Sch?tst!cttilNü Skr. 5 (Cignirt Ho»«,) CSTtchRanl«: tifliit <»>»> >»«»»«me e« e«aa- It. g«vt> tage; »»» 11—U vdr roroi. Haadichrrii«! aKtbai KMbt pMtfgcgie Südmark. Am verflossenen Feiertag hat sie ihre Jahresversammlung gehabt. Die fünfzehnte seit dem Tage der Gründung am 24. November de« Jahre« 1889. Welcher gutgesinnte Deuische würde nicht innige Freude empfinden, wenn er vom Wachsen und Blühen diese« Schutzhort« deutscher Siedelung hört «nd liest, wenn er au« dem Jahresberichte ent. »imm», daß so und so viel geleistet wurde vom vereine für deutsche Schulen, Lehrer, Gewerbe» treibende und Landwirte im bedrohten deutschen Sprachgebiete, daß die« und jene« Gut erhalten «urde, welche« in Gefahr war» verloren zu g'hen, daß Volksbüchereien in namhafter Zahl gegründet wurden, um Verständnis und Liebe für die deutsche Sache wach zu erhalten u. s. w.? Gewiß, der Ver. ei» hat geleistet, was er konnte, mit den Mitteln, die ihm zur Verfüftung standen. Aber diese Mittel! Wie sind sie doch gering «nd unzulänglich im Verhältni« zur Aufgabe, die sich der Berein gesetzt hat. Rund 82.000 K be» trugen die Einnahmen de« Vereine« im letzten Jahre. Immerhin um 7500 K «ehr al« im Vor. j°dre. Aber die Volkszahl der Alpenländer, in deren Gebiet der Verein zu wirken ha», beträgt fünf Millionen Deutsche. Und von diesen sind 23.196 Mitglieder der Eüdmark. Welche« Miß-Verhältnis! Wa« könnte der Verein leisten, wenn >ur 10 w. H. btr alpenländischen deutschen Bevöl. kerung et al« heiligt völkische Pflicht betrachten würden, dem Vereine anzugehören! Einem Ver. eine, der von seinem Mitgliede nicht« verlangt, al« daß e« .ein Deutscher sei. de« guten Willens all. jährlich ein kleine« Schärflein niederzulegen auf de« Aluare eioenen VolkStumS. Einem Vereine, her seine Mitglieder in keiner Weise verhält, auf ein Progzra«« zu schwöre-, der e« jedem «nbe. »ommen läßt, sich im politischen Leben zu bt-tätigen mach eigener Ueberzeugung. Man sollte e« Z»ie Tänzerin von Myrina. Bon Karl Busse. Der - lange Bredow war noch immer ein lustiger Bruder. Et lebt sich um die Fünfzig herum nicht schlecht, ttesondeiS — wenn man Erinnerungen hat. Nachh einem kurzen Souper sagte einer au« «lnnse: »Sie sind heute besonder« nett, lieber tdow:; irie wär'«, wenn Sie etwa« erzählten, «dorffff hat mir den Mund wässerig gemacht: soll dai eine Geschichte mit einer Tänzerin geben. — wvir find ja unter un« !* Derc Hausherr kniff da« linke Auge zu. .Davran erkenn» ich den guten Ger«dorff. Er die Leute immer zum Narren halten. Nicht« lich i ist so harmlo« wie diese Geschichte — rllich.4"* .Tätönjtrinnen und harmlo« ? Na, hören Sie llebebngen«, e« soll ja etwas ganz Apane« efen f« fein. Aus Kleinasien, wie?' .Saianj recht. Au« Myrina. Wo da« liegt, j ich | selber nicht mehr." „Untati hübsch?" .Daia-ke. E« ging. Ich war froh, al« ich sie war. . Sie war nämlich, unter un« gesagt — nicht echt!t!' Die t «eisten stutzten, machten große Augen nahmiwen die Zigarre au« dem Mund, .vesttsagie Tänzerin, von der Ger«dorss ge» Lcnoattuiig: RathauSgafse Mr. 5 sSijnu« Be,i>aSlit»iiMngen: tiirch di« *»|t t«jo(| tmmen und 572 Geschützen; die siegreiche japanische Armee zählte 160.000 Mann, war der Zahl nach also schwächer al« die russische. Ueber die Verluste in der Schlacht liegen bi« zur Stunde glaubwür. big» B. richte noch nicht vor; sie dürsten auf beiden Seiten kolossale gewtsen s»in. Aus "gort Arthur U'gt die Nachricht vor. daß der Mehlpreis von 20 Rudel auf 8 h»rabg»gang»n sei, weil »S »inrm schifte mit Mehl gelungen fei, die Blockade zu durchbrechen — Man erwarte, neuerdings Stürme der Japaner. Was der Krieg die Nüsse» koket. Darüber äußerie sich angeblich vor kurzem der russische Finonzminister gegenüber einem Bericht« erstattet. Bi« zum 15. August habe da« Finanz. Ministerium für den Krieg 272.0v0.000 Rubel au«geaeben. Man rechne, daß bi« Neujahr w»it»re 300,000.000 Rubel au«gegeben s»in dürsten. Die Gesamtausgaben der ersten 12 Monaie de« Kriege« dürsten gegen 600.000.000 Rubel beiragen. Herr v. Witte soll sich sehr zuversichtlich betriffend die Beschaffung weittren Geldvedarse« für den Krieg ausgesprochen und wolle aus verschiedenen Quellen neuerding« 750 Mill. Rubel in Aussicht haben. Ich heuchelt, bewundernde« Erstaunen. „So,' so .... ach!" Und wog nun da« Figürchen mit der Hand. .Hören Sie«, sagte Jona« Beringer dumpf, „die Nekropole von Myrina ist der Fundort diese« Werke«. Alle diese Funde mit ganz wenigtn Au«, nahmen hat da« Louvre erworben. In zwei ganz gle chen Exemplaren ist diese Tänzerin von Mvrina vorhanden, nicht mehr! Und wenn Sie die Welt absuchen l Hier ist da« eine Exemplar!« Er holte tief Atem. „Es ist natürlich unbezahlbar. ES war bislang im Besitze »iner gräflichen Familie.... Mißliche Verhällniffe... e« kriselt überall ... wir verstehen un«!. . Wer kauf, der. ariige« verschwiegen? Jona« Beringer. Hier bin ich — die Tänzerin von Myrina gehört mir!" H«! e« leuchte,« mir »in. Immer li»b»voller betrachtete ick» das kostbare Figürch n. Aber, um keine Dummheiten zu machen, schob ich e« vor. sichtig dem Händler wieder hin. „Alle« schön und gut, doch nicht« für mich. Herr Beringer. So wo« kann ich mir nicht leisten.' „Hochwohlgeborener Herr Bredow! Ich bin Kunstireund, Sie sind Ku»flsr,und. Wär' ich »in gewissenloser Kaufmann, sagt' ich: acht-, neunhun-dert Mark will ich dafür. Aber ich bin ehrlich. Unter der Bedingung, daß der K^>uf geheim bleibt, hab' ich da« Meisterwerk sür Hunde, tunddreißig Seite 2 Kin sonderbarer Kauz ist Gras Tolstoi, der in einem Aufrufe da« ruf-fische Volt vor gewalttätiger Revolution warnt; «ine solch« vernichte nur tüchtige Männer und stärke die Willkürherrschaft der Beamt«n. Tolstoi fordert die Leute auf. die Steuer» zu verweigern, vor allem die Blutsteuer; dies sei wirksamer und führe eher zum Ziele als die Revolution. -7- Wie sich Graf Tolstoi «in« V«rw«igerung der Blutsteuer» leistung ohn« Anwendung von Gewalt wirksam denkt, wär« int«r«ssant zu «rfahr«». Sollen die Mil-lionen russischer Militärpflichtigen in die Schweiz oder nach Amerika flüchten? politische Wnndschau. Zur LandtagswaHt. Der G«gn«r Siig«rt im Marburg« B-zirk« ist «in sicherer Franz Thal-l e r, ein Mann deutscher Abstammung. Von ihm ist bis heute nur da« Eine bekannt, daß er ein Deutschtnfrefltr ärgster Sorte ist. Da» ist aber auch da« hervorragendste Verdienst in den Augen der Pervaktnhäuptlinge. Wratschko« Gegner ist der be» kannte Hofrat Ploy; die flovenisch-klerikale Presse aib.'itet gegen die'Wahl Stiger«, indem sie ihre Wähler ausmerksam mach,, daß der deuische Be« werber kein Bauer sei; Hofrat dürfte er also fein! Die vernünftioen Slovenen de« Bezirke« werden sich bedanken für die Dummheit, w-lche ihnen von den Hetzern da zugemutet wird. ?ie slavische Kreifarb wurde in Gonobitz am 4. d. am »Narodni vom' gehißt, al« in diesem von den Klecikalflovenen «in« Wableiversammlung abgehalten werden sollt,. Man begreift die Frech-heit der Pervalen. die zu einer solchen Heran«, forderung der deuifchen Bevölkerung eine« deutschen Markte« de» Mut hab«n, trotzdem Gonobitz nur 8 slovenische Besitzer zählt, man begreift die deutsch« Erregung und die stürmischen Szenen in deren Gefolge; «« fällt aber schwer, sich klar zu machen, wa» sich der dortige BezirkShauptmann Müller gedacht hat, al« er da« Fabnenverbo« der Gemeinde aufhob. Die wackere Gemeindevertretung hat denn auch nicht ermangelt, ihm ihr? Meinung zu sagen im Beschlusse vom 6. d., defsen Wortlaut wir im »Grazer Tageblatt" finden: »Sonntag am 4. September 1904 wehte vom „Narooni dorn" in Gonobitz zum erstenmale bi» slavische Trikolore. Der Anblick dieser in Gonobitz ungewohnten Er-scheinung hat die deutsche Einwohnerschaft in nicht geringe Aufregung versetzt, und e« ist leider sogar zur Anwendung der Waffengewalt gekommen, wa« sicher ausgeblieben wäre, wenn der k. k. Bezirk«-houplmann Br. Müller da« Verbot der Gemeinde» die slavische Fahne auszuhängen, nicht umgestoßen hätte. Der slovenische kaiholisch-poliiische Verein hat bisher seit Jahren s«in« Versammlung in ver Kaplanei abgehalten und hieb« in der Regel »in slavische« Fähnlein gehißt. Solang« die vereint gewesene Ort«pemeindt Gonobitz bestand, hat man dagegen nicht Stellung genommen, und auch nach der Trennung hat man diesem Vereine keine Be-achiung geschenkt. In den letzten Jahren haben sich jedoch die nationalen Gegensätze bedeutend ver» schärft und mit der Erbauung de« „Narodni dom" Mark erstanden. Oeffenilich in meinem Laden au«-stellen darf ich «S nicht. Gut: «S soll für hundert» undsünfzig Mark Ihnen gehören!" Wozu lange reden? Ich kaufte die Tänzerin von Myrina. Jona« Beringer sah sie noch einmal mit einem langen Blicke an. »Wahren Si« sie gut!" Dann ging er. Ich zeigte unter strengster Diskretion dem guten, närrischen GerSvorss die Statuette. Nitür» lich hatte er keine Ahnung; und da er sich etwas auf seine Pfiffigkeit zugute tat, begann er gleich mit der Möglichkeit eines Betrüge« zu rechnen. Er verzog das Gesicht und zweifelte so lange, daß wir beinahe in Streit geraten wären. Wie es imm«r zu g«h«n pflegt, blieb ein Stachel in mir zurück. Und als wir uns noch einmal in die Haare kamen, schlug GerSdorff vor, er wolle von seinem Oheim mülterlicherseil«, «inern berühmten Kunsthistoriker, ein Urteil einholen. Dieser berühmte Oheim halte mein« .Tänzerin" nur ein paar Minuten in der Hand, al« er zu lachen begann. ES soll sich, erzählte mein Freund, großartig angehört haben: denn er lachte mit dem Bauche. Dann sagte er: Da« kommt davon. Jeder will heut T«rrakott«n. Die alten, die man findet, lange» nicht. Da macht man sie nach. Uebrigen« noch nicht mal schlecht gemacht! Ich war geschlagen. Aber dann . . na, e« ist eine Hetzanstalt gegen alle« Deutsche entstanden. E« ist daher nur begreiflich, daß die Gemeindevertretung, d«r an einer rudigen Arbeit gelegen ist, jede« AuShängkn «in«r slavenischen Fahne am »Narodni dorn" v«rbot«n Hai. In Erwägung, daß bisher das Aushängen der sloveinsch-nationalen Fahne im »Narodni dorn" sowohl von der k. k BezirkShauplmannschast Cilli, alS auch von der k. f. politischen Exposilur in Gonobitz stei« v«rbol«n, bkziihungSweis« vaS Verbot der Gemein?« bestätigt würd«; in w«iter«r E-wägung, daß im deutschen Markie Gonobitz nur 8 slovenische Besitzer ex st'eren, deren nationale Betätiiiung durch da« AuSdängen einer slovemjchnationalen Fahne als Pro okation «rsch«inen muß, die durch die gegebene Erlaubnis von Seile be« k. k. BezirkShaupimann«« g«sörd«rt wird; in Erwägung, daß der k. k. BezirkShavpt-wann auf die Folgen einer solchen Erlaubnis seinerzeit aufmerksam gtmachl wurde; uuo «ndlich i» Erwägung, baß die Beflaggung anläßlich einer Wähleroersammlung gestattet wurde, wodurch die nationalen Gegensätze nur noch verschärst wurden, bedauert die Gemeindevertreiung Gonobitz das Vorgehen des k. k. Bezirkshaup«mann«S Dr. Müller auf da« tiefste und erklärt, ihm daS bisher «nt-gegkngebrachie Vertrauen nicht mehr entgegenbringen zu können." Z>er Vollzugsausschuß der deutscheu Parteien wird im Oktober seine erste Sitzung nach den Fttien haben. Die Unterbringung der italienischen «Äoch» schulüurse in Innsbruck bereite« der Regierung nach der »D.-n. Corr." schwer« Sorg«/ Wo die» selbe biSh«r anklopfte, um Räumlichkeiten zu mitien sür die Kurse, sand sie verschlossene Türen, und mit Baumeister Fritz, mit dem sie schon auf ein Jahr abgeschloffkn hatte, lieg« si« jetzt im Prozesse, weil er. 001» Zweck« der Mietung seine« Hause« unterricht««, die Anerkennung d«S Vertrag«« ver» «vrigert«. Zur allgemeinen Heiterkeit der wackeren Innsbruck« soll nun außerhalb der Stadt, in der Höltinger Au, ein Hau« gemietet worden sein, deffen Eigentümer den doppelten Zin« verlangte Hellerreich - Zlngaru weiß nicht wohin mit den überschüssigen Geldern. Daher bleib« nach Ansicht unsere« KriegSministeriumS nicht« andere« ünrig, al« «in«n neuen Kri eg« Hafen anzu-legen. Nur ist man noch nicht schlüssig, wo; aber die Vermeffunaen und Vorarbeiten an der Dalmatinischen Küste sind bereu« im Gange. Z»ie Avöröckelnug der Auugtschecheupartei macht Fortschritte. Erst waren e« die Agrarier, Sozialinen und Radikalen, die durch ihr Au«treten den Umlang der Partei verringerten; nun soll eine neue Partei aus ihre Kosten im Entstehen sein. Abg. HolanSky soll sich zu ihrer Bildung dem Grafen Sl«rnd«rg angeschlossen haben. Für uns Deuische ist VaS ohne Belang, denn im Gegensatze zu unseren Parteien finden sich die eschen ischen gegen doch immer zusammen, wenn e« wa« zu ergattern g«bt, da« bisher und von Rechtswegen den Deutschen gehörte, wenn eS sich um'S söge-nannt« böhmische EtaatSrtcht handrlt u. s w. Wir Deutsch« habtn's ja nicht «inmal zu gemeinsam«? ivar gut, daß JonaS Beringer in der Steglitzer Straße saß! Hätt' ich ihn hier gehabl .... Natürlich wollte ich ihm schrribtn, wenn ich innerhalb vierundzwanzig Stunden nicht mein Geld wieder hätte, würde er wegen Betrugs angezeibt. DaS red«« mir GerSdorff schließlich ouS. Während ich wie ein brüllender Löwe in meinem Zimmer auf und abging, sah er sich die Tänzerin an. »Wa« gibst du zum Besten, wenn ich dir dein Geld wieder dafür verschaffe? . . . Man könnte eS versuchen." Fünfzig Mark wollt' ich gern für einen feinen Abend opfern. Er war'« zufrikd«n. So «ntwarftn wir «inen KriegSplan. Die große» Züge hatte «r schon im Kopfe. Die Einzelheiten überlegten wir genauer. Am nächsten Tage ließ ich JonaS Beringer rufen. Echo» wie er zur Türe hereintral, sah ich ihm daS schlechte Gewissen an. Warte, FüchSchen! Und ich drückte ihm leuchtenden Auge« die Haud und dankle ihm begeistert, daß er mir da« herrliche Meisterwerk abgelassen. Er stutzte, fürchtete bei all seiner Schläue eine Dummheit gemacht zu haben und ward unruhig. Aber meine Liebenswürdigkeit war unwiderstehlich. Er fühlte sich selbst «rhob«n vurch feine edle Menschensreundlichkeit und wehrte bescheiden ab, die linke Hand aus dem Herzen. Nummer 73 energischer Forderung der deutsch«» StaatSspnh gtbracht — seit Scharschmidt, und daS war — ». glaublich schier — im Jahr« 1886. Letzte Nachrichten. pie Kandetsvertragsveryaudluugen mit Italien sind abgeschlossen. Zum Nachfolger ?lehwes wurde der Finl Swiatopolk-MirSky, der bisherige Gouverneur co» Wilna ernannt. 3?ont Kriegsschauplätze in Ost'sien lauf» fortgesetzt Nachrichten ein über d,e lurchibarenH«' lüfte, welche beide Parieien in der Schlacht l?o« Lioajang erlitten haben. Die Japaner solle« bei ihren Siurmangnsien an eine« Tage 10.000 Man verloren haben. In die Hände der Japaner siele» 132 Bahnwagen mit Nahrungsmitteln und Erließ-bedarf, sowie 97 Geschütze. Die russischen Verlch be« Lioajang werden auf 40.000 Mann geschätzt. Geschichtlicher Wückötick aus die evangelische Bewegung in Eilli. (Schluß.) Dennoch sollte os wieder Frühling werde». Al« die Slürme der Revolution (1648) durch uiisa Land brausten, da brochtkn sie außer der polüi-schen auch die religiöie Freiheit Oesterreich« un) die bisher geknechiele evangelische Kirche sonnte sich wieder frei bewegen und jegu «in« war leider zerstört. Di« zweite recfechmail spurlos — offenbar ist die« die unsre. Die »ru«, die eine leichte Abscheuerung an der Seite zeig» I soll, versnchte da« Louvre zu erwerben, be» j» doch ern englischer Lord zuvorkam. Von I ward si» an »ine» bekannt««, Berliner Bankier »l«>> 1 kaust. Wir wissen alle, daß wir nach denIih»» d»« ungesundes!»» Gründenum« vor ftitchifutni Krach« gerade in der Bankwelt stehen. So «rzW» man sich in Kunstkr«isen, daß der betreffende Bark« I auch vor dem Sturze roch manche« verftld»» wolle. Darunter eventuell auch die driit». tialJ b'ißt die zweite vollständige „Tänzerin vonMtzm«'.^ E« wird natürlich uuch geheim gelchehen. Vietl-Hl bald! Halte» Sie die Angen offen, iBertnpcr . .9 möglicherweise erwischen Sie sie. Und wen»'« ffcl eine Stange Gold ist. Zch sage Ihnen da« inim I ver Bedingung, daß Sie kein.m — versted«» 6«.| wohl, keinem da« Werk srüher anbieten alt »it. I Die beiden Tänzerinnen in meinem Besitz . . . 34 ] da« wär' was. Wenn'S die Kasse auShält... I ich veipflichl« mich allerding« zu »ich««!' „Zu gar nich,«, Hochwohlgeboreu« £as Jorfthaus im Teufelsgrttiid. Detektiv-Roman von F. Eduard Pslüger. .Zwei .... drei Tninmheiten auf einmal . . . Lese» Sie nnr.* Er reichte Rechenbach das Telegramm hin. „Lesen Sie laut vor, daniil Klnge auch etwas davon profitiert.* Rechenbach las. ..Unser Mann entwischt. Spur total yerloren."' „?as fängt vertrauenseriveckend an.* .Lesen Sie nur weiter, es kommt »och besser.* ..Ich stieg zu ihm ins Kupee und ich glaube, cr hat mich nicht erkannt.** .Er hat ihn sicher erkannt! Fahren Sie fort, Rechenbach.* ..In Gemnnden sieht unser Mann plötzlich auf und fragt den Schaffner, ob er ihm nicht eine Tepesche be-sorgen könne. Ter Beamte bejaht. Ich sage mir. »nter allen Nmständen muß ich eine Abschrift von der Tepesche erhalten, laufe dem Schaffner nach und er-halte anch nach gründlicher Legitimation Einficht in die Tepesche. sie enthält nur eine Zimmerbestellung an ein Münchener Hotel. Inzwischen ist der Zug zum Abfahren bereit, ich steige ein. unser Mann hat das Kupee nach der andern Seite verlaffeii. das Fenster steht »och offen. Ich ihm sofort nach.* * .Run kommt die große Tummheit.* . .Als ich feine spur nicht gleich finde, gebe ich Tepesche a« den Kollege», er solle z»rückkommen .. .** .Tas ist es. anstatt «i telegraphieren. Zug absuchen. in Würzburg aufpassen.* .Er ist wohl wieder eingestiegen?' fragte Kluge. »Natürlich, er hat nur das Kupee gewechselt und ist aufgestiegen, wo es ihm paßte, wahrscheinlich in Würzbiirg nnd fährt heute Nacht weiter, wohin er will, telegraphiert unbehelligt an seine Genossen.....es ist zum rasend werden. Wir sind übertnimpst, über-listet, geschlagen auf der ganzen Linie. Alles muß man selbst mache», alles, die Menschen sind zu dunim. Lesen Sie weiter!* ......er solle zurückkommen, indessen ich nach der Elm-Gemunder Strecke hinüberwechsele ... .** „Beachten Sie den fachmännischen Ausdruck dieses Schaftopfes.* . .hinüberwechsele damit unser Mann nicht nach Norden entkommen kann.** ^ .Jnzivlseben fährt er von Würzburg, nach der Schweiz, nach Frankreich, nach Italien ... oh, oh . . . .* ..Als ich ihn auch dort nicht finde, kommt mir der Gedanke, er könnt« wieder eingestiegen und nach tftiAtiiiil «tttotea.) -lvurzvnrg weiter gefallen fei». Der Zug kann noch nicht dort fein, es handelt fich um Minute», meine Tepesche geht hin und sofort kommt die Antwort zurück, Zug 4 Minuten zu früh eingelaufen, alle aus-gestiegen. Ermittlung nur in der Stadt möglich. Was soll ich thun?** „Schilster werden!* brummte Breitfchwert grimmig.* .Es ist doch noch nicht alles verloren,* meinte Rechenbach. .Alles, denn der Bursche hat Genoffen in Würz-bürg, die ihm forthelfen. Ich könnte vor morgen Mittag nicht dort sein und dann ist er über alle Berge, aber versuchen muß ich es. Zunächst wollen wir die Telegramme revidieren lassen, ob Lamprecht irgend jemand benachrichtigt hat." „Er wird nicht telegraphieren." ..Ja, da können Sie recht haben, Staatsanwalt, wird schreiben. Jedenfalls müssen wir alles verbuchen ... Und nun zu Bett, wir könne» vor Tag nichts tun." xm. Der Morgen zog trübe über den Spessart herauf. Ein leichter Wind ließ die Giebel in den Spitzen der Bäume wie leichte Muffel iufchleier flattern und in den Tiefen der Täler wallte ein »veißer Dampf. Leiser Sprühregen senkte sich weithin über das Land, ohne es eigentlich zu befeuchten. Es war ein Wetter, wie ge-macht, ei» großes Verbrechen zu begehen, denn hinter der dichten Nebelwand konnte jeder Flüchtling leicht Ziifiucht finde,i und der Regen verwischte in kurzer Zeit leine Spur. Breitschwert litt uitter dem Wetter. Solche klare Naturen vertragen,die Verfinsterung des Himmels nicht, sie bedürfen des Lichts und des weiten Blicks. Trvtz alledem mußte er den Einschluß festhalten, nach Würz-bürg zu reisen, un, Laniprcchts Spur, die scheinbar ganz verlöre», war. wieder aufzunehmen. Schon in früher Morgenstunde kam er zu Rechen-bach und setzte sich neben sein Bett. „Ich muß noch ein bischen mit Ihnen plaudern, lieber Freund, bevor ich Sie, vielleicht aus längere Zeit, verlasse. Es bewegt mich schon ein Gedanke die ganze Nacht, und ich »iöchte gern Ihre Anficht darüber hören. Wie glauben Sie. daß wir es anstellen, den ivahren Namen Herthas zu erfahren?" „Also wissen Sie, daß sie nicht von Laßmann heißt?" Bmtschwert lächelte überlegen. „Glauben Sie denn, daß es nicht mein erster Schritt war, den Namen ju eruieren? Es gibt in ganz THilsrf)(nnb frtnc blrffff 7Tam«nR Citt« 0 nlcti!, außerdem gibt cfl in Oesterreich auch keine Familie, die so heißt Unzugänglich sind mir bisher nur die deutsch-russischen Adels kalcnder gewesen, vielleicht existiere» gar keine; aber aus der ganzen Art sich zu geben, ans dem Dialekt läßt sich wohl mit Sicherheit annehmen, daß sie keine Deutsch-Russin ist. sondern eine Teutsche. Warum sie überhaupt den Schritt getan, sich Ihnen zu nähen,, das ist mir noch nicht ganz klar. Anfänglich war ich der Meinung, daß sie das Werkzeug der Anarchisten sei, Sie zu ermorden, aber ich bin davon abgekommen." .Daran haben Sie auch sehr gut getan, denn es würde Ihrem Scharssinn und Ihrer Menschenkcnntnis wenig Ehre machen. .Hertha ist nicht das Mädchen, den Mordstahl gegen einen Menscyen zu erheben." ^Ja, der Meinung bin ich auch. Es bleibt nur die eine Möglichkeit, daß sie in der Absicht kam, Sie zu ivarnen." .Ich denke, lieber Breitschwert, daß das Natürliche auch das Richtige ist, vielleicht kam sie tatsächlich mit i»er Absicht, mich um Rat zu fragen, vielleicht hat sie flor keinen Vorwand gebraucht, sich mir zu nähern, warum wollen wir ihr nicht aufs Wort glauben." .Taran habe ich auch gedacht, ich denke jetzt anders. Ich bin der Meinung, sie habe einen WarnnngSruf an Sie ergehen lassen wollen und als sie sah. daß dieser WarnnngSruf ihren Bruder verdächtigte, für bett sie — ich begreife natürlich nicht warum — eine gerade-zu abgöttische Liebe hat, schnappte sie ab und erfand die (beschichte, die sie Ihnen bei der ersten Begegnung erzählte und bei der erneuten wiederholte. Dabei ifi mir eins un-klar: Wenn der Bruder, was ja so ziemlich festzustehen scheint, ein Mitglied des Klubs zur Morgenröte ist, warum hinderte er nicht die Warnung?" „Vielleicht, weil es ihm iu feinen Kram paßte." „Ganz recht. Sehen Sie, Rechenbach, das ist anch meine Meinung Die Warnung paßle in seinen Kram, er wollte, daß das Mädchen Verbindung mit Ihnen fand. 0, glauben Sie mir . . ." Brettschwert hob drohend den Finger .... .der Bruder ist ein Erzbose wicht und ich glaube, er hat die ganze Situation voraus» gesehen. Ein Staatsanwalt in vorgerückten Iahren, der in Liebessachen naiv wie ein Kind ist . . ." „Aber Breitschwert!" .Naiv wie e,n Kind ist, ich bleib« dabei. Man kannte natürlich im Lager der Anarchisten Ihre Gewöhn-heiten, Ihren Charakter sehr genau und so konnte der gefährliche Bruder mit Recht annehmen, daß Sie sich in Hertha verliebtet». Dänin» hat er den Schritt, den sie t«ck, nicht verhindert, vielleicht sogar gefördert. Was er aber eigentlich dabei bezweckt, das »st mir nicht klar. Daß Hertha bloß das Mittel sein sollte, Sie in die ? odessalle zu locken, scheint mir nicht glaubhaft. Es n,uß ihn ein anderes geheimes Motiv leitn» und bevor wir das nicht aufgeklärt haben, können wir nicht zum Ende kommen. Haben Sie viel Atut. Rechenbach?" „So viel, wie ein Alltagsmensch hat." »Ich uiuß es trotzdem »vagen, wir müssen aus daS A ttentat warten und wir müssen dazu die beste Gelegen-hd! bieten. Es wird schon kommen, dessen bm ich sicher und Hertha von Laßmann wird dabei eine Rolle spielen, n> eiche, das kann ich noch nicht sagen. Im übrigen be-hrrzigen Sie meine Verhaltungsmaßregeln, die ich Ihnen jetzt gebe. Lasset» Sie das Mädchen nickt aus den Augen. Ich werde die beiden »»»geschickten Leute, die uns Lamprecht entwischen ließen, hier in der Nähe postieren und Kluge »vird das Haus streng überwachen, denn ich bin der festen Ueberzeugung, daß mit dem Schlag, der gegen Sir geführt werden soll, zu gleicher Zc»t die Befreiung Herthas versucht wirv." _Wt>»r iKtiM.i »t« peute »»• fttim 91. «cptembvr roartrn. torrben sie nicht fUrchtt«, das, ©rrttja «ach dem Untersuchungsgefängnis abgeführt wird?" „Sie »»»erden das befürchten, sicher? aber da sie ihre Späher anf unseren Fersen haben, so »verden sie auch merken, daß Hertha zunächst hier im Forsthause in Ge-wahrsam gehalten »vird. Sie »verden die Tendenz dieser Handlungsweise vielleicht erkenne»», denn Lamprecht ist schlau und ja jetzt auf vollkommen freiem F»iß. Biel-!richt aber »verden sie glauben, der gute Breitschlvert be-gehe eine Duminheit, oder, und das ist mir die beste Lösung, die »verden »oir in die Welt setzen, sie »verden glauben, daß der verliebte Rechenbach die Triebfeder ist und daß um seiner Liebe willen Hertha nicht ins Ge-sängnis abgeführt wird." „Was »vird dann »veiter geschehen?" „Das hängt von den Umständen und dem ab. »vas der Feind tut. Ich glaube nicht, daß ein Angriff anf das Haus versucht »vird. Es sind ihnen zwei Angriffe fehlgeschlagen, der Giftmord, der sehr geschickt durch das Dienstmädchen eingeleitet wurde, ist entdeckt, die Tynamitmine »»»»schädlich gemacht »vorden. Mit diesem Mädchen — sie ist bloß ein Bauer in dem Schachspiel unserer Gegner, aber «ie wisse»», daß oft ein Bauer die Entscheidung bringt — mit diesem Mädchen »nüsse»» wir rechnen. Ich habe sie nach allen Richtuilgen hin gesucht nnd suchen lassen, aber ihre Spur ist vom Erdboden verschwunden. Lainprecht, so viel ist sicher, ist nicht der Mann, der ihre Liebe gewonnen hat und sie dadurch für feine Zwecke ausnutzte. Vielleicht ist es der Bruder Herthas, vielleicht auch ein Mensch, der vollkoinmen unverdächtig ist. ES scheint, daß die anarchistische Bewegung weite .Kreise gezogen hat, denn wer hätte gedacht, daß ein Man»», wie der geniale Professor Lamprecht sich dieser staatsgefährlichen Gesellschaft in die Arine geworfelt hat." .Ja. wer hätte so etwas denken können." „Aber ich beginne zu philosophieren, ein Zeichen, vaß mir die Grundlage der Tatsachen fehlt. Recheilbach, ich mnß Ihnen gestehen, ich bin noch nie so verzweifelt gewesen w«e heute, noch nie ist mir eine Aktion so vollkominen mißlungen, »vie diese." Ter Staatsanivalt versank in tiefes Sinnen. Sollte seine Leidenschaft »virklich so weit gehen, daß er eine staatsgefährliche Bande unterstützte, sollte er nicht einfach den tarnen und die Adresse des Bruders nennen? Nein, er hatte fein Wort gegeben und ein Wort muß mai» halten, das hatte er fein ganzes Leben lang getan und davon »vollte er auch nicht abgehen. Vielleicht war der 'Name Erich von Winkelmann, der sich unanslofchlich in seinen, Gedächtnis eingeprägt hatte, auch eine Täuschung, die Adresse vielleicht eine Deckadresse, ver-mittelst deren gar nichts zu ermitteln war. Sicherlich war es so nnd dieser Gedanke beruhigte einigermaßen sein Geivifsen. Er sagte sich, wenn er auch Hertha das gegebene Ehre,»wort brach, nützte er der Aktio»» doch nichts. „Nun, lieber Freund, ich überlasse Sie jetzt Ihrem Schicksal nnd Ihrer Klugheit. Meine Zeit ist abgelaufen, ich muß versuchen, den .i»g nach Würchurg zu erreiche« und sehen, wa- mir diese Expedition Neues bringt." Breitschwert lehnte die Begleitung Kluges ab und machte sich allein auf den Weg nach dem Bahnhof, denn er wollte etwas sehen und sehe» konnte er nicht, wenn er seinen getreuen Gehilsen bei sich hatte. ES wurde dann immer der Fall besprochen. Klug^ fragte dies und jenes und die Gedanken des Toktors wurden von dem eigentlichen Ziel abgeleilkt. Er fühlte, daß er jetzt ga»»z auf sich angewiesen war. daß er alles allein vollenden niüsse u»»d, wenn es das Schicksal »vollte, auch der größten Gefahr entgegenzutreten hätte. Er aBaffe "lrt>,e """" f>rl P«*>. NX» «Inen l iech*fchleiteten. Plötzlich sah er wie von ungefähr nach einem Reifegeuossen hinüber und wie das ja so häufig passiert, ruhten auch die Augen des Generats aus ihm. .Ein schönes Land," begann der alte Herr die Unterhaltung in einem unverfälschten unterfränkischen Dialekt. Breitschwert nickte. In diesem Augenblick fiel dem General der Kneifer von der Rase und Breitschwert bemerkte, daß die Truck-stelle anstatt einen roten Fleck, einen weißen Fleck hinterließ. Ganz unauffällig griff er nach dieser Be-merkung in seine Tasche zog den Revolver hervor und legte ihn neben sich, ohne daß sein Gegenüber, das sich wieder in die Zeitung vertieft hatte, die unbedeutende Bewegung bemerkt hätte. Breitschwert begann nun mit größerer Anfmerk-famkeit den Teil des Gesichts zu studieren, der nicht von der Zeitung verhüllt war und seinen scharfen Augen entging es nicht, daß der alte Herr sich ge-schminkt hatte. Es konnte eine Eitelkeit sein, aber auch einen anderen Grund haben. Wieder ließ der General die Zeitung sinken und blickte über die Zeitung weg Breitschwert 'an. Im selben Augenblick hob der Toklor den Revolver und griff mit der anderen Hand nach der Notlei»«. Aber der General hatte sich ebenso schnell erhoben und durch einen furchtbaren Schlag Breitschwert entwaffnet und ihn von der Notleine abgedrängt. Nun standen sich die beiden Männer Auge in Auge gegenüber. Tas erste Gefühl, das Breitschwert über-kam. war das der Bewunderung und er verlieh ihm auch Ausdruck. „Ich muß sagen, Lamprecht, ich bin überrascht, wie glänzend Sie in dieser kurzen Zeit Ihre Per-kleidung bewerkstelligt haben. Und nun sagen Sie mir. was Sie wollen. Wollen Sie mich ermorden, so seien Sie überzeugt, daß ich mich bis zum letzten Atemzug wehren werde." .Es kommt ganz allein ans Sie an, ob ich Sie er-morden muß oder nicht. Sehen Sie, ich befinde mich in einer uiigeheuren Zwangslage . . . Lassen Sie uns einmal ehrlich reden, Breitschwert. setzen Sie sich hin." .Taß Sie mich hinterrücks überfallen, o nein!" .Sie haben doch wohl noch eine Waffe außer diesein Revolver, nicht wahr?" .Nein, ich habe keine mehr.* .Gut, dann nehmen Sie den Revolver wieder auf. Aber eins verlange ich," sagte Lamprecht und setzte den Fuß aus die Waffe .daß Sie mir vrr sprechen, nicht die Notleine zu ziehen, bis wir unsere Auseinandersetzung beendigt haben." .Ich verspreche es." .Sie sind ein mutiger Manu, nehmen Sie Ihren Revolver, ich habe Respekt vor Hhnen." .Freut mich. Professor. d,e Anerkennung aus so erhabenem Munde ehrt mich ungemein." .Lassen Sie ihren Spott, die Situation ist höllisch ernst." «Das kommt mir auch so vor." (,501 llr(UIUj |0lgl I I Belehrendes, Unterhaltendes. Heiteres etc.) Wiener aWdrjfage. Diese» lust'ge Mcirzgeflocke Ist de« WinterS AbschiedSicherz. »Nicht zu früh der Lenz Dich locke." Spricht der Schnee »um Blumenb«, Und zerschmilzt sogleich zu Tau. Lichter glänzet schon die Au'. Bon Altwienern wird begangen Noch der März erinnerungsvoll -«Ach! wie waren lreudentoll Damals wir lm Hangen, Bangen Unsres jungen Freiheitsdrangs Und de» Seelen Uebelschwan,s. «Viele Zeitgefährlen starben. Und verblichen si d schon lang' Auch die schwarz rot gold'nen Falben, Still geworden der Gesang Von der.Universilät"' „Die voran dem Volke geht." Ta'ür schwirren Tfchechenworte Tnrch die Straßen, in dem Haus. Diese nette Böllersorte Wirst zuletzt uns noch hinaus. Und die Deutschen zanken sich Ach, so bruderinniglich. Ja, jetzt spürt man srost'ge Schauer Und erkältet sich dabei. Alles weist aus Winterdauer. Ist der März auch an Reih'. »AlteS Herz, wo willst Du hin '' Fahl» wohl, entdeutschleS Wien!" Karl PrSII. In« Album. Sin jedeS Band, das noch so leise Die Geister an e.nander reih», Wirkt fort aus seine stille Weise Durch unberechenbare Zeit. Platen. » Man kann die Menschhelt nicht umarmen. Eh' Einen man geliebt allein. Ibsen. • Wer einmal lügt, muß ost zu lügen sich gewöhnen, Denn sieben Lügen braucht'S, um eine zu befchönen. Rücken. « Niemals darfst in Kunst und Leben Schlechtem. Halbem Raum du »,eben. Kinkel. Sclnnkenkroquet» mit Sauer- krau». Sin gehaust« Suppenteller voll Sauerkraut wird mit Apfelwein bedeckt aufgesetzt. Man fügt 250 Gramm Speck und eine in Viertel geschnittene Zwiebel dazu und dämpft daS Kraut, bi» e» gar und vollständig eingekocht ist. Dann nimmt man eS heraus, richtet eS in der Mitte einer Schüssel aufgehäuft an und legt SchinkenkroquetS ring« herum, welche auf folgende Weife zubereitet find: Bon einem Rest Schweinebraten schneidet man dünne Scheiben, streicht sie glatt und entfernt alle Sehnen und braunen Ränder. Auf eine Scheibe Braten legt man eine dünne Scheide gekochten Schinken, eine Scheibe abgeschälte Salzgurke und drückt zu etzt wieder eine Scheibe Schweinebraten fest darauf. Die überstehenden Zipfel schneidet man ab und wendet die Stücke in Mehl, geschlagenem Ei und Krumen um Nach, dem dieselben in Bu ter auf allen Leiten braun gebraten sind, nimmt man sie her-aus und richtet sie an. Die Sauce wird m t Mehl und Wasier seimig gekocht und über di« Kroquets gefüllt. Von der Staupe befallene Hunde sterben gewöhnlich an allgemeiner Ent-kiäftung infolge verweigerter Futterauf. nähme. Um sie bei K> ästen z» erhalten, gibt mau ihnen Roh«. welches mit etwas Salz, Pfeffer und Zimt gewürzt ist Anfangs nehmen sie e« nur mit Widerwillen, spater dagegen gern. ES gehört deshalb zu Beginn einig« Geschicklichkeit dazu, da« Ei einzuflößen. Später nehmen die Hunde es stets willig. Am leichsten gelingt da« Einflößen, indem man eine der Unterlefzen seitwärts zieht und in die «i»ste>nde Rilie daS Ei gibt. Beim H. den de« Kopfe» stießt der Inhalt in den Rachen. Von einem gesunden Schweiu ist die Haut überall fast gleich ft.ul. Sie joll sich am festesten auf dem Rücken an fühlen und am Bauch dünner erscheinen. Ist die Behaarung am Körper gleich, mäßig verteilt, dann deutet das auf noh', ausgeglichenen Wuchs hin. Um die Äugin herum und um die Na'», dann al»t auch au d»r Innenseite der Schenkel soll di» Behaaiung etwas stärker fein Wann muß ict> Kernobst ernten ? Die Zeit it für di» einzeln«! L o ten sehr oerichitdeu. Einzelne Aepfel- und Birnen-fort»» werde» schon Ende Juli, Ansang August eri.tereis, andere aber erst Milt» Oktober. Zu spät» Ernt» v»rfchlechi»rt die Früchte im Geschmack, zu frühe in der Haltbarkeit. Früh grernl»tt Aepfel, befon. der» die Reinellearten, welken vorzeitig und werden dadurch unansehnlich. Das Abfall«» einzeln r Früchte kann auch nicht als Anzeichen der Baumreife angesehen werden, da sehr fest hafiende Sorten meist erst bei der Ueberreise fallen. Aber wenn die Frucht bricht, sobald man sie mit der Hand umfaßt und leicht nach oben dreht und die Kerne einen mattbraunen Schein bekommen, dann ist die Zeit zur Ernte gekommen. Zur Vertilgung von Fliegen in Ställen wird empfohlen, den Schwalben durch'Anbringung von kleinen Brettern un er deu Deckbalken de« Stalle», auf denen diese zutraulichen Vögel sich mil Vorliebe anbauen, das Nisten zu erleich-lern. Auch mache man e» ihnen möglich, durch »ine stet» zugängliche Leffnuiig je-derzeit ab- und zufliegen zu körnen und schaffe durch Einschlagen van runden Holz» pflöcken in die Stallwände Sitzplätze sür die jui'gen Schwalben; sie sauge,, »ine UiiMi Nge Fliegen weg. V»b»ndig» Vogelscheuchen. Tou rist »Nutzen Ihnen denn di» Bogelsckeu' chen etwas ? Bauer: ,U> d o!>! Jeder Landstreicher, der vorbei stromert, geht hin und sieht nach, ob sich 's ve> lohnt, die Sache» zu stehle» — e» lohnt sich aber nicht — um so jage», sie mir alle Krähe, fort." Umgekedrt. Bater: .I» meiner Äugend war ich doch ei» ganz andeier Keck al« Du. Ich ging um elf zu Beil und war früh um vier w!ed»r auf den B inen!" Sohn (Studiofu»): »Das tu' ich auch — nur umgekehrt: ich geh« um vier zu Betl und bin um elf Uhr wieder auf!" Motiviert. »Aber Lilti, vor einer Stunde haft Tu doch erst den Brief von Esuard bekommen, und nun beantwortest Du «d» schon wieder I Warum eilt denn das immer gar so sehr?" »0 Emma. Du n e ß, eben nichl, nie leidenschaftlich er mich kitbl t Er erschießt sich ja immer gleid, wenn ich ihm nichl iofori ai»> wocle l" Konsequenz. Der Meister wichst e zueilt seine Stiefel, dann den Schnurrbar und schließlich den zu lange auSgebli'denen Lehrling. Rummer 73 Endlich sollte die TrSnensaa» der Gegenresor» malion herrlich aufgeben unv die langjährige Ar« bei» belohnt werden, al« die Lenzstürme der „Los von Rom"-Bewtf,ung unser Volk au« seiner Matt« Herzigkeit und Gleichgilttgkei» aufrüttelten und viel tausend Herzen dem Evangelium entgenenjauchzten. Da schloß sich auch hier manch wackerer Mann, manch edle, sorgsame Mutter der evangelischen Kirche an. Die Schar der Gläubigen wucht, die Gemeinde «achte sich selbständig unv berief »inen eigenen Pfarrer. Und wenn sie nun den Grundstein zur neuen Kirche gelegt Hai, so tat sie dies in der Ge» wißheil, daß dem Evangelium die Welt gehört. Äus Staöt und Land. Fraunng Gestern, den 10. b„ fand in Pletrvwitfch die Trauung de» Fräulein« A»alie Koffar-Kaulich, Hau«besidec«lochter au« Eilli. mit Herrn Dr. Josef Drobnitsch, k. t. Auskultanten in Eilli statt. Trauzeugen waren für die Braut deren Schwager, Herr Ferdinand Pröglhof, Depot» verwalt« der Brauerei Götz, und sür den Bräutigam dessen Bruder Herr k. k. Sieueramisadjunkt Alfred Drobnitsch. A. I. Staatsobergymnalium. Die Aufnahme der in die erste Klasse eintretenden Schüler findet am 16. September von 8—10 Uhr statt. Di« AufnahmSprüiung beginnt am 17. September um 8 Uhr. Die Aufnahme der übrigen Schüler findet am 17. September statt. Rädere« auf dem schwarzen Brette de« Gymnasium«. Hvangetische Hemeinde. Heule Sonntag den II. d.. vormittag« 10 Uhr findet im evangelischen Kirchlein in der Gartengasse öffentlicher, sür jeder» »ann zugänglicher Gottesdienst statt. Sauleröffnung. Heute wird der vergrößerte und gänzlich renovierte große Wintersoal de« Hotel« „Stadt Wien" eröffnet. Der lustige, ge-räumige Saal ist auf da« Eleganteste eingerichtet worden, namentlich bat derselbe durch die mit künstlerischem Geschmacke vom Malermeister Herrn de Toma au«gesührten Malerarbeiten sehr viel gewonnen und kann mit Recht den Räumen groß, städtischer Restaurationsetablissemenl« würdig zur Seit» gefftellt werden. Nebenbei wird bemerkt, daß da« Klulbzimmer de« genannten Hot'l« an den Tagen: Montag Dienstag und Freitag noch zu vergeben ist. Aalkskonzert. Heute nachmittag um 3 Uhr findet im Gaftyaufe de« Herrn Franz Wodner ^Erjautz) in Unteikötting ein große« Konzert der vollständ'igen Eillier-Mufikoerein«kapelle unter der persönlichen Leitung de« Kvnzerimeisters Herrn Moritz Schachenhoffer statt. Eintritt 20 Heller. A?oM«irt,u Hchnellpyotographie, Im Garten be« Hüuijri Ro. 2 am B>«ma,ckplatze befindet sich seit einigten Tagen eine Postkartenschnellsotographie. E« weiften daselbst sowohl Einzelaufnahmen von Personen» in feinster plastischer Ausführung ge-macht, Nonne auch Gruppenrilder ausgenommen. Wer Luftt ha», kann sich in einem Automobil, in . . . weenn ich sie habe — Sie werden von mir hören!" 'Rain» war er! Diebs«» war der erste Str,ich. Zwo« Wochen verstreichen. Da sällt der Hauptichhlag. G»rr«do,ff bringt feinen Bedienten «it. einewn gerissenen Jungen. Die «Tänzerin von Myrina"' wird an der linken Seite etwa« abge» scheuert, daraus sorgsam verpackt und der Bursche genau infistruiert. Er sollte naiürlich zu Jona« Beringer. Er werde gqeschickt. ob der Händler dies« Statuette kaufen wwoUe. Wo« sich nun entwickelte, haben wir un« dreiimal erzählen lasten. Bernwper wickelt au« mit geringschätzigem Lächeln. Da« gehört zum Geschäft. Er stutz«, erschrickt, I, unterdrückt kau« ein»n Au«ruk, sieht nach der abgezejcheuerten Seite. Dann, sich zur Ruhe zwingend:»: .Nicht viel wert, guter Freund — aber weil SttV« sind: wie viel wollen Sie?" .Z«j«eihu»dert Mark!" Enisiisetzentschrei. Jona« Beringer fra«t. ob er ji »«och». .Nein!' Und der Bursche steckt Fignrur ein: .Dann soll ich zu F»ltn»r gehen!" Feliner i ist ei» Konkurrent in der Wilhelmstroße. Der er Händler winde« sich. .Za" der Bursch», der H-N',r weiß, daß di« Figur gesucht wird." .WeVer ist denn Ihr Herr?' «A<«tsche »«St- einer Gondel oder in einem Tramwagrn sitzend oder aus einem Bauernhause heraussehend auf» nehmen laffen. Auch für beliebige Hintergründe und Staffage ist durch reichliche» Requisitenmaierial vorgeforgt. Aohitscher Lokalbahn. Di« Aktieng«s«llschast Rohiischer Lokalbahn hat da« Gesuch um Ein-leitung der Erhebungen der im G»richt«b»zirk St. Marein gelegenen Eisenbahngrundstücke eingebracht, welche« samt Beilagen in der Kanzlei teS Bezirk«-gerichte« von jedermann eingesehen werden kann. Im Gerichi«beziik St. Marein werden von der Rohitscher Lokalbahn die Kot.stralgemeinben Pla» tinovetz, Wodresch. Verch, Senovitza. S». Barbara, Dvor, St. Marein. Wobou, Prelog«, Piovetz und Gerlitsche berührt. Diejenigen, welche sich durch da« von der Rohitscher Lokalbahn in Betreff der Ueber» tragung der Eisenbayngrunrstücke in di« Eistnbahn» einlage gestellt« Begehren für beeinträchtig« halten, werden aufgefordert, ihre Ansprüche bi« längsten« 21. November d. I. beim Bez>rk«gericht St. Ma» rein «nzumelben. Aeim /tohlentragen verunglückt. Freitag vormittag« verunglückte der Taglöhner Stefan Tax. der mit «inem Tragkorb Steinkohlen in den Kohlen» schuppen eine« Hause« am Hauptplatze besörderte, dadurch, daß er auf dem Trottoir au«glitt und »it dem schwer belabenen Tragkorb« so unglück» lich binfikl, daß «r sich »in«n komp'.izititen Unter» schenkeldruch zuzog. Der Verunglückte wurde in da« Giselaspital überführt. Armeuvater ^imnjak Strakenkommissär. Endlich wird eS mit de« elenden Zustande unserer Bezirksstraßen ein Ende haben, denn die Eillier BezirkSvertreiung ohne Obmann und Obmannstell-Vertreter hat an Stelle de« bisherigen Siraßen-kommissär« Pecnak den Armenvater Herrn ^imnjak zu dieser Würde erhoben. «Neue Besen kehren gutheißt cs und tatsächlich sieht man den Herrn 2imnjak seit dieser StandeSerhöhung auf feinem Damenrade recht eifiig die Siraßen abfahren. Diensteifer ist sehr lobenswert, aber blinder Eifer schade« nur. DieS mußt, zu seinem Leidwes»n der Maurer Q. er» fahren, der vor einig«» Tagen in der Nähe der Grazer Maut von dem eben ron einer Inspektionsreise «hoch zu Damenrad" heimkehrenden neuen Straßen-kommissär niedergerannt wurde. Herr Q., ter nicht begreifen wollte, daß man von einem Slraßen-kommissär» der BezirkSvertreiung. der mit AmtS-sorgen so sehr überbürde« ist, nicht verlangen kann, daß er auf seinen Inspektionsreisen auf gewöhnliche Erdenwandler schien soll, verbat sich diese Rad-fahrerkünste für die Zukunft in energischer Weise und knüpfte daran die Bemerkung, Herr 2imnjak möge, wenn er nicht radfahren könne, mit seinem Damenrade zu Hause bleiben. DaS begriff wieder der Herr Eiraßenkommiffär nicht und wieS diese Zumutung mit einer sehr kräftigen Bemerkung zu-rück. ES en>wikel«e sich nun zwischen Herrn Q. unv Herrn Ztmnjat vor einem zahlreichen Audi» «vrium eine recht heilere Auseinandersetzung, bei welcher Replik und Duplik in xleich kräsligem Tone gehalten waren, aber Herr Q. hatte die Lacher aus seiner Seil». „Da« darf ich nicht sagen!" .Dann will ich'« tun!" ruft Beringer — „ein Bankier!" Der Bursche zuckt die Achsel. Hundertmal ist er schon am Fortgehen; hundertmal zieht der Antiquiiäl«nhändler ihn zurück. Der Schweiß läuft ihm von der Stirn. Schließlich gelingt e« ihm. da« Meisterwerk für 150 Mark zu erstehen. Al« der Bursch« un«, »« war in Ger«dorff« Wohnung, da« Geld auf d«n T'sch zählt, konnten wir vor Lachen nicht« sagen. Die .Tänzerin von Myrina" war ich lo«. Am nässten Morgen, in aller HergoitSsrühe, stürzt Jona« Beringir in m»in Z mmer. Er nah« sich sür d«n Gruß feine Zeit, er vergaß da« «Hochwohlgeborener Herr Bredow!" Er rief nur strahlend, schwitzend, keuchend: .Ich hab' sie . . . ich hab' sie . . .! Billig b»ko««tN dazu . . . 250 Mark . . . dreihundert woll»' er . . . tausend ist sie wer» ... sie hat die abgescheuerte Seite!" Ader weiter ließ ich ihn nicht reden. «Gu», daß Sie da find, Sie sind ja ein sauberer Pairon l Wissen Sie, Herr, daß ich Sie dem Staatsanwalt anzeigen werde? Und Sie wagen noch, mir unter die Augen zu treten? Wissen Sie denn nicht, wa« Proseffor (hier nannte ich G»r«dorffS berühmten Onkel) erklärt hat? Die „Tänzerin", die Sie «ir verkauft haben, ist eine Seite 3 Vr. Stor d«? zukünftige Aurgermeiker von Fächer». Der gewesene Rech»«anwalt und Spezialist in Erbschaftsangelegenheiien Dr. Stor, der sich vor zwei Monaten vom Verlaß „Treo" zurückgezogen und in Tüchern angekauft hat. fühlte sich anfänglich, wie wir wiffen, daselbst nicht ganz d»imisch und trug sich fchon mi» dem Gedankrn, Tüchern zu verlassen und wieder nach Laibach zurückzuk-hren. Da ka« den Tücherer Peroaken eine guie Idee und sie stellten ihm die Bürger« Meisterwürde von Tüchern in Aussicht. Da« zog! Herr Dr. Stor bleibt in Tüchern und fühlt sich dort plötzlich ganz heimisch. Um aber den Be« wohnern von Tüchern zu zeigen, daß e» mit seinem Bleiben in Tüchern ernst gemeint sei, ließ er am vergangenen Samttag feine Villa kirchlich einweiht». Nachdem d»r Weihrauch die alten, dösen Hau«» geistir vntiieben hatte und Dr. Stor« Penaten in die Villa eingezogen waren, mußte auch der Welt verkündet werden, daß Dr. Stor den Tücherern erhalten bleibe. Dr. Stor ließ eine ganze Batterie Pöller in seinem Parke aufstillen und richtete die Rohrmüudungen feiner Geschütze gegen da« in nächster Nähe gelegene Hau« de« dösen Dorsschmiede», der nicht sloveniich sprechen will. Nun beaann eia derartige« Schießen, daß die Frau des Schmiede« meister« vor Schreck in die Knie fiel, die Kinder zu schreien ansingen und der jüngste Knabe sogar in Ohnmach» fiel. Die Pöller waren so nahe an der Schmiede aufgestellt, daß durch die Schuß« pfropfen mehtere Ziegel am Dache derstlben zer» ilümmert wurden. D«r Schmiedemeister begab sich auf da« Gemeindeamt und erfucht« um sofortige Einstellung dt« Schießen«, welche« übrigen« Dr. Slor ohne behördlicher Bewilligung vornahm. Trotzdem der Gemeindediener im Auftrage des Bürgermeister« die sofortige Einstellung de« Schießen« forderte, ließ Dr. Stor sein« Pöll.r sortknallen. In den besonnere» und friedliebenden Kreisen der Bevölkerung Tüchrn» herrscht über diese« Vor» gehen d.s Herrn Dr. Stor allgemein« Erbitterung und würd« dietbezüglich von fetten der OrlSbehörde bereit« die Anzeige bei der Gendarmerie erstattet. Hoffentlich wird dem Herrn .Epezialisten in Erb» fchaft»angelegenhei»en" durch die Behörde klar ge-mach» werden, daß «an stch solche gefährliche Eigen-mächligkeiien, auch wenn «an sich ichon al» Bürgermeister fühlt, nicht ungestraft erlauben darf. Som windischk» Leseverei» tu J>oll bei Krakuigg Au« Hrastnigg wird un« geichrieb.n: Vergangenen Sonniag veranstaltete der windische Leseverein in Doll bei Hrastnigg einen „Unterhal« >ung«abend mit Theatervorstellung", welcher aber mit einem kläglichen Fia«ko und einer obligaten Keilerei der Herren unter sich endigte. Sogar vom Revolver wurde Gebrauch gemacht, wa« aber die Ort»polizei nicht hindert», di» ganz» Geschichte zu ignorieren. Trotzdem die .Trepalena' (Domovina) sür dies»« Fest eifrig die Trommel geiührt hatte, war da» Fiasko ein geradezu schmähliches. Die auswärtigen Gäste schi«pfien erbärmlich in Hrast« nigg herum, daß sie nicht» zu essen und zu trinken btkommtn hätten und »rklärten, sie ps.....aus dtn „Kunstgenuß". Die Beschuldigung der .Domo» vina", die Deulschrn von Hrastnigg hätten diese« ganz gewöhnliche Fälschung! E» ist Schwindel mit Myrina, si« hat die Nekropole in Kleinasien nie geiehen! Sie steht zu Ihrer Versügung . . . ich werde sofort . . . ." „Herr Bredow," schrie er auf und taumelte zurück. „Ist Schwindel, Herr! Da« haben Sie so gewiß gewußt, wie zwei mal zwei vier ist! Und trotzdem wagen Sie noch, mir eine zweite zu bringen? Ich wünsche sofort «ein Geld wieder . . . . Di« Fiaur st«ht zn Jhrrr Verfügung!" Na. maltn Si« sich di« Szene w«it«r au«. Wi« au« Schreck und Staunen Angst wurde, daß ,s ihm noch fchlimm ergehen lönne; wie er feine Unschuld beteuerte, wie er bot: ich solle ihn nicht ruinieren! Schade, daß dazumal die Phonographen noch nicht erfunden waren! Schließlich verzichtete ich großmütig auf die Anzeige, noch großmüiiger auf Ersatz der 150 Mark Jona« zog geknickt »it seiner kleinen asiatischen Rarität ab. Schaden hatten wir beide nichl. Oder ich doch? Richtig: Die 50 Mark für den Abend. Der Abend war schön. Nichl Beuoe Cliquot . . . folide Weinchen. Und die ersten Gläser jeder neuen Flasche klangen lustig zusammen: „E« lebe die Tänzeria von Myrina. die nie gelebt hat!" Seite 4 Fest zu hintertreiben gesucht, ist einfach lächerlich, denn et ist noch nie einem hi«sig«n Deulschen in den Sinn gekommen, sich für derlei pinslavistisch« Komövirn zu interessieren, da sie ihnen ihrer Lächer-lichkeil wegen viel zu darmlos erscheinen; wurde doch bei der letzten Thkateraussührung in Doll das Strück „Dr. Hridar" gegeben ! Wohl aber herrscht allgemeiner Unwille bei der anständigen Btvölk«» rung Hrastniggt über dat freche Treiben gewisser «xistenzloser Buben, die et iich zur Ausgabe machen, die Deutschen bei jeder Gelegenheit zu denunzieren und in Gasthäusern öffentlich anzuflegeln. Z»ie Nüsse« fiegen immer. Man schreibt unt: Alt vor einigen Tagen die Drahtnachricht kam, daß die Russen bei Liaojang neuerdings schreckliche Hiebe bekommen haben, fragte ein Be-diensteier der Druckerei den bat Lügendlalt leitenden lömischkalholischen Geistlichen, ob die Nieder-lag« der Russen in d?r „Siidst." bekannt gemacht werden könne. Der Geistliche erwiderte lebhaft: »Goil bewahre I Gott bewahre! Dat darf nicht geschehen!" Der Setzer meinte dann, daß et doch angezeigt wäre, darüber wenigstent etwat zu schreiben, weil ja all« größeren Zeitungen diese Nachricht bringen werden. Der Geistliche erklärte hieraus leidenschaftlich auft neue: «N-inl Nein!" Ueber eine derart blödsinnige Vertuschung der ver» dienten russischen Niederlagen läßt sich wohl nicht viel sagen, weil eine solche Dummheit ja sogar den gebildeteren Slovrnen widerlich fein wird. Der „Gospodar' lügt seinen armen Lesern vor. daß die Russen siegen! — Ditt erinnert unt lebhaft an eine interessante Ge-schichte, die unt out Laidach berichtet wird. Gleich zu Beginn det russisch-japanischen Krieget wurde in Laibach von der russenfreundlichen, panslavistifchen Partei ein Schaufenster lediglich zu dem Zwecke gemietet, den Laibachera die drahtlichen Sieget-nachrichten der Russen zu verkünden. Da solche autblieben, begnügte man sich damit, die Bilder der illustrierten Zeitschriften über die Kri«gter«ignisse abzustellen. In den ersten Tagen dieset Monatet fam endlich eine drahtliche Siegetnachricht — ob« eine falsche — nach Laibach, nach welcher die Russen die Japaner bei Liaojang gänzlich ver-nichtet hätten. Darob großer Jubel in Laibach! Dat Schaufenster war umlagert von einer großen Menschenmenge, man sang nationale Lieder, die russisch« Hpmne, umarmte und küßte sich, weinte vor Freuden, ganz so wie et in Parit zu Beginn det deutsch - französischen Krieget war, wo die Pariser durch die falschen Siegetnachrichten det »Figaro" in eine an Wahnsinn grenzende Ver» zückung versetzt wurden. Doch mitten in den Jubel hinein, kommt die Nachricht, mit dem Siege der Russen sei et nichit, sondern sie hätten vielmehr schreckliche Haue gekriegt. Wie da rasch die Hände von den Schultern der Freunde herabfielen, die Ziviot in der Kehle stecken blieben und die Rührungttränen verschwanden l Still und ge» senkten Hauptet schlich man davon und heute machen alle Laibacher narodnjaki einen großen Bogen um dieset Schaufenster herum. Ein ge«aßre>etter «indischer Agitator. Am 7. d. M. sand beim hiesigen k. k. Kreitge» richte die Berujungtverhandlung gegen da» Urteil det Bezirktgerichtet Schönstem vom 1. August d. I. statt, lau, welchem der Schreiber det Rechtt-anwalleS Herrn Dr. Meier in Schönstein, Edmund Planinschek, wegen Uebertretung uach § 491 und Artikel V des Ges. vom Jahre 1862 (Amtt-ehrendeleidigung) zu einer Arreststrafe in der Dauer von 10 Tagen, verschärft mit 3 Fasten, verurteilt wurde. Edmund Planinschek. «in bekannter win» bischer Agitator. d«r bereut viermal weg«nEhr«n-b«leidigung vorbestraft ist. wird zur Last gelegt, er habt am 18. Juni d. I. in Windischgraz dem k. k. Steuerinspektor Herrn Dr. Ferdinand Oplustil auf der Straße den Weg verstell, und ihn vorüber zur Rede gestellt, daß er anläßlich der in Schön» stein stattgehabten Gemeindewahlen in parteiilcher Weise Steuern vorschreibe, daß er sich von anderen Personen hiezu verleiten lasse, wethalb gegen ihn ohnehin schon die Anzeige wegen Mißbrauchet ber Amttgewalt überreicht worden sei und ihn zum Schluß« mit „Kreatur Woschnaggf beschimpft. Bei der Berusungtoerhandlung wird Plauinschek durch Herrn Dr. KarlovSek verteidigt, der die Geschichte wesentlich harmloser darzustellen sucht. Dr. Karlovsek will glauben machen, daß zwischen dem Beschuldigten und dem Privaikläger ein ganz sreundschastllchet Verhälmit geherrscht habe. Pla-ninschek den Letzieren nicht direkt det Mißbrauchet der Slmltgewal, beschuldigt hätte, sondern nur die Vermutung ausgesprochen habe, der Beklagte vom _= »ff—ch:- Privatkläger sehr barsch angefahren worden sei; der Verleidiger ersuche dethalb um Vertagung ber Vethandlung behuft Vernehmung neuer Zeugen. Dr. Karlovöek Gibt ober schließlich zu baß zum mindesten der Tatbestand det § 496 vorliege. — Der Vertreter des Prioalklägert, StaatSanwalt-Slelloertreter Herr Dr. Koischevar von Konden-beim, hält die Anklage aufrecht und ersucht um Verwerfung der Bestätigung tcs erstrichterlichen Urteilt. Dr. Karlovöek verwahrt« sich auch gegen den Ausdruck .Schreiber". Planinschek sei der L>iter der Kanzlei det Dr. Meier. Wir fragen nun. waö dann eigentlich Dr. Meier in der Kanzlei det Rechttanwaltet D r. M «ier vor-st«ll«? — Dat Berufungtgericht (Vorsitzender O.-L.-G-R. Reitier) lehnt den Vertagungtantrag det Verteidigers ab und bestätigt dat erstrichler-liche Urteil mit der Begründung, daß di« beeidete Autsage des PrivatanklägerS vorliege und übrigent auch schon die Zumutung det Mißbrauchet der Amtsgewalt zur Uebertretung der Amttehrendelei-digunq gensiie, daher bie Btrufung im Punkt« der Schuldfrage alt unbegründet, im Punkte d«r Straf« aber alt unziiläfsig ersch«in«, da ohnediet schon vom auß«rordentlich«n Milderungtrecht Ge-brauch gemacht worden sei. — Ueb«r d«n Gemäß» regelten wird unt auch noch eine audere neue Ge-schichte, die auch «in g«richtlichet Nachspiel haben dürste, aut Wölla» berichtet. Vor kurzem sand in St. Jodann a. W. nächst Wöllann ein Schulfest statt. Di? donige Schule ist eine wahre Muster» schul«, wat am besten di« Erfolg« b«w«is«n, welch« bie auS dieser Schule kommenden Schüler später an den Mittelschulen erzielen. DaS Verdienst hie» für gebührt wohl vor allem dem dortigen Leiter der Schule, der nicht wie die meisten Lehrer an den Landschulen im windischen Unterland«, di«Er-Ziehung der Jugend zu nationalen Heißsporen alt die vornehmste pädagogische Aufgabe ansieht, son-dern sich lrdiglich darauf d«schränkt. feinen Schülern gründlichen elementaren Unterricht angedeihen zu lassen. Daß er, in richtiger Erkenntnit der Vor-teil« der deutschen Sprache, nur dat Wohl seiner Schüler ins Auge fassend, der Pfleg« d«r d«utsch«n Sprache ein besond«r«t Augenmerk widmet, hat begreiflicherweise den höchst«« Unwillkn d«r Schönstem« und Wöllaner Pervaken erregt, durch wel-chen er sich aber nicht im mindesten beeinflußen läßt. Dat Schulfest verlies in schönster Weise. Die Bevölkerung det Schulbezirket, die ihrem Schulleiier^dat vollste Vertrauen «ntgeg«nbrinat. hatt« ihr Schärflein beigetragen, selbst eine Musik-kapelle wurde beigestellt. Die Liederoortiäge, Deklamationen. Spiel« und Turnübung«» der Kleinen erregten den ungeteilten Beifall der zahlreich an wesenden Eltern. Das Fest war eben im besten Verlaufe, alt unser Planinschek mit mehreren Schönsteiner Pervaken und einer Tamburaschen-Kapelle auftauchte. Zunächst erregten schon die deutschen Kommandoworte. mit denen der Schul» leiier die Spiele leitete. d«n Unwill«n det Planinschek, alt aber dann sogar deutsche Vorhäge kamen, konnte et Planinschek nicht länger ertragen un& rempelte derselbe den Schulleiter in frechster Weife an. Schließlich verstieg sich Planinschek sogar zu einer Rebe, in welcher er zwar den Leistungen ber Schüler volle Anerkennung zollte (!) dem Schul, leiier aber den Vorwurf machte, daß er die Schüler zu viel lehre, nämlich die deutsche Sprache. Da wurde den FestteilneHmern (ilooenischen Land» leinen) die Geschichte zu toll und Planinschek mußte mit seiner Garde eiligst die Flucht ergreifen, sonst wäre ihm in handgreiflicher Weise klar gemacht worden, daß die Bevölkerung von St. Johann die Erziehung ihrer Kinder in den besten Händen wisse, sich aber vom Schreiber det Herrn Dr. Meier nichtt drein reden lasse. Auch die Tam-buraschen mußten, ohne in Aktion getreten zu sein, abzieden. Nach Entfernung der Störenfriede nahm dat Fest seinen weiter?« ungestörten Verlaus. — Zur Charakteristik det Herrn Planinschek stellen wir die Tatsache fest, daß derselbe durch mehrere Jahre in Cilli bedienst«« war, sich daselbst nur in deutschen Gesellschaften bewegte und bei jeder Ge-legenheit stramme deutsche Gesinnung heuchelte. AoHitsch-Saverbrunn. (Fremde n besuch.) Bi» zum 8. d. M. sind hier 2436 Parteien mit 3658 Personen zum Kurgedrauche eingetroffen. Pömcrbad. sF r «m d « » d «s u ch.) Bit zum 3. d. M. sind hier 413 Pa.teien mit 932 Personen zum Kurgebrauche eingetroffn. J><5 Kaufes Zier ist Aeinrichkeit! Nicht gefälliger kann in jedem Hauthalte dem Eintretend«» di« Wahrh«« di«s«t Wortes bestätigt werden, alt durch die Sauberkeit, burch den Glanz aller Kummer 73 metallenen Gegenstände. Dieset Lob der Ordnung, lieb« der Hautfrau oder Köchin begmtf oftmalt schon am Türschild und die Räume des HauseS erscheinen traulicher, wenn allet, wat oiit Gold oder Silber. Alfenide, Kupfer. Messing oder ähnlichem Metall ist, in herrlichem Glänze erstrahlt. Doch leider schwinde, dieser Glanz oft rasch, »der er wird überhaupt nicht vollkommen erreicht, weil man wohl «in Putzmittel, nicht aber besonders „Globus > Putzextrakt" von Arih Schuh jun. Akt.-G-s., Leipzig und Hger verlangt hat Es putzt am besten. Rasch und mühelot erzi-ll man damit einen prächtigen, lange an. dauernden Glanz. Globut-Putz-exirakt kratzt nicht, greift bie Metalle nicht i» geringsten an und ist laut Gutachten von drei ge-richtlich vereideien Chemikern frei von allen schädlichen Bestandteilen. — Verstorbene im Monate August 1904: Auton Skoberne 53 I. alt, Hotelier, Zuckerharnruhr. Im allgemeine« Arankenhanse: Anton Bobek 69 Z. all, Taglöhner, Herzmuskel, emariung. Lukat ivostar 66 I. alt, Knecht, Bauchsell-neot» zündung. Juliut Ostroschnik 67 I. alt, Inwohner, Mali-darin krebs. Martin Kukovit 71 I. alt, Orttarmer. Knochen-tuberkulöse. Johann Bele. 70 Jahre alt, Keuschler, Lunten» entzünduna. Friedrich Je^Sek, 5 Monat« alt, ArbeitrrtkinI». Slriphnlose. Signet Zurtj, 39 Jahre alt, WagnerSgattin, Blut-Vergiftung. Gottflied Dertilek, 19 Jahre alt, SeIchergehilse, Ruhr. Anion Tabor, 31 Jahre alt, Zemenlwaren - Er-zeuger, Blutoergisiung. Katharina Jancar. 82 Jahre alt. OrtSarme. Her,-muSkelentartung. Anton Koaoö. 65 I. a.. Inwohner. Schrumpfnien. Martin Slatensek. 41 I. alt, Taglöhner, Niere«-entzündung. ?1ev»s. X T7" (Ulft jlönjf« kiglZ DQ ti; >»»nviK-uzi>jix uj^jiquioi L«UIZ uoa Aus aller Wett. ?ri»jessin Lonise befindet sich angeblich «it Mattachich in Paris. Sie soll erklärt haben, daß sie nictjt an Scheidung von ihrem Manne denke, noch weniger an eine Heirat mit Maiiachich, de» sie nur dankbar sei für snne Hilfeleistung; e« bandle sich >hr lediglich um Wiedererlangung der Freiheit und Feststellung ihrer geistigen Gesundheit. — Sicher hat auch die allgemeine Oeffentlichkei, ein Interesse an der Aufhellung deS Fallet, denn, daß im zwan-zigst-n Jahrhundert noch jemand, und sei er aoch |o hoch geboren, wegen angeblicher Geisteskrank« heit der Freiheit beraub, werben kann, sollte man doch für unmöglich halten. Aürst Kerbert Ittsmarck ist in Friedricht, ruhe nicht »«bedenklich erkrankt. Ueber die Art der Krankheit sind die verschiedensten Gerüchte im Un-laus«. Vielfach wird berichtet, daß et sich um eme Leberentartung handle. Aelu I>ah» — dessen Name durch einen Druckfehler in unserem letzten Berichte übet d« Salzvurger Ferialhochschule entstellt wurde — h-i seine Vorlesungen begonnen mit einer Darstellung taailicher Entwicklung bei den Germanen, alt deren Urheimat wissenschaftliche Forschung Skandinavien chne. vom Sippenstaat dit aus unsere Tage. Z?om Hustav Adolf-Kereme. Die Jahres-Versammlung det österreichische» Haup,Vereines der Gustav Adolf» Stiftung, welche am 8. d. zu ®taj tagte, hat der Gemeinde Kremt 18.000 K oi Pfarrdotation gewidmet. ?or Berliner KeiratsvermitUnugifchwi»». crn warn, dat Ministerium det Innern m eme» Erlasse, der die betrügerische Prax>t der Institut» .Reform", ..Reell", „For-una", „Hera", .SlöÄ. lern", „Liedetglück", .Juno" u. a. darstellt. Z». erst würden Gimpkl g«sucht durch Inserat«: f' Nummer 73 M$e£tr
kn wkrtioser Reklame eine Damen-knihalie. Echreid« tin .AufgesesseNer" an eine [liefet Damen so erhalle er gewöhnlich keine Ant» ■Ntt, uns klage er dann die Firma, so wisse sich diese fast regelmäßig det Besttafung zu entjieb'n. fc raörf nut JU wünschen, daß da« Minist,, num de« Innern rech, bald mit einem gleichen Erlasse den viel gefährlicheren OsenPester Gaunern enigegentrete, die daS gleiche H^ndw.rk bettetben. 5" 9. internationale?rehko«greß beginnt iJ" "• d.M. zu Wien seine Tagung. Zu dieser »d Vertreter au« aller Herren Länder gemeldet. tm Kongresse liegt die«mal hauptsächlich die Be-fchlußfassung über da« Statut eine« internatio-«»len Sta,>t>c«geiich,e« od. welche« darüber ent-kfchei^en soll, was unter Zugrundelegung de« Grund» ffase« der strengsten Ehrensorderung in joutnalisti» M» Dingen nach Sitte und Brauch al« Re am nä-bsken Tage ein Lo« kaufen und ihm erborgt« Lo« zurückstellen. H.« Freund, ein ivaibeamter, iriQtgte endlich ein und übergab «in Lo« mit dem Bemrken, daß er »« am ten Tag« bestimmt zurückerwarte, H. nahm Lo« dankend entgegen und versprach Wort halten. Im Trubel der Geschäfte vergaß H. Verspritzen. Seitdem sinv mehrere Wochen ichen, während welcher Z»ii die Fr»und» sich sahen. Vorige Woche erschien nun der Privat-iie bei H. und verlangte sein Lo« zurück, da * i tJfl«ztuvor mit einem Treffer von 60.000 gezogn» worden sei Herr H. eilt zu seiner und trnuß von dieser zu seinem Entsetz»» i, daß si» ihn oi» gtlitbt und seinen Antrag ligenommien habe, weil det. den sie heiraten gleichfalls mittello« sei; mit d»» 60.000 Gkwimnst hab» sich di» Sache jedoch g»< Al« Hierr H. nun die Herausgabe de« gar idm gelhörigen Los'« verlangt», »rfuhr »r, der Aeliieble de« Mädchen«, dem diese« da« geschenkt, den Tress»r bei«»« beHoden und zum Hdon oercautgabt v>>de. Der Eig-Ntümer de« hat num die Strafan, ipe erstattet. ZNS den« Farrenhanle der Zeit. Am ver. im Eoniniaft» fand i» Sandau (Bez. Leipa), ■ dorniAen Mädchen-Komit»« veranstaltete« ränzch»m statt, da« »in eigentümliche« Streif-wirft au^s unsere h»ulig» Jugend. So geg»n abend« zogen die Burschen und Mädchen sik — welche aber weg»» d»« furchtbar»» undd Jauchzen« nur undeutlich hörbar in« 5Tanzlokal »in. Hi»r angekommen, bald ein reg»« Leben, denn untrr ven » entspoann sich »in sond»rbater W»tika»pf, »Werr von den Mädchen am meisten kann, vvari den schönste» Burschen mit nach nehmen.'." Man kann sich ungefähr vorstellen, welch föürchterliche« Geheul die Gäste durch Naächt belästigt wurden und die Nacht« der gaan^en Nachbarschaft oestört wurde. . ».000 H?erssne» in einem Zahre »ermißt, -hl der ■ Personen, di» alljährlich in dem Siromeie de« Londoner Leben« verschwinden, Seite 5 ist erstaunlich s>roß. Nach den B»rich>«n der London« Kriminalpolizei würd»« im Jahr» 1902 33.413 Personen al« „oermißt" acmelvet und und 1/.326 al« „gesund»»". Die gewaltig» Disse-renz zwischen diesen beiden Rubriken spricht durch die trockene Zahl von 16.087 Menschen, über die man kein» Kunde m»ht »tbaltkn. erschütternd von unheimlichen Verbrechen und tragischen Unglück«, fällen. Diese Menichen sind »rtrunken, sie sind vom gierigen Schlunde der Großstadt ivurlo? ver-schlungen worden oder si» haben sich w »n licht» scheuer Taten in Verstecken und Schlupfwinkeln un-aunindbar verborgen. An Enifübrungen und ähn» lichen Verbrechen wurde» 14 OOO Fälle registriert. Henneber^-Seide ["«v? %"•** u p. «et., fiir Blvus«« »tad ^ . Ha»sgeliefert. Reiche v! usteraAÄwahl umqehe»d »«•ldfi> r«brth llrnnrbrrt. ZArlrli. Zar Photographie für Amateure! Anerkann vorzüglich« pholographisch» Salon- und Reise-Apparate, neue, unübertroffene Moment-Hand-Appirate, wie alle Photographisch«n Bedarfs-Artikel bei A. Moll, k. u. t. £cfs£'itf«rant, Wie», Tuchlauben 9. Photographische Manufaktur gegründet 1854. 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Für die Spareinlagen haftet der Verein mit seinem gesamten Vermögen. Stand der Spareinlagen Ende August l. I. . . . K 2G9.056 Stand des Gewährleistungssonds Ende August l. Z. X 404.600 Kasse-Stunden: Montag. Mittwoch »nd Freitag von 7—8 Uhr abends. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Grazer Handelsakademie. OesscMitliche Anstalt im Range einer vierklassigen Obermittelschule. I»ie Absolventen geniesseu in vollem l'mfange das Einjährig-Frei- willigenrecht. .. , Ausgenommen werden Absolventen von Untermittelschulen, sowie von Bürger-schulen (diese unter bc'iimmten Borbebingungen). Aufnahmen au» anderen gleichgestellten Schultateaorten sind von der Bewilligung des hohen Ministerium« ab. p«ngiß. Da» Gleiche gilt für den Uebertritt aus einer höheren Millelschultlasse in die ptiit ^anbcI^alQbemicUaffe. «Die Ministerialgesuche sind bei der Direktion einzureichen., Schulbeginn t'.l. September Eine B-rdrreltllNgSklasle wird derzeit noch sür minder qualifnierte Aus-nahmsbewerber, sowie sür Schüler, die der deutschen Sprache noch nicht genügend mächtig ii»d. geführt. . . wird an dieser Anstalt auch ein ganzjähriger und ein halbjähriger Surs für Däne» und ein h»lbjShri«er S-rS (bei Bedarf auch ein ganziährtqer Kurs) für Herren eröffnet Unterricht«gegenstände: HandelSknade, Wechsellehre. Sontorarbeite», Korrespiudenz elisache und doppelte «nchhaltung. Arithmetik. Sieiogr„»ie, kaufmännische Schrift nnd «ans Wunsch > Echreibmaschmen-BenüSunq. &iffc Äurfe ist von keiner bestimmt oorßfu&riifrfnen Bor-bilbung abhängig gemacht, also jedermann ermöglicht. Die Unierrichtsstunden stnd von S—7 Uhr nachmittag» für Damen und von 7—S Uhr abends für Herren angesetzt ' Nähere Auskünfte werden in der Dlrektl^nvkaazlel, Kaiser- feldffMMt» Ir. 2&, erteilt, woselbst auch Prospekte ausgegeben werden. Seite 10 In gutem Hause Kostplatz f(lr zwei Studenten oder Bürger«chaler. Nachhilfe in allen Gegenständen, im Violin-nnd Klavierspiel. Pianino im Haute. Anfragen nnter .,Koatplats"Cill>, postlagernd 16 Nummer 73 Französ. Konversation und Unterricht I Ringstrasae Nr. 5, L St. Wohnung bestehend ans drei Zimmern, ein Kabinet, EScbe, Speise samt Zueehstr ist mit 1. Ok- tober zu vermieten. 9707 Villa zur schönen Aussicht. Hausknecht oder Gebäckausträger wird sofort aufgenommen in der Bäckerei Grazerstrasse Nr. 5. s«95 Tüchtiger Inatrnktor in Cilli erteilt gründlichen Unterricht. — Anfragen samt Adresse iu hinterlegen in der Verwaltung diese« Blattes. 9902 Intelligente« fOr Zement nnd Mauer, bereits kohlenfrei, in grossen Mengen iu haben beim Eigentümer Konrad linnmgartner. Nähere Auskunft bei 9904 Franz Aistrich, Schnigasse. Aufgebot. Unterzeichneter Matrikelführer giebt bekannt, dass: 1. Franz Hentmann, Bergingenieur in Trisail, ledig, röm.-katb. Religion, inTokod (Ungarn) ara 21. November 1870 geboren, Sohn des Karl Heutmann und Josefa geb. Bernwaller, wohnhaft zu Leoben, 2. Lndmilla Tory, wohnhaft zu Trisail, ledig, röm.-kath. Religion, zu Trisail am 21. November 1885 geboren, Tochter des Dominik Tory und Maria geb. Kos, die Ehe mit einander »chliessen wollen. Es wird Jedermann auch auf diesem Wege ersucht, dem ein gesetzliches Hindernis, was dieser Ehe im Wege steht, dasselbe unten angezeichnetem Matrikelfslbrer bekannt zu geben, oder dasselbe der dortigen Behörde (Gemeindevorstehung) anzumelden, die eine vent. Hindernis dem MatrikelfQhrer in Tokod (Ungarn) übermitteln wird. Diese Kundmachung wird in Tokod und in Cilli bekannt gegeben. Tokod, am 14. August 1904. Meitner Lajos, A kOn. nng. MatrikelfOhrer. das tag*über zur Bedienung, bei«, iu lahnlntlichen Handreichungen, wird sofort gesucht. Auskunft in der Verwaltung dieses Blattes. 9903 Zu mieten gesucht. 1 od. 2 möblierte Zimmer eventnell Zimmer mit Alkoven für stabilen Herrn. Erwtlnscht auch volle Verpflegung. Geneigte Anträge m.t Preisangabe erbeten unter „H. 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J. -1905 in den betreffenden Amtskanzleien u. zw.: Knaben-Volksschule, Schulgasse Nr. 17, M&dcben-Bsirgerschule, Schulgasse Nr. 18, Mädchen-Volksschule, Schulgasse Nr. lö, Kindergärten, Bismarckplatz Nr. 2 (I. u. II. Stock) jedesmal von 8 bis 12 Uhr vormittags statt. Ueber die Aufnahme von Schülern und Schalerinnen aus Schulbezirken entscheidet der Stadtschulrat. Die neu eintretenden Kinder sind von den Eltern oder der« I Vertretern vorzustellen und haben den Tauf- oder Geburtsschein, bend weise die vorschriflsmässig ausgestellte Schulnachricht vorzuweise®. Stadtschulrat Cilli, am 3. September 1904. Der Vorsitzende: Jnl. Beilegn und Herausgeber Bereiatbuchdruckerei .Eeleja' in Cilli. Verantwortlicher Schriftleiter: Wilhelm Secaucr. Druck der Vcreinsbuchdruckerei .Eeleja" I» <