MMchd» »DM vi»«» lU» 1 so 7<^ V!:^Ü 5i5. S08 ßVltwioe»,. cisn 12. ^ovemdss 1930 » via. A« ««. dor«r NIoiswrdO««!». L» i»t 6a» vr5tv ^»l» r Vet»e »en»nnt vvräen lconnte. vvil er »tek vom (Ze5lektzlerei»o «le, »rllaea Ilsodss !Vst« «nä cke Ueiäen unä X!»«en, äi« >Vllv5ok« uoä ve»eliver> äen Aelne» Volke» »u» orster OueUs empttn». i(»m ein ^tnister diiker »um Volk deninter. »o v«r e« immer noek ein ^Verden, Verepreeken unä 8p!e!en mlt «ler A^a»»e «it öer n»ed äea pro»tjie»Utrkenäev unä »ellLmaedenclon (Zunun!ku«e!n. Vie ^er» dieser p?e»tIevetRrkevöen vn< uNqwseltTMHvdOnätzn Ovmmcku«eIn mit »Uen vneivkoivsten Ver»pr.eÄ«n?vn unä >Verdunlkea, «U »Ilen tkrvn ävm»-«vltz^-tPrsnaisedya u«i rüeksiektslo-«en kAttelMtlUen ib« W^Ütw dGUnchvo unä keilte ssvken che mlnlsier kwau». um «len ttet!u«»»t>roeeß »u deod»odten. ^vet deäeuteuäe Rektoren »inä »n ckle Stelle äer »lten, okeotiecken Mrtsckickts losi»kpit sserüclkt voräen. Ver Küni«? mit »einem enorrlseken V^Nlen ?ur po5itivon l'kt vnä äa8 Volk, äs» «Uesen "^Uen ln 6tv Int unwu8et»va l»»t. Dle l^lnkter »der »lnÄ Äv Vermittler «visekev älesen l»el6en ?^toren, sie üderdrin^en cksr l^e«ierunT «ve >Vüni«!lly «!vr Ailesse. sie erkorsekvn »uek jene Vesekvvröen, Äie d!5lier uner1ülld»r »ellienen. A^ttvoek vormltt»5 lst ösn breiten Leklellten «lle Oele^enlieit Reiben, zlel» mit 6en Miizterv »usLuipreelien. äen dls!»erl?en veriellten unck ^aknak-men !»t ?u erseden» ösö alle >Van8eke uater»u«ckt vurck«n uo«l ä»ö ^dkllkemav-nskmen ln unTlsudNed r»5el»sm l'empo Ketrokten vuräeo. l^»n kann äarum Kot» ten, 6»ü »ucl» ckle ^tlnsede ^nrldor8 unö Äer ver»ek!eÄen»ten Faktoren (lleser 8ts6t. »oveit «ie Ubrevht sin6. dsl 6en ^inl8tern (Zeliür Locken uvck auek erfüllt vercken. Von äer l-ov^tlit 6er Vevölkerune l>^«ridor» »u 8preedeu i»t nur ein« ^e-«lerdolun« »ltvr lAtsAÄsn. l« ^kn? rilzor «idt e» keinen Z^«uel,en. »preelio er s!»v!»ol» oäer 6eut»ed, äer «ien Um-«edvunU in äer RessierunU aiel»t oNen UNÄ »utriekti» dvLrülZt dlttts. ^»rlbor t«t ewe kleloe 8t»ät mit UroSer la6u»trio UN«! mit «lom ?iel. v!rt8cll»ttl!ell pro«luk-tiv 8e!n unä »llf 8eins ^rt zum Oe-äetken äe» 5t»Ate» dei»utr»?ell. Nier. vo et«s«,egs ivernchme«. Si«e Saalit!«« twegler»vg ist «ach allgemeiner Nnsicht dringend nötig. Das gege»«iärtige Aa>Äett Vaiigaln-Star-Hemberg ist eine Mi»derheltsr«>ien«tz. Oesterreich bedarf aber ei«r arbeitsfAhtgen Negiermig, da «ach der Verfasf««g »ech bis Nei^ahr der Staatsoeraaschilag »»ter Dach gebracht »erde« ««ß. Was ««» bie ei«zel»e» lßarteie» anbe-la«gt, si»d, »ie a»s ihre» Nethen »erlastet, die ChriftlWeziale« bereit, «M alm biirgerlichen Parteie« in der Negienmg mitzuarbeite«. Man er«»artet d»nftige »egiernng z» iibernehnun, dach ikehe» sie a»f de« Stand-pu«kt, daß das gegenwärtige Minderheits-tUbinett Vaugoin - Seipel - Starh'mberg fofsrt zntiickzntrete» hat, »« eine» «rbeits-föhi^en Platz M «at^ Tratz der Ge-senssitze z»isch?n den ßKarxistkn n»d ihren Vegnem »«e« die Soz^aldenmkraten niG abgeneigt, an einer Kenzentrationsregiernng mitzuwirken, «mm bas Nrbeitsprograovn geva» prszisierk mürbe. « TU. P a r i ll. November. Der «esgang der österreichische» «ahlen wird m d«r frnnzßlische« Prefie lebhaft ','Mventt.n. «llgemei» »trd betant. datz e» der Raalitien Vaugein-Starhemberg nn» möglich sei weiter an der Spitze der Regie-rnng z« bleiben. Sollte sie aber darauf be. stehe«, mit Gewalt gegen die Sozialdemokraten Vorzugehen und eine Diktatur zu er-richten, so würde dies den Bürgerkrieg bebrüten. Man betont serner, das^ als beste L«s««g ber gegenwärtige« Krise die alte Koalitw« Scheder-Va«gow anznsehen sei. Schober habe »er allem zahlreiche Beweise seiner Vernnnst wilhre«b seiner aktiven Mitarbeit in der siegierang gegeben. Vr sei die geeig. nete Persönlichkeit, alle z» entwassnen. SS fl^ aber zu befürchten, daß die S^istlichso-zialen wegen der Heimwehr keine enge ver bwdnng mit ihm aufnehmen könnte«. Venn Schaber ihnen drohen würde, mit den So. zialdemokraten gemeinsam vorzugehen, dann »Sre die Möglichkeit sür ein. gedeihliSe LS-s»«g der Regierungskrise i« Oesterreich zu finlien. Die Sozialdemokraten hätten jedoch i« Vien ein so unhaltdares Regime ewge- sührt, daß Schober beim besten Ville« nicht daran denken könne, mit ihnen zusammm-zuarbeiten. Die faschistische deutsch-österrei» chisch'Ungarisch-italienische Liga werde sich so rasch nicht wieder bilden können. Es wäre erstaunlich, wenn eS den österreichischen Faschisten gelingen iollte, durch einen Gewaltstreich alles zu ihren Gunsten zu wenden^ TU. Wien, 11. November. Der Ausgang der sonntägigen Wahl löft« in der Oessentlichkeit auch die Frage de» Präsidiums des neuen Rationalrates aus. Die Stelle des ersten Präsidenten würlte nach den bisherigen Gepslogenheiten der stärlste» Partei im Parlament, somit den Sozialdemokraten, zukommen. Ve Stelle des zweiten Präfid^ten sällt den ChristlichsozlÄen zu, u^rend die Funktion eines dritten Prä sibenten des Nationalrates der Vertreter der Landbiindler als der stärksten Vruppe des Schober-Blocks zu versehen hätte. BlMioe AuelchreNungen w Bern« RO. Berlin, 11. November. Wegen der Einstellung des kommunisti schen Blattes „Die rote Fohm" Ivam cS ge-st^ abe»,ds zu blutkigen Zltsammonstöhen Kwischen Polizei nnd Kommunisten. Die Demonstranten überfielen vie Nchecheits^ wache mit Steinen und zerschlugen Straßen lie KriegSohi^ ge.vtt» met wlnen. Ära? und Syrien M. Genf, 11. November ^^ogm die Aufnahme Z^ats in den Böl-tevbmch macht sich in Bölterbundkreisen eii« inrmer stärleve Opposition bemerkbar. Fran zvsischerseits wird die Befürchtung ausge-krochen, daß Syvien dasselbe fordern kbnn Deshalb könne dem Irak die Aufncchnle in den Vöttniktnd n«r dann zugeswn>den werden, wenn dielser Staat seine völlige UnaKhängilgkeit erlangt haben werde. Tl^atereinfiurz AK. O v l e d o, 11. Novstnber. Lei einer Theatervorstellung sti-rzte g<-abmds in H e l o r i o die GalsBie ew, wodurch auch ein Teil deS Theaterge« bäudes in Mitteidenschaft gezogen wurde. Hiebet wurden füns Personen getötet und mehr als hundert verwundet. Das Theatev dürfte gänzlich niedergerissen werden. Börsenberichte Z a r i ch, 11. November. Devisen: Bea-grab 9.1L8, Paris 20.25, London 25.032 3/64, Newyort 515.4375, Mailand 26.075, Prag 15.28, Wien 72.575, Budi« Schlußbilanz ergibt fa st das gleiche politische Bild wie im l^ten Natio« nalrat, wem? man wieder die bisher'^ TrenmlngSlinie zwischen dem Marxismus auf der einen und den bürgerlichen Parteien auf der anderen Seite zi'cht. Mer hat sich nichts geändert und das PluS uon einem svMdemokratischen Mandat ist ke^n parteimäßiger Gewinn. Es resultiert nur aus der Stimmenzerspbitterung der bürger» lichen Parteien, «und eine genaue Aälhllmg errechnet sogar einen wenn auch u n w e. sentlichenRÜckgong der sozialdemokratischen Stimmen. MorxisnmS und ?Iitimarxismus ste^ hen einander av'o wicid«» genau so stark g e g e n il b e r wie oor den Wcrh' len und Veiner der beiden Teile !)at ein? Machtposition preisgeben müssen, die er schon von früher her in 'einem Besitze hatte So ist der leid^nschaftlliche Kanvpf eigentlich vergeblich gmoescn und er hat eine Entscheidung gebracht, d-ie gor keine vst. Aber das Bijlid verschiebt sich doch auch sofort, wenn man das Wahlergek>nis von einem zw'iten GesichtspuM aus betrachtet. Man wird dann nicht bestreiten können, daß die s o z i a l d e nl o k r a t i s ch e Opposition heute innerlich stärker und flefestisster daiteht als vor sechs Wochen und daß sie alle Ursache W, die S iegesfahnen )ochAuziehen. Nicht der materielle Yk'winn von einem Mandat und auch nicht die Tat-fache, daß die Sozialdemokraten jetzt als die stärkste Partei ihren Einzug in den neuen Naiionalrat halten, spielen da eine besondere Rolle. Viel wesentlicher ist schon, d« bürgerliche Einheit ö-fron tvon srü^ inStücke qeschla.^n worden ist und daß vorläufig noch niemand weiß, wie 'diese Trüminor wieder gekittet toerden sollen. Die Koalition der bürgerlichen Parteien hat jahrelang aus zwei und zulegt aus drei Gruppen bestanden, die sich doch iminevhin notdi'irftig zu einer Einheit Ausammenschwei^^ ließ?n. Es hat unter d)-nen keine persönlichen lyegcnsätze gegeben, und ivenn sie doch einmal auscietaucht ren, so waren ste n:e so qriindsädlicher Art, daß sie sich nich.t über Nacht wieder 'lütten au? der Welt lschaffen lassen. «« »«ß«e« P»«bi>e» We«r VMmtM». lichssItalen MindtrheitskabinetteS belMißt und mit Absicht mADÜihe getan w»r-de», um die Tre««mgsickMr zwischen den bürgerlichen Partei« zu verstärken, und das mkjitt« j«j^ alles wied«r «»Aeinanderg«-rissen werden, damit man sich die reichen kann. Und AU dieser Demolierungs-arbeit werden sich die Christlichsszialen doch nur s«)r zögernd entschließe« »ollen. Die Ra^wislfierung der chrWichfczialen Partei wirld also die Wi<^rherstellung der Ätvgerlichen Einheitsfront behiii^rn. Denn das ist ja das einGg Ueberraschende an diesem Wahlausgang, daß die tz e i nt-w e h r als die angeblich Sturmtruppe gegen den Marxismus völli^z versagt hat und daß ihr mehr als k'e^iidener Ä-winn an Mandaten ausschließlich a u f Kosten der christlichsozialn Partei geht. Sie hat nur den Christlich-sozialen einen Verbust zufügen können, und damit ist auch der Beweis erbracht, daß die politische Schlagkraft der Heimwehr in den letzten Jahren reichlich überschätzt wurde. Dabei hätte es fast geschehen können, das^ die Heinrwehr überhaupt ohne Mandat geblieben wäre. Noch gegen vier Uhr movgens mußte man heute mit dem völlig?» Debakel der ganzen Bewegung rechnen, denn um diese Zeit fehlte der Heiinwehr noch immer das GrundmanSiat, ohne welches alle ihre Reststimmen vergären zu gehen drohten, und elbft in Tirol war d e ^pularität eines Dr. Steidle nicht Kugkräfbig gmug geioesen, um die notwendigen 18.000 o-der L0.vtX1 Stimmen mikzubrinaen. Erst in Obersteier-nwrk, ivo sich die Ttimmcnzählung nwgen der gleichzeitig durchgekichrten LandtaqS-wahlen bis in die ersten Morgenistunden hinzog, ^lang es dann doch, den Christlichsozialen ein M<,ndat abzunehmen, un-d so war endlich die Voraussetzunq gegeben, um auch die anderen Stiinmenreste zu addieren und zu verwerten. Acht Mandate sind !^n Hein, »rx'hren a/uf die'eui Umweg mit Zlki'ih' und Not zugefallen, und von diesen acht Mandaten stanlmt auch nicht ein einziges aus dem bisherigen Besitzstnid der sozialdeudo» kratisclien Partei. So hat man si6) den Kampf gege,^ den Austromarrismus wirklich nicht vorgcstellt und es erübrigt sich heute die Frage, ob die« ser Wahlausgang die leidenschaftlichen KämP fe rechtfertigt, die seit drei Jckhren dos gesamte öffentliche Leb?n in Oesterreich unter- che Idee, 'HA, Das ist je^t an-^rs gelvorden. Zu den ^ . 5.. ^hrlstlichsozialcn. den Großdeulschen und haben. Dle saschisti den Landbündlern sind noch die Vertrete? !>er Heimkehren und die Splitterpartei der reinen Wirtlchaftspclitiker dazugekommen, und nun wivd es schon nicht mehr so leicht möglich sein, sich auf einer Linie z>u finden und das trennende Moment auszuschalten. Vor allem schon deshalb nicht, »veil der Wahlkampf letzten Endes doch nur zwischen den bürgerlichen Parteien selb st a-usgetragen worden ist und lveil die Angst vor einem Man-datsverlust diesen Kamq>f in Häßlichkeiten eingehüllt 'hat, die nicht so rasch in Vergessenheit geraten können. Aber nnln wird dann, um die Einheitsftont von früher wie-der irgendwie aufzurichten, doch auch zu-nAchst erst die Ursachen beseitigen müssei:, die zum Zerfall der bürgerlichen Koalition geführt haben. Das wird sehr schlver sein, weil es ja Sberhaiupt schwerer ist, Geschoß-nes wieder gutzumachen, als vorher einer Gefahr auszuweichen. Der KvTiflikt entstand, weil die Thristlich. sozialen gegen den Willen des BundeSkanz-lers Dr. Schober und gegen den Willen ih-rer Koalitionsgenosjen die Ernennung des Gvazer TrannvaydirektvrS Dr. S t ra f e l-^ a zum Generaldirektor der österreiichischen Bundesbahnen zu erzwingen suchten. Heute ist d4o>er Dr. Stvafella nicht nur längst in Amt und Würden, »bwohl das erstrichterliche Urteil noch besteht, das i^bm 5!inkorrekt« heit und Unsauberkeit nachweist, er ist auch auf der chriftlichsozialen Liste in den Na-»ionairvt gewShlt worden. Man kann fich nicht g«t vorstellen, daß sich Dr. Sc^ber. die Großdeutschen und die Lo»rdbündler jetzt auf einmal iniit dem Mann in einer .lei^en ReglierungAkioalition zuiammensetzen weroen, als ob niemals etwas passiert wäre. Aber auch sonst ist in den sechs Wochen des christ' kW nach dem furchtbarsten ckller sibirischen " ^ mnuu^rte, nach ^ Narhm-Gebiet verschtat. Ne Fevruar-Z!kwoNttion i0l7 befreite ihn. Nach dvl^ O^berumsturz, an dem er energisch miWlDMtM>k,Hat Ry- iftM über. M'M selbst lande. Wenn es heute in Moskau noch einige Männer und Frauen auS der alten Garde Lenins gibt, so nur deshalb,»seil diese Männer und Frauen sich der Sac^ willen, der sie ihr Leben gewidmet haben, von Stalin „schinden" lassen. Auch Rykow hat das getan, bis er schließlich doch nicht mchr mitmachen konn-te. Er hat bis zum letzten Augenblick gehofft, vielleicht doch noch eine Kursänderung her- beisühren zu können; aber für Stalin gibt, es in seilu.M direkten Kurs auf «inen fernen- und Leibeigenen-SozialiSmuS kein Zurück nlchr. Rykow mußte verschwinden. Rykofl, steht heute, im üv. ^ebenSjghre. Tr wurde 1S81 in Frätow geboren. ^ seinen jungen Jahrxn wurde er Arbeiter in ^san, wo er sich der revolutionären Pewegung Anschloß. Nach wiederholten Äerhastungen flüchtete er inS Ausland. Gr ging nach Genf, wo er auf Lenin traf. Unter Lenins Führung machte Rhkaw die höhere Schule der Revolution du^ch. Balh kehvte er nach Rußlpild^ als FäblnkSagitator zurück.' Ani Jahre lvl)5 wMretid der Alevolü'tiön, wurde er in den ersten Arbeiterrat (Sow^t) gewählt, in ^ Troj^ dvl.Vorsitz hatte. Nach der Auflösung, des Merqhurger Sowjets und nach der Verhaftung Prohlis floh Rykow nach VÄSkau, wo er im Dezomber 1905 auf den Barrikaden !^ämpfte. N»^ der Niederwerfung des MoSkqver AufstandeS floh Rykow nach Odes^, kehrte aber bald heimlich nach Moskau zurück, wurde verhaftet, floh wieder, entfaltete eine fiebechafte Tätigkeit in t!e» unterirdischen Kampforganisationen, wurde 1^7 wieder verhaftet, floh zum zweiten Mal nach dem AuSl^d, kehrte dann nach Moskau mit neuen Instruktionen zurück, würbe festgenommen und nach dean Norden verbannt. Im Jahre 1910 entkam er nach Paris, kehrte dann wieder zurück, wurde im Jahre 1911 verhaftet und zu zwei Jahren Gefängnis verurtt'ilt. Nachdem die GesängniKstrase abgebüßt war, wurde Ry- st i ü lauerte auf der Gttaße ihrer Rivalin, der SSjÜhrigen Maria Keinariü aus und versetzte khr nach einem kurzen ^eite mit einem boSMschen Dolche einen Stich in die Drust. Der Mann der Nistis hatte si« und ihre beiden Kinder w größter Not ver» lassen und war zur Keinaris gefiedelt. Tetz Zustand der Verletzten ist hossimngSlo». » Noch vor Sonnenaufgang ereignete fich in 3 a' a r e b . auch Äe Hveitt Bluttat, die wahrscheinlich einem MeMen das Leven kosten wird. Der KljShrige Bettler Thomas S 0 v i L, bet seit lünj^^er Zeit schon mit dem Bettler Florian L 0 vre k verfeindet war, da dieser, augevlich im Kloster mch, Mehlspeisen und Brot bekommen hatte, als er, versetzte seinem Feinde vorerst einen Sttch und gab nachhel: zwei Revolverschüsse auf Lovrek worauf er. slüchtete, jedoch verhaftet werden kowtte. , ^ Bei Reparaturarbeiten i^ einer Aasern» inOsijek stürzte ein schweres Brett aus der Höhe des zweiten Stockwerkes w den Hof, wo eben der Arbeiter Mjo B l a s a-noviü bchhaftigt war. «aianoviü sah, wie sich daß Brett Vste Wid sah es ebenso auch fallen. Hhreck hattö i^ jedoch so gelahmt, daß er fich nicht «etftn konnte und von d«m herabsÄlenden erschlagen wurde. ' ' JnZagrev M der bekannte Prosesio» der Künstakademie Mimck-ßstement E r n^ e i L gestorben. Er wurde im Jahre lAW in Nova Gradii^a geboren und war Mitglied der Akademie der Wsfenschaften, so>« wie ordentliches Mitglied und Leiter d« Stroßmahergalerie. Trnl!iü hat seine ^unst-studien in München, Bien und Kvburg absolviert und war der Gründer der Ouns^ akademie in Hagr^. Der Detektiv. „Höre, PauNne, du hast wo^l heute deö» nen Bleistift gespitzt?" „Woher willst du denn das n»issen?" „Ich merke eS an meinem Rasiermesserl^ — (Pele-Mele.) "»««WIIG, Ii»'«. «-»MIwII«»' »Marwoiker Zettimg' Nimmer S0S! KtMNg der Ntllltzit Sdißlanb dot vle Mgße MNttar»t«««zeit - Ab »aßmtzg m« HtnderntMn NuS Genf wird gemeldet: T« vorbereiwcke» AHtaft«ags«m»sch«tz m»ö« vlOntag bie U«Dfprach« über »le Frage »er Dienstzeit sertgesetzt. «ach. tze» b»r De»tsche L«teay, die Vegrenzmlg des Johresko«tloße«tS in die Semie«tw« eufzuaehme«, a« de« viderftaich der Mehr heit s-si^itett iß, hat die dt«qche D«re«a. tioa a« der Diskusiian »ichi «che HOMMe». Ae Absprache drehte Ach i» ^ H««Pt» fache m» ei«e> Nateti^ dle H»chftdße«ßt»^t «f«we»esti««te »»zahl «» ««Wie» ftßMGe«. »«s einer UrklWe«»ß »e» Maisi^ Serteete«» gt«ß deutlich hervor^ daß der Antrag w erster Linie sich gegen Rußland «endet, v» die Dienst^it ^ei bis »ier Jahre betrögt. Die Vertreter Frankreichs und Japans lehnte» jede iwer den Entwurf hinausgehende Vindung in der Frage der Äenstzeit ab. Zum Echlusse wurde ein Antrag angenom «eu, der ^agt, daß für die Dienstzeit eiue HiKhstzisfer sest^stellt «erden soll, die von keiner E^ite überschritten «erden darf. ES wurde beschlosien, dah dieser Paragraph auf die Land», Äe- nnd Lnftftreitkräfte An« »endung finden fall. Die Verhandlungen »erden am DienStng fortgesetzt. Sine Stadt in SchreAm St» A«il MArle«? . Arode Erregung verursacht unter per Vevol^rung der polnischen Stadt Pinisk >as Treiben, etms Mörders, der eS ähnlich wie dir Düsseldorfer Massenmörder Kürten vor allem auf junge Mübchen. absesshen hat. 2h IN. tverben meh^reve in ^ lej^n Zeit v«jüHt« Mordtaten zugeschrieben. . Äor nlehreren Noch::» wurde in ic»«r Stadcher^her':« die Leiche des 20jährisen .Dienistmäi»chens Lintiewiez aufgefunden, mehrere Stichwunden und Spuren -iner Vergewaltigung aufwies. Trotz ei^ci^er Nach fovschungen der Polizei gelang «S nicht, die Mordtat aufzuklären. Kürzlich wurde au' dcm Bahn-^eleise in der Nähe der Pin'i'ler Bahnstativn die Leiche der t^jährigen Rosa Furuianczky gesuilden. Die Polizeibehörden halten an die Bsi>öl kerung einen Aufruf gerichtet, bei "der Aus forschllng des Mörd?rs behilflich zu sein. Flucht vor den Giftgasen Mi» ftch «w« Tok ««s«» iNLnder „verleiötHl" ' TU. P a r i s, 9. November. In ihrem G rvfi^lerschloß in Cap D'Ail in den Jee-vlpen war Anfang August die Herzogin oon M»leifsy« gestorben. Noch ihrem letzten Wunsk^ wurde der Leichnam einbalsamiert und d« Sar.g in der Totenkaimner deS Friedhofes von Mvnäko aufgebahrt, von too er spS-ter in die Heimatgruft der ^stor^e-nen aver^führt werden sollte. Als einmal der Wärter seim Runde machte, stellte er zu seinem lSntsetzen fest, daft der Garg der M«rquisie, dtt ans drei ineiixi»'.' derpassonden Gürgen bestand, von deken der innerste, der die sterblichen UeVerreste der Toten emhielt, aus Zink war, geivalt. sam gevffnet worden «ar^ Die Leichenschänder ^t^n den inneren Sarg aufgemeißelt und vet?Iucht, sich der aertvoüen Schmucl- sach?n zu bemächtigen, dlie der Tct?n nach tlhrem letzten Willen mit in den gc geben waren. Die öiiij<.'rst starten For.:?l>l dönvpfe, die dem Sarg entstrSmten, hult> n jddoch ihr Merk vereitelt. ES war ihnen lc diglich gÄungen, den Leichnam iblotzzulezeu dessen e^ner Arm Tpurvn von GewalttKti.^ leiten zeigte. Ein wertvoller Brilltanireli war abge^gen worden. Den Verbrechern war es c^sr nicht gelungen, die andern über die Finger zu zieHeu, da der itirke Formolgeruch die ^tcr zwang, die Toten« kam»t»r so schnell wie möglich n»led?r zu verlassen. Gekbst der Mchter und mehrere eingetroffene Poliz^ibcamte ir>aren nicht ln der Lage, ihre Unt«rsnch>ung bis?^um Ende durchzuführen, da die entftrömen^n Dämv fe der Einbalsamierung sie daran hinderten. LkineMt StfSngwsse srüktr und fteuk Z«0««hetM»g «mt L>» AolzASfii ««» AeUe« (Schluß.) In dieseur standen !>i«> Jnj>ass«n unter dcr Aussicht der „ya i", das. heiht der diiener — ^amen Heißt ii» tetvat das ,Han Kuan" fast nienmls ein! Vorgesetzter. Ho sa) eS in M-Chinv vor 20 Jahren no^ aus. In.der Zwischenzeit hat sich natürlich vieles zum bess^eu gewendet. Hören wir, was ein Beiluchex des Haupt-SefängnisseA der Provinz Feugtien in Mu»?-den zu sagen hat» Das Gefängnis ist ein großer, geräumiger uch das Jugendgesängnis ist eine AÄeilung für sich. An der Spi^ des Gefängnisses steht ein Major als Go^rneur, ein modern gebil deter Matm. Wie der Berichterstatter zu er zählen weiß, hat der Major für Berbeiserun gen der G^änyniSeinrichtün^n <»us eigener Tasche nicht uneohsbliche Summen zuge« ?«tzt. Das klingt gar nicht chinesisch. Aber warum soll es nicht avch unter d^ chinesi schen Beamten selbstlose PHilantroPen ge benV Der Einrichtung des Gefängn-isseS ist das Pennsylvania- «und auch daS Au^urniysteui zugrunde gelegt. Die Anstalt hat durchqän gig Zellenheizung, auch Bcidegelegenlzenen sind in den verschiedenen Gebäuden vorhau den. deren Sauberleit den Besucher übzr^ vascht Die chinesischen Insassen des Gefängnisses nserden zur Arbeit herangezogen. Arbeitszeit im Sommer: halb 9 bis '11 und von halb 2 bis b Uhr, im Winter von halb 9 bis 12 und von 1 bis 3 Uhr. Nn Teil des Arbeitsverdienstes kommt nach einer bestimmten (Fleiß-)Gkaler Mandschurei und darüber hinaus einen wetten Abnehmerkreis erivorben. An geistiger Nahrung ist für d^e Yiefan genen eine Art Moralunt-^rricht vorgesehen, für die Jugendlichen aui^erd?m Unterrichts kurF, die denen in den Volksschulen (pri Mary schools) entsprechen. Die ^fängnispolitit begünstigt eine in« dividuelle Behandlung der Gefangenen in sofern, als auf die gelellt'chaftlichs Stellung der Inhaftierten, soweit dies die Gefängnis regulationen zulassen, Rücksicht genommen wird. Der Gefängnlsvevwaltung ist deshalb der Vorwurf der Parteilichkeit nicht erspart geblieben. Der anscheinend objektive Berichterstatter kommt in seinem Resümee zu dem Schlus;. daß das CefäTlgnis ails e!m Mnstcranstalt für Chinesen gelten könne, aber nicht kür Europäer. dadurch zu Leibe rücken will, daß sie alle weiblir^n Chauffeure, die sich zum Führer-examen melden, rücksichtslos durchfallen läßt; Beweis >dafür folgender amüsante Zwischenfall, der sich kür-^ich in. der Avenue des Champs-Elysees ereignete. Eine lunc^e und sehr elegante Dame saß neben einen: bär tetßigen Herrn am Steuer eines Luxui^ii'a-gens und vollführte, au-genicheinlich aus l^e« l)eiß des übelgelaunten Begleit''..'s, allerlei tollkühne Stückchen mit virtnoser Meisterschaft. Doch kanl endl'ich, woS unter den gegebenen Umständen gar nicht zu verln^iiden war: der Wagen hielt an unrechtem Platze und der Herr ergriff sofort die Gelcgsn.>nt, in barschem Tone zu erklären: „Es ist gut, Sie kommen wieder, wenn Sie mal bas ABC des Fahrens gelernt haben." Da h^elt nun die junge Dame auch nicht länger an sich: „Herr", rief sie beinahe schrcit!nd, ,.tch bin Miß Stanleti, seit ze^n Iahren A>anf-souse meines Wagens in London, wo ich niir bis jetzt noch mcht die geringste B?neh-lung zuschulden solnnien ließ." — ..Mast sein", versetzte der Vertreter dcr Präfekrnr gelassen, „in Paris aÄer sind Sic durchgefallen." Trotzdem Miß Stanley ihren Wohnsitz für ein paar Jahre nach Paris verlegt hat, will sie sich zu keii,er Fichrerprüfun-g nichr stellen; denn eine solche Barbarei den Donnen gegenüber habe sie noch nirgends l^efun-den . . . Varifer Notizen Der Gtreit um Ramona. Drei Spitzen der französischen A!ufik, die Meister Rabaud, Direkbor des Konservato riums, Georges .tzu6 und Gustave Tharprn tier, sind heute in gerichtlicher Titzung zu» liammengetreten, um den Streit der „Ramona" zu entscheiden. Der Livmponift Lan-deroin hat, wie seinerzeit berichtet wvrde gegen die „Weite „Verfasserin" der Schö--nen Unbekannten, Miß Mabel Wayne, we-gen Plagiats Klage erhoben; von 32 Takten der „Ramona" ^oien nicht weniger als 26 genau identisch mit der Melcdie eines von lhm verfaßton WLen-uetts. und von »'iner „zufälligen Uebereinstimmung", wie Z!^yne behauptet, könne schon aus inalhe-mathischen Gründen keine Rode sein: denn die Berechnung ergebe mehrere Trillionen Möglichkeiten, was praktisch einer Unn^og-lichkeit gleichkomme. Dem Gutachten der musikaliischen Sachverständigen ge)t ein Aer such voraius, der von dem Kllnstler in seinem Pariser Salon veranstaltet wurde. Seine Frau l^pielte die Passage aus t>em Menuett, und ein Tapezierer, der im Neben« zimmer beschüftigt war, wiurde kesra<>t. ob er die Weise keime Der Mann tat ganz beleidigt: „^lten Sie mich für so ungelnl-det, daß ich die „Ramona" nicht kenne?" war seine ?lntwort. Miß Mabel Wayne s>at wahrscheinlich von deni guten Tapezierer mehr zu fürchten als von den drei Mitgliedern des Instituts. Paris will ikelne weiblichen Chauffeure mehr Es scheint, daß die Pariser Pnisektür drr wachsenden Pertehrsnot muer anderem auch Damen RtvowerNud in Sdltago Von allen Stadtteilen Chicagos ist die Vorstadt Evanstone die gefährlichste, da sie von der Chiccigcer Verbrecherwelt am figsten heimgesucht und terrorisiert wird. Raubüberfälle, Diebstähle und andere Verbrechen stehen dort sozusagen aus der Tages ordnung. Die Polizei in Evanstone hatte natürlich alle möglichen Vorkehrungen getroffen, NM die Banditen in Schach zu"halten. Alle Polizeilichen Maßnahmen er-viesen sich aber als unzureichend, und die Ein nch-ner von Evanstone greifen innner mehr zum Selbst^chiutz. Diese Anstrengungen de7 Einwohnerschaft fanden auch die Unter' stützung seitens der Poli.l^behörden. Unter polizeilichem Schutz wurde auch auf dem Gebiete des Selbstschutzes eine ganz eigenartige Neugründung vollzogen. Es wurde ein Damenr'volverklub in Evanstn^e gebildet, zu dessen Mitgliedern die Ehe-srauen «und erwachsenen Töchter der v>e. schästsinhaber und .Hausbesitzer von Cnaa-stone gehören. In diesem Klub erhallen die Danien Schießunterricht von den Polizei-teamten. Die Damen uvrden d-ort aulh im Umgang mit Wa^ffen und in der Vertndi-gung gegen Uel'ersiille att'>gebil'd':t. Neue« aber Eiiiabeth Von Engiand Dc? Hrchwürdige Enge, Oterp^arrer der Londoner St. Pauls-Kathedrale und b^'kann ter protestantischer Schrislsdeller, veröffentlichte in der Londoner Presse einen sensationellen Artikel über die Äi^nigin Elisabeth von England. Aus Grund historischer Forschung in den Londoner Arckiiven und Bibliotheken bc^hauptet Pfarrer Enge, daß die A'önigin Elizabeth, die Jahre Englan^ regierte, eigentlich keine Thronrechte b<1essen hatte. Viele Ial^re st^bert-ü der alte Pfarrer in den Dokumenten herum, um authentische .Maribovvr Mmner Wttwoch, ?»n< s?. NovembU ?iM Angaben über die Gebmt der Kt«igin M sabeth, die eine Tochter d. Königt Heinrich d. Achten und der Anna Blleyn war, zu den. Er hat Bi-lder und Ponträts jener Zeit sorgfältig studiert und verglichen und stellte daibei fest, daß die Gesichtszüge Königin Elisakths keine Aehnlic^t mit dem Typ de» enMchen königlichen tzaujeS Dudor aus weisen, während Ai^abechs Bruder Eduard der Sechste und iihre Schwester Mari« Vater auffallend ähnlich sahm. Wie bekannt vermählte sich König Heinrich der Achte mit An7»a Boleyn im geheimen in der Hofkapelle im Jänner IdSS. Im September wurde Elisabedh geboren. Di« Ghe gestaltete stch ungltLcklich. Anna Boleyn war ihrem könig tichen Gemahl untreu und wurde später ge kö^t. Die Protokolle der Gerichtsoerhandlung swd aus den königlichen Hofarchdven verschwunden. Sie waren höchstwahrscheinlich «Mchtlich vernichtet «wrden war.Enge ist davon überMgt, daß nicht König Heinrich der Achte, sondern einer der .Mnstlinjle Annas d« zukünftigen Königin Elisabet.) V^lter war. Sollte diese BehauptnW tatsächlich erwiesen werden, würde sich daraus ergeben, daß Königin Elisabeth kein- Rechte auf den engl-iischen Dhron tesaß. Skobetne Ktrchenbauten in Amerika den mo^dernen Anspriichen auf 'em Sebiete des Kirchenbaues entgegen^ukom-nren, greift man in Amerika zu einer Me-bhode, die in ihrem Radikalismus zunächst etwas überraschend erscheint. Diese Metljo-de hat endgültig mit der alten Äu'ffnssung gebrochen, daß eine K'irche unbedingt ein selbständiges, freistehendes Bauwerk d5^-stellen muß. Warum soll man nicht, wird in Amerika gesagt, die im Zentrum der Stadt liegenden ,nonument«len KirchenbaU' ten durch gewaltige Wolkenkrcltzi?r ergehen? Für die Kirchen aber würde es genliM, wenn sie mitten in diesen Woiiken^vahern einige Wo«hmlngen für sich behalten wür!)en In Rewyork gbbt es bereits 7 WohnungS-kirchen, und noch zlvei Kirchen tverden ^>e^m nächst in großen Wohnkoinplexen untergebracht werden. Durch eine solche Lt^sun^ fin» det auch die Kirchengemeinde eine auS-gieb»» ge Eink tmencsiielle. Wen z. B. eine Kirche für sich 3 oder 4 Wohnungen in etmM Wolkenkratzer in Anspruch nimmt und alle restlichen Räumlichkeiden für Wohn» und Kontorzwecke vermietet, so elvhäilt die betreffende 5^ irchengemeinde einen reichlichen Geldüberschuß, ^^ivei Newyovker Kirch'nge» meinden, die solche Wohnungskirchen errich ten ließen, hai^n sich damit ein regelmäßiges jä'hrli^s Einkommen von 14.000 bezw. 30.000 Dollar gesichert. Da die Gottes.dienste nur an Sonn- und Feiertagen, in Ai:snah-mefällen am Wochenabend abgehalten lver-den, so herrscht Ruhe im Hause, und die An^chtsstlmmung der Gläubigen wird nicht gestört. Die Verbindung Kirche mit der äiußeren Welt, die durch die Wo^ nungskirche geschaffen wird, sei 'übrigens nach ameri!ani>lZ^r Meinung ein Symbol SchlagwiMr und «ovttnftaiSW^MZ Bastqlßten f. Vechn^te», »chnlt» och« ». d. ». Da» Keft ist VewS fSr I Die SchfftzO« »es Berß«»«»» H>DO Schlagwetter und Kshlenstant^ das lind die beiden größten Feind« deS Knappen, die verfolgen ihn Schritt und Tritt, ständig schwebt er in Lebensgefahr. Trotz größter Bemlchungen ist «s biS^ noch ni^ gelungen, diese Geißel des Grubenarbeiters zu befi^en. Die erneute Trauer, die das zweite furchtbare Grubenungltck ininerhakb weniger Tage gebracht hat, spricht ei« allzu deut« liche, allzu bere^ Spva^. Die schlagenden Netter bilden sine unvermeidliche Begleiterscheinung des Äergbaubebri^s, da sich in den KchlenflöMen in langsamen Hrozesien der gleiche Enwicklungsvorgang abspielt, wie er in den Gasanstalten in ganz kurzer Zeit vor sich gehi. Tag für Tag sttömt aus ven Zechen des Ru^reviers ein« ungeheure Menge von Grubengas auS. Die Steinkohle zerletzt sich und dabei werden gewisse Men gen von brennbaren Gasen akgege^, die im wesentlichen aus Me^n' b«stehen. Un-ter schwgenden Wettern versteht der Bergarbeiter aber nichts anderes, ^S Sumpf-grubengas oder Methan, das eine chemis.^ ^rbindung von Kohlen- und Wasserstoff ist. Bei bestinlmten MischungSverhältnisssn der Lust ist dieses GoS explosibel. Um ^n auf diese Weise entstehenden Gefahren vorzubeugen, wird eine so starke Luftzufuhr vorgeschrieben, daß im allgemeinen nur eine )4?Lige Beimischung von Methan zur L.lf1 eintritt, sodaß dvs Grubengas psychl?so.^isch ungefährlich fitr den Menschen und nicht explosibel ist. Bei besonders schwierigen För derbedingungen ist eine Beimischung b!s zu gestattet. Auch in diesem Zustand ist das Methan ungefährliich. Das Auftreten des Grubengases geht jedoch nicht in gleichmäßiger Fottn i>or sich, sondern bisweilen bricht es plötzlich in grö-ßeren Mengen unter erheblir^tti ' Drükt, meist mährend des Abbaues oder bei Spten gungen, hevvor. Dadurch tann^ iM^ltniS-mäßig leicht ein - explvstvis - ent- stellen, d«s aber solange unqofährlich bleibe, bis es nicht zur Entztindung gebracht wirb^ Deslvegen iverden sr!^n seit Über l00.Z4h. ren besonders geschützte Grirbentampen benutzt. Vor der o-f^nen Flamme befindet sich ein dichtes Drahtnetz. Die Entzündung der Gase wird durch das verhältnismäßig kühl« Drahtnetz am ^rauStreten nach au^k ver hindert. Der Kundpel erkennt auch die Ge. fÄhr sofort daran, daß das Grutenlicht bläulich flackert. Mt der Einführung der elektrischen Grubenlampen ist leider - mit ihrer größeren Sicherheit (eine vollständige Sicherung bieten sie auch nicht) ein wichtiges Warnungszeichen in Fortfall gekom- für die neue Auffassung der kirchlichen Mission', welche heutzutage allem menschlichen Geschehen ihre AusmerVsam/keit widmen müsse. men. Die EntzündungSgchchr «<««s plostven Ge.nenges von Methan und Lust beruht aber noch auf anbereMrsachen, so ans dem Funkensprühen bei maschinellem Bo)r-betrieb, daS durch den so^nannten Waffer-schleier vermieden wird und auf Gruben-brSnden. Letztere köllnen verschiedene Nr-fachen haken. Mtunter veranlaßt ein Sprengschuß ober eine Kxplvflon ein fort-glimmendes Gruhenfeuer. Wird es nicht rechtzeitig entdeckt, können damit fmchlbar-s^ Aatasksphen verbunden sein. Eine Gefahrenquelle ist auch d«i« S«lbstentzündung vvn Kohl«, die durch Zersetzungen in alten Bauen entsteht und zu langwieriM Gn:-benbränden führen kann, falls man nicht durch einen Zulfvll daS Unglück re^zeitig entd^. Der P«it, Todftiich Schchpen. det So hlensta « b, to«mt beuf. Er enthält je nach der Ärt der Kohle, von 6—465k flÄchtige Bestandteile. Die Explosion geschieht in der Weise, daß erhitzter Kohlenstaub plötzlich entgast tmrd. Ue von ihm eingesc^osftnen Schlag-Wetter werden frei und bilden das Explo-sionSgemisch, das sich bei der vorhandenen Wärme ssfort entMdet und ^toniert. Kohlenstaubexplosionen sind fast immer spä ter zu erkennen, da der Kohl^staub in Ge» stalt feiner Koksperle» Aurückbleibt, und das Vorhandensein solcher Kvksteilche» einen untrüglichen Hinweis bildet. I« kleiner die Kohle gemahlen wird, mnso grSße-re EntzündungSföhig^t besitzt sie und desto größer ist auch ihre HeizfShigkeit. MS die-fem Grunde hat man sa auch vtlelsach Kohlenstaubfeuerung eingeführt. Wird der Kah-l'Lnfwub durch SprengHüsse oder schlagende Wetter a-ufgewirtelt und durch Stichflain-men zur Entzündung gebracht, so richten solche Explosionen ungeheur« lj^rwüstungen an, auch vernichten die Oxyidgase alles Leinde. Der GesÄhr von Kohlenstaubexplosionen sucht man durch Berieselung oder durch das sogenannte G^fteinSstaubverfahren entgegenzuwirken. Mcherfchau b. De« rhe»a »MMter «ck Ki»d" ist das Novemiber^ft „Deutsche Frauenkultur und Frauenkleidung" gewidmet. Es wird eingeleitet durch «ine Fülle von Anregungen in Wort und Bild für den Weihnachtstisch des Kindes. Rudolf Paul'ien schi^ über: Das Kind als Dichter, Agnes WeizenAlMl über: Kind und Mufik und Lely Kempi« über: HeUpKdagvgik. Ruth TchO«man« iß mit 2 Gedichten vertreten. Eine Fülle entzückender Kindevhildchen fchmückt den Ktei-derteil, der in erster Linie Kleidung für AGA erscheint im Verlag Otto Beyer, LÄpAig, Weststraße. b. GesPßlWchs, Gejchichisatta«. Lw. 1» ^ ANfritz. Vw. 7.SV M. Beides H^Sgegeben ugd bearbeitet von Dt. Frai^ Bvaun und A. Hillen-Ziegenseld. Beide DeUe Msainmen 2V Mk. Verlag von. L. Ehiermaml tn Dresden. Geo-polUii - die luny» Vlfse>^t, Psadfind^ riu jitllz vsrsbiindiis staatlicher Daseins, u. Machtgvundlagen, Führerin zui^ t^» e» »»oitz^ tor taUinF » a» tae reaserw» ed«r»eter eSnv!n«in«>i^ lH«iwr I^Otaver'« !ove ior. »nä kordo»r»»ev vttd der t»td«r, vilvse vif« d»» lest dlm. outdle» der to ovsr. com« älttieultle» »nä «nckur« daräzdipG ultlwetekU. w Mjn Offenveit gegen Sffendeit Von ^altder k'Ilssoo. »Zpricd ein >Vort. >Verner...« »lek äenke ja 5cli0n snclauerncl naeli. ^ir fällt aber n!ci:t ckas xerinsZte ein...« »tteiterv ^U88iciiten kür unZore Ljie!« »>Ver dat von äieser Verlobunx an-ä2uern6 sbxeraten? lckl tlatten wir äas nötix. Lrilc»? keiilte uns 2U llN8erem »Das izt «5 ja eeraäe. ^as meine LI-tem beunrukiste!« »tta8t du ilmen äenn...? »>Iein. ^t)er sciilisölicii bin ieii 6oci^ ilreimal von unseren >^utofs!,rten naci^ts oiciit oaeii t1au8e xelcommen. vs kat pa-pa8 ^Ite-tterren-?iianta8le natilriick vi'.-öer vroclu^iert. 6!e mir >venix kinter cier V^irkIIctiiieit ^urükblieben... lc!? ^eilZ übrigens niciit» Werner, ^arum du cile-»en Lckritt von cler Xsmerak^8ci^aft8e!ie rur Welteke 8o traLlzcii ntmm8t!« »Oibt'8 cla k^ulZanxeln?« Ds8 Lkereciit veriunxt lum Zei» lpiel (^'»8 6ie xvenlx8ten jungen l^eute ^i88en) 8ciion xväiirenä cler Verlodune — uncl xera^e äann! — ad8o!ute »eitixe Offenkeit. >vtc!rlxenfall8...« »V26 xisude jcd nictit! Wo stellt »^8 8tel,t nirxencls. Das i8t eben äie fulZanxel. KIoL — venn man elnsnäer vor 6er Llie8eb!ieüune >ve8entlicke l^m-8tänäe ver8ek>velLt. kann clie I^o später für unxültix erkIZirt verckenl« »Weiter niekt8?« »I^ictit 6ie8en 1'on. Lrika! dkimm mal an, ic!i iiätte im (ZefäNLNi8 xeses^en —« »Du iia8t im (Zef3nlxm8...?« »t^ein. ^ber etwas kn6ere8. Lrilca: iek ilsbe ein Kinä.« »Was kiir ein Kinä?« »^in Icleines Xinä.« »Vtl. das ist nett!« »Warum ist äas nett?« »Weil es mir folxencle ^itteilunx er7 leicdtert: icii iiatte, bevor vir uns lrann» ten, bereit« einen k^reunck...!« »Vm (Zottes Villen. Lrika, äann ist alle8 aus! varliber kommt kein ^ann iiin^vex...!« »Out. äalZ äu es so leiel^t unc! lustie nimmst. Werner. lei, !,atte sclion ^nsst...« »lcii nelime es niciit leiciit, Lrilcal lek bin aukxeklärt eenu«, um lu vvl8^vn, äaö eine k'rsu natllriici, «enau lZssselbe I?eci,t besitzt... ^ber jeäer ^ensci^ liat irxenä» einen Gimmel, lcii i^abe äen k'iminel: Wenn ick einmal äekinitiv micl^ niecler-lssse. 80 vill ick in ein Naus kieken, öas ,eixen8 kiir micl, eebaut ist...!« ^ »Du b^t ein l^omantiilcer. ^ieli'iilo in k'rieöen. I^omsntiker sinck. küredte ick. im tSxiielien I^den sowieso l'opkssuelcer. ckie auf clas L8sen sckinwken!« »l^eb'wodi. Lrika...!« (^r entkernt siok kür immer.) II. >8el 8tarle. .lulius. unaaro l'vekter Lrl-Ica iiat sieli soeben entlobt.« »Lieentümliell. In der !?eeal ptlelet es xemüxliek t^eracke mit 6er 6ritten Verls-bun? ?u klappen. Woran dtn^'» äies-mal?« »^ck. erika dat Werner verseWecke-ne8 eebeiei^tet...!« »LIü68lnnises Xinckk« »lci, iulbe meine loektor »n unbeckinik-de ^ufriclitixkeit eevSdnt. l^ock tek bin 8tol? 6arsuk.«r »Was kür eine eriiedunx, XamiUa! Wie soll 6iese8 arme 5^ä6eken im lieben vorwärts kommen — Lelian6ikapt mit 6er ^wanssvorsteilunx. l?v8tän6tr 6ie Waiiriieit 2U saxen!« »lci, iiabe sie 2U einem freien, natür. lieken l^ensciien er^oxenl« »(iera6e 6er nstlirilcke I^ensed sa?t niemA!8 6ie Wasirl:eit. Unter steinen l1m> 5tSn6en. er liixt aus In8tinkt. Lr weilZ selir xenau. 6sü man sieb auk an8tÄn6!xe Wel8e nur vermittel8 6er I^llxe 6ureb-setzxen lcsnn. un6 öslZ 6ie Wsi,rl,eit ?u !Vior6 un6 l'otscliige. min6e8ten5 zcum l^ensclieniial! klltirvu muül« »Unä mit etiiGm ^»nne. 6vr »o tleaki. bin ied nun einvn6iwanrtr ^adra lavss volkenlos RMekkled verdeiratet!« »Xermste!« »veina Xnsisktea «Kxl (Zvtt »ai vaak aderdolt un6 veraltet. lA« VVaea mK Tv-scdlossenen Xueaa »elielat äen jllveao l-euten niedt medr (Zkiick. vloSa l(uUssen dadev nkedt mekr ckvv »vrwT-sten Wert kilr «la. via Iu»ev6 Will deata eelltss l^atartti!« »SekS«. Vlalleicbt ackkav vtr «w »ds» jet?t lieber mit Lrik» deselSM»«». Ma sieiier in X«Ua»dNok Tat ldram eeliten Z^atarial M»t »«l daoit.« (Lrika ersedaiat mit 6ar A»»evtt» k» Aäunck.) »I^n bat Weraar a«»»r«tav. Namak« »k^un?« »Lr ist ckaradvr di»vaF«^loommaaUl V^lso i»t alias in Orckmvss?« »5a. lek dade vKmNek sakort adUakRuU Vieileieitt dSttv ied V» »vdelratat, vaa. er niedt »6arilder Wmst^vx?vkom«ao« vkire - ick sckStiij Odaraktar di» »» einem xewisset» Oa6; »dar ain SptdZar, 6er von «ick selbst abkSüt — nein, 6»r- über kommt keine ?rait ktnvo?!..... 8eka6e. Werner ist 6er aimeixv mit 6em ick beliedie lanxe verdairatai sein könnte, okne in 6ie Oelkdr « Uer»' .ten, micil in ilin 2u veriieba»^« Flvlcal« QAF^SMtlc Maribor, 11. November.. Der Minifterbeftich D«« Pr»gr««« »er h«ide» Ta>e H«M» «» l« «hr ttesfti, »«, mwift« »r. K»»lj«ß«,Dr. Gtiki«, J»g. V « r« « « e und Dr. Sve ge li« VeDttit«iiß ^ Bizeb««» Dr. P i r l m a j e r «it Auto. «otile« a«f chrtr I«for«att»»sreis» d«rch das Dra»ba»at in Marldor ew. Vürßermei. ster Dr. I « V o « imb Vitebür>»r«e!Per Dr. L ip « l tz de« hs^ «ästen dl« z»r G^ewdysre«ße w TeznO eutßeg^, um de»selbe» dek« Hitrett« de» Stadtgebiete« de» t^i» y Ivowvqrittz zu eutttete«. «» HumptpU^ p« d^ MaglstrMAgedilttde neh. me« tnz^fch^ die verWedenea Vereine «nd «dordnNnße» Anfftetlnng. «ach ««treffe» der «Pe i« «athanß findet ^,A eftlitz » » ßde» ftiidtischen GeWe i n d^ a r O t e »jMt, w iyel«^r der >^riV»r«^iter ^ Mnifter de- Gsiche« »ird^ Sßdmm »erde» die Scheu»-MrttikeU« der «t«dt teßchttit. U« » Uhr findet w «aale de» Hetel» ^vrel" ein intime »«dend »sie» statt, dem nur die Spitze» der vehSrden d«i-wähnen werden. Merten, Mittwoch vorwittäg» finden t« Sastn»^« AOnfere»ze»«tt dm Vertretern der Stadt n«d den «niie-senden « rol^si. p»u» 0710.. fqo ivixl-redi. Ur»I<»»K - Xd tieutv: Vor »roö« lOlNl pu- dlikumsckl>rer in li«ut8ek«r Lprseke VI« »«Nt »«KS?» «y» ederlotte N»n» l.uelo >v»lter Kridsli»: Tag de» Frieden» Idem Irrsinn , einer sich rasend gebärdenden, wildgowordenen Welt wmden Helatoin tenqpfer gebracht- Helatombenopfer auf dem Altar eimr Menschheit, die alle Weisheit, alles Wissen, alles Können, alle Erruirgen-schaften in blindwütiges Vernichten vecioan delt ^tt«, bis fie am Ende selbst nicht muß te, wo Fteund und wo Feind zu suchen 'war. Durch Ivter lange Jahre mischt« sich da» ailedßbGrt^nde GebrÄll technisci^n Fortschritte» mit dem ochrenbetäu^nden Donner ^chitt»tsDn. Geilstes in da» Aufschreien Mil' klonen sterbeirdeic Lebewesen und vereinigte .stch mit dem stillen Weinen von Millionen Müttevn und lkittzdern z» Äner Tynchi^onie d« «raüen». Am" l l. November 1918 wurde größten Wahnsinn der Weltgeschichte ein End« itereitet. Um 11 Uhr vormittag» ging die Frist des Waffenstillstandes zu Ende uwd damit war theor^isch der Friede eing2t:e ten. Der 11. November ist darum ein Gedenk tag und die Zeit um 11 Uhr eine lSedenk-stunde, die die ganze zivUii^rte Welt an den P«roxi»mu» einer bjmutztwsen. sinnl >S wütenden geit eriwwrn soll. Der 11. Nonem iber ist ein Tl»g de» Friedens, an dem de? Mensch der Schrecken gedenken soll und fchweigenid,' zwei Minuten opfert, ehe er weiter in da» Triebrad seiner ^st greift. Zwei Minutey jährlich sollen dem vergan genen Toöen , einer freigelassenen Mute hafsÄbder, ,toH«ider und unduMsamer Ma schimn und MensHen gewiidmet sÄn und Äs Mahnruf dem Cossen dienen, ehe eS an ^ene 5^ege «^nkt. Zwei Mimiten ruHi ger, vewntwortun^Sbewutztvr Vernunist für vier 5^?« Anverimnst unld Wahnsinn. Das tst der Tag des Friedens, der heute tn der ganzen zivilisierten Welt gefeiert wird. Das Gedenlen an die betäubende HSlle des Weltkriege» soll jeden MMnz .ne«r Sriegsruie übertünen und die Tränen der Mtwen und Waillen sollen nicht »mson-st Mveint sein. Die zwei Minuten vernünlti. gen V»d«nkens nüj^n dann der Menschheit . mehr, <^s alles Kriegsseschrei. ^ . m. «erwähwng. Demnächst wird Herr Aurt Hachör von Teinburg, Sohn deS Gutsbesitzers Herrn Friedrich Ludwig Pa-cher von Theinburg auf Schloß HauSaimpa» «her bei Maribor, mit Frl. Restta K o d o-litsch Edlen von NeuweinSberg und zu Khag getraut. Der Trauungsakt wird in der Schloßkapelle in S^lovenska Bristrica stattfinden. m. SUumnge». J-m Laufe der letzten Woche wlirden in Moribor getraut: Herbert Großinllnn, Zuckerbäcker, mit Frl. Helene Vrbnjak; Franz l^'af, Eisenbahner, mst Frl. Marie Feliö; Josef Luiienc, Messerschmied, mit Frl. Stefanie Zauperl; Fran^ Gutma« cher, Fabriksangestellter, mit Frl. Ilkarie Megli»; Johann Dornik, Chauffeur^ mit Frl. Johmm«; Pk>struint?; vwsius Gracej, Eisenbahmer mit Frl. Johanna Lozej, Ru- dolf Ktampa, Portier, mit Frl. Marie Maser; Michael GolavSek, Besitzer, mit Frl. Johanna USm; Franz Kafariö. Eisenbahner, mit Frl. Marie Divjak; Josef ZwegliL mit Frl. Anna Majeen; Alois Menhard, Besitzer, mit Frl. Johanna PotrL; Friedrich Kotzbeck, Spengler, mit Frl. Rosa Kresnik; Franz Hüttler, Fabriksangestellter, mit Frl. Marie Puhi«; Viktor Podlesnik, Schneider, init Frl. Josefa Wochl und Jakob Rokavee, Faßbinber^ mit Frl. Antonie Koba. Unsen herzlichsten Glückwünsche! m. Eim grade T»r»akade»iie des Vereines S o k l Maribor findet am Samstag, den 2V. d. im großen „Union"^Saale statj. Da für dies« Veranstaltung alljä!hrlich das größte Interesse herrscht, mögen die Iwrten schon im Vorverkauf, und zwar in den Ge sc^ften B u r e i! (BetrinsSka uliea) und Ma jer (Glavni t^) gel^t werden. Aujl das Programm des »intevessaniten Abends kommen wir noch zurück. m. A«« österrri^che» «taatsfeierw» am IL. «ove»»^. Das itsterreichischv Konsulat in Ljubljana beehrt sich mitzuteilen,! daß Generalkonsul. Dr. Plfinert am 12. d. M. aus Anlaß des öfterreichischm Staatsseiertages von 1l) bi» 12 Uhr mittags Angehörige und Freunde der Z^puvlik Oesterreich in seinen Amtsräumen empfangen wird^ (Ein <>^tei«nverk^r findet an dem bezeichneten Tage ni«ht statt.) m. Ueber die Hei«, «nd VwterPhotogra-phie, den interessantesten Erscheinungen in der hohen Kunst der Lichtbildnerei, wird heute, Dienstag, abends um 20 Uhr im Saale der „.Zadruiny gospodarska banka" der l^knnnte MeisieramateurZchotograPh H. Karl Koranek im Rahmen eineS von der Wintersportsektion deS Slowenischen Al-Pervereines veranstalteten Bortrag hochwichtige Aufschlüfse erteilen. Den interessanten Vortrag werden wunderschöne Aufnahmen aus der Dergwelt Europas begleiten, auf die Vir noch besonders aufmerksam machen. m. Gründung einer U«tit»derkvlosenliga i» «»iie. Ein VorbereitungSauSschuß rukt für Sonntag, den 16. d. um 9 U-)r in die Räumlichkeiten des Gemeindeamtes in RuiSe d>ie gründende Hauptverffammlmig einer Antituberkulosenliga Ruile 4in. Geladen ist jedermann, der im llvApfe gegen diese BolkSseuche mitwirken will. m. Bitte JIM «rdeit. i5in kaufmännisch vollkommen gebildeter Pensionist, der gegenwärtig in dürftigen Verhältnissen lebt, empfiehlt sich für buchhalterische sowie sonstige schriftlich^ Arbeiten ^gen ein mäßige» Ho» novar. Advesse erliegt in der Redaktion. m) Kahrr«ddiOdstähl. Gestern vormittags kam ^ Arbeiter Aohamn Sleinzer vor einem Gasthofe iy der ?lseksandrova ce-sta ein St^'hr-Waffenrad im Werte von 28(X) Dimr aibhanden. Voin Täter sohlt einstweilen jode Hpm. ' m. Ans der Straße z«^amme»gebrOchen. Von plötzilichem Umvo-Hlsein beiallen, brach gestern vormittags in der Koroska resta d-r dort wohnhafte K.^iäihrige Arbeiter Änlon Mak bewußtlos zusanm^n. Die RettüngS- Vot»telIuNeen »n V^erIrt»Tvn um 17. 19 unä ZI vdr Loni». unck um 15 17 19 ua» ?l Vorvor1l»ut tK«IIvd voi» kv^r» llkr »» 6or 8»M5t»r. .äen 15.. 8<>»nt»<. 6en 16. 8e»»tion»i!Im . 0l« ?»«I«»K«?»V»N« xrv »iux. a-btetbmg leistete dem BedauernSnierten die erste HUfe. m. Die ravhe vl»ter»zeit mit .chven bösen Folgen steht vor der Türe und uttsere un-terstttzungSbedürftigen Mitmenschen find mchr denn je auf die Hilfe Mler WoHltAer angewiesen. Der arme kränkle Invalide init vier kleinen Andern wondt sich neuerdings «l mildtätige Herzen mit der innigen Bitte um Neinere SpeAen. Auch fflaidungsstücke für die Zdinder (im Alter von 2 kis 10 Jahren) sind willkommen. Bergelt's Gvtt! m. «ra»zadlDse. Die Familie W e i n-ger^-Flucher spendete an Stelle eine» l^MizeS für die verstorbene Frau Maria Gruber der hiesigen FreiwMgen Ret-tMtgSabteilung den Betrag von 100 Dinyr. Herzlichsten Dank! Da» Kvmando. m Vetterdericht v. 11. November 8 Uhr: Feu^igkeitsmeffer — 8 Barometerstand 747, Tem^ratur -s- ».S, Mndricht»ng WS, B«Mkung teilweise, Riedetfchlag 0, Umgebung Rebel. m. Spende. Für die arme Frau Sattler spendete „Ungenannt" 30 Dinar. Herzlichsten Dank! ^TreicheaOi»^ «tterHich«^ H»dert«»at«»-tel, Lederröcke, »eße. Mch., «chneeschnhe, Sch»eestiesel. «asokH^n sowie iämtsiche Ma» »»sen»r»»re«. TOzechlnag. Vwi?, Mari, bor, «sro»?» s. I4d1v G , » Au« »lul p. Gastspiel de» Maridarer Theater». Nieten Montag, den 17. d. bringt daS Mariborer Theater im hiesigen Stadtthea-ter die äußerst unterhaltende Oomödie „Frau M i n i st e r" vvn Branislav Nuiiiö zur Aufführung. p. Ei»dr«ch»diedstahl. In der Nacht von Sonntag auf Vontag erbrachen noch unbekannte Täter die Verkaufsbaracke deS hiesigen Kaufmannes Ä a r i n am ^uptplatze und entwendetm etwas Kleingeld. Außerdem nahmen fie mehrere Schachteln mit Kanditen und Gebäck mit sich Aus Selje AuNowng d«r Verwalluno v«r vtaditschm SparlaM Rechtsanwalt Dr. «ala» — provisorischer «ere»t. Das .Hanlkelsministerium hat am IT. April 1927 aus Grund verschiedener Beschwerden den.VEr^tu«g»a«»schich und die Direktion der Städtischen Sparkasse in Eelje aufgelöst und den Apotheker Herim Andro Posa -v e c zum Gerenten ernannt. Dagegen hatte dlimaks der VerivalwngsauSschuß eine Beschwerde an den Staatsrot eingereicht. Mittltttveile wählte der Gemeinderat von ^elje auf Antrag des Gerenten einen neuen !^rwattungSäuSschnß, aus welchem dann die Diitektion und gleichzeitig der Gerent Hirr^vsavet zlvn 6lm,ann gewählt wurde. Run ho. aber der Staatsrat mit seiner rde auflösten Verwaltr srt»sch»lav»sch»tz für «elj«.Etadt hält am Freitag, den 14. d. M. um 18 Uhr in der städtisch^ Bolk»schule eine wichtige Sitzung ab. c. «in franzDsischer «artrag. Im Rah-men des Cerele fran^aise wird am Donners tag, den 13. d. M. um 20 Uhr im Narodni dom Herr Lektor M. V e y au» Ljnbljana einen französischen Vortrag über „Dichtieik de» Parnaß" halten. e. «w »Vßedrochene» y»ßbai»ettspiel. Am Sonntag, den 9. d. M. um 14 Uihr begann auf der Festwiese in Eelje ein Meister-schaftswettspiel zwischen dem Äk. Celje »nd dem SA. KoStanj, welches aber nach 1ü Minuten vom Schied»richter I a n e i! i s abgebrochen wurde, weil zwei Spieler am Sportplatz zu raufen begc^nnen und sich he? Spieker d»A SR. IßStanj, det zugleich Will seinem Gegner vom Spiel ausges^chlossen wurde, den Sportplatz i^t ver^ssen wol!^ te. Nun wurde der SK. Celse nach den Sat« zungen zum Sieger im Verhältnü von 8:0 erklärt. e. »Karia D»oriiek de« «erletz»»gk» er. legen. Die 71jährige Bchtzersgattin Mariä D v o r S e k au» Strensko bei Rims?e to-plice, welche am 5. d. M. früh zu Hause irrtüinlicherweise anstatt Wasser Essigsäure trank und in da» hiesige Krankenhaus über-sührt wurde, erlag am Freitag, den 7. d. M. den schweren inneren Veriletzungen. c. «i» »e«r «taat»«»«alt. Herr Theo« dor S b r i z a j, Konzipient w der An-waltSkanzlei de» ^rrn Dr. Ern»st Kalan in Eelje hat sich als Rechtsanwalt in Gornji« grad niedergelassen. e. ltine wichtig» Komniissto». Ginige Be» sitzer in der ^^vicgasse haben bei der Ba-naliverwaltung eine ^schwerd« eingereicht, weil die KvankeichauSverwaltung den Jnun-dationsgraben hinter dem Krankenhaus ver schütten ließ, weShalb das Wasier bei Ueber-schwommugen hier nicht mehr abfließen kann. Nun wird in dieser Ang^egenheit am Montag, den 1?. d. M. an Ort und Stell» eine kommifsionelle Besichtigung und Verhandlung «dßch»lt»n «el^. e. Konferenz iider die Lage der Holzindustrie. Auf Anregung des Verbandes der HandelSgremien für das Draubanat findet am Mittwoch, den 12. d. M. mn 14 Uhr im kleinen Saal des Hotels „Union" in Celje eine Enquete statt, zu welcher sämtliche Hol^ hän>d<^ au» dem Draubanat geladen sind An der Tage»ordnung ist die Beratung übe. die Lage der Holzindustrie und über die Maßnahmen zur Linderung der Krise in de' Holzindustrie und im Holzhandel. e. Herdstliedertasel. Am Samstag, de« Ib. d. M. um 20 Uhr findet im Kivosi^alt de» Hotel» Skoberne die diesjährige Herbst« liedertafel des „CMier Männergesangverei-nes" statt. Am Programm sinid Darbietungen des Vereins^res und des Vereinsor-chesterß sowie des VereinSquartetts und des neuen gemischten Doppelquartettö. c. Ungliicksfälle. Am Freitag, den 7. d. M. wollte der IVjährige schlossergehilfc Wil- ZW «tmvocy, 75. Nl>veniber 79Z( Helm TavLar auf der Stryß» bei take das Auto des Dampfsägewerle« in Nazarje bei Vtozirje ankurbeln. Die Kurbsl glitt ihm aber aus der Hand und versetzte ihm einen Herart heftigen schlag auf den rechten Arm, daß der Arm brach. — Die ö^jährig« Tag-llhnerin Zpsefine V e n g u st auS Äriie bei Zialee echielt vvr einigen Tagen von ihrem Arbeitgeber den Auftrag, einen alten Kater zu erschlagen. Der Kaier biß aber die tzrau in die linke Hand. Nun trat eine Blut Vergiftung ein. -- Tavvar und Jofefine vengnst befinden sich im hichgen Krankenhaus in Pflege. c. Dlehftahl. Dem Arbeiter Kranz Iekel Mtwendete am 6. d. M. abends ein unbekannter Diter in der Zinkhütte in Gaberje aus feine« «ben der Tür hängenden Rock »on sein«, Aweiwocheulohn im Betrage von Sö8 Din eine tzundertdinarnote. IeVel bemerkte sofort den Diebstahl und eilte dem Täter nach, doch gelang es diesem in der ^nkelheit zu verschwind«. Aus Slovmjgrav« sl. «»ßllkk d«ch ,tze vergangenen Ekmntag tn Biö bei Drwograd von ^rrn UvopstEer aj ntt eingewecht. g. N« Schlißer» «ch vlechanikeewert-ßtüt» hat diesn Tage hier H«r Vi u t t e r eröffnet. Dieselbe ist ^ H^ ,Lur Post" «tergebracht. g. Vtliße VRuplsttzk. Die Gemeinde wird die dieSseit« 6er Boücke fick befindlichen Bau Plätze zu tief reduzierten Preist an Reflektanten abgSen. Wie verlautet, wurden be-ttits mehrere Plätze von Bauinterefsenten >»sttch «rvorbe«. A»»eetOke lz. November, ZV Uhr: At. G. Kupom. MÜllWoch, 12. November: Deschlosie«. Dm«»««!, IS. November, M Nh?: Puppe", «b. B. AreWtz^ l4. November:» Gesthloss«». . SOMstt»«, lb. Rovmbar, 80 Ilhr: „«o die Lerche fingt Saftspiel «ill» «ichl. siov«v«>ttr «n ptq 17. November, SV Uhr: ^^»0« M-SastsM des Maritorer Thea. nister" ier«. wtttuioch» IL. Nov««ber. Ljubljaua, IZ.lS NHr: Hchall^ckrttenmufk?. ^ IS: Reproduzierte Müfik. 17M: Nach mittagSkonzert. — 19: Russisch. — 20: Polnische Mlstt. — N: GchalrpSl- Verlin» 19: Balzacs Panoptikum. 20: Chovgesän gs. ^ 21.10: Symphoniekc^rt. .— An-schliehend: Tanzmu-sik. -- Lai^nl^tg, 20: Abendmusik. — 20.5S: Ludwig Thoma. Anschließend: Nachtmusik u. Tanz. Prag, 18.^: Deu^tsche ^dung. A.30, Schall» Platt-nmusik. VKMand, l9L0: Bufttes tkonzert. — 20.30: TÄnzmu-sif. ^ Sl? Lehars Operette „Endlich allein". -- Ww« che«, 20: E. ldalmans Operette »D^ Zir^i kus^wzeffin". — Anschließend: Ki^rt- P) Tanzmiifit. — Sutzapeft, 17.ö0: Orchosw?-' konz^, 19.S0: lleberttagung aus v dem Opern^uS. ^ Danach: Zigsunennustk. — Warschau, S0.30: Sol^tenkonzert. 22.1Ü: Gchallplattemnusik. — 2S: Tanzmustk. Spott Sra»Martbor Nach längerer Pause bestreiten kommenden Änntag ^e AluSwaihltvams von iAraz und Mariior wieder einmal einen Städtekamps. Die Bevtznisdattung ^t sogar in Marilbor vor sich un>d tegognet d^r berortS einem lebhaften Interesse. Der Berbands-lapitän.hot bereits in der gestrigen Sitzung die Mannschaft bokanntgegebm,. demzufi»lge sich dieselbe aus den Spielern lloreu 1, Koren 2, Wagner, «onjok, »irbiS, FrangeS, Ttorc, vertopcelj, Vaöuik^ Domicelj und Paulln zusammensetzen wird. Als Ä^Zatz wurden BarloviL, Hermann unid Aoniö auf gestellt. .Ob dies gerade die stürkste suhball-^oMche Vertretung unserer Stadt ist, sei ldahinHelstellt. Wenn auch die Angriffsrer)e als die wirklich einzig mögliche Formation erscheint, so man dies vom Mttel- u. Hintersp^l 'nicht keha-upten. WlittV0kwb«eich«> beabsichtigt der Mariborer WwtersportÄn-tewerband herauszugeben. Aus diesem A»r-lafse findet eim v s f e r t a u s s ch r «t-bung statt, welcher zusolge die Entwürfe sür das «bzei^ «s zmn Ä d. a» VW riborer Wintersport-Unterverbayd, Martbor Tattenbachova uliea 19, 1. Stocks zu Überweisen sin^. Die Art der Ausführung ist jedermann freigegebe», m« jjt iwbet IM Me PräWs voii 300 DiWr Mi : „5elezniear in Trboolse. Unsere Eisen-bahner entsenden kommenden Sonntag eis komHimerteS Taam nach TrSvvl-i^, wo es gegen den dortige» „Tmateur" etn Gastspiel austragen wird. M« neues Sist in der „Smärnlea" «ethylalkohol ist nicht die Ursache der Ber. gistungen, -7 Nicht «ehr Methylalkohol al« tu andere» Weiae«. — «ine Entdeckung des Jug. Mohoröiö. In den letzten Tagen konnte «man wiederholte lesen, daß verschiedene Gewalttaten, Totschläge und Morde von Leute^ begangen wurden, die sich mit „ D i r e k t t r ä ge r-w e i n" betrunken haben und alle Jcchre häufen sich zur Herbstzeit die gleichen Nachrichten. Kn Vorjahr Und vor zwei Jahren haben verschiedene Blätter zu dieser Frage Stellung genommen und von verschiedenen Seiten wandte man sich ganz energisch gegen den weiteren 5lnbau VcS „Direktträgers". Einzelne Stimmen verstiegen sich sogar soweit, dieser Weinsorte die Schuld für die meisten Totschläge in den Mrfern zu geben. ?^r Rauschzüständ befrei den Menschen von seinen elementaren Hemmungen und täglich kann man beobachten, wie sich Menschen, die angeheitert sind, zu allen möglichen Taten hinreißen lassen, die sie sonst, im nüchternen Zustande ^inesfalls begehen würden. Nach de» Sem»sse von „Kmernlea", wie der „MretttrSgeru^n" hier deuaynt wird, verlieren die Menschen zumeist aber vollkom-mea de» Verstand «nd dan« konnnt es zu Ezzeflen, die weit ärger find, als im gewShn lichen Alkoholrausche. Im Zusammenhange mit den letzten Tot-Magsmelidungen wandten wir uns an den Leiter der 'Marlborer Ehemischen Versuchs-stätiön, Herrn Jng. Mohoröie und baten ihn, uns über die Ursachen dieser ei. MMi^n Wirkungen Auskunft zu geben. Was ist „ßmaruiea"? ' Die Direktträgerrebe, sagt Herr Jng. Mo-horöiö, kam er? während der Kriegszeit zu ihrer i^liebtheit, weil sie die g e r i n g st e P f l e' g e bedurfte und daÄi das g rö ß-te Ergebnis brachte. Der Mangel an geeigneten Arbeitskräften veruch»chte es, daß bald weite Striche mit dieser Rebe bepflanzt wurden. Sehr rasch wurden die Beobachtungen gemacht, daß die Vorteile aber nicht ausreichten, um die R ach teile aufzuwiegen. Die Traube selbst ist fast ungenießbar und der daraus gewonnene Wein hat immer wieder die geschilderten Foilgen verursacht. Aus diesem Grunde haben bald nach Kriegsende die verschiedenen Regierungen auch Schritte unternommen, um den Abbau dieser Rebe in die Wege zu lenken. Bei uns kam schon vor acht^hren eine Verordnung l)eraus, die den Austausch der „Dirc^kttrÄgervebe" forderte und den Bauern wurde auch der kostenlose Ersatz durch andere Reben zugesagt. ES wurde auch bestimmt, daß mit Beginn des Jahres 1932 leine „DirekttrSger" mehr gepflanzt werden dürfen und in letzter Ze^t Charakteristische-des Winters und des loka- l« EittWlges zu vahven. Für die beste haz mau auch, um der Pflanzung dieser Art r MS-! »u s begGDnD, eigens Steuern aus ies!»eN«denart vorgeschrieben. Außerdem besteht auch eine Verordnung, die den Gastwirten vorschreibt, an d e u t l i ch sichtbarer Stelle in ihrem Lokale zu vermerken, baß dort „Kmarnica" ausge-schenkt werde, damit die Konsumenten aus-merksam gemacht würden, was sie trinken. Es hat sich überdi/is gezeigt, daß die Oua» lität dieser Rebe lange nicht so gut ist, als anfänglich erwartet wurde, weil sie jetzt, kaum 1ü Jahre nach ihrer Erstpflanzung b^ reitS degeneriert. Mechylalkohol ist nicht schuld". Man tut der „Zmarnica" aber Unrecy». ^venn man ihre Ulcheilbringende Wirkung auf den Gehalt an Methylalkohol zurü^ führt. Der „Direktträger" hat keinen größeren Gehalt an Methylalkohol, als irgend ein anderer Wein, der lange auf den Trv-bern gelegen ist. Versuche, die Jng. Äohor-Siü goma^ hat, bewiesen jedoch, daß hier irgend ei» »Och unbekanntes Vift vorhanden sein muß, welches in kürzest« Zeit auf dasG eh irn des Menschen wir^ und ihn in seiner freien Bewegung «nd tu der Ausfülhrung seiner Bewußt^insakte hk-dert. Eine Versuchsperson, die zuerst durch eine bestimmte Zeit gewöhnlichen W«in zu trinken bekam, t^r den gleichen Gehallt an Methylalkohol aufwies, wie die Anvrnita und einige Tage später das gleiche Quantum LnZarnica war im Weiten Utlle. in der Hälfte der Zeit bereits so betrunken, dqß er nicht in der Lage war, eine Ziffernsolge auszuschreiben. Vwn hat es also bei der Kmayt^ wit einem ganz neueti, bisher noch volttolDnen unbekannten Gift "zu tun, dessen vÄlle Wirkung noch unb^kmmt doch ist die Bchauptung, daß als Holge des Genusses der Kmarniva Blindheit auftritt noch nicht vollkommen widerlegt, l« Gegenteil, in den bekannten Fällen aufgd« tretener Blindheit konnte jedoch SeiM «w» dere Ursache festgestM werden. Die Attion der Regierung zmn Ausknchh^ der Zmarniea ist daher W !^rüßen, wem auch die Versuch mit der Erforschung fremden Giftes noch lange nicht abgeschiiofseu erscheinen. „Onkel, klimmst diu dich immer Rasiermessers" Greuze« der Macht. „Schen Sie dort am dritten Tisch von uns aus den Herrn, der schon seit mindestens einer Vierielstutlde nach dem Kellner ruft?". „Ja. Wer ist denn das?" „Das tst der berHmte Spiritist, der Tae-sar und Karl den Groß^ herbeizitieren kann!" H. S. ciem se/iS/ien ^ove/nbes-^e/it.' vi« elll aus- «edtsrvlekSr krauenderuk man keute äie?raa mit lMtsl I^äigellsteuer Oara noo/i v/e^ancku«clMiUan/ell. in/e/'essa/i/e Zek//'s»imitzer S»U. » viirtseksftllek« kun«>»«I»u WtltagrannaM Ve«t»rS«»»«»> ««? »«r >«>>»«« Li«»« Der Weltmarkt für Agrar« und kolsnial-Produkte befand sich 'chcn im Zahr« 1923 ^ einer Lage, die zu größten Besorgnissen Anlaß gab. Schon damals zeigte sich die Baisse-Tendenz w einem erzchrecken^n Ausmaß bessnberz auf dem Vsbiede der Ao-lonialnxlren. So fielen im Jahre 1928 die Pvvise für Plantage-Kautschuk um V6H, für Indien-Tee um IS5t, für Ceylon-Tee um 14, für Java-Zuckerrcchr um 28, für Kakao um Sb« ul-V. Diese aibgleitende Bewegilng nahm im Jahre 1S2H ihren Fortgang und zeitigte bereits vor deni Beginn der inter nationalen Induiftriekrise verheerende Ergebnisse. So betrug für die Z^t vom Jänner ttA September lS20 die PreiSentwer» tung für Tee SS—3KX, für Australienwolle LK, für Aegypten-Vlvmivolle 10 X. Die Ent Wicklung der Jndaiftriekrise hat ihre Rück Wirkung auf den weiteren AuSg^g de» Wolt«gvarmarkleS nicht verfehlt. Folgende Tabelle zeigt den Preissturz für einige Ag-rar- und Solonial^odukte in der Aeitspan ne Oktober 1929 bis Ottober 1930: Agvar- u. Kolonialprob.: Preisrück gang in ?e : Neimen (Manitvba Nr. S) « . . . 4Ä Amerikauische Baumwolle . , . . U Aegyptische Baumwolle . . . . ^ 4l Ia^nische Seide ....... S2 E^nesisl!^ Seide.......39 «ustrai-ifche Welle.......20 Kauvichuk...... .... 48 Pflanzenöl..........U UvuiseelÄndische Butter. . , . . . 30 Dänijche Butter........S4 Brasilianischer Kaffee......29 UfrikanilÄ^ lkaitao.......80 BSdenkt man, daß der Preissturz auf dem Veltagrarmarkt lÄndestens ein Jahr oor OktÄter lvLV eingesetzt hat, so tann ma^n fich einen UHgefichren Be^U von der Not der Produzenten tn allen Andern machen. Die AuSfichten für d-i« Preisentwicklung der nächsten Monate müssm darauf nniß man sich gefaßt machen ^ att wenig trost« «ich dezeichfftzet werden. Die Weltb^tSnde an Agrar- und Koilontalprodutten in-ßolge de» verringerte» Jndujtrieverbrauchs und der nicht minder verringerten lbaiuifkraft der Maftm w «wtße» begriffen, umso. m6hr, a^ die dieSjSch^ Erntt fast überall gut Mar. So weist die Weizenernte 1SS0 «ine Ge^terhShmhß gegeni^ dem vor-Zahr um VX auf. Diese TrhShung betrügt tn «anada 20, in U. S. «. 4, in Indien 20 w Rumiwten 2Ü, in Bulgarien sogar Ü2?e. Die endgültigen Ergebnisse von Argentinien unt» Australien fehlen noch, doch auch dort ^che-int die Weizenernte ü^r dem Durchschnitt zu liegen. Tin ähnliches Bild weist auch der Weltmarkt für Baumwolle, Kautschuk und Zucker auf. Der Berich, die Anbaufläche für Weizen zu verringern, ist in U. S. A. mißlungen; d-i« diesjährige Baum wollernte beträgt noch offiziellen Beriten des amerikanischen LandwirtschaftSministr riumS 14.!^ Millionen Bollen gegen 14.8 Mllionen Ballen im Borjahre. Die Baum wollernte in Aegypten ist nach Meldmigen der Westminsier Bank die größte der letzten vier Jahre. Der englische „Tconomist" pro phezeit, daß vi« Koutschukbestände iZwd« 1980 den Ueberschuß im Ausmaß öeS acht monatigen Bedarfs aufweisen wer^n. ^ Weltüüerproduiktion an Zucker hat selche Ausmaße erreicht, dah, wie „Thina Erpreß and Telegraph" mitzuteilen weiß, klubani scher Zucker auf der Schanghal-Börse de« dort seit Jahren herrischenden Java.Zucker verdrängen konnte. Alles in allem: der Weltayrarmarkt befindet sich nach n>ie vor im Zustande einer Depression, deren Tisfpuilkt noch nicht er reicht ist. GS muß demzufolge mit weiteren Preisrückgängen gerechnet werden. Die »ommtnde saricher VandeX'ammer ? » r i «. Die vmn VSIKerdunä« »vvclrs Vereindeitllckun« äer v>rt»edakttt ekev ^ktiooen einberufene VVtrtseiislt^konte ren? virä »m 17. k^ovemder in 0 e n t ru 8smmentroten. lkr «in? eine 8tt»unr Vlrt8ctl»ktskomltee8 delm VSlkerdunä vor »u». ckle »m ?7. vlctober »tattisnd. >^uk«sdo äieses ^u8»ckus»e» ist n»ck äem Vszcillull äe» VüIIcerdunäs-plenumz 6jv Vorbereitung 6er >VirtscbaktsIcl>nksrenr unä 6le prtiiun« nt«^orten auk äsz fluidiatt, lls8 äen I?eirie runden mit I?0eIc8lÄ>t auk tl»5 untorivrt!»te protolcoll vom AisKrr 6. .k. rusvranTen i»t. ^U8 äon oineelaukenen ^ntvorton s«kt lior-vor: I)eut8cbI»n eemeino ? oklunton unck venn 8tck 6ie8s nickt deverlc8telli«en lieLo, 8 Lrsat? Silniielie Intlu8trievertrji>!e. Die 6eut8c^e keeierunss detont 6ie !^otvenäl?icsit öez ^bverkkute» äer l»näv«rt8cI,sitUci,en Lr -vueniS5e. vcxZurei» »uek Vee ?eebnet vßre. vtmit 6»8 I?c>»,v»ren«e5eI,Stt ennS«Ilebt veru5tulirt»Zlell. Oesterreied empkielilt: 1. V«kk»nd-lun»en rvi»cben jenen 8t»,ten. öi« ckr Zoll-»zf»ten» nocli nicdt 8t»dilt»iert d»de» uoVi»ren2U5t»u. 8cbe8. sIler«dern »us lZrund der Ou» litAt der >V»ren. Lnei 2 nd emptieklt die »Ilmtkiieke Nen->d»et«n,« der loliterite und 8edlR»t »l» >^n-f»nT die l'Arike kür Textilien und ßii»8eliinen vor. I t » I l e n l5t der ^elnun«. dsll die Lrkükunx der ^erite veder die einri?« noeb die NÄuptur8»ek« der l(ri»e derstellt. 0ie8e LrliSkllNT pkleit die ^oisie unxentlsender ?ro öWkUon »u 8ein. 0«m iteiieniscken 8t»ndpunlrt v>rv e» vor »Nem notvendie, ruer8t »« Verd«8sen«ie ä»r krreuiune selbst ru scbrvitvn. VesdNld seklSet ltilien kolieirtive lallvertriiTv vor, ist aber der 5sainune. deü es euerst notvendi« sein verde, die Nsn» 6eI»vertrtiUe ru konsolidieren und dies »u1 Qrund de^ Convention vom b^iirr d. Lnd-Ued verienxt ltelien eine bessere >^u8Niit«unT der I?okv»ren, ves müslick viire, venn »n-»teN« der »us i!ßdnopol«ründea rvtseden den I!reeulrerst»»teu »bsesebiossenen p»rtikul»r-vertr>»en, »Ilxemeine Verelnderunssen treten vilrden. die mit den Xonsumentvnstesten »d»O8ckIos«en Verden mükten. die j» durcii idre XrbeitsIcrKstv und ibre Or«»njs»tions-Icrskt seiir erxiedtee Ouellen erscdiieöen Helen. X Ei« Sxposit« des kSashinOemr Acker t»«a»teß w Viagrad. Behufs Studiums der agrarischen Berhältnifse der Dcnau'Agrar« staaten hat das Washinqtoner Ackttbamlmt jetzt in Beograd eine Vxpofitur errichtet, deren Wirkungskreis sich au^r auf Jugo->f!«vien auch auf Ungarn, Rumänien und Bulgarien erstreckt und ^ter mich auf Gri^nland und die Türkei ausgedehnt werden soll. X Z»^ri»staiiftik. Die Kammer für Han del^ Industrie und Gewerbe in Zagreb hat an sämtliche Wirtlschaftstam-mern im Lande ein Rundschreiben gerichtet, worin um die schnellste Erledigung der s^age einer Statistik der Industrie des Landes ersucht wird. Zu diesem Zwecke wird noch im laufenden V!vnat vine jkonferenz der Vertreter ^ Gammern abgehalten, welche den Text der Fragebogen festl^n soll, um am 1. 5Mner Ringe, die ^ur Aette werden krtminalr»man von Maria-Elisabeth Gebhardt Man schien hier sehr sorglos zu leben. Wie er bemerkt hatte, steckte de, Veranda-Missol innen in dem Schloß. So konnte er leicht entweichen, da auch der Vorgarte,» nicht abgeschlossen war. Sr erreichte den Bahnhof und ein Abteil de» ersten Zuges. der nach Luzern fi^rte, ohne daß sich irvsnd jemand um ihn gekümmert hätt^ Wenige Stunden spitter betrat Gevrg Meyerhofen das Hotel, u-nd meldete sich im Geschäftszimmer. Der Sohn der Inhaberin, der darin beschäftigt war, bestätigte die Be-stellung, und klingelte nach dem Zimmermädchen und dem Hausdiener. DvS Mäd» chen kam mit der MeÜmng, daß der HauS-diener mit Gapäck Kum Bahnhof war. »Schläft Fräu-lein Mazetti noch?" fragte Teorg. »Ich weiß nicht, ich habe sie noch nicht gesehen." »Fragen Sie im FrühstückSzimmer nach, >>iarion, ob die Dame schon dagewesen ist" befahl die herbeigekommene Wirtin. „Nein, t>aS Fräulein ist noch nicht unten gewesen", lautete der Bericht Marions. »Das gnädige Fräulein steht immer spät «tf". meinte die Wirtin. Georg wunderte sich, daß Rita heute kei-m AuSnahrne gemacht hattr, da sie doch von seiner Ankuirft wußte. Er solfltv dem V.'id-chen nach seinem KOaaM mvüette er dessen Unordnung. „War das Zimmer in dielser Nacht be. wahnt? Ich dachte, es sei für mich reser. viert?" „Ich Hobe das Zimmer gestern für 5ie vorbereitet. Aber vielleicht hat der Jacques noch einen späten Gast für eine Nacht hier untergebracht. Ich habe gestern keinen Nacljt dienst gehabt. Bielleicht weiß das Anneli Be scheid." Aker Anneli, die bis gegen Mitternacht aufgewesen war, wußte auch nichts, ur^ wunderte sich gleiches über die Unord-nung. Mario« entschuldigte das Vorkommiris, und sagte: „Ich ril^ schnell alles frisch her." Georg Meyerhofen wehrte ab und tat, zunächst alles so zu lassen, bis der Haus-diener wieder da war. Er selbst wolle inzwischen frlbhstücken. Sollte Fräulein Mazetti aufwad^en, sv möge das Mädchen ihr melden, daß er an-gelangt war. ^^nten beklagte sich Georg über das Bor-^^llenf. konnte crbtt auch Lelnen anderen Bescheid als den von Ma^on erhalten. Als er dann in der Glasveranda das Frühstiick einnahm, kam der Sohn teS ^us^ m sichtbarer Erre^ing zu ihm imd 'hn fi.4' einen A-ugenblick in das Ge-lchäftsziittiner. Dort stand der endlich wtedHMW««P Jacques. „Ät das der Herr, dem Sie in der Nacht das Zitnmer angewiesen?* der war kleiner uck> viel dünner. Blond war er auch, aber er hatte einen spitzen Bart. Vr kam nach ein Uhr, als gerade der letzte Zag vom Osten herein kam, und sagte, er wäre der Berliner Herr, für den das ^mmer von der Dame bestellt sei. Da habe ich 'rau^ührt. Er muß ja noch da sein, fragen Sie ihn doch, »ie er heißt." Georg sah erstaunt von einem zum anderen. Dann zeigte er leinen Paß, der an der Grenze gePGÜft worden war. zum Beweis, daß er der echte GoorgMeyerhofen ^:>ar Pittzttch dachte er an den auf d^ Stutt-garter Bahnhof abhanden gekommenen Paß. Er evzählte das Borkommi^S kurz der auch herbeieilten Penfionsinhaberin, lmid filgt« dann hinzu: „Ich bin ficher, derselbe Dieb hat in Ihrem Ho-tel eine Gastrolle gegeben. Erstaunlich ist nur, daß er wußte, ich würde hier erwartet. Jedenfalls verlange ich, daß sofort die Polizei benachrichtigt wird. Nichts darf in dem Zinrmer ang^aßt oder verändert werden. Hoffentlich ist meiner Braut nichts zugestoßen. Ich finde, sie schlaft außer ordentlich lange." Die Wirtin telephonierte selbst an daS Polizeiamt. Dann ging Georg in ihrer wieder in das Zimmer hinauf. genau in dem Rvum um. „Wohin rtihrt diese Tür?" „Zu dem Alttlmer von ^ränsei,, MazeUi." Schlüssel Üeckt ja? Die Tür gibt so- Begleitung Er sah sich 19A1 bereits mit der statistische» Mbeit te-gtUMn zu kßnnen. X Koafereaz der leLtilintzuftrie. Tic Zen trale der indHstviGe» KFrpAMiouM hat für den 13. d. M. dt« Äartreter de< Te?!sl. industrie des Aö«^ißreicheS JM>sbaw!en zu einer i^nferrnz nach Beograd einberufen, iu der hinsichtlich der Pausch^iluini-q^ftoaer a«f Textilwaren konkrete Anträge gestellt werden sollen. X TaguNg des Internationale« Sgrar- d«r»S in Prag. Vom 29. bis 31. Oktober tagte in Prag eine a^ßer'ordentllche Konferenz des JnternUtionalen Agrarbuvaaus, um die Trgetnisse der zwischenstaatlich?« ä^rar konferenM auch vom Standpunkte der im Internationalen Agrarbureau vereinigien politischen Parteien agrarischer Richtung zli erörtern. Es waren Vertreter von zwi^lf Parteien anwesend. Die Gvgffdnisse der stcn ferenz lassen slch vZtz foißt zlisam»l«iüaDpi: Die Mitglieder d«» JMMMaMen «^ar-kureaus nahmen einmütig das der Prüferenzzölle an, die die GmsWD^r-stellt sollen, auf der die agraAschen Etzport staaten mit den Industrieländer« »Mden Uiiberseestaaten zu einer EiniM»g D^zen müssm. Hinsichtlich des russisch^« DlmAngs wurde konstatiert, daß sein iMDllsn Agrarstaaten, aber auch in deU M sl«at»n zu fiÄ^en war. Unter ßWU Ilmstim den sei es notwendig, durch Nbko.nnlen eimn modus viveÄti ziu finden. Der Kongreß fordert, daß in den einzelnen Staaten Organe zur Kontwlle des Imports geschäi-fen werden. X Araakeich» Jatereffe sitr jugoslawisthe Wki«e. ^Le Mdi Binicola" berichtet: Nach eingelaufen Berichten bestehen zahlreiche Versuche in Frankreich, jugoslawisch Weiine in größeren Mengen über den ^fen Sete einzuführen. Die Einfuhr der jugoslawischen Weine noch Frankreich wird teisonderS da-diurch begü-nstigt, daß die jl»gofl»»i»cd«t . «ak Xer. S u k » r o » t. vss Ministerium bat alle rumSniseken »»»eviessil. dUÜ »Iis russischen Waren, die nicdt vor dem 15. OIctober d. .1. in I^umSnieq einietrotten sind, »ur Liniulif nsck I^umLnistz nkckt ruie1»»sen vorden. (Zlelcil^eiti^ vorlivi re» mit diesem 1'»Te «Ne bereits erzielten Mnlulirbevillieunren ilire Qültielceit. ' gar nach. Welcher Leichtsinn, in einem so großen Hotel die Schlüs^ in den Zwischen^ türen steckenAulafsen!^ Mario war ^rbeigetomirren. „DaS haben wir so gemacht, falls der Herr sich nvit der Dame unterhalten wollte", verteidigte sie sich „Sehen Sie hinein, ob meime Braut noch im Zimmer ist", favberte Georg die Wir, tin auf. > Die Frau gehorchte. „Tie liegt im Nett und schläft. O Gott, sie sio)t so weiß au^!" Sie wollte den Mwan wegschieben und ins Zimmer dringen, aber der RechtSan^ walt, der selbst vor (Regung und Schrecke-Zitierte, hielt sie zurück. „Es darf nichts angerührt werden, bis ein Kriminalbeamter hier ist. Ein furchtbares Verbrechen ist geschehen. So fest kayn kein Mensch schtafen, daß er nicht von qll dem Lärm a-ufwachen würde." CS dauerte nur k>urze Zeit, bis ei» Üri.mi« nalkommis^, einige Unterdeamte und ein Gerichtsarzt im Auto anknnen.' Im Hotel hatte sich schon die Nachricht von dem vermutlichen Verbrechen verbreitet, und die Korridore und Treppen ware^ no? aufgeregter Gäste, t>ie Mtf nähgr« WWilun gen gespannt wartete«.' U»dere lWGk d:e Zitnmer, um nachzusehen, »b ihr ^ySck noch vollzMig vorfanden war. Georg, de rdie Z^rtezeit in ;ajmder ^n-gvduld verbracht hatte, stellte slch den B>MN ten in seiner Eigenschaft als vtti^bter tas und als devtsr^ Rechtsanwalt und durfte mit hinaulf; ebmso nlußten der Wirtöscihn als Vertreter seiner Mutter, Zininvn.iüochcn und der .^ilö!>i<'ner vor der Tür von Zimmer wartete». L(ke«i« IffVVVWffGVVVVVMMWH >MM-»O»<»^ varoa«ttt. OW^t«. Vrtiftlockß. U«a-t«»»lb»«s ««Pftichlt » btlltn ^ »reifen ft. «—«ck^ Papiel Handlung. G»wl>»ea uliea 9. '«so »i«tsch«I»e»l Je^ Quantmn vtrd angensmmen. -- Kreßnik» Drto»« «fta X».__lva44 »tM«s mich ViTd in verpfie-«ukW ge,>l»«iiieu. Wr. veno. z««s sucht KompagNMtn «tt Lokal, «dr. Ve«v. lüSSS von Ukren, Qol6v»kk«n, Aovie Ottm» mopkonen de-»tens»r»scke»t, biNixst I.M'Ä Ul«t (U»«p0»k» 15 U,zee»re«lchß Uhrßliilee. 9. Beteln, vospoßka b. lK7l Veßrtckt» >leitie in allen mo« deinen Farben in größter Äuß »ahl t. d. Gtricke»! 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S4S2. 617Z. 94Zk. 9034. 1Z4Zl. !3579. 15488. 1777:^. 17«69. 18855. 19197. 19Z57. 19865. 2Z654. 26714. 30180. Z5013. 36419. 37250. 42578. -43lZS. 43547. 43716. 464127. 47279. 49073. 49100. 49465. 49561. 49782. S663N. 57891. 58652. 59903. 60546. 61460. 62987. 64283. 6949», 70895. 71763. 74298. 78620. 80042. 8Nl01. 81719. 84261. 80695. 90787, 9I3l>^. 95405. 95787. 96565. 97765. 99536. 99623. 99Y8Z. Mcliste Tieilunx am II. l^ovember 1930. 15b6Z das leickligltlire l.a«er van >Vintsrvgron. voicke ^ve»ien Vm. t?aue8 !um I^ilienpreisv und ulie giidersn VVurenLattuUtlKli 7.l>?n ermüijillten sl'>^e^eiion werden. —- vosposItL ul. 10. l4050 LtstlH^UktOV uoä kür «llo I^odRkUo» ver»MvarMcii: i.)d0 — Druclc der »l^lai-itiorska tisksrn»« In iVlariknr. — k'llr den NersuZLedvr und den Uruelt veranti vorMed! lZirektor 8t»v^o — Leid, volinliaft in lVIsritzyl^