«M» M» ,n>M p»Ol» vin 150 70. »Ir. Z4Z I'iMiWz, ^4 S 0k,. -uM««» « VW. 6«Wl» ^ MMrerAeilima Glnmttttger Gntrttstungssturm Vroteftverfammlungen in Äugoflawlen und der Tschechoslowakei Bor muen Kampsea In Indien? Frieöens»erhanöl«ngen «tt Vantzhi geschet« tert. Nachdem es tn den letzten Wochen in Indien verhältnismäßig ruhi^z geworden war, droht jetzt eine neue Ber^rfung der Lage. Alle Bemühungen, zum Frieden mit Gandhi AU kommen, find gescheitert. Schon in den :Msten Tagen erwartet man die cfsiz ell ablehnende Antwort des indischen Führers, womit jede Aussicht auf baldige Beilegung des Konfliktes schwindet. Zu den schweren Wirt«HMk»Iss> iu nächster Zeit irgendwie ändern. Dazu kommt die Sorge um die weitere Entwicklung des politischen AampfeS. Räch dem Abbruch der ver^ndlungen soll die voykottbewssung in verschärftem Maße weitergeführt werden. Daß ein gewisser Stillstand in der Entwicklung der indisiZ^n Frei-heitchewegung eingetreten war, konnte man nicht allein den ziemlich zurückhaltenden cffiziellen Meldungen des englischen amtlichen Nachrichtenbüros entnehmen, sondern auch aus anderen Quellen stammenden Informationen. In der Beurteilung dieser Entwicklung gehen die Ansichten allerdings ziemlich weit auseinander. Zum Teil glaubt man, daß sich die gesamte indische Freiheitsbewegung totlaufen werde. Andere sind der Ansicht, daß die Ruhe der letzten Wochen im günstigsten Falle als eine Art Waffenstillstand zu werten sÄ, daß aber bei Sc^itern der Verhandlung^ mit Gandhi der Sturm a«fs neue ausbrechen werde. Das schon deshalb, weil eine Radikalisie. rung der Freiheitsbewegung unvermeidlich er^cheint^ wenn Gandhi nicht einen grcßen ^folg erzielt. Denn die junge Generation Indiens folgt zwar dem Nimbus, der von ^ Person des Mahatma auSg«cht, aber sie ^ in ihrer Gesamtftellung viel radikaler. Die »ampfmetHoden Gandhis sind nicht « ' ^ jüdische Führer hat schon manche Konzessionen an die jungen Gruppen in Bezie^ng aus die politischen Ziele des Ka^es machen müssen. Wenn er nicht die Führung verlieren n^ll, muß er seinen Weg weiter konselsuent zu Ende gehen. ^Man^biricht recht, welche Motive Gandhl bei seinem Verhalten w letzter Zeit Mleitet ha^n Ist es die Erkenntnis, daß die Freiheitsbewegung in Indien schon so weit gediehm ist, daß sie in Kürze doch zu einem Erfolg führen muß? Ist es die Ueber-Myung, daß der Kampf, der einmal in Szene gesetzt wurde, auSgefcchten werden muß, weil die Zeit für Indien arbeitet? Oder ist es nur die Erkenntnis, daß er nicht mehr tn der Lage ist, den Kampf abzublasen und daß er, um unnötiges Blutvergießen zu vermeiden, bemüht bleibt, die Führung zu behalten? Die Jungen wollen nichts ande- LM. Zagreb, 1l. September. Wie dir „^goslovenski Lloyd" berichtet, hielte« SSkontag die jugoflawische« grauten uuS Trlest, vt»rz und Jftrie« eiue g«sa«meukunst ab, um über eine einheit-li«^ «ktion im ganzen Staate wegen her ttagische» Ereignisse in Triest ^ berate«. ES »urde der einstimmige Beschluß gefaßt, Soautag, he« 14. d. i« alle« Stätten Ju-goflawiens Seelenmessen sür hie Triester Märtyrer abzuhalten und ha«« i„ stMer Trauer eiueu Umzug durch die Staht zu ver anstaltt«. Mir hie Stadt Zagreb iiber«ah« die J«ltßatwe der Verein her istriauisi^« Eurigrmite« „Jstra". An her SZeranstaltuug werde« «lle patriotischen Vereise mit«ir. le«. RO. Prag, U. September. Uuter hem Titel „Am Freitag spricht Prag" ueeössentlichen hie „Rarodui List^ ei«e» Ausrus, der u. a. besa^, Freitag, he« 12. h. um 20 Uhr werden hie Freunhe des jugoflawischen volles i« Prag eiue iisftntli. che Volksversamml««g mit her Tagesorh, «ung abhalten: „NaA geschieht im siamischen Siiden?" In der Versaumluug werden die s»rchtbaren Unterdrücknuge« der slawischen Minderheit in Malte« M Spra^ gela«. ge«. Man erwartet, haß diese «ersammluug sich zu ewem gewaltige« Protest gegen das Wiite« her Faschiste« ««h zu einer impo« saute« Manisestatio« siir hie flämische« vrii her im Süde« gestalte« Mrhe. I« Iarome!^ hielte« hie RationaU^e««-krate« eine große Protestversammluug ab, i« welcher das Triefter Urteil aus has schärsste gebrandmarkt wurde. Es «urhe eiue Entschließung augenomme«, in der hie Ueberzeuguug ausgesprochm wirh, daß das gesamte tsch^slmoatische Volk ohne Unterschied gegen den Faschismus protestieren wird. Die Vertreter des tschechoslowakischen Staates in der MinderheitSkonferenz wie beim Völkerbund werde« uud diirfe« die Blutgier der Faschisten und he« Trieft» Justizmord nicht schweigen. Auch die heutigen Blätter besasfe« sich auSsll^llch mit dem Triester Prozeß u«h greifen vehement das faschistische «egiuw au. Die „Rarodny Listy" derich^, daß «A gen des einmütigen Protestes von gauz y«« ropa gegen das Triester Urteil die Rervo» sitSt tn Italien bereits eiue« derartige» Srad erreicht habe, daß überall hie grßKe» Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werde«. Das Blatt berichtet aus «ens, der italienische Außenminister Srandi sei nicht plötzlich des halb nach Rom abgereist, um ueue Iuftruk, tioneu zu erhalten, sondern weil Italie« wegen des einmütigen Protestes her ganze« Welt in eine schr ungünstige Lage gerate« sei. Denn die allgemeine Entrüstung über die Hinrichtung von vier Slowenen In Triest beginne sich bereits auch in Völker-dundkreis^ demerkbar zu «wche«. Briond Verteidigt fein Vaneuropa Sr»d« »«»« »e» valer» »« Derewt»»«« SIaa>«« »»« a»r»p« t« »«r T« der heutige« «ovfitzu«g heS Völker. bMhes ergrifs der sranzösische Außeumini-ster v r i a « h unter algemeiner Spo«-«mig has vOrt, «« sür set«e« Pa«europa. Pla« z« plMere«. Er wies harauf hi«, haß er heute hie Tribüne hes Völkerbundes als Vertreter Frankreichs und als Beaustragter »on 2« europäischen Mächten betrett. Briand ging dann in längeren AuSsüh-rungen aus den bisherigen Fortschritt d^ Völkerbundes ein und erklärte, die Völker hätte« heute i« wachse«dem Maße das Ver-tra«e«, daß der völkerbunb dos Werk des Friedens fortsetzen «erde. Der Völkerbund habe das Stadium der Verdächtigungen, veschimpsuuge« und Lücherlichmachung be^ reits hinter fich. Sr habe sreien Sj^elraum, um u^ter zu wachsen. Nach Abschluß des Selogg-Paktes sei jetzt der Krieg als Verbrechen schlimmster Art erklärt worden. Solange er lebe, werde er jedensallS keinen Krieg mehr zulassen. Nedner wandte sich sodann der Paneuro-pa-Frage zu und betonte, daß es heute keine Sonbermeinungeu mehr gebe, haß der Völ. kerbund uicht has sä^gste Instrument des Friehens wäre. Europa leide am meisten uuter Heu entsetzlichen Folgen deS Weltkrieges. «erah« deshalb müßten sich die Völker Europas, welche die Sicheruug des Frie-Heus «olle«, in engster Fühlungnahme or-ganisatorisch zusammensi^iei^n. ES hand^' sich dabei um eine Frage der vernuust und des gesunben Menschen«rstandes. Jedes große Problem stoße ansänglich aus Si^ie-rigk^ite«. 26 europäische Staa^n ^tten je» doch festgestellt, daß sie zu gemeinsamer Arbeit zur Sicherung des Friedens bereit seien. Größte Vorsicht und eingehende Prü- res, als die große indische Revolution. Ge« nügend Beispiele in der Geschichte beweisen, welche schweren Blutl>pfer alle Aufstünde bis her getostet haben. Auch im Verlause der erneuten Bo-yfottbeweFung ist eS mehrfach zu schweren Zusammenstößen, namentlich in Bombay, gekommen. Aber die Engländer zeigten sich stets als 5>erren der Situation. Man ist zwar in einzelne-n Fällen rsickfichts-los gegen die Ansstän'diichen vorgegangen, aber man blieb benlllht, alles unmche Wut- DU. Genf. l'1. September. suug hes gauzeu Fragenkomplexes seieu «n-bediugt «otweubig. Der Aus^nminister stellte ha«n fest, es habe keinen Augenklick ein Zweisel trüber bestanden, daß die Frage des europäische» Ausammeuschlusses vor ^n Völkerbund gebracht werben müsse. Der Völkerbunb sei je-hoch eine universelle Orga«isation sÜr Welt ausgaben, die sich Eiuzelsrage« nicht widmen könne. Alle Völker seien jedoch daran i«. teressiert, baß hie Rationen sich zusammen-schli^e«, fich i« diesem Puukte vereinigen und slir die Erhattuug des Friedens arbeiten müssen. Briand erklärte schließlich, 26 europäische Staaten hätten beschlossen, den eingeschlagene« Weg im Interesse deS Friedens sortzu. setzen, ohne alle Hintergedanken gegenüber anderen Völkern oder dem Völkerbund. Die europäische« Mächte erwarte« jetzt, daß der Völkerbund nun erNären werde, Europa sei aus dem rechten Wege, aus d^ es wei^r marschiere« kv«ne. Die Rede Bria«dS wurde mit dem üblichen Beisall ausgenommen. Franklins Lager ausgesunben RO. W i n n i p e g, 11. Sept. Aus der King-William-Jnsel nordwestlich von Labrador wurden vom kanadischen For scher Major B u rwa ch zloei Lager der Franklinschcn Pol-areypedition, die seit mehr als 60 Jahren verschollen tvar, aufgefunden. Der Forscher kehrte von einer Expedition nach dem Norden Amerikas zurück und stieß zufällig auf die Lager an der Eis- grenze. Es wurden wertvolle Dokument» und Aufzeichnungen vorgefunden, die der kanadischen Regierung in Ottawa ükerge-ben werben sollen. Der Polarforscher John FrlmMn macht« sich im Jahre 184k mit zwei Schiffen, „Er«B bus" und ,.Terror", auf die Suche nach d« nordwestlichen Durchfahrt, um auf diesem Wege den Nordpol zu erreichen. In den nächsten zehn Jahren machten sich nicht weniger als 56 Expeditionen auf den Weg, um Fr^lin und seine Begleiter aufzvfins den. Sie mußten jedoch alle unverrichteter Dinge zurückkehren. Aus den aufgefundenen Dokumenten geht hervor, daß Franklin erst im Jaihre 1847 in der Eiswslste gestorben ist und daß er die nordwestliche Durchfahrt tatsächlich ent-deckt hat. Rtesenbrond in Kanada LM. Montreal, 11. September. Im großen Weizenlager der hiesigen Müh lengesellichaft brach gestern ein Brand auS, der sich rasch auf die gesamte ausgedehnte Anlage ausdehnte und in kürzester Zeit eine Reihe anderer Speicher erfaßte. Die Feuerwehren der ganzen Stadt waren gegenüber dem Wüten des Feuers fast machtlos und konnten sich nur auf die Lokalisierung des Brandes beschränken. In wenigen Stun den sind ungeheure Getreidevorräte vollständig verbrannt. Der Schaden wird auf mehrere Millionen Dollar geschätzt. Ob beim Brande Menschenleben zu beklagen find, konnte bisher nicht in Erfahrung gebracht werden. Z ü r i ch, II. September. Devisen: Ves« grab 9.12875, 'P^rls 20.SZö, London 85.0^75 Newyork 515.225, Mailand 26.92, Men 72.775, Budapest 90.25, Berlin 1S2.7Ü. L j u b l j a n a, 11. September. Devisem Berlin 1345.59, Budapest 968.50, Zürich IM^.W, Wien 797.55, London 274.64, New York 56.37, Paris 221.76, Prag 167.62, Triest 295.60. vergießen zu vermeiden. Wenn dies auch nicht im Sinne mancher englischer Politiker liegt, die nach einem energischen militiärischen Führer rufen, hat die bisherige Taktik gegen über der Aufständsbewegung offenbar bessere Erfolge gehabt, als wenn man großes Blutvergießen angerichtet HStte. Zeigten sich s^' die englischen Machthaber in Indien der militärischen Lage gewachsen, kann man ven gleiäM Erfolgen in volitW?n Fiihrttn.i .suchen. Die Taktrk der HerausKöge- rung einer endgültigen Entscheidung, der Versuch, immer wieder mit Kompromissen iveiterzukommen, müssen in dem Augenblick versagen, wo die indische Freiheitsbewegung nicht mehr z>um Stillstand konimt. Diese Motive haHen (^ndhi ziveifellos bewogen, nicht nachzugeben. Mit großer Sorge sieU nnm w London den kommenden Ereignisien entgegen, nachdem die Friedensverhandlungen mit Mahatuia endgültig gescheitert sind. „Marlborer ^ktun'g' ?!ummer 243 Psrettag, f»en ?2. ^ept^niver' IgZY. Graf Lepptlii» in Mo«k«m gla« gelandet TU. K o w n o, 11. September. Wie auS MoSklu gemeldet wird, ist das Luftschiff „Graf Ze^in" Mittwoch gegen 12 Uhr mitteleuropäi^ Zeit auf dem Flugfeld in MoSt>au glcüt gelandet. Das Älftschiff wurde von einer vieltausendlSpfigen Menge u^d von Vertretern der Sowjetregterung, der deutschen Botschaft und der Presse begeistert empfangen. Dufsevemmgenve Dirdastun-gen von ladreave« voUMwm Vtrsv««ch?e«m in Vol»n TU. Warschau^ 11. September. Der Sonderausgate des sozialistischen Blattes ,^obotnik'' zufolge wurden gestern sieben frühere Abgeordnete und führende Persönlichkeiten jies Zentrolew in Warschau verhaftet. Unter den Verhafteten befinden sich der Vorsitzende des zentralen Vollzugsausschusses der sozialistisk^n Partei Polens, B a r l i : k i, der bekannte Ankläger deS früheren Finan^zministers (szcchowitz, Dr. Liebermann, ferner Dr. Praier und der Redakteur des „Robotnik", D u-b o i s, sämtlich Abgeordnete der sozialistischen Partei. Schließlich lvurden von der WySwolenie-Partei der Abgeordnete B a-g i n S k i, von der Piasten-Partei Dr. A ierni k und von der nationalen Arbeiterpartei Demski festgenommen. Die Verhaftungen erfolgten auf besondere Ver-fügiung des Innenministers Akladkowski. ^r. Mernik wurde in einem Auto in un' bekannter Richtung abgeführt. Diese aufsehenerregenden Verhaftungen haben in politischen Kreisen die größte Erregung hervorgerufen. Von behördlicher Seite ist noch keinerlei Erklärung zu diesen ungewöhnlichenVorgängen erfolgt. Man nimmt an, die Regierung habe auf diese Weise durch die Verhaftungen die gestern endgiltig erfolgte Bildung des .Antro-Linksblockes, das find Mittel- und Linksparteien, beantworten wollen. Es verlautet, daß S'HMche Verhaftungen von Abgeordneten des Zentrolew auch in der Provinz vorgenommen tvurden. sooo Wunvfleberkronke in San Domingo TU. P a r i S, 11. September. Wie der Berichterstatter des „Paris Midi" mitteilt, fordert das Wundfieber in San Domingo unzählige Opfer. Von den 15.000 bis 18.000 bei der Tornadokatastrophe Verletzten sollen etwa 5000 davon befallen sein. CS fehlt an Aerzten und medizinischen Einrichtungen, um wirksam gegen die j^ankheit vorgehen zu können. Man hat bereits 1500 Operationen zum größte,, Teil ohne Narkose vorgenommen. Bernichtmbes Well Europas D«» sela«l« vermliill »I« s«IchWich« I«- ftiz — ErbiU««»ß öer U«U«i»ilche» Prefie g«««» S»Dla«d P r a g, 11. September. Auf dci» Schritt des italieni-schen Gesandten Pedrazzi bei der Regierung, die tschechoslowakischen Blätter »vcgen ihrer Schreibweise ü^r den Triester Prozeh zu maßregeln, setzte in der Prager Presse ein noch erbitterter Ton gegen die Faschisten ein. So schreibt „Pravo Lidu", das hinterhältige Urteil im Triester Prozeß beleidige die ^imat eines Garibaldi, Mazzini und Cavour. Das Organ des Ministerpräsidenten „Venkov" schreibt, Jugoislawien sei in diesen schweren Tagen auf eine harte Probe gestellt worden. Die jugoiflawische Presse habe eine bewunderungswürdige Disziplin an den Tag gelegt und habe sich lediglich auf die Wiedergabe der Auslandsstin^men beschränkt, um die Erbitterung der Bevölkerung nicht noch zu vergrößern. L o n d o n, 11. September. Die Presse gibt über den Triester Prozeß ein geradezu vernichtendes Urteil ab. Der angesehene „Manchester Guardian" fchreilbt, die liberale Weltai^chauung müsse zu den Angeklagten im Triester Prozeß Sympathien hegen, da chre Handlungen nur die Reaktion eines geknechteten und seiner heiligsten Güter beraubten Volkes seien. Äe Angeklagten hätten gegenüber Italien dieselben Mittel angewendet, wie seinerzeit die Italiener gegen Oesterreich. Für Kenner der Geschichte sei daS Triester Urteil lehrreich und einzigdastehend. Die Presse reagiert auf die Angriffe der italienischen Blätter auf England wogen der Stellungnahme zum Triester Urteilsspruch nur wenig und meint, in deren Ausfällen sei nur das böse Gewissen zu sehen. P ar ; S, 11. September. Ein niederschmetterndes Urteil über den Triester Prozeß spricht das Organ der ita-lienischen Emigranten aus. Die „Liberta" meint, der ganze Verlauf der einzigdastehenden Gerichtsverhandlung sei unter den» Eindruck der faschistischen Pressehetze gestanden. In keinem Kulturstaot der Welt sei eS möglich, daß ein Urteil schon vor Schluß des Prozesses beschlossen werde. So werde in England jeder Journalist mit schweren Strafen belegt, wen^ er vor beendeter Gerichtsverhandlung nur die Vermutung ausspricht, wie dasselbe ausfallen werde. Der Triester Prozeß habe die ganze Welt von der Gefahr überz>eugt, die d^r FafchiSmuS für den Weltfrieden darstelle. Der antifaschistischen Bewegung habe dieser Prozeß unernießliche Dienst« geleistet, und eS sei die Zeit nicht ferne, daß auch der Faschismus selbst diese Wahrheit einsehen werde. Die Bölkttbundtagung Ztwl««« Pr«1i»»a> »e« Dölk»»d«»»e»—ei««r S»«derk»««iNl»i» »e» Agr«rdl»«K» G e n f, 11. September. Die gestrige Eröffnungssitzung der Tagung des Völkerbundes war verhältnismüßig kurz. Der Borsitzende Zumela verwies in seiner Rede darauf, daß der Völkerbund auf eilte ersprißliche Tätigkeit zurückblicken könne. Trotz verschiedener Schwie rigkeiten könne er große Erfolge aufweisen. Ueberall wachse der Glaube in die Völkerbundidee. Die wichtigsten Aufgaben dieser Körperschaft beziehen sich auf die Festigung des Weltfriedens und der Beseitigung der Wirtschaftskrise, die sich in der ganzen Welt bemerkbar mache. Desgleichen müßten die bestehenden Vereinbarungen zwischen einzelnen Staaten sowie die i n-t e r n a t i o n a l e n Abmachungen ausgebaut iverden. Der Vorsitzende erwähnte besonders die edle Idee Briands hinsichtlich der (Gründung einer europäischen Föderation. Hierauf wurde zur Wahl des Präsidenten des Völkerbundes geschritten. Diesmal fiel die Wahl auf die Kleine Entente. Zum Präsidenten wurde mit 40 von ü0 abgegebenen Stimmen der Vertreter Rumäniens, der Londoner Gesandte und ehemalige Außenminister T i t u l e s c u, gewählt. Titu-lescu nahm die Wahl au und hob in seinen Ausführungen die Bedeutung hervor, die der gegenwärtigen Tagung des Völkerbundes zukomme. G e n s, September. Der Völiterbundrat zog in seiner gestrigen Sitzung Briands Paneuropa-Plan in Behandluug. Nach längerer Aussprache wurde der Beschluß gefaßt, diese Frage einer besonderen Kom-nl i s s i o n des Völkerbundes, die gleich darauf eingesetzt wurde, zuzuweisen. Diese Kommission wird in der nächsten Tagung des Völkerbundes über t>as Studium dieser Frage eingehend Bericht erstatten. G e n f, 11. September. Während der Völkerbundtagung findet die Konferenz der Vertreter det K l e i n e n Entente statt,um in der Frage des Agrarblocks und der beabsichtigten Heranziehung Oesterreichs und U n-garns eine einheitliche Auffassung zu ekztelen. In dieser Besprechung entwickelte der jugoslawische Minister Dr. Marin-k » viü feine Ansichten, die dahin gehen, noch im Laufe dieses Jahres Oester-r e i ch und U n g a r n zur Agrarkonfe-renz einzuladen und vorher über das Programm mit Wien und Budapest Verhandlungen zu Megen. Dr. B e n e il meinte, es wäre zweckmätzig, yoch während der An-Wesenheit Dr. G ch o ö e r S in Genf die Verhandlungen zu beginnen, soweit dies ohne GachversÄndise möglich fei. An der Besprechung nahm auch der französische Diplomat M a f f i g l Y ieil. Aus dem Anlande Die Tunfischjagd in D a l m a t i e » ist in diesem Jahre besonders einträglich ausgefallen. So hat ein Fischer Dienstag bei einem Fang 500 Tunfische im Gewichte von ö000 kg gesangen. Die Fische wurden bereits ins Ausland verkauft. O Die Z ag r e b e r Selbftmordstatistlk zeigt für den Monat August 18 Fälle auf. Als Ursache war in erster Linie unglückliche Liebe, sodann schwere ökonomi^c^ and finanzielle Verhältnisse. Die Zahl der Selbst morde ist in diesem Monate bedeutend höher. Aln 10. Septenvber betrug sie bereits lü Fälle. » In der Umgebung von S p l i t sind !n der letzten Zeit Wölfe aufgetreten. Sie kamen aus den Bergzügen des Biokovo herunter und zerrissen in der Gemeinde öesta« novac 40 Schafe. Auch in anderen Gemeinden haben sie große Schäden angerichtet. Die Bevölkerung verlangt energisches Einschreiten seitens der Behörden. » Der Schmuggler Ante 3 a r i 6 unternahm mehrere sehr dramatische Fluchtver-sul^, als man ihn verhaften wollte. Dienstag nachmittag versuchte er fünfmal hintereinander auf der Strecke Labin-Solin auS dem fahrenden Zuge zu springen, was immer wieder vereitelt wurde, ^i der Ein-lieferung in Lplit sprang er an einer Stelle ins Meer, wo dieses zehn Meter tief ist, trotzdem er nicht schwimmen konnte. In seinem Besitze fand man 5 kg unversteuerten Tabak. Die bekannte Affäre wegen des Schwindels mit den Obligationen der K r i e g S-schadenrenteist noch nicht abgeschlossen. Bisher wurden gegen die Firmen „UnitaS", „Triglav", „Baubani". „PHS-nix", „Agraria" und Zumbuloviü über 120 Strafanzeigen eingebracht. » Montag ging über B e o g r a d ein außerordentlich schwerer Wolkenbruch nieder. Die Besitzer d^er vielen Büffets beklagen sich jetzt über die Folgen des Unwetters. Die Gäste, welche sich in den Vorgärten aufgehalten hatten, sind zu Hunderten durchgegangen, ohne sich um die Zeche zu kümmern. Der Schaden beträgt gegen Ein Roman von Benzin und Liebe von Fritz L « > g e. Lopz^riedt dv k'euektva^ke?-. Nslle-Lasle. 1^ „vei-'r Braun will mich der versprochenen Spazierfahrt.^ „Es geht an. Gäste sind sehr knapp heute" „Ich möchte lieber verzichten, Vater." Da schüttelte der Alte nlißbilligend mit dem ergrauten Kopfe. „Warum denn? Erst sagst ^.u zu, und nun willst du nicht. Fahre nlir niit — Herr Braun ist ein guter Gast von uns!" ElSbeth ivagte weiter keinen Widerstand. Fünf Minuten später war sie fertig zilr Fahrt. In ihrem weiß-roten Chinakreppkleid war sie zum Anbeißen 'hübsch. » „Sieh dich vor, Hans! Fachre nicvt »v lchiM, daß dir nichts pasiiert!" „Gewiß, Mutter!" Die Witwe, noch verhältnismäßig jung, strich ihrem Sohne flüchtig über den Tchei-tel. Mütterliche Besorgnis drückte sich in dieser Geste aus. .Hans n>ar ihr Ttolz und Trost für alle Enttäuschungen des Lel^i'ils. „Es stehen täglich so viele Unsälle in d?n Zeitungen." „Ich bin zeitig wieder da. Mutter. ??!ir meinen ?, - " Und mit einem kleinen, entschuldigl'ndk'»' 'in.zil: ..Bitte, keine Besucher »Shrend meiner Abivesenheit einlassen!" Die Neine, zarte Frau nickte beschämt Ein zweites Mal würde sie sich von einer Rita Belmon nicht wieder düpieren lassen. Auf der Ebene war Hans ganz zufrie!>en. Der Vergaser, das erste Exen,plar dieser Art, funktionierte ausgezeichnet. Das Motor rad leistete spielend hundert Kiloureter aus der Geraden. Das Gesicht des jungen Erfinders strahlte voll Zufriedenheit. Hohe Erwartungen knüpften sich an den kleinen wichtigen Motorzubehörteil. Wenn nian jahrelang mit einer Idee ringt, mit allen bestehenden und auftauchenden Schwierigkeiten käu,pft und sie nach mancher Niederlage endlich doch besiegt, dann ist die Schöpferfreude vollkommen. „Nun in die Berge, Fnallevbse'!". rief Bach lacliend und laut, das Motorrad nach ^üden in gebirgiges Gelände lenkend- Und da stellten sich die ersten Mängel heraus. Der Motorsportler muszte schalten, vom direkten auf den niittleren und sehr tald sckon auf den kleinsten Gang. Und dann b/ie^ die Maschine doch noch ^iken Etwas enttäuscht, mußte Hans absteigen. Es genügte, die Einstellschraube für d^n Schwimmer um einen Gewindegang anzuziehen. Und nun war die Maschine nicht zu halten „Knallerbse" slog durch das Gelän^. Der C-rfinder schmunzelte. Sie gefiel es ihm. Wie hatte Robert gesagt? Es vergeht keine Woc^, in der uns nicht eine Neuton-struktion auf diesem Gebiete vorgelegt wird. Oho, Bangemachen galt nicht! An den Bach-Vergaser kam kein linderer heran! Bremse! Durch das langgestreckte Dorf konnte man nicht mit neunziger Tempo fahren. So, jetzt rechts ab. Gefälle — Steigung — und dann wieder Wald. Hier war es schon stockfinster. HanS drehte den Scheinwerfer an. Hui. das »var eine Luft! „Knall' erbse" kannte keine Berge. Die Maschinenstärke schien sich in der Leistung verdoppelt zu haben. Morgen schicke ich alles an daS Patentamt. Nun ist es Zeit zum Handeln. Die »auren Woc^n der Arteit und des Probierens sind vorüber, dachte der Wückliche. Und iias Giück prägte sich auch auf seinen Zügen aus — was »var das? Weshalb rannte das Mädel so verzweifelt die Straße entlang? Hans drosselte daS Gas ab, trat aus das Breu^l^pedal. Und nun konnte »r S^sicht der Fli.'henden im grellen Scheinwersec-keqel sehi it „ElSbeth!" Ein Schrei war eS. Den Familiennamen des Mädels hatte er oeraessen. Die Maschine stoppte ab. Auch Fräulein Reimer hatte HanS erkannt. „Was tun Sie hier? So weit von z« Hause fort?" Sie rang nach Atem. Ihre Wangen glühten. „Ach bitte, nehmen Sie mich mit!" ES siel ihr schwer, mit?euchendenl Atem zu sprechen. Sie mußte eine größere Strecke gelaufen sein. „Ja, gern! Aber so sagen Sie mir doch erst, was-- Sie unterbrach ihn mit schluchzender Stin»me: „Sie erinnern sich — Ihr Freund hatte mich damals zu einer Autofahrt eingeladen — heute kam er — ich mußte mit — er wollte es und Bater auch — es ging sehr schön — wir waren an der THüringer Grenze aber nun . , " Sie brach nun ab und schwieg. HanS wartete, di» sich TlSbeth gefabet einen sehr großen Schaben angerichtet. Äuf den bezüglichen Appell der Gastwirt« hat sich bisher ein Mann gemeldet, Äer eine Zeche von acht Dinar bezahlte. Die übrigen Gäst^ gehen über diese eigenartige Tatsache zur Tagesordnung über. Sexualmord an der Mutter Anfangs August, hatte der 2bjährige Schriftsteller Neuhaus Vielecke seine 47jährige Mutter im Badezimmer ihrer Wohnung in Berlin durch 15 Dolchstiche getötet. Man hatte geglaubt, daß zwischen der Mutter und dem Sohne materielle Strei-tiykeiten beistanden hätten, die den Sohn zu der grauenhaften Tat veranlaßten. Im Ver lauf der Voruntersuchung sind aber neue furchtbare Verdachtsmomente aufgetaucht. Vor dem Untersuchungsrichter machte Vielecke eigenartige Bekundungen, zum Teil belastete er seine Mutter, zum Teil erzählte er von ihr wie ein Liebhaber von seiner Freundin. Die gerichtsärztliche Un-tevsuchung der Leiche hat dann ergeben, daß !^r Sohn mit gri>ßter Wahrscheinlichkeit kurz vor der Tat mit seiner Mutter Blutschande getrieben habe. Sein Verteidiger hat nunmehr beantragt, den Muttevmörder auf seinen Geisteszustand untersuchen zu lassen. Die Staatsanwaltschaft ^ die Mordanklage auf Anklage woge« Vlutschande erweitert. «ne KolalnschmuolllerbandeZ virdaftet Bor einigen Tagen erstattete der Budapester Apot^ier AoriesanSky bei der Stadthauptmannschaft die Anzeiige, daß aus seiner Apotheke Stampiglien, Bestellscheine sür verschiedene phmmaMttsche Apparate unt^Rezepte abhanden gekommen seien und gab der Vermutung Ausdruck, daß diese Drulksorten zur Beschaffung von Kolain verwendet werden lt^nten. Die von der Polizei eingeleitete Untersuchung endete heute mit der Verhaftung von Äilnehmern einer K^kainschmugglerbande, deren Führer der vorbestrafte Ingenieur i>er Chemie, Alexius S o h a r, ist. Mit Sohar wurden die Kellner JenS und ^oPifer und der gewesene Apotheker Franz Molnar verhaftet. Bei Molnar wurden die in der Apo^ke deS Koricsansky gestohlenen Drucksorten gefunden. «lavitrfvlelm abe»flWg Der Pröfident der neuen argentinischen Regierung Aribur«. Die provisorische Regierung Argentiniens erklärte in einer Kundgebung an das Volk, die Form, in der sie zu regieren beabsichtige. die Gegentvart von Militärperscnen in der provisorischen Regierung dürfe keine Befürchtungen erregen. Die provisorische Regierung würde nur die ersovderlic!^ Zeit im Amte bleiben, um die Ordnung wieder herzustellen und alsdann die Regierungsgewalt den verfassungsmäßig freigewä^lten Medtkkjerfttliimg der Ordnung in Argmtlnim M«setz«iß »o» MtUI«r»erwall««>«« Buenos Aires, !1. September. Vertrauensmännern des Volkes übergeben. Im ganzen Lande herrscht wieder Ruhe. Die erneute Festnahme. des Exprästdenten Jrrigoyen, seiner Minister und der Mehrzahl der perscnalistijchen Abgeordneten erfolgte, um eine etn>aige Gegenvevolu' tion, die nach wie vor von einigen Provinzen her möglich wäre, der Führer zu berauben. In La Plata, die eine Hochburg der Personalisten war, verstanden es die MitgÜeder der Provinz-Regierung, sämtlich unbedingte Anhänger Jrrigoyens, sich in Sicherheit zu bringen, sodaß die Regierun^^Z ^schldfte vom Chef des 7. Infanterieregiments übernommen werden muhten. Zum Polizeipräsidenten in Buenos Aires wurde Aömiral Hermelo ernannt. Die Ernennung verfolgte den Zweck, die Marine, deren Halwng Kum Teil noch nicht geklärt ist, für die neue Regierung zu gewinnen. Zum Generaikinsipektor Armee wurde der fri'chere Kriegsminister Iu st o ernannt, der den Posten unter der Regierung Alvear bekleidete un-d dem ciemäßig-ten Flügel der radikalen Partei, den Alt-persönalisten, angehiirt. In verschiedenen Provinzen, deren Regievungen geflohen waren, wurden Militärpersonen proviio-risch mit Mlsübender G«walt betraut. Äe führenden Bankinstitute von Buenos Aires stehen der geschaffenen Lage und ihrer ivei teren Entwicklung mit Optimismus gegen über. 8ie .... IN it«n nokON Linter uniZ lrsufsn I»tit «In»« gvt»n vkini Me Ntum Anbree Aundt M« Forsch« «t«« Kra«»h«U z«« vpser - Sw« sch»e»tlch« »xp«»Ul»« »ch Avl»»ei» „Klavierstunde willst du haben? Blödsinn! Wo es Radio gtbt, braucht in der qanzien Stadt bloß immer einer Klavier ipi^en können." Das von den Zeitungen „Daqens Nyhe-ter" (Stockholm). „Ti^ns Tegn" (Oslo) und „Politiken" (Kopenhagen) ausgesandte Expeditionsschiff „Jsbjoern" hat auf der Insel Hvidoen Nachforschungen angest<^t u. da!^i wichtige Funde gemacht. Man fand unter einem kleinen Gletscher, der teikveise weggeschmol^n ivar, AudreeS Lager. Es liegt in einer Bucht in deni Gebiet unterhalt des Jnlandseijcs und besta:ch aus ^i-ner primitiven Wohnhütte, in deren Ueber-resten nian die Skeletteile «'ines Menschen gesunden hat. Ferner wurden gefunden: eine gri^ßere Anzahl von Gegenstän^n, die zur Andree-Expedition gehört haben, Jnstru mentenkasten, Waffen, Gerätsc^sten, leere lund ungeöffnete Konservendosen. Teile der Ballonhi'llle und Ballongondel, Kleidcrreste, Ueberreste von Tierskeletten. Das Zlelctt hält nmn für das Frankels. Endlich fand man einen Brief an Strindberg und Notizbücher. Es wird die Vermutung qeäußert, daß die Expedition von einer pll)tzlichen Naturkatastrophe, et^va einein sehr heftigen Schneesturm ereilt worden ist oder einer Krankheit erlegen ist. Soivohl eine solche, alz auch eine Verg^ich. Das Schiff „Jsbjoern" hat die Funde an Bord genommen. Die schwedische Re- San Domingo — die Stadt der sooo To«,n «WD ver ZT?«lk-0rM kelLt vin 2>mmor mlt Über 24 Ztunäev Verlavgail LI« Or»ti»prospdlctv von 6vr Vor vertlosen I^seliskmun?en virä eevarvt. Alleinverkauf Sc As»rldor gierung wurde sofort unterrichtet und das Kanonenboot „Svensksund", dos am Sonn tag in Tromsoe eingetroffen ist, erhielt die Weisung, dort die AnlkiUnft des Schiffes ,Lksbjoern" mit der Leiche Frankels abzu lvarten. „Jsbjoern" kann etiva in einer Woche in TromSoe sein. Da das Schiff Maschinenschaden erlitten hat, ist seine 6^ schwindigkeit verringert. Man nimmt an, daß die schwedischen Sachverständigen bis zunl Eintreffen dc? Fahrzeuges in Tromsoe bleiben. Die letzte Meldung von der „^Jsbjvern" besagte, daß die Expedition einen neuen Versuch machen wolle, auf der Insel nochmals an Land zu gehen. S^tere Landungen werden in diesem Jahre nicht n^Kglich sein, da der Polarwinter bevorsteht. Dagegen ist zu vermuten, wie Prof. Lithberg gegenüber Pressevertretern bestätigt, daß im nächsten Jahre eine schwedische Expedition zu lveiteren Nachforschungen nach Hvidoen geschickt werden wird. Mit der Auiffindung des Skeletts Fränkels ist die ^n der letzten Woche ausgestellte Theorie. daß Frmiksl auf der Wanderung über das Eis gestorbnl sei, hinfällig geworden. Eine solche Wanderung hat klaum stattgefunden, da Ballonreste auf .Hvidoen Munden wurden. Die Konibinationen, die an die ersten Funde der „Bratvaa<^" gekmipft lmlrden, ha^n sich also als übereilt erwiesen. von 500 Pv wurde im Frühjahr 1930 zur Ablieferung gebracht — sind normale Serienmotoren. Dem Werk war die Verwendung der Motoren für diese grohen Pläne nicht bekannt. Das Lob des Firhrers Gro» nau über die Zuverlässigkeit der Motoren, die in der großen Presse rühmend hervorgehoben wurden, gab Anlaß zu folgenden Telegramnien: ..,Dank sür Glückwunsch, die Bayevn-Motore waren die Hauptsache für das Gelingen. Gronau." — „Zu der hervorragenden Leistung der beiden BMW-Motoren, die dem alten Amundsen-Wal unter der kühnen Führung Gronaus den ersten Flug mit einem Flulgboot über den Atlantischen Ozean in ost-westlicher Rick)-tung ermöglicht baben, spreche ich Ihnen und allen Ihren Angestellten und Arbeitern meine herzlichsten Glückwünsche au?. Guerard, Reichsverkehrsminister." Mer Mann, der Kraft dem Meere zieht au< Die Hauptstadt der Dominikanischen Re-Publik auf ^iti. San D o m i n g o, bei dessen völliger Zerstörung durch einen Wir^lsturm 5000 Menschen d. Tod fanden. Gronaus Szeanfiug mit BMW-Motoren. Der Dc'rnier-Wal stieg ani 23. August !i>Z0 in Warnenründe auf und legte die Strecke von MX) Seemeilen über Island und Grönland nach Newyork in 47 Flugstunden zurück. Das Boot ist ein normales Verkehrsflugzeug, das schon seit 19S3 im Dienst steht, und z>var derselbe Dornier-Wal, mit dem Amundsen 1W5 seimn Nord-ipolfluq gemacht hat und ferner der englische Flugkapitän Courthney zweimal vergeblich liersuchte, den Ozean zu iiberqueren. 'Hei diesen Flügen wurden englische Motoren verwendet. Nachdem Motoren eingebmrt wr>rden waren, gelang Gromlu der aufsehenerregende üooo-kin« Flug nach Island und nunmehr die größte Leisttmg, der Flug über den Atlantisi^n Ozean. Die verivendeten V?)^W-VI-Mators: — der taujendste Motor dieses Baumu^ters Der französische Physiker Georges Claude, deni es nach jahrelangen Bemühungen setzt gelungen ist, die Vorarbeiten für da? von i'hm geplante Kraftwerk im Golf von Man-tonzas (Kuba) gu beenden. Dieses Werk soll mit .Hilfe einer fast AW Meter langen und l/V Met. starken Stahlröhre die erheblichen Unterschiede der Wcissertemperatur an der Meeresoberflärlx (30 Grad) und in der Tiefsec (ü Grad) zur Krafterzeugung ausnutzen. Die größte Schwierigkeit bestand in deni Versenken dieser Röhre, das nach zweimaligem Mijzlingen jetzt endlich geglückt ist. Autftelluno der Srfindungm Vom I. bis zum Ii. Oktober sindet in London eine Ausstellung statt — die internationale Ausstellung l>on Erfindunften. Der Laie ahnt kaum, wie viele Erfindungen jährlich, monatlich und sc»flar täglich qe-inacht lverden. In England gibt es eine Kommission, die sicb mit neuen Erfindungen bescs>äftigt und sr^ir eine Liste mit neiren Anregungen herausgibt. Man kann ans dieser Liste nmncbes Interessante erfahren. Sie enthält auch tat- ,Maclvui.^c ^^^'ltung" ?^ulnmcr ?!?. den 12. Le^t«i,tj>ec sächlich Winke für tüchtig ^döpfe. .,Wo bleibt der geräuschlose Flugzeugmotor?" — ,,Gibt es einen Rea!kische Liga einen Imbiß bereitete. Mit dem Nachmittagsschnellzug setzten die Gäste, die sich überaus lobend und anerkennend über unsere wirtschaftlichen Einrichtungen aussprachen, die Fahrt in ihre Heimat fort. « I IV v öi8 einzclillelZlick Sonntax. 14. September: ^ontax» .'stalten: um 10 Uhr vormittags wird ein Gottesdienst stattfinden, dem die feierliche Einweihung und die Eröffnung folgen iverden. Zur Feier wird eine Reihe von Persönlichkeiten geladen werden, u. a. auch der Bautenminister, die Gl'istlil^eit mit Bischof Dr. K a r l i n an der Spitze, der Banus samt Vizebanus, der Stadtkommandant sowie sämtliche Vertreter der Umgebungsgemeinden. Nach der offiziellen Eröffnung wird am Rasen un-iveit der Brücke ein großes Volksfest mit einem abn>echilungsreichen Programm Verkt3i?en um 17. 19 unä 21 Ükr. Lonn- unä I^eierta- ?en um 15. 17. 19 unä 21 Ukr. Vorverlcsuk tä?1!ek von 10-^12 l^kr an äer Kinvkasse. Steueramtes zur Einficht auf. Eventuelle Beschwerden bez.üglich der Einkommen- beziehungsweise Umsatzsteuer find innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der Zahlungsaufträge «inzubringen. m. Tiroler Automobilisten l« Maridot. Die Ankunft der Tiroler Automobilisten in Maribor erf. nicht, wie irrtüml. angegeben. Sonntag, sondern schon Samstag, den 13. September gegen 13 Uhr. Die Gäste bleiben zirka eine Swnde in unserer Stadt und setzen dann ihre Reise nach Graz fort. Das gemeinsame Mittagmahl findet daher schon Samstag im Burgkeller statt. m. Mit dem Vau von neue« Ouelbrun- nen foll demnächst begonnen werden. Für die Arbeiten, die Heuer nur teilweise ausgeführt werden, wurde ein Betrag vcn 450.000 Dinar in Aussicht gestellt. Mit k^r Heranziehung der neuen Ouellbrunnen scheint der Wasservorrat unserer Stadt für lange Zeit wieder gedeckt zu sein. m. Geteilte AmtSftunden werden mit IS. d. wieder am Stadtmagistrat eingeflibrt. Die Amtszeit wurde von 8 bis 13 und von 14 bis 17 Uhr festgesetzt. m. Einen interessanten Vortrag hielt dieser Tage im Saale der „Prosvetna zve-za" der holländische Senatur Serarens über die katholische Facharbeiterinternatio-nale. Dem Vortrag wohnten u. a. der Weihbischof Dr. T o m a t i ö, der Direktor des hiesigen Priesterseminars Dr. C u-k a l a, der Vertreter der Arbeiterborse Marineek bei. m. Auszeichnung iwn Sportler«. Ve bekannten hiesigen Siportorganisatoren deS S. S. K. „Maribor", die Herren Vjekoslav Golubovi6 und Eugen Bergant wurden anläßlich des Geburtstages des Thronfolgers Peter mit dem Or^n der Jugoslawischen Krone sAnfter Klasse ausgezeichnet. m. Die Einkommensteuervorschreibung des Bereiches der Steuerverwaltung in Maribor liegt bis zum 16. Sevteniber allen Interessenten im Limmer Nr. V des genannten v«l Vorstopiuii« abenäs 2 di8 3 mor- Len8 mUäe. rvictiUeke, normale Lntlse-runL. Lrkältliek in allen ^potdelcen?um ?rei8e von 8 vinsr per Lckaekte!. m. Regelung des Vrotver?a»fe». Im Sin ne des in Kraft tretenden Lebensmittel-gesetzes darf Brot nur im Einheitsgewicht von 0.5, 0.^, 1, I.K. 2, 2.3 und 3 Kg. in Stücken, Laiben oder Wecken verkauft werden. DaZ Brot ^rf im frischen Zustande nur um 3, im alten Zustand nur um ü Prozent variieren. m. Stand der ansteckenden Krankheitei». Bis zum 7. d. wurden im Bereiche des städtischen Physikaies vier Erkrankungen an Sc^rlach, drei an Diphtherie und eine an Typhus vermerkt. m. Aus der Str«tze zusammengebrochen. Auf der Korsika cesta brach gestern nachmittags ein unbekannter Mann plötzlich zusammen und blieb regungslos liegen. Erst nach längerer Zeit gab der Mann wieder einige Lebenszeichen von sich, die darauf schließen ließen, daß es sich um einen Schwachsinnigen handelt. Nur mit Mühe konnte t^r Mann weggeschafft werden. m. Ein Gtier im AuSlagenskuster. In der Tattenbachova ulica spielte sich gestern ein tragikomischer Vorfall ab. Ein Stier riß sich Plötzlich los und attackierte eine Figur im Auslagfenster des Schneidersalons GomboL. Die AuSlagscheibe ging hiebei in tausend Trümmer, wtchrend der kampflustige Stier mit heiler .^ut davonkam. Der S<^den beziffert sich auf rund 1000 Dinar. m. Uebersall. Der 82jShrige Bauernsohn Franz Toplak wurde gestern auf der Strafe unweit von Sv. Peter von einem gewif'^n M. N. überfallen und mit Messer und Hacke schwer mißhandelt. nl. Die Polizeichronik des gestrigen Tages ^veist insgesamt fünf VerbaftuTigen und Sett lZ. l««. .«WS IS Antigen auf. Verhaftet wurden Chri. stian G., Simlm C. und Josef T. wegen Trunkenheit, Jgnaz M. wegen gefährlicher Drohung un!> Franz I. wegen Diebstahls. * »Wz-rtPw«istin Fra« Tinka Ap ih beginnt mit dem Unterricht mn 15. d. M. Anmel.du'ngen täglich von und 15 bis 18 Uhr. m. Vetterbericht vom 11. Sept., 8 Uhr: s^chtlglkeitSmesser Barometerstand 735, Temperatur -^-19.5, Windrichtung WO, Bewölkung ganz, Niederschlag y, Umgebung Nebel. » «vte «oft in der c>ejse«tlich-n am SlomSkov trg « in der A-Klasse m.t. tagS und abends Din 8.30, in der B«K^fse Din 12.30, in der C-Klasse Din 14.30. Tretet bei! w Klovierimckrricht erteilt Fanny Bodner, stQatl. geprüfte MusiNehrerin, Gosposka ulica 2. Anmeldungen von 1S^13 Uhr. « Doiin«rSt«ig — Freitag — «elika ka. varna. Die Wunderexperiniente in Telepathie, Suggestion und Hellsehen von Herrn S v e n g a l i. Aus Gelje ?. Todesfälle. Am Montag, den 3. d. M. ist in Oret bei Celje die «Kjährige Bc-sitzerin Maria K o l a r, am Mittlvoch, den 10. d. alber in Celje (Hauptplatz 16) der Tischlermeister Herr Mton B r a L i ö im Alter von 7S Jahren gestorten. Friede ihrer Asche! c. Drei Diebftiihle. Aus der Harpfe des Herrn Z a n g g e r auf der Ljubljanska cesta wurde in der Nacht voin 8. auf 9. d. ein vierrädriger Handwagen im Werte von 2000 Dinar entwendet. Die Wagenspur führte in die Stadt. Am Dienstag, den 9. d. um 16 Uhr entwendete ein unbekann ter, etwa 19jä>hriger Jüngling aus dem Geschäft des Schneidermeisters Herrn Jakob Kovaö, als er um Arbeit bitten kam, eine Zuschneiderschere im Werte von 400 Dinar. — In der letzten Zeit wohnte bei Frau Helena Gmajnar in Gaberje Rudolf B. aus JurkloSter. Als er vor einigen Tagen auszog, nahm er einm Stparherd, Eigen tum der Frau Gnmjnar, mit sich. c. Sin verdächtiger S?iann. Der 34jährige Alois Z o b e c aus Bagnoli tei Tricst lernte am Montag, den 8. d. abends am Hauptplatze in Celje den Süjährigen Eisenbahner i. R. Johann M o l k aus Logatec kennen. Er begab sich mit ihm in das l^st Haus des Herrn Kreuh. wo beide 1^/^ Liter Wein tranken. Hierauf begab sich Molk zun: Bahnhof, u.m wegzufahren. Auf der Cankarstraße verließ ihn Zobec ohne Al^ schied. Molk schöpfte Verdacht. Als er in feine Taschen griff, bemerkte er, daß seine Taschenuhr und 70 Dinar verschwunden waren. Er rief Zobec zurück, dieser verschwand aber nach Zavodna. Zotbec wurde am y. d. in der Stadt verhaftet. Er stellt den Diebstahl in Abrede. Nach seiner Aussage hatte seine Frau in Ljubljana ein Ge-sgrader Nachricht beinhaltet jedoch keine Daten über die .s^öhe des vorgegebenen Kapitals, über die Art und Weise der Kreditierung usw. Es ist bekannt, das^ die In« dustrie schon vor längerer Zeit das Projekt der Jndustrieobligationen vorgelegt hat, welche von den Industrien selbst ansgeqebi'n iveeden sollten. CS scheint nunmehr, als ob die Frage der Indnstriekredite und der JndustrieMigationen entsur nncd biz einzcdIlelZÜLk k^reltZL rollt unä spielt cZer (ZroötonMm »lZslsontonI«. !n 6er llsuptrolle lta I?ina ^ älo LülZv I^jubljsna«, clie mel^rers ztimmunLsvolls L!i2us0N5 absolviert. Vuri-Klno. Vis Lonntse umksbt die ent^üclcen äv cleutscde l'onkllmoperetto »ver l.lode5.' valier« mit äer rei?enäen l^ilian Narv^ev unä öem kescken ^Villv k'ritscd In den tsaui^trvllen äen Spielplan. Lin ?racdtkilm mit Tslilrelclien kerrlicl^en I^eloäien voi» I.!ede unä Qlllclc... 4 Manner auf 19S Frauen Der amerikanische Schriftsteller Casey. der mit seiner Frau eine elfmonatige Reise in die Südsee gemacht hatte, erzählt von einer Insel R a p a I t i, die er dort gefunden hatte. Die Bevölkerung dieses Eilandes setzt sich aus 198 Frauen und vier Männern zusammen. Mr. Casey berichtet, daß die Männer dort ein Leben wie die Paschas sühren. Sie heben nicht einmal den Finger, um die Nahrung in den Mund zu stecken. Während sie schlafen, fächeln ihnen die Frauen frische Luft zu. Beklagen sie sich über die Sonne oder den vulkanischen Staub, so werden sie von deu Frauen an den Strand gebracht und im Meere gebadet. Erst abwarten! Lloyd George slprach einst in einer große?< Versammlung, d-amals, als die irische Frage akut war. „Wollen Sie Irland die Frci.ieit geben?^ wurde er von vielen Seiten angeschrien. „Ich will —" sagte er, vom stürmischen Applaus der irischen Freiheitspartei bedankt. Aber als der Applaus abgeflaut ;var, sagte der Minister gelassen und laut: „nicht —" Was einen Sturm der Zustimmung von seiten der Gegner der irisc^n Freiheit hervorrief. Ms auch dieser Sturm vorüber war, beendete Lloyd George den Satz: dari:ber sprechen!" Niefenbrand im Hafen von Viräus i«»s Im Hasen der griechischen Hauptstadt, explodierte ein Tankdampfer. Die brennenden Benzimnafsen ergossen sich auf die Meeresoberfläche, die ein einziges Flammennieer bildete. 18 weitere mit Benzin beladcnv: Dampfer sowie uiet)r>:re Segelschiffe g>>'ric-ten gleichfalls in Brand. Von den Besatzungen, die von den Schiffeil flüchteten, kannten sich I? Matrosnl nicht mekir retten. Andere erlitten schwere Brcvndv<".letzungen. geWtNß^ ?4». Hrekws, ven lS. Gchiember W>»»«n tl« «k«« „7KIU»«PN" p»vsl kl««log tRrkt, putit ekemiiek ua6 vRsekt 6ls LtSrkkrAxen H^ie neu. — k^ur «n Versack xenv^t ao»po»K» u»« zz «II«» SS IL. SePiiNder. Ljubljana IL.gy Uhr: Schallplat-te»nnuftk. — IS: Reproduzterde Mufik. ^ 16.SV: NachmittagSkon^rt. — SV: Coupleti und BolikSmufik. — Beograb 17.3l): Nachm fran^fische Romantiker. — 19.4Ü: L. Thomas Bolk^tück „Magdalena". — S1.1S: Konzert. — B u d a p e st 19.10: Orchesterkonzert. — 20.35: DSnisc^r Abend --Danach: Zigeunermustk. — W a r- 1 ch a u 16: Mandolinenkonzert. 8pen«schi«e. alte Muster. Stellagen mit VlaS und Spiegel zu verkaufen. — s^ranz AmbroZiiv. Maribor, GrajSka uliea S._12448 Heerenanzug für große, schlanke Statur zu versaufen, ikriav Leva 14/1. link«. 124S0 vr»tlll»s«xv 8trapaisel»ulle in Lox. Iiolijseosxelt: emptleklt To »VVVVVVVVVVVH Tulcaa/s» ßffv»«oHF Out erhaltene Rßcht«. und Gchlaf,t»«er«Mel zu kaufen gesucht. Adr. Verw. ILSSy --- „Fiiat". Nein, in sehr gutem Zustande, wird verkauft oder getauscht für ein Lastauto. Adr. ver«. 1L4S7 Komplette Köcheicherde zu verkaufen. Zgornja «advanjSka ce sta «g._M4« Ein fast neuer M>«t«l und Anzug till^ zu »erkaufe». An Pchtayen Studenei. Vodnikova l^iea 67. ^KK MVbl. Al»«»r. rein, trocken, sonnig, elektr. Licht. Zentrum, zu vermieten. Adr. Berw. _1S4ö1_ Nett mttl. Zi«»er» elektr. Licht, separ. Elugan«. 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