Deutsche Macht • _(Irüöer „EiMer Zettung"). >-»»« iat «>»»», -»» Uftrt für 9101 mit Zoftell»», ta« Hau« auutltt fl. -.45, «n>cl,il»n, «. 1.M, d»»>,»hng *. Kit «•«inini»an| «utteiU**« 1 l «. ». I.IO, » ».10. D,. Oiutlnr Ranatt T f». 3#fo«M ius Ions; kti tfttrv« «BitWt».Iun,rn «,d»n. «»«»Kl,« nrftatii ,11» »In »WH I» MnllUn 5** »». N»d«Ii»» {miij. ». ■tninlffntUl {xrtfng. «. e»richft»»dn> M Mttactevtl liglich, »u Ku»»o(mt der «,»» unl KcUrtig«, In »—II H(t 8«. all I—4 Ui KaAmuua«. - KecUaalMiua setuftn. - W«kuIctIim« uxttscn *14« »lltMMIraM. — «Inoagme Lu>k»d»n^» itiAt ^'r. 9.__Cilli, Donnerstag, den 39. Januar 1885._X. Jahrgang. Diese Neuformation würde die Auflösung des Coronini-ClubS zur Folge haben, eines Clubs, der d'r Regterung so manchen Liebesdienst er-wieS. weil (.tu Leiter immer die Stimmung in den Hostreisen zur Richtschnur nahm und nur zuweilen mit einer Scheinoppositio» die in seinem Club herrschende Unzufriedenheit zu calmiren suchte. ES ist daher bcgreifli U, daß die Regierung, welcher eine jede schärfere Accentui-rung der Naiionalitätsidee sehr unbcquem iit, das Möglichste aufbietet, um eine solche Club« bildung hintanzuhalten. So sahen wir. als der Marburger Verein „Sloveniko DruStvo" aus keinem anderen An» lasse, alS ut aliquid secisse videatur, die Re» fulutioit vom Stapel ließ, nur solche Abge-ordnete i» deu Reichsrath zu wählen, welche einem siidslaoijchen Club beitreten wurden, — den ganzen Heerbann der Officiösen aufmarschiren und die neuen Allotri» der Slov'ue» lächerlich machen. Ja das „Vaterland," welche« sich die Rolle eines Executiv-LrganeS der Rechten usur-pirte, luchte den Werth der betreffenden Drustvo-Versammlung dadurch zu charakterisiren, indem es constaticte, daß an derselben kein einziger Reichsraths-Abgeordneter theilgenommen habe. Die Tr'umviren. Miha Vosnjak. Dr. Greqo-rec und Dr. Raday, welche in Untersteierniark die nalional-clericale Propaganda besorgen, mochten recht verschmitzt lächeln, als sie es sahen, welch Ausiehen ihre Projectmocherei veiUlfache. Man scheint eben an moß.tebender Stelle gar keine Ahnung zu haben, mit welch spielender Leichtigkeit derartige Resolutionen gemacht und beschlossen werden, ebenso wenig scheint man den Werth der betreffenden Arrangeure zu kennen, denn sonst würde man kaum einen so großen Apparat in Bewegung setzen, um das Begehre» von politischen Nullen ad absurdum zu führen. Jnoeß ist j: auch die ernste Be- Handlung eines komischen Themas eine Parodie, vielleicht haden die Männer, welche sich zu flovenifchen Wortführen auswarfen, für dieselbe ein Verständnis. Uns selbst kann eS ziemlich gleichgültig sein, ob die flovenifchen Abgeordneten Steier-markS in einem südslavischen oder im Tschechen» club die Jasager der Regierung bilden. Wir würden sogar einen Südslavischeu Club ganz gerne entstehen sehen, denn die mitunter ge-radezu elementare Ungeschicklichkeit der Pervake» bürgt uns dafür, daß dann häusig Dinge aus der Schule geschwatzt werde» würden, da-von sich die RegierungsweiSheit des Cabinets Taaffe vorläufig nichts träumen läßt. Inzwischen bemüht sich die officiöfe Presse mit allem Nachdrucke die Tendenz neuer Club-bildunge» in Abrede zu stellen. Allein wer wäre naiv genug, ihren Behauptungen zu glauben, zumal ja die bevorstehenden Neuwahlen eine neue Tactik, neu' Combinationen und Grnppi-rungen dringend erheischen. So kommt eS denn auch, daß der sechste und letzte Act des Ver-sohnungsreichStages k.'ine Aufmerksamkeit mehr genießt und dem Schlüsse einer schlechten Ko-modie gleicht, vor deren Peripetie das Publicum das Theater verläßt. Hin neues Penunciationsobject. Mit geradezu ängstlicher Sorgsalt sucht« bisher die k. k. steiermärkische LandwirthfchoftS-Gesellschaft politische und nationale Taz:s-fragen von ihren Verhandlungen und Berathun-gen fern zu halten, Bis heute waren die dies-bezüglichen Bemühungen deS Präsidenten Baron Washington vom besten Erfolge begleitet; trotz des verschiedensten politischen Glaubensbekennt-nisses der einzelnen Mitgliede, blieb die Gesell-schaft verschont, zum Tummelplätze des natio- Meuc ßlukbildungen. Mit Ende März soll die letzte Session dcS qige»warli„en Abgeordnetenhauses geschlossen weiden. Obzwar das noch zu erledigende Ar-be.lSprogramm ein ziemlich umfangreiches ist und neben dem Anarchistengesetzt, der Budget-votirung. da Couponregulirung, dem Loc,l-dahngestye, der Unfallversicherung auch die neue in aller Stille mit der Nordbahu geschlossene Uebereinkunsl als pivev |ile resistance enthält, so ist loch die Spannung, mit welcher die Wählerschaften dem letzten Acte der Versöh-lilliigstragodie entgegensehen, eine äußerst genige. Die Walpurgisnacht der Nenwahleu spukt bereits durch alle Glieder. Alles denkt an die Zukunft, und schon beginne» »ch inner-h.ilb der einzelnen Fraktionen kleine Versch»» tuiigen bemerkbar z» machen. Auch in den Reihe» der Vereinigten Linken, die, wie wir iri verholt bemerkten, einem Opportunität«-Kompromiß ihr Entstehe» verdankte, wird die Zpüliung immer ersichtlicher. Ihr rechter von Herrn v. Chlumetzly geleiteter Flügel sucht be-nilS eine Annäherung an die Regierung, wäh-Kn& der linke immer offener das national« Hanner entjaltei. Der Hohenivart-Club, der «nrch die Bildung d.s Liechtenstein-Clud ohne-lus schon sehr geschwächt wurde, aber immer noch durch geschickte Leitung seinen Einfluß behaupt te, dürste das Ende der Parlaments-xeriode ebenfalls kaum überleben, denn die Häufung seines Führers zum Präsidenten obersten Rechnungshofes, mit welcher •stelle bekanntlich cum otio et dignitate «,i Mmstcrgehalt und die Berusung in's Herren-daiis verbunden ist. trillert ihm bereits das sirenea^ed. Man spricht ferner von einem iuüenilchen Club, den die liberal'» Tiroler ii»d Küstenländer zu bilden im Begriffe sind. Pie Macht der Arbeit. Sine kulturelle Studie von Prosessor Marek. VIII. Ackerbau und Bergbau erweisen sich in ihrem Entstehen lediglich als Nachhilfe und Aenderung der irdischen Räumlichkeit. Ihre weitere Ausbildung kommt aber nur durch eine Menge künstlicher Werkzeuge, Vorrichtungen und Anstalten zustande, welche fchon ein« Umänder-ang und Gestaltung d«r durch si« gtwonnenen Prsducte ist. Der Ackerbau und die mit ihm «rdundene Viehzucht lieferten dem Menschen -»rmglich Nahrung und Kleidung; der Bergbau begann mit St«inbrüchen, aus »elchen das zu sesten Häusern und zum Städte-bau, also zur Wohnung ers»rderliche Ma-lma> otuomnlen wurde. Indessen blieb eS nicht bei dieser Einfachheit des ursprünglich Beab» slchlizten, und die gegenseitige Durchdringung auch der verschiedensten menschlichen Thätigkei-toi konnte viele Zwecke zugleich versolgen und erreichen. — Die ursprünglichen Wohnungen der Menschen fallen noch in das Gebiet ledig-tat) der Anfänge der Bodencultur. Die Hütten in Botokuden bestehen auS Blättern von Co-utpalmen, welch« im Kreise in die Erd« ge-slickt, mit ihren sich übereinanderneigenden Spi-?« oben eine Wölbung bilden. Die Australier m Port'Jackjon suchen in Felsenhöhlen an den Küsten Schutz vor dem Rege». In den Wäl-dern machen sie sich karienhauSähnliche Schirm-dächer von Baumnnd« gegen Regen und Sonne. In auderen Gegenden, wo mchr Schutz gegen das Klima erforderlich ist, werden Holzhütten, Zelte mit Thierhäuten errichtet, und der Grön» länder legt Steine aufeinander, Moos und Erde dazwischen, Balken quer darüber, und deckt diese mit Rasen, Haidekraut und Erde. Die > Jakuten un> Kamtschadalen haben ihre Junen halb in der Erde; da» Gebälk mit einem Bret-terdach ist mit Gras, Lehm und Mist bewor-fen und wird im Winter mit Schnee überdeckt und erwärmt. Die Licht- und Luftlöcher haben Fenster von Eis, von Fischblase oder von Ma» rienglas. In manchen Gegenden gruben sich die Menschen förmlich in die Felsen ein. Von solchen Aushöhlungen als Schutz gegen Regen-güffe findet man in Indien zahlreiche Ueber-reste. Diese Andeutungen mögen genügen, um darzuthun, daß der erste Wohnungsbau auf der Stufe des Jäger- und Hirtenlebens nichts anderes ist, als ein Anlehnen an die vorhan-den« Räumlichkeit. Freiere Gestaltung de« Materials tritt erst mit dem Ackerbauund demauS ihm hervor-g«h«nd«n Bergbau ein. Der Ackerbau macht fest« Wohnungen für Menschen und Thiere und VorrathShäuser noth-wendig. Die Wohnungen bei den unstäten Jä- ger und Hirtenst rmmen sind entweder bewegliche Zelte, oder von solcher Beschaffenheit, daß sie. wie jene Hütten von Psählen und Baumrinde, ganz verlassen werden und anderwärts mit qe-ringer Mühe durch neue ersetzt werden können. So sind Reisende in Amerika und Australien aus solche ganz leere Dörfer gestoßen. Der eigentliche Hausbau beginnt mit irgend einer an * der Erdoberfläche selbst vorgenommenen Ver-änderung. Auch die einfachsten Felsen — oder Erdhöhlen sind schon Formirung de» Bodens zum Zweck der Wohnung. Von solchen Erd-wohnungen. welche die Germanen außer ihren Häusern hatten, berichtet Ta.itus. sie seien oben mit vielem Mist beschwert worden, zum Schutz für den Winter und zur Aufbewahrung der Früchte. Dies Bedürfniß mußte in solchen Län-dern. in welchen die Vegetation einen großen TheU des Jahres ga.iz abstirbt oder ruht am meisten hervortrete«. Daher findet mau auch in diesen Geqendin der Erde, daß der bestimmte Grund und Boden und nie ackerbauende Familie mit ihren GeschlechtSsolgen zu einer Art von organischem Ganzen verbunden ist, und zwar mittelst de« Hause». Boden. Hau« und M e » s ch z u s a m m e n ui a ch e n d e n W o h n- sitz a u S. Der Begriff Wohnsitz in seiner ur-sprünglichen Bedeutung kommt, wenn eineS die-ser drei Merkmale fehlt, nicht zustande. Der Landmann deS warmen Südens baut theils 2 ncileii Haders degradi t zu werden, wohl aber konnte Jedermann Gelegenheit finden, in ihr und durch sie im Interesse des VolkSwohl-stände« zu wirken. Um so unangenehmer muß nun die Hetze überraschen, welche die slovenische Presse, einschließlich des slovenische» Organs des Landespräsidenten von Krain. z» inscemren begann, obwohl in ihr noch helle Freude und wohllüstigeS Behagen über den neuesten Rede-erguß deS Idealisten Walterskirche» nachzittern, der die Bildung einer vollSwirthschaftlichen Partei als Panacee zur Heilung aller Schäden anpries, welche nationale Unduldsamkeit den» gesellschaftlichen und staatlichen Lden schlug. Hoffentlich erkennt Herr Baron WallerSkirchen aus dem slovenische» Sturmlause gegen da» gewiß aus neutralem Boden stehende volkS-wirtschaftliche Institut, aus welch fruchtbaren Boden seine Wort« fielen, und wie wunderbar die Gegner des Deutfchlhums in seiner Heimat sie beherzigen. Was nun das Vorgehen der slovenischen Preffe gegen die k. k. Landwirihschastsgesell-schast betrifft, so finden wir darin nur die alte Taclit. Die Leute, welche jede Citalni-'a, jede Posojtlrnca, ja jeden Leseverei» zu politischen Zwecken ausdeuten, möchten auch gerne aus landwirthschastlichen Filialen nationale Clubs schaffe». Es giebt ebe» Leute, welchen die In-trigue zur zweiten Natur geworden ist, welche nur durch Wühlereien sich bemerkbar machen und nur durch neue Schliche sich auf der Bild-fläche erhalten können. Gegen derartige Sub-jecte fruchtet allerdings keine fachliche Er-örteruug, sie sind Dickhäuter, bei denen uns höchstens die Starrköpfigkeit »n t er Behauptung von Unwahrheiten verblüfft. Wir verrathe» sicherlich kein Geheimniß, wenn wir als denJnip,rator des g,nzen Lärmen« gegen die LandwirthschaftS - Gesellschaft jene Persönlichkeit bezeichnen, welch' der Cillier VolkSmund .Hopfenmicha" nennt, also ein^n Mann, der sich mit feinen Pofojilnica-Grün-düngen um den Wohlstaud der flovenifchen Bauern edenfo verdient machte, wie die Eng-ländei bei jenen Völkerfchaft-n. bei denen sie das Opium einführten. Es mag derde klingen, eine folche Behauptung auszufprechen, allein ein Mann, der, wie der Genannte, laut eigenen Ausspruch.S auf den Ruin der slovenischen Bauern wartet, um billige Hopfenfelder kaufen ;u können, sollte doch nicht die Frechheit de-sitzen, sich als volkSwir'hfchaftlichen Messias auszuspielen und eine Theilnahme zu heucheln, die er und seines Gleiche» gar nicht kennen. „Zuerst das Wasser trüben und dann fischen." das ist daS Axiom, nach welchem diese Perion wirkt und von diesem Standpunkte aus muffen wir auch die von ihm stimmende Artikelserie sein HauS leichter, theils drischt und b ewahrt er sein Korn im Freien. Der Ackerbauer in den nördlichen Gegenden dagegen lebt sich bei weitem mehr in c en Boden hinein, verwächst gleichsam und identificirt sich so mit ihm. daß z. B. der westphälische Bauer den Rainen seines Hofes als GefchlechtSnamen führt. Diese förmliche Perfonification des Grundbesitzers ist die Ver-mittlung des BodenS mit dem Menschen durch daS HauS, in welchem die Innerlichkeit des Familienlebens und die Aeußerlichkeit des erst durch Arbeit wahrhaft zum Besitz werdenden Grund und Bodens oder des Ackers zur Einheit sich verkörpert haben. F a m i l i« n l e-den, Häuslichkeit und Ä ck e r b a u sind deshalb in ihrem gegenseitigen Bedingtwerden Vorzüge, welche Lander der gemäßigten Zone für den warmen deS Südens voraus haben. Wo an einer Stell« mit dem in ihrer un-mittelbaren Nähe vorhandenen Material ge-baut wird, wo neben dem Haus der Steinbruch, die Lichtung im Wald, die Lehm- oder Kalk-grübe, woher die Baustoffe entnommen sind, bemerkt werden, da ist der Hausbau noch in größter Abhängkeil von der räumlichen Befchaf-fenheit und ist'mehr ein Formiren des Hrund und Bodens, als freie Gestaltung. Diese findet da statt, wo mit der Entstehung von Dörfern und Städten, von Gewerben und Communica» tionsmitteln ein beliebiges Material auch aus „Peutsje des Marburger Slavenblattes gegen die k. k. LandwirthschaftSgefellschaft betrachten. Es kann nicht unsere Aufgabe sein, uns mit der hinken» den Logik und der Unsumme bewußter Un-Wahrheiten zu befassen, es genüge, wenn wir auS dem Schlüsse der Artikelserie einige Stichproben reproduciren. So schreibt das gedachte Blatt: »Der 5. Januar 1885 dürfte einen Wende-punkt in der Geschichte der steieruiärkischen Land-wirlhschaftS'Gefellfchaft bilden. Der an diesem Tage stattgehabten Ccntral-AuSschußsitzuug lagen von den beiden um die Bodencultur des Unter-landes hochverdienten Enkeln Sachsenfeld und St. Georgen a. d. Südbahn Gesuche um Er-richtung selbständiger Filialen vor, »nd beide Gesuche wurden abgewiesen; abgewiesen mit Stimmengleichheit, wobei statutengemäß die Stimme deS Präsidenten ausschlaggebend war. .........für diese LandwirthschaftS-Gesellschaft ist ?S einzig und allein maßgebend, daß die Sachsentelder sowohl als auch die Ge-orgner slovenisch-national in politischer B ziehung denken und daß dort für die deutsch-potitische» Bestrebungen der steirischen LandwirthschaftS-Gesellichast kein Terrain zu erobern ist. — Wir wären wirklich sehr neugierig, einen anderen Grund für die Ve> Weigerung der Errichtung von Filial.n in Sachfenfeld und Georgen zu erfahren ... als de», daß es sich in beiden Fällen um eine von Slovenen entfaltete Thätig-feit handelt Dies« Thätigkeit, fo wie die Slovenen überhaupt, sind dem Herrn Präsidenten höchst unliebsam! gern sieht er es. wenn sich in drei-viertel aller vorhandenen Filialen, mit Hint-anfetzuiig jeglicher landwirthschastlicher Thätig-keit deutsch-national? Propaganda breit macht; wenn aber eine wahrhaft und gewiß ganz un-bestritte» segensreiche Thätigkeit sich entfaltet, welche von Slovenen ins Leben gerusen wird, so muß eine solche Thätigkeit unterdrückt werden. .....Da» Tlschiuch zwifchen un» ist zerschnitten; wir wiffen nun, daß die berechtig' testen Wünsch, der Slovene» von dieser Land-wiridschastS'Gesellschaft niemals etwas zu hoffen haben. . . . .... Noch könnte die Remedur i m Rahmen der LandwirihschaftSgefellfchaft er-folgen, .... Man lege uns bei der Bildung der Filialen im Unterlande keine Hindernisse in den Weg, inan gestatte unS eine» Verband unlersteirifcher Filialen untereinander zu bilden, man überlasse diefem Verband die Rominirunq von l/j der Mitglied, r des Central-Ausschusses. man üdei lasse '/» der Staats- und Landes-subventionen an diesen Verband der uaterstci-rischen Filiale» behufs Verwendung in Unter-st^iermark und wir wollen gerne aus die Grün» größerer Ferne bezogen und als Mittel zum Bau verwendet wird. Wo der Kolonist aus unbebautem Boden in Illinois oder Kenluck») sich häuslich niederläßt da finden sich in unmittelbarer Nähe rings um die neu ent-standene Wohnung auch die frischen Spuren dessen, was er am Boden weggenommen hat, um daS HauS als solche? zustande zu drin-gen. Von wo stammen aber die Steinblöcke der Konigsstadt Palmyra in der Wüste und der Marmor der römischen Tempel, von wo die eisernen Kirchen in Australien? Da nun das Haus der feste Wohnsitz ist, da Gebäude über-Haupt Immobilien sind und ihren festen Stand-punkt in einer bestimmte» Räumlichkeit haben, deren Aussehen und Beschaffenheit sie durch ihr Vorhandensein wesentlich umwandeln, so ge-hören sie mit zur Formirung des Grund und Bodens, an dem sie haften und aus dem heraus sie sich erheben. Das zum Gebäude Zusammen-gesügte oder Verwendete sind mehr oder wem-ger die durch Agricultur und Bergbau erzielten frei umgestalteten Produkte. Aus dem Lehm wird der Backstein, aus diesem die Mauer, Kie-selerde verwandelt sich in GlaS, und Stein und Metall werden unter dem Meißel zum Säulen-gang! DaS Haus ist der Ausgangspunkt aller weiteren Bauwerke, für Tempel, Paläste und Burgen, die in größerer Anzahl und in be-stimmler Folge zu Straßen und Plätzen verei- 1885 dung einer eigenen LandwirthschaftS-TefeUfchan verzichten ; aber dieS alles verweigert, erblicken wir in der Gründung einer unlersteirifchen Land» wirthfchaftS Gesellschaft einen Act der unib-weiSliche», berechtigten Nothwehr. Und alS niodus procedendi würde es sich empfehlen, einen Agrartag untersteirischer Landwirthe — etwa an demselben Tage, an dem die steier-märkische LandwirthichastSGesellschast ihre Ge» neralversammlnng abhält — an einem paffenden Orte Unlersteiermarks einzuberufen. . . . Nur eineS möchten wir sie bitte»: in dieser unser Volk fo nahe berührenden Sahe nicht zu viel Vertrauen entgegen zu bringen — halben Freunden! —" Dies- Behauptungen sind so keck erdichtet und den Thatsachen so widersprechend, daß e» eine Danaiden-Arbeit wäre, sie einzeln zu gloffiren, sie sind einzig daraus berechnete da* wenig nach eigener Ueberzeugung urtheilende slovenische Lesepublicum aufjustacheln und dein selben eine neue Fiction »er Unzufriedenheit zu schaffen. Wir wollen auS den übrigen lapidaren Sätzen nur einen herausgreift» und zwar den. welcher die Bemerkung enthäll. daß die Grün-dung der Filiale» Sachfenfeld und St. George» um fo weniger hätte verweigert werden sollen, als eS ja einen Präcedenzfall mit Steindruck gebe. Ei» wahrh >ft hübsches PräcedenS! In Lichtenwald he»rfchte bis vor Kurzem daS beste Einvernehmen unter den Mitglieder» der doiti-gen Filiale und noch heute lebt im Volke das Andenken Kautschitfch' fort, ein Beweis der Eintracht, die in volkSwirlhschaftlichen Frage» herrschte. Ta kam die neue Aera und mit ihr ein neuer flovenif her Notar, und mit der l5in» tracht war es zu Ende. „Vernunft ward Un-sinn. Wohlthat Plage." Nach Verdiensten würd« nicht gefragt, der nationale Fanatismus siegt« über die beffere Einsicht; die Deutschen wurde» auö der Leitung der Filiale verdrängt und mußten das Hohngelächler der slovenischen Presst ob der Heldenthat nationaler Größen über sich ergehen l 'ffeit. Es war di»s ein herrlicher Be-weis slowenischer Verträglichkeil. Die Thätigkeit der Deutschen und der ruhig denkenden 3lo-ven<°» mußte daher eine neue Stätte itjrei Wirkens suchen, und sie fand sie durch Grün» dung d»r landwirthichaftlichen Filiale Stein-brück. Und dies soll ein Präced nzsall für Cilli. respective Sachfenfeld sein? Strenge im Ge»!e dcS Central-AuSschuffeS wählte die Filiale Cilli. ohne einen Unterschied der Nationalität »1 machen, auch Slovenen in den Ausschuß. machte daher einen recht widerlichen Eindmt als eines schönen TageS — eS war vor unz«-sähr 2 Jahren — hier im „Hotel Koscher' Miha Voönjak und Dr. Josef Sernec ein» Handstreich gegen die Zusammenstellung W nigt von dem Dorf an bis t dies lediglich die Bedeutung einer Formalität und gestattet keineswegs einen Schluß aus die stimm mg, welche das HauS der Vorlage ent-gegeubringt. So weit sich jetzt schon ermessen läßt, wird auch diese ueue Vorlage das Schick-fal der ersten theilen, d. h. von keiner Partei «ls annehmbar erklärt werden. Nur insofern besteht ein Unterschied, als die neue Vorlagt nicht für so grundschlecht gehalten wird, daß sie nicht durch Amendements annehnoar gemacht gerade auf dem Gebiete der Baukunst sich un-„«mein groß und sruchtbar erwiesen. Soll man die von den, Franzofen Challet gebaute Fili-gianirück« zu Freiburg in der Schweiz, die wie n» Netz mit unglaublicher Kühnheit hoch über ^»nitrifse gespannt ist, oder die Massen der Brücke von Loyang in China, welche auf 300 Pfeilern ruhend eine Länge von 8972 M. hat, mehr bewundern 'i Die Hostilifche Curie in Rom und das Stadthaus in Paris, die Porcijche basilita am römischen Forum und die Börse in Amsterdam, iene Columna rostrata und d t Ka-»onevsaule auf dem Vendomeplatz. der Triumph-bogen des TiluS und der auf dem Caroussel-»latz. die Niuseen der Ptolomäer in Alixan-dria und der Medicäer zu Florenz. daS Theater des Dionysos und die Propyläen zu Athen, sowie das Opernhaus und das Brandenburger-ihor in Berlin, der PeiraieuS und der Hafen von Tonlon, die langen Mauern des Th ftotles nnd die Citadelle von Antwerpen, der Anamrikos und der Pere-la-Chaise, das Mausoleum der Artemisia. der Kosciuskohügel bei Krakau und die Konigsgräber im Escorial, der Tem-pel des olympischen Jupiter und der Straß-durger Münster — solche und ähnlich- Bau-werke sind in tausendsachen Wiederholungen, in unendlicher Abstufung der Größe und Kunst-oollkoaiuisnheit je nach Zweck und Oertlichkeit durch alle Jahrhunderte und über die Länder aller .. Deutsche Zöacht." werden könnte. Speciell für die Vereinigte Linke liegt kein Anlaß zu einer Aenderung ihres früheren Verhaltens uo". Nach wie vor hält dieselbe an dem Grundsatze sest, daß wohl im Principe die Verstaatlichung der Nordbahn vor-zuziehen wäre, daß aber für den Fall der Un-Möglichkeit, die Nordbahn jetzt schon in« Staats-eigenihui» zu übernehmen, darauf gesehen wer-den müsse, daß dem Staate im vollsten Maße jene Rechte vorbehalten bleiben, welche ihn in den Stand setzen, die Interessen des Verkehrs gegenüber den Monopolgelüste» der derzeitigen Eigenthümer der Nordbahn wirksam in Schutz zu nehmen. Dieser unabweislichen Forderung entspricht die Vorlage in ihrer neue» Fassung »ich«. Deutschkaud. sAuSlieserungSver-t r a g.] Preußen hat mit Rußland einen Aus-lieseruiigsoertr >g abgeschlossen, der als gewich-tiger Beweis der Freundschaftsbeziehungen der beiden Reiche zu einander gelten darf und als ein Ergebniß der Zufamme ikuuft von Skiernie-wice aufgefaßt werden muß. Schon kurze Zeit nach lieser gelangte die Meldung in ziemlich bestimmter Fassung in die Oeffentlichkeit, daß die Verhandlungen der Monarchen sich auch auf eine gleichmäßige Behandlung der Dynr-mitverbrecher und llebelthäter bezogen hätten, die daS Leben und die Gesundheit von Fami-lien gekrönter Häupter zu bedrohen suchten. Fraglich bleibt indessen, ob nicht auch zwischtn Rußland und Oesterreich, sowie zwischen Oester-reich und Preußen resp. Deutschland ähnliche Verträge vorbereitet worden sind, denn es ist leicht einzusehen, daß ein Vertrag zwischen Preußen und Rußland so lange nur unvoll-kommen s-inen Zweck erfüllen kann, als nicht auch die dritte nachbarliche Macht die Hand dazu bietet, den in Rede stehenden Böfewichtern die Ausübung ihres verbrecherischen Gewerbes unmöglich zu machen. Arankreich sA n a r ch i st e n p r o c e s s e.s Die französischen Gerichte sind mit der Verfolgung der Cxcedentei, welche an verschiedenen Sonntagen in anarchistischen Volksversammlungen blutige Schlägereien hervorriefe» und den ofse-nen Aufruhr predigten, sehr energisch vorgegan-gen und haben ihr Verfahren so beschleunigt, daß vor einigen Tagen bereits der Spruch abge-geben werde» konnte.Iiner der Angeklagten wurde vom Schwurgericht wegen Mordversuchs gegen einen Polizeiagenten zu fünf Jahren Zuchthaus, fünf andere Angeklagte w^gen Aufreizung zum Morde und zur Plünderung zu zrei Monaten Gefängniß verurtheilt. Zwei d.r Angeklagten wurden freigesprochen. England. [E i n Gefecht im Sudan.) Aus dein Sudan sind in den letzten Tagen in-teressante Nachrichten eingetroffen. Am 17. Jan. Volker zerstreut. Eine unendliche Menge dieser Gestaltungen ist in Staub und Asche zerfallen oder liegt in Trümmerhaufen b graben. aber auch der kleinste Stein, mit einer Hieroglyphe bezeichnet, zieht un« mehr an, als himmelhohe F«lS-massen, weil dort mit dem Schriftlichen der Geist des Menschen sich aufgeprägt hat. Nicht daS Alter der Gegenstände macht Alter-thümer — denn unsere Kieselsteine sind so alt, wie die Säuleuschäfte von PersepoliS —, sondern ihre Verwandtschaft mit dem Geist, dessen sie dadurch theilhaftig geworden sind, daß sie unter den Händen vergangener Geschlechter Ge» statt erhalten haben. So sind denn die Ruinen altegyptischer und amerikanischer Tempelstädte selbst in ihrer Zerstörung eben so wenig bloße Steinhaufen, wie die wieder an den Tag treten-den Poriiken, Bäder und Tempel von Pom-peji und Herkulanum. Aus der Erdhöhle wurde das Haus, und aus dem Häuferbau entwickelte sich Architektur und Sculptur, durch welche die unorganische Welt auS der Zufälligkeit ihres Vorhandensein« dem Geist entgegenhoben wird. Wismarck als Aedner. Wer Bisviarck zum erstenmale sprechen hört, wird mächtig überrascht, denn die schwache Stimme steht in gar keinem Verhältniß zu dem riesigen Körper. Sie droht öfters ganz zu er- S kam es beim Abuklea-Brunnen zu einer Schlacht zwischen dem Ge.ieral Stewart und den An-Hängern des Mahdi. ES ereignete sich wieder der merkwürdige vall, daß eS den Einheimischen gelang, das en Mische Carre? zu durchbrechen. Tie Engländer behaupten allerdings, daß sie dafür in ausreichendein Maße Revanche ge-nommen hätten.- zwölfhundert Todte sollen die Sudanese» auf dem Schlachtfelde zurückgelassen habe». Es geling den Engländern, zu avanciren und die Quellen in ihren Besitz zu bringen. Dabei behaupteten die Engländer, daß sie einer zehnfach stärkeren Truppenmacht gegenüber-standen. Allein, auch die Engländer haben schmerzliche Verluste erlitten. Nicht wenigcr als neun Off'ciere wurden den Engländern getödtet, und der Sieg, den die Engländer in dieser Mutigen Schlacht erfochten haben wolle», ist jedenfalls theu'k genug bezahlt. Bisher ist e» den Engländern nicht gelungen, im Sudan einen solchen Schlag zu führen, daß der imponirend-Eindruck desselben dem Ausstände ein Ende machen würde. Kurland. sA l t e L e i d e n.s In Ruß-land werden jetzt verzweifelte Anstrengungen ge-macht, um die Nihilisten von jeder Spanne Land'S zu vertreiben Vor einigen Tagen hat ma» wieder eine nihilistische Druckerei aus-sindig gemacht, in deren Behaukung unzählige Proklamationen vorgefunden wurden. Etwas Neues in den russischen Kämpfen sind Arbeiter-Revolten, die in den letzten Tagen im Kreise Dwitrow vorgekommen sind. Spanien. [N o t b st a n d.J In Spanien sind die Ve»lüfte a» Menschenleben und National-Wohlstand insolge des Erdbebens in den süd-lichen Provinzen enorm. Ganz Europa, fämmt-liche Staaten, voran das Deutsche Reich, sind eifrig bemüht, die Noth zu lindern. In den Madrider Cortes ist die Spannung zwischen Deutschland und Spanien nicht unbemerkt ge-blieben; der republikanische Deputirte Labra interpelliere das Cabinet Canooas oel Castillo über seine auswärtige Politik, insbesondere über die Stellung Spanien» ;u Deutschland und Italien. In Bezug auf Deutschland sprach sich der Ministerpräsident in der verbindlichsten Weise aus. Korrespondenzen. SauerbritNii. 25. Januar. (O.-C) sD i e n e u c o n st i t u i r t e G e m e i n d e v e r t r e-t u n g.s Am 22. d. M. fand, nachdem sich, in Folge Zurückweisung des von gewissen Dunkel-männern eingebrachten RecurjeS, der neue Gemeindeausschuß constituirte, die Wahl deS Ge-meindevorstandes statt. Es wurden gewählt: der bisherige verdienstvolle Gemeindevorftand sterben und klingt bei der geringsten Anstren-gung nach leichter Heiserkeit. Dabei spricht der Kanzler bnlb sehr schnell, bald sehr langsam, aber ziemlich leise. Pathos ist ihm ganz fremd. Dieselben Sätze, welche gedruckt aussehe», als seien sie Erzstücke, herausgeschleudert mit der gewaltigsten Kraft deS Tones und der Bewegungen, fallen bei ihm in Wahrheit in leichtem Umgaugston von den Lippen. Ebenso gleiten die schärssten persönlichen Angriffe mit einer ironischen Höflichkeit und in einer so verbindli-chen Weise auS dem Munde, als handle es sich um rein freundschaftliche Bemerkungen. Freilich manchmal wächst ihm auch langsam der Zorn empor; die Halsadern schwellen an und eine dunkle Gluth steigt verrätherisch bis zur Stirn. Mit der fchmalen weißen Hand fährt er dann > ervös in den Kragen der Uniform als mangle ihm dort die Luft. Die Brauen senkten sich dann noch tiefer, so daß eben ni'r noch einzeln« Blicke hindurchschießen tonnen. Die Stimme wird um «ine Schattierung heller und eS mischt sich ein metallener Klang hinein. Die Sätze drängen sich 'chneller heraus. Dabei wirft der Redner das Haupt in den Nacken, und fein Antlitz nimmt eine» Ausdruck an. als wenn es versteinern wollte. Dennoch ist selbst in solchen Augenblicken noch nicht zu sagen, wie weil der Zorn ein echter naturwahrer t»t oder ein künstlich angefachter. Einige Male sah ich sreilich 4 Herr Johann Orgriseg einsti m in i g wieder als solcher; als Gemeinderälhe wurden gewählt: die Herren Johann Weilguni. Josef Streiter. Franz Prach, und Math. KoreS, sämuitliche der liberalen Partei angehörig. Wir brauchen nicht weiter zu bemerken, daß dieseö Wahlresultat bei alle» Forschrittsmännern die lebhafteste Freude hervorrief. Kleine Mronili. [In G 0 11 j ch e e] ist im 74. Lebensjahre Herr Georg Stampf! gestorben, ein hochherziger Förderer deutschen Wesens und insbesondere deutscher Schule». Seine letzte edle That war die unentgeltliche Ueberlassung eines Hauses sa imt Grund in Masern an den Deut' schen Schulverein. Der Verstorbene war ein gelf made nun. 1811 z i Tiesenbach geboren, wuchs er ohue jede Schulbildung auf, erst in spätere» Jahre» lernte er aus eigenem Antriebe Lesen und Schreiben. Wie so viele Gottscheer zog a»ch er in die weite Welt und erwarb sich vurch glückliche Speculationen ein ansehnliches Vermögen. I» den Siebziger Jahren zog er sich in seine Heimat nach Gottschee zurück. [E i n K ö n i g a 1 s K r a n f e » iv d r t e r.] König Humberl ist schon seit mehreren Jahre» Mitglied einer frommen Bruderschaft in Florenz, deren Hauptausgabe es ist, arnie Kranke selbst zu pflege» oder denselben einen Wärter beizusnllen u»d bei Leichenbegängnissen wieder als Sargträger oder Todtengräber zu sungiren. Die Mitglieder dieser Bruderschaft tragen, wäh-rend sie ihren humanen Pflichte» obliexe», da-mit mau sie nicht erkenne» soll, eineii langen schwarze» Ältanlel mit einer Capuze, die sie dann über das Gesicht herabziehen. Vor eini-gen Tagen hielt nun diese Bruderschaft ihre Generalversammlung ab, in der sie KönigHum-bert zu ihrem OberEinganzversluchteSJourn al.[ Ter Erzbischof von Genua publicirt einen Hir-tenbries. in welchem er die Redacteure, die Setzer. die Verkäufer und die Austräger des Journals „Epoca", sowie alle jene, die das Blatt lesen, und Anderen zu lesen geben, mit der Excommunication belegt. Hoffentlich macht der Fluch keine zu große Reclame für das Blait. [Jugendliche Nihilisten.I Aus Petersburg wird gemeldet: „Die Direction eines hiesigen Militar-Progymnasiums entdeckte kürzlich bei zwei Cadeten, wovon einer drei* zehn, der ander' fünfz hn Jahre-,1t war, Flug-schriften und Briefe nihilistischen Inhalts; der drohenden Strafe entzogen sich die Beiden durch die Flucht. Wie nunmehr gemeldet wird, wurden die jugendlichen Nihilisten in Zarizyn festgenommen, nachdem sie einen Landfuhrmann, welcher sie wegen verdächligen GebahreiiS anzeigen wollte, ermordet halten. Im Besitze der Caoeten wurden nahmhafte Geldsummen vorge-funden." [In Nizza s i e h t S übel a n S.) Ein Correspondent sendet folgenden Stoßseufzer: „Die Sonne scheint, die See glitz'rt, die Luft ist warm und balsamisch, aber ach. es ist > ie-mand da. dies alles zu genießen! Im Hotel des Anglais, wo man letztes Jahr kaum ein Bett bekoinmen konnte, waren gestern 10 Per-sonen bei der Table d'hote, dabei war eine Dame. Die andern Hotels denken daran, ganz zu schließen. Ist es die Cholera, die da« Pu-blicum fernhält, oder ist Nizza nicht mehr Mode V Ich glaube das letztere, und der Grund sind die hohen Preise. Die Vermietyer verlangen ungeheure Rente und lassen nur Contracte für die ganze Saison gelten und in den HolelS bewegen sich die Preise in fabelhasten Regionen. Das Publicum wollte doch nicht vollständi>l zum Bismark den letzten Satz seines Gegners zuerst in die Hand und wickelt von hinten nach vorn die ganze gegnerische Auslassung gleich einem Knäuel auseinander. An jedem Faden, den er bloßlegt und der ihm nicht gefällt, knüpft er seine Entgegnungen. Aber während er den einen Satz noch spricht, eilt bereits der Geist der Zunge voraus. Seine Stimme wird zögernd, fein Blick senkt sich gewissermaßen nach innen, und ruckweise entwickelt er nun plötzlich von einem weiten Gesichtspunkt aus eine blitzende Gedankenreihe, wobei der Zuhörer ordentlich sieht und fühlt, wie in feiner Gegenwart diese Gedanken im Hirn deS Redners aufkeimen, geformt werden und sich langsam in Worten loSringen. Darin liegt ein großer Reiz d.r Bis-mark'schen Reden. Sie sind niemals glatte, aus-gefahrene Landstraßen, sondern überraschen durch ihre frische Ursprünglichkeit und durch plötzliche Abbiegungen mit unerwarteten Aus-blicken. Dazu kommt der trockene Humor und SarkasmuS. der dem Reichskanzler in hohem Maße zu Gebote steht, und beides bricht mei-stens durch, wenn man eS am wenigsten er-wartet. Infolgedessen hat BiSmarck so oft die Lacher auf seiner Seite und unter gerade die» sen Lachern so häufig seine eigenen überraschten Gegner. 1885 Narren dieser Leute werden und geht jetzt an derSwvhin. sV o n e i n e m s ch a u>e r 1 i ch e n R ach e-a c t c| wird aus Petersdorf in Schlesien berichte». Der Forstgehülfe des dortigen Domi-niums wurde im Walde von sechs ver-kleideten Männern überfallen und mit aus den Rücken gebundenen Hängen an einem Baum stamm angebunden, worauf ihm der Mund mit einem Stück Holz ausgespreizt wurde. Mit dein Bemerken, diesmal sei eS nur Spaß, das nächste Mal komme eS besser, verließen ihn die Wild-diebe, nachdem sie ihm ins Gesicht gespieen hatten. Abend! wurde der Forstgehülfe zu seinem Glück von Waldarbeitern ausgefunden und los-gebunden. [EinneueSfurchtbaresSpreng-mittels ist von Edison erftinden, welches mau erhält, indem man einen Planr.drahl von jeder Seite in eine halb mit Wasser gefüllte Röhre einführt und dieselben mit einem Dynamo verbindet. Die Elektricität zersetzt daS Wasser, das sich sofort in ein SprenggaS verwandelt. Die nähere» Angabe» fehlen indeß noch. [Zum T r o st f ü r R a u ch e t] veröffentlichte der englische Gelehrte Hepsun, folgende von ihm angestellte Versuch»: Das Nicotin hat auf die Zäbne eine entschieden wohlthätige Wir-hing. Die alkalische Beschaffenheit des Tabak-rau tens neutralisirt die in der Mundhöhle sich abscheidende Säure; die antiseptischen Eigenschaften des Nicotins verhindern Fäulniß in etwa cariösen Höhlen. Die Färbung der Zähne bei den Rauchern hängt hauptsächlich von der Kohle ab, welche der Tabakrauch enthält. Ge-rade infolge ihrer fäulnißwidrigen (antifeptischenj Eigenschaft ist diese Kohle den Zähnen äußerst dienlich um so mehr, als sie sich gerade an den-jenigen Stellen absetzt, an welchen Canes n gelegenen Orte Groß-gartach hat in der Nacht zum 20. d. M. ein großer Brand gewüthet und mehr als 30 Hätt-ser in Asche gelegt. [Am Eis e.J In einem Dorse bei Amieos sind 10 Kinder auf dem Eise eingebrochen und ertrunken. [Wie Anordnungen umgangen werden.] Der Gouverneur einer russischen Provinz fand, daß du Mißbrauch deS Geben» von Geschenken seitens der Bauern an die Be-amten zu weit ginge, und erließ ein Rundschrei-den, daß die Beamten Naturalien nur gegen Bezahlung annehmen sollten. Nun kam ein ein-sacher Bauer zu dem Bürgermeister eines Dar-feg, dessen Vermittlung er nöthig hatte, und bot demselben nach alter Gewohnheit ein Lamm-chen an. „Weißt Du nicht", fragte der Bürger-meister, „daß wir nichts mehr ohne Geld an-nehmen dürfen?" „Gewiß weiß ich daS", am-wortete der Bauer, „aber ich habe Geld bei mir!" Und damit legte er einige Papierrubel aus den Tisch. — Wie die Geschichte zu End» gegangen? — Darüber schweigt deS Säuger« Höflichkeit. [Eine Novelle aus dem Leben.[ Einst — oder um genau zu sein — vor vollen vierzig Jahren, wohnten in einer der Gassen der Theresienstadt, die der Regeneration Buda- 1685 wftis zum Opfit gefallen sind, zwei Familien, schlichte brave Bürgersleute. Die eine war mir einem Knaben, einem damals etwa zwölfjährige», kräftigen Büschen, die andere mit einem hübschen blonden Mädchen gesegnet, das um zwei Jahre jünger fein mochte. Die Kinder wa-«n Gefpielen und weil sie ihre freie Zeit immer mit einander verbrachten, »eckten sie die Nach-barn, indem sie die Beiden Mann und Frau nannten. Da geschah eS eines Tages, daß Pe-ler. so hieß der Junge, seine Gefährtin mit dem Knaben des Nachbars sprechen sah. Wer mag bestimmen, in welchem Älter die Eifersucht »ge wird ? Peter fing Streit an, hob einen Stein von der Erde auf, »ul dem er gegen den vermeint-lichen Nebenbuhler loSging. Die Kleine siel ihm in den Arm und wnrde von dem einem Anderen zu-gedachtem Streiche so unglücklich getroffen. Daß sie blutüberströmt niederstürzte. Peter, zu Tode erschreckt, lief auf und davon, und blieb vis zur vorigen Woche verschollen. Das un-glückliche Mädchen erblindete auf einem Auge. Tie Eltern biher Kinder starb n. und das Opfer frühzeitiger Eifersucht fristete sich kümmerlich durch'S Leben. Da wir nicht» erdichten, sondern eine Geschichte aus dem Leben erzählen, das freilich i« seinen Gestaltungen den Phantasie-reichsten Poeten überbietet, berichten wir nun kurz, daß Peter a» einem Tage der vorigen Woche heimgekehrt ist, heimgekehrt im Besitze tines in Indien erworbenen kleinen Vermögens, nach tagelangem Suchen die NachbarStochter aufgefunden hat und nun im graue» Haare sein Vergehen gegen sie gutmachen wird, da er in vier Wochen mit ihr zum Traualtar tiitt. jG e s ch m a ck muß man habe».] Eine junge Dame in St. G llen kauft, Ende De-cember für 150 Franken ein Familiengrab und »bergab dasselbe ihrer Mutter als — Neu-jahrsgeschenk. [Was ein Haken werden will.] Im Unterricht über Biblische Geschichte alten Testaments fragt der Lehrer: „Wer von Euch kaun mir sagen, welches Fehler« die Bruder ZosesS sich schuldig machten, indem sie ihn verkauften ?" — Nach kurzer Pause meldet sich das Löhnchen des HandelSmannS L. und sagt mit großer Entschiedenheit: „Sie verkauften ihn zu billig. [S ch l e ch t e r M a ß st a b.j Patient: .Wie oft muß ich diese Medizin nehmen?" — Apothek e: „Dreimal täglich nach den Mahl-leiten." — Patient: „Aber, lieber Herr, ich habe nur eine Mahlzeit alle zwei Tage." Locates und ^rovinciates. Cilli, 28 Januar. [T 0 d e s f a l l.] In der Nacht vom ver-Offenen Sonntage verschied hier der städtische Cafsier Herr Friedrich Peer in feinem 58. Le-densjahre. Die Beerdigung fand heute unter phlreicher Betheiligung statt. [Evangelischer Gottesdienst.] Am Montag den 2. Februar wird in der hie-ßgeu evangelischen Kirche der regelmäßige Eoltesdienft abgehalten. [Untersteirischer Jägertag] Sonn-:ag. den 1. Februar wird hier in Cilli in den Localitäten des Casino-V,reine« ein unterstei-"icher Jägertag stattfinden. Der Beginn desselben ist auf 4 Uhr Nachmittag anberaumt. Am Programme stehen: 1. Vortrag des Forstver-»alter«, Herrn Carl Hiltl, über die anatomi-scheu um. physiologischen Eigenthümlichketen de* Auerwildes. 2. Diskussion über unterste! rische Jagdangelegenheiten, und diesbezügliche Sattäge. 3. 8 Uhr Abends Bolzfcheibenschießen, Etsang:c. Der Einberufer der Versammlung ist der Delegirte Des steiermärkischen Jagd-schutzvereineS, Herr Dr. Hoisel. Derselbe be-«erkt in seiner diesbezüglichen Einladung: „Die traurigen Verhältnisse der untersteirischen Jag. de» veranlassen mich nun zum zweitenmale, die imterfteirischen Jäger und Jagdfteuude zu einer Besprechung einzuladen. Wenn auch die vorjäh. rige» Beschlüsse bisher keine greifbaren Folgen hatten, so ist durch dieselben schon ein Schritt i» unserer Angelegenheit geschehen, welcher sei- „iAlpe nverein.s Die Sektion „Cilli" des deutschen und österreichische» Alpenvereines hält Donnerstag den 29. Januar d. I., Abend« 6 Uhr, ihre ordentliche Jahresversammlung im Hotel „Elefant" ebenerdig rechts ab. Die Mit» glieder werden zu recht zahlreichem Erscheinen eingeladen. Die Tagesordnung umfaßt die Ent-gegennahme des Jahres- und Rechenschaftsberichtes, Wahl des SectionsauSschusseS, Festsetzung des Jahresbeitrages und allsälligeAnträge. [P ettauer FortschrittSverein.j Morgen, Donnerstag, den 29. Januar, 8 Uhr Abends, hält der Pettaucr Fortschrittsverein im Gasthos deS Herrn Osterberger seine Iah-resversammlung ab. Auf der Tagesordnung stehen: I.Jahresbericht de« Obmannes. — 2. Jahresbericht des Cafsiers — 3. Vortrag des Obmann-Stellvertreters Herrn Dr. Hans Michelit>ch über die Zwecke des Vereine« — 4. Festsetzung der Mitgliederbeiträge für 1875 — 5. Neuwahl der Vereinsleitung — 6. Allfällige Anträge. Die Versammlung ist öffentlich. [C i 11 e r Cafin o-V e r e i n.) Wir werden ersucht mitzutheilen, daß Freitag den 30. d. im Casino kem Bolzschießen stattfindet, weil der unlersteinsche Jägertag, der am Sonntage im C'sino abgehalten werden wird, mit einem Bolzschießen verbunden ist. [Der Marburger Turnverein] wählte in seiner am 24. d. M. stattgefuttdenen Hauptversammlung neuerdings Herrn Dr. Hans Schmiderer zum Sprecher, weiters wählte er in den Turttrath di.' Herren: Professor Knob-loch, Dr. v. Britto, Küster, Markl, Kammerer, Dppen und Gruber. Für den Gautag wurden die Herren Dr. Hans Schmiderer und F. Küster als Delegirte designirt. — Die Einnahmen des Vereines bezifferten sich im abgelaufenen Jahre auf 535 f>., die Ausgaben aus 502 fl. 78 kr. Die Zahl der Mitglieder betrug 100. [Cillier Militär-Veteranen-V e r e i n ] Von Seite des Vereinsausschusses werden wir um Veröffentlichung nachstehender Zeilen ersucht: „Der Cillier Militär-Veteranen-Verein bringt hiermit zur allgemeinen Kenntniß, daß der bisherige, im Vereine sehr beliebte, und wegen seiner Pünktlichkeit hochgeachtete Vereinscassier Herr Franz Baum, welcher sich durch seine besondere und opferwillige Thätig-keit um den Verein große Verdienste erworben, diese Stelle wegen anhaltender Kränklichkeit und vorgerücktem Alter niedergelegt hat. An dessen Stelle wurde Herr Johann Gaber, k. k. Amts-diener gewählt." [Die Furcht vor dem deutschen S ch u l v e r e i n] treibt mitunter recht sonder-dare Blasen. So weiß die „Marburger Zei-tung zu berichten, daß ein Pfarrer ver dorti-gen Umgebung gelegentlich der Ausfrage eines Brautpaare« den günstigen Moment benützt habe, um dem Bräutigam das Versprechen ab-zunehmen, dem deutschen Schulverein nicht bei-zutreten. [P ettauer Faschiugschronik. ] Man schreibt uns aus Pettau: Prinz Carneval hat bei uns bereits seinen Einzug gehalten, und gelegentlich eines FamilienabendeS und eines Kränzchens des Casino-Vereines seine guten Bekannten Jung und A't herrlichst begrüßt. Es scheint fast, als hätte dieser fürstliche Ab-kömmling seinen guten Humor verloren, und es wundert uns auch nicht, denn wenn man nicht Reporter von Beruf ist, könnte Einen bei Schilderung deS Besuches die Feder sehr leicht aus Bahnen bringen, welche im Interesse der — Ruhe — besser nicht zu betreten sind. Unser prächtiger Casinofaal, wie solchen wenige Städte auszuweisen haben, war an diesen Abenden von fünfzig oder sechzig Personen besucht. Es ist Jammerschade, wenn man bedenkt, daß bei der so großen Mitgliederzahl die Unterhaltungen, deren Jede mindestens Einhundert Gulden kostet, derart frequentirt werde». Was soll eigentlich geboten werden, um den Besuch zu heben? Die Easino-Direction wäre gewiß dankbar dem-jenigen, der Rath müßte. Am 1. Februar ver-anstaltet unser Beteranen-Verein einen gemüthlichen Abend zum Besten des Wohlthätigkeits-fondes ; wir können nur wünschen, daß der pecuniäre Erfolg ein bedeutender werde, da Unterstützungsbedürftig- zur Genüge an die Pforten dieses Vereines pochen. Da der Mo-natsanfang für fo Manchen werthvoll ist, unsere Vereine als große Verehrer fes Ersten gelten und der Mnsikverein hievon keine Ausnahme macht, so hat dessen Dieection beschlossen, die statutenmäßige Faschingsunterhaltung am^.2. Februar zu veranstalten. DaS Programm, wie uns die Einladungen velehren, vereinigt mit dem Tanzvergnügen auch einen Lhrenschmauß; es besteht 1. auS dem Promenadeconcert bei welchem mehrere Nummern zum Vortrage kommen sollten, von welchen wir die Aller-weltsfreunde Millöcker - Strauß anempfehlen möcht»»; wir gönnen in dieser Zeit den ersten Weisen Ruhe und überlassen den lochten allbe-schwingenden Melodien Millöcker'S-Sttauß' das Feld. Der zweite Theil gehört den Huldigungen Terpsichoren« ; der Besuch dürste voraussichtlich ein sehr guter werden, nachdem der Kreis der Musikfreunde sich vergrößerte, und der Verein die Sympathien, die er sich nach vielen Kämpfen erwarb, zu erhalten bemüht ist. Die Leistungen der Capelle sind ohne Uebertreibung sehr brav ; es wurden aber auch vom Vereine mehrere neue Kräfte engagirt, von welche» wir Herrn F. Haring, ersten Violinspielers und Lehrer an der VereinSschiile besonders hervorheben. Der Direktion wäre eS sehr zu rathen, einmal sich der Mühe zu unterziehen und Nachschau zu halten, wie viele unserer Mitbürger noch nicht beim Vereine sind, denn eS ist anzunehmen, daß. wenn dieselben zum Beitritte eingeladen, sie auch bereit sein werden, ihr Schäl flein zur Kräftigung deS Vereine« beizutragen. Die Musikschule. welch» eine su wohlthätige Institution ist, muß von Jedermann als Bedürfniß anerkannt werden, und die Dtrectiott welche sicherem Vernehmen noch bereits daran arbeitet, für die Schule d s Oeffentlichkeitsrecht zu erwirken, macht einen bedeutenden Schritt vorwärts, da nur dadurch die sogenannten Winkelinstitute todt zu machen sind. Es liegt klar auf der Hand, was ein Kind lernen kann, wenn der sein wollende Lehrer oder die Lehrerin (welchen Titel sich jeder anmaßt) keine weitere Befähigung auS-weist, als durch etliche Jahre hindurch Clavier-oder Violinspieler gewesen zu sein ; soll der Betreffende, weil er auf irgend einem Instrumente theilweise praktisch ist, schon berechtigt sein, sich den Titel eines Lehrer« anzueignen? Wir glauben, getrost „Nein" sag n zu können. Den Titel Lehrer sollen nur solche führen dürfen, welche sich die theoretische und praktische Be-fähigung, bestätigt durch Zeugnisse eines Con-servatoriums oder einer öffentlichen concesiio-nirten Musikschule, angeeignet haben. Solche Kräfte l esitzt der Verein, und sollte eine Aende-rung eintreten, so ist für Ersatz gesorgt; sämmt-liche Lehrer der Vereinsschule haben die Musik-schule deS Wiener Conservaloriums besucht, und es ist wohl leicht begreiflich, daß diejenigen, welche ihren Unterricht von solchen Kräften, wie eS da« Wiener Conservatorium aufzuweisen hat, genossen hatten, eine weitergehende Bildung besitzen als — Andere. Wir wünschen der Direction, daß ihre Be-mühungen von Erfolg gekrönt fein mögen, und daß Jene, welche heutzutage vielleicht noch ge-spannt zum Vereine stehen, ihre Hände dem-selben reichen und behlflich seien an dem Weiterbau dieses Instituts, welches auf dem edelsten Fundament — der Jugendbildung — ruht. Ta ich beabsichtige, in diesem Briefe die FaschingS-Unterhaltungen mitzutheilen, so lasse ich der Musikverein«-Unterhaltung am 7. Februar einen Familienabend der Casino-gesellschaft, am 11. das Feuerwehrkränzchen, 6 am 14. das Casino-Costümkränzchen (wobei die Mitglieder berechtigt sind. Nichtmitglieder einzuführen), und am 1V. den Narrenabend unseres wackeren Turnvereines folgen. Hoffen wir, daß sich Alle« mit Freuden den Fasching«-scherzen hingeben und dazu beitragen werde, mit freundlichem Lächeln Prinz Carneval auS unserer Mitte icheiven zu sehen. sS l o v e n i sch e I o ur u a l i st e n a rt.[ Ein Freund unseres Blatt'S schreibt uns.- Es ist zweifellos ein Ausfluß slovenischer „Bildung", daß wir in Zeitungsberichten slovenischer Blätter bei den verschiedensten Anlässen sogar den Namen von Criminalverbrechern, soserne sie eben zu den Anhängern deS slovenischen TraumreicheS zählen, den Titel „Herr" vorgesetzt finden, während man die Namen Deutscher, deren ehrenhaften Charakter selbst slovenische Denunciationssucht nicht anzutasten vermag, consequent und selbst in einer und derselben Correspondenz ohn« be-sagte Höflichkeitsbezeichnung bringt. Wir gönnen den Herren Spitzbuben die Auszeichnung ihrer Gesinnungsgenossen! [Trauriger AuSgang eines Kinderspiele S.Z In Bedrianzen bei Frie-da» schaukelten mehrere Knaben in einer Scheune. Als einer derselben den Strick befestigen wollte, stieg er auf eine Bank und machte eine Schlinge, neigte sich aber zu stark vorwärts; die Bank siel um und der K!eine gerieth mit dem Kopf in die Schlinge und blieb hängen. Tie übrigen Knaben eilten davon, als sie dies sahen und als endlich Hilfe kam, war der Arme bereits eine Leiche. [Auch eine Wirkung deS Winter S.s Bon mehreren Seiten gehen uns Klagen zu, daß in letzter Zeit Holzplanken. Geländer :c. verschwinden nnd als Heizmittel aufgebraucht werden. So lichtet sich z. B. die Einfriedigung des WegeS von der Capucinerkirche nach dem Rann täglich mehr und mehr, ohne daß man jedoch der Thäter habhaft werden kann. Ein Jndustrieritter dieser Sorte wurde indeß vor» gestern verhaftet. Derselbe, ein bereits abge-straftes Individuum namens Mich. Kersch, hatte am hellen Tage bei dem WirthschaftSgebäude der Frau Wallenischagg die Zaunlatten abge-schnitten und durch ein Weib sortschaffen lassen. >A u f g e f u n d e n e L e ich c.s Bor eini-gen Tagen wurde im Walde bei Lundisch die Leiche eines älteren Mannes, an einem Baume hängend aufgefunden. Der Zustand derselbe» berechtigt zu der Annahme eines Selbstmordes, welcher vor längerer Zeit ausgeführt worden sein mußte, denn einzelne Theile des Leichnams lagen gänzlich vertrocknet am Boden. sM o r d.] Neben dem Bahngeleise bei Pra-gerhof wurde am 24. d. die Leiche des Grund-besitzcrs Pachitsch auS Kerfchbach aufgefunden. Man glaubte ursprünglich, daß der Genannte aus einem Eisenbahnwagen gestürzt und mr-unglückt sei. Nunmehr stellt es sich jedoch heraus, daß er ermordet worden sei. Der Thäter wurde bereits in der Person eines Knechtes eruirt und verhaftet. DaS Motiv deS Mordes soll Rache gewesen sein. Literarisches. [,.D eutsche Wochenschrif t".j O» gan für die gemeinsamen nationalen Interessen Oesterreichs und Deutschlands. Herausgegeben von Dr. Heinrich Friedjung. Wien. I. Tein-faltftraße. Nr. 11. Inhalt von Nr. 4, 25. Jänner 1865: Der neue Nordbahnvertrag. Bon Heinrich Friedjung. — Nationale Stimmung in Süddentschland. Bon G. Egelhaaf. — AuS dem österreichischen Parteileben. Bon Fr. — Feuilleton: Goethe's Briefe an eine Oester>«i-cherin. Bon R. Baldek. — Literatur, Kunst und Theater: „Wien war eine Theaterstodt". Bon H. Fr. — Salvatore Farina'S „Mein Sohn!" Bon Dr. E. Wengraf. — „Don Juan's Ende." (Trauerspiel in fünf Acten von Paul Heyse.) Von M. G. — Hofoperntheater. Von L. — Ein Schattenbild aus dem Wiener Leben. Von Olto von Fabricius. — Bücher-schau. — Probenummern gratis und franco. „peutsche Wacht." [J l lu strirteJa gdzeitu n g.J Schmidt & Günth.r'« Leipziger Jllustr.Jagdzeilung 18-5 Nr. 8. herausgegeben vom Königl. Oberförster Nitzsche enthält folgende Artikel: Züchtung des Ra-ckelhuhnes. — Erlebnisse in den Urwäldern von Mexiko. Von I. Cogho. (Fortsetzung.) — Der Jamnitzer Fr«ischütz. Von K. A. von Schulenburg. — Mancherlei. — Literatur. — Illustrationen : Das Renthier als Zugthier in Lapp-land. — Schlechte Witze. — Inserate. Die Jllustrirte Jagdzeitung von Schmidt & Günther in Leipzig erscheint am 1. und 15. des Monats und kostet bei den Buchhandlungen halbjahrig M. 3. Bei den Postanstalten viertel-jährlich M. 1.50. Hingesendet.*) An Herrn M e j o v s e k, L « h r e r, in Mahrenberg. Ihre meisterhast stylistische Erwiderung vom 22. d. MiS. ist zwar so matt, daß jeder Ver-nünstige deren Haltlosigkeit sofort einsehen kann, allein ich bin doch gezwungen, Ihnen zu ent-gegnen, weil ich nicht will, daß ein Ggner dieses BlatteS die Behauptung aufstellen soll, ei trete in die Fußstapfen anderer südsteirischer Blätter, welche unwahre Correspondenzen auf-nehmen. Ich halte meine Behauptungen in dem Berichte vom 11. d. Mts. in allen Punkten auf-recht und bezeichne Ihr« HandlungSweis«, durch welche Sie achtbare Zeugen sozusagen de« Meineides beschuldigen, geradezu als unver-schämt. Denn Sie wissen so gut als ich, daß sämmtliche Punkte, die ich in meiner Corre-spondenz berührte, vor dem Cruzisixe im Ge-richtssaale bekräftigt wurden. Haben Sie so wenig Respect vor der Bedeutung eines Eides, daß Sie den Leuten so mir nichlS, dir nichts, nach demselben eine Lüge zumuthen? Das wäre ein Zweiglein mehr im Gcäste Ihrer Cha-rakterzüge. Hören Sie nun. was ich Ihnen sage: Ihre rücksichtslose Handlungsweise veranlaßt mich. Ihnen ebenso rückhaltsloS zu erwidern; ich beschuldige Sie hiermit öffent-l > ch, der Verbreitung von bewußt ausgesprochenen Unwahrheiten. Fühlen Sie sich unschuldig, so fordere ich Sie auf, mich wegen Ehrenbeleidigung zn be-langen. ES ist sehr schön, sich hinter den § 19 de« Preßgesetzes zu stecken und einen Lügen-schild zur Deckung sich vorzuhalten. Ich wiederhole an dieser Stelle nochmals Punkt für Punkt Ihre Entgegnung und repli-ciren darauf Folgendes: 1. Ist es keine Erfindung, daß Sie Schul-kinder geprügelt haben ; denn von zwei Zeugen wurde eidlich festgestellt, daß sie Kinder mit dem Stocke bearbeitet und gebeutelt haben, was sich von Prügeln doch sehr wenig unterscheil et. 2. Habe ich es nicht nöthig, die Acten durchzulesen, um die RadkerSburger Affaire kennen zu lernen, denn ich hab« mich zur Ge-nüge mit derselben bei Anhörung der Verhand-lung vertraut gemacht. Aus den damals zur Verlesung gebrachten Einvernehmungen der Rad-kerSburger Zeugen war doch deutlich zu hören, daß sie sich nach einem Hazardspiele in Ihrer Wohnung mit eineul Schlosser und Nagel-schmied gerauft und dabei einen Theil Ihre« Bartes verloren haben. 3. Beeidete der Zeuge Bürger Werber vulgo JaSbec und demonstrirte zugleich in drastischer Weise, „wie Sie »hn so gepackt, daß es ihm ordentlich einen Stich gegeben habe." 4. Daß es Ihnen leid ist, daß Ihr auter Freund Amauc nicht vorgeladen würd', ist mir begreiflich; doch der „Wastelwirth" hat keine schwankende Aussage abgegeben, sonder» Ihre haßichwangere Bemerkung vom „Zerstückeln der Deutschen" so fest und klar wiederholt und unter dem Banne des Eides ausgesprochen, daß es ein Vergehen gegen die Sicherheit der Ehre ist, diesen Manu der Lüge zu zeihen. 5. Haben Sie an der ausgezeichneten, wohlverdienten Moralpredigt gar nichts richtig *( ,vitr Rom und Inhalt ist die Redaction nicht veranvoortlich. 1885 zu stellen, denn was gesagt wurde, war gewiß auS guten Gründen vorgebracht uud sowohl factisch als logisch vollkommen richtig. Ich habe nichts mehr hinzuzufügen, als den Wunsch, daß dieses Blatt keine Ihrer et-waigen ferneren Erwiderungen, die doch wieder nur auf Lügen basirt sein können, mehr aus-nehmen möge. Wolleu Sie von mir noch weiter« Belege, so fordern Sie dieselben im GerichtSsaale. Meinen Namen werden Sie zur nothigen Zeit in der Redaction d«s Blattes erfahren. Und nun gospoct Mejovsek für heut; döber tek, nächsten« mehr. D « r Ve ^ f » sser der Korrespondenz von 11. d. Ml«. Seit mehr al« 40 Jahren ist daS Dr. Popp'sch « Anatheri n-M u n d w a s s«r von den ersten medicinischen Autoritäten, wo-ruui«r weiland Prof. Oppolzer, vielfach verord-net worden, Professor Dräsche wendete ?S erst kürzlich im Wiener t. f. allgemeinen Krankenhaus« mit großem Erfolge an und wird dies neuerdings von Herrn Professor Dr. Schnitzler bei Krankheiten von Mund, HalS uud Rachen-höhle, sowie des Zahnfleisches mit bestem Er-folge angewendet. Es ist daher für Viele, w»lche das Ana-, therin-Mundwasser von Dr. I. G. Popp, k. k. Hos-Zihnarzt in Wien (zu haben in den Apo-thcken Cillis) gebrauchen, ein «denso sicheres Heilmittel, als unentbehrliches Präservativ ge-worden und durfte es für Jeden werden, den irgend eine Mund-, HalS und Zahnkrankhett zu seinem Gebrauche veranlaßt. Gleichieitig sei hier vor den schwindelhaf-teu und oft schädlichen Fälschungen des Dr. Popp'sche» Anath«rin-Mund wassers gewarnt, welches den behandelnden Arzt gewöhnlich im Sti v ließ, und aufmerksam gemacht, daß jede Original-Flasche am Hals« mit einer registrir-en Schutzmarke als Kennzeichen der Echtheit versehen ist. Hiermit ist auch daS Renommee und der ausgebreitete Versandt dieses Heilmittels em wohl begründeter, welches weit über die öfter-reichijche» Grenzmarken, in ganz Europa, >el?st in A > erika und Australien >eine Verehrer hat und immer neu« erwerbe« wird. Nebstbei sei auch die berühmte Anatheri»-Zahnpasta, sowie daS vegetabilische Zahnpulver von dem k. t. Hos-Zahnarzte Dr. I. G. Pop) in Wien in Betracht gezogen, welche auch beliebte und bewährte Zahn-Reinigungsmittel sin:». testet Tisch- iid MÄWMÄt, erprobt bei Husten, Halskrankheiten, Magen- und Blasenkatarrh. Heinrich Mattoni, Karlsbad und Wien. FMswirtyschaMiches. [DaS 8 u f q «I bj, welches bei Verwendung von Silber zur Zahlung der Zollgedüz-ren zu entrichten ist, wurde für den Mona: Februar mit 22'/, Percent (gegen 22 Percem im Januar festgesetzt. sDi e d r it te in ter n a t i o n al e Po si-c o n s e r e n ,zj wird, wie die „Ung. Pott* meldet, diesmal in Portugal abgehalten und am 3. Februar in Lissabon eröffnet. 1885 „Veutsche Macht". Meöerttcht »er meteorologischen Beobachtungen an den Stationen Cilli, TAffer und Neu Haus. Monat Tec. I8S4 Cilli 7>- l" «► Tüffer 7» 1» :>» Neubaus 7» 2» !>" Ihiitbiud bei 0" in Millimetern: Monatmitlei . . . 739i»5 742 06 — - Maximunt (am 8.13.) 7485 760-73 — Muiimum (am 21.) 718-8 7206O — Temperatur nach Cel> kus: MonalmiNel . . . -fO»-6l + 1-55 —0-09 Ma, (am S. IG.(10») -j-ll*6 +ll*-8 -s-7-8 Min. (am 2. 3. )3.») —20*-t —14"-8 —13»5 Tunstdruck in Milli- metern, Mittel. . 41 46 — Zeuäiltgkeit in Per- centen, Mittel . . 81. V 86-2 — geringste (am 1V.) 27 30 — Zliederschlag in Mil- limetern, Summe. 105 0 149-9 151 0 größter binnen 14 St. (am 22.—18.). . 23-8 318 39 0 Monatmittel der Be- wölkung (0—10). 6-7 64 6-3 5»dl der Tage mit: Meßbaren Nieder- schlagen .... 12 16 14 Nebeln ..... 12 5 2 Frost...... 17 17 18 Stürmen .... 0 2 0 Gewittern .... 0 0 ° •) In 211K« nach dem Max-Min.-Tbermo mcter, in Cill, Neubau» nach unmittelbarer Bcodach tUHct- Gwunbdce Temp. (Srtrcme: Cilli: -(-3*5, (31.), —7«5» (20.) 2fl3et:+4"° (26.), —S> (20.) Neudaus: +2"6, (2-4.), —4'«. (20.) Gin (ilaiwa^eii im guten Zustand-' ist billig zu verkaufen bei Frau Marie Nell, Kattlergeschiift in Cilli. 79—1 oourle der ?öiener Dörle vom 23. Januar IL5Ü Goldrente ... .......1 <-6.25 Einheitliche Staatsschuld in Noten . 83.55 „ „ in Silber . 84.— Märzrente 5®/, ........98.55 Bankactien........... 868.— Creditactien.......... 303.10 London . wista........123.70 Napoleond'or.......... 9.76 f. f. Münzducaien........ 5.80 100 Reichsmark.........60.40 Freiwillige Feuerwehr Hochenegg. Das gefertigte Comite beehrt «ich hiermit alle Freunde und Gönner zu dem am 8. Februar 1885 im Gasthause des Herrn Carl Wretscher abzuhaltenden Feuerwehr-Kränzchen ergebenst einzuladen. Der Beinertrag: tur Foucrwehrzwecke. Anfang 8 Uhr. Kntree 50 kr. 82—1 Das Comite. Siels am Lager: Neuestes in Papierconsection in prächtiger Ausstattung bei JOHANN RAKUSCH. Lucrative Speculation! M u Bauk- H bringenden Spcculalion ganz besonders empfehlenswert!!, Nähere Information ertheilen j sowohl auf mOndliche als nicht anonyme schriftliche Anfragen bereitwilligst 23—5 A N H Bei der gegenwärtigen äusserst günstigen Börsenstimmung sind einige specielle j( ik- und Bahnpapiere, die momentan tief im Curse uotiren. zu einer sicheren gewinn- u spitzer «fc Co«, Wien, I., Schottenring 23. B ^JwSSm. EUSTEIN I HEIL Allen ähnlichen Präparaten in jeder Beziehung vorzuziehen, sind diese Pastillen frei von allen «oh&dllohen Substanzen; mit grösstem Erfolg:« angewendet bei Krankheiten der Un-terleibsorgane. Hantkrankheiten, Krankheiten des Gehirnes, Frauenkrankheiten; sind leicht abführend, blutreinigend; kein Heilmittel ist günstiger uud dabei völlig unschädlicher, um VerNlApsiiii^eii bekämpfen, die gevri«<| (Quelle der meisten Krankheiten. Der verzuckerten Form wegen werden sie fcidbat-vuii Kindern gerne genommen. IHese Pillen «ind durch ein «ehr ehrendes Zeugnis» des Hofra- thes Professor« Pltha ausgezeichnet. -JBT" Eine Schachtel, 15 Pillen enthaltend, kostet 15 kr.; eine Rolle, die 8 Schachteln, demnach 120 Pillen enthiüt, ko>t«t nor 1 fl. Oest. Wülir. tA/arnnnn ' Schachtel, auf der die Firma Apotheke ..zum heiligen Leopold" nicht «ValilUliy. »tcht. und die üf der BOtktejfr unsere Schutzmarke nicht trägt, Ist ein Falaifloat, vor dessen Ankauf das Publieiint fre*amt «rird. Es Ist genau zu beachten, dass man nicht oln sohlechte«, gar keinen Erfolg habendes. Ja geradezu schädliche« Präparat erhalte. Man verlange ausdrücklich Neu-stein's Eiisabeth-PUlen; diese sind auf dein Umschlag und der Gebrauchsanweisung mit meine? Unterschrift versehen. • 021 — Haupt-Depot in Wien: Ph. Xenstein's Apotheke „zum heiligen Leopold14, Stadt, Ecke der Planken- und Spiegelgaste. l/y Depdt in Cllll: Bnumhaeh'N .l|intlieke. J. Herbabny's Pflamen-E\iracl8 ßLWZMW auerfannl vvrjügliche» Mittel gegen Gicht, Rheana und Nervenschmerzen jeder Art. als: rheumatischer und nervöser «efichts-fchmer?, »hrrnreißen, Migräne, Zahn-, Ären?-, «e-lrnK«schmer;rit.Ärämpfr. allgemeine MusKelschwäche. Zittern, Steifheit der «lieber in F»lge von längeren Märschen oder voraerücktem Aller, Schmerzen in verheilten Wunden. Cöljimingen. Nnnroxylin dient als Einreibung und ist dessen Heilwirlung in Militär-und elvilfpitiilern erprodl. Anerkennungsschreiben. Herrn Apotheker Zul. tZerliadiiii, wir». Ersuche «m »b>h»ndler. ÜiKvül milk ich Qsrc W»blz«b»r«n glichen T ont «»!■ sprechen für bat wirlsame „Nenroxylln", mclije# mir anftet-ocdenilutie X teufte fictcistfJ bot. ®ce flirtmfcfie Schmer» um ftu§» bat sllfi.1i nadi C<» ersten Statuten nachgelösten und t»me. .Ixlionu H«a«i>eslheise )i( onliejent »» Eigenthum, Druck nnd Verlag von Johann Rakuaeh in Cilli. Verantwortlicher Redacteur Max Beeoxai.