(Tet !\?nt "oclieotlicli sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Schriftleitung ulic V VerwaltunB “• Buchdruckerei (TeL Nr. 2024) Maribor, Jurčičeva a - Manuskripte werden nicht returniert. — Anfragen Rückporto beilegen. . - && öäö Inseraten- u. Abonnements-Annahme in Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen monatl. 23 Din, zustellen 24 Din, durch Post monatl. 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer 150 und 2 Din. Preis Din T50 Sufammemunp Dr. Macek-Dr. Kmjevic in Graz , ^ r a 3, 10. März. Jri Graz fand gestern ^tte Aussprache zwischen dem Kroatenführer •Lt. Vladko Maček nnd dem über Innsbruck anZ Genf eingelangten Dr. Juraj J 1 h j e b i 6 statt. Dr. Krnjevič, ein Schwiegersohn des verstorbenen St. Radič, toar seinerzeit bekanntlich Generalsekretär ?Ct Kroatischen Bauernpartei. Der Aus-iPtache mit Dr. M aček wohnte auch der ^bchtsamvalt Dr. Zutej ans Sarajevo bei. Um die Neutralität der Schweiz der it, 9. März, Bundesral M otta dnä als Vorsteher des politischen Departements auf eine Interpellation des freisinni-liC,t Abgeordneten M a l ch c im Ständest Aufklärungen über die Deutschlandreise srüheren Bundesrates S ch n l t h e st ■Mb i'tßcr die bekannte Neuiralilätsertlä-jiUlt,9, die Reichskanzler Hitler am 23. Fe--?c chm gegenüber gegeben har. Schultheß sMbc mir einer Reihe führender deutscher ^^sönlichkeiteill verhandelt und dann dem UudeZrat davon schriftlich und mündlich 8L"'ch. erstattet. Staatssekretär Dr. L a m-m c r e habe den vom Bundesral Schul« :jcil ausgesetzten Text genehmigt, worauf die .ch'-veizerijche Regierung ihren Berliner Ge latibten D i n ich ert beauftragte, der . 'ichsreg'.erung zuhanden des Staatsober-oQupte« ihr? ' Dankbarkeit auszusprechen. j-’,s sei aber unwahr, daß die deutschen Be-y°rbeit von Schultheß als Entgelt für die bestimmten Erklärungen des Reichskanz-^ Versprechungen oder andere Bindun-;'lEn verlangt hätten. Die Schweiz werde auZ ?en freundschaftlichen Zuficherungen einer i'Mtbett Regierung niemals Forderungen ameiten Motta zitierte sodann die Ertlä« ,Uit'9Mi Mussolinis, Schuschniggs und Le-’-vrts, bie alle auf die staatliche Notwendiges der Schweiz hingewiesen hätten. Die ^vklärungen des Reichskanzlers Hitler hach'' gewii'ermasten den Freunüschaftskreis chc vier Nachbarn um die Schweiz geschlos-iUU- Der Interpellant erklärte sich mit die-Antwort befriedigt. Hin B er zum ersten Male aus Briefmarken. v e rI i u, 10. März. Die Reichspost ■’A'b anläßlich bcs Geburtstages des Reichs Mizfetg Hitler nun zum ersten Male -rteimat£en mit seinem Bilde herausgeben lc Vorarbeiten sind bereits im Gange. x'nt! Zeeland einziger Gegenkandidat Degrelles in Brüssel. S,, d r n s i C I, 9. März. Ministerpräsident chan Z e eIa nd erklärte in der Kam-s^8'chr sei bereit, im Wahlkreis Brüssel sich der 'fnt?teffc des Landes und zur Klärung uo!itiM).en Lage als Gegenkandidat ge-ien "Ovn D e g r elle ausstellen zu las- Bvrse l^xi in ich, io. März. Devisen. Beograv ■lßg9-n *s 20.03. London 21.405 Newyor' 79 -chO-Mailand "3.0? Berlin 176.40 Wien U Vrag 15.29. ^ Blums Lanöesverleidigungs-anleihe angenommen Mit 470 gegen 39 Stimmen / 92 Deputierte haben Stimmenthaltung geübt P a r i s, 10. März. Nach einer ganz- Abgeordnete sich von der Abstimmung fern-nächtlichen, stellenweise stürmischen Debatte hielten. Gegen die Vorlage stimmten die wurde gegen 3 Uhr früh über die von der Christlichen Demokraten und zahlreiche Ab-Mgierung Leon Blum eingebrachte Landes- geordnete aus der Gruppe Louis Marin, verteidgungsanleihe abgestimmt. 470 Ab Biele Aögeordneke des Zentrums stimmten geordnete stimmten für die Vorlage, 39 für die Vortage. Deputierte stimmten dagegen, während 92 Madrid in Gefahr Die Nationalisten melden Erfolge S a l a m a n c a, 10. März. Amtlich wird gemeldet: Auf der asturischen Front sind die Truppen des Generals Franco bis La Catalana vorgedrungen. Es gelang ih-nen gleichzeitig, alle Angriffe des Gegners zurückzuwerfen. Bei Siguenza wird unsere siegreiche Offensive fortgesetzt. Unsere Truppen sind bis Val de Morana vorgestoßen. Bei dieser Gelegenheit wurden drei Sowjetanks erobert und mehrere Hunderte von Gefangenen gemacht. Der Gegner liest viele Tote auf der Walstatt. Am Jarama haben unsere Truppen Cafa del Jaquinta eingenommen. A v i l l a, Die Agenzia Stefani berich- te!: Im Verlause der großen Offensive, die die Naiionalisten gegen Madrid in Szene gesetzt h iben und die den ganzen Tag über fortgesetzt wurde, errangen die Nationalisten große Erfolge, und zwar auf den Abschnitten Soria und Siguenza, so heftig auch- der Widerstand des Gegners gewesen ist. Eine motorisierten Division der Nationalisten ist cs gelungen, die Straße nach Madrid cinzunehmen, so das; Madrid direkt gefährdet ist. Die Nationalisten haben Al-madvons besetzt und setzen den Vormar'ch gegen Forrichos fort. Die Truppen des Generals Varela sind im Süden auf -der ganzen Linie zum Angriff übergegangen verteidigen, vor allem aber die Wege zu schützen, die es mit dem Imperium verbinden. Drittens: Italien hat es nicht vergessen — Hoffentlich auch nicht England — daß ein fremder Wille Italien int Mittel« meer ertränken wollte. Italien habe ein ! Recht, angesichts der neuen britischen imperialistischen Prätensionen und der Eröffnung des Mittelmeeres für die sowjetischen Barbaren auf der Hut zu sein. Britische Blindheit und britischer Trotz haben in Montreux die Bolschewiken ins lateinische Meer hereingelassen. Viertens: Dem Mittelmeer droht die Gefahr Sowjetrußlands,. welches mit skandalöser Brutalität in Spanien wütet und welches mit Hilfe internationaler Sekten gegen Italien und Deutschland haranguiert. Diesen beiden Staaten ist mit Hilfe einiger kleiner Staaten die Abwehr Europas und seiner Kultur anvertraut. Es ist möglich, daß das superkulturelle England diese gefährdete Kultur nicht als ihr Wesen nimmt, eine Kultur, die cs zuerst von Rom ib dann von Europa übernommen hat. Mit Ausnahme ;öet parlamentarischen Mystik hat dieses England der Weltkultur keinen einzigen fundamentalen Beitrag geleistet. Italien rüstet und wird ausgerüstet bleiben zur Verteidigung der römisch-europäischen Zivilisation, ohne Rück- Eduard Minölor Heiratet m Frankreich Die Trauung des Herzogs von Windsor mit Frau Simpson wird aus Schloß Conde stattfinden? berichtet aus Tours: Es bestätigt sich die Nachricht, daß Frau Simpson in Bälde Schloß Conde beziehen werde, wo sie eine Zeitlang Aufenthalt nehmen wird. In dem Schloß werden zahlreiche Umadaptierungen vorgenommen. Die Zahl der Angestellten erhöhte sich alsbald aus 25. Das Schloß wird demnächst in den Besitz des Herzogs von Windsor übergehen. Wie verlautet, wird die Hochzeit des Herzogs von Wndwr und der Frau Simpson in der Schloßkapelle von Conde stattfinden. Zahlreiche angesehene französische und ausländische Persönlichkeiten werden aus Schloß Conde erwartet. sich! daraus oder nicht. ob es die Engländer begreifen C a n n c s, 10. März. Die Agence Ha-väs berichtet: Die Abreise der Frau S i mp s o n aus Cannes wurde in größter Stille vollzogen. Allem Anschein stach hat Frau Simpson das S chloßC o n d e als Reiseziel, welches sich etwa 30 Kilometer von Tours befindet. Dieses Schloß hat der Herzog von Windsor bereits käuflich erworben. Frau Simpson ist gestern in Begleitung des Ehepaares Rogers um 11.30 Uhr abgeretst. Im zweiten Wagen befand sich ein Inspektor der öffentlichen Sicherheit und e>n englischer Detektiv. Pari s, 10. März. Die Agence Havas Chamberlain — 6er MaH-. feiger Baww-us? Eine Information des „Daily Telegraph". Baldwin zieht ins Obcrtzvus. L o n do n, 9. März. Der „Daily Telegraph", der gewissermaßen als halbossiz:olles Organ der Regierung gilt, bringt die Mitteilung, daß Premierminister B a l d-w i it gleich nach der Krönung des Königs zurücktreten und dem HerrscherAntrag stellen werde, den jetzigen SchatzkanE Ne-ville C h a m b e r I a i n zum- Premierminister zu ernennen. Chamberlain ist angeblich gewillt, diesen Posten zu übernehmen. Die politische Zusammenstellung des Kabinetts würde, nach der Berufung Chamber-läins keine Aendernng erfahren. Mit Bald-win würde auch Bizepremier Ramsay M a c d o n a Id aus dem Kabinett ausscheiden. Baldwin selbst würde dann zum Lord ernannt werden und ins Oberhaus entziehen Scharfe Sprache Italiens gegen England Die Pläne Italiens in einer Darstellung von Francesco Copello. Warum Italien gigantisch aufrüsten will. R o nt, 10. März. Im Turiner Blatt „G a z e t t a d el P o p o l o" veröffentlicht der bekannte italienische Publizist und Akademiker Francesco C o p p o l a emeit vielbeachteten Aufsatz über die Ursachen der Aufrüstung Italiens. Di" Frage, warum Italien aufgerüstet sein muß und will, beantwortet Coppola in vier verschiedenen Erwiderungen, die wie folgt lauten. E r st e ns: Der europäische Friede befindet sich tu einer schweren Situation, und zwar unter der Last eines, zynischen Egoismus, umstürzlerischen Wahnsinns, kriegsmäßiger Entrüstung und nicht geringer aggressiver Einschüchterungen. In einem solchen Eu- ropa muß Italien individuell, nicht kollektiv etwa, für seine Sicherheit sorgen. Die jüngste Erfahrung lehrt uns, daß gemisst imperialistische Egoismen in der Existenz Italiens einen unliebsamen Rivalen sehen, der erniedrigt und abmontiert werden sollte. Man sieht darin ein Hindernis, welches ausgerottet werden müßte. Die jüdische Freimaurerei ist gemeinsam mir den anglikanischen Bischöfen traditionsmäßig gegen Rom eingestellt und da mit selbstverftändUch gegen den Faschismus. Alle die Strömungen und Sekten haben sich int heiligen Zeichen des Völkerbundes gegen Italien verschworen. Zweitens: Jalien hak sich in zwanzig Jahren in eine Empiremacht verwandelt. Italien hat dies seiner freiwilligen Intervention im Weltkriege zu verdanken, durch die England gerettet wurde. Italien hat triumphiert, indem es 52 Staaten unter der Führung Großbritanniens in der Abessinien-Frage besiegte. Italien habe nunmehr die Pflicht, sein Kaisertum gegen wen immer zu kombinierte Inland- und 2!u$ andtarise Am 10. d. tritt in Susat .eine Konferenz der Vertreter der jugoslawischen Eisenbahnen und Schiffahrtsgesellschaften zusammen. Auf dieser Konferenz soll die Ausarbeitung kombinierter Tarife auf den österreichischen und jugoslawischen Eisenbahnen beendet werden. Hierbei syllcn auch die einheimischen kombinierten Tarife zur Erörterung getan« ! gen. | In den zuständigen Kreisen besteht die . Absicht, daß außer den Abkommen mit den Eisenbahnverwaltungen der Mitteleuropastaaten auch Verträge mit den Balranstaa-ten zustandekommen. Insbesondere sollen j kombinierte Tarife im Verkehr mit R u-I m ä n i e n eingeführt werden. Diese > Frage steht im engen Zusammenhang mit .der Verwirklichung einer Balkanschiffslinie, I die in PyräuS, Istanbul, Burgas, Varna und Konstanza mit den Eisenbahnlinien des Balkans Zusammentreffen könnte. Da in weiten Kreisen des Landes die direkten Karten nicht bekannt sind, so besteht die Absicht, eine Propaganda imbiejer Hinsicht zu fördern. („Jugoslawischer Kurier"). Unterstützet die üntituberkuioseniiga Italiens Angebot Gm Handelsvertrag mit zweijähriger Laufzeit / Mit den gleichen Zugeständnissen wie für Oesterreich und Ungarn R o m, 9, März. Die italienisch- jugoslawischen Handelsbeziehungen befinden sich auf dem toten Punkt. Der Güteraustausch auf der Basis des Handelsprovisoriums, welches Ende März erlischt, kann sich in dieser Form nicht weiter entwickeln. In Rom ist man deshalb an die Ausarbeitung eines neuen Projektes über den jugoslawisch-italienischen Handelsvertrag geschritten. Die ser Vertrag sollte zwei Jahre Laufzeit haben. Die Unterzeichnung des neuen Vertrages würde in Beograd erfolgen. Jugoslawien würde auf Grund dieses Ing. Kosutte — (Stellvertreter Dr. Macekö Z a g r c b, 9. März. Ing. August >i der Juden willen in Palästina die ara-^bherr Stzmpathien verwirkt, Frankreich Qbt|; m Nordafrika. b Mussolini gehe nach Ansicht der Pariser ^/A'chen Kreise daran, die Gegensätze zwi- schen den Arabern auf der einen und den Engländern , und Franzosen auf der anderen Seite auszunützen, um >m Mittelmeer eine für Italien günstige Lage zu schaffen. R o in, 9. März. Bor der Abreise des Duce fanden sich alle. Kommandanten der Armeekorps in Rom ein und erstatteten dem Ministerpräsidenten ihren Rapport. Unter den Generälen befanden sich auch Thronfolger Umberto und der Herzog von Bergamo. Marschall G r a z i a n i ist vom König und Kaiser Viktor Emanuel zum Ritter der italienischen Krone, der höchsten Auszeichnung Italiens ernannt worden. Sich selbst zum Tode vemrieM Aufsehenerregender Doppelselbstmord in Wien Wie bte Wiener Blätter berichten, hat sich dort vergangenen Montag eine erschütternde Tragödie abgespielt, die allse-tiges Auf-'ehen erregt hat. Der 53jährige Professor der Technischen Hochschule Baurat Dr. Paul F illu ng e r und dessen 54jährige Gattin Margarethe wurden Mcntag früh im Badezimmer ihrer Wohnung tot aufgefunden. Die Untersuchung stellte fest, daß sich die beiden Eheleute mit Leuchtgas und außerdem noch mit einem zweiten flüssigen Gift vergiftet hatten. Aus Abschiedsbriefen ist zu entnehmen, daß die beiden e'mvernehm lich in den Tod gegangen sind. Dr. F'llun-ger teilt in einem Absch cdsbrstf mit, daß er den freiiwillgen Tod als Sühne für Angriffe gegen einen Kollegen gesucht habe, die er, wie er nunmehr einsehe, auf Grund falscher Voraussetzungen und Jrrtümer geführt habe. Er sei das Opfer eines wesentlichen Irrtums gewesen und habe daher den Kollegen ungerecht angegriffen. Die einzige Möglichkeit der. Sühne sehe er in seinem Scheiden aus dem Leben. Aus 4m luiottä i. Ministerpräsident Dr. Milan Stojadi-noviö empfing am 9. d. M. in seinem Kabinett den französischen Postminister I a r-d i l l i e r e. i. Wieder ein jugoslawischer Staatsbürger in Madrid gefallen. In Sarajevo ist aus Madrid die Nachricht eingetroffen, daß der junge Ing. Arch. Miron Demi«, der in Paris seine Studien vollendete und sich bei Beginn des spanischen Bürgerkrieges nach Madrid begab, dort selbst den Tod gefunden hat. Franco und wurde bei einem Fliegerangriff der Nationalisten von einem Bombensplitter auf der Stelle - getötet. , i. Gastspiele der Zagreber Oper in Split und in Šibenik. Die Zagreber Oper wird in der Zeit vom 1. bis 16. Mai eine Reihe von Gastspielabenden in Split und in Šibenik absolvieren. i. Der Roman eines geflüchteten Zuchthäuslers. In Zagreb wurde auf eine anonyme telephonische Anzeige auf der TreZ-ujevka ein gewisser Božo K r z n a r i e. verhaftet, der auf der Polizei den Roman stines Lebens schilderte. Krznario wurde, Demiö baute die Befestigungslinien gegen I wie er erzählte 1918 in Ogulin wegen eines Naucherr ♦ . . und Hoch blettdenö weiße Zähne! Der mißfarbige Zahnbelag, der bei starkem Rauchen leicht entsteht und nach und nach den Zahnschmelz angreift, kann auf die einfachste Art entfernt werden. Morgens als Erstes die Zähne gründlich mit Chlorodont putzen. Chlorodont, die herrlich erfrischende Pfefferminz-Zahnpaste, macht durch ihre starke Reinigungskraft selbst gelb-gefärbte Zähne blendend weiß und entfernt den häßlichen, schädlichen Zahnbelag. Abends als Letztes vor dem Schlafengehen unbedingt die Speisereste • aus den Zahnzwischenräumen durch nochmalige gründliche Reinigung mit Chlorodont-Zahnpaste entfernen. Chlorodont, schäumend oder nichtschäumend, beide Qualitäten sind gleich gut. Einheimisches Erzeugnis. 3 Spritzer Chlorodont-Mundwasser in das Mundspülglas erhöhen die erfrischende Wirkung der regelmäßigen Zahn- und Mundpflege mit Chlorodont. Raubüberfalles zu zehn Jahren Kerker verurteilt. Bier Jahre habe er abgefessen, dann sei ihm die Flucht gelungen. Jede Spur nach ihm sei verwischt worden. Er sei daun nach Deutschland, gelangt, wo er sich ehrlich durchgebracht habe. Er habe Ersparnisse seiner Arbeit anlegen können und habe eine Deutsche geheiratet, die er nach vielen Jahren nach Zagreb schickte, wo sie eine gut gehende, noch heute existierende Handlung eröffnest. Die Sehnsucht nach der Heimat habe ihn nach Zagreb getrieben, um mit der Frau das ehrliche Leben weiter zu kämpfen. Indessen sei er von einem „Freund" angezeigt worden. Krznarie hofft auf Begnad:-, gung, da er durch die ehrliche Arbeit der Jahre nach der Strafanstalt bewiesen habe, einer solchen Gnade würdig zu sein. i. Die Schmähung einer Mutter mit feem Leben bezahlt. In der Nähe von Banjaluka gerieten die beiden Bahnbauarbeiter Nasif Bukovi 6 und Zahir P r n j a v o r a c, zwei gute Freunde, in einen plötzlichen Streit. Der Letztgenannte schmähst in landesüblicher Weise die Mutter , seines Gegners, weshalb Bukovi« ein Messer zog und seinen Freund so lange bearbeitest, bis er verblutete. Der Täter zog sich im Handgemenge so schwere Verletzungen zu, daß er ins Krankenhaus gebracht werden mußte. lu. Prominenter Gast. Mit dem Beograder Schnellzug traf Dienstag abends der frühere bulgarische Gesandte in Beograd Dimo K a z a s o v in Ljubljana ein und wurde am Bahnhof von Vertretern des Rotary Clubs mit dem Präses Dr. B o ž t č an der Spitze empfangen. Der Gesandte wohnst sodann dem Konzert seiner Landsleute im Philharmoniesaal bei. Im Laufe des Mittwochs stattete der prominente Gast einige offizielle Besuche ab. Nachmittags gibt Kammerpräsident Ist I, ct č i H ihm zu Ehren einen Tee. lu. Bulgarische Sänger in Ljubljana. Ter Sofioter Sängerchor „Rodna pesen" traf auf seiner Tournee durch Jugoslawien Dienstag nachmittags, von Marsbor kommend, in Ljubljana ein, wo er am Bahnhof von einer mehrtausendköpfigen Menschenmenge begrüßt Die Wunbmvelt der Frühlingsblumen Este naturwissenschaftliche Plauderei. Von H e r m a n n P e r b exg e. r, —-uv- ueuut uta Frühlingsanfang 'M ststnfeci steht, regt sich das Leben in den f 2Nzen wieder. Am bevor der Wen © Qtt Baum und' ?übte da? chwcllen der Kno^ trauch erkennt * der ly. —teigen des Saftes, in der Ent- H .ch"g der Kätzchenblüten der Weiden, ffn'Cl und Erlen wird es auffälliger, und ^Uui .iß die Schneedecke verschwunden, dann nett aus dem Boden, der noch eben TOcren war, die ersten Blumen. Die „D^^oglöckchen machen den Anfang, zu ih-r,,11 gesellen sich die weißen Märzbecher, ^'^Leberblümchen und Veilchen, Primel 'stimmen und mancherlei Gewächse, o nt vielen Gegenden nur in Gärten vor-r;stiutt]i, wie Blaukissen, Tulpen, Früh-Scilla und Alpengänsekresse unS alles willkommen, was zeitig log n°* winterliche Natur mit Farben be-t; and mit Recht werden die Gärtnereien alljährlich im Herbst für die Anpflanzung von Blume-Zwiebeln, weil sie billig und anspruchslos sind und viele Jahre Freunde bereuen. Viele Menschen nehmen die ersten Blüten des Jahres immer wieder als ein Wun der hin, und auch feen' Nüchternen muß cs überraschen, wie diese Pflanzen es bei so geringer Anregung durch Wärme fertig bringen, Blätter zu treiben und Blüten zu entfalten. Dabei spielt nun gerade die Ue-berwinterung der Zwiebel eine große Rolle. In der Ziviebel kann sich der oberirdische Sproß lange vor seinem Durchbruch durch die ihn bedeckende Erdschicht fertig ausbilden. Sobald ihn mildes Wetter an feie Oberfläche lockt, ernährt er sich dann von in dem Zwiebel aufgespeicherten Stoffvorrat, wie der Dachs während seines Winterschlafes von seinem Fett zehrt. Die von der Luft umspülten grünen Blätter bilden sofort neue Pflanzennahrung, hauptsächlich aus Stärke und Zucker bestehend, womit der Zwiebel der Verlust, ersetzt wird. Dazu gehört aber vor allem Sonnenlicht, denn unter seiner Wirkung zersetzt das Blattgrün in den Pslauzeuzellen die eingeatmete Koh- lensäure. Wir haben die'Wahl, ob wir die erstaunlichen Anpassungen der Pflanze an einseitige Verhältnisse bewundern wollen oder die unergründliche Weisheit, die dafür gesorgt hat,, daß. für alle Zustände auch die zugehörigen Lebewesen vorhanden sind und die Natur sozusagen keine Lücken aufweist. Es wurde schon angedeutet, das; es auch Gehölze gibt, die sich durch rauhes Vorfrüh lingswetter nicht vom Blühen abhalten lasten. Am Haselstrauch pendeln schon die gelben Polleuräupchen und nicht viel später hängen die Wipfel der Schwürzerle voll anfangs dunkelroter, nach dem Aufplatzcn der Staubbeutel ober gelber Kätzchen, und ihc schließen sich Espe oder Zitterpappel um verschiedene Weiden an, vor allem die Salweide. Bei ihnen allen erscheinen die Blutenstände lange vor den grünen Blättern, und sie werden deshalb schon im Herbst angelegt wie die Strosse der Zwiebelpflauze. Zum Teil überwintern sie als fingerförmige Ansätze an den Zweigspitzen, zum Teil im Schutz besonderer Knospenschuppen. Das Geheimnis der frühen Blüte liegt bei diesen Sträuchern und Bäumen darin, daß sie sich des Windes zum Bestäuben ihrer Blüten bedienen, und dieser weht natürlich kräftiger durch das noch kahle Gezweig als durch das belaubte. Schon ein leichter Luftzug genügt, die hängenden Kätzchen in Bewegung zu setzen, sodaß sich gelbe Blütenstaubwolken von ihnen lösen. Wären schon Blätter da, würde viel.Blütenstaub auf ihnen liegen bleiben und manche weibliche Blüte nicht getroffen werden. Die Weidenkätzchen locken mit ihrem Honigduft die Bie neu und Hummeln an, damit sie ihren Blutenstaub forttragen. Neben diesen Kätzchenträgern ist als Blütenstrauch des Vorfrühlings vor allem der Seidelbast oder Kellerhals zu nennen. Seine im März erscheinenden purpurnen Blüten duften stark, und es ist wichtig zu wissen, daß der kleine Strauch in allen seinen Tel len ein scharfes Gift enthält. Schon auf der Haut erzeugt der Saft Brennen. Die natür Iiche Umgebung des Seidelbastes ist der feuchte Bergwald. Hie und da holt man sich ihn seiner frühen Blüte wegen auch in den Garten, aber viel öfter muß hier für die erste Strauchblüte die chinesische Forsythie sorgen, und sie tut cs mit ihren großen und 1 zahlreichen gelben Blüten viel wirksamer wurde. Herzliche Willkommenworte richteten an die Gäste Dirigent Pro lovec für den Sängerverband, Vizebürgermeister Doktor R a v n i h a r für die „Glasbena Matica" Direktor P u st o s lein ä« ! für die Jugoslawisch-bulgarische Liga und K a j 2 c I j für den Sokol; der Leiter der bulgarischen Sänger T e o f i l o v dankte für die herzliche Aufnahme. Die Gäste wurden dann im Zuge durch die Stadt geleitet. Das Konzert, das die Sänger abends im Philharmoniesaal gaben, war ausverkauft. tu. Diplomiert wurden an der Rechtsfakul-tat der Universität in Ljubljana die Hörer Sigismund V odu 8 ek aus Gorje bei Bled und Leo B a e b l c t aus Radovljica. tu. Der Banatsausschutz des Roten Kreuzes in Ljubljana hält Sonntag, den 14. d. um/"9 Uhr im städtischen Bcratüngssaal seine Jahreshauptversammlung mit der üblichen Tagesordnung ab. lu. Die Leiche des Msgr. Tomo Zupan wur de Dienstag vormittags vom Sterbehause in Okroglo in die Pfarrkirche in Naklo gebracht, wo ein Trauergottesdienst zelebriert wurde. Hierauf wurde der Sarg mit dem Autofurgon nach Ljubljana überführt und im Flur des Aloisianums. dessen Präfekt der Verblichene lange Jahre war, aufgebahrt. Eine erhebende Trauerfeier fand unterwegs in Kranj vor dem Gymnasium statt, an dem der greise Prälat jahrelang als Religions-profcssor gewirkt hatte. Die Beisetzung ist für Mittwoch nachmittags um 15 Uhr am Friedhof in Tv. Križ festgesetzt. lu. Ertrinkungstod eines Kindes. In Škofja Loka stürzte der sechsjährige Arbeiterssohn Milan S a t t l e r in den Bach und ertrank, ehe ihm Hilfe gebracht werden konnte. Aus Sladi Aiud Ume&m Berta Morocuttt Aus Graz ist die traurige ."undc einge-j troffen, das; Frau Berta M o r o c u t t i, [ geb Grengg, die Gattin des hiesigen Jnäu-s striellen Herrn A. Morocutti. in einem dor ' I gen Sanatorium nach kurzem, schweren Lei-s den entschlafen ist. Die allzufrüh Verblichene , war in ihrem großen Bekanntenkreise als Frau von feinster Herzcnskultur und überaus besorgte, vorbildliche Gattin und Mutter ihrer drei Kinder überall geschätzt und geachtet. Friede ihrer Asche! Den schwer getroffenen Angehörigen unser innigstes Beileid! Baiierraiwln für öen März Ist Kunigunde (3.) tränenschwer, bleibt .später oft die Scheune leer. — Märzenblüte ist ohne Güte. — Auf Märzenregen folgt kein Sommersegen. •— Wie die vierzig Ritter (10.) das Wetter gestalten, so wird es noch vierzig Tage anhaltcn. — Märzenre-gen zeigen an, daß große Winde zieh'n heran - Feuchter März, der Bauern Schmerz. — Gewitter im Märzen goh'u dem Bauer zu Herzen. — Ist Mrtrude sonnig, wird'» dem Gärtner wonnig. — So viel im März die Nebel steigen, so viel im Sommer sich Wetter zeigen. —. Mürzenferkel und Mnr-zensohlen alle Bauern haben wollen. — Was der März nicht will, das holt sich der April; was der April nicht mag, das steckt der Mai in den Tack. — Im Märzen kalt und Sonnenschein, wird eine gute Ernte fein. Wenn im März viel Winde weh'n, wird's im Maien warm und schön. — Äävzenschnee tut den Saaten, weh. .— Ist Marien (25.) schön und rein, wird das Jahr sehr fruchtbar sein. - Joseph klar, gibt ein lutes Honigjahr. —• Auf Märzendonner folgt ein fruchtbar Jahr, viel Frost und Regen bringt Gefahr. — Trockne Fasten, gutes Jahr. - Regen zu Anfang oder zu End', der März sein Gift send't. — Manschen (25.) pustet das Licht aus und Michel (2. September) steckt es wieder an. — Zu frühes Säen ist nicht gut, spätes Säen auch übel tut. Senkung des Schulgeldes An den Hochschulen und Mittelschulen. Unter den Nachtragsbestimmungen, die der Nationalversammlung zum Finanzgesetz für das Jahr 1937-38 vorgelegt wurden, befindet sich auch die Bestimmung, wonach die E i n s ch r e i b c g c b ü h r e n an den Universitäten und anderen Hochschulen etwas abgeändert werden. Die Taxe, die bisher 100 Dinar pro Semester betrug, wird auf 25 Dinar herabgesetzt. Das S ch u l-g c l d an den Mittels ch u T c n wird ebenfalls etwas gesenkt. Wichtig ist die Bestimmung über die S t e u e r g r e n z e, von welcher an die Schulgeldpflicht erwächst. Fortan sind jene Schüler von der Entrichtung befreit, deren Eltern oder Angehörige nicht mehr als 800 Dinar direkte Steuern im Jahr entrichten, während bisher die unterste Grenze bereits 300 Dinar betrug. als der Seidelbast. Man sieht sic im Vorfrühling an unzähligen Gartenzäunen leuch ten. Von alters her har man den Frühlingsblumen besondere Aufmerksamkeit geschenkt, aber früher nahm man sic nicht nur als schöne Zierde, wie wir es im allgemeinen tun. Als die ersten Boten des wiedererwa-chenden Frühlings mußten ihnen besondere Kräfte innewohnen, und schrieb man den ersten drei im Jahr gefundenen Blüten, z. B. des Schneeglöckchens, des Lederblüm-»Üfctts, der Schlüsselblume und des Maßliebchens, die Fähigkeit zu, den, der sie verzehrt, vor Fieber, vor Hals- und Zahnweh und vor Augenleiden zu schützen. Meist war dabei jedoch die Bedingung, daß man die Bin men am Boden abbiß, denn bei der Berührung mit den Händen wurden dieselben Blumen gefährlich; sie konnten die Ursache für Sommersproßen werden oder eine böse Nase oder ein geschwollenes Gesicht verursachen und sogar den Blitz auf das Haus ziehen. Wenn man die Blüten der Küchenschelle, der Schlüsselblume und des Maßliebchens z. B. ins Haus bringt, hören auch die Hühner aus zu legen oder die jungen Gänschen ersticken in den «Sieni. Die erste NWateUMGe Landesausstellung in Beograd Man berichtet uns, das; im hevrstp'n Jahre Mitte September anläßlich der Generalversammlung des Bundes der Vertreter philatelistischer Vereine die erste und größte Briesmarkenausstellung unseres Reiches und überhaupt der Balkanstaaten sti Beograd stattsinden wird, für die. die Vorbereitungen schon längst im Gange sind. Seine königl. Hoheit Prinz Tomplav geruhten das Protektorat für diese Staatsairsstellung zu übernehmen. Ein besonderer Eh-renauSschuß, bestehend aus aktiven Ministern und sonstigen hohen Persönlichkeiten, ist ins Leben gerufen worden, so daß der Erfolg des Vorhabens gesichert ist und man mit vollem Recht erwarten kann, daß das Gebotene in jeder Beziehung mustergültig, anzwhend und überaus lehrreich teilt wi:d. Am Sitze jedes philatelistlclieu Vereines amtiert ein Vertreter der Veranstaltung und gibt Interessenten kostenlos jedwede Auskunft betreffs der Ausstellung. In unserer Stadt ist Ing. M o h o r č i <■,. Vrba-nova ulica 63, mit dieser Aufgabe betraut worden. Der Ausschuß hat für Propaganda weitgehend gesorgt und werden die Propaganda broschüren in sehr großer Auflagezahl im In- und Ausland verbreitet. Anläßlich der Ausstellung wird auch eine Markenbörse abgehalten werden. Das Postministeriuin hat bereitwilligst eine besondere Markenserie in der Form der so belabten Viererblocks zugesagt, die um Preise von Din. 15,— erhältlich sein wird. Die -Auslagezahl ist beschränkt und soll der Erlös die Kosten für die Briefmarkenausstellung finanzieren. In Anbetracht des großen Interesses für die Viererblocks muß man ihrer späteren Preisgestaltung eine gün st:ge Prcgnofe stellen, denn sie werden noch nach, langer Zeit ein ebenso ausgiebiges Tauschmaterial wie die Regatta- und Pen-marken für das Ausland bilden. m. Aus dem Postdienfte. Der Postbeamte Franz 11 t b i č in Ljutomer wurde dem Postamt in Murska Sobota zuaeteilt. m. Aus dem Gertchtsdienfte. Zu Gerichtsoffizialen der 8. Gruppe wurden ernannt Janko Bogateč beim Bezirksgericht und Josef P u j t u j c beim Kreisgericht in Maribor, ferner Josef Geber beim Bezirksgericht in Ljutomer, Anton V ober beim Bezirksgericht in Celje und Miroslav Rebec beim Bezirksgericht in Vransko. m. Todesfall. Im hohen Alter von 80 Jahren ist gestern die Postunterb-eamtenswitwe Frau Marie M l a k e r. geb. Vogrinc, gestorben. Friede ihrer Asche! Der schwergc-troffcnen Familie unser innigstes Beileid! m. Dank von höchster Stelle. Der Präses der Sektion Ataribor des Jugoslawischen Automobil-Klubs Großkaufmann Ferdo Pint e r erhielt vom Hofmarschallamt folgendes Schreiben: lieber höchsten Auftrag habe ich die Ehre, Ihnen für die anläßlich der Jahrestagung der Sektion Maribor des Jugoslawischen Automobil-Clubs an Be M. den König, an Sc. kgl. Hoheit iwn Prinzre-steuten Paul und an das königliche Haus gerichteten herzlichen Wünsche und Ergeben-heitskundgebungen den Dank auszusprechen. — Hofminister Milan A n t i č m. p. ut. Die Frage des Regulierungsplanes für die Umgebung. Gegen den von der Stadtgemeinde Maribor ausgearbeiteten Regulierungsplan, in den auch die Umgebung einbezogen ist, legten die Umgebungsgemeinden sowie einige Interessenten Berwahri-"g ein. Die Banatsverwaltung sah sich, um den wahren Stand der Dinge zu ergründen, deshalb veranlaßt, einen Lokalaugenschein anzuberaumen. Die Zusammenkunft, an der Vertreter der Banatsverwaltung, der Politischen Behörde, der Stadtgemcinde und der Nachbargemeinden teilnehmen, ist für Freitag, den 12. d. um 14 Uhr int Gasthause Kranjc in S P. R a d v a n j e angesttzt. Hiezu werden alle Interessenten dieser Gemeinde eingeladen und wollen sich für die Verhandlung gut vorbereiten. ut. Aus dem Steuerdienstc. Der Steuer« oberverwalter Ignaz O z v a t i e in Maribor ivurde in den dauernden Ruhestand übernommen. Ferner wurden die Steucrbe-amten Vinko P i r n a t in Prevalje, Alois Š f r c k c I j in OrmoL und Jakob A r n u L in Pt ns pensioniert. nt. In Ljutomer ist der dortige Kaufmann und Besitzer Hubert A I t gestorben. Friede seiner Asche! m. Bergsteigertagung. Die Filiale Maribor des Slowenischen Alpenvereines hält Dienstag, den 23. d. um 19.30 Uhr im Jagdsalon des Hotels „Drei" ihre ordentliche Jahreshauptversammlung mit der üblichen Tagesordnung ab. Gleichzeitig werden die Mitglieder ersucht, die Vereinsbeiträge ehebaldigst in der Kanzlei, Aleksandrova c. 10, erlegen zu wollen. nt. Die Jahreshauptversammlung der Anlituberkulosenliga in Maribor findet am Freitag, den 12. d. um halb 18 Uhr in den Räumen des z'lrbeiter-'BersicherungsamteS in der Marijina ulica statt, worauf nochmals aufmerksam gemacht wird. m. Tagung der Gemeindeangestellten. Am Sonntag, den 14. d. findet in Beograd die Jahrestagung des Verbandes der Beamten und Angestellten der Stadt- und Landgemeinden statt. Bislang sind 300 Delegierte aus allen Teilen des States angemeldct. Die Maribor« Gemeindeangestellten wird der Chef des Konskriptionsamtes Franz Kramberger vertreten. m. Der Bahnbeamtenvkreiu für da» Drau bannt in Ljubljana veranstaltet am Donnerstag, den 11. d. eine Exkursion nach Maribor, wo die Staatsbahnmerkstätten besichtigt werden sollen. Die Exkursion, an der sich gegen 100 Bahnbeamte beteiligen werden, leite; Oberkontrollor Bruno Parma aus Ljubljana. nt. Schweizer Bergwelt in Wert u. Bild. Heute. Mittwoch, wird im Saal der VolkS-universität der bekannte Alpinist Andrino K o p i it 8 e k über die vorjährige großan-gelegte Expedition heimischer Bergsteiger in die Schweizer Berge Mitteilung machen. Im Rahmen des Vortrages, für den sich ein außergewöhnliches Interesse bemerkbar macht, wird uns Andrino Kopinsek, der der Leiter dieser großen Bergfahrt war, auch Mittwoch, den 10. März eine erlesene Auswahl besonders geglückter Lichtbilder zeigen. Bekanntlich haben an der Expedition auch drei Mariborer Bergsteiger und zwar Frl. Mileva Zakrajr.ek sowie Dr. B e r g o 8 und Dr. R. K a e teilgenommen und eine Reihe von gefällt"5 licheit V'iertausendern bezwungen. m. Von der Anklage des versuchte» 'Mordes freigesprochen. In der M*rtgen " rhanö-lung gegen den 36jährigen Besitzer Jakob Sever aus Veržej fällte der Gerichtshof (Vorsitzender Kreisgerichtsrichter Lenart) einen Freispruch, da sich das Gericht nicht von der Schuld des Angeklagten überzeugen tonn te. m. D'e Bereinigung der Reserveoffiziere und Krieger hält am Freitag, den 12. d. M- um 20 Uhr im Saal des Hotels „Novi svet" ihre 11. ordentliche Jahreshauptversamrri-lung ab, tvorauf die Mitglieder nochmal^ aufmerksam gemacht werden. ut. Volksuniversität Studenci. Donners tag, den 11. d. um 19 Uhr spricht Prof. Jan 8 e d i v y über seine Reisen durch Polen-Den Bortrag, der im Gasthof öpuraj stakt-findet, werden zahlreiche skioptische Bilde-" begleiten. ut. 25 Jahre berufsmäßig am Volant. Heute fährt sich zum 25. Male der Tag, an dem der bekannte Mariborer Bcrusschauf-seur Herr Gustav K e b e r l i n g seinen nicht gerade gefahrlosen Beruf ergriffen hatte. Bemerkenswert ist, daß der Jubilar iss diesen fünfunbzwanjzig Jahren keine einzige verkehrspolizeiliche Strafe zuerkannt er hielt. m. Kaufleutetagung. Die Kaufleutevercim gung in Maribor hält Sonntag, den 14. d. um 8 Uhr vormittags im oberen Saal ir-Hotels „Orel" ihre ordentliche Jahreshaupt Versammlung ab. Auf der Tagesordnung stehen außer den Berichten der Aemterfüh-rer auch Neuwahlen. nt. Alt der Volksuniversität müssen du1 beiden biologischen Borträge des Zagrebec Univ. Prof. Dr. Vouk wegen Erkrankung des Vortragenden entfallen. Am ‘Donnerstag, den 11. d. wird unser bekannter Mufibpädagoge Prof. Hinko D r u z o v i L, einen Vortrag über den Wert und die Bedeutung der Erziehung zur Musik halten-Auf den Vortrag, der bei freiem Eintritt stattfindct, werden insbesondere die Eltern und die Lehrerschaft aufmerksam gemacht. —-Am Montag, den 15. >d. gelangt ein Kultur film aus China zur Vorführung. Die Begleitworte spricht Archivar Prof. B a 8. m. Oster» ttt Rom. Alle Interessenten für die Romreise mit dem neue» „Putnik"-Lu-xusautocarexprcß werden ersucht, die Anmeldung für diese herrliche Gesellschaftsreise umgehend cinzusenden, da der Anmcloungster-min, der mit 15. März festgesetzt ist. wegen der Formalitäten, die mit der Versorgung des Sammelpaffes verbunden sind, nicht verlegt werden kann. Aus Italien 'laufen die beste» Wetterberichte ein, sodaß die Teilnehmer eine Woche bei herrlichstem Frühlings-Wetter verbringen werden. Anmeldungen flir „Putnik", Maribor und Celje. * Cafe „Rotovž". Stimmungsmusik, Kapelle Santo. Vorzügliche Weine. G llaschsup- pe. 2387 nt. Großer Einbruchsdiebstahl. Während des Gottesdienstes brachen vergangenen Sonntag in Spitaliö bei Konjice unbekannte Männer in das Pfar-haus, in dem sich 3ur Zeit niemand befand, ein und ließen " der Kanzlei 8000 Dinar Pfarrgelder. Fonds usw-mitgehen. Von den Tätern fehlt bisher iC&C Spur, man glaubt aber, daß man es mit derselben Bande zu tu» hat, die vor einige" Tagen in das Geschäft Ribiv in Me ein-gebrochen ist. nt. Gefundene Gegenstände. Im Laufe deS Monats Februar wurden bei der Sta' -P0" lizei nachstehende gefundenen Gegenstände übergeben und können von den rechtsnmßi-gen Besitzern dort abgeholt werden: ein Gold" ring, ein Trauring, eine Damenschürze, Geld betrüge zu 11 und 10 Dinar, eine schwarze Hündin, ein Dachshund, ein Schäferhund, Css ne Regensilache, eine silberne Armstzange. ei- uc Damenhandtasche, eilte braune Handta-Mei Augengläser, ein Fühlfederhalter, •> Meter Herrenstoff und eine Säbelscheide. nt. Aus dem Theater. Die für Donnerstag, Beu 11. d. nnibemumte Aufführung des . 'Schuhmachers Hitt" mußte wegen Erkrankung von Frl. Elvira K r ct I i abgesagt werden nt. Obstbaukurs. An der hiesigen Wein- und Obstbauschule wird Atontag, den 15. d. ein banztägiger Kurs für die Bekämpfung der Obstschädlinge und -krankheiten sewie für das Vaumspritzen ab gehalten. Der Unterricht ist theoretisch und praktisch und dauert von 8 12 und von 14 bis 18 Uhr. Der Besuch 'l"t unentgeltlich. nt. Landfeuer. In Skoke bei Slivnica kannte gestern vormittags ein Heuschober t>es Besitzers Vinzenz Nachtigall nie-rer. Der Schaden beläuft sich auf 8000 Di-Uay. Ein zweiter Brand wird aus Globoko frei Makole berichtet, wo das Wirtschaftsob-Nft des Besitzers Josef B o h a k in Flam-ntett aufging. m. Einbruchsdicbstahl. Dieser Tage brach cut noch unbekannter Tät«r in GuStanj in ^Qs Gasthaus Peter Ring ein und ent-svendete verschiedene Getränke und eilte größere Anzahl von Zigaretten. i nt. Wetterbericht. Maribor, 10. März, 8 ^hr: Temperatur 6, Barometerstand 717, Windrichtung O. Niederschlag Regen. t nt. 20.000 Dinar für das Sanatorium l« Vutbcrg. russische Rote Kreuz veran-palteto dieser Tage iit Zagreb einen Elite« baff, dessen Reingewinn 'nt der Höhe von f0-000 Dinar zur Gänze dem Sanatorium l‘ir Lungenkranke auf Schloß Bürberg ;»-'los;. liegen Verstopfung sind I. e o p i 1 1 u 11 fl11 mildes und sicher wirkendes auch nach ‘öligerem Gebrauch vollkommen unschädliches Abführmittel aus rein pflanzlichen Be-standteilen. L e o p i I 1 e 11 haben sich se)bst in chronischen Fällen vorzüglich bc-xvahrt. In allen Apotheken erhältlich. A11-Wuce reg, S. Nr. 31.430 vom 24. Dezember 1935. nt. Dreister Taschendiebftahl. Am Kalva- • umberg gesellte sich gestern nachmittags zu juitcr Gruppe von Mittelschülern ein Mann, "nr sich als Detektiv ausgab und die Vorweisung der Legitimationen verlangte. Eilgut Schüler, der nicht genug rasch der Aus-sorderuug Folge leisten wollte, durchsiööerm ?r )cIBst die Taschen und ließ hiebei eine sil--.orne Uhr verschwinden. Mit dem Fall be-Ichaftigt sich nun die Polizei. m. Vo, Ankauf wird gcwarntl Vor cini* chv Zeit verübten noch unbekannte Täter 'Uttcn Einbruch in die Totenkammer des AttebHofcs in Radvanje und ließen sechs Überröcke mit sich gehen. Der Sterbeverein n Radvanje, der Hiedurch einen Schaden Ww 4500 Dinar erleidet, hat nun für die Eruierung der Täter eine besondere Be-whnung ausgesetzt. Gleichzeitig wird vor -mkaus der Röche gewarnt. m. Sturz vom Fahrrad. In der Strog-w.Qherjeba ulica stürzte gestern nachmittags me 19jährige Therese Landergott °°m Fahrrad und zog sich hiebei eine schwe 1(' Prellung des linken Knies zu. m. Scheues Pferd. Am Slomškov trg Kheitte .gestern das Pferd des Besitzers Franz ^ r o j u e r aus Sv. Jakob und galop-pserw gegen die Orožnova ulica, wo es am chhsteig ausglitt und liegen blieb, worauf ^ sich vom nachgeeilten Knecht ruhig heim-°rtngeu ließ. AnsCeiie st. Todesfall. Das alte Schloß Ainöd bet •coba cerkev trauert unt den Heimgang ff*« her Herrin, der LAitwe Hermine Dicki n, *tc «nt 8. März im Alter von.62 Jahren. °rt verschieden ist. . c- Personalnachricht. Herr Prof. Srečko H 1 o d a r, Mittelschullehrer iit Celje, der uurch seine Forschungen und Grabungen in Wl Höhlen auf der Olševa bei Solčava uc= ßnitt geworden ist und vor allem in Fach-^c-leit viel von sich reden macht, hat dieser Ta9e eine Studienreise nach dem Deutschen • etche angetreten, wo er in beit Städten auiitz, Breslau und Berlin Borträge hal-u'tt wird. c; Bulgarische Sänger auf der Durchreise. ' lO seiner Fahrt von Maribor nach Ljub-rSrf t-'G'Erte Dienstag vormittag der ge-' sichte Chor des Sofioter Gesangvereines „Rodna pesom" die Stadt Celje. Am Bahn- j Hof hatte sich eine ansehnliche Menschen- j menge eingesunden, die den Gästen einen herzlichen Empfang bereitete. Im Namen der „Glasbena Matica" richtete Direktor S m ganzen «me halbe Stunde gerührt hat, wird 'estgeschla-gener Schnee von 4 Eiklar leicht emge-mengt. Die leichte Masse wird 'n eine m'-1 guter Butter ausgestrichene. m:t Staubzucker ausgestreute Dunstform entgefüllt, eine halbe Stunde in Dunst gekocht. Man reicht dazu verdünnt, erhitzte Marillenmarmelaoe. Die beste und liebste Gattin, Mutter und Schwester, Frau Berta Morocutti, geb. Grengg ist durch Fügung des Allmächtigen gestern nach kurzem schweren Leiden von uns abberufen worden. Die Beisetzung unserer unvergeßlichen Toten findet Freitag, den 12. März 1937 um halb 4 Uhr nachmittags von der Kapelle des städtischen Friedhofes in Pobrežje aus statt. Die heilige Seelenmesse wird Samstag, den 13. März 1937 um 7 Uhr früh in der Domkirche und um halb 9 Uhr früh in der Franziskanerkirche gelesen werden. Maribor — Graz, am 10. März 1937. Anton Morocutti Anton, Berta, Franziska Gatte. Kinder. Hermine Thalmann, geb. Grengg und Nelly Grengg Schwestern. Abenteuer um Brigitte Roman von MarUfe (Bonneborn 35 Fetzt stutzte die Dame. Ihr Schritt hielt an. Ihre Augen — das konnte Brigitte nicht sehen, aber sie mutmaßte es, wandelten juchend umher — sie drehte sich um nach der Richtung des Teiches (denn von dort her schienen ihr die Töne zu kommen) und horchte augenscheinlich. „Misses Stahle!" wiederholte Brigitte ihren Anruf zum dritten Male — leider, wie sie selbst wahrnahm, mit geschwächter Stimme; die Fasttage rächten sich. „Hilfe! Hilfe! Helfen Sie mir!" Misses Stabte schien gehört und verstanden zu haben. Nach der Ansicht des jungen Mädchens reagierte sie war sehr seltsam'. Brigitte sah, daß die augenscheinlich erschreckte Dame in die Knie sank und ihre gerungenen Hände 'wie flehend gegen Himmel streckte. „Helfen — helfen Sie mir!" rief Brigitte mit ihrer letzten Kraft — dann sprang sie — oder besser fiel sie — von ihrem hohen Standpunkt herab, schwindelnd und von dem Gefühl herzzermürbcnder Rebeltest gepackt. Sie blieb auf dem Boden, wohin sie geglitten war, einfach sitzen, den Schmerz des Falles vor überwältigendem Schwächegefühl kaum spürend, und barg ihr Gesicht in die Hände. Zum ersten Male >n diesen Tagen wurde sie jetzt — nachdem sie gewiß war, jemand habe ihre Stimme gehört und werde andere auf ihre Spur führen, von einer Empfindung absoluter Hoffnungslosig- keit überwältigt. Ihre Willenskraft schien er schöpft. In Schauern übevjagte sie aboech-selnd Hitze und Kälte. Und wenn sie nur noch die Kraft dazu gehabt hätte — jetzt hätte sie gar zu gern aus tiefstem Herzen geschluchzt. Aber auch diese Momente gingen vorüber. Nach, einer knappen Viertelstunde fühlte sie sich beruhigter und hob die Stirn, ließ die Hände matt in den Schoß sinken und blickte auf. Was ihre Augen aber jetzt erblickten, war so seltsam und für sie so furchtbar, daß sie nicht anders konnte, als gellend aufschreien. Neben dem Schreibschrank, auf dessen heruntergelassener Platte noch ht buntem Durcheinander die ausgekramten Sachen und Sächelchen lagen, wo vorher nichts als die kahle, mit zermotteter Tuchbekleidung bedeckte Wand gewesen war, stand eine mittelgroße, ältere Damee. Nicht irgendeine... Eine ganz bestimmte Dame war es — eine, gegen die Misses Stable wie das Urbild aller weiblichen Reize und Lieblichkeit erschien. Es war die Dame aus dem wirren Traum der Nacht. Hager, mit gelblichem Gesicht, leicht gebeugter Haltung — in giftgrünem, sehr geschmücktem Seidenkleid, nach der Mode der Zeit um 1750 geschnitten — auf ihrer Brust, an ihrem Halse hing dasselbe Medaillon, das Brigitte trug — mit Saphiren allerdings, nicht mit den leuchtenden Rubinen, wie das ihre. Kalte, trotz ihrer braunen Farbe grünliche Augen voll Bosheit, Hochmut und Här te, waren gerade auf das am Boden liegende Mädchen gerichtet, und um den breiten, gewöhnlichen Mund lag ein Zug ausgesprochener Grausamkeit und unverkennbarer Lust zum Bösen. Brigitte sah noch, daß sie in der rechten, vor die Brust jepreßten Hand — es war eine rücksichtslos zupackende Hand — eine Rolle pergamenentartigen Papieres trug. Was sie wicht so schnell bemerken konnte, war die Tatsache, daß durch die Zertrümmerung des Fensters Luftzug entstanden war, der den dünnen und zerschlissenen Vorhang, hinter dem sich das Porträt befand, in die Höhe wehte. Sie glaubte — ohne sich Rechenschaft darüber abzulegen! — eine Art Gespenst vor sich zu sehen — und ihr Schreck war ein vollkommener. Nach einer Sekunde entsetzten Starrens sank sie in eine tiefe Ohnmacht und lag auf dem Boden wie erschlagen. * * * Der Polizist mit dem Spürhund war gegen elf Uhr auf Monplaisir eingetroffen — in Begleitung eines höheren Vorgesetzten, dem die Sache äußerst interessant und er-forschenswert schien. Man hatte jede Auseinandersetzung vorerst vermieden. Dem intelligent aussehenden Hunde waren Kleidungsstücke und andere Gegenstände aus dem Besitz der Verschwundenen vor die Nase gehalten worden. Der Hund zeigte sich zuerst unsicher und nervös. „Die Spur ist alt", erklärte der Führer. „Man muß ihm Zeit lassen Die innerlich am tiefsten Beteiligten — Holm, Henry und der recht nervöse Duke — (war nicht er schließlich an allem chuld?) — folgten unauffällig und ht einiger Entfernung. Nach einem scheinbar sinnlosen Hht und Her, das dennoch so ziemlich den Wegen Brigittes an ihrem letzten „freien" Tag ent sprach, steuerte der Hund — der schnell an Sicherheit gewonnen Hattee — mit entschlossenem Zielbewußtsein auf die Bibliothek u, suchte ein Weilchen und blieb dann mit der Miene eines, der seine Ausgabe erfüllt hat, vor der geheimen Tür stehen, um laut und siegesgewiß zu verbellen. „Das kann aber nicht sein", stammelte der Herzog. „Die junge Dame kann Wr nicht verschwunden sein, denn diese geichnitz-te Holzplatte ist ein Zierat, keine Tür. Ter Hund irrt sich." „Der Hund irrt sich n i ch t", behauptete der Führer. „Es ist eben doch ein Durchgang. Hinter ihr liegt noch ein Raum und die junge Dame ist zufällig durch diele geheime Tür hinaus — aber nicht wieder .hineingelangt." „Hinter dieser Bibliothek liegt der Turm, der keinen Zugang hat und völlig leer ist", sagte Henry erschrocken. „Wenn also Brigitte durch die Tür geraten wäre, so läge sie womöglich mit Zerbrochenen Gliedern unten im Turm?" nagte entsetzt Holm. j# „Vater, Vater! — Was kann geschehen?" wandte sich Henry — gvaubleich in se'nem sonst frischen Gesicht — an den Herzog, der am ganzen Körper bebte. „Die Tür muß sofort geöffnet werden!" antwortete statt seiner der Polizeibeamie. „Aber wie? Wie?" „Aexte!" befahl mit heiserer Stimme oer Duke. Die Aexte kamen. (Fortsetzung folgt). Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: Udo KASPER. — Druck der »Mariborska tiskarna« in Maribor.— Für den Herausgeber u. den Druck verantwortlich Direktor Stanko DETEL A. •— Beide wohnhaft in Maribor.