Schritts,it«»g: Xatlikausgass? ?kr. * Hp reibst n «de? tu Itch (Mit A«»»atz»i Nr £uhh. ii. ,Vin-laqe, t 3 llli« u«chm. Ö« itfdniflfll ivc.dln nicht {»Udos »leben; ii*mniUic tfi»- Ktitnnocn »ich» W iitfrufitiflt. ii 1 n ii > \ fl ii im f ■ »immk die 9*trn>Altiifii üfflf« <*iTfrtiau«a der Ml- «rn slic.i «^viiy^e» rniiciea — Uvt fc'iid ibrllt '4'll 1»l„O. 00.1 |st»P Ii. ,.T tut ich«- Wacht" erschein tedtn S»nittaq uild tOMitr»t«g merzen» , Perwakiung: SkathkansgasseNr.6 o«otii4i ....«, —-r.r. 3>it »» d>» Vcrsc»d»n,«-^d>I»l»». V»ftlpa,c«sl«>i->liinlo *3«.900. Nr. 80. ^V> beutigen „Icutidien Wacbt" liegt Nr IS der Sonn V taq»de»Iaqe „Die Süd mark" bei. Jnhalt^ver-;exti»is: ..Eine Brauilverbung ;u Pferde." — „(Sin Millionär von NonqK-and Ready". Erz.Uilun,, von Bret Harie (7. Aoniev«nq>. — ..Peijweik aufzubewahren." — „.Deinigen von Spicltartc» ~ — Ta» Sauerkraut." — „Malrosmile ich " — „Vor,Heilbaste Mistbeete." — ..Eine alle Znnun.i " Die Berjchlede»l>eit der Löhne fctr Är-beiier" — „LetzleS Mittel." — „Naheliegender Zioe!sel." „Tie vady'tisckin." -- «^n der Menagerie." — „Deutlicher Wmk." — „GeschaslSwink." — „Gaünerstolz." — „SluS Holou." £)ie Gründung des deutschen Studentenheimes. In den Tagen, ba verkehrte RegierungSpolilik im Bunde mit den österreichischen Slaven und den volkSvergtssene» deutschen Clerikalen in Cilli ein neues slavisches Bollwerk, das slowenische Unter-xymnasium, auflichlele, um einerseits den historische» Cbarakler ein.# uralten deutschen Gemeinwesen« zu trüben und zu vernichten, anderseits, um in den lodernden Brand des NalionalitätenkampfeS neue» Brennwerk zu wers.n, reifte in wackeren volksbe» wußten Männern der schöne Plan, durch Schaffung eines deutschen Studentenheimes der deutschen Stadt Cilli einen Stützpunkt ihres nationalen Wesens, dem deutschen Volke eine weit vorgeschobene Heim» statte seines ureigenen geistigen Lebens zu geben und wohl auch dem Staate, dessen Regierung seine Exist.nzbedingung -- die Erhaltung und Wahrung des deutschen Wesens — in geschäfiSpolitifcher Blindheit übersah, ein Bollwerk seines Fortbestehens zu erhallen. Die Bedeutung dieses wahrhast nationalen PlancS war nicht durch die Gemarkungen des steirische» Unterlandes begränzt, er ward eine HerzoiSsache des deutschen Volkes in allen Gauen hüben und drüben. Wie ein Sturm ging es durch Mr>euischland, als den Grenzmärker» in Cilli jener schweie nationale Schlag versetzt ward, und dieser Sturm entfachte nicht allein Unwillen und Jeuilleton. Gruß an die deutsch österreichischen Stammesbrüder« Von Mari Pröll in Berlin Abend wird tf, Glocken klingen, Richt mehr fühl' ich mich beklommen, Heimatbsgrübe zu mir dringen, Meinen Ruf hat man vernommen: „Stählt die Herzen, schärft die Waffen! Hadert nicht, Ihr Kampfgeiveihlen! Wa^ der deutscht Geist geschaffen, Schütze deutsche Kraft bei Zeiten!" Und der letzte gold'ne Schimmer Bringet mir die frohe 5iund«: WebrloS. ehrlos werden nimmer Deutsche Männer geh'» zu Grund«! vie Nanne.*) Bon Lärmen S y l v a. (Nachdruck verboten.) Ich kam bei einbrechender Nacht in dem wunder-biir gelegenen Nonnenkloster A^ap a an. Himmel-hoch thürmleu sich rechts und links die Berge, die *1 Aus dem Buche „Tnich die Jahrbunderle" von Kalmen Snlva (Königin Elisabeib von Rumänien). Die 1«igende Geschichte spielt sich in dem ril,nüni,chril Mleitet SUiapia ab. CiM. Sonntag. 13. ^prit I89i». Entrüstung, er eniflnnmle die Begeisterung All-deuischlandS, das sich in Gemeinbürgschaft und heiliger Kampsgenossenschaft zum Schutze Cilli's eiule — ein herrliches Wahrzeichen unseres nationalen Hochgedank>»S! In reicher Menge haben alle unsere Volks-genossen Opfer gebracht und bringen sie noch heule sür unser Cilli. für ihr Cilli. So kann schon beute die Gründung deS Studentenheimes als voll-kommen gesichert angenommen werden, in wenigen Wochen wird es erstehen und die Cillier deutsche Bügeischaft wird vor der Aufgabe stehen, das neu-geschaffene Gut deS deutsche» Volke», welches ihrer Fürsorge anheimgegeben ist, zu erhallen und zu verwalte». Zur Erhaltung dieser hochwichtigen nationalen Ausgabt wird in wenigen Tagen in Cilli der Ver-ein „Deutsches Studentenheim" ge-gründet werden, dessen Satzungen die behördliche Genehmigung bereits erhalten haben. In den Satzungen ist als Zweck angegeben: Die Errichtung und dauernde Unterstützung eine« Studentenheimes sür solche Zöglinge, welche das bestehende k. k. SlaziS-obergymnasium in Cilli besuchen. Der Verein sucht durch theilweise Freiplätze unbemittelten braven Schüler» den Besuch dieses Studentenheimes zu er-mögliche». Es ist eine Ehrenpflicht aller Deutschen CilliS und seiner Vorwerke von der Drau bis zur Save, den neugeglünveten Verein durch Mitgliedschaft und Beiträgt zu fördern, aus dass er in die Lage versetzt sei. die große und schöne Aufgabe voll und ganz zu erfüllen. Es ist eine Ehrenpflicht aller deutsch,» Unlersteirer, die sie den Volksgenossen schulden, welche durch reiche Opfer die Gründung des Studentenheimes möglich gemacht hab-n. Darum rufen wir den Siammesgenosfen des Unterlandes zu: Tanne» rauschten im Widerhall vom Flusse, der sich drunien brausend Bahn brach. Immer tiefer gieng «S hinein, bis die Kuppeln einer Kirche gegen ven dunklen Wald sich glänzend abhoben. RingS um die Kirche waren Häuser mil langen Holz-gallerie», von denen viele Treppen in den inneren Hof führten, wo sie in brei'e Sieinfliesen mündeten, die strahlenförmig durch das hohe GraS zur K rche lührten. Bei dem Geklingel meiner Pferdeglocken erschien die Mutier Schaffnerin mit einer Laterne in der Hand, die ihr alieS, runzeliges Gesicht scharf beleuchtete, und begrüßte den verspäteten Gast. Mit dem Schlüsselbund voranschreitend, führte sie mich die lange Holzgallerie entlang durch da» stille Gebäude, in dem man hie und da ein Licht-lein vorbeihnschen sah. Ganz am Ende des Ganges öffnete sie mir eine Thür, zündele ein Licht in dem kleinen, sauberen Ziniiner an, dessen Wände schnce-weiß waren, ebenso die Kissen, die sich aus dem dioanartigen Lager thürmtm. Ich trat wieder auf die Gallerie hinaus, während die Mutter Tchass-nerin forttrippelte, mir Käse, Brot und Wein zu holen. Da fiel mir ein. dass ich hier zwei Ver-wandte habe» müsste, die ich fieilich seil unserer Kindheit nicht mehr gesehen, die sich aber doch vielleicht meiner »och erinnern würden. Ich fragte die B!utier Schassnerin nach ihnen und erfuhr, sie seien hier und sollten demnächst eingekleidet werde»; das w»rde eine sehr schöne Feier sein und ob ich sie nicht sehen wolle? Ich dachte an dieses merk-würdige Leben, zumal da mir die beiden lustigen, frischen Mädchen in den Sinn kamen, mit dem« 21. Zatirgang. Tretet Mann sür Mann bei dem Vereine zur Erhaltung d s Studentenheimes! Keiner bleibe zurück, wenn ihn die heilige Pflicht ruft, die deutsche Heimat, daS deutsche Cilli zu erhalten. Erscheint auch zahlreich bei der gründenden Versammlung und zeige« unseren Gegnern, dass deutsche Thatkraft und deutsches Recht den Sieg davon trage» müssen über Angeberei, Lügt und politischen Schacher. Unter diesem Zeichen tritt der junge Verein lebenskräftig auf den Plan des deutschen Selbst-erhallungSkampseS; unter diesem Zeichen wird er blühen und gedeihen zum Segen Cilli's. zur Ehre des deutschen Volkes. DaS walle Gott! 0. A. Mmschan. Die skoveuische Sprachentwickkung vollzieht sich bekanntlich durch Ausbeulung der anveren fla-vischen Sprachen, durch eine kühne Wortbildung und — das ist das Heiter« an der Sache — unier Heranziehung der deutschen Sprache. Wird näm-lich ein bisher noch nicht vorhandener Begriff in die slovenische Sprache eingeführt, so setzen die Herren mit Vorliebe zu dem neuerfundenen Wort, den — deutschen Ausdruck, denn dieser ist den Lesern doch noch am leichtesten verständlich. Die Leilaufsätze d.S „SIov«iislü Narod", der auf sprachlichem Gebiete dem eigentlichen windischen Idiom beiläufig um ein halbes Jahrhundert voraus ist. tragen infolge dieser possierlichen „Verdeutschungen" (in des WoneS verwegenster Bedeutung) ein ge-radezu doppelsprachigeS Geprägt. Ein ähnlicher Fall hat sich dieser Tage ereignet und wir wollen ibn zur Belustigung unsern Lesern mittheilen. Kündigt da jemand in der DonnerstagSnummer deS g.nannl.n Blattes einen „Eiskasten" zum Verkaufe an. Da nun der slooenische Ausdruck „ledenik* nicht allgemein verständlich ist. hat der gute Mann gleich auch den deutsche» Ausdruck hinzugefügt, ^ührwahr, man glaubt sich in die Ztiten des ThurmbaueS von Babel versetz! und kann nur darüber staunen, dass ein Blatt. daS jedes deutsche ich einst gespielt. Uno die sollten Nonnen werden? Tie mussten sich doch sehr verändert haben, die beiden, mit ihre» schö.ien, weichen Namen, Venja-mina und Jevgenia. Es wurde immer dunkler und über den Berg-wänden begannen die Sterne zu glitzern an dem einzigen Stück Himmel, daS man sehen konnte. End-lich erklangen die schlürfenden Schritte der Mutter Schaffnerin und eine der nächsten Treppen wurde hell. Zuerst erschien ihr alles Gesicht in dem hin-und derschwankeiiden Laternenschein, dann aber hinter ihr zwei junge Gesichter von so überwälti-gender Schönheit, dass mir der Athem vergieng. Die Eine hatte ein rosiges Gesicht mit classisch feinen Zügen und strahlenden, blauen Augen, die Andere war dunkelhäutig und bleich, mit groß « Sainmelaugen. schwarze» Brauen, vollen Lippen; sie sah aus wie eine Odaliske, die Andere wie eine Madonna, und diese Pracht war halb verhüllt, die Stirne von dem schwarzen Barreti, Ohren und Wan„en in dem dichten, schwarzen Schleier. Lange halle ich nichl Zeit, sie zu betrachten, denn kaum fanven sie Raum genug, sich an der Alten vorbeizudränge», als sie auch schon auf mich zuflogen, mir die Arme um den Hals warfen, mich freundlich küfsien und riefen : ^Lieber Vetter! Will-komni.n! Kennst Du uns denn noch? Wir hätten Dich überall erkannt! Ich bin Venjamina und hier, die Schwarze, ist Jevgenia! Und wir sind so froh, dass Du gekommen bist !' Ich lud sie ein, in mein Zimmer zu treten, und die Mutier Schaffnerin sagte, sie dürften ein wenig bei mir bleiben. Kaum „Deutsche Wacht 1896 Wort im Amt und Schule verflucht und verpönt, so selbstvergessen dem verhaßten Deutsch in seinen Spalten ein gastliches Heim anweist. Hin Dorn im polnischen Kreische. Die oppositionell»'» Parteien in Galizien machen be-merkenSwerthe Fortschritte. Trotz der Vergewal-tigungSversuche seitens der herrschenden Schlach-zizenpartei gewinnt die selbstständige Bauernpartei immer mehr an Boden und ist überaus thätig in der Werbungsarbeit. Eine schwerwiegende Verstärkung haben die oppositionellen Parteien, mit welchen im Kampfe gegen die erbgesessenen An. Hänger deS Grafen Badeni auch die Sozialdemo-kraten Hand in Hand gehen, durch den Äbgeord-neten der Stadt Lemberg, Dr. LewakowSki erhalten. Dieser wurde vor kurzer Zeit wegen einer selbst-ständigen Abstimmung im Abgeordnetenhaus« auS dem Polenclub ausgeschlossen und setzt nun seine alte Gegnerschaft gegen daS Cliquenwesen in polnischen politischen Kreisen in die That um. Die Massenversammlungen der Bauern hat die Re-gierung mit dem Hinweise aus die herrschende Typhuskrankheit untersagt, damit aber zur Be-ruhigung keineswegs beigetragen. Die Thätigkeit wird nun in VertrauenSmännerverfammlungen, die insbesondere in Ostgalizien zahlreich statifiiden, fortgesetzt. Bei einer solchen wurde auch die in erschreckender Weise zunehmende Auswanderung dn Bauern besprochen und man einigte sich — Sibirien als ColonisationSland den verarmten ruthenischen Bauern zu empsehlen und die Aus-Wanderung dorthin zu leiten! Die Wiener DürgermeillerwaHk ist sitr den 18. April anberaumt. Gerüchtweise verlauie», dass nun dem Dr. L u e g e r die kaiserliche Bestätigung nicht versagt werden soll. Falls diese nicht erfolgt, soll Dr. Augustin K u p k a auf den Bürgermeister-stuhl gehoben werden. Dr. Lueger soll dann erster und ein Deutschnationaler zweiter Vicebürgermeister werden. Gemeindewabten in SahVnrg. Ein neuer-licher Beweis für den unaufhaltsam fortschreitenden Niedergang der liberalen Partei in Oesterreich ist der Ausfall der Gemeinderathswahlen deS dritten WahlkörperS in Salzburg. Vor einem Jahre war die Leitung der herrlichen Alpenstadt noch in den Händen der Liberalen. Im Vorjahre erlangten die Antiliberalen unter Führung des deutschnationalen Flügels die Mehrheit. Dieser Tage waren Ersatz-wählen vorzunehmen und die Liberalen brachten es nur noch auf 50 Stimmen, während die deutsch-national?« Bewerber niit 300—400 Stimmen ge» wählt wurden. Die Liberalen haben neuerlich vier Sitze in ver Gemeindevertretung verloren. Per fünfte Parteitag der österreichischen Sociasdemocratie. Am Onersonntage haben in Prag die Verhandlungen deS fünfte» Parteitages der österreichischen Socialdemokratie begonnen. An den Berathungen, welche bis zum 4. April dauerten, nahmen an 200 Abgesandte theil. Die TageS-ordnung weist folgende Punkte auf: l. Partei-bericht. 2. Wahlresorm. 3. Organisation und Taktik. 4. Paneipresse. 5. Wahl der Parteivertre- waren wir allein, da brach der Jammer los : „Ach. Vetter, hilf unS doch! Rette uns, bevor es zu spät ist! Uebermorgen sollen wir Nonnen werden! Und der Vater ist ohn: Erbarmen!" .Man hat Euch schon als kleine Kinder hieher gebrachtfragte ich. „Ja," sagte die OdaliSke, „erbarmungslos hat man unS fortgeschleppt und hergebrachte Wir -weinten und flehten umsonst, und als Vater und Mutter im Wagen saßen, da haben wir unS an die Räder geklammert, sie nicht ohne unS fortzu-lassen. Aber man rifS uns los von den Rädern, die Mutter wandte den Kops weg und der Postillon hieb in die Pferde!" „Da haben wir unS zuerst ganz unsinnig ge« berdet," sagte Venjamina, „aber die sanfte Priorin hat eine Hand von Eisen und einen Willen von Stahl und versteht's, rebellische Geister zu zwingen!" „Und das alle« des abscheulichen Geldes wegen," sagte Jevgenia. „Unser Bruder soll ein schönes Erbe haben und unsere Schwester eine große Mitgift, nnd da wir zu viel wäre» in der Familie, so hat man un« verstoße» und eingesperrt." „Aber ich will nicht! Und ich thu'« nicht! Und man soll sehen, ob man mich zwingt!" rief Venjamina und ihre hellen Augen sprühten, wäh« rend flammende Röthe sie übergos« und die feinen Nasenflügel bebten. „Willst Du da« Haar sehen, daS man mir abschneiden wird?" Mit einer un-gestümen Bewegung ris« sie die schwere Kopfbedeckung herunter und schüttete ihr Haar hinaus; das um-wogte sie bis an die Fersen, wie ein goldener tung. 6. Lage und Förderung der ländlichen Ar-beiterschas«. 7. Fortschritt der Socialgesetzgebung in Oesterreich. 8. Internationaler Kongress in London. S. Allgemeine Parteiangelegenheiten. Bezüglich der Wahlnform deS CabinetS Badmi's wurde ausgeführt : „Diese Wahlreform, die im Ausschüsse fertiggestellt und deren Annahme im Parlamente unzweifelhaft ist, kann nur unter dem entschiedenen Proteste deS Proletariats Gesetz werden. Sache deS Parteitages wird es sein, die weitere Taktik zu bestimmen; aber ohne seinen Beschlüsse» vorzu-greisen, dürfen wir wohl sagen, die Wahlresorm Badeni'S bedeutet keinesfalls mehr, als eine Episode auf dem Wege zum allgemeinen, gleichen und directen Wahlrechte." Die Wiener Arbeiterinnen haben den Parteitag nicht beschickt: sie beklagen sich in einem an den Parteitag gerichteten Briefe über Zurücksetzung und erklären, eine eigene Organisation gründen zu wollen, um sich die Gleichberechtiaung zu erkämpfen. Anhland. Wix Rußland die Be- vormundung der Gewissensfreiheit geht, erhellt aus einem Rundschreiben des Gouverneurs von Woro-nesch, StaatSratheS Kolenko, daS gegenwärtig von allen russischen Blättern lebhaft besprochen wird. Dieser Administrator richtete nämlich unlängst an sämmtliche ihm unterstehende Behörden einen llka», in welchem er verlangte, ihm unverzüglich miizu-theilen, welche Beamte deS ihm unterstehenden Gouvernement« im Jahre 1895 gebeichtet und daS hl. Abendmahl genossen haben und welche nicht. Diese Verordnung hat in der Beamtenwelt von Wo-ronesch, wie die „Nedelja" meldet, große Unzusrie-denheit hervorgerufen. Die Avelsmarschälle und die Ständevorsteher beriefen eine Versammlung, um gegen dieses Rundschreiben Verwahrung einzulegen. Die „Nowoie Wremja" drückt ihr Erstaunen darüber au«, das« man auf diese Weise die Religiosität der Beamten kontrolieren will. Aus Afrika. Die Hoffnung und die Freude, welche die ersten Siegesnachrichten auS dem Lager BaldisseraS in Italien wachriefen, hatten kurze« Leben. Der NeguS Menelik ist nicht mehr der gefährlichste Feino! Die Nachrichten über die mit den T erwischen geschlagene Schlacht bei Tucrus lauten für die Italiener sehr ungünstig. Die Derwische griffen zur alten List, Flacht zu fingieren, um die Italiener zur Verfolgung zu verleiten. Der Oberst Stevani hatte in der Hitze des Gefechtes den Befehl des General Baldissera, unter keiner Bedingung anzugreifen, nicht befolgt. DaS wurde zum Verhängnisse. 300 Todte und Verwundete deckten daS Feld. — Gleichzeitig mit den Berichten über daS unglückliche Gefecht, komm: die officiell noch nicht bestätigte Meldung, dass die Italiener Kassala geräumt hätten, — und eine zweite, dass die «Ras Alula und Mangascha mit 6000 Mann Adipral belagern. Und auS Kairo wird — aller-dingS nach London — gemeldet, man befürchte, dem Dongolazuge werde bald ein Unglück zustoßen. Nach Nachrichten von Kaufleuten, welche mit dem Sudan Handel treiben, seien nämlich 50.000 Der-wische (!) bereit, der auglo-egyptischen Armee eine Mantel. Ich stand wie geblendet und mein Herz begann hestig zu schlagen, während große Thränen JevgeniaS Sammetaugen perlten, ohne sie zu röthen, waS ihrer südlichen Schönheit unbewusSten Reiz verlieh und sie sehr rührend machte. „Aber waS kann ich thun, Ihr Armen? Nicht einmal heiraten kann ich Euch, da ich Euer Vetter bin und wir keinen Priester finden werden, der unS traut l Ich will mit Eurem Vater und Bruder sprechen l" „Der Vater hat kein Herz sür unS und den Bruder kennen wir nicht mehr als Dich: der wird unS nicht befreien l" sagte Venjamina bitter. „In seinem Interesse ist eS ja, nnS ein,u-sperre», damit sein Erbe beisammen bleibt l Und ich weiß nicht, wie Venjamina sich wehren will! ES hilft ja doch nichts I" Wir sprachen lange miteinander, und da wir alle drei jung waren, so wurden wir dazwischen auch wieder heiler, erinnerten uns unserer Jugendstreiche und lachten, und dann weinten sie wieder, weil daS alles vorbei sein sollte, und dann machten sie mir die Nonnen nach, wie sie scheinheilig beteten und hernach stritten und gar keine Heiligen wären. „Wir hätten daS nicht von klein aus sehen müssen," meinte Venjamina, „dann hätten wir eS vielleicht lieber gethan; aber solch ein Leben „Wenn wir aber einmal Nonnen sind, wird man uns mehr Freiheit lassen," sagte Jevgenia. „Schöne Freiheit, wenn man auf ewig ge» Schlacht zu liefern, wenn der Plan über Akasche vorzustoßen, beibehalten werde. per Anflland ans Suva nnd der Hroß-Amerikanismns. Drahtberichte au« Washington. New-Hork und Madrid melden, dass nun auch da« Repräsentantenhaus in Washington die Kundgebung deS Senate« angenommen und dafür gestimmt hat. das« die Aufständischen von Cuba als kriegführende Macht von den Vereinigten Staaten von Nord« amerika anerkannt werden sollen. Immer mehr umdüstert sich der Horizont sür Spanien. Nach einem furchtbare Opfer an Blut und Geld kostenden Kriege. der schon länger als ein Jahr dauert, droht ihm nun das Gespenst des Großamerikani«-muS. Denn folgt die amerikanische Regierung dem Wunsche der Volkskörperschatten, und sind die In-surgenten alS kriegführende Macht wirtlich einmal anerkannt, dann ist auch bis zur militä i|chen Intervention Nordamerika« nur mehr ein kleiner Schritt. Die Vereinigten Staaten hegen den Wunsch, die »Perle der Antillen" ihrem Staat«-ganzen einzufügen, nach aller Ueberlieferung, und so volkSihümlich ist diese Hoffnung, dass nichlS die Nord.imerikaner schon früher abhielt, die Aus-ständischen gegen Spanien heimlich zu unterstützen. Einen Krieg mit der nordamürikanischen Union könnte daS am Rande deS financiellen BankerottS stehende Spanien nicht wagen. Ist es doch in Jahr und Tag nicht einmal der Ausständischen Herr geworden — trotz der vielen SiegeSnach-richten, die der ofsiciöse Draht von Cuba über-mitteile. Auch zur Stunde liegt eine solche aus Havannah vor. Sie lautet: „Die Abtheilung der Ausständischen unter Maceo warde bei Bignale« geschlagen und verlor 30 Todte. Eine Niederlage von Waffen und Munition für die Insurgenten wurde in Ciensuegos entdeckt." A er gleichzeitig melden Depeschen auS Madrid, dass der Marine« minister weitere 40.000 Mann auf vier Panzer-schiffen und mehreren Torpedobooten nach Cuba entsendet und im Ministerrathe die außerordentliche Forderung von 23 Millionen zum Baue neuer Schiffe erhebt. Armes Spanien! Aber eS ist kein ungerechtes Schicksal, daS die spaniichen Staat«-leiter trifft. Hätten sie die billigen, freiheitlichen Reformen den Cubanern bewilligt und vor allem der grauenhaft corrupten Mitwirthschaft der spanischen Verwaltung im Tochterlande ein rasches Ende bereitet, so wäre dem Pyrenäenkönigreiche der letzte Edelstein des einst so stolzen amerikanischen Schatze» erhalten geblieben. Jetzt ist der Raa.ro des nordamenkanischen RiesenrcicheS geöffnet. Man erwartet mit Spannung die nächsten Schritte de« Präsidenten Cleveland. Per Ausstand in «Holländisch-Andie». Tem „Algemeen HandelSdlad" wird au« Batavia ge-meldet, dass die Holländer mil ernsten kriegerischen MasSregeln an die Bewältigung deS AufstandeS i» Hinierindien geschritten sind. Drei Dampfer wurde, sogleich gemiethet und zwei Bataillone und eine Gebirgsbatterie darauf eingeschiffi. Der Lberft-commandierende General Veiter begiebt sich mil seinem Adjutanten Major Beyer sosort auf des bunden ist, auf ewig. Vetter! Weißt Du. was das heißt?" Die Sammetaugen giengen wieder über: „Nein, nicht auf ewig, denn der Tod macht uns einmal frei !" „In sünszig Jahren! Das nenne ich ewig!" In meinem Herzen musste ich Venjamina recht geben. Fünfzig Jahre sind doch wohl ewig! Die Schaffnerin kam die Gallerie entlang ge> schleift in ihren weichen Schlappschuhen. Venjamina hüllte rasch wieder ihren Kops ein. „Von Mitternacht bis zwei Uhr sind wir m der Kirche. Wirst Du kommen?" Und ich war allein mit meinen schweren Gedanken. Ich haue wohl oft gehört, das« man die überflüssigen Töchter in ein Kloster einsperrte, aber daS mit eigene« Augen zu sehen, war doch noch ganz anders. Ich streckte mich auf das Beil, um von ver Reise etwas auszuruhen; aber kein Schlaf senkte sich in meine Augen ... Wenn man die ganze Poesie «ineS rumänischni Klosters kemien will, so muss man eS bei der Nachl sehen. Um Mitternacht erscholl aus einmal die Toaca; da» ist ein Rest auS der Türkenzeit, nw eS verboten war. mit Glocken zu läuten. Gin« Nonne in langem, faltigen Mantel umschreiia langsam die Kirche. Sie hält eine dünne Latte m der Hand, aus der sie mit einem Holzhammer eine» Rhythmus schlägt, der je nach der Stelle der Latie verschiedene Töne hervorbringt, so dass eine sörm-liche Melodie entsteht, die Einen unendlich anheimelt, wenn man lange in der Nähe von Kirchen uni 1896 Kriegsschauplatz und Oberst Siemfoort ist dem General Vetter „zur Verfügung gestellt"; er soll wahrscheinlich den General Deijkerhof entweder unlerstützcu oder ersetzen. Mindestens 24 000 Mann holländischer Truppen sind sür Atjeh aufgeboten. Ter AuSbruch der Unruhen scheint keine andere Ursache zu haben, als die Herrschbegierde des treulosen Häuptlings und RauberS Tonkon Omar der den Holländern seit dem Jac,re 1878 immer wieder zu schaffen giebt. Tl,nkon Onl.rr ist ein langer hagerer Mann zwischen 30 und 40 Iahren. Seine mörderischen Thaten und zahlreichen Re-vollen lassen es unbegreiflich Icheinen, dass die hollandische Regierung immer wieder mit dem Mai»,« sich gütlich absind. Diesmal Hai er sich mit den Atchinesen und mehreren Häuptlingen ver-lündet. Die Oper.>tionsgrundlage der Holländer aus Sumatra bilden der Hafenpl. Kür Hili. Seit den» letzten Ausweise sind dem großen Grazer Ausschüsse wieder weitere 2000 Kronen zugekommen, sodass sich nunmehr die Ein «ahmen aus 34.000 Kron.n b.laufcn Größeie Beträge erhielt der Ausschus«: 200 Krone» von, Gemeinderath Raimund Postl in Graz. je 100 Kronen von der Siadtgemeinde Retz und vom R ntner Johann Girstmayr in Graz. 100 Murk vom Landesverbände .Württemberg" deS allg. d ochuliereineS. 6>> Kronen von der Gemeinde St. Peier bei Graz, 50 Mark vom Siadtrathe Sioly i. I., 56 Kronen vom Pfarrer Gamper in TreSde», 5V Kronen von der Stadtgemeinde Asch, je 40 Kronen von den Gemeinden Donawitz und Reu ek und von der Ortsgruppe Pollau des Vereines Südmark, 25 Kronen vom Re> tner Julius K. in Graz. 20 Mark von der Ortsgruppe Hirfchb.rg und l6 Mark 60 Ps. von der Or Sgruppe Goslar des a. d. SchulvercineS. Außerdem sandten naui« Klo lern gelebt bat. We> n die Kirche dreimal um-flangen ist, fängt erst daS Läuten an, daS in die fülle Rächt hinauSklingt und von den Beeg.n wider! all«. Ich war schon längst auf der (Batterie, i fall d -S gcspenstif l^e Umwandeln der Kirche und sah, wie eS den» ersten Glockenton.' ringsum leben-! big wurde. Alle Thüren öffneten sich, die Gallerien ! «nid Flieen füllten sich mit schwarzen Gestalten «id die Kirche wurde von innen hell. Bal?> ertönte euch vielstimmiger Gesang m» Reiponsori.n. Als : ich in die Kirche eintrat, sah ich zuerst nur Ven-pmina, die vorgelehnt üb.r das Pult dastand, mit dem Lichte in der Hand und aus dem großen Suche sang. Sie war sehr bleich, ihr wundervolle« Profil scharf beleuchtet, und herrlich war die Be-ivegung der Lippen, wenn sie sich zum Singen öss-iieten. Räch einer Weile ließ ich meine Blicke schweifen und fad die Priori» in ihrem Kirchen-fiuhle. eine imposante Eischeinung mit markigen Zügen und einem Adlerblick, der wohl geeignet schien, ein paar hundert Rönnen zittern zu machen und zu unbedingt.m Gehorsam zu zwingen. Zwei Elunten Refponsorien mitten in der Rächt schienen mir nicht lang durch daS fesselnde Studiu n aller dieser Köpfe, t» dem mallen Lichte d.r Wachskerzen und der ewigen Lampen, die Einen noch irdischer Sedanken und Leidenschaften voll, die Anderen fanatisch religiös, die Dritten völlig abgestumpft, an dem einen Puli da« Madonnen,Gesicht, an den, anderen die O?al>Ske. Beide so schön und so un-glücklich. Ich hätte bis zum Morgen so stehen wögen und be auerte, dass da« Glockengeläute den Schluss des GoiieSdiensteS verkündete. Deutsche hasie Beträge die Gemeinden Arnau und Marchegg, der Z ueigverein Prag des a. d. Sprachvereine«, die Seciion Nürnberg des T. u. Oest Alpe»-Vereines, die Tischgesellschaft bei Richard Zifel in Ober-Pulsgau, die Spar- und VorfchusScasse in Marchegg, der Bicycle-Club „Argo" in Berlin und der Radfahrverein in Gumbinnen. Sammel-ergebnifst haben abgeliefert: 580 Kronen 60 Heller der LandtagSabgeordnele Dr. Karl Benrle, RechiS-anwalt in Linz a. D., 60 Mirk die „Bonner Zeitung" in Bonn a. Rh., 43 Kronen 30 Heller der Btitreier der Budweiser Brauerei Rudolf Specht in Graz (3. Sanimlung), je 32 Kronen Waffe, werkSdirecior A»to» Kadletz in Graz und RotariatScandidat Anton Sioifmaier i» (Ära;. Weitere Geldfp nden »imint Dr. Raimund Recker-mann, Rechtsaiiwalt i» Graz (Herre»gasse Rr. 15) entgegen. Hvangekische Gemeinde. Mittwoch, den 15. April, nachmittags t Uhr, findet in der eoangeli-schen Kirche eine Bibe lkt und e statt. Zutritt für Jedermann. Nieder etwas für die Ssovenen. An dem k. k. Staa»s-U»leraymnasium in Cill, mit denischer und flovenischer Unterrichtssprache gelangt mit Be» ginn des Schuljahres 1896/7 eine wirkliche Lehr-stelle für classische Philologie als Hauptfach und die UnicrrichiSsprache alS Nebenfach zur Besetzung. MgSngig. Die hiesige FiakerSgatli» Jofefa Horwaih ist am 7. d. M. vormittag« plötzlich verschwunden, nachdem sie vorher bei mehreren Personen namhafte Geldbeträge von zusammen über 2000 fl. herausgelockt hatte. ES meldeten sich Gläubiger, welche der Verschwundenen Darlehen von je über 700 fl. gegeben hatten, trotzdem von einem Vermögen derselben niemandem etwaS be-kannt war und sie ein solches auch nicht besitzt. Sollte das Geld verloren sein, was nian vorläufig nicht weiß, dann sind einige Personen um ihre blutig erworbenen Ersparnisse gebracht worden. „Der Knmpf um Lilli." So ist ein im Ver-lag« von Georg Adler in Cilli erschienene« Büch-lein überschrieben, in dem die von Heinrich Wastian am 10. Jänner 1896 im „Vereine zur Erhaltung dkS DeutschihumS im Allst uide" zu München ge-haliene Rede als Beitrag zur Geschichte deS DemschthumS in O-'ste,reich abgedruckt ist. Ueber den Inhalt dieser großangelegte», ganz ausgezeich-neien Re e brauben wir unseren Lesern ein Weiteres nicht mehr zu sagen. Gerade durch Wastian« Münchner Rede wurden ja die Stimme«-üder im Reiche zur opf-rwilligen Milwi kung bei dem Schutze E'lltS ausgerufen und der Rui hat reiche» Wiederhall gefunden. AuS Wastian« Worten keimte über Nacht die Sua» einer schöne» nationalen That, sie wiren selbst stion eine große That. E.ne riesige Masse von Einzelnheite > bat der Redner zusammengetragen, um die von der Regierung begünstigte Minierarbeit der Slooenen in Eilli und deren Wirkungen anschaulich zu schildern. DaS Buch, d.ssen Herausgabe lebhaft begrüßt werden muiS, wird sicherlich dazu bei- Am nächsten Tage erschiene» die Eilet» der junge» Mädchen und der Bruder. Ich versuchte meine größte Beredisamkeit, aber alle« war um-sonst. Die Mutter war eine schwache Frau, die konnte nur seufzen und weine», der Vater war ei» harter Mann und der Sohn ein ro'-.er Geselle. Die beiden Schwestern sah ich nichr »,ehr. Diese worden hinter Schloss und Riegel gehalten und mussten den ganzen Tag fasten. Sie baten so sehr um eine Unterredung mit dem Vater, dass er sich endlich dazu herbeiließ, sie auszuiuche». Von Hunger und Weinen erschöpst, warfen sie sich ihm zu Füßen und flehten um Barmherzigkeit. Als er aber un-erschütterlich blieb, erhob sich Venjamina und er-klärte ihm. er würde sie mit keiner Macht der W lt dazu bringe», Nonne zu werden, und wenn er sie hier verhungern ließe. Er war ein sehr heftiger Mann; di« Blut stieg ihm so zu Kopfe, dass ihm die Augen hervortraten, und mit drohender Äeberde verließ er das Gemach. Nach einiger Zeit kam er wieder mit einer Peitsche in der Hand und befahl feinem Sohne, in seiner Gegenwart seine Schwestern zu peitschen, bis sie Gehorsani versprächen. Jev« genia umfasste zitternd deS Vatet« und de« Btuder« Kniee und bat, sie mit der furchtbaren Strafe zu verschonen. Aber sie fand kein Gehör. Venjamina stand mit verschränkten Armen und sagte kein Wort. Schon bei den »rsten Hieben versprach und schwur die schwächere Ievgeni.», allt« zu thun, wa« man von idr begehrte; sie wolle sich ja opfern, nur diese Oual könnte sie nicht erdulden. Ein veracht-licher Blick der Schwester strafte sie. Mit geschlossenen Lippen ließ sie sich peitschen, ohne ftlagelaui; 3 tragen, die lehrreiche Kunde über das Schicksal EilliS in weitesten Kreisen zu verbreiten; eS hat aber auch für den Politiker als Sammelfchrift eine hervorragende Bedeutung. Zum Eingeteilt sind FelixDahns bekannter herrlicher „Vorspruch" und ein prächtiges Sonett von Adolf Grafen von Westarp „Zum Geleite!", ein kampfmuthiger TynäuSsang von Platen'scher Formschönheit, der Rede voranschickt. Schmucke Bilder au« alter Heldenzeit zieren da« Buch, dessen Ankauf wir allen Gesinnungsgenossen wärmstenS anS Herz legen, zumal dessen Reinertrag dem deutschen Studentenheime zufällt. Die jüngsten Aewoßner unseres Stadtparkes — em Rehbock und eine R e h g a i« — haben bereits ihr umfriedetes Sommerquartier bezogen. Am Roller, dort, wo zn regnerischen Zeiten ein Wasserchen am Waldesrand lustig zu Thal pläischert. haben sie ihr TuSkulum, und es ist wirk-lich allerliebst, die Thiere im Freien beobachten zu kon-ien. Es war wahrhaftig ein geni >ler Einfall, einen Thiergarten im Kleinen zu errichten u»d Herr Fritz Mut,?« hat die C'lller zu Dank verpflichtet, dass er die beiden Adoptivkinder de« Verschönerung«-vereine« während der nun hoffentlich glücklich überwundene» rauhen Tage in so liebevolle und recht erziehliche Obhut genommen hat. Gegenwärtig wallt unsere liebe Schuljugend in den Mittag«-stunden zum Thiergarten, nicht ohne das« die .schlimme» Buben", .auch solche soll es in Cilli geben, die Thiere necken und die schüchternen Be-wohner in Angst versetzen. Hoffentlich dringen Eltern und Erzieher uns rer lieben Jugend da« hübsche Sprichwort ins Gedächtnis: „Quäle nie ein Thier zum Scherz....." — Trotzvem der S tackelten- zaun ziemlich dicht ist, gelang e« letzten Freitag einem kleinen Hunde, der sich unterhalb desielben durch vorgelegtes Laub durchgrub, in den Wildpark zu gelangen und dort eine Hetzjagd auf Redgai» und Reh ock zu veranstalten. Die erstere nahm die Jägerei von der heiteren Seite auf spielte erst mit dem Hündchen, bi« diese«, die Situation offenbar missverstehend, die Gais ganz ernstlich jagt«, fo das« das arnie Thier iu feiner Umfriedung recht abgehetzt wu> de. bis es ermüdet zusammensank und der kleine Köter die tolle Jagd ausgab. Die GaiS t annie wiederholt a» die Umf iedung mit aller Ge-walt an. Off nbar ermuthigt durch den Erstling«-erfolg wagte sich nun der kleine Hund auch an den Rehbock ; doch dieser schien den kläffenden Eindrin>-ling mit anderen Augen zu ditrachie»; nach kurzer Neckerei drückte er feiren Angreifer derart zu Boden. t>asS dieser eilig die Gelegenheit ergriff, mit ein-gezogenem Schwänze durch jene« Loch au« dem Zhiergarieuhinauszukommen, durch welches er vorher seinen Eingang so siegeSgewisS gesucht hatte. Krifail, am 8. April. Im hiesigen Kohlen-: ergbaue und zwar im WolfgangSstollen erlitt der Häner Franz Tersinar dadurch eine schwere körper-liche Verletzung, indem er beim Zuspitzen von Holz-keil.n n»t der Hacke ausglitt und den rechten Fuß traf. sie war ents^losfen. sich to^tprügeln zu lassen, so dass der Vater selber Einhalt gebieten mnsSte. Wie die Nacht für die beiden armen Kinder gewesen, das hat niemals j Miind erfahren. Am Morgen war die Kirche gedrängt voll. Der Bischof war gekommen und mit großen Ehren empfangen worden. Mir pochte daS Herz. alS sollte ich eine Hinrichtung sehen. Da gieng die Kirche auf, und unter dem strahlenden Lichterglanze erschienen die beiden schönen Mädchen. leichendlasS. nur mit enem langen, weißen Wollenhemde bekleidet, ohne Schuhe, die wundervollen Haare aufgelöst, sie zum letzten male umwallend. Jevgenia hatte die Hä»de gefaltet un!> sah mit überströmenden Augen gen Himmel, wie eine büßende M igdalena, zwischen zwei Nonnen. Venjamina hatte die Fäu'te geballt und wehrte sich bis au'S äußerste. Zwei starke Nonnen, die Eine mit einer mächtigen Hackennase, die Andere mit einem Bulldoggengesicht. hatten sie mit eisernem G >ff an beiden Armen erfasst und schleiften sie voran bis zum Aliar. wo beide Schwestern neben-einander niedergelegt wurden, mit dem Gesichte auf die Steine. Die ^Nonnen bedeckten sie mit ihren weiten, faltigen Mänteln, die mir vorkamen wie die Flügel von Raublhieren, und nun la« der Bischof Todtengebete über sie. Dann wurden sie aus die Knie «hoben und dreimal gefragt, ob sie a S freiem Willen Nonnen würden. Dreimal schwieg Venjamina, während Jevgenia .Ja" flüsterte. Hier-auf wurde dem Bischof eine große goldene Scheere gereich», und in einem Augenblicke lag da« ganze Haar wie goldene Garben und wie Rabensedern auf der Erde. Ein einziges Schluchzen entrang sich 4 „Deutsch- Wacht- 1896 Per lleiermSrkische Haltwirtkeoerband hielt, am G. d. Mis. im Hotel „Soune" in G.az eine AuSschusssiyung ab. bei welcher Herr Meßner, Gasthosbesitzer, zum VerbandScassier gewählt wurde. Nach Ausloosuug der statutengemäß auszuscheiden-den AuSschussmitglieder, wobei die Herren Kl amler Brandt, Deutscher und Meßner aus Graz und die Herren H ö l z l, Brunner. Lauer und LemSek au» ver Provinz aus der Urne hervor-gingen, fand eine Besprechung über den am 4. Mai d. I. in Marburg stattfindenden VcrdandStag statt. Es wurde bestimmt, dass die Versammlung am ge-nannten Tage um '/, ll Uhr Vormittag« eröffnet wird und ist eine Weinkostprobe hiermit verbunden. Nach ei »er gemeinschaftlichen Mittagstafel im Casino-cafehau» ist der Besuch der Brauerei des Herrn Götz geplant. AlS Tagesordnung wurde vor-läuft,) festgestellt: Die Verlesung deS Thätigkeits-berichtes, Bericht der Safftueoijoren, Wahl in den AuSschusS, Bericht über Unfallversicherung im Ge-werbe. Regelung des Detailhandels, Biersteuer-erhöhung, ConcessionSoerleihung an Frauen, Er-Mäßigung des Miigliedtibeiuage», Prämiierung der Gehilfenschaft mit Anerkennungsdiplomen und silbernen Medaillen und allgemeine Anträge. Die nöthigen Vorkehrungen zur Herstellung der Me-daillen wurden Herrn Hotelier Schüler übertragen. — Es w.rden von Seite des Verbandes die Herren Weinploduceiuen geladen, ihre Weinproben Herrn GenofsenschaflSvorstande Carl Flucher in Marburg einsenden zu wollen. Vom österreichischen Gastwirihe-Verband werden zu dieser Versammlung Delegierte erbeien und sämmtliche Gast- und SchankgewerdUreibenden Steiermarks ersucht, hieran theilzunchmen. Lieferung vom Veizenbackmebk. Seite-S der Handels- und Gewerbekammer in Graz werden wir benachrichtigt, dass die f. und k. Intendanz des 3. Korps in Graz die Lieferung von 203i> Metercentnern Weizendackmehl, entsprechend der neuen Type 3 der Budapester Dampsmühlen, zur Ausschreibung bringt. Die Ware ist im Mai l. I. bei dem Militär-Verpflegsmagazinen Graz, Mar-bürg, Klagcnfun, Laidach und Trieft abzustelleu. Die schriftlichen Verkaufsanträge sinv bis längstens 21. April l. I. lU Uhr vormittags bei der Intendanz deS 3. Corps zu überreichen. Das Usancenhefl und die Typenmuster können sowohl bei der Intendanz, alS auch bet den genannten VerpflegSmagaztnen eingesehen werden. DaS betreffende Aviso der k. k. Jätend in; des 3. Corps und da» Offenformular« liegen auch im Bureau der Handels- und Gewerbe-kammer in Graz. Neuthorgasse Nr. 57, zur Einsicht auf. Vereinsnachrichten. Deutscher Schukvereiu. In der Ausfchufs-sidung am 7. April wurde den beidcn Ortsgruppen in Wien-Wieden für den bedeutenden Ertrag eines Kränz-chenS, der FraucnortSgruppe Wien-Leopoldstadt für den halben Ertrag eine» Lränzche»S, der FraucnortSgruppe Troppau für da» bedeutende Ergebn!» eine» Balle«, der akad. für. rned. Ortsgruppe Wien für da» namhafte Reinerträgni» eines Kränzchens, der Ortsgruppe Lan-genau für ein Eoncer«, der Ortsgrupp.' Jablonetz für Venjamina« Brun, wahrend Jevgenia laut zu weinen begann. Mit lautem Singen und Beten wurden sie aber übertönt; denn c» sollte niemand etwas vom Zwange erfahren, der ausgeübt worden war. Nun begann die Einkleidung. JedeS Stück wurde geweiht und gesegnet und mit besonderen Gebeten angezogen, bis die Last des Schleiers und des Mantels sie zu erdrücken schien. Dann legte man große Heiligenbilder auf Spitzenschleier, die sie mit einer Hand gegen sich halten mussten, in der anderen das Licht. So hatten sie zwei Stunden zu stehen und die Leute, die die Bilder küssten, fragten: „Wie heißt Du?" Und sie mussten antworten : „Venjamina. die Sünderin, Jevgenia, die Sünderin." Aber Venjamma gab keine Antwort. Sie stand wie eine Bildsäule und sah gen Himmel, während Jevgenia die Augen gesenkt hielt und flüsternd Antwort gab. Ich blieb im Dunkel der Kirche verborgen, als alle hinauSgiengen. Dann näherte ich mich den Schwestern, küsste die Heiligen-bilder und flüsterte: „Nur Muth! Und Gott steh' Euch bei!" Sie rührten sich nicht, als hätten sie nichts gehört. Ich blieb, bis ich draußen den Postillon knallen hörte und das Geklingel der Pferde, die mich fortfahren sollten. Noch an der Thüre blieb ich stehen und warf einen letzten lange» Blick auf die unglücklichen Schwestern. Heute sind die Klöster säcularisiert, vor vierzig Jahren darf niemand Mönch oder Nonne werden, r eine statt eine» Balle» veranstaltete Sammlung, ebenso der Ortsgruppe Leoben für eine Sammlung, der Ort»-gruppe Königsberg i. B für eine Sylvesterunterhaltung und eine Sammlung, weiter» der deutschen Turn-Verbindung „Germania" in Prag für eine Spende, der Theaterdilettailtenvereinigung in Böbm -Aicha sür das Ergebnis mehrerer Vorstellungen, der Kegelgcfell-fchaft in Böhm.-Aicha sür eine Spende, Herrn Josef Palme-Stump«, in Jablonetz für einen Gründerbeiirag von 100 fl. für seine» jüngstgeborenen Sohn Josef, Herrn Clemens Dolak in Schwarzau i. Geb für eine Sammlung, dem Landesverband Braunschweig-Hannover de» Mg. deutschen SchulvcreineS für eine namhafte specielle Widmung sür einen Ort Böhmen« und endlich den nachstehenden Spar- und Creditinstiluten für Spenden aus Anlas» eine» Rundschreibens der Vereins-leilung u. zw. der Sparcaffe in Zwittau, den Spar-und Vorfchussvereinen in GraSlitz und FeldSberg, der landwirlhfchaftlichen Spar- und Vorfchujöcaffe in Briefen, sowie der Spar- und VorschusScaffe in Schlacken-werth für einen Gründerbeitrag der Dank ausgesprochen. Nach Kenntnisnahme eines Legatanfalle» nach Frau Elisabeth Karrefch in Fürstenseld und Berathung von Hauptvcrsammlu'igSangelezenheiten gelangten Angelegenheiten der BereinSschulen in Bcnctzko, Puylitz u. St. Egidi sowie deS VercinSkindcrgarten» in Wifchau zur Erledigung. An Spenden sind dem Her-eine zugekommen: Ortsgruppe Königsberg in Schle-sie» t» fl., Ortsgruppe Braunau in B. 53 fl. kr.; Ortsgruppe Nieder Ebrenberg 4 fl. 6 kr., FraucnortSgruppe Salzburg 6 fl., Ortsgruppe Weihwasser 12 fl., Ortsgruppe Tschochau 33 fl. 42 kr., Ortsgruppe Staab 7 fl. 30 kr., Ortsgruppe Mondfee H fl. 70 kr., Ortsgruppe Wien Mariabilf 7 fl., Frauen-orisgruppe Trautenau 4 fl. vermischtes. Kaisermanöver in Hakizie». Nach der Meldung polnischer Blatter tollen gemäß der Ordre de bataill, die heurigen Hervftmanöver in Galizien zwischen dem 10. Korps (Przemysl) und dem ll. Corps (Weinberg) abgehalten werden, zu denen sich auch der Kaiser einsinven soll. Die Jusamerie-comvagnien nerven durch die Einberufung von Res rvisten zu einer zwanzigtägigen Waffe»übung aus 130 Mann verstärkt werden. — An den Manövern werden sich gleichzeitig daS 2. und 3. Feftuugsariillerie-Regimenl (Krakau PrzemySl) be-«heiligen, deren Compagnien auf 150 ergänzt werden. — Aus dieser Disposition geht hervor, dass bei den Manövern auch FestungSmanöver ein-bezogen werde». Weilt erfalirer )ofef Fischer. Josef Fischer. Deutschlands bester Streckenfayrer, ist von der Styria-Kompagnie abgegangen und hat ein glän-zendes Anerbieten der größten englischen Fahrradfabrik. der Humber-Kompagnie ang. iiomme». Fischer erhält hier 3000 Pfund Sterling — 60.000 Mark jährliches Gehalt. Milleuniumsklänge. Die gegen den Pest-Ofener Polizeirath Chuoy eingeleitete Untersuchung hat üder die Korruption ver dortigen Polizei ganz Überraschente Din;e zu Tage gefördert. Wie der „Bndapesti Hilrav' berichtet, hat Chuvy seit Jahren mil den AmtScieldern „»»regelmäßig manipulin", die großen Vermögen sinv zerstreut; es gibt keine Märtyrerinnen mehr, aber zugleich ist auch der Hanch von Poesie verschwunden, der die Klöster umgab, gerade weil das dramatische Element fehlt und keine Schönheiten das Herz der Reisenden in Ausruhr bringen. Damals war ich sehr verzweifelt und habe in m inchem Gedichte Trost und Vergessen gesucht, wenn mir die beiden Gestalten in der Kirche schlaflose Nächte verursachten. Diese Venjamina aber, die sich mit solcher Energie gewehrt, hat ein musterhaftes, tadellose» Leben geführt. Die Schwester, der sie geopfert wurde, war weniger schön und begabter als sie, wurde in der Ehe sehr unglücklich und verlor ihr ganzes Vermögen. Da war eS Venjamina, die die unglückliche Frau zu sich nahm und ihre Kinder erzog, als mären es die ihrige». Die Eltern hatten die beiden Nonnen in einem anderen Kloster ein-gekauft und ihnen ein Haus gebaut, besuchten sie und baten ihre Töchter um Verzeihung, dass sie so grausam gewesen und ihr Leben zerstört. Ven-jamina aber war stetS die treueste und beste Tochter für sie. Heule hat sie schneeweiße Haare und ist noch immer von verklärter Schönhit und von un-erschütterlicher Heiterkeit. Sie hat das Leben auf die Schultern geladen, wie eS war, und hat es klaglos fortgetragen wie ein Held. i» 23 Fällen das Amtsgeheimnis gebrochen, meir als 12.000 fl. veruntreut und anf G UN) gefälschter Empfangsscheine die amtlich hinterlegten Gelder von Verstorbenen oder Häftlingen behoben. Zwe» andere hohe Polizeibeamte, die edeni illS stark belastet sind, wurden einstweilen ihrer Stellen enthoben. Verunglückter Bergsteiger. Am Ostersonntag machte der Stalion»beamte B-rgmann in Vtllah mit einigen Genossen einen Ausflug auf den nahegelegenen Oswalviderg (972 Meier), welcher einen hübschen Ausblick ans Vllach, dem Offiacherie« und die Karawanken darbietet. Nachdem die Berg-steiget sich an dem Ansolicke ergötzt halten, sollte der Rückweg an der St. Ruprecht« Seite angetreten werden, die einige steile Abhänge besitzt. Bergmann, ein geübter Tourist, gieng voran, um den Freunden zu zeigen, wie man abfährt. Da plötzlich kam er aus eine eisige Stelle, konnte sich nicht mehr er-halten, glitt aus, siel kopfüber einige Meier ad. brach sich daS Genick, bohrte sich einen Holzsplitter in den Schädel und fand feinen Tod. Hin Londoner Doppelmord. DaS Schwarze Viertel von London war am C^arsamStag der Schau-platz eines von ungewöhnlichen Umständen begleiteten Ve»drechens. Der als reich geltende 7',jährige jüdische Regenfch rmhändler Johann Goadmann-Levy und feine Wirthschafte»rin wurden i» ihrer Wohnung mit durchgeschnittenem Halse und ein-geschlagenem Schädel aufgefunden. Als die Polizei den Scha plag des Mordes betrat, bemerkte man an der Decke eines Z,mmerS ei» Loch, über welchem eine zweite Oeffnunq in« Dache in'S Freie sühne. Ein Polizist, der auf diesem von den Verbreche»» zur Ausführung ihrer Ti»at gemachten Weg« auf das Dach stieg, erblickte vor« einen Mann, der vor ihm rast, über die Dächer floh, aus der Flucht mehrmals geraubte Pakete und Wertygeg »stände auf die Straße wars und sich endlich, als ihn sein Verfolger ergreif.» wollt«, über den Rand deS Daches schwang Der Verbrecher siel aus ein kleine» Mädchen: während aber dieses ziemlich uno.fchädiat blieb, hatte ter M mn eine Gedirnerfchütteruna und Beinbiüche erlitten. Die Polizei hält den leben»-gefährlich Verletzten, bei dem ein Ham uer unv ein Schnappmesser ^funden wurde, sür eine» der gefähr-lichste», lang g snch'en Londoner Einbrecher. Per Leiter der Wiener Stadtverwaltung. Bezirkshaup'manu Dr. Frieveis wird, wie vem »Pest^r Vlloyo" auS Neutra gemeldet wird, demnätzst die Tochter deS Neuiraer Dampfmühlenbesiyer» Ernst v. Back zum Trauallar führen. Vor der Eheschließung wird die B-aut vom jüdischen i»m katholischen Glauben übertreten. Selbstverständlich ist sie ja mit schwerer Mitgift ausgestaltet. Fräulein Jda Back soll schon seit längerer Zeil zumeist in Wien wohnen. Hiue Mörderbande. Eine 22 Köpfe starke Mörderbanve au» der Gemeinde Stenjeoec (Kroatien), die feit neunzehn Jahren die donige Gegend unsicher machte und der bis jegt sieben Mordthaten, größtenlheilS Raubmorde, nach «wiesen wurden, ist nach Agram eingeliefert worden. Einer der Er» morde««» gehörte zu den Spießgesellen der Bande und musste sterben, weil er im Verdachte de» Verraihs stand. praktische Auszeichnung. Japan hat in der Schweiz 18.00U Tafchenuhren bestellt, um diese anstatt Medaillen an die Soldaten, die sich im letzten Kriege besonders hervorgethan haben, zu vertheilen. Vom Perein abreisender Kaullente. Das Polizei-Eommank'o in Zürich hat einen Haftbefehl gegen den 27jähiige» Kaufmann, gewesenen Wein-und Spirituosenhändler Leon Mo>eS Reichin, zu Uwarawitfche in Rußland geboren, erlassen, der nach verübtem Betrüge i» der Höhe von 20 000 Frank« mit feiner Gattin Louise und feinern 8 Woche» alten Töchterchen aus Zürich flüchtig wurde. Eine Mieseurechuung. Ene der ausqed^h»-testen matuemaiiichen Rechnungen, die in den Annalen der Wissenschaft zu verzeichnen find, ist kürzlich von Professor Schur in Gottingen ver-öffentlich! worden. Es handelte sich um die helio-metrische Triangulation der Hauptsterne in dem Sternbild deS Krebses, welch« aus eine Reih« von 74 Gleichungen mit 74 Unbekannten führte, die nach der Methode der kleinsten Quadrate aufgelöst würd«. Die Bestimmung dieser 74 Unbekannten nahm 10 Wochen Arbeit in Anipruch. Schur er< innert bei dieser Gelegenheit daran, d.iß die längste Lösung von Gleichungen nach ver genannten Me-thode, die in der astronomischen Literatur erwähnt wird, diejenige war, vie sich auf die geodätischen iFortsetzung deS Vermischten befindet sich auf Leite ü und 7. Blätter zur Unterhaltung und Belehrung für Haus ulld Faniilie. Sonntagsveikage der „Deutsche» Wacht" in Cilli. r. „T l» Ssttunait" erirfifint jeden Lonmaq nl-:- unenl»,ell>ich« Beilage für die fcv|« I W ' v'2X*. lO der ..Teutsche» Wach«'.Einzeln ist „T ie Südmart" »ich! kSuilich LO«K) Eine Z3rautwcröung zu Pferde hat sich, nach der „Slielitzer Landesztg.". im Lande Mecklenbura abgespielt: Ein junges, aristokratische Paar sollt« sich auf dem Guie des Onkels der Brau« verlobe». Sei es. dass die künfiige Gailin etwas schlecht gelaunt oder der künftige Gaue zu schüchiern war. genug. aus dem Antrage wurde nicht«, und da» gnädig« Fräulein rtisie in Begleitung ihrer Mama ärgerlich von bannen und zwar mit der Secundärbahn. „Einen solchen Hasenfuß von Schwiegersohn kann Mama so wie so nicht < «brauchen," hatte das Fräulein beim Alschied zu ihrem Oheim gesagt, der die'« Aeußerung dem schüchiermn Biautir erber mittheilte. Dies gikilg dies'»« aber an die Ehre; er wollie einen solchen Vorwurf nicht ans sich sitzen lassen. Schleunigst bestieg cr sein Pferd und jagte dein vor zehn Minuten abgegangenen .Klingelzug' nach. Kurz vor der Station Karow erreich«? er ihn und ritt an den Waggon zweiter Classe heran. „Gnädiges Fräulein .... ich biite um Ihre Hand .... ja oder nein? . . . Aus der Station, in die man gleich einfuhr, wurde das „Jawort" freudestrahlend erlheilt. Ein Millionär von Wongsi and-Hieady Erzählung von B r e t Harte. 7. Firtsttz«»». (R«ch»ruck mbistcli.) Da« Papier siel in einen Manzanila-Bujch, in welchen, es bis zum Abend hängen blieb; gänzlich zu Fall kam eS erst durch eine zu der Hühnersteige Mulrady's sich schleichende Wildkatze, welche dadurch so sehr erschreckt wurde, dass sie in die Nachbargemeinde flüchtete. Die Leiden des Eichhörnchens waren aber noch nicht beendet. Ant andern Tage kthrte der junge Mann welcher die junge Dame begleite hatte, zu dem Baume zurück: daS Eichhörnchen konnie sich gerade »och retten, ehe der ungeduldige Besucher sich der Oeffnung der Höhle näherte, in daS Innere starrte und sogar mit seiner Hand hineinfaßle. DaS auf seinen ängstlichen und ernsten Gesichte sich zeigende Entzücken über das Ver'chwinden des Briefes — ein sicherer Beweis, dass er abgeholt worden war, — kennzeichneten ihn alS den ur,prüngli4en Absender, erweckte aber eine reue-volle Erinnerung in dem schwarzen Gemüth der all-gegenwärtigen Krähe, welche von ihrem Aste herab ein schuldbewusStes Krächzen laut wer?en ließ. Aber der junge Mann verschwand rasch wieder und noch einmal blieb daS Eichhörnchen als unbestrittener Eigen-thnmer zurück. Eine Woche verstrich. Eine bange, mühselige Zeit sür Don Cesar. welcher sei: der letzten Begegnung weder Mamie gesehen, noch etwas von ihr gehört hatte. Von seinem eigenen Werthe viel zu sehr durch-drni'gen. um »ach dem zweideutige» Benehmen der Frau Mulrady der Familie einen Besuch abzustatten, und zu stolz, um sich wie ein gewöhnlicher Liebhaber aus den Wegen herumzutreiben, in der Hoffnung, mit Mamie zufammmenzulreffen. verbarg er seine düsteren Gedanken in dem klösterlichen Schallen des HofeS zu Los GatoS. oder suchte und fand Erleichterung in «vüthendem Heruingaloppiren auf der Landstraße be« Nacht und am frühen Morgen. Ein paar Mal war die Postkutsche non einer vorbeisausenden Figur überholt worden, einem Reitergespenst, dessen einzige« Lebens« zeichen die gleich einem Stern funkelnde Spitze einer Cigareite war. Bei einem solchen Ritte sah er sich eines Morgens ganz srüh genöthigt, bei der Schmiede von Rough-and-Ready Halt zu machen, um sein Pferd be« schlagen zu lassen; während des Wartens hob er ein Zeitun, sblatt auf. Don Cesar las selten eine Zeitung, aber da er sah, dass er den »Record" in Händen habe, warf er einen Blick auf hie Spalten. Plötzlich blitzie wie ein Funke vo«n AmboS auS den« schwarzen Druck ein bekannter Name heraus. In feinen« Gehirn und Herzen hämlnerte is, gleichsam im Takte z» den Schlägen des Schmiedehammer«, während er l?S: „Unser hervorragender Mitbürger Alwin Mulrady. Esq, verließ vorgestern unsere Stadt, um einer «sichtigen Sitzung des Direktorium» der Red Dog Grubengesell-schaft zu San Francisco beizuwohnen. Unsere Leser werden mit Bedauern die Nachricht ansnehlnen, dass Fran Mulrady und ihre schöne und distinguirte Tochter, deren 2 Abreise nach Europa erst Ende de» Monat« erfolgen sollte, dieselbe um beinahe vierzehn Tagen beschleunig, haben, indem sie die Gelegenheit benutzten, Herrn Mul-rady bis San Francisco zu begleiten. Frau und Fräulein Mulrad? beabsichtigen, London. Paris und Berlin zu besuchen und werden drei Jahre auf Reisen sein. Die Möglichkeit ist nicht auSgeschlofsen, daS Herr Mulrady sich später mil ihnen in irgend einer dieser Hauptstädte vereinigen wird. Es ist allgemein bedauert worden, dass ein Abschied in größerem Umfange nicht möglich war und dass unter diesen Umständen ein dem Range der Familie merkwürdig^ AbschiedSsest unterbinden musste, das die Sympathien der Einwohner von Rough-and-Ready zum Ausdruck gebracht hätte." Das Papier entfiel seinen Händen. Fort! und ohne Abschied! Nein, das konnte nicht möglich sein. Irgend ein Irrthum musste da vorliegen: sie hauen ihm sicher geschrieben, aber der Brief war nicht i« seine Hände ge-lang», vielleicht hatte sie ihm eine Nachricht nach Los Gatto« gesandt und der Bote ohne Zweifel einen Miss-griff gemacht; warschcinlich hatte sie anderswo ein Ren-dezvous vorgeschlagen, ihn aufgefordert, ihr nach San Francisco zu folgenI „Vorgestern!" Es war die Morgen-Zeitung — sie war kaum zwei Tage fort — noch konnte er einen verspäteten Brief erhalten, durch die Post, durch irgend einen vergesSlichen Boten — durch — wahrhaftig, durch den Baum! Selbstverständlich, der Brief musste im Baume fein, und er war seit einer Woche nicht ^ort gewesen. Warum hatte er nicht vorher .aran gedacht'- Er trug die Schuld, nicht sie. Vielleicht war sie fortgegangen und hielt ihn für treulos oder sür bäurisch. „In des Teufels Namen! Wollt Ihr mich hier in Ewigkeit aufholten!" Der Schmied starrte ihn an. Don Cesar erinnerte sich plötzlich, dass er soeben gesprochen habe, wie er gedacht — nämlich spanisch. .Zehn Dollars. Freund, wenn Ihr in fünf Mit nuten fertig seid!" Der Mann lachte. «Das nenne ich gutes Ameri-kanisch", sagte er, indem er sich beeilte. Don Cesar hob die Zeitung wieder auf. Noch eine zweite Notiz erinnerte ihn an seine letzte Begegnung mit Mamie: — „Herr Georg Slinn jun., der Herausgeber und Redakteur dieser Zeitung, hat soeben das früher von Alwin Mulrady. Esp., bewohnte Blockhaus bezogen, welches bereits in den Annalen des Lande« eine historische Bedeutung erlangt hat. Herr Slinn wirv von seinem Vater, G. I. Slinn, ESp. — uud von seinen beiden Schwestern begleitet. Herr Slinn sen., welcher viele Jahre hindurch gelähmt war befindet sich wie wir erfahren, auf dem Wege der Besserung; dem Rj«H feiner Aerzte folgend, hat er die entkräftende Hitze von Sacramento mit der stärkenden Luft der Hügelgegend ve>tauscht." Diese Angelegenheit ist merklich rasch geordnet morden — überlegte Don ?esar mit einem Gefühl von Eifersucht, indem er sich die Theilnahme ins Gedächtnis« zurückrief, welche Mamie für den jung,« Redakteur gezeigt hatte. Aber im nächsten Augenblick dachte er nicht mehr daran — einzig und allein blieb ihm ein unklare« Gefühl, dass Mamie. wenn sie ihn — Don ©efar — so geliebt hätte, wie er sie, ihren Beistand nicht hält« dazu hergeben können, die beiden Schwestern des Z-iiunMchreiders. welche sie als so anziehend hingestellt hatte, in seine Gesellschaft zu bringen. Innerhalb fünf Minuten war das Pferd fertig beschlag n und Don Cesar wieder im sattel. In weniger als einer halben Stunde befand er sich an der Steinbank der Landstraße. Hier befestigte er fein Pferd und schlug den schmalen Fußpfad durch den Hohlweg ein. Er hatte bald den alten Platz ihres Stelldicheins erreicht. Mit pochenden, Herzen näherte er sich dem morschen Baume und blickte in die Höhlung. Ein Brief war nicht dort. Einige geschwärzte Nüsse uud Reste von dem trockenen Moose, welches er gebraucht hatte, lagen auf dem Boden und in der Nahe der Baumwurzeln. Er konnte sich nicht daraus besinnen, ob sie schon da-gewesen waren, als er den Ort zum letztenmale aussuchte. Er tastete mit beiden Händen in der Höhlung umher. Seine F'nger stießen gegen die scharfen Ecken eine« flichen Papierpäckchens: ein freudiger Schauer überlief ihn und ließ sein klopfende« Herz stille stehen: er zog den verborgenen Gegenstand heraus und war starr vor Enttäuschung. Er hielt in der Hand einen Briefumschlag von gewöhnlicher Gtoße und bräunlich-gelbec Farbe, welcher außer der üblichen Briefmarke die offizielle Inschrift einer Expreß-Gejellschaft trug und nicht allein durch diesen Hinweis auf einen jetzt veralteten Postdienst, sondern auch durch die von der Zeit und den Witterung«-einflüfsen herrührende Entfärbung sein Alter verrieth. Seine Schwere, welche die eines gewöhnlichen Briefe« derselben Größe und Dicke überstieg, rührte äugen-scheinlich von einigen losen Einlagen her. welche leicht raschelten und sich mit den Fingern wie kleine Metall-körner oder KieSstückchen anfühlten. Dou Cesar wusste, dass Goldproben oft in dieser Weise gesandt wurden. Der Brief war sonderlich gut erhalten, mit Ausnahme der mit Bleistift geschriebenen Adresse, welche kaum mehr zu erkennen war, und selbst nach der Entzifferung unzusammenhängend und unvollendet erschien. Der un-bekannte Briefschreiber hatte geschrieben: »Liebe Mary' und dann „Frau Mary Slinn" —, was folgte, war ein unverständliches Gekritzel als Adresse. Wenn Don CesarS Geist nicht seit Kurzem mit dem Namen de« Redakteurs beschäftigt gewesen wäe. so wurde er die Aufschrist kaum errathen haben. In einer grausamen Enttäuschung und empörten Erregung begann er seinen Zusammenhang zwischen Ereignissen zu argwöhnen, welcher er zu jeder anderen Zeit als rein zusällig angesehen, oder vielleicht gar nicht beichtet haben würde. Die Höhlung in dem Baume war augenscheinlich schon früher alS geheimer Briefkasten benutzt worden, wusste Mamie daS zu jeuer Zeit, und woher wusste sie eS? DaS augenschein-liche Alter deS Briefe« ließ e« albern erscheinen, aus eine geheime Korrespondenz zwischen Mamie und dem jungen Slinn z» schließen, und die Adresse zeigte nicht ihre Handschrift. Gab e« eine frühere geheime in-time Beziehung zwischen beiden Familien? Nur ein Weg blieb offen, um diesen Brief mit Mamie'« Treu-losigkeü in Verbindung zu bringen. Es war dies ein« infame, eine groteSk-greuliche J«ee. ein Gedanke, welcher seiner Weltuneifayrenheit und seinem eilige» wu zelten Argwohn gegen jeglichen Scherz entsprang! Der Blies war ein brutaler SpafS von Seite Slinn'« — vielleicht von diesem und Mamie zusammen aus-gesonnen — eine Beschimpfung, welche im legten Augenblicke ihren Verrath und seine eigene Leicht-gläubizkeit offenbaren sollen. Zweifellos enthielt er eine Verkündigung ihrer Schamlosigkeit und den Grund, weS alb sie von ihm ohne ein Wort der Verständigung geflohen war. Nnd die Einlage war selbstverständlich eine bezeichnende und herabwürd>ge»de Erläuterung! Diese Amerikaner waren ja voll von diesen niedrigen Einsällen; ihre nationale Gemeinheit brachte es nun einmal so mit sich. Er hielt den Brief in feiner zornigen Hand. Er konnte ihn öffnen und sich überzeugen, wenn er gewollt hätte, aber das Schreiben war nicht an ihn gerichtet und daS Gefühl der Ehre, welche« trotz feiner Wuth ihn beherrschte, hielt ihn davon ab. Nein, Slinn sollte den Brief vor feinen Augen öffnen. Slinn sollte AlleS erklären und über sein Benehmen Rechenschaft geben. Wenn die Sache nichts bedeutete reiner Zufall war. fo würde sie doch eine allgemeine Aufklärung herbei-führen und er vielleicht so Nachricht von Mamie er-halten. Er wollte Sltnn zur Rede stellen, und zwar sofort. Er steckte den Brief in seine Tasche, gieng schnell zu seinem Pferde zurück und eilte, da« Thier heftig anspornend, die Landstraße auswärts zu dem Thore des Mulradyschen Blockhauses. Letzteres war ihm noch vollkommen bekannt. Einem geläuterten Geschmack musste es angenehmer erscheinen, als das anspruchvollere neue Hau«. Schon während deS ersten Pachtjahres hatte Mulrady das einfache, viereckige Blockhaus mit den Annehmlichkeiten verfehen. welche nur die eigene Erfahrung an die l geben kann; etliche Schutzdächer und A»b< unterbrachen die wenig angen.'hme Einförmigkeit kahlen Wände, so dass schließlich ein gewisser pittor Reiz dem unregelmäßigen Aeußern anh »stete und Ganze als Verkörperung eines gemüthlichen H mit den benachbarten Häusern im Einklang stand kennzeichnete da« frühere Leben des großen Kapital während daS große neue Hau« die einsame und if Stellung zum Ausdruck brachte, in welche der S thum ihn gedrängt hatte. Aber der wirkliche 4 des alt.it Besitztums bestand in der jahrelangen arbeiiung des BodenS, welcher k.ilturfähig und fr bar geworden war und dies durch daS Wachs der Weinreben und Rosen, welche die schmuck ungestrichenen Bretter bereits verdeckten, die fch Ecke» abrundeten, Schatten und Schutz gegen di barmungSIofen Strahlen der Sonne während de« 1» Sommers darboten und de» Anprall des unau lichen Regen» zur Winterzeit schwächten. Freilich k nicht geleugnet werden, dass auf der einen Seit« die Erbsen- und Bohnenstangen ausbreiteten, und der einzige Weg zu dem Hause durch die Kohlst« reihen führte, welche einst den Stolz uns den Le unterhalt der Mulrady's ausmachten. Diese Thal war es vor allen andern gewesen, welche Frau rady veranlasst hatt«, das Besitzthum aufzugebei liebte eS nicht, an die Geschichte ihrer niedrigen kunst erinnert zu werde», welche sich aus den Gesic der Besucher beim Eintritt abspiegelte. Don Cesar befestigte seiu Pferd am Zaun näherte sich mit eiligen Schritten dem Hause. Thür öffnete sich indess gastlich, als er noch einige S le von il,r entfernt war und an der Schwelle angel fand er sich unerwarteter Weise in Gegenwart z niedlicher Mädchen. Augenscheinlich waren si< Schwestern Slinn'«. die er ganz vergessen ur seiner bevorstehenden Begegnung gar nicht in Be gezogen hatte. Trotz feinr Voreingenommenheit > er plötzlich verlegen: die Schönheit der beiden Mä überraschte ihn nicht minder, wie ihre Aehnlichkei Mamie. „Wir sahen Sie ankommen." figtt die i unbefangen. „Sie sind Don Cesar Aloarado. Bruder hat uns von Ihnen ei zählt.- Diese Worte brachten Ton Cesar wieder z> und erweckten sein Höflichkeitsgefühl Er war hieher gekommen, um mit fremden hübschen D gleich bei der ersten Begegnung Streit anzufa er sah ein, dass er Slinn anderswo und zu andern Zeit aussuchen muffe. lZortsevung folgt.) gsaasssagsuBinaaaäsEEasa'sasseö'saoisinsssBSßssiSB S535 ssssassp95a5i»CTeg« es sorgiälna, d K. Peimeidung von galten und Runzln men und schlage um daS Ganze ein }, leinene? Tuch Man 'chließe hieraus Packet, indem man die En!>en des S zusammennäht. nachdem man zuvor t> ein starkes Jnsertenpulner: Zlnti-n, Pyrethmn, Naphthalin oder ?her gebraucht hat. Tann ichliehe dq-> Packet noch in Papier ein, es man ringsum zuklebt. Deinigen von Spielkarten Man e ein leinenes Tuch mit einigen en Eau de Eolvgn« und reibe damit pieltarten leicht ab. Nun laste man arten einen Augenblick trocknen und alsdann mit einem anderen Tuche Turch daS Nachreiben erbalten die n ihren ursprünglichen Glanz und nun nahem das Aussehen neuer damit Erde und Lohe nicht untereinander lammen Aus bieseS Stroh schüttet man durch ein Traht- oder anderes Gitter 20 Centsmeter hock gute Erde und säet in dieselbe ein. Lolche Mistbeete treiben etwas langsamer, als die von Pserdemisl. find jedoch nicht so heiß und dunstig und behalten noch einmal so lange die Wärme. l?ine alte Innung. Tie allebrwür-dige Dresdner Leinweber-Innung. einst die groß!« und bindendste aller Innungen der Stadt Tr«sden, ist jetzt erloschen, nachdem sie zuletzt nur noch drei Mitglieder aus-zuweiien hatt'. TaS InnungSv« mögen, das u. a in einem Hause in der Zahn-gass« im Wende von eiwa 100 000 Mark besteht, fällt dem ? reSdener Bürger-Hospitale zu. das damit die Verpflichtung übernimmt, die Z.nsen zunächst allen irü-heren Leinwebern zugute kommen zu lassen. Die Verschiedenheit der Löhne für Arbeiter wird in recht ausfälliger Weise durch nachstehende Angaben veran-lchaulicht, welche sich aus daS gewerbliche Leben in Europa und Asien beziehen. So erhalt in Deutschland ein Gerber ^oo Mark und ein Täpser «so M. im Turchlchnitte pro Jahr In Irland erwirbt ein Segel-mach« 26 M- pro Woche, wogegen ein Schiffbauer und ein Tapezierer »4 M durchschnitilich pio Woche verdienen. Den gering»«» Lodn erhält wohl ein chinesischer Zherpacker, nämlich pro Wache nur < so M «ehnlich schlecht werde» die Köppler in Jnd>en bezahlt, denn ein solcher «hält nur 1 M. pro Tag. Auch die Meiallar, beiler in Lyiien, die pro Woche 15'60M. verdienen, der russische Fuhrmann, der mit t 70 pro Tag. der Turbinenbauer >n Teheran, de« IOSO M. pro Woche erhält, haben kein glänzendes Einkommen. Die Weber in IerulaKm erhallen einen Lohn von 2 SO M pro Tag. ein Fetzmacher in der Türkei verdient logar 2»s M pro lag, während ein Steinmetz in Kairo sür sein« anstrengeude Arbeit nur 1 70 M. Lohn pro Tag erhält. Nicht viel besser steh«n sich die Maurer i» Italien mil 15 12 M. Wochenlohn. Ein Zimm« mann in Bremen verdient 21'35 M pro Woche, ein Anstreicher in England dagegen 3» «0 SB., e macht erfinderisch WaS thut der brave Thealerdirecloi? Ec thut seinem Personal kund: „Wegen plsy-lich eingetretener Heiseikeit des Herrn Ti-rectorS kann tie t;>age eist am t dieses MonaiS gez htt iverden." Naheliegender Zweifel. Erster Reisenderi .... „Ich warle alio eine Stunde im Comptoir aus den Chef deS Hause« . . .. endlich höre ich eine» fiuß. tritt ..." — Zweiler Reisender: «Wirklich bloS gehört e" Die i.'adn«Uöchin. Fräulein Roia li»st im Kochbuch: „Man schneide einen Z'g alte Semmeln in Scheiben " Be-stüizl eilt st« zur Mama und sragt: „Mama, einen Tag muss man Semmeln schneiden?" In drr Menagerie. Tirector: „Hier, meine Herrschaften, erblicken Sie die grobe Bu« ountrictor, welche gewöhnlich ein ganzes Schwein zum Frühstück verschlingt; — m«in Herr, gehen Sie ge-fälligst nicht so nahe 'ran!" Deutlicher Wink. Unteroffizier szum Aekiuten, der einen eben erkalten«» Sch'nken und Würste auepackt): Na nu Mndicke, woher wissen denn Ihre Eltern aus einmal dass heule mein Geburtstag ist?" Keschäftswink. Kellnerin (zu ihrer dienslwech'elnden Collegin): .Bei dem Gast dort mubt Tu recht Lbacht geben, waS der zum Essen bestellt! Wenn man den T«Uec wegnimmt, so ist er ab-geschleckt, das» man nie weift, ob er Wurst gkhabt hat. oder «in Ganserl!" lfiaunerstvtz. Rcht«r: „Sie geben an. im betrunkenen Zustande die That aus-g.fühlt zu haben? TaS glaub' ich Ihnen einfach nicht!' — Angeklagter: „Warum denn nicht, Herr Richter? Glauben L', ich hätt' mich fangen lassen, irenn ich nüchtern gewesen wäre?" An» Nalau „Nein d«r Preis für biefeS Bild ist entschieden zu theu«r, da können sie doch 25Gulden nachlassen." — „Meinen Sie, ich mache Abzi«hbitder — da täu'chen Sie fich." 1896 „Deutsche Macht" Vermischtes. Z)as deutsche Kaiserpaar in Wien. Mit Bezug auf die sür den 14. d. üJtt*. anberauuite Ankunft des deutschen Kaiserpaares in Wien wird mitgetheilt: Die Führt der hohen Gäste vom Süd-bahnhose in die Hosburg wird sich, wenn nur das Wetter günstig sein sollte, imposant gestallen. In Bertrelung unserer Kaiserin wird sich zum Empfange der Gäste Erzherzogin Maria Josefa aus dem Bahnhöfe einfinden. Bei der Fahrt in die Stadt wird die Erzherzogin mit der Kaiserin Augufta Victoria, d>m kleinen Kronprinzen Wil-helm und dessen jüngerem Bruder Eitel F-iedrich in einem mit vier Schimmeln bespannten Wagen ü la Daumont, mit Sian^en- und Sauelreitern, sitzen, also ähnlich wie in früheren Jahren unsere Kaiserin am 1. Mai die Pratersahn zu mich?» pflegte. In einem zweiten gleichen Gespann werden die beiden Kaiser folgen, denen sich dann die Erz-herzogt und die Suiien anschließen werden. Bei ungünstigem Wetter werden auch das denische Kaiserpaar. sowie unser Kaiser geschlossene Equipage» benutzen. Am Nachmittage finde« in d r Hofburg em Galadiner statt. Nach demselben wird sich die deutsche Kaiserin verabschieden und abends mit den beiden Prinzen nach Berlin abreisen. Abends findet Theatre p»r6 statt. Die am folgenden Tage stattfindende Frühjahrsparade wird, wie schon ge-melde«, der Kaiser persönlich commandiere». Zu derselben rückt die ganze Garnison der Residenz, sowie daS in Stockerau d Slocierie Dragoner-Negim-nt Kaiser Nr. I I aus. Am Mo gen des Tages begeben sich beide Kaiser nach Schönbrunn, wo sie die bereit gehaltenen Pferde b« steigen (für den deutschen Kaiser treffen demnächst sechs seiner eigenen Neilpferde hier ein.) Kaiser Franz Josef begiebt sich als Commandant der auSgerückien Truppen zuerst auf das Schmelzer Ex.rcierseld und erwartet dort am rechlen Flügel die Ankunfi de« die Parade abnehmenden deutschen Kaiser». Bei der Ankunft desselben, die einige Minuten später erfolgt, wird dreimal das Hornsignal ..Habt «chi!* gegeben, die Trommler schlagen ein und die Militärkapellen intonieren die Hymne »Heil Dir im Siegerkranz". Kaiser Wilhelm nimm«, nach den getroffene» Anordnungen, mil feiner Suite beim Od.lisk Aufstellun,;. Kaiser Franz Josef reitet auf denselben zu. faluiieu mit der Säbelklinge und erstattet die vorschrif'smäßige Meldung von der Stärke der ausgerückten Trupp.n. Nachdem dies geschehen, stellt sich — nach vorherigem gemein-schaftlichen Abreiten der Front — Kaiser Franz Joses wieder an die Spitze der Truppen uns nun erfolgt die Defilierung. In dem Momente, wo der Kaiser an die Stelle gelangt, wo Kaiser Wilhelm steh«, gesellt er sich zu diesen, und dir Tefilierun», nimmt nun ihre» ununterbrochenen Fortgang vor den beiden Kaisern. Beim Heranrücken der 7er Husaren, deren Oberftinhader be. kanntlich Kaiser Wilhelm ist. stellt sich nun dieser wieder an die Spitze feines Regiment s und fühil dasselbe unserem Kaiser vor und nimmt dann wieder an der Seile des Kaiser» Franz Josef seine vorherige Siellung ein. DaS I. Uhlanen-Regime i wird dessen Oberiiinhaber Erzherzog Otto b.idni Kaisern vo> führen. Ni'ch der Parade fahren beide Kaiser zusammen in die Hofburg, wo am Nach-mittage, wie fcho» gemeldet wurde, ein großes Mililärdiner stattfindet. AtendS desselben Tages reist Kaiser Wilhelm von hier nach Berlin ab. Acine Äachricht von Nansen. Wie auS Berlin geuieldet wird, veiöffenilichl ter ,'.'ocal-anzeiger au» Petersburg t ie Nachricht, dass Kaufmann Komarow seine uisprün>,Iiche Meldung über die Rückkehr Nansens als einen Irrthum bezeichnet. Bon seinen drei Expeditionen von Elsenbeingrabern. die er nach den Neusibirifche» Inseln einsendet habt, sei eine bereiiS znrück^ek.hit. D>e Mitglieder derfelben hätten vor einigen Monaten ein Schiff mit Europäern gesehen und dabei an die Nansen-schc Expedition gedacht; von dem Schaffe fei aber später in der ganzen Gebend nichts mehr gesehen und gehört worden. Knrcht eines ZSilliardenmannes. .König AlfonS" ans dem Pariser Hanse Rothschild fi.hi gegenwärtig in jedem Mensche», der nicht im Dienste des CapiialiSmus steht, einen Angreifer. Seine Furcht vor irgend einem Ang'isi auf seine Person und sei» ..Eigenthum" ist so groß, dass e> sich eine Leibwache von 150 Mann hält, die ihm seitens des Polizeiprä'ecien gewählt wurde. H»n-derte von Maurein sind bereits am Bau beschäm»: außerdem sieh» man mehrere Schlosser an der Arbeit, tie starken Gitterlh re der Einfahrt zu erhöhen und mit zollvick.n Eisenplatien zn belegen. Im Hans selber werden alle Nebenausgänge ver-mauert, außerdem wird in jedem Flügel und in jedem Stockwerke Telephonleitungen zur Polizeiprä-sectur eingerichiet. Im Eingangshos werde» Bor-bereitnngen getroffen/ jede Person, ohne Ausnahme, die' die Schwelle zum Haufe überschreitet, ungesehen durch Angenblicks-Photographie-Apparatt sür da» wöchentlich der Polizeipräfectur vorzulegende Album des Hotel Rothschild zu fixieren. Aber noch mehr! — Die Rothschild» sind nicht nur vorsichtige, sondern auch weitschautiide Leute. „König Alsons' ahnt, das» eine Zeit kommen kann, da man seiner überdrüssig wird, und dafür trifft er seit einiger Zeit Vorbereitungen. Sein« berühmte Gemälde-gallerie ist schon seit vier Jahren durch AuS-brechung von Thüren und VerbindungSmauern an eine unvermulheie, schleunige Entfernung cinge-richiet worden. Jetzt aber arbeiten Tischler daran. jedeS Kunstwerk in eine sauber gearbeitete, schwarz polierte, daS Ebenholz nachahmende Kiste zu schrauben unv daraus in diesen offenen, den Rahmen anscheinend nur wie eine leichte Ebenholzfchutzwedr umgebenden Kisten wieder aufzuhängen, so dass im Momente der Gefahr nur die Deckel auf die Kaste» ausgeschraubt zu werden brauche» nnd die ganze Gallerte von Meisterwerken aller Schulen in eint r halben Stunde zur Eistnbahn gebracht werden kann. DaS PalaiS Rothschild sowie alle zahl-reichen Grundstücke der Familie Rothschild werden bis aiif den letzten Schornstein mit Hypotheken belastet, fast über ihren Werth hinaus, damit die Familie im Falle der Flucht ans Frankreich keinen Verlust durch Preisgeben der Häuser, Terrains und Landgüter erleidet. Bärenzwinger zu Wer«. Dem Wahr-zeichen der eidgenössifchen Hauptstadt, wurde die verstümmelte Leiche eines ungefähr 30jährigen ManneS gefunden, der wahrscheinlich aus Unvor-sichiigkeit in den Graben genürtzt war. Die Bären, unler denen sich einige erst kürzlich gefangene, noch sthr wilde Bursche befanden, konnten erst durch Wasserstrahlen von dem Leichname, dessen Kops Sie bereits verzehrt hatten, veririeben werden. Es ist nicht der erste Unfall, der sich im Berner Zwinger abspielt. In den Sechziger Jahren wurde ein Eng-länder, der gtwetttt halte, sich die Bestien mit einem Regenschirme vom Leibe halten zu können, von einem Bären erdrückt. Eiem Mädchen, das vor einigen Jahren in selbstmörderischer Absicht nnier die Raubthiere gesprungen war, thaten die-selben nichlS zu Leide, so dass e» gerettet werden konnle. Die gerichtliche Untersuchung ergab dass Arme und Beine zur Hälfte abgefressen und am Kopfe nur die Knochen sichtbar sind. Man weiß nich», ob der Unbekannte aus Unvorsichtigkeit in den Graben fiel, oder hineingeworfen wurde, um ein Verbrechen zu verdecken. Besonders gelinde Winter. Im Winter >182 zeigten manche Bäume schon an Lichlmeß Früchte; I18G blühten sie im Jänner; 1287, um Weihnachten, standen die Bäume um Konstanz in voller Blüthe, die Mädchen kamen mit Blumen gtschmückl in dit Kirche, und die Knaben badeten im Bodensee; 128? blühten ini Elsaß die Bäume vor Weihnachten und der Weiuslock vom l^i. Jänner an. man hatte Blumen wie im Mai und die Knaben badeten im Freien; 1200 und 1301 soll eS ebenso gewesen sein. Im Jahre 1420 trugen einige Bäume zweimal Früchle und da» Getreide haue am 7. April vollkommene Aehren; 1411» blühten die Bäume ani «». Deceml er und Felder und Garten waren voll Blumen, ebenso war eS 1478. Im Jahre 1407 blühten die Kirschbänme im Jänner; 1586 blühten viele Bäume zweimal. Die Jahre 1811, 1815 und 1822 hallen ebenfalls gelinde Winter. Wo die Hansfrau selbst kocht, da schmeckt daS Essen dem Manne und den Kindern, denn e» wird mit Sact verstand und Liebe zubereitet. Aber wenn fi verreist ist, dann pflegen die jiochknustversuche un-erfahrener junger Dienstmädchen dem Manne darzu lbun, dass die Rosen de« Slrehwitwertbums auch Dornen tragen. In solchen Fällen zeigt sich der alte treue AilerneltSbelfer in der ttüche, echleS Liebig'S Fleifch-Erlrael, in feinem vollen Glänze. Faden und flauen Suppen, Saucen und Ragout» verleibt eS Krafl und Würze, eine treffliche Bouillon, auf bekannte Art aus kochendem Wasser und Salz sofort hergestellt, dicni durch Zuiay von Eier» oder Vr»t oder Supxcnkraul jc. zu den verschiedenste» Formen der Vorspeisen. Bei zahlreichen Gemüsen verbessert schon ein winziger Zusatz wesentlich den Geschmack. Nicht nur den Reisenden, auch den DabeiinMeibenden leistet e» unschätzbare Dienste, da» echle Liebig'« Fleisch Extraet. o? sl\nVllkit des „Teutschen Schul-33- 1111,111 Vereines" und unseres LchuyvereiueS „Südmark" bei Spiele» und Wetten, bei Festlichkeiten u. Testamenten, sowie bei uuverhoffteu Gewiuuslen! Hingesendet. Seiden-Damaste 65 kr. til fi. >« »', i>. Met. — (ottnt ftf|tMt|r, roti&t ant farbige Henneberg-Seide von 3r> fr. ti« fl. M.tt t>. ®fft. — glatt, gcflirtlt. carriert, jumuMcrt, f nmaitt >c. (cn. 211) verlch. OimI. »»« sooo »erich. Hart«», I rmn- ic.). »»rt». »»» finrrirci in« Hau». IRifter i>nize»end Iowtlit« Vriefti»»«» »ach der . chwn». 9«-100 Stidk»-Fabriken G. Hrontbrrg Zürich. Erst« Preise illtr von tif Firn WitkitUn Jtiutsllugti. ClaviereJ. anerkannt liftn tltjoatcr üutflatrauji nt »o» schönem. grjangMQts Tan dden AI. Hop. Löota >U«ii»iMi>«. Böhmen gilialc: WIEN IM., L-irslan-rgaffc Nr. >1. VrrMUlKi «roll a>k fraal*. Verfall »ach aas Wate«, na» «l«a i'naoer». «II-? 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Kaiser Aithetm und der Rudersport. Der deutsche ttaiser ist bekanntlich ein großer Freund und Förderer de« RudersporiS. AI» er kürzlich aus seiner Reise in Sizilien aus ^en Zeitungen vom Siege DerCjforber Universität über die Cambrigder Universität im alljährlichen Ruderwetikumpse erfahr, sendete er augenblicklich einen in den wärmst.« Worten abgesasgte» Drahtglückivunsch an die Zieger, Auch den Mainzer Ruderverein hat er sich kürzlich zu Tank verpflichtet. Schon länger bemühte sich ker Berein um d>e Erlaubnis, im alten Mainzer Wimerhasen ein stehend«« Boolhaus errichten zu dürfen. Die Reichsrayoutomuusion versagte aber die Zustimmung, weil die betreffende Stelle im ersten ?est»ngSrayon gelegen ist. Da ein geeigncter Ort nicht zu finden war, wandle sich der Ruder-«rein an den Kaiser. Durch dessen Entscheidung erhielt der Verein vor einigen Tagen die Bau-genehmigung. Blatt »er Kurze« einen Richter der Parteilichkeit in einem 4>lWK geziehen. in welche« der beiressent>e Richter gar nichl urtheilte. Da» Stigma dieser Presse ist ein Gemisch von Verlogenheit, Angeberei und — Tummbeit. Schriftttium Lpernalbum. Unier diesem Titel ist im bewährten Verlage ?>in Han« Wagner in Graz eine Sammlung von 40 Melodien aus beliebten Opern berühmter i5om = Misten gesammelt und liir die Zilber eingerichtet von Mi? Dietrich herauSqeg'ben in 2 Banden mit je 20 Melodien erschienen. (*•} sind darin tie bekanntesten Weise« au» Opern älteter Tondichter, wie Meyerbeer, Tonizetti, Mozart, ttreuyei x. in einiacher Anordnung zu finden, die selbst Ansangern aus der Zilder keine besonderen Schwierig: leiten bereiten wirb. Dn kein ^ingersav rericichnet ist, eignen sich dieir Bünde auch vorzüglich für AnsSnger am Klavier und seien daher den Eltern musikalischer Kinder ans da« wärmste empfohlen, zumal der Prei? (> Krone SU Heller per Band) ein sehr geringer ist. — Im gleichen Verlage wurden auch reizende neue Volkslieder sür vier-fliinmigen Männergesang von Karl Mrn>ch»s> heiau«-aegeben, unl>-r denen insbesonder» das „Luft und Load" betitelte, und in einen schönen Jodler au»klingende Quartett volil bald die Runde durch alle Gesangsvereine in den Alpen machen wird. — Eine weitere, ebenfalls neue Sammlung von <5hl>ren sü> Männer und gemilchten Lhor jelgnel^chdurcholigineUe und wohlklingende Bierge'AngeauS. Au dem schnellen Zerreilzcn der Wäsche ist meist die Seise schuld. Entweder macht sie die ZMche wegen ihres Gebalies an scharsen Stössen mürbe oder sie best»! wenig Lösungskraft sür den Schmutze In letzterem Falle müssen Soda. Wasserglas und dergleichen, die Gewebe ebenfalls zerstörend« Stoffe, zu Hilfe ge-nommen lverden, oder starkes Reiben ist nothlveudig, was ebenfalls nichtheilig ist und obendrein wenig nützt, denn durch starkes Reiben wird der Schmutz hinein-stall herauSgerieben. Gute Seife muß frei von scharfen Stoffen sein und den Schmutz lösen, so dab er sich durch ganz leichtes Reiben entfernen lädt. In dieser Beliebung sind Schichl's ?ateutseife mit Marke Kchwau und Schicht's Seise mit Marke Schlüssel unerreicht. Entere ist die beste /tatiseise, letzlere die beste Kernseife. Beide Seifen stnd überall zu haben. 323-36 Hingesendet. Foulard-Seide 60 kr. bis #• » Me«. — |o»one(tfdie. chiixsische ic. in de« nciufle« Scffiit» u»d i.utbc«. i»mi« fifinmuc. neite und saediste Hennederg-Seide von 3> fr. bis ft. I4.«ll p, Met. — glatt, getheilt, camer«, ffnufttri, Tetnift« k. «a. 210 wfc». Cual. nnd Wo oet|<4. guttun, t tffvn» it.). P»,l«. nnd flcutrftti in« frnin. — «tu»« »«gehend, D»PP«l»«« »tief-»orlo n«ch der Schvxi,. »i—l»s Seiden - Fabriken G. Henneberg ». i. «.»n. Zürich. ^ririfafhn der schrisllcitung. D. H.» t?itli. Ihr Aerger über die Verlogenheit des hiesigen stovenijchen Blattes ist zu viel Ehre für dieses »ilfteiwlliige Witzblatt. Tr. Wotaun war gar nlchi bei der Hitmarck'kier anwesend. Ganz in ähnlicher Weise bat das Vsitivwter* , $»* lai ,u W ® Zueatt mm Bohnenkaffee das einzig fjenundr Kaffeegetrlin /. Ueber»]) zu haben. "|t Ko. 25 kr. w Vorsieht.' Der werthlosen Nachahmungen weiten achte man auf die Originatpakele mit dem Namen Kath reiner —i--- ---- J. Karecker8 Uhrenfabrik, Linz Tirieadei per o«»mutanl ocht -v. Ib«r-t'y linder-it*ini>ntt>ir von 4 tt« Atik<*r mit *wri • i« r did KtlUerdeckcl v»#t ll., «ckwerit« Ti)«* v<«n 1* fl. on<1 (loldukren von 15 kl. umwärt«. Wv.eker, Pendeluhren und rbrkrtttn ©|r blllljrer wie nberiill. - Auch ncumtr und beatr Sortr t'ahrr&der zu 100 n Um N«b«rM verlange JritrrHiiivit- •! »' l'rcU.O^Ui^O' MW alkattaeher SA\1ERBR\JM bestes Tisch- nnd Erfriscbaoisietränt erprobt bei Husten, Halskrankheiten, Magen- und Blasenkatarrh. s Heinrich nattoni in GiesitiU Saaerbrnm. 22 PRÄGER HAUSSULBE S3 i»u« der Apiitlick« des B. 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