü Mann wurden organisiert, die sich n'.it Handgrauaten nnd Gewehren bl^-n'assueten. Tie beseiten gleichzeitig die >Z^e')i'.höse, 'eie ^^iegieritngsgel'ände, die Pelt-ä.uter, die ^^'olizeidirektiou uud die Tele-pheuzentrale. Ten sofort ausrückenden Truppenteilen gelang es in zivei Stnndeu, den Aiisst^liud zn uu!e'.'l!.''rücken nnd die Ordnlnlg lvieder berznstellen. s^)egen 5)0 Per'onen wu.r-den getöl"t, darunter >auch der Berkehrsiui-nister Kark. In ganz (sftlend wnrde der l^triegs.'.ustand prollami^.'rt, l^'eueral Laido-er wurde mit außerordentlichen Vollmachten ancsestattet und zuui Oberlominandierenden ernannt. Tie '1leaiernugsg>"schäste nehmen wi'/'er i"n-eu regeunäßilgen Perlal?f; in der '?t't: Tie Lage in China nimntt sekt in der össentlichen Tiskussion eine erste stelle ein. ^.'chs nuchti^'e inneNw-litische Fve.^'en stellen in den spalten 'eer ^eitunien oi' .''veiter stelle. Ini t^^egens^^l^ ,',u dl'n publizistischen Tisknssionen über die Mi^.glichteit Japans einem qeeini>gten China geMniiber, befleißigen sich die Behörden eines bel)larrlichen Stillschweigens. Die Regierung hat die Politik des Ab^vartens oin-genl0i!nuen. Sun-?).at-Tens Befiuch in Japan ivar nicht eine Folge der Besprcchun>g ^mit '5en 5tl'>citsbebörden. Sun-?)at-Sen sucht . die Freundschaft Japans z» gewinnen. - Er I tritt der Auifasfilug entgegen, das; er in Chiana die TolvjetrepAlik einfiihren wolle-und betont, daß d'hina jettt nur von einer föde-ratil>^'n Deniokratie niit Erfolg regiert- wer-'ten könne. Eine direkte Folge von Sun-?)at-^'c^ens Besuch in Japan ist, daß die ja;>anische Negi."rling beschlossen hat, die <^esandschaft in Peking zl'.ir Botschaft zn erheben. In Regie-rnngekreisen Mnbt man an- eine bevorstehende vollständige -chinesisch-jap'anische Verständigung. m. P. t. NeSernehme Reparaturen von Schreibe, Rechenmaschinen usm. nur in der Vctrinj?ka ul?-:a .?». Mechaniker J y oi rr L egat, Moribor, Spezialist siir Bäroinaschi- lien. Telephon inteeurb» 43^ ' ----- TageÄchsl0Ktk. t. Studentenkrawalle kn Zagreb. Aus Anlaß 'eer Pens'onievung von ^rei Nniversitäts-I Professoren in A-agreb veranstalteten die ! oppositionellen Hörer der Universität gestern j vormittags an der llniversität eine Protest-! versaininlung, auf welcher es zu stürmischen ^irawallen kani, da andere Stndenten^rup-pen die Versainrmlnng zu strengen versuchten. Erst die Polizei konnte Herr 'der Lage werden. t. Vrhöhunsi der Bierpreise? Blättermel-dungen zufolg<' hat das ÄarteN der Bier-brai'.ereien die Erhi)hung des Bierpreises um .^.s) Dinar beim .Hektoliter beschlossen. Das .^iartell, deni 15i Brauereien angehören, be-gri'tndet diesen Schritt mit der Erhöhlmg der Preise.sür R-ohprodukte. Es ist aber nachge« wicspn,^daß diese im Preise seit dem Vorjahre gar nicht gestiegen, sondern vielmehr gefallen.sind. Die Valuta ist um 15 Prozent gestiegen und die Arbeiterlöhne wurden nirgends aufgebessert. Dir beabsichtigte Erhöhung würde bei einem^L'iter Äi Para betragen. Dazu kämen noch mini^stens 70 Para als Verdienst des'Gastwirtes, so daß ein Krii-gel Bier auf 4 7ü Dinar zu stehen käme. Wir sind nur neugierig, wer dann noch Bier trinken wird. Dies scheinen anch'die Bierbrane-reien in Slowenien eingesehen'zu halben, da sie von einer Erhöhung des'Bierpreises Abstand' genommen Habens ^ t Keine Erdrutschung auf hex Strecke Or-moi—Murska Sobota. Mit Rüicksicht auf eine im mehreren Blättern ers^ienene Notiz, wonach auf der neüerbauten^Eisenbahnstrecke Ormo^—Mürska Sobota wegen einer Erdrutschung der' reaclmäfsfge-Verkehr eine Unterbrechung erlitten haben soll- werden wir von einer.kompeteuken Stelle ersucht, festzustellen,'.daß' dies der Wahrheit nicht entspricht Eine'k?rdrutschung hat nirgends stattgefun-dl^n. Die gesamte techni!sche Anlage könne nur als vollauf befriedigend bezeichnet werden und biete in jeder Hinsicht Völle Gewahr sür die Sicherheit des Verkehrs. ' t. Doktor der Forstwissenschaft^. Aus Berlin wird gemeldet: Die forstlichen Hochschulen sind den Universitäten, den technischen, landwirtschaftlichen un's iierärztlichm Hochschulen gleichgostellt word können den Titel eines Doktors der Forstwissenschaft verleihen. t. Die größte Glocke t»eri^p. An Stelle der 1018 abgelieferten Kaiserglocke des Kölner Donls ist von der Glockengießerei Ullrich in Apolda eine neue, annälherAd IM Zentner schwere Glocke herg^tcllt worden, die dieser Tage nach einom la-ngwieriM Transport in .^söln eingetroffen ist. Die Glocke wurde uiit Hilfe gweior Lokomobilen. a>uf Walzen von: Wert zunl ?llpoldauer Bchnlhos ^bracht, was drei Tage in Llnspruch n^ln. Auch der Bahntransport konnte nur sanz langsam vonstatten gehen,. da loie Glocke auf einen: eigens dazu konijtruiertm vieraMgen Güterwagen so fortlbewegt werden mußte, daß daS NaMavgeleise stets sreigelassem wurde. Die neue Üölner Domglocke, ^t. Peter, war das le^ie Merk . des. Apoldaüer Glockengießers UllM-,. wrz nach ihrer.'Vollen^ ist er qostpÄ'en, so daß er die Ueber^e dieses feines gewaltigen Werkes nicht mehr mit erlern konnte. Die feierliche Eiiyveiihung der ,Glocke wurde «m 30. Novomibe'r voirgeniom-nlen. t. Der schnellste deutsche Die grSßte Geschwinlö'igkeit erreicht ^ute in Deivtschland dach Nürnberg, der eine Strecke von IM Kilometern zu« rückzule^n hat: er Mrt bis zü 88.4 Kilometer pro Stunde. Die Leistung. dÄrfte von keiner n!itteleuropäischen Eisen'^n übertroffen werden> mich der schnellste Zyg Frankreichs, der Lnruszug von Paris nach. Brüssel ohne Grenzansentholt, erreicht mir eine Geschwindigkeit von 83.2 Ki^lneter. Die schnellsten amerikanischen Züge, .^gegenwärtig sie Pennsylvania- und Reading-Expreßzüge vdn Philadelphia nach' Atlantic City, fahren W 8mi> itl Zklles. Ew Rommi aus Norwegen von Bnnn Wothe» U«Vikanische< Copyright l912 by Änny Wothe, Leipzig. Aß''"' (Nachdruck verboten.) i Ein.Toter war im 5)ause — ciu Toter! ! Norghild richtete sich un'ihsaul enipor. „Die Mu'hine,"'s^!üste'rte sie tonlos, und eine Welt voll Iauimer uud Leid bebte iu i'hrer Stimme. Terje Möe erschrak bis ins innerste .^^eiz hinein. Wenn !)ieö da? Hau? der Muhnie Tel-ise war, das sie snchten^ dann iand auch vielleicht hier die arme'Esta kei'ue bleibeudi. Stäl- Tröstend nahm et^ VorghildS ^i^..lalte vän- sen'^le warme, braune !laus von Telse Botters'.^nschritteu. i^^orqhilds '^'er. sak, die Muhme nicht in der Nacht,zn ljäreu, Inar'vergeen.' Lchit, fast heftig ri'ihrte sie deu Si^opfei der Tür. Hintx?r den 2>orhängeu glaub ße -sie Licht zu sehen'.'- ' Alles bliich totenstill. ^^li'ch uüu^al ließ Vorahild deu .^lovfer gegen die Ti'n' falleu. lind u^ieder diese schauerliche, ntejubekleunueude Stl'lle. ^^nnl d'.'itleu Male tlaug dröhueud der Nils uiu Einlas'» durch die ?t'acht. Da w'.lrdeu schlür seude Schritle iiu .V'>a-lse laut. ^-i'orghild atniele uüe befreit auf. Die Haustür oisuete sich eiu weu'a. Bei den? flackernden Scheili ei'iier rostigeu Oel-lanipe sahen sie in ein verrunzeltes ''.?ll!nx'i-bergesicht, das sie verweisend u'usterte, und eine dunkle, harte Stiuluie sprach sast stra-feud: ,.Wer stört l-ier die N»he der Toten?" ?^orghild stieß eiuen schluchzenden Laut aus. „Wer ist tot?" fragte sie, div 5^äude der alteu Frau unttlauiniernd, „uiei'ue Taute, Telse ^-I'otters?" Die '.Ulfs stieß eiiieu Tou der Ueberraschung aus uud ösfuele uun die .'^'»ai^stnr ganz, so daß ''^^orghitd und de'' I'lapitäu iu den 5^alls-flur treten konnten. Dan'n antwortete sie ge-däu'pft: „Ei, sieh nuik da? Des reichen ?'otters schöne Tochter, die sich so lauge gar nicht uni die Muhuu' gekünnnert bat?" „Tchmeigt!" herrschte sie der .^kapitän an. Di'e ?llte sab eiuaeschüchtert zu ihiu ans. „Wauu ist die Mubine gestorben?" fragte Vorghild anscheinend ganz ri?hig, sich lang-sanl unt der .^'^aud di^' goldenen Lolken aus der weinen !?!!rn streichend, „ick) bitte Euch, sagt mir alles sandte ich eine Depesche, daß gestern abend seine einzige-.Schwester gestorben ist, und nun seid Ihr schon selber da, Borghild Botters, div den reichen Flage geheiratet hat, uud.tut, als wißt Ihr von ni6)ts?" „Fran Flage hat die. Todesnachricht nicht niehr da Heini erhalten,: murmelte der Kapitän. „Cie kanl ohne Euren Ruf zu ihrer ?^l'usuue." . . - „So, so," uickte die Me brumnli'g. Dann aber öfs^iete sie langsam die Tür eines zur ebeuen Erde liegenden Geniaches. Im slackernden Licht der Kerzen ruhte Telse ^^^otters auf ihrem letzten Lasler. Der Nachtivind strich leise in das stille Totenge-nmch und das weiße Laken am offenen Fenster blälste sich N'eit auf. Auf den: V:. achsgelben l^ieficht der Toten lag em feierlicher Glanz. Ein paar dürftige Herbstolnmen, die letzten wohl, die der windzerzauste, kleine Garten hergegeben, lagen ans der ?^rust der Toten. . Aufschluchzend sank Borghild an.denl letzten Lager der Entschlafenen in die Knie. Mit beißen Tränen netüe sie die dürre .Hand der Toten, die einzige, die-sie als ^tind.geliebkost, nachdenl ihre Mutter gestorben, die einzige, die sie mit sorgender Liebe unihegte. .^ Und nun war diese-.Hand starr und kalt, und kein Lächeln der lieben, alten Frau wür- de sie nwhr grüßen. Schwer fiel es Borghrld aufs Herz, daß sie sich so stumm dem Willen des. PaterD gefiigt. Warum sie nicht doch gegen sein Verbot in die Arme der Mnhme geeilt war, der sie.nun doch nicht mehr kundtun konnte, wie sie dennoch die sorgende, mütterliche Freundin geliebt! Welch ein dunkles Verhängnis, daß sie Telse Botters nicht mehr lc«bend'.sand.' — Feierlich brannten die Kerzen. Leise kla: Borghilds Schluchzen.. Da^ wandte sich d 5sapitän nnd bedentete der'.Alten, ihm zu sc'' gen. ' ' ^ ^ . Borghild sollte allein -sein, mit ihrem Kchnierz. ! Die brumnli^e Nachbarin ging nur widerwillig mit ihm aus dem '^mmer. Sie hätte so ffern noch m Erfahnlng gebracht, ob die reime Frau Flage auch tüchtig geweint, aber das strenge, bekeblende Auge des Kapitäns schü<"''erte die Alte ein.' - - Mürrisch osfnete sie die'Tüi:. znm Wohngemach'von Telse Botters,' da? nur matt dnr'ch eine Oellampe erlenchtet^^war. „Sie ist gar nicht krank gewesen, Jasper Botters Schwester," berichtete sie, „ga- nicht. Da rn denl alten Stuhl ist sie.eingeschlafen. Ob I'is^'er ?^otters^ ' "w.hl zuni Begräbnis kommen wird?" Der Kapitän, der ganz.mit seil,en eigenen Gedanken beschäftigt wär, .horchte ans. (Fvrtfetzung folgt.) t ?7k VöM H. ?Wk «em I mit einer Höchstgeschwindigseit von 90 Kilo-.Metern in der Munde. Demnach steht die Leiswng de« schnellsten 'veutschen Zuges der .en Feuerqefecht,. das erfreulicherweise kein Menschenleben forderte machten sich die Fischer von Startzum Entern des feindlichen FHrzeuges fertig. Eine Frau namenS Ella Trout war 'die eHe, die mit einem Messer an Kord sprang und sofort daran ging, die Netze zu kappen. Inzwischen waren aiuch andere Fischer, die ihrer Whrerin ge-folgt waren, an Bord geklettert und es entwickelte sich ein wute^lter Kmn^f. Als man sich inüde ge-kümM hatte, traten die Fischer von Start den an. Ells Trout ist Inhaberin des britischen Berdiensttreu^eS sür Tapferkeit, d>aS sie sich im Weltkriog erivorben hat. Sie befand sich mit einem Jungen allein auf einem kleinen Segelschiff, als vor ihren Augen ein Dampfer vorsenikt wurde. O?me auf die Gefahr zu achten, ruioerte sie herbe? und rettete den letzten Schifübrüchigen, der sich »wn dem sinkenden Dämpfer gerettet hatte. t. Ei» lkinb als Lotteriel^ewinst. r gewöhnlich piklegen Kinder nicht zu den Objekten zu yehSven. die miSaelöst werden. Und doch hat sich ein solcher Fall kür.zlich in Pal-lazole ^i Bevg-amo zugetragen. Dort wurde in einer Ecke des Marktplatzes ein Vak^'t entdeckt, das sich bewegte und aus dem Wiliche Töne drangen. Als man 'o«s Paket öffnete, faM man darin ein neugeborenes Kind. DaS Gerücht von dem Funde verbreitete sich ^nell. Italien ist das Land 'öer Kinder. So-^rt fanden sich acht kinderlose Familien, die Äle das Kind für eigen annehmen wollten. Es begann ein deftiger Wettstreit um das Kleine. Jever wollte eS Hoven. Da man nicht einig werden konnte, beschloß man, eine Lotterie AU veranstalten. Das And als gro^S LoS!... Und neidvoll sahen die anderen den glücklichen Gewinner mit dem Baby abziehen. t. Gteinzeitfuude in Dänemark. Auf t>em Eiland Lindö bei Langeland, südlich von Fil FeuiNeton. MeKrMf. (Ginn, Zweck und Ziel derselben.) Maribor, 2. Dezember. In der schon fast zwei Monate dailernden Theiatersaison hatten wir Gelegenheit, viele SMe, Wort- und Worttondramen, zu sehen i^nd. zu hören. Die meisten Aufführungen waren. leuchtende Punkte in der Geschichte des ,Nat?onaltheaters von Maribor, einige ließen oher auch eine mehr oder weniger deutliche Mißstimmung im Publikum und in der Kritik zurück. Da das Ungeheuer mit der Sam-n^elseelr, das Publkium, das nicht laut werden lassen konnte, die Kritik aber diese Mißstimmung auch in Worte kleidete, wendete sich mancher Darsteller gegen die Theaterrezen-fion und es gab Ablehnen a^nd Nichtversteljen auf beiden Seiten. Um Publikum, Darsteller und Kritik einander näher zu bringen, wird es vielleicht angebracht sein, einige Betrachtungen über Sinn und Zweck der Kritik anzustellen. Jede Kritik wird von den beteiligten Schau Spielern wohl gelesen, gut durchgehechelt und auf eventuelle Blößen untersucht, dak sie aber noch einem weiteren Zwecke dient, daran denkt niemand. Darum fi'ndet man bei allen Re-Ptifen den gleichen Fehler, den die Kritik bei der Premiere aerüat kalte. ?)leder Künstler. nen, hat man dieser Tage einen Altertumsfund v«n ganz hervorra^endc'r Be'oeutung gemacht: Durch Ausgra^bungen von sünfivo-chiger Dauer ist es gelungen, Kvei wohlcr-haltene Behausungen a-us der jüngeren Stein zeit bloßzulegen. Die Ueberreste finden sich an einem Abhang etwa zehn Meter über dem Meer; die ?Nauern sind auZ Lehnl mit Hilfe von Stangen und Resten her (gestellt, Unit» mitten in dem Raum liegt jeweilen die Feuerstätte. Man schätzt daS Alter der Ve-hausunigen auf 40s>O Jahre, d. h. auf 2000 Jahre höher als das der bisher genmchten Funde ähnlicher Art. Damit ist die bis setzt un.g«li>ite Fraige beantwortet, ob die Menschen 'ces Steinzeitalters bereits Hütten kannten oder nicl^; es sind hier die ältesten bekannten menschlichen Wohnun<^en in^ Norden zutage gokomen. Die wissenschaftlichen Kreise interessieren sich lebhaft ftlr den Fund, und das Nationalmnsemn in Kopenhagen ge-'bcnkt ihn in seine Sammlungen aufzunehmen. Die Insel Lang^'nland, in deren ?täkie Lindö liegt, ist als der ergielbigste Fundplatz des Landes für Ueberreste aus vorgeschichtlicher Zeit bekannt. t. Hipolito Billas Ende. Hipolito Villa, das letzte überleben'de Mitglied der berüchtigten niexikanischen Räuberfaniilie Villa, ist durch eine List in 'die Hände der mexikanischen Rec»ierunq gefallen, gegen die er in der letzten Zeit bewffneten Widerstand i^e-leiftet hatte, und erschossen worden. Ntich einem m.matelancnen Guerillakrieq, den er mit einor kleinen Schar Anhänger führte, leitete Hvpolito Unterh'aMitlunUn mit General Go-mez, dem Gouverneur des Staates Meriko, ein, dem er versprach, die WM'n zu strecken, wenn er den Grundbesitz Cauupilo erhielte, aus dem seinem Bruder Pancho Villa, 'oem berüchtigten RäiuHergeneral, eine Mlister-wirtschaft eingerichtet worden war, damit er Ruhe gebe. General Goniez gin^i auf den Vorschlag ein, worauf Villa in die Hailpt-stadt Meriko kam. um einen Vertrc^g mit dem PräKenten der Republik zu schließen. Dort eiber wurde daS Uebereinkommen nx'ssen des Grundbesitzes zurückgewiesen, worau? Hipolito erbitterter d-cnn je die 5>au.plst?dt verließ. Auf dem Wege nach El Paso )vuroe er alber von Roi^ierungstruppen bei Iiniinez aus dem Eisenka^nzug geholt und vor ein Kriegsgericht gestellt, das ihn in kaum zehn Minuten zum Tode verurtei^lte. Gleich darauf wurde Hipolito erschossen. vom Kap..'llMeister, Regisseur, Darsteller uud Solisten hinab bis zunl letzten Chornntqli'ed trägt unt Anstand und Würde den Stein des Anstoßes weiter, nicht auders, als ob dies einen wichtigen Teil seines eigenen inneren Ichs ausmachen würde. Er bedenkt nicht, daß die ernsthafte, gerechte ^Nitik keine unni)t:gc Schikane von seiten des Tbeaterrezensenten, sondern ein naturgetreues Denkmal ist, wel' ches der flüchtigen Leistung des Schauspielers gesetzt wird, deun nirgends anders ist die Arbeit des .Kritikers wichtiger als in der Sckiauspi'olkunst. Die Vühnelikunst ist die subjektivste Kunst, die zwar den größten svou-tanen Effekt loslösen kann, der aber ans den? gleichen Grnnde keine anhaltende Wirkung beschieden ist, da ja jede, auch die grös;te und packendste Kunstschöpfnng des Darstellers un-fthlbar mit dem Ende der Vorstellung vernichtet ist. Dem Theaterrezensenten fällt nun die Aufgabe zu, der Nach- und bei der Vorstellung abwesenden Mitwelt wenigstens ei-nigermasjen die Verdienste des Regisseurs und der Schauspieler festzulegen. Wenn er nun alles rundweg loben wollte, hätte er öfters solche Geschichtchen zu veruierken, wie vor kurzem, als eine Nachricht aus eiuer Pro vinzstadt, in der unser Theaterensenible ga-sti'erte, dahinlandete, daß das Spiel nicht auf der Höhe stand, cius der man es d^r äußerst günstigen Kritik nach glaubte. Eine andere Seite der Theaterkritik. Wie schon gesagt, ist der Bnhnenkunst von allen Künstlern >- größte Aunen'bli'-sc'wirsnng be-s'^'ieden. Das Pul>N'kum überhäuft deil Dar- Nachrkhtm ««s Maewoe. Mar? bor, 2. Te^zenibec. Der erste Dezember. Der !. Dezember als Erinnerungztag an die Vereinigung der Serben, Kroaten l'nd Slowenen wurdc in Maribor scierlich begangen. Die Stadt war festlich geschiniickt. Von allen Etaatsgebänden sowie zahlreichen Pri-vathäusern, besonders in der mneren Ltadt, flatterten Staats- nnd Nationalfahnen. In allen ^Nrchen fanden Festgotlesdienste statt. Dem Festgottesdienste in der Domkirche, welchen der Fürstbischof Dr. Karlin zelebrierte, wohnten zal/reiche V ertreter der Zivil- und Mili?tärbehörden mit denl Obergespan Doktor Pirkmayer an der Spitze bei. In der pravo-slawischen jtaPelle las der Militärgeistliche, Prota Trbojevie, eine Messe, bei welcher ein Quartett der hiesigen Oper m?twirkte. Sämtliche Geschäfte nnd Jndustrieunterneh-mnngen waren irber den ganzen Tag geschlossen, was dem Stadtbilde ein feierliches Aeu-ßere gali. Um halb 4 Uhr nachmittags fand im Götz-saale das voni Iugendrotkrcuz veranstaltete Konzert statt, bei dem alle hiesigen Volksund Bürgerschulen und auch ein Orchester der Lehrerbildungsanstalt mitwirkten. Eine Orchesternummer eröffnete dis Konzert- darauf folgte d?.' Nationalhynme, und nun be-«"iann der Sängerkrieg unserer ^leinen und Kleinsten. Für jedes Stück wurde den Darstellerinnen und Darstellern stürmiscli''r Beifall gezollt. Als besonders gut gelungen sind hervor^nheben die tapferen Mädels der Mäd-chenvolksfchule 4, die mit ihrem gnt und sicher gegebenen Stücle, von einem schweren Rech-nttngse^empel, das dann mit .Hilfe von guten Geisterchen gelöst wnrde. Nicht endenwollender Beifall zwang die .en Darstellerinnen ''?'led''rs'oln' ' ?cs. Besondere und gerechte Anerkennung wurde auch den Sckiülerinnen der liiesigen Volks- u. Bürgerschule bei den Schulscliwestern; die Mädels der Vl>lksscliule boten uns einen Ein-bli'.'l in die Handarbeitsstunde, die der Bürgerschule führten einen finnigen Reigen vor. Was die Gefangspilnkte des Konzerte? anbelangt, so waren mehr oder Minder alle bestrebt, ihr ganzes .^?''^nnen denl dankbaren Publikum zn zeigen. Wider Erwarten batte diese Veraustaltuug ein ansverlaustes .^^'aus, als Entgelt si'ir die Mühen der Veranstalter zur Folge. Dafür sprachen aber auch die mäßigen Eintrittspreise, so daß es jedermann ernköglicht war, sein ?cherflekn sür den wobl tätigen Zuieck des Iugeudrotkreuzes beizu-traaen. Man kanu aanz rubig die Bel?aup-tnng wagen, das', dies's Kon'.ert zn e'ner der scs?önsten Vi'ranstaltuuqeu, die anläßlich de? Staats^eiertaaes stattfanden, zu zöl'len ist. Iui Nationaltbeater wnrde zur Fei"r des Taaes die bekannte bi'nnische Over „Nikola Zrinski" mit Herrn Vn^koviä als Gast gegeben. ?ltts;<'rdeni fanden noch mehrere Veranstaltungen verschiedener Vereine statt, wovon insbesondere die Feier des hiesigen So-kolvereines zu erwähueu wäre, bei der auch der Täugerchor dcr„ Glasbena matica" und uiehrere Solisten mituiirkteu. st'l^er mit stürulischem Lob und Bl.......spenden, besonders n'ei.n es fasciniert wird durch :rgend"iue "Aeußerlichkeit, b?? Schauspielern vielleicht durch ein.' lässige Elegauz in Sprache und Auftreten, bei Schauspielerinnen durch einen koketten Auqenaufs''lag oder der gleichen Triks, während es ungercchterweise oft den grös'vten Ltuusller veruactinissigt. Obeu dreiu leiht sich so ein verwöhnter Schauspieler noch di'e Arbeit und den "hul des Regisseurs oder mauclnnal sogar des Dichters lnld macht sich daunt vor dem Publikum breit. Weil er daunt bei der unknndi'gen Masse Anklang findet und das ungerechte oder anch gerecl)te, aber iuimer überlriebeue Lob ein1)ein^st, lui'td er natürlich leicht zur Eitelkeit verleitet. Er legt nun auf den Augenblickserfolg das größte Gewicht und ist deswegen für Lob u.nd Anerkennung befonderS eingenomulen, für Tadel aber hcc!?st empfindlich. Die Eitelkeit des Schauspielers hat aber Uuaugeuehlnes iin Gefolge, Selbstverherrli-chung und Celdstgenügsanikeit, und ein solcher Mensch bleibt ewig nur auf der Mittelstufe der ^iuust, da er es nickit mehr für nötig hält, ernsthaft weiter zu studieren. Der Kritik bietet sich nun ein dankbares Arbeitsfeld, solche i^l der Geisteslethargie herumdösende große Geister dnrch einen gelegentli6)en Rucl aufzurütteln und znr Arbeit anzuspornen. Eine vollwertige .^kritik erzieht aber nicht nnr indirekt den Schauspieler, sondern auch das Publikttul. Sie uluß deu sclUecliten Ii-terarischeil Geschmack kurieren und den gu- m. Todesfäle. Montag, den l. Dezember starb nc«h langem, schweren Leiden Frau Elisabeth Kan^oolin im hohen Alter von W Iahren. Körperlich noch äußerst rüstig, war sie noch vor drei Iahren eine eifrige Besucherin des Bachergebirges. Auch son/t machte ihr das Gehen und Stiegensteicien keine Schwierigkeiten. Durch einen Sturz zog sie sich vor zivei Jahren eiue schivere Verletzung am ^vpse bei, an deren Folgen sie nun nach schwerem und mit Geduld ertragenen Lei'oen erlegen ist. Das Leichenbegängnis fand heute von der Leichenhalle des städtischen Friedhofes in PobreLje aus statt. Drei Generationen — KiTtioer, Enkeln und Urenkeln — begleiteten die Verstorbene zur letzten Ruhestätte. Die Verstorbene zahlte zu den ältesten Bürgern unserer Stadt. — Am 28. d. M. verschied Fräulein Regina 5! owak im 83. Lebensjahre. Die Verstorbene war eine Lchwe-ster des vor sechs Iahren verstorbenen K'auf-tnannes Herrn Simon Nowak. Mit ihr ist eine jener pflichtgetreuen, braven Dienerinnen, wie sie in früheren Jahren in alten BürgerÄhäusern unserer Stadt mehrmals anzutreffen waren, aus dem Leben geschieden. Ehre ihrem Andenken! m. Musikervcrsamr'*""i. Montag den 1. Dezember fand m den Räumlichkeiten der Glasbena Matica (im Gebäude des lv»?j,saa-les) eine gutbesuchte Versammlung der Be-ru^slnusiker aus Maribor statt, in d^r die Gründung einer Ortsaruvpe des Musiki^r-verbandes SHS beschlossen wnrde. DaS Ziel der Organisation ist die Verbesierung der materiellen Lage der Bernl.^i^" und div .Hebung des Ansehens des Mnsikerbernfes. Näheres werden wir noch beri?^it<'n. Wie wir erk'^^ren. ist der Verband der Bernfsmnsiker der M"k'?ernnion be'''»''lre- ten. Es liegt im Interesse aller Beruf?mu-sike ? s'-^'^'^rp^en. m. Staatliche ArkeitSbörse in Maribor. Vom 2Z. bis 29. November waren bei der hiesigen Bie Börse mit Eriolg. 4 Pen'vnen sind ans dem Wirkungskreise dieser Börse abgereist._ Vom l. Jänner bis 29. November l. I. waren bei unserer Börse insgesamt <^712 freie Dienstplätze angemeldet, 9^1 Personen snchten Arbeit und in Fällen vermittelte die Börse mit Er-solg. Bei dieser Gele-icnl'eit nx'rden all!' Arbeitsgeber wieleer^olt darauf aufmerksam qe-nmcht. daß die ArbeitÄ>5rse vollkonnnen kostenlos vermittelt. m. Die VolmungSfrage. Wi-' bereits bekannt, tritt das jetzt geltende ?'ohnnngsge-setz mit 3.?. Dezember außer .Kraft, l. Iänn"'' ^rbalten .^ausb^sii^c'r die vollen Rechte i'rber ibre .Hänser, bezw. das Verfügungsrecht über die Wohnungen. Um den oefürchtet-'n es Wissen zu haben braucht, braucht auch der Tbeaterrezensent kein gewesener .^'Heldendarsteller zu lein. Ihm genügt neben gründlicher jienntnis des Bühnenwe» sens eine künstlerische, möglichst objektive Urteilskraft und die tvutfmkeit, da? ksuistlerisch Empfundene und Analysierte auch formvollendet aufs Papier zu bri-^^en. Freilich ist der Theaterrezensent auch nnr ein nsch mit subjektivem Empsindi"' und kein objekti« ves Baronieter, aber Gewissenssache und Ziel jedes Liritikers ist doch eiue möglichst vorur» te?lslosc Besprechung des Dargebotenen. 4 a t v «r > k Hklmmer 975 simn Z^. ik)?z qcspan von Maribor für den 6. Tezemb^'r eine ^tonfercn.z aller interessierlen i!^r(ianis.i-tionen em^ Es ist zu erwarten, daft sowokil die 5.^ailc'berren als auch die Mieter keine i':bertril.'l'enen ?^ordernnlien ausstellen wer-dl'u,welche ein (^'nvcrnel'men von allem An» fanc^ an ^um s^röstten !^chadcn beider Teile unniöalich ma6)en wurden. m. ,^»kni Elend d?r Penslonistsn. Wir er« flielteu aus Pennonilt^nlkrei^'n wlqeude Zu-scsv.iit: Tie lluterlx'amten und '?ien<'r der 1. l^^ruppe, .'i. >lateqorie der ^taat'^peuiiouii'ten blinken biemit 5er iDen'eutlick'l'.'it zur.^ennt-ni'?. ilineu bei der lei.tten Rcciulierunsi d'r Pl'nsi'^n'^l»">i""ie die ^^'i'eruna'?^nla'^'u nicht er^?öbt, vielnu'sir verkiir^t wurden. I'.i du'ie l'^''vuv^,''e die Üeiu'te ^'eu'iou und 's'ie niedriesteu Zula^ien l'-.v^ie'lit, ist iw dadurch dl)N'/!elt lmlt .5ie verni'tl'Uk'ii dal'^i'r 't^ielV-5 Vorl'c''ieu der aeweienen Neciieruui aus da^i sch'irsste und be"ichnen die'en ?lft al.7 l'iuen lk'^x'r'as's und al?^ ?s".?^ilündernuii d^'r "i.'zi,'j^ni''!<'u. Wenn umn scs'i''n iiir daö ^^'l'isiiär ^ '?)>issiardeu s>at nu^ asleu anderen i^'''uswni>ten!''>uvven, die s'ö'iere, wenn auch i7och s'l'l w'''tein uiü'ü aeuüqeud.!' ?^e^^ülie I-eu, die ?''u<'runa-^',ul57e erlw^it wurde, w^'vnn? N'>ill luau deuu a'ral'e bei der nie>-i'i'''steu s^'Vi'NNl' svaren und die schien obue'iin s^xnlichi'u .^ils^'sicn verkiir^en? ?i.ld denn w!r uiirllich ?Ni'lins'er? ?? i't bi)cbste ,^eil, iu!t 5eni Partei^'"^der uud der >sc>rruUtion'°-N'!rtlc^ '''t au^';uräu:ueu. di's dem Staate ui!s,t uur schadet, 'entern ilnl kel^nt in die brinai. ''ich die b^'trofienen ui'.d vel'filr'!'.'n Peunonisten in äus',erster ?:otl''s'e besinden. a'^'uellieien sie an 't^ie neue Ne)l;chst bald iiueder siutzuunichen und auch ibnen die '?5eneruu!i'?nlsagen cutsprecheiso zu erhöhen. Einer si"n- ?ll!e. ns. sonderbare Vizrderc'.'nnt^ cinc^ Telbst-nn'rd?-^nd!dnt!:n. (sin it'.ulier 5iaufwann au? d.r Borüsidt batte iu seiueu^ f^'^eschnfte ^rl^r.es ^^l.'rtierui.', u^rsweacu er belchlos',. di^'s"'? Iaui luei-tal .^u verlassen uud iN'? schlauere Jenseits übersiedeln, liu? diesen entsch^-'id-'uden l^'nt-schlus^ au'^'.ulühren. uiollt" er sich in keine neuen Uusl.n'teu stürzen. ?a er aber kennen ^'levvlver besas'. uud auch lein ?>'reund iwn dwers^'u C'isteu '''t, wollte er in den Well^'n der Tran s^uuc 5^^ettuna suchen. Tas kounnt schließlich noch am billiasten. ^'^edacl^t. aet^^n. Toch al'? er zur Trau laui, svürte er eiue ei-sil'se.^il?lte, uud si^'i^u u'urde er in seine?n l^-nt-schlus', u'ai?feud. ?^>le er sch-'n olt berte. ist in selchen T^älleu d'r ?tsfobol e'n s-'^^r qn^e-? s>!ls'5ini'ttes. Tesiuea^n beaab er sich in da? in'^'-s)stc f^ialtbau'?, trank dort einiiie Vierterln und nabui noch -'in",? ?^:ertel'''iter „'Tl^nvelt-siebrannten" nnt. !?o ousieri'stet und vo''be-reitet rür d^n lanaeu Marsch ins T'^i'nseits be^ aal' e'' sich aus den Traultea, n'u sich non der .^'öl?e ins ^'^ass^T- ,n stüi-^-^u. f^iie" al,er kam ilun ei'n auter l^^'dau'e. ist d^ck eili weuia tiruselii. so i'N'q ,n?d eiesnud au? deni ?''ben zn sch^'iden^ ?^'el bes'^r wär,' sn in^ (-schlafe, nicht''al'nei'.d. »^u ubersied'.ln. kletterte also nber da? inachte iioch einen letzten ?chlus? au? der s^lusl'i'e uud leiste sich auf die e!ua<'?!eid''te B^asserleitunn?''ibw ^surz daraus schließ er, Non? l^'-eiste benonnuen. ein. ?löi^sich Uuirde er auscie-ri'ittelt. 7un ersten '?suoenblick meinte er. der binnul's^be '^ürbüter se! aekounnen. nm ibn t'o^ den irdischen dichter zu kü^iren. wie er die' vor einiaen Tasien 7N e'n^n? Tbeater-stü'.k sab. ?^ei genauerer ^?^es?cht?aunq cil's'r ben"'rkte er. da^l- er einen: aanz aenu"bnlii-li''n ird'schen ?^achn?ann ^n di" .^'"«"nde aekallen war^ Tie (?ache trna sich ?'au'lich solaender-n'inen zu: l^ine ?cran ^and i-n den ersten Moraenstnnden den ans iener sieläbrlichen stelle schlafend vo>'. ^ie ^lei'ständiatl' le^ort einen ^^achmann^ d^r die ?'tu>-?t'nn erkannte und di" entsvrechen-den Makn'esieln ei^aris^. Ter slaulmann ae-ktand reuia sein ?^orbaben ein und ertliirte. sich berel't? eine? ?'"'sseren beda-^t zu liaben. Tnrchsroren und mit einem lttirken ?chnnv-ken belastet, b^aa^ lsch der ^elbltu^ord^andi-dat m>t neuen TN. ^''stöhlen. Ter T^^iener ^^auk- mann lyrisch, der a>m ?onntaa in Mari-bor eintraf, b'/achte bei der (5isenl-'i Lire nwd mterreichisef)<'n Kronen soivie verschiedenen Dokunn'nten. m. PferdebiobsiM. der Nacht vr^m ans den ?9. Novoiu'ber wurde dein Besitzer Vetrib ii? Neni^^nik ein V^erd iin Werte von nlier Tinar nn!d ein Pferdegeschirr im Werte von Tinar entnx'ndet. Vor Nn-kcluf wird gewarnt. m. Kleine Polizeichronik. Am Novem-b^'r wur^'n Wei Bettler und zwei Ruhe-stierer, am fol^scnden T«9e ein Raufbold, 2 Prostituierte und ein ollftemein verdcichtiges ^'^ndividunm vers>astet. ^n den letzten 34 stunden wnrc!e ein Tieb und ein Landstreicher in Verwa'brnng geno-mmen. Von den Wachoraanen wurde eine Men^e von Anzeigen nx'slen verschiedener Delikte erstattet, worunter die Nubestörer den Rekord davontrugen. T'azu haben allercnngs die beiden Feiertage nicht wenig beigetragen. m. Wetterbericht. Maribor, 2. Tezember ^ Uhr srüh. 9uft^vruck: 7M5; Barometerstand: V.'i.'i! Tberme^lMdroskop: -l- 2; Temperatur: M <5- Marimaltemperatur ll); Miuiuialteiuperatnr ^ 9; Tunstdruck: ls); Wi?sd: 5-W; Bewiilkung: -X; Niederschlag: 0. Nach 8 Uhr leichter Regen. ul. ende. M. sven^^te 19 Dinar für die a>u,e t^ireisin und M Tinar für die ar-u:e * «lnln'nette da? eleganteste slawische National- und Mandarin-Tanzpaar, gastiert kurze ^'^eit in der Klub-Bar. * GraiSkn klet. .Heute Mittwoch den 3. Dezember HauSbali. 11701 -rn- RachrMten ous vlus. p. Ter 1. Te.^ember. Der Tag der Vereinigung der Eerben, Kroaten nnd Slowenen wurde auch in unserer iirektor Doktor "^ns'f s^'omlianoc im Musikver^rn^ll^nle einen interessanten Vortraa nber die Vereinigung de? iuaoslaw'^chen Volkes. v. .^ur (^le?tr?.^i^iernnq unseri?r Stadt. Die Clk'ktrifi^iernnasarbeiten s6ireiten rültia sort. Tie Transformatorenbäuschen sind schon nnter Dach und auch die Einleitungen lind schon weit aed'eben. Leider batten aber di'e (^rbaner der D'ranskormatorenbai'schen sebr wenia Schönbeitssinn bei ihrer Arbeit, ss'in Trans^ormatorenliäuschen, und zwar ienes vor dem Strafaerichte. vertlnalimvit nicht wenig da? Stadtbild. Auch die be'den anderen '!^ranssormatorenl'ausch<'n befinden sich ans Pläken. wo sie unserer Stadt kei'nes-weas zur ,^i''rde aerei^en. Vei etwas mebr Ausmerksamkeit bätten sich aanz l-'icht aeeia-neter-^ Standorte finden k'^nnen. .Heute kann der ^ebler le'd-^r nicht me^l^r antaemacht w''r« d^'u. — Tie l?'s''ktri?.itätszentrale wendet sich N'ichulal? an all,' ^^"sit^er^ die sich el-'kti'il'^es Li'cht einls'iten lassen wollen, mit d-'m ^rsn-chen., alle 7'^ustlisslitil'u?arb''?!en zwecks (^'rzie-lung mösnaer Herstelluna.'-knfi.'n nnver^üalich s^l'U^''rk^^''lsiaen zu las^''n. Bisli^'r wurden fns-aeude ^irn^en znaelaslen: Die k^esellschaft .Tran?foruiator", da? beli. ?c>nz. Insta'llft^ tionsuuternl'bmen de? Herrn T-'ichner und iene? dl? Herrn Leben. Demnächst soll auch die ?^irum „(slin" zuaelassen werden. P. Katk^remnli^rkt. Der 'e 'in- nmr^t wi''' "iuen ü'i''rau>^ ^ au^ ''^'-'iniae ^ültr' nnd tro'''^ene? se'^t>''n die Landl'evölkerung au? nab nnd fern zu siisi be^er ''ink' au'V'rordentlich aros-e Anzabl von ^anflen^ ten ihre Waren feilboten. Die ruhige und '''la^^e Abwii'llnna der pur durch u'- rere Lanafinaer aeltort, die aber von den ^ichers'eit?oraan''n bald in Sicherheit gebracht werden konnten. v. Kiinstlkcher Wie verlautet, beMichtigt der hiesige Sportklub bei eintragender Kalte ans seinem Spielvlake. d. i. hinter der l^asaidmännischer Be-handlnng des Willdes darf man für 'das ?oM' meude Iagdjr von den besten Hoffnungen beseeU sein. p. Aushebung einer Diedsbnnde. Den unermüdlichen Nachforschung unserer Polizei vst es gelungen, einer meitverMeigten Diebs>k>an^oe, die schon länqere 5^it die Keflit-gelbesitzer unserer StX!t>4 und der nächsten Umgebun«, in Schrecken versetzte» auf die Svur zu kommen und ihren ..Organis-awr" festzunehmen. Bei dieser Gel^enheit entdeckte mian auch eine Mt eingerichtete Schlachthalle, nw die geraubten Tiere, unter welchen sich auch ölst Schweine befanltvn, geschlachtet, bezw. fÄr den .Handel kunstgerecht vorbereitet wurden. Nun hofft man auch, in Kürze der übrigen „Gesellschafter" habhaft zu werden. p. Blutige Rauferei. Vergangenen Sonn-tag aibend? gerieten im t^asthanie Stanitz in Breg bei Ptui Betrunkene in Streit, der in eine blutige Rauferei ausartete. Ein gewisser Seniea wurde am Halle mit einem Messer schwer verletzt unlt> mustte ins Allgemeine Krankenhaus überkührt werden. Den Sicherbeit?.org.anen gelang es bereits, den Messerhelden festzunehmen und dem Gerichte einzuliefern. p. Tan.^?urfe. Die Tanzsailon wurde bereits er^'fnet. Bis ietzt haben wir zwei Tanzkurse. Die Tmrzkurse des Sl>kolverei-nes finden seiden Mittwoch und Sams^tag un^ iene des S5t. Ptui ieden Donnerstag und Sonnta>? im Vereinslh^ause statt. p. Nikolofeier. Wie alljöbrlilk» veranstaltet auch Heuer der S. K. Ptus ^ Vereinsbaus-fa<,le ain s^reitag, 'den ?>. d. M. eine Nikolofeier und zwar um 17 Mr kür Kinder und ^rm Sl) Uhr lür Erwachsene. Die Veranstaltung, die sich bis jetzt Nl>ch jedesmal Wt.'n Zuspruches e?freute. dürfte auch Heuer nicht hinter den Vorjahren zurückbleiben. -III-- Nachricht«« ans Seve. c. Trauung. Vergangenen Freitag fand in Trsat be? Su8ak die Trauung des Leutnants Anton OZlak mit Fräulein Darinka Jo8t statt. t. Todesfall. In Celle starb verqanaenen Samstag s^rau Iosefine Agricola, Oberstens-witwe. im i^8. Lebensjahre. c. MeK?0'Fe^,?r in Celje. Der dramatische Verein in Celje feierte verganaenen?^reitag die 50-Ialirfeier des slowenifchen Dichters s^r. .?. Mexiko in bescheidener, aber dennoch überaus herzlicher Art. .^ur Aufführung ae-kannte Me^koS Drama „Pri Hraftovih". Der Vorstellung wohnte der Dichter selbst bei. welcher nach dem ersten Akte vom Vorsitzenden de« dramatischen Verei-nes, Herrn Regisseur ^'-"korüek. von der Bübne aus l'earüßt wurde. Dem Jubilar wurde ein Lorbeerkranz überreicht. c. An asse HauSbefitserk Der Stadtmagistrat von Ct'lie macht alle .?>ansbesit^er darauf anfml'rkfam. mit Rücksicht auf die schon vor der ?tir? stehende Winterszeit ihre Dächer und Dachrinnen, falls sie schadhaft sind, einer ^^evaratur zu unterziehen, dam^ der Bürgersteig di.rch das Herabträuseln von Schneewasser nicht vereise, was schon oft Anlast zu Nnfällen gab. l^eaen 5^nwiderl'and''ln-de wird im Sinne der Banordnung der früheren Steiermark einaefchritten werden. e. Nikolo--Abend. Der Nnterstiitinnasverein kür arme .Kinder in l^aherie veranstaltet am Donnerstag d^n 4. Dezember nm 17 Ubr im K^sisin-^saal in l^alierie einen Ni''''lonb^s,d und wird bei dieser Gelegenheit 240 Kinder beschenken. c. Die Schulen in Celie gefverrt. D"? Stadt magi'strat von Celje hat nach dem Referate Sa^'^ät<^i'e^''re'^ten me'^''n der sich wieder bäumenden Scharlal^erkrankungen die Volks- und Bürgerschulen bis zum 11. d. zu sperren. c. UnfMe. Veraangenen Mittwoch verun-alückte der 17 Jahre alte Handlunasaeliils«' Stanko ^erovec in Svodnsa .Hudinia bei Celje. Cr brachte eine ar5stere Menge Karbid zur Crplosion und erlitt dabei mehrere schwere Körperverletzungen. Der Schwerverletzte must te in das hiesige Allaemeine Krankenhaus überführt ^Verden. Im Geschäfte Rakusch in Celje stürzte der.Handlunaslehrlina Stru-celj von einer hoheii Leiter und zog sich eine schwere Verletzung im Genicke zu. Der Verunglückte ist bald darauf seinen Verletzungen erlegen. Moderne Romane und andere klaffische Werke der Weltliteratur werden zu höchsten Preiseil gekaust. Anträge an die Verwaltung. Letzte Nachrichten. Ttu^entenku:/^:^unye« in Zagreb und Veo-p*id. ZM. Veograd, 2. Dezember. ?^eute ist in Be-igrad eine Deputation der Zagreb-r Studenten eingetroffen, um mit den Veograoc^r Hi^rern die Abhaltung emer Protest^rsamm-lung wegen der Pensionierung der Professoren zu beraten. Vsrmittags fand die «"Nte gemeinsame Si^,ung statt; hiebei wurde der Beschluß aefakt. sür moraen an der '^^eo.^rad^'r lln'^ersität eine Protestv-'rsammsunq p'nzube-rufen. Gleichzeitig wird auch ein ^ünftä.ji^el. Proteststreik beschlossen. B?'''»rnd. ?. Deze''^'r. .^«'ute vor^^f« lnnd «'ine Sikuna ' troffen war. Die Si'tzung befaßte sich mit den ten über die Wahlvorbereitungen, bezw. mit der Umgruppierunli der Wahlkreise einzelne? Gemeinden. .Hierauf wurde die Sitzung in Cr-mangelnng weiterer Berichte aus ewige Tage vertagt. '^'sgrad, 2. Dezeml'er. D«»? heute auS Rom zurück«'''?chrte italienische iflor di'i'rn statt-'i^c« siontl, «'s,,, ei<< einen längeren Besuch ab. Die Seiden Staatsmänner konsl'ril'rten i'ber ^iv zungsfrage. Des weiteren überbra'htz Nor» drer" nene Mittl'il'nn„^n d^e ^-'^t-tufin« dende Zusammenkunft ^lnch wurde über die Tätigkeit der beiden Delega« tivnsn in Ve^''>sg v-r^and-'lt. Dvkwibericht Zürich, 2. Dezember. Paris 23.42, Neoqrad 7.M, London 84.0I, Prag 15.525/», Mailand 22.52, Newhork 517.70. Wien 0.0072W. Zagreb, 2. Dezember. fScklu^kuTse). Paris 377-378.50, Wrich 132S-t329, Lon-wn 318.50.^19, Berlin 16.40-1K.W, Wien 0.0W7—0.0Vtt75. Prag 205—206.25, Mailand 298.7^2W, Newttork <^.60 bis «8.70, B-udaipest 0.0930, BuLarost 33.50 bis 35, Solfia 50—50.75. Keltere SSe. Eine wahre RevolutionSgefchichte. Als zur Zeit der Revolution der FliÄchneider August Merges noch Präsident von Brmin-schiveig war, erschien eines TageS in seinem Amtszimmer im Regierunigsgebäude ein Kutscher, der folgendes Anliegen vorbrachte: „Aujust, ich wollte mich erkundigen, öb tm mich for meinen Jüngsten, der gestern einje-troffen ist, auch ein Patengeichenk gebm kannst? Es ist nKmlich der siebente Junge! — „Das gcht setzt nicht mebr," erwiderte Merges, „dafür ist kein Geld vo??, daß Du nun se»» Wo«ben lang regelmäßig Vanatogen nehmen wtrjt. das altbewährte, durch mehr alS 22 VW Arzt-liche Gutachten empfohlene Körperlrästtgungs« u. Tlervennährmittel von höchstem Tlöhnveri u.leichiefierVerdaulichkeli. Probe und Druckschrift über Sonaiogen al» I Krüstigungsmitiel ftir Nervenleidende, für Magen- und Darmkranke, sUr Frauen- und Kinder, tilr WöÄ)nerinnen, bei Bleichsucht und Blutarmut, dei Ernäl)rungSstörungen, bei Schwächezuständen aller Art, auf Wunsch kostenlos und postfrei durch Bauer ck Cie., Berlin 8>V 48, Friedrickstr. 231. Sanatogen ist in bekannter Güte in alle« Apotheken und Drogerien erhältlich. Nummer 276 Söm Z. Dez-Mver 1935 '».Mü? 6 utg t? e ff ü nq' Theater, Kunst und Literatur. Giacomo Vueeini f Vergangenen Samstag starb in Brüssel (Giacomo Puccini, der populärste Opernkom-ponist der Gegenwart, i?n Alter von Iahren. Giacomo Puccin? ist tot, seine gesang-reiche, vielumschwärmte und vielbeneidete Phandas^e für immer erloschen. Geboren 1S58 zu Lucca, erbte er das Musikerblut seiner Fa-nnlie. Schon der Urgroßvater — übrigens Mrchenkapellmeister in Lucca — konnte sich rühmen, den famosen Gugl^lmi, den Komponisten von hundertsiebzehn Opern, den Vor gänger von Cimarosa und Paesiello, herangebildet zu haben. Auch der'Großvater und Vater waren angeschene Tonkünstler; als der letztere starb, komponierte !8tt4 Giovanni Pa-cini, der Schöpfer von ungefähr neunzig sehr geschützten Bühnenwerken, zu seinem Andenken ein Requiem. Giacomo Puccini? erhielt seine musikalische Ausbildung am Mailänder .Konservatorium durch Bazzini und Ponchiel-jZ» von denen sich der crstere als Violinvirtuose und Konlponist, der andc^'e besonders mit der Oper „Gioeonda" hervorgetan hat. Nach Kammermustkwerken und einer solennen Messe schrieb Puccini die Opern „Le Villi" (zum ersten Male in Mailand 1844 gege-den) und „Edgar" (ebcndort 1880), dann ?a-men dii: großen Würfe: „Manon Lescaut" (Turin, 1803), „La Bohenie" (Turin, 18Y6), „Tosca" (Rom, 1900) und „Madame Bntter-sly" (Mailand, 1904). Von diesen Stücken ist „La Boheme" bekanntlich vielmehr verzarteü worden als das Konkurenzwerk Leoncavassos, das denselben dramatischen Stoff verarbeitet, und man liebt diesen vertonten Murger mit volleut Reckit, hingegen fand seine ulberaus wertvolle „Manon Lescaut" weniger Anklang, als die „Manon" von Massenet. In Newyork brachte man 1910 „La fanciulla del-l^ccidente" („Das Mädchen aus dem golde- Nationaltheater in Maridor. D!ontag, den 1. Dezember: „Zrinsti". Gastspiel des Herrn VuSkoviL aus Jagreb. Dienstag, den 2. Dezember: „Caxmen". Ab. D. Gastspiel des Herrn BuSkovie aus Zagreb. Mitiwoch, den 3. Dezember: Geschlossen. Donnersdag, dcn 4. Dezember: Tron>b<^vilr. Ab. E. Bücherschau. 5. Am Land«stor. Roman von A .Vernarb. Oktav (IV und 253 S.). Freiburg i. Br. 1924, Herder. Gebunden in Halblcinwand Gdmk. Ein historischer Ruman voll Vlut uut) Lel'?n. Das große Geschehen zur Zeit der ^'ussjtcn- und Vöhlnerkriege in der Grenzstadt Nachod. Bunte Voirsfeste, prunkvolle Gelage und Turniere, räuberische Nebers^riffe der Ritter und d?r rohen EoldateSka, harte Gegenwehr der Bi'uger. Wohlstand und Verarnlttuq, Glauben und Aberjilau-ben, ein stetes Ans und Nieder — alles .ibcr i>nrch bebt vom qroßen Streit um den Kelch und um die Freiheit des Bohmerlandes. Das Tas>.'nt Ber-nards formt diesen gewaltigen Stoff und zeigt uns trotz der äußeren Derbheit und .Härte des Jahrhunderts Dinge und Menschen voll innerer Grösse und Giltc. b. Herzschläge einer kleinen Stadt. Roman ans der Fr.inzosenzeit von Maria Petras. Oktav llV u. !i00 S.). Freiburg i. Br. 192 t. .Herder. Geb. in Leinwand Gdmk. -t.üt). — Kosel anno 1807. Die Feuerschlünde der Belai^erer, l^lnhender .Hagel der berstenden Ungeheuer, dnZ Dröhnen der Festunqskanonen. flüchtende Menschen, Verwundete, Hunger und Schwarzer Tod, dazwischen der hilfsbereite, mit viel Liebe und großem itiönneu gezeichnete Pfarrer Alexius Jeremias Meer und sein prachtvoNes Gegenstück: der feinbesaitete, mit seinem .Humor und seiner Orgel wie auS einer anderen Welt herübergrüßende Sakristan und Organist Iosel, der resolute Pater Guardiau und seine Mönche, Soldaten voll änßerer Härte und innerer Güte, ganz aus der Kraft ihrer Liebe le-^nde 'srauen und Mütter — ein starkes, vom Blute jener Zeit genährtes Leben. Trotz aller Treue zur Wirklichkeit ein überzeitliches, aus tie-ftrem Wissen und Verstehen heraus geschriebenes Vuch. b. Tiroler Legenden, gesammelt uud herausgegeben von Helene Raff. Künstlerisch ausgestatteter Geschenkband in .Halbleinen mit vielfarbiaem Schuhumschlag (2:V Seiteu), Preis jiiö. Gdmk 4.—, 39.—, Schw. Fr. tt.—, Lire 21.—' .Helene Raff, die bekannte Schriftstellerin, hat es in diesem schmucken Bändchen unternommen, uraltes, tirolisches Volksgut aus dem Sagen- und Mcirchenschatz der tirolischen Heimat, soweit dasselbe mit christlichen religiösen Vorstellungen und lleberlieferungen tierbuuden ist, in einer wundersam einfachen Sprache, ganz dem Empfinden des Volkes angepaßt, zu samn,eln. Wie sich der tief-glänblge Sinn des Tiroler Bergvolkes in der Legende offenbart, wie sein eigenartiges Seelenleben troh aller Schollenliebe und Erdgebnudenheit mit leiser Schalkhaftigkeit, ki^stlichem.Humor, versonn-ter Weisbeit und erschi'ltterndem Ernst in das Ue-bersilnksiche, .Heilige und Erbabene kjinnberareift. das ist hier in besinnlicher Art dargestellt.EZ ist nen Westen") zur Uraufführung. Die drei (^in akter: „Der Mantel", „Schwester Angelika" und „Gianni Cchrochi", ebenso wie die dem Wiener Stil sich nähernde Operette „La ron-dine" stammen aus der letzten Periode seines Schaffens. „Turandot", eine neue Oper, an der er gearbeitet hat, bleibt leider unvollendet. Während der verflossenen zwei Dezennien unseres Jaihrhimderts konnte der nun am Ende seines irloischen l^lück.5 angelangte Puccini als Melodiker, Kolorist ilnd Büh-nenkenner ersten Ranges uiit so vielen Schöpfunigen und mit solcher Stärke sich durchsetzen, wie kein anderer Opernkomponist, — Mascagni, Lconcavallo und Richard Strauß nicht ausgenommen. Sein Ableben wir'H in Ibalien tiefsten Schmerz wecken, denn die Mnfik, die er geschaffen hat, wurzelt iin Id onl seines Heiniatlandes. Aber diese ^^unst gehört zugleich der ganzen Welt an, denn sie verband sich mit den Stimmungen unserer Zeit, zuckt nervösor, launenh^f^^ ::?ondäner als die alte slüdländische Melodik, die sich von Monteverdi, 'eonl ersten wirklichen Genie der Opcrnöülhne, bis zu Verdi zieht. Und im Gcigensat; zun: Veris-lno entströmt ihr ein impressionlliti'scher Duft, keiu naturalistisch schwerer ?ltem. Die let^Mlodcrnen i-tlalieni-schen Tonsetzer wiedor, Respis/Hi, Z'andonai, AlMo, Malipiero, b^schäftil^en nnt ihren neuen Prolblenlen mcihr die Aesthetik, mehr die theoretisch gerichtete Resle^ion, als 'das nach Schmeichelflängen lechzende Ohr, als die auf dr-aumtische .Hochspltiulung ans^e-lhende Phant-astt? der Opernbesucher. Pucci-uis Musik iist vom Theater in jede StuÄe ge-drun>I>en, wo ein »Navier o^oer eine >'lehle singt, ist Kammernlusik nun Herzenssache geworden. ein Buch, daS die Einheit des tirolischen Volkes in der Gemeinsamkeit seiner geistigen und heimatlichen Äerwurzeilung aufzeigt. Die Bilder vou Hugo Grimnl sind ganz aus dein Geiste der !>.'e-genden geschöpft. Rafss Tiroler Legenden gel)i?"cn zu Tausenden unter das Volk; denn jeder liest ger ne nach, was lebendig von Mund zu Mund beini Heimgarten erzählt wird. — Verlagsanstalt Ty-rolia, Innsbruck, Wien, München. b. Der Tuifelemaler. Erzählung vom Reinl-michl sSeb. Ricger). Geschniaavoller Geschenkband in .Halbleinen mit vielfarbigem Säiutzum-schlag. (."^18 Seiten.) Preis Kö 4^.000. Gdmk. jiii. L4.—. Schw. Fr. 4.K0, Lire 10.M. — Cin Künstlerschicksal n'llt sich ab. Wie der Tnifelema-ler, Walt. Reinisch, der in Wirklichkeit ein großer Klinstler ist. der Welt und seiner i^^nns! nach banger Herzbeklemmung entiagen will, wie er aber dennoch nach den: siegreichen jiampfe Mischen Liebe, Ehre nnd ^-reundschaft znm Meister em-Ponvächst nnd sich des Sonnenwirts Töchterlein erringt, das erzählt Reiinmichl mit der ihui eigenen .Herzensgi'lte und frohen Gläubigkeit an das verborgene Sonnige aller Lebens- nnd Men-schenschicksale. Die kerngesnnde Art des Tiroler Volkes wiedernm aus seinen Bäckern in^ Leben hinansströmen zu lassen, das ist die Sendung kl^elMMiMs auch in seinem ..T'nses-'nniler" --Verlagsanstalt Tt)rolia. Innsbruck, Wien, München. Kino. k. Im Stadt-Kino gelangt a-b Dienstag, den 2. D weltbe-rüShmten O^vn.fluges „Z. R. in einem sckwn verfaßten vleraktigcn Filni'piele betitelt: „Mit ltiem ZcMlin über den großen Ozeian" zur Vorführung. Die Handlung spielt teilweise in Europa, so^vie auch in Nciv-Dork, meistens ««ber im Zeppelin sel^t wäh. rend der Fahrt üHeir den großen Ozean. Die Aufnahmen sind interessaint, >b<'sonders her-vorzu'sMen diesenigen von Vori» Luftschiffs'^ Mhrend der F-^^rt. Die Besichtigung des Filmes kiinn nur e^i. .'^ohlen werden. -LH- VereinsnachrichSen. v. Vom ersten Arbeiter-Rat»sahrverew in Maribor. Der erster Arbeiter-Mdsaihrverein Wrvo delaivs^ koles'arsko o-srednse >drustvo Aa Slovenrjo p Ak>aribo»r^l) erlaubt sich hie-mit den innigsten Dank für dlas freundliche Mitwirken gelegentlich 'des Katharinenkränz-ck)ens dem Vrildervereine „Eoelweiß", dem (^sanftvereine „FroWnn" soivic „Sivclboda" und >auch allen an>dercn vertretenen Vereinen auszuspra5)lmnnnschas-ten der jngosllal:r.isch<)n unüer' die Jugoslawen waren besser tr-ainiert und si'?"?rte'.i ein schönes nnd faire.5 Spiel vor- nnc» so lonntv^'n sie b<'in, Schlußpfiffe des Schiedsrichters mit 5 : ? d>as Spi'.'! als gewonnen siir sich bnchen. : H. Vreitenstrc.'ter fordert Yrnnn»-? Tpa^a. '-l'Uß, dl'r Manager des (5rschmergewlcht'>mc> 't.rz .'^^ai'-^ itensträter, l)at durch Ver-uiittluna de» '.ta della Spori ^. Mai- l.'.i^d, eine .'''')e'..cii'sforderung an den (5urapa-n:"lsi^r ni .ni.'n: i)d. - .i^-Nundentan'ps' g'aen.>^!'.ns gi richti't. ':^!r. itcn'» «ükmnvf-te l'etannN'. Uti'. t5rininio Sp 'i^a (5ndl in Bcrl nd'n nnelitschlea'n .'..'llor at»^r dann in '^.>l'ailand in 'er '.t. dieser.<>tanipf U'nrde von dem Italiener trol^ r.arn.un.^en '«.hr nnsair g't.ihr. i'nd >^!r('i-ieiiftrater zv? sich in der ?>'nr'de durch 2ti:rz au-^ dein ^'ing eine (^eli^rn.'r'.'i.itterun'z zu. Neuer Motol'rad WelifKsord. Framoni aus seiner Motosaccho-Maschine. Auf der Nekordbahn von Paris-Ntonthlery gelang dem Schweizer ?1kotorsj'lhrer Frnn-coni mit einer Motofaccho-Maschine ein ''An-gri'ff auf den 10-^iilotneter-WeItrekord der : Grazer Wettspiele. D<'r veral^^ngene Sonntag zeitigte .'n in Wien n. li. folgende interessante 5iänlpfe u>n den diesjährigen Meistersch'^ststitel zur Austragung: W. A. C.—R^.Pid 2 : l (1 : N, Anil.i-teure—Nisdolfshiigel 5 : s>, Vienna;?imme« ring 3 : 2, A^mira—W/:äer 4 : 0 ni'/d .Ha-koali—Slovan 3:1. .Hnt'eah sich damit ans den Meiten Play in der Wiener Mei-sterschastÄa'belle vor. : Die Kunstlausmeisterschasten von Europa. Für die (s-uropaineisterschaft im (5'is-knnstlaufen, die am 2t. nnd 25. Jänner 1s)2k> dnrri^ dv'n Berliner C'i'.'lausverein ans der Tpritzeiebl^>^)n in Wilnier'5'^X''rf ausgetragen werden soll, ist die Ausschreibung erschienen. Fi':r die Meisterschatt, die offen ist sür alle Hcrrenläilser von (sniropa, sind neben einer Z»tür von 5 Minuten zwölf Psllcht-übuuge vorgeschrieben, die anl Start ausge- .^^ategorie 50s) ccni. Franconi slihr die streck» in 4 Miinlteu 15, Sekunden, uuis eine Stundengeschwindigkeit von I41,l7f) Z^Nlonwter entspricht. lo-st iverden. Der Sieger erhält 'l>en Titel ..Meister von (^nropa ini !^innstlansen im Ialire W2.)", die goldene Meisterscha'ftsmc-d.iilte uud einen C^i^renpreis des Reichspräsidenten. Vert<'idiger 'oer Meisterschaft ist F. i'tachler, Wien. Die Ancschreibung sieht an internationalen V.'tt'bewerbell ferner vor: Senioren- nnd Iuniorenkunstla'u^sen fnr Herren, Zeniorenknnstlanfen fi'ir Damen, für die neben acht Pflichtübungen ein .^t-ürlaufen von vier Minuten sbei dcn Junioren drei Minuten) vorgeschrieben ist; ferner ein Paar-langen fnr Dame und Herr (Kur von fünf Minuten). Die .^nrlaun'läche lvtrn^Tt Z0mal '?^!eter. Diese Landen, für ^tie der (5'insatz ie 5) Goldm^^r? beträgt, sind nur ofsen snr Mitglieder von Vereinen, die der Interna« tional<'n C'islaufvereinigilwi angehören. ^VtVIdescklnß silr Bewerber und Richter: 19. Jänncr 102ü. Dse..Marburgkr AeZtung" ltUitt mtt ikSem Tage abon-niert werben. «MM? IIZII SslüölZ! mache die liöfl. Milleilung. t'aß ich die Niederlage n.Versaudslelie der besten lkchechischm übernommen habe. Se^de ist billig und uniibertrofsen. '>a!er dt' stent zu empsek)len. Em Versus genügt und Sie bleiben meine beste Kunde. 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