Nt. 271. Montag, 25. November 1889. 108. Jahrgang. N,i,,V,'l, b»lbjähr,g fl.o.na, Y«, !,«« .^uficllun, ln« Hau« zanzl»h«i, >>tW, °"rndcn Ruhestand in Ancrlcnnnng seiner ^l>en?'' ^euln und vorzüglichen Dienstleistung den >>ei ^ °" eisernen Krone dr'itler Classe mit Nachsicht k" all,rguädigst zu verleihen geruht. 1889 wurde in der l. l. Hof. und Staats- "'ei «,,z Stücl I.XI dcr slovenischeu Angabe des Ncichsgesch- ^^V>ebrn und versendet. ______________ Nichtamtlicher Gheil. Kraillischer Landtag. Zwölfte Schunss am Ib. November. ung dcr Erlcdignng dcr Tagesordnung «l>tt^ ^'? Detela "«"""13 des Finanzausschusses ^'"N l. ^'''°" der Untergemeinde Kanidol um Snb-ft^.. .^'^ Herstellung 'eines Fahrweges nnd be-^lvch. "'" S.lbvlnlion von 300 fl. ans dem Lan-lkctcz ^' wlche j-doch ^st „ach Vorlage des Pro« ^», ^.?^?^ahlen sei. Der Antrag wurde angeuom-Mli»„ '."br Abgeordnete icferierte weitcrs über die H'üg -," Untergemeinde Tschemschenil um Vewil. Elchen ^ Subvention zur Herstellung der Straße ^Vilf„ ?lana und Tschemschenik, Ueber Antrag "Xllll^ "uen wurde eine Unterstützung von 100 si. Msfz I- Klun berichtete namens des Finanzans-?^etvm^ b>e Petition des Lehrers Johann Debeljat 3ittc„l "'Ü'Ulg der vollen Pension. Der Antrag des >tt v'' ^ s" die Pension des Bittstellers ans die >^^nf Jahren von 577 fl. ans 000 si. zn erhöhen, wurde angenommen. Abg. Klun referierte wei-ters namens de3 Flnanzausschusses über die Petition der Lehrcrswilwe Helena Cut um Gewährung einer Unterstützung znr Erziehung ihrer Kinder, nnd wnrde vom Hause der Bittstellerin eine Unterstützung von 100 fl. gewählt. Abg. Hribar berichtet namens des Finanzaueschusses über die Petition der Congregation der La fristen um Gewährung eines Beitrages für die Versehung des Sft talsscelsorgc-Dlenstcs in Laibach. Auf Antrag d.s Antschusses wurde ein jährlicher Beitrag von 200 st. bewilligt. Abg. Baron Wurzbach rc-fericrte namens des Finanzausschusses über die Petition des Verein, s des Elisabeth Kindelspitales in Laibach um Bewilligung eines Geldbeitrages. Nach einer eingehenden Ve ürwonni'g des Gesuches dnrch den Berichterstatter w.ude eiu Beitrag von 500 Gulden bewilligt. Sodann nf.rielte Abg. Hitnil namens des R^chenschaftsberiHts-Ailöschussts über eine Reihe von M,t-th.'ilungeil ans dem Rechenschaftsberichte aus den tzH 7 «Landc^anstalten und Fonde» und 8 «Untcrrichtswesen» und beantragte, die betreffenden Mittheilungen zur Kenntnis zn nehmen, außerdem auch mehrere Resolutionen, darunter eine, die Verminderung dlr Kranken-hauskostcn betreffend. Die Anträge des R fagt wird, dajs der vorjährige Veschlufs des Landtage», mit welchem dcr Landcsschulrath aufgefordert wurde, den Unterricht in der dentschen Sprache au slovenischen Vollsschulen. an denen derselbe als obligater Lehrgeqenstaud eingeführt ist. so einzurichten, dass zu demselben nur jene Schüler verpflichtet werden, deren geschlichs Abtreter (Eltern) zu Beginn des Schuljahres uicht mibdrücklich erklären, dass ihre Kinder an diesem Untc,richte mcht thiilnchmen werden. Dieser Beschluss wurde d?m Landeejchulrathe znr Kenntnis g^bmcht. doch wnrde voll demselben die verlangte Aenderung des Erlasses vom 5. Februar 1887 bisher nicht vor. genommen und ist anch tVine Antwort erfolgt. Der Abg. Hribar tadelte diefe Saumseligkeit und bemerkte, dass die Schulleiter sluvenische Kinder zmn deutschen Unternchte nicht zulassen sollten. Landrspräsident Baron Winller vertheidigte in ausführlicher Rede die rechtliche Grundlage des Er-lasses, betreffend den deutschen Unterricht am Lande; den Gemeinden steht jederzeit die Beschwerde offen und es wird ihr fofort stattgegeben. Was die Ausfälle gegen den abwesenden Referenten des Landesschulralh s be-tr>fft, so habe dies.r gewiss niemanden verletzen wollen, aber es existiere doch kein Gesetz, welches einen Beamten verpflichtet, in irgend einem Falle sich einer bestimmten Landessprache zu bedienen. — Abg. Dr. Schaffer elwiderte gegen Hribar. dafs desfen Bemerkungen auch heule nur der Ausftuss femes Parteigeistes und seiner Intoleranz seien, welche sogar den Eltern ihr natür» lichts Recht nehmen wollen, den Unterricht der Kinder zu bestimmen. Von einem Drucke zu sprechen, sei lächerlich, und der einzige Druck, der besteht, liegt in der Macht der Verhältnisfe. die es eben im weitesten Umfange den Eltern wünschenswert erscheinen lassen, ihren Kindern die Kenntnis drr deutschen Sprache zu sicheru. Redner fei in die Erlässe, d.s Landl>sschulratheK uicht so eingeweiht wi> Herr Hribar. allein e5 ist vollkommen dem Gesetze t ntsprechlmd, wenn die Schulleitung alle Kinder, die von den Eltern angemeldet werden, aufnimmt, so lange Platz vorhanden. Abg. Klun referierte dann über den Rechenschaftsbericht, und zwar über «Personalangelegenheiten», «gewerblichen Unterricht» und «Allgemeines». Er beantragte, die bezüglichen Mittheilungen zur Kenntnis zu uehmen und deu Herren: lais. Rath Johann Mlirnik, Hofrath Exner und Sectionsrath Dr. Lind aus «nlufz der Errichtung der gewerblichen Fachfchule in Laibach den Dank für ihre erfolgreichen Bemühungen aus-zufprechen. Die Anträge wurdm einstimmig angenom» men. Abg. Kersnil regte abermals die Durchführung der Emtragnng der slooenischen Ortsnamen in die Grmidbüchlr an und beantragte eiue Resolution, dass der Lan esausschuss in der nächsten Session im Gegenstände zn berichten habe. Landespräsident Baron Winkler erwioertc. dass die Sache im Zuge fei. dass aber früher das vollständige und verlässliche Verzeichnis hergestellt werden müsse; er habe sich diesfalls auch an die «Matica Slovensla» gewend't. Abg. Ba» ron Schwegel machte aufmerksam, dafs auch der Mnfealverein zu befragen wäre, in desfen Archive sich für die alten Bezeichnungen wertvolles Material vor-finden werde. Die Resolution des Abg. Kersnik wurde mit Majorität angenommen. Nach den Schlussbemer. kungen des Referenten wurden anch die bezüglichen Beichte des Landesansschüsfes znr Kenntnis genommen. Feuilleton. H Der Wunsch zu gefallen. d "? A^?"' i"' welcher Menfch wollte nicht ge-iMtn " ?"nsch, das Streben darnach ist dem bi? "'ehr 3 .?"" «nd ist auch völlig berechtigt. Ja. l„7^ ' 2 'st erforderlich. Eiu gänzlicher Mangel t»? ^ldu^ ^'"tc nur eiue sehr unerfreuliche Wir-"' >? "l2 Cw '!^"' die wir in ihrer stärksten Aeuße-^, stlbsj ""'s ä" bezeichnen hätten. Trotzdem hat ^a "^ n,l" dem Cyniker l)i" l^H<^o, von lli bU"at. aus jedem Loche seines zerrissenen h^'e G^tt!' 6'"t>.'t hervor ^, " »i!d c. s"cl)t wählt zuweilen recht seltsame ^zlich,7"'t "or dem Auffallenden, felbst vor b^cii d"^n ,„cht z^.^. Wo ist aber die Grenze ">ch gliche,, ^cchtigt"! Streben, zu gefallen und der ^>ht„ sU°lllucht? Haarschalf l'äs«t sich dieselbe ^>°l" >»>s^ ^"ch die Fehler häufig genug die 'h?'„ 's"r Tug-liden. «Nun wird der Wuusch. >,s.'t b!d?.sch"n zur Tugend gestempelt!» höre Kupsschütteln ausrufen: «Wen,, als berechtigte Eigenthum, ^tcz t>Ns.^ '^' "ber Tugend ist er nimmermehr, ^li^^chem. !'^. ""em tieferen Quell, wäre ein >^^'"gepta„g^ hiMe ^ „z^ ciue sittlichere z'Hod,^ mich j,^ y,^^ ^^ ^„„, ^n ?^ ."klrr Ti.k^l""' 5" g^Uen. m.r eine Ve. > ?lr. .-^ 'üenden. eine geschickte und gewandte °'Ul. w./^ liefällig zu kleiden verficht, eme ^- die Zaghaften schleunig ans den Schauplatz der Handlungen führt. Der Wunsch, zu gefallen, macht anfmcrlsam, frenndl'ch, gefällig, er macht geistreich und witzig, nnd wer fühlt, dass sein Wesen einen angenehmen Eiudnick hervorbringt, der wird unwillkürlich noch liebenswürdiger, als er vielleicht an sich ist. Das Stteuen, zu gefallen, lässt uns die von der Natur empfangenen, wie die erworbenen Vorzüge in das beste Licht setzen, die Fehler möglichst ver-bergen, nnd wer das mit gntem Geschick und Anmuth versieht, dem macht man durchau» leinen Vorwurf daraus, sondern verkehrt gern mit ihm, nnd er hat in vielen Beziehungen einen Vorsprung vor dem Schüchternen nnd Linkischen, dem es auch nicht an dem Wunsche, gefallen zu wollen, gebricht, sondern nnr an dem G'sch^ck dazu. Ebeu das Bewusstsein dichs Mangels ist es gewöhnlich, was ihn immer noch linkischer und schüchtelmr und zuweilen zum Tadler derer macht, denen Mutter Natur die Gabe. zu gefallen, verliehen. So weit wie hier geschildert, ist das Streben, zu gefallen, beiden Geschlechtern gemeinsam und beiden nothwendig, denn für den Mann hängt davon in gar nicht unbedeutendem Maße das Vorwärtskommeu in dcr Welt ab. Das Gefallcnwollen durch die äußere Erscheinung wird aber vorzugsweise dt den Anschein geben — was auch wieder eine Form des «Gefallenwollens» sein könnte. Ganz gewiss ist sie dies aber bei einem jnngen Mädchen. Eö ist einfach „atü'lich, dass ein junges, frisches Mädchen sich au deu Schönhlitru. die es be-sitzt, harmlos freut. sie. ohne jemanden dadurch vr« letzen oder eine Mitschwester verdunkeln zu wollen, zeigt, und dass sie unbefangen das Vergnügen an den Tag legt, das ihr die Wahrnehmung verursacht, dass sie gefalle. Eine folche unbewusste Koketterie kann sehr lirbenswüldig wirken, ja, ich möchte hier noch eine andere, absichtlichere nicht vertheidigen, ober doch er« klären und entschuldigen. Es wird den Mädchen von früher Iugcud an so oft direct und indirect gefagt, dass ihr einziger Lebenszweck sei, sich zu verheiraten, und dasl sie denselben nur erreichen können, wenn es ihnen gelingt, einem Manne so zu gefallen, dass er sie wählt. Ueber die Nrt. wie man am besten gefällt, sind nun die Anschauungen verschieden. Die eine kokettiert dnrch ihre anßere Erscheinung, die andere durch Geist, Witz. Talent, die dritte durch Häuslichkeit und Anspruchslosigkeit. Es wäre vielleicht besser, man wendete dergleichen Kunstgriffe nicht an, ich rede ihnen wahrlich nicht das Wort und empfehle sie nicht, halten sie sich aber in gewissen Grenzen, so ist diese Koketterie noch immer keine verwerfliche Form des Gefallen« wollens. ja. sie kann sogar etwas Rührende«, Demüthige« erhalten, wenn sie von der Liebe dictiert wird. wenn alle Seelenträfte darauf koncentriert werden, den einen zu gewinnen, von dem e« heißt: «Seit ich ihn gesehen, glaub ich blind' zu sein.» Umso verwerflich! r ist die Gefallsucht, die leine andere Letieusaufgabe kennt, als zn gefallen. Eine Frau, die von diesem Dämon besessen ist, betreibt das Gtfallen-wollen nicht als Mittel, sondern als Zweck; nicht einem, sondern allen will sie gefallen und allein gefallen; sie gönnt keiner andern Frau deu bewundernden Blick oder die Aufmerksamkeit eines Maunes. Sie spannt alle Segel auf, einer Freundin einen Verehrer abwendig zu machen, nicht weil sie irgend etwas für ihn l'atbachct Zcituug Nl. ^71. 2324 25 NovembcrlM^. Al'g. Murnik berichtete namens des Vcrwal-tungsciusschnsses über die Petition der Gemeinde Sanct Oswald um Theilung in zwei selbständige Gemeinden und beantragte, den Landesausschuss zur Berichterstattung in der nächst, n Session anzuweisen. Der Antrag wurde angenommen. — Sodann referierte Abg. Kers-ni l über das Gesuch des Dr. Pi'ibil um Empfehlung seines Handbuckes «Der Friedensrichter» für die Gemeinde. Vermittlungsämter. Das Gesuch wnrde dcm Landesausfchxsse zur Erledigung abgetreten. Al'g. ^a-ron Taufferer berichtete namens des Verwaltuugs-anischuss's über die Petition der Gemeinden St. I^bst, horjul und Trata wegen Einreihung des in Schön» brunn an die Bezirksstraße aubindenden, das Gebiet der obigen Gemeinden durchziehenden Gemeindsweges in die Kategorie der Bezirksstraßen. In Berücksichtigung der in dem Gesuche vorgebrachten Gründe ertheilte der Landesausschuss dem Landesingenieur Witscht del, Auftrag, unter Beizirhnng des Oberlmbacher Straßenausschusses im Gegenstande der Eingabe einen informativen Localaugenscheiu zu pflegen und über den Erfolg desselben Bericht zu erstatten. Aus den bei dieser Amtshandlung gemacht»»» Wahrnehmungen geht hervor, dass die Gemeinde St. Iobst hinsichtlich des Verkehres nach außen, beziehungsweise rücksichtlich der Ausfuhr ihrer landwirtschaftlichen Erzeugnisse und son» stigen Naturproducte nur auf jenen Gemeindeweg au» gewiesen ist, welcher sich entlang dem Bache Malavoda in der Thalsohle hinzieht, sodann ansteigend in t»,r Gegend «na?il» den Oebirgssattel übersetzt und, dem östlichen und füdöstlichen Gehänge der Lehne folgend und sich senkend, in Schönbrunn mit jener, dort ihr Ende erreichenden Vezirksstratzeustrecke verbindet, welche einen Bestandtheil der im Strahen-Kategorisierungsgesetze vom 2. April 1866 unter Post 78 vorkommenden Ober« laibach Billichgrazer Bezirtöstrahe bildet. Von Schönbrunn aufwärts bis auf den Sattel «na ^il» ist die auf dem Wege vorkommende Steigung in mehreren Partien eine bedeutende, dem Lasten» verkehre abträgliche; dasselbe gilt bezüglich der Ge-fällsoerhältnisse des von da abwärts zur Thalsohle führenden Fragmentes, und es erscheint demnach an diesen Theilstrecken schon allein aus Verkehrsrücksichten, vollends aber dann eine entsprechende Cornctur des Niveaus sowie auch eine Erbreiletung der Fahrbahn nothwendig, wenn d>.r fragliche Weg, wie es im Inter» esse der Gemeinde St. Iodst als auch der nachbarlichen Gemeinden höchst wünschenswert ist, in die Kategorie der Bezirköstraßen aufgenommen werden sollte. In der Thalsohle wird das bezügliche Wegsragment nach län» ger andauerndem Regen an mehreren Stellen durch das aus den Ufcru tretende Wasser des Baches Mala» voda überflutet und beschädigt, welchem Uebelslande je« doch durch partielle Umlegnngen abgeholfen werden kaun. Von jenem am oberen Thalende gelegenen Pnnlte, wo in diesen Weg der von St. Iobst abwärts kom« mcnde Znfcchrtsweg eimnündet, nimmt derselbe ansteigend die Richtnng gegen die Grenze der nachbarlichen Gemeinde Trata uud führt von da in den Pfanort Kutschna, welcher durch deu bestehende:!, in emem beträchtlichen Theile seines Zuges dem Brebovnica-Vache folgenden Gemeindeweg mit Data und Gurrnjauas und schcn mit der den letzteren Ort durchzieheudeu Landeistrahe verbunden ist. Um den Anforderungen, welche an die Beschaffen» heit einer Bezirlsstraße gestellt werden, zu entsprechen, müssten auch die beiden letzterwähnten Wegstrecken lücksichtlich ihrer Niueauverhältlnsse corrigiert, beziehungsweise die steilen Fragmeute umgelegt uud die Fahrbahn auf mindesteus vier Meter erbreitert werden. Aus dieser Sachlage geht hervor, dass der besprochene, in Schönbrunn beginnende uud in Goreujauas das Ende erreichende Gemeindeweg rücksichtlich der Ver« tehrsverhältnisse alle jene Merkmale an sich trägt, welche eine Vezirksstraße besitzen soll, denn er ver-inittelt nicht allein die Verbindung mehrerer nnmittel-bar in seinem Zuge gelegenen Ortschaften, sondern auch der beiden Gerichts», respective Straßenbezirke Oberlaibach nnd B,schoflack uud endlich j>ne zwischen einer Bezirks- nud einer Landstraße. Der Referent stellte schließlich folgende Anträge: 1.) Der Landes-ausschnss wird ermächtigt, dm Oberlaibacher Straßen-ausschusse zum Zwecke dr Erlangung eines technischen Operates für die Correctur des in Schönbrunn an dle Bezirkistraße anbindenden, in seinem Verfolge die Gemeinde St. Iobst durchziehenden und bis zur Grenze der Geminde Trata führenden G.meindeiveges einen die Summe von 200 fl. nicht übersteigenden Beitrag ans dm Credits für Straßenzwecke flüssig zu machen. 2.) Der LandesausschnsH wird beauftragt, dem Landtage in der nächsten Session unter Vorlage dcs Operates im Gegenstände weiteren Bericht zu erstatten und sowohl wegen der Ausführung dec Corrccturen als auch wegen der Kategorisieruug des fraglichen Oemeindeweges als Vezirtsstraße die nöthigen Ä) der Üntergemeinden Obloschitz und Lipsein nm Trennill'g von der Gemeinde Altenmarkt nnd Vereinigung mit der beabsichtigten Gemeinde Orahovo — und beantragte, inbetreff beider Petitionen dem Landes» ansschnsse hierüber Erhebungen und Berichterstattung in der nächsten Session aufzutragen. Der Antrag wnrde angenommen und hieranf die Sitzung geschlossen. Politische Uebersicht. (Aus dem Landtage von Kärnten.) Der Kärntner Landtag hat über Antrag des jnridisch politischen Ausschusses bezüglich des Antrages des Dr. Abuja wcgeu Handhabung der Gebürengesetze beschlossen, die Regierung zu ersuchen, eine Verordnung zu erlassen, welche es den Beamten der Gerichte ,ur Pflicht macht. Notionierunqen erst dann vorzunehmen, wenn die Partei, auf die Stempelgebrechen anfmerkfam gemacht, den Mangel nicht sofort behebt; bis zum Zustandekommen dieser Verordnung die Gebürenbemes« sunqsämter zn beanftragen, die Gebürengesetze in maß« voller und schonend,r Weise zur Anwendung zu brin« gen. Ferner hat der Landlag über deu Bericht dcs Landesausschusses betreffs Reform der medicinischen Studien beschlossen, die Regierung auf die Schwierigkeit für öffentliche Krankenhäuser in der Provinz diplomierte Srcnndararzte felbst gegen entsprechende Hono« riernng zn erlangen, aufmerksam zu machen nnd die. selbe zu ersuche", diesem Uebelstande durch ° ftflichtung der Aerzte zu einer "'"dest'Us e" ^ Suitxilspraxis nach abgelegten Rigorosen avM. (Aus Trieft.) Anf eme Ansprache des Pudestä von Trieft erwiderte ^°> ^ Rinaldini, es freue ihn. dafs bei den letzten V" ^,<, wählen Mäßigung und Ruhe vorgewaltet yum ^ er hoffe, dafs allerseits anerkanut werden wu"' ^ das Vorherrschen der gemäßigten, reichs"«" ^ menle im öffentlichen Leben Triests der ^" ^ dieser Stadt nur eine gewichtigere Stimme l ,^ einflussreichere Stellung gewähren könne, vt" ^, neigen zu einer andern Richtnng musste , schwächen. ^ .^mMnle (Strafgesetz - Au «schuss.) D" p" ^^,„ Strafgesetz Ausschnss hat bekanntlich seine Äew" ^ wieder ausgenommen. I„ der "sten Sitzung wl,^ zweite Lesung des n uen StrafgesetzE>'twnises o^ ,^ und hebei di' §z 1 bis 10 und 12 bis b" " Ks. 8 11, der die bei der Gefägliisstrafe M!'"^,,. leicht.rungen normiert, wurde in suspend ' ^,h, Von den am 21. November vorgenommenen " ^ ruugen sind die folg'nden zu erwähnen: ^'" ' K, wxrde auf Antrag'des Abg. Dr. Neuner o" stimmung. dass die Daier der Einzelhaft oi> .^ stimmung der Sträflinge drei Iah e »^^ ^W darf. gestrichen, und im letzten Alisatze des 3 '" ^ lantet: «Hat eine Handlilnq Folgen "aH '"1 ^Wi an welche zu denken dem Schuldigen zur o ^., . ^,!« nicht möqlich war. uno welche nach ber ^ s^ wenden nicht in seiner Macht lag, so f"ld"l .^ die von dem Eintritt solcher Folgen b dingten 1 ^»^^ Strafliestitnmnngen keine Anwendung', anf ^' < ' HD Abg. Dr. Dostal die Worte: «an w.lche zu ve^ ^^ Schuldigen zur Zeit der That nicht "wglicy ^ dnrch die Worte: «welche der Schuldige zur O That vorauszusehen nicht vermochte» e^l)t. xs^el') (Landtagswahlen in Deutschv^) ^ Sofort nach Erklärung des MandatSv'riui' ^ denlschböhmischen Landtagsabgeordneten w""M >^. deutsche Parteileitung an sämmtliche BeM» ^ comiles »nit der Anfforderung. Vorbereitung,' ' ^ch Neuwahlen zu treffen. Das Executivconntt m vor Eröffnung der Reichsrathss.ssion zusan''!"') ^ (Negalieuablösuug iu Kroatie^ um, der Regierung dem kroatischen Landlage "^ ^ Gesetzentwurf über die Negalienablösung ^"^ den gl.ichl N Principien wie das gleichnamige u^^. Gesetz. Die von diesem dccrelierte Alt b"^i'lW dignnq an die Berechtigten entspricht dc" ""^ ^ des Landes umlomehr, als sowohl bis 164» ^ seither hinsichtlich der Negalrechte in Kroa .^^ Slavonien diefelben Gefetze und Oebränche '"> ^ gärn maßgebend waren. Nnr betieffs einig" v'^e Verhältnisse des Landes wurden im kroatijcyu ^ Modificationen durchgeführt, die Hauptun»"^ nnverändert beibehalten. .... fill ^ (Delltsches Rei ch.) Die Cm"'«'! ^ ' ^^ Socialistengesetz iin deutschen Neichslage ley ^ graph 24 der Vorlage, betreffend die Au«'" '^ ^ mit allen gegen acht Stimmen ab, lehnte s ^ Antrag Fritzen ab, das Gesetz nur '^. ^,tilcl" jährige Daner zu b. willigen, uud nahm ^e M t>e und 6 sowie deu zweiten Absatz des ersten "> KhF Vorlage, wornach die Beschränkung der (M^^< empsindet, sondern nur um den Kitzel zu geuitßen, ihn eb.nfalls au ihren Triumphwagen gespannt zu kab-n. Mit einer solchen Gefallsucht, die man mit Schrecken und Grauen znweilen schon am Kinde beobachten kann und gegen welche die, Erziehuug sehr früh mit unnach« sichtlicher Stnnge einfchreilen sollte, ist gewöhnlich eine große Herzenskälle gepaart. Eine solche gefallsüchtige Frau kann von einer heftigen Leidenschaft ergriffen werden, einer wahren Liebe ist sie nicht fähig, nnd ist sie verhenatet, so kann es vorkommen, dass sie allen Maurern gefallen will, nur bei einem einzigen ist ihr das gleichgiltig — bei ihrem Gatten. Dieser Wunsch sollte aber in der Ehe niemals aufhören. «Wolle gefallen, das ist eines der trsten G»setze ehelicher Staatskunst uud gilt für Leib und Seele.» las ich kürzlich in einer trefflichen Sammlung von Kernsprüchen. Leider meinen aber viele Frauen und sogar die besseren, dass «mit dem Gült l, mit dem Schleier der schöne Wahn so vollständig entzwei reiße», dass man sich auch gar keine Muhe zu g,ben brauche, ihn festzuhalten. Das ist sehr falsch. Das Hanekleid ist für das Glück der Ehe weit wichtiger als das OesellschaftHkleid, die änßere Erscheinung der Frau soll in gesunden und selbst iu kranken Tag>n für den Mann stets etwas Anziehendes, Sinngefälliges behalten. Damit muss aber das Seelische uud Geistige Hand in Hand gehen. Der Mund. welcher in der Brautzeit so schelmisch zu lächelu. so reizend zu plaudern verstand, soll sich in der Ehe nicht mürrisch oder gelang« weilt verziehen, aus Trotz oder Bequemlichkeit schwei« gen. Die geselligen Talente, die man als Mädchen a/pflegt. die Künste, die man geübt hat, sollten nicht' vernachlässigt oder als Rüstzeug, dessen man nun nicht mehr bedarf, iu die Rumpelkammer geworfen werden, fondetn znr Verschönerung des häusliche» Lebens dienen. Und wenn die junge Frau znr Mutter geworden, dann soll sie llm des Kindes willen nicht den Mann ver-nachlässigen, über Mutterfreuden und Muttersorgen nicht vergessen, dass sie die nächste uud beste Gefährtin des Gatten sein soll. Allerdings kann in der Ehe das «Gefallenwollen» nicht einsaitig von der Fran ausgehen, anch der Mann hat dazu sein Theil beizutragen, und es kommt nicht selten vor. dass der gar zu llaffeude Unterschied zwischen dem Verhalten des Bräutigams »nd dcs Gatten das Herz der Frau dergestalt erkältet, dass darauf d.r Geibel'jche Vers anzuwenden isi: «Der schöne Gott in ihm war todt!» Darnm hüte man sich davor, die Empfindungen künstlich zn eimr Höhe zn steisiern, auf der sie sich naturgemäß nicht erhalten können, sondern bewahre das schöne Maß, darnm sei man nachsichtig gegen den andern, aber streng gegen sich selbst, darum halte man sich immer gegenwärtig, dais mem sich nicht einem Engel verbunden hat, sondern einem Menschen mit menschlichen Schwächen, einem Menschen, der. wo er anch stehe, hart bedrängt wird von den AnfordcruN' gen des realen Lebens. Weil aber diese noch schärfer und zermalmender sich dem Manne fühlbar machen als der in gesicherten Verhältnissen lebenden Frau, ist es au dcr letzteren, dem sich nicht immer Uevcnswürd!g zeigenden Manne nicht sogleich Gleiches mit Gleichem zn vergelten. Nicht zn viel Koketterien vor der Ehe nnd nicht zn wen,g nach dersellien, aber, wohlgemerlt, nur gegenüber dem, eigenen Gatten. Jenny Hirsch. ! Roman aus dem Englischen vo>, Hermine V M Fortsetzung.) ^e k «Ich bitte S-e. mir vor allem dleö ^ zeigen., sagte Doctor Seaport, s'ch i" „..M, vurüberneigend und sorgfältig dessen O""A, jhi"^ fleisch untersuchend. Was er dort sah. "'"'^l ^ H sehr peinliche Anftlärung geben, denn er l^,^,,!' und biss sich anf die Lippen, als wollte ^ hervordrängenden Ausruf unterdrücken. b^^l -Ich 'bitte S-e, mir einige FrageU zu M^, ten.» jagte Dr. Seaport, sich mbe» " ^ sehend. «Leiden Sie zuweilen an ^ps' ' ^e^ schmerzen? Fühlen Sie hin und wieder I" » . im Gesicht?» _. heft'> «Ja.» versetzte Sir Ralph, «""d UicheHl in den Handgelenken habe ich oft umrtrass" ,^ zen. Ich habe anch bemeilt. dass meine ^ ^ic-'W a^nz w,iß isl. und hie und da habe ich au^ ^ Y" ^ lichen, metalligen Geschmack im Muuve. widerwärtig ist.» -<,-c t>i^ Der Arzt nickte ernst uud schien """ ,,h<, ptome nachzudenken, dauu sagte cr: ^Z 6" «Haben Sie nicht auch ab und z> ^ als ob alles au Ihnen abgestorben '"«n^ O"'^ «Ja, uud es ist eine sehr ^"^1'«> ' dung, die ich nie zuvor gekannt h"^'. ^ ^hl ich oft ein Zittern iu den Gliedern. " lich ist.. >s.t g"l «Und Ihr Appetit ist ebenfalls "" "N'^ikl-l Zctt^n.! ^il. ^?l. 2325 25. November »«^. ?7 ^esetzrs in Wegfall kommt, unverändert mit ^' Stimmen gegen die Stimmen der Mitglieder des "Mrums und d zu verschmelzen. 58^/' französische Senat) "«hm d", r>», .'^wneinCredit für Schiffsbmlten an. Der Ma-^"""'ister vertheidigte diesen Credit und erklärte. ba»„ l im nächsten Jahre Credite behufs der Er-^"9 von Panzerschiffen auf den Staatswerften be- Tagesnemgleiten. ger y^ Majestät der Kaiser haben, wie das «Pra. betr.« "^latt. mittheilt, für die durch Hagrlschlag ^Mencn Bewohner von M-Leipa 800 fl. zu spen theils (Gleise der Kaiserin.) Wie man mit« init"' ^" IW Majestät die Kai seri n am 22. d. M. t>>e ss ^ kaiserlich?,, Mcht «Mramar» Corfu verlnsscn; lil^ °''"i" unternimmt eine größere Seereise im mittel-cenll, ?" Meere und wird sodann gegen den 10. De-"achtil "^ ^"" zurücklehren, um hier über die Wech. i>ez ^'"tage z„ verbleiben. Die ursprüngliche Absicht ^M« ^°"s. ^l'' diesjährigen Weihnachtsfeierlage in iuznbringen, wurde wieder falle« gelassen, liltm^lliin neues Hotel in Velden.) Der ein ""''He Kurort Velden am Wörther. See bekommt »uiltl,»!,^ «rohes Hotel. Wie die «Klagenfurter geilung» dcz ,!"' haben Herr und Frau Simon, die Besitzer ^"'lck " Landwirt», das ehemals fürstlich Dietrich, ^sea^ ^^ ln Velden. welches zuletzt in, Besitze der ""d be """""lie Kappitsch gewesen, läuslich erworben ^^s'chtigen, dasselbe in, Lause des nächsten Iahrcs zu einem großen Hotel, das allen Ansprüchen der Neuzeit gerecht werden soll — auch elektrische Beleuchtung des ganzen Hauses ist beabsichtigt — umzugestalten. Der Kauf steht ohne Zweifel in Zusammenhang mit dem Bau der Wörther-See-Straße und wird, wie diese, der Entwicklung Veldens einen neuen bedeutenden Anstoß geben. Das Hotel soll im Jahre 1891 eröffnet werben. — (Tod durch Verschlucken falscher Zähne.) Der 31jährige Messnergehilfe Ioh. Stoidl, beim Dominikaner'Prediger'Orden in Wien bedienstet, verschluckte vor vier Tagen im Schlafe ein aus vier Zähnen bestehendes falsches Gebiss. Die Spitzen der harten Emailmasse setzten sich in der Magenwand fest, hatten innere Blutung zur Folge, und der Patient, der keine großen Beschwerden hatte, trat in ambulatorische Behandlung des Professors Billroth. Ehe der br-rühmte Arzt etwas zur Rettung des Kranken unternehmen tonnte, ist Stoidl gestorben. — (Grün. Lenau. Denkmal.) Dieses Wiener Deulmalprojert geht seiner Verwirklichung entgegen. Die H,rme Anastasius Grüns in weißem Laaser Marmor ist nahezu vollendet. Die Büste Lenau's liegt im Mo» delle dem Comilö vor. Die Hermenform wurde gemahlt, weil sie an sich schön und bis nun in Wien auf öff.nt. lichen Plätze» nicht vorhanden ist. Beide eilf Schuh hohen Hermen, sinnreich geschmückt, werben nach eingeholter Oenelmnglma. des Gemeinderathes auf dem Schillerplatz«: aufgestellt werden. — (Ein tapferes Mädchen.) Die sechzehnjährige Anna Palatin us in Szegedin war Freitag aus der Nachbarschaft in die elterliche Wohnung zurück« gekommen, wo sich zur Zeit niemand ihrer Angehörigen defand. Zu ihrem Erstaunen sah sie, basö eines der Fenster eingeschlagen war - näher tretend, bemerlte sie im Zimmer, dass ein Bursche eine Lade, in der sich 400 fl. befanden, auszusprengen versuchte. Das Mädchen schlägt Lärm, und der Einbrecher springt durch das Fenster, sie ihm nach über einige Zäune und fasst ihn endlich beim Kragen. Der starte Bursche will sie abschütteln, wird aber von dec Kleinen zu Boden geworfen und so lange festgehalten, bis die Nachbarn ihn gebunden der Polizei übergeben haben. — (Schuhwerl wasserdicht und haltbar zu machen) Hiezu eignet sich besonders Ricinusöl, da« man am billigsten a„S einem Droguengeschäst bezieht. Damit reibt man von Zeit zu Zeit da« Oberleder der Schuhe und Stiefel ein. Die Poren deS Leder« werden dadurch ausgefüllt und das Leder zugleich weich nnd geschmeidig gemacht. Die Sohlen der neuen Schuhe be» streiche man solange mit erwärmtem Leinöl. bis keiu Oel mehr einzieht; alsdann lasse man die Sohlen gehörig austrocknen. Ein anderes Conservierungsverfahren besteht darin, dass man das Schuhwerl etwa eine Stunde lm,g in dickes Seifenwasser legt. Die im Leder befindliche Gerb» säure verwandelt das Seisenwasser in Fettsäure, welche das Eindringen von Feuchtigkeit durch das Leber nicht zulässt. — (Einer, der sich zu Tode belrinkt) In der Gemeinde Szentlelel des Graner Comitates hat sich, wie berichtet wird. am 10. d. M. ein slovakischer Kalt. brcnner Namens Johann Urbanic mit Fusel derart angetrunken, dass er bewusstlos zusammensank und bald darauf infolge des übermäßigen Brantwcingenusses starb. — (Der Process in Wadowice.) Das Justiz. Ministerium ordnete telegraphisch an, dass den Geschwore» nen in Wadowice während des Auswanderungsprocesses, welcher bekanntlich zwei Monate dauern soll, drei Gulden täglich Diäten ausgezahlt werden. — (Begründet) «Mit zweien von meinen Freun» den kann ich unmöglich länger verkehren!»— «Warum?» — «Ja, der eine ist heute g'storben und den andern hab ich gestern angepumpt!» Local- und Provinzial-Nachnchten. — (Schlusssihung des Landtages.) In der vorgestern vormittags abgehaltenen Sitzung des krai-nischen Landtages wurde der Voranschlag des Landes« fondes für das Jahr 1690 mit einem Erfordernisse von 774.564 fl. 30 kr., einer Bedeckung von 75 875 fl. 9?'/, kr. und einem Abgänge von 698.688 fl. 32'/» kr. genehmigt. Behufs Bedeckung des Abganges sind einzuheben: ein 40proc. Zuschlag zur Verzehrungssteuer, ein Zuschlag von 28 pCt. auf die volle Vorschreibung der directen Steuern sammt den Staatszuschlägen, end« lich folgende Auflagen: 1.) vom Verbrauche von Liqueuren und allen versüßten geistigen Flüssiglnten ohne Unterschied der Gradhältia/eit 6 fl. per Hektoliter; 2.) vom Verbrauche aller übrigen Spirituosen nach Graden des hunderttheiligen Alloholometers 18 kr. vom Hektoliter» grade Die Functionsgebür des Landeshauptmannes wurde einstimmig von 2000 st. auf 3000 fl, erhöht. Nach längerer Debatte wurde hierauf der Gesetzentwurf, betreffend die Einhebuxg einer besonderen Wasserleitungsaustage in Laibach, angenommen und sodann die Sitzung abgebrochen. Um '/,4 Uhe nachmit. tags wurde die Berathung wieder aufgenommen und in Erledigung der Tagesordnung zunächst die Wahl des Landesausschusses vorgenommen. Das Resultat derselben theilen wir an anderer Stelle mit. Der Antrag des Abg. Hribar in Angelegenheit der Errichtung einer Landes'Hypothrlenbank wurde über Vor» schlag des betreffenden Sonderausschusses dem Landes» Ausschnssc zur Erhebung und Berichterstattung in der nächsten Session zugewiesen. Die Wahl de« Abgeordneten der Stadt Laibach Ivan Hribar wurde nach dem Antrage des Verifications - Ausschusses agnosciert. Nach Erledigung der Tagesordnung ergriff der Landeshauptmann Dr. Poklular da« Wort und dankte den einzelnen Ausschüssen und dem Hause für die unermüdliche Thätigkeit, welche die Session zu einer frucht» baren gestalteten, wobei er das freundliche Verhältnis beider Parteien und die objective Haltung der deutschen Minorität hervorhob. Zum Landespräsidenten gewendet, sprach er demselben den wärmsten Dank für dessen erfolgreiche Mitwirkung aus, worauf der Landespräsident Varon Winller namens der Regierung in Ausdrücken der Anerkennung für die entgegenkommende Haltung des Landtages erwiderte. Die Session wurde sodann unter dreimaligen Avio- und Hoch.Rufen auf Se. Majestät den Kaiser geschlossen. — (Veamtentag in Wien.) Bekanntlich hat der Verein der k, l. Staatsbeamten für den 8. December d. I. eine» Veamtentag in Wien einberufen, welcher insbesondere über die Frage der Ausbesserung der Witwen-unb Waisenpensionen berathen soll. Behufs Unterstützung der bezüglichen Action haben bereits in einzelne» Landes- ^>,»e,3""' °ber dafür bin ich beständig von einem Wie tz:. "' heftigen Durst gequält, uud meine Haut ,st. ft itii '^"' Uanz gelb und trocken g.worden. was ^ ö. s< ."'""/mg erklären kann. wie alle meme an-"" ^""d" Meusch.. len; ^s/drr schien der Doctor in Nachdenken vcrsun- '"w F """ Weile fragte er: "'A Ä? ^""l an der Farbe Ihres Zahnfleisches _ S° w "es anfgefalle»?. ""or ei» ^ schüttelte den Kopf. worauf ihm der 'S?k ^'""' Handspiegel reichte und sagte: Drr m ^ es einmal an.. '?!>.« °"et ^horchte. . «I?' was sehen Sie?. ^, ^ ? ä2s ^ eine blaue Linie gerade am Nande ^z^Mnschcs und der Zähne, wenn es das ist. 2ltge,ch '""I., antwortete Sir Ralph, den Spiegel ^ E^w" nmne ich, denn es ist ein höchst wich-? Ihn?."?' Wunders wenn es mit dm andren > rvaz beschriebenen in Verbiudm.g steht. W'ssen b Abern? .beutet?. ^ <."^ schüttelte der Varouet dcn Kops. »>"d '^' °bll i ""^e sich zu ihm vorüber uud sagte ganz v. 'liz ^" eindringlichem Tone: 'lch'!"g leid" ^"°"l h'"' das« Sie an einer BW- !^r b'HlW 'E„ts^„ u„d Erstaunen lässt s'ch k V^cl?. "li schildern, und anfänglich starrte er ruiei, «,s""' als hi.lte rr ih„ für wahnsinma, dass 'U'nH^^'pN'ch '"achte 'Ach ln« ^' "rf er endlich aus. , ^ ""n Ahnn Unglauben '.wohl begreifen, aber nichtsdestoweniger wiederhole ich meine Behauptung,» sagte Dr. Seaport, welcher selbst heftig err.gt war. .Jene blaue Linie allein, abges'hcn von den anderen Symptomen, ist für mich ein fast unfehlbarer Beweis von meiner Ansicht!» «Aber wie kann ich das Gift genommen — wer kann es mir gegeben haben?» fragte der Baronet ganz bestürzt. «Es ist durchaus leine nothwendige Folge, dass Ihnen jemand das Gift gegeben hat. Bleivergiftungen können durch die verschiedensten Ursachen herbelgeführt werden und j.'de kann zu dem Resultate führen, das ich bei Ihncn beobachte. Sie können im Trmkwasser, in den Speisen oder in Flüssigkeiten, ohne dass sie etwas davon wissen. Bleilösuuge:, in sich aufnehmen, die nach einiger Zeit in dieser Mise chre verderbliche Wirkung äußern. Haben Sie nicht bemerlt. dass m Ihrem Hause noch jemand von einem ähnlichen Un-Wohlsein, wie das Ihre. b fallen ist?» «N„'n. Lady Lynwood fühlt sich nicht ganz wohl. aber ihr Unwohlsein ist ganz verschieden von dem meinen, nnd mein Neffe und die Dienstlcute erfreue,, sich alle einer vortrefflichen Gesundheit. Und so viel ich weiß. enthält auch unser Trinkwasser keinerlei schad-liche Bestandtheile, denn wäre dies der Fall. so hatte ich ei längst entdccken müssen.» .Nun. das lässt sich nicht mit solcher Bestimmt-hcit behaupten. Wrnu Sie meinen Rath befolgen wollen, so erwähnen Sie gegen niemanden etwas von dem. was ich Ihlien gesagt habe. sondern gebrauchen Sie nur dle größte Vorsicht in allem, was Sie essen und trinken; überdies will ich Ihnen etwas verschreiben.» «Ich habe thatsächlich bis vor kurzem, als dieser heftige Durst mich zu quälen anfing, immer sehr wenig getrunken.» versetzte der Baronet gedankenvoll. «Womit stillen Sie denn Ihren Dnrst?» «Mit Kaffee am Morgen und Abend uud zu Hause bereiteter Limonade während des Tages.» «So müssen Sie mir etwas Kaffee und Limonade geben uno ich will beide Getränke untersuchen; wenn ich etwas Schädliches darin finde, werbe ich Sie davon verständigen.» «Herr Doctor.» sagte Sir Ralph, aufstehend und ^in feltfamcm. wie traumhaftem Tone fprechend. «ich möchte Sie bitten, mit mir nach Haufe zu fahren; ich will Ihren Rath befolgen und das. was Sie mir gi'sagt haben, geheim halten. Wem, Sie wollen, können Sie sogleich etwas von meiner Limonade mitnehmen.» «Ich bin gern bereit dazu. unverweilt meine Unter, suchung anzustellen!» 30. Capitel. Sir Ralph hirlt fein dem Doctor gegebenes Wort und erwähnte nichts von dem schrecklichen Argwohn, den derselbe gegen ihn geäußert hatte. «Ich sah dich mit Doctor Seaport aus dem Dorfe zurückkehren.» sagte Adrienne beim Gabelfrühstück. «Hast du ihn wea/n deiner Gesundheit zu Rathe gezogen?» «Ich gieng nicht zu diesem Zwecke zu ihm.» er-widerte der Baronet gleichmüthig. «sondern weil ich mich in der Nähe seines Hauses ermüdet fühlte und ausruhen wollte. Da ich aber einmal bei ihm wir. benutzte ich die Gelegenheit und stellte zugleich einige Fingen wcgen mciner Gesundheit an ihn.» (Fmtjevunq solgt.) Lllibachcl Fclluug ')tt ^7l. 2326 25. NoMllbttlM^. Hauptstädten Versammlungen der Veamtenvereine und Localausschilfse stattgefunden, in denen auch die Delegierten für den Beamtentag in Wien nominiert wurden. Als Grundlage der Verathungen des lrhteren dürfte ohne Zweifel jene Denkschrift, beziehungsweise Petition dienen, welche bei der Versammlung der Staatsbeamten in Wien im Jahre 1897 beschlossen wurde und die Errichtung eines eigenen Witwen« und Wcnsen-Pensionsfondes sowie die Einführung einer damit verbundenen Selbstb,steuerung des Diensteintommen« der Staatsbeamten bezweckt. Die Uufbesserungequoten sind nach der Denkschrift einschließlich des jetzt geltenden Ruhegenusses für Vcamtenwitwen, in folgender Höhe festgesetzt. In der ersten NancMasse 2000 fl., in der zweiten 1800 st,, in der dritten 1200 fl., in der vierten 1100 fl., in der fünften 1000 fl. in der sechsten 900 fl., in der siebenten 800 fl., in der achten 700 fl,, in der neunten 600 fl,, in der zehnten 500 fl., in der elften 400 fl. Für die Aufzahlung hätte der zn bildende Peusiunsfond auszukommen und miifste nach den englischen Sterblichleitstafeln den Beamten folgender Pen-sionsfondsbeitrag vorgeschlieben werden, und zwar: in der zehnten und elften Rang'classe '/« Prozent, in der achten und neunten 1 Prucrnt, in der sechsten und sieben» ten 1'/, Procent, in der dritten, vierten und fünften 2 Procent. in der ersten und zweiten 3 Procent. — (Concert im Redoutensaale.) Am 7tcn December veranstalten die Herren V. Moser und Ritter von Ianuschowsky im landschaftlichen Redoutensaale ein Concert, in welchem nebst eigenen Compositions einige Tonwerle von Smetana, Fibich u. a. zur Aufführung gelangen. Aus besonderer Gefälligkeit wirken in diesem Concerte die bestbekannte Opernsängerin Frau M. Bauer »Ianuschowsly sowie der Regisseur und Dramaturg Herr I. Borstnil mit. Bei den Verdiensten, welche sich die genannten Herren durch ihre opferwillige Mitwirkung bei zahlreichen Wohlthätigkeits' und anderen Concerten, insbesondere jedoch durch ihr ersprießliches Wirken als Lehrer erworben haben, ist an dem besten Erfolge ihres künstlerischen Unternehmen? sowie an der regen Theilnahme unseres kunstsinnigen Pu-blicums nicht zu zweifeln. — (Der Kärntner Landtag) hat in seiner vorgestrigen Sitzung über die Petition der Stabtgemeinde Klagenfurt wegen der Karawanlen - Bahn den Beschluss gefasst, der Landesausschuss habe in Verbindung mit den Landesausichüfsen der an der Krol>prinz>Rudolf'Vahn und ihrer nördlichen Fortsetzung gelegenen Länder bei der Regierung dahin zu wirken, dass diese Bahn als zweiter, ganz selbständiger Schienenweg nach Trieft von Magen« furl au« über das Rosenthal und die Karawankeu bis zur bestehenden Staatsbahn Divaca«Herpelje«Triest fort» gesetzt werde. Sodann wurde die Session mit den üblichen Scvlussreden geschlossen. — (Personalnachrichten.) Se. Excellenz der Fürstbischof Dr.I.Missia ist von den Bischofsconferen« zen in Wien Freitag abends nach Laibach zurückgekehrt. — Herr Artilleriemajor Schwab, Director der Pulverfabrik in Stein und Erfinder des in der Dynamitfabrik zu Preisburg erzeugten rauchlosen Pulvers, hielt sich einige Tage in Pressburg auf. Die gegenwärtigen Ver« suche gellen dem Problem, die Quantität der Ladung mit neuem Pulver jener des alten gleichzustellen. — (Wahl des Landesausschuss es.) In der vorgestern abends stattgehabten Sitzung des trai« niscten Landtages wurde die Wahl des Landesausschusscs vorgenommen. Gewählt wurden, und zwar: von der Curie des Großgrundbesitzes Dr. Adolf Scha ffer (Ersatzmann briber von Taufferer); von der Curie der Städte und Märkte und von der Laibacher Handelskammer lais. Rath Ioliann M u r n i l (Ersatzmann Felix S t eg n a r); von der Curie der Landgemeinden Dr. Josef Vosnjal (Ersatzmann Franz PovZe) und aus dem ganzen Hause Otto Detela (Ersatzmann Ianlo Nersnil). Alle Gewählten nahmen die Wahl an, Dr. Vosujak mit der Er« lNrung. er werde alle seine Kräfte dem Wohle des la» tholischen slovenischen Volkes widmen. — (Unglückssall.) Aus Nadmannsdors schreibt man uns: Am 20. d. M. wurde circa um 10 Uhr abends der Inwohner Georg Knaflic von Mojftrara außerhalb der genannten Ortfchast todt auf» gefunoen. Derselbe hatte am erwähnten Tage in einem Hause in der Umgebung von Mojstrana ein Schwein abgestochen und fiel aller Wahrscheinlichkeit nach bcim Nackhausegehen so unglücklich, dass er sich sein Stech» lmsser in die Seite stieß und an den Folgen dieser Ver« Wundung starb. — (Slovenisches Theater.) Gestern gelangte im hiesigen Oitalniea«Saale das fünfactige Drama «Zluladnik »vo^'^H ßagpoäa», aus dem Ezechischen überseht von Fr. Gestrin, zur Aufführung Das Stück enthält recht bewegte, mitunttr ergreifende Scenen aus den internen Fabrilslcben und ist in den ersten drei Acten sehr gut aufgebaut, während der vierte und na« me.itlich der Schlussact nicht ganz befriedigen wollen. Ueberdies scheint uns einiges zu gewagt und weder für die Citalnica.Vühne noch für Laibach überhaupt passend; namentlich könnte selbst in der Darstellung die Verfüh« ru,gsscene etwas maßvoller gehalten werden. An der sonstigen Aufführung hätten wir nicht viel auszusehen» Herr und Frau Borst nil spielten mit vollem Verständnis, auch Herr SrZen als der Träger der Haupt« rolle löste seine Aufgabe im allgemeinen befriedigend und hätte sie gewiss noch besser bewältigt, wenn er dieselbe besser memoriert hätte. Pas zahlreich versammelte Pu-blicum spendete einzelnen Leistungen reichlichen Befall, — (Das deutsche Geschwader inFiume.) Unterm Vorgestrigen wird uns aus Fiume berichtet: Das deutsche Geschwader ist heute hier eingetroffen. Der Com» mandant Contre-Admiral Hollmann stattete dem Gou< verneur Grafen Zichy einen Besuch ab. Mo, gen wird Contre-Admiral Hollmann vom Erzher, og Joseph empfan» gen. Zu dem morgigen Diner beim Gouverneur sind 150 Einladungen ergangen, ebenso viel zu der übermorgen statt» sindenden Soiree. Morgen, Montag und Dienstag finden Fkstvorstellungen im Communal-Theater statt. Montag früh werden die deutschen Gäste sich nach Abbazia begeben, woselbst ein Dejeuner eingenommen werden wird. Dienstag wird an Bord eines der deutschen Panzerschiffe ein großes Vallfest abgehallen werden. Auch Graf Hoyos gibt zu Ehr,n der deutsche» Gäste ein Diner, zu welchem etwa hundert Personen Einladungen erhielten. Viele Bar« len umschniirren das deutsche Geschwader, welches seitens der Bevölkerung sehr sympathisch begrüßt wurde. — (Schadenfeuer.) Am 17. b. M. gegen 9 Uhr früh brach in der Stallung des Kaischlers Franz K»a-felc in Iursic auf bisher nicht ermittelte Weise Feuer aus, welches den Stall sammt den Futtervorräthen in Asche lsgte. Der Schade belauft fich auf circa 200 fl,, welchem eine Versicherungssumme von 150 st. gegenüber« steht. — (Eine Tartaren«Nachricht.) Mehrere oppositionelle Blätter bringen aus Trieft die telegraphische Mittheilung, «der Laibacher Fürstbischof Missia wolle resignieren und solle durch den hiesigen Bischof Glavina ersitzt werden. Man bringt dies mit den Vorgängen in Poddraga in Zusammenhang.» Wie wir erfahren, ist diese Mittheilung vollkommen aus der Luft gegriffen. — (Zur Geschichte der Philosophie.) Herr Dr. Johann Pajl, Professor an dem k. k. Franz-Iosef'Gymnasium in Wien, überreichte der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien eine Abhandlung unter dem Titel: «Francis Bacons Forschungstheorie. Ein Veitrag zur Geschichte der Philosophie und Erkennt' nislehre» mit dem Ersuchen um ihre Aufnahme in die Sitzungsberichte. — (Der hiesige E i s la ufu e re i n) hat mit der Ausgabe der Mitglieder» und Theilnehmertarten für die Wintersaison 1889/90 begonnen; dieselben werden in der Handlung des Herrn E.Mahr am Prescherenplatze ausgegeben. — (Gemeindewahl,) Bei der Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgemeinde Suha doll in» politischen Bezirke Stein wurden gewählt, und zwar zum Gemeindevorsteher Vartholomäus Peterca aus Sina-dole, zu Gemeinderäthen Anton Kosirnik und Johann Märn, beide aus Sinadole. — (Vom Wetter.) Die Prognose lautet: Die Situation ist nach den letzten Nachrichten noch un« verändert, doch lässt seit vorgestern andauernde Abnahme des Lustdruckes langsame Temperaturzunahme mit nachfolgenden Niederschlägen in unseren Gegenden in den nächsten Tagen erwarten. Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher Ztg.» Wicn, 24. November. Die anläiilich der Be» lalhünqen des Strafgesetz-Ausschusses hier weilenden Mitglieder des Hohenwartclllbs theilten mit. das« die Aussichten cms Vereinigung des LiechlensteinclllliK mit dcm Hohenwartclub in den letztcn Tagen a/schwuliden seien. Wahrscheinlich übernimmt Graf Brandis die Führung des Liechtensteinclllbs. um die Clericalen Ober-üsterreichs in demselben festzuhalten. Prag, 23. Nouember. Der Landtag lehnte den Antrag der Commission ans Votierung von 20,000 sl. sür dci, czechischen Schxluerein ab. nahm dagegen den Antrag des Grafen Zedtwitz. diesen Aetrag Privat» schulen mit Oeffentlichteitsllcht zu widmen, welche nicht vom Lm,orsfonde erhalte,' werden, an. Die Verteilung des Geldes ble>bt dem Landesailsschnsse überlassen. Verlill, 24. November. Eine amtliche Depesche aus Zanzibar mcldet, dass die Somalis die englische, j nicht die deutsche Expedition zersprengten. Dr. P^rs! und Genossen sind wohlauf und errichteten eme be» festigte Station am Kenia. Da Peters die Depeschen,! betreffend die Emstellilng der EMdit'oil wsgen der Rückkehr Emin Paschas besitze, werde er in Eilmälschen denselben am .KVnia eventuell am Naringo See einholen. Paris, 23. November. Der «Eclair» meldet ans Brüssel: Bonlanger und Dillon nisten „ach Spanien ab. woselbst sie dilrch mehrere Wochen verbleiben dürsten. Belgrad, 24. Novcmb.r. Authentisch.,, Berichten zufolge winde das Kloster Delsch^n von ?Irna»ten umzingelt. Der Igumen schloss sich im Kloskr ein, welches von Mauern umgeben ist und Widerstand leistet. Zaptiehs sind aus Ipet an Ort und Stelle abgegangen, um Ordnung zu schassen Hier verlautet gerMw ^ dass das Kloster eingenommen und geplündert M sei. Eine Bestätigung dieses Gerüchtes M London, 24 November. Die bntlsche MM » entsendete zwei Kriegsschiffe nach Rio de IaneM z Schutze der englischen Staatscmqehörigen. ^ Lissabon, 24 November Kiwig Dom Cam» Po,t»gal hat dem Kaiser von Brasilien. welch^ man sagt. in Lissabon landen wird, sein Ma" s Verfügung gestellt. .. ^n,- Alheu, 24. November. Wi? verlautet, wno " rnchst die Verlobung des Prin.zm Christian. "" . Sohnes des dänischen Kronprinzen, mit der A'^ Margarethe, der jüngst, n Tochter der Kaiserin ^nrl, verkündigt werden. ., , i,,,^ Nio dc Janeiro, 24. November. MeP"""^ haben sich uh>^ Widerstand und ohne P""^chof repilblikanijchen Regierung unterworfen D" "z> ^ gab heute der republikanischen R,gierl!„g om ^^ Coustalltinopcl, 24. November. Der S"lta> " stierte alle bei den leyten Wirren ans Krela cu..^ mittie»ten Personen; ausgenommen sinb n'"^, ,'hfn, sich eims gemeinen Verbrechens schädig sslmaM^. Lailmch, 23. November. Vlus dem heutigen Marltt st" ^ nen: 5 Wagen mit Geireide, 4 Wagen mit hm "' und 14 Wagen und 2 Schiffe mit Holz. Durchschnitts-Preise. ^^^^-^ Weizen pr, helwlit N «s! 7/>5 Vuttcr pr. Kilo . - ^ „ ^. Kon, » 4 71 5,tt() Eier pr. Stück . - "" ^^ Gl'chk . 4 39 4M Milch pr. Liter . . ^-----------Stroy » ' ' ssisulcu . 8-----------Holz. hartes, pr- „ g^ <- Nmböschm^lz Kilo 1----------- Klafter <,^^ ^chweinrschmalz » — 6N-------— weiches, » ^.^8^ Speck, frisch, . — 5l>-------Wein, roch.,lt)0i!lt. ^ ^. go - — geräuchert » — 64-------— weißer. » "^___- Mtozichmll! vom 2tt. November. Prag: 44 2 46 55 -'«. Lottoziehungcll vom ^3. November. Wien: 85 86 77 84 ^. Graz: 34 2 82 ^^-^ ^MeteorolosslM BeoblMn^ 23 2 . N. 74« <; 1-0 NO. schwach bew^ ^ 9 » Nl), ?4!) 2 -N-4 NO, schwach ?U,Mewö g^ 24, 2 . N.' 745 2 -12 NO, schwach , bew" N.M.! 743'« -2-« wiudst.sl ! be'^llt^^ Am 23. auhaltexd neschlosseuc Wolleudccke. <,„ l'"^c triibe und nebllili. Das TcMiümttel der Tci»pcc"l ^^ 4 D,,>cu 0 1". um —17", bczirhuugswcise UM <- ^^ uütei dem Normale. _______777^"^ W Vom tiefsten Schmerze gebeugt, ss^bcn w'^.^,i< » M V^rwandtc». ssnundsn und Vrlannten °> ,^,jgst- » M bcudc Nachricht vun d.'i» Hiuschcidc'i' '"'!«'" ^lcrs » ^ sseliebten Gatten, bszichuusssweisc Valer^ ^^ « ^ uud Schwiegervaters, des Herru > > Ioscf Panel > W Vilrger uud Hauöbcschc"' ^ » « welcher nach laiisssm. qualvollem Leiden, vm^ .^„cin > »M den heiligen St»rl,esacramenten, ^'^s :n ,, W W 7l. Lebensjahre seli,, im Herrn cutschlaien ' .„ ,l,ir° » W Die irdische Hllllc des th,»reu V"b»a' „^a^ W Moutag. den 25. Nl'ueiul'er. um 3 Uhr n ^ '"'" W im Sterbehause P<>!ersstras;e Nr. 24 .k»'N>'" „.il"" » auf dem Friedhofe zu St. Christoph "' v" " W grust zur ewia/u N»he bestattet. . ^ Ps^ M Die heililicu Scelluiusssen werde" "' ^ tirche zu St. Pcler ss^lfseu werdru, W Laibach au, 23. November M9- » Clemeniine Pauer geb. v. Herr,""« '^„n« A - Clementine Tujchel wb P"""^. ^ M Paucr, Theresine Milnsck t,el> ^"" ^,0'^ W - Albert Tnjchet. Ndols Mill's«, , ztt' W sdhue. Paul. «eo, volar >'"d ^'' ^ „,»< W jchel; Adolf, Paula. V«o u"d " 2327 Course an der Wiener Dorse vom 23. November 1889. «°«b d«m 0^«^ «0^^ >. Held Work lÜ^i^k l,!rii,e i» «Iloten »5 3» «^. s.<» ^tt« s-'. '.....»b k"> «s. «<» >««(^ z/,° ""»»«lose. 250 fl. 131 5,0 13« b<» ^. » annze 500 fl. 18!» 40,13»»" >««<« «... ' 3nnstel in« st. »<3 l.0^,44 z<> "^W Vi^ .^ ^ b" W,!, <> °,"'" >>' « sleuersre! . 1/8 «o ,84 . ,>!d^n ^d'> <>' Ellbel . ,!4 7b ,Il. 7.'. Mchel!>b,3, ^°bn In E!,l>sr M« 5» !<>!!- >»'.""' ll^ llM, . . 28!»' !«41 - !'>!» Llll.^ ^^l! '"<» st, ü, W, li 1N 5" ^, 7 bl. »°"»'I°!f^ A"l "<. - . . 1,7— 11«--°"°!I^'7° Uaw 97 l.I' " ^ ^al», Vmiss, ,«»4 94 z,z Ub-. ^^"l'^ ... K.i. «0 li>0 8N ». 7 'Wl,1i!»N,«.W,L. 114 «0 1,4 70 )L,2''H"°r''Hten , . »>. «5 100 - « ^'n«i^ ?K°l- d. I, l»?6 11» ^> l'» 2« l°^m"^"bl,0b,1N0N. --------------- °, dl« " ^"" si-°, N. ,»9?b I4.»- ^^" ">e 4"^. „„» fz ,27 ^!,^7 ^ «eld Ware Grundentl.-Ol>lillationcu «iir ion fl, LM.), .'»°/„ „ali,,!chf...... 104 - »US-- 5°/„ mährische...... 1W 5N liu - b°/„ Nrllin mid Küstenland , , —-— — — b"/„ niederösterrrichlschr , , . il>9 50 N» 50 <;"/„ sleirllchr...... --- — - K"/n lroatische und slavonische . ioz-- —-— 5"/„ slehmbiirnischl» , , . . 104 50 10b IN 5"/„ lemesrr Vnnat , , . , —>-. ------- 5"/n imyarisHf...... 8«' - 85 ÜN Andere öffcull. Anlchen. Donoü-N«'«, Loir 5"/„ 1<»U ss, . izz ^ 1^3 i!!> d!o, Ai.leihl» 1»?» . . lo/'.. lU? 5N Vlnlel»en ber stab» G«rz . . 110'- — — «Nnleljl'n l>. Hiadigemiiübc W!en inz f»n <<>k- Pram, «nl. d. Klabl«cin, Wie» l<» zlü 143 7l» !ttür!enbau Nnlehen vrrlo», K>>/„ 9s>2!^ 87ü!» Pfllndlirieie (sür 1<»<> st), Vllbencr. allg, 0st, 4°/, V. . . ,18'.-II« 5«' dto. » 4'/,'/». . . i:, » <",, . . »»'2.'» ux 7ti dto. Prim, Nch»it,l»'ljchr, »"/„ ,n» 25 K'8 75 Oeft. Hhpothclenbanl l<»j, ü>»"/„ .->— i»» .. Osst,'>mü, Uanl verl, 4'/,"/« , !<>,.,. l», L^ detlo » 4"/^ , , !»>» 8N «on li" betto 50jHhl, » 4°/„ , , z»9 8!» 1<»«,L.> PrillritiitS-clilillationtN («ir l<»<» fl), steldi»and« Norddahn ltm, 18«« 99 70 1>»<> 1<» Vali^üchf Karl, Ludwig. Äahn , L, 4'/," n , 99 8u 10» 4<> «el» >l»«s oeslert, Noidweslbahn . . . l0« iu 107 ?<» Eiaatöbllbn....... I»» »« l9» !> Uüa.,'<,lll,,. Rothen lrrcuz, «st. , v,. l<» fl. ,« ^, ,l, - Rudolph-Lose 10 st.....,„ _ ____ Valm-iiose 40 fl...... «lll>u 68 - Lt.-Venois-llose 40 ft, , , , ^..,. «4^ Walbstriii^ose 20 fl. . , 4,,.. 4«.. WiidOch »r«h Lose 80 fl, , . 5,50 .>.!»»,> Vrw, Sch, d »"/n Pläm,°3chulb. vecsch d, swdenrredilalislal! , ,7- 1» — Vanl-Actien lt»'»' Htlill), Änglo OeN, >i>ai,e L»X> st, «l>>/„ E, l4l 30 14« »<» Bankverein, Wiener 100 fl. . , ,,b t>^» 11« — Vbncr, «nst, ösl, 2«>n st, G. 4<»"/„ »«4 ><> «9.»» - llrdt, ?l»s>. f. Hand, u,V. ,«0ft, 3»3--»>3 5» llrebitbnnl. Nil», ung. »00 st, . >33» » «33 5>, Deposilenbaul, Vllla. z!0« ss, . z>,<4 — l<»5 - mpt>'^r!,,^,dlösl. 5»« fl, , z»5 — K7<>'— «iio u, llasieiw,. Wiener »!00fl. »l3 — «>? — Hupolhsleub,, ös! !lUl,N.»b°,„!l. 70— 71 — üHndeibanl, »NÄW fl, n 150 ft. . , . »l» — »»14 - . wcstbahn ltOO fl.. . . 838 ..38^' Vu!ch«ehradcr L5 ,«3« dto. Dampfichifffabrl» Hes., Oesterr. 5,w fl. «M. . , . »»« - 38s.- Diau'ltts. w, Db..Z) »00 fl. 3.----------------- Dul«obenb. Lemb.«Czernow, Iassu > Visen» bahN'KtleUsch, liW fl, », . . llH<> 5i> »81 50 Llol,b.0st.'UNg..Lricst5<»0fl, ?l «S - Nllbbahn »00 st. Gilder , . . 1«» X! ,28 ?b Lüb !)iordd.Velb,°U,«0Ust.st.V. ,89 >>0 ,»l» ü) Industrie Actlcn (per 3tilfi. 8» - » Montan - Gesell, öslerl.'lllvine !>»»<» l>8 <<0 Prasser «tilrü )nd. Ves, »<»«» st. 41,—«8 — Galgo'Tarj. Kteinlohlen 80 st. 892 - 895 ^ »ächlijillinühl». 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