.!! «3». Tamsta«; am V». November «55T Dle .,i!ml'achrr ^li<>l»q" crschmit. »,it A»>,!!al»m^ ^r Nl,»>l- m,^ ^in'ta.,.' taqlich. m,!' km^t m,»,»t b^,! B,il^,.',l ,<» !§^»vtoir q^i zjä ftri^ ll ,l.. l»aIbjä s, ri., .» ff 3N ss ,„.< ,ssrei! <5m,.!"mr q.i » , , , q 12 s!. , ^l>',»,,>,q ' ' - />>r ^,^ Z,l,1.ll.,»>, „i'!« Hm.S ssiw b c, I b , .il, i i q 30 kr. meln' ^l s»is,r,q, >».'" ,strc.,»ck,.> 'Aore,,. !.> ,^ b " ' b , >1 hrl g 7 ,1 :w fr. - I» sera t i o „ 5qsbi, !> !- si.r ei». 3w,lt.,,^ils .ftn t>.» litm..» ,srssscha,<,...,, .'l f>.' '"r ,<"'""..,.,.,^ s. „,r d>.m.» ,q. ^. l>. ^. M. I'nnate l»« ,2 5..,'lc„ fc',1.» , «. s,.r X Mal. 50 f.-, f,,,- 2 U.< nub 40 f>, fur 1 Mal ,i,./„ chalten Aentlickek* Theil. ^Ve. k. k. apostol. Majestät haben dem Statt-halterei^Concipistcn in Innsbruck, Edward Chevalier v. C oll i u s - T a r sieu u es, die k. k- Kammerers-würde allerguadigst zu verleihen geruht. Se. k. k. apostol. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 1ü. November d. I-, zum Dom-dechante an deu, Cathedralcapitel zu Treviso den ssrz-priester von S. Dona, Angelius Rizzi, allerguadigst zu ernennen und zugleich von den an eben diesem Capitel erledigten Cauonicaten das Canonical von Piombino dem Pfarrer von S. Stefano in Treviso Peter Sarzetto, das Canonical von Pregauziol Primo dem Professor der Dogmatik am bischöfiicheu Seminar,' Alois M arangoui, und das Cauonicat von S. Maria Piccola dem Erzpriester-uud Pfarrer vou E. Liberale in Castelfranco, Alois Cauesso, allerguädigst zu verleihen geruht. Das k. k. NeichsrlNhs-Präsidinm hat sich ver-aulasit gifnnden, dem f. k. ^lithsftcies^r l'ei d.'M Obersten Gerichts-»>>d Clissalionebofe, E>nci»nel Ritler v. Kesaer, eine ^fsici^lst^lle im k. k. Reichsralhe zu verleihen. V»>rä«dernngeu in dcr k< f. Armee. Dein pe, si.nnrten Hanptmauue Franz v. Mouti winde der Majors-Charakter l,,or<« verliehe». Nichtamtlicher Theil. Das f. f. Waffcnpatcut. " Wir haben das kürzlich erschienene Waffen-patent in seinen wesentlichsten Grundzuae» mitgetheilt, und uns vorhalten, auf die Motive, welche bri (w lassuug desselben inasigebend waren, gelegentlich zu- rülkzukommen. Äls Hanvtgeslchtspnnct ist hi.'bei festzuhalten, dasi die außergewöhnliche Bedenklichkeit des Waffcn-besiyeS, insbesondere aber des Waffeutragens um so mehr sichernde, grsepliche Bestimmungen zu erwische» scheint, als die grwöh»licl)en Slrafgesel^e sich jederzeit uugeiuigeiio erweisen dürften, um den Gefahren, welche aus dcm Wciffeinnißbranche entspringen könne», theils vorzubeugen, theils z„ begegnen uud sich weiterhin nicht iu Abrede stelle,, lasn, dasi gerade in den lepsen Jahren vielfache, derartige Misibranche, initunter der abschreckendsten Art, vorgekommen sind. Bei Erlassuug des Geseyes »nußten vor Allem die crceptionellen Verhülluisse einiger Gebietschelle berücksichtigt werden. Die eigenthümliche Stellung der Militargrünze bedingte von vornehereiu die Ausnahme derselben. Im lombardisch-ueuetianischen Königreiche besteht schon seit früher ein Waffeupatent, welches dein Bedürfnisse dlescs Kroulaudt'S entspricht, dessen Uebung sich als zwcckrntsp^.ch^d bewahrte und dessen Abänderung daher k^,^^ angezeigt erschien. Iu Südtirol be-^^^^"falls das Waffeupateut vom 1«. Jänner erschien ^> " Abänderung auch dort nicht vouuöcheu Vorarlber^"i.7"'''b''" Theile Tirols aber und ln Landesvillhcidi^ ^'' bevorstehende Negulirung der am'g der o>^.^ """' gleichzeitiger Nerücksichti-Gelegenheit bieten ^" ^^'esistande die geeignetste ' "" Nöthige vorzukchrcu. Vczüg- ! lich aller übrigeu Kronlander der österreichischen Monarchie ließ hingegen die größere Gleichartigkeit d». hm.ftg bedmgl, ^idi.rch volle, anae^ messene Nncksichs. Wührend der Besip erlalibtcr Wafivn in ei,,cr dem Privatgcbranche angemessenen Menge im Allgemeinen gestattet wurde, ist das Tragen der Waffen an die Bedingung eigens von der Behörde auszufolgender Waffenpasse geknüpft worden, da daS Wassen-tragen ans Gründen der öffentlichen Sicherheit mü solchen Personen gestattet werden kanu, welche sich über eineu bestimmteu, zuverlässigen Zweck hiefür auszuweisen und hinreichende Bürgschaft rücksichtlich ihres Wohlverhaltens darzubieten in der ^age sind. Jenen Kroulandcrn, wo das Waffentragen seit Alters her üblich ist, bieten die §H. ^, A4 nnd 1K !>!. <> die Gewahr, daß an jenem Gebrauche Richts geändert werden soll, indem dari» ausdrücklich Vorsorge getroffen wurde, daß „dort, wo das Wass.n-tragen ein altherkömmliches Zugehör der daselbst üb-licheu Nationaltracht bildet," aus dem übrigeu Inhalte des Geseyes kein Anlaß zn neueren Beschrau-knngen abgeleitet werde. Die geseylich festgestellt Allsnahme wird demnach dort bloß den ^II»!»« ,<> ><»vl>! v,c<^" uud ldaun außerhalb des Kranzes lings herum: kxl,s lIl<'>Vo>ll>!()l'in!l>i>!!!^l»s«!I n»lwn«. HDl^l^l.l. Als Raudfchlift sind die Namen der Herren Costa nnd Molline eingravirt. Die genannten beiden Herren Commisslousmitglllder erhielten zugleich illu-strirte Prachleremplare der Beschreibung der gedachten Industrie-Ausstellung, in Quart (^XlX und 867 Seiten stark, nnter dem Titel: kxl,il»ili!!iü l)l'^!I KlNi<' lllü.Imi<^ s)n lliu 8ill»j!»t!,8 inls» vvllioli Ilx' <'xililli<)n vvll,^ >»^. l^»»l!!»n l'l inll «Ml«, ^»llunldll ,^ll«<;l loxl (^lllllin^ (:io,8>l .WClX^l. Mit diesem Denkbuche wurden auch diejenigen in Kram beschenkt, welche Industrie - Gegenstände zur genannten Weltausstellung von hier ver: sandten. (Korrespondenzen. Marburss, 23. November. Hr. I'... Den Maßstab für den geselligen und geistigen Fortschritt eines Ortes bilden immer seine öffentlichen Anstalten, darunter wohl vor Allem die im Interesse der Hnmanitat bestehenden Schulen uud Versorguugehauser. WaS Marburg iu dieser Begehung unter der kräftigen Leitung seines energischen GlMc'i,,drvosstal,des Hl», leiser in deu jüngste» Jahre,,, oft sogar »liter den miglinstlgsten Verhältnissen g.leistet hat, brachlen wir schon bei mehr als einer erfreulichsli Gelegenheit durch diese Blatter z»r öffentlichen Kenntniß. Aber fast dürften wir m dieser Beziehung sagen: üüiil, lm, erhob slcl) schön und stattlich mit einer Fronte von st.ben Fenstern ein neuer Ban nnter der umsichtigen Leitung des, um alles Gnte und Schöne eifrig beflissenen Parlicnliers, Hrn. Karl Koch, dulch den unverdrossenen Eifer und die nie zu ermüdeude Thätigkeit unsers städtischen Vauraches, Hrn. Gottsberger. Die Auslagen für diese neue Zierde des Kirchplaz-zes siud mehr als hinreichend gedeckt, indem die in dem untern Geschoß angebrachte,, Gewölbe der Stadt eine Rente sichesii, welche in einem mehr als günstigen Verhältnisse zu dem ausgelegten Capitale steht. Im lichten und schöuen ersten Stockwerke sind dre« salouartige, ebeu so bequeme als zweckmäßige 8>m-mer als ^ehrraume sür die Bildung der weiblichen Iugeud. Allen Hindernissen zum Trotte brachte Hr. Koch es dabin, daß bereits in der ersten Woche Novembers der Unterricht in der dritten Madcheuclasse durch zwei verdaute, im Orden der Cchulschwesteol zu Gray gebildete Lehreriuneu begonnen wurde, uud sich emer solchen Theilnahme erfreut, daß nicht weui-ger als 7<> Schülerinnen für diesen Jahrgang sich einschreiben ließen; eine Erscheinung, die mehr als offen spricht für das gefühlte Bedürfniß weiblicher Bildnug in den nuttleren Stande», dem der ^ehrplau und die Leichtigkeit, an selbem Theil nehlneu zu können, vollkommen entsprechen. Für den Unterricht im Zeichnen wurde der auch als Itichnenmeister des Obergymuasiumo ehrenvoll bekannte acadcmische Maler. Herr Joseph Reitter. gewonnen. Das mäßige Schulgeld von nur einmi Gulden monallich, erleichtert deu Zutritt auch den litt« Unbemittelten, und kommt insbesondere malichell är-weren Familien besserer Stünde, denen das Aufneh« men von Gouvernanten oder Eiuzelulehreru für ihre Töchter sonst unmöglich wM, sehr günstig zn Statten. Schon zeigt fich die regste Theilnahme unter den wohlhabenden Familien der Laudleilte in Mar-, burgs Umgebung, die nun leicht und sicher ihre Töchter auf jene nöthige Stufe der Ausbildung in dcr Nahe bringe», welche sie ihnen sonst um fragmentarisch mit großen Kosten in weiter Ferne verschaffen konu« teu. Die noch nicht benünte» Lehrsäle im neuen Ge-bäude sind für die erste und zweite Mädcheuclasse be: stimmt, wenn diese ihre Schulzimmer in der Normalschule, wie zu hoffen und zu wünschen, der neu zu errichtenden Unterrealschule abtreten sollen. Die Uu-terrealschule gehört zu den geistigen Lebensfragen, de-rsn Lösung Marbnrg vertrauensvoll in tie Hand der günstig waltenden allerhöchsten Behörde» legt. Iu Marburg geschieht mehr für die moralische Zuknuft des Staates — für die Iugeudbilduug, als iu irgend einer Stadt vou gleicher Größe, selbst vou bedeutenderer Volkszahl, und in der That. es gehört zu den erfreulichen Pflichten einer halbofficielle» Mittheilimg, zeitweise darauf hinzuweisen, dabei aber auch ehrlich uud offen, uicht von dem zu schweigen, was noch abgeht und doch so uuabäudetlich nothwendig ist — also wie gesagt: die noch immer ersehnte Realschnle. Hu deu schönsten Bestrebungen der Humanität gehört hi Generalrersammlllng gegeu Ablösuug des Actieucapi-talö mit 1«<1 für ll)l) fl. bereit. Wird dieses Ultimatum uichc augeuomine» , so seieu die Unterhandlungen als abgebrochen a»z»sehen. — Das Justizministerium hat umfassende Berichte abgefordert über die Erfahrungen, welche seit Einführung des Notariats über dieses Institut gemacht wordeu siud. Auf Grund dieser Berichte werden die Verhaudllmge» wegen Modificirung der No-tariatsordnuug begiuueu; die Aufhebuug des Noea-riatszwa»ges uud eine Herabseyung der Gebühren für jene Kronländer, wo daS Notariat bereits eiugt' geführt ist, steht i» Aussicht; ob dieses Iustitut in den übrigen Kronländern einzuführen sei, steht urch iu Frage. — Dem Vernehme» uach werden die Vestim« unmge» über das Vereinsweseu von Seite des V»»-des erfolge». Die Bildung vou politischen Vereine» soll ganz uutersagt seiu. — DaS Programm über die ron Sr. Majestät dem Kaiser augeordnete Ausschreibuug von Prämie» für die gelungeuste Aufforstung über Hochgc-birgsstrecten wird demnächst vom Ministerium für Landeocultur veröffentlicht. — Zur Erilmeruugsfeier des Regierungsantrittes Sr. Maj. des Kaisers wird am 2. December im k. k. grvßeu Redouteusaale eiue neue Festcautate vo» dem Composite»!' Herr» Geiger aufgeführt, z» welcher der Schriftsteller, Herr Moshammer, de» Tert geschrieben hat. Bei der Aufführuug werden die erste» Künstler der Residenz mitwirken. Der Ertrag ist zur Unter-stichuug invalider Krieger bestimmt. — Vou der auf deu Herzog v. Wellington geprägten Denkmünze sind Eremplare hier angekommen und durch Hr». Bermanu's Kuusthandlüng z» beziehen. — Die k. k Steuerdirectione» sind von dem I»slebe»treten einer Polizeihauptcasse verständigt wor-de», nnd habe» Iustr»ctio»en über de» Verkehr mit dieser Casse erhalte», welche durch die Laudesgesey-blätter publicirt werden. — Der k. k. Bergrath und Professor der Geologie au der lshemuiner Bergacademie. Hr. Petlko hat dieser Tage einc» große» Theil des Neutraer (öo' luitats i» der Nahe des bekannten weißen Berges untersucht und dabei eine reiche Ausbeute vorsünd-stuthlicher thierischer Ueberreste a» verschiedene» Orte» deS geuannteu l^omitats gemacht. Namentlich fand er iu der Schloßruine Brauc einen versteinerten Zahn ein'S autidiluvianischeu Wasserbewohuers, und in einer Höhle, uuweit Kuchina, kameu viele Ueberreste des soge,!a»»te» Höhlenbäreu zu Tage. Jedenfalls ein iuteressanter Fnnd in einer so hoch gelegene» Gegend — Der Bau der Franz Iosepl'S - Brücke über die Etsch bei Veroua ist bereits so weit vorgeschrit-teu, daß demnächst die feierliche Schlüßsteinlegung durch Se. Ercellenz deu Hrn. Feldmarschall Grafen Radepky Statt finde» wird. A»ch si»d bereits An-stalte» getrosse», um die Eisenbahnstrecke vou der Statio» di Porta Vescovo in Verona z» jener di Porta 9i»ova alvbald dem Betriebe übergeben zn können. Dnrch Vollendung je»er Eisenbahubrücke wird die Verbindung der Mantnaner Bah» mit je»" vou Veuedig-Veroua ermöglicht. uud 5er l.,»ggestreckte» Schienenkette Oesterreich's ein »e»es ersprießliches Glied eingefügt- — Zn de» Straßenb.nlten, welche iu den Kar-pathcugegeuden auf Staatskosteu hergestellt werdeu dürfteu, gehört auch eine »ene Straße durch die wilde» Schluchten des „SokolS" zwischen deu, Thnrocze' und Arvaer (^omitate. zu welchem Zwecke bereits !ll>.<»<><> st. angewiesen sem sollen. Die Leitung des Baues soll der Arvaer (5omltats-I»ge»ie»r, Hr. Po? to<'»ik, über»ehme». — In Folge der jüngsten Iesnitcumissiolien kommen in Bamberg häufige Restitutionen vou eut-wendeten oder vernntreuteu G^Ideru uud Effecten nicht nnr a» Private», so»der» auch an dffentlicheu Anstalteu fortwährend vor, worunter oft namhafte Beträge smd. — Ihre Majestäten die Königin uud der Köuiq vou Spanien habeu das Werk: „Geschichte der Literatur uud Kunst iu Spanien" vo» Dou Parcerisa, daS bcreits seit sechs Iahreu heftweise erscheiül. u»ter ihre» besondere» Sch»l) ge»ommen. Es wird uuu durch die königliche Begünstigung eiuen große» Aufschwung uchmeu. — Lord Earl of Shrewsbury, der am !>. d M. in Neapel starb, war im Jahre 17!>l gebore», und heiratete im Jahre 1814 eine Blutsverwandt , Marie Talbot. Die Nachkommen dieser Ehe sind frühzeitig gestorben. Erbe der Gitter und des Titels wird ein Verwandter aus der Famille Talbot. Der Verstorbene war namentlich durch seiueu Eifer für tie römisch-katholische Kirche eine Notabilität gewesen. Sein Eifer >var unbegräuzt, uud eS gab eine Periode in seinem Lebeu, wo er sich als Werkzeug Gottes zur Vekelirnng Eugla,,ds hielt. Im Jahre 18!'.!> schrieb er mehrere religiöse Brochure» , in dene» ^ die Bekehrung der eugllschen Protestanten zum katl)v" lischen Glauben predigte, und Dauiel O'(5ounell sta'k hernahm. O'Conuell machte sich damals übcr 'hll lustig, »ud uaunte ihu deu Weisen, der Sperlinge dadurch saugen wolle, daß er ihnen Salz auf deu Schweif strent. Später versöhnt.'" si-h dle beide». Lord Shrewob»ry widmete ei.,"' a"^» Theil seiueS Einkommens kirchliche» Zwecke»; dle römisch-katholische Kathedrale iu Noti.'ghan, verdankte ihr Entstehen zll-meist seine» Bemüh»uge» ; überhaupt hat er zum Bau kathol.scher Kircheu über ijl).000 L. beigesteuert. __ Das Polizeignicht vou Maryleboue iu London hat kürzlich einen gewisse» William Kmg z» ei»mo»at-licher Haft im Correctioushause verurtheilt, weil der> selbe seine Kaye, über dem Herde aufgehäugt und lebeudig gebraten hatte. ^ 1IU7 Wien, 2.i. November. Die Resultate der Dieu-steswirksamkeit det Landes' GenSd'armerie sind, wie der Totalrapport für das letzte Quartal 18!i2 entnehmen läßt, sehr groß gewesen, und geben den erfreulichen Beweis, daß allenthalben eifrigst darauf hingewirkt wird, die öffentliche Sicherheit vollkommen herzustellen. Es sind in dem Zeiträume vom Monat Angnst bis Ende October d. I. die Anfgreifungen und Ver-haftungeu in nachstehenden Zahlen vorgekommen, und zwar: Wegeu Raub 330, Mord 183, Diebstahl und Betrug 12.340. Einbruch 61 . Brandlegung 143, Falschmünzerei 38, Verfälschung öffentlicher Creditor Papiere 3l). «Zontrebande und sonstige Gefällsübertre-tuugeu l'2«, Aufwiegler l)^ , wegen Ruhestörung, Trunkenheits-Ercessen u. dgl. 10.730, Hazardspiel 1102, pasilose und bedenkliche Personen 2i).487, In-qulfiten 100.>, entwichene Sträflinge 168 , wegen verbotenem Beside von Waffen 7tt<>, wegen Selbst: verstümml'lng 27. Desertion 4^1, stecl brieflicher Verfolgung 213, Falschwerberei 4. Recrutirung>>fiüchtig-keit l>99, Ia.^d- und Forstfrevel, Fischereirechts - Ue-bertretuug 1824 , Verleumdung der Regierung 33, Verwundung 28i'i, Ueberlretuugeu politischer Maß-regelu 10.37'l, wegeu Trageu verboteuer Abzeichen 30, unbefugtem Hausireu 87.'!, Ueberschreitnug der Polizeivorschrifteu 3220. Ferner sind 34/l Lcicheu und 100 Verwundete und Erkrankte aufgefunden worden. Auch kam die Gensd'armerie in Anspruch bei 1W8 Gerichtsvorladnngen als Zeugen, 39 Conscrip-tioneu, 36 l Gemeinde-Tagsaynngen und 72 Urtheils-Erecuciouen, sie hat weiterö 4441» Hausdurchsnchnu-gen vorgenommen, und bethätigte ihre Dienstwirk-samkeit 113!) Mal bei Feuersbrünsten und 63 Mal bei Ueberschwemmungen. Ueberdief; sind 244 Begleitungen der Dampfschiffe, 46(>!l Assistenzen bei Gerichtsverhandlungen, 9l)ll Begleitungen vou Reisenden und 18.!>4!) Arre-stanten-Escortirnngen geleistet worden, wahrend die Zahl del Patrouillen die Summe von 36l.1«2 ex reichte. Wogen gewaltsamem Widerstand und Flnchtver' snch sind durch die nothwendig gewordene Anweudung vo» Waffen 14 Töotungsfälle vorgekommen. Prag, 22. November. Heute um <> Uhr Vor« mittags wurde von Sr. Eminenz dem (5ardinal-Erz-bischos Fürsten zu Schwmzenberg in der Metropoli-tankilche ein feierliches Pontlficalaint zur Danksagung für die glückliche Wiedergeuesung Sr. Majestät deS Kaisers Ferdinand abgehalten. Aus demselben Anlasse celebrirte heute Vormittag m der Teiuer Hauptpfarrkirche der hochlvürdige Hr. Canonicns Dr. Maran ein solennes Amt. Lepterem wohnten auch die städtische» Behörden, beiden aber eine sehr zahlreiche Menge von Andächtigen bei. Vriinn, 22. Nov. Nachdem die für das Kronland Mahren aufgestellte Grnndenllastnngs - Bandes-commission die Liquidirung aller der billigen Eiitschä-diguug unterliegenden, und der von Amtswegen oder über Begehreu der Parteien der Ablösung zu unterziehenden Leistungen, die buchhalterische Revision der Eutlastnngsoperate und die Anweisuug dcr richtig gestellten Activ- und Passivrenten vollendet hat, ist in Folge der dem Hrn. Minister der Justiz ertheilten Genehmigüng die Änstösnng der seit dem Monate August 1840 fnngirendeu Landescommission vollzogen worden. Vcul > ch l a l, d. Berlin, 22. November. Die Direction der oberschlesischeu Eisenbahngesellschafc hatte zur Weiter-führuug der Bahn vou Myslowil) nach Neu-Berun und zur Legung eines zweiten Geleises die Concession des kön. Handelsministeriums nachgesucht, und unter der Modalitat erhalten, daß jene ueue Bahnstrecke "icht mit Pferdeu, sondern mit Locomotiven befahren ""be. Da indes; nach den darüber im königl. Han-^""nstcnnm festgestellten Principien diese tzonces-we"/'"! "'"" ^^'"gungeu ertheilt werden konnte, lichen E."ss^"'^' ^ber-Aufsichtsbehörde einen wesent-,' "' ^" die i.n.ereu Verhältnisse dieser benannte Di-""'u vorgezogen, von der Weiterführung der Bahn vor der Hand zu abstrahireu. statt des zweiten Ge» leises allerdings sehr kostspielige Nachtzüge für den Gütertransport einzurichten, uud die bereits für Reparaturen und Anschaffung vou Wagen verausgabtet, circa 2^0.000 Thlr. den dießjährigen Betriebsüberschüssen zu entnehmen. Die nach Breslau einbernfen gewesene außerordentliche Generalversammlung ist deßhalb wieder aufgehobeu worden. Es ist bemerkeuowertl), daß zur dießjährigen Session die Kammer-Mitglieder, mcht wie bisher, einzeln dinch besondere Inschriften, sondern durch öf-feutliches Ausschreiben vom Minister deS Innern ein-berufeu werdeu. Berlin, 23. November. Der gestrige Minister-ralh uuter Vorsift Sr. Maj. des Köuigs dürfte der „Schles. Ztg." zu Folge insofern ein entscheidender sein, als, wie mau andeutete, Se. Majestät mit der Nichtannahme des Entlassungbgesuches des Minister? des Inner» sehr verständlich den Wunsch zu «keuuen gegebeu habe, daß von deu biöher vorgeschlageueu zwei Wegen keiuer zu beschreiteu, also wohl ein dritter, der der Verständigung, anfznsnchen sei. Vom Vlhein, 13. November, schreibt mail der „Cöln. Ztg." : „Die Frage über die Gleichberechti' guug Frankreich'S mit den übrigen Ufevstaaten wegen Ermäßigung der Rheinzölle ist noch immer nicht definitiv geordnet. Die Ce»tsal-Rheinschiffsahrts-(io>n-mission schloß ihre dießjährigen Siftnngen, ohne die-seu Punct einer Lösung näher gebracht zu haben. Baden, Baiern, Hessen, Nassau uuo Preußen stellten schon >>l der Siyung vom 24. Augnst d. I. folgende Bedingungeu als Aeqnivalent: 1 ) Eröffuuug dee Hüninger Kanals für die deutsche Flagge uud Gleich-stelluug derselben mit der französischen; 2) Einfuhr der (5olonialerzeugnisse uach Frankreich zu deuselbeu Bedingungeu, welche Holland kraft des Vertrages v. 2!i.Iuli 1840geuießt, und zwar ohue Uuterschiedzwischen der directeu Einfuhr uud der Elufuhr durchdie Vermitt-luug eiues Freihafeus; 3) förmiiche Verzichtleistung auf das Rheiu-Octroi und die Recognitionsgebühreu für die auf deutschen Fahrzeugen verladenen Wareu, so 'vie si,r die F»l,ur l>('(lil »u»l)ill^i- autorisirt. Diese Antorisation kann auf Antrag des Ministers des Innern oder der Finanzen im Falle der Nichteinhaltung der Bestimmungen der Statuten widerrufen werden. Die Gesellschaft muß alle 6 Monate dem Minister des Innern, der Finanzeu, dem Seine-Prafecten, dem Po-lizei-Prafecteu, der Haudelokammcr und dem Greffier dcs Handelstribnnalo einen Ausweis vorlegen. Auch muß die Gesellschaft dem Fmanzminister, so oft er es verlangt, denselben Ausweis vorlegen. Die Ope« rationen der Gesellschaft sind der Venfication der Delegirten des Finanzmiuisters unterworfen, so oft dieser es für gut findet. Diese Delegirten baben die Einsicht »n die Bücher und den Staud der lassen. Es ist der Gesellschaft verboten, auf ausländische Anleihen zu subscribiren. Die Wahl der Mitglieder des Directiouscomit«'S ist der Bewilligung der Regierung untergeordnet. Wir lesen im „Constitutionuel": „Alle Depar-temeittalblätter erklären einstimmig, daß die Aufrufe der SocialisteuchefS zur Insurrection überall nnr den größten Widerwillen hervorgerufen baben, so wie sie die Nothwendigkeit, sich um das bevorstehende Ecrn« tinium zn schaaren, mehr als je darthaten. Diese Nothwendigkeit wird aber Angesichts der Verleumdungen aller Art noch dringlicher, die der Parteigeist verbreitet, u»n die Wahler von dem Votum abzuschrecken, oder sie wenigstens zu verhindern, daß sie abstimmen. Zn diesem Zwecke wurden lügenhafte Gerüchte, wie die Wiedereinführung der Salzsteuer, die Anerkennung der katholischen Religion als Staats-religion verbreicet; heute ist wieder ein anderes, eben so absurdes Geiüchl in Umlauf gebracht worden: es ist die Vermehrung der Pateute von 18>'»3 an. Es genügt, diese böswilligen Umtriebe zu erwähnen, da-Mit die öffentliche Verachtnng sie richte!" Der „i5onst!tntiolmel" schreibt: „Heule verbreitete sich das Gerücht von einem Unfall,, der dem Prinz-Präsidenten wahrend eines Spazierrittes znge> stoße» sein soll. (Der Prinz soll, wie man sagte, vom Pferde gestürzt sein und sich start beschädigt haben.) Wir sind ermächtigt, dieses aller Wahrheit entbehrende Gerücht hiemit zu widerlegen." Die Berichte aus der Provinz melden fortwährend noch von stattgehabten Haussuchnngeu ln Folge der Beschlagnahme der Proclamation Sr. k. H. des Grafen von (5hambord. Die Regiernug hat die Vorstudien zu einer Eisenbahn von RenueS nach Brest nebst Zweigbahn auf iiorient besohlen. Der Assilenhof des Var-Departements hat am leNten Sonntage sein Urtheil über die December-Insurgenten vo» stuers gesprochen: Zwei sind zum Tode, einer zu 20 Iahreu und einer zn 15 Jahren Zwangsarbeit, zwei zu 1l) Jahre» Zuchthaus. v,er zn 5 Jahre,, Gefängniß verurche.lt u,U> einer fteigesprochen worden. Die beiden z,„n 3ooe Verurtheilttn solle» in (snerS hingerichtet werden. Neues und Neuestes. Telegraphische Depeschen. — Trieft, 2l'.. November. Briefe aus Tnnis vom 17. November widerlegen das zuerst von s.irdi-nischen Blattern verbreitete Gerücht m Betreff des Todes dee Bey. Derselbe befindet sill, vielmehr seit dem Geb:anche der Bäder von Mamheliff besser. — Stockholm. 1l). November. Der Zustand Sr. Maj stät deo Königs ist wieder bedenklicher. — Ln^anv, 23. November. In verflossener Nacht wurden anf Befehl der Hantonsreglerung sämmtliche Mönche des l5apli;inerklosterS, welche nicht Ein-geborne uud wenigstens <>-" Jahre alt sind, des ^an« des verwiesen. Der Befebl ward nach < Uhr Nachts ausgeführt. Man versichert Mit Bestimmtheit, daß derselbe gleichzeitig in sämmtlichen Klöstern des Van-tons ausgeführt worden. Die vertriebenen Mönche reisten theils nach der ilombardie. theils nach Piemout ab. — Tnrin, 22. November. Es verbreitet sich das Gerücht von einer 3', procemigen, im Betrage vön 300 Millionen ^.'ire im Anelande abzuschließenden Anleihe. Anch die Gebäude, und Industrialsteuer soll einer Reform unterzogen werten. — London, 24. November. Die Debatte über Villier'o Molion ist anf Donnerstag verschoben worden. Hence sprachen der Antragsteller nnd der Schaftkauzler d'Israeli. Lord Palmerston schlug ein entschiedenes, aber dem Mimsterium annehmbar scheinendes Ameudement vor. — Uondou. 24. November. (11 Uhr Nachts.) Der ministerielle „Morning Herald" m/ldel. daß Sonnabends in des Grafen Malmeobury Wohnung ein Vertrag zwischen England, Rnßland, Fra»kreich, Griechenland und Baiern unterzeichnet worden ist, der in Uebereinstimmung mit der griechischen Verfassung bestimmt, daß k. November. Der amerikanische Postdampfer „(orescent (5ity" ist in den Hafen von Havaunah wieder zugelassen worden. 1168 Daniel Webster. 3sln 24, October Morgens 3 Uhr ist Da. niel Meister auf seinem Landsitze Marshsield bei Boston gestorben. Er hatte sich schon vor einigen Wochen, in Folge' seiner durch Arbeiten erschöpften Gesundheit, dorthin zurückgezogen, indeß war sein Zustand erst etwa zehn Tage vor seinem Ende von den Aerzten für hoffnungslos erklärt worden. Seine letzten Stunden entsprachen seinem Charakter und seinem ganzen Leben. — Die Beerdigung fand am 29. Oct, S.tgtt. Die Blätter vom 27. Oct. geben als daD^N'e^ultat bet von Dr. Jeffries vorgenommenen Leichensection an, daß Hr. Webster einem Ader.-leiden erlegen ist. Die unmittelbare Ursache seines Todes war lnd'eß eln Bluterguß aus dem Magen und den läingcweidcn, den die durch sein Leberlei' den veranlaßte krankhafte Beschaffenheit des Blutes herbeigeführt hat. Hr. Webster hat sein Leben auf 70 Jahre gebracht. In allen Theilen der Union ist die Nachricht von dem Tode Wehster's mit lebhafter Trauer aufgenommen worden. Die Gerichtshöfe wurden geschloffen, Trauersalvcn gelöst, die öffentlichen Gebäude und Kirchen mit Trauerfahnen behängt; alle bedeutenden Zeitungen erschienen mit dem Trauelrande. Daniel Webster war am 18. Jänner »782 in Salisbury in New-Hampshire geboren, machte seine Studien in dem Collegium von Dartmouth und P romovitte im Jahre l80l. Während seiner Studien-zeit verschaffte er sich durch Schulunterricht die Mittel zu seinem Unterhalt. Nach Bändigung seiner Universitätsliudien widmete er sich der Jurispru-dcnz, wurde l805 in Bosion unter die Zahl der Advocaten aufgenommen, begann indlß seine Praxis in Bosiawen und setzte dieselbe l807 in Portsmouth s"t. Im Jahre !8l3 wurde er in den Kongreß gewählt und , von dem damaligen Sprecher dcs Ne> prä'sentantenhauscs, Hcrrn Gay, dem Eomitl> für die auswärtigen Angelegenheiten zugetheilt. Seine erste Nede von Bedeutung hielt er am l0. Juni I8l3 mit Bezug auf die Napoleonischen Dccretc von Berlin und Mailand und nahm bis zum Schluß des Congresses im Jahre l8!6 stets eine ausge-zeichnete Stellung unter den Mitgliedern des Ne-präscntantenhaustzs ein. In den nächstfolgenden 6 Jahren ryid^ett^ck'stch «ausschließlich seinen Berufs, geschästen, trat l822 von Ncuem für Boston in das Repräsentantenhaus und 1827 für den Staat Massacyussets in den Senat, wurde l84l unter der Präsidentur von General Harrison und Taylor Staatssecrelär Ur die auswärtigen Angelegenheiten, als welcher er »nil England den Tractat über die Nordostgränze abschloß. Im Jahre 1845 von Neuem in den Senat gewählt, erklärte er sich gegen die Einverleibung uön H^ras ftnd den mexicanischcn Krieg und bcföldtllk t850 mit Eifer und Talent den Abschluß' des Kompromisses in der Sclavenfrage. Nach! dem Tode des Präsidenten Taylor trat er aus dem Senate und übernahm unher Fillmore von Neuem das Staatsseöretariat, das er bis zu seinem Tode beibehalten hat. Ueber die letzten Momente des Verstorbenen ent' nehmen wir amerikanischen Blättern nachstehende Details: Am l9. October war noch kein Anzeichen drohender Gefahr vorhanden; die Aerzte hofften sogar, die Symptome des chronischen Lederleidens, dein er später erlag, binnen weniger Tage so wcit beschwich tigen zu können, daß Mr. Webster wieder von seinem Landau.,fent.haltf nach Washington zurückkehren und di,e Staatsgeschäflc werde übernehmc-n können. Schon in iden N^chmiltagsstunden des genannten Tages nahm das Uebel jedoch einen ernsten Eharak» ter an und nun begann der Zustand sich zusehends zu verschlimmern, Er war sich seines bevorstehenden Endes vollkommen bewußt und sah demselben mit unerschütterlicher Ruhe und Heiterkeit entgegen. Am Donnerstage lag er Vormittags noch Staatsgeschäf. ten ob; am Abende fügte er seinem längst gemach. Fe n i l l e t/U ten Testamente einige lctztwillige Anordnungen W^u"" Freitag Nachmittag ließ er sämmtliche Dienerschaft des Hauses in s«in Zimmer kommen, gab den Leu^ ten im eindringlichen Tone 'heilsame Lehren und sagte ihnen dann ein letztes Lebewohl. An seinem Todestage that er sodann Gleiches hinsichtlich der weiblichen und später der männlichen Mitglieder seiner Familie und der Freunde, die sich seit einigen Tagen in seiner Nähe befanden. Jedem derselben wurden herzliche Worte und ein inniges Lebewohl zu Theil. Herrn Peter Harvey sagte er insbesondere: Harvey, ich habe noch immer Kraft genug, Sie zu kennen, zu lieben und den besten Segen des Himmels für Sie und die Ihrigen zu erstehen. Bleiben Sie bis zum Tode bei mir. Wie im Selbstgespräche begriffen, sagte er alsdann: Am 24, October wird es ein Ende haben mit dem sterblichen Theile Daniel Webster's. Hierauf betete er, wie gewöhnlich, mit lauter und star ker Stimme. Es schien ihm ungemein viel daran zu liegen, ! sich bis zum letzten Momente der Auflösung beobachten zu können. Als man ihm auf sein dringendes Fragen sagte, dieser Moment könne noch mehrere Stunden auf sich warten lassen, entgegncte er: demnach muß ich ruhia, sein Erscheinen abwarten. Zwischen 10 —l! Uhr Nachts ließ er sich eine Elegie Gray's vorlesen. Zwischen l2 und 2 Uhr war er sehr unruhig, ohne aber viel zu leiden; plötzlich fühlte er sich schwach werden und äußerte sich gegen Dr. Jeffries, daß er nun sterben werde. Als dieser nun den Vers aus der Bibel: »Wenn ick auch im Thale der Tudcsschatten wandle, so fürchte ich doch nichts, da du mit mir bist und deine Stütze und dein Stab mich aufrecht halten« recitirre, so sagte er hastig: «das ist es, was mir noth thut! deine Stütze, dein Stab! dieß waren seine letzten Worte; bald darauf trat der Tod ohne besondern Kampf ein. Das Leichellbeställgttiß des Herzogs von Leuchteuberss. Den 4. November fand in St. Petersburg das Leichenbegängnis; Sr. kaiscrl. Hoheit des Herzogs von Leuchtenbcra, nach dem veröffentlichten Eeremo. niell Statt. D^ »Nordische Biene« weiht dem Vcr, cwigten folgenden Nachruf: „Die u-nerforschlichen Nathschlüsse der Vorsehung haben die kaiserl. Familie duich den Tod Sr. kaiserl, Hoheit des Herzogs Maximilian von Leuchtenberg mit einem harten Verluste betroffen. Ganz Rußland, dem Anfrufe seines geliebten Herrschers entsprechend, nimmt auf» richtigen Antheil an seinem tiefen Schmerze, an dem Schmerze der niedergebeugten Witwe des hohen Verstorbenen , an den Thränen aller der hohen Glieder der kaiserl. Familie. Der Herzog Maximilian, in der Blüthe der Jahre dahingerafft, war in Wahrheit ein Sohn unseres hohcn Herrscberpaarcs, ein treuer Sohn .Nußlands und ein ergebener Unterthan des Kaiscls. Er hatte sich vollkommen in dem Lande eingebürgert, das ihn adoptirte; er hatte es zu sei nem Vaterlande gemacht. Die russische Sprache hatte er vollständig erlernt und weihte Nußland alle seine Zeit, alle seme Kräfte. Die Zerrüttung seiner Gesundheit nöthigte ihn, den activen Militärdienst zu verlassen, in welcher Lanfbahn er vor Verlangen brannte, dem Kaiser seine Ergebenheit zu beweisen, sein Blut zu vergießen und selbst sein Leben zu opfern auf den Ruf Sr. k. Majestät. Er hat sich beschränken müssen auf Werke des Friedens und der Wohlthätjgkcit. Als Präsident der kaiserlichen Aka-demie der schönen Künste war er voll Güte, Ge-rechtigkeit und Freundlichkeit gegen seine Untergebenen; allen zugänglich, schützte er die Künstler und ermunterte das aufkeimende Talent. Die russischen > Künstler haben in ihm einen Wohlthäter und Vater verloren. Aber seiner edlen und mitfühlenden Seele genügte nicht die Betrachtung und Schöpfung des Schöne» in materieller Form, sie suchte Höhcrc Nahrung und Genuß in den Werken christlicher Mildthätigkeit, die länger dauern als Marmor und Erz. Der Herzog n.ihm nicht nur dem Namen nach, sondern durch directe Sorge und Thätigkeit an einer Menge wohlthätiger Werke Theil. Diese Theilnahme begann, sobald er sich in Nußland niedergelassen hatte: oft sah man ihn auf einem glänzenden Balle, mitten unter den berauschenden Ver-gnügungen der Welt, sich heimlich entfernen, in den Schlitten steigen und in das Hospital eilen, welcheö seiner hohen Sorge anvertraut war, dort sich der Wachsamkeit der Beamten vergewissern, sich nach den Bedürfnissen und Leiden der Kranken erkundi, gen, sie tiösten, crmnntcrn, heilen, mit einen, Blicke, einem Worte, einer mitleidigen Thräne. Kein Un» glücklicher, kein Nothlcidender verließ ihn, ohne Hilfe oder ein Almosen erhalten zu haben. Unter seiner belebenden Leitung entstand und entwickelte sich die wohlthätige Gesellschaft des Armenbesuchs. Und diese schonen Eigenschaften der Seele, in schönem Körper wohnend, wurden bei ihm noch hervorgeho» ben durch die Sanftheit des Charakters, die Freund, lichkeit, ein edles Selbstvertrauen und großen Frei' mlith. Mit einem Worte, er war voll Edelsinns und der höchsten Tugenden. Sein Andenken bleibt für immer eingegraben in allen dankbaren Herzen. Nußland schaut mit schmerzlicher Rührung auf seine junge Witwe, umgeben von Kindern in zartem /ugcndalter, welche nicht den ganzen Umfang ih"5 Verlustes begreifen. Unterwirf Dich dem Willen des Allmächtigen, fromme (5za.en.Tochter! Suche Deinen Trust und Deine Freude in Deinen Kindern. Nllssi'chc Prinzen, werden Sie tieue Kinder Nuß' l.,nos, «reue Diener )hres Monarchen sein und die un-sterbliche Seele ihres Vaters wird voll Freude aus ihrer hiinmlischcn Behausung auf dieselben herabschauen!" M i s c e l l e n (An ,,>««t,<»zr«< «<«,,<>") in Nom singt jetzt in Opern Donizetti's und Verdi's eine höchst talent, volle Künstlerin, welche einer der ersten Familien des Kirchenstaates angehört. Es ist Donna Maria Pl'cco-lomini, die achtzehnjährige Tochter des Prinzen und dichte dcs Cardinals Giacomo Piccolomini. Die dringendsten Bitten und Vorstellungen, namentlich des Letzter!», vermochten dennoch nicht, sie abzuhal-ten, lie Opcrnbühne zu betreten, für die sie allerdings geboren scheint. (Neisebassage ) Auf der Eisenbahn von Man^ chestcr nach Liverpool reiste eine Irländm'n mit ihre» 2 Kindern und ihrer Bagage, welche aus cincr 4 Fuß langen, 2 Fuß breiten und eben so hohen Kiste bestand, die von den Bahnwärtern als Gepäck auj^, Waggondach geworfen wurde. Auf der Station angekommen, forderte die Irländerin ihr Gepäck. Man gab es ihr. Als sie verstohlen ins Innere blickte, ob dem Inhalt nichts geschehen, sprangen plötzlich zwei Kinder, denen ihre Situation schon unerträglich geworden sein mochle, hinaus. Nun drangen die Eiscnbahnbeamten auf Bezahlung dcs Fahrgeldes. Die Irländerin besaß jedoch kein Geld, und die Kinder zurückzuhalten, war auch ni lt gerathen, da-her ließ man die Mutter, die sich so eigenthümlich geholfen hatte, in frieden ziehen. Ein Knabe Wal 10 der andere 12 Jahre alt, sie hatten in der Bret' terwand ei» kleines Loch, wo frische Luft zu ihncn eindrang, u,»d waren so kunstvoll in einander s^ schoben, daß sie in diesem kleinen Nauinc ft^ ^' sindcn konnten. Bedenkt man das nicht eben zu delicate Auf- und Abladen des Gepäckes,,"" dieß der Fall ist, so war die Situation dcr armen Kleinen nicht eben die bencidcnswcrthest«'- (Daft Jahr > 7<5<> ) ^""'" """r cm Jahr grö> ßeren Männern dic Erstehung gegeben haben, wie dieses- Alexander Humboldt erblickte zugleich mit Napoleon, Wellington, Marschall S o u l t, (5uvicr u"d Chateaubriand in diesem Jahre das Licht der Welt. Dn.ck.mch.2krla« von I. v. Klcinn.ayr und F. Vamber« in Laibach. Verantwortliche Heransgeber Inhanq zur Faillacl)erSeitunH. Tclegrnpbis'b^r Evu»K«Vericht der Staatspapiere vom 26. November 1852. Slaatssch'!ldU»rsls'rs!s'«N!^„ ,„ 5 v<5t, s<„ <«M.) <^ <>8 detto „ /^ ,/H , 8^ dctto „'t '„ ., 75 V» Darlehen mit Verlosung v.J. ,839. sin 2,'itt ft. 138 3/4fi,r l()l>fi. Ncms Aulehci, ^in..s-. ^......... 9^5/»« detto I.iu^» «. ...... l 101/2 57« l«52............. '" Lombard. Anlchm.......... w^.i/t Va«s-?lc!im, l". Stock ,337 ft- "' l5. M. Vlctim dcr Kciisn ss.rdixai.ds-'ilordl'al,» zu lUW st. C. M....... 23»" «.'..(5. M. Nciicn dcr üsterr. D.",a>.-Da»wsschifffahrt ^ zu 50U ff. C. M. ..... 72 l ,/2 st. »> (5. M. Wec! sel . Cours von, 26. Novemler >X52 Amsterdam, für lt)l> ThalerEunmt. Nthl. UN 3/^ Vf. 2 Mmiat. «»9sd»r>,. ,»r l<>0 ("»!d,» «i,i>., ^,»!!', ,<r!2<»,>. ,i>dd. Vcr ) tl»s-Währ, im >.h l/2 jl. Flisi, G,.lt',»,!.'» 5/8 Vs. 3 Mmia». Ha>»l'»rq, ss'r , 3 ,/^ Bf. i M.'nat, Loudo», f,,r l PfimbSttrli,!, Guldens ,,^6 !/>Af. l M^'i'at. Mallmld. siir 3<><» Oester,. ich. ^'ire, <«>lld, l l6 Vs. 2 M',, t, M.rfelll., si,r :U><»^ra»f.». . Güld. ,3«^ As, 2 Mom.t. Hans, for :!'»<» Fn.»f.» . . <.«,,,d, «Z« 3/4 As. 2 Ml»i.,l. Gold- n»d Sil l'rr-bourse v u m 85. Nov. l«52. Äriss. Äe!b. .ssais. M!M.<-D,l!-at.!l ?l!i'>,' .... — i!2 «/8 bctto Rand- dtv „....- 2ii (^ulll !>l ,»u>c<>......— 2l 5/8 Napl,'leo»>)d'or's „ . . . . — ll.l'. Graf Aißow, k. k. gcheiiner Nath, von Wi^',, nach Roin. — Hr. Miillrr, Hauptlücn,!,, r>o» Wi» nach )1,odei,a — Hr. Plichner, k. t ^l'«Ii.l!te»<,l,t, vo» (Hi ay »ach Eoilio. — Hr. Dr. Katz. t f. Ol>el arzt, l'oi, Wie» nach Zaia. __ H,- D»»,^,-. Plir>a tier, s. Famili!,', »on Win, »ach Vrncdia,. -^ >»<>,-. B.'iidi, Hai'dl'Iomaii», vou Wie» »ach Tliest. —Hr. Epstein, Haiidelsmaim, von Gray. — Hr. Matticolla, Halideloma»», von Agram nach Trieii. _^ H>. A»to» v. Illes, '.'ldoc'clU, vo!i Verona nach Steilialliaüa/i'. — Hi. Hncwtowsky, Handelsmann, r>on Venedig »ach Wien, — Hr. Wiolatzty, k. inss, Hofrath; — H>-. p. Alpeiisleben, k. preuß. Lielltruant; ->— Hr. John Warnin^ton Eiödell, — li»d Hr. John Saliers G'I-liet, beide engl. Prioaciers; — H>'. Wilhel,,, N.iß, Kaufmann, —, imd Hr. Chlisicopuloi«, rmt llnter-than, alle 6 von Trieft nach Wien, Vrrleichnijj der hicr VcrNarl'cnen. Den 20, November «852. Margarethe Ma<>,,ka, Inwohnei5>,attin, alt 58 Jahre, im Civil Spital Nr. I , am Typhus. Den 2l. D^m Herrn Johann Loo^yika, bürgl. Kleidcrmachermcister, seme F^an ?lnna, alt 27 Jahre, in der Stadt Nr. 228, an dcr i.'ungensucht. — Jacob Nagode, Schuster, alc 54 Jahre, i» der Tirna»-Vorstadt Nr. 5, an allgemeiner Lähmung — Dem Damian Brodnik, Anfleger, seine Gatmi Maiia, alt 42 Jahre, i„ der St. Peters-Vorstadt Nr, 107, am Neroenfieber. Z. iU70. (I) Nl. 5»»»2. K u », d in a ch u n g. ?lm l. December d I. Vormittag um ltt Uhr und dann in dcr Nacht darauf vom l. auf den 2. Deccmkcr d. I. werden am hiesigen Castellberge die neuen Feuersignale mittelst Anschlagens auf die eigens angefettigte Alarmglocke und Auf' ziehens der Signaltöne versucht. Dieses wird zur Vermeidung von Beirrm,-gen allgemein kund gemacht- Stadtmagistrat iiaibach am 2-». Nov. !85>2. Z. Ki77. (l) Nr. 5320. Kundmachung . '"m :i0. d.M., Vormittags um l« Uhr, wnd his^mlK d^ ^citation für die Verpachtung o<'o^ass,nk,Lichts m mehreren Parthien abgc^ halten werden. hi'm^^in?a^^"' '""b" !" diel« "citation Stodlmagist«! «aibach «m ü4, November,852, cZ, k»ib, Zeit, Nr, 2?» ,. 2?. M». I«52,) 3, l626, (3> Nnjelge Zum gegenwärtigen Jahrmarkt empfehle ich mich den geehrten auswärtigen Herrschaften ganz ergebenst, mit meinen vorrathigen Wägen und Möbeln. Die Wagen stehen zur gefälligen Ansicht in meiner Werkstatt im O>. Zwayer'-schen Hause in dcr Gradischa-Vorstadt; die Möbeln aber im Kosler'schen Hause Nr, 5,8, in der Cäpuzincr - Vorstadt. Vincenz Filibrunn, Salller- und Hmeiste>'. Z. '673. (l) Tanz- Unterrichts- Anzeige. Ich achte es für die Erfüllung meiner Pflicht, mich elnes hohen Aoels, löbl. s. k. Militärs und hochvllehlten Publikums Huld und Gewogenheit in Gnaden anzuempfehlen. G.fallige Adressen erbittet sich Gefertigter bei Herrn Gottlieb Odölfer, Galanteriewaren-Drechsler, in der Elephantengafse Gewölb Nr. 22, gütigst bald überschicken zu wollen. ilaibach am 25. November l852. Hochachtungsvoll Franz v Tcio, kr. stand, befugter Tanzmeistel und Anstandblehrer. Z. »563. (5) Bei Jg. v. Kleinmayr ö< Fcdor Valnbcrg ist elschiencn: für die Landesgeschichte d c s Herzogthums Ärain. Vom FZF. «^. F^. Ft,«,«. Der gnlye Reinertrag ist ^nm Vortheile des histor. Vereines slir Krain bestimmt. Der Verfasser sagt in der Vorrede: „Der kitende W.d.inke bei Verfassung und Herausgabe dieseS Archives ist, der endlichen Verfassung emer ^andesgeschichte des Herzogthums Krain vorzuarbeiten und dieselbe z» erleichtern« In einer Reihenfolge von Heften wird nun das wichtigste gedruckte und unae druckte Materiale zur Landesa.eschi.chte veröffentlicht, und dadurch sicherlich alien Freunden Vaterland,scher Geschichte ein willkommenes yiachschlaa/buch geboten; zudem dürfte die Widmung des ganze« Meiner ! träges für unsern vaterländischen Geschichlsverein eine schatzcnswcrthe Empfehlung sein. j Aorralhia, bei: >^l«»i«,»,»,'>' ck «l«,n>»<»>»^. dann im Vocale des biNorilchen U,«ines im ^chulgcbaude, und b.im Versass.r, Z>>>. K/. ,<'. >^>„«. - Preis "»« kr <3. Vt. Ferner i.sl Uri Ol>ig<:ii /ji IihImmi : It azlaga 11 j e kersanskiga kafoljškiga nauka, s p i s a 1 Aiitlrcj Albrclit. 2111c 3 SBanb« in llmfcblag geheftet. $) r c U 5 fl. Duhövna V(>jska. tS p i s a 1 ii laflikim jesiku bogabojezhi ozhe Iiaureiix SkiijHili, nükdaj rninih reda svetig-a KnjHana. P r e s t a v i 1 v n o \ i l h •I. III. In Umschlag brosch 5O kr., steif gebunden > fl. Klnn, «I.. V ss, Neise auf dem weißen Nil. Aus den Original-Uanuscrip-ten des General-Vicärs von Central-Afrita !),-. Ignaz Knoblecher bearbeitet. Gefalzt ,5 kr. 14 In ii. »r. \. F., IN»» «» ^»>«l>'«?»»U i« Vaibach, so wie in allen solid«,, Buch« dax^lunge» Deutschland« zu habe» : Vollständiges Wörterbuch der deutschen Sprache, wie fic in der allgemeinen Literatur, dcrPoesie, den Wlssenschaftrn, Kün^ sten, Gewerben, dem Handelsvcrkehr, Staats und Gerichtswesen ?c. gebrauchlich ist, mit?tn-qabe der Abstammung, del Rechtschreibung, der Wortformen, der verschiedenen, sowohl eigent-lichen als bildlichen Wortbedeutungen in den einzelnen Ausdrücken und besonderen Redensarten , des grammatischen Gebrauchs. so wie auch der Ainnverwandtschaft der ahnlichen Worte, nebst einer Sprachlehre und einer besondern vollständigen Uebersichlstafel aller unregllmäßi' gen Zeitwörter mit den gebräuchlichen und ver» alteten Zeitformen bearbeit»! und herausgegeben von »,. Wilhelm Hoffmann. Lxi con-8. Grster Band, 2l — D, odrr H>ft ^ - lN, » 27 kr. Das so elH«, erschienene zehnte H<'t von neuem, daß d!eseö Werk in ^qelnlaftqer Folae ruhiq fortschrei'eui), sich durch Vollständigkeit, durch 'orqfäl-tiae faßliche u»d umft'sftuce Darlegung de« Sprachgebrauches i., Form und Geist, und durch Neichhal-tigkeit in den Belegstellen aus den, a»vs;en Schatz liüsecer ssl^sstker uuiiderluoff«» a»lsze»ch"et. uud auch rasch der Vollendung einqeqen schreitcs. Wl! l verdient es daher de Beachtung aller, dene« die deuts6)e Sprache u»d ein uorzüqliches. pra,«,sch brauchliareö Werk Trubel etwaO gilt; dem, es erwarbt sich durch s ine Gediegenheit ei»«" c>hlenplah >>' der deutschen A' leralur, u»d v,rmaq das Vet-urfnisz und q^reä'le Ansprüche Aller zu befrie^iqeu. Außerdem empfiehlt es sich durch V'lligseit b» tl««' »8t «l/en: Andreas, der Tepplchkramer, oder: del- wunderbare Doppelgänger. Ci„e romantische Geschichte aus dein 17t. Bericht über ei»e öffentliche Versammlung, gehalle» von den Mitgliedern der Neu.-IerusalemSkirche den l^. August ,85l. im freemasons'Hall zu London. Tübingen »852. 36 tr. Bilder - ?llb um, natni historisches, der vorzüglichsten Säugethie.e. Für Jung und Alt. Auch zu jeder Naturgeschichte als Bilderwerk anwcudba'.'. I>, 67 AbbildungStafeln. Wien. "10 kr. Brei er, Eduard, der Glöckner von Malborghetto u»d sein Kind. Nebst andern Erzählungen. Wien 1850, 24 tr. Büchner'S neue«! Kal toffelbuch. Das Ganze deS Kartoffelbaue^, nebst Rathschlagen zur Veihücung der Kaitoff,Ikra»kl)eit Mitgetheilt vl)n Moritz Beyei. 2tc veru,ehrte ?lustage. Leipzig 1853 36 kl. Chateaubriand's, F. A. v. , Dcntwüidigk.iceu von. Jenseit dcö GrabeS. Deutsch r. Tl. F.Meyer, 2te Ausgabe iu 4 Bänden. Leipzig lU52.fi 4 30tr. Chiaii, lil-. I., Dr Call Braun und l^-. I. Spath, Klinik der Geburtshilfe und Gyuakalogie. l. Lieferung. E>langen l852. fi, i. 30 kr. Conscience, H., Geschichte des Grafen Hngo von Cranhoru und seineS F'euudes AbulgafaruS. Ans dem glamischen v. O. L. i^. Wolff. Neue Ausgabe inir Illustratlonen von E. Dujardln. Leipzig 1850. 36 kr. Dichtungeu nach dem alten Testament. Von Ka. thalina Diez. Berlin «852. fi. l. 48 tr. Dominicus, P., » .ll?5u iVlurl«, der heilige Io. haun vom Kieuze, der erste barfüßige Carmelit. Wien l852. fi, i. 20 kr. Dut teuh o fer, Or. F. M., d.r Eid. Ei» Noma. nenkranz. Iil der Form der Urschrift übeitragen. Berlin ,852. !8 ki. Ei'igelhald, I. D. W. E., Baukunde oder archi tectonische Construccionslehre. Mit einen, Atlas iu 4 Bänden. Stuttgart 1852. fi. 2. 42 tr. Eschke, Einst H., über Messung und Cubirung der runden Nutzhölzer. 2te Aufiage. Chemnitz ,852. 43 kr. Fisch Hof, Joseph, Versuch einer Geschichie des Cla-rierdaues. Mit besonderem Hinblicke auf die Londoner groß? Industrie-Ausstellung im Jahre 185 l, nebst statistischen, tarauf bezüglichen Andeutungen zc. Wien »853. ft. l. 30 kr. Fl ögel, Bernh, , die veibesserte Eizeugungsart der Weizenstaike niit Gewinnung des Klebers. Ncbst einen» Anhange über die natürliche Bestimmung deS Kkbers zur Biolbercitung, Wie» l852. 30 kr. F ra n ke» he > m, Dr. M. L., Völkerkunde , Cha'al-teiistit u»d Physiologie der Völker. -0>eölau i«^2. fi. 4. 3 kr. Galle rie sämmtlicher eu> optischer und mi^reui o-paijcher Mü»zen i» ih'e, wiikiiche» Größe Nebst g.nauei Angabe ihres Werthes nach p> eilsuschc»!, 1 Heinischen, und Convelitions - Miillzfuß. «Liefe-rung. Leipzig «852. i« l'r. G arcenbau ' Katechis m u s uad goldene Regeln für Gaitner und Gartenfreunde. Mit 5> Abbüduu-gen. Berlin !852. 27 tr. Gau, A»d,eas. kurze Betrachlllngen zun, Prwatge branch, l. Band, Schasshausen »852. fi. l. 2l kr. Hartmann, A., Siilladend-Geschichten, l. Band-chen. Mit 45 Illu!liallouen v. F. Wallhard. Bern ,«53. fi. l. 5!> tr. Hau sbi b I i 0 th e t, kleine, der Land - und Haus-wirthschaft. Ei» getreuer Rathgeb^r sür Landwirt!)»', besonders für den kl,inen Laudwirlh und den Bauer, l Heft. Glogau »852. I« kr. 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